Die„Schmeser Zaitung“ erscheint wöchentlich zuchamal. Bezugsprete wöchentlich 45 Rpf.(einschl. Trägeriohn). Postbezug monastich 2.- RM.(einschl. 282 Rpf. Zeitungsgebühr und 0.44 Rpf. Postverpackungsgebühr) zuzüglich 35 Apf. Bestellgeld, Einseipummer 10 Rpf. Druck und Verlag: Hans Linner vormale Carl Braus, Schwerte, Geschähestelle: GroßMarktstr. 3—4 Ruf: 2720. Postscheckkonto; Dortmund 2832. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt= Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Anseigenpretest die sschagerpaltene Millimsterzalle 145 mm breit) 6 Apf. Textanzeigen: Millimeter 20 Rpf. Für farnmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Orwrähr. Bei unvorhergeschenen Betriabastörungen durch hühene Oewalt übernehman wir kainerlet Gewähr für pämbsichen Bruchetnen der Phitung, auch kann hein Anspeusch auf Schadanernats oder LAnchlieferung Nr. 230 Donnerstag, 1. Oktober 1942 74. Jahrgang Der Zahrer kuft dum viriche=Wssu uuf Feierliche Eröffnungskundgebung im Berliner Sportpalast- Reichsminister Dr. Goebbels erstattet den Nechenschuftsveriant üder dus grödie Seziawdert aller Zenen In harten Kämpfen vorwärts Erfolgreiche Angriffe im Nordwest=Kaukasus und südlich des Terek— Neue Abschnitte in Stalingrad gestürmt DNB. Aus dem Führerhauptauartier, 30. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Nordwestteil des Kaukasus und südlich des Terek drangen deutsche und verbündete Truppen in barten Angriffskämpfen weiter vor. In Stalingrad wurden neue Abschnitte des nördlichen Stadtgebietes gestürmt. Bei vergeblichen Entlastungsangriffen verlor der Feind 34 Panzer. An der Donfront wiesen deutsche und italienische Truppen mehrere Uebersetzversuche der Sowiets ab. Ungarische Truppen waren eine feindliche Kräftegruppe im Gegenangriff zurück. Im Nordabschnitt führten eigene Angriffsunternehmungen trotz zähen keindlichen Widerstandes zu Erfolgen. Starke Verbände der deutschen Luftwaffe und kroatische Kampfflieger fügten hierbei den Sowiets hohe Verluste zu Archangelsk wurde in der vergangenen Nacht erneut bombardiert. Ausgebreitete Brände ließen die gute Wirkung dieses Angriffs erkennen. In der Zeit vom 15. bis 28. September wurden 816 Sowjetflugzeuge in Luftkämpfen. 131 durch Flakartillerie der Luftwaffe und 22 durch Verbände des Heeres abgeschossen, vier erbeutet, 17 weitere am Boden zerstört, so daß die Gesamtverluste 990 Flugzeuge betrugen. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 77 eigene Flugzeuge verloren. In der letzten Nacht flogen britische Bomber in geringer Zahl in das Gebiet der Ostsee ein. Zwei Flugzeuge wurden abgeschossen. Deutsche Kampfflugzeuge führten bei Tage Tiefangriffe gegen militärische Ziele an verschiedenen Orten Süd= und Sübostenalands—5 Erfolg durch. Nachtangriff auf Archangelsk Große Schäden durch schwerste Bomben DNB Berlin, 30. Sept. In der Nacht zum Mittwoch war das Stadt= und Hafengebiet von Archangelsk erneut schweren Angriffen deutscher Kampfflugzeuge ausgesetzt. Nach einer Mitteilung des Oberkommandos der Wehrmacht warfen die Kampfflieger Bomben schwersten Kalibers auf die Hafenanlagen und den Bahnhof der Stadt. Der über eine Stunde dauernde Luftangriff verursachte in dem Bahnhofsgelände sowie im Stadtgebiet und in großen Materiallagern am Hafen ausgedehnte Brände, die noch aus weiter Entfernung beobachtet werden konnten. Zur gleichen Zeit bekämpften die Kampfflugzeuge einen Flugplatz in der Nähe von Archangelik, wo Bombenvolltreffer ebenfalls große Brände verursachten. Nördlich von Murmansk wurde in der vergangenen Nacht ein wichtiger bolschewistischer Flugplatz mit guter Wirkung bombardiert. Alle eingesetzten Kampfflugzeuge kehrten zu ihren Einsatzhäfen zurück. Sieben Briten abgeschossen Rom, 30. Sept. Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: An der ägyptischen Front kein Ereignis von Bedeutung. In Luftkämpfen schossen deutsche Jäger sechs feindliche Flugzeuge ab. Ein weiteres wurde von der Bodenabwehr von Tobruk vernichtet. Ein feindlicher Luftangriff auf Port Emgedocle bei Agrigent(Sizilien) und benachbarte Ortschaften hatte 16 Tote und 13 Verwundetet unter der Bevölkerung und die Beschädigung einiger Wohnhäuser zur Folge. Britische Flugzeuge warfen Bomben auf La Canea und auf die Suda=Bucht(Kreta) ab. Schäden wurden nicht gemeldet. DNB. Berlin, 30. Sept. In einer machtvollen Großkundgebung der RSDAP wurde am Mittwoch im Berliner Sportvalast das zehnte Winterhilfswerk des deutschen Volkes, das Kriegswinterhilfswerk 1942/43, durch den Führer eröffnet, der in einer großen und mitreißenden Rede das deutsche Volk zu erneutem Einsatz für das größte Sozialwerk, das die Geschichte kennt, aufrief. Reichsminister Dr. Goebbels, der vorher den Rechenschaftsbericht über das letzte Kriegswinterhilfswerk erstattete. konnte auf eine abermalige gewaltige Steigerung dieser sozialen Gemeinschaftsleistung hinweisen. Mit diesem einzigartigen Bekenntnis zur Gemeinschaft hat das deutsche Volk nicht nur seine unerschütterliche Sieges zuversicht bewiesen, sondern auch dargetan, daß Großdeutschland heute einiger und stärker denn je ist. Die durch Presse und Rundfunk verbreitete Ankündigung, daß der Führer, der bei der denkwürdigen Reichstagssitzung vom 26. April d. J. zum letzten Male zum deutschen Volk gesprochen hatte, auch in diesem Jahre das Kriegswinterhilfswerk eröffnen werde, fand in der Reichshauptstadt ein Echo freudiaster Erwartung. Schon Stunden vor Beginn der Großkundgebung begann der Zustrom der Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen! Ich möchte, so begann er. mit einem kurzen Rückblick auf den Winter des Jahres 1932/33 beginnen, weil er uns in vielem eine besondere Lehre erteilen kann für die harten Monate des deutschen Schicksalskampfes, die wir gegenwärtig durchleben. Die nationalsozialistische Bewegung trat in den Oktober= und Novembertagen 1932 in die entscheidende Phase ihres Kampfes um die Macht. Ihre Geaner hatten alle Mittel versucht, sie in ihrem Siegeszug aufzuhalten, aber keines hatte Erfola gehabt. Noch einmal wurde die Bewegung nach dem großartigen Wahlsieg vom 31. Juli 1932 Anfang November dieses Jahres an die Wahlurne gerufen und erlitt dabei einen Verlust von über zwei Millionen Stimmen. Trotzdem aber war nicht daran zu zweifeln, daß sie auch weiterhin der entscheidende Machtfaktor des innerpolitischen Lebens war. Damals unternahmen die Geaner der nationalsozialistischen Bewegung einen letzten verzweifelten Versuch, die Bewegung von innen zu zersetzen und ihre Gefolaschaft durch die Ausstreuung lächerlichster und absurdster Gerüchte zu entzweien. Diese zweifelhaften volitischen Existenzen, die damals im Reich in der Endphase des Kampfes um die Macht gegen uns standen, stehen heute wieder aegen den nationalsozialistischen Staat, um vom Ausland her zu versuchen, ihm in der entscheidenden Phase des Kampfes um die deutsche Freiheit doch noch im letzten Augenblick den Sieg zu entreißen. Auch heute wieder wie damals wollen sie durch Ausstreuung dummer und alberner Gerüchte Unruhe in die deutsche Volksgemeinschaft hineintragen und den Glauben unseres Volkes an den Endsieg schwächen und zersetzen. Aus alledem aber kann man unschwer entnebmen, daß unsere Feinde auch heute genau wissen, mit was sie es zu tun haben. Das nationalsozialistische Deutschland hat den ihma aufgezwungenen Schicksalskampf mit allen ihm zur Verfügung stehenden Kräften aufgenommen. Unsere Wehrmacht hat in den vergangenen drei Kriegsjahren eines harten, zähen und erbitterten Ringens um unser; nationales Schicksal Siea um Sieg an ihre Fahnen geheftet. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die fortlaufende Kette unserer geschichtlichen Erfolge am Ende auch zum großen Endsieg führen wird. Nichts ist dümmer als die englische Behauptung, wir siegten uns damit zu Tode. Sie widerlegt sich selbst. Noch niemals in der Geschichte ist Massen zum Sportpalast, säumten ungezählte Tausende die Straßen von der Reichskanzlei bis zur Kundgebungsstätte. Der Sportpalast in Erwartung Der Sportpalast selbst bot das von den großen Kundgebungen gewohnte und immer wieder mitreißende Bild. Ueber dem Hoheitsadler in der Mitte des Podiums kündigt ein Spruchband in mächtigen Lettern an: Kriegswinterhilfswerk 1942/43 des deutschen Volkes. Der Musikzug des Gaues Berlin=Brandenburg kürzte die Wartezeit mit flotten Marschweisen. Kurz vor Beginn der Kundgebung spielte der Musikzug das alte Berliner Kampflied, und, geleitet von dem Beauftragten für das Winterhilfswerk. Oberbefehlsleiter Hilgenfeldt, erscheint der Gauleiter von Berlin, Reichsminister Dr. Goebbels, und neben ihm der Oberbefehlshaber des deutschen Afrikakorps. Generalfeldmarschall Rommel, von den Zehntausenden mit einem tosenden Jubelsturm empfangen. Als der Generalfeldmarschall auf dem Podium allen sichtbar wird, bereiten ihm die Teilnehmer eine stürmische und begeisterte Kundgebung. Dann eröffnet der stellvertretende Gauleiter die Großkundgebung und erteilt Reichsminister Dr. Goebbels das Wort. aus fortdauernden Siegen eine Niederlage und ebensowenig aus fortdauernden Niederlagen ein Sieg geworden. Unsere Feinde haben bisher nur Niederlagen und„glänzende Rückzüge" zu verzeichnen. Die deutsche Wehrmacht jedoch hat noch aus jedem Feldzug einen großen Sieg gemacht. Sie beherrscht heute mit den verbündeten Armeen praktisch den aanzen europäischen Kontinent. Das Potential unserer Rüstungen hat einen Umfang angenommen, von dem sich unsere Feinde, nach ihren Propagandathesen zu urteilen, nur eine schwache Vorstellung machen können. Militärisch unerschütterlich Am Beginn des vierten Kriegsjahres steht das Deutsche Reich mit seinen Verbündeten sowohl rohstoff= wie ernährungsmäßig und sowohl politisch wie militärisch völlig intakt und unerschütterlich da. Die größten Schwierigkeiten unserer Kriegführung haben wir überwunden. Wir können mit den stolzesten Hoffnungen der kommenden Entwicklung entgegenschauen. Ich will nicht bestreiten, daß die drei vergangenen Jahre uns vor sehr harte Belastungsproben gestellt haben. Ein Volk, das wie das deutsche um sein Leben kämpft, muß auch bereit sein, seine nationale Existenz in die Waagschale der Entscheidungen hineinzuwerfen. Das haben wir getan, und wir können heute mit tiefer Befriedigung feststellen, daß der große Einsatz sich auch immer gelohnt hat. Der Kampf. der uns aufgezwungen wurde, geht um unser Leben, das wissen wir. Der Krieg, der im Verlaufe dieser drei Jahre eine nie geahnte Ausweitung erfahren hat, ist zu einem zweiten Weltkrieg geworden. Dementsprechend muß aber auch der weitere Einsatz der Kräfte sein, die wir im gesamten nationalen Leben mobilisieren können. Je härter und rücksichtsloser wir uns kämpfend und arbeitend für den Krieg einsetzen, um so früher werden wir den Sieg erringen können. Unsere Kriegsziele sind der Welt bekannt. Wir kämpfen für unsere Freiheit und für unser Selbstbestimmungsrecht in einem ausgeweiteten Lebensraum, der es uns gestattet, die elementarsten Fragen unseres nationalen Schicksals auf sozialem, wirtschaftlichem. materiellem und kulturellem Gebiet zu lösen. Die Geengtheit unserer national= und raumpolitischen Lage vor dem Kriege trug den Keim zu einer schweren Explosion in sich. Der Führer hat alles versucht, eine solche Explosion zu vermeiden. Unsere Gegner haben es nicht gewollt. Sozialer Fortschritt als Quelle des Hasses Als der Führer am 30. Januar 1933 die Macht im Reich übernahm, wußten wir alle, daß er fest entschlossen war, im Gegensatz zu den uns umgebenden kapitalistisch=demokratischen Staaten in Deutschland einen sozialen Volksstaat erster Ordnung zu errichten. Unsere sozialen Leistungen vom Jahre 1933 bis zum Jahre 1939 waren gewissermaßen nur ein Vorspiel dessen, was wir eigentlich vorhatten. Sie sollten aber zeigen, in welchem Umfange wir bereit und entschlossen waren, einen sozialen Volksstaat reinster Prägung aufzubauen und mit jenem Geist zu erfüllen, auf dem die Festigkeit der Völker und Systeme beruht. Die uns seit Versailles verbliebenen Möglichkeiten des politischen, wirtschaftlichen. und sozialen Auslebens waren außerordentlich gering. Sie erlaubten uns infolge des Mangels an wichtigsten wirtschaftlichen Hilfsmitteln und Rohstoffen nur die Verwirklichung eines Bruchteiles der sozialen Aufbaupläne, die wir uns gestellt hatten. Aber das auch schon genügte, um unsere blutokratischen Feinde auf den Plan zu rufen. Sie saben im nationalsozialistischen Deutschland eine unmittelbare und akute Gefahr für die plutokratische Welt, die nunmehr den Entschluß faßte. in uns das junge Eurova zum Kampt zu stellen. Die plutokratische zugrunde Wohin man aber heute schaut, überall ist die plutokratische Welt auf der absteigenden Linie begriffen. Sie hat im bisherigen Verlauf dieses Krieges keine ihrer großen Bewährungsprobe bestanden. Zwar lebt sie noch aus ihrer Substanz heraus. Aber wenn sie heute noch gewisse Reserven einzusetzen hat. um dem Ansturm der jungen euroväischen Völker standzuhalten, so darf man andererseits noch nicht übersehen, daß diese auch begrenzt sind und eines Tages zu Ende geben werden. Die Plutokratie hat den Krieg gewählt. Aber in seinem Verlauf ist aus Spott und Hohn und Haß und Neid nur eine schlechte Kopie der nationalsozialistischen Gedankenwelt geworden. Die plutokratischen Wortführer sind nicht mehr in der Lage, uns und dem europäischen Kontinent ein auch nur halbwegs begreifbares und einleuchtendes Programm vor Augen zu halten. Sie können mit unserem Erdteil überhaupt nur noch reden, wenn sie sich dabei unserer Ideen und Vorstellungen bedienen. Unübertroffener Opfergeist Das Ergebnis der ersten diesjährigen Sammlung höher als im Vorjahr Wir haben es nicht nötig, auf ihre Phrasen unsererseits mit Phrasen zu antworten. Wie sind in der glücklichen Lage, ihren leeren Reden Tatsachen gegenüberstellen zu können. Wenn wir heute vor der ganzen deutschen Nation Rechenschaft abstatten über das dritte Kriegswinterhilfswerk 1941/42, so ist das eine stolze Bilanz, die alle plutokratischen Redensarten mit einem Schlage widerlegt. Das Winterhilfswerk 1941/42, von dem unsere Gegner bei seinem Beginn behaupteten, daß es ein totaler Mißerfolg werden würde, hat nicht nur die darauf gesetzten Erwartungen erfüllt, sondern ein Ergebnis zu verzeichnen, wie es überraschender und erfreulicher gar nicht vorstellbar ist. Noch vernehmen wir in unseren Ohren das Klappern der Sammelbüchsen unzähliger deutscher Sammler bei der letzten Winterhilfswerksammlung, und aus den Fünf= und Zehnpfennigstücken, die jeder spendete, erwuchs schon wieder bei der ersten Sammlung des eben jetzt laufenden Kriegswinterhilfswerks eine Summe, die das Ergebnis der gleichen Sammlung des Vorjahres weitinden Schatten stellt. Immer noch ist der Beginn eines neuen Abschnittes des Winterhilfswerkes Anlaß gewesen. dem deutschen Volke als dem Spender und Träger dieser sozialen Großtat eine Uebersicht Beurschiund Einiger denn se Die große Fülle unserer Erfolge verbürgt den Endsieg über die Ergebnisse des abgelaufenen Winterhilfswerkes und über ihre Verwendung zu geben. Wenn wir heute in dem großen Hauptbuch des Kriegswinterhilfswerkes blättern in das unser Volk seine sozialen Leistungen eingetragen hat, so erfüllt uns jede dieser Ziffern mit freudiger Dankbarkeit. Das gilt gleichermaßen für den, der spendete, wie für den, der aus diesem gewaltigen Hilfswerk beschenkt wurde. Diese Zahlen sind ein einzigartiges soziales Abstimmungsergebnis unsenes Volkes, das barin seinen festen Willen zur Gemeinschaft zum Ausdruck bringt. So wie der heutsche Soldut an allen Fronten eine Whalanx der Schwerter gebildet hat, so schuf sich das deutsche Vulk in der Hrimat eine Phalang der helfenden Hände. Schlägt man die erste Seite des umfangneichen Hauptbuches unseres Sozialismus auf, das die Zahlen des britten Kriegswinterhilfswerks enthält, so übertvifft die Gesamtsumme, die hier eingetranen ist, bereits die kühnsten Erwartungen. Im dritten Kuiegswinter sind vom deutschen Volke 208 Millionen gespendot wonden. Damit ist dus vorhergehende zweite Kniegswintorhilfswerk mit seinen 916 Millionen RM wiederum weit übertroffenwworden, und zwar um 32 Prozent. Ich will in diesem Zusammenhang nur einige Einzelziffern nennen, die auf den Blättern des dritten Kriegsminterhilfswerkes verzeichnet stehen: Die Opfer an Lohn und Gehalt betrugen 236 Millionen RM. Das waren 57 Millionen mehr als im vergangenen Jahre. Die Spenden von Firmen und Organisationen beliefen sich auf 270 Millionen. Die Opfersonntage brachten mit 237 Millionen fast die Hälfte mehr als im Winter 1940/41 Das Erarunis der Reessichs stwaißiemssaammluungen stieg um 37 Prozent auf insgesamt 188 Millionen. Der Tag der Wehrmachtt erbrachte gleich wie der Tag der Polizei 57 Millionen. fünfte Milliorde als tiesamtaufkommen des Winterhilfswerkes überschritten Diese Summe von insnesamt 302 Millionen übertrifft den Ertrag der beiden erfolgreichsten Sammlungen des ersten Weltkrieges. und zwar der Ludendorff=Spende 1918 und der Nationalen Stiftung für die Hinterbliebenen des Weltkrieaes, die acht Jahre, vun 1911 bis 1922, liof, um ein beträchtliches. Den Rekord schlugen die Gauusstrrattzemsiammlungtem, deren Ergebnis sich von 22 auf 39 Millionen erhöhte und damit fast verdoppelte. In jeder dieser Ziffern spiegelt sich die soziale Tat= und Kampfnemeinschaft des deutschen Volkes auf das beglückendste wider. Wenn man jedoch in dem großen Hauutbuch unseres Sozialismus einmal die Zalllen seit Kriegsbeginn oder sonar seit der Machtühernahme zusammenzählt, so wird an ihnen jedom Deutschen die überragende Bedeutung dieses in der ganzen Welt einziartigen größten Hilfswerkes aller Leiten zum Bewusttsein kammen. Allein das Aufkammen hilfswerke botmug 2805 Millinnen Die gesamte Ouforleisten. erreichte damit 4979 Millinnen. Darin waren das Hilfsmerk des Dautschen Auten Kreuzes mit 861 Millinurn und die V=Mitglieder mit Beiträgen von imsnesamt 400 Millionen. nehen hen ne ciri#an des Winterhilfsmenkes hurteilint. Das nosamte Aufiummen unseror Wintarhilfswerke seit 1933 hat in diesom Jahre die fünfte Milliarhe weit überschritten und beträgt. 5296 Millinnen. Eus Wuller Vestaeins=Emachttte die Hälfte der britischen Streitkräfte verloren“. DRB. Stockholm, 30. Sept. Churchill er klärte am Mittwoch im Unterhaus. bei dem Angriff auf Dieppe seien sehr schwere erluste entstanden, die sich auf fast die Hälfte der gessamten Streitkräfte beliefen. Er lehnte es jedoch ab. genaue Zahlen anzugeben, weil die Deutschen nicht wüßten, wieviele nach Enaland zurückgekommen seien. Churchill saate ferner, daß die in Dieppe gelandeten Panzer aufgehalten worden seien durch die vollkommen unerwarteete Stärke der Sperren an den Straßenenden. Das reichlich späte Geständnis des alten Kriegsverbrechers Churchill ist für einen so hartaesottenen Lügner seines Schlaaes sicherlich eine erstaunliche Leistung, umso mehr, als er bei seinem großmäulig in die Welt posaunten Dieppe=Unternehmen bislang von großartigen Erfolgen faselte. Die Welt weiß längst aus dem damaligen OKW=Bericht, daß Churchills Landungsversuch bei Dieppe durch die wachsame und starke deutsche Abwehr zu einer vollständigen britischen Katastrophe wurde. Der Welt wird, wenn Churchill jetzt kleinlaut die schweren Verluste seines mißnlückten Unternehmens eingesteht und dumit die eingesteckte Schlavpe zuniktt, nur einmal mohr zur Gewißheit, daß sie sich auf die Wahrheit der deutschen OKW=Berichte unbedingt verlassen kann, während auf das Lügengefasel eines Churchil) über arfolate„Rückzugssieae" usw. ielion nicht zu geben ist. Der Sicherung der Verkehrswege und Erhaltung der Tonnage notwendig DNB Genf. 30. Sept. Der militärische Mitarbeiter der Londoner„Times“ nimmt in einem stark beachteten Artikel Stellung zu den Problemen der„Alliierten“ auf dem Gebiet der Strategie: Deutschland ist, so schreibt er, von seinen inneren Verkehrswegen abhängig, während die Alliierten den gesamten Krieg über die äußeren Verbindungslinien zu führen haben. Damit solle es auch der Weltöffentlichkeit klar sein, daß die Frage der Versorgung mit Schiffsraum und die Sicherung und Erhaltuma der Tonnage und der Seeverkahrswege allein für die Alliierten ent scheidemd bleiben muß. 200 Seemeilen von Port Darwin Zur Besetzung von Inseln in der Alfurensee DMW Tokiv, 30. Sept. Durch Frontberichte werden jetzt nachträglich Einzelheiten über die Besetzung verschiedener Inseln in der Alfureniseee bekannt, wodurch vor einigen Wochen die japanischen Stützpunkte bis auf 200 Seemeilen an Port Darwin herangeschoben wurden, die nunmehr ganz Nordaustralien stärkstens bedrohen. Am Morgen des 30. August unternahmen japanische Marinestreitkräfte von einer ungenannten Basis aus Angriffe auf folgende sechs Inseln: Saulaikkki und Lawat der Tenimbergruppe, Teva der Babbergruppe, Toa Ru und Langul der Keigruppe. sowie Do bo der Aroegruppe. Auf einigen Inseln hatte der Feind bereits hastige Vorbereitungen zur Errichtung von Flugplätzen und Unterseehoothäfen getroffen. Die Besetzung erfolgte meist völlig überraschend in den frühen Morgenstunden, und der Feind leistete nur geringen Widerstand. Die japanischen Befreier wurden von den Eingeborenen herzlich begrüßt. Die ganze Alfurensee steht jetzt unter japanischer Kontrolle. 2039 glm großes Gebiet südlich des Ilmensees gesäubert Dar Schluß des Rechenschaftsberichtes Dr. Goebbels und die Führer=Rede lagen bei. Redaktionsschluß noch nicht vor. Pünktliche Entrichtung der UmsatzsteuerVorauszahlungen DNB Borlin, 30. Sept. Die nächste Umsatzsteuervorauszahlung und die nächste Lohnsteuer=Abführung sind in den ersten zehn Tagen des Oktober fällig Es wird erwartet, daß die Unternehmer diesen Vorpflichtunnen pünktlich nachkommen. Die Unternehmer müssen auf der Rückseite des Zahlkarten= oder Ueberweisungs=Abschnittes angeben: ihre Steuernummer das Stichwort„Umsatzsteuervorauszahlung“ oder„Lohnsteuer“ und den Zeitraum. auf den sich die Umsatzsteuer=Vorauszahlung bezieht, ader für den die Luhnsteuer einbehalten worden ist. Ein im Wüstennebiet angesetzter deutscher Aufklärer sichtete über der Oase Kufra ein in der Nähe britischer Zeltlager gelandetes zweimotoriges Flunzeug vom Muster„Blenheim“. wer beursche Aufklärer drehte auf die„Blenheim“ zu und schoß sie mit wenigen Treffarn in Brand. Tantang, ein strategisch wichtiger Punkt im Westen der Provinz Schantung, sieben Kilometer subonlich von Faan Hsien, an der Grenze der Provinz Hopei wurde bei einer Säuberungsaktion, die am 27 September im alten Tal des Gelben Flusses begann, von den fapanischen Truppen besetzt. Im Verlauf der Säuberungsaktionen wurden 1346 Chinesen getötet und 1700 gefangen genommen. Der kubanische Gesundheitsminister hat, einer Meldung aus Havanna zufolge, die Schließung sümtlicher Volksschulen angeordnet, da die Epidemie der Kinverlähmung erschrerkenden Umfang geigengpa..(em ipe und Presse un#### angesichro der hohen Sterblichkeit Anter den Kindern stark beunruhigt. DNB Berlin, 30. Sept. Der Kampf gegen versprengte bollischewistische Bamdenn, die hinter der Front ihr Unwesen treiben und die Zivilbevölkerung in den entlegenen Dörfern bedrohen. nimmt mit Unterstützung der Landesbemohner seinen planmäßigen Fartgang. Meist handelt es sich um kleinere Gruppen versprenater bolschewistischer Soldaten die sich in den weiten Wäldern und Sümpfen versteckt halten und unter Führung von Kommissaren eumzelllne Fahhr zieug.kiolloon mem ücberr flallllen, sich mit Waffen und Munition versehen und dann ihre bewaffneten Raubzüge gegen die Bauern und Versorgungsdepots durchführen. Im Raum südlich des Iil memssee es wurde dieser Tane die Säuberung eines 2000 Quadratkilometer gcoßen Gebietes, in dem sich eine stärkere Gruppe von über 1000 Banditen verborgen hielt erfolgreich abgeschlossen. Die Banden hatten ihre Schlunfwinkel in dem undurchdringlichen Wald= und Sumpfgelände, das nur den Landeseinwohnern beknnnt ist zu umfangreichen befestigten Stützpunkten ausgebaut. Einheiten des Heeres und der Luftwaffe Ordnungs= und Sicherungstruppen sowie Hilfsverhände aus Landeseinwohnern schlossen die Banditen ein und veermnichttettenn sie in mehrmöchinen erbitterton Kämpfen. Die Bolschewisten verloren hierbei 905 Tote, 244 Gefangene 10 Gesthütze. 90 Granatwerfer und Maschinengewehre sowie 37 Panzerbüchsen und zahlreiches anderes Kriegsmaterial. Ein weites Gebiet wurde damit von bolschewistischen Banden gesäubert. Ueberfälle kommunistischer Banden in Bosnien DRB Berlin, 30. Sept. Die immer ernster werdende Lage der Bolschewisten an der Ostfront veranlaßte ihre kommunistischen Gesinnungsgenossen im bosnischen Raum zu neuen öntlichen Ueberfällen und Sabotageversuchen, die an der Wachsamkeit der deutschen Sicherungskräfte sccheiterrttein. So plünderten auch in der vergangenen Woche kommunistische Banden einzelne Gehöfte, überfielen abgelegene Dörfer und verschleppten die Einwohner. Wo die Banden auf Widerstand stießen, flüchteten sie in die Wälder. Sie wurden in ihren Schlupfwinkeln aufgestöbert und vernichtet. Oertliche Ueberfälle auf Eisenbahn= strecken und Brücken wurden rechtzeitig erkannt und verhindert. Einige Anstifter dieser Sabotageakte, denen Verbindung mit dem britischen Geheimdienst nachgewiesen wurde, konnten festgenommen werden. Die einzelnen Säuberungsaktionen schreiten in den verschiedenen Gebieten planmäßig fort. t 13 Mn Einflugversuch völlig zerschlagen Von K#.##berichter Hans Weiß DRB. PK.) Es ist nicht das erste Mal in der Geschickte des erfolgreichen Luftkrieges gegen Enaland, daß unsere wachsame Küstenverteidinung hervorragende Erfolge erzielte.. Wohl aber dürfte es einer der seltensten Fälle sein, daß eine ganze Staffel der Enaländer in nur zwölf Minuten zu Boden mußte! Sie flogon mit 12 Flugzeugen, zogen in brausendem Tempo über den Kanal. schwenkten im Tiefflug über die französische Küste und operierten nicht im Verband. um besonders feuerstark zu sein. Sie hatten den Auftrag. an der von uns besetzton französischen: Küste aufzuklären. Es wurde nichts daraus. Denn schon bei ihrem Anflun wurden sie weit über dem Kanal von unseren Geräten erfaßt, ebenso wie die anderen Tommies auch, die vorher mit gleichem. Mißserfolg donsolben Auftraa hatten. Doch auch diese hatten keinen Erfolg. An der geballten Feuorkraft dor deutschen Abwehr zorschellten. sie ebenso wie ihre Kameraden vorbar. Für uns bleibt es sich gleich, daß diesmal ausgesuchtes Material über den Kanal geschickt wurde. Zwar bewiesen sie mehr Geschick im Durchbrechen der dicht gespannten Abwehr. Doch fanden sie in unseren Jägern ihre Meistor, und dem gut sitzenden Abwehrfeuar vormuchten auch sie nicht zu entrinnen. Nur zwölf Minuten dauerten die Kämpfe. zwölf kurze, schicksalsschwere Minuten, in denen die gesamte britische Staffel restlos aufgerieben durch Flak oder— so der größte Teil durch die hervorragenden Angriffe unserer Jandflieger, die in rasendem Stoß mitten zwifchen den englischen Verband stießen und sim iyre Gegner berausholten. Und die wenigen Briten. denen aus diesem Hexenkossel der Ausbruch gelang, wurden wenig später von der so erfolgreich beschossen, daß ihnen kein Auswea blieb, als das Los ihrer Staffelkameraden zu teilen! Nicht einam einzigen gelang es, die offene See zu erreichen odar zumindesinns die Flunzeuge ins feichte Wassar des Wattenmeeres zu setzen. Alle zwölk gingen auf dem Festland nieder, unweit der Stelle, wn der tödliche Stahl sie traf. So stolz wie unsere Jaadflieger und Flakkanoniere auf den Abschuß gerade dieser Flugzeuge sind, so schwer wird ihr Verlust auf der Britischen Insel vermerkt werden! Daß dieses Unterfangen genau so sinnlos war. wie der vorher gestartet Landungsversuch in Dieppe, kann uns nicht mehr überraschen. Wohl aber dürfte es den Briten ein neuer Beweis sein, daß unsere Westfront steht! Ein Oelraffinerien aus den USA für die Sotjetunion DNW Stockholm, 30 Sept. Finanzminister Morgemthau erklärte in Washington, daß die Sowietunion im Rahmen des Leih= und Pachtabkommens eine Erdölraffinerie von den Vereinigten Staaten erhalten werde. Zwei kleinere Anlagen in Texas würden abmontiert und mit umfangreichem Material nach der Sowietunion gebracht werden. „Deutlicher als durch diese Erklärung können die Nöte der Bolschewisten auch auf dem Gebiet der Oelverstorgung nicht dokumentiert werden. Es muß wahrlich schlimm genug aussehen, wenn sich Roosevelt trotz aller Schiffsraumsorgen jetzt entschließt, kostbaren Frachtraum für ganze Fabrikanlagen zur Verfügung zu stellen und auf den gefährlichen Weg nach der Sowjetunion zu senden. Eine Reutermeldung besagt:„Sir Frank Pollitzer und Sir Samuel Josaph, beide Juden, wurden am Dienstag als Kandidaten für das Amt des Lordmayor von London für das kommende Jahr gewählt. Die Stadtältesten trafen darauf ihre Wahl und wählten Sir Samuel Joseph zum Lordmayor. Er ist 54 Jahre alt und steht an der Spitze einer Baufirma.“ Das USA=Marinedepartement gibt nach einer nordamerikanischen Meldung bekannt, daß die Verluste der USA=Marine seit Kriegsausbruch 22300 Tate und Verwundete betragen. Ein Infanteriereaiment stiftet 53 124 RM für das WHW DNB. Berlin 30. Sept. Der Aufruf des Führers zum 4. Krieaswinterhilfswerk hat bei Einheiten der Wehrmacht begeisterten Widerhall gefunden. Ein Beispiel besonderer Gebefreudigkeit gab das Infanterieregiment 529, dat seit sost 15 Monaten im Einsatz im Osen steht und an einem Sammeltage das außewordentlich hohr Graebnis von 58 124,000 MM erreichte. Alle Anmchönüigen des Regiments. vom Kommandeur bis zum letzten Mann. spendeten einen über jrdes übliche Maß hohen Anteil. Die lange Liste der Spenden zeigt fast nur dreistellige Zahlen. Offiziere. Unteroffiziere und Mannschaften aller Kompanien stehen mit Beträgen von 400 bis 1000 RM in den Sammellisten. Der Kommandeur des Reaiments hat in einem Tanesbefehl seinen Männern Dank und Anerkennung„für dieses beispielhafte Bekenntnis zur Kameradschaft innerhalb des Reaiments und darüber hinaus zur Verbundenheit mit der Heimat“ ausgesprochen. Die Heimat findet in diesen Worten das gesagt, was ssie dem Männern zurufen möchte, die täglich bereit sind. Opfer an Gesundheit und Leben zu bringen und es sich darüber hinaus noch zur Ehrr anrechnen, im großen Wettbewerb der Guhyfreudigkeit an erster Stelle zu stehen. Freiwillige DRB. Berlin, 30. Sept. Die vollmotorisierte Infanteriedivision„Großdeutschland“ nimmt Maldungen Freiwilliger für sämtliche Waffenaattunnen des Heeres entgegen, wie: Infanterie. Artillerie, Sturmartillerie, Panzer, Panzenjäger, Kradschützen. Vioniere und Nachrichtentruppe. Die Division„Großdeutschland“, die als einzige Division des Heeres auf Befehl des Führers einen Aamen trägt, ist aus dem Regiment gleichen Namens hervorgegangen. Dieses Reaiment wurde aus dem Wachreaiment des Heeres in Beolin und dem Infanterielehrregiment zusammengestellt. Der Name„Großdeutschland“ ist für jeden eine Verpflichtung, die nur die Besten erfüllen können. Die Grenadiere dieser stolzen Division des Heeres traaen auf dem rechten Aermel den Namenszug „Großdeutschland“. Im Verlauf des Krieges haben diese Soldaten mit dem„GD“ auf den Schulterklappen auf allen Schlachtfeldern im Westen. Südosten und Osten unvergängliche Waffentaten vollbracht. Im Frieden übernimmt diese Division den Wach= und Ehrendienst in der Reichshauptstadt Berlin. Voraussetzung für die Annahme der Bewerber zur Infanteriedivision(motorisiert)„Großdeutsch= land“ ist Gesundheit und eine Mindestgröße von 1,70 Meter für die Infanterie und 1.65 Meter für die Panzertruppe. Nähere Auskunft über Einstellungsbedingungen erteilen die Ersatzbrigabe(motorisiert) „Großdeutschland“ Kottbus und alle Wehrersatzdienststallen. Ritterkrenzträger Oberleutnant Viktor Lindemann gefallen DNB. Berlin, 30. Sept. Bei den Kämpfen im Osten fiel Ritterkrenzträger Oberleutnant Vittor Lindemann, Schwadronschef in einer Radfahr=Abteilung. Als Leutnant und Bataillons=Adjutant in einem Infanterieregiment wurde dieser junge Offizier im September 1941 für sein entschlossenes selbständiges Handeln bei der Bildung eines Brückonkopfes über den breiten und versumpften Tiligul=Liman im südlichen Frontabschnitt der Ostfront mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Durch seinen tapferen Einsatz war überraschend schnell geigen zähesten Feindwiderstand ein Uebergang erzwungen worden, der starken deutschen Kräften die rastlose Verfolgung des Feindes und den Vurstoß auf Nikolajew ermöglichte. Deutsche Tiefangriffe an der englischen Süd= und Südostküste DRB. Berlin, 30. Sept. Im Laufe des Dienstag fführten deutsche Kampfflugzeuge überraschende Tiefangriffe gegen kriegswichtige Ziele an der englischen Süd= und Südostküste durch. In der Nähe der Stadt Frome südostwärts von Bristol trafen die Bomben eines deutschen Kampfflugzeuges ein Werk der Eisenindustrie während zur aleichen Zeit mehrere Flugplätze nardwestlich von Salisbury in Tiefangriffen mit Bomben und Bordwaffen bekämpft wurden. Gegen 10.25 Uhr stießen leichte deutsche Kampfflugzeuge über den Kanal aegen eine Stadt nordostwärts Dover vor und bombardierten eine größere Fabrikanlage. Bomben schweren Kalibers detonierten in dem Hauptgebäude. Kurz nach dem Angriff wurden hohe weiße Rauchwolken beobachtet, die darauf schließen lassen, daß die Kesselanlagen dieses Werkes getroffen wurden. In Ostenaland bombardierten Kampfflugzeuge Kasernen und Trupvenlager in der Nähe von Maidstone. Im Tiefflug abgeworfene Bomben trafen mehrere Baracken und Varkplätze für Lastkraftwagen. Von den erfolgreichen Taaesangriffen kehrten sämtliche eingesetzten Flugzeuge zurück. Drei Frachtdampfer versenkt DNB Berlin. 30. Sept. Unter den am 24. September als versenkt gemeldeten 19 feindlichen Handelsschiffen mit 125000 BRT befanden sich auch die beiden ehemals norwegischen Bananendampfer„Olaf Fostenes“ 2994 BRT, und„Vibran“. 2993 BRT. Beide Schiffe gehörten vor der Beschlagnahme durch die Briten und Amerikaner zwei norwegischen Reevereien im Haugesund. Die beiden versenkten Schiffe wurden erst 1935 bzw. 1936 in Dienst gestellt und stellten ganz moderne Frachtdampfertyven dar. Sie hatten eine Ladefähigkeit von zusammen 4300 Tonnen Frachtlast. Die beiden Dampfer waren auf der Fahrt von den USA nach England und wurden ostwärts von Neufundland torvediert und versenkt. Ein weiterer Frachtdampfer von 4500 BRT erlitt auf der Fahrt nach England das gleiche Schicksal. Die Kriegegesungenen und wir Amtliche Richtlinien über den Umgang mit Kriegsgesangenen Mussolini:„Klar und offen reden und wenn man einen Freund hat, mit ihm zusammen bis ans Ende marschieren.! 1. 10. 1386 Gründung der Universität Heidelberg. 1863 Admiral Scheer geb. 1879 Eröffnung des Reichsgerichts zu Leipzig. -- Kreisgesundheitsamt Schwerte. Die amtsärzt= liche Sprechstunde und die Sprechstunde des Facharztes für Lungenkrankheiten fällt am Freitag, dem 2. Oktober, aus. Die nächste amtsärztliche Sprechstunde ist am Freitag, dem 16. Oktober, 9—11 Uhr. und die nächste Sprechstunde des Lungenfacharztes am Montag, dem 5. Oktober, 9—11 und 15—17 Uhr. Die Sprechstunde des Wehrmachtfürsorge=Offiziers fällt heute aus. RSDAP Ortsgruppe Schwerte=West. Aus besonderen Gründen mußte die öffentliche Kundgebung, welche für gestern abend vorgesehen war, abgesagt werden. Wann dieselbe stattfindet, wird durch ein Inserat später bekanntgegeben werden. -: Mustergültiges Verhalten der Heimat. In Bochum fand eine Veranstaltung statt, die erneut bewies, daß die Heimat auf treuer Wacht steht. Der Kommandierende General und Befehlshaber im Luftgau 6, General der Flakartillerie Schmidt, konnte auf dieser Veranstaltung zahlreichen Volksgenossen Kriegsverdienstkreuze und Luftschutzehrenzeichen verleihen. Auch der Stellv. Gauleiter Vetter sowie Generalmajer der Ordnungspolizei, Dr. Lankenau, Regierungspräsident Eickhoff, Generalluftschutzführer Weiß und Kreisleiter Riemenschneider nahmen an der Veranstaltung teil. In einer Ansprache stellte der Kommandierende General der Bevölkerung des Rhein=Ruhrgebietes das Zeugnis pflichtbewußter Treue aus. Daß die britischen Terrorangriffe nicht ungesühnt blieben, bedürfe keiner Frage. Für die Bevölkerung aber ergebe sich die Verpflichtung, auch weiterhin eisern auf der Wacht zu verharren. Auch den Mitgliedern des Luftschutzes sagte der Kommandierende General für ihre treue Pflichterfüllung Dank. Sein besonderer Dank galt auch Gauleiter Giesler sowie Stellv. Gauleiter Vetter, die die Belange des Luftschutzes stets mit allen Mitteln gefördert haben, den Dienststellen der Partei und der Stadtverwaltung, besonders aber auch dem Polizeipräsidenten ½-Brigadeführer Oberhaidacher. Schriftleiter erhielten das Kriegsverdienstkreuz. Auf einer Pressekonferenz des Gaupresseamtes der RSDAP im Hotel„Römischer Kaiser" zu Dortmund, auf welcher Gaupresseamtsleiter Hauptschriftleiter Liebscher auch in seiner Eigenschaft als Leiter des Landesverbandes Westfalen im Reichsverband der deutschen Presse einleitend über Fragen des Berufsnachwuchses, der politischen Gestaltung der Zeitungen und über notwendige Forderungen an die Lokalberichterstattung sprach, K=Gebietsführer Oberbannführer van Oopen und Gebietsmädelführerin Käthe Schoneweg den Landdiensteinsatz und die Berufslenkung durch die HI behandelten, überreichte Gaupresseamtsleiter Liebscher im Namen des Reichspressechefs der RSDAP und im Auftrage von Gauleiter Giesler vier Schriftleitern der südwestfälischen Tageszeitungen das ihnen vom Führer verliehene Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse. Er verwies auf die gebotene zanlenmäßige Beschränkung und darauf, daß sich im Kriegseinsatz der deutschen Presse auch viele andere Schriftleiter aus dem Gau Westfalen=Süd bewährt und beste publizistische Leistungen vollbracht haben. Die ausgezeichneten Schriftleiter trügen daher das Kriegsverdienstkreuz auch für die übrigen Schriftleiter der südwestfälischen Presse. :: 35000 Bücher spendete der Kreis Iserlohn. Bekanntlich hat schon immer die Partei an die Bevölkerung den Aufruf gerichtet, doch Bücher für die Soldaten an der Front und in den Lazaretten zu spenden. Die Volksgenossen sind diesem Appell der RSDAP freudig nachgekommen. So wurden im Landkreis Iserlohn nicht weniger als 35000 Bücher für unsere Soldaten gespendet; die Bücher wurden nach Aussonderung ungeeigneter Schriften zu je 80 Stück in Kisten verpackt und dem OKW zur Verfügung gestellt. Fürwahr, eine schöne Spende, die unsere Soldaten in der Garnison, an der Front und in den Lazaretten erfreuen wird, denn ein gutes Buch ist wie ein guter Kamerad, der manch einem Das Oberkommando der Wehrmacht und das Reichsministerium für Volksaufklärung haben ein Merkblatt zusammengestellt, in dem es u. a. heißt: Die Kriegswirtschaft erfordert den Einsatz aller zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. Deshalb werden die Kriegsgefangenen in vollem Umfange in den Dienst unserer Wirtschaft gestellt. Kriegsgefangene müssen so behandelt werden, daß ihre volle Leistungsfähigkeit der Industrie und Ernährungswirtschaft zugute kommt. Voraussetzung da„für ist eine ausreichende Ernährung; dieser muß eine entsprechende Arbeitswilligkeit gegenüberstehen. Jede Arbeitsstunde, die infolge Krankheit oder Unterernährung ausfällt, geht der deutschen Wirtschaft verloren. Die Behandlung muß streng, aber korrekt sein; mangelnde Arbeitswilligkeit wird durch die Wehrmacht bestraft. Kriegsgefangene gehören nicht zur Haus= und Hofgemeinschaft, also auch nicht zur Familie. Sie haben als Soldaten ihres Landes gegen Deutschland gekämpft, sind daher unsere Feinde. Wer sie besser behandelt als deutsche Arbeitokräfte, wird zum Verräter an der Volksgemeinschaft. Deutsche Frauen, die in Beziehungen zu Kriegsgefangenen treten, schließen sich von selbst aus der Volksgemeinschaft aus und erhalten ihre gerechte Bestrafung. Selbst der Schein einer Annäherung muß vermieden werden. Jedes Entgegenkommen gegenüber Kriegsgefangenen erleichtert dem Feind die Spionage und Sabotage und richtet sich damit gegen unser Volk. Die Teilnahme an deutschen Feiern und Festen, sowie kirchlichen Veranstaltungen, an denen Deutsche hilft, über üble Stunden hinwegzukommen.— Jetzt nun hat die Partei zu einer neuen Buchspende für unsere Soldaten aufgerufen. Es muß Ehrenpflicht jedes Volksgenossen im Landkreis Iserlohn sein, die letzte Büchersammlung noch zu übertreffen. Wenn deshalb in den nächsten Tagen zu einer neuen Büchersammlung aufgerufen wird, wollen wir alle noch einmal unsere Bücherbestände prüfen und von Herzen gern spenden. Wir bereiten dadurch, wie die immer wieder eingehenden Dankesbezeugungen beweisen, den Soldaten eine wirkliche Freude. Denkst du daran? Richt nur an die Hausfrau ergeht die Mahnung, Gas und Elektrizität zu sparen. Der Appell, Elektrizität zu sparen beim Lichtverbrauch und Radiohören, richtet sich vielmehr an jedermann! Die Hausfrau war von jeher darauf bedacht, daß im Flur, in der Küche, im Nebenzimmer nach Benutzung das Licht gelöscht wurde. Den Familien= mitgliedern war dies immer ein wenig lästig, aber jetzt hat diese Bequemlichkeit schon gar keine Existenzberechtigung mehr! Wir wissen alle, daß es bei den rund 23 Millionen Haushaltungen auf jede Biertelstunde Ersparnis ankommt, daß diese Biertelstunden zusammengerechnet ungeheure Zahlen ergeben. Was das für die stromerzeugende Industrie ausmacht, die durch den Krieg zu Höchstleistungen gezwungen ist, kann sich jeder ausrechnen. Wenn sich jeder dessen bewußt ist, erübrigen sich weitere Mahnungen! - Pflanzkartoffelzuteilung holländischer Herkunft in Westfalen. Auch in diesem Jahre kommt wiederum Erstlings=Saatgut holländischer Herkunft zur Verteilung. Im Interesse der Ernährungswirtschaft erhält nur der Bauer eine Zuteilung, der die Gewähr dafür bietet, daß Höchsterträge erzielt werden. Anbauer, die biolang keine Frühkartoffeln angebaut haben oder die geernteten Frühkartoffeln nicht bis zum 1. August 1942 den Erfassungsstellen zur Verfügung gestellt haben, werden ebenfalls bei der Zuteilung nicht berücksichtigt. Nimm dir Zeit zur Sicherung! „Jetzt habe ich keine Zeit“, sagte der Hauer im Bergwerk, als ihm sein Kamerad riet, die behauene Stelle mit einem neuen Stempel zu stützen,„ich will was wegschaffen.“ Als dann der Stollen zu Bruche ging und ein fallendes Stück Kohle ihm den Kopf verbeulte, da hatte er drei Wochen Zeit, über den Faktor„Zeit" nachzudenken. Schmerzen, Lohnausfall für den Knappen und Leistungsminderung für den kriegswichtigen Betrieb waren die Folgen. „Keine Zeit, keine Zeit!“ sagte der Bdtenjunge, als man ihm riet, die nächste Bahn zu nehmen und sprang auf die fahrende Straßenbahn, aber er trat daneben und konnte auch die nächste Bahn nicht mehr benutzen, dafür nahm ihn ein Auto mit— ins Krankenhaus. Noch mehr Beispiele, bitte? Die Praxis zeigt es täglich. Und jedes Beispiel ist eine verlorene Arbeitskraft, verlorenes Material, ist eine Schlappe in der Erzeugungsschlacht. Mehr leisten wollen auf Kosten der Sicherheit ist ein falsches Leistungsprinzip. Wer sich nicht die Zeit nimmt, die Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, wird diese Zeit eines Tages doppelt und teilnehmen, ist den Kriegogefangenen grundsätzlich untersagt. Der Besuch von Gaststätten und für Kriegsgefangene nicht zugelassenen Geschäften ist ebenfalls verboten. Dagogen ist es ihnen gestattet, ihre Feste unter sich zu seiern. Einzelne Kriegsgefangene, die durch besondere Leistungen sich verdient machen, dürfen sich, mit Urlaubsscheinen des zuständigen Lagers ausgestattet, auch ohne deutsche Bewachung frei bewegen. Kriegsgefangene erhalten alle unbedingt notwendigen Dinge. Geringfügige Zuwendungen als Belohnung für gute Arbeitsleistung im Interesse der Erhaltung und Steigerung der Arbeitsleistung sind statthaft. Die für bestimmte Arbeiten vorgeschriebene Arbeitskleidung, wie z. B. für Grubenarbeiten, chemische oder andere Spezialberufe, ist nicht von der Wehrmacht, sondern vom Betriebsführer zur Verfügung zu stellen. Geld und andere Wertgegenstände dürfen Kriegsgefangene nicht erhalten, ebensowenig Alkohol, soweit dieser nicht zur betriebsüblichen Ernährung gehört. Die Arbeitszeit richtet sich nach den kriegsbedingten Verhältnissen des Betriebes. Die Kriegsgefangenen haben Anspruch auf die zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit erforderliche Ruhezeit und darüber hinaus auf eine gewisse Freizeit zur Instandhaltung der Bekleidung und der Unterkunft. Im Umgang mit allen Kriegsgefangenen sind diese Leitsätze von jedem Deutschen unbedingt zu beachten. Sie gelten auch gegenüber französischen und belgischen Kriegsgefangenen, denen gewisse Erleichterungen gewährt sind. Jeder Verstoß gegen diese Richtlinien sabotiert die Kriegsführung und wird streng bestraft. müssen. Den Schaden trägt nicht nur der Betroffene, sondern der ganze Betrieb. Also merke: Rimm dir Zeit zur Sicherung! Sichere Arbeit sichert den Sieg! Erntedankfest in Soest Das Erntedankfest ist uns als Fest des bäuerlichen Brauchtums mit starkem, bodenständigem Charakter überliefert. Der Führer verlieh ihm neues Leben und neuen Sinn, so daß die ganze Volksgemeinschaft an diesem Fest teilnimmt. Im Krieg hat das Erntedankfest einen besonderen Sinn. Es ist die Ehrung des Landvolkes als eines besonders wichtigen Trägers des Kampfes der Heimat. Daher ist das Erntedankfest neben der sinnbildlichen Übergabe der Ernte durch das Bauerntum an die Nation durch die Überreichung eines Erntekranzes und einer Erntekrone mit einer Ehrung des Bauerntums und insbesöndere der Bäuerin verbunden. Diesen Verlauf wird auch die Erntedankfeier des Gaues Westfalen=Süd nehmen, die am kommenden Sonntag, dem 4. Oktober, in Soest stattfindet. Man hat nicht umsonst die„Ehrenreiche" als Ort der Gaufeier gewählt; denn Soest ist eine alte Bauernstadt und Mittelpunkt des fruchtbarsten Teiles von Westfalen=Süd: der Soester Börde. Bereits am Vorabend wird ein Empfang der Ehrengäste des Gauleiters. und zwar verdienter Landleute, durch den Bürgermeister der Stadt Soest, die Ehrung von Altersjubilaren, die Verteilung von Kriegsauszeichnungen an verdiente Bauern, Bäuerinnen, Landarbeiter und Landarbeiterinnen und die Freisprechung der Lehrlinge hinüberleiten zu einem Abend, der ganz Soest im Zeichen des Erntedanktages sehen wird. Nach einer Feierstunde am Sonntagmorgen werden die Ortsbauernschaften aus dem ganzen Kreisgebiet auf geschmückten Leiterwagen in Soest einfahren zur großen Bauernkundgebung am Nachmittag auf dem Marktplatz in Soest. Hier versammeln sich unter einem großen Erntekranz auch verwundete Soldaten mit anderen Gästen und den Bauern des Kreises, zu denen Stellv. Gauleiter Vetter sprechen wird. Kartoffeln richtig lagern! Von Dr. Winkelmann, Pflanzenschutzamt Münster Es ist verständlich, wenn jeder sich die zugebilligten Mengen Kartoffeln selbst einlagern möchte. Doch dürfen nur dort Kartoffeln eingelellert werden, wo sie sich auch halten. Wie muß dazu nun die Lagerung erfolgen? Erste Bedingung für die Einlagerung ist. daß die Kartoffeln gut verlesen und daß faule und beschädigte entfernt worden sind. Außerdem müssen die Kartoffeln trocken ins Lager kommen. Einlagerung in Mieten ist zwar vielfach der Kellerlagerung vorzuziehen, doch sind gute Keller ebenfalls geeignet und bieten sogar manche Vorteile. Einlagerung in Mieten wird zudem nur dann in Frage kommen, wenn es sich um größere Mengen von Kartoffeln handelt. Langjährige Beobachtungen haben ergeben, daß Temperaturen von 2 bis 8 Grad Celsius am geeignetsten sind. Temperaturen um 0 Grad Celsius schädigen Kartoffeln nicht, wohl aber solche über 8 Grad Celsius. Vor allem zeigen sich bei Pflanzkartoffeln bei höheren Lagertemperaturen leicht Schäden, wie lückenhaftes Auflaufen, Fadenkeimigkeit und dergleichen. Im Hauskeller ist bei kleineren Mengen die Aufbewahrung in Lattenkisten zu bevorzugen. Aufbewahrung in Säcken ist auch für kürzere Zeit zu vermeiden. Feuchte Keller und solche, in denen keine Möglichkeit besteht, gut zu lüften, sind als Lagerraum für Kartoffeln nicht geeignet. Ebenso halten sich die Kartoffeln nicht in der Nachbarschaft von Heizanlagen oder in Räumen, die von Heizungsrohren durchlaufen werden. Mieten werden am besten auf leichten, durchlässigen Böden angelegt. Es darf nicht die Gefahr der Schädigung durch Grundwasser oder sonst durch Wasser bestehen. Die Miete soll nicht breiter als 1,50 m sein, die Schütthöhe beträgt 0,75 bis 1.00 m. Als erste Decke soll eine mindestens 15 cm dicke Strohschicht aufgebracht werden. Dieses Stroh wird zunächst leicht mit Erde bedeckt. Die Miete kann dann so liegen bleiben, bis die Außentemperatur unter—2 Grad Celsius fällt. Zur endgültigen Winterdeckung verwendet man eine 15=cm=Schicht von sperrigem Material wie Kaff, Stroh, Kartoffelkraut oder dergleichen und schließt dann nach außen mit einer 15 cm dicken Erdschicht ab. Zweckmäßig ist es, gleich beim Anlegen der Miete wangerecht ein Mietenthermometer anzubringen, damit jederzeit festgestellt werden kann, ob die Temperatur in der Miete richtig ist. Höhere Temperaturen, besonders solche, die über den Außentemperaturen liegen, zeigen an, daß in der Miete Fäulnis eingetreten ist. Die Kartoffeln müssen in einem solchen Falle möglichst rasch ausgemietet und verlesen bzw. eingesäuert werden. Von verschiedenen Seiten werden besondere Kartoffelkonservierungsmittel angepriesen. Die Anwendung solcher Mittel wird im allgemeinen bei sachgemäßer Behandlung der Kartoffeln nicht nötig sein. Auf keinen Fall entheben diese Mittel von der Rotwendigkeit, die genannten Maßnahmen für die Einlagerung zu beachten. dreifach mit Schmerzen und Leistungsausfall büßen 12000 junge Soldaten hörten die Rebe ihres Obersten Befehlshabers : Der Führer sprach am Montag im Berliner Sportpalast in einem Appell zu zwölftausend Offizirren und kurz vor ihrer Beförderung stehenden Offiziersanwärtern des Heeres, der Kriegomarine, der Luftwaffe und Junkern der Waffene=Nachdem der Reichomarschall dem Führer die zu ihrem Fronttruppenteil zurückkehrenden jungen Soldaten gemeldet hatte, gab dieser in mitreißenden Worten einen Einblick in die große deutsche Geschichte, die in dem gewaltigen Schicksals kampf unserer Tage ihre Krönung findet. PK=Kriegsberichter Baier(Sch) SPORT UND SPIEL Sportfest der Hitler=Jugend, Staunort Schwerte Am Sonntag fand die Sportwache des HJ Standortes Schwerte mit den leichtathletischen Wettkämpfen in der Reichsbahn=Kampfbahn ihren Höhepunkt. Die Kämpfe konnten reibungslos abgewickelt werden. Schon kurz nach Mittag zogen die einzelnen Einheiten mit Gesang hinaus zum Reichsbahn=Sportplatz. Gegen 14 Uhr konnte Fähnlf. Deterding dem Standortführer Reininghaus die angetretenen Einheiten des Standortes Schwerte, einschließlich Wettkämpfer, melden. Standortführer Reininghaus eröffnete mit kurzen Worten die Beranstaltung. Er konnte auch die erschienenen Ehrengäste von Partei und Behörde begrüßen. Nach der Gefallenenehrung und dem gemeinsamen Lied„Auf hebt unsere Fahnen“ wurde unter Fanfarenklären die Fahne gehißt. Run begannen die Entscheidungskämpfe in den einzelnen Sportarten. Die Wettkämpfer wurden von ihren Kameraden immer mit starkem Beifall angefeuert. Im 100 m=Laut gab es ein scharfes Rennen zwischen den Igg. Potthast und Hösterey, in dem schließlich Potthast mit 11,9 Sek. Sieger bleiben konnte. Ig. Preukschat von der Marine=Gef. Schwerte war in den Langstrecken nicht zu schlagen, und so konnte er mit sicherer Manier die 800 Meter in 2,12 Min. und die 3000 Mater in 10,01,5 Min. gewinnen. Im Keulenwerfen errang Oberkafü Kußmann(Flieger=Gef.) mit 55,10 Meter den 1. Platz. Im Kugelstoßen war auch diesma! Ig. Potthast(Gef. 33) nicht zu schlagen. Der 400=m=Lauf wurde von dem zur Bannbestenklasse gehörenden Ig. Hösterey(Flieger=Gef.) gewonnen. Im Hochsprung entschied die Gef. 33 mit den drei ersten Plätzen den Kampf zu ihren Gunsten. Ebenso war es im Weitsprung. Den Abschluß der leichtathletischen Wettkämpfe bildeten die Staffelläufe. In der 3 mal 1000 Meter=Staffel konnte die Marine=Gef. infolge der guten Zeiten von den Igg. Preukschat und Marquis sicherer Sieger bleiben. Die 4 mal 100 Meter=Staffei war der ausgezeichneten Staffel der Flieger=Gef. nicht zu nehmen, denn sie konnte mit 50,4 Sek. den 1. Sieg und auch eine gute Zeit erkämpfen. In den Wettkämpfen des DI waren die Pimpse des MFG=Fähnl. Schwerte nicht zu schlagen, denn sie belegten alle ersten Plätze. Anschließend gehörte den Fußballern das Spielfeld. Im Endspiel der HJ=Gef.=Mannschaften standen folgende Mannschaften gegenüber: HJ=Gef. 33/136 Schwerte=Nord gegen DJ=Führermannschaft Jungstamm 7/136 6:0(4:0). Unter Leitung von Fähnlf. Zibale entwickelte sich ein schönes Spiel. Beide Mannschaften versuchten durch erhöhten Eifer den Titel „Standortmeister im Fußball 1942“ zu erringen. Aber von Anfang des Spieles an machte sich eine leichte Überlegenheit der Gef. 33/136 bemerkbar. Scharf. Köchling als Mittelstürmer seiner Mannschaft wußte seine Nebenspieler immer geschickt einzusetzen, und dadurch konnte seine Mannschaft bis zum Wechsel auch schon mit 4:0 in Führung gehen. Nach dem Wechsel zeigte sich dasselbe Bild. Die Hintermannschaft der DJ=Führer, insbesondere Torwart Adler und Verteidiger Siebald, waren aber jetzt groß in Form und wehrten alle noch so gut gemeinten Angriffe des Gegners ab. Aber auch auf der Gegenseite ließ die Verteidigung Jakobs=Gerken keinen Gegentreffer zu. Bis zum Schlußpfiff des unparteiisch leitenden Schiedsrichters Zibale konnte die Gef. 33 noch zweimal zu Torerfolgen kommen und damit in sicherer Manier Standortmeister werden. Aber auch die Mannschaft der D3=Führer verdient Anerkennung, denn sie erwies sich in allen Spielen als ein tapferer Gegner. Nach einer kurzen Pause konnte Standortsportwart Sonneborn, der die gesamte organisatorische Leitung der Wettkämpfe hatte, dem Standortführer die angetretenen Sieger und Einheiten zur Siegerehrung melden. Unter dem Jubel ihrer Kameraden empfingen dann die Sieger der gesamten Standortsportwoche aus der Hand des Standortführers die Siegerurkunden. Er forderte dann alle Kameraden auf, nicht locker zu lassen im Training, damit das nächste Standortsportfest zu einem noch größeren Erfolge würde. Mit dem Führergedenken und dem HIFahnenlied fand dann die Standortsportwoche ihren würdigen Abschluß. Als Anerkennung für ihre guten Leistungen werden die Igg. Potthast und Hösterey am kommenden Sonntag im Bannvergleichskampf der Banne Lüden= scheid, Bochum, Hagen und Iserkohn in Lüdenscheid die Farben des Bannes 136 vertreten. Die Siegerliste vom Sonntag. Fußball: 1. Gef. 33/136 Schwerte=Nord, 2. DJ=Führermannsch. Jungstamm 7/136, 3. Marine=Gei. Schwerte. 100=m=Lauf: 1. Potthast(Gef. 33) 10,9 Sek., 2. Hösterey(FliegerGef.) 12,1 Sek., 3. Seippel(Flieger=Gef.) 12,3 Sek. 800 Meter: 1. Preutschat(Marine=Gef.) 2,12 Min., 2. Sonneborn(Gef. 33), 3. Rosigkeit(Flieger=Gef.). 400 Meter: 1. Kösterey 57,4 Sek., 2. Marquis(Marine=Gef.), 3. Sonnevorn. 3000 Meter: 1. Preukschat 10,01,5 Min., 2. Kube(Gef. 32), 3. Rosigkeit. Kugelstoßen: 1. Potthast 10,76 m, 2. Kußmann(FliegerGef.), 3. Sonneborn. Keulenwerfen: 1. Kutzmann 55,10 m, 2. Haak(Marine=Gef.), 3. Marquis. Weitsprung: 1. Berkenhoff(Gef. 33) 5,40 m, 2. Hösterey, 3 Lengemann(Gef. 33). Hochsprung: 1. Berkenhoff 1,55 m, 2. Kötter, 3. Lengemann(alle Gef. 33). 4 mal 100 Meter: 1. Flieger=Gef. 50,4 Sek., 2. Gef. 33, 3. Marine=Gef. 3 mal 1000 Meter: 1. Marine=Gef. 9,19,3 Min., 2. Gef. 33, 3. Flieger=Gef. Ballweitwerfen DI: 1. Albert(MFG). 75=m=Lauf DI: 1. Tiemann(MFG). Weitsprung DIt 1. Tiemann (MFG). Sieger in Gesamtwertung: 1. Gef. 33/136 Schwerte=Nord 77 Punkte. 2. Flieger=Gef. Schwerte 44 Punkte. 3. Marine=Ges. Schwerte 48 Punkte. H. R. Auummmütennmmeneelllllllliliuiliiioneennunmn Unsere Anekdoten-Ecke E. T. A. Hoffmann liebte über Gebühr einen guten Tropfen. Stark beschwipst kam er einmal am frühen Abend aus der Weinstube von Lutter und Wegener in Berlin. Da mußte er doch auf einen ihm wohlwollenden Professor der Philosophie stoßen. Der Prosessor, ein eingefleischter Antialkoholiker, zog die Stirn kraus:„Mein lieber Hoffmann, schon wieder einmal in einer derartigen Verfassung? Sehen Sie mal mich an, ich bin immer nüchtern!" Der Dichter und Musiker hob abwehrend die Rechte:„Ja Siel Ist das vielleicht ein Kunststück nüchtern zu sein, wenn man überhaupt keinen Alkohol trinkt?“ * Die große Schauspielerin Eleonore Duse wurde einmal von einer jungen Kollegin nach dem Geheimnis ihrer großen Erfolge gefragt. Die Duse antwortete:„Das ist kein Geheimnio, mein liebes Kind! Ich war nur stets darauf bedacht, mir die Haut eines Rhinozeroo, die Stärke eines Schlächtero und das Gefühl einer vergrobenen Stotue zu bewahren!“ ∆ Für die liebevolle Anteilnahme, die uns in dem Schmerz um unseren geliebten Entschlafenen entgegengebracht wurde, sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Frau Marie Derkmann und Kinder Schwerte, z. 8. Lünen, im September 1942. Für die Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Margarete Seelbach und Kinder 8. Deutsche Reichslotterie Frhoasste zur Erneuerung der Lose für die 1. Klasse der 8. Deutschen Reichslotterie. Gewinnlisten der 5. Klasse der 7. Deutschen Reichslotterie liegen auf. MA DALUTA weicht für 100 Liter Sinweichtouge. Man löst die entsprechende Menge in lauwarmem Wasser unter Umrühren auf.— Kein heißes Wasser nohmen, da DALLITA sonet unwirksam wird.- Non die Wäsche locker einlegenBuntes gekennt— und über Nacht stehen lassen. Dann Wäsche gut ausdrücken, spölen und dann wie üblich waschen. Nur so ist es richtig. BALET gegen Arbeitiagsein soll. Zinnoberrot leuchten die Beeren des Sauerdorns, die auch als Essigbeere und Getreiiege, herrichnet werden. In der Nähe dieser Strauch föhrfischen ebr 0e“ umen ere onzusbrechen IR. Seedorn mit seinen erbsengroßen bigen Frücht Er spiele ar den, grangefarHstseg“###en. dt hielt un der Kord= und Dstrer eine bedeutende Rolle für die Dünenkässftigung, Fin Giftgeschenk des Herbstes se#r mit lbten schwarzen Beeren die Tollsche, die man auch Bella Donna heißt, weil die„Frauen in Italien sie in kleinen Dosen fährlichen ungezu erböhenuit den Glang ihrer Augen wenig getragene schwarze Größe 40. Suche: gleichwertige Größe 41. Wo, sagt die Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 2897 Wer erteilt einem Schulanfänger Stundenunrerricht? Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 2901 2- Zimmerwohnung gegen eine 3=Zimmerwohnung in Schwerte oder Umgebung zu tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsst. der Schw. Ztg. 2902 Alte Briefmarken od. Sammlung zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 2903 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Wegen Heirat meiner jetzigen, für möglichst bald tüchtige Hausgehilfin für gepftegten Etagenhaushalt gesucht. Frau Ww. Werner Kritzler, Hohenlimburg, Neuer Schloßzweg 26. Ruf 2177. für die innere Reinigung. Vorbeuge gegen Arterienverkalkung, hohen Blutdruck. Drogerie Erich Rienhöfer Hüsingstraße 12 Shann Nioi men recheinenbobenresl denngenügtechenK NOftSoßenwürfel, um die Soße zu verlängern. Wichtig ist dabei: den ½ Würfel nie in die vorhandene Soße bröckeln, sondern kole verdröcken, wh ereres Miesser glottröhhren, wnd % Liter Wasser unter Umrühren 3 Minuten kochen, dann müt dem Sohenrac wrouz auftsochen. Oktober! Der Herbst ist da! Es ist nun nicht mehr so anheimelnd draußen in der Natur, wie an den zahlreichen warmen Tagen, die uns auch der September noch bescherte. Gewiß läßt sich auch jetzt die„Sonne noch oft mit leuchtendem Schein bliurn, vory zieht sie bereits viel tiefer her die Bahn, und schwer wird es ihr schon, die häufigen Frühnebel zu durchbrechen, die nein immer schwerer und dichter auf der Erde lasten. Aber wenn es mit der Kraft ihrer Wärme auch nicht mehr allzu reich bestellt ist, so überschüttet uns ihr Abglanz in der Natur mit einem prächtigen Farbenwerk,##t dem sie das herostliche Laub erglühen läßt. tausend Farbenunterschieden glitzert es 8. Deutsche Reichslotterie Denken Sie an den 16. Oktober 19421 Denn dann beginnt die neue Ziehung der größten und günstigsten Klassenlotterie der Welt! 480000 Gewinne und 3 Prämien von je 300000 RM winken— insgesamt in fünf Klassen mehrals 100 Millionen Mark. Falls Sie alle 5 Losklassen im voraus bezahlen können, ersparen Sie sich Arbeit und Porto. Außerdem ist Ihr Gewinnanspruch sichergestellt. Größte Gewinne im günstigsten Falle G 2, III der amtlichen Spielbedlagungen) 3MILLIONEN RM auf ein dreifaches Los 2MILLIONEN RM auf ein Doppellos 1 MILLION RM auf ein ganses Los Die Gewinne sind einkommensteuerfrei. ¼ Los kostet nur 6.- RM je Klasse und kann im günstigsten Falle 200000.— RM gewinnen. Erneuern Sie rechtzeitig Ihr Los, oder kaufen Sie ein neues! Wenden Sie sich an eine Staatliche Lotterie-Einnahme! Reich'’ dem Glück die Hand! Ziehung der 1. Klasse: 16. Okt. 1942 Reichsmittel zur Abstellung der Wohnungs. Zweckentfremdung NDZ Der Reichsarbeitsminister hat entschiesemis daß auz Feugeezchzuschüssen für Teilun Anban und Instandsetzung von Wohnungen nunmehr auch, Mittel abgezweigt werden kön„#n für urbeiten entsprechender Art, die bei oer Wiederverwendung freigemachter, bisher Wohnungen natm. in Anspruch genommener die Arrtion“ Damit erfährt zur, Wiedergewinnung bisher zweckSatfrepsheten„vonraums durch Ausmietung wun gensesteuen noch eine besondere Fördekir In vom zenunterschieden glitzert es vom immer noc urawenden Grun uver ein leuchtendes Rot bis ins fahle Gelb hinein. Unter den Früchten des Herbstes sind die ersten die Ebereschen mit ihren prachtvollen roten Beeren. Schwarz dagegen glänzen die Beeren des Hartriegels oder Ligusters. Die Hagebutten sind reif und bieten der Hausfrau ihre Gabe E„ Zubereitung allerhand nützlicher Dinge. Dolden des Holunders am Strauch, dessen Beeren ebenfalls wertvolle Ergänzungen für die Küche bieten. Hagebutte und Holunder sind bekannt als ausgezeichnete Häumen, und uschüttelt der Wind von den einem leichten Knasl se beim Aufschlagen mit ihrer grünen Schale Pringen, erfreut besonders unsere Jugend der glunzen braune Kern, der neben anderen Verwendungsmöglichkeiten. in Säcke gesteckt und Rundfunk am Freitag berts Fantasse.=Sonate Gacd Vels vielt Schu. uhr. Walt. Sotzt“.= Dur von 15.30—1600 A.=Dur=Konzer von 1600-1700 uher Leitung von R. Merten ist der Eharokter her-Heiter und besinnlich“ von 21.00—2200 Uhr von Ade. z2.. Uhr unter Leitung von Franz Hauck und Fritz Holtzwart mit vielen Instrumental= und Gesangssolisten. Grete Altstadt=Schütze spielt ein Concertino von Lemacher. Leitung Heinzkarl Weigel von 17.15—18.30 Mangrteum=Quartett vermittelt als Aufnahme 2100 Uhr zwei Güartette von Habon zart. 21.00—22.00„Der Dorfbarbier“ von JoSpielleitung Foachim von Delbrück. Aus Westdeutschland Schweine wurden„verjüngt“ Hamm. Vor dem Hammer Amtsrichter hatten ich. drei Bergmanner aus Werries und Wieeiner ur ei Hamm zu verantworten, die sich ten Zur Bade gru Pagn d demacht hateine Vorschrift. mehr für grist, nach der sie kein Futtermehl gummels ihre Schweine beziehen konnten. Die Kumtels aver waren es gewöhnt, jeden Winter einfach Hchlachtfest zu feiern, so daß sie ganz hingingen, drei Bescheinigungen der DAF. dahingehend umzuändern, daß sie die denfälschung schuldig gemacht. Vor Gericht waren sie alle drei geständig und sagten aus, sie gewußt, welche Schuld sie mit der d#r. Verzzingung der Ferkel auf sich geladaß felbie“ dr ganze Fall lag übrhaupt so, der Anklagevertreter milde mit den Kumpels umging, aber nicht umhin konnte, fur jeven Angeklagten eine Freiheitsstrafe von 11. Rippe in der rechten Brustseite ##ristt worden war. so daß es notgeschlachtet „mußte. Die tierärztliche Untersuchung ergab eine verletzung des Bauchfells und der destens i3 Tanesur 41 ein Messer von minbestens 12 Hennmeter Klingenlänge benutzt werden sein. Wie die Polizeibehorde hierzu s. kaur die Tat aus Rache geschehen das## aber auch nicht für ausgese hangest. um einen Fall von BestiaDer Dichter der Arbeit, Christoph Wieprecht. gestorben Essen. Im Alter von fast 67 Jahren starb in, Essen nach einem reichen Leben der Arbeit. Pflichtersüllung und Schöpferfreude der ArChristoph Wieprecht. Als Kruppscher Arbeiter hat er 37 Jahre an der Drebhgugk und im Feuerbetrieb geschafft. Wie verstorbene Heinrich Lersch, die bekannteste und markanteste Erscheinung der Arbeilsbichtung, war auch Christoph Wieprecht Fien Prheiter, der an der Arbeitsstätte zum erin dichterischen vie un Bleistift griff, um von der Welt der Arbeit zu künden. Am 16. Oktober 1875 zu Essen geboren, wurde ihm die Stadt der Arten Inbast Eisens zum vollende. Schaffens Mohen Lebens und dichterischen Schffens. Neven seiner harten Arbeit bildete und formte er seine Sprache, um den Kampf Pflichterfüllung des arbeitenden Volkes, das Ethos der Arbeit, in glühenden RhythLebens bezeschnet.“K, den schönsten Tag seines urtstag 155. Wieprecht seinen seinem Besuch ehrte, als ien der Führer mit Scheuende Pferde verursachen tödlichen Unfall Der bei einem hiesigen Speditionsunternehmen beschäftigte 41jährige Gespannführer Magnus Kreß aus Rönshausen kam mit PisRasers pagnigen Pferdefuhrwerk vom Ansiche der w er leere Kisten geladen hatte. vom Magenen während der Fahrt herunter, wodurch die Pferde und durchgingen. Kreß, der neben dem Handpferd herging, kam dabei zu Fall, wurde Kopf unter Zas' starie un geriet, mit dem Bestialische Tierquälerei Erndtebrück. Ein Bauer in Schameder stellte aß eines. seiner Rinder auf der Tag= und Sclmibenue vuren einen Messerstich zwischen Z.PTLien! Nuimm. Uur eeit * Dad Uldochenn orr Wölke ROMAN von ERIKA LEFFLER 7) 8 demn Höbepunk seiner Straßtraft Siumer binein. Anl in sein mildes, weißes Licht. Achim sah auf seine ArmbandRachihsimmet. dis sein Blck esgernd arud aun biesdbauten erst vor kurzem entkleidet hatte und schlich leise aus dem rosen bustendem Atem, denn ein weicher, Bierd seit so vielen' I“; auf deisen Mitte das steinerne schwung schräg.— uun schon mit gewaltigem Auf. auch nur um einen Millimeter bößer de0 seine sternenfunkelnde Kuppel erreicht une un ein oder Im kurzgeschnittenen Rasen blinkte und Zweck dort versammelt hin und ber buschten, um trgendein Mondschein in schimmernden Glanz gehüllte, mächtige Tier Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung KO über empört, daß er Onkel Harrys Einladung .—#„Jahren entlief, und wie geradezu unverzeihlich im Hinolia auf diese Tatsache, daß sie beide Sommer einige Wochen auf Groß=Friedeberg zu Gast seien, wandt, son, eister, der ia Abrigens nicht mit ihnen verwesen wäre, gesprochen wardeuu utentel Achims gedenn er sei ja nachgerade 26 Jahre halte, ihn darauf aufmerksam zu machen, daß er sich Hannis es nur bisher unerwähnt gelassen... d. bude neueste Eselet eine langjährige Freundin Sigungsgrund, obwohl man natürlich, falls Hanni bunden zu sein, als ausschlaggebend binzustellen mit Liebe binge.i e ia wütte— an Sabine noch Schachzug der Mutter, die, ohne es im geringsten zu ahnen. damit den Kernpunkt der Sache getroffen hatte. War er nicht nur Sabines wegen Mit 61 Jahren noch auf der Landstraße Anfang Septembe, Linz wurde ein 61 Jahre alter Januar d. J. war aug..... Monate gearbeitet. Aber dann Gegend, Nan Pund u Pesher, dbunch de nuuno der mit 20 Vorstrafen Beauf seche Wochen Rtichter, der ihn erneut dem der Angeklgnt, Pesangmis schickte, mit in Neuwieh: der aus Hannover stammt, gemacht hatte.“ 1965 einmal Belanntschaft Freiheitsstrafen für Kleintierdiebe Der Mettmanner Strafrichter zwei Fällen mit Geflügeldieben zu befassen, Iin vem einen Falle hatten Inhaben eine gestob esorchert zu verantworten „#ren, eille gestoctene Ente einem 48 Jahre braucheg gebracht der sie für sich verSeine Einlassung, daß er nicht gewiderleat harech fei gestohlenes Gut sei, wurde Kage#t# ine Warnung an die Diebe: Henlen 2u0 nich sonappen“ und„stehlt im denn Verdunkelungsdiebstähle werden scpe Shonate Ger das Gericht erkannte auf „wei Molllte Gesangnis. Im zweiten Falle Enten u. B3säbrigrgzinbestrafter Mann fünf shrer a: 1d ein„Huhn gestohlen, weil er bei gen ih ser. Rauchwaren erhoffte. Auch gekrafe verhängt. Vefängnister, daß grundfäßliche gustent der Strafrichbisher unbescho den Fällen, wo goltenhett den Dieben mildernd werden würde.; au srreiheitstrafe erkannt Erschossen aufgefunden Lauenförde. Fußgänger fanden an der Landstraße von Beverungen nach Herstelle den aus Lauenförde stammenden Schwerkriegsbeschädigten Ziegeler mit einer dem Namen nach noch nicht ermittelten weiblichen Person erschoseinem hinterlassenen Brief geht schieden siunh,““ freiwillig aus dem Leben geVerantwortlich: Hauptschriftleiter Dr. Hans=Adolf Ebing(z. 8. im Felde), i. V. Hermann Stens, Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Z. Z. gilt Preisl. 12 Aber die Mutter wußte nicht, daß die Gestalt eines sechsjährigen kleinen Mädchens um hoher, seelischer Eigenschaften willen, die sie in einer Vollmondnacht an einem Teich, dessen stille Oberfläche eine einzige Seerose trug, jäh und überwältigend offenbart hatte, auch nach einem Zeitraum von elf langen Jahren noch genügend Leuchtkraft besaß, um ihn bedenkenlos die erstbeste Gelegenheit ergreifen zu lassen, sie wiederzusehen. Nein, das wäre in ihren Augen„wildromantisch“ gewesen, und deshalb konnte sie jenen verborgenen Winkel in ihres Sohnes Seele, darin Sabines Denkmal verschlossen ruhte, nicht erspähen, ebensowenig, wie sie ahnte, daß ihr eigener Mann heimlich dafür gesorgt hatte, dieses Denkmals rührende Züge immer lebendig zu erhalten. Es gab viel, das die Mutter nicht wußte. Der Vater hatte darüber gelächelt, denn er stand über der Furcht vor dem Verbot. Achim, der heute noch nicht ganz frei davon war, verfiel aus Friedensliebe gewöhnlich dem Kompromiß mit inneren Vorbehalten, nach welch bewährtem Muster er auch jetzt beschloß, erst nach einer Woche jenen Antwortbrief an die Mutter zu verfassen, der ja einmal geschrieben werden mußte. Er ahnte noch nicht, was darin stehen würde, aber er genoß mit ungetrübtem Vergnügen das Bewußtsein, ihr darauf erfolgendes Schreiben in Anbetracht der Tatsache, daß sie sich augenblicklich auf einem anderen Erdteil befand, frühestens in fünf Wochen lesen zu brauchen. Und zu dieser Zeit würde er bereits wieder in Hannover sein. Achim gähnte, da niemand ihn sah, mit solchem Behagen, daß seine Kiefergelenke knackten. Aber über dieses winzige Geräusch hinaus wuchs jetzt ein anderes, von außen kommendes, das ihn jäh aushorchen ließ. Der Kies begann leise zu knirschen. Er richtete sich auf und soh mit steigender Verwunderung eine schmale weiße Gestalt unter den Bäumen der vom Haus herführenden Hauptallee auftauchen, die seltsam starr und doch sicheren Schrittes an der Pergola vorbei auf den Rasenplatz zusteuerte. (Fortsetzung folgt.)