und dt Hol. Kotrerpzueckunrzez Hrn.zeige. B. 8. hnr. ele. Pin Gaurf sreu, Schwerte Gerchäfutelle: GrodMarkistr. 3—-8 Ruf: 2770 Postscheckkon o: Idortmund 2892 Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Helmatblatt= Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Dienstag, den 20. Januar 1942 Herresha nach Rehreals tun Beschenikten grtagen— Ränpse an bergez, e shee e. Anusetgenprter die uader—ziiangter, P'sef bir ern. beit 8 be Perusupe), Auzeigen übernchmnen wir krinmündlteh euterg-bene bp geinen Beiriebstbrungen durch Grwähr. bei unvorherpeurh- gs, Leinerla Gewähe füpöntlichen Roracheinen der Tatung. such kann kein Anspruch chlieferung erhaben werden 74. Jahrgang Nr. 16 DRB Aus dem Führerhauptau tier, 19. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche und rumänische Truppen unter dem Oberbefehl des Generals der Infanterie von Dro Puftpasfenverbänden des Cenerg mit den Luftwassenverdunden des Cenerals der Flieger Ritter von Greim nach mehrtägigen harten Kämpfen die an der Si der Krim gelandeten sowiettsgeg, ll rückgewarfen und die Stadt Frv#. entschlossenem. Angriff wieder in Besitz genommen. Bisher wurden me angene eingehracht sowie 78 Panzerkaxnzing, gen. 77 Geschütze und zahlreiches anvires Kriegsgerät erbeutet. An der gesamten Donez=Front arif der Feind mit starken Kräften an. Die Kämpfe sind noch im Gange. mittleren und nördlichen Abschnirt hatte der Feind bei der Foxtsetzung seiner Anarise e gu: /sr gagna, burch. beut cher Lamit gu ge Der Feind verlor hier 430 Tote und 140 Gefangene. Die Luftwaffe beschädiote im Seegebiet von Murmon ein großes Handelsschift vurch Bombenmurf. Kampffluozenge bemhardierten Hofenanlagen an der englischen Südwestküste und erzielten Bomhenvolltreffer in einem Munitionslager auf den Sbetlands. In Nordafrika wurden bei erfolgraigen Syöhtrunnunternehmungen der deur lienischen-Trunpen in der Cnrenaika eine An, zahl von Gefangenen eingebrocht Deutsch= Kemufklugzeuge griffen der Groden Syrte wurden bei einem graße, Landelsschiffe beschädigt. Bei der Wiedereroherung von Teodosiia sich der Ritterkrenzträger Ober s.„(ller erneut durch bevorragende, ver„iche„Tapfer. keit. Entschlußkraft und umschrige Führung seines Regiments ausgezeichnet. Weiter Vomben auf Malta DNB Rom, 19. Jan. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Ferndliche Aufklärungsabteilungen wurden in dei westlichen Cyrenaika von der LuftRe se eche ehe ece Versorgungs Trotz andauernden schlechten Verbände der deutschen Luftwaffe ihre An griffe auf die Anlagen und Flugplätze auf Englische Flugzeuge führten einen Angriff auf Augusta und Syrakus durch, der einige sogleich gelöschte Brände verursachte. Opfer sind nicht gemeldet Eichenlaub verliehen DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 19 Jan. Der Führer und Oberste Befeblshaber der Wehrmacht hat dem Oberstleutnant Hrof####0 Korgmandeu; eines Insanterie=Regiments.„am 17 Januar 1942 das Eichenlaub zum terkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn nachstehendes Telegiamm gesandt: dankbarer Würdigung Ihres helden haften Einsatzes im Kampf für die Zukunst unseres Volkes verleihe ich Ihnen, gls. 65 Sodaten der deutschen Wehrmacht dea, gre1 laub zum Ritterkreuz beg, Kossg Britisches A=Boot verloren Die Admiralität gibt zu DNB. Stockholm, 19. Jan. 175 Lonnen über Wusser Es,gepskig heien im Typ von dessen unsorünglich veur, Haute,„Ja Verlauf dieses Krieges bow“„Regulus" und„Phönix" verloren gangen sind. Dieser U=Boot=Typ hat eine übe: wassergeschwindigkeit von 175 Knoten. mit Maschinen von 1400 PS. erreicht. Unter Wasser fahren die Boote 9 Knoten mit einem stcht aus einem 102=em=Geschütz, 2 MG und 8 Torpedo=Ausstoßrohren. Die Besatzung beträgt 50 Mann. Große Jerstörungen auf Malta Die Wirkung der fortgesetzten Luftangriffe Berlin, 19. Jan. Der britische InselSschsit sescheie ice Bei Tag und Nacht belegten die in Rolfeldern und Zuch die Hafenanlagen von Schäden hinzu, Nuch die Husenuntagen von La Valetta wurden erneut bombardiert. Die beobachteten Einschläge bewiesen die Zielsicherheit der deutschen Besatzungen. Der Ministerpräsident von Burma verhaftet SbPrie bofise Gerpäisr a. 8 887 802. minienstatuts von England. Als sich die englischen Impezialisten hinter faulen Ausraven genüber Indien vage Versorchungen für bie freimütig seine Empörung über die brit sche Hinterhältigkeit Er reiste dann über die N## nach Hinterindien ab und befand sich im Augenblick des Kriegsausbruches im Pazifik au Honolulu. Nach seiner Rückkehr nach Amer ka wurde er von den Enalänbeptepf e ,: agpeomiz men, die nun zynisch behaupten, er huve mit Javan im Einverständnis gestanden. Der brutale Rechtsbruch zeigt aufs neue, daß Kriegsverbrecher vom Schlage Churchils vor nichts„paiten en„um ihre S;ge schaft aufrechtzuerhalttn., Die Verhaftung des burmesischgez es ee gses licbem und. bmweig aas die Eingeborenemtgrfenten Besigzungen weiter zu tpechten, Fratischen Kriegus einzuspannen. des plutoktuttsichen Keieges einzuspannen. Conneneunter dor Eingupar=Hehipi Südspitze der Halbinsel erreicht— 20 000 Briten eingeschlossen Seshsite der Schn,.. a. aua, aanauer au ae. Der Führer hat ferner dem Oberst Wegener. Kommandeur eines am 18. 1. 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verjährgz, und an ihn nachstehendes Telegramm In dankbarer Würdigung, 42%gze Zulunft haften Einsazes im Kampf fur v. 4 66 unseres Volles verleihe ich Jungg, gigen Soldaten der deutschen Wev=Eisernen, greuges laus zum Ritterkreugz des Kogz B44 DNB Schanghai. 19. Jan. Den neuesten wurde die Südspitze der Malasen=Halb. insel am Sonntagabend hopgrtrgg D, von vorstoßenden japanischen Verbände haben sich im Raume von Johur Bbaxz,pgider Ius Singapur unmittelbar gegenuveruegt, vereinigt und dadurch die Reste der britische Truppen auf dem Festlande in Stärse von etwa 20 000 Mann mehrmals eingeschlos: sen Die Straßen= und Bahnvexbinhungen in Richtung Singapur wurden in der Nahe Sebur Aborn obastchnitten. Einer Domei Meldung zufolge Banner der aufgehenden Sonne wenige# meter von der Insel Singapur entfernt gehißt.* Angesichts des nahenden Entschei dungskampfes um die Inselfestung Singapur treifen aus London Stimmen ein zur Lage auf der Malaien=Halbinsel, die in ihrer unbekümmerten Naivität nur als Ausfluß fortgeschrittenen Galgenhu gewertet„werden können Während die amtli: chen Exklärungen und, Verfshlagemen zgre rag letzten Tage dem Ernst der Lagr z. T. rei offen Rechnung trugen, wagt es der Luftfahrtkorrespondent des„Daily Herald“ jetzt auf einmal wieder seinen Lesern das folgenoe törichte Illusionsgespräch vorzusetzen: „Der Verteidiger von Singapur. General Pownall. hat jetzt einen besseren Ueberblick(1) und er verfügt nunmehr über eine größere Schlagkraft Am Vorabend der grohen Schlacht des Malaien=Feldzuges ist er setzt endlich imstande seine kleine Luirwaffe ei setzen., nicht weil er bedeutende Luftverstärkungen erhalten hat, sondern weil setzt Zeit gekommen ist wo die britischen Luftstreitkräfte imstande sind direkt von den Flugplätzen der Insel Singapur aus mit vollen Brennstoffbehältern und Munitionsgürteln in schneller Reihenfolge in die Kämpfe einzugreifen. Auf diese Weise wird der Wert jedes einzelnen Geschwaders verdovvelt. Nicht allein daß sie die javanischen Kraftwagenkolonnen mit MGh=Feuer und Bomben belegen könggn: ihrer Tätigkeit ergibt sich auch ein## von dem was der Feind unternimmt, so vaß sich Pownall nicht mehr allein auf die fragwürdigen Dichungelberichte verlassen, muß!“ Der Londoneur Schreivm###nstratege schätzt das„Feldherrngenie“ des Generals Pownall allerdings recht negakiv ein, wenn er annimmt, daß der Verteidiger von Singapur wegen des„besseren Ueberblicks“ erst einma das gesamte Vorfeld dei ihm anvertrauten leverlieren muß Pesestäic, Sstmase berist ie Fede 6 den Wenn er), bsgamtsche Flugzenge vernichwieso überhauvt erübrigen..66rt au In diesem Zusammenhang enrveyrt auch die schse sce ee den Mut der flüchtenden Empirestreitkräfte aufzufrischen vermag. Erster Luftangriff auf Sumatra DRB Tokio. 19 Jan. Berichte von der Magia=Front bestätigen den auch, ggis por, Hoz tavia gemeldeten ersten Lurrung vanischen Piloten griffen sofort die Einrich. tungen des Flugplatzes sowie die dortigen Maschinen an und verursachten erheblichen Meldung ist um so interessanter, als sie zeigt daß die Engländer offenbar ihre noch verbliebenen Luftstreitkräfte auf Sumatra üherbanpt noch möglich ik in die Kämpse in Süd=Malaia und zur Verteidigung SingaDer oben ermähnte Ort Belawan liegt an der nördlichen Ostküste der Insel Sumatra in der Nähe der Stadt Medan. Der Tenn6 hat am Montag den früberen Generalstabschef der Kwazgtung= Prruge, Gene. ralleutnant Rensuke=Jogat, zum Ge *# De Einführung in sein neues Amt fand in Anwesenheit des Toio in der Phönix=Halle des Palastes statt. Loio in der Phönix=Halle Der italienische Außenminister Graf Clano ist nach mehrtägigem Aufenthalt in Ungarn am Sonntag spätabends abgereick. Bundesgenosse Japan die Vötter Deutschlands und Italiens, Feog., nunmehr. durch, die zwischen den drei Stuaten verbunden füblen, den Stedie Geländeschwierigkeiten im Dichungel= und Sumpfgebiet von Malaia Hunge, be Pzorie Hoffnung der Briten, daß der Einsatz werden Gönne, I Hieven.,„Afäächischen Kriegs. 30 Tagen haben die angeracnie hetzer Japan ausrotten wollen Statt dessen steht Japan jetzt nach wenigen Kriegswochen siegreich auf allen Overationsfeldern da. schon pochen die siegreichen javanischen Truppen die Tore der britischen Zwingburg Singapur Ebenso wie in diesem Kriege in Europa Deutschland und Italien die Tapferkeit ihrer Truppen durch eine gentale Strategie ergänzt haben. werden die japanischen Operationen gekennzeichnet durch Furchtlosigkeit der Truppe und Kühnheit der Strategie. Die Ueberlegenheit Japans hat ihre letzte Ursache in der Lebenskraft dieser Großmacht Ostasiens. In einem ungebeuren Um: wandlungsprozeß hat Japan sich in wenigen Jahrzehnten aus einem mittelalterlichen Feudalstaat in einen modernen Industriestaat verwandelt, um doch die alte Bebepzerzin## Landes ungeschwächt, zu halten Lir ingste Geschichte Japans ist eins der wenigezu,# spiele dafür, daß Staaten sehr wohl vune die Entfremdung von ihrer eigenen Wesensart mit beiden Fußen in der Gegenwart stehen könKamo“ Immer hatte die Staatskührung barten Rotwendigkeiten Bsggrgg, nich au müssen, galt es doch einem Voir oas sch# einem viel zu engen Raum zusammengedre. sah. vor dem Hunger zu schützen und die Fesseln zu beseitigen die England und die Vereinigten Staaten Japan in schamloser Ausnutzung der Uebermacht angeWie das nationalsozialistische, Deutschland, so ist auch Javan aus allen Beianungsproheg nur stärker hervorgegangen. Auch Jupans Kraft ist an Widerständen immer nur gewachsen. So ist es zu erklären, daß Japan im Zeitraum weniger Jahre die Prnee# ne. Ostasiens durch die Einrichtung des Staates Mandschukuo und den erfolgreichen Kampt gegen das von dem britischen und dem imperialismus unterstützte China Tschinagkaischeks kräftig fortführen konnte, und dann. als es von England und den Vereinigten Staaten herausgefordert wurde, mit einer Kraft gegen diese alten Mächte losschlagen konnte, daß darob die ganze Welt den Atem anhielt. Die Grundlage des japanischen Lebens bildet der Reichsgedanke. Dieser Reichsgedanke, die japanische Bezeichnung dafür lautet: Kokutai. trägt den Staat und ist, wei hundert Millionen Japaner mit ihren gläubigen Herzen diesem Gedanken ergeben sind, ein unerschütterlicher Garant für die Festigkeit des Reiches, das berufen ist, Führer und Schirmherr des Lebensraum der ostasiatischen Völker zu werden. Dai Nippon Taikomku, das Großjapan, ist nach dem japanischen Mythos Götterland. In fernen Urzeiten haben danach die Gottheiten das Land geschaffen und dazu als des Landes Brüder und Schwestern das Jamatox=Volk, eben die Japaner. Nachdem die Gottheit von den Bergen in das Land niedergestiegen ist, haben deren Nachkommen in ununterbrochener Geschlechterfolge das Reich bis auf den heutigen Tag regiert. So ist der japanische Staat eine große Lan desfamilie, wie dieses Wort sich denn auch mit dem japanischen Ausdruck für den Staat völlig deckt. Ebenso wie die nationalsozialistische Gesetzgebung nicht selbstherrliche, Indie: duen kennt, sondern nur Einzelpersont#chreiten, die der Volksgemeinschaft verpflichtet sind, betrachtet auch die japanische Verwaltung und das japanische Recht den Staat nicht als eine Summe Einzelwesen, sondern als einen## bendigen Organismus. Die, einne Einheit bildet dabei die Sippe, auterhalb der der einzelne nicht bestehen kann. Der Japaner lebt in und durch die Sippe, deren Oberhaupt ihn nach außen vertritt und deren Angehörige sich durch gemeinsame Abnen unterser savanischen Famisse die der dingungslose Unterordnung unter das Oberhaupt ist. Genau der gleiche Gedanke beherrscht das Verbaltnis Des. I%; ist der Kamits n zu seinem Landesberrn. Der 2c##0 der Famiskenvaler des Bander, ihm gebührt vollbehaktlose Ergebenbelt und Treue bis zum Opfer des Lebens. Umgekeyrt ih es des Tennö höchste Anigabe für das Wohlergehen des Volkes Sorge zu tragen. Er ist der Oberste Priester der Nation. der zu denGottheiten, feinen eigenen Ahnen. unmittetbaren Zugang hat. Nach der Aufsassung der Japaner ist das Walten des Herrschers den Ahnen gegenüber Gottesdienst, den Untertaneu gegenüber„herrschen". Diese innige Verflechtung von nationaler und retigiöser Idre ist aber auch sonst charakteristisch für das Leden Javans. Ein Volk, in dem eine solch hohe völkische Idee lebend a ist, ist zu höchsten Leistungen berufen. So ist denn auch in der Tat die Leistung Japans auf allen Gebieten bewunderungswert. Hinzu kommt. daß die Japaner von Haus aus ein kriegstüchtiges Bauernvolk sind, ein Volk dem die persönliche und nationale Ehre über alles geht. Bereitwillig setzt der Japaner sein Leven für das Vaterland ern, unerschrocken tut er seine Pflicht, jeder Zeit bereit zu dem höchsten Ovfer. Deutschland und Italien haben in Japan einen Bundesgenossen, dessen völkisches Leven gesund, dessen staatliches Gefüge fen, und dessen Kampfkraft, wie der Verlauf des Ringens in Ostasien bewiesen hat, außerordentlich stark ist. Dieses Land, diese Macht, die Churchill und Roosevett in beispietkoser Leichtfertigkeit in den Krieg gehetzt haben wird nun nicht ruhen und nicht rasten, bis es seine nationalen Ziele völlig durchgesetzt und damit Ostasien freigemacht hat von der Bedrückung Englands und der Vereinigten Staaten. Staatsbegräbnis für den Wirtschaftsführer Dr. Diehn DNB. Berlin, 19. Jan. Der Führer hat für den verstorbenen Generaldirektor des Deutschen Kalisyndikats. Dr. August Diehn, ein Staatsbegräbnis angeordiet. Der Staatsakt findet am Donnerstag, 22. Januar. 12 Uhr. im Ehrenhof der Technischen Hochschuir Berkin=Charlottenburg statt. Freiwillige für die Unteroffiziersschulen der Luftwaffe DNB. Berlin, 19. Jan. Der Reichsmin ster der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaife gibt bekannt: Die Luftwaffe stellt erstmalig am 1. April 1942 in ihre Unteroffiziersschulen Freiwillige ein, die die Absicht haben sich für die Lauibahn des aktiven Unteroffiziers in die Luftwaffe mit 12jähriger Dienstzeit zu vervilichten. Tauglichkeit für den Wehrdienst ist Bedingung. Der Bewerber soll am Cnstellungstage das 17. Lebensjahr vollendet haben und nicht älter als 18 Jahre sein. Bewerbungsgesuche für die Einst Uung am 1 April 1942 müssen bis 15. Jebruar 1942 an das für den dauernden Wohnsitz des B werbers zuständige Wehrbezirkskommando gerichtet werden. Dort und bei dem Kommando der Unteroffiziersschulen der Luftwaffe. Berlin W 50. Nürnberger Straße 39/40, wird Auskunft über die Einstellungsbedingungen erteilt. GPA.-Agenten morden in Teheran 2RB. Adana, 19. Jan. Aus Teheran wird berichtet, daß in den letzten Wochen zahlreiche Perionen in ihren Wohnungen von GPll.= Agenten erschossen ausgesunden wurden. Bei fast sämtlichen Eimordeten haudett es sich um Kankasier, die vor 20 Jahren vor den Sowiets nach dem Iran geflohen und längst naturalisierte Iraner geworden waren Die iranischen Behörden sind diesen Verbrechen gegenüber machtlos, da es bisher nicht einmal gelungen ist. festzustellen. auf welche Weise die bolschewistischen Agenten nach Teheran gelangen. Man vermutet, daß sie mit bolschewistischen Wanderbühnen eingeschmuggelt werden deren Vorführungen unter dem Schutz der Sowjetbotschaft erfolgen. An England verschachert Sarawak des letzten Restes seiner Freiheit beraubt DNB Tokio, 19. Jan. Japanische Truppen haben kürzlich in einem Tresor der Regierung von Sarawak(Britisch=Borneo) einen Vertrag gefunden, demzufolge der Radscha von Sarawat im Marz 1941 sein Reich für 200000 Piund Sterling völlig an die britische Regierung verschachert hat. so wird aus Sarawak berichtet. Federführend bei den Verhandlungen war Duff Cooper, der im vergangenen Februar bei seinem vorletzten Besuch in Ostasien Sarawak den letzten Rest von Selbständigkeit nahm, dessen sich dieses Gebiet trotz des britischen Protektorats noch erfreute. Bezeichnenderweise wurde der Abschluß des Verder Bevölkerung nicht mitgeteilt. Der nach Australien geflohene und inzwischen in Sörabaja wieder aufgetauchte Radscha erklärte kürzlich über den dortigen Rundsunk, daß das „unabhängige“ Sarawak seinen Widerstand gegen Japan fortsetzen werde. Juda soll England retten DRB. Stockholm, 19. Jan. Dr. Abba Hiller Silver. dei Vorsitzende der sog.„Verein gung für ein geeintes Palästina“ hielt es wirder einmai für angebracht, mit seiner angevlich geplanten Indenarmee schaurig anzugeben Es erregt nicht wenig Heiterkeit, wenn man hört, daß der Judenhäuptlina mit geradezu grotesker Frechheit England aufforderte, die „kämpferischen Juden Palästinas“ zu mobilisteren und zu bewaffnen, da sich sonn die tragischen Irrtümer von Kreta. Malaia und anderen Kampfgebieten wiederholen könnten. Um auch in einem möglich längeren Krleg eine gerechte Verteilung aller Nahrungsmittel zu erzielen, wird, wie Domei meldet, die sapanische Regierung vorsorglich ein Nationierungssystem einführen, das am 1. Februar in Kraft tritt. Tergeonchs Tewfrlangrisse Fünf Sowjetregimenter griffen vergebens ein deutsches an DNB. Berlin, 19. Jan. Ein deutsches Infauterieregiment wehrte im S. da. schnitt der Ostfront in den drei Tagen vom 15. bis 17. 1. heftige Angriffe der B###ch. winten ab, die diese in Stärke von etwa füns R. gimentern immer wider gegen die deutschen Stellungen ansetzten. Das Ziel der feindlichen Angresse war ein Ort, an dessen Einnahme dem General an cheinend viel gelegen war. Obwohl die Bolschewisten die Hauser ständig mit Blandmunition unter Beschuß nahmen und dacurh einen Teil des Ortes zerstörten, hielten die deutschen Suldaten im schweren Artilleriefeuer des Feindes ihre Stellung. Trotz starken Frostes erlahmten un ere In anter sten nicht in hrem bartnäckigen Widerstand und wehrten alle Angriffe des zahlenmäßig überiegenen Feindes bei Tag und Nacht erfolgrech ab. Dem Gegner gelang es nicht, die Abwehrkraft der deutschen Truppen zu brechen und den Ort in seinen Besitz zu bringen An mehreren Stellen des Südteils der Ostfront haben zw'schen dem 14. und 17. 1 heftige Abwehrkämpfe stattgesunden Zu besonders schweren Kämpfen kam es dabei um den Besitz zweier Ortschaften, die im Bereich der deutschen Linien lagen. Durch mehrfach: starke Angrifie versuchten die Bolschew sten wiederholt, sich in den Besitz dieser beiden Ortschaften zu setzen. Es getang jedoch nur kleineren Grupven des Feindes in die deutschen Linien und die Orte einzudringen. Diefe bolschewistischen Gruppen wurden von den deutschen Soldaten nach teilweise sehr erb'ttertem Häuserkampf wieder zurückgeworsen. Neue Erfolge südwärts Kurst Im Zuge der seit mehreren Tagen im Gange befindlichen ersolgreichen Gegenanarisse im Raum südostwärts von Kurik fügten die dentichen Truppen den Bolschewisten am 17. 1. weitere schwere Verluste zu und erkämpften neue Erfoige Im Laufe dieses Tages machten die deutschen Truppen an dieser Stelle über 200 Gejangene und vernichteten 12 feind iche 32=Tonnen=Panzer. Die in diesem Raum eingesetzte deutsche Artillerie nahm im Lause des 17. 1. bolschewistische Kolonnen, bei denen sich Panzerkampfwagen befanden, mit guter Wirtung unter Feuer. Sewjetischer Panzerangriss zusammengebrachen Im Zuge der Abwehrkämpfe im Nordteil der Osttront unternahmen am 17. Jonuar beischew stische Vanzerkräfte einen Verston geg.n die deutichen Linien. Die deutschen Insant.r.= sten schingen aber den Anariii zurück und fügten dem Feind schwerste Verluste zu Von den angreifenden Pnerkampswigen wurden drei durch die deut'chen Pan#erabwehrwaffen vern'chtet, ein vierter fuhr auf eine deutsche Mine und explodierte. Die aleichzeitig mit den Panzerwagen vorstaßende diischew stische Insanterie verlor durch die feste deutsche Abwehr auf nur schmalem Raum üben 100 Tote und eine Anzahl von Maschinencewehren, die sie bei ihrem verlustreichen Rückzug auf dem Kampffeld zurücklussen mußte. Deutsche Artillerie beschießt Leningrad Wahrend an vielen Stellen des nördlichen und mittleren Abschnittes der Ostfroui heftige Abweyrkämpie im Gange sind, setzt die deutsche Artiilerie die Beschießung kriegswichtiger Rete in Leningrad täglich erfolgreich fort. So wurde am 17. 1. wiederum en für die botschew stische Kriegswirtschaft bed usames Industriewerk in Leningrad wirkungsv=I von der deutschen Artillerie beschossen. In den Werksanlagen wurden mh ere nut liegend. Treffer beobachtet. An anderer Stelle der Front vor Leninarad nahmen deu sche Geschütze mit anter Wirkung militärische Antagen unter Feuer. Der Feind wurde durch die deutschen Granaten zur E'nstellung seiner Schanzarbeiten die dem Ausbau seines Stellungssystems dienen sollten gezwungen. Harte Gefechte am Onegasee Am Nordufer des Onegasees haben die finnischen Truppen in den harten Kämpsen der ersten Januarhälfte bedeutsame Ersolge erzielt und den Bokschewisten in zahlreichen Einzelkämpfen schwere Verluste zugefügt. So wurden bis zum 11. 1. bei der Säuberung der Landzunge südwestlich von Pewonez 167 Gefangene eingebracht Die Zahl der in diesen Kämpfen gefallenen Bolschewisten übersteigt die der Gefangenen um ein Vielfaches: Bis zum 1! 1. wurden in diesem Kampfgebiet 1443 tote Bolschewisten festgestellt. Kompunne zerschlaft Teuferrehinten Der bessere Soldat errang nach hartem Kampf den Sieg Von Kriegsberichter Hans Hillebrandt DRB(PK.) In einer vom Hin und Her des Kampfes bewegten Nacht haben Schützen unserer Panzerdivision erneut ihren in Monaten erprobten Kampfgeist, ihren Einsatzwillen und ihre Zähigkeit bewiesen. Die von ihnen eroberte Ortschaft wurde noch vor dem Morgengrauen von einem gerade ausgeladenen, also noch frischen und kriegsstarken Sowietregiment angegriffen. Mit allen Mitteln versuchten die Bolschewisten die Ortschaft zu erobern, um wieder in den Besitz der für sie wertvollen Straße zu gelangen. Nach vier Stunden harten Kampfes mußten sie ihren=Versuch aufgeben und sich zurückziehen. und das obwohl ihnen jediglich eine zusammengewürfelte Schützenkompanie entgegenstand. Doch die in dem Dorf liegenden drei Schützenzüge, 1½ Pionierzüge und Pat, SMG und Flak=Einheiten wehrten sich so erfolgreich. daß das bolschewistische Regiment als zerschlagen zu betrachten ist, denn es mußte sich unter Zurücklassung von über 150 Toten. 300 Gefangenen und zahlreichen Materials vom Kampfplatz zurückziehen. Ein neuer stolzer Ersolg der Schützen. der umso höher zu bewerten ist, als er unter den harten Bedingungen des Winters ersochten wurde. Durch einen in den Abendstunden des vorhergehenden Taues gesichteten starken bolschewistischen Spähtrupp, der bei unserer linken Flanke vorfühlte, erbietten wir die erste Warnung. Es war ganz klar, die Sowiets versuchten anzugreifen Diese Vermutung wurde noch durch die Aussagen der vier Gefangenen beTätigt, die unsere Sicherungen von diesem Spahtrupp gemacht hatten. Im nordwärts von uns liegenden Wald sollte sich ein Regiment gegen uns zum Angriff bereitstellen. Also erhöhte Alarmbereitschaft! Die rings um den Ort liegenden Sicherungen wurden verstärkt, alle Reserven. Fahrer. Küchenbedienungen. Troßpersonal zum sofortigen Einsatz bereit gemacht. Voller Spannung vergingen die Nachtstunden. Es wurde Mitternacht und später. und noch immer nicht griffen die Sowiets an. Nach drei Uhr werden wir säh aus unserem unruhigen Halbschlaf herausgerissen. Die Sowiets ariffen an— Alarm! Schon ratterten von allen Seiten unsere Maschinengewehre. Der sowjetische Angriff richtete sich zuerst frontal gegen unsere Linien. Gelände und Witterung boten den Angreifenden manchen Vorteil. Das Gelände war von zahlreichen Mulden durchzogen, wo nur unsere Granatwerfer und SMGs im indirekten Beschuß wirken konnten. Der noch vor wenigen Stunden mondbelle und sternklare Himmel wurde plötzlich von Schneewolken überzogen. So gelang es den Bolschewisten, sich allmählich an unsere Stellung heranzuarbeiten. Im Einzelsprung unter gegenseitiger Feuerunterstützung gelangten sie immer weiter nach vorne. Schon waren sie so dicht an uns heran, daß wir die aufpeitschenden Schreie der Kommissare und Offiziere und die heiseren Schlachtrufe der Bolschewisten hörten, mit denen sie sich Mut zu machen suchten. Unsere Waffen hämmerten und hämmerten. aber es war schwer, unter diesen Bedingungen ein genaues Ziel auszumachen. Doch dann erhoben sich die Soidiets zum Sturmangrifi, da konnten wir dann die kurchtvare Prazisions= wirkung unserer Wassen, insbesondere unserer Maschinengewehre, feststellen. Wie hingemäht fielen die Angreifer entweder getroffen oder durch die Feuereinwirkung zu Boden gezwungen. Es war ein phantastischer Feuerzauber. Die vor unseren Stellungen ausgestellten Strohmieten gingen in Flammen auf, die Leuchtspurmunition durchpfiff aufbeitzend von allen Seiten die Luft. prallte mitunter von dem steinhart gefrorenen Boden derart ab. daß sie noch einmal hochgeschleudert wurde und auirlend in der Lurt herumsauste. Häuser eines von uns unweit gelegenen Dorfes, in dem Tesse der Angreifer sich aufhielten, wurden in Brand geschossen und standen als blutigroter Schein hinter dem Kampfgeschehen. Keiner der Schützen dachte in diesen Augenblicken noch an die eisigen Füße, an die frierenden Leiber, an die tarte Kälte. Es gab nur ein Ziel: der bolschewistische Angriff mußte zum Stillstand gebracht werden! Aus allen Nohren schoß es, wie die Teuiel lagen die Schützen binter ihren Waffen. und es wurde geschaftt! Die Bolschewisten kamen nicht weiter vor. sie mußten sich hastig zurückziehen. Bei uns großes Aufatmen. die größte Gejahr schien vorüber zu sein. Doch der uns gegenüberliegende Gegner war zu stark. um sich durch einen einmat abgewiesenen Angriff völtig entmutigen zu fassen. B'sher hatte er erst ein Batailkon eingesetzt und kaum war er zurückgeftutet, da trat ein zweites zu einem überraschenden Angriff auf unsere rechte Flanke an. die nur schwach durch eine verstärkte Gruppe gesichert war. Doch der hier befehlende Unteroffizier ließ sich nicht aus der Ruthe bringen. Er leistete mit seinen wenigen Männern so tapferen und überlegten Widerstand, daß die Uebermacht des Angreifers erst dann zur Entsaltung kam, als die Verstärkungen im Laufschritt heranrückten. Auch diese Gefahr schien gebannt zu sein. Doch noch einmal entstand hier eine brenzlige, an den Nerven zerrende Situation, wo das Schlachtenglück unentschieden vin und her vendelte. Die zur Feuerunterstützung herangezogenen SMGs hatten kein Schußfeld, weil LMGs vor ihnen lagen, so mußten die LMGS zuerst zurückgezogen werden und durch die dadurch entstehenden Feuervausen gelang es den Sowjets, erneut Boden zu gewinnen. Sie kamen bis auf Einbruchsentfernung veran. Wieder hörten wir die anfeuernden Drohungen der Kommissare und die aufgeregten Kampfruse, wieder fühlten wir, wie die Sowjets sich zum letzten Syrung bereitmachten, um sich wie ine übermächtige Welle über unsere dünne Widerstandstinie zu ergießen und uns zu erdrücken. Doch unsere Schützen hielten stand. Wenn es dem zusammengejaßten Gewehrieuer auch nicht gelang, die wenige Augenblicke vausierenden Maschinengewehre zu ersetzen, so lagen die Schüsse doch so gut und dicht, daß den Sowjets das Vorwärtskommen unendlich erschwert wurde Und in den letzten kritischen Sekunden als wir uns schon zum Nahkampf fertig machten, da war der Stellungswechsel vollzogen und unsere Maschinengewehre konnten wieder ihre verheerende Wirkung ausüben. In diesem Augenblick gab es für die Sowiets kein Vorwärtskammen mehr, mitten in der Bewegung fielen sie und erstarrten sie. Wieder blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich überstürzt zurückzuziehen. Unsere Schützen waren nicht zu schlagen. Wie ungebrochen die Kampfmoral dieser Schützen war die eben in der nervenauspeitRchnende Worte Zoisand Keine Zeindfetigkeit gegenüber den füdamerikanischen Ländern DNB Tokio, 19. Jan. Japan hat keiner. leiseindliche Ablichten gegenüber den südamerikanischen Landern. betonte laut Domei der Sprecher des japanischen Informationsamtes in einer längeren Erklärung. Japan hoffe sehr stark so heißt es in dieser Ertlärung weiter daß die neutralen südamerikanischen Staatemänner alles vermeiden würden was zu einer Spannung der Beziebungen führen könnte So bald als möglich wünschen wir, erklärte der Sorecher unseren Handel mit Südamerika wieder in normale Bahnen zu bringen, um dadurch die wirtschaftliche Gefahr aui ein Minimum berabzudrücken unter der die südamerikanischen Länder in ihrer gegenwärtigen Lage zu leiden haben Japan ist. trotz des Krieges bestrebt engere Wirtschaftsbeziehungen zu allen den südamerikanischen Ländern berbeizujühren. die ihre Neutralität auf rechtzuerhalten wünschen Japan ist auch bereit so weit dies möglich ist die Sicherheit der von diesen südamerikanischen Ländern mit tären eegenen Schiffen und int ihren eigenen Handel bejahrenen Verkehrsstraßen weitestgebend zu veerücksichtigen Eine btinde Annahme dei Forderungen dei Vereininden Staaten und Schritte wie; B ein Abbruch dei diplomatischen Beziehungen zu Javan sind Masinahmen die kein Staatsmann der füdamertkanischen Länder verantworten tann Abschließend sagte der Sprecher:„Es ist dringend zu hoffen, daß die Regierungen der neutralen Lander Südamerikas es ablehnen werden für die Vereinigten Staaten die Kastansen aus dem Feuer zu holen. „2½ Jahre zu spät“ „Straits Times“ resignert DNB. Schanghal, 19. Jan. Um die veraltete, verstaubte, und bürokratische Amtsmaschinerie der malaiischen Verwaltung angesichts der drohenden Gefahr noch auf Touren zu bringen erlien der Gouverneur der Straits Settlements einen B fehl. „mit allen Formal täten im Inter sl. der Schnelligkeit und Wirksamkeit aufzuraum n B.amte ohne Rücksicht des Denstalters nach Tüchtigkeit zu rangieren und sich ausschließlich mit Frauen dei Verteidigung zu beiessen.“ „Dieser Befehl kommt 2½ Jahre zu spit“ schreibt hierzu„Straits Times“ die Zitung der britischen Geschäftswelt in Singaput Ihrem writeren Kommentai das Motto„De Botschaft hör ich wohl. allein mit fehlt der Glaube“ voranstellend fährt die Zeitung fort: Wir fürchten, daß nichts geschieht Das Zirkular wird als Kuriosum in die Akten eingehen.“ Ceneralfeldmarschall von Brauchitsch operiert DRB. Berlin, 19. Jan. Generalfeld marschall von Brauchitsich hat sich einer Operation unterziehen müssen. Die Operation ist trotz der vor 2 Monaten aufgetretenen schweren Herzstörun befriedigend verlaufen. Der Jedmarschall befindet sich auf dem Wege der Besserung und wird nach Heilung noch e'ne längere Kur in Anspruch nehmen müssen. Der Führer übermittelte dem Feldmarschall seine besten Wünsche für baldige Genesung. Das vom Führer für den verstorbenen Generalfeldmarschall von Reichenau angeordnete Staatsbearabnie findet am Freitag. 23. Januar, 11. Uhr, im Ehrenhof des Zeughauses Unter den Linden in Berlin statt Der Führer hat dem oedentlichen Professor em. Geheimen Hofrat Dr. Richard Schmidt in Leipzia aus Anlaß dei Vollendung seines 80. Lebensjahres in Anerkennung seiner grozen Verdienste um die Rechts= und Staatslehre die Goethe=Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Westfalen besiegt Niederrhein 5: 2 Ringvergleichskampf in Hörde Der sechste Vergleichskampf im Ringen zwischen den Staffeln Westfalen und Ni. derrhein kam am Sonntag in der Turnhalle in Hörde vor 800 Zuschauern zur Durchführung Bede Mannschalten mußten in v.ränd rt.: Austeltunn antreten so fehlte u a be. Weitialen der Deutsche Meister Rudi Reinhardt aus Hohentimburg In dei Niederrheinstaftel jehlten u. a. der Essener Rohde und der Wuppertaler Gies. Im Gesamtergebnis blieben die Westalen auch diesmal siegreich und zwai mit 5:2 Die Ergebnisse: Bantam: Matrlla(W. 3:2= Punktsieger über Brunnet"N': Feder: Woywod N. Punktsieger über Bykoll W): Leichtg wicht: Schrader(W' vrsiegte von Ofen(N) nach 18 Minuten durch Untergriff: Welter: Wachtm. Scharfe(W' 2:1=Punktsieder über Höbrsz(N); Mittel Perbandt Wi 310=Punk. sieger über Büchener N): Halb'chwer: Schar'e 1(W) 3:0= Punktsieger über Garnat: Schwer: Kotters(N) 310=Punktsieger über Welp(W). schenden Situation gestanden hatten, bewies der Gegenangriff, den sie anschließend unternahmen und der über 50 Gefangene einbrachte. Doch noch immer nicht wollten sich die Angreifer als geschlagen bekennen. Mit vereweiselter Wucht setzten sie einen dritten Angriff gegen unseren linken Flügel. Auch hier brachen sie in ihrem eigenen Blut zusammen Inzwischen hatte die Artillerie zu schießen begonnen und durch ein systematisches Feuer auf die Rückzugslinien der Sowjets die Vanik bei unseren Gegnern verstärkt. Im Morgengranen blieb ihnen nichts anderes übrig, als alle Angriffsversuche auf=ugeben und zu fiiehen. Leider war ein kräftiger Gegenstoß nicht möglich, da ein mächtiges Schneetreiben aufa=kommen war, das den Rückrug der Botschewisten verschleierte und sie so der völligen Vernichtung entzog. — 7 Unsere Gegner sollen sich 2000 Jahren der und bekannten deutschen Geschichte in unser Volk niemals geschlossener und einiger gewin de keris. Die Erlüchtigung der deutschen Menschen Ausbildung zur Sportwartin des 89M— Modelldau und Sezelflug Turnen am Gerät,Handball und Tennis in der Halle Methodik, Schwerte, 20. Januar 1942. Schwätzer! Der Schwätzer übertreibt, dehnt lokale Begrifse ins Weite, macht aus einer Eins eine Hundert, vermengt Wahrhelt mit mit Unwahrheit und ist meistens ein großer Lügenbold und Verteumder. Die Schwager sagen:„Ich habe gehört, daß...“,„es wird davon gesprochen, daß...“,„man sagt“,„in der ganzen Sadt wird es erzählt“, aber in Wirtlichteit hat es oft nur ein einziger Verleumder und Lügner erzählt. Manche Menichen sind oft sehr unglücklich durch solche lugnerische, verleumderische und schwatzhafte Zungen, aber das Besie ist wohl, man nimmt die Schwatzer, solange sie nicht gefährlich werden, nicht zu ernst, sondern beobachlet sie erst eine Zeitlang, um ihre Absichten zu erkennen. Die Alten sagen:„Wenn eine Gevatterin heult, heult die andete mit, wie Hunde, wenn sie andere heuten hören“. So geht es auch den Schwätzern. Man muß sich an die Schwägereien am Ende gewöhnen, wie der Muller an das Klappern der Mühle. Der Mensch von Charakter sagt sich:„Mein Gewisten ist mir mehr wert a.s alles Gerede.“ Er wandelt seinen Weg wie der Mond, der trotz des Gebells bissiger Köler ruhig seine Bahn geht, uns entzückt und die Nächte erhellt. „Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind er nicht, woran die Wespen nagen.“ Geistige und körperliche Erziehung gehören zusammen Die Sportarbeit im B9M ulmmt einen großen und wesentlichen Teil der Erziehungsautgabon ein. In den Bannen und Gebieten sind viele hauptamtliche Kräfte tätig, die die Aufgaben zur törperlichen Ertüchtigung erfüllen. Werche Ausbildung erfahren nun die Mädel, die einmal in einem Bann oder Gebiet auf dem Abschnitt der Sportarbeit arbeiten wollen, welche Voraussetzungen werden gefordert und wie ist der Ausbildungsweg? Voraussetzung fur jedes Mädel, das in die Ausbildung gehen will, ist eine überdurchchnittliche Begabung auf allen Gebieten des Sportes, gute geistige Fähigleiten und an erster Stelle eine charatierlich vorbildliche Haltung. Einwandfreier Gesundheitszustand ist wohl selbstverständlich. Das Mndestalter ist 18 Jahre. Das Pflichtjahr und die Arbeitsdienstzeit müssen vorher absolviert sein. Ferner werden das Reifezeugnis oder das Einjährige gefordert. Lon Fall zu Fall tönnen Ausnahmen gemacht werden, wenn das Mädel nur die Volksschule besucht hat. Als Ausbildungsstädte kommen für die c Sportwartinnen die Institute für Leibesübungen in *': Marburg, Leipzig, Greifswald, Prag und Münster in Frage. Die Ausbildung beginnt jeweils am 1. Oktober und umfaßt zwei Semester(ein Jahr). Die Ausbildung Alle Mädel der verschiedenen Gediete wohnen geEinzel=, Zweier=, Dreier= und BiererTageschronik in zimmern. In Marburg ist es der Forsthof, der in+ Ein Volltresser der WHW=Lotterie. Bei einem grauen Glücksmann in Weldenau zog ein Volisgenosse ein Los, das einen Gew.nn von 1000 Reichsmurk erbrachte. Die Freude des Gewinners war narürlich groß. Die Kästen der Grücksmänner bergen noch viele große und kleinere Gewinne. Darum friich gewagt! - Er kaufte Geflügel zu Überpreisen. In Hamm wurde der Geschäftsjuhrer einer Gastwirtschaft a.s deren veranwortlicher Leiter wegen Ankaufs von Geftügel zu Überpreisen mit einer Oronungsstrafe von 40 Reichsmark belegt. Ein Beisptel, das Anerkennung verdient. Es ist zur schönen Gewohnheit geworden, auch bei geselligen Veranstaltungen die Ziele der Gemeinschaft nicht zu vergessen. Ein nachahmenswertes Beispiel solcher Gesinnung wird von Dortmund gemeldet, wo die Stammgäste eines Hotels unter sich sammelten und mehr als 104 Reichsmark für das Winterhilfswerk aufbrachten. - Wenn man eine Reise tut... Eine Reise bedingt gewöhnlich einen fühlbaren Griff in die Börse. Dann kann uns auch der kleine Betrag für eine „Fahrkarte des WHW“ nicht mehr„retten“, die man uns am Schalter anbietet. Daher keine Reise ohne 6O=Fahrkarke! Ein Kosser voll Weißbrot und Kuchen! Wir haben am 14. Januar einen Artikel gebracht: „Warenaogabe ohne Marken ist strafbar", und wir hoben diesen Artikel mit Absicht an eine gut sichbare Stelle unserer Zeitung gesetzt, da uns bereits aus Augenschein in unserer Stadt ähnliche Fälle bekannt waren. Run ist auf einer Straßenbahnfahrt von Schwerte nach Dorlmund folgendes vor sich gegangen. Zwei auständische Arbeiter(Ungarn) kamen von einem Dorlmunder Arbeitslager und haben in Schwerte. ohne daß sie selbst Marken besaßen, Weißbrot, Schwarzbrot und Kuchen eingekauft. Es war so viel. day der Reisekoffer mit fast zehn Broten und einem großen Kuchen gefüllt war. Die Angarn behaupteten, sie brauchten mehr Brot als ihnen zugeteilt würde, und in Dortmund bekämen sie nichts ohne Marken. Deshald führen sie nach Schwerte. Wie wir am 14. Januar berichteten, wandert Brot, das die Zivilarbeiter nicht so gern mögen, im Lager in den Ab##eimer. Es ist also so, daß es den Ausländern möglich ist, gutes Vollkornbrot im Lager zu verweigern, In der Ausgabestelle für Bezugscheine sind am Mittwoch die Volksgenossen mit den Buchst. 9—R an der Reihe. meintan zwischen schon den 6. Reichslehrgang sieht und in seiner Art und Lage einmalig schön ist. In die ersten drei bis vier Wochen fällt der Segelfluglehrgang, in dem die Mädel bis zur„B“ geprüft werden. Das Wintersemester beginnt mit der Aufnahmeprüfung der Universität. Gymnastik, Schwimmen, sind die praktischen Fächer. Sportgeichichte, Pädagogik, Anaomie, Phynorogte und Eiste Hieje sind die Vorleiungen. um Schluß des Wintersemesters wird eine Vorpritung abgehalten, und dann geht es in ein Stilager ins Hochgebirge, woran sich die Winterserien anschließen. Das Sommersemester hat dann noch die Leichtachletik, Lurnen und Tennis a.s praktische Fächer zusätzlich. Im Juli=August bildet das Prüfungslager, das jüc alle Sporlstubenkinnen des steiches vom Ministerium geleitet wird, den Abschluß der Ausbildung. Mit dem bestandenen S.aalsexamen ist das Mädel Turn- und Sporttehrerin im freien Beruf und kann späler noch eine weitere technische Ausbildung duschmachen, talls der Wunich besteht, an einer staatlichen Schule zu unterrichten. kulturell und gesellschaftlich wird den Mädeln während der Ausbildung viei geboten, so daß sich die Ausbildung nicht nur auf rein sachliche Dinge beschränkt. g Es muß noch betont werdent vieses eine Jahr der Ausbildung ist eine gewaltige Leistungsprobe rein körperlich und vor allem gesundheitlich, weil sich das vielseitig umfassende Lehrgebiet auf ein Jahr konzentisert. gen„„ Die Arbeit im B## als Sportwartin in den Bannen oder als Sportwartin an einer Führerschute oder als Referentin im Geblet#.s. Abteilungsleiterin für Leibeserziehung oder in der Reichsjugendführung wird nie eine nüchterne, einleitige Arbeit sein, da gelstige und körperliche Erziehung im B0M zusammengehören. Aus der Arbeit der RSFK=Gruppe 10 Westfalen Das Jahr 1941 war ein großer Erfolg und weitgehender Fortschritt für den Segelflug in der Gruppe 10 Westfalen des Nationalsozialistischen Fliegerkorps. ace e weil die Mitleidigkeit— und offen gesagt Dummheit— unserer Volksgenossen die ihnen selbst zustehenden Marken verschenten, dam.: Ausländer Weißbrot und Kuchen bekommen. Sind denn diese Vollgenossen und die Bäcker, die diesen Hanvel mirmachen, nicht von Gott verlassen? Wir tönnen hier das ofjene Wort sprechen, denn wir haben es selbst in einem hiesigen Bäckertaden angesehen, wie sich ein Ausländer, der nicht das erstemal kam, so lange im Laden aufhielt, d.s er von einer Kundin Brormarken geschenkt bekam. Unsere Volksgenossen konnen die Gewißheit haben, daß in den Lagern der Zivilarbeiter für die Verpflegung mehr als ausreicheno gesorgt ist. Wir haben selbst Gelegenheit gehabt, in solchen Lagern mal in die Kochlopfe zu sehen. Die Lebensmiltelrationen sind schon durchaus richtig eingelei#t. In der Lebensmittelversorgung steht aber an der Spitze stets das deutsche Volk. Wenn also Volksgenossen Brotmarken übrig haben, dann kennen sie den Weg der Abgabe dieser Marlen, die dann durch He fer der Parlei dahin gegeben werden, wo durch Jugendliche ein zusätzlicher Bedarf oft austreten kann. Denn unsere Jungen können immer essen. Uns zunächst steht die Versorgung des eigenen wenn wirklich einmal Brolmarken verfallen sollten, dann ist das auch nicht wertlos. Denn was nicht gebraucht wird, das dient unserem Vorrat für das ganze Volk.— Wir hoffen, daß es nur dieses an unsere. Volksgenossen in Schwerte bedarf, daß ein für allemal Schluß mit der falschen Gefüh.sduselei für ausländische Zivilarbeiter gemacht wird, und daß nicht in Schwerie zu holen ist, was in Dorlmund mit Recht verweigert wird. Die Zivilarbeiter werden in ihren Lagern gut verpflegt, und wer Brotmarten übrig hat, der verwende sie nur noch für seine deutschen Volksgenossen. Daß so selbstverständliche Dinge immer noch gesagt werden müssen! Wir hoffen, daß es zum letzten Male geschchen ist, Brot ohne Markenrecht der Zivilarbeiter an diese abzugeben. Do. Neun Monate Gefängnis für Lebensmittelkartendiebstahl Ein ungeheurer Andrang, wie selten erlebt, herrschte zum Zuhörerraum, als vor dem Hagener Amtsgericht die Sache der Frau Erika T. und andere anstand. Es hatte sich also bereits in Westhofen und Umgebung herumgesprochen, daß die Frau T. Fleisch= und Fetttarten stahl und dabei noch in großzugiger Weise andere Frauen mitbedachte. Beim Wirtschaftsamt in Westhofen hatte man schon seit längerer Zeit festgestellt, daß Lebensmittelkarten gestohlen waren. Man hatte die Frau T., die verschiedentlich beim Zählen der Karten ehrenamtlich half, in Verdacht. Bei der Verteilung der Karten zur 29. Zuteitungsperiode erwischte man die Frau T. nun dabei, wie sie auf raffinierte Weise ein Bundel Fetikarten (wie sich nachher herausstellte, 130 Stück) milnahm. Diese Karten hatte sie ja nicht mehr verwerten können. Dafür aber gab sie zu, bei den vorhergehenden Zuteitungsperioden 10 bzw. 56 S.ück gestohlen und verwertei zu haben. Den größten Leil der gestohlenen Karten verwertete die Frau T. für sich bzw. steulle sie der Inhaberen eines Lebensmitletgeschaftes, Frau Hedwig M. aus Westhofen, zur Verfügung. Nach der Aussage der Frau T. war es so, daß die Frau M. mehrmals, einmal die Abschnitte von 45 Kinverfleischkarten, von ihr im voraus die Kartenmengen bekam und daß eine Vereinbarung bestand, sie werde die Hälfte davon abholen, während Frau M die andere Hälfte für sich behalten könne. Frau M., der doch unbedingt auffallen mußte, wenn eine Kundin eine solche Menge von Kartenabschnitten besaß, hatte sich daher wegen Hehlerei und Vergehens gegen die Verbrauchsregelungsstrafverordnung(sie hatte ihr nicht zustehende Kartenabschnitte ausgenutzt), zu verau. worten. Im Gegensatz zu der Angerlagten T., die enn offenes Geständnis abgelegt halte, behauplete die Frau M., sich nicht stra,oar gemacht zu haben. Sie habe nicht annehmen können, daß die Karten unrechtmäßig waren, sondern sei der Meinung gewesen, sie stammlen mit von den Familien der Brüder der Angeklagten T. Das Gericht folgte aber der Einlassung der Angeklagten T. und hielt dadurch die Schuld der Frau M. für erwiesen. Es wurden folgende Strafen festgesetzt, die allen Volksgenossen eine ernstliche Warnung und Abschreckung sein mögen: Frau T. erhielt wegen fortgesetzten Diebstahls und Gewahrsamsbruchs eine Gefängnisstrafe von neun Monaten, die deshalb nicht noch höher ausfiel, weil die Angeklagte bisher unbestraft war. Frau M. erhlelt wegen Hehlerei und Vergehens gegen die Verbrauchsregelungestrafordnung eine Getangnisstrafe von drei Monaten. Die übrigen Angeklagten, zum Teil aus Schwerte stammend, die von der Frau T. Karten erhielten, durch die sie unrechtmäßig Fleischmengen von 5—10 kg beziehen konnten, erhlelten Geldstrafen von 30, 40 und 50 Mark. Der Staatsanwalt beronte noch, daß die Angeklagte T. sehr viel Glück gehabt habe, daß die Sache nicht dem Sondergericht übergeben wurde. Sonst hätte sie sicherlich eine sehr viel höhere Strafe bekommen. Sie habe durch ihre Tat die Bedarfsdeckung der Bevölkerung nicht unerheblich gefährdet. Nur, weil die Fettkarten nicht mehr verwertet werden konnten, sei sie noch einmal nicht als Volkoschädling gebrandmarkt worden. Die Muhle am Bach Der Winter hat hier ein schönes Bild hervorgezaubert. Der Mühlbach p.ätschert zwar noch munter weiter, doch ist das Mühlrad bereits mit schweremn Eis behängt.(Schert=Bilderdienst=M) Diese Tatsache ist nicht zuletzt den wenigen noch in der Heimat vervliebenen Flüglehrern zu verdanken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz bewiesen, daß sie auch in der Heimat ihre Pfricht tun, um unserer scolzen Lus#waffe einen gut ausgeoildeten Nachwuchs zu sichern. Dies ist um so sichtbarer, a.s die Leistungen hauptsächlich in der vormititärischen Ausbildung liegen. Die Start= und Prüfzahlen des Jahres 1941 liegen noch um rund 10 Prozent höher als die des Jahres 1940 und haben das Ergebnis von 1937 mehr a.s vervierfacht. Insgelamt wurden über 150 Leyrgänge von den Stürmen durchgeführt, so daß die Lager während des ganzen Jahres belegt waren. 2000 Frügschuter wurden auein in den Sommerserten in drei ubschnitten in Lagern der Gruppe ftiegerisch ausgebildet, Das schrechte Wetter des verftonenen Jahres aber bedingle of mals einen Aus all, den die Fluglehrer aber mit allen Mittern wieder ausholen wollen. Auch das Gebiet der Verbesserungen von Fluggeräten sah die F.uglehrer bei reger arbeit. Troß der geringen Besetzung der Abteilung Technik des wurde auch hier die Arbeit geschafft. Die Zahl der Gleit- und Segelflugzeuge ist von 300 auf 400 gestiegen und ermöglicht so eine Seigerung der vorzunehmenden Prajungen. Gruppenführer Sieler selbst hat sich mit vielen Wertstattleitern in die Reihe der * egrüfer gestellt auc## wird einen Teil S. gelflügzeugpraser gesteull, auch er der Verantwortung mittragen. Im Pruwesen war eine kleine Umstellung nowendig, so daß in diesem Monat ein Ausbildungslehrgang für S.gelflugzeugprüfer eingeschaltet werden muß.e. Der Frugzeugbau selbst wird auch jetzt noch vergrößert, bei dem allerdings einge bauliche Veränderungen vorgenommen werden mußten. Besonderes Augenmerk schenkte man aber der jüngsten Abteilung des RSFK, der Ableilung Funk, deren Arbeit nicht so sehr an die O,sentlichtelt tritt, notzdem aber überaus altiv war, bildet sie doch die zukünftigen Bordfunter vormititärich aus. Bei all diesem Lehren und Lernen aber widmet man sich nach wie vor der Ausbildung von Lehrern im Flugmodellbau. Zu diesem Zweck fanden Kurzlehrgange statt, während außerdem die Relchomodelllugichulen wieder mit hohen Teilnehmerzahlen beschickt wurden. In diesem Rahmen wären noch die Modeltfluggruppen im DI zu neunen. Es sind geeignere Jungen, die seitens der Modellfluglehrer listenmäßig der zuständgen RSFK=Einheit zur Aufnahme in die Modellfluggruppen des DI gemeldet und hier bis zur Übernahme in die Flieger=HJ ausgebildet werden. Zu erwähnen wäre noch die Ausbildung von Erzieherinnen im Modellbau, um den Platz der ein: gczogenen Erzieher zu ersetzen. Diese Lehrgang. der Gruppe Westsalen fanden im RSFK=Fliegerheim Ferndorf bei Siegen statt. Renus Liebe und Berufung Roman von ERIKA WILLE Urbeber-Rechtsschuts: Devischer Roman-Verlag Klesasche(Bez. Dresden) Rena' Stimme zittert leicht, aber sie nimmt sich zusammen — Ruth hat schon zuviel gemerkt. Doch sie muß die Frage ja beantworten, wenn es nicht auffalen Jon. 846 1. in Smnaling „Da steht mein Wagen, den Hüsdan hao in in Ampasing gelassen. Wann kommst du und besuchst mich draußen?“ „Bald. ich freue mich schon drauf. Du, fahr mich aber nun nicht an die nächste Ecke, ich bin eine, ost agerigen, gabe ich einen eine schreckliche Menge zu tun im Leoen. Abrigens habe ich einen Briekf von Barbara!“ gi6 zurcht. Ruth lehnt sich genüßlich in ihrem „So ein Auto ist doch was Schönes Weißt du in München Bescheid? Hör mal, eigentlich dab ich schrecklicher, Buzggezz, uns doch erst irgendwo etwas essen. Bei mir zu Dur., 7 u..: nicht viel, nur ein paar Kleinigteiten giverstangen, Dann ob schöne Tasse Tee brau ich uns dann. Einvernanden: Bann ab nach links zur Neuhauser Straße herüber, ich weiß, wo es riesige Gehorsam tritt Nena auf den Anlaster. Wie gut, daß Ruh von solchen Dingen spricht. Und Hunger hat sie übrigens auch! 4 Kavite! Rena, Ruth und Barbara hatten der Branddtreiter, Harß Alsen und seine Fran ihre dri Nteinen„ie Zie gleine Paxbarg uch noch zu ihnen gesellte und sie waren über das Schwesterchen restHorst Alsen wohnte mit seiner Familie—„Vier Frauen, hilf Himmel— und ich armer einziger Mann!“ pflegte er manchmal im Scherz zu stöhnen— in der Dienstwohnung der großen Feurwache des Berliner Westeno. Die kleinen Mädchen fanden das fabelhaft. Es gab immer so schrecklich interessante Sachen bei ihnen zu sehen. Schon allein die vielen ungeheuer großen Feuerwehrautoo, die wie riesige Tiere in der Halle standen, und bei denen kleine Mädchen eigentlich gar nichts zu uchen hatten. Die vielen vielen ausgerollten Schläuche Wie S“ langen im Zoo— fand Rena— nur noch dicker. Die Leitern und Gleitstangen, die durch das ganze Haus gingen, von Eufenthalteräumen der Neuermehrmänner an een herab. Sogar aus ihrer Wohnung ging vorn in der Diele hinter einer Tür so eine Stange in die Tiese. Der Vati rutschte daran herunter, wenn die unhei iliche Sirene Alarm rief. Das alles gab es nur bei ihnen. K. ne ihrer anderen kleinen Freundinnen konnte mit so interessanten Dingen auswarten. Und dann natürlich die netten Feuerwehrmänner! Wenn er irgend zu machen war, entn schten die Mädels ihrer alten Kindertrau und saßen bei den Mäi ern in dem hellen freundlichen Wachden untehellen raum. Da war es viel schi ier als in ihrem Kinderzimmer Männer spielten und sangen mit Rena und Ruth und die kleine Barbara machte ihre ersten selbständigen Schritte an der Hand eines alten Wehrmannes, der aussah, als wolle er kleine Kinder fressen. Dabei hatte er sie s2 gern.„ W Frau Herta Alsen war ehr glücklich. Sie hatte iyren Mann nicht gerade aus übergroßer Liebe geheiratet— nein, das konnte sie nicht sagen— aber sie hatte ihn gern und achtete ihn sehr. So wurde sie ohne langes Besin ien seine Frau ols er sie darum dat. Warum sollte sie nicht? Bas gab es Bessereo für ein kleines Mädel wie sie, das sich nicht grade sehr leicht durchs Leben schlug, als die Heirat mit einem gut n Mann:.—. E5 4 Sie hatten sich im Grunewald kennen gelerne. bei einem Spaziergang, den Herta allen unternommen hatte, und bei dem sie sich ziemlich hilflos verlief. Der Mann war wirklich als Retter in der Not des Wegs daher gekommen Herta hatte gleich von Anfang an das Gefühl von Geborgenheit und Dankbarkeit ihm gegenüber Und sie war mitk m Bewußtsein in die Ehe gegangen. diesem Mann eine gute Frau zu werden. Nun war sie sogar eine g ückliche Frau. Herta Alsen stand in unbeobachteten Minuten man mal ganz still und sah sich in ihrer schönen Wohnung um— das war ihr Heim— drüben in seinem Arbeitszimmer saß ihr guter Mann und von irgendwo her tönten die lachenden Stimmen ihrer kleinen Mädchen. Alles war so gut und schön! Frau Herta hatte keine Sorgen, denn das war doch wirklich keine Sorge, daß men immerzu auf die kleine Ruth auf: passen mußte, weil sie unbelingt auch einmal die Gleinlunge herunterrutschen wollte— was ihr in einem unbewachten Augenblick ja dann schließlich auch gelang und ihr einen verknaxten Fuß und ein paar gehörige Klapse einbrachte. Oder daß Rena so empfindsam war, sich alles so sehr zu Herzen nahm und auch gesundheitlich sehr zart war und geschont werden mußte. Rein. das waren wirklich keine Sorgen. Frau Herta wartete man hmal förmlich darauf. Es mußte doch etwas kommen— es konnte dach nicht immer so gut weitergehen? Ihr Mann lathte sie aus, als sie ihm einmal davon sprach: „Hertakind, mel doch nicht den Tensel an die Wand! Was soll denn geschehen? Willst du mr vielleicht untreu werden?“ Frau Herta drückte den Kopf an leine Schulter: nüch derst. ioc mich mur 916.— Und dann kam das große Unglück ooch. In dem kalten Winter, in dem das Baby Barbara zur: Jahre alt wurde, kam der Branddirektor Bortgesieg Geggmohuge en Löschzüge ausgerückt waren. mi über und über vereister Hause, eiskalt, und doch immer wieder Sora, Hihr; wellen geschüttelt. Er hatte gleich beim Anfang einen einem der grozen Schläuche abbekommen, oben auf dem Dach. ganz nahe bei dem Feuerherd. und hatte noch gelacht: „Jungens, ich bin doch schon getauft! Und zum Baden ist es Aber das Lachen hatte er schnell vergessen. so todte der Auf die Nachbarhäuser drohte er überzugreifen— ein eisiger Wind trieb die Flammen über die Dächer, stundenlang kämpften die tapferen Männer der Wehr gegen den Feind— Horst Alsen Einer der Männer haute einmal gemeint, er solle nach Hause fahren, sich umziehen, aber er hatte den Kopf geschüttelt—: „Ich habe die Verantwortung für euch alle— ich bleibe Daß die Uniform ihm am Leide gefror, beachtete er gar nicht. Er stand auf seinem Posten und verließ ihn nicht, die die Gefahr Rum lag er in seinem Bert. Wärmflaschen an den Füßen uns eine Kompresse auf der heißen Stirn Frau Herta saß neben ihm und hielt seine Hand, Sie sah ihn nur immer an— nun kam es — nun kam das Unglück doch— sie hätte cs sa gewußt. Aber sie weinte nicht. sie war ganz erstarrt. Sie sah nur immer den Mann an. der ihr das Glück geschenkt hatte— Zwei Arzte kämpften um das Leben des Mannes. Man hatte ihn in eine Klinik bringen wollen, aber er hatte gebeten:. „Laßt mich hier— bei meiner Frau. bei meinen Kinvuern—“ Die Kinder verstanden nicht recht, was mit dem Vati war— warum lag er im Bett? Ruth versuchte, ihn zu unterhalten. aber Rena fürchtete sich vor ihm“. Es war der gute Vati. aber es war alles so unheimlich! Er sah so anders aus— und sprach so leise — und oft erkannte er seine kleine Tochter gar nicht. Rena schauderte. wenn die Mutti sie zu dem Kranken holte Frau Herta verließ ihren Platz am Bett ihres Mannes nicht mehr Sie pflegte ihn aufopfernd, aber immer wie wartend— wie lange noch? Wie lange bleibt er mir noch? Fast stündlich kam mit schwerem sorgsam abgedämpftem Schritt einer der Feuerwehrmänner, wie eo denn ninge? Noch nicht besser—— immer noch nicht? Und eines Tages trugen sie ihn hinauo—— Horft Alsen hatte sein Leden dingegeben im Dienst an seinen Mitmenschen. Gus Zum Rüßrleit Westhofen. Auf seiner Arbeitsstelle in einer Fabrik zog sich der Hilfsarh#iter G. G. an einer Schmirgelmaschine einen Unfall zu, bei dem er zwei Finger verlor. Dem Facharbeiter H. D. fiel beim Ausstapeln ein schweres Eisenteil auf den rechten Fuß. Er erlitt einen Knochenbruch. Westhofen. Schon mehrfach ist darauf hingewiesen worden, daß in einem Staat der Ordnung ein jeder auf seinem Platze seine Pflicht zu erfüllen hat und Arbeitsversäumnisse durch Bummeleien nicht geduldet werden. Trotzdem hutte ein auswärtiger Landarbeiter hier seinen Arbeitsvertrag gebrochen und sich einfach entfernt. Von einem Gericht in Schlesien wurde er jetzt zu einer Laftstrafe verurteilt. Geisecke=Lichtendorf. Bei dem Standesamt GeiseckeLichtendorf sind im Kalenderjahre 1941 folgende. Fälle beurkundet worden: 21(30) Geburten, 13(13) Eheschließungen und 14(17) Sterbefälle. Die eingeklammerten Zahlen sind die des Vorjahres. Der Gauleiter um 29. Januar in Iserlohn Zum Besuch des Gauleiters in Iserlohn Wir konnten gestern schon berichten, daß Gauleiter Giesler am Donnerstag, 29. d. M., zu einem Besuch in Iserlohn sein wird. Der Gauleiter verbindet mit diesem Besuch die Absicht, sich durch seinen Ausenthalt einen möglichst umfassenden Einblick in die politischen Heute mittag 12.15 Uhr stard infolge Altersschwäche unser lieber Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel, der Altbauer im 85. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Wilhelm Böhmer Höfen bei Ergste, den 18. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 22. Januar, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Trauerfeier ½ Stunde vorher. und verwaltungsmäßigen Verhältnisse des Kreises Iserlohn zu verschaffen. Wir werden in den nächsten Tagen noch auf Einzelheiten in der programmäßigen Gestaltung des Besuchstages zurückkommen. Schon jetzt aber möchten wir unsere Freude darüber zum Ausdruck bringen, daß der Gauleiter sich durch persönliche Inaugenscheinnahme der kreisgebietlichen Einrichtungen im Kreise Iserlohn und durch persönliche Fühlungnahme mit den verantwortlichen Männern und der Bevölkerung ein eigenes Bild von allen Vorkommnissen und Planungen in unserem Kreise zu machen wünscht. Südwestfalen und Nachbargaue Sicht Rheuma dann trinken Sie den bestens bewälrrten * Der Gauleiter im Kreise Eunepe=Ruhr Im Rahmen der Kreisbesichtigungen, die Gauleiter Giester durch den ganzen Gau Westsalen=Süd führen, mettte der Gauleiter Donnerslag im Kreis EnnepeNuhr. Die offiziellen Veranstaltungen begannen mit einem öffentlichen Empfang im Kreishaus Schwelm, wo Regierungsrat Dr. Kraut als Vertreter des zur Zeit im Dienst der Wehrmacht stehenden Landrats dem Gauleiter den Willcommensgruß des Kreises entbot. Anschließend sprach Kreissyndllus Dr. Schulze über die Struttur des Kreises, über die wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Gegebenheiten, wie er auch alle Themen anschnitt, die einer Klärung zugeführt werden müssen. Kreisleiter Dedeke, der dem Empfang mit seinem Kreisstab beiwohnte, nahm von sich aus zu den ausgeworfenen Fragen Stellung, stellte die üblen verkehrspolitischen Verhältnisse heraus und bat Gauleiter Giesler, sich dafür einzusetzen, daß besonders auf diesem Gebiete endlich Wandel geschasfen wird. Gauleiter Giesler versprach, den Dingen auf den Grund gehen und sich dafür einzusetzen, daß die bestehenden Mißstände weitestgehend beseitigt werden. Er gab seiner besonderen Freude über die vorbildliche Zusammenarbeit von Verwaltung und Partei Ausdruck. Er sah darin einen Beweis dafür, daß die Einheit von Partei und Staat im Kreise Ennepe=Ruhr praktisch Wirklichkeit geworden ist. Aus der Verwaltungsarbeit der Behörden und dem dynamischen Wirken der Parten musse sich ein gewaltiger Kraftstrom entwickeln, der dem Leben zu dienen habe. Innere Aufgeschlossenheit jedes einzelnen sei die erste Voraussetzung für ein erspcießliches Wirken im Dienste der Gemeinschaft. Es sei seine Absicht, die Besuche in den Kreisen alljährlich zu wiederholen, und er hoffe, wenn er den Besuch in Jahresfrist erneuere, daß in bezug auf die Mitstände manches anders sein werde. Mit besonderem Beifall wurde es ausgenommen, als der Gauleiter sagte:„Der alte revolutionäre Geist des Kreises bürgt mir dafür, daß meine Auffassung auch Ihre Ausfassungen sind.“ Gauleiter Giesler ließ sich sodann den Stab der Kreisleitung und die Beamten des Kreises vorstellen und tauschte mit ihnen herzliche Worte aus. Am Mittag fand eine Tagung des Führerkorps der Partei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbande statt. Kreisleiter Dedeke schilderte eingangs den Werdegang der Partei im Kreisgebiet EnnepeRuhr. Die gleiche Begeisterung, mit der das Führerkorps den Ausführungen des Gauleiters folgte, erfaßte auch die ungezählten Besucher der öffentlichen Versammlung in Hattingen. Wiederum war es der Gedanke des Kampfes und des Willens zum Sieg, der die Ausführungen des Gauleiters bestimmte. Wiederum verstand es Gauleiter Giesler, den Weg zum Herzen der Bevölkerung zu finden. Besondere Erwähnung verdient das Lob, das der Gauleiter dem Schwerschaffenden des Industriegebietes, an erster Stelle aber dem Bergmann, zollte. Mit besonderer Freude dankte der Gauleiter für den beispielhaften Opfersinn, den der Gau anläßlich der Wollsammlung gezeigt hat. Tiefen Eindruck machte es bei den zahlreich erschienenen Frauen, daß der Gauleiter auch ihre kriegsbedingten Nöte und Sorgen kannte. Er rief die Frauen und Männer auf, bei all diesen Sorgen, die im Hinblick auf das, was zur Entscheidung steht, unwichtig sind, die Größe und Bedeutung dieses Kampfes nicht zu vergessen. Und immer, wenn sich der Gauleiter in seinen Ausführungen an die Jugend wandte, wenn er sie an die großen Aufgaben erinnerte, die sie nach dem Kriege zu erfüllen habe, wenn er sie auf den erforderlichen Einsatz im deutschen Osten verwies, wollte der Beifall der Jugend kein Ende nehmen. Wie in den Jahren des Kampfes, so klang auch jetzt wieder das Lied von der goldenen Abendsonne durch den Saal. Man sah es den zahlreich erschienenen Besuchern an, daß die Worte des Gauleiters einen tiefen Eindruck auf sie gemacht hatten und daß es ein beglückendes Erlebnis für sie war. in Gauleiter Giesler einen politischen Führer kennenzulernen, der als Statthalter des Führers nichts anderes sein will als Volksgenosse unter Volksgenossen. Dortmund. Die Erste Strafkammer des Landgerichts Dortmund verurteilte am Freitag den 52 Jahre alten Oskar Neumann aus Mengede als gefährlichen Sittlichkeitsverbrecher zum Tode. Der mehrfach auch einschlägig vorbestrafte Angeklagte hat sich in den Jahren 1938 bis 1941 an einer Anzahl von Kindern zahlreiche Male in schamlosester Weise vergangen. Damit hat ein Jugendverderber übelster Sorte die verdiente Strafe erhalten, die ganz dem Volksempfinden gerecht wird. Dortmund. Das Sondergericht verurteilte die 45 Jahre atte Ehefrau Elisabeth Kröger, die als Postfacharbeiterin tätig war, wegen Unterschlagung von Feldpostpäckchen aus den Zustellbezirken Arbeitokameradinnen(insgesamt 29 Sendungen) zu sechs Jahren Zuchthaus und zur Aberkennung dee bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von seche Jahren. An acht Feldpostsendungen vergriff sich der 37 Jahre alte Postfacharbeiter Johann Göke aus Dortmund, außerdem eignete er sich eine aus einem Paket herausgefallene Damengeldbörse an. Er wurde zu vier Jahren Zuchthaus unter Anerkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf drei Jahre verurteilt. Hamm. Eine alte Witwe erlitt schwere Brandwunden dadurch, daß das Bett durch einen in der Nähe stehenden Ofen Feuer fing. Die hochbelagte Frau starb an ihren Brandwunden im Krankenhaus. Arnsberg. Ein ungetreuer Postaushelfer, der sich bei der Zustellung von Briefsachen und beim Leeren von Brieftästen schwerer Verfehlungen schuldig machte, wurde vom Sondergericht Dortmund zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren und zur Aberkennung der Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren verurteilt. 1,3 Mill. RM am 5. Opfersonntag Bei jeder Sammlung für das Winterhilfswerk, zu der die Partei= und Volksgenossen im Gau WestfalenSüd aufgerufen werden, erneuert sich Geist und Haltung der nationalsozialistischen deutschen Volksgemeinschaft und zeigt sich die Umsetzung der nationalsozialistischen Idee im besten Licht. Auch am letzten Opfersonntag kam diese Haltung der südwestfälischen Volksgemeinschaft wieder einmal klar zum Ausdruck. Der Appell an sie, für die sozialistischen Aufgaben in der Heimat zu opfern und mit diesem Opfer den gewaltigen Leistungen unserer Soldaten an der Front würdig zu sein, ist wieder einma! von allen verstanden und befolgt worden. Das Ergebnis drückt dies aus. Es ist erfreulich, daß gerade diese Sammiung, die zwischen die große Woll= und Wintersachensammlung für die Front fiel, wiederum eine erhebliche Steigerung des Aufkommens verzeichnet. Nach den vorläufigen Feststellungen sind es 1272 284,76 RM. Dieser Betrag wird sich auf rund 1,3 Millionen RM erhöhen. Das sind 345000 3M mehr, als am 5. Opfersonntag im vergangenen Jahr gespendet wurde. Es gibt Menschen... Aphorismen von Professor Heinrich Scholz Es gibt Menschen, die alles Große so lange verkleinern, alles Kleine so lange vergrößern, bis alle Unterschiede verschwunden sind. Dann fangen sie an, sich ihres Lebens zu freuen. Und es gibt Menschen, auf welche das Große in jedem wesentlichen Falle so einwirkt, daß alles Kleinere vor ihren Augen verschwindet. Das Große bestimmt für sie souverän die scharf begrenzte einzige Welt, in der sie sich niemals langweilen werden. Es gibt Menschen, für welche das Schöne da aufhört, wo man sich irgendwie anstrengen muß. Und es gibt Menschen, für die es genau da anfängt, wo man sich auf= und zusammenraffen muß, um auf seine Spur zu kommen. Es gibt Menschen, die alles besser wissen, weil sie nie selbst etwas Ordentliches geleistet haben. Und es gibt Menschen von einem ungewöhnlichen Können, die ununterbrochen von anderen lernen. Es gibt Menschen, die keinen Scherz verstehen. Es gibt aber auch Menschen, die sich auf der Stelle empfehlen, sobald ihnen in einem unerwarteten Augenblick etwas zugemutet wird, was ernst genommen zu werden verdient. Es gibt Menschen, die jeden Augenblick wahrnehmen, in dem sie sich zerstreuen können. Und es gibt Menschen, die keinen Augenblick versäumen, der ihnen die Möglichkeit gibt, sich zu sammeln. otke Moldungen Britische Fahrzeug= und Truppenansammlungen in Nordafrika wirksam bombardiert MNB Berlin, 19. Jan. Vor dem Südflügel der deutsch=italienischen Stellungen an der Wüstenfront in Nordafrika wurden britische Fahrzeugansammlungen durch deutsche Sturzkampfflugzeuge wirksam bombardiert. Zahlreiche Bomben schweren Kalibers lagen gut zwischen den Fahrzeugen und richteten umfangreiche Zerstörungen an. Während eines Einsatzes anderer Kampfflugzeuge wurden abgestellte Fahrzeuge und lagernde Truppen längs der Küstenstraße angegriffen. Auf mehreren wurden durch Bombenwürfe gute Wirkungen erzielt. General Oshima in Hamburg DRB Hamburg, 19. Jan. Der KaiserlichJapanische Botschafter in Berlin, General Oshima, ist zu einem dreitägigen Besuch in Hamburg eingetroffen. Bei einem Empfang der Presse gab der Botschafter seiner Freude darüber Ausdruck, daß er wieder einmal in der Hansestadt weilen könne, die dazu berufen sei, nach dem Kriege Mittler zwischen dem Reich und dem estastiatischen Raum zu werden. Auf Einladung der Ostostatischen Vereine wohnte Harnsäure-Tee Eatsäuert und entgillet das Blut. Löst und scheidet Harnsäufe aus. Pak. 1.- RMI. verstärkt 1.25 RM Alleioverkauf: Drogerie Erich Rienhöfer Hüsingstraße 12 Suche bei guter Bezahlung für meinen modernen Etagenhaushalt ein tüchtiges, kinderliebes Mädchen. Angebote erbittet Hubert Dunsche, Kömn=Lindenthal, Bachemerstr. 156 Suche zum 1. März ein Morgenmädchen. Vorzustellen mitlags 2—3 Uhr. Frau Brieke, Schwerte(Ruhr), Graf=Adolf=Straße 42. Suche 4—6=Zimmerwohnung in Schwerte oder nächster Umgeb. Evtl. Tausch. Biete 4=Zimmer. abgeschl. Etage. Zuschriften u. 101 an die Geschäftsst. der Schw. 3.g. 3=Zimmerwohnung zum 1. März od. später z. mieten gesucht. Schriftl. 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WWÖ S1n C 153 General Oshima dann einer Versammlung HamburgerOstasienkaufleute bei. Auch hier wies der Botschafter auf die engen Beziehungen zwischen Hamburg und seinem Vaterlande hin. und Sport Tus Ergste— Rote Erde Iserlohn 2:3 Zum Pokalspiel der zweiten Runde hatten die Ergster die Sportgemeinschaft Rote Erdé Iserlohn zu Gast. Die Mannschaft des Gastgebers spielte unter der sonst gewohnten Form, trotzdem konnte man der Gästeelf, welche eine gute Spielweise an den Tag legte, eine fast gleichwertige Partie liefern. Das Spiel nahm zeitweise harte Formen an, so daß der Schiedsrichter des öfteren gezwungen wurde, auf beiden Seiten Strafstöße zu verhängen. Während es die Gästemannschaft zu drei Toren brachte, konnten die Ergster diesen Erfolgen der Gegenseite nur zwei entgegensetzen. Wohl oder übel mußte sich der Platzverein mit einer knappen 2:3=Niederlage abfinden. Tus Ergste scheidet somit von den weiteren Rundenspielen um den Tschammerpokal aus. Schwelm wieder an zweiter Stelle Die Spiele der 1. Klasse wickelten sich am Sonntag ziemlich reibungslos ab. Bis auf die hohe Niederlage von Hagen 72 auf eigenem Platze gegen den BfE Schwerte gab es weiter keine Überraschungen. Zu erwähnen wäre lediglich der knappe 1:0=Sieg von Schwelm 06 gegen Tus Milspe. Die Schwelmer haben sich durch diesen Sieg wieder an die zweite Tabellenstelle vorgearbeitet, da Herdecke zu Hause gegen den DSC Hagen nicht bestehen konnte.— In der Untergruppe Arnsbewrg kam Tus Neheim in Wickede zu einem verhältnismäßig hohen Siege. Das Spiel Menden 09 gegen Tus Meschede fiel aus. Meschede hatte vorher abgesagt. Das mit Spannung erwartete Spiel zwischen Hüsten 09 und Sportb. Werdohl fiel ebenfalls aus.— In der Staffel Siegerland kam die SVg Langenau kampflos zu Punkten, da Dreistiefenbach nicht angetreten war. Das Spiel Sportfreunde Siegen gegen Eintracht Siegen kam nicht zum Austrag. Eintracht Siegen hat seine Mannschaft von den kommenden Meisterschaftsspielen zurückgezogen. Eine Überraschung bedeutet die Niederlage von BfB Weidenau auf eigenem Gzlände durch den V'R Siegen. Dem Tabellenstande nuch sind die Weidenauer dem BfR weit überlegen. Zu einem 9:0=Siege kam der Spitzenführer Olpe gegen die SVa Klafeld. Die Klafelder vermochten in der ersten Halbzeit noch einigen Widerstand entgegenzusetzen, fielen aber nach dem Wechsel vollkommen ab. Olpe hat nun wieder allein die Tabellenführung inne. Herdecke 63— DSC Hagen 1:6(1:2) Nach der letzten Niederlage des DSC Hagen in Milspe war man auf den Ausgang des Treffens in Herdecke allgemein gespannt. Bis zum Wechsel lagen die Hagener knapp in Führung. Die Ruhrstädter hatten bis zur Pause starken Widerstand geleistet. Nach der Halbzeit drehte der DSC=Sturm jedoch mächtig auf, so daß die Herdecker hoch geschlagen wurden. Nur knapp für Schweim 06 Am Brunnen in Schwelm kam der FC Schwelm 06 gegen Tus Milspe nur zu einem mageren 120. Etwa in der 20. Minute gingen die Platzbesitzer durch ihren Halblinken in Führung. Milspe zeigte ein sehr gutes Spiel, doch waren die Schwelmer etwas überlegen. Hagen 73 verliert hoch Eine überraschend hohe Riederlage bezog Hagen 72 auf eigenem Platze durch den OyS Schweete. Die Eckeseyer konnten fürf Toren der Gäste nur zwei entgegensetzen. Das Spiel Grüne gegen Schwelm 95 fiel aus. Schwelm 95 hat seine Mannschaft zurückgezogen. Alle bisherigen Spiele dieser Mannschaft werden— wie wir soeben erfahren— für nichtig erklärt. Die Spiele müssen daher in der Tabelle abgesetzt werden. Wir werden in unserer kommenden Vorschau die neue Tabelle bringen. Nur wenige Pokalspiele Im Pokal des Kreises Mark und Kreis LenneVolme fielen eine ganze Reihe von Spielen aus. Überraschend hoch verlor Hagen 31 gegen den BfL Stockum. Knapp unterlag Union Haspe auf eigenem Platze gegen Volmarstein. Rot=Weiß Iserlohn kam kampflos eine Runde weiter, da Lüdenscheid=Höh nicht angetreten ist. Das Spiel zwischen Leimathe 98 und SB Hohenlimburg wurde nur als Gesellschaftsspiel gewertet, da der Schiedsrichter ausgeblieben war. Hohenlimburg siegte hier zweistellig. Das Ergebnis von Tus Ergste gegen Rote Erde Iserlohn war nicht erhältlich. Wir nehmen jedoch an, daß Rote Erde Iserlohn eine Runde weitergekommen ist. Handball: Gevelsberg kommt kampflos zu den letzten Punkten In der Bereichsklasse der Staffel Süd kam Sportr 33 Gevelsberg kampftos zu den letzten Punkien, da Hüttenverein Dortmund nicht angerreten war. Das Spiel Bochumer Verein gegen Eintracht Dortmund fiel ebenfalls aus. In der 1. Klasse des Kreises Mark kam nur die Begegnung zwischen Eintracht Hagen und E. J. Gevelsberg zum Austrag. Die Gäste siegten erwartungsgemäß mit 9:3. Wir wir erfahren, hat der Postsportverein Hagen seine Handballmannschaft von den kommenden Punktespielen zurückgezogen. Ringen: Hohenlimburg siegte in Witten Außer dem Vergleichskampf mit dem Bereich Niederrhein, der von Westsalen sicher mit 5:2 gewonnen wurde, fanden am Sonnlag noch zwei Kämpfe um die westfälische Meisterschaft im Mannschaftsringen statt. Arminia Marten und Alemannia Dortmund trennten sich 3:3 unentschieden, doch muß der Federgewichtskampf noch nachgeholt werden, da Bykoul in der Westfalen=Staffel gegen Niederrhein zu kämpfen hatte. Der Titelverteidiger KsV Hohenuimburg weilte beim MSV Witten 07 zu Gast und holte sich dort nach schwersten Kämpfen mit einem Gesamtergebnis von 4:3 zwei Punkte. Ringen: Westsalen gegen Niederrhein 5:2 In der mit 800 Zuschauern resttos besetzten Turnhalle in Dorlmund=Hörde traten am Sonnlag die Ringer von Westfalen und Niederrhein zu ihrem sechsten Vergleichsrampf an. Ihren vier Erfolgen— einmal wurde Westfalen besiegt— reihten die westfälischen Ringer einen weiteren schönen S.eg an, der mit 5:2 sogar sehr deutlich ausfiel, obwohl die Einheimischen auf die Mitwirkung ihres deutschen Meisters Rudi Rinhardt verzichten mußten, der aber in dem Hörder Schrader einen vollwertigen Ersatz hatte. Schrader vollbrachte zweifellos die beste Leistung des Tages, da er als Federgewichtler im Leich.gewicht rang und den um 6 Kilogramm schwereren von Ofen nach 13 Mnuten durch wuchtigen Untergriff entscheidend besiegte. Alle übrigen Kämpfe gingen über die Zeit und wurden nur nach Punkten gewonnen. Die Rheinländer kamen durch Woywod und Kotter zu ihren beiden Erfolgen. Druen und Verlag: Hanc Linner verm. Car Draue. Vorantworttien für den gesamten Tentlell: Haustschrittleite. Dr. Hano-Adolf Ebing(u. Zt im Feldo), I. V. Morie-L###e Oealte. ter den Anteigentell: Hans Linser. Schworte. Zer Zoi iot Preichote 12 0