Die Schuenen Tchuug erchent wüchenlich unchumd. Bezugspreis wöchentlich 45 Rpf.(einschl. Trägerlohn). Postbezug monatlich 2.- RM.(einschl. 282 Rpf. Zeitungsgebühr und 0.44 Rpf. Postverpackungsgebühr) zuzüglich 35 Rpf, Bestellgeld. Einzelnummer 10 Rpf. Druck und Verlag: H Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Marktstr. 3—5 Ruf: 2770. Postscheckkonte: Dortmund 2632. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Hussschurdon die erchegemellene Büilimnereile 1ch um breit) 6 Apf. Textanzeigen: Millimeter 20 Apf Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergesehenen Betriebsstörungen durch höbere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pänktliches Erecheinen der Zatung. auch kann kein Anspruch anf Schedenersats oder I##chlieferung erhoben werden Nr. 83 Freitag, den 10. April 1942 74. Jahrgang Mit stürrster Wirtung gegen Mattn Sowjetangriffe gegen die Insel Tytärsaari zusammengebrochen o a n s S e i n e r k ü h n e n u n d u m s i c h t i g e n F ü h r u r Oelraffinerie an der Kaunasusküste angegriffen 2NB. Aus dem Führerhauptquar= tier, 9. April. Das Oberkommando der Wehrocht gibt bekannt: Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront wurden einzelne stärkere Angriffe des Feindes abgewiesen. Im Finnischen Meerbusen brachen Angriffe der Sowiets auf die von deutschen und finnischen Truppen besetzte Insel Ty tärsaari zusammen. Der Feind verlor hierbei 270 Tote. 48c An der Kaukasusküste ariffen beursche Kampfflugzeuge bei Tag und Nacht Hafenanlagen und eine Oelraffinerie erfolgreich an. In der Zeit vom 31. 3. bis 8. 4. wurden an der Ostfront 133 feindliche Panzer abgeschossen. In. Nordafrika scheiterte ein Vorstoß nus Seiner kahnen und umsichinr..... wag, ist es zu verdanken, daß alle zahlen= und waffenmäßig weit überlegenen Feindangriffe im Raum von Orjal unter schwersten Verlusten für die Bolschewisten abgewehrt wurden. Hauptmann Hans Bonnertz hatte durch seinen rücksichtslosen versönlichen Einsatz und sein selbständiges entschlossenes Handeln entscheidenden Anteil an der Verteidigung einer für die gesamte Abwehrfront wichtigen Schlufselstellung. Durch seine geschickte unermüdliche Aufklarung in vorderster Linie gewann er nach einem Einbruch der Bolschewisten in die deutsche Stellung schnell ein klares Feindbild. Mit seinen tapferen Infanteristen stieß er sofort zum Gegenangrift vor und fügte den Bolschewisten schwerste Verluste zu. Mit dem Eichenlaub ausD-OE der Onston. ind femnena, Wune..„ gezeichnet In. Nordafrika scheiterte, ein vorstey DRB Aus dem Führerhauptquartier, 9. 4. starker britischer Auftklarungstrafte gegen die Der Führer verlieh dem Ooverst Frieorich deutscheitalienischen Stellungen in der Chre Wilhelm Müller. Kommandeur eines fanterieregiments, das Eichenlaub zum Die Luftwaffe setzte ihre Großangriffe gegen die Insel Malta mit stärkster Wirkung fort. Fluplätze und militärische Anlagen. gungseinrichtungen sowie feindliche Schiffe wurden durch zahlreiche Bombentreffer erneu Bei bewaffneter Aufklärung über dem Kanal beschädigten deutsche Jäger ein britisches Vorpostenboot durch Bombenwurf. An der schen Südküste wurde eine Sendeanlage mit guter Wirkung bombardiert. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Städte im norddeutschen Küstengebiet an. Vier feindliche Bomber wurden abgeschossen. Störflüge einzelner britischer Flugzeuge führten nach Ost= und Süddeutschland. Für persönliche Tapferkeit Neue Ritterkreuzträger DRB Berlin, 9. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Friedrich Moch. Bataillonsführer in einem Infanterieregiment, Hauptmann Hans Bonnertz, Bataillonsfuhrer in einem Insanteriereginzeni..###ch zeichnet Hauntmann Friebrich bei der Abwehr schwerner feindlicher Massenangriffe durch personliche Tapferkeit und beispielhaften Widerstandswillen hervorragend Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm nachstehendes Telegrammz grag heldenhaf„In dankbarer Würdigung Iglig helbenchal“ ten Einsatzes im Kampf für die Zurunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 86. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiserngtzgstegie Alexandrien erneut bombardiert DRB. Rom, 9. April. Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstaa hat folgenDas Hauptquartier der Wehrmacht gibt beFeindliche Gegenangriffe gegen die von uns vor kurzem besetzten Stellungen an der Cyrenaikafront wurden abgewiesen. Bei einem feindlichen Einflug nuch Sialo wurde ein englisches Flugzeug abgeschossen. Alexandrien wurde wiederum von Verbänden der italienischen und der deutschen Luftwaffe mit sichtlich gutem Erfolg bomDeutsche Luftstreitkräfte führten energische Angriffe auf zahlreiche Ziele der Insel Malta durch, vor allem auf die Flugplätze Luca und La Venezia und auf den Flottenstützpunkt La Valetta. Ein Kriegsschiff wurde getroffen, ein kleinerer Dampfer mit Maschinengewehrfeuer belegt und in Brand geschossen. Tapferten und Cpserwinte Der deutsche Militärattaché in Tokio über japanische Leistungen Ich erinnere dazu nur an die durch Meei DRB. Tokio, 9. April. Von dem. was ich auf den Stätten japanischer Kämpfe und Siege gesehen habe, bin ich tief beeindruckt; so erklärte der deutsche Militärattaché Oberst Kretsch= mer in einem Interview kurz nach der Rückkehr von einer großen vierwochigen Besichtigungsreise in die südlichen Kriegsgshiete, Wir haben die Schlachtfelder um Hong##nn, in Malaia und auf der Singapur=Insel sowie in Südost=Sumatra. in West=Java und auf Luzon besucht und darüber hinaus Honakona und Saigon kennengelernt. Japans zentrale mili tärische Führung hat in sorgfältiger Vorbereitung und Erkundung sowie zielsicherer und kühner Planung wahrhaft Großes geseißterg Alle Operationen waren von Haus aus nicht nur auf Sieg schlechthin, sondern auf die volle Vernichtung des Feindez gnge: stellt. Dieses große Ziel ist auf allen Nrieusschauplätzen erreicht worden, obwohl die Schwierigkeiten nicht gering waren. i Nerseeeite Wreih.... aus einem Ideal in der ASA=Wirklichkeit wurde m Loht der ben FrankhaftEiner der fanatischsten Gegner velts das Kongreßmitglied Bungold. verunglückte im vergangenen Sommer Autofahrt auf geheimnisvolle Weise. Gleichzeitig hatten sich beide Vorderräder seines Wagens von der Achse gelöst und der Buick überschlug sich bei hohem Temvo. Bungold. der Feind Roosevelts. kam ums Leben. In Amerika besprach man die Angelegenheit scheu hinter der vorgehaltenen Hand Wiederholt hatte dieser echte Demokrat den Präsidenten auf das scharfste angegriffen und mit Enthüllungen gedroht. In einer öffentlichen Rede wies er nach, daß Roosevelt das Oberste Bundesgericht systematisch knebele und geradezu verbrecherisch in seinen Entschlüssen bevormunde. Ueberdies sorgten er und seine engsten Freunde dafür, daß in diese wichtige Institution nur Männer kamen, deren man sicher war und die gefährliche das heißt ehrliche Beamte um jeden Preis abzuschießen Große Newyorker Zeitungen konnten nicht umhin, dem mutigen Kongreßzmann zuzustimmen. als er auf die geradezu unvorstellbaren und entarteten Zustände im Bundesparlament hinwies. Er verglich es bald mit einem Zirkus bald mit einer schwarzen Börse. Die größten Schiebungen und Skandale hatten hier ihren Ursprung. Roosevelt rieb sich die Hände über die Korruptheit und Verkommenheit dieses Parlaments, in dem die Vertreter der 48 Einzelländer sitzen. Es ist genau das. was er braucht...unde riesen SuchBungold und seine Freung###en auch: „Der Freiheitsstatue auf Long„svinno sollte man die Arme auf den nuaen viegen, denn unser Land wird nicht mehr von der Freiheit regiert.“ Selbst die Redefreiheit wurde niedergeknüpvelt und der Nationalheld Lindbergh mußte es erleben daß man tom dem Ueberlegenden Durchschauenden den Offizierrang aberkennen wollte! Im demokratischsten Land der Welt, an dessen Spitze heute ein Prasivent steyr oer ven kranrhaften Ehrgeiz hat, ein zweiter Washington zu werden. sind Tränengasangriffe, gegen oppositionelle Arbeitergruppen, die mit Recht gegen die sozialen Verhältnisse im reichsten Land der Erde protestieren. an der Tagesornnung. Noch immer krevieren die Farmer am amerikanischen Sozialismus, und noch heute knurrt Millionen Arbeitslosen der Magen. Gerade hat Roosevelt den freien Handel gänzlich liquidiert und sich freie Ich erinnere, bazu nur an, die durch Meere getrennte und infolgedessen ein danexndes, zusammenarbeiten zwischen Heer und Fiorn erforderlich machende Weite des Kriegsschauplatzes. an das bei Landungen nicht immer günitige Wetter. an Geländeschwierigkeiten wie den Dschungel und schließlich an die zahlenmäßige Ueberlegenheit des Gegners..2., Sährung Obwohl die Arbeit der ortiichen Fuhrung und insbesondere der örtlichen See= und Luftherrschaft von der Zentralstelle bestens vorbereitet war, ist die Leistung der Kommandostellen der Armen unZore Maßragmen weniger hoch zu bewerten. Ihl Mahnahnn.. zeigten vorbildliches Anpassen an die jeweilige besondere Eigenart jedes KriegsschauRicht eine Operation ist das Abbild anderer. sondern zeigt ihr örtlich bedingtes Gepräge. Alle Operationen sind getragen von dem Witlen, die durch die unerwartete Krieaseröffnung gegebene Ueberraschung durch größte Schnerligkeit und größte Kühnheit auszunutzen. Alle Kommandostellen suchen sich in wirksamen Aushilfen zu übertreffen. Nirgends gelang es dem Feind die Initiative auch nur vorübergehend an sich zu reißen. Zu diesen hohen Leistungen der japanischen Füh rung. der obersten wie der örtlichen, kommen die vorbildliche Tapferkeit. der Opferwille, die Härte und Anspruchslosigkeit der Vom eisernen Willen beselt und um keine Feindes, nicht nach der Stärke einer fragend, schlugen sie ihre Scchuchten bis zum In der unterschiedlichen kämpferischen Geisteshaltung der in Ostasien eingesetzten angelLenin=Denkmal in London Seitdem der Kreml durch seinen Agenten Cripps im Churchill=Kabinett offiziell vertreten ist, geht die Bolschewisierung Englands mit Riesenschritten voran. Nach einer Meldung der„News Chronicle“ wird zurzeit dem roten Mörder Lenin, im Londoner Stadtteil Finsbury ein Denkmal errichtet, das als Krönung eine Büste Lenins tragt. Diese Büste werde auf dem Denkmal so angebracht, daß man sie allabendlich durch Licht beleuchten lassen könne. selbst werde aus Eisenbeton gebaut und am Geburtstag Lenins durch den Sowjetbotschafter Maisky enthüllt. Diese Verherrlichung des Bolschewistenhäuptlings durch die Errichtung eines Denkmals in der Hauptstadt des britischen Empire kennzeichnet deutlich, wie sicher sich die Bolschewisten bereits im Lande ihres britischen Bundesgenossen fühlen. Churchill. der noch vor einigen Jahren sich nicht abfällig genug über die Moskauer Blutherrschaft äußern konnte, läßt heute Denkmaler für den schlimmsten Weltfeinderrichten. Unter seinem Schutz kann der widerliche Sowjetjude Maisky seine kommunistischen Hetzreden ungestört halten und das englische Volk zur Weltrevolution aufputschen. Das ist der Preis. den Churchill für die Sowjethilfe zahlen muß. Nachdem er bereits ganz Europa an die Bolschewisten verraten hat, überantwortet der gewissenlose Kriegsverbrecher nun auch sein eigenes Land den Sowiets. Es wird ein furchtbares Erwachen für das englische Volk geben, wenn diese blutige Saat eines Tages aufgehen wird. Dann kann es sich bei Churchill bedanken der aus Haß gegen Deutschland dem Bolschewismus in seinem eigenen Lande Eingang verschafft hat. Dabei hat England diesen Preis umsonst gezahlt. da alle Hoffnungen auf die Sowiettrügerise erwies Hand über die gesamte Wirtschaftsführung der sächlischen und besgpoy her genguge#iete und Repräsentant des reinsten Kapitalismus zeigt die Krallen. Die Steuern klettern emvor zu schwindelhafter Höhe; zu spät erkennt ein großes freiheitsliebendes Volk, daß es sich selbst dem Teufel verschrieb.„Keep America out of War“, hieß die sevelts mit der er den Stimmenkrieg gewann. Wehe den aufrechten Mannern die heute noch wagen, gegen ihn aufzutreten. Selbst pressung schrickt er nicht zurück, und erst kürzlich hat er zynisch erklärt: die Zeiten eines widerspenstigen Kongresses seien ein für alleLängst ist die Zeit der freien Meinungsäußerung erstorben. Kein autoritärer Staat hat bisher mit derartig brutalen Mitteln gekämpft Die festesten Stützen waltregimes sind politisce Gangster von Ruf und das jüdische Weltkavital. Bungold ist tot. und allen die es in„Gods oion Countro“ wagen der, Präsidenten daran zu erinnern, daß er die Armoltatr verrate. die Kultur zugrunde richte, nichts für die 18 Millionen Geschlechtskranken tue und nur die Beutel der Kriegsheter fülle und bereit sei. Millionen junger Amerikaner für egoistische Interessen sterben zu lassen, wird es ergehen wie Bungold. Roosevelts abscheulichste und neueste Lügenparole aber heißt:„Wifür die Freiheit und den Sieg der Demoktatie!“ sehe ich den Schlüssel zu dem raschen und vollweiß, daß er für die gerechte Sache seines Voues kämpft und opfert sich, wo es not tut. freudig der großen Idee. Der Masse der angelsächsischen, amerikanischen und holländischen Soldaten hat es an dem letzten Willen zum Selbsteinsatz vielerorts offenkundig gefehlt. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß die Masse von ihnen aus fremden Söldnern bestand. die letzten Endes nichts seelisch an die Führung ihrer Unterdrücker band. Täglich wurde ich an die deutschen Siege in Ost. West. Nord und Süd erinnert. besonders natürlsch an den zeoste mogrpshee: reichfeldzug an denen ich, selon soi mitbeteiligt sein durfte; dieselbe sorgfaltige führungsmäßige Vorbereitung unserer Feldzüge: die: selbe großzügige, kühne und Zut totge, hinzielende Planung: dieselbe keit und Einsatzfreudigkeit der ihrem Führer Adolf Hitler willig folgenden Truppe: dieser Geist ist auch den Soldaten der anderen europäischen Achsenmächte eigen und der willigen, die aus den übrigen europätin. Ländern heute an der Front gegen den Bolschewismus mitkämpfen. ist es die uns allen den Endsieg geben wird. Unser Sieg aber ist nicht Selbstzweck. Er soll und wird im großen europäischen Raum hilfe sich als krauetisih erwieten haben. Die bolschewistische Winteroffensive. auf die man in London so große Hoffnungen gesetzt hatte ist nach dem eigenen Eingestindnis der britischen Presse blutig zusam mengebrochen, und alle Meldungen Churchills haben sich als falsche Illusionen erwiesen. Nutznießer dieses Blutschachers ist allein der Bolschewismus, der sich von Tag zu Taa fester in England einnistet. wie im großostasiatischen Raum eine neue gerechtere Weltordnung herbeiführen. In diesem Sinne habe ich mich besonders halben deutlich sehen zu können, wie sehr die örtliche: Bevölkerung schon heute mit den japanischen Truppen und den japanischen Behörden aufrichtig zusammenzuarbeiten. Der Kuhhandel in DRB Bangkok, 9. April. Cripps hat die ursprünglich auf Dienstag angesetzte und dann von Tag zu Tag hinausgezogerte Konfe renz, auf der er Mitteilungen über das Ergebnis seiner Verhandlungen machen wollte, nun„bis auf weiteres“ verschoben. Gleichzeitig äußert man sich in englischen Kreisen ungleich hoffnungsfreudiger als in den letzten Tagen und spricht von der Möglichkeit einer Einigung in der Verteidigungsfrage nach Art der Regelung in Australien, wo ein Australier zwar Kriegsminister ist ein USA=General aber den Oberbefehl führt. Ob sich die Inder wirklich auf eine solche englische Lösung einlassen, läßt sich nicht erkennen, zumal auch weiterhin Meldungen über Ablehnung des englischen Vorschlages durch einzelne indische Parteien einlaufen Die Lage bleibt also durchaus in der Schwebe. Von durchaus in der Schwe scher Seite wird Wert gelegt auf dig Hgengs; stellung der Rolle die Roosepelts. sandter Louis Johnson gespielt haben soll, um die Inder zu einem Eingehen auf den Londoner Plan zu bringen. Britischer Rückzug in Burma Zerstörung burmesischen Eigentums DRB Berlin, 9. April. Die Kampfhandlungen in Burma nehmen nach wie vor einen für die Japaner günstigen Ver lauf. Die britischen und Tschungking=chinesit: schen Streitkräfte ziehen sich auf der ganzen Linie zurück. Auf ihrem Rückzug richten sie. getreu der Methode Tschiangkaischeks, erhebliche Zerstörungen an ohne sich darum zu kümmern, daß es sich um burmesisches Volkseigentum handelt. Die Burmesen suchen die Zerstörungen nach Möglichkeit zu verhindern. So konnten die Oelfelder von Thayetmyo nach mehrstündigem Brande durch sofortigen japanischer Spezialkommandos noch gerettet werden. Bei den Löscharbeiten wirkte die burmesische Ortsbevölkerung freiwillig mit. Eiserne Zeit Die Tage sind merklich länger geworden, wir empfinden das doppelt, weil sich die Sonne jetzt häufiger blicken läßt und die trüben Tage mehr und mehr verscheucht. Wir haben die Schwere der harten Wintermonate alle bitter empfunden und sind doch mit ihnen und ihren Begleiterscheinungen fertig geworden. Diese schweren Monate haben uns aber das eine wieder gelehrt, daß wir uns das Leben nur noch schwerer machen, wenn wir uns einem unbegründeten Pessimismus hingeben. Heute urteilen wir über die rückliegende Zeit schon ganz anders. ruhiger und sachlicher. Falsch aber ist es, wenn wir einem sorglosen, verantwortungslosen Leichtsinn frönen würden. Es ist eiserne Zeit, die an jeden erhöhte Anforderungen stellt. Auch für die nächste Zukunft Die Arbeitsanforderungen steigen, denn die Front braucht Wassen, Munition, Verpflegung. unsere Lebensgewohnheiten müssen den heutigen Gegebenbeiten angepaßt werden. Das gilt für den Ernährungssektor ebenso wie für den Zerstreuungssektor. Unsere Ernährung richtet sich nach den vorhandenen Vorräten und nach dem, was die deutsche Scholle an Brot, Fleisch und Fett hervorbringt. Unsere Zerstreuung müssen wir möglichst in der eigenen Familie, in der engeren Heimat suchen und in dem, was uns Rundfunk Film und die schöne Natur in Feld. Wald und Wiese bieten. Die eiserne Zeit der Gegenwarl. vie über das Schicksal von Volk und Vaterland. aber auch über das eigene Schicksal entscheidet, erfordert deshalb nicht nur eiserne Diszivlin. sie fordert von uns auch wahren Volksgemeinschaftsgeist.— Beides heute mehr denn je. Aber leider gibt es gewisse Menschen, die sich nicht einordnen wollen in diese eiserne Disziplin. Immer wieder kommen Klagen über Unfreundlichkeiten und Unhöflichkeiten, ja Grobheiten die in den Läden, in den Büros, in den Verkehrsmitteln zutage treten. Und doch wäre es bei gutem Willen und sachlicher Erkenntnis der Dinge leicht, eine„Nachbarschaftshilfe“ auch im täglichen Leben praktisch durchzuführen. Von Amts wegen sind die Dinae so geregelt und durch ein Kartensystem organisiert daß jeder— Kaufmann, Handwerker und Bauer auf der einen. Kunde, Käufer und Verbraucher auf der andern Seite— zu seinem Recht kommen könnte. Wir dürfen diesen täglichen Lebensablauf, bei dem der verantwortungsbewußten Hausfrau die schwerste Rolle zugeteilt wurde, aber nicht dadurch komplizieren, daß der eine mehr verlangt, als ihm zusteht, und der andere gern gewisse Dinge— nur beispielhaft gemeint—„unter den Ladentisch" stellt. Der Käufer hat ein Recht und eine Pflicht, der Verkäufer übt in der Ausübuna von Recht und Pflicht eine treuhänderische Aufgabe aus, die ihm auf Treu und Glauben von Staats wegen übertragen wurde. Es liegt also weder für die eine, noch für die andere Seite ein Grund zur Unhöflichkeit vor. Hält jeder Disziplin, dann wären Todes= und Zuchthausurteile, wie sie in letzter Zeit mehrfach von den Sondergerichten gefällt wurden. nicht notwendig. Diese Verbrechen gegen die Interessen der Volksgemeinschaft verraten ein solches Maß von moralischer und nationaler Verkommenheit, daß ihre völlige Ausmerzung ein Gebot der politischen Notwehr darstellt. Eiserne Zeiten erfordern eiserne Disziplin. aber auch eiserne Maßnahmen gegen Volksschädlinge. Der schlimmste Angriff auf Bataan Demokraten bereiten ihre Völker auf eine neue Niederlage vor DNB Stockholm, 9. April. Engländer und Amerikaner bereiten ihre Oeffentlichkeit weiterhin auf einen schlechten Ausgang der letzten Kämpfe auf den Philivvinen vor. So heißt es in einer Reutermeldung aus Washington, dort werde zugegeben daß die Jaxaner„schon allein durch ihre zahlenmäßige Ueberiegenheit“, die Verteidiger von Bataan früher oder später aus ihren Dschungelstellungen vertreiben müßten. Der Washingtoner Wehrmachtbericht beginnt mit dem Eingeständnis:„Frische japanische Truppen setzen ihren Vorstoß auf der Bataan=Insel mit großer Wucht fort. Ein schwerer Angriff gegen unsere neuen Stellungen ist jetzt im Gange.“ Weiter heißt es:„Der gegenwärtige japanische Angriff ist der am längsten anhaltende und mit größtem Nachdruck durchgeführte Vorstoß den der Feind seit Beginn der Operationen auf der Bataan=Halbinsel unternahm.“ Die Amerikaner geben in dem amtlichen Bericht sogar zu. daß sie schwere Verluste erlitten haben. Die Engländer können auch das weitere Fortschreiten der Japaner in Burma nicht verheimlichen. Der Kommentator Annalist fuhr nach dieser Feststellung fort:„Es ist betrüblich, daß der Feind eine große Ueberlegenheit in der Luft hat.“ Bekanntlich ziehen die Londoner Agitationsstellen die Luftüberlegenheit ihrer Gegner gern und weitschweifig als Ausrede für Niederlagen und Verluste heran. Washington meldet: USA=Kräfte auf Bataan„wahrscheinlich überwältigt“. Stockholm, 9. April. Neuter meldet aus Washington: Das Kriegsbepartement gibt bekannt, daß die Verteidigung auf Bataan „wahrscheinlich überwältigt“ worden ist. Washington will anscheinend mit dieser vorsichtig abgefaßten zwar kurzen, aber um so schwerwiegenderen Meldung das USA=Volk schonend auf den endgültigen Verlust der Philippinen vorbereiten. Von sapanischer Seite liegt eine Bestätigung des Abschlusses der Kämpfe mit den auf der Bataan=Halbinsel eingeschlossenen USA=Truppen noch nicht vor. Nach einer Reutermeldung aus Kairo ist der frühere ägyptische Ministerpräsident. Ali Mader Pascha, verhaftet worden. Die FestStaatssicherheit ahme erfolgt soll aus sein. 2 0 Grunden der Vier Sewzeilehinenter zerfunlagen Sowjets verloren 1200 Tote, 200 DRB. Berlin, 3. April. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, waren im mittleren Abschnitt der Ostfront deutsche örtliche Angriffe am 7. 4. wiederum erfolgreich. In viertägigen harten Kämpsen zerschlug ein verstärktes deutsches Insanterieregiment bei der Säuberung eines Waldacländes vier bolschewistische Regimenter und nahm dabei 100 befestigte Stützpunkte und Kampfanlagen des Feindes. Die Bolschewisten verloren bei diesen Kämpfen über 1200 Tote und mehr als 200 Gefangene. Die deutschen Truppen erbeuteten 12 Geschütze. 35 Granatwerfer, 80 Maschinengewehre, ferner rund 1000 Maschinenpistolen und Handfeuerwaffen. Weitere beträchtliche Beute an Waffen und Gerät machten die deutschen Truppen bei der Säuberung einer hart verteidiaten Ortschaft und der Waldgebiete. Im Verlauf der Abwehrkämpfe im mittleren Frontabschnitt wurden mehrere feindliche Panzer zum Teil im Nathkampf vernichtet und Geschütze des Geaners durch deutsche Panzer niedergekämpft. Die deutsche Artillerie zerschlug feindliche Truppenansammlungen, so daß beabsichtigte Angriffe des Gegners nicht zur Entfaltung kommen konnten. Deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern auf der Halbinsel Kertsch einen großen Verladebahnhof und bolschewistische Nachschuborganisationen an. Durch Volltreffer gerieten mehrere Betriebsstofflager in Brand und Munitionslager sowie mit Munition beladene Fahrzeuge wurden vernichtet Auf Abstellgleisen des Bahnhofs wurden Materialzüge und Lokomotiven von den deutschen Kampfflugzeugen und Jägern erfolgreich angegriffen und schwer beschädigt. Italienische Abteilung„Musino“ zeichnete sich aus Wie wir aus italienischer militärischer Quelle erfahren, hat sich während der Februarkämpfe die italienische Abteilung„Musino“ an der Ostfront besonders ausgezeichnet. Diese Einheit wurde nach ihrem Führer, Oberst Musino, benannt, der seine Soldaten durch seinen eisernen Siegeswillen beseelte und zu groGefangene und Kriegsmaterial hen Erfolgen zu führen vermochte. Es handelt sich um ein selbständiges Detachement in Stärke von etwa 1500 Mann, zum größten Teil aus Speziältruppen der Pionierwasse bestehend. Es war am 6 Februar d. J. als der Druck der mit starken Kräften angreifenden Bolschewisten am stärksten war. Die Abteilung Musino hotte den Auftrag, die rechte Flanke des Italienischen Expeditionskorps zu sichern. Das durch gründliche Ausbildung erworbene hohe technische Können. die leichte Bewaffnung und das Fehlen jedes hemmenden Geväcks, gepaart mit stürmischem Angriffsgeist, machten diese Truppe für die ihr gestellte Aufgabe besonders geeignet. So hielt sie denn nicht nur dem wütenden Ansturm der Bolschewisten stand, sondern schritt im Anschluß daran zum Gegenangrisf gegen die hauptsächlich aus Kavallerie bestehenden feindlichen Kräfte. Diese wurden in schwungvollem Angriff geworfen und in die Flucht geschlagen. In mehrtägigem Kompf auf weitem Raum eroberten die italienischen Pioniere sechs Ortschaften, bis sie sich einem erneuten Angriff der inzwischen umgruppierten und durch Infanterie. Artillerie und Panzereinheiten verstärkten Bolschewisten gegenübersahen. Die weit vorgeschobene Abteilung Musino vermochte in aufopferungsvollem, zähem Kampf den vielfach überlegenen, stark bewaffneten Bolschewisten standzuhalten. Eingedeckt von feindlichem Feuer, das von den umliegenden Höhen aus das Kampffeld beherrschte, bemmten die italienischen Truppen trotz ihrer nur leichten Bewaffnung den Vormarsch der mit schweren Waffen angreifenden Bolschewisten. Im Nahkampf mit Baionett und Handaranate zeichneten sich die italienischen Soldaten durch das Vorbild eines Oberstleutnants. der trotz einer Verwundung auf das Schlachtfeld zurückkehrte und so lange an der Spitze seiner Soldaten kämpfte, bis er, zum zweitenmal getroffen, den Heldentod fand. An dem unerschütterlichen Verteidigungswillen der italienischen Pioniere brach sich die Angriffswucht der Bolschewisten, die, schließlich erschöpft, die weitere Durchführung ihres Unternehmens aufgaben. Iin Sragerrat=gestenl und verniästel 9 norwegische Schiffe mit englischen Besatzungen wollten fliehen Von Kriegsberichter Willy Altvater DRB...(PK.) In dem großen schwedischen Hafen Goteborg, gegenüber der nordlichsten Landspitze Dänemarks mit der Stadt Skagen, lagen seit längerer Zeit schon neun norwegische Schiffe mit britischen Besatzungen bereit, um durch das Skagerrak nach England zu entkommen. Der deutschen Aufklarung war das nicht verborgen geblieben. Die deutsche Luftwaffe hatte deshalb die Aufgabe, ohne die schwedischen Hoheitsgewässer zu verletzen, durch standige Beobachtung diese Schiffe unter Kontrolle zu halten. Die britischen Kapitäne der norwegischen Schiffe— auch die Besatzungen bestanden zum grötzten Teil aus Engländern — hatten bald bemerkt, daß die ständige Luftaufklärung ihnen galt. Sie würden also, so folgerte man auf unserer Seite, eine Schlechtwetterfront benutzen, um heimlich, still und leise zu verschwinden und durch das Skagerrak die offene See und den Weg nach England zu erreichen. Bei unsichtigem Wetter setzten sich die Schil: fe tatsächlich in Bewegung. Rund 50000 Bug. schwammen der deutschen Sperre entgegen. Infolge der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Luftwaffe und Kriegsmarine war der eiserne Ring geschlossen sobald die feindlichen Schiffe sich außerhalb der völkerrechtlich gesicherten Drei=Meilen=Zone befanden. Unsere Vorpostenboote griffen sofort an. Die vollen Salven krachten gegen die Schiffe. nach kurzem Artilleriebeschuß versank der Dampfer „Gudvang“ mit 1469 BRT in den Fluten. Inzwischen hatten auch die anderen Schiffe so schwere Treffer erhalten, daß sie nicht mehr hoffen konnten der Vernichtung oder Aufbringung zu entgehen. So entschlossen sich die Kavitäne von, drei Schiffen, es waren ja Briten und die Schiffe gehörten Norwegen, zur Selbstversenkung. Es handelt sich um die hervorragend eingerichtete und für viele Zwecke verwendbare Walkocherei„Skytteren“ mit 12358 BRT, um den Tanker„Bucaneer“ mit 6222 BRT und den Dampfer„Charente“ mit 1282 BRT. Obgleich sich die deutschen Vorpostenboote in hartem Kampf mit den bewaffneten Handelsschiffen befanden, setzten die Besatzungen doch alles ein, um die Briten und die verführten Norweger zu retten, die von den finkenden Schiffen absetzten. Aus der Tatsache, daß sich unter diesen Besatzungen auch Frauen befanden, kann man schließen, mit welcher Sicherheit der Brite damit rechnete, das Skagerrak zu vassieren und einen englischen Hafen anlaufen zu können. Schon am Ausgang des Skagerrak wurde der Tanker„Storsten“(5343 BRT) versenkt. Zwei weitere Schiffe flüchteten. als sie die Aussichtslosigkeit ihres Unternehmens erkannten, in die schwedischen Hoheitsgewasser zurück. Nur zweien von den neun Schiffen gelang es. das Skagerrak zu passieren. Nun trat die Luftwaffe, die durch ständige Aufklärung alle Bewegungen der Schisse überwacht hatte, erneut in Funktion. Trotz schlechtesten Wetters starteten Kampfmaschinen und Wasserflugzeuge noch am Abend und in der Nacht von ihren Einsatzhäfen. Es gelang ihnen sehr schnell. Fühlung mit den geflüchteten Schiffen zu bekommen. die sie mit Flakfeuer empfingen, ohne jedoch ihr Schicksat wenden zu können. Den rollenden Angriffen fielen sie trotz aller Gegenwehr doch zum Opfer Der Tanker„Rigmor“ mit 6305 BRT wurde versenkt, der Tanker„Newton“ mit 10324 BRT. der sich verzweifelt wehrte, erhielt einen schweren Treffer, konnte sich jedoch dann durch die Flucht„retten“, soweit man in seinem Zustand noch von„retten“, sprechen kann. Daß die Engländer mit einem Gelingen dieses gewagten Unternehmens sicher gerechnet hatten, geht aus der Tatsache hervor, daß am Ausgang des Skagerrak bereits enalische Zerstörer warteten, um den Geleitschutz der neun Schiffe zu übernehmen. Sie hatten allerdings nur noch die traurige Aufgabe, die schwer getroffene„Newton“ aufzunehmen und nach England zu bringen. London gesteht Die Kreuzer„Dorsetshire" und„Cornwall“ versenkt DRB Berlin, 9. April. Die britische Adwiralität hat Reuter zufolge mitgeteilt, daß die britischen Kreuzer„Dorsetshire" und „Cornwall“ durch japanische Luftangriffe versenkt worden sind. Damit hat London diesmal ungewöhnlich schnell die gemeldeten großen Erfolge der japanischen Flottenoperationen im Indischen Ozean— wenigstens was die Kriegsschiffsverluste angeht— eingestanden. Die„Dorsetshire“ ist ein schwerer Kreuzer von 9975 Tonnen, der 1929 vom Stapel gelaufen ist und eine Besatzung von 680 Mann hatte. Das Schiff fuhr 322 Knoten und verfügte über acht Geschütze von 203 cm. acht 10,2=em=Flugabwehrgeschütze, vier 4,7=cmGeschütze, acht 4=cm-Flugabwehrgeschütz Maschinengewehre und acht Torpedorohi ner befand sich ein Wasserflugzeug an Die„Cornwall“. ebenfalls ein schwerer Kreuzer, gehörte zu den größten und stärksten Einbeiten, über die die britische Flotte in dieser Schiffsklasse verfügte. Das im Jahre 1925 vom Stapel gelausene Kriegsschiff hatte bei einem umban neben Torvedowulsten eine besondere ..„ Wi., Emffe ennte und perkatin Lanzerung in der Wasserlinie und verstärkte nlugaoweyr=Bewaffnung erhalten. Bei einer Basserverdrängung von 10000 Tonnen und einer Geschwindigkeit von 315 Knoten setzte sich seine Bestückung aus acht 203=em=Geschützen, acht 10.2=em=Flugabwehrgeschützen. vier 4,7=cm=Geschützen und acht Maschinengewehren e geni in Deck beliand ud ein Flugzeng. schuppen mit drei Wasserflugzeugen. Die Beunung betrug 680 Mann. Ueberfällig Wieder ein britisches Unterseeboot DNB Stockholm. 9. April. Die britische Admiralität gibt bekannt, daß das Unterseeboot „Tempest“ überfällig ist und als verloren betrachtet werden muß. Die Angehörigen der Besatzung wurden verständigt. Im Unterhaus ließ die englische Regierung in Beantwortung einer Anfrage über nicht ausreichende Flugzeuglieferungen der USA nach einem Bericht der„Times“ erklären, es seien zahlreiche sehr gute amerikanische Flugzeuge erworben worden Sie müßten jedoch erst gründlich überholt und ihre Konstruktion abgeändert werden. bevor man se einsetzen könne. Wie aus Washington gemeldet wird, mußte nach vier Monaten Roosevelt=Krieg das Kriegserzeugungsamt alle Neubauten von Wohnhäusern und Bürohäusern in den USA mit sofortiger Wirkung verbieten. Telegramm des zum ersten Jahrestag des Bestehens Keoatiens DNB Berlin, 10. April. Der Führer hat dem kroatischen Staatsführer Dr. Ante Pabelie zum ersten Jahrestag des Bestehens des unabhängigen Staates Kroatien folgendes Telegramm übermittelt: „Zumersten Jahrestag des Bestehens des unabhängigen Staates Kroatien übermittele ich Eurer Exzellenz aufrichtige Glückwünsche für Ihr persönliches Wohlergehen und für eine alückliche Zukunft des verbündeten kroatischen Volkes, das an der Niederringung des Bolschewismus und dem Aufbau der europäischen Neuordnung so tatkräftigen Auteil nimmt.“ Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop hat in einem Telegramm an den kroatischen Staatsführer die Glückwünsche der Reichsregierung zum Ausdruck gebracht. Zu den kroatischen Feierlichkeiten ist eine deutsche Sonderdelegation mit dem Chei des Protokolls, Gesandten von Dörnberg, nach Agram entsandt worden. „heiterer Krieg“. DNB Berlin, 9. April. Wie der Londoner Nachrichtendienst meldet, erklärte Frau Churchill bei einem Lunch:„Ich wünschte, die deutsche Regierung wäre hier, um sich davon überzeugen zu können, wie heiter wir täglich auch im dritten Kriegsjahr den Krieg fortsetzen“. Das Wort von dem„reizenden Krieg" das der feiste Brandstifter Winston Churchill zu Beginn seines Kampfes prägte, ist inzwischen zum geflügelten Wort geworden. Wihrend aber Churchill längst seinen Irrtum einsehen mußte und nur noch Schweiß, Blut und Tränen verspricht, hinkt seine Frau hinterher und macht in„heiterem Krieg“. Es ist nicht erkenntlich, ob Frau Churchill nur der Lunch so heiter gestimmt hat. oder ob sie etwa doch noch ein gutes Aktiengeschäft in diesem Kriege machen konnte. Die Aussichten hierfür sind allerdings— besonders nach Ausbruch des Krieges in Ostafien— sehr zweifelhaft geworden, und ihren Mann hat gerade dieser Teil des Reinfalls seines reizenden Krieges schon manche Träne gekostet. So bleibt also nur noch die Annahme übrig, daß Frau Churchill auch ihrerseits einmal voll Heiterkeit ausdrücken wollte wie wenig sie das Leid verührt, das der Krieg ihres Mannes über die Menschheit gebracht hat. Aber auch über diese Briten wird noch einmal die Erkenntnis von Schweiß. Blut und Tränen kommen, wenn sie ihren Lunch nicht mehr in London einnehmen kann. Erhöhte Selbstverantwortung Verstärkter Schutz der Rüstungswirtschaft DRB. Berlin, 9. April. Der Führer hat den Reichsminister für Bewaffnung und Munition auf dessen Vorschlag beauftragt, bei erhöhter Selbstverantwortung der Industrie einschneidende Maßnahmen zur Einschränkung und Vereinheitlichung des Berichts= und Kontingentswesens in der Rüstungswirtschaft zu treffen. Die Betriebsführer der Rüstungswirtschaft sollen hierdurch noch mehr als bisher für ihre Hauptaufgabe, die Produktion in der Rüstungsindustrie auf einen Höchststand zu bringen, freigemacht werden. Um dabei sicherzustellen, daß die von den amtlichen Stellen zugewiesenen Arbeitskräfte und Materialien bestimmungsgemäß eingesetzt werden hat der Führer eine Verordnung zum Schutze der Rüstungswirtschaft erlassen. Wer falsche Angaben über den Bedarf oder den Bestand an Arbeitskräften und über den Bedarf oder die Vorräte an für die Rüstungswirtschaft wichtigen Rohstoffen. Materialien, Erzeugnissen, Maschinen oder Geräten macht und dadurch die Bedarfsdeckung der Rüstungswirtschaft gefährdet, wird nach dieser Verordnung mit Zuchthaus. in besonders schweren Fallen mit dem Tode bestraft. Die Strafverfolgung tritt nur auf Verlangen des Reichsministers für Bewaffnung und Munition ein. Für die Aburteilung ist der Volksgerichtshof, wenn der Täter der Wehrmacht angehört, das Reichskriegsgericht zuständig. Wer sich in der Vergangenheit wegen falscher Angaben dieser Art nach anderen Strafbestimmungen strafbar gemacht hat, erlanat Straffreiheit, wenn die falschen Angaben innerhalb von drei Monaten berichtigt werden. Die zuständigen Stellen werden über die Art der Berichtigung nähere Bestimmungen erlassen. Die Straffreiheit tritt nicht ein, wenn bereits eine Anzeige erstattet oder eine Untersuchung eingeleitet worden ist. * Durch den Erlaß des Führers wird der deutschen Rüstungsindustrie eine erhöhte Selbstverantwortung übertragen, die zeigt, wie groß das Zutrauen der Staatsführung in das Pflichtbewußtsein unserer Wirtschaftsführer ist. Eindeutig wird in dem Führer=Erlaß das Vertrauen ausgesprochen, daß der deutsche Betriebsführer uneigennützia und unter vollem Einsatz all seiner Reserven die ihm gestellten kriegsentscheidenden Aufgaben durchfuhren wird. Diese erhöhte Selbstverantwortung, die nun die deutsche Rüstungswirtschaft übernimmt, schafft auch die Möglichkeit zu weitgebenden Einschränkungen und Vereinheitlichungen des Berichts= und Kontingentswesens, wodurch die Wirtschaft wesentlich entlastet wird. Das Vertrauen, das der Wirtschaft durch den Führererlaß ausgesprochen wird wird sie zweifellos zu erhöhten Leistungen und zu einer erhöhten Beachtung der öffentlichen Interessen anspornen. Dabei ist es aber selbstverständlich, daß diese erhöhte Selbstverantwortung dadurch geschützt werden muß, daß ihr Mißbrauch, der in Anbetracht der Stellung der Rüstungswirt= schaft nur in einer Schädigung der Staatsund Volksinteressen bestehen kann, mit den schärfsten Strafen belegt wird. Die Diszivlin. die unsere Wirtschaftskreise bereits bisher im jetzigen Krieue bewiesen haben, wird die Gewähr dafür geben, daß solche Strafverfügungen kaum angewendet zu werden brauchen. avolf Hütler: Das is unser Gelöbnis: In jeder Stunde, an jedem Lag nur zu denken an Deutschland, an Volk und Reich, an unsere große Nation. Schwerte, 10. April 1942. Deuschlands Frauen Und wenn das Liebste sie schon hingegeben und ihre Trauer ohne Maß und Zeit— sie haben immer, immer noch zu geben, und sind zum letzten Opfer still bereit. Sie rühren unentwegt die fleiß'gen Hände und all ihr Denken ist um heil'ge Not— sie wissen um des Leides Feuerbrände, von Kampf und Sieg— von Waffenschmerz und Tod. Und deshalb halten sie des Herdes Flamme so hell und klar mit ungebroch'ner Kraft; gestählt im Leid geh'n sie auch ohne Klage auf ihre letzte, große. Wanderschaft.— Ernst schau'n die jungen Frauen auf die alten und müh'n sich, gleichzutun ohn Maß und und Herz und Hand zum Geben zu gestalten, bis auch zum letzten Opfer sie bereit. Carola Staiger=Gersbacher. Mutter wirtschaftet mit 300 Gramm Die Fleischration im neuen Küchenzettel— Mehr als einmal wöchentlich Fleisch auf den Tisch— Hausfrauen wissen sich zu helfen Tageochtentt Erhöhung der Kartosselzufuhren. Wie wir erfahren, hat der Witterungsverlauf eine Erhöhung der Zufuhren an Kartoffeln aus dem Osten gebracht. Die Ernährungsämter sind daher in der Lage, von jetzt an erhöhte Mengen an Kartofseln an die Inhaber von Kundenausweisen für Kartoffeln zur Ausgabe. bringen zu lassen. - Jahrgang 1924 für den weiblichen Arbeitsdienst. Nach einer Miteilung des Reichsministers des Innern werden die weiblichen Dienstpflichtigen des Geburtsjahrganges 1924 für den Reichsarbeitsdienst im Reichsgebiet in der Zeit vom 15. Mai bis zum 30. Juni gemustert werden. Die hierfür geltenden Bestimmungen sind durch folgenden Zusatz ergänzt worden:„Wird einer Braut, deren Berlobter gefallen oder als Nichtangehöriger der Wehrmacht bei besonderem Einsatz auf Grund eines staatlichen Befehls oder als Opfer der Arbeit unerwartet gestorben ist, im Wege der Ramensänderung der Familienname des Verstorbenen gewährt, so ist sie wie eine Verheiratete zu behandeln. Sie ist also zum Erscheinen bei der Musterung nicht verpflichtet.“ Westfalen=Süd sammelt Huflattichblüten. An Wegrainen, auf Schutthalden und Bahndämmen erblicken wir jetzt schon gelbblühende Frühlingsboten, kleine Blüten, die denen des Löwenzahns ähnlich erscheinen. Das sind die Blüten des Huflattichs. Als Droge bilden sie wertvolle Bestandteile der Heilpfkanzensammlung. Huflattich ist Unkraut. Mit Rücksicht auf die Bodenerträge des Ackerlandes ist seine Vernichtung und Beseitigung Pflicht jedes Volksgenossen und vor allen Dingen aller Nutzberechtigten. Deshalb ist es auch aus diesem Grunde zu begrüßen, wenn die Jugend fleißig Hufkattichblüten sammelt. In jedem Ort und in jeder Schule im Gau Westfalen=Süd sind Vorsammelstellen eingerichtet worden. Unser aktneller Bilderdienst im Aushangkasten an der Haselackstraße zeigt folgende neue Aufnahmen: Beobachtungsstelle einer schweren Eisenbahnbatterie; Das interessiert die sowjetische Bevölkerung: Auf einem deutschen U-Boot im Atlantik; Vernichtende Abwehrkämpfe; Kriegsberichter zur Schulung in Berlin; Panzer auf der Krim; Sowjetischer Panzer als Bunkerbefestigung: Auch die Bäcker müssen ihre Gewehre pflegen; Eiligst werden an der Ostfront neue Übergänge gebaut. Vor dem Dortmunder Sondergericht Das Dortmunder Sondergericht, das wieder einmal einen ganzen Tag im Hagener Schwurgerichtssaal tagte, hatte sich zunächst mit dem Wakter W. aus Schwerte zu befassen, der des Vergehens gegen§ 2 Abs. 2, 3 des Gesetzes gegen heimtückische Angriffe auf Staat und Partei und zum Schutze der Parteiuniformen vom 20. Dezember 1934 angeklagt war. Wie man hörte, handelte es sich bei dem Angeklagten um einen Mann, dem der Sachverständige den graphen 51 Abs. 2 zuerkannte. Richtsdestoweniger waren aber seine Schwätzereien derartig gewesen, besonders Jugendlichen gegenüber, daß eine empfindliche Strafe am Platze war, die vom Sondergericht Mutter hat sich ihren Plan längst gemacht. Als am Sonntagnachmittag die junge Nachbarin ratsuchend zu ihr kam, haben sie den neuen Küchenzettel eingehend besprochen.„Sie meinen wirklich, daß man auch jetzt noch mehr als einmal in der Woche Fleisch auf den Tisch bringen kann?“ fragte die Nachbarin.—„Aber natürlich, das geht ganz gut! Man muß das Fleisch nur richtig einteilen.“ Dann erzählte sie der Nachbarin, wie sie sich den neuen Küchenzettel denkt: Wurst wird als Brotaufstrich möglichst wenig gekauft, im Sommer— wenn es Radieschen, Tomaten und anderen beliebten Brotbelag gibt— am besten gar nicht. Jetzt werden die Frühstücksbrote an Stelle von Wurst mit Brotaufstrichen, wie Streckbutter und Hefeaufstrich, bekegt. Zum Abendbrot gibt es, um Brotbelag zu sparen, öfter eine Süßspeise(ohne Milch)— oder eine nahrhafte Suppe! So bleiben die Marken hauptsächlich für den Fleischverkauf frei. Am ergiebigsten ist Hackfleisch und läßt sich auch auf verschiedenste Art verwerten. Es wird jetzt häufig im Küchenzettel auftauchen. So gibt es zum Sonntag einen gutschmeckenden Hackbraten(in der Kastenform gebacken, damit Fett gespart wird): 375 g Hacksleisch, zwei eingeweichte, ausgedrückte Brötchen, zwei große rohe Kartoffeln(125 g), ein Achtel Liter entrahmte Frischmilch, Gewürze nach Geschmack, Salz. Von allen Zutaten einen gut durchgearbeiteten Fleischteig herstellen, den man in eine ausgefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Kastenform oder eine kleine Auflaufform füllt. Backzeit etwa eine Stunde. Beim Anrichten wird der Hackbraten gestürzt; man gibt dazu eine kräftige Tunke (z. B. Kapern, Tomaten) und Salat oder Gemüse. Der Rest davon läßt sich als Beigabe für ein zweites Mittagessen(etwa Makkaroni) oder als Brotaufstrich verwerten. Die Knochen, die man beim Einkauf von Hackepeter mit abgewogen bekommt, ergeben eine kräftige Brühe zum Eintopf. Außerdem eignet sich in anderer Zubereitung Hackfleisch für Eintopfgerichte. Man gibt entweder das Fleisch zuerst in den Topf, röstet es an und fügt dann die übrigen Zutaten hinzu oder formt kleine Klößchen, die man zuletzt im Eintopf gar werden läßt. Dabei genügen 200 g Hackfleisch für vier Personen. Bei Fleischklößchen kommt es besonders darauf an, womit sie abgeschmeckt werden. Es lassen sich da geschickt verschiedene Abwandlungen schaffen. Ganz besonders ausgiebig ist eine Hackfleischtunke. 100 g Hackepeter genügen, um der Familie ein gutes Fleischgericht vorzusetzen. Das Fleisch wird ohne Fett angeröstet und mit ½/ Liter Wasser oder Brühe aufgefüllt. Diese Tunke bindet man mit angerührtem Mehl und schmeckt sorgfältig ab. Zu Nährmittel= und Kartoffelgerichten schmeckt Hackfleischtunke ausgezeichnet und sättigt außerdem gut. Zur Abwechslung kommt ferner die ergiebige „frische Wurst“ in den neuen Küchenzettel. Einmal wird sie im Eintopf gar gemacht und als Fleischbeilage verwendet, ein andermal in einer kräftigen Suppe. Auch eine Tunke— ähnlich der Hackfleischtunke— läßt sich daraus herstellen, und mit sehr wenig Fett angebraten ist frische Wunst als Beilage zu vielen Gerichten zu verwenden. Auch andere Wurst(grobe Mettwurst, Blutwurst usw.) läßt sich als Fleischgericht zubereiten. So nimmt man z. B. möglichst fette Wurst zum Braten von Bratkartofseln und bekommt dadurch ein sättigendes Essen. Ein andermal wird leicht geräucherte Wurst sein geschnitten in Suppen oder Eintöpse gegeben, die nur mit Wasser angelocht wunden. Selbstverständlich gibt es hin und wieder auch einen richtigen Sonntagsbraten, auf den keiner verzichten möchte. Die restliche Tunke davon wird am nächsten Tag verwendet. Bleibt etwas Fleisch übrig, kann es kalt aufgeschnitten als besonders guter Brotbelag oder als Beilage für ein zweites Mittagessen verwendet werden. So gibt es für alle Hausfrauen noch Wege, den Küchenzettel abwechslungsreich zu gestalten, mehr als einmal wöchentlich Fleisch auf den Tisch zu bringen und die Familie zufriedenzustellen. Es ist natürlich nicht ganz einfach, und jede Mutter wird sich nach den besonderen Wünschen ihrer Familie so gut wie möglich richten. Aber sie schafft es. Mutter wirtschaftet auch mit 300 g pro Kopf zur Zufriedenheit ihrer Lieben. E. D. Mutter hat einen Einfall Pfannkuchen und Plinsen auch ohne Fett Pfannkuchen und Plinsen gehören zu den Gerichten, die wohl überall gern gegessen werden. In mancher Familie wird der Wunsch danach laut, und die fürsorgliche Hausmutter denkt darüber nach, wie sie ihn erfüllen kann. Rach sorgsamen Überlegungen scheint dafür kein Fett vorhanden zu sein. Die Butter findet am zweckmäßigsten als Brotaufstrich Verwendung, und das vorhandene Kochfett wird möglichst geschickt über die einzelnen Tage der Woche verteilt, so daß jedes Familienmitglied zu seinem Recht kommt. Trotzdem brauchen solche Gerichte kein Wunschtraum zu bleiben. Eine findige Hausfrau erdachte eine Möglichkeit, ihre Familie zuweilen mit dem ersehnten Gericht zu erfreuen. Machen wir es ihr nach: Der Backofen ist dabei ein willkommener Helfer. Etwas zerlassenes Fett wird auf das Backblech gepinselt, auch eine Speckschwarte tut hierbei gute Dienste, oder ein Fettpapier findet seine restlose Ausnutzung. Um Eier zu sparen, stellt man den Teig am besten mit Hefe her. Man benötigt zu einem Gericht für etwa 4 Personen zu dem Teig folgende Zutaten: 250 g Mehl, 20 g Hefe, 1/4 Liter Milch, auch mit Wasser gemischt, 20 g Zucker, eine Prife Salz. Die Hefe wird in der lauwarmen Milch aufgelöst, dann quirlt man das gesiebte Mehl dazu und schmeckt mit Salz bz. Zucker ab, läßt die Masse eine halbe Stunde stehen und gießt dann den Teig auf das inzwischen heiß gewordene Blech. Hat man den Teig ohne Zucker bereitet, kann man gehackte frische Kräuter darauf streuen. Man läßt dann das ganze gleichmäßig durchbacken und erhält so auch die nötige Farbe und die erwünschte knusprige Beschaffenheit des „Ruchens“.„...1. Muinian. Nachher schneidet man die Plinsen in der gewünschten Größe oder rollt den ganzen Kuchen zusammen, um ihn dann, in einzelne Scheiben geschnitten, je nach Beschaffenheit des Teiges mit einer süßen oder salzigen Tunke zu reichen. Sei es nun eine Marmeladetunke oder eine Tomaten= oder Kräutersoße, das leckere Gericht wird sicherlich immer den vollen Beifall aller finden. Keiner kommt aus diese Weise zu kurz, und die Nationen werden gut genußt. Mutter aber freut sich über die zufriedenen Gesichter am Familientisch, wenn sie diesen Einfall aufgegriffen hat. Der Frühling komml zu uns! Theodor Storm hat einmal in sechs Zeiten den April geschildert:„Das ist die Drossef, die da schlägt, der Frühling, der mein Herz bewegt: Ich fühle, die sich hold bezeigen, die Geister aus der Erde steigen. Das Leben fließet wie ein Traum, mir ist wie Blume, Blatt und Baum“ Storm konnte nicht treffender die Frühlingsstimmung dieses Monats ausdrücken. Mit Recht bezeichneten die Rämer den April als Eröffner, denn alle Keime und Knospen dringt er zur Entfaltung. Und das Leben fließt wirklich in diesen Tagen traumhaft an uns vorüber. Allerdings ist es fraglich, ob allen Menschen die letzte Zeile aus dem Herzen gesprochen ist. Es mag Großstädter geben, die das Wunder des Frühlings doch nicht kennen. Wer aber den Bei der 7. Reichsstraßensammlung für das KriegsWHW am 11. und 12. Apzil werden den Spendern Nachbildungen von 20 deutschen Heilpflanzen überreicht, die von der Kunstblumenindustrie in Sachsen und im Sudetenland hergestellt wurden. (Scherl=Bilderdienst=Autoflex) auf acht Monate bemessen wurde, unter Anrechnung der Untersuchungshaft. Mehrere ausländische Zivilarbeiter, drei Franzosen und ein Holländer, die im Eisenbahnerheim in Schwerte untergebracht und als Güterbodenarbeiter bei der Reichsbahn in Hagen beschäftigt waren, nutzten zur Nachtzeit die Verdunkelung und die Kriegsverhältnisse(nicht so strenge Beaussichtigung) aus, um aus— angeblich beschädigten— Paketen Lebensmittel, wie Wurst, Käse, Butter, sowie Rauchwaren und andere Gegenstände zu stehlen. Die Angeklagten waren zum Teil geständig, zum Teil wurden sie durch die Zeugen überführt. Das Urteil des Dortmunder Sondergerichts lautete wegen Volksschädlingsverbrechens in Verbindung mit schwerem Diebstahl in Tateinheit mit schwerem Gewahrsamsbruch gegen den Franzosen Lucien Pasquier auf eine Zuchthausstrafe von sechs Jahren, gegen den Holländer Jan Peekstock uust eine Bochlhansteate von best Johrn gegen den Franzosen René Voisin auf vier Jahre Zuchthaus und seinen Landsmann Louis Richard auf drei Jahre Zuchthaus. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden Pasquier auf fechs Jahre, Boisin auf vier Jahre und Peekstock und Richard auf je drei Jahre aberkannt. Der Rundfunk am Sonnabend Reichsprogramm: Sperlinas Bühne besucht uns im„Samstag=Nachmittag“ von 16.00—1800 Uhr. Wing Deutschlandsender: Werte von Schumann. Weber Palmaren, Fiedler. Sibesius und Griea werden unter der Leitung von Werner Gößling von 17.00—18.30 Uhr in der„Musik zur Dammerstunde“ gesendet. Franz Lehar dirigiert die Wiener Philharmoniker in dem Abendkonzert von 20.15—22.00 Uhr, das von Suppé bis Lehar führt. Zusammenhang mit der Natur noch nicht verloren hat, der empfindet sich selbst als ein Teil des Ganzen, und sein Herz ist in diesem Monat erfüllt von der seligen Lust, die wir Frühling nennen. Alle Dumpfheit ist wie weggeblasen. Die Wiesen werden grün, aus den Zweigen hören wir den Gesang der Vögel, sehen die ersten Blumen in Gärten und Anlagen und freuen uns, daß nun wirklich der Frühling zu uns kommt. Auch das WHW bringt uns den Frühling ins Haus. Die ersten Frühlingsboten, kleine bunte Porzellanvögel, waren schon Ende Februar zu uns gekommen. Jetzt schickt uns das WHW Blumen als Frühlingsboten. Es sind 20 verschiedene Arzneipflanzen und Teekräuter in naturgetreuer Rachbildung, die die RSB am kommenden Wochenende als Abzeichen der 7. Reichsstraßensammlung zum Verkauf bringt. Wir kennen diese hübschen Abzeichen schon aus dem vergangenen Jahr. Auch damals wurden 20 Heilpflanzen=Abzeichen bei der letzten Reichsstraßensammlung verkauft. In ganz neuen Arten erweitern jetzt andere bunte Blumen unseren Blick. Wer sie noch nicht kennt, kann ihren Ramen und ihren Zweck erfahren. Kleine Schriftschildchen sind dafür an den Blumen engebracht. So erfüllt die 7. Reichsstraßensammlung des Winterhilfswerkes einen vielfachen Sinn. Sie bringt uns Frühkingsblumen, vermittelt uns eine Kenntnis der heimischen Gesundheitsflora und erinnert uns daran, daß auch diese Sammlung von uns in Opfer fordert. Dafür erwerben wir auch diesmal alle Abzeichen. t ccn Ein Hans-Ernst-Roman vom ewigen Fernweh und tiefen Heimatsehnen Urheber-Bechischeta: Devischer Senos-Verleg, Bed Sachsa(Södharz) 37 Martin fühlte, wie alle Melodien seiner Seele zu einem einzigen Leidenschaftsschrei zusammenflossen und wußte zu genau, wenn er jetzt nicht den Zaun durchstieß, der ihn zu umschlingen drohte, dann versank er haltlos in den Strom ihrer Leidenschaftlichkeit. Er öffnete die Augen. „Rein—“ sagte er hart und bestimmt.„Sie brauchen nicht auf mich zu rechnen. Ihr Gesicht umschattete sich. „Du bist grausam, Martin.“ „Nennen Sie mich nicht du— nicht Martin.“ „Auch das— verdietest du mir?“ Ihre Stimme klang wie verhaltenes Schluchzen. Niemals noch war sie von einem Menschen so gedemütigt und verletzt worden. „Ja, ich will und darf es nicht hören von Ihnen. Und nun machen wir ein Ende. Ich durchschaue Sie. Das, was Sie zu mir treibt, ist nicht Liebe. Es ist nichts Wahres daran. Ihre Welt ist eine ganz andere und Sie brauchen nur ein Spielzeug. Und dazu bin ich mir zu gut. Und 5553— Er verstummte jäh. War denn das möglich? Sie stand hoch ausgerichtet vor ihm— und lachte. Lehnte sich an die Wand— und lachte. Das Blut sprang ihm in die Schläfen. Er streckte die Hand aus, um sie hinauszuweisen, ließ sie aber sogleich wche koten.# Ssem 1ee Denn dieses lachende Gesicht— Dieser Fohellsboll=schöne Gesicht Helga Amstettens war überströmt von Tränen. Martin storrte sie an. Sein Atem. gitu ellocernd und be. „Komm, sei still, ich habe nicht gewußt, daß es so tlef sitzt bei dir und daß du— mich lieb hast.“ Ihre Arme umschlangen seinen Hals. Ihr Antkitz leuchtete still und schön dicht vor dem seinen. Ihre Augen sangen Wunder des Sehnens. In heißer Welle brauste ihre Leidenschaft über ihn hin. Er schloß die Augen, wie um alles andere auszulöschen und drängte sich ihrem Kuß entgegen mit einer Zärtlichkeit, die nicht aus ihm zu kommen schien, sondern aus der Nacht, der Welt und dem Blut, die in ihm zusammen zu strahlen schienen. Ach, es war ja zwecklos, einer solchen Schönheit gegenüber auf die Dauer mit dem Verstande zu trotzen. Sein Blut sang vor Freude und Sehnen und er wußte, daß diese eine Stunde groß werden sollte und sich nicht mit dreiundzwanzig anderen Stunden bedauern lassen würde. Ein Raschekn leß ihn plötzlich aufhorchen. Mit ihren Lippen zerbrach sie seine Bedenken. „Es war nichts, nur dein Herz ist es, das so kant teichgt“ Er nahm sie auf die Arme und trug sie hinaus in eines der blumengeschmückten Boote. Rosen lagen auf dem Grunde des Bookes, weiße Astern umsäumten das Geländer. Das war der richtige Rahmen für die Schönheit dieser Frau. Sie steckte ein paar Rosen ins Haar und faltete dann die Hände. So saß sie ganz still, ihr Antlitz leuchtete aus der Dunkelheit fast unirdisch schön. Die Mondsichel hing am Stirnreis der Berge und Helga Amstetten atmete so ruhig und lächelnd, wie ein Kind schläft. So schien auch sie zu schlummern.:.: Es war weit nach Mitternacht, als Martin sie zu ihrem Wagen brachte, den sie im Hintergrund des Hauses gekassen hatte. Als er nach einer Weile das Haus beschritt, regte sich im Flur etwas. Es brannte nur die Nachklampe dort und man konnte nichts Näheres unterscheiden. Erst als Martin schärser hinschaute, sah er die Kreizenz im Winkel stehen. Ihr rotes haar leuchtete wie eine Flamme in der „Du bist es“, sagte er ein wenig betrossen.„Was tust du noch so spät auf, es ist doch längst Schluß geworden.“ „Ich mußte warten hier“, sagte sie. „Warten? Auf wen? Auf mich?“ „Ja! Der Herr solkte— bald heiraten.“ Es war ihm, als packe ihn eine Faust an der Brust, so trafen ihn diese Worte. „Wie kommst du darauf?“ sogte er unwillig. „Weil ich— bei der Nische bin ich gewesen—“ Mertin fuhr auf. „Seit wann spionierst du mir nach?“ Die Verwachsene duckte sich, als wollte sie einen Schlag ebrehnen. „Unsinn“, sagte er.„Ich schlage dich doch nicht. Aber höre zu. Du brauchst niemand etwas zu erzählen, was du gehört hast. Es ist meine Sache, verstehst du, ganz alkein weine Sache“ „Hätt nichts gesagt— aber der Herr verliert sich da an eine, die es doch nicht ernst meinen kann.“ „Blödsinn, was weißt denn du. Geh schlasen setzt.“ Ergerlich über diese Begegnung stapfte er die Stiege hinauf, betrat seine Kammer und blieb plötzlich mit einem Ruck stehen. Seine Lippen preßten sich schmerzhaft zusemmen. Stand da auf seinem Nachttisch ein kleines BlumenPräußlein##ill im Licht. Jäh erwachte er aus seinem Rausch, der ihn immer noch umfangen hiekt. Er fühlte den zarten Hauch der Frische, der aus diesen hoffnungsvollen Blumen ausstieg, sah Christine vor sich in ihrer grenzenlosen Ahnungslosigkeit und preßte aufstöhnend die Fäuste an die Schläfen. Er wußte selber nicht, was nun kommen sollte. Sein Herz war angefüllt von Gtück, Scham und grenzenkoser Statt Karten Ihre Vermählung geben bekannt: Gastad Fsendrrg Orene Osenotrg ged. Eckey Griesenbrauck Lichtendorf U. Schwerte=R. ü. Schwerte=R. z. Z. im Felde 10. April 1942 —— Ihre Vermählung geben bekannt: Kart Krapfe Hnos Kuppe ged. Krämer Schwerte, den 10. April 1942. Liethstraße 22 Dienstag, den 7. April, morgens 10¼ Uhr, entschlief sanft nach einem arbeitsreichen Leben, welches nur ausgefüllt war um die Sorgen seiner Lieben, nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Norenz Conradi im Alter von 64 Jahren. In tiefem Schmerz: Die tieftrauernden Hinterbliebenen Holzen(Rosenweg 98), Buenos Aires, Frielendorf, Sontheim, Niederhülse und Schwerte, den 9. April 1942. Die Einäscherung findet Montag, den 13. April, 12 Uhr, in der östlichen Trauerhalle des Hauptfriedhofes in Dortmund statt. Kranzspenden verbeten. 7. Deutsche Reichslotterie zur Erneuerung der Lose für die 1. Klasse der 7. Deutschen Reichslotterie. Gewinnlisten der 5. Klasse (6. Deutsche Reichslotterie) liegen auf. Schreibwaren= handlung Hans Linner vorm. Carl Braus Stempel liefert schnell Buchdruckerei Hans Linner. vorm. C. Braus Bekanntmachung Am 1. Juli 1942, vormittags 10 Uhr, soll an Gerichtsstelle, AugustHaßler=Straße 40, Zimmer Nr. 11, das Grundstück Westhofen, Flur 5, Nr. 910/459 ect.(bebauter Hofraum mit Hausgarten, Bahnhofstr. 12 II), groß 8 a 19 qm, versteigert werden. Eingetragener Eigentümer ist der Apotheker Paul Jehn zu Westhofen. Das von der Preisbehörde festgesetzte höchstzulässige Gebot beträgt 18 000.— RM. Schwerte, den 23. März 1942. Amtogericht. F X W Wll ueee K Lier Illman Riemenschneider schuf für die kunstliebenden Städte des Frankenlandes seine schönsten Werke. Immer wieder fnden wir im StandardDeutschland-Album seinen Namen, sind doch darin besonders den deutschen Kunstschätzen feinsinnige Darstellungen gewidmet. glücklich ergänzt durch Aquarelle und Einklebebilder. R. 50 ch be:„giich Seitgegge G SU bSEgell. Metel g Tüenen t orbun#. Wortsbomeczorien Im Bett verbrannt Hagen. Nach der Löschung eines Brandes, der im Dachgeschoß eines Hauses der Böhmerstraße entdeckt worden war, stellte man fest, daß der Bewohner des betreffenden Zimmers, ein Arbeiter, verbrannt und tot im Bett lag. Man nimmt an, daß der Verunglückte unter Alkohol stand, im Bett rauchte und so den Brand verursachte, der zu seinem Tode führte. Tödlicher Unfall im Hagener Hauptbahnhof Hagen. Im Hagener Hauptbahnhof ereignete sich ein schwerer Unfall, bei dem eine Hilfsschaffnerin aus Köln zu Tode kam. Die Frau wollte die Gleise überschreiten, wurde dabei von einem Personenzug erfaßt und getötet. Kindesleiche gefunden Nachrodt. Auf der Eisenbahnstrecke Nachrodt— Einsal, auf der Bahnböschung, wurde die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Die Polizei beschäftigt sich noch mit den Ermitttungen nach der Kindesmutter und bittet die Bevölkerung um Mitarbeit. Das Gastrecht mißachtet Am Freitag tagte das Dortmunder Sondergericht wieder einmal im Hagener Schwurgerichtssaal. Zunächst hatte es sich mit der Person des Holländers Gerrit Christiaanse zu befassen, der des Vergehens gegen das Heimtückegesetz angeklagt war. Der Angeklagte hatte am 16. November in einer Herdecker Gastwirtschaft in lauter Weise nach dem Nachrichtendienst häßliche Bemerkungen über Volk und Führer gemacht und sie einem empörten Volksgenossen gegenüber noch dreimal wiederholt. Das Gericht stellte fest, daß der Angeklagte als Ausländer, der hier Gastrecht genießt, alle Veranlassung gehabt hätte, dankbar zu sein. Die Strafe müsse so festgesetzt werden, daß ihm und ähnlich denkenden Elementen dadurch klargemacht wird, wie solche Sachen in Deutschland bestraft werden. Sie lautete auf eine Gefängnisstrafe von acht Monaten unter Anrechnung von zwei Monaten Untersuchungshaft. Der Staatsanwalt ordnete die sofortige Vollstreckung an. Eine lange Reihe von Straftaten Bisher war die Eleonore C. noch nicht bestraft. Aber nicht deshalb, weil sie sich bisher einwandfrei geführt hätte, sondern weil bisher keine Anzeigen erfolgten, weil sie vor allem bisher ihre Mutter bestahl, wo sie nur konnte. Jetzt endlich stand sie zum erstenmal vor Gericht, und es war gleich eine lange Reihe von Straftaten: neun Diebstähle, vier Betrugsfälle, eine Unterschlagung und dazu Arbeitsvertragsbruch, denn sie konnte je ihrer Arbeit nicht nachgehen, während sie in Dortmund, Berlin, Köln, Minden und Ergste Straftaten verübte. Das Häßlichste war wohl, daß Eleonore ihre Mutter, die ste schon vorher verschiedentlich um Wäsche bestohlen hatte, nun auch noch um den letzten Rest brachte. Überhaupt, wohin das Mädel auch kam, überall wurde gestohlen und betrogen. Als Hausgehilfin entwendete sie Hemd, Taschentücher und ein Armband. Ihrer Mutter stahl sie die Wäsche und betrog dazu die Leute, denen sie sie verkaufte, denn diese mußten das gestohlene Gut zurückgeben. Bei Verwandten, Bekannten und fremden Leuten in den verschiedensten Orten ließ sie sich Geld — angeblich für ihre Mutter— geben oder stahl Wertsachen, wie Uhren, Ringe und anderes. Wo sie wohnte, verschwand sie ohne Bezahlung. Einer Frau versprach sie, Stoffe zu besorgen. Mit den leichtgläubig gegebenen 265 Mark verschwand sie auf Nimmerwiedersehen. Zuletzt wurde sie auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin, wo sie den Gewohnheiten eines „leichten Mädchens“ folgte, aufgegriffen. Aber erst machte sie der Polizei noch Schwierigkeiten, indem sie enien falschen Namen angab. Nachfragen und der berühmte„Daumenabdruck“ brachten dann ihre wahre Persönlichkeit an den Tag. Der Staatsanwalt hielt, trotzdem die Angeklagte noch nicht vorbestraft und voll geständig war, eine empfindliche Strafe für notwendig. Unter Berücksichtigung aller Umstände wurde diese auf zehn Monate Gefängnis, die sofort vollstreckt werden sollen, bemessen. Starker Bullenauftrieb in Hamm Hamm. Die Westfälische Herdbuchgesellschaft hält am 17. April 1942 in Hamm ihre nächste ZuchtviehAbsatzveranstaltung ab. 340 Bullen und etwa 160 hochtragende Kühe und Rinder kommen zum Auftrieb. Spiel und Sport Der DSC Hagen spielt am Sonntag in Schwerte Die BfLer erwarten am Sonntag den DSC Hagen zum fälligen Meisterschaftsspiel in der Schwerter Kampfbahn am Schützenhof. Die bisherigen Punktespiele innerhalb der Staffel Hagen haben bewiesen, daß der DSC über die beste Mannschaft verfügt und auch mit Recht den ersten Tabellenplatz innehat. Bis auf ein einziges Spiel, welches unter unglücklichen Umständen in Milspe verloren ging, haben die Hagener nur Siege zu verzeichnen. Der VfL schnitt seinerzeit im Vorspiel gegen die DSCer verhältnismäßig gut ab. Wie wird es nun am Sonntag werden? Am Ostersonntag ließ die Schwerter Mannschaft im Pokalspiel gegen Menden 09 in spielerischer Beziehung manchen Wunsch offen, wodurch dann auch die knappe 1:2=Niederlage zustandekam, aber nach Regen folgt wieder Sonnenschein. Die VfLer zeigten bisher gegen gute Gegner durchweg große Spiele, und so erwarten wir es auch am Sonntag gegen den DSC Hagen. Unter keinen Umständen sollen es die Gäste leicht haben, Sieg und Punkte mit nach Hause zu nehmen. Runmehr sind vom Gau die neuen Termine der 1. Klasse veröffentlicht worden, so daß die Meisterschaftsspiele am kommenden Sonntag wieder in vollem Umfange beginnen. Nach der langen Pause, die nur von den Pokalspielen und wenigen Punktetreffen unterbrochen worden war, wird das Tempo jetzt verschärft, um den Ausfall von acht Wochen aufzuholen. Endgültig steht noch in keiner Staffel der Meister fest. In der Staffel Sauerland ist der DSC Hagen so gut wie Staffelmeister der Gruppe Hagen, muß dann aber noch gegen den Meister der Untergruppe Arnsberg (wahrscheinlich Hüsten 00) um den Sauerlandmeister kämpfen. In der Staffel Stegerland kann man die Spielvereinigung Olpe wieder als Meister ansehen, da dus Entscheidungsspiel zwischen Olpe und Eiserfeld 9 Zimmer (Mansarden) gegen 2 große oder 3—5 Zimmer(Parterre= oder 1. Etagen=Wohnung) zu tauschen gesucht. Daselbst zwei Bettstellen mit Matratzen zum Preise von 50.— RM zu verkaufen oder gegen ein Sofa oder Couch zu tauschen. Schriftl. Angebote unter 1015 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Schreidtisch für Bürozwecke(ohne Aufbau) sofort zu kaufen gesucht. RSV Schwerte, Mährstraße 1. DUDER Füße erhitzt, überangestrengt, brennend? Da hilft allen, die viel gehen und stehen müssen, rasch Efasit=Jußpuder. Er trocknet, beseitigt übermäßige Schweißabsonderung, Herhütet Blasen, Brennen, Wundlaufen. Hervorragend für Massage! 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Millard. Sonntag, 12. April: St. Johanniskirche 8 Uhr Pfr. Kleinemeyer. Geisecke=Lichtendorf 9 Uhr Pfr. Millard. St. Viktorkirche 10 Uhr Pfr. Kleinemeyer. Kindergottesdienst 11¼ Uhr in der St. Viktorkirche. Laufbursche für täglich von 15 bis 18 Uhr gesucht.„Schwerter Zeitung" voraussichtlich nicht mehr ausgetragen zu werden braucht, da Eiserfeld seinerzeit nicht angetreten ist und somit die Punkte an Olpe verloren hat. Das Programm ist daher am nächsten Sonntag etwas umfangreicher als sonst. In der 1. Klasse finden in den beiden Staffeln Sauer= und Siegerland im ganzen 11 Spiele statt. Der DSC Hagen muß die Reise nach Schwerte antreten, um gegen den VfL die Punkte zu verteidigen. Auch Hüsten 09 muß nach auswärts, und zwar nach Arnsberg gegen den dortigen SV. Hüsten hat in diesem Treffen die besten Aussichten. In der Untergruppe Hagen sind vier Spiele angesetzt. Hagen 72 erwartet den FC Schwelm 06 an der Schwerter Straße. Die Schwelmer haben in ihren beiden letzten Spielen nur schwache Leistungen gezeigt, ERIEGE-WHW19L 1/42 so daß ein Sieg der Blau=Weißen nicht ausgeschlossen ist. Grüne wird wohl kampflos zu Punkten kommen, da die Boelerheider die Reise dorthin kaum antreten werden. Tus Milspe kann gegen Lüdenscheid 08 zu Punkten kommen, zumal die Milsperaner zu Hause spielen. In der Untergruppe Arnsberg stehen drei Spiele an. Tus Reheim wird in Meschede seinen zweiten Tabellenplatz festigen. Wickede kann auch trot der eigenen Geländes gegen Sportbund Werdohl nur schwer gewinnen. In der Staffel Siegerland haben die vier angesetzten Spiele keine überragende Bedeutung mehr. Der Tabellenführer Olpe ist spielfrei. Eiserfeld wird auch in Niederschelden gewinnen, so daß ihm der zweite Platz nicht mehr zu nehmen ist.: Auch in der 2. Klasse ist durch Neuansetzungen und Terminanderungen im Kreise Mark und Kreis LenneVolme das Programm für den nächsten Sonntag stark erweitert worden. Im Kreis Lenne=Volme soll nun endgültig dar schon mehrfoch angesetzte letzte Spiel der Staffel 2 zwischen SB Hohenlimburg 10 und Tus Oberbrügge zum Austrag kommen. Die Hohenkimburger werden auch dieses Spiel für sich entscheiden und somit ungeschlagen als Staffelmeister an den kommenden Aufstiegspielen teilnehmen. In der Staffel 1 gibt es eine interessante Auseinandersetzung zwischen SV Landhausen und Rot=Weiß Iserlohn. Die Landhauser haben bisher imemr gute Leistungen gezeigt, so daß sich die Gäste stark anstrengen müssen, um zu gewinnen. Das zweite Spiel führt den TV Stentrop und SB Hemer 08 zusammen. Dieses Spiel müßten die Hemeraner unbedingt für sich entscheiden können. Handball Wer wird Meister von Westfalen? Es ist nicht mehr wie in früheren Jahren, daß der MSV Hindenburg Minden, der bekanntlich schon Deutscher Handballmeister war und im vorigen Endspiel den Sieg an die SG der. Ordnungspolizei Hamburg abtreten mußte, in Westfalen den Titel schon zu Beginn der Spiele so gut wie sicher hat, wie im Fußballager der FC Schalke 04. Die Mindener hatten schon in den Staffelkämpfen gegen den LSV Gütersloh einen außerordentlich erbitterten Gegner, der am Schluß der Serie punktegleich mit ihnen endete und erst in einem Entscheidungsspiel sich ehrenvoll geschlagen gab. Und dann kam die Auseinandersetzung mit dem Sieger der Staffel Süd, Sportr. 33 Gevelsberg. Auch hier konnte der Titelverteidiger in zwei Spielen nicht die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführen, wohl gestaltete er das erste Treffen in Minden, in dem die Gevelsberger das Pech hatten, gleich zu Beginn einen Spieler, infolge Verletzung zu verlieren, mit 11:3 erfolgreich, aber die Leute von der Geer revanchierten sich im Rückspiel, so daß es nunmehr am Sonntag in Hamm im Jahn=Stadion zum Entscheidungsspiel komemn wird. Der Ausgang des Spieles ist ziemlich offen, da beide Mannschaften die gleichen Aussichten haben. Es wird auf jeden Fall sehr heiß hergehen, denn es geht um einen wichtigen Titel. Turnen Am 26. April steigt in der Hagener Stadthalle die Gaumeisterschaft 1942 im Geräteturnen. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der TSG Germania Eilpe. Dieser Verein stellt auch zwei Turner, und zwar Meiser und Langenbast, die um die Ehre eines Gaumeisters kämpfen werden. Es ist mit einer starken Beteiligung zu rechnen. Die genaue Teilnehmerzahl steht bis heute noch nicht fest, dürfte jedoch bis zum 15. April bekannt sein. log: Hans Linner verm. Car Draus. Ve anbwerllich für den gosamien Tentien: HaupischninenteDr. Mans-Adolt Ebing(z. Zt. im Felde), I. V. Marie-Loise Oesthe. für den Ahzeigentell: Hans Lioner, unlde in Schwerte. Zm Zeit iet Preisliete 12 getug.