m URTUF snn„be ein Sulung a.cat Bosssens müchmntin un is bihe, Und u. Uwesem e. vina.8 elchenhesen: Geriams 2016 und Aesssem P1 e74. Gdout un Gute Haicr. 3-4 Gummsstich an f. Cem. Scmun. bemmti ario Verbunden mit: Schwerter Tageblatt und Anzeiger Schwerter Volkszeitung Seitsblatt Weßbofener Aplerbecker Zeitung Langscheder Holzwiseder Zeitung Samuumune in en scheg ferit um uee Uig.1 Sumte und entliche 4 s1elg 2 8 Pie, Jak ann: nie 21 Die Ea iecten, enlegschen in eiene chemchmm un bome Gowade. Bo undorder zesegt. Horissoksmagen, in untucse Gelschntum dnr Jetung u kan uuc humse Rchernd mn Obcbensiecn dhe Rchieimm, müchmn Lageblatt für die Stadt Schwerte und das Amt Westhofen a Kreisblatt für den nördlichen Teil des Landkreises Zierlohn Die neuen Männer in Purio Der Neuuufbandes Neicher Genau vor Jahresfrist war es ebenfalls Daladier, der vom französischen Präsidenten mit der Bildung eines Kabinetts beauftragt wurde, das dunn die Geschicke Frankreiche bis zum Septem der 1933 in der Hand hielt. Aber es war ein anderer Daladier als der, der jetzt von Lebrun noch einmal berufen wurde. Damals bildete er sein Kabinett als Parteimann, der die entsprechenden Rücksichten walten ließ, heute tritt er nicht mehr als Mitglied irgendeiner der Parteien an die Spitze der Regierung, sondern als der persönliche Vertrauensmann des französischen Staatsoberhauptes. Und als solcher hat er sich seine Mitarbeiter herangeholt. Schon nennt man die neue Regierung in Paris das Kabinett der Persönlichkeiten. Zum ersten Male also ist der französische Staatspräsiden: von allen bisher üblichen Gepflogenheiten bei der Betrauung des Ministerpräsidenten abgewichen. Das kann seine guten, aber auch bösen Folgen nach sich ziehen. Wenn jetzt Daladier und seine Männer sich nicht halten können, wenn die Kammer ihr Mißtrauen aus. sprechen und Daladier stürzen sollte, dann ist auch der französische Staatspräsident wohl oder übel gezwungen, zurückzutreten. Seinen Aeußerungen nach ist er sich dessen bewußt, denn er hat für einen eventuellen Sturz in nicht mißzudeutender Weise angekündigt, daß dann die Auflösung der Kammer durchgeführt würde. Dann müßten Wahlen kommen, und weil keine der Parteien Neuwahlen mit Interesse oder Freude begrüßen würde und könnte, herrscht die Auffassung vor, daß von seiten der Kammer zunächst keine Schwierigkeiten für Daladier und sein Kabinett bestehen. Die zwölf Minister und Staatssekretäre, die dem Kabinett nun angehören, werden also wohl für absehbare Zeit an ihre Arbeit gehen können. Daladier wie ganz Frankreich, ja, wie die ganze interessierte Welt sind sich bewußt, daß zum wesentlichen Teil der Staviskyskandal den Sturz Chautemps herbeigeführt hat, und bei der Wahl seiner Mitarbeiter hat Daladier das vor allem in Rechnung gestellt. Es sind burchaus unbelastete Männer, die ihm zur Seite stehen, deren Qualitäten in moralischer Beziehung zweifellos jeder Prüfung standhalten können, soweit es überhaupt möglich ist, sich darüber zu vergewissern. Das wenigstens ist die Ansicht, die in den französischen Blättern vorherrscht. Dann hat Daladier Wert darauf gelegt, seinen Mitarbeiterstab aus jüngeren Männern zusammenzusetzen. Neun der heutigen Minister waren bereits Mitglieder des Kabinetts Chautemps und acht von ihnen kennt Daladier schon als Ministerkollegen aus der Zeit seines ersten Kabinetts, das heute vor einem Jahr auf die Beine gestellt wurde. Betrachtet man die neuen Männer nach ihrer Zugehörigkeit zu den Parteien, so sind zwei von ihnen an keine Partei gebunden, einer bekennt sich zu den republikanischen Sozialisten, ein anderer gehört dem republikanischen Zentrum an und je zwei entfallen auf die unabhängige Linke, zu den Republikanern der Linken und zu den Linksradikalen, die übrigen gehören zu den Radikalsozialisten. Mit dieser Auswahl hat demnach Daladier das Bekenntnis zur reoublikanischen Autorität abgegeben. Reichsinnenminister Dr. Frick über das neue Gesetz Die Reichsrichtzahl für die Lebenshaltungskosten im Januar 1934 Die Reichsrichtzahl für die Lebenshaltungskosten(Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und„sonstiger Bedarf") ist für den Durchschnitt des Monats Januar 1934 mit 120,9(1913—14= 100) gegenüber dem Vormonat unveräudert geblieben. Im einzelnen hut sich die Richtzahl für Ernährung um 0.1 v. H. auf 114,1 ermäßigt und Preisrückgänge für Eier und zum Teil auch für Butter und Schaulz wurden durch das jahreszeitliche Anziehen der Preise für Gemüse und Kartoffeln nicht ganz ausgeglichen. Die Richrzahl für Bekleidung ist um 0,4 v. H. auf 113.2 gestiegen. Die Richtzahl für„sonstigen Bedarf" stellt sich auf 158,5(miaus 0,1 v. H.), die Richtzahl für Wohnung unverändert auf 121,3 und die Richtzahl für Heizung und Veleuchtung unverändert auf 136.3. Zeichsinnenminister Dr. Frick sprach am wwochabend im Rundfunk über den Nieuaufbau des Reiches. Der Minister führte u. a. aus: Solange es Deutsche gibt, solange besteht wohl die Sehnsucht des deutschen Menschen, seinem Leben als Volk auch die äußere geschlossene staatliche Form zu geben. Und doch ist in einer über tausendjährigen Geschichte des deutschen Volkes dieser Wunsch nur einmal erfüllt worden. In einem großen historischen Rückblick zeigte Dr. Frick, wie zur Zeit der Sachsen= und Frankenkaiser ein starker in sich geschlossener Nationalstaat bestand, der in der Lage war, die geballte Kraft des Volkes gegen seine Feinde zu wenden, um nach außen seine Grenzen zu schützen und im Innern dem Frieden zu dienen. Nach dem Verfall des Reiches baute auf den Taten der großen Preußenkönige, insbesondere Friedrich des Großen, und aus den Opfern des Preußenvolkes in den Freiheitskriegen Bismarck sein zweites Reich. Wir wissen heute, was es in der deutschen Geschichte bedeutete. Es war ein Reich der Macht, der Ehre und Würde, ein Reich, das der Verwirklichung des alten Traumes der besten Deutschen nahekam, sie aber nicht vollendet. Der schwerste Fehler des zweiten Reiches war es, daß man es trotz weitgehender materieller Fürsorge nicht verstand, die Massen der deutschen Arbeiterschaft innerlich dem Staate zu verbinden und sie zusammen mit dem deutschen Bauern zu Trägern des neuen Staates zu machen. An diesem Fehler zerbrach letzten Endes am 9. November 1918 das zweite Deutsche Reich. Revolutionen nach verlorenen Kriegen haben nur dann einen geschichtlich gerechtfertigten Sinn, wenn sie gemacht werden, um die Kraft eines Volkes zur letzten Selbstbehauptung, zum äußersten Widerstand zusammenzufassen und rücksichtslos mit neuen großen Ideen den Neuaufbau des Staates zu beginnen. Von solchen Ideen war bei den Novembermännern nichts wahrzunehmen. Korruption, Aemterschacher, Landesverrat, Demütigungen kennzeichnen den Leidensweg Deutschlands in den letzten Jahren. Es gab sogar Zeiten unter diesem System, in denen die Reichseinheit selbst gefährdet war. Zu dieser Zeit begann der schlichte deutsche Mensch Adolf Hitler sein heroisches Ringen um die Seele des deutschen Volkes. 14 Jahre lang, unermüdlich, allen Widerständen zum Trotz, eisern, zäh und unbeirrbar, fast alleinstehend, weckte er in immer neuem Ansturm das deutsche Volk und gab ihm wieder den Glauben an sich, seine Kraft und seine Zukunft. Wohl die größte Leistung des Führers im vergangenen Jahre aber ist die Einigung, die Zusammenschweißung des deutschen Volkes zu einer Nation! Die Parteien, die das Volk 14 Jahre lang auseinandergeredet und die deutsche Würde mit Füßen getreten haben, sind verschwunden! Paclamente, die ihre Aufgaben im Reden und Zerstören sahen, gibt es heute nicht mehr. Volk und Staat sind eins geworden! Es ist klar, daß diese neue Einigkeit im deutschen Volk gebieterisch auch nach der ihr gemäßen äußeren Form des volklichen Zusammenlebens verlangt. Die historische Aufgabe unserer Zeit ist die Schaffung des kraftvollen nationalen Einheitsstaates anstelle des bisherigen Bundesstaates. Für Länder im bisherigen Sinne und für Landesgrenzen ist im neuen Deutschland kein Platz mehr! Niemand wird verkennen, daß auch die Länder sich hervorragende Verdienste, besonders auf kulturellem Gebiet, erworben haben. Der in der Tradition verwurzelte Nationalsozialismus ist der letzte, der das nicht anerkennen wollte! Aber ebenso selbstverständlich ist es, daß eine neue Zeit ihre eigenen neuen Ausdrucksformen verlangt. Wollen wir, wie das Volk es am 12. November vorigen Jahres bekannte, den starken geschlossenen völkischen Staat, so dürfen wir nicht aus Pietät, Gentimentalität oder Liebe an Gewohnheit an Einrichtungen und Formen festhalten, die zu anderen Zeiten und unter anderen Voraussetzungen geschaffen wurden, deren Zeit aber nun erfält ist. Sie können heute als Anreiz zu volksfeindlichen monarchistischen Parteibestrebungen sogar schädlich wirken. Dieser Wille, der setzt nach Gestaltung ringt, entspricht der uralten tausendjährigen deutschen Sehnsucht nach dem starken einheitlichen Staat. Die russischen Stratsobärenfleger iat Wie Neuter aus Moskau meldet, sind die drei Insassen des sowjetrussischen Stratosphärendallons in der Goubei des Vallons tet gesunden worden. Die Fundstelle befindet sich in der Nähe des Dorseo Potlusky an der Bahnlinie Moskau—Kazan. Anscheinend ist die Gondel vom lon abgerissen und zu Boden geKürzt. „Das Gesetz zum Neuaufbau des Reiches“ gibt diesem Willen den äußeren staatsrechtlichen Ausdruck. Das vom Reichstag beschlossene und vom Herrn Reichspräsidenten verkündete„Gesetz über den Neuaufbau des Reiches“ bestimmt im Artikel 1, daß die Volksvertretungen der Länder aufgehoben werden. Damit wird der Zustand, wie er bereits seit dem 14. Oktober 1933 tatsächlich bestand, gesetzlich sanktioniert. Die Reichstagsauflösung vom 14. Oktober 1933 hatte die Auflösung der Landtage zur gesetzlichen Folge. Die Neuwahl der Landtage unterblieb. Mit der Beseitigung der Landtage haben die Länder ihre sonveräne Grundlage sämtlich verloren, nachdem die ursprünglichen Träger ihrer Souveränität, die Bundesfursten, bereits im November 1918 verschwunden waren. Aus dieser Tatsache zieht Artikel 2 den folgerichtigen Schluß, daß die Hoheitsrechte der Länder auf das Reich übergehen, und daß die Landesregierungen der Reichsregierung unterstehen. Wenn auch die Weimarer Verfassung die Rechte der Bundesstaaten der Bismarcschen Verfassung ganz erheblich beschnitt, so ließ sie doch immerhin diese Gebilde trotz Beseitigung der Dynastien als Länder mit einer gewissen selbständigen Staatsgewalt bestehen. Von heute an gibt es keine selbständige Landeshoheit mehr. Träger der gesamten Staatsgewalt ist ausschließlich das Reich. Der Einheit des nationalen Willens entspricht die Einheit der Staatsführung. Für alle Zeiten ist damit irgendwelchen separatistischen oder föderalistischen Bestrebungen ein verfassungsmäßiger Riegel vorgeschoben. Deutschland ist aus einem Bundesstaat zu einem Einheitsstaat geworden, auch wenn die praktische Durchführung des neuen Gesetzes noch Jahre erfordern wird. Die Landesregierungen sind von heute an nur noch Ausführungsorgane des Reiches. Sie behalten zwar vorerst ihre bisherigen Zuständigkeiten, sind dobei aber verpflichtet, Anordnungen der Reichsregierung durchzuführen. Die weitere organische Entwicklung wird sich ohne Störung der laufenden Verwaltungstätigkeit gemüiß Artikel 4 des Gesetzes durch Gesetze der Reichsregierung und gemüß Artikel 5 durch Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften des Reichsinnenministers vollziehen. Das Reichsstatthaltergesetz hatte die Regelung der Dienstaufsicht über die Reichsstatthalter offen gelassen. Durch Artikel 3 des Gesetzes wurde daher die Dienstaufsicht dem sachlich zuständigen Reichsminister des Innern übertragen. Die Dienstaufsicht umfaßt auch das Recht zur Erteilung von Anweisungen im allgemeinen und im Einzelfall. Nach dem sogenannten Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 konnte die Reichsregierung auch verfassungsändernde Gesetze beschließen, sie war dabei aber an gewisse Schranken, so insbesondere hinsichtlich des Reichstages und des. Reichsrats gebunden. Das Gesetz über den Neuaufbau des Reiches vom 30. Januar 1934 beseitigt diese Einschränkungen und gibt der Reichsregierung für den verfassungsmäßigen Neubau des Reiches unbeschränkte Vollmacht. Nach Artikel 6 ist das Gesetz am 30. Januar 1934 in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz ist der Reichsregierung nach dem Willen des deutschen Volkes eine Machtbefugnis in die Hand gegeben, wie sie keine Regierung vor ihr je gehabt hat. Sie wird auf Grund des Gesetzes die Maßnahmen treffen, die zum Neuaufbau des Reiches erforderlich sind, und die der inneren Wandlung des Volkes zur Nation entsprechen. Sie wird sich aber bei allen ihren Schritten leiten lassen von dem Gefühl tiefster sittlicher Verantwortung vor Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des deutschen Volkes! Die Männer, die unter der genialen Führung Adolf Hitlers am Neuaufbau des Reiches arbeiten, wollen nichts für sich. Sie fühlen sich, wie einst der große Preußenkönig, nur als die ersten Diener des Staates, und wie sie mit dem Volk und durch das Volk in die Regierung berufen worden sind, so werden sie ihre Arbeit leisten allein für das Volk und seine bessere Zukunft! An das ganze Volk aber ergeht der Ruf, dem Führer und seiner Regierung in den kommenden Monaten und Jahren so treu zur Seite zu stehen, wie in dem jetzt abgelaufenen Jahr. Im Glauben an Deutschlands Kraft und das unsterbliche Leben des deutschen Volkes hat der Führer vor 15 Jahren an der Spitze von sechs Mann seinen heroischen Kampf begonnen. Heute zu Beginn einer neuen geschichtlichen Epoche des deutschen Volkes ist sein und seiner Regierung oberster Grundsatz der gleiche, wie damals: Deutschland und nichts als Deutschland! Dank des Reichskanzlers Berlin, 31. Jan. Zum Jahrestag der nationalen Revolution sind mir aus dem In= und Auslande so zahlreiche Glück= und Segenswünsche zugegangen, daß es mir leider nicht möglich ist, die guten Wünsche im einzelnen zu beantworten. Ich bitte daher alle, die meiner in Treue gedacht haben, meinen aufrichtigen Dank auf diesem Wege entgegenzuvedwe Reichskanzler Adolf Hitler Straffere Zusammenfassung von staatlicher und gemeindlicher Polizei Die bereits angeordnete Zusammenarbeit zwischen staatlicher und gemeindlicher Polizei wird jetzt durch neue Anordnungen des preußischen Innenministers auf eine breitere Grundlage gestellt. Nach den neuen. Bestimmungen werden, wie das Vdz.-Büro meldet, die Landeskriminalpolizeistellen verpflichtet, die Kriminalpolizeien der in ihren Bezirken gelegenen Gemeinden zu besichtigen, in ihre Geschäftstätigkeit Einsicht zu nehmen und sich von ihrem Ausbildungs= und Ausrüstungsstand zu überzeugen. Die Prüfungen haben sich in der Hauptsache auf das kriminaltechnische Gebiet zu erstrecken. Die Landeskriminalpolizeistellen sollen auch für die Tätigkeit der Kriminalpolizei der Gemeinden allgemeine Richtlinien unter Beachtung der örtlichen Verhältnisse und Notwendigkeiten aufstellen, die ein einheitliches und reibungsloses Zusammenarbeiten auf allen kriminalpolizeilichen Gebieten gewährleisten. Das Ziel soll sein, die gemeindliche Kriminalpolizei auf die gleiche Höhe zu bringen wie die staatliche. Tine Nerd Eil Errrren Hus Anlaß des Jahrestages der Machtergreilung In einer großen Rede in Berlin zum Jahrestage der Machtergreifung gab der Reichominister für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Geebbels, u. a. einen Blick in die Zukunft: Dir werden im Sommer weitere zwei Millionen Arbeitslose unterbringen. Wir werden die große ständische Gliederung unseres Volkes mehr und mehr ihrer Vollendung zuführen. Das kulturelle Leben werden wir durch die Freiheit des Schaffens befruchten. Die straffe Zentralgewalt wird das Prodlem der Neugliedeung des Reiches weitertreiben, so daß wir am Ende in Deutschland so, wie wir ein einheitliches Volk haben, auch nur noch ein einheitliches Reich haben. Ein drittes innerpolitisches Problem ist die noch innigere Verklammerung von Partei und Staat. Wir werden auch mit den großen außenpolitischen Prodlemen fertig werden, nämlich den Frieden Curopas zu garantieren und Deutschland seine Gleichberechtigung und den ihm gebührenden Platz an der Sonne zu geben.(Lebh. Beifall.) Reichsminister Dr. Goebbels richtete dann seine Bese Aee Geremn Se an gewisse funere Frlnbe in Deutschland. Er führte u. a. aus: Wenn sich heute in der Wirtschaft„im Namen des Führers“ liberalistische Gedankengänge deerchdrücken zu können glauben, sagen wir: Alles sei erlaubt, nur nicht, den Namen des Führers zu unrecht im Munde zu führen. Mit Wirtschaftsfrieden ist nicht gesagt, daß in der Wirtschaft nichts geändert werden soll. Das soll nur nicht von der Straße her geschehen, sondern das machen wir, und dann #####kal. Die kapitalistisch=liberalistischen Kapitolsi# seien überzeugt, daß wir ihnen den Arbeiter nicht als Ausplünderungsobjekt überantworten werden.(Beifall.) Wenn monarchistische Vereine erklären, zum ersten Male sei es jetzt wieder möglich, in größerem Rahmen eine Kaisers Geburtstagsfeier abzuhalten, so können wir nur darauf verweisen, daß wir unsere Hitler=Geburtstags=Feier immer begangen haben.(Langanhaltender stürmischer Beifall.) Mag sein, daß monarchistische Propaganda national ist, aber es darf keine Propaganda geben, deren Ziel sich der Staat nicht selbst zu eigen gemacht hat. Und erlauben wir die Propaganda der einen Seite, müßten wir sie auch der anderen erlauben. P74 Aehnlich ist es auch mit der Savvtage aus Kreisen der Kirche. Es gibt nichts Insameres, als die Sabotage an dem Staat mit dem lieben Gett in Verbindung zu bringen. Ich habe kein Verständnis dafür, daß die Kirchen in einer solchen Notzeit wie der heutigen Kraft in orthodoxen Streitigkeiten verschleißen, anstatt sozial und karitativ das zu tun, was ihr göttlicher Lehrmeister ihnen aufgegeben hat. Wenn ich statt in die Politik in eine Kirche hineingetrieben worden wäre, ich hätte die Kirche zu anderen Zielen geführt. Ich hätte dann nicht zugelassen, daß der Staat ein Winterhilfswerk aufbaut, sondern das hätte ich von den Kirchen aufbauen lassen. Wenn ich hoher Bischof oder Erzbischof gewesen wäre, dann wäre ich bei Beginn des Herbstes zur Regierung gegangen und hätte gesagt:„Herr Kanzler, Sie sind mit außenpolitischen Sorgen belastet. Sie haben wirtschaftliche Sorgen, Sie haben politische Sorgen, die sozialen Sorgen nehmen wir ihnen ab.(Stürmischer, lebhafter Beifall.) Dann brauchten die Kirchen auch nicht über Mangel an Tuchfühlung mit dem Staat zu klagen und liefen auch nicht Gefahr, daß das Volk ihnen davon läuft, sondern dann würde das Volk auch wieder in den Kirchen die Heimstätten nicht nur des christlichen Wortes, sondern auch eine christliche Tat sehen. Man soll mir von dieser Seite nicht vorwerfen, daß ich Sabotagearbeit am Christentum triebe. Ich glaube, die Organisation des Winterhilfswerkes ist die christlichste Tat gewesen, die seit laugem geleistet worden ist. Reichsminister Dr. Goebbels wandte sich schließ. lich noch gegen die unsichtbare Reaktion. Das sind die Menschen, die jeden Satz mit den Worten anfangen:„Wir Nationalsozialisten“. Das sind die Radikalinskis, die wilde Reden von Weltanschauung halten, damit keiner auf den Gedanken kommt, wie lange sie schon dabei sind. Diese Moraltrompeter wollen uns auf einmal vorschreiben, was schicklich ist. Sie machen in übelstem Muckertum, und wir werden das in Zukunft nicht mehr zulassen.(Lebh. Beifall.) Wir werden ihrem verderblichen Treiben nicht länger untätig zuschauen, wir werden den Nationalsozialismus von diesen Schlacken reinigen. Die Sicherheit unseres Regimes ruht nicht bei diesen Schreiern, sie liegt bei der Partei, bei der alten Garde, die Sicherheit liegt bei uns! gangen. Das Deutsche Haus vermochte die Menge der einlaßbegehrenden Deutschen kaum zu fassen. Rach Ansprachen des Ortsgruppenführers der NSDAP. Mailands, Ingenieur Steinbrecher, und des deutschen Generalkonsuls, Geheimrat Dr. Schmitt, folgte die Vorführung des Films vom Nürnberger Parteitag„Der Sieg des Glaubens“, der minutenlange Beisallsstürme entfesselte. Darbietungen des deutschen Männerchors und der Hitlerjugend umrahmten die Veranstaltung. Auch in der italienischen Presse begegnet der deutsche Gedenktag größtem Interesse. Die Abendzeitungen brachten ausführliche Auszüge aus der Reichstagsrede des Führers, ohne indes schon Stellung dazu zu nehmen. Das italienische Radio hatte am Nachmittag die Reichstagssitzung vollständig übermittelt, die unter größter Spannung aufgenommen wurde. Verschiedene Vertretungen großer deutscher Firmen versammelten zur Zeit der Uebertragung der Rede ihre deutschen Angestellten und gaben ihnen Gelegenheit, der Rede des Führers zu lauschen. Als erstes italienisches Blatt gibt Versailler Vertrag und auf eine demokrat'sche Verfassung zurückgeführt habe, anstatt auf die demoralisierende Wirkung des Krieges fällig ist es auch, wenn in diesem„Times“=Artikel gewisse Register der Kriegspropaganda leicht angeschlagen werden. Es heißt nämlich weiterhin. der Kanzler habe nicht etwa erklärt, daß die deutsche Vorkriegspolitik, weil sie bei der ganzen Welt Verstimmung und Adichen sowie schaft hervorgerufen habe, die Unabhängigteit des Deutschen Reiches zerskört habe, sondern er habe das„Versailler Diktat“ dafür verantwortlich gemacht. Will sich die„Times“ neuerdings auf den Standpunkt stellen, daß der Versalller Friede kein Diltat=Friede war? Weiter wird in dem Artikel vermerkt, daß über die Abrüstungsfrage nichts Neues vorgebracht worden sei. An die Feststellung des Kanzlers, daß jedes Volk über sein eigenes Leden entscheiden müsse, werd von der„Times“ die Bemerkung geknüpft. es sonderbar, daß in der Rede dieser Grundsatz auch auf die österreichisch=deutschen Beziehungen angewandt worden sei. Dagegen werden die freundlichen Worte an die Adresse der britiichen Regierung getreulich registriert, ebenso die Tatsache, daß der Reichstag den Aufruf zur Verständigung, den der Kanzler an Frankreich richtete, mit Beisall ausgenommen hat. Die Bedeutung der innerpolitischen Reformen wird voll gewürdigt. Mit dem Uebergang der Verwaliung des ganzen Landes in die Hände des Reichsministers des Innern werde tatsächlich eine wahrhaft historische Revolution vollendet.„Es ist klar“, so schließt das Blatt,„daß Reichskanzler Hitler seine Politit der Reformen nach innen und der Versöhnung nach außen mit größerer Freiheit und mit größerem Nachdruck betre den kann, als es je einem seiner Amtsvorgänger möglich war.“ „Lavoro Jascisla“. in einer spät erschienenen Sonderausgabe einen Auszug aus der Reichstagsrede des Führerz, in dem vor allem der außenpolitische Teil rer breiten Raum einnimmt. Der Außenpolitiker des Blattes. Engely, bemerkt, daß schon die zahlreichen früheren Reden Hitlers und seine Tätigkeit auf diplomatischem Gebiet zweifellos der ganzen Welt den Friedenswillen des neuen Deutschland gezeigt hätten. Es genüge, die Urteile der angelsächsischen Presse vor einem Jahre mit den heutigen zu vergleichen, um festzustel: len, daß die Wahrheit und der Wirklichteno#nn sich auch in den Ländern Bahn gebrochen haben, die mit den stärksten Vorurteilen das Regime in Deutschland betrachtet hatten. Dem erneuerten Deutschland könne Hitler heute das über alles wertvolle Ergebnis der Anerkennung der Gleichberechtigung darbieten, nicht nur als Prinzip sondern auch in der Voraussicht einer Anwendung in menschenmöglich erreichdaren Formen.).„den besonders die außenpoltlisc Er könne ferner auszeigen die wundervolle Bi. Die erneute Friedenserklärung des Reichskanzlanz des Fehlens territorialer Streitigkeiten wit lerg wird neben der Erklärung, daß Deutschland Frankreich, denn die Saarfrage, odwohl kompli.:.“ dI““ gleschberechtigung unermüdlich we terziert in ihrer Prozedur, lasse keinen Zweifel an Stimmen Die Bedeutung, die man der Rede beimißt, kommt schon in der Aufmachung der französischen Presse zum Ausdruck. Die Rede wird in spaitenlangen Auszügen wiedergegeben. Hervorgehoben werden Eieneres Eis Eagengerkrischen Stelen. Due Eche der Kunzlertere In aller Welt nachhaltiger starker Eindruck Aus deutschen Blättern ihrer tatsächlichen Lösung bestehen, ferner das Abkommen mit Polen, das unerreichbar schien, und vor allem das Weiterbestehen der italienischen Freundschaft. All' das sei ein großer Fortschritt für Deutschland, aber zugleich auch für die Verbesserung der internationalen Beziehungen und die Festigung des Friedens. Starke Beachlung in Polen Der große Eindruck der Kanzlerrede und ihre starke Beachtung in Polen geht schon aus den umfangreichen Berichten und Ueberschriften hervor. Besonders großer Raum wird den außenpolitischen Ausführungen, namentlich aber den Erklärungen des Reichskanzlers über das deutsch=polnische Verhältnis gegeben. In der Berliner Meldung des Berichterstatters der halbamtlichen„Gazeta Polska“ wird in diesem Zusammenhang betont, Reichokanzler Hitler habe den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen sowie Oesterreich am meisten Platz eingeräumt. Se bi! Die rückhaltlose Zustimmung, die die Regierungserklärung des Reichskanzlers vor dem Deutschen Reichstag im gesamten deutschen Volke gefunden hat, kommt auch in der Presse klar zum Ausdruck. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht das Gesetz für den Neubau des Reiches, das Deutschland zum Einheitsstaat macht. „Die Rede der Revolution“ nennt Alfred Rosenberg im„Völkischen Beobachter“ die Reichstagsrede des Führers. Deutschland wird empfunden haben, so schreibt er, daß diese Kundzebung des Kanzlers wieder einen entscheidenden Schritt in der deutschen Geschichte bedeutet. Es handelt sich um nichts mehr und nichts weniger, o's in staatsrechtlicher Form einen Zustand zu beenden, an dem Deutschland ein halbes Jahrtausend lang gekrankt hatte... Die„Deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt, in seiner Abrechnung mit der Vergangenheit rommt Hitler zu dem zwingenden Schluß, daß auch ohne den Weltkrieg die Entwicklung eingetreten wäre, über die er heute zum ersten Juviläumstage seiner Regierung berichten konnte. Hitler gibt zu, daß der Krieg ohne Zweifel den Ablauf der Ereignisse wesentlich beschleunigt hat, aber gekommen wären sie auch so. Es ist eben die Abrechnung mit einem Zeitalter, das sich übersatlagen het. Der Schmied des Dritten Reiches hat einen neuen Schlag getan, schreibt die„Kreuzzeitung“. Die Absage des Führers an die Bundesstaaten und damit an die Wiederkehr der bundesstaatlichen Dynastien ist endgültig. Jetzt erst sind die deutschen Fürsten endgültig entthront. Das Blatt meint weiter, es sei gewiß kein Zufall, daß Adolf Hitler gerade in dieser Stunde besonders herzliche Worte für den Stahlhelm gefunden hibe, als er ihn neben seine„braune Garde“ stellte und ihm zugleich mit der Wehrmacht für das Bündnis dieses ersten Jahres gedankt habe. Die„German'a“ erklärt, an dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches werde deutlich, daß der neue Reichstag eine reale Bedeutung habe, obwohl der Führerstaat des parlamentarischen Apparates nicht bedürfe. Materiell ziehe das Gesetz einen Schlußstrich unter eine tausendjährige Geschichte, in der allzu oft die Zersplitterung der Souveränität zum deutschen Verhängnis geworden sei. Das„Berliner Tageblatt“ erklärt: Bei aller Schärfe der Auseinandersetzung in der innerpolitischen und auch im einzelnen der außenpolitischen Partien der Rede war diese doch in seltenem Maße positiv gestaltet und stand durchaus im Dienste der einheitlichen Zusammenfassung des Volkes im Innern und zugleich der Verständigung unter den großen Völkern Europas. Zum Neuaufbau des Reiches meint das Blatt: Von einer föderativen Gestaltung des Reiches im alten Sinne kann nach einer Neuordnung nicht mehr die Rede sein, die die Länder nur noch als Verwaltungsorganismen und nicht mehr als selbständige politische Körper bestehen läßt. Das Gesetz, das Reichstag und Reichsrat einmütig angenommen haben, ist bestimmt, die Wiederkehr einer partikularistischen Staatsgesinnung unmöglich zu machen, die nicht die Nation als ihren höchsten Leitstern anerkennen will. In der Londoner Die unzufriedene Regierung Die Rede des Führers, die seit Tagen von der österreichischen Oeffentlichkeit und besonders von den Regierungskreisen mit der allergrößten Spannung erwartet worden war, wird von der gesamten Wiener Presse in spaltenlangen Auszügen an erster Stelle gebracht. Die Aufnahme der Erklärungen des Reichskanzlers über die deutsch=österreichische Frage ist im wesentlichen durch eine ablehnende amtliche Stellungnahme bestimmt. Die Presse erklärt daher, die Aeußerung des Reichskanzlers sei keineswegs eine Antwort auf die an Deutschland gestellte Frage der österreichischen Regierung. Sie sei daher kein schritt und könne nicht als Entspannung der Lage oder als Lösung des Problems angesehen werden. Selbstverständlich ergehen sich die unter jüdischem oder ausländischem Einfluß stehenden Zeitungen wie üblich in wüsten Beschimpfungen des Reichskanzlers. Die Deutschen Mailands hören Adolf hitler Aus Mailand wird berichtet: Die Wiederkehr des Geburtstages des Machtantritts Adolf Hitlers wurde in Mailand, der größten deutschen Kolonie Italiens, unter außerordentlicher Anteilnahme der deutschen Bevölkerung feierlich bewird die Rede ausführlich besprochen. Im Telegraph“ heißt es: Vor einem Jahr, als Hitler Reichskanzler wurde, war die Welt einigermaßen im Zweifel, ob er trotz seines Aufstieges das Zeug habe. Heute wird überall, wo seine Reichstagsrede gelesen wird, zugegeben werden müssen, daß er nicht nur ein kräftiger und entschlossener Reiter ist, der in Deutschland fest im Sattel sitzt, sondern auch ein Mann, der sich sicher auf seinem Wege zeigt, als ob er ihn schon von früher kenne. Ueberdies sehen wir, daß der Weg, den der Meister Deutschlands sich vorgezeichnet hat, ein Weg des guten Willens gegenüber seinen Nachbarn ist, wenn diese Deutschland die Gleichberechtigung zugestehen, die es fordert. Auch sind Hitlers Worte von Taten begleitet. Der kürzlich abgeschlossene Pakt mit Polen würde noch vor sechs Monaten als eine Unmöglichkeit betrachtet worden sein. Nichts hätte besser sein können, als das freimütige Eingeständnis, daß Deutschland und Polen lernen müssen, sich einander anzupassen, oder die Erklärung, daß ein deutsch=französischer Vertrag von Millionen von Menschen begrüßt werden würde. Großbritannien wird vorbehaltlos, so schreibt das Blatt weiter, die ausgesprochen freundliche Bezugnahme auf den neuen britischen Abrüstungsplan begrüßen.—„Daily Herald“ stellt fest, daß Hitler den Weg zu einem Einvernehmen mit Frankreich geebnet habe.— In der Daily Mail“ liest man, Reichskanzler Hitler habe in einem Jahr zweifellos sehr große Dinge vollbracht; er sei berechtigt gewesen, zu erklären, daß unter ihm und seiner Regierung eine neue deutsche Nation aufgebaut worden sei.— „News Chroniele“ überschreibt seinen Bericht: „Hitlers Aufruf an Frankreich, die Streitaxt zu begraben“,„Morning Post“:„Hitlers Botschaft an Europa: Wir wollen eine Verständigung mit Frankreich". Andere Punkte, die in den Blättern Beachtung finden, sind besonders die Ankündigung über die Reichsreform, die Aeußerungen zur Frage der Monarchie, die Bezugnahme auf Oesterreich und den Locarno=Pakt, die Saar, Polen, Italien usw.— Durch seine Kühle fällt ein kurzer Leitartikel auf, in dem„Times“ die Kanzlerrede besprechen. Es handelt sich aber offenbar noch nicht um die eigentliche Stellungnahme des Blattes, sondern um eine kommentierte Inhaltsangabe. Das Blatt nimmt daran Anstoß, daß der Kanzler„fälschlicherweise" die Zustände in Deutschland nach dem Kriege auf den für die Gieicheetichlggung Anremubiich de terkämpfen werde, von vielen Blättern als Ueberschrift zu dem Wortlaut gegeben. Der Berliner Berichterstatter des„Matin“ will eine Leigenartige Entwicklung in der Politik des Kanzlers nach links“ auf jeden Fall aber„revolutionäre Gedankengänge“, feststellen können und außenpolitische Verschärfung des Kampfes uum die bereits bekannten Grundsätze. — Für den Berichterstatter des„Journal“ ist die Anrede an Frankreich ein schöner Traum, der durch eine kalte Dusche zerstört worden sei, nämlich durch die Erklärung, daß das deut'che Volk Anspruch auf militärische Gleichheit habe und daß niemand auf die Dauer das deutiche Volk verhindern werde, diese Gleichheit zu erhalten.— Die seindselige Kritik des sozialistischen„Peuple“ nimmt nicht wunder.— Die Rechtsblätter fordern den Reichskanzler auf, zunächst einmal den Beweis für seine Friedensbeteuerungen anzutreten.— Zweisellos ist es eine geschickte Rede, schreibt der„Figaro“, die sehr großen Eindruck im Auslande machen wird. Man wird sicher, wie schon so oft, sagen. Hitler will den Frieden, aber man wird immer wieder antworten, daß der Reichskanzler uns nur zu täuschen sucht. Es sei möglich, so fährt das Blatt fort, daß er in der gegenwärtigen Stunde nicht den Krieg wolle, aber die pangermanist sche Rassenidee müsse ihn zwangsläufig dazu bringen. „sich der Gebiete zu bemächtigen, die anderen Völkern gehören“. Wenn nicht heute, dann werde es morgen sein. Es müsse also ein jeder der Alliierten und Freunde Frankreichs darüber nachdenken.— Der Außenpolitiker des„Echo de Paris“ nennt die Rede eine Volksansprache. Man dürfe also nicht genau gefaßte Gedanken und logisch verkettete Grundsätze davon verlangen. Bei der bekannten Einstellung des Blattes nimmt es nicht wunder, wenn es behauptet, die Forderungen des Reichskanzlers liefen darauf hinaus, daß Deutschland die größte Militärmacht Europas werde. Die Rundfunkübertragung in Amerika Aus Washington wird berichtet: Die Reichstagsrede des Führers wurde im ganzen Lande von sämtlichen Sendern der National Broadcasting Company eine Stunde und 15 Minuten lang übertragen. Der Empfang war ausgezeichnet. Sehr deutlich war auch der starke Beifall zu hören. Die National Broadcasting Company hatte für die Uebertragung der Rede ursprünglich nur 30 Minuten im Programm festgesetzt, später jedoch die Zeit der Uebertragung verlängert, obwohl der Gesellschaft dadurch ein großer Teil ihrer Einnahmen aus den Werbenachrichten. die in dieser Zeit gesendet werden sollten, verlorenAus Newyork wird berichtet: Die Ausführungen des Reichskanzlers vor dem Reichstag werden von der amerikanischen Presse sehr ausführlich wiedergegeben. Die„Times“ und die york Herald Tribune“ heben in den Ueberschriften auf der ersten Seite besonders den versöhnlichen Ton der Rede sowie die Neuorgan sierung des Reiches entsprechend den alten Stammesgemeinschaften hervor. Sie stellen weiter eine wesentliche Besserung der Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika fest. Hitler habe es verstanden, Deutschland zu einer unvergleichl'ch leistungsfähigeren, allerdings daher auch gefährlicheren Einheit zusammenzuschweißen, als es jevals gewesen sei.— Im übrigen wird die Wiede. gabe der Hitler=Rede allgemein als die bestverständlichste von allen bisherigen Uebertragungen aus Deutschland bezeichnet. Nr. 27(Zweites Blatt) „Schwerter Zeilung“ Donnerslag, 1. Februar 1934 Ar Aubenr Tech Schwerte(Ruhr), Donnerstag den 1. Jebr. 1934 Cagesspruch Willst du selber erkennen, so sieh, vie die andern es treiben; Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz. Schiller. Vom Wetter Vorhersage für Donnerstag: Bei schenden nördlichen bis nordwestlichen Winden weiter stark wolkig und zeitweise Niederschlag meist als Schnee oder Schneeschauern. Etwas kühler. Nachts nur leichter Froft. Wahrscheinliche Weiterentwicklunng: Wetterlage unbeständig mit zeitweisen unbedeuten. den Niederschlägen. Vereinzent Aufheiterung, die Nachts stärkeren Frost bedingt. + Unser aktueller Bilderdienst zeigt in dieser Woche folgende neue Photos: Dem Dritten Reich zu seinem ersten Jahrestage; Der Schnellpostflug Italien— Argentinien wird eingerichtet; Kilian, Garmisch, gewinnt die Weltmeisterschaft im Viererbob für Deutschland: Die Sternfahrt nach Monte Carlo ist zu Ende: Zwei Sieger von den Winterkampfspielen in Braunlage; Axel Holst auf „Egly“ siegt im Preis der„Grünen Woche“: Adolf Hitler gibt seinem Baumeister das letzte Geleit: Der Lotsendampfer„Diettmar Köln“ auf Schaarhörnriff gestrandet. + Schutz der Arbeitsdienstunisorm. Bisweilen hott mun die Ansicht, vuß die ArbeitsVerkehrsunsall. Als„Im Spielfeld“ der jugendliche Motorradfahrer K., der sich von Unna auf der Fahrt nach Schwerte besand, in der scharsen und abschüssigen Kurve ein Fuhrwerk überholen wollte, kam er auf der glatten Landstraße ins Rutschen und stürzte auf die Straße, wo er eine Zeitlang besinnungslos liegen blieb. Bei dem Sturz war er unter das Motorgetriebe geraten und hatte sich Beinquetschungen und Kopsverletzungen zugezogen. Der Fuhrmann, der den Sturz beobachtet hatte, eilte sofort hinzu und befreite den Verunglückten aus seiner mißlichen Lage. Tieser Schnee, soweit das Auge reicht, das ist das Bild am heutigen Morgen. Gestern nachmittag sing ein leichtes Schneegestöber an, als der Sturmbann III nach Westhosen marschierte. Aber die Schneeflocken kamen doch noch zu spärlich, um liegen zu bleiben. In der Nacht aber schneite es so stark, wie wir es in diesem Jahre noch nicht erlebt haben. Die Schneedecke ist so hoch, daß man nur schwer mit dem Nad durch die weiße Zuckerschicht hindurchkann. Das milde Wetter der letzten Januarhälfte ließ die Ansicht aufkommen, daß der Frühling im Februar einen frühen Anfang nehmen solle. Wer diese Hoffnung hatte, dem ist sie in der letzten Nacht genommen. Die Skifahrer werden sich freuen. : Eine schwierige Rechenaufgabe wird uns von einem Leser aufgegeben mit der Bitte. sie zu veröffentlichen und nach 2 Tagen des Rätsels Lösung zu bringen. Es soll einer für 100 Mk. gradaus 100 Stück Wildpret einkaufen und zwar von nachstehenden Sorten: Rehe das Stück 10 Mk., Hasen das Stück 3 Mk. und Rebhühner das Stück zu 50 Pfg. Wieviel Rehe, Hasen und Rebhühner müssen nun gekauft werden, damit es 100 Stück sind und die 100 Mk. aufgehen?— Auf den ersten Blick scheint die Sache ganz einfach zu sein, in Wirklichkeit aber bereitet sie manches Kopfzerbrechen. Uebermorgen also bringen wir die Lösung. : Postwertzeichen. Die Deutsche Reichspost läßt künftig alle Freimarken auf Papier mit dem Wasserzeichen Hakenkreuze drucken. Sie gibt auch wieder Postkarten mit Antwortkarte zu 515 Rpf. für den Ortsverkehr aus, die bei denjenigen Postanstalten zum Verkauf bereitgehalten werden, bei denen ein Bedürfnis dafür vorhanden ist. len hört mer die Ansicht, daß di dienstuniform nicht als geschützte Uniform zu betrachten sei und daher auch von denjenigen getragen werden könnte, die im Arbeitsdienst nicht beschäftigt sind. Demgegenüber ist auf ein kürzlich ergangenes Gerichtsurteil zu verweisen, wonach die Arbeitsdienstuniform denselben gesetzlichen Schutz, wie die Uniform der SA., der SS. und des Stahlhelms genießt: unbefugter Gebrauch der Arbeitsdienstuniform ist daher strafbar. Der nichtmotorisierte Straßenverkehr. Der Reichsverkehrsminister hat zum Zwecke der Vertretung des nichtmotorisierten Straßenverkehrs im Reichsverkehrsrat den Präsidenten des Reichsverbandes des gewerblichen Kraftverkehrs und der Fuhrbetriebe Deutschlands e. V. Pg. Friedr. Strebel, München, beauftragt, alle Interessenvertretungen innerhalb dieses Verkehrszweiges möglichst vollzäh. lig zu einer Spitzenvertretung zusammenzu. schließen. Ehreumal für die Gesallenen des ehemallgen Res.=Ins.=Regts. 57. Am 1. und 2. September 1934 wird in Hagen i. W. das Denkmal für die Gefallenen des Res.=Ins.=Regts. Nr. 57 eingeweiht werden. Mit der Einweihung verbunden ist eine Wiedersehensfeier zur Erinnerung an die Erstürmung des Forts Boussoir und die Uebergabe der Festung Maubeuge am 7. September 1914. Anfragen und Denkmalsspenden sind an den Kameraden Friedrich Söhngen, Hagen i. W., Stadtsparkasse, Konte 5053, zu richten. + Scheunenbrände im nördlichen Teil des Rezierungsbezirks Arusberg. In ganz kurzen Zeitabständen, am 14., 17. und 19. Jan. 1934, brannten drei Scheunen nieder, und zwar: Sonntag, den 14. 1. 1934, gegen 3 Uhr, eine weitere in Westönnen und Freitag, den 19. 1. 1934, gegen 20 Uhr, ebensalls eine Scheune in Gerlingen. Es ist bisher nicht gelungen, die Brandstiftungen— solche sind als vorliegend anzusehen— aufzuklären. Bestimmte Bewezgründe für die Brandstiftungen konnten noch nicht gesunden werden. Die Landeskriminalpolizeistelle in Dortmund bittet die Bevölkerung dringend, bei der Aufklärung mitzuwirken. Meldungen über Beobachtungen, die aus Wunsch vertraulich behandelt werden, nimmt die Landeskriminalpolizeistelle in Dortmund, sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. * Großes Marinetressen in Dortmund. In der Zeit vom 2. bis 4. Juni ds. Is. findet in Dortmund der Rheinisch=Westfälische Marinetag statt, zu dem Tausende von ehemaligen Marinesoldaten in Dortmund erwartet werden. Die örtlichen Vorbereitungen für diese große Marine=Tagung liegen in den Händen des Marine=Vereins Dortmund, der gern nähere Auskunft erteilt. Anfragen richte man an den Führer des Marine=Vereins, Korvettenkapitän a. D. von Sellquist, Dortmund, Adolf=Hitler=Allee 65. deutsche Schicksalsgemeinschaft und der Tag von Bückeberg, an dem das ganze deutsche Volk Erntedank hielt. Da wanderten die Augen aller Deutschen über die Felder und Fluren, auf denen Gottes Segen erwuchs. Da salteten wir alle die Hände über den Gaben des Schöpsers. Wo aber ein Volk hinfindet zur Heimat= scholle, zu Blut und Boden, wo es aus seiner Entwurzelung zurückkehrt in das Wurzelfeste, in das Heimatgegründete, da wird der Glaube wach an den Schöpfer. Da lernen wir sprechen mit Martin Luther: Ich glaube, daß mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen. Das Volk, das wieder etwas weiß von Heimat, lebt in der Sehnsucht, die Glocken der ewigen Heimat wieder läuten zu hören. Du ev. Christenvolk sei stark im Glauben an den Gott, der uns geschaffen hat und uns erhält.„Der Herr aber tue, was ihm wohlgesällt.“ Noch einmal stehen wir still. Wir bedenken, was einst war. Die lange Nacht der Schmach und Schande, um Grauen und Verelendung. Gott der Herr aber hat alles wohlgemacht. Ihm besehlen wir unser Volk, ihm besehlen wir den Führer, den er uns Grauen und Elend. Gott der Herr aber gesällt. Wir aber wollen getrost sein für unser Volk und für die Städte unseres Gottes. Amen. Bankgodeovieist in der nirchst za di. birtor #nferer geßeigen Ausgabe! Herr Gott. den Führer sende, Reichszuschüsse für Instandsetzungen und Umbauten. Der Vorsitzende des Kreisausschusses des Kreises Iserlohn teilt mit: Da bei der großen Zahl der eingehenden Anträge damit gerechnet werden muß, daß nicht allen Anträgen entsprochen werden kann, kann es gemäß Anordnung des Herrn Reichsarbeitsministers nicht mehr zugelassen werden, daß ein Zuschuß bei Anträgen, die nach dem 31. 1. 1934 gestellt werden, gewährt wird, sofern mit den Arbeiten vor Erteilung des Vorbescheides begonnen ist. Bei Anträgen, die nach dem 31. 1. 1934 gestellt werden, müssen also die Antragsteller mit dem Arbeitsbeginn in jedem Falle warten, bis sie den Vorbescheid erhalten haben, andernfalls kann ihnen der Zuschuß nicht bewilligt werden. Justizpersonalien. Amtsgerichtsrat Visseking in Petershagen ist auf Antrag mit Ruhegehalt in den Ruhestand versetzt. Ministerial= direktor i. e. R. Dr. Wirth ist zum Oberstaatsanwalt in Dortmund ernannt, Staatsanwalt Dr. Budde aus Münster zum Staatsanwaltschaftsrat in Dortmund. Oberamtsanwalt Fischer in Arnsberg ist gestorben. Zu Gerichtsassessoren sind ernannt die Referendare Albert Beckmann, Josef Riepe, Dr. Werner Schulz=Gahmen, Dr. Wilhelm Haselhoff, Wilhelm Schlaf, Dr. Heinrich Rode. Dr. Gottfried Niggemann, Johann Peine, Otto Kohl, Hermann Nölle, Dr. Ernst Haverkamp. Wir hatten in unserer gestrigen Ausgabe schon berichtet, daß in den Kirchen beider Konsessionen am 30. Januar ein Dankgottesdienst stattfand. Den Festgottesdienst in den evangelischen Kirchen hatte das evangel. Konsistorium angeordnet. Während in der kleinen evgl. Kirche (Johannes) Pastor Millard die Festpredigt hielt, in der er des Jahrestages der nationalen Erhebung gedachte, aktive Mitarbeit am Aufbau des Vaterlandes forderte und betonte, daß das Christentum das wertvollste Geschenk auch im nationalsozialistischen Staate sei, hielt Pastor Hagemann in der gänzlich überfüllten großen Kirche(St. Viktor) den Festgottesdienst ab. Das Thema seiner Predigt lautete: Du evangelisches Christenvolk sei getrost und stark!— Der Geistliche legte seiner Predigt das Wort aus 2. Samuelis 10. Vers 12 zugrunde:„Sei getrost und laß uns stark sein für unser Volk und für die Städte unseres Gottes. Der Herr aber tue, was ihm gefällt.“ Pastor Hagemann schlug dann folgenden Gedankenweg ein: Wir halten in dieser Stunde Dankgottesdienst. Heute vor einem Jahr übernahm Adolf Hitler die Führung des Staates. An diesem Tage marschierten die braunen Bataillone Adolf Hitlers als die Sieger durch die Straßen. Und die Hakenkreuzbanner kündeten von der errungenen Freihet des Volkes. Auf Anordnung des Reichsbischofs der geeinten deutschen evangelischen Kirche finden heute überall, wo evangelische Kirchen stehen, im deutschen Reiche Gottesdienste statt. Es ist selbstverständlich, daß heute abend vor die Soldaten des dritten Reiches den Raum füllen, die dankbar und demütig sich beugen vor dem Herrn der Geschichte, der ihrem Wollen und Kämpfen den Sieg gab. Damit ist zum Ausdruck gebracht, wie eng das Verhältnis ist zwischen dem neuen Staat und der evangelischen Kirche. Diese Kirche steht nicht über dem Staat, auch nicht unter und neben dem Staat, sie steht im Staat. Sie will stehen im Herzen des Volkes. Als evangelisches Kirchenvolk haben wir uns heute abend hier zu unserem Gottesdienste zusammengefunden. Mit Dank gegen Gott für alles das, was in dem letzten Jahre uns widerfahren ist. Die Mahnung aber an uns alle liegt in dem Worte der Schrift: Sei getrost, und laß uns stark sein für unser Volk... Wir haben allen Grund getrost zu sein. Wie sah es doch vor dem 30. Januar 1933 in Deutschland aus. Ueberall verbitterte, verzweifelte Menschen! Der Bolschewismus warf den Feuerband in die Herzen, begehrte nach den Türmen der Kirche. Das Familienleben war unterhöhlt. Die Gottlosenbewegung zog systematisch Tausende und Abertausende aus der Kirche hinaus. War wäre aus der Kirche geworden, wenn die Wende nicht kam? Gott der Herr aber erhörte unser heißes Gebet nach dem Führer. Heri Gol, den Fahler sende, Der uns den Kummer wende Mit mächtigem Gebot! Nun steht die Kirche wieder da als eine Macht, die gewertet wird im Staat. Sie ist nicht nur ein großer Verein, dem man eine Vereinsfahne schenkte, sie ist wieder eine Größe geworden, die von den leitenden Staatsmännern geachtet wird. Heute kehren die heim, die der Kirche einst den Rücken wandten. Die Ehen werden getraut, die Kinder werden getauft. Sei getrost, sei dankbar, du evangelisches Kirchenvolk, ob dieser Bede. e 8 Wir haben in den letzten Jahren zuviel Zwietracht in unseren eigenen Reihen gehabt. Uns hat nicht fröhliche Dankbarkeit geeint, wir haben mit dogmatischen Bedenken das Dynamische unseres Glaubens gelähmt. Wir haben, da wir in das zweite Jahr der nationalsozialistischen Revolution schreiten, uns mit allem Ernst zuzurufen: Laßt uns getrost, einig, dankbar, fröhlich sein!„ 8 Getrost sollen wir sein und stark. Die Stärke der Kirche liegt nicht darin, daß sie herrschen will. Das Amt der Kirche ist Dienst. Und gerade für die Botschaft Jesu, daß wir unseren Nächsten lieben sollen als uns selbst ist das Verständnis wach geworden. Wir leben ja in der Zeit der werdenden großen Volksgemeinschaft, da die trennenden Schranken zwischen den Ständen und Klassen fallen, da im Sturme der Revolution alle zusammengebunden werden, die sich im Aufbau des Volkes finden. Heute ist wieder das Verständnis wach geworden, für das, was Opfer ist. Das Dritte Reich wurde nur möglich dadurch, daß Männer da waren, die ihr Leben für nichts achteten, da es um die Freiheit der Nation ding...— Mrserachanten 6. Daß die Nation auf dem Opfergedauren beruht, wird auch deutlich an dem großen Winterhilfswerk, daß an diesem Tage auf besonderen Wunsch der Regierung sich an die erinnert hat, die noch ohne Arbeit sind. Heute sind mit den Gaben des Reiches alle bedacht worden, die noch außerhalb des Arbeitsprozesses stehen. Wo aber der Wert des Opfers wieder erkannt wird, wo anstelle von Ichsucht und Eigennutz die Gesamtheit tritt, der Gemeinnutz, da sind die Ohren auch wieder geöffnet für die Botschaft von dem einen Opfer, das für uns armselige sündige Menschen gebracht ist. Da erwacht das Verständnis für den Opfertod Jesu Christi, der darum gestorben ist, daß wir durch ihn und in ihm das Leben und die ewige Seligkeit hätten. Du evangelisches Christenvolk sollst stark sein in der Liebe, die sich den Weg bahnt zum Herzen des Volkes. Zwei große Tage ragen aus dem Geschehen des letzten Jahres heraus: Der 1. Mai, da der Führer auf dem Tempelhofer Felde den Arbeiter einreihte als vollwertiges Glied in die N. S. D. A.P. Schwerte Heute abend, den 1. Februgr. glieder=Versammlung im„Reiche des Wassers“. Ansang 8.30 Uhr. Erscheinen eines jeden Pa. und Parteianwärters ist unbedingte Pflicht. Seit eilte:! Der Gelidgruppenleiter. gez. Köhne. Ehrengeleit für Sturmfü,rer Sassenhoff Gestern nachmittag wurde dem am 28. Januar 1934 nach kurzer Krankheit verstorbenen Sturmführer Heinrich Sassenhoff, Westhofen, das letzte Ehrengeleit gegeben. Die Standarte 329 nahm auf der Straße nach Schwerte, die Spitze am Gasthaus„Zum Amtshaus“ Aufstellung. Zwölf Sturmfahnen wurden voran getragen. Die Hand zum letzten Gruß erhoben, marschierten die braunen Stürme, darunter auch die Motor=SA. mit schwarzen Sturzhelmen, am Sarge vorüber. Den SA=Formationen folgte der Kriegerverein mit geschultertem Gewehr, dann kam das Auto mit dem toten Sturmführer, begleitet von 8 SA-Männern und 8 Fackel tragenden SA=Männern der Motor=SA. Es folgten die Angehörigen und der Sturm 15/329, den Heinrich Sassenhoff geführt hatte, und schließlich die Werksleitung der Stahlwerke Brüninghaus. Im Zuge sah man auch die NSBO= Betriebszelle der Stahlwerke Brüninghaus mit Fahne. Auf der Straße nach Hohensyburg, an der Stadtgrenze, bildete die SA. Spalier. Auf der Westhofener Stadtgrenze hielt der Wagen. Der Führer der Standarte 329, Obersturmbannführer Haak, gab das Kommando SA! Stillgestanden! Drei Ehrensalven krachten. Die Fahnen senkten sich und die Standartenkapelle spielte das Lied vom guten Kameraden. Die Leiche wurde nach Bochum überführt. Der Standartenführer mit seinem Stabe und die Westhofener Sturmfahnen begleiteten den toten Sturmführer, der den SAKameraden stets ein leuchtendes Vorbild echter Kameradschaft und äußerster Pflichterfüllung war, bis zum Friedhof in Bochum Holzwickede. Hinein in den örtlichen Luftschutz! Seit einigen Wochen wird auch in der Gemeinde Holzwickede die Werbetrommel für den Luftschutz recht kräftig gerührt. In zwei Filmvorträgen, die vor einiger Zeit gehalten wurden, ist der Bevölkerung die Notwendigkeit des zivilen Luftschutzes deutlich vor Augen geführt worden. Im Anschluß an den letzten Vortrag wurde dann auch in Holzwickede eine Ortsgruppe des Reichsluftschutzbundes ins Leben gerufen. Der Führer der Ortsgruppe ist Lehrer Hüttebräucker. Um allen Volksgenossen den Eintritt in die Ortsgruppe zu erleichtern, kann der geringe Jahresbeitrag von 1 RM. in Raten eingezahlt werden. Holzwickede, 30. Jan. Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der Lehrerschaft. Die Lehrer es früheren Amtes Aplerbeck, wozu auch die Gemeinden Hengsen, Opherdicke und Holzwickede gehören, haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet. Der Zweck dieser Gemeinschaft ist, innerhalb dieser Interessengemeinschaft Richtlinien aufzustellen, um den Forderungen der Regierung in der Erziehung der Jugend möglichst gerecht zu werden. Achtungserfolg der Schwerter Reisevereinigung Schwerte, 1. Februar. Auf der großen Briestauben=Ausstellung, die der Verband deutscher Briestaubenzüchterverein in der Zeit vom 26. bis 29. Januer 1934 im Städtischen Taalbau Essen aus Anlaß seines goldenen Inbiläums veranstaltete, erziekte die hiesige tauben=Reisevereienigung einen großen Erfolg. Vei einer Beteiligung von insgesamt 1816 aus dem ganzen Reich ausgestellten Konkurrenten die Elite Deutschlands— konnten von 19 ausgestellten Tauben der Schwerter R.=V. bei der Prämiierung 4 Tiere trotz größter Konkurrenz als Preisträger, hervorgehen. Nachstehende Mitglieder wurden mit einem Ehrenpreis bedacht: Wilhelm Ziese„Heimkehr“ Westhosen in Klasse 6B Nationalsieger(Weibchen) 5. Preis. Fritz Sayk„Strebe vorwärts“ Schwerte in Klasse 19 Zieger über 500 Klm.(Männchen) 26 Preis. Franz Kebekus„Heimattreue“ Schwerte in Klasse 48 Sieger bis 500 Klm.(Weibchen) 7. Preis. Heinrich Winkhaus„Blitz“ Schwerte in Klasse 22 Tieger bis 300 Klm.(Männchen) 1. Preis. Die erzielten Resultate sind umso höher zu bewerten, als in sämtlichen Klassen mindestens 50 Tauben zur Schau gestellt waren, die um Verbandsehrungen rangen. Der vorwärtsstrebenden Schwerter Brieftauben=Reisevereinigung auch sernerhin ein kräftiges„Gut Flug!“ Taperiun für die Amter Westhosen und Ergste Jahreshauptversammlung des Evangl. Kirchenchores Hausplakette Der gestrige Mittwochmarkt Der gestrige Mittwochmarkt bot in den frühen Morgenstunden ein trübes Bild. Viele Bauern und Händler blieben dem Markte sern. Gesordert und bezahlt wurden: Gemüse= und Obstmarkt: Wirsing 10—15. Rotkohl 10. Weißkohl 5—8. Blumenkohl 20—40, Grünkohl 10. Rosenkohl 25. Karotten 10. Steckrüben 8. Zwiebeln 8. Sellerie 10—20, Kohlrabi 10. Möhren 8. Porre Bund 10. Spinat 20, Kochäpsel 12—15, VerwahrAcpfel 25. Eßbirnen 20, Kochbirnen 15, Feldsalat 40. Kopssalat 20—25, Endivien 30—40, Schwarzwurzeln 30, Walnüsse 60, Haselnüsse 50. Tomaten 50, Meerrettigstange 30. Kartoffeln: Industrie 10 Pfd. 30, Juli=Nieren 10 Pfd. 10. Molkerei=Erzeugnisse: Molkereidutter 140. Landbutter 125, Chester 80, frische Trinkeier 8 St. 100, frische Landeier 10 St. 120. Fleisch= und Wurstwaren: Rindleisch 65—80, Kalbfleisch 80—90, Schweinefleisch 80, Hammelfleisch 80, Fett= und Magerspeck 80—100, geräucherter Speck 120, Mettwurst 90—120, Rindoleber 80, Kalbsleber 100, Leberwurst 80—100, Schinken 130. Fische: Schellsisch zum Kochen 55, dto. zum Braten 35, Rotbarsch 45, Schollen 60, Kabeljau 35, grüne Heringe Pfd. 20, Holl. Salzheringe 10 St. 60, Kieler Sprotten Kiste 20. Westholen Westhosen, 30. Jan. Der Evangelische Kirchenchor Westhosen hielt am Freitag, den 26. Januar 1934 im Gemeindehaus seine Jahreshauptrersammlung ab. Die erste Vorsitzende des Vereins, Frau Gustav Neumann, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und wünschte auch für das Jahr 1934 für den Chor nur Blühen und Gedeihen. Sangesbruder Schmitz erstattete den Jahresbericht: hiernach sind ca. 36 Uebungsstunden im Jahre 1933 abgehalten worden, die durchschnittlich von 43 Sängern und Sängerinnen besucht waren. Im Februar wurde ein Unterhaltungsabend unter dem Leitwort: „Volk und Vaterland“ im Gemeindehaus veranstaltet, der einen überaus guten Besuch aufzuweisen hatte. Ferner unternahm der Chor im April einen Abendspaziergang nach Hohensyburg und nahm ferner im Oktober an der 50jährigen Jubelfeier des Kirchenchors Altena teil. Der Kassenbericht wurde von der Kassiererin, Frau Gentrup, erstattet. Bei Neuwahl des Vorstandes teilte die bisherige 1. Vorsitzende, Frau Neumann, mit, daß sie von ihrem Posten zurücktreten wolle und bat den 2. Vorsitzenden, Dachdeckermeister Plettenberg, mit diesem Posten zu beaustragen. Herr Plettenberg nahm den Posten als 1. Vorsitzenden an und versprach, auch weiterhin im Sinne aller Mitglieder für das Wohl des Vereins zu sorgen. Als Schriftfüh. rer bestimmte der Vereinsführer sodann Herrn Schmitz, als Kassierer Frau Gentrup und als 2. Vorsitzende Frau Neumann. Der Punkt, wurde zurückgestellt. Zum Schluß bat der Dirigent. Lehrer Max Hilleseld, doch in unserer Kirchengemeinde für den Kirchenchor zu werben. Es fehlen uns noch sehr viele Stimmen. Alle sangesfreudigen Männer und Frauen wollen sich den Chor anschließen. Besonders willkommen sind Herren, die Tenor singen. Die Uebungsstunden finden jeden Freitag von 8—10 Uhr im Gemeindehaus statt. Syburg, 31. Jan. Fischzucht im Hengsteysee. Der Fischereiverein für Hagen und Umgegend, der die Fischerei im Hengsteysee im Frühjahr des vergangenen Jahres auf zwölf Jahre gepachtet hat, erstattet in der Hauptversammlung einen Bericht über die Tätigkeit im letzten Jahr. Die Zahl der Mitglieder des Vereins ist auf 59 angestiegen. Als Fischereiaufseher für den Hengsteysee sind von der Aufsichtsbehörde sechs Mitglieder bestätigt worden. An Fangergebnissen wurden bisher von 32 Mitgliedern gemeldet: 380 Hechte im Gesamtgewicht von 681 Kg., Gewicht des schwersten Hechtes 10% Psd.: 393 Barsche im Gesamtgewicht von 49 Kg., Gewicht des schwersten 2% Psund; 1765 Weißsische im Gesamtgewicht von 195 Kg. 27 Aale und 2 Schleien. An Gebühren sollen für das Jahr 1934 erhoben werden: Grundgebühr 10 RM. und Fischereierlaubnisschein für den Hengsteysee 6 RM. Die Anzahl der Erlaubnisscheine für den Hengsteysee wurde auf 40 festgesetzt. Die Schonzeit für Hechte beträgt vier Monate, vom 1. Januar bis 1. Mai 1934. Später dürsen nicht mehr als zwei Hechte an einem Tage und nicht mehr als drei Hechte in einer Woche gesangen werden. Die Fangbücher werden lausend kontrolliert. Der Verein hat es Ansteckngde! „Verlegung der Uebungsstunden auf den Donnerstag“, wurde vorläusig verschoden. Auch der Punkt„Feier eines Kirchenkonzerts“. Aus dem Nachbargebiel Iserlohn. Veruntreuungen im Amt. Amtlich wird hier mitgeteilt: Der vor einigen Monaten zum Wohlsahrtsamt versetzte Stadtsekretär G. hat sich im Wohlsahrtsamt Veruntreuungen zuschulden kommen lassen. Der Beamte ist dieserhalb noch am Samstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt worden. Wie der Iserlohner Kreisanzeiger dazu ergänzend hört, hat der Stadtsekretär seine Unregelmäßigkeit dadurch begangen, daß er für Wohlfahrtserwerbslose, die bereits wieder in Arbeit standen, sich noch bei der Stadtkasse Unterstützungsgelder auszahlen ließ. Er bediente sich hierbei der Mithilfe von jungen Leuten, die er bat, für ihn einmal das Geld an der Stadtkasse abzuholen. So wurden diese Leute ohne ihr Wissen zu ungewollten Mithelfern. In einem dieser Fälle schöpfte der Abholende Verdacht, da er den betreffenden Wohlfahrtsempfänger kannte und erfahren daß dieser wieder Arheit hatte. Auf den Fischereiertrag im Hengsteysee höchstmöglichsten Stand zu bringen. Die amtüche, ven der Reichsführung des B. 9. W. bumsseebes dneneine be ben Aamst fhrrr S dung und Genehmigung von Veranstaltungen durch den Prüsungsausschuß nicht mehr.“ Hagen, 29. Jan. Einweisung des Oberbürgermeisters Vetter. Am 6. Februar wird die endgültige Einweisung des Oberbürgermeisters Vetter in sein Amt durch Regierungspräsident von Stockhausen vorgenommen werden. Bei dieser Gelegenheit wird der Regierungspräsident Ober= bürgermeister Vetter auch die Bestallungsurkunde überreichen. Kiste 20.„ hatte, daß dieser wieber Arben hatte. Blumenhändler waren mit ihren Erzeug=s diese Weise kam die Sache zur Kenntnis der nissen erschienen. Die Nachfrage war mäßig. Behörde. Hagen, 30. Jan. Keine Anmeldung von Vereinsveranstaltungen mehr. Der Polizeipräsident teilt mit:„Der Prüsungsausschuß für Kultur und Vereinswesen hat die ihm für eine Uebergangszeit obliegenden Aufgaben, Einschränkungen von Feiern und Verbesserung des kulturellen Niveaus, die angesichts der Zerfahrenheit des Vereinswesens und des Fehlens einheitlicher Grundsätze in Art und Form der Veranstaltungen der Klärung zugeführt werden mußten, erfüllt. Damit ist die Erziehungsarbeit im nationalsozialistischen Sinne jedoch nicht abgeschlossen, sondern es wird von dem gesunden und vaterlandsliebenden Sinn der Bevölkerung, insbesondere aber der Führer der einzelnen Organisationen und Vereine erwartet, daß sie ständig im Sinne der eingeschlagenen Richtung weiterarbeiten. Soweit die allgemein gültigen gesetzlichen Bestimmungen keine besondere Genehmigung von Veranstaltungen erfordern(bei öffentlichen politischen Versammlungen und allen Versammlungen und Aufzügen unter freiem Himel) bedars es von jetzt ab einer besonderen AnmelBörsen und Märkte Dortmunder Zucht. u. Faselviehmarkt vom 31. Januar. Auftrieb: 485 Stück Großvieh, 285 Schweine, 52 Kälber. Der Handel war langsam. Es kosteten hochtragende und frisch melke Kühe 1. Qualität 350—380 RM., Qualität 300—340 RM., 3. Qualität 240 290 RM., Rinder 150—290 RM. Beste Tiert wurden über Notiz bezahlt. Sämtliches zun Markt ausgetrieben gewesenes Großvieh### gegen Maul= und Klauenseuche geimpft won den. Am Schweinema##t war der Handel lan sam. Es kosteten Ferkel im Alter von 6Wochen 15—18 RM., von 8—10 Wochen bis 24 RM., von 10—12 Wochen 25—38 N9 Der nächste Markt findet am 7. Februar statt. Verantwortlicher Hauptschriftleiter:— Heinz Friedr. Kamecke, Schwerte=N., Verantwortlich für den gesamten Textteil: einz Friedr. Kamecke Schwerte=R. Für den Anzeigenteil: Hans Linner, Schwerte=R. D.=A. XII. 33. 1750. DER TOD DES ARTHUR EHLERT ROMAN VON KOPERNIKULUS Copyright by M. Feuchtwanger, Halle a. d. S. 17. Fortsetzung. Nachdruck verboten. Und als er sah, daß sie wie befreit aufatmete und heiterer wurde, fuhr er lebhaft fort: „Wir haben da nämlich einen sehr tüchtigen Kerl unter den Ingenieuren, der wieder allerlei neue Erfindungen gemacht hat. Es handelt sich dabei besonders um eine Verbesserung unserer bekannten und beliebten Erntemaschine, welche nicht nur mäht, sondern auch gleich die Garben bindet. Uebrigens wirklich ein interessanter Apparat. Und da werden wohl ein paar Wochen vergehen, bis alles so weit ist, daß die Sache perfekt ist und ich auch die nötigen Abbildungen bekommen kann. Solange kann ich erfreulicherweise noch in Berlin bleiben. Und es wäre ja auch schade, wenn ich gerade jetzt die Stunden unterbrechen müßte. Ach, das ist gar kein Vergnügen, so im Winter auf der Bahn zu liegen, Fräulein Annemarie.“ „Das glaube ich“ erwiderte die Freundin. „Sie tun mir auch immer leid deswegen. Aber nun will ich Ihnen etwas sagen, lieber Freund.“ „Und?“ „Eine Bitte.“ „Sie wissen, daß ich Ihnen nichts abschlagen kann, was in meiner Macht steht.“ „Wir wollen morgen Schlittschuhlaufen gehen.“ Kurt Hornesser erschrak. Darauf war er allerdings nicht vorbereitet. Er fühlte sich plötzlich alt; älter als seine Jahre. Wie lange war das her, seit er zum letzten Male auf dem Eise war? Zehn, zwölf Jahre. Wie würde er sich heute fühlen mit Schlittschuhen unter den Füßen? Er seuszte tief und bliakte in Annemarieserwartungsvolles Gesicht, in welchem jugendliche Freude stand. Und beängstigend wurde ihm klar, daß sie beide in diesen Wochen in ganz verschiedenen Richtungen gewandert. waren. Sein Herz hatte sich ruhig und still getrunken an einer durch die Kunch vergeistigten Liebe; die Freundin sehnte sich nach dem Ueberschwang des blutdurchglühten Lebens. Sehr traurig machte Kurt Horneffer diese Erkenntnis. Und zögernd begann er: „Ich glaube, dies steht allerdings nicht in meiner Macht.. „Wieso denn nicht?“ „Weil... weil... ach, liebes Fräulein Annemarie, ich bin so viele, viele Jahre nicht mehr auf der Eisbahn gewesen...“ „Ich auch nicht“, log sie schnell.„Aber das macht doch nichts. Wir wollen ja auch den Berlinern kein Turnier geben. Nur einmal losgelöst dahingleiten, im gleichen Rhythmus, das möchte ich. Finden Sie das nicht schön?“ „O, gewiß, gewiß!“ sagte der Freund und fühlte, daß Erklärungen sie nur weiter auseinander führen würden. Er mußte der Kleinen den Gefallen tun. Ach, vielleicht wurde er wieder jung dabei. Aber doch, doch... das war es nicht, wohin seine Sehnsucht zielte. Er hatte nur noch den Wunsch, daß er in denjenigen Wochen oder Monaten, in denen ihn sein Dienst nicht fern von Berlin hielt, so mit der Freundin weiterleben könnte wie bisher; denn nie hatte er sich so wohltuend zufrieden, ja gerade glücklich gefühlt. Er war so froh und seinem Schicksal dankbar gewesen, daß es ihn nach seinem sturmbewegten Leben diese Insel zartester Harmonie hatte finden lassen; und nun lockte ihn die Freundin wieder auf das hohe Meer? Und als er an diesem Abend, nachdem er Annemarie versprochen, sie am nächsten Vormittag zum Schlittschuhlaufen abzuholen, nach Hause schlenderte, da war es ihm, als sei ein schöner Traum zu Ende.——— Als er am anderen Vormittag mit der überaus fröhlichen Freundin durch die„Linden“ ging, sprach er jedes Wort mit dem Bewußtsein des Schauspielers; aber Annemarie merkte es nicht. Kurt Horneffer fühlte sich daraus nicht in Form, um mit einer Dame, wenn sie im Eislauf Uebung hatte, mitzulaufen. Er hoffte noch immer, daß er durch irgendeine List seine Freundin von ihrem Vorhaben abbringen könne. Und da kam ihm das Wetter zu Hilfe. Es fing an zu schneien. „Na, das wird hübsch werden“, sagte er lachend.„Wir werden wie die Eisbären nach Hause kommen.“ „Meinen Sie?“ fragte Annemarie erschrokken, in jäher Sorge um ihr elegantes Tuchkostüm, das sie für den Eissport angelegt hatte. 54 „Na, wenn das schon so sachte und heimtückisch anfängt", erwiderte Horneffer mit der Miene des Sachverständigen,„damit hört das sobald nicht auf. Das gibt noch Stiehm. Na, mir soll's recht sein.“ Aber Fräulein Schulz blieb stehen und machte ein bedenkliches Gesicht. „Eigentlich“, sagte sie,„macht das Schlittschuhlaufen nur bei Sonne Spaß. Finden Sie das nicht auch?“ „Ja, bei Sonnenschein ist das allerdings ganz was anderes", bestätigte er und freute sich innerlich. „Nein“, fuhr Annemarie nachdenklich fort, „ich kann das gar nicht riskieren, so ohne Schirm und so. Wenn der Stoff naß wird, springt er womöglich ein und dann.. „Das wäre allerdings schade um die schöne Kluft“, meinte der wohlwollende Freund, während er das Kostüm seiner Freundin mit Kennermiene musterte. Da war Fräulein Schulz mit sich im klaren. Sie lächelte sehr freundlich, in der Meinung, daß Horneffer über diese Wendung der Dinge enttäuscht sein müßte, und meinte zuredend: „Vielleicht paßt es am nächsten Sonntag besser. Sie sind ja dann noch hier, nicht wahr?“ „Ja, ich bin dann noch hier.“ „Und was machen wir jetzt?“ „Was Sie bestimmen.“ Da fiel Annemaries Blick auf die genz### der Nähe befindliche Litfaßsäule und sofort schnellte sie auf diese zu und rief: „Ist das möglich? Aber das ist ja großartig. Ich dachte, der wäre noch lange nicht raus.“ „Ja, was denn?“ rief Horneffer seinerseits erstannt. „Der Troja=Film— mein Gott—, haben Sie nichts davon gelesen?“ „Nein. Ich nehme das Kino nicht so wichtig, daß ich die Zeitungsnachrichten darüber studieren solte.“6 814 „Aber dies ist wirklich eine große Suche, ereiferte sich die kleine Klarierlehrerin= und trat ganz dicht an die Säule, um die Abbildungen genau zu betrachten.„Der Film ganz genau nach dem ausgegrabenen Troja hergestellt sein, und alle ersten Schauspieler sind in den klassischen Rollen beschäftigt.“ „Also Homer im Kintopp“, lachte Kurt Horneffer.„Der Gedanke ist immerhin amüsant.“ Mune, „Sie spotten vergeolich, erwiderte Annemarie Schulz ernst, während sie den Blick über die Ankündigungen gleiten ließ. Sie verkennen offenbar die Bedeutung des Kinomatograpben.„ 6g6strt: Und piotzlich rief sie begeistert: Odrana als Kassandra, das muß wirklich interessant sein.“ Ve„ „Die Odrana. Kennen Sie nicht Odrana?“ „Ich habe nicht die Ehre.“ (Fortsetzung folgt.) Sus JosvsoshoBr Koblenz eröffnet ein Garnisonmuseum Koblenz. Die Stadt Koblenz hat in Verbindung mit einigen in Koblenz anfässigen Regimentsvereinen sowie aus privaten Sammlerbe= ständen reichhaltiges Materiol zur Geschichte rheinischer Regimenter zusammengetragen, und in den Räumen des Wilhelmi=Hauses ein großes Gornisonmuseum aufgebaut, das am Donnerstag eröjinet wird und als Dauereinrichtung beRicht nur für die aktiven Soldaten, sondern für die gesamte Oeffentlichkeit wird diese Ausstellung ein Anziehungspunkt sein. Prachtvolle Untiormen aller Wassengattungen der alten Arbesonders der stolzen Reiterregimenter, Wafsen aller Art wie Säbel, Gewehre, Karabiner, Gheichützmodelle in ihrer historischen Entwicklung, Tschakos, Sianalhörner usw. sind auf dieser Ausstellung zu sehen. Ein besonderer Raum ist für die ehemalissen Koblenzer Regimenter reserviert. Hier sieht man die Entwicklung der Monturen von vor 100 Jahren bis 1919. Besondere Aufmerksamkeit dürfte die Abteilung der Kavalleriereaimenter beanspruchen, wo alle Husarenregimenter, zum Teil auch die Kürrassier= und Ulaneuregimenter, vertreten sind. Einen Glanzpunkt der Ausstellung bildet die Aim Stück umsassende Ordensschau, wo alle soldatischen Auszeichnungen, angesangen vom Pour le merite bis herab zum schlichten Eisernen Kreuz, zusammengetragen sind. Insgesamt enthält die Schau etwo 100 Gewehre, 275 Degen, Säbel und 9 Seitengewehre und über 60 Uniformen. Eine Vildersammlung eindrucksvoller Schlachtendarstellungen, umfassend die Zeit von 1813 bis 1919, vervollständigt die Ausstellung. Beaische Saftlichten in BrittenRriuf ** M# gdophseueh is Dewahrüich Holländerdesuch in Usnauruck Osnabrück. Auf Einladung des Gebietsaus=] Bei dem Empfang im schusses Osnabrück=Bentheim=Emsland=Südolden= in den Aussprachen manch treffendes Wort über durg, der nach der Neuorganisation der deutschen die hohe deutsche Kultur, die deutsche GastFremdenverkehrswerbung auch die Aufgaben der freundschaft, die deutsche Ordnung und dis. Ar: Twetich=Hannoverschen Verkehrsgemeinschaft beitsamkeit im Staate des nationalsoziannesch übernommen hat, jener deutsch=holländischen geeinten Volkes gesprochen. Besonders bemerOrganisation, die in so hohem Maße die freundnachbarlichen Beziehungen der beiden Länder befruchtet und in gemeinsamer Arbeit bereits vieles zum Wohle der wirtschaftlichen und kulturellen Belange im Grenzgebiet der Twenthe getan hat, weilten in diesen Togen etwa 20 Gäste aus dem Nachbarlande in Osnabrück. Es waren Herren der Wirtschaft, Verwaltung, des öffentlichen Lebens und der Presse, die den Fragen des Fremdenverkehrs besonderes Interesse entgegenbringen. Einer der Hauptgründe der Einladung war die Absicht, den Herren aus eigener Anschauung ein Bild von den Verhältnissen im neuen Deutschland zu vermitteln. Die Anwesenheit des Regierungspräsidenten Dr. Eggers unterstrich besonders, daß die Regierung des Dritten Reiches auf eine Pflege der Gastlichkeit und auf eine harmonische Zusammenarheit, mit den Nachbarländern den größten Werr legr. tenswert war, wie Bürgermeister Wynia aus Denekamp seine Eindrücke zusammenfaßte. Hier in Deutschland mußte der nationalsozialistische Staat auferstehen, damit das deutsche Volk wieder emporkommen konnte. Ich din im Septemder vorigen Jahres drei Wochen in Deutschland gewesen, und ich habe nichts gemerkt und gehört von all dem, was man sich im Ausland erzählt. Wir können heute in Deutschland ruhiger und besser reisen, als in irgend einem anderen Land. Der Allgemeinheit kann nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Freundschaft gedient werden. Das gilt besonders von Deutschland und Holland. Dieses freundschaftliche Verhältnis muß auch in Zukunft bleiben, denn wir sind stammverwandte Germanen. Wer Respekt vor sich selbst und seiner Familie hat, der wird auch Respekt vor seinem Volke, seinem Vaterlande und seiner Rasse haben. Wechestüner=des Koiner Wassenringer Bekenntnis zu Gemeinschaltsgeist und Führertum Eine bedeutsame Entscheidung des Arbeitsgerichts Wer unter Torif entlohnt, kann keine Spitzenleistung verlangen Köln. Dem Registrator einer Kölner Firma war gekündigt worden, weil er zu wennig lelsiete. Er klagte am Arbeitsgericht auf Weiterbeschäftigung, da eine unbillige Härte vorlicte was auch vom Angestelltenrat anerkannt wurde Zeugen bekundeten, daß der Kläger nicht gar zu eifrig war. Es stellte sich heraus, daß der Kläger unter Tarif bezahlt wurde. bemerkte: Das Arbeitsgericht will gewiß keine faulen Leute schützen, aber, da der Klüger erheilich weniger Gehalt erhielt, als der Taris vorsehe, so könne man schließlich auch keine besondere Arbeitsleistung erwarten, wie sie der Beklagte von seinen anderen zum Teil über Tarif bezahlten Angestellten verlonge. Es sei dober zu empfehlen, dem Kläger eine Abganosentschädigung von 300 Mark zu zahlen. Hiermit waren beide Parteien einverstanden. Ein SA.=Mann in Köln=Dünnwald rücklings angeschossen und schwer verletzt Köln. Der SA.=Mann Gottfried Kneiß aus Köln=Dünnwald wurde am Montag gegen 13.50 Uhr, als er mit seinem Fahrrad den Birkenweg in Köln=Dünnwald entlang fuhr, von einem eu dem Wege stehenden Mann durch einen Rückenschuß schwer verletzt. Der Täter, so teilt die Polizei weiter mit, der angeblich einen dunklen Mantel und eine braune Manchesterhofe trug, soll in den angrenzenden Wald geslohen sein. Er konnte bisher nicht gesaßt werden. 19 Treuepflicht gröblich verletzt Die Ausführungen des Anklagevertreters im Neuwieder Sparkassenprozeß Neuwied. Im Nenwieder Kreissparkassenproseß begrunderr der Bertrent Wrgo.. Ig, Sug. #ntaarKöln. Die Weihestunde, die der Allgemeine, Deutsche Wofsenring an allen deutschen Hochschulplätzen abhielt, hatte die im Kölner Waffenring zusammengeschlossenen Waffenstudenten us bearündete der Aartreter der Anklage, Ober=(gtisden“ Angehörigen, die in der übergroßen haatsanwalt Hattingen, nach Stellung die Strof= Mehrzahl in Su. oder SS=Uniform mit Land anträge damit, daß die von Direktor Mutz, 2 und Mütze erschienen waren, sah man zahlreiche alte Herren, um mit den jungen Studenten ein währten Großkredite eigenmächtig, gesetzwidrig und ohne sorgfältige Prüfung der Sicherheiten und kaufmännischen Unterlagen gegeben und daß Landrat Großmann und der Angeklagte Verhülsdont diese Pflichtvergessenheit durch ihre Unterschriften sanktioniert haben. Mit der Bewilligung dieser Großkredite habe sich die Kreissparkasse zur alleinigen Risikoträgerin für die wahnwitzigen Geschäfte der drei Großfirmen gemacht und die Kreissparkasse schwer geschädigt. Nachgewiesen sei, daß sich die Angeklagten Großmann und Muth mit Hilfe des Angeklagten Verhülsdonk entgegen den gesetzlichen Bestimmungen Sonderzuweisungen bewilligt hätten. Großmann sei sich dabei der Unzulässigkeit der ihm von der Kreissparkasse bewilligten Sonderzuweisungen von 200 Mark monatlich bewußt gewesen. Die Angeklagten hätten sich bei ihrem Verhalten über den Grundsatz„Gemeinnutz geht vor Eigennutz" hinweggesetzt. Sie hätten sich bereichert, ihre Treuepflicht gröblich verletzt und seien schuldig. ache hier zwar um die Ehre und Achtung von Leuten, die vorher in hohem Ansehen gestanden hätten: aber über diesen Empfindungen müsse die Gerechtigkeit stehen. Die Querverbindungen konfessioneller und politischer Art habe man zwar nicht beweisen können, man sehe sie aber im Endeffekt. Reihe der 300 bäuerlichen wurden und die alle getragen waren von den hietsführer der Hitlerjugend, Wallwey, mit, daß es Wetzlar, die als Erbhöfel großen Gedanken des Rationalsozialismus. Ba= hier Angehörige der Hitlerjugend nicht in Frage eo v..4 H.(terländische, Ehre, Nationalhewuttsein, nationa=) kammen.„Es it“, sa hei 99 Jahre Schulzenamt in einer Familie Wetzlar. Unter der Re Besitztümer des Kreises Wezlar, dse, als Erbhöfe in Vorschlag gebracht werden, befindet sich ein Anwesen in Laufdorf, das urkundlich nachweisbar seit 1700 von den Vorfahren des jetzigen Besitzers Karl Bender bewirtschaftet wird. 1732 wurde einer von ihnen zum Fürstlich=SolmsBraunfelsischen Schultheiß ernannt; sein Sohn und Enkel setzten die Tradition bis zum Jahre 1835 fort. glühendes Bekenntnis zum Volkskanzler Adolf Hitler abzulegen und den einmütigen Willen unter Beweis zu stellen, sich restlos für die von Volk und Staat gestellten Aufgaben einzusetzen. Unter den Gästen bemerkte man zahlreiche Professoren der Universität, Vertreter der Gauleitung, der Reichs=, Staats= und Kommunal= behörden und der Wirtschaftsverbände. sowie Vertreter der Reichswehr, Polizei und alten Wehrmacht. An der Spitze der einmarschierenden Fahnenobordnungen sah man die Hakenkreuzflagge, es folgten die Fahnenabordnungen der alten Wehrmacht und der Chargen. Eine GedächtnisEhrung für die im Weltkrieg und im Kampf für das Dritte Reich Gefallenen gab der Weihestunde den würdigen Auftakt. Nach einer kurzen Ansprache des Führers des Kölner Waffenrings, cand. jur. Gericke, leitete ein Orgelvortrag über zur Festrede von Regierungsbaumeister a. D. Kloty. In großen Zügen zeichnete er ein Bild von dem gewaitigen Geschehen in unserem Vaterlande seit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. In klar umrissenen Linien zeigte er sodann die Hauptmaßnahmen auf, die im verflossenen Jahre auf innen= wie außenpolitischem Gebiet getroffen wieder wirklich werden, was der Name auch besage. Ausgehend von den großen Aufgaben, die dem Studenten von heute und namentlich den Korporationen obliegen, betonte der Redner, daß man wohl dahin kommen müsse, daß jeder Student an der Hochschule irgendwie korporativ eingegliedert werden müsse. Wenn man den gewiesenen Weg folgerichtig einschlage, dann werde der Akademiker In Zukunft auch wieder eine andere Rolle spielen als in der Vergangenheit, wo eine zunehmende Proletarisierung der demikerberufe zu beobachten war. Reg.=Baumeister a. D. Kloth behandelte dann noch kurz die Aufgaben auf wirtschaftlichem Gebiet und kam auch auf die große Bedeutung der Deutichen Arbeitefront zu sprechen. Seine Rede klaug aus in einem begeisterten Bekenntnis zu unserem Führer Adolf Hitler, dem er treue Gesolgschaft gelobte. In das„Sieg Heil“ auf den Reichspräsidenten und den Volkskanzler stimmten die Versammelten begeistert ein, worauf das Deutschland=Lied und Horst=Wessel=Lied dem ersten Teil der Kundgebung den Ausklang gaben. Gespannt folgten die Teilnehmer sodann den Ausführungen des Reichsinnenministers Dr. Frick, dessen Rede aus dem Sportpalast in Berlin durch Lautsprecher übertragen wurde. Es ist nicht Art eines Hitierjungen Spitzel und Saboteure suchen die Hitlerjugend zu schädigen! Köln. Zu dem Beschmieren von Häusern im südlichen Stadtteil Köln mit Aufschriften gegen die konfessionellen Jugendbünde teilt der GeRücksichtsloser Kraftwagenführer festgenommen Er fuhr ohne polizeiliche Zulassung Köln. Der Kriminalpolizei ist es gelungen, den rücksichtslosen Kraftwagenführer festzunehmen, der am Freitag voriger Woche das schwere Unglück eines Verkehrspostens verschuldete, als dieser auf vergebliche Haltezeichen hin sich an den Lieferwagen anhängte, aber bei der Fahrt des Kraftwagens abstürzte. Es handelt sich um einen 34 Jahre alten Vertreter aus der Sülzburgstraße. Nach hartnäckigem Leugnen gab er auf Grund von Indizienbeweisen die Ta: zu Der Tatwagen ist von dem Kraftfahrer und dessen Arbeitgeber nach Efferen verschleppt und dort untergestellt worden. Er konnte inzwischen ebenfalls ermittelt und nach Köln zurückgeschafft werden. Festgestellt ist ferner, daß der Wagen, der die Rummer 12, 54 202 trug, ohne Zulassung gefahren wurde. Hierüber befragt, gab der Kraftjahrer an, aus Angst wegen der Richtzulassung geflüchtet zu sein. Er bestreitet zwar, gewuß zu haben, daß sich der Polizeibeamte an den Wagen angehängt hatte. Auf Grund der Angaben eines Tatortzeugen, der den Führer des Wagens mit seinem Lieserwagen verfolgte, muß er wohl gewußt haben, daß sich der Polizeibeamte angehängt hatte, da er auf Signalgeben des seine Geschwindigkeit fortgesetzt steigerte. Mit Rücksicht auf die zu erwartende hohe Strafwurde der Kraftfahrer zwecks Erlaß eines Haftbefehls dem Amtsgericht zugeführt. ler Stolz, Gemeinschaftsgeist und Führertum. Besondere Ausführungen widmete der Redner auch dem Gesetz, das den Zugang zu den Hochschulen regelt. Gewiß sei es für manchen hart gewesen, aber man müsse es auf weite Sicht betrachten und da könne es nur jeden mit Freude erfüllen. Der Akademiker im Zukunftsstaat müsse Riesenkundgebungen der Saur Meraitartener Die Saar ist und bleibt deutsch— Rückgliederung kein„Sprung ins Dunkle Saarbrücken. Unter Teilnahme von über 500 Delegierten aus allen Teilen des Saargebietes hielt der Ehristliche Metallarbeiter=Verband, die stärkste Metallarbeiter=Organisation an der Saar, seine Hauptversammlung ab. Es war eine Kundgebung, wie sie seit Jahren in ihrer Wuchtigkeit nicht erreicht worden ist, galt es doch diesmal vor allem, Zeugnis abzulegen für den Willen, am Ausbau und an der Sicherung der Saarwirt= schaft für die bevorstehende Eingliederung in das Mutterland tatkräftig mitzuarbeiten. Nach der Begrüßungsansprache nahm der Verbandsführer Otto Pick das Wort zu seinem umfassenden Geschäftsbericht. Er betonte einleitend, daß der Arbeiter an der Saar deutsch war, deutsch ist und deutsch bleibt. Es sei daher eine Selbstverständlichkeit, daß er sich energischer und zielbewußter denn je für seine deutsche Heimat einsetzen werde. Die Rückgliederung des Saargebietes ins Reich sei kein„Sprung ins Dunkle“. Der Redner kündigte im Verlauf seines Vortruges eine neue Eingabe an den Völkerhund an, die sich mit der Schädigung und Zurücksetzung der Mitglieder des Christlichen Metallarbeiter= Verbandes auf den verschiedenen Werken des Saargebietes beschäftigen werde. Nicht nach der Anzahl der an den Werken herausgehängten Fahnen, sondern nach der Würdigung und gerechten Behandlung der Arbeiterschaft sei das Gefühl zur Volksgemeinschaft und Schicksalsverbundenheit zu beurteilen. Denn nur die Arbeiterschaft habe die Saarwirtschaft am Leben erhalten. Nach einer kurzen Würdigung verbandsinterner Angelegenheiten schloß der Redner seine Ausführungen mit einem Bekenntnis zu einem wahren echten Deutschtum und Christentum. Am Schluß der machtvollen Kundgebung wurde einstimmig eine Entschließung gebilligt, die sich mit der Lohnfrage befaßt und hervorhebt, daß der tariflose Zustand im Saargebiet beendigt werden müsse. Eine weitere Entschließung fordert Beseitigung von Lücken in der Sozialversicherung. kommen.„Es ist“, so betont Gebietsführer Wallwey,„nicht der Hitlerjunge, der sich, ohne das Recht dazu zu haben, das Braunhemd anzieht. Solche Elemente sind nichts anderes wie Spitzel und Saboteure am Werke der Hitlerjugend. Die Disziplin und die straffe Erziehung der Hitlerjugend lassen es nicht zu, daß eventuelle Eigenaktionen untergeordneter Gruppen in dieser Richtung hin unternommen werden. Der Name Hitlerjugend ist hier wieder einmal, wie so oft, zu mehr oder weniger durchsichtigen Zwecken mißbraucht worden, um den Saboteuren des Dritten Reiches angebliches Material in die Hände zu spielen. Unsere Gegner, die heute auch mal schüchtern die Hand hochheben und„Heil Hitler“ sagen, aber in ihren eigenen Kreisen, wenn sie glauben, unter sich zu sein, ihrer Spottlust freien Lauf lassen, scheuen sich nicht, treu ihrer alten Tradition, Haß und Zwietracht zu säen und im Trüben fischen zu können. Es ist nicht der Typ eines Hitlerjungen, Giftpfeile mit frommer Miene aus dem Hinterhalt zu senden. Die Hitlerjugend sieht ihrem Gegner offen ins Gesicht und wird ihre Fahne siegreich vorwärtstragen bis zum endgültigen Siege.“ Die Zöllner machten reiche Beule Nachen. Der Streifdienst des Hauptzollamtes hob in Aachen=Forst in einem Keller ein Schmuggellager aus, das 40 000 belgische Zigaretten und 12 Pfund Kaffee enthielt. Die Zollaussichtsstelle Beek fand am Friedrichswald bei zwei Schmugglern 60 Pfund Kaffee. Bei Muffet konnten Schmugglern 65 Pfund Kaffee abgenommen werden. Zollbeamte aus Vaalserquartier stellten drei Schmugglerbanden und beschlagnahmten im ganzen 280 Pfund gebrannten Kaffee. Beim Zodlamt Vorpag, juhr ein Mercedes=BenzKompressorwagen ab, bevor die Nevision ganz beendet war. Ein Beamter nahm mit dem Wagen eines Aachener Zeitungsverlages, dessen Fahrer sich bereitwilligst zur Verfügung stellte, sofort die Verfolgung auf. Es gelang, den Mercedes am Hansemann=Platz zu stellen, als er in einer Garage verschwinden wollte. Die beiden Hinterrad= und zwei Reservereifen waren mit Rohkaffee, im ganzen 144 Pfund, gefüllt. Der Besitzer gab zu, schon vier ähnliche Schmuggelfahrten gemacht zu haben. Jetzt gings ihm an den Kragen Köln. Ein mehrfach vorbestrafter 31 Jahre alter Händler und Schirmflicker aus der Altstadt hatte es verstanden, sich von Leuten eine Anzahl Schirme zur Reparatur geben zu lassen, die er dann nicht mehr ablieferte. In allen Fällen gab er der Kundschaft eine fingierte Wohnung an und trat auch unter falschem Namen auf. Die Schirme, die er auf diese Art und Weise erhielt, veräußerte er sofort wieder. Schon seit 1933 hat der Bursche diese Betrügereien verübt, bis es jetzt endlich gelang, ihn hinter Schloß und Riegel zu setzen. Die exemplarische Strafe, die der Betrüger zu erwarten hat, dürfte ihm für die Zukunft die Lust zu weiteren derartigen Schwindeleien nehmen. Revision der Raubmörder Schulte und Scheer Dortmund. Die durch das Dortmunder Schwurgericht am 22. Januar je dreimal zum Tode verurteilten Raubmörder Schulte und Scheer haben nun gegen das Urteil Revision eingelegt. Das Urteil gegen Pieper, der bekenntlich eine Zuchthausstrafe von 13 Jahren erhielt, wurde von der Staatsanwaltschaft im Wege der Revision angefochten. Das Reichsgericht in Leipzig wird sich also demnächst mit dem Fall zu befassen haben. Mutter ging mit ihrem Kinde in den Tod M.=Gladbach. In einem Hause an der Kepplerstraße wurde eine Frau mit ihrem vierjährigen Kinde tot aufgefunden. Die Umstände lassen erkennen, daß die Mutter mit dem Kinde freiwillig aus dem Leben schied, indem sie sich und das Kind mit Leuchtaas vergiftete. Der Grund soll in zerrütteten Familienverhältnissen zu suchen seip Tuldent 7] Nachdruck verboten. In tiesen Gedanken blieb er zurück. Diese Unterhaltung war nicht ohne Eindruck auf ihn geblieben. Gewitz, es war viel Wahres daran. Seitdem er wieder zurück war, mitten in der Zivilisation, hatte er sich auch schon Gedanken gemacht über diese Jugendverbindung. Es war doch sehr voreilig gewesen von den beiderseitigen Eltern. Und das Ganze paßte so gar nicht in die heutige Zeit. Daß übrigens Grasin Regina noch nicht geantwortet hatte! Vielleicht daß auch Leonore Koltau ähnlich dachte. Er kannte ja diese Leonore Koltau gar nicht. Das kleine Kind. die Leonore. Uebrigens merkwürdig, daß auch das Mädchen, das er vom Ertrinken gerettet hatte, Lconore dieß... Ein lauter Ruf unterbrach seine Gedanken. „Hallo, Rudoll, endlich finde ich Sie! Die ganze Zeit schon lause ich kreuz und quer im Part herum. Sie zu suchen Fräulein Gunduta sagte mir. Sie seten schon eine Stunde im Park mit dieser kleinen Person. Sie munkelte auch sonst allerlei. Ich mache mir rechte Sorgen um Sie, Rudolf Baron Koltau hatte sich neden Rudolf gesetzt. Der Graf war reichlich erstaunt, den Koliauer schon wieder bei sich zu sehen. Erst seine Worte klärten ihn über diese selisame Taisache auf. Da war sicher die Gundula im Spiel. Sorglos lachte er auf. „Sie brauchen sich meinetwegen keine Sorgen zu machen, Vittor! Bin ich nicht ein Mann, der weiß, was er zu iun hat! Glauven Sie, ein Paar schöne Augen können mich umwersen?“ „Na, das weiß man nie. Schon andere Männer haben solcher Augen wegen die größten Dummheiten gemacht.“ Sie lachten beide. Dann wurde Koltau wieder ernst „Ich habe zu meinem Enisetzen gehört, daß Sie die Absicht haben, die kleine Berlinerin bei sich zu behalten, als Ihre Sekretärin. Haben Sie sich das auch reiflich überlegt, Rudolf?“ „Was gibi es da groß zu überlegen? Es gebörte nur ein wenig menschliches Empfinden dazu. Und ich brauche wirklich eine tüchtige Maschinenschreiberin. Das Schicksal hat mir dieses Mädchen geradezu ins Haus geschickt.“ „Und wenn es alt gewesen wäre und häßlich— hätten Sie das Schicksal dann auch so gepriesen, Rudolf?“ Jetzt wurde Altenberg ärgerlich. „Es ist wirklich Unsinn, was Sie da reden, Vittor! Sie sind ganz aus dem Holzwege. Richts ist zu befürchten. Im übrigen holt die Kleine jetzt gerade das Bild der Gräsin Regina Koltau. Ja, da staunen Sie. Fräulein Sievenhühner kennt die Koltauschen Damen, natürlich nur vom Sehen. Und sie besitzt in Bild der Gräfin Regina, aus einer illustrierten Zeitschrift. Komiesse Lore kommt bei den Erzählungen der Kleinen nicht so sehr gut weg; aber von Regina ist sie begeistert.“ „Hm!“, machte der Koltauer und verzog ein wenig den Mund. Was war das nun wieder, daß diese vereingeschneite Hexe die Koltauer Damen kannte? Wenn das alles nur mit rechten Dingen zuging. Ihm jedenfalls gesiel es keinesfalls. Und Fräulein Gunduta hatte schon recht, daß sie ihn herbeizitiert hatte. Man mußte die Augen offen halten. Jetzt kam die Kleine angaloppiert. Man merkte ihr die sorgenlose Fröhlichkeit an, als sie dahergesprungen kam. Sie stutzte, als sie den Baron Koltau sah, blieb eine Sekunde lang stehen. „Kommen Sie ruhig her, Fräulein Siebenhühner! Oder fürchten Sie sich vor mir?“ fragte der Koltauer ironisch. „Aber— weshalb sollte ich mich fürchten, Herr Baron? Ich habe vor niemandem Angst— auch nicht vor Ihnen.“ „Die kalte Dusche heute morgen scheint Ihnen ja recht gut bekommen zu sein. Sie sehen ausgezeichnet aus.“ „Ja— es hat mir wirklich nichts geschadet! Na, ich kann allerhand aushalten. Hier, Herr Graf, ist das Bildchen!“ Rudolf hielt ein sorgfältig ausgeschnittenes Stückchen Papier in der Hand, das eine Dame im eleganten Gesellschaftskleid zeigte, die vor einem Flügel saß. Die kleine Photographie zeigte die vollendet schönen und ebenmäßigen Züge der nicht mehr ganz jungen Frau. Ein ernstes Gesicht, mit großen, träumerischen Augen, glattes, im Nacken zu einem großen Knoten verschlungenes Haar. Die schlanken Hände ruhten auf den Tasten, der tiefe Rückenausschnitt des Kleides zeigte einen wundervollen Körper. „Regina, Gräfin Koltau, die gefeierte Pianistin der Berliner Gesellschaft, die neben ihrem seelenvollen Spiel auch über eine herrliche Altstimme verfügt. Aufgenommen während eines Gesellschaftsabends im Salon der Fürstin Hohenstein.... stand enggedruckt unter dem Bild. „Weshalb haben Sie sich das Bild eigentlich aus. geschnitten?“ fragte Graf Rudolf. „Gott, ich kannte die Gräfin vom Sehen. Sie gefiel mir sehr gut. Und eine Freundin von mir ist Friseuse und arbeitete eine Zeitlang bei den Gräfinnen Koltau; sie hat mir alles mögliche erzählt...“ Leonore freute sich diebisch über ihre Schwindeleien, und sie sah mit Vergnügen, wie neugierig die beiden Männer ihr zuhörten. „Die Gräsin Regina soll reichlich arrogant sein?“ fragte jetzt Baron Koltau. „Ich glaube, da irren Sie sich, Herr Baron! Man erzählt genau das Gegenteil. Gräfin Regina ist überas beliebt, ihres seinen, ruhigen, gleichmäßzigen Wesens wegen. Auch die jüngere Gräsin hat man gern, obwohl man ihre Sportleidenschaft nicht so sehr schätzt. Meine Freundin, die Friseuse, konnie jedenfalls die Gräfin Reging nicht genug rühmen. Wie schön sie wäre und wie gescheit. Und wieviel Verehrer sie habe... Kein Wunder bei ihrer Schönheit, ihrem Reichtum und ihrer musikaltschen Begadung. Meine Freundin hatte sie singen hören; das Herz bliebe einem vor Enizücken stehen, sagte sie Nach Leonores begeisterter Schilderung war es eine ganze Weile still. Der Koliauer hatte das Bildchen in die Hand genommen und betrachtete es nachdentlich. „Om! Muß sich ja kolossal verändert haben!“ murmelte er dann vor sich bin. Dann besann er sich, reichte das Bild zu Leonore hinüber.„Da, haben Sie Ihren Wisch wieder!“ „Nee! Ich will es gar nicht mehr haben. Sie können es ruhig behalten, Herr Baron. Ist ja Ihre Kusine, wie Graf Altenberg mir sagte. Da gehört das Bild mehr zu Ihnen als zu mir.“ Baron Koltau machte ein undesinierbares Gesicht. In Lores Augen aber blitzte es triumphierend auf. als sie sab, wie der Koltauer das Blätichen Papier dann in seine Briestasche steckte, obwobl er sagte: „Was soll ich mit dem Wisch! Na, es ist egal, ob ich es in den Osen stecke oder Sie.“ Graf Rudolf lachte und meinte: „Rehmen Sie sich nur in acht, manchmal können auch Bilder gefährlich werden.“ „Unbesorgt, Rudolf. Mir kann keine Frau mehr gefährlich werden, weder so noch anders.“ Lore amüsierte sich ausgezeichnet. Wundervoll war dieses Spiel: mal etwas ganz anderes als in Berlin, wo man entweder mit Sport oder mit Vergnügungen die Zeit totschlagen mußte. Hier hielt sie die Fäden in der Hand, hier stand sie mitten drin— und sie würde schon dafür sorgen, daß alles so ausging, wie sie es wünschte. „Ich glaube, es ist Zeit, ins Haus zurückzukehren. Es sängt schon an, kühler zu werden. Sie bleiben doch zum Tee und über den Abend, Viktor? Oder haben Sie etwas Besseres vor?“ „Sie wissen doch, was Besseres gibt es hier nicht als Sie, Rudolf. Und meine Staatskarosse steht vor der Tür. Die PS warten so lange, bis ich sie in Bewegung setze.“ „Oh. Sie haben ein Auto, Herr Baron?“ fragte jetzt Leonore neugierig. „Jawohl, mein Fräulein! Wenn wir auch mellenweit von Berlin entfernt sind, verweilen wir doch nicht auf dem Mond und wissen mit der Zeit Schritt zu halten.“ „Eigentlich selbstverständlich. Sie wollen doch nicht hinter Ihren Berliner Kusinen zurückstehen. Wo die Komtesse Leonore eine so versierte Sportsdame ist.“ Ihnen imponiert wohl das Sportgetue der jungen Gräfin Koltau?“ „Klar! Sie ist jung und schmissig und eine interessante Frau. Man munkelt sogar davon, daß sie versuchen will, den Aermelkanal zu durchschwimmen. Das muß einem doch imponieren.“ „Rudolf, haben Sie gehört? Den Aermelkanal durchschwimmen. Schickt sich das für eine zukünftige Gräfin Altenberg? Gott soll mich schützen vor so einem Frauenzimmer.“ „Aber— Koltau!“ „Ja, Baron Koltau scheint nicht besonders gut auf seine Berliner Kusinen zu sprechen zu sein!“ sagte Leonore mit einem spitzbübischen Lächeln. Koltau antwortete kratzbürstig: „Es gibi keine Frau, auf die ich gut zu sprechen wäre.“ „Oh! Das tut mir aber leid, Herr Baron! Gerade wo Sie mir so sehr sympathisch sind.“ Konnte man diesem Racker böse sein? Die beiden Herren waren ein wenig verblüfft. Stand dieses aufgelesene Mädel da und sprach mit ihnen, als gehörte es zu ihnen, als könne es nicht anders sein. Die kann so bleiben!, dachte Koltau für sich. Aber man muß zusehen, den Altenberg aus ihren Fängen zu befreien. Es könnte sonst wirklich leicht ein Malheur passieren. Wenn der gute Baron noch dazu die Gedanken hätte lesen können, die in seines Freundes Kopf rumorten, hätte er noch mehr Angst bekommen. Graf Altenberg war geradezu entzückt von seinem Gast. Ein warmes Gefühl war entstanden, das jeden Augenblick weiter entzündet werden konnte. „Sie sind ein tolles Frauenzimmerchen, Fräulein Lore!“ sagte er jetzt und drohte seiner schönen Sekretärin mit dem Finger. „Sie selbst haben ja gesagt, ich solle bleiben, wie ich bin, Herr Graf. Also rede ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist.“ „Recht so, Fräulein Lore! Also kommen Sie, Koltau. Fräulein Lore wird so liebenswürdig sein und uns den Tee kredenzen. Das sind so kleine Handreichungen. öber die ich mich in Zukunst freuen werde, Fräulein Lore. Also darf ich bitten....“ Es war gegen Abend, als Leonore in iorem Zimmer stand. Es war nicht mehr das kleine Zimmerchen, das Fräulein Gundula ihr zuerst angewiesen hatte. Es wai ein sehr hübsches, gemütliches Fremdenwohnzimmer mit anschließendem Schlafkabinett und einem kleinen Balton. Die Baltontür war offen. Leonore lehnte zwischen Balkon und Zimmer und sah in den stillen Abend hinaus Das Abendläuten drang vom Dorse berüber, aus der Landstraße kam eine Staubwolke daber. Lore mußte lächeln. Das war der alte Schäser, der mi. seiner Herde beimwärts zog. Wenn er wüßte, wo die Stadtdame war, mit der er sich am selben Morgen unterhalten hatte! Der würde Augen machen! Ach! Am liebsten hätte sie irgend etwas ausgesressen. Es kribbelte ihr vor Uebermut in den Fingerspitzen. Herrlich war alles bisder gegangen; viel besser, als sie es sich ausgemalt hatte. Und dieser Vetter! Wie ein Zerberus saßz er bei ihnen beim Altenberger und bei ihr, als ob er sie mit seinen Augen ausspietzen wollte. Gleich nach dem Abendessen war Leonore aufgestanden. Sie wollte den Koltauer lieber ein wenig beruhigen, damit er nicht zu aufsässig wu de in seiner Angst um das Seeienheil des Freundes. Die sei müde, hatte sie gesagt und wolle zu Bett geben. Der Graf schien ein wenig traurig zu sein, um so heiterer lächelte der Koltauer. Da brauchte er auch nich: so lange zu sitzen und konnte bald nach Hause sahren. Er war ganz liebenswürdig gewesen, als er Leonore gute Nacht gewünscht hatte. Leonore lehnte noch immer an der Balkontür und sat in die Nacht dinaus. Diese Stille war wundervoll: dier und da hörte man das Zirpen der Grillen oder den verlorenen Laut eines Staltieres— sonst nichts. Die Natur war schlasen gegangen, und das bleiche Licht des Mondes verklärte die ruhende Landschaft. Es war zauverhaft schön. Leonore ging ins Zimmer zurück, knipste die Steblampe an. Der dunkte Pergamentschirm verbreitete ein angenehmes mattes Licht. Sie mußte jetzt endlich an Reging schreiben. Sie ängstigte sich sonst zu Tode. Alles schrieb sie, was sich seit ihrer Flucht aus Berlin ereignet hatte. Die Komödie am Waldsee, ihre erste Begegnung mit dem Grasen Altenberg und dem Koltauer Vetter, den sie besonders genau schilderte, und dessen Abneigung gegen die Berliner Kusinen sie nicht geheim bielt. Dann berichtete sie, daß Graf Rudolf sie als Privat= sekretärin engagiert hatte, mit 250 Mark Gehalt und freier Siation, und daß sie insolgedessen zunächst unerkannt hierbleiben würde. Sie ließ durchblicken, wie gut ihr Rudolf Altenberg gestel. Sie habe ihn schon so weit erkannt, daß sie um seinen ausgezeichneten Charakter wisse und um seine innere Vornehmheit, und sie sähe auch, daß sie ihm gut gefalle. Sie könnte also gut nach Hause zurückkehren, meinte sie: aber die Geschichte hier mache ihr so großen Spatz, daß sie lieber noch ein wenig hierbleiben wollte. Sie bat Regina, nicht böse zu sein und ihr ihren Willen zu lassen; sie sei überzeugt davon, daß alles zu einem glücklichen Ende führe, und daß die Schwester mit ihr zufrieden sein werde. Sie bat Regina ferner, ihr einige Kleidungs= stücke zu senden; aber nur die einfachsten, denn sie wäre hier nichts anderes als Leonore Siebenhühner und könnte keines der elegänten Kleider brauchen, in denen man Leonore Koltau in der Berliner Gesellschaft zu bewundern pflege. Leonore schloß den Bries, steckte ihn in einen anderen Umschlag, den sie an die gute Siebenhühner nach Berlin N adressierte. Als sie fertig war, atmete sie befriedigt auf. Nun wußte Regina endlich, wie sie daran war, brauchte sich nicht mehr zu sorgen. Dann sah sie auf die Uhr. Es war elf Uhr geworden, Zeit, um ins Bett zu gehen. Sie konnte die Ruhe nach dem immerhin ein wenig aufregenden Tage gut brauchen. Leonore ging in das kleine Schlafzimmer. Während sie sich entkleidete, hörte sie das Anspringen eines Motors. Das war der Wagen des Koltauers, der sich jetzt auf den Heimweg machte. Na, lange genug hatte er ja noch bei seinem Freund ausgehalten! Daß ihr nicht die Ohren geklungen hatten? Der Koltauer hatte es sicherlich nicht versäumt, den Grafen noch einmal und eindringlich vor ihr zu warnen. Er mochte Schwarz in Schwarz gemalt haben, um Rudolf Altenberg von ihren Fehlern und Untugenden zu überzeugen und ihn auf den rechten Weg zu bringen. Vielleicht hatte auch Fräulein Gundula ein wenig geholfen... Na, sie würde schon dafür sorgen, daß alle diese Warnungen keinen Zweck hatten. Sie wußte schon, wie sie dem guten Rudolf gehörig einheizen konnte; die anderen sollten das Nachsehen haben und sich getrost so lange giften, bis die Wahrheit an den Tag kam. Mit einem spitzbübischen Lächeln auf den Lippen schlief Lore ein. „* Vierzehn Tage weilte Leonore nun schon auf Schloß Altenberg. Es war ein merkwürdiges Leben, das sie führte. Vor zehn Uhr brauchte sie ihren Dienst bei dem Grafen nicht anzutreten. Es kam oft genug vor, daß Leonore den Grafen bei ihren morgendlichen Spaziergängen traf. Rudolf Altenberg stieg dann jedesmal sofort vom Pferd, nahm es am Zügel, und die beiden wanderten dann gemeinsam durch die frühlingshellen Wälder, die Altenberg umsäumten. Stundenlang marschierten sie dann weiter, und es wurde oft genug Mittag, ehe sie wieder ins Schloß zurückkehrten.(Fortsetzung folgt.) Neuorganisation vol Handwerk u. Grwerdr Der Führer der Deutschen Arbeitsfront und Stabsleiter der PO, Dr. Ley, hat in Verfolg der Neuorganisation der Deutschen Arbeitsfront unter dem 29. Januar 1934 eine Anordnung erlassen, die folgenden Wortlaut hat: 1. Bei der Neugliederung der DAF wird eine Reichsbetriebsgruppe 20:„Gewerbe“ errichtet 2. Da Pg. Schmidt infolge Arbeitsüberlastung mich gebeten hat, ihn vom Amt eines Reichsbetriebsgruppenleiters„Handwerk" zu entbinden, verfüge ich, daß die Reichsbetriebsgruppe„Handwerk“ ebenso wie die Reichsbetriebsgruppe„Handel und Gewerbe“ in Personalunion vom Amtsleiter der RS=Hago, Pg. Dr. von Reuteln, geführt werden. Zunächst werden entsprechende Ortsbetriebsgruppen, Kreisbetriebsgruppen und Gaubetriebsgruppen gebildet, in denen der Mitgliederbestand des GHG auf Grund seiner Berufszugehörigkeit zusammengefaßt wird. Sobald die Vollzugsmeldungen bei der Reichsführung vorliegen, wird die Reichsführung den Zeitpunkt der Auflösung des GHG bestimmen. Gleichzeitig werden Anord nungen über die Tätigkeit der RS=Hago ergehen, um eine reidungslose Zusammenarbeit mit den Reichsbetriebsgruppen zu sichern, wobei der RS=Hago als einer Unterorganisation der Parei die politische Führung in den Reichsbetriebsgruppen obliegen soll. Allen politischen Leitern der NS=Hago wird zugleich engste und kameradschaftlichste Zusammenarbeit mit den politischen Leitern der RSBO zur Pflicht gemocht. Vorustungeversunluge=Enhimntes und Glatiene London und Rom machen ihre Wünsche bekannt Dus Eugisase Memlerandumt Die englische Regierung hat nunmehr; Weiter wird vorgeschlagen, sofort mit der ihr Memorandum über die Abrüstungs= Abschaffung von Tanksüber 16Tonfrage der Oeffentlichkeit übergeben. Das 24 Seiten umfassende Schriftstück kommt zum Schluß im wesentlichen zu folgenden Vorschlägen, die im Sinne von Abänderungen des ursprünglichen englischen Konventionsentwurfes gehalten sind: Der Grundsatz der Gleichberechtigung ist nicht weniger wesentlich als der der Sicherheit, und beide müssen praktisch zur Anwendung gelangen. Ausgehend von der Annahme, daß die Abrüstungsvereinberung auf zehn Johre abgeschlossen wird, wäre die englische Regierung auch mit einer deutschen Heeresstärke von 300000 Mann einverstanden, wenn nur der mit der Zahl 200 000 angestrebte Grundsatz der Parität zwischen Frankreich, Deutschland, Italien und Polen zu einer entsprechenden Regelung führen würde. Auch einer Dienstzelt von 12 statt 8 Monaten würde sie zustimmen, wenn dies allgemein gewünscht würde. Bezüglich der sogenannten„militsrähnlichen Ausbildung“ wird eine genaue Kontrelle des Verbotes vorgeschlagen. Die deutschen Versicherungen bezüglich der S A. und S S. werden mit Befriedigung zur Kenntnis (genomman. nen zu beginnen, die Zerstörung der Tanks über 16 Tonnen bis zum Ende des fünften Jahres zu beenden und der neuen deutschen Armee Kampfwagen bis zu sechs Tonnen zuzubilligen. Bewegliche Landgeschütze mit einem Kaliber bis zu 15,5 Zeutimeter wis die englische Regierung schließlich auch Deutschlan d, ebenso Oesterreich, Ungarn und Bulgarten zubilligen: Geschütze über 35 Zeutimeter sollen bis Ende des ersten, über 22 Zentimeter bis zum Ende des vierten, und über 15,5 Zeutimeter bis zum Ende des siebenten Jahres zersört werden. In der Frage der Luftrüstungen wird folgende Vereinbarung vorgeschlagen: Wenn die ständige Abrüstungskommission nach Ablauf von zwei Jahren die Abschaffung nicht beschlossen hat, sellen alle Länder, das Recht auf eine Militärluftfahrt haben. Sie würden in den folgenden acht Jahren je nach ihrer Lage ihre Bekande schrittweise bis zu einem zu vereinbarenden Stand entweder vermindern oder erhöhen. Bezüglich der überseeischen LandKreitkräfte bleibt die englische Regierung bei ihrem alten Konventionsentwurf. sente Verute und Angehiäge! Der Standpunkt Mussolinis an verdiente beinnte uad Angehotige der freien Beruse Das Reichsgesetzblatt veröffentlicht eine Verorduung des Reichspräsidenten über Titelverleihung an Beamte und Angehörige der#reien Berufe, die sich ein besonderes Verdienst um Velk urd Staat erworben haben. Die Verleihung geschleht, wie im§ 4 ausgeführt wird, durch Aushändigung einer Urkunde, die vom Reichopräsidenten oder von den von ihm ermächtigten Stellen vollzogen wird. In jedem Fall erfolgt die Verleihung im Namen des Reichspräsidenten auf Vorschlag des Reichoinnenministers. Sie erstreckt sich nicht nur auf noch im Dienst stehende Beamte, sondern auch auf solche, die sich bei Inkrafttreten der Verordnung bereits im Ruhestand befinden. Die Verleihung der Titel, von der im übrigen sparsamer Gebrauch gemacht werden soll, an Beamte erfolgt in der Regel erst, nachdem der Beamte ein bestimmtes Gesamtdlenstalter erreicht hat. Bei besonderem Anlaß kann jedoch die Reihenfolge der Titelverleihung zugunsten des Beamten durchbrochen werden. Wie aus der Anlage zu dieser Verordnung hervorgeht, kann Professoren staatlicher Hochschulen und Leitern wissenschaftlicher Staatsinstitute der Titel„Geheimer Rat“ verliehen verden. Auch für die höheren Beamten ist die Viedereinführung des Geheimrattitels vorgesehen. Die Beai ren der Besoldungsgruppe AlI (Reich) und der Gruppe Ai11 sowie die Lehrpersonen und die Kriminalkommissare der preußischen Besoldungsgruppe AIVa können je nach ihrer Dienststellung den Titel Landmesserrat, Schulrat, Rechnungsrat, Oberpolizeirat usw. erhalten. Weiter sind die Titel Amtsrat, Amtsinspektor oder Berginspektor, ferner die Titel Oberamtssekretär oder ein aus der Amtsbezeichnung unter Hinzufügung„Ober“ gebildeter Titel vorgesehen. Bür. und Kanzleibeamte können den Titel Amtssekretär bzw. Oberamtssekretär verliehen erhalten. Personen der freien Wissenschaft und Kunst können bei besonderem Anlaß den Tite! Professor erhalten; Angehörige der freien Aerzteschaft den Titel Sanitätsrat und Geheimer Sanitätsrat; Angehörige der Rechtsanwaltschaft den Titel Rechtsrat bzw. Geheimer Rechtsrat und Architekten und Ingenieure den Titel Baurat und Geheimer Baurat. vercidigung des Bischofs von Berlin durch Ministerpräsident Göring Ministerpräsident Göring empfing am 31. Januar vormittags in Ausübung der ihm von dem Reichskanzler übertragenen Befugnisse des Reichsstatthalters den neuen Bischof von Berlin, Dr. Nikolaus Bares, um von diesem den im Reichskonkordat festgelegten Treueid entgegenzunehmen. Bei der feierlichen Handlung wechselten der Ministeroräsident Höting und der Bischos von Berlin kurze Ansprachen. Die Ageneia Stefani veröffentlicht eine Verlautbarung, die den Standpunkt der itaIIenischen Regierung zum Abrsstungsproblem enthält, so wie er bereite von Mussolini Anfang Januar Sir John Simon bei seinem Besuche in Rom dargelegt worden war. Der Text umfaßt etwa zehn Schreibmaschinenseiten und ist in zehn Abschnitte eingeteilt, dessen Inhalt folgendes besagt: 1. In der Einleitung stellt die italienische Regierung fest, daß in der Abrüstungsfrage keine Zeit mehr verloren werden darf, und daß der tote Punkt überwunden werden muß, wenn nicht ein Zerfallen Europas in feindliche Mächtegruppen und ein Rüstungswettlauf eintreten soll. Daher muß jede Regierung nunmehr ihre eigene Verantwortung übernehmen, indem sie sich entscheidet, eine klare Haltung einzunehmen und sie auch öffentlich bekanntzugeben. 2. Die Erfahrung bei den Erörterungen der Abrüstungskonferenz und der Verlauf der diplomatischen Verhandlungen sowie die Erklärungen von Staatsmännern lassen die italienische Regierung daran zweifeln, daß die bewaffneten Mächte den Willen oder die Möglichkeit haben, zu derartigen gemeinsamen Abrüstungsmaßnahmen zu gelangen, die die augenblickliche Lage lösen könnten, indem sie die Forderungen Deutschlands in den ursprünglich vorgesehenen bescheidenen Grenzen halten. Die deutsche Position sei dadurch stark, daß sie die Beziehung zwischen den beiden Arten von Rüstungsregelung leugnet, nämlich der einen, die die Gleichberechtigung herbeiführen soll, und der anderen, zu der Deutschland als entwaffnete Macht nicht verpflichtet ist. Die italienische Regierung betont aber, daß ihre Politik ausgesprochene Abrüstungspolitik gewesen ist und bleibt. Allerdings müßten Abrüstungsvorschläge der Mächte klar und präzise und nicht durch Klauseln von vornherein unerfüllbaren Bedingungen in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt sein. 3. Obwohl sie eine solche Möglichkeit noch offen läßt, prüft die italienische Regierung die drängende Lage im Augenblick so, wie sie sich tatsächlich darstellt, und zwar an Hand von drei Grundmaßstäberz;: a) Tatsachenfeststellung: Es besteht die Gefahr, daß, wenn man nicht zu einem Abkommen gelangt, die Tatsache der Gleichberechtigung sich vollzieht außerhalb jener Uebereinkommen, die sie zulassen und ihre Form regeln. Die Feststellung birgt in sich die Frage nach der Möglichkeit und dem Willen eotl. Sanktionsanwendung, um Ueberschreitungen der Verträge zu unterdrücken. Aber die einfache Erwägung einer solchen Möglichkeit läßt schon den Ernst einer Lage ermessen, die im Falle einer nicht zustande kommenden Einigung eintreten würde. b) Rechtliche Betrachtungen: Es ist unleugbar, daß Deutschland und den anderen durch die Verträge entwaffneten Staaten die Gleichberechtigung feierlich zuerkannt worden ist. Die Unmöglichkeit, in der sich die bewaffneten unterzeichneten Mächte der Verträge befinden, sofort ihre materiellen Rüstungen auf ein Riveau herabzusetzen, das sich dem der deutschen Abrüstung in vernünftigem Maße nähert, verleiht den deutschen Forderungen nach Erhöhung des Rüstungsstandes eine juristisch=moralische Kraft, deren Vorhandensein nicht leicht zu leugnen ist, und man kann darlegen, daß auch die Frage der Sicherheit zugunsten Deutschlands spricht. e) Wahrscheinlichkeitserwägungen: Die italienische Regierung kann nicht umhin, den Friedenserklärungen des Präsidenten Hindenburg und des Reichokanzlers Hitler die größte Beachtung zu schenken, abgesehen davon, daß Abkommen nicht auf Mißtrauen aufgebaut werden können, muß man zugeben, daß die wiederholten gleichlautenden Erklärungen des deutschen Regierungschefs ein sicheres Unterpfand dafür sind, daß klare und freiwillig angenommene Abkommen nicht nur nicht gebrochen, sondern nicht einmal für die Dauer ihrer Geltung durch weitergehende und auf Abänderung zielende Forderungen diplomatisch verfälscht würden. 4. Die italienische Regierung ist der Ansicht, daß es noch möglich ist, zu einem Abkommen zu gelangen unter Bedingungen, die dem Weltgewissen eine vielleicht nur teilweise, aber immerhin positive Genugtuung verschaffen würden. Klare Anzeichen liegen dafür vor, daß auch in neutralen Ländern die öffentliche Meinung sich damit abfindet, daß die praktische Hauptfrage nicht mehr die ist, die deutsche Wiederaufrüstung zu verhindern, sondern die, zu vermeiden, daß sie sich ohne jede Regelung und Kontrolle vollzieht. 5. Die italienische Regierung hält folgendes Abkommen als im Rahmen des Möglichen als gegeben. Es könnte gelten bis zum 31. Dezember 1940 und müßte vor allem folgende Verpflichtungen enthalten: 1. Abschaffung des chemischen Krieges mit Kontrolle über Vorbereitung und Ausbildung, 2. Verbot des Bombenabwurfs auf Zivilbevölkerung, wobei zu bemerken ist, daß auf dem Gebiete der Abschaffung des Luftboubardements noch raditalere Maßnahmen erreicht werden können. Diese Maßnahmen würden die Lösung der Frage der deutschen Gleichberechtigung in der Luft sehr erleic tern. 8. Beschränkung der Militärausgaben der durch die Friedensverträge nicht beschr ntten Mächte auf ihren gegenwärtigen Stand, 4. Beschränkung des Heeresmaterials derselben Mächte auf den gegenwärtigen Stand. 6. Was die Efsektivstärken betrifft, so geht die deutsche Forderung nach 300 000 Mann von der Tatsache aus, daß die bewaffneten Mächte ihre Effektivstärken nicht auf die Ziffern des Maedonaldplanes heruntersetzen, sondern die augenblicklichen Ziffer deibehalten. Wenn die Herabsetzung in Betracht gezogen wird, erklärt sich Deutschland bereit, über die obengenannte Zifser mit sich reden zu lassen. Bei dieser Lage zweifelt die italienische Regierung, wenn sie die augenblicklichen Effektivstärken zum Beispiel Frankreichs, Polens und der Tschechoslowakei betrachtet, ernstlich daran, ob man mit Recht die Behauptung aufstellen kann, daß die im MaeDonald=Plan angedeuteten Verhältnisse in den deutschen Vorschlägen zugunsten Deutschlande verändert worden seien. Das Problem der Herabsetzung und gegensettigen Abwägung der Effektivstärten ist so kompliziert und wirft soviel Fragen auf, daß dadurch der Abschluß eines Abkommens in Frage gestellt würde. Es ist deshalb besser, auf der Basis des status gus und der von den deutschen Verschlögen angebotenen Beschränkung zu verhandeln. Was die Ctappen betrifft, in denen die Umformung und Vermehrung der deutschen Kräfte vor sich zu gehen hätte, so glaubt die italienische Regierung, daß sie sich aus technischen Notwendigkeiten von selbst ergeben und daher auch verpflichtend festgelegt werden könnten. Es ist auch zu beachten, daß der Vorgang der Umformung an sich schon eine Schwächung der Schlagkraft nicht nur der Offensiven, sondern auch der Defensiven mit sich bringt. Während es schwer zu sein scheint, den deutschen Forderungen in bezug auf defensive Rüstung(15=Zentimeter=Geschütze, Flugabwehrgeschütze, Panzerwagen zu sechs Tonnen, Erkundungs= und Jagdflugzeuges grundsätzlich die Zustimmung zu versagen, so können die Grenzen und die Verhältnisse zwischen Desensivwaffen und Effektivstärken noch Gegenstand der Diskussion bilden. 7. Für die Seerüstungen müßte man eine Rovision zur nächsten Seekonferenz aufschieben. 8. Den hier vorgesehenen Zugeständnissen gegenüber würde Frankreich einen sofortigen und wirksamen Gegenwert erhalten in der Aufrechterhaltung seiner Gesamtrüstung. Ohne Zweifel würde das, von der technisch=militärischen Seite aus gesehen, genügen, um ihm für die ganze Dauer des Abkommens eine unbezweifelbare Sicherheit zu garantieren. 9. Was die Sicherheit durch die Verträge betrifft, so ist es überflüssig, an den Pakt von Rom und an den Pakt von Locarno zu erinnern. Der Viererpakt erhält seinen Wert durch die in ihm vorgesehene dauernde und methodische Zusammenarbeit der großen Westmächte. Dem Locarno=Pakt fühlt sich Italien als Garant loyal verpflichtet und weiß sich hierin mit der Regierung von London einig. Die deutsche Regierung hat übrigens den Abschluß von zehnjährigen Richtangriffspakten mit allen seinen Nachbarn angeboten. 10. Ein letzter und wesentlicher Gegenwert für die Annahme der deutschen Forderungen, der außerdem einen neuen Beitrag zur Sicherheit liefern würde, könnte die Verpflichtung Deutschlands sein, nach Geuf zurückzukehren, nicht nur um das Abrüstungsabkommen zu unterzeichnen, sondern um seinen Sitz im Völkerbunde wieder einzunehmen. Die italienische Regierung weist nachdrücklich darauf hin, von welchem Interesse ein solches Ereignis sein würde. Zum Schluß betont die italienische Regierung ausdrücklich die Notwendigkeit, daß der augenblicklich im Gange befindliche Gedankenaustausch endlich soviel Fortschritte zeitige, daß er eine Zusammenberufung der Außenminister oder Regierungschefs der vier großen Westmächte rechtfertigen würde. Zu einer solchen Zusammenkunft könnten auch die Vertreter anderer Großmächte eingeladen werden. Der Wechsel in der Leitung des Reichsheeres Der Chef der Heeresleitung, General der Infanterie Freiherr von Hammerstein, hat aus Anlaß seines Ausscheidens aus dem Reichsheer folgenden Aufruf erlassen: Am Tage weines Ausscheidens danke ich jedem einzelnen Offizier, Unteroffizier und Mann für ihre Arbeit, für ihre Leistung und für ihre Gesinnung. Mein Dank gilt in gleicer Weise allen denen, die als Beamte. Angestellte und Arbeiter für das Heer wirkten. Solange das Heer dem deutschen Volke vorlebt in Disziplin und Hingabe, wird unser Weg aufwärts gehen. Der neue Chef der Heeresleitung, General der Artillerie Freiherr von Fritsch, gibt bekannt: Durch das Vertrauen des Herrn Reichspräsidenten Generalfeldmarschall von Hindenburg an die Spitze des Heeres berufen, übernehme ich mit dem heutigen Tage den Befehl. Ich tue dies mit dem festen Willen, das Heer so zu führen, daß es, ruhmreicher Ueberlieferung folgend, auch zukünftig in selbstloser und vorwärtsstrebender Pflichterfüllung das feste Rückgrat unseres neugeeinten Reiches ist. Ein schottisches Regiment erhält von Berlin seine Trommeln zurück Am Mittwoch fand im Großen Saal des Reichswehrministerium die feierliche Ueberreichung der Trommeln der Gordon durch den Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg an deren Regimentschef. Sir John Hamilton, statt. Die Trommeln fielen 1914 in Ostende, wo sie bei der Landung der englischen Truppen in Verwahrung gegeben waren, in deutsche Hände. Ihre jetzige Rückgabe erfolgt— einem englischen Wunsche entsprechend— mit Genehmigung des Herrn Reichspräsidenten. Generaloberst von Blomberg hob in seiner Ansprache die Achtung der Soldaten vor jedem ritterlichen tapferen Gegner hervor, und die soldatischen Gefühle innerer Verbundenheit in dem hohen Beruf der Verteidigung von Land und Volk.„Sie sind heute in ein Deutschland gekommen", so schloß der Reichswehrminister, „das nach langen dunklen Jahren des Unglücks, der Zerrissenheit und der Schande sich wiedergefunden hat. Mögen Sie hier erkennen, daß das deutsche Volk keinen anderen Wunich hat, als in einem ehrenvollen Frieden als freies und gleichberechtigtes Volk seinen Platz im Kreise der Nationen einzunehmen.“ Reichspräsident von Hindenburg empfing den englischen General John Hamilton. Der General sprach seinen Dank für die Rückgabe Trommeln seines Regiments aus. der Alfred Rosenberg überwacht die geistige und weltanschauliche Schulung Der Führer hat folgende Verfügung erlassen: Auf Vorschlag des Stabsleiters der PO beauftrage ich den Pg. Alfred Rosenberg mit der Ueberwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der Partei und aller gleichgeschalteten Verbände sowie des Werkes„Kraft durch Freude“. Die Funktionen des Reichsschulungsleiters, Pg. Otto Gohdes, werden hierdurch nicht berührt.“ München, den 24. Januar 1931. Statt besonderer Anzeige! Gestern morgen um 9½ Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der Versandleiter Hugo Fienhold Im Alter von 359 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Anna Fienhold Holzen b. Schwerte, Bochum und Guben, den 1. Februar 1934. Die Beerdigung findet Samstag, den S. Februer, nechmitleg4 Uhr vom Sterbehause, Rosenweg 1, statt. Hausandacht eine halbe Stunde vorher. Nach langer, schwerer Krankheit wurde gestern brüß unser lieber Miltarbeiter Versandleiter Herr Hugo Fienhold aus unserer Mitte gerissen. Der Verstorbene war uns ein lieber Freund und Kollege, der sich durch seinen leuteren Charekter die Liebe und Achtung aller, die mit ihm in Berührung kamen, erworben hat. Wir werden sein Andenken stets in Ehren Die Angestellten der Vereinigten Deuischen Nickel-Werke A.-G. Schwerte Die südliche Hüsingsch'cht ladet ihre Nachbarn zu einer Vorbesprechung für Freitagabend 8 Uhe zum neuen Rathaus(Carl Schulte) ergebenst ein. 229 Der Schichtmeister: Heinrich Schniewind Vortaufe em Freieg ab Uhr des Fleisch einer Kuh zum Preise von 30 Pig. Berah. Druffel, Brenberet Gelsecke b. Schwerte 207 Grehe halten. Wohnung eveniuell Einfameillenhaus solort zu mieten gesucht. Ollerten unt. Nr. 200 an die Geschältsmelle dieser Zehtung. Die glückliche Geburt unseres dritten Jungen zeigen wir in großer Dankbarkeit an Pfarrer Wilhelm Florin u. Frau Lenl geb. Rockefeller Sütersloh, den 29. Januar 1934. 4 ZimmerWohnung (Neubeu) mit allem Zubehor solon oder soster zu vermieten. 200 Zu ertagen Ptestett. 4. past. Romovierte 3 Zim Wohn (Altbau) zu vermieten. Ollerten unter 206 an die Geschet. der Schweiter Zetung. Nachruf Nach langer, schwerer Krankheit verstarb gestern Für die dberaus große Aufmerksamkeit und den vielen Glückwünschen anläßlich unserer Silber-Hochzeit zagen wir allen auf diesem Wege unsern herzlichsten Dank. Familie Albert Krupka unser Versandleiter Herr Hugo Fienhold Der Verstorbene, der zu Beginn dieses Jahres auf eine 25 jährige Dienstzeit bei uns zurückblicken konnte, ist uns bei vorbildlichem Fleiß und fachlicher Tüchtigkeit ein wertvoller Mitarbeiter gewesen. Wir beklagen seinen frühen Heimgang und werden dem Verblichenen ein ehrendes Andenken bewahren. Schwerte-Ruhr, den 1. Februar 1934. Vereinigte Deutsche Nickel-Werke Akt.-Ges. vormals Westlälisches Nickelwalzwerk Fleitmann, Witte& Co. Zur Konfirmation Schöne abgeschlossene 3 Zimmer=Wohnung (Neubau) mit Zubehör zum 1.4.34. zu vermieten. Angebeie unt. 211 an die Geschäftsstele df. B4g. Suche per sofort einen ehrt. Mann als 823 Hausviener Hotel Reichshe! emnpichlen unfe Gesangbücker„Bibeln, gute Bücker, Bülder Buchhandlung Carl Braus Adolt Mltler-Platz a Deusche Arbeitsfront! Zu der am Freitag, den 2. Zedr. 1934 im Lokale Wilkes(Zum Brauhaus) abends 8 Ubr stattfindenden Pflicht=Monatsversammlung werden alle Mitglieder aufgefordert an derselben teilzunehmen. 225 Techniker=Verband Orisgruppe Schwerte. i. V. Adelf.Kost. Ca 2500 Stück gebrauchte Hohlziegel billig abzugeben. Degenhardt, Schwerte Dachdeckermeister. Das Haus Graf Adolfstr. 31 ist erschcich Alle Gerüchte über den angeblichen Verkauf sind unwahr. 204 Zu Sestert. Lose für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1933/34 50 Pfennig erbältlich in der Buchhandlung Carl Braus Adolf Hitler=Platz 3 Große Marktstraße 3 Ein evtl. Gewinn ist sofort ersichtlich Lurnen, Spier, Sperl Olumpiavorbereitungen der DSB. Reichsbahn Turn= u. Sporiverein Schwerte Geaner im Staftaum Vollfändise,ein, Pe. lonz, vortv,(Schwerge 1..3 1/01282, Leichsbahn stunde vor Schluß ist es ihnen vergönnt, den Abermals ein Sieg der Lus=Leute. Unentischleden, aber die Holzener kämpfen, sie Mit nicht allzu rosigen Aussichten fuhr man wollen unbedingt siegen, was ihnen auch zwei ins Hönnetal. Die R.=Tus=Manrischaft, die mit Minuten vor Schluß glückt. Unter dem Jubel Ersatz diesen Kampf gegen einen ihrer stärksten der Anhänger kann der Halblinke zum längst verRivalen austrug, errang wiederum einen schö= dienten Sieg einsenden. nen Sieg. Bisher ist die Tus=Mannschaft noch ungeschlagen und führt somit die Tabelle an.— Sofort beim Spielbeginn entwickelt sich ein sH Deutsche Turnerschaft Handball Schwerter Turnerschaft von 1868 Nachdem nun die 1. Handballmannschaft der Schwerker Turnerschaft mir Foo Aulmunt Alle stefsiche Ao#des#etung— Rote Erde zu nennen. Der entscheidende Grund dieser Namensänderung war der, jede Möglichkeit der Verwechslung mit der früheren oder noch bestehenden„GeneralAnzeiger=Presse" zu vermeiden. Die„Westfälische Landeszeitung" bleibt das gauamtliche Organ der NSDAP. für Westfalen=Süd. Schirmherr und Herausgeber ist Gauleiter Josef Wagner=Bochum. Kurs, Inhalt und Aufmachung des Blattes bleiben die gleichen wie bisher. Ebenso ändert sich selbstverständlich in Schriftleitung und Verlag in personeller Hinsicht nichts. Es handelt sich lediglich um eine Namensänderung. Die D.S.B.(Fachsäule III) beginnt am kommenden Sonntag auch hier in Schwerte mit der Vorbereitung für die Olympiade 1936. Auf breitester Basis aufbauend, sollen alle flottes Spiel wobei der Gastge ber versuchte, Sportler, Turner und Jugendkraftler erfaßt durch seine stürmischen Angriffe eine Ueberrumwerden. Denn die Olympiade 1936 in Berlin sen drs Bascseartenge Kena, den die Hinternamulchist der Schwerter wird gem. den Richtlinien des Reichssportfüh= war voll und ganz bei der Sache= und klärt, mit rers als eine Sache der Nat ion aufgefaßt. der größten Ruhe. Jetzt haberi sich die TusUeberall sind kleine Gruppen gebildet, die den Leute gefunden und gehen sofort zum Gegen= Schwerter Turnerschaft mit dem Spiel gegen grundlegenden sportlichen Aufbau vornehmen Mittelstürmer erzielt wird, Vergits 10“ Pinuten AST. Iserlohn, den sie knapp mit 3:2 schlagen Holzwickede, 31. Jan. Erfolg am Opferund bei Herausstellung eines Talentes wer= später stellt ihr Halbrechter Hie 210=Führung Henbeie, begann an Sonnlag diel a6 des Boa. Ein voller Erfolg sst den den diese an höherer Stelle zur weiteren Aus her. Mit diesem Ergebnis we rden die Seiten Gerie der Rückspiele. Die Schwerter hatten sich pfeßggg des Bödl. in den Gemeinden Boio, bildung vorgeschlagen. Vor einiger Zeit gewechselt. In der zweiten Ha lbzeit spielte sich dem Tus Hohenlimburg zu stellen. Die Hohen= voineve, Opherdicke und Hengsen beschieden gehaben die Sportlehrer der Gauverbände vom dann eine große Ueberlegenheit der Schwerter limburger, die über eine flinke Handballelf ver= wesen. Dank der sehr rührigen SammeltätigReichssportlehrer Waitzen die Richtlinien er= bigung des Gastgebers nur nach ein gertr 3## ce sügen, kämpften zwar tapser, mußten sich aber keit der Schulkinder ergab die Straßen= und halten, welche den Uebungsleitern der einzel= hinzusügen konnten. ch en brtes De faßrunig per Schperter heüge, unbrein, Fieder, Haussammlung einen Betrag von 22006 Mi., nen Gruppen vor 14 Tagen in der Turnhalle= käge von 8.3 hinnehmen. Durch diesen neuen wovon etwa 35 Mk. auf die Gemeinden Heng: in Altena in Theorie und Praxis mitgeteilt wurden.— Die Vereine von Schwerte, Holzen, Westhofen und Ergste wollen am kommenden Sonntag ihre Uebungsleiter und einige befähigte Leichtatleten zu einer allloge von 6:3, Pteherey.„ZLurg, biesen zzeyen sen und Onherdicke entfallen. Den SchulkinSieg haben die Schwerter ihre Chancen für diessen und Opherdicke entfallen. De Spitze in der Tabelle der 1. Preisklasse erheblich dern, sowie den freundlichen Gebern spricht 5## E S C monatlichen Uebungsstunde zur Turnhalle im ten Platzverhältnissen kam das Spiel zum AusGymnasium Schwerte entsenden. Vollzähliges trag. Sofort nach Anstgf, übernehmen die Sportzeug mitbringen! Anfang 9.30 Uhr!! Gäste das Kommenich, zur 6#. Holzener lassen Besondere Einladungen erfolgen nicht. Es sie werden vollständig in ihre wäre zu wünschen, wenn sich aus dem Ruhr= schnürt, aber Tore bleiben aus. Vor den Toren tal ein oder mehrere Olympiakandidaten ent= sieht es sehr schlimm aus. Die Spieler sanken wickeln würden, wie es vor Jahren schon der bis in die Knie in den Schlamm, wodurch sie Fall war.(Hötter SSV. 06). Es wird noch= zu sehr behindert werden, unn einen vernünftimal darauf aeg verbessert. Man dürfte daher mit Spannung Menethia Menden 1.— H oizen 1. 1:2. auf das Ergebnis des nächsten Spieles am komAm Sonntag mußten die Schwarz=Weißen menden Sonntag gegen den MEB. Altena warzum Pflichtspiel nach Menden. Bei sehr schlech= ten. Ohne Zweifel wird es zu einem interessanten Kampf kommen. Pg. Lehrer Tillmann, der als Organisator ernannt worden war, herzlichsten Dank „Westfälische Landeszeitung“ statt General=Anzeiger aus. Holzwickede. Straßensperrung. Wegen Kanalisationsarbeiten wird die Sölder Straße in Sölde von Köln=Berliner Straße bis Paradiesstraße von sofort ab bis auf weiteres für den gesamten Fuhrverkehr gesperrt. Umleitung: Paradiesstraße und Ruthgerusstraße. Wellinghofen. Straßensperrung. uf hingewiesen, dack zwischen Tur. Bf.L=225 tisen Hatensen. Bei ggxgeggsder PShamft, haben sich entschlossen, ihr bis= Gegcgen gHtrosgirchwenet zn ree ! gingewiesen, dack dwischen Tur:, Plazverhältnissen hätten in der 1. Halgzeu pe= heriges amtliches wauorgan„General=Anzei=„Hacheneyer Rtrchweg“, im Stadtteil Welner, Sportler usw. kein Unterschied gemacht stimmt schon fünf Tore fallen müssen. Nach der ger= Rote Erde“, das aus der Verschmelzung linghofen von Hochofenstraße bis Hacheneyerwirz. überlegen. Durch einen plöchlichen Durchbruch der früheren„Rote Erde“ mit dem„Dort= weg von sofort an bis auf weiteres für den können die Mendener durch ihren Linksaußen munder General=Anzeiger“ entstanden war, gesamten Fuhrwerksverkehr gesperrt.