* — Di. Eeichentich e bet. Geiuue. Tagrahe Brbeung momstlich 2.- RM.(ecnschl. 262 Apf. Zeitungsgeböhr ##4 Apf. Postverpeckungsgebähr) zuzäglich 35 Rpf. BeDruck und Verlag: HauLhmmem vormals Curi kraus, Schmerte, Geschäftestalle: Grade Markter. 3-5 Ruf: 2770. Postscheckkonto: Dortmund 2u Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Neussmgrien die uchmemchem, Sihlimesreh. 1 um breie Apf. Textanseigen: Millimeter 20 Rpt. Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergeschenen Bstriebsstörungen durch böhere Gewalt übernehmen wir keineriel Gewähr für pünktliches Erscheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch ant Schadeneruest oder Nachlichrung erhoben werden Nr. 193 Donnerstag, den 19. August 1943 75. Jahrgang SR sewzelische Hunger Perinchtel Feindliche Durchbruchsversuche im Kampfgebiet von Isjum in schweren Kämpfen gescheitert Bei Tageseinflügen 56 Feindflugzeuge und bei Nachtangriffen 37 Britenbomber abgeschossen DNB Aus dem Führerhauptquar: tier, 18. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Kampfgebiet von Isium setzte der Feind seine Angriffe mit starken Infanterieund Panzerkräften fort. In harten Kämpfen wurden seine Durchbruchsversuche unter Abschuß zahlreicher Panzer zum Scheitern geim Raum südlich und südwestlich Bielgorod brachen alle sowijetischen Angriffe blutig zusammen. 92 Sowjetpanzer wurden vernichtet. Bei den Angriffs. und Abwehrkämpfen in diesem Raum hat sich die 1#Panzergrenadier= Division„Totenkopf“ besonders ausgezeichnet. Auch südlich und südwestlich Wiasma, südwestlich Belyi und südwestlich des Ladogasees scheiterten alle Durchbruchsversuche der Sowicts in erbitterten Kämpfen. Die Verluste des Feindes in den Kämpfen an der Ostfront waren gestern besonders hoch. Insgesamt wurden 317 Panzer vernichtet. Bei der Bekämpfung von Schiffszielen vor der algerischen Küste versenkten deutsche Kampfflieger einen feindlichen Transporter mittlerer Größe und beschädigten ein weiteres Handelsschiff. Feindliche Fliegerkräfte, die am gestrigen Tage nach Süddeutschland einflogen, verloren schon nach den bisherigen Feststellungen durch Jagd= und Flakabwehr 51 viermotorige Bomber und fünf Jagdflugzeuge.„In zwei süddeutschen Städten hatte die Bevölkerung Verluste. Ueber den besetzten französischen Gebieten sowie in Südfrankreich wurden fünf weitere feindliche Flugzeuge zum Absturz gebracht. Ein eigenes Jagoflugzeug ging verloren. In der vergangenen Nacht warf der Feind eine große Anzahl von Spreng= und Brandbomben auf Orte im norddeutschen Küstengebiet. Es entstanden Personenverluste. Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen aus den britischen Bomberverbänden mindestens 37 Flugzeuge ab. Deutsche Kampfflugzeuge stießen in der Nacht zum 18. August nach Südost= und Mittelengland vor und belegten unter anderem die Industriestadt Lincoln wirksam mit Bomben aller Kaliber. In den Kämpfen auf Sizilien haben sich die Panzerdivision Hermann Göring, die 15. Panzer= und die 29. Panzergrenadierdivision, die 1. Fallschirmjägerdivision und die 22. Flakbrigade ruhmvollst bewährt. General Dr. Lothar Rendulic mit dem Eichenlaub für die Abwehrschlacht im Orel=Bogen ausgezeichnet DNB Berlin, 18. Aug. Der Führer verlieb am 15. August das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an General der Infanterie Dr Lothar Rendulic, Kommandierenden General eines Armeekorps. als 271. Soldaten der deutschen Wehrmacht. General der Infanterie Dr. Rendulic wurde am 6 März 1942 für seine Leistungen als Generalleutnant und Divisionskommandeur während der schweren Abwehrkämpfe des Winters 1941/42 im mittleren Frontabschnitt mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Damals war es im wesentlichen sein Verdienst, daß eine starke keindliche Kräftegruppe, die in unsere Stellungen eingebrochen war vernichtet wurde. Im Juli 1943 führte General der Infanterie Rendulic das Armeekorps das die Ostfront des Orelbogens verteidigte. Seiner geschickten, entschlossenen und wendigen Führung und seirem persönlichen Einsatz war es zu verdanken, daß die Kämpfe ostwärts Orel den Sowjets nicht den erhofften Erfolg brachten und der Feind unsere Froni trotz starker Uebermacht nicht zu durchbrechen vermochte sondern in immer wiederholtem vergeblichen Anrennen außergeuitlich hohe Verluste an Menschen. Panzern. Gauen und Kriegsgerät erlitt. Steis erkannte General Rendulic rechtzeitig den Schwerpunkt 2er. sowjetischen Angriffsvorbereitungen und traf entschlossen seine Gegenmaßnahmen, konzentrierte seine Kräfte an der jeweils gefähr##eten Stelle und brach den Ansturm der Bolschewisten immer wieder durch kühne GegenSchla###llein in den ersten zwölf Tagen der Schlacht im Orelbogen haben die General der Infanterie Rendulic unterstehenden Verbände feindliche Panzer abgeschossen. Entspregend hoch waren die blutigen Verluste des Feindes Der erste Pauzerfahrer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet Aus dem Führerhauptquartier, 18. 8. E#r Führer verlieh das Ritterkrenz des 1-Unterscharführer Thaler hat sich im Osten schneidiger Fahrer immer wieder ausgeseichnet und durch taktisch richtiges Fahren seiner Panzerbesatzung große Erfolge ermöglicht. s Fahrer des gefallenen Ritterkreuzträgers Vorthmann brachte Thaler seinen Panzer gedas Zuimmer wieder in gute Feuerstellung, so durch diesen eine Front von 22 Pakgeschütten niedergekämpft werden konnte obwohl der Lanzer durch mehrere Treffer nur beschränkt klemmte Thaler die linke Hand in das Gasgestänge, wobei er sich schwere Quetschungen zuzog, und fuhr den Wagen mit einer Hand weiter. Im Verlauf des Gefechtes schoß sein Panzer zehn sowjetische Panzer ab und vernichtete vier Pakgeschütze. Ein Kreuzer torpediert, ein Handelsschiff versennt Der italienische Wehrmachtbericht DRB Rom, 18. Aug. Die harte Schlacht in Sizilien, in der die italienisch=deutschen Truppen 40 Tage lang erbittert gegen die starke Uebermacht der englisch=amerikanischen Luft=, See= und Landstreitkräfte kämpften, fand — wie der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch meldet— gestern ihren Abschluß. Die letzten Nachhutverbände verließen die nordöstlichste Spitze der Insel und erreichten die Küste Kalabriens. Die italienisch=deutsche Luftwaffe war sehr aktiv, griff wirksam feindliche, im Hafen von Biserta vor Anker liegende Schiffe an und verursachte im Hafen von Syrakus einen starken Brand. Ein Tanker wurde bei der Insel Cani von einem unserer Bomber getroffen und in Brand gesetzt. Torpedoflugzeuge trafen einen feindlichen Kreuzer in der Nähe von Cap Passero versenkten ein Handelsschiff nördlich von Bone und beschädigten einen weiteren Dampfer des gleichen Geleitzuges schwer. Zwei feindliche Flugzeuge wurden von Jägern abgeschossen. Feindliche Flugzeuge warfen Bomben auf Castrovillari, das Gebiet von Salerno und einige Ortschaften der Umgebung von Neapel. Es entstand einiger Schaden. Ein Verband viermotoriger Flugzeuge verlor in Norditalien drei Flugzeuge, die von der Flak abgeschossen wurden, ein viertes Flugzeug stürzte, von unserer Bodenabwehr getroffen, bei Hyeres ab. wugx Oprierfähig und Thaler selbst verwundet worden war. Bei einem anderen Angriff wurde das Gasgestänge seines Panzers zerKossen. Mit fast übermenschlicher Energie Kein„Dünkirchen“ auf Sizilien In voller Ordnung setzten unsere Truppen nach Calabrien über Von Kriegsberichter Kurt Gayer DRB(PK.) Die Kämpfe auf Sizilien sind beendet. Auf Fähren und Prähmen kamen die letzten deutschen Einheiten auf dem diesseitigen Ufer an. obwohl die britisch=amerikanischen Bomber und Jäger sich wütenden Hornissenschwärmen gleich auf die Fahrzeuge und Transportmittel stürzten. Bei der Masse des feindlichen Einsatzes darf es nicht verwundern, daß die eine oder andere Fähre kurz vor dem Ziel noch ein Opfer der Angreifer wurde die darauf befindlichen Männer aber konnten schwimmend die letzten hundert Meter bis zum Strand zurücklegen, oder sie wurden von den kleinen, wendigen Sturmbooten übernommen und an Land gebracht. Nun. da die gefährliche Ueberfahrt gelungen, haben sich die Gesichter entspannt. Unter befreitem Aufatmen werden die Zigaretten angezündet, mit frohem Händedruck begrüßen sich die Kameraden die sich hier, auf kontinentalem Boden wieder zusammenfinden. Heldenhaft schlugen sich jene letzten Abteilungen die den Brückenkopf bildeten, um der Masse der über die Meerenge zurückgehenden deutschen Divisionen den Weg über die Straße von Messina offenzuhalten Vergeblich versuchten die Briten von der einen, die Amerikaner von der anderen Seite, den Sverriegel vor den Uebersetzstellen einzudrücken. Mit vier= und fünffacher Uebermacht rannten sie tagelang nach stärkster Artillerievorbereitung und unter dem Einsatz der gesamten Luftstreitkräfte gegen die dünnen deutschen Linien. Ihr Ziel, das Gros der deutschen Verbände abzuschneiden und ihnen ein Dünkirchen zu bereiten, scheiterte indessen an dem zähen Widerstand der Verteidiger, die ihre Aufgabe, so lange zu halten, bis die letzte Fähre abgelegt hatte, mit beispielhafter Tapferkeit erfüllten. In der glutenden Hölle des rauchenden, in Schutt und Asche aufgegangenen Messina haben die Verteidiger des Brückenkopfes zum letzten Male auf sizilianischem Boden die Waffen geführt. bis der Befehl, der sie auf den Platz gestellt, erfüllt war. Das Werk der Ueberführung starker Truppenteile nach dem Festlande war ja nicht improvisiert, sondern die Vorbereitungen waren rechtzeitig von langer Hand erfolgt. Seit geraumer Zeit wurden in ausreichendem Umfange Transportmittel zusammengezogen. Von den Fronten im Norden, im Zentralabschnitt und im Südosten wurden, soweit es die Kampflage erlaubte, die schweren Waffen, vor allem Geschütze und Panzer abgezogen und nach dem Festlande gebracht. Die Nächte waren erfüllt von dem mahlenden Geräusch der Raupenfahrzeuge die im Schutze der Dunkelheit übersetzten. Auf diese Weise wurde ein Maximum an geborgenem Material erreicht; was dem Feind in die Hände fiel, war so bescheiden, daß es zahlenmäßig überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Die einzelnen Divisionen hatten ihre eigenen Uebersetzstellen, so daß ein Andrang auf die Fähren vermieden wurde und sich der Abtransport vollkommen geordnet vollzog. Die Panzergrenadiere hielten zuletzt die Amerikaner ausschließlich mit Handfeuerwaffen, leichten und schweren MG, sowie einigen PakGeschützen in Schach und während der Gegner mit seiner gesamten Artillerie trommelte und Welle auf Welle von Jagdfliegern und Bombern einsetzte standen die deutschen Soldaten, nur mit dem Karabiner und einigen Handgranaten bewaffnet Bedarf es eines schlagenderen Beweismittels die absolute kämpferische Ueberlegenheit des deutschen Soldaten zu unterstreichen? In einem kaum erhofften Umfang gelang es so, neben den eigenen Truppen auch das wertvolle Kriegsmaterial dem Zugriff des Feindes zu entziehen und wenn die Engländer und Amerikaner heute Bilanz machen und an die Sichtung der Beutestücke gehen, dann werden sie sich wundern, wie dürftig das Ergebnis des sizilianischen Unternehmens ist. Der Versuch des Feindes, die deutsche Wehrmacht durch die beabsichtigte totale Vernichtung der auf Sizilien kämpfenden Teile empfindlich zu treffen, ist als völlig mißlungen anzusehen. Nirgends, an keinem Frontabschnitt, gelang es dem Feinde, durch Gefechtsstellungen größeren Stils kampfentscheidende Erfolge zu erringen. In der Ebene von Catania wo es zur offenen Auseinandersetzung auf dem Schlachtfelde kam, endete die Begegnung nach einem englischen Geständnis eindeutig zugunsten der Deutschen. Die starken Verluste, die der Tommy dort erlitt, bewirkten in erster Linie, daß die britischen Verbände in der Folgezeit sehr, sehr vorsichtig vorgingen und sich oft erst nach Tagen in die von den Deutschen geräumten Städte und Dörfer hineinwagten Ein scharfes Nachsetzen hätte vielleicht die in voller Ordnung zurückgehenden deutschen Truppen einige Male in unangenehme Situationen bringen können. Der englische Respekt vor der Schlagkraft der deutschen Waffen ersparte uns diese Sorge. Noch vorsichtiger in dieser Beziehung waren die Yankees. die unter Ausnutzung ihrer gewaltigen Ueberlegenheit, die schwachen deutschen Kräfte glatt hätten unterlaufen können. Zu einem solchen Unternehmen konnte sich jedoch Fortsetzung auf Seite 2 In zehn Minuten sechs Panzer Vier Grenadiere sicherten die Bereitstellungen eines Regiments DRB. Berlin, 18. Aug. Dem erfolgreichen Gegenangriff unserer Heeresverbände am 15. und 16. August südwestlich Bielgorod gingen schwere Kämpfe unserer Stellungstruppen gegen vordringende feindliche Kräfte voraus. Durch örtliche Vorstöße nach Westen und Süden versuchten die Bolschewisten, die Grundlage für die Fortsetzung ihrer Offensive zu schaffen. Von heftigem Artilleriefeuet unterstützt tasteten die Bolschewisten unsere durch den beweglich geführten Abwehrkampf ständig wechselnden Stellungen ab. Sie trafen aber überall auf zähen Widerstand. Ein starker feindlicher Angriff richtete sich dabei gegen einen von Sturmartillerie gesicherten Flußabschnitt. Der Panzerkeil suchte, eine Furt zu gewinnen. Auf dem diesseitigen Uler erwartete ein Sturmgeschütz den Feind. Der Geschützführer ließ die bolschewistischen Panzer mit ihren aufgesessenen Schützen auf sich zurollen und vernichtete den vordersten auf 200 m Entfernung durch Volltreffer. Dann folgten vier weitere Panzer. Zwei von diesen schoß er in Brand, die beiden anderen flogen nach schweren Einschüssen in die Luft. Doch schob sich der nächste an die Furt heran. Trotz heftigen Beschusses durch die begleitende Infanterie warteten die Artilleristen. bis der Vanzer ans Ufer herangekommen war. Sie schossen ihn gerade in dem Augenblick ab. als er ins Wasser rollen wollte. Das Panzerwrack stürzte in den Fluß und versperrte dadurch die Furt für die nachfolgenden feindlichen Panzerkampfwagen. Von den Granaten des Sturmgeschützes verfolgt, wichen die übrigen Panzer zurück. Nach kaum zehn Minuten daueindem Gefecht war damit der Gegner unter Verlust von sechs Panzern an diesem Flußübergang abgewehrt. An anderer Stelle drangen zwei eingebrochene Sowjetpanzer, deren aufgesessene Schützen bereits im Kampf um den vordersten Graben abgeschossen waren im Schutz hoher Kornfelder gegen einen Gefechtsstand vor. Auf 28 m Entfernung erkannten sie ihn und schossen. Beim vierten Schuß sprangen zwei Offiziere aus ihrer Deckung auf den Panzer-herauf. Der eine glitt aus und stürzte wieder herab. Im Augenlbick war er aber wieder oben. Die beiden Panzer begannen sich im Kreise zu drehen. um die Anareifer abzuschütteln. Kaltblütig brachten sie aber an den Türmen ihre Sprengladungen an und sprangen dann wieder ab. Sekunden später erschütterten zwei Explosionen die Panzer. Der eine wurde von der hochgchenden eigenen Munition zerrissen der andere qualmte, bewegte sich aber noch. Plötzlich hob Moskaus Pläne in Europa In Deutschland würde niemand übrig bleiben James Brown, der Moskauer Korrespondent der USA=Agentur International News Service, gehört zu jenem Kreis nordamerikanischer Journalisten, den der frühere USA=Botschafter in Moskau, der Jude und eifrige Bolschemistenagent Davies. in seinem Buche„Moskauer Mission“ als die inoffizielle divlongr11g tretung der Vereinigten Staaten in der bezeichnet. James Brown ist daher ein gewiß unverdächtiger Zeuge, wenn er über Pläne und Absichten der bolschewistischen Machthaber spricht. Er tut das in seinem Buche„Russia Figats“ in dem er mit geradezu brutaler Rüchternheit, aber dafür auch dankenswerter Offenherzigkeit feststellt, daß ein Sieg der Achsengegner ganz Europa automatisch den Bolschewisten ausliefern würde und daß weder die Vereinigten Staaten noch England das verhindern könnten oder wollten. Man habe in Moskau heute schon ganz bestimmte Vorstellungen was mit Europa in diesem Falle geschehen soll und zwar auch, und das interessiert uns naturgemäß am meisten, wie die bolschewistischen Machthaber mit dem deutschen Volke zu verfahren gedenken immer vorausgesetzt daß sie Gelegenheit erhalten ihren Gelüsten freien Lauf zu lassen. Nach Ansicht des Kronzeugen Brown den weder Moskau noch als befangen ablehnen könne, sei das Schicksal das den Deutschen bereitet werden soll etwa mit dem der Bevölkerung des von den Sowiets besetzten Teils von Polen und der baltischen Staaten zu vergleichen Was das in der Praris bedeutet, kann die ganze Welt sich heute ohne viel Phantasie vorstellen nachdem dieser Tage erst sogar eine Londoner Zeitschrift„The Nineteenth Century and After“ geradezu erschütternde Zahlen über die von den Bolschewisten ermordeten bzw verschleppten Angehörigen der Oststaaten veröffentlicht hat. Von der entsprechend größeren Zahl der deutschen Bevölkerung sollen also Millionen und Abermillionen von den Moskauer Henkern erschossen bzw. nach Sibirien verschlevpt werden. Daß vor allem die deutsche Intelligenz restlos ausgerottet werden soll, versteht sich dabei von selbst Die Folgen davon deutet der USA=Journalist James Brown mit etwa folgenden Betrachtungen an die an Deutlichkeit wahrlich nichts zu wünschen übrig lassen: Die Sowiets würden, sobald sie freie Hand hätten nur einige Wochen gebrauchen um auf mindestens 50 Jahre hinaus eine Friedhofsruhe in Deutschland zu schaffen. In Deutschland würde niemand übrig bleiben, der nach der Doktrin des Bolschewismus als Feind des Volkes erklärt werden könne, und es wäre Deutschland völlig unmöglich sich nach einer solchen Liquidierung je wieder zu erheben. Man ist sich in den maßgebenden Kreisen der Vereinigten Staaten ebenso wie der Englands also völlig klar über die Verbrechen die die Bolschewisten gegen ganz Europa und vor allem gegen Deutschland im Schilde führen. Für diese Öffenbarung der wahren Absichten Moskaus und der Gefühle mit denen man in England und USA diesen Absichten zustimmt, können wir nur dankbar sein, bestätigt sie uns doch die Größe der Gefahr. die nicht nur Deutschland sondern ganz Europa bedroht, und die Notwendigkeit. dieser Gefahr mit allen Kräften und allen Mitteln zu begegnen. sich der Turmdeckel, und die Bolschewisten warfen Handgranaten heraus. Dann öffnete sich der Lukendeckel und ein Mann der Besatzung versuchte auszusteigen. Einige Schüsse aus der Maschinenpistole streckten ihn nieder. Noch einmal sprang einer der Offiziere hinauf und schoß in den Panzer hinein. Jetzt erst blieb der Panzer stehen und brannte aus. Die Stellungskompanien hatten inzwischen den Angriff der feindlichen Infanterie ebenfalls blutig zerschlagen. Durch Zusammenballung starker Kräfte hatten jedoch die angreifenden Bolschewisten an der Naht zwischen zwei Regimentern in unsere Stellungen eindringen können. Das eine Regiment bog darauf zunächst den rechten Flügel zurück, um dann die Bolschewisten im Gegenstoß abzufangen. Ein Feldwebel und drei Grenadiere meldeten sich freiwillig zur Sicherung der Bewegungen ihrer Kameraden und blieben im Laufgraben zurück. Zuerst rollten drei Panzer mit aufgesessener Infanterie heran. In 80 m Entfernung sprangen die Schützen ab und stürmten gegen den Laufgraben vor. Der Feldwebel verbot zunächst zu schießen, um den zahlenmäßig überlegenen Feind in der Tiefe des Laufgrabens niederzuringen Mit Handaranaten und Maschinenpistolen begann dort ein harter Kampf Mann gegen Mann. Die Bolschewisten kamen keinen Schritt mehr vorwärts. Einiae Stunden hielten die vier Grenadiere ihr Widerstandsnest und ermöglichten dadurch den Gegenstoß des Regiments, das die alten Gräben wieder erreichte und die tapferen Freiwilligen wieder entsetzte. Zahlreiche solche Gefechte schufen schließlich die Voraussetzung für den erfolgreichen Gegen angriff unserer Truppen in dessen Verlauf d Feind 4200 Tote, fast 1700 Gefangene und d schweren Waffen eines ganzen Armeekorps vr lor. Gute Fortschritte beim Aufbau der indischen Nationalarmee DRB Rangun, 18. Aug. Der Aufbau der indischen Nationalarmee macht gute Fortschritte. Zahlreiche Freiwillige strömen ihr Ta für Taa zu. Nach Berichten aus Bombay wir sich die national=indische Propagandatätigk Boses auf die Stimmung der indischen Kont gente der englisch=indischen Armee immer na haltiger aus. Die indischen Soldaten verfole die Aufbaufertschritte in Burma mit größ Aufmerksamkeit.—. Kein„Dünkirchen“ auf Sizilien (Schluß von Seite 1) die amerikanische Führung nicht entschließen. und es war für den deutschen Soldaten trotz der ernsten Lage mitunter erheiternd, zu sehen, wie die Amerikaner ängstlich vorfühlten und sich sofort zurückzogen, wenn sie Feuer bekamen. Jedesmal trommelte daraufhin die amerikaniiche Artillerie mit zusammengefaßzten Abteilungen stundenlang auf die Stellungen, und selbst, Kreuzer und Zerstörer wirkten von der Seeseite aus, die Deutschen aus ihren Positionen zu vertreiben. Bei dem Mißverhältnis in der Stärke der kriegführenden Parteien auf Sizilien, mußte sich die Führung trotz der hervorragenden Haltung der Truppe auf eine bewegliche Kampfführung beschranken, die unter dem sparsamsten Einsatz von Menschen und Material dem Feinde großtmögliche Verluste zufügte. In der Tat brachte Sizilien sowohl den Briten als auch ihren amerikanischen Verbündeten einen schmerzhaften Aderlaß, und die Gefangenen waren ausnahmslos glücklich, daß sie heil aus der Kampfzone herauskamen. Auch auf deutscher Seite waren manche schmerzlichen Ausfälle zu verzeichnen, die bei der bestehenden zahlenmäßigen Unterlegenheit schwerer ins Gewicht fielen als auf der Gegenseite. Während die Engländer und Amerikaner dreimal am Tage ihre Gefechtsvorposten ablösten waren die deutschen Soldaten während der Gesamtdauer der Kämpfe in ununterbrochenem Einsatz. Als die Reste des englischen Landheeres seinerzeit über Dünkirchen in wilder Flucht nach England zurückfluteten, stieg eine völlig demoralisierte. zermürbte und zerschlagene Streitmacht von den Schiffen. Die deutschen Divisionen, die in voller Ordnung ohne jedes Zeichen der Panik von Sizilien zurückkamen, sind intakt geblieben. Unbesiegt sind sie von der Insel abgetreten, und nun formieren sie sich aufs neue bereit, unter günstigeren Bedingungen in alter Schlagkraft gegen die Feinde der neuen Oronung anzutreten. Bevorzugung des kriegswichtigen Fernsprechverkehrs DNB Berlin, 18. Aug. Der Fernsprechverkehr und besonders der Fernverkehr nehmen unaufhörlich zu und sind jetzt schon fast doppelt so stark wie vor dem Kriege. Das ist nicht verwunderlich, denn unsere Wehrmacht unsere im Zeichen des totalen Krieges arbeitende Rüstungsindustrie, Partei Behörden und Wirtschaftsorganisationen müssen Tag für Tag Hunderttausende wehrwichtiger Ferngespräche führen, die— und das ist die Hauptsache— möglichst sofort oder mit geringster Verzögerung abgewickelt werden sollen. Leider wird die pünktliche Abwicklung dieses wichtigen Fernverkehrs in hohem Maße durch Privatgespräche unwichtigen Inhalts verhindert, Privatgespräche, an deren Stelle ebenso gut ein Brief oder eine Postkarte treten könnte. Sicherlich wird jeder Einsichtige zutreffend im Sinne des totalen Krieges antworten auf die Frage, ob ein solches Privatgespräch wichtiger sei als ein Gespräch in derselben Leitung, mit dem zum Beispiel die Umdisponierung in einem Panzerwerk angeordnet wird oder als ein Gespräch, mit dem der besondere Einsatz der NSV. in einem Notstandsgebiet befohlen wird. Und doch sind die meisten Menschen der Meinung. ihre wenigen Privatgespräche auch wenn ihr Inhalt nicht so wichtig ist, könnten ja unmöglich stören und würden schon noch durchkommen Da hunderttausende Volksgenossen dieser Meinung sind und es vielen gar nicht auf ein dringendes oder ein Blitzgespräch ankommt, werden viele kriegs= und wehrwichtigen Ferngespräche zurückgestellt. Die aber muß die Deutsche Reichspost in allererster Linie durchbringen, das ist jetzt ihre vornehmste Aufgabe im Fernsprechdienst. In Zukunft werden daher allen Teilnehmern, denen die Deutsche Reichspost die Führung kriegs= und wehrwichtiger Ferngespräche zuerkennt, Kennziffern zugeteilt die bei der Gesprächsansammlung genannt werden müssen, während die übrigen Teilnehmer keine Kennziffer erhalten; die Gespräche mit Kenneiffer find als dringende oder Blitzgespräche anzumelden und werden nach Prüfung der Berechtigung vor den kennzifferlosen Gesprächen abgewickelt. Damit sollen die Gespräche nichtkriegswichtigen Inhalts keineswegs unterbunden werden nur sollen sie aus der Hauptgeschäftszeit herausbleiben weil sie den kriegswichtigen Gesprächen gebören muß. Diese Regelung bedeutet sicher für manchen einen Verzicht auf liebgewordene Gewohnheiten und Bequemlichkeiten, ist aber nicht zu umgehen. Und noch eine Bitte an alle Fernsprechteilnehmer: wer unbedingt ein Ferngespräch führen muß. fasse es mit äußerster Kürze Denn ebenso wie in vollbesetzten Bahnen müssen wir heute auch in vollbesetzten Fernleitungen zusammenrücken. Sondermarken des Generalgouvernements DRB Berlin, 18 Aug. Die deutsche Post Osten gibt zum dreijährigen Bestehen der NSDAP. im Generalgouvernement Sondermarken nach Entwürfen des Oberpostbaurats Kreb, Krakau. heraus. Die Rastertiefdruck=Marken sind in der Staatsdruckerei Wien in Bogen zu 50 Stück gedruckt: 12+ 38 ar. grün, Krakauer Tor in Lublin; 24+ 76 gr., rot, Tuchhallen in Krakau: 30+ 70 ar., violett, neues Verwaltungsgebäude in Radom; 50 gr. und 1 zl., blau. Brühlsches Palais in Warschau; 1+ 2 zl., araublau Rathaus in Lemberg. Die Marke zu 24+ 76 gr. ist bereits zu den Feierlichkeiten am 13. August erschienen; sie wird zunächst nur auf der Feldpostkarte der RSDAP zusammen mit dem Sonderstempel abgegeben. Die allgemeine Abgabe an den Postschaltern im Generalgouvernement findet erst dann statt, wenn die zu der Serie gehörenden weiteren vier Marken fertiggestellt sind. Cattänschuug ul Seuren gegkückte Aebersetzaktion nach Calabrien DNB Stockholm, 18. Aug.„Daiky Expreß“ kann seine Enttäuschung über die planmäßige deutsche Evakuierung Siziliens nicht verbergen, meldet der Londoner Korrespondent von „Aftonbladet“ aus der britischen Hauptstadt. Das englische Blatt schreibt:„Alle auf Sizilien gesetzten Hofnungen haben sich nicht erfüllt. Wahrscheinlich wird es sich zeigen, daß die Hauptkräfte der deutschen Truppen bereits das Festland erreicht haben.“ Die angloamerikanischen Piloten bezeichneten den von den Deutichen gelegten Flakschirm über der Straße von Messina als das bemerkenswerteste, was sie in diesem Kriege überhaupt erlebt hätten. Die aus dem Wüstenkrieg her gefürchteten beweglichen 88=mm=Kanonen erwiesen sich auch für die Luftabwehr als außerordentlich wirkungsvoll. Sie bildeten regelrechte Feuertunnel die die alliierten Piloten„Flakalleen“ jetauft hätten. Englische Erkenntnisse Die Kampfkraft der deutschen Wehrmacht ungebrochen DNB Genf. 18. Aug. Zur Kriegslage im allgemeinen wird von der Londoner Tagespresse der letzten Tage in Betrachtungen der Fachkorrespondenten sowie zum Teil auch in den Leitartikeln Stellung genommen. Sie zeichnen sich alle durch eine gewisse Zurückhaltung aus und lassen das Bestreben erkennen, die Dinge nicht in allzu rosigem Lichte zu sehen. So schreibt z. B. der bekannte Militärkritiker der„Daily Mail“, Liddell Hart am 16. Aug., die Sowiets hätten mit ihrem Angriff im Osten nicht das erreicht, was man vor einer Woche erwartete. Es sei den Russen nicht gelungen, die feindliche Südfront zu erschüttern bzw. zum Zusammenbruch zu bringen. Jetzt seien ihre Aussichten, dieses Ziel zu erreichen, geringer geworden. Auch müsse man die Möglichkeit, eines heftigen deutschen Gegenschlages in Rechnung stellen, denn man dürfe die deutsche Gegenöffensive vom vergangenen Winter nicht vergessen zumal bei den gegenwärtigen Operationen niemals eine für den Feind derart bedrohliche Situation wie damals entstanden sei. Weiter sei die jetzt von den Sowiets angewandte Taktik für sie außerordentlich verlustreich. Im Leitartikel meint„Daily Mail“. man müsse sich auf eine neue Verschärfunn der U=Boot=Kriegführung vorbereiten. Dabei wäre es klug mit Rückschlägen zu rechnen. Die deutsche Armee besitze nach wie vor ihre volle Kampfkraft bemerkt der militärische Mitarbeiter des„Daily Mail“. Generalleutnant Martini, ebenfalls in der Ausgabe vom 16. August. Die Sowiets, und das dürfe man bei einer Beurteilung der Sachlage nicht übersehen, müßten jeden Zoll Boden sehr teuer bezahlen. In der„Sunday Times“ vom 15. Aug. meint Serutator, es lägen so gut wie keine Beweise dafür vor. daß die Kampfkraft des deutschen Soldaten geschwächt wurde. Nichts habe sich an der Ostfront abgespielt, was außergewöhnlich= ungünstig für den Gegner gewesen wäre. Auf Sizilien hätten die verhältnismäßig kleinen deutschen Streitkräfte„mit beachtlicher Entschlossenheit und Geschicklichkeit" gekämpft. Jeder einzelne feindliche Soldat, gleich ob Offizier oder Mann habe sich ausgezeichnet geschlagen. Fünf Wochen schon kämpften die Alliierten auf Sizilien: der Begeisterung, mit der man in alliierten Ländern die anfänglichen Erfolge begrüßte, sei dadurch, daß die Operationen sich über einen Monat hinzögen, ein Dämpfer aufgesetzt worden, denn viele hätten erwartet, daß die Alliierten„bessere Pfeile in ihrem Köcher" hätten. Erster Brief an meinen Sohn Nen. Frirer ehne Mieerau! Amerika wirbt um Vertrauen für die Sowjets DNB Berlin, 18. Aug. Joseph Davies. der frühere IISA=Botschafter in der Sowjetunion, hielt über den amerikanischen Rundfunk eine Ansprache, in der er sich erneut zum bedingungslosen Vertrauen zu den Zielen Moskaus bekannte. Es könne keinen Frieden nach dem Kriege gebeu, der ohne die Sowjetunion abgeschlossen würde. Man dürfe die große Schuld nicht vergessen, in der die USA der Sowjetunion gegenüber stehen, die dazu beigetragen habe, die amerikanische Zivilisation zu retten. Es könne kein großes Friedensunternehmen gerecht entworfen werden, ohne die Sowjetunion als einen geachteten vollwertigen Partner einzuschließen, dem man vertraut. Die Sowjetunion verdiene dieses Vertrauen und die Welt brauche eine solche Lösung„Wo immer wir auch in dieser Zeit leben“, so bemerkte Botschafter Davies zum Schluß,„sollen wir selbstverständlich unseren Kindern eine leidliche Chance im Leben bieten. Sie können diese nicht haben, wenn sie in einer Welt des Chaos leben.“ Schlimmste steht noch bevor USA=Journalist über die Verheimlichung der nordamerikanischen Verluste DNB Stockholm, 18. Aug. Der bekannte nordamerikanische Schriftsteller und jetzige nordamerikanische Kriegskorrespondent in England, John Steinbeck, wundert sich in einer Meldung an den„Philadelphia Inquirer" darüber, daß das nordamerikanische Kriegsministerium die amerikanische Heimatfront durch die Verheimlichung der wirklichen USA=Verluste hinters Licht führe. Hierüber wundern sich nach den Angaben Steinbecks insbesondere auch die nordamerikanischen Flieger in England. Diese wüßten nämlich, daß ihnen das Schlimmste noch bevorstehe. Ueber einer kürzlich angegriffenen Stadt sei nämlich der Himmel plötzlich rot vom Feuer der Flakbatterien gewesen— eine wahrhafte Hölle. Gibraltar, das anglo=amerikanische Schiffslazarett DRB Rom, 18 Aug. In Gibraltar treffen, wie die Stefani=Agentur meldet, weiterhin zahlreiche beschädigte englisch=amerikanische Schiffe, darunter auch mehrere Kriegsschiffe, ein. Unter diesen Kriegsschiffen befindet sich auch der Flugzeugträger„Formidable“ der mit schweren Schäden am Schiffsrumpf und am Schiffsdeck in den Hafen geschleppt werden mußte. Auf zwei Transportern, auf denen Brände ausgebrochen waren, griff die Feuerwehr ein. Selbständigkeitsspiel in Syrien DRB Ismir, 18. Aug. Die neue syrische Kammer wählte in ihrer Eröffnungssitzung am Dienstag Schukri el Kuwetli zum syrischen Staatspräsidenten. Kuwetli gilt als syrischer Patrjot; sein Posten ist zurzeit aber nur eine Geste. Denn vorläufig sind Engländer, Amerikaner und Gaullisten Herrscher von Syrien. Aiteriu ulnertiert Marette Die ASA gehen an die Ausbeutung dieser französischen Kolonie DRB Lissabon, 18. Aug. Das nordamerikanische Kavital hat nunmehr begonnen, die Bodenschätze Französisch=Marokkos auszubeuten. So wurde die bekannte französische Bergwerksgesellschaft„Societe Francaise de Molybdene", deren Minen in Azgeur, südwestlich von Marrakesch, liegen, dieser Tage von einer nordamerikanischen Firma übernommen. Auch die Eisenerzausbeute, die Kupfer= und Goldgewinnung in Französisch=Nordafrika wurde nordamerikanischen Interessenten übertragen. In der Nähe von Fes wurde eine nordamerikanische Erdöl=Raffinerie ins Leben gerufen. Die zunehmende wirtschaftliche Ausbeutung der Bodenschätze des Landes durch die Nordamerikaner hat bei der französischen Bevölkerung Marokkos tiefe Erbitterund hervorgerufen, weil daraus hervorgeht daß Nordamerika nicht die Absicht hat, dieses Gebiet jemals wieder zu verlassen. angelegten Sabotageakt marokkanischer Patrioten gegen die nordamerikanische Okkupationsarmee handelt. Zwei amerikanische viermotorige Flugzeuge geland in der Schweiz notgdet DNB Bern, 18. Ang. Nach einer amtlichen Mitteilung sind in den Mittagsstunden des 17. August zwei amerikanische viermotorige Flugzeuge in der Schweiz notgelandet, das eine um 12.48 Uhr in Dübendorf, das andere um 14 Uhr in Uetzendorf(Kanton Bern). Die Besatzungen von je zehn Mann sind interniert worden. Arbeit unter dem Bombenterror Aufhebung der deutschen Dienstpost Lothringen DRB Berlin, 18. Aug. Da im Gebiet Lothringen die unverzögerte und gesicherte Behandlung von Sendungen der deutschen Behörden, Verwaltungsorgane und Parteidienststellen im allgemeinen Postdienst sichergestellt ist, besteht dort für die Aufrechterhaltung der deutschen Dienstpost kein Bedürfnis mehr. Diese wird daher mit Ablauf des Monats August 1943 aufgehoben. Sabotage marokkanischer Patrioten Waldbrand gefährdete Hauptlager der USA=Expeditionsarmee DRB Lissabon, 18. Aug. Vor einigen Tagen ist im Marmorwald bei Port Lyautey in Französisch=Marokko ein großer Waldbrand ausgebrochen, zu dessen Bekämpfung sämtliche Feuerwehren des Küstengebietes zwischen Port Lyautey und Rabat eingesetzt werden mußten. In diesem Wald befindet sich eines der Hauptlager der nordamerikanischen Expeditionsarmee, in dem Benzin, Munition, Infanteriewaffen und Flugzeugteile untergebracht find. Bei der marokkanischen Bevölkerung rief diese Feuersbrunst um so größeres Aufsehen hervor, da man glaubt, daß es sich um einen planmäßig entstehenden Kurtaxenausfälle ergehen noch weitere Weisungen. Für Bombengeschädigte und Umquartierte keine Kurtaxe NDZ Berlin, 18. Aug. Nach einem Erlaß des Reichsinnenministers sind mit Wirkung ab 1. August Bombengeschädigte und solche Personen die vorsorglich umquartiert sind und eine Abreisebescheinigung der Gemeindebehörde ihres Wohnortes besitzen, von der Zahlung der Kurtaxe befreit. Wegen der Entschädigung der Fremdenverkehrsgemeinden für die dadurch Betriebe für bombengeschädigte Gaststätteninhaber NDZ Berlin, 18. Aug. Um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und zur Wiederherstellung ihrer Existenzarundlage werden Gaststätteninhabern, die ihren Betrieb durch Bombenschaden verloren haben, bisher stillgelegte oder neu eingerichtete Gaststättenbetriebe, unter Umständen auch in einer anderen Gemeinde, übertragen. Der Reichsinnenminister und der Reichsfinanzminister haben die Landund Stadtkreise ersucht, in diesen Fällen von der Erhebung einer Schankerlanbnissteuer abznieben. DAF.=Maßnahmen zur Sicherung der Produktion RDZ Berlin, 18. Aug. Ueberall bieten die Volksgenossen in den luftbedrohten Gebieten unerschütterlich und tapfer dem Terror die Stirn. Hinter allen Hilfsmaßnahmen steht die zielbewußte und entschlossene Kraft der Partei. Auf dem Sektor des Betriebs= und Arbeitslebens find es die Organisationen der Deutschen Arbeitsfront und ihre Männer, die dafür sorgen daß die Produktion nirgends ins Stocken kommt. An dem Beispiel der Westgaue wird im„Arbeitertum" über diesen DAF.=Einsatz im einzelnen berichtet. Für die Betriebsführer in den betroffenen Gebieten ergeben sich in noch größerem Maße als bisher Fürsorgepflichten für ihre Gefolgschaften. Von der DAF. werden sie dabei in weitestem Maße unterstützt. Schon Stunden nach einem Angriff sind die Fachabteilungswalter in den betroffenen Betrieben zur Stelle und stehen mit Rat und Hilfe zur Seite. Wenn der Betrieb selbst einen Totalschaden erlitten bat, muß Klarheit darüber geschaffen werden; was die Gefolgschaft zu inn hat. Betriebsabteilungen, die arbeit## laufen weiter. Die übrigen Gefolgschafter werden mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Eine wichtige Aufgabe der Betriebe ist Arbeitstrupps für Aufräumungsarbeiten aus den Reihen der Gefolgschaftsmitglieder zu bilden. Weiterhin ist es ratsam, geeignete Gefolgschaftsmitglieder zu bestimmen, die für die Erfassung und Betreuung total geschädigter Gefolgschaftsmitglieder verantwortlich sind. Immer mehr wird den Betriebsführern auch die Aufgabe zufallen, die Schaffenden, deren Familienangehörige verschickt sind, zu verpflegen und im weitesten Maße zu betreuen. Die Sorge um die Verpflegung der zurückbleibenden Männer muß im Vordexarund aller Ueberleglungen stehen. Durch Von Uffz. Heinz W. Krause Jetzt, während ich Dir diesen Brief in nem kleinen Leben schreibe, liege ich mit vie u## vielen tausend Kameraden irgendwo drau#### an der Front. Es ist Krieg. mein Kind. Un# während ich in Gedanken zu Dir komme in friedvoll=verträumte Städtchen in dem Du nu### bald die erstaunten Aeualein auftun wirst, sin. gen Verderben und Tod hier draußen ihn harte arausame Melodie dazu. Du weißt noch nicht, was es heißt, wenn#### Dir sage, daß sie alle hier Männer und Ku# ben, Väter und Brüder und Söhne, die Z### niemals kennen wirst nun auch Deinen Einzua### in diese Welt behüten werden wie den all der vielen tausend Buben und Mädel, denen ein# Mutter im Kriege das Leben geschenkt.„ Du weißt auch noch nicht was es heißt, wen ich Dir sage, daß jede Stunde hier draußen for# dert was eine Dir geben wird: Leben un Blut. Und vielleicht muß auch eine Deinen## Vater rufen, ehe er mit Dir hat reden können# Schau. manchmal schon träumte ich davon,### müßte eine Stunde kommen wo Du groß genng bist, alles zu verstehen, und wo ich Deine Hände halten und Dir erzählen könnte. Aber vie leicht fällt die Stunde in der ich so mit reden könnte, nicht mit der zusammen, in de### Du mir zuhören willst. Darum schreibe ich Dir mein Kind, ehe no# hinter Dir sich die andere Welt mit den weißen Türen und den vielen kleinen schreienden Brüdern und Schwestern geschlossen hat und ich vielleicht— bei Dir sein darf. Werde ich#### auch nicht wehe tun, wenn meine harten, riss. gen Hände Dich leise streicheln wollen? Sieh, so bist Du nun schon seit Monden unter## uns. Und eben in dieser Stunde, da ich an Dich schreibe sitzt Deine Mutter— schöner und blühender denn je wie mir die Menschen sagen. die jetzt um sie sind— daheim über Hemdche#### und Windeln gebeugt und fährt liebtosend mitn schmalen, zarten Händen über die Dinge die Du einmal tragen wirst. Und Du sollst aud wissen wie manchem Nadelstich nach Mitternac## das Lämpchen in der Stube hat leuchten müssen daß Du nicht arm und frierend Deinen Einzug hältst, denn es ist Krieg mein Kind und die Menschen verschließen Truhe und Schrank feste und sorgfältiger als sonst. Und während ich Dir das sage, wird Deine Mutter vielleicht aufstehen und zu dem kleiner Körbchen gehen das rosarot ausgeschlagen, an Fenster steht und auf Dich wartet. Dein kleines## Herz wird unter dem ihren für einen Augenblick lauter klopfen als sonst Dann wird sie die Hände leise ganz leise— wie um Dir nich wehe zu tun— auf den gesegneten Leib legen# und Deinen kleinen, strampelnden Unwillen spüren weil Dir der Raum zu eng geworden der Dich umaibt. Ueber die Bäume vorm Fenster hinweg die nun schon schwer ihre Frucht tragen, wird sie in eine Ferne schauen, in der ihre Gedanken und die meinen sich leise in dem Namen begegnen den Du einmal tragen wirst. Vielleich erzählen wir es Dir später einmal wie wir bis in den frühen Morgen des letzten Urlaubt. tages daheim schlaflos wachgelegen und uns an den Händen hielten Deinen Namen zu finden. der nun— Roland sein soll! Vielleicht aber müssen wir Dich. unsern kleinen Sohn auch— Susanne nennen? Dann werden wir nicht weniger glücklich sein, mein Kind. Aber komm, damit wir Dir sagen können, wie glücklich wir sind Deine Mutter und ich! Dein Vater. Arbeit ist Heimat! Heimat? Vun weiß ich es und fühl's oas Werk, das ich verließ, u ich Strom und Schif und fühle: aller Arbeit Mach an den Fabriken, die aus St Gepanzert sind, umhüllt von F unser aller Werk und u 16s Der Führer hat dem Maler Willy ter Hel in Berlin den Titel Professor verliehen. Eine von Saboteuren gelegte Bombe verur sachte, wie man annimmt, eine Explosion in einem Industriewerk einer ostenglischen Stadt Eine sofortige Untersuchung hat eingesetzt. Der Rundfunk am Freitag Reichsprogramm: 10.00—11.00: Beschwingte Klänge aus Oper um Konzert. 12.35—12.45: Bericht zur Lage. 15.30—16.00: Lied= und Klaviermusik. 17.15—18.30: Bunter Melodienreigen. 18.30—19.00: Der Zeitspiegel. 19.15—19.30: Frontberichte. 20.20—21.00: Unterhaltung„Heute abend mir". 21.00—22.00: Musikalisches Bilderbuch. Einfacher, spars Eine Maschinenbauanstal meldet wieder einige bemerk eblichen Vorschlagswesens, Rüstung zugute kommen. Der Kolonnenführer Fra Fertigung von Sperrwaffen zen laufend Vorschläge fi einzelteilen an verschiedene geil dieser Vorschläge wurd jung der Kriegsmarine unt nung der Vorschläge durch se schon heute bei der Fe wandt. Die erzielten Einspa Arbeitszeit sind ganz beder weil es sich um laufende Se Im gleichen Betrieb hat Alfred Filter als Schmied h send Vorschläge für neue verkzeuge machte. Er gestalt Schmiede so, daß heute do anstatt gelernter Fachkräfte länder beschäftigt werden Arbeit seiner Schmiede rei dank seiner Vorschläge in b# sich als früher. Auch der Vorrichtungsbe zahlreichen Vorschlägen auf nellen Fertigung hervor. und Schnitte, die es mögli gung von Massenartikeln a tern nun ungelernte Ausl beitet in dieser Richtung st erzielt dabei hervorragende in der Einsparung von Arb So dient das Nachden Mitarbeit unserer Schaffen rung an Material, Arbeits dern auch der Verbesserung rer Waffen und Geräte. die völlige Ausschöpfung der Leistungskapazität bestehender Werkküchen können die Gefolgschaftsmitglieder vieler Klein= und Mittelbetriebe mi warmer Verpflegung versorgt werden. Auch Fernverpflegungsgenossenschaften bieten solche Möglichkeiten. Die Gauwaltung Düsseldorf ha beispielsweise durch Materiallieferungen die Einrichtung neuer. Fernverpflegungsgenossenschaften gefördert. Für Engpässe in der Verpflegung werden auch DAF.=Feldküchenwagen abgegeben. Für die provisorische Unterbringung von fremdländischen Arbeitskräften werden im Einzelfall große Einzelschlafzelte mit Belegmöglichkeiten von 120 bis 240 Personen abgegeben. In Gemeinschaft mit der HitlerJugend wird die DAF. für männliche Jugendliche deren Eltern außerhalb des Gaues untergebracht sind. Jugendwohnheime errichten. Es wird erwartet, daß die im Handwerk und Einzelhandel tätigen Jugendlichen auch in der Familien ihrer Lehrherren oder bei Gefolg schaftsmitgliedern Aufnahme finden. Die Gauwaltung Düsseldorf hat ferner die Betriebsführer angewiesen, in den Betrieben Gelegen heit zum Waschen und Flicken der Kleidung z geben. Auch soll der Alleinstehende die Möglichkeit haben, durch Errichtung von Verkaufsständen im Betrieb seine kalte Verpflegung einzukaufen. So trägt auch die DAF. dazu bei daß es den Feinden niemals gelingen wich durch ihre Terrorangriffe die deutschen Rüstungsbetriebe in einem erheblichen Umfang fü längere Zeit stillzulegen. Eine Veröffentlichung der nationalsozialistischen Parteikorresponden; aus den westlichen Gauen hebt ergänzend hervor, daß insbesondere auch die NS.=Frauenschaft sich hinsichtlich der Sauber= und Instandhaltung der Wäsche und Wohnungen der zu rückgebliebenen Männer helfend einschaltet. bei Tages :: 80 Jahre alt. Am heInvalide Bernhard Kau seiern. Er ist geistig noch se Anteil an dem Kriegsgesche bieten dem Geburtstagskit genfeste unsere herzlichsten * RS=Frauenschaft Schwerte=Ost. Die Mitgl erdigung unseres verstorbe mann, Ostberger Straße, t 15½ Uhr. - Das Deutsche Rote Bereitschaft m: Donnerste MRK=Heim, Große Mark Strunz. Sonntag, 29. A ORK=Heim.„Tragübunge mannschaften haben an zunehmen. * Vollzug der Verord gung der luftkriegsbetros raumversorgungsverordnu „Auf Grund des§ 26 d raumversorgung der lus rung vom 21. Juni 1943 bestimme ich im Einvern Parteikanzlei und dem daß die Abschnitte C, Du Wirkung vom 1. Juli 19 Düsseldorf, Essen, Köln=A donau, Niederschlesien, O en, Schwaben, Steierma Bestfalen=Süd und in Kraft treten. Berlin Reichswohnungskommissa des Gaues Westfalen=Sü sar mit Erlaß vom 6. A. Verordnung in seinem E bracht werden soll. Die i nungskommissars genani der Verordnung behande belegte Wohnungen und +- Die Volksgemeinsa In diesen Tagen und W letzten deutschen Volksge des Mutes und der Stan die kämpfende Front tr bungstaktik des Feinder Volksgemeinschaft. Went und Sonntag die zweit das Kriegshilfswerk fü durchgeführt wird, wird genosse dieser Sammlun serische Haltung beweise Glücksnummer 267 809 DRB Berlin, 18. Aug. In der heutigen Vormittagsziehung der 5. Klasse der 9. Deutscher Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 50000 RM. auf die Nummer 267809. Urheber=Rechtsschutz Ve Deutschlandsender: 17.15—18.30: Sinfonisches Konzert: RicharMors. Thor Aulin Max Reger 20.15—21.00: Streichquartett F=Dur von Beerhoven(Stroß=Quartett). 21.00—22.00: Musikgeschichtliche Hörfolge von „Heinrich Burkard:„Falstaff im Deutsches Opernhaus Berlin“. Sie denke nicht dara geben, der nicht mit wi könne. Er sei doch Ing genug Stellenangebote dagegen habe nur im nichts für Doktor Ernh einen Vater, der als W für ein Maßstab! Frant schüttelte be dann, während er den den abendlichen Großst eine entzückende Bußp ste unterschätze ihn doc „Ich unterschätze# -Bitte... ich will ge wenn du es vermagst! „Von meiner Erfil Einzelheiten nicht prei Ein kleiner Pfiff 9 Abr„.und... Erfi 771 us kann ich noch ernschaft. Sie schwieg. Sohn e Tc nit vie drau inb. un me in du## Du un wirst, sinißen ihr wenn und# die# zu Einzug zu all der enen ein * weun rußen for eben un ie Dein n können davon,## roß geuun ine Hände Aber vie. mi n. in der ehe not en weißen iden Brüund ich de ich rten, rissi 12 iden unter da ich an höner und hen sagen. Hemdchen tosend mit Dinge die sollst and Ritternacht en müssen en Einzug und die rank fester zird Deine em kleiner slagen, am ein kleine! en Augen zird sie die Dir nicht Leib legen Unwillen geworden. inweg die i, wird sie Gedanken nen begegVielleich wic wir Urlaubsnd uns an zu finden. nsern klein? Dann sein, mein sagen könkutter und n Vater. ter Hell hen. nbe verur## plosion in hen Stadt gesetzt. gskapazitä folgschafts: etriebe mit den. Auch eten solche seldorf hat ungen die zsgenosseni der Verichenwagen Unterbrinäften werrfzelte mit Personen der Hitlerje Jugendlues unterichten. Es und Einch in der ei Gefolg Die GauBetriebsu Gelegen lleidung iu die MögVerkaufserpflegung f. dazu bei igen wich tschen RüImfang für fentlichung responden: nzend herS.=Frauend Instanden der zu chaltei tigen VorDeutscher in je 50 000 ettag Oper und grbeit ist Heimat! Heimat? Kann jitz ich es und fühl's in jeder Vert, das ich verließ, war mein. ann seh ich Strom und Schiff und Stadt und Schacht. und fühle: aller Arbeit Macht Fabriken, die aus Stahl und Stein ###„xt sind, umhüllt von Flammenschein und Rauch, Par unser aller Werk und meines auch. Heinrich Lersch Schwerte, 19. August 1943. Shstem=Epter olge„von Leutschen Einfacher, sparsamer, besser! Eine Maschinenbauanstalt im Norden des ldet wieder einige bemerkenswerte Erfolge des betrieblichen Vorschlagswesens, die unmittelbar unserer Der Rolonnenführer Franz Lüdecke machte bei der rtigung von Sperrwaffen und deren Wurfeinrichtungen laufend Vorschläge für die Vereinfachung von einzelteilen an verschiedenen Geräten. Ein großer geil dieser Vorschläge wurde nach eingehender Prüjung der Kriegsmarine unterbreitet. Nach Anerrender Vorschläge durch die Kriegsmarine werden sie schon heute bei der Fertigung mit Erfolg verwandt. Die erzielten Einsparungen an Material und Arbeitszeit sind ganz bedeutend, besonders deshalb, weil es sich um laufende Serienfertigung handelt. Im gleichen Betrieb hat sich der Kolonnenführer Alfred Filter als Schmied hervorgetan, indem er lausend Vorschläge für neue Vorrichtungen und Hilfswerkzeuge machte. Er gestaltete die Einrichtung seiner Schmiede so, daß heute dort unter seiner Führung anstatt gelernter Fachkräfte nur noch ungelernte Ausländer beschäftigt werden können. Trotzdem ist die Arbeit seiner Schmiede reibungslos und geht heute dank seiner Vorschläge in bedeutend kürzerer Zeit vor Auch der Vorrichtungsbauer Eduard Sell trat mit zahlreichen Vorschlägen auf dem Gebiete der maschinellen Fertigung hervor. Er ersann Vorrichtungen und Schnitte, die es möglich machten, bei der Fertigung von Massenartikeln an Stelle von Spezialarbeitern nun ungelernte Ausländer anzusetzen. Sell arheitet in dieser Richtung stetig und unermüdlich und erzielt dabei hervorragende Erfolge, die sich besonders in der Einsparung von Arbeitszeit bemerkbar machen. So dient das Nachdenken und die interessierte Mitarbeit unserer Schaffenden nicht nur der Einsparung an Material, Arbeitskraft und Arbeitszeit, sondern auch der Verbesserung und Vereinfachung unserer Waffen und Geräte. Tageochtent :: 80 Jahre alt. Am heutigen 19. August kann der Invalide Bernhard Kaupe seinen 80. Geburtstag seiern. Er ist geistig noch sehr rüstig und nimmt regen Anteil an dem Kriegsgeschehen unserer Tage. Wir entbieten dem Geburtstagskinde zu seinem hohen Wiegenfeste unsere herzlichsten Glückwünsche! * RS=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Schwerte=Ost. Die Mitglieder nehmen an der Beerdigung unseres verstorbenen Mitgliedes Frau mann, Ostberger Straße, teil. Donnerstag, 19. August, 15½ Uhr. Das Deutsche Rote Kreuz, Schwerte(Ruhr). Bereitschaft m: Donnerstag, 26. August, 20 Uhr, im MRK=Heim, Große Marktstraße,„Ausbildung" Dr. Strunz. Sonntag, 29. August, 9 Uhr, Antreten am ORK=Heim.„Tragübungen." Alle zugeteilten Hilfsmannschaften haben an den obigen Diensten teilzunehmen. * Vollzug der Verordnung zur Wohnraumversorgung der luftkriegsbetroffenen Bevölkerung(Wohnraumversorgungsverordnung) vom 21. Juni 1943. „Auf Grund des§ 26 der Verordnung zur Wohnraumversorgung der luftkriegsbetroffenen Bevölkerung vom 21. Juni 1943(Reichsgesetzblatt 1 S. 355) bestimme ich im Einvernehmen mit dem Leiter der Parteikanzlei und dem Reichsminister des Innern. daß die Abschnitte C, D und E dieser Verordnung mit Wirkung vom 1. Juli 1943 in den Gauen Baden, Düsseldorf, Essen, Köln=Aachen, Mainfranken, Niederdonau, Niederschlesien, Oberdonau, Pommern, Sachen, Schwaben, Steiermark, Sudetenland, Thüringen, Bestfalen=Süd und Württemberg=Hohenzollern in Kraft treten. Berlin, den 30. Juni 1943. Der Reichswohnungskommissar.“ Hierzu hat der Gauleiter des Gaues Westfalen=Süd als Gauwohnungskommissar mit Erlaß vom 6. August 1943 bestimmt, daß die Verordnung in seinem Gau jetzt zur Ausführung gebracht werden soll. Die in dem Erlaß des Reichswohnungskommissars genannten Abschnitte C, D und E der Verordnung behandeln Nebenwohnungen, unterbelegte Wohnungen und Ausbauwohnungen. + Die Volksgemeinschaft— die Waffe der Heimat. In diesen Tagen und Wochen fordert der Krieg vom letzten deutschen Volksgenossen den Einsatz der Kräfte des Mutes und der Standfestigkeit. Mit dem Blick auf die kämpfende Front trotzt die Heimat der Zermürdungstaktik des Feindes mit der sieghaften Waffe der Volksgemeinschaft. Wenn am kommenden Sonnabend und Sonntag die zweite Reichsstraßensammlung für das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz durchgeführt wird, wird der Beitrag, den jeder Volksgenosse dieser Sammlung zukommen läßt, diese kämp#eeische Haltung beweisen. In der Verpflichtung zu Urheber=Rechtsschutz Verlag Osk. Meister, Werdau=Sa Sie denke nicht daran, einem Manne ihre Hand zu geben, der nicht mit wirklichen Leistungen aufwarten konne. Er sei doch Ingenieur, also——?! Es gäbe genug Stellenangebote bei aussichtsreichen Firmen, er dagegen habe nur immer„Pläne". Rein, das sei sichts für Doktor Ernheims Tochter. Die habe gottlob einen Vater, der als Maßstab gelten könne. Und was für ein Maßstab! Frant schüttelte bedächtig den Kopf und meinte bann, während er den Wagen ruhig und sicher durch een abendlichen Großstadtverkehr steuerte, sie sei zwar eine entzückende Bußpredigerin, aber, trotz allem sie unterschätze ihn doch gewaltig. Bestimmt. „Ich unterschätze dich?“ entgegnete sie erstaunt. =bitte... ich will gern umlernen! Überzeuge mich, wenn du es vermagst!“ „Von meiner Erfindung kann ich im Augenblick Einzelheiten nicht preisgeben.“ Ein kleiner Pfiff Renates.„Schön, schön. Also zur Ersinder! Und was erfindest du!“ Die deutsche Rüstungsgemeinschaft— Aufbau und Leistung unserer Rüstungswirtschaft Sfole; gar Seife erzeugen können, neu aber wird sein, daß t: de bete auf der Kohlebasis heute auch splittersichere Gläser, Wenn wir die materiellen Auswirkungen der Fasern und Gewebe hergestellt werden. strukturellen Neuordnung der Rüstungswirtschaft be= Ein anderes Mittel zur Intensivierung unst trachten, d. h. die Steigerung des deutschen Rüstungs= Rüstungswirtschaft liegt in der im letzten Jahre noch potentials, die Rationalisierungs= und Typisierungs stärker durchgeführten Serienerzeugung und weiterhin maßnahmen, den betrieblichen Erfahrungsaustausch in der Beschränkung auf bestimmte Typen. Das Bei*“ läßt sich mit noller Berechtigung sagen, daß spiel der deutschen Kriegslokomotive zeigt uns, in s. er, den; H. Hzuich, rationellte Fertigung usw., so läßt sich mit voller Berechtigung sagen, daß die angebahnte Entwicklung zu den größten Hoffnungen Veranlassung gibt. Unser Vorsprung wird von unseren Feinden nicht so leicht einzuholen sein, und wir werden unsererseits in dem Bestreben, ihn zu halten und weiter auszubauen, nicht nachlassen. Am überragendsten ist die Bedeutung des deutschen Kohlenbergbaus. Gewaltige und erstklassige Lagerstätten stehen zur Verfügung und werden durch die unverdrossene Arbeit des deutschen Bergmannes in steigendem Maße nutzbar gemacht. Nicht nur durch das Großdeutsche Reich, sondern auch über die Grenzen vollen die deutschen Kohlenzüge. Wenn auch in den besetzten Gebieten die Förderung schon lange wieDie Heimat dankt der Front. Sie spendet für das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz. Am Wochenende findet die zweite Reichsstraßensammlung statt. der ausgenommen worden ist und gute Leistungen erzielt werden, so ist es doch in erster Linie die deutsche Kohle, die die europäische Versorgung sicherstellen muß. Die Eisenerzeugung hat ein Höchstmaß erreicht und liegt weit über der Bedarfsdeckung im ersten Weltkrieg. Neben der Ausweitung unserer natürlichen Rohstoffbasis haben wir aber vor allem verstanden, neue Werkstoffe zu finden, die vielfach an Güte die natürlichen Rohstoffe übertreffen. Wir haben die Verwendung von Austauschstoffen ermöglicht und die deutschen Erfinder zu immer neuen Verbesserungen Wer die Sorgen und die Überlegungen im einzelnen kennt, die rüstungswirtschaftlich angestellt werden mußten, um diese umwälzenden Ergebnisse zu erreichen, nur der kann ermessen, was hier geschafft worden ist. Greifen wir ein Beispiel heraus. Noch vor etwas mehr als einem Jahre glaubten manche, daß die Versorgung mit Kupfer, Chrom, Nickel, Zinn, Wolfram und anderen Metallen ein unüberwindlicher Engpaß wäre. In der Zwischenzeit sind nun durch den Produktionsausbau auch bei den Austauschstoffen Leistungen von unerhörtem Ausmaße erreicht worden. Es sind Stoffe gefunden worden, die nichts mehr zu tun haben mit jenem billigen Ersatz aus dem letzten Weltkriege; Stoffe, die zum Teil nicht nur das ersetzen, was wir früher aus dem Auslande bezogen haben, sondern ihm in Qualitätseigenschaften hoch überlegen sind. Hier ist ein Beitrag zur Rüstung geleistet worden, der gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Das schon erwähnte Förderungsmaximum an Kohle wird in einer Weise ausgenutzt, von der sich der Laie im allgemeinen keine Vorstellungen macht. Zwar ist bekannt, daß wir durch die Kohleverflüssigung Fette, Betriebsstoff und Schmieröl gewinnen, ja, sowelch hohem umsange durch rattoneuste Fertigung Arbeitskraft und Material eingespart werden können. Ein in der Theorie einfaches, in der praktischen Durchführung aber äußerst schwieriges Problem ist fast bis zu einer theoretischen Möglichkeit verwirklicht worden. Die Produktion ganzer Gewerbezweige wurde manchmal auf wenige Betriebsstätten konzentriert. Der Ausstoß der Rüstungsindustrie hat sich auf diese Weise vervielfacht. Zugleich konnte aber die erforderliche Zahl an Arbeitern je Produktionseinheit und der Verbrauch an Rohstoffen, an Energie usw. vermindert Um die große Serie verwirklichen zu können, mußte die Vielzahl der Typen radikal beschnitten werden. Groß=Serienerzeugung ist nur als Typenerzeugung möglich. Der Typenschnitt ist so radikal, daß manchmal Hunderte, ja Tausende von Typen auf einen Schlag verschwinden. Auf Grund eines besonderen Führererlasses ist schließlich die gesamte Produktion„entfeinert“ worden, d. h. für die Dauer des Krieges wird auf jede zur Erfüllung des Zwecks nicht unbedingt notwendige Ausstatttung verzichtet. Dadurch wurden neuerdings Arbeitskräfte und Material eingespart und für die Herstellung zusätzlicher Güter Wenn wir so auf den verschiedensten Wegen und mit den verschiedenartigsten Mitteln das Rüstungspotential aufs neue verbessern konnten, und wenn wir mit größter Zuversicht daran gehen, nochmals ein beträchtiges Mehr an Rohstoffen, an Waffen usw. herauszuholen, dann liegt der Schlüssel zu diesem Geheimnis eben in dem„System Speer“ begründet, d. h. in der Tatsache, daß sich die deutsche Rüstungswirtschaft zu einer Gemeinschaftsarbeit zusammengefunden hat, wie sie uns von der anderen Welt nicht nachgemacht werden kann. Es ist wohl eine der entscheidendsten Tatsachen, daß wir unserer Rüstung eine unerhörte Beweglichkeit gesichert haben. Diese Beweglichkeit gibt uns die Möglichkeit, rechtzeitig bei der Produktionsplanung und in der Fertigung selbst diejenigen Gesichtspunkte zu berücksichtigen, die sich in der Praxis des Kampfes draußen ergeben haben. Wenn wir schließlich mit Stolz sagen können, daß dieser zu immer weiteren Steigerungen fähige Aufund Ausbau der deutschen Rüstungskraft allen jenen Männern, Dienststellen und Organisationen zu danken ist, die in die Rüstung eingeschaltet sind, so muß Dienstappell des RSDAP von Schwerte Kreisleiter Menze hatte das Führerkorps der Partei sämtlicher Schwerter Ortsgruppen zu einem Dienstappell geladen. Die Veranstaltung fand in### Gaststätte Kreinberg statt. Die Werkschar des Schwerte=Ost hatte den Raum würdig ausgestaltet. Nach dem„Bekenntnis eines Hitlerjungen“: Ich glaube an Deutschland, mein heiliges Land, Bei Sonne, in Wettern und Stürmen. Ich glaub' an den Führer, vom Schicksal gesandt, Das Reich und die Freiheit zu schirmen. Ich glaub an das Volk, dessen Blut in mir kreist Aus ewigen Fernen und Zeiten, Das fordernd das Ziel dieses Lebens mir weist, Den Enkeln den Weg zu bereiten. Mein Glaube ist Kraft, und die Kraft zwingt die Nor Im Leben und Kämpfen und Sterben. Denn: Ewig gegründet steht gegen den Tod Das Reich, das die Kommenden erben. eröffnete Ortsgruppenleiter Heistermann, Schwerte=Ost, den Dienstappell mit einem Wort des Führers: Nur dann, wenn dieses ganze deutsche Volk zu einer einzigen Opfergemeinschaft wird, dann allein können wir auch erwarten, dann können wir hoffen, daß uns die Vorsehung auch in der Zukunft wieder beistehen wird. Der Herrgott hat noch niemals einem Faulen geholfen, er hilft auch teinem Feigen, er hilft auch keinem Volk, das sich nicht selber helfen will. Hier gilt im größten der Grundsatz: Volk, hilf dir selbst, dann wird der Herrgott seine Hilfe dir nicht verweigern! Ortsgruppenleiter Heistermann ehrte sodann die Gefallenen dieses großen Krieges, und ein Werkscharmann trug aus dem Nachlaß eines gefallenen Frontkämpfers das Gedicht„Chor der Gefallenen“ vor. Der Kreisobmann der DAF, Pg. Kirsch, sprach über die Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront. Wir haben jetzt in den Betrieben nur eine Pflicht, unseren Soldaten die Waffen zu schmieden, die sie in dem schweren Kampfe nötig haben. Für unsere Arbeit givt es eine Voraussetzung: Ich glaube an den Sieg. Alles, was in dieser Zeit von außen an Lüge und Gemeinheit hereingebracht wird, soll uns den Glauben an den Sieg nehmen. Mit allen Mitteln müssen wir deshalb den Kampf gegen die Miesmacher aufnehmen. Pg. Kirsch sprach dann ausführlich über den Arbeitseinsatz der deutschen Frau und über unser Verhalten zu den ausländischen Arbeitern. Sodann sprach Kreisleiter Menze. Seine zündenden Ausführungen gipfelten in dem Appell, alles daranzusetzen, den Sieg fest in unseren Händen zu halten. Wir mirg= ert, ärten daun beraltl das danken halten. Wir müssen es fertig bringen, übeirg u diese technischen und organisatorischen Maßnahmen nicht ohne den deutschen Arbeiter denkbar gewesen wäre, der sich in diesem Kriege zu einer unerhörten Gemeinschaftsleistung bereitgefunden hat. Die kämpfende Truppe draußen, die Männer" der Rüstung und die deutsche Arbeiterschaft in der Heimat: diese zwei Faktoren verbürgen uns den Sieg! den Opfern der Front, aber auch in der Verpflichtung zu der Tapferkeit der Frauen und Männer in den bisher von dem Luftterror heimgesuchten Gebieten wird das ganze deutsche Volk auch diesmal wieder seiner hilfsbereiten Gesinnung Ausdruck geben. Die Volksgemeinschaft ist die blanke Waffe der Heimat. Wir sorgen am kommenden Sonntag mit unserem Beitrag für das Kriegshilfswerk, daß sie allezeit scharf und einsatzbereit bleibt. - Vermeide Bahnhöfe bei Fliegeralarm! Bahnhofs=Luftschutzräume dienen nur dem Reiseverkehr! Die Reichsbahn hat auf ihren Bahnhöfen Vorkehrungen getroffen, um Reisenden, die während eines geralarms eintreffen oder beim Warten auf den Zug vom Fliegeralarm überrascht werden, den erforderlichen Schutz zu gewähren. Die Reichsbahn=Luftschutzräume dienen demnach lediglich der Unterbringung von Fahrgästen, also solcher Personen, die im Besitz einer Fahrkarte sind und mit Zügen ankommen oder abfahren. Allen Nichtreisenden kann daher die Benutzung der Reichsbahn=Luftschutzräume nicht gestattet werden, da die Unterbringung der auf Bahngebiet befindlichen Reisenden, die nur auf diese Luftschutzräume angewiesen sind, dadurch behindert, oder, wie die Erfahrung lehrt, unmöglich würde. Den Nichtreisenden muß daher von sofort ab der Zugang zu den Luftschutzräumen auf Reichsbahngebiet im Interesse der reisenden Volksgenossen verwehrt werden. -. Marken und Punkte sorgfältig aufbewahren! Für den Einzelhandelskaufmann sind die von ihm vereinnahmten Marken, Punkte, Bezugscheine oder Bedarfsnachweise ebenso wichtig wie bares Geld. So selbstverständlich es für jeden Kaufmann ist, seine Kasse abzurechnen und vor gesetzwidrigen Eingriffen zu schützen, um Verlust zu vermeiden, so selbstverständlich muß es sein, die eingenommenen Marken usw. sorgfältigst aufzubewahren, besonders, da diese oft mehrere Wochen lang im Geschäft bleiben. Die der Sieg unser sein. Wir haben in dieser schweren Zeit unter Beweis zu stellen, daß wir die Größe der Zeit erkannt haben. Wir gehen zugrunde, oder wir führen unser Volk einer Entwicklung entgegen, deren Ausmaß wir noch gar nicht abzuschätzen vermögen. Mit dem Sieg=Heil und den Nationalliedern wurde der Dienstappell geschlossen. Achtsamkeit auf die Marken muß um so größer sein, durch je mehr Hände sie gehen. Der Kaufmann muß sich jederzeit vor Augen halten, daß durch das Abhandenkommen von Marken in größerem Umfange die Versorgung der Bevölkerung gefährdet werden kann. Versicherungen kommen zwar für den Geldwert gestohlener Ware, aber nicht für in Verlust geratene###### Bedarfsnachweise auf. Werden sie nicht ersetzt, ist die###nta, Existenz des Einzelhändlers gefährdet. Im Interesse einer geordneten Versorgung muß der Einzelhandelskaufmann alles tun, um die eingegangenen Marken sicherzustellen. . Was ist bei Blindgängern zu beachten? Hände weg von Blindgängern aller Art, auch von Teilen derselben! Sofortige Meldung an die zuständige Polizeidienststelle, desgleichen an den RLB=Blockwart! Bis zum Eintreffen der Polizei sofortige Absperrung des Gebietes vornehmen, nach Möglichkeit durch Politische Leiter oder RLB=Amtsträger. Neugierige von Straßen, Plätzen und Höfen. Wenn sofortige sichere Räumung der bedrohten Häuser nicht möglich, suchen alle Personen ihre Luftschutzräume auf, denn hier ist am sichersten. Alles andere regelt die eintreffende Polizei. Deutsche Frau, deutsches Mädchen, hast du dich schon zur Unterstützung der Bäuerin zur Verfügung gestellt? Es kommt auch stundenweiser Einsatz in Frage. Jede Hand wird gebraucht, sei es in Haus, Garten oder Feld. Es geht um Wichtiges, um unsere Ernährung. Wenn alle mithelfen, ist der Erfolg gesichert. Auch die Ortsfrauenschaftsleiterinnen nehmen Meldungen entgegen. Deutsches A=Boot versenkt AS=amerikanischen Kreuzer Aus dem Ruhrtal Mütterberatung des Kreisgesundheitsamtes Westhofen. Dienstag, den 24. August, von 15—17 Uhr findet in der Außenstelle Westhofen, Bahnhofstraße 32, Wiegestunde für Säuglinge statt. Wie das Oberkommando der Wehrmacht am 16. August mitteilte, versenkte ein deutsches Unterseeboot an der Nordküste Siziliens in kühnem Angriff einen durch Zerstörer stark gesicherten nordamerikanischen Kreuzer der BrooklynKlasse. Die Kreuzer dieser Klasse haben eine Wasserverdrängung von 10 000 Tonnen. Sie verfügen über eine Bewaffnung von 15,2=Zentimeter= und 4,7. Zentimeter=Geschützen sowie über eine Flakartillerie von acht 12,7=Zentimeterund acht 4=Zentimeter=Geschützen. Sie führen vier Flugzeuge an Bord. Die Friedensbesatzung beträgt 868 Mann, die Geschwindigkeit 32,7 Seemeilen. Der Stapellauf dieser Schiffe erfolgte in den Jahren 1936—1938. Scherl=Bildarchir Abt ung „###is kann ich noch nicht verraten“, entgegnate er ernschaft.— Sie schwieg. Draußen im Westen war der Verkehr schwächer. Wie unabsichtlich legte Frank seine Rechte un Renates Stalter.. tr 41 „Laß das“, drohte sie,„over ich kneise!“ „Oh... schade!“ Gehorsam nahm er den Arm zurück, allerdings, ohne die geringste Verlegenheit zu zeigen. Jetzt bog man in eine Seitenstraße ein, eine von den vornehmen ruhigen Straßen, die so still sind und verlassen, daß die Nachtigall in den Fliederbüschen der Vorgärten singt. „Was gibt es?“ wollte Renate fragen; aber als der Motor plötzlich schwieg und die Stimme deg kleinen Sängers aus dem Gebüsch tönte, wußte sie, weshalb er hier gehalten hatte. „Schön—“ flüsterte sie leise und strahlte ihn mit glänzenden Augen an.„Höre doch nur! Und das mitten in Berlin—!“ Bemerkte sie es nicht, daß sich der gute Frank dicht an sie drückte, oder wollte sie nicht spüren, daß sein Arm Wege aufsuchte, die sie ihm soeben erst verboten hatte? Sie gab sich genau so wenig Rechenschaft darüber, wie über die Tatsache, daß sie seinen Kuß erwiderte. Sie sah nur zwei Augen über sich blitzen, dicht vor den ihren, spürte die harten, fordernden Lippen, und unbewußt prägte sich ihr der Geruch irgendeines scharfen Rasierwassers ein, der Frank immer umgab. Jedenfalls— sie schloß die Augen und dachtbnuichte mehe. Wortlos ließ er dann seinen wagen anspringen und fuhr bis vor Bergemanns Haus. Erst dort fragte er kurz und knapp:„Gind wir nen verlodt! Ja oder wuuie Htiguch, eis S#ims 50E LDTDE ein kleines Mädchen auf verbotenen Wegen. Aber da war der Kuß... und das war eine Verpflichtung. „In Ordnung!“ lachte er und zog ihren Arm unter den seinen.„Ich werde es in den ersten Morgenstunden bekanntgeben, schönes Fräulein Braut!" * Kommerzienrat Bergemann bedauerte zwar von ganzem Herzen, daß Renates Vater noch nicht zugegen sein könne, aber er wunderte sich weiter nicht darüber. Im stillen konnte er es dem guten Ernheim sogar nachfühlen. Wenn man sich von solchem Rummel drücken konnte... herrlich! Er gönnte ihm jedenfalls die stille Ecke und das gute Buch, denn an Nachtarbeit im Büro glaubte Bergemann natürlich nicht. Ganz anders Sanitätsrat Dillenburg. Seit zwei Jahrzehnten mit Ernheim eng befreundet, kannte er ihn viel zu gut. Seit geraumer Zeit schon beobachtete er, in welchem Tempo der Freund arbeitete, die Nächte zum Tag machte— kurz und gut, dem alten Dillenburg war das gar nicht besonders recht, daß er nun hier wieder mit lauter fremden Menschen herumsitzen mußte, anstatt mit seinem Freunde Ernheim irgendwo Rotspon zu trinken. In seiner bissigen Art machte er auch aus seiner Verstimmung kein Hehl. „Der Herr Papa auf dem Sorgenstuhl... und das Töchterlein beim Tanz— komische Generation seid ihr. Geht es Ihnen auch so wie den übrigen niedlichen„Gänschen“, die schon schmelzen, wenn der Name Frank fällt? Wenn es nicht gerade mein Reffe wäre, no—— WBanigm Eai 911. Frank deutete etwas von„Manieren bei älteren Herren“ on. J 4m. Niemand wußte im Drunde den„alten perrn“ so ge behenteln elr er. „Hättet ihr wenigstens Ernheim mitgebracht! Dann hättet ihr meinetwegen tun können, was ihr wollt...“ „Deine Krawatte rutscht! Augenblick, Onkel...!“ „... aber nun sitze ich hier herum: Diese höchst komischen Weiblichkeiten möchten wohl am liebsten lauter Konsultationen ohne Rechnung von mir Seiobe r Er ahnte nicht, daß sich das Geschia schon im nächsten Augenblick an ihm rächen würde. „Achtung, die alte Baroneß!“ murmelte Frank noch rechtzeitig und zog Renate schnell mit sich. Aber der Sanitätsrat war ausgeliefert. Hilflos stand er der drohenden Gefahr allein gegenüber: die gefährlichste Schwätzerin, die spitzeste Zunge, das altertümlichste Frauenzimmer eines vergangenen Jahrhunderts rauschte heran. Leider war sie sehr reich, und Dillenburg, dessen Kundin sie war, konnte es sich nicht leisten, sie zu übersehen. „Ah... der Herr Sanitätsrat!“ knarrte ihre stets heisere Stimme.„Guten Tag, alter Freund! miserabel nus. Haben Sie zu wenig Schlaf? Sie sollten was für Ihre Gesundheit tun! Wissen Sie, wie mir ein kranker Arzt vorkommt? Wie ein glatzköpfiger Friseur, der mir ein Haarwuchsmittel aufreden will. Guter Witz, was? Übrigens... kommen Sie mal ein bißchen beiseite! Sagen Sie, ich habe solche Stiche in der Rückengegend, was kann das sein? Was tut man dagegen!“ Dillenburg seufzte gottergeden.„Wollen Sie bitte in meine Sprechstunde kommen, Baroneß. Ich stehe Ihnen natürlich zur Verfügung.“ Henisetemg Ernte und Aufbewahrung von Seisezwtebete Sollen sich Speisezwiebeln gut halten, so darf man ihnen niemals frischen Stalldung und Jauche geben; auch mit Handelsdünger soll man sparsam umgehen. Sonst aber verlangt die wiebel einen nahrhaften in alter Dungkraft sche Düngun auf gute Haltbarkeit. Da Fehler gemacht werden, wundert man sich dann. wenn die Zwiebeln im Winterlager saulen. Anfang August soll man mit der Ernte beginnen, aber recht vorsichtig, denn jede verletzte Zwiebel wird im Winterloger saulen und natürlich auch noch andere anstecken. Die geernteten Zwiebeln werden von anhaftender Erde befreit und dann in dünner Schicht im Schuppen oder auf dem Heuboden usw. zum Trocknen ausgebreitet. Empfehlenswert ist z. B. ein Schuppen ohne Seitenwände damit die Luft ordentlich einwirken kann. Erst im Oktober beginnt man mit dem Putzen der Zwiebeln, zwei bis drei Monate müssen sie also vorher ordentlich durchtrocknen. Als Winterlager kommt der Hausboden in Frage. wo die Zwiebeln breit gelagert werden. Ein Durchsuchen im Winter ist notwendig, denn hin und wieder findet man doch mal eine angesaulte Zwiebel. Vor allen Dingen ist es notwendig, daß der Lagerraum ausreichend gelüftet wird, denn frische Luft trägt sehr zur Haltbarkeit bei. Eine sehr umstrittene Frage ist: Wieviel Grad Kälte kann die Zwiebel vertragen? Meine Erfahrungen gehen dahin, daß gut durchtrocknete Zwiebeln immerhin 25—30 Grad Kälte vertragen. Betonen aber möchte ich, daß sie im gefrorenen Zustand nicht berührt werden dürfen. Alle diese Maßnahmen über Ernte und Aufbewahrung gelten nicht nur für Zwiebeln, die aus Samen gezogen sind, sondern sie erstrecken sich auch auf Steckzwiebeln und Schalotten. L. Rath. Ernte, Trocknung und Aufbewahrung von Geiucrstrüntern In den nächsten Wochen und Monaten werden im Garten eine Anzahl Gewürzkräuter schnittreif, deren Stengel, Blätter oder Blüten zu späterem Verbrauch getrocknet werden. Als solche kommen für den Küchengebrauch hauptsächlich in Betracht: Basilienkraut, Bohnenkraut, Kümmel, Majoran, Pfefferminze und Thymian. Von diesen werden Basilienkraut, Bohnenkraut, Majoran und Thymian in der Blütezeit, Pfefferminze beim Knospenansatz geschnitten. Geerntet wird im trockenen Pflanzenzustand, in den Vormittagsstunden ist der Gehalt an würzigen Stoffen im allgemeinen am größten. Vor dem Trocknen dürfen die Kräuter nicht gewaschen werden, anhaftender Staub fällt später von selbst ab. Der Entzug des hohen Wassergehaltes erfolgt am besten in einem luftigen, holzumkleideten Bodenraum. Die Pflanzen werden hier gebündelt aufgehängt oder auf Horden, Pappe o. dal. dünnschichtig ausgebreitet. Im Freien ist das Trocknen mit Vorsicht durchzuführen; es ist hier sehr von der Witterung abhängig, vor der Sonne müssen die Kräuter geschützt bleiben. Ganze Pflanzen werden nach dem Trocknen entblättert. Die Aufbewahrung erfolgt in gut verschließbaren Gefäßen, Gläsern oder sauberen Pappkästen. Getrennte Lagerung ist zur Vermeidung artfremder Duftübertragung angebracht. 8 Die Heimat hilft den Verwundeten Zweckgymnastik für Amputierte unter Leitung eines Sportlehrers. Scherl=Bilderdienst(DRK) Zur 2. Reichsstraßensammlung des Deutschen Roten Kreuzes am 22. August. Düngung des Rhabarbers nach der Ernte Einjährige Rhabarberkulturen dürfen im ersten Jahr noch nicht geerntet werden; später muß die Ernte stets bis Juli abgeschlossen werden, da sich die Pflanzen sonst zu sehr erschöpfen und der nächstjährige Ertrag leidet. Nach der Ernte müssen die Pflanzen reichlich gedüngt werden. Zu dieser Sommerdüngung werden erhältliche Volldünger verwendet oder Einzeldünger in Form von Kalkammonsalpeter, Superphosphat, Kalimagnesia(Patentkali). Die Düngemittel werden bei der Bodenbearbeitung untergebracht. Auch für öftere Düngungen mit Stallmist ist Rhabarber sehr dankbar; im Herbst wird er zwischen den Reihen untergebracht, oder die Pflanzen werden wenigstens damit bedeckt, damit sie früher austreiben. Vermanische Tierirde Uneigennützige, ethische Haltung ist Erbgut Charakteristisch für den sittlichen wert des Menschen ist sein seelisches Verhältnis zum Tiere. Wir können freudig feststellen, daß bereits in grauer Vorzeit unsere germanischen Ahnen durch ihre hohe Achtung aller lebenden Wesen sich unbewußt selbst das beste Kulturzeugnis ausgestellt haben. Die künstlerische Hingabe, mit der unsere Vorfahren bereits vor Jahrtausenden das Tierbild in ihre bildende Kunst hineinbezogen haben, gibt anschaulich Kunde davon, wie vertraut ihnen das Leben und die Lebenserscheinungen der verschiedenen Tierarten waren: und die Stellung der Götterwelt der Germanen beweist die weltanschauliche Wertung, die schon in vorgeschichtlicher Zeit dem Tiere zuerkannt wurde. Wotan, wie die Südgermanen. Odin, wie die Nordgermanen den Allvater nannten, wird bekanntlich in Mythe und Bildkunst mit zwei Raben auf den Schultern dargestellt, denen die Namen„Hugin“ und„Munin“ beigelegt sind; das bedeutet„Gedanke" und„Erinnerung“ und tut ihre Aufgabe deutlich dar: sie sind des Führergottes Sendboten und Nachrichtenbringer auf ihrem(von seinem Willen geleiteten) Fluge zwischen Walhall und der Erdenwelt. Zu seinen Füßen aber liegen„Geri“ und„Freki“, seine zur Jagd abgerichteten Wölfe, Sinnbilder waidmännischer Zucht, zugleich Urbilder der aus Wolfsblut aufgezüchteten Haushunde.„Sleipnir“ heißt das achtfüßige Fabelwesen, auf dem der göttliche Recke durch die Lüfte braust, wenn er die„wilde Jagd“ gegen die Hrimtbursen, die Winterriesen, alljährlich unternimmt. Auch Hels Reich, die Hölle, oder— abgemildert— das Totenland, ist bewacht von einem Hunde, gleichwie das Haus des tierbefreundeten Germanen: vier Augen hat „Garmr“, der vor der Pforte liegt, in die man nur einmal eintritt, ohne durch sie jemals wieder zurückzukehren; vier Augen— daraus ergab sich der bis in die neueste Zeit dauernde Volksglaube, daß Hunde, die je einen weißen Fleck über den Augen haben, geistersichtig seien. Von Katzen gezogen wird Freyas Wagen; die Göttin ist die Hüterin des häuslichen Herdes; man darf aunehmen, daß die Urahnen vor der Einführung der Hauskatze aus dem Süden— aus Aegypten— an die Wildkatze oder an den Luchs gedacht haben; waren beide Tiere doch bis in die neuere Zeit Bewohner der deutschen Wälder. Heilig ist auch der Storch Freyas, und es gilt bis in die Gegenwart als unglückbringender Frevel, einen Storch ohne Not zu töten. Auch sind die Tauben begünstigte Tiere der hausfraulichen Göttin, und es mag für sich sprechen, daß unsere germanischen Urektern Tauben, auch Guten als Ziergeflügel(teilweise vielleicht als spender hielten. nicht aber schlachteten. Frevas Bruder, Freor, wohnt im Lichta# Alsheim, wo er die Sonne hütet; ihm in goldborstige Eber„Gullindurst“ zu eigen, weihte man zu Ehren am Julfeste den in Pirsch erlegten Eber als Festmahl der winc lichen Sonnwendfeier; noch heute fehlt kaum einem schwedischen Weihnachtstische der geu### cherte Schweinskops. Roß und Hund waren#### die Kameraden des Germanen in Jagd. Kriegszügen. Die Chronisten berichten da# daß die Cimbern Hunde zum Schutze### Wagenburgen bis Italien mitnahmen, wo# wackeren Tiere, als alle Männer bei Vercellz fallen waren, unerschrocken mit den Frauen sammen das Lager verteidigten. Hund und Pe# erhalten heute noch wie vor Jahrtausenden Gnadenbrot, wenn sie schon lange dienstunfäg sind. Hund und Pferd bekommen heute wien dem ihren Ramen zu eigen: in Westfalen war ehedem Sitte, den in die Hausgemeinschaft ausgenommenen Rossen und Hunden, zumal auch den neugeborenen Fohlen und Welpen, 1. Mai den Namen beizulegen; das ist bei feiertäglichen Bedeutung dieses germanisch Feiertages charakteristisch für die Werthaltu## der treuen vierbeinigen Hausgenossen. An zu# tagen des Menschen bekam und bekommt Hund, das Pfero, auch das Stallvieh des### manen besseres Futter als alltäglich. Stirbi## Bauer, so sagt man noch heute in deutscha# Gauen mancherorts dem Hofgetier den Tod de## Hausherrn an. Und zwar früher auch den Biene## die sich hohen Ansehens erfreuten, noch i### Mittelalter wurde ein Bienendieb schwer bestraßte und zwar gewiß nicht nur aus Gründen winschaftlichen Interesses. Ein altes Volkswo#### lautet:„Wer eine Biene freventlich tötet, winh vom Teufel geholt.“ Schwere Strafen verhäng ten unsere Altvordern über Tierquäler. In Au## sehen stand auch die in germanischen Wälden### nicht seltene Schlange; ja selbst bis in die Hö# hinein gewöhnten sich ungiftige Nattern, die mann## als„Hausschlange“ wohl kannte und mit Mitz#bewirtete Ueberall sehen wir eine liebevoll#Achtung des Tieres im deutschen und germanschen Kulturkreise, die Zeugnis für die innen### Haltung des starken Volkes gegenüber den schwi cheren Heimatbewohnern ablegt. + Unser aktueller Bilderdienst im Aushangkastenan der Haselackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen Werfer in Stellung; Ein Panzerbekämpfungstruppa#### Kubanbrückenkopf; Auf dem Weg in neue Heimstätten## Ein fahrbarer Operationssaal; Kampfraum rod; Sprengung einer Straßenbrücke beim Rückzu## aus Orel; Wieder einmal droht der bolschewistisch### Ansturm; Ein Dorf im Bandengebiet wird besetzt# Die ersten NSV=Schwestern in Nordfinnland. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Em### Eichmann(z. 8. im Felde), i. V. Hermann Steu## Hagen; Anzeigen Hans Linner, Schwerte. Preisl. u Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Mendu Trockene Laterraumte zum Einlagern von Installationsmaterial im Randgebiet der Stadt oder in nicht zu großer Entfernung gesucht. Klöckner& Co., G. m. b. Hagen, Bergstraße 128. Verbuntelunge Papter wieder eingetroffen! Schreibwarenhandlung Hans Linner. Große Marktstraße 3/5. Ebenso lat es mit Hühneraugen. Warum sich plagen? Elassocorn hiltt schnel!! Der Schmerz laßt gleich nach und die verharteie Haut kann bald abgolost werden. W SS Bei allen Verkaufsanzeigen müssen die Preise angegeben werden. Denken Sie bitte daran, bevor Sie in unsere Geschäftsstelle kommen und Ihre Anzeige aufgeben. Hart und schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, guter Mann, unser jüngster lieber Sohn, guter Schwiegersohn, lieber Bruder, Schwager, Onkel, Reffe, Vetter und Enkel Pans Kindemann Obergefreiter in einem Grenadier=Regiment am 22. Juli 1943 im blühenden Alter von 26 Jahren bei einem schweren Panzerangriff an der Miusfront den Heldentod fand. Er folgte seinem Bruder nach einem Jahre. Er wurde von seinen Kameraden auf dem Heldenfriedhof in Bjelgorod beigesetzt. Er starb in dem Glauben an sein liebes Vaterland. In tiefer Trauer: Frau Anneliese Lindemann geb. Braun Familie Hermann Lindemann sen. Familie Wilhelm Braun Geschwister und Anverwandte Statt besonderer Anzeige In der Nacht zum 17. August starb nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau und treue Lebenskameradin, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte Auguste Pötzseh geb. Griese nach vollendetem 60. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Walter Pötzsch, Betr.=Ingenieur Oberleutnant Walter Pötzsch und Frau Friedel geb. Habbes Willy v. Gfug und Frau Ilse geb. Pötzsch Margarete Pötzsch und zwei Enkel Schwerte, z. Z. im Felde, Berlin, Lichtenrade, den 17. August 1943. Schwerte(Ruhr), im August 1943. Lichtendorfer Straße 38 und Nordstraße 7 Statt des erhofften Urlaubs erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber, guter einzigster Junge, mein lieber Bruder, der Ober=Grenadier Heinz Wellershoff gen. Gollberg Inhaber des Verwundeten=Abzeichens im Alter von 20 Jahren, kaum von seiner ersten Verwundung genesen, sein junges Leben bei den schweren Abwehrkämpfen südlich des Ladogasees am 22. Juli 1943 lassen mußte. In tiefem Schmerz: Eduard Wellershoff gen. Gollberg und Frau Else geb. Hülscher und Tochter Lore Schwerte(Teichstraße 3), im August 1943. Trauerfeier: Sonntag, den 22. August, 15 Uhr, in der Johanniskirche. Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 21. August, um 16 Uhr vom Trauerhause, Holzener Weg 15, aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher.— Von Beileidsbesuchen bitte Abstand zu nehmen. Patetadressen Feldpostkarten Frachtbriefe Erpreßgutkarten Kostenanschläge Quittungsblocks Lohnkontobücher Zahlungsbefehle Bahnanhänger Unfallanzeigen Paketkarten Zahlkarten Lohnsteuerkarten vorrätig in der Schreibwaren= handlung Hans Linner. Gr. Marktstr. 3/5 Denke an die Verdunkelung! K W im(tter bis zu 11 Jahren auf die Gbschnün G.D der Kleinstkin der Rotkarte je eine große Dose NESTLE KINDERNAHRUNG Möbliertes Hinnmer für kaufmännische Angestellte per sofort gesucht. Walter Hundhausen Schwerte(Ruhr). Käufin. Lehrling mögl. Absolvent der Höh. Handels= od. Handelsschule, per sofort oder später für kleineren Fabrikbetrieb gesucht. Angebote mit lückenlosem, selbstgeschriebenem Lebenslauf unter 2546 an die Gesch. d. Schw. Ztg. Vertören! Zwei wertvolle Nerz=Pelze auf dem Wege vom„Goldenen Hirsch“ zum Bahnhof. Da Erinnerungsstück, gegen hohe Belohnung auf dem Fundbüro abzugeben. Coeichen7 und doch gut backen.! Das zeigen Innen die, Leitgemäßen Rezepte“ von Ruguist Oelken östeteretd. Grundlage Milchedweiß! Wenn Jebenswichtige Minereistoffe kolloidel en Mlichelweiß gebunden worden, so sind sie gegen Nebenwirkungen im MagenDarm-Kanal weitgehend geschürzt und werden daher gut e Mineral-Milcheiweiß SPARSAM gebraucher nicht nur verbrauchen. Beiolgen Sie diesen zeitgemöhen Rat such bei Benutzung der PER KHACANA Kürgerpllegemittet. KNÖAR 10 EEELSLES Sie bewahren Kompott und zuckerarrne Marmelade der Schkurret irrs Görme 1 3 brhebte bei hrem Nahhnene halber KNORR- Soßenwürtei gerügt uumeinen Soßenrest au strecken. Wird ihr Wäschevorrst kleinerP Achten Sie einmal darauf; Wäsche läßt sich heute nur schwer ersetten. Wenn Sie merken, daß Ihr Wäsche: bestand kleiner wird, dann ist höchste Zeit, dagegen etwas zu tunSie stchen sonst, eines Tages Vof leeren Schränken. Beginnen S1# sofort mit einer systematischen Wäschepflege und vermerden Sies! Fehler, die zu einer Beschädigung führen. Eine richtige Anleitung tn längeren Erhaltung Ihrer Wäsche vorräte finden Sie in der Henk““ Lehrschrift„Wäscheschäden und ihre Verhütung“, Zuser dung kostenlos. Als Druckssche en: Perall-Werke, Püsselder! Name: We Schme Tehume Begpreis wöchenttich! besug monattich 2.- RM. und 0.44 Apf. Portverpacks sellgeld. Einzeinummer Limner vormals Carl Brau: Marktstr. 3—5. Ruf: 2770. Nr. 194 Etwa ein D. Geschütze un Neue sowj ge DRB Aus dem tier, 19. Aug. Das macht gibt bekannt: In der am 16. Ji wehrschlacht am Ku ben die unter Füh schalls von Kleist niere Jänicke steh nischen Truppen bis de Durchbruchsverst nen, zwei Panzerb regimentern der S eschlagen und de Verluste zugefugt. diesem Au# An diesem Abwel Führung des Gene stehende Luftwaffer von General Ghei kräfte beteiligt. An der Mius. Raum von Kuiby lerievorbereitung ei Isium setzte er starken Kräften sor schlugen unsere Tr. mit der Luftwaffe fliegern die Angrif hen Kämpfen bluti Im Kampfraum der harte und für reiche Abwehrkämp und Sturmgeschütz abgeschossen. Im mittlere: Bolschewisten weite an. Alle Anstreng Stellungen zu du Auch bei Star dogasee brachen unter schwersten# Deutsche Gebirg Abschnitt den auch Feind unter hohen kämpfen wurden ol liche Flugzeuge ab Am 18. August Panzer. In den Sscherungsstreitt lenkten in der N nsowschen Me kanonenboote. Im Seegebiet vernichteten schn vier mit Nachschul frachter. In der Zeit vo gung der Kämpfe Raume von Siz aller Wehrmachtte amerikanisch=britist luste zu. Neben ei genen verloren sie gesetzten Truppen et oder e Vernichte Worle und Panzerspähw 652 Flugzeuge un 61 mit Mannsch dene Transportsch BRT, ferner ein Korvetten sowie und kleinere Krie Weitere 59 Frach 278 750 BRT wur schwer beschädigt, net werden kann. In den ersten von Sizilien auf raum überführ: Munition, Betrie 10 000 Kraftfahrz und italienischen und Kriegsgerätz lich mehr als 400 Bei diesen Tra zungen der Föh gesamt 48 keindl burr den. Ein Verband zielte in der gest in den Gewässer fer auf einem mit zusammen dungsfahrzeugen. sina wurden! waffe sieben sein gebracht. Im Morgengr es vor der holl Gefecht, zwische eines eigenen G booten. Der Fein Angriffen ein den durch Artill „Bei bewaffnete üver dem Atla ugzeuge ein sei BRT in Brand amerikanische Flugboote, ab. In der gestrig nen weniger sei deutschen G ehgeschussen. für Obel DNB Berlin, lieb am 16. Aug kreuz des Eisern Ort