Die Schmmm Tchung erheet wüchentlich erchund. Bezugspreis wöchentlich 45 Rpf.(einschl. Trägerlohn). Postbezug monatlich 2.-— RM.(einsehl. 26.2 Rpf. Zeitungegebühr und 0.44 Rpf. Postverpackungsgebühr) zuzüglich#. Rpf. Bestellgeld. Einzelnummer 10 Rpf. Druck und Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Merktstr. 3—5. Auf: 2770. Postscheckkonto: Dortmund 2883. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Helmatblatt: Einzige in Schwerte gedrustkte Tageszeitung Die Schiffahri=der Erufenrerreht 0 4“ 6 b'esnh#i. Anfgeberungen worden vielleicht neDRB. Aus dem Führerhauptquartier, 5. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Nordwestteil des Kaukasus und südlich des Terek warfen deutsche Truppen, unterstützt durch Verbände der Luftwaffe, den Feind aus Bunker= und Waldstellungen. Nordostwärts Mosdok wurde die Masse eines sowjetischen Kavallerie=Regiments zerschlagen. Mehrere hundert Gefangene wurden eingebracht. Im Hafen Tuapse beschädigten Kampfflugzeuge einen Sowiettanker von 7000 BNT. Im Kampf um Stalingrad nahmen Inkanterie= und Panzerverbände in engem Zusammenwirken mit Nahkampffliegerkräften in bartnäckigen Häuserkämpfen weitere Teile des nördlichen Stadtgebietes. Die Sowiets erlitten hohe blutige Verluste, neun Panzer wurden abgeschossen. Nächtliche Bombenangriffe richteten sich gegen sowjetische Flugplätze. Artilleriestellungen und Bahnstrecken ostwärts der Wolga.„„" a Bei vergeblichen Angriffen gegen den Brükkenkopf Woronesch verlor der Feind in den letzten beiden Tagen 21 Panzer. Die eigenen Angriffe südostwärts des Ilmensees machten auch gestern gute Fortschritte. Ortschaften wurden gestürmt und ein. geschlossene feindliche Kräfte vernichtet. An der Front zwischen oberer Wolga und Ladogasee zerstörten eigene Stoßtrupps eine größere Anzahl feindlicher Bunker und Kampfstände. Auch die Luftwaffe setzte ihre Angriffe gegen feindliche Bunker, Panzer und Truppenausammlungen fort. Im Finnischen Meerbusen wurde ein Räumboot durch Bombentreffer beschädigt.„. D een k. Im Kampf gegen die Sowjetunion hat die beutsche Kriegsmarine im September im Schwarzen Meer durch Schnellboote 24 Schiffe mit zusammen 42000 BRT, in der Ostsee ein Unterseeboot und ein Minensuchboot versenkt. Im gleichen Zeitraum versenkte die Luftwaffe im Schwarzen Meer, auf der Wolga und auf dem Ladogasee elf Handelsschiffe und beschädigte 26 Schiffe sowie ein Schwimmdock. An Kriegsfahrzeugen wurden ein Kanonenboot, ein Torpedoboot, ein Räumboot und ein Bewacher versenkt, zwei Minensuchboote, drei Kanonenboote und vier Bewacher beschädigt. Vor der niederländischen Küste hatten Minensuchhoote in der Nacht zum 4. Oktober ein Seegefecht mit britischen Schnellbooten, die durch wirksames Artilleriefeuer vertrieben wurden. Bei den Kämpfen an der Donfront fand der Kommandierende General eines Panzerkorps General der Panzertruppe Freiherr von Langermann und Erleneamp, Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, am 3. Oktober in vorderster Linie den Heldentod. Seite an Seite mit ihm kiel der Kommandeur einer ungarischen Division, Oberst Nagy, im Kampf um die Freiheit Europas. Feindliches A-Boot versenkt Eine Spitfire abgeschossen DRB. Rom, 5. Okt. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Der gestrige Tag verlief an der ganzen ägyptischen Front ruhig. Im Luftraum von Malta wurde von deutschen Jägern im Luftkampf eine Svitfire abDas Torpedoboot„Libra“ unter dem Befehlvon Korvettenkapitän Carlo Brancia di Apricenca versenkte ein feindliches U=Boot. Feierliche Aebergabe der vom Führer verliehenen Kriegsverdienstauszeichnungen DNB Berlin, 5. Okt. In allen Gauen Großdeutschlands konnten am Erntedanktag, dem Ehrentag des deutschen Bauern besonders verdiente Männer und Frauen des Landvolkes Kriegsverdienstauszeichnungen in Empfang nehmen, die ihnen der Führer in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Sicherung der Ernährung verliehen hat. In der Reichshauptstadt fand, wenige Stunden, nachdem der Reichsmarschall auf der Großkundgebung der NSDAP. im Sportpalast zum deutichen Volke gesprochen hatte, im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei ein besonderer Festakt des Reichsnährstandes statt der gleichsam den Mittelpunkt der zahlreichen Uebergabefeierlichkeiten im ganzen Reich bildete. Staatssekretär Backe würdigte hierbei die Vervienste, die sich das Landvolk, aber auch die Stadtbevölkerung im Kampf um die Sicherung des Endsieges erworben hat. Seite an Seite mit den beiden Trägern des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz, Landwirtschaftsführer Leffler und Bauer Ritter, nahmen rund 115 Bauern und Bäuerinnen. Landarbeiter und Landarbeiterinnen, sowie eine Anzahl von Landwirtschaftsführern, vor allem aus der Ukraine, die sich durch tatkräftigen Einsatz besonders hervorgetan haben, Ehrenplätze in dem herrlich geschmückten Festsaal ein. Wundervolle Blumenarrangements zierten den Saal: von Kornähren umwundene, zu einer wahren Pracht zusammengestellte Blüten leuchteten in allen Farben des Herbstes. Feierliche Klänge eröffneten den Festakt. Alsdann nahm der mit der Führung der Geschäfte des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft beauftragte Staatssekretär Oberbefehlsleiter Backe das Wort zu seiner Ansprache, in der er u. a. ausführte: „Die Ehrung des Landvolkes am heutigen Erntedanktag sei euch und uns neue Verpflichtung, denn noch steht das deutsche Volk in seinem gewaltigsten Ringen. Noch muß die gesamte Kraft des Volkes in die Waagschale geworfen werden. Zwar ist die Raumenge gesprengt, aber eure Leistungen in diesem vierten Kriegsjahr, die Ablieferung dessen, was ihr erzeugt und geerntet habt, und die Bestellung der Ernte für das nächste Jahr wird entscheidend dafür sein, daß ihr dem Volke den Kampf erDie Raumenge ist gesprengt. Aber das soll uns nicht dazu verleiten, jetzt etwa weniger zu arbeiten, sondern— wie der Reichsmarschall schon sagte— die Arbeit bleibt weiter hart, und die Anforderungen werden vielleicht noch größer. Wir alle müssen mit der Größe der Aufgabe wachsen.„ Eine neue zweite und noch großere aufgabe wird uns erwachsen, eine agrarpolitische Aufgabe, denn es ist nicht damit getan, daß nun die Raumenge gesprengt ist und Mengen fruchtbaren Bodens Deutschland gehören, sondern dieser Boden wird erst deutsch, wenn die deutsche Hand den Pflug durch diese Felder führt. Wenn wir heute unter den hundert Frauen und Männern, die hier ausgezeichnet wurden, einige Landwirtschaftsführer aus dem Osten haben, so sehen wir in ihnen die ersten Vorkämpfer, die ersten Pioniere, denen einmal Zehntausende und Hunderttausende deutscher Bauern und Landarbeiterfrauen nach dem Osten folgen werden, um endlich das seit Jahrtausenden ersehnte starke und mächtige Reich der Deutschen in der Mitte zu schaffen.“ Hieran schloß sich die feierliche Aushändigung der Verdienstkreuze, die die Landvolkvertreter nun an festlicher Stätte zum ersten Mal anlegten. Reichsobmann Bauer Behrens sprach die Schlußworte. Er dankte dem Führer dafür, daß das deutsche Landvolk an diesem seinem Ehrentage in so einmaliger Form Auszeichnung und Anerkennung gefunden hat. Es werde daraus den Ansporn zu neuer Verpflichtung und neuen. noch größeren Leistungen ableiten. Das Landvolk gelobe bei dieser Gelegenheit aber auch, nicht nur der Ernährungsquell, sondern zugleich auch der ewige, nie versiegende Blutquell unseres Volkes sein zu wollen. Das Sieg=Heil auf Führer und Volk bekräftigte dieses Gelöbnis. Die Lieder der Nation bildeten den Ausklang der festlichen Stunde. Kuuseengreen die echegemelene rutlimnereile 1ch um breit) 6 Apf. Textanzeigen: Millimeter 20 Rpf. Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergesehenen Betriebestörungen durch böhere Gewalt übernehmen wir keineriet Gewähr für pünktliches Erecheinen der#tung. auch kann kein Anspruch auf Schadenersats oder 1 Anchlieferung erhoben werden. 74. Jahrgang Deutsche Eiegerzudersicht Die Siegeszuversicht des deutschen Volkes, die in dem Kampf unserer Wehrmacht und in der Arbeit der Heimat bereits eine machtvolle Demonstration gefunden hat, ist in diesen Tagen durch Reden des Führers. des Reichsaußenministers von Ribbentrop, des Reichsministers Dr. Goebbes, des Reichsmarschalls Hermann Göring und des Generalfeldmarschalls Rommels noch einmal manifestiert worden. Allen diesen Reden war gemeinsam, der Stolz auf unsere Soldaten, die einen Feino, der barbarisch kämpft, vernichtende Schläge versetzt haben, und die Anerkennung über die Leistungen der Heimat, die unsere Front mit besten Waffen versorgt und die dort, wo sie in britischen Terrorangriffen selbst den Krieg in seiner fürchterlichen Wirklichkeit kennenlernt, der Fronttruppe an Härte und Opferbereitschaft nichts nachaibt In einer Ansprache, die stärksten Widerhall ausgelöst hat, hat Reichsmarschall Göring dargelegt, daß wir ein Recht darauf haben, Optimisten zu sein. Wiederum haben unsere Divisionen in der knappen Zeitspanne, in der im Osten Krieg geführt werden kann, dem Feind Kuli=raft nach der zweiten Frem Die Verbündeten müssen ihre Pflicht restlos erfüllen DRB. Stockholm, 5. Okt. Wie der Londoner Nachrichtendienst meldet, hat Stalin dem Associated=Preß=Vertreter in Moskau. Henry Cassady, gegenüber erklärt, daß die zweite Front in den Berechnungen der UdSSR die erste Stelle einnehmen. Auf die Frage des AP.=Vertreters, wie die Verbündeten der Sowiets ihre Hilfe erweitern und verbessern könnten, antwortete Stalin, daß im Vergleich zu der Hilfe, die die UdsSR ihren Verbündeten gewähre, indem sie die Hauptmacht des Gegners auf sich ziehe, die Hilfe ihrer Verbündeten„wenig wirksam“ sei. Die Verbündeten der UdSSR müßten vor allen Dingen ihre Pflicht restlos und rechtzeitig erfüllen. Die Kesselschlacht am Ladogasee Ueber 12 000 Gefangene und über 28.000 Tote ließen die Bolschewisten zurück Von Kriegsberichter Erich Wenzel DRB.(PK.) Als der Kommandeur eines sowietischen Schützenregiments am 16. September 1942 in sein Kriegstagebuch schrieb:„Von diesem Bombardement kann man verrückt werden. Den ganzen Tag ohne Unterlaß bewirft die feindliche Luftwaffe unsere Stellungen mit Bomben“, hatte er nur einen kleinen Teil der Hölle erlebt, die über den Kessel hereinbrach. Er befand sich schon längst in deutscher Gefangenschaft, als der Endkampf in der Schlacht südlich des Ladogasees begann. Wie vor einigen Monaten am Wolchow hatten diesmal die Bolschewisten weiter nördlich den Versuch unternommen, die Ein schließung vor Leningrad aufzurollen, um dadurch ihre zweitgrößte Stadt, das Zentrum einer großen Rüstungsindustrie, aus der eisernen Umklammerug zu befreien. Auch dieser zweite Versuch endete mit einer vollständigen Niederlage. Damit hat eine Schlacht ihr Ende gefunden, die zwar auf engstem Raum, aber gegen einen zahlenmäßig überlegenen Feind geführt werden muß: te. Ueber 28.000 tote Bolschewisten blieben auf dem Schlachtfeld liegen, während über 12000 Bolschewisten den Marsch in die deutsche Gefangenschaft antraten. Eine stattliche Beute fiel in unsere Hand, während 289 Feindflunzeuge abgeschossen und drei Fesselballone in Brand geschossen wurden. Von der Schwere dieser Kämpfe kann sich nur der eine Vorstellung machen, der selbst einmal in diesem Gelände gesteckt hat. Die Straßen haben hier aufgehört, Straßen zu sein. Feldwege, auf denen die Räder bis an die Achsen im Morast versinken, führen durch ein Waldgelände, das völlig unübersichtlich ist. Sümpfe machen jede Bewegung unmöglich und hemmen den Einsatz schwerer Waffen. In diesem Gelände erfolgte Ende August und in den ersten Tagen des September ein Angriff der Bolschewisten, die sich mit zahlenmäßiger Uebermacht auf einen Engpaß warfen. Heer und Luftwaffe brachten jedoch sehr bald diesen Angriff zum Stehen und riegelten in erbitterten Einzelkämpfen eine Einbruchsstelle ab. Eine enge Riegelstellung, die stellenweise nur einige hundert Meter breit war. hatte den Druck von zwei Seiten abzuwehren. An vielen Tagen von ungünstiger Witterung stark gehemmt, vollzog sich die Zertrümmerung der eingeschlossenen Feindteile. die nicht mehr entweichen konnten. Artillerie und waffe vereitelten die neuen Versuche der Bolschewisten,den Kessel zu befreien, und brachen die Widerstandskraft der eingeschlossenen Feindkräfte. Als nichts mehr half, warf der Gegner bei Nacht Verpflegung und Munition aus der Luft ab. Das konnte an dem Los der Eingeschlossenen nichts mehr ändern. Ueber 8000 Tonnen Bomben und Tausende von Granaten hagelten hernieder und verwandelten das Kampfgelände in ein Trümmerfeld, wie es selten geschaut wurde. 28000 Bolschewisten fanden im Morast ihr Grab— eine Zahl, die erst im Verhältnis zu den räumlichen Ausmaßen des Kampfgeländes die Größe der bolschewistischen Niederlage deutlich veranschaulicht. Es war eine Hölle, die über die Eingeschlossenen hereingebrochen war. Der größte Teil der bolschewistischen Soldaten hat das Ende nicht mehr erlebt, aber diejenigen, die es durchkosten mußten, haben sich in deutscher Gefangenschaft auch jetzt noch nicht von diesem Schrecken erholt. Der ehemalige Chef des ägyptischen Generalstabes. V el Masri Pascha, ein unverst staber, Azi er Madri Buscha,, ein„undersohnlicher Feind Englands, der seit über einem Jahr seines Amtes enthoben ist, soll nach einer Meldung des„Popolo di Roma“ von den Engländern verschleppt worden sein. Seit einigen Tagen ist er spurlos verschwunden. Der Wortlaut der Rede, die Reichsmarschall Hermann Göring am Sonntag aus Anlaß des Erntedankfestes hielt, findet sich im Innern des Blattes. wertvolle Gebiete entrissen. Die weiten Weizenfelder im Süden der Sowietunion. die rohstoffreichen Gebiete an den verschiedenden Stellen der ausgedehnten Kampffront, die neu von unseren Truppen erobert worden sind, stärken unsere Wirtschaft, verbessern unsere Vorratswitschaft und unsere Versorgung, und vor allem aber muß sich ihr Fehlen auf der Gegenseite katastrophal auswirken. Wayrend der Feind den Krieg begonnen hat in der Hoffnung, Deutschland durch die Ausdehnung der Fronten und die Verlängerung des Krieges zerbrechen zu können, muß er jetzt mit Entsetzen gewahren, daß Zeit und Raum Deutschland nicht weiter mehr ungünstig sind, sondern daß Deutschland es ist, das jetzt im längeren Hebel sitzt. Gewiß wird der Krieg auch weiterhin noch außerordentlich hart s in, trotzdem aber hat der Reichsmarschall feststellen können, daß auf ernährungswirtschaftlichem Gebiet das schwerste hinter uns lieat. Nunmehr werden sich die Siege unserer Soldaten auch auf unsere Versorgung bereits auswirken. So erntet das deutsche Volk die Früchte der vom Haushalten beherrschten nationalsozialistischen Staatsführung. Während der Feind den Krieg mit der Illusion begonnen hat, Deutschland, während man selbst bei auen Fleischtöpfen lebt, aushungern zu können und nun Hals über Kopf zu Einschränkungen und immer wieder zu Einschränkungen gezwungen ist, hat Deutschland in voller Klarheit über den Ernst eines Krieges den Kampf mit Natiopeße sätzen begonnen, die sich durch auszeichneten und die nun im vierten' Kriegsjahr bereits erhöht werden können. Niemand in Deutschland zweifelt daran, daß irgendeine Macht der Welt unserer Wehrmacht den Sieg noch entreißen kann. Der Kampf der Front und die Arbeit der Heimat haben Tatsachen geschaffen, um deren Anerkennung der Feind durch keine Rabulistik seiner Agitation hinwegkommt. Es ist eine Tatsache, daß Deutschland heute ganz Europa hinter sich hat, während die Wege nach der Britischen Insel überall von Gefahren bedroht sind. Diesmal ist es England, das blockiert wird, das weder selbst zu militärischen Großaktionen fähig. noch in der Lage ist, seinen Verbündeten ausreichende Unterstützung zu gewähren. Warum hat England die zweite Front, nach der Stalin so sehnsüchtig schreit, nicht eröffnet, warum müssen sich Großbritannien und Nordamerika ermahnen lassen, daß sie ihre Verpflichtungen vollkommen und rechtzeitig erfüllen müssen, doch nur deshalb. weil die Tatkraft der deutschen Wehrmacht die Feinde isoliert und die Verbindung zwischen ihnen zerschnitten oder doch zumindest außerordentlich erschwert hat. Militärisch hat man allerdings in London von der eigenen Kraft und auch von dem Bolschewismus nicht allzu viel erhofft. Den stärksten Faktor in der britischen Kriegspolitik sollte vielmehr die Blockade bilden, und gerade die ist nunmehr auf der ganzen Linie gescheitert. Deutschland und seine Verbündeten stehen kräftiger denn je da, und so haben wir in der Tat alle Ursache, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. 19 Die sehen und der Hhmpzl Wierrer Die Rede des Reichsmarschalls zum Erntedankfest Meine deutschen, Voltze g#### Sg-c#lksgenossen und Volksgenossinnen: Teutsches Landvoll! Im Beginn des vierten Kriegsjahres begehen wir heute das deutsche Erntedankfest. Wir können heute die Feste der Nation nicht in dem Ausmaß und in der Art feiern, wie wir es sonst gewohnt waren. Nicht wie sonst kann das deutsche Landvolk in breiten Massen durch seine Abordnungen vor dem Führer erscheinen, um ihm Erntekranz und Früchte der alten Ernte darzubringen. Denn wir stehen im Kriege, im schwersten Kriege des deutschen Volkes. Und in diesem Kriege gibt es nur eines: Arbeit und wiederum Arbeit! Kämpsen und arbeiten bis zum Endsieg!(Starker Wir können daher den diesjährigen Erntedanktag heute nur dadurch begehen, daß wir vor dem deutschen Volke offen darlegen, was sein Landvolk auch in diesem Jahre in harter Arbeit geschaffen hat und wie die Ernährungslage des deutschen Volkes im kommenden Jahre sein wird. Bevor ich hierüber nähere Ausführungen mache, ist es mir ein inneres Bedürfnis, in diesem Augenblick dem Allmächtigen dort oben zu danken, daß er uns in diesem Jahre über alles Erwarten so gesegnet hat, gesegnet in einer Ernte auf dem Schlachtfeld, gesegnet in einer Ernte auf den Feldern und gesegnet in einer Ernte in unseren Kindern. Und nun gilt im Namen des Führers mein erster Dank all den Volksgenossen, die in harter und unermüdlicher Arbeit und allen Witterungsunbilden zum Trotz dazu beigetragen haben, eine Ernte in die Scheuern zu bringen die jedenfalls weit, weit besser ist, als wir es damals. als uns zum dritten Male ein eisiger Winter überfiel, hoffen konnten. Diesen Dank und diese Anerkennung für das deutsche Landvolk hat der Führer dadurch zum Ausdruck gebracht daß heute die besten unter ihnen mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht worden sind und daß zwei seiner hervorragendsten Vertreter das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz als höchste Auszeichnung empfangen haben.(Langanhaltender Beifall.) Drei strenge Winter Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen! Ich möchte nun als erstes meine Aufgabe darin sehen, Ihnen eine ganz klare Darstellung der Verhältnisse und der Lage auf dem Ernährungsgebiet zu geben. Die vergangenen drei Erntejahre waren. besonders was die beiden ersten Kriegsjahre anbelangt. keineswegs glücklich. Ganz überraschenderweise brachen drei unendlich starke und strenge Winter herein und vernichteten vieles, was an Arbeit vorher in die Erde gesenkt worden war. Und trotzdem konnte die Ernährung des Volkes vollauf gesichert werden. Als ich bei der Ernennung zum Beauftragten für den Vierjahresplan damals in diesem selben Saal zum deutschen Volke sprach, habe ich gerade auf den Begriff und das Wort„feindliche Blockade“ besonders starken Nachdruck gelegt. Die Nachwirkungen dieser Blockade erleben wir heute noch. Wenn ich jeden Tag die traurige Pflicht erfülle, die Todesanzeigen in den Zeitungen durchzusehen, dann lese ich so oft das schmerzliche und grauenhafte Wort: Unser einziges Kind. Und warum unser einziges Kind? Weil damals ein unerbittlicher Feind nicht nur den Krieg gegen die Wehrmacht führte, sondern gegen das ganze deutsche Volk und kraft seiner Kriegsmittel damals über dieses Volk die Hungerblockade verhängen konnte. Und dieses Schreckgespenst hat mir immer vor Augen gestanden, und aus diesem Grunde haben wir damals eine Vorratswirtchaft betrieben, nicht nur auf allen notwendigen Rohstoffgebieten, sondern auch besonders reichlich auf dem Gebiete der Ernährung. Diese Vorräte gestatteten nun bei den schwachen Ernten der ersten beiden Kriegsjahre, das deutsche Volk schlecht und recht zu ernähren. Die Ernährung aber nahm dann an Schwierigkeiten zu. Es galt ja nicht nur. das deutsche Volk in der Heimat zu ernähren. es galt auch unsere Wehrmacht zu versorgen, und zwar so, daß sie kämpfen konnte, und daß sie bei Kraft blieb. Aber auch unendlich viele fremde Menschen strömten nun in das deutsche Land hinein. Als die gewaltige ungeheuerliche Rüstung begann, als überall die Hämmer dröhnten und das ganze deutsche Volk. Mann wie Frau, an die Arbeit ging, da war es notwendig, auch hier mehr und mehr an Ernährungsgütern auszugeben. Da schmolzen die Vorräte zusammen und wurden kleiner und kleiner. So tauchte in dem vergangenen Jahr nach der ungeheuerlichen Auswinterung wie wir sie vorher nie erlebt hatten, vorübergehend die Gefahr auf daß wir den Anschluß an die neue Ernte nicht finden würden, wenn die Erträgnisse aus dem abgelaufenen Erntejahr wieder so schlecht ausfallen würden wie die der beiden vorangegangenen Jahre. Damals wurde mir zum ersten Male der Antrag unterbreitet, die Rationssätze für das deutsche Volk zu senken. Ich habe mich lange gewehrt, bevor ich diesen schwersten Entschluß dem Führer vorgetragen habe. Die Notwendigkeit Rationskurzung Sie dürfen überzeugt sein, daß alle Auswege überlegt und durchdacht wurden. So standen wir vor der ernsten Frage: Sollen wir trotz der durch die Unbilden des Winters verschärften Enährungslage die Rationen bestehen lassen, in der stillen Hoffnung, es könnte ja doch alles gut werden, oder sollten wir der harten Pflicht genügen, durch eine maßvolle Senkung der Lebensmittelsätze unter allen Umständen die Ernährung sicherzustellen? Für eine verantwortungsbewußte Führerschaft konnte es ja nun keinen anderen Entschluß als den letzten geben. Ich war mir klar, daß diese Entscheidung für das deutsche Volk außerordentlich einschneidend war und Schwierigkeiten mit sich bringen mußte. Brot ist nun einmal das entscheidende Nahrungsmittel. Nun wollte es das Unglück weiter noch. daß wir auch trotz einer an sich günstigen Ernte in der Kartoffelversorgung heftige Rückschläge hatten. Die Kartoffel kam schlecht herein. Sie war naß, sie faulte leicht. Wieder kam ein dritter Winter, noch strenger als die vorangegangenen Winter. Alle Erfahrung des Landwirts wurde über den Haufen geworfen; selbst in die tiefsten Mieten drang der Frost ein und zerstörte die dort gelagerten Kartoffeln. Hinzu kam die außerordentliche Beanspruchung des Transportnetzes. So wurden also die Rationen gekürzt. Dabei war ich felsenfest entschlossen, in dem gleichen Augenblick, da die Gesamtlage und der Gesamtüberblick es gestatten würden. die Rationen wieder zu erhöhen. Voraussetzung hierfür war eine weitere Anspannung aller Kräfte, zu der ich das Landvolk aufrief, und die Gesundung unseres Transportwesens, und ich kann sagen, daß gerade diese letzte Aufgabe gut gelöst worden ist. lich auch anderen schönen Dingen zu geben(besonders stürmischer Beifall). Aber noch eine weitere Sache kommt hinzu. Wenn sie auch klein ist, so wird sie immerhin manchem Haushalt helfen können. Von jetzt ab bekommt jeder deutsche Soldat, der Urlaub hat,— vom einfachen Mann bis zum Feldmarschall—, bei Ueberschreiten der Grenze im Auftrage des Führers ein Paket geschenkt, in dem sich ein Kilo Mehl. ein Kilo Erbsen oder Bohnen, ein Pfund Butter und eine gute Dauerwurst befinden(Jubelnde Beifallskundgebungen). Er bekommt dieses Paket nicht für sich— denn er braucht es nicht—, denn darüber könnt ihr beruhigt sein, meine deutschen Volksgenossen: unsere Kämpfer draußen bekommen voll und satt zu essen (rauschender Beifall), und die Hoffnung, die deutsche Stoß= und Kampfeskraft dadurch zum Erliegen zu bringen, daß durch Hunger der deutsche Soldat, wie einst 1918, ausgemergelt wird, kann unser Gegner sausen lassen(stürmische Zustimmung). Er soll dieses Paket den Seinen zu Hause geben, wenn er auf Urlaub kommt, damit der erste Urlaubstag schon ein freudiger ist.(Beifall.) Leider ist auf einem wichtigen Gebiete, nämlich der Fettversorgung. noch nicht alles völlig ausgebügelt. Sie wissen ja, daß die gesamte deutsche Rapsernte ausgewintert ist und damit ausfällt. Aber auch hier hat in weiser Erkenntnis der deutsche Soldat diejenigen Gebiete Rußlands in die Hand genommen, die den Ausgleich schaften werden(besonderer Beifall), nämlich die fruchtbarsten Gebiete am Kuban und am Don, wo meilenweit, so weit das Auge reicht. Sonnenblumenfelder an Sonnenblumenfelder stehen. Das hat noch das Gute, daß das Sonnenblumenöl noch besser als unser Rapsöl ist(neue Beifallskundgebungen). Ich möchte aber hier noch auf etwas Besonderes aufmerksam machen: Auf einem Gebiet sind wir in diesem Jahre wirklich gesegnet worden, wir haben eine Kartoffelernte, die an Ausmaß alles übertrifft was bisher überhaupt jemals auf deutschem Boden geerntet worden ist.(Brausende Beifallsstürme). Wir haben darüber hinaus eine gute und sehr geschmackvolle Kartoffeln geerntet, weil sie gut trocken hereingekommen ist. Deshalb möchte ich nun alle Volksgenossen auffordern, die Vorteile auch auszunutzen und sich mit Kartoffeln so reichlich zu versehen, wie sie reichlich zugeteilt werden, und dafür zu sorgen, daß die Kartoffel in den eigenen Wohnungen richtig gelagert wird und nicht verfault. in der garrft Und nun möchte ich zu den Zukunftsaussichten noch etwas sagen. Der Gegner sagt da: Ja, das alles ist nur ein Pflaster. die Stimmung ist jetzt besonders mies und schlecht gewesen, und da mußte man dem deutschen Volke, bevor der strenge Winter kommt. ein Pflaster geben.(Heiterkeit.) Da kann ich nur unseren Gegnern sagen: Dieses Pflaster bleibt aber während des ganzen Krieges liegen und wird noch vergrößert werden.(Heiterkeit und stürmischer Beifall.) Ich würde es für ein Verbrechen halten, dem deutschen Volke heute etwas in Aussicht zu stellen, von dem ich nicht sicher weiß, daß ich es einhalten kann(Starker Beifall) und deshalb kann ich sagen: das Schwerste, auch in der Ernährung, ist überwunden. Von heute ab wird es dauernd besser werden; denn die Gebiete mit fruchtbarster Erde besitzen wir. Es ist jetzt nur eine Frage der Organisation,— und alles können sie uns nachsagen, schlechte Organisation aber nicht. Wir werden die besten Männer uns Landvolkes als Landwirtschaftsführer wi vorschicken. Dicht auf der kämpfenden Tri werden sie folgen, das Land fest in die Hand nehmen und dafür sorgen, daß Truppe und Heimat daraus verpflegt werden. Wir werden ferner dafür sorgen, daß in wirklich überzeugendem und meßbarem Ausmaße die Lebensmittel in die Heimat zurückfließen, daß die Heimat auch klar versteht, wie groß die deutschen Siege geworden sind. Und dazu ist eins notwendia: daß dieser Ostraum vor allen Dingen immer weiter und umfangreicher organisiert wird. Die Russen haben ja alles verbrannt. Wir werden alles neu aufbauen: Schlächtereien. Konservenfabriken, Marmeladefabriken, Keksfabriken. Nudelfabriken. Eier Butter, Mehl gibt es dort in einem Ausmaß, wie Sie es sich nicht vorstellen können. Wir werden dafür zu sorgen haben, daß alles richtig erfaßt und an Ort und Stelle richtig verarbeitet wird, und ich hoffe, daß dann im nächsten Jahr eine weitere starke Erhöhung der Lebensmittelration kommt. Vergeßt nicht, daß es die besten Gebiete sind, die wir den Russen fortgenommen haben, das Sumpfgelände ist für uns uninteressant. Da können sie selbst stecken bleiben(Heiterkeit). Wir wollten uns nicht in dieser Richtung ausdehnen, um selber draußen als Kriechtiere zu leben, sondern wir haben uns da schon richtig vorgesehen und vorerst das genommen, was zweckmäßig ist. Neben der vorausschauenden Organisation und der Arbeit des Landvolks erfuhr die Ernährungslage durch die Tapferkeit unserer herrlichen Truppen und das Feldherrngenie unseres Führers (brausender Beifall) nun eine gewaltige Besserung; denn die deutsche Wehrmacht eroberte neue und zwar die fruchtbarsten Geviete, die wir überhaupt in Europa kennen(Beifall). Ich have mir nun die Lage in den besetzten Gebieten ganz besonders scharf angesehen. Ich habe gesehen, wie die Leute in Holland, in Belgien, in Frankreich, in Norwegen und Polen und überall, wo wir sonst saßen. lebten. Dabei habe ich erkannt, daß zwar öffentlich in der Propaganda hier sehr häufig von der schwierigen Ernährungslage gesprochen wurde. aber tatsächlich war es bei weitem nicht so. Aus dieser Erkenntnis entstand bei mir ein selsenfester Entschluß, ein Grundsatz. an dem unverrückbar festgehalten wird: zuerst und vor allem in der Stillung des Hunaers und in der Ernährung kommt das deutsche Volk.(Brausender Beifall.) Ich bin sehr dafür, daß in den von uns in Obhut genommenen und eroberten Gebieten die Bevölkerung nicht Hunger leidet. Wenn aber durch Maßnahmen des Gegners Schwierigkeiten in der Ernährung auftreten, dann sollen es alle wissen: Wenn gehungert wird, in Deutsch= land auf keinen Fall.(Erneuter stürmischer Beifall.) Von jetzt ab steht unerschütterlich fest und daran wird festgehalten werden, daß der deutsche Arbeiter und der, der in Deutschland arbeitet, ernährungsmäßig am besten versorgt wird. Das Heldentum der Bäuerin Wir sind heute in der glücklichen Lage, daß die gesamte deutsche Wehrmacht, gleichgültig an welchen Fronten sie steht, aus den eroberten Gebieten allein verpflegt wird (Beifall), so daß die heimatliche Ernte in vollem Umfe geführt werden ing dem eigenen Volk zukann und ihr noch Zuschüfse aus den eroberten Gebieten in steigendem Maße zufließen. Trotzdem kommt der eigenen Arbeit an der eigenen Scholle, wie ich schon sagte. die größte Bedeutung zu, und wenn ich hier dem Landvolk, dem deutschen Bauer und der Bauersfrau, danke, so möchte ich eigentlich den besonderen Dank der Bau ersfrau aussprechen. Wahrlich, dieser Krieg wird ja nicht nur an der Front geführt, sondern in gleichem Ausmaß auch in der Heimat. Wie auf dem Lande, wird auch in den Fabriken und Rüstungswerkstätten, bei Tage und bei Nacht, in einer, zwei und drei Schichten ununterbrochen gearbeitet, geschweißt, gehämmert und genietet. Neue Kanonen. Flugzeuge, U=Boote kommen an die Front, und das alles ist eine riesenhafte Arbeit. Gleichzeitig aber ist der deutsche Arbeiter genau so wie der deutsche Bauer in der überwältigenden Masse an die Front geeilt und führt draußen den Kampf für seine Heimat. So mußte auch hier Ersatz geschaffen werden, Ersatz durch fremde Arbeiter aus befreundeten Ländern, durch fremde Arbeiter aus neutralen Ländern und durch die Masse der Kriegsgefangenen. Sie müssen mitversorgt und miternährt werden. Es ist eine gewaltige Zahl, und das bedeutet eben, daß trotzdem und unter allen Umständen härter gearbeitet werden muß, um die Erzeugungsschlacht weiter zu steigern. Sonderzuteilung zu Weihnachten Ich möchte Sie nun nicht mit Zahlen langweilen. Inwieweit die Rationen erhöht worden sind, wissen Sie ja. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur noch einige Dinge hier verkünden die ebenfalls dazu beitragen sollen, den Ernährungsfaktor zu steigern. Nachdem ich jetzt die Ernte klarer überblicke, habe ich Staatssekretär Backe gebeten, in Zukunft dafür zu sorgen, daß in den luftgefährdeten Gebieten das Fleisch um weitere 50 Gramm erhöht wird(brausender Beifall). Heute schon wird fleißig daran gearbeitet, am Weihnachtsfest dem deutschen Volk eine ganz besondere Zulage an Fleisch, Mehl und hoffentDie Enge des Raumes unertraglich Aber, mein deutsches Volk, da mögest du eins erkennen: wie notwendig dieser Kampf geworden ist. Es war unerträglich in der furchtbaren Lage, in der wir hausten. das war keine Frage mehr von Krieg und Frieden, von Blockade oder Nichtblockade. Auch im Frieden wäre es für die Dauer unmöglich geworden, das deutsche Volk zu ernähren, und dieser furchtbare Zustand wäre konstant aeblieben. Wir mußten heraus aus der Enge, und das danken wir dem Allmächtigen. dem Führer und den tapferen Soldaten, daß sie die Enge gesprengt haben, und daß nun die Weite des Raumes für das deutsche Volk geöffnet ist(Stürmischer, anhaltender Beifall). „Die Ernährung ist und bleibt nun einmal die Voraussetzung für das Leben eines Volkes: denn ohne Nahrung kann ein Volk nicht leben. und erst auf der Basis der Ernährung kann man alles andere aufbauen. Bedenken Sie vor allen Dingen, daß heute auch für einen gerechten Ausgleich gesorgt worden ist und daß dieser Ausgleich auch in der Richtung der Leistungskraft geschaffen wurde, d. h. der Schwerstarbeiter muß mehr kriegen wie der Schwerarbeiter, der Schwer= und Nachtarbeite mehr wie der andere. Nach diesem Gesichtspunkt ist diesmal gerecht verteilt worden. Es ist so verteilt worden, daß es gar keine Rolle spielt, ob der eine mehr oder weniger Geld hat. es hat jeder das Seine bekommen, und dort, wo sich Auswüchse zeigten, ist eingeschritten worden.„„„ M Kn. Wir müssen aber heute, wo wir dankerfüllten Herzens dem Landvolk gegenübertreten, trotzdem auch wieder erinnern an die gewaltige Leistung unseres Arbeiters. des Rüstungsarbeiters und der anderen Hunderttausende und Millionen von Arbeitern. die ebenfalls mithelfen. die Voraussetzungen zu schaffen, um eine Rüstung zu erstellen, die uns ermöglicht, weitere Siege zu erfechten. Für diese ist nicht nur die Ernährung wichtig. Wenn der Kampf um das letzte geht, brauchen sie neben ihrem Handwerkszeug auch die notwendigen Rohstoffe, die der Rüstung dienen, vor allem sind es zwei Rohstoffe, die genau so grundlegend sind, wie die Ernährung für die gesamte Existenz unseres Volkes.Diese Rohstoffe sind Kohle und Eisen, und beide Rohstoffe besitzen wir selbst in ausreichendem Maße und haben sie in ungeheurem Maße noch dazuerobert(Stürmischer. anhaltender Beifall). Wir haben also nicht nur den Bolschewisten die landwirtschaftlich besten Gebiete abgenommen, sondern gleichzeitig damit auch die rohstoffmäßig besten Gebiete. Die schwere Arbeit des Bergmanns Allein das Vorhandensein dieser Rohstoffe genügt nicht, sie müssen gefördert werden. Sie liegen unter Tage, und es ist eine harte und schwere Arbeit, unter Tage zu arbeiten die Kohle zu brechen und das Eisen zu fördern. Beide sind notwendig.Die Kohle ist die Voraussetzung für beinahe alles, was es überhaupt heute gibt. Sie ist die Voraussetzung, daß ein guter Stahl entsteht, sie ist die Voraussetzung, daß Fliegerbenzin da ist, sie ist die Voraussetzung, daß andere hochwertige Stoffe daraus gewonnen werden, und so muß, ebenso wie in der Landwirtschaft eine gewaltige Erzeugungsschlacht stattgefunden hat und noch weiter stattfinden muß. eine gewaltige Erzeugungsschlacht, eine Förderungsschlacht an Eisen und Kohle durchgeführt werden. Und weil dem Bergarbeiter diese allerschwerste Arbeit obliegt habe ich mich mit dem heutigen Tage entschlossen. als Beauftragter des Vierjahresplanes eine Verordnung herauszugeben, die den Bergarbeiter herausstellt und ihm für seine gewaltige Arbeit besondere Vorteile zusichert(stürmisch anhaltender Beifall). Ich habe das getan in der Erkenntnis, daß an der Spitze der gesamten Kriegswirtschaft nach wie vor der deutsche Berabau und somit der deutsche Beramann steht. Ich habe wiederholt betont daß der deutsche Bergmann mit seinem Lohn an der Spitze aller Berufe marschieren muß; denn jeder andere Beruf atmet mehr oder weniger freie Luft Nur der Bergmann kriecht unten in dem letzten Flöz, er kann dabei nicht stehen. oft nicht einmal knien auf dem Rücken oder Bauch liegend muß er dieses höchst wertvolle Material zu Tage fördern, das muß von allen anderen eingesehen werden. daß die Bergmannsarbeit unter Tage— und um die handelt es sich nur— besonders belohnt werden muß., 1 Jumet 1.58 Und darum bitte ich heute noch einmal das deutsche Volk in seiner Gesamtheit: Denke daran, wie schwer jedes Stück Kohle da unten gebrochen wird, denke daran, wie unendlich tig diese Kohle für die gesamte Rüstung ist. Denke stets daran weil wir von diesem wertvollen Material nicht genügend übrig haben. um es unnötig zu verbrauchen. Ich glaube wenn wir letzten Endes die Kraftquelle suchen. aus der heraus all das unendlich Gewaltige und Große und Herrliche, was in diesen drei Jahren erkämpft, ersiegt wurde, wenn wir diese letzte Kraftquelle suchen, so ist es die Kraftquelle der deutschen Volksgemeinschaft, aus der heraus die Leistung kommt, daß hier ein Volk, Mann und Frau und Kinder, wieder Schulter Schulter steht. Wir stehen zusammen, wie der Führer gesagt hat in einer verschworenen Gemeinschaft. Das gibt denen draußen die ungeheure Kraft, und aus dieser Kraft kommen diese ungeheuren Taten, die wir kennen.(BeiDer Terror der Ich möchte hier nun zu einem Kapitel kommen, das mich als Oberbefehlshaber der Luftwaffe und Reichsluftfahrtminister im besonderen angeht. Es handelt sich um die schweren feindlichen Luftangriffe auf deutsche Städte. Auch hier meine lieben Volksgenossen, muß oft eine sehr große Einschränkung der persönlichen Freiheit erfolgen. Ich bin weit davon entfernt, die Angriffe etwa zu bagatellisieren. Ich weiß, wie schwer sie sind. Ich weiß, was es heißt, wenn hundert oder zweihundert Flugzeuge ihre Bombenlast abladen. Ich weiß, daß hier viele unschuldige Menschen völlig sinnlos sterben müssen. Der Führer hat das damals schon in seiner Reichstagsrede gesagt: Man sollte doch das wenigstens unterlassen, dort, wo keine Kriegsindustrie ist völlig harmlose Menschen anzugreifen. Sie können sich heute nicht darauf hinausreden, daß sie nur aus Versehen vorbeiwerfen, daß sie die Industrie gemeint haben, denn wir haben Originaibefehle in der Hand. Dieser Herr englische Luftgeneral hat seinen Fliegern befohlen nicht die Kriegsindustrie sei das Wichtigste, sondern die Wohnviertel zu zerstören, sei das Entscheidende(Pfuirufe und Empörung). Der Terror auf die deutsche Bevölkerung. der Abwurf auf Kinder und Frauen, das ist für den Herrn das Entscheidende. Das ist so gemeint: sogar einige anständige feindliche Flieger haben dagegen protestiert, zu solchen Schlächtereien eingesetzt zu werden.. Ich weiß also, wie schwer das alles ist, wieviel Leid es über den einzelnen und über ganze Familien bringt. Wenn dieser Narr sich nur einmal überlegen würde, wie furchtbar und sinnlos diese Zerstörung von Kulturgütern ist, wie hoch die deutsche Kultur steht, und daß die deutsche Kultur nicht nur für Deutschland da ist. Sie hat Europa und der Welt so unendlich viel gegeben, daß allein der Respekt davor die Burschen schon abhalten müßte deutsche Kulturstätten zu zerstören (Beifall). Die Abwehr wird verstärkt Sie können sicher sein— und ich wende mich an die Volksgenossen der luftbedrohten Gebiete— daß alles, was nur menschenmöglich ist, an Anstrengung getan wird, um die Lage zu erleichtern und solche Angriffe zu verhindern. Zunächst einmal durch aktive Abwehr: aber hier mag niemand vergessen, daß wir zurzeit am stärksten im Osten zu kämpfen haben und ich nicht die Abwehr in vollem Umfang stellen kann, die einstmals wieder gegeben werden wird. Trotzdem zahlt der Gegner jedesmal sehr schwer dabei drauf. Die Flak werden wir weiter und weiter vergrößern, sie bekommt bessere Instrumente zum Schießen, ihre Erfolge werden sich zusehends steigern. Die Nachtjäger, die heute noch nur in gewissen Gebieten fliegen, werden über das ganze Deutsche Reich ausgedehnt. Und zum Schluß kann ich den Herren nur das eine sagen: auch im Osten wird der Gegner niedergeworfen werden. Und dann gnade Gott. Dann sprechen wir uns in England wieder. (Tosender, minutenlang anhaltender Beifall.) Glauben Sie nur, wie furchtbar das für mich ist. Ich möchte manchmal auf gut deutsch aus der Haut fahren, weil ich nicht den Vergeltungsschlag sofort üben kann. Ich weitz, ich kommandiere heute eine Luftwaffe, die größer und besser als die ihre ist. Aber es ist jetzt entscheidend, dort zu kämpfen, wo der Schwerpunkt liegt. Und sie werden uns durch diese Luftangriffe davon nicht abhalten. Das könnte ihnen passen, wenn wir unsere Luftflotte auf diese Weise zersplittern würden. Es ist schwer für das beutsche Volk. das auszuhalten, aber wer das aushalt, der moge dabei bedenten, daß er mit dazu beiträgt, an jenen Fronten den ungeheuren Schwerpunkt zu schaffen. wo derart hineingeschlagen werden muß, daß der Sieg dort errungen wird. Heute kämpft die deutsche Luftwaffe Tag für Tag und Nacht für Nacht in einem Ausmaß, wie Sie es sich nicht vorstellen können, bei Stalingrad und dort, wo es um die entscheidenden Siege geht. Ist sie dort fertig, dann sehen wir uns bei Philippi wieder!(Brausender Beifall.) de schmiedete. Sie wissen auch, daß diese großen, klaren strategischen Richtlinien, Grundlagen und Befehle vom Führer gegeben worden sind. Trotzdem natürlich wird das bei Gott und anderen der Weltöffentlichkeit gegenüber geleugnet. Zunächst einmal heißt es, die Generale sind gegen den Führer; die Generale halten es nicht für richtig. im Winter noch in Rußland zu bleiben, die Generale sind für den Frieden, die Generale machen dies und jenes. Wie stellt sich der kleine Moritz eigentlich bei uns die Kriegführung vor?(Heiterkeit.) Glaubt er wirklich, daß wir hier so ein Generalsparlament haben, wo also abgestimmt wird, was jeder einzelne für richtig und nicht für richtig hält, und dann schließlich, wie das immer so bei Parlamenten ist, nichts gemacht wird, weil keiner die Verantwortung dafür tragen will? Wie stellen sich die Herren das eigentlich vor? Dazu aber möchte ich dem deutschen Volke einiges sagen, und ich glaube, daß ich hierzu berufen bin, denn erstens bin ich nach dem Führer der rangälteste Offizier der deutschen Wehrmacht und zweitens führe ich selbst einen großen Teil dieser deutschen Wehrmacht, und drittens— und das ist das Entscheidende— darf ich für mich in Anspruch nehmen, daß gerade auf dem Gebiete seiner militärischen Betätigung niemand wie ich den Führer so oft und eingehend bewundern konnte, und so viel mit ihm zusammen war. Ich bin hier also wirklich in der Lage. dem deutschen Volk ein klares Bild zu geben. Da tauchen in diesen Schwindelblättern plötzlich die Namen von Männern im Vordergrund im Hintergrund, im Schatten. Halbschatten und in der Dunkelheit auf. die alle die Schlachten gewonnen. die alle die Arbeit gemacht und die all das dem Führer vorgetragen haben sollen. Der Führer versteht selbstverständlich von der ganzen Geschichte nichts und dort, wo er eingriff. ist es immer schief gegangen. So wird das dargestellt. Es heißt dann, der Führer hat keine Ahnung, so etwas macht der Generalstabschef oder der Genera stab. Hilfe für die Betroffenen Bis dahin aber möchte ich die armen Menschen, die in den Nächten oft so hart bedrängt werden, bitten, auszuhalten, so wunderbar, wie sie das bisher getan haben. Bleibt unbeugsam und laßt euch durch keinen Terror niederdrücken. Ihr haltet damit selbst einen Teil der Front. Was aber das übrige Volk tun kann, muß geschehen. Jeder einzelne muß Anteil nehmen an diesen armen Menschen. Denn was denen heute passiert, kann dem anderen morgen geschehen. Ich selbst werde dafür sorgen, daß unentwegt immer weiter größere Lager angelegt werden, aus denen sofort für die Luftbetroffenen gesorgt wird. Ich habe in allen Ländern, die mir zugänglich sind, Vorräte in ungeheurem Ausmaße aufgekauft. In diesem Falle habe ich wirklich nicht auf das Geld gesehen, sondern entscheidend war nur, diese Vorräte hereinzubringen, damit, wenn heute einer alles verliert, er morgen wenigstens sofort das notwendigste wiederbekommt.(Lebhafter Beifall.) Der Fatster fahher die Dazu ist folgendes zu sagen: Nach dem ganz hältnis. nationalsozialistisch fest gefügt, treu, eren Prinzip der nationalsozialistischen Wolt, gehorsam und tapfer hinter ihrem obersten Die zwene Frem schirut nicht Meine lieben Volksgenossen! Betrachten wir einmal die Lage, wie sie ist. Wie will denn nun eigentlich der Gegner seine fortgesetzt geäußerte Ansicht, er werde diesen Krieg gewinnen, wahrmachen? Ein Blick hinter die Kulissen lehrt hier viel, und es ist selbstverständlich, daß uns, den Führenden, hier mehr Dinge bekannt sind, als wir veröffentlichen können. Das zeigen uns aufgefangene Funkmeldungen, Berichte, Befehle usw. Wer hinter die Kulissen sehen kann, der weiß, daß sie verdammt wenig Chancen haben mit ihrer zweiten Front. Die erste Geburt war ja eine Fehlgeburt(Heiterkeit). Wir wollen abwarten und uns in neun Monaten wiedersprechen (Heiterkeit). Eins wissen sie genau, dort, wo der deutsche Soldat steht, da kriegen sie ihn nicht weg. Worin gipfeln denn überhaupt noch die Chancen, die sie sehen? Zunächst, sagen sie, da haut sich ja unser eigener Bundesgenosse herum. Der muß zunächst aushalten, uns trifft das vorläufig nicht. Liebevoll, wie sie untereinander sind, stört sie das weiter nicht. Sie versichern ihn dauernd ihrer persönlichen Hochachtung im einzelnen wie im allgemeinen und sehen dabei zu, wie er umgebracht wird. Darüber hinaus haben sie irgendwelche Hoffnungen auf astronomische Zahlen der amerikanischen Rüstung. Nun bin ich der letzte, der die amerikanische Rüstung unterschätzt. Die Amerikaner haben auf gewissen Gebieten technisch und auch in der Herausbringung zweifellos etwas geleistet. Aber auch in Amerika braucht mei Rohstoffe und ebenso braucht man auch Arbeiter. Man kann nicht gleichzeitig ein Heer von mehreren Millionen aufstellen und auf der anderen Seite die Arbeiterzahl verdreifachen. Das geht auch in Amerika nicht. Aber die Herren sind ja sehr schwer belehrbar: sie setzen also die Hoffnung auf den inneren deutschen Lerfall. Das ist heute noch, obgleich amerikanische und auch enalische Zeitungen zu warnen beginnen, daß man sich hier nicht täuschen solle, ihre letzte Hoffnung. Sie hoffen auf den Hunger durch die Blockade, so wie 1918, obgleich sie nun allmählich wissen müßten, daß es mit der Blockade jetzt umgekehrt liegt. Blockiert wird— wie ich vorhin schon ausführte— zunächst bei ihnen, und wir wollen abwarten wie sich das weiter entwickelt. Wir haben mehr U=Boote, und sie haben immer weniger Schiffe. Und je weniger Schiffe sie haben, desto weniger kriegen sie herein. Und ich bin überzeugt, es wird in England schlechten in dem aleichen Maße, wie es hier besser wird. Aber entscheidend ist eines, daß es bei uns besser wird. General Zwiespalt zieht nicht Das zweite, womit sie diesen inneren Zwiespalt erzwingen wollen, ist die Zerstö rung des Vertrauens zur Führung. Das ist eigentlich ein bißchen traurig, wenn man sieht, daß sie so arm in der Aufstellung neuer Methoden sind, denn das haben sie uns doch schon einmal vorexerziert. Nun muß ich schon bitten, daß sie uns nicht für dümmer halten, wie sie selber aussehen, und daß sie nicht glauben, daß wir auf denselben Schwindel noch einmal reinfallen werden. Mit den idiotischen Methoden von heute jedenfalls auf keinen Fall!(Lebhafter Beifall.) Wie das so gemacht wird, das wissen wir ja nun schon. Zum Teil hat Dr. Goebbels das neulich auch ausgeführt. Ich möchte trotzdem noch ein paar Worte dazu sagen. Da sind die sogenannten idiotischen Gerüchte, die von jüdischen Redaktionsstuben in England. USA und sonstwo in der Welt verbreitet werden. Diese Behauptungen nun, die sie da aufstellen, befassen sich mit der ganzen Führung, vor allem mit dem Führer selbst. Dann bin auch ich sehr günstig an der Reihe(Heiterkeit.) Daß ich allmählich in diesen drei Kriegsjahren„der reichste Mann der Welt" geworden bin, das wissen Sie ja. Mir gehören zunächst einmal klaren Prinzis der nationatsoziltistischen Weltunschauung gibt es bei uns überall immer nur einen Führer. Er allein trägt die Verantwortung gegenüber seinem Vorgesetzten. An seiner Seite stehen diejenigen die ihm nun helfen, seine Richtlinien seine Gedankengänge in die Befehlsform umzugießen, und dafur zu sorgen haben, daß sie herauskommen und an die Truppen verteilt werden. Und so trägt auch hier kein Mann im Halbschatten, sondern nur der Mann im grellen Licht der Führer, vor seinem ganzen Volke die Verantwortung für Sieg oder Niederlage der deutschen Wehrmacht und er scheut sich auch nicht, sie zu tragen.(Stürmischer und jubelnder Beifall.) Wir haben gottlob eine große Reihe ganz hervorragender Generale und Führer. Und solche, die nicht ausreichen für ihre Aufgabe oder nicht hart und stark genug waren, sind anderen Aufgaben zugeführt oder abgelöst worden. Und weil wir auch hier voll auf dem Leistungsprinzip stehen, so hat ja der Führer neulich hier an dieser Stelle ausgeführt daß nicht mehr irgendwie Rang, Stand, Vorbildung, Geburt oder Alter entscheiden, sondern einzig und allein die Eignung in der Härte und in der Zielsicherheit der Führung. Gleicher Gehorsam— gleiche TreueNun zu den„erschossenen Generalen“: Es hat schon neulich Gauleiter Goebbels gesagt, es verständlich.(Heiterkeit.) Als vorsichtiger Mann ist überhaupt, keiner erschossen worden. Aber habe ich aber nun mein Vermögen nicht etwa über eines möchte ich auch keinen Zweifel lasauf eine Bank gegeben oder zusammengehal=sen: Es ist keiner erschossen worden. nicht etten, sondern ich habe es, wie das der vorsich= wa, weil man einen General nicht erschießt, tige Mann der Demokrat und Plutokrat, sondern auch das hat sich zum Weltkrieg macht, auf eine Reihe von Banken verteilt. Und grundsätzlich geändert: gleiche Disziplin für weil ich ja keineswegs an die Siegesaussichten alle vom Reichsmarschall bis zum letzten Reeines von mir mitgeführten Volkes glaube. kruten, gleicher Gehorsam und gleiche habe ich selbstverständlich den größten Teil ins[Treue dem Führer Ausland auf verschiedene Banken gegeben. Ich gleiche Auszeichnung und auch gleiche Strafen! ässazet, auf verschiedene Banker, gege.„ F, Wenn heute ein Btann feige ut und seine Trupsämtliche Fabriken, Gruben, Stahlwerke und Walzwerke, die die sogenannten Reichswerke Hermann Göring besitzen. Die sind„narur#### mein Privateigentum“, falls Sie das noch nicht gewußt haben. Darüber hinaus gehören mir sämtliche Luftfahrtfabriken, ganz egal. was sie machen. Darüber hinaus habe ich selbstverständlich noch sämtliche Gesellschaften gekauft. die im Ausland durch die Eroberung der Gebiete zu kaufen waren, unter der Hand, selbstware setzt den Herren nur dankbar. wenn ne, Wenn heule ein Mann seige in und seine Trupmir a) die Banken nennen würden und b) samir a), die Danken nennen wurden gen würden, welche Beträge ich bei ihnen habe, denn ich bin ganz gern reich. Nun sind es auch bei mir fast drei Jahre, hex, daß ich dos ledte Serhstverständlich hatte auch allen Kriegsschauplätzen derartig verdroschen sich sohr viel zu tun. Ich bin selbstverstandlich haben. Sie sollen sich einmal ansehen, welches iu veor vrer ud tun. Ich Frache worzegud. einmalige Verkältuig, ber uns zwuschen den Orerstens ein vaarmal umgehrachtgtro infach fizieren und ihren Beännern herrscht. pe verläßt wird er erschossen, wenn ein General seine Truppe verläßt, wird auch er erschossen. Im übrigen sollten sich unsere Geaner einmal darüber klar werden, warum wir sie auf icn sehr viel das Wiederauferstehen ist ja nicr so einfach. Dann hat mich sehr die Unzahl der Duelle in Anspruch genommen, die ich ausgefochten habe. An diesen Duellen war das einzige Anständige, daß mich der Gegner meistens Sieger sein ließ. Ich habe also diverse Feldmarschälle, Minister, Gauleiter usw. erschossen. Hier kämpfen wir alle gegeneinander, werfen uns alle um usw. Ich muß schon sagen, unsere Organisation, unsere Wehrmacht, unser Volk muß schon ungeheuer sein, wenn es bei einer„derartigen Führung“ dazu noch einige ringt, das ist wirklich erstaunlich.(Diese Ausführungen des Reichsmarschalls wurden von den Zuhörern mit schallender Heiterkeit auf nommen.) Ueber die Leistung der deutschen Wehrmacht brauche ich kein Wort zu verlieren. Vor wenigen Tagen hat das der Führer selbst getan in einer Art und Weise, wie das kein zweiter darstellen könnte. Ueber die Auslegung unserer Siege durch den Feind und die gewissen„Ermutigungen“ hat der Führer Ihnen gegenüber auch schon Ausführungen gemacht, so daß Sie auch hier Bescheid wissen, daß wir bei allen Siegen fortgesetzt verlieren. Nun möchte ich aber einmal so die Führung bei unseren Gegnern betrachten. Da ist zunächst das alte Schlachtroß Churchill. Der frißt keinen Hafer, sondern der säuft Whisky. Das wissen wir, und wir wissen daraus auch, wie er seine strategischen Pläne durchführt. Das haben wir Die deutsche Wehrmacht steht aus einem Guß. Offizier wie Mann im innigsten VerKriegshern.(Stürmischer Beifall.) Das Feldherrngenie Adolf Hitlers Ich habe, wie gesagt, den Führer oft erlebt, in glücklichen, siegreichen, und auch in schweren, sorgenvollen Stunden. und es war für mich etwas Wunderbares, um zum Beispiel etwas herauszugreifen, den Ablauf des siegreichen Feldzuges in Frankreich bei ihm zu erleben. Ich bin dabei gewesen, wie der Führer diesen Feldzug in der Reichskanzlei seinen Heerführern und Generalen auseinandergesetzt hat, wie er die Richtlinien gab. wie er genau sagte wie jedes Korps wie jede Armee vorzugehen hätte, wo der Durchbruch stattzufinden hat, wo die Panzerdivision den Keil zu bilden hat usw All das hat er damals aus seinem Gedankengut und seinem Genie heraus klargeleat. und nun durfte man als Soldat selbst erleben, wie hier ein Feldzug mit einer unvorstellbaren Programmäßigkeit ablief. Was auch eintrat, all das wurde vom Führer vorher in der Reichskanzlei vorausgesaat und dargelegt und ist Punkt für Punkt programmmäßig eingetroffen. So ist es auch bei allen anderen siegreichen Feldzügen gewesen. Und darum möchte ich eins dem deutschen Volk gegenüber sagen: Wenn diese Feldzüge eine Signatur und ein Gepräge tragen, dann tragen sie allein die Sianatur und das Gepräge des Feldherrngenies Adolf Hitlers.(Lebhafter Beifall.) Er hat überhaupt erst wieder eine neue und klare Strategie geschaffen. Und dann kam der Winter 1941/42 und fiel plötzlich mit grimmiger Kälte unsere Truppen an. Mancher versagte und war nicht stark genug, durchzuhalten und mußte nach Hause geschickt werden. Aber manche wieder alaubten, daß das Halten in diesem eisigen Winter in den sturmgepeitschten Steppen nicht möglich sei. Da war es wieder der Führer, der in unbeirrbarem Glauben an die Tavferkeit seiner Soldaten und seiner Offiziere dort draußen alle solchen schwachen Gedanken zurückwies und von einer Härte, aber auch Klarheit wurde, die fast übermenschlich war. Wenn heute die deutschen Truppen viele tausend Kilometer tief in Rußland stehen, wenn deutsche Truppen im Frühjahr wieder die Kraft hatten, eine der siegreichsten Offensiven durchzuführen, so hat das damals ein Mann gehalten. Und das war der Führer allein.(Minutenlanger Beifall.) Ansere Lesung herpi Auch jetzt wird wieder ein Winter kommen, und ein russischer. Auch dieser Winter wird nicht so leicht sein, und wird Schweres mit sich bringen. Aber diesmal sind wir vorbereitet. diesmal sind wir gefeit, diesmal wissen wir, wie so ein russischer Winter aussiebt. Und dieses Jahr werden wir ihn leichter durchstehen. Entscheidend ist, das zu halten, was entscheidend ist, und es kommt darauf an. dort stark zu sein, wo der Schwerpunkt liegt. Maa der Gegner an der ganzen Front angreifen, das kann uns nur recht sein. Entscheidend ist, daß er im Schwerpunkt geschlagen wird. und daß wir den Schwerpunkt bestimmen und nicht der Russe. Und das ist immer der Fall gewesen. Wir alle, wir Führer, wir nehmen unsere Aufgabe blutig ernst, die Aufgabe, das deutsche Volk zu befreien, seine Existenz zu sichern und seine künftigen Generationen einer alückhaften Zeit entgegenzuführen.(Beifall.) Es ist für alle eine ungeheure Anspannung und braucht eine gewaltige Nervenkraft bei Taa und Nacht Und noch eines möchte ich dem deutschen strategischen Pläne duxchführt, Das habeg wir Und noch eines möchte ich dem deutschen sa gesehen uno ioren Erfolg desgleichen, gann Volke sagen und in Iyre Herzen einvrennen: kommt seit vorgestern der Herr Ches=Com=[Was würde denn das Los des deutschen 't führt jetzt Volkes sein, wenn wir diesen Kampf nicht gewinnen würden: Glauben Sie etwa, asle Nachrichten dort drüben werden nur zum Spaß herübergeschickt oder da drüben erörtert? Sie hal mander Roosevelt. Herr Roosevelt fuhrt lept seine Wehrmacht selbst, er wird nur noch beraten, doch„führt“ er sie selbst. Feindliche Phantastereien So„edler“ Führerschaft steht nun unser Führer gegenüber, unser Führer, der Orhaben ja gelesen, was man mit unseren Kindern vorhätte, was mit unseren Männern gemacht würde. Unsere Frauen würden dann eine Beute der wollüstigen haßerfüllten Juden werganisator der deutschen Wehrmacht während Beute, der wollistigen zu mutzt wosen; wird des Friedens und während des Krieges und der den. Peufsegs####ren hann bist du Seldherr unserer Wehrmacht iw Kampf um die!de: schtez. Der Jude steht mit seinem nie iegenden Haß hinter diesem VernichtungsFelohert unserer Wehrmachl im Rumpf um die Freiheit. Und hier werden nun auch die tollsten Behauptungen aufgestellt. Man weiß da drüben ganz genau, daß es nur das Genie und die Kraft des Führers ist, durch die die Wehrmacht diese gewaltigen Leistungen vollbringen konnte. Man weiß es drüben genau, daß es der Führer war der unermüdlich in den Friedensjahren die Wehrmacht aufgebaut hat, der sich die Konstruktionszeichnung jedes Geschützes, jedes Tanks, jedes Schiffes vorlegen ließ, der Abänderungen getroffen hat. der aus der großen Erfahrung seines persönlichen Kampfes heraus hier die Wehrmacht ver gedanken, und wenn das deutsche Volk diesen Krieg verliert, dann wird sein nächster Regent Jude. Unüberwindlich sind wir nur, solange wir ein fester, glattgeschliffener, granitener Block einer solchen Volksgemeinschaft sind(Beifall). Keine Spaltung, kein Mißtrauen darf aufkommen, auch keine idiotischen Gerüchte dürfen nachgeplappert werden, denn auch der macht sich schuldig, selbst wenn er es auch nur— wie so oft— aus Dummheit tut. Die Tapferkeit unserer Wehrmacht ist undiskutabel. Das ist ein Faktor, an dem nicht zu rütteln ist. Das Vertrauen der Gefolgschaft in den Führer ist das gleiche. Die Genialität und die geniale Führung unseres Führers kennen wir. Auch das ist ein absoluter Siegesgarant, und deshalb werden wir, was auch kommen mag, selbst das Schwerste überwinden, weil wir eines in uns tragen und tragen müssen: Siegeszuversicht bis zum äußersten. Wir haben das Recht dazu, wir sind verpflichtet, Optimisten zu sein. Das verdienen unsere Soldaten dort draußen. Sie haben so herrliche Taten vollbracht, daß wir nur die versicht im Herzen tragen können. Es wäre ein erbärmlicher Feigling und Hundsfott, wer jetzt nicht an Deutschland glaubt, wo seine eigenen Väter, Söhne oder Brüder draußen einen Sieg nach dem anderen an ihre Fahnen reißen. Und darum gilt auch unser unauslöschlicher Dank ihnen, aber er gilt vor allen Dingen auch dem Führer, der all das erst geschaffen hat. Er schmiedete ja die Volksgemeinschaft, dann schmiedete er das deutsche Schwert und jetzt führt er dieses Schwert.(Lebhafter Beifall.) Wir aber, deutsches Volk, haben nur eine alle Pflicht und Aufgabe: bedingungslose und freudigste Gefolgschaft des Führers zu sein. Er muß wissen, wo ein Deutscher steor, da steht die Treue! Und so wollen wir kämpfen für unser Kriegsziel. Und unser Kriegsziel heißt: Die Freiheit unseres Volkes, die Größe unseres Reiches und die Sicherheit Mit einem Wort: Deurschland!(Stürmischer Jubel und minutenlanger Beifall.) In wenigen Zeilen 40 spanische Flieger haben Sevilla unter Führung des spanischen Fliegermajors Suare## verlassen, um in das Freiwilligen=Fliegerkorp# an der Ostfront einzutreten. König Boris empfing am Sonntaanachmittag Reichsarbeitsführer Hierl. Zwölf Personen wurden bei einem Eisenbahnzusammenstoß 300 km von Bombay altötet und 35 verletzt. 5 Adolf Hiller:„Der deutsche Arbeiter wird nicht über dem Umwege schwächlicher Verbrüderungsszenen in den Rahmen der deutschen Volksgemeinschaft gehoben, sondern durch bewußtes Heben seiner sozialen und kulturellen Lage solange, bis die schwerwiegendsten Unterschiede als überbrückt gelten dürfen.“ 6. 10. 1905 Geograph von Richthofen gest. Schwerte, 6. Oktober 1942. Heizen im Herbst Gas, Strom und Kohlen sparen! Das ist eine dreifache Kriegsparole, deren Sinn uns allen wohl allmählich klar geworden sein dürfte. Trotzdem werden sich viele fragen, wann sie mit dem Heizen der Wohnung beginnen sollen, denn man kann das nicht nach einem militärischen Dienstplan tun. Es soll ja auch private Dienststellen bei uns in Schwerte gegeben haben, wo man die Ansicht vertrat: am 1. Oktober beginnt der Winter, also wird ab 1. Oktober geheizt. Die Folge war: das ganze Personal litt bald darauf an schweren Erkältungen. In der Tat sind die meisten Menschen an ihren Herbsterkältungen selbst schuld, weil sie zu früh— heizen, d. h. eine Temperatur in den Wohnräumen um sich schaffen, die mit der Außentemperatur nicht im geringsten in Einklang zu bringen ist. Die Folge: Schnupfen, Husten, Halsentzündung. Andere wieder, zu bequem, ihren Kohlenofen anzuheizen, sitzen oder stehen im kalten Zimmer bis ultimo, um auf alle Fälle ihre Kohlenvorräte zu schonen, bis sie vor Kälte anfangen zu zittern. Die Folgen sind dieselben wie oben. Wie immer liegt in der goldenen Mitte der richtige Weg. Man soll nur soviel heizen, wie gerade notwendig ist, nicht zu früh und auch nicht zu spät. Der Körper muß sich allmählich auf die veranderte Temperatur umstellen können. Solange die Temperatur für normale Beschäftigung noch erträglich ist, soll man mit dem Heizen etwas warten. Bei sitzender Arbeitsweise ist eine nicht zu spät begonnene mäßige Heizung angebracht. Man muß sich auf die Kunst der„goldenen Mitte“ verstehen. Die meisten Herbsterkältungen aber rühren vom viel zu frühen oder allzu späten Heizen her. PH. Tägeschrentt :: D a s F e s t d e r s i l b e r n e n M y r t e. A m h e u t i g e n 6. Oktober begeht das Ehepaar Polizeileutnant Theodor Stracke und seine Ehefrau, Wilhelmine geb. Ritter, das Fest der Silberhochzeit. Dem Silberbrautpaar werden aus der Bürgerschaft die herzlichsten Glückwünsche zu dem Feste der silbernen Myrte entgegengebracht. Auch wir schließen uns den Gratulanten an und wünschen dem Silberpaare, daß es noch viele Jahre in gleicher Frische und Rüstigkeit zusammenleben und auch das Fest der goldenen Myrte begehen möge. - RSDAP Ortsgruppe Schwerte=West. Die für Mittwoch, den 30. September, angesetzte öffentliche Kundgebung findet nunmehr am Donnerstag, 8. Oktober, abends 8 Uhr, im Roland=Theater statt. -. Deutsches Rotes Kreuz, Bereitschaft w. Iserlohn=Land 1. Am 6. Oktober um 19½ Uhr im DRKHeim Besprechung der Zug= und Gruppenführerinnen. -. Am Sonntag kommt wieder der Blockwalter der RSV zu uns. Er legt uns die Spendenliste für den 2. Opfersonntag vor Wir zeichnen diesmal einen höheren Betrag ein. Der Führer der Motorgruppe Westfalen, NSnK=Obergruppenführer Paul Nieder Westermann, beging am 3. Oktober den 50. Geburtstag. Er ist ein alter Mitstreiter des Führers im Gau Westfalen=Süd. Am 1. April 1933 wurde er zum Führer der Oberstaffel Westfalen=Süd und Führer der Standarte M 70 ernannt und am 1. März 1935 zum Führer der Motorgruppe Westfalen. RSKKObergruppenführer Nieder Westermann ist Mitglied des Reichstages und des Volksgerichtshofes. -. Wenn in diesen Tagen die Mitglieder der Frauenschaft zu uns ins Haus kommen, um unsere Spende für die 4. Büchersammlung der RSDAP abzuholen, dann wollen wir ihnen das Beste geben, was wir gerade haben. Es kann uns gar nicht in den Sinn kommen, unseren tapferen Soldaten ein Buch zukommen zu lassen, das uns nicht gefällt und das wir nun los sein wollen. Nein, wir geben die Bücher, die uns am meisten bedeuten; denn für unsere Feldgrauen ist das Beste gerade gut genug. . 8. Deutsche Reichslotterie. Die Ziehung der 1. Klasse beginnt, wie schon berichtet, am 16. Oktober. Es wird empfohlen, etwa noch nicht eingelöste Lose sofort bei dem zuständigen Lotterie=Einnehmer abzuholen oder ihm jedenfalls mitzuteilen, daß dieselben weitergespielt werden, wenn auch deren Bezahlung später, jedoch vor Beginn der Ziehung erfolgt. Gewinne der 5. Klasse sind gegen Rückgabe des Gewinnloses ebenfalls dort abzuholen. - Deutsche Sparwoche 1942. Der Deutsche Spartag wird in diesem Jahre als Deutsche Sparwoche durchgeführt, und zwar in der Zeit vom 26. bis 31. Oktober 1942. Der Reichserziehungsminister hat die Unterrichtsverwaltungen aufgefordert, auch in diesem Jahre in den Schulen auf die Bedeutung der Veranstaltung hinweisen zu lassen. Mit Zustimmung des Ministers werden bestimmte Kreditunternehmen in den Schulen für das Sparen werben. . Achtet auf das Abbrennen der Kartoffelfeuer! Alljährlich sah man in den früheren Jahren zur Zeit der Kartoffelernte auf den Feldern am meisten in den Abendstunden die Kartoffelfeuer auflodern. Doch schon im vergangenen Herbst waren die Kartoffelfeuer zu einer Seltenheit geworden, da der Bauer das Kartoffelkraut heute als Dünge= oder auch Streumittel verwendet. Trotzdem wird man aber noch hier und dort ein Feuer abbrennen, insbesondere in den Kleingärten. Die Gartenbesitzer sollen nun darauf hingewiesen werden, daß das Verbrennen von Kartoffel= und Unkraut so vorzeitig vorzunehmen ist, daß die Brände vor Eintritt der Dunkelheit gelöscht sind. Glühende Aschenhaufen auf den Feldern, die durch einen Windstoß leicht wieder zu einem Feuer entfacht werden können, geben feindlichen Fliegern leicht ein Ziel für den Abwurf ihrer Bomben. Besonders gefahrvoll ist also das Glimmenlassen der Feuer in der Nähe von Wohnungen. Sorge also jeder für das zeitige Abbrennen der Feuer. Vor allen Dingen sorge man aber dafür, daß abgebrannte Feuer rechtzeitig ausgelöscht werden. * Neuregelung des Vatterieverkaufs. Durch eine gemeinsame Anweisung der Leiter der Wirtschaftsgruppen Groß= und Außenhandel, Gemeinschaftseinkauf, Einzelhandel und Ambulantes Gewerbe ist, wie auch im vorigen Winter, für die Mitgliedsfirmen In der Ausgabestelle für Bezugscheine sind am Mittwoch die Volksgenossen mit den Buchstaben 9—9 an der Reihe. Die Verschwerene=Gememschuft Ihre Macht und ihre Forderung an dich— Nach der Führerrede Nachdem wir alle voll Glück, Stolz und Ergriffenheit die große Rede des Führers in uns ausgenommen haben, nachdem wir ihren Inhalt nochmals gelesen und in Ruhe überdacht haben und nach der begeisterungserfüllten Stunde nationaler Feier und Verpflichtung wieder arbeitend im Alltag der Pflichterfüllung stehen, wollen wir uns jetzt mit Abstand von dem großen Ereignis und losgelöst von der Stimmung rauschenden Jubels im Bewußtsein unserer hohen persönlichen Verantwortung vor Augen führen, was unsere Herzen unverlierbar bergen sollen. Man kann die Begeisterungsausbrüche, die aus dem Sportpalast drangen, nur dann richtig werten, wenn man sich klar macht, daß diese Kundgebung nicht am ersten Kriegstage, sondern am Ende des 37. Kriegsmonats statt. Die Volksgenossen, die um den Führer versammelt waren, haben in diesen 37 Monaten alle ihren Anteil an den Lasten des Krieges getragen. Die schaffenden Männer und Frauen haben unermüdlich gewerkt und gearbeitet, Opfer getragen und immer mehr Aufgaben auf sich genommen. Die Marschälle der Wehrmacht haben an den Brennpunkten des Kampfes die schwersten Entscheidungen verantwortet, sie haben nach den Befehlen des Führers ihre kühnen Pläne und Entschlüsse gefaßt, deren Durchführung sie immer wieder zur bestimmten Stunde vertrauensvoll in die Hände ihrer Offiziere und Soldaten legen konnten. Wenn sie hier von den Massen jubelnd empfangen wurden, dann offenbarte sich in dieser Begrüßung das unwandelbare Vertrauen des letzten Volksgenossen auf den Erfolg und das Verantwortungsbewußtsein unserer militärischen Führung, von deren Entschlüssen neben den militärischen Entscheidungen auch das Schicksal so vieler braver Soldaten abhängt. Es sind die Soldaten Adolf Hitlers, die in Hunderten von Schlachten und Gefechten den Sieg im treuen Einsatz ihres Lebens an ihre Fahnen geheftet haben, denen der Ruf der Unbesiegbarkeit vorausgeht und deren Namen in der Geschichte einst alles andere überstrahlen wird. Die Glücklichsten unter ihnen saßen während der Rede zu Füßen ihres Führers, mancher mit der zweiten oder dritten Verwundung, dieser Wirtschaftsgruppen der Vertrieb von Trockenbatterien für Beleuchtungszwecke für die Zeit vom 1. September 1942 bis zum 28. Februar 1943 geregelt worden. Danach dürfen Trockenbatterien nur an solche Einzelhandelsbetriebe geliefert werden, die mit Haus=, Elektro=, Rundfunkgeräten und Fahrrädern 555 27000 Kindergärten ertttasten die Zatseitenden Müttter KUCH DRFUR DEIN BEITRRG ZUN „ARIEGS-WHW 2.OPFERSUNNTAG AM1I.OKTOBER handeln, und an Warenhäuser und Kleinpreisgeschäfte, sofern diese bisher Trockenbatterien vertrieben haben. In Gemeinden unter 5000 Einwohnern dürfen Trockenbatterien auch an andere Einzelhandelsbetriebe geliefert und von diesen an den Verbraucher abgegeben werden. An Verbraucher dürfen Trokkenbatterien nur gegen Vorweisung der Hülse und Ablieferung der alten Batterie verkauft werden. - Unser aktueller Bilderdienst im Aushangkasten an der Haselackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen: Deutsche Sicherungsstreitkräfte während eines Nachtgefechts im Kanal; Der Führer spricht zu 12000 Offizieren und Offiziersanwärtern; Stabschef Lutze beim Infanterieregiment„Feldherrnhalle“; Im zähen Häuserkampf in Stalingrad. Überraschungen in der 1. Klasse Der erste Oktobersonntag nahm im Fußball einen vielversprechenden Anfang. In der 1. Klasse gab es sowohl in der Staffel Sauerland als auch in der Siegerländer Staffel eine Reihe von Überraschungen. Der DSC Hagen mußte sich von dem Tabellenletzten Grüne knapp schlagen lassen. Grüne lag sogar bis 4:1 in Führung. Die Hagener rafften sich erst in der letzten Viertelstunde auf und kamen dem Ergebnis der Platzbesitzer zwar bis auf ein Tor näher, mußten aber die wichtigen Punkte in Grüne lassen. Hagen 72 scheint sich von der hohen Niederlage des vergangenen Sonntags durch Hagen 10 gut erholt zu haben, trotzten doch die Eckeseyer Schwelm 06 einen Punkt ab. Die Blau=Weißen führten bis kurz vor Schluß, mußten sich dann aber den Ausgleich noch gefallen lassen. Sa SoA-Fr zichelig Zuerst in etwas kaltem Wasser auflösen und dann dem hei. Spülwasser beigeben. Dann die vorher gut ausgedrückte Wäsche in dem heißen Spülwasser ziehen lassen. 10 Min. bis ¼ Stunde genügt vollauf, und nachher gründlich kalt spölen, bis das Wasser klar bleibt. DALET 4 aber alle in glühendem Stolz auf ihren Obersten Befehlshaber, den größten Feldherrn aller Zeiten. Um den Führer waren die Männer der Partei und des Staatesoversammelt, die in höchsten Amtern mit unermeßlicher Verantwortung beladen sind. Sie garantieren dem Führer die Ordnung in der Heimat, die höchste Leistung in der Arbeit, unbestechliche Gerechtigkeit und die politische Aufklärung und Unterrichtung über die Notwendigkeit dieses Krieges bis ins letzte Dorf. Sie sind aus dem Volk gekommen und gehören zu ihm, das bewies am deutlichsten die Herzlichkeit und Wärme der gegenseitigen Begrüßung an dieser alten Kampfstätte der Partei. Ob Reichsleiter, Minister oder Kumpel, sie sind eins und kennen ihre gemeinsame Aufgabe im Kampf um die Freiheit Großdeutschlands. Sie alle sind in diesen 37 Kriegsmonaten nicht jünger geworden. Wenn auf dem einen die Schwere einer unendlich gesteigerten Verantwortung lastete, dann beanspruchte die Härte der Arbeit vom anderen immer wieder die letzten Kräfte. Jeder von ihnen aber— ob in der Uniform des Reichsleiters oder in der blauen Bluse des Arbeiters— gab sein Bestes für Adolf Hitler. In der Treue zum Führer sind sie in den schwersten Stunden des Krieges tausendmal erprobt und bewährt. So bot die Kundgebung im Sportpalast ein wahres Bild der in Leid und Freud eng verbundenen Volksgemeinschaft, die sich nun in der Kampfzeit der Nation als Kampfgemeinschaft aufs höchste bewährt. Das ist ein anderes Deutschland wie das von 1918. Diesmal blickt nicht das Volk mit Mißtrauen auf die politische Führung und die Führung voll unsicherer Angst auf die Stimmung der Massen. Jeder steht in Achtung vor dem anderen an seinem Platz und kämpft oder arbeitet für den Sieg. Am eindringlichsten aber offenbart sich die Kraft dieser Kampfgemeinschaft bei ihrer Begegnung mit dem Führer. Nach 37 Monaten blutigen Kampfes und harter Entbehrungen klang aus den Beifallsstürmen dieser Menge immer wieder der unbändige Wille zum Endsieg durch. Das bedeutet für uns alle mehr als alle nüchternen Überlegungen, die uns die Gewißheit des Sieges geben. Großdeutschland wird siegen, weil Die KS6 Schwerte trat in Herdecke nicht an, so daß die Leute vom Bleichstein billig zu Punkten kamen. Lüdenscheid 08 verlor überraschend auf eigenem Platze gegen den sich im Kommen befindlichen Tus Milspe. In der Untergruppe Arnsberg erschien Tus Neheim zum ersten Male wieder auf dem Plan und konnte in Menden gegen den Spitzenführer 09 ein Unentschieden landen. Warum trat KSG Schwerte nicht an? Mit höchstem Befremden müssen wir feststellen, daß Schwerte gegen Herdecke nicht angetreten ist. Das ist das zweite Mal, daß unsere Fußballer in dieser Periode versagt haben. Sie sind nun glücklich die Letzten in der Tabelle der 1. Klasse. Was sie bis jetzt verloren, ist wohl kaum aufzuholen. Wenn diese Spielgemeinschaft so versagt, ist es wohl am besten, sie überhaupt aus der Tabelle zurückzuziehen. Herdecke 63 4 S 1 0 8:4 7:1 Hagen 10 8 S 0 0 15:4 6•0 Lüdenscheid 08 3 2 0 1 8:8 4:2 Tus Milspe 3 2 0 1 6:7 4:2 DSC Hagen 4 2 0 2 12:9 4•4 Schwelm 06 4 1 1 2 9:7 3:5 Hagen 72 3 0 2 1 2:10 2:4 Sportgem. Grüne 4 1 0 S 10:16 2:6 KSG Schwerte 4•0 0 4 1:6 0:8 Germania Boelerheide zurückgezogen. Jeder Deutsche verbraucht täglich an " Zeitungen, Büchern, Briefen, Umschlägen,: Fahrscheinen, Verpackungsmaterial usw. " rund roo Gramm Neupapier. Wenn; ; jeder Altpapier sammelt, können jährlich im Reiche.—y Mill. Raums meter Holz des deutschen Waldes er# halten bleiben. Schweden—Dänemark 2:1(1:0) Vierzehn Tage nach dem Länderkampf gegen Deutschland in Berlin trat die schwedische Fußball=Nationalmannschaft im vollbesetzten Stockholmer Rasunda=Stadion gegen Dänemark an. Nach ihrem Erfolg über Deutschland kamen die in guter körperlicher Form befindlichen Schweden mit 2:1(1:0) zu einem weiteren Erfolg. Nach getaner Arbeit Wenn man fleißig gewesen ist und den ganzen Baum abgeerntet hat, kann man sich schon mal in Ruhe eine Birne leisten. Scherl-Bilderdienst=Autoflex Führer und Volk nach so langem Kampf die von der Partei gesicherte und täglich gestärkte einzige verschworene Gemeinschaft bilden, deren Kraft mit der Härte der Ereignisse nur gewachsen ist. Es ist nun selbstverständlich, daß solche Höhepunkte des völkischen Erlebens im Kriege nur selten sein können. Sein Alltag zeigt ein nüchternes Gesicht, draußen im Kampf und daheim in der Arbeit. Aber alle Widerwärtigkeiten des täglichen Kampfes verblassen, wenn wir uns stets die großen Gesichtspunkte vor Augen halten, die der Führer in seiner Rede der ganzen Nation aufzeigte, wenn jeder einzelne stets die Forderungen im Herzen trägt, die der Führer an die von ihm geschaffene und von ihm geführte Gemeinschaft zur Erringung von Sieg und Zukunft stellt. Das muß für jeden einzelnen Volksgenossen die Nutzanwendung aus diesem gewaltigen Erlebnis sein. Allein kann der einzelne gar nichts, zusammen können wir Deutsche alles! Das Glück, dieser Gemeinschaft anzugehören, umschließt zugleich die ewige Verpflichtung, ihr mit aller Kraft zu dienen, sie jederzeit persönlich im Denken und Handeln zu repräsentieren. Jeder von uns muß zur Kraftentfaltung der Nation sein Außerstes beitragen, in Treue, Pflichterfüllung und Opferkraft. Es geht nicht, daß auch nur einer sich auf den anderen verläßt, die Hände in den Schoß legt, weder am Kampf noch an der Arbeit teilnimmt und für sich so weiterleben möchte wie im Frieden. Frage auch nicht, Volksgenosse, wann der Krieg zu Ende ist! Die Zeit, die du für eine so müßige Unterhaltung aufwendest, ist verloren. Der Krieg hört nicht eines Tages von selbst auf, wie ein Regenschauer oder Gewitter, sondern er ist genau an dem Die Roman=Fortsetzung muß heute wegen des Berichtes der Göring=Rede zurückbleiben. Tage beendet, an dem unsere Feinde auf Grund unseres höchsten Einsatzes die weiße Fahne hochziehen. Je besser wir kämpfen und je mehr wir arbeiten, um so eher kommt der Sieg. Nur eine wahre Kampfgemeinschaft, in der sich jeder auf jeden verlassen kann, wird eines Tages als Sieger aus diesem weltumspannenden Kampf hervorgehen. Frage dich an jedem Abend, Volksgenosse, was du am vergangenen Arbeitstage für den Sieg getan hast. Frage dich, ob du mit der Anwendung deiner Zeit vor der Volksgemeinschaft bestehen könntest, ob du mit ruhigem Gewissen vor dem forschenden Blick des kleinsten Infanteristen im Schützenloch vor Stalingrad bestehen könntest. Frage dich aber vor allem, was der Führer zu deiner Arbeit sagen würde. Er steht, kämpft und arbeitet für dich wie für uns alle. Steh du auch für ihn! Täglich, stündlich und jederzeit. Treue kann immer nur gegenseitig sein, so wie der Führer uns nicht verläßt, werden wir ihn nicht verlassen. Dann wird der Tag kommen, an dem unserer Kampfgemeinschaft der gemeinsam erstrittene Sieg als Lohn zufällt, dessen-Gewißheit aus der Rede des Führers zu uns sprach. Aus der RSF/DFW Schwerte=Ost. Dienstag, 15 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag im Kreinberg. Schere und Stopfnadel mitbringen. Mittwoch um 20 Uhr: Heimabend der Jugendgruppe im Kreinberg. Sonderzuteilung von einer Flasche Sützmost an Kinder von. 3 bis 14 Jahren Für Kinder von 3 bis 14 Jahren(nicht Selbstversorger) wird gegen Abtrennung der Abschnitte F 4 der Reichsfettkarten 41 für Kinder von 3 bis 6 bzw. 6 bis 14 Jahren, die mit dem Aufdruck„E. A. Iserlohn= Land" oder„E. A. Iserlohn=Stadt“ versehen sind(nicht Selbstversorger), eine Flasche Süßmost ausgegeben. Die Ausgabe geschieht nach Maßgabe der Belieferung der Kleinverteiler. Mit der Verteilung sind die gleichen Geschäfte beauftragt, wie bei der letzten Süßmostverteilung. Iserlohn, den 30. Sept. 1942. Der Landrat— Ernährungsamt. 2—4=Zimmerwohnung von ruhigem Mieter gesucht. Schriftl. Angebote unter 2915 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. 3- Zimmerwohnung sofort oder später, gesucht. Schriftl. Angebote unter 2949 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute nacht um 1 Uhr meine innigstgeliebte, herzensgute Tochter, meine liebe Schwägerin, unsere liebe Tante Fräulein Elisabeth Fischer nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, vorbereitet durch einen echt christlichen Lebenswandel, im Alter von 38½ Jahren zu sich in den Himmel zu nehmen. In tiefer Trauer: Ww. Anna Fischer Ww. Emma Fischer und Kinder Schwerte, den 4. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 7. Oktober, vom ev. Krankenhaus aus statt. Das Seelenamt ist am Donnerstagmorgen um 8 Uhr in der hiesigen Pfarrkirche. Einkochkessel und kleines Zweirad für Kinder bis zu 7 Jahren gegen Fahrradbereifung zu tauschen gesucht. Wo, sagt die Geschäftostelle der Schw. Zig. 2951 ist das Charaktervolle Spezialbier der Andreas-Brauerei und wird seit Jahrzehnten wegen seiner anerkannten Güte und seines vollmundigen Geschmacks von allen immer bevorzugt getrunken. Andreas Westfälische Grossbrauerei 8. Deutsche Reichslotterie Fe hecsste=Hei zur Erneuerung der Lose für die 1. Klasse der 8. Deutschen Reichslotterie. Schreibwarenhandlung Haus Zinner 4