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Bei unvorhergeschenen Bstriebse höhere Gewalt übernehmen wir keinerle Gewähr für pünktliches Erscheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch auf Schadenersats oder Nachlisterung erhoben werden. Nr. 83 Donnerstag, den 8. April 1943 75. Jahrgang Wieder 18000=Tns auf dem Meerre Hounr Vierzehn vollbeladene Schiffe versenkt- Aber 2000 Tote nach dem Terrorangriff auf Antwerpen „## um ui dem Lande die Menge zu verfrachel Aus dem Führerhauptquar= tier, 7. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront wird nur von einigen gemeldet. heriterten. Ein eiggnes, At, geiene elng. am mittleren Donez erreichte gegen zähen feindlichen Widerstand das gesteckte Ziel. Bei einem erfolgreichen Unternehmen am Nordabschnitt der Front sprengte ein Stoßtrupp der spanischen Freiwilligen=Division 14 Bunker und brachte Gefangene ein. An der südtunesischen Front trat der Feind nach starker Artillerievorbereitung erneut Gedenke ein jeder, was er für die Ehre des deutschen Namens zu tun habe, um sich gegen sein eigenes Blut und sein Vaterland nicht zu versündigen. Gedenke, daß du ein Deutscher bist! Der Große Kurfürst. zum Angrif lem Gange. an. Die Kämpfe sind in volEin einzelnes britisches Bombenflugzeug wurde bei dem Versuch, nordwestdeutsche Orte mit Bordwaffen anzugreifen, abgeschossen. Die Verluste der Bevölkerung,, von Antwerpen bei dem Terrorangriff brutischnordamerikanischer Fliegerverbände am 5 April haben sich auf über 2000(zweitausend) Tote Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten unsere Unterseeboote in schweren Kämpfen gegen den feindlichen Nachschub im Atlantik und im Mittelmeer wiederum 14 vollbeladene Schiffe von zusammen 102000 BRT, und einen Zerstörer. Ffünf weitere Schiffe wurden torveiugetz,„ er Sinken konnte wegen der sofort einsetzenvea karken Abwehr nicht beobachtet werden, In der Biscaya schoß eines unserer eeboote einen angreifenden schweren somber ab. Das Eichenlaub für Großadmiral Donitz 2N8 Aus dem Führerhauptanar: tier, 7. April. Der Führer empfing heute den Oherbefehlshaber der Kriegsmarine, Großedmiral Dönitz. und überreichte ihm in Anerkennung seiner einmaligen Verdienste um die Führung des U=Boot=Krieges als 223 Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreua des Eisernen Kreuzes. Stellungen vertrauensvoll oavon sprachen. das gefürchtete deutsche U=Boot ausgeschaltet zu haben. Es nützt uns nichts, zu schwitzen und zu schuften, um Waffen zur Vernichtung der Deutschen herzustellen, wenn wir die Waffen nicht über das große Wasser bringen können. Die Torpedos der Unterseeflotte des Herrn Dönitz, wie die Engländer und die Amerikaner ihren ihnen auf dem Meere überlegenen Feind nennen, erinnern den Feind Woche für Woche und Monat für Monai daran daß der Weg über das große Wasser für sie zu einer Fahrt in das Verderben geworden ist. Trotz langer Konferenzen, trotz Ueberlegungen und Entschließungen hat der Kampf unserer Unterseeboote nichts von seiner furchtbaren Wirkung verloren. In jeder Jahreszeit sind die Männer unserer Unterseeboote auf dem Posten, und selbst die furchtbaren Stürme, die in den Wintermonaten über Ozeane hinwegsegen, haben dem Feind Sicherheit nicht geben können. Seit Dezember 1942 ist die Versenkungsziffer wieder ständig im Ansteigen. Waren es im Dezember 1942 447800 BRT. die der Feind verloren hat dann wareg es im Janzgr#343 bereits 552000 BRT. im Februar 566 000 BMT, im März 851600 BRT und für die weiteren Monate erwarten wir neue Rekorde im Kampf gegen die feindlichen Nachschubwege. So recht bewußt wird uns die entscheidende Bedeutung dieser beständigen Erfolge erst wenn wir die Ziffern der vernichteten Ton nage uns in Waren veranschaulichen.„So ist z. B. ein Schiffsraum von 102000 B.2 wie er jetzt wieder in harter Jaad dem Feind entrissen worden ist ausreichend um für vier Millionen Menschen die Brotration eines halben Jahres transportieren zu können 30000 Lastwagen zu fünf Tonnen oder 7500 Güterwagen zu je 20 Tonnen wären erforderlich, Vor zwei Jahren um auf dem Lande die Menge zu verfrachten. die mit den jetzt vernichteten 14 Schiffen in den Fluten der Meere verschwunden ist.: Allein im letzten Jahr haben die deutschen Unterseeboote rund 10 Millionen BRT versenkt. und im gesamten Krieg mehr denn 28 Millionen BRT. Das Loch, das dadurch in der feindlichen Tonnage entstanden ist, kann durch Neubauten niemals wieder ersetzt werden da schließlich ungezählte weitere Schiffe aus der Begegnung mit deutschen U=Booten mehr oder weniger beschädigt hervorgegangen sind. Um diese Schiffe einigermaßen wieder instand zu setzen. sind Werften und Arbeitskräfte erforderlich, die damit für den Neubau von Schiffen ausgeschaltet sind. Erst kürzlich haben wir darauf hingewiesen, wie hart der Feind im ersten Weltkrieg durch den Kampf unserer U=Boote an den Rand des Verderbens geführt worden ist. Heute aber müssen die Wirkungen des Ringens auf See für die Engländer und die Nordamerikaner noch verhängnisvoller sein. Denn in diesem Krieg ziehen sich die Stützpunkte unserer Luftwaffe nach Norden und Süden weit über die Basen von 1914=18 hinaus. Außerdem stand dem Feind im ersten Weltkrieg noch die Flotte Frankreichs Italiens und Japans zur Verfügung. Diesmal jedoch kämpfen Italien und Japan mit uns wie gerade auch die Streitkräfte dieser beiden Mächte dem Feind bereits schwere Schläge versetzt haben. So sind heute auf einer weltweiten Front die Feinde der jungen Völker auf Schritt und Tritt in ihrer Bewegungsfreiheit gehemmt. Der Terror aber, zu dem sie in dieser Situation ihre Zuflucht nehmen kann daran nichts ändern, daß der Sieg Deutschland gehört, das auf dem Lande. auf dem Meere und in der Luft dem Feind im soldatischen Kampf himmelhoch überlegen ist. Am 6. April 1941 traten die deutschen Divisionen zum Balkanfeldzug an. in dem das von einer verräterischen Clique an England verratene Jugoslawien nach zwölf Kampftagen zur Kapitulation gezwungen wurde. Am 21. Tage des Kampfes standen unsere Truppen in Athen, und kurze Zeit später war Griechenland frei gefegt von dem britischen Expedition: korps. In seinem Bericht vor dem Deutschen Reichstag am 5. Mai 1941 hat der Führer den Balkanfeldzug als eine„vorbeugende Maßnahme“ gegen den britischen Versuch bezeich net.„gedeckt im Getöse des italienisch=griechtschen Krieges sich auf dem Balkan im geheimen einzunisten, um von dort nach dem Vorbild der Saloniki=Armee des Weltkrieges eine Entscheidung herbeizuführen vor allem aber, um damit auch noch weitere Kräfte in den Strude des Krieges mit hineinzureißen". Wenn wir heute auf den Balkanfeldzug vor zwei Jahren zurückblicken gedenken wir der stolzen Waifentaten die in diesem Feldzug von deutschen soldaten vollbracht worden sind. Zugleich erinnert uns dieser Feldzug daran daß die deutsche Führung wachsam das Treiben des Feindes verfolgt hat. Während Deutschland Ordnung schaffen will in Europa hat England die europäischen Völker immer nur betrachtet als Handlanger für den britischen Imperialismus Aehnlich ist heute England selbst zum Handlanger für die Sowietunion herabgesunken. Auch nicht einer unserer Feinde hat ein Ziel. das einen europäischen Charakter trägt. Die Briten sowohl wie die Yankees und die Bolschewisten kämpfen gegen Eurova und wollen eine Welt die sie nicht geschaffen haben, zertrümmern. Deutschland und seine Verbündeten dagegen kämpfen für eine Ordnung. die allen Völkern Lebensmöglichkeiten bietet. Und so ist es nur recht und billig, daß Europa den Kampf Deutschlands unterstützt durch das Schwert in gemeinsamer Verteidigung oder durch die Arbeit in gemeinsamer Produktion. Alwin Schaver. UnterFeind. Senischenieten Amtlicher Bericht enthüllt die Mißstände auf den Bahamas DNB Genf, 7 April. Gestützt auf einen amtlichen Bericht schildert der Korrespondent der englischen Wochenschrift„New Statesman and Nation“ die Zustände auf den BahamaInseln. Er gibt dabei ein Bild von der Unfähigkeit der britischen Kolonial= verwaltung, ebenso wie es vor ihm andere von den englischen Besitzungen auf den westInseln(Trinidad usw.) entworfen indischen haben. Es sei heißt es was sich spiele, in außerordentlich bemerkenswert, so in dem Artikel, wie wenig von dem, tatsächlich im britischen Empire abdie englische Presse durchsickere. Wer in England habe überhaupt etwas von den Hintergründen der Unruhen gehört. die Mitte Entscheidungsschlachten zur See Mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, das der Führer dem Großerer de gefanden. Großadmiral Döniz, der des vergangenen Jahres in der Hauptstadt der im ersten Weltkrieg als Offizier auf dem Kreu= Bahama=Inseln Nassau ausgebrochen seien? zer„Breslau“ seine Feuerprobe bestanden hat, hat sich größte Verdienste um den Ausbau unserer Kriegsmarine, um den Einsatz unserer Unterseeboote und im Kampf geP eais a. Berfse. gechnicen R. e Setef. zugsystem des Feindes durch die Rudeltaktik unserer U=Boote aus den Angeln zu heGroßadmiral Dönitz war sich allezeit klar über die Macht unserer Feinde, zugleich aber auch war er erfüllt von unbedingtem Siegeswillen, war er groß darin. Schwierigkeiten zu meistern. So hat er aus den Besatzungen unserer U=Boote das höchste an Leistung herausgeholt und dem Feind Schläge versetzt, die in London und in Wahington geradezu alarmierend gewirkt haben. Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der hohen Ehrung des Großadmirals Donitz konnte der OKW=Bericht vom 7. April neue stolze Erlolge unserer Unterseeboote mitteilen. Wieder sind mitten im Atlantik und im Mittelmeer 14 vollbeladene feindliche Schiffe mit 102000 BRT sowie ein Zerstörer, nicht gerechnet fünf weitere Schiffe die torpediert worden sind. auf den Grund des Meeres hinabgejagt worden. WeniDe Stunden zuvor hatte der Marineminister der Vereinigten Staaten. Knox, warnend vie volkerung seines Landes darüber belehrt, daß die Lageernst ist, daß mehr deutsche U=Boote als je zuvor unterwegs seien, daß sie einen schweren Zoll von der Schiffahrt und Amerikas fordern. Wie überhaupt die UZoot=Lage sich von Februar auf März erheblich verschlimmert habe.„„5.45 Während Knox seine Augen rückwärts gewandt hat, schauen wir in die Zukunft. So weiseln wir nicht daran, daß unsere Unter: leeboote dem Feind weiterhin schwer zurrpen werden und daß sich die Versenkungszirer nicht nur von Jahr zu von Monat zu Monat weiter erhöhen wird das was jetzt auf den Ffgg en## gebe sind Entscheidungsschrauten virses Aürsch ließ eine amerikanische Zeitnggzact shin vernehmen, die U=Boote##ol, sen, die harthte„Pieaiti' kori rechmet gui ste Hitter, so fuhr das Blu## w#et, tgyner auf sie Wenn auch dabei nicht sehr viel Blut vergossen worden sei, so habe doch vorübergehend die aufständische Bevölkerung die Lagebeherrscht In den Hauptstraßen von Nassau sei alles kurz und klein geschlagen worden, während andere Aufständische die Polizeistation belagerten. Truppenabteilungen hätten eingesetzt werden müssen, um wenigstens einigermaßen die Ruhe wiederherzustellen. Die unmittelbaren Ursachen, die zu diesem Aufstand führten, seien die von den Nordamerikanern beim Bau militärischer Anlagen auf den Bahama=Inseln gezahlten Löhne gewesen. Die örtliche britische Kolonialverwaltung habe von den Amerikanern verlangt, nur die ortsüblichen Lohnsätze zu zahlen. Diese Bedingung sei als Geheimklausel in den englisch= amerikanischen Pachtvertrag ausgenommen worden. Seit Inangriffnahme der militärischen Bauten durch die Amerikaner sei das eine ständige Quelle von Unruhen gewesen. Jetzt sei ein auf Veranlassung des Herzogs von Windsor vom Gouverneur der BahamaInseln verfaßter Bericht in London eingetroffen. Er enthülle erschütternde Dinge über die wahren Verhältnisse. Das sei auch wohl der Grund. warum er nicht allgemein in England veröffentlicht werde, sondern nur in einem Exemplar der Bibliothek des Unterhauses zur Verfügung gestellt wurde. Es sei geradezu unglaublich, so sage der Bericht, daß eine Mißwirtschaft, wie sie auf den Bahamas bestehe. Jahr für Jahr fortdauern konnte, ohne daß sich das Kolonialministerium in London einschaltete und Ordnung schuf Insgesamt bewohnten 60000 Menschen die Bahamas davon 20000 die Hauptinsel New Propidence, auf der auch die Hauptstadt Nassau liege Die übrigen 40000 lebten verteilt auf Dutzenden kleinerer umliegender Inseln. In den Vorkriegsjahren sei auf New Providence am amerikanischen und britischen Touristenverkehr viel Geld verdient worden. Man habe Luxushotels gebaut, die von Jahr zu Jahr luxuriöser wurden und die Fremdenindustrie habe die arme Bevölkerung der Nachbadinseln nach Nassau gezogen. Hals über Kopf hätten die Eingeborenen ihre landwirtschaftliche Arbeit an den Nagel gehängt, ihren Bauernhof im Stich gelassen um in Nassau leichter Geld verdienen zu können. Die Kolonialverwaltung habe aber auch nie über zwei Millionen Pfund Sterling, in der gleichen Zeitspanne aber für die Nachbarinseln nur 280 Pfund Sterling ausgegeben wurden. Man habe also praktisch die umliegenden Inseln völlig vernachlässigt. Weder Elektrizität, noch Wasser, noch einigermaßen erträgliche Straßen. noch Stätten der Unterhaltung seien dort anzutreffen. Nichts habe die Kolonialverwaltung getan! Sie habe nach dem Grundsatz gelebt:„Der Herrgott wird schon sorgen!" Daher habe sie es auch nicht für notwendia befunden, irgendeine Hilfsaktion für die arme Bevölkerung in die Wege zu leiten. Es sei alles dem Schicksal überlassen worden...,, W22 Aags. Die Fremdenindustrie habe gleich nach Kriegsausbruch aufgehört, was zur Folge hatte, daß Tausende von Arbeitslosen in Nassau schutzlos auf den Straßen lagen und im Laufe der Zeit zum Kern einer Aufstandsbewegung Am schlimmsten aber sehe es in der Verwaltung und in der Sozialgesetzgebung aus. Von modernen Arbeitergesetzen könne keine Rede sein. Auch soziale Organisationen seien unbekannt, während die gesundheitliche Betreuundg von 12000 Einwohnern in der Hand eines einzigen Arztes liege. Niemand solle sich aber einbilden, so wird in dem Artikel zum Schluß gesagt, daß sich solche Zustände auf die Bahama=Inseln allein beschränken. Die gleiche Mißwirtschaft sei auf den Bermudas und auf den Barbados anzutreffen, ohne daß bisher die Londoner Regierung den Mut gefunden habe, mit der allem sozialen Fortschritt hohnsprechenden Mißwirtschaft aufzuräumen. Man treibe in London die Verehrung des Altertümlichen und Ungerechten viel zu weit. Der Präsident von Bolivien, Penaranda, gab bekannt, daß er am 1. Mai zu einem Besuch nach den Vereinigten Staaten abreisen werde. Brutaler Massenmord Enrtüstungsschrei der belgischen Presse zum Terrorangriff auf Antwerven DNB Brüssel. 7. April. Nachdem gestern amtliche Einzelheiten über den ungeheuerlichen Terrorangriff der Angloamerikaner auf ein Arbeiterviertel von Antwerpen bekanntgegeben worden sind und die belgische Bevölkerung starr vor Schrekken vor diesem niederträchtigen Verbrechen steht, findet heute die belgische Presse in Kommentaren Worte der schärfsten Verurteilung und des Protestes gegen die„Heldentaten“, die ehemalige Verbündete, deren Wortführer von Humanität und Moral triesen verübt habe.„„nge I. Schmeiht 6. 8 „Die belgische Bevolkerung“, so schreibt„Hat Laatste Nieuws“„ist auf das blutigste getroffen worden und zwar im Teuersten, was sie besitzt, in ihren Kindern. Die toten Kinder von Antwerven bleiben für die Anständigen in der Welt immer eine Anklage gegen die britisch=nordamerikanische Kriegführung. Diese Kinder treten in die Reihe der Tausende von Burenkindern, die vor vierzia Jahren in Transvaal von den Engländern umgebracht worden sind. Sie bleiben ein Zeugnis für die Unmenschlichkeit der Angloamerikaner deren Priester ihre Altäre mit roten Fahnen, mit Hammer und Sichel bedecken und Mordflieger segnen. Dieses unschuldige vergossene Blut werden die Briten und Yankees nie mehr von sich abwischen können.“###mignt „Soir“ schreibt, ganze Wohnviertel. Schulen und Kirchen seien aus 6000 bis 7000 Meter Höhe vernichtet worden Kein Mensch auf der Welt könne behaupten, daß das Bombardement von Antwerpen ein militärisches gewesen sei. „Es war vielmehr entweder ein Bombardement von Terroristen oder von Verrückten.“ „Le Pays Reel“ meint. dieser Massenmord der Angloamerikaner könne durch nichts gerechtfertigt und entschuldigt werden. Die angloamerikanischen Terroristen hätten den blinden Zufall walten lassen. Sie hätten so schnell wie möglich ihre todbringende Last über einem großen Bezirk abgeworfen mit dem klaren Bewußtsein, daß Hunderte von Zivilisten, Arbeiter. Frauen und Kinder, dem Tode ausgeliefert wurden.“„Das ist nicht mebPetcer, 1e fuür das to Zxung Eurovas und etwas für diese Nachbarinseln getan. Vom Eei der Verteidigung der#ve),„nez. Wir sind Schatzamt der örtlichen Kolonialverwaltung wogeinen wpei,=Wegeseichp vergangenen sei mitgeteilt worden, daß während der letzten Sommer entfernt, als kühne Geister in hohen 17 Jahre zur Förderung der Fremdenindustrie Im U.Boot=Bunker Generaladmiral Marschall, sichtiat eine Werkstätte PK.=Aufn.: Kriegsber. Stephan(Wb.) der Oberbefehlshaber des Marinegruppenkommandos West, bein den U=Beot=Bunkern an der französischen Westküste. abgeschossen dinnesien wieder entbrannt April. Der italienische WehrRittwoch hat folgenden Wortr11 abschnitt der Tunesieni Scblacht auf breiter Front clebt, da der Feind nach heftiwvorbereitung mit starkem Einsatz angegriffen hat. und deutsche Jäger schossen im chs Flugzeuge ab. Ein weiteres eug wurde von der Bodenabwehr zum urz gebracht. stern nachmittag warfen feindliche zzeuge Bomben auf die Wohnviertel Trapani. Ragusa und Messina. wurden schwere Schäden an Wohnhäusern und 10 Tote und über hundert Verletzte unter r Zivilbevölkerung von Trapani sowie sechs Tote und neun Verletzte in Messina gemeldet. Im Verlauf dieser Angriffe verlor der Feind sieben Flugzeuge. Zwei stürzten, von unseren Jägern getroffen, in der Nähe von Cav d'Armi und von Cap Spartivento ab fünf wurden von der Bodenabwehr zum Absturz gebracht; drei davon stürzten bei Trapani, eines bei Taormina und eins in der Nähe von Scicli ins Meer. von Dewuhete Gässenamerurschaft Deutsche und rumänische Truppen Schulter an Schulter DNB Berlin, 7. April. Auf den Landbrücken in dem breiten Sumpfstreifen, der das Südufer des Kuban begleitet, standen seit einer Woche rumänische Truppen Schulter an Schulter mir ihren deutschen Kameraden von neuem in hartem Abwehrkampf. Die Bolschewisten steigerten in den letzten Tagen ihre Angriffskräfte immer mehr so daß einem hier eingesetzten rumänischen Infanterieregiment zeitweilig die Masse von drei Sowjetdivisionen gegenüberstand. Tag für Tag warf der Feind mehrere, bis zu Krieg, es ist ein Verbrechen, das dessen sind wir sicher, seine Strafe finden wird. Daß diese noch nicht dagewesenen Schrectenstaten mit der Religion verbrämt und von einem Kirchenfürsten. dem Erzbischof von Newyork, Spellman, gebilligt werden: welche Insamie!" Trauer in Paris Die Beisetzung der Opfer des englischen Terrorangriffs DRB Paris, 7. April. Unter riesiger Anteilnahme der Bevölkerung fand am Mittwochvormittag in Paris die Beisetzung der durch den angelsächsischen Terrorangriff verursachten Opfer der Zivilbevölkerung statt. Nach einer religiösen Zeremonie sprach Finanzminister Cathala und erinnerte einleitend an die Worte des Marschalls Petain, der in seiner Rundfunkansprache vom vergangenen Sonntag den britischen Angriff als„eine durch nichts zu rechtfertigende Handlung“ gebrandmarkt hatte. Der Minister erhob sodann selbst Anklage gegen die englischen Flieger, die, wie er sagte, im Jahre 1940 Frankreich mitten im Kampfe im Stich gelassen hätten, aber jetzt an Frankreichs Himmel schon zum zweiten Male wieder auftauchten, um Tod und Verderbeu zu säen. 328 Tote Die Anzahl der Todesopfer des angloamerikanischen Terrorangriffs auf Paris vom letzten Sonntag ist inzwischen auf 328 gestiegen. 00 Mann starke und oft von Schlachtfliegern unterstützte Stotzabteilungen gegen die rumanischen Stellungen. Doch kein einziges Mal gelang es ihm. die Abwehrfront zu erschüttern, oder auch nur bis an die Gräben heranzukommen. Seine vergeblichen Vorstöße mußte der Feind allein im Abschnitt dierumanischen Regiments bisher mit über 700 Toten, an die hundert Gefangenen und dem Verlust zahlreicher Waffen bezahlen. Andere, von deutschen und rumänischen Truppen verteidigte Abschnitte der Ostflanke des Kubanbrückenkopfes griffen die Bolschewisten dieser Tage fünfmal hintereinander in Divisionsstärke an und wurden ebenfalls immer wieder besonders durch gutliegendes Artilleriefeuer blutig zurückgewiesen. Der Angriff zerflatterte schließlich in Teilaktionen und Ueberfällen. Dabei geläng es überraschend vorbrechenden Bolschewisten, einen kleinen örtlichen Einbruch zu erzielen. Noch bevor aber der eingedrungene Feind die Frontlücke ausweiten konnte, warf sich ein Zug rumänischer Infanteristen unter persönlicher Führung ihres Bataillonskommandeurs, Major Palagita, den Sowjets entgegen. riegelte im erbitterten Nahkampf die Einbruchstelle ab und vernichtete die feindliche Stoßgruppe Weitere erfolgreiche Gegenangriffe führten kürzlich zwei rumänische Kompanien ebenfalls unter Führung ihres Bataillonskommandeurs gegen den sowietischen Landekopf südlich Noworossijsk. Sie entrissen dem Feind Teile seiner Verteidigungsstellungen und hinderten ihn dadurch sich in den Felsterrassen an der Küste weiter vorzuarbeiten. Von neuem bewährte sich die deutsch=rumänische Waffenkameradschaft bei den Abwehrkämpfen, die am 3. und 4. 4. an der Südostflanke des Kubanbrückenkopfes tobten. Nach zweistündigem schwerem Vorbereitungsjeuer stürmte die Masse von fünf bis sechs Sowjetdivisionen und drei Brigaden auf etwa 15 Kilometer Breite gegen unsere Stellungen an. Zahlreiche zu Stoßkeilen vereinigte Panzer sollten der nachfolgenden bolschewistischen, Jufauterie den Weg freikämpfen. Tiefhängende Wolken und vereinzelte Regenschauer verhinderten den Einsatz der Luftwaffe, so daß die Aufgabe. feindliche Bereitstellungen zu zersprengen, ausschließlich unserer Artillerie zufiel. Ihr Feuer war so wirksam, daß die Sowiets vielfach mit stark angeschlagenen Verbänden zum Sturm antreten mußten. Welle um Welle der ohne Rücksicht auf Verluste vorwärtsgetriebenen Bolschewisten brach im Abwehrfeuer zusammen. Ueber die niedergebrochenen, Bataillone stürmten aber am zweiten ungrivistag neue Massen. Doch unerschütterlich standen die deutschen und rumänischen Soldaten an ihren Geschützen und Maschinengewehren und jagten ihre Granaten und Geschoßgarben in die Angreifer. Meist konnten die Bolschewisten an der Hauptkampflinie abgefangen werden. Nur an einem einzigen Punkt gelang ihnen schließlich durch massierten Panzereinsatz trotz Verlust von zehn Panzern der Einbruch in etwa 1 Kilometer Tiefe Doch auch hier wurde der sich erbittert zur Wehr setzende Feind im sofortigen Gegenstoß wieder herausgeworfen. Als in tiefer Nacht der zweitägige Kampf abflaute, hatten die deutschen und die rumänischen Truppen ihre Stellungen in vollem Umfange behauptet. der Feind aber hatte unmittelbar vor der Hauptkampflinie über 2300 Gefallene, über 250 Gefangene und 13 Panzer verloren. Zu diesen schweren Verlusten treten noch die zahllosen Gefallenen und Verwundeten hinzu, die auf dem Anmarsch und in den Bereitstellungen von unserem Artilleriefeuer erfaßt und getroffen wurden. Unter dem Eindruck seiner hohen Ausfälle führte der Feind seine Angriffe am 5. 4. nicht weiter fort. Die Waffenkameradschaft der deutschen und rumänischen Truppen hat sich wieder einmal als stärker erwiesen als die Angriffskraft der bolschewistischen Massen. Ahiratieneruumner Turusschaut Sieg Deutschlands oder Untergang Europas Dr. Spalaikowitsch an das serbische Volk DNB Belarad. 7. April. Zum zweiten Jahrestag des jugoslawischen Kriegsabenteners sprach der bekannte serbische Politiker Dr. Spalaikowitsch über den Belgrader Sender zum serbischen Volk. Spalajkowitsch war serbischer Gesandter am Zarenhof und später jugoslawischer Vertreter in Genf und Paris. Für Europa gebe es heute nur entweder einen Sieg Deutschlands oder den Untergang Europas durch den Bolschewismus. Ein Sieg Englands würde nur den Sieg des Bolschewismus bedeuten. Kein einziges euroväisches Volk rechne heute mehr bei der Regelung des Weltfriedens auf England oder dessen militärischen Sieg. geschweige auf Englands politischen Verstand Dies sei einer der Hauptgründe, warum die Wünsche und Hoffnungen der europäischen Völker auf einen deutschen Sieg gerichtet seien. So wie sich diese Völker vom unheilbaren Egoismus Englands überzeugt hätten, seien sie vom Glauben an das tiefe menschliche Ideal des Nationalsozialismus überzeugt worden der ihnen die Garantie biete daß heute das gesamte deutsche Volk den totalen Krieg für die Verwirklichung einer neuen Ordnung in Eurova führe um künftige Kriege zwischen europäischen Völkern auszuschließen. : F ü r d a s s e r b i s c h e V o l k, s o b e t o n t e D r. S p a lajkowitsch gebe es wie General Neditsch immer wieder betone im jetzigen Augenblick nur ein einziges Problem, nämlich sein nationales Dasein zu retten. Er habe es auf den einzig richtigen Weg der moralischen und politischen Erneuerung geführt, welcher allerdings jeder abenteuerlichen Richtung entgegengesetzt sei, die vor 20 Jahren in Jugoslawien aufgekommen sei. Sie habe englischen Publizisten sowie serbischen politischen Romantikern gefallen, obwohl dieses Ingoslawien einen unfruchtbaren Boden dargestellt habe, in dem der serbische Samen nicht habe keimen können, sondern verfaulen mußte. ein englisches Blatt warnt seine Leser DRB Genf, 7. April. Das Bild das sich militärisch den Engländern Ende März bot, faßt die englische Wochenzeitschrift„Sphere“ Japaus geheimer Staatsrat trat am Mittwoch unter dem Vorsitz des Tennö im Palast zusammen, um einen Bericht des Außenministers Tani über die internationale Lage entgegengehen. kurz zusammen. In England brenne man voller Ungeduld, so schreibt sie, und man werde der mannigfachen Rückschläge und Hindernisse allmählich überdrüssig. Wie sehe es z. B. Ende März an den verschiedenen Fronten aus? Charkow befinde sich wieder in deutscher Hand und am Donez seien die Deutschen sogar zu Gegenangriffen übergegangen. Die Meerengen des Mittelmeeres würden von starken deutsch=italienischen Verbänden gehalten, während jeder Versuch. der Sowjetunion duuch einen direkten Angriff auf das europäische Festland zu Hilfe zu kommen, keine Aussicht auf Erfolg biete Die Lage auf hoher See, insbesondere die Schiffsraumfrage, gebe in jeder Weise zu großen Befürchtungen Anlaß. Im Fernen Osten hielten sich die Japaner, allen Angriffsversuchen zum Trotz. Die englische Agitation verdunkele, so schreibt das Blatt weiter, das tatsächliche militärische Geschehen. Deshalb tne das englische Volk recht gut daran, kein Vertrauen in die Nachrichten zu setzen, von denen behauptet werde, man habe sie aus Deutschland oder aus irgendeinem der Achsenländer herausgeschmuggelt. Gandhi will bis zum Tode fasten? DNB Stockholm. 7. April. Der Londoner Korrespondent von Stockholms„Tidningen“ will aus zuverlässiger Quelle in NeuDelhi erfahren haben daß Gandhi die Absicht habe bis zum Tode zu fasten. Vielleicht sei diese Absicht die Ursache dafür, daß der bekannte Arzt Dr. Chandra Roy der Gandhi zu behandeln pflege, nicht die Erlaubnis bekommen habe, Gandhi in seinem Gefängnis zu untersuchen. Roy sei nämlich nicht nur ein hervorragender Arzt sondern auch ein bedeutender Mann in der Kongreßpartei und einer der Vertrautesten Gandhis. Die Wahlen zum dänischen Landsting DNB Kopenhagen, 7. April. Die Wahl Landstingabgeordneten, die Dienstag von den am 23. 3. dem Tage der Folketingwahlen, gewählten Wahlmänner getätigt wurde brachte keinerlei Ueberraschungen. Das Gesamtergebnis der Wahlen, die der Erneuerung von 28 von insgesamt 76 Landstingmandaten galten, ist. daß die Sozialdemokraten ein Mandat an die Konservativen verloren. Weitere 29 Mandate des Landstinas stehen erst am 4. 1. zur Wahl und der Rest(19) wird— wie bekannt— durch die übrigen Mitglieder des Landstinas gewählt. Die Parteienstellung im neuen Landsting ist nach den Wahlen: 34 Sozialdemokraten, 8 Radikale, 14 Konservative 18 Abgeordnete der Venstre ein Bauernparteiler sowie ein Vertreter der Faröer. Ein bezeichnender Judenbund „Nationalrat amerikanisch=sowjetischer Freundschaft". DNB Genf, 7. April. Wie aus Newyork gemeldet wird, wurde dort die Bildung eines „Nationalrates amerikanisch=sowjetischer Freundschaft“ angekündigt, dessen Ziel es sei,„noch engere freundschaftliche Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion zu schaffen". Zu den„Persönlichkeiten, die diesen„Nationalrat“ unterstützen, gehören, wie weiter gemeldet wird, der Jude Professor Einstein, der jüdische Dirigent Leopold Stokowski und der Jude Charlie Chaplin Ferner sind an diesem Bunde beteiligt der USA=Innenminister Ickes und der Vorsitzende des Morgan=Konzerns, Lamont. Diese Leute, die für sich selbst sprechen, wollen das amerikanische Volk„mit allen Aspekten des sowjetischen Lebens durch Filme, Broschüren, Ausstellungen usw bekanntmachen", d. h. also Reklame für die Sowjetunion und ihre jüdischen Genossen in großem Maßstabe betreiben. Der Zweck dieser Judensaat ist kein anderer als das USA=Volk reif zu machen für die jüdisch=sowjetische Welttyrannei. Obergebietsführer Wilhelm Kohlmeyer gefallen DRB Hamburg, 7. April. Der Führer des Gebietes Hamburg 26 der Hitler=Jugend und Leiter des Amtes Jugendpflege und Jugendertüchtigung der Hansestadt Hamburg, Obergebietsführer Wilhelm Kohlmeyer, ist am 12. 3. im Kampf gegen den Bolschewismus gefallen. Dardanellen=Schacher In seiner Proklamation vom 22. Juni 1941 hat der Führer das Geheimnis, das über dem Besuch von Molotow in Berlin gelegen hatte, gelüftet. Er gab bekannt, daß Stalins Außenminister von ihm verlangt hatte: seine stillschweigende Duldung für einen neuen kriegerischen Ueberfall auf Finnland, für einen Angriffskrieg gegen Rumänien, für die Entsendung bolschewistischer Truppen nach Bulgarien und für die Erzwingung von Stutzpunkten an den Dardanellen. Molotow hatte diese Ziele als Nahziele der bolschewistischen Politik bezeichnet. Der Führer aber erklärte als verantwortungsbewußter Vertreter der europäischen Kultur und Zivilisation, daß er diesen geplanten bolschewistischen Raubzügen nicht untätig zusehen werde. auch der bulgarische Minister Wassileff enthüllt, daß schon Ende 1940 die Sowjets an Bulgarien mit der Aufforderung herangetreten seien, als Bundesgenossen der Bolschewisten an einem Krieg gegen die Türkei teilzunehmen. Bulgarien sollte, so sagte Minister Wassileff, als Preis für diesen Ueberfall ein Stück der europäischen Türkei auf der Linie Enos—Midia erhalten. Dieser Krieg hätte selbstverständlich zur Besetzung der Dardanelen und des Bosporus durch die Bolschewisten führen sollen. Bulgarien habe aber diese Raubpläne ebenfalls zurückgewiesen. Es ist offensichtlich, daß die bolschewistische Außenpolitik im Jahre 1940 die Dardanellen wollte. Als im Vorjahre Molotow mit Churchill und Eden das Geheimabkommen schloß, wurden, wie jetzt in der amerikanischen Zeitschrift„Life“ bestätigt worden ist, alle die sowietischen Forderungen anerkannt, mit denen Molotow in Berlin abgefallen war. Darunter befanden sich auch die Dardanellen. und bezeichnenderweise hat Elliot in der„Newyork Herald Tribune“ veröffentlicht daß auf der Zusammenkunft Roosevelts mit Churchill in Casablanca das Dardanellenproblem einen breiten Raum einnahm. Man muß auch daran erinnern daß das zaristische Rußland im ersten Weltkrieg mit den Briten am 18. März 1915 ein Geheimabkommen geschlossen hatte, wonach Konstantinopel und die Meerengen dem Zarenreiche als Besitz zugesprochen wurden. Weiter: Im Jahre 1942, im Frühling, hatte der USA=Admiral Stark in der amerikanischen Presse einen Aufsatz veröffentlicht, in dem er der Sowjetunion ein Recht auf die türkischen Meerengen zugestand. Im Oktober desselben Jahres hat dann der drüben sehr einflußreiche Professor der Columbia=Universität. Renner, eine Wunschkarte veröffentlicht, worauf die Dardanellen und der Bosporus als sowjetisches Gebiet eingetragen waren. Dann kamen die jüdisch=amerikanischen Kommentatoren Lippman und Brown, die von der Tatsache ausgingen. daß Europa und auch die USA und England Moskau keinen militarischen Widerstand entgegensetzen könnten, und beide sprachen sich dafür aus, daß die Sowsetunion beliebige Korrekturen ihrer europäischen Grenze vornehmen könnte Die„Times“ aber brachte einen Aufsatz der den kleinen europäischen Nationen jedes Selbstbestimmungsrecht absprach und damit die Lüge von der Atlantik=Charta geradezu entlarvte. Die„Times“ schrieb damals, der Sowietunion müßten bei der geplanten Neuordnung der Welt ihre Wünsche aus Gründen der Sicherheit erfüllt und es müsse„den geographischen Gegebenheiten Rechnung getragen“ werden. Da diese geographischen Wünsche einseitig von Stalin abhängen, war damit die Auslieferung auch der Dardanellen an die Sowiets umrissen. Um das Maß der plutokratischen Verbrechen voll zu machen, aber haben jetzt zwei Leute der seph Davies, und der englische Unterhäusler Hamilton Kerr, zwei gleichlautende Aeußerungen veröffentlicht, die den Türken die Meerengen ab= und Stalin zusprechen. Davies hat erklärt, die Sowietregierung müsse unbedingt einen Zugang zu den Weltmeeren auch besonders im Mittelmeer haben. Er sagte:„Die Sowjetregierung ist mit Recht besorgt hinsichtlich des Gebrauchs der Dardanellen durch sie und andere Nationen“ und er stellte es ausdrücklich in das Ermessen Stalins, seinen Sorgen um die Dardanellen abzuhelfen. Auch der Unterhäusler Kerr der im„Spectator“ schrieb, sagte, die Bolschewisten müßten die Befugnis haben, über ihre Sicherheit und das erforderliche Sicherheitsglacis allein zu bestimmen. Dazu, gehörten aber die Dardanellen. Die Meerengen=Frage ist damit für die skrupellosen Yankees und Briten eigentlich zu Gunsten Stalins und zu Ungunsten der Türkei gelöst. Für den Fall, daß diese drei Gangster siegen würden. Davies, der übrigens Jude ist, geht, wie alle diese Schurken, von der Voraussetzung aus, daß eines Tages in Europa allein Stalin herrschen werde. Dem steht allerdings die Wirklichkeit gegenüber, und die liegt bei Hitler. Eichenlaub für Oberfeldwebel Rudolf Schlee 2NB Berlin, 7. April. Der Führer verli## am 6. April das Eichenlaub zum Rittertreg, des Eisernen Kreuzes an Oberfeldwebel Runn Schlee, Zugführer in einem Gebirgsjäger, bataillon, als 222. Soldaten der deutschen Wehr, macht. Der Führer sandte ihm nachstehendes Tele, gramm:„In dankbarer Würdigung Ihres bel. denhaften Einsatzes im Kampf für die Zutung unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 222. Sol., daten das Eichenlaub zum Ritterkreuz de# Eisernen Kreuzes.(gez.) Adolf Hitler: Wohnraumläuft am 10. April 1943 ab DNB Berlin, 7. April. Durch Paragraph n der Verordnung zur Wohnraumlenkung von Februar 1943 ist angeordnet worden, das diejenigen Wohnungsinhaber, die über mehr als eine selbständige möblierte oder unmöbliert Wohnung für ihren eigenen Bedarf oder den ihrer Familie verfügen(Inhaber von Doppelwohnungen), eine Meldung an jede untere Verwaltungsbehörde(Landrat oder Oberbürgermeister), in deren räumlichem Bereich sie eine oder mehrere derartige Wohnungen besitzen zu machen haben. Diese in der Wohnraumlenkungsverordnung angeordnete Meldepflicht läuft am 10. April 1943 ab. Wer vorsätzlich oder fahrlässig die ihm obliegende Meldung unterläßt, kann bestraft werden. Ebenso hat jede Einzelperson, die eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung nnehat diese unter Angabe der Zahl der zu der Wohnung gehörenden Räume und der etwa darin befindlichen Untermieter und Untermieterfamilien der Gemeinde in der eine solche Wohnung liegt zu melden. Auch hier läuft die Frist am 10. April 1943 ab. Bei Unterlassung der rechtzeitigen Meldung gelten ebenfalls Strafbestimmungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Meldungen nach dem Stande vom 10. März 1943 zu erfolgen haben und daß die vorerwähnten beiden Meldepflichten allgemein kraft Gesetzes bestehen daß es also einer besonderen Aufforderung seitens der Gemeinde oder des Gemeindeverbandes nicht bedarf. Auf die genaue Einhaltung des in Kürze ablaufenden Meldetermins wird nochmals aufmerksam gemacht. Unbestellte Ware— strafbare Kopplung DRB Berlin. 7. April. Wie der Reichskommissar für die Preisbildung feststellt, kommt es immer wieder vor. daß Erzeuger oder Großhändler bei Lieferungen an den Einzelhandel unbestellte Ware beipacken Es handelt sich meist um minderwertige Waren die der Einzelhändler aber dennoch annimmt, weil er glaubt, sonst bei sväteren Bestellungen schlechter beliefert zu werden. Der Preisbildungskommissar betont daß dieses Geschäftsgebaren der Lieferanten sowohl gegen die Preisstoppverordnung wie auch gegen die Grundsätze der kriegsverpflichteten Volkswirtschaft verstößt. Er erinnert an seinen Erlaß vom 8. 12. 1940, wonach gegen die Preisvorschriften der Kriegswirtschaftsverordnung handelt, wer Waren, insbesondere solche, bei denen die Nachfrage das Angebot übersteigt, nur zusammen mit anderen Waren verkauft oder kauft. Ei handelt sich hierbei, wie der neue Erlaß ergänzend erklärt, um eine strafbare Kopplung. Ein Verstoß wird nur dann nicht vorliegen, wenn die unbestellten beigefügten Gegenstände Mangelware darstellen oder die Beifügung vor dem Kriege handelsüblich war. Einspruch abgewiesen im Ankaraer Attentatsprozeß DRB Istanbul, 7. April. Die im Atten: tatsprozeß in Ankara verurteilten Sowietstaatsangehörigen Pawkow und Kornilow haben, sobgleich die Strafprozeßordnung keine Möglichkeit dafür vorsieht, gegen das gegen sie gefällte und bereits rechtskräftig gewordene Urteil Einspruch erhoben. Das Kassationsgericht von Ankara hat diesen Einspruch, ohne auf den sachlichen Inhalt einzugehen, aus formalen Gründen abgewiesen. Erdbeben in Chile cteisenau:„Das Mor blickend, lebe ich in wir nicht wiel denn die gesamte 9 Sie hat einen gro damit ist man unüb 8 April 1919: Rätere Rom Der Wille einer N ese ul DRB Buenos Aires, 7. April. Buenos Aires verspürte am Dienstagmittag die Auswirkungen eines Erdbebens, das vom argentinischen Observatorium als besonders heftig registriert wurde. Nach Meldungen aus Chile wurde das Beben an der Pazifikküste stärker wahrgenommen. Es hat in Vaparaiso eine Panik unter der Bevölkerung und Gebäudeschäden hervorgerufen. Die Seekabelverbindungen nach Süd=Chile sind unterbrochen so daß Einzelheiten über den Herd und die Rückwirkungen noch unbekannt sind. Nachrichten aus Chile lassen erkennen, daß das Erdbeben dort fast das gleiche Ausmaß erreichte wie die letzte Katastrophe vom Jahre 1939. Die ganze Tragweite ist bisher noch nicht zu übersehen, jedoch scheint das Gebiet 200 Kilometer nördlich von Santiago besondert schwer betroffen zu sein. Nach den letzten Meldungen ist die Stadt Salamancs zur Hälfte zerstört. Die Ortschaften Illavol und Combarbala haben gleichfalls erheblich gelitten. Die bei dem Erdbeben von völlig zerstörte, inzwischen aber wieder aufgebaute Stadt La Sierena wurde erneut heimgesucht. Der erste Erdstoß erfolgt um 12.08 Uhr und dauerte zwei Minuten. Der zweite Stoß drei Minuten Dauer setzte sieben Minuten## ter ein. Die Erdbebenzone ist insgesamt 1200 Kilometer lang und erstreckt sich von der nördlichen Hafenstadt Jquique bis Linares. sind vombeufest m, solange dieses Vo dingten Gemeinschal ise Gemeinschaft ni„uere Städte in seig aus zu zermürben, w entscheidend ist, daß der Welt auch das be Zeimat zur Seite ste sungstraft des deutse die innersten Werte sowie die Einheit und tes verwirklicht. Sof wie eine eiserne Mar tern ist. Wir sind zu worden. Die höchste Europa kämpfenden d sich die entschlossene Feinde. Die Heimat gront, denn sie weiß, pinken wird in der d und der Begründung deutschen Nation. Au an der deutschen Zivi den Worten 1761 an seinen Freur tete:„Ich versichere( Armen dastehe und d die Feinde antun Siebenjährigen Krieg restlosen Einsatzes v ausbleiben, Das den ling 1943 mit dem totale Krieg, der jetzt steht, zum Endsieg 1 wird und muß. Da bombensicher! Auch Schäden in Santiago de Chile Auch in Santiago de Chile wurden bei dem Erdbeben große Gebäude beschädigt wie aus der chilenischen Hauptstadt berichtet wird. Breite Risse zeigen sich in den Mauern des Kriggt: ministeriums, das von Ingenieuren auf ein sturzgefahr untersucht wird. Die Zahl der Toten und Verleuten ist bisher noch nicht festgestellt worden. Die Regierung hat bereits zahlreiche Flugzeuge mit Sanitäts“ material nach dem Unglücksgebiet entsandt Telephon und Telegraph sind für Private ae“ sperrt, um die Linien für den amtlichen Ver' kehr freizuhalten. Ta, * Bestandene 9 fungsausschuß der§ stand die Meisterpt helm Becker von h :: Bestandene Gel handwerkerschaft best Konditorei Heerman gehilfinnenprüfung, Elisabeth John, le und gut(praktisch). + Sbp=Wande Tageswanderung Se heulimburg, Hagen. 8½ Uhr. Dauer der kehr gegen 18 Uhr. Kostenfreie Um begabten Jugen zieherberuf haben, d berufes zu ermöglich Städtischen Handu# ein Vorbereitungsle werbelehrern durchg Krieg und F anstaltung des Besisaten sprach 2 den Fremdenvertehr der westfälischen V daten sowie der Ber bebieten. Der ver und muß in einer Rechnung tragenden Ziel der Tätigkeit ein, den erholungs forderlichen Kräfte chaffen. - Türen und 3 eines Fliegeralarm die Haustüren und hausböden unverse schließenden Türen häuser zu gewähr! stand(Stein, Holz kahmen zu legen u Luftschutzwarte sind ordnung verantwot Anordnung liegt :: Schont Rasen erhalten die Rase frisches Grün. Au Blumen. Da ist d ene, achtet darauf, laufen und Blum Blumenbeete sind Von uns geführt Der mit m uns al ohne 2 setzen „E dern H Klopf eiche über Lang von 14. 15 Schlee führer verlich m Rittertreg dwebel Rud## Gebirgsjäger. eutschen Wehr. tehendes Teleing Ihres hel. ir die Zukung als 222. Sol. litterkreuz des If Hitler.“ 3 ab Paragraph 1 nlenkung vom worden, daß ie über mehr er unmöblierte darf oder den r von Doppelde untere Verr Oberbürgerzereich sie eine gen besitzen zu zohnraum: feordnete Mel. ab. Wer vorbliegende Melerden. die eine selberte Wohnung r Z a h l d e r z u ume und der ieter und Unin der eine n. Auch hier ab. Bei Uneldung gelten gen. Es wird daß MeldunMärz 1943 erwähnten beiift Gesetzes beideren Aufforoder des Getung des in rmins wird Kopplung der Reichskomtellt, kommt es er oder Großu Einzelhande packen Es hertige Waren noch annimmt, n Bestellungen Der Preisbileses Geschäftshl gegen die ich gegen die ten Volkswirti s e i n e n E r l a ß die Preisvorrordnung hanolche, bei denen zigt, nur zusamoder kauft. Ei irlaß ergänzend Kopplung. licht vorliegen, in Gegenstände Beifügung vor iesen #eisenau:„Das Morgenrot eines schönen Tages erzlickend, lebe ich in der beseligenden Überzeugung. zaß wir nicht wieder unterjocht werden können, denn die gesamte Nation nimmt teil am Kampfe. sie hat einen großen Charakter entwickelt, und damit ist man unüberwindlich.“ * 8 April 1919: Räterepublik in München. Schwerte, 8. April 1943. Der Millerstand Wirs nicht ungeraitel Gauwirtschaftsberater Vornemann über die Stillegungen prozeß ie im Attenerurteilten Sound Kornilow zordnung keine n das gegen sie gewordene Urassationsgericht ruch, ohne auf zn, aus formaZuenos Aires die Auswirvom argenonders heftig sen aus Chile ikküste stärker iparaiso eine ind Gebäudedie Seekabelnd unterbroen Herd und it sind. erkennen daß siche Ausmaß e vom Jahre bisher noch das Gebiet ago besonder! Nach den letzalamanca schaften Illachfalls erhehben von 1939 wieder aufgeerneut heimBombenkest! Wille einer Ration und das Heiz eines Voluind vombenfest undegegen jeden Tertor gewapp„, solange dieses Volk im sicheren Gefühl einer undingten Gemeinschaft lebt und fest entschlossen ist, gse Gemeinschaft niemals preiszugeben. Man mag mere Städte in seiger Hinterlist bombardieren, um uus zu zermürben, wir sind und bleiben bombenfest! antscheidend ist, daß heute dem besten Soldatenium welt auch das beste Menscheutum der schaffenden zur Seite steht. Unvergleichlich ist die Leisungstraft des deutschen Arbeiters. Her Führer hat die Innersten Werte des Deutschiums wachgerufen sowie die Einheit und Schicksatsgemeinschaft des Voltes verwirklicht. So stehen wir drinnen wie draußen wie eine eiserne Mauer, durch die nichts zu erschüttern ist. Wir sind zu willensstarken Tatmenschen geworden. Die höchste Ehre des für sein Volk und für Europa kämpfenden deutschen Soldaten ist ausschließ. sich die entschlossene Tat gegen die gemeinsamen feinde. Die Heimat steht bombenfest hinter unserer Front, denn sie weiß, daß uns der Lohn eines Tages winken wird in der dauernden Sicherung des Lebens und der Begründung einer stolzen Entwicklung der deutschen Nation. Auf den Bombenterror der Briten an der deutschen Zivilbevölterung antworten wir mit den Worten Friedrichs des Großen, die er im Juni 1761 an seinen Freund, den Marquis d Argens, richtete:„Ich versichere Sie, daß ich nicht mit gekreuzten Armen dastehe und daß ich allem Trotz biete, was mir die Feinde antun wollen.“ Ebensowenig wie im Siebenjährigen Kriege wird heute der Erfolg des restlosen Einsatzes von Führung, Heer und Heimat ausbleiben, Das deutsche Volk marschiert dem Frühling 1943 mit dem Bewußtsein entgegen, daß der totale Krieg, der jetzt auf unseren Fahnen geschrieben steht, zum Endsieg unserer gerechten Sache führen wird und muß. Das steht für uns fest, und zwar dombensicher! P. Tägeschtentt * Bestandene Meisterprüfung. Vor dem Prüsungsausschuß der Handwerkskammer Dortmund bestand die Meisterprüfung im Materhandwerk Wilhelm Becker von hier. :: Bestandene Gehilfinnenprüfung. Vor der Kreishandwerkerschaft bestanden zwei Verkäuferinnen der konditorei Heermann in Schwerte ihre Konditoreigehilfinnenprüfung, und zwar Elfriede Brune und Elisabeth John, letztere mit sehr gut(theoretisch) und gut(praktisch). Wir gratulieren! + Sp3=Wanderung am Sonntag, 11. April. Lageswanderung Schwerte, Bürenbruch, Schelt. Hoheulimburg, Hagen. Treffpunkt: Altes Rathaus um 8½ Uhr. Dauer der Wanderung 5—6 Stunden. Rück. kehr gegen 18 Uhr. Führer: Eugen Ortmann. Kostenfreie Ausbildung zum Gewerbelehrer. Um begabten Jugendlichen, werche Reigung zum Erzieherberuf haben, die Ergreisung des Gewerbelehrerberufes zu ermöglichen, soll ab 3. Mai d. J. an der Städtischen Handwerker=Berufsschule in Dorimuno ein Vorbereitungslehrgang zur Ausbildung von Geverbelehrern durchgeführt werden. - Krieg und Frembenverkehr. Auf einer Veranstaltung des Landessremdenverrehrsverbandes Besisaten sprach Verbandsdirektor Dr. Stolz über den Fremdenvertehr im Kriege. Die ganze Fursorge der westfälischen Verkehrsgemeinden gilt den Soldaten sowie der Bevölkerung aus den luftgefährdeten Gebieten. Der verknappte Beherbergungsraum soll und muß in einer gerechten, dei. Kriegsverhältnissen Rechnung tragenden Form bewirtschaftet werden. Das Ziel der Tätigkeit im Fremdenverkehrsgewerbe muß ein, den erholungsbedürftigen Volksgenossen die erfordetlichen Kräfte für den weiteren Einsatz zu verchaffen. - Türen und Tore auf bei Luftalarm! Während eines Fliegeralarms sind die Türen der Vorgärten, die Haustüren und die Haupteingangstüren zu den hausböden unverschlossen zu halten. Um bei selbstschließenden Türen ein Eindringen im Rotfalle in die häuser zu gewährleisten, ist zweckmäßig ein Gegenstand(Stein, Holzstück pp.) zwischen Tür und Türkahmen zu legen und die Tür nur anzulehnen. Die Luftschutzwarte sind für die Durchführung dieser Anordnung verantwortlich, die genaue Beachtung dieser Anordnung liegt im Interesse jedes Voltsgenossen. :: Schont Rasen und Anlagen! Jetzt im Frühling erhalten die Rasen= und Grünflächen wieder ihr frisches Grün. Auf den Beeten blühen die ersten Blumen. Da ist die Mahnung angebracht:„Erwachene, achtet darauf, daß Kinder nicht über den Rasen laufen und Blumen abpflücken!“ Grünflächen und Blumenbeete sind zur Freude der Allgemeinheit anAuf einer Tagung der Presse des Gaues Westfalen=Süd in Bochum berichtete der Gauwirtschaftsberater über nähere Einzelheiten der Stillegung von Betrieben des Handwerks, des Handels und des Gaststättengewerbes, wobei er besonders alle jene Befürchtungen und Besorgnisse beseitigte, daß es sich bei dieser Aktion um „eine Berufsbereinigung“ oder um„eine Rationalisierung" handeln könne. Bei den Härten, die nun einmal eine jede Kriegsmaßnahme mit sich bringt, konnte bei ängstlichen Gemütern wohl eine solche Sorge aufkommen. Eine menschliche, allzu menschliche Erscheinung. Es ist kein Wort darüber zu verlieren, daß jeder Geschäftsinhaber, der von der Stillegungsmaßnahme betroffen wird, sie als Härte empfindet. Aber er möge sich vor Augen halten, daß er mit der Stillegungs= anordnung sozusagen seinen Gestellungsbefehl für den kriegswichtigen Einsatz erhält. Nur braucht er nicht wie der Soldat, dabei sein Leben einzusetzen, sondern lediglich seine Arbeitskraft. Auch kann er nach dem Ende des Krieges sein Geschäft wieder aufmachen. Ausdrücklich hat nämlich der Reichswirtschaftsminister in der Anordnung festgelegt, daß es sich bei der Stillegungsaktion um keine Berufsbereinigung und keine Rationalisierung handele, sondern nur um eine kriegsbedingte Maßnahme. Es sind ja auch bestimmte Vorschriften für die Wiedereröffnung der Betriebe gesetzmäßig festgelegt worden, so lesen wir in der„Westfälischen Landeszeitung". Ferner sei an einen Ausspruch von Dr. Goebbels in seiner Sportpalast=Rede erinnert:„Ich gebe mein Wort darauf, daß es sich nicht um eine strukturelle Bereinigung des Mittelstandes handelt.“ Wer also von„Flurbereinigung" oder von einer Maßnahme„zugunsten der Großwirtschaftsbetriebe“ spricht, schwätzt dummes Zeug oder verbreitet bewußt Lügen. Es sei nur darauf hingewiesen. daß zum Beispiel in Dortmund zahlreiche Großgeschäfte zusammengelegt und vorweg vor allem Filialbetriebe irgendwelcher Großfirmen geschlossen werden. Wie wichtig aber die Stillegungsaktion als solche ist, zeigt die Erklärung des Gauwirtschafts beraters, daß von dem Personal der überprüften Betriebe ein Drittel freigestellt wird, und so dokumentiert Dr. Goebbels in seinem letzten„Reich"=Artikel, wonach ein Bekanntwerden der Zahlen auch den Sachkenner in Erstaunen versetzen würde. Grundsätzlich sei zu der Stillegungsaktion in ihrer Wirkung auf den Mittelstand festgestellt, daß im Parteiprogramm selbst der 16. Punkt„die Schaffung und Erhaltung eines gesunden Mittelstandes“ forderl. Hand aufs Herz! Der deutsche Mittelstand verdankt doch überhaupt nur der Partei seine Rettung vor dem Untergang. Während der Systemzeit war er zwischen die Mühlsteine des internationalen Kapitalismus und des internationalen Marxismus geraten. Er wäre angesichts seiner Zersplitterung, seiner. Belastungen und der Vielzahl der Parteien, die sich seiner Interessen annahmen, nicht nur den Mittelstand zu retten, sondern ihre Geschäfte zu machen, von diesen Mühlsteinen vernichtet worden, wenn nicht in letzter Stunde durch die Machtübernahme seitens des Nationalsozialismus mit der Rettung der ganzen Nation auch die Rettung der einzelnen Stände wie des Bauernstandes, des Mittelstandes usw. erfolgte. Und nun soll es Absicht des Staates jener Partei, die den Mittelstand rettete, sein, diesen selben Mittelstand zu beseitigen! Das ist dummes oder böswilliges Geschwätz. Denn in einem Staatssystem wie dem nationalsozialistischen Deutschland, in dem von der Partei die gesunden Lebensverhältnisse erst wiederhergestellt wurden und die Wahrung und Förderung der natürlichen Lebensgegebenheiten zur Richtschnur aller Politik gemacht worden sind, wird die Führung imemr das größte Gewicht legen auf die unbedingte Existenznotwendigkeit eines gesunden Mittelstandes innerhalb der Volksgemeinschaft. Wie schon das Wort zum Ausdruck bringt, steht der Mittelstand mitten zwischen den anderen Ständen. Er ist jene breite Schicht einer jeden Nation, in die hinein der Arbeiter aufwärtsstrebend gelangen will, und aus der heraus sich die geistigen Kräfte des Volkes entwickeln. Im nationalsozialistischen Staat soll es ja kein Proletariat auf der einen Seite und eine kleine Schicht von Besitzenden auf der anderen Seite geben, wie das bei den„großen Demokratien“ und in der Sowjetunion, also im jüdisch=kapitalistisch und jüdisch=bolschewistischen Staatensystem der Fall ist. Auf diese ungesunde Volksschichtung aber steuerten wir im Systemreich mit riesigen Schritten zu. Und nur der nationalsozialistischen Revolution ist es zu verdanten gewesen, daß wieder die gesunde Volksschichtung einer auf breiter Grundlage stehenden Pyramide von Handarbeitern, Mittelstand und geistig=politisch=wirtschaftlichen Führungsschichten geschaffen wurde. Wer den Mittelstand bekämpft, ist in der Tat im politischen Sinne ein Bolschewist und im sozialen Sinne ein Plutokrat. Es ist also Dummheit oder Böswilligkeit, davon zu reden, daß die Stillegungsaktion eine„Beseitigung des Mittelstandes auf kaltem Wege“ sei. Der nationalsozialistische Staat selbst würde ja eine seiner wichtigsten Lebensgrundlagen zerschlagen, wenn er den Mittelstand preisgeben wollte. Im Gegenteil! Er wird nach dem Kriege alles daransetzen, um einen gesunden Mittelstand auf recht breiter Basis aufzubauen als einen der tragenden Grundpfeiler des sozialen Lebens und des Staates unseres Volkes. BOO Seer C Frauen bauen Sperrballone In diesem Werk, das zum Schutze deutscher Städte und Industriewerke Sperrballone herstellt, sind fast ausschließlich Frauen an die Stelle der männlichen Arbeiter getreten.— Blick in eine der riesigen Werkhallen, wo die Ballone entstehen. Scherl=Bilderdienst K gelegt. Darum muß die Allgemeinheit auch für ihre Schonung Sorge tragen. dem Kreise unserer Frontsoldaten Iwan und die Wunderlampe Von Unterscharführer H. Spieker, Schwerte Hundertfach hatten wir es erlebt, im Sowjetparadies bestaunt zu werden. Es gibt wohl kaum einen Soldaten, der nicht hierbei irgendein nettes Erlebnis hatte. Müde, nach harten Einsatztagen, hatten wir in einer Bauernkate Quartier gemacht. Der Hausherr legte uns Heu in die Bude, und wir freuten uns auf die Nacht, wo wir uns langlegen konnten, um den lang entbehrten Schlaf nachzuholen. Während wir unsere Sachen auspackten, stand die ganze Familie dabei und bestaunte all die Wunderdinge, die da zutage traten. Man paßte genau auf, daß ja nichts ihrer Aufmerksamkeit entgehen konnte. Nicht begreifen konnten sie, wieso wir Germanskis so sehr viel Wasser zum Waschen gebrauchten. Kurz und gut, es gab immer mehr zu bestaunen. Am meisten interessiert aber war Jwan. Er fand immer wieder etwas Neues, was sein Interesse erweckte. Er hatte uns schon zu verstehen gegeben, wir seien alle Teufelskerle. Aber jetzt hatte er etwas gesehen, was ihm den Atem verschlug. Diese Germanskis schütteten Wasser auf eine Lampe, zündeten sie mit einem Zündholz an, und das Wunderding brannte! Und wie das Ding brannte! Viel heller als Iwans Petroleumsfunzel. Er war ratlos. Unser Adolf aber, der 18jährige blonde Rottenführer, verkroch sich in eine Ecke. Er konnte sich das Lachen nicht verbeißen. Des Rätsels Lösung war ja so einfach. Es war eine Karbidlampe, dieses Wunderding, auf die unser pfiffiger Adolf schon draußen Karbid aufgefüllt hatte. Schwerte noch Garnisonstadt war Wen das Pflaster in der Stadt Schwerte sehr schiecht war, so daß der Verkehr dadurch behindert wurde und die in Garnison liegende Kompanie nicht „der Notdurft nach paradieren“ konnte, wurden mehrere Straßen neu gepflastert. Gleichzeitig wurde auf dem Marttplatz ein Wasserbehälter angelegt, weil nur wenig Wasser in der Stadt vorhanden war, so daß bei entstehender Feuersbrunst die ganze Stadt bedroht wurde. Wegen der Armut der Bürger genehmigte König Friedrich Wilhelm I. am 20. Dezember 1729, daß der Stadt die entstandenen Ausgaben ersetzt wurden. Von dem verbleibenden Überschuß wurden die drei Torschreiber=Häuser ausgebaut. * In der Stadt Schwerte lag im Anfange des 18. Jahrhunderts eine Kompanie des du Buissowschen Regiments, für das ein Parade=(Exerzier=) Platz in der Stadt hergerichtet werden mußte. Der Magistrat wandte sich deshalb an den König Friedrich Wilhelm l. um Erstattung der dadurch entstandenen Unkosten, und dieser genehmigte auf Empfehlung der Cieve=märkischen Kriegs= und Domänenkammer das Gesuch durch seigenhändige Randbemerkung am 28. Dezember 1725. H. L. Ein mutiger deutscher Junge 16jähriger veranlaßt Festnahme feindlichen Fliegers Bei dem letzten Terrorangriff britischer Bomber, der auch das Ruhrgebiet in Mitleidenschaft zog, wurden mehrere feindliche Maschinen abgeschossen, deren Besatzung zum Teil mit Fallschirm absprang. In der Nähe der Wohnung des erst 16 Jahre alten Kellnerlehrlings Hans Palmhöfer aus W. waren unter anderem Brandbomben gefallen, an deren Löschung sich die männliche Bevölkerung sofort heranmachte. Dabei beobachtete Palmhöfer den Fallschirmabsprung eines der nächtlichen Angreifer, begab sich mit einem Kameraden auf die Suche und fand den Feindflieger trotz der Dunkelheit und trotzdem dieser sich der Sicht durch Hinwerfen zu entziehen suchte. Obwohl er mit bewaffneter Gegenwehr rechnen mußte, ging der Junge den Bombenschützen unerschrocken an und warf sich sofort auf ihn. Dieses mutige Verhalten des Jungen ermöglichte die schnelle Festnahme des Abgesprungenen. Erzeugung des blauen Dunstes neu geregelt Wichtig für Raucher: Es gibt weniger als früher Da infolge von Kürzungen der Zuteilungsguote an den Handel für die Zivilbevölkerung nicht meyr soviel Tabakwaren wie bisher zur Verfügung stehen, hat das Reichswirtschaftsministerium den Landeswirtschaftsämtern empfohlen, künftig nur noch Fest mengen zu bestimmen. Bisher war noch ein gewisser Spielraum mit Mindest= und Höchstmengen gelassen. Über die gesamte Regelung im neuen „Lenkungsbereich Tabak“ unterrichtet ein Artikel im„Deutschen Volkswirt“, dem wir folgendes entnehmen: Die Gesamtversorgung mit Tabak ist von dem jeweiligen Ausfall der Ernte im Inland und in denjenigen Südostländern abhängig, aus denen Deutschland Tabak importiert. Die Tabakvereinbarung, die die Ausfuhr des Tabaks der Ernte Bulgariens 1942 regelt, ist jüngst unterzeichnet worden. Im übrigen verfügt Deutschland auch noch über Vorräte an überseeischen Tabaken. Der in Deutschland geerntete Tabak ist infolge von Maßnahmen der Sortenwahl, der Düngung und der Behandlung auf dem Feld in seiner Qualität weitaus besser geworden als der Ta bak vor etwa zehn Jahren. Der Tabakwarenverbrauch im Kriege unterstey natürlich einer Rangordnung An der Spitze stehen die unmittelbaren Wehrmachtlieferungen. Danach kommen die Sonderlieferungen zur Versorgung der Kantinen des Ersatzheeres, der ½, der Polizei, des Reichsarbeitsdienstes, der Organisation Todt und der Rüstungsindustrie. An letzter Stelle steht der zivile Sektor. Daß auch dieser, obwohl er wohl als der am meisten kompressable Faktor anzusehen ist, in angemessener Weise zu beliefern ist, wird durch die Ausgabe und den Umlauf an Raucherkarten bedingt. Die Bewirtschaftung des Tabaks und der Tabakwaren erfolgt in dem neuen„Lenkungsbereich Tabak“ im Rahmen von vier Bewirtschaftungsstellen, als welche die zuständigen drei industriellen Fachuntergruppen Zigarrenindustrie, Zigarettenindustrie, Rauch=, Kan= und Schnupftabakindustrie sowie die Fachgruppe Tabak des Großhandels fungieren. Diese Bewirtschaftungsstellen sind ermächtigt worden, den Erwerb von Rohtabak, die Herstellung und Lieferung von Tabakwaren usw. zu regeln. Eine Typenverminderung, wie sie in der Zigarettenindustrie schon vor einiger Zeit durchoeführt worden ist, ist vor kurzem auch für die Rauchtabakherstellungsbetriebe eingeleitet worden. Diese dürfen Rauchtabak in nicht mehr als sieben Preislagen(Steuerklassen) und je Preislage nicht mehr als eine Sorte herstellen. Die Verteilung der Erzeugnisse der Kau= und Schnupftabakindustrie ist zunächst auch weiterhin freigegeben. Im übrigen wandern auch heute noch beinahe 2 Millionen Kilogramm jährlich als Schnupftabak„durch die Nase“. Uhr und stoß von ten mt 1200 er nördo de Chile vurden bei dem sädigt, wie aus tet wird. Breite rn des Kriegszuren auf Einund ge“ Von unsichtbarer Hand „ Roman von Fritz Steinemann beruhrt/ Literatur-Verlag Gloria, Berlin-Steglitz 5 Der alte Herr nickte vor sich hin. „Ich habe mir schon so etwas gedacht und deshalb mit meiner Stellungnahme zurückgehalten. Wir sind uns also darüber einig, daß regulär das Abkommen ohne Vorteil für uns ist. Da Sie aber den Konkurkenzkampf gegen Hüfingen in verstärktem Maße fortetzen wollen...“ „Es handelt sich hier nicht um das Wollen, sondern ums Müssen, lieber Brandner!“ Horst begleitete seine Worte mit einem scharfen Klopfen auf den Tisch. Brandners Blick ging zu den beiden von schweren eschenen Rahmen umschlossenen Bildern an der gegenwer befindlichen Wand. Sie stellten Ludwig kangenau, den Gründer der Werke, und dessen Sohn Reichen Namens, Horsts Vater, dar. Als ströme ihm von dort Entschlußkraft zu, fuhr er belebter fort: „Herr Langenau, ich habe volles Verständnis daur, daß Sie die Werke unter derselben Devise zu fUhren gewillt sind, wie Ihr Vater und Ihr Großgater. Jung, gesund und willensstark erblicken Sie öhre Lebensaufgabe darin, die Hüfingenwerke zu werflügeln. Es soll nicht mehr heißen: Hier Hüfinden— hier Langenau, sondern nur noch: Langenau! debenken Sie aber auch, daß dieser Kampf um die vormachtstellung nun schon in der dritten Generation Kführt wird, ohne daß bisher eine Entscheidung zu erzielen war.“ s as s29s“ Brandner beugte sich zu dem mit gekreugten Armen und gefurchter Stirn zuhörenden Horst und legte ihm die Hand auf die Schulter. „Und das ist noch nicht einmal das wesentliche. Mir steht vor allem der unerhörte Kampf vor Augen, den Ihr Vater um das gleiche Ziel führte. Er hat sich aufgerieben, sein Leben vorzeitig hingegeben. Mit wenig über fünfzig Jahren ist er ins Grab gesunken. Er könnte noch heute unter uns weilen. Deshalb geht meine Meinung dahin: Lassen Sie sich nicht durch Möglichkeiten einer übereilten Entwicklung verlocken. Die Vorteile sind nur scheinbar. Tatsache aber wäre, daß Sie sich dann einer Fron unterwerfen würden. Die von Ihnen angestrebte Vergrößerung läßt sich ebensogut in ruhiger Entwicklung erreichen.“ Horst stand auf und machte ein paar Schritte. Dann blieb er vor dem Mitdirektor stehen. „Lieber Herr Brandner, alle Ihre Bedenken sind auch mir schon durch den Kopf gegangen. Sie übersehen eins, das auch mir erst später klar wurde: wir sind ja nicht Herr unserer Entschlüsse, wie es den Anschein hat! Wissen Sie, was geschieht, wenn ich nein sage? Dann gehen die Herrschaften zu Hüfingen, und der wird keinen Moment zaudern, anzunehmen.“ Brandners Miene hellte sich auf. Er lehnte sich zurück, drückte die Fingerspitzen gegeneinander und fragte im Ton der Überlegenheit: „Sind Sie dessen wirklich sicher?“ „Aber, Herr Brandner! Sie kennen doch Hüfingen. Haben Sie vergessen, daß gerade Arnold Hüfingen durch seine ungeheuer gesteigerten Leistungen, sein geradezu Reid erregendes Tempo uns zwang, bis an die Grenze des Menschenmöglichen zu gehen, nur um Schritt halten zu können? Mit beiden Händen wird er zugreifen.“ „Eben das bezweifle ich.“ Horst fuhr herum. „Sie glauben doch nicht etwa an das Geschwätz, Arnold Hüfingen sei ein alternder Mann?“ „Es ist kein Geschwätz, sondern eine Tatsache. Die von mir eingeholten Informationen bestätigen durchweg, daß er seit ungefähr einem Jahr nicht mehr so intensiv arbeitet wie früher.“ „Seit einem Jahr? Das wäre ungefähr der Zeitpunkt, an dem sein Vater starb. Merkwürdig! In dem Augenblick also, wo er Besitzer der Hüfingenwerke wird, sollte seine Energie mit einem Male nachgelassen haben? Gerade das Gegenteil hätte doch eintreten müssen.“ „Ich kenne die Ursache nicht. Vermutlich wird er sich genau so übernommen haben, wie Ihr Vater, mit dem er ungefähr gleichaltrig ist.“ „Könnte er nicht durch das Angebot neue Lebenskraft erhalten? Er hat schließlich einen Sohn, auf den er sich stützen kann. Es bleibt wohl doch nur die Unterzeichnung als Abwehrmittel.“ Brandners Augen folgten dem wieder auf und ab gehenden Horst. „Vielleicht gibt es doch noch ein Mittel, dem auszuweichen.“ Horst blieb ruckartig stehen. Er blickte zu Brandner hin, der den Kopf geneigt hielt. Jetzt hob er ihn, und die beiden Männer sahen sich in die Augen. „Wenn Sie eins wissen, dann sprechen Sie bitte unumwunden. Also heraus mit der Sprache, damit endlich Klarheit wird.“ „Beenden Sie den Konkurrenzkampf, der weder uns noch Hüfingen Segen bringt.“ „Beenden? Ja, wie denn? Soll ich etwa zu Hüfingen gehen und ihm Frieden anbieten? Er würde mir mit Hohngelächter antworten.“ Es klopfte. Oberingenieur Petersen, ein Hüne von Gestalt. trat ein. Sein breites Gesicht strahlte vor Freude. „Ich komme, um zu gratulieren, Herr General= direktor. Ihr neuerMotor hält, was er versprochen hat“ „Donverwetter!" rief Horst begeistert aus und sprang von seinem Sitz auf.„Brandner, haben Sie es gehört? Aber das ist ja großartig, Petersen! Dank für die gute Nachricht! Ich komme sofort mal Prunter!“ Brandner reichte Horst die Hand. „Wenn Sie wüßten, wie stolz und froh mich das macht! Wieder erfüllt sich eine Voraussage Ihi#s Vaters: Wenn es je einen guten Ingenieur geben wird, dann ist es Horst! Sie würden es noch mehr sein, wenn Sie sich darauf spezialisierten und die geschäftlichen Dinge den Kaufleuten überließen.“ „Geht doch nun mal nicht anders, lieber Brandner!" antwortete Horst und lachte. „Und wie wird es mit dem Abkommen?“ Sekundenlang überlegte Horst. Dann nahm er das Schriftstück und legte es in das Geheimfach zurück. „Sie sind der beste kaufmännische Kopf des Werkes, lieber Herr Brandner, und deshalb vertraue ich darauf, daß Ihnen eine noch bessere Idee kommt als wir: „Ich werde mir Mühe geben, Herr Langenau.“ „Und ich werde mich meiner neuen Erfindung widmen. Binnen kurzem wird das Boot fertig sein, dann wird der Motor eingebaut, und ich selbst werde die Probefahrt ausführen.“(Fortsetzung folgt) Wunder der Sonne Wiederum erleben wir Menschen die schöpfe(rische, alles belebende Kraft der Sonne. Ihr Licht erfüllt nach den grauen Wintertagen die Atmosphäre mit heiterer Helligkeit, und ihre Wärme ermöglicht die Entfaltung, das Wachstum und das Reifen neuen Lebens. Kälte bedeutet Tod, jegliches Leben aber braucht Wärme, wenn es gedeihen soll. Zum Schutz gegen die Kälte entwickelten die Tiere ihren Haarpelz und ihr Federkleid, erfand der Mensch die wärmende Kleidung und kraft seines Geistes das schützende Haus und den warmen Ofen. Mit dem Wiedererwachen der Sonnenkraft in der schönen Jahreszeit haaren oder mausern sich die Tiere. Da sie den starken Wärmeschutz nicht mehr benötigen, lassen die Menschen ihre Oefen ausgehen, reißen sie die Fenster der Wohnungen auf und hüllen sich in leichtere, luftigere Kleidung. Unsere Beziehungen zur Sonne aber gehen über diese äußere Abhangigkeit weit hinaus. Sie sind noch ungleich tiefer und in ihrem letzten Geheimnis nicht zu enträtseln Noch ehe die Frühlingssonne uns als Wärme spürbar wird, vollbringt sie in Pflanze Tier und Mensch den Antrieb zu neuer Lebenstätigkeit. Schon in den Tagen des jungen Frühlingslichtes beginnt das Mysterium des Säfteanstieges in der Pflanze, dem Knospe Blatt und Blute ihr Werden verdanken, verjüngt sich Mensch und Tier in so geheimnisvoller Weise, daß eine neue Aktivität von ihnen Besitz ergreift. Das Licht erweckt ein erfrischtes Wohlbefinden, ein neues Lebensgefühl, verjüngte und neugeborene Kräfte. Frischer pulst das Blut in den Adern. froh regen sich Herz. Sinne und Geist. Neuer Lebensmut und neue Lebenslust erfüllen Wille und Gefühle 94 Das ist das größte Wunder des Lichtes. das die Sonne verkörpert und das sich in allen Lebewesen ohne eigenes Zutun vollzieht. In diesem Wunder aber ruhen tausend andere, die der menschliche Geist sich zum Teil dienstbar gemacht hat, wenn er ihr letztes Geheimnis auch nicht zu entschleiern vermag. Aus dem Ruhrtal Für Unkrautvernichtung sorgen Westhofen. Nach einer Regierungspolizeiverordnung ist jeder Grundstücksbesitzer und=pächter verpflichtet, rechtzeitig für die Vernichtung von Unkrautpflanzen zu sorgen. Besonders gilt diese Vorschrift für den Huflattich, der sich stellenweise stark ausbreitet. RS=Frauenschaft näht für unsere Soldaten Westhofen. Am Donnerstag um 15 Uhr findet ein Gemeinschaftsnachmittag im Frauenschaftsheim am Kirchplatz statt. Es wird gebeten, Schere und Stopfnadel mitzubringen. Für unsere Soldaten werden Pantoffeln gefertigt. Auch Frauen, die der Frauenschaft nicht angehören, sind herzlich eingeladen. Volksbücherei Westhofen. Die in der früheren Schule am Kirchplatz eingerichtete städtische Volksbücherei, die recht reichhaltig ist und von jedem Volksgenossen kostenfrei benutzt werden kann, ist jeden Sonntag von 11 bis 12 Uhr geöffnet. Anstellung Holzen. Die Lehramtsanwärterin Martha Mecke wurde auf Widerruf an der Volksschule Holzen angestellt. Kein Soldat wird hier vergessen NDI(PK.) Die neue deutsche Wehrmacht kennt in ihren Reihen Offiziere, die sich Wehrbetreuungsoffiziere nennen und bei jeder Einheit und jedem Truppenteil zu finden sind und alsbald zu den Freunden und Kameraden aller Soldaten wurden..... gget, Es ist allgemein bekannt, daß die Wehrvetreuung im Rahmen der nationalsozialistischen Wehrmacht eine gewisse Sonderstellung einnimmt, die sich der besonderen Förderung der Führung erfreut. Wir wissen auch, daß sie der geistigen, körverlichen und seelischen Betreuung der Truppe und somit der Erhaltung ihrer Kampfeskraft durch Förderung und Gestaltung ihrer außerdienstlichen Lebensverhältnisse sowohl in den Zeiten des Einsatzes, wie auch der Ruhe dient. Die Wichtigkeit, dieser Einrichtung ihre einheitliche zwecoienliche und jeden Soldaten erfassende Betreuung wird durch eine eigens hierzu ausgearbeitete Dienstvorschrift dokumentiert, die dem Wehrbetreuungsoffizier den einzuschlagenden Weg zeigt und ihm die Anregung und Mittel gibt, wie sie aufzubauen und durchzuführen ist. Von ihr erfaßt wird auch die kleinste Einheit die vorderste Stellung und der einsamste Feldflugplatz. Niemand wird hier vergessen. Wir haben alle in unseren Briefen und in Urlaubserzählungen die Wehrbetreuung in der einen oder anderen Weise gestreift, haben erzählt, wie plötzlich eine Frontbühne, ein Fronttheater im Bunker, im Stützpunkt, auf dem Feldflugplatz oder in der Ruhestellung erschieneu uns einige Stunden der Freude, Erbauung und Erholuna bereiteten. Wie ein Filmvorführungstrupp erschien, wie Büchersendungen. Rundfunkapparate. Unterhaltungsspiele Lesemappen mit Zeitungen und Zeitschriften zur Verteilung aelanaten, wie Vortragsredner im Wir alle sind gerufen Vor dem Sturm Männer eines Stoßtrupps an der Murman=Front ruhen sich in ihren Bunkern kurze Zeit vor dem Unternehmen aus. Der Sturm in die feindlichen Stellungen sand in gäigrsegohtrichter Faßhauer(Atl(Sch) vordersten Graben oder Bunker erschienen und beim Kerzenschein im Unterstand ihre Vorlesungen und Erzählungen hielten, die Grüße der Heimat überbrachten. Alles dies sind Hilfsmittel der Wehrbetreuung, die sich bei in Ruhe oder als Besatzungstrupven eingesetzten Einheiten durch Konzerte Theaterveranstaltungen. Rednereinsatz. Berufsförderung Laienschaffen sportliche und künstlerische Wettbewerbe usw. noch ergänzen. Und dann wird man auch einmal von dem Wehrbetreuungsoffizier gesprochen haben, der unermüdlich bestrebt ist das Beste für die Truppe herauszuholen und wieder einmal einen netten Kameradschaftsabend Selbstverständlich richtet sich das jeweilige Maß der Wehrbetreuung nach den gegebenen Verhältnissen und der jeweiligen Lage. Dies entscheidet der Truppenvorgesetzte. In allen diesen Dingen wird er von der Organisation der Wehrbetreuung unterstützt. Er bestimmt für dieses Arbeits= und Aufgabengebiet den Wehrbetreuungsoffizier. der ihm Berater und verantwortlicher Sachbearbeiter ist. Alles. was die Wehrbetreuung verkörpert, ist von ihm durchzuführen und zu leiten, wofür ihm die notwendigen Hilfsmittel und Kräfte zur Verfügung stehen. Er ist verantwortlich für die geistige Grundhaltung der Truppe, für die Verteilung des Wehrbetreuungsmaterials, für den Einsatz der Künstler usw. Diese Tätigkeit verlangt von dem W.=Offizier eine grüne. Kenntnis der zu betreuenden Trupve ein Einfühlen in die besonderen Verhältnisse und eine enge persönliche Fühlungnahme mit der Truppe und den vorgesetzten Dienststellen. Er muß sich durch ständige Reisen in seinem Betreuungsbereich über die Durchführung und Zweckmäßigkeit der angeordneten Maßnahmen unterrichten und auch Wiinsche der Truppe entgegennehmen. Er muß also ein persönliches Verständnis für alle diese aufweisen und mitbringen. muß ein ausgezeichneter Menschentenner sein, um als W.=Offizier sein überaus reichhaltiges und bedeutungsvolles Arbeitsgebiet in die richtigen. zweckdienlichen Bahnen lenken zu können. Wohl jeder Soldat hat seine fürsorgende Hand einmal kennen und somit die Wehrbetreuung schätzen und lieben gelernt. Auch das soll die Heimat einmal wissen. daß der draußen stehende Vater, Bruder, Schwager, Bräutigam oder Sohn sowohl im Einsatz wie in der Ruhe auch in geistiger, körverlicher und seelischer Betreuung umsorgt wird. Fragt ihn danach wenn er auf Urlaub kommt. er wird es bestätigen und Worte der Anerkennung für seinen Vorgesetzten und den von ihm eingesetzten Wehrbetreuungsoffizier finden. Kriegsberichter Hans Wamver. Vorsicht beim Gebrauch von selbsthergestellten Konserven Die durch den Krieg bedingte Verknappung gewisser Lebensmittel hat dazu geführt, daß von einer weit größeren Zahl Hausfrauen als bisher Gemüse und Obst. wenn möglich auch Fleisch und Wurst in Gläsern oder Blechdosen eingeweckt wird. Es kommt hierbei nun öfters vor, daß die auf den Gläsern zunärlst fest und luftdicht aussitzenden Deckel sich nach einiger Zeit abheben lassen oder die Blechdosen Bombage zeigen. Die Bombage ist daran erkennbar. daß sich die nach dem Abkühlen der Blechdosen etwas eingedrückten oder ebenen Deckel und Böden verwölben und beim Oeffnen der Dose Gase entweichen, die oft übelriechend sind. Diese Erscheinungen sind in fast allen Fällen ein Beweis dafür, daß infolge unzureichender Erhitzung eine Zersetzung der Lebensmittel durch Kleinlebewesen begonnen hat. Der Genuß solcher Konserven kann zu sehr schweren, oft tödlichen Erkrankungen führen. Besonders gefährlich sind derartige Wurst= und Fleischkonserven. Es sind aber auch Erkrankungen nach Fabrikgebäude gesucht. Wir benötigen sofort Arbeitsräume jeder Größe, mindestens 1500 gm. Kein Schmutz= oder Läimbetrieb. Kauf oder Miete. auch auf Kriegsdauer. Eilangebote unter Kennziffer S. T. 985 an die Ala AnzeigenGesellschaft m. b. H., Essen, Juliusstraße 6. Wohnung Tüchtiger, erfahrener Tieet, für die Gemeinschaftsküche eines Industriewerkes, in welcher ca. 500 Personen beköstigt werden, für sofort gesucht. Bewerbungsunterlagen sind zu richten unter Nr. 1110 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Zwei zuverlässige, tüchtige gegen 2—3=Zimmerwohnung in Schwerte zu tauschen gesucht. Schriftl. Angebote unter 1116 an die Geschäftsstelle der Schw. Abgeschlossene 2 Zimmerwohnung gegen 2—3 zu tauschen gesucht. Schriftl. Angebote unter 1115 an die Geschäftsstelle der Schw. Sig Lauffungen. für drei Stunden täglich gesucht. Schwerter Zeitung“ Nachengehihstinnen sowie zwei Frauen für Putz= und sonstige Arbeiten für die Gemeinschaftsküche eines Industriewerks, in welcher ca. 500 Personen beköstigt werden, für sofort gesucht Schriftl. Angebote unter Nr. 1111 an die Geschäftsst. der Schw. Ztg. Habe einige tausend Fiegersteine (Abbruch) abzugeben. Franz Jakob=Dammhorst, Gasstraße 6. Ruf 2437. Gebrauchter Here für 20.— RM zu verkaufen. Am Eggenstein 1. dem Genuß eiweißreicher Gemüsekonserven, vor allem von eingeweckten grünen Bohnen und Erbsen(Schoten), aber auch nach dem Verzehr von nicht einwandfreiem Spinat und Svargel beobachtet worden Während in nicht einwandfreien Wurst= und Fleischkonserven Gifte enthalten sein können, die auch nach gründlichem Kochen wirksam bleiben, ist dies nach den bisherigen Erfahrungen bei reinen Gemüsekonserven ohne Fleischbeigabe nicht der Fall. Nicht einwandfreie Wurst= und Fleischkonserven dürfen daher für die menschliche Ernährung keinesfalls und auch nicht nach nochmaligem Aufkochen verwendet werden. Gemüsekonserven aus aufgegangenen Gläsern oder leicht bombierten Dosen können, wenn Geruch und Geschmack es zulassen, bei sofortigem Verbrauch noch verwendet werden, doch muß das Gemüse vorher gründlich gekocht werden. Keinesfalls dürfen säuerlich gewordene Gemüsekonserven ohne nochmaliges Kochen etwa in Form von Gemüsesalat genossen werden. Konserven in Gläsern, deren Deckel sich bereits am Tage nach dem Einwecken, also bevor ein Verderb eingetreten ist, mit mehr oder weniger Kraftaufwand beben lassen, waren von vornherein nicht luftdicht verschlossen. Solche Gläser können, nötigenfalls nach Auswechseln des Gummiringes oder des Deckels, erneut durch Erhitzen geschlossen und aufgehoben werden. ND. Der Führer hat die Ausbildung von Frauen zu Kraftfahrzeugführerinnen im Interesse der Freimachung männlicher Kräfte für andere kriegswichtige Aufgaben angeordnet. Die Durchführung wurde dem Korpsführer des NSKK. übertragen. Das RSKK. kennzeichnet die Kraftfahrzeuge, die der Ausbildung von Frauen dienen, durch ein rechteckiges gelbes Schild mit schwarzer Aufschrift„NSKK.= Frauenfahrschule". Die so gekennzeichneten Fahrzeuge werden, wie der Reichsverkehrsminister im Einvernehmen mit dem Reichsführerbekanntgibt, bei der polizeilichen Ueberwachung hinsichtlich des Fahrzwecks wie andere Fahrzeuge mit besonderen amtlichen Kennzeichen behandelt. Auch die dienstverpflichtete werdende Mutter ist geschützt ND. Nach dem Mutterschutzgesetz dürfen Frauen aus Anlaß der Schwangerschaft nicht gegen ihren Willen entlassen werden. Die Sicherung der Lebensgrundlage der erwerbstätigen werdenden Mutter soll durch den Ausschluß von Kündigungen in dieser Zeit geschützt werden. Der gleiche Grundsatz gilt auch für die werdenden Mütter, die sich in einem Dienstpflicht=Arbeitsverhältnis befinden. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz stellt in einem Erlaß klar, daß Anträge von Betrieben auf Dienstentpflichtung werdender Mütter grundsätzlich abzulehnen sind. Nur in den Fällen ist ihnen stattzugeben in denen eine werdende Mutter ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, ein anderweitiger geeigneter Einsatz im gleichen Betrieb nicht moglich ist und die Parteien über die Rückkehr in den früheren Betrieb einig sind. Voraussetzung ist jedoch daß der werdenden Mutter durch die Dienstentpflichtung und Rückkehr in den früheren Betrieb keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen. Das gilt auch, wenn der frühere Betrieb stillgelegt ist oder die werdende Mutter nicht aus einem Betrieb dienstverpflichtet worden ist. Die Entpflichtung ist in solchen Fällen, auch wenn die werdende Mutter eine Erwerbsarbeit im Betrieb nicht mehr ausüben kann. nur mit Zustimmung der werdenden Mutter zulässig. Westdeutschland Bocholt erhält eine Geschäftsstelle der Gauwirtschaftskammer Münster Bocholt. Im Zuge der Neuordnung der deutschen Wirtschaftsorganisation werden nunmehr auch in Rheinland=Westfalen die Gauwirtschaftskammern eingerichtet. Damit wird die Stadt Bocholt, die bisher zum Handelskammerbezirk Duisburg=Wesel gehörte, der Gauwirtschaftskammer Münster angegliedert, die für den ganzen Gau Westfalen=Nord zuständia ist. In Biere aus der Westfällechen Großbrauere Andreus immer ein Hochgenuß Dies ist die große Stunde der Bewährung, in der das Volk mit stolzester Verehrung auf seine Söhne an den Fronten schaut. Ihr heldenhaftes Ringen läßt sie ein Werk vollbringen, das Deutschlands Zukunft auferbaut. Was sie im Kampfe tausendfältig geben, muß auch den Letzten unter uns erheben, mit Mut und Tapferkeit ans Werk zu geh'n. Was deutsch ist, zu erhalten, trotz größter Feindgewalten, soll keinen von uns müßig seh'n. Es darf der Feinde Absicht nicht gelingen, die Todesgeißel über uns zu schwingen. Dann würde unser Volk verloren sein. Das Reich, um das wir streiten, es sei in Ewigkeiten,— ein jeder stehe dafür ein! Werner Tillmann Bocholt wird wie wir erfahren, eine Geschäftz. stelle der Gauwirtschaftskammer Münster eingerichtet werden was aus mancherlei Gründen sehr zu begrüßen ist. Ueber 50 Kaninchen von wilbernben Hunden gerissen Erwitte. In unserem Ort rissen wildernde Hunde, über die schon lange Zeit hindurch Klagen laut wurden, wiederum Kaninchen. Diesmal sind es insgesamt 50 Tiere, die zu Tode kamen. Von 80 Zentner Eisen erdrückt Wiedenbrück. In einem hiesigen Werk rutschte bei Montagearbeiten an einer Maschine ein Eisenteil, der ein Gewicht von etwa 80 Zentner besaß, ab. Ein Gefolgschaftsmitglied, das bei dieser Arbeit mitbeschäftigt war, wurde von dem schweren Werkstück erfaßt und drückt. zu Tode geKunst und Wirtschaft in Wuppertal Wuppertal. Die Bergische Industrie= und Handelskammer hat auch im vierten Kriegsjahr ihre Aufgabe, die sie sich als Mittlerin zwischen Kunst und Wirtschaft gestellt hat, fortgesetzt durch Ausschreibung des 6 Wettbewerbs für die Bergische Bilderchronik. Es ist interessant daß in den bisher veranstalteten fünf Ausschreibungen rund 100000 RM durch die Kasse der Kammer in die Hände der Künstler geflossen sind, ungerechnet die Aufträge. die die Industrie, angeregt durch die Wettbewerbe, direkt an Künstler erteilt hat. Die Industriebilderfolge bedeutete eine Ermutigung für unsere Künstler, die sie zu größerer Leistung befähigte. Der 6. Wettbewarb ward wieder ein Erfolg. Zum ersten Male waren neben den bergischen Malern auch auswärtige eingeladen, und es wurde diesmal ein strengerer Maßstab angelegt als früher dem eine ganze Anzahl der eingereichten Bilder zum Opfer fiel. Die Ausstellung der Wettbewerbsbilder wurde in feierlichem Rahmen eröffnet. Allgemein wurde anerkannt, daß sie nicht etwa Auftragsmalerei enthält, sondern Kunstwerke und keine Prospektillustrationen oder Reklamebilder. Schon am Eröffnungstage sind zahlreiche Werke angekauft worden. Für„ n und Fahrräder ins Zuchthaus Duisbura. Der mehrfach vorbestrafte Karl Bodenbender wurde vom Sondergericht in Duisburg als Volksschädling zu 3½ Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurtelt, weil er zwei Fahrräder und ein Kaninchen durch Einbruch unter Ausnutzung der Verdunkelung stahl. Wilhelm Geißler nach Wuppertal berufen Köln. Der westdeutsche Maler und Graphikei Wilhelm Geißler, seit Jahren auch Leiter der „Wönsampresse". Werkgemeinschaft deutscher Graphiker, wurde zum 1. April 1943 als rektor an die Meisterschule des deutschen Handwerks nach Wuppertal berufen. Geißler übernimmt zugleich die neugegründete Meisterklasse für Monumentalmalerei, Mosaik und Gobelinweberei. Die„Wörsampresse" hat ihren Sitz ebenfalls am 1. April 1943 nach Wuppertal verleat. Bemerkenswerte Entscheidung eines Arbeitsgerichts Köln. Im Februar 1920 war ein Mädchen als Lehrling in die kaufmännische Abteilung einer Kreditbank eingetreten und war nach beendeter Lehrzeit noch zwei Jahre als Kontoristin und Korrespondentin beschäftigt worden, um schließlich in der juristischen Abteilung der Bank mit einem Gehalt von 220 RM brutto angestellt zu werden. Nunmehr nachdem die Angestellte diesen Posten neun Jahre bekleidete strengte sie beim Kölner Arbeitsgericht eine Klage auf Zahlung von 609.70 RM an, die sie bisher weniger an Gehalt erhalten habe, als ihr nach den§§ 7 und 8 der Reichstarifordnung für das private deutsche Bankgewerbe zustehe. Der Beklagte machte geltend, daß die Kläc Reichstarifs habe da§ 2 ausdrücklich besa daß sie nur für Gefolgschaftsmitglieder gelter, die eine banktechnische Vorbildung haben. Dies fehle der Klägerin, die doch nur eine kaufmannische Lehre bestanden habe. In der Beweisaufnahme bekundeten der Betriebsobmann und ein fachkundiger Bankbeamter als Zeugen, daß die Angestellte sich besonders in den letzten Jahren in allen üblichen Arbeiten sehr bewahrt habe. Das Arbeitsgericht entschied: Es kann dahingestellt bleiben, ob die Vorvildung Klägerin, insbesondere in ihrer Lehrzeit bei der Firma, als gleichwertig mit einer banktechnischen Vorbildung anzusehen ist. Jedenfalls trifft der§ 8, Abs. 6, zu, daß die seit 13 Jahren bei dem Beklagten tätige Angestellte imstann ist die im Bankbetrieb üblichen Arbeiten ein„“,, die im Eimi,geleng,„blichen Erbeiten facher Art zu leisten. Dies ergebe sich aus dem Beweisverfahren, bei dem festgestellt wurde, und als a wurde der an die Klägerin mularmäßigen, sondern qualisiziert anzusehen sei * Beklagte kostenpflichtig lägerin 609.70 RM, die der Posssnnesonnnensmennnemnnemmmmet Bist on schon Mitglied der RSGT Wenn nicht, dann reihe dich heute noch ein! De ist heusste ven zur Erneuerung der Lose für die 1. Klasse der 9. Deutschen Reicholotterie. Schreibwarenhandlung Haus Sinne: Große Marktstraße 3/6. nicht bestritten wurden, zu zahlen. der Höhe nach Oberfeldwebel als Lebensretter Wiesbaden Beim verbotenen Spiel an den Weiher auf dem Schulberg stürzte ein achtjähriger Schüler in das zwei Meter tiefe Wassek. Er wäre unrettbar verloren gewesen, wenn nicht der auf der Durchreise sich befindliche Oberfeldwebel Bötinger zufällig an der Unfallstelle vorübergekommen und sofort in vol## kniform in das Wasser gesprungen wäre. konnte den Jungen, der des Schwimmens un kundig ist, im letzten Augenblick dem nassen Element entreissen. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rude En Eichmann(z. 8. im Felde), i. V. Hermann Stei Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl. Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, MendeBerccer Ne Leangpprete wöchen bezug monatlich 2.und 0.44 Rpf. Postve stellgeld. Einzelnu Linner vormal: Car Marktstr. 3—5. Auf 84 Mah „Unerschro Handeln jede Unterordnen nen Ichs in Erfordernis.“ Dieses Wort am 9 April 78 kennzeichnend für Deutschland herrn als eines ganzes Leben d widmet war. dorff im Jahre begonnen die i lung des Große antwortungsbet ralstabsoffizier deutschen ArmeSeele der Völk in dieser Welt Die Taten des sind mit unver in das Ehrenb Gleich in den 1914 gab Luder tichs ein Beisp keit. Unerschroc Kartentisch die schen Divisione dender Stunde ren Führer aus an gegen eine des. Das war sah, da sprang gen, stellte er. hat er neun I fer, der das I frühzeitig ini den Wühlerei Adolf Hitlers Geschoßregen I der Seite Hin 29. August 19 die deutsche Fr wehr Gewaltig der hat er das ein französisch Erich Ludendo wenn Deutsch gekommen ist, Ratschlag nick Ratschlag aber tungswillen d deutschen Volk derung entsor Deutschland sie Schicksal des Volk, Männer den Sieg. So wir erneut ir brandes stehe mächtnis lebt und unerschro beitet, jeder, notwendigkeite des Feldherrn DRB Berli das Ritterkre =Panzergrei =Hauptsturn taillonsführer Masarie, Der Führer Oberbefehlsha schall Göring Kreuzes an Generalmai einer Flakdiv Hauptmann einem Jagda Der Führe des Eisernen Major Wa einer Radfah Hauptmant Grenadierbat Oberschirrn kompanie eir Feldwebel regiment: Leutnant: in einem Ir Neue DRB Ath Professors L getreten. Rhallys neue Minist Joannis Rh tionale Lan gungsministe zium: Von# Wirtschaftsministerium: rium für so und Sicherh zeitig auch Thironikos. 6 DNB Ste zerhaus mit den habe, „zu jeder