SEETT TE Dv. Schprnm. Selung richein pichen, rpzggr, er gezigt, gegea Zeitungsgebähr und 0.44### Postverpackungsgebühr) zuzügl. 36#### Bestellgeld. Geschäftsstelle Gr. Marktstr. 3. Ferm. 2770— Postscheckk.: Dortmund 2852 Gagebleit fihr die Blabt Bchreue. ii in ut tuden Det feuder Whntr Petaisbesktung, duvengnasen duch dek. Gewalten, abearuchauen wie Arsnu“ auf Schadenulas oder Nachlleserung Aufpruch auf Schuornersatz oder Nachlieferung erhoben werden. Nr. 51 Schwerte(Ruhr), Mittwoch, 1. März 1939 A. Juhrgung E„ Ne Sctr Hraukreich slehr Schpechter Nom über die fieberhaften Paris- nach der Anerkennung Der richtige Ton zu Franco lst noch. Rom, 28. Febr. Die Anerkennung der Regierung Franco durch England und Frankreich setzt den Schlußstein unter eine Bankerottpolitik, der England und Frankreich setzt eine freundlichere Wendung geben möchte. Die französische Begründung, daß man Franco anerkennen müsse, um nicht eine weitere Grenze zu verteidigen zu haben, wird auch in Rom als typischer Ausflug der bereits von Richelien vertretenen These bezeichnet, daß man es vermeiden müsse, Frankreich in eine „Zange von den Pyrenäen bis zum Rhein“ geraten zu lassen, wobei allerdings eine Abweichung von Richelieus These insofern vorgenommen wurde, daß unter volksfrontlichem und bolschewistischem Einfluß Frankreich über die Pyrenäengrenze vorzustoßen und seine Herrschaft Spanien aufzuzwingen versucht habe. Wie bereits einmal betont, betrachtet man in Rom das militärische und politische Kapitel als so gut wie abgeschlossen, aber noch nicht das diplomatische, denn jetzt, darüber ist man sich durchaus klar, würden England und Frankreich, nachdem sie offiziell in Nationalspanien Zutritt hätten, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden diplomatischen Kniffen die etwas klägliche Position, in die sie sich selber hineingesteuert hätten, zu verbessern versuchen. Der plötzliche Stimmungsumschwung in der englischen Presse und ebenso der zuversichtliche Ton, den der Pariser„Temps“ anschlägt, machen es deshalb Italien zur Pflicht, weiterhin wachsam zu bleiben. Das ist augenblicklich alles, was man in römischen politischen Kreisen in Erwartung der Rückkehr Cianos aus Warschau feststellen zu müssen glaubt. Dagegen spricht man heute ganz offen von dem in Tunis herrschenden Alarmzustand. Was von dorther gemeldet wird, erweckt fast den Eindruck, als rechne Frankreich mit einer unmittelbar bevorstehenden Gefahr, und in Rom fragt man, von wem denn diese Gefahr ausgehen könnte. In Tunis werden nach hier vorliegenden Berichten fieberhafte militärische Vorbereitungen getroffen. Tagtäglich könne man Truppen= und Materialtransporte, wie„Messagero“ meldet, feststellen. In der Stadt Tunis selbst sehe man kaum noch Soldaten, sie seien an die libysche Grenze geschickt oder auf strategische Punkte in der Umgebung der Stadt verteilt. Nacht für Nacht träfen im Hafen von Tunis Schiffe mit Kriegsmaterial, Lebensmitteln, Pferden, Maultieren usw. ein, während Züge voller Soldaten und Kriegsmaterial aus Algerien Nacht für Nacht Tunis passierten. Die Stadt werde in einen regelrechten Vereidigungszustand versetzt. Die Brücken und Eisenbahnübergänge seien militärisch überwacht. Alle diese kriegerischen Vorbereitungen in Verbindung mit der Verbreitung von Alarmnachrichten trügen natürlich dazu bei, die Bevölkerung zu beunruhigen, und das jüdische Element suche daraus Kapital für seine Spekulationen zu schlagen. Die Stadtverwaltung von Tunis habe bereits Vorkehrungen für den Schutz der Zivilbevölkerung getroffen. Die Stadt selbst sei in verschiedene Abschnitte eingeteilt, in denen fieberhaft an der Anlegung von Unterständen, in denen die Bevölkerung Zuflucht finden könne, gearbeitet werde. stadt, wo die Vorposten der Armee Francos allen Angriffen zum Trotz ausharrten.„Die nationalspanischen Truppen können ven Zeitpunkt kaum abwarten, an dem die von heftigen Kämpfen unterbrochene Wartezeit endlich durch den Einzug in Madrid gekrönt wird. Augenblicklich herrscht an diesem Frontabschnitt verhältnismäßig Stille, weilig durch das Gebrumm der Beobachtungsflieger und vereinzelte Gewehrschüsse unterbrochen wird. Die Artillerie beider Parteien schweigt seit Tagen. Das Zentrum Madrids, wo Hunderttausende von Spaniern sehnlichst auf den Augenblick des Einzuges der Truppen General Francos warten, bietet einen friedlichen Anblick. Nur nachts sind in den zum größten Teil ßenzügen vereinzelne Schießereien festzustellen. " Die nationalspanische Heeresleitung hat den Einmarsch in Madrid bis in alle Einzelheiten vorbereitet. Die Straßen nach Madrid wurden ausgebessert und in mustergültigen Zustand versetzt. Lebensmittelkolonnen gelangten bereits bis dicht vor Madrid, ebenso sind die Fernverbindungen— Delegraph und Telephon— bis an die Stadtgrenze in Ordnung. Im nationalspanischen Hinterland stehen große Sammlungen für die Verpflegung der notleidenden Madrider Bevölkerung bereit. Auch die zukünftige Verwaltung Madrids nach der Uebernahme durch die nationalspanischen Truppen ist bereits weitgehend vorbereitet. Besondere Polizeiformationen, die sich aus Freiwilligen rekrutieren, stehen einsatzbereit und sind nach einem Plan Stadtviertel Madrids aufgestellt worden. Ebenso ist weiter Vorsorge getroffen, um die Gefangenen unterzubringen. Der französische Ministerrat hat die Anerkennung Francos zu der gleichen Zeit besiegelt, als auch der britische Ministerpräsident im Unterhaus diesen Schritt bekanntgab. Ein leitender Beamter des Quai d’Orsayz wird den Entschluß der französischen Regierung in Burgos notifizieren. Die Lösung der Botschafterfrage ist noch nicht bekanntgegeben. Sie wird vielleicht Gegenstand des Ministerrates sein. Es bestätigt sich, daß Senator Berard diesen Posten abgelehnt hat und die Wahl auf einen der bereits genannten Militärs oder Berufsdiplomaten fallen wird. Der Nordafrika=Praktiker und gegenwärtige Botschafter in Buenos Aires, Peyroutos, scheint jetzt als erster Kandidat in Am Abend wurde in Paris.— und ebenso ir zwischen Verard und dem nationalspanischen Außenminister Jordana unterzeichneten so genannten technischen Abkommen veröffentlicht, nicht aber der Wortlaut, was bekanntlich vorerst nicht beabsichtigt ist. Ueber den dieser Abkommen, vor allem demjenigen über gute Nachbarschaft, gehen verschiedene, nicht amtliche Versionen um. 1 Der sozialdemokratische Populaire tein im Tone höchster Entrüstung mit, daß Daladier unter Hinweis auf die Möglichkeit von Indiskretionen(!) im Ministerrat selbst seinen Kollegen nichts über den Inhalt der Abkommen bekanntgegeben habe, weil sie„geheim“ seien. Das Blatt fügt verärgert hinzu, daß Daladier das gewissermaßen nur als Theatercoup getan habe, weil in den Texten einfach nichts Wesentliches sehe.—„6.z36. 88 Andererseits stect oer offiziöse Petit Paristen eine vielsagende Miene auf und sagt: „Der Inhalt des Abkommens über gute Nrachenen unterzubringen.„Der Regententreffen auf dem Balkan Behandlung einiger Ansicherheittsalikten in er.““ nach Madrid vorbereitet #ances Truppen warten auf don Befehl zum Einmarsch Bilbao, 28. Febr. Unter den nationalspanischen Truppen an der Front vor Madrid verrscht freudiger Optimismus, sie rechnen damit, daß sie bereits in den nächsten Tagen in Madrid einziehen können. Seit über swei Jahren sind die nationalen Stellunden vor Madrid nahezu unverändert geblieben, namentlich innerhalb der UniversitätsBelgrad, 28. Febr. Die bevorstehende Begegnung zwischen König Boris von Bulgarien und Prinzregent Paul von Jugoslawien dürfte von großer politischer Bedeutung sein. Die Lage in Südosteurova ist zwar gegenwärtig nicht gerade„gespannt“ zu nennen. doch enthält sie gewisse Unsicherheitsfaktoren, die vor allem psychologischer Natur sind. Um diese wie eine gelegentliche „Schlechtwetterstimmung“ zu beseitigen, hat es sich stets als außerordentlich wirkungsvoll erwiesen, wenn die Staatsoberhäupter der Königreiche Jugoslawien und Bulgarien zusammenkamen. Die Atmosphäre wurde von einer solchen Begegnung immer gereinigt und gesauo, Es liegt auch eine gewisse Traoition in diesen Begegnungen. Nachdem sich König und König Boris bereits einmal im August 1927 geheim in der Umgebung von München getroffen hatten, kamen sie das erste Mal öffentlich im September 1933 zusammen. Diese Begegnung fand auf dem Belgrader Hauptbahnhof stat, als König Voris in sein Jagg ger“ gefig, Es folgte dann im Oktober 1935 der König Alexanders auf dem bulgarischen Landschlosse Euxinograd bei Warna asezeten gann zum großen Stägigen State,ghaupz,saß, Sähpeie der vom 10. bis 13. Dezembger zeine, fetri für eine glückliche Zukunft unserer beiden BruLeider schien die raube Wirposeit Biese Holz; Mongte, svätzer, gm 9., FFebruar 1934 in Aiben der Balkan=Bund gesagesen wiche, der von Spibe abzubrechen und die Mäglichteit einer weiteren Entspannung offen zu lassen. Als im Frühjahr 1934 dann König Boxis von einer lingeren Reise durch die europaischen Hauptstädte zurückkehrte, bestieg König Alexanver auf von der Ungefährlichtzir des Baionpi und der Dauerhaftigreit der jugostäwischen jugoslawische Königspaar die bulgarische Hauptstadt, was eine Krönung dieser Entspannungsund Freundschaftspolitik bedeutete. Da machte das Attentat von Marseille am 9. Oktober 1934 allem ein Ende, als König Alexander von Jugoslawien durch mazedonische Texxoristen ermordet wurde. Es bedurfte einer mühseligen Arbeit, an der sich vor allem Prinzregent Paul und König Voris betätigten, indergzste. Bgez grete wortlichen Staatsmänner zu einer Ponat der Freundschaft ermutigten, bis dann am nuar 1937 schließlich der ewige Freundschaftswerden konnted beiden Ländern abgeschlossen Durch diesen Pakt wurde Bulgarien wieder in die Reihe der voll berechtigten Europas eingereiht, und eine logische Folge davon war, daß dank der Bemühungen der iu slawischen Diplomatie am 31. Juli 1938 in S loniki die Staaten des Balkaubundes Bulgarien die Wiedererlangung seiner Wehrboheit zugestanden. In die damals hoffnungsvoll begonnene Entwicklung einer engeren arbeit zwischen Bulgarien und den Staaten des Balkanbundes, die durch die türkisch=bulgarische Freundschaft noch gefestigt wurde, fiel nun wiederum durch die kürzliche Bukarester Tagung des Balkanbundes ein gewisser Reif. Doch scheint es das unabänderliche Bemühen Ingoslawiens zu sein, solche Mißstimmungen zu beseitigen und die Beziehungen zwischen Bulgarien und Rumänien sowie Griechenland immer mehr zu normalisieren und in freundschaftlichem Geiste zu gestalten. Einer Klärung dieser Probleme dürfe wohl auch die bevorstehende Begegnungg dienen. Berlin, 28. Febr. In der Dienstag=Vormittagsziehung der letzten Preußisch=Süddeutschen Klassenlotterie wurden zwei Gewinne von je 200000 RM. gezogen. Die beiden Gewinne sielen auf die Losnummer 257051. Das Los wird in der ersten Abteilung in Achteln in einer bayerischen und in der zweiten Abteilung in Vierteln in einer Berliner Lotterieeinnahme gesdfelt. barschaft ist zwar nicht der Beffentlichkeit zu: gänglich gemacht worden, aber es würde wohl nichts Ueberraschendes sein, wenn sich darin eine spanischerseits abgegebene Wiederholung der Versicherung bezüglich der Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit und Integrität befindet.“ In der Tat, das ist nichts Ueberraschendes. Denn man weiß ja, daß General Franco früher bereits mehrfach öffentlich ähnliche Erklärungen abgegeben hat, Erklärungen, die übrigens Italien und Deutschland aus freien Stücken insofern ergänzten, als diese beiden Staaten aus ihrem Freundschaftsverhältnis zum neuen Spanien heraus ihre Absicht kundtaten, diese selbstverständlichen Attribute einer großen Nation niemals anzutasten. Zwischen den Zeilen der soeben zitierten Aeußerung des Petit Parisien klingt eine gewisse Schadenfrende durch. Ihr braucht man nur entgegenzuhalten, daß man in Burgos sehr wohl weiß, daß die Unabhängigkeit Nationalspaniens eigentlich nur gegen die neuen„Herzeusfreunde“ in Paris und London verteidigt zu werden braucht. Die Demokratien sind im übrigen so nervös und so schamlos, bereits jetzt nicht mehr den wahren Hintergrund der Anerkennung Francos zu verdecken, und sie gestehen ein, daß sie in Burgos mittels dieser Anerkennung eine Einflußnahme und Einmischung zu erreichen hoffen, die ihnen bisher und ohne diplomatische Beziehungen verweigert wurde. Z. B. erwähnt heute der Petit Parisien die Frage der italienischen Freiwilligen und winkt dabei höchst ungalant mit dem Zaunpfahl. Gleichzeitig preist das Blatt— natürlich völlig uneigennützig— marktschreierisch französische Wirtschaftshilfe zum Wiederaufbau des Landes an, und in einem der Pariser Morgenblätter findet sich auch tatsächlich wieder das abgewandelte Wort:„Spanien ist eine Messewert“. Die übrige französische Presse verfolgt im großen und ganzen dieselbe Linie, und wohl noch nie sind so viele Photos von Franco in Paris veröffentlicht worden wie heute. Die Artikel der Blätter— selbstverständlich nicht die der zeternden marxistischen Organisationen— verschwenden viele Worte an Freundschaftshymnen. Man greift wieder gern in die Geschichte zurück, staubt dort historische französisch=spanische Gemeinsamkeiten ab und will sie dem neuen Spanien als Verbundenheitszeichen für die Zukunft präsentieren. Manchmal allerdings findet man auch Rufe nach Vorsicht und Warnungen vor zu großen Hoffnungen auf die praktische Auswirkung der Anerkennung..„ leiser dagegen vernimmt mgzewizeige dünne Stimmchen des schlechten enes Gewissens nämlich, das sich zwangsläufig regen mußte, wenn man den Vorhang einmal aufzieht, mit dem man jetzt all das unsichtbar und vergessen machen will, was zwei Jahre kriegsverlängernde Einmischungen und dantendienste zugunsten der bolschewistischen Mordbrenner und Massenmörder angerichtet Heute spricht Göring Berlin, 28. Febr. Generalfeldmarschall Göring spricht aus Anlaß des Tages der Luftwaffe am Mittwoch, dem 1. März 1939, von 9 bis 9.20 Uhr früh, über alle deutschen Reichssender, den Deutschlandsender und Danzig. Die Ansprache wird am gleichen Tage von 19.40 bis 20 Uhr wiederholt. Die Sendung von 9 bis 9.20 Uhr wird von allen Schulen und der Luftwaffe im Gemeinschaftsempfang abgehört. Die Geister, die ich rief... Frankreichs sowjetspanische Gastfreunde werden immer frecher Paris, 28. Febr. Die frauzösische Polizei in Toulouse verhaftete am Montagabend wieder 13 spanische Anarchisten, die bei ihren französischen Freunden Unterschlupf gefunden hatten. Sie wurden vorläufig in ein Konzentrationslager bei Perpignan geschickt. Auch in Cherbourg und Umgebung, wo eine Reihe von spanischen Flüchtlingen untergebracht ist, ist es zu Zwischenfällen gekommen, die ein Eingreifen der Polizei notwendig machten. Ein Kommunistenweib, das sich rühmt, die Frau eines Pistoleros aus Barcelona zu sein, und der man nachsagt, ihrem Mann häufig bei seinen Massenmorden geholfen zu haben, führt im Flüchtlingslager von Gouville den Reigen täglicher Ausschreitungen gegenüber den Lagerbehörden an. Am Montag hetzte sie die Lagerinsassen unter dem Vorwand ungenügender und schlechter Nahrung auf, so daß bald ein Aufstand ausorach und das gesamte Geschirr und Material zertrümmert wurde. In Granville haben die kommunistischen Weiber mit der gleichgesinnten Bevölkerung Fühlung genommen und kommunistische Zellen gebilbet. Gesinnung und Tat sind eins Hermann Neef an die Beamtenschaft zur Reichsstraßensammlung am 4. und 5. März Berlin, 27. Febr. Reichsbeamtenführer Neef hat anläßlich des Großeinsatzes der Beamtenschaft zur Reichsstraßensammlung am 4. und 5. März einen Appell an die deutschen Beamten gerichtet, in dem es heißt: Wiederum werdet Ihr, meine Berufskameraden, aufgerufen, Euch der großen Selbsthilfeorganisation des deutschen Volkes in tätigem persönlichem Einsatz zur Verfügung zu stellen. Am Samstag, dem 4., und Sonntag, dem 5. März, wird die Beamtenschaft im Verein mit den deutschen Handwerkern und den Amtsträgern des Reichsluftschutzbundes für das Winterhilfswerk öffentlich sammeln. Ihr werdet damit erneut die willkommene Gelegenheit haben, Euren aktiven Einsatz für die Volksgemeinschaft unter Beweis zu stellen. Das nationalsozialistische Beamtenkorps ist stolz auf diesen Ehrendienst für den Führer. Unbeschwert von Aktenvorgängen und Bezufsgedanken werdet Ihr an diesem Tage mit iierem Schwung und Ueberzeugungskraft an die Gebewilligkeit aller deutschen Volksgenossen appellieren. Denkt daran, daß das Ergebnis, das für Inland und Ausland sichtbarer Ausdruck des deutschen Sozialismus ist. von dem Geist freudiger und unermüdlicher Hingabe eines jeden Sammlers entscheidend übbnot. Kameraven, frisch ans Werr n dem beglukkenden Bewußtsein, durch eigenes Handeln anderen helfen zu können. Gesinnung und Tat sind eins! Palästina=Konferenz auf dem Krisenpunkt zuden machen gegen den englischen Plan mobil- Sorgen. volle Stimmung wegen des südischen Bombenanschlages Todesurteil im Malchower Muttermordprozeß Prenzlau, 28. Febr. In dem grauenhaften Prozeß gegen das Mörderehepaar Porath, das die Witwe Anna Schulz, die Mutter der Ehefrau Porath, in furchtbarer Weise ermordete, wurde im Laufe des Dienstag das Urteil gefällt. Gegen 13 Uhr verkündete der Präsident des Prenzlauer Landgerichts, Flöl, der den Vorsitz in dem Schwurgerichtsprozeß gegen das Ehepaar Porath hatte, folgendes Urteil: Der Angeklagte Alfred Porath wird wegen Mordes zum Tode und dauernden Ehrverlust und wegen Blutschande, Kuppelei in Tateinheit mit Zuhälterei und wegen Diebstahls in vier Fällen zusätzlich zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Außerdem wird gegen ihn als gefährlichen Gewohnheitsverbrecher die Sicherungsverwahrung und Polizeiaufsicht angeordnet. Die angeklagte Ehefrau Elise Porath wird wegen Muttertotschlages zu 10 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Angeklagten nahmen das Urteil mit Kumpfsinniger Kälte auf. Französisches mit den ausgewiesenen Journalisten Genf, 28. Febr. Die Ausweisung von drei hweizerischen Journalisten aus Italien— bei em Vertreter des„Temps“ weiß man allerdings noch nicht bestimmt, ob er Schweizer oder Kranzose ist— hat in der Schweiz großes Aufehen erregt. Doch verbirgt sich die peinliche Ueberraschung in den größeren Zeitungen hinter sehr korrekt formulierten Betrachtungen, die den Wunsch erkennen lassen, etwaige Mißverstandnisse aufzuklären und damit die Bezieyungen zwischen den beiden Ländern nicht zu beger olasten. Leon Blum„tiefes Mitgefühl“ für die betrossenen Zeitungen und einmütige Ablehnung der faschistischen Methoden herrscht, wobei auch der Versuch gemacht wird, den Zwischenfall als eine Beeinträchtigung der „Berichterstatterfreiheit über die vatikanischen Dinge“ auszulegen. Niemand in der schweizerischen Presse kommt anscheinend auf den Gedanken, daß diese geräuschvolle französische Anteil; nahme wenig passend und s nicht ganz selbstlos Londen, 28. Febr. Die Krise der Palästina=Konferenz hat sich im Laufe des Dienstag weiter verschärft. Im Namen der gesamten jüdischen Delegation hat der Präsident der jüdischen Agentur, Chaim Waizmann, die Vorschläge der britischen Regierung als Verhandlungsgrundlage abgelehnt. Die englisch=jüdischen Verhandlungen sind vorläufig abgebrochen: die Konferenz steht damit nur noch auf einem Bein. Der takt mit der jüdischen Delegation wird jetzt von britischer Seite in Form inoffizieller Besprechungen fortgesetzt. Die Regierung sieht sich vor die Notwendigkeit gestellt, das ursprüngliche Ziel der Palästina=Konferenz, die Erreichung eines Kompromisses zwischen den Juden und Arabern, als gescheitert ansehen zu müssen. In amtlichen britischen Kreisen zeigte man außergewöhnliche Zurückhaltung: die Stimmung schien allerdings reichlich sorgenvoll und gedrückt zu sein. Der grauenvolle Bombenanschlag in Palästina hat hier in weiten Kreisen einen sehr starken Eindruck hervorgerufen und die völlige Unhaltbarkeit und Sinnwidrigkeit des englischen Widerstandes gegen den nationaten Lebenswillen der Araver in grellster Weise beleuchtet. Es besteht nirgends ein Zweifel, daß dieser Mord an zahllosen unschuldigen Menschen von der Hand jüdischen Terroristen begangen worden ist. Der Zusammenhang zwischen der Konferenzlage und dem Bombenattentat ist hier offen zugegeben worden. Die Sache der Araber findet damit aber nur eine neue moralische Unterstützung und neuen Auftrieb. Trotz der zugespitzten Lage der Konferenz lehnt die Londoner Regierung nach wie vor die Bekanntgabe des britischen Planes ab. Die Araber=Delegation hat nun zu der Mittwochsitzung ihre formelle Antwort auf den britischen Plan angekündigt, bis dahin sollen die britischen Vorschläge geheimgehalten werden, um Abänderungen oder Ergänzungen zu ermöglichen. Es scheint, daß auf arabischer Seite die Hauptschwierigkeit in der Annahme des zweiten Punktes besteht, nach dem die Einwanderung der Juden in Palästina über die nächsten fünf Jahre auf das bisherige Ausmaß(10000 bis 12000 Juden im Jahr) begrenzt werden soll, während die Araber die völlige Einstellung der jüdischen Einwanderung fordern. Während des Uebergangsstadiums bis zur endgültigen Schaffung des neuen Araberstaates sollen der bisherige Exekutivausschuß in Palästina zu einem Ministerrat und der bisherige beratende Ausschuß zu einem Staatsrat ausgebildet werden. Die Juden haben alle ihnen zur Verfügung stehenden internationalen Kräfte mobilisiert, um in letzter Stunde die Londoner Regierung zu einer Abänderung ihres Planes zu bewegen. Der amerikanische Botschafter Kennedy, der eben aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt ist, erschien beim Außenminister Lord Halifax und soll hier angebliche amerikanische Bedenken gegen den britischen Plan vorgebracht haben. Der diplomatische Korrespondent der Times dementiert heute allerdings energisch diese gestern abend umlaufende Darstellung und erklärt, Kennedy habe sich lediglich über den Stand der Konferenzverhandlungen unterrichten wollen. Von amtlicher britischer Seite wurde im Zusammenhang mit dem Kennedy=Besuch darauf aufmerksam gemacht, daß die Vereinigten Staaten nach dem jetzt viel erörterten amerikanisch=englischen Vertrag von 1924 lediglich das Recht hätten, in Palästina die Wahrung der Interessen amerikanischer Staatsangehörigen zu fordern. Dagegen wäre den Vereinigten Staaten in dem. Vertrag keinerlei weitergehende Einflußnahme in Palästina eingeräumt worden. Von arabischer Seite wird ferner auf das Antwortschreiben des Präsidenten Roosevelt an den Ministerpräsidenten vom Irak aufmerksam gemacht, in dem Roosevelt ausdrücklich sich zu einer Nichteinmischung in die Verhältnisse in Palästina verpflichtet. Die Juden laufen jetzt gegen den britischen Plan mit der Behauptung Sturm, die Londoner Regierung habe sich damit formell von der Balfour=Erklärung losgesagt und die Bestimmungen des Ligamandats gebrochen. Demgegenüber wurde von britischer Seite erklärt, daß die Regierung bereits vor einigen Monaten in Genf die bevorstehende Aufhebung des Palästina=Mandats angekündigt habe. Die Regierung setzt die Verhandlungen mit den Araberdelegierten weiter fort. Der Ausgang der Konferenz ist allerdings jetzt ebensowenig zu übersehen, wie am ersten Tage. Es kommt jetzt vor allem darauf, ob die Araber=Delegierten die britischen Vorschläge als Verhandlungsgrundlage annehmen. In diesem Falle soll die Londoner Regierung einen Plan vorbereiten, nach dem den Juden eine neue Ansiedlung in Rhodesien garantiert wird, dort soll Platz für mehr als zwei Millionen vorbanden sein. Generalstab für Einigung Beirut, 28. Febr. Wie aus Kreisen des bei Beirut im Exil lebenden Muftis von Jerusalem mitgeteilt wird, hat anläßlich des Besuches des britischen Generalstabschefs eine Generalitätsbesprechung stattgefunden, die, wie es heißt, festgestellt habe, daß der arabische Aufstand in Palästina mit den vorhandenen militärischen Mitteln nicht niederzuschlagen sei. In einem Bericht nach London habe man empfohlen, unbedingt für eine Einigung auf der Londoner Palästina=Konferenz zu sorgen. Sonauraui und Kolonaspreetem Themen des soeben abgeschlossenen Warschäuer Haumigespracht Was den Kern betrifft, so verzeichnen die meisten Blätter lediglich die in Rom eingeleiteten diplomatischen Schritte. Darüber hinaus berichtet der Korrespondent der„Tribune de Geneve“, angesichts der Konseqnenz Italiens und der„saschistenfreundlichen Haltung“ der drei Betroffenen sei die Erklärung der Maßnahme offenbar darin zu suchen, daß die faschistische Regierung ihr Mißtrauen und ihr Mißfallen gegenüber der schweizerischen Presse im allgemeinen zum Ausdruck bringen wolle. In Rom werfe man der schweizerischen Presse nämlich vor, daß sie in ihrer Beurteilung der internationalen Politik nicht neutral genug sei. Insofern sei die Maßnahme ein bedenkliches Zeichen für die Beziebungen zwischen Italien und der Schweiz Warschau, 28. Febr. Der Warschauer Aufenthalt des italienischen Außenministers ist Montag programmgemäß und in den bei solchen Gelegenheiten üblichen Formen abgeschlossen worden. Der italienische Außenminister ist am Montagabend im Forst von Bialowieza eingetroffen, wo er den Dienstag auf der Jagd verbrachte, um sich dann zunächst nach Krakau und von dort nach einer Kranzniederlegung an der Grabstätte Marschalls Pilsudski in seine Heimat zurückzubegeben. Während der folgenden Tage wird sich gewiß noch die eine oder die andere Gelegenheit zu einer politischen Aussprache zwischen den Leitern der Außenpolitik Italiens und Polens bieten. Aber das politische Hauptgespräch mit dem üblichen„Tour d'Horizont“, hat bereits stattgefunden, und nach allem, was an Vermutungen in die Oeffentlichkeit gedrungen ist, die Frage des Donauraums und die Entwicklung des Kolonialproblems als die wichtigsten die beiden Staaten gemeinsam interessierenden Fragen herausgestellt. Wenn„Wieczor Warszawskt“ auch noch die karpato=ukrainische Frage als eine der besprochenen Themen herausstellt, dann dürfte hier wohl mehr der Wunsch der Vater des Gebankens sein. Das gleiche Blatt glaubt, Italiens Hauptsorge sei, daß Polen sich in den bevorstehenden Auseinandersetzungen um eine Neuverteilung der kolonialen Besitzungen nicht etwa gegen die Staaten der Achse ausspricht. Sicher hat das Blatt recht, wenn es hierzu der Meinung Ausdruck gibt, daß Polen als maßgebendes Element in diesem Streit auftreten und wahrscheinlich bestrebt sein wird, diese Frage auf dem Wege einer internationalen Konferenz zur Entscheidung zu bringen, selbstverständlich, um die polnischen Interessen, hinter denen der Rohstoffbedarf und die Sorge um die Unterbringung der jüdischen Emigranten steht, zur Geltung zu bringen. Im übrigen hat sich während des Besuchs mehr als eine Gelegenheit geboten, um die Festigkeit der Achse in Erscheinung treten zu lassen, jedenfalls fiel die besonders herzliche Art der Begrüßung des deutschen Botschafters durch den auf dem Warschauer Bahnhof eingetrofffenen italienischen Außenminister allgemein auf, desgleichen neben dem späteren Sonderempfang des deutschen Botschafters durch den italienischen Außenminister die eindeutige Haltung, die von italienischer Seite zu gewissen trüben Versuchen von extremen frankophilen Kreisen der polnischen Hauptstadt unternommen wurde, um vielleicht unter dem Einfluß gewisser auswärtiger, einseitig interessierter Stellen— die polnische Außenpolitik von ihrem durch Marschall Pilfudski vorgezeichneten Weg ab— und in die Bahnen einer einseitigen Abhängigkeit von Frankreich zu drängen. Ueberflüssig zu betonen, daß diese reichlich naiven und unreif erscheinenden Versuche weder auf den itailenischen Außenminister als Wahrer der Achseninteressen, noch auf Oberst Beck, als Verwalter des außenpolitischen Vermächtnisses Marschalls Pilsudskis, einen überzeugenden Eindruck gemacht haben. Die Auffassung in Rom, 28. Febr. Der politische Meinungsaustausch in Warschau gilt als abgeschlossen. Das kurz vor der Abreise Cianos aus Krakau erwartete amtliche Kommuniqué dürfte die besonders herzliche Atmosphäre unterstreichen, in der nicht etwa positive Ergebnisse gezeitigt, sondern in vertrauensvoller offener Aussprache die beiderseitigen Positionen im Hinblick auf die europäische Lage im allgemeinen und die Lage im Donau= und Balkanraum im besonderen geklärt werden sollte. Dieses Ziel ist, wie man in Rom betont, vollauf erreicht worden, genau so, wie im Januar, als die englischen Minister in Rom weilten, eine Klarstellung der gegenseitigen Auffassungen und Einstellungen im freundschaftlichem Geiste erzielt werden konnte. Man hat hier nun den Eindruck gewonnen. daß Polen dem Bündnis mit Frankreich treu bleiben, aber sich keineswegs ins französische Schlepptau gegen die Achse Rom— Berlin nehmen lassen will, für deren berechtigten Belange aber, wie der Direktor des halbamtlichen„Giornale d'Italia“ in seinem fernmündlichen Bericht aus Warschau sagt, „für deren Wesen, Ziele und Mittel“ man in Warschau volles Verständnis zeigt, und das sei immerhin von Bedeutung. würde, int spät abends von zuständiger Seih als unzutreffend bezeichnet worden. Der Kan dinal befinde sich wohlauf. Altjapanische Kunst Gröffnung einer Ausstellung im Deutschen Museum zu Berlin Berlin, 28. Febr. Zu einem großen Ereignis in den deutsch=japanischen Kulturbeziehungen gestaltete sich durch die Anwesenheit des Füh. rers die Eröffnungsfeier der Ausstellung „Altjapanische Kunst“, die unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Generalfeldmarschall Göring mit Unterstützung der Kaiserlich=japanischen Regierung von der Gesellschaft für ostasiatische Kunst und den Staatlichen Museen in den Räumen des Deutscheo Museums veranstaltet wird. Der Tod der Krupskaja Die Oeffentlichkeit wußte nichts von ihrer Erkrankung Moskau, 28. Febr. Erst jetzt wird in der Sowjeköffentlichkei dis Ableben der Witwe Lenins Nadjeschda Konstantinowna Krupskaja bekanntgegeben. Die kommunistische Partei=Zentrale und die Sowjetregierung erlassen eine gewisse Mitteilung, die hervorhebt, daß sie das älteste Parteimitglied und der nächste Gebilfe Lenins gewesen sei. g. Gleichzeitig wird eine arztliche Ertlarung veröffentlicht, aus der hervorgeht, daß der Tod der Krupskaja durch die Folgen einer allgemeinen Arteriosklerose verursacht worden sei Frau Krupskaja sei am 23. Februar zu ihrer Erholung aufs Land gefahren. Am 24. habe sie plötzlich starke Leibschmerzen bekommen, ihr Allgemeinbefinden habe sich so rasch verschlechtert, daß die hinzugezogenen Aerzte eine Ueberführung ins Moskauer Kreml=Krankenhaus für notwendig hielten, wo man eine Bauchfellentzündung feststellte. Die Krankheit habe sich stürmisch entwickelt und sei von starken Herzschwächen begleitet gewesen, so daß eine Operation nicht mehr in Betracht gezogen werden konnte. Aus dem ärztlichen Kommunique geht alse hervor, daß sich Frau Krupskaja vorgestern bereits im ernsten Zustande im Kreml=Krankenhaus befand, als die abnungslose sowjetrussisch Oeffentlichkeit gerade ihren 70. Geburtstag teierte! Die Moskauer Zeitungen, die ihr zahlreiche Begrüßungs= und Glückwunschartikel widmeten, scheinen also davon gleichfalls nichts gewußt zu haben, jedenfalls erwähnten sie die Erkrankung der Jubilarin mit keiner Silbe. Die Leiche der Frau Krupskaja ist im Kolonnensaal des Moskauer Gewerkschaftshauses aufgebahrt und öffentlich zur Schau gestellt. El wurde ein Ausschuß gebildet, der ein Staatsbegräbnis organisieren soll. ASA.=Flugzeugfabrik in Mexiko Mexiko=City, 28. Febr. Der ibero=amerikonische Vertreter der Canadian Car and Loundry Co., Howard F. Klein, teilte Einzelheiten über den Vertrag mit der merikanischen Regierung mit, der die Einrichtung einer Flugzeugfabrik in Mexiko=Stadt vorsieht. Die Fabrik soll bereits im März mit der Arbeit beginnen und wöchentlich drei Apparate herstellen. Der Kontrakt mit der amerikanischen Firma läuft zunächst für 20 Grumman=Militärzweisitzer, die nach dem USA=Marinestandart gebaut werden und weiter auf zehn Uebungsflugzeuge. Die mexikanische Regierung partizipiert 50 v. H. aller Exportgewinne dieser Fabrik, wobei die Canadian Car alle Bestimmungen und Gesetze des Staatsdepartements der USA hinsichtlich der Neutralitätsakte Amerikas betreffs verbotener Kriegsmaterialverkäufe erfüllt. Der Bau der Apparate erfolgt unter Ueberwachung der mexikanischen Regierung. Das Material entspricht den Bestimmungen von USA und wird aus Amerika nach Mexiko eingesührt. für Weizen Berlin, 28. Febr. Die bereits vor einigen Tagen angekündigte Erhöhung der Preisausschläge für Weizen ist nunmehr durch Verordnung des Reichskommissars für die Preisbildung und des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft mit Wirkung vom 1. März 1939 in Kraft gesetzt worden. Wie bereits früder dargelegt worden ist, soll diese Maßnahme dazu dienen, denjenigen Erzeugern und Verteilern, deren Getreide aus technischen Gründen in den nächsten Wochen noch nicht abgenommen werden kann, die Möglichkeit späterer Ablieferung oder Einlagerung zu geben, ohne sie dabei Verluste erleiden. vorbereitet Rom, 28. Febr. Die Konklavenräume sind für die Aufnahme der Kardinäle, die den neuen Papst zu wählen haben, hergerichtet und bereits von den Mitgliedern des beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomatischen Korps besichtigt worden. Auch Exkönig Alphons XIII. von Spanien hat dem abgeschlossenen Bezirk, der am 1. März der Mittelpunkt des Interesses der katholischen Welt sein wird, einen Besuch abgestattet. Bei der feierlichen“ Inthronisierung des neuen Papstes werden zahlreiche ausländische Regierungen und Staatsoberhäupter vertreten sein. Bereits liegen Anmeldungen aus Irland und Belgien vor.. Das hier verbreitete Gerucht, daß nardinal Dalla Costa wegen seines Gesundheitszustandes am Konklave wohl kaum teilnehmen 500 000 Besucher auf der Autoschau Berlin, 28. Febr. Die Internationale mobil= und Motorradausstellung sah am Mor: tng, am 11. Tage nach Beginn der Schageie, #o00oo. Besucher. Diese Selistersuergeage#### praktisch eine Besucherzahl, wie sie enen Jahre erweicht wurde— Ihs der Massa genen Jühle erleichl wurde. Selost besuch des letzten Jahres wird durch die jährigen Zahlen in den Schatten genellt. Diplomaten beim Berlin, 28. Febr. Der Führer empfing an Dienstag in der Neuen Reichskanzlei genwart des Reichsministers des Auswärtigen. v. Ribbentrop in der üblichen Weise zut Entgegennahme ihrer Beglaubigungsschreihe, den litauischen Gesandten, Kazys S#ki den volivianischen Gesandten, Hugo Ernst R vera, und den siamesischen. Gesandten, Phi Prasasna, die kürzlich als Vertreter ihre Länder in Berlin ernannt worden sind. Im Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei# wies bei der An= und Abfahrt eine Ehren wache des Heeres den fremden Gesandten mil tärische Ehrenbezeigungen durch Präsentiore des Gewehres und Rühren des Spiels. den 1. März 1939 „Schwerter Zeitung“ Nr. 51(Zweites Blatt) flus AA MITTWOCH Zum Geleit: Ich habe auch, wenn man andere gut machen will, keinen anderen Rat, als daß man erst selbst Nattbiae Claudius. Gedenktage: 1935 Rückkehr des Saarlandes. Appent an die Sagenr Der Marsch der Kanterabschaft derinn 5% Setionefsazfelistische Wetter: Temperaturen wenig verändert. Mt dem Hammer eine Frau siedergeschlagen In einer Wirtschaft im Grüntal kam es am vergangenen Samstagabend zu einer schweren, überaus rohen Bluttat. Ein ortsfremder Mann zechte ausgiebig. Als die Wirtin Zahlung verlangte, ergriff er einen mitgebrachten Hammer und versetzte der Wirtin einen überaus heftigen Schlag gegen die Stirn. Sie brach schwerverletzt zusammen. Der Täter flüchtete. Er wurde von der Schwerter Kriminalpolizei in aufgestöbert und festgenommen. Es handelt sich um einen mehr als 25 Mal vorbestraften Menschen, der auch bereits im Arbeitshaus untergebracht war. Der Rohling wurde dem Untersuchungsrichter in Hagen zugeführt, der Haftbesehl erlasen hat. Tageschronik Fünfundzwanzigjähriges Dienstjubiläum. Herr Rektor Großekemper vollendet heute sein 25. Arbeitsjahr im Volksschuldienst. Seit 10 Jahren leitet er die katholische Volksschule in Schwerte. Ein gerütteltes Maß brachte für ihn neben seiner Lehrtätigreit der umsangreiche Verwaltungsdienst. der mit der Leitung dieses größten der Schwerter Schuly: sieme verbunden war. In den letzten ZI.116 widmete er sich darüber hinaus der Anlage und dem Ausbau des Schwerter Schulgartens. Rektor Großekemper schuf hier im Laufe wen.ger Jahre eine mustergültige Anlage, die über die Grenzen der Stadt und des Kreises hinaus vorbildlich geworden Buggestastung der Anregung zur Pflege und, Ausgestaltunn der kollegialen Gemeinschaft ging von iom aus. Das Lehrerkollegium der katholischen Schule spricht ihm dafür den besonderen Dank aus. Es Vereinigt seine Glückwünsche mit denen der gesomten Schwerter Lehrerschaft und aller Kinder der katholischen Volksschule und nicht zuletzt der Eltern, denen er in all den treuer Berater und Helfer am schweren Werke der Kindererziehung gewesen ist. Möge die Zukunft dem allverehrten Jubilar noch viele Jahre segensreichen Wirkens zum Besten unserer Jugend und für diese Arbeit eine reiche Fülle rechter Berufsfreude schenken! * Sie hängen im Kasten. Das Aufgebot bestellten: Reichsbahn=Magazinarbeiter Franz Epping, Schwerte, und Hausgehilfin Franziska Seeboth, Arnsberg.— Sanitätsfeldwebel Heinrich Friedrich August Edler, Münster, und Anna Ida Kalle, Schwerte. Reichsbahn=Gehilfe Gustav Josef Dehler, Schwerte, und Emilie Elisabeth Brune, Schwerte. — Autoschlosser Walter Boemer, gen. Boecker, Dortmund, und Verkäuferin Erna Auguste Tiemann, Schwerte.— Kaufmann Rudolf Friedrich Steinschulte, Schwerte, und Käthe Klara Mina Düinas, Iserlohn.— Autoschlosser Herbert Ewald Schwittay, Schwerte, und Herta Elisabeth Wagner, Schwerte.— Hilfsdreher Karl Auanst Kätter Hottingen pordem Der Marsch geht weiter, unaufhaltsamt Ein junges Volk wächst in die neue Zeit hinein, daß nichts anderes mehr kennt als: Wir wollen und müssen nur dienen Dir Deutschland! In der Hitlerjugend gibt es nie einen Stillstand, keiner darf müde werden im Dienst an den Aufgaben, die uns der Führer gestellt hat: Durch körperliche Ertüchtigung jedes deutschen Menschen unser wehrhaftes Deutschland zu einem höchst möglichst wehrfähigen Deutschland zu machen. Die schönste Aufgabe der Hitlerjugend ist wohl, die Jugend in ihren jüngsten Jahren zu erfassen und der Gemeinschaft zuzuführen. Für sie ist Deutschland allein alles. Gemeinsame Ideale und Anschauungen, gemeinsame Erlebnisse, schaffen erst den Kameraden und Menschen. In unermüdlichem Einsatz werden aus dem deutschen Jungen, aus dem deutschen Mädel, ganze Menschen geformt, die in ihrem späteren Leben dort stehen, wo sie das Schicksal hingestellt hat, ehern und treu, als fanatische Kämpfer für die Rarioaalsoglalistische Bewegung, für das ewige Großdeutschland! Darum lautet die Parole für alle zehnjährigen Jungen und Madel: Her zu uns! Reih dich ein in die deutsche Staatsjugend! In der kameradschaftlichen Gemeinschaft werdet ihr eine echte Lebensfreude empfinden, und was ihr werdet das stolze Bewußtsein haben, mitzuarbeiten am großen Werk, das Volk und Vaterland zum Segen gereicht. Die Buben und Mädel vom Jahrgang 28/29 (geb 1. 7. 28— 30. 6. 29) werden alle in der Jugend des Führers mitmarschieren und frohe Lieder singen. Meldestelle: Jungstammdienststelle, Neues Rathaus, Eingang Goethestraße, in der Zeit vom 1. 3.—4. 3. nachmittags von 17—19 Uhr. Der Führer des Jungstammes ,V136: gez. Fritz Lange. Die Führerin des Ringes U/136: gez. Aenne Schmidt. rend der Dauer der Wehrversammlung sind di lung wird nach den Vorschriften des strafgesetzbuches bestraft. Ann=Erhne derer honn. erhan sehl Anterhantczuschur Gewährung ohne Antrag u. Rücksicht auf wirtschaftliche Verhältnisse Der Beichefinanzminister hat eine Neuord, Hattezuschlierwergen zuterliegsg Antrag und Der Reichsfinanzminister hat eine Neuordnung der Unterhaltszuschune und Vergütungen für Beamte im Vorbereitungs= und Probedienst erlassen, die außer einer Vereinfachung auch beachtliche Verbeisezug gen für den Beamtennachwuchs mit sich Der Minister begründet die Neuordnung mit dem Wunsch, eine Erleichterung der wirtschaftlichen Lage für den Beamtennachwuchs herbeizuführen. Gleichzeitig mit der die Zivilanwärter werden die Bestimmungen über die Vergütungen für die Versorgungsämter mit den seither eingetretenen Ergänzungen neu bekanntgemacht. Von besonderer Bedeutung ist die Bestimmuna, dan nunmeh## jeder Zivilanwarter der regelmäßigen Dienstlaufbahn während des Vorbereitungsdienstes einen Unterhaltszuschuß bekommt. Bisher erhielt vor allem ein beträchtlicher Teil der Gerichts= und der Studienreferendare keinen Unterhaltszuschuß. Es wurde die Bedürftigkeit geprüft und nach Maßgabe der vorhandenen Mittel— die wiederum auf den Nachwuchsbedarf der beteiligten Justiz= und Unterrichtsverwaltung abgestellt waren— verteilt. Jetzt eryait auch jeder Referendar einen Unterhaltszuschuß. Nach der Neurealuna betragen die Unterhaltszuschüsse für die ledigen Zivilanwärter sie für verheireggtg zwischen 110 und 200 nd dies, rg= Jogenannte Rettobeträge, die P zungsverordnungen, wohl aber natürlich den kurzangsbereronunge.. Tenl aber natürlich den Steuerbestimmungen jeztegsegen.. Die Ateß nisse des Anwärters gewährt, auch während des Erholungsurlaubs und in Krankheitsfällen bis längstens 26 Wochen. Im übrigen sind die Saue selbst zum Teil etwas erhöht worden, vor allem durchweg die Sätze für verheiratete Anwärter, um bereits in dieser Vorbereitungszeit wenigFrühehe zu leisten. Die Antergastszlshlge Ablegung der Prüfung schuldhaft entzieht oder benen Dierg Tpristeer Erz Shseelunter. stimmten Vorscheisten erhente unter Da sch der besondere. Nach nzu Hgmn ael bei Technikern auch für die Beyorven bemerkbar macht, werden häufig bereits technische Zivilanwärter mit bestimmten Beschäftiaunasaufträgen versehen. In solchem Falle erhalten sie, ebenso gegebenenfalls nicht technische Anwärter, besondere Vergütungen, die etwas über den Unterhaltszuschüssen liegen. Für die VersorKraft. Soweit Betroffenen bisher im Einzelfall höhere Beträge gewährt wurden, können sie ihnen für ihre Person belassen werden. Schule wegen Grippe geschlossen. Ergste. In der Ortschaft Kalthof mußte in folge der vielen Grippeerkrankungen die geschlossen werden. Der Wiederbeginn des Unterrichts wurde vorläufig auf Freitag. den#. März 1939 festgesetzt. Abwehr des Kartoffelkäsers. börde waren am Vezucg'gerrczachtversauume eröffnete diese Pflichtversarzr,hzzeg,agm über die Bedeutung der Karlosselafeleller. ov v. Ifer sei sehr empfindlich gegen Rässe auf die Stauder, Vesgag, au— hesen fahren, das ebenfalls zweinat.! Virin Jahre durchgeführt werden muß, außerte er. lung dankte Amtsbürgermeister Hidding dem Vortragenden für seine Ausfuorungen. Bestandene Prüfung. Berchum. Vor dem Prüfungsausschuß der Industrie= und Handelskammer venunden Facharbeiterprüfung als Schlosser Erich Fehr triker Heinz Baier, Berchum. Alle drei Prüflinge erhielten das Prädikat„Gut“. Das e's nc Buch kommt. Berchum. In dei nächsten Tagen Buch bei ben Voligenoleg. 2 Ge-bves„urei ush dle. die Bel. der Lage sind, auch in diesem Jahre, pig, biß ber ihre Pflicht zu tun, denn selbst-ggszgt Spende trägt mit dazu bei, unseren nossen zu helfen und die Arbeit der NSV. zu strs. Wer hal gewennen? Geblaganszug 5. Klasse 52. Preußisch-Süddeutsche (278. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Bul dide geogene Nummer sod zuel gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Obletlungen 1 und II deutschen Vaterlande droht und die es zuwenden ailt. Urkundenbeschaffung bei Verlobten. Dem Beauftragten der deutschen evangelischen Kirchenkanzlei für das kirchliche Archiv= und Kirchenbuchwesen ist auf Antrag vom Reichsn den und die Heirat urkunden un die Hetratsurtunden 0efjeienn der führern anfordern. Die Beschaffung der Urkunden ist vielmehr Sache der Ehegatten. beth Wagner, Schwerte.— Hilfsdreher Karl Ssuiticg Audeun, Roner, Butiugen, borvem, wonach die Verlobten, die nach Baragraph 19 esdetenr und duanetisin Die Belen. Vo. der Eesen Ausfihenmasewebung, uu. Ver. ie Swerte.—, Veschsbohn Schodger Zerichg, sonenktandsaeset vorusegenden Geburts: rich Landrick, Schwerte, und Schneiderin Hertya unden“ Hetratsurkunden Wilhelmine Dewitz, Schwerte. Unfall bei der Arbeit. Auf einem hiesigen Werk ereignete sich ein schwerer Unfall. Bei der Tätigkeit an einer Walze kam ein Arbeiter mit der linken Hand in das Getriebe. Einige Finger wurden stark gequetscht. Er mußte mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. * Einbrecher festgenommen. In der Nacht von Sonntag auf Montag drang ein Dieb in eine Wohnung in der Schützenstraße.. Er durchsuchte die Wohnung nach vurem Geld, hatte aber damit keinen Erfolg. Er Zieß schließlich einige Würste mitgehen. Der Dieo konnte noch am gleichen Tage von der Schwerter Kriminalpolizei in Unna ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um einen 25 Za#ge alten, ledigen Mann von auswärts. Er wurde dem Untersuchungsrichter zugeführt. * Vortrag über den Kartoffelkäfer. 9.. Der gute Besuch der vom KartoffelkäferAbwehrkampf unserer Stadt in Zusammenarbeit mit der hiesigen Ortspolizeibehörde durchgeführn Aufklärungsversammlung am gestrigen avend im Saale der Wirtschaft Potthoff, war ein erfreulicher Beweis dafür, daß die Bevölkekung der Stadt Schwerte auch in den kommenden Sommermonaten an der Kartoffelkäfer11.9 Millionen Rundfunkteilnehmer in Großdeutschland. Gesamtzahl der Rundfunkempfangsanlagen betrug i/gehielehe auc gr ,Sohrugr 71050 11 902297(Altreich 11 194 965, Land Oesterreich 707332). Von der Gebührenzahlung waren befreit: im Altreich 712708. im Lande Oesterreich 26 991, zusammen 739•699 Empfangsanlagen. Die Belieferung der Volkswagenbesteller im Gan Wektalen=Shd.,. G. Gusagum ee Die Reihenfolge, in der die Belieserung der Volkswagenbesteller erfolgt, wird in den nächsten Tagen durch die Gaudienststelle der NSG. „Kraft durch Freude". Westfalen=Süd, bekanntgegeben. Reichsnaturfceigengrts den Sahzntgeste g.2 hez. rischer und saadlicher Belange go##### Durchführung der Wegebezeichnung. Gegen das maßvolle Anbringen von Farbzeichen an Bäu: men bestehen im allgemeinen keine Bedenn.. die Benutzung lebender Bäume zur Beschilderung ist grundsätzlich zu vermeiden. Wegeschilder sollen daher arundsätzlich an Pfählen angebracht werden. Die zeichnung darf stets nur im Einvernehmen mit den zuständigen Forstbebörden erfolgen. Den ungeyorigen der RSDAP. und ihrer Gliederungen ist das Erscheinen zu den Wehrversammlungen in ihrer Dienstkleidung oder Uniform gestattet. Es sind mitzubringen:„# a) Wehrpaß mit Kriegsveorverung oder Wehrpaßnotiz, Bereitstellschein oder Verlängerungsschein. c) von der Truppe bei der Entlassung etwa ausgehändigte Dienstbrille, Maskenbrille oder Sonderaasmaske...— WBehuner, Gesuche um Befreiung von der Weistversammlung sind dem Wehrmeldeamt vorzulegen. In Krankheitsfällen ist eine ärztliche, wegen sonstiger Behinderung eine Bescheinigung des Polizeireviers oder anderer Behörden und Dienststellen beizulegen. Wer aus unvorhergesehenen Gründen plötzlich am Erscheinen zu der Wehrversammlung verhindert ist, hat sich möglichst bis zur Stunde der Wehrversammlung zu mellung. Bei der Meldung sind im Abschnitt 2 geforderte Bescheinigungen und Ausrüstungsgegenstände gleichsfalls vorzulegen. Ein Anspruch auf Reisekosten und Entschädigungen für Lohnaufgerufenen Wehroflichtigen d B nicht Dover uudernjenen, Wehcpflichtigen v. B. nich. Wouler der Wehrversammlung erwa 4 Stunden. Wöl 21. Ziehungstag 28. Februar 1939 In der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 200000 RM. 36 796 Sepine Nr 3600 FF. 338633 Wbi765 376564 129790 130345 138909 149930 162762 304643 328448 887632 e, gee 654r GAi76 55937 108302 113150 119259 91731 1333; 138lss 195067 335735 33333 283730 327200 358431 377239 387218 33 355 40705 Ggiös 9153 8355 Alis 92850 267228 266272 268599 275799 277733 279473 305503 327269 332323 833113 B22500 845917 352061 355413 be zuag zzigz Sgaz zuguz auth 16493 22065s 325339 S46zis 9533: 38133 851 Prchif Mrls Msals R33i3 B343 In der heutigen Nachnelttagsziebung wurden gezogen 2 Gewinne ur 1,,000; Keser u. cb uf. Sch. 12 Gewinne in 2000 JiN. 4341s 69267 149905 219487 249949 100 g. 993g 41161 84363 86773 296274 361390 313505 340328 349123 357662 371600 373025 385023 ie Geions u B0 u rcc 90 49# 94 85626 6850s 100494 101990 106200 105032 109550 110627 111331 11139 118838 47383 148388 MS41 9209 162814 16437e fortes 110.16 33zz 196491 156633 394632 3966s. 20 887 21113 99s9: Wzigf Wizs 383ss Seiai S3eis zuogge St1t 31136z 313213 955 B56tös Seggis Bäsgz, Wiz Ssia Bttch Bose B i u un ee. won bei umem Wr dn ge Vrliche:g 4 zu se 20.000, 28 zu je 10.000, 48 zu se 96 zu se 3000, 232 zu se 2000, 836 zu se 1302 zu se 500, 2680 zu je 300 und 55 708 Gewinne zu je 130 RM. Gatiener Wägner der Erniehern Die Bewährungsprobe einer jeden Idee ist die Arbeit Auf einer Kundgebung der schlesischen Erzieper in der Staatenhalle zu Breslau sprach Gauleiter Wagner über die Aufgaben der Erzieher und der Schulen im Dritten Reich. In fast zweiKündigen gedankentiefen Ausführungen deutete der Gauleiter zunächst den Begriff Revolution und führte etwa aus: Die Ablösung eines Reaimes an sich bedeutet noch nicht eine Revolution. Revolutionen ergreifen das ganze Leben des Volkes. Sie ändern es von Grund auf und bringen es in vollkommen neue Richtlinien. Von einer Revolution ist dann die Rede, wenn es sich um den Triumph einer neuen Idee und die damit verbundene geistige Umbildung eines Volkes handelt, wenn eine überlebte Epoche beendigt und eine neue Zeit eingeleitet wird. Von echten Revolutionen kann man erst dann sprechen, wenn der neuerfaßten Idee die Taten und Leistungen folgen, die das Antlitz der neuen Zeit gestalten. Die Gesamtumbildung des Volkes auf zeitlose Richtungen, die Erhöhung und Erneuerung des Volkes, das ist die eigentliche Aufgabe der Erziehung. Dadurch, daß der Führer diese erzieherischen Notwendigkeiten erkannt hat, ist er der größte deutsche Erzieher aller Zeiten gevorden. Der früher übliche, durch die wissenschaftliche Pädagogik und Psychologie eingeenate Begriff der Erziehung reicht für die heutige Zeit nicht aus. Auf jedem Gebiete muß die Wandlung der Dinge mitgemacht werden. Wenn sich dabei im Ueberschwange des Erlebens Fehlleistungen und Fehllösungen ergeben, so müssen diese Dinge gerade vom Erzieher mit Reife, Größe und Unvoreingenommenheit gewertet werden. Man soll aber nicht glauben, daß man eine Idee zum Ziele führen, daß die Hände in den Schoß legen und sich einbilden kann, daß es jetzt die Idee allein macht. Die Schule steht im Dienste der Bewährungsproben einer Idee. Die Schule ist eine Einrichtung des Volkes, und kein Kulturvolk kann auf sie verzichten. Auch der Nationalsozialismus kann und will auf die Schule nicht verzichten. Es ist ein Irrtum zu glauben, daß ein Volk ohne Wissen eine Garantie dafür gewähren kann, daß es ein Reich zu begründen und zu erhalten imstande ist. Die Harmonie von Seele und Körper ist Ziel der Erziehung. Die Jugend muß vor einer einseitigen Ausbildung sowohl des Körpers wie auch des Geistes bewahrt bleiben. Sie muß zu kämpferischer Haltung erzogen werden. Klar ist aber auch, daß Dummheit niemals der Beweis einer echten Haltung sein kann. Vielmehr ist zu fordern, daß jeder Mensch zur Sicherheit des Gefühls und zur Klarheit der Erkenntnis geführt wird. Die Voraussetzung für ein erfolgreiches Wirken der Schule ist, daß für die Schule und den Erzieherstand die für ihre Arbeit notwendige Bedingungen geschaffen werden. Ueber den Grundcharakter der Schule sind sich alle Nationalsozialisten einig. Weder Kirchen noch Klöster noch andere Einrichtungen sind die Träger deutscher Schuleinrichtungen, sondern allein der Staat und das Volk. Die Schule ist ein bewußtes Instrument nationalsozialistischer Erziehung. Sie dient ausschließlich der Einheit und dem Zusammenhalt unseres deutschen Volkes. So muß die Schule jederzeit Ausdruck unserer Gemeinschaft und unserer Gemeinsamkeit sein. Wir wollen weder eine katholische noch eine evangelische noch eine irgendwie bekenntnismäßig gebundene Schule, sondern nur die Schule unserer deutschen Nation. Wir stehen noch mitten in der Zeit des Wachsens und Werdens des nationalsozialistischen Reiches. Es sind noch nicht alle Fragen gelöst und noch nicht alle Forderungen erfüllt. Solche Zeiten sind gewiß schwer. Sie sind in der Rückschau aber auch die schönsten, die ein Mensch und ein Volk zu durchleben vermaa. Gerade in solchen Leiten brauchen wir Erzieher, die Idealisten sino und trotz aller noch bestehenden Schwierigkeiten ihr Bestes leisten. Sehr eindeutia wandte sich der Gauleiter gegen die in letzter Zeit oftmals in Erscheinung getretene öffentliche Herabsetzung des Erzieherstandes. Der nationalsozialistische Staat und die Bewegung werden auch dafür Sorge tragen, daß der innere Gehalt dieses Standes wieder richtig bewertet wird. Und diese neue Wertung des Erzieherstandes wird ein wesentlicher Beitrag zur Erziehernachwuchsfrage sein. Die Neuwertung hängt aber auch vom Erzieher selbst ab. Er muß innerlich und äußerlich Nationalsozialist sein. Die bildende Meisterhand des Erziehers gestaltet das Gesicht der kommenden Generation. Aus diesem Grunde muß auch die starke außerschulische Inanspruchnahme des Erziehers eingedämmt werden. Der Gauleiter betonte, daß für einen Erzieher die Pflichten in der Schule allen anderen Verpflichtungen voranaehen. Er betonte aber mit gleicher Eindringlichkeit, daß ein rechtes erzieherisches Wirken nur möglich ist, wenn der Erzieher mitten im Volk und in dem großen Geschehen unserer Zeit steht. Was das Verhältnis zur HJ. anbelangt, so war der Gauleiter und Oberpräsident glücklich, feststellen zu können, daß sich in Schlesien dieses Verhältnis immer erfreulich und vertrauensvoll gestaltet hat. Man kann beides nicht voneinander trennen. Die HI. bildet die Jugend körverlsch aus und führt sie politisch, die Schule bildet die Jugend vorwiegend geistig aus, vermittelt die Grundlagen für die politische Einsicht und erzieht durch ihre Arbeit zu nationalsozialistischer Haltung. Schule und HI. müssen den Willen zu gegenseitiger Ergänzung aufbringen und in gemeinsamer Arbeit unter Beweis stellen...., 29 hat im Pahmen“#. Der NS.=Lehrerbund har im Raumen der Bewegung eine Hohe Aufgabe zu erfüllen. Er ist selbst ein Teil der Bewegung, und der Auftrag, den er im Dienste der Bewegung zu erfüllen hat, ist der, Schule und Erzieherschaft mit echtem nationalsozialistischem Geiste und Wollen zu erfüllen. Weil dies die Aufgabe des RSLB. ist, kann er nicht Schulbehörde sein. Selbstverantwortung hoch bewertet! Betriebe belohnen den Einsatz ihrer Mitarbeiter Die großen Ziele unseres Wirtschaftsaufbaues machen in jedem Betrieb die stärkste Mitarbeit eines jeden einzelnen Gefolgschaftsmitgliedes bei der Findung der kürzesten und besten Arbeitswege erforderlich. Dieser Einsatz kann noch in ganz erheblichem Maße gefördert werden, wenn der Betriebsführer dazu überaeht, seine Mitarbeiter für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Betriebsgestaltung auszuzeichnen. Wie in dieser Richtung erfolgreich vorgegangen werden kann, zeigt folgendes Beispiel: Eine Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront hat hier mit den Betriebsführern des Kreises eine Vereinbarung getroffen, in der es u. a. heißt: „Jedem Arbeiter und Angestellten steht es frei, aus seinem Arbeitsbereich Besserungsvorschläge auf dem Wea über den Meister an den Betriebsführer zu geben, die zusammen mit dem Betriebsobmann, dem Meister und dem vorschlagenden Mitarbeiter durchgesprochen werden. Bei Annahme des Vorschlages erhält der Mitarbeiter nicht nur eine entsprechend seiner Leistung verbesserte Entlohnung, sondern auch in Anerkenntnis seiner bezeugten Verbunden mit dem Betrieb eine große KdF.=Reise nach Italien, Madeira, Afrika oder Spanien.“ Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß nicht nur das Interesse der arbeitenden Volksgenossen an ihrer Arbeitsstelle gesteigert wird, sondern darüber hinaus Selbstverantwortung und Betriebsverbundenheit eine stärkere Bewertung erhalten. * Der Anspruch auf Wochenhilfe. Das Frauenamt der Deutschen Arbeitsfront weist erneut darauf hin, daß es unerläßlich ist, bei dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis wegen Schwangerschaft bei der Krankenkasse die weitere Mitgliedschaft zu beantragen. Das Reichsversicherungsamt hat kürzlich in einem Streitfall hierzu entschieden, daß die Krankenkasse berechtigt ist, den Leistungsanspruch abzulehnen, wenn nicht beim Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis eine Erklärung abgegeben wird, weiter Mitglied der Krankenkasse bleiben zu wollen.. A5u. Es ist also zur Sicherung des Anspruches während der Schwangerschaft unbedingt notwendig, der Krankenkasse eine Erklärung über die weiterlaufende Mitgliedschaft zukommen zu lassen. 183 Ne. Fahrten aus Westfulen=Eur Aber nicht„auf Raten in Arlaub gehenl In diesen Wochen gehen meist die Urlaubs] Beim Durchblättern des Kdff.=Reiseprolisten durch die Betriebe. In den Fabriksälen, gramms bewahrheitet sich sicher oft, das alte Werkstätten und Büros werden sie von Hand zu; Sprichwort„Wer die Wahl hat, hat die Qual“. Hand gereicht. Es fällt nicht immer leicht, gleich! Wohin soll man dieses Jahr reisen: An die See Bei der s. Reichestraßensammlung für dae Winterailtswerk des DeutschenVolkes 1938/39 werden am 6. und 5. März durch Beamte, Handwerher und Reicheluftschutzbund 20 Porzellanabzeichen verhauft, Die Die einseinen die richtige Zeit hinter den Namen einzusetzen. An vieles muß man denken, wenn es um die Gestaltung des Urlaubs, der Zeit der Erholung und neuer Kräftesammlung und damit der schönsten Zeit des Arbeitslebens des Jahres geht. An so vieles man auch denkt, oft wird gerade das Wesentlichste übersehen und vergessen. Das Wesentlichste ist die Erhaltung unserer Gesundheit. Das große„Kraft durch Freude"=Werk ermöglicht es uns heute, die Urlaubsgestaltung planvoll auf den größten Nutzen einzurichten. Beim Durchblättern des neuen KdF.=Heftes, das die Urlaubszüge des Jahres enthält, kann sich jeder Arbeitskamerad aus dem Gau Westfalen=Süd davon überzeugen, daß auch für den Minderbemittelten das Erlebnis einer schönen Urlaubsreise reale Wirklichkeit geworden ist. Seit fünf Jahren haben wir„Kraft durch Freude"=Urlaubsfahrten, und es konnte kürzlich festgestellt werden, daß aus den wenigen Urlaubergruppen von ehemals ein Zehnmillionenheer von Urlaubern im Reich geworden ist, das kreuz und quer durch Deutschland reist und alle Gegenden unseres schönen Vaterlandes kennenlernt. Seit dieses großartige und in der Welt einzigartige Urlaubswerk entstanden ist, erwächst für den einzelnen schaffenden Menschen auch die Verpflichtung, von dieser sozialen Einrichtung den richtigen Gebrauch zu machen. Es wird heute mit Recht von der Pflicht zur Gesundheit gesprochen, und zu dieser Pflicht gehört es, den Urlaub nicht zu allen möglichen Aufräumungsarbeiten daheim zu benutzen, sondern wirklich einmal vollkommen auszuspannen. Das gilt für unsere Männer, es gilt aber in noch viel stärkerer Weise für die Frauen. Sie sind es sich und ihrer Familie schuldig, alle Möglichkeiten zu erschöpfen, um zu einer richtigen Urlaubserholung zu kommen. oder ins Gebirge? In die Masurischen Wälder Ostpreußens oder zur Donau? Es war bisher so, daß sich fast jeder bei der Auswahl des Reisezieles rein gefühlsmäßig leiten ließ. Wie notwendig aber auch hier gerade der Rat eines Arztes ist, hat die Erfahrung gezeigt. Es ist vorgekommen, daß Urlauber alle äußeren Vorbedingungen für einen der Erholung dienenden Urlaub erfüllt sahen und dann doch nicht gestärkt an den Arbeitsplatz zurückkehrten. Die falsche Wahl des Reisezieles war die Ursache dieser Enttäuschung. Nicht immer ist gerade die See und nicht immer ist andererseits das Gebirge der Gesundheit des einzelnen während des Urlaubs dienlich. Der Rat des Arztes kann da sehr viel Segen stiften.„ A5112# Häufig neigt der einzeine urveitskamerad oder auch der Betriebsführer dazu, den Urlaub „in Raten“ zu nehmen oder zu geben. Dieses „Abstottern" des Erholungsurlaubs muß verschwinden. Der Arzt kann den untrüglichen Nachweis dafür liefern, daß der Urlaub nur dann seinen Sinn der Gesundheitsförderung und Leistungserhaltung erfüllen kann, wenn er zusammenhängend genommen wird. Es können hier nicht alle Fälle angeführt werden, die diese Feststellung beweisen. Zu schneller Wechsel im Klima und in der Ernährung steht dabei im Vorderarund....„ 926 M Lehrreich und bedeutsam int, oaß rurzlich das Arbeitsgericht Berlin sich mit dem„Urlaub auf Raten" beschäftigte. Das Gericht hat festgestellt, daß ein Urlaub in Raten dem nationalsozialistischen Rechtsgedanken des Erholungsurlaubs widerspricht. Die Akademie für deutsches Recht hat sich in dieser Entscheidung des Arbeitsgerichtes Berlin vollinhaltlich angeschlossen. Ausdrücklich wird hier festgelegt, daß die Gewährung des Urlaubs in„Raten" von ein oder zwei Tagen grundsätzlich der nationalsozialistischen Rechtsanschauung vom Wesen des Urlaubs entgegensteht. und- Konzerte höchste Bereitschaft der Beamtenschaft zur Reichsstraßensammlung am 4. und 3. Marz 1989 Fünf Monate Winterhilfswerk 1938/39 liegen hinter uns. Das deutsche Volk hat zum 6. Mal seit der Neugründung des Reiches bewiesen, daß es gewillt ist, sich selbst zu helfen, daß ihm das Winterhilfswerk keine Angelegenheit des Verstandes, sondern wirklich eine Sache des Herzens ist. Nun stehen wir am Beginn des letzten Monats des diesjährigen Winterhilfswerkes. Die letzte Phase eines Kampfes pflegt für gewöhnlich die entscheidende zu sein, den von ihr hängt der endgültige Erfolg ab. Tragen wir dazu bei, daß sich das Winterhilfswerk 1938/39 durch die Leistungen gerade des letzten Monats zu einem vollen Siege gestaltet. Die kommende Reichsstraßensammlung am 4. und 5. März zu Gunsten des Winterhilfswerkes wird von den Beamten gemeinsam mit den Handwerkern und mit den Amtsträgern des Reichsluftschutzbundes durchgeführt. Der gesamte dienstfreie Teil der Beamtenschaft steht für die Reichsstraßensammlung zur Verfügung. Im Gau Westfalen=Süd werden zu Beginn der Sammlung Behörden=Appelle abgehalten, In denen neben einem Vertreter des Amtes für Beamte der Behördenleiter zu den Beamten spricht und auf die Bedeutung der Sammlung hinweist. Gemeinsame Propagandamärsche in den großen Städten werden zur Gebefreudigkeit auffordern. Berittene Postillione eröffnen die Züge. Handwerker in alten Zunfttrachten, Post=, Bahn=, Zoll=, Gemeinde= und Gerichtsbeamte in alten und ältesten Uniformen, Stadtschreiber, Ratsherren mit ihren prunkenden Gewändern und goldenen Ketten folgen, anschliekend marschieren die Handwerker mit den Bein Dienstuniform. die Eisenbahner mit Butrrt des Fühlees der Landesgruppe Westsalon des Reichsluftschutzbundes zur 5. Reichsstraß ensammlung für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1933/39 am 4. und 5. März 1939. Zur 5. Reichsstraßensammlung für das Winterhilfswerk des deutschen Voitzes 1938/39 sleht die Amtsträgerschaft des Reichsluftschuhzbundes freudig bereit. sich mit Handwerkern und Beamten zusammen für eine ersolgreiche Sammlung einzusehzen. Alle Volksgenossen, die sie im Lust schutz— Selbstschutz betreuen, werden im Seiste der XS=Gemeinschaft durch ihre Spende beweisen, daß RLB=Arbeit Dienst an der großen national. sojialt#iichen Volksgemeinschaft in Heil Hitler! Beigadeführer roter Mütze und„Schaumlöffel“ der Luftschutz mit Geräten und in voller Ausrüstung. Moderne Schnellzugslokomotiven werden zur Besichtigung bereitstehen. Fahrende Fernsprechämter, ja, sogar ein Fernsehapparat werden im Zeichen des WHW. zu sehen sein. Schornsteinseger, Bäcker, Schuster, Schreiner, Metzger usw. usw. sammeln in echter Volksverbundenheit zusammen mit den Beamten und dem Luftschutz. Konzert und Gesangvorrtäge werden im ganzen Gau auf den öffentlichen Plätzen stattfinden. An einzelnen Stellen werden auch Luftschutzvorführungen gezeigt werden. In Bochum wird am 4. März bei Eintritt der Dunkelheit im Innenhofe des Rathauses von der Gauwaltung des Reichsbundes der deutschen Beamten eine Freilicht=Filmvorführung mit dem Filmgerät des RDB. veranstaltet. Alle diese Maßnahmen sollen mit dazu beitragen, den letzten Angriff für das WHW. zum glänzenden Siege zu führen. Der Beamte wird seine Einsatz= und Opferbereitschaft unter Beweis stellen. Im Beamtentum des Dritten Reiches verfliegen geistiger Hochmut, Standesdünkel und Kastengeist wie Nebel vor der Sonne. Der deutsche Beamte steht wieder mitten im Volke, dem er dient. Aus dem Fürsten= und Staatsdiener ist er ein Diener seinem Volkes geworden. nationalsozialistischen Staate gehört er wieder ganz zu seinem Volke, für das er lebt und wirkt. Die Beamtenschaft übernimmt am 4. und 5. März die große Reichsstraßensammlung in dem stolzen Bewußtsein, Ehrendienst für den Führer zu tun. Für den Wandel der Gesinnung dar in den Reiben der Beamtenschaft eingetreten ist, spricht es beweiskräftig, daß heute fast die Gesamtheit der deutschen Beamten freiwillig der RSV. angehört— sie führt ihr jährlich schätzungsweise zehn Millionen RM. zu.— daß sich über ihre Berufsorganisation, den Reichsbund der deutschen Beamten, tatkräftig an großen, allgemeinen sozialen Hilfsmaßnahmen, wie der Stiftung„Opfer der Arbeit“, Adolf=Hitler=Freiplatzspende. Kindererholungsfürsorge, beteiligt und daß sie den Sozialeinrichtungen des RDB in echter Kameradschaftlichkeit und mit Opfersinn anhängt. Wenn das deutsche Volk für 5 Monaten alle Kräfte für das WHW. einsetzte, so soll also in wenigen Wochen dieser Kampf seinen Abschluß finden. Europa und die Welt werden dann wiederum erfahren, daß das Wort Sozialismus im Deutschen Reiche keine leere Phrase ist, sondern Wirklichkeit geworden ist, die von Jahr zu Jahr eine festere und eindringlichere Prägung erfährt.. Suamt: Der deutsche Beamte hat gerade zum Gelingen des Winterhilfswerkes bisher stets zu einem wesentlichen Teil beigetragen. Er wird seine Ehre dareinsetzen, auch der Reichsstraßensammlung am 4. und 5. März durch sein Opfer und seine Einsatzbereitschaft zum Erfolge zu verhelfen. Das Märzprogramm von KdF. Bochum. Die vielgestaltige Kulturarbeit im Gau Westfalen=Süd erfährt im März eine zielbewußte Steigerung. Manuela del Rio tanzt in einem Sondergastspiel in Siegen, in WanneEickel erklingen die unvergänglichen Melodien des Meisters Josef Haydn in seinem Oratorium „Die Jahreszeiten"(Leitung: Friedr. Fritsche) und in Witten stellt der durch seine Mitwirkung im Elly Ney=Trio bekannte Professor Wilhelm Stroß(Geige) sein überragendes Können mit dem Violinkonzert von Beethoven unter Beweis. Als besonderes Ereignis werden aber die Gastspiele mit dem Orchester des Führers, dem NS.=Reichs=Symphonie=Orchester. München. begrüßt, das wie im Vorjahre, tausenden schafsenden Volksgenossen die großen Meisterwerke unserer deutschen Komponisten in höchster Vollendung vermitteln wird. Erich Kloß, der Mitarbeiter von Franz Adam, dirigert. Auf theatralischem Gebiete sind es die Gastspiele der Stadttheater Bochum, Dortmund, Hagen und Gießen, die besondere Erwähnung verdienen. Hinzu kommt für Soest ein Gastspiel der Niederdeutschen Bühne(Münster) mit dem Schausviel „Hatt giegen Hatt“. Unermüdlich ist das Westfälische Landestheater(Intendant Dr. Hoß). in seiner Pionierarbeit besonders auf dem flachen Lande":„Straßenmusik" und„Der Geizige“ bleiben weiterhin auf dem Spielplan und werden ergänzt durch das Schauspiel„Othello“. Nach wie vor erfreut die Tegernseer Bauernbühne mit den Schwänken„Das sündige und„Das blauseidene Strumpfband". Das umfangreiche Programm wird abaerundet durch Gastspiele mit dem Ballett Gerye Sanas in Castrov=Raurel. Herdecke urmmer, denberg. mit einem Liederabend mit A#zingn, sänger Schmitt=Walter in Iserlohn und ei# Trio=Abend des Koschate=Trios in Altena, während Robert Ruthenfranz in Witten des n torium„Semele“ von Händel zur Aufführ#n bringt. — Der Direktor:„Sie kommen schon wiehr:„ Stunde zu spät, Fräulein, und ich komme meinen Briesen nicht weiter. Sie müssen eig mal wirklich etwas tun... Bringen ei wenigstens das Prauenwekt und Hleim Modeschauen wecken Frühlings=Keiderträume Alljährlich, wenn in die ersten sanften Ja= Röcke und Mäntel werden fast noch nuartage die Meteorologen ihre Ankündigun= zer als in der letzten Saison getragen, gen von einer noch zu erwartenden Februar= gen noch enger an und erhalten durch kälte hineinsenden, setzen unsere Frauen die großer Faltenpartien die rechte Schrittweite. Stoffen, die so 2 ersten Strohhute auf. Man ist des winterlichen Die etwas blusig gehaltenen Mäntel sind im Fülle des Plisses, Hutes reichlich überdrüssig; man weiß, daß die allgemeinen sehr schlicht und einfach geblieben, jahr in hoher Gun Tage, kaum spürbar noch, aber doch immerhin ganz allmählich wieder länger werden, und man hat mithin Grund genug, ein gewisses Anrecht auf den ersten Frühlingstraum zu haben. Diesen ersten Frühlingstraum drückt man in einem möglichst kecken, flotten Früh= türlich die Kombination ahrshütchen, ein Gemisch aus Filz und mit Weiß und Blau mit Weiß erhalt. Die s Und die Modeschauen, die um Mäntel bleihen im großen und ganzen kragenform festgehalten. Unter den einfarbigen Manteln lugen die buntesten und lustigsten Kleiderstoffe hervor, die man sich denken kann. Ueber einfarbigen Kleidern trägt man groß= oder kleingemusterte Mäntel, Hauptsache, sie sind bunt wie Östereier. Und sehr viel weiße oder ganz helle Mäntel. Am Nachmittag regiert das Komplet in den ruhigsten und in den gewagtesten Farbzusammenstellungen(rostfaruene und blaue), je nach Geschmack und der Laune der hübschen Trägerin. Sportliche Kleider wechseln mit sehr weiblichen, sehr duftigen, sehr reichplessierten Kleidern ab. Kleider aus Stoffen, die so zart sind, daß sie trotz der die im kommenden Frühaugemeinen Jehr schricht uns emnfach berinern, aber dafür sind die Farben um so frühlingshafter. Enzianblau, senf= und himbeerfarben, rostfarben und gelb, in den verschiedensten Tönen, altrosa und fliederfarben sind die Modefarben des Frühlings, neben denen sich nakurlich die Kombination des ruhigen Schwarz Stroy, aus. Aind vie Avorschuuen, die um diese Jahreszeit einsetzen, tun ein übriges dazu, freundliche Frühjahrsträume zu wecken. Was trägt man nun im Frühjahr? Um es gleich vorweg zu nehmen: man trägt alles. Man trägt bunt und einfarbig, trägt große und kleine Blumen, Streifen=, Schottisch= muster, trägt in den verführerischen Stoffen Farben in allen Nuancen des Regenbogens, trägt sportlich und sehr fraulich, trägt mit einem Wort das, was man seinem eigenen Wehält. Mantel bleiben im großen und ganzen rragenund knopflos, der Reißverschluß setzt sich weiterhin durch. Lustige Schals und kecke Hüte und Hütchen ergänzen das frühlingsfrohe Bild. Selbst die Regenmäntel werden vielfach Zweifarbigkeit zeigen, und da die Kapuze sich bewährt hat, wird an der Heinzelmännchenjahl in hohlt Sunst stehen werden, noch schmal wirken. Kleider aus Organdy, Tüll, Lavable, sanft und süß wie ein Hauch! Auch das Nachmittagskleid läßt sowohl Falten, wie Glocken zu. Es ist, wie gesagt, jedem einzelnen unbenommen, das auszuwählen, was er für sich am vorteilhaftesten denkt. Auch Bordürenkleider werden das Frühjahrsbild der Mode wieder abwechslungsreich gestalten. Die Buntheit der Nachmittagskleider bleibt auch für die Abendkleider in Gültigkeit. Abendkleider, die schmale Silhouetten geben, und neben ihnen solche, die sich durch weite, weitere und allerweiteste Röcke auszeichnen. Geschmack und Launen sind keine Grenzen gesetzt. Die neueste Wiener Mode Beim Ball der Mode in Wien war dieses elegante Abendkleid, die neueste Schöpfung der Wiener Mode, zu sehen.(Weltbild— M.) Die Liebe unserer Kinder zu ihrem Spielzeug, überhaupt ihrem Eigentum ist oft eine unbegrenzte und beispiellose. Ist dieses Eigentum lebendig, d. h. sind es Haustiere, Käfig= oder Aquariumtiere, dann tritt zuweilen auch noch ein echter Opfergeist hinzu. Ihre Liebe und ihr Opfersinn füllt dann ihr ganzes Denken aus und durchströmt das kleine Herz. Zuweilen werden andere Pflichten, wie Schularbeiten, Aufsicht über jüngere Geschwister und dergleichen darüber vergessen, so sehr ist das Kind von seinem„Eigentum“ erfüllt. Es ist ihm also das Heilige und Große in seinem jungen Leben für das es Verantwortung fühlt. Sein Eigentun wird sozusagen schon der Sinn seines Dase weil sein Denken und seine Neigung sind. Wir sehe. leine Mädchen mit ganz schauderhaft häßlichen Puppen, Jungens mit Pferdchen, die keinen Schweif mehr haben und auf drei Beinen stehen. Und die trotzdem von den Kleinen mit größter Zärtlichkeit gehütet werden. Diese Beispiele zeigen uns, wie sehr Herz und Phantasie an diesem ihrem Eigentum beteiligt sind, und es wäre grausam, ihnen diese Illusionen zu zerstören. Wir sollten vielmehr eine hohe Achtung haben vor dieser Kinderliebe, die selbst das Häßlichste zu vergolden vermag, etwas, das der Erwachsene längst verlernt hat, weil er das Wunderland der Kindheit verließ. Wenige nur vermögen mit den goldenen Zauberschuhen dahin zurückzukehren und können sie es, dann werden sie meist „Phantasten“ geheißen. Sind unsere Kinder größer, so treten Bücher, Markensammlungen und andere Sammlungen, Handarbeiten, Bilder und andere wertvollere Dinge in den Bereich ihres Eigentums. Hier spricht schon mehr die Freude am Wert des Besitzes mit, und dieses Eigentum achtet auch der Erwachsene ganz von selbst, weil es ja„Wert“ hat. Wir aber wollen einmal an die Spielkiste oder an den Spielschrank treten.„Du lieber Himmel!“ ist oft Mutters entsetzter Ausruf. Und dann beginnt sie in aller Liebe heimlich zu kramen und zu ordnen, fortzuwerfen, zu leimen und zu flicken.„Halt ein Mutter! Was du da tust, ist gut gemeint, aber völlig verkehrt.“ Was wir Mütter in solchem Falle tun sollen, ist: erst einmal die Mitarbeit des Kindes heranziehen. Schon aus erzieherischen Gründen, denn das Kind soll von klein auf Ordnung halten lernen. Und wenn Mutti mit aufräumt, und es fröhlich tut und dabei lacht und scherzt und vielleicht singt, dann ist„aufräumen“ sogar ein herrliches Spiel, besonders für langweilige Regentage. Und dabei hört Mutti dann, warum dieses oder jenes Spielzeug so besonders geliebt wird und lernt darüber eine stille Achtung. So wird vieles nicht fortgeworfen, sondern der Liebe des Kindes überlassen, und damit viel Tränen und Herzeleid erspart, denn Kinder können um entschwundenes, bescholtenes oder belächeltes Eigentum bitterlich weinen. Darum: Achte das Eigentum Deines Kindes! Hausfrau Eine neue Hutmode aus USA.? Nicht ganz alltäglich sind die„Hüte“ dieser beie den Amerikanerinnen. Sie bestehen einmal aus einem Spitzenuntersatz und dann aus einem umgestülpten Butterglas bzw. aus einem kleinen Blumentopf. Ob es sich hierbei um eine neue„Modeschöpfung" oder um einen weiblichen Scherz handelt, bleibt offen, denn in USA. ist beides möglich.(Weltbild— M.) von anderen Leuten vermischte und ahnungslos Brot mit einem Zusatz von Arsenik herstellte. Zum Glück war die Giftmenge so gering, daß die Vergiftungen glimpflich abliefen. Eine drehbare Speisenplatte ∆ Ter G Schreiende Kleinkinder und heilige Schreit ein Baby viel, so ist es entweder verwöhnt oder es ist krank. Schreien muß ein Kind, aber nicht dauernd und oft. Meist schreien sie. wenn sie Hunger haben, oder, was ihnen noch peinlicher ist, wenn die Verdauung nicht richtig sunktioniert. Dann gibt es die schmerzhaften Blähungen, die das Kind quälen. Hier gibt es verschiedene Mittel. Milchwechsel, d. h. man gibt halb Milch, halb Haserflocken. Ebenso ist Fencheltee ein gutes Mittel. Aeußerlich wende man mittels Olivenöl eine leichte Massage an. Die Massage lasse man sich vom Arzt oder der Schwester genau vornachen. Ein gutes Mittel ist auch die bekannte Handhabe, das Kind auf den Leib zu legen, oder es auf dem Leibe liegend herumzutragen. Auf diese Weise gehen die Blähungen oft schon ohne alle weiteren Maßnahmen weg. Eine Mutter wird allmählich ganz von selbst darauf kommen, aus welchem Grunde ihr Kind schreit. Das sogenannte„Hungerplärren“ wird sie sehr bald heraushaben, und sich darum nicht mehr ängstigen Es gibt aber auch ein wimmerndes Schreien, und dieses hat meist tiefe Ursachen. Diese Ursachen aber kann eine Mutter nicht feststellen, hier erkennt nur der Arzt, wo der Fehler liegt. Ein recht braves, ruhiges Kind zu haben, ist jeder Mutter Wunsch. Hierbei soll nun gesagt werden, daß jede Mutter, wenn sie und ihr Säugling gesund ist, diesen Wunsch erlanzen kann. Ob ein Säugling brav ist oder viel schreit, liegt nämlich meist an der Mutter, d. h. wenn die Mutter selbst stillt. Z. B. nehme eine stillende Mutter niemals in Hast ihre Mahlseit ein. Auch vermeide die blähende Speisen, wie Hülsenfrüchte, Kohl. Zwiebel usw. Auch Kaffee und Tee sollte sie meiden, ganz zu schweigen von der Zigarette. Ebenso Essig, Senf und alle scharfen Gewürze sollten zu dieser Zeit nicht genossen werden. Auch denke sie baran, nie in ärgerlicher Stimmung zu essen. Recht viel frisches Obst, Gemüse und leichte Kost ist für sie und ihr Kind das Richtige. Die eelischen Eindrücke der Mutter sind auch ür das Kind nicht ohne Folgen, darum sollte ine stillende Mutter keine aufregenden Theaerstücke oder Filme besuchen, oder etwa anstrengende Gesellschaften oder gar Tanz mitEine stillende Mutter hat heilige Pflichten gegen ihr Kind, gegen sich selbst und die kommenden Generationen. Daran wollen wir denken, wenn das Kleinkind nächstens wieder seine Schreie aussendet. Launen der Mode Auf dem Eise Zum Schlittschuhlaufen ist das glockige taillierte Kleid, das mit Kugelknöpfen zusammengehalten wird(Abbildung Mitte), am zweckmäßigsten. Es wird durch ein Kopftuch ergänzt. Nur für sehr gute Schlittschuhläuferinnen empfiehlt sich der ganz kurze Rock. Unsere Kleinen tragen auf dem Eise entweder ein Samtkleid mit Glockenrock, Pelzbesatz, Muff und Kappe(Abbildung links außen) oder einen gestrickten Pullover zu einem gefälligen Faltenrock. Der Anzug wird ergänzt durch Mütze, Schal, Handschuhe und Söckchen, die sämting aus dem gleichen Material gestrickt sind. Klammerschürze Die Klammerschürze läßt sich leicht und einfach arbeiten. Sie besteht aus drei verschiedenen Schnitteilen, dem Grundschnitt(Abbildung links oben), dem aufgesetzten Teil(Abbildung Mitte) und dem eingerollten Band, das beide Teile zusammenhält.(Abbildung unten.) Rattengift im Brotmehl Seltener Fall gefährlicher Sparsamkeit In Sangtena bei Turin erkrankten dieser Tage vier Familien mit zusammen 16 Personen an Vergiftungserscheinungen, als deren Ursache bei der Untersuchung Arsenik festgestellt wurde. Die Nachforschungen ergaben, daß das Gift im Brot enthalten war. Wie häufig auf dem Lande üblich, bringen die Dorfbewohner das für ihr Brot bestimmte Mehl in die Backstube des Dorfbäckers. Nun hatte ein 70jähriger Mann aus dem Dorfe insofern Pech, als ihm ein Säckchen mit Rattengift in seinen Mehlkasten gefallen war. Es tat ihm leid um sein schönes Mehl und deshalb versuchte er, so gut es eben ging, die beiden Pulver, also Rattengift und Mehl, von einander zu trennen. Im übrigen machte er sich nicht viel Sorgen um die Sache, und als er frisches Brot brauchte, trug er sein Mehl, in dem natürlich noch etwas von dem Gift zurückgeblieben war, zum Bäcker, der es mit dem Mehl Sie ist gar nicht so schwer herzustellen. Abbildung 1 zeigt das fertige Stück. Sie findet Verwendung auf dem Festtisch für bunte Brötchen. Die Platte ist auf einer Achse drehbar. Zur Herstellung verwendet man vorteilhaft starkes Sperrholz. Die obere Platte kann etwa 50 Zentimeter Durchmesser haben. Abbildung 2 zeigt die obere Platte von unten. a—a—a sind kleine Kugelläufer, die angeschraubt werden. Die darunterstehende kleine Abbildung a zeigt solchen Kugelläufer, wie man ihn in jeder Eisenwarenhandlung kaufen kann Abbildung 3 ist die kleinere untere Platte. auf der die obere Platte läuft. Auf der unteren Platte ist(3a) in der Mitte ein runder Holzklotz aufgeleimt. Beide Platten sind in der Mitte durchbohrt. Abbildung 4 zeigt, wie das Ganze zusammengesetzt ist. Wir sehen, wie ein durch die Mitte gehender Bolzen alles zusammenhält. Die Kugeln laufen auf der unteren Platte, die auf kleinen runden Füßchen steht. Die obere Platte wird mit Wachstuch überzogen und um den Rand eine Metalleinfassung geschraubt. Frauenliebe— Das ist der Frauen schönste Gottesgabe, Daß sie das Kleinste selber uns vergolden Mit einem Lichtstrahl, einem herzensholden. * Alle Vernunftgründe der Männer wiegen ein weibliches Gefühl nicht auf. * Die Frauen tragen ihre Beweise im Herzen, die Männer im Kopf. * Männer richten nach Gründen. Des Weibes Urteil ist seine Liebe, wo es nicht liebt, hat schon gerichtet das Weib. * Zur Gattin nimm dir nur ein Weib, das du, wär’ es ein Mann, zum Freunde wähltest. Das Beste, womit ein Menschenherz sich erfüllt und erquickt, ist Mutterliebe. Alle Liebe der Menschen muß erworben, erobert und verdient, über Hindernisse hinweg erkämpft und bewahrt werden, die Mutterliebe allein hat man immer, unerworben. unverdient und allezeit bereit. Dortmund Wer kennt den unbekannten Toten? Dortmund. Am Sonntag, dem 26. gegen 7 Uhr. wurde auf der Clarissenstraße in Hörde bei dem Haus Nr. 15—17 ein unbekannter Mann tot aufgefunden. Beschreibung des Toten: Etwa 65 Jahre alt. Glatze. volles, aufgeschwemmtes Gesicht, niedrige Stirn, dunkelgraue Augen, Augenbrauen rötlich=blend, hellblonder Schnurrbart. breite Nase. lugemose Zähne und breites Kinn: Kleidung: graublauer Hut. schwarzer Mantel mit schwarzem Futter, grau=grüne Lodenjacke, brauner WollSweater, grau=blaue Weste, schwarz=weiß=gestreifte Hose, weiß=blaues Vorhemd. blaue Krawatte mit weißen Tupfen, schwarze Wollstrümpfe, schwarze hohe Schuhe. Der Tote trug einen gelben Nohrstock(Bambus) bei sich. Bei dem Toten wurden zwei Schlüsselbunde vorgefunden. Angaben über die Persönlichkeit des Toten erbittet de Vermißtenstelle im Polizeipräsidium Dortmund, Adolf=Hitler=Allee 1, Zimmer 62. Wer war der Fahrer des Lastzuges? Dortmund. Am 27. Februar. gegen 7.40 Uhr. wurde auf der Hagenerstraße der Fahrer eines Kleinkraftrades. Hans W. aus der Wittbräuckerstraße, von einem rot=braunen Lastzug. der W. überholte, angefahren. Der Fahrer des Lastzuges wird als Zeuge benötigt und ersucht, sich bei der Verkehrsunfall=Bereitschaft. Moltkestr. 21½, zu melden. Sonstige Personen, die Angaben über den Unfall machen können, werden ebenfalls ersucht, ihre Wahrnehmungen der Verkehrsunfall=Bereitschaft oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen. Ein Sachbearbeiter für Rassenpolitik bei der SA.=Gruppe Westfalen. Dortmund. Vom Chef des Gesundheitsamtes in der Obersten SA.=Führung sind bei den SA.= Gruppen Sachbearbeiter für Rassenpolitik eingesetzt worden. Zwischen dem Gesundheitsamt in der Obersten SA.=Führung und dem Rassenpolitischen Amt der NSDAP., sowie zwischen den Gruppensachbearbeitern des Rassenpolitischen Amtes besteht damit enge Zusammenarbeit. Bei der SA.=Gruppe Westfalen wurde Sturmbannführer Dr. Jeß, Dortmund, als Sachbearbeiter für Rassenpolitik beauftragt. Jubitärehrung bei Hoesch Dortmund. In einer Feierstunde zu Ehren von 310 Jubilaren, die auf 25=, 40= und 50jährige Tätigkeit auf dem Dortmunder Hüttenwerk, den Schachtanlagen„Kaiserstuhl 1 u. 2“, in der Maschinenfabrik„Deutschland“ bei der Hauptverwaltung und im Baroper Walzwerk zurückblicken können, dankte Generaldirektor Erich Tgahrt den Jubilaren der Arbeit für die Treue, die sie dem Werk über viele Jahre gehalten haben. Es gehore mit zu den schönstenPflichten des Betriebsführers, alljährlich den Veteranen der Arbeit in festlichem Rahmen zu gedenken. Denn die beste und wertvollste Grundlage, auf der ein Unternehmen aufgebaut sein könne, sei eine werksverbundene, treue und pflichtbewußte Gefolgschaft. Leistungssteigerung auf der einen und soziale Fürsorge für die Gefolgschaft auf der anderen Seite habe sich das Werk besonders angelegen sein lassen. Zur Zeit werde in großzügiger Planung eine Modernisierung unserer Werksanlagen und ihre Ausgestaltung im Sinn des Vierjahresolanes durchgeführt. Hagen 9000 RM. unterschlagen. Hagen. Festgenommen wurden zwei Angestellte einer hiesigen Firma wegen Unterschlagung von etwa 9000 RM. Die Beschuldigten, die geständig sind, wurden dem Amtsgericht zugeführt und in Untersuchungshaft genommen. — Zwei Männer wurden wegen Einsteigediebstahls festgenommen. Die Täter sind geständig. Hitler=Jugend regt Begabtenförderung an. Hagen. Hier hat die Hitler=Jugend eine Anregung gegeben, um begabten Jungen und Mädeln die Möglichkeit einer schulischen Förderung angedeihen zu lassen. Die Abgänger des vierten Grundschuljahres sollen auf ihre Begabung geprüft werden. Diese Vorauslese soll der Klassenleiter treffen. Die überdurchschnittlich begabten Kinder sollen sich einer Eignungsprüfung unterziehen. Falls sodann den als geeignet befundenen Kindern der Besuch einer höheren Schule nicht möglich ist, soll auf Grund dieser Auslese der kostenfreie Besuch gewährleistet werden. Aus unserem Gau Musikförderung auf dem Land. Unna. Der Musikbeauftragte des Kreises Unna bemüht sich um eine stärke Förderung des Musikschaffens und Kulturlebens im ganzen Kreise. Neuerdings sorgt er dafür, daß diese Förderung auch in den kleinsten Gemeinden des Kreises zum Wohle und Besten der Dorfinsassen geschieht. Ein anderer schöner Plan ist dieser, einen Austausch von Musikdarbietungen im Kreise stattfinden zu lassen. So macht jetzt die Schülerkapelle der Oberschule Kamen den Ansang mit solch einem Austauschkonzert. Sie gibt am 4. März bei einem städtischen Musikabend in Unna ein Konzert in vollständiger Kavalleriebesetzung und bestreitet mit 28 Mann einen Musikabend mit schönen alten und neuen Märschen. Man wird also im Verfolg dieser Austauschdarbietungen demnächst Unnaer vielleicht in Pelkum hören und Musiker aus Rhynern oder auch Sänger aus diesem Amte in Kamen. Ehrenvolle Auszeichnung. Werne. Vor dem Prüfungsausschuß des Reichsinnungsverbandes des Uhrmacherhandwerks Berlin. wurde die eingesandte Arbeit des Uhrmacherlehrlings Willy Berkemeier. beschäftigt bei dem Uhrmachermeister H. Teigelkötter, Werne. mit der 1. Auszeichnung und einer Geldspende prämiiert. KdF.=Sammler stellen aus. Herne. Hier veranstalten die Sammler der KdF.=Sammlergemeinschaft eine Werbeschau. Die Schau gab einen interessanten Ueberblick über die Möglichkeiten, die sich den KdF.= Sammlern bieten. Zur Ausstellung gelangten Briefmarken, Banknoten. Notgeld, Plaketten aller Art und Bilderalben. Arbeitstagung des Landesfremdenverkehrsverbandes Westfalen für das nordwestliche Sauerland. Wetter. Am Dienstag, dem 7. März. veranstaltet der Landesfremdenverkehrsverband Westfalen für das nordwestliche Sauerland: Die Landkreise Altena. Ennepe=Ruhr und Iserlohn und die Stadttreise Hagen. Iserlohn und Illegaler Menschenschmuggel- Sie begaunerten sich gegenseitig Aachen. Fast täglich haben sich die Schöffengerichte des Landgerichts Aachen mit Fällen zu beschäftigen, in denen Juden aus Wien, Berlin oder Mitteldeutschland wegen Devisen= und Paßvergehen angeklagt sind. Der Jude ist wieder unterwegs und sucht unter Umgehung der bestehenden Gesetze Grenzen und Staaten zu wechseln wie unbrauchbar gewordene Kleider. Daß ihm dabei jedes Mittel recht ist, zeigten große Devisenverbrechen der letzten Zeit. Aber selbst im Alltagsleben verrät Juda immer wieder seine asoziale Neigung, und daß er dabei auch nicht vor Ausplünderung der eigenen Rasseangehörigen zurückschreckt, zeigte wieder einmal ein Prozeß, der jetzt in Aachen stattfand. Fünf Angeklagte, von denen vier Juden waren, hatten sich zu verantworten. Ein staatenloser Jude namens Walter Ruttin aus Berlin hatte mit Schwester und Gefäbrtin Deutschland verlassen wollen. Er wandte sich an einen ihm vertrauenswürdig erscheinenden älteren Juden, der als Mittelsmann für solche Dinge bekannt war. Das war der 65jährige Jude Sigmund Israel Lublinsky aus BerlinWilmersdorf, geboren in Liano(Polen). Da Lublinsky wußte, daß Ruttin noch 6000 RM. Vermögen besaß, ließ er sich zunächst einmal 1500 RM.„Vorschuß“ geben, ehe er überhaupt einen Finger rührte. Mit einem Arier aus Aachen leitete er dann die„Auswanderung" ein. Ruttin wollte ohne Geld hinübergebracht werden, aber als er in Aachen tatsächlich ohne Geld ankam, schickten ihn die beiden Gauner schleunigst nach Berlin zurück, um Geld zu holen. Damit es auch sicher geholt wurde, fuhr Lublinsky gleich auf Ruttins Kosten mit. Als die Juden dann wieder an die Grenze kamen und ins Ausland verschwinden wollten, wurden sie geschnappt. Der Mann, der sie über die Grenze führen wollte, hatte den Plan aufgedeckt. Vom Schöffengericht erhielt Ruttin zwei Monate Gefängnis und 1000 RM. Geldstrafe wegen versuchten Devisenvergehens; seine Schwester wurde zu fünf Wochen Gefängnis und 500 RM. Geldstrafe verurteilt und Lublinsky erhielt vier Monate Gefängnis und 1000 RM. Geldstrafe auferlegt. Zwei Angeklagte wurden freigesprochen. Mit welcher Dreistigkeit Juden die Gerichte zu belügen suchen, ergab ein weiterer Fall, bei der die 44jährige Ehefrou Felix Israel Calmon, Erna Sara geborene Kanter aus Berlin wegen versuchten Devisenvergehens angeklagt war. Auch sie hatte die Absicht gehabt, illegal auszuwandern. Die Anschrift eines Mittelsmannes erhielt sie in Berlin von einem Juden für teures Geld. Nachher stellte sie dann in Aachen fest, daß sie einem Gauner aufgesessen war. Die Adresse stimmte nicht, und so versuchte sie auf eigene Faust ihr Glück. Der Wachsamkeit der Zollbeamten entging aber auch sie nicht und man nahm sie fest. Sie hatte 1050 RM., reichen Schmuck und einigen Proviant bei sich. Vor dem Gericht suchte sie sich drauszulügen, wobei sie sich auf Postzahlkarten berief, die sie ausgefüllt bei sich getragen habe, um das Geld, das sie nicht für den Aufenthalt in Aachen und die Bezahlung des Grenzgängers verwendet hatte,„einem jüdischen Hilfsverein in Berlin einzuschicken", da sie es bestimmt nicht mit ins Ausland nehmen wollte. Das Schöffengericht glaubte diesem Märchen aber nicht und verurteilte die Angeklagte zu 3 Wochen Gefängnis und 550 RM. Geldstrafe. Weitere 550 RM. der beschlagnahmten Summe wurden eingezogen. Ein anderer Fall zeigte, wie auch in kleinen Dingen der Jude glaubt, die Wahrheit verdrehen zu müssen. Da kam der„Doktor“ Rosenfeld aus Wien mit der Olga Klobassa im Brüsseler D=Zug am Hauptbahnhof Aachen an. Als er nach Devisen gefragt wurde, verneinte er. Die Revision ergab aber folgende Gaunerei: er hatte seine goldene Uhr, für die er leicht eine Ausfuhrgenehmigung erhalten hätte, lieber der Klobassa anvertraut, die sie uner ihren Sachen versteckte, um wenigstens so die Behörden anschwindeln zu können. Die Klobassa fiel hiermit herein. Außerdem aber hatte sie zuviel Geld bei sich, das sie ebenfalls versteckt hatte, und so wurden beide wegen versuchten Devisenvergehens angeklagt. Das Schöffengericht Aachen verurteilte Dr. Rosenfeld zu vier Wochen Gefängnis und 150 RM. Geldstrafe, die Klobassa zu drei Wochen Gefängnis und 100 RM. Geldstrafe. Tadenscheid eine Arbeitstagung in dem alten freundlichen Städtchen Wetter am Harkorisee. Die Tagung steht unter der Leitung des Bezirkz, obmannes Oberbürgermeister Schumann, denscheid. An Reseraten sind vorgesehen: Ein Vortrag von Verbandsdirektor Dr. Stolz über das Thema:„Grundsätzliches über die Organisation und die Werbeziele des L7V. Westsalen“, und ein Lichtbildervortrag des Werbe leiters des LFV. Westfalen. Volat. über das Thema:„Fremdenverkehrswerbung der Gaststätten und Fremdenverkehrsgemeinden durch Werbeanzeigen". In Anschluß an die beiden Referate ist die Möglichkeit zu einer Aussprache über die einzelnen Fragen geboten. Die Kanone im Knopfloch. Hamm. Da verbindet sich mit der Vorstellung von einem Geschütz immer das begriffliche Bild zweier riesiger Räder mit dicken Speichen. die ein klobiges Eisenrohr tragen. Sechs Rösser sind notwendig. um das Ungetüm zu ziehen. das Tod und Vernichtung für den Feind im eisernen Schlund birat. Hat man aber je schon von einer Kanone gehört, die sich einfach im Knopfloch spazierentragen läßt? Man wird in Hamm ein solches Kanönchen zum 19. März erleben. das ebenso wie manches andere hübsche Abzeichen die Verbundenheit aller Volks genossen zur Wehrmacht im Zeichen des Winterhilfswerks zeigen wird. und zwar zum Tege der deutschen Wehrmacht, der eine bisher noch nicht erlebte Fülle von Einzelnummern für Auge. Ohr. für Herz und für den Magen bringt. Westdeutsche Nachrichten Saerier Jesateuetgene. Osnabrück. Die 94. Osnabrücker Zuchtviehversteigerung nahm bei den Bullen einen guten. wenn auch nicht allzu flotten Verlauf. Von den 55 gekörten Bullen konnten alle bis auf zwei ihren Besitzer wechseln. Die Bullenhalter hatten ausgiebig Gelegenheit, amtlich gekörte Vatertiere von guten Leistungskühen von 500 RM. an zu erwerben. Nach weiblichen Tieren war außerordentlich rege Nachfrage. Der ganze Auftrieb konnte zu Preisen umgesetzt werden, mit denen Züchter und Käufer zufrieden sein konnten. Der größte Teil der Tiere wurde von auswärtigen Käufern erworben. Gewerbsmäßiger Abtreiber Münster. Im Prozeß gegen den Paul Treiber aus Hamm und den Josef Wiehe aus Wilhelmshaven, der am vorigen Donnerstag seinen Anfang genommen hatte, wurde am Mentag abend das Urteil gesprochen. Treiber wurde wegen vollendeter gewerbsmäßiger Abtreibung in 20 Fällen und wegen versuchter Abtreibung in weiteren 22 Fällen zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm auf die Dauer von zehn Jahren aberkannr. Außerdem wurde gegen ihn die Sicherungsverwahrung angeordnet. Wiehe wurde wegen vollendeter Abtreibung in einem Fall und wegen zweifacher versuchter Abtreibung zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Ihm wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren aberkannt In der Urteilsbegründung wurde u. a. aus. geführt, daß bei der Vielzahl der Fälle die Gewerbsmäßigkeit nicht weiter hätte bewiesen zu werden brauchen. Der Angeklagte habe sich in einer Weise an der Volksgesundheit versündigt wie es selten vorkomme. Auch seine letzte zweieinhalbjährige Zuchthausstrafe und eine Verwarnung durch die Geheime Staatspolizei noch kurz vor dem letzten Abtreibungsfall hätten ihn von seinem verbrecherischen Treiben nicht abhalten können. Die Straftaten Wiehes seien do klagten, der die wirtschaftliche Not seiner„Magdanten“ ausgenutzt habe, mildernde umstande nicht am Platze gewesen. Ein tödlicher Unglücksfall Meppen. Ein tödlicher Unglücksfall ereig nete sich vor den Toren der Stadt Mevpen. Eine im besten Alter stehende Frau wurde mit ihrem Fahrrad von einem Kraftwagen erfaßt und erlitt einen Schädelbruch. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert und ist hier ihren Verletzungen erlegen. Der Unglücksfall ist um so tragischer, da es sich bei der Verunglückten um eine Mutter von 10 Kindern— das jüngste ist erst einige Wochen alt— handelt. Silbentreuzworträtsel Bedeutung dei einzelnen Wörter von links nach rechts: 1. Stadt in Arabien 3. Prosadichtung, b. Hausgerät 7. Schnittlinie zweier 10. Schenke 12 Bl Flachen, 8. Amtsgewand gefäß, 13. Zeitpunkt. 15. Verwandte. 16. mohammedanischer Bettelmönch, senlle, I2. Blutmebanischer Gegleimbnch, 17. Stadt an der Elbe, 18. etwas Untrennbares. 20. Zufluß zum Finnischen Meerbusen, 22. wertsteigernder Uimnr 23 — Finnischen Meerbusen, 22. wertsteigernder Umstank 23 Staortell von Hamburg, 25. deutscher Tondichter 27 vollendeter Könner, 28. Arbeitsterät. 30. Zusammentreffen, 31. französischer Marschall 1870); von oben nach unten: i. Himmelserscheinung, 2. Teil des Rades, 3. Tonzeichen. 4. berühmter Schwimmer im Altertum. 6. weibliche Gestalt aus einer Oper von Richard Wagner 7. Gesäß, 9. ungiftige Schlange 11 europaische Hauptstadt, 12. nordische Gottheit, 14. fremde Volksgruppe, 15. Tropenfrucht, 18. Vorgang beim Wohnungswechsel, 19. buchhalterischer Begriff, A. Handelsgegenstand, 22. rennsportlicher Begriff. 2. Redenflußz der Elbe. 24. Stadt an der Netze, 26. Angeyoriger einer Völkergruppe, 27. Ansicht 29. Fluß in Ostpommern. Umstellungsrätsel. Rast— Polko— Linse— Stole— Talar— Ruh— Schlaf— Leer— Laden. Man stelle die Buchstaben in den vorstehenden Wörtern derart um, daß neue Wörter entstehen. Die Anfangsbuchstaben dieser ergeben alsdann einen Wintersport. Das Komma. Die Ziffer und Quersumme einer zweistelligen Zahl heißt 13. Setzt man zwischen die beiden erstgenannten Ziftern ein Komma so entsteht eine Zahl, die um 44,1 kleiner ist als die erstere Zahl. Rastenrätsel. 8— 8— 6—*— a— 5— 0—*—* —.—*— f—5—5——1—1— — 1——— mn— n— n—"—* F— 2 Sprungrätsel. Die Buchstaben ergeben, richtig eingesetzt, in den senkrechten Reihen Wörter folgender Bedeutung: 1. Tierkleid, 2. Mittelmeerinsel, 3. Halbinsel an der Danziger Bucht, 4. Getreideerzeugnis, 5 Festsaal, 6. Ackergrenzstreifen, 7. Himmels5. Festsarichtung. Bei rie iger Lösung nennen die oberste und die unterste Waagerechte je eine Ostseeinsel. Zwölf Wörter mit je fünf Buchstaben und folgender Bedeutung sind zu suchen: 1. Reinigungsmittel, 2. Stadt in Oldenburg, 3. kleines Raubtier, 4. Vereinigung von Unternehmen, 5. andere Bezeichnung für Schüler, 6. Insel im Stillen Ozean, unweit der Gilbert=Inseln, 7. weibliches Haustier, 8. Stimmlage, 9. Schriftsteller, 10. Stadt in Italien, 11. Figur aus Don Carlos, 12. anderes Wort für Zugeständnis. Jedes Wort beginnt in dem inneren Zahlenkreis und endet, nach Sprung in der Pfeilrichtung, wieder im Innenkreis. Die Buchstaben der Innenfelder, von 1 bis 12 gelesen, ergeben einen Teil des Flugzeuges. Dentsvertautgabe. Einem Boten, der schon vor zehn Tagen von einem bestimmten Orte abgegangen war, wird aus demselben Ort und auf dem gleichen Weg ein anderer Bote nachgesandt, um jenen einzuholen. Wenn nun der erste Bote täglich 4, der andere täglich 9 Meilen zurücklegt, wie viele Tage wird der zweite benötigen, um den ersten einzuholen? Rätsel. Mit dreien ward's durch strenge Kält Und liegt ringsum im Winterfeld. Mit vieren steht's im Sommerfeld, Das dir zur Freude ward bestellt. Mit fünfen hat's das Sommerfeld Der Erdenlaufbohn schon durchflogen, Und ist aus dem Geräusch der Welt Zur Winterruhe eingezogen. Auflösungen aus voriger Rummer: Magische Figur: 1. Niagara, 2. Inserat, 3. General, 4. Rabatte, 5. Atelier. Auslassungsaufgabe: Pot (O)range,(Chulm, Alh)r,(W)aal, vrasurk, Kirlssche, Malssche. Oktavle), Gr)uß.— wasser. Drei=Silben=Kettenrätsel Legende, 2. Devise, 3. Sepia, 4. Ameise, o. Seri#, 6. Ebene, 7. Nekrolog, 8. Loggia, 9. Aglo, 10. Orange, 11. George, 12. Gespiele. Worträtsel: Ober. Personennamen=Kapfelrätsel! zenno, 2. Artur, 3. Albin, 4. Sigmar, 5. Oskar, 6. Kaspar. Rätsel: Das„K“. Silbenrätsel: 1. Meste, 2 Edith. 3. Imnau, 4 Natur, 5. Ende, 6. Irtisch, 7. Nerac, 8. Zyklus, 9. Garten, 10. Ernte, I1. Rakau, 12. Warnow, 13. Unter, 14.„P 15. Schliemann. 16. Cilli, 17. Hippe, 18. Iugrimm, 19. Sanskrit.— Mein einz ber Wunsch ist meiner Wuensche Ruhe!“ Denksportaufgabe: 30 4 x: 204f 5: 4, also 4(30 4 x)= 5(20-z), folglich s# 20 Jahre. Scherzfragen: 1. Der erstere, denn er kommt früher auf die Erde. 2. Beide brechen. wenn man sie überlädt. Gleichklang: Abgeschlössen. Bilderrätsel: Wer stark ist, hat immer MRut Grunspan=ven zurechnungefuhrg Hertliche Untersuchung abgeschlossen- Das Gutachten 28. Febr. Das ärztliche Gutachten #e den Mörder Herschel Grünspan liegt “, im Wortlaut mit vollständiger Beui dung vor. Nach mehrmonatigen Vorien haben die von dem französischen Unchungsrichter Tesnière bestellten französteiu französischen Aerzte Dr. Genil=Perrin, Teillier und Heuyer die ärztliche Untersuchung eeschefige, S Schreibxgschinenseiten umsassenen###m: Zu diesem Gutachten wird aus Paris ergänmitgeteilt, daß die Gerichtsärzte nach überaus gründlicher Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen sind, daß Grünspan in ger Weise in einem Zustand der Störung einer Geistestätigkeit gehandelt habe, auch richt unter einem unwiderstehlichen Zwang. Auch die von der Verteidigung des Mörders eufgestellte Behauptung, daß Grünspan die Lat in einem Zustand von Hypnose durchgeführt und die Beschaffung des Revolvers in Art von Automatismus vorgesommen habe, findet durch das Untersuchungsergebnis keinerlei Bestätigung. Nach Meinung der Aerzte ist auch die Aussage des Mörders, er habe zunächst Selbstmord verüben wollen, als vollständig unbegründet abzulehnen. Nach den äeztlichen Feststellungen verfügt Grünwan auch über die zur Erkenntnis der Strafbarkeit erforderliche Einsicht. Er ist also in vollem Umfange für sein mit Vorsatz und Ueberlegung durchgeführtes Verbrechen strafrechtlich verantwortlich. Die ärztlichen Schlußfolgerungen sind die Ergebnisse einer ebenso sorgfältigen wie vierseitigen Untersuchung. Die Gutachter haben sich nicht damit begnügt, die Erklärungen des Angeschuldigten und der Zeugen im polizeilichen Vorverfahren und sodann im Verhör durch die Untersuchungsrichter zusammenzufassen, sondern haben neben einer eingehenden körperlichen und psychiatrischen Untersuchung eine Reihe von Vernehmungen vorgenommen. hat den Anschein, daß der Angeschuldigte den Aerzten gegenüber andere Aussagen gemacht hat, als bei den Verhören, bei denen seine Verteidiger zugegen waren, denn seine Auslassungen enthalten zahlreiche Wider sprüche zu früheren Erklärungen. Unter anderem geht aus dem Bericht der Aerzte hervor, daß der Mörder nicht unmittelbar von Hannover nach Paris gekommen ist, sondern sich in der Zwischenzeit etwa sechs Wochen bei Verwandten in Brüssel aufgehalten haben will. In Brüssel soll ihm auch der Rat gegeben word sein, die französisch=belgische Grenze ohne Visum zu überschreiten. Ueber seinen Pariser Aufenthalt hat der Mörder angegeben, daß er mit verschiedenen jungen Mitgliedern eines jüdischen Sportklubs, in dem auch Politik getrieben worden sei, ständige Verbindung unterhalten habe. Mit diesem Gutachten ist ein wesentlicher Abschnitt der von dem Untersuchungsrichter Tesnière umsichtig durchgeführten Voruntersuchung abgeschlossen. Andererseits machen die zahlreichen Widersprüche, in die Grünspan und seine Verwandten sich verwickelt haben, noch eine Reihe von weiteren Erhebungen notwendig. Nähere Angaben über den Zeitpunkt des Abschlusses der Voruntersuchung und der Anberaumung des Hauptverhandlungstermines sind daher noch nicht möglich. knittete. Schon vom ersten Satz an war es offensichtlich, daß man dem letzten Akt der Präsidentschaft der spanischen Republik beiwohnte. Die letzten Worte sielen in ein veradezu mystisches Schweigen, und dann begann der Wettlauf zu den Telephonen. Die Verlesung hatte Punkt 12 Uhr begonnen. Das Schriftstück war vorher niemand anderem als dem Präsidenten der Cortez, Martinez Barvio, übermittelt worden. Die Verlesung dauerte 12 Minuten. Der Expräsident Azana, der nun einfacher Bürger und Flüchtling geworden ist, schaute melancholisch durch die Gardinen seines Eßzimmers dem sich zerstreuenden Schwarn dor Journalisten nach. Senator Sondan beauftragt Brüssel, 28. Febr. König Leopold beauftragte heute nachmittag den sozialdemokratischen Senator Eugen Soudan mit der Neubildung des Kabinetts. Man vermutet, daß Soudan versuchen wird, wiederum eine Dreiparteienregierung mit den Katholiken, Sozialdemokraten und Liberalen zu bilden. Bombenanschlag verhindert Jerusalem, 28. Febr. In der Altstadt von Jerusalem wurde wieder eine von jüdischer Seite gelegte Bombe gefunden, die unschädlich gemacht werden konnte. Aus Sicherheitsgründen wurde von der Polizei das Betreten des Altstadtgebietes in den Morgenstunden verboten. Die arabische Frauenvereinigung in Jerusalem sandte an Chamberlain ein Telegramm, in dem gegen die gestrigen jüdischen Mordtaten Protest erhoben wird. In Haifa wurde nach Beendigung des Ausgehverbotes von den Arabern der Generalstreik ausgerufen. Ueberall wurde die Arbeit niedergelegt, alle Läden und Büros geschlossen. Auch die Eisenbahn verkehrt nicht. französische Veteils Verner macht man auf Die franggnsche Beteiligung an der Ausbeutung der Kohlen= und Minerallager und auch der katalanischen Kalivorkommen aufmerksam. Weiterhin habe das französische Kapital im Handel, im Bankwesen und in der Industrie weitgehende Investierungen gemacht. Das alles zählt man heute in Paris laut und deutlich auf und möchte alle diese französischen Investierungsmaßnahrzen, getreillermaßen als altruistische Wohlraren vinneuen, ohne die Spanien das bisherige wirtschaftliche nie erreicht hätte und zeigt gleichzeitig deutlich die Absicht, bei dem in Nationalspanien kommenden Aufbau auch wirtschaftlich und finanziell weitgehend berücksichtigt zu werden. Indische Hamburg, 28. Febr. Das Hamburger Landgericht verurteilte den 38 Jahre alten Volljuden Oswald Israel Behrens zu 13 Jahren Zuchthaus wegen zweier Fälle der Vornahme unsittlicher Handlungen zwischen Lehrer und Min bersie heigen Schlerinen, de telit. weise erst 14 Jahre alt waren. 1925 bis 1933 ist Behrens mit einer dentschylätzoge, Zegeigung heiratet gewesen, aber auch nach der Scheidung kam es noch einmal zu intimen Beziehungen, die nunmehr Rassenschande darstellten. Mit welcher Frechheit dieser Jude vorging, ergibt sich aus einer Aeußerung, als ihm Vorhalte gemacht wurden, ob ihm nicht Bedenken gekommen seien über seine der Nürnberger Gesetze: nicht geschnappt werden würde.“ Was erhofft Frankreich Die französisch=spanischen Handelsverflechtungen— Auffällige Betonung der französischen Invemerungen Paris, 28. Febr. Wahrend der Verhandlungen über die Anerkennung des Generals Franco durch die französische Regierung ist in viel die Rede gewesen von wirtschaftlichen und finanziellen Interessen, die Frankreich in Spanien zu wahren habe. Weilcher,Agt sind nun diese französischen wischerf der geiden sen?, Der Handelsaustausch zw.# den beiden Ländern ist im letzten Bozaherzig gezghchthe zusammegge Nuzemprt. Von 19.—. on( bie französische Ausfuhr nach Spanien von 1825 auf 300 Millionen Francs zurückgegangen. Die französische Einfuhr aus Spanien sank in derselben Zeit von 1050 aus 339 Millionen Francs. Pariser Wirtschaftskenner weisen demgegenüber darauf hin, daß die französischen Kapitale investierungen in Spanien doch sehr berrachtlich Schätzungen schwanken hier zwischen 2 und 5 Milliarden Francs un ggsgzähgg, So og tont man in den gleichen Wirtschaftsrreisen, daß im vorigen Jahrhundert ein großer Teil des spanischen Eisenbahnnetzes mit französischem Kapital erbaut worden sei. Die Gruppe Rothschild und die Gruppe Pereire seien hieran besonders beteiligt gewesen. Das spanische Versicherungswesen sei fast zur Hälfte von französischen Kapitalien Die Jahrgänge 06 und 07 Berlin, 28. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht hat im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern für die Musterung 1939 der Geburtsjahrgänge 1906 und 1907 eine Anordnung getroffen. Nunmehr hat der Reichsinnenminister einen Runderlaß zu dieser Anordnung herausgegeben, der zusammenfassend über das Verfahren für diese beiden Jahrgange mitteilt, daß vom 28. März bis 31. Mai 1339 alle Wehrpflichtigen des Geburtsjahrganges 1906 und 1907 gemustert werden, jedoch mit Ausnahme derjenigen, die sich in der erwähnten Zeitspänne in der Wehrmacht oder Verfügungstruppe befinden. Wehrpflichtige der genannten Geburtsjahrgänge, die Angehörige des Reichsarbeitsdienstes sind, werden durch diesen zur Musterung vorgestellt. Die Tauglichen und die bedingt tauglichen Ersatzreservisten 1 der genannten Gehurtsjahrgange werden zur fristigen Ausvilbung in der Wehrmacht im Herbst 1939 bzw. Herbst 1919 herangezogen. Der Kunderlaß ist an die Beboanzchtiegilgegeigen uand inneren Verwaltung außschließtng der#ubetendeutschen Gebiete, gerichtet. Ausnutzung von Leistungsreserven im Handwerk Berlin, 28. Febr. Der Reichswirtschaftsminister hat eine im Reichsgesetzblatt vom 28. Februar 1939 bekanntgegebene Verordnung über die Durchführung des Vierjahresplans auf dem sen, um auch im Handwerk eine insbesondere in den notorisch überseszten Handwerkszweigen sicherzustellen. Da eine Durchkämmung dieser Handwerkszweige notwendig ist, sieht die Verordnung vor, daß die nicht am richtigen Arbeitsplatz stehenden oder nur unvollständig mit ihrer Arbeitskraft in Anspruch genommenen Handwerter her umen zwecvolleren 2 Zeinsatz herangezogen Zwei Gruppen von Handwerkern sind es vor allem, die beim Vorhandensein der Arbeitseinsatzfähigkeit zum Einsatz als Facharbeiter gelangen sollen: Die erste Gruppe umfaßt alle diejenigen Handwerker, die persönlich oder betrieblich insbesondere den fachlichen Voraussetzungen, die zur Führung eines selbständigen Handwerksbetriebes erforderlich sind. nicht genügen, es sei denn, daß die Aufrechterhaltung eines derartigen Betriebes volkswirtschaftlich notwendig ist. Weiterhin wird die Gruppe derjenigen Handwerker erfaßt, bei denen ein volkswirtschaftlich gerechtfertigtes Bedürfnis für die Aufrechterhaltung ihres Betriebes nicht besteht. Ker2e Die Verordnung, bei veren Durchführung staatliche und Parteidienststellen zusammenwirken, ist befristet bis zum 31. Dezember 1942. „Seefalke“ in der Heimat Mit 300 std.=km über den Atlantik— Eine neue Glanzleistung der deutschen Luftjahrt! Travemünde, 28. Febr. Am Dienslag abend um 19,42 Uhr, traf das Lufthansa=Flugboot Do 26„Seefalke“ von Lissavon kommend in Travemünde ein, wo die aus Flugkapitän Graf Schack, Flugkapitän Blume, Funkermaschinist Dielewicz und Oberflugzeugfunker Wittrock bestehende Besatzung von Vertretern der Lufthansa und der Dornierwerke herzlich willkomdie Do 26„Seefalke" am 14. Februar in Travestoffe und ärztlichen Instrumente über den Ozean nach Südamerika zu bringen. Deutsch=tschechische Verhandlungen Berlin, 28. Febr. Die auf Grund der Bestimmungen des Münchener Abkommens vom 29. September 1938, die Räumung des abzutretenden sudetendeutschen Gebietes sei ohne Zerstörung oder Beschädigung irgendwelcher Einrichtungen zu vollziehen, durch das Durchführungsprotokoll vom 28. Oktober 1955 eingesetzte deutsch=tschecho=slowakische Sonderkommission trat am Montag unter dem deutschen Vorsitzenden zu ihrer Sitzung im Reichsministerium des Innern zuDie ständigen deutschen Mitglieder sind: Reg.=Präsident z. D. Dr. Bresgen, als Vorsitzender, Dr. jur. Alfred Rosche, MoR., Vertreter des Reichskommissars der sudetendeutschen Gebiete, Min.=Rat Dr. Weißer vom Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reg.=Rat Dr. Aschenauer vom Reichswirtschaftsministerium. Die ständigen tschecho=slowakischen Mitglieder sind: Min.=Rat Dr. Ludwig, MiniPerinm des Innern.„pihirestoregtesspertreter Oskar Cermak, Generaloirenbr. Siinergul. der Staatlichen Forsten und Güter(Landwirtschaftsministerium), Persektionsrat Vr, Jen Netik(Ministerium für öffentliche Arbeiten) und Ingenieur Georg Kamenizer vom HandelsNach gegenseitiger Begrüßung und Festlegung einer Geschäftsordnung trat die Sonberkommmission in die Behandlung, von Ein zelfällen ein. Für die erste Tagung ist die Zei# vom 27. 2. bis 1. J. 1939 vorgesehen. Azang zurüchgetreten Paris, 28. Febr. Der bisherige Präsident der rotspanischen Republik, Azana, ist zurückgetreten. Der Protokollchef Azanas hat in Collonges=sous=Saléve vor Pressevertretern das Rücktrittsschreiben Azanas an den Präsidenten der Cortez, Martinez Barrio, verlesen, das das Datum trägt: Collonges=sous=Saléve, 27. 2. 1939. In seinem Rücktrittsschreiben, das das Datum vom 27. 2. trägt, sagt Azana, der verantwortliche Leiter der militärischen Operationen habe ihm in Gegenwart des Ministerpräsidenten am 27. 2. wissen lassen, daß der Krieg unweigerlich für Rotspanien verloren sei. Noch bevor die rotspanische Regierung als Folge der Niederlage seine Abreise aus Spanien empfohlen und organisiert habe, habe er seine Pflicht erfüllt, indem er der Regierung in der Person ihres Chefs den sofortigen Abschluß eines Friedens unter menschlichen Bedingungen nahegelegt und vorgeschlagen habe, um den Verteidigern des rotspanischen Regimes und dem ganzen Lande neue nutzlose Opfer zu ersparen. Persönlich habe er in diesem Sinne gearbeitet, soweit seine beschränkten„Aktionsmittel“ es ihm gestattet hitten. Er habe aber nichts Poätives erreicht. Wie der Rücktritt erfolgte Paris, 1. März. Die internationalen Pressevertreter in Collonges=sous=Saléve wurden, wie Havas meldet, am Dienstagvormittag davon unterrichtet, daß pünktlich um 12 Uhr mittags(französischer Zeit) der Präsident Azana ihnen eine wichtige Mitteilung machen würde. Es sei klar gewesen, daß damit die Stunde des Rücktritts geschlagen hatte. Etwa eine halbe Stunde vorher begann sich das kleine Gebirgsdorf zu beleben. Etwa 40 internationale Pressevertreter, die meist in Kraftwagen eingetroffen waren, hatten sich kurz vor 12 Uhr in dem Salon der Villa Azanas versammelt. Der Schwiegersohn Azmnas und sein Protokollchef, Rivas Cheris. vollsog mit der Versammlung der Pressevertreter zum letzten Male seine Funktionen. Die Presse hatte eigentlich eine Erklärung des Präsidenten Azana selber erwartet, mußte sich aber damit begnügen, von Rivas Cherif die Verlesung eines Schriftstückes anzuhören, das auf einfachem Papier niedergeschrieben war und das Rivas Cherif mit nervöser Hand zer„„ HErs A•1 Tatsachenbericht der„Schwerter-Zeitung Potenlöreiter Aie-Praffer wue berihon eien donr grascanrsheztunsch sondern auch wegen iores... Friedhofes. Das hat eine besondere Bewandtnis. Zum erste# ist er einer der schönsten, die wir in Deutsch= land haben: stufenförmig ziehen sich die rassen in südländischem Charakter um einen die Karthause, und verleihen ihm einen sehr malerischen, ja südländischen Anblick. zweiten wegen einer Originalität, beoinat durch handwerkliches Können und dichterische Poesie. In Koblenz lebt ein alter Anstreicher mit Namen Joseph Liebfried. Tr. gerar# gemgpert. Ihm ist es gelungen, eine Eigenurt der Alpenländer, die sogenannten„Marterln" oder Totenbretter auf dem Koblenzer Friedhof he mich zu wrochen... Alpenländer„Marterln“ haben und Koblenz keine, dachte er bei Gaußerers Reter Schneider ein Marterl.„Die Hausierers Peter Schneider ein Marterl. sodlenzer„Wigxize Zeme zinweis auf gleichartige Schutz nahm, nilr dem Binweis auf gleicsartine n in den Alven. Das erste Marterl erhielt, wie bereits gesagt, der Hausierer Schneider. Der alte Peter war für den Volksmund nur„der wackelnde Gummi“, weil er sehr groß und mit den Armen und Beinen schlenkerte. Er verdiente sich sein kärgliches Bot mit hausieren. Als er starb, wid, mete ihm Joseph Liebfried auf einem Marre#l folgende Worte: Im Leben hieß ich Peter Schneider Im Laufen war ich immer heiter, Der Volksmund nannt mich— Gummi, Der Herrgott warf mich um'i! Für einen weiteren Freund fertigte Liebfried ebenfalls ein Marterl. Da dieser. Paul Kesseler mit Namen, sein Vermögen der Stadt Koblenz vermachte, widmete er ihm folgende Zeilen: Hier schläft Freund Paul in süßer Rub, Und Gottes Erde deckt ihn zu. " Als armer Bürger mußt er sterben. Drum tat ihn auch die Stadt beerben! Unter hohen Bäumen schläft ebenfalls Franz Gellerina. Zu seinen Lebzeiten ein edler kus, der an den Kirmestagen in den Orten an Rhein und Mosel zum Tanz aufspielte. Sein Vierzeiler lautet: Allhier ruht der Geigerfranz. Aus ist es mit seinem Spiel und Tanz, Jetzt sitzet er im Himmelein, Und spielt zum Tanz den Engeleitgeganden Für seine Frau fand Liebfried somen##n Hier ruht mein braves, liebes das kühle Grab umarmt ihren Leib, Wir Soiin und dier— Dir Wimmschft Nun wart auf mich an der Die Kunst Liebfrieds ist damit, aber, Zugzt dr. präch, dann ist er gerne bereit, weitere Sorüche im Besten zu geben, die er am liebsten schon auf einigen Marterln sähe. Für fast alle Menschenkinder, mit all ihren Schwächen, hat er vassende Sprüche. Für ein zänkisches Weib: Hier ruht mein Weib! Gott sei's gedankt. Bis in das Grab hat sie gezankt! Lauf, lieber Wanderer, schnell von hier Sonst steht sie auf— und zankt mit dir! Für einen Saufbruder: Hier ruht Hannes Matt, Der sich zu Tod gesoffen hat. Der Herraott aeb ihm ew'ge Ruh. Und ein Gläsle Schnaps dazu! Lieber Wanderer, stehe still und weine, Denn unter diesem Leichensteine. Ruhen meine Gebeine—. H, Und ich wollt— es wären Deine! Der Nerr iet mein Hüte, mir wird nichts mangeln. Nach langer, schwerer, mit unvergleichlicher Geduld ertragener Krankheit entschlief heute morgen 7% Uhr sanft und gottergeben unser innigstgeliebter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Lokführer a. D. Aag R Piireeh Im Alter von 72 Jahren. Tiefbetrübt zeigen dieses an: Die trauernden Hinterbliebenen: Willi Brenne und Frau Alma geb. Hlirsch Willi Linneweber und Frau Hillde geb. Hirsch.— und 5 Enkelkinder. Knapp bei Ergste und Castrop-Rauxel, den 28. Februar 1939. Die Beerdigung findet Freitag, den 3. März 1939, nachmittags 3½ Uhr, vom Trauerbause aus statt.— Sollte jemand aus Versehen keine Nachricht erhalten haben, diene diese als solche. Fußbeschwerden! Tragen Sie richtige orthopädisch gearbeitete Maßschuhe? Gut sitzende Maßeinlagen gegen Senk-, Spreiz- u. Knickfuß. 42 Jchre lange Eriahrungen!— Hohe Auszeichnungen! Fertige Schuhwaren Schuhreparaturen Wer einmal unsere Schlen nahm, als treuer Kunde wieder kam. H. 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Zur größten Ueberraschung war an Stelle des angesetzten Schiedsrichters ein anderer vom Platzverein bestellt, der infolge der zeteilten Ansichten, ob man angesichts des moraigen Bodens ein Meisterschaftsspiel austragen betonte, wenn. der Regen nicht nachirde der Kampf nach kurzer Zeit abgeochen. Später spielte man unverständlicherweise trotz strömenden Regens weiter. Die Blauweißen begannen recht aut und waren zuerst klar überlegen. Aber schon bald verschob sich das Kräfteverhältnis zu Gunsten des Platz= ueins, als zwei Westhofener derart angeschlagen wurden, und man mit nur 8 Spielern naZürlich nicht mehr gewinnen konnte, zumal sich die Westhofener sichtlich zurückhielten und den überhart spielenden Westigern meistens das Feld überließen. Als Westhofen dann umstellte und der Sturm trotz seiner 3 Mann ein Tor schoß, das aber nicht anerkannt wu de, beschränkte man sich auf die Verteidiqu ig und so konnte Westig in der letzten halben Stunde keinen Treffer mehr erzielen, während die Blauweißen ihren Ehrentreffer schossen. * SpCl. Hennen 1.— Sportgemeinschaft Grüne 1. 1:0. In Hennen kam es zu dem erbitterten Ringen zwischen den beiden Mannschaften, zumal beide Einheiten sich ziemlich die Waage hielten. Was Hennen an Können voraushatte, ersetzte Grüne durch großen Kampfgeist. Die Leistung beider Mannschaften ist umso höher zu bewerten, als der glatte Boden eine genaue Ballkontrolle unmöglich machte. Immer wieder rannten die Sturmreihen vergebens gegen die starken Hintermannschaften an und torlos wechselte man die Seiten. Die 2. Halbzeit sah erhöhte Kraftanstrengungen auf beiden Seiten, jeder wollte die Entscheidung, die trotz vieler Gelenenheiten einfach nicht fallen wollte. Gegen Schluß des Spieles ließ der Gast etwas nach, da sich die riesige Anstrengung dech bemerkbar machte. Die Hennener erkannten die Chance und stürmten mit aller Kraft, woduich die Grünee Hintermannschaft etwas ins Schwimmen getiet und wenige Minuten vor Schluß fiel dann der stürmisch bejubelt Siegestreffer für die Platzherren, die sich dadurch entgültig einen guten Mittelplatz sicherten. Den Ausschlag zu Gunsten des Platzvereins gab wohl die doch etwas bessere Fünfereihe, die aus allen Lagen schoß. Neuer Erfolg für „Jahn“ Schwerterheide 3. Platz bei den Mannschaftskämpfen der Turnerinnen im Lenne=Volmekreis. Die Mannschaftskämpfe, die am Sonntag beim Turnverein Jahn Plettenberg stattfanden, wurden durch die vielen Grippeerkrankungen leider dahin beeinträchtigt, das ein Teil der gemeldeten Mannschaftei#cht antreten konnte. Trotzdem kann die 9###ong 41s aut anasUm die Deutsche Eishockenmeisterschaft Nachdem die Eishockey=Weltmeisterschaften verklungen sind, rücken die Deutschen EishockeyMeisterschaften wieder in den Vordergrund. Sämtliche deutschen Mannschaften sollen Geleheit haben, sich daran zu beteiligen. Daher wurden schon in den Monaten November und Dezember 1938 in den einzelnen Gauen zahlreiche Gruppen=Vorrundenspiele durchgeführt. Aus diesen Gaugruppenspielen haben sich für die Endspiele 10 Vereine herausgeschält, die in zwei Gruppen für die Zwischenrundenspiele aufgeteilt worden sind. In der Gruppe A spielen die Mannschaften: Berliner Schlittschuh=Club. Verein Kunsteisbahn Engelmann, Sportverein Rastenburg. Eissportverein Füssen u. L. T. T. C. Rot=Weiß Berlin. In Gruppe B sind vertreten: Der Deutsche Meister S. C. Rießersee, Zehlendorter Weiven. Düsseldorfer EislaufgemeinKAI Carl Trog, Schwerte Ruhig., älteres Eheyaar sucht für sof. oder 1. April eine S Fiinmer Srchaautn in Schwerte oder Ergste. Angebote unter Nr. 450 an die„Schwerter Zeitung". 4 Zimmer-Wohnung 3 Zimmer, Küche, Bad, zu sofort oder spät. 1. April in Schwerte zu mieten gesucht. Angebote an Wiedbrauck. Dortmund, Bovermannstr. 11. Zumtendratfachen Gefert schnellstens HANS LINNER vorm. Carl Braus Große Marktstraße 3—5 amtl. Bekanntmachungen Die Dienststunden für das Landratsamt werden für die Zeit vom 1. 3. bis 31. 10. 1939 wie folgt festgesetzt: Montag. Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7½ bis 13 und 15 bis 18½ Uhr, Mittwoch und Sonnabend von 7 bis 14½ Uhr. Eine Abfertigung des Publikums findet im allgemeinen nur in den Vormittagsstunden statt, im Kraftfahrzeugbüro nur von 8—11 Uhr vormittags. Sonnabends ist das Kraftfahrzeugbüro geschlossen. B übernahme! Am 1. März übergebe ich mein Lebensmittel-, Feinkost- u. Spirituosengeschäft an Herrn Heinrich Hockelke. Das mir entgegengebrachte Vertrauen bitte ich auf meinen Nachfolger zu übertragen. Johannes Rosenberger, Ostenstr. 21. Ich übernehme am 1. März das von Herrn lohannes Rosenberger geführte Lebensmittel-, Feinkost- u. Spirituosengeschäft Ostenstr. 21 Das Herrn Rosenberger entgegengebrachte Vertrauen bitte ich auch mir zu schenken. Es wird mein Bestreben sein, Sie aufs Beste zu bedienen und in jeder Weise zufriedenzustellen. Heinrich Kockelke Schwerte-Kuhr, Ostenstr. 21 Fernruf 2965 aL O er in reicher Auswahl und jeder Preislage Hans Linner vorm. Carl Braus Große Marktstraße 3 sprochen werden. Einleitend fand der Vereinsführer von Jahn Plettenberg als Gastgeber, Kamerad Fritz Geck. herzliche Worte der Begrüßung, anschließend sprach Herta Clingen (Iserlohn) als stellv. Kreisfrauenführerin trefsende Worte über die Bedeutung dieser ersten, im ganzen Reichsgebiet stattfindenden Mannschaftskämpfe der Turnerinnen. Dann begann der Kampf in seiner Vielseitigkeit, der auch an Spannung nichts zu wünschen übrig ließ. An der Spitze marschieren gleich vier Mannschaften mit gleicher Punktzahl, aber auch in den übrigen Klassen gab es recht knappe Ergebnisse, jedenfalls der beste Beweis für die ausgezeichneten Leistungen. Flotte und sichere Beherrschung der Uebungen und Uebungsgruppen zeichnete fast alle Mannschaften aus, wie ebenfalls festgestellt werden konnte, daß die Mannschaften bei den selbstgewählten Uebungsgruppen der Gymnastik und Körperschule ihre Aufgaben fast durchweg geschickt lösten. Die Veranstaltung selbst, die in der Siegerehrung ihren Ausklang fand, war in ihrem ganzen Verlauf eine schöne Werbung für das Frauenturnen. Die Ergebnisse: Unterkreisklasse: 1. Allg. Turn= u. Spielv. HohenlimburgNahmer 83 Punkte 1. MTV. Altena.. 83 Punkte 1. Werdohler Turn= und Sportbund Jahn 2. M. 83 Punkte 1. Turnverein Kierspe, 83 Punkte 2. Turn= und Spv. Grünewald=Ludenscheid 82 Punkte 3. Tv. Jahn Schwerterheide.. 80 Punkte 4. Tv. Jahn Lüdenscheid 2. M., 77 Punkte 4. Tv. Oestertal 77 Punkte 5. Tv. Jahn Plettenberg 2. M.„ 76 Punkte 6. Tv. Berchum 74 Punkte 7. Tv. Jahn Lüdenscheid 3. M.„ 70 Punkte 8. Tv. Hüinghausen 1. M.... 68 Punkte 8. Tv. Hüinghausen 2. M.... 68 Punkte 9. Lüdenscheider Tv. 61 2. M... 66 Punkte Kreisklasse. 1 Tv. Jahn Plettenberg 1. M. 2. Tv. Jahn Lüdenscheid 1. M. 3. Tus. Mark Iserlohn 46 2. M. 4. Lüdenscheider Turv. 61 1. M. Gauklasse. 1. Werdohler Turn= und Sportbund Jahn„ 2. Turnv. Hemer 62 3. Tus. Mark Iserlohn 46 1. M. 100 Punkte 95 Punkte 87 Punkte 85 Punkte 99 Punkte 98 Punkte 93 Punkte schaft, Klagenfurter Athletik=Club, Krefelder Eislaufverein. Die Gruppeneinteilung. In den einzelnen Gruppen sind noch folgende Spiele Spiele durchzuführen: Gruppe A: Am 3. 3. in Berlin: Rot=Weiß— E. V. Füssen: am 5. 3. in Berlin: Rot=Weiß— E. V. Rastenburg:„„" W. 9 am 7. 3. in Berlin: B. S. C.— Ror=Weiß; am 11. 3. in Wien: BKE.— E. V. Füssen; am 18. 3. in Wien: Rot=Weiß— VKE. am 19. 3. in Königsberg: B. S. C.— S. V. Raste#burg: am 24. 3. in Berlin: E. V. Füssen— S. V. Rastenburg; am 26. 3. in Berlin: S. V. Rastenburg— V. K. E.; ohne Termin in Füssen: B. S. C.— E. V. Füssen. Gruppe B: am 18. 2. in Berlin: SC. Rießersee— Zehlendorfer Wespen: am 20. 2. in Berlin: Düsseldorfer E. G.— Zehlendorfer Wespen: am 25. 2. in Düsseldorf: Düsseldorfer E. G. — SC, Rießersee: am 4. 3. in Wien: Klagenfurter A. E.— Zehlendorfer Wespen. am 8. 3.: in München: SC. Rießersee— Krefelder E. V. am 10. 3. in München: Düsseldorfer E. G. — Klagenfurter A. E. 2#. 8. am 12. 3. in Berlin: Zemienoorfer Wespen — Krefelder E. V. Die Einteilung beider Gruppen ist sehr interessant; stehen sich doch in jeder Gruppe äußerst spielstarke Mannschaften gegenüber. so in Gruppe A die Mannschaften des B. S. B., des V. K. Engelmann und des bestimmt nicht ungefährlichen Sportvereins Rastenburg, der durch die Eröffnung der Königsberger Kunsteisbahn mehr Gelegenheit als bisber gehabt hat, seine Spieler zu erproben. Diese Mannschaft dürfte auch in den Spielen um die Deutsche Meisterschaft einen beachtenswerten Gegner abgeben. In Gruppe B hat es der Deutsche Meister S. C. Rießersee ebenfalls nicht leicht sich gegen den Düsseldorfer Eislausvereis und gegen die Zehlendorfer Wespen, die ebenfalls einen National=Torwächter in ihren Reihen haben, durchzusetzen. Da die beiden Ersten jeder Gruppe in die Vorschlußrunde kommen. in welcher der Erste aus der Gruppe A gegen den Zweiten aus Gruppe A spielt und damit erst die beiden siegenden Mannschaften zum Kampf um den 1. und 2. und die beiden unterlegenen Mannschaften zum Kampf um den 3. und 4. Preis antreten, stehen der großen deutschen Eissportgemeinde noch schöne Kämpfe bevor. Fernschießwettkampf der 93. Beachtliche Ergebnisse im Gebiet Westfalen erzielt. Die Ergebnisse des Fernschleßwettkampfes der HJ., die wir bereits kurz meldeten, liegen nunmehr im einzelnen vor. Wie erinnerlich, wurde am 4. und 5. Februgr der Fernschießwettkampf des Gebietes Westfalen in allen Einheiten durchgeführt. Für den vorjährigen Fernschießwettkampf stiftete der Führer des Gebietes Westfalen, Gebietsführer G. A. Langanke, bereits eine Führerbüste als Wanderpreis. die erstmalig an die Mannschaft des Bannes Münster=Warendorf(13) ausgehändigt wurde und in diesem Jahre dem Bann Lüdenscheid(143) zufiel. Für die beste Mannschaft des Jungvolks hat der DI.=Beauftragte im Gebiet Westfalen, Bannführer Ovens, einen Wanderpreis gestiftet, der der Mannschaft des Jungbannes 205 zuerkannt wurde. Die Ergebnisse des Fernschießwettkampfes sind folgende: 1. Sieger Bann Lüdenscheid (143) 2505 Ringe: 2. Bann Bottrop(262) 2494 Ringe: 3. Bann Hattingen(99) 2430 R.; 4. Bann Hamm(131) 2411 Ringe: 5. Bann Herford(183) 2395 Ringe. Die hundert besten Einzelschützen haben alle über 130 Ringe im militärischen Anschlag(5 Schuß liegend freihändig, 5 Schuß kniend und 5 Schuß stehend) erzielt und somit die Bedingungen für die Schießauszeichnung für Scharfschützen der HI. erfüllt. Nachfolgend die 11 besten Schützen, die von folgenden Bannen gestellt wurden: 1. Bann 183. Jag. Koch 160 Ringe: 2. Bann135, Jag. Gaedigk, 156 Ringe; Ringe: 3. Bann 145, Jag. Dopottka, 155 Ringe; 4. Bann 143. Jag. Busch, 154 Ringe; 5. Bann 131. Jag. Mecklenbrauk. 153 Ringe: 6. Bann 183. Jag. Hotz, 151 Ringe; 7. Bann 183. Jgg. Hegemeier, 151 Ringe: 8. Bann 251, Jag. Mengel. 150 Ringe: 9. Bann 67. Jag. Kordt, 150 Wir alle, nicht nur in Deutschland, sondern darüber hinaus, können S und in diesnn Juhr zum erstenmal wirklich freuen auf des Wiäbnachts: fes. Es soll für uns alle ein wahres des Friedens werden. X.# Adolf Hitter. der Eröftnumgsfeier des WDHW. 1938/39. Ringe: 10. Bann 99. Jag. Dahne. 150 Ringe, 11. Bann 264, Jag. Schönweiß, 150 Ringe. Fernschießwettkampf des 2J. waren folgende Jungbanne siegreich: 1. Junabann 205, 20111 Rige: 2. Junabann 260. 1875 Ringe; 3 Jungbann 262. 1869 Ringe: 4. Jungban. 131. 1827 Ringei 5. Jungbann 228. 1778 Piger. Westfälischer Doppelsieg im Paarlaufen der 5J.=Meisterschaften. Im Olympia=Kunsteisstadion in Garmisch=Partenkirchen gab es in der Deutschen meisterschaft im Paarlaufen einen schönen Triumph von Westfalen, das gleich die beiden ersten Plätze belegte. Baran(Falk zeigten schön aufgebaute und sicher vorgetragene Kür, in der die Harmonie und die exakten Sprünge hervorstachen. RudolffUnger(Nürnberg) war be DI.(Jungmädel der Sieg nicht zu nehmen. Deutsche Jugendmeisterschaft= Paarlaufen 5J.B9M.: 1. Baran( Falk(Westfalen) Lauer(Waldeck(Westfalen), 3. Geschwister Kordinsky(Tirol), 4. Poltin Pohlmann(Ostland). Paarlaufen 5J. Jungmädel: 1. Rudolff Unger(Nürnberg), 2. Griehebauer Visodil ann 3. Fischer Kroedl(Westfalen), 4. Harmmm“ Emanuel(Westfalen). Druck u. Verlag Hans Linner vorm. Carl Braus. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Herman Kresse, Schwerte(Ruhr). Berantwortlich für den gesamten Textteil: Hermann Kreise. Schwerte(Ruhr). Für den Anzeigentei;#### Linner, Schwerte(Ruhr). 8. Zt. liste 11 gültig. D.=A 1./39: *e„„.R.RRREE BEN TENETTT Ro Vo "** 8 Fa hIIde Hofma Brdoventemiuschun Somurn duenn el Sek elishen lies der ales einer kleinen Anhöhe, die Kirche, ein schlichter mit stumpfem Turm, der den Stürmen der Jahrhunderte getroßt hat, Weiter nördlich, wo die langgestreckten Dünenketten den Strand und das Meer ahnen lassen, ist eine Gruppe von Gebäuden zu sehen, über denen wehen. Auf diese Häuser hält Gehlsen zunächst zu. Da in das Strandhotel mit Ausblick über die Nordsee, da ist auch das Büro der Badeverwaltung. Gehlsen meldet sich als Kurgast an, entrichtet die mäßige Taxe und bringt in Erfahrung, daß Frau Josephine Barka vor zwei Tagen eingetroffen und im Gasthaus zur Krone abgestiegen dort geht Gehlsen über den Kamm der Düne und blickt zum Strand hinunter, Für die Nachsaison ist da eine noch ganz stattliche Anzahl von Strandkörben und Sandburgen. Eine hölzerne Treppe führt hinab, aber Gehlsen zieht es vor, das weite Meer und den songigen Strand von der Höhe der Düne zu überblicken. Das Wasser blitzt im Sonnenschein, fröhliche Menschen tummeln sich in der schäumenden Brandung. Nun tut es ihm doch leid, sein Badzeug nicht mitgenommen zu haben. Wer weiß, ob es morgen noch einen so Gesisen hört Bruchtücke eines Gesprächs, das— ein paar Schritte zur Seite— ein Herr m Bademantel mit einem Mann führt, der offenbar Strandkörbe vermietet. Der Fremde bezahlt, und die Nummer des Korbes nebst dem Namen des Mieters wird in seilch, sagen Sie doch mat“, bittet Gehlsen ## sonnenverbrannten Insulaner.„Können Sie mir vielleicht sagen, welche Nummer Inn Barka hat?“ Dabei deutet er zum Strand hinunter, wo auf die Rückseiten der Körbe weithin sichtbare Zahlen gemalt sind. Gehlsen erfährt, daß Frau Barka den Strandkorb 270 gemietet hat, der dort, ziemsich nahe am Wasser, etwas abgesondert von den nächsten Burgen steht. Gehlsen nun auch die Frau, die dort innerhalb ihres Burgwalles ausgestreckt in der Sonne liegt, die Arme unter dem Kopf verschränkt. Sie hat irgend etwas Buntes an, und ihre Glieder leuchten im Goldton heller Bronze. Ob sie schläft oder nur träumt, kann er aus dieser Entfernung nicht feststellen, jedenfalls ist sie allein, sie scheint also noch keine nähere Strandbekanntschaft gemacht zu haben. Der Mann neben ihm fragt: „Wünschen Sie auch einen Strandkorb?“ „Ja“, sagt Gehlsen.„Natürlich. Bitte, stellen Sie ihn im Laufe des Tages dort unten auf, sicht allzu weit von Nummer zwohundertlebzig, wir sind alte Bekannte.“ „Wird gemacht“, nickt der andere,„da ist ja noch Platz genug.“ Gehlsen bekommt die Nummer 277. Zweimal sieben, das muß docht, eigentlich Blüick bringen, überlegt er und lächelt gleichseitig über seinen Aberglauben. Glück welcherirt eigentlich? Darüber wollen wir nicht weier reden, Jasper, sagt er sich und schlendert weiter. Jedenfalls hat er zunächst erreicht, was er wollte, und kann Frau Barka noch unbenerkt ein wenig beobachten. Er setzt seinen Weg über den Dünenkamm prt, der ihm Ausblick nach beiden Seiten gepährt Er bekommt Sand in die Schuhe, aber das stört ihn vorläufig nicht. Er lauscht dem Orgeln der Brandung, das ihn begleitet und mamer deutlicher, in seiner machtvollen Einkönigkeit immer eindringlicher wird, je weiter er sich von den Menschen und dem bunten Treiben am Badestrand entfernt. Er hört den Gesang des Meeres, der durch die Jahrhunderte hallt, der die Seele der zufällig jetzt Lebenden von ihrer Verbindung mit dem Ewigen überzeugt und einspinnt in den unbeirrbaren Kreislauf allen Seins. Nach einer Weile muß sich Gehlsen aber doch niederlassen, um seine versandeten Schuhe auszuziehen und zu entieeren. Er sitzt auf einem mächtigen Betonklotz, der im Kriege zum Unterstand einer Küstenbatterie gehört hat. Er zündet sich eine Zigarette an und träumt vor sich hin. Nun ist er also auf Österkoog, die nächsten Wochen wird er hier leben, wohin das Spiel des Zufalls oder des Schicksals ihn verschlagen hat. Jasper Gehlsen bedauert es nicht, die Insel gefällt ihm, und diese ganze Umgebung hat etwas seltsam Heimatliches für ihn, der selbst von einem alten Geschlecht friesländischer Fischer abstammt. Allmählich aber wird sein Blick aufmerksam, er hat eine Gruppe windgekrümmter Föhren wahrgenommen, die ersten Bäume, die er seit seiner Ankunft auf der Insel sieht. Sie scheiden ein Haus zu schützen, das sich dahinter verstackt. Es liegt für sich allein ewischen dem Dorf und dem Feldweg zum Watt, ungefähr an der schmalsten Stelle der Insel. Er kann von seinem Platz aus in der klaren Luft sohr gut bis dorthin sehen, wo die Masten einiger Fischerboote über den Wattendeich ragen, während hinter ihm die freie See sich bis zum Horizont ausbreitet. Er kann auch berechnen, wo etwa der Friesenhof liegt, unter dessen Dach er selbst jetzt wohnt. Die Entfernung von dort nach dem Haus unter den Föhren mag kaum eine halbe Wegstunde betragen. Sollte dieses alte Gemäuer unter den Föhren vielleicht Barkas Haus sein?, überlegt Gehlsen. Der Beschreibung nach könnte es stimmen. Soweit das Auge reicht, und es reicht von einem Ende der Insel zum anderen, weiß er kein anderes Anwesen, das er dafür halten könnte. B44—44s Er beschließt, im Laufe des Nachmittags einmal hinüberzugehen. Da es schon Mittag ist, macht er sich auf den Heimweg. Ehe Gehlsen dazu kommt, den Weg nach dem Haus unter den Föhren anzutreten, wird es doch später Nachmittag. Denn als er nach Hause zurückkehrt, spürt er gewaltigen Hug; ger und nach dem einfachen, kräftigen Mahl große Müdigkeit. Also begibt er sich auf sein Zimmer und streckt sich auf dem Feldbett aus, um eine Stunde zu schlafen. Das kleine Giebelfenster, das über dem rückwärtigen Hauseingang liegt, steht offen, und er hört im Halbschlaf auf die Stimmen und Geräusche, die wohl aus der Küche kommen. Sie haben dort unten, wie es scheint, eine ziemlich erregte Aussprache, seit ein Mann das Haus betreten hat, dessen Stimme— die eines alten Mannes— Jasper deutlich unterscheidet. Gehlsen weiß nicht, ob jener Mann zum Friesenhof gehört oder nicht, aber als er aufsteht, um das Fenster zu schließen, sieht er ihn aus dem Hause treten, eine seltsame ErDer Alte trägt einen grünlich verblichenen Bratenrock, der mindestens zwanzig Jahre alt ist, und dazu Holzschuhe an den Füßen. Ein buntes Tuch hat er um den Hals geschlungen und stülpt soeben einen reichlich verfärbten Strohhut auf das wehende graue Haar, das üppig und ungepflegt auf seinem Schädel wuchert. Das Gesicht dieses seltsamen Besuchers kann Gehlsen nicht erkennen aber er bemerkt jetzt die alte Frau de Vries, die, auf ihrem Handstock gestützt, ebenfalls aus der Küche kommt und zu dem Lehnstuhl humpelt, der immer an der windgeschützten und sonnigen Mauer des Hinterhauses für sie bereitsteht. Jetzt dreht sich der alte Mann noch einmal um, und Gebisen blickt in ein von Trunk und Kummer gezeichnetes Gesicht, von tiefen Furchen durchzogen und mit dicken Tränensäcken unter den schwimmenden Augen. „Ihr habt kein Ehrgefühl“. schilt der Greis und suchtelt mit der Hand herum, in der er ein rotes Taschentuch hält, um sich dann das Gesicht damit abzuwischen.„Eine wie die andere— eine wie die andere!— Was is Geld? Ein Dreck is sein Geld. Wiedergutmach? Hahaho, is alles Lüge, wie immer alles Lüge gewesen ist. Nichts als Lug und Trug!“ Die alte Frau starrt vor sich hin und antDa kommt die kleine Inge aus dem Hause gestolpert und schleppt eine Fußbank hinter —l“ kräht sie beglückt, als sie des zornigen Alten ansichtig wird, läßt die Fußbank stehen und will zu ihm laufen. Aber der Alte tritt einen Schritt zurück und stiert fassungslos aus seinen glasigen Augen das Kind an. „Komm her, Ingeborg“, ruft die Frau. Aber das kleine Mädchen steht erschrocken und wie angewurzelt. „Laß es wenigstens das unschuldige Kind nicht fühlen, Larsen", wendet sich Frau de Vries jetzt an den alten Mann, der ohne ein weiteres Wort kehrtmacht und mit unsicheren, taumeligen Schritten davongeht. Gehlsen, der bestürzt die Szene beobachtet hat, fragt sich, was das Ganze zu bedeuten haben mag. Er sieht noch, wie die Frau das Kind auf den Schoß nimmt und sanft den lichtblonden Kopf streichelt. Dann ist vollkommene Stille, und Gehlsen hätte jetzt ungestört schlafen können. Er findet aber keine Ruhe, sondern stebt bal., egn, tere tenmal von seinem Bett auf und seinen Koffern zu kramen, um das Geschenk herauszusuchen, das er dem kleinen Mädchen versprochen hat. Irgend etwas wird sich schon finden, hofft er; er hat erst jetzt wieder daran gedacht. Er wählt einen kleinen Trinkbecher, den man zusammenschieben kann, als das geeignetste aus und steckt ihn in die Tasche, er gegen vier hinuntergeht, um sich Kaffee geben zu lassen. Fünktes Kapitel. Gehlsen hat das kleine Mädchen; auf den Knien. Ange blickt abwechselnd ihn und den blanken Becher an, den sie in der Hand hat. Sie ist ganz stumm vor Freude und Ueberraschung. Die Kleinmagd kommt Kaffe. vor Gehlsen auf den Tisch. Er hat geglaubt, daß Meta selbst damit kommen würde und fühlt sich etwas enttäuscht. Vielleicht, sagt er sich, fürchtet sie, daß ich etwas von dem Auftritt mit dem alten Mann bemerkt habe und fühlt sich dadurch geniert. Er würde ihr diese Befürchtung gern nehmen und sich nichts anmerken lassen. Aber sie läßt sich nicht sehen. So fragt er also die Kleinmagd: „Da hinten, ein Stück weiter nach den Watten zu, liegt so ein altes Haus hinter den Föhren, bei den einzigen Bäumen, die ich bisher hier gesehen habe. Wer wohnt denn da?“ „Ja“ nickt das blondzöpfige und braune Mädchen etwas verlegen.„Viel Bäume gibt es hier nicht. Die kommen nicht auf wegen dem vielen Sturm. In dem Haus hat lange niemand gewohnt, Herr." „So sieht es auch aus. Wem gehört es denn?" Sie zögert und blickt ihn unsicher an. „Herrn Barka", flüstert sie dann. „Das dachte ich mir schon“, sagt Gehlsen, dem das befangene Wesen des Mädchens auffällt.„Wie heißen Sie eigentlich, kleines Fräulein?“ „Dora“, stammelt sie und errötet ein biß„Also, Fräulein Dora, sicherlich sind Sie schon länger bier im Hauses: Dora nickt und wickelt die Hände in die Schürze. Die kleine Inge hat ihren Gras rollen lassen und rutscht von Gehlsens Knie herunter, um ihn wiederzuholen. „Dann möchte ich nur, daß Sie mir eine Frage beantworten; besteht zwischen der Familie hier im Hause und diesem Herrn Barka irgendeine Verbindung oder ein ZerwürfDas Mädchen Dora blickte starr vor sich hin, sie scheint nicht recht zu wissen, was sie sagen soll, und Gehlsen läßt ihr Zeit. „Ja“, sagt es dann. Unterdessen ist Meta in die Tür getreten und sieht zu der um Gehlsens Tisch versammelten Gruppe hinüber. Inge hat ihren Becher wieder aufgelesen und läuft damit zu ihrer Tante, um ihn zu zeigen. Danke“, sagt Gehlsen zu dem Mädchen und nickt ihr freundlich zu.„Es ist besser, wenn man so etwas weiß, dann tritt man wenigstens nicht aus Versehen irgend jemanden zu nahe. Ich selbst kenne diesen Herrn Barka überhaupt nicht— ich interessiere mich nur für sein Haus. 44 4u „Das ist auch sehr schön, und viele haben es schon angesehen", läßt Dora, sichtlich erleichtert, ihn wissen. Sie geht ins Haus zurück. und Gehlsen will nun zu seinem Spaziergang aufbrechen, da kommt Meta über den Grasplatz auf ihn zu und sagt: „Sie haben Inge so einen schönen Bechee geschenkt. Sie ist ganz glücklich pamit— aber er ist eigentlich viel zu schade für so ein kleines Kind. Sollte man ihn nicht besser aufbeben, bis sie gröber P%g gen#.## „Aber warum denn? Lassen Sie ihr doch den Spaß!“ antwortet Gehlsen lachend. Meta geht noch ein paar Schritte weiter neben ihm her und scheint über etwas nach„Haben Sie den alten Mann gesehen, der vorhin hier war?“ fragt sie dann. „Flüchtig", erwidert Gehlsen,„vom Fenster aus, als er fortging. Wer war das denn?“ Er sieht so eigentümlich aus, nicht wahr? Mit seinem alten feierlichen Gehrock— aber er zieht nichts anderes an, er hängt wohl an dem Stück. Das war Larsen.“ kurzen Pause spricht sie weiter:„Larsen war der Schwiegervater meiner verstorbenen Schwester. Er hat jetzt die Aufsicht über das Hünengrab und zeigt das auch den Fremden. Er weiß eine Menge, er war früher Lehrer hier. Sein Sohn, mein Schwager, war auch Lehrer. Der alte Mann hat auch das Archiv zu versehen, wo die Sachen aufbewahrt werden, die bei den unbekannten Toten gefunden sind, die auf dem Friedhof in den Dünen liegen. Er ist ein bißchen sonderbar, er hat viel Unglück erlebt. 8666siAun 8 Gehlsen, der dieser ausführlichen Erklärung aufmerksam gefolgt ist, meint darauf: „Wahrscheinlich werde ich ihn bald ein wenig kennenlernen, denn ich habe ein großes Interesse für alle seltsamen Dinge— Menschen. Ich danke Ihnen, daß Sie mir einiges von dem alten Herrn erzählt haben. Fräulein de Vries. Leid und Unglück— das Geben formt die Menschen oft auf sonderbare Art— man muß nur Verständnis dafür ha Sie bleibt stehen und blickt zu ihm auf. „Wir haben viel Unglück— und Leid gehabt“, sagt sie schlicht Gehlsen drückt ihr herzlich die Hand. sind noch jung“, versucht er sie zu trösten. überwindet man noch leichter.“ Meta antwortet nicht, ihr Blick geht an ihm vorbei über die Heide, auf der bei den Föhren das einsame Haus Barkas steht. Gehlsen weiß nicht, was in dem Gemüt des Mädchens in diesem Augenblick vorgeht, ihr Gesicht ist undurchdringlich. So tief der Schmerz um die Schwester, um deren Unglück und Tod auch sein mag— ihm scheint doch, hier sei etwas anderes im Spiel, etwas, das Meta unmittelbar berührt., dam Watt vinüitzer„Wollen Sie noch nach dem Watt hinübergehen? Oder wollen Sie Barkas Haus ansehen? Sie sprachen heute morgen davon Dann würde ich es heute tun, denn so viel ich weiß, kommt er morgen wieder.“ Dann neigt sie grüßend den Kopf und kehrt um, geht langsam den Weg zurück. Gehlsen sieht ihr noch einen Augenblick nach. Ihre Art zu gehen hat etwas Stolzes, Selbstsicheres, obwohl sie wie in sich versunken vor sich nieder auf den Weg blickt. Gehlsen setzt seinen Weg fort, in der entgegengesetzten Richtung. Was ist eigentlich los mit diesem Barka? Bezieht sich etwa das, was der halbtrunkene alte Larsen gesagt hatte, auf Barka? Gehlsen erinnert sich deutlich der abgerissen Sätze: Was ist Geld? Ein Dreck ist sein Geld! Wiedergutmachen? Alles Lüge—. Gehlsen muß sich zugeben, daß diese Bemerkungen sich ebensogut auf jeden anderen Unbekannten beziehen könnten. Nicht eine einzige Aeußerung des Alten weist darauf hin, daß gerade dieser geheimnisvolle Barka etwas mit der Sache zu tun hat,— bis auf das seltsame Wesen Metak, nichts.. zuu nachge. Gehlsen merkt, daß der Baann von gezczz, rade in mehr als einer Hinsicht zu veschäftigen beginnt. Als mutmaßlicher Gatte der Frau Josephine sowohl wie im Zusammenhang mit der Familie de Vries. Vorausgesetzt natürlich, daß„er“ in der Tat dieser Barka Was er sich für seinen unvorhergesehenen Urlaub eingebrockt hat, ist noch nicht abzuseben.„ 4— 4m Mittlerweile ist er bei dem Hause angelangt, das völlig ausgestorben daliegt. Ein schmaler, von Buchsbaum eingefaßter Weg führt bis an die grün gestrichene Haustür. Schon ist sie eine Sehenswürdigkeit, in schöner Schnitzerei ausgeführt, das Oberlicht reich mit Kunstschmiedearbeit versehen, die in den Träger für eine Laterne endet. Auch der Messingklopfer ist ein altes Stück von edler Form, spiegelblank geputzt. Durch ein vergittertes Fensterchen kann man in den Flur sehen, der bis zur niederen Decke mit alten Kacheln bekleidet ist, eine geschnitzte Karavelle dient als Lampe, und die gewundene Treppe zum Oberstock ist mit Läufern friesischer Handwebekunst ausgelegt. Gehlsen kann in der Stille die Uhr ticken hören, die rechts an der Wand, steht, und auf deren Zifferblatt der ganze Sternenhimmel dargestellt ist... 91. T6, Wirklich— dieses Haus ist ein Schmuckkasten und eine Sehenswürdigkeit. Er hebt den Klopfer und läßt ihn anschlagen. Dann wartet er. G Nach einer Weile nähern sich leise Schritte. und eine ältere Frau sieht durch das Fenster. „Was wünschen Sie?“ fragt sie Gehisen. „Wenn es möglich ist, möchte ich das Haus gern von innen besichtigen“, erklärt er der Frau.„Ich hörte, es sei gestattet, sofern der Besitzer nicht anwesend ist.“ Die Frau blickt ihn aus ihren hellen Augen noch einmal prüfend an, dann schiebt sie einen Riegel zurück und läßt ihn eintreten. „Das kann man wohl“, gibt sie ihm Auskunft.„Aber das war mehr in der Zeit, als der Herr Barka ganz und gar fort war. Und wenn er nicht hier wohnt. Aber jetzt wohnt er hier, und ich weiß nicht—“ „Aber er ist doch nicht auf der Insel, oder?“ „Nein, die letzten Tage ja nicht, aber er kann vielleicht schon morgen wieder da sein.“ „Aber deshalb können Sie mir doch heute noch das Haus zeigen?“ meint Gehlsen.„Ich will mich gern für Ihre Mühe erkenntlich zeigen, aber überreden will ich Sie natürlich nicht, falls Sie andere Weisungen haben.“ „Wir nehmen nichts", antwortete ihm die Frau.„Aber Sie können, wenn Sie wollen. ein paar Ansichten kaufen. Warten Sie hier, ich will meinen Mann rufen.“ Gehlsen bleibt allein. Die Frau läßt aber die Tür nach den hinteren Räumen offen, und man kann sie dort mit einem hören. Dann kommt der Graukopf auf Filz: schuhen, wie seine Frau, durch den schmalen Gang nach vorn. Er hat ein Schlüsselbund in der Hand, begrüßt den fremden Besucher und Siteif iwr, Vm au beiger,„orliezung Geist) Kerthas 4 6au und Deutschlandsender 2. bis 4. März 1939 d. Abenddurchsprüche Jebens! tonrgene Frauenturnen. Ohne Sorgen jeder MorDonnerstag 2. März Reichslender Köln 6.00: Morgenlied. 6.05: Wiederholun nachrichten— für den Bauer. 6.10: Knie—e beugt! 6.30: Freut euch des 6.55: Morgenlied— ruf. 7.00: Wetter— Nachrichten. 8.00: Kalenderblatt. 8.10: Juu 8.30: O gen. 9.30: Grenzen kindlichl. Eigenwillens. 945: Nachrichten.„# 10.00: Volksliedsingen(uoverfolge, 24). 10.30: Sendepause. 1.45: Die Vorgartengestaltung. 1.55: Wetterbericht. 12.00: Musik am Mitte 18.00: Nachrichten— wünsche. J. 9p.15 13.15: Fortsetzung der musik am Mittag. 11.90: Nachrichten. 12.10: Melodein aus Köln am Rhein. 15.00: Sendepause. 16.00: Musik am Nachmittag. Darin 17.00—17.20: Das gute Buch: Vater Oellendahl. 18.00: Jugend im Dienst: der Vorbereitung der woche des Deutschen 2 volks. 16.20: Der Brief. Anselm erbach schreibt an seine mutter. 18.30: Posten auf der Höhe. Gedichte. 18.40: Sonate Nr. 3 Es=dur für Violine und Klavier von Ludwig van Beethoven. 19.00: Spiegel des Lebens. 19.10: Die#HW.=Stunde. 19.55: Und heute? 20.00: Nachrichten. 20.10: Abendkonzert. 21.00: Mit Gunst! Eine zünfBienstek. Von VerbeA1nge Feuortafe tige Stunde der Handwerker. 22.00: Nachrichten. 22.15: Das Violinkonzert.(7. der Sendereihe.) 28.00: Volks= u. Unterhaltungsmusik.# 24.00—3.00: Zur Unterhaltung und zum Tanz. Deutichlandlender 6.00: Glockenspiel— Morgenruf— Nachrichten— Wetterbericht. 6.10: Eine kleine Melodie. 6.30: Frühkonzert. Dazwischen um 7.00: ten des Drahtlosen 8.00: Sendepause. 9.00: Sperrzeit. 9.40: Sendepause. 10.00: Volksliedsingen., Liederblatt 24 d. Zeitschrift„Schulsunk" 10.30: Gendepause. 11.00: Normalfrequenzen. 11.15: Deutsch. Seewetterbericht. 11.30: Dreißig bunte Minuten. Anschl.: Wetterbericht. 12.00: Musik zum Mittag. 12.55: Zeitzeichen der Deutschen Seewarte. 13.00: Glückwünsche. 13.45: Neueste Nachrichten. 14.00: Allerlei— von Zwei bis Drei! 15.00: Wetter=, Markt= u. Börsenberichte. 15.15: Hausmusik. Anschl.: Programmhinweise. 16.00: Musik am Nachmittag. In der Pause von 17.00 bis 17.10: Ernst Stimmel erzählt Anekdoten. 18.00: Das Wort hat der Sport. 18.10: Die Internationale Automobil= und Motorrad=Ausstellung. 18.80: Englische Duette. 19.00: Von Woche zu Woche. Berichte aus deutsch. Gauen. 20.00: Kernspruch— Kurznachrichten und Wetterbericht. 20.10: Musik für Bläser. 22.00: Tages=, Wetter= und Sportnachrichten. 22.20: Berichte von den PolizeiSkimeisterschaften i. Kitzbühel. 22.35: Eine kleine Nachtmusik. 22.45: Deutsch. Seewetterbericht. 23.00—24.00: Nachtmusik. Freitag 8. März Reichslender Köln 19.00: Volksmusik. 19.55: Und heute? 20.00: Nachrichten. 20.10: Gar lustig ist die Bäc 21.00: Glückliche Reise durch Eduard=Künneke=Operetten. 22.00: Nachrichten. 22.15: Musik von Schallplatten. 92.30: Unterhaltung und Tanz. 24.00 8.00: Nachtmusik. 9re. 21.00: Die guten Feinde. Hörspiel von Libertas SchulzeBoysen. 23.00: Tages=, Wetter= und rhaltung und Tanz. 22.45: Deutsch. Seewetterbericht. Nachrmustr. 23.00—24.00: Nachtmust.. duauch) Zsprüche 1 ic abgus! torgene 6.00: Morgenlied. 6.05: Wiederholun nachrichten— für den Bauer. 6.10: Knie—e beugt! 6.30: Freut euch des 6.55: Morgenlied— ruf. 7.00: Wetter— Nachrichten. 7.10: Frühkonzert. 8.00: Wetter— Wasserstand— Kalenderblatt. 8.10: Frauenturnen. 8.30: Morgenmusik..„## 9.30: Buchführung auch für die Hausfrau. 9.45: Nachrichten..1.61## 10.00: Porzellan— taust Vorzellan. Seine Geschichte, Erfindung, Herstelung u. Verwendung. 10.30: Kampfsport in d. HitlerJugend.— 10.45: Sendepause. 11.45: Winterarbeit in d. Rennställen. 11.55: Wetterbericht. 12.00: Die Werkpaus senders Köln in 2 mit der DAF. 13.00: Nachrichten— wünsche. 13.15: Musik am Mittag. 14.00: Nachrichten. 14.10: Melodein aus Köln am Rhein. 15.00: Sendepause. 16.00: Musik am Nachmittag. Darin: 17.00 bis 17.10: Neue Volkserzähler der Heimat. 17.30: Männergesang aus unseren Gauen. 18.00: Der Brief. Carl Humann, der Entdecker von Pergamon. 18.15: Das Recht des Alltags. 18.30: Musik von Schallplatten. 18.40: Cosima Wagner. Ein Frauenschicksal. s d. ReichsVerbindung GlückDeutichlandlender coo: Glockenspiel— Agegen: 6.10: Eine kleine Melodie. 6.30: Frühkonzert Dazwischen um 7.00: Nachrichten des Drahtlosen Dienstes. 8.00: Sendepause. 9.00: Sperrzeit. 9.40: Kleine Turnstunde. 10.00: Porzellan—. kauft Porzellan! Seine Geschichte, Erfindung, Herstellung u. Verwendung..„ 10.30: Kampfsporr in d. Hitler10.45: Sendepause. 11.00: Normalfrequenzen. 11.15: Deutsch. Seewetterbericht. 11.30: Dreißig bunte Minuten. eg: Meate bericht. lusik zum Mittag. 12.55: Zeitzeichen der Deutschen Seewarte. 13.00: Glückwünsche. 18.45: Neueste Nachrichten. 14.00: Allerlei— von Zwei bis Drei! 15.00: Wetter=, Markt= u. Börsenberichte. 15.15: Kleine Musik aus Italien. 15.30: Handwerkergeschichten. Anschl.: Programmhinweise. 16.00: Musik am Nachmittag. In der Pause von 17.00 bis 17.10: Aus dem Zeitgeschehen. 18.00: Innenkolonisation in Deutschland und Italien. 18.20: Frohe Weisen. 18.50: Aus d. Rundfunktechnik. 19.00: Deutschlandechv. 19.15: Klingende Muse. 20.00: Kernspruch— Kurznachrichten und Wetterbericht. 20.10: Musik am Abend. Dazwischen: Die interessante Ecke. Samstag 4. März Reichslender Köln 6.00: Morgenlied. 6.05: Wiederholung d. nachrichten— Durc für den Bauer. 6.10: Knie—e beugt! Freut euch des Norgenlied— Abend= sprüche Lebens! torgene frühkonzert. Frauenturnen. Wohl bekomm's. fröhliches Spiel für unsere Kleinsten. 9.45: Nachrichten. 10.00: Spione! Verräter! Saboteure! Hörfolge um die Spionageabwehr. 10.30: Sendepause. 11.45: Unser forstwirtschaftlicher Nachwuchs. 11.55: Wetterbericht— Markt= berichte d. Reichsnährstandes. 12.00: Musik am Mittag. 13.00: Nachrichten— Glückwünsche.. 8 18.15: Fortsetzung v. musik am Mittag. 14.00: Nachrichten. 14.10: Wochenendkonzert. 15.80: Kleine Blumen, kleine Blätter... Lieder und Gedichte. 16.00: Der frohe Samstagnachmittag d. Reichssenders Köln in Verbindung mit der NS.= Gemeinsch.„Kraft d. Freude“. 18.00: Eine Viertelstunde Sport. 18.15: Mit Eulenspiegel Landauf und ab. 19.00: Spiegel des Lebens. 19.10: Fürs WHW. 19.55: Und heute? 20.00: Nachrichten. 20.10: Humor vom Faß. Frisch abgezapft in Münchener Platzt 22.00: Nachrichten. 22.15: Nachtmusik und Tanz. 24.00: Zur Unterhaltung. 2.00—3.00: Bunte Musik zur Unterhaltung. Deutichlandlender 6.00: Glockenspiel— Morgenruf— Nachrichten— Wetterbericht. 6.10: Eine kleine Melodie. 6.60: Frühkonzert. 8.00: Sendepause. 9.00: Sperrzeit. 10.00: Donauland— deutsches Schicksalsland: Deutsche Bauernfaust schafft neues Land. 10.30: Fröhlicher Kindergarten. 11.00: Normalfrequenzen. 11.15: Deutsch. Seewetterbericht. 11.30: Dreißig bunte Minuten. Anschl: Wetterbericht. 12.00: Musik zum Mittag. 12.55: Zeitzeichen der Deutschen Seewarte. 13.00: Glückwünsche. 13.45: Neueste Nachrichten. 14.00: Allerlei— von Zwei bis Drei! 15.00: Wetter=, Markt= u. Börsenberichte. 15.15: Buntes Wochenende. Anschl. Programmhinweise. 16.00: Der frohe Samstagnachmittag d. Reichssenders Köln. 18.00: 13. Internationale Eissegelwoche in Angerburg. 18.20: Dvorak:„Aus der neuen Welt“, sinfonische Dichtung. 19.00: Sport der Woche. 19.15: Erinnerungen an den Fasching. 20.00: Kernspruch— Kurznachrichten und Wetterbericht. 20.10: Was jeder gern hört! Ein bunter Unterhaltungsabend. 22.00: Tages=, Wetter= und Sportnachrichten. 22.20: Berichte von den PolizeiSkimeisterschaften i. Kitzbühel. 22.35: Eine kleine Nachtmusik. 22.45: Deutsch, Seewetterbericht. 23.00: Faust und Margarete(3. und 4. Akt) aus dem Königl. Opernhaus in Rom. De hrnicht unles Seir; wus glanzt!. Niedergang der amerikanischen Film- und Bühnen=Dramatik Von Dr. Werner Freytag Die Frage, ob materieller Reichtum auch inzerlich, seelisch den einzelnen wie eine Gemeinschaft, eine Nation frei mache, müßte heute, auf amerikanische Verhältnisse bezogen, mit einem klaren„Nein" beantwortet werden. Es zeigen sich dort Spannungen, Konflikte, Risse in der genormten Allerweltskultur des Amerikaners, wie sie in diesem Ausmaß noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten worden wären. Wenn eine Kultur sich auf materiellen Reichtum, auf eine Fülle geldlicher Zuwendungen und wohltätiger Stiftungen eines schnell zu großem Vermögen gelangten Mäzenatentums, gründet, so ist dies die amerikanische. Indessen hat sich der an mehreren Generationen amerikanischer Bürger durchgeführte Versuch, diese Kultur in jeder Beziehung auf eine Norm zu bringen, als ein großer Mißerfolg herausgestellt. Man konnte nicht nicht ungestraft und ohne Schaden an der Seele zu nehmen, die natürlichen Grenzen überschreiten, die einem solchen Normierungsprozeß gezogen sind. Die Kunst läßt sich auf die Dauer so wenig normen wie die Ganzheit des Lebens an sich. Man braucht, um mit einem einsichtigen Yankee zu reden, zwei Minuten, um einen Fordwagen herzustellen, aber immer noch seit Menschengedenken neun Monate, um einem Kinde das Leben zu schenken. Mechanische Vorteile können niemals als Beweis überlegener Menschlichkeit angesehen werden. Das alte Fichtewort, demzufolge keine Kultur möglich ist, wenn sie nicht auf nationaler Grundlage beruht, drängt sich jedem ernsthaften Beobachter amerikanischer Verhältnisse unwillkürlich auf, und es erhebt sich die Frage, ob das, was uns etwa als Ausdruck amerikanischen Kulturlebens vorgewiesen wird, irgendwie national bedingt ist. Sind alle diese Aeußerungen nicht vielmehr ein Wirrwarr vielspaltiger nationaler und rassischer Einzelgruppen, die sich mehr oder weniger zufällig in den USA zusammengefunden haben? Gewiß hat dieses Amerika wie jedes andere Land das gute Recht, seine eigene Kultur zu entwickeln, aber es mußte Schiffbruch leiden, als es daran ging, gestützt auf seine Reichtümer, anderen Ländern, ja, der ganzen übrigen Welt die Segnungen seines sogenannten Amerikanismus aufzudrängen. Wie bereits erwähnt, ist diese amerikanische Kultur trotz ihrer äußeren Normung keineswegs einheitlich ausgerichtet, weder in ihren Grundsätzen noch in dem Wollen und Wirken ihrer Kulturschaffenden. Man wird das Gefühl nicht los, daß uns hier in den Bezirken des Geistig=Seelischen im Wolkenkratzersormat ein Turmbau von Babel vorgeführt wird. Mister Babbit(Typ des Durchschnittsamerikaners) redet in mancherlei Zungen, sonnt sich im Vollbesitz der„Errungenschaften“ demokratischer Lebensgemeinschaft, begeistert sich für die schrankenlose Willkür des Individuums und merkt kaum noch, daß er in Fragen des Geschmacks, der künstlerischen und sozialen Lebensgestaltung seit Jahrzehnten von einer mächtigen Plutokratie gegängelt wird. Es sieht nach einer besonderen Götzendämmerung aus. Lassen wir Tatsachen sprechen, die insbesondere den Mangel an schöpferischer Eigenleistung auf dem Gebiete der Film= und Bühnendramatik schlaglichtartig beleuchten! Im weltbekannten Filmzentrum der Staaten, in Hollywood, herrscht heute ausgesprochene Katzenjammerstimmung, wie selbst die Presse des Landes zugeben muß. Die amerikanische Filmproduktion des Jahres 1938 erreichte nach Ansicht von Sachverständigen einen bemerkenswerten Tiefstand. Obwohl keineswegs an geldlichem Aufwand geknausert wurde, obwohl man über die modernsten Herstellungsmittel, über die größten Lichtspielhäuser, über„weltberühmte“ Stars und bewährte Kompirsenhaufen, über Routine in der Beherrschung von Massenszenen verfügte, entsprach der Erfolg auch nicht annähernd den aufgewandten Mühen an Zeit, Geld und Menschenkraft. Selbst der glühendste Hundertprozentige wäre nicht in der Lage, mehr als einige wenige amerikanische Filme von internationalem Range aus dem Jahre 1938 anzugeben. Man traf nicht einmal den Publikumsgeschmack im eigenen Lande. Kassenerfolge stellten sich trotz heißen Bemühens einzelner Filmgesellschaften gar nicht oder nur spärlich ein. Es fehlte an Einfällen, zugkräftigen Ideen. Die Filmmanuskripte blieben blutleer. Autor und Regisseur debattierten, schufen aber nichts Wesentliches. Eine der größten amerikanischen Filmgesellschaften kaufte Dramen bekannter und unbekannter Autoren mengenweise an und ließ sie— ungenutzt in Schubladen verstauben. In Hollywood stand man kopf. Altbewährte Publikumsmischungen zeitigten keine Wirkungen. Man hatte sich übernommen, hatte sich thematisch verausgabt, und es gähnte eine Leere. Dabei war der Yankee doch früher so leicht zufriedenzustellen. Man zeigte ihm Cowboys und Polizisten bei einem Revolvergefecht, komische dicke Männer, die Spaghetti aßen, junge Mädchen im Seebad— und er lachte. Man zeigte ihm das Affentheater mit King Kong oder Tarzan— und er schüttelte sich vor Grauen. Und wenn ein altes armes Mütterchen völlia vereinsamt in der ihr gepfändeten Hütte starb, dann weinten allabendlich die Zuschauer, Männer wie Frauen, vor Rührung.. Nun sollte man meinen, daß diese Filmmüdigkeit des amerikanischen Publikums den Sprechbühnen zugute gekommen wäre. Das trifft nur in bedingtem Maße zu. Wohl ließ sich eine starke Strömung zur Schaubühne hin rechnerisch feststellen. Der amerikanische Dramatiker Sherwood sprach in diesem Zusammenhang sogar von„einer beispiellosen Hochkunjunktur“! Aber mit dem geistigen Rüstzeug, soweit es heimischer Art war, konnte ebenfalls kein Staat gemacht werden. Nach einer Mitteilung der Fachpresse erreichte das dramatische Schaffen Amerikas nunmehr einen Tiefstand, wie er seit etwa achtzehn Jahren nicht mehr bekannt ist". Dafür einige Belege aus der letzten Spielzeit des maßgebenden Newyorker Broadway: In den 39 Theatern des Broadway wurden im letzten Berichtsjahr 110 neue Theaterstücke aufgeführt. Davon waren 74 v. H. glatte künstlerische oder wirtschaftliche Versager. Insgesamt 77 v. H. aller dramatischen und 50 v. H. aller musikalischen Inszenierungen fielen durch. Nur 24 Bühnenstücke errangen einen Achtungserfolg. Nicht umsonst erklärte der Präsident der amerikanischen„National Theatre Conference", Gilmor Brown, daß man lediglich durch Schaffung stehender Bühnen nach dem Muster europäischer Stadt=Theater zur Gesundung der Theaterverhältnisse in USA gelangen könne. Nur diese Form gewährleiste eine wirkliche Pflege des Dramas, während der Broadway und vor allem Hollywood ihm mehr schadeten als nützten. Man benötige vor allem Theater mit wechselndem Repertoire. Serienaufführungen, wie sie heute im Lande üblich seien. untergraben jede gedeihliche Entwicklung des Theaters. Gerade am Broadway zeigte sich der Mißerfolg dieser Serienaufführungen ganz dentlich! MMmer SEs. In Ermangelung neuer wirksamer Schopfungen eigener Produktion behalf man sich zum Teil mit Inszenierungen ausländischer Werke der Weltliteratur, spielte ShakespeareDramen und— eine für deutsche Begriffe unmögliche Vorstellung!— Goethes Faust auf einer Hollywooder Freilichtbühne. Dieses letztere Experiment spricht Bände. Man baute ein deutsches Rothenburg unter Leitung eines früheren Moskauer Kulturbolschewisten namens Nicolai Remosoff, arbeitete mit einem dänischen Instrukteur, einem schwedischen Musiker, amerikanischen Filmstars dritter Güte nebst einem Schwarm jüdischer Emigranten und— natürlich!— 1500 Statisten. Für die Rolle des Gretchens war ursprünglich die durch ihre Scheidungsprozesse sattsam bekannte Mary Pickford bestimmt. Sie weigerte sich indessen, eine Kindesmörderin zu spielen. Von Goethes Meisterwerk wußte sie im übrigen nicht das geringste. Soziologisch betrachtet, wird im Matrimoniat Amerika, wie es zweifelhaft noch vorhanZrühlingsahnen Noch murrt der Wind um Hof und Haus Und späht nach neuen Siegen aus. Noch steh'n die Bäume stumm und kahl, Und müde rinnt der Bach zu Tal. Geduld! Zuweilen zittert schon Ein feiner Duft, ein leiser Ton, Ein linder Hauch. Schon glänzt der See, Und in den Gründen taut der Schnee Und tränkt die Saat. Es steigt und schwillt, Was ewig aus der Tiefe quillt. Georg Finke. den ist, die freischöpferische Kraft des Mannes durch das Uebergewicht weiblicher Einflüsse auf fast allen Gebieten des öffentlichen Lebens beeinträchtigt. Der„Frauenstaat“ Amerika ist nicht nur eine politische, sondern auch eine wirtschaftliche und kulturelle Realität. Es war von symptomatischer Bedeutung, daß Myron Sultzberger bei der Einweihung des Newvorker Heims der(jüdischen)„Töchter Jakobs“ am 22. April 1937 der Mutter des Präsidenten Roosevelt(sie ist Ehrenmitglied dieser jüdischen Organisation) erklärte, sie möge nicht nur den Titel der von allen geliebten„Mutter Amerikas“ führen, sondern auch den der „Mutter der Welt“. Gegen diese Art von Ansprüchen einer jüdisch=matrimonialen Kulturvorherrschaft weiß sich glücklicherweise das erwachte Europa zu: Genüge gewappnet. Am Filmband der Welt Sowjet=Filmmachwerke. Eine Nachricht, die von der sowjetrussischen amtlichen TelegraphenAgentur verbreitet wird, verdient die Aufmerksamkeit der gesamten Kulturwelt; sie ist geeignet, die Wege des Sowjet=Giftes zu verfolgen, wie es von Moskau aus in die Welt hine: geleitet wird. Die Nachricht meldet, daß d. sowjetrussischen Filme sich überall auf dem Vormarsch befänden und zur Zeit in 29 Ländern gezeigt würden. So ist also der Weltbolschewis: mus auf breiter Grundlage zum Angriff auf die kulturellen Werte der übrigen Wenschheft angetreten. Gut paßt zu dieser offizieuen Meldung eine Moskauer Zeitungsnachricht, nach der 19 Funktionäre der Filmabteilung des Komitees für Start und Körperkultur als BetrüHauptbetrüger war der Jude Blumstein. wenig Wochen noch ein ganz Großer im sowjetjüdischen Filmleben, unter dessen Leitung wohl mehrere hundert Sowjetfilme hergestellt worden sind, die jetzt in 29 Ländern der Welt gezeigt werden. Robert Vansittard schreibt das Manuskript einen Film aus dem Leben Lord Kitcheners, dessen Titelrolle der englische Schauspieler Wilkox spielt.