#nMO 1799 Münste Intelli N7O. 47 risches genzblatt. Kuhrfürstl. gnädigstem Privilegio: Dienstag den rr. Junius. I Citstiones edistales. Ausbesondern Besehl Sr Hochwürden Hru. * Officialen, des zeistlichen Hofgerichts ordentlichen Richters, werden hiemit alle und jede welche an dem Jod. Henrich Weyman zu Füchtrup und dessen H rab und Gütern einige Anbruche und Forderungen haben, ein für allemal öffenklich verabladet, um solche inner. halb sechs Wochen nach erster Verkündigung dieses bey hiesigem geistlichen Hof= und Officialatgerichte durch genugsam bevollmächtig. ze Anwälde bey Strafe ewigen Stillschwei. gens vorzustellen und gehörig zurechtfertigen. Zugleich werden sämmtliche Gläubiger verabladet, um am aesten künftigen Monats Julius Morgens 9 Uhr vor Sr. Hochwürden Herrn Officialen in dessen Wohnhofe entwe. der in Person oder durch genugsam hierzu besonders Bevollmächtigte nebst Exploranten fürhaupt beys Goldgülden Strafe zu erscheinen, und über die alsdann zu eröffnende Vergleichevorschläge unter der Verwarnung, daß in Entstehung dessen dieselbe dem Besinden nach sofort für angenommen gebalten werden sollen, in ipto termino politive sich zu erklären, wobey ihnen zur Nachricht ohnverhalten wird, daß dem Exploranten Weyman itante inhibitione temporali alle Beräuße. rung P’eculli lub paena incarcerstionis unfersagt worden. Signat. Münster den 16. Mau 1799: De sp Manda R. O. Officialis Cruse, caufe Ack. Aus Besehl des Hochfürßt Münsteris. Herrn Stadtsrichters werden hiemit alle u. jede, welche einigen Anspruch und Forderung an Der von den Eheleuten Joh. Everhard Stegt an den Joh. Bernard. Althoff aus dem Wig##t Ochtrup verkauften, dahier in A gieit##########r. zov belegenen Behausung mit Gehöfde(jedoch mit Ausschluß der Herren Gebräder Schröder und Anton Bracht) haben, oder zu haben vermeinen zum isten mal edictaliter verabladet, um sothane Ansprüche und Forderungen innerhalbe Tagen nach Verkündigung dieses bey diesem Hochf. Stadtge. richt unter Strafe ewigen Stillschweigens vorzubringen und zu rechtfertigen. Lignat. Stadtgericht Münster den; Jun. 47%. Wattendorff, Erschbr. Aus-Befehl des Hochfürstk. Münsterif. Hrn. Stadtsrichters werden hiemit alle u.jede, weiche an dem von den Eheteuten Altläppern Jop. Bernard Etman und Anna Marga#etha Haesch un den Eheleuten Bäckeramisverw. Joh. Barthol Zumhülsen vefkauften, Tahier auf der Klemensstraze zwischen Happen und Zumhülsen Gadem Nro. 1o5 belegenen Häuschen einigen Anspruch und Forderung haben oder zu haben vermeinen; jedoch mit Ausschluß der hiesigen Barmherzigen, zum aten mal edictaliter verabladet, um sothaue Anche und Forderungen inne halb 9Tagen nach Publik tion dieses bey diesem Hochfürstl. Stadtgerichte unter Strafe ewig. Stiuschweigens vorzubringen und zu rechtfertigen. Sign, Stadtgericht Münster de. 6. Jun. 1799. Wattendorff. Aus Befehl des Hochfürstl. Münsteris. Hrn. e Stadtsrichters werden hiemit alle und jede welche an der von demhiefigen Stein hauermeister Georg Schmitz an den Schulzen Bernard Anton Alhoff verkaufter, dahie auf der Jüddefelderstraße Kirspels. Ueberwasser Nro. 287 gelegener B hausung samt Zubehör einigen A spruch und Forderung haben, soder zu haben vermeinen, jedoch mit Ausschluß des Höckern Stummel, zum aten mal edictaliter verabladet, um sothane Ansprüche und Forderungen innerhalb9 Tagen nach Verkündigung dieses bey die em Hochfürstl. Stadtgericht unter Strafe ewigen Stillschweigens vorzubriagen und zu rechtfertigen. Signat. Stadtgericht Münster den 6. Jun. 1799. Wattendorff. ie Erbgenamen des zu Amsterdem bersiorbeuen hiesigen Bürgers Ch istian Janning haben das demselben zuständig gewesene, dahier auf der Brünenbrede belegene Wohnhaus Nro. tar nebst einen außer dem Ostthor hinter dir Schembrücke gelegenen Garten meistbietend verkaufen lassen, sodenn zu mehPerer Sicherheit die Ediktal=Ladung zu erkennen begehrt. Es werden demnach aus Befehl des Hrn. Richters dieent. Schlüter alle u. jede, weiche an der Nachlofßenschaft des zu Amsterdam vostorbenen hiefigen Bu gers Corikian Janning in specie aber an dar verkaufie Haus und Garten Spruch und Ferderung haben, biemit ein für dreymal peremptorie abgeladen, um binnen Zeit eines Monats nach Bekanntmachung dieses ihre Forderurgen u. sonztige Anpruche durch einen bevollmachtigten Anwald dey biesigem Gerich eunurSt#a. seewigen Stillschweigene ei zubringen. Geben Warendorf den 27. May 1792. Bonsen Grschhr. Auf rechtliches Erkeenimß des Hochfürstk. ** Münstertschen Richters der Stade und des Amts Bocholo Herrn Dokt. Herding wer. den auf Ansuchen des Gerhard Finck= u. Joh. Henrich Egelwisch K. Dingden, alle und jede Släubiger so ein dingliches Recht, Anspruch und Forderung an den von besagtem Ficke von der Wittwe des Bernd Telage, und Verselden Tochker Hendrinen Lageman in der Bauerschfr#ankern&a Dingden angekaufte, daselbs bey di: Lage gelegenen Kamp von ungefahr 2 Malt Gesay Bauland, und an die von gedachtim egelwisch von eden derselben meistbierend ung- kaufte, daseldst gelegene Wiefe von ungefähr 6 Scheffel Saar, haben(jedoch mit Ausschluß derjevigen, welche die jährlichs davon zu prästirende 5 Spint DienstHaber und 74 Stüber Markgeld zu erbeden haden) bieduich zum zten mas edictaliter veraklader um auf Leuhren Tag nach Bekanntmachung dieses, allenfalls erst folgenden Gerichtstag darnach am Dingdenschen Gerichte persönlich oder durch einen bepostmächeigten Anwalo zu erscheinen, ihre an vorerwähnten Kamp und Wiese habende Rechte Unsprüche und Forderungen unter Strafe ewigen Stillschweigens gerichtlich vor; und einzubringen, und selbe bebörend zu rechtfertigen. Signat. Bochold den 6. Jun 1799. Ad Mandat. D. Judicis Willemsen, abj Erschbr. Demnach der Kaufhändler Lueas Joseph Schürman in Löningen sein am Kirchhose belegenes Wohnhaus netst dazu gehörigen Begrädnissen und 2Torfpsänden im Moore ohnweit dem Gute Duderstatt und respective dem sogenannten Fehren Moor samt Recht und Gerechtigkeiten dem Bernd Goder. Siemer daselbst für einesichere Summe von 7500. Rihl.( weiche behuf Abfindung des Vertäusers Schürmans Creditoren ad Depositum juciciale bezahlt werden sollen) vorkauft hut: und dann vom gemeldten Käufer Siemer zu seiner Sicherheit um die gewöhnliche EdiktalLadungen angerufen, auch solche heut cum termino peremptorio von 6 Wochen sub pasna perpetui lilentii etkannt worden. Als werden alle und jede zwelche an dem Lucas Joseph Schürwan in Löningen und des. sen Guter Ansprüche und Foderungen haben, hiedurch edictal#ter verabladet, um sothane Forderungen vermits Uebergebung der darüber sprechenden Urkengen und Zinsenberech= nungen entweder selbst oder durch einen genugsam bevollmächtigten Anwald innerhalb 6 Wochen nach Bekanntmachung dieses, wovon ihnen 14 Tage für den ersten, 14 für den 2ren, und 14 Tage für den zten und letzten Termin besiimmt werden) beym Gerichte zu Löningen unter Strafe ewigen Stillschweig. gehorig vor und einzubringen. Gegeben Löningen den zt. May 1790 Dävell, Grschbr. II. Gerichtlich Norificationen. voin Kuhrfürstl. Köllnischen Gericht zu Rüthen anßero erlassenen Requisitorialien wiro folgender Steckbrief bekannt gemacht. Signat. Stabtgericht Münster den z. Jun. 1700. Wattendorff. Grschbr. Steckbrief. Der Inquisit Johan Theodor Secker genant Schoeler aus Suttrop, ein schmaler Kerl, 36 Jahr alt, mittelmäßiger Statur, schwarz= brauner Haaren, ist in der Nacht vom assten auf den n##ten dieses aus hiesigem Gefängniß vermittels Erbrechung der Mauer entwichen, Ein anderer Inguisit mit Namen Johann Henrich Storck, von Brüllinghausen, Knecht des Schöler, ein kurzgedrungener Kerl, 25 Jahr alt fuchner Haaren, hat an der rechten Seite des Mundes eine durch einen Schuß erhaltene Nirbe ist bey der angelegten Inguition schon gleich geflüchtet. Beyde Jaguisiten sind nicht allein des zu Lohne im Peußischen vomyten auf den roten dieses in Verbindung mehrerer Complicen vtrübten Diebstahls, sondern auch underweiker Diebstäblen und Einbrüchen überwiesen, zugleich auch mit einer schon lange berüchtig. ten Diebsbande(worunter der Secker den Ramen General, und der Stock den Namen Musker: führt) vergesellschaftet. Da nun dem Staat sehr daran gelegen ist, wenn diese Kerls und die mit ihnen verbundene Dieberbande ausgemittelt und vollig zerstöret wurdenalser suchen wir alle in und aus ändisch= Civil- und Militair- Obrigkeiten, auch des Publitum selbst auf die beschriebene Diebe ein wachsames Auge zu werfen, diese im Betretungsfall gefänglich aufheben zu lassen, und hiesigem Amt davon Nachricht zu ertpeilen Gegeben Räthen im Herzogthum Westphalen den 26. May 1799. Hochfürstl. Gericht dahier. Herold, kuhrfürstl. Grschbr. (Es wird hiemit bekannt g. macht, daß in Sachen Kaufhändlers Joh. Gerhard Rikol. Schultze zu Saerbeck wider sämtliche Gläubiger der verstorbenen Eheleuten Küstern und Wirtschaftern Adolph Widbert zu Saerbeck am Donnerstag den 2rsten Junius l. J. Morgens 10 Uhr an des Bogten Kösters Behausung zu Saerbeck nachstehende, den obgemeldren versiordenen Eheleuten Adolph Wibvert zustehend Immobilstücke: 1) Ein Wohnhaus von 9 Fachim Dorf Saerbeck sub Nro. 60, nebst Stallung zu 6 Fach, dahinter belegenen Garten und übrigen Hofraum samt zum Haufe gehörigen 2 Kirchensitzen pro Lestimato zu 700 Rthl., wovon an Lasten prästirt werden müssen, a) am zeitlichen Hen. Pastoren zu Saerbeck bey jeder Umheurung oder Umänderung ein unbestimmtes Grundgewinn, b) jährlich ein Hubn; c) jährl. an Werthgeld 3 ß. 6dt.; d) ein halben Tag braken, e) monatlich an ordin. Schatzung 3ß. 6 di., k) jährl. ein Tag Landfolgeg) jährlich nach= Hochfürstl. Wiesen im K. Riesenbeck belegen um zu heuen, und h) sonstig Dorfs- und KirspelsLassen 2) Eine Wiese von Tagmatr aufr Haverfahrt in der Riesenb.cker Mark, ästim. zu 100 Rthl. 3) Ein Kämpchen zu e Scheffel Saat nach der Vogelruthe, äst. zu 25 Rthlr. 4) En Kameral=Geund oder Kamp, wovon jährlich 14 ß an hrn. Amtsrentmeister zu Rheine bezahlt werden müssen, ästim. zu 400 R hl., öffentlich cumonere& commodo zum fellen Kauf ausgesetzt, und den Meisibietenden gegen baars Zahlung gerichtlich zugeschlagen werden soll. Rbeine den 15 Jun. 1799. Ad Decretum D. Judicis Nierman, Grschbr. III Vermischte Nachrichten Am Mittwochen den 4hten dieses Monats Morgens 9 Uhr sollen auf dem Ueberwasserschen Distrikt in der Daveit K. Amelsdüren.49 Haufen Schlagholz und 1200 Buschen, sod inn am Donnersta; den 20. dieses Monats Morgens 9 Uhr in der Rottebrake K. Amelsbüren 26 Hausen Schlagholz##400 Buschen, und einige Haufen Eichen Topholz meistdietend verkauft werden. Münster den 8. Jun. 1799. Henke, Amtmann. Am Samsiag den gesten dieses Nachmittags * Uhr soll die auf der Bergstraße Rro. 105 belegene, vom Artilleristen Strübel dermalen bewohnte Behausung unter alsdann bskannt zu machenden Bedingnissen dem Meisibittenden verkauft werden. Liebhaber belieben des Endes um der bestimmten Zeit in gemeldter Behausung sich einzufi den. Meiteler Notar. Am künftigen Donnerstag den 2osten dieses * zwey Uhr sollen im Vontrupper Brock K. Albachten vier Haufen Büchenholz meistbietend verkauft werden. Sodann soll am Dienstag denchten Julius Nachm. zwey Uhr der zu hiesiger hohen Teutschordens Commende gehötige, hinter dem koesfeldischen Kreuz belegene Boddenkamp, welchen der Fleischhaueramtsverwandter Lutterbeck unter hat, auf 12 Jahre meistbietend verheuret werden; wozu Liedhaber eingeladen werden. Commende St. Georg den 9. Jun. 1799. F. Aulike, Verwalter. Osnabrück. Dienstag den 18ten Jun. d. J. sollen die von weiland Herrn Dechank Pielsticker hinterlostene alte Rheinweine, als: 14 Ohm 48ger 24 Ohm Soger#4 Ohm 7oger Niedelsheimer Bergwein, 4 Ohm 83ger Hochheimer und 6 Ohm 8rger Riddesheimer gegen baare Bezahlung in Golde, auch verschiedene gut konditionirte und mit eisernen Reifen versehene Weinfässer von 4 3125/21 14 und 1 Ohmen; hiernächst Mittwochen den chten Jun. das Silbergeschirr, bestehend aus modernen Kaffee= Milch= und Theetöpfen, Leuchkern mit den Lichtscheren( Augsburger Probe) ferner Präsentirteller, Zucker= und Senfdosen„ Messer und Gabel, Eß. Thee= und Gelee=Löffel u. s. w., auch eine goldeneTabatiere, eine goldene Taschenuhr, und 2 golden Stock. knöpfe mit den spanischen Rohren; fodann Donnerstag den 2osten Junius Sie Gem## und Kupferstiche von den berühmtetten Künstlern und sämmtlich in vergoldeten# o#der halb vergoldeten Rahmen und Slas gesatzt; endlich Dienstag den 2ssten Junius sämtliche juristische, theologische moralische und rische Bücher gegen daart Bezahlung in grober Conventionsmünze öffentlich meisidietend verkauft werden. Kauffiustige belieben sich an bestimmten Tagen Nachmittags 2 Uhr in der Dechanes zu St. Johann ein#finden. Von den Gewälden, Kupferflichen und Büchern ist der Catalogim Jutillig. Komt. gratis zu baben. Dienstag den 18ten JuniusMorgens totthe soll das in der Stadt Warendorf an der Münster= und Freckenhorster= Straße belegenes, den Erben weyland jüngsit versterbenen Wittid Bäckeramesverw. Hoetmar zugehörtgen, und in noch neuem festen Stande befindliches großes Eckhaus welches rundum massiv gebauet, worinn unterschiedliche Zimmer, zwey Einfahrten mit Stallung und Dresch= haus, auch Brauhaus mit sämtlicher Gereitschaft sich befinden, uno mit einem großen gewölbten und anderm mittelmäßigen Keller versehen; sodann eine Pumpe an der Küche in der Waschkammer vorhanden, und noch ein Brunnen unter zween Berechtiger ist, unter den alsdann vorzulesenden Bedingnissen meistbietend aus freyer Hand verkauft werden. Zugleich dient den Liebhabern zur Nachricht, daß gemeldtes Haus nicht allein zur Wirthschaft sondern auch zur Kaufmannschaft eine nicht zu verbessernde Lage habe. Kauflustige werden zur besiimmten Zett eingeladen. Erben Wittiden Hoetmar. Am Freytag den 14ten Junius 1. J. sollen * die Hochfürstliche ZoUle des Amts Wolbeck meisibierend verpachtet werden; Lusthabende wollen sich alsdann des Morgens um 17 Uhr in meiner Behausung einfinden. Sign. Münster den 25. May 1799. F. Geisberg, Amtsrentm. 1Tnterm Bogen ohnweit dem Komedienhau** se sind 2 meublirte Zimmer mit Schlafzimmer zu vermieten. Das Weitere ist beym Intellig. Komt. zu erfragen. Chieben eine Seplage.) Seylage zum Münsterischen Intelligenzbiatt Rro. 47. 1799. eut Dimnstag den irten Jun. Nachmittags 2 Uhr sotl in meiner Behausung verschie. denes Leinwand, als Hemder, Bettetächer; Halsbinden, Bettwerk, Schilderepen, einige Koffers, und ewweiges Hausgerath gegen sofort zu verfügender Zahrung durchs Meisigeboth öffentlich verkauft werden. C. Müller, Notar. wohnhaft bey der Jesuitenkirche Nro. 38. Der am Montag den igten dieses Morgens g und Nachmittags 2 Uhr in dem auf der Carduanenstraße gelegenen Sterbhause der Demoiselle Ueding selig vorzunehmende Verkauf zu verseiben Nachlassinschaft gehörigen Jouwelen, Gold- und Silbergerärhe, auch Schaustücken wird hiemit angezeigt. Münster den 10. Jun. 1799. Hülseberg, Not. eter Joh. Fohrmanns Söhne von Lennep legiren jetzo bey Hrn. Wiedemann auf der Hörsterstraße, und werden künftigen Pet. und Paul Markt allda feineh und 8 Viertel Tucher, wie auch Leder zum Verkauf haben, baiten sich ihren Freunden und Bekannten bestens empfohlen. Ein junger Meusch, 20 Jahren alt, und mit guten Attestaten versehen, sucht Condition bey einer Herrschaft oder in einem bürgerlichen Hause zur Aufwartung. Das Int. Komt. Dahe am Princip almarkt ist ein großes Zimmer unten diesen Petri und Paul Markt und Münster Sendzeit für fremde Kaufleute, welche ihr Waarenlager sehr begurm haben können, zu vermieten. Das Int. Komt. giebt. Ein junger Mensch, der schon mehrere Jah# ren als Bedienter gedient hat, wünschet gegen Michaeli wieder als Bedienter in der Stadt oder aufm kande anzukommen, und kann allenfalls den Dienst sogleich antreten. Das Intell. Komt. gieht Nachr. Auf nächskünftigen Micharli wird in einer *e hiefigen nicht unaufehnlichen Hausbaltunz eine geschickte Köchinn gegen gutes jähr. biches Lohn gesucht. Das Intell. Komt. 2c. i Montag den ipten Junius Morgens.? * Uhr wird in dem fogenagnten Abskamp nächst des Gotteshauses Arzidii Wellkamp an der Abe das Gras aufm Stamm meistbie. tend verkauft werden. is ist ein Schtössel verleren worden; wer selben gefunden, wolle ihn am Intellig. Komt. abgeben. er eig gutes Schreibburcaux für billigen Preiß abzustehen hat ,wolle solches dem Intell. Komt. anzeigen. Bey Hellweg am Mauritz=Ther ist zu haben C. holländischer gemahlener Senf(Mostart) Pfundweise für 6 Ggr. De wir wegen ansern guten vorgezeigten Attestaten allbier die gnädigste Erlaubniß erhalten, und schon in einigen großen Häusern, auch auf hiesiger Fleischhalle Proben abgelegt, wo die Ratzen todt gefunden wurden, daß wir in unserer Kunst als Kammer. jäger uus schmeicheln därfen, daß wir uns verobligiren, dey hoben Herrschaften, Klöstern in und außer der Stadt Münster, auch Bürgern; welche mit Ratzen u. Mäusen geplagt sind, dieselbe zu vertreiben durch eine Salbe, welche keinem Menschen schät lich ist, das was blind geboren, muß davon fallen auch Wan. zen vertreiben wir, daß sie sofort, wo wir mit einer Feder ihren Aufenthalt bestreichen, fallen müssen, und nie wieder kommen; wir dienen promt in billigen Preisen. Unser Logis ist dey Bäcker Wägener auf der Königstraße in der Taßbänder Herbergs. Abraham Joseph und Sohn. Todten=Anzeigen Gestern Abends 7 Uhr gesiel es dem AllerE höchsten unsern geliebten Bruder Franz Arnold Waltmann, gewesenen Kanonikus u. Kapitularen der Archidiakonal= Stiftskirche ad S. Patroelum zu Soest, nach ryjährigem barten Leiden an den Folgen eines SchlagGusses mit den Sterde. Sakramenten versehen im Sasten Jahre seines Alters zu sich ins andere Leden hinüberzurufen. Wir empfehlen die Seele des Seligenider Andacht unserer Anverwandten und Freunde, und uns der schätzbaren Fortdauer ihrer Freundschaft. Warendorf den 6. Jnn. 1799. J. B. Waltmann, für mich und Ra"## mens meiner Schwester. Men dten Junius genel es der Vorsehung — meinen geliebten Ehegatten, Zacharias Prödsting im gasten Jahre seines Alters und im 3Usten der glücklichen Ehe, mit den heiligen Sakramenten mehrmalen versehen, nach einer mit christlicher Geduld ausgestandener sjährigen Krankheit in die Ewigkeit binüber zu rufen. Diesen mir und meinen Kindern ## schmerthaften Verkuft meinen Freunden und Anverwandten schuldigst bekannt machend, empfehle ich die Seele des Verstordenen ihrem Gebethe, und mich nebst meinen Kindern ihrem gütigen Andenken. Münster. den öten Junius 1799. Dachdem es der Allerhöchste gewollt, den Herrn Rikolas Michael von Anten nach einer langwierigen Brustkrankheit ,im sasten Jahre seines Alters zu sich in die Ewigkeit zu berufen; als befinden wir uns Unterzeichnete über deffen nachgelassene alte Wittibe Aleida Schildt angeordnete Euratoren verpflichter beyberseitig Anverwandten von diesem Sterb. fall zu verwissigen. Breden den 4. Jun. 1799. J. Krümpelmann. Arn. Wildt. Verwischte Neuigkeiten. Mailand, vom 2a. May. Wir kesen mit Verwunderung in verschie. benen Blättern den Sieg, dessen sich die Franzesen rühmen, und den sieam taten d. über die Russen erhalten zu haben vorgeben. Wahr ist es, daß zwischen Borgo Frauco und Barizuaug die Russen den Po passiren wollten,und daß sie sich zu diesem Zweck einer dort liegenden Insel bemächtiget haben. Von dieser Insel wollten sie auf die andere Seite des Poseden. Die Kranzosen, die auf einem Berge in der Gegend gelagert waren, sammelten sich und selen über die Ruffen her, die schon von dieser Insel auf der andern Seite gelandet waren, und wollten sie auf der Infek einschliefsen. Die Rusten waren 4900 Mann stack. Aber Vutassowich der dey Cassale Kand kam zu Hälfe befrevete die Ruffen Jund dieses sol der große Sieg sern, dessen sich der Feind rüh. met. Freylich haben die Russen 680 Mann an Todten und Verwundeten eingebüßt, aber dies hat in der Stellung der Armee keine Veränderung gemacht. Brünn, vom 25. May. Nach den neuesten Berichten aus Konstan. zten d. dar aus Alexandrette der Schiffskapitain Musto die Nachricht nach Konstantinopel gebracht, daß die Einwobner Egyptens im vollen Aufstande gegen die Franzosen seyen; ähnliche Rächrichten hat man auch aus Syrien erhalten. Unweit des großen Bernhardsberges ist ein vom General Moreau an den Gen. Massena abgeschickter Kourier aufgefangen worden. Aus bessen Depeschen ersieht man diemisliche Lage des erstern welcher dringend um schleunigste Hülfe bittet weil er in Gefahr steht, gänzlich aufgerieben zu werden, Botzen, vom 27. May.# Nach heute eingekaufenen italicnis. Briefen, sind die Russen und Türken, nicht dieEngländer in Reapel gelandet und es wird beugesetzt, daß diese Nachricht nicht minder offiziel sey, als jene, daß nämlich die piemontefer Insurgenten den rr. General Vikter geschlagen, Ceva eingenommen, und 3000 zu Gefangenen gemacht haben. Die Gefangene seyen nach Mondovi gebracht worden, und sollen dort sehr streng gehalten werden. Gen. Macdonald ist sehr in der Klemme, da er eine ansehnliche Macht von Neapel her im Rücken 4 ung auch det Land mann im Kirchenstaat im Aufstande gegen ihn ist. Er zieht sich gegen die Seeküste am mittelländ. Meere um dort seine Retirade zu finden, oder Sukkurs zu erwarten; doch wird wohl General Kran diest Heffnungen vereiteln. Die Stadt Ferrara hat sich mit Kapitulation an die k. k. Truppen er—. Die Schlacht bey Marengo war sehr hartnäckig, denn Gener. Moreau wollte durchaus Tortona entsetzen; der Ausgang wer lang zweitelheft, bis endlich das Regzm. Kaiser Dragoner die Sache entschied und der Feind in eine so eilfertige Fluche gebracht wurde, daß er nicht einmal Zeit harte die 3 über den Tanaro geschlagenen Brücken abzutragen, und deshalb seine Artillerie größim Stiche lassen mußte.