Alefige Veriufte der Seischewisten In der Zeit vom 1. Januar bis 20. Februar: 56 806 Gefangene, 960 Panzer und 1789 Geschütze erbeutet oder vernichtet— 1189 Flugzeuge verlor die Sowjetluftwaffe Britischer Geleitzug vernichtet DRB Aus dem Führerhauptegar: us dem Führerhauptquar ti#er, 2. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten wiederholte der Feind in mehreren Abschnitten der Front seine vergeblichen Angriffe unter rücksichtslosem und verlustreichem Einsatz seiner Kräfte. Bei Luftangriffen im Donez=Gebiet und im Nordteil der Ostfront wurden 26 Eisenbahnzüge der Sowjets schw.r getroffen. Der Feind verlor am gestrigen Tage an der Ostfront 44 Flugzeuge. In der Zeit vom 1. Januar bis 20. Februar 1942 wurden an der Ostfront 56 806 Gefangene eingebracht. Die blutigen Verluste des Feindes betragen ein Vielfaches dieser Gesangenenzah. len. Während der gleichen Zeit wurden 960 Panzer, 1789 Geschütze und mehr als 8000 Fahrzeuge aller Art erbeutet oder vernichtet. Zahlreiche weitere Panzer, Geschütze, Eisenbahnzüge usw. wurden durch Luftangriffe hinter der feindlichen Front zerstört. Die sowjetische Luftwaffe verlor in der gleichen Zeit 699 Flugzeuge in Luftkämpfen, 159 durch Flakartillerie und 331 durch Zerstörung am Boden. Diesem Verlust von 1189 feindlichen Flugzeugen steht ein Verlust von 127 deutschen Flugzeuden gegenüber., W6.84166 In Nordafrira Spaytrupptätigkeit im Gebiet von El Mechili. Italienische Jäger griffen mit großem Erfolg einen feindlichen Flugplatz im Ostteil der Cyrenaika an und zerstörten dabei 15 britische Flugzeuge. Im östlichen Mittelmeer vernichteten deutsche Kampfflugzeuge bei Tage in wiederholten kühnen Angriffen trotz starker Jaad= und Flakabwehr einen von Zerstörern gesicherten britischen Geleitzug im Seegebiet nördlich Sidi Barani. Sie versenkten zwei Fracht. schiffe mit zusammen 16 000 BRT und beschädigten auch das dritte Schiff des Geleitzuges durch Bombenvolltreffer so schwer, daß es mit Schlagseite liegen blieb Auf der Insel Malta wurden Flugplätze sowie Werftanlagen und Schiffsziele des Hafens La Valetta durch deutsche Kampffliegerkräfte erfolgreich bombardiert. Die britische Luftwaffe flog mit schwachen Kräften in der vergangenen Nacht das norddeutsche Küstengebiet an. Zwei britische Bomder wurden abgeschossen. Schneidige italienische Jäger Im Tiefflug einen Flugplatz angegriffen DRB Rom, 23 Febr. Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut: Im Gebiet von Mechili Spahtruppgeiechte Einer unserer Jaadverbände unter dem Kommando von Hauptmann Dante Okarso griff im Tiefflug mit großer Schwungkraft und Entschlossenheit den Flughafen von Acioma(östliche Cyrenaika) an auf dem 15 feindliche Flugzeuge stationiert waren Mit wiederholten MG=Feuerstößen wurden samtliche Flugzeuge veinichtet Baracken und Kraftfahrzeuge in Brand gesteckt sowie Truppen beschossen und in die Flucht geschlagen Unsere Flugzeuge kehrten vollzählig zurück. Deutsche Flugzeuge schossen im Luftkampf drei Flugzeuge ab und zerstörten ein viertes am Boden Außerdem landeten sie im östlichen Mittelmeei Volltreffer auf zwei feindlichen Handelsschiffen— einem von großer und einem von mittlerer Tonnage—. die zum Sinken gebracht wurden. 9464 Gustumatte, Starke Verbände der deutschen Luftwaffe unternahmen intensive und häufige Bombardierungsaktionen gegen die Ziele von Malta und schossen darüber hinaus sechs englische Flugzeuge am Boden in Brand. Benzinverteuerung in England Auch eine Folge der deutschen U.Boot=Taten DRB Berlin, 23. Fedr. Berichten aus London zufolge ist in England der Benzinpreis vom 18. Februar ab um einen Penny je Gallone erhöht worden. Zur Begründung wird gesagt, diese Maßnahme sei infolge Steigerung der Einfuhr= und Verteilungskosten notwendig geworden Anzweifolhaft bildet die entscheidende Ursache für die Verteuerung der britischen Benzinzufuhren der Erfolg der deutschen Marinestreitkräfte sowie der Luftwaffe. die gerade in der letzten Zeit zahlreiche Tankerversenkungen melden konnten. Neue Ritterkreuzträger DRB. Berlin, 23. Febr. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Friedrich Wiese, Kommandeur eines Insanterieregimentg F rsmn e. Major Günther Pape, Kommandeur eines Kradschützenbataillons; Oberleutnant Ferdinand Pampus. Komvaniechef in einem Infanterieregiment. Das Regiment des aus Nordhastedt(Süderdithmarschen) geborenen Oberst Friedr. Wiese hat sich in besonderem Maße Anfang Januar durch hervorragende Angriffs= und Abwehrerfolge ausgezeichnet. Oberst Wiese hatte bei der planmäßigen Verlegung der Front den Auftrag, mit seinem Regiment als Nachhut der Division die Stellungen bis zu einem befohlenen Zeitpunkt zu halten und nur vor überlegenem Feind kämpfend auf die neue Hauptkampflinie auszuweichen. Nachdem bereits mehrere frontale Angriffe der Sowiets gescheitert waren. griffen die Bolschewisten, denen es mit Schneeschuhtruppen und Kavalierie gelungen war, durch ein fast ungangbares Waldund Sumpfgelände vorzustoßen, das Reuiment auch in den beiden Flanken und Rücken an. Oberst Wiese entschloß sich in dieser schwierigen Lage zum Angriff setzte sich selbst an die Spitze des vordersten Bataillons und führte den Durchbruch des Regiments durch die feindliche Umfassung persönlich an. Durch sein Vorbild riß er die Truppe zu einer derartig hervorragenden Tapferkeit mit durch die das Regiment und die unterstellten Hilfswaffen aus der feindlichen Umklammerung befreit und dem Feind schwerste Verluste zugefügt wurden. Der in Düsseldorf geborene Major Günther Pape erhielt wegen seiner hervorragenden Tavferkeit bereits im Polenfeldzug das EK. 2 und im Westeinsatz das EK. 1. Ende Januar d. J. stürmte er an der Spitze einer Kampfgruppe aus eigenem Entschluß eine Ortschaft mit dem Erfolg. daß dort eine sowietische Kavalleriedivision unter schweren Verlusten zersprengt und der Divisionskommandeur gefangengenommen wurde. Am 30. Januar gelang es Major Pape. mit seinen Kradschützen ebenfalls blitzschneil eine von den Sowiets stark besetzte Ortschaft zu nehmen und damit eine bedeutungsvolle Entscheidung herbeizuführen. Der in Walbröl(Bez. Köln) geborene Oberleutnant Ferdinand Pampus erhielt im Polenfeldzug das EK. 2 und im Oktober 1941 das EK. 1. In den ersten Februartagen verteidigte er hartnäckig und erfolgreich einen wichtigen Stützpunkt unserer Abwehrfront gegen einen an Zahl weit überlegenen Gegner, Trotz Verwundung blieb er bei seiner Truppe. Seiner Tapferkeit und seinem Vorbild ist es zu danken, daß ein großangelegter Durchbruchsversuch der Sowiets völlig vereitelt wurde. Gedenken Horst Wessels Der Stabschef der SA. am Grabe— Gebenkfeier am Ehrenmal DRB. Berlin, 23 Febr. Am Todestage Horst Wessels, der vor nunmehr 12 Jahren— am 23. Februar 1930— den durch einen feigen Mordüberfall der Söldlinge Judas erlittenen Verletzungen erlag, fand an seinem Grabe eine kurze Gedenkfeier statt. Der Stabschef der SA.. Viktor Lutze. sowie der Führer der Gruppe Berlin=Brandenburg legten Kränze nieder. Der Gauleiter von Berlin Reichsminister Dr. Geebbeis ließ durch Kreisleiter Reinicke ebenfalls einen Kranz niederlegen. Vor dem Friedhof hatte der Sturm 5. den Horst Wessel einst führte Aufstellung genommen. Am Grabe standen die Fahne und das Feldzeichen Horst Wessels. SA.= Führer, hielten Ehrenwacht. Nach einem Besuch des Sterbezimmers im Horst=Wessel=Krankenhaus begab sich der Stabschef mit seiner Begleitung zum Ehrenmal Unter den Linden. Hier war ein Ehrensturm der SA.=Standarte„Feldherrnhullgr un der Musikzug der Standarte„Hans Everbard Maikowsky“ mit Spielmannszug angetreten. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritt der Stabschef= mit dem Kommandanten von Berlin, Generalleutnant von Hase. die Front ab und legte im Ehrenmal— während das Lied vom guten Kameraden erklang— einen Kranz im Gedenken an alle Helden nieder, die im Kampf für Deutschkands Freiheit ihr Leben gaben.— Die Feier fand mit anschließendem Vorbeimarsch des Ehrensturmes vor dem Stabschef ihren Abschluß. Habuner auf Ball gelander Der wichtigste Stützpunkt im Südzipfel besetzt DNB. Tokio, 23. Febr. Das Kaiserliche Hauptquartier teilt mit, daß japanische Streitkräfte auf Bali gelandet sind. Einer amtlichen Verlautbarung des Kaiserlichen Hauptquartiers zufolge haben japanische Armee= und Marinestreitkräfte in enger Zusammenarbeit am 19 Februar den wichtigen Stützpunkt Ben Pasar am Südostzipfel der Insel Bali vollständig besetzt. Flugplätze auf Java angegriffen. 39 feindliche Flugzeuge von den Japanern abgeschossen DRB. Tokio, 23. Febr, Das Kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt, daß japanische Marine= flugzeuge im Laufe des Samstaas und Sonntags die Flugplätze Buitenzora. Kaliaia und Bandoeng auf Java sowie die Flugplätze Toungoo und Bassein in Burma angegriffen haben und dabei insgesamt 39 feindliche Flugzeuge abschossen. Ein japanisches Flugzeug ist von diesen Angriffen noch nicht zurückgekehrt, ein weiteres konnte, schwer beschädigt, seinen Stützpunkt erreichen. Unfertige Kriegseinrichtungen— aber Luxusquartiere Nach den Luxusquartieren für die britischen Truppen=Offiziere wie Mannschaften zu urteilen ist ein großer Teil der für den Ausbau der Festung Singapur bestimmten Gelder anscheinend nicht seinem eigentlichen Zweck zugeführt worden stellt der Sonderberichterstatter der „Tokio Asahi Schimbun“ nach einer Besichtigung des Kriegshafens Selatar und Umgebung fest. Im Gegensatz zu den unfertigen militärischen Einrichtungen dieses Hafens hätten die etwas außerhalb getegenen Wohnviertet der Besatzung über jede nur denkbare Bequemlichkeit verkügt. Hier offenbare sich wieder einmat die Schwäche des alten Britenreiches. Unter den roten und grünen Dächern der Wohnhäuser für die britischen Soldaten finde man kostbare Möbel und viele wertvolle Kunstgegenstände aus China, was offenbar darauf zurückzuführen sei. daß sich britische Offiziere Chinesinnen als Konkubinen gehalten hätten. In den Gärten mancher Häuser aebe es auch große Schwimmbassins. Gute Fortschritte der Operationen auf Timor Nach einem Sonderbericht von„Jomiuri Schimbun“ wurden von den im vortugesischen Teil der Insel Timor gelandeten javanischen Truppen starke britisch=niederländische Krafte nach hartnäckigem Widerstand geschlagen. Die Japaner besetzten den Flugplatz Deli bereits am Vormittag des 20. Februar. Eine weitere in Richtung Koevang eingesetzte Formation machte im Laufe des Samstag gleichfalls rapide Fortschritte. An den Kämpfen nimmt außerdem noch ein drittes Landungskommando teil. über dessen Marschrichtung jedoch keine Einzelheiten bekannt sind. Bombay soll epakuiert werden DRB. Bangkok, 23. Febr. Nachdem bereits Maßnahmen zur Evakuierung der Städte Kalkutta, Colombo. Madras und Kararschi getroffen wurden, hat nun, wie aus einer Meldung des Nachrichtendienstes Delhi hervorgeht auch der Gouverneur der Provinz Bombay. Roger Lumley, die über zwei Millionen zählende Bevölkerung Bombays ausgefordert, die Stadt nach Möglichkeit zu verDie indische Gesevzgebende Zeutralversamm. lung in Delhi wird, wie weiter bekannt wird nächsten Freitag eine geheime Sitzung abhalten. um die Kriegslage zu besprechen.„Auch das indische Oberhaus wird eine Geheimsitzung abhalten, deren Zeitpunkt aber noch nicht festgelegt wurde. Bolschewisierung in. Elasben „Die Bolschewisierung Englands. die in Konsequenz der britisch=bolschewistischen Allianz seit langem zu beobachten war und die mit der Aufnahme Sir Stafford Crivps', des Statthalters Stalins in London. in die Re gierung Churchill kräftigen Auftr erhalten hat, hat in den letzten Tagenmi: tere Fortschritte gemacht. Während Churchill nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten zunächst jede Umoitdung seines Kabinetts ablehnte. während er „mutig“ die alleinige Verantwortung für sich in Anspruch nahm und es geradezu als schandlich bezeichnete wollte er anders handeln, hat er nun im Zeitraum weniger Tage, vom 19. bis 23. Februar. unter seinen Mitarbeitern zweimal Musterung gehalten Betraf die erste Personalveränderung das Kriegskabinett. d. h. die nächsten Mitarbeiter Churchills dann hat er jetzt auch aus dem allgemeinen Kabinett fünf Männer in großem Bogen hinausgeworfen, von denen einige einmal die Träger britischer Hoffnungen waren! Für die Beurteilung dieser neuen Kabinettsumbildung aber ist entscheidend, daß auch nicht in einem Fall sachliche Erwägungen oder versönliche Eignung ausschlaggebend waren. Nun mögen zwar die Kreaturen Churchills in ihrer Freude darüber, daß Sündenböcke aefunden worden sind die Kabinettsumbildung mit erleichtertem Aufatmen dahin kommentieren, das politische Gewitter sei vorbeigezogen, ohne loszubrechen. Lange wird diese ihre Freude jedoch nicht währen, weil eben die Frage die ist, ob diese neue Regierung eine bessere sein wird. Und da ist es bezeichnend, daß auch in London diese Frage niemand mit ja beantworten will, sondern daß man hier die Entscheidung— der Zeit überlassen möchte. Solange aber ein Churchill britische Politik macht, solange kann jeder neue Schritt Englands immer nur ein weiterer Schritt in das Verderben sein. Zustimmen können wir den britischen Kommentaren zu der Kabinettsumbildung jedoch darin, daß mit Sir Stafford Cripps„neues rotes Blut“ in das britische Kabinett gekommen ist ja. daß der Statthalter Stalins sogar etwas zuviel rotes Blut in den Adern hat. Was hat man doch von den Männern, die setzt sang= und klanglos verschwinden. in London nicht erhofft! Alles das ist über Nacht veraessen. Dafür aber aibt es Eselstritte. So wird heute von Mister Greenwood, der am 1! Mai 1940 als Minister in die Regierung eintrat, am 19. Februar 1942 aus dem Kriegskadinett herausgesetzt und jetzt bei der Neuumbildung völlig an die frische Luft befördert worden ist. höhnisch gesagt der„Mann auf der Straße“, habe iym schon immer der „Minister für die nächste Welt“ genannt, wei er seine Zeit mit Planungen für die Nachkriegszeit ausgefüllt habe, während England die Not des Augenblicks auf den Nägeln brenne Von Lord Beaverbrook wiederum hört man jetzt, daß er seine Projekte auf Kosten der Pläne von anderen Leuten durchzuführen beliebte, daß er„wie eine Dosis Strychnin“ wirke, gut für eine sofortige Wirkung. Ungeeignet dagegen als ständige Diät. Den gleichfalls ausgebooteten Kriegsminister Margesson. den Churchill übrigens durch einen Finanzsachverständigen zu ersetzen beliebte, wird es wenia erfreuen wenn er nun vernehmen muß in der britischen Armee Leien die einzelnen Leute nicht am richtigen Platz verwendet worden man habe vielmehr ausgeverwenger wolden, man gabe beimehr ausgebildete Techniker in die Küche gesteckt und Köche als Mechaniker verwendet Offenbar fehlt in England das Verständnis dafür wie man sich damit selbst verspottet. Wenn Churchill den Kriegsminister Margesson durch den mann Sir James Griag ersetzt dann führt er ja gerade die angegriffene„Tradition“ Margessons fort. Im übrigen aber hat ein Land das selbst im dritten Kriegsjahr noch von der Höchstentfaltung seiner Kraft derart weit entfernt ist wie es England zu seinem eigenen Leidwesen eingestandenermaßen ist nicht die geringste Aussicht mehr während dieses Krieges, jemals zu einem vollen Einsatz zu gelangen! Als Enaland und Die V geigiggr die Grezg. sich bereit besundeperspreche n 9a vwa, Bag ge. gabe Europas zu vrrspergnt va war das schehen in dei Erwartung daß die Sowjetarmee in den harten Wintermonaten irgendwie Erfolge, und damtt eine Wende des Krirgsglücks erzwingen werde. Dei zusammenfassende Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom 23 Februai hat nun erneut dargetan. diese Hoffnungen unserer Feinde gründlich gescheitert sind. □ 4 Ss Burma Nach dem Foll Singapurs richten= sich die Augen der Welt mehr und mehr ani Burma das jetzt neven der Insel=Varriere zwischen dem Pazifik und dem Indischen=Ozcan mit dem Vorrücken der javanischen Truppen zum Hauptschauplatz des Kamufes in Ostasien geworden ist. Burma im Süden von der Bucht von Vengalen bearenzt, im Westen von Judien im Korden von China und im Osten von Thailand, ist ein Gebiet von 670 inm Quadrarkilo= meter mit vielleicht 15 Millionen Einwohnern. An räumlicher Ausdehnung ist Burma allo größer als das europaische Frankreich vor dem Kriege In früheren Jahrbunderten war Burma weitgebend von China abhängig. Zwischen 17.0 und 1800 wurde es der MandschuDynastie, die damals in China regierte, geradezu tributpflichtig. Als dem Lande dann die Freiheit winkte, waren die Enaländer zur Stelle. die Burma unter ihre Botmäßigkeit brachten. Wie in anderen Fällen. war es auch hier der Reichtum des Landes, der die Briten angetockt hatte. Burma ist ein Land der Urwälder. Iusbesondere sind es Mangrovenwälder. die als ein undurchdringliches Dickicht weithin das Land bedecken. Des weiteren gibt es Riesenpatmen und viel begehrte Teakbäume. Vor alkem aber ist Burma reich durch seine Reisfetder. durch seine Steinkobtenvorrate durch Zinn Gold und Kupfer. Des weiteren albt es Erdöt. und Baumwotle auch werden in den Trotkengehreten Weizen und Hirfe angebaut. Die volkreichste Stadt Burmas ist mit einer halven Million Einwohner Ranaun an der Mündung des an seinen weitesten Stellen fünf Kilometer breiten Jrawadi. Vor dem Kriege war Rangun ein Walliahrtsort, der aus dem ganzen Lande und darüver binaus aus. Vorderindien. Cevion, Thaitand. Ehina und Korea viel besucht wurde. Einer alten Ueberlieierung zufolge bewahrt die Stwen=DagonPaaode in Rangun acht Haare vom Haupte des asiatischen. Religionestifters Buddba. Diese Paaode dessen Kuppel in spitzer Glockenform sich 112 Meter hoch erhebt. ist ein imposanter Kultbau Ostasiens. Der Wert des Biattgoldes und des massiven Goldvtechs, das dabei verwendet worden ist, soll 101000 Mark übersteigen. Geschmückt ist die Pagode mit einem Gloksenschirm von Meter Durchmesser. der ganz mit Goldvtech überzogen ist und der verziert ist mit 1509 Glöckchen, bei deren Ausstattung Gold und Silber Rudine und Smaragde nicht gespart worden sind Wirtschaftlich bat Rangun Bedeutung als der größte Reisausabrhafen der Welt. Nördlich von Rangun liegt Mandalav. die jetzige Hauptstadt Burmas mit dem ehematigen Köniaspatast. dessen 78 Meter hoher Turm nach der Ansicht der Burmesen den Mittelpunkt der Welt darstellt. Eine Eigentümlichkeit Burmas ist die geringe Entwicktung der Viebzucht, weil aus retigiösen Gründen das Fleisch als Nahruna verschmäht wird. Als Transporttier erfreut sich, ähnlich wie in Thailand. der Elesant großer Beliebtheit, wie übrigens der Elefant geradezu als Haustier der Burmesen angesprochen werden kann. Es war die Absicht der Briten. Burma zu einer Operationsbasis in Ostasien zu machen In das Kapitel der strategischen Bedeutung zurmas gehört auch die in den letzten Jahren mehrsach genannte Burmastraße die nach der Besetzung der chinesischen Küste durch die sapanischen Truppen die einzige Verbindung Tschungkina=Chinas mit den Nutznießern dieses Konktiktes in England und Nordamerika darstellte. In gewaltigen Pindungen zieht die Burmastraße sich von Burma in das Innere Chinas hinein. Auf dieser Straße wurden die Kriegsmaterialtransporte durchgeführt. durch die Enaland und die Vereinigten Staaten den Kampf Tschungking=Chinas künstlich in die Länge gezogen haben. Mit dem Vordringen der japanischen Truppen wird diese Verbindung zerrissen und Tschnnakina=China auf leine eigene Kraft bearenzt. So bat auch in Ostasten der Krieg einen ganz anderen Verlauf genommen als die vlutokratischen Kriegsbetzer es erhofft hatten. Englands Absicht war es. von Burma aus in Thailand einzndringen. Statt dessen marschieren nun Schutter an Schulter mit den fiegreichen japanischen Truppen auch Soldaten Thailands nach Westen. um nunmehr auch in Burma die britische Zwingherrschaft zu brechen. Dieses Erwachen der Völker Ostasiens dürfte den Briten auch weiterhin noch manche böse Stunde bereiten zumal. wenn es in dem neuen Stadrum des Krieges auch in Indien verstärkt in Erscheinung tritt Noch hat man in London das indische Unabhängigkeits=Manifest des Jahres 1930 nicht vergessen, das der indischen Bevölkerung in einem flammenden Aufruf einhämmerte, wie sehr England auf allen Gebieten der Unterdrücker Indiens ist. Volksschädlinge hingerichtet DRB Berlin, 23. Febr. Am 19. Februar 1942 ist der ehematige Reichsbahngehilfe Kurt Dier hingerichtet worden, den das Sondergericht in Minss als Volksschädling wigen fortgeletzter Unterschlagung zum Tode und dauernu Ehrverlust verurteitt hat. Dier war bei der Poststelle einer Eisenbahn= dircktion in den besetzten Ostgebieten mit ausnichendem Verdienst beschäftigt. Zu seinen Auigaben gehörte es die für seine im Osteinsatz befindlichen Arbeitskameraden eingegangenen Postsendungen an diese weiterzuteiten. Unter Mißbrauch seiner Vertrauensstellung hat Dier ans reiner Habaier fortgesetzt Patete unterschlagen und sich an dem Gut seiner Kameraven bereichert. Am 21. Februar 1942 ist der 45jährige Armin Wielenga hingerichtet worden, den das Sondergericht in Bielese d ats aejährlichen Gewohnheits= und Sittlichkeitsverbrecher zum Tode verurteilt hat. Wielenge hat sich als Erzieher wiederholt an ihm anvertrauten Kindern sittlich schwer vergangen ShurchnVLelratter um Nach dem Kriegskabinett auch das übrige Kabinett umgebildet Das Programm des Sieges DRB. Stockholm, 23. Febr. Nachdem Churchilt erst am Donnerstag das Kriegskabinett umgevildet hatte, indem er es auf sieben Mitglieder reduzierte, den Bolschewisten Cripps als Lordsiegelbewahrer, bineinnahm und Lord Beaverbrook nach IISA schickte, hat er nun auch das übrige Kabinett einer gründlichen Umgestaltung unterzogen. Fünf Minister wurden fallengelassen, vier neue Männer neu ausgenommen und zwei mit anderen Aufgaben betraut. Entlassen wurden: Kriegsminister Margesson, der Minister ohne Geschäftsbereich Greenwood, der Mininer für öffentliche Arbeiten Lord Reith. Kolonialminister Lurd Moyne und der Minister für Flugzeugproduktion Moore=Brabanzon. Ernannt wurden: zum Kokonialminister Viscount Cranborne, zum Kriegsminister Sir „James Griga. zum Handetsminister Hugh Dalton, zum Minister für öffenttiche Arbeiten und ersten Kommissar für öffentliche Werke Lord Portal, zum Minister für die Ftugzeugproduktion Llewellin und zum Minister für den Wirtschaftskrieg Visconnt Wotmer. Margesson war am 23. 12. 1940 zusammen mit Eden ins Kabinett eingetreten. Bevor er Kriegsminister wurde, war er partamentarischer Sekretär des Schatzamtes und Haupteinveitscher der konservativen Partei. Gegen ihn ichteten sich schon seit einiger Zeit scharse minen der Kritik. die ihm mangeinde Energie vorwarfen. Um der schleichenden Krise. d. h. der überhandnehmenden Verärgerung des engtischen Volkes über die dauernden Mißerfolge entgenenzutreten, hat Churchill ihn ausgebootet. Greenwood. der bereits am vergangenen Donnerstaa aus dem Kriegskabinett. in das er am 11. 5. 1940 als Minister ohne Geschäftsbereich eingetreten war, herausgesetzt wurde. ist nun gänzlich fallengetassen worden. Lord Reitb hatte sich als Informations= minister wozu er am 6. k. 1940 ernannt wurde keinen rühmlichen Namen gemacht und wurde bald durch den noch unrühmlicheren Duff Cooper ersetzt. Churchill behielt ihn aber als Verkehrsminister bei. Als er auch auf diesem Posten in fünfmonatiger Tätigkeit kein Gtück hatte, erhielt er am 3. 10., 1940 das Ministerium für össentliche Arbeiten und Bauten, bis er jetzt endgültig fallengelaüsen wurde. Lord Monne war keit dem 8. 2. 1371 Kotoniatminister. Seine Verabschiedung wurde bereits bei der Kabinettsumbildungs am Donnerstag vorausgesehen. Moore=Brabanzon trat am 3. 10. 1910 in Churchills Kab nett ein und löste Lord Reith aks Verkehreminister ab. Am 2. 5. 1941 wurde er an Stelle von Lord Beaverbrook Minister für die Fiuazeugproduktion. Seine Entlassung. soll die beunruhigte äffentliche Meinung befriedigen. Biscount Eranvorme, der seit dem 3. 10. als Dominienminister die Belange der Dominien so glanzend vertrat, daß Churchil! ihn um die Beschwerden der Dominien abzustellen, am Donnerstag durch Attlee ersetzte solk es nun ats Kotonialminister mit den Kotonten versuchen. Er bleibt fernerhin Sprecher des Oberhauses, wozu er am 23. fe: 1940 ernannt wurde. Sir James Grigg der neue Kriegsminister, war keit dem J. 4. 1941) Finanzkekretär im Kriensministerium. nachdem er vorder partamentarischer Sekretar beim InformationsminiNerium und viele Jahre hindurch der erste Privatsekretär verschiedoner aufeinanderfolgender Staatskanzler war. Huah Daitton gehörte schon vor seinem neuen Amt als Handelsminister dem Kabinett an. u. a. war er seit dem 15. 5. 1940 Minister für den Wirtschaftskrieg. Lord Portial war, bevor er jetzt Lord Reith als Minister für öffentliche Arbeiten ablöste. partamentarischer Sekretär im Versorgungsminister um. Oberst Ltewe!kin, der neue Minister für die Flugzeuaproduktion war erst vor kaum drei Wochen, am 4. 2. 11242. zum Handetsminister ernannt worden. nachdem er seit dem 2. 5. 1941 den Posten eines partamentarischen. Sekretärs im Verkehrsministerium bekleidet hatte. Visconnt Wolmer tritt mit der Uebernahme des Ministeriums für den Wirtschaftskrieg neu in das Kadinett ein. Seitdem er 1929 von dem Bosten eines stellvertretenden Generatpostmeisters unter Batdwin zurückgetreten war, hatte er kein Regierungsamt mehr inne. De kehner Mamangen in Lenden Englands Bevölkerung lernt den Ernst der Lage kennen DNB Stockholm, 23. Febr. Ueber das Bestreben der amtlichen britischen Propaganda, das britische Voll aus die Gefahren der Lage aufmerksam zu machen, berichtet der Korrespondent des„Svenska Daabladet" am Sonntag in der Presse, vom Rednerpult und im Rundiunk regne es Warnungen und Mahnungen auf das britische Volk. Bezeichnend seien in diesem Zusammenhang Schlagzeilen wie:„Dies ist das entscheidende Jahr des Krieges“.„Alles hängt davon ab, was wir im Jahre 1942 leisten“„Unsere. Frinde wissen, daß ihre einzige Aussicht, den Krieg zu gewinnen, in den Möglichkeiten dieses Jahres gegeben ist und sie werden unerhörte Anstrengungen machen, um ihr Ziel zu erreichen“. Wir wollen jedes Gramm unserer Energie aufbieten, um den Feind aufzuhalten und seine Päne zunichte zu machen.“ Der Londoner Korrespondent von„Dagens Nyheter“ wägt in seiner Darstellung am Sonntag die Bedeutung des ostasiatischen und europäischen Kriegsschauplatzes nach dem Urtei! Ein lahmer Tagesbefehl Stalin:„Düstere Tage!“ DNB Berlin, 23. Febr. Zum 24. Jahrestagder bolschewistischen Armee hat Stalin einen langatmigen Besehl erlassen, der auch an die Heckenschützen und Meuchelmörder gerichtet war. Er hätte gern an diesem Tage mit einem Triumph aufgewartet, wie die vergeblichen Massenangrüfe wahrend der Wintermonate beweisen. Statt dessen finden sich her trübe und angstvoll beschworene Worte:...er: bitterte Kämpfe... düstere Tage.. der Feind ist nicht zerschlagen... der Feind ist stark. er wird alle Kräfte anspannen. Es ist daher notwendig, daß in unserem Land nicht für eine Minute die Ausbildung dei Reserven für die Front etwa erlahmt..“ Es folgt der Schrei nach mehr Waffen und Munition. Ratürlich hat der alte Posträuver und Priestermörder, um die Stimmung zu heben auch diesmal fürchterlich angegeben. so. wenn er behauptet:„In der Sowzetunion blühte die Kuttur.. Bei uns werden Tausende von Helden und Heldinnen gevoren, aber der deutsche Soidat hat keine höheren Kriegsziele.“ Das ist eine lahme und so dumme Agitation daß selbst in gewissen neutralen Ländern kein Mensch mehr darauf hereinfällt Und die sogenannten„Ersolge“ mit denen der Biutsaufer protzte wurden bereits durch die gestrige Meldung des Oberkommandos der Wehrmacht anschaulich illustriert: 56 806 gefangene Bolschewisten, ein Vielfaches an Gefallenen. 960 Panzer 1789 Geschütze. 8170 Fahrzeuge. 1189 Flugzeuge eingebüßt! Die Englände: und Amerikanei werden nicht begeistert dreinschauen wenn sie diesen Tagesbefeht ihres bokschewistischen Verbündeten lesen. Statin hat nämlich darin indirekt zugegeben, daß die angelsächsischen Schreiberlinge Sender und Redner den Mund zu voll genommen haben, wenn sie von„großen sowjetischen Siegen" fasetten. engtischer politischer Kreise ab. Darin heißt es u. a.: Ein zu großer britischer Kräfteeinsatz im Fernen Osten könnte eine nicht wiedergutzumachende Katastrophe für England in Europa herbeiführen. Man erwarte in London, daß der europäische Kriegsschauplatz im Frühling und Sommer wieder höchste britische Kamritätigkeit sieht und nehme daher an, daß die oberste britische Kriegführung sich vor allem mit desem Problem defasse. In verantwortlichen englischen Kreisen hält man es für das beherrschende Moment der gesamtstrategischen Lage daß Deutschland in der Lage ist die Initiative zu ergreisen und nach eigenei Wahl die bevorstehrnden europäischen Feldzüge auch auf bestimmte Gehiete zu begrenzen De Rückschläge in Ostasien werden trotz ihrer unleugbaren und kühlbaren Folgen verkleinert und als Detail innerhalb des Gesamtbi'des bezeichnet Die brittsche Inlandsprovaganda werde möglicheiw ise in de: nächsten Zeit sich in noch stärkerem Maße darauf einrichten, diese Tatsache hervorzuheben. Am Montagfrüh starb in Madrid im Alter von 88 Jahren der Vater des spanischen Staatschefs der frühere Generalintendant der spanischen Marine, Nikotaus Franco Salgado. Die Leiche wurde in der Residene des Generalissimus in Ei Pardo aufgebahrt. Eine rätselhafte Angelegenheit Die Ersatz=Burma=Straße DRB Berlin, 23 Febr. Am 19. Februar gab die Tschungking=Regierung eine Meldung heraus wonach für die Burma=S.raße bereits eine Ersatz=Zufuhrstraße gesunden sei Diese Meldung wird selbst dem mitttärischen Korrespondenten des„Daily Expreß" zuvel. Er meint diese Nachricht sei zwar sehr wichtig aber auch sehr rätselhaft Vollständg of'en sei die Frage, wie man so plötzlich diesen neuen Nachschubweg entdeckt habe und wann man in der Lage zu sein glaube, ihn in Betrieb nehmen zu können. Wenn Rangun als Umschlagplatz für den Nachschub nach Tschungking ausfalle, dann komme als Ersatz nur noch der Hafen von Bassein in Frage. Von dort könnten dann die Waren zum Jrawadi=Fluß transportiert werden. Die Frage des Nachschuds für Tschiangkaischek, die durch den sapanischen Vormarsch in Burma zur Lebensfrage für die Tichungking= Regierung geworden ist scheint die Ermüter im gegnerischen Lager vollends verwirrt zu haden. Es braucht nur an die Tatsache erinnert zu werden, daß an der Burma-Straße bis zu ihrer Inbetriehnahme sahrelang unter gleichzeitigem Einsatz von 200000 Arbeitern. gebaut wurde Es bleibt das Geheimnis Tschungkings wie in wenigen Tagen für diese mührvoll erhaute Burma=Straße plötzlich ein vollwertiger Ersatz gefunden sein soll Der Hafen von Bassein klegt im übrigen nur 150 Klometer von Ranann entfernt und kann durch die im Golf von Benqulen operierenden sapanischen Flottenverbände blockiert werden. : Zur Versenkung des britischen Schlachtschifses„Barham: auf der Höhe von Sollum wird noch bekannt, daß das Schiff innerhalb sünf Minuten sank. nachdem es von mehreren Torpedos actrossen war. Von der Besatzung kamen 868 Mann ums Leben. darunter auch der Kommandant, Kapitän Cooke. Die schwedische Korvette„Allee“, die im eng!!schen Gekeitdienst eingesetzt war, wurde, wie Reuter letzt zugeben muß am 22. Februar im Atlantik bombardiert und versenckt: Von der Besatzung worden 34 Mann vermißt. Ein Tag von besonderer Bodentung in der Geschichte der Partei#is der 24 Februar 1920. der Taa der Programmvertündung, an dem Adolf Hitler vor nunmehr 22 Jahren in der ersten Massenversammtung der noch so kteinen Partei im Hofbräuvausteutlaat in München zum erstenmal die 25 Thesen bekanntgab. die ats Grundlage des nationalsozialistischen Tatproaramms mit revotutionärer Gewalt das System von Versailles stürzten und heute da die Forderungen des 24. Februar 1920 zum Programm des deutschen Volkes geworden sind. immer mächtiger an den goldenen Thronen der Plutokratien und am Tor des blutigen Kremls rütteln. Wir sind heute die Zeugen einer Entwicklung. die mit ofiensichtlichen Unveirrbarkeit der Erfüllung der Ziele des Führers und seines Reiches zustrebt und diese Entwicklung wurde berausgefordert und beschleunigt von denen. die diesen Kriea heraufbeschworen haben mit der einzigen Absicht, die nationalsoztalistische Ideenwelt und damit die Zukunft des deutschen Volkes und seinen Bestand zu zersören. In. seiner letztjährigen Rede in München mies der Führer darauf hin daß es sehr selten. ist, wenn ein Potitiker 21 Jahre nach seinem ersten großen öffentlichen Auftreten vor die gleiche Gefotaschaft kintreten kann um ihr dasleide Programm zu wiederholen wie am ersten Tage: wenn ein Mann 21 Jahre das gleiche predigen und auch das gteiche vorwirklichen durfte ohne sich auch nur einmal von seinem Programm entiernen zu müssen. In dieser einzigartigen Konsequenz, in dieser unablössigen zähen Verfolgung dieses einen Zieles der Größe und Stärke des deutschen Volkes erblicken wir dankvar und stolz den sichersten Weg zum endaüttigen Sieg und das Vorbild für unser eigenes Denken und Handeln im Alltag der Pflicht. Betrachten wir demaegenüber einmal den Wirrwarr von Lügen und Widersprüchen: der im bolstbewistisch=plutokratiichen Lager, den durch eine intensive Henprovaganda verblendeten Völkern als„Atlantik=Programm“ oder als Elaborat irgendwelcher Indenkomitees vorgesetzt wird so geht daraus völlig klar hervor, daß es sich hierbei nur um abgegrifiene und vlumpe Täuschungsmanöver zur Tarnuno der privaten Rache= und Profitaier einiger Wentger handelt. Was sind die Churchill=Rooseveltschen Proaramme der tousend Freiheiten anderes als durchsichtige Kulissen binter denen sich das geschäftige Treiben der Kriegsgewinnler und Prasser vom Tyn Churchill und Roosevelt und die Mordaier eines Stalin verbirat. für deren Wahnideen ihre Bötker bis zum Weißbluten in den Kampf getrieben werden. Wenn wir uns heute am 22. Jahrestag der Verkündung des Programms der nationalsozialistischen Bewegung diese Tatsachen vor Augen halten wollen wir zugleich des barten und opierschweren Kamufes gedenken. der notwendig war um die Partei zum Siege zu führen und der unermüdlichen Arbeit die geleistet werden mußte um das Programm der 25 Thesen in immer größerem Umfange zu verwirktichen. Kampf und Arbeit Geborsam und Vereicht mar die Varole der Partei seit jenem 24 Februar 1920 als sie zum ersten Male mit ihrem revolutionären Programm in die Oeffentlichkeit trat. Unterdieser Paroie wurde der innere Feind niedergekämpft, wurde der gloantische Aufbau der Jahre von 1933 bis 1939 geleistet. Heute wissen wir, daß es auch die Parole unseres Sieges über den äußeren Gegner sein wird. Erpresserischer Druck der Englander Abbruch der dipkomatischen Beziehungen zwischen Italien und Saudi=Arabien DRB Rom, 23. Febr. Zwischen Italien und Saudi=Aravien wurden die diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Hierzu wird von amtlicher italienischer Seite mitgeteilt:„Die italienische Regierung hat die Schließung der Königlich Italienischen Gesandtschaft in Gedda und daran anschließend die Zurückbeförderung des dort beschaftigten Personals in die Heimat angeordnet. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Itatien und Saudi=Arabien ist eine wolge des ununterbrochenen und erpresserischen Druckes der britischen Regierung auf die Regierung von Saudi=Arabien. die sich mit Bedauern dazu gezwungen sah. die italienische Regierung zu bitten, ihre Vertretung in Gedda zu schließen. Es handelt sich um eine neue Gewaltmaßnahme, die von der Regierung in London einem unabhängigen arabischen Staate aufgezwungey wurde, einem Staat. der nicht nur keinerlei Grund zu einer Meinungsverschiedenheit mit Italien hatte. sondern vielmehr seit Jahren Beziehungen der Freundschaft und herzlicher Sympathle zu unserem Lande aufrechterhalten hatte. Es dürfte wohl kein Zweisel bestehen, daß der unsehlbare Sieg der Achse wieder normale und freundschaftliche Beziehungen zwischen Italien und Saudi=Arabien berstellen wird. Die Türkei hat die Vertretung der italienischen Interessen in Saudi=Arabien übernommen: Reuter gibt eine amtliche Mitteilung bekannt, wonach der König den Erzbischof von York Mr. William Temple. zum Erzbischof von Canterbury ernannt habe Zu dieser Ernennung schreibt„Dasty Hora'd":„Temple hat nicht gezögert, seine Sympathlemt der Labourbewegung zu erk'ären. Der neue Primas ist ein christlicher Revolutionär“— womit die Zeitung wohl meint, daß es sich um einen Freund Moskaus handele. Der USA=Frachter„Delplata“(5127 BRT) wurde, wie Reuter aus San Juan(Portorico) meldet, am Freitag während des Tages im Osten des Karibischen Meeres torvediert. Ein Kriegsschifi landete 52 Mann der Besatzung. die von einem USA=Fingzeug entdeckt worden waren. Die„Delplata" versah den- Dienst zwischen New Orleans und Buenos Aires. Wlean dieser Kriag zu Gatich aus ihm zurückkehren als noch Nationalsoziaiist als ich es früher war.(Wochenspruch der 36 9Aß. 22.—28. Febrnar 1942). Schperte. 21. Fedrnar 1942. Die schönste Treppe Eine Treppe ist im praktischen und im theoretischen Sinn immer das, was emporträgt. Wenn uns die S.usen einer Treppe vor den Häusern oder in den Häusern zu den höheren Stockwerken führen, wenn uns die S.ufen einer Leistungskreppe im beruflichen L.ben weiterbringen, ja, wenn unser Leben selbst eine Häufung von Stufen ist, die uns am Abschluß dieses Lebens eine Daseinstreppe, auf die wir stolz sein dürfen, zeigt. so müssen wir eben mit dem Begrisf Treppe. das Bezahende des Aufwärtsschreitens verbinden und viel weniger die Verneinung des Abwärtsgehens. Es steht ja auch im Anfang und in der Mitte unieres Lebens das Empor der Leistung, das Aufwäris der Mit dem Herzblut besiegelt eeruut endtr une und un. unh. e#e ie duir eun ur Wir haben in Schwerte eine Treppe, die die praktische Forderung des Aufwärtsgehens mit dem theoretischen Sinn des seelischen Empor verbindet. Ungezählte Bolksgenossen, alte und junge, gehen täglich über ihre Stuten, verweilen auf dem obersten Absatz ein wenig, um dann diese Treppe mit einer mit einer Erleichterung oder mit der Gew.ßheit einer gut erfüllten Pflicht wieder zu verlassen. Wenn unsere Soldaten an den langen Fronten, in irgendeinem Einsatz auf dem Erdball an ihre Heimalstadt Schwerte denken, so wißen wir, sie sehen im Geist auch viese Treppe vor sich. Und wenn wir uns ihnen wieder näher verbinden wollen, so gehen wir gern zu dieser Treppe. Ja, wir stehen manchmal auf dieler Treppe, besinnen uns und wissen für den kurzen Augenblick der Rast, daß da oben auf dieser Treppe wieder viei schöne Wünsche wachgeworden sind, die mit Erfültung des Auftrages weitergegeben sind. Ich glaube, wir wissen alle in Schwerte, welche Treppe gemeint ist.— Oder wer hat noch nicht auf der kleinen Treppe zum Briefkasten an der Reichspost gestanden, um Feldpostbriefe und kleine Päckchen einzuwersen? Wer sah noch nicht am Feierabend uniere Lehrlinge die letzte Post dort einwersen? Sie ist wirklich ein Wellenbrecher der Wogen des Schicksals, die täglich an sie dranden, diese kleine Treppe an der Reichepost vor der großen Briefkastenöffnung— und für uns ist sie— gerade jetzt, wo wir den Herzichlag der Feldpost so spürbar fühlen, die schönste Treppe unserer Heimatstadt Schwerke. Do. Tageschronik RS=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Ortsgrup##e Schwer##s=Mitte. Dienslag, 24. Februar, ab 3 Uhr nachmittags sind in der Markischen Straße unsere Nähltuben für alle Mitglieder geöngnet. RS=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppen Mitte und Nord. Donnerslag, 26. Februar, 16 Uhr, ist im Hotel Reichshof unser Gemeinschaftsnachmittag. Pg. Frau Höher, Ergste, hätt einen Vortrag. *- Konzert zugunsten des Kriegswinterhilfswerks. Anläßlich der 6. neichsstraßensammlung, durchgeführt von der Su, 11, RSKK und RoFs veranstaltet die ein Wunschionzert im„Freischütz“(Schwerter Wa.0). Das Konzert wird ausgeführt von der Standorttapelle Schwerle. Karten im Vorvertauf zum Preis von 0,50 Rci werden von den SA=Männern vertrieden. An der übendtasse werden die Karten zum Preis von 0,75 9M verlauft. Programme sind an der Abendlasse erhältlich. - Keine unnötigen Reisen! Der Staatssekretär für Frembenvertehr gibt berannt: Im Hinblick auf die dauernde Überfüllung der D=Züge wird eindringlichst davor gewarnt, Reisen ohne zwingenden Grund zu unternehmen. Die Anordnung des Staalssekretärs für Fremdenverkehr, daß nur jene Vo.ksgenossen in Erholungsurlaub reisen dürfen, die sich ein Anrecht darauf ourch ihre Leistungen für das kriegführende Deutschland erworben haben, gilt nach wie vor. Die Bürgermeister der Fremdenverkehrsgemeinden werden durch strenge Kontrollen dafür sorgen, daß die Anordnung sorgfältig durchgefuhrt wird. Vermieter von Unterkünften, die sich nicht genau an die Bestimmungen halten, haben empfindliche Strafen auf Grund der vor kurzem verschärften Vorschriften zu erwarten. Der Platz in den Fremdenvertehrsorten und vor allem auf der Eisenbahn gehört den Soldaten und den Volksgenossen, die mit kriegswichtiger Arbei: beschäftigt sind. Unnötige Reisen müssen unter allen Umitänden unterbleiben. Vor mir liegt ein zerknittertes Postkartenbild Führero. Viele Jahre hat es sein Besitzer in der Brusttasche getragen, zusammen mit dem Bilde seiner Mutter und seiner jungen Braut. Es ist ein Bild des Führers aus der Kämpfzeit. Man sieht ihn im Braunhemd mit hocherhobenem Kopf. In seinen Gesichtszügen spiegelt sich die Erregung eines großen Augenblicks. Wie von einem göttlichen Strahl durchzuckt, stammt es in den Augen dieses energischen Antlitzes, über das ein abgrundtiefer Ernst feierlich gebreitet ist. Es ist das Bild eines fanatischen Kämpfers um die höchsten, die letzten Dinge. Wir fanden das Bild im Uniformrock unseres toten Adjutanten. Als die Aufklärungsabteilung über die Brücke von M. vorging, die unter schwerem Artilleriefeuer lag, schlug eine Granate in unmittelbare Nähe des Stabes ein. Blitzschnell ging alles in Detkung. Kaum war die tödliche Spiitterfonäne verrauscht, sprang der Kommandeur auf und sah ssich um. War jemand getroffen? Da lag der Adjutant noch immer in Deckung. Er hob den rechten Arm wie zur Meldung.„Gott sef-Dank— alles in Ordnung.“ Steil reckte sich der Arm des Gerusenen einen Augenblick in die Höhe.„Zur Stelle!" Dann siel er krastlos zu Boden. Obersturmführer W hatte sein Leben ausgehaucht. Wir trugen ihn aus dem Feuer. Man öffnete seinen Rock, das Hemd über der Brust! An der Stelle des Herzens zeigte sich ein kleiner Einschnitt, aus dem Blut quoll. Ein Granatsplitter, ein kleines messerscharfes Stückchen Stahk, war ihm ine Herz gedrungen. Wir fanden den Elnschnitt im Rock. Brusttasche war mit einem schmalen Stich durchschnitten. Wir öffueten sie, da blätterten die drei Bilder heraus, das Bild seiner Mutter, das Bild der Braut, das Bild des Führers. Es lag zuunterst. Run hakte ich es in den Händen, das Bild des Führers, das er, der junge 25jährige Obersturmführer, auf dem Herzen getragen hat, das nun nicht mehr schlägt. In der Mitte ist das Bild mit feinem, tödtiche Splitter-hindurch. Auf der Rückseite tiebt ein Tropfen getrockneten Blutes— das Herzblut der Adjutanten. Er war der besten einer. Als junger Student hatte er seiner Dienstpflicht mit Begeisterung genügt. Aus einem ½=Mannschaftshaus seiner Universttät rief ihn der Krieg. Er wurde Zugführer bei der Aufklärungsabteilung einer Division der Waisen=1. Viele von seinen Männern kannten ihn schon aus der H3 a.s Führer und besten Kameraden. Als der Feldzug im Westen beendet war und die Do.sion in Ruhe lag, arbeitet er die halbe Nacht für= seiner Reserendarprüfung. Zwei Monate war er dann nach Tubringen beurlaudt, wo er die Prüfung bestand, um alsbald zu seiner Truppe zurückzukehren. Zu wichtigen, verautwortungsvollen Sonderaufgaben verwendete man den umsichtigen, von soldatiichem Pflichtgefüht dis ins Letzte durchdrungenen jungen Offizier. Dann kam der Krieg in der Sowjetunion. Als Obersturmführer war er der ideate Adjutani der Abteilung. Sein klarer Sinn=und sein vielseitiges Wissen bewührten sich in jeder Lage. Sein Kommandeur legze ihm nahe, sich aktivieren zu lassen. Er war von jener Art, aus der die Genera.stabsoffiziere werden. Er aber kannte nur eins: dei seiner Truppe sein. die Männer führen, die, wie er, ois begeisterte Soldaten des Führers bereit waren, zu flegen und zu sterben. Da kam der Tag von M. Mit dem Bilde des Führers auf seinem Herzen sant er dahin. Das Heiligste, was er besaß, weihle er mit dem eigenen Herzb.ut zur Reliquie seines Kämpzeriums, zum Symbol des Sieges. Wenn die Ruhmeszeichen dieses Krieges einst gesammelt vor den kommenden Generationen Großdeutschlands stehen, dann wird auch dies zerknitterte Bild des Führers, benetzt mit dem Herzb.ut eines seiner Getreuen, mit dabei sein. Kriegsberichter Hugo Landgraf. muß geschont werden! Das war mal eine Freude! Jungen und Mädel cummelten sich am Krähenhüget. Von der Höhe des Bergleins gings mit den Schlitten wie die Feuerwehr abwärts. Ein sonft abfallendes Geländestück machte sich als Auslauf ganz prächtig. Plötzlich stand da ein Mann mit einem ernsten Schuuerbart. Doch die verdutzten Kinder hatten keine Zeit, sich diese Sehenswürdigkeit anzuschauen. Der Mann suchtelte mit den Armen und schimpfte laut. Ein paar Frauen kamen herzu. „Was wollen Sie denn von den Kindern? Lassen Sie ihnen doch das harmlose Vergnügen! Sie werden den Berg schon nicht umschmeißen! Wo das Rodeln 9—0 gesund ist!“ Der Mann nahm den hingeworsenen Handschuh auf. „Harmlos nennen Sie das? Da unten, wo der Auslauf ist, habe ich meine Wulertaat. Fur die Keime und jungen Plänzchen unter dem Schnee ist das Schurren, Krazen, Laufen und Herumlkampein alles andere als gesund. Schon im vergangenen Jahre waren da in dem Kornfe.d einge kahle Stellen. Ich läe doch nicht, damit mir das Land mit den Rodelschlitten zermättet wird! Jetzt im Briege, wo es auf jeden Halm, auf jedes Korn ankommt!“ Die anfangs etwas seindietigen Frauen waren zu Bundesgenossen des Schnurrbar mannes geworden. „Wenn das so—5 ist?!“—„Nein, auf der Binler= soat haben die Kinder nichto zu suchen!"—„Wäre ja noch schänert“—„Da hinten am Pfuhl ist noch ein anderer Hüge!! Warum ausgerechnet hier am Krähenberg?“ Eine andere Frau sagte:„War ja schon im Frieden so! Was meinen Sie, was wir Kinder ericht hätten, wenn w.r auf der Wintersaat herumgetanzt hätten! Und erst heute...“ Eine hehere Füchschule fürern Nachsnumt. Von P. Käffner, Gaubeauftragter für die Sieger= und Begabtenförderung der DAF Bremen die höhere Fachschule für den Benn eröffnen. Hier ist ebenfalls Während für die meisten technischen Berufe zwischen der Berufsschule und der Technischen Hochschule a.s sinnvoller Übergang eine höhere Fachschule(Ingenieurichule, Bauschule uw.) vorhanden ist, fehlr eine solche Ausbildungsstätte für den Kaufmann vollig. Dabei ist der Bedarf an gut ausgebirderen Nachwuchskräften für gehobene und höhere Stellen im Groß= und Einzelhandel, im Einfuhr= und Ausfuhrhandek und für die Verwaltung der Industriebetriebe schon jetzt recht füh.bar geworden. Daß die Handelsschulen mit dem eln= oder zweijährigen Lehrp.an die Bedürfnisse der Praxis hier nicht ersüllen können, beweist die gerade aus diesen Kreisen so gut begründete Forderung nach der Wirtschaftooberschule. Ohne auf ein staatliches Vorbild zu warten, hat die DuF, wie Dr. Bachmann im„Rundbrief" berichtei, dank der persönlichen Inittalive des Reichsstatthalters Röver, jetzt ihre Bemühungen so weit abschließen können, daß im April d. J. in Bremen eine Reichsaußenhandelsschule eröffnet wird. Der Lehrplan dieser Reichsaußenhandelsschule umfaßt drei Semester, so daß die Tenlnehmer das gesamte S.udium in 1½ Jahren beenden tönnen. Wer allerdings nicht das nolwendige allgemeine kaufmännische Grundwissen besitzt, das vorausgesetzt werden muß, wenn in der angegebenen Zeit das Ausvildungs= ziel erreicht werden soll, muß vorher noch ein Vorscmester belegen, also insgesamt zwei Jahre für das Studium in Rechnung stellen. Das Vorsemester werden auch alle diejenigen mitmachen müssen, die in der Aufnahmeprüfung für die Reichsaußenhandelsschule noch Lücken ausweisen. Voraussetzung für die Aufnahme ist die abgeschlossene Kaufmannskehre, die möglichst im Großhandel bzw. Außenhandel stattgefunden haben soll. Das besagt aber nicht, daß junge Kaufleute, die aus der Industrie oder dem Einzelhandet kommen, ausgeschlossen sein sollen. Lediglich Berufsfremden muß der Zutritt zur Außenhandersschule verwehrt werden, weil diese Reichsschule keinen Ersatz für die Berufslehre abgibt, sondern aufbauend auf dem kaufmännischen Grundwissen zu speziellen Berufszielen hinführt. In enger Verbindung mit dieser Reichsaußenhandelsschule wird die DuF ebenfalls im April d. J. in triebskaufmann röfinen. H eine S.udiendauer von drei Semestern vorgesehen. Im Bedarfsfalle kann ein Vorsemester belegt werden. Die Schule fördert ihre S.udierenden so welt, daß sie die Bilanzbuchhatterprüsung, das norwendige Alter vorausgesetzt, ablegen tönnen. Es biegt im Charakter dieser höheren Fach.chule, daß die Gebiete des betrieblichen Rechnungswesens und der kau männischen Betriebsorganisation hier eine besondere Pfiegestätte finden. Wenn es auch späteren Bemühungen vorbehalten bleiben muß, von dieser Schule den Übergang zur Hochschule zu schaffen, wie es der Erlaß des Reichverziehungsminesters vom 20. April 1939 für die meisten technischen höheren Fachschuten vorsieht, so hat doch die Gaß durch ihren kuhnen Schritt der Wirtschaft einen bedeutenden Dienst erwiesen. Von den Leistungen der Absolventen in der Praxis w.rd das Ansehen und Vertrauen abhängen, das später der jungen Anstalt en. gegengebracht wird. Der Reichsaußenhandelsschuls und der höheren Fachschule fur den Betriebskaufmann sollen nur die besten Kräfte zugeführt werden. Dechalb werden die Schulen sich ganz in den Dienst des Begabten,örderungswerkes der DaF stellen. In besonderen Reichsausleselagern werden aus den förderungewürdigen jungen Kaufmannsgehilfen d.e besten ermittelt, um schon so einen hohen Leistungsgrad der Bremer Schulen sicherzustellen. Ebenso wird dafür gesorgt, daß alle Studierenden so untergebracht werden, daß eine ordnungsmäßige Erledigung der Hausarbeiten selbstverständlich ist. Die Teilnehmer werden in den drei Semestern mit aller Energie arbeiten müssen, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Der Weg zum Reichsausleselager führt nur über die vom Gau durchgeführte Vorauslefe. Hierzu können Betricbsführer, Betriebsobmänner, Berufs= und Fachschullehrer und selbstverständlich auch die Formationen geeignete Bewerber dem zuständigen Gaubeauftragten vorschlagen. Die in der Vorauslese gezeigten Leistungen und die nachzuweisende besondere berufliche und politische Einsatzvereitschaft entscheiden darüber, ob der Gaubeauftragte den Besuch des 10lägigen Reichsausleselagers in Rissen bei Hamburg auf Kosten der Daß ermöglichen kann. - Eine Schulung der Politischen Leiter, Walter und Warte, sowie sämtlicher Parteigenossen der Ortsgruppen Schwerte=Ost und=West der RSDAP fand am Sonntag in der Reichskrone statt. Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Wochenschau gezeigt. Der Schulungsredner Pg. Heimann(Holzen) hielt einen Vortrag über das Thema:„Dieser Krieg ist ein weltanschaulich bedingter Krieg". Nach dem Vortrag überreichte Ortsgruppenleiter Schriever in feierlicher Form sieben Parteigenossen, darunter einem Träger des goldenen Parteiabzeichens, die Dienstauszeichnung des Führers. Diese Parteigenossen haben seit 10 bzw. 15 Jahren unentwegt aktiv ihre Pflicht getan und dürfen mit Stolz auf ihre Auszeichnung blicken. Zum Schluß teilte Ortsgruppenleiter Schriever mit, daß bis zur Rückkehr des Ortsgruppenleiters Nagel der Pg. Sturmbannführer R. Sprengeplehl die Leiung der Ortegruppe West übernommen habe. Mit dem Sieg=Heil auf den Führer wurde die Veranstaltung geschlossen. -. Das 4. Symphoniekonzert des Städt. Orchesters zu Hagen findet am Sonntag, 1. März, um 16.30 Uhr im großen Saal der Stadthalle statt. Reznicek: Ouvertüre zu„Donna Diana“; Dvorak: Konzert für Ceilo und Orchester; Schubert: Symphonie in C=dur. Leitung: Städt. Musitdirektor Hans Heiwig. Ausführende: Tibor de Machula, Berlin(Cello) und das verstärkte Städtische Orchester. Überlege bitte! Es gibt nur wenige Menschen in Deutschland, die nicht irgendwie einmal die helfende Hand der RSV gespürt hätten. Der Krieg hat die Aufgaben der NSB gewaltig wachsen lassen. Mehr denn je erfordert sie d.e Mitarbeit aller. Wenn du bisher noch nicht Mitglied der NSV warst, dann hole das Versäumte jetzt nach. Reihe dich ein in die Zahl der selbstlosen Kämpfer für die großen Ziele Volksgemeinschaft. Dreiklang der Heimat Ein Hans=Ernst=Roman vom ewigen Fernweh und tiefen Heimatsehnen. Der Autor hat seinen Namen mit seinen tiefempfundenen Heimarromanen bereits in die Herzen der Leser eingeschrieben. Diesmal führt er das Sch.chalsleben eines unruhvollen Mannes vor Augen, der überall in der Welt zu Hause ist und doch nur in der Heimat den Herzensfrieden finden kann. Wer sich sein deutsches Gemüt und ein kämpferisches Herz bewahrt hat, der wird vom Dreiklang der Heimat in diesem Roman bezwungen werden. Wir beginnen morgen mit dem Pütrich In der Ausgabestelle für Bezugscheine sind am Mittwoch die Volksgenossen mit dem Buchstaben A an der Reihe. Renas Liebe und Berufung Roman von ERIKAWILLE Urbeber-Aechtsschuen: Deusschen Reman-Verlag Elesusche(Ben. Dresden) 30 Rena hat sich ihm in einer guten Stunde anvertraut, hat ihm von seiner Liebe zu ihrem Stiefvater gesprochen Und Kurt Dering hat Worte gesunden die ihr zeigten, daß sie aus dem talichen Weg gewesen ist Daß sie sich selber talich verstanden ar Seit sie seine Frau geworden ist, weiß sie daß er recht hatte. und hat erei und leicht wieder zu Alerander Herber gesunden in dem Wissen. Er ist neden meinem Mann. für mich der beste Menich auf der Welt. Und ich dar ihn liedhaben und ihm dankbar kein für allee war er an mir und meinen Schwestern getan hat. Aber mein Leben heißt. Kurt und sein Inhalt: Ardeit! Ja Rena Dering hat gearbeitet. Sie hat die Zügel dee Geschätts. die der Oberleutnant Dering aus der Hand geben mußte, els die Trommei rief. mit desten Händen ausgegrissen. Richt einen Tag haben sie geichleist. Fest ist die junge Rena an ihre Aufgade gegangen. mit allem in sie zertig geworden. Ruhig und sicher verwaltet sie das ihr anvertraute Gut: dae Modehaus Dering steht heute wie immer an erster Stelle in der großen Stadt Nach wie vor entwirkt Rena Dering alle Dekorationen selbst. nach wie vor legt sie überall selber Hand an. Ader darüber dinaus sitzt sie täglich noch Stunden um Stunden im Büro. rechnet und ichreide und diktiert kennt alle Lieferanten persönlich weiß um jeden Ballen Seide, jeden Karton mit Spitzen oder Blumen. sie ein= oder ausgeben. Sw verdandelt mit den Wirtschaftestellen, verstedt jede Veschränkung, weih wit den wenigsten Mitteln noch eswar zu machen. Ohne sick, eine Sekunde zu desinnen hat sie den ganzen Beinied und sich seider an der Spine umgestellt den Anforderungen dee Krieges entiprechend, ale einzige Hi ie den Stietvater den ersaarenen Juristen Alexander Herder dinter sich. Der hat keine Töngtei ale Scheidungsanwat an den Rogel, Posgog., wvor eo wichtigere Dinge zu ium. Seine ganze Srgit. Wisten ik nur noch für Reng da und für das Aivorvaus Dering. in die Hand gr. So fühlt er 3 ## hur den Kinauz= und Eieuere eingereiht in de Froni der Heimat, aber im stillen weiß er daß Rena noch mehr leistet ale er: Rena ist zu bewundern— und doch ist sie nur eine der tausend Frauen die die Arbeit der Männer die im Feld stehen anf sich genommen haben. Rena will weiter nichts sein als eim deutsche Frau. Mit geschickten Händen ordnet Rena im letzten der großer Schaufenster die Stoffe die sie vorsichtig ausgewählt hat. Heute muß besonders wirtschaftlich gedacht und gehandett werden. Der alte bewährte Nachtwächter hat schon einige Male hinter die Vorhänge geschaut die das Fenster vom Geschäfteraum trennen Rena steht auf der Leiter ganz ihrer Tätigkeit hingegeben So merkt sie nicht, daß unten ein Mann stehr und ihre Bewegungen mit leuchtenden Augen beobachtete. Da tällt die Schere—— erschreckt blickt ihr Rena nach. Beinah wäre sie von der Leiter gestürzt denn einige Meter unter ihr steht ein Offizier—— steht Kurt Dering. ihr Mann—.— Rena weißt nicht, wie sie auf einmal von der Leiter herat und in die ausgebreiteten Arme Kurt Deringe geglitten in. Sie fühlt sich ja io geborden io alücklich. Ihre Lippen ruhen lange auf keinem därtigen Munde Dabei muß sie an die frühe Morgenstunde vor einem Jahr denken. ale Kurt Dering sie an derselben Stelle überraschte und sie fragte. od sie keine Frau werden wolle. „Reine tapfere Frau!“ lagt der Mann bewegt. „Kurt— hab ich'e aut gemacht? Du mußt nachher mit durch die Abteilungen gehen. Ich din io solz. Kurt gesund zurückkommft. findest du alles in Ordnung vor. Du soll#t nicht klagen können" „Dae wußte ich Rena. Und hab dich doch nicht deshald grbeiratet dar weißt du: L Rena. nun sag unr. dist du, tron der bleter Urbete giüelich Da siebt Rena Dering ihrem Mann oisen in die Augen: „Ja Kurt, wei ich dich kiede. Und wen du mir den Jungen henkt hast— und weil ich arbeiten dart. Ich din tehr alllaKurt.“ Die Begrüßung mit dem kleinen Stammhokter M. von Seiten Des holzen Vatere io krättig, daß der kleine Mann zu ichreten beginnt und bied ers wieder vernhigt, abd er in den Armen der Mutter ling: Spater als Kurt Dering gevadet und eswas ausgeruht nin Rena am Frühstückstisch sitzt, tragt er dann: „Rena was machen deine Schweitern? Erzähl — in deinen Brieien stand immer nur von mir und dem Jungen und dem Geschäft—“ „Barbarg ist in Paris ale Nachrichtenheiferin und Dolmetscherin. Der Domini. der Oberleutnant geworden ist und stolz das Eilerne Kreuz trägt. schilt zwar— er hätte keine Frau liebe auf dem Huberho“ und schlägt ihr dauernd vor sie solle lieber Zwillinge kriegen statt als„Blitzmädel“ rum zu lauten— aber Barbaro lacht ihn aus. Sie war neulich, als unser Junge kam. auf Urlaub hier, bevor sie nach Parie ging. Der Domini und die Zwillinge könnten warten, meinte sie. dazu wäre später immer noch Zeit. Jetzt will lie den Krieg mi machen. loweit site nur irgend kann. Daber haben ihr die Tränen in den Augen gestanden, als lie diee lachend sagte— sie kapier Sie hätte bestimmt gern ein Kind. aber se glaubt## noch nüßzlicher zu kein. Da schiebt sie ihr eigenee Glück in den Hinterarund—“ 6—4e Nnd „Ihr leid io tapfere Mädels, ihr Allen=Schwenern. Und— „Ruth ist Rote=Kreuz=Schwester geworden. In lazarett. Sie meint. dazu seien ihre Hände am geschicktesten. Sie in fehr stin; keit Tessak gefallen ist. Er ist nun noch vor leiner Frau gestorden—“ Da greift Kur Derings feste Hand über den Tlich und leg# sich auf Renae Hand: „Vielleicht war es gut für ihn Rena. Er fiel ale Mann in dem Bewußtsein. Rutd errungen zu haven. Was kann einem Schöneree geschehen? Wer weiß, wie sein und Ruthe Leden noch vertauten wäre." „Kurt!“. In Nende Bugen Rebt Sorge. Doch ihr Mann lächelt sicher und zuversichtlich:„Keine Anos baden Reng— ich komme wieder. Denn ich weiß daß ich mit dir glücklich lein werde“. Und nun komm nun zeig mtr, mas du für mich geleistet dast. kleine liede Krau. „Kür dich— und für Deutichland Kurt““ Hoch aufalmend gebt Neus Vertag an der Seite ihres kapderen Mannes in einen neuem Tuc Dimein! — 0507— hl. Willen entschtief plötzlich und unerwartet nach kurzem. schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere innigstgeliebte, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, unsere liede Oma, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Franziska Große ged. Godde Inhaberin des goldenen Mutterkreuzes infolge eines Schlaganfalles im Alter von 72 Jahren. Sie starb wohlvorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel. In tiefem Schmerz im Namen der trauernden Angehörigen: Franz Große Schwerte, Lüdinghausen, Annen, Balduinstein, Gesecke, z. Z. Libau(Lettland), z. Z. im Felde, den 22. Februar 1942. Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, dem 26. Februar, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehaus, Kreuzstraße 13, aus. Das Seelenamt ist Donnerstag, morgens 8 Uhr, in der hiesigen Pfarrkirche. Sanntag, den 22. Fedruar, vormittags 8 Uhr, verschied nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Ww. Johanna Vonjahr ged Biger im 89. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Schwerte, Hagen, Opladen, Düsseldorf und Küppersteg, den 23. Februar 1942. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, dem 25. Februar, um 15¼ Uhr vom ev. Krankenhaus aus. Trauerfeier um 14.30 Uhr. Familien= drucksachen liefert schnell Hans Linner. Ein zu Ostern aus der Schule entlassener Junge für leichte Arbeiten gesucht. Eberhardt Jakobs. Metall= und Holzwaren, Schwerte(Ruhr)= Holzen, Wilhelmstraße 2. Tauschwohnung! Welcher ruh Mieter in Schwerte tauscht 2—3=Zimmerwohnung geg. eine 3=Zimmerwohnung in ruhiger Lage Dortmunds? Zwei Anzüge für schlanke Figur zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 488 Gebrauchte Couch oder Soja, getragener Pelzmantel oder getragene Pelzjacke, Gr. 44/46, eventuell Plüschjacke, zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter Nr. 492 an die Geschäftsst. der Schw. Ztg. jeglicher Art(Pferdefuhrwerk) nimmt jederzeit entgegen Paul Schröder, Schwerte, am Schützenhof, Luisenstraße 1. Welcher Junge kann des Nachmittags etwa 1½ bis 2 Stunden im Bezirk Grüntal die Schwerter Zeitung austragen? Meldung in unserer Geschäftsstelle. Anser Kampf um die innere und äußere Freiheit Feierstunde der Partei Aus Anlaß des Parteigründungstages fand am Sonnlag, dem 22. Februar 1942, vormittags, in der „Harmonie“ in Isertohn eine Feierstunde der Partei statt, au welcher außer den Kreisamisleitern, Ortsgruppenleitern, Zellen= und Blockleitern des Stadtkreises Iserlohn auch die Walter und Warte der Gliederungen und angeschlossenen Verbände teilnahmen. Die Egmont=Ouvertüre von Beethoven, gespielt vom Streichorchester des Kreismusikzugs der RSDAP eröffnete die Feierstunde. Zwei Gedichte von Dietrich Eckart—„Die Entscheidung und„Gebuld“— gelangten zum Vortrag. Sie vermittelten uns den großen Glauben des unvergänglichen nationalsozialistischen Kämpfers und Dichters an das deutsche Volk und seinen unbändigen Willen, dem Füyrer bedingungslos auf dem Wege zur Freiheit unseres Volkes zu folgen. Eine Lesung aus des Führers„Mein Kampf“— die erste große Volksversammlung und die Verkündung des Parleiprogramms durch Adolf Hitler am 24. Februar 1920 im Hofbräuhaus in Munchen— leitete über zur Gedentrede des Kreisschulungsleiters Pg. Duschl. Er hatte seinen Ausführungen das Thema „Innere und äußere Freiheit" zugrunde gelegt. Damit war der welranschauliche Charakter dieser Feierstunde gekennzeichnet. Der Redner führte aus, daß für die Wiedererringung der deutschen Ehre die wichtigsten Voraussetzungen in den Punkten 1, 2, 3 und 22 des Parteiprogramms niedergelegt seien. Er zahlte die sich hierauf aufbauenden außenpolitischen Erfolge seit der Machtergreifung auf, die schließlich trotz aller Friedensbemühungen des Führers, den Haß der jüdisch=demokratischen Welt herausforderten, weil dieser friedliche Freiheitskampf des deutschen Volkes nicht mit ihren Freiheitsbegriffen zu vereinbaren war. In diesem uns nun von dem internationalen jüdischen Finanzkapital und seinen Trabanten aufgezwungenen Krieg, so lagte der Kreisschulungsleiter, sind uniere stärksten Waffen die nationalsozialistische Wehrmacht und unsere neue Weltinschauung. Dieser Endkampf um unsere äußere und innere Freiheit, um die Freiheit des Geistes und der deu'schen Seele, sei die letzte Härtung unserer nationalsozialistischen Weltanschauung und unseres ganzen Freiheitsbegriffes. In der Einheit der tiefsten Wert= unserer Kunst, unserer denkerischen Überlegung, des staatspolitischen Willens und der militärischen Behauptung, sehen wir die Einheit dessen, was das geimonische Deutschland unter Freiheit versteht— und gegen Bolschewismus und die kapitalistische Welt des Augloamerikanertums behaupten wird. Rach einem gemeinsam gesungenen Kampflied überreichte der Kreispersenalamtsleiter Pg. Ossenberg in Vertretung des verhinderten Kreisleiters alten Parteigenossen die Besitzurkunden der vom Führer verliehenen Dienstauszeichnungen für 10- bzw. 15jährige aktive Parteitätigkeit. Der Treuegruß an den Führer und die Nationalhymnen beschlossen die Feierstunde.— „Der beutsche Westen“. d Eröffnug ung 1.— der Ausstellung— Große läne für die Zukunft Koin. Io einem schlichten Festakt wurde am Samstag..#g in Köln die dritte Ausstellung „Dei deutsche Westen“ eröffnet, deren gemeinsame Träger in diesem Jahre erstmalig der K.,lnische zunstverein und die Hansestadt Köln s# Das wesentliche Merkmal dieser Ausstellung liegt darin, daß in ihr nicht nur Künstler aus Rheniand und Westfalen vertreten sind, wie es bei den beiden ersten Ausstellungen der Fall w.: sondern in diesem Jahre der Oberrhein uid Riederdeutschland miccinbezogen worden sis Darüber hinaus ist es der Wille der Veraidu'ter sich künftig mit dieser räumlichen Begrenzung nicht zu begnügen und die Niederlande im weitesten Sinne des Wortes in den Bereich des Westens hineinzunehmen, um Aimit eine kiare Antwort auf die Frage nach dem künstlerischen Gesicht dieser Landschaft geben zu konnen Was indessen bei dieser Ausstellung besonders deutlich in Erscheinung tritt, ist die Tatsach;, daß sich das künstierische Leden im Westen des Reiches in immer stärkerem Maße in Köln kristallisiert. in der Stadt, die. auf einer reichen künstierischen Tradition fußend. nicht nur die auf die gegenwärtige Zeit überkommenen Schade binter uns Uenender Jahrbunderte hüttet und pflegt, sondern der zeitgenössischen Kunst ihre volle Unterstützung leiht. Doch das ist es nicht allein, was die Künstler bestimmt in Köln ihre Werke auszustellen. Es kommt hinzu, daß ihnen hier ein größeres Kriterium gegenübersteht, wie es in jeder anderen Stadt dieses Raumes möglich wäre. und so ihr künstlerisches Schaffen des stärksten Widerhalls sicher ist. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung zeigt sich, daß die Mehrzahl der hier ausstellenden Künstler— es sind rund 160 an der Zahl —, soweit sie auf den Kreis der Maler beschränkt sind. nicht in einer satten Buntheit der Farben schwelgt. Sie lieben vielmehr die verschiedensten, zartgetönten Farben. wobei ihren Bildern nichts von einer nur=schönen Form eigen ist, die vielmehr erfüllt sind von jener ehrfürchtigen Stimmung, die die Seele aller Elemente des Lebens erkennen läßt. Die gleiche zauberhafte Stimmung, die den Landschaften eigen ist strömen auch die Figurenbilder aus und ebenso die vielen graphischen Blätter. die von einer bewundernswerten formalen Geschlossenheit sind. Formbetonte Plastiken und prachtvolle Bildstickereien runden das künstlerische Charakterbild des deutschen Westens, das diese Ausstellung entwirft, vortrefflich ab. * E i n t a p f e r e S e c h z i g j ä h r i g e Bonn. Auf dem Heimweg wurde abends in Bonn eine 60jährige Frau von einem schätzungsweise 20= bis 30jährigen Mann überfallen. Der Täter umklammerte den Hals der Frau und versuchte ihr die Einkauftasche zu entreißen. Dabei fiel die Frau zu Boden. Trotz ihres Alters und obwohl sie durch den Sturz stark behindert war, setzte sie sich tatkräftig zur Wehr; sie schlug um sich trat den Räuber gegen den Unterleib und schrie um Hilse Dem Täter gelang es in der Dunkelheit zu entkommen. Vermutlich handelt es sich um den gleichen Räuber, der kürzlich eine 81jährige Frau überfiel und beraubte. Den Weinkeller ausgeplündert Bonn. Von dem reichhaltigen Bestand eines Weinkellers in einem Bonner Hause hatten Diebe Kenntnis erhalten Am bellichten Tage drangen sie in das Haus ein und verschafften sich gewaltsam Einlaß in den Keller. Ungestört packten sie dort über 100 Flaschen Wein etwa zwölf Flaschen. Sekt, und mehrere Flaschen Weinbrand ein und schafften diese auf bisher noch ungeklärte Weise fort. Ein seltsames Musikinstrument aufgefunden Idar=Oberstein. Eine über 50 Jahre alte Klarinette wurde in diesen Tagen dem IdarObersteiner Heimatmuseum zugeführt. Das seltene Instrument stammt aus dem Nachlaß eines Einwohners dieser Stadt. Es handelt sich um eines der ersten Instrumente des Erfinders Denner in Nürnberg. Das Instrument ist aus gelbem Buchsholz hergestellt, hat acht Tonlöcher und evensoviele viereckige flache Messingklap= pen, die mit dickem Schafieder gevolstert sind. Das Heimatmuseum hat durch diese Gabe eine schöne Bereicherung erfahren. „ 0 ist ein Kornkaffee, in dem was drin ist, und was drin ist, das gibt er auch her. Man muß ihn nur richtig In, so wie Bohnenkaffee: ihn nur aufbrühen und nicht kochen lassen. oponogngsossgogages Blasen- und Nieren-Tee hat sich bei Nieren- und Wasserbeschwerden gegen Grles- und Steinbildung vorzüglich bewährt Regt die Harrolgane an. Paket RN. 1.Alleinverkauf: Drogerle Erich Rienhöfer Hüsingstraße 12 obke Me Schwere Explosion in der Hauptgasanstalt von Marseille DRB Paris, 23. Fedr. Eine folgenschwere Explosion ereignete sich am Montag in der Hauptgasanstalt von Marseille. Nach den bisher vorliegenden Meldungen hat das Unglück 14 Tote und 30 Schwerverletzte gefordert, die aus den Trümmern der zu einem großen Teil zerstörten Anlage geborgen wurden, doch befürchtet man, daß die Zahl der Opfer noch größer ist, da noch weitere Arbeiter der Gasanstalt vermißt werden. Die Explosion ereignete sich in dem Hauptgebäude der Anlage. Unter der Wucht des Luftdrucke. stürzte das ganze Gebäude zusammen, während in einem Umkreis von mehreren hundert Meter sämtliche Fensterscheiben zertrümmert wurden. Dank schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte verhütet werden, daß der durch die Explosion entstandene Brand auf den großen Gasbehälter übergriff. Ein Teil der Stadt kann infolge der Exploson nicht mit Gas beliefert werden. rot und grau, wieder vorrätig. C. homer Junges Zweitmädchen für leichte Hausarbeit in gepflegten Gutshaushalt(Nähe Bahnhof) zum April gesucht. Eotl. Pflichtjahr. Schriftl. Angebote unter Nr. 487 an die Geschäftsst. der Schw. Ztg. für die Thoütsfrauls Bandend — ObSpülen, Aufwasch, Reinemachen— ob grobverschmutzte Wäsche. Stets ist Wit der getreue Helfer. Mühelos, schonend, gründlich und doch schnell putzt Troll, das bewährte Rüstzeug jeder Hausfrau. Das Einweichen mit Standard-Bleichsoda heißt Vorwaschen. Es löst groben Schmutz und spart also Seife. Die Wäsche wird klar, weich u. griffig. Spülweiß löst die letzten Seifenreste, die sonst am Gewebe fressen. Die Hausfrau weiß, daß Standard-Staut aus eigener Kraft schäumt. Sie wartet schon darauf, es wieder zu gebrauchen. Wolle, Seide u. Zellwolle— kein Waschproblem, wenn erst Schalljowieder da ist. Es wäscht schonend. Sten C25a „Alle Vögel sind schon da——!“ Am 28. Februar und 1. März werden anläßlich der 6. Reichsstraßensammlung die Männer der SA, 1#. RSKK und REFK den Spendern für das KriegsWHW zehn reizende Porzellanabzeichen anbieten, die die bekanntesten Vögel unserer Heimat darstellen. (Scherl=Bilderdienst=M.) Bravo Schwerte! Hallensportfest in Lüdenscheid Bester Einzelkämpfer Münstermann=Reichsbahn Schwerte Der Kreis Lenne=Volme wickelte am Sonntag in Lüdenscheid ein Hallensportfest ab, das nicht nur eine sehr beachtliche Teilnehmerzahl, sondern auch ganz vorzügliche Leistungen in allen Klassen aufwies. Bei den Männern siegte auf Grund der guten Durchschnittsleistungen in beiden Klassen der TB JahnLüdenscheid, während Münstermann=Reichsbahn Schwerte der beste Einzelkämpfer war. Neben den Männern interessierte vor allem die Jugend, wo der Bann 136 eine sehr starke Mannschaft in den Kampf schickte, aus der die bekannten HI=Sportler Knöppel und Dirks besonders hervorragten. Auch HeckmannReichsbahn Schwerte zeigte besondere Leistungen. In der Frauenklasse blieben die Lüdenscheider Vereine über die disher sehr erfolgreiche Mannschaft des TV Jahn Plettenberg Sieger. Hier und auch in der B9M=Klasse sind die Leistungen als durchaus normal anzusprechen. Der Tus Grünewald kam in beiden Klassen zum Mannschaftssieg, ein Erfolg der Breitenarbeit dieses Vereins. Die Ergebnisse Männer: Mannschaftskampf: 1. TV Jahn Lüdenscheid 940 Punkte; 2. Reichsbahn Schwerte 889 Punkte; 2. BfL Hagen 768 Punkté.— Einzelkämpfe: Dreikampf: 1. Münstermann=Reichsbahn Schwerte 3e5 Punkte: Hochsprung: 1. Krück=Jahn Büdenscheid 1.25 Meter; Weitsprung 1. KappelhansTV Iserlohn 5,87 Meter; Kugelstoßen: 1. Münstermann=Reichsbahn Schwerte 11,68 Meter; Steinstoßen: 1. Münstermann=Reichsbahn Schwerte 8,18 Meter. Männer=Altersklasse: Mannschaftskampf: 1. T8 Jahn=Lüdenscheid 1058 Punkte; 2. T3 FriesenLüdenscheid 1038 Punkte; 3. Tus Grünewald=Lüden= scheid 1007 Punkte.— Einzelkämpfe: 1. BorlinghausJahn Lüdenscheid 396 Punkte; Hochsprung 1. KuhnGrünewald=Lüdenscheid 1,60 Meter; Weitsprung: 1. Kuhn=Grünewald=Lüdensch. 5,63 Meter; Kugelstoßen: 1. Steinrecker=Jahn Lüdenscheid 10,09 Meter; Steinstoßen: Borlinghaus=Jahn Lüdenscheid 7.58 Meter Jugend: Mannschaftskampf: 1. Bann 136 Iserlohn 923 Punkte; 2. TV Eveking=Verse 817 Punkte; 3 Reichsbahn Schwerte 718 Punkte.— Einzelkämpfe: 1. Knöppel=Bann 136 Iserlohn 343 Punkte; Hochiprung: 1. Knöppel 1,75 Meter; Weitsprung: 1. Knöppel; Kugelstoßen: 1. Kaiser=Sportb. Jahn Werdohl 11.51 Meter. Frauen: Mannschaftskampf: 1. Tus Grüneward=Lüdenscheid 155 Punkte; 2. Lüdenscheider TB 1861 155 Punkte; 3. F B Friesen Lüdensch. 149 Punkte. — Einzelkämpfe: Dreikampf: 1. Schaap=Friesen Lüdenscheid 59 Punkte; Hochsprung: 1. Schaap 1,40 Meter; Weitsprung: Rost=Grünewald 4,62 Meter; Kugel: Vogel=Jahn Plettenberg 9.72 Meter. BOM=Klasse: Mannschaftskampf: 1. Tus Grünewald 159 Punkte; 2. T3 Friesen=Lüdenscheid 155 Punkte; 3. Tus Neuenrade 145 Punkte.— Einzelkämpfe: Hochsprung: Sturm=Friesen Lüdenscheid 1.25 Meter; Weitsprung: Hembeck=Tus Grünewald 4,65 Meter; Medizinballstoßen: Bofinger=Friesen=Lüden= scheid 11,98 Meter. BSG Dortmund=Hörder Hüttenverein gegen Ruhrstahl Witten 3065:3045 Pfund Die Westfälische Meisterschaft der Gewichtheber wurde mit einem weiteren Kampf gefördert. Mit 20 Pfund Vorsprung entschieden die Horder in einem spannenden Kampf, der erst in der letzten Disziplin entschieden wurde, dieses Treffen. Im letzten Kampf treten die Hörder an einem noch festzusetzenden Termin im März gegen Siegfried Wanne=Eickel zum letzten Kampf an. Die Wittener lagen nach dem ersten Durchgang mit 20 Pfund in Führung. Durch bessere Technik erreichten die Hörder beim beidarmigen Reißen den Gleichstand und nach dem beidarmigen Stoßen lagen sie mit 20 Pfund in Front. Durch die überdurchschnittliche Leistung des Hörders Dörrbecker, der mit 555 Pfund fast die Leistungen seiner besten Jahre wieder erreichte, gewann Hörde diesen Kampf, waren die Gastgeber doch gezwungen, im Schwergewicht den erkrankten Velten zu ersetzen. Die Ergebnisse Hörde: 2065 Pfund. Antonie 150, 145, 195= 490; Dörrbecker 160, 170, 225= 555; Weidner 130, 125, 170= 425; Murawski 175, 165, 210= 550; Masan 175, 170, 220= 565; Lupp 150, 140, 190= 480. Witten: 3045 Pfund. Krüger 145, 120, 100 = 425; Sipinski 140, 115, 160= 415; Mohr 145, 145, 200= 490; Segsa 165, 185, 220= 570; Gers 170, 170, 225= 505; Eisenhuth 195, 160, 225= 580. Sämtliche Ringerkämpfe sielen aus Die Ringermannschaften VfL Kirchlinde, KSV Arminia Marten und KSV Roland Dortmund konnten wegen Arbeitseinsatzes nicht antreten, so daß die terminmäßigen Kämpfe ausfallen mußten. Orven und Verlag: Hane uinner vorm. Car Braus. veraatworttien für den gesamten Teatlell: Haupischrittlelter Dr. Mans-Adolf Ebing(z. Zt. im Feidel, t. V Merie-Loise Oeatte, für den Anzeigentell: Hane Liener, beide t Schwerte. Zer Zeit sel Preitheie 11 gefüg.