1926 und 1927, bewerben wollen, könne: ben Aussicht, zu der geegene„Annahmestelle 15, se Wehrbezirkskommande. chwuchsoffiziere sowie alle in des Heeres erhalt# „Leumnant Heinbächt ücherkaserne Zimmer### rechstunden sind nderen Tagen außer# Tule Schmener Tahumet ercheint wüchmtlich urchumd. #rgspreis wöchentlich 45 Rpf.(einschl. Trägerlohn), Postbezug monatlich 2.- RM.(einschl. 282 Rpf. Zeitungsgebühr und 6.44 Rpf. Postverpackungsgebühr, zuzüglich 36 Rpf. Besellgeld. Rinzelnummer 10 Rpf. Druck und Verlag: Hans Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Marktstr. 3-5 Ruf: 2720. Postscheckkonto: Dortmund 2832. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Huustemngrien die erbugemellene tttlimdterelle 1h un breit) 6 Hpf. Textanzeigen: Millimeter 20 Rpf. Für ternmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine: Gewähr. Bei unvorhergeschenen Be höhere Gewalt übernehmen wir pünktliches Erscheinen der Zeitung. a auf Schadenersats oder Nechlieferung 74 Montag, den 29. März 1943 75. Der Ehreiuß der reutschen=Hagens Ueder eine Mittion Fungen und Madel auf den Führer verpsiichter ucht an 2 zu leiden! eiden zuweilen an e leicht übertraguckreiz, Bläschenaut zwischen den Sie darum auf Ihre ilz-Flechte träufeln vis. Ovis tötet die den Beschwerden. G. Berlin NVI opfungen und Stauungen schnupfpulver. Bei mehrsirkungen bald ein Gesühl eit über hundert Jahren r g l e i c h e n F i r m a, d i e d e n zu 50 Pfg.(Inhalt etwa und ipoart ungote rößeren sollten wir lo ötig haben, sich nach# ind an der Serviette### ommen die Kinder bis hunterlage unter den änger sauber bleibt. d. kann man sogar alle diese Dinge ung feststellen, wie sich n erg bei der großen Wölt DNB Berlin, 28. März. In allen deutschen Gauen fanden sich am Sonntag unsere Vierzehnjährigen zu ihrer Verpflichtung zu würdigen und festlich ausgestalteten Feierstunden zusammen. Ueber eine Million Jungen und Mädel legten im Kreise ihrer Führer und Führerinnen. ihrer Eltern und Verwandten, ihrer Lehrer und Lehrerinnen ein heiliges Gelöbnis zum Führer ab erfüllt von dem Bewußtsein, daß diese Verpflichtung gerade in diesem Jahre des totalen Krieges für sie mehr denn je Opfer und letzten Einsatz bedeutet. Die meisten von ihnen treten nun in das Berufsleben ein. Die sorglosen Jahre sind für sie zu Ende, und es beginnt der Ernst des Lebens. Zugleich wechseln sie auch aus dem Fungvolk und dem Jungmädelbund in die Gezicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut. Bismarck. meinschaft der Hitler=Jugend und des Bundes Deutscher Mädel hinüber wo ihrer größere und ernstere Pflichten harren. Den Höhepunkt des Tages der Verpflichtung der Jugend bildete die Reichsfeier im Deutschen Opernhaus in Berlin mit einer Ansprache des Reichsjugendführers Armann. Der weite Zuschauerraum hatte eine der Weihe der Stunde entsprechende festliche Ausschmückung erhalten. Fahnen der HitlerJugend wallten an den Seiten herab, und ein goldener Reichsadler mit dem Hakenkreuz leuchtete symbolhaftvon der Höhe des Bübnenhintergrundes.. Orgelklänge eröffneten die Feier. Das Lied „Deutschlands heiliges Wort" tönte auf, und die Ouvertüre zu„Euryanthe“ von Carl Maria von Weber gespielt vom Gebietsorchester Dresden der Hitler=Jugend und Orchestermitgliedern des Deutschen Opernhauses unter der Leitung von Stammführer Dr Meyer=Gieson, schloß sich an. Aufrüttelnde Worte Friedrichs des Großen und Adolf Hitlers, gesprochen von Staatsschauspieler Paul Hartmann und Ernst Wilhelm Borchert, rührten an die Herzen der Jungen und Mädel. Ein Chorgesang sowie die Ouvertüre zu„Egmont“ leiteten dann über zu der Ansprache des Reichsjugendführers. „Die Sendung unseres Lebens ist das Reich“. Eine Ansprache des Reichsjugendführers Reichsjugendführer Axmann erklärte in seiner Ansprache den Jungen und Mädeln den aeferen Sinn dieser Verpflichtung am sichtbaren Abschnitt ihres jungen Lebens. Er forderte sie auf. in dieser Stunde, da sich vor ihnen weite und größere Aufgaben auftuen, die Herzen in tiefer Dankbarkeit für jene Menschen schlagen zu lassen, die sie bisher mit ihrer Arbeit, ihren Mühen und Sorgen begleitet haben. Die Jugend habe den Taa der Verpflichtung richtig verstanden, wenn sie ihn als einen Feiertag des Dankes für ihre Eltern empfinde und diese Dankbarkeit durch Gehorsam und tätige Mithilfe beweise. Mit Dankbarkeit umschließe die verpflichtete Jugend auch die Lehrer und Lehrerinnen, die ihr in 8 Jahren die Grundlagen des Wissens vermittelt haben. Diesen Taa begehen sie in der nationalsozialistischen Gemeinschaft, die die Heimat dieser Jungen und Mädel sei und bis ans Ende ihres Lebens bleiben werde. Der Reichsjugendführer wandte sich dann an die vor ihrem Berufseintritt stehenden Jugendlichen. Die Arbeit sei die erste Bestimmung des Menschen.„Wir empfinden“, so sagte er, in der Arbeit den großen Segen. Es ist dem Wesen des Deutschen angeboren, daß er nach Mühsalen und vollendetem Tagewerk zufrieden und glücklich ist und daß er bis ins hohe Alter für die Gemeinschaft dienend tätig sein will. So bekennen wir, daß wir nicht nur arbeiten, um zu leben, sondern, daß wir leben, um unsere Pflicht zu tun.“ Es sei entscheidend, daß die Jugend die Arbeit übernehme zu der ihr die innere Stimme kate und zu der sie durch ihre natürlichen Anlagen berufen sei. Die richtige Wahl des Bekufs bestimme nicht nur die Leistungskraft. sondern auch das Glück und den sozialen Frieden unseres Volkes. Alle Berufe seien für die Erhaltung des Volkes notwendig Daher besäßen sie auch alle die gleiche Ehre. Lediglich die Leistung unterscheide die Menschen. nach ihr allein werde gewertet. Die Besten gelangten im nationalsozialistischen Staat nach dem Grundsatz des Führers nach oben. Die Förderung der Begabten sei hierfür der beste Beweis. „Das ist“, sagte der Reichsjugendführer.„ein #hrhaft sozialistischer Staat, der sich von unten nach oben auf immer größer werdender Leistung Bishaut. Nicht zuletzt deswegen haben unserem Volk, in dem die Arbeit regiert, jene feindlichen Mächte den Krieg erklärt, in denen das Geld regiert.“ Höchstleistung im Beruf sei Dienst am Volk, im Kriege aber mitentscheidend für den Sieg. Jeder Federstrich, jeder Handariff. und jeder Hammerschlaa dieser in die Berufsarbeit eintretenden Jugend sei daher Ausdruck ihres Willens für den Sieg. Mit dieser Gesinnung über die Leistung und die Diszivlin beginne sie ihr Werk auf den bäuerlichen Höfen und marschiere als jüngste Gefolgschaft in die deutschen Betriebe. In den zurückliegenden Jahren des Jungvolks und des Jungmädelbundes sei dieser Jugend die Kameradschaft zum Erlebnis geworden. Unter ihrem Gesetz werde auch das zukünftige Leben stehen; denn in der unverbrüchlichen Kameradschaft der Jugend von heute liege schon die Einheit und die alles bezwingende Kraft unseres Volkes von morgen. Der Reichsjugendführer verwies dann auf die größeren Pflichten. die mit dem Eintritt in die Einheiten einer neuen Gemeinschaft zu übernehmen seien. Sie seien heute durch die Erfordernisse des Krieges bestimmt. Die Voraussetzung für die Erfüllung dieser Kriegsaufgaben sei die Gesundheit der Jugend. Axmann forderte die Jungen und Mädel auf, ein gesundes Leben zu führen, ihre Freizeit vernünftig auszunutzen, Leibesübungen und Sport zu treiben, denn die Zucht des Körpers stärke den Charakter und das Selbstvertrauen. Die Verpflichtung Die Verpflichtung auf den Führer und das deutsche Volk faßte der Reichsjugendführer in die Worte eines eindringlichen Avpells: „Beherzigt, daß das Reich mit den gleichen Eigenschaften erhalten werden muß, mit denen es durch den Kampf geschaffen und gestaltet worden ist. Als junge Deutsche und treue Söhne dieser Erde bewähren wir uns im Kampf und bekennen uns zu dem Goethewort: „Nur der verdient die Freiheit und das Leben, der täglich sie erobern muß.“ Es gibt keinen Kampf ohne persönlichen Einsatz. Deshalb sind wir stets zum Opfer bereit. Alles Große in der Welt besteht durch die Treue Deshalb seid treue Menschen und verachtet die Abtrünnigen. Meidet als Aktivisten die Phrase und SCOLOCCCOCOOE Frontverkürzung der Wirtschaft Mancherorten wird in diesen Tagen der Stillegungsbescheid eingehen. Die Opfer, die dabei gebracht werden müssen, sind hart. Wie aber das Heer Frontverkürzungen vornimmt, um den An□ griffen des Gegners hesser gewachsen I zu sein, so erfolgt auch die Stillegungs. s aktion mit dem Ziel, an der Wirtse □ front näher zusammenzurücken, um alle □ verfügbaren Arbeitsreserven, alle ma□ teriellen Kräfte und unser technisches □ Können vereinigend zu dem Ziel einzujetzen, der Front alles zu geben, was sie für die Niederringung des Gegners I braucht. 8 B. ∆ 1 0 8 nn Sturin genemmen Die Abwehrschlacht in Tunesien geht weiter DNB Aus dem Führerhauptquar= tier, 28. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront verlief der Tag im allgemeinen ruhig. Nur in einigen Abschnitten kam es zu örtlichen Kämpfen. Nordwestlich Kursk nahmen Panzergrenadiere nach tagelangen schweren Häuserkämpfen die Stadt Ssewsk im Sturm. In den Gewässern der Fischerhalbinsel erzielten schnelle deutsche Kampfflugzeuge Bombentreffer auf einem großen feindlichen Frachtschiff. An der tunesischen Front geht die Abwehrschlacht weiter. Trotz großer Ueberlegenheit vermochte der Feind auch gestern keine entscheidenden Erfolge zu erzielen. Deutsche und italienische Truppen schlugen alle Durchbruchsversuche ab und warfen im Gegenangriff die vorgestoßenen feindlichen Panzerspitzen zurück. Bei einem Angriff deutscher Kampfflugzeuge gegen einen Geleitzug im Seegebiet vor der algerischen Küste wurden vier feindliche Handelsschiffe getroffen. In der vergangenen Nacht flogen britische Bomber in das Reichsgebiet ein und drangen bis zur Reichshauptstadt vor. Sie war. fen Spreng= und Brandbomben auf einige Orte in Nordwestdeutschland und auf das Gebiet von Groß=Berlin. Es entstanden vorwiegend Brandschäden in Wohnvierteln und Zerstörungen an öffentlichen Gebäuden und Kulturstätten. Die Bevölkerung hatte Verluste. Acht der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. Vorpostenboote schossen ein weiteres britisches Kampfflugzeug an der norwegischen Küste ab. Sowjetangriff in Divisionsstärke abgeschlagen DNB Berlin, 28. März. Nach den zahlreichen kleineren Gefechten der Vortage setzten die Sowiets am 26. März an der Nordfront des Kuban=Brückenkopfes wieder stärkere Kräfte an. Nach einem heftigen Feuerschlag der feindlichen Artillerie aller Kaliber von Salvengeschützen und Granatwerfern griffen die bolschewistischen Verbände in Divisionsstärke mit Unterstützung von 25 Panzern einen Abschnitt von nur etwa drei Kilometer Breite an Während die feindliche Infanterie im zusammengefaßten Feuer aller Waffen vor unserer Hauptkampflinie liegen blieb, gelang es an einer Stelle 16 Sowjetpanzern, in massiertem Vorstoß durchzubrechen. Schnell entschlossen faßte der Chef einer Grenadierkompanie alle erreichbaren Kräfte zusammen und schloß hinter den vorpreschenden Panzern die Einbruchstelle. Inzwischen griffen unsere, in geschlossenen, Staffeln anfliegenden Stukas die bereits sowjetische Panzerbereitstellungen im frontnahen Raum bombardiert und dabei eine Anzahl schwerer Panzer außer Gefecht gesetzt hatten, in den Erdkampf ein. Ihre genau gezielten Bombenwürfe und das gut geleitete Feuer unserer Artillerie zermürbte die Bolschewisten so daß sie sich mit den Resten ihrer Panzer wieder nach Norden zurückzogen. 14 Sowjetpanzer blieben in der Einbruchstelle brennend liegen. 420 Tote und ein Vielfaches an Verwundeten war der Preis dieses fehlgeschlagenen Angriffsversuches. Auch alle Bemühungen der Bolschewisten die von unseren Truppen mit dem Ende der Schlammperiode durchgeführten Bewegungen durch rasches Ansetzen stärkerer Kräfte zu stören, blieben ohne Erfolg. Dabei wurden an einer Stelle vier von fünf angreifenden Panzern abgeschossen, während unsere Artillerie die feindlichen Infanteristen schon 500 bis 600 Meter vor den deutschen Linien zu Boden zwang und schließlich unter erheblichen Verlusten zurücktrieb. Kurz darauf wiederholte der Feind seinen Angriff mit frisch herangeholten Kraften. jedoch ohne jeden Erfolg. Vier Panzer, die dem Feuer unserer schweren Waffen nicht rechtzeitig ausweichen konnten, wurden in Brand geschossen und große Teile der in ihrer Deckung vorgehenden Bolschewisten aufgerieben. Mehrere gewaltsame nächtliche Erkundungsvorstöße des Feindes fingen unsere wachsamen Grenadiere ab, wobei u. a. eine Kampfgruppe von 80 Bolschewisten bis auf 14 Gefangene aufgerieben wurde. Deutsche A Doei Fager nn Kulp) Vernichtung mehrerer britischer Unterseeboote im Mittelmeer Von Kriegsberichter Fritz Böltz DNB. Bei der Kriegsmarine, März 1943. (PK.) Auf keinem anderen Kriegsschauplatz besteht eine so enge Verbindung zwischen Seeund Landfront wie im Mittelmeerraum. Der Feind versucht mit allen Mitteln immer wieder, unsere Nachschubwege nach Afrika zu gefährden. Neben Torpedofliegern sind es englische U=Boote, die zur Entlastung der gegnerischen Front eingesetzt werden. Die deutsche Seekriegsleitung hat daher jetzt U=Bootjäger eingesetzt, die gemeinsam mit Einheiten der italienischen Kriegsmarine unter Anwendung neuartiger Kampfmittel die feindlichen Boote bekämpfen. Wie sehr dieser Einsatz von Erfolg gekrönt ist, geht aus dem Wehrmachtbericht vom 25. 3. hervor, in dem die Versenkung von fünf britischen U=Booten während der letzten Tage gemeldet wird. Die Versenkung der englischen U=Boote erfolgte an verschiedenen Stellen des Mittelmeeres. In einem Fall ortete eine Gruppe der deutschen U=Bootjäger, die sich auf die Lauer gelegt hatten, ein feindliches U=Boot. Jetzt galt es für Kommandant und Besatzung. Alarm! Knatternd steigen die Signale für den Rottenknecht am Mast hoch. Sofort sind die Gefechtsstationen besetzt. Kommandant und W. O. nehmen auf der Brücke laufend die Peilmeldungen aus den Horchräumen entgegen. Der Feind kurvt hin und her, aber jeder Versuch, sich der Jagd zu entziehen, wird durch Kursverbesserungen vereitelt: mit äußerster Kraft preschen die U=Bootjäger stets zur Ortungsstelle. Und schon werden die ersten Wasserbomben geworfen und zerbersten knallend in verschiedenen Wassertiefen rund um den Feind. Wieder wird festgestellt, daß der Brite von neuem versucht, auszubrechen, doch wieder sausen Salven neuer Bomben auf ihn nieder. Neue Detonationen zerreißen krachend die See, und da schießt plötzlich eine zehn Meter (Fortsetzung auf Seite 2) □OOOO das Schlagwort; denn eure Sendung liegt im Können und euer Bekenntnis sei die Tat.“ Seine Worte über die gewaltige Macht des Ideals und die Kraft eines begeisterungsfähigen Herzens schloß er mit der Erkenntnis Grillparzers:„Die Todesverachtung des Kriegers, die hingebende Treue des Bürgers, alles Große und Edle im Leben hat dieselbe Quelle wie die Schöpfung des Dichters des Malers. des Musikers— die Begeisterung— welche nichts anderes ist als das Selbstvergessen des Menschen gegenüber dem Ewigen, dem Rechten, dem Wahren." Der Reichsjugendführer schloß mit den Worten: „Seid gehorsam; nur gehorsame Menschen sind zum Befehlen berufen Seid mutig; denn die Freiheit und das Himmelreich gewinnen keine Halben. Ueberwindet die Sucht des Schwätzens. In eurer Verschwiegenheit liegt das Maß eurer Selbstbeherrschung Loht die Beharrlichkeit, mit der ihr alle Widerstände überwindet; bleibt bescheiden; denn die Bewährung des Lebens liegt noch vor euch Erhaltet euch für alle Zeiten die Natürlichkeit; denn sie ist ein göttliches Geschenk Verehrt unsere Helden und verneigt euch in Ehrfurcht vor den Gefallenen; denn ihnen danken wir das Leben. Deutschland ist die Aufgabe unseres Daseins und wie Herder sagt der Mittelpunkt unserer Glückseligkeit. Brennt es in eure jungen Herzen ein: Die Sendung unseres Lebens ist das Reich! „„Unsere Feinde hassen die nationalsozialistische Erziehung. Sie erklären für den Fall ihres Sieges, die Hitler=Jugend auflösen und die deutsche Jugend zwangserziehen zu wollen. Wo uns die Feinde loben da sind wir auf dem falschen Wege; wo sie uns aber tadeln und bekämpfen, tun wir das Rechte. Je mehr sie uns hassen um so größer ist unsere Liebe zum Führer Ihm folgen wir mit gläubigem Vertrauen. Wir wollen ihm danken mit der Treue unserer gefallenen Kameraden in strengem Gehorsam in Dankbarkeit und in Ehrfurcht. Ihm gehört unser Leben in Not und Gefahr. Das geloben und das versprechen wir" Auf die Ansprache des Reichsjugendführers olgte festliche Musik. Wie ein Schwur ertönte as Lied„Heilig Vaterland“. Nachdem sich alle von den Plätzen erhoben hatten, sprachen die Jungen und Mädel die Worte der feierlichen Verpflichtung: „Ich verspreche, allezeit meine Pflicht zu tun in Liebe und Treue zum Führer und zu unserer Fahne.“ Mit dem Lied„Nun laßt die Fahnen fliegen“, der Führerehrung und gemeinsamem Gesang der Nationalhymnen fand die erhebende Feierstunde, der zahlreiche hohe Vertreter der Partei, des Staates und der Wehrmacht beiwohnten, ihren weihevollen und würdigen Abschluß. Von Tschammer und Osten— ein Freund der Jugend Tagesbefehl des Reichsjugendführers DRB. Berlin, 28. März. Zum Tode des Reichssportführers erließ Reichsjugendführer Artur Axmann nachfolgenden Tagesbefehl an die Hitler=Jugend: „Inmitten dieses gewaltigen Krieges hat das Schicksal unseren Reichssportführer von Tschammer und Osten aus seinem Schaffen herausgerissen. Er ließ ihn den Tag des Sieges nicht mehr erleben dem sein unermüdliches und erfolgreiches Wirken diente. Die Hitler=Jugend verliert in ihm einen ihrer besten Freunde. Immer jung im Denken und Handeln, trug er viele Jahre die große Verantwortung als Beauftragter für die Leibeserziehung der deutschen Jugend. Er war uns allen ein vorbildlicher und unvergeßlicher Kamerad. Als Obergebietsführer Förderer und Erzieher der Hitler=Jugend. wurde er von unseren Jungen und Mädeln. sowie von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf das höchste verehrt. Sein Andenken wird die Hitler=Jugend für alle Zeiten bewahren, indem sie durch Leibeserziehung und körperliche Ertüchtigung seine Arbeit weiterführt: ein gesundes Volk zu werden!" Deutsche A=Boot=Jäger im (Schluß von Seite 1.) hohe Wassersäule, gemischt mit Oel, achleraus senkrecht empor. Noch ertönen die Freudenrufe auf unseren Jägern, als schon eine zweite, dritte und vierte Fontane aus der Tiefe emporsteigt. Die Horchgeräte stellen fest: Das feindliche U=Boot bleibt gestoppt liegen. Jetzt nicht locker lassen. Der Kommandant befiehlt neuen Angriff. Kaum krachen die nächsten Bombenserien als wieder ein neuer Ausbruch von Oel und Luft erfolgt, der minutenlang anhält. Damit ist der Kampf beendet. Tiefe Stille tritt ein, das britische U=Boot bleibt für die Horchgeräte der beiden U=Boot=Jäger verschwunden. Rings um die beiden deutschen Schiffe beruhigt sich das Wasser, die Wirbel und die Wellen verlaufen sich nach allen Seiten in der Weite der See. Nur eine dicke breite Oelschicht bezeichnet die Stelle, unter der das feindliche U=Boot nach dem letzten Angriff für immer in einer Tiefe von tausend Meter Wasser versunken ist. Ebenso wie die Brücke dieses erfolgreichen deutschen U=Boot=Jägers wurden in der allerjüngsten Zeit noch die Aufbauten einer ganzen Reihe anderer Jagdboote neben dem Flottillenwappen mit der Silhouette des feindlichen UBootes geschmückt. DNB Stockholm. 28. März. Zu der Schlacht um den Atlantik schreibt„„Helsinabora Daablad“ in einem Leitartikel am Samstag. daß der ganze Kriegsapparat der Achsengegner durch die deutschen U=Boote gelähmt werde. Der Umfang des Siebes, dem heute der Transportapparat über den Atlantik aleiche und durch das ein wesentlicher Prozentsatz der Material= transporte verschwinde, werde zwar größer, gleichzeitig bekomme das Sieb aber immer mehr Löcher. Starke Angriffe in Tunesien abgewiesen Drei Handelsschiffe vor der algerischen Küste durch Bomben getroffen DRB. Aus dem Führerhauptquar= tier, 27. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein feindlicher Angriff gegen die Nordfront des Kuban=Brückenkopfes wurde blutig abgewiesen. Zahlreiche Panzer wurden vernichtet. Südlich des Ladogasces scheiterten schwächere Angriffe der Bolschewisten. Zum Teil wurden die Bereitstellungen bereits durch Artilleriefeuer zerschlagen. In Mittel= und Südtunesien führten überlegene feindliche Kräfte neue starke Angriffe gegen die deutsch=italienischen Stellungen. Sie wurden in schweren Kämpfen abgewiesen, örtliche Einbrüche abgeriegelt. Deutsche Kampfflugzeuge griffen den Hafen von Algier und ein Geleit im Seegebiet vor der algerischen Küste an. Drei Handelsschiffe wurden getroffen. Britische Bomber warfen in der Nacht zum 27. März Sprena= und Brandbomben auf mehrere westdeutsche Orte. Die Bevölkerung hatte Verluste. Drei feindliche Bombenflugzeuge wurden abgeschossen, ein viertes verlor der Gegner vor der norwegischen Küste. 32.000 BRT aus feindlichem versenkt Drei große Schiffe vernichtet, ein viertes in Brand geschossen DRB Rom, 28. März. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: An der tunesischen Front, wo der Feind neue bedeutende Kräfte eingesetzt bat, gehen heftige Kämpfe weiter. Die Angriffe werden von den Achsentruppen mit aller Festigkeit abgewehrt. Drei feindliche Flugzeuge wurden von deutschen Jägern abgeschossen. Auf der Höhe der algerischen Küste griffen Torpedoflugzeugverbände unter dem Kommando von Hanvtmann Urbano Maneini aus Cesena und den Leutnants Batisto Mura aus Cagliari und Irnerio Bertuzz aus Rimini gestern vormittag einen großen feindlichen Geleitzug an. Trotz der heftigen feindlichen Abwehr wurden drei Dampfer von 15000, 10000 und 7000 BRT verfenkt. Ein weiterer Damvfer geriet in Brand. Am gleichen Tage griffen deutsche Flugzeuge einen feindlichen Geleitzug im westlichen Mittelmeer an und trafen vier Dampfer mittlerer Tonnage mit Torpedos, von denen einer gesunken ist. Unsere Flugzeuge bombardierten die Petroleumdepots in Tripolis(Syrien). Von den Overationen der letzten Tage sind fünf unserer Flugzeuge nicht zurückgekehrt. Feindliche Flugzeuge warfen Brandbomben auf die Ortschaft Pozzallo(Ragusa) ab und belegten sie mit MG=Feuer. Ein zweimotoriges britisches Flugzeug stürzte in der Gegend von Sciacca ab. Die Besatzung von sechs Mann wurde gefangen genommen. Weitere sechs Flieger, die zur Besatzung eines ins Meer abgestürzten englischen Flugzeuges gehörten, wurden südlich von Capri gefangen genommen. Ueberraschungsangriff auf einen sowietischen Frontflugplatz DNB Berlin, 28. März. Deutsche Zerstörerflugzeuge griffen am 26. 3. überraschend einen mit zahlreichen Flugzeugen belegten sowietischen Frontflugplatz südlich von Walniki mit besonderem Erfolg an. Im Tiefflua stürzten sich die Zerstörerschwärme mit Bomben und Bordwaffen auf die abgestellten Flugzeuge und vernichteten zehn. Zahlreiche weitere Flugzeuge wurden durch Kanonentreffer beschädigt. Sämtliche deutsche Flugzeuge kehrten von diesem Angriffsschlag zurück. Hohe Auszeichnung für die Division„Großdeutschland“ DNB Berlin, 28. März. Der Führer verlieh dem Kommandeur des Panzerregiments„Großdeutschland“. Oberst Graf Strachwitz die Schwerter zum Eichenlaub des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes und sandte an den tapferen Truppenkommandeur nachstehendes Telegramm: „Im Ansehen Ihres immer bewährten Helbentums verleihe ich Ihnen als 27. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes“ ges. Adolf Hitlen Eine schwedische Stimme zu den deutschen A=Voot=Erfolgen „Eine Schar lahmer Enten“. DNB Lissabon. 28. März. Ein englischer Seemann äußert sich in einem Sonderartikel des„Daily Mirror“ zur U=Boot=Gefahr. Welcher Engländer wisse denn überhaupt so fragt er was ein moderner U=Boot=Krieg bedeutet? Manchmal scheine es ihm als ob weder die Regierung noch die Admiralität sich einen rechten Begriff von der Größe der Gefahr machten. An amtlicher Stelle in London lebe man offenbar noch in der Einbildung, daß die U=Boot=Angriffe dieses Krieges mit denen des Weltkrieges zu vergleichen wären. Dem sei aber nicht so. denn wo im ersten Weltkrieg jeweils nur einzelne U=Boote Handelsschiffe angriffen. führten heute ganze U= Boot=Rudel ihre Operationen mit aroßem Erfola durch. Die Geleitzüge wüßten sehr gut, wann der Feind sie ausgemacht habe, doch seien sie hilflos da zuviele langsame Frachter im Geleitzug führen und sich sämtliche Schiffe an deren Höchstgeschwindigkeit halten müßten. Deshalb sei es auch für jeden Geleitzug schwer, der Gefahr zu entrinnen. Er gleiche einer Schar lahmer Enten, die jedem Angriff freigegeben seien. In der britischen Handelsmarine gerate man allmählich über die Gedankenlosigkeit der zuständigen Stellen in London in Wut. Die Handelsmarine werde niemals zufrieden sein können mit einem System, welches zulasse, daß schnelle Schiffe zwangsläufig in einem langsamen Geleit führen und dadurch eine leichte Beute der feindlichen U=Boote würden. „Der Atlantik ist ein Raubtier“ DNB Lissabon. 28. März.„Der Nordatlantik ist ein Raubtier, eine böse grünäugige Katze, in deren Klauen kleine Menschen verzweifelt um ihr Leben ringen". so schreibt die USAZeitschrift„Lise“ in einem Leitartikel über den ständigen Kampf der angloamerikanischen Schiffahrt gegen U=Boote und Stürme. Nach einer längeren Beschreibung der„unbeschreiblichen Leiden, die englische und nordamerikanische Matrosen dort durchmachen müssen“, heißt es weiter: „Wenn aber auch niemand dieses Drama richtig beschreiben kann, so können doch alle eine Tatsache klar sehen: die Schiffahrtsstraße über den Nordatlantik ist die Schlagader der Briten und Nordamerikaner. Hier können wir den Krieg zwischen Island und den Azoren verlieren. Wenn man diese Schlagader durchschneidet, so würgt man damit wenigstens vier, vielleicht mehr Kampffronten ab. England würde verhungern, und es würde unmöglich werden. die Sowjetunion über die lebenswichtige Route zu versorgen, und der einzige Weg, auf dem wir Geleitzüge in das Mittelmeer kriegen können, wäre die Umfahrung Afrikas, wenn es überhaupt möglich sein sollte das Mittelmeer ohne die Herrschaft über den Atlantik zu kontrollieren. Wenn wir also die Fahrten über den Atlantik nicht fortsetzen können, erleben wir eine Katastrophe.“ Die Terschöft heren wir Wenl... .. den Krieg bis weit nach Deutschland hineintragen“ D DNB Genf, 28. März.„Der Versailler Vertrag war viel zu milde“, diese Aeußerung des Hasses tut der frühere britische Luftwaffenattaché in Berlin. M. G. Christie in der Wochenzeitschrift„Time and Tide“.„Der Krieg muß zu Lande und in der Luft bis weit nach Deutschland hineingetragen werden. Das wird eine notwendige Lektion für das deutsche Volk sein.“ Wir kennen diese Ausgeburten des Hasses bereits zur Genüge. Uns schrecken sie nicht denn wir haben volles Vertrauen in den Endsieg unserer Waffen. Aber wir wollen uns immer wieder vor Augen halten was aus Deutschland würde wenn die Koalition bolschewistisch=plutokratischer Minderwertigkeit obsiegte. Nur mit äußerster Kraftanstrengung und unter Einsatz aller Mittel können Deutschland und Europa vor einer Schreckensherrschaft dieser Verbrecher bewahrt werden. Ein neuer Vansittarts DNB Genf. 28. März. Der frühere ständige Unterstaatssekretär im englischen Außenamt, Vansittart trat laut Londoner Meldungen für folgende Kriegsziele ein: 1. Vollständige Niederschlagung Deutschlands. 2. Vollständige Zertrümmerung der deutschen Wirtschaft. 3. Vollkommene Abrüstung Deutschlands materiell und geistig. Die totale Abrüstung und Entwaffnung Deutschlands sei so sagte er bereits in der Atlantik=Charta vorgesehen. Schließlich trete er ein für eine unbefristete Besetzung Deutschlands sowie für eine Zwangserzeihung des deutschen Volkes. Politik des Genickschusses wie in den Zeiten der Moskauer Prozesse DRB Bern, 28 März. Der„Courrier de Geneve“ beschäftigt sich mit der kürzlich erfolgten Erschießung von zwei polnischen Führern der sozialistischen Internationale durch die Sowietbehörden. Es handelt sich um Henri Erlich den Führer der Sozialisten und Viktor Alter den Führer der sozialistischen Gewerkschaftsgruppen in Polen. die beide im Oktober 1939 durch die GPU festgenommen wurden. Der„Courrier de Geneve“ stellt fest, daß der„Peuple“ das Genfer Sozialistenblatt. sich als„durch diese furchtbare Nachricht bestürzt", erklärt, und bemerkt dazu:„Es bleibt also die Tatsache bestehen daß die Sowiets im Jahre 1943 die Politik des Genickschusses genau so betreiben, wie in den Zeiten der Moskauer Prozesse traurigen Angedenkens. Es ist ein eigentümlicher Beweis für die angebliche Revolution des Bolschewismus, der uns hier geliefert wird. In diesem Falle scheint uns der „Peuple“ eine sehr viel einsichtigere Haltung einzunehmen als die sozialistischen Blätter der deutschsprachigen Schweiz die den Sowiets und den Kommunisten in schamloser Weise die Kur machen. Angesichts der bolschewistischen Machtentfaltung glauben sie sich retten zu können, indem sie vor ihm herumtanzen. Eine Anzahl von Bürgern folgt ihrem Beisviel übrigens mit bedenklichem Enthusiasmus. Diese geräuschvollen Verehrer der Sowiets machen offensichtlich einen Rechenfehler Wenn der Bolschewismus jemals triumphieren sollte. werden sie für ihr Liebeswerben schlecht belohnt werden. Die Kommunisten lassen sich auf den wohlgerundeten Schultern dieser„Naivlinge“ sehr gern zur Macht erheben Einmal im Sattel. wollen sie jedoch ohne Einschränkung herrschen. Die gegenwärtige Haltung der Sowjets ist der beste Beweis dafür. In den Ländern. die vorübergehend von der Roten Armee besetzt werden, hat die Besatzungsmacht die Leute, von denen sie befürchtete, daß sie das Monovol des Marxismus streitig machen würden, ebenso schlecht behandelt wie die bürgerlichen Schichten. Sie ist gegenüber diesen Stiefelleckern ebenso erbarmungslos gewesen, wie gegenüber ihren Gegnern. Die Leichen von Henri Erlich und Viktor Alter sollten unsere Mitbürger die von der Sowietherrschaft ergriffen sind, zum Nachdenken bringen.“ Engluns eentei seinen Leml Revolte der nach Cypern übergeführten griechischen Truppen DRB Ankara, 28 März. Unter der griechischen Garnison auf Cypern sind, Meldungen aus Nicosia zufolge, Unruhen ausgebrochen und schwere Gehorsamsverweigerungen zu verzeichnen, dank der Tatsache, daß die auf Cypern stationierten britischen und nordamerikanischen Truppenverbände weit bessere Unterkunft und Verpflegung erhalten sowie höheren Sold als die zum größten Teil aus Aegypten nach Cypern übergeführten Verbände der ehemaligen griechischen Armee, die durch Rekrutierungen unter den Auslandsgriechen in Aegypten und im Libanon ergänzt wurden. Das griechische Volk glaubt nicht der bolschewistischen Agitation DRB Athen, 28 März. Moskaus Agitatoren versuchen, die Begriffe„freie Völker" und „Bolschewismus“ zu verwirren, schreibt Kathemerini. Sie wollen überzeugen, daß die Völker nur durch den Bolschewismus ihre Freiheit zurückgewinnen können, während sie bei einem Sjeg der Achsenmächte in Sklaverei verfallen wurden. Jedermann mit Vernunft aber weiß, unter welch traurigen Verhältnissen, die Russen im Sowjetstaat leben und kennt die völlige Vernichtung der Persönlichkeit. Dagegen verlangt die Achse, geleitet von zwei großen Führern, nichts anderes als erstens, Europa von der furchtbaren Gefahr des Bolschewismus zu befreien, und zweitens, das Leben der Europäer glücklicher zu gestalten. Gott möge verhüten, daß der Bolschewismus mit seinen jüdischenglisch=amerikanischen Verbündeten in Europa die Herrschaft antrete. Sonst aber würden diejenigen, die vom Kommunismus die Freiheit erwarteten, einsehen, was für eine Art von Freiheit ihnen gegeben wurde. Glücklicherweise glaubt die Masse des griechischen Volkes nicht den Einflüsterungen der bolschewistischen Agitation und ist ihr gegenüber völlig gleichgültig. Die Streikbewegung in Syrien Explosion des syrischen Nationalismus DNB Ismir, 28. März. Die Streikbewegung in Syrien, die seit einiger Zeit im Gange ist, nahm in den letzten Tagen heftige Formen an, als die Regierung in mehreren Orten Truppen gegen die Streikenden aufziehen ließ und diese der Gewalt widersetzten.„en Aleppo, sich der Gewalt widersetzten. In Aleppo, Hama und Homs gab es mehrere Verwundete dagegen in Damaskus elf Tote und 25 Schwerverwundete. In Beirut mußten 32 Opfer ins Spital übergeführt werden Man zählte acht Tote, davon drei englische Soldaten. In Tripoli wurde der Ausbruch der Unruhen nur durch den Einmarsch von Truppen verhindert. Wie erwartet, haben seither die Unruhen auch auf Dschezireh übergegriffen, besonders auf Deir=el=Zor und Hassetzsche. Seither herrscht in allen Städten militärische Bereitschaft. Die Anfang März aus Palästina eingetroffenen englischen Truppen wurden zur Verstärkung der Garnison von Beirn herangezogen. Aus der Euphrat=Gegend wurde ein, wie es heißt, kanadisches Bataillon in die Umgebung von Aleppo verlegt. Veränderungen in der französischen Regierung DRB Vichy, 28. März. Der französische Regierungschef Laval hat dem Staatschef Marschall Petain, eine Reihe von Gesetzen und Dekreten zur Unterzeichnung unterbreitet, die sich mit bedeutenden Veränderungen in der Regierungszusammensetzung befassen. So wird das Staatssekretariat für Kolonien und das für die Marine zusammengelegt und dem Konteradmiral Blehaut unterstellt. Die Staatssekreigriate für den Krieg und für die Luftfahrt wurden zu einem Staatssekretariat zusammengefaßt. das den Namen Staatssekretariat für die Verteidigung tragen wird und von General Bridoux übernommen wurde. In Hinblick auf das besondere Interesse, das die Regierung allen Arbeiterfragen beimißt wurde das bisherige Staatssekretariat für Arbeit in ein Ministerium umgewandelt, das unter der Leitung von Lagardelle bleibt. Das Generalkommissariat für die Familie ist dem Staatssekretariat für Gesundheit angegliedert worden, dessen Leiter Dr. Grasset die Amtsbezeichnung Staatssekretör für Grüssel die Amtsbezeilhnung Emmsserreut fur Gesundheit und Familie führt. Endlich wurde der Generalstaatsanwalt Gabolde zum Siegelbewahrer und Justizminister ernannt. Den ausscheidenden Regierungsmitgliedern Barthelemy, Admiral Abrial, General Jannekeyns, Generalgouverneur Brevie und Admiral Platon haben der französische Staatschef. Marschall Betain 9 der P juniu, Petain, und der Regierungschef Laval den Dank für ihre bisherige Mitarbeit ausgesprochen. „Diesmal werden sie Frankreichs Vernichtung besiegeln“ DRB Paris, 28. März. Wie aus Vichy gemeldet wird, erklärte der französische Staatschef. Marschall Petain bei einem Empfang: „Girand hat den Entschluß gefaßt, das gesamte von der Regierung seit Juni 1940 geschaffene Werk für null und nichtig zu erklären und gerade jene politischen Einrichtungen wiederherzustellen. die Frankreich beinahe zugrunde gerichtet hätten. Diesmal werden sie Frankreichs Vernichtung in einer mehr oder weniger nahen Zukunft besiegeln, sofern sie in ihre frühere Macht wieder eingesetzt würden.“ Das Kriegsrecht in Ahmedabad verhängt DNB. Bangkok, 28. März. In der Stadt Ahmedabad in Indien wurde, wie der Allindische Rundfunk berichtet, infolge von Ruhestörungen das Kriegsrecht verhängt. Bisher habe nur ein Ausgehverbot für die Bevölkerung bestanden. Diese Verschärfung der Lage, so bemerkt der Allindische Rundfunk, sei ein weiterer Beweis dafür, daß die Kongreßunruhen in Indien ihren Fortgang nehmen. Satyamurti starb in englischer Gefangenschaft DRB Banakok, 28. März. Zum Tode von Satyamurti, dem stellvertretenden Leiter der indischen Zentralversammlung. berichtet der Allindische Rundfunk daß Satyamurti mit anderen Konareßführern zu Beginn der Kongreß=Ungehorsamsbewegung im letzten Jahr verhaftet worden war. Nachdem er sich dann im britischen Gefängnis eine Krankheit zugezogen hatte, wurde er vor zwei Monaten in das Krankenhaus in Madras eingeliefert. Ein Jude von Giraud als Minister eingesetzt DNB Stockholm, 28. März. Reuter meldet aus Algier, daß Giraud zum erstenmal einen Juden zum Minister ernannt habe. Es handelt sich um Rene Mayer, der das Verkehrsministerium übernehmen soll. Damit hat Giraud einem Wunsch der Amerikaner Rechnung getragen, deren Zeitalter in Französisch=Nordafrika bezeichnenderweise damit begonnen hat, zunächst einen Juden an verantwortliche Stelle zu setzen. Staatsbegräbnis für Botschafter von Moltke DRB. Berlin. 28. März. Der Führer hat für den verstorbenen deutschen Botschafter in Madrid, Hans Adolf von Moltke, ein Staatsbegräbnis angeordnet.„Der Staatsakt findet am Montag, dem 29. Marz, in Breslau statt. 550 000 RM. für Kriegsbeschädiate und Kriegerhinterbliebene DRB Berlin. 28 März. Die im Jahre 1927 von dem Reichspräsidenten von Hindenburg anläßlich seines 80. Geburtstages errichtete Stiftung„Hindenburgspende“ hat im Jahre 1942 rund 550000 RM. an 3692 Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene des ersten Weltkrieges verausgabt. Seit ihrem Bestehen hat die Stiftung 1332 Millionen Reichsmark in fast 80000 Einzelfällen an Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene ausgezahlt. In wenigen Zeilen In der Nähe der Banater Stadt Lugosch raste ein mit 60 Schülerinnen einer rumänischen Lehrerinnenbildungsanstalt voll besetzter Lastkraftwagen infolge Steuerbruchs in den Straßengraben, wo er umstürzte und seine Insassen unter sich begrub. Eine der Schülerinnen fand sofort den Tod. 21 andere wurden schwerverletzt geborgen. In der englischen Armee wird, wie aus einer Antwort des Unterstaatssekretärs im Kriegsministerium Henderson hervorgeht immer noch die Prügelstrafe angewandt. Offiziell wurde sie „bereits" im Jahre 1935 abgeschafft. Henderson erklärte es sei leider wieder ein neuer Fall von Prügelstrafe gemeldet worden, und das Kriegsministerium habe einen Brief an alle Kommandeure gerichtet, der sie daran erinnern soll, daß die Prügelstrafe„schon“ seit einigen Jahren abgeschafft sei. In dem Observatorium„Fabra“ in Spanien wurde ein Erdbeben registriert dessen Zentrum nach den Beobachtungen im Meer, nur 59 Kilometer von dem Observatorium entfernt, lag. In verschiedenen Stadtteilen Barcelonas wurde das Beben auch von der Bovölkerung bemerkt. Anhaltende Regengüsse verursachten in Mittelportugal vor allem in den Teso=NiedeTejo zurg teilweise um fünf Meter. und ich wieder ut am Ende dies die mit ihm verbüt ##m Opfer gefaller #und Völker, die, #and des Indentr scewistischen Gift, #%grönun, ud bamit I Gau purde der uiberreither gor 10 Jahren wu sahriminister.— deutschland ein ein Verhalten Flieg rungen, zahlreiche Ueberschwemmungen. mehreren Ortschaften mußten die Bewohner ihre Häuser verlassen Die Felder sind weithin überschwemmt. Der Schaden, den die Landwirtschaft erlitt, ist außerordentlich groß. Der stie So sehr imme Verhalten der 9 tuftangriffen anz von Verlusten tr nann auch bei e schutzmäßig verhä Bei Einflügen nüssen wir unte Frustwarnung und kuftwarnung(dr Lones von etwa anzelne Flugzeu zelten Bombenab der öffentlichen L kehr weiter. Hie freigestellt, ob er nicht. änders dageg (der bekannte He Wenn am Tage deutet dies, daß seindliche Flugze Nähe befinden. T benabwürfen zu bei Fliegeralarm halten, wie bei der Nacht, d. h. d muchen hat. 2 öffentliche Verkeh sind freizumacher Bei den letz festgestellt, daß d Leil nicht luftsch itzräume aufst ten, daß Verlust ferer Zahl eintr näßigem Verhal An die Bevö kerichtet, bei Lufschutzräume sen, im Interesse achten, daß die zemacht werden. - Die Heere vetsicherung wei Unfall= und In I April, im hie -- Arbeitsm Zeit getomemn, dienstes für die en. Sie haben viele Monate w hilfsdienst in e nacht, im Verke lichen Betriebe Jayrgang rückt Raiden werden des Dorfes ichn nehrere Lager unem Dorfnach tenden Stunden Abschied vom D — Die Kin in diesem Jahr kindern in nie denen sie Mon Zahlreiche Trai sind bereits in sen folgen in ihnen diese Mi #hgung und schi und Mädel im sch bei den zu - Unser ak an der Haselack but dem Gelä tadiere verfolg fählernen Grü „Neue deutsche Roman vo ngmigen F (ophright by? und ich wiederhole meine einstige Prophezeiung, # am Ende dieses Krieges nicht Deutschland oder it ihm verbündeten Staaten dem Bolschewismus Hyser gefallen sein werden, sondern jene Länder #d Völker, die, indem sie sich immer mehr in die ad des Judentums begeben, eines Tages am bolscewistischen Gift, gegenüber dem sie selbst am allergenigsten— schon infolge ihrer überlebten Gesellschaftsordnung— immun sind, den Zusammenbruch ## damit ihr Ende erleben. * D e r F ü h r e r z u m H e l d e n g e d e n k t a g 1 9 4 3. Heute vor 35 Jahren urde der Gauleiter von Steiermark, Dr. S. niberreither, in Salzburg geboren.— Heute gor 10 Jahren wurde Hermann Göring Reichsluftsahriminister.— Heute vor 7 Jahren legte ganz geschand ein domütiges beierntnie vom Fübterret. Schwerte, 29. März 1943. Verhalten der Bevölkerung bei Fliegeralarm am Tage So sehr immer wieder das tapfere und mutige zerhalten der Bevölkerung in unserem Gebiet bei zustangriffen anzuerkennen ist, ist es zur Vermeidung Perlusten trotzdem erforderlich, daß sich jedernann auch bei einem Fliegeralarm am Tage luftschutzmäßig verhält. Bei Einflügen feindlicher Flugzeuge am Tage #nüssen wir unterscheiden zwischen der öffentlichen ##ftwarnung und dem Fliegeralarm. Die öffentliche tuftwarnung(dreimalige Wiederholung eines hohen sones von etwa 15 Sekunden Dauer) bedeutet, daß unzeine Flugzeuge im Bereich sind und mit vereinAten Bombenabwürfen gerechnet werden muß. Bei der öffentlichen Luftwarnung geht der öffentliche Verthr weiter. Hierbei bleibt es jedem Volksgenossen steigestellt, ob er einen Luftschutzraum aufsucht oder # ünders dagegen verhält es sich bei Fliegeralarm der bekannte Heulton von etwa 1 Minute Dauer). wenn am Tage Fliegeralarm gegeben wird, so bedeuret dies, daß nicht nur einzeine, sondern mehrere seindliche Flugzeuge eingeflogen sind und sich in der #ahe befinden. Da in diesem Fall mit stärkeren Bombenabwürfen zu rechnen ist, hat sich die Bevölkerung ##bei Fliegeralarm am Tage so luftschutzmäßig zu verhalten, wie bei der Auslösung des Fliegeralarm in der Nacht, d. h. daß sie sofort die Luftschutzräume aufzusuchen hat. Bei Fliegeralarm am Tage ist jeder ####entliche Verkehr sofort einzustellen und die Straßen #ind freizumachen. Bei den letzten stärkeren Tageseinflügen wurde festgestellt, daß die Bevölkerung sich zu einem großen Leil nicht luftschutzmäßig verhält und nicht die Luftschutzräume aufsucht. Hierauf ist es auch zurückzufüh###n, daß Verluste an Toten und Verwundeten in gröferer Zahl eintraten, als es bei richtigem luftschutznäßigem Verhalten der Fall gewesen wäre. An die Bevölkerung wird der dringende Appell grichtet, bei Fliegeralarm auch am Tage sofort die Lufchutzräume aufzusuchen. Die Polizei ist angewieen, im Interesse der Volksgenossen selbst, darauf zu achten, daß die Straßen bei Fliegeralarm sofort freigemacht werden. Arbendemfah nn Sienst der Wührhen Leistung, Haltung und Erkenntnis der fremdvölkischen Arbeiter Von Gauleiter Fritz Sauckel, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz Tageschronik - Die Heeresreuten und Renten der Augestelltenversicherung werden am Montag, dem 29. März, die Unfall= und Invalidenrenten am Donnerstag. dem 1. April, im hiesigen Postamt gezahlt. V„ Arbeitsmaiden nehmen Avschied. Wieder ist die Zeit getomemn, daß die Maiden des Reichsarbeits##dienstes für die weibliche Jugend ihre Lager verlasV#ien. Sie haben sich in ihrem liebgewordenen Lager ###ele Monate wohlgefühlt. Jetzt finden sie im Kriegshilfsdienst in einem Rüstungsbetrieb, bei der Wehr#nacht, im Verkehr oder im etterlichen landwirtschaft##lichen Betrieb einen neuen Wirkungskreis. Ein neuer Jayrgang rückt in den nächsten Wochen ein. Auch diese Raiden werden mit ihrem Lager und den Menschen des Dorfes schnell vertraut sein. Zum Abschied hatten # nehrere Lager im Sauerland die Bevölkerung zu inem Dorfnachmittag eingeladen, um nach unterhaltenden Stunden mit Märchenspiel, Gesang und Musik Abschied vom Dorf zu nehmen. 1- Die Kinderlandverschickung geht weiter! Auch nn diesem Jahre werden wieder Zehntausende von kindern in nichtluftgefährdete Gebiete verschickt, in # denen sie Monate einer schönen Erholung verleben. zahlreiche Transporte aus dem Gau Westfalen=Süd ##nd bereits in diesen Wochen abgegangen. Die nächsten folgen in Kürze. Die Kinder sind glücklich, daß ihnen diese Möglichkeit einer gesundheitlichen Kräfhgung und schöner Erlebnisse geboten wird. Jungen und Mädel im Alter von 10 bis 14 Jahren melden sch bei den zuständigen HI=Banndienststellen. * Unser aktueller Bilderdienst im Aushangkasten an der Haselackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen: dut dem Gelände angepaßter Befehlsstand; 1 Gretadiere verfolgen den fliehenden Feind; Die ersten fählernen Grüße gegen den Tommy; Die Ausstellung 1 Neue deutsche Baukunst“ in Ankara. Roman von Holla Gutkelch nach dem gleichngmigen Film der Märkischen Filmgesellschaft sopyright by Prometheus=Verlag München=Gröbenzell Jemand räuspert sich hinter ihnen.„Reizend, wirkich reizend!“ sagt eine zynische Stimme.„Es tut mir drekt leid, dieses rührende Idyll stören zu müssen. wer ich habe Sie gewarnt, Miß Larsen!" Dos Passos läßt seinen Arm um Virginias Nacken legen.„Gut, daß Sie da sind, Rubber, Sie ersparen nr einen Weg, ich wäre sowieso zu Ihnen gehmmen.“ „Das brauche ich doch nicht zu glauben, wie?“ schelt Rubber infam. =Doch, Mr. Rubber, ich pflege nämlich nicht zu V.=Seit wann eigentlich nicht mehr?“ grinst der # wurnalist.„Mir haben Sie noch vor kurzer Zeit er# ehlt, Sie sind Dos Passos, und dabei sind Sie der #cbrieflich gesuchte Mörder Peter Fischer.“ * JJawohl, man sucht mich, aber ich bin kein Mör5 Ich gebe Ihnen mein Wort: Ich habe Freeman Dacht erschossen“, versucht ihn Dos Passos zu überbugen. 9 Der Reporter winkt hämisch ab.„Kenn' ich schon. alt. Darüber hat das Gericht leider schon enthieden.“ a, aber nur, weil ich keinen Zeugen hatte. #n wollte man nicht glauben!“ setzt sich Dos Passos i ein Recht ein. Arbeiter und Arbeiterinnen fast aller europäischen Nationen sind heute zu vielen Millionen in der deutschen Kriegswirtschaft beschäftigt. Darunter befinden sich Millionen schaffender Menschen solcher Staaten, die dem nationalsozialistischen Reiche Adolf Hitlers die Vernichtung zugeschworen hatten und deren Gebiete nunmehr unter dem Schutz der deutschen Truppen und deren Verbündeten stehen. Zum Lobe dieser ausländischen Arbeitskräfte muß ich feststellen, daß sie alle mit Erfolg bestrebt sind, dem Vorbild deutscher Arbeiter und Arbeiterinnen nachzueifern, und zufriedenstellende, ja zum Teil sehr gute Leistungen vollbringen. Das nationalsozialistische Großdeutsche Reich hat den unwiderlegbaren Beweis dafür geliefert, daß es trotz der von seinen Feinden angestrebten Hungerblockade in einzigartiger Weise nicht nur die Millionen seiner ausländischen Arbeitskräfte ausreichend zu ernähren weiß, sondern daß darüber hinaus in ausgezeichneter Weise für die Unterbringung, Bekleidung, gesundheitliche Betreuung, ja auch besonders für die Feierabendgestaltung, Kurzweil usw. gesorgt ist. Partei, Staat und Wirtschaft haben in nationalsozialistischer Zusammenarbeit einen Arbeitseinsatz geschaffen, wie er in solcher Sauberkeit und Korrektheit, Fürsorge und Gerechtigkeit noch niemals in der Kriegsgeschichte aller Zeiten zu verzeichnen gewesen ist. Da ich selbst als Seemann bei fremden Nationen habe Dienst tun müssen und auch im Weltkriege das Schicksal der Gefangenschaft erlitten habe, vermag ich das am allerbesten zu beurteilen. Aus der korrekten und vorbildlichen Betreuung heraus sind die guten Leistungen selbst jener ausländischen Arbeiter und Arbeiterinnen z. B. aus den ehemaligen Sowjetgebieten erklärlich, die jahrzehntelang nur im Haß gegen das nationalsozialistische Deutschland erzogen worden sind. Die Wahrheit überhaupt, daß viele Millionen von Angehörigen feindlicher Staaten derart zufriedenstellend in Deutschland arbeiten, bedeutet ja in Wirklichkeit deren schärfste Kritik an ihren eigenen verbrecherischen sogenannten Staatsmännern, durch deren Schuld allein diese Völker in den Krieg gegen das deutsche Volk hineingetrieben worden sind. Alle diese fremdvölkischen Arbeiter und Arbeiterinnen machen nunmehr zu einem Teil all das Leid und Unglück wieder gut, das ihre Verführer in verbrecherischer Weise über das Leben und das Glück der europäischen Völker gebracht haben. Diese fremden, bei uns schaffenden Menschen sind nun dafür Zeugen geworden, daß ihre eigenen Völker selbst nur die Opfer der Lügen abgefeimtester, niederträchtigster und schurkischer Verbrechen der jüdischen Plutokraten und der bolschewistischen Henkersknechte geworden waren. Sie haben nun das wirkliche Deutschland mit ihren eigenen Augen gesehen und erlebt, haben hier soziale wie gesundheitliche Einrichtungen kennengelernt, von denen sie z. B. in Sowjetrußland auch nicht im entferntesten zu träumen gewagt hatten. Sie haben in diesem Deutschland auf allen Gebieten eine so hohe Entwicklung und einen solchen Kulturstand vorgefunden, daß sie nicht nur ins höchste Erstaunen versetzt worden sind, sondern zugleich aufs tiefste empfunden haben, wie ungeheuerlich sie durch die ihnen in ihrer Heimat jahrzehntelang vorgesetzte jüdisch-kapitalistische oder bolschewistische Agitation irregeführt worden sind. So ist es denn heute durchaus begreiflich, daß Millionen von Angehörigen seindlicher Staaten in deutschen Rüstungsbetrieben mit Inbrunst für den Sieg Deutschlands arbeiten, für den Sieg Adolf Hitlers, denn sie haben vielleicht zum erstenmal in ihrem Leben als schaffende Menschen ganz im Gegensatz zu den kapitalistischen Ausbeutungsmethoden und dem bolschewistischen Terrorregime das Wesen nationalsozialistischer, deutscher Gerechtigkeit, Ordnung und Sauberkeit kennengelernt. Dabei darf man nicht verkennen, daß das deutsche Volk selbst den schwersten Entscheidungskampf seiner Geschichte bestehen und sich härteste Einschränkungen auferlegen muß. Man muß beobachtet haben, wie ehrfurchtig und nachdenklich fremde Arbeiter und Arbeiterinnen in großen deutschen Betriebsstätten die Bildnisse des Führers ansehen. Was mag in ihnen vorgehen? Rufen sie sich dann das heuchlerisch grinsende Lügengesicht Churchills, die gleisnerisch abgefeimte plutokratische Larve Roosevelts oder gar die Massenmördervisage Stalins ins Gedächtnis zurück, so fühlen sie genau— und wenn sie es selbst auch nie aussprechen mögen—, daß sich hier zwei Welten gegenüberstehen, und daß nur die Welt Adolf Hitlere siegen darf, auch um ihrer selbst willen. So gehen sie nun Tag für Tag in der deutschen Kriegswirtschaft an die Arbeit. Sie empfinden, sie arbeiten für den Sieg der Gerechtigkeit. Selbst die Mehrzahl der deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen hat trotz der ungeheuren Aufklärungsarbeit, die durch die nationalsozialistische Bewegung geleistet worden ist, keine vollkommen klare Vorstellung darüber, wie gemein die Verhetzung gewesen ist, durch die das internationale Judentum in aller Welt den Haß der Völker gegen Deutschland geschürt hat. Die Raffiniertheit der Mittel und die Skrupellosigkeit ihrer Anwendung bis zum furchtbarsten Terror sind für deutsche Hirne einfach unfaßbar und für das deutsche Gemüt unmöglich. Wenn es das Judentum auf diese Weise erreichte, daß seit vielen Jahrzehnten alle Greuelmärchen über Deutschland, alle Lügen über seine angebliche Rückständigkeit, Kulturlosigkeit und Schlimmeres geglaubt wurden, dann geschah das nur deshalb, weil man all den Völkern, die man zur Vernichtung Deutschlands mißbrauchen wollte, jahrzehntelang und unaufhörlich das Gift der Diffamierung allen Klassenschichten und Parteien eingeträufelt und niemats geduldet hatte, daß die Wahrheit über Deutschland und insbesondere über die nationalsozialistische Bewegung auch nur im geringsten zum Durchbruch kam. Diejenigen, die der Wahrheit dienen wollten, vernichtete man entweder wirtschaftlich und, wenn man es für notwendig hielt, auch physisch. Unwissenheit und Furcht und grenzenloser Terror waren die stärksten Mittel. durch die das Judentum und seine Trabanten die Völker zu einem zweiten Weltkrieg gegen Deutschland aufzuwiegeln vermochte. Ein gewaltiges Schicksal hat nun Millionen verführter und betrogener Menschen zum Arbeitseinsatz nach Deutschland geführt. Ihnen offenbart sich nun die unwiderrufliche Wahrheit. Darum leisten sie durch ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag für den Sieg einer besseren Welt und erweisen damit sich selber und ihren eigenen Völkern den größten Dienst. „Hab mich lieb“. in den Lichtspielen zur Reichskrone Das Drehbuch zu diesem reizenden und amüsanten Ufa=Film schrieben Johann Vaszari und Georg Jacoby unter Mitarbeit von Kurt Bortfeld und Herbert Witt. Eine scharmante und humorige Komödie aber machte erst der Spielleiter Harald Braun daraus, der funkelnde Pointen in die Handlung streute und heitere Situationskomik hineinprojizierte. Dadurch atmet der Film heiterste Stimmung. Harald Braun entpupt sich hier als einfallsreicher Arrangeur wirkungsvoller Bildstreifen. Dabei betont er aber immer die Eigenart der ungarischen Tänzerin Marika Rökk, die die Hauptrolle dieses Films übernommen hat und uns eine Revuetänzerin Monika Koch verkörpert, die ebensoviel Zauber als Tänzerin ausstrahlt wie Charme als Schauspielerin. Marika Rökk hat seit ihren ersten Filmen eine große Wandlung durchgemacht. Sie stellte sich dem deutschen Filmpublikum als übermütige und kapriziöse Tänzerin ungarischen Temperaments vor, die virtuose Beherrschung des Körpers mit genialem Schwung ihrer Bewegungen verband. Bald aber zeigte sich, daß sie auch über ein starkes schauspielerisches Talent verfügte, das sich von Film zu Film mehr entwickelte. In diesem Film aber offenbart sich Marika Rökk als ausgezeichnete Darstellerin, die über einen edlen Sopran verfügt, welcher namentlich Gelassen zündet sich Rubber eine Zigarette an. „Bißchen viel verlangt, Fischer. Man findet Sie mit einem Revolver in der Hand und neben Ihnen einen Toten. Außerdem haben Sie selbst zugegeben, Streit mit Professor Freeman gehabt zu haben. Was wollen Sie eigentlich noch mehr?" Virginia sieht von einem zum anderen. Dos Passos Augen blitzen vor Zorn.„Jawohl, ich hatte Streit mit Freeman, weil er meine Forschungsergebnisse nicht unter meinem Namen veröffentlichen wollte. Freeman hat sich seinen Namen überhaupt nur durch die Arbeiten anderer gemacht!" „Stop, Fischer, olle Kamellen, steht alles im Protokoll, ich weiß. Wie ging's doch weiter? Ach ja, dann haben Sie ihm gekündigt, und als Sie Ihre Versuchstabletten mitnehmen wollten, da hat Freeman Sie mit dem Revolver bedroht. Sie griffen nach der Waffe und der Schuß ging los, stimmt's?“ „Ja“, nickt Dos Passos,„ich schwöre Ihnen...“ Der Reporter unterbricht ihn.„Noch einen Meineid? Wozu? Das Spiel ist aus, Fischer, und ich habe die besseren Karten. Punktum.“ Dos Passos Geduld ist zu Ende.„Sie, Rubber? Sie zählen gar nicht, verstehen Sie? Wir sind hier in der Dschungel, und da gilt nur ein Gesetz: Das Recht des Stärkeren.“ „Richtig— und der bin ich. Ich habe Sie in der Hand.“ „Glauben Sie, ja?“ Dos Passos bebt vor Zorn. „Was meinen Sie wohl, was geschieht, wenn ich diesen abergläubischen Wilden da draußen erzähle: „Seht euch mal diesen Rubber an! Das ist der Mann, der euch den Fieberdämon in die Dschungel gebracht hat“!“ Rubber schiebt seinen Tropenheim auf das andere in den Revueszenen dieser filmischen Schöpfung recht zur Geltung kommt, die Auftakt und Schluß des Filmes bilden. Dazwischen liegt eine temperamentvolle Komödie, die beschwingt wird durch das schauspielerische Können der handelnden Personen. Die Handlung spielt etwa um die Zeit vor dem Kriege. Marika Rötk erscheint in diesem Filmspiel als reizvolle Tochter Evas, die einen allzu zurückhaltenden, lebensungeschickten Mann für die Launen der Liebe und des Schicksals gewitzter macht und die ehefeindliche Ungebundenheit eines Draufgängers in die Bahnen der Herzensbeständigkeit lenkt. In pointenreichen Dialogen und lustigen Situationen vollzieht sich dies bis nach Tirol in den Wintersport überwechselnde Spiel mit zwei Paaren, die einander finden, sich entgleiten und entwischen, um mit vertauschten Partnern zur Erfüllung ihres Glücks zu gelangen. Das Viergespann ist außer Marika Rötk auf Viktor Staal, Mady Rahl und Hans Brausewetter gestellt, alles Vertreter guter Laune und lebendigen Spiels, jeder im einzelnen für sich wie zusammen für das gemeinsame Werk fordernd:„Hab mich lieb!“ Hermann Stens. „Der Seniorchef“.. im Roland=Theater Dieser Terra=Film ist nach der Komödie„Seine Majestät Gustav Krause“ von Eberhard Foerster von Im Warenhaus der RSV In Berlin gibt es ein„Warenhaus“ wie in vielen anderen Städten auch, das sich jedoch von ähn ichen Verkaufsstätten insofern unterscheidet, als es nur einen beschränkten Kundenkreis hat und es außerdem keinen Bargeldverkehr gibt. Es ist die Kleiderkammer der RSV, eine Einrichtung, fast so alt wie die RSV selbst. Alte bedürftige Leute, Familien, die ihre Kinder für die erweiterte Kinderlandverschickung nicht aus eigenen Mitteln ausstatten können, bedürftige Mütter usw. sind die Kunden der Gaukleiderkammer. Eine reichliche Auswahl steht den Besuchern zur Verfügung, die mit dem größten Entgegenkommen bedient werden. Ob es sich um Schuhe, um Frauen= oder Männergarderobe, um Leib= und Bettwäsche handelt, immer ist die Ware von bester Qualität.— Glückliche Gesichter im Wäschelager. Scherl-Bilderdienst=Autoflex den Filmautoren Eberhard Keindorff und Wolf Neumeister verfaßt worden. Der rechte Schmiß und die straffe Spielhandlung aber entstand durch die künstlerische Arbeitsgemeinschaft des Spielleiters Peter Paul Brauer, der diesen Film inszeniert hat, und des Schauspielers Otto Wernicke, der die Hauptrolle dieses Films in natürlicher und packender Weise spielt. Beide Künstler haben bereits zwei wirkungsvolle Filme gedreht:„Die Kellnerin Anna“ und „Sein Sohn“, so daß nach diesen Filmwerken zu schlußfolgern beide wohl prädestiniert sind, einen guten Film zu schaffen. Und sie haben die Erwartungen nicht getäuscht. Dieser Film ist ausgezeichnet. Er schildert uns in bunten Bildfolgen ein Schicksal unserer Tage und ist dabei sehr lehrreich für Väter, die nur ihren Geschäften nachgehen und sich um ihre Familie, insbesondere um das Eigenleben ihrer Kinder nicht kümmern. Otto Wernicke, der zu den besten deutschen Schauspielern gehört, gibt seinem Pferdezüchter Georg von Schulte Herz und Charakter und ist ganz besonders groß, als er durch seinen ältesten Sohn zur Ein= und Umkehr seines bisherigen Lebens gekommen ist. Der Film führt uns nämlich in das Leben und Treiben deutscher Pferdezucht, und wir schauen manch schönes und stattliches Tier in diesem Film. In Otto Wernicke fand Peter Paul Brauer den vitalen Darsteller, der mit der Wucht seiner menschlichen und künstlerischen Persönlichkeit der Rolle dieses Films die Überzeugungskraft gelebten Lebens verleiht. Dieser neue Film stellt Otto Wernicke vor eine menschlich interessante, aber psychologisch schwierige Rolle. Dieser Pferdezüchter, den Leidenschaft und Können zum König seines Standes erhoben, ist, wie sich Peter Paul Brauer einmal treffend ausdrückte,„zart zu den Tieren, aber rabauzig zu den Menschen“. Er, der nichts für sich braucht und alles seiner Familie zukommen läßt, hat sie über seine Arbeit dennoch völlig vergessen. Er scheint darum in dem Augenblick menschlich zu scheitern, wo er wahrscheinlich zum erstenmal in seinem Leben seine Familie wirklich braucht. Aber er besteht diese Prüfung des Schicksals, seine Spannkraft ist größer, als man vermuten könnte. Er ist eben doch der„Chef“, nicht nur unter seinen Tieren und in seinem Beruf, sondern auch im privaten Kreis der Familie. Außer Wernicke haben noch andere namhafte deutsche Künstler die anderen Rollen übemnommen, so daß ein Zusammenspiel entstand, das jeden Besucher ergreift und mit sich fortreißt. Wir können den Besuch dieses filmischen Kunstwerkes nur empfehlen. Hermann Stens. Ohr. Ihm ist höchst unbehaglich zumute, denn er zweifelt nicht an der Wirkung von Dos Passos' Worten. „Was meinen Sie, wie lange es dauert, bis Sie der toteste Mann auf dieser Insel sind?" fragt der Arzt und fährt in beruhigendem Tonfall fort:„Ubrigens, Sie brauchen keine Angst zu haben: Ich tue es nicht. Ich bin nämlich Deutscher und deshalb für ehrliches Spiel. Für„Fair Play“, von dem ihr soviel redet— und nach dem wir handeln! Ich mache Ihnen einen Vorschlag, Rubber: Ich bleibe, bis die Impfaktion hier durchgeführt ist, und Sie versprechen mir, genau solange nichts zu unternehmen. Einverstanden?“ „O. K., wenn Sie mir versprechen, hier zu bleiben, werde ich von hier aus nichts unternehmen!“ Er hält Dos Passos die Hand hin, der Arzt schlägt ein und sagt kühl:„So— und jetzt lassen Sie uns wohl bitte allein, Mr. Rubber.“ Als er gegangen ist, streicht Dos Passos über Virginias dunkle Haarmähne.„Und du gehst jetzt auch schlafen!“ Erstaunt sieht sie ihn an.„Du bleibst hier?“ „Ja. Wohin sollen wir fliehen? In die Dschungel? Da können wir nicht leben, und außerdem— ich habe mein Wort gegeben!“.„ 94441 Verständnislos zuckt sie die uchseln.„Ja, aber...“ „Es gibt kein„Aber“. Wir haben erst einmal Zeit gewonnen, und das ist schon sehr viel. Später finden wir vielleicht noch einen Ausweg. Eines wollen wir doch beide nicht, Virgin: fahnenflüchtig werden, bevor unsere Arbeit zu Ende ist, nicht wahr?“ „Nein, Peter!“ Tapfer schluckt Virginia die aufsteigenden Tränen hinunter und versucht zu scherzen. „Siehst du, nun wollte die wohlerzogene, gut beleumdete Dr. Larsen mit einem wilden Mann in die noch wildere Dschungel flüchten, und jetzt ist es wieder nichts damit.“ * „Was ist denn? Warum liege ich im Bett?“ staunt Bob Lewis, nachdem er aus seiner tiefen Bewußtlosigkeit, die zwei Tage und zwei Nächte gedauert hat, erwacht ist. Er will sich aufrichten, ist aber so erschöpft, daß er sofort wieder in die Kissen zurücksinkt. Mit glanzlosen Augen sieht er Professor Forster an, der vor seinem Lager steht. „Ja, Sie wollten uns abkratzen, mein Lieber. Ein paar Tage haben wir geglaubt, wir würden Sie nicht durchbekommen. Daß Sie überhaupt noch da sind, verdanken Sie Dos Passos.“ Der Kranke dreht seinen Kopf zur Zeltwand. „Was machen Sie denn für ein Gesicht, Lewis?“ wundert sich der Professor. Bevor Lewis antworten kann, hören beide die Stimme Tommys.„Mister Professoll mister Professor!“ Hastig wird die Zeltplane am Eingang zurückgeschlagen, und atemlos wie immer berichtet der kleine schwarze Stations=Boy:„Sein gekommen Mister Gouverneur und Mister Major. Haben mitgebracht Polizeijungens in plenty schön Kleider. Wollen sprechen Mister Professor!“ Forster schüttelt den Kopf.„Nanu, wie kommen wir denn hier zu so hohem Besuchl Entschzlhdiger, Sie einen Augenblick, Lewis.“ Er verläßt schneu dur Gelt, Bod Lewis ahnt, wem der Besuch der Beantez gilt. Er versucht aufzustehen, macht zwei Schritte unbricht vor Schwäche zusammen. Mühsam schleppt er 9 wieder zum Bett zurht.(Gglung beig Aus dem Ruhrtal Ausgabe der Levensmittelkarten Westhosen. In den Gemeinden des Amtes Westhofen findet die Ausgabe der Lebensmitteltarten für die neue Zuteilungsperiode wie folgt statt: In Holzen am 29. März in der Eintrachtschule, in Lichtendorf am 30. Marz in der Wirtschaft Wiemhoff, in Geisecke am 30. März in der Bahnhofswirtschaft, in Garenfeld am 31. März in der Wirtschaft Söding, in Wandhofen am 31. März in der Wirtschaft Wille, in Velligst am 31. März in der Schule, in Westhofen am 1. April im Amtshause, in Buchholz am 1. April in der Wirtschaft Hunke. Goldene Hochzeit Ergste. Am 25. Marz d. J. konnten die Eheleute Heinrich Lipps und Anna geb. Heidemann aus Ergste das schone Fest der goldenen Hochzeit feiern. Beide Eheleute sind geistig und körperlich noch sehr rüstig und erfreuen sich in der Gemeinde Ergste allgemeiner Beliebtheit. Der Jubilar war lange Jahre als Meister bei der Firma I. D. Theile in Villigst tätig. Auch heute betätigt er sich noch. Über 50 Jahre lang wohnt er bei dem Bauer und Kreisbauernführer Hidding. Der Amtsbürgermeister des Amtes Ergste und der Ortsgruppenleiter weilten am Jubeltage bei dem Jubelpaar und überbrachten ihm das Geschenk der Staatsregierung. Auch wir entbieten dem Jubelpaar recht herzliche Glückwünsche und hoffen auf noch lange Jahre gemeinsamen Lebenswandels. Aus der NSDAP Villigst. Ortsgruppenleiter Pg. Wilhelm Hidding hatte die Parteimitglieder am 23. März d. J. zu einem Dienstappell ins Lokal des Pg. Peukmann geladen. Pg. Osterhoff aus Sümmern behandelte das Thema„Europa und Amerika". Der Redner schilderte, wie deutsche Volksangehörige früher Kultur nach Amerika gebracht haben. Auf jedem Gebiete verdanke Amerika den Deutschen unendlich viel. Der jetzige Krieg sei nur das Werk des Weltjudentums. Diese Tatsache trete heute so recht in Erscheinung, denn hinter Plutokratie und Bolschewismus habe das Weltjudentum seine Herrschaft errichtet und treibe dies Völker gegen den Feind des Judentums, den Nationalsozialismus, in den Krieg. Ortsgruppenleiter Pg. Hidding führte zum Schluß noch aus. daß nunmehr die Stunde gekommen sei, wo es entweder zu einer neuen Weltordnung ohne Einfluß von Judentum und Bolschewismus komme oder zur völligen Versklavung des deutschen Volkes und ganz Europas. Diese geschichtliche Auseinandersetzung verlange von jedem höchsten Einsatz und Opferbereitschaft. Kleinere Rückschläge seien belanglos und für die Entscheidung des Völkerringens ohne Bedeutung. Am Ende müsse der deutsche Sieg stehen. Die Rede des Ortsgruppenleiters wurde mit großem Beifall aufgenommen. Die Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten Hennen. Die Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten findet in der Gemeinde Hennen wie folgt statt: Montag. 29. März, für Hennen und Rheinen bei der Amtsnebenstelle Hennen von 8 bis 12½ Uhr. Für die Ortschaft Kalthof Dienstag. 30. März, von 8½ bis 11½ Uhr in der Wirtschaft Griese in Kalthof. Von 13 bis 15½ Uhr in der Wirtschaft Dröge in Leckingsen für die Ortschaften Leckingsen und Refflingsen. Mittwoch, 31. März, für die Ortschaft Drüpplingsen von 14½ bis 16½ Uhr in der Schule zu Drüpplingsen. Der Rundfunk am Montag Reichsprogramm: 12.35—12.45: Der Bericht zur Lage. 15.00—16.00: Solistenmusikz.. ung 16.00—17.00: Neuzeitliche Unterhattungsmusik. 18.00—18.10: Und wieder eine neue Woche. 18.30—19.00: Der Zeitspiegel. 19.00—19.15: Wehrmachtvortrag. 19.20—19.35: Frontberichte. 19.45—20.00: Vom Werden des neuen Eurova. 20.15—22.00:„Für jeden etwas“. Deutschlandsender: 17.15—18.30: Klassische und zeitgenössische Kon20.15—21.00: Der heitere Franz Schubert. 21.00—22.00: Von Schumann bis Dvorak(sinfonische Musik). Mondtabelle April 1943 Mondphase Abend Mitternacht Morgen Der Rundfunk am Dienstag Reichsprogramm: e e #! W e ebends schwecher Mendscholg Erstes Vertel ebbands weller Mondschein AApril Zeit der hellen Nächte wörgens Mondschein 12.35—12.45: Der Bericht zur Lage. 15.30—16.00:: Robert Schumann(Lied= und Klaviermusik). 16.00—17.00: Breslauer Opernsendung. 17.15—18.30: Musikalische Kleinstadtbilder. 18.30—19.00: Der Zeitspiegel. 19.15—19.30: Frontberichte. 19.45—20.00: Hans Fritzsche spricht. 20.20—20.30: Friedr. Wührer spricht Beethoven. 20.30—21.00: Mozart=Sinfonie. 21.00—22.00: Auslese schöner Schallplatten. Deutschlandsender: 17.15—18.10: Italienische Konzertmusik. 18.10—18.30: Richard Strauß'„Don Juan“. 20.15—21.00: Tänzerische Weisen. 21.00—22.00:„Eine Stunde für dich“. Mei Mondtabelle für April 1943 Wenn der Mond als schmale zunehmende Sichel am Abendhimmel steht, ist— wie unsere graphische Darstellung erkennen läßt— mit nur schwachem Mondlicht zu rechnen, also in der Zeit vom 6. bis 11. April; etwas stärkere Mondbeleuchtung abends und in der ersten Nachthälfte haben wir unmittelbar nach dem ersten Viertel, also vom 13. April ab. Vollmond ist am 20. April. Um diese Zeit stehen„helle Nächte“ in Aussicht. Scherl=Bilderdienst=Autoflex(Schmalbach) Fünfzig Jahre steht der Brocken=Aussichtsturm Vor einem halben Jahrhundert begann eine große Zeit für den Harz. Ueberall blühten die Zweigvereine des heutigen Harzbundes auf und entwickelten eine rege Tätigkeit, namentlich im Bau von Wanderwegen. So entstanden die meisten heutigen Wanderwege um den Brocken, nach dem Kyffhäuser usw. Aber auch der Aussichtsturm auf dem höchsten Gipfel des Gebirges ist im Frühling 1893 zum ersten Mal nach seiner Fertigstellung bestiegen worden und an den Östertagen jenes Jahres, so berichteten die Harzwanderer in den Zeitungen, habe man bei völlig klarem Wetter eine herrliche Fernsicht genossen. Mit Stolz wurde festgestellt, daß man von hier oben aus 1160 Meter Höhe, wenn das Wetter sehr günstig sei, 89 Stadte und Flecken und 668 Dörfer zählen könnte die sich rings um den Gipfel dem Auge präsentierten. Vielleicht zählt heute mal einer nach, ob es nicht inzwischen noch einige mehr geworden sind!. Wer weiß übrigens, daß sich auch der damalige Deutsche und Oesterreichische Alpenverein um den Harz besonders verdient gemacht hat? In seiner Generalversammlung Ende Januar 1893 in Hannover wurde über die gemeinsame Aktion berichtet, auf dem Brocken eine ständige Wetterstation zu schaffen aus welcher dann das heutige Observatorium entstanden ist. Sie sollte in erster Linie der Wetterbestimmuna im Ihre Verlobung geben bekannt:) Waltraud von den Rerthoff Arnold Erdmann Schwerte, den 28. März 1943 Gehrenbachstraße 10 Am Hohenstein Gott der Allmächtige erlöste heute abend gegen 9½ Uhr nach langem, mit größter Geduld ertragenem Leiden meine liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante Ehefrau Maria te Fries geb. Schneider im Alter von 83 Jahren durch einen sanften Tod. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Ww. Johanna Ettling und Kinder Schwerte(Ruhr), Sommerberg, Menden, Bösperde, Wellinghofen, den 26. März 1943. Die Beerdigung findet am Dienstag, 30. März, nachmittags 3 Uhr, vom kath. Krankenhaus aus satt. Das Seelenamt ist Dienstag morgen um 7.10 Uhr in der Pfarrkirche. Sanksagung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Sohnes und Bruder Heinz, sowie der vielen Spenden sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Familie H. Dirkschnieder K Biere aus der Westfälischen Großbrauerei Anareus immer ein Hochgenußl ist so einfach! Jede Menge(auch ein einzeines Ei) kann- wenn die Sache mi Geitiiier es die Zuteilung zulätt— in den Vorratstopf zugelegt- oder natürlich auch- wenn Schwerte(Talweg 21), im März 1943. Min vorrätig in der Schreibwaren= handlung Hans Linner Dienste der Landwirtschaft dienen. Die Braunschweigische Sektion hatte zu diesem bereits 770 Mark für diesen Zweck aufgebracht. Das Brannschweigische Staatsministerium stellte einen größeren Beitrag in Aussicht. Hannover brachte 449 Mark auf Hildesheim 120 Mark. Göttingen 122 Mark. Klagenfurt 25 Mark Frankfurt'O 5 Mark und der Brockenwirt Schwanseke kündigte ebenfalls einen größeren Beitrag an. Es wurde beschlossen, noch im gleichen Jahre an den Bau zu gehen. Im folgenden Winter 1893/94 hat dann zum ersten Male ein junger Meteorologe vom Observatorium auf dem Telegraphenberge bei Potsdam sich entschlossen, das Opfer eines Winteraufenthaltes auf dem„ungastlichen Brockengivfel“ im Dienste der Wissenscheft auf sich zu nehmen. Und das war, vom Gasthausversonal abgesehen. das erste Winterquartier auf dem Brocken. Westfälische Schweinezüchter Mit 259 Tieren den bisher größten Auftrieb Münster. Mit einer bisher noch nicht erreichten Auftriebszahl von 259 Tieren konnte die hier abgehaltene 192. Absatzveranstaltung des Landesverbandes westfälischer Schweinezüchter aufwarten. Trotz der drängenden Feldbestellungsarbeiten hatte sich die Veranstaltung eines so großen Besuches zu erfreuen, daß die große Halle die Besucher kaum fassen konnte. Bei der am Vortag abgewickelten amtlichen Körung der Eber wurden 169 Eber geprüft. davon wurden drei der ersten, 14 der zweiten, zwölf der dritten A=Klasse, 21 der dritten BKlasse, 56 der dritten C=Klasse und 42 der vierten Wertklasse zugeteilt, so daß insgesamt 148 Eber gekört und zum Verkauf gestellt werden Siummmmmmmmmmmmmmmuk Feldpostkarten Paketadressen Paketkarten Bahnanhänger Frachtbriefe Expreßgutkarten Zahlungsbefehle Lohnsteuerkarten Unfallanzeigen Lohnkontobücher Zahlkarten Quittungsblocks Kostenanschläge Jetzt ist es Zeit zur Erneuerung der Lose für die 1. Klasse der 9. Deutschen Reichslotterie. Schreibwarenhandlung Haus Sinnes fuuier und Zecchnung. Lahn(K). Herausgeber: Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung. konnten. Den besten Eber stellte der bekannte Hochzüchter Paul=Brüning=Sudhoff in Amelsbüren in einem Sohn des Stammebers„Basse 2863“ aus der„Ginevera 8541“. Die beiden anderen Eber der ersten Zuchtklasse, Söhne des „Benno"=Enkels„Belus 5186“ entstammen der Zucht von H. Sültemeyer in Sültehof(Lippe). Von den Sauen wurde je ein Tier der Hochzuchten Heinrich Lepping in Hoxfeld(Kr. Borken) und Bernard Gausepohl in Milte der ersten Zuchtwertklasse zugeteilt. Vor Beginn des Verkaufes wurden die Züchter der besten Eber und Sauen durch Ehrenpreise oder Preismünzen ausgezeichnet. und zwar erhielten vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft einen Ehrenpreis Paul=Brüning=Sudhoff in Amelsbüren für einen Eber, H. Sültemeyer in Sültehof ebenfalls einen Ehrenpreis für einen Eber, ferner diese beiden genannten eine kleine Staatspreismünze für zwei weitere Eber. Auf die besten Sauen wurden von der Landesbauernschaft Westfalen vergeben: eine goldene Preismünze an Heinrich Lepping in Horfeld an Bernard Gausepohl in Milte eine silberne Preismünze und an Clemens Beckenert in Emsdetten eine bronzene Preismünzg...„iar: Hahm enm e Der Verrauf der Diere nahm einen außerst flotten Verlauf. In der Hauptsache waren Käufer aus Westfalen erschienen, außerdem aber auch solche aus der Mark Brandenbura. der Westmark und dem Wartheland. Sämtliche Tiere wurden— zum Teil zu Höchstpreisen— abgesetzt. Aus Westdeutschland Gin Mann hinter Glas Jedes Gerät der Flak wird peinlich sauber gehalten Insbesondere der Scheinwerfer bedarf einer sorgsäl tigen Pflege.— Hier ist ein Soldat der Scheinwerse batterie dabei, die große Scheibe des Blenders bit blank zu putzen. PK=Kriegsberichter Doege(64 waren es, im vorigen Monat 4250 Paar Stürmpfe, 150 Pullover und 162 Paar Handschuhe, die von Mitgliedern des Deutschen Frauenwerks instandgesetzt worden sind. Außerdem wurden 218 Paar Pantoffeln genäht. Vom Arbeitshaus zum neuen Diebstahl Werl. In Werl wurde jetzt ein 20jähriger Bursche von der Polizei aufgegriffen der au dem Arbeitshaus in Benninghausen entwichen war. R., der schon verschiedene Vergehen au dem Kerbholz hatte, war neuerdings bein Diebstahl eines Fahrrades erwischt worden. Zuerst erfolgte seine neuerliche Ueberweisung in Arbeitshaus das Nachspiel wird wohl im fängnis enden. eben am Gefängnis vorbe Dem TN=Dienst ferngeblieben Bielefeld. Ein Angeklagter aus Bielefeld Schildesche dem vor dem Amtsgericht Vergehe gegen die Notdienstverordnung vorgeworfe wurde, war im Mai 1940 zum kurzfristige Notdienst bei der Technischen Nothilfe verpflich tet worden. Ein Gesuch um Befreiung wurd nach Prüfung abschlägig beschieden Der Ange klagte blieb in der Folgezeit dem Dienst de an einem Samstagnachmittag im Monat sest an einem Samstagnachmittag„ inn g. gesetzt war, fern. Er fuhrte setzt zu seineren schuldigung an daß er an schuldigung un,###g#er auch von verschiedene anderen Stellen insbesondere von seiner Be hörde im Betriebsluftschutz, eingesetzt sei, da er sich im Ernstfall bei seiner Behörde einfür den müsse. also doch nicht der Technischen No hilfe zur Verfügung stehen könne. Außerde sei es ihm bei seiner starken beruflichen un sonstigen Inanspruchnahhme nicht möglich gew sen, pünktlich zum TN=Dienst zu kommen. Die Einlassungen konnten aber nicht als stichhalti Entschuldigungen angesehen werden. Dem A geklagten stand, wenn er den kurzfristigen No dienst wirklich nicht leisten konnte, der vorg schriebene Einspruch offen. Auf keinen durfte er einfach dem Dienst vernvleiben. D 1 Anklagevertreter forderte deshalb auch ei empfindliche Gefängnisstrafe. Das Amtsgericht verurteilte den Angeklagt zu 100 RM Geldstrafe, weil er seiner Hera ziehung zum kurzfristigen Notdienst nicht reg mäßig Folge geleistet hat. Es hat nur deshe einen leichten Fall angenommen und von ein Freiheitsstrafe abgesehen, weil dem unbeschol nen und gut beleumdeten Angeklagten zu gle ben war, daß er nicht aus Böswilligkeit gehe delt hat, sondern sich angesichts der in gewis Hinsicht vorliegenden Doppelbeanspruchu über seine Pflicht nicht recht klar war. Spiel mit der Schrotflinte Camberg bei Frankfurt a. M. Mehrere ha wüchsige Burschen trieben mit einer Schr flinte allerhand Unfug. Als einer nach ein Ziel schoß, lief ein anderer Junge in die Sch richtung und wurde in die Stirn getroffen. Sport und 4250 Paar Strümpfe gestopft Soest. Im allgemeinen drückt sich jede Frau und jedes Mädchen vor dem Strümpfestopfen. Nur wenn es sich um unsere Soldaten und unsere Verwundeten handelt, da gibt es stets einen freudigen Einsatz. Es ist ja so wenig, was wir für sie tun konnen. Im Kreise Soest Schalke siegt 6:2 In Westfalen standen sich nur die Spog. E schwick und Schalke 04 im Freundschaftsspiel g über. Die Königsblauen siegten glatt mit 6:2. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: RudolfEichmann(z. 8. im Felde). i. B Hermann E Hagen: Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preit (∆ Garant guter Arznei-Präparate — solt 1893— Chem. Fabrik Krewel-Leussen C. m. b. B. Ktetzbarturtutl.. Besorgen Sie aus der Apothekee Rheumaplast und kleben es auf die schmer hafte Stelle(Hüfle, Knie, Schulter, Elle bogen usw.). Sogleich dringt frisches Bl dort hin und spült die Krankheitsstoffe 1o Sie verspüren wohlige Wärme und Ih Schmerzen lassen nach. Fich ennen huf „„ Junges Mädel das die Küche erlernen will, für guten Haushalt gesucht. Schriftl. Angebote unter Nr. 987 an die Geschäftsst. der Schw. Ztg. 8 Manfurern gegen abgeschlossene 2=Zimmerwohnung zu tauschen gesucht. Winkelmann, Sedanstraße 15. Bei Verkaufsanzeigen müssen die Preise angegeben werden! zu kaufen oder gegen eine longue mit mehreren Kiss tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäf der Schwerter Zeitung.