#51 L. F EUILL E. d’’uffiches, annonces et avis dioers D'EHTUNSTER S Münsterisches Intelligenzblatt. „* . IN* 18. Vendredi le go Avril. Freytag den 30. April. Bekanntmachung. Auf Verfügung des Herrn Präfekten vom 15. d. M. wird die nachstehend abgedruckte Entscheidung Sr. Erc. des Herrn Finanz=Ministers vom 59. dieses, wornach die Schuldner von Reuten und Grundzinsen in diesem Departement berechtigt sind, bei Zahlung solcher Abgaben ein Fünftel jedesmal einzubehalten, wenn nicht durch die Stiftungs=Urkunde erwiesen werden kann, daß diese Abgaben dem Abzug nicht unterliegen sollen, hiedurch zur allgenleinen Kunde gebracht, Münster den 20. April 1813. Der Maite der Stadt Münster M. v. Böselager. Finanz=Ministerium. Entscheidung vom 9. April 1813. Die Schuldner von Renten und Grundzinsen im Lippe=Departement werden authorisirt, bei Zahlung solcher Abgaben, in Gemäßheit der Art. 98 und oo des Gesetzes vom. z. Frimaire Jahrs 7, ein Fünftel in allen Fällen einzubehalten, wo nicht durch die StiftungsUrkunden erwiesen werden kann, daß diese Abgaben durch Verabredungen der contrahirenden Theile für frei von jedem Abzug erklärt worden sind. Für gleichlautende Ausfettigung, Der Finanz=Minister, (Unterz.) Herzog von Gaeta. Gerichtliche Verkäufe. Vor dem Tribunal der ersten Innanz des Arrondissements Münster soll mit dem gezwungenen Verkauf nachstehender in der Stadt Mänster belegenen und der geschiedenen Ehefrau des Herrn Advocaten Walter Schwick, gebohrte Jösephine Contzen, zugehörigen Immobilien nemlich: r) eines unter Nro. I18 der Lamberti Laischaft auf der Hörster=Straße zwischen den Häusern des Schmidt Fisch und des Höckers Mencke belegenen und von letztgedachtem Hause durch die Steingasse getrennten Hauses, welches aus zwei Etagen besteht, und von dem Herrn Guts=Besitzer von Krane bewohnt wird; 2) des dahinter gelegenen sich bis an der Sonnens straße erstreckenden und mit mehreren Obst= und Pappelbäumen besetzten Hofraums oder Gartens, sammt dem darauf vorhandenen an der Sonnenstraße belegenen Gartenhäuschen, und 3) des an der Sonnenstraße zwischen den Häusern der Zimmermeister Säntker und Vogt gelegenen und mit den Nummern 127, 128 und 12y der Lamberti Laischaft bezeichneten Hauses, welches vermöge der darin befindlichen Pferdeställe und Wagenremise in unzertrennlicher Verbindung mit dem unter Nro. 1) gedachtem Haupt=Gebäude steht, und von der Wittwe des Zinngießers pinck, geb. Adolphine Lessel, bewohnt wird, verfahren werden. Die Beschlagnehmung dieser Immobilien ist gegen der besagten Doctorin Josephine Schwick geb. Contzen zu Münster, vermöge eines durch den Huissier Fersch am 8. Febr. l. J. auf Ansuchen der zu Münster angeordneten Wohlthätigkeits=Commission aufgenommenen Proces=Verbals und auf Betrieb des unterzeichneten Avoue geschehen. Es haben von dem Proces=Verbal der Herr Güter=Besitzer von Böselager, Maire der Stadt Münster und der Herr Deppenbrock, Greffier des Friedensgerichts daselbst eine Abschrift erhalten, welche das Original visirt haben; und ist die Einregistrirung auf dem Hypotheken=Büreau den 1o. Febr. und auf der Greffe des Civil=Tribunals zu Münster den 15. Febr. l. I. erfolgt. Da die vorschriftliche dreimalige Publikation der Verkaufs= Bedingungen am 3o. März, am 13. April, und am 27. April statt gehabt hat, so wird zum vorläus sigen Zuschlag auf dem Einsas= Geboth von 7500 Fr. in der Audienz des besagten Tribunals am Dienstag den II. Mai l. I., des Morgens 10 Uhr geschritten werden. Münster den 28. April 1813. B. Lohkampff, Avoue Lic. Vermischte Nachrichten. r. Am Donnerstag den 6. Mai l. J. wird das DomainenGebäude-No. 1o auf dem Domplatz dem Meistbiethenden guf 3, 6 oder 9 Jahre vermiethet werden. Die Vermiethung geschieht am besagten Tage des Morgens um II Uhr bei hiesiger Mairie, wo auch täglich die Conditionen eingesehen werden können. Münster den 27. April 1813. Scheffer=Boichorst, Domainen=Rentin. 2. Am Donnerstage den 6. Mai und folgende Tage des Vormittags um 9 und des Nachmittags um 2 Uhr wird die bewegliche Nachlassenschaft der verstorbenen Frau Wittwe Ober= Krieges=Commissairinn Hosius, als Tische, Stühle, Schränke, Bettladen, Bettwerk, kleine zinnerne und kupferne Geschirre, vier kupferne Kessel und allerhand sonstiges Hausgeräthe meistbiethend verkauft, und dieser Verkanf in der Behausung Nro. 2o3 auf Ludgeri Straße vorgenommen werden. Münster den 29. April 1813. H. C. Deiters, Notar. z. Das hieselbst im Kirchspiel Ueberwasser, Jüddefelder Laischaft, Nro. ro9 belegene Haus, welches um anstehenden Cantate bezogen werden kann, soll am 3. Mai dieses Jahrs des Nachmittags 3 Uhr in Loco öffentlich durchs Meistgeboth entweder verpachtet, oder mit jenem unter Nro. 110 verkauft werden. Münster den 28. April 1813. Aus Auftrag, „I. C. Müller, Notar. 4. Am Dienstage den g. Mai l. J. und am folgenden Tage des Vormittags um 9 und Nachmittags um 2 Uhr sollen in der auf Aegidii Straße Nro. 118 belegenen vormals Höynckschen Behausung, allerhand Mobilien und Hausgeräthe, worunter verschiedene kupferne, zinnerne und messingene Geschirre, Bettwerk, Leinewand 2c. öffentlich durch das Meistgeboth gegen baare Bezahlung verkauft gaerdes. 1 Münster den 28. April 1813. Aus Auftrag, F. C. Müller, Notar. s. Am Montage den z. Mai und folgendem Tage, jedesmal des Morgens um 9 und des Nachmittags um 9 Uhr, werden in dem aufm alten Steinwege Nro. 406 belegenen Hause allerhand Mobilien als Commoden, Canapes, gepolüerte Stühle, Spiegel, Bettladen, Porzelain, Bettwerk, kupferne und zinnerne Geschirre 2c. meistbiethend aus freier Hand verkauft werden. C. Fahle, Notar. 6. Am Mittwochen den 5. Mai des Morgens um o und des Nachmittags um 2 Uhr werden in dem auf der Loerstraße Nro. zoi belegenen Hause allerhand Mobilien unter andern eine sehr schöne Hausuhr durchs Meisigeboth verkauft werden. C. Fahle, Notar. 7. Das dahier auf der Salzsträße in Lamberti Laischaft unter Nro. zr belegene und zur Nachlassenschaft der verstorbenen Frau Wittwe Thier gehörige Haus steht sofort zu vermiethen. Das Nähere ist bei Unterzeichnetem zu erfahren. Münster den 28. April 1813. Aus Auftrag. C. A. Hülseberg, Rotar8. Im Städtchen Nienborg an der Dinkel, Mairie Heeck, Canton. Horstmar, Departement der Lippe steht ein sehr großes, geräumiges, gut conditionirtes Haus von zwei Stockwerken mit guten Kellern und Böden, nebst Oekonomie= Gebäuden und zwei Gärten am Hause gelegen, und einem großen geschlossenen Hofraum, auch allenfalls einiges Ackerland, eine Heuwiese- und einige Viehweide auf ein oder mehrere Jahre zu vermiethen, auch allenfalls zu verkaufen. Schließlich wird noch bemerkt, daß dieses Gebäude in jeder Hinsicht„bequem und angenehm liegt, besonders gut aber für Kornhändler oder Branteweinbrenner. Die Näheren Verpachtungs= oder Verkaufsbedingungen sind beim Herrn von Heyden zur. Wohnung ohnweit Nienborg oder beim Herrn Alders in Heeck zu vernehmen. Pacht oder Kauflustige wollen sich gütigst in 14 Tagen a dato melden. Haus Wohnung ohnweit Nienborg den e8. April 1813. Theodor von Heyden. 9. Meinen Sohn Herman Bernard Heinrich Bering, Mairie Gescher, Canton Stadtlohn, Arrondissement Rees, Depärt. der Lippe, der in der Loosung von 1813 zum Activ=Dienst bestimmt wurde, sich auch zur bestimmten Zeit stellte, aber nach einer mir vom Herrn Maire zu Gescher gemachten Eröffnung sauf dem Marsch desertirt ist, fordere ich dringendst auf, sich unverzüglich zu stellen, zu seiner Pflicht zurückzukehren und dadurch seinem und auch meinem unausbleiblichen Eleute und Unglücke vorzubeugen. Jeden Menschenfreund ersuche ich dringend, mir von seinem etwaigen Aufenthalt gegen Erstattung aller Kosten in Kenntniß zu setzen. Gesther den 22. April 1813. Wittwe A. M. Beving, Krsp. Gescher. 1o. Die Eltern der Conscribirten Anton Schnieder, Johan Everhard Mushövel und Johan Theodor Halfmann, Conscription 1813, Canton Dülmen, Mairie Senden, welche auf dem Marsch von Münster nach Wesel entwichen sind, werden mit Execution gedrohet, und ersuchen jeden, der von dem Aufenthalt ihrer Söhne weiß, ihnen hievon Nachricht zu geben. II. Die Eltern des Conscribirten Johan Bernard Steinemann, Conscription 1813, Canton Dülmen, Mairie Senden, welcher auf dem Marsch von Münster nach Wesel entwichen ist, werden mit Execution bedrohet, und versprechen demjenigen zehn Rthlr. auszuzahlen, so ihnen ihren Sohn anweisen kann. 12. Ein fast noch neuer kupferner Fusel=Kessel von 3 bis 4 Ohm nebst Zubehör steht am von Galenschen “ H o f e z u b e s e h e n u n d a u s f r e i e r H a n d z u v e r k a u f e n. 13. Eine Haushälterinn, die bei Herrschaften gedient, Küche und Gartenwesen, auch andere feine Arbeit versteht und Zeugnisse ihres„Wohlverhaltens beibringen kann, wünscht als Haushälterin erstens anzukommen. Das Int. Compt. gibt Nachricht. 14. Auf der Friedrichsburg nahe vor Münster sind mehrere Zimmer zu vermiethen. Das Intell. Compt. gibt weitere Nachr. 15. Für eine Herrschaft auf dem Lande suche ich unter bei mmir zu erfahrenden Bedingnissen einen Gärtner. „ Haas, Schloßgarten=Insp. 16. Bei dem Metzger Hessing aufm Spiekerhof wird ein 8oopfündiger junger Ochs ausgehauen, wovon das Fleisch zu 2 g Gr. das Pfund am Samstage bei ihm zu haben ist. 12. Bei dem Jäger des Herrn Obermarschall von Schmising sind eßbare und zum Versetzen taugliche Krauschen die 1o0 Stück zu 8 gGr. zu haben, nachdem solche 8 Tage vorher in Bestellung gegeben sind. Heyraths= Anzeige. Heute wurde unsere eheliche Verbindung vollzogen, welches wir unsern Verwandten und Freunden ergebenst bekannt machen. 9u#. Lüdinghausen den 27. April 1813. Jacob Johan Willems, Fr. Willems, geb. Cremer. Sterbefälle. Am Ia. dieses starb mein geliebter Mann Stephan Joseph Schwarte, gewesener Beigeordneter des Herrn Maire zu Wolbeck, mit den heil. Sterbesakramenten versehen, im 38. Jayre seines Alters und in der neunten Monat unserer so glücklichen Ehe. Diesen für mich so frühen und harten Verlust mache ich meinen Anverwandten und Freunden hiedurch bekannt, und empfehle die Seele des Verblichenen ihrem christlichen Andenken. Wolbeck den r0. April 1813. M. A. Emke, Wittwe Schwarte. Am 1o. dieses Monats. starb an einem heftigen Nerpenfieber Carl Jungebloedt, vormahliger Lientenaut in hochfürstl. Münsterischen Diensten. Die Vorsthung entriß mir meinen zärtlichst geliebten Ehegatten im 35. Jahre seines Alters, und im g. unserer glücklichen Ehe. Von diesem für mich und meine beiden kleinen Kinder unaussprechlich harten und unersetzlichen Verlust benachrichtige ich alle theilnehmenden Freunde und Verwandten. Münster den 27. April 1813. Mar. Jungebloedt, geb. Primavesi. zeige, empfehle ich die Seele der Verblichenen dem christlichen Andenken. Münster am 28. April 1813. Von Eloedt. Personenstand der vom Jahr 1813. vom 17. bis zum 28. April. Geboren: 7 Knaben 9 Heyrathen: 4. Todesfälle: 12 männlichen s weiblichen Inter. 2 3 34 5 6 5 7 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 Preise der Staatspapiere. Amsterdam den 23. April Inscriptionen und Certificaten dito dito bito dito dito dito dito dit dito pil*** dito von 2ojähtige Renten Certific. Neg. 30 Mill. Domainen Rescriptionen.. Französische Certificaten. Monte Napoleon Reapolitenische Certißcate. Obligationen Preußische Obligationen Spanische dite 1807... Wienerbank dito Wiener Certific. Schwedische dite v. E. 114—11 122—13 14—141 16—164 204—21 24—241 101—1 6—6 352—364 941—954 734—741 56—57 544—56 694—70 40—45½ 4%—412 21—211 21—214 172—184 191—192 30—32 Versuch einer künstlichen Erzeugung neuer Spielarten der Lepkoje.( Cheiranthus incanus, Linn.) Es hat der Vorsehung gefallen, meine geliebte Schwester Lucia von Cloedt, gewesene Stiftsdame zu Borghorst, am rc. dieses zu sich abzurufen. Indem ich diesen Todesfall meinen Verwandten und Freunden ergebenst anUnter andern Naturgegenständen beschäftiget mich auch die Kultur der Blumen. Nicht bloß die Anmuth von Farbe und Geruch; ein geglückter Versuch, der mich dem Gange der Natur näher auf die Spur führt, und einen Blick in das Geschäft ihrer geheimen Erzeugungen thun läßt, ist es, was mich reizet. Ich hatte schon vieles über die Natur und Behandlung der Blumen, und insbesondere der Levkoje in botanischen und andern naturhistorischen Schriften gelesen; noch nie aber war mir etwas von einer Zeugungstheorie ihrer Spielarten vorgekomnen. Ich dachte mir weiß, die dunkeln Farben von roth., blau und maure d’oré als ursprüngliche oder Grundfarben; alle übrigen aber und die verschiedenen Nüanzen, die sich durch die mannigfaltige Mischung dieser Grundfarben hervorbringen lassen, als Spielarten, die erst nach und nach durch eine zufällige Begattung der Grundfarben unter einander entstanden setzen, ob mir gleich nicht unbekannt geblieben war, daß nebenbei die verschiedene, durch salpetrische Erdtheile bewirkte schung von Säften einen nicht mindern Einfluß auf das mehr oder mindere Blaß und Dunkel einer Blumenfarbe haben könne und auch wirklich habe. Dies vorausgesetzt, stellte ich nun häufige Versüche an, durch künstliche Bestreuung der Blüthen mit dem Blumenstaube anderer eine neue Spielart hervorzubringen; aber immer vergebens: die Mutterpflanze blieb sich bei ihren Erzeugungen jedesmal in ihrer eigenthümlichen Farbe gleich. Daraus schloß ich, daß wohl die nakürliche Befruchtung vor meiner künstlichen schon geschehen, und zwar noch vor der Zeit des völligen Entfaltens vorgegangen seyn müsse.. Diese Vermuthung schien mir zwar anfänglich jenen Naturgesetzen, nach welchen die Zeugung nur das Resultat physischer Reife undVollkommenheit seyn kann, zu widersprechen; da ich jedoch bei näherer Untersuchung fand, daß nicht nur Pistill und Antheren auch bei noch geschlose sener Krone schon ihre vollkommene Gestalt und Größe, sondern letztere auch schon vollkommnen Blumenstaub hatte, so wurde ich dadurch nicht nur in meiner Vermuthung bestärkt, sondern um so mehr gereizt, meine Versuche fortzusetzen und auf Mittel zu denken, durch die ich zu einer überzeugenden Gewißheit gelangen könnte. Und so kam ich dann endlich auf den Gedanken von einer vorzunehmenden— wenn ich mich so ausdrücken darf— botanischen Kastration. Noch vor dem Aufblühen— bald früher bald später — legte ich die Blumendecke nebst der noch geschlossenen Krone behutsam aus einander, lösete mit der Spitze eines Federmessers die Antheren von dem Blumenboden ab, und brachte nach vollendeter Operation alle Theilchen wieder in ihre natürliche Lage. Beim Aufblühen bestreute ich einige Blüthen des Morgens und Abends zu wiederholten Malen mit dem Blumenstaube einer andern von ihnen verschiedenen Farbe; einige aber ließ ich absichtlich uübestreuet. Bei den letztern verdorrte der Fruchtknoten gleich nach der Blüthe und fiel ab, eine sichere Folge, daß sie unbes fruchtet geblieben waren. Von sechs Blüthen aber, die ich auf eben beschriebene Art befruchtet hatte, hatte ich die Freude, aus zweien derselben nicht allein die Schoten sich entwickeln, sondern auch im Wachsthume zunehmen zu sehen.: Nach vollkommener Reife fand ich jedoch in beiden Schoten nur 9 Saamen. Davon gingen drei auf, zwei rosteten in den ersten Tagen ab. Nur ein. Pflänz= chen wuchs freudig empor, und schien schon im voraus meinem Versuche mit froher Erwartung lohnen zu wollen. Es wuchs, trieb Knospen, blühete auf, und ich fand die beiden Farben seiner Erzeuger glücklich in eine zusammengeschmolzen. Zur Mutterpflanze hatte ich die blaßrothe und zur Befruchterin die aschgraue genommen, indem diese beiden Farben zufälliger Weise die einzigen einfachen Blumen ausmachten, die sich unter meinem Fensterflore befanden. Die Farbe meiner neuen Blume war ein„Gemische von beiden zusammen. Niemand konnte angeben, welche am meisten prädominirte. Kenner, denen ich sie zeigte, unter denen sich ein erfahrner Kunstgärtner befand, versicherten, noch keine ähnliche gesehen zu haben. Zu meinem Verdrusse war sie gefüllt, und sch mußte sie ohne Hoffnung auf Fortpflanzung wieder abwelken sehen. Ich fordere Naturforscher und sachverständige Liebhaber auf, ähnliche Versuche, und zwar mit unter sich wenig verwandten Farben, mit mir fortzusetzen, und den Erfolg davon bekannt zu machen, welches auch ich meinerseits versichere. Vielleicht daß dem Einen oder dem Andern die Freude zu Theil wird, Freunde dieser beliebten Blume mit einer neuen und ausgezeichneten Spielart zu beschenken;— und unsere Mühe ist dann auf doppelte Weise belohnt. *K