A 1Un 1 er Truppen erden täglich an dies## den tüchtigen Nachric sie Leitungen sind## sberichter Genzler(St eten, alle überflüssig zulegen. Die Sammlut terstag, 10. Juni, stat von den SA-Männen die an dem betreffende anzutreffen sind, könng penden in den Aben## ste abliefern. sen in den letzten Tagen lie sowie zwei Schlüssc n F u n d b ü r o d e s A m t## wieder eröffnet dem 29. Mai, ist#### r für einige Monate und Sonntag kamen au um sich an einem wimmbad wird auch unserer Volksgenosse bieten. lagnahmt en Sonntag mußten rschen bestraft werde# Führerschein mit eine# rad hatten sich die Bu## rs aus einem Schuppc rfahrt unternommen,## endete, wie sie sich werden sich wegen ihr antworten haben. Dch mt und sichergestellt. role s Verderben, , Werden— npf uns retten, Feind in Ketten! immentreten, deten, Stunden, inden! ben lassen, fassen! zu schlagen, tragen, tsagen, sich plagen! iterliegen, orreich siegen! ns Peters(Schwerte) „UNG 2 3.MAl BS 12.700 LTLATTET VOCH indelreben Lindenbi### lätter. Die Schmege Tatung ernhen mückustich uchumd Bezugspreis wöchentlich 45 Apf.(einschl. Trägerlohn). Postbezug monatlich 2.— RM.(einschl. 28,2 Apf. Zeitungegebühr und 0.44 Apf. Postverpackungsgebühr) auzüglich 35 Apf. Bestellgeld. Einzelnumter 10 Apf. Druck und Verlag: Han: Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Marktstr. 3—5. Ruf: 2770. Postscheckkonto: Dortmund 2652. für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt= Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Anseigenpreiss: dis aschgespaltene Mülimeterzelle 4 mm breit Apf. Textanzeigen: Millimeter 20 Apf. Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernchmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergeschenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pünktliches Erscheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch auf Schadeneratz oder Nachlieferung erhoben werden. Nr. 132 Dienstag, den 8. Juni 1943 75. Jahrgang &a Tewzeis erfeigreich ur geucht! Zwei feindliche Schnellboote und ein A=Boot=Jäger versenkt vor der KaukaSchnellboote und DRB Aus dem Führerhauptquar= tier, 7. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: A 2„ Feindliche Angriffe am Kuban=Brucken. topf und südlich des Ilmensees wurden erfolgreich abgewehrt. In der vergangenen Nacht griffen starke Kampffliegerverbände erneut die Industriewerke der Stadt Gorki an. Bei guten Sichtverhältnissen wurden zahlreiche Bombenvolltreffer in den Werksanlagen des bedeutenden Rüstungszentrums erzielt. Ein Flugzeug wird vermißt. Die Luftwaffe versenkte susküste zwei feindliche einen Unterseebootjäger. Am 5. und 6. 6. wurden an der Ostfront Sowjetflugzeuge vernichtet. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern im Tiefflug kriegswichtige Ziele der südenglischen Hafenstadt Eastbourne mie sichtbarem Erfolg an. 2 Von den erneuten Abwehrkämpfen am Kuban=Brückenkopf bei Krymstaja abgesehen, entwickelten sich am 5. 6. an den übrigen Abschnitten der Ostfront nur vereinzelte örtliche Gefechte. Südöstlich Ssumy drangen starke Stoßtrupps nach einem Feuerüberfall in bolschewistische Stellungen ein, nahmen eine Gruppe von mehreren hintereinanderliegenden Gräben und vernichteten deren Besatzung. Bei Welish hatte der Feind am 5. 6. seine Vorstöße gegen unsere neue Hauptkampflinie immer noch nicht ganz aufgegeben. Bei Nacht stieß er wiederum zweimal in Kompaniestärke vor blieb aber im Abwehrfeuer liegen. Gegen Morgen versuchten die Sowiets sich von neuem zum Angriff bereitzustellen. Unsere Artillerie zersprengte die Stoßtrupps und kämpfte feindliche Geschütze und Granatwerferbatterien nieder die den Feuerschutz für den beabsichtigten Angriff übernehmen sollten. Die Vorstöße der Bolschewisten sind aber gemessen an den fortgesetzten Gegenangriffen in den ersten Bett! Auch * nicht! Junitagen, sehr viel schwächer geworden. Damals mußte z. B eine Handvoll ostpreußischer Grenadiere das von ihnen gestürmte Grabenstück 66 Stunden lang, davon 45 Stunden im Nahkampf gegen achtmal wiederholte Angriffe von je 180 bis 200 Mann verteidigten Vorübergehend gelang es dem Feind, wieder in die Stellungen hereinzukommen. Im Gegenstoß warfen ein Oberleutnant und fünf Grenadiere die Bolschewisten wieder Schritt für Schritt mit Handaranaten und Feuerstößen ihrer Maschinenpistolen zurück. Als sie sich verschossen hatten benutzten sie die von den Sowjets zurückgelassenen Handgranaten. bis auch diese verbraucht waren. Die Reste der eingedrungenen feindlichen Gruppe warfen sie mit der blanken Waffe nieder. Nach Beendigung des Kampfes lagen allein an dieser Stelle über 50 gefallene Bolschewisten in dem wiedergenommenen Graben. An der Ilmenseefront lebte am 5. 6. die örtliche Kampftätigkeit stärker auf. Nach vorausgegangenen kleinen Stoßtruppkämpfen versuchten die Bolschewisten, in den frühen Morgenstunden südlich Staraja Rußja, einen vorgeschobenen deutschen Stützpunkt auszuheben. Das angreifende Sowjetbataillon stürmte im Schutze künstlichen Nebels und wurde laufend durch schweres Artillerie= und Granatwerferfeuer unterstützt. Teile der feindlichen Kamufgruppen konnten vorübergebend in die vordersten Gräben eindringen, wurden aber in sofortigem Gegenstoß vernichtet. Ueber 100 tote Bolschewisten blieben in der Einbruchstelle liegen Außerdem fielen Gefangene und Waffen in unsere Hand Damit war zugleich der ganze Angriff zusammengebrochen. Die Reste der bolschewistischen Stoßgruppe, wurden vom Abwehrfeuer zurückgetrieben. Im Raum von Leningrad und im hohen Norden beschränkten sich die Kämpfe auf Artilleriestörungsfeuer. Schwere Artillerie beschoß erneut feindliche Transporte auf den Bahnen bei Schlüsselburg. Im Louhi=Abschnitt bekämpften unsere Batterien feindliche Truvvenausammlungen und Kampfstände. An der Murman=Front nahmen sie Schiffsziele in der Motowski=Bucht südlich der Fischerhalbinsel unter Feuer und versenkten durch Volltreffer ein Räumboot. Schwerste Bomben in die Industriewerke von Gorki DNB Berlin, 7. Juni. Starke Verbände deutscher Kampfflugzeuge starteten in der Nacht zum 7. 6. erneut zum Anariff gegen das Panzerwagenwerk„Molotow“ in Gorki. Während der späten Abendstunden bis kurz vor Mitternacht fielen Bomben aller Kaliber in den Zielraum der durch Leuchtbomben so erhellt war, daß man alle Einzelheiten klar erkennen konnte. Zudem erleichterte auch das ausgezeichnete Flugwetter bei völlig wolkenlosem Himmel die Orientierung. Verschiedene Montagehallen erhielten wieder schwerste Bombentreffer. Wirkungsbilder von den beiden ersten Angrifsen auf das Panzerwagenwerk zeigen, daß zwei große Montagehallen und eine Schmiedewerkstatt völlig ausgebrannt sind, während andere Werkhallen und Gebäude ebenfalls zahlreiche schwere Bombentreffer aufweisen. Feindliches A-Boot versenkt 15 Flugzeuge abgeschossen DRB Rom, 7. Juni. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Im Mittelmeer versenkten Fahrzeuge der italienischen Kriegsmarine ein feindliches Boot.„ 4n2m2e h Mehrmotorige feindliche Flugzeuge belegten Messina, Reggio Calabria und weitere kleinere Ortschaften an der Straße von Sizilien mit Bomben. Unsere Jäger stellden feindlichen Verband zum Kampf und schosKennwort„Panzel Berlin, 7. Juni. Zahlreiche Betriebe arbeiten spontan zusätzliche Sonderschichten zu Gunsten der Rüstungsfertigung. Da vielfach Unklarheit besteht, an welche Stelle die dabei aufkommenden Beträge zu zahlen sind wird bekanntgegeben, daß Einzahlungen unter dem Kennwort„Panzerschicht" bei der Reichsbank oder ihren Nebenstellen geleistet werden können. sen vier viermotorige Bomber ab. Ein fünftes Flugzeug wurde vom Feuer der Abwehrbatterien getroffen und stürzte ab. Auch gestern war Pantelleria das Ziel wiederholter Fliegerangriffe, bei denen von Jägern und Flakartillerie sieben Flugzeuge vernichtet wurden. Der Feind verlor im Kampf mit deutschen Jägern weitere zwei Kampfflugzeuge südlich von Sizilien sowie ein Spitfireflugzeug über der Insel Linosa(Lampedusa). Drei unserer Flugzeuge sind vom Tageseinsatz nicht an ihre Stützpunkte zurückgekehrt. Arryu Eine Rundfunkrede Lavals- Mahnung an die Franzosen DNB Vichy. 7. Juni. Der französische Regierungschef Laval hielt am Sonntag über den französischen Rundfunk eine Rede, in der er einleitend betonte, das Ziel seiner Politik sei. Frankreich in dem Europa von morgen einen Platz zu sichern der seiner kontinentalen und imperialen Vergangenheit würdig sei. Laval hob hervor. daß gewisse Franzosen in der letzten Zeit Verrätereien Irrtümer und Fehler begangen hätten unter deren Folgen das ganze Land zu leiden habe. Seine Politik sei es jedoch immer gewesen, mit den zwei großen Nachbarländern Deutschland und Italien in Frieden zu leben und freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehungen mit ihnen zu unterhalten. Er betonte sodann, daß er heute die Last der von den anderen begangenen Fehler trage. die Frankreich in den Krieg gestürzt haben. Laval unterstrich ferner die große Bedeutung. die der Tatsache zukomme daß Frankreich noch über eine souveräne Regierung verfüge, die in der Lage ist die Erfordernisse des Landes zu vertreten. Der Regierungschef wandte sich dann der Frage des Einsatzes französischer Arbeiter in Deutschland zu und betonte daß neue französische Arbeiter nach Deutschland kommen würden. Während die Achsenmächte und ihre Verbündeten ihr Blut vergießen, um dem Bolschewismus den Weg zu versperren und die militärische Macht der Sowiets zu brechen, müsse Frankreich durch seine Arbeit seinen Anteil zu dem gemeinsamen Einsatz und den allgemeinen Opfern Eurovas beitragen. Ueber die französischen Freiwilligen im Osten, die gemeinsam mit Deutschland kämpfen, sagte der französische Regierungschef sie verkörver; ten die besten militärischen Traditionen des Landes und verteidigten die wahren französischen Interessen. Laval bemerkte sodann, daß er alle Angehörigen eines Jahrganges. ohne Ausnahme und ohne Rücksicht auf ihre gesellschaftliche Herkunft, zum Arbeitseinsatz in Deutschland einberufen habe. Laval behandelte die Fragen der französischen Sozialpolitik und der Lebensmittelversorgung und kündigte scharfe Maßnahmen gegen den Schwarzhandel an. Freiwillige Einschränkungen und eine einfache Lebenshaltung sind heute Pflicht jedes Franzosen, die die nationale Solidarität erfordert. Laval hob hervor, daß es immer noch Franzosen gebe, die von England. Nordamerika und den Sowiets die Befreiung des Landes erwarteten. Er warnte dringend den falschen Versprechungen der Engländer oder Nordamerikaner zu vertrauen die in rücksichtsloser und barbarischer Weise bei Luftangriffen die unschuldige französische Zivilbevölkerung hinmorden und ihre Städte zerstören. Abschließend sagte der französische Regierungschef, daß im Falle eines Sieges der Achsenmächte sich die angelsächsische Welt bald mit den Sowjets zu messen haben würde. Ueber das Ergebnis dieses Kampfes bestände kein Zweifel. der Bolschewismus würde sich überall in Eurova ausbreiten. Der Bolschewismus aber könne niemals das Ideal der Franzosen sein. Frankreich müsse die gewaltigen Opfer begreifen, die von Millionen Männern gebracht werden. die überall kämpfen und die unsere alte europäische Kultur vor der sie bedrohenden tödlichen Gefahr des Bolschewismus endgültig bewahren werden Dieser Krieg werde, wenn die bolschewistische Gefahr beseitigt sei, nicht wie die Kriege der Vergangenheit zu Ende gehen. Der europäische Friede von morgen werde sich auf Vereinigung, Harmonie und gegenseitigem Verstehen gründen müssen. In materieller Hinsicht werden die Nationen sich gegenseitig helfen und ihre Wirtschaftsinteressen aufeinander abstimmen müssen. Aus Liebe zu Frankreich glaube und hoffe er auf ein neues Europa in dem alle Völker ihren Geist frei entwickeln können, denn er habe Vertrauen zu seinem Lande. „Richt mehr Leibeigener der Juden“ Der ukrainische Bauer arbeitet wieder für sich selbst DRB Rowno, 7. Juni. Unter der Ueberschrift„Großzügiger Akt der deutschen Regierung.— Der Boden wurde Eigentum des Bauern“ schreibt die ukrainische Presse zu der von der deutschen Reichsregierung verkündeten Einführung bäuerlichen Eigentums in der Ukraine u. a.: „Seit zwei Jahren gibt es keinen Bolschewismus mehr in der Ukraine. Nach 25jähriger Knechtung durch den Bolschewismus und gewaltsamer Trennung von Europa wurde dieses Land wieder ein Bestandteil Europas, dem es in wirtschaftlicher und kultureller Beziehung auch angehört. Die bolschewistische Herrschaft in der Ukraine hat unser Vaterland in Not und Elend gestürzt. Der ukrainische Bauer hat das vielleicht am schmerzlichsten empfunden. Um den Bauernstand zu vernichten, haben die Bolschewisten ein sonderbares jüdisches Mittel angewandt: die Kollektivierung. Durch sie wurde das reichste landwirtschaftliche Land Europas in das elendeste umgewandelt. Man hat den Bauern den Boden genommen, den Boden ihrer Urväter, auf dem sie mit ihrer Arbeit für sich und Eurova Brot erzeugten. Die Bauern wurden dadurch zu hungernden Proletariern. die in tierischer Art für die Verwirklichung der jüdisch=bolschewistischen Venichtungspläne arbeiten mußten. Die blühenden und reichsten Dörfer wurden zu Not= und Elendsstätten. Das Land der größten landwirtschaftlichen Produktion Europas wurde zum Gebiet, in dem der Hunger nie ein Ende nahm. Nach der Befreiung der ukrainischen Gebiete vom Bolschewismus hat die deutsche Verwaltung sofort alle Maßnahmen getroffen, um das jüdisch=moskowitische Erbe zu beseitigen, alle die schrecklichen Wunden zu heilen, die dem Lande geschlagen wurden und die Ukraine an Europa anzuschließen. Den ersten Anstoß zur Wiedergeburt des ukrainischen Bauernstandes gab die neue Agrarordnung. die vom Reichsminister für die besetzten Ostgebiete im Februar 1942 verkündet wurde. Die deutsche Zivilverwaltung hat im Zuge der Verwirklichung der neuen Aararordnung große Erfolge gehabt. Es wurden im ersten Jahr 20000 Gemeinwirtschaften— eine Uebergangsform von Kolchos zur individuellen Bodennutzung— in Landbaugenossenschaften umgewandelt. 300 000 ukrainischen Bauern— das sind 10 v. H. der Landbevölkerung— wurde Land zugeteilt. Im Laufe dieses Jahres sollen weitere 20 v. H. der Bauern Landzuteilung erhalten. Bereits bei der Verkündung der neuen Agrarordnung hat der Reichsminister für die besetzten Gebiete bekanntgegeben, daß das Land wieder Eigentum der Bauern wird. Die Deutschen halten ihr Versprechen. Das wurde am 3. Jui 1943 durch die Deklaration der deutschen Reichsregierung bestätigt. Dank der Heldentaten der deutschen Soldaten, die den Bolschewismus aus der Ukraine vertrieben haben, und dank der deutschen Verwaltung wird der ukrainische Bauer die Möglichkeit haben wieder rechtmäßiger Bauer und Eigentümer des Grund und Bodens seiner Vorfahren zu werden. Er kann wieder für sich selbst und seine Familie, für die Ukraine und damit für Eurova arbeiten. Er braucht nicht mehr Leibeigener der Juden zu sein. Dieser Akt der deutschen Reichsregierung wird mit goldenen Lettern in die Geschichte der Ukraine eingetragen werden. Die Art und Weise, wie die deutsche VerwalKraft und Zuversicht Die Kundgebung im Berliner Sportpalast mit den Reden des Reichsministers Dr. Goebbels und des Reichsministers Speer ist weithin verstanden worden als Demonstration der Kampfentschlossenheit der deutschen Heimat. In den Ehrungen die verdienten Schaffenden in dieser Kundgebung zuteil wurden ist der gesamten werktatigen Bevölkerung Deutschlands der Dank ausgesprochen worden für die Leistungen im totalen Krieg. Heute kennen, wie Reichsminister Dr. Goeobels unter dem Beifall der Versammelten im Sportpalast ausgerufen hat. alle deutschen Rüstungsarbeiter nur eine Losung: Waffen für die Front zu schmieden. Die Leistungen die dabei vollbracht worden sind sind einzigartig und bewundernswert. Auf allen Gebieten ist das, was der Führer gefordert hat, erfüllt und vielfach ganz erheblich übertroffen worden. Wenn Reichsminister Speer festgestellt hat, daß allein im Monat Mai 1913 so viel Munition hergestellt worden ist, als 1941 in einem halben Jahr, dann muß das die gesamte Welt aufs tiefste beeindrucken. Aber auch die Geschützproduktion weist mit einer Steigerung um 400 Prozent im Mai 1943 gegenüber dem Monatsdurchschnitt des Jahres 1941 eine Zunahme auf, die gigantisch ist. Erst recht hat unsere Panzerwaffe aus den deutschen Rüstungswerken fortlaufend einen kräftigen Nachschub erhalten was man daraus ersehen kann daß allein in den vier Wochen des Monats Mai 1943 mehr schwere Panzer hergestellt worden sind als während des ganzen Jahres 1941.chst Diese Beispiele unterstreichen nachdrucklichst den Ernst des deutschen Arbeits= und Siegeswillens. Diese Kraftanspannung der Heimat ist vor sich gegangen in einer Zeit in der der Feind bemüht war, durch nächtliche Terrorangriffe die Moral und die Widerstandskraft der deutschen Bevölkerung zu brechen Die beträchtliche Steigerung der deutschen Rüstungsproduktion ist so einer Tatantwort an den Feind gleichzusetzen. Die deutsche Heimat weiß, daß der Feind das deutsche Volk vernichten will Und deshalb setzen wir alle dem Vernichtungswillen des Feindes einen unerschütterlichen Kampf= und Arbeitswillen entgegen. Wie der deutsche Soldat, ohne zu wanken, dem Aufgebot des Feindes standhält, so erfüllen auch der deutsche Rüstungsarbeiter, der deutsche Bauer die deutschen Frauen und Mütter ihre Pflicht in dem Bewußtsein, daß sie nur durch ihre Einsatzbereitschaft und ihren Heroismus in der Arbeit ihre eigene Zukunft sichern können. Sicherheit hat Deutschland nur von seiner eigenen Stärke zu erwarten. Der deutschen Kriegführung kommt zustatten, daß sich unsere Nation vom ersten Tage dieses neuen Ringens an über den Ernst des Krieges im klaren war. Wir wußten von vornherein, daß der Kampf lang und hart sein würde und haben deshalb unsere Planungen auf weiteste Sicht getroffen. So ist es dahin gekommen daß der gleiche Churchill der 1940 davon überzeugt war. daß der„General Zeit“ in britischen Diensten stand, heute begriffen hat, daß diesmal die Zeit gegen England arbeitet. Diese Ernüchterung wird insbesondere auch dank des ansgezeichneten Kampfes der deutschen Unterseeboote in England mehr und mehr um sich greifen müssen. Wenn man bedenkt daß woran Reichsminister Dr. Goebbels erinnert hat, während des ersten Weltkrieges bereits Versenkungsziffern von zwölf Millionen BRT England an den Rand des Abgrundes gebracht haben dann kann man so recht ermessen. welche verheerenden Folgen es für den Feind haben muß, daß bis einschließlich Mai im Verlaufe dieses Krieges bereits mehr als 26.5 Millionen BRT feindlichen Schiffsraums durch die deutsche Kriegsmarine und unsere Luftwaffe versenkt worden sind Man versteht daher daß die Furcht vor den deutschen Unterseebooten immer wieder das Denken des Feintung dem ukrainischen Bauern sein Eigentumsrecht auf seinem Boden zurückgibt ist klug und zweckmäßig. Wer den Boden bebaut wird sein Besitzer. Darüber hinaus erhalten alle diejenigen Boden. die ein Recht auf ihn haben: die ukrainischen Arbeiter im Reich. die Angehörigen der deutschen Wehrmacht, ja sogar die Kriegsgefangenen und Evakuierten und diejenigen die noch heute von ihren Henkersknechten gezwungen werden in der Sowjetarmee zu kämpfen oder mit Gewalt von den Bolschewisten verschleppt wurden. 86 Reichsminister Rosenbera yat im Namen der deutschen Regierung die Verdienste der ukrainischen Bauern in ihrer landwirtschaftlichen Arbeit anerkannt. Durch ihre fleißige Arbeit in der Heimat und im Reich, durch die Bekämpfung der bolschewistischen Banditen haben sie ihre Dankbarkeit ihren Befreiern gegenüber zum Ausdruck gebracht. Als Lohn für diesen Fleiß in den Landbaugenossenschaften und Gemeinwirtschaften wurde den Bauern der Boden zur Eigennutzung zugeteilt. Dieser herrliche Lohn ist für die Ukrainer eine Anregung und zugleich eine heilige Verpflichtung zu einer noch größeren Arbeitsleistung bis zur endgültigen Vernichtung des Bolschewismus.“ iis Indischen Ozean von U=Boot torpediert. Das# Mitte entzwei und sat Die Polen sollten Spione werden Erpressungen der Smolensker GPU an den polnischen Kriegsgefangenen DNB Smolensk. 7. Juni. Im Gewahrsam der Smolensker GPU befand sich nach seiner Ueberführung aus dem Lager Kozielst der ehemalige Oberst der polnischen Armee Bronislaw Florian Adamowicz. Adamowicz ist offensichtlich dem Verhör aller Grade unterzogen worden. Man hat ihn wochenlang unter Druck gesetzt und versucht, ihn zum Agenten und Spion zu machen. Endlich am 3. Januar 1941 vermerkt der Unterleutnant der Staatssicherheit Starikowitsch. Leiter der besonderen Abteilung des Lagers Kozielsk. in einem Schreiben an den Leiter der Hauptverwaltung für Staatssicherheit in Smolensk. Hauptmann der Staatssicherbeit Kurvisanow:„# L., gniume 4.:#. „Meinerseits bin icn der Meinung, vaß die Verwendung des Adamowicz zwecklos ist. Man muß„ihn bearbeiten“ und hernach dem Gericht übergeben.. g.. Muk Das heißt mit anderen Worten, muß mun ihn beseitigen, damit er nicht über das reden kann was er in der Zeit der Verhöre durch die GPU erlebt hat. Dazu sollte ihm wie das so üblich war, ein Gerichtsverfahren angehängt werden, das dann mit der„maximalen Strafe“. der Umschreibung für die Todesstrafe. auszugehen vilegte....; Anfracen von 8. Immer wieder keyrt auf Aufragen von Polen die in die Sowietunion verschleppt worden sind. nach ihren Angehörigen die Antwort wieder, daß die Betreffenden nach einem anderen Lager übergeführt wurden, dessen Lage unbekannt sei. Frau Alexandra Urbanska aus Weißruthenien, ausgesiedelt nach Rodnikowska Gebiet Aktiuba Sowjetrepublik Kasachistan, wendet sich z. B. in bewegten Worten an die GPu und bittet um Mitteilung über den Verbleib ihres Mannes. des ehemaligen Unterleutnants der polnischen Armee Richard Urbanski. der seit dem März 1940 aus dem Lager Kozielfk nicht mehr geschrieben habe. Genosse Filipowitsch vermerkt auf dem Gesuch:„Teilen Sie mit, daß er in ein unbekanntes Lager übergeführt wurde. 6. 5. 40.“ Auch Urbanski liegt in den Gräbern von Katyn. Wer sich mit dem Teufel einläßt Aufflackern der bolschewistischen Agitation in Aegypten DNB Rom, 7. Juni. Kaum hat Aegypten auf Englands Betreiben die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion wieder ausgenommen, da entfalten auch schon bolschewistische Agenten eine rührige Agitationstätigkeit. In zahlreichen Betrieben wurden die Gefolgschaftsmitglieder aufgefordert, kommunistische Zellen zu bilden und Beiträge für die Sowjetarmee zu sammeln. Der „Bund für die Sowjetunion“ ist mit einem umfangreichen Programm bolschewistischer „Kulturleistungen“, hervorgetreten, das in erster Linie für die Beeinflussung der intellektuellen Kreise Aegyptens bestimmt ist. Der „arabische Kommunistenbund“, hat begonnen, Aufrufe zugunsten der Sowjetunion und der kommunistischen Bestrebungen zu verbreiten. Juden zur Ueberwachung der Araber= bevölkerung Libvens DRB Rom, 7. Juni. Die in Libyen und der Cyrenaika von den Engländern zur Ueberwachung der Araber eingesetzten jüdischen Polizeiverbände aus Palästina sind, wie„Tevere“ aus Bern erfährt, in der letzten Zeit durch neue Verbände die Aegypten durchfuhren, verstärkt worden. Es werden aus mehreren Orten Libyens zahlreiche Fälle von Uebergriffen dieser jüdischen Polizisten gegenüber der eingeborenen Bevolkerung gemeldet. Jüdischer Grundbesitz in Bulgarien unter staatlicher Verwaltung DNB Sofia. 7. Juni. Auf Grund des Gesetzes zum Schutze der Nation hat die Bodendirektion beim Landwirtschaftsministerium den jüdischen Grundbesitz im Lande in Verwaltung genommen. des beherrscht, so hat erst jetzt wieder der Marineminister der Vereinigten Staaten Knox. die deutschen Unterseeboote als größte Gefahr bezeichnet. Wenn die Ergebnisse des Kampfes unserer Unterseeboote in den einzelnen Monaten stark voneinander abweichen, dann hat das nichts zu besagen. Entscheidend ist daß unsere Unterseeboote in jedem Monat hart am Feind sind und seine Verbindungswege jahraus, jahrein bedrohen. Mögen die Wirkungen dieses Kampfes auch nicht so in die Augen fallen wie der Luftkrieg so ist doch die Wirkung tiefergehend und damit kriegsentscheidend. Die Bomben aber die im Dunkel der Nacht die Wohnstätten deutscher Familien in Schutt und Asche legen, können weder unsere Kriegsproduktion beeinträchtigen noch unseren Kampfeswillen schwächen. Im Gegenteil: Gerade der Terror des Feindes ist geeignet, unseren Haß lichterloh zu entflammen, zeigt er uns doch, daß wir es mit einem Gegner zu tun haben, der sich brutal über jedes Kriegsrecht hinwegsetzt und dessen Kampfesführung eingegeben ist vom Haß gegen das deutsche Volk. Reichsminister Dr. Goebbels hat packende Worte der Anerkennung für die Männer und Frauen gefunden, die sich in den luftgefährdeten Gebieten mit einem Heroismus ohne Beispiel dem feindlichen Bombenterror entgegenstemmen. An dem aber was die Bevölkerung luftgefährdeter Gebiete erduldet an dem, was unsere Front im Kampf auf sich nimmt, wollen wir uns täglich neu ausrichten. Deutschland steht einem Komplott von Mächten gegenüber deren Haß wahrhaft teuflich ist. In dieser Stunde bedarf es auf der ganzen Linie starker Herzen und eines harten Willens. Der Feind kann unsere Häuser in Schutt und Asche verwandeln, die Herzen der Bevölkerung aber verbrennen nicht. Eines Tages kommt die Stunde der Vergeltung. Dieses Wort des Reichsministers Dr. Goebbels ist kennzeichnend für die Empfindung. die uns in diesen Tagen und Wochen beseelt. Jede deutsche Frau und jeder deutsche Mann aber, die Waffen schmieden für unsere Soldaten, helfen dazu mit, die Stunde der Vergeltung und den Tag des Sieges näher heranzuführen. Rulng, un der„Slerkkeschneise gegen B=Stelle— Riesige Stahlmasten weggefegt NDZ Berlin, 7. Juni.(PK.) Zersetzt und viele Male zerrissen hängen die dünnen Kabelstränge von den hohen Stahlmasten. über die einstmals wohl ein großes Gebiet dieses Landes mit Strom versorgt worden ist. Längst sind die Isolatoren zerschossen oder vom Luftdruck in der Nähe einschlagender Granaten in Stücke zerplatzt. Manche pendeln noch an ein paar dünnen Drähten und geben den bizarren Resten der Hochspannungsleitung ein gespenstisches Aussehen. Um Platz für den Bau der umfangreichen Türme zu haben, schlugen die Sowjets eine breite Schneise durch den dichten Wald.„Elektroschneise" haben die deutschen Landser diesen Weg kurzerhand getauft. In kilometerweitem Abstand recken sich immer wieder die kurzen Gerüste der Hochspannungsmasten aus dem Wald. Die Faust eines Riesen scheint hier mit unerbittlicher Energie zugepackt zu haben. Eine sonderbare Fügung des Zufalls hatte einzig und allein im sowietischen Hinterland drei dieser Stahlungetüme bewahrt. Kein Wunder, daß sich dort eines Tages sowjetische Artilleriebeobachter einnisteten. Ganz plötzlich wurde das früher nur planlos über den gansen Frontabschnitt gestreute Feuer gezielter. Manchmal schien es. als nähmen die Bolschewisten sogar einzelne Fahrzeuge und Bespannungen aufs Korn. Zuerst konnten sich die Männer gar nicht erklaren, wo die bolschewistische B=Stelle steckte. Mit Hilfe weitreichender Gläser wird das Rätsel jedoch bald gelöst. Von diesem Augenblick stand fest, daß die drei Masten vernichtet werden müssen. Ein in der Nähe liegender Flakkampftrupp wurde mit dieser Aufgabe betraut. Stahltürme knickten um Im Morgengrauen des folgenden Tages rasselten schwere Zugmaschinen bis unmittelbar hinter die vordersten deutschen Linien und brachten die 88=Zentimeter=Geschütze in die vorher genau erkundete Stellung. Von hier aus war die Entfernung zum Ziel am kleinsten, und doch war sie noch so groß, daß die Skeptiker bedenklich den Kopf schüttelten. Denn jeder Schuß, der nicht direkt in die Stahlkonstruktion fuhr, mußte bei diesen Türmen völlig wirkungslos bleiben. Minutenlang dröhnte es ununterbrochen. Wie gebannt saßen die Richtkanoniere an ihren Instrumenten und verbesserten laufend die Zielwerte. Das Feuer lag gut. Auch wenn man die Einschläge selbst nicht beobachten konnte. weil die Fußpunkte der Maste durch Wald verdeckt waren, so sah man doch, wie bei jedem Schuß Trager und Streben herausgerissen wurden und boch durch die Luft wirbelten. Unsicher schwankten die Türme hin und her. Sie konnten nur noch in wenigen Teilen festgehalten werden. Noch ein paar Volltreffer, dann würde es aus sein mit dieser bolschewistischen B=Stelle. Unvermutet setzte die sowjetische Abwehr ein. Künstlicher Nebel Dicht um die Flakstellung herum schlugen schwerste Kaliber ein. Schon sirrten die glühenden Splitter um die Geschütze herum, oft klirrten sie gegen die dicken PanzerschutzSchilde, hinter denen die Kanoniere unentwegt aufrechtstehend weiterschossen. Jedes Geschütz hatte einen Mast als Ziel zugewiesen bekommen.„Cäsar“, das dritte Geschutz, erledigte seinen Turm zuerst. Ob wohl der bolschewistische Beobachter gerade auf diesem Turm hatte? Von dem Augenblick an, da der erste Mast vernichtet war, wurde drüben künstlicher Nebel abgeblasen. In Sekundenschnelle umhüllten grauwogende Schwaden das Ziel. Doch die Flakgeschütze waren ja eingeschossen, und bei den schweren Beschädigungen. die die beiden übriggebliebenen Stahlriesen bereits erlitten hatten, konnten schon wenige Schüsse genügen, ihnen den Rest zu geben. Als 17 Minuten nach der Feuereröffnung ein Windstoß die Nebelwand aufriß und für Sekunden die Sicht freigab, waren die Türme verschwunden. Mit bewundernswerter Präzision hatte der Flakkampftrupp die feindliche Beobachtungsstelle weggefegt. Pausenlos und kaum belästigt vom Streufeuer der bolschewistischen Artillerie rollt seitdem wieder der Nachschub zur deutschen Front. Sicherungsfahrzeug schlug sieben britische Flugzeuge ab DNB Berlin, 7. Juni. Ein Sicherungsfahrzeug der deutschen Kriegsmarine wurde in den frühen Morgenstunden des 6. Juni im Kanal durch sieben britische Flugzeuge, vier Jäger und drei Bomber, angegriffen. Im Zangengriff flogen die feindlichen Flugzeuge das deutsche Fahrzeug an und eröffneten ein heftiges Feuer aus ihren Bordwaffen, wodurch Ausfalle unter der Bootsbesatzung eintraten. Das Abwehrfeuer des Bootes lag aber so gut, daß die britischen Flugzeuge am gezielten Bombenwurf gehindert wurden. Die Briten mußten ihren erfolglosen Angriff auf das kleine deutsche Fahrzeug mit dem Verlust eines Flugzeuges bezahlen, das unweit des Bootes brennend ins Meer stürzte. Das Sicherungsfahrzeug selbst erreichte mit nur unwesentlichen Beschadigungen seinen Stützpunkt. Minderjährige Kinder müssen zur Nachtarbeit antreten DNB Stockholm. 7. Juni. Die jüdisch=plutokratischen Industriellen der USA greifen in wachsendem Maße auf die Kinderarbeit zurück, um billige Arbeitskräfte zu erhalten. Es ist ihrem politischen Einfluß gelungen in zahlreichen amerikanischen Einzelstaaten die Gesetzgebung zum Schutze von Kindern zu durchlöchern oder ganz abzuschaffen. Das gilt vor allem für die großen Industriestaaten des Ostens und für Kalifornien. Im Staate Newyork wird zurzeit über einen Gesetzesantrag beraten der die Beschäftigung von Kindern vom 12 Lebensjahre ab in Fabriken und Büros erlaubt. In den Parlamenten von fünf Staaten ist die Aufhebung des Verbots der Nachtarbeit für Jugendliche beantragt worden. Im Staat Massachusetts wurde ein Gesetzentwurf eingebracht der Kindern von 15 Jahren ab die Arbeit in Vergnügungsetablissements usw. bis Mitternacht gestattet. In Wirklichkeit ist aber die Industrie bereits in größerem Umfang dazu übergegangen, ungesetzlich Kinder in ihre Betriebe einzustellen. Wie das zuständige Bundesamt mitteilt, hat die ungesetzliche Beschäftigung von Kindern im Laufe des Jahres 1942 um nicht weniger als 132 Prozent zugenommen. Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren werden auch zur Nachtarbeit herangezogen. Kinder von dem aleichen Alter müssen beispielsweise stundenlang in Kühlanlagen arbeiten, und Indische Truppen an der Burma=Front durch Fieber und Malaria dezimiert DNB Schonan, 7. Juni. Aussagen indischer Gefangener bestätigen, daß die britisch=indischen Truppen, abgesehen von den blutigen Verlusten in den Kämpfen an der Burma=Grenze große Ausfälle durch Fieber und Malaria haben. Die sanitären Verhältnisse seien denkbar schlecht. vor allem aber hätten die indischen Truppen sehr unter mangelhafter Verpflegung gelitten: der Mangel an Nahrung. so lauten übereinstimmend die Aussagen der indischen Gefangenen von der Burma=Grenze. habe nicht nur die Kampfkraft beeinträchtigt, sondern auch die Anfälligkeit für die Malaria und andere Epidemien erhöht. Die indischen Regimenter seien viel stärker den Epidemien und dem Hunger ausgesetzt als die britischen Truppen, die bei der Versorgung aus dem Hinterland bevorzugt werden obwohl den indischen Truppen die Hauptlast der schweren Kämpfe gegen die Japaner aufgebürdet würde. Die Briten haben in Burma nicht anders als auf den anderen Kriegsschauplätzen ihre eigenen Truppen weitgehend geschont, während Inder, Neuseeländer, Australier. Kanadier und Südafrikaner die größten Blutopfer zu bringen hatten. 18 USA=Soldaten bei einem Kraftwagenunfull getötet DNB Stockholm, 7. Juni. Einer Reutermel dung aus Nashville(Tennessee) zufolge fanden 18 USA=Soldaten den Tod, während acht weitere schwere Verletzungen davontrugen, als ein Heereslastwagen, der eine Anzahl Soldaten zu ihrem Uebungsplatz bringen sollte, durch ein Brückengeländer stürzte und auf das 80 Fuß tiefere Ufer fiel. zwar von 3 bis 8 Uhr morgens; anschließend besuchen sie die Schule. Der King und der Negerpräsident Salut in Washington. Grollen in London DNB Genf. 7. Juni. Anläßlich des Besuches des Negerpräsidenten von Liberia. Barkley. in Washington läßt sich der„Evening Standard" von seinem Korrespondenten berichten daß dieser mit 21 Salutschüssen empfangen wurde, wie damals der englische König. Diese Tatsache scheint die Briten besonders geärgert zu haben, und aus diesem Aerger heraus ist wohl auch der ausdrückliche Hinweis des Korrespondenten zu verstehen daß Barkley in direkter Linie von einem Negersklaven aus Kentucky abstammt, der erst nach der Freilassung und nach der Gründung der Negerrepublik Liberia nach Afrika zurückgekehrt sei. Außerdem bemerkt der Korrespondent des englischen Blattes mit einer gewissen Schadenfreude daß die Einladung zu einem Essen im Weißen Haus Roosevelt einiges Kopfzerbrechen bereitet hätte. Dieser habe nämlich darauf verzichten müssen, einige seiner besten Parteifreunde aus den Südstaaten zur Tafel einzuladen, weil diese es rundweg abgelehnt hätten, mit einem Neger an einem Tisch zu sitzen. In schweren Luftkämpfen 20 feindliche Flugzeuge abgeschossen DNB Tokio. 7. Juni. Das Kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt: Japanische Marineflugzeuge schossen am 5. Juni in schweren Luftkämpfen mit feindlichen Flugzeugen die versuchten, einen Angriff auf die Shortlandinsel auszuführen, 20 feindliche Flugzeuge ab und beschädigten weitere fünf schwer. Drei unserer Flugzeuge sind nicht zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt. Wer wird Führer der Labourparty? DNB Stockholm, 7. Juni. Der bevorstehende Pfingstkongreß der englischen Labourparty kann in personeller Hinsicht eine Ueberraschung bringen. Wie„Socialdemokraten“ aus London berichtet hat Morrison die Absicht den Posten des Schatzmeisters zu erhalten und diesen Posten so bedeutsam zu machen, daß er damit praktisch die Führung der Partei übernähme. Bisher hatte seine Wahl als Schatzmeister auch als gesichert gegolten, weil man mit Unterstützung des allgemeinen Gewerkschaftsverbandes gerechnet hatte.„Evenina Standard“ berichtet nun, daß dieser Verband Greenwood, den Fraktionsvorsitzenden der Labourparty im Unterhaus, und nichtMorrison stützen werde. Es sei nicht ausgeschlossen, daß im Falle einer Niederlage Morrison der Labourparty den Rücken kehren werde. Die neuen Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes Der Panzerarbeiter Albin Sawatzki der am 6. 10. 1909 in Weißfluß bei wurde. vorbildliche Leistung von unten aufgestiegen. Er begann seinen beruflichen Weg als Schlosser im Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation. Mit seinem Werk stets verbunden stieg er in zäher Arbeit auf. bis er im Juni 1941 Betriebsleiter in einem der bedeutendsten Panzerwerke Deutschlands wurde. Durch eine vorbildliche innere Verbundenheit mit seinen Arbeitskameraden gelang es ihm, aus der Gefolgschaft Spitzenleistungen herauszuholen und entscheidend mitzuhelfen, daß der erste„Tiger" zum vorgeschriebenen Termin fertiggestellt werden konnte. Der Obermeister Johannes Holtmeyer, der am 31. 1. 1898 geboren wurde, arbeitet im Schmelz= und Gießbetrieb eines QualitätsStahlwerkes. Holtmeyer hat wesentlichen Anteil an der Herstellung hochwertiger Teile für den Schiffbau, U=Boote und Torpedo=Boote, für die Luftwaffe und das Heer vor allem an der Produktion von Kanonenrohren. Wie sein Sohn als Freiwilliger bei der Fallschirmtruppe steht, so bewährt sich Holtmeyer immer wieder als Vorbild in der freiwilligen Uebernahme neuer und zusätzlicher Arbeiten. Der OT=Frontarbeiter und Kameradschaftsführer Josef Hinkerohe ist am 14. 2. 1910 in Etteln bei Paderborn geboren. Er gehört zur alten Mannschaft der OT. Schon vor Kriegsausbruch stand er seit 1938 am Westwall. Besonders verdient machte er sich beim Bau der Dr.=Todt=Brücke und später beim Bau von Oelbunkern und U=Boot=Bunkern im besetzten Frankreich. 1941 rief ihn ein neuer Einsatzbefehl nach Rumänien und von dort in die Ukraine und den Kaukasus. Im Winter 1942/43 war der schnelle Bau einer Kubanbrücke, über die 10.000 Mann der Kaukasus=Armee rechtzeitig abmarschieren konnten das persönliche Verdienst Hinkexohes, Der Ingenieur Karl Schmidt, geboren am 25. 1. 1897 in Kempten Allgäu, war lange Jahre auch im Ausland als Betriebsleiter tatig. Als 1934 die ersten Anfänge einer deutschen Luftrüstung begannen, stellte sich Karl Schmidt in einem Betrieb der Messerschmitt=Werke als einfacher Arbeiter zur Verfügung. Vor allem war er die Seele der Fertigmontage und der Einfliegerei. So hat er entscheidenden Anteil an der Entwicklung zahlreicher Jagdflugzeuge, Zerstörer, Kurier= und Transportmaschinen. Besondere Verdienste erwarb er sich bei der Durchführung eines vom Führer erteilten Sonderbefehls zum Bau eines neuen Flugzeugtyps. Der am 4. 2. 1884 in Neustadt a. d. H. geborene Obermeister Christian Davidshöfer hat einmalige technische Verdienste um die Entwicklung des Hochdruck=Hydrierverfahrens. Immer wieder bewies er selbständige Entschlußkraft in der Vermeidung von Storungen im laufenden Betrieb. Es gibt kaum ein Hydrierwerk in Deutschland, bei dessen Bau und Inbetriebnahme Davidshöfer nicht mit der Montage betraut wurde. Dr.=Ing Walter Rohland, der am 14. 12. 1888 in Inden, Kreis Jülich, geboren wurde, ist ein vorbildlicher nationalsozialistischer Wirtschaftsführer der als Direktor der Vereinigten Stahlwerke A.=G., Düsseldorf, durch seine versönliche Einfachheit und kameradschaftliche Haltung das volle Vertrauen seiner Gefolgschaft genießt. Als Leiter des Hauptausschusses Panzerwagen hat Dr. Rohland ohne Rücksicht auf alle persönlichen und privatwirtschaftlichen Vorteile dafür gesorgt, daß heute die deutsche Panzerwaffe überlegen eingesetzt werden kann, und hat die Leistungssteigerungen in der Panzerfertigung vor allem durch seine zielbewußte Energie und seinen versönlichen Einsatz erteicht. Professor Carl Krauch, geboren am 1887 in Darmstadt, ist seit 1925 wesentlich an der Lösung des Problems der Kohle=Hydrierung beteiligt. Als fanatischer Vorkämpfer der Mineralöl=Autarkie arbeitet er wissenschaftlich an der Herstellung synthetischer Treibstoffe also an der Grundlage für die Motorisierung der Wehrmacht. Sein Arbeitsgebiet dehnte sich im Laufe des Krieges auf den großeuropäischen Raum aus und gab ihm Gelegenheit, durch Ausbau der chemischen Industrie die Kapazität der Dreierpaktmächte auf diesem Gehiet seit 1936 auf das Mehrfache zu steigern. Dr. William Werner ist als Auslandsdeutscher am 7. 11. 1893 in Newyork geboren und wurde vom Reichsmarschall für die Ferti: gung von Luftwaffengeräten in den Inonstrie= rat des Reichsmarschalls berufen. Im Arbeitsbereich des Reichsministers Speer hat er sich insbesondere auf dem Gebiete der Vormaterialien(Schmiede, Gießerei und Werlzeugmaschinen) außergewöhnliche Verdienste erworben. Besonders auf dem Gebiet der Luftrüstung, hal Dr. Werner entscheidende fabrikatorische vertigungsmethoden im Flugmotoren= und Waffenbau eingeführt die zu einer wesentlichen Steigerung der Ausbringungszahlen führten und damit ganz allgemein eine bedeutende Stärkung unserer Rüstung gewährleisten Dipl.=Ing. Otto Saur wurde am 16. 6 1902 in Düsseldorf geboren. Pg. Saur ist heun Befehlsleiter der NSDAP. und wurde am 30 Januar 1943 vom Führer durch die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens der Partei ausgezeichnet Seinem ganzen Wesen nach ist er ein Aktivist von außergewöhnlicher Prägung Er gehört als Chef des Technischen Amtes zu den unentbehrlichsten Mitarbeitern des Reichsministers Speer. Seine Verdienste sind vor allem organisatorischer Art, denn Parteigenosse Sgur hat das Wort„unmöglich“ aus der bentschen Rüstung verbannt und dafür gesorgt, daß noch jede vom Führer geforderte Schnellaktion zum Erfolge führte. Wie Reuter aus Welligton meldet, ist ein Flugboot der neuseeländischen Luftstreitkräfte von einem Flug nicht zurückgekehrt. An Bord=befanden sich sieben Mann Besatzung und acht Fluggäste. Die iranische Regierung hat auf den Druck der englisch=amerikanisch=bolschewistischen Besatzungsbehorden hin verfügt, daß 15 Prozent der iranischen Ernte an die Regierung abgeliefert werden müssen. Diese Bestig; mung hat im Lande allgemein Protest au gelöst, denn es ist klar daß die abgeliefer Erzeugnisse zur Verpflegung der Truppen de Besatzungsmächte bestimmt sind, während in Lande selbst unter der Bevölkerung größn Nahrungsmittelnot berrscht. reuzträger des istkrenzes zin Sawatzki, der bei Danzia geboren iche Tüchtigkeit und unten aufgestiegen. hen Weg als Schlosfür Gußstahlfabrikas verbunden, stieg er r im Juni 1941 Beedeutendsten PanzerDurch eine vorbildmit seinen Arbeitsaus der Gefolgschaft uholen und entscheir erste„Tiger“ zum fertiggestellt werden nnes Holimeyer, n wurde, arbeitet im 5 eines Qualitätsdat wesentlichen Anochwertiger Teile für und Torpedo=Boote, Heer, vor allem an enrohren. Wie sein der Fallschirmtruppe meyer immer wieder villigen Uebernahme heiten. und Kameradschaftse ist am 14. 2. 1910 geboren. Er gehört r OT. Schon vor eit 1938 am Westwall. je er sich beim Bau später beim Bau von Bunkern im besetzten in neuer Einsatzbefehl dort in die Ukraine inter 1942/43 war der brücke, über die 10.000 see rechtzeitig abmarinliche Verdienst Hinchmidt, geboren am gäu, war lange JahBetriebsleiter tätig. änge einer deutschen llte sich Karl Schmidt esserschmitt=Werke als erfügung, Vor allem ertigmontage und der entscheidenden Anteil reicher Jagdflugzeuge, Transportmaschinen. varb er sich bei der m Führer erteilten eines neuen Flugleustadt a. d. H. geboian Davidshöfer erdienste um die Entuck=Hydrierverfahrens. r selbständige Entdung von Störungen s gibt kaum ein Hybei dessen Bau und zöfer nicht mit der land. der am 14. 12. ülich, geboren wurde, nalsozialistischer Wirtrektor der Vereinigten dorf. durch seine verkameradschaftliche Halen seiner Gefolgschaft hauptausschusses Pannd ohne Rücksicht auf atwirtschaftlichen Vorseute die deutsche Pansetzt werden kann, und ingen in der Panzerurch seine zielbewußte rsönlichen Einsatz ersch. geboren am 7 4. eit 1925 wesentlich an ms der Kohle=Hydrietischer Vorkämpfer der itet er wissenschaftlich etischer Treibstoffe also die Motorisierung der tsgebiet dehnte sich im den großeuroväischen im Gelegenheit, durch Industrie die Kapazität if diesem Gehiet seit zu steigern. er ist als Auslandsin Newyork geboren narschall für die Fertiäten in den Industrieberufen. Im Arbeitsers Speer hat er sich ebiete der Vormateriaund WerlzeugmaschiVerdienste erworben. jet der Luftrüstung hat de fabrikatorische Ferugmotoren= und Wafzu einer wesentlichen ngungszahlen führten nein eine bedeutende na gewährleisten ur wurde am 16. 6 ren. Pg. Saur ist heute P. und wurde am 30 er durch die Verleihung hens der Partei ausgeWesen nach ist er ein öhnlicher Prägung Er chnischen Amtes zu den beitern des Reichsminirdienste sind vor allem enn Parteigenosse Sgur lich“ aus der deutschen dafür gesorgt, daß noch derte Schnellaktion zum hat auf den bolschewistischen it. daß 75 Prodie Regierung Diese BestimProtest ausdie abgelieferten der Truppen der id. während im ölkerung größte Gott hat die Herzen der Mütter geweiht zu Opferschalen der großen Zeit. Schwerte, 8. Juni 1943. Weißer Schwan auf blauem Grund Ein strahlender, blauheller Sommertag draußen am sonneglitzernden See. Die Segelleinwand rauscht in der frischen Brise. Möwen stoßen geschickt nach hochgeworfenen Resten. Majestätisch schaukelt ein Schwan vorbei.„Weißer Schwan auf blauem Grund!“ lacht Gerhard und stupst Renate übermütig in die Seite.„Laß mein Wappentier in Frieden“, gibt das Mädchen schnell Antwort, und ihr Blick streift die niedliche Weberei auf ihrem gelben Badetrikot, die einen weißen Schwan auf blauem Grund zeigt. Gerhard und Renate haben sich an diesem schönen Nachmittag in der kleinen verträumten Bucht verlobt. Das war an einem Sonntag vor acht Jahren. Heute kniet die junge Frau vor ihrem Wäscheschrank und wählt jene Sachen aus, die sie für die Spinnstoff= und Schuhsammlung bereit legen will. Da fällt ihr mit einmal ein gelbes Badetrikot in die Hände. Ein weißer Schwan auf blauem Grund! Erinnerung steigt auf. Sie sieht jetzt Gerhard, der schon seit drei Jahren Soldat ist, ganz nahe vor sich. Sie will den Badeanzug, der sie an viele schöne Nachmittage mahnt, wieder zurücklegen, doch im letzten Augenblick legt sie ihn zu dem Stapel, den sie noch heute zur Sammelstelle bringen wird. „Jeder hat doch irgendwo noch solch ein Stück liegen, von dem er sich nicht gerne trennt, obwohl er es nicht mehr brauchen kann. Wenn jeder sich eines solchen Stückes entäußert, kommen Millionen und Millionen davon zusammen. Es werden nicht nur Badeanzüge sein, sondern auch andere Dinge aus Wolle, Baumwolle oder sonst einem Gespinst, und mit der Summe aller dieser Spenden helfen wir unseren Soldaten und Arbeitern, den Krieg zu gewinnen.“ Maria Gaderer Denn=Tetlet fur krunks= ahren Eine Musterreparatur=Uhrmacherwerkstätte— 50 000 verschiedene Uhrteile Mustergültige Registriersächer et. nach Marken und Größen Tageschronik + Achtung, Kartoffelkäsergefahr! Der Kartoffelkäfer— ein landwirtschaftlicher Großschädling— ist gelb und schwarz gestreift, etwa 1 Ztm. lang und oval geformt. Das Weibchen legt mehrere hundert Eier, aus denen sich gelblich=rötlich aussehende Larven mit einem schwarzen Kopf und schwarzen Flecken an den Seiten entwickeln. Wenn man weiter bedenkt, daß die 30millionenfache Nachkommenschaft eines einzigen Weibchens innerhalb eines Sommers 2,5 Hektar Kartoffelfeld kahl fressen kann und damit ein Kartoffelausfall von etwa 900 Zentner verursacht würde, so kann man sich ein Bild von der Gefährlichkeit des Kartoffelkäfers machen. Auf keinen Fall dürfen lebende Käfer, Larven, hohle Eier, auch kein Kraut und keine Knolle vom verdächtigen Acker entfernt werden. Dadurch würde man diesen Schädling nur verschleppen und ganze Landstriche könnten dadurch für die Kartoffelversorgung in Frage gestellt werden. Werden also Larven des Käfers oder der Käfer selbst entdeckt, so melde man diesen Fund unverzüglich dem nächsten Bürgermeister oder der Ortspolizeibehörde. Denken wir stets daran: Ein Käfer kann den Ausfall von 900 Zentner Kartoffeln verursachen! -- Entrümpelung ist Pflicht! Die bei den Luftangriffen auf deutsche Städte gesammelten Erfahrungen haben gezeigt, daß die Bekämpfung der Brände mit einfachsten Mitteln in den Häusern zum Erfolg geführt hat, deren Böden entweder völlig entleert oder weitestgehend entrümpelt waren. In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Pflicht zur Entrümpelung bzw. Entleerung der Dachböden hingewiesen. Entrümpelungspflichtige Sachen sind vor allem keicht brennbare und sperrige Gegenstände, so z. B. Koffer, Schließkörbe, leere Kisten, Papier= und Aktenballen, Packmaterial, Möbel usw. Für die Entleerung bzw. Entrümpelung ist grundsätzlich derjenige verantwortlich, der die Bodenräume, sei es als Eigentümer, Mieter, Pächter usw. benutzt. - Kriegerwitwen im Erholungsheim. Die RSKOV, Gaudienststelle Westfalen=Süd, führt seit Jahren laufend Kriegerwitwen in eine mehrwöchige Erholung. Es sind Kriegerwitwen und Soldatenmütter aus dem Weltkrieg 1914/18 und solche aus dem jetzigen Einsatz. Vorwiegend kommen sie in das Heim des Westfälischen Blindenvereins in Meschede, in dem sie bestens untergebracht sind. Die Kriegerwitwen erholen sich hier gut und sind glücklich, einige Wochen aus ihrem oft luftgefährdeten Wohnort herauszukommen. Alle Angehörigen der Afrikakämpfer werden gebeten, sich zwecks Nachforschung an die Beratungsstellen des Deutschen Roten Kreuzes zu wenden, die sich in jeder größeren Stadt und in jeder Kreisstadt befinden. - Ehrung der Hausgehilfinnen. Die Deutsche Arbeitsfront ehrt Hausgehilfinnen, die fünf Jahre und länger in der gleichen Stellung sind und sich durch Fleiß, Tüchtigkeit und Gewissenhaftigkeit ausgezeichnet haben. Den Jubilarinnen werden Blumen und Bücher als sichtbarer Ausdruck der Ehrung überreicht. Wenn man heute in irgendeiner Stadt mit einer stehengebliebenen Uhr zum Uhrmacher kommt, so erhält man meist zwei Antworten, entweder„Mir fehlen zur Reparatur die notwendigen Uhrteile“, oder „Wir haben keinen Gehilfen mehr". Bei der ersten Antwort wundert man sich, daß die fraglichen Uhrteile so schwer zu beschaffen sind, bei der zweiten aber denkt man unwillkürlich:„Warum repariert denn der Geschäftsinhaber, der sich doch Uhrmachermeister nennt, die stehengebliebene Uhr nicht?“ Um hier eine Antwort zu finden, muß man sich vergegenwärtigen, daß es über tausend Fabrikationsfirmen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich gibt. Von diesen Herstellungsfirmen macht eine stattliche Anzahl über hundert verschieden Typen von Uhren. Es gibt also über 25 000 Uhrteilchen allein für die gängigen deutschen und Schweizer Uhren. Man braucht doch bloß daran zu denken, daß eine Uhr auseinandergenommen, aus 36—80 Teilen besteht. Und wieviel verschiedene Uhrtypen gibt es allein bei Taschen= oder Armbanduhren für Damen! So gibt es an Federn für Taschenuhren 250 verschiedene Arten, und Aufzugwellen kennt man über 600 verschiedene Größen. Dasselbe gilt aber auch für alle anderen Teile der Uhr. Wenn man sich diese Tatsache recht vor Augen führt, kann man ermessen, daß eine gute Uhrmacher=Reparaturwerkstatt eine Schachtelkartothek haben muß, die mindestens 3—4 von jedem der verschienen Uhrteilchen haben muß, d. h. daß ein Uhrmacher heute 50 000—60 000 Uhrteilchen besitzen muß, um Uhrreparaturen schnell und richtig ausführen zu können. Nur der Uhrmacher, der solch ein übersichtliches Kästchenregister besitzt, kann einen billigen Reparaturpreis berechnen, der sich im richtigen Verhältnis zum Neuwert der Uhr halten kann., Eine vorbildliche Uhrmacherreparaturwertstatt Um unseren Lesern einmal ein plastisches Bild einer Uhrreparatur zu geben, suchten wir die Werkstatt eines Uhrmachermeisters in der Hüsingstraße hierselbst auf. Schon der erste Rundblick überzeugte uns, daß wir bei einem Uhrmachermeister waren, der den Ersordernissen der Kriegszeit in jeder Weise gerecht wird. Wir sahen mehrere Blocks zu je vier Kästen, von denen jeder 100—120 Fächerchen aufwies, in welchem sich Aufzugwellen für Damen=Armband= uhren Schweizer Fabrikate, Schweizer Taschenuhr= wellen und Wellen für deutsche Armband= und Taschenuhren befanden. Ein anderer Block enthielt ein Sortiment von Unruhwellen und Aufzugwellen der bekanntesten Fabrikate. Wieder andere Blocks zeigten Zeiger, Anker, Ankerplättchen, Zylinder, Ankerräder, untere und obere Deckplättchen, Aufzugfedern, Zeigerstellhebel, Zeigerräder u. a. m. für die verschiedensten Uhren. Neben diesen Blocksystemen, die man kaufen kann, zeigte das Ersatzteil=Lager dieses Uhrmachermeisters noch eine Unzahl Fächer in selbsthergestellten Schränken, in denen größere und seltener erforderliche Zubehörteile nach Fabrikationsmarken oder nach Größen (Kaliber) gelagert sind. Wir zählten acht solcher Schränke, die wohl über 100 Fächer enthielten, von denen eine ganze Anzahl noch untergeteilt waren. In diesen Block= und Schränkchensystemen hatte der Uhrmachermeister alles, aber auch alles aufgestapelt, was er für die tägliche Reparaturarbeit gebrauchte. Hatte er von einem Ersatzteilchen nur noch zwei Exemplare, bestellte er sogleich 6—10 Stück, so daß sein Ersatzlager immer vollständig war. Nur dadurch war es ihm möglich, schnelle und viele Uhrreparaturen durchzuführen. Das Ersatzteillager war im übrigen so gestaltet, daß sein Besitzer die Teile, die er brauchte, schnell finden konnte. Außerdem war das Lager so dehnbar angelegt, daß er die neu hinzukommenden Marken oder Teile in der richtigen Ordnung dazwischen sortieren konnte. Außer den Blocksystemen aber gab es in der Werk. statt noch eine Reihe von Blockschiebeschachteln, in denen nach Herstellungswerken geordnet die verschiedensten Uhrteile lagerten. Auch eine Reihe Maschinen, wie zwei Liliputdrehbänke, eine UhrReinigungsmaschine, eine Steinpreßmaschine, eine Glasschneide= und Einpreßmaschine und andere mehr sahen wir. Das Ergebnis unserer eingehenden Umschau war die Gewißheit, daß wir uns in einer Reparaturwerkstatt befanden, die nach jeder Richtung hin vorbildlich und mustergültig ist. Eine Uhr wird reporiert Auf meine Bitte zeigte mir der Uhrmachermeister nun, wie eine Taschenuhr repariert wird. Aus einem feuerfesten Geldschrank nahm er ein Haufen Uhren heraus, die ihm zur Reparatur gebracht waren. Es mochten 50—60 Taschenuhren sein. Er wählte eine heraus. Sie war ganz verschmutzt und verbeult und hatte kein Glas mehr. Er zeigte sie mit den Worten: „Es ist eine gute Schweizer Uhr, aber verdreckt und ramponiert.“ Sie stammte von einem Schützengrabenkämpfer aus dem Osten. Zunächst nahm er sie auseinander. Ich zählte: es waren 60 verschiedene Teile und Teilchen. Ich sah sie mir genauer an. Überall schwarzer, fettiger Schmutz. Der Uhrmacher sagte:„Aufzugwelle und Unruhwelle sind zerstört, auch fehlen drei Rädchen, ein Zeiger und dann muß eine neue Krone aufgesetzt werden. Aber erst das, was gut ist, reinigen.“ Er sortierte die Teilchen in ein sogenanntes Körbchen, das drei Etagen hatte. Darin verteilte er die Teilchen, die nun auf Sieben lagen. Auf den Korbhalter steckte er dann ein Drehgerät und be1 * Tc 4 Ae Der moder der ihm zur Verfügung stehenden tech wissenschaftlichen Hilfsmittel bedient, brauch: Nachwuchs gut geschulte Jungen und Mädel. Ar sem Grunde hat sich die Landschule zur Aufg stellt, ihre Schüler durch Bastelarbeiten auch m Kunst des Handwerks vertraut zu machen. Die Landschulen sind mit den erforderlichen Einr und Geräten ausreichend versehen.— Hier fi Schüler in reich ausgestatteten Werkzeugschränk. zu Bastelarbeiten notwendige Handwerkszeug vo Scherl=Bilderdienst=Engels=Aut. flex Lieder der Werkfrauengruppen, musikalische Darbietungen und Glückwunschansprachen der Amtswalter umrahmen die Ehrungen. Die Heimat braucht Schuhe! Die zum Arbeitseinsatz aufgerufene Frau braucht zusätzliches Berufsschuhwerk. Der in einem Rüstungswerk eingesetzte ehemalige kaufmännische Beamte braucht zusätzliche Arbeitsschuhe für seinen neuen Dienst. Die vielen ausländischen Arbeitskräfte, die uns Waffen schmieden helfen, brauchen zusätzliche Schuhe. Und alle diese zusätzlichen Schuhmengen können wir bequem aus den noch in deutschen Haushaltungen vorhandenen Reserven gewinnen. Totaler Krieg— schneller Sieg! Denke daran und liefere auch du Schuhe, welche zu entbehren kannst, bei der nächsten Annahmestelle der Spinnstoffund Schuhsammlung ab! Keine Handarbeit— ohne Kopfarbeit!„Was man mit Überlegung tut, das geht nochmal so gut“, und nochmal so schnell und nochmal so sicher! Das geht auch die Frauen an, die jetzt im Arbeitseinsatz ihren Mann stehen. Wenn man seine Gedanken ganz auf die Arbeit richtet, und die Arbeitsgänge genau überlegt, so wird man bald ein persönliches Verhältnis zu dieser Arbeit finden und sich eine Methode zurechtlegen, mit der die gleiche Arbeit ohne größeren Kraftaufwand schneller, genauer und sicherer ausgeführt wird. Vielleicht ergibt sich dabei ein Vorschlag zur Verbesserung des Gerätes oder des Arbeitsganges. Wer unüberlegt arbeitet, wird niemals einen Fortschritt erreichen und viel eher Gefahren ausgesetzt sein. Darum: Arbeite mit Überlegung! Denn: Gesteigerte Leistung und erhöhte Sicherheit helfen mit zum Für Kleingärtner Maßnahmen zur Höchstleistung im Obstbau Die zweite Nachblütenspritzung erfolgt etwa Mitte bis Ende Juni. Die Früchte sind bei Kernobst dann ungefähr walnußgroß und müssen jetzt unbedingt Das starke Von Wolfgang Jünemann Es wird noch jede dunkle Nacht In hellen Tagen verwandelt, Und es bezwingt die schwerste Schlacht, Der handelt. Denn jedes Armes Kraft vermehrt Gefahr, die er nicht meidet, Und Kampf, den nur das harte Schwert Entscheidet. Das starke Herz, da mag es doch Das Schicksal wild umbranden, Hat alle Stürme siegreich noch Bestanden. gegen Obstmaden geschützt werden. Die Zugabe von Arsen zu der Solbar= oder Pomarsolbrühe ist in der Regel erst bei dieser zweiten Nachblütenspritzung erforderlich, da erst um diese Zeit der Apfelwickler fliegt und seine Eier an die jungen Früchte ablegt. Birnen werden ebenfalls gespritzt. Am besten mit Nosprasit dreiviertelprozentig. Steinobst spritzt man nach der Blüte nicht mehr mit Arsen. Vier Spritzungen genügen in der Regel zur Erzielung eines einwandfreien Obstes. Nur bei besonders schorfempfindlichen Sorten und bei Lagerobst sind noch weitere Schorfspritzungen bis in den August hinein notwendig. Durch die letzte Schorfspritzung mit Pomarsol 0,75= prozentig soll bei Dauerobstsorten der Frucht ein Schutz gegen Schorfkrankheit gegeben werden, der auch noch über die Ernte hinaus reicht. Saubere, fleckenfreie Früchte können nämlich, wenn sie zur Zeit Ernte keinen Schutzbelag durch das Spritzmittel mehr haben, noch auf dem Winterlager von Schorfpilz befallen werden. Diese Früchte verlieren dann rasch ihre Haltbarkeit. festigte ihn. Das so geschaffene Gerät wird in das erste der fünf Gläser der Reinigungsmaschine gestellt. Dieses Glas ist mit Wugaform gefüllt. Die Kurbel wird einige Male vor= und zurückgedreht und die Reinigungsflüssigkeit dringt in alle Vertiesungen des Werkes ein. 3—4 Minuten bleibt der Korb mit den Urteilchen im Wugaform stehen. Die Teile d waren eben total verschmutzt. Der Korb wird dann in Glas 2 gestellt, das leer ist. Hier werden die Wugaform=Tropfen infolge der Drehun Dann kommen die Uhrteilchen im Korb in Benzin, in dem das Körbchen vor und zurückgedreht wird. Dieser Benzin ist schon häufiger benutzt und ist trüb einem leeren Glase werden die U abgespritzt. Sodann kommt das Körbchen für 1 kunden in reines Benzin. Um auch dieses abzusp kommen die Uhrteilchen kurz wieder in das letz. Glas, und von da wird sie 15 Sekunden lang i Luft durch Drehung von jedem Benzin befre Schluß kommen die Uhrteilchen in ihrem ge Körbchen in einen Trockenkasten, wo de in Minuten vollständig trocken werden. Als der Uhrmacher sie jetzt herausnahm, we blitzsauber und sahen wie neu aus. Nun holte aus seinen Schächtelchen und den Blocksystemen die nötigen Ersatzteile und legte alles vor sich hin. Zuerst wird dann der Gehäusekasten ausgebeult und blank gemacht. Dann wird eine Anzahl neuer Steine handelt sich um eine Ankeruhr— eingepreßt. wird aus der Mücke ein Elefant, wenn jede Haushaltung die entbehrlichen Altspinnstoffe Altkleider, Mäntel, Anzüge und Wäschestü sowie die allen Schuhe und Stiefel zum Annohmestelle bringt. Die Millionen kleinen Spenden bilden eine neue Rohstottreserve die den Kämpfern an der Front und den Rüstungschaffenden eine ausreichende Versorgung mit Ausrüstungsgegensländen, Arbeitskleidung und Arbeitsschuhwerk ermöglicht Se hilft die Heimat durch ihre Spenden zur Spinnstoff- u. Schuhsammlung VOM 22 MAI BIS 12.1UN DER REICHSSEAUFTRHGTE GD FOR ALTMATERIALERFA Salte BIEOSLE Roman aus dem heutigen Peru von Otfrid v. Hansteln 13 „Senor, was habe ich mit der Politik von Pern zu tun?“ „Sehr viel, denn Sie sind im Begriff, einen Schatz des Staates meinen größten Feinden, den Amerikanern, zu verraten.“ „Sie irren.“ „Wollen Sie leugnen, daß Sie im Besitz eines Geheimnisses sind, das die rätselhafte, unermeßlich wertvolle Kette der Inkas betrifft?" Unwillkürlich entfuhr es dem Doktor: „Auch Sie wissen?“ „Ich weiß sogar, daß Sie heute morgen mit dem Agenten der Amerikaner, die sich als Herren fühlen in Peru und von deren Joch mein Vaterland zu befreien meine höchste Aufgabe ist, verhandelten.“ „Dann werden Sie wohl auch wissen, daß ich den Amerikaner, der sich allerdings heute morgen an mich herandrängte, mit dem Bescheid abfertigte, daß ich mein Wissen nur dem Präsidenten von Peru mitteilen werde.“ „Wir wissen aber auch, daß Ihr Freund Alessandro gestern eben dieses Geheimnis meinem Gegner, dem General Almagro, aushändigte.“ „Dann wissen Sie mehr als ich!“ „Sehr richtig, Senor; aber sollten Sie nicht wissen, daß Ihre Aufzeichnungen, die Sie Ihrem Freunde in Lima ließen, jetzt in der Hand des Generals Almagro sind?“ „Nun wohl, Senor, sind Sie ein guter Deutscher?" „Was soll diese Frage?“ Reinhardt blickte ihn verwundert an. „Sind Sie der Meinung, daß Deutschland den Deutschen gehören soll oder den Franzosen?“ „Senor!“ „Nun wohl, ich habe Ihre Antwort. Und so denke ich! Peru den Peruvianern! Und weder den Amerikanern, deren Freund Don Hermero war, deren Agent Mister Webster ist, noch den Chilenen, die Don Almagro in das Land rufen will.“ „Ich verstehe nicht—“ „Sie werden verstehen. Sie sind im Besitz der Schätze, die wir brauchen. Das heißt, Sie waren es. Sehen Sie, meine Leute haben Ihren Mantelsack geöffnet. Nicht wahr, dies ist der Kippu?“ Er nahm einem der Männer, der jetzt eben herankam, den geknüpften Kippu aus der Hand. „Senor, Sie erlauben es, daß ich beraubt werde?“ „Sie irren, im Namen der Regierung, als deren Vertreter ich mich bereits fühle, habe ich beschlagnahmt, was allein Peru gehört.“ Reinhardt lächelte. „Ohne mich wird Ihnen auch der Kippu nichts nützen, denn nur ich verstehe ihn zu deuten.“ „Sehr richtig; aber ich denke, Sie sind ein guter Deutscher. Sie werden mit mir zusammen und für mich den Schatz heben, und ein Drittel der Summe, die er wert ist, gehört Deutschland. Es dürfte genügen, um es von seinen Lasten zu befreien.“ „Genau soviel bot mir gestern der Amerikaner.“ „Und was haben Sie geantwortet?“ „Das gleiche, was ich Ihnen sage. Im Regierungsgebäude in Lima bin ich bereit, mit dem Präsidenten zu verhandeln. Ihm allein gehört der Schatz, als dem Vertreter des Staates.“ „Sehr gut, Senor, auf die wenigen Tage kommt es nicht an. Sie werden bis dahin mein Gast sein.“ „Ich bin also Ihr Gefangener?“ „Ich hoffe doch nicht, daß Sie es eine Gefangenschaft nennen, wenn der künftige Präsident von Pern Sie einladet, als Gast in seinem Stabe zu leben.“ „Wenn es mit Beschränkung meiner persönlichen Freiheit geschieht!“.. „Wir leben in den Zeiten der Revolution.“ Reinhardt überlegte; und der General fuhr fort: „Sie verkennen die Lage. Ich meine es gut mit Ihnen. Sobald ich in Peru festen Fuß gefaßt habe, werde ich Ihnen eine ehrenvolle Stellung anbieten. Sie werden in der Eigenschaft eines hohen Beamten, und natürlich mit einem entsprechenden Gehalt, im Auftrag der Regierung den Schatz heben und, wie ich Ihnen sagte. ein Drittel des Wertes zur freien Verfügung haben. Wie lange wird es dauern, bis Sie den Schatz heben?“ „Zum mindesten ein Jahr.“ Christobal fuhr auf. „Ein Jahr? Ich denke einige Wochen?“ „Ganz richtig, wenn ich im Besitz meiner Aufzeichnungen wäre, aber Sie selbst sagten mir, daß Senor Gerhard diese dem General Almagro ausgeliefert hätte.“ „Aber Sie haben den Kippu selbst.“ „Ich habe ein Jahr an seiner Entzifferung gearbeitet und muß die Arbeit von vorn beginnen.“ „Sie werden ihn jetzt schneller lesen.“ „Sie unterschätzen die Mühe.“ Christobal ging eilig auf und nieder. „Und währenddessen hat nun Almagro die setung und hebt die Hette“, sach, denn gs fi. „Auch das ist nicht so einfuch, venn es sit Notizen, die ich niederschrieb, die zwar mir lich, aber für einen Fremden nicht ausreichend Ich mache Ihnen einen anderen Vorschlag. Sie mich ungehindert nach Lima, damit ich selbst vo Übernem Freunde das Schriftstück zurückfordere und endgü. daß Si mit und die lasse Ihnen den Kippu als Pfand. Ich werde Lima die Entwicklung der Dinge abwarten, und die Verhältnisse geklärt sind, mit dem Präsidenten— Sie sind ja überzeugt, werden— verhandeln. „Und wenn Sie mich betrügen? Wenn Almagro verbinden? Wenn Sie nach Urcos die Kette heben?“ 3ch dente, der Fräniden dgr. I. Gindurn Macht haben, einen Fremden varan zu hinder „Sie geben mir Ihr Ehrenwort, in Lima ar zu warten und das Dokument für mich zu beme „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, das Do wenn ich es zurück habe, zu behalten und ers die Verhältnisse vollkommen geklärt sind, dem mäßigen Präsidenten zur Verfügung zu stellen „Und wenn ich es nicht sein sollte? Ich Reinhardt zuckte die Achseln. Dann entgegnete er# „Ich bin Altertumsforscher und kein Schatz, aber. Dann wird es nicht meine, sondern Sache der Re rung sein, Ihnen den Kippu, der der Universität Limo# gehört, wieder abzunehmen.“(Forts. folgt.) den Indischen Ozean von U=Boot torpediert. Das Schi Mitte entzwei und sank. holte er sich seine Steinpreßmaschine, den Seitz Preßstock, herbei, nahm aus einem Preßstein=Sortiment die Steine, auf denen das Uhrwerk läuft, und preßte die fehlenden Steine in die Grundscheibe ein. Dabei erklärte er mir, daß es verschiedene Arten von Steinen gibt, die beim Seitz=Sortiment in 177 Glastuben in einem Etui geordnet sind. Die Korkzäpfchen der Fläschchen sind genau numeriert. Wagerecht hat man die Steine nach dem Durchmesser, senkrecht aber nach dem Lochdurchmesser eingereiht, so daß man den betreffenden Stein sofort finden kann. Über das Wiederzusammensetzen der Uhr läßt sich wenig schreiben. Es ist eine äußerst genaue und komplizierte Arbeit, die Zeit, Ruhe und Routine erfordert. Der Uhrmacher macht diese Arbeit mittels des Einaug=Vergrößerungsglases. Wenn man dieser subtilen Arbeit zuschaut, fragt man sich unwillkürlich, ob mit billigem Reparaturpreis einer Uhr diese Arbeit überhaupt bezahlt ist. Der Uhrmacher braucht bei der Reparatur einer Uhr so viel Umsicht, Geduld und Genauigkeit, daß man sich wundern muß, daß die Reparaturen noch so billig hergestellt werden. Die Hilfsmaschinen erleichtern und beschleunigen die Arbeit, aber das Zusammensetzen der Uhrteilchen geschieht nach wie vor handwerksmäßig. Natürlich gehört zur Zusammensetzung auch eine gründliche Hlung der Uhr. Interessant war dann noch die Beschaffung des passenden Uhrglases. Zunächst suchte der Meister in seinem Gläserblock nach, ob er dort ein passendes Glas besitze. Dieser Block bestand aus 8 Schiebladen mit 300 Fächern, und zwar für jede Größe ein Fach. In jedem einzelnen Fach gehen gut 12 Gläser hinein. Aber das passende Glas war nicht mehr da. „Nun können Sie die Uhr nicht fertigmachen“, fragte ich?—„O doch. Ich nehme mir eine TelluPlatte und schneide die Glasgröße aus.“—„Geht denn das!“—„Gewiß.“ Aus einem Behälter, der mehr als 120 Glasplatten enthielt, nahm er eine. Die Platten waren viereckige Glastäfelchen. Nach der gemessenen Uhrglasgröße schnitt er mit einer Schneidemaschine ein rundes Uhrglas heraus, aber dasselbe war flach. Das ursprüngliche Uhrglas aber war gewölbt. Ich fragte:„Ein gewölbtes Uhrglas kommt nun nicht wieder auf die Uhr?“—„Doch, das haben wir Er holte aus einem Karton eine Glaseinpreßmaschine heraus, entnahm ihm einen Gegenstand, der aussah wie ein abgeschnittener, oben etwas ausgehöhlter Kegel. Diesen Holzeinsatz mit dem flachen Glas setzte er in eine Einpreßzange und preßte sie zusammen. Als er nun das Glas abnahm, war es konkav gewölbt und paßte genau auf die Uhr. „Nun muß ich die Uhr einstellen und beobachten“, erklärte mir der Uhrmachermeister.„Und wieviel kostet nun diese Reparatur, die die Uhr wie neu gemacht hat“, fragte ich.—„Nun, ich bin mit 4 RM zufrieden.“—„Das ist sehr billig.“ Ich fragte nun den Meister: „Was muß das Publikum beachten?“ Fritz=Todt=Ring für Reichsminister Speer Der Führer überreicht in seinem Hauptquartier dem Reichsminister Albert Speer in Anerkennung seiner einmaligen Leistungen auf dem Gebiet der deutschen Technik den Fritz=Todt=Ring in einer mit dem Bildnis von Dr. Fritz Todt gezierten silbernen Schmuckkassette. Presse=Hoffmann(Sch) daß, wenn dieselbe sich auch einigermaßen wieder herrichten läßt, ein genaues Regulieren der Uhr ausschließt. Die meisten Zylinder und Unruhwellen gehen nicht durch Fall der Uhr entzwei, sondern sind Folgen dieser gewaltsamen Untersuchungen und Eingriffe. Und wenn dann noch in der Familie oder in der Nachbarschaft ein„Übergescheiter“ wohnt, der„etwas davon versteht“, so ist das Schicksal dieser Uhr in den meisten Fällen besiegelt, nachdem sie durch diese„kunstfertigen“ Finger gegangen ist. Am gefährlichsten aber sind die„Uhrmacher“, die zwar kein Gewerbe als Uhrmacher haben, demzufolge auch nicht steuerlich erfaßt werden, aber in erschrecklichem Ausmaß Uhren„reparieren". Es wird keinem Volksgenossen einfallen, einen Anzugstoff zu irgend jemand zu bringen, der nicht in dem guten Ruf steht, einen gutsitzenden Anzug zu liefern. Aber eine Uhr, die vielleicht erst vor einigen Jahren in einem Geschäft zum ansehnlichen Preise von 60—80 RM erstanden ist, gibt man ohne Bedenken zu irgendeinem Außenseiter, von dem man erzählt hat, daß derselbe„mehr davon versteht wie der Uhrmacher". Die Zeitverhältnisse bringen es mit sich, daß nicht alle Uhren in den Fachgeschäften repariert werden können, zumal nicht zu den gewünschten Terminen. Da liegt die Versuchung nahe, einen dieser Außenseiter aufzusuchen, aber es sollte sich jeder diesen Schritt dreimal überlegen und lieber beim Fachmann etwas länger warten, und eventuell nach ein= oder mehrmaliger Ablehnung im Fachgeschäft doch noch mal den Versuch machen, seine Uhr dort fachgemäß repariert zu bekommen. Um die Überlastung in Reparaturen abzuschwächen, wäre es zu begrüßen, wenn Fachgenossen, die aus irgendeinem Grunde zur Industrie oder in staatliche Betriebe übergewechselt sind, in ihrer Freizeit noch einiges an Reparaturen übernehmen würden. Diese gelernten Uhrmacher werden auch nie eine Arbeit ausführen oder auszuführen versuchen, zu deren lingen im voraus jede Voraussetzung fehlt. Selbst bei den Pfuschern muß ein Unterschied gemacht werden. Der harmlose, der die Uhr ohne große Mühe in Gang zu bringen versucht, ohne derselben Schaden zuzufügen. Es soll sogar eine gewisse Geschicklichkeit bei Ausführung kleiner Reparaturen anerkannt werden, so daß sie bei wirklicher Ausbildung sicher nicht die schlechtesten Fachgenossen abgegeben hätten. Das große Übel aber sind die Pfuscher, die sich an jede Reparatur heranwagen, mit Feile und Lötkolben Teilen zu Leibe gehen, die mit solchen— in diesem Falle— gefährlichen Instrumenten gar nicht in Berührung kommen dürfen. Wie denkt der Richter über solche Uhr=Psuscher? Dem„Uhrmacher“ Hermann Pätzold in Bochum, Alleestraße 101, wurde auf Grund des§ 42 Abs. 1 StGB die Ausübung des Uhrmacherhandwerks durch gerichtliches Urteil vom 11. Januar 1943 auf die Dauer von fünf Jahren wegen Unzuverlässigkeit untersagt. Der Handwerksbetrieb nebst Verkaufsraum wurde gemäß§ 22 der Verordnung über Handelsbeschränkungen vom 13. Juli 1923 geschlossen. Dieser angebliche Uhrmacher war weder Meister noch Geselle im Fach, da er das Uhrmacherhandwerk gar nicht erlernte. Er hat trotzdem eine große Anzahl Uhren zur Reparatur angenommen und sie so vollständig verdorben, daß sie ganz wertlos geworden sind. Das ist jetzt in der Zeit der Knappheit neuer Uhren ein für die Allgemeinheit nicht zu ersetzender Schaden. Daß dieser Mann die Kundschaft, die ihre Uhren zurückverlangte, noch mit Reitpeitsche und Gummischlauch bearbeitete, vervollständigt das Bild dieses Volksschädlings. Diese Zustände sind eine Arbeitsbelastung für den Uhrenfachmann, von der sich niemand eine Vorstellung machen kann. Eine verpfuschte Uhr zu reparieren, muß deshalb im Interesse der Allgemeinheit noch viel mehr wie bisher abgelehnt werden, denn alle Neuerungen und Anschaffungen von Maschinen und Werkzeugen gleichen den Verlust von Arbeitszeit nicht aus, die dadurch entsteht, daß täglich Stunden verloren gehen durch Ersetzen von Teilen, die durch Selbstverschulden oder durch üble Pfuscher entstanden sind.“ Ich bringe diese Meinungsäußerung des Uhrmachermeisters, die mir recht stichhaltig zu sein scheinen, unserer Leserschaft zur Kenntnis mit der Bitte, sie zu beherzigen und danach zu handeln. H. St. Der Rundfunk am Mittwoch Reichsprogramm: 12.35—12.45: Der Bericht zur Lage. 14.15—14.45: Das Deutsche Tanz= und Unterhaltungsorchester. 14.45—15.00: Hans Busch spielt auf. 15.30—16.00: Klassische Klänge. 16.00—17.00: Klingende Landschaft. 17.50—18.00: Das Buch der Zeit. 18.30—19.00: Der Zeitspiegel. 19.00—19.15: Vizeadmiral Lützow:„Seekrieg und Seemacht" 19.15—19.30: Frontberichte. 20.15—21.00:„Soldaten svielen für Soldaten". 21.00—22.00: Eine bunte Stunde. Deutschlandsender: 11.30—12.00: Ueber Land und Meer. 17.15—18.30: Bach, Dittersdorf, Haydn u. a. 20.15—21.00: Franz Schmidts 3. Sinfonie. 21.00—22.00: Opern=Konzert(Mozart, Verdi, Puccini). Tödliche Grashalme Bernburg. In Kleinwirtschleben(Kreis Bernburg) wurden die Kühe eines Bauern gefüttert, mit frisch geschnittenem Gras, das man von einer kleinen Insel in der Fuhne geholt hatte. Plötzlich fielen, noch während der Fütterung, zwei Kühe um. Ein wenig später waren sie verendet. Darauf nahm man den anderen Kühen das Futter sogleich wieder weg. Ein Tierarzt wurde geholt, der die Tiere unverzüglich impfte. Doch es war bereits zu spät. Man mußte mehrere Kühe, die bereits von jenem Gras gefressen hatten, notschlachten. Hiernach wurde festgestellt, daß die Wiese auf der kleinen Insel wegen Überschwemmung mehrere Jahre lang nicht gemäht worden war. Das jetzt gemähte Gras enthielt offenbar Giftpflanzen oder Giftstoffe. Die glückliche Geburt ihres Stammhalters geben bekannt Ilse Wagener geb. Becker Hans Wagener 3. 8. Marienhospital z. 8. Wehrmacht 5. Juni 1943 In schwerer Zeit wurde unser zweiter Junge, geboren. Gerhart Ernst u. Frau Grete geb. Hahne Wuppertal=Barmen, zur Zeit Schwerte(Kötterbachstr. 4) und Bilstein(Sauerland), Haus Heller, 4. Juni 1943. Wautiogote Für die uns zum Heldentode unseres lieben Sohnes, Bruders und Bräutigams erwiesene liebevolle Anteilnahme sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Familie Dietrich Engelhardt Hildegard Kallweit und alle Angehörigen Schwerte(Ruhr), im Juni 1943. Gartenstr. 30 Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Familie Schoof=Döhmann Wandhofen, im Juni 1943. Danksagung Für die uns beim Tode unserer lieben Mutter erwiesene Teilnahme sprechen wir allen auf diesem Wege unsern herzlichen Dank aus. Geschwister Grewe Bei den schweren Abwehrkämpfen im Südabschnitt der Ostfront fand unser geliebter, sonniger Junge Ernst=Wilhelm Brockmann Uffz. in einer Luftwaffenfelddivision Inhaber mehrerer Auszeichnungen am 12. Mai 1943, wenige Tage vor der Vollendung seines 24. Lebensjahres, den Heldentod. Für den Tag der höchsten soldatischen Bewährung hat er bewußt und freudig gelebt. Wer ihn gekannt in seiner unerschütterlichen Lebensbejahung, wird unseren unsagbaren Schmerz verstehen. In tiefer Trauer: Hugo Brockmann und Frau Elsa geb. Hermeling Annelie Brockmann; Roswitha Wegmann und alle, die ihn gern hatten Schwerte(Ruhr), am 29. Mai 1943. Senningsweg 17 In der Nacht vom 23. zum 24. Mai opferte mein lieber, hoffnungsvoller Sohn, mein lieber Bruder, mein lieber Enkel, Reffe und Vetter, der Funker Herbert Vornholt Abiturient sein junges Leben im Alter von 19 Jahren durch einen feindlichen Terrorangriff für sein Vaterland. Er war mein Stolz und meine Freude. In tiefer Trauer: Frau Maria Vornholt geb. Hunsteger Josef Vornholt Fritz Hunsteger und alle Anverwandten Schwerte, Drensteinfurt, im Juni 1943. Brückstraße 22 Die Beisetzung hat bereits stattgefunden. THYMAKU das naturreine Kräutergewürz gibt allen Speisen— auch ohne Fleisch— höchsten Wohlgeschmack. In Lebensmittelgeschäften und Drogerien für 13 Pfg. erhältlich. Alleinhersteller: Sehestedt's Gewürzmühle, Chemnitz Mevtierike Innner häufgee“ stir als zweite Hilfe für den ganzen Tag oder junge Frau von 8—14 Uhr für sofort gesucht. Gasthof„Goldener Hirsch“ Teichstraße 7. Mädel sucht Stelle als Sprechstundengehilfin (Anlernling). Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 1807 Vertauscht wurde am Sonnabend um 22 Uhr in der Straßenbahn Hörde—Schwerte ein rotkarierter Regenschirm (Knirps). Der ehrl. Finder wird gebeten, denselben geg. Eintausch seines eigenen abzugeben an Hörder Straße 59, 2. Etage. mit zwei Betten zum Übernachten gesucht. Schriftl. Angebote unter 1800 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Wir Frauen im Reichsbahndienst wollen unseren Mann stehen! Hilfsbereitschaft und Verständnis für unsere Arbeit sind für uns die schönste Anerkonnung! Feldpostkarten Paketadressen Paketkarten Bahnanhänger Frachtbriefe Expreßgutkarten Kostenanschläge Quittungsblocks Lohnkontobücher Zahlungsbefehle Zahlkarten vorrätig bei Hans Linner vorm. Carl Braus Gr. Marktstr. 3/5 Biere aus der Westfälischen Großbrauerei Andreus immer ein Hochgenuß Uand Ponmer Ist des Bese gerade gut genug: „Eine kleine Kösllichkeil als Zugebe“, zagl Mulli, und denkt an den zurückgeleglen leinen Mändeichert Futeng. Pisthochstefni zur Erneuerung der Lose für die 3. Klasse der 9. Deutschen Reichslotterie. Schreibwarenhandlung Haus Linner. Schwerte, den 7. Juni 1943. Wan kann Sackmilver sparen. und doch gut backen! Bedlienen Sie sich der„Zeitgemäßen Rezeple von. Agiist Seikenssitierau. SPARSAM gebrauchen nicht nur verbrauchen. Befolgen Sie diesen zeitgemähen Rat a auch bei Benutzung der PEF KHACANA Körperpflegemittel. wohlschmeckend, nehrhalt, bekömmlich K 9 für Burnus nicht kleine Wäsche! Burnus für alle Wäsche— für allen Schmutz, das gilt für die wo Burnus unbeschränkt haben ist. Heute sortiert die Wäsche und weicht Zeit. 2u man nur die schmutzigsten Stücke in Bu irnus ein. 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