Auno 1799 Münste Intelli gnädigstem Privilegio: Dienstag den 10. April. I. Citationes ediktales. Aus Befebl des Hochfürstl. Münsterischen ## wiltlichen Hofgerichts Herrn Amtsverwalters werken alle dieseinge, weiche einigen Anspruch oder Forderung an die vom Fabrikanken Caspar Teauerstein zu Telgte an den Linnenweber Steinhof dem Jüngern daselbst verkaufte, auf der Königstraße zu Telgte Nro. 243 belegene zwih Gadem mit den dahinter gelegenen Gehöfden und daran stoßenden Garzen( mit Ausschluß des Eichol; und der Ecben Candier zu Telgte) haben, oder zu haben vermeinen hiedurch zum tsten, aten und ztenmal offener Ediktalweise verabladet, um auf den oten Tag nach Verkündigung dieses, allenfalls erst folgenden Gerichtstag, derauf am Hochfürstl. Münsterischen weltlichen Hofgerichte durch bevollmächtigte Anwälde ihre daran habende Ansprüche oder Forderungen gehörig vor und einzubringen, mit der Verwarnung: daß widrigenfalls ihnen ansonst ein ewiges Stillschweigen auferlegt werden soll. Signat. Münster den 9. April 17½#. I. B. Loyer, caufz Akt. lubst. Auf rechtliches Erkenntniß des Hochfürstl. Münsterischen Richters der Stadt und des Amts Bochold Herrn Dekt. Herding werden auf Ansuchen des Gerhard Fincke u. Joh. Denrich Egelwisch K. Dingden, alle und jede Gläubiger, so ein dingliches Recht, Anspruch und Forderung an den von besagtem Fincke von der Wittwe des Bernd Telage, und derselben Tochter Hendrinen Lageman in der Bauerschaft Lankern K. Dingden engekauften daselbst bey der Lage gelegenen Kamp von ungefähr 2 Malt Gesav Bauland, und an die von gedachtem Egelwisch von eden derselben meistdietend ang=kaufte, daselbst gelegeneWiese von ungefähr 6 Scheffel Saat, haben(jedoch mit Ausschluß derjenigen, welche die jährlichs davon zu prästirende 6 Spint Diensthaber und#5 Stüber Markgeld zu erbeben haben) hiedurch zum ernen mel edistaliter verablader, um auf denoten Tas nach Bekanntmachung dieses, allenfalls erst folgenden Gerichtstag darnach em Dingderschen Gerichte persönlich oder durch einen bevosmächtigten Anweld zu erscheinen, ihre an vorerwähnten Kamp und Wiese habende Rechte Ansprüche und Forderungen unter Strafe ewigen Stillschweigens gerichtlich vor= und einzubringen, und selbe behörend zu rechtfertigen. Signat. Bochold den 27. März 1799. Ad. Mandat. D. Judicis Willemfen, abj. Auf Befehl des Hrn. Richters Gegerichts Sendenhorft, Karl Phil Kreutzhage wird hierdurch der sonst dahier zu Sendenhorst sich aufgehaltener Viehhändler Bernard Hinrich Bartels ein für drepmal edictaliter citirt und abgeladen, um innerhalb 30 Tagen nach erster Bekanntmachung dieses, wovon ihm 9 Tage für den ersten, 9 für den 2cen, und 9 Tage für den Zten, letzten und endlichen Termin Peremptorie angesetzt werden, bey zu erscheinen und sich über die an ihn gemachten Forderungen zu erklären. Dann wird besagter Viebhändler Bartels ferner diemit auf den zosten künftigen Monats May gleichfalls dahier vor Gericht geladen um alsdann Morgens roUhr selbst, oder durch genugsam zur positiven Erklärung Bevollmächtigten zu erscheinen zu sehen und zu hören, daß zwischen ihm und gemeldten Crediteren ein Versuch der Güte vorgenommen werden soll unter ausbrücklicher Verwarnung, daß im nicht Erscheinungsfall gegen ihn in contumaciam erkannt, und der rechtlichen Ordnung nach weiter verfahren werden soll. Signat. Sendenhorst den ro. Apcil 179.... Ad.Becretum D. Judicis Schmedding, Grschbr. Demnach die Wittid Räschenschmidt im Dorf Alberslos angezeist, daß sie zur Tilgung der während der Ehe kontrehirten Schulden genötbigt sähe, ihre in Albersloe Nre 40 belegene Behausung zu verkäufen, und daß wirklich 77 Rthl. dafür geboten seyen; um se doch ben künftigen Ankäufer hierunter alle mögliche Sicherheit zu geben; daß nichtinehrere Schulden, als fie bereits angeseven vorhanden sepen, so bat dieselbe nm eine EoittalLadung, und zwarn unem pro tribuszu erkennen, welche auch unterm deutig## dato de. krekirt Es, werden deber alle diejenige, so en diesem Hause dinglichen Anspruch, obsonstige Forderungen baben, S#e14 beben vermeinen, kraft dieses zum isten, ater und zten mal ver sladen„um in Zeit von a. Wochen nach ersser Bekanntmachung dieses wovon ihnen 14 Tagefür demersten, 14 für den aten und 14Tage für den zten und letzten Termin peremptorie angesetzt fno ihr dingliches Richt, oder sonstige Ansprüche an und auszuführen unter der ausdräcklichen Verwarnung: daß sie im Unterbleibungsfalle mit ihren dinglichen und sonstigen Ansprüchen hernach abgewiesen und nicht weiter gehört werden sollen. Zugleich wird hiemit bekannt gemacht, daß falls binnen solcher Zeit kein höheres Gebot ad Protocollum erfolgt, und Ereditorenniches Erhebliches dawider zu erinnern haben, das Haus demjenigen, der solche 77 Rebl. geboten, dem Bifinden nach zugtschlagen werden soll. Signat. Sendenhorft din 3. April 1/92. Ad Decretum D. Judlcis B. Schmedding, Grschhr. Auf Ansuchen des Joh. Hear. Pagenkamps ** zu Emsteck werden diemit alle und jede welchr an dem von dem Kaufmann Bernard Cornelius an vorgenannten Jehann HeurichPaginkamp verkauften Stücke kandes a sieben Scheffel Saat im Emstecker Esche im Gaten Kump zwischen Pestoratlande und dem sögenannten Murtenschlatt belegen aus einem Pfandrechte, oder sonstigem Grunde rechtlie chen Anspruch und Forderungen haben hiemit edicaliter zum isten aten und zten mal: verabladet, um am hten Tage nach Verkündigung dieses oder wenn derselbe eben keim Gerichtstag ware, den dann erstfolgenden Gerichtstag darauf selbst oder durch genugsam. Bevollmächtigte dahier vor Gerichte zu erscheinen, und ihre an vorbemerkte Pertinenzienhabende rechtliche Arsprüche und Fordernngen alsdann zu proponiren, mit dem Verwarnen, daß die nicht Erscheiuende senst mit ihren Ansprüchen präklusirt, und ihnen ein ewiges Stillschweigen eingebunden werden soll.. Wornach sich ein jeder zu richten. Geben Bechte den 28: März 1799: Ad Mandat. D. Judicis Defemenf. Keppel; Gischdr. Albe und jibe, wesch un nachbenannte, von den Eheleu#en Joh. Hem#ampe verwals von Bubdendiel#### tätte zu Emfeck angekaufte hernach durch die irm= Joh pe aber auf die Tochtet Regine kampt und de ren Ehemann Joh. Heurich Bagenkamp abgestandene, in und bey Emsteck belegene Pertinentien, als: 1) Das Buddend irksche Erbin Ensteck mit dabey obhandenen Garten. a) Ein Stück Bauland 26 Scheffel Saat auf dem sogenannten Strickskampe an der Seite des Schlotmannschen Kamps. 3) Ein Stück zu 2 ein halb Schiffel Saat hinter dem Gästgarten zwischen Pastorat= und Märtens Lunde. 4). Ein Stück 2 Sch. Szat an Wemers Wege zwischen Abelen und BuddekenLaude belegen, und auf die Winkels zuschiessend. s) Ein Stück a= Schessel im Gaten Kampe zwischen Abelen und Pastorat Lande. 6) Ein Stück a#ein held Scheffel Saat am Diekwegezwischen Kühlings und Joh. Schütten Lande. 7). Ein Stück 22 ein halb Scheffel Saat auf Pastors kindern zwischen Abelen und PaKoratlande, und 8) ein Stück e1 Bord Sch. Saat beym Heiligen Häuschen, aus einem Pfandrechte, obsonstigem Grunde rechtlichen Anspruch haben oder zu haben vermeinen werden hiemit edistaliter zum isten, 2ten und zreu mal verabladet, um um Freytag din 26. April Nachmittags 1 Uhr vahler im Rathhaufe persönlich oder durch genugsam Bevoll. mächtigte zu erscheinen, und ihre daran etwa Habende Ansprüche und Forderungen vermits Beobringung darauf sprechsnder Orizinal= Urkunden gehörig zu proponiren mit der Verwarnen, daß die Nichterscheinende sonst damit auf imser präkludirt, und ihnen ein ewiges Stitschweigen eingebunden werden son, wornach sich ein jeder zuachten. Gegeben zu Vechb#e den 23. März 1799. Ad Mandat. D. Judicis Defemenf. Keppel, Erschbr. Anwald des Franz Becker in Waderslo hat dahier gerichtlich vorgestellt: Prinzipal Franz Becker besäße ein Haus zu Waderslo, und ein Mobilar Vermögen, inzwischen hätken ihn ungünstige Zeiten in die Nothwendigkeit versetzt, beum Kaufmenn Fuhrmann in Rbeds eine gewisse Schuld zu kontrahiren, er hätte diesem dafür seine Haab und Güter zum Unterpfand virschreiben lassen, und gegen diese Versicherung hätte gesagter Fuhrmahnihm lange Jahren kreditirt; allein jetzt #eu: dem CreLitoren darüber ein Mißtrauen einzeftößt, ob diese Süter seines Franz Becker mit dinglichen Forderungen, die vor ihm Fuhrmann den Vorzug hätten, unbelastet sepen; um dieses Mistrauen zu entfernen, da er Franz Becker keine hypothekarische Creditoren hätte, bate er daher wider alle und jede an seine Güter dingliche Forderungen zu haben Vermeinende Citationemedictalem unam pro tribus zu erkennen, dessen gehörige Bekanntmachung zu verordnen, mithin diesem vorgängig, und so alsdann Niemand erscheinen würde, das Decretum filentii zu erlassen, und ihme Supplicanten darüber ein Documentum filentii zu verstatten. Diesem Gesuche ist in unten gemeldtem dato Statt gegeben. Dahero werden aus Befehl des Herrn Gegrafen zum Stromberg und Oelde Dokt. Bischopinck, alle und jede so ein dingliches Recht oder Forderung an den Gütern des Franz Becker in Waderslo haben, oder zu heben vermeinen, hiedurch ein für al. lemat edistaliter abgeladen, um in einer peremptorischen Frist von 6 Wochen(wovon ihnen 14 Tage für den ersten, 1# für den aten und 14 Tage für den zten und endlichen Termin bestimmt wer den) ihre an des Franz Geckers Güter habende, oder zu haben vermeinende dingliche Forderungen durch genugsam bevollmächtigte Anwälde beim Gericht zu Stromberg zu proponiren und vermits Uebergebung. in Händen habender Beweisthümer zu rechte fertigen mit der Warnung, daß dem Widerlebenden ohne Nachsicht ein ewig Stillschweigen eingebunden werden soll. Signat. Oelde den 8. Märt 1792. Callenberg, A. II. Gerichtliche Notificationen. Am Deunerstag den assten April l. J. Mergens 10 Uhr sollen dahier aufm Rathhause am gewöhnlichen Gerichtsplatze das dahier am Freckenhorster Wall belegene dem Gerh. Hermon Tertelte zugehörige Gohnhaus Nro. 246; welches auf 299 Rthl., sodann der auverhalb dem Feeckenhorfter Tvor in der Rüdenschläppe gelegener Garte so auf 45 Rthl. wir auch der aus der Embspforte an dem Wege nach Milte hin liesender Garte, welcher auf. 80 Rthl. ästimirt, den Meistdietenden gerichtl. verkauft werden. Sign. Warendorf den 119. März 99. Bonfen Erschbr. Aus Befihl des Hochfürstl. Munsterif. Hru. Richters zu Düllmen und Haltern wird hiermit bekannt gemacht, daß ingefolg vom Hochfürstl. Münsterischen Offizialat=Gericht in Sachen Mitzgern Benning zu Döllmen wider Bernd Hinrich Riekötter zu Haitern erlassenen Brachii die dem Beklagten und Sukkum. beuten Riekötter zuständige, dabler zu Haltern aufm Distelhof belegene, mit Nro. 285 bezeichnete Behausung( so von beeideten Aestimatoren auf 80 Rthl. geschätzt worden) den 6ten May l. J.Morgens 19 Uhr aufm gewöhn. lichen Gerichtsplatze dahier zu Haltern zum feilen Kauf öffentlich ausgesetzt, und dem Meistbietenden zugeschlagen werden ssoll. Die Kauflustige können sich auf bestimmten Ortu. Zeit einfinden. Signat Haltern den 4. April 1799. d Decretum D.Judicis Brox; Grschbr. III. Vermischte Nachrichten. Das der Wittib Engelke Kemper und ihren Kindern zuständige, zu Nendorf im Kir. spel Aschendorf Auts Meppin belegene allodialfreye ansehnliche Bautrn=Erbe, bestrhend in obgefähr 54 Tagmatt Graslano, mämlich theils Heu und theils Weidegrund.## Vierup Einsaat Rogzenland, 4 Vierup Einsaat= Gartenland beym Hause, nebst ein Wohnhaus und Scheune, soll am zten Monats Mayl J. Nachmittags zwey Uhr zu Nendorf in der Kempen Wohnung in concreto mit kust und Lasten Recht und Gerechtigkeiten, unter den in au kund zu machenden Bedingnissen(welDe auch vor dem Verkauf bey mir eingesehen werden können) dem Meistdiekenden verkauft werden. Signat. Aschendorf den r. April 1799. Cordes, Richter. Auf Absterben der Haus Holtwikschen Eit genhörigen Eheleuten Köthern Thieß zu Holtwick Ants Horstmar werden sämmtliche derselden Gläubiger eingeladen, um am Montag den bten anstehenden Monats May des Morgens 9 Uhr ihre Forderung an gedachte Thieß mit gehörigen Beweisen aufm Hause Holtwick mir vorzubringen, andev zu wernehnen, ob und wie weit sie aus der be. reits verzeichneter Nachlassenschaft befriedige werden konnen, Enii der Warnung, daß inErmangelung eines gütlichen Vergleichs der gee richtlich Loncurs angistellt werden soll. Sign. Darfeld den##. Aprn 17½%. S. Gröninger. AlmMontag den 2asten dieses werden in dem Hochfürstlichen Thierga#ten zu Wolbeck 7900 Buscheunter den als dann vorzulesenden Bedingnissen den Meistbirkendenderkauft werden. Diejenige, welche zu solchem Ankauf Lust haben, wollen sich daselbst des Mergens 9 Uhr einfinden. Münster den 16.Aprtl 1799. 6. F. Seisberg, Entsrenm. Wontag den zasten dieses und folgenden Tagen Morgens ro und Nachmittags 2 Uhr soll auf der Abten zu Freckenhorst allerhand Hausgerath, bestehend in geschnittenen Leinwand und Bildwerk, Kupfer, Zinnen, Tie sche, Stühle, Komoden, Schreibkomtoirs, Schränke, Sold und Silber, Ohrgehänze, Uhren, Porceklatn, Spiegel und sonstige Sachen den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden. Kauflustige belieden sich an bestimmten Tagen, Zeit und Ort einzsfinden. Frecknhorft den 10. April 1799. Iim Mittwochen den auLen sieses Monats April Nachmittags zwer Uhr soll das in Lamberti keyschaft auf St. Mauritz Straße venweit dem Thor Mro. 376 belegene, ganz massiv gebauete, mit vielen wohl eingerichte. ten Zimmern versehene Haus nebst Hinterhaus und Gehöfde unter den in acu bekannt zu machenden Bedingnissen meistbietend verkauft werden. Kauflustige können das Haus vorher besichtigen, und die Bedingungen dev Sr. Hochwürden Hen. Kanonikus Kersting im besagten Hause wohnend ebenfalls einsehen. Block, Notar. Am Montag den zesten l. M. April Morgens *t und Nachmittags 2 Uhr soll dahier auf dem Waysenhause eine Garderode, bestehend in fast noch neuen seidenen und sonstigen Damenskleidungen worunter zwey Wiener Pelzeund eine Stauche, den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden. C. A. Hülseberg, Not. ( Hiebey eine Beplage,) Verlage zum Münsterischen Intelligenzbian Nro. 31. 1799. Dasich zu die durch hiesiges Intelligenzblate * schon bekannt gemachte, dem Steinhauermeister Schmitz gehörige, auf der Jüddefelder Straße No. 287 belegene, mit einem greden Garten und einem Hinterhause versehene, äderhaupt auch wohl eingerichtete Sehausung beretes verschiedene Käufer gemeldet, 5o sol gesagte Behausung mit Zudeher am den zoten laufenden Monats April dem Meist. dietenden unter annehmlichen öffentlich verkauft werden. Kauflustige belie. den sich also an erwähntem Tage des Morgens Uhr in mehrbesagter Behausung einzufinden Am Donnerstag den I8ten I. M. April, MorE gens 9 Uhr, sollen bey Zillern Lohman, im Kirchspiel Amelebähren, nächst an der ächter Kublbepde daselbst belegen, ohngefehr geoo Buschen mit dem Meistgedoth verkauft werden. Kauflustige belieben sich auf obbestimm. ten Tag; Ort und Stunde einzufinden. Adicht am Freytag den ihten, sondern am * Mittwochen den 24flen April Morgens ound Nachmittags 2 Uhr sollen m meiner in der Pferdestisge belegener Behausaag eine Quantität Beillanten und Rosekten, sodann Silbergeschirr stark vergoldet, wie auch kostHare brabäntische Tapeten, wie gewirkt, die grobe Jagd und 3 große Spiegelgläser meist. bietend verkauft werden. Brune; Notar. (Es stehen 2 menblirte Zimmer zu vermieten. und können gleich bezogen werden. Das Intellig. Komt giebt Nachricht. (Es wird ein Bauern Erbe in der Näbe von * Münster von 2 bis 3 Stunden in der Zukunft verlangt Der beliede sich zu welden dey Brune Not in der Pferdestiege. Der biesige Bürger und geschickte Kupfer. O schläger Joh Henrich Schlichter, hat für das Königl. Tecklenburg eingensche Bergamt eine greße Prand(peitz= verfertiget, welche bey der vor einigen Tagen mir ihr gemachten Probe das Wasser 116 Fuß in freue kuft warf, der Wass.efessel entsält 24 Ohm Wasser, welches In einer Minute und 3 Sekunden verspritzet wurde. Da diese Arbeit nun als die eiste, die er in der Art verfertiget hat, Tadel- und Fehlerfrey geliefert worden, und er sich führohin damit abzugeben gewilliget ist so wird solches biedurch nicht allein öffentlich at gezeigt, sondern zugleich diejenigen benachbarten Städte und Orschaften, die dergleichen Geräthe de. nöthiger sind, ersucht sich an den gedachten Schlichter, der zugleich erbötig ist, alte Brand(pritzen zu repariren, und erforderlichensells umzuändern, zu wenden. Derselbe fabrizirt auch Handspritzen von verschiedener An, die bey jeder Feuersdruns von großem Nutzen Knd, und verspricht prompteste Bedienung u. bislige Preits. Jodenbühren den 10. Apr. 1792. Magistrat dieselbst. F. Droegemever. Mademoiselle Stamm auf der Hörsterstraße Rro. 267 macht hiemit bekannt, daß sie sehr schöne neue Putzsachen erhalten dabe, alles im billigen Preise. (in Frauenzimmer von mittterm Alter, das schon als Hofmistirinn dey Kindern gewesen, wünscht wieder eine solche Stelle; sie spricht und schreibt dertsch und fronzösisch, zeichnet, und macht alle Frauet zimwerhandarbeit. Das Intellig. Komt. giebt Nachricht. In tres bon appartement albuer avec Cabinet tout meublé pour une au si Fon veut pour deux perfonne. S’adreffer au bureau d’lntelligence. Am Montag den 2esten April l. J. NachmitE# tags 3 Uhr sollen auf dem Kirchhofe zu Nienberge mit der dazu erforderlichen Bewilligung und vorzulesenden Vereinbarung zwey große Lindenbäume den Meistbierene n öffentlich verkauft werden. Kauflustige wollen sich dazu auf bemeldten Tag und Stunde allde beliebigst einfinden An vorigen Mittwochen der roten dieses ist ** auf dem Wege von hier nach Harkotten eine bölzerne Chatuille u. ein blecherner Briefkasten verloren worden. Der Finder wird er* 14 selbige an dem von Korffschen Wohnho. gen billige Belohnung abzuliefern. Hepraths=Annige..4. Auusern Verwandten und Freunden machen U gir unsere am 2ten dieses auf dem Hause Calborn vollzogene eheliche Verdindung hierdurch bekannk, und empfeblen uns zur ferne ren Freundschafe und Gewogenheit. d Aadwitz Ehmund von Ragel. Ernestina Bernardina von gebohene von Diucklage. Todten. Anzeige. Dem Allerhöchsten geniel es am roten Li:. eschceieeets ee bansostan ebefeiages eisach und seseie, Verwandten und Freunden schuldign anzeigen wollen. Münster den 13. April 1795. P I. Hammer(Lenk. und Pothgrant bes Reaiminks von Dinklage. Vermischte Neuigkeiten. Venedig vom 29.—„— Hier ist ein offizieller Bericht von einem SeGoease, se „Der Zeind hat mich heute früh mit angearissen; aber ich habe ihn mit schwerem Verlust zurückgeworfen. Der franz. General Devin ist geblieben, und General Servan verwundet, Die Gefangenen, so viel jetzt eingebracht werden konnten, sind: 2 Bakaillonschefs, 20 Offiziers und soo Solda. ten. Auch sielen 15 Kanonen und so viel Munitionskarren in unsere Hände; 1.400 Franzesen blieben todt auf dem Platze. Auch wir haben eine berächtliche Anzahl Verwundetern. Todten. Der Feind warde gänzlich zerstreut nnd auf der Fluchtverfsolgt, Gerskel Beron von Khaizen schreibt mir aus Verona, daß er von Geueral Scherg, Piemehgggge ee griffen worden seon aber ihm sturclicheg,#ot. herßand geleister habe. Ich breche mit dem größten Theil meiner Truppen dahin auf, um ihn zu unterstützen; weil ich vermuthe, daß der Feind seine Aggriffe erneuern werde.“ Kray. Am e7sten dieses fiel eine 2te Aktion bev Verona vor, weiche noch blutiger war, als die am T6sten. Lindau, vom zo. März. So eben geht mittelst einer Staffette die Nachricht ein, daß die kaiserl. Truppen bereits in Schafhausen siehen. Rastadt, vom g. Aprik. Ein von dem F. M. L. von Kray so chen eingehender Bericht enthält, daß er den Feind bey Legnano geschlagen, 9 Kanonen 2 Haubitzen 23 Munitionskarren erobert, einen General, 22 Offiziere, 9 Sergeanten, und 460 Gemeine zu Sefangenen gemacht habe. Mannheim, vom 6. April. Die schon mehrmalen vom Oberdefehlsha. der Gernadotte angefangene Blokade von Pbilippsburg ist abern als aufgehoben worden. Ein von der Donauarmee kommender dritter Segenbefehl bat alle Anstalten aufbören gemacht, welche die baldige Eroberung dieser Festung zu versprechen schienen. Frankfurt, vom 8. Apcil. Die Augs. Zeitung vom sten April enthält folgende Nachschrift:„Am Schlufse dieses geht durch außerordentliche Gelegenheit die Nachricht ein, daß am zosten Mär: dev Verona ein neues viertes Treffen vorgefallen soy. In demselben wurde der grope Plan der Frau. zosen, die kaiserl. Armee von Verona abzu. schneiden vereitelt und sie mit großim Verlußt zurückgetrieben. Man berichtet von Schafhausen, daß die Franzosen!sich aus dieser Stadt hinter den Rhein gezogen haben. Die Brücke wurde#ab. gedeckt und man traf die nöthigen Anstalten um sie nöthigen Falls zu zerstören. Rheinstrom, vom 13. April. Die Franzosen haben sich dev Schafhausen über den Rhein zurückgezogen, nachdem Prini Karl den General Ferino geschlagen. Das Jourdansche Hauptquartier ist zu Straßburg, und die Armee geht über den Rhein, weshalb iu Straßburg starke Einquartirungen angesagt sind. Jourdan sos sehr krank soon.