7 e bei Rschew in diesem Frou# ammeln sich ähtrupps, um ur harte Männ nd unsere Gren# tragen. Die die e die eisige Kähster Maltry(S bekannt sin st Gaslar auc ne Sauna er## Winter in den anlagen besonirten, eröffne# nes bereits bei# auses notweniel alspielen DSC, Schwel72 ausgeschiede sgemeinschaft hte einmal ein es sonst um### e Vereine in Exingerungsprech eter der 1. Klasch eichsbahn Haga## istung vollbracht nhöheren Verei ie Reichsbahne## während Heve. Eine gute L5# a. Trotzdem### Führung lages klar für sich en# el die Niederla## In der Halbze# Front und has I vollkommen ie Einheimische ichtete zugunstel## in einem Geseh aft mit 5:3 es„am Bremen mit 3:2 gewin s noch 1:1. an Herdecke#### ein interessante derdecke mit den inschaft Herdec d voraussichtlich n Meisterschaften gen 72 verlori## 5:3(3:0). Witte sich die Eckesen Dr. Hans=Ados in Stens Hagen 8. gilt Preisl. ihn 25. 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Bei unvorhergeschenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pünktliches Erscheinen der Zeitung, auch kann kein Anspruch auf Schodanernats oder Nachlieferung erhoben werden. 10 Mittwoch, den 13. Jannar 1943 75. Jahrgang Neuer Freßer Taag unserer ASrete Zwei Tanker und 14 Schiffe mit zusammen 89 000 BRT versenkt— Die Sowjets in erbitterten Kämpfen zwischen Kaukasus und Don, im Raum von Stalingrad und im Dongebiet abgewiesen DRB Aus dem Führerhauptquar= tier, 12. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Zwischen Kaukasus und Don, im Raum von Stalinarad und im Dongebiet griff der Feind unter erneutem Einsatz starker Kräfte an den bisherigen Schwerpunkten an. Er wurde in erbitterten Kämpfen zum Teil im Gegenstoß zurückgewiesen und verlor 63 Panzerkampfwagen. 45 allein bei Stalingrad. Dem Masseneinsatz an Infanterie entsprechen die schweren Verluste der Sowjets. Im Gegenangriff wurde eine Schützendivision des Feindes eingeschlossen und vernichtet. Ueber 1000 Gefangene wurden eingebracht Ein deutsches Panzerkorps hat seit dem.6. Dezember 1942 im großen Tonbogen 511 Sowjetpanzer abgeschossen. Ungarische Truppen wehrten am Don angreisenden Feind verlustreich ab. Bei örtlichen Angriffsunternehmungen im mittleren Frontobschnitt drangen starke Stoßtrupps in die feindlichen Stellungen ein, rollten sie in mehr als einem Kilometer Breite auf und machten Gefangene und Beute. Südöstlich des Ilmensees setzte der Feind mit starken Infanterie= und Panzerkräften seine vergeblichen Angriffe fort. 24 Panzerkampfwagen wurden bei den heftigen Kämpfen vernichtet Der Transportverkehr auf der Murmanbahn wurde auch gestern durch Luftangriffe schwer getroffen. In Libven bekämpfte die deutsche und italienische Luftwaffe in wiederholten Einsätzen heitische Fluaplätze sowie Ansammlungen von P#rapben und Kraftfahrzeugen mit besonderem Erfolg. Jaadflieger und Flakartillerie schossen 19 feindliche Flugzeuge ab In Tunesien sind örtliche Kämpfe mit feindlichen Kräften, die die Stellungen unserer Gefechtsvorposten angriffen noch im Gange. Im Hafen von Bouaie wurde ein Handelsschiff von 5000 BMT beschädigt. Artilseriestellungen und Kraftfahrzeugansammlungen in Nordtunesien waren das Ziel weiterer Luftanoriffe Fünf feindlsche Flugzeuge wurden abgeschossen. Am späten Abend führte der Feind planlose Störangriffe über westdeutschem(ebset durch. Die entstandenen Verluste und Schäden sind gerina. Der Feind verlor zwei Flugzeuge. In unablässigen Angriffen gegen die letzten bereits schwer beschädioten, aber noch schwimmenden Schiffe des Tankergeseitznges. aus dem bereits 13 Schiffe mit 124 000 BRT herausgeschassen waren. versenkten die deutschen Unterseeboote, wie durch Sondermeldung bekannteegeben, weitere zwei Tonker mit 17000 BNT und torpedierten nochmals den dritten dessen Untergang wenen sehr starker Abwehr nicht beohochtet werden konnte. Andere Untersceboote versenkten im Nord. und Südatlantik zum größten Teil aus Geleitzügen 14 Schiffe mit 72.000 BRT. Damit hat die feindliche Transvortflotte wieder insgesamt 16 Schiffe mit 89000 BRT verloren. Glückwunsch an den Befehlshaber der Unterseeboote DNB. Berlin, 12. Jan. Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine hat am 10. Januar 1943 an den Befehlshaber der Unterseeboote folgendes Telegramm gerichtet: Die restlose Vernichtung des feindlichen Tankergeleitzuges im Seegebiet südlich der Azoren ist ein gemeinsamerglänzen der Erfolg der planvollen Führung durch die Befehlshaber der U=Boote und des schneidigen Angriffs der U=Boot=Gruppe. Neben dem Tonnageerfolg steht die Vernichtung des feindlichen Brennstoffnachschubs die sich für unsere Kameraden an der tunesischen Landfront als Entlastung auswirken wird. Anerkennung und Glückwünsche dem Bdl und der U=Boot=Gruppe, weiter so. Eine für den Feind verlorene Schlacht DNB Mailand. 12 Jan. Die Vernichtung des großen Tanker=Geleitzuges durch deutsche U=Boote beherrscht vollkommen das Bild der großen Turiner Blätter. Die„Stampa“ betont, daß dieser neue Schlag der U=Boote einer für den Feind verlorenen Schlacht aleichkommt. Die Folgen dieses vernichtenden Schlages würden sich zweifellos auch im Rahmen, des nordameri#an'schen Krieges fühlbar machen, da man einen neuen Geleitzug von der Größe des soeben vernichteten nicht in 24 Stunden improvisieren könne und außerdem allein die Ueberfahrt über den Ozean mindestens zwei Wochen in Anspruch nehme. Von 15 U=Booten der britischen U=Klasse neun versenkt DRB. Berlin, 12 Jan. Die britische Admiralität muß den Verlust des neunten Unterseebootes der U=Klasse zugeben Es handelt sich dabei um das Unterseeboot„Mimost“, das seit längerer Zeit überfällig war. Die U=Klasse umfaßte ursprünglich 15 Boote verlor aber bisher neun Boote. Die U=Klasse von der jetzt nur noch sechs Boote übrig sind, besteht aus Booten von 540 Tonnen in aufgetauchtem Zustand, ihre Geschwindigkeit beträgt durchweg 11,2 Knoten über Wasser. Seit Kriegsausbruch 700 Tanker mit 5.1 Millionen BRT versenkt DRB Berlin, 12. Jan. Mit dem Erfolg. den die deutschen Unterseeboote gegen den englischamerikanischen Tankergeleitzug südlich der Azoren erzielt haben und bei dem 15 Tanker mit zusammen 141000 BRT versenkt wurden, hat sich der Verlust des dem Gegner zur Verfügung stehenden Tankschiffsraumes seit Ausbruch des Krieges auf über 700 Tanker mit insgesamt rund 5.1 Millionen BRT erhöht. Die Masse einer sowjetischen Division zerschlagen DNB Berlin, 12. Jan. Bei den zahlreichen Gegenangriffen, mit denen die deutschen Trupven am 11. Januar zwischen Kaukasus und Don und im großen Donbogen die erneuten starken Vorstöße der Bolschewisten zurückschlugen. schnitten unsere vordringenden Grenadiere und Panzerabteilungen die Masse einer sowietischen Schützendivision ab. Die Bolschewisten versuchten mit zahlreichen Panzern und starken Infanterieverbänden ihre eingekesselten Regimenter aus der Umklammerung zu befreien In erbitterten Kämpfen bei denen unsere Truppen elf Panzer abschossen, zerbrachen aber alle Entsetzungsangriffe und Ausbruchsversuche des Feindes. Die deutschen Stoßgruppen preßten im weiteren Verlauf des Gefechtes die Bolschewisten immer enger zusammen und zerschlugen den letzten Widerstand. Von der vernichteten feindlichen Kampfgruppe blieben nur rund tausend Mann übrig, die den Weg in die Gefangenschaft antraten. Luftangriff auf Neapel 23 feindliche Flugzeuge in Libyen vernichtet DNB Rom, 12. Jan. Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: In der Syrte besonders lebhafte Tätigkeit der Luftwaffe. In wiederholten Aktionen. deren Wirksamkeit festgestellt wurde griffen italienische Kampfflugzeuge und deutsche Bomberund Stukaverbände vorgeschobene Flugplätze sowie Truppen= und Kraftwagenansammlungen an. 18 Flugzeuge wurden im Luftkampf— sieben von italienischen und elf von deutschen Jägern — abgeschossen, eins von der Bodenabwehr zum Absturz gebracht und weitere vier am Boden in Brand geworfen. Vier unserer Jagdflugzeuge sind nicht zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt. In Fessan wurden feindliche zahlenmäßig überlegene Streitkräfte zum Rückzug gezwungen. Die vorgesehene Umgruppierung unserer Garnisonen im südlibyschen Gebiet geht weiter. In Tunesien stießen von Panzerwagen unterstützte Vorstöße des Feindes auf die Verteidigung unserer vorgeschobenen Posten. Oertliche Gefechte sind im Gang. Die deutsche Luftwaffe bombardierte einen algerischen Flugplatz Zahlreiche am Boden abgestellte Flugzeuge wurden schwer beschädigt und ein Munitionslager getroffen. Außerdem erhielt ein Handelsdampfer, im Hafen von Bougie Bombentreffer. Im Verlauf lebhafter Luftkämpfe wurden fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen Am gestrigen Nachmittag unternahm der Feind einen Einflug auf Neapel und Umgebung. Die Schäden sind unbedeutend. Beim Zusammensturz einige Wohnhäuser erlitt die Bevölkerung einig Verluste. Bisher wurden 23 Tote und 65 Verletzte festgestellt. Von den acht mehrmotorigen Flugzeugen, die an der Aktion teilnahmen wurden vier vernichtet, eins von der Luftabwehr und drei von sofort aufgestiegenen Jägern. Von den Flugzeugen stürzten zwei in der Provinz Salerno(in der Nähe der Ortschaft Acerno und Calvanico S. Cipriano), eins bei Lioni(Provinz Avellino) und das vierte zwischen den Inseln Ischia und Procida ins Meer. Einige der Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, andere wurden gefangen genommen. intit Bomdendelrgt Ein zweites Lazarettschiff von amerikanischem A=Boot versenkt DRB Schonan, 12. Jan. Die japanischen Behörden gaben bekannt, daß das japanische Lazarettschiff„Arabia Maru“, das den Bestmmungen entsprechend an den Bordwänden das rote Kreuz trug, am 4. Januar von drei amerikanischen„Consolidated"=Bombern im Hafen von Rangun mit Bomben belegt wurde. Die Witterung war günstig so daß die Sicht durchaus gut war. Ein unbekanntes Schiff befand sich ungefähr 400 Meter an der Backbordseite der„Arab'a Maru“ vor Anker Alle Bomben, die vom Feind abgeworfen wurden, fielen jedoch innerhalb zehn Meter von dem Lazarettschiff nieder— ein deutliches Zeichen dafür, daß die feindlichen Flugzeuge das Schiff absichtlich angriffen. Die rücksichtslose Bombardierung der„Arabia Maru“ ist ein Beweis für den feigen Charakter der englischen und amerikanischen Angreifer. Am 10 Januar hat weiterhin ein amerikanisches U=Boot das javanische Lazarettschiff„Harbin Maru“ in der Südchinesischen See angegriffen und versenkt. USa brandschatzen muselmanische Siedlungen DRB Sofia. 12. Jan.„Posledna Posta“ bringt eine Meldung aus Ankara, derzufolge in der letzten Zeit die USA=Soldaten mehrere muselmanische Siedlungen in Brand gesetzt und deren Bewohner zum größten Teil ermordet hätten Zur Begründung dieser Schandtaten führen die Nordamerikaner an. daß in der Nähe dieser Dörfer ein amerikanischer Soldat ermordet oder daß ein Militärtransport überfallen worden ist. Die türkische Presse hebt hervor daß dieser Terror gegen die muselmanische Bevölkerung ungerecht sei, da nicht festgestellt ist ob die Muselmanen an diesem Ueberfall beteiligt waren. Anruhen und Explosionen Geständnisse einer englischen Zeitung DRB. Sofia, 12. Jan. Aus Berichten der hier eingetroffenen britischen Zeitung in Kalkutta,„New Statesman“, geht hervor, daß Unruhen Attentate und Bombenexplosionen zu den Tagesereignissen von Kalkutta Bombay. Assam Orissa und anderen Gegenden gehören. Die Zeitung meldet ferner daß das Parlament von Orissa um ein Drittel seiner Mitglieder geschmälert wurde, da sämtliche Angehörigen der Kongreßgruppe, mit Ausnahme des Sprechers. in die Gefängnisse geworfen wurden. Der Sprecher erklärte vor dem Parlament, daß er die Provinzen nicht mehr vertreten könne. Ferner meldet die Zeitung daß infolge der andauernden und wachsenden Unruhen in ganz Indien in Neu=Delhi eine Konferenz abgehalten worden sei. die die Lage in den aufständischen Gebieten und Maßnahmen zur Bekämpfung der Unruhen überprüfe. Schwere Strafen für Beteiligung an Komplotten in Indien DRB. Stockholm. 12. Jan. Die britische Regierung in Indien hat eine Verordnung herausgegeben nach der jede Handlung oder Vorbereitung dazu mit dem Tode bestraft wird die dazu bestimmt ist oder auch nur den Anschein erweckt den Feind zu unterstützen oder die Operationen der britischen Streitkräfte zu hindern. Auch sonst werden schwere Strafen für feindliche Agenten und Personen, die sich gewisser Vergehen schuldig machen, angedroht. In den Britenkerker zurück DRB. Bangkok, 12. Jan. Der vor kurzem in das Krankenhaus in Madras zur Behandlung eingelieferte Kongreßführer Satvamurthi wird in den nächsten Tagen auf Veranlassung der britischen Regierung in das Amraoti=Gefängnis zurücktransportiert. Neue Erzlager in den Südpazifikgebieten entdeckt DRB. Tokio, 12. Jan. Der Leiter des Japanisch=Wissenschaftlichen Vereins für Mobilisationsfragen der von einer zweimonatigen Besichtigungsreise nach dem Süden wieder nach Tokio zurückgekehrt ist äußerte, dank der außerordentlichen Bemühungen der sapanischen Wissenschaftler sei es gelungen neue Erzlager zu entdecken die der erfolgreichen Durchführung des Großostasienkrieges dienen würden. Wenn man sich erinnere daß die Engländer mit ihren vielgerühmten wissenschaftlichen Exverten diese Lager nicht hätten finden können, müsse die Entdeckung durch die Japaner als Sieg der japanischen Wissenschaft bezeichnet werden. Restlose Vernichtung Noch stehen das deutsche Volk und die Welt unter dem Eindruck der vernichtenden Schläge, die deutsche Unterseeboote gegen einen feindlichen Geleitzug ausgeteilt haben. noch hat man in London und in Washington nicht den Mut gefunden, um auch nur eine einzige amtliche Meldung über die Katastrophe des Tankergeleitzuges zwischen Trinidad und Gibraltar bekanntzugeben und schon ließ eine neue Sondermeldung im deutschen Rundfunk erneut aufhorchen. In unablässigen Angriffen sind nunmehr auch die letzten schwer beschädigten drei Tanker aus dem Geleitzug nach Afrika auf den Meeresgrund hinabgejagt worden. Gleichzeitig aber waren auch andere Unterseebvote in anderen Teilen des Nord= und Südatlantik erfolar ich wie die Vernichtung von weiteren 14 Schiffen mit 72000 BRT bekundet. Damit hat der Feind abermals 89000 BRT verloren, die sich auf 16 Schiffe verteilen Schon mehrfach ist darauf hingewiesen worden, daß der Kampf auf den Meeren in den Wintermonaten an die Männer unserer Unterieeboote höchste Anforderungen stellt. Auch kann man annehmen, daß die Briten angesichts des dringenden Bedaris der n Nordafrika an Benzin und Oel besteht alles getan haben um diese Tankerflotte sicher über das Meer zu bringen Daß das nicht gelungen ist, zeigt, daß die Führung der deutschen Unterseeboote über alle wesentlichen Geschehnisse auf dem Meere unterrichtet ist und in den Besatzungen unserer Unterseeboote Soldaten zur Verfügung hat. die jede Aufgabe, die ihnen gestellt wird erfolgreich lösen. Auch früher schon hat der Feind wiederhölt schlimmste Niederlagen auf dem Meere erlebt. Damais haben sich London und Washington schließlich doch zu einem Teilgeständnis aufgerafft oder sie haben wenigstens mt Ableugnungsversuchen die öffentliche Meinung ihres Landes beruhigen wollen. Bis jetzt aber ist weder das eine noch das andere geschehen. Und das gerade zeigt, daß der neue Seesieg Deutschlands dem Feind die Sprache verschlagen hat Wir erinnern uns, daß Roosevelt vor wenigen Tagen in seiner Botschaft an den Kongreß davon gesprochen hat der Ausgang des Krieges könne jetzt mathematisch berechnet werden Die Vernichtung ganzer feindlicher Geleitzüge zeigt den Kriegshetzern in England und in Nordamerika, was sie von der Zukunft zu erwarten haben wie der Ausgang des Krieges beschaffen sein wird Noch vor der Bekanntgabe der deutschen Sondermeldungen wies die Londoner Zeitung „Sunday Times“ aus die Gefahren hin die über dem Weltmeer lagern. Die Deutschen, so stellte dieses Blatt seinen Lesern vor Augen. bauten ihre U=Boote schneller als sie von England oder Nordamerika vernichtet werden können. Wörtlich hieß es dann:„Wenn wir nicht bald zu einer durchgreifenden Abwehr gegen die deutschen U=Boote kommen dann muß man befürchten daß sich die ominöse Bemerkung Roosevelts, der letzte Ausgang des Krieges könne mathematisch berechnet werden gegen uns wendet Eine Serie von Pech wie die etwa mögliche Versenkung von Tankertonnage. könnte England und Amerika zugleich der jetzigen Vorteile berauben.“ Noch war die Druckerschwarze dieser Zeilen nicht trocken, hat eine Großversenkung von Tankertonnage in gewaltigem Ausmaß die Welt alarmiert. Drastisch sind die Angloamerikaner daran erinnert worden, daß sie in der Tat auf dem Weg in ihr eigenes Verderben begriffen sind. An der Stelle an der unsere Unterseeboote ihre gefürchteten Torpedos abgefeuert haben. schwimmen nicht nur Schiffstrümmer auf dem Meere treiben nicht nur riesige Oelflecken wogte nicht nur ein disteres Gewölk von zuckenden Flammen und dicken Rauchschwaden, sondern in diesem Chaos sind auch britisch=amerikanische Illusionen in die Tiefe gesunken. Vom ersten Tage an, da amerikanische und britische Soldaten ihren Fuß auf den Boden des französischen Kolonialreiches in Nordafrika gesetzt haben hat ihnen dort der Nachschub und vor allem Benzin und Oel gefehlt. Jetzt hat man den Versuch gemacht durch einen großen Tankergeleitzug den ersten dieser Art aller Not ein Ende zu machen. Und nun ist von all diesen Schiffen auch nicht eines mit seiner wertvollen Fracht an Ort und Stelle angekommen. Nach wie vor ist in Nordafrika der Bedarf groß und die Versorgung höchst mangelhaft. Nach wie vor stockt ein Unternehmen von dem einst die amerikanischen und englischen Kriegshetzer wunder was erwartet haben. So bedeutet die Vernichtung der Tanker zwischen Trinidad und Gibraltar für den Feind geradezu den Verlust einer Schlacht. Es ist eine böse Ueberraschung für Enaland und Amerika, daß die Erpedition nach Nordafrika, von der sie eine Wende erwartet haben. nun erst recht zu einer offenen Wunde geworden ist. Unaushörlich führt dieses Unternehmen das den Plutokraten einen billigen Ruhm verschaffen sollte, schwere Verluste herbei. die Kark an der ohnehin zusammen Etgiontee Machigter War schule „Nineteenth Century“ enthüllt Englands wahres Kriegsziel DNB Berlin, 12. Jan.„Wir sind in den Krieg gegangen, nicht weil Deutschland ein für uns oder doch die meisten von uns verwerfliches politisches System angenommen hat, sondern weil die Deutschen das Gleichgewicht der Kräfte gestört und unsere Inselsicherheit bedroht haben. Wenn das 1918 errichtete liberale Syitem weiterbestanden hätte, waren wir unter derselben Notwendigkeit in den Krieg gegangen obwohl unter diesen Umständen unsere Feinde unter einem System gelebt hatten, das unserem politischen Ideal mehr entsprochen hätte als das unseres polnischen Verbündeten Diese Ausführungen finden sich in der Sonntagausgabe der Londoner politischen Zeitschrift „The Rinetheenth Century". Sie sind eine geradezu zynische Offenbarung des wahren britischen Kriegszieles. Mehrmals ist in letzter Zeit drüben erklärt worden, daß England in den Krieg eintrat, ohne angegriffen zu sein.„Ninetheenth Century“ macht nun das frivole Geständnis daß es die alte Machtgier und Herrschsucht war, die den Inselstaat zur Kriegserklärung an das Reich veranlaßte. Deutschland hat England nichts zuleide getan sein politisches System hatte für die Engäänder gar nichts zu sagen. Für sie war nur von Bedeutung, daß dieses Deutschland wieder stark und mächtig geworden war. Da dies der Narionalsozialismus bewerkstelligt hatte, galt Englands Kampf diesem Ausschlaggebend war. daß England ein starkes Deutschland in Europa nicht dulden will. nicht gebrauchen kann, einerlei, wie dieses regiert wird. Englands jahrhundertealtes Ziel ist die Ohnmacht des Reiches Verwirrung und Unordnung in der Mitte des europäischen Erdteils. Das verstand England schon vor 200 Jahren unter„Gleichgewicht der Kräfte“. Unter dieser Parole hat es sich den Rücken gesichert beim Zusammenrauben seines Weltreiches. Mit dieser Parole trat es Deutschland in den Weg. als dieses endlich geeint den Weg in die Welt beschritt. So kam es zum ersten Weltkrieg. Und in dem Augenblick als sich das Reich aus Wirrnis und Verfall erholte, da bestand für England wieder die„Notwendigkeit", zur Gewalt zu greifen. 1936 bereits erklärte Church'll den für notwendig. Roosevelt aber erkannte seine Stunde und schürte im Auftrag der Wallnreet das Feuer.— So begegnen sich die beiden Kriegsverbrecher in ihrem Ziel Europa zu zerstören. Zwei Imperialismen stehen gegen den Kontinent. Sie finden sich in dem Augenblick, da dieser sich unter einer ordnenden Macht zusammenschließt. Denn in diesem Augenblick droht Gefahr für ihr politisches Sviel. Damit aber ist auch das Mai ihrer Schwäche gekennzeichnet. Ein einiges Europa ist beiden Mächten der Unordnung gewachsen. „Anser Todesurteil“ Müßiger englisch=amerikanischer Streit um die„Weltherrschaft“. DNB. Berlin, 12. Jan. Wie ein Streit des Kaisers Bart muten Ausführungen an. die englische.„Zeitschrift„Truth“ unter der Ueberschrift„Unser Todesurteil“ veröffentlicht. Der Verfasser. Sir Ernest Benn. setzt sich darin mit dem universalen Führungsanspruch Roosevelt=Amerikas auseinander. Das Erscheinen der USA in Nordafrika und das Kulissenspiel der französischen Verrätergenerale wie auch die planmäßige Einpolterung in den britischen Kolonien und Interessengebieten hat die Engländer belehrt, daß es sich dabei keineswegs nur um eine Washingtoner Theorie handelt sondern daß es den Yankees blutiger Ernst ist wenn sie vom „amerikanischen Jahrhundert“ sprechen. Auch die nun seit Wochen geführten Erörterungen über die Zukunft des Empire, die jetzt immer greifbarere Ergebnisse in Form einer Mitbeteiligung des USA=Erben zeitigen, lassen den Engländern keinen Zweisel mehr an den Absichten des Washingtoner Aspiranten auf den Posten eines„Weltpräsidenten“ „Truth“ knöpft sich Aeußerungen des Rektors der Columbia=Universität,. Nicholas Murray Butler vor die in der Feststellung givfelten: „Das amerikanische Jahrhundert ist gekommen. Der Schwerpunkt der Welt ist— in intellekzueller wirtschaftlicher und politischer Hinsicht — 450 Jahre nach Columbus über den Atlantik gewandert. Die Führung in der Welt geht jetzt auf Amerika über. Das Zeitalter Europas geht seinem Ende entgegen.“ „Ich glaube nicht einen Augenblick“ meint der Artikelschreiber in„Truth“,„daß Butler damit das Todesurtetl über Großbritannien aussprechen wollte(!). obwohl man nicht getade fehlgehen würde, die allgemeine StimmAnsprache so zusammenzufassen. Glücklicherweise ist Dr. Butler noch nicht in der ruge, in dieser Frage einen entscheidenden Beschluß zu fassen.“ Nur einen so armseligen Trost hat der Engländer den arroganten amerikanischen Phrasen entgegenzusetzen. Dann fährt er fort: „Ich bin daher froh(!), daß der Präsident der Columbia=Universität den amerikanischen Führungsanspruch anmeldet; denn ein solcher Druck muß zu dem Ergebnis führen, daß wir uns unserer Pflicht bewußt werden und aktiv auf die Wiederübernahme der Führungsrolle hinarbeiten, die aus historischen und natürlichen Gründen uns— und nur uns allein— gehört.“ Damit hat„Truth“ aber auch zugegeben daß England die Führungsrolle bereits verlöören hat. Es konnte sie einst nur gewinnen und konnte sie später nur behalten solange es Europa in Unordnung und Verwirrung zu halten vermochte. Nach Dünkirchen aber war das Schicksal der britischen Weltherrschaft besiegelt. Sowenig wie ein kulturloses— wenn auch noch so reiches— Kolonialland wie die USA den Führungsanspruch über die alten Reiche der Welt durchsetzen kann sowenig kann ein von Europa losgelöstes England diese Rolle übernehmen. England hat ein grausames Erwachen aus dem Traum immerwährender Weltherrschaft erlebt. Wenn sich die Yankees in ihrem primitiv=materialistischen Denken nun einbilden sie brauchten nur die Hand auszustrecken, um das ganze Erbe eines in Jahrhunderten zusammengescharrten Länder=Konglomerats zu erhaschen, so stoßen sich ihre Wünsche an den harten historischen Tatsachen. Dieser Krieg wird nicht um Territorten geführt und Stützpunkte, sondern um Weltanschauungen, um Recht und gleiche Lebensbedingungen. Statt das einzusehen, zanken sich die Plutokraten nun um die „Weltherrschaft“. Ohne daß sie es gemerkt haben, ist sie ihren Händen entalitten unwiederbringlich und deshalb kann Europa im Bewußtsein seiner Stärke diesem Streit in der Arena seiner Feinde hohnlachend zusehen. „Die Gefahr läßt sich mit Händen greifen DRB. Bern 12 Jan. In einer Betrachtung über„Die Risiken des angloamerikanischen Unternehmens in Nordafrika“ schretbt die Schweizer Zeitung„Liberté“: Das nordamerikanische Expeditionskorps in Nordafrika ist durch den großen Erfolg deutscher U=Boote gegen einen Tankergeleitzug schwer betroffen worden. Das Ereignis läßt die Gefahr mit Händen greisen in der sich die Angloamerikaner in Nordafrika befinden, wenn sie keine Verstärkungen oder Nachschub erhalten können. Der Rückschlag, den sie jetzt erlitten haben, zeigt, daß die Seeverbindungen nicht so gesichert sind, wie es erforderlich wäre. Unsere schon früher geäußerte Ansicht die Lage der Angloamerikaner in Nordafrika scheine schwierig zu werden wird auch von Militärkritikern anderer Länder geteilt. Sie findet sich in den Wochenendartikeln der englischen Presse die seit dem Stocken der Operationen ein gewisses Unbehagen ausdrücken. Niemand glaubt der Erklärung vom schlechten Wetter. Jedermann empfindet daß die Par tie außerordentlich hart wird und daß den Angloamerikanern etwas fehlt, um sie durchzuführen. Behl Kunger in zehn Millaten zerstorl Erfolgreiche Abwehrkämpfe südöstlich des Ilmensees um die der geschmolzer lind dabei 14 geschmolzenen Tonnage des Feindes zehren. und dabei waren gerade in diesen Tagen die Klagen über die Verluste auf dem Meere im seindlichen Lager besonders stark. Anknüpfend an die Ziffern Roosevelts über die Entwicklung der nordamerikanischen Kriegsproduktion wurde die Frage aufgeworfen, wo denn alle diese Flugzeuge Panzer und Geschütze die Nordamerika serienweise herstelle, geblieben seien. Schließlich sei es doch nicht zu bestreiten. daß das Kriegsmaterial das nach der Sowjetunion nach Tschungking=China oder nach istralien gelangt sei bei weitem nicht ausreiche. Beantwortet wurde die Frage dann dahin,„unglücklicherweise" sei leider viel Kriegsmaterial versenkt worden. Daran aber wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Und dabei sind bereits jetzt alle Mittel in Nordamerika in den Dienst des Krieges Roosevelts gestellt worden, werden 96 Prozent aller Ausgeben dafür verwendet den Krieg zu von dem Rooievelt die Weltberrhat. DRB. Berlin, 12. Jan. Südöstlich des Ilmensees war die Angriffstätigkeit der Bolschewisten am 10. 1. geringer als an den Vortagen. Der Feind drana zwar mehrfach gegen die deutschen Stellungen vor. wurde aber jedesmal abgeschlagen und verlor dabei zwei Panzer. Bei ihren fortgesetzten Vorstößen setzten die Sowjets in den letzten Tagen außergewöhnlich starke Artillerie ein und auch auf deutscher Seite bildeten die Batterien und Sturmgeschütze vor allem bei der Panzerbekämpfung das Rückgrat der Verteidigung. Als die Bolschewisten am 9. 1. mit zahlreichen Panzerkampfwagen angriffen und zwei örtliche Einbrüche erzielten brachte ein Flakkampftrupp den weiteren Vorstoß zum Stehen. Durch Schnellfeuer gelang es zwei 8,8=cm=Geschützen, innerhalb von zehn Minuten nicht weniger als zehn bolschewistische Panzer außer Gefecht zu setzen. Damit war die Kraft des feindlichen Angriffs gebrochen, so daß die Grenadiere die eine Lücke sofort wieder schließen und 250 Bolschewisten vernichten konnten. An der zweiten Einbruchsstelle drückten die Bolschewisten aber mit aller Kraft gegen die beiden Eckpfeiler der Einbruchsstelle weiter, um der Gefahr der Abriegelung zu entgehen. Unsere Grenadiere verteidigten jedoch ihre Stellungen so energisch und tapfer, daß der Feind keinen Schritt mehr vorwärts kam. Sie vernichteten durch Pak und Nahkampfmittel acht Sowjetpanzer schnürten im Gegenstoß die eingebrochenen Bolschewisten ab und rieben sie auf. Bei den letzten Kämpfen setzten die Sowiets ihre Vorstöße auch bei Nacht fort. Als die Panzer mit aufgesessenen Schützen im Schutz der Dunkelheit gegen den Abschnitt eines Grenadierbataillons vordrangen, fuhr ihnen ein deutsches Sturmgeschütz entgegen. Im Schein der Leuchtkugeln erkannte der führende Leutnant den sich entwickelnden Angriff eröffnete sofort das Feuer und schoß auf 60 Meter Entfernung den vordersten Stahlkoloß in Brand der wenige Augenblicke später durch Entzündung seiner Munition mitsamt den aufgesessenen Infanteristen zerrissen wurde. Im lodernden Licht der brennenden Panzertrümmer sah der Leutnant daß noch ein zweiter Panzerkampfwagen die deutschen Linien zu erreichen versuchte. Mit einer einzigen Granate konnte er auch diesen in Brand schießen. Inzwischen hatte ein dritter Panzer vom Typ T 34 das deutsche Geschütz ausgemacht und bekämpfte es aus dem Dunkel eines Waldrandes. Eine Granate traf das Sturmgeschütz prallte aber am Stahlpanzer ab. Im Licht weiterer Leuchtkugern erkannie der Leutnant die Stellung dieses Panzers und vernichtete auch ihn mit zwei Treffern, Noch während dieses Duells wurden von sowietischen Infanteristen aus dem nahen Graben Handaranaten geworfen von denen eine zwischen die Geschützbedienungen siel. Der Leutnant griff geistesgegenwärtig zu und warf sie zurück. noch bevor sie Schaden anrichten konnte. Dann nahm er den dicht vor ihm liegenden Graben so wirksam unter Feuer, daß unsere inzwischen nachge stoßenen Grenadiere die Stellung stürmen konnten, in der über 200 gefallene Bolschewisten lagen. Im Morgengranen des nächsten Tages gelang es dem Leutnant, mit seinem Sturmgeschütz wieder zwei und gegen Mittag seinen sechsten und siebten Sowjetpanzer innerhalb 24 Stunden zu erledigen. Litteres Eingestuneni Keosevene Ein Flugzeugträger, drei Kreuzer und sieben Zerstörer verloren aller Ausgabe finanzieren. schaft erhofft DNB Stockholm, 12. Jan. Am Montag gab das USA=Marineministerium amtlich folgende Verluste bekannt: „Den Flugzeugträger„Hornet“, der von uSA=Schiffen versenkt wurde(!), nachdem er am 26. Oktober 1942 in der Schlacht vor Santa Cruz beschädigt wurde, so daß seine Bergung nicht mehr möglich war; die leichten Kreuzer„Juneau" und„Atlanta" und die Zerstörer„Cushing".„Preston“ „Benham"„Walke“„Monssen"., Lafsey" und„Barton“, die am 13. und 15. November in der Schlacht von Guadatcanar durch feindliche Einwirkung gesunken sind. Außerdem ist der Kreuzer„Northampton“ in der Nacht zum 1. Dezember bei einem Gefecht nördlich von Guadalcanar durch feindliche Einwirkung gesunken. Der USA=Flugzeugträger„Hornet“ hatte eine Wasserverdrängung von 20000 Tonnen. Er ist einer der modernsten Träger der nordamerikanischen Kriegsflotte und lief im Dezember 1940 vom Stapel. Seine Bewaffnung bestand aus acht 12,7=Zentimeter= und 16 2,8=Zentimeter=Flageschützen, der Träger hatte insgesamt 83 Flugzeuge an Bord., Die leichten Kreuzer „Juneau" und„Atlanta“ sind zwei der modernsten Einheiten der USA=Kriegsmarine, sie wurden erst im Laufe dieses Krieges in Dienst gestellt und hatten eine Wasserverdrängung von je 6000 Tonnen. Ihre Bewaffnung betrug neun 15,2=Zentimeter=Geschütze und sechs 12.7= Zentimeter=Luftabwehrgeschütze sowie je sechs Torpedoausstoßrohre in Dreierlafette, Auch die versenkten Zerstörer sind durchweg Einheiten modernster Bauart. Sie liefen in den Jahren 1936 bis 1941 vom Stapel und hatten eine Wasserverdrängung von rund 1500 bis 1700 Tonnen sowie eine äußerst starke Bewaffnung an Geschützen. Flugzeugabwehrkanonen. Torpedoausstoßrohren und MGs. Der schwere Kreuzer„Northampton“(9050 Tonnen) lief im Jahre 1929 vom Stapel. Seine Bewaffnung bestand aus neun 203=Zentimeter=Geschützen, vier 12.7=Zentimeter=, zwei 4.7=Zentimeter= und acht 4=Zentimeter=Luftabwehrgeschützen. Das Kriegsschiff hatte vier Flugzeuge an Bord und verfügte über zwei Flugzeugschleudervorrichtungen. Dieses Teilgeständnis Roosevelts denn um ein solches kann es sich nur handeln — ist ein Beweis für die Schwere der Niederlagen, die die nordamerikanische Kriegsflotte bei ihren vergeblichen Bemühungen, ihre Stützpunkte im Südwestpazifik dem Zugriff der Japaner zu entz ehen bzw. sie zurückzuerobern. erlitten hat. Bezeichnend dabei ist nur daß die Rooseveltsche Agitation während der großen Seeschlachten in diesen Gewässern sich förmlich in Siegesmeldungen überschlug und so das amerikan'sche Volk glauben machen wollte, die japanische Flotte sei so gut wie vernichtet und die Seestreitkräfte der USA völlig Herr der Lage. Dieses Teilgeständnis jedoch wird dem amerikanischen Volk die Augen darüber öffnen, daß in Wahrheit die sapanische Flotte die Wasser des Pazifik beherrscht und die USA=Seestreitkräfte überall da vernichtend schlägt, wo sie sie antrifft. Weitere hundert Milliarden Dollar für Roosevelts Krieg DRB Stockholm, 12. Jan. Roosevelt legte dem Kongreß wie aus Washington gemeldet wird. das Kriegsbudget für das Rechnungsjahr 1943, das am 1. Juli beginnt, über hundert Meiuiarden Dollar vor. Gegenüber dem lausenden Rechnungsjahr ergibt sich eine Steigerung von rund 30 Prozent. Newyorker Pressemeldungen besagen, daß Roosevelts neuer Kriegshaushaltsplan eine Belastung von 819 Dollar für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind, die in den Vereinigten Staaten leben, mit sich bringe Wenn man diesen Betrag vom laufenden Einkommen bezahlen wollte, würden 75 Prozent des nationalen Einkommens verschlungen werden. Skandal um Roosevelts Australien=Botschafter Flynn DNB Genf, 12. Jan. Wie bereits gemeldet, hat Präsident Roosevelt Ende der vergangenen Woche den bisherigen Vorsitzenden des Nationalausschusses der demokratischen Partei der USA, Edward Flynn, zu seinem persönlichen Die Berufserziehung der Jugend Lehrverhältnis statt Anlernverhältnis DNB. Berlin, 12. Jan. Dieser Tage wird der Entwurf eines Gesetzes über die Berufserziehung der deutschen Jugend der Oeffentlichkeit übergeben werden wie die Arbeitsberichte der Akademie für Deutsches Recht mitteilen. Dieser Entwurf soll zunächst vor allem eine Diskussionsgrundlage darstellen und dabei gerade auch zur Erorterung wichtiger konkreter Einzelfragen An'aß geben. Der Vorsitzende des Jugendrechtsausschusses. Professor Dr. Sieber: nimmt in der Januar=Nummer der„Zeitschrift der Akademie für Deutsches Recht“ zu diesem Entwurf Stellung und weist vor allem noch einmal auf die den Entwurf beherrschenden Grundgedanken hin. Der Volksgenosse soll nämlich seine Arbeit als Beruf auffassen und zu möglichst hoher Leistung geführt werden. Leistung ist der Ausdruck des Wertes des einzelnen Volksgenossen in der Volksgemeinschaft und im Arbeitsleben schlechthin. Erziehung zur Leistung bedeutet daher Erziehung zu einer Persönlichkeit. Die Berufserziehung selbst ist also in ihrem Kernstück Jugendberufserziehung. Sie muß daher so gestaltet werden daß sie sich in die allgemeinen Grundsätze und Mittel der Jugenderziehung einordnet womit der Gefahr einer berufsständisch=totalen Aufkassung der Berufserziehung vorgebeugt ist die die Berufserziehung in ein falsches politisches Fahrwasser geleitet hätte Die Berufserziehung ist Pflicht und Recht aller Jugendlichen. Weil alle Volksgenossen zur Arbeit als berufliche Leistung für die Volksgemeinschaft verpflichtet sind und weil diese Leistung eine planmäßige Jugendberufserziehung erfordert, muß jeder junge Volksgenosse ohne Rücksicht auf Herkunft und Vermögen eine Erziehung zu dem Beruf erhalten in dem er nach seiner Persönlichkeit die beste Leistuna für die Volksgemeinschaft erzielt. Gleichzeitig ist dann jeder Jugendliche verpflichtet sich einer solchen Berufserziehung zu unterziehen. Aus den Einzelheiten des Entwurfs kann hier nur auf folgende allgemein interessierende Fragen hingewiesen werden. Das fachlich am stärksten qualisizierte Berufserziehungsverhältnis ist das Lehrverhältnis. Es soll deshalb das bisherige Anlernverhältnis verschwinden und im Lehrverhältnis aufgehen da es sich von ihm nicht wesensmäßig sondern nur durch die kürzere Dauer der Ausbildung unterscheidet. Die Mindestdauer des Lehrverhältnisses soll ein Jahr betragen Die Dauer für die einzelnen Lehrverbältnisse soll je nach den Anforderungen des Berufes durch eine Ausbildungs= ordnung festgesetzt werden. Eine generelle Höchstdauer für ein Lehrverhältnis sieht der Entwurf nicht vor. Als zweite Art des Ausbildungsverhältnisses schlägt der Entwurf ein Mindest= Ausbildungsverhältnis von sechsmonatiger Dauer vor das als„Anlehre" bezeichnet wird. Dieses Anlehr= verhältnis(nicht zu verwechseln mit dem bisherigen Anlernverhältnis) bezweckt die Ueberwindung der Ungelernten durch eine Mindestausbildung. zur Sicherung des Berufsweges sollen solche Vereinbarungen unzulässig sein, durch die ein Jugendlicher für die Zeit nach Beendigung des Beruufserziehungsverhältnisses in seiner Freizügigkeit oder sonstigem Einsatz seiner Arbeitskraft in einer Weise beschränkt würde, die dem Ziel der Berufserziehung insbesondere dem Leistungsgedanken, widersprechen würde. Siebert schlägt in seinen Ausführungen vor. eventuelle Vereinbarungen über die spätere Bindung Jugendlicher an den Ausbildungsbetrieb von der Zustimmung des Arbeitsamtes abhängig zu machen. Vertreter in Australien ernannt und ihm hierzu den Rang eines Botschafters verliehen. Aus Meldungen sowohl britischer als auch amerikanischer Quelle gebt nunmehr hervor, daß sich die Ernennuna Flynns inzwischen zu einem öffentlichen Skandal entwikkelt hat. der auf die innere Korruptheit der Regierung Roosevelts ein bezeichnendes Schlaglicht wirft. Die Londoner„Times“ erinnert in diesem Zusammenhang daran, daß gegen Flynn die Beschuldigung erhoben wurde. Materialien und Arbeitskräfte der Stadt Newyork für die Verschönerung seines Privatbesitzes verwendet und erst bezahlt zu haben, nachdem er deswegen unter öffentliche Anklage gestellt worden war. Das Blatt spricht im Hinblick auf Flynns Ernennung die Vermutung aus daß„unser Prestige in Uebersee und unsere Moral zu Hause durch eine so zynische Aktion leiden werden". Der USA=Senator Styles Bridges bezeichnet die Ernennung als eine„Beleidigung des gustralischen Volkes" während Wendell Wure yierzu die Erklärung abgab daß alle anständigen Bürger der Vereinigten Staaten nur„veinlich von ihr betroffen“ sein könnten. Die Leitartikler und Kritiker der amerikanischen Presse geben bei der Erörterung dieser Affäre unumwunden zu, daß Roosevelt in der Person von Flynn einen notorischen Schieber zum Botschafter der USA ernannte, eine Tatsache, die für die Regierungs= und Personalpolitik des Präsidenten der USA durchaus als typisch angesehen werden muß. Strandautjagd an der amerikanischen Küste DRB. Stockholm, 12. Jan. Wie die englische Fachzeitschrift„Lloyds List and Shipna Gazette“ berichtet, hat der deutsche U=Boot=Krieg auf dem Atlantik an der amerikanischen Ostküste ein wildes Suchen von Schiffstrümmern entfesselt, die dort von Woche zu Woche in größerem Maße angespült werden. Whisky Zigaretten und Textilien seien besonders begehrte Strandgüter. Es habe sich eine Strandgutsagd entwickelt, bei der bereits erhebliche Geschäfte gemacht worden seien. Algiers Abhängigkeit von Washington DNB. Stockholm, 12. Jan. Von Algier nach Washington ist, wie Agenturmeldungen aus Newyork berichten, ein direkter drahtloser Nachrichtendienst eröffnet worden. Damit wird wieder einmal bewiesen daß Algier völlig von Washington abhängig ist. Gochbelz:„Urle Ver. weische, Goichal si. h Zweifel darüber gelassen, welcher Eihicksal sie dem deutschen Volke zugedacht haben, wenn es #in einer entscheidenden Phaie dieses gigantischen Ringens die Nerven verliert und Zeichen der Schwäche und Nachgiebigkeit zeigen sollte.“ 9— Di Jparen Kohle, Gas und Strom für die Rüstung! mmmmsin Schwerte, 13. Januar 1943. eure Wasserleitungen gegen das Einsrieren! Ungeschützte Wasserleitungen sind bei strengem Prost gefährdet. Daher müssen diese frostgefährdeten Passerleitungen gegen Schaden geschützt werden, ehe ## zu spät ist. Auch kalte Räume müssen abgedichtet perden, um ein Einfrieren der in diesen Räumen berlegten Rohre zu vermeiden. Auch in diesem Jahre peist die Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung duf diese Schäden hin, die sich gerade in der Wasserversorgung im Haushalt und Industrieanlagen besonders unangenehm bemerkbar machen, ganz abbesehen von den teuren Reparaturen. Darum merke: Rechtzeitig vorgenommene Frostchutzmaßnahmen verhindern mit Sicherheit das Ein#rieren von Wasserleitungen. Das Auftauen eingefrohener Wasserleitungsanlagen geschieht am zweckmäßigsten durch den Fachmann— Installateur, Klempner, Schlosser oder Schmied. * Z u r. V e r m e i d u n g v o n B r a n d s c h ä d e n b e i A u f t a u hrbeiten ist folgendes zu beachten: 1. Zum Auftauen st kein offenes Feuer zu denutzen; nur der Fachmann harf die Lötlampe verwenden. 2. Auftauen mit heidem Wasser ist am besten. Das eingefrorene, freiBegende Leitungsrohr wird durch Lappen erwärmt, Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhdtung die immer wieder in heißes Wasser g.taucht werden. 3. Bei unzugänglicher Leitung an einer hochgelegenen stelle kann man auch heißes Wasser in das Leitungsrohr hineinpumpen. 4. Bei der Auftauarbeit mit der Lötlampe muß die Arbeitsstelle von allen drennbaren Stoffen freigemacht werden. Vorhandene feuergefährNiche Stoffe sind am zweckmäßigsten mit Wasser zu ###efeuchten bzw. mit feuersicheren Platten abzudecken. Mehrere Eimer Wasser oder sonstige Löschgeräte sind ereitzustellen. Ein Helfer, der die Feuersgefahr besonders beobachtet, ist hinzuzuziehen. Nur mit größter Vorsicht und Aufmerksamkeit sind die Auftauarbeiten vorzunehmen, damit Brandschaden vermieden wird. Denke daran: Schadenverhütung ist Pflicht! Tageschronik Steno=Lehrgang der Deutschen Arbeitsfront. Die Deutsche Arbeitsfront teilt mit: Am Montag, dem 18. Januar, beginnt ein neuer Steuo=Lehrgang Teil. Interessenten wollen sich bitte um 19 Uhr in der Oderschule für Knaben einfinden. Bei eventuellem Fliegerolarm kann die Anmeldung im Laufe der Boche erlolgen. * Sühne und Abschreckung. Eo ist bekannt, daß jeder, dem eine Arbeit besonders im Rüstungsbetrieb Vellles Valers Frau Roman von Else Jung=Lindemann Urheber=Rechtsschutz: Drei Quellen-Verlag, Königsbrück „ünlsteg- Veit rur tate sanh ermannte, zog der Fischer Hagrieder die beiden ungen Menschen an Bord. e- eur ur Bierchuln iun Grm. e n großen, breiten Ledersofa. Frau Hogrieder hatte enkkleidet und in warme Decen gehüllt. Rolf hatte trockene Kleider bekommen und laß erschöpft und völlig apathisch in einem Lehnstuhl am Ofen, in dem die Fischerfrau ein Feuer angemacht hatte. Hagrieders Sohn war nach Prien gelaufen, um Froieuer Hrothe zu holen. Man wußte, daß der sProfessor ein Doktor war, darum hatte Hagrieder nicht nach dem Priener Arzt geschickt. „Ist sie tot?“ hatte Rolf gefragt, ols er aus seiner Ohnmacht erwacht war. Hagrieder hatte verneint. Schon im Boot hatte er die Bewußtlose untersucht und sich rasch davon überbeugt, daß sie noch atmete. „Da feit sie nix“, hatte er gesagt,„mnaß hoit nur der Hert Dokta her, nacha wird's Dirndl glei pieda d' Augerln aafmacha.“ Furchtbar war dieses Warten für Rolf. Seine Zähne schlugen auseinander, wenn er daran dachte, nie er den Eitern gegenübertreten sollte. Seine Schuld war es gewesen... seine! Under Zahreumm aucf fur een Zusbangeren! Wie 1 die Nochtolage, wenn ein Anfall geschiehe? In den Straßen der Stadt wird es einem Fußgänger kaum einfallen, auf dem Fahrdamm zu laufen, wenn er nicht gerade die Straße überqueren will. Der nächste Schupo würde diesen Frevel auch sofort mit einer kleinen Geldbuße ahnden. Wie ist es aber bei Landstraßen? Soweit neben den Landstraßen Gehsteige vorhanden sind, ist die Lage klar. Der Fußgänger darf hier nur die Gehsteige benutzen. Wo aber Gehsteige fehlen, muß dem Fußgänger erlaubt sein, die Fahrbahn zu benutzen. Es ist selbstverständlich, daß dann erhöhte Aufmerksamkeit auf den Verkehr vom Straßenbenutzer verlangt werden muß. Auf keinen Fall darf der Fußgänger auf dem Fahrdamm zu einem Verkehrshindernio für die Fahrzeuge werden, für die ja zu allererst der Fahrdamm bestimmt ist. Als Max vom Besuch seines Freundes zurückkam, mußte er, um nach Hause zu gelangen, eine Zeitlang die Landstraße benutzen. Zu beiden Seiten der Straße führten Gehsteige, die aber durch den kürzlichen Schneefall mit einer etwa 30 Ztm. hohen Schneeschicht bedeckt waren. Dagegen war der ungefähr 10 Meter breite Fahrdamm in der Mitte annähernd schneefrei. Max ging nun auf der rechten Seite der Fahrdammmitte in Richtung seiner Wohnung. Es herrschte leichter Schneefall, der Himmel war bewölkt, die Sicht war dadurch äußerst schlecht. Ein Personenkraftwagen, der in gleicher Richtung ankam, fuhr Max an und verletzte ihn schwer. Max beschuldigte den Kraftfahrer, der Kraftfahrer verteidigte sich damit, daß Max einen der Gehsteige hätte benutzen müssen, er hätte nicht auf dem Fahrdamm gehen dürfen. Die Straßenverkehrsordnung enthält die zwingende Vorschrift, daß Fußgänger die Gehsteige zu benutzen haben. Aber dieser Satz darf ebensowenig starr und ausnahmslos angewandt werden wie andere Vorschriften der Verkehrsordnung. Es darf von dieser Regel abgewichen werden, wenn die Abweichung genügend gerechtfertigt ist. Im vorliegenden Fall waren die Gehsteige so verschneit, daß einem Fußgänger nicht zugemutet werden konnte, den ganzen Weg auf so beschwerliche Art zurückzulegen. Die Schneedecke bildete für das Vorwärtskommen solch ein Hindernis, daß dem Max zugestanden werden mußte, auf dem fast schneefreien Fahrdamm entlang zu gehen. Sicher ist dabei zu bemerken, daß durch die Verdunkelungsmaßnahmen die Straße fast ohne Beleuchtung war. Aber die Verdunkelung muß sowohl dem Fußgänger wie auch dem Fahrzeuglenker zugerechnet werden. Ebensogut kann aber auch darauf hingewiesen werden, daß der Kraftwagenverkehr in der Kriegszeit so nachgelassen hat, daß nur noch ganz selten Fahrzeuge auf der fraglichen Straße entlang fuhren. Max handelte nicht dadurch schuldhaft, daß er den Gehsteig verließ und auf dem Fahrdamm nach Hause ging. Er hat zwar ohne Zweisel durch sein Verhalten die Verkehrsregel verletzt, aber die Verletzung kann ihm nicht als Schuld angerechnet werden. Zweckmäßig ist es, bei Benutzung von Landstraßen statt rechts links zu gehen. Denn so kann ein Fußgänger ein folgendes Fahrzeug nicht hindern, und außerdem hat er klare Übersicht über die entgegenkommenden Fahrzeuge. Diese Regel ist oft schon von der Polizei ausgesprochen worden. Aber dieser Vorschlag ist noch keine Verkehrsregel, und seine Nichtbeachtung kann demnach nicht dem Fußgänger zur Last gelegt werden. Bei der Beurteilung des Beispiels kommt es also nicht mehr darauf an, daß Max die Fahrdammitte auf der rechten Seite benutzt hat, sondern einzig und allein darauf, ob in seinem weiteren Verhalten ein Verschulden an dem Unfall zu finden ist. Fuhr der Kraftwagen trotz schlechter Sicht mit hoher Geschwindigkeit, dann trifft den Kraftfahrer die Schuld am Unglück. Hat dagegen der Kraftfahrer Signal gegeben und Max es nicht beachtet, dann hat er den Unfall verschuldet und kann keine Ansprüche gegen den Kraftfahrer stellen. zugewiesen wird, diese Arbeit auch leisten muß, damit bei geregeltem Arbeitsgang unsere gesamte Wirtschaft, trotz der Kriegsverhältnisse, in Fluß bleibt. Das wußte auch die Frau H. aus einer Großstadt der Nachbarschaft, die absichtlich alle Bemühungen des Arbeitsamtes, sie an einen festen Arbeitsplatz zu bringen, zunichte machte. Weil sie sich so hartnäckig den Anordnungen des Arbeitsamtes entgegenstellte, zur Sühne, aber auch zur Abschreckung, erhielt sie eine Gefängnisstrafe von drei Monaten. Eine fremde Raucherkarte mit seinem Ramen gezeichnet. Wenn ein Vorksgenosse eine Raucherkarte geschenkt erhält, die unbeschriftet ist, so darf er trotzdem nicht seinen eigenen Namen daraufsetzen und Waren darauf beziehen. Er macht sich dann der Urkundenfälschung schuldig. Diese Erfahrung muß der Ernst V. mit einer vom Gericht verhängten Geldstrafe von 60 Mark bezahlen. - Hydranten müssen frei bleiben. Von dehördlicher Seite wird darauf hingewiesen, daß bei Schneefall Hydranten sofort vom Schnee freigelegt werden müssen. Es muß unter allen Umständen vermieden werden, daß bei der Brandbetämpfung Verzögerungen dadurch entstehen, daß die Hydranten vom Schnee verdeckt sind. Jeder Luftschutzwart hat deshalb darauf zu achten, daß der seinem Hause nächstgelegene Hydrant freigelegt wird und im Brandfalle von den zur Bekämpfung eingesetzten Kräften leicht gefunden werden kann. Auf keinen Fall darf natürlich der von den Fußsteigen entfernte Schnee über dem Hydranten aufgehäuft werden. + Pflichtjahrmädchen müssen geschutzt werden. In Haushalrungen, in denen Pflichtjahrmädchen beschäftigt werden, hat auch der Haushaltungsvorstand mit die Pflicht, das Mädel zu erziehen und ihm ein Beispiel an gerader und ordentlicher Haltung zu geben. Vernachlässigt ein Hausherr diese Pflicht, beziehungsweise verstößt er in grober Weise dagegen, dann hat er auch die Folgen zu tragen. Der Paul R. aus einem Orte der Nachbarschaft hatte Glück, daß er in seinen Handlungen nicht weiter ging. Sein Verhalten dem Mädchen gegenüber aber war so, daß die Hagener Strafkammer eine Gefängnisstrafe von acht Monaten für notwendig hielt. Die Gaustraßensammlung für das Kriegswinterhilfswerk 1942/43 findet am kommenden Sonnabend und Sonntag statt. Wieder hat die Wittgensteiner Heimindustrie die Abzeichen für diese Sammlung hergestellt. Es sind Holzbroschen mit den Symbolen des Tierkreises. Wir alle im Gau Westsalen=Süd haben den Segen des Winterhilfswerkes erkennen dürfen. Die RSV sorgt für Mutter und Kind und damit für die Zukunft des Volkes. Wir wollen ihr durch unsere Spende die Mittel dafür zur Verfügung stellen. Am Wochenende Gaustraßensammlung! Mindestens 5—10 Löschsandtüten je Haushalt. Die Erfahrungen bei den letzten größeren Luftangrifsen haben ergeben, daß die bereitgestellten Löschsandtüten im allgemeinen nicht ausreichen, um besonders nach Ausfall der Sammelwasserleitungen die große Zahl der Brandbomben abzulöschen. In besonders gefährdeten Gebieten und luftempfindlichen Stadtteilen ist daher gemäß einer Anordnung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe die Ausrüstung mit Löschsandtüten erneut zu prüfen. Als Richtlinie gilt dabei neben der Bereitstellung von genügenden Löschwasservorräten die Bereitstellung von mindestens 5—10 Löschlandtüten je Haushalt. Selbstschutz, Erweiterter Selbstschutz und Werkluftschutz sowie die besonderen Verwaltungen sind zu weiterer Beschaffung der Tüten anzuhalten. Erfolgreiche Schwerter Kaniachenzüchter Eine gute und gesunde Nachzucht bedingt eine gute Vatertierhaltung; diese alte Erkenntnis in der Viehzucht gilt auch für die Kleintierhaltung, und deshalb werden von den Landesfachgruppen der Kaninchenzüchter jetzt Rammlerschauen aufgezogen. Die rührige Kreisfachgruppe Hagen der Kaninchenzüchter fand eine schöne Anertennung ihrer Arbeit durch die Landesfachgruppe Westfalen, dadurch, daß die erste Schau der Rammler In Hagen veranstaltet wurde. An dieser großen Rammlerschau, die am letzten Sonnabend und Sonntag im Saalbau in Hagen abgehalten wurde, waren beteiligt die Kreisfachgruppen Hagen, Ennepe=Ruhr, Altena, Iserlohn(und darin Schwerte), Siegen, Olpe und Witten. Ausgestellt waren Rammler der Wirtschaftsrassen Angora, Weiße Wiener, Deutsche Widder, Chinchilla und Helle Großsilber. Die Landesfachgruppe hatte sieben Richter bestimmt, die die einzelnen Tiere prämiieren mußten. Das war kein leichtes Amt, denn insgesamt standen 460 Spitzentiere zur Wertung. Bewertet wurde nach den Richtlinien der Reichsfachgruppe: Größe, Wollwert, Fellwert, Zuchtwert und Leistungswert. Die Schwerter Züchter, die ihre Vatertiere zur Schau gebracht hatten, haben sehr gut abgesch itten. Bei schärfster Konkurrenz errangen: Für Weiße Wiener: Züchter Tetampel einen Ehrenpreis und einen 1. Preis; Züchter Brutkuhl einen 3. Preis; Züchter Karl Fritze einen 3. Preis. Für helle Großsilber: Züchter Angust Keirath einen Ehrenpreis. Für graue Deutsche Widder: Züchter Brutkuhl einen 3. Preis. Vorstehende Züchter gehören dem Kaninchenzuchtverein W 635 Schwerte an. Züchter E. Möller(vom Kleinwirteverein Schwerte) errang auf Groß=Chinchilla einen Ehrenpreis; Züchter Oto Zeitler(vom gleichen Verein) auf Bl. Wiener einen 1. Preis. Züchter E. Mirker von Schwerte=Ost für Angora einen Ehrenpreis und die große bronzene Staatsplakette. Den Ehrenpreis der Stadt Schwerte errang der Züchter P. Rehkämper(Iserlohn). Wir gratulieren! Leise stand er auf, ging zu Sigrun hinüber und starrte in ihr todblasses Gesichtchen. Ergriffen sank er neben ihr nieder und küßte die kleine, kalte Hand, netzte sie mit heißen Tränen und war so versunken in sein Tun, daß er nicht hörte, wie die Tür sich hinter seinem Rücken öffnete. Schritte näherten sich. Dann sprach Hagrieder, und eine Stimme antwortete, die Rolf erschrocken aufspringen ließ. „Der Vater!" Er wollte zu ihm stürzen, aber der Professor wehrte ab. Sein Gesicht war streng und versch'ossen. Nun erst sah Rolf, daß Karin hinter dem Vater sand. Sie wußte schon, daß ihr Kind nur ohnmächtig war und daß es sich jetzt in den besten und treusten Händen besand. Sie sah, daß ihr Mann sich über Sigrun beugte und, sich umwendend, ihr beruhigend zunickte. Aber zugleich sah sie auch das verzweifelte. elende Anlitz des Jungen, sah Augen, die sich an sie anklammerten, und Hände, die sich ihr bittend entgegenstreckten. Da ging site hin, nahm diese beiden zitternden Hände, zog sie zu sich heran und barg den erschüttert Weinenden in ihren Armen. „Ich bin schuld... ich allein kannst du mir verzeihen?“ hörte sie ihn stammeln,„ach, wäre ich doch ertrunken, damit du mich nie mehr zu sehen brauchtest.“ Rasch legte sie ihm die Hand auf die Lippen. Ihr Gesicht neigte sich zu ihm, kam immer näher, bis ihre Wange sich an die seine lehnte.„Glaubst du, daß ich weniger um dich gelitten hätte als um Sigrun, wenn ihr beide nicht mehr heimgekommen wärt? Ich habe dich lieb wie mein eigenes Kind. weißt du es endlich? So lange mußte ich auf dich warten. Hab' ich dich nun endlich ganz gewonnen?“ Mit ungläubigem Staunen, atemlos, regloo, hörte der große Junge dieses Bekenntnis an. Jetzt riß er sich mit einem Ruck los, nahm Karine Hände, küßte sie in wildem Ungestüm, dann immer leiser und immer behutsamer. Seine Augen Krömten von Tränen über, und plötzlich brach es aus ihm heraus, aus tiefster Seele... ein Urwort... groß und ewig wie das lichte Schöpfungowort„Co werde"... seliger Ruf eines Kindes, das heimgefunden hatte: „Mutter!" Und die Mütterliche nahm ihn an ihr Herz. Ende. Auekdoten um Wühelm Zu seinem 35. Todestag am 8. Januar 1943 Der Malerdichter von„Max und Moritz“ und der „Frommen Helene“ war bekanntlich Junggeselle. Ein humoriger Spötter auch in Liebes= und Ehedingen. Hinter seinem Daseins=Pessimismus aber versteckte sich schamhaft die lauterste Lust und Liebe am Leben. Auch seine sehr keusche Frauenliebe. Einmal gefragt. warum er, der stille Damenfreund, eigentlich nicht geheiratet habe, soll er entgegnet haben:„Weil ich die Frauen zu lieb hatte.“ * Die Frau eineo Manneo, der mit Wilhelm Busch in geschäftlicher Beziehung stand, war etwas sohr schwatzhaft. Nun konnte der deutsche Meister des Humors schwatzhafte Menschen nicht besonders gut leiden. Er selbst war jo mehr els einsildig. Bei einem peiFrau in der Heimat Da draußen bist du irgenowo, so ferne... Nur eines siehst du auch wie w.r: die Sterne. Die Jahre fliehn. Ich bin allein, Und unsre Kleinen wachsen auf... Doch will mein Herz voll Trauer sein, Blick' zu den Sternen ich hinauf Und werde stark und werde still, Und kann dies sprechen: Wie Gott will. Irmgard Tischer „Endstation“ im Roland=Theater Dieser Film ist ein Volksstück von Wiener p## und Gemüt, in dem die echte Liebe die erste Geige spielt. Ein Straßenbahner Karl Vierthaler(Paul Hörbiger) soll nach dem Wunsche seines Vaters, des Straßenbahnoberkontrolleurs(Hans Moser) die Tochter des reichen Konditors Schilling heiraten, er aber liebt die hübsche, kleine Näherin Anna Wendler, die von der schönen und fröhlichen Schauspielerin Maria Andergast verkörpert hat. Er hat sie kennengelernt, als sie einen Hut des Modesalons„Flora“ zu der Frau des Hofrats Crusius bringen soll. Diesen besagten Hut aber hat er unter die Rader seines elektrischen Wagens geschickt, um ihr dann als auständiger Kerl einen neuen zu kaufen aus— eigener Tasche. Und natürlich war er bei diesem Hut nicht auf der Hut und verliebte sich bis über beide Ohren. Aber die Eltern wollen nicht, und dann gibt's Zank— nun, man muß sich das Spiel selbst ansehen, das uns ein Wiener Straßenbahnidyll aus dem Leben zeigt. Der lustige, unverwüstliche Hans Moser aber spielt hier eine Charakterrolle. Und wie er sie spielt, das muß man sehen. Hermann Stens. Auch der Straßenbahner denkt mit Betriebliches Vorschlagswesen bei der Straßenbahn Das von der DAF angekündigte und geförderte betriebliche Vorschlagswesen hat auch bei der BochumGelsenkirchener Straßenbahn zu guten Ergebnissen geführt. In der letzten Ausgabe der Werkzeitschrift wird über die bisherigen Ergebnisse berichtet. Danach sind in den Monaten Oktober und November zahlreiche Verbesserungsvorschläge eingegangen, die bewiesen haben, daß, wie es in dem Bericht heißt, noch viele Möglichkeiten vorhanden sind, die Leistung zu steigern und die Arbeitsmöglichkeiten zu erleichtern. Von den zum Teil sehr wertvollen Eingaben konnte eine Anzahl mit Geldprämien ausgezeichnet werden. Von diesen ausgezeichneten Vorschlägen befassen sich allein fünf mit Verbesserungen an Fahrscheinheftchen. Einige Arbeitskameraden schlagen vor, andere Klammern an den Heftchen zu benutzen, wieder andere Vorschläge bringen Anregungen, die Heftchen festzuhalten. Man sieht auch hieraus, daß die Fahrscheinheftchen sehr beliebt sind und viel gekauft werden, denn sonst wären nicht gleich fünf Straßenbahner auf den Gedanken gekommen, die damit verbundene Arbeit zu erleichtern. Ein weiterer Arbeitskamerad regt Verbesserungen am Fahrschein selbst an, aber auch hier handelt es sich wieder um den Heftchenfahrschein. Die meisten Verbesserungsvorschläge sind, wie es nicht anders zu erwarten ist, rein technischen Inhalts. So wird die Einführung eines doppelten Lichtsignals vorgeschlagen; zwei Arbeitskameraden haben einen neuen Einheitsschalter entwickelt. Ein Schlosser unterbreitet den Vorschlag einer Schienenbremsen-Einstellvorrichtung. Ein anderer hat eine neue Bügelführung an der Oberleitung entwickelt. Ein dritter Schlosser regte an, eine verbesserte Hebevorrichtung einzuführen usw. Es würde zu weit führen, alle Verbesserungsvorschläge hier im einzelnen aufzuzählen. Darüber hinaus veröffentlicht die Werkzeitung eine lange Liste mit Namen solcher Kameraden, die für ihren Verbesserungsvorschlag eine lohnende Anerkennung bekommen haben. Das Ergebnis zeigt, wie gern der deutsche Arbeiter mitdenkt und hilft, wenn er weiß, daß sein Vorschlag willkommen und sein Rat auch beachtet wird. Deshalb freuen wir uns besonders, in dem Bericht zu lesen, daß der größte Teil der Verbesserungsvorschläge demnächst schon im Betrieb verwertet wird. Das wird sicherlich ein Ansporn zur weiteren Mitarbeit der Gefolgschaft sein. Hitler=Jugend Schwerte Gefolgschaft 32/136. Der für heute, Mittwoch, angesetzte Führerdienst muß leider ausfallen. Flieger=Gefolgschaft 5/136. Alle Jungen, die Lust am Turnen haben, finden sich am Mittwoch(heute) in der Turnhalle der Oberschule für Jungen um 18 1/ Uhr ein. Sportdienst im Standort Schwerte. Am Sonnabend findet um 17 Uhr in der Oberschule für Jungen der erste Sportdienst des Standortes statt. Alle Geräteturnbegeisterten finden sich um die angegebene Zeit dort ein. vaten Besuch zeigte die Haussrau Wilhelm Busch ein Fotografiealbum, deutete auf ein Bild und sagte: „Das bin ich als Verlobte!“ Busch besah interessiert das Lichtbild und meinte:„Für den damaligen Stand der Fototechnik eine erstaunliche Leistung.„Wieso meinen Sie das, Herr Busch?“—„Es ist eine ganz kurz belichtete Momentaufnahme, denn das sieht man aus Ihrem geschlossenen Mund.“ * Sechzig Jahre lang war Wilhelm Busch dem Müller Bachmann in Wiedensahl in Freundschaft verbunden. Alljährlich besuchte er ihn auf längere oder kürzere Zeit. Bachmann meinte einmal, ob ihn das Rumpeln des Mühlwerks auch nicht störe?“—„Aber nein“, erklärte Busch,„durch das Rauschen des Wassers wird es mir zur Musik!“ * Wilhelm Busch war ein leidenschaftlicher Imker. In seiner Jugend hatte er sogar einmal den Entschluß gesaßt, als Bienenzüchter nach Brasilien zu gehen, wogegen aber seine Mutter Widerspruch erhod. Als ihn einmal Freunde mit dieser Liedhaberei neckten, meinte Busch schmunzelnd:„Was kennt ihr schon von den Bienen— ihr liebt doch nur den Honig!“ * Es war in Gesellschaft, und man sprach über alte Malerei. Zum Beweis, was die Alten konnten, berichtete jemand die Tatsache, daß ein berühmter Holländer einmal mit einem einzigen Pinselstrich ein lachendes Kindergesicht in ein weinendes verwandelt habe. Alles staunte. Nur Busch, ein begeisterter Verehrer der alten Holländer, meinte gedehnt:„So schwer dürste das gar nicht sein; das hat meine gute alte Mutter auch gekound— mit einem Besenstielk“ — Aus dem Ruhrtal Aus der RSDAp Westhofen. Am Donnerslag, 14. Januae, 20 Uhr, findet im Frauenschaftoheim am Kirchplatz eine wichtige Besprechung statt, an der die Zellen- und Blockleiter der Partei und die Zellen- und Blockwaiter der RSV aus Westhofen, Garenfeld und Wandhofen teilnehmen. Aus der SGB=Abreilung Westhofen. Die Abteilung Westhofen des Sauerländischen Gebirgsvereins halt am Sonnabend, dem 16. Januar, um 20 Uhr in der Gaststätte Breer eine Tagung ab. Es soll Rückschau gehalten werden auf das verflossene Jahr und eine Beratung über die Aufgaben, Wanderungen und Veranstaltungen des Jahres 1943 stattfinden. Wanderkamerad Ebeling wird einen Vortrag halten:„Aus der Geschichte Westhofeno“. Alle Wander= und Heimatfreunde, auch „Tiche, die der SGV=Abteilung nicht angehören, sino zu dieser Tagung eingeladen. Dreister Diebstahl Westhofen. Nachts wurden aus einer Runkelmiete in der Nähe der Eisenbahnstrecke mehrere Male größere Mengen Runkeln gestohlen. Den dreisten Dieben ist man auf der Spur. Tierseuchen sofort melden! Westhofen. Wenn ein Tierkadaver von über 30 kg Gewicht anfällt, muß dies sofort der Polizeibehörde gemeldet werden, die die Abholung durch die zuständige Tierkörperverwertungsanstalt veranlaßt. In der Kriegszeit ist die Verhütung von Viehseuchen doppelt wichtig. Aus dem Amtsbezirk Westhosen wurden im letzten Jahre abgeholt: 8 Pferde, 9 Fohlen, 4 Rinder, 38 Kälber, 14 Schafe, 25 Ziegen, 26 Schweine. Das Fleisch dieser Tiere ging der menschlichen Ernährung verlustig. Also nochmals: Auch bei seuchenhaften Anzeichen sofort Meldung und alle Schutzmaßnahmen genau befolgen! Unfall beim Schilauf Westhofen. Einen bedauerlichen Unfall erlitt der 12jährige Schüler W. aus der Schloßstraße. Beim Schilaufen kam er so unglücklich zu Fall, daß er einen Oberschenkelbruch erlitt und nach Schwerte ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Genehmigte Steuerhebesätze Wandhofen. Die bisher vorläufig festgesetzten Hebesätze der Gemeindesteuern für das Rechnungsjahr 1942 sind von der Aufsichtsbehörde genehmigt worden. Sie betragen endgültig: Grundsteuer A 70 vH., Grundsteuer B 130 vH., Gewerbesteuer nach dem Ertrag und Kapital 220 vH. Gewerbesteuer nach der Lohnsumme wird nicht erhoben. RS=Frauenschaft Garenfeld. Am Mittwoch, 13. Januar, um 15 Uhr findet im Gasthof Söding der erste Gemeinschaftsnachmittag des neuen Jahres statt. Es wird hierzu vollzähliges Erscheinen erwartet. 86 Sechs Monate Gesängnis für eine Diebin Neuwied. Eine bereits vorbestrafte 37jähr Angeklagte hatte sich vor dem hiesigen Ger erneut wegen Diebstahls zu verantworten.# Frau hatte ausgekundschaftet, daß der 17s## rige Sohn einer mit ihr im gleichen wohnenden Familie seine Ersparnisse in ein verschlossenen Kassette im Schlafzimmer au bewahrte. In Abwesenheit des Jungen bra die Angeklagte diese Kassette auf und entwe dete von der Sparsumme von 32 RM eine Betrag von elf Mark. Der Verdacht des Dies stahls fiel sofort auf die Täterin, da sie e kurz vorher den jungen Mann um ein Dag lehen angegangen hatte, das ihr aber abg schlagen worden war. Vor Gericht versuc sie vergebens, die Tat abzuleugnen. Das teil lautete auf sechs Monate Gefängnis sofortigem Strafantritt. 1200=Jahr=Feier der Stadt Fulda Fulda. In einer Arbeitstagung des Fuld### Heimatbundes machte der Nestor der Heimat geschichte des Fuldaer Landes. Professor Z Vonverau. von der bevorstehenden 1200=Jahn Feier der Stadt Fulda im Jahre 1944 Mitt lung. Räder rollen für den Sieg Das reibungslose Funktionieren des Nachschubs ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg an der Front. Täglich und stündlich rollen auf den Schienenwegen unvorstellbare Mengen von Kriegsgerät aller Art, Verpflegung, Bekleidung und alles andere, was der kämpfende Soldat braucht, in alle Richtungen der Windrose. Hunderttausende von Eisenbahnern stehen Tag und Nacht, oft unter schwersten Bedingungen und unter dem Einsatz ihres Lebens, auf ihrem Posten, damit der rollende Nachschub keine Sekunde abreißt, und helfen so den Sieg erringen. Unser Bild zeigt Ölzüge auf der Fahrt nach dem Osten. Scherl-Bilderdienst 7 Reichsverkehrsministerium Korte unmmessesnseneeeumnilnuimeniinemlemmmmt Wenn eine Tankonlette Soestoseriche lonter Abschlußprüsung für Bürogehilfinnen im Bereich der Industrie= und Handelskammer zu Dortmund Die Anmeldungen für die Abschlußprüfung der Bürogehilfinnen sind umgehend vorzunehmen. Es sind alle Anlernlinge anzumelden, die ihre Anlernzeit bis zum 30. April d. J. beenden und diejenigen, die ihre Abschlußprüfung wiederholen müssen. Bis zum Sonnabend, dem 30. d. M., müssen alle Anmeldungen restlos bei der Kammer vorliegen. Verspätete Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Die Prüfungen werden nach den reichseinheitlichen Prüfungsanforderungen durchgeführt. Die Stenotypistenanfänger=Prüfung im Rahmen der Bürogehilfinnenprüfung findet bereits Anfang Februar 1943 statt. Der Termin der schriftlichen Prüfung ist auf den 24. Februar festgesetzt worden. Der Termin für die mündliche Prüfung steht noch aus. Alle Prüflinge werden noch besonders zu den einzelnen Prüfungsterminen geladen. Telefonische Auskunft erteilt die Nebenstelle 32. Der Rundfunk am Donnerstag Reichsprogramm: 15.00—16.00: Musikalischer Bilderbogen. 16.00—17.00: Beliebte Konzertmusik unserer Zeit. 17.15—18.30: Luxemburg spielt auf. 18.30—19.00: Der Zeitspiegel. 19.20—19.35: Frontberichte. 19.45—20.00: Prof Dr Hans Schmidt, Marburg:„Das Erbe Emil von Behrings“. 20.15—21.00: Orchestermusik von Rich. Strauß. 21.00—22.00: Schönste Melodien von Lortzing. 22.20—22.30: Sportnachrichten. Deutschlandsender: 17.15—18.30: Weniger bekannte Konzertmusik. 20.15—21.00: Beliebte Unterhaltungsmusik. 21.00—22.00: Bunter tänzerischer Reigen. Aus Westdeutschland Scheuende Pferde vor dem Flaschenbierwagen Paderborn. In Paderborn kam das Fuhrwerk eines B'erverlegers auf der abschüssigen Straße ins Schleudern, wodurch die Pferde scheu wurden. Sie rasten mit dem beladenen Wagen die Straße hinunter. An einer Straßenbiegung geriet der Wagen an die Bordsteine und schlug um, die B'erflaschen auf die Straße schleudernd. In die Flaschentrümmer und das ausgelaufene Bier wurde der Wagenlenker, der solange auf dem Bock gesessen hatte, geworfen so daß er sich schwere Verletzungen zuzog. Mit dem umgeworfenen Wagen rasten die Pferde weiter die Kampstraße entlang. bis sich ihnen ein Soldat entgegenstellte und sie zum Stehen bringen konnte. Ein seltener„Fahrgast“ Langenfeld. Eine ungewöhnliche Entdeckung machte vor einigen Tagen das Personal der Straßenbahn=Betriebszentrale in Immigrath, als einer der Motorwagen zum Reinigen des Fahrgestells auf die Grube geschoben wurde. Im Fahrgestell fand sich das stattliche Eremplar einer toten Eule. Offenbar war das Tier — vom abendlichen Licht angezogen— unbemerkt vom Wagenführer auf den Scheinwerfer des Wagens zugeflogen, um sich im Fahrgestell zu verfangen. Ein Jahr Gefängnis für Heiratsschwindler Trier. Ein 40jähriger Mann aus dem Kreise Wittlich hatte mit einer 19jährigen Verkäuferin ein Verhältnis angeknüpft und ihr, obwohl er verheiratet und Vater von elf Kindern ist, die Heirat versprochen. Er schwindelte dem Mädchen vor. 30 Jahre alt zu sein, studiert zu haben und als Oberfeldwebel mit dem EK 1 und 2 im Feldzug ausgezeichnet worden zu sein. Er gab sich außerdem als Staatsangestellter mit einem Monatsgehalt von 600 RM aus und ließ sich monatelang von seiner „Braut" bewirten. Als seine Gemeinheiten herauskamen, war das Verhältnis nicht ohne Folgen geblieben. Der gewissenlose Bursche der ein unbescholtenes Mädchen ins Unglück gestürzt hatte, wurde vom Amtsgericht zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. 124000 BRT 1¾4000 t ö Fensstaft H S## -motorig 4 Rntorige Langstreckenbomber E bochen Zu der Vernichtung des feindlichen Großtanken geleitzuges im Atlantik Wie ungeheuer schwer die Vernichtung des Gr## tankergeleitzuges durch unsere U-Boote die feindlic Kriegführung in Nordafrika treffen muß, zeigt un Schaubild. Wenn man sich ausrechnet, daß ein vi# motoriger Langstreckenbomber bei 15stündigem Fi acht Ladetonnen Treibstoff verbraucht, so könnte mi mit den in den letzten beiden Tagen ins Meer geg## senen und verbrannten 174000 Tonnen Betriebs eine Luftoffensive von 500 viermotorigen La## streckenbombern über mehr als sechs Wochen, näm## genau 44 Tage lang, durchgeführt werden. Scherl-Bilderdienst(Oehlschläg## Verantwortlich: Hauptschriftleiter Dr. Hans=AdEbing(z. 8 im Felde), i. V. Hermann Stens Hage Anzeigen: Hans Linner. Schwerte. Z. 8. gilt Preisl. Mouceit Die Geburt ihrer Tochter zeigen hocherfreut an Frau Kläre Drifthaus geb. Potthast Dipl.=Ing. Karl Drifthaus, z. 8. Fl.=Haupting. b. d. Luftw. Schwerte=Ruhr, 8. Jan. 1943. z. Z. Marienhospital Als Verlobte grüßen Maria Jacobs Ludwig Matuzewski Uffz. in einem Nachr.=Zug Steiheim Schwerte (Main)(Ruhr) Valtin=Braun= Nordwall 14 Straße 5 im Januar 1943. Suchen zur Unterbringung von Gefolgschaftsmitgliedern Bertelt (auch ganze Schlafzimmer) zu kaufen. Angebote an Ruhrgas AG., Schwerte Grünstraße 4, oder Hauptverwaltung Essen, Postfach 950. ( Über die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung haben wir uns sehr gefreut und danken wir herzlichst. Hein Jürgens und Frau Gertrud ged. Meyer Schwerte, im Januar 1943. Riaderiche Hausgehilfin zu zwei Kindern(3 Jahre und ½ Jahr alt) oder älterer Haushaltlehrling baldigst gesucht. Zahnarzt Dr. Kiesler, Schwerte, Hörder Straße 42. Hausgehilfin für kleinen Haushalt sucht Dr. W. 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Einehalbe Stunde muß DALLIBleichsoda allein im Wasser wirken, dann erst das Waschpulver hineingeben. DALL ##i#4 S###ek.##len Ka#! Ein Paar fast neue, braune Herrenhalbschuhe Gr. 42 geg. eine Herrenarmbanduhr zu tauschen gesuch Schenk, Holzen, Krinckelweg 85. Neue Damen=Lederschuhe Gr. 36 gegen 9 Rollen Küchentapete zu tauschen. Riggemann, Dortmund=Höchsten, Hüllbergstraße 10. Hiinmerrsen zu kaufen gesucht. Langerack, Schwerte, Heidestraße 33. Bist du schon Mitglied der RSB7 Liehtsplelb zu: eichskrone Nur noch heute und morgen! WILLV FRITSCH RENE DELTGEN LOTTE KOCH, FRITZ KAMPERS A. WXSCHER, H. ZESCH-BALLOT PAUL BILDT. ERICH PONTO Orehb.: H. Weidemann, H. W. Hillers: Musik: Alois Melicher: Herst.Gruppe: H. Weidemann Spielltg.: Fr. Kirchhoft Ein Ofe-Filmm Wochenschau— Kulturfilm Jugendliche über 14 Jahre zugelassen * Kohkonkkau! Achmilliche 6 Koblenteleu stoigt vorgeblich eim Das in auch so ein cypischer Kohlenklau-Trick: Wo': irgend geht, klemmt er sich in Bodenluken, Bodentüren. Flurfenster, Haustüren, Hoftüren, ja sogar in Kellerfenster und Kellertüren. Da genügt schon eine Handbreite und— schwub gerät die ganze Wärme des Hausflurs oder Treppenhauses in Bewegung und fliegt zum Dach hinaus. Dadurch kühle natürlich auch Deine Wohnung eher aus. Kohlenklau's Spezialtrick sind die offengelassenen Trockenboden-Luken nach der großen Wäsche. Aber— ohne uns! Du und ich und wir alle kennen den gemeinen Lümmel und passen hübsch auf ihn auf. Sobald wir merken, daß er uns reinlegen will, schreien wir:„Kohlenklau“. Dann muß er schleunigse und unverrichteter Sache verduften. Trotzdem auch weiterhin: Achtung vor Kohlenklau! Hier ist für ihn nichts mehr zu machen,— Paß auf, jetzt sucht er andre Sachen! Giih KRTRRRRR W e Einladung zur Jahreshauptversamm ung am 16. Januar 1943, um 20 Uhr in der Gastwirtschaft Karl Be Lagesordnung: 1. Bericht des Abteilungsführers. 2. Kassenprüfung und Bericht des Kassenwarts. 3. Wanderungen und Veranstaltungen. 4.„Aus der Geschichte Westhofens“, Vortrag des Wanderkameraden Ebeling. 5. Verschiedenes. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. S. G. V., Abt. Westhofen(West Der Abtellunggtührer. —