lief und brannte. llen und Die Folr seinen Verluß und' an terte sich unheiln mußte. sei Menn 95 von den 209 ich Tiere. abrthhdächtigen fordern. ierre sei. t. Man nigen zu bei der kann tatse machte er. Man ein ganeren Hern konnte. simpler vierförster irkes von ter hinge: st erst bei in Wesen tes„Geiten Schilbetonten: aus zwei säger naauf dem sen selbst stellte sich och einen S er, mit war naeweih sich m Kampf r auseinsch seinen mit herlich wäre zeu, bait von seiWaterloo ferer Solt bemerkte Wer vom sert um lbst dam sch,„denn lebt, auch Gesandter rzustellen. in Wunsch t bis ans der Doler seiner jedenfalls innstörend Gesandten n:„Möge Welt eineine unde: u Richard le: Ei, ei. der Uebern. Ueberischen wiezu folgen: wird geramen ge: des Vaters Hause: pfessor beteldung 18 esperen! eogenn. 9r. 581. 4r sen. Doos 1. selleren. ind schbaef eper ur Soheln in bühes m. Isuner vermale Curl Dromz, Hahmorc, Gauebschundasle: GradMarktstr. 3—5. Auf: 2770. Pestschechkomte: Dortnund 2822. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Aussegrein d. unheswchenr mnchmeeretl. 1h um breit. Apf. Textanseigen: Milfimeter 20 Rpf Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernchmen wir beine Gewähr. Bei unvorhergeschenen Bstriebsstörungen durch böhere Gewalt übernehnnen wir keinerlei Gewähr für panktliches Erscheinen der Zeitung, auch kann kein Anspruch auf Schadenersatz oder Nachlieferung erhoben werden. Nr. 197 Dienstag, den 24. August 1943 75. Jahrgang An Einein=Tage dos Panzer und s Flagzrage Vernchtel Alle feindlichen Durchbruchsversuche abgewiesen DNS Aus dem hrerhauptquar= wir KUK st sich nur der Hüte des Er' zeblieben. 3 alfo KUK se nach dem ür grodber e frag. n. zu b. halten: 2 8 Aus dem Fü tier, 28. Aug. Das Oberrommanvo ver Wehrmacht gibt bekannt: anhaltend schweren Kämpfen wurden zuch gestern am Mius=Abschnitt alle feindlichen Durchbruchsversuche abgewiesen. Bei Isium flammten die Kampfhandlungen erneut auf. Starke Infanterie= und Panzervorstöße der Sowjets wurden von unseren Truppen im Gegenangriff abgefangen und zerschlagen. Allein im Abschnitt eines Armeekorps wurden dabei über 190 feindliche Panzer abgeschossen. Auch im Raum von Charkow stehen Truppen des Hecres und der Waffen= in heißem Ringen mit sowjetischen Infanterieund Panzerverbänden. Charkow. das im Laufe des Ostfeldzuges bereits mehrfach den Besitzer gewechselt hat und heute nur noch ein Trümmerfeld ist, wurde im Rahmen einer planmäßigen Absetzbewegung abermals geräumt. Nordwestlich Charkow schritt die Säuberung des Geländes von einer durch deutsche Panzergrenadiere eingekesselten feindlichen Kräftegruppe bei wachsenden Gefangenen= und Beutezahlen fort. Ueberall, wo die Sowiets an den übrigen Frontabschnitten angriffen, wurden sie trotz Einsatz frischer Truppen unter hohen Verlusten abgewiesen. Am gestrigen Tage verloren die Bolschewisten an der Ostfront 409 Panzer und 78 Flugzeuge. Ueber dem Golf von Salerno brachten deutsche Jäger 18 feindliche Flugzeuge zum Absturz Im Küstenraum der besetzten gebiete und bei freier Jagd über dem Atlantik wurden elf weitere feindliche Flugzeuge, meist mehrmotorige Bomber, abgeschosen Britische Bomberverbäude griffen in der vergangenen Nacht plaulos west deutsches Gebiet an. An mehreren Orten wurden vorwiegend öffentliche Gebäude, darunter Kirchen, Krankenhäuser und Schulen von Spreng= und Brandbomben getroffen. Die Bevölkerung hatte geringe Verluste. Nach bisherigen Feststellungen wurden fünf feindliche Bomber abgeschossen. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in der Nacht zum 23. August das Gebiet nördlich London sowie Einzelziele an der Sübostlüste der Insel mit Bomben schweren Kaliders an. Bei dem Tagesangriff nordamerikanischer Fliegerkräfte auf zwei süddeutsche Städte am 17. August verlor der Feind nach den erst jetzt abgeschlossenen Nachforschungen nicht, wie ursprünglich gemeldet, 5s, sondern insgesamt 101 viermotorige Bomber. Das Eichenlaub für drei bewährte Armeeführer DRB Führerhauptquartier 23. Aug. Der Führer verlieh am 21. Aug. 1943 das Eichenaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalfeldmarschall von Küchler Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe als 273. Soldaten: Generalfeldmarschall Busch. Oberbefehlshaber einer Armee, als 274 Soldaten, und an Generaloberst Lindemann, Oberbefehlshaber einer Armee, als 275. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Das Eichenlaub für den Kommandeur der Panzerdivision Hermann Görina DNB Berlin, 23. Aug. Der Führer hat Generalmajor Paul Conrad Kommandeur der Lanzerdivision Hermann Göring, als 276. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. In der schweren Schlacht auf Sizilien hat sich die unter Führung des Generalmajors Conrad ehende Vanzerdivision besonders ausgezeichnet. Zwei neue Ritterkreuzträger des Heeres Führerhauptquartier, 23. Aug. Der Fuhrer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen * Kreuzes an Leutnant d. R. Hans Luthardt, Gehresr einer Stoßtruppkompanig, un prn G##tten Ferdinand uuiaillon. Grabkapelle Verdis bombardiert. Die Luftgangster scheuten sich nicht, auf die Kuppel der Grabkapelle eine Brandbombe zu werfen die durchschlug und den Altar der Kapelle beschädigte. Auch das von Verdi gegründete Altersheim für Musiker in Mailand wurde von Bomben getroffen. Generaloberst Jeschonnek im Felde beigesetzt DRB Berlin, 23. Aug. Schlicht und einfach, wie er lebte wurde der Chef des Generalstabes der Luftwaffe, Generaloberst Hans Jeschon= nek. in den Nachmittagsstunden des 21. 8. im Felde zu Grabe getragen. Der große Soldat fand seinem eigenen Wunsche gemäß in unmittelbarer Nähe seiner Arbeitsstätte auf einem Gefechtsstand des Oberbefehlshabers der Luftwaffe die letzte Ruhe. Mit den nächsten lienangehörigen des Verstorbenen waren Reichsmarschal! Göring und die engsten Mitarheiter des Generalobersten Jeschonnek am Grabe versammelt. Außerdem waren Generalfeldmarschall Keitel. Reichsführer= Himmler. General der Artillerie Jodl. General der Infanterie Zeitzler und Vizeadmiral Meisel und, eine Abordnung der Partei erschienen. Der Reichsmarschal! und Oberbefehlshaber der Luftwaffe nahm in ergreifenden Worten. mit denen er dem toten Generalstabschef für sein aufopferungsvolles und von größten Erfolgen gekröntes Wirken im Dienste der Luftwaffe tiefen Dank saate Abschied von Generaloberst Jeschonnek.„Unser junger Chef hatte keinen Augenblick Zeit zur Ruhe. An allen gewaltigen Kämpfen der Luftwaffe. an der Befehlsausführung war der junge Generalstabschef stärkstens beteiligt. Die Luftwaffe sagt ihm Dank für all das was er für sie aus sich heraus gegeben hat. Ein hartes Geschick, uns allen unverständlich hat ihn abberufen: doch vielleicht verständlich weil er sich selbst nicht schonen wollte und in keinem Augenblick bereit war. Zugeständnisse an sich selbst und seine Gesundheit zu machen. So hai auch ihn ein hartes Geschick von uns genommen. Eine kurze Laufbahn, aber voller Auszeichnungen und so voller gewaltiger Arbeit, das auch er sich zud immer gesellt hat die unvergessen bleiben, wenn dereinst über der deutschen Heimat doch endlich die Friedensglocken läuten die dann zualeich Glocken des Sieges sein werden.“ Nach der Rede des Reichsmarschalls wurde der Sara unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden in die Erde gesenkt. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe legte als letzien Gruß des Führers einen Kranz am offenen Grabe nieder Dann hallten Salven einer Ehrenkompanie über die Ruhestätte des Generalobersten Jeschonnek. Damit war das Feldbegräbnis beendet. Kicht einen Meter Preisgegeren Neue schwere Kämpfe südlich des Ladogasees Propagandakrieg ohne Gegensau „Was aber ist deine Pflicht?— Die Forberung des Tages!“ Wie ein Eigenbericht„Aftonbladets" anlaßlich der Begegnung des englischen Außenministers Eden mit dem amerikanischen Staatssekretar Hull und des Zusammentreffens der angloamerikanischen Informationsminister in Quebec meldet haben unsere Feinde einen Propagandakrieg ohnegleichen gegen Deutschland vereinbart, der vor allen Dingen unsere moralische Widerstandskraft zermürben soll. Die Nachricht„Aftonbladets“ kommt nicht überraschend, denn schon vor einigen Tagen meldete Reuter aus Washington, daß unsere Feinde gegen uns einen neuen Nervenkrieg beschlossen haben. Das Ueberraschungsmoment, das bei allen Offensiven eine große, wenn nicht eine entscheidende Rolle spielt, ist somit schon weggefallen Dennoch denken wir nicht daran die Angelegenheit zu bagatellisieren. Warum denn ein neuer Propagandakrieg? Haben denn Briten und Amerikaner auf diesem Gebiete bisher nichts geleistet? Oder fehlte es ihnen lediglich an beträchtlichen Erfolgen? An Bemühungen hat es wahrlich nicht gefehlt! Aber auch die umfassendste und teuerste Propaganda kommt nicht ans Ziel, wenn sie nicht auf soliden Fundamenten ruht. Daran aber gerade fehlt es! Man denke nur zurück an die Konferenz Roosevelts und Churchills in Casablanca. an die damaligen Verabredungen der führenden Köpfe des Feindbundes und an die Tatsache, daß Engländer und Amerikadem Boden des euroOstfront ist DNB. Berlin, 23. Aug. Südlich des Ladogasees lag auch am 21. August der Schwerpunkt der bolschewistischen Angriffe bei den Ssinjawinohöhen. An den übrigen Abschnitten dieses Kampfraumes blieb es verhältnismäßig ruhig, da sich der Feind durch seine bisherigen hohen Verluste gezwungen sah. die Kampfhandlungen einzuschränken. Trotz Massierung des Angriffs auf schmalem Raum und trotz starker Artillerie= Panzerund Fliegerunterstützung blieben die Ssinjawino=Höhen fest in deutscher Hand. Besonders tapfer schlugen sich wieder die Grenadiere einer ostpreußischen und einer rheinisch=westfälischen Division. an denen schon seit zehn Tagen jeder feindliche Ansturm abprallte. In dieser Zeit hielten allein die Rheinländer und Westfalen in ihren wassergefüllten oder versumpften Granattrichtern vierzig starken Angriffen stand, ohne auch nur einen Meter Boden preiszugeben. Dabei zerschlugen sie feindliche Kräfte in Stärke von vier Divisionen. Wesentlichen Anteil an dem Abwehrerfolg hatte Feldwebel Rain, der im Nahkampf vier Panzer vernichtete, nach Ausfall seines Kompaniechefs die Kompanie übernahm und an der Naht zwischen zwei Regimentern mehrere feindliche Durchbruchsversuche zum Scheitern brachte. Der gleiche Frontabschnitt wurde am 21. August wiederum nach heftiger Artillerievorbereitung durch drei von Schlachtfliegern und Panzern unterstützte Schützenbataillone angegriffen. Fünfmal hintereinander stürmten die Bolschewisten gegen die Trichterlinie der rheinisch=westfälischen Grenadiere. Sämtliche Vorstöße scheiterten aber wiederum im Abwehrfeuer. Nach sehr schweren Verlusten flüchteten die Sowiets in ihre Ausgangsstellungen zurück. Im Nachbarabschnitt stürmten die Bolschewisten ebenfalls mehrer Male in Bataillonsstärke an. Im Schutz der Dunkelheit gelang es ihnen, in vorgeschobene Sappenköpfe einzudringen. Dort hielt sie gutgezieltes Feuer solange fest. bis unsere Grenadiere zum Gegenstoß überaingen und die eingedrungenen Sowiets in erbittertem zweistündigem Kampf vernichteten. An der Zerschlagung der bolschewistischen Angriffe waren neven der Artillerie auch Werferabteilungen beteiligt. Durch zusammengesaßtes Feuer fügten die schweren Waffen dem Gegner außerordentlich hohe Verluste zu. Der starken Feuerwirkung entsprach der Munitionsaufan die Tatsache daß ner heute noch nicht auf und au den koos i einem Vionier= Der italienische Rom, 28. Aug. Der italienisch Vehrmachtbericht vom Montag lautet: Die feindliche Luftwasse unternohm Angriff auf die Stadt Calerno wodurch beträchta Schäden entstanden. Im Verlauf heftiger Hefechte, die die deutschen Jäger dem angreienden Verband lieferten, verlor dieser 13 Wahrend eines Angriffes mit Vordwassen, Fn vier feindliche Maschinen auf den Hasen Pkevesa(Griechenland) durchführten schosen die Flak und Marineeinheiten zwei der an greisenden Maschinen ab.„,2 N. 804 „#n der Nacht zum 28. Augun brachre vie Flak Crotone in der Nähe der Stadt zwei vomber zum Absturz, während ein wetterer auf dem Mrer bei Kap Colona zerschellte. Verdis Grabkapelle in Mailad von den Ferrorfliegern bombardiert maschnn, 23. Aug. Nach einer Stefaniwn de bei dem letzten angloamerikaniTerrorangriff auf Mailand auch die wand, so daß bereits am 20. August ein ostpreußisches Artillerieregiment die 100000. Granate seit Beginn der dritten Ladogaschlacht abfeuerte. Die Geschosse der Werfer erfaßten die angreifenden Infanterieverbände ebenfalls mit verheerender Wirkung. Was sich im bestrichenen Raum befand, wurde vernichtet. Eine einzige Abteilung hat in den letzten siebzehn Tagen über 20000 Geschosse in die Reihen der Sowiets gejagt. Zusammen mit der Artillerie zerschlugen die Werfer Angriffswellen. Grabensysteme. Beceitstellungen und anrückende Reserven. Neben den schweren Kämpfen südlich des Ladogasees entwickelten sich an anderen Abschnitten der Nordfront örtliche Gefechte. Vor einem westlichen Vorort von Leningrad sollte ein Spähtmupp württembergisch=badischer Grenadiere einen neuen Stichgraben der Bolschewisten erkunden. Da der Graben von den Sowiets besetzt war, griff der Spähtrupp. über seinen Auftrag hinausgehend, den zahlenmäßig überlegenen Feind kurz entschlossen an und rollte ein Grabenstück auf Dabei wurde die gesamte Besatzung bis auf einen Mann der in Gefangenschaft geriet, vernichtet. Nach Zerstörung der feindlichen Kampfanlagen kehrte der Spähtrupp ohne eigene Verluste in seine Ausgangsstellungen zurück. Bei Staraja Russa brachen die Bolschewisten auf Grund ihrer schweren Verluste am dritten Kampftage ihre Angriffe ab. Nach Umgruppierung der eingesetzten Verbände und Heranführen neuer Reserven, stellten sich die Sowiets aber am 22 August zu neuen Vorstößen bereit. Der geplante Angriff wurde jedoch rechtzeitig erkannt und von unserer Artillerie zerschlagen. Trotzdem traten die Sowjets am Nachmittag mit Teilkräften von neuem an Schlesische Jäger und holsteinische Grenadiere wiesen die Vorstöße ab und vernichteten dabei acht Sowjetpanzer. Die Verluste der Bolschewisten waren auch bei diesen Kämpfen anhaltend schwer. So verlor nach Gefangenenaussagen ein sowjetisches Bataillon mit einer Gefechtsstärke von dreihundert Schützen in nunmehr viertägigen Kämpfen 80 Mann an Toten Verwundeten und Gefangenen. Stoßtruppkämpfe entwickelten sich ferner am Wolchowabschnitt und bei Cholm. Nördlich Cholm griffen zwei deutsche Stoßtrupps einen im Ausbau befindlichen feindlichen Stützpunkt an und sprengten die Kampfanlagen mitsamt ihren Besatzungen. Der Aed Naus in Retbufrirn Noosevelt will 18 Milliarden Goldfranken einstecken ichen Duttz Genf 23. Aug. Die USA machen die die größten Schwierigkeiten in der Frage der Anerkennung des französischen Ausschusses von Algier meldet die englische Monatszeitschrift „National Review“. Im Gegensatz zu England seien die Vereinigten Staaten bestrebt, die Herrschaft über Algier und Tunis so fest in den Händen zu halten, daß die dort lebenden Franzosen schon ziemlich besorgt darüber seien und offen erklärten die Amerikaner hielten ihre afrikanischen Besitzungen besetzt. Es heiße daß Roosevelt diese Hartnäckigkeit vor allem auch deshalb an den Taa lege um die 18 Milliarden Goldfranken die in den amerikanischen Tresors lägen nicht herausrücken zu müssen. Wie ant ein Gauner den anderen kennt! Bei dem Gedanken an die 18 Milliarden Goldfrauken wie überhaupt an Roosevelts Raub in Nordafrita läuft den Engländern das Wasser im Munde zusammen. Von Zeit zu Zeit macht sich ihr Aerner darüber Luft, daß ihnen der größte Teil der Beute vorenthalten wird. Se verdächtigt„National Review“ den USA=Präsidenten einer Raublust, die sogar nach enalischen Begriffen unangebracht ist, was viel heißen will. Anzufriedenes Newyork Die Verdunkelung vaßt ihnen nicht mehr DNB Gens. 23. Aug. Die Verdunkelung paßt den Newyorkern nicht mehr, so meldet„Daily Expreß“ aus Newyork. Die Läden und großen Firmen wollten endlich wieder mit großen Neon=Plakaten Reklame machen und die Autofahrer seien es satt, mir abgeblendeten Lichtern durch die Hauptstraßen zu fahren, wo man selbst die roten und grünen Verauf einen kleinen Schlitz unerkennbar gemacht habe. Der Kriegszustand habe für sie nun lange genug gedauert. paischen Festlandes stehen. An der Ostf schon im Frühjahr der Durchbruch Stalins durch die deutschen Linien von Alljuda angekündigt worden. Ungeheure Mengen von Material und Millionen Sowjets wurden für dieses Ziel geopfert. Vergebens! Nirgends gelang ein Durchbruch, nirgends ein entscheidender Schlag, nirgends ein Sieg von Format. Infolgedessen sind die Briten, Amerikaner und Sowjets am Ende des vierten Kriegsfahres in der nicht gerade angenehmen Lage, ihren Völkern sagen zu müssen, daß alleihre Hoffnungen und Prophezeiungen auf den Sieg im Jahre 1943 sich nicht verwirklichen ließen. Um ihre Völker aber über den nackten. Tatbestand hinwegzutäuschen, haben sie jetzt die Gangsterbombardierungen europäischer Städte inszeniert, um durch sie die Heimatfronten der Dreierpaktmächte zu zermürben. Sie kalkulieren genau so wie im ersten Weltkriege. Was damals die Blockade schaffte, soll heute die Bombardierung besorgen. Es ist die gleiche Brutalität, Rücksichtslosigkeit und Gemeinheit, auch dasselbe Ziel. Die Heimatfront soll gegen die Außenfront aufgeboten werden. Ist die Heimat zermürbt, so durfte diese schon dafür sorgen, daß von innen heraus auch die Kriegsfront ausgehöhlt untergraben und zum Einsturz gebracht wird Dieser Taktik unserer Feinde gilt es offen in die Augen zu sehen. Die Sowsers, die Briten und die Amerikaner arbeiten in dieser Richtung durch ihre Sender, ihre Presse, ihre Flugblätter, ihre Geheimagenten und ihre Flüsterpropaganda, nicht zuletzt durch die faulen Witze, die sie unter uns zu verbreiten suchen. Wer kleinmütige Briefe oder Karten an die Front schreibt, steht bewußt oder unbewußt im Dienste der Feindpropaganda. Darüber muß heute völlige Klarheit herrschen. Wir dürfen nicht die schweren Fehler wiederholen und werden sie nicht wiederholen die am Ende des ersten Weltkrieges in der wilhelminischen Aera begangen worden sind, so daß eines Tages das deutsche Volk von sehr üblen Vorgangen an der Wasserkante und in München überrascht wurde. Diese unliebsamen Ereignisse sind heute schon deshalb ausgeschlossen weil erstens die Lebensmittelbeschaffung und zweitens die Waffen= und Munitionsversorgung der Front ganz anders und wesentlich besser sind als damals. Das wissen und schreiben heute selbst unsere Feinde Sie machen aber die Rechnung. ihre Fehlrechnung, ohne die deutsche Volksgemeinschaft. unseren Gemeinsinn und unser Pflichtgefühl. In ernsten und kritischen Zeiten gilt uns immer wieder das Wort Friedrichs des Großen: „Es ist nicht nötig, daß ich lebe, wohl aber. daß ich meine Pflicht tue und für das Vaterland kampfe, um es zu retten, wenn es noch zu retten ist.“ Der feindlichen Propaganda setzen wir unsere Kampfentschlossenheit und unsere Ueberzeugung von dem deutschen Endsieg entgegen. In diesem Sinne lassen wir uns in den nächsten Tagen die Worte Goethes durch den Kopf gehen:„Versuche. deine Pflicht zu tun, und du weißt gleich, was an dir ist. Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages!" Das deutsche Pflichtbewußtsein ist das Element und Ferment des Endsieges. Unsere Kraftreserven Die bewundernswerte Haltung des deutschen Volkes Was unsere Zeit braucht sind Männer, die die Kraft und Zähigkeit haben, zu arbeiten zu kämpfen und zu warten, ob die Welt nun Beifall klatscht oder sie herunterkritisiert. Wir sind in der glücklichen Lage, solche Männer in unserer Mitte zu besitzen. Die Vorsehung hat sie jene Kraftreserven sammeln lassen, die sie in dem gegenwärtigen Lebenskampf unseres Volkes benötigen.....— Kraftreserven— was sino oas? wie sind das Ergebnis harter Arbeit und ernsten Ringens Es sind die Kräfte, das Größte zu wollen, was iner Natur gegeben ist, es sind die Energien immer konsequent zu handeln, heroisch im Kriege, am energischsten in Krisenzeiten, da es um das Ganze geht. Es sind die dynamischen Potenzen, einen langen Kampf mit allen Gejahren und Rückschlägen durchzuhalten und bis Kintauf Der letzte sowjetische Brück Der Baluttone kopf am Mius zerschlagen Von= Kriegsberichter Fritz Thost 2918(PK.) Zwei Vorteile ihres Geländes begünstigen die Sowjets am Mius hervorragend nicht allein zur Bildung von Brückenköpfen, sondern auch zu überraschenden Schlägen aller Waffen auf unser Stellungssystem. Es sind die hart aus der Aue aufragenden Bergriegel und die zwischen ihnen gelagerten Schluchten oder Balkas. Die beherrschenden Höhen, die von B=Stellen wimmeln, sind die Augen der Artillerie, die Schluchten aber tief und vielgegliedert bilden die heimlichen Rollbahnen der Panzer die idealen Feuerstellungen der Granatwerfer und die Vorstoßtunnel der feindlichen Infanterie Fast einen Monat lang tobi nun der Kampf um das Vorrecht dieser Stützpunkte, und die Offensive Stalins sparte zwinweder an Blut. noch an Eisen, es zu se7½.„„ Mlatl“#um b2 g. Allein was sie auf dieser Plattform des Todes täglich und stündlich opferten, war alles umsonst, denn heute nach den beiden Großkampftagen unserer Bataillone am 9. und August war auch ihr letzter Brückenlopf südlich von Kuibyschewo völlig zerschlagen und unsere Grenadiere haben nun zu Berg und Tal die günstigen Stellungen bezogen Noch stehen wir ganz im Banne der großen Angriffe gestern und heute. die in einem Unternehmen Nord und Süd auf beide Tage verteilt wurden. Angetreten waren Bataillone, die nun seit dem 17. Juli unablässig im Kampf stehen. Kilometerlang zieht sich der Laufaraben von der Höhe hinab zur HKL in das Labyrinth der Grenadiere. Nur das vorderste Drittel dieses gut ausgebauten Stellungssystems hat der Gegner mit seiner Uebermacht erzwingen können, die anderen Teile hat unser zäher Widerstand behauptet. Seit Mitternacht liegen bereits unsere Kompanien hart am Feind zum Angriff bereit, flach in den Gräben und Sappen die dem Niemandsland angehören, jenem unheimlichen Reich des Todes wo einer, ohne hörbar zu atmen ahne sich zu bewegen, stumm liegen muß Rent, ohne sich au Bewdegen, frirmm-kegen nun wie Gras und Stein.„4u1 g0.. Aber nur so wird es geringen: Wie soll, der Feind anders überrascht werden als durch eine Tat, die er uns nicht zutrant. Und er hat nicht vermutet, daß deutsche Soldaten in der fast unerträglichen Sonnenglut von über 40 Grad im Schatten nun schon zehn Stunden vor ihm in den Gräben hocken, daß es Männer in diesen vom Pesthauch unbegrabener Sowjets erfüllten Stellungen überhaupt aushalten. Näher und näher rücken jene erlösenden zwei Minuten des Feuerschlags, die jene Nervenprobe des Wartens rasch hinüberführen in die des Angriffs. Und gerade diese zwei Minuten haben sich alle tief eingeprägt als eines der eindrucksvollsten Erlebnisse dieser Angriffstage in diesem geradezu feurigen Ofen. Als ob die Natur an allem teilnähme, erfüllte sich der Himmelsraum nach Mittag mit gewittrigen Wolken. Eine lastende Schwüle die durch ein auffälliges Schweigen an allen Abschnitten der Front noch gesteigert wurde versetzte jeden in eine fast unerträgliche Spannung. Endlich ist es 15.58 Uhr. Und eben als sich das Gewitter des Himmels entlädt, als Regen und Wirbelwind den Staub aufpeitschen, da bricht ein zweites Gewitter los aus den stählernen Gewölben unserer Geschütze. Die von Sonnenglut und Qual des Wortens wie gelähmten Grenadiere werden durch das Höllenkonzert wachgedonnert. Wie das wütende Heer jaulen die Geschosse über ihre Stahlhelme feindwärts In das Fauchen und Pfeifen der schweren Kaliber mischt sich das dumpfe Stampsen der Granatwerferabschüsse und in gewissen Abständen das in verschiedenen Tönen zugleich heransingende Orgelspiel unserer Werfer. Im Nu ist alles nur Rauch. Berge und Schluchten brodeln wie in einem Hexenkessel. Kein Meter, so erscheint es dem Auge der nicht umgepflügt wird von der feurigen Schar der Granaten. Immer keue Qualmbüsche quellen auf: weiß, schwarz, blau gelb. Und plötzlich— selber wie explodierende Granaten— springen in breiter Front die Pioniere und Grenadiere aus ihren Gräben und stoßen auf den überraschten Gegner— nichts als Silhonetten die im Rauchwald dieses Feuerschlages verschwinden. Jener von weither geschleuderten Walze zusammengefaßten Artilleriefeuers folgt nun die er menschlichen Wucht aus Blut und Geist, die, obwohl sie viel schwächer bewaffnet ist, dennoch überall erst die Entscheidung erzwingt. Von voraustastenden Minensuchtrupps der Pioniere begleitet und von Sturmgeschützen flankiert, stürmen die Grenadiere in schmalen, tiefen Keilen stoßtruppartig vor und rollen Graben um Graben auf So schwer auch von halbrechts aus dem Kornfeld die Garben der SMG und die Geschosse der Pak rauschen, so dicht auch überall das vernichtende Granatfeuer liegt, sie müssen durch. In den Gefechtsständen ist man ohne Verbindung. Jede Leitung nach vorn zersetzt. Wir bewundern den jungen Hauptmann, dem das angreifende Bataillon untersteht, wie humorig er noch alles als„tobender Schla flieger auf der Erde“, so nannte er sich selbst einmal, meistert, obwohl es nur so hagelt von Einschlägen selbst schwerster Brocken, obgleich der Gegner alles in eine Nebelglocke hüllt, obwohl ein verwundeter Feldwebel in den schmalen Bunker hineintaumelt und berichtet, wie auch der Oberleutnant ausgefallen sei und seine Kompanie nur noch mit geschwächter Kraft zum weiteren Angriff bereitstunde, obwohl— und das ist der kritischste Augenblick, nun schon zum zweiten Male Sternbündel hochsteigen: das Zeichen: Feind greift an. Hart und erbittert waren wohl hie und da die Nahkämpfe, aber an beiden Tagen sind in kürzester Zeit nicht allein die befohlenen Ziele erreicht, sondern die Gegner weit über sie hinaus bis an den Mius zurückgeworfen worden. Seine verminten Schlupflöcher, die Cholodnalaund die Gabelschlucht wurden ausgeräuchert und die letzten beherrschenden Höhen gestürmt. 700 Sowjets gerieten in Gefangenschaft und ein Vielfaches dieser Zahl war vernichtet. Reich, fast unübersehbar ist die Beute: allein im Abschnitt eines Regiments wenige Stunden nach dem Angriff: sieben schwere Pak. 120 MG. 15 LKW. So sehr die gut ausgebauten deutschen Stellungen jeden Widerstand des Feindes begünstigten, so entschlossen war jedes unserer Bataillone, die mit viel Schweiß in eine Festung verwandelte Erde wiederzugewinnen. Sobald die nun endgültige HKL erreicht war, halfen sofort Trägerkolonnen, den Pionieren, diesen wieder eroberten Riegel zu verdrahten und zu verminen. Neue B=Stellen wurden noch vor Einbruch der Dunkelheit bezogen. Weder vereinzelte Gegenstöße noch der Einsatz von Schlachtfliegern vermochten den großen Erfolg zu dämpfen. Bei wenig, eigenen Verlusten war an zwei Nachmittagen in wenigen Stunden von unseren eigentlich abgekämpften Bataillonen dieser letzte zehn Kilometer breite Brückenkopf am Mius zerschlagen. t sammelt mit für daKriegs=WHW. ND.) Berlin, 23. Aug. Die Wehrmacht win auch wieder für das Kriegs=Winterhilfsw 1913=44 mit sammeln. In einer Verfügung### O. K. W. die die Einzelheiten regelt, wird u# Schweres Leid, das Wird vom Glück nie Die Erinnerung blei Aber jahrelanges Ist in wenig Leiden Wie ein flücht'ger T mitgeteilt, daß der Sammeltag unter der neu Bezeichnung„Die Wehrmacht sammelt für WHW.“ läuft. Im übrigen wird das zur dition gewordene freiwillige Lohn= und Gehauopfer auch bei der Wehrmacht wieder dun geführt. Es bleiben dabei auf Wunsch frei gestellt alle aktiven Soldaten, die nicht mpfänger sind, und alle nicht zum Friedenz stand gehörenden Wehrmachtangehörigen hin sichtlich ihrer Gebührnisse außerhalb der Krieg= Ge besoldung. Allmonatlich einmal werden bei das Truppenteilen freiwillige Büchsen= oder Telle## sammlungen für das WHW. durchgeführt, un Sie stecken ihre Nasen in alle zum Endsiege durchzustehen. Kraftreseren— das Wort umschließt ein großes Geheimnis, denn es birgt den Schlüssel zum Erfolge im Lebenskampfe, zum Endsiege in diesem Völkerringen. Die ganze Welt schaut gegenwartig auf das deutsche Volk. Was sie sieht, können wir in diesen Tagen von der Auslandspresse erfahren. Der Berliner Vertreter der spanischen Zeitung„LaVaguardia“ berichtet bewundernd über die Haltung unserer Bevötkerung:„Sie nimmt täglich ihren Weg zu den Wohnstätten und den Arbeitsplätzen mit jenem tapferen Lächeln", schreibt er.„das alle widrigen Ereignisse überwindet und komme, was da wolle, immer zur Bewunderung der deutschen Heimatfront hinreißen wird.“ Ein Mitarbeiter der rumänischen„Curentul“. Georg Sbarcea, der Oberitalien, Norddeutschland, das rheinisch=westfälische Industriegebiet und Frankreich bereiste schildert seine Eindrücke also:„Ich habe trotz aller verwüsteten Städte und vieler menschlicher Leiden auf meiner Reise von Bukarest bis Paris nirgendwo zerstörte Gewissen gesehen, nirgendwo entwurzelte oder erschöpfte Menschen, die bereit gewesen wären, den Kampf aufzugeben für die verzweifelte Wohltat eines verfrühten Friedens. Europa wird niemals freiwillig den Bolschewismus annehmen und niemals auf die Zivilisation und Kultur verzichten, deren Zerstörung die Bomben der Anglo=Amerikaner bezwecken.“ Weder England noch die Vereinigten Staaten sind in der Lage. die Bolschewisierung Europas zu verhindern, erklärte dieser Tage zutreffend der schwedische Schriftsteller Palmgren in einem Vortrage in Stockholm. Wenn Deutschland das britische Inselreich nach Dünkirchen angegriffen hatte, wäre die gesamte gigantische Kriegsmacht der Sowietunion, 600 bis 700 Divisionen. über Europa hergefallen. Dadurch, daß die deutsche Initiative Stalin zuvorkam, sei Europa vor dem furchtbaren Schicksal bewahrt worden, das ihm drohte. Die blutigen Spuren im Baltikum sowie die Namen Katyn und Winniza illustrieren die Gefahr mit aller Deutlichkeit. Noch aber stehe die deutsche Wehrmacht im Osten fest gefügt. Mögen ihre Waffen Europa vor dem Untergang bewahren. Wie die Stockholmer Morgenzeitung„Dagsposten“ berichtet ernteten diese Ausführungen Palmarens enthusiastischen Beifall. Schon ist auch auf den Uebermut, in dem sich die Feindpresse vor einigen Tagen überschlug, eine sichtbare Abkühlung erfolgt. So einfach sei die Lage nun doch nicht, schreibt„Times“ denn der Feind sei keineswegs geschlagen. Seine Frontlinien wiesen keinerlei Erschütterungen auf. Ebensowenig wären seine rückwärtigen Verbindungen gestort Der deutsche Soldat lomme seiner Pflicht ein wie das andere Mal nach. Ein Vergleich mit der entsprechenden Zeit im ersten Weltkrieg sei unangebracht, da es den Deutschen damals an Lebensmitteln und kriegsmaterial fehlte. Das gebe es heute nicht. Die Zukunft sehe daher für die Verbündeten ineswegs einfach und rosig aus. Bei dieser Sachlage setzen wir unsere Kraft#eserven ein. Wir erinnern uns daß Columbus inter den größten Schwierigkeiten durch seinen Mut, seine Entschlossenheit und seine Ausdauer eine neue Welt entdeckte. Als seine Mannschaft ihn im Stich zu lassen drohte, ließ er sie antreten.„Aber was tun Admiral“, sagte ihm einer,„wenn keine Aussichten mehr vorhanden zu sein scheinen?“„Weiterfahren immer weiterfahren!“ lautete seine entscheidende Antwort. Diese Worte sollten in unseren Ohren und Herzen ein kräftiges Echo finden:„Weiterfahren, immer weiterfahren!" Mit diesen Worten charakterisierte die englische Wochenschrift„News Review“ die Ankunft von fünf USA=Senatoren in England, die im Auftrage des Truman=Ausschusses zur Inspektion der alliierten Militärverwaltung an alle europäischen Fronten geschickt worden waren. Sie seien keineswegs auf Einladung der britischen Regierung gekommen, bemerkt das englische Blatt, sondern„kraft eigener Machtvollkommenheit"; sie sollten sich davon überzeugen um dann später dem amerikanischen Kongreß darüber Bericht zu erstatten, wie das riesige Leihund Pachtmaterial, das die USA im Werte von über elf Milliarden Dollar nach Europa schickten, verwandt werde. In alle Vorgänge hätten sie ihre Nasen gesteckt und eine unzählige Menge Fragen gestellt, schreibt das Blatt weiter. Ganz besonderes Interesse habe den Lieferungskontrakten, dem Transportwesen, dem Leih= und Pachtmaterial, den Kriegskosten der Zusammenarbeit und der Koordination gegolten. Manches sei ihnen zu Ohren gekommen und viele harte Wahrheiten, vor allem von Seiten der amerikanischen Soldaten. Diese hätten ihren Senatoren gegenüber unmißverständlich erklärt, sie wollten, wenn sie einmal nach Hause zurückkämen, nichts mehr vom New Deals hören. Sie forderten eine neue wirtschaftliche Ordnung. Im Laufe des Englandaufenthaltes habe schließlich auch Churchill die fünf Amerikaner empfangen. Der 45jährige Kentucky=Demokrat Albert Claudler habe sich dabei alle Mühe gegeben den Premier auszufragen. Cburchill sei aber allen Fragen ausgewichen. Auch eine Pressekonferenz sei von ihnen anberaumt worden, die aber den Journalisten nicht viel aufschlußreiches Material brachte da die fünf „Oberschnüffler“ von vornherein der Presse erklärten, sie seien nicht gekommen, um Reden zu halten, sondern um selbst etwas zu erfahren. Nur ein Senator habe sich doch„etwas gelöst“ und gesagt, sie interessierten sich besen den zivilen Luftverkehr und die Bereitstellung von Fluaplätzen für die amerikamüchen Fluglinien. Es gehört ein ganz außergewöhnlicher Grad von Dreistigkeit dazu, eine derartige Meldung nicht nur in den Ver. Staaten Nordamerikas zu verbreiten, sondern sie auch noch über den Atlantik zu kabeln und den Völkern Europas zu unterbreiten. Der diplomatische Mitarbeiter der römischen Agentur Stefani nennt diesen Ausschuß einen der unverschämtesten Versuche der Rooseveltschen Propaganda die Wirklichkeit zu fälschen. Washington gibt vor. die hohen Werte der europäischen Kultur schützen zu wollen, aber die gewaltigen Trümmerhaufen die sich täglich in deutschen und italienischen Städten vergrößern, widerlegen diesen Ausdruck nordamerikanischer Heuchelei in blutiger Form. M Amerikanische Raubkommission in Washington eingesetzt Das USA=Staatsdepartement teilte, wie gemeldet, mit, daß eine amerikanische Kommission für den Schutz und die Rettung von künstlerisch und historisch wertvollen Denkmälern in Europa gebildet worden ist. Man traut seinen Augen nicht recht und sieht noch einmal genauer hin. Aber es stimmt. In der Tat besitzt Roosevelt mit seinem jüdischen Gehirntrust die Dreistigkeit, heute noch vor die vollkommen irregeführte öffentliche Meinung von USA hinzutreten und sich als den Schutzherrn der europäischen Kulturgüter aufzuspielen und zu verkünden, daß er einen besonderen Ausschuß mit allen Vollmachten ins Leben rief, um dieses Ziel zu erreichen. Kan muß sich diese jüdische Frechheit aber doch noch etwas näher ansehen! Jeder Europier kennt die ungeheuren Kulturverluste, die uns von den amerikanischen Luftpiraten während der letzten Monate zugefügt wurden, nur zum geringsten Teil. Es war ja gar nicht möglich, alle die Kirchen. Kavellen Bibliotheken. Universitäten. Kliniken, Krankenhäuser. Museen. historische Gebäude, Bilder, Denkmäler. Plastiken usw. im einzelnen aufzuzählen und zu würdigen. Die Lorenzkirche in Nürnberg, die bei der letzten Bombardierung dieser Stadt nur kurz erwähnt wurde, ist z. B. ein solches Schatzkästlein schönster und höchster deutscher Kunst. ein solches Nationalheiligtum, daß seine Beschreibung viele Seiten ja ganze Bücher und viele Bände erforderte, wenn der Wert und die Bedeutung dieser Kunst des ausgehenden Mittelalters und die Lebensarbeit der einzelnen deutschen Meister auch nur einigermaßen erschöpfend dargestellt werden sollte. Die Frechheit Washingtons beruht zunächst darauf, daß die amerikanischen Lügenbeutel sich stellen, als ob gar nichts oder kaum etwas von Bedeutung geschehen wäre. Der USA=Ausschuß will die europäische Kultur schützen. Dazu kehlt ihm jede Legitimation. USA hat noch nie eine Kultur besessen und wird auch nie zu einer Kultur kommen, wenn es sein Plutokratenregime nicht überwindet und seiner Gangstermoral nicht entsagt. Davon ist UISA aber noch in weiter Entfernung. Das beweist es gerade mit diesem Betrug am amerikanischen Volk und mit diesem Versuch, durch derbe Lügen Europas über seine ungeheueren Kulturverluste hinwegzutäuschen. auch dem vom Lohn= und Gehaltsopfer nich erfaßten Personenkreis Gelegenheit zu gehen sich durch Spenden am WHW. zu beteiligen Der Grundsatz der völligen Freiwilligkeit dal Sammlungen zum Kriegs=WHW. wird um allen Umständen gewahrt. Keine Hand untätig! Gauleiter Sauckel sprach in Gera DNB Gera, 23. Aug. Ein imposantes B#### der Stimmuna in Deutschland gab eine Groß## kundgebung, die am Samstag in Gera run## 20000 Menschen auf dem historischen Markwuz## der Stadt vereinigte, um richtungweisende Ausn führungen des Generalbevollmächtigten für da## Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel entgegenzun# nehmen. Der Redner richtete einen Appell an alle Schaffenden, auch weiterhin mit aller Kra#### für die Rüstung zu arbeiten. Die Front braug## neue Waffen. Keine Hand dürfe in dieser Zei## der Entscheidung untätig beiben. Der deutsch Existenzkampf um Tod und Leben werde nich nur an der Front, sondern auch in bedeutenden Maße am Arbeitsplatz ausgefochten. An d#### Kundgebung nahmen auf eigenen Wunsch zahl. reiche Männer und Frauen aus den besetzte## Westgebieten teil. Gauleiter Sauckel unterstra daß aller Feindpropaganda zum Trotz in dr## deutschen Betrieben die Front der europäische Solidarität der Arbeit gegen den Bolschewis mus und die international=jüdische Plutokrau### unbestreitbare Tatsache geworden sei. Schweres Gewitter über Rom Vom Regenwasser umspülte Wohnhäuser wurden geräumt DRB Rom. 23. Aug.„Messaggero“ melder Der heftige Gewittersturm, der sich am Mon# tagmorgen über Rom entlud, verursachte einige schwere Schäden. Wohnhäuser, die durch die# heftige Regenflut umspült wurden, stürzten trotz des sofortigen Eingreifens der Feuerwehr ein. Opfer sind nicht zu beklagen, denn die Bewohner hatten vorher die Häuser verlassen Aus einigen konnte ein Teil der Einrichtungen gerettet werden. Die Kirche San Cristogon## erlitt einige Schäden durch das durch das Dac einströmende Wasser. Auch hier konnte den Feuerwehr weitere Schäden verhindern. Wassermassen durchbrachen einen Gletscher DNB Bern, 23. Aug. Gewaltige Wasser massen die am Fuß der Dent Blanche gestau waren durchbrachen am Sonntag das Gletschereis und stürzten zu Tal. Die Borgne schwoll stark an und trat über die Ufer. wobei riefige Mengen von Geschiebe, Baumstrünken und allem möglichen Material das Dorf Les Hauseres bei Evolene überschwemmten. Die Brücke, welche Les Hauseres mit der Arolla=Straße verbindet, sowie eine Sägerei, eine Mühle, ein Bäckerei und vier Garagen wurden weggerissen Eine zweite Brücke zwischen Les Hauseres und der Arolla=Straße sowie die Brücke von Evolene sind schwer bedroht. Obstkulturen und Gärten stehen unter Wasser Es ist zurzeit unmoglich, die entstandenen Schäden abzuschätzen In der Nacht zum Montag, als sich die Lax gebessert zu haben schien durchbrach ein weiterer Gletschersee das Eis. Es mußten Verstürkungen herbeigczogen werden, welche, mi Scheinwerfern ausgerüstet, das Wasser bekämpften. die Zurückgewinnung von Kunstschätzen aus da Hand der Achsenmächte das Problem der Entschädigungen und ähnliche einschlägige Fragen. Das kennen wir alles sehr gut. Denn dan ins und anderer Länder Europas sind so groß. daß sie zum allergrößten Teil sich gar nicht wieder ersetzen lassen. Es charakterisiert die ganze Unkultur des Präsidenten Roosevelt daß er nach der Zerstörung von San Lorenzo Fuori le Mura erklärte, das wäre doch nicht so schlimm denn mit amerikanischem Gelde könnte diese uralte Basilika doch wieder aufgebaut werden! Das kennen wir alles sehr gut. Denn dan unseres Gedächtnisses und auf Grund der barbarischen Plünderungen und Räubereien der Feinde durch das Versailler Diktat wissen wir ganz genau, wozu der angloamerikanische Pintokratismus und sein stiller Teilhaber, der Weltinde, fähig und entschlossen ist. Eine neu Ausplünderung Europas durch Juden um Yankees kann nur durch einen deutschen Sie verhindert werden. Daß hier einmalige Kunstschätze dem Verbreherangriff der USA=Bomber zum Opfer fielen, kommt diesem USA=Präsidenten aar nicht zum Bewußtsein. Wenn das am grünen Holze geschieht was kann man dann erst von fliegenden Negern und bombardierenden Gangstern verlangen? Der USA=Ausschuß ist aber auch noch in anderer Hinsicht sehr bemerkenswert. Zu seinen Aufgaben gehört auch, wie Washington meldet, Beschaffung von Unterkunft für Luftkriegsbetroffene DRB Berlin, 22. Aug. Auf Grund der Verordnung, zur Wohnraumversorgung der luftkriegsbetroffenen Bevölkerung vom 21. Juni 1943, auf die in der Tagespresse bereits hingewiesen worden ist, soll Wohnraum beschafft werden, um den Volksgenossen, deren Wohnung dem britischen Luftterror zum Opfer gefallen ist, wieder ein Heim zu geben. Dazu wird der im Reich vorhandene Wohnraum, der für eine zusätzliche Belegung in Frage kommt, durch Meldung der Wohnungsinhaber planmäßig erfaßt. In den erfaßten Wohnungen soll den Luftkriegsbetroffenen eine möglichst selbständige Wohngelegenheit für längere Dauer auf mietrechtlicher Grundlage geboten werden. Dem Wohnungsinhaber sollen nach Möglichkeit soviel Räume belassen werden, als die Wohnung Benutzer zählt, zuzüglich eines weiteren Raumes. Der Umfang und die Heftigkeit der feindlichen Angriffstätigkeit stellen die Behörden oft vor die Notwendigkeit, in kürzester Frist für eine große Anzahl von Obdachlosen Unterkunft zu beschaffen. Hierfür wird der nach der Wohnraumversorgungsverordnung erfaßbare Raum vielfach nicht ausreichen. Da die luftkriegsvetroffenen Volksgenossen unter allen Umständen sofort unter ein Dach gebracht werden müssen, wird für sie Unterkunft auf Grund des Reichsleistungsgesetzes in Anspruch genommen werden müssen. Die Wohnungsinhaber werden in diesen Fällen besonders in der Umgebung des Angriffsortes und in den für diesen vorgesehenen Aufnahmegebieten sehr oft wesentlich weitergehende Einschränkungen ihres eigenen Wohnbedarfes auf sich nehmen müssen, als es von ihnen nach der Wohnraumversorgungsverordnung verlangt werden könnte. Ein Mietverhältnis wird aber durch die Einquartierung auf Grund des Reichsleistungsgesetzes nicht begründet. Die Dauer der jeweiligen Einquartierung richtet sich nach der allgemeinen Bedarfslage und den Umständen des Einzelfalles. Die als erste Notunterkunft gedachten Einquartierungen werden häufig kurzfristig sein. Dauereinquartierungen werden, sobald örtlich eine Auflockerung der Unterbringungsverhältnisse möglich ist, auf die Wohnraumversorgungsverordnung übergeleitet werden. * D i e B e s c h r ä n k u n g e n, d i e d e m U n t e r k u n f t g e b e r auf kürzere oder längere Dauer zugemutet werden müssen, sind Opfer, die der vom Luftkrieg nicht unmittelbar betroffene Teil der Bevölkerung den Volksgenossen bringt, die kein Dach über sich sehen und außer ihrer Wohnung meist ihre gesamte Habe verloren haben. „Wächter der Neutrale Randbemerkung (Von unserer Berlinist eine neutrale Zeit Bombenterror das rohe rung nannte. Die Engländer nüht, den schlechten Eindru haben, zu zerstreuen, obwohl us vollen Touren arbeitet. allen Seiten bescheinigt, das führung noch weit hinter: ##rückgeht. In einer Zuschrif Jya Dagligt“ Allehanda wir hingewiesen, daß die vo erwandten Phosphorbom deutsche, sondern eine al Deutschland habe niemals! tanistern über englischen A #es seien auch nicht die Deut Demokratien gewesen, die Porte über die Humanität Phosphorkanister müsse ma als ein besonders deutliches Humanität betrachten. Der einer reinen Ausrottung d schließenden Prahlereien d über die Anzahl der Bombei Wohnvierteln entwickelt". 9 sein zu glauben, daß derar auf die Engländer irgent würden. Sie haben imm gewandt, von denen sie sich sprachen, ohne irgendwelche keit, und werden das auch sehen doch, wie sie durch Boden unter den Füßen vo der anständigen Menschen Mordtaktik abwendet. Keine Glückwünsche in Telegrammen ND.3 Berlin, 23. Aug. Jeder wird dafüt Verständnis haben, daß ebenso wie im Fern sprechverkehr auch im Telegrammverkehr vor allem der dringende kriegswichtige Verkehr sichergestellt werden muß. Private Wünsch müssen, demgegenüber vorübergehend zuruarn ten. Die Reichspost hat bereits alle Volkskreis zu einer Selbstbeschränkung im Telegrammver kehr aufgerufen. Mit Rücksicht auf die ständig Zunahme eiligster Kriegs= und lebensnotwendiger Telegramme hat der Reichspostminister jetzt verfügt, daß mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres Glückwünsche und ähnliche Rese wendungen in privaten Inlandstelegramme aller Gattungen nicht mehr angenommen werden, auch nicht mehr in Verbindung mit anderen Mitteilungen. Feldposttelegramme## von dem Glückwunschverbot ausgenommen. Tages * Parteigenosse Krän gandaleiter ernannt. Der nehmen mit dem Reichsmit und Propaganda Reichsleit teigenossen Kurt Kränz gandaleiter und Leiter de ernannt. Der bisherige Kteigenosse Esser ist für a worden. Parteigenosse Kriegsausbruch zuerst alt als Berichter und PK=Füh die Feldzüge in Polen, F und in Sowjetrußland mi auf dem Peloponnes, wo chum erreichte. Parteigeno in der Parteiarbeit und ist 1936 Hauptschriftleiter des journalistischen Kreisen ist tagen aus dem nationalsoz dem Europa der Vorkrieg öffentlichungen bekannt(, G. Dreyse",„R=Gespräch kessel II“). Parteigenosse ber 1904 in Berlin gebor Germanistik, Kunstgeschich - Die Große Westfäl in Dortmund soll am 31. L findet in diesem Jahr in Kulturgeschichte statt, da angriff auf die Stadt das zerstört worden ist. Die: bisher schon eine sehr gre lerei, Graphik und Plast diesjährige Ausstellunge blick über das bedeutendst im westfälischen Raum v munder Ausstellung bewe bare Zuversicht, mit der ihrem Teil den Behauptu les unterstreicht. Auch frische Eier Es handelt sich um Eier Beim Kochen dehnt sich und es kommt zum Sprit zu der ungleich dicken E haften Arbeiten des Eile mäßig abgeschieden wird. :: Warum reisen? We schöner. Wenn früher ein erhielt, mußte er in fer und Leute kennenzulern heute im Kriege weißj daß die Reichsbahn Besse geblähten Reiseverkehrz daheim und sucht seine( Wandern, oder er badet dietet in unserem Heim Die Mietbeihilfe für Bombengeschädigte DRB Berlin, 22. Aug. Wenn die Wohmmm eines Familienunterhaltsberechtigten infoll Fliegerschadens unbenutzbar wird, wird für neue Unterkunft des Wohnungsinhabers n## den Vorschriften des Familienunterhalts sorgt, gleichgültig, ob er innerhalb oder außel halb seines bisherigen Wohnortes umquartiel ist. Die Familienunterhaltsbehörde übernimm die Vergutung für die neue Unterkunft en weder in Form der Mietbeihilfe an den ist milienunterhaltsberechtigten oder, wenn Unterkunft auf Grund des Reichsleistungss setzes in Anspruch genommen ist, durch unm telbare Zahlung an den Quartiergeber. D über hinaus kann eine Mietbeihilfe für die1 brauchbar gewordene Wohnung, für die keis Miete mehr zu entrichten ist, wie amtlich mit geteilt wird, aus Mitteln des Familienung; halts nicht gewahrt werden; die Zahlung ser Mietbeihilfe wird in der Regel bei der## die Beschädigung oder Zerstörung der Wor nung folgenden Auszahlung des Familien unterhalts eingestellt. Urheber=Rechtsschutz Ver 7 Allerdings nur, wen war, denn als der den hörte, versetzte er dem ausgerutscht war, einen „Spitznamen kannst schaft geben, aber nich schaft! Und wenn einer aus der Steinzeit reine immer noch keine Mien kun, als wäre es eine Merke dir: in unsere gleich!“ An diesem plötzliche vor allem der Nasenwis nie vor. „Paß uff, Emil.. der Herre verknallt i Wenn de da’ne Lippe bersönlich betroffen un an;(lar, der Vorjang Emils Busenfreu be zurück. Der S autdirektorstochter. 2 CAC nacht wi# igung wird u der neu It für 64 zur 3 d Gehalt: er du#ch G Frieden## igen#u# er Kric zu bei er Telern# führt, un pfer nich zu geben beteiligen igkeit d##### ird un * era intes B## ine bera run Marktpan# ende in für dea# tec Appell anß aller Krai nt brauct dieser Ze### er deutsche erde nich deutenden An der insch zahl. n besetzten interstrich# otz in denr# ropäischen solschewis Slutokrane Rom ghäuser o“ melder am Monchte einige durch die stürzten Feuerwehr in die Beverlassen. richtungen Tristogono das Dach onnte die rn. Gletscher e Wasser che gestau Gletscher= ne schwoll bei riefige nken und Les Haudie Brück lla=Straße Kühle, eine seggerissen aseres und von Evoturen und zurzeit un bzuschätzen die Lax ein wein Verstirelche, mit Lasser beaus dr der EntFragen. enn dan der bareeien der issen wir sche Piutber, der eine neu den### hen Siei 67: Schweres Leid, das wir empfunden, Wird vom Glück nicht überwunden, Die Erinnerung bleibt zurück; Aber jahrelanges Glück Ist in wenig Leidensstunden Wie ein flücht'ger Traum entschwunden. v. Bodenstedt Helddag der Sagen und gre den Werte Wochenspruch der NSUAT Sie beißen bei uns auf Granit Schwerte, 24. August 1943. „Wächter der Humanität“ Neutrale Randbemerkungen zum Bombenkrieg (Von unserer Berliner Schriftleitung) as ist eine neutrale Zeitung gewesen, die kürzlich den Bombenterror das roheste Mittel der Kriegfühnannte. Die Engländer haben sich vergeblich bemüht, den schlechten Eindruck, den sie damit erweckt zerstreuen, obwohl ihr Propagandaapparat auf vollen Touren arbeitet. Aber es wird ihnen von iiin Seiten bescheinigt, daß diese Form der Kriegführung noch weit hinter das finsterste Mittelalter nückgeht. In einer Zuschrift an das schwedische Blatt #ng Dagligt Allehanda wird jetzt nachdrücklich darauf hingewiesen, daß die von den Angloamerikanern rwandten Phosphorbomben nicht etwa eine eutsche, sondern eine alliierte Erfindung seien. #eutschland habe niemals Tausende von Phosphor###anistern über englischen Wohnvierteln abgeworfen, auch nicht die Deutschen, sondern gerade die Demokratien gewesen, die ständig große und schöne Porte über die Humanität im Munde führten. Die Phosphorkanister müsse man wohl in diesen Fällen als ein besonders deutliches Zeichen der Wächter der Humanität betrachten. Der Bombenkrieg habe sich zu ##einer reinen Ausrottung der Bevölkerung„mit anschließenden Prahlereien des englischen Rundfunks über die Anzahl der Bomben und der Zerstörungen in Pohnvierteln entwickelt". Niemand wird naiv geuug sein zu glauben, daß derartige moralische Ohrfeigen auf die Engländer irgendwelchen Eindruck machen würden. Sie haben immer die Kriegsmittel angewandt, von denen sie sich den raschesten Erfolg versprachen, ohne irgendwelche Rücksicht auf Menschlichkeit, und werden das auch weiterhin tun. Aber sie sehen doch, wie sie durch diese Kampfmethoden den Boden unter den Füßen verlieren und die Mehrheit der anständigen Menschen sich geschlossen von ihrer Mordtaktik abwendet. Tageschrentt * Parteigenosse Kränzlein zum K=Gaupropagandaleiter ernannt. Der Gauleiter hat im Einvernehmen mit dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Reichsleiter Dr. Goebbels den Parteigenossen Kurt Kränzlein zum K=Gaupropagandaleiter und Leiter des Reichspropagandaamtes ernannt. Der bisherige K=Gaupropagandaleiter Parteigenosse Esser ist für andere Aufgaben freigestellt worden. Parteigenosse Kurt Kränzlein hat seit Kriegsausbruch zuerst als Infanterieoffizier, dann als Berichter und PK=Führer im Felde gestanden und die Feldzüge in Polen, Frankreich, auf dem Balkan und in Sowjetrußland mitgemacht. Zuletzt stand er auf dem Peloponnes, wo ihn der Auftrag nach Bochum erreichte. Parteigenosse Kränzlein steht seit 1930 in der Parteiarbeit und ist seit 1934 Schriftleiter, seit 1936 Hauptschriftleiter des„Angriff“ in Berlin. In journalistischen Kreisen ist er durch zahlreiche Reportagen aus dem nationalsozialistischen Deutschland und dem Europa der Vorkriegszeit sowie durch Buchveröffentlichungen bekannt(„Vom Arbeitsplatz zum M. G. Dreyse",„R=Gespräche nach Berlin",„Hexenkessel II“). Parteigenosse Kränzlein ist am 16. November 1904 in Berlin geboren. Er studierte Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Zeitungswissenschaft. - Die Große Westfälische Kunstausstellung 1943 in Dortmund soll am 31. Oktober eröffnet werden. Sie findet in diesem Jahr im Museum für Kunst= und Kulturgeschichte statt, da bei einem britischen Terrorangriff auf die Stadt das Haus der bildenden Künste zerstört worden ist. Die westfälischen Künstler haben bisher schon eine sehr große Anzahl Werke der Malerei, Graphik und Plastik zugesagt, so daß auch die diesjährige Ausstellung einen repräsentativen Überblick über das bedeutendste und neueste Kunstschaffen im westfälischen Raum vermitteln wird. Die Dortmunder Ausstellung beweist zugleich auch die unveirrbare Zuversicht, mit der Westfalens Künstlerschaft zu ihrem Teil den Behauptungswillen des deutschen Volles unterstreicht. - Auch frische Eier können beim Kochen platzen. Es handelt sich um Eier mit ungleich dicker Schale. Beim Kochen dehnt sich die Schale verschieden aus, und es kommt zum Springen der Schale. Die Ursache zu der ungleich dicken Schale liegt in einem fehler* h a f t e n A r b e i t e n d e s E i l e i t e r s, b e i d e m K a l k u n g l e i c h mäßig abgeschieden wird. :: Warum reisen? Wandern in der Heimat ist viel schöner. Wenn früher ein Volksgenosse seinen Urlaub erhielt, mußte er in ferne Gebiete reisen, um Land und Leute kennenzulernen und etwas zu erleben. heute im Kriege weiß jeder einsichtige Volksgenosse, daß die Reichsbahn Besseres zu tun hat, als den aufgeblähten Reiseverkehr zu transportieren. Er bleibt daheim und sucht seine Erholung im Baden, Angeln, Wandern, oder er badet Sonne. Gerade das Wandern dietet in unserem Heimatsgau ungemein viel Reize. (Von unserer Berliner Schriftleitung) „Mit dem Bombenkrieg allein werden wir es kaum schaffen“, hat die Times vor einigen Tagen wehmütig geschrieben. Es wäre so eine bequeme Art gewesen, den Sieg zu erringen, wenn es genügt hätte, lediglich einige Bomben auf Deutschland fallen zu lassen, ebenso bequem wie der mißglückte Hungerkrieg. Über die menschlichen Qualitäten dieser Form der Kriegführung haben die Engländer sich keine Kopfschmerzen oder gar Gewissensbisse gemacht, ihnen kommt es allein auf die Wirkung an. Daß man einen Krieg auch mit den Waffen gewinnen kann, das haben sie in ihre Rechnung erst an allerletzter Stelle einkalkuliert. Dazu ist ihnen das Blut der Engländer wenigstens zu schade, und die übrigen Völker drängen sich heute nicht mehr so wie früher danach, Kanonenfutter für das britische Weltreich zu sein. Also muß man schon nach neuen Kampfmitteln Umschau halten, und da die Phantasie eine Gabe ist, die in der Trockenheit der englischen Amtsstuben umkommt, war die Auswahl nicht allzu groß. Kein Wunder also, wenn sie jetzt auf den Propagandakrieg, den Krieg der Lüge und der großen Worte, zurückgekommen sind. Versucht haben sie es auch damit schon einmal bei Beginn des Krieges, aber das gelang ziemlich kläglich vorbei. Die Mittel, mit denen man vor allem die Neutralen zu bearbeiten suchte, waren so plump, daß sie bestenfalls einen Heiterkeitserfolg erzielten. Deshalb soll diesmal alles gründlich vorbereitet sein. An ausführenden Organen fehlt es ja ohnehin nicht; wenn die GPU und der Secret Service mit ihren unwürdigen Traditionen zusammenarbeiten, dann kann schon allerlei dabei herauskommen. Nur, die ganze Sache muß erst fein säuberlich aufgezogen werden, und dazu soll der Startschuß jetzt ertönen. In Quebec trafen sich Churchill und Roos velt nicht nur mit ihren militärischen, sondern auch mit ihren politischen und journalistischen Ratgeber Sie brüteten schon tagelang über ihren Plänen. Niemand kann ihnen also den Vorwurf machen, daß sie nicht in aller Sorgfalt ihre Entschlüsse überprüfen. Dabei wird vor allem wohl der Krieg im Dunkeln sehr viel Zeit zur Überlegung beanspruchen, denn inzwischen hat es sich ja selbst bis nach Quebec herumgesprochen, daß die Deutschen nicht mehr so willfährige Objekte für Ohrenbläsereien sind wie vor8 25 Jahren. Die Engländer waren einigermaßen verblüfft über die Haltung der deutschen Gefangenen, die sie in Tunis gemacht hatten. Aus ihrer Verärgerung sprach doch gleichzeitig auch eine gewisse Hochachtung vor der Standhaftigkeit und der Siegeszuversicht der deutschen Soldaten, bei denen alle Bemühungen versagten. Sie sind lebendige Zeugen der ungebrochenen Kampfmoral des deutschen Volkes gewesen und haben den Angloamerikanern eine erste Probe gegeben von den Schwierigkeiten der Aufgabe, die sie sich mit dem Versuch einer moralischen Zermürbung Deutschlands aufgeladen haben. An sich ist es ja nicht gerade ein Meisterstück, daß sie ihre Absichten vorher ankündigen. Wenn der frühere stellvertretende Leiter des amerikanischen Informationsamtes, Eisenhower, ein Vinder des Generals, schreibt, es werde in den feindlichen Ländern durch pausenloses Trommelfeuer ein Nerv. krieg mit voller Gewalt geführt werden— und diest : Eisenhower ist nur ein Beispiel für viele—, so hab sie sich damit selbst des Überraschungsmome raubt. Allerdings, viel schaden wird ihnen das in di sem Falle nicht, denn so oder so werden sie bei allen ihren Bemühungen im deutschen Volk auf beißen. Wir sind nicht umsonst durch die hatte des Welttrieges gegangen. Wir wissen, was wir von den feierlichen Versprechungen eines Churchill und eines Roosevelt zu halten haben, wir wissen alle, was uns droht, wenn wir diesen Krieg nicht gewinnen. Wenn sie auch nur von„bedingungsloser Übergabe“ sprechen und dann die Möglichkeit einer Begnadigung andeuten, so hat niemand von uns einen Zweifel dar über, was die bedingungslose Übergabe bedeutet: si wäre das Ende des deutschen Volkes. E gibt für uns gar nichts anderes, als den Weg zu Ende zu gehen, den wir 1939 betreten haben und uns den Platz an der Sonne zu erkämpfen, den uns die Demokratien streitig machen wollten, den sie uns freiwillig niemals gönnen werden. Wir sind stark genug, uns durchzusetzen. Wir haben alle Trümpfe in der Hand, mit„moralischen Zermürbungsversuchen“ wird kein Churchill die stahlharte Kraft des deutschen Volkes antasten. Mögen sie auch in Quebec die schönsten Beschlüsse fassen, mögen sie mit Drohungen oder mit Versprechungen kommen, wir sind gegen dieses Gift in jeder Form gefeit. 22.—28. August 1943) S„Wir sprechen nicht vom Frieden,— wir kämpfen dafür!" Dr. Goebvs.= Richt Worte, sondern Taten! Unsere Zeit ist nicht eine Zeit der Worte, sondern einr Zeit der Taken,— der Taten, die aus der Klaft des auf ein einziges Ziel ausgerichteten Willens. d.s brennenden Glaubens eines ganzen Voltes eiwechsen! Eine Zeit der Taten, die aus der Summe des erteit jedes einzeinen in der * N a t i o n u n d a u s d e m e h e r n e n H e r z e n g e v o r e n w e r den. Eine Zeit der Talen, die schweigend und stinl geran werden in der nüchternen Eit#nntnis, daß es in letzter und unabdingbarer Entscheidung um das * Leben des Voltes und jedes einzelnen in ihm, um die totale Existenz der Nation, aber auch um ihre * höchste Erfüllung geht! nen Menschentyp duldet diese Zeit: den * Kämpfer, der schweigend, aber mit gläubigen und unerschütterlichem Herzen seine gewiß oft schw.re und harte Pflicht tut, an welchem Platze er immer n Schwätzer aber, den, der aus cheit und Kleingläubigkeit dem verpflichtungs;, dem Gerücht, der törichten Illusion veren duldet diese Zeit nicht; sie verwirft ihn, sie geht über ihn zur Tagesordnung über. Er zu klein und zu erbärmlich für die große Bewahrung solcher Zeit. Das Herz jedes Kämpfers neigt die Waage des Schicksals zum Sieg, jeder Schwätzer aber schwacht iben und die Kraft seines Volkes. Er verrat es in seiner schwersten Stunde! Nein, nicht mit Worten beschwört ein Volk in der Stunde der Entsche dung sein Schicksal, sondern mit Taten! ir alle stehen unentrinnbar unter dem Gesetz jeges. Wer von uns wollte nicht den Frieden? Friede, den es für uns gibt, heißt: * Sieg! Darum sprechen wir nicht vom Frieden, S sondern wir kämpfen dafür! Mmmmmmm schen Diskussion. Der Leiter des Hauptkulturamtes in der Reichspropagandaleitung der RSDAP, 1-Briführer Cerff, fand begeisternde Worte für die Aufgaben der Partei als tämpferische Gemeinschaft und auf dem Arbeitsgebiet Kultur. Die Kulturarbeit sei gerade in der Gegenwart und vor allem in den Luftnotstandsgebieten eine wichtige Frage. Unter Kultur sei allerdings keine billige Unterhaltung zu verstehen, sondern die Bemühung, dem Volksgenossen eine seelische Speise zu geben. Es komme auch nicht K Urheber=Rechtsschutz Verlag Osk. Meister, Werdau=Sa Allerdings nur, wenn Dietrich Schotte unsichtbar war, denn als der den Spitznamen zum ersten Male vorte, versetzte er dem Lehrjungen, dem das so herausgerutscht war, einen tüchtigen Nasenstüber. „Spitznamen kannst du deiner lieben Verwandtschaft geben, aber nicht den Wagen unserer Kundschaft! Und wenn einer mit'nem abgenagten Knochen aus der Steinzeit'reingewackelt kommt, dann hast du immer noch keine Miene zu verziehen, sondern so zu tun, als wäre es, eine hochfeudale Luxuskarosserie. Merke dir: in unserer Werkstatt sind alle Autos gleich!“ An diesem plötzlichen Lehrvortrag war den Leuren vor allem der Nasenwischer aufgefallen. Das kam sonst nie vor. „Paß uff, Emil... die„Moppe“ is bloß, weil der Herre verknallt is in det Fräulein Ernheim! Venn de da'ne Lippe riskierst, denn fühlt er sich als Fersönlich betroffen und latscht dir eben gene. Is doch san klar, der Vorjang, nich wahr?" erklärte Gustav Emils Busenfreund.„Ick führe det alles uff de be zurück. Der Schotte is verkuallt... in die antdirektorstochter. Aber alles wat recht is?— die sahme sojar icke uff de Stelle! Die Frau hat sozusagen Kann man dabei doch Pilze suchen, die fast immer ein sehr nahrhaftes und wohlschmeckendes Gericht abgeben. Unser schöner und großer Stadtwald bieter prachtvolle Gelegenheit zur Erholung. Aber man kann auch weitere Wanderungen unternehmen, so z. B. nach der alten, sagenumwitterten Hohensyburg, nach dem Schälk, nach Geisecke u. a. m. Die Reichsbahn hat heute wichtigeren Zwecken zu dieneh, darum reiset nicht! Bleibt im Lande und wandert redlich! Verdunkslungszeiten einhalten! Es besteht Veranlassung, darauf hinzuweisen, bei der jetzt früher hereinbrechenden Dunkelheit sorgfältig darauf zu achten, daß die Fenster frühzeitig verdunkelt werden. Verstöße werden unnachsichtlich geahndet. Zwischenzählung von Schweinen, Gänsen und Enten. Auf Anordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft findet am 3. September eine Zwischenzählung von Schweinen, Gänsen und Enten statt. Die Großstädte mit mehr als 100 000 Einwohnern sind von der Durchführung dieser Zählung befreit. Es sind aber die Schweine zu ermitteln. die am Zähltage auf den Nutz= und Schlachtviehhöfen vorhanden sind. Die Ergebnisse der Zählung dienen lediglich volkswirtschaftlichen Zwecken. Über die den Viehbesitz des einzelnen betreffenden Nachrichten wird das Amtsgeheimnis gewahrt. Die Angaben dürfen nur zu amtlichen statistischen Arbeiten, dagegen nicht zu Steuerzwecken verwendet werden. Wer vorsätzlich der Verpflichtung des§ 6 Abs. 1 des Gesetzes über Viehzählungen vom 31. 10. 1938 nicht nachkommt, oder wissentlich unvollständige oder unrichtige Angaben macht, oder dem Zähler ein berechtigtes Betreten der Ställe nicht gestattet, wird nach§ 9 dieses Gesetzes mit Gefängnis bis zu 3 Monaten oder mit einer entsprechenden Geldstrafe bestraft. Daneben kann auf Einziehung des vom Viehhalter oder Eigentümmer wissentlich nicht angegebenen Viehes erkannt werden. Die Zählung erfolgt durch ehrenamtliche Zähler. : Die Versicherungspflicht des Handwerkers. Das Reichsversicherungsamt entschied, daß ein Handwerker, der vor dem Inkrafttreten des Handwerkerversorgungsgesetzes bereits das 60. Lebensjahr vollendet hatte, ohne eine laufende Anwartschaft in der Rentenversicherung zu haben, nicht der Versicherungspflicht nach dem Handwerkerversorgungsgesetz unterliegt, auch wenn er nach dem Inkrafttreten des Handwerkerversorgungsgesetzes durch Nachentrichtung von Beiträgen eine früher bestandene, vor diesem Zeit punkt aber erloschene Versicherungsanwartschaft wieder aufleben läßt. Seele. Doch davon vasteht natürlich so'n Jüngling wie du noch nischt!“ In aller Einfalt hatte die Philosophie des Lehrjungen so ziemlich ins Schwarze getroffen. Dietrich Schotte blieb, als der letzte Monteur die Halle verlassen hatte, noch lange Zeit vor dem schmucken roten Wagen stehen. Er hatte gerade in der Zeitung gelesen, daß sich die Besitzerin mit einem Herrn aus der Gesellschaft verlobt hatte. Nun... ihn ging es nichts an. Und doch... irgendwie berührte es den jungen Ingenieur. Renate Ernheim war seine Fahrschülerin gewesen, die begabteste, die er je ausgebildet hatte. Sie konnte als einzige den Lehrwagen geräuschlos rückwärts schalten. Außerdem war sie eine von den wenigen, mit denen man reden konnte wie mit einem vernünftigen Menschen. Dietrich Schotte teilte die Frauen in zwei Klassen ein: in solche, die er mit seiner Mutter eine Stunde allein lassen konnte, und in solche, bei denen er das nicht darauf ankommen zu lassen wagte. Er pflegte die letzte Sorte unter dem Sammelnamen„Gänse“ zusammenzufassen. Man tanzte und flirtete mit ihnen; aber man nahm sie mit ihrem Geschnatter und ihren Wichtigkeiten weiter nicht ernst. Renate Eknheim dagegen... oh, sie war stattlich, groß, klug... verdammt klug sogar, das hatte er also gemerkt... und trotzdem stets bereit, zu lachen und ein Scherzwort zurückzugeben. Sie war ein Bild von einem Mädchen, eine Figur ohne Taoel... das machte der Sport... ach, lieber Dietrich Schotte, an diesem Mädchen gab es nur eines auszusetzen: daß es nicht Kati Müller hieß und in einem Büro die Schreibmaschine schlug. Dann würde man sich nämlich keineswegs lange besinnen, sondern... na ja. Selbstschutzgeräte und Wohnungseinrichtung In der Aufregung eines Luftanglist kommt es leicht vor, daß Selbstschutzgerate ihren Besitzern nicht zurückgegeben werden können, weil Gerätt nicht gekennzeichnet waren. Auch alle Einrichlungsstücke von Wohnungen müssen mit Namen und Anschrift der Besitzer versehen sein, damit diese im Falle einer anderweitigen Unterbringung der Mövel gestellt werden können.„Die Sirene“, die große deutsche Lufrschutz=Illustrierte, gibt in ihrem neuesten Heft in Wort und Bild ausführliche Anweisungen für diese Vorsichtsmaßnahme. - Unser aktueller Bilderdienst im Aushangkasten an der Hasclackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen: Abwehrschlacht südlich des Ladogasees; In 30 Minuten in Spezialbehandlung; Erfolgreicher Gegenangriff in der Abwehrschlacht an der Ostfront; Tiger greifen an! Tacitus:„Die meisten Autoren stimmen dar.n überein, daß bei einer in Agypten ausgebrochenen # e k e l h a f t e n K r a u k h e i t d e r K ö n i g B o c c h o r i s d u r c h c a s teungtschztt: utgeräte ihren B., Orakel Hammons die Weisung erhatten habe, sein den Kräfte und Aufgaben der Proputansa Gauteiter Albert Hoffmann, Reichshauptamtsleiter Cerff und Gaupropagandaleiter Kränzlein sprachen in Hagen K=Gaupropagandaleiter Kränzlein hatte die Kreispropagandaleiter und Gauredner für Sonnabend in das Parkhaus zu Hagen zu einer Arbeitstagung zusammengerufen, an der auch einige Gauamts= und Kreisleiter teilnahmen. Die Tagung erhielt ihre besondere Bedeutung durch die Anwesenheit von Gauleiter Alvert Hoffmann, der über die heutige Bedeutung der Propagandaarbeit sprach und damit die deutsche Propaganda der englischen gegenüberstellte. Während sich der Engländer in seiner Propaganda der Lüge und Verleumdung bedient, die ihm stets ein Millei zum Zweck waren, lehnen wir auch in der Propaganda die Lüge ab. Der Gauleiter gab dann ein Bild der politischen Lage und beendete seine fesselnden Ausführungen mit der Weisung an die Männer der Propaganda, in ihrer Arbeit stets Diener des Volkes zu sein. Dem Politischen Leiter dürse keine Arbeit zu schwer sein, um dem einfachsten Volksgenossen zu helfen. Er müsse immer wieder den Glauben predigen, den Glauben an den Führer und das nationalsozialistische Reich. Nach dem Beifall, den die Worte des Gauleiters fanden, gab K=Gaupropagandaleiter Kränzlein eine interessante Darstellung der Kräfte und Methoden der Propaganda und unterstrich dabei den besonderen Wert des gesprochenen Wortes und der politiEr besah sich noch einmal den funkelnden Lack des Wagens, strich mit einem Bausch Putzwolle drüber hin, um einen unsichtbaren Fleck abzuwischen. Es war eben sechs Uhr. Da mußte sie also gleich vom Tennisplatz kommen. „'n Abend, Herr Schotte! Kann ich Iynen noch Arbeit abnehmen?" erklang eine Stimme vom Eingang her, und Dietrich hörte an der Heiserkeit, daß es Karl, der Tankwart vom Nachtdienst, war. „Danke, Karl! Ich gucke bloß noch mal alles durch!“ wehrte er ab. Dabei schlenderte er weiter, als sei sein Aufenthalt vor dem roten Sportwagen rein zufälliger Natur. Vor Ernheims großem Tourenwagen blieb er stehen. Aus dem Fach am Armaturenbrett lugte ein Papierschnitzel. Das war nicht in der Ordnung, und das ging natürlich nicht. Hier wurde saubere Arbeit geleistet. Da entdeckte er, daß der Papierschnitzel die Ecke eines Briefes darstellte, den jemand unordentlich in das Fach gesteckt hatte. „Lieber Ernst...!“ begann er unwillkürlich zu lesen, hörte aber sofort wieder auf. Das war ja ein Privatbrief! Er kam sich vor wie ein ertappter Sünder. Schleunigst versuchte er, den Durchschlag ungelesen in das Fach des Wagens zu verstauen, aber er kam nicht mehr dazu. „Hallo! Meinen Wagen, bitte!" Das war Renates Stimme. Er hatte gerade noch Zeit, das dünne, widerspenstige Papier in die Jackettasche zu schieben. Dann eilte er nach vorn, um den Sportwagen auf den Hof zu fähren. „Ich habe es eilig, Herr Schotte. Hat er auch Brennstoff genug?“ Reich zu säubern und die Aussatzigen als er ern und Menschen verhagtes Geschlecht nach anderen Ländern zu schaffen. So habe man sie ausgesondert und in der Wüste sich selbst überlassen... E.ner der Vertriebenen, Moyses, habe ihnen geraten, von Göttern und Menschen keine Hilfe zu erwarten, sondern seiner Führung zu vertrauen... Nach einem Marsche von sechs Tagen... nahmen sie, unter Vertreibung der Bewohner, das Land und die Stadt (Jerusalem) ein. Um das Volk für immer an sich zu tetten, gab Moyses ihm neue Gesetze im Gegensatz zu denen aller Sterblichen; verächtlich ist ihnen alles, was uns heilig ist; hingegen ist ihnen erlaubt, was uns Abscheu erweckt... Das Schwein essen sie nicht, weil sie ihm die Schuld an ihrem Aussatz zuschieben ... Ihr Brauchtum(ritus), gleichviel wie entstanden, rechtfertigen sie durch sein Alter; ihre sonstigen Einrichtungen, verkehrt, abscheulich, haben durch ihren Widersinn Kraft gewonnen; denn Verworfene, die sich vom Glauben ihrer Völker losgesagt, tragen Tribut und Steuern dorthin, wo die Juven mächtig geworden; auch weil sie mit Zähigkeit zusammenhalten und einander unterstützen: hingegen hegen sie feindseligen Haß gegen alles andere: gesondert vom Tisch, geschieden vom Nachtlager, meidet dieses Volk, obwohl ganz maßlos im Geschlechtstrieb, den Beischlaf mit fremden Weibern(?), während unter sich bei ihnen nichts unerlaubt ist. Sie haben die Beschneidung eingeführt, um durch diese Abweichung erkannt zu werden. Ihre Proselyten üben den gleichen Brauch; sie lernen zu allererst die Götter verachten, ihrer Heimat entsagen, Eltern, Kinder und Geschwister mißachten... Der jübische Brauch ist widersinnig und armselig(absurdus sordidusque). Solange Assyrer, Meder und Perser den Orient beherrschten, waren die Juden der verachtetste Teil der Unterworfenen. Nachdem die Mazedonier zur Vorherrschaft gelangten, versuchte König Antiochus ihren Aberglauben auszurotten und griechische Sitten einzuführen, um dieses widerliche Volk (deterrimam gentem) umzuwandeln.“ auf Zahlen an, sondern nur auf die innere Intensität. Nachdem Parteigenosse Cerff noch die Aufgaben des Volkskulturwerkes behandelt und Referent Paatz über Fragen der Ernährung und der Wirtschaft gesprochen hatte, setzte eine Aussprache ein, nach der mit einer kurzen Filmvorführung die Tagung, die den Teilnehmern wertvolle Anregungen und viele praktische Winke für die Arbeit vermittelt hat, abschloß. „Der Tank ist voll, Fräulein Ernheim. Ich würde allerdings empfehlen, beim nächsten Otwechsel Graphit ins Öl zu tun. Für Ihren hochtourigen Motor bestimmt nicht zu verachten.“ „Danke, Herr Schotte. Übrigens... ich habe mich verlobt. Wissen Sie es schon?“ „Durch die Zeitung. Darf ich Ihnen Glück wünschen?“ W. B u 6 u „Aber gewiß. Meinem Brautigam übrigens auch. — Du kennst doch unsern getreuen Dietrich Schotte, lieber Frank?“ Frank, der bisher neugierig umschau gehalten hatte, zog die Augenbrauen hoch. „Tut mir leid, Renate!“ Und zu Dietrich gewendet:„Sie sind wohl der Wärter hier, was? Zigarette?“ Dietrich sah halb ärgerlich, halb belustigt auf. „Hier ist das Rauchen verboten, mein Herr. Das sollte sich doch langsam herumgesprochen haben.“ Renate mußte gegen ihren Willen auflachen. So bissig wurde Dietrich Schotte immer, wenn sich einer senier Fahrschüler gar zu töricht anstellte.„Siehst du, Frank, da hast du dein Fett! Komm, steig ein! Ja, ja, mit unserm Fahrlehrer ist manchmal nicht gut Kirschen essen. Was meinst du, wie oft er mich angehaucht hat, wenn ich mich dumm anstellte—!“ Frank lächelte sauersüß. Er sah mit schnellem Blick, daß der Mann groß, gut gewachsen und scheinbar recht intelligent war. Auf jeden Fall würde es wohi besser sein, wenn er veranlaßte, daß Renate ihren Wagen in eine andere Garage brachte. Er liebte so bennruhigende Männer in ihrer Nähe nicht. Langsam zog er seine Geldbörse und fingerte ein Geldstück heraus.(Fortsetzung folgt) KUHLEFAFTER Es ist aus knoppen wertvollen Rohstoffen hergestellt. Men wirkt elso kein Blatt eher fert els bis seine hohe Fartkrett vollständig verbraucht ist. GEHA-WERKE-HANNOVER Aus dem Obstdiebstähle Ergste. Der Obsthof eines hiesigen Kaufmanns mußte sich in der letzten Zeit einige nächtliche Besucher gefallen lassen. Einige Diebe überstiegen in den frühen Morgenstunden den Drahtzaun des Gartens und entwendeten ungefähr 3—4 Zentner Apfel, so daß dem Geschädigten ein Schaden von etwa 100 RM entstand. Die Ermittlungen wurden sofort ausgenommen, und frische Spuren verrieten dem eingesetzten Polizeihund, wo sich die Diebe niedergelassen hatten. Es handelte sich hierbei um einige Ostarbeiter, die nicht weit vom Tatort in einem Lager untergebracht waren. Ein Teil der gestohlenen Apfel wurde sichergestellt und dem Besitzer wieder zugeführt. Die Diebe aber werden eine angemessene Strafe erhalten.— Weiter wurden einem hiesigen Landwirt aus seinem Obsthof Apfel gestohlen. Auch hier wurden die Diebe ermittelt. Es handelt sich um zwei Arbeiter, die diese Gelegenheit bei der Nachtwache, die sie auf einem hiesigen Werk auszuführen hatten, wahrnahmen. Auch diese Diebe werden einer exemplarischen Strafe entgegensehen müssen, zumal sie sich unerlaubt von der Arbeitsstelle entfernt hatten. Koffer erbrochen Ergste. Einem Kraftwagenführer der Fahrbereitschaft Bochum, der wegen Bombengefahr seinen LKW im hiesigen Bezirk untergebracht hat, wurde ein Koffer, den er ebenfalls hier untergebracht hat, erbrochen. Entwendet wurde ihm daraus ein Anzug, fünf Oberhemden, mehrere Stück Unterwäsche, Schuhe und sonstige Bekleidungsstücke im Werte von 500 RM. Für die Tat kommt ein flüchtiger Ostarbeiter in Frage, der bei dem Bauer, in dessen Schuppen der Wagen untergebracht war, gearbeitet hat. Anfallverhütung während der Erntezeit Die Erntearbeiten, die mehr und mehr einsetzen, bringen erfahrungsgemäß Unfälle mit sich, die vielfach auf Unachtsamkeit oder verbotwidriges Verhalten zurückzuführen sind. Meist handelt es sich um Unfälle durch Sturz vom Wagen, dann um Verletzungen durch ungeschützte Sensen, durch Mähmaschinen, durch Stiche mit der Heugabel u. a. Alle in der Landwirtschaft tätigen Personen tun aber gut, in ihrem eigenen Interesse und in dem ihrer Mithelfer folgende Ratschläge zu beachten: 1. Jedes Auf= und Absteigen während der Fahrt vom Fuhrwerk ist zu vermeiden. 2. Das Sitzen und Stehen auf der Deichsel, dem Langbaum, der Waage, der Schere oder dem Wagscheit während der Fahrt bringt Gefahr i. Beim Aufladen von Heu, Klee, Getreide usw. auf dem Feld sind die Zugtiere stets unter Aussicht zu halten, die auf dem Wagen arbeitenden Personen sind vor dem jedesmaligen Weiterfahren hierbei laut zu verständigen. Auch ist es gefährlich. Kinder beim Heimbringen von Heu und Getreide oben auf dem Fuder mitfahren zu lassen. 4. Beim Stechen und Abnehmen von Heubündein und Garben ist Vorsicht am Platze. 5. Vor der Beseitigung von Störungen an bespannten Maschinen ist das Getriebe auszurücken, die Zugtiere sind abzuhängen. Beim Arbeiten an der Mähmaschine niemals vor, sondern stets neben oder hinter den Messerbalken treten. 6. Beim Tragen von Gensen ist die Klinge in ihrer ganzen Länge zu sichern und am besten mit dem sogenannten Gensenschuh zu verkleiden. Immer einsatzbereit Nach jedem Feindflug erhält dieser Focke=Wulf=Jagdeinsitzer sorgfältige Wartung. Acht Mann des technischen Bodenpersonals sind stets bereit, das Flugzeug in kürzester Leit wieder startklar zu machen. Vor allem muß auch Munition in die Magazine der Bordwaffen P3=Kriegsberichter Gehm(Scherl) und dem Loch im Jackenärmel absah. Mutters scharfen Augen blieb das nicht verborgen und das Nachspiel war fast so unangenehm wie der bittere Geschmack des braunen Krautes. Immerhin kamen wir uns schrecklich interessant vor und meinten, die großen Brüder unserer Freundinnen könnten uns jetzt unmöglich mehr für dumme Gänse halten. Lang ist es her, seit sich die Pforten der Schule hinter den kleinen Mädchen von damals geschlossen haben. Sie stehen heute im Haushalt, in Fabriken oder Büros ihren Mann und denken kaum noch an Backfischträume und=wünsche zurück. Was mich daran erinnert hat: Sitzt da dieser Tage in einem Kaffeehaus ein stark ausgenordetes Wesen, wippt mit ihren hauchseidenbestrumpften Beinen und leert mit offensichtlichem Genuß so nach und nach eine Zigarettendose. Am Nebentisch unterhalten sich ein vaar Urlauber. Sofort wittert die Maid, daß von ihr die Rede ist. Sie lächelt hinüber und streicht sich kokett ein Löckchen aus der Stirn. Nur das fällt ihr nicht auf daß sie eine wenig ansprechende Rolle spielt, als sie sich— des guten Eindrucks wegen— wieder eine neue Ziaarette in das bemalte Gesicht steckt Man rühmt Frauen im allgemeinen ein feines Fingerspitzengefühl nach. Keiner Frau wird es übel genommen, wenn sie zur Entspannung gelegentlich eine Zigarette raucht. Wenn aber ein junges Ding, um interessant zu wirken in einem Lokal darauflosqualmt, macht es seinen schaffenden Mitschwestern gewiß keine Ehre. Sitzen gar noch Urlauber und Soldaten in der Nähe, die nichts zu rauchen haben weil ehr Vorrat für den Tag vielleicht zu Ende ist, dann wirkt ein solches Benehmen großer Dämchen herausfordernd und abstoßend. sie geht es nicht Nur eine Zigarette... Mit leisem Lächeln denken wir heute an die Zeit unserer ersten Zigarette zurück. O. sie hat grauenhaft geschmeckt und so greulich im Hals gekratzt. Das war zu der Zeit, als wir Mädels noch die Bänke des Penals drückten. Wer den größten„Schneid“ hatte, fing damit an und die anderen wollten natürlich auf keinen Fall Spielverderber sein. Der Streich gelang gut. wenn man von den versengten Augenwimvern Sie gehört einmal zur Frau, wie das Tüpfelchen zum i. Sie ist die treue Begleiterin beim Einkauf, beim Sonntagsspaziergang und im Theater. Ohne Tasche, mag sie nützlichen Zwekken dienen oder nur um ihrer selbst willen da sein, fühlt sich eben keine Frau und kein Mädel wohl. Die Hauptsache fehlt, wenn man sie nicht bei sich trägt. Es soll aber zum Beispiel Mönner geben, die diesem wichtigen Attribut bis heute noch nicht die nötige Achtung abgewonnen haben. Ich erinnere mich sehr gut an die vielen Seufzer, die es einst gekostet hat, als man mir vor jedem Svaziergana das winzige Täschchen zwischen die Finger brückte— weil ich doch jetzt schon ein großes Mädchen sei— und die mütterlichen Ermahnungen wie ein Alpdruck auf mir gelastet haben, denn Taschen, Hüte und Schirme waren für mich höchst überflüssige Anhängsel, mit denen ich nichts anzufangen wußte. Wahrscheinlich war ich nicht ganz unbeteiligt daran, wenn sie sich eines Tages von mir trennte. Die folgende Strafpredigt und meine Armesündermiene änderten an dieser betrüblichen Tatsache leider nichts. Daran wurde ich erinnert, als mir vor eintger Zeit in der Straßenbahn ein kleines Mädchen gegenübersaß, das sehr wichtig sein neues Täschchen aus roten Holzperlen auf dem Schoß hielt und mit offenkundiger Besitzerfreude den Inhalt nach und nach auskramte. An dem stolzen Umherzeigen wurde es durch ein mahnendes:„Aber Erika das tut man nicht" gehindert. worauf das Fräulein Tochter schmollend ein Schnütchen zog. Beim Aussteigen sah ich, daß die Mutter der kleinen Erika ein wahres Wachstuchungetüm von Tasche im Arm hatte, aus deren Tiefe vorwitzig ein paar Salatköpfe lugten. Zwanzig Augenpaare begutachteten dieses Gebilde, kritisierten oder bewunderten es, je nach Geschmack. Das ist noch nicht sehr lange her. Wenn heute die Mutter der kleinen Erika ihre Einkäufe macht, begegnet sie sicher keinen ibschätzenden Blicken, denn ihre Tasche ist längst kein Außenseiter mehr. Kariert, gestreift und sunt gestickt, sind diese Taschen wie Pilze aus dem Boden geschossen und haben ihre Daseinsberechtigung schon nachgewiesen, denn ihre Beitzerinnen finden sie ungebeuer praktisch, und osch sachkundiges Lob gilt. Im Laufe des Tages verändern die mannigfaltigen Taschen und Täschchen ihr Gesicht. Am Nachmittag werden sie kleiner und zierlicher. Ihr äußeres Kleid ist nun feiner, und die ganz Hochmütigen unter ihnen ziert an Stelle des Henkels ein blitzender Knauf in der Mitte. Sie haben wohl Grund. die Nase etwas höher zu tragen als ihre einfachen Schwestern, denn sie brauchen keine Rühen. Krautstrünke oder Vakete zu schleppen. Im Theater und in Gesellschaft dürfen sie sich blicken lassen, und zwischen ihrem Futter hüten sie diskret die kleinen Gebeimnisse ihrer Besitzerinnen sei es ein Brief, der schon viele Male gelesen wurde, eine Photographie oder ein winziges Notizbuch. Uneingeweihte würden sich wundern, was alles in so einem niedlichen blauen, roten oder schwarzen Täschlein Platz hat neben Reauisiten für den taglichen Bevari. Doch halt... warum denn Stark behangene Obstbäume durch Gerüste stützen Infolge der Einbeziehung der deutschen Obsterntei# die Ablieferungsschlacht liefern die Gärtner und Be sitzer größerer Obstgärten auch in diesem Jahre sämt liches Obst an die Bewirtschaftsstellen des Reichsnähr### standes ab. Trotz der starken Auswinterungsschäden welche in den Jahren 1940/41 unter den Obstbaum. beständen hervorgerufen wurden, sind, stellenwess zahlreiche vom Frost nicht beeinträchtigte Obstbäum so stark behangen, daß ihre Aste unter der Last uu breihen drohen. Zur Sicherung des diesjährigen Obf. ertages und um Astbrüche zu verhindern, ist#### zurmäßig, die Aste durch kleine Gerüste oder Stau ges zu stützen. Bei den nächstjährigen Obsterträgn## dürfte sich diese kleine Mühe vorteilhaft auswirken (Scherl=Bilderdienst/ Panck/ Autofla# vorwitzig aus der Schule plaudern? Lieben etwa die Männer, wenn man ihnen die Brieftasche durchstöbert? Na also... Die Damenwelt wird schon wissen, warum die Handtasche ihr sorgsam behütetes zweites„Ich“ ist. Fünf Mädchen ertrunken Schweres Unglück auf dem Rbein Mannheim. Ein folgenschweres Unglück, der fünf junge Mädchen zum Opfer fielen, ereng note sich am Sonntag auf dem Rhein in### Nähe der Ortschaft Au. Eine Gruppe junge### Leute hatte sich auf einer Kiesbank veranug wobei sich fünf Mädchen im Alter von 15 bi 18 Jahren zu weit vorwagten. Sie stander etwa in Kniehöhe im Wasser, als sie durch der starken Wellenschlag eines vorbeifahrenden# Dampfers in den Strom gerissen wurden. Tre#### sofort eingeleiteter Hilfsmaßnahmen war ein Rettung nicht mehr möglich; sie fanden den To### in den Wellen. Fränkisches Kriegergrab gefunden Friedberg. Auf dem kleinen Wartfeld wurd bei Erdarbeiten ein fränkisches Kriegergrab an geschnitten. Es handelt sich um die Bestattung eines fräntischen Kriegers von 1.85 m Größe. Von der Bewaffnung ist die Eisenspitze der Lanze wohl erhalten. Das aufgedeckte Grab is ein Teil eines größeren fränkischen Gräberfeldes des 6. bis 8 Jahrhunderts, von dem in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts einige Gräber bereits untersucht worden sind. Das berühmteste Fundstück aus jenen Gräbern ist die bekannte Friedberger Runenspange im Darmstädter Museum. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Emi Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann Stem Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl.!: Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Mender Für die uns erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Kriegstrauung sagen wir allen unsern herzlichen Dank. Willi Sieberg und Frau ergste über Schwerte, im August 1943. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unserer lieben Mutter sagen wir allen unsern herzlichsten Dank. Geschw. Funke und Familie Arthur Wilkes Schwerte, im August 1943. THEATER Heute bis Donnerstag: Liebe läßst sich nicht erzwingen mit Rudolf Klein=Rogge, Attila Hörbiger, Karin Hardt, Wera Gießen, Josef Eichheim. Nicht für Jugendliche. Am 21. August vormittags auf dem Wege Beckestraße—Mühlen= siepen eine Herren=Raucherkarte auf den Namen Jünemann, Münster, verloren. Abzugeben bei Bergmann, Beckestraße 47. Schütze dich und deine Volks. genossen durch rechtzeitige Verdunkelung deiner Wohnräume! Gowichtonäßig dürten dle Zutalen, die die OpektaRezepte versehen, nich! voränden werden. Es ist bicht weniges, aber wueeh nicht mohr Opekte zu nohmen: Früchte und Zucker eind für Jode Kechung Immer genau abnnriegen, nicht zu schölsen. Onhaltung der Rezepte gewührleistet sicheres Gelingen. Spchle-Sesellschen uusälett SPARSAM gebrauchen nicht nur verbrauchen. Beiolgen Sie diesen zeitgemahen Rat such bei Benutzung der 5 KHACANA Körgerpllegomttel. VolkstürsergeBei Fortzug aus luttgetährdeten Gebieten erhelten unsere Vereicherten durch unseren Betrouungedienst jederzeit AutHörung und Beratung bei unseren Beziksdtrektionen und Geschäftastellen im Reich Meldet such wwechs Autrechterhaltung euren Versicherungsschutses unter Angabe der elten und neuen Adresse und der Vereicherengeschein- Nr. Néchste GeschlRestelle: VolksfürsorgeVersicherungen Hamburg Kc t panam versenden. VI Ooren u. Flecchen 1. nech Sebrauch fert verschüeßen. Die Glorio∆ Präparate bis zum A Jeisten Nost andbroschen. Daeres oder midlertes Hrmnmer von Chepaar sofort gesucht. Angebote unter Nr. 2594 an die Geschäftsstelle der Schwerter Ztg Gut erhaltener Sportwagen gegen ein gut erhaltenes Damenfahrrad zu tauschen gesucht. Zu erfrogen in der Geschäftestelle der Schwerter Zeitung. 2593 Paketkarten Paketadressen Feldpostkarten Frachtbriefe Expreßgutkarten Kostevanschläge Quittungsblock= Lohnkontobücher Zahlungsbefehle Bahnanhänger Unfallanzeigen vorrätig in der Schreidwaren= handlung Hans Linner. mmnssmnnmmmng K Bierd aus der Westfälischen Großbrauere Andreus immer ein Hochgenuß! Possmmsnrssssentennmemmmmmmmemer Auf den Dekter kommt es S TATT Alba Gurkendehter S e erz: ewte Therz: fühlen Sie treffen bei dem einen oder anderen unserer Bilder? Ach, wir haben früher elle gesündigt. Heute eber, wo die Waschmittel so knapp sind und die Wäsche so kostber ist, müssen wir diese Wischesünden vermeiden. Bedenken Sie stst:: mehr Schmutz in der Wäsche verbreucht mehr Selfe, und ellzu häußges Waschen macht da: Gewebe vorzeitig dünn. Schonen Sie also künfeig die Wische schon im Tragen. Das wird Ihrer kommen wie Ihrer eig die Wische schon im sragen. Stiachens ge Phheltuge Die Schuhe mit dem Taschentuch abstauben ist die beste Methode, en recht lange zauber zu halten. Der Tischtuchzipfel ist je wohl die gegebene Serviette. Die Zigarettenasche macher sich auf der weißen Bettwäsche besonder: schön. Die„Schwarze Hand“ im frischen Handeuch— ein Beweis für gut gensichene ftünde. Versgeue uche RN. an de- Apt.-Paorupeeeellgeid Bürrstsmer Linner vormals Carl Bren: Marktstr. 3—5. Auf: 2770. Nr. 198 Sowjetische wirkungs DNB Aus dem tier, 24. Aug. Das macht gibt bekannt: An der Mius= Kämpfe an. Ein eige Panzern geführter zäher feindlicher A# Gelände zurück. Bei Isium gri starken Panzerkräfte den wieder an. In kleinere Einbrüche liche Panzer abgesch Im Kampfgebiet deutsche Truppen sü im Gegenangriff z wurden erneute Ang gewiesen.. Im Ra wurde die seit ein feindliche Kampfgru, dabei 1791 Gefanger :4 Geschütze, 100 M fahrzeuge und sonst zerstort oder erbeut Westlich Wiasm wisten mit starken. flieger unterstützten durchbrechen. Samtl hohen Verlusten fü Die Luftwaffe fü am Donez und in hohe Verluste an 2 en un Im Mittelub liche Stellung mit Sturzkampfflugzeug Am gestrigen Ta 188 Panzer vernic Luftkampfen abgese An der Lappl Gebirgsdivision un leutnants Krakau waffe des Generalo unterstützt, bei der rückens und bei der setzenden wochenlan überlegener feindli gezeichnet. Die Son ser Stelle über 100 feindliche Bunker u Das Hafengebiet der Nacht zum 28. band deutscher Ka Zwei Kriegsschiffe sammen 9000 BR. Handelsschiffe mit ein Kreuzer zum In den Hafenan! Flächenbrände. Ueber dem Atl Westgebieten Flugzeuge. Starke britische der vergangenen stadt an. Die n gung verhinderte die Stadt und scho gen 60 mehrmotot wurf von Sprengden in Wohnvierte bänden und Krank Bevölkerung hatte Schnelle deutsche der Nacht zum 24. ostengland mi Ritterkreuz für DRB Berlin, 2 lieb auf Vorschla Luftwaffe Reichsn kreuz des Eiserner Hauptmann St in einem Jagdaese Vorstoß mit aufgesesse DRB Berlin, 2 bei Wiasma, die i beiden letzten Tac zigt sich besonder Menschen= und 2 wiets in diesem Angriffen in Kau ner insgesamt v ampfwagen des sich eines Arm agen 530 Panz achtenswerten adieren einer iner schwäbische Sturmgeschützabte Brennpunkten de santerie in ihrer daß sie ihre Stell eberlegenheit### halten konnte. Nach stärkstem chewisten an eine che Hauptkamp einen weiteren 5 Nachbardivisi schnittes gefährde eine Höhe besetzt tige Gelände w drohten die einzi den. Der Komma abteilungen der erkannt hatte lie nndierreaiments aussitzen und dre des eingedrunge