wingen. sein. iten, er Tillmann eine Geschäftz. Münster einerlei Gründen Ubernden sen wildernde hindurch Klaninchen. Dies, die zu Tode rdrückt Werk rutschte Maschine ein va 80 Zentner zlied, das bei ;, w u r d e v o n d zu Tode geabbgertel ndustrie= und en Kriegsjahr lerin zwischen ut. fortgesetzt ewerbs für die iteressant, daß Ausschreibunasse der Kamgeflossen sind, Industrie, anrekt an Künsterfolge bedeuKünstlex, die Der 6. Wett. Zum ersten 1 Malern auch vurde diesmal ils früher dem en Bilder zum Wettbewerbshmen eröffnet. sie nicht etwa in Kunstwerke oder Reklame. ige sind zahl ins Zuchthaus rbestrafte Karl indergericht in zu 3½ Jahren Ehrverlust verind ein Kaninutzung der Verrtal berufen und Graphikei tuch Leiter der haft deutscher 1943 als Diseutschen HandGeißler überste Meisterklasse k und Gobelinhat ihren Sitz Wuppertal verung eines 95 6er eutto die an dem achtjähWasser. n wenn efindliche Unfallin vorg färe. nens unnassen Nr. 84 Mahner und Rufer „Unerschrockenes Denken und männliches Handeln jedes einzelnen und doch selbstloses Unterordnen durch Zurückstellung des eigenen Ichs in nationaler Manneszucht sind Erfordernis.“ Dieses Wort des Generals Ludendorff. der am 9 April 78 Jahre alt geworden ware, ist kennzeichnend für den Geist dieses Kämpfers für Deutschland. Wir gedenken heute des Feldherrn als eines Mahners und Rufers. dessen ganzes Leben der Größe seines Vaterlandes gewidmet war. In Posen geboren, hat Ludendorff im Jahre 1881 seine militärische Laufbahn begonnen die ihn dann in die Aufmarschabteilung des Großen Generalstabs führte. In verantwortungsbewußter Arbeit war er als Generalstabsoffizier bemüht um die Stärkung der deutschen Armee, und zugleich wußte er, daß die Seele der Völker stark sein muß, wenn sie sich in dieser Welt des Kampfes behaupten wollen. Die Taten des Feldherrn im Ersten Weltkrieg sind mit unvergänglichen Lettern eingegraben in das Ehrenbuch der deutschen Geschichte Gleich in den ersten Kriegstagen, im August 1914 gab Ludendorff bei der Erstürmung Lüttichs ein Beispiel höchster persönlicher Tapferkeit. Unerschrocken stellte der Mann, der am Kartentisch die Aufmarschbewegungen der deutschen Divisionen gelenkt hatte, sich in entscheidender Stunde an die Spitze einer Brigade. deren Führer ausgefallen war, und führte sie voran gegen eine der stärksten Festungen des Feindes. Das war Ludendorff! Wo er eine Lücke sah, da sprang er ein. wo Gefahren heraufzogen, stellte er sich ihnen entgegen, und ähnlich hat er neun Jahre später als völkischer Kämpfer, der das Judentum und die Freimaurerei frühzeitig in ihrer staats= und volksgefährdenden Wühlerei erkannt hatte, an der Seite Adolf Hitlers sich vor der Feldherrnhalle dem Geschoßregen Irregeleiteter entgegengestellt. An der Seite Hindenburgs hatte Ludendorff, vom 29. August 1916 ab gesamtverantwortlich für die deutsche Front, im Angriff und in der Abwehr Gewaltiges geleistet.„Wieder, immer wieder hat er das Vaterland gerettet“, hat einmal ein französischer General von dem Feldherrn Erich Ludendorff gesagt und hinzugefügt.„und wenn Deutschland schließlich doch zum Ruin gekommen ist, so geschah es einfach, weil sein Ratschlag nicht befolgt wurde." Ludendorffs Ratschlag aber gipfelte darin, dem Vernichtungswillen des Feindes die totale Kraft des deutschen Volkes entgegenzustellen. Seiner Forderung entspricht der totale Krieg, zu dem Deutschland sich jetzt bekennt. Wenn es um das Schicksal des Vaterlandes geht, dann muß ein Volk, Männer und Frauen, alles einsetzen für den Sieg. So ist Erich Ludendorff für uns die wir erneut inmitten eines furchtbaren Weltbrandes stehen, nicht tot, sondern sein Vermächtnis lebt fort in uns, und jeder, der tapfer und unerschrocken kämpft, der unermüdlich arbeitet, jeder, der sich in Disziplin den Kriegsnotwendigkeiten fügt, erfüllt das Vermächtnis des Feldherrn Erich Ludendorff. Alwin Schaver. auf Sause nach Seelenten 100 Prozent Gefahrenzulage und mehr sollen locken DRB Stockholm, 8. April. In den Vereinigten Staaten steht man hinsichtlich Bemannung der neugebauten Schiffe ernsthaften Schwierigkeiten gegenüber. Der Londoner„Daily Telegraph“ zitiert einen Bericht des Newyorker„Wallstreet Journal“, in dem es heißt, daß im Laufe dieses Jahres 80000 Seeleute neu in die Handelsmarine ausgenommen werden müßten. Besonders groß sei der Mangel an Ingenieuroffizieren. so daß die Ausbildungszeit für diese auf die Hälfte herabgesetzt worden ist. Um die Matrosen anzulocken die angesichts der hohen Versenkungsziffern durch deutsche U=Boote keine Lust verspüren, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, ist die Besoldung stark erhöht worden. Während für Küstenfahrten eine Zulage von 40 Prozent, für Ueberseefahrten von 100 Prozent gezahlt wird. erhält jedes Besatzungsmitglied für eine Fahrt in den Südpazifik. ins Mittelmeer oder nach Murmansk eine weitere Zulage von 25 Schilling ie Tag. Wenn das Schiff während eines Luftangriffes in einem Hafen liegt werden außerdem zusätzlich 31 Pfund gezahlt. auch wenn das Schiff nicht beschädigt wurde. Wendung zum Schlechten DRB Genf, 8. April. Die„New York Times“ vom Mittwoch schreibt:„Die gestrige Erklärung des Marieministers Knox, die Schiffsverluste im Atlantik hätten eine Wendung zum Schlechten genommen, ist eine unbedingt notwendige Ermahnung daß unsere erste Front nicht in Tunesien sondern auf dem Qzean liegt der uns von unseren Truppen trennt. Dort wird der Krieg gewonnen oder verloren werden. Lord Hankey gegen die Geheimhaltung der Schiffsverluste DNB Genf. 8 April. Unter der Ueberschrift „Das Dilemma der Geheimhaltung“ äußerte sich Lord Hankey(verschiedentlich und insbesondere während des Weltkrieges 1914=18 Mitglied des Reichsverteidigungsausschusses und noch 1940 Mitglied der britischen Regierung als Kanzler des Herzogtums Lancasker, die schriftleitung“ in der Londoner Wochenzeitung Sunday Times“ vom 4. April zur Frage der Veröffentlichung oder Geheimhaltung der britischen Schiffsverluste. Diejenigen die sich für die Geheimhaltung aussprächen begründeten das mit dem Hinweis, man dürfe dem Gegner keine für ihn wertvollen Informationen in die Hände spielen. Dagegen sei aber gelitend zu machen, daß die Bekanntgabe von Gesamtverlusten, die sich auf einige Jahre und weiter zurückliegende Zeit bezogen, den Achsengegnern nicht schade und dem Feind nichts nütze. Das einzige, was den Gegner interessiere sei zum Beispiel ob seine U=Boot=Kampagne Erfola habe. Hierüber unterrichteten ihn aber bestimmt seine eigenen U=Boot=Kommandanten sehr ausführlich. Ein ziemlich vollkommenes Bild könne er sich dann machen, wenn die Berichte der UBoot=Männer mit den Presse= und sonstigen Meldungen aus neutralen Ländern, den Rundfunknachrichten feindlicher Sender sowie den Erklärungen führender englischer und amerikanischer Persönlichkeiten verglichen würden. Deshalb tue die Regierung in jedem Falle gut daran, so meini Lord Hankey, wenn sie das Volk über den äußersten Ernst der Lage auf See nicht im unklaren lasse. Stoßseufzer eines englischen Admirals DRB Lissabon, 8. April. Der konservatioe Unterhausabgeordnete und Leiter des englischen Marineinformationswesens Admiral William James, erklärte in einer Rede vor der Royal Empire Society nie zuvor in der Kriegsgeschichte sei es so außerordentlich schwierig gewesen die nach England führenden wege unter Kontrolle zu halten wie heute. Die U=Boot=Gefahr habe ein ungeahntes Ausmaß angenommen Er Admiral James. glaube zu allem nicht, daß es den Anglo=Amerikanern in diesem Kriege gelinge, eine Erfindung zu machen, die die U=Boot=Bedrohung ausschalte. Drei Führe Nerwegen Die Bastion Europas im hohen Norden Von Kriegsberichter Heinrich Rodemer PK. In diesen Tagen ist es drei Jahre her. seit Norwegen dem englischen Zugriff entzogen wurde. Viele Einzelheiten dieses kühnen Feldzuges sind noch in frischer Erinnerung. Was in der Zeit nach dem Kampf geschah, ist weit weniger bekannt. Zwar weiß man in der Heimat: von hier aus starten Krieasschiffe und Flugzeuge vernichtende Angriffe auf feindliche Geleitzüge. Aber die stillen Leistungen der Heerestruppen sind selten in die Oeffentlichkeit gedrungen. Wer kann auch nur annähernd abschätzen wieviel Kopfzerbrechen, Schweiß und Entbehrung es gekostet hat und immer noch kostet, eine wildzerklüftete Front zu befestigen, die sich— alle Fiordeinschnitte mitgerechnet— über eine Länge von 17000 Kilometer hinzieht? Am Anfang war— von den wenigen norwegischen Batterien abgesehen— nichts da außer sprödem Fels und saugendem Moor. Heute liegt über der Küste eine lange, lange Kette ausgebauter Der Stadtrat von Sevilla beschloß, die Goldene Medaille der Stadt Sevilla dem spanischen Staatschef General Franco zu verleihen. Die feierliche Ueberreichung dieses Ehrenzeichens wird bei dem nächsten Besuch des Caudillo in Sevilla stattfinden. Un der Ostsreutin ungenienleiklatse Neue Stellungen an der tunesischen Südfront planmäßig bezogen Neue Ritterkrenzträger DRB Berlin, 8. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes in der H=Panzergrenadierdivision„Totenkopf“ an st=Hauptsturmführer Walter Reder. Bataillonsführer, und H=Hauptsturmführer Lino Masarie, Führer der Aufklärungsabteilung. Der Führer verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe. Reichsmarschal! Göring das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an D m.u„ Sammemt Generalmajor Reimann. Kommandeur einer Flakdivision, und an g..gghahzis, Hauptmann Schumann, Staffeirapiran in einem Jagdaeschwader. Der Führer verlieh weiter das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an„ Major Waldemar v. Knoop, Kommandeur einer Radfahrabteilung:. Hauptmann Fritz Schutt, Führer eines Grenadierbataillons:„„ Oberschirrmeister Emil Voat, i. d. Stabskompanie eines Panzerarenadierregiments; Feldwebel Kurt Dix. in einem Grenadierregiment: 2#hilline P Leutnant Johannes Schillina, Augführer in einem Infanteriebataillon. Neue griechische Regierung DRB Athen, 8. April. Die Regierung des Professors Logothetopoulos ist zurückgetreten. Der griechische Politiker Joannis Rhallys bildete eine neue Regierung. Die neue Ministerliste lautet: Ministerpräsident Joannis Rhallys der gleichzeitig auch die nationale Landesverteidigung und das Versorgungsministerium übernimmt. Justizministekium: Pournaras er übernimmt auch das Wirtschafts= und Arbeitsministerium. Kultusministerium: Lunaris der auch das Ministekium für soziale Fürsorge übernimmt. Innenund Sicherheitsministerium: Tawularis gleichzeitig auch Verkehrsminister. Finanzminister: Würontlos. Eden lädt Hull ein DNB Stockholm, 8. April. Eden teilte im Unerhaus mit daß er Cordell Hull eingeladen habe, England einen Besuch abzustatten „zu jeder Zeit, die ihm genehm erscheine“. Wie der Sender Teheran bekanntgibt, ist ein ##terer Nordamerikaner an leitender Stelle in bediranische Nationalbank eingetreten. DNB Aus dem Führerhauptquar= tier, 8. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront herrschte im allgemeinen Ruhe. Einzelne feindliche Angriffe am KubanBrückenkopf und am mittleren Donez wurden abgewiesen. 1.5. An der tunesischen Suofront leisten deutsche und italienische Truppen dem mit großer Ueberlegenheit angreifenden Feind zäh Widerstand. Durchgebrochene feindliche Panzerkräfte wurden in erbitterten Kämpfen zum Stehen gebracht und Umfassungsversuche vereitelt. Neue Stellungen wurden planmäßig bezogen. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt scheiterten mehrere feindliche Vorstöße verlustreich für den Gegner. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage kriegswichtige Ziele auf der Insel Wight an der englischen Südostküste an. Harter perte„. sigung in Tunesien Acht Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen DRB Rom, 8. April. Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: In Tunesien stellen sich die Streitkräfte der Achse in hartem Verteidigungskampf dem starken Ansturm des Feindes der sich auch auf den nördlichen Sektor der Front ausgedehnt hat, zäh entgegen. Die Schlacht geht weiter Italienische und deutsche Jäger schossen im Luftkampf acht Flugzeuge ab. Gestern nachmittag warfen feindliche viermotorige Flugzeuge Spreng= und Brandbomben auf Palermo wo an einigen Gebäuden in den Außenbezirken unhedeutende Schäden angerichtet wurden. Zwei Flugzeuge wurden eines von unseren Jägern und das andere von der Bodenabwehr, abgeschossen und stürzten in der Nähe von Cap Galbo und Mongerbino ins Meer. Unter dem Druck von ASA Bolivien zur Kriegserklärung an die Dreier= paktmächte gezwungen DRB Berlin, 8. April. Nachdem Bolivien in völlige Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten von Amerika geraten ist, ist es anläßlich des Besuches des USA=Vizepräsidenten Wallace gezwungen worden, den Mächten des Dreierpaktes den Krieg zu erklären. * FA E E Sethteten.= im gics Leichn.: Kriegsberichter Kreischmann=Al. 85) stieten Der Geist des Volkes ist in entscheidender Stunde der Geist des Heeres, das ist die ernste Erfahrung des Weltkrieges Ludendorff. Stellungssysteme und schwer bewaffneter Stützpunkte. Ihre Zahl hat vor allem im letzten Jahr erheblich zugenommen. Immer neue Batterien wurden heraufgebracht. Abteilungen schwollen zu Regimentsstärke an. Aber auch Größe und Stärke der Befestigungen wuchsen. Festungspioniere und Männer der Organisation Todt haben gewaltige Anlagenerrichtet, und neue sind im Bau. Drei Jahre lang, zeitweise Tag und Nacht, brach sich das Echo Hunderttausender von Sprengungen an den Bergwänden. Während Pioniere und Kanoniere die Geschützbettungen in den Granit meißelten, die Nachrichter sich abmühten, das dünnmaschige Leitungsnetz zu verdichten, zogen Gebirgsjäger= und Grenadierregimenter. Bau= und Festungsbataillone noch während des Baues ihrer bescheidenen Quartiere breite Straßenbänder in zahllosen Windungen über Hänge und Fielle. Tausende von Kilometer weit, bis an das Dach Europas. Und wenn man heute von Oslo nach Kirkenes im Kraftwagen fahren kann dann ist es ihr Verdienst. Weiter entfernt als die Grenze Aegyptens Auch was der Nachschub, besonders im hohen Norden, geleistet hat, kann erst später einmal erschöpfend berichtet werden. Wer dieses Land nicht kennt, hat keine Vorstellung von seinen Entfernungen. Norwegen, so meint man, ist doch nicht weit von Deutschland. Man braucht nur über das Skagerrak zu fahren. Wer aber weiß, daß droben am Eismeer Regimenter in öden Stellungen hausen, die von der Reichsgrenze weiter entfernt sind, als die Grenze Aegyptens? Wer weiß, daß sich nördlich Narvik Stellung an Stellung reiht auf einer Strecke, die größer ist, als die gesamte Westfront war? Dieser Vergleich der Luftlinie besagt noch wenig. Es gibt ja längs der Polarküste keine Eisenbahn, und die Polarstraße ist nirgends eben oder gerade, dafür aber von zahlreichen Fiorden unterbrochen. Und wenn der Sturm schäumende Wogen in die Fiorde veitscht, muß man manchmal tagelang warten. bis die Fähre übersetzt. Nur wer gesehen hat wie selbst die Schneepflüge unter der weißen Decke verschwinden, kann Raum und Zeit in dieser Front einschätzen. Auch der Seeweg in ruaisch und oft voll gefährlicher Minen. Da kann man nicht nach der Uhr rechnen, sondern allenfalls nach dem Kalender. Was im Reich in einer Woche bewältigt werden kann, braucht hier einen Monat und manchmal noch länger. Unter solchen Umständen mußte alles, aber auch alles nordwärts geschafft werden. Schon das alles wäre genug zum Beweis, daß das Leben des Soldaten in Norwegen so hart ist wie der Fels, den er zur Festung formte. Aber es ist noch nicht alles. Hinzu kommt etwas sehr Wichtiges, etwas, wovon selten gesprochen wird: Der Kampf gegen Einsamkeit und Eintönigkeit. Und in diesem stummen Kampf haben Offizier wie Mann eine Seelenstärke offenbart, vor der die Heimat sich tief verbeugt. Sie halten Wache in weltverlorenen Stützpunkten. Auf kahlen Inseln. wo nur der Verpflegungskutter anlegt, in schmalen Fjorden, an deren Steilwänden Fallböen herabjagen in Leuchttürmen, die der Sturm um heult. Im Sommer regnet es oft, im Winter toben Schneestürme. Und der Winter ist lang und nach Norden zu wird er, immer länger Ueber dem Polarkreis streift während zweier endlos scheinender Monate kein Strahl de: Sonne die Hauben und Häupter der Berge. In Lappland drücken Eishagel die Temperatur bis auf minus 52 Grad herab. Da sitzt man während der Freizeit wie ein Gefangener in seiner engen Stube. 50 Mann um zwei stinken de und zischende Karbidlampen. In solchen Stunden ringt man mit der eige nen Seele. Immer reißt ein Kamerad den an deren aus der drohenden Dumpfheit. Einer zeichnet, ein anderer bastelt, ein dritter schnitzt ein vierter liest vor und lockt zur Diskussion Wieder andere sind bemüht, in ihrem Bern sich theoretisch weiterzubilden oder Verg ins Gedächtnis zurückzurufen. Viele Eir führer helfen ihnen dabei, wie auch die ungsoffiziere die Rundfunkempfänger und Millionen Bücher verteilen. Schußbereit auf Feindwacht Zehntausende haben nun den dritten Winter in diesem Lande erlebt. Sie haben längst gelernt, was im bürgerlichen Leben keiner lernen will: warten. Sie warten geduldig auf Briese von ihren Lieben, sie warten, wenn sie in Urlaub fahren, geduldig auf einen Kutter, der sie zu einem Hafen mitnimmt, wo sie seit langer Zeit wieder einmal Eisenbahnschienen sehen, und sie warten ebenso beharrlich— auf den Feind. Abet warten beoeutet nicht faulenzen. Auch wenn die Divisionen des Heeres nach dem Kampf um Norwegen nicht mehr zum Schuß gekommen sind, so sind sie doch schußbereit. Der tägliche Dienst und häufige Uebungen erhielten sie schlagkraftig. Durch viele neue Ver bände und Waffen wurden sie erheblich verstärkt. Im Bewußtsein dieser Stärke nehmen sie die britischen Drohungen gelassen zur Kenntnis. Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet H=Obersturmbannführer Kumm DNB Aus dem Führerhauptquar tier. 8 April. Der Führer verlieh am 6. 4. dem„=Obersturmbannführer Otto Kumm, Regimentskommandeur in der=Panzergrenadierdivision„Das Reich“ das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und richtete an ihn folgendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres beldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 221. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Adolf Hitler.“ Mit ½=Obersturmbannführer Otto Kumm erhält ein stets zu letztem Einsatz bereiter junger Regimentskommandeur der Waffen= das Eichenlaub, ein treuer Nationalsozialist und F=Mann aus der Kampfzeit, der seit 1939 in allen Feldzügen Proben höchster soldatischer Bewährung vor dem Feind abgelegt hat. Nachdem Kumm bereits im vorigen Winterfeldzug für hervorragende Tapferkeit und entschlußfreudige Führung das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhalten hatte, hat er sich in den Abwehr= und Angriffskämpfen dieses Winters im Südabschnitt der Ostfront als Kommandeur des ½=Panzergrenadierregiments„Der Führer“ erneut besonders ausgezeichnet. In zwei Fällen faßte er unter schwierigsten Verhältnissen selbständig entscheidende Entschlüsse die zur Abschnürung und Vernichtung erheblicher Feindteile führten. In diesen Situationen waren die nach harten Kämpfen erzielten Erfolge in erster Linie dem zähen Vorwärtsdrang und dem dauernden Einsatz des Regimentskommandeurs Kumm. dem richtigen Erkennen der Lage und den blitzschnell gegebenen Befehlen zum Ansatz der Einheiten zu verdanken. Durch seine Führung und Haltung war Kumm seinen ½=Männern ein Vorbild an Tapferkeit dem sie begeistert nacheiferten. Kumm wurde am 1. 10. 1909 in Hamburg als Sohn des Kaufmanns Eduard Kumm geboren. Nach Besuch der Oberrealschule bis zur Sekundareife erlernte er das Schrinetzerhandwerk das er bis zu seinem aktiven Eintritt in die“ ausübte. Seit 1930 ist Kumm Mitglied der NSDAP. Im September 1936 erfolgte in der Waffen= seine Beförderung zum Hauptsturmführer. Im Westfeldzug übernahm Kumm nach Verleihung des Eisernen Kreuzes Halif Aeschufse in einer Nacht Nachtjäger aus dem Rheinland im Kampf mit Britenbombern Von Kriegsberichter Joseph Kreutz DRB...(PK.) Ueber den Dächern westdeutscher Städte heulen die Alarmsiremen. Es geht auf Mitternacht zu. Die meisten Menschen merden ans dem erston Schlaf gerissen Schlafwerden aus bem ersten Schiaf gerissen. Sihstalf. trunken schlüpfen sie in die bereitgelegten Kleider. Dann greisen sie nach den Koffern mit der notwendigsten Habe, die man zum nackten Leben braucht Vielleicht nehmen sie auch noch eine Thermosflasche mit heißem, aber dünnem Kaffee. Der Alarm kann länger dauern, und im Luftschutzraum wird es bald kühl. Kurz darauf schlürfen im Treppenhaus die müden Schritte der Schutzsuchenden. Langgedehntes Gähnen leises Sprechen. Unzufriedene Laute aus Kinderkehlen. Draußen, wummern die ersten Flakgeschütze los 1. und 2. Klasse die Führung des Bataillons 1. und 2. Klasse die Führung des Bataillon an dessen Spitze er sich als Sturmbannführer auch im Ostfeldzug wiederum bewährte Im Winter 1941=42 erwarb er sich das Deutsche Krenz in Gold und das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes. Nachtjäger sind gestartet Wie sehr weiß jeder Soldat vor den Grenzen des Reiches um dieses Leid der Heimat. Sie setzen alles ein, um es zu mildern. An ihrer Spitze die Nachtjäger. Lange sind sie schon gestartet. Der Kampf an der Front des Nachthimmels ist entbrannt. In dieser Nacht soll einem Wackeren ein großer Sieg gelingen. Es ist der 24jährige Staffelführer in einer Nachtiggdgruppe. Leutnant August Geiger der von der nationalpolitischen Erziehungsanstalt aus sich als Freiwilliger zur Luftwaffe meldete und Nachtjäger wurde Als Sohn eines Schriftstellers wohnt er in Weilburg a. d. Lahn, ist also selbst ein Sohn des luftbedrohten Gebietes. „Kraftstrotzend vom Urlaub zurück“ Am Nachmittag erst hatte er sich bei seinem Kommandeur mit den Worten zurückgemeldet: „Kraftstrotzend aus dem Urlaub zurück!“ Nun, in der darauffolgenden Nacht sitzt er am Steuer seines Flugzeuges und jagt den Tommy. der mit starken Kräften zum Terrorangriff angesetzt hat. Die Nacht ist dunkel. In großer Hohe durchkreuzt Leutnant Geiger„ suchend seinen Raum. Die einzige Verbindung mit der Welt ist die substanzlose Leiter der Aetherwellen. Gespannt lauschen Flugzeugführer und Bordfunker auf jeden Ton, den schnarrend die Kopfhörer von sich geben. Als Auftakt zwei Wellington=Bomber Es dauert nicht lange, da sieht Leutnant Geiger seinen ersten Gegner vor sich. 14 Britenbomber hat er bis jetzt bezwungen Er hat also seine Erfahrungen in härtesten Kampfen sammeln können. Immer näher drückt er sich an den Feindbomber heran. Ein geübter Blick durch das Visier— die Maschinengewehre rattern die Kanonen puppern. Der Angriff beweist die Meisterschaft des Nachtjägers. Schon steht der Wellington=Bomber in hellen Flammen, kippt kurz darauf nach unten ab und schlägt zerschellend auf. In kurzen Abständen zischen die Stichflammen der explodierenden Bomben hoch. Zu allem Ueberfluß glaubt ein später einfliegender Tommy seinen Vorrat an Brandbomben über das brennende Wrack seiner Kameraden abwerfen zu müssen, anscheinend in der Meinung, ein nennenswertes feindliches Objekt brenne da unten. Diese Brandbomben haben in der Heimat keinen Schaden mehr angerichtet. Der erste Sieg ist kaum gemeldet, da hat Leutnant Geiger eine zweite Wellington aufgespürt. Auch dieser Bomber stürzt nach einem Angriff brennend in die Tiefe. Kampf aufgepeitscht, beruhigen sich allmählich. An den Rändern der Kopfhaube beißt der trockene Schweiß. Der Bordfunker wechselt die leeren gegen die vollen Munitionstrommeln. Es ist wieder alles klar zwischen Glasgehäuse. Arweimaturenbrett und Funkgerat, alles klar zu 1 terem Kampf in der Riesenweite des Nachthimmeis. M Mp Es ist nicht vergevens. Im sahlen Mondlicht tauchen plötzlich die riesigen Konturen eines viermotorigen Halifax=Bombers auf. Dieser Kampf wird schwerer werden. Nach allen Seiten. nach unten und nach oben kann sich dieses Ungetüm verteidigen. Genau erkennt der Nachtjäger die gute Trefferlage; ein Motor brennt leicht Ein zweiter schneidiger Angriff, dann reicht es auch für diesen Brocken. Die riesigen Stichflammen die von der Aufschlagstelle kurz darauf aufblitzen, erhellen weithin die Nacht. Die Jagd am Nachthimmel dauert an. Der nächste Feind, den der Leutnam zu Gesicht bekommt, ist ein Bomber neuester Bauart vom Muster Lancaster Die Abwehr dieses Bombers ist stärker. Der Angriff auf einen solchen Gegner erfordert ebenso kühne Ueberlegung wie Draufgangertum. Das Moment der Ueberraschung muß ausgenutzt werden, und das gelingt dem schneidigen Nachtjäger. Nach dem ersten Angriff hüllt sich der Koloß in Flammen und stürzt brennend in die Tiefe. Anerschütterlicher AngriffswillIn einer Bilanz der Winterschlacht stellte einer Generalleutnant ##ttmar dieser Tage fest daß die Operationsfahigkeit, die Kampftüchtig. keit und das Kampiverfahren der Sowiets die Feuerprobe nicht bestanden haben. Moskau setzte in der Tat seine ganze Hoffnung auf seine Ueberzahl an Menschen und zum Teil auch an Kampfmitteln. Die deutsche Führung und die deutschen Soldaten haben jedoch durch ihre Kühnheit ihre Tapferkeit und ihre Elastizität verhindert, daß diese Geistlosigkeit Triumphe feierte. Sie haben dem Feind schwerste Verluste beigebracht an Menschen sowohl wie an Material und vor allem an Pansern und an Flugzeugen und so dafür gesorgt. daß die deutschen Abwehrerfolge im Osten sich in der Zukunft auswirken müssen. Der gleiche unerschütterliche Kampes: und Anariffswille, der die Soldaten unseres Ostheeres bescelt ist auch lebendia in den Besatzungen der deutschen Unterseeboote, die dem Feind einen schlimmen Frühlingsbeginn beschert haben. Die schiffe mit 102000 BRT, die in den ersten Kurvenkampf am Nachthimmel Vier Gegner sind auch von anderen Kameraden schon in einer Nacht abgeschossen wordo:"“ och nicht Dieser groseo Schlag sollts den, funf noch nicht. Dieser grom Schun sollte Leutnant Geiger in dieser Nacht gelingen. Wieder ist es ein Lancaster=Bomber. Es muß sich um eine erfahrene Besatzung handeln, die den Nachtjäger noch vor dem Augriff entdeckt hat. Wild kurvt der feindliche Stahlvogel hin und her Seine vier Motoren geben her was sie herzugeben vermögen Das wendige Flugzeug des deutschen Nachtjägers ist jedoch unerbittlich. Leutnant Geiger verliert sein Opfer nicht aus den Augen. Der feindliche Bordschütze schießt wie wild Geschickt weicht der deutsche Nachtjäger dem Abwehrfeuer aus. kein Treffer erreicht ihn. Immer wilder wird der Kurvenkampf. Lauernd beobachtet Leutnant Geiger den Feind und wartet auf den Bruchteil von Sekunden, da sich der Gegner eine Schwäche gibt Wieder reißt der andere seinen Riesenvogel in die Kurve. Das war sein Tod! Der deutsche Nachtjäger erkennt die ganze Breitseite des Gegners. Alle Rohre spucken ihre verderblichen Geschosse, die den Riesenleib des britischen Bomber= zersprengen Bald darauf kippt das brennende Wrack in die Wolkendecke und zerschellt am Boden Nach einer Pause drei Viermotorige Nun folgt eine längere Pause Der stickige Pulverrauch, der träge in der Kabine lagert, zieht langsam ab. Die Nerven, vom zweifachen Fünf Nachtbomber Ueber den Dächern westdeutscher Städte heulen wiederum die Sirenen: Entwarnung! Eifriger als votdem greifen wieder alle nach den Koffern und hasten die Treppen hinauf. Keine Minute des kostbaren Schlafes will man versäumen Ein arbeitsreicher Taa folgt bald dem vergangenen. Leutnant G. ist gelandet. Er schildert sein Kampferlebnis, äußerst sachlich zwar aber die gErregung und Freude über den Erfolg kann er nicht verbergen Seinem bedingungslosen Einsatz war der Erfolg in dieser Nacht nichts schuldig geblieben. Fünf britische Nachtbomber und über 30 Mann fliegendes Personal— er bucht sie zu seinen Erfolgen, der Feind muß sie abbuchen! Der junge Flieger vollbrachte mit diesem Sieg den bisher größten Einzelerfolg eines deutschen Nachtjägers. Eichenlaub für Abwehr der Offensive nordwestlich Orel DNB Berlin, 8. April. Generallentnant Hans=Karl von Scheele hatte bereits im Westfeldzug als Oberst und Kommandeur eines Grenadierregiments das Ritterkreue des Eisernen Kreuzes für den Vorstoß über den Rhein—Marne=Kanal und die Wegnahme von Nancy erhalten. Als Kommandierender General eines Armeekorps hatte er ein besonderes Verdienst an der Abwehr des heftigen feindlichen Durchbruchsversuches nordwestlich Orel. Den mit starken Kräften und zahlreichen Panzern geführten und durch massierte Artillerie und Schlachtflieger unterstützten Angriffen der Sowiets leistete Generallentnant von Scheele mehrere Tage lang entschlossenen Widerstand. bis er mit neu herangeführten Kräften die bolschewistische Offensive endaüttig zusammenschlug. Immer wieder erschien er im Augenblick größter Gefahr in der vordersten Linie unterrichtete sich über die Lage. spornte durch sein Beispiel die Soldaten zu höchster Leistung an und faßte auf Grund der an Ort und Stelle gewonnenen Kenntnisse selbständige Entschlüsse durch die schwierige Lagen wiederholt gemeistert wurden. Für seine hervorragende Haltung in diesen Abwehrkämpfen wurde ihm vom Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit folgendem Telegramm verliehen: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 217 Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler" Generalleutnant Haus=Karl von Scheele, am 23. 5. 1892 als Sohn des Oberstleutnants Albert von Scheele geboren, besuchte die Gymnasien zu Goslar und Weimar und trat nach Ablegung der Reifeprüfung in das Garde=Grenadier= Regiment 3 ein, in dem er 1912 zum Leutnant befördert wurde. Im Weltkrieg wurde er mit dem Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern ausgezeichnet. Nach 1918 tat er Dienst in der Reichswehr wurde 1938 zum Oberst befördert und 1939 zum Kommandeur eines Infanterieregiments ernannt. Alte Kohlenkarten nur noch bis 30. April gültig DNB Berlin, 8. April. Der Reichsbeauftragte für Kohle hat in einer weiteren Ausführungsverordnung zur Hausbrandversorgung bestimmt. daß alle Reichskarten für Kohle, die bis 31. Marz 1943 ausgegeben wurden, mit dem 30. April 1943 i“ Gültigkeit verlic Npell 1995 ihre Guttigleit Perlieren Reichskarten für Kohle Ausgabe C und Di werden auch im Kohlenwirtschaftsjahr 1943/41 ausgegeben. Der Reichsbeauftragte stellt gleichzeitig klar, daß Verwandte, die in einem Haushalt der Verbrauchergruppe 1 ausgenommen werden. in der Regel nicht als Untermieter mit Sonderanspruch auf Kohle gelten. Abweichend hiervon ist aber zu entscheiden, wenn es sich um eine Ehefrau mit einem oder mehreren Kindern handelt, deren Ehemann Wehrdienst leistet. Runndse in Schiamm und Meraft abgewiesen- Erfolgreiche Stoßtruppunternehmungen DNB Berlin, 8. April. Tauwetter und starke Niederschläge behindern an der Ostfront fast alle Unternehmungen. In vielen Abschnitten sind Bewegungen abseits der festen Straßen oder befestigten Wege unmöglich. Das Gelande ist weithin in eine unübersehbare Sumpffläche verwandelt. Unter grozen Schwierigkeiten wird die Versorgung der Truppe mit Verpflegung und Munition durchgeführt Das sind die Umstände, unter denen die augenblicklichen örtlichen Vorstöße und Abwehrkämpfe beurteilt werden müssen. So griffen die Bolschewisten am 7. 4. frühmorgens im Ostabschnitt des Kuban=Brükkenkopfes mit starker Artillerieunterstützung in Regimentsstärke an wurden jedoch nach harten Kämpfen zurückgeschlagen. Auch weitere Vorstöße im Laufe des Tages scheiterten unter hohen Verlusten. Im Nordabschnin zersprengte Artillerie Bereitstellungen des Feindes in Stärke bis zu 6000 Mann Wahrend der Versuch einer Sowjet=Kompanie, in unsere Stellungen einzudringen, abgewiesen wurde hatte ein eigenes Stoßtruppunternehmen den gewünschten Erfolg Bei gewaltsamer Aufklärung eines deutschen Kampfverbandes an der Mius=Front zerstörten die Grenadiere mehrere Bunker und starke Widerstandsnester in den Bolschewistenstellungen und kehrten mit guten Erkundungsergebnissen zurück. An der Eisenbahnstrecke von Tichorez nach Krapotkin erzielten Kampfflugzeuge an vielen Stellen Volltreffer auf den Gleisanlagen und zerstörten im Bahnhof Krapotkin, zahlreiche Güterwagen Der feindliche Nachschubverkehr. Bahnlinien Bahnhofsanlagen. Lagerschuppen und Truppenausladungen im Südabschnitt der Ostfront waren während des ganzen Tages das Ziel weiterer Kampf= und Zerstörerstaffeln. Am mittleren Donez säuberten unser. Soldaten das am Vortage gewonnene Gelände der Flußschleife von versprengten Feindresten. Die Bolschewisten hatten allein hier 223 Tote eingebüßt Mehrere Angriffe im Raum südlich Isjum scheiterten an der unverminderten Aufmerksamkeit der deutschen Abwehr. Zur Verbesserung des eigenen Frontverlaufs südwestlich Wiasma warf ein Stoßtrupp einer Infanteriedivision die Bolschewisten aus ihrer den Abschnitt beherrschenden Stellung, zerstörte 12 starke Bunker und besetzte eine Ortschaft die bisher den Sowjets gedient hatte. Nach dem Verlust von über 50 Toten, zahlreichen Verwundeten und Gefangenen gaben die Sowicts ihren Widerstand auf. Durch zusammengesaßtes Gewehr= und Maschinengewehrfeuer brachten Angehörige des 2. Bataillons eines Grenadierregiments einen schweren seindlichen Bomber zum Absturz. An der Eisenbahnstrecke von Walniki nach Kursk bekämpfte die Lustwaffe zahlreiche Bahnhöfe, dehnten Bränden führten, verursachten auch empfindliche Zerstörungen der Gleisanlagen. An der nördlichen Front fanden keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt. Zwei Panzerkampfwagen der Sowjets, die gegen unsere Stellungen südlich des Ladogasees vorfühlten. wurden von Panzerjägern zur Strecke gebracht. Schwere Artillerie des Heeres nahm einen feindlichen Panzerzug. Bahnanlagen und ein Elektrizitätswerk in Leningrad unter wirksames Feuer. Im Kandalakscha=Abschnitt wiesen Grenadiere ein durch starkes Artilleriefeuer vorbereitetes Stoßtruppunternehmen der Bolschewisten in Stärke von zwei Kompanien erfolgreich ab. An der Liza und der Fischer=Halbinsel sprengten Stoßtrupps mehrere feindliche Kampfstände, wobei die Sowjets über 80 Mann an Toten und Verwundeten verloren. im Verlauf einer großangelegten E bekämpfte die Lustwaffe zahlteng Bahnhöse, operation die Hauptstreitmuch, des Feindes Die gutliegenden Bombentreifer die zu ausge.“ längs dem Mayu=lunz an und vernichte Warum de Jaulle nicht reisen durfte War ein Anschlaa auf Giraud geplant? DNB Bukarest. 8. April. Die Agentur Rador berichtet aus Lissabon: Die überraschende Absage der Reise de Gaulles nach Afrika durch General Eisenhower hat nach Nachrichten aus Lissabon jetzt nähere Aufklärung gefunden. Danach habe General Eisenhower in letzter Stunde von einem bereits bis in alle Einzelheiten vorbereiteten Anschlag auf Giraud erfahren, der in dem gleichen Augenblick abreisen sollte, in dem de Gaulle den Boden Französisch=Nordafrikas betreten würde. Im Lager de Gaulles soll man davon überzeugt gewesen sein, daß ein plötzlicher Ausfall Girauds im Augenblick des Eintreffens de Gaulles in Afrika diesem automatisch die ganze Macht in die Hand gegeben haben würde. Nach Mitteilung aus der gleichen Quelle hat das britische Informationsministerium Verbreitung dieser Erklärung für Eisenhowers brüskes Verhalten de Gaulle gegenüber strikt gesperrt sich aber gleichzeitig ausdrücklich geweigert diese Version zu dementieren. Der japanische Sieg an der indisch=burmesischen Grenze DRB Tokio, 8. April. Die Verlautbarung des Kaiserlichen Hauptquartiers über den Sieg an der indisch=burmesischen Grenze hat folgenden Vortlaut:., Gun 9 „Verbände der japanischen urmec, die seit der zweiten Hälfte des Dezember vergangenen Jahres im Gebiet nördlich Akyab in der Nähe der indisch=burmesischen Grenze gegen zwei britisch= indische Divisionen operierten, nahmen Anfang März die Offensive wieder auf und griffen Verlauf einer großangelegten Eznkrettunge; Tagen des April in der„Dönitz=Offensive“ voll beladen in den Wassern der Meere versunken sind machen die Tonnageschwierigkeiten des Feindes noch größer, zumal sich unter den vernichteten Schiffen auch Spezialfahrsenge wie Kühlschiffe und Tanker, befinden. deren Ersatz hüchst schwieria ist. So ist es interessant einmal darauf zu verweisen, daß seit Kriegsbeginn durch die Kampfhandlungen Deutschlands Italiens und Japans allein 56 Millionen BRT Tankertonnage vernichtet worden ist. Was das bedeutet, ersieht man so recht wenn man sich vor Augen führt, daß die Tankertonnage der Welt am 1. September 939 rund 11.4 Millionen BRT betrug, von der 6.1 Millionen BRT auf England und Nordamerika entfielen. Somit sind bereits nem Zehntel der britisch=nordamerikanischen Tankertonnage und gut 50 Proz. der Tankertonnage der Welt zerstört worden. Von den 919 Tankern. die England und Nordamerika im Herbst 1939 zur Verfügung hatten, ruhen heute 770 auf dem Grund des Meeres überzogen von Algen und Seetang. Tanker aber sind für den Feind mit das# und O seiner Kriegführung. weil sie den notwendigen Brennstoffbedarf ihrer Rüstungsindustrie und ihrer Streitkräfte heranführen müssen. Es ergibt sich also, daß unsere Unterseeboote durch ihre seemännischen Fähigkeiten und ihre soldatische Tapferkeit einen wirksamen Beitrag zur Vernichtung des Feindes leisten. Terror auf eigene Kosten Den kriegsentscheidenden Schlägen der demschen Wehrmacht hat der Feind auch weiterhin nur Ablenkungsmanöver, mißglückte Operationen und sinnlose Terrorakte entgegenzusetzen. Gerade in den letzten Tagen haben die englisch=amerikanischen Mordbrenner in den Wohnvierteln verschiedener Städte große Verwüstungen angerichtet und Not und Leid über die Zivilbevolkerung gebracht. So wurden Terrorangriffe auf die Wohnviertel von Rotterdam. der Stadt Essen Paris und Antwerpen durchgeführt Obwohl verschiedene dieser Angriffe am hellen Tage stattfanden waren es doch nicht die Hafenanlagen von Rotterdam oder Antwerpen, auf die Bomben abgeworfen wurden sondern es waren jene Stadtteile die reine Wohngegenden bilden. Damit haben Engländer und Amerikaner nochmals deutlich gemacht, daß sie mit ihren Luftangriffen keinen militärischen Zweck anstreben, sondern daß sie die Bevölkerung treffen, daß sie Kindern den Tod bringen wollen. Das also sind die Sendboten Roosevelts Mörder die ihre Wut an der Zivilbevölkerung auslassen weil sie der deutschen Wehrmacht im soldatischen Kampf nicht gewachsen sind Letzten muß(ugland dieso aranseme KrioafsthEndes mncland dicie grausame Kriegfühauf eigene Kosten führen Dic deutsche rung Bevölker: rung ist durch Terror in ihrem Kampfnd in ihrer Widerstandskraft nicht zu erschüttern. Gerade in den Städten. die das Ziel britisch=amerikanischer Mordangriffe waren ist jede falsche Objektivität im Nu verschwunden loder: glühender Haß gegen einen Feind auf der die Kriegsgesetze mit Füßen tritt und der vernichtet werden muß, wenn endlich in der Welt ein Zeitalter des Friedens und der Arbeit anbrechen soll Inzwischen hat man aber auch in London begriffen, wie ein Artikel der „Times“ vermuten läßt daß die Bomber die man gegen Frauen und Kinder starten läßt, England in den Kämpfen auf See fehlen. nun einmal die Entscheidung des Krieges heranreift Mordbrenner „Gute Resultate in Antwerpen gezeitigt“ DNB Lissabon, 8. April. Wie die Londoner Presse meldet, berichteten die vom Angriff auf Antwerpen zurückkehrenden britischen Flugzeugbesatzungen einstimmig, daß ihre Angriffe „gute Resultate gezeitigt“ und die abgeworfenen Bomben„mitten im Ziel“ gelegen hätten. Ueber 2000 unschuldige Todesopfer darunter zahlreiche Kinder, das sind die„guten Resultate“ der britischen Mordbrenner. und Schulen und Wohnhäuser waren das„genaue Ziel“ de# sen sie sich jetzt noch höhnend brüsten. Wie sagie doch gestern ein belgisches Blatt:„Welche famie!“ InUeberfall wolf Hitler: man es beabsichtig erischen Menschheit, des Judentums in 9. April 1940: Einr sicherung der Neutra zygieniker Fr. Löff sazillns, starb in Scheffel, Ektehart", in Karls ngolenschlacht bei auf den Privatsekretär des ermordeten Generals Lukoff DNB Sofia. 8 April. Der Privatsekretät des vor einem Monat von Kommunisten ermordeten ehemaligen bulgarischen Kriegsministers General Lukoff Zontschef, wurde am Dienstagabend in Sofia von unbekannten Mannern überfallen und verletzt Es scheint sich um dieselben Täter zu haudeln, die den Mord von Lukoff auf dem Gewissen haben. Das Erdbeben in Schwere Schäden DRB Madrid. 8. April. Die letzten Nach richten aus dem chilenischen Erdbebeg: gebiet besagen, daß besonders im Gebiet der Städte Salamanca Illapel und La große Schäden angerichtet wurden. Außer in Salamanca wurden nach den einlaufen#e## Berichten in der Ortschaft Illapel und qui 80 v. H. der Gebäude zerstört. Alle bahnverbindungen in diesem Gebiet sind unter brochen. pug Stxeiträste, hee ten sie. Die japanischen Streitkräfte säuheg jetzt das Gebiet vom Feinde. Der Oberhe###h haber der im„Burmagebiet kämpfenden der im„Burmagebiet kämpfenden#### ichen Streitkräfte ist Generaentnan Hasalc Kawabe: zetzt ist es 3 Man schaue sich bl uenossen von Schwert verschnupft sind, sie n aß es einem in der perden. Seit Friedr sophie des Schnupfeneenso wie die„Tücke sprachliche Fassung Niesen in eine höher zennoch: man verzich sehen uns um und auch Volksgenossen vo reize verspüren und denken, obwohl die eigentlich geradezu d sie es? Die Antwort und härten sich jetzt tun, für die eine Er einen Schnupfen ode kinischen Beobachtu stellt, daß die Erkä ache bei Darm= und ist die Erziehung zu die Hauptaufgabe de beugen aber heißt K sinden wir unter de und heute auch unte bewegenden Frontso seindlichen Elemente Weil Sporttreiben aushalten und Wasse te#l sind, den Körper Wasser ist eine dop; einwirkung und de tühlung durch Luft auch sie trägt, wenr gernd durchgeführt: bei. Jetzt, wo es d zeit, sich in Licht, L lich abzuhärten, ohn treibung außer ach gangszeit muß mar hitzung oder allzu k Ta - Die Zuteilun gen ist durch eine lungsämter mitgete Spirituosen jetzt er der ordnungsmäßig Verbraucher nicht durchführen. Es ist Ostern jeder Verbr stehenden Spirituo Schwere Str Lebensmittelkarten. ter Zeit in verstärk karten, insbesonder den verschiedenster amtes abgeworfe Lebensmittelkarten verschafft, wird m dem Tode bestraft. Lebensmitelkarten bewahrung weiter; verzüglich den Fun abzugeben oder an ten im Sinne die damit den streng wirtschaftsverordn :: D a s s p a n i s c h besand, ist jetzt na Geschchtsstunden - Rattenbekär ungleichmäßiger Auslegung der R all rechtzeitig möc dent zu Arnsber Auslegungs- un 12. April erklärt Bekämpfungsmitt fügung. - Unser aktu an der Haselackstr Die wachsenden U-Boote im sieg Grenadiere stürn Führer; Nachtkab sammeln für das Zeichen der Neuo Von un geführt „Wo soll sied „Weit drauß nand gesehen un alle Welt eine 1 Genau ein der weltbekan die Augen fü Zum Gede zu seiner Ehr hauses eine hüllung eine finden sollte. Alle Werk Jetzt erschien Sohn Eduar Aller Augen stalt gerichtet des in der dessen dunkle wies. Voni zukünftigen war etwas 9 ganter Figur verstorbenen len, feinen die sinnender Leise geät Ohr der bereitstehend riffswillschlacht stellte er Taae fest. Kampftüchtig. Sowjets die en. Moskau ung auf seine Teil auch an rung und die h durch ihre t und ihre ese Geistlosig= n dem Feind Menschen solem an Vandafür gesorgt, im Osten sich . che Kampder die Solst auch lebenitschen Unterschlimmen haben. Die in den ersten nitz=Offensive“ r Meere vergeschwierigkeinal sich unter Spezialfahrker, befinden. So ist es ineisen, daß seit ipfhandlungen ins allein 5 ge vernichtet rsieht man so führt, daß die 1. September etrug, von der id und Nordbereits neun ischen TankerTankertonnage den 919 Tanrika im Herbst hen heute 770 iberzogen von nd mit das# l sie den noter Rüstungsheranführen unsere Unterm Fähigkeiten nen wirksamen ndes leisten. Costen igen der deutd auch weiterver, mißglückerorakte entgeTagen haben brenner in den tädte große und Not und gebracht. So : W o h n v i e r t e l in Paris und hl verschiedene lattfanden waen von RotterBomben abgeen jene Stadtbilden. Damit iner nochmals en LuftangrifZweck anölkerung treiringen wollen. sosevelts Mörvölkerung ausWehrmacht im in sind Letzten ame KriegfühDir deutsche ihrem KampfSraft nicht zu ädten, die das rdangriffe waim Nu verß gegen einen nit Füßen tritt wenn endlich jedens und der hat man aber ein Artikes der e Bomber die r s t a r t e n l ä ß t, See fehlen,, wo 's Krieges hereitigt“ Londoner griff auf n F l u g Angriffe geworfeu hätten. darunter Resulta= Schulen Ziel" desWie sagte ilche InChile cdelf Hitler:„Dieser Kampf wird auch nicht, wie gan es beabsichtigt, mit der Vernichtung der grischen Menschheit, sondern mit der Ausrottung des Judentums in Europa sein Ende finden." * April 1940: Einmarsch deutscher Truppen zur sicherung der Neutralität der Nordstaaten.— 1915: zugieniker Fr. Löffler, Entdecker des Diphtheriestarb in Berlin.— 1886: Viktor von scheffel, der Dichter froher Wanderlieder und des Etlehart", in Karlsruhe gestorben.— 1241: Die Rongolenschlacht bei Liegnitz. Schwerte, 9. April 1943. Zetzt ist es Zeit, sich abzuhärten! Man schaue sich bloß jetzt einmal die lieben Volksgnossen von Schwerte an. Sie sind verärgert, weil sie verschnupft sind, sie niesen, husten und räuspern sich, s es einem in der Seele weh tut, wie sie geplagt Seit Friedrich Theodor Vischer eine Philosophie des Schnupfens geschrieben und den„Pfnüsse!“ enso wie die„Tücke des Objekts“ in eine besondere sprachliche Fassung gehüllt hat, ist zwar auch das in eine höhere Sphäre gehoben worden, aber man verzichtet gern, wenn man karsteung, sehen uns um und erblicken zu unserem Erstaunen auch Volksgenossen von Schwerte, die keinerlei Nasenreize verspüren und an das Niesen überhaupt nicht nken, obwohl die Jahreszeit und der viele Staub zigentlich geradezu dazu herausfordern. Wie machen sie es? Die Antwort lautet: sie haben sich abgehärtet und härten sich jetzt wieder ab. Das sollten auch die un, für die eine Erkältung mehr bedeutet als nur einen Schnupfen oder Husten, denn auf Grund von tinischen Beobachtungen hat man schon lange feststellt, daß die Erkältung auch die vorbereitende Uriche bei Darm= und Nierenentzündungen ist. Darum st die Erziehung zu der sogenannten„Hautreaktion“ je Hauptaufgabe der Vorbeugungsmaßnahmen. Voreugen aber heißt Körperabhärtung! Warum sinden wir unter den sportlich trainierten Menschen und heute auch unter unseren ständig sich im Freien bewegenden Frontsoldaten die gegen alle Einflüsse der seindlichen Elemente am besten geschützten Menschen? Peil Sporttreiben heißt, sich unter freiem Himmel aufhalten und Wasser und Luft die natürlichsten Mitte#l sind, den Körper abzuhärten. Die Einwirkung von Passer ist eine doppelte: einmal eine Temperatureinwirkung und dann eine mechanische. Die Abtühlung durch Luft ist eine mildere, schwächere, doch auch sie trägt, wenn sie vorsichtig und langsam steigernd durchgeführt wird, zur Abhärtung des Körpers bei. Jetzt, wo es dem Frühling entgegengeht, ist es zeit, sich in Licht, Luft und dann im Wasser allmählich abzuhärten, ohne daß man die Vorsicht vor Übertreibung außer acht läßt, denn gerade in der Übergangszeit muß man sich selbstverständlich vor Überhitzung oder allzu kräftiger Abkühlung schützen. P. H. Ee Henl um den Nachriahstenschei Wie arbeitet eine Nachrichtenschule der SAk— Ausbildung im Morse., Funf; und Fernsprechdienst Trotz Kriegserschwerung sorgfältige Vorbereitung auf den##,bienst Die Nachrichtenschule der SA ist in einem Gebäude untergebracht, das vordem ein zerfallenes Gemäuer in einem verwahrlosten Vorgarten gewesen ist. Wir kennen den Platz; um so mehr sind wir jetzt überrascht. Ein sauberer Bau steht an Stelle der früheren Trümmer.„Hier ist“, erklärt der leitende SA=Führer, „keine fremde Hand angelegt worden. Alles, was geschaffen worden ist, hat eine kleine Schar von SAMännern in ihrer kargen Freizeit gemacht. Abend für Abend haben sie gebaut, gezimmert, gehobelt, gestrichen und getüncht, sonst hätten wir unsere Schule mitten im Kriege nie eröffnen können.“ Es ist am frühen Nachmittag. Die ersten Wehrmänner sind schon im Unterricht. Sie sind geradewegs aus den Betrieben oder aus dem Geschäft gekommen. In einer Stunde tritt der zweite Lehrgang an und abends ein dritter. Hier herrscht in den Nachmittags= und Abendstunden Hochbetrieb. Wie ist es möglich, planmäßig immer wieder genügend Ausbilder zur Verfügung zu haben? Es geht nur unter höchster Kräfteanspannung der wenigen SA=Führer und=Unterführer. Der Unterrichtsplan wird den Wechselschichten der Ausbilder angepaßt, die genau wie die Wehrmänner vom Arbeitsplatz zum freiwilliden Dienst eilen.. zzig turter 8. Nur so konnten in verhaltnismaßig turzer Zeit außergewöhnliche Erfolge erzielt werden. Im Mai 1942 wurde die Schule ihrer Bestimmung übergeben. Bis Ende des Jahres waren viele Hunderte Wehrmänner im Aufnehmen und Geben von Morsezeichen sowie in den elementarsten Kenntnissen der Elektrizitätslehre, des Magnetismus usw. ausgebildet. In der gleichen Zeit wurden nicht viel weniger Nachrichtenscheine der SA, Kriegsnachrichtenscheine für Funker und Kriegsnachrichtenscheine für Fernsprecher ausgegeben. Die Bedeutung der von der Nachrichten=SA geleisteten Arbeit nimmt ständig zu. Im Krieg kommen alle neuzeitlichen Nachrichtenmittel zum Einsatz. Bei der Nachrichtentruppe ist wie bei allen technischen Einheiten jeder Mann besonders willkommen, der eine theoretische und praktische Vorbildung hat. Die Ausbildungszeit kann hier wesentlich verkürzt werden. Die Wehrmacht hat deshalb die vormilitärische Nachrichtenausbildung stets anerkannt und gefördert. Seit Kriegsbeginn stehen die meisten Männer der Nachrichten=SA am Feind. Trotzdem ist die im Frieden geleistete Arbeit in vollem Umfange durch die wenigen noch in der Heimat verbliebenen NachrichtenSA=Männer fortgesetzt worden. An der Ausbildungsarbeit hat die vor uns besuchte SA=Nachrichtenschule einen beachtlichen Anteil. Sie besitzt die gleichen modernen Schulgeräte wie die Wehrmacht. Zwei Räume enthalten je eine neuzeitliche Summereinrichtung für 24 Hörplätze mit Fernhörern, die einzeln oder zusammen mit dem Gebeplatz verbunden und wahlweise untereinander zusammengeschaltet werden können, je nachdem es der Ausbildungsstand der einzelnen Wehrmänner erfordert. Zwei weitere Räume dienen der Ausbildung im Geben von Morsezeichen. Hierzu sind Morseübungsschreiber mit elektrischem Antrieb bestimmt, an denen jeder Wehrmann bis zur vollkommenen Sicherheit üben und immer wieder üben muß. Für die Ausbildung der Fernsprecher ist ein Übungsfernsprechnetz mit zwei Vermittlungsstellen vorhanden, das auch den verwickeltsten Betriebsdienst sowie Störungs= und Entstörungsdienst gestattet. Die Gerätekammern enthalten alles Notwendige für den Bau= und Betriebsdienst im Gelände. P. Schmidt Schulsprünge auf der Bühne Franz Ackerl zeigt im Berliner Wintergarten„Hohe Schule und spanische Reitschule auf drei Lipizzaner Hengsten". Er ist der erste und einzige Reiter, der Schulsprünge auf der Bühne vorführt. Schirner(Sch) Tageschronik - Die Zuteilung von Spirituosen. In diesen Tagen ist durch eine amtliche Ankündigung der Ernähtungsämter mitgeteilt worden, daß die Ausgabe von Spirituosen jetzt erfolgen wird. Nur läßt sich wegen ordnungsmäßigen Verteilung die Ausgabe an den Verbraucher nicht gerade an einem bestimmten Tage durchführen. Es ist jedoch Vorsorge getroffen, daß vor Ostern jeder Verbraucher in den Besitz der ihm zustehenden Spirituosen kommt. Schwere Strafen für den Gebrauch gefälschter Lebensmittelkarten. Feindliche Flieger haben in letzter Zeit in verstärktem Maße gefälschte Lebensmittelkarten, insbesondere Reichskarten für Urlauber, in den verschiedensten Teilen des Landesernährungsamtes abgeworfen. Derjenige, der nachgemachte Lebensmittelkarten in den Verkehr bringt oder sich verschafft, wird mit schweren Strafen, ja sogar mit dem Tode bestraft. Auch derjenige, der abgeworfene Lebensmitelkarten findet und aufbewahrt, zur Aufbewahrung weitergibt oder entgegennimmt, ohne unverzüglich den Fund bei den dafür bestimmten Stellen abzugeben oder anzuzeigen,„verschafft“ sich die Karten im Sinne dieser Bestimmungen und unterliegt damit den strengsten Strafvorschriften der Kriegsvirtschaftsverordnung. :: Das spanische Konsulat, das sich bisher in Köln befand, ist jetzt nach Oberhausen verlegt worden. Geschchtsstunden sind von 9 bis 14 Uhr. - Rattenbekämpfungsaktion verlängert. Infolge ungleichmäßiger Belieferung des Handels war die Auslegung der Rattenbekämpfungsmittel nicht überall rechtzeitig möglich, weshalb der Regierungspräsident zu Arnsberg sich mit einer Verlängerung der Auslegungs- und Kontrollzeit einverstanden bis 12. April erklärt hat. Runmehr stehen dem Handel Bekämpfungsmittel in ausreichendem Maße zur Verfügung. *- Unser aktueller Bilderdienst im Aushangkasten an der Haselackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen: Die wachsenden Erfolge unserer U-Boote; Deutsche A-Boote im siegreichen Kampf mit Britenbombern; Grenadiere stürmen ein Dorf; König Boris beim Führer; Nachtkabarett zwischen zwei Zügen; Soldaten sammeln für das Kriegs=WHW; Frauen am Steuer; zeichen der Neuordnung in Ostasien. Schwertes Kurzschriftler zum Leistungskampf angetreten Man schreibt uns:. Ein langgehegter Wunsch ist Wimnichkeit geworden. Seit Kriegsbeginn ist der Ortsverein gar nicht so recht an die öffentlichkeit getreten. Still haben die Mitglieder ihre Kräfte gesammelt und zusammengeballt, um am vergangenen Sonntag bei dem Kreisleistungsschreiben in Dortmund ihr Können unter Beweis zu stellen. Über tausend Kurzschriftlerinnen und Kurzschriftler hatten sich zum ehrlichen Wettstreit eingefunden. Auch ein blinder Stenograf hatte sich eingefunden und erreichte eine Geschwindigkeit von 240 Silben in der Minute. Eine Leistung, die bestimmt anerkennenswert ist. Der Ortsverein Schwerte beteiligte sich mit 35 Teilnehmern an diesem Kampf in den Geschwindigkeiten von 60 bis 160 Silben in der Minute. Zuerst wurde ein langsames Diktat von 40 Silben zum Richtigschreiben gegeben. Anschließend folgten dann Diktate in den einzelnen GeschwindigLeider muß man immer wieder die Feststellung machen, daß sehr viele junge kaufmännische Angestellte noch nicht den Wert der Stenografie erkannt haben und daher auch nicht die Kunst unserer alten Meister beherrschen. Es ist nicht erforderlich, daß jährlich kaufmännische Lehrlinge in die Handlungsgehilfenprüfung steigen, ohne überhaupt Kenntnisse in Stenografie zu besitzen. Jeder Volksgenosse hat auch in Schwerte Gelegenheit, sich dieses Wissen anzueignen. Im kaufmännischen Beruf ist Stenografie heute ein unentbehrlicher Faktor. Wenn auch in der augenblicklichen Zeit in der Durchführung der Lehrgemeinschaften Schwierigkeiten auftreten, so müssen sie eben überbrückt werden. Schwierigkeiten sind im Leben dazu da, daß sie überwunden werden. Nur der Starke, der sein Ziel fest ins Auge faßt, kann und wird siegen. ack Fliegeraugeinten keine Priratgemrüchs am Verneprecher, damit luftechutzwichtige Gespräche durchkommen! Der Schwache, der zur Erreichung eines Zieles diesen oder jenen Einwand erhebt, muß und wird untergehen. All den alten Meistern, wie Gabelsberger, Arens, Stolze, Schrey, Kunowski und noch vielen mehr haben wir es zu verdanken, daß wir heute nach der Systemurkunde vom 30. Januar 1936 eine Geschwindigkeit von 480 Silben in der Minute erreichen. Dieses Wissen ist Allgemeingut. Die Stenografie ist nicht für eine Gruppe von Menschen geschaffen. Aufgabe des Ortsvereins ist, die Kurzschrift zu verbreiten und zu fördern im höchsten Maße. Gerade in Schwerte und auch in Westhofen hat die Stenografie schon weit vor dem Weltkriege 1914/18 weiteste Verbreitung gefunden. Von jedem der vorgenannten Begründer haben in Schwerte gemeinschaften bestanden. Ein Beweis dafür, daß sehr reges Interesse herrschte. Es beteiligten sich nicht nur kaufmännische Angestellte, sondern auch Volksgenossen anderer Berufszweige. Wie wir jetzt alle im totalen Kriegseinsatz stehen, so kann auch jeder kleine Stenograf durch Energie und stetiges Üben der Wirtschaft dienen und zum Siege beitragen. Der Wille allein ist maßgebend für das Fortkommen eines jeden einzelnen. Nur unermüdliches Arbeiten führt zum Erfolg. Darum rufe ich alle Kurzschriftler auf:„Nehmt teil an den Übungsgemeinschaften der Deutschen Stenografenschaft!" Der Ortsvereinsführer. Sicherung des beruflichen Fahrradverkehrs Errichtung von Werkstätten als Reparaturstützpunkte Mit den wärmer werdenden Tagen lebt der Fahrradberufsverkehr wieder auf. Manche„alte Karre“ muß überholt werden. Die verstärkte Kriegsbeanspruchung erfordert unbedingt eine Sicherung des Reparaturdienstes für die Berufsfahrer. Wie bereits kürzlich berichtet, ist auch das Mechanikerhandwerk gegenwärtig damit beschäftigt, überall Werkstätten als Reparaturstützpunkte einzurichten. Eine Reparaturanweisung für diese Stützpunkte ist in Vorbereitung, sie soll sicherstellen, daß in erster Linie die Axbeiter in den Rüstungs= und Ernährungsbetrieben sowie Radfahrer im Dienste der Volksgesundheit ihre Räder repariert erhalten. Als weitere wichtige Gruppen werden die Diensträder der Behörden, die Radler der Siedler, kinderreiche Mütter usw. angesehen. Darüber hinaus wird, wie„Der Radmarkt“ berichtet, der Plan erörtert, eine Reparaturkarte mit Kontroll= abschnitten einzuführen, die zugleich eine Kontrolle über die Behandlung des Fahrrads und über die Verwendung der Fahrradteile ermöglicht. Neben der Sicherung des Reparaturdienstes taucht natürlich die Frage auf, wieweit mit der Mobilisierung der Arbeitskräfte neu auftretende Berufsfahrer berädert werden können. Gegenwärtig läuft eine Bestandserhebung der Reichsstelle für technische Erzeugnisse bei dem Fahrradhandel und-handwerk. Darüber hinaus bliebe zu überlegen, ob nicht aus den insgesamt vorhandenen etwa 20 Millionen Rädern ein Teil für die Kriegswirtschaft mobilisiert werden kann. Auch dürfte das Verleihen von Fahrrädern für dringende Besorgungen, besonders in ländlichen Gegenden, wo heute weniger Verkehrsverbindungen zur Verfügung stehen, an Bedeutung gewinnen. Neues von Kleiderkarte und Bezugschein Punktrechnung beim Wareneinkauf Der Katalog zur Vierten Reichskleiderkarte enthält eine Reihe von Kurzwaren, Weißwaren usw., die ½ oder 1½ Punkte kosten. Ergeben sich nun beim Einkauf solcher mit halben Punkten bewerteten Waren bei der Punktrechnung für den Einzelhändler Bruchteile von Punkten, so sind die sich ergebenden Teilpunkte, falls sie mehr als ¼ und weniger als ¾4 Punkte betragen, auf einen halben Punkt, im übrigen auf einen vollen Punkt ab- oder aufzurunden. Zwei Paar Schnürsenkel kosten ½ Punkt, ein Paar demnach ¼ Punkt. Nach der Abrundungsregel wäre ¼ Punkt nach unten abzurunden, so daß sich 0 Punkte ergäben. Schnürsenkel sind aber in jedem Falle punktpflichtig, so daß also auch ein Paar ½ Punkt erfordert. Schuldenlast der Stadt Schwerte im 18. Jahrhundert Um die große Schuldenlast zu vermindern, wollte der Magistrat der Stadt Schwerte einen Teil der Weiden, auf die die Bürger ihr Vieh trieben, im Jahre 1775 verkaufen. Als der Einspruch der Bürger fruchtlos blieb, wandten sich die Schicht= oder Rottmeister als Vertreter der Bürgerschaft an den König Friedrich II. und erreichten, daß der Verkauf der Grundstücke verboten wurde. Als durch den Geh. Finanzrat Roden das Schuldenwesen der Stadt Schwerte im Jahre 1768 untersucht und festgestellt war, welche neue Schulden die Stadt im Siebenjährigen Kriege ausgenommen hatte, wurde ein Tilgungsplan entworfen und dementsprechend jährlich ein sog. Zinsenetat mit der Kämmereirechnung eingereicht. In einem Aktenbande, der sich im Geheimen Staatsarchiv in Berlin=Dahlem befindet, sind langwierige, umfangreiche Verhandlungen mit Gläubigern und Schuldnern enthalten, die ein erschütterndes Bild der Leiden der Stadt und der Bürger, besonders der Magistratsmitglieder bieten und so eine Quelle für die Geschichte Schwerte im Siebenjährigen Kriege bilden. Nachdem auf Grund des Berichtes des Geheimen Finanzrats Roden über die Unterstützung des Kämmereiwesens der Stadt Schwerte(1768) die Finanz= verwaltung der Stadt geordnet war, mußten regelmäßig ausführliche Haushaltspläne eingereicht werden, die zunächst von der Märkischen Kriegs= und Domänenkammer in Hamm eingehend geprüft und begutachtet und dann an das Generaldirektorium zur Genehmigung weitergegeben wurden. Diese Kämmereirechnungen der Stadt Schwerte umfassen die Zeit von 1768 bis zum Ende der preußischen Herrschaft nach der Schlacht bei Jena. tkräfte säubern er Oberbefehlt: pfenden, japan tnant Hasakasn Von unsichtbarer Hand Roman von Fritz Steinemann berühre Literatur-Verlag Gleria, Berlin-Steglitz *„Wo soll sie denn stattfinden?" „Weit draußen auf dem Meer, wo wir von nienand gesehen und gestört werden können. Es soll für alle Welt eine Überraschung werden.“ * Genau ein Jahr war vergangen, seit der Gründer der weltbekannten Hüfingenwerke, Walter Hüfingen, die Augen für immer geschlossen. Zum Gedenken an den teuren Entschlafenen und zu seiner Ehrung fand in der Vorhalle des Bürohauses eine würdige Feier statt, die durch die Enthüllung einer Büste des Verewigten ihre Krönung finden sollte.. 54= vers Alle Werksangehörigen waren vereits versammelt. Jetzt erschien Arnold Hüfingen, begleitet von seinem Sohn Eduard und den Herren der Werksleitung. Aller Augen waren auf die ehrfurchtgebietende Gestalt gerichtet, blickten in das markige, ernste Gesicht des in der Mitte der Fünfzig stehenden Mannes. bessen dunkles, volles Haar leichte Silberstreifen aufvies. Von ihm wandte sich die Aufmerksamkeit dem zukünftigen Chef des Hauses zu. Eduard Hüfingen var etwas größer als sein Vater, von schlanker, elesanter Figur, sein Haar war schwarz, wie das seiner verstorbenen Mutter, von der er nicht nur den schmaen, feinen Gesichtsschnitt geerbt hatte, sondern auch die sinnenden, fast träumerisch blickenden Augen. Leise geäußerte Begrüßungsworte drangen an das Uhr der Harrenden. Vater und Sohn wurden zu den Areitstehenden Sesseln geleitet. Der Werkchor setzte ein und brachte in feierlich abgestimmter Weise einen Choral zum Vortrag. Werkmeister Schellenberg, das älteste Gefolgschaftsmitglied, trat vor. Er pries die Vorzüge und hohen Verdienste des nach arbeitsreichem, aber auch segensreichem Leben zur ewigen Ruhe Heimgegangenen. Dann wandte er sich direkt an Arnold Hüfingen. „Daß Ihr Herr Vater, in dem wir alle ein bild sehen, in unserem Herzen lebt und fortleben wird, dessen dürfen Sie, hochverehrter Herr Husingen, gewiß sein. Zum Zeichen der Dankbarkeit dem Manne gegenüber, der auch für uns, seine Helfer, stets ein offenes Ohr und eine offene Hand hatte, hat die ge samte Belegschaft sich in Einmütigkeit bereitgefunven, ihm an dieser Stelle eine bleibende Erinnerung zu schaffen. In ihrem Auftrage übergebe ich Ihnen hiermit in Ihre Obhut die von erster Künstlerhand geschaffene Büste Ihres Herrn Vaters.“ Die Hülle fiel, und auf granitnem Sockel erhob sich die Marmorbüste Walter Hüfingens. Arnold Hüfingen trat vor die Büste. Stumm, regungslos stand er in sichtlicher Ergriffenheit. Leicht neigte er das Haupt. Dann wandte er sich zu Schellenberg und reichte ihm die Hand. An seinen Platz zurückgekehrt, richtete er eine Ansprache an die Versammelten.„„ HIistem Her:.d „Ich danke Ihnen aulen aus liesstem Herzen, und ich versichere hiermit jedem einzelnen von Ihnen, daß ich Treue mit Treue vergelten werde, wie es mein Vater getan hat. Ich gebe bekannt, daß, mit dem heutigen Tage beginnend, in jedem Jahr am Todestage meines Vaters an alle Werksangehörigen eine Sonderzahlung erfolgt, die dem eines jeden und der Douer seiner Dätigkeit im angepaßt ist. Ich schließe mit der Hoffnung, daß unsere Zusammenarbeit weiterhin gesegnet sein möge, zu unser aller Nutz und Frommen.“ Nachdem Direktor Lormann namens der Gefolgschaft für den neuen Beweis der Verbundenheit gedankt hatte, war die Feier beendet. An der Seite seines Sohnes verließ Arnold Hüfingen das Bürohaus und kehrte in seine Villa zurück. Mit geschlossenen Augen, wie übermüdet, lehnte er im Wagen. Eduard warf ihm öfters einen verstohlenen Blick zu. Die beunruhigenden Fragen bestürmten ihn, aber er unterließ es, sie zu stellen. Als sie aber beide später auf der Terrasse zusammensaßen und er die gleichen Beobachtungen machte, da vermochte er nicht länger zu schweigen. „Deine Besorgnis wegen meines Gesundheitszustandes ist unbegründet, mein Junge“, antwortete ihm der Vater.„Mein Befinden ist durchaus nicht schlecht. Ich bin nur etwas nachdenklich gestimmt, das Wie aufgemuntert sprach er von dem Werdegang des Werkes, um dann auf die Erfordernisse der kunft überzulenken..7. Ans Trmgiterueno Bei. „Dazu rechne ich vor allem eine Erweitetung beines Gesichtskreises. Es wäre von großem Vorteil, wenn du dich ein bißchen in der Welt umsehen würdest. Über den geeigneten Zeitpunkt sprechen wir später noch mal. Im Augenblick ist etwas anderes wichtiger. Du hast bisher in einem Zimmer für dich gearbeitet und ich seit Großvaters Tod allein im Chefzimmer. So kann es nicht bleiben. Dein Platz ist im Chefbüro, damit du besser in den Gesamtbetrieb hineinwächst. Ich bitte dich, den Umzug heute nachmittag n dem Ruhrtal Hohes Alter Ergste. Am heutigen Tage kann Oma Vogt geb. Heimann aus Ergste, Widukindstraße 4, ihren 75. Geburtstag feiern. Zu diesem Jubelfest wünschen wir ihr nur das Allerbeste und eine recht gute Gesundheit. Veranstaltung der BDM=Gruppe„Glaube und Schönheit“ Ergste. Am Sonntag, 11. d. M., veranstaltet die BDM=Werkgruppe„Glaube und Schönheit“ in Ergste im Saale Pütter einen Theaternachmittag zugunsten des Roten Kreuzes. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Durchgeführt wird der Nachmittag von den Laienspielscharen Ergste und Schwerte. Die Ergster Laienspielschar bringt zur Aufführung das Stück „Gudrun“, die Schwerter dagegen bringt das Lustspiel„Sepp auf der Freite“. Eintrittskarten sind bei den Mitgliedern der Laienspielschar oder an der Kasse zu haben. Achtung Hühnerhalter! Ergste. Die Hühnerhalter werden darauf hingewiesen, daß sie ihre Hühner infolge der bereits erfolgten Gartenbestellung festzuhalten haben. Hühnerhalter, die ihre Hühner frei umherlaufen lassen, so daß diese an den bestellten Ländereien der Nachbarn Schaden anrichten können, machen sich strafbar. Diese Mitteilung berührte Eduard seltsam und war für ihn alles andere als erfreulich. Aber er sagte kein Wort, bewegte nur leicht den Kopf, als stimme er zu. Doch dann erwähnte er, daß er vorgehabt habe, den Vater zum Friedhof zu begleiten. „Danke, mein Junge. Du warst schon heute früh dort und hast die Gräber geschmückt, ich werde allein hingehen. Ich möchte nicht, daß wir morgen früh dadurch Zeit verlieren. Ich kann dir sowieso zunächst nur ein paar Tage zur Seite sein. Ich will nach Bremerhaven, um die Lagerschwierigkeiten durch mündliche Verhandlung aus der Welt zu schaffen. Im Anschluß daran gedenke ich eine kleine Erholungsreise mit der Jacht zu machen.“ „Ja, Vater, das ist ein sehr guter Gedanke. Du hast wirklich eine Erholungspause nötig.“ Ein mattes Lächeln umspielte die Lippen Arnold Hüfingens. Er klopfte seinem Sohn leicht auf die Schulter und ging zu dem bereitstehenden Wagen. Arnold Hüfingen stand am Grabe des Vaters. Er legte den vom Chauffeur herbeigetragenen großen Lorbeerkranz auf die Steinplatte, die das Grab deckte, und verharrte regungslos, den Hut in der Hand, das Haupt gesenkt.. WM6. u# 5 Er schloß die Augen und atmere ties. Vergevlich bemühte er sich, straff zu bleiben, die Erschütterung, die ihn gepackt hatte, war stärker als sein Wille. Er setzte sich auf die Bank und sank fast zusammen. Als er ruhiger geworden war, trat er an die Grabstätte seiner Frau, die ihm kurz nach des Vaters Hinscheiden entrissen worden war. Sie war ihm eine treue Lebensgefährtin gewesen, in echter Kamerab. schaft hatten sie zusammen gelebt, und doch... Vertetzung feien Die Verwendung des als Rohstoff Die technischen Verwendungsmöglichkeiten des Altpapiers sind während des Krieges bedeutend vervollkommnet worden. Wissenschaftliche Forschungsinstitute, insbesondere die Hochschulen in Heidelberg, Karlsruhe, Darmstadt, die Fachschule in Oldenburg und Köthen, sowie die Laboratorien der Fabriken haben dazu viel beigetragen. So wird der Rohstoff Altpapier schon in der Rüstungsindustrie fast restlos eingesetzt. Ein sehr großer Teil der Gesamterzeugung an Papier dient heute der deutschen Wehrmacht unmittelbar. Im Jahre 1941 wurden im Altreich 113000 To. Schrenzpapier und 167000 To. mittleres Packpapier produziert. Dazu kommen noch Strohpapier, Kreppsack- und Isolierrohrpapier. Von der Gesamtproduk= tion dient ein hoher Prozentsatz dem Wehrmachtsbedarf; der Rest, vornehmlich über die Wellpappenund Tütenindustrie, der Verpackung von Lebensmitteln. Infolge der weitgehenden Ausnutzung der heimischen Roystoffe konnte der Papierbedarf in ausreichendem Maße gedeckt werden. Jedoch ist noch eine bedeutende Steigerung des Altpapieraufkommens möglich. Dabei ist zu bedenken, daß Papier bei Verknappung anderer Güter immer ein beliebtes Ausweicherzeugnis darstellt. Machte man früher aus nur Tüten für Marktstände usw., so kann man heute dank einer verseinerten Technik und Behandlungsweise daraus wertvolles Verpackungsmaterial anfertigen. Als Rohstoff dienen— neben Altpapier— Roggen=, Raps= und Weizenstroh, Maisstroh und daneben Kartoffelkraut. Die Wellpappenindustrie hat sich weitgehend auf diese heimischen Sioffe umgestellt. Sie ist damit in der Lage, die Holzkiste teilweise vollständig zu ersetzen. Spezialkartons werden aus heimischen Rohstoffen, also aus Schrenzpapier, hergestellt. Ihre Leistungsfähigkeit ist bereits erprobt. Dazu kommt, daß diese Kartons in zusammengelegtem Zustande an den Verbraucher geliefert werden können, also neben ihrem geringeren Gewicht — gegenüber der Holzkiste— auch noch Frachtraum sparen helfen. Aber nicht nur die Verpackungsindustrie kann diese neuen Stoffe verwenden; wir finden z. B. Isolierrohre, die steinhart sind und aus Strohpapier als Grundstoff angefertigt wurden, Umhüllungen von Staubsaugergeräten, Kanister, Büchsen, Flaschen, Hüllen, Schachteln, sie alle können aus Papier hergestellt werden, wozu dann je nach dem Füllgut oder Verwendungszweck eine Tränkung oder Folie aus Kunstharz oder Imprägnierungsflüssigkeit tritt. Fahrradgriffe, Fässer, Tüten aller Art und noch eine Reihe anderer Gebrauchsgegenstände können aus Altpapier als Rohstoff hergestellt werden. Man sieht aus den wenigen Beispielen, wie kriegswichtig Altpapier als Rohstoff ist. Es ist im totalen Krieg Pflicht eines jeden, kein Stück Papier, keine gelesene Zeitung, keine leere Zigarettenschachtel oder andere Packung wegzuwerfen. Der Rohstoff Altpapier kann immer wieder der Verwertung zugeführt werden. Es ist zwar auch nötig, manches Stück Papier zunächst noch als Einwickelpapier zu verwenden, anstatt es gleich der Wiederverwertung zuzuführen. Es muß dann aber darauf geachtet werden, daß dieses Einwickelpapier wieder glattgestrichen und der Altpapierverwertung zugeführt wird. Um eine augenblickliche Lücke in der Papierversorgung zu schließen, müssen alle seit Jahren aufgestapelten und nicht zu gebrauchenden Bücher, Zeitschriften, Packungen der Altpapiersammlung sofort zugeführt werden. 1 Vom Kampf des Grenadier=Regiments„Feldherrnhalle“ Bei einem erfolgreichen Gegenstoß des Regimente„Feldherrnhale, Hg. geiegeperischter esch engegfir g den Bolschewisten besetztes Dorf in Flammen auf. Ph=r#egsberichter Schlaubran(Sch) An die richtige Schmiede wenden! Für die Genehmigung von Hausschlachtungen ist grundsätzlich der Bürgermeister des Wohnortes zuständig, sofern sich nicht ausnahmsweise das Ernährungsamt die Genehmigung selbst vorbehalten hat. Erteilt der Burgermeister(Kartenausgabestelle) einen ablehnenden Bescheid, so kann sich der Antragsteller dagegen beim Ernährungsamt beschweren. Bestätigt das Ernährungsamt die Entscheidung des Burgermeisters, so ist dagegen ebenfalls die Beschwerde zulässig; sie ist beim Ernährungsamt einzureichen. Sofern dieses der Beschwerde von sich aus nicht stattgeben kann, muß es die Vorgänge an das Landesernährungsamt weitergeben, das endgültig entscheidet. Manche Volksgenossen glauben schneller zum Ziel zu kommen, wenn sie sich gleich an die nach ihrer Meinung richtige Schmiede wenden. Sie schreiben deshalb unmittelbar an das Landesernährungsamt oder gar an den Reichsminister für Ernährung und Enndwirtschaft, erreichen damit aber keine Beschleunigung der Entscheidung, im Gegenteil verzögert sich die Erledigung nicht unerheblich. Das leuchtet ohne w##iteres ein, wenn man bedenkt, daß die Zentra#stenen in jedem Fall die Eingabe erst an die unteren Sellen abgeben müssen, damit diese dazu Stellung nehmen und die bereits vorhandenen Vorgänge vorlegen können. Es ist ja nicht möglich, nur auf die Angaben des Verbrauchers hin zu entscheiden, der seinen Fall immer nur von seinem Standpunkt aus sieht und auch entsprechend begründet. Beschwerden müssen daher stets bei der Stelle eingelegt werden, die die Entscheidung gefällt hat. Die Verbraucher sparen dadurch allen beteiligten Stellen Arbeit und erreichen außerdem, daß die Angelegenheit schnell erledigt wird. Strafen, die als Lehre dienen! Zwei Jahre Zuchthaus wegen Milchfälschung Ein Milchhändler, der bereits am 2. April 1942 durch Amtsgerichtsurteil zu 500 RM Geldstrafe verurteilt war, weil die von ihm ausgeschenkte Vollmisch etwa 15—17 Prozent Magermilch enthielt, setzte trotz dieser Verurteilung dieses Treiben fort, und zwar in der Weise, daß er vor der Bedienung von Kunden, die Vollmilch zu beanspruchen hatten, das Meßgerät schon teilweise mit Magermilch füllte, während er die Vollmilch in Gegenwart der Kunden hinzuschüttete. Die Verfälschung der Vollmilch, die nur für Kinder, werdende Mütter und Kranke bestimmt ist, wirkt sich als ein schweres Verbrechen an der Gesamtheit aus, zumal neben der Verminderung des Nährwertes gesundheitliche Schädigungen, besonders gefährlich bei Säuglingen, hervorgerufen werden können. Dieses Verhalten in Kriegszeiten ist so verwerflich, daß nach gesundem Volksempfinden die Tat als Sühne und zur Abschreckung anderer zu ähnlichem Verhalten neigender Elemente die Verhängung einer Zuchthausstrafe erforderte. Deshalb wurde der Angeklagte als Volksschädling zu zwei Jahren Zuchthaus und zwei Jahren Ehrverlust verurteilt und ihm die Ausübung des Berufes als Milchhändler untersagt. Krankenversicherungsschutz für Angeberige erwerbsunfähiger Kriegs. und Bombengeschädigter Krankenversicherungsschutz für die Opfer von Kriegs= und Bombenschäden hat einen Ausbau erfahren. Durch gemeinsamen Runderlaß des Reichsarbeits=,„Reichsinnen=, Reichsfinaneministers und des OnW Krankenversscherung der Angehörigen erwerbsunfähiger Kriegs= und Bombengeschädigter eingeführt worden. Die Ebefrau und nie Kinder der Versehrten mit Arbeitsvordienstunfähigen=Rente nach dem Wehrmachtfürsorge= und Versorgungsgesetz und der Beschädigten mit der Rente eines Erwerbsunfähigen nachez„ den Reichsversicherungsgesetz werden ohne auf die Höhe des Einkommens auf Antrag, der von dem Versehrten oder Beschädigten bei der zuständigen Versorgungsdienststelle zu steuen ist, bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse ihres Wohnortes bzw. wo eine solche nicht besteht, bei der Landkrankenkasse ihres den Fall der Krankheit versichert. zung ist, daß sie nicht schon auf Grund der Reichsversicherungsordnung einschließlich der Rentnerkrankenversicherung gegen versichert sind Kinder werden nur versichert, lange für sie Versorgungsbezüge gezahlt werden. Das gleiche gilt für die Ehefrau und die Kinder von Versehrten, die nach den Reichsarbeitsdienst=Versorgungsgesetzen oder der Personenschädenversorgung Arbeitsver ggerhzggen fähigen=Rente erhalten und von die auf Grund anderer Vorschriften nach gabe des Reichsversorgungsgesetzes die Rente eines Erwerbsunfähigen bezieben. Die Kinder entsprechender weiblicher Versehrter oder Be, schädigter werden in gleicher Weise für den Fan der Krankheit versichert die Ehemänner dieser weiblichen Versehrten aber nur dann, wenn sie selbst erwerbsunfähig und auf den Unterhalt durch die Ehefrau angewiesen sind Auf die neue Versicherung werden die Bestimmungen der Krankenversicherung für Kriegerhinterblie, bene entsprechend angewendet. Westdeutsche Intendanten in Bochum Bochum. Auf Einladung von Reichsdrama, turg Dr. Rainer Schlösser weilten am Diens, tag und Mittwoch die Intendanten der west, deutschen Bühnen zu einer dienstlichen Besprechung in Bochum. Im Bochumer Parkhotel wurde auf einer Tagung die Lage der Bühnen und die weitere Durchführung ihrer kulturellen Aufgaben besprochen. Am Dienstagabend besuchten die Teilnehmer der Tagung das Bochumer Stadttheater, um sich die von Prof. Dr. Saladin Schmitt inszenierte Aufführung des„Prinz Friedrich von Homburg“ anzuse, hen. Es war die 60. Aufführung des Kleist, schen Schauspiels. Die Aufführung war ein weiterer Beweis der hochstehenden Bochumer Theaterkunst. Zuchthaus für eine Rabenmutter Kleve. Ein glücklicherweise seltenes Bild mütterlicher Pflichtverletzung entrollte eine Verhandlung vor der Klever Strafkammer, in der handlung vor der Klever Strafkammer, in der sich die Ehefrau Otto Mayer aus Kamp=Linifort, Mutter dreier Kinder im Alter von 3. 5 und 7 Jahren, zu verantworten hatte. Die Einziehung ihres Gatten zum Militardienst benutz. te die Frau zu einem ausschweifenden Leben, wobei sie ihre Kinder allein in der Wohnung ließ. Bei Fliegerangriffen machten die Kinder in ihrer Angst das Licht an und gefährdeten so die ganze Nachbarschaft. Alle Verwarnungen sowie Entziehung der Kinder fruchteten bei der Angeklagten nichts. Im August v. J. fuhr sie sogar 14 Tage nach Ostpreußen, um dort mit einem fremden Mann Ehebruch zu treiben, während sie ihre Kinder der Obhut eines kaum 15 Jahre alten Mädchens anvertraute. Da das Mädchen die Kinder während eines Alarms aus Angst im Stiche ließ, wurden die Kinder dem Waisenhaus zugeführt. Dabei stellte man fest, daß die uflichtvergessene Mutter nur geringe Laß die bnichtvergessene Mutter nur geringe Mengen Lebensmittel im Hause hatte. Das Amtsgericht in Rheinberg hatte am 12. Oktober v. J. die Angeklagte wegen Verletzung der Aufsichtspflicht zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, gegen welches Erkenntnis der Reichsanwalt Beschwerde einlegte und das Reichsgericht das Urteil aufhob und die Sache zur neuen Verhandlung an die Strafkammer Kleve zurückverwies, da in diesem Falle auch der Tatbestand des§ 4 der Volksschädlingsverordnung gegeben sei. 462t# In der neuen Verhanvlung gestattere sich das Bild noch finsterer als in der Vorverhandlung. Wie der Staatsanwalt hervorhob, sei eine solche Rflichtvergessenheit einer Mutter bisher am Klever Gericht noch nicht festgestellt worden. Die Kinder seien nicht nur gesundheitlich gefährdet, sondern auch in Lebensgefahr gebracht worden. Unter Einbeziebung einer wegen Arbeitsvertragsbruchs verhängten Gefängnisstrafe von vier Monaten verurteilte das Gericht die Angeklagte als Volksschädling die unter Ausnutzung der Einziehung ihres Ehemannes ihre Kinder so sträflich vernachlässigt hatte zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten und zu drei Jahren Ehrverlust. Eine solche sittlich verkommene Mutter verdiene den Ehrennamen nicht mehr und könne nur al Rabenmutter bezeichnet werden; das Volksempfinden erheische deshalb schwerste Bestrafung. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Em Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann StenHagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl. 12. Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Menden. Hart und schmerzlich traf uns die unfaßbare Nachricht, daß mein in nigstgeliebter Mann, der herzensgute Papi meines Kindes, unser lieber, guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Reffe und Vetter Unteroffizier im Alter von 28 Jahren sein Leben für Führer und Vaterland hingab. Am 28. März wurde er auf einem Heldenfriedhof in Narvik zur ewigen Ruhe gebettet. In unsagbarem Leid: Frau Erna Becker geb. Hemmerich und Söhnchen Klaus=Wilhelm zur Zeit Holzwickede, Mühlenstr. 35 Frau Wwe. Becker und Kinder Familie Hemmerich und alle Anverwandten Schwerte(Am Kirchhofe 14), im April 1943. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren tiefempfundenen Dank. Familie Otto und Emil Brieke Schwerte, im April 1943. C WVininee Die glückliche Geburt ihres dritten Kindes zeigen hocherfreut an Therese Otte geb. Müller Apotheker Heinz Otte Schwerte, den 7. April 1943. Adolf=Hitler=Platz 4 Biere aus der Westfälischen Großbrauere Andreus immer ein Hochgenußl Suche für meinen Betrieb Lehrfräulein und junge die mit Buchführung(Kontenrahmen) vertraut ist, für halbe Tage, und kaufmännischen Lehrling Jungen oder Mädel. Franz Jakob=Dammhorst, Gasstraße 6. Ruf 2437. I Salt A Bei eschen seigt er sich schen om 4.1eg. newerettei ecbhnerrende beseiligt werden dierch die bebeoses Specalgferer Schüße dich und deine Volksgenossen durch rechtzeitige Verdunkelung deiner Wohnräume! sofort gesucht. Kaufhaus für Lebensmittel, Brückstraße 23. Lauffungen für drei Stunden täglich gesucht. „Schwerter Zeitung“ Ein## le kiohes Vorree st besser els ger beiner! Auch von der zuestellten Elermenge Iätt sich eb und zu ein Ei eröbrigen. Des seilte in Giteneree segeien worden! d. Uhne dorr 4 etschtt er ster!.) Mit allem Schmutz wird AlA spieiend ferlig Ob es um grebes Scheuern. leineres Pulzen oder schonen.ler Polleren scht: AlA mechl alle. 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Wer Burnus hat, verwendet es heute nicht— wie sonst— für alle Wäsche. Nur die schmutzigsten Wäschestücke weicht man heute in Burnus ein. Dazu braucht man nicht viel Burnus und hat beim Waschen doch halbe Arbeit. Burnus löst den Schmutz schon beim Einweichen. Man bekommt ohne viel Kochen“) und Reiben klare Wäsche. So eingeteilt, reicht Burnus viel länger. Schuhcreme einsparen! Gahebaschetounte) trogen genbgl. Erst trechsen lessen. Deneret bürsten v. pelleren. Der Oiens wird schöner und men aper! *) Auch ein Seeg übe:„Kohlenklen“ Nicht jede Schubereme us: Gurtelin ven sUr mn Som Aufore. Bett uns ui eas butdeet „Sunon #les is Tochgeschhffter Oetallerabet Alle d=himmerwohntung gegen zwei große Zimmer in Schwerte oder Umgebung zu tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. Sehronungag neuwertig, für Größe 1,70, für 100.— RM zu verkaufen. Zu erfragen Tel. 2101 Schwerte oder in der Geschäftostelle der Schwerter Zeitung. 1123 noch ein! 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