Mit Kuhrfürstlich gnädigstem Nro. 82. Dienstag den 14. Octob. I. Citationes Edistales Aluf Anhalten des Gerd Henrich Imming * und dessen Schwiegerinn Marie. Rickers, Bürgern in Stadtlohn, werden hiedurch Ediktalweise alle und jede, welche an benannte G. H. Imming und M. Rickers, und insbesondee an die von denselben der Wittwen Franz Joseph Nacke in Stadtlohn unterm axten Januar l. J. käuflich abgetretene, in der Duffkamps Straße dasclest gegenüber des Kirchhofs belegene Behausung samt Mobilien und Effekten persönliche, und nach Unterschjed dingliche Ansprüche, Rechte und Forderungen haben oder machen, ein für allemal peremptorie vorgeladen und bedeutet, um auf denhten Tag nach Verkündigung dieses sothane Ansprüche und Forderungen mit rechtsgnüglichen Beweisthümern unter Strafe ewigen Stillschweigens beym Stadtlohnschen Gerichte gehörig vor= und einzubringen. Zugleich werden bemeldte Gläubiger hiemit von Gerichts wegen citirt, um auf Donnerstag den rosten November 1. J. Morgens 10 Uhr zu Stadtlohn im Rathhause in Person t! oder durch genugsam unterrichte Anwälde zu erscheinen, und zu vernehmen, daß unter ih nen und obbenannten Convocanten ein gütlicher Vergleich tentirt, und hiezu gemessene Vorschläge eröffnet werden sollen, mit der Warnung, daß die alsdann nicht Erscheinende, oder sich hierauf nicht Erklärende für Einwilligende gchalten werden sollen. Lignatum Vreden den 4. Octob. 1794. Ad Decretum D.judicis Baken . E l l e r b e c k, G r s c h b r. Aus Befehl des Herrn Sografen zum RüBalker wirh der Ceie d.an: 3. hers- Lirent. Baltzer wird der seit dem isten dieses von seionem Wohnorte sich entfernte Schuster Bernd Henrich Janning, Dorfs Laer hiemit offener Ediktalweise emn für allemal citirt und abgeladen, um in einer unzerstörlichen Frist Zochen allhier persönlich vor Gerichte zu erscheinen, und sichere Fragen zu beantworten, widrigens zu gewärtigen, daß den Kriminalrechten nach wider ihn ferners ergehen wird und ertheilt werden soll, was sich gebährt. Signat. Laer den 5.Octob. 1794. Ad Decretum D. Gogravii Oftmann; Grschbr. und jede Gläubiger; welche einen Anspruch oder Foderung an dem Franz Söthe zu Emsdetten und dessen sämtlichen Haab und Güternhaben, oder zu haben vermeinen, werden hiedurch zum ersten zweyten, dritten und letzten mal edictahter& peremptorie von Gerichts wegen verabladet, um innerhalb 9 Lagen nach Bekanntmachungdieses, falls derselbe gerichtlich sonst aber den erstfolgenden Gerichtstag darauf zu gewöhnlicher Gerichtszeit vor hiesigem Gogerichte persönlich oder durch einen dazu genugsem bevollmächtigten Anwald zu erscheinen„ Sdapnikre, ein vorbesagten Convocanten und dessen sämtlichen Haab und Gütern habende Spriche und Forderungen cum Jultificatoriis samt richtiaem Verzeichniß der etwarückständigen Zinsen oder Kösten unter Strafe ewigen Stillschweigens alsdann gerichtlich zu proponiren. Auch werden obgedachte Gläubiger hierdurch ebenfaks peremptokie verabladet um auf Montag den roten Novemb. 1. J. Morg. Uhr dahier an des Hrn Richters Behausung Selheug Serkeiseskischlhstels der Verwarnung in Vorschlag gebracht werden sollen, daß die nicht Erscheinende oder zur positiven Erklärung nicht genugsam . bann a's ist pro Confentientibus gehalten werden sollen. Lignat. Rheine den 23. August 170...... Vigare Decreti D. Judicis alle und Jede Stäudigel** und Vorderung an dem Kaufhändter Anton Mölering Dorfs Darfeldhaben, oder zu haden vermeinen, hiemit peremptörte ein für eren und allemal offener Ediktalweise auf Koesfeld zum Gogericht Hastehausen verabladet. um inherhalb 6 Wochen nach Bekanntmachung dieses bäselbst ibre Forderungen unter Strafe ewigen Stilschweigens darch be: vollmächtigte Auwälde zu propeniren und gehörig zu justificiren#0 der l. J. Morgens 9 Uhr zum Versuch der Güteselbst oder durch genugsam Bevollmächtigte zu erscheinen. Signat. Koesfeld den rosten August 1794. kicken, Erschbr. II. Gestohlene Sachen. Es sind dem Herrn Bürgermeistern Theid. * Gerhard Hecking zu Stadtlohn vom 20. auf den aisten v. M. September l. J. fünf mit G. H. bezeichnete weisse Stücke kinnen von d.r Bleiche diebischer Weise entwendet worden; wer von solchem Diebstahl dem Stadtlohnsch. Gerichte Anzeige oder etwan den Thäter angeben kann, dem wird nebst Verschweigung seines Namens die ediktmäßige Belohnung hiemit zugesichert. Vreden den 6. Octob. 1794. #### Ellerbeck, Grschbr. III. Vermischte Nachrichten. Am künftigen Donnerstag den ibten dieses Monats Octob. Nachmittagspräcis um 2 Uhr sollen in meiner auf der Klemensstraffe belegener Behausung unterschiedliche ansehnliche Silbergeschirre, als eine Kasseekanne u. Milchkanne, eine Boudoille mit der Schüsser, inwendig vergoldet, ein Aufsatz mit Zuckerund Sensdose, ein Theetopf zwey Spülkümpe und mehrere andere Stücke den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden. Münster den 4. Octob. 1794. Funcke, Not. Da für den in diesem Intelligenzblatt Nro. S g8, 65 und 62 angekündigten, den minderjährigen Fräuleins von Hüntell gehörigen freyadlichen Hof und Pertinentien in Haselünnebereits über die 4000 Rthl. geboten worden, und mehrere Kauflustige darum sich gemeldet haben; so geschiehet hiemit die Anzeige, daß nunmehro mit oberrichterlicher Genehmigung gedachter Hef mit allen dazu gehörigen Gebäuden, Gärten) Landtagsfähigkeit, Fischerey, Jagdgerechtigkeit 1 fleneg sefichs und Viehrrift samt Ackerland und Wiesen am Montag den zten November zu Haselünneim Hause selbst Nachmittags zegen 2 Uhrzum öfentlichen Verkauf ausgesetzund dem Weistbietenden zugeschlagen, sodann auch mit Versteigerung der sämtlichen Meublen der Anfang gemacht werden soll, wesfalls Kauflustige da ebtschenr becant un der wole Ich an. v ag Kamt. um nähere Anweisung melden. Ivteh, I gap Hiten Menats Oetober, solln Dauben naßevor Ludger Thor Har auotmann von Deckeneinige Jahre m mittags drey Uhr auf gedachten Gärtens zu Him 16ten laufenden Monats October sollen ben Hrn Weinhändler Moll fetz gergetzschafte lich annoch zustehende zwey Stück alteRheinweine, als ein Stück 1718ter, und ein Stück 175oger den Meistbietenden Ohmweise gegen baare Zahlung verkauft werden. Liebhaber belieben sich am bestimmten Tag 2 Uhr in des Herrn Weinhändlers Molls Behausung auf kadgeri Straße einzufinden, und könner alsdann die Proben dieser Weine genommen werden. sten beh sach aleé Jahr nochein Kobrieletpferd, alt Shiejenige welche bis heran die Güte gehabt D haben zur Berichtigung des Hochfürstl. Münsterischen Hof= und Adreßkalenders die vorgefallenen Veränderungen anzuzeigen, werden ergebenst gebethen auch zur Berichtiug desfhrfihöhriden Kuiesheige gichus ihren gefälligen Beytragen zu beehren, und meinen vorläufigen Dank dafür hiedurch anzunehmen; dann bitte ergebenst, die Anzeigen vor Ende dieses Monats an mich directe einzusenden. Münster den r. October 1794, Hemmerling, Hoffourier. Cathariiih Teigman aus Seübenhorst, ist vor 5 Wechen aus dem Hause ihrer Mutter entkommen, und irret herum in den benachbarten Kirchspielen, ohne daß man sie bisher antreffen können. Sie ist 29 Jahr alt, mittelmäßiger Größe, trug, als sie weggegangen, 2 geibe Röcre, aufm Kopfe ein alt weisses Käppchen, und Holschen an den Füßen. Wer dieselbe aufhalten, und davon Anzeige zu tbun, die Liebe haben will, wird ersucht dem Orts Pfarrer zu Sendenhorst es anzu(Paspar Borghans aus Prickenscheidt bey D Nachen wird diesen Herbsisend auf seinem gewöhnlichen Platze im Umgange ausstehen mit einem assortirten Waarenlager, nämlich in kouleurten seidenen„ kattunen, baumwolleneuen und leinenen Tüchern, seidene, baumwollene, kouleurte und schwarze sayettene englische Herren- und Damesstrümpfe, touleurtelederne, dänische seidgne und floretseidene Herren= und Dames. Handschude, StrickNehe= und Zeichne. Seide, baumwollen, sayetten und leinen Strickgarn; verschiedene Sorten schwarze, kouleurte, seidene, floretseidene u. leinene Bänder, englische ordinaire und feine Manchester, ordin. u. feine baumwollene Mützen, feine brabänter Herrenhüthe, guten Chotelade Stopf= und Rehnadeln, und noch verschiedene andere Waaren; auch mit neuem Braunschweiger Hopfen empfiehlt er sich bestens, und verspricht billigste Preise. Auch wird bekannt gemacht, daß wenn erwa ausländische wie auch hiesige Güter nach Braunschweig, Hamburg, Bremen oder andeOrten zu versenden haben, belieben sich bey mir zu melden; mein Logis ist aufm Spiekerhof bey Hra. WWinkelsett. Aim Dienstag den 28sten Octob. 1. J. Morgens um 9 Uhr soll dahier zu Koesfeld in der Horstmarschen Amtsrentmeisierey das Pferde=Stier= und Schweine= Verschneiden im Amte Horstmar hinwieder auf 4 Jahren Termno Michaelis I. I anfänglich verpachtet werden, wes Endes sich die zu solcher Anpachtung kust und Fähigkeit habende in Termino& loco einfinden wellen. Kbesseld den 8. October 179. k. Hamnm. 4 i Sepo, nlichen Logis bey demsHherrn Joh. Wilh, Limberg auf der Klemensstraße mit seiven führenden Waarentager, welches dermalen in einem besonders schönen Sortiment berekemmendirt sich alEr# S#n###beh Herren Ankäugern besiens und verspricht reelle Bedienung. Dutallois& Compagnie, welche ihr Lager bey Herrn Weinhändter Schmedding an * Hauptwache haben, halten im bevorstehenden Münsterschen Herbstsend ein Assortiment besonders von allen Gattungen und Preiseg Augsburge, Schweizer, osiindische Zitze und Rattun nach ländlichem Geschmack; alle moglch Sorten neumodische Dames. und ostindische Herren. Halstücher; Schweizer dus englische brodirte oder gestickte, färbige, geblümte gestreifte Cadrille und effene Resseltucher, engtische Ressel=Halstücher in Farmit Seide und Gold gestickte für Damen neherren. Ferner in Farben mit Seide gestickte und ostindisch gedruckte Caracos oder Damenkleider und Herren=Besten, E glische gestreifte Stoffen und Mouslinet, französische Einon von verschiedenen Breiten. Wie auch sen Gattungen und Größen kattunene Halsrucher, alles im neuesten Geschmack u. billigsten Preisen. Fsack und Hersz Windmüller aus Warenderf 1 empfehlen sich bestens mit folgenden Waaren, als, alle mögliche Sorten Pendulen in Marmor und Beronze, golbene, silberne und semitorne Uhren, Galanterieringe, Uhrferten in Gold, Semiler und Stahl, silberne Schnallen, Spoten, elastische Strümpfe und Arinbänder, goldens und stahlerne Ohrringe, Fächers, Hals=Collikes in Stahl, kristallene u. goldene Labatiers Ceuis silberne Zingerhüthe, Tuchnodein, Fausle montre, große u. kleine Knöpfe, platirte Leuchter; dito Girendolen in Beronce und Marmor, Salzfässer, Schreibzeuge„ Rasterzeuge, noch verschiedene platirte Waaren, englische Zäume, Trensen, Sprungriemen Zugschäfte lederne Hosen dito Pantelous, Satteldecken, Damensschuhe; ferner in Seidenwaare: alle Sorten Taft zu Kleider, schwarzen dito Atlas, Sindeltaft„Muslinet, Gros de Tour, schwarzseidene Hosenzeuge Neseltücher, Balin KOval, alle Garstickte Röcke und Caracos 6 a 18., große cher in Muslin und Seide, watierte Pelie semir, seidene Strümpfe. Wir die prompteste und relleste Bedienung m durch wir uns geneigten Zuspruch. Wir logiren bey der Kasfeschenke, kaufen Au Gold und Silber in den höchsten Preisen mechrmalen bekannt gemachten 6 schönen ühwerden. deufung Joseph Anton Huever zus land logirt bey Baufärber Harde in der Salzstraße, steht diesen Send aus auf dem verrauft alle Sorren seidene Stoffen Atlas„esindische gesückte vollen schwarzeu und kouleurten Taft, schwarze Spitzen, seidene, slorettens und baumwollene Strümpfe; seiden Band, Atlasband= Hosenzeuge nach der Mode seidene Besten, Zikzund Kot von„Ressiltuch, englische Mouselinet, Zimet, 5r Paine iche daut Sackröscher, Ba #il#. Kemmerticher, auch gestickte Tücher, Marselte, Pique, gemuschten Sesescehese schechgeuscheliche. Heneioten Zasperuch. Mein nach dem allerneuesten Geschmack itzt erabstrr. Hamburger Zitz und Kattunen benebst mein gewöhnliches Waarenlager läßt mir geneigten Zuspruch hoffen, indem die Waaren sehr schön billig, und folgende sind: als ganz neue 7/8 und 1o Viertel große kattunen Schals, auch in Resseltuch mit kouleurten Ränden, 7 a1# Viertel breite, klare und dich. ie Resseltücher dito gestreifte gemuschte und gestickte, Manchester, Kamelott, Everlasting, Tamisen„Jeannette, und wollene Hosenzeuge, sächsische z und 5 Viertel breite Kamletten, Bettbarchent, halbseidene Stoffen, Buchleinen und Hosenzeuge, L. Windmüller logirt bey Madame Weßhus auf der Klemenstraße. Beylage.) 82. 1794. alus Befehl des Hochfürstl. Münsterischen D weitlichen Hofgerichts Herrn wälters werden alle und jede sowohl etwabe. Hause Mölery eigenbehörigen Zellern Hambroick Kirspels Stromberg hierdurch zum ersten, aten und dritten mal auf denhten Tag nach der Bekanntmachung dieses, allenfalls erst folgenden Gerichtstag, welche Frist ihnen für den ersten, zweyten und dritten Termin dazu peremptorie angesetzt wird, edictaltter verabladet, um ihre an besagten Zellern Hambroick K. Stromberg auf einige Arthabende Ansprüche und Foderungen gen Stillschweigens bey dem Münsterischen weltlichen Hofgerichte behörend zu proponiren und zu justificiren. Imgleichen selbige Gläubiger hiemit edictaliter auf den achtzehnten künftigen Monats Rovember des Endes verabladet, um alsdann Morsens 9 Uhr in dem Wehnhofe des hochgedachten Hrn. Amtsverwalters in Person oder durch genugsam zur positiven Erklärung Bevollmächtigtezu erscheinen, zu sehen und hören, daß zwischen ihnen und besagtem Zellern Hambroick in Betreff an selbigen habenden Foderungen ein Vergleich versucht werde, mit der sonderlichen Verwarnung, daß die alsdann also nicht Erscheinende dann als itzt pro Consentientibus gehalten seyn sollen. Signat. Münster den 3- Se### I. Rengeling, cause Ad. alus Befehl Sr. Hochwürden Herrn OfficigE* len, des Hochfürstl. Münsterischen geist. lichen Hofgerichts ordentlichen Richters wird der ausser Landes geflüchteter Gerd Möllers aus Elbergen hiemit ein für dreymal edictaliter citirt und abgeladen, um innerhalb sechs Wochen nach Verkündigung dieses zu der bey hiesigem geistlichen Hofgerichte hängiger Gache: Hermann Bernd Wintels bey Linge Klägers und Triumphanten wider five Schmollers zu Elbergen, sodann in executivis zur Sache erschienenen gedachten Gerd und Jakob Möllers, zu erscheinen, sich auf ein= und anderseitige Verhandlungen durchgehends vernehmen zu lassen, und insbesondere ingefolg der ergangenen Bescheide auf die in der Handlung vom iaten Decemb. v. J.§. 2 enthaltene Artikel mittels Eides calumniz# so gewiß zu antworten, als ansonst gesagte Artikel für bekannt gehalten,, und in der Sache weiter der Ordnung gemäß verfahren werden soll. Signat. Münster den ur Sept. 1794. De Mandato R. D. Officialis Woldering, A#. Aus Befehl des Hochfürstl. Münsteris.Hru. Gografen zur Sandwelle auch Richters zu Horstmar Dokt. Dyckhoff werden alle und jede Gläubiger der Explorantinn, Wittwe Wöestman Dorfs Heeck zum zweyten mal hiemit auf denhten Tag nach Bekanntmachung dieses, wenn alsdann ein Gerichtstag, sonst am darauf nächstfolgenden edictaliter citirt, um alsdann Morgens 9 Uhr dahier vor Gerichte selbst, oder durch einen bevollmächtige ten Anwald zu erscheinen, und ihre etwaige Forderungen gehörig bey Strafe ewigen Stillschweigens zu proponiren und zu justificiren. Signat. Horstmar den 7. Octob. 1794. Hülskötter, A#. sublt. Vermischte Nachrichten. Montag den 2osten dieses Monats und fosgende Tage Morgensh und Nachmitt. Uhr sollen in meines Vaters auf der Hörsterstraße belegener Wohnbehausung verschiedenes, gut konditionirtes, baumwollen) kanefassen, nesseltuchen linnen und seiden Zeug, Damenkleider, Bett= und Fenstervorhänge, feine baumwollene Bettdecken, Bettetücher, eine Menge Tischzeug, Fußteppiche, versilberte und vergoldete Leuchter wie auch verschiedenes Silbergeschirr den Reistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden. Ferd. Hosson Notar. * — Silber in J. Lepape negociant liegeois arrive ici pour lafoir avec des Pistolets, fuflls, dentels& de toute Sorte de manchette de Brabant de ce qu’ilyade plus fin, s’etalera jeudi prochain dans les encloitres& loge chez Loudorff fur la rue St. Ludger. Ufe recommende ans Sieurs& Dames d’ici, Jean Lepape, Kaufmann aus Lüttich, wird diesen Send im Umgange ausstehen mit Flinten und Pistolen, allerhand Sorten brabäntischen Spitzen und Manchetten von der feinsten und besten Art; er wünscht geneigten Zuspruch und verspricht die billigsten Preise. Sein Quartier ist zu näherer Wissenschaft bey Hrn, Ludorf auf Ludgeri Straße. Am Freytag den a4sten October sollen die E zum Hauss Assen gehörige, in der Herrlichkeit belegene Weidekämpe und Wiesen; die Olfenkämpe und Südenwiesche bey Ahlen wie auch der Assensche große Ossenkamp ohnweit Vorhelm den Meistbietenden auf sechs Jahren verpachtet werden; Pachtlustige wollen sich am bestimmten Tage Morgens 10 Uhr auf dem Hause Assen einfinden. : G e i ß l e r R e n t m e i s t. ader schon bekannte Kürschnermeister Joh. Berpard Höttehat die Ehre, dem hohen Adel und geehrten Publiko anzuzeigen, daß er seine bisherige Wohnung verändert und künftig nicht mehr auf dem Spiekerhofe, sondern aufm Principalmartt unterm Bogen zwischen Hrn. Gewandschneider Gerbaulet und dem Hrn. Conrad Rohling Kaufmann, wird anzutreffen seyn. Er rekommendirt sich daher seinen Sönnern mit allen nur erdenklichen Pelzwaaren, und bittet um geneigten Zuspruch. Jesephsohn aus Hennen empfiehlt sich dem geehrten Publikum im jetzigen Herbsisend mit einem sehr schönen und nach neuestem Geschmack assortirten Bijouterie und Galanterie= Waarenlager, goldenen und silbernen Uhren, Diamantene Ringen, den neuesten Arten plattirten und lackirten Sachen Reitgeschirr, nebst mehreren in beyliegendem Zettel verzeichneten Sachen. Unter Versicherung der billigsten Preisen und aufrichtiger Bedienung schmeichle ich mich eines geneigten Zuspruchs. Auch nehme ich Juweelen, Perlen, Gold und höchsten Preisen an. Mein Wagrenlager ist bey Hrn. Weinhändler Poppe unterm Bogen. ein starker, doch leichter, mit gelbem ausgefütterter viersitziger Reisewagen so auch zu zwey Personen so ganz gedeckt darin sitzen können, gebraucht werden kann zu verkaufen. Das Intellig. Komtoin giebt Nachricht. Ien einem anderthalb Stunde von Münster belegenen Orte stet ein geräumiges, mit vielen Zimmern, zwoen gewölbten Kellern, zwoen hinterm Hause belegenen Gärten, und einem angenehmen Gartenhäuschen versehrneu Behausung zu verheuren, und kann sofort bezogen werden. Das Intellig. Komt. giebt Nachricht. Oiejenige, die einen französischen Koch ha* denwollen, der gute Zeugnisse hat, können sich beym Intell. Komt. melden. Ceux pui veulent avöir un cuifinier françois peuvent s’adreffer an Bureau daia Gazette. a vendre un jolie juman normande à courte quens. S’addreffer au Bureau de la Gazette. Franz Anton Brickwedde aufm Spiekerhof dahier fabrizirt und verkauft Rappéde Paris„dHollande„ Bolongaro, Violet, Tüngo und alle Sorten Virgini Schnupf= u. Rauchtoback; auch ist jederzeit bey ihm Fourage für Pferde, Haber, Heu und Stroh zu haden. Hem Publikum wird bekannt gemacht, daß * hieselbst der bisherige, auf den ersten Galliss Markt gehaltene fette Viehmarkt von nun an auf den zweyten Marktag am Donnerstag den 2Zsten October verlegt ist, und daß in den beyden ersten darauf folgenden Wochen jedesmal am Mittwochen, als den agsten October undisten November wieder fettes Viehmarkt gehalten werden wird. Geben Leer in Ostfriesland im Amtgerichte und Rentey den 26. Septemb. 1794. (Fin Schwein, zwey Milchgebende Geisen, und zwey Lämmer sollen heut Nachmitt. 4 Uhr in der verstorbenen Wittwen Hollmanns Hause auf der Kreuzstraße am Bocksplatze gegen baare Zahlung dem Meistbietenden verkauft werden. 1#2# [Tu bon Cuifinier françois, munit de tous * Certisicats& fachant tout ce qu'nn cuifinier ap; patillier pent savoir, detireroit trouver une place, amp; les perfonnes, quils voudroient lui faire Phonneur de#le prendre a fon fervice., n’auront que s’adreller au Bureau de la Gazette. IIl offre de plus ses fervices, comme cuilinier ou domeltique et entend tout ce qui eit néceffaire à l’economie d’une maiton. Inbeau cheval de Selle à tout crin, agé de„. ans, poilfoupe au lait tres bien dreise. Saddreffer alacour de Londres. (Schründer und Schmerling aus Greven sind diesen Herbsisend mit einem wohl sortirten Waarenlager in ihrem gewöhnlichen Logis bey Hrn. Ketteler am Roggenmarkt zwischen den beyden Bogen. Wir empfchlen uns den Herren Einkäufern in unsern Waaren bestens, und hoffen, mit ihrem Zuspruche beehrt zu werden. (ine Person, die schon bey hohen Herrschaften gedient, frisiren versteht, und Attestateihres Wohlverhaltens aufzeigen kann, sucht jeeher je lieber als Ziermädchen oder Kammerjungfer in Dienste zu treten. Das Intell. Komt. giebt Nachricht. (EFs ist ein wohl angelegter Stall für 4 Pferde auf der Beckerstiege zu verheuren, kann auch sogleich bezogen werden. Das Intellig. Komt. giebt Nachricht. Ichthue hiemit bekannt, daß bey mir zu verkaufen sind verschiedene Pirutschen, und zweyräderige Chaisen sehr leicht und gut im besten Stande, große Reisewagen zur Egipagefür Reisende, und etliche große eiserne Oefen um billigen Preiß. Kauflustige können sich bey mir melden. Joseph Elfers auf der Frauenstraße. Franz Kleinsorgen am Reubrückerthore in Münster zeigt seinen Freunden an, daß bey ihm in billigsten Preisen zu haben sind.verschiedene Sorten besten Kaffee, weiße und braune Kandis, weissen Melis; verschiedene Sorten Baumöl, besten Thee, alle Sorten Hagel, guter weisser Wein per Maaß 8 Ger. Ich schmeichele mich meine Freunde promt bedienen zu können, und erwart=geneigten Zuspruch. Friederich Zetzener von Minden empfiehlt sich O mit verschiedenen Sorten kouleurten ledernen Handschuhen, gestickten weissen Waschledern Nanquin„leinenen, gestreiften und mit Rauhwerk gefütterten Handschuhen) auch verschiedenen andern Lederwaaren, um billige Preise. Er steht aus im Umgange. ist vor ungefähr s Monaten bey jemand * ein Parapluys stehen geblieben. Wer folches vermisset, der kann am Intellig. Komt. davon Nachricht erhalten. Blanchet Roselle Par à Pluy. Fabrikant allhier in Münster, verfertigt allerhand. Serten seidene, franzleinene und leinene Par. a Pluys und Par à foleil sowohl mit Spazierals kurzen Stöcken, reparirt auch alte wieder. ersuche diejenigen, die mir welche zur Reparation zuschicken, einen Zettel mit dem Namen daran zu hesten, damit keine vertauscht werden. Ich verspreche billige. Preise, und empfehle mich gehorsamst sowohl in der Stadt als auf dem Lande, und leisie prompte Bedienung. Mein Logis ist auf der Hörsterstraßebey Hrn. Luzzano. Blanchet Rofelle Fabriquant des Para Pluit. & des Par à Soleil en fait amp; vende de toute Sorte de Couleur en taffeta, aufli bien que della toile de differente Qualitéavec amp; lans canne, amp; ajufte prix. Illesrepareauffi trés-bien, en priant a ceux qui les envove. ront pour les Faccommoder à les attacher leurs noms pourn’avoir point de Confulion. llaThonneur à se récommender. Son Logis elt chez Mr. Autoin Luzzano à la Signe du Par à pluit. Hörsterstrafse à Münfter. Vermischte Reuigkeiten. Wien: vom 24. Sept. Die Gräfinn S., deren Gemahl aus vielen Gründen als Theilnehmer an der Verschwörungsseche in Verhaft ist, kam dieser Tagen zum Kaiser, und bar ihn um Erlaubniß, mie ihrem Gemahl im Gefängniß leben zu dürfen. Denn sagte sie, ich will im Leben und im Tode sein Schicksal mit ihm theilen. Der gerührte gütige Monarch sprach ihr so viel möglich Trest zu, fündigte ihr aber auch die Unmöglichkeit an, das Gefängniß mit dem Grafen zu theilen. Nach ein Paar Tagen kam die Gräfinn wieder überreichte dem Kaiser ein Verzeichniß ihres Vermögens, und setzte ihn zum Eigenthümer davon ein, denn sie hätte beschlossen, setzte stehinzu, weil sie doch ihren Gemahl nicht huben könnte, sogleich abzureisen, und sich zu ein Kloster zu begeben. Der Kaiser munterte sie auf, nur einige Zeit in ihrem Hause zu verweilen, weil er ihr Jemand mitsenden würde, der sie ins Kloster begleiten, und für ihre Sicherheit sorgen würde. Die Gräsinn kam nach Hause, und in einer halben Stunde trat ihr Gemahl mit einem Cemmissair ins Zimmer ein. Der Commissair kündigte aber zugleich an, daß er Befehl häbe, dem Grafen noch einige Zeit zur Seite zu seyn. Die Kriegsbeyträge gehen noch immer mit gleichem Eifer fort, woraus man die allgemeine und unbeschreibliche Liebe der österrei chischen Unterthenen gegen ihren Souverain abnehmen kann. Düsseldorf, vom 6. Octob. Der General Kerpen; den die Franzosen bey seinem Näckzuge aus Roermond verfolgten, wurde dadurch ausser Stand gesetzt sich mit der Klairfairschen Armee vereinigen zu können. Er hat seinen Rückzug auf Düsseldorf nehmen müssen. Der Feind wollte ihm den Rückzug abschneiden, und beschäftigte unaufhörlich die Artiergarde. Esgelang doch dem General in guter Ordnung über den Rhein zu gehen. Indeß war die Bestürzung hier sehr groß; Das vorige Gefecht mit der Arriergarde des Gen. von Kerpen, und diese Bestürzung haben zu dem Gerüchte Anlaß gegeben, daß Düsseldorf schon beschossen sey. Wesel, vom 7, Octob. Mit wehmüthigem Herzen theilen wir die traurige Nachricht mit, daß die von senseit des Rheins geworfene Bemben des Feindes die schöne Stadt Düsseldorf'schon an mehreren Orten angezändet haben. Der Marstall der berühmte Gasthoff ven Constole, das kaiserl. Pesthaussind schen gänzlich abgebrannt, der große Thurm ist nicht allein abgebrannt sondern auch eingestürzt und hat durch seinen Sturz großen Schaden verursacht. Die Posten und Staffetten, die von hier derthingegangen waren, sind heut Abend zurückgekommien. Beym Abgang der zurückgekommenen Posten stand das Schloß in vollen Flammen. Das Hauptquartier des Generals v. Wallmöden stand gestern noch zu Gennep; die Frauzosen lassen sich da noch nicht über der Maas sehen obleich sich die Armeedes Herzogs von Dork nach Riniwegen gezogen hat. Rheinstrom, vom9. Octob. Die neutralen Mächte, Schweden, Dännemark, die Türkey und Schweiz sollen es über sich genommen haben; Preussen mit Pohlen auszugleichen. Auch sollen diese dem Konvente in Paris Friedensvorträge gemacht haben, deren Inhalt noch unbekannt ist. Diese Vorträge sollen nach der Billigkeit der europäischen Staatsverfassung abgemessen seyn, und soll noch ein Waffenstillstand Statt haben, bevor die fränzösischen Armeen weiter in Holland eindringen. Druel, vom 8. Oktober. Heute Vormittag 1 1 Uhr sind die Franzosen mit vieler Kavallerie und Artillerie in Bonn eingerückt, und haben sich in der Stadt ordentlich einquartirt. Mülheim am Rbein vom 9. Oktob. Bey der k. k. großen Armee, welche in hiestgen Gegenden campirt, hat sich nichts merkwürdiges zugetragen. Die Ufer des Rheins werden von beyden Seiten ungestört betreten; tränkt, wäscht und spühle beyderseits man ohne sich zu hindern noch auf einander zu feakern. Nach Düsseldorf sind zur Verstärkung einige Bataillons Infanterie und gestern Abend ein starker Zug Artillerie abgeschickt worden. Das rechte Ufer des Rheins wird mit so vielen Batterien garniert, daß es den Franzosen unmöglich seyn wird, den Rhein zu passiren. Emmerich, vom 1o. Oktober. In hiesiger Gegend steht ein Corps hanns. verischer Cavallerie unter Commando des Hrn. Generals von Wangenheim, welcher Feldposten und Patroullen zwischen hier und Wesel hält. Das Englische Hauptquartier soll noch in Nimegen seyn. Duisburg vom 1o. Oktober. In hiesiger Gegend und längs dem Rhein zwischen Kaiserswerth und Wesel steht ein beträchtliches Corps k. k. Trouppen unter Commando des k. k. Hrn. Generals von Wernech Die Franzosen haben sich auf dieser Strecke noch gar nicht gezeigt. (a bey den gegenwärtigen Umständen, 20 uuo ausserordentlich viele Fremden in dieser Hauptstadt ankommen, zur nöchigen Orbug erforderich i6 sowohl von der Zahl als Eigenschaft dieser Fremden genau und anhaltend unterrichtet sey: So werden Namens Seiner Kuhrfürstlichen Durchlaucht zu Kölln, Fürstbi. schofs zu Münster 2c. Unsers gnädigsten Fürsten und Herrn nicht nur die deßfalls bereits unterm 6ten Dec. 1792 und hten Jänner 1793 ergangenen gnädigsten Verordnungen wiederholet, sondern auch zu Jedermanns, bevorab der angekommenen und noch ankommenden Fremden Wissenschaft, auch schuldiger Nachachtung in folgender Maaße erneuert, und erweitert: 1. Wird keinem ausländischen Fremden gestattet, sich in dieser Hauptstadt ohne vorherige Erlaubniß in einem Privat=Quartier einzumiethen, oder auch ohne solche Erlaubniß in einem Gasthofe länger als drey Tage aufzuhalten. 2. Da Wir zur Regulirung dieses Geschäfts nunmehro eine gnädigste Com willion angeordnet haben, welche des Endes des Morgens von ro bis 12 Uhr auf Unserer Kanzley aufm Domhof versammlet seyn wird; so wird allen ankommenden, welche sich länger als drey Tage dahier aufzuhalten gedenken, auch bereits anwesenden Fremden(welche von Unserm Stadtrichter die Erlaubniß, sich dahier aufhalten zu mögen, nicht bereits erhalten haben) hiermit und zwar bey Strafe, daß sie sonst dahier nicht geduldet werden solenzzgnädigst anbefohlen, sich innerhalb 24 Stunden nach ihrer Ankunft, und nach Unterschied der Publication dieser Verordnung bey sothaner Commission zu melden, daselbst ihre Pässe zahl bey sich habender Personen getreulich zu bemerken, und sodann Bescheid zu erwarten, ob sie sich dahien aufhalten dörfen. 3. Denjenigen, welchen die Erlaubniß dahier zu bleiben ertheilet wird, wird von dem Aduarius Commillionis Notarius Filcher darüber ein Schein sofort ertheilet werden, und wird Jedermänniglichen bey# Rthlr. Strafe verboten, oohne Vorzeigung eines-solchen von dem Ackuarius Commillionis ausgefertigten Scheins einen Freiden in ein Privat=Quartier aufzunehmen, wie dann auch, den Gastwirthen bey mämlicher Strafe anbefohlen wird ohne solchen Erlaubnißschein einem Fremden länger als drey Tage Quar= tier ezu geben.#m 3 4. Alle diejenigen, welche in Vorgang dieses Erlaubnißscheins einen oder mehrere Fremden in Quartiernhmen, sollen nocham selbigen Tage davon das Verzeichniß mit Bemerkung der Namen, Eigenschaft uns Zahl der Personen, Unserm Stadtrichter bey#5 S#tr. Strafe einschicken. Und hat es ubrie gens di 28 un s s. bey der. Vererdnung wodurch die Schildwirthe angewiesen sind, dem Stadtrichter alle Abend über die ungekommeren Freueden den Nachtzettel bey5 Rthlr. Strafe einzuschicken, nicht nur sein Bewenden, sondern es werden auch selbe bey nämlicher Strafe angewiesen, diese Nachtzettel nach Vorschrift Unsers gnädiesten Foicti lich einzurichten, auch zugleich darinn zu bemerken, wenn ein Fremder sich der ihm vom Gastwirthen gegebenen Weisung ungeachtet, über drey Tage lang ohne Erlaubniß aufhalten würde. 6. Wirs jene Verordnung, wodurch den französischen Emigres der Aufenthalt in hiesiger Hauptstadt ohne besondere deßfalls erhaltene Erlaubniß untersagt worden, erneuert, und wird den etwan in Gefolg erhaltener Erlaubniß sich hier aufhaltenden französischen Emigrirten hiermit gnädigst anbefohlen, alle militairischen Distinctionszeichen abzulegen. 7. Damit nun diese gnädigste Verordnung zu Jedermanns Wissenschaft gelange, soll solche sowohl in deutscher als französischer Sprache zum Druck befördert, von den Kanzeln verkündet, gehörigen Orts affigirt, und dem Inkelligenzblatt dreymal einverleibet werden. Zugleich s. wird sämtlichen Gast= und Schildwirthen unter nämlicher Strafe anbefohlen; ein Exemplar dieser gnädigsten Verordnung in jeder Sprache in ihren Häusern zur Nachricht der Fremden öffentlich anzuheften, und bis auf weitere Anordnung zu belassen. * Urkund Kuhrfürstlichen geheimen Kanzley= Insiegels und der Vidimation. Münster den rten October 1794. (L. S.) V= C.A. v. Ketteler, E. B. Mänsterman. Traduertan de lordonnance de lon Alteffe Sé rönilime Piestorale de Cologne, Prince. Evéque de Münster Toucband#les Emigrés. Febon ordre exigeant dans les cirgrand nombre detrangers qui arrivenr dans certe ville, que la regence foit instruite exactement er centinuellemenr du nombre er de la qualité de ees errangers; En cohlequence er atin que perfonne n’en ignore, renouvellant er amblinant, an nom de son Altesse Serenishime Eleéterale de Cologne, Prince Evéque de Munster notre gracieux Souversin, les ordbonances eja rendus en datte du 6 Decembre 1792& 9 Hanvier#1793 concernant particulierement les etrangers qui fönr arrivés ou qui arriveroient par la fuite, ordonnons ce qui fuir: Ant. 1. II neft permis d aucun etranger de loüer un quartier privé dans cetre Capitale fans en avoir obtenu lapermitfion predlable,# meme de reiter dans une Auberge plusde trois jours fans permiltion. At. 2. àl’effer de quoi nous avons établi une Commiflion qui saffemblera à norre chancellerie fur la place du Döme, rous les matins depuis 1o heures jusqu’à midi. Ordonnon# par le préfent artiche, fous peine de ne pas Stre roleré dans certe ville, atous ceux qui arriveront amp; qui voudrong se. fejourner plus de trois jours dans la diere ville, comme aulli a ceux qui y loar dejä& qui n’ont pas encore obrenu; de notre juge de ville, la vermillion de pouvoir s'g arrèter, de fe prefenter devanr la ditte Commillion dans les vingr. quatres heures qui fuiveronr larpublication de cette ordonnance, ou deleur arrives, d’y produire leurs pafleporr#mpm cerriticats, de declarer hidelemenr le nombre desperfonnes de leurfüirre, & d’attendre que la Commislion ait deliberé für leur admitlion. A1t. 3. Ceux qui auront obrenu la permislion de reiter dans cetre ville, recevront un certiticar du Sieur Fischer Gréfhier de la Commillion; Nous defendons fous peine de eing ecus d’amandes àtous les habirans de cette ville, de recevoir chés eux aucuns etrangers,# moins qufils ne lui prefentent le certihicat du dit Gréfffer. Nous defendonsaufli fous les mèines peines dirous les Aubergistes desles loger chés Eux plus de trois jours. Ant. a. Tous ceux des habirans qui fur le cerrificar du dir Gréffler, logeront un ou plulieurs etrangers font encore tenus fous peine de eingecus d’amandes de donner au juge de la ville, le meine jour, la lifte de ces memes perfonnes avec leurs noms, leurs qualités,& leur nombre. Art. 1. Nous renouvellons par cer articie Pordonnance deja rendué à l’egard des Aubergiltes, gui sonr renus de prefenter au juge de la ville, rous les foirs, la listi des perfonnes auf iont logées chés eux lous peines de eing ccus, d’amandes;& gous leur enjoignons fous la méine peine, fuivant ee qus eff préicrit par F’Editanferieur, de marquer diltinktemenrles noms des perlonnes, Sen outre de faire mention für leur liste, fun erranger est reftésplus de trois jours fang permillion, apres enzvoir Ciéprevenu. Art. 6. Nöus renonvellons Pordonnance qui defendoir ärons les émigrés frangois de demeurer dans cette Capitale fans en avoir obrenu une permillion particuliere Sp; nousenjoignonssrous les françois émigrés; qui auroient obtenu la dirte permillion, de ne porter aucune decoration milfraire. Mt. 7 Allnqueperfonne ne puiffe pretexter cäufe diignorance, nous avons arretee que la prefente ordonnance feroit imprimée enallemand, ap enfrangois, qu'elle(eroit publiée dans les chaires, affichée partourou beloin feroit, inferée trois fois dans les feuilles de Münfter. Nrr. 8. Nous ordonnons auffiaux Aubergiltes d’afticher publiquement dans leurs maifons, fous l’amande cy: dellus, unexemplaireen chaque langue de Ia dirte ordonnance,& ce jusqu's nouvel ördre. En foy de quoi nous avonsappolé le fceau electoral de la chancellerie privée. Fair à Münlter le 7 Octobre 1794. (L.S.)Nr C.A. DEKETTELER C. B Munsterman, in französischer Geistlicher, welcher auch * d e u t s c h v e r s t e h t, u n d a n d e r s t w o d e n K i n Vern; welche ihm zur Erziehung üübergeben waren, Unterricht in der lateinischen u. franzosischen Sprache gegeben, verlangt in der Stadt oder auf dem Lande Gelegenheit zu SnDeu sentweder bey Leuten von Stande zur Erziehung der Kinder in Condition zu kommen, oder auch sonst Erwachsenen in der französi. schen lateinischen und deutschen Sprache Unrerricht geben zu können. Das Weitere, und sein Legis ist am Intell. Komt. zu erfragen In Ecclésiastique franços, qui lait aufli * T’Allemand; amp; qui a déja enleigne le françois& le latin, delire krouver., lolt a la wille, foit àà la#canspagne, quelqu'an, gui voularle prendre enez lui pour instruire fes Eulans. le weme se propose aufli de donner des legons particulieres, Joit pourlie latin, Shit pour le françois, loit pour-Pallemand. Ceux qus déürent P’employer peuvent s’adreller au bureau de ce journal. (Chez Adolph König à Münfter fur leRotenbourg, on trouveitbujours lescholes fuivantes, pour le juste prix, comme des tableaux des plus famenx Maitres, papiers peints de la premiere Manufactur dAnglois& François, pour tapillere, les Bordures, Cimae, Plafond. Guirlandes, Pasterre, Drapperie, Lambries, Fondunis, Pilaftre a figures, Piedestal du pilattre, Pasrelief à jeus deufans, Rofales, les figures a Tantique, font varièes jusqu'au nombre de huit destinées par un grand Maitre, deflus depontes, Vafes, Corbeille de fleurs, Payfages, quatre failons,##enfin tout ce qui apertient pour le differente Dezoration, de plus beau gout, comme aufli ün grand Magazin de Mutiqae aufli' bien vocal qu’instrumental, amp; des toutes förtes des Instruments de Mulique, tout ce qui appartient à une Bontique de Mulique complette, differentes fürtes de Cartes de VI iite a la Maniere de wedwoodr, des Couleurs des Crayons d tous les Materiaux néceffaires pourtpteindre& defliner amp; c. Bey Adolph König in Münster auf der Rotenburg ist um billigen Preis zu heben, und nun angekommen, ein großer Vorrath von Pariser Tapeten von den berühmtesten Mansfacturen, alles nach dem neusten und medernnen Geschmack, deren Art bis hiehiu noch nie hier gewesen. Ferner ein großes Magazin von Musik, die berühmtesten Operetten im Clavier=Auszug, auch einzelne Arten aus selbigen, aule Sorten musikalische I strumenten kurz alles was zur kompleten Musit gehört, Visitenkarten in sehr verschiedenen Sorten, auch in enalischem Geschmack, aule Farben Materialten zum Mahlen und Zeichen 2c. Oadienützlichen Hülfsberechnungen Erster D Theil nunmehro die Presse verlassen, so gelieben die auswärtigen und hiesigen Herren Sub scribenten ihre Exemplare zu 16 Ggr. aus meinem Hause abholen zu lassen. Der Anhang desselben„welcher in hiesigen Rthl. u. Schillingen bearbeiter ist, wird baldigst nachfolgen, worauf noch bis dahin Subscription zu 12 Gar. angenommen wird. Der Ladenpreiß des ersten Theils ist nunmehro 1 Rchl. und der Ladenpreiß des Anhangs wird nachmals 16 ggr. seyn. H. B Claeßen am Eck der Hörsterstraße. Alm aesten dieses Monats und darauf folgenven Tagen mit Ausnahme Sonn= und Feyerragen sell bey den Gütern Vischering, Wensing, Greving, Walbaum, Behof und in der Davert eine große Quantität zum Schiffund sonstigem Bau, auch zu Küpholz taugli. ches Eichen= und gutes Büch nholz auf dem Stamm meisibietend gegen baare Zahlung verkaufe werden. Lusittagende wollen sich beliebigst den 2esten des Mergens 9 Uhr beym Hause Vischering; wo der Aufang mit dem Verkauf vorgenommen wird, einfinden. Ex spec. Commillione Sr. Hochfreyherrlichen Gnaden Herrn Erbdrosten Ringenberg, Rentmeist. Bey Josepb Bonsen auf dem Roggenmarkt, sind nebst andern holländischen Waaren zu haben besie holl. Eidammer Käse, ostfriestsche süße Milchskäse, beste Kanterkäse ben 100 Pfund und Stückweise, frische Hamberger Pflaumen, große Kasianien, große Bremer Pricken bey Faß= und Stückweise, wie auch frischer Salm.