Die„Schwerier Zeitung erscheint wöchentlich sschemal. Bezugspreis wöchentlich 45 Rpf,(einschl. Trägerlohn), Postbezug monatlich 2.- RM. einschl. 282 Rpf. Zeitungsgebühr und 6.44 Apf. Postverpackungsgebühr zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld. Einzelnummer 10 Rpf. Druck und Verlag: Hans Linner vermels Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Marktstr. 3—8 Rut: 2770. Postscheckkonto: Dortmund 2832 Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt= Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung dundgenprdien die erchuemellene bilimstereis 1ch unm breit 6 Hpf. Textanzeigen, Milimeter 20 Rpf Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergeschenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pänktliches Kracheinen der Zuitung. auch kann kein Anspruch auf Schadenernatz oder IA-chlieferung erhoben werden Nr. 97 Montag, den 27. April 1942 74. Jahrgang Hiheer Peun nnie Lenischen Piurten „on biesein Kunipse wird um Ende die Wührhen flegen! Sie üder ist der und DNB Berlin, 26. April. Die Abgeordneten Großdeutschlands des Reichstages versammelten sich am Sonntagnachmittag zur 6. Sitzung des Reichstages in diesem Kriege, zusammengerufen von ihrem Präsidenten Hermann Görign zur„Entgegennahme einer Erklärung der Reichsregierung" Der Führer nahm das Wort und sprach zur deutschen Nation. Die Winterabwehrschlacht im Osten hat sich zu einem heroischen Gesamtbild deutscher Kraft gerundet. und die Atlantikerfolge unserer Kriegsmarine wurden zu neuen Etappen soldatischer Größe. Vor diesem weltweiten Hintergrund stand die Rede des Führers als bewegender Dank an die Front und als Appel! an die Heimat. Der Reichstag bereitete Adolf Hitler hinreißende Kundgebungen der Liebe und Gefolgschaftstreue. Wahrend sich draußen im Reich und an den fernen Fronten des Krieges die Millionen bereit machten, am Rundfunk Zeuge dieser Stunde zu sein, begaben sich die Abgeordneten in den Sitzungssaal Zu Gruppen stehen sie beieinander schütteln sich die Hände und tauschen Zurufe freudigen Wiedersehens. Die Mehrzahl trägt als Öffizier oder Mann den Waffenrock auf dem oft das EK oder das Ritterkreuz blinkt. Denn diese Abgeordneten der Bewegung stehen in den ersten Reihen der Front und der Heimat und wie oft lasen wir unter Traueranzeigen hinter einem Namen schlicht die Buchstaben„M d R.“ Die Generalität und Admiralität oben auf den Rängen des rechten Flügels unterstreichen das soldatische Gepräge des ganzen Auditoriums— ein Spiegelbild der Nation in Waffen. Tiefe Stille: Es ist 15 Uhr und der Führer betritt den Saal Neben ihm schreitet Reichsmarschall Hermann Göring. Innenminister Dr. Frick. Reichsleiter, Boxmann, der Reichsführer if Kimmler sowie die persönlichen und militärischen Adjutanten.„„APg 44 8 Den Führer empfangt zunächst die Stille der Ehrfurcht. Auf seinem Platz angelangt. wendet er sich und grüßt zurück, und neue Huldigungen strömen hin zu dem Führer und Feldherrn unseres FreiheitsDer Neichstagspräsident Reichsmarschall Hermann Göring erhebt sich sodann zu folgenden Eröffnungsworten:." Aigun, Er Gricstese Ich eröffne die Sitzung des Reichstages. Meine Herren Abgeordneten! Wir gedenken zuerst der seit unserer letzten Sitzung auf dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden Behrend Kreut Ziealer Hölzel. Moder Urstöger. Hogrefe. Sandner(Asch), ferner der Abgeordneten Hofmann(München) und Dr. Springorum. Besonders aber gedenken wir auch zweier Kameraden die Mitglieder der Reichsregierung waren, der Minister Dr. Todt und Kerrl. Den Gefühlen unserer Trauer über den schweren Vertust den unser Volk durch den Tod des Ministers Todt betroffen hat hat der Führer bereits Ausdruck gegeben. Wir verbinden diese Ehrung mit dem Gedenken an die gesamten schweren Blutopfer die die Nation bisher gebracht hat. Ieb danke Ihnen, daß Sie sich zum Zeichen der Ehrung von den Vlätzen erhoben haben. Ich bitte den Führer, das Wort zu nehmen. Gewaltige Ovationen der Abgeordneten. die sich von ihren Plätzen erhoben haben, grüßen den Führer der nunmehr mit seiner Rede beginnt. Der Führer spricht Mit tiefer und fester Stimme beginnt der Führer. Diese Stimme, zunächs ruhig und gezügelt, erfüllt den Naum. Sie ist jetzt überall gegenwärtig, u enische meilen. Diese Vorstellung von d Stimme allein ist immer faszin Der Führer syri von dem elementaren Charakter und eusmaß dieses Krieges. Er spricht von seinen weitpolitischen Ursachen, von der zerstörenden Rolle Englands und der erste Beifall braust auf, als der Führer die Feststellung trifft, daß dieser Krieg nur mit einer Katastrophe des britischen Weltreiches enden kann und wird. Stürmische Ovationen branden zum Führer hin, als er feststellt, daß für diesen Weltkampf die hinter uns liegende Winterschlacht entscheidend gewesen ist und daß er in dieser schweren Stunde die Führung der Armee übernommen hat. Er. der erste Musketier des Reiches, zeichnet nun in großen Zügen das monumentale Bild der Abwehrschlacht. Er stellt diesen Heldenkampf der Wehrmacht dem Gegner als ein Zeichen der Macht des Reiches und der Heimat als eine Verpflichtung und Bestätigung innerer Stärke vor Augen. Die Stimme des Führers hebt sich wieder, und nach einer dramatischen und rückhaltlosen Schilderung von Einzelheiten aus der gewonnenen Winterschlacht trägt er. wie er sagt, die Ehrenpflicht ab den deutschen Soldaten aller Waffen seinen Dank auszusprechen Angesichts dieses heroischen Bildes der Front verlangt der Führer von lebhafter Zustimmung unterbrochen, von der Nation das Recht überall dort sofort und handelnd eingreifen zu können, wo das Gesetz der Pflicht noch nicht erkannt ist wo einige wenige glauben, mit sogenannten wohlerworbenen Rechten sich aus dem allgemeinen Pflichtengang ausschließen zu können. Die Warnung Adolf Hitlers an England daß Deutschland wieder Schlag um Schlag vergelten werde wenn man auf britischer Seite den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung fortzusetzen entschlossen sei, findet brausenden Beifall der sich noch steigert, als der Führer abschließend seine grenzenlose Zuversicht in den Sieg erklärt, und davon spricht, daß er Namen und Leben bedingungslos mit dem Schicksal des deutschen Volkes verbunden habe. Tosende Heilrufe erfüllen minutenlang den Raum. Dann erhebt sich der Reichsmarschall zu seiner Ansprache, in der er Adolf, Hitlex als den wahren Sieger der Winterschlacht und damit den Ueberwinder der Gefahr kennzeichnet.„ iht gan Kar 6as. u h. Hermann Göring spricht von der fast übermenschlichen Größe dieses Feldherrn und fordert demaegenüber die Heimat auf. dem Führer alles zu geben, was für seinen Kampf nötig ist. Der Reichsmarschall fordert nunmehr als Präsident des Reichstages die Abgeordneten auf. ihre Zustimmung zu den vom Führer verlangten Rechten zu geben. Das Haus erhebt sich wie ein Mann von den Sitzen, und diese Zustimmung ist— für die Nation eine Selbstverständlichkeit— erteilt. Neue Kundgebungen der Liebe und Treue branden zum Führer hinauf und unterstreichen diesen Akt als neues rückhaltloses Bekenntnis zu Adolf Hitler. Wortlaut der Rede: Abgeorduete„#### Beighstaaas Männer, des Deutschen Reichstages! Am 11. Dezember 1941, als ich zuletzt zu Ihnen sprechen konnte, war es mir vergönnt, einen Rechenschaftsbericht vorzulegen Lider Iuld erführ dir Vergeitung Von starken Kampffliegerverbänden vernichtend angegriffen DRB. Aus dem Führerhauptquar= tier 26. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront wurden eigene örtliche Angriffe und Stoßtruppunternehmungen mit Erfolg durchgeführt. Vereinzelte feindliche Angriffe scheiterten. Kampfflugzeuge bombardierten tagsüber kriegswichtige Anlagen in Leningrad und Noworossiisk sowie an der Kaukasusküste. In Lappland wehrten deutsche und finnische Truppen Angriffe unter hohen Verlusten für den Gegner ab. In der Zeit vom 11. bis 25. April verloren die Sowiets 312 Flugzeuge; davon wurden 214 in Luftkämpfen und 35 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 36 eigene Flugzeuge verloren.. In Nordafrika warfen deutsch=italienische Truppen britische Aufklärungskräfte zurück. Die Hafenanlagen von Tobruk wurden mit guter Wirkung bombardiert. Begleitende deutsche Jäger schossen acht britische Flugzeuge ab.„ 74 Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht einen britischen Flugplatz am SuezKanal an.„„Ln 626 Rollende Luftangriffe wurden während des ganzen Tages mit starker Wirkung gegen Kasernen und Barackenlager der Insel Malta geführt.„ Watmen Emant Leichte deutsche Kampfflugzeuge versenkten am gestrigen Tage vor der Insel Wiaht drei britische Handelsschiffe mit zusammen 10.000 BRT. Britische Bomber, die im Laufe des gestrigen Tages unter starkem Jagdschutz die Küste der besetzten Gebiete anflogen, wurden von deutschen Jägern gestellt. In heftigen Luftkämpfen und Abwehrfeuer der Flakartil= lerie verlor der Feind 19 Flugzeuge. Zur weiteren Vergeltung für die britischen Luftangriffe auf Wohnviertel deutscher Städte griffen starke Kampffliegerverbände in der letzten Nacht aus niedrigen Höhen die südenglische Stadt Bath mit vernichtender Wirkung an.„ 142 Ein weiterer Nachtangriff richtete sich gegen militärische Anlagen an der schottischen Ostüste.„ 84 15#mm Wach Britische Bomber griffen in der Nacht zum 26. April erneut die Stadt Rostock an. Die Bombenwürfe erfolgten fast ausschließlich auf Wohnviertel der Altstadt. Die Zivilbevölkerung hatte zahlreiche Verluste. Wertvolle Kulturdenkmäler und Wohlfahrtseinrichtungen wurden vernichtet. Störflüge britischer Flugzeuge führten nach Süddeutschland und in das Protektorat. Nachtjäger schossen neun der angreifenden Bomber ab. Oberleutnant Geißhardt errang gestern an der Ostfront seinen 61. bis 67. Luftsicg. Erfolgreiche Stoßtruppunternehmen Der Wehrmachtbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront wurden örtliche Vorstöße des Feindes abgewehrt. Eigene Stoßtruppunternehmen waren erfolgreich. Die Luftwaffe bombardierte mit guter Wirkung Hafenanlagen an der Kaukasusküste und im Asowschen Meer sowie rückwärtige Verbindungen der Sowiets. Bei den bereits gemeldeten Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf Murmansk schossen begleitende Jäger in heftigen Luftkämpfen 18 feindliche Flugzeuge ab, darunter 17 vom Muster Hurricane. Italienische Flugzeuge griffen am 23. 4. überraschend einen sowietischen Flugplatz an und zerstörten neun feindliche Flugzeuge am Boden. In Nordafrika infolge schlechter Wetterlage nur geringe Aufklärungstätigkeit. Die Luftangriffe auf militärische Anlagen und Flugplätze der Insel Malta wurden bei Taa und Nacht fortgesetzt. Zahlreiche Bombentreffer schweren Kalibers verursachten neue umfangreiche Zerstörungen. Im Kanal stießen leichte Sicherungsstreitkräfte der Kriegsmarine in der Nacht zum 24. April auf feindliche Zerstörer und Schnellboote. Ein britischer Zerstörer wurde auf kurze Entfernung durch Artilleriefeuer beschädigt. Der Feind brach darauf das Gefecht ab. Am gestrigen Tage schossen deutsche Jäger über der Kanalküste in Luftkämpfen mit starken britischen Jagdverbänden acht feindliche Flugzeuge ab Leichte deutsche Kampfflugzeuge ariffen bei Tage Fabrik= und Versorgungsanlagen in Süd= England mit Bomben und Bordwaffen an. Als Vergeltung für wiederholte englische Luftangriffe auf deutsche Städte wurde die Stadt Exeter an der englischen Südküste mit schwerer Wirkung bombardiert. Britische Bomber griffen in der Nacht zum 25. April Wohnviertel in Rostock an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Eine Anzahl von Wohnhäusern, Kulturstätten und Wohlfahrtseinrichtungen wurde zerstört oder beschädigt. Zwei der angreifen. den Bomber wurden abgeschossen. Der Unteroffizier Rudolf Müller errang in Luftkämpfen bei Murmanst an einem Tage fünf Luftsiege. über den Ablauf der Ereignisse des vergangenen Jahres. Sie sind in ihrer geschichtlichen Größe und fortwirkenden politischen Bedeutung von einem Ausmaß, das vielleicht erst Jahrhunderte spater in seinem ganzen Umfang erkannt werden wird. Nach der Niederschlagung der von England und Moskau gemeinsam anaczettelten Revolte in Belgrad wurde sich schon wenige Wochen später Europa zum erstenmal seit vielleicht Jahrhunderten der gemeinsamen Bedrohung aus dem Osten bewußt, von deren erfolgreicher Abwehr das Sein oder Nichtsein unseres Kontinents schon so oft abhing. Für viele Menschen schienen nunmehr die Ursachen des blutigen Krieges, der uns seit dem September 1939 aufgezwungen worden war, deutlicher zu werden. Denn dieser Krieg trug nicht mehr die Merkmale der von früher her gewohnten innereuropäischen Auseinandersetzungen in sich. In zunehmendem Maße begann sich der Eindruck zu vertiefen daß man diesem geschichtlichen Ringen mit den üblichen oder auch nur vernünftig gesehenen Interessen der einzelnen Länder nicht gerecht wird, sondern daß es sich dabei um eine jener elementaren Auseinandersetzungen handelt, die— indem sie die Welt oft in Jahrtausenden einmal erschüttern— das Jahrtausend eines neuen Zeitabschnittes einleiten. Viele der dabei auftretenden geschichtlichen Erscheinungen sind sich des tiefsten Auftrages und Sinnes ihres Handelns so wenig bewußt, wie es der kleine Soldat zu sein vermag im Rahmen einer großen militärischen Overation. Auch sind die Zeiträume solcher eruptiven Epochen so groß, daß das einzelne menschliche Leben nur zu leicht den Zusammenhang oder gar die Bedeutung seines Einsatzes im Verhältnis zum Ablauf des gesamten Geschehens verkennt. Aber trotzdem sind auch da, wo scheinbar der Sinn und Nutzen eines solchen, die Völker oder gar Kontingente erschütternden Prozesses nicht zu sehen ist, Nutznießer vorhanden. Viele glaubten deshalb zu treiben und sind selbst nur die Getriebenen, und andere wollen schlagen und sind am Ende die Geschlagengn.„. akar 1000 uack. au Kaf Als am 3. September 1939 nach endlosen deutschen Friedensbemühungen dem neuen Reiche die Kriegserklärung Frankreichs und Englands überreicht worden waren. nachdem diese Staaten durch die Ausstellung einer Blankovollmacht zunächst Polen als auslösende Kraft vorgestoßen hatten, mußte man wohl an der Vernunft einer Welt verzweifeln die scheinbar ohne jeden Grund statt das Unglück eines solchen wahnsinnigen Krieges zu meiden, die Katastrovhe förmlich herbeizwang. England erntete aus der Jersptitterung Nun wissen wir alle, daß seit der inneren staatlichen Desorganisation des europäischen Kontinents sich England einer volitischen Doktrin verschworen hatte, die in der Zersplitterung des Festlandes die erste Voraussetzung für das Gedeihen und die Vermehrung des Britischen Weltreiches zu erkennen meinte. Zweifellos hatte dieser die Tätigkeit der englischen Politik beherrschende Gedankte sehr viel Bestechendes an sich. Während Europa in zahllosen inneren Kriegen verblutete, gelang es Großbritannien mit einem Minimum an Bluteinsatz, ein weltweites Gebäude zu errichten. Der ihm verliehene Titel eines„Imperiums" war seinem Charakter nach aber mit dem imperialen Rom genau so wenig zu vergleichen wie ein internationaler Handelskonzern mit einem werteschaffenden Weltunternehmen... Dabei ist es eine Ueberschätzung der britischen staatsmännischen Kunst sowohl als des simplen politischen und militärischen Könnens der Engländer annehmen zu wollen, daß etwa in ihrem Wirken die Ursache des destruktiven Zerfalls Eurspas gelegen sei. Hier wird die Entstehung eines Zustandes mit seiner Ausnützung verwechselt. Denn Eurova ist zerfallen teils aus der natürlichen Ueberalterung der nach dem Zusammenbruch des Römischen Weltreiches führenden kontinentalen Macht, teils infolge der Unterspülung der Elemente, die diesem damaligen Zentrum des Abendlandes die volkliche und staatliche Grundlage gegeben hatten. Im Zwiespalt der antiken römischen Staatsidee einerseits und der nicht minder imverialen Ansprüche erhebenden römischen Kirche andererseits wurden die Fundamente der zentralen Staatsbildung Europas allmählich zerstört. Dazu kam noch der tiese Ernst mit dem sich die damalige Welt in Fragen versenkte, die geeignet waren. Europa in endlose religiöse innere Kämpfe zu verwikkeln, während die gleichen Probleme heute als staatlich vollkommen belanglos anerkannt sind und demgemäß bewertet werden. So ist der Zusammenbruch des alten Deutschen Reiches und damit des in dieser Zeit vorherrschenden Mittelpunktes einer inneren europäischen Organisation genau so wenig von den Engländern herbeigeführt, als der Zusammenbruch Roms einst von den Germanen. In beiden Fällen ergaben sich aber aus inneren Schwächmomenten heraus Situationen, die das Eingreisen außenstehender Kräfte ermöglichten und damit der Weltgeschichte für viele Jahrhunderte einen neuen Lauf aufzwangen. So hat England selbst nicht primär den Kontinent zu zersplittern vermocht: denn dazu war es als staatliches Gebilde damals viel zu unbedeutend—. wohl aber gelang es ihm, aus der entstehenden europäischen Zersplitterung insofern einen Nutzen zu ziehen, als es dank seiner insularen Lage nur noch ein Minimum an Kraft bei allerdings einem Maximum an Schlauheit benötiate um die europäische Ohnmacht weiter aufrecht zu erhalten und mit der ihm selbst fast restlos verbliebenen eigenen Starke eine teils unerforschte oder zumindest kulturell und wehrmäßig unterlegene, teils in ewigen inneren Kämpfen sich selbst erschöpfende andere Welt zu erobern. Nur ein Törichter kann dabei übersehen oder bestreiten, daß— wie jeder politische Ordnungsprozeß— auch dieser seinen Nutzen für die Menschheit gehabt hat. Aber. ebenso töricht war es, anzunehmen, daß das britische Imperium das sogenannte Gleichgewicht der Kräfte in Europa für ewig würde auf rechterhalten können. Die zur Einigung strebenden blutmäßig und gedanklich gleich orientierten rassischen Bestandteile dieses Kontinents konnten an ihrem Zusammenschluß auf die Dauer weder verhindert werden, wie es darüber hinaus überhaupt unsinnig war. anzunehmen, daß im Falle des Auftretens einer die Eristenz aller Völker Europas gleichmäßig bedrohenden Gefahr eine Vereinigung der Betroffenen dagegen verhindert werden könnte. Britische Europa=Politik mußte scheitern Alle die Kriege, die England seit Jahrhunderten in ununterbrochener Folge gegen den Kontinent führte, konnten im wesentlichen nur so lange erfolgreich verlaufen, als es sich um die Bekämpfung rein staatlicher Gebilde dynastischen Charakters durch andere ähnliche Erscheinungen handelte. Im Moment, in dem aber über dynastische Interessen hinaus die Völker zu erwachen begannen, mußten die Mittel der bisherigen britischen Europa=Politik scheitern. Trotz zahlreicher Kriege war es England auf die Dauer nicht möglich, den französischen Nationalstaat zu vernichten, trotz aller Versuche gelang es ihm nicht, den Zusammenschluß der Italiene: zu verhindern, und trotz aller Eingriffe ist das Deutsche Reich aus seinen einstigen Trümmern durch den Willen der deutschen Stämme und dank dem Wirken großer Heroen in dem Augenblick entstanden, da es in dem überlegenen Genius eines Bismarck nicht nur die Reife der Zeit, sondern den zur Vollendung bestimmten Mann erhalten hatte. Je staatlich gefestiater und vom eigenen Wert durchdrungener die europäischen Völker wurden, um so schwieriger mußte die Aufrechterhaltung einer europäischen Situation werden, die als sogenanntes Gleichgewicht der Kräfte den wahren Verhältnissen der Kraft nicht mehr entsprach. Sich einzubilden. auf die Dauer mit den Mätzchen schwatzhafter Argumente die europäischen Nationen in sich zu zersplittern oder gegeneinander verhetzen zu können, mußte deshalb immer mehr scheitern, und damit war England gezwungen, vom bequemen Nutznießer eines gegebenen Zustandes zu seinem Verteidiger oder gar zum dauernden Erhalter zu werden. Damit aber hörte die Kunst des Intrigierens auf. und an ihre Stelle trat der Zwang zum eigenen Kampf und nicht nur der Wille zu ihm, sondern auch das Können, das Können aber unter Berücksichtigung der unterdes selbst gigantisch angewachsenen Beiastung des Weltreiches einerseits und des immer höher erforderlichen Bluteinsatzes für die gewünschte europäische Zersplitterung andererseits. Die Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts hatte aber— wenigstens ursprünglich — doch nur den Sinn. Englands Blut sparen zu helfen, um es dadurch zu befähigen, den Aufgaben seiner gedachten Weltmission leichter gerecht zu werden So wie dieses Reich aber gezungen wurde, in Europa selbst sein Blut zu vergießen, muß einmal der Augenblick kommen in dem die Beibehaltung der europäischen Zerrissenheit von England mehr Kraft fordert. als es zur Erhaltung seines eigenen Weltreiches entbehren kann. Die tiese Ermattung nach den napoleonischen Kriegen die dabei noch wesentlich von kontinentalen Kräften geführt worden waren, war das erste Anzeichen des sich allmählichen Ueberlebens der britichen Doktrin von der Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts. Gefüge des Weltreichs lockerte sich Davon aber abgesehen, war die Meinung. daß das britische Weltreich als Voraussetzung seiner Existenz ein in Ohnmacht zersplittertes Europa nötig hat, nur so lange gegeben. als an der Peripherie des Weltreiches selbst keine es so bedrohenden ebenbürtigen Staaten vorhanden waren Im Moment, in dem sich der rufsische Koloß von Europa den Weg durch Asien bis nach dem Fernen Osten bin erkämpfte, im Augenblick, da die nordamerikanische Union ein von England ebenso unabhängiges wie gänzlich unangreifbares Gebilde wurde, und noch mehr in der Zeit, da das sapanische Kaiserreich — ähnlich wie Italien und Deutschland— aus seinem Schlafe erwachend zur Vormacht im Fernen Osten emporstieg, waren die Voraussetzungen des Bestandes des britischen Weltreiches überhaupt grundsätzlich andere geworden. Nicht gegen Europa konnte dieses Gebilde auf die Dauer erhalten werden, sondern höchstens mit Europa. Als daher 1914 England trotz langer deutscher Friedensbemühungen— wieder im Sinne seiner alten Doktrin— dem damaligen Reich mit einer überlegenen Koalition von Mächten den Krieg erklärte, hatte es wohl Deutschland selbst vorübergehend in seiner Bedeutung oder in seiner Stellung in Europa geschwächt und aus der übrigen Welt verdrangt. Allein, zwei Tatsachen mußte jeder nicht völlig Verblendete am Ende dieses blutigsten Ringens der Weltgeschichte einsehen und zugeben: 1. Daß es nur eine Frage der Zeit war, bis sich Deutschland der ihm auferlegten Bande entledigen würde. Denn eine Nation, die vier Jahre lang einer ganzen Welt gegenüber standhält und nur infolge von Schwindeleien und Lügen durch einen inneren Aufruhr nach Versailles gezwungen werden kann, wird eines Tages den ihr angetanen Betrug nicht nur erkennen, sondern seine Folgen selbstverständlich kraft der ja grundsätzlich vorhandenen Stärke auch wieder beseitigen. 2. Die von England im Laufe dieses Krieges selbst erbetenen Hilfen waren nicht mehr rückgängig zu machen, das heißt: der Avpell der englischen Regierung in letzter Not an Amerika hat diesen Kontinent zu einer wirtschaftlichen und politischen Bedeutung gebracht, die England selbst zu beseitigen nie mehr in der Lage sein wird. Als England in den Weltkriea eintrat. kämpfte es für seinen Zweimächtestandard zur See und war nicht bereit, dem Deutschen Reich eine Stärke von fünf oder gar sechs zu zehn zuzubilligen Als England den Krieg— wie es glaubte— siegreich beendet hatte, war Japan an die Stelle Deutschlands getreten und Amerika an die Stelle Englands selbst. Das Gefüge des britischen Weltreiches aber hatte durch diesen Kampf nicht an innerer Stärke gewonnen, sondern es begann sich zu lockern, und wenn man aus taktischen Gründen später an Stelle des Wortes Imperium lieber den vagen Begriff des Weltreiches setzte, dann geschah es nur, um aus einer nicht mehr zu beseitigenden Not eine Tugend zu machen. Und wenn man sich in der damaligen Zeit schwerster militärischer Krisen Hilfen erbat mit Versprechungen, die man von Anfang an später nicht zu halten gedachte, so war es klar. daß eines Tages die Betrogenen auf die Erfüllung der Zusicherungen pochen würden, daß also Wechsel ausgestellt worden waren, die früher oder später einmal eingelöst werden mußten. Weder die indische noch die arabische Welt wird die Zusicherungen aus dem Gedächtnis verlieren, durch die man sie einst zur Opferbereitschaft für die Erhaltung des britischen Weltreiches verführte. Daß England dabei wirtschaftlich selbst auf das schwerste gestört, finanziell belastet und blutmäßig erschöpft aus dem Kriege hervorging, kann als weiterer Beweis dafür dienen, daß schon der erste Weltkrieg ein Pyrrhus=Sieg war, also ein Erfolg, der nur der Vater spaterer Niederlagen sein konnte. Die Rulnstkesie ers Wenreiuse natt Noch ein solcher Krieg zur Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts und England mußte dann zwangsläufig im Rahmen des Weltreiches das erforderliche eigene Gewicht verlieren, das heißt die zur Verteidigung einer unmoglichen europäischen Ordnung vergeudete Kraft geht dem Zusammenhalt und der Verteidigung des eigenen Imperiums verloren. Deshalb kann und wird der neue Krieg nur mit einer Katastrophe des britischen Weltreiches enden. Mit wem immer sich auch England verbindet, es wird am Ende dieses Krieges seinen Verbündeten stärker sehen als es selbst ist und sein kann. Es mögen seine Erzkapitalisten die bolschewistischen Staatsmänner mit noch so großer heuchlerischer Freundschaft begrüßen, es mögen seine Erzbischöfe die blutigen Bestien des bolschewistischen Atheismus noch so innig umarmen: je mehr Lügen. Heuchelei und Betrug angewendet werden müssen, um die widernatürlichen Koalitionen dieses Reiches vor dem eigenen Volke oder der auderen Menschheit moralisch zu decken, um so weniger werden sie in der Lage sein, die sehenden Völker wirklich zu täuschen und den natürlichen Weg einer zwangsläufigen geschichtlichen Entwicklung zu verhindern. Es gibt ein weises antikes Sprichwort, das besagt, daß die Götter denjenigen, den sie zur Verdammung bestimmt haben. vorher blenden. Ich weiß nicht, ob noch alle Engländer es heute als eine weise, erleuchtete Tat ansehen werden, die zahlreichen Verständiaungsmöglichkeiten, die ich seit dem Jahre 1933 vorgeschlagen hatte, abgelehnt zu haben, ob sie alle auch heute noch so über. zeugt sind, daß es so klug war. meine Bündnisangebote, die ich noch am 1. Sept. 1939 erneuert hatte. auszuschlagen und meine Friedensvorschläge nach dem polnischen und nach dem französischen Feldzug zurückgestoßen zu haben. Ich kenne nun aber noch ein anderes Gebot. Es besagt, daß der Mensch das, was die Götter zum Fall bestimmt haben, selbst noch stoßen soll. So wird denn also geschehen, was geschehen muß. Wenn aber im Völkerleben die Einsicht und Vernunft scheinbar ganz zum Schweigen gebracht sind, dann ist damit trotzdem nicht gesagt, daß nicht doch ein denkender Wille auch dort vorhanden ist, wo von außen her nur Dummheit und Verbohrtheit als einzige Ursache zu sehen sind. Juda treibt in Der britische Jude Lord D. Israel hat es einst ausgesprochen daß die Rassenfrage der Schlüssel zur Weltgeschichte sei. Wir Nationalsozialisten sind in dieser Erkenntnis groß geworden. Indem wir dem Wesen der Rassenfrage unsere Aufmerksamkeit widmeten. haben wir die Aufklärung für viele Vorgänge gesunden, die an sich sonst unbegreiflich erscheinen müßten Die verborgenen Kräfte. die England schon im Jahre 1914 in den ersten Weltkrieg gehetzt haben, sind Juden gewesen Die Kraft, die uns selbst damals lähmte und endlich unter der Parole daß Deutschland seine Fahne nicht mehr siegreich nach Hause tragen dürfe, zur Uebergabe zwang. war eine jüdische. Juden zettelten in unserem Volke die Revolution an und raubten uns damit jedes weitere Widerstandsvermögen. Juden aber haben seit 1939 auch das britische Weltreich in seine gefährlichste Krise hineinmanövriert. Juden waren die Träger jener bolschewistischen Infektion. die einst Europa zu vernichten drohte. Sie waren aber auch zugleich die Kriegshetzer in den Reihen der Plutokraten. Ein Kreis von Juden hat einst Amerika gegen alle eigenen Interessen dieses Landes in den Krieg mit hineingetrieben, einzig und allein aus jüdisch=kapitalistischen Gesichtspunkten. Und der Präsident Roosevelt besitzt in Ermangelung eigener Fähigkeit jenen geistigen Unterstützungstrust, dessen leitende Männer ich nicht namentlich aufzuführen brauche: es sind nur Juden. Nunng, Leninternattenateilin.. **„ J a h r e S c h i e s e l p z e i s t e r: e n d a s a l s s c h w e r s t e Durch sie wurden wiederum wie im 1917 die USA Zug um Zug von dem judisch infizierten Präsidenten und seiner volljüdischen Umgebung in einen Kriea gehetzt. ohne jeden Grund und ohne jeden Sinn gegen Nationen. die Amerika nie etwas getan haben. gegen Völker. von denen Amerika nie etwas gewinnen kann. Denn worin liegt der Sinn eines Krieges, den ein Staat führt der einen Raum ohne Volk darstellt, gegen Völker ohne Raum? Kxiege poliInteressen Es handelt sich daher in diesem Krieg tisch gesehen gar nicht mehr um die einzelner Völker, sondern es handelt sich um eine Auseinandersetzung zwischen Nationen, die für ihre Angehörigen das Leben auf dieser Welt sicherstellen wollen, und Völkern, die zu willenlosen Werkzeugen eines internationalen Weltparasiten geworden sind. Das tatsächliche Wirken dieser jüdisch=internationalen Kriegshetze aber haben die deutschen und verbündeten Soldaten in jenem Lande am besten kennen gelernt, da das Judentum seine ausschließliche Diktatur ausübt und das es als das staatliche Weltidol einer kommenden Menschheit predigen läßt und dem minderwertige Subsekte anderer Völker. genau so wie einst bei uns in unverständlicher Hörigkeit verfallen sind. Und in diesem Augenblick da erheht dieses scheinbar alternde Eurova wieder— wie immer in der Geschichte— die Fackel einer Erkenntnis boch, und seine Männer marschieren heute als die Repräsentanten einer neuen und besseren Ordnung. als die wahre Jugend der sozialen und nationalen Freiheit der Welt! Der Winter entschied einen Weltkampf Wenn Welt zu ich heute namens dieser wahren Europas und damit einer jüngeren „* Ihnen spreche, dann tue ich es in dem befühl eines Mannes, der für eine heilige lutgabe den schlimmsten Kampf seines ebens hinter sich hat. Ich spreche weiter als der Führer von Armeen, die Au Ihnen * ein Schiafaiaeisterten, das als schwerne Prütung der Vorsehung nur jenen auferlegt werden kann, die zu Höchstem berufen sind. Wenn die Götter nur jene lieben. die Unmögliches von ihnen fordern, dann gibt der Herrgott seinen Segen auch nur dem. der im Unmöglichen standhaft bleibt! Meine Abgeordneten! In diesem Winter ist ein Weltkampf entschieden worden, der in der Stellung seiner Probleme weit über das hinausreicht, was in normalen Kriegen an Aufaaben gelöst werden soll und kann. Als im November 1918 das deutsche Volk. von der verlogenen Phraseologie des damaligen amerikanischen Prasidenten umnebelt, unbesiegt die Waffen niederlegend, das Sc feld verließ, handelte es unter Einwirkung jener jüdischen Rasse, die nun hoffte. im Herzen Europas dem Bolschewismus ein sicheres Bollwerk errichten zu können. Wir kennen das theoretische Prinzip und die grausame Wahrheit der Ziele dieser Weltvest. Herrschaft des Proletariats heißt es und Dikta tur des Judentums ist es! Ausrottung der nationalen Führung und Intelligenz der Völker und Beherrschung des dann führungs— und damit aus eigener Schuld— wehrlos gewordenen Proletariats durch die allein jüdisch=internationalen Verbrecher. Was sich in Rußland in so grauenhaftem Umjange vollzogen hatte. die Ausrottung unzähliger Millionen führender Könfe, sollte sich in Deutschland fortsetzen. Wenn diese Absicht mißlang, dann lag die Ursache darin, daß zu viele gesunde Abwehrkräfte in unserem Volke noch vorhanden waren und daß es vor allem auf der bolschewistischen Seite — soweit es die Führung betraf, die nur aus Juden bestand— an eigenem Mut, beim geführten Proletariat aber an einheitlicher Zustimmung fehlte, um in Deutschland allgemein das zu vollziehen, was in Rußland gelungen war. Immerhin haben wir in einigen Teilen des Reiches die Einleitung dieses Zustandes erlebt und unter Einsatz des Blutes zahlreicher Idealisten wieder beseitigt. Die Ueberwindung des Volschewismus Schwerer lastete der Fluch dieses Satanswerkes auf Ungarn. Auch dort gelang es nur mit nationaler Gewalt, die Macht der jüdischen Gewalt zu brechen. Der Name des Mannes, der als Führer im Streit gegen dieses Verbrechen zum Retter Ungarns wurde, ist noch heute lehend unter uns als einer der ersten Repräsentanten der beginnenden europäischen Erhebung. Die schwerste Auseinandersetzung gegen die drohende Vernichtung von Volk und Staat aber vollzog sich in Italien. In einem heroischen Aufruhr sondergleichen haben italienische Kriegsteilnehmer und italienische Jugend unter der Führung auch eines einmalig Begnadeten das Kompromißz demokratischer Feigheit und bolschewistischer Gewalt in blutigem Ringen niedergeworfen und an ihre Stelle eine neue vositive Volks= und Staatsidee gesetzt. Ich empfehle jedem Deutschen das Studium der Geschichte der faschistischen Revolution, und er wird dann nicht ohne innere Erariffenheit den Weg und die Bewegung eines Mannes verfolgen, die soviel mit uns Gemeinsames haben, daß wir ihren Kampf geradezu als ein Stück des eigenen Schicksals empfinden. Erst mit dem Siege des Faschismus konnte man von einer beginnenden Rettuna Europas sprechen. Denn nun war an die Stelle eines Gedanken=Konalomerats destruktiver und auflösender Natur nicht die bloße Gewalt der Baionette, sondern eine wahrhaft konstruktive neue Idee getreten. Zum erstenmal wurden in einem Staate die Bolschewisten nicht nur geschlagen, sandern vor allem die Marxisten gewonnen. Gewonnen für den Neuaufbau einer besseren und gesünderen Gesellschaftsurdnung, die im Staate nicht den Träger der Protektion einer bestimmten Gesellschaftsschicht, sondern die Voraussetzung zur Lebenserhaltung aller sieht. In der gleichen Zeit, in der sich diese geschichtsbildenden Ereignisse vollzogen, wuchs die nationalsozialistische Bewegung zur Erfüllung ihrer Mission in unserem eigenen Volke. Auch hier kam die Stunde, da in der Auseinandersetzung zwischen jüdischem Internationalismus und nationalsozialistischem Volks= und Staatsgedanken die gesunde Natur zum Durchbruch kam. Aber auch in den meisten der übrigen europäischen Länder kam es zu diesem Konflikt, nur mit dem Unterschied, daß er in dem einen oder anderen Lund mit Kompromissen zunächst überdeckt, in anderen mit staatlichen Mitteln vorübergehend ausgeschaltet wurde. Wir alle erinnern uns aber noch der nächsten großen und entscheidenden Auseinandersetzung in Spanien, wo auch unter der Führung eines einzigen Mannes eine klare und endgültige Entscheidung erzwungen wurde und ebenfalls nach einem blutigen Bürgerkriege die nationale Revolution den bolschewistischen Erzfeind zu Boden warf. Mit der steigenden Erkenntnis des Juden als des parasitären Erregers dieser Krankheiten, wurde nun in den letzten Jähren fast Staat um Staat in Europa zur Stellungnahme in dieser Schicksalsfrage der Völker gezwungen. Aus dem Selbsterhaltungstrieb heraus mußten sie jene Maßnahmen treffen, die geeignet waren, die eigenen Völker vor dieser internationalen Veraiftung endgültig in Schutz zu nehmen. junge erwachende Europa Wenn nun auch das bolschewistische Rußland das plastische Produkt dieser jüdischen Infektion ist, so darf man doch nicht vergessen, daß der demokratische Kapitalismus die Voraussetzungen dafür schafft. Hier bereiten die Juden das vor, was die gleichen Juden im zweiten Akt dieses Prozesses vollenden. Im ersten Stadium entrechten sie die Millionenmassen der Menschen zu hilflosen Sklaven oder— wie sie selbst sagen — zu expropriierten Proletariern, um sie dann als fanatisierte Masse zur Vernichtung ihrer Staatsgrundlagen anzufeuern. Später folgt die Ausrottung ihrer eigenen nationalen Intelligenz und endlich die Beseitigung aller jener kulturellen Grundlagen, die als tausendjährige Erbmasse diesen Völkern einen inneren Wert geben oder als Mahner für die Zukunft wirken könnten. Was dann noch übrig bleibt ist das Tier im Menschen und eine jüdische Schicht, die, zur Führung gebracht, als Parasit am Ende den eigenen Nährboden zerstört, auf dem sie gedeiht. Diesem Prozeß, der, wie Mommsen sagt. von den Juden betriebenen Dekomposition von Völkern und Staaten hat nun das junge. erwachende Europa den Krieg angesagt. Mit ihm haben sich verbunden stolze und ehrbewußte Völker auch in anderen Weltteilen, und zu ihnen werden Hunderte von Millionen Menschen noch stoßen, unterjochte. die— ganz gleich, wie ihre derzeitigen Führer es auch sehen mögen— eines Tages die Ketten zerbrechen werden. Es wird das Ende der Lügner kommen. die die Welt vor einer sie bedrohenden fremden Beherrschung zu beschützen vorgeben und in Wahrheit nur ihre eigene Weltherrschaft zu retten versuchen. Im Osten fällt die Entscheidung In diesem gewaltigen, wahrhaft geschichtlichen Aufbruch der Völker befinden wir uns nun alle, teils als führende, handelnde oder ausübende Menschen. Auf der einen Seite stehen die Männer der Demokratie, das heißt des jüdischen Kapitalismus mit ihrem ganzen Ballast verstaubter Staatstheorien, ihrer parlamentarischen Korruption, ihrer veralteten Gesellschaftsordnung, ihren jüdischen Gehirntrusts, ihren jüdischen Zeitungen. Borsen und Banken,— ein Konzern, gemischt aus politischen und wirtschaftlichen Schiebern schlimmster Art, und an ihrer Seite der bolschewistische Staat, das heißt, jene Masse einer vertierten Menschheit. über die der Jude wie in Sowjetrutztland seine blutige Geißel schwingt. Und auf der anderen Seite stehen die Völker, die um ihre Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen, und die vor Schwerter Zeitung Rummer 97 Zweites Blatt Der Führer: Ich kann sagen, daß für mich der Krieg seit dem Jahre 1914 kein Ende gefunden hatte. Ich habe weitergekämpft, sowie ich erst reden konnte, und bin landauf, landein von Ort zu Ort gezogen, habe geredet und geredet, gearbeitet, immer nur mit dem einen Gedanken, das deutsche Volk aus dieser Zersplitterung zu erlösen, aus seiner Lethargie herauszureißen, es aus seinem Schlaf zu erwecken und wieder zu einer bewußten Kraft zusammenzuschließen. Schwerte, 27. April 1942. Frühling in Schwerte Man muß es dem Westfalen lassen, je schwerer es ihm gemacht wird, je härter beißt er sich— in seine Arbeit hinein. Als ob sie nur auf das Stichwort des Ansteigens der Wärme, auf die belebende Sonne gewartet hätten, so schnell waren sie dabei, unsere Bauern, unsere Gärtner und unsere Arbeitskameraden aus den Werken, Felder und Gärten zu bestellen. Das Rad rollt von Schwerte durch die Ruhrwiesen nach dem„Wellenbad". Wie frischgrün die Wiesen an der Ruhr glänzen, wie hübsch es aussieht, daß sich der Rahmen der Bäume um„Haus Villigst“ nun wieder mit den hellen Farben der jungen Blätter tönt, wie silbergraugrün schimmern die Kätzchen an den Weiden, die die Ruhr aufswärts umbuschen. Die Wiesen sind bestickt mit Löwenzahnblüten, und am Waldrand sieht man schon die kleinen weißen Glocken der Waldblumen. Acker zeigen ein frisches Braun, zumeist sind sie gewalzt, sie sind auch mit Dung gestreut, ebenso kommt schon die Wintersaat kräftig heraus. Überall sind die Bauern an der Arbeit und die Pferde wissen auch am Abend, daß sie ihren warmen Stall und ihr Futter verdient haben. Man freut sich über die stattlichen, schmucken Bauernhöfe. Alles in Ordnung, trotz des Krieges geht alles seinen gewohnten Gang. Auf einem Hof treffen wir noch am späten Nachmittag die Bäuerin, die bereits um 5 Uhr aufsteht, bei ihrer Gartenarbeit an. Sie vereinzelt Salatpflanzen in den Kästen des Treibhauses. Dann legt sie noch einige Reihen Erbsen. Der große Gemüsegarten ist fast vollständig bestellt, er macht einen prächtigen Eindruck der Ordnung und der guten Einteilung. Viele Menschen in unserer Stadt wissen ja gar nicht, welche Arbeit auf einer Bäuerin lastet, die sich jetzt auch mit fremdländischen Arbeitskräften behelfen muß. Die Büuerinnen in ihrer selbstverständlichen Pflichterfüllung ihres harten Alltags, der Garten- und Landarbeit, der Kleintierzucht, der Haushaltpflege, Kindererziehung umfaßt, sind unseres Führers beste weibliche Hilfen. Sie tun ihre Arbeit in der Stille, und sie tun si. oft weit über ihre Kraft. Hinter„Haus Ruhr“ sind nun schon die ersten Veilchen verblüht. Wie wunderschön die Inseln der Österblumen im Grün des Weiherrandes aussehen! „Haus Ruhr“ ist auchst sonst interessant. Sein Besitzer hat mustergültige Arbeit in der Erforschung der Ahnenkunde geleistet und uns dadurch einen weiten Einblick in Geschichte, Trachten und kulturelle Dinge ermöglicht. Durch Selbstanfertigung astronomischer Fernrohre(er erfand den Platinbelag der Linse des Fernrohrs) hat er schon manche interessante Beobachtung machen können. Schwerte selbst grünt und blüht seit wenigen Tagen. Wir freuen uns über die hellgrünen Laubfahnen der Bahnhofstraße, über das große Blumenbeet vor dem Ev. Krankenhaus, wir haben heute auf einem Bauernhof in Ergste die ersten blühenden Kirschbäume gesehen. Es lagen auch schon frisch gestrichene Boote an der Ruhr. Wie vieles wird jetzt wieder leichter, da nun Frühling um Schwerte ist. Und wie werden sich unsere Urlauber freuen, wenn sie in ihre blühende Ruhrstadt kommen! Do. Heimat- Ostfront- Afrika! Die neue„Deutsche Wochenschau(U 606) Tageschronik Die neue Deutsche Wochenschau wird mit einer Reihe von Heimatbildern eingeleitet. Nach einem Vorspann=Film über die Arbeit der RSV, die in diesem Jahre auf ihr 10jähriges Bestehen zurückblicken kann, erlebt man ein Werkpausenkonzert in einem großen Berlinen Berliner Industriewerk. Das Berliner Philharmonische Orchester spielt unter Wilhelm Furtwängler das Meistersinger=Vorspiel von Richard Wagner. Die Arbeit geht weiter. In einem Rüstungswerk werden Panzerkampfmagen gebaut. Das nächste Bild zeigt Reichsmarschall Hermann Göring bei einem seiner treuesten und bedeutendsten Mitarbeiter, dem Generalfeldmarschall Erhard Milch. Im Führerhauptquartier sieht man drei unserer erfolgreichsten Jagdflieger: Hauptmann Philipp, der nach 94 Abschüssen das Eichenlaub mit Schwertern erhielt, und Haupt Übben und Oberleutnant Östermann, die beide mit dem Eichenlaub des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurden. Der Führer dankte ihnen für ihren heldenhaften Einsatz. Hauptmann Philipp, der inzwischen die Zahl seiner Abschüsse auf 100 erhöhte, startet zu neuem Feindflug. Unsere Jäger greifen sowjetische Maschinen an. Am mittleren Frontabschnitt zeigt das Thermometer zeitweilig noch starke Kältegrade. Die eisigen Stürme, die seit Wochen über das ungeschützte, flache Land fegen, haben nur teilweise nachgelassen. Kolonnen marschieren nach vorn; verschwinden teilweise im dichten Schneesturm. In den vorderen Linien wird Artillerie=Munition entladen. Bereitstellungen der Sowjets werden unter Feuer genommen. Stoßtrupps greifen den Feind an. Weite Flächen sind zu überwinden. Bis zu den Knien sinken die Soldaten in den tiefen Schnee ein. Aber es geht vorwärts. Die Krim: Während am mittleren Abschnitt noch Schneestürme toben, ist hier bereits Frühling eingezogen. Die Wintersachen werden auf Kammer gegeben. Auf der Halbinsel Kertsch greifen die Sowjets immer wieder mit stärkeren Kräften an. Aber der deutsche Soldat behauptet das Feld, er hält die Front. Feldwebel Lippold und Gefreiter Unfried erhalten für ihren heldenhaften Einsatz bei den schweren Abwehrkämpfen auf der Krim aus der Hand ihres Generals das Ritterkreuz. Bei der Kriegsmarine wird Konteradmiral Hoffmann mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. In einem italienischen Kriegshafen am Mittelmeer erhalten Offiziere der italienischen Kriegsmarine aus der Hand eines deutschen Admirals das Eiserne Kreuz. Der Herzog von Aosta heftet dem deutschen U.BootKommandanten Kapitänleutnant Guggenberger, der mit seinem Boot den britischen Flugzeugträger„Arc Royal“ versenkte, die italienische Tapferkeitsmedaille an. Die gleiche Auszeichnung wird Kapitänleutnant Freiherr von Tiesenhausen zuteil, der das britische Schlachtschiff„Barham“ auf den Meeresgrund schickte. Der Kampf geht weiter. Schwere Einheiten der italienischen Kriegsmarine sichern einen Geleitzug nach Tripolis. Britische Zerstörer greifen an. Ganze Breitseiten schlagen ihnen entgegen. Gewaltige Wasserfontänen steigen auf. Ein schweres Artillerieduell beginnt. Der Feind muß wieder abdrehen. Bei stürmischer See erreicht der Geleitzug ohne Verluste sein Ziel. In Afrika wird Nachschub für die Panzer=Armee des Generaloberst Rommel entladen. Im Raume südlich Derna greifen stärkere Aufklärungskräfte der Briten die deutschen und italienischen Verbände an. Im Feuer unserer Artillerie bricht auch hier der Angriff des Feindes zusammen. Im Gegenstoß rollen Panzerkampfwagen vor und jagen den Feind zurück. Unsere Soldaten behaupten auch hier das Feld. Weitfuntsche Wirtschaftegestanung Qualität— das Fundament der Arbeit - Das Dreifache des Betrages zusammengeschossen. Die Einnahmen aus dem WHW=Opferschießen der Schützenvereine im Gau Westfalen=Süd sind in diesem Jahr so hoch, daß in vielen Vereinen nicht nur das Doppelte des Betrages des Vorjahres, sondern das Dreifache erzielt werden konnte. So konnten auch die Mescheder Formationen und Vereine, die mit der Durchführung des Opferschießens beauftragt waren, eine Steigerung des Aufkommens um das Dreifache melden. In einer Beiratssitzung der Industrie= und Handelskammer Dortmund, an der auch Kreisleiter Bönnebruch=Althoff teilnahm, sprach Präsident Dr. M. Klönne über die Maßnahmen, die im Kammerbezirk zur unbedingten Ausrichtung der Wirtschaft auf die höchstmöglichste Kriegsleistung ergriffen worden sind oder vor ihrer Durchführung stehen. Der eingehende, mit Zahlenmaterial unterlegte Überblick zeigte die westfälische Industrie als einen von produktionshemmenden oder=zersplitternden Zuständen befreiten Wirtschaftskörper, dessen stets große Leistungsfähigkeit im Jahre 1942 vor einer Spitzenhöhe stehe. Qualitätsleistung bleibe nach wie vor das Fundament der Arbeit, da sie dem wirtschaftlichen Denken des Westfalen eine Voraussetzung sei. Auf dieser Grundlage wird sich auch die Stellung der westfälischen Wirtschaft im kommenden Europa durchsetzen. Universitätsprofessor Dr. B. Kuske entwarf in seinen„Grundgedanken westfälischer Wirtschaftsgestaltung“ ein großräumiges historisches Bild, in dem sich bereits alle die westfälischen Kräfte aufzeigten, die in unserer Zeit und für die Zukunft die Bedeutung der westfälischen Wirtschaft neuen Höhepunkten zuführen. Eingehend untersuchte Prof. Dr. Kuske die enge Verflechtung zwischen dem westfälischen und dem rheinischen Gebiet, eine Kombination, hinter der 13 Millionen hochwertig Schaffender stehen. Dem engeren Gebiet an der Ruhr sich zuwendend, legte er den starken westfälischen Anteil dar. Von den 4000 Quadratkilometern des Ruhrgebietes liegen 2700 in Westfalen, von den 4 Millionen Menschen sind 2,3 Millionen Westfalen. Die westfälische Seite, vor allem kohlenreich(70 Prozent der Gesamtleistung entfallen auf sie), fördert stärker die Rohstoffe, die rheinische verarbeitet relativ stärker. Daraus ergaben sich notwendigerweise für die westfälische Seite besonders gelagerte, schwerwiegende Probleme, so beim Eisen und den Verkehrsfragen. Nach einer wirtschaftsgeschichtlich begründeten Zeichnung des forschenden westfälischen Wesens umriß Dr. Kuske die gegenwärtige Struktur des Gebietes, das sich seit drei Jahrzehnten über den Export hinaus invensiv der Selbstverarbeitung zugewandt hat, in konsequenter Logik der Weiterverarbeitung das Hauptaugenmerk zuwendet und auf der Basis der Kohle eine breitgegliederte Wirtschaft von unzerstörbarem Weltruf schuf. Abschlußprüfung(Gesellenprüfung) an der Staatl. Berufsschule für Metallindustrie in Iserlohn Am 31. März fand an der Staatl. Berufsfachschule für Metallindustrie unter Vorsitz di. Direktors Dr. Weidmann als Regierungsvertreter in Gegenwart von Vertretern des Kuratoriums die jährliche Abschlußprüfung statt, die zugleich die staatlich anerkannte Gesellenprüfung für die Oberstufe der Anstalt bedeutet. Insgesamt unterzogen sich 30 ausgelernte Lehrlinge der Prüfung. An die Besichtigung und Benotung der Gesellenstücke und der dazugehörigen Zeichnungen und Hefte schloß sich der mündliche Teil der Prüfung an, der sich auf Fachkunde, Reichskunde(weltanschaulicher Unterricht), Werkstoffkunde und Fachrechnen bezog. Auf Grund der Leistungen und Kenntnisse wurde folgendes Ergebnis festgestellt: Als Maschinenschlosser bestanden aus Schwerte: Werner Becker, Erich Grube, Friedhelm Kaiser und aus Holzen: Herbert Henning; als Graveur bestand Heinrich Henze aus Hennen. Von den 30 Prüflingen bestanden mit„gut“ 10, mit„befriedigend“ 14 und mit „bestanden“ 6 Prüflinge. Mit einer Unsprache an die neuen Gesellen, in der mit eindringlichen Worten auf die Bedeutung und die wichtigen Aufgaben eines deutschen Menschen und Fachmannes— gerade in der Gegenwart— hingewiesen wurde, und mit Dankesworten an die Lehrerschaft, schloß der Direktor die gut verlaufene Abschlußprüfung ab. * Das DAF-Berufserziehungswerk im ersten Vierteljahr 1942 Die Arbeit des Berufserziehungswerkes der Deutschen Arbeitsfront im Gau Westfalen=Süd kann für das erste Vierteljahr 1942 eine stolze Bilanz aufweisen, konnten doch 729 Berufserziehungsmaßnahmen mit 29352 Teilnehmern begonnen werden, gegenüber 381 Maßnahmen mit 9036 Teilnehmern in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Das bedeutet eine Steigerung nach der Zahl der Maßnahmen um rund 91 Prozent und nach der Teilnehmerzahl um mehr als 200 Prozent. An erster Stelle im Berufserziehungswerk steht die Fachabteilung Eisen und Metall mit 291 Maßnahmen und 10 831 Teilnehmern. Dann folgt die Abteilung Kurzschrift und Maschinenschreiben mit 136 Maßnahmen und 2905 Teilnehmern, die Abteilung Energie— Verkehr— Verwaltung mit 58 Maßnahmen und 3521 Teilnehmern. Be merkenswert ist die Höhe von 35 Maß ahmen für die Fachabteilung Hausgehilfen, die 523 Teilnehmer zählten. Die übrige Zahl der Maßnahmen und Teilnehmer verteilt sich dann auf die übrigen Fachabteilungen, so Chemie, Nahrung und Genuß, Druck und Papier, Der Deutsche Handel usw. An diesen Maßnahmen des Berufserziehungswerkes sind die Kreise wie folgt beteiligt: der Kreis Siegerland vertritt mit 124 Maßnahmen und 4318 Teilnehmern die Spitze, an zweiter Stelle steht der Kreis Hellweg mit 87 Maßnahmen und 5044 Teilnehmern, dann folgen Arnsberg, Dortmund, Hagen, Bochum, Altena=Lüdenscheid, Witten, Lippstadt, Iserlohn, Ennepe=Ruhr, Wanne=Eickel=Wattenscheid, Soest, Olpe, Wittgenstein, Herne, Brilon und Meschede. Bei der Durchführung der betrieblichen Berufserziehungsmaßnahmen finden wir wiederum die Abteilung Eisen und Metall an erster Stelle, und zwar mit 215 Maßnahmen und 9237 Teilnehmern, dann folgen die Abteilungen Energie— Verkehr— Verwaltung, Chemie, Nahrung und Genuß, Druck und Papier, Banken und Versicherungen usw. Die Spitze unter den Kreisen vertritt wiederum der Kreis Siegerland mit 69 betrieblichen Maßnahmen und 3267 Teilnehmern. Ihm schließen sich dem Rang nach an die Kreise Arnsberg, Hellweg, Bochum, Hagen, Witten, Dortmund, Lippstadt, Altena=Lüdenscheid, Wanne=Eickel=Wattenscheid, Ennepe=Ruhr und Herne. Die Ausgabe von Reisemarken Der Reichsernährungsminister hat in einem Erlaß nochmals klargestellt, daß für Ausgabe der Lebensmittelkarten, der Reise= und Gaststättenmarken sowie den Umtausch der Lebensmittelkarten das Ernährungsamt zuständig ist, in dessen Bezirk der Versorgungsberechtigte seinen ständigen Aufenthaltsort hat. Die Ernährungsamter sind daher nicht befugt, Versorgungsberechtigte, die sich auf Reisen begeben wollen, wegen des Umtausches ihrer Karten an das Ernährungsamt des Reiseortes zu verweisen. Soweit sich jedoch am Reiseort die Notwendigkeit des Umtausches ergibt, z. B. bei einem Versorgungsberechtigten, der vom Reiseort an einen anderen Ort weiterreisen will, ist auch das Ernährungsamt des vorübergehenden Aufenthaltsortes hierfür zuständ Weiter wird klargestellt, daß in Zukunft Lebensmittelkarten an vorübergehend abwesende Versorgungsberechtigte nur noch für die auf den Reisebeginn folgende Zuteilungsperiode nachgesandt werden dürfen. Bei längerer Abwesenheit muß sich der Versorgungsberechtigte aus der Versorgung mit Lebensmitteln abmelden. Die Geflügelhalter werden darauf aufmerksam gemacht, daß man Geflügel nicht frei umherlaufen läßt. Hühner, Enten, Gänse usw. sind jetzt in Ausläufen oder abgezäunten Geflügelhöfen zu halten, so daß die Tiere in Gärten, Feldern oder auch auf eingesäten Rasenflächen keinen Schaden anrichten können. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß Geflügelhalter für den durch ihre Tiere angerichteten Schaden haftbar sind. Geflügelhalter, die trotzdem ihre Tiere in eigennütziger Weise frei umherlaufen lassen und dadurch anderer Volksgenossen mühselige Arbeit vernichten, stellen sich außerhalb der Volksgemeinschaft. Ihnen müßte man sehr eindringlich auf die Finger klopfen. In hoffnungslosen Fällen wird die Polizei einschreiten! Kupfermünzen bis 30. April abliefern! Ab 1. März gelten die Kupfermünzen im Rennwert von 1 und 2 Pfennig, 1 und 2 Rentenpfennig, 1 und 2 Reichspfennig, 1 und 2 Groschen österreichischer Währung, 100 und 200 Kronen österreichischer Währung nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel. „Gesundheit ist kein Zufall“ Tausende haben während des Krieges diesen Film gesehen und die Broschüre gleichen Namens gelesen. Sie hat ihnen gezeigt, wie wertvoll und wichtig die Zähne und ihre richtige Pflege für Gesundheit und Aufbau des ganzen Körpers sind. Die gesteigerte Nachtrage nach Zahnpflegemitteln, wie Chlorodont, ist eine Folge dieser Aufklärungsarbeit. Chlorodont wird noch immer in großen Mengen hergestelle und nur an Fachgeschäfte abgegeben. Direkte Bestellungen können nicht berücksichtigt werden. Wir birten um Ihr Verständnis. wenn Sie Chlorodont nicht immer in Ihrem Stammgeschäft erhalten können. Gehen Sie jerzt mie Chlorodone besonders sparsam um! Diese Kupfermünzen werden, woran nochmals erinnert wird, bis einschließlich 30. April 1942 außer von der Reichsbank auch von den Reichs= und Landeskassen zum Nennwerte sowohl in Zahlung genommen als auch umgewechselt. Steitlng der Ghennnes Ein Hans-Ernst-Roman vom ewigen Fernweh und tiefen Heimatsehnen Erneber-Rechtschutz: Deutscher Roman-Verlag, Bod Sachse(Südharz) 51 „Ja, das meine ich, Martin? Es ist doch etwas gewesen mit dir, heute abend. Mich kannst du doch nicht täuchen, Martin. Ich habe hinter deinem Abgang mehr geehen als nur die Pointe.“ Martin verschränkte die Arme hinter dem Kopf und lag ganz ruhig. In seinem Blickfeld war ein Stern, der zum kleinen Fenster hereinflimmerte. „Du hast recht, Vira, diesen Abgang habe ich nicht gewollt, er war mir ganz unbewußt. Aber ich habe da unter den Gästen in der ersten Reihe jemanden erkannt aus früeren Tagen und—“ Eine Frau—?“ ganze, kleine Raum schwang plötzlich voller Mißlauen das durch diese kleine Frage hereingeschleudert wurde. „Ja, Vira, eine Frau.“ Er griff nach ihrer Hand und merkte wie sie zitterte.„Kleine Vira, sei doch nicht so un#eschickt. Du weißt doch, daß ich nur dich lieb habe und du gälst dich immer unnütz mit solchen Dingen. Habe ich dir cht einmal erzählt, daß ich einmal eine Frau vom Erinken rettete. Siehst du, diese Frau saß heute abend im #irkus und als ich sie so plötzlich sah, da war mir gerade. e bliebe mein Herz stehen, oder als wollte es schreien vor eimweh. Ich sah weniger die Frau, als die Berge, die iesen und Felder meiner Heimat, den kleinen, stillen See „Das war es,“ sagte Vira still und gehorsam wie ein #nd „Du kennst das nicht, Vira, wie das ist. Deine Heimat war immer die ganze Welt und es wird kein Plätzchen sein. an dem dein Herz hängengeblieben wäre. Vielleicht würdest du todunglücklich sein, wenn du nicht mehr reisen könntest, wenn du auf einem Platz bleiben müßtest, dein ganzes Leben lang. „Ich weiß nicht, Martin, wie das wäre, aber ich glaube ganz ernsthaft, daß ich es mit dir könnte, dir zuliebe.“ „Und dein Herz würde weinen in Sehnsucht nach der Ferne, es würde lechzen nach dem Staub der Landstraße, nach dem scharfen Geruch der Arena, nach dem Beifall der Menschen. Mit alldem bist du so tief verwurzelt, daß es Unsinn wäre, dich davon zu trennen.“ „Ja, Martin, so unsinnig, wie wenn ich mich von dir trennen müßte." „So lieb hast du mich, Vira?“ „Viel mehr noch als mein Leben!“ Das war gewiß viel, denn Martin wußte, wie sehr sie ihr junges, geliebtes Leben liebte, wie sie an diesem Leben hing mit jeder Faser ihres Seins, jetzt noch viel mehr, da sie dieses Leben in seine Hände gegeben hatte. Martin hatte sich nicht getäuscht. Es war wirklich Frau Heydebruck gewesen, die er im Zirkus gesehen hatte. Am andern Morgen wäre er ihr beinahe in die Hände gelaufen. Er begegnete ihr im Städtchen und drückte sich schnell in eine-Mauernische. Sie ging an ihm vorüber, führte ein kleines Kind an der Hand und in ihrem Blick lag die ganze Tiefe ihres Mutterglücks. Martin sah ihr nach, so lange er sie sehen konnte und die Bilder längstvergangener Tage stiegen vor ihm auf, bedrängten und verwirrten ihn und überschütteren sein Herz mit Traurigkeit. Es wurde erst wieder gut, als er heimkam und Vira mit dem Kind auf der Treppe saß. War das kein Glück? Ein großes und schweres Glück. Etwas von Unsterblichkeit lag in dem Bildnis, wie die junge Vira das kleine Wesen über ihren Kopf hob, daß es vor Vergnügen jauchzte. Die ganze Traurigkeit verkroch sich schamhaft in einen Winkel und wagte sich auch nicht mehr hervor, als er am Nachmittag Frau Heydebruck mit ihrem Knaben bei der Kindervorstellung im Zirkus sitzen sah. Er schaute ein paarmal zu ihr hin und hatte dann endlich die Gewißheit, daß sie ihn nicht erkannte. Drei Tage später bei der Schlußvorstellung war auch Herr Heydebruck anwesend. Da wurde Martin so unsicher wie am ersten Abend seines Auftretens. Er mied es geflissentlich, dorthin zu schauen, wo die beiden saßen. Am andern Morgen wurde frühzeitig das Zelt gebrochen. Es ging wieder weiter. Der Tag war schön, überall stiegen aus den Feldern die Lerchen auf und flogen der Sonne zu. Martin saß wieder vorne, hatte die Zügel an das Fensterkreuz gehängt und spielte auf seiner Harmonika die zärtlichsten Weisen, die ihm einfielen. Neben ihm lag die kleine Vira und sah mit großen Augen zu dem herrlichen Vater auf. unter dessen Händen das Instrument sang und jauchzte, daß es eine helle Freude war. Vira stand am Herd und dachte schon an den Mittag. Manchmal kam sie her, lehnte ihren Kopf an die Schulter des Mannes und senkte mit ihren Augen Glück in sein Herz. Ach, es war doch schön, dieses Wandern, auf endloser Straße. Es machte so frei und so leicht und erinnerte den Clown Marzellus an die Tage, da er noch als junger Mensch mit leichtem Gemüt durch die Welt gewandert war. Um dieselbe Stunde, da der Zirkus Reman einem andern Ziel zueilte, saßen Heydebrucks in der Pension beim Frühstück. „Ich weiß nicht, Evelyn,“ sagte der Mann,„ich habe gestern schon nachgedacht und jetzt fällt es mir wieder ein. Ist dir gestern im Zirkus gar nichts aufgefallen?“ „Nein, was sollte mir denn aufgefallen sein?“ „Dieser Clown da— wie schrieb er sich doch gleich?“ „Marzellus!“ Herr Heydebruck nickte. „Marzellus, sehr richtig. Weißt du, an wen mich der so stark erinnerte? An Martin Breitenbacher.“ Die Frau lachte. „Wie kommst du dazu?“ Gerüchns fent: M Bekanntmachung Nach der Verordnung des Regierungspräsidenten in Arnsberg vom 27. Februar 1942 sind die Eigentümer, Mieter und Pächter verpflichtet, auf ihren bebauten und unbebauten Grundstücken, einschl. Lager= und Schuttplätzen, Gärten, Friedhofen, Schiffsräumen, Ufern, Dämmen usw. an geeigneten Stellen in der Zeit vom 30. April 1942 bis 2. Mai 1942 Rattenbekämpfungsmittel auszulegen, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sich auf den Grundstücken bisher Ratten gezeigt haben oder nicht. Sie sind ferner verpflichtet, wenn die Vertilgungsmittel von Ratten ganz oder teilweise aufgefressen sind, sofort, spätestens bis zum letzten Tage der angesetzten Rattenbekämpfungsaktion Vertilgungsmittel nachzulegen. Eine Kontrolle wird durch die Polizeiorgane und deren Beauftragten in der Zeit vom 3. bis 9. Mai 1942 durchgeführt. Für den Fall, daß die Polizeipflichtigen dieser Anordnung nicht nachkommen, ist die Ausführung der geforderten Handlung durch einen Dritten auf Kosten des Pflichtigen bereits angedroht. Daneben bleibt eine Bestrafung vorbehalten. Die Rattenbekämpfungsmittel sind in hiesigen Apotheken und Drogerien zu haben. Schwerte, den 25. April 1942. Der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde. Eierverteilung In der Zuteilungsperiode vom 6. April bis 3. Mai 1942 werden auf den Bestellschein 35 der Reichseierkarte sechs Eier, und zwar auf die Abschnitte a, b, und e je zwei Eier, ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt nach Maßgabe der Belieferung der Kleinverteiler im Laufe der Zuteilungsveriode. Münster, den 18. April 1942 Der Oberpräsident der Provinz Westfalen. Provinzialernährungsamt Abt. B. Familiendrucksachen liefert schnell die Buchdruckerei Hans Linner vorm. Car! Braus in Schwerte. Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen an Karl Giesing und Frau Herta geb. Gerdsmann=Sinn Ergste, den 24. April 1942. Totkhanns gewürzte Fulterkalkmischung ZWERG-MARKE für alle Tiere Eine Bettstelle mit Matratze zu verkaufen. Große Marktstraße 1, 1. Etage. C Statt Karten die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Alma Ströwer Heinrich zur Nieden Ergste(Westf.), im April 1942 — Rattenbetämpfung. Wir weisen unsere Bevölkerung eindringlich auf die Bekanntmachung der Polizeiverwaltung betreffs„Rattenbekämpfung“ hin. Jeder wird hier, da es sich um lebenswichtige Dinge handelt, sein Möglichstes in der Rattenbekämpfung tun, -- Unser akrueller Bilderdienst i. Aushangkasten an der Haselackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen: Des Führers Geburtstag im Hauptquartier; Überall im Osten vorwärts; Unerschöpfliche Reserven der deutschen Luftwaffe; Die Ausstellung„Das Sowjetparadies“ im Berliner Lustgarten im Aufbau. Der Rundfunk am Dienstag Reichsprogramm: Frace Ellegaard. die junge dänische Pianistin, spielt Präludium. Arie und Finale von Cesar Franck und die Ballade in As=dur von Chopin von 11.00—11.30 Uhr. Solisten des Opernhauses Frankjurt am Main bringen ein Nachmittagskonzert aus der Welt der Oper von 16.00—17.00 Uhr. Clara Ebers, Coba Wackers, Marion Hunter. Alf Rauch, Theo Herrmann. Jean Stern und Helmuth Schwebs sind mit Arien und Szenen aus Opern von Mozart. Flotow. Wever. Nicolai und Verdi zu hören. Die Rundsunkspielschar der Hitler=Jugend Wien musiziert unter der Leitung von Gottfried Preinfalk von 20.20 bis 21.00 Uhr Chorwerke alter Meister, neuere Voggslieder und Instrumentalmusik von Händel, Bach und Haydn bilden das Programm. Die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Wilhelm Warek, das Rundfunkorchester unter Leitung von Max Schönherr und viele Solisten wirken mit in Wiens Sendung von 21.00—22.00 Uhr, die mit Opernklängen erfreut. Deutschlandsender: Lieselotte Bauer Sopran). Rudolf Watzke(Bariton) und Erich Witte(Tenor) sind die Solisten der„Musik zur Dämmerstunde“ von 17.15—18.30 Uhr, die unter der Leitung von Ernst Prade Werke von Vivaldi, Händel, Gluck. Haydn und Mozart bringt. Mobilmachung in der Frühjahrsbestellung(Schluß) Schließlich muß aber auch an alle Organisationen der Appell gerichtet werden, ihre ganze ideelle Kraft in erster Linie, wenn nicht ausschließlich, für die Förderung des Arbeitseinsatzes in der Landwirtschaft einzusetzen. Wer in den kommenden Monaten auf dem Lande mithilft, muß sich bewußt seln, daß er nicht dem einzelnen Bauern hilft, sondern einen Beitrag zur Sicherung der Ernährung und damit zur siegreichen Beendigung des Krieges leistet. Das muß jedem Volksgenossen, jeder Frau und jedem Jungen und Mädchen bei jeder Gelegenheit und jedem Anlaß immer wieder deutlich vor Augen geführt werden. Je einfacher und zweckmäßiger sich der Arbeitseinsatz dem organischen Arbeitsablauf in der Landwirtschaft anpaßt, desto größer wird der Erfolg sein, und desto besser wird das Volk dabei fahren. Eine soziale Ordnung, wie sie sich auf Grund der Arbeitsteilung des letzten Jahrhunderts in den Fabriken und Städten entwickelt hat, kann auf die Landwirtschaft schon im Frieden nicht übertragen werden und ist im Krieg auf dem Lande ganz unmöglich. Solange der Bauer mit den Einflüssen der Witterung usw. zu rechnen hat und früh und abends, am Sonntag wie am Werkrag, das Vieh füttern muß, das dem Menschen in der Stadt Fleisch und Fett geben soll, kann man den auf dem Lande arbeitenden Menschen nicht aus dieser natürlichen Ordnung herauslösen. Während die Fragen des technischen Arbeitseinsatzes in der Landwirtschaft selbstverständlich eine Aufgabe des Staates, der Dienststellen der Arbeitseinsatzverwaltung und des Reichsnährstandes sind, stellt die Mobilisierung der letzten verfügbaren deutschen Arbeitskräfte, ihre Behandlung und Betreuung, und vor allem die Organisation der Gemeinschaftshilfe eine Aufgabe dar, die nur erfolgreich gelöst werden kann, wenn sie unter Führung der Partei durchgeführt wird. Aus diesem Grunde sind im Bereich der Landwirtschaft die Gauämter für Agrarpolitik dazu berufen und von Reichsleiter Darré angewiesen worden, auch ihrerseits entsprechend den Richtlinien des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz und im Einvernehmen mit den Gauleitern als Beauftragte des Generalbevollmächtigten alles Erforderliche für das Gelingen der großen Gemeinschaftsaufgabe zu tun. Aus dieser straffen Zusammenfassung des gesamten Arbeitseinsatzes und der klaren Aufgabenstellung an die beteiligten Dienststellen, die ihren Impuls durch die RSDAP erhalten, schöpfen wir die begründete Hoffnung, daß die Frühjahrsbestellung und die darauffolgenden Hack= und Pflegearbeiten gesichert werden. Was möglich ist, wird geschehen. Was, bedingt durch die Besonderheiten des Krieges und nicht vorauszusehende Kriegsereignisse, nicht möglich sein wird, werden wir zu gegebener Zeit immer offen aussprechen. Hier müssen dann die Organisationskraft im Gau selbst, die Einsatzbereitschaft und das Verantwortungsbewußtsein jedes Einzelbeteiligten die Lage meistern. K Bei seiner großen Ansprache an die Nation gedachte der Führer im großdeutschen Reichstag auch der deutschen Soldaten und ihrer Verbündeten in den Winterschlachten des Ostens und wies auf den alles überragenden Heldenkampf unserer Frontkämpfer hin.— Blick in den Sitzungssaal während der Gefallenenehrung. In der ersten Reihe der Regierungsbänke der Führer. Reben ihm Reichsaußenminister v. Ribbentrop, Großadmiral Raeder, Generalfeldmarschall Keitel, die Reichsminister Dr. Frick, Dr. Goebbels, Graf Schwerin=Krosigk. In der zweiten Reihe die Reichsminister Darré, Rust, Seldte, Dr. Frank, Dr. Dorpmüller, Dr. Ohnesorge und Dr. SeißInquart. In der dritten Reihe Staatsminister Dr. Meißner.(Scherl=Bilderdienst) Büro= und Geschäftsartike! Taschenstifte Unterschriftsmappen Stempelträger Blei=, Kopier=, Papierscheren Geldrollen= papiere Verschlußzmarken Heftmaschinen Federhalter Stahlfedern Ersatzfedern Tinten Etiketten Minen Geschäftsbücher Büroleim Stempelfarbe und=Kissen Quittungen Skizzenbücher Schnellhefter Aktendecke! Millimeterhefte vorrätig bei Hans Linner. vorm C. Braus * Was in der Küche stark verfleckt das wird ins iMi=Bad gestecht! iMi wäscht Gerufskleidung ohne Seife und Waschpulver. Inemier möglichst gelernter Schlosser, für leichte Arbeiten gesucht. Schwerdt& Krückels. Weicher Funge kann des Nachmittags im Bezirt Holzen die Schwerter Zeitung austragen? Gür modi. Fimmer mit voller Verpflegung in Schwerte od. Ergste von älterem Herrn gesucht. Zuschriften u. 1229 an die Geschäftsst. d. Schw. Ztg. Aus dem Ruhrtal Westhofen. Oberleutnant und Kompanieführer Heinz Borkenstein wurde im Kampf an der Ostfront mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Jugendliche im Notdienst Nach einem Erlaß des Reichsinnenministers können Jugendliche unter 15 Jahren, aber möglichst nicht unter 12 Jahren, ausnahmsweise stundenweise zum kurzfristigen Notdienst herangezogen werden, wenn dies zur Bekämpfung außergewöhnlicher öffentlicher Notstände(Naturkatastrophen, Brandplättchenabwurf usw.) unumgänglich notwendig erscheint und den betreffenden Jugendlichen die Tätigkeit im Notdienst nach sorgfältiger Prüfung überhaupt zugemutet werden kann. Die Heranziehung darf außer bei Gefahr im Verzug nicht während der Nachtzeit erfolgen. Fleischgerichte in den Gaststätten „P23.. Der Leiter der Wirtschaftsgruppe Guststatren= und Beherbergungsgewerbe hat die Speisenabgabe in den Gaststätten den neuen Rationen angepaßt. Die Speisekarte darf Mittwochs. Samstags und Sonntags insgesamt vier Fleischgerichte enthalten, und zwar zwei Fleischgerichte und zwei Fleischnebengerichte. Von den Fleischgerichten muß eines Eintopf= oder Tellergericht für 50 Gramm Fleisch sein. Erst für das zweite Fleischgericht dürfen 100 Gramm verlangt werden. Für die beiden Fleischnebengerichte, die nach Belieben kalte oder warme Vorgerichte sein können, sind je 50 Gramm zulässig. Wenn außer dem markenfreien Stammgericht nur ein Eintopf= oder Tellergericht geführt wird, darf dieses nur ein 50=Gramm=Gericht sein übrigen wird die Speisekarte gegenüber bisher aufgelockert. An den genannten Tagen können außer dem Stammgericht und den vier Fleisch= und Fleischnebengerichten zwei Suppen und sechs fleischlose Speisen nach eigenem Ermessen angeboten werden. Wild und Geflügel zählen zu den Fleischgerichten. Montag und Donnerstag sind Feldküchentage. Außer dem Stamm= und Feldküchengericht. für das 50 Gramm Fleisch zulässig sind, darf noch ein fleischloses Feldküchengericht abgegeben werden. Für Feiertage wird das Feldküchengericht aufgehoben. An den fleischfreien Tagen tritt ebenfalls eine Erleichterung für die Betriebe ein. Außer dem markenfreien Stammgericht und zwei Suppen dürfen insgesamt acht fleischfreie Speisen nach Wahl angeboten werden. Infolge der Fettzuteilung wird von den Betrieben erwartet, daß sie Gerichte herstellen, zu denen so wenig wie möglich Fettmarken notwendig sind. Insbesondere sollen für die Feldküchengerichte nicht mehr als 5 Gramm Fett verlangt werden. Die Anordnung über die Verabreichung von Pellkartoffeln wird aufgehoben. Die Neuregelung tritt am 27. April in Kraft. Stadttheater Hagen Montag 17—19„Junggesellensteuer"(kein Kartenverkauf). Dienstag 18.30—20.30„Junggesellensteuer". Mittwoch 16.30—21„Faust". Donnerstag 19—21 Uhr Tanzgastspiel Liselotte Köster— Jockel Stahl. Freitag keine Vorstellung. Sonnabend 17—20„Gasparone“(kein Kartenverkauf). Sonntag 16—18.45 Uhr Kigglekto“. Südwestfalen und Nachbargaue Das Deutsche Kreuz in Gold für einen Dortmunder Dortmund. Der Führer verlieh dem Hauptmann Brügmann, Direktor der Dortmunder UnionBrauerei, das Deutsche Kreuz in Gold. Hauptmann Brügmann ist Staffelkapitän im Horst=WesselGeschwader. Er nahm an den Kämpfen in Polen, Frankreich, auf dem Balkan, auf Kreta und in Sowjetrußland teil. Dortmund. Zur deutschen Erstaufführung bringt Generalintendant Peter Hoenselaers in Kürze die eigene Bearbeitung und Einrichtung der dreiaktigen veristischen Oper„Severo Torelli“ von S. Auteri Manzocchi(Text: Auteri Pomar) unter der musikalischen Leitung von Karl Köhler, in Bühnenbildern und Ausstattung von Carl Wilhelm Vogel. 120facher Blutspender Bochum. Das Krankenhaus Bergmannsheil in Bochum, das größte Unfallkrankenhaus Europas, verfügt über den ältesten und wohl auch häufigst in Anspruch genommenen Blutspenderkreis Westfalens. Er setzt sich in erster Linie aus den Pflegern des Hauses zusammen, die sich immer wieder bereitwilligst zur Verfügung stellen, auch heute noch nach Einführung des staatlichen Blutspenderdienstes. Gerade im Bochumer Bergmannsheil werden viele Verletzte und Erkrankte eingeliefert, die einer Blutübertragung dringend bedürfen. An der Spitze des Blutspenderstammes steht der Oberpfleger Heinrich Brux, Bochum. Dieser hat bisher nicht weniger als in 120 Fällen kranken und verletzten Menschen sein Blut zur Verfügung gestellt und dadurch häufig die Voraussetzung dafür geschaffen, diesen das Leben zu retten. Die von ihm in den Jahren von 1928 bis heute abgegebene Blutmenge beträgt 38—40 Liter. Bei Gelegenheit seiner 100. Blutübertragung wurde dem besonders verdienten Blutspender vom Reichsinnenminister eine Ehrenurkunde verliehen, die ihm jetzt im Rahmen einer Feier von Obermedizinalrat Stadtrat Dr. Wendenburg überreicht wurde. Weiter wurde ihm eine Ehrenurkunde der Knappschaftsberufsgenossenschaft überreicht. Auch die Arbeitskameraden ehrten ihren vorbildlichen Oberpfleger. 1000 RM Ordnungsstrafe für Preisüberschreitung Arnsberg, 25. April. Der Regierungspräsident— Preisüberwachungsstelle— teilt mit: Gegen den Einzelhändler Wilhelm Borgmann, Lebensmittelgeschäft, in Iserlohn, Westfalenstraße 47, ist eine Ordnungsstrafe von 1000 RM verhängt worden. Borgmann hat beim Verkauf von Lebensmitteln wie Speiseöl, Graupen, Haferflocken, Eier, Plockwurst die Preisvorschriften übertreten. Diese Vorschriften sind zum Schutze der Verbraucher erlassen und sichern dem Einzelhändler einen gerechten Verdienst. Wer darüber hinaus verdienen wil, versündigt sich, besonders jetzt im Kriege, an der Volksgemeinschaft und muß es auf sich nehmen, öffentlich gebrandmarkt zu werden. Lebensmittelkarten entwendet und für sich verbraucht Düsseldorf. Das Sondergericht in Düsseldorf verurteilte den Max Pauck und den Walter Kraemer wegen Verbrechens gegen die Volksschädlings= und Kriegswirtschaftsverordnung zu je drei Jahren Zuchthaus und die Eheleute Breidenbach wegen Hehlerei zu je einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis. Die beiden ersten Angeklagten waren damit betraut, die Lebensmittelkarten eines gewissen Bezirks in Hückeswagen an die berechtigten Empfänger zu verabfolgen. Sie hatten nun in der Zeit von September 1939 bis Oktober 1941 den Bündeln der ihnen übergebenen Lebensmittelkarten eine große Menge Karten entwendet und für sich verwertet. Einen Teil der Karten hatten sie den Eheleuten Breidenbach überlassen und als Gegenleistung Rauchwaren und Getränke erhalten. Ein Hamsterer gefaßt Kastellaun(Hunsrück). In der hiesigen Gegend hatte ein Mann aus Wuppertal eine größere Menge kartenpflichtiger Lebensmittel zusammengehamstert. Als er mit dem Abendzug abreisen wollte, wurde er auf dem Bahnho. von der Gendarmerie gestellt, die die Hamverware beschlagnahmte und hiesigen Geschaf„en zur ordnungsmatzigen Verteilung zuwies. Todbringendes Spiel im Steinbruch Bingen. Drei Jungen die in einem Binger Steinbruch spielten, machten eine Lore los und fuhren damit über eine abfallende Strecke. Unterwegs sprang die Lore aus dem Gleise und schlug auf einen achtjährigen Jungen. der am Kopfe so schwer verletzt wurde daß der Tod sofort eintrat. Seine beiden Spielkameraden erlitten leichtere Verletzungen. Gräßlicher Tod eines Kindes Trier. In einem Augenblick, als niemand auf ihn achtete, trank vier ein kleiner Junge aus einer mit Salzsäure gefüllten Flasche. Trotz sofortiger arztlicher Behandlung konnte das Kind nicht mehr gerettet werden, sondern starb bald an den inneren Verbrennungen. Tödliche Messerstecherei Bad Kreuznach. In dem benachbarten Planig gerieten der 17jährige Willi Leichtweiß und sein Onkel Michael Leichtweiß in Streit, der in Tätlichkeiten ausartete. Im Verlaufe der Auseinandersetzung verletzte Michael L. seinen Neffen durch einen Messerstich am Oberschenkel. Der Verletzte konnte sich noch bis zur nachsten Wirtschaft schleppen, starb dort jedoch infolge Verblutung. Der Stich hatte die Schlagader getroffen. Schon wieder ein Ueberfall Andernach. Als eine Andernacher Ehefrau in den Abendstunden ihre Wohnung aufsuchen wollte, wurde sie plötzlich von einem Unbekannten an der Haustür überfallen. Auf die Hilferufe der Frau eilten sofort Nachbarn herdenen es jedoch leider nicht gelang, den sofort flüchtenden Unhold zu stellen. Nach der Methode des Ueberfalls zu schließen, handelt es sich um den gleichen Tater der vor einigen Tagen bereits ein junges Mädchen überfauen bat. Druck und Verleg: Hane Linner verm. Cer Braus. Verantwortlich für den gesamten Texttell: Hauptsehnttleite. Dr. Mans-Adolf Ebing(z. Zt. im Feide), I. V. Marte-Luise Oealke, für den Anzeigentell: Hans Liager, beide in Schwerte. Zur Zeit iet Preisliste 12 göttig. altem kämpfen für die Sicherung des täglichen Brotes ihrer Menschen. Also die sogenannten „Besitzenden“ von den Kellern des Kremls bis zu den Gewölben der Bankhäuser in Newyork gegen die Habenichtse, das heißt, jene Nationen, für die eine einzige schlechte Ernte Not und Hunger bedeutet, und die bei allem Fleiß ihrer Bewohner in derselben Zeit nicht das tägliche Brot zum Leben finden, in der in den Staaten und Ländern der Besitzenden der Weizen, Mais. Kaffee usw. verbrannt und verfeuert werden, nur um etwas höhere Preise zu erzielen. Im Osten Europas aber liegt der Kampfpiatz, auf dem die Entscheidung fallen wird. Churchills„ermutigende“. Ereignisse Ueber die Erfolge der hinter uns liegenden Kampfjahre habe ich zu Ihnen, meine Abgeordneten, immer dann gesprochen, wenn Zeit und Umstände es mir geboten und möglich sein ließen, über die Kampfhandlungen des vergangenen Jahres zum letztenmal am 11. Dezember 1941. Ich möchte hier besonders betonen, daß diese Reden in erster Linie immer dem deutschen Volke und dann seinen Freunden gelten. Ich spreche nicht, um Menschen von etwas zu überzeugen, die, sei es aus Dummheit oder ausböser Absicht, die Wahrheit geflissentlich weder sehen können noch hören wollen. Denn, wenn ich nur— um ein Beispiel herauszugreifen— den wirklichen Ablauf der Dinge mit jenen Schlußfolgerungen vergleiche, die Mister Churchill daraus zieht, dann erscheint hier eine so klaffende Diskrepanz zwischen den Ereignissen und ihrer Auslegung, daß jeder Versuch der Ueberbrückung dieser gegenteiligen Auffassungen vergeblich sein muß. Seit dem September 1939. ja überhaupt seit Beginn der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus, bin ich„nur Irrtümern erlegen und habe nur Fehltritte getan“ Demgegenüber gibt es keine Phase in diesem Gescheyen. dem nicht Herr Churchill den Charakter einer „Ermutigung“ zugesprochen hat und wohl auch bis zur letzten Minute zusprechen wird. Daß uns England erst den Krieg ecklärt hat, war ein ermutigendes Zeichen seiner inneren Stärke. Daß sich andere gefunden haben, um sich für den britischen Egoismus auf die Schlachtbank führen zu lassen, war nicht minder ermutigend. Schon eine bloße Zusammenkunft Churchiils mit Daladier oder Paul Reynaud zeitigte ermutigende Symptome. Die Besprechungen zweier oder mehrerer alliierter Generale sind ebenso ermutigende Beweise für den Fortschritt der militärischen Seite der demokratischen Sache wie eine Kaminvlauderei des kranken Mannes aus dem Weißen Haus für den Geistigen. Als Herr Cripps zum ersten Male nach Moskau floa, war das nicht weniger ermutigend wie sein Rückflug aus Indien. Daß es General Mac Artbur fertiggebracht hat. von den Philippinen gerade noch zur rechten Zeit zu entkommen, war ebenfalls ein ermutigender Faktor. Genau so wie es ermutigend ist, wenn es 20 Engländern gelinat. mit geschwärzten Gesichtern auf Gummisohlen mit einem britischen Floßsack sich an irgend einer Stelle der von uns besetzten Küsten anzuschleichen, an Land zu setzen, um beim Erscheinen einer deutschen Streife wieder glücklich abzuhauen. Wenn eine Emiarantenregierung. das heißt also eine Sammlung von Nullen, eine Erklärung gegen Deutschland abgibt, dann wirkt dies ermutigend, genau so, als wenn Herr Churchill die Vernichtung der deutschen U=Boote verkündet oder von einer neuen Erfindung oder einer neuen Offensive oder einer zweiten Front und so weiter spricht. Unsere Taten sprechen anders Dagegen ist nun nichts zu machen. Volk hat seine Art von Ermutigungen. . B. habe es einst als ermutigend angesehen, daß es uns gelang. binnen 18 Tagen den volnischen Staat mit immerhin 33 Millionen Menschen in einer Anzahl gewaltigster Vernichtungsschlachten wegzufegen. Ich sah es weiter als ermutigend an, daß in dieser ganzen Zeit weder Frankreich noch gar England es wagten. an den Westwall auch nur heranzufühlen. Ich glaube, daß es auch ermutigend war, als wir in Norwegen landen konnten und zwar nicht nachts mit geschwärzten Gesichtern und auf Gummisohlen, sondern bei hellem Tage und mit genagelten Berastiefeln, und daß wir dieses Norwegen in kaum sechs Wochen restlos in unsere Hand brachten. Es war jedenfalls für uns alle sehr ermutigend, zu erleben, wie die britische Expeditionsarmee in wenigen Wochen aus Norwegen hinausgetrieben worden war. Ebenso glaube ich, daß wir allen Grund besitzen, es als ermutigend zu empfinden, daß es uns möglich wurde, in knapp sechs Wochen die französisch= britischen Armeen bis zur völligen Vernichtung zu schlagen, in noch nicht einer Woche Holland und in knapp drei Wochen auch Belaien endgültig in unsere Gewolt zu bringen. die britischen Streitkräfte aber zu zerschlagen, gefangen zu nehmen oder bei Dünkirchen in das Meer zu treiben. Ich selbst empfand es als eine besondere Ermutigung, daß wir mit Italien gemeinsam nicht nur in Frankreich, sondern auch in Nordafrika große Ersolne erringen konnten. Ebenso ermutigend war es in meinen Augen, die ferbische Rezolts, die von Washington und London inspiriert und von Moskau angezettelt worden war. mit unseren Verbündeten in wenigen Wochen zu: sammenzuschlagen. Es war für uns weiter ermutigend, zu erleben, wie die britische Expeditionsarmee auch dort in schnellstem Tempo erst nach dem Pelovonnes und dann über Kreta endlich meerwärts verschwand, soweit sie nicht von uns ebenfalls vernichtet wurde oder in Gefangenschaft geriet. Nicht weniger ermutigend aber war es für das deutsche Volk daß wir seit dem 22. Juni des vergangenen Jahres mit unseren Verbündeten in weltaeschichtlich einmaligen Schlachten die bolschewistische Gefahr von unseren Grenzen über 1000 Knometer weit zurückschlagen konnten und daß in der gleichen Zeit unsere U.Boote und Luftwaffe sowobl als unsere übrigen Seestreitkräfte schon mehr als 18 Millionen Bruttoregistertonnen feindlichen Handelsschiffsraum verKentingentierung Wirs verenauft Grundlegende Rede von Reichswirtschaftsminister Funk DRB Klagenfurt, 26. April. Im Anschluß an seinen Grazer Aufenthalt hat sich Reichswirtschaftsminister Walter Funk nach Klagenfurt begeben, wo er im Wappensaal des Landhauses die neugeschaffene Gauwirtschaftskammer Kärnten eroffnete. In seiner Rede vor den Kärntner Wirtschaftsführern und Vertretern der Partei, des Staates und der Wehrmacht behandelte er vor allem Fragen des Bewirtschaftungs= und Kontingentswesens. das durch kürzlich von ihm angeordnete Maßnahmen weitgehend verbessert und vereinfacht werden wird. In sinnvoller Ergänzung seiner Grazer Rede kam Reichswirtschaftsminister Funk, sodann auf die Fragen der Neuordnung und Vereinfachung der Kontingentierungsverfahren und der Bewirtschaftung zu sprechen und gab die wichtigsten Grundsätze einer von ihm auf diesem Gebiet erlassenen Anordnung bekannt. Danach wird das gesamte Rohstoffkontingentierungs= und Bewirtschaftungssystem der Reichsstellen. Kriegsbeauftragten=, Verteilungsstellen usw. unverzüglich in seiner Gesamtheit überprüft und vereinfacht........ Mit der Zentralausarbeitung der Neuordnung des gesamten Rohstoffkontingentierungsund Bewirtschaftungssystems hat Reichswirtschaftsminister Funk mit Zustimmung des Reichsministers für Bewaffnung und Munition seinen Generalreferenten. Präsidenten Kehrl. beauftragt und mit den dazu notwendigen Vollmachten versehen. Dank dieser Maßnahme werde ein Abbau der Verwaltung und eine Entlastung der Wirtschaft von Dingen erreicht die ihre Arbeit und ihre Zeit übermäßig in Anspruch genommen haben. Diese Rationalisierungsaktion, die zurzeit im Bereich der gesamten Volkswirtschaft im Gange ist, habe, wie der Minister weiter ausführte, nicht zuletzt auch deshalb eine große Bedeutung, weil sie sowohl die Preisgestaltung als auch die Kriegsfinanzierung wesentlich beeinflussen werde; auch konne man erwarten. daß dadurch die Bestrebungen zu einer weiteren Erhöhung der Leistung in der Wirtschaft eine wesentliche Förderung erfahren werden da die Wirtschaft nunmehr ungehemmt durch übermäßige behördliche Kontingentierungen ihre Initiativkräfte und Energien voll entfalten kann. Damit erhalte die Wirtschaft allerdings auch eine bedeutend höhere Verantwortung dem Staat und dem Volke gegenüber. Zur Frage der Kriegsfinanzierung hob der Minister u. a. hervor, daß durch unsere Art der Kriegsfinanzierung den breitesten Schichten des schaffenden Volkes die einmalige Gelegenheit gegeben werde, sich die Zukunft auf weite Sicht materiell zu sichern und günstig zu gestalten. Es sei Pflicht das Vertrauen des Volkes in die Wertbeständigkeit seiner Sparguthaben und der Reichsanleihen zu befestigen, indem diese Geldanlagen in jeder Weise bevorzugt werden müssen. Nach siegreicher Beendigung des Krieges werde das Problem der Kriegsverschuldung sich in verhältnismäßig kurzer Zeit lösen lassen, da wir im grotzen Umfange mit billigen rbeitskräften und Rohstoffen für die deutsche Wirtschaft rechnen können. Der Preis der auf diese Weise erzeugten Güter würde wesentlich unter dem allgemeinen deutschen Reichsniveau liegen. Die somit entstehende Differenz werde zum Abbau unserer Kriegsverschuldung und damit auch zur Untermauerung unseres Geldwertes dienen der dann gütermäßig wieder voll belegt sein werde. Auf diese Weise werde der hohe Lebensstandard des deutschen Volkes gesichert werden, ebenso wie der Wert seines im Kriege ersparten Geldes. de senkt hatten und heute immer noch weiter versenken und versenken. 6 Ich sehe es als eine Ermutigung an. oaß es uns dabei gelang. in den Weiten des Ostens ein Eisenbahnnetz auf unsere Spurweite zu bringen und zu betreiben, das zurzeit größer ist als das des ganzen englischen Mutterlandes. Auch zu den japanischen Heldentaten, diesem einzigartigen Siegeszug. kann ich nichts anderes sagen. als daß sie in unseren Augen ebenfalls überaus ermutigend sind. So könnte ich gegenüber den ermutigenden Elementen, von denen Herr Churchill und Herr Roosevelt leben zahllose Taten anführen, die für uns eine Ermutigung bedeuten. Allerdings, das Ermutigendste vielleicht, das ich für Deutschland und seine Verbündeten überhaupt sehe ist, daß Mr. Churchill und Roosevelt in London und Washington wirken und nicht in Berlin oder Rom. Die Engländer werden das nicht glauben, aber es ist doch so! Der kälteste Winter seit 140 Meine Abgeordneten! Männer des Reichstages! Als ich zum letzten Mal zu senkte sich über dem Osten ein Winter, wie er in Europa auch in diesen Gebieten seit über 140 Jahren nicht erlebt worden war. In wenigen Tagen stürzte das Thermometer von 0 Grad und darüber bis minus 47 Grad und darunter. Was das bedeutet. kann wohl überhaupt niemand ermessen, der es nicht selbst erlebt hat. Vier Wochen früher, als es vorauszusehen war, fanden damit alle weiteren Operationen ein jäbes Ende. Die inmitten einer Vorwärtsbewegung befindliche Front durfte weder zurückfluten. nach konnte sie in den Positionen belassen werden, in denen sie sich in diesem Augenblick befand. Es erfolgte deshalb die Zurücknahme in eine allgemeine Linic, die von Taganrog zum LadogaSee reicht. Ich darf heute aussprechen, daß dieser Vorgang hier wohl leicht darzustellen in der Wirklichkeit unendlich schwer durchzuführen war. Der blitzartige Einbruch einer selbst in diesen Gebieten nur alle hundert Jahre wiederkehrenden Kältewelle solchen Grades lähmte nicht nur den Menschen“ sondern vor allem die Maschinen. Es gab Augenblicke, in deneu beide zu erstarren drohten. Wer die Weiten dieses Ostens sieht, hat dabei mit einer psychologischen Belastung zu rechnen, die 1812 die französischen Heere vernichtete und gerade deshalb heute noch als Erinnerung die Tatkraft schwächlicher Naturen zu lähmen imstande ist. Die Hauptlast des Kampfes lag nun beim Heer und den mit ihm verbünde. ten fremden Verbänden. Ich habe es daher als meine Ehrenpflicht angesehen, in diesem Augenblick meinen Namen mit dem Schicksal der Armee zu verbinden. Ich fühle mich als Soldat so sehr verantwortlich für die Führung dieses Kampfes, daß ich es für unerträglich gehalten hätte, in dieser schwersten Stunde nicht mit meiner Person vor all das zu treten, was die Vorsehung mit uns vorzu haben schien. Daß es nun gelungen ist, die drohende Katastrophe restlos zu meistern, verdanke ich in erster und ausschließlicher Linie der Tapferkeit, der Treue und der unmenschlichen Leidensbereitschaft unserer braven Soldaten. Sie alle haben es mir ermöglicht, eine Front zu halten, gegen die der Gegner Hekatomben von Menschen anzusetzen begann. Monatelang rannten immer neue kaum ausgebildete Massen aus den Weiten Innerasiens oder des Kaukasus gegen unsere Linien an, die besonders nachts nur stützpunktartia gehalten werden konnten. Denn es ist unmöglich, bei 30 40 oder noch mehr Grad Kälte im freien Felde ohne Deckung zu liegen. Wenn der Russe nun seinerseits zwischen diesen kaum befestigten Orten in immer neuen Angriffswellen durchstieß oder durchsickerte, dan geschah es unter Opferung von Hunderttansenden und aber Hunderttausenden von Menschen. Das Problem das in dieser Zeit uns aber am meisten bedrückte, war das des Nachschubs Denn weder der deutsche Mensch noch der deutsche Panzer. aber auch leider nicht unsere deutschen Lokomotiven waren für Kältegrade vorbereitet, wie sie uns überfallmäßig nun getroffen haben. Und doch hing von der Aufrechterhaltung unseres Nachschubs Sein oder Pichtsein der Armeen ab Sie werden es daher verstehen und sicher billigen, daß ich in dem einen oder andexen Fall rücksichtslos und hart zugegriffen habe, um unter Einsatz der grimmigsten Entschlossenheit einem Schicksal Herr zu werden dem wir sonst vielleicht hätten erliegen müssen. Denn. meine Herren Abgeordneten! Als im Jahre 1812 die Navoleonischen Armeen von Moskau zurückkluteten und endlich aufgerieben wurden. lag die tiefste Kälte etwa um 25 Grad unter Null In diesem Jahre aber war der tiefste Kältegrad den wir an einer Stelle an der Ostfront gemessen hatten, genau 52. mit ihrem eigenen Blute gegen Partisanen zu verteidigen. Männer des Arbeitsdienstes fochten abwechselnd bald mit dem Spaten und vald mit dem Gewehr. Uebermenschliches wurde gefordert von Sanitätsoffizieren und=Unterofsizieren. den Krankenträgern. Krankenwärtern und vor allem von den Schwestern des Deutschen Roten Kreuzes und der N SV. Eisenbahnvioniere stellten immer neue Linien Brücken und Urvergange fertig in einer Zeit, da der Stahl oft so spröde war daß Schienen durch das bloße Befahren zu zerspringen aufingen. Uebermüdet hat das Zug= und Rangierpersonal versucht den Kameraden an der Front zu belfen. Denn es gab eine Zeit, da hina alles oft von einzelnen Strecken und Zügen ab. Daß dies gemeistert werden konnte verdanken wir einem Todesmut und einer Einsatzbereitschaft zahlloser namenloser Helden, die als unvergänglicher Ruhmestat in der Geschichte unseres Volkes weiterleben wird Tapfere Waffengefährten Es würde ein großes Unrecht sein, wollte ich am heutigen Tage nicht auch derer gedenken, die mit uns das gleiche Leid geteilt haben. Ueber unsere finnischen Waffengefährten zu sprechen, ist kaum nötig. Sie sind so hervorragend und vor allem auch so erfahren in diesem Kampf, daß sie schlechterdings nur immer als Vorbilder gelten dürfen. Sie besaßen vor allem die eherne Ruhe gegenüber eingebrochenen und durchgesickerten russischen Verbänden. Indem sie vorne ihre Reihen schlossen, begannen sie mit der Vernichtung der hinter ihrem Rücken operierenden Bolschewisten. Wenn ich aber nun vom Norden beginne, dann muß ich weiter die Soldaten einer Division nennen die aus dem Süden Europas stammt. und die am Ilmensee alles das mitgemacht haben. was von unseren eigenen Männern gefordert werden mußte: Wenn die spanische Division dereinst in ihre Heimat zurückkehrt werden wir ihr und ihrem tapferen General kein anderes Zeugnis ausstellen als die Anerkennung der Treue und Tapferkeit bis in den Tod! Diese gleiche Wertung aber gebührt auch all den anderen Verbänden sowohl den ungarischen als den slowakischen und kroatischen Verbündeten. Sie haben in höchster Tapferkeit und Zuverlässigkeit ihre Aufgabe erfüllt. Die drei italienischen Divisionen sind den ganzen Winter über trotz einer für sie besonders, schmerzhaften Kälte geblieben, wo sie waren. Auch bei ihnen ist dank ihrer Tapferkeit jeder russische Einbruch zum Scheitern verurteilt gewesen. Das gleiche gilt für die tapferen Soldaten der verbündeten rumänischen Armee unter dem Befehl ihres Marschalls Antonescu. Wie überhaupt in der ganzen Front ein allmähliches Zusammenschmelzen der verschiedensten europäischen Völker bemerkbar ist gegenüber dem gemeinsamen Todfeind. Dies betrifft nicht nur die germanischen Freiwilligen in den ½Verbänden. sondern auch die belgilchen und französischen Teilnehmer an diesem gemeinsamen Einsatz. Ja sogar Litauer, Letten und Esten, Ukrainer und Tartaren beteitigten sich am Kampfe gegen den bolschewistischen Weltfeind. Auch die Luftwaffe unserer Verbündeten haben angefangen von den Finnen bis zu den italienischen Jägern, dem Feinde schwere Verluste beigefugt. Oerer kur die heasste Pillaft Wenn ich zusammenfassend nun zu den Leistungen der Truppe selbst Stellung nehme, dann kann ich nur sagen, sie haben alle ihre höchste Pflicht getan. An der Spitze aber steht sicher wieder die deutsche Infanterie. Tausende von Kilometer Märsche hinter sich, ewig im Angriff liegend, stürzte sie plötzlich fast über Nacht in einen Winter, den sie in dieser Form weder geahnt, geschweige denn je erlebt hatte. Wir alle kennen die lähmende Wirkung der Kälte. Sie wirkt einschläfernd auf den Menschen und tötet ihn dadurch schmerzlos. Uebermenschliche LeistungsGechhehekt Daß in den kritischen Wochen dieses Schicksal uns erspart blieb, verdanken wir der übermenschlichen Leistungsfähigkeit und Willensstärke nicht nur dieser Soldaten sondern vor allem auch der Unteroffiziere. Offiziere bis herauf zu jenen Generalen, die in Erkenntnis der drohenden Gefahr mit höchstem Einsatz ihres Lebens die Männer immer wieder emvorrissen und zu jener verschworenen Gemeinschaft formten, die heute wohl das Beste ist was jemal als Soidat das deutsche Volk sein eigen nannte. Wenn ich von dieser Infanterie spreche, dann mochte ich heute aber auch zum ersten Male besonders hervorheben die stets gleiche und vorbildliche Tapferkeit und Harte meiner braven 1=Divisionen und H=Pollzei=Verbände. Ich habe sie von vornherein als eine unerschütterliche Truppe angesehen, geborsam. treu und tapfer im Krieg. wie sie es im Frieden zu sein gelobt hatten. In den Reihen dieser Infanterie aber kämpften genau so der Panzermann und Panzerjäger, der Pionier und Kanonier, der Nachrichtenmann. und nicht zuletzt die Fahrer unserer Kolonnen. Sie alle haben den Dank der Heimat verdient. Die Luftwaffe hat mit heroischem Einsatz diesen braven Soldaten immer und immer wieder geholfen. Und zwar nicht nur durch ihre heldenmütigen Jäger und Kampfflieger. Auf klärer. Beobachter und Transportflieger, sondern auch dort, wo es eotwendig war. durch Fiak= und Luftwaffenbataillone die im Erdkampf ihre Flugplätze und endlich auch besonders bedrohte Frontabschnitte unverrückbar schützten. Bautruppen der Organisation Tobt und der Standarte Sveer halsen in grimmiger Kälte mit. die Adern des Verkehrs immer wieder von Störungen zu befreien und die Verkehrswege selbst— wenn notwendig— Bei diesem gewaltigen geschichtlichen Erfolge war es notwendig, nur in wenigen einzelnen Fällen von mir einzugreifen. Nur dort, wo die Nerven brachen, der Gehorsam versagte oder mangelndes Pflichtbewußtsein bei der Meisterung der Aufgaben in Erscheinung trat, habe ich harte Entscheidungen getroffen, und zwar kraft des souveränen Rechtes, das ich glaube, von meinem deutschen Volke hierfür bekommen zu haben. Daß mich in diesem Kampfe die Heimat unterstützte, danke ich ihr nicht nur in meinem eigenen, sondern vor allem im Namen unserer Soldaten. Erziehungswerk der Partei Es erfüllt mich mit großem Stolz und tiefer Befriedigung, daß sich nunmehr die Erziehung unseres Volkes durch den Nationalsozialismus immer stärker auszuwirken beginnt. Trotzdem die Partei selbst die weitaus große Masse nicht nur ihrer Anhänger, sondern auch ihrer Führer an den Fronten hat, Millionen Männer der politischen Organisationen, der SA., des RSKK. usw. als Soldaten ihrer Pflicht gehorchen, wirkt sie in ihrer Führung wahrhaft beispielhaft. Nicht nur der oft schwer bedrängten Heimat hilft sie durch ihre Organisationen, der Arbeitsfront und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt usw., sondern auch den Soldaten im Felde. Mein Aufruf zur Wollspende hat es ermöglicht, in kürzester Frist, verbunden mit vielen organisatorischen Verbesserungen des Nachschubs, der Truppe eine vor allem wärmere Ausrüstung zu geben, als dies vordem geschehen war. Es darf uns daher alle gemeinsam— und sie spreche ich in diesem Augenblick besonders für den Soldaten in vorderster Linie aus— eine stolze Empfindung erfüllen: wir haben ein Schicksal gemeistert, das einen anderen vor 189 Jahren zerbrochen hat. Die Prüfung, die dieser Winter aber für Front und Heimat brachte, soll für uns alle auch eine Lehre sein. Rein organisatorisch habe ich jene Verfügungen getroffen, die notwendig sind, um von vornberein einer Wiederbolung ähnlicher Notstäude vorzubeugen. Die Deutsche Reichsbahn wird in dem kommenden Winter, ganz gleich, wo er uns findet, ihrer Aufgabe besser gerecht werden als im vergangenen. Von den Lokomotiven angefangen bis zu den Panzern. Traktoren, Zugmaschinen und Lastkraftwagen wird das Heer im Osten beiser gerüstet sein— für den einzelnen Mann aber wird. selbst wenn Nie eine solche Naturkatastrophe wiederholen sollte — aus Erfahrung und Arbeit kein licher Zustand mehr entstehen, wie wir ihn erlebten. Daß ich entschlossen bin. bier alles zu tun, um diesen Aufgaben nerecht zu werden, werden Sie, meine alten Mitkämpfer. nicht bezweiseln. Höchste Vollmachten an den Ich erwarte dazu allerdings einiges: daß mir die Nation das Recht gibt, überag gngt, wo nicht bedingungslos im der größeren Aufgabe, bei der es um Sein oder Nichtsein geht, gehorcht und gehandelt wird, sofort einzugreifen und dementsprechend selbst handeln zu dürfen. Front und Heimat, Transportwesen. Verwaltung und Justiz haben nur einem einzigen Gedanken zu gehorchen, nämlich dem der Erringung des Sieges. Es kann in dieser Zeit keiner auf seine wohlerworbenen Rechte pochen, sondern jeder muß wissen, daß es heute nur Pflichten gibt. Ich bitte deshalv den Deutschen Reichstag um die aus drückliche Bestätigung, daß ich das gesetzliche Recht besitze, jeden zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten beziehungsweise denjenigen, der seine Pflichten nach meiner gewissenhaften Einsicht nicht erfüllt, entweder zur gemeinen Kassation zu verurteilen oder ihn aus Amt und Stellung zu entfernen ohne Rücksicht, wer er auch sei oder welche erworbenen Rechte er besitze. Und zwar gerade deshalb, weil es sich unter Millionen nur um wenige einzelne handelt. Denn über allen Rechten, auch dieser Ausnahmen, steht heute eine einzige gemeinsame Pflicht. Es interessiert mich daher nicht, ob während der jetzigen Notzeit in jedem einzelnen Fall bei Beamten oder auch bei Angestellten Urlaub usw. gewährt werden kann oder nicht, und ich verbitte mir auch, daß dieser Urlaub, der nicht gegeben werden kann, etwa aufgerechnet wird für spätere Zeiten. Wenn überhaupt jemand das Recht besäße, Urlaub zu verlangen, dann wäre das in erster Linie nur unser Fronrsoldat und in zweiter der Arbeiter oder die Arbeiterin für die Front im Osten. Und wenn ich nun nicht in der Lage war, seit Monaten der Front im ganzen diesen Urlaub zu geben, dann komme mir keiner zu Hause mit einem sogenannten„wohlerworbenen Recht" auf Urlaub in irgendeinem Amt. Ich selbst bin berechtigt, das abzulehnen, weil ich— was diesen Persönlichkeiten vielleicht nicht bekannt sein wird— selbst seit dem Jahre 1033 noch keine drei freien Tage als urlaub für mich in Anspruch genommen habe. Ebenso erwarte ich, daß die deutsche Justiz versteht, daß nicht die Nation ihretwegen, sondern daß sie der Nation wegen da ist, das heißt, daß nicht die Welt zugrunde gehen darf. in der auch Deutschland eingeschlossen ist, damit ein formales Recht lebt, sondern daß Deutschland leben muß, ganz gleich, wie immer auch formale Auffassungen der Justiz dem widersprechen mogen.„ Eäönig. Iu, 8aß Ich habe mein Verstanonis vafur. vaß ein Verbrecher, der im Jahre 37 heiratete, um nur ein Beispiel zu erwähnen— und dann seine Frau solange mißhandelt, bis sie endlich geistesgestört wird und an den Folaen einer letzten Mißhandlung stirbt, zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wird in einem Augenblick, in dem Zehntausende braver deutscher Männer sterben müssen, um der Heimat die Vernichtung durch den Bolschewismus zu ersparen, das heißt also, um ihre Frauen und Kinder zu schützen. Ich werde von jetzt ab in diesen Fällen eingreifen und Richter, die ersichtlich das Gebot der Stunde nicht erkennen, ihres Amtes entheben. Was der deutsche Soldat, der deutsche Arbeiter, der Bauer, unsere Frauen in Stadt und Land. was Millionen unseres Mittelstandes usw. leisten und an Opfer bringen, alle nur in dem einen Gedanken an den Sieg, fordert eine kongeniale Einstellung auch bei denjenigen, die vom Volke selbst berufen sind, seine Interessen wahrzunehmen. In dieser Zeit gibt es keine selbstherrlichen Erscheinungen mit wohlerworbenen Rechten, sondern wir alle sind nur gehorsame Diener an den Interessen unseres Volkes. Drohungen schrecken uns Meine Abgeordneten! Männer des Reichstages! Wir haben eine gewaltige Winterschlacht hinter uns. Es wird die Stunde kommen, da sich die Fronten wieder aus ihrer Erstarrung lösen werden und dann soll die Geschichte entscheiden, wer in diesem Winter gesiegt hat: der Angreifer, der seine Menschenmasse idiotisch opferte oder der Verteidiger, der einfach seine Stellung hielt. Ich lese in diesen Wochen fortgesetzt von den gewaltigen Drohungen unserer Geaner. Sie wissen, daß ich meine Aufgabe viel zu heilig und ernst nehme, um jemals leichtfertig zu sein. Was Menschen tun können, um Gefahren vorzubeugen, das habe ich getan. und werde ich auch in Zukunft tun. Und wie weit unsere Vorbereitungen für die Ueberwindung dieser Gefahren genügende sind, wird die Zukunft erweisen. Die großen Feldherren Englands und der USA jagen wir weder Furcht noch Schrecken ein. In meinen Augen besitzen Generale wie Mac Arthur keineswegs, wie die britische Presse glaubt, hinreißende, sondern höchstens ausreißende Fähigkeiten, wie ich überhaupt die Genügsamkeit meiner Gegner bewundere in der Anlegung des Maßstabes für die Größe ihrer eigenen Erfolge oder ihrer Person. General Giraud aus deutscher Kriegsgefangenschaft geflüchtet DRB. Berlin, 25. April. Der französische General Giraud. der sich in deutscher Kriegsgefangenschaft befand, ist aus der Festung Köniastein geflüchtet., G Dem General war wegen seines Gesundheitszustandes größere Bewegungsfreiheit gewährt worden. Er machte sich dieses Entgegenkommen zunutze und entwich. 100 000 RM. Belohnung Jeder, der dem entflohenen General bei seiner Flucht behilflich ist wird mit dem Tode bestraft. Für die Ergreifung des Generals sind 10000 RM Belohnung ausgesetzt. Der General Giraud ist 1 32 bis 1.85 Meter groß, schlank. hat greue Haare und grauen Schnurrbart und spricht Deutsch mit französischem Akzent. Sachdienliche Mitteilungen nimmt jede Wehrmachtund Polizeidienststelle entnegen. Schlag um Sahlag wulse dirgeiten Sollte sich aber in England der Gedanke, den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung mit neuen Mitteln weiterführen, durchsetzen, dann möchte ich schon jetzt vor aller Welt folgendes festHerr Churchill hat im Mai 1940 mit diesem Krieg begonnen. Ich habe 4 Monate lang gewarnt und gewartet. Es kam dann die Zeit, in der ich gezwungen war, zu handeln. Der für diese Art von Kampf allein Verantwort= liche begann zu jammern. Auch jetzt ist mein Warten nicht Schwäche. Möge dieser Mann nicht wieder klagen und wimmern, wenn ich mich nun gezwungen sehen werde, eine Antwort zu geben, die sehr viel Leid über sein eigenes Volk bringen wird. Ich werde von jetzt ab wieder Schlag um Schlag vergelten, bis dieser Verbrecher fällt und sein Werk zerbricht. Wenn ich auf die Welt blicke, die wir verkörpern und auf alle die Männer. mit denen ich das Glück habe, befreundet oder verbündet zu sein, wenn ich weiter auf die Schar meiner politischen Führer im Reiche, auf meine Reichsleiter Gauleiter, Reichsstatthalter, Generalaouverneure, Reichskommissare. auf meine Minister usw., auf meinen Reichsmarschall, die Feldmarschälle und Admirale und Generalobersten und die zahlreichen anderen Führer an den Fronten sehe, dann sehe ich mit stärkster Zuversicht in eine Zukunft, in der nicht Possenreißer, sondern Männer Geschichte machen werden. Der Kampf im Osten wird seine Fortsetzung finden. Der bolschewistische Koloß wird von uns solange geschlagen werden, bis er zertrümmert ist. Gegen England selbst aber kommt zunächst als erstes die deutsche U=BootWaffe immer mehr zum Tragen. Herr Churchill hat bereits im Herbst 1939, nachdem er fast jeden Tag ungefähr 10 U=Boote versenkt hatte, dem englischen Volke versichert, daß er der U=Boot=Gefahr Herr geworden sei. Nun will ich ihm heute versichern, daß diese Gefahr eher noch seiner Herr werden wird. Ich habe es schon an anderer Stelle ausgesprochen, daß die Lähmung des deutschen U=Boot=Einsauzes im vergangenen Jahr ausschließlich dem Bestreben zuzuschreiben war, jeden denkbaren Anlaß zu einem Konflikt mit Amerika zu vermeiden. Dies konnte aber nicht verhindern, daß der Präsident der amerikanischen Union von seinen jüdischen Auftraggebern getrieben, durch immer neue Maßnahmen versuchte. die deutsche Kriegführung einzuengen und uns durch das Mittel völkerrechtswidriger Deklarationen den U=Boot=Krieg überhaupt unmöglich zu machen. Es war daher für uns eine Erlösung, als sich das tapfere japanische Volk entschlossen hat den unverschämten Provokationen dieses Geisteskranken so zu antworten, wie man es allein vor dem eigenen Volke und der Weltgeschichte verantworten kann. Das Heldenlied der Kriegsmarine Damit wurde endlich auch der deutschen U=Boot=Waffe der Ozean im weitesten Maß des Wertes freigegeben. Und wenn die britisch=amerikanische Presse auch jede Woche von neuen Erfindungen faselt, die zur unrettbaren Vernichtung der U=Boote führen werden so ist dies ebensowenig neu, wie es umgekehrt auch nicht neu ist, daß schen und unserer Verbündeten U=Boote und ihre Waffen von Jahr zu Jahr verbessern. Was die deutsche Marine trotz ihrer zahlenmäßigen Kleinheit getan hat, überragt weitaus das. was unsere um soviel größere im Weltkrieg zu keisten fähig war. Wie unsere U=Boote aber wirken können, das wird sich von Monat zu Monat mehr erweisen. Denn entgegen der weinseligen Behauptung Churchills im Herbst 1939 vom Ende der deutschen U=Boote kann ich ihm nur versichern, daß ihre Zahl nach einem festen Rhythmus von Monat zu Monat wächst, und daß sie heute bereits die Höchstzahl der U=Boote des Weltkrieges weit hinter sich gelassen hat. Wenn die italienisch=deutsche Zusammenarbeit im Mittelmeer zu einer immer engeren Kameradschaft und zu immer steigendem Erfolg geführt hat, dann wird die Zusammenarbeit Deutschlands mit Italien und Ja; pan und den übrigen Verbündeten auch auf den anderen Kriegsschauplätzen nicht minder große Ergebnisse zeigen. Das die Provokation Japans zum Eintritt in diesem Kriege aber wohl die geistloseste und dümmste Handlung unserer Gegner war, hat der Heldenkampf dieses Volkes schon in wenigen Monaten erwiesen. Ich weiß nicht, ob auch heute noch jeder Engländer so felsenfest davon überzeugt ist. daß die politischen Methoden Mr. Churchills und Roosevelts richtig gewesen sind und ob der Einsatz in diesem Kampf jemals dem möglichen Gewinn hätte entsprechen können. Wir Deutsche haben in diesem Ringen um Sein oder Nichtsein nur alles zu gewinnen. Denn der Verlust dieses Krieges würde ohnehin unser Ende sein. Die innerasiatische Barbarei würde über Europa kommen wie zu Zeiten der Hunnen oder Mongolenstürme. Nieme weiß dies besser als der deutsche Soldat und die mit ihm verbündeten Nationen, die an der Front das Wesen der bolschewistischen Menschheitsbefreiung kennenlernten, die mit ihren eigenen Augen sehen, Pgg6, Pe 8u. der Arbeiter und Bauern in Wirnichten aussieht und wer es nun richtig geschildert hat, der Nationalsozialismus und der Faschismus oder unsere Gegner. England aber kann in diesem Kriege nichts gewinnen, es wird verlieren. Und es wird dann vielleicht einmal in seine Geschichte die Erkenntnis eingehen, daß man das Schicksal der Völker und Staaten weder zynischen Trinkern noch Geisteskranken anvertrauen soll. In diesem Kampfe wird am Ende die Wahrheit siegen! Sie aber ist bei uns. Daß mich die Vorsehung ausersehen hat, in einer so großen Zeit das deutsche Volk führen zu dürfen, ist mein einziger St nen Namen und mein Leben will ich bedingungslos verbinden mit seinem Schicksal. Ich habe an den Allmächtigen keine andere Bitte zu richten, als uns in Zukunft genau so wie in der Vergangenheit zu seanen, und mir das Leben so lange zu lassen, als es für den Schicksalskampf des deutschen Volkes in seinen Augen notwendig ist,# es gibt keinen größeren Ruhm als die Eyre. in schweren Zeiten Führer eines Volkes und damit Träger der Verantwortung zu sein! und ich kann kein größeres Gluck fuhlen, als das Bewußtsein, daß dieses Volk mein deutsches ist! Britische Barbarei Alte deutsche Kulturdenkmäler in Rostock bombardiert DRB. Berlin, 26. April. Der britische Luftangriff auf Rostock in der Nacht zum 25. 4. traf wieder wie der vorangegangene Angriff auf Lübeck alte deutsche Kulturstätten und Kulturdenkmäler. Damit haben die Briten ihre heimtückischen Angriffe, die von ihnen selbst als„Wunder der Tapferkeit" vezeichnet wenden, fortgesetzt. Es gehört allerdings eine seltsame Art von Tapferkeit dazu, Kirchen Krankenhäuser und Theater, also wahrhaftig nicht militärische oder wehrwirtschaftliche Ziele, zu bombardieren. Bei dem Angriff auf Rostock wurden die Nicolai=Kirche, das alte Gymnasium, das Stadttheater u. das Ständehaus neben anderen Kulturdenkmälern getroffen. Bomben auf Tobruk Angriffe auf die Flugstützpunkte Maltas fortgesetzt DRB. Rom, 26. April. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:. Ptiträstm. Eine von unseren Streittraften an der Cyrenaika=Front durchgeführte bewaffnete Aufklärungsaktion zwana feindliche Abteilungen zum Rückflug.„. K Eine Hurrican=“ wurde beim Versuch, einige unserer vorge###hobenen Stellungen im Tiefflug anzugreifen, von der Bodenabwehr brennend zum Absturz gebracht. Ein zweites Flugzeug wurde von der Bodenabwehr von Benghasi im Verlaufe eines nächtlichen erfolglosen Angriffs ebenfalls abgeschossen. Deutsche und italienische Flugzeuaverbände bombardierten mit Erfolg den Hasen von Tobruk und andere rückwärtige Stellungen des Feindes. Es wurden zahlreiche abgestellte Flugzeuge in Brand geworfen und im Luftkampf, eine Bristol=Blenheim abDie heftigen Angriffe auf die Flugstützpunkte von Malta wurde fortgesetzt. Es wurden wichtige Ziele wirksam getroffen. Ueber der Insel schossen deutsche Jandflugzeuge zwei Spitfire ab. Ritterkreuzträger gefallen Oberstleutnant Albrecht Erdmann DRB. Berlin, 26. April. Der Kommandeur eines brandenburgischen Schützenregiments. Ritterkreuzträger Oberstleutnant Albrecht Erdmann, ist am. 15. April 1942 bei einem Angriff gefallen Das Leben eines hexvor: ragenden, tapferen Offiziers und vorbi#olichen Kampfers fand damit seine Erfüllung. Oberstleutnant Erdmann hatte durch seine hervorragende persönliche Tapferkeit und seine überlegene Führung wesentlichen Anteil an den großen Erfolgen der Division, zu der sein Regiment gehört. In seinem Geiste werden die Schützen weiter kämpfen und siegen. Generalmajor Gerhard Berthold Der Kommandeur einer Infanteriedivision, Generalmajor Gerhard Bertbold. gebürtig aus Schneeberg in Sachsen, starb in den schweren Kämpfen im mittleren Abschnitt der Ostfront den Heldentod. Seine Soldaten verlieren in ihm nicht nur einen hervorragenden Führer, sondern auch einen schneidigen Vorkämpfer und sorgenden Vorgesetzten. An der Spitze der Division wurde Generalmaior Berthold aus den Reihen seiner Soldaten gerissen, in ihren Herzen aber wird er weiterleben, so groß und tapfer, wie er kämpfte. In wenigen Zeilen Am Freitagabend wurde in Vichy ein amtliches Kommuniqué ausgegeben, durch das mitgeteilt wird, daß die Regierung der Südafrikanischen Union den offiziellen Entschluß gefaßt habe, die diplomatischen Beziehungen zu der französischen Regierung abzubrechen. Glühlampen werden billiger Senkung der Verbraucherpreise um 12 bis 14 Prozent DRB. Berlin, 26. April. Nach eingehenden Untersuchungen über die Erfolgsentwicklung in der Glühlampenindustrie hat der Reichskommissar für die Preisbildung in einem Erlaß an die Wirtschaftsgruppe Elektroindustrie vom=20 4. zum 1. 5. 1942 eine Senkung der Verbraucherpreise für Glühlampen(Großlampen) veranlaßt. Das Ausmaß der Preisherabsetzung ist bei den einzelnen Glühlampentypen verschieden. Im Durchschnitt ergibt sich eine Senkung der Verbraucherpreise um 12 bis 14 Prozent. Die Preise für die im Haushalt am meisten gebrauchten Glühlampen ermäßigen sich wie folgt: für die Lampen 15 und 25 Watt von 73 Pfg. auf 65 Pfg.; für die Lampen 40 Watt von 86 Pfg. auf 75 Pfg.; für die Lampen von 60 Watt von 112 Pfg. auf 95 Pfg.; für die Lampen von 100 Watt von 160 Pfa. auf 125 Pfennig. Bei den Lampen, deren Hersteuuna im Zuge der Vereinfachung des Typenprogramms der Hersteller ausläuft, bleiben die bisherigen Preise im wesentlichen bestehen. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat gleichzeitig mit einer Anordnung zur Regelung der Preise und Handelsspannen für Glühlampen vom 20. April 1942 die Verrrieosverhältnisse auf dem Glühlampenmarkt geordnet. Die Anordnung begrenzt vor allem die den einzelnen Abnehmergruppen zu gewährenden Nachlässe Sie regelt weiterhin die Zahlungsbedingungen. Mit der Preissenkung und der Rabattregelung sind die Voraussetzungen für eine umfassende Marktordnung für Glühlamven geschaffen, deren Durchführung eine Gemeinschaftsaufgabe bilden wird. Der Reichsleiter für die Jugenderziehung der NSDAP, Baldur von Schirach, besuchte auf Einladung des Infanterie=Regiments Großdeutschland, in dessen Reihen er im Westfeldzug gekämpft hatte, Teile des Regiments. Der Reichsleiter nahm an einer Besichtigung teil, die der Kommandeur bei den verschiedenen Waffengattungen des Regiments im Gelände abhielt. Das Amt Berufserziehung und Betriebsführung der DAF, das in allen Gauen Ein= und Umschulungsmaßnahmen für Kriegsversehrten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Wehrmachtsstellen durchführt, hat in Frankfurt a M. ein Internat geschaffen. In diesem Internat werden kriegsversehrte Männer, die nicht am Orte wohnen oder einen langen Anmarschweg haben, ausgenommen, so daß sie die Kurse bequem besuchen können. tungswerk systematisch. littel