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Jups Rolo des ungsrolto für jederman 50 RAA 3.10 8A4 3.20 RM 3.40 95 3.20 3.30 3.50 1c0uG 3.253 3.35345 3.55315 110. 118 120115 RA 3.453-653.70345 RMA 3.50/3.=80 3.85/4.05 RMR 3 80·4, 1014, 15/4.35 130 RN 3.95 RR4 4. 1C R9# 4.40 133 140i5 4.15 7.30 4.60 m 160-1170 Mi RA1 4.90 RMA 5.10 RMA 5.40 5.10 5.30 5.60 4.2040 4.3545 4.655.0 180119 5.35545 5.55 5.10 5.851600 lüller, LeiozigC! fenstr 4, neb. Merkurhen 0.— Für Fapriken soetel Papp-Schnur Rollos fur feuchte Räume Garant guter Arznei-Präparate — seit 1893— Chem. Fabrik wel-Leutsen C. m. b. E. Köln nie Schmener Zatuuer ercheint wüchmtlich enchund. Bezugspreis wöchentlich 45 Rpf.(einschl. Trägerlohn). Postbezug monatlich 2.- RM.(einschl. 282 Rpf. Zeitungsgebühr und 944 Rpf. Postverpackungggehühr) zuzüg ich 36 Rpf. Bestellgeld. Einzelnummer 10 Apf. Druck und Verlag: Hans Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Marktstr. 3—5. Ruf: 2770. Postscheckkonto: Dortmund 2832. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung 68 Montag, den 22. März 1943 Der Heirengheeeilag der Hanzen-Tatien Führer, Wehrmacht und Volk gedenken der unsterblichen Helden- Der Staatsakt im Zeughaus Ssbrer: Rebrnach... un Gund uer. u.geien Meridhenmaten ue des DNB Berlin. 21. März. Inbrünstiger denn je, aber erhobenen Hauptes beging das deutsche Volk am Sonntaa den Heldengedenktag. der den Tatenruhm seiner gefallenen Söhne leuchtend erstrahlen ließ. Die Fahnen an den Feierstätten dieses Tages waren vollstock gesetzt: Es war der Ausdruck einer heroischen und stolzen Trauer. Der Heldengedenktag 1943 ist für immer mit dem heiligsten Blutopfer der deutschen Geschichte verbunden, das den Namen Stalingrad trägi. Starken Herzens dankte das deutsche Volk an diesem Tage den Männern der 6. Armee und allen seinen Helden die ihm durch ihr unvergängliches Beispiel unüberwindbare Kraft für das Weiterbestehen des Schicksalskampfes gaben. Eine hohe Weihe erhielt die große Heldengedenkfeier des deutschen Volkes an historischer Stätte im Berliner Zeughaus durch die Gegenwart des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht. Hier an der Ruhmesstätte preußisch=deutscher Geschichte und deutschen Soldatentums neigte sich der Führer und mit ihm in dieser Stunde das ganze deutsche Volk in Ehrfurcht vor den unsterblichen Helden dieses Krieges. Es war eine soldatische Feier und soldatisch einfach war auch der Ehrenhof des Zeughauses für diese Feierstunde hergerichtet. Die Stirnliegende. Winter auch die letzten Zweifel darüber beseitigt. Die Steppen des Ostens haben noch einmal ihre Millionenmassen sich gegen Europa wälzen lassen. Vorwärts gepeitscht von der gleichen Macht, die seit altersher Kriege organisiert, an ihnen profitiert und damit gerade im heutigen Zeitalter kavitalistische Interessen und bolschewistische Instinkte zu dem gleichen Ziele dienen läßt. Wie groß die Gefahr einer Ueberrennung des ältesten Kulturkontinents der Weli in diesem Winter war bleibt der Darstellung der späteren Geschichtsforschung überlassen; daß sie nunmehr gebrochen und damit von Europa abgewendet wurde, ist das unvergängliche Verdienst jener Soldaten, deren wir heute gedenten., g... Li. ziaamtischen m. Aber schon der Blick in die gigantischen Vorbereitungen, die der Bolschewismus zur Vernichtung unserer Welt getroffen hat, läßt mit Schaudern erkennen, wohin Deutschland und der ganze übrige Kontinent geraten wären, wenn nicht die nationalsozialistische Bewegung vor zehn Jahren die Macht Je mehr Männer und Frauen sich für den Kriegseinsatz zur Verfügung stellen, desto härter kann der Führer zuschlagen! Dr. Goebbels am 18. 2. im Berliner Sportpalast. wand schmückte das mächtige eiserne Kreuz, flankiert von den Reichskriegsflaggen an hohen schlanken Masten. Im Ehrenhof in den das Licht des ersten Frühlingstages hell hineinflutet, standen wie immer die ehernen Waffen der ruhmreichen deutschen Armee. Zu beiden Seiten des mit der Reichskriegsflagge geschmückten Rednerpodiums hatten die Fahnenzüge der Wehrmacht und Waffen=" Aufstellung genommen darunter viele Fahnen der alten Armee und Kriegsmarine.„ezeichen, algrreischer Die ehrwürdigen Felozeichen glorrenher Schlachten bildeten einen hoheitsvollen Hintergrund dieser Heldengedenkfeier. Generale und Admirale und viele hohe Offiziere aller Waffen hatten geschlossen Aufstellung genommen und bildeten einen wuchtigen soldatischen, Block bei dieser Gedächtnisfeier. Das Führerkorps von Staat und Partei die Reichsminister und Reichsleiter. Gauleiter und Staatssekretäre und die führenden Männer der Gliederungen hat: ten sich auf der anderen Seite dieses Blocks zu dem Gedenkakt versammelt. 300 Verwundete nahmen als die Repräsentanten opferbereiten deutschen Soldatentums an der ernsten Feierstunde teil. Ehrfurchtsvolles Schweigen grüßte den Führer als er gefolgt von Reichsmarschall Herm. Göring Generalfeldmarschall Kei(el. Großadmiral Döni 6gfefheg Himmler Generalfeldmarng#n Milch. Generalfeldmarschall Bock und Reichskriegeropferführer Oberlindober den Ehrenhof des Zeughauses betrat. Der Führer sprach sche Bewegung vor zehn im Staate erhalten hätte und mit der ihr eigenen Entschlossenheit nach zahllosen fehlgeschlagenen Bemühungen einer Rüstungsbeschränkung den Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht eingeleitet haben würde. penn das Weimarer Deutschland unserer zentrümlerisch=marxistisch=demokratischen Parteiwirtschaft wäre durch diesen Ansturm nerasiens hinweggefegt worden wie Spreu von Immer klarer erkennen wir, daß die Auseinandersetzung, in der sich seit dem ersten Weltkrieg Europa befindet allmählich den Charakter eines Kampfes annimmt, der nur mit den größten geschichtlichen Ereignissen der Vergangenheit verglichen werden kann Ein mitleidund erbarmungsloser Krieg wurde uns von dem ewigen Judentum aufgezwungen, der, wenn er nicht vor den Grenzen Eurovas den Elementen der Zecstörung Einhalt zu gebieten vermöchte, diesen Kontinent in ein einziges Ruinenfeld verwandeln würde. Aber nicht die verbrannten Städte wären es, die zerstörten Kulturdenkmäler, die als schlimmste Folge dieses Kampfes dann übrig blieben, sondern die bestialisch niedergemetzelten Menschenmassen, die dieser innerasiatischen Flut genau so zum Opfer fallen würden, wie es in der Zeit der Hunnenund Mongolenstürme einst schon der Fall war Was der deutsche und die mit ihm verbündeten Soldaten heute im Osten beschirmen, ist nicht das steinerne Antlitz oder das soziale und geistige Gepräge dieses Kontinents, sondern es sind die ewigen menschlichen Substanzen, von denen seit grauen Vorzeiten alle Werte ausgegangen sind, die nicht nur Europa und Amerika, sondern darüber noch weit hinaus der menschlichen Kultur überhaupt ihren heutigen Ausdruck geben. Neben dieser, aus dem Osten drohenden Welt der Barbarei erleben wir nicht weniger die satanische Zerstörungswut des mit ihm verbundenen sogenannten Westens. Die Kriegsziele unserer Feinde sind uns aus zahllosen Publikationen. Reden und offenen Forderungen bekannt Das Geschwätz einer AtlantikCharta wieat dagegen genau so viel wie die einstigen 14 Punkte Wilsons gegenüber der dann gekommenen realen Gestaltung des Versailler Diktats. So wie der Kriegshetzer Churchill in der varlamentarischen englischen Demokratie, als er 1936 noch nicht verantwortlicher Leiter Großbritanniens war, mit seinem Ausspruch daß Deutschland wieder vernichtet werden müßte der kommenden„Entwicklung den Weg gewiesen hat, so projektieren in diesen gleichen Demokratien die Elemente der jetzigen Friedensforderungen schon heute den von ihnen angestrebten Zustand Eurovas Uind ihre Ziele decken sich vollständig mit den uns nicht nur bekannten, sondern erlebten Demonstrationen ihrer bolschewistischen Verbündeten: Ausrottung aller nationalbewußten kontinentalen Völker, und an der Svitze unseres eigenen deutschen. Ob dabei englische oder amerikanische Blätter. Parlamentarier. Volksredner und Literaten die Zerstörung des Reiches. die Wegnahme der Kinder unseres Volkes die Sterilisierung der männlichen Jugend usw. als erstes Kriegsziel fordern, oder ob der Bolschewismus kurzerhand die Abschlachtung ganzer Völ1(Fortsetzung auf Seite 2) Anzeigenpreise: die sschsgespaltene Billimeterzeille 40 mm breit) 6 Hpf. Textanzeigen: Millimeter 20 Apf Für mündlich aufgegebene Anzeigen überuchmen wir krine: Gewähr. Bei unvorhergesehenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr pünktliches Erscheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch auf Schodeneraste edir Nachlieterung erhoben werden.) 75. Jahrgang 8 Körperliche und seelische S 8 Abever Geigszugi G In einer Ansprache an die Schaffen E O den in Dortmund erklärte der General G O bevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, O ( Reichsstatthalter Gauleiter Sauckel, je G G der Deutsche habe begriffen, daß die C G Größe des Fronteinsatzes unserer Sol- G G daten den Sieg allein nicht erzwingen □ ( könne; denn der Arbeitseinsatz der Hei O 6) mat sei in einer Zeit der Technik und( G der Motorisierung nicht minder kriegs( (2 entscheidend. Der hohe Wert, der heute(2) (2 der Arbeit der Heimat zukommt, muß( G jeden Schaffenden zu körverlicher und(5 ( seelischer Selbstzucht zwingen. Um aber( (2 höhere Leistungen zu vollbringen, brau= G ( chen wir nicht erst Ausschau zu halten(3 ( nach einer zusätzlichen kräftigen Ernäh.(2) ( rung, sondern wir müssen den Willen(2 O aufbringen und das Selbstvertrauen zu(3 (5 uns haben, daß wir die Aufgaben die(2) (9 uns obliegen, meistern können. Selbst=(0 (2 verständlich muß jeder einzelne auch( (O alles tun, um seine Kraft in vollem(5 () Maße einsetzen zu können. Krankheits G. ( schäden müssen eneraisch abgewehrt wer(. C den, unsere Lebensführung muß so ge( ( staltet werden, daß wir gesundheitlich G G immer auf der Höhe sind unsere Frrei: I G zeit darf nicht zu einer sinnlosen () Kräftevergendung führen, und schließ=( (2 lich wird in dieser Zeit, wo nur not( (2 wendige Arbeit geleistet und nur uner=(3 (2 läßliche Leistungen in Anspruch genom() (2) men werden dürfen, jeder recht gern auf(2) 7) unnötige Krankmeldungen verzichten.(2 (2) Bestimmungen, die zum Schutz aegen(2 6 Unfälle getroffen warden sind müssen() ( strikte beachtet werden, damit nicht(2 G durch Leichtsinnigkeit unsere Arheits: C (O kraft beeinträchtigt und die Arbeit im(2 (2) Wirk geschödigt wird. Ebenso wie der(2 c) Soldat Nachlässigkeit nicht kennt so müs(2 Ds Schisseit 20200o Tns versenet Größte Kampfhandlung der A=Boote- Riesige Sowjet=Verluste TOtkillanm gewürzte terkalkmischung ERG-MAKKE barsam verwenden! halb nie in das Tränkedergeben sonderneeh er das Futter mischen Hunge mittags 3—6 Uhr gesucht „Schwerter Zellis W el ettol e 2870 ind deine rechtzeitige er Wohnräun# Die heroischen Klänge des ersten Satzes von Anton Bruckners 7. Sinfonie gespielt von der Staatskapelle unter Leitung des Staatskapell= meisters Johannes Schüler standen noch im Raum als der Führer mit ehernen Worten über das Heldentum des deutschen Soldaten Die Ansprache des Führers hat folgenden Wortlaut: Zum vierten Male begehen wir den Heldengedenktag unseres Volkes in diesem Raume. Die Verlegung der Frist fand statt, weil ich glaubte, erst jetzt die Stätten meiner Arbeit, an die ich seit Monaten gebunden war, mit ruhigem Gewissen verlassen zu können; denn dank dem Opfer= und Heldentum unserer Soldaten der Ostfront ist es gelungen, nunmehr endgültig die Krise. in die das deutsche Heer— durch ein unverdientes Schicksal— gestürzt worden war zu überwinden die Front zu stabilisieken und jene Maßnahmen einzuleiten, die den vor uns liegenden Monaten wieder den Erfolg bis zumendgültigen Sieg. sichern sollen. Daß es unter diesen Umständen verantwortet werden kann. die nunmehr seit vielen Monaten bestehende Urlaubssperre mit dem heutigen Tage aufzuheben um in den kommenden Monaten in steigendem Maße unseren braven Männern wieder den Weg ihren Lieben in der Heimat zu erschließen, macht es auch mir seelisch leichter, am heutigen Tage hier zu sein.„, Jös.r us; Wenn es noch notwendig gewesen wäre, um ünserem Volk den ganzen Ernst dieser gigantischen Auseinandersetzung zu Lande, auf den Meeren und in der Luft auf Leben und Tod in erläutern, dann hat vor allem der zurückDRB Aus dem Führerhauptquar= tier, 20. März. Das Oberkommando der WehrDie unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls von Manstein stehenden Truppen des Heeres und der Paffen= haben in hervorragendem Zusammenwirken mit Verbänden der Luftwaffe unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls von Richthofen im Verlaufe der deutschen Gegenoffensive zwischen Donez und Dujepr, die zur Wiedereroberung der Städte Charkow und Bielgorod führte, dem Feind schwerste Verluste an Menschen und Material zugefügt. Der Feind verlor seit dem 13. Februar nach vorläufiger Zählung 19594 Gefangene, weit mehr als 50000 Tote, 3372 Geschütze aller Art. 1410 Panzer und Panzerspöhwagen, 3045 schwere Infanteriewaffen auer Art, 1846 Kraftfahrzeuge. 96r 5, Im Raum Charkow—Bielgoroo und nordwestlich Kursk vermochten weder verschlammte Straßen noch heftige Gegenstöße und stellenweise hartnäckiger Widerstand des Feindes die deutschen Angriffsdivisionen aufzuhalten. An mehreren Stellen wurde der obere Donez erAn Stelle seiner ausgebluteten Angriffsverbände führte der Feind im Abschnitt“ OrelWiasma—Staraja=Russa und seit gestern wieder südlich des Ladogasees und vor Leningrad frische Truppen zum Angriff vor. Auch diese brachen im zusammengesaßten Feuer unserer Abwehrfront zusammen oder wurden in harten Nahkämpfen zerschlagen. An der nordtunesischen Front nahmen deutschitalienische Truppen wichtige Stellungen und brachten 1600 Gefangene ein. 16 Panzer, 30 Geschütze und zahlreiche Kraftfahrzeuge wurden erheutet oder vernichtetz.,, exkans Ein deutscher Kampffliegerverband führte einen überraschenden Angriff gegen den Hafen von Tripolis. Die Hafenanlagen wurden schwer getroffen und mehrere Schiffe in Brand ge Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, führten die im Wehrmachtbericht vom 19. März gemeldeten Ozerationen unserer Unterseehoore im Nordatlantik gegen einen feindlichen, schwer beladenen, nach Östen steuernden Geleitzug zu der bisher größten und erfolgreichsten Kampfhandlung des Unterseebootkrieges überhaupt. In tagelangem, erbittertem Ringen gegen die Zerstörer, Korvetten und Flugzeuge der feindlichen Sicherung versenkten unsere Unterseeboote aus diesem einen Geleitzug 32 Schiffe mit 204000 BRT und einen Zerstörer. In einer großräumigen Operation, die aus dem Seegebiet von Neufundland über den Atlantischen Ozean bis in die Gewässer westlich der Britischen Inseln führte, hat ein deutsches U=Boot=Rudel, die bisher größte und erfolgreichste Geleitzugschlacht des U=Bootz=Krieges geschlagen. Wie darch Sondermeldung vemnntgegeben, wurden aus einem einzigen großen Geleitzug nicht weniger als 32 Schiffe mit 204000 BRT und ein Zerstörer versenkt. Die harten Kämpfe dauerten vier Tage und vier Nächte. In der Morgendämmerung des 16. März machten deutsche Unterseeboote im westlichen Nordatlantik einige feindliche Bei starken Weststürmen bis zu Windstärke 10 kamen bald mehr und mehr Fahrzeuge in Sicht. Es wurde festgestellt, daß es sich um einen Geleitzug handelte, der von Amerika nach Enaland unterwegs war. Mittlere und größere Schiffe, alle bis zur äußersten Ausnutzung der Tragfähigkeit mit Kriegsmaterial und Rohstoffen für England voll beladen, arbeiteten sich den Weg durch die hochgehende See. Zerstörer und Korvetten umkreisten in großer Zahl den wertvollen Massentransport. Sofort wurde ein U=Boot=Rudel angesetzt, das bei leichtem Wetter im Laufe der Nachmittags= und Abendstunden Fühlung am Geleit erhielt. Schon in der Nacht zum 17. 3. führten diese Boote in kühn angelegten Angriffen einen überraschenden Schlag gegen das Geleit. In dieser ersten Nacht wurden 12 Schifse mit zusammen 77000 BRT versenkt und vier weitere torpediert. Die schwerbeschädigten Schiffe hielten sich noch einige Minuten über Wasser, um dann in der immer noch hochgehenden See ebenfalls zu versinken. Dieser kräftige erste Schlag versetzte das Geleit in ungeheure Aufregung. Zerstörer und Korvetten setzten ihre Fahrt zur U=Boot=Bekämpfung an. Im Laufe der Zeit griff auch starke feindliche Luftsicherung in die Kämpfe ein. Darunter befanden sich vom Land gestartete Großkampfflugzeuge, aber auch Flugzeuge, die von größeren Handelsschiffen starteten. Nun gab es erbitterte Kämpfe. Zu allen Tag= und Nachtzeiten ließen unsere U=Boote das Geleit und seine Sicherung nicht einen Augenblick zur Ruhe kommen. Wenn sie (2 sen auch die Arbeit und das Leben der(3 (2 Heimat getragen sein von ernstem Ver=() (2 antwortungsbewußtsein. Der deutsche(2 () Soldat bedarf ununterbrachen eines() (2 großen Nachschubs von Waffen und() () Munition. Dadurch, daß wir in der(2 (2 Heimat dafür sorgen daß dieser Nach( (* schubstrom immer breiter wird erweisen(0 (2 wir uns als gute Arbeitskamereden(2 (0 der kämpfenden Front. („) Alwin Schaper.) *∆ 0 abgedrängt wurden, stießen sie immer wieder von neuem durch die Sicherung vor. Die im wörtlichen Sinn pausenlosen laufenden Angriffe führten in den nächsten Tagen zu einem Erfolg nach dem anderen. Schiffe gingen zu allen Stunden unter, tags und nachts. in der Morgen= und Abenddämmerung. Ein Boot versenkte einen zum Angriff ansetzenden Zerstörer und stieß durch die Sicherungslücke und schickte ihm einen großen Tanker auf den Meeresboden nach. Je weiter sich das Kampffeld nach Osten verlegte desto stärker wurde auch die Luftsicherung. Aber bis zu den letzten Torpedos trugen die Boote des zäh kämpfenden Rudels die Angrifse vor und zersetzten den Großgeleitzug. Von Tag zu Tag und von Nacht zu Nacht stieg das Versenkungsergebnis. Als der Kampf vorüber war. hatte der Feind 32 Schiffe, Frachter, Passagier= dampfer und Tanker verloren. Sein Schiffsraum war um 204000 BRT verringert. Diese gewaltigste Geleitzugschlacht stellte an die Kommandanten und Besatzungen härteste Anforderungen. Gegen starke Luftsicherung konnte nur durch Zähigkeit und Ausdauer, durch kühnen Einsatz und überlegene Beherrschung der Waffen ein Erfolg erzielt werden. wie er bisher in diesem Umfang noch keinem U. Boot=Rudel in zusammenhängender Schlacht beschieden war. In zehn Tagen 961 Sowjetpanzer zerstort DNB Aus dem Führerhauptquar= tier, 21. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Während im Raum Charkow—Bielao= rod unsere Truppen in breiter Front der oberen Donez erreichten, gelang es auch weiter nördlich am Raum von Ssewsk, die letzte noch vorhandene Lücke zu schließen und eine feste Verbindung mit dem Abschnitt Orel herzustellen. Der Feind hat gestern an der gesamten Ostfront nur noch südwestlich, Wigsna, nördlich des Ilmensees und suolich des Ladogasees angegriffen. 8 Seine Angriffe scheiterten üverall. Die Sowiets erlitten neue schwere Verluste und verloren wiederum zahlreiche Panzer. In der Zeit vom 11. bis 20 März wurden an der Ostfront allein durch Verbände des Heeres und der Waffen=Et 961 Sowietpanzer Dee Helbengedentag der Ratten (Schluß von Seite 1.) kerschaften, von Männern, Frauen und Kindern, in der Praxis betreibt, ist ein= und dasselbe. Denn die letzte treibende Kraft ist ohnehin der ewige Haß jener verfluchten Rasse, die seit Jahrtausenden als wahre Gottesgeißel die Völker so lange züchtigt, bis sich diese in Zeiten der Selbstbesinnung ihrer Priniger wieder erwehren. Ich spreche dies nicht aus für das deutsche Volk. Es braucht heute keines Zuspruchs in seiner moralischen Haltung. Die Front beweist ihr stilles Heldentum seit über tausend Tagen. und ihr zur Seite steht heute die deutsche Heimat, die selbst in großen Teilen des Reiches Kriegsgebiet geworden ist. Nicht nur, daß sie arbeitend und schaffend unseren Soldaten die Waffen liefert, nein: sie ist gezwungen, ihren eigenen Kampf zu kämpfen. und in Erdulden und Ertragen der feindlichen Zerstörungswut wachsen Frauen. ja Kinder empor zu einem Heldentum, das sich oft in nichts mehr von dem an vielen Stellen der Front unterscheidet. Was aber die sogenannte„neutrale Welt" betrifft, so ist die Voraussetzung für die dort so beliebte überhebliche, bald beschauliche bald belehrende Betrachtung der Eereignisse doch nur ausschließlich in der Opferbereitschaft derjenigen zu sehen, die sie davor bewahren, die harte Wirklichkeit am eigenen Leibe selbst kennen und spüren zu lernen; denn eines ist sicher: in einer solchen Zeit können Völker auf die Dauer nur mit klarer Haltung bestehen Wir dürfen deshalb den Gegnern nur dankbar sein, daß sie mit eigener Hand den Geist falscher Objektivität im deutschen Volk auslöschen und an Stelle dessen die natürlichen Instinkte setzen:„heiße Liebe zur Heimat und zu unserem Volk. hinwegsehend über alle Schranken der Herkunft und Geburt. und brennenden Haß gegen jeden Feind. Die Feuer in unseren Städten und Dörfern werden immer mehr jene Entschlossenheit unseres Volkes härten die nicht mehr getrübt durch weltbürgerliche Empfindungen, sondern genährt von der Erkenntnis einer tödlichen Gefahr und erfüllt von grimmigem Fanatismus gewillt ist diese Gefahr nun einmal für immer aus Europa und von unserem eigenen Volk selbst zu entfernen Und ich wiederhole meine einstige Prophezeiung, daß am Ende dieses Krieges nicht Deutschland oder die mit ihm verbündeten Staaten dem Bolschewismus zum Opfer gefallen sein werden, sondern jene Länder und Völker die, indem sie sich immer mehr in die Hand des Judentums begeben, eines Tages am bolschewistischen Gift, gegenüber dem sie selbst am allerwenigsten schon infolge ihrer überlebten Gesellschaftsordnung immun sind, den Zusammenbruch und damit ihr Ende erleben. Nicht vom nationalsozialistischen oder vom faschistischen Regime werden keine Fetzen mehr übrig bleiben, sondern ein altes Weltreich wird sich in Fetzen auflösen. Die Sünde gegen das eigene und gleiche Blut wird sich verwandeln in einst zum Himmel schreiendes Elend und Unglück in diesen Ländern selbst. Der Helden zu gedenken hat zu allen Zeiten nur der das Recht, wer sich vor ihnen nicht zu schämen braucht. Der Winter dieses Jahres hat aber das deutsche Volk nicht nur nicht zum Desaitismus geführt, sondern zu einer noch gigantischeren Mobilisierung aller seiner Kräfte. Ihr Einsatz findet zur Zeit laufend statt. Die Produktion von Kriegsmaterial ist in dauerndem Steigen. Der Front strümen an jungen Soldaten, freigewordenen Männern und wiedergenesenden Soldaten Millionen zu. Alte Jahrgänge und junge Knaben werden zusätzlich die Abwehrwaffen der Heimat bedienen, hunderttausende und aber hundertausende. Frauen und Mädchen sie dabei unterstützen. So verwandelt sich die deutsche Wehrmacht immer mehr in eine kämpfende Nation. Der Nationalsozialismus. der einst in einem erbitterten Ringen— ohne jemals auch nur den leisesten Gedanken an einen Kompromiß gehabt zu haben— seine Gegner im Innern niedergeworfen hat, wird heute und in Zukunft als führende Macht des Reiches auch mit seinen äußeren Feinden fertig werden. Das Reich wird dabei unterstützt von jenen mit uns verbündeten Völkern, die von Europa bis nach Ostasien entschlossen sind, ihre blutmäßigen Substanzen genan so wie ihre kulturellen Werte zu verteidigen. Es hat Mitkämpfer vor allem aber in jenen Nationen, die sich klar darüber sind, daß ihre eigene Zukunft nur im Rahmen einer Ordnung möglich ist, die gegenüber dem Bolschewismus als dem teuflischen Instrument der Zerstörung erfolgreich standhält. Je entschiedener diese Auseinandersetzung erfolgt, je kompromißloser sie geführt wird, um so langdauernder wird dann der Friede sein, dessen besonders unser Kontinent zur Heilung seiner Wunden bedarf. Ueber das Wesen dieser kommenden Zeit aber werden nicht jene Menschen bestimmen, die den Wert des vergangenen Friedens nicht erkannten und in ihrer geistigen Verblendung zum Kriege hetzten und damit ihre eigenen Völker dem Ruin entgegenführten sondern nur jene Staatsmänner. die es schon vor diesem Kriege verstanden haben, selbst bei bescheidenen irdischen Reichtümern für ihre Völker trotzdem ein hohes Maß sozialer und kultureller Leistungen zu erzielen. Es wird daher die Zukunft der wahren Kulturvölker weder jüdisch=bolschewistisch noch zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. Der Bahnknotenpunkt Bataisk an der Donmündung, die Stadt Woroschilomarad Leningrad, Industriewerke an der oberen Wolga sowie Stadt und Hafen Murmanst waren Ziele wirksamer Luftangriffe. Ein Angriff stärkerer feindlicher Kräfte in Mitteltnnesten wurde abgewiesen, der vorübergehend von beweglichen Sicherungskräften bejente A.rt Gassa im Zuge der Operationen vor einigen Tegen planmäßig wieder geräumt. Jäger und Flekartillerie der Luftwaffe schofsen gestern im Mittelmeerraum bei drei eigenen sten 16 feindliche Flugzeuge ab. jüdisch=kapitalistisch sein, sondern sie wird im Dienste der nationalen Interessen überall immer mehr der wahren Volksgemeinschaft als böchstes Ideal zustreben. Der deutsche nationalsozialistische Staat. dem diese Zielsetzung von Anfang an zu eigen war wird nach diesem Kriege erst recht unermüdlich an der Verwirklichung eines Programms arbeiten. das in seiner letzten Konsequenz zur völligen Auslöschung der Klassengegensätze und zur Herstellung einer wahren sozialistischen Gemeinschaft führen muß. Damit werden die 542000 Männer, die dieser zweite Weltkrieg bisher von uns an Toten gefordert hat. nicht vergeblich gefallen sein, sondern als unvergängliche Helden und Pioniere eines besseren Zeitalters in unseren Reihen für ewia weiterleben. Der Allmächtige, der uns durch alle Prüfungen hindurch seinen Seaen nicht versagt und die uns innewohnende Kraft dadurch gestärkt möge uns daher auch in Zukunft seinen Beistand geben, um das zu erfüllen, was zu tun wir gegenüber unserem Volke bis zum Siege schuldia sind Damit verneigen wir uns wieder in Ehrfurcht vor den toten Kameraden. vor den um sie trauernden Angehörigen vor den hingemordeten Männern Frauen und Kindern in unserer Heimat und all den Opfern unserer Verbündeten. Mit schweigsamer Andacht wurden die Worte des Führers ausgenommen. Kommandos hallen auf. die Fahnen werden ausgenommen und machtvoll ertönen die Lieder der Nation Während der Führer und seine Begleitung noch eine Sonderausstellung von Trophäen und Bildern aus dem Mittelabschnitt der Ostfront besichtigen, verlassen die Ehrengäste das Zeughaus, um sich zum Ehrenmal Unter den Linden zu begeben. Vor dem Ehrenmal sind Doppelposten aufgezogen. Von zwei hohen Masten, die den Eingana zum Ehrenmal flankieren weht die alte und die neue Kriegsflagge, und Verwundete dieses Krieges sowie Kriegsbeschädigte des ersten Weltkrieges haben in ihren Krankenfahrstühlen auf der Westseite Ehrenplätze eingenommen. Auf dem weiten Vorplatz ist mit Musikkorps und Spielleuten ein aus je einer Kompanie des Heeres, der Kriegsmarine, der Luftwaffe und der Waffen= bestehendes Ehrenbataillon angetreten, an dessen rechten Flügel sich nach der Feier im Zeugbaus der Fahnenblock mit 60 Fahnen der alten und neuen Armee gesetzt hat. Als der Führer aus dem Hauptportal des Zeughauses tritt, hallt ein Kommando auf und wie aus einem Guß steht die Front der Männer des Ehrenbataillons unter präsentiertem Gewehr. Der Kommandant des Ehrenbataillons. Ritterkrenzträger Oberstleutnant Gehrke erstattet dem Führer Meldung und unter den Klängen des Präsentiermarsches sowie der Nationalhymnen schreitet Adolf Hitler die Front ab gefolgt von Reichsmarschall Hermann Göring Generalfeldmarschall Keitel. Großadmiral Dönitz Reichsführer=“ Himmler. Generalfeldmarschall Milch Generalfeldmarschall von Bock Reichskriegsopferführer Oberlindober und Generalleutnant von Hase. dem Kommandanten von Berlin. Während dann die Fahnen sich senken und das Lied vom guten Kameraden ertönt. begibt sich der Führer mit seiner Begleitung. vorbei an den Reichsministern und Reichsleitern, sowie den Generalen und Admiralen die inzwischen zu beiden Seiten Aufstellung genommen haben, in das Innere des Ehrenmals. ihm voran schreiten vier Ritterkreuzträger mit dem Kranz Adolf Hitlers. Nachdem der Führer den Kranz niedergelegt hat verweilt er einige Augenblicke in stillem Gedenken, und mit ihm aeben in dieser weihevollen Stunde die Gedanken der ganzen Nation hinaus zu ihren gefallenen Söhnen die als leuchtende Vorbilder deutschen Soldaten= und Mannestums ihr Höchstes, ihr Leben. hingaben für Freiheit und Ehre für den ewigen Bestand des deutschen Volkes. Nach dem Verlassen des Ehrenmals begrüßt der Führer Kriegsbeschädigte des ersten Weltkrieges und Verwundete aus diesem Krieg. Jedem einzelnen drückt er die Hand. blickt ihnen fest in die Augen und verweilt mit ihnen in längerem Gespräch. Inzwischen hat sich das Ehrenbataillon formiert und der Vorbeimarsch unter Vorantritt der Fahnen an dem Obersten Befehlshaber beschließt diese erhabene von hohem soldatischem Ernst getragene Feierstunde. Während in der Ferne die Klänge des Musikkorps verhallen. besteigt der Führer seinen Wagen und in ehrfürchtigem Schweigen und unverbrüchlichem Prtrauen grüßen ihn die Tausende und Abersende die in dichten Reihen den weiten Platz und die Straßen Unter den Linden umsänmen. chwurhe Tage für die Cewzeldunzer Panzerschlacht wird ein Panzerschlachten DNB Berlin, 21. März. Die deutsche Frontverkürzung im mittleren Abschnitt der Ostfront hat die sowietische Truppenführung zunächst vollkommen überrascht. Zu Beginn der deutschen Absetzbewegungen folgten die Sowjeteinheiten den deutschen Nachtruppen meist nur sehr zögernd. Erst in letzter Zeit drückten bolschewistische Verbände, vor allem an der großen Autobahn Smolensk—Moskau und an der Straße Roßlow!—Moskau, stärker nach wurden aber stets blutig abgewiesen. Am 18. 3 steigerten sich diese Kämpfe zu einer auch am 19. 3. noch andauernden gewaltigen Panzerschlacht. Während des ganzen Tages warfen die Bolschewisten ihre Verbände. meist etwa in Bataillonsstärke mit Unterstützung von je 15 bis 20 Panzern gegen die deutschen Stellungen vor. Das Gelände im Raum südwestlich Wiasma ist größtenteils wellig und von zahlreichen unübersichtlichen Waldstucken durchzogen. Trotz dieser erschwerten Sichtbedingungen für die vorgeschobenen Artilleriebeobachter konnten häufig die sowietischen Bereitstellungen rechtzeitig erkannt und noch vor Beginn des Angriffs durch die deutschen Batterien zerschlagen werden. Sturzkampfflugzeuge kamen in fast pausenlosen Einsätzen den Heerestruppen mit wuchtigen Angriffen auf besonders massierte Bereitstellungen von Panzern und Infanterie zu Hilfe. Nach jedem Bombenwurf schlugen haushohe Erdfontänen häufig untermischt mit Teilen von Panzern und Fahrzeugen, aus den Mulden und Waldstücken, in denen sich die feindlichen Kräfte gesammelt hatten. Zwei große, erst in den letzten Tagen angelegte Munitionsdepots flogen unter der Wirkung der deutschen Bomben mit ungeheuren Detonationen in die Luft. An einigen Stellen des unübersichtlichen Waldgeländes gelang es Sowsetpanzern mit schwachen Kräften in die deutsche Hauptkampflinie einzubrechen. Unsere Grenadiere ließen in ihren Gräben und Schützenlöchern die Stahlkolosse über und neben sich vorbeirollen. Als die nachfolgende sowjetische Infanterie schon leichtes Spiel zu haben glaubte warfen sie ihre MG und Gewehre auf die Deckung und empfingen die Bolschewisten mit vernichtendem Feuer. Als am Abend des 19 3. eine Kampfpause eintrat konnten vor manchem deutschen Kompanieabschnitt hunderte gefallener Bolschewisten gezählt werden. Für die in dem Abschnitt südwestlich Wiasma eingesetzten Panzerbrigaden der Sowjets waren der 18. und 19. März besonders schwarze Tage. Nachdem am 18. 3. in vorbildlichem Zusammenwirken von Verbänden des Heeres und der Luftwaffe bereits 93 sowietische Panzerkampfwagen vernichtet worden waren, blieben am 19 3 wiederum nicht weniger als 85 Sowietpanzer ausgebrannt oder zerstört liegen Damit hat sich die Zahl der vernichteten feindlichen Panzer in zwei Tagen volschewistischen Ansturms auf die verkürzte Front einer deutschen Armee im Mittelabschnitt der Ostfront auf 178 erhöht. Ccrantieeritarungen natt und nichlig Statesman and Nation" bestätigt den Verrat Englands DRB Berlin, 21. März.„New Statesman and Nation" befaßt sich in einem Artikel mit dem sich seit geraumer Zeit unter der politischen Oberfläche abspielenden Streit zwischen der Moskauer Regierung und dem polnischen Emiarantenklüngel in London und nimmt in folgender unmißverständlichen Weise dazu Stellung.„Die Shaffung einer bolschewistischen Einflußsphäre in Osteuropa“, so schreibt das Blatt wörtlich,„ist im Falle eines Sowietsieges unvermeidlich. Kein vernünftiger Pole kann von England erwarten, daß es dagegen einen Finger führt, oder an Polen Garantie im Sinne Chamberlains ohne Rücksichtnahme auf sowjetische Ansprüche gibt.“ Diese Erklärung der bekannten englischen Zeitschrift kennzeichnet die Politik der britischen Regierung in einer Weise, an der es nichts mehr zu deuteln gibt. Angesichts dieser unmißverständlichen englischen Stellungnahme muß daran erinnert werden daß ja gerade diese Garantie des Bestandes des ehemaligen Polen das war. was die britischen Kriegsverbrecher für ihre Kriegserklärung au Deutschland zum Vorwand genommen haben. Heute, also nach nahezu dreieinhalb Jahren Krieg rückt die britische Politik offen von ihren damaligen Garantieerklärungen ab und ist bereit, ganz Europa bedenkenlos dem Bolschewismus auszuliefern um die Horden der Steppe nicht als Verbündete zu verlieren in einem Krieg, den es angeblich um das Recht der Selbstbestimmung und um die Freiheit der kleinen Nationen heraufbeschwor. * Der Pressedienst des Weißen Hauses. also der offizielle Nachrichtendienst der amerikanischen Regierung, verbreitet einen Artikel der„New York Times“, der pro forma mit einem Aufsatz der Londoner„Times“ volemisiert, in dem es u. a. hieß, daß die USA weniger besorgt seien als Großbritannien, mit den Sowiets zusammenzuarbeiten. Der Artikel der„New York Times“ stellt dazu fest daß diese Annahme der Londoner„Times“ völlig irrig sei und schreibt wörtlich:„Es ist klar daß die Sowjetunion das gleiche Recht haben muß daß die Alliierten für sich beanspruchen selbst die Bedingungen zu beurteilen, die sie für die Sicherung ihrer Grenzen für notwendig erachtet.“ Durch die Zitierung dieses Artikels der„New York Times“ mit der eindentigen Stellungnahme über die Zusammenarbeit mit der Sowietunion gibt der offizielle Nachrichtendienst der amerikanischen Regierung mit aller Klarheit zu verstehen, daß die Regierung Roosevelts in keiner Weise hinter den Engländern zurückstehen wolle in der Eilfertigkeit sich mit den Sowjets dahin zu verständigen die kleinen Verbündeten in Europa fallen zu lassen und damit Europa selbst dem Bolschewismus zu überantworten. Die von der britischen Zeitschrift„New Statesman and Nation“ getroffene Feststellung, daß die Schaffung einer bolschewistischen Einflußsphäre in Osteuropa unvermeidlich sei wird damit von nordamerikanischer Seite offiziell bestätigt und unterstrichen, daß in dieser Frage zwischen England und den USA völlige Einigkeit herrsche. Nach einer Mitteilung des britischen Nachrichtendienstes ist der General Powell zum Leiter des englischen Lufttransvortwesens ernannt worden. Italienischer Wehrmachtbericht DNB Rom, 21. März Der italienisch= Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: In den vergangenen Tagen vom Feind gegen unsere Stellungen im Südabschnitt der tuncsischen Front entfesselte Angriffe wurden zurückgewiesen. Der Ort Gassa der durch die Aktionen im Februar von Achsentruppen besetzt worden war, wurde wieder von feindlichen Abteilnengen besetzt Die beiderseitigen Luftwaffen entwickelten ine rege Tätigkeit, drei feindliche Flugzeuge wurden von der Flak elf von deutschen Jägern und eins von italienischen Jägern abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge kehrten, nicht zu ihrem Stützpunkt zurück. Ein Verband unserer Torpedoflugzeuge grift den Hafen von Bone an und erzielte auf drei Dampfer mittlerer Tonnage Treffer Einer der Dampfer von 7000 BRT sank Der Versuch von Bombern und Torvedoflugzeugen, einen unserer Geleitzüge im Mittelmeer anzugreifen wurde von den zum Schutz eingesetzten Jägern vereitelt, die ein Flugzeug ins Meer abschossen. Ein deutsches U=Boot versenkte auf der Höhe von Derna zwei Dampfer von je 4000 BRT. die im Geleitzug fuhren. Feindliche Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben auf Neapel ab und trafen Wohngebände. Bisher wurden sieben Verletzte festgestellt. Einige Bomben, die von britischen Jägern auf Pozzallo(Raausa) abgeworfen wurden, beschädigten einige Häusergruppen. Deutsche und italienische Jäger, die sofort eingriffen, schossen drei Flugzeuge ab. DRB Berlin, 21. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Heinz Kokott, Kommandeur eines Grenadierregiments: Oberst d. R. Rudolf Erler Kommandeur eines Grenadierreaiments; Feldwebel Gotthard Kummer, Zugführer in einem Grenadierregiment; Feldwebel Alfred Hartmann Zugführer in einem Grenadierregiment: Oberjäger Walter Möse Zugführer in einem Grenadierregiment. Der Führer verlieh weiter das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauvtmann Hans Hauptmann, Führer eines Kradschützenbataillons; Hauptmann Hartmut Hüttner, Bataillonskommandeur in einem Jägerregiment; Oberleutnant Rudolf Heger. Batterieführer in einem Artillerieregiment; Oberleutnant Hans Wolff, Kompaniechef in einem Grenadierbataillon: Oberfeldwebel Ewald Görsch, Zugführer in einem Panzergrenadierregiment. Ritterkreuz für einen italienischen Unterseebootkommandanten DNB Berlin. 21. März. Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Grosadmiral Dönitz. hat anläßlich seiner Anwesenheit in Italien dem Fregattenkapitän Fecia di Cossato das ihm vom Führer verliehene Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes persönlich überreicht. Fregattenkapitän Fecia di Cossato hat als Kommandant des italienischen Unterseebootes Tazzoli insgesamt 17 feindliche Handelsschiffe mti 96472 BRT versenkt, einen Zerstörer und einen Dampfer torpediert und außerdem ein feindliches Flugzeua zum Absturz gebracht. Bei der Rettung von Schiffbrüchigen eines deutschen Hilfskreuzers hat er mit seinem U=Boot 59 deutsche Seeleute gerettet und sie in die Heimat übergeführt. Fecia di Cossato hat sich bei allen seinen Unternehmungen als schneidiger und zäher Unterseebootkommandant erwiesen, der durch seine Härte im Einsatz vorbildlich ist. auch auf Ostafrika Ein aufschlußreicher Artikel der „Foreian Affairs“ DRB Stockholm. 21. März Die amerikanische Vierteljahrsschrift„Foreign Affairs“, das führende Blatt auf dem Gebiete der außenpolitischen Publizistik der Vereinigten Staaten, beschäftigt sich mit dem Vordringen der USA in Afrika. Die Vereinigten Staaten interessieren sich nach dem genannten Blatt heute bereits nicht mehr für Nord= und Westafrika, sondern in immer höherem Maße für Ostafrika. Beweis dafür sei die im vergangenen Jahre erfolgte Errichtung eines USA=Stützpunktes im Gebiet von Massaua und Asmara in Italienisch=Ostafrika. Zwar habe die amerikanische Regierung erklärt, sie erhebe keinerlei territoriale Ansprüche auf irgendeinen Teil von Ostafrika aber das Vorhandensein eines solchen amerikanischen Stützpunktes„erhöhe das Gewicht der amerikanischen Politik in Abessinien“. Die USA=Regierung werde wahrscheinlich sehr bald konsularische Vertretungen in Addis Abeba und anderen abessinischen Städten einrichten. Aufgabe dieser konsularischen Vertretungen sei es dringend benötigte Informationen über ein Gebiet zu erlangen, das für uns Amerikaner plötzlich in den Vordergrund des Interesses gerückt ist“ Die USA schieben sich, wie aus Ausführungen der„Foreign Affairs“ hervorgeht, in Ostafrika mit den gleichen Methoden vor wie im Mittleren Orient Urlaub des Einzelhändlers wird neu geregelt DRB Berlin, 21. März. Schließungen von Einzelhandelsgeschäften zwecks Urlaubsgewährung sind mit den Erfordernissen des totalen Krieges nicht in Einklang zu bringen. Der Reichsarbeitsminister hat deshalb die nachgeordneten Behörden ersucht derartige Schließungen bis zum Erlaß neuer Richtlinien über den Ladenschluß nicht mehr zuzulassen. Entgegenstehende Bestimmungen sind aufgehoben worden. In den angekündigten neuen Richtlinien wird die Urlaubsfrage für den Einzelhändler neu geordnet werden. Im Rahmen der„Erforschung Südamerikas durch die Vereinigten Staaten“ traf in Santiago de Chile eine Reihe von nordamerikanischen Catalina=Flugzeugen mit USA=Besatzungen ein. Die Apparate sollen wie es heißt, in Chile„Forschungsflüge" durchführen. a doebbels:„Wir Deutschen sind gewappnet gegen und Anfälligkeit.“ (bericht lienische folgenden keind gegen der tunesiden zurück. lktionen im itzt worden chen Abentwickelten Flugzeuge ben Tägern baeschossen. nicht zu zzeuge griff lte auf drei Einer der Versuch von einen unsereifen wurägern verbschossen. if der Höhe 4000 BRT, der verganI ab und rden sieben hen Jägern wurden, beeutsche und fen, schossen iger hrer verlieh dreuzes an ndeur eines Rudolf Errregiments: naführer in sebel Alfred Grenadier= e ZugfühRitterkreuz nann Hans idschützenbaHüttner, Jägerregir. Batterie: Oberleutf in einem el Ewald sanzergrenatischen en Oberbefehlsmiral Döheit in Ita1 di Cosehene Ritpersönlich ito hat als nterseebootes sandelsschiffe erstörer und ußerdem ein jebracht. Bei eines deutiem U=Boot in die Heihat sich bei schneidiger it erwiesen. orbildlich ist. 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Was Lerchen jubelnd verschwenden, das ist nun die seligste Tat; bald hebt sich zu segnenden Händen der erste Schimmer der Saat. Erich Seddig Zimmerschmuck oder Hönig? Fur die Bienenvölker gehr die Winterruhe zu ände. Die ersten fleißigen Lieferanten des SonderMteilungs=Honigs für unsere Kinder in den Städten haben ihre„Reinigungsflüge“— wie der Imker ag.— hinter sich und nach neuer Nahrung lusschau gehalten. Dabei haben sie eine recht unerfreuliche entdeckung machen müssen. Ist es Gedankenlosigkeit oder Dummheit, gerade die ersten„Kätzchen“ an den Sträuchern werden ihnen immer wieder von undankharen Menschen weggerissen. Und dabei müßte es sich doch nachgerade herumgesprochen haben, was diese ersten Fruhjahrsblüher— noch ehe Schneeglöckchen und Krokus ihre Blütenkelche öffnen— für unsere Bienen bedeuten. Es gibt nur eine Wahl, und das mögen alle bedenten, die Erwachsenen gleichermaßen wie die Kinder, Zimmerschmuck oder Honig. Die Entscheidung sollte nicht schwer fallen. Um Unvernünftige zu belehren, stehen notfalls auch schärfere Mittel zu Gehote, vielleicht genügt aber noch dieser Hinweis. Darum: Hände weg von den Weidenkätzchen. Sotalnes Gocccacus Der berühmte Gelehrte Schwertes aus alter Zeit Tägeschrontt - Mütterberatung des Kreisgesundheitsamtes. Die nächste Mutterberatungsstunde in Schwerte-Ost findet in der Gaststätte Kreinberg am Donnerstag, 25. März, 14½—16 Uhr unter Leitung von Herrn Dr. Kirchner statt. Das Deutsche Rote Kreuz, Schwerte(Ruhr). Bereitschaft m: Donnerstag, 25. März, um 20 Uhr im ORK=Heim Besprechung über Bau und Verrichtung des menschlichen Körpers— Verbandlehre. — Jugenbleiterinnen in der RSV. Die RSV benötigt auch noch viele Jugendleiterinnen. Der Ausbildungsgang ist folgender: einjähriger Besuch des Jugendleiterinnen=Seminars mit staatlichem Abschluß. Die Aufnahmebedingungen sind: Staatliches Kindergärtnerinnen= oder Hortnerinnenexamen und drejjährige Berufspraxis. Näheres ist bei den Dienststellen der RSV zu erfahren. — Marinegesolgschaft Schwerte(Ruhr). Die gesamte Gefolgschaft tritt Montag, 22. März, um 7 Uhr am Funkraum, Wilhelmsplatz, in Uniform, soweit vorhanden, an. — Unser aktueller Bilderdienst im Aushangkasten an der Haselackstraße zeigr folgende neue Aufnahmen: Der Führer bei einer Lagebesprechung im Osten; Bährend der Kämpfe in den tunesischen Bergen; Die jungsten Jungmädel: Gesunde Kinder— glückliche Zukunft. Woche der Pimpfe und Jungmädel Die Veranstattung im Gediet Westsaten=Sud] Übernahme einer Gebietsführerschute Ritterkreuzträger Budäus spricht Am Sonntag beginnt mit einer großen Kundgebung im Schützenhof zu Bochum die„Woche der pimpfe und Jungmadel“, in deren Verlauf Ritterkreuzträger Budaus zur Hitler=Jugend sprechen wird. Ma der feierlichen Verpflichtung der Vierzehnjahrigen am 28. Marz findet die Veranstaltung ihr Ende. Die Kundgebung fugt sich gut dem Tage ein, denn sie steht unter dem Motto:„Der Einsatz der Front ist verpflichtend für den Einsatz der Jugend in der peimar". Der Kundgebung wird Gauteiter=Stellvertreter Albert Hoffmann beiwohnen, nach der Rede des Rittertreuztragers spricht K=Gebietsführer Overbannführer Hugo Bald das Schlußwort. Die Spieleinheiten des Bannes 67 bieten der Stunde angepaßte zesangliche und musikalische Aufführungen. Der Rittertreuztrager Budäus ist der Amtschef des Amtes 1 in der Reichsjugendführung. Er wird in Bochum Führernachwuchseinheiten und nach der Kundgebung die Spieleinheiten des Bannes besichtigen. Sein Besuch im Gebiet 42 gilt besonders dem zweck, am Sonnlagvormittag das bisherige„Haus Tciteferr Kouien Noman von Holla Gutkelch nach dem gleichnamigen Film der Märkischen Filmgesellschaft eophright dy Prometheus=Verlag München=Gröbenzell Warum er das geran hat, fragen Sie? Nun, mein shwarzer Freund erklärte es mir:„Solange er die weißen aus der Dschungel fernhalt, ist er unauschrankter Herrscher des ganzen Gevietes. Und das eingt auch in der Dschungel elwas ein!" Aeben Virginia sitzt Bob Lewis und beobachtet wwechleind seine Verlobte und Doo Passos. deich verklärtem Ausdruck sie den anderen ansicht! Vob, hat um jedes Lachern von ihr kämpfen musen. Und welche Veranderung ist mit Doo Passos vorbtangen! Ist dieser Mann im hellgrauen Anzug mit eein tadellosen Manieren und der gewandten Sprache 0 derselbe Mensch wie der urwüchsige Kerl im mrierten Luschyemd, der die Schwarzen mit Taschenwielereien betörte? Ein schwarzer Mixer schüttelt den silbernen Satatl=Becher. Er füllt mehrere Gläser, stellt sie auf Lablett und geht zu dem Konferenztisch. Das erste dias setzt er vor dem Gouverneur ab, der mit geanntem Gesicht Dos Passos zuhört. Das zweite das schiedt er Professor Forster hin, auch er lausch: mereisiert. Doo Passos sagt gerade:„Sie sehen, eeine Herrschaften, daß Je=crois=en=Dieu in der Zeit, “ er unter den Weißen verbrachte, außer der Srache noch eine ganze Menge anderer Dinge gebrat hat.“ Der Mixer setzt auch vor Mr. Sedgewick, der zum Die Eintragungen in die Universitatsmatrikeln bei der Aufnahme neuer Studenten geschah früher nur in lateinischer Sprache. Als sich Johann Gödde aus Schwerte im Jahre 1578 in der Universität Marburg immatrikulieren ließ, wurde folgende Eintragung genacht:„Johannes Goeddaeus Westphalus ex eivitate Schwerdte"(Johann Gödde, Westfale aus der Stadt Schwerte). Wir sehen also, wie der Name Gödde in Goeddaeus umgestaltet, latinisiert wird. Nun konnte diese lateinische Form später wieder abgelegt, sie konnte aber auch beibehalten werden. In unserm Falle ist der alte Name Gödde verschwunden und der Name Goeddaeus für immer und auch für die Nachkommen beibehalten worden. Die Beibehaltung der lateinischen Form geschah oft bei solchen, die im gelehrten Berufe, besonders im akademischen Berufe blieden. Das ist bei unserm Johann Gödde aus Schwerte der Fall. Er hat jahrelang in Marburg studiert. Am 29. April 1585 wurde er an der Universität Marburg zum Doktor beider Rechte(Doctor utriusque juris) promoviert. Wir ersehen daraus, daß sich unser Schwerter Landsmann dort an der fernen Lahn dem juristischen Studium mit Erfolg zugewandt hat. Das war ursprünglich nicht seine Absicht. Es ist zu beachten, daß Johann Gödde, der am 7. Dezember 1555 zu Schwerte als Sohn des Bürgermeisters Gödde und der Elisabeth Becker gevoren war, schon 23 Jahre alt war. Früher ging man indessen oft sehr früh zur Universität, unter Umständen mit 14—15 Jahren. Auffallend ist es daher, daß Gödde schon so alt ist. Mit 13 Jahren im Jahre 1568 war er auf das berühmte Gymnasium in Dortmund gekommen. Dann war er zeitweise auf die Schule zu Deventer gegangen, war aber dann nach Dortmund zurückgekehrt. Hier hatte er mit großem Erfolg orientalische Sprachen, Philosophie und Poetik studiert. Er ging dann 1578 nach Marburg, um hier Theologie zu studieren. Er fand aber an den Zänkereien der Theologen, die damals in Blüte standen, keinen Gefallen, und so wandte er sich dem Rechtsstudium zu. Dadurch, daß er nun Doktor beider Rechte geworden war, erhielt er den höheren akademischen Grad. Er wurde nunmehr Professor der Rechte in Marvurg, vorübergehend auch kurze Zeit der Universität Herborn. 1594 wurde er dann Profeisor der Institutionen in Marburg, 1603 Lehrer der Pandekten daselbst. In Marburg wurde Johannes Goeddaeus ein hochangesehener und berühmter Dozent. Hier hatte er Vorlesungen zu halten und vor allem Disputationen zu leiten. Bei den Dispulationen stellte einer der Magister die Thesen auf. Die übrigen Magister griffen die Thesen als Opponenten an; die Scholaren hörten schweigend zu. Zur Sicherung der Aneignung und zur übung im Gebrauch es Wissens waren die Disputationen sehr wichtig. Es fanden natürlich auch Disputationen statt, ei denen sich die Scholaren beteiligten. Große Bände von Disputationen liegen gedruckt vor, bei denen Dr. Goeddaeus die Thesen aufgestellt hat. Natürlich fanden diese übungen nur in der lateinischen Sprache statt. Außer diesen vielen Disputationen, die gedruck: vorliegen, hat Dr. Goeddaeus eine weitere große Zahl von großeren und kleineren Schriften zuristischen Inhalts verössentlicht, so daß er einer der fruchtbarsten Universitätslehrer seiner Zeit gewesen ist. In der Hessischen Gelehrtengeschichte von Strieder sind die Titel all seiner Schriften angeführt, die so zahlreich sind, daß uns hier der Raum fehlen würde, wenn wir sie alle betanntgeben wollten. Kein Wunder, daß Goeddaeus aus Schwerte weithin in deutschen Landen bekannt wurde. Von überall her kamen die Studenten nach Marburg, um den großen Rechtslehrer zu hören. Er hatte aber selbst auch so manche Reise nach auswarts zu machen, um zuristische Gurachten abzugeben. Mehrfach vertrat er auch die Marburger Universität auf hessischen Landtagen, so in Treysa und in Kassel. Andere Landesherren wurden auf diesen Juristen aufmerksam und suchten ihn für ihre Landesuniversitäten zu gewinnen. So auch außerdeutsche Fürsten, wie z. B. der König von Dänemark. Allein er schlug alle diese Angebote ab. Er blieb Marburg, wo er studiert hatte und zu hohem Ansehen gelangt war, treu. So fand er schließlich hier auch seinen Tod. Er starb am 5. Januar 1632, also mitten im Dreißigjahrigen Kriege, im Alter von 77 Jahren nach einem inhaltsreichen, gesegneten Leben. In der Marburger Pfarrkirche fand er seine letzte Ruhestätte. Richt nur in der hessischen Gelehrten= und Landesgeschichte ist er unvergessen geblieben. Auch in der deutschen Geistesgeschichte nimmt er eine sehr beachtliche Stellung ein. In der Allgemeinen Deutschen Biographie wird sein Leben und Wirken ausführlich behandelt Er ist wohl der Gelehrte, der in diesen frühen Zeiten von allen Schwertern den größten Ruhm davongetragen hat. Die Stadt hat aber schon zu seinen Lebzeiten gewußt, was sie an diesem Universitätsprofessor hatte. Es wird uns berichtet, daß die Stadt Schwerte ihn im Jahre 1587 zu ihrem Bürgermeister erwählte, so daß er dieselbe Stelle innehaben sollte, wie sie sein Vater gehabt hatte. Es ist nicht recht ersichtlich, wie diese Bürgermeisterwahl gedacht ist. Er soll sein Bürgermeisteramt vom sernen Marburg her durch einen Stellvertreter verwaltet haben. Doch wohl nur für kurze Zeit. Oder sollte diese Wahl nur eine Ehrenbezeugung sein, in der Form, wie man jemanden, der sich um eine Stadt verdient gemacht hat, zum Ehrenbürger erwählt. Dieses Bestreben, das Gedenken dieses verdienstvollen Gelehrten in dankbarer Erinnerung festzuhalten, soll uns auch heute noch in der Stadt Schwerte beseelen. In irgendeiner Form könnten wir das auch bekunden, und sei es etwa in der Weise, daß wir eine Straße nach diesem Universitätsprofessor benennen. Dr. A. S. Dortmund“ in Meschede aus der Hand des Dortmunder Oberbürgermeisters Dr. Banike zu übernehmen, das die Stadt Dortmund dem Gebiet als Gedietsführerschule zur Verfügung gestellt hat. War bisher Haldem ein Begriff als Füyrerschule der westfälischen Hitler=Jugend, so soll das von nun ab von seinem Teil Meschede für Westfalen=Süd. „Meine Freundin Josefine“. in den Lichtspieten zur Reichskrone Wenn eine gewesene Geliebte sich von ihrem ehemaligen Liebhaber, mit dem sie jetzt eine gute Freundschaft verbindet, eine größere Summe Geldes leiht, um einer fruheren Angestellten ihres jetzigen Freundes die Moglichkeit zu geben, ein Geschäft ozw. einen Modesaton zu eröffnen, der bald eine gefahrliche Konturrenz für den Geldgeber wird, so ist das ein amüsanter Witz. Wenn nun aber der ehemalige Prinzipal und frühere Liebhaber der hilfsbereiten Freundin sich in seine frühere Angestellte und heutige Konkurrentin verliebt und begierig nach deren Geldgeber forscht im Glauben, daß er auch ihr Liebhaber ist, dann ist das— eine Komödie. Johanna Sibelius hat diesen Entwurf erdacht und Curt Johannes Braun hat daraus ein Drehouch verfaßt, das der bekannt Fimregisseur Hans H. Zerleit als Spielleiter im Auftrag der Tobis zu einem zugkräftigen heiteren Film gestaltete, welcher jedem Besucher, aber ganz gewiß jeder Besucherin, gefallen wird. Ist der Schauplatz dieses Werkes doch in die Welt der Mode, in die großen Modesalons gelegt, und unsere Damen sehen in diesem Film die prachtigen und wunderschönen Erzeugnisse zweier Modehäuser. Und das sollte nicht ziehen? Ganz gewiß, um so mehr als auch das, was neben der erzählten Handlung nebenher läuft ganz interessant und sehenswert ist. Die tüchtige, kleine Freundin Josefine, die im ersten Male gute Laune zu haben scheint, ein Glas ab und tritt dann zu Lewis, der immer noch mit verschlossenem Gesicht Virginia und Dos Passos beobachtei. Als Virginia seinen Blick spürt und ihm zulächelt, schaut er wie ein erlappter Schuljunge weg und tut, als beschäftige er sich angelegentlich mit dem Zeichenblock, den Ruober neben ihm auf den Knien hält. Mit schnellen Strichen zeichnet der Journalist ein sprechend ahnliches Porträt von Dos Passos. Vor ihm auf dem Tisch liegt eine Reporter=Kamera mit Beitzlicht=Einrichtung. Jetzt ist die Zeichnung fertig, und Rubber setzt ein spielerisch verschiungenes Fragezeichen darunter. Nachdenklich sieht Lewis von der Zeichnung auf Dos Passos, der in seinen Erläuterungen fortjahrt.„Ich habe nun der Verwaltung einen Vorschlag Je=crois=en-Dieus zu unterbreiten. Der Dschungelhäuptling verpflichtet sich, von jetzt an die Verwaltung in jeder Form zu unterstutzen. Er wird in einem von uns festzusetzenden Turnus in größeren Abteilungen alle Neger zur Station bringen, um sie dort mit Persistin impfen zu lassen.“ Major Seegrave, Puntamarras Polizeichef, Dos Passos anerkennend zu. Er trinkt seinen Cocktail mit einem Schluck und folgt dann wieder aufmerksam dem Vortrag.„Trinkwasser und Proviant bringen die Reger selbst mit, außerdem stellt uns Je=crois=enDien die erforderliche Menge von Arbeitskräften zur Verfügung, um die Sümpfe trocken zu legen. Dieser Vorschlag bedeutet praktisch das Ende der Malaria.“ Dos Passos macht eine Pause. Beifallsklatschen.„Bravo, Dos Passos!“ ruft Mr. Sedgewick.„Bravo!“ ertönt Virginia Larsens tiefe Stimme. „Glänzend gemacht, gratuliere!“ läßt sich der Gouverneur vernehmen. Hause der Verwandten das Aschenbrödel abgeben mußte, davonging und mit Hilfe einer bekannten Revuesängerin schließlich Inhaberin eines preisgekrönten Modesatons wird, spielt die rassige und hübsche Hilde Krahl. Mir ihrem reizend natürlichen Scharm verkörpert sie dieses junge, tapfere Madchen, das sich auch von ihrem Chef nichts gefallen läßt, das aber durch ihr modeschopferisches Talent sich mit dem Gelde eben dieses Chefs— ohne es zu wissen— eine neue Existenz aufbaut und so in der Lage ist, ihren Verwandten, welche sie so schlecht behandelt haben, zu helfen. Paul Hubschmid, der junge und sehr begabte Schauspieler, stellt sich uns als der kleine Casanova vor, der ehedem die bekannte Revuesängerin Bianka Terry(Fita Benrhoff) als Geliebte hatte, die nun aber zur guten Freundin avanciert oder degradiert worden ist. Und sie, die ihrer kleinen Freundin Josefine helfen will, inszeniert etwas spitzbübisch=rachesüchtig den Aufbau einer Konkurrenzfirma mit seinem Geld, als sie merkt, daß ihm ihre Freundin Josefine nicht gleichgültig ist. Mehr wird nicht verraten. Jeder mag sich diesen amüsanten und lustigen Film, der uns erzählt, wie ein Verliebter hinter dem vermeintlichen Liebhaber der angebeteten Frau gleichsam hinter sich selbst hersucht. Wir sagen nichts mehr. Hermann Stens. dem Anderung der Ladenschlußzeiten Westhofen. Bisher war die Schließung der Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien und Metzgereien an den Montagnachmittagen zugelassen. Mit Wirtung vom 22. Marz ab wird diese zugelassene Schließung aufgehoben. Für die genannten Geschäfte wird jedoch im Amtsbezirk Westhofen die Mittagspause an den ersten vier Werkragen der Woche um eine Stunde, also bis 15.30 Uhr, verlängert. Neue Eichenlaubträger Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an folgende Offiziere: Major Carl Langesee(links), Bataillonskommandeur in einem bayerischen Jägerregiment als 211. und Oberleutnant Theodor Nordmann(rechts), Gruppenkommandeur in einem Sturzkampfgeschwader, als 234. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Scherl=Bilderdienst=Autoflex Variettvorstellung verlegt Westhosen. Wegen des Heldengedenktages wird die angekündigte Varietévorstellung im Saale Fritzenkötter auf einen späteren Sonnabend und Sonntag verlegt. Tagung der Politischen Leiter Westhofen. Für Dienstag, den 23. März, 19 Uhr, ist im Gemeinschaftssaale der Hans=Schemm=Schule eine Tagung der Politischen Leiter, Führer und Führerinnen, Walter und Warte der Gliederungen und angeschlossenen Verbände aus Westhofen, Garenfeld, Wandhofen und Buchholz angesetzt. Es wird hier erstmalig der Kreisleiter— Vertreter im Amt— Pg. Müller aus Iserlohn in der hiesigen Ortsgruppe sprechen. Bezug von Petroleum Westhofen. Auf die Petroleum-Bezugsausweise sind im Monat April 1943 folgende Höchstmengen abzugeben: auf B1 1 Liter, auf B2 2 Liter, auf B3 4 Liter, auf K 6 Liter und aus H 5 Liter. Haushaltssatzung des Berufsschulzweckvervandes Schwerte. Der Haushaltsplan des Berufsichulzweckverbandes der Stadt Schwerte und der Amter Westhofen und Ergste ist mit einer Ausgabe von 71 900 RM festgesetzt worden. Es haben auszubringen die Stadt Schwerte 40 750 RM, das Amt Westhofen 16 755 RM und das Amt Ergste 5995 RM. Ein tapferer Soldat Holzen. Der Feldwebel der Luftwafse Karl Krieg aus Holzen, Schulstraße 3, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Wir gratulieren recht herzlich! Sperrzeit für Tauben Ergste. Auf Grund der Verordnung zum Schutze der Felder und Gärten gegen fremde Tauben ist die Sperrzeit für Tauben, auch für Brieftauben, während der diesjährigen Früjahrsbestellung für die Zeit vom 20. März bis 30. April d. J. festgesetzt worden. Die Taubenhalter sind verpflichtet, die Tauben so einzusperren, daß ein Ausfliegen auf die Felder nicht möglich ist. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Schutz der Trigonometrischen Marksteine Ergste. Da die Zeit der Frühjahrsbestellung begonnen hat, wird darauf hingewiesen, daß die Beschädigung der trigonometrischen Punkte, die die Grundlage der allgemeinen Landesvermessung bilden, mit hoher Geldstrafe geahndet werden. Die Mark= steine dürfen weder beschädigt, beseitigt noch versetzt werden. Tapferes Verhalten eines B9M=Mädels Ergste. Bei dem am Mittwoch, dem 17. d. M., bei dem Landwirt Ludwig H., Ruhrtalstraße 48, ausgebrochenen Scheunenbrand hat sich die B9M=Angehörige Hanni Kattwinkel von hier, die bei dem genannten Landwirt ihr Pflichtjahr ableistet, besonders tapfer gezeigt. Als sie den Brand wahrnahm. hat sie sofort aus dem in unmittelbarer Nahe der Brandstelle liegenden Teich Wasser geschopft, damit der Brand bekämpft werden konnte. Hier muß erwähnt werden, daß das Mädel bis zum Leid im Teich stehen mußte, weil es sonst nicht moglich war, Wasser in genügender Menge zu schopfen. Für diese tapfere Tat hat der Herr Amtsbürgermeister dem Mädel als Belobigung ein Geldgeschenk überreicht. Brand eines Unterstellraumes Kalthof. Auf noch nicht geklärte Weise ist am gestrigen Tage in dem Unterstellraum des Kausmanns Hubert B. ein Brand ausgebrochen. Der Löschzug Leckingsen der Freiwilligen Amtsfeuerwehr, der sofort alarmiert worden war, konnte den Brand in kurzer Zeit löschen. Der entstandene Sachschaden ist gering. „Einen Augenblick, meine Herrschaften! Ein Vertrag hat immer zwei Seiten“, dämpft Dos Passos den Begeisterungssturm,„und Sie haben bisher nur die ein: Seite gehört. Je=crois=en-Dieu verlangt für seine Leistung auch eine Gegenleistung!" Sofort runzelt der Gouverneur seine Stirn.„Das gefällt mir nun weniger!“ „Je=crois=en=-Dieu verlangt für jeden geimpften Schwarzen einen Silber=Peso!“ „Stop, Doktor, sind Sie verrückt geworden?" braust der Gouverneur auf.„Das können ja dreißigtausend Pesos werden. Kommt überhaupt nicht in Frage. Mit Geld hätte ich die Angelegenheit auch selbst in Ordnung bringen können.“ Sedgewick haut wütend auf den Tisch.„Warum haben Sies es denn nicht getan?“ „Weil die Kolonialverwaltung es ablehnt, Verträge mit Wilden zu schließen, die etwas kosten!“ sagt der Gouverneur kühl und amtlich. Das ist für Dos Passos Gerechtigkeitsgefühl zuviel.„Verträge, bei denen nur die eine Seite Vorteile hat, sind unmoralisch, ganz gleichgültig, wer der Vertragspartner ist.“ Der Gouverneur steht auf.„Ich verbitte mir diesen Ton, Dr. Dos Passos!“ Rubber sitzt wie auf dem Sprung. Jetzt packt er seine Kamera und läuft zu den beiden Streitenden. Dos Passos läßt sich von der zornigen Geste des Gouverneurs nicht einschüchtern.„Wie Sie wollen— dann wird die Aktion eben abgeblasen!“ „Jawohl, die Aktion wird abgeblasen!“ erklärt der Gouverneur eigensinnig. „Bueno, dann behalten Sie eben Ihre Malaria und krepieren Sie daran!“ sagt Dos Passos sehr deutlich seine Meinung. Er schließt einen Augenblick die Augen, weil das Magnesiumlicht, das der folograsierende Journalist aufblitzen läßt, ihn plötzlich trifft. Rubber knipst immer den jeweils Sprechenden, darum wendet er sich nun dem Gouverneur zu, der gerade im Ton der Überzeugung verkündet:„Bis jetzt leben wir alle noch!“ Dos Passos sieht ihn scharf an.„Bis jetzt— aber es werden alle drankommen. Auch Sie, Exzellenz. Der Gouverneur steigert sich in eine für ihn ungewöhnliche Wut. „Herr Doktor Dos Passos, ich verviete Ihnen, weiterzureden!“ „Sie haben mir nichts mehr zu verbieten. Exzellenz. Ich gehe. Aber die Verantwortung für das Elend, das Puntamarra erleben wird, kommt auf Ihr Konto, Exzellenz!“ „Jawohl!“ schtägt sich der alte Sedgewick auf Dos Passos' Seite.„Und da ist bald genug drauf.“ Mit großer innerer Erregung verfolgt Virginia die Szene, ihre Hände verkrampfen sich unter dem Tisch. Dabei schmerzt sie der Ring mit der großen blaßroten Koralle, den ihr vor Jahren Dos Passos, als er noch Peter Fischer war, an einem glücklichen Abend schenkte, und den sie nie abgelegt hat. Sie bemerkt nicht, daß Lewis den Zeichenblock Rubbers zu sich heranzieht, den daneben liegenden Radiergummi zur Hand nimmt und an der Zeichnung herumradiert. Dann schiebt er den Block wieder an seinen alten Platz zurück. Der Einwurf Sedgewicks hat dem Gouverneur zu denken gegeben. Er hat kein Interesse daran, sich mit dem Bankier schlecht zu stellen. Schließlich hat Sedgewick neulich Mro. Parker das Geld für ein Perlenkollier vorgeschossen und besitzt einen Schuldschein. Gortietzung folgt) der Kennzeichnungsstelle vereinlacht winin Auch bei der Kennzeichnungsstelle tritt ein### leichtere Abrechnung und eine Vereinfachunggim Arbeitsprozeß ein. Die Eier brauc## nicht mehr nach den Gewichts= und Gü, gruppen der Eierverordnung sortiert un### berechnet werden. Weiterhin ist die##### trolle der Durchschnittsgewichte der vi#### Gewichtsklassen nicht mehr erfordertich. En## lich fällt auch die Verwendung der Ban### wolen fert.* Mit der Herstellung von Origmnalwa### werden alle in der Eierersaisung tätign# Personen und Betriebe also weilestgehen## von Schrebarbeit und Gewichtskontro#### entlastet. Deutsche Originaleier entsprechen# in der Qualität den bisherigen Handelz### klasseneiern. Sie müssen von der Kennzeich nungsstelle durchleuchtet werden. Eer min derer Qualität werden dabei ausgeschie, den. Das Mindestgewicht des einzelnen Ei#### muß 45 Gramm betragen. Da durch Augenmaß kleine Gewichtsabweichungen nicht genau festgestellt werden können, dürfen 50 der Eier einer Kiste bis zu 40 Gramm wiegen. Für den Verbraucher ergibt sich au der Herstellung von Deutschen Original= eiern in keiner Weise ein Verschlechterung. da er jetzt die verschiedenen Größen mu den verschiedenen Preisen zu einem einheulichen Preis kauft. Mit der Gütekontrolle und der Festlegung eines Mindestgewichtz von 45 Gramm erhält er Eier, die der Handelsklasseneiern gleichwertig sind. Zusätzlich zwei Eier im 47. Zuteilungszeitraum. Für den 47. Zuteilungszeitraum vom 8 3. bis 4. 4. 1943 sollen alle Verbraucher. die nicht Selbstversorger sind, zwei weitere Eier auf Abschnitt d der Reichseierkarte erhalten. Es werden daher im 47. Zutei lungszeitraum insgesamt fünf Stück zugeteilt, und zwar auf die Abschnitte a bis c je ein Stück, wie bereits bekanntgegeben. und zwei Stück auf Abschnitt d. seiner liebenswürdigsten Seite gezeigt und wir haben uns diese Behandlung redlich verdient, denn in den letzten drei Jahren hat man den tri ditionellen Vorfrühlingsmonat so gut wie vollständig noch in die Winterzeit verlegen müssen. Diese finder nunmehr astronomisch und meteorologisch am 21. März ihr Ende. Und diesmal deuten alle Anzeichen darauf hin daß der Frühling an diesem Tage nicht nur kalendermäßig seinen Einzug bei uns halten wird. In unseren Breiten muß man allerdings mit Provhezeiungen vorsichtig sein Saat doch ein altes Sprichwort sehr zu Recht daß noch in des Maies Mitte der Winter seine Hütte habe Und ein alter Erfahrungssatz lehrt uns daß die Kälterückschläge im Avril und noch um die berüchtigten Tage der Eisheiligen im Mai um so sch geltend zu machen pflegen. Jedenfalls besteht die Gefahr von Nachtfrösten unge in den Mai hinein. Und es ist sogar nicht selten vorgekommen daß wir noch Nachtfrüste im Inni zu verzeichnen hatten. Wir aber wollen uns dadurch nicht diese schönen Marzlage versauern lassen. Höher und höher zieht nun die Sonne ihren Bogen zum Zenit und segnet die Erde mit Licht Wärme, Glanz und Fruchtbarkeit. Mit dem Frühlingsanfang verzeichnen wir bereits die Zeit der Tag= und Nachtgleiche. Schnell werden nun die Tage länger als die Nächte. Mag auch der Winter uns in seinen letzten Zügen noch hin und wieder die Krallen zeigen es handelt sich dabei doch nur noch um das letzte Aufflackern seiner zerbrochenen Kräfte. Saatengrün Veilchenduft, die schwellenden Knospen an Stäuchern und Bäumen, der Gesang der Vögel, dies sind die sichtbaren Zeichen, daß nun der wahre Frühling sieghaft in das Land einzog R. C. Die Schneeschmelze an der Ostfront ist im Gange Langsam hält der Frühling im Osten seinen Einzug. Der Schnee schmilzt und verwandelt die Straßen streckenweise in große Seen. Trotzdem geht der Truppenverkehr in Richtung Front unverändert weiter. Ps=Kriegsberichter Mittelstaedt(Sch) Schuhe aus Herzbeutelleder. Wie aus Riga gemeldet wird, ist es dem Referenten beim Reichskommissar Ostland, Reg.=Vet.=Rat Dr. Roemmele, in Zusammenarbeit mit lettischen Fachleuten gelungen, aus tierischen Herzbeuteln, die bisher bekanntlich nicht verwertet werden konnten, und auch als Tierfutter nur geringen Wert hatten, Feinleder herzustellen, das je nach Gerbungsart auch für die Anfertigung von Fliegerhauben, Mützen, Handschuhen, Damen= und Kinderschuhen, Lederknöpfen und diversen Gebrauchsgegenständen verwendet werden kann. Das neuartige Leder soll sich auch hervorragend für und Schweißleder verarbeiten lassen. Kartoffelbrei aus Pellkartoffeln. Wenn wir allen Hausfrauen eine Kostprobe von Kartoffelbrei aus Salzkartoffeln und eine von Brei aus Pellkartoffeln zum Vergleich verabreichen könnten, dann würden sie einstimmig feststellen, daß die Pellkartoffel ein viel kräftiger schmeckendes Gericht liefert. Das ist auch gar nicht verwunderlich; in der mit der Schale gedämpften oder gekochten Kartoffel bleiben alle Nähr=, Ergänzungs= und Geschmacksstoffe besser erhalten, als in der ihrer schützenden Hülle beraubten Knolle. Wir empfehlen deshalb dringend die Zubereitung des Kartoffelbreies aus ungeschälten Kartoffeln. Nach dem Dämpfen werden sie sofort abgezogen und heiß durchgepreßt. Den mit etwas kochender Milch vermischten Brei schlägt man tüchtig, damit er schaumig wird und schmeckt ihn mit Salz ab. Vereinfachung im Eierhandel. Im Zuge der Verwaltungsvereinfachung und der Freimachung von Arbeitskräften für kriegsentscheidende Aufgaben hat die Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft die Eierwirtschaftsverbände ermächtigt anzuordnen, daß alle von den Erfassungsstellen aufgekauften Hühnereier als „Deutsche Originaleier“ in den Verkehr gebracht werden. Deutsche Originaleier sind grundsätzlich stückweise aufzukaufen. Eine Sortierung nach Gewichtsgruppen durch die Kennzeichnungsstellen findet nicht statt. Die Vorteile, die sich aus der Herstellung von deutschen Originaleiern ergeben sind kurz folgende: Der Erzeuger kann Kinder oder sonstige Aushilfskräfte mit der Eierablieferung beauftragen, weil die Eier nur gezählt und nicht gewogen werden, so daß Gewichtsstreitigkeiten nicht auftreten. Der Eiersammler spart erheblich an Zeit, weil das Wiegen wegfällt und das gesamte Abrechnungsverfahren mit dem Erzeuger und Neues von Bezugschein und Kleiderkarte Nur noch lebenswichtige Pelzwaren. Die Herstellung(Neuansertigung) anderer Pelzwaren als der nachstehend aufgeführten ist nach einer kürzlich erlassenen Anordnung des Reichsbeauftragten für Rauchwaren verboten: 1. Colliers, Krawatten und Würger, und zwar aus Fuchsfellen unter Aufwendung von nicht mehr als einem Fell, aus Marderfellen, Iltisfellen, oder gleichgroßen anderen Fellen unter Verwendung von höchstens zwei Fellen, aus kleineren Fellen in einer Größe, die nicht die Größe einer zweifelligen Iltiskrawatte übersteigt; 2. Frauenpelzkragen bis zu einer Breite von 25 Zentimeter; 3. Pelzmützen für Männer und Frauen, beschränkt auf die Herstellung in den Gauen Ostpreußen, Danzig=Westpreußen, Wartheland, Oberschlesien und Niederschlesien sowie im Bezirk Bialystok, für den örtlichen Bedarf. Auch die aufgeführten Pelzwarei dürfen nur hergestellt werden, sofern das Fellmaterial, aus dem die Herstellung, und zwar für Neuanfertigung, verwendet werden darf. Handarbeitsgarne in kleinen Mengen. Die Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder teilt mit, daß nach dem Katalog zur Vierten Reichskleiderkarte und nach der Punktliste für die Warenbeschaffung für Handarbeitsgarne in metrischen und Gewichtsaufmachungen unter 50 Gramm(mit Ausnahme von abgepackteim Material) bei Lieferungen an Verbraucher bis je 60 Rne Kleinverkaufspreis 1 Punkt zu berechnen ist. Die Reichsstelle für Kleidung und verwandte Gebiete hat mitgeteilt, daß für Verkäufe obiger Handarbeitsgarne an Verbraucher bis zu 30 Fue Ladenverkaufspreis ½ Punkt berechnet werden darf. Ledertreibriemen aus stillgelegten Betrieben. Durch Erlaß des Reichskommissars für die Preisbildung ist der Höchstverkaufspreis für aufgearbeitete gebrauchte Ledertreibriemen aus stillgelegten Betrieben bei Abgabe von den Reparaturbetrieben an die Verbraucher auf 6 K.s je Kilogramm festgesetzt worden. An die stillgelegten Betriebe sind für die von diesen abgegebenen gebrauchten Ledertreibriemen nachstehende Preise(je Kilo) zu zahlen: Für neuwertige 4 K.K, für gering beschädigte 3 K.K, für reparaturfähige 1,25 R.K, für nicht mehr reparaturfähige 0,20 bis 0,30 RK. In Zweifelsfällen entscheidet ein von der Gauwirtschaftskammer bestellter Sachverständiger darüber, welcher vorstehende Preis anzuwenden ist. Stepp= und Daunendeckenstoffe werden in Zukunft grundsätzlich nur für FliegergeBehalte ich auch Gesundheit und gutes Aussehen? Die Frage, die sich viele nun berufstätig werdende Frauen stellen Es ist durchaus verständlich, daß die Frauen und Mädchen, die jetzt aus der behüteten Sphäre des Haushalts zur Arbeit in die Betriebe wandern, dies mit manchem Herzklopfen und einiger Befürchtung tun. Besonders beschäftigt sie die Frage, ob sie bei der neuen und auch anstrengenderen Beschäftigung nun wohl Gesundheit, frisches und gutes Aussehen behalten werden. So tapfer unsere deutschen Frauen und Mädchen auch sonst sind, diese Fragen beschäftigen sie manchmal allzusehr und nehmen ihnen die rechte Spanntraft für die gewiß nicht ganz leichte Lm telung. Zur Behebung ihrer Befurchtungen aber #r#. gesagt, daß die gewissenhafte Befolgung der in den rieben geltenden Unfallverhütungsvorschriften der gewerblichen Berufsgenossenschaften nicht nur vor schweren Unfällen bewahrt, sondern auch der Gesundheirspflege und der Schonung von Kleidern, Wäsche und Schmuck zugute kommt. Und warum sollte nicht sogar eine Frau schöner werden, die im Bewußtsein von erfüllter Pflicht sich als nützliches Mitglied der Vonlsgemeinschaft fühlt und nun besonders eindrucksvoll ihren Feierabend oder ihren Sonntag genießt. Es wird ja auch von höherer Stelle aus alles getan und durchdacht, um unsere Frauen und Mädel in ihrer Gesundheit und Schönheit zu schützen. Die für den Umgang mit hautangreifenden Stoffen geforderten Schutzmaßnahmen(Tragen von Gummihandschuhen, Anwendung schützender Salben) unterscheiden sich wenig oder gar nicht von jener Hauptpflege, die auch eine sorgsame Hausfrau ihren Händen angedeihen läßt. Eine vorschriftsmäßige Kopfschutzhaube bewahrt die Bohrerin nicht nur vor der Skalpierung durch die umlaufende Bohrspindet, sondern sie schützt auch ihr Haar vor Staub. Eng anliegende und gut Der Rundfunk am Dienstag Reichsprogramm: 15.30—16.00: Hans=Pfitzner=Kammermusik. 16.00—17.00: Opernkonzert der Stadttheater Aachen und Münster. 17.15—18.30: Kleine Charakterstücke. 18.30—19.00: Der Zeitspiegel. 19.20—20.00: Frontberichte und politische Sendung. 20.15—21.00: Sing= und Spielmusik der HJ. 21.00—22.00: G. Verdi, ein Lebensbild. Deutschlandsender: 17.15—18.30: Konzertmusik des 18. Jahrhun derts. 20.15—21.00: Heitere Weisen. 21.00—22.00:„Eine Stunde für dich“. Die Brieftasche auf dem Dach Frankfurt a. M. Eine Brieftasche mit 5000 RM. Inhalt war einem Koch gestohlen worden, der vermutete, daß der Dieb der Peter Roulot gewesen sei, ein vorbestrafter Ausländer, der gleichfalls als Koch tätig war. Die Vermutung bestätigte sich, R. hatte die Brieftasche auf den Dach verborgen. Der Täter, der sich auch der Unterschlagung eines Mantels schuldig machte, wurde vom Amtsgericht Frankfurt zu 13 naten Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlus verurteilt. Anfragen und Auskünfte über Schulen und Berutsaussichten bei den Gau- und Kreuamtsleitungen der NS-Volkswohlfahrt. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Em Eichmann(z. 8. im Felde), t. B Hermann Stens Hagen: Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl. u schädigte freigegeben. Statt Karten Am 19. März 1943 wurde uns unser Ihre Verlobung geben bekannt: Ihre Vermählung geben bekannt: Schuhcreme einsparen! auch Ringtausch in Schwerte! Suche 3 oder 2 große Zimmer, möglichst abgeschlossen, 1. oder 2. Etage. Biete: 1. Etage 3 Zimmer. 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Frau Emil Altfeld In der Hoffnung auf ein Wieder, sehen traf uns die erschütternde Nachricht, daß nach Gottes hl. Wilten unser lieber, unvergehlicher Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel, Vetter und Reffe Unteroffizier in einem Infanterie=Regiment Guttolin mit Auflegematratze zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 914 an die Schwerter Zeitung. Ner Genalle-Febrik Köln wieder auf. 1. Sprechstunde am Dienstag, dem 23. März 1943. Dr. med. Wilhelm Keimes Schwerte, im März 1943. Gebrauchtes Paul Schülte am 20. Januar 1943 im Alter von 29 Jahren den Heldentod für Großdeutschland fand. In tiefer Trauer: Familie Heinrich Schütte Schwerte(August=Haßler=Str. 50), Düsseldorf, Im Felde, Dinslaken II, Soest und Hamm, den 15. März 1943. Mit uns trauern Führung und Gefolgschaft der Firma Schwerter Profileisenwalzwerk, Aktiengesellschaft Schwerte(Ruhr). zu kaufen gesucht. Ernst Hautkappe, Schwerte, Wittekindstraße 5. 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