AO War. Trn PoA WNTATAA eresir OInw UR L Bei unvorhergesehenen Betriebsstörungen, hervorgerufen durch höhere Gewalten, übernetzmen wir keinerlei Gewähr für pünktliches Erscheinen der Jeitung und kann auch keinerlei Schadenersatz beansprucht werden. — Verbunden mit: Cageblatt und Schwerter De e. Schwe ter W Sug b Schwerter Oolk Amtliches Kreisblatt für den Kreis Hörde Erstes und ältestes Cagesorgan des Kreises. Westhofener Zeitung Hplerbecker Zeitung Tangscheder Zeitung Holzwickeder Zeitung Die„Schwerter Seitung" erscheint werktäglich. Hauptgeschäftsstelle, Druck und Verlag: Car Braus. Telegr.-Adr.: Braus, Schwerteruhr. scheck: Dortmund 2852 und Hannover 21874. Verantwortlich für Schriftleitung und Anzeigen: Hans Linner in Schwerte. Cel. 62. Generalanzeiger für den Kreis Hörde. E Anzeigen-Prei K S Lekale 10 Pf., Auswärtige 12 Pf., Far Aeklamen 50 Df. Finonz=Auzeigen 12 0 12 Nr. 76 Anzeigen e Pl., Nieues in Kurze. Zugaufenthalt an den Kontrollstellen. wtb Köln, 28. März. Die gestrige vom Wolffrbreitete Meldung über den Zugaufenthalt In Bezugspreis vom Samstag, den 29. März 1924 AS- ess Reintsterium Pbinleare. bis einschl. 51. März: 1,30 Ms.]57. Fahraang Einzelnummer 150 Milliarden Pariermark sS:= Fohrgung . 55 KII den beseitigten Kontrollstellen der Besatzungsbesetzten Gebietes wird heute Wolff=Büro dahin berichtigt, daß es richtig heißen muß:„... die beseitigten Kontrollstellen Hengstey und Westhofen“, nicht Hengstey und Vohwinkel. Die Kommunalisierung der Polizei im Ruhrgebiet. * Essen, 28. März. Der preußische Minister des Innern hat alle kommunalen Verbände des Ruhrzirks telegraphisch angewiesen, die Polizei sofort zu weit dies bis jetzt noch nicht der all gewesen ist. Es handelt sich hier um eine die von der französisch=belgischen Besatzung ald nach dem Einmarsch in das Nuhrgebiet erhoben den ist. Die jetzige Durchführung wird in Verbracht mit der in der Entwaffnungsnote der Verbandsmächte erhobenen Forderung nach der Lezentralisierung der Polizei. Einbruch bei der amerikanischen Botschaft. 28. März. In die Handelsabteilung der amerilanischen Botschaft in Berlin wur Die Einbrecher stahlen außer einem wtb. Paris, 28. Mürz.(Tel.) Ministerpräsident Poincare hat heute vormittag die Bildung d. setzt. Wie Haras mitteilt, kann schon jetzt als feststehend angenommen werden, daß Poincare selbst die Leitung der Außenpolitik behält. Er habe sich entschlossen, die Mitarbeiter Maginot und Le Trouquer beizubehalten, die insbesondere bei der Durchführung der Ruhrpolitik beteiligt gewesen seien. Dieses Werk sei noch nicht vollendet. Außer diesen beiden Männern würden jedoch sämtliche übrigen Ministerien neu besetzt werden. wtb. Paris: 28. März.(Tel.) Um 5 Uhr nachmittags wird folgende neue und, wie angeführt wird, wahrscheinliche Ministerliste verbreitet: sind Oun zurla Italien. ärz.(T zierungspr Oberst v. iub nach #el.) Laut dent vo prit tlien abger Staats 28. März.(Tel.) ite den jugendlichen Reisenden sickrath(Rheinland) wegen Hochverrats zu 5 Jahren Zuchthaus, 500 Mark Vorsitz und Acußeres: Poincare, Justiz und Vizepräsidentschaft: Raoul Peret, Inneres: de Selves, Krieg: Maginot, Oeffentliche Arbeiten: Le Troquer, Finanzen: Francois Marsal, Handel: Loucheur, Marine: Bekanomski, Arbeit: Daniel Vincent, Unterricht: Heuri de Jouwenel, Landwirtschaft: Lefebore du Prey Befreite Gebiete: Louis Marin, Kolonien: Oberstleutnant Fabry. Das neue Kabinett tritt morgen vormittag 9½ Uhr im Elysee zu seinem ersten Ministerrat zusammen. 8 C K. 1c. Dies entspreche auch dem Wunsch Verstorbenen. Bei der eigentlichen iat wird auch ein Vertreter Regierung anwesend sein. 29. Mürz.(Tel.) Die Reichswie wir erfahren, bei Ankunft der ienst zem erö: Innern ordnung terten zwar " 5 g des en Umnhalter igt hat, Toteniche Kuhr: kun des in St. Martin de Re verstorbenen angenen Wilhelm Dreyer auf dem Anzilin einen Kranz auf dem lassen und ihm; da er Kriegs1* hof in erlegen den uhofssaal seiet zereinig seyer angrechende gesichert w 25ca EhrenAgehend fest, daß die schen Eyren erweisen kostenzuschlage unvers vaterländischen Verbän=####schlag für laufende *** durch 6 v. H. Zinsen tragen(5 v. H. Zinsen und 1 v. H. Tilgungsrate). Von diesen 10 Milliarden würden 6 Milliarden dem Wiederherstellungsausschuß übergeben, der sie entweder behalten und die 300 Millionen jährlich an Zinsen einziehen oder sie an Privatpersonen verlaufen und auf diese Weise die 6 Milliarden Goldmark flüssig machen können. Ferner werde eine Deutsche Reichseisenbahn= gesellschaft mit einem Kapital von 26 Milliarden Goldmark geschaffen werden, die sich wie folgt zusammensetzen: 2 Milliarden Vorzugsaktien, die der deutschen Regierung übergeben würden, 2 weitere Milliarden Vorzugsaktien, die der Wiederherstellungsausschuß erhalten soll, 11 Milliarden gewöhnliche Aktien, die wiederum der deutschen Regierung übergeben werden sollen und 11 Milliarden bevorrechtigte Obligationen zu 6 o. H.(5 v. H. Zinsen, 1 v. H. Tilgungsrate), die wiederum dem Wiederherstellungsausschuß übergeben werden. Die Konssion soll einen Zeitraum von 50 Jahren haben. Der Wiederherstellungsausschuß könne auch in diesem Fall die Obligationen behalten und jährlich die Milliarde Zinsen enziehen oder sie auf den Markt bringen und auf diese Weise sofort die 11 Milliarden Goldmark flüssig machen.: Ferner werde der Wiederherstellungsausschuß den Ertrag sportsteuer zugewiesen bekommen, der auf 300 Mill. Goldmark jährlich geschätzt werde. Die Aprilmiete. b5 Berlin, 28. März.(Privattel.) Der preußischinister setzte die Miete für April dahinend fest, daß die Verwaltungskosten and BetriebsEine große Oedlandkultur. ändert bleiben, wayrend der Zugsching für kanfend: Instandsetzungskosten von 12 auf hat, ist eine ihren#/15 Prozent erhöht wird. Fur Berlin betragt die ligung an der Trauer=#Gesammiete 31 Prozent der Friedensmiete. 31 diesen Sätzen kommt noch die Hauszinssteuer hinzu die am Dienstag im Unterausschuß des preußischen Landtages festgesetzt werden soll. wtb Berlin, 28. März.(Tel.) Der vom stänüber en sind der nationalliberalen Vereinigung Beschluß gefaßt: Der Zentralvorstand stellt fest, daß politische Organisationen und ähnliche Verbindungen von * ländigen die Satzungen dies gestatten oder rücklich genei Parteiinstanzen dies an Zu diesem Beschluß erklärten schlagt. Die 2. wtb meldut konferenz. März.(Tel.) 28 März,(Tel) Nach einer Da,ge, 1 Freuzden zui. die Ausführung des gestigen Be Wolzingten vu: venator vorzztäshent shlng Zentalsortandeg eintreten wurden Vorschtag gebragt, in der Pr##.— Diese Einmütigleit zeigte sich auch bei der einstin gefordert wird, oie Nationen, an die v. 1. glunghug La. Wahlaufrufs. en für richtig halt, zu einer Kensereng(migen Annahme veg„ Ein Schusz in Auenkein. Berlin, 28. März.(Tel.) Nack Drahtbericht des deutschen Generalkons# go=]# Posen demonstrierten dort im Anschluß hmigen. anwesenden Mitglieder der nationalliberalen Partei, daß sie nach der vom Zentralvotstand festgestellten Einmütigkeit in der politischen Auffassung bei ihren eine Grundlage für eine gute Grünlandwirtschaft Finanzausgleich und Hauszinssteuer. * Berlin, 28. März. Die preußische Notverordnung innen die leur Ausführung der dritten Steuernotverordnung det en werden, da, 1 Reiches, die heute der Entscheidung im Ständigen je uns von zuständiger Stelle mirgeteilt wird, die Ausschuß des Landtages entgegengeht, bestimmt u. a und die Landesregierung sich bereit„ gendes: ion in Coolidg sich zu auf ilade Mo für richtig hält, zu einer Konferenz die in Washington stattfinden soll, und eitig die Abrüstung und die Regelung der# tlichen Fragen zum Gegenstand hätte.# besuch in Frankreich. ris, 28. März. Königin Marie von Ing n ist in Paris eingetroffen und wird hirier Tage verbleiben. rumänische Künigspaa erung sich bereit a solgendes: ollsernährung sehr wich 1. Hauszinssteuer. eln der produktiven Er=# Von den bebauten Grundstücken, die nich be einee langfristigen dauernd land= und forstwirtschaftlichen oder gärn u fördern. Eleinzeitig ist die Mäglich=A#nerischen Zwecken zu dienen bestimmt sind, wird von ser auf /1. April an eine Hauszinseuer erheren. Eie beträg Erwerbslose auf 200 Arbeitstage) g 600 v. H. der vorläufigen Steuer vom Grundvermi erklärt haben, das für die tige Projekt aus den M werbslosenfürsorge durch Hinzu beschäftigen. Die Goldschatzanweisungen„E“. wtb Berlin, 28. März.(Tel.) zinssteuer erhoben. Sie dend v. F. ver vorläufigen Sieller vom Gründvernögen Bei Grundttücken, die am 1. Juli 1914 mit dinglicher privatrechtlichen Lasten nicht oder mit nicht mehr all 1120 v. H. des Wertes belastet waren, ist die Steuer Nach Art, 2 Jlauf Antrag um ein Sechstel herabzusetzen. I der 2 Rerordnung vom 1. Februar über die Jah= das Haus erst nach dem 1. Juli 1914 fertiggestellt lungen bei Liquidations= und Gewaltschäden sind g'so tritt an Stelle dieses Tages der Zeitpunkt der am 9. April in Mülhausen ein m Tage in Mar auf An. einer an privat. in aus heken, RealEnt. Devisenkurse grad: Pasitsch hat dem König die Liste des neuen erreicht. Sie enthält die Namen von darunter Pasitsch als Ministerpräsident ch als Minister des Aeußeren, und vier Gestern abend haben die neuen Minister zork, 28. März.(Durch Funkspruch.) Siegder eine Kanzerltonrnee durch die aten unternahm, um für die Bayiele 75,060 Dollar zusammenzubringen, gebracht. Amerik. Bombenflugzeug abgestürzt. wlb. London, 28. März.(Tel.) Aus Honolulu: Ein amerikanisches. Bombenflugzeug ist abgestürzt Und verbrannt. Drei Militärflieger wurden getötet, ein vierter verwundet. Um den Kalifen. * Kairo, 28. März. Eine Anzahl Ulemas, darunter die hervorragendsten mohammedanischen Rechtsgelehrten und Theologen, hielten in Kairo Versammlüngen ab, in denen eine Entschließung angenommen wurde, in der festgestellt wird, daß der vormalige Kalis nicht mehr die Eignung für die Würde eines Kalifen besitze. Es wurde beschlossen, im März 1925 eine mohammedanische Konferenz nach Kairo einzuberufen, die entscheiden soll, wer zum Kalifen ernannt weren# jäjidenten in Allenstein eine Belehnung ausgesetzt gegeben wurden. Es wird daher auf die vorerwi und für vermehrten polizeilichen Schutz des polni= Bestimmung, nach der im Entschädigungsverfahren schen Vizekonsulats gesorgt. Außerdem wurde dem ausgegebene K=Goldschatzanweisungen bis zum 31. polnischen Vizekonsul in Allenstein durch den dor= März 1924 an die zuständige Zahlstelle des Reichs# tigen Regierungspräsidenten das Bedauern über entschädigungsamtes einzusenden sind, besonders den Vorfall ausgesprochen. hingewiesen. Die Vorschläge der Sawtb. Paris, 28. März.(Tel.) Der Matin glaubt, in der Lage zu sein, den Plan der Kommission Dawes zu entwickeln. Nach dem Blatt werden die Schlußfolgerungen des Ersten Sachverständigenausschusses die folgenden sein:„„„ Die Aufgabe des Ausschusses habe nicht darin bestanden, die Höhe der deutschen Schuld zu bestimmen oder aufs neue die Zahlungsfähigkeit Deutschlands einzuschätzen. Die Sanierung der deutschen Finanzen solle durch die Schaffung einer Goldnotenbank erzielt werden, ferner durch eine strenge Kontrolle über die Staatseinnahmen, Staatsausgaben, durch den Ertrag einer internationalen Anleihe und durch einen Zahlungsausschub von drei Dieser Ausschub werde jedoch ein Teilaufschub und beschränkt sein, ein Teilausschub, weil während seiner Dauer das Deutsche Reich Sachlieferungen ausführen müßle, die Ausgleichsämter und die 9 lutionsämter mit Mitteln zu versehen und auch für die Bezahlung der französischen Besetzungsarmee aufzukommen habe; eingeschränkt, weil diese Ausgaben bis zum Ablauf des Aufschubs sich von Jahr zu Jahr steigern sollen. Ueber die Höhe, die hierfür einzusetzen sei, hätten sich die Sachverständigen noch nicht geeinigt. Aber nach Beendigung des Aufschubs solle Deutschland in den Stand gesetzt sein, jährlich ungefähr 2½ Milliarden Goldmark zu Diese 2½ Milliarden Goldmark sollen erzielt werden aus den Zolleinnahmen, aus den gegenwärtigen und den neuen Steuern, deren Ertrag direkt dem Wiederherstellungsausschuß übermittelt werde, 1200 Millionen(strittige Ziffer). Zinsen der Obligationen auf die deutsche Wirtschaft, 300 Millionen, Zinsen der Obligationen, die durch die Eisenbahn garantiert werden sollen, 1000 Millionen. Der industrielle und landwirtschaftliche deutsche Besitz solle mit einer Hypothek von 10 Milliarden belastet werden zugunsten einer Gesellschaft, die in entsprechendem Betrag Obligationen ausgeben würde. Diese Obligationen würden 40 Jahre hinRepartiert: Holland, Dänemark, Schweden Italien,. England, Newyork, Frankreich, Schwei, Prag 1 Prozent, Belgien, Norwegen, Finnland Spanien, Buenos Aires 2 Prozent, Wien. Japai Prozent. Nio de Janeiro, Jugoslawien, Lissabon Danzig 5 Prozent, Bulgarien, Budapest 100 Prozent Der Dollar am 28. 11. 24 Dollarkurs Geld: 4.19, Brief: 4,21 's gilt für schweizerische Golohypound gewisse Ar send u von Frankenforldner(FrankengrundVerpflichtungen gehören Abtragung der FrankenDer Minister bestimmt, lagen als angemessen anermindert sich auf Antrag die bige Last rtei Dabei eldmar Neuba an G 10d ntei Betracht. Die laufende nur insoweit berscksichtigt, der dritten Steuernotverlangt werden kann. Der dieser zu berücksichtigenden ngen wird nach näherer Beinisters auf die monatlich zu äge gleichmäßig verteilt. Bei 2 BH.) sind die Minderunle nach dem VerhältSteuerbetrages zu verteilen. durch Am oder Einbauten sebändeteile sind von senn der Bau nach dem den ist. Die näheren estimmung der mit Beihilfen u ausgeführten Bauten und astung der entsprechenden idschuld gemäß§ 29 der ig des Reiches werden von u getroffen. Die Gemeinden zur Höhe von Bebaute Grundstücke, die npotheken von nicht mehr als stet waren, sind auf Antrag efreien. Die Erhebung der Zeitpunkt nach§ 32 Abs. 1 terordnung des Reiches. zinanzausgleich. Gemeinden und Gemeindeandesanteil der Einkommen= tssteuer wird von 55 auf Grund hierzu wird in dem in der„Welt am Montag“ veröffentlichten Artikel erblickt, wegen deten Professor Lnidde in München verhaftet worden war. Zeitungsverbot. wtb. München, 29. März.(Tel.) Die beiden völkischen Organe„Großdeutsche Zeitung" und„Deutsche Presse“ wurden wegen Aufforderung zu Gewalttaten ammenhängend mit den Strafanträgen im Hitlerprozeß auf eine Woche verboten. Dangherty geht. wib Washingion, 28. März.(Tel.) G anwalt Taugherty hat seinen Rücktritt der von Präsident Coolidge angenommen Daughertys Name wird in Verbindung Petroleumskandal genannt. aatsberden ist. mit dem 95 ein dem Lo steu erhe de zustehenden lien die Ge1. 4. 8. Fünfundzwanzig Parteien. Folgende 25 Parteien sind bis jetzt mit einer eigenen Kandidatenliste zu den Reichstagswahlen hervorgetreten: Deutschvölkische Freiheitspartei, Deutschnationale Volkspartei, Deutsche Volkspartei, Zentrum, Christlichsoziale Volkspartei(Bayern), Christliche Volksgemeinschaft(Rheinland), Bayrische Volkspartei, Bayerischer Bauernbund, 9. Demokraten, 10. Republikanische Partei, 11. Deutsche Arbeitnehmerpartei, 12. Rheinische Arbeiterpartei, 13. Sozialdemokraten. 14. Unabhängige Sozialdemokraten. 15. Sozialistischer Bund(Ledebour) 16. Proletarische Partei, 17. Kommunisten, 18. Nationalsozialistische Partei, 19. Hannoveraner, 20. Wirtschaftspartei, 21. Bodenreformer, 22. Haus= und Grundbesitzer. 23. Nationale Freiheitspartei, 24. Deutschsoziale Partei, 25. Deutsche Partei in Baden(nationalsoz.) Der alte Reichstag und die Nationalversammlung. Der verflossene Reichstag setzte sich im einzelnen wie folgt zusammen: Sozialdemokraten 113 (in der Nationalversammlung 165), Unabhängige 81(22), Kommunisten 2(0), Zentrum 69 (90), Bayrische Volkspartei 20(im Zentrum enthalten). Deutschnationale 66(42), Deutsche Volkspartei 62(22), Demokraten 45(75), verschiedene Parteien S C0 Zeignerprozeß. wtb. Leipzig, 28. März.(Tel.) In seinem Schlußwort erklärt Zeigner, zum Falle Trommer möchte er bemerken, daß der Befund der Akten immer vom Stand der Untersuchung abgehangen habe. Ihm seien Einheit bilder. Der Staat neben Gnadenakten auch Sachakten vorgelegt worden. Zinssteuer zur Förderung Ob dies im Falle Trommer der Fall gewesen sei, wisse senden. In gleicher Artler nicht. Wenn sie sie Arbeitsfragen. Beendeter Streik. wtb. Bremen, 28. März.(Tel.) Nachdem die Arbeiterschaft der Hansa=Lloyd= und der Dynamo=Lloyd= Werkehente auf Grund einer Anzahl Bedingungen, nämlich der Erhöhung des Stundenlohnes um drei Pfennig und Verkürzung der Laufzeit des Abkommens um zwei Monate wieder ausgenommen hat, ist mit der allgemeinen Beendigung des Ausstandes in der Metallindustrie zu rechnen. Auch im Werftarbeiterstreik hofft man auf einen baldigen Ausgleich der Differenzen. Die Arbeitslosigkeit. bb Berlin, 28. März. Aus den besetzten Gebieten des Ruhrgebiets liegen infolge der noch immer bestehenden Behinderung der Verwaltung abschließende Ziffern über die Arbeitslosigkeit nicht vor. Soweit Nachrichten eingegangen sind, haben sich die Micumverträge und auch die Nisenbahnregie nicht als geeignet erwiesen, die Gesundung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes herbeizuführen. Wenn auch natürlich gegenüber der Zeit des völligen Stillstandes der Wirtschaft eine Abnahme in der Zahl der Erwerbslosen eingetreten ist, so liegen die Verhältnisse in den besetzten Gebieten, wo es in normalen eit gegeben hatte, jetzt un= Lugen unter beftigzien Porgussetzugen, erhoben heben, hat der Oberpräsident der schäas lis gelsch e de ester MAichise dant len dis Shut anlig. gen pädagogischer Art in der Rheinprovinz die Ferten doch überall am 4. April beginnen sollten. Auch diese Mitteilung wurde wieder überholt durch eine Nachricht, daß diese Ferienverlängerung nicht für diejenigen Orte zutreffe, in denen höhere Schulen bestehen. Nunmehr wurde aber endgültig angeordnet, re Ferienbeginn doch allgemein in der Rheinprovinz eintritt. Infolgedessen ist in allen Orten der Rheinprovinz Schulschluß am 4. April und Wiederbeginn des Unterrichts am 30. April. Wie graphisches Bureau in Köln durch eine Anfrage beim Provinzialschulkollegium heute festgestellt hat, ist diese letzte Anordnung endgültig, und alle Schulen haben sich danach zu richten. Kettenhandel mit Mehl. * Köln, 27. März. 30 Angeklagte hatten sich vor dem Kölner Wuchergericht in mehrtägiger Verhandlage zu verantworten, Kettenhaneben zu haben. Das Urteil lautete gegen einige auf Freispruch, gegen mehrere auf Vertagung und ferner auf Geldstrafen von 500 bis das Mehl war durch 20 Hänl gegangen, bis es zuletzt vollständig verdorben war. Eeldmark=Sparprämien untersagt. * Mörs, 27. Mäoz. Im Januar 1924 machte die sige Kreissparbank bekannt, daß sie für Einzahlungen unter bestimmten Voraussetzungen Goldmark1 173000 auf 989000 zurückgegangen. Einen ähnlichen Rückgang weisen die Zissern der Zuschlagsempfänger und der unterstützungsberechtigten AngeSchiebungen zum Nachteile der Eisenbahn. Lagen, 27. März. Die Hagener Strafkammer verhandelt seit drei Tagen gegen 14 Angeklagte, Beaiftel. Von den bemeinden(Gutsbezirke) ünftig 12 v. H. Hiervon fließen der Landesschulklasse zu, icher 3½ v. H.) werden den Lander werden ermächtigt, an für das Jahr 1924 ein Drittel überwiesenen„Aufkommens an steuer der Rheinproyinz, falen und dem Bezirksverband irks Wiesbaden für besondere aues und der Wegeunterhaltung zu bisherigen Bestimmungen über Beagszuschüsse an die Gemeinden fort. Von der Hauszinssteuer erden(Gemeindeverbände) insgesamt eben besteht das obige Recht der schlägen. Von den zwei Sechsteln und Landkreise das erste nach zen Aufkommens, das zweite nach veredelten Bevölkerungszahl, woeine Einheit bildet. Der Staat der Haus ##t verwe a a eo ehese ais ealsen hich als enan sient Be lsansion un 1 Hilfsstoffen erschwert und verteuert, in der Kapital= Woche in Anspruch nehmen. Soweit sich knappheit, in den ausgedehnten Arbeitskämpfen sowie übersehen läßt, handelt es sich in den meisten in dem späten Eintritt des wärmeren Wetters. Erst darum, die Firmen vor Entwertungsverlu die letzten Tage haben in dieser Hinsicht günstigere schützen und die Begünstigung dieser Schiebur Voraussetzungen geschaffen, so daß nun endlich auch die Beamten meisten Fällen asverlusten zu Schiebung durch Beamten. Tödlicher Sturz aus dem Krankenhaus. durch 105 sie sich im Ministerium vorgefunden wären sie ihm auch vorgelegt worden. Im Schmerler erblicke die Anklagebehörde in seier da al Absatz; der Versasung, Infolge seines Au tes über die Ressortminister solle er dem Innenminister eine Anweisung gegeben haben. Entscheidend sei, daß eine Amtshandlung nicht in Frage komme. Er habe den Pelz zum ersten Male am zweiten Östertage gesehen. Am übernächsten Tage habe er den neuen Junenminister in sein Amt eingeführt. Wann hätte als Verweser des Innenministers eine Amtsmen wollen? Seine Frau habe gar für eine Bewandtnis mit Schmerler gehabt habe. 4366 Mm 1. Seine Stellung als sozialdemokratischer Minister habe es mit sich gebracht, daß er mit Sachen angegangen worden sei, die mit seinem Ressort nicht zusammenhingen. Die Staatsanwaltschaft wolle erkannt haben, daß sein Gesprüch mit Geheimrat Kunz und Verdacht gegen Regierungsrat Lotze Mas wesen sei. Er habe unter Beweis gestellt, daß er dem leit bie sch mit der Neurgelung des his dum. 25. Mörz: Minster i. A, 24. Nirz,öäeen däihe. ind ergeb= Hosen wurde Die Leiche bim 12. Fehruar vermitze der Arssien gelandet, das seit den..# te in einem Prozesse eine Aussage hnes von 27 auf 35 Mark pro Woche, wäh gemacht, die nicht ganz den Tatsachen entsprach und sich dies so zu Herzen genommen, daß es sich heimlich fernte und den Tod im Wasser suchte, wie es ihr welchem Termin Vater und Bruder aus anderen Anlässen auch getan Eine hatten.— Eine sonderbare Vorbereitung zu seinem eg ae. Selbimord gesigein Wirt von der Hafenstraße, 6i. an, se der ist ein 21jähriger Chaufoch mit dem Konflikt beschäftigen.:„Dgr.Ottte, Frllitrn“.i mamanleidend war, Ohne ##feur, der schon längere Zeit nervenleidend wat Der Eisenbahnerstreik in Württembers. ixgend einen ersichtlichen Grund erschoß er sich in wtb. Stuttgart, 28. März.(Tel.) Obwohl sich der seiner Wohnung an der Georgskommende. siter ausgtgegaftehgt, wird der Frandszistuna fu der Kirche. trieb bisher überall aufrechterhauten. Stundstiftung in der Kirche. —* Elienburg, 27. März. In Ischernitz„jahen * M e n V o r ü b e r g e h e n d e n a c h t s i n d e r K i r c h e a n z w e i S t e l l e n Forderungen der Ettenbahner Flammen auflodern. Es ergab sich, daß bisher nod (eiharfald 90 Mär:(Tel.) Der Reichsbahn= nicht ermittelte Einbrecher dort eingedrungen waren io Stt zern von den vertrag= und, nachdem sie den Altarschrank erbrochen, den ins Taufbecken gegossen und die Gedenkmünzen von der Ehrentafel herabgerissen, deruggen iterhrettet,„ den beiden Altarkar: Feuer angelegt hatten. Das er da als Verweser des I rag der handlung vornehmen wollen nicht gewußt, was es für echterung.. E [Gedenkmünzen von der Ehrentafel herabgerissen, mit or ep)eov, uem brannten bereis. Durch Insbefandere der Bruch der schnelles Eingreifen wurde die Kirche vor der Zeraften ausgelöst. Insbesondere der Atgzghn, störung gerettet. Todesurteil. über die Arbeitszeit in den Bahn= störung gerettet. die Reichsbahndircktion ist dazu an„ 1ov eogten,# grich Meiß, diese Erregung noch zu schüren. Die erbärm=] bb Berlin, 28. März. Der Händler ers der unteren Gruppen, treiben der in seiner Wohnung die Krankenpflegerin Plettig Vereinbarungen über di meistereien durch die Reichs die Bediensteten zweislung. In der Absicht Wirtschaftslebens Reichseisenbahn zur Verbetreffenden Beamten verboten habe, sich mit Gna4#nachen zu besassen. Erklärlich ist es, daß bei den nderten n Briefen, die sich bei ihm aufhäusten. Der Plan des Direktoriums. rlin, 28. März.(Tel.) Im preußischen Staatsheute auf Grund einer sozialdemokratischen die Novemberpläne für die Schaffung toriums gesprochen worden. Dabei densachen zu befassen. Erklärlich ist es, daß, bei von er auch einmal einen vernichtete, der besser in die Akten gekommen wäre. Es sei ihm nicht lieb, wenn in öffentlicher Verhandlung festgestellt werde, er sei ath. Bezüglich seiner großen Aengstlichkeit sei Gutachten einig. meine Frau ohne mein Wissen durch Berger hat Herr v. Gayl, dessen Namen im Münchener Prozeß genannt worden ist, unter den Personen, die den Plan des Direktoriums damals ventiliert haben soluch den Reichspräsidenten genannt.„„ Von zuständiger Stelle wird hierzu erklärt, daß diese Behauptung, soweit sie den Reichspräsidenten betrifft, auf alle Fälle unrichtig ist. Wirtschaftstagung. lin, 28. März.(Tel.), Das Wirtschaf Institut für Rußland und die Oststaaten hielt heute im Hotel Adlon eine Tagung ab, wozu sich zahlreiche hervorragende Vertreter von Handel und Industrie eingefunden hatten. Deutschland und Aegypten. bb Berlin, 28. März. Der ägyptische Konsult Ahmed Bei Ibrahim ist in der vergangenen Woche in elin eingetroffen. Mit der Bildung eines ägyptischen Konsulats in Berlin ist die erste offzielle Verbindung zwischen der deutschen und ägyptischen rung hergestellt. In einer Zuschrift aus ä Kreisen an die Deutsche Allgemeine Zeitung wird rauf hingewiesen, daß das Amt des neuen ägyptischen Konsuls in Berlin schwer und verantwortungsvoll sein werde. Aber diese Schwierigkeiten würden durch die großen Sympathien zwischen dem deutschen und dem ägyptischen Volke erleichtert werden. Sympathien würden sich mit Hilfe der deutschen Reerung zu wahrer Freundschaft vertiefen, können. Die in Berlin wohnenden Aegypter begrüßen diese neue Periode und hoffen, daß sie für beide Länder segenbringend sein möge. ren gegen v. Gerlach wegen Landesverrats. auf Brandt einzuwirken versuchte, ist mir peinlich genug. Bei Brandt handelt es sich doch um einen Mann, den der Vorsitzende hat ermahnen müssen, das zu sagen, was er wisse und nicht, was er glaube. Brandt stand zudem seit zwei Jahren unter dem Eindruck der Erzählungen von Möbius und war von vornherein der Auffassung, daß ich alles in die Tasche gesteckt hütte. Aus diesen Gefühlen heraus hat er meine Handlungen und Bewegungen beurteilt. Sein Erinnerungsbild war für mich naturgemäß von äußerst großer Bedeutung. Danach ist Brand nicht als klassischer Zeuge zu betrachten, dessen Aussage eine zuverlässige Urteilsgrundlage bilden kann. Auch die Aussage von Möbius, die fünf= bis sechsmal gewechselt hat, ist keine eigentliche Grundlage. Bei dem Vorgang im, Cafe Lippold schöpfte ich Verdacht, nicht aus dem Umfang und der Dicke des Briefumschlages, sondern aus dem Benehmen Brandts. Nun war ich leider unentschlossen. Ich wußte nicht, was eigentlich los war. Als ich aber nachher festgestellt hatte. daß in dem Briefumschlag Geld enthalten war, habe ich den Briefumschlag zurückgegeben und gesagt, daß ich mit der Sache nichts zu tun habe. Ich * Leipzig, zunmehr 27. März Der Oberreichsanwalt hat gegen den verantwortlichen Redakteur der„Welt am Montag“, Hellmuth von Gerlach, ein Perfahren wegen Lan######errats eingeleis#t. Dar s gegenüber mit allkeit ausgesprochen. Mein Verhalten ist wohl töricht und ungeschickt gewesen., g. i Meiner Auffassung nach habe ich weder ein Geschenk angenommen, noch die Absicht gehabt, in dieser tlich tätig zu werden. nicht zu widerlegen, dann können Sie mich nicht verurteilen. Was den Vorfall mit der Gans betrifft war ich der Meinung. daß Brandt mich wegen der Guadensache und des Vorfalls im Cafe Lippold sprechen wollte. Daher sagte ich:„Herr Brandt, was haben Sie da für Geschichten gemacht, lassen Sie das.“ wtb Leipzig, 28. März.(Tel.) Die Urteilsverkündigung im Zeignerprozeß ist auf Samstag mittag festder in seiner Wohnung die Krankenpflegerin Plettig ermordet und dann die Leiche in der Nähe des Friedhofes in Reinickendorf verscharrt hatte, wurde zum eine schwere Erschütterung des Tode verurteilt. zu unterbinden, sehen die Bezirks=] Ein Lehrer ermordet. drei vertragschließenden Organisationen wtb. Hirschberg, 29. März.(Tel.) In Fischbach OEV.(Deutscher Eisenbahnerverband), GLE. ist in der Nacht vom Donnerstag der evangelische kschaft Deutscher Eisenbahner) und AEV.] Lehrer Mücke ermordet worden. Die furchtbar zugemeiner Eisenbahner=Verband)— sich veranlaßt, richtete Leiche wurde am Donnerstag morgen in der Reichsbahndirektion folgende Forderungen zu einer mit Quecken zugedeckten Grube im Felde gefunstellen:., uug 8; Schtstnhenta### den„Raubmord liegt anscheinend nicht vor. Von 1. Grundsätzliche Festlegung des Amrngznggee dem Täter fehlt jede Spur. er Piaxsnge Hochwasser in Oberungarn. eit bezahlte Mehrarbeit zwischen den Dienststellen Hochwass und den Betriebsvertretungen vereinbart werden* Budapest, 27. März. AIm sogenannten Karpath ud der Setichenzuc Madand, den rüherer. abgungrn, aert Goäeräshe 9 Sofortige Erhöhung des Lohnes dergestalt, daß wasser besonders in der Gegeno von — v's der Lohnllasse 1 35 Prozent beträgt Uhely an verschiedenen Industrieanlagen„Schaden T#rung der Spannungen zwischen den von mehreren. Millionen angerichtee. An vielen StelEesamssrannung auf 20 Proz.slen wurden Brücken weggerissen, wodurch der Eisenbahnverkehr auf fast allen Eisenbahnlinien nördlich und südlich von Kaschau vollständig unterbrochen ist. : Das Unglück bei Amalfi. wtb. Berlin, 28. März.(Tel.) Die Zahl der Opfer, die bei der Katastrophe von Amalfi das Leben einbüßten, beträgt rund neunzig. Deutsche befinden sich nicht darunter. Der deutsche Konsul in Neapel sprach den Präfekten von Neapel und Salerno sein Beileid aus. Auch der deutsche Botschafter in Rom wurde angewiesen, der italienischen Regierung das Beileid der Reichsregierung auszudrücken. bb Berlin, 28. März.(Privattel.) Nach einer Meldung des Tageblatts aus Rom geriet der König von Jsalien auf der Reise nach Amalfi in große Lebensgefahr. Wenige Minuten vor dem Eintreffen des königlichen Sonderzuges in Teano erfolgte dort lein ungeheurer Erdrutsch auf die Gleise des Bahndammes. Im letzten Augenblick gelang es, den Zug zum Halten zu bringen. Der König setzte seine Reise im Automobil fort. 5 Kinder verbrannt. wtb. Emden, 28. März.(Tel.) schen Nachrichten melden aus Wittmund: In der zum 27. März brannte das Anwesen des Landwirts Cordes in Mellengrose vollständig nieder. Fünf Kinder von einhalb bis zehn Jahren sind in den Flammen umgekommen. Die Eltern waren zu einer Feier nach Wittmund gefahren. Als das Feuer von den Nachbarn bemerkt wurde. war nichts mehr zu retten. Das Vieh und das gesamte Mobiliar sind mitverbrannt. Lehngruppen I=VII die Gesamneanngug auf 20 Proz. des Lohnes der Lohngruppe 1 festgesetzt wird. Die Bezirksleitungen der vertragschließenden Organisationen sind sich bewußt, daß nur ein sehr weitgehendes Entgegenkommen der Reichsbahnverwaltung im Rahmen dieser Forderungen es ihnen ermöglicht, die Belegschaften von Verzweiflungsschritten abzuhalten. Sie ersuchen um Zusage bis spätestens Dienstag, 1. April. Im Falie der Ablehnung trägt die Verantwortung für alles Kommende die Reichsbahnverwaltung. Die Bezirksleitungen werden dann nicht mehr in der Lage sein, das Unheil aufzuhalten. Sie werden getreu ihrer Pflicht im Bewußtsein ihrer Verantwortlichkeit die Leitung des ausbrechenden Kampfes übernehmen, um die Bewegung in geordneten Bahnen zu lenken DEV., Bezirksleitung Elberfeld. GDE., Gauleitung Elberfeld. AaV., Bezirksleitung Elberfeld. u. Fern. Die Osterferien in der Kheinprovinz. der Osterschulferien in der Rheinprovinz sind die verschiedensten Meldungen im Umlauf. Die Köln. Volksztg. berichtet darüber: Zuerst war bemmt worden, daß die Ferien allgemein am 4. April beginnen sollten; dann wurde angeordnet, daß in den Orten, in denen höhere Schulen bestehen, das alte Schuljahr erst am 11. April schließen sollte. Inzwischen lam aber eine Veröffentlichung des Ministers heraus, daß mit Rücksicht auf die verschiedenen VeranstaltunRoounterk oie[Schuelt..“ 0 die Ferten Auch diese eine Nachht für dieSchulen beangeordnet, kein in der in allen Apri! und pril. Wie durch eine eute festgegültig, und ten sich vor erhand KettenhanUrteil launehrere auf on 500 bis 20 Hände orben war. gt. machte die für EinzahGoldmark= verschiedene System Einisident der tarkprämien enbahn. strafkammer eklagte, BeHagen usw., senbahn bechen bis in t jetzt durch beteiligten d über eine ich bis jetzt isten Fällen erlusten zu sebung durch enhaus. ne 35jährige es aus dem davon, daß age. m städtischen aus Schlear vermißt ine Aussage ntsprach und sich heimlich , wie es ihr n auch getan ig zu seinem enstraße, ein ack an, setzte d erschoß sich. iger Chauf. d war. 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JOL K 5 5 SSSS E S S S S H5EESEES E SGSEF Sbrs5tg BEESRSESSR iG * S geg * Bag 2 S 5 ** □ # S1• 8 65 " 5 S E 5 9951 5##E. 8 SBT2SEE O 253%9 OE5SN BOE S2 9 5 9 # SS9# g 9.** 98 8 8 5 SgEs 3.80 □ 685 dessen hochgeschlossener, eng anschmiegender Kragen einem lustig flatternden, kunstvoll geschlungenen Halstuch, wenig Raum läßt. Denn nun schaut er ja so ganz anders aus als sein Bruder, der winterliche Sportschal, der wohl auch in leuchtenden Farben prangte, immer aber als Schutz gegen Kälte, fest und dauerhaft aus warmer Wolle gefertigt war. Er sieht auch anders aus als der seidene Schal, den die Herren der Schöpfung zum winterlichen Mantel trugen oder tragen. Jener meist sein gestrickte, aus Kunstseide gestrickte, der in seinen farbigen Zusammenstellungen eine fröhliche Note in den dunklen Ton der Herrenkleidung brachte. der— ein oft gewählter Geschenkartikel von zarter Hand— begehrt und beliebt war. Heute gibt Frau Mode eine andere Parole aus und man wird neugierig, ob sie wieder in großem Ausmaß angenommen wird. Denn die Frauen, die so lang schon dem Stehkragen ade gesagt haben. die halsfrei gehen, im Sommer und Winter, gleichgültig, welchem Jahrgang sie angehören, die sich somit abhärteten— sollen nun zum geknüpften Halstuch zurückkehren. In dem neuen bunten Blatt Bimini“ glossiert Alfred Richard Meyer diese moderne Halstuchmode in seiner bekannten liebenswürdig=geistreichen Art in der Plauderei„BiedermeierBubi“. Er sagt:„—— man kann getrost den Propheten dahin spielen, daß diese Mode, schneller und ausführlicher denn andere, bis zu der„Wildheit“ sich entwickeln wird, die sie dann, als erledigt und überlebt, der Kostüm=Chronik einverleibt— bis zu irgendeiner Stunde glücklicher Wiedergeburt.“ Er wird wohl Recht haben! Vorläufig locken tausend bunte Stoffe in den Fenstern zum einfarbigen Kostüm, viele einfarbige Nuancen zum gemusterten,— getragen zu werden. Geschlungen, geknüpft, geknotet, als Tuch, als Schal, dann in Quasten. Gewiß wird es in vielen Fällen allerliebst und heiter aussehen und da der Preis für solch ein Tuch erschwinglich ist, werden wir in einiger Zeit gewiß manch reizender Frau, mit dem neuesten Modekennzeichen geschmückt, begegnen. Ein Schmetterlingsdasein ist ihm beschieden. Im Mai schon wird es im Schranke ruhen, weil goldener Sonnenschein regiert—— oder aber Frau Mode hat es zum Liebling erkoren und sich, ins kapriziöse Köpfchen gesetzt, das Halstuch auch im Sommer zu tragen! Wir wollen's abwarten. Die Frühjahrsmode auf der Straße. * S 38207 S 38264 Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen geht wieder frische Hoffnung durch Natur und Menschenherzen. Kraft spendend für neues Leben und neue Taten. Und mit der Hoffnung kommen auch wieder Wünsche, den äußeren Menschen zum Empfang des Frühlings würdig auszustatten. Wenn auch ein kleiner Preis=Abbau für sertige Waren erfolgt ist, so ist es dennoch nur eine kleine Anzahl Frauen. deren Geldbeutel die schnelle Erfüllung ihrer Wünsche erlaubt. Die meisten Hausfrauen müssen heute mehr denn je rechnen und„Lumpenparade“. B17172 über ihre vorjährigen Kleider halten und an Hand von Modeabbildungen prüfen, was noch unverändert getragen werden kann, was geändert oder ersetzt werden muß. Die nächste Sorge betrifft den Anzug für die Straße. der als Mantelkieid, als Straßenkleid oder Schneiderkleid in die Erscheinung tritt. Alle drei Formen zeigen die schlanke, schlichte Linie, eng die Hüften und Beine umspannend und die Frau zum Trippelschritt verdammend, der durch durch die Kürze des Rockes etwas gemildert wird. Alle Rippen= und Kreppstoffe sind neben melierten, gestreiften und karierten Stoffen das meist verarbeitete Material für diese Kleider, interessant belebt durch abweichenden glatten oder bunt gemusterten Stoff, Tressen, Blenden, Köpfe und Falbeln aus Seide. Die glatt in das Armloch eingesetzten oder mit angeschnittenen Achselteilen zwischen Vorder= und Rückenteile gesetzten Aermel haben meistens Ansätze oder Falbelgarnitur, wie an dem hübschen Mantelkleid S 38264 ersichtlich ist. Aus blauem Gabardine in Prinzeßform gearbeitet, wird es durch eine auswechselbare doppelte Falbelgarnitur aus weißer Waschseide belebt, deren Ränder ach außen gerollt mit Hohlstichen fest gesäumt sind. Die Vorderteile treten über einen weißen Latz mit schrägem Rand breit nach links über und werden auf der Hüfte durch eine angeschnittene Patte mit Schnallenschluß zusammengehalten. Erf.: etwa 3,60 Meter Stoff, 110 cm breit. Beyer=Schnitte für 46 und 52 cm Oberweite. S 38207 zeigt ein Straßenkleid mit neuem Belerojäckchen aus dunkelblauem Rips mit indisch=gemusterter Seidenschärpe und untergesteppten Seidenstreifen. Beachtenswert ist der in winzig schmale Plisseefalten gesteppte Randstreifen an Kragen und Aermeln. Erf.: etwa 3 Meter Stoff, 120 cm bereit, 2 Meter Foulard, 90 cm breit. Beyer=Schnitt für 46 cm Oberweite. Die verschiedene Streifenlage des Stoffes an dem Schneiderkleid S 38165 ruft trotz der übrigen Schmucklosigkeit eine reiche Wirkung hervor. Mit durchgehend geschnittenen Vorderteilen und Rücken gearbeitet, zeigt die dreiviertellange Jacke seitliche Glockenschoßteile, die unter den angeschnittenen Gürtelenden ihren Anfang nehmen und die mit den als untere Berandung dienenden Schoßansätzen verbunden sind. Bei den aus je zwei ineinandergreifenden Schnitteilen bestehenden Seitenteilen kommt bemerkenswerterweise die senkrechte Seitennaht gänzlich in Wegfall. Ansatzärmel mit Doppelknopf. Der Einbahnenrock zeigt die neuartigen festgebügelten Hüftabnäher. Erf.: etwa 3,80 Meter Stoff, 130 cm breit. Beyer=Schnitt für 46 cm Oberweite. Allen Anforderungen der Mode wird das jugendliche Kostüm aus saphyrblauem Ripsstoff S 38202 gerecht, das aus 1,20 Meter weitem Einbahnenrock und Gürteljacke besteht. Die doppelt eigenartige Schnittform von Aermelansätzen und Taschen wird durch Tresseneinfassung noch stärker betont, während sie auf dem Kragen einen zweiten Teil vortäuscht. Erf.: etwa 3,25 Meter Stoff, 120 cm breit. Beyer=Schnitt für 44 und 48 cm Oberweite. Zu diesen Jackenkleidern werden meistens die Blusen über dem Rock getragen. Erbsengelber Seidentrikot im StreifenS 38202 S 6. S 36167 muster mit bunter Wolle durchstickt ist geeignetes Material für die Bluse in Sweaterform B 17172. Doppelknöpfe fassen die weiten Aermel am Handgelenk eng zusammen. Erf.: 1,40 Meter Trikot, 140 cm breit. Beyer=Schnitt für 46 cm Ober= weite. Wer der im Rock zu tragenden Bluse treu geblieben ist. findet mit B 6142 ein passendes Modell zur Vervollständigung des Jackenkleides. Die Hemdbluse aus Schleierstoff oder Chinakrepp ist vorn mit in Brusthöhe ausspringenden, hinten mit durchgehenden Biesensäumchen ausgestattet, Achselstücke und Aermelstulpen sind mit Stäbchenhohlnaht angefügt. Erf.: etwa 2.50 Meter Stoff. 100 cm breit. Beyer=Schnitte für 44 und 48 cm Oberweite.— Wo keine Schnittverkaufsstelle am Ort, sind alle Schnitte zu beziehen durch Beyer=Schnitte, Leipzig. Rathausring 13. Zum Gelett. Sei zum Geven stets bereit, nicht kärglich deine Gaben. Denk', in deinem letzten Kleid Wirst du keine Taschen haben. Paul Heys Schwerte, den 29. April 1924. Die„Schwerter Zeitung" umfaßt heute 10 Seiten. Da wir bestrebt sind, unsere Zeitung so inhaltsvoll wie möglich zu gestalten und unsere Leser in jeder Weise zufriedenzustellen, so bitten wir unsere Abonnenten, bei Verwandten und Bekannten recht tüchtig zu werben, auf daß am 1. April uns so mancher neuer Leser zugeführt werde. Es muß die Parole heißen: Jeder Bürger von Schwerte u. Umgegend liest die„Schwerter Zeitung". Je größer die Abonnentenzahl, desto reichhaltiger der Inhalt der Zeitung. Infolge der in letzter Zeit gestiegenen Leserzahl sind wir in der Lage, ab nächster Woche eine achrseitig illustrierte Sonntagsbeilage unserem Blatte beizulegen. Wir teilen noch mit, daß wir den am 1. April neu hinzukomme die bisher erschienenen zwei Roman=Beila, „Doktor Vorwärts' zweite Trauung“ kostenfrei nachliefern. Bestellungen auf unsere Zeitung für den Monat April nehmen alle Postanstalten, Briefträger, Zeitungsboten, sowie unsere Geschäftsstelle entgegen. —* Auf den ausführlichen Prospekt„Hellweg“, welcher der heutigen Stadtauflage unserer Zeitung beiliegt, machen wir besonders aufmerksam. Der „Hellweg“, diese junge Wochenschrift für deutsche Kunst erwächst aus dem Gedanken, daß jede Kunst nur aus der besonderen Eigenart des eigenen Volkes geschaffen werden kann und daß daher die Nachahmung fremder Kunst abzuweisen ist. Er behandelt die letzten Erscheinungen von Schrifttum, Dichtung, bildender Kunst, Theater, Musik, Wissenschaft, wie alle Kulturfragen der Gegenwart. Er bringt Dichtungen, Novellen, Abbildungen, Orig.= Graphik und farbige Kunstbeilagen von der Hand namhafter Künstler. Er bringt ferner Kritiken über alle bedemenden Theateraufführungen. Vorträge. Konzerte. Kunst=Ausstellungen in Gottesdienste am Sonntag, 30. März. Evangelische Gemeinde. Große Kirche: 9,30 Uhr: Pastor Ilorin. Konfirmation. Kleine Kirche: 10 Uhr: Pastor Oblig. 11 Uhr: Kindergottesdienst. 5 Uhr: Pastor Ohlig. Ev. Krankenhaus: 9 Uhr: Parstor Obtig.Evangel. Stadtmission Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag früh 8 Uhr: Blautrenzstunde. Sonntag früh 4 Uhr: Bibelstunde. Sonntag abends 8 Uhr: Gemeinschaftsstunde. Mittwoch fällt die Gebetsstunde aus. Statt derselben am Freitag. abends 8 Uhr: Missionsvortrag von sionar Oberlein von der Mission der Brüder= gemeine.— Gemischter Chor: Donnerstag abends 8 Uhr. Katholische Gemeinde. Katb. Pfarrkixrche: 6 Uhr: Stille hl. Messe, Vikar Schleep. 7,30 Uhr: Frühmesse mit Predigt. Gemeinschaftliche hl. Kommunion der zur Schulentlassung kommenden Kinder und feierliche Entlassung derselben. 8,45 Uhr: Schulmesse mit Predigt, Pfarrer Schnurbus. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt, Pfarrer Schnurbus. 2,30) Uhr: Kreuzwegandacht. 5,30 Uhr: Aufnahme in die Jungfrauen=Kongregation in der Kran haus=Kapelle. Geisecke: 7,30 Uhr: Stille hl. Messe mir Predigt, Vilar Winter. est hofen: 9,15 Uhr: Hochamt mit Predigt, Vilar Winter. Holzen: 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt, Vikar Schleep. Die 987 Wir und die Wahlen Darüber spricht Herr Oberlandesgerichtsrat Dr. Höpker=Aschoff(M. d. L.) in ntlich. volksversammlt am Mittwoch, den 2. April. abends 8 Uhr, im„Hotel zur Post“(Quadbeck) West deutschland und den Hauptkunstplätzen des deutschen Sprachgeviets. Zu seinen Mitarbeitern zählen frührende Dichrer, Maler, Graphiker, Wissenschaftler, sowie Kunftschriftsteller und Kritiker. Probenummer für Interessenten in unserer Buchhandlung, Bahnhofstraße, erhältlich. Der Grüntal=Prozeß, der nun schon fast eine ganze Woche die Hagener Straftammer be schäftigt, geht seinem Ende entgegen. Dem undefangenen Beobachter muß sich unwilltürlich die Ansicht aufdrängen, daß man der ganzen Angelegenheit, die seinerzeit hier so gewaltigen Staub aufgewirbelt hat und die zu den tollsten Grüchten in unserer Stadt Anlaß gegeben hatte, doch mehr Bedeutung beigemessen hat, als ihr zukam, und daß man aus einer Mücke ein großes Kamel gemacht hat. Zwar hielt der Staatsanwalt die erhebene Anklage wegen vervotener Ringbildung der Unternehmer zum Nachteil der Eisenbahn, wegen Beamtenbestechung, Urkundenfälschung usw. aufricht, aber er hielt sich in seinen Strafanträgen in schon mäßigen Grenzen; seinen Kronzengen, den Angestellten Rademacher von der Firma Wimmler& Gärtner, gab er jedoch sofort preis, mit einem Dokumentendieb könnc er nichts anfangen. Die Argumente der Anklage wurden von den verschiedenen Verteidigern, deren Vlaidoyers bis 7 Uhr andauerten, in ganz geschickter Weise zerpflückt, namentlich wurden die Geständnisse einiger Angeklagten vor den Eisenbahn=Kriminal= beamten und das ganze Verhalten dieser Beamten selbst einer sehr scharfen und durchaus nicht wohlwollenden Kritik unterzogen. Das Urteil wird heute mittag 12 Uhr verkündet. — Deutsch-nationale Volkspartei. Wegen Sterbefall des Herrn Eichmann Geisecke findet die Versammlung der Deutsch=nationalen Volkspartei bei Herrn Wirt Schulte=Höppe statt. (Weiteres Lokales auf der 1. Beilagenseite.) Vergnügungs=Anzeiger Samstag und Sonntag:„Im Reiche des Wassers" wird vom Kriegerverband der Stadt Schwerte und Umgebung„Tauroggen“ zur Aufführung gebracht. Samstag bis einschl. Montag: Lichtspiele zur „Reichskrone":„Wenn zwei sich lieben“ und„Newhork bei Nacht". Samstag und Sonntag: Lichtspiele zum Alten Rathaus:„Der geheimnisvolle Feind". Sonntag: S. S. V.— Union. Sonntag: Im Lotale des Herrn A. Peters (früher Köster Winterfest des Turn- und Sporklub Schwerte. Sonmag:„In den Rosen"(bei Frau Wwe. Mölder) großer Ball. Versammlungs-Anzeiger Sarmstag:(Heneralversamml. S. S. C. Union. Sonntag: Wahlversammlung der Deutschnationalen Volkspartei in Ergste und Geisecke. Sonntag: Im katholischen Vereinshause Festversammlung der Frauen= und Jungfrauenvereine der katholischen(bemeinde. Aus den Provinzen. Straße freigegeben. Berahofen, 29. März. Die untere Markstraße am evangelischen Friedhof wird für die ersten drei Tage der nächsten Woche, also von Montag bis Mirtwrocb, mit Erlaubnis des franzüsischen Kommandanten für Fuhrwerke freigegeben. Die Landwirte und Fuhrleute haben Gelegenheit, mir ihren Fuhrwerten die notwendigen Fuhren für die Frühjahrsbestellung, Kohlen usw. zu besorgen. Ergebnis der Wahl zum Betriebsrat der Dortmunder Union. Dortmund, 29. März. Am 23. und 27. März sanden die Wahlen zum Betriebsrat der Dortmunder Union statt. Es waren sechs gültige Listen eingereicht worden und zwar: Liste 1: freie Gewerkschaften, Liste 2: gemeinsame Liste des Christlichen Gewerkvereins, der Hirsch=Dunckerschen und der Polnischen Berufsvereinigung, Liste 3: Kriegeund Unfallbeschädigte, Liste 4: freie ArbeiterUnion(Syndikalisten), Liste 5: Kommunisten, Liste 6: Wirtschaftlicher Selbstschutz(unorganisiert). Die Wahlbeteiligung betrug 87 Prozent. Es wurden abgegeben gültige Stimmen für 2357 Liste 1: 2.07, Liste 2: 812, Liste 3: 338, Liste 4: 661, Lisrc 5: 2570, Liste 6: 160. Zusammen 6931 Stimmen. Hiernach erhalten die freien Gewerk schaften 8(7 und 1 B.) Sitze, christlicher Gewerkrerein, H.=D. und Polnische Berufsvereinigung 2(und 1 B.) Sitze. Kriegs= und Unfallbeschädigte 1 B., Syndikalisten 2 B., Kommunisten 7(und 2 B.) Sitze, Wirtschaftlicher Selbstschutz 0 Sitze. — Die Abteilung Rothe Erde wies eine Wahlbeteiligung, von 90 Prozent auf. Dort haben sich die Kommunisten nicht an der Wahl beteiligt. Die freien Gewerkschaften erhielten 9 Sitze, die H.=D. 1 Sitz. Ueberfall. Bittermark, 29. März. Am 26. März vormittags wurde hier im Walde die ledige L. L. von einem Unhold überfallen. Er versuchte ein Sittlichkeitsverbrechen. Infolge der Hilferufe eilten Personen herbei, der Unhold flüchtete und konnte leider nicht gefaßt werden. Die sofort erschienene Polizei nahm sich der Sache an. Autounglück. Wanne, 29. März. Hier stieß ein Personenkraftwagen der Firma Hackert mit eine französie schen Auto, das von Rauxel kam, zusammen. Beide Wagen wurden schwer beschädigt. Eine Dame, die in dem Rauxcler Auto saß, erhielt erhebliche Verletzungen. Sie erlitt einen Schädelbruch und wurde auf Anruf von einem Raureler Sanitätsirur abgeholt. Heinzemännchen sind da. Licovorn, 29. Mälz. Der Sctieidermeister nte von einem Wangon Steine sich abends eine Führe vollgeladen, um sie am nächsten Morgen nach Hause zu fahren. Aber siehe da! Als Schneider mit seinem Rößle hinterdrein an den Bahnhof lam, war sein Wagen leer. In seinem Aerger bezichtigte Sch. den Schuhmachermeister B. der Tat. Heftige Blicke, Gebürden. Worte.... aber B. war dennoch unschuldig. Es givt doch noch geheime Kräfte, von denen keiner nir weiß. Schuster und Schneider sind Philosophen— hoffentlich vertragen sie sich wieder ohne Gericht. Eine Mövelfabrik völlig niedergebrannt. Oeynhausen, 27. März. In Müllbergen un weit Oennhausens brannte die Mödelfabrik von Dackhaus vollständig nieder. Das Feuer griff schnell um sich, daß an die Rettung von Holz materialien nicht gedacht werden kennte. Auch die wertvollen Maschinen sind vernichtet worden. Der Schaden ist sehr groß. Es ist noch nicht festgestellt, ob Brandstiftung oder Selbstentzündung vorliegt. Der Besitzer war verreist, als sein Hab und( zerstört wurde. Von den Franzosen verurteil Koblenz, 29. März. Der Sohn des Gemeindeverstehers und Burbdruckereibesivers Nassen im benachbarten Psaffendorf wurde vom Kriegsgericht in Trier wer Verbreitung von Fiugschriften während des passiven Widerstandes zu zwei Jahren Gefängnis 1 und 1000 Mark Geldstrafe verur Fünf Kinder verbrannt. Emben, 29. März. Die„Westpreußischen Nahrichten“ melden aus Wittmund: In der 27. März brannte d Corder in Mellengrode vellständi Kinder im Alter von ½ bis 10 Jahrens Flammen umgekommen. Die Eltern waren zu einer Feier nach Wittmund gefahren. Al Feuer von den Nachbarn gesehen wurde, war# nichts mehr zu retten. Das Vieh und das gesamte Mobiliar sind mit verbrannt. Vermischtes. Die Die Berliner Giftmordaffäre. Berlin, 28. März. In der Untersuchung geren kenzer die frühere Krankenschwester Erna Warz, die unter dem Verdacht eines mehrfachen Giftmordes steht, gibt der im ersten Bericht erwähnte Dr. Weiermiller eine Darstellung, die von der biel bekannt gewordenen vielfach abweicht. Er behaupdie 78jährige Schwiegermutter habe an einen Magenleiden gelitten, sei plötzlich verfallen un eines Morgens tot aufgesunden worden. Sie sei schon tor gewesen, als er in die Wohnung kam, und er habe als Todesursache Altersschwäche angegeben. Ihr Sohn Heinrich Körner harbe einige Wochen darauf einen Schlaganfall erlitten, an dem ei gestorben sei. In diesem Falle habe er Arrerisklerose als Todesursache festgestellt. Der Bruder des Verstorbenen Georg Körner sei ein Sonderling gewesen, der für sich gekocht habe und Sonntags vormittags kanm aufstand. Als Weiermiller an dem betreffenden Sonntage mit Frau Körner in die Wohnung kam, habe sich heransgestellt, daß das Schlufzimmer Georg Körners ganz mit Gagefüllt gewesen sei. Er habe die Feuenehr alarmiert, aber im Krantenhause sei Körner nach Z Tagen gestonden. Er glaubt, den Lundung als Todesursache festestellt worden sei. Vielleicht sei Körner in der Nachr aus irgend mi chen Beschwden aufgestanden, um die Gaslampe anzuzünden, habe aber vielleicht vergessen, Gasbahn wieder zu schließen, ald er infolge d. Gassperrstunden kein Licht machen konnte. D zweite Gatte der Erna Warz, Oberingenieur Frenzel, sei ein geisteskranker Luctiker gewesen der an Verfolgungswahnsinn gelitten habe. Er tbe, als er gerufen wurde. Schuß in der Herzgegend auf dem Betle vorgefunden; den Revolver habe der Tote in der rechten Hand gehalten. Auf dem Tisch habe ein Zettel gelegen, auf den Freuzel geschrieben hatte daß er freiwillig aus dem Leben scheide und seine Frau bitte, mit seiner Familie in Frieden zu leben. Frenzel habe sich wegen seiner Heirat mit seinen Vern andten vernneinigt, auh geschäftlich wenig Glück gehabt, so daß er in finanzielle Nöte geraten sei. zummen werden nicht alle. Ein Schlauereiste vo. turzem den Westerwald im gevier und zar die Gegend von Roth, und Münchhausen; er versuchte sein ch in Seilhofen, Rodenberg und anderen waren die Ware, die er sie. Einen Beutel hatte nmark, nein, aber mit en Leuten erzählte, ände. Blitzblanke, stücke, die seinerzeit die tien sollten, und die bte er besonders. * um diese Aluminiumin hatte so viel atte, sie nach en, wo er sich, haglisk niederließ und uf den Zug wartete, um In Genthin in der ind E it derem men sei. Wissenschaftlich ve nur eine ganz geringe Jak geburten. Ti. Katze des Präsidenten. r#eitag abend verschwunden. Herzlichen Tank im Voraus! Dann ging das Konzerr weiter.„Tiger“ ist kurz darrauf Weißen Hause gesund und munter abgeliefert worden. Eingesandt. Für Artikel unter dieser Rubrik übernimmt die Redaktion nur die preßgesetzliche Verantwortung.) Vei einem am 7. März 1924 im großen Schmalin Saale zu Letmath statigefundenen Bruderud dei Ballei Lennegan des Jungdeutschen Orden.#urde in Amvesenheit des Bruders Hochegeride Entschließung ungenommen, die ler Kürge Stellung nimmt zu den Versuchen. entschturrh wieder den konsessionellen Erklärung: Die beme in Leimathe versammelten 600 Brü hen Ordeng drücken in aller ung aus zu den Versuchen. Junnd Schär in De Bru leder den konfessionellen Zwist zu vend neh ges und gefährliches von welcher Seite ngdeutsche Brüder Rekenntnis Ausdruck gebrachte E N Mmm e c Nur 2 Tage! Samstag und Sonntag Schlußteil unseres gewaltigen Abenteuer=Romans: 9 Endlich kommt des Räisels Lösung: wer ist der geheimnisvolle Feind? Als zweites bringen wir das ergreisende Drama: „Das verkäufte herz“ Drama in 5 bewegten Akten mit Agnes Holm in der Hauptrolle. Lustspiel=Einlage! 3 gehen wir Sonntag hi!? Auf„In den Rosen“. 6 Bei Frau Ww. Mölders dortselbst findet := Großser Ball statt. Für gute Musik ist Sorge getragen. 99001095 Suche für meinen 16 jähr. Sohn HAUSPUTZ KIIN K amliebsten auf kaufm. Büro Werie Offerten unter Nr. WS an die Gheschäststelle. Stellung Seschäftt."“ in großer Ruswahl empfiehlt Buchdruckerei Carl Braus Sölde V∆ Aplerbec ionen Damen-Hemden gute Waie 1.90 Damen-Hemden la. Qualität mit breitem Fesion 2.60 2.35 Damen-Hemden . 5. 2 0 4 0 0 Damen-Beinisleider 3.70 2.60 1.90 Damen-Nachthemden 1100 7.00 6.50 4.30 Damen-Nachtjacken aus gutem Hemdentuch u. Croise 4.30 3.70 Kissenbezüge, Laken, Bettbezu Korseits, Büstenhalter in großer Auswahl mden weiß mit Ripsell hochgeschlosse ten(Kleeblatt-Wäsche) 0 4.50 3.95 3.25 2.45 1.80 1.00 175 1.50 1. 40 i. 20 0.90 0.70 O.40 und sehr preiswert. 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Die Bestir ##en allerdings, d #icht geschlossen n e Geschichte, das ##n wirtlich kein ###upt kein Vertra ##eblessen worden ## er von den n ##chen und tscher## sess unss unser. irm 87 Heute abend“8 Uhr, außerordentliche usarbeit und etwas Landwirtschaft. Frau Pfarrer Schaefer, Hennen, Kr. Iserlohn. für meine Büroräume. J. D. Theile, Villigst Suche für Landwirtschaft sofort einen ordentlichen 11jährigen 981 Ansy. Schn. gesucht. Hoher Lohn. Zu erst. in der Geschst Zu erfragen in der Geschst. Donnerstag, den 3. Aprl d. J., nachm. 3 Uhr, sollen in der Waldung des Gutes Forstort:„Sauernholz& Hairodt“ ca. 57 Raummeter Eichen= und Butbenknüppel zu Backheh, ca. 25 Hausen Eichen= und Kiefernbrennyolz, ca. 500 Rottannen und Lärchenstangen, zu Baumpfählen und Frechtungsholz geeig net, ca. 2000 Rortannen= und Lärchenbohnenstangen öffentlich, meistbietend der kauft werden Zusammen= kunft an Ort und Stelt. Haus Villigst b. 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Tramnavin rauenschönheit der oberen Klasse bielet, was sich in den dunklen Rstüde abspielt, bilbet den Hintergrund dieser Geschichten. Stadt der Wolkenkratzer, der Berge von Stahl, der Millionäre, der Romantik, der Tragödien, der Verbrechen und und Münchener Biere Dortmunder Gute, preiswerte Weine: Bekannte Küche a8 Lustspiel in 2 Akten. Tränen werden gelacht! Die Löwenparade! Aus unserer humoristischen Mappe haben in der„Schwerker Zeilung" den besten Erfoig!! A gr. 76(Zweites Blat), Teilage furHo....... H. 0 Samstag, 29. März 1924 .. 1. 9 0 1. 6 5 2.60 2.35 2.10 5.20 4 00 3.20 2.60 1.90 1.50 6.50 4.30 3.20 430 3.70 2.10 Settbezüge, alter preiswert. it, in ver290 1.40 0.90 am Stück,„ 190 120 0.75 1.50 0.85 0.48 euglisch Tüll 4.20 3.50 2.50 und Volants 6.70 4.65 2.95 nd Tüll für 6.50 4.40 3.90 rosser Auswahl Bettvorlagen, Decken S. C. Anion ute abend„8 Uhr,außerordentliche Vereinslokal. Der Vorstand. unerstag, den 3. 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Aber der alte nsatz zwischen England und Frankreich, der srimmung der Völker beigetragen lagt ied nch zmumer wie ein Wal vor die N#paht. Die Gerüchte von Erwartungen 8F Bor.. u# zum han Ener Art kreuzen sich, und wie es immer schon seit ##aumer Zeit der Fall war, so werden heute die ##dungen mit Blüten der Freude geschmückt, die eder völlig verwelkt sind. Es der Zeit, daß die Beständigkeit wieder zu ihren becht gelangt, das ihr so lange gefehlt hat. Nicht ur bei uns, sondern in allen Staaten von Fropa, die die alte Widerstandsfähigkeit gegen Enen Krakehler vermissen lassen. Poincare schiebt nach wie vor die Schuld für die Zerwürfnisse und den wirtschaftlichen in seiner eigenen Ränke##nnerei zu suchen hat, auf Deutschland. Sein Reitreben gehi dabin, die Arbeiten der Sachver##ndigen=Ausschüsse in Paris, die in Berlin vor# s o s t o n v o n s t a t t e n g i n g e n, l a h m z u l e g e n, ## immer wieder betont er mit Pathos, daß er Sicherung von Frankreichs Grenzen gegen ##schland nicht ausgeben und auf die Pfänder # die demsche Zahlungspflicht nicht verzichten S Der englische Ministerpräsident Macdonald hat n lange Unterredung mit dem Vertreter Frankseichs gehabt, die indessen ergebnislos verlaufen A. Auch in dieser Beziehung sind die früheren Eegensätze zum Ausdruck gekommen, die Fragen r Reparationen, der Räumung der Ruhr und ##r einzelnen Zahlungen während des Moratoriums ##nd ungelöst geblieben. Der Premierminister hat ## auch von neuem zu einer Diskussion der elterbundsangelegenheiten aufgeschwungen. Er h#it den Vorschlag gemacht, daß gemeinsam gegen #den Friedensbrecher vorgegangen werden soll. Das ist ein guter Vorsatz, nur ist zu befürchten, daß ihm, wenn es an die Ausführung geht, ebenso von Paris aus Steine in den Weg geworfen werden, wie es bei früheren Gelegenheiten der Fall eresen ist. Im ganzen gehen die optimistischen und pessimistischen Anschauungen durcheinander, ##ie der Abschluß mit Deutschland erfolgen wird. Die Enthüllungen über die antideutschen Ver##ntarungen zwischen Franzosen und Tschechen haben noch zu mancherlei Erörterungen Anlaß gegcben. Die Bestimmungen über den Völterbund ##en allerdings, daß geheime Verträge überhaupt sicht geschlossen werden sollen, aber es ist eine #e Geschichte, daß das Papier geduldig ist. Und #n wirtlich tein geheimer Vertrag oder über##t kein Vertrag zwischen Paris und Prag abgechlessen worden wäre, so weiß doch ein jeder, ## er von den wahren Gesinnungen der franzö##en und tschechischen Regierung zu halten hat. Der Wahlkampf schreitet rüstig voran, die Kandidatenlisten sind in ziemlich weitgebender Weise veröffentlicht, und auch die Wahlaufrufe werden bekannt gegeben. Auch die Wahlreden werden schon gehalten. An der Spitze der Sprecher stand der Reichskanzler Dr. Marx, der so viel Optimismus zeigte, daß er die Erwartung hat, es werde gelingen, die Lasten una Pflichterfüllungen, die uns durch den Vertrag von Versailles auferlegt wurden, zu überwinden. Auch Minister des Auswärtigen Stresemann war hoffnungsfreudig und setzte seine Erwartungen auf die Einsicht der Völker, unter denen sich in den lepten Jahren doch schon viel geändert hätte. Der italienische Ministerpräsident Mussolini sprach sich in energischer Weise für eine selbständige und unabhängige Außenpolitik aus. Danach macht Italien also in der Ententepolitik nicht mehr mit. Die Absetzung der Dynastie Glücksburg, das heißt des griechischen Königshauses, die jetzt von der republikanischen Regierung in Athen erfolgte, ist der letzteren doch fatal gewesen. Das bedeutet der Name„Glücksburg". Denn das dänische Königshaus, dem die griechische Dinastic entstammt, ist allerdings aus dem Hause Glücksburg, aber das letztere ist doch nicht mehr der ausgesprochene Name der Dänendynastie. Es waltet ir Atben also offenbar das Bestreben ob, die dänische Königsfamilie, die der englischen so nahe verwandt ist, nicht mit in diese griechische Revolution hinein zu ziehen. Siebzig Jahre hat das Haus= Glücksburg nunmehr in Griechenland, dem es vier Könige gab, von welchen zwei eines gewaltsamen Todes gestorben sind, regiert gehabt. Vorher war Prinz Otto von Bayern. ein Bruder des späteren Prinzregenten Luitpold, eima 30 Jahre König von Griechenland, der in der Bischofsstadt Bamberg gestorben ist. Sonntagsworte. „Lätare"—„freuc dich!" Der Sonntag ist gekommen, dessen Lobgesang:„Laetare Jerusalem!" Jesaias 63, 10) seit alter Zeit in den Kirchen erschallt. Nach dem Evangelium des Sonntags von der wundersamen Speisung(Joh, 6, 1—15) wird ei auch„Brotsonntag“ genannt. Viele gute Frühlingsgebräuche umkleiden ihn. Man treibt den Tod an ihm aus; die Jugend trägt die ersten Blumen und Weidenkätzchen unter Freudenjubel umher und ist des Sieges des Frühlings und des Lebens gewiß geworden. Auch kalendergemäß ist ja der Frühling eingezogen. Nun gilt es, einem Herzensfrühling noch die Bahn zu bereiten, häßliche Todesleime durch göttliUeberwindungskräfte zu ersticken, ein Erblühen des Guten aus dem Wort Gottes, das als Samen der Wiedergeburt in die Herzen fällt, nicht hintanzuhalten und dem Sonnenschein der Jesuslieve nicht die Tür zu sperren. So entsteht neues Leben auch im Innern der Menschenscele und wird hervorbrechen müssen als fruchtbare Tat: „Uns zum Heil und Leben. Andern Glück zu geben, Christum zu erheben!" Vortragsvereinigung. April, wird das Konzert Am Donnerstag, des Dortmunder zusammengestellt, das der Passionszeit entsprechend mit ernsten geistlichen Liedern beginnt, dann Madrigale aus dem 17. Jahrhundert bringt. ferner die Liebeliederwalzer v. Brahms und alte deutsche Volksweisen. Eine hiesige Künstlerin. Frl. Hilde Sieberg, wird als Pianistin mitwirken und eine Fuge von Bach, die Mondscheinsonate von Beethoven und ein Nocturne von Chopin spielen. Das ausführliche Programm wird noch bekannt gegeben. Das Konzert wird im Gemeindehause sein und um 8,15 Uhr beginnen. Karten zu 2 Mark(zu 1 Mark für Inhaber von Grundtarten) sind in den hiesigen Buchhandlungen und abends an der Kasse zu haben. Aus der evangelischen Gemeinde. Zum Passionsgottesdienst am kommenden Donnerstag, abends 8 Uhr in der kleinen Kirche wird hierdurch freundlichst eingeladen. Die Zeit des Gottesdienstes läßt vielen Gemeindegliedern nach getaner Arbeit die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Am Karfreitag nachmittag 5 Uhr veranstalet unser Kirchenchor eine musikalische Passionsandacht, auf die wir noch näher zurücktommen. Es sei nur schon darauf aufmerksam gemacht, daß als Solisten Fräulein A. Graeve=Berlin und Herr Konzertmeister Faßbender=Hagen mitwirken werden. Der Gesangverein„Liedertafel“ Schwerterbeide veranstaltet am Sonntag, den 13. April. nachmittags 1 Uhr im„Freischütz“, ein großes Konzert, bei dem als Solist Herr Pannenbecker aus Holzwickede mitwirken wird. Der genannte Gesangverein hat unter der Leitung des bekannten Herrn Peters bedeutende Fortschritte gemacht und wird sich auch an dem Sängerwettstreit in Westig beteiligen. Nach dem Konzert ist Tanz. Näheres über diese Veranstaltung wird noch durch Inserate und Platate bekannt gegeben. Balalaika=Gastspiel! Mit geradezu sensationellen Erfolgen veranstaltete das berühmte großrussische Balalaika=Orchester eine Auslandstourne, von der es jetzt zurückgekehrt ist und am Mittwoch, den 2. April, im„Westfälischen Hof" ein einmaliges Gastspiel gibt. Das meisterlich geschulte Orchester erregte überall, wie auch in Deutschland. Bewunderung und die Nationaltänze mit dem fabelhaften„Ivan Orlik“, in seinen unübertrefflichen temperamentvollen Tänzen erzeugte Beifallsstürme, wie sie nur ganz großen Könnern beschieden sind.— Jedenfalls stehen allen Besuchern sehr interessante und genußreiche Stunden bevor. Man möge diesen Avend nicht versäumen, denn eine Wiederholung ist ausgeschlossen. Karten im Vorverkauf bei H. Winkelmann, Zigarrengeschäft. Postalisches. Messeausstellern, die auszustellende Waren in Postpaketen nach Frankfurt (Main) versenden, wird tunlichst frühzeitige Absendung anempfohlen, damit pünktliches Vorliegen der Patete in Frankfurt(Main) sichergestellt ist. Drucksachen, die keine sind. Schriftstücke, die mit Durchdruck, der Paus=Kopierpresse oder der Schreibmaschine hergestellt sind, gelten nach der Postordnung nicht als Drucksachen. Nach einem neuen Bescheide des Reichspostministeriums können zur Beförderung gegen die ermäßigte Drucksachengebühr auch nicht Schriftsätze zugelassen werden, die mit Typenflachdruckmaschinen in einem Durchgang in der Weise hergestellt sind, daß über das erste Blatt weitere Blätter gelegt werden, die mit Madrigalchores stattfinden. Herr Musitdirektor Holtschneider hat ein sein ausgewählten Programm Kohlepapier durchschossen sind. sind mit Durchdruckentstanden. Ermäßigung der Zeitfahrkarten. Nach einer von der Handetskammer Bochum zugegingenen Mitteilung beabsichtigt die Reichsbahn, voraussichtlich mit Wirkung vom 1. April an. eine Ermäßigung der Zeitkartenfahrpreise für Strecken zwischen 10 und 30 Kilometer je nach der Entfernung gestaffelte Ermäßigungen erfahren. Bei 30 Kilometern soll eine Ermäßigung von 20 Prazem erreicht werden, die auch bei weiteren Entfernungen die gleiche bleibt. Eisenbahn Gütertarife der Regie für die Eisenbahnen in den besenzten Gebieten. Wie uns mitgereilt wird, hat die Generaldirektion der Regie für die Eisenbahnen in den besetzten Gebieten die Firma Rovert Stroh Verlag in Wiesbaden(Verlag für Verkehrsliteratur und Eisenbahn=Gütertarife mir der Herausgabe und dem Druck der gesamten amtlichen Eisenbahn=Güterliebahnen beauftragt. Der Vertrieb und Verkauf erfolgt ausschließlich durch den Rovert Stroh Verlag in Wiestaden zu den von der Generaldirettion der Regie festgesetzten Verkaufspreisen. Bestellungen sind also nicht an die Bezirksdirektionen, Dienststellen und Güterabfertigungen, sondern dirett an den genannten Verlag zu richten. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß dem Rovert Stroh Verlag in Wiesbaden das alleinige Publikationsrecht sämtlicher Tarife. Nachträge usw. seitens der General= direktion der Regie für die Eisenbahnen in den besetzten Gevicten übertragen worden ist und es ist däher der Nachdruck aller Tarifwerke der Regie, auch im Auszug, besonders zu gewerbsmäßigen. Zwecken, vervoten. In Bearbeitung und Druck befinden sich zur Zeit zwei Bände Bände. Band 1 ctwa 160 Seiten umfassend) enthält die gesamten Bestimmungen für den Güterverkehr, die Güterklassifikation, das Stationsverzeichnis mit Angaben der bei den einzelnen Stazionen bestchenden Dienstbefugnisse und Dienstbeschränkungen, die Frachtsatzzeiger und ferner ein ausführliches Stichwort= und Sachregister. Band II(etwa 550 Seiten umfassend) enthält die Entfernungszeiger für die sämtlichen Bahnen der Regie. Das erste Werk ist in etwa 14 Tagen, das Gesamtwerk in etwa 4 Wochen fertig. —* Wichtige Forscherergebnisse im staatlichen Materialprüfungsamt. Die Tatsache, daß in den letzten 8 Jahren der Wäschebestand des Deutschen Reiches um die Hälfte zurückgegangen ist, hat der Professor Dr. Heermann vom staatlichen Material= prüfungsamt veranlaßt, in mehreren tausend Einzelversuchen Nachforschungen auf wissenschaftlicher Grundlage anzustellen, worauf dieser starke Rückgang des Wäschebestandes zurückzuführen ist. Die Untersuchungen haben ergeben, daß ein großer Teil der Schäden durch die sauerstoffhaltigen Waschmittel bewirkt wurde. Bei diesen Versuchen wurden Hunderte von Kilo Wasch= und Bleichmittel verwendet und festgestellt, daß SauerstoffWaschmittel eine um mehrere 100 Prozent größere Gewebeschädigung verursachen als sauerstoffreie Waschmittel. Vor dem Kochen der Wäsche mit sauerstoffhaltigen Bleichmitteln wird vom Prof. Dr. Heermann dringend gewarnt und empfohlen, nur sauerstoffreie Waschmittel zu verwenden.— Ein absolnt sauerstoffreies Waschmittel ist Dr. Gentners„Goldperle mit Schnitzelseife". Es kann nur jeder Hausfrau, weil altbewährt, bestens empfoblen werden. 1 1 86 66 ne Operette auf Filmsingspiel en Akten mit## ru u. Volfs nucge iührt 1 sangskräften. Abenteueruf Akten. den dunklen 108 habe mit dem Manne nachher im„Bayerischen Hof“ onzheh, po er erzahlte Dinge liebhaberei gewesen, inpem sie drh aussatept, un V. Azugler Austrag digen Künstlers beschraurr vat. Sie Ju: v..—, Jax veneideng. gegeben, unbesehen alles zu kaufen, was diest„an hauen werte Maler produziert, und obendrein zu Preisen, von der der noch wenig bekannte Kollege sich bis dahin selbst seinen ausschweifendsten Phantasien nichts hatte träumen Hermann Rodeck, der bis dahin müde in seinem Stuhl gelehnt hatte, beugte sich plötzlich vor und legte die Hand eser is1 Jiesier Künsiter: Sagen Sie es mir aufrichig, Aber der Geragte schütelte mit einer Miene des Be„Das habe sch leider nicht herausbringen können, so gern ich's auch erfahren hätte. Aber der Kunsthändler beharrte Zahez, den Geheimnisvollen zu spielen. Er dürse den N sicht gewesen war, geradeswegs in Jete,mHgzgfihgemz l, Sie dabei verharren, mir den Namen der Persönlichteit zu verschweigen, in deren Auftrage Sie meine Bilder gekauft haberg, Im Kampf um Liebe. eson den Kudett sottinger„Vernnuch bätte ich Sie obzebtz gheutz, 2er. 728 sohne Seschiucd erdieten aufgelacht, ersätte er..3c, bosts, asz Sse einn., 1., 9.„Aber sien Sie doch nicht isricht, Verehrtester! Weiche, Interesse haben Sie denn daran, diesen Namen zu erfahren? Sie kommt es doch in erster Linie darauf an, end isch habe d seso uu fraihzt interesante„=Angenonmen, dahlich etwoz bite, ogt, B9P33,=ie Prege“ erzieizenl Und ich gebe Ihuen mein Vort, daß retgende Basilanern rsehgen, Ipe Kaute, Busvden“, gllzichte de, bohunge, zag, a es, unter Sie dok lenen anderen achezur gei Perten Lal erhzalg, es e a. schzach au be cheg aut ad, uuus grhhg, Prad, Besak ia voen Zhuen und von lunge aus dinen Vertenlgergenen freze Grabis 5e e e# en n un b iune Arges aan de sn Ke ns keineswegs die Hauptsache. und ich wünsche nun endlich zu wissen, in wessen Hände meine Bilder gelangen. Sind Sie nicht in der Lage, mir darüber Aufschluß zu geben, so ist eben unsere geschäftliche Verbindung zu Ende!" „Hat man je so etwas erlebt? Das ist ein Künstlereigensinn, der die Grenzen des Erlaubten wirklich schon überschreitet! Ich kann das doch meinem Auftraggeber unmöglich als den Grund Ihrer Weigerung wiederholen.“ Rodeck griff nach seinem Hute. „Ich will Sie nicht zu einer Indiskretion veranlassen, wenn Sie sich zur Verschwiegenheit verpflichtet haben; aber bleibe selbstverständlich bei dem. was ich einmal gesagt! Der Kunstzändler, war noch da und empfiug ihn mit der ob„erinutero hätte ich Sie ohnedies heute oder morgen aufgesucht,“ erklärte er:„Ich hosse, oaß Sie er# haben, und ich zweisle nicht, daß wir wieder zu einem erfreulichen Abschluß kommen werden.“ „Angenommen, daß ich etwas hätte,“ sagte Rodeck,„Sie mi“ also unter allen Umständen abrausen?“ unter te. Aber es ist höchstwahrscheinlich. Sie wissen ja, liever Frruno, wieviel ich von Ihnen und von Ihren Werken halte. Sie haben eine große„Zukunft, eine riesige Zukunft, und wer sein Geld in Ihren Bildern anlegt, wirtschaftet nicht schlecht mit seinem Kapital.“ Derartige Redensarten hatte Rodeck noch bei jeder Zusammenkunft von ihm gehört, und er hatte sie bis dahin stets für bare Münze genommen. Heute aber ließ sich sein einmal gewecktes Mißtrauen nicht ohne weiteres wieder einschläsern. „Es ist also noch immer dieser reiche Amerikaner, der sich so sehr für mein Werk interessiert?“ fragte er: Und der andere nicte bestätigend. zu binas Hieler Wuzrtikaner „In der Hauptsache ist es allerdings dieser Amerikaner. Und ich kann Ihnen im Vertrauen mitteilen, Jaß sein z.1g esse eber größer als geringer geworden recht fleißig sein, junger Freund, um die günstige Konjunktur möglichst. auszunutzen! Und Sie brauchet sich bei den einVertrauen mitteilen, daß sein Juter.. I.; selbstverständlich bei dem, was ich einmal gesagt! geringer geworden Ist. Sie sotten her nennen Sie mir den Namen und geben mir Geov ze den Gebeimnisvolen. v—. Pic, g, 274 dax Maler selbst möglichst auszunutzen! Und Sie brauchet, sich be de3 Malers so wenig nennen, sagte er, als der Maler zn zeinen Bildern gar nicht so lange, aufzuhalten, wie Sie es ersahren dürse, wer seine verschwendersch reigebig nan az in übergroßer Gewissnhastigkeit bis setzt getan haben. Auch ei: Na, wenn sie dier in München bleibt, wird won wenn sichs um mehr stizzenhaste Gemälde handelt, bringe eüder oder später doch wohl ergründen.“. und jetzt lich sie Ihnen schon an. Und Sie können getrost auch für Permann Rodeg wor in vorte, Err=Pesicher unter solche Arbeiten anständige Preise fordern. Ich brücke sie durch, sögerte er nicht mehr, den mitellsamen, Htasse.:—..., können Sie sich verlassen.““ egendeinem Vorwand zum Aufbruch zu veranlassen. Denn dot, gie sind sehr freundlich! Aber ich muß Ihnen zu eine Mitteilungen hatten einen Argwohn in hrzische hinmisg, meinem Bedauern erklären, daß ich Ihnen nichts mehr den er zwar immer wieder als eine Phaytggchbangglässg verkause!: schteit von sich weisen wollte, der iyn abergerflehlichen Ver] Der Kunsthändler machte ein äußerst bestürztes Gesicht. verfolgte und beunruhigte. Von dem unwidersteh##..„Was soll das heißen, Herr Rodeak? Das ist doch wobl langen getrieben, sich Gewißheit zu verschaffen. kleidere er Entweder nennen Sie mir den Namen und geben mir Gelegenheit, mich von der Richtigkeit Ihrer Angabe zu überzeugen, oder ich lehne jeden weiteren Verkauf unbedingt ab.“ Der Kunsthändler, der seine glänzenden Provisionen gefährdet sah, wurde immer nervöser.„ „Ich will Ihnen was sagen. Lassen Sie mir vierundzwanzig Stunden Zeit! Ich werde mit meinem Auftraggeber reden, und ich werde ihn vielleicht veranlassen können, aus seiner Anonymität herauszutreten. Morgen oder spätestens übermorgen werde ich Sie aufsuchen, um Ihnen das Ergebnis meiner Bemühungen mitzuteilen.“ „Die betreffende Persönlichkeit befindet sich also hier in München?“.(Fortsetzung folgt.) Aus den Probinzen. Drei Selbstmörder an einem Tage. Münster, 28. März. Aus dem städtischen Hafen wurde die Leiche eines Mädchens aus Schlesien gelandet, das seit dem 12. Februar vermißt wurde. Es hatte in einem Prozesse eine Aussage gemacht, die nicht ganz den Tatsachen entsprach, und sich dies so zu Herzen genommen, daß es sich heimlich entfernte und den Tod im Wasser suchte, wie es ihr Vater und ihr Bruder aus anderen Anlässen auch getan hatten.— Eine sonderbare Vorvereitung zu einem Selbstmord traf ein Wirt von der Hafenstraße, ein ehemaliger Kellner. Er zog seinen Frack an, setzte einen Cylinder auf. legte sich ins Bei und erschoß sich.— Der dritte Selbstmörder ist ein 21jähriger Chauffeur, der schon längere Zeit nervenleidend war. Ohne irgendeinen ersichtlichen Grund erschoß er sich in seiner Wohnung an der Georgskommende. Heimtückischer Ueberfall. Arnsberg, 28. März. Ein heimtückischer Ueberfall wurde auf den Dircttor der Ruhrwerke, Herrn #rt. Dieser hatte am Montag gegen 6 Uhr eine Jagdausfahrt in der Richtung auf Hellefeld unternommen, von der er gegen 8 Uhr zurücktehrte. Kurz nachdem der Wagen die Stelle passiert hatte, an der der alte Weg nach Hellefeld die Chaussee krenzt, fiel ein Schuß. Die wand des Wagens in solster, riß einen Oberschentel an der Außenseite stark auf, um dann unterhalb des Knies in der Wade sitzen zu bleiben. Die tschaft nahm noch in der Nacht Erkundigungen an Ort und Stelle vor. Es wurden bereits drei Personen als der Tat dringend verdächtig verhaftet. Plünderungen auf dem Lande. Kleve, 26. März. Ein Kartoffeldieb war im September v. J. in Lintfort während der Nacht auf dem Felde vom jüngeren Sohn der Landwirtin Kamann ins Vein geschossen worden. Aus diesem Anlaß zog am andern Morgen eine Rotte Berg Friedrich Heinrich zum Kamannsan der Haustür auf den älteren dwirtin mit Knüppeln und Stöcken er blutüberströmt ohnmächtig zuAls man sich anschickte, den Bewußtlosen an einen Baum aufzutnüpfen, trat die 70 Jahre alte Mutter aus dem Hause und stellte sich schützend vor ihren Sohn. Einer der entmenschten Burschen versetzte nun der alten Frau einen Schlag mit einem Knüppel auf den Kopf, so daß auch sie besinnungslos zusammenbrach. Der ältere Sohn, der inzwischen aus seiner Bewußt. losigteit erwacht war und seine Mutter ins Haus tragen wollte, wurde dann wieder von den Eindringlingen mißhandelt. Den jüngeren Bruder wollte man erschießen, doch konnte dieser noch flüchten. Hierauf zog die Ronte weiter, steckte den Kruppschen Gutshof in Brand, vertrieb die Schweine und schlug das Geflügel mit Knüppeln tot. Nach einem Sachverständigen=Gutachten ist die alte Frau Kamann nur an den Folgen der Mißhandlungen gestorben. Die Klever Strafkammer verurteilte 15 der Angeklagten zu Strafen von 3 Jahren 6 Monaten Zuchtbaus bis zu 9 Mo naten Gefängnis. Der Menger als Ziegendieb. Altena, 28. März. Die Hagener Strafkammer verhandelte gegen den Metzger Mu. von hier wegen Diebstahls in strafschärfendem Rückfalle. Mu. hatte mit dem berüchtigten Ein= und Ausbrecher Mannesmann, der einen Schutzmann niederschoß und eine Frau totgeschlagen hat. Ziegen gestohlen. Er wurde aber freigesprochen, weil Mannesmann beschwor. Mu. habe die Tiere von einem Korbflechter getauft. Im Zuchthause bezichtigte sich Mannesmann dann des Meineides und seine Angaben erwiesen sich als richtig. Er ist kürzlich ernem abgeurteilt worden. Runmehr hatte sich auch die Sache gegen Mu. geklärt. Das Gericht erkannte gegen ihn auf die gesetzliche Mindeststrafe von zwei Jahren Zuchtbaus. leute der Zeche hof und schlug Sohn der Land derart ein, das sammenbrach. Die Leitung des Spieles liegt in den Händen des Herrn Vicariesmann aus Steele. Beide Mannschaften tieten in stärtster Aufstellung an, sodaß sich ein Besuch des morgigen Kampfer außerordentlich lohnen wird. Der Sportrlatz„Schützenhof“ wird noch so weit in Ordnung gebracht, daß das Spiel unter allen Um ständen stattfinden sann. Also Parole für morgen: Sportplan„Schützenhof“. Mannschaftsaufstellungen: S. S. V. 06 Staat Henschel Lötters Sneider Konrad Hoffmann Volk Künkler Schikomski Leve 111 Middelmann Stirnberg Mense Henneböhle Hoffmann 1 u. I1 Marnschewski 11. Bohr Matuschewsti 1. Heutschel Mainzer Union Frante Beginn 3.15 U hr. des großen Tref us um Um die Handballmeisterschaft# westdeutschen Spielverbandes treffen sich in burg„Vorwärts" Bochum— V. C. 05 seldorf. Das Spiel wird wohl Düsseldorf## sich entscheiden, trotzdem ebenfalls Bochum mirc. besten Hoffnungen in den Kampf geht. An ma Ergetnissen vom vergangenen Sonntag holzir noch folgende nach: Länderspiele: Belgien— Holland 1:1(1:1). Schweiz— Frankreich 3:0(2:0)! V. f. V. Leipzig— Haloah Wien 3:3(2.0 Ueber die einzelnen Spiele werden wir 9 montag bezw. Dienstag genauere Berichte ge## Vorschau. Am morgigen Sonntag treffen sich auf dem Sportplatze„Schützenhof“, die Ortsrivalen Schwerter Sportvereinigung von 1906 und Union in einem Gesellschaftsspiele. Beide Mannschaften haben durch Verlust der lerten Spiele(06— Sportunion 0:3, Union Preußen Werl 0:6) ihren Ruf wiederherzustellen. Das letzte Treffen zwischen den beiden Gegnern endete im vergangenen Jahre mit einem 3:0=Siege für S. S. V. 06. Ob sich zwar dieses Ergebnis am morgigen Sonntag wiederholen wird, glauben wir nicht. Unions Mannschaft gelang es in diesem Jahre. die Spitze an sich zu reißen, und gibt in ihrer jetzigen Aufstellung einen beachtenswerten Gegner ab. Die Sportvereinigung 06 büßte zwar in der vorjährigen Meisterschaftsserie allerlei Punkte ein, verlor aber in diesem Jahre nur zwei Spiele(gegen Arnsberg 1:2 und Sportunion 0:3), und nimmt augenblicklich die Mitte der Tabelle ein. Die besten Stützen der Mannschaft sind der Torwart, linter Verteidiger und der Sturm. Den wichtigen Posten des Mittelläufers nimmt zum ersten Male morgen der Spieler Konrad ein, und wir wollen hoffen, daß er seinen Mann stellen wird. Eine Voraussage des Ergebnisses bei Lotaitreffen ist stets eine gewagte Sache. Wir können trotzdem der Liga ein Plus geben. Doch was 06 an Erfahrung und spielerischem Können voraus hat, wird Union durch großen Eifer wettzumachen versuchen. Die unteren Mannschaften von S. S. V. 06 sind morgen wiederum voll beschäftigt. Die 3. Mannschaft spielt um 10,30 Uhr gegen die gleiche vom V.(6. K. Hamm hier, während die 2. Mannschaft um 8 Uhr morgens nach Hamm zum selbigen Verein fahren muß. Die 1. Jugendmannschaft unternimmt eine größere Reise nach Langerfeld, um dort gegen den dortigen Verein„Germania“ das fällige Rückspiel auszutragen. Abfahrt 1.45 Uhr. Die 2. Jugendmannschaft spielt gegen die 1. von „Union“ vor dem großen Spiele. Ferner findet am morgigen Sonntage im Vereinsheime von S. S. V. 06„Hotel zur Post“ morgens 11 Uhr eine wichtige Jugendversammlung statt. Näheres im Vereinskasten bei Küster und Böhmer, Ecke. * Die Spiele um das grün=weiße Band nehmen morgen ihren Fortgang. Die Lage bleibt trotz der klaren Ergebnisse des letzten Sonntages noch ungettlärt. Die Entscheidung wird sicherlich zwischen Düsseldorf, Duisburg und Essen liegen.„Arminia“ Bieleseld führte am vergangenen Sonntage eines Meisters unwürdiges Spiel vor, sodaß man kaum an deren Endsieg glauben kann. In Essen sehen wir morgen Spielverein Arminia zusammen. Es wird ein Kampf in des Wortes wahrster Bedeutung werden. Der Ausgang ist völlig ungewiß. In Köln spielt die Rhendter Mannschaft Sportfreunde Siegen. Auch das Ergebnis vorauszusagen ist schwer. Vielleicht kann Siegen die Punkte mitnehmen. In Bochum liegen Turn Düsseldorf Kassel im Kampfe. Nach der Papierform zu urteilen und wohl auch nach den Leistungen, dürfte Turn allerdings erst nach härtem Kampf das Spiel für sich entscheiden. Der größte semals bergestellte Käse wog u## über 100 Zentner. Er wurde auf einer Farm## Australien hergestellt und war auf der Ley#### mittel=Ausstellung in Sidney im Jahre 1908 sehen. Es gibt über 300 verschiedene Arten Bananen. Die größte Zahl der Arten hat man# Brasilien festgestellt. Der Schaden, den die Feldmäuse anrichten.# ein ganz enarmer. 1000 Stück dieser solt ungn rottbaren Nager, die sich schnell vermehren. u# mögen in einer Woche etwa einen Zentner### treide zu verzehren. Die Imter rechnen im Durchschnitt für 10 Vienenvölker mit einem Ertrag von 3 Zentn Honig. In der Provinz Hannover wurde erst# Jahre 1840 die Tortur abgeschafft. Siam heißt in der eigenen Sprache Munn Thai, das heißt„Staat der Freien.“ Die Zawauerin bralicht zur Hersiellung in kunstvollen Frisur in der Regel 6 bis sogar## Stunden. Apfelsinen werden schon seir dem 7. Jahl hundert kultiviert. Es geschah dies zuerst# Sizilien. Am schnellsten wächsr der Gehörsinn aus: in S. Ledenesahre des Menschen ist das bung vollständig ausgebildet. In Ehelags wird gegenwärtig ein Hote### G, das nicht weniger als genan NM0 Frenden eimmer enthalten wird. Sie verteilen sich Nevenräumen auf 12 Stockwerke. Nur wer im Lärm des Tages ohne Wanken ignen Sternen schaur mir- stolzem Geir Ein Einsamer mit einsamen Gedanken Foß, selleir wenn in niemand un Pfungst. Von Rudolf Presber. (Nachdruck verboten.) Am Fehrbelliner Platz ließ der Kommerzienrat seinen Daimlerwagen halten und schickte den hochmütigen Chauffeur nach Hause. Hier wollte er warten. Hier mußte aus der eine Leichenkondukt vorbeikommen. Lieber Gott—„Kondult“! Wie großartig sich so was aussprach und dachte. Zwei bis drei Droschken— höchstens Droschken und ein halbes Dutzend Leidtragender mit Kriegervereinszylindern. Gut übrigens, daß er selbst seinen alten Zylinder aufgesetzt hatte. Der saß fester am Koof, als der neue, und konnte was vertragen. Der rauhe Märzwind, der die Schneeflocken vor sich hertrieb und dem Wandrer so infam ins Gesicht klatschte, hätte sich den neuen schon mitgenommen. kein, wie es hier zog! Einen Schnupfen würde er sich sicher wieder holen. Das war gewiß. Aber schließlich, es ging nicht anders. Der Tauber war ein verdienter Angestellter, in seiner Art ein Prachtterl. Unentbehrlich war er in der Fabrik. Nüchtern, fleißig, gewissenhaft, pünktlich... Das heißt„pünktlich“— das eine Mal war er verdammt unpünktlich gewesen. Sechs Jahre war das wohl her. Um elf Uhr war er damals erst im Büro erschienen, der sorgsam getleidet, w damals gerade di nien auszuführer Wie ihm das der zugigen Eck Tauber.„Erhitzt, nicht so sonst... Und es waren großen Bestellungen für Rumägewesen. setzt alles wieder einfiel hier an Furchtbar grob war er dem Tauber damals geworden, dem armen, verschüchterten Kerl, als der so mit dreistündiger Verspätung vor ihm stand und merkwürdigerweise ein bißchen nach Alkohol roch. Niemals war das sonst vorgekommen. Weder die Verspätung noch der merlwürdige Duft. Und dann hatte sich alles auf geklärt: in der Nacht war das Ottochen gevoren. Ueber neun Pfund wog das Ottochen damals, meldete der zerknirschte Vater. Die kleine Frau hatte sehr gelitten in der Nacht. Und der Vater.... Wie das dann so ist— hatte er ein bischen mit von dem Cegnat getrunken, der ihr verordnet war. Die kleine Frau. Das blonde Veilchen war sie genannt worden. Das kam daher: sie hatte das blondeste Haar, das ungefärbt überhaupt möglich ist, und war in der Abteitung, wo die ParmaVeilchenseife verrackt wird. Er selbst, der Kommerzienrat— das heißt, damals war er es noch nicht— besichtigte diese Abteilung besonders gern, in der das hochblonde Fräulein Hermine, das blonde Veilchen, mit sehr zierlichen Händen die violetten Seifenstückchen in rosa Seidenvapier einwickelte und in die mit vielen Medaillen geschmückten Kartons verpackte. Er hatte selbst manchmal daran gedacht.... Natürlich nicht heiraten, aber... Mein Gott, er war damals noch Junggeselle. Und die Filmdiva war temperamentlos, anspruchsvoll und reichlich töricht— während das blonde Veilchen... Sie gab so nette Antworten. Aber die hübschen Augen waren noch beredter. Und wenn sie lachte— und sie lachte gern— kam lints in die Wange ein kleines Grübchen und rechts in die Wange ein größeres. Aber just an dem Tage, da er ein Billett zum Zirkus für sie in der Tasche hatte—und für sich selber den Ecksitz neben ihr- blinkte ein funselnagelneuer Ring ohne Stein an ihrem Finger. „Ich habe mich gestern mit dem Herrn Erpedienten Tanver verlobt,“ lächelte sie. Da hatte er— innerlich wütend— gratuliert und die Zirkusbillette seinem alten Prokuristen geschenkt. Ein paar Monate später hatte das blonde Veilchen den Erpedienten Tauber geheiratet. Der Kommerzienrat— damals hatte ihm gerade der König den Titel verliehen— hatte ein Kaffeeservice für sechs Personen gestiftet. Meißner getrenzte Schwerter—, ein Veischenmuster als sinnige Auspielung, die verstanden und mir Ertöten quittiert wurde. Dann aber blühte das blonde Beilchen im Verhorgenen weiter. Die Stellung in der Fabrik hatte sie aufgegeben und spielte ganz Hausfrau. Der gute Tauber sah noch sanberer, noch adretter, noch zufriedener aus, wenn er frühmorgens pünkt lich ins Geschäft kam. Und wenn sich der Kommerzienrat von Zeit zu Zeit mal leutselig erkundigte:„Na Tauber, wie geht's denn zuhause?" Dann strablte der junge Ehemann::„Wir sind wirtlich sehr glücklich. Herr Kommerzienrat.“ Und der Kommerzienrat lächelte sauersüß und dachte an die vielleicht ein paar Tage zu spät gekauften Zirkusbillette. Dann kam jener Märzmorgen, da der rumänische Auftrag drängte und Tauver just am wichtigsten Tage zu spät in die Erpedition tam, sehr aufgeregt war, ein wenig nach Alkohol roch und die Tachricht hervorstotterte:„Ein Junge— ja.“ Und wie er genannt werde?„Wir dachten, wenn der Herr Kommerzienrat erlauben, nach ihm— Ottochen Sechs Jahre war das nun her, seit jenem Morgen. Genau wohl fast auf den Tag; denn damals war's doch auch Ende März gewesen Also. sechs Jahre alt war's geworden, das arme, kleine Ottochen, das nun... Da hinten erhebt sich über den Feldern, wie eine graue Glocke, das Krematorium. Der Kommerzienrat sah nach der Uhr. Er hatte kalte Füße. Schon fünf Minuten vor zehn Uhr. Das Ottochen sollte doch um Zehn ... Da mußten doch eigentlich... Aber kein schwarzer Wagen war zu sehen, der langsam herannahte, leine Droschke, keine umflorten Zylinder. Und— Teufel noch mal— wie das zog hier an der Ecke! Aber jetzt— was war das? Da kam ja der Tauber daher! Er selbst, allein— von der Wegenerstraße. Er hatte einen weichen Hut auf und die blaue Krawatte mit der Koralle darin, wie immer um den in der Ehe feister gewordenen Hals. „Ja. Tauber— was ist denn? Ich denke. Sie verbrennen heute Ihr Ottochen?" „Ach. Herr Kommerzienrat...“ Taubers gutmütiges Gesicht war von einer Glut übergossen, als hätte er eine D=Zugslokomotive geheizt.„Man hat mir aus dem Geschäft telephoniert, daß Sie persönlich, Herr Kommerzienrat... Das ist rührend von Ihnen, wirklich rührend...“ „Na. Sie wissen doch, lieber Tauber, wie ich stets Anteil nehme an Ihrem Geschick. Sie sind einer meiner besten und zuverlässigsten Angestellten und Ihre liebe Frau war einmal— war einmal *“ Er dachte an die Zirkusbillette und fand den rechten Ausdruck nicht.„Ja— und dann; Sie haben das Ottochen doch nach mir genannt, nicht wahr.“ „Ja! H Gott, ja. Das war auch so ein Einsall. „Der Ihnen jetzt leid tut?“ „Aber nein. Herr Kommerzienrat. nein! Das heißt, wir hätten ja ganz bestimmt— wir waren eit entschlossen, das waren wir— Aber nun hat s doch der Himmel so gefügt, daß meine liebe Frau überhaupt nicht... Ich meine, hochverehrter Herr Kommerzienrat— es ist mir schrecklich zu sagen... Aber gerade deswegen haben wir's ja sterben lassen, das Ottochen— Sie waren immer so gütig mit dem— mit uns— Sie haben Spielzeug geschickt zuweilen und Süßigkeiten und wir haben uns so geniert... Denn sch Sie, damals, da war mein Geburtstag— stehen Sie, an jenem Märzmorgen vor sechs# ren oder am Tag vorher—. und ein v# Freunde waren da, und einer hat eine Bowleig braut— o Gott, schrecklich!— so viel Ko#n drin— und also, ich hatte so einen entsetzli#n Katzenjammer und so ein Kopfweh— und wie# mich da so anblitzten im Kontor. weil ich zus## kam... Und ich dachte, ich verliere meine## lung— mein Gott, ich war so zerknirscht hatte so schreckliches Genickweh— und da habe## — oder vielmehr, da hat der Teufl in mir—5 hat es getan, ja da habe ich das Kind funden.“ „Was! Das Ottochen!?" „Ja, das Ottochen. Es hat nie gelebt. Wir hofften sa immer, wir könnten's nachliefen## Dann hätten wir es bestimmt, also ganz bestinn nach Ihnen getauft. Und ein bischen gemen hätten wir dann mit dem Geburtsdatum dann war ja alles in Ordnung.. Aber war es doch mal da— durch meine Ausrede mals— und war auch wieder nicht da— Sie, Herr Kommerzienrat. Sie nahmen solchen schämenden Anteil an dem Ottochen. Das## zeug, das haben wix ja immer alles gleich Magdalenen=Kinder=Stift abgegeben— und### von dem Nährzwieback und dem Konfekt haben selber nicht, oder doch fast nicht— nur ganz wen gegessen. Aber jetzt— als Sie neulich 5 Schaukelpferd schickten— da habe ic meiner Frau gesagt:„So geht das nicht weilen Hermine“, hab' ich gesagt,„ehe der Herr Komm zienrat uns jetzt vielleicht noch einen Ziegen schickt, muß das Ottochen verschwinden". Ja, da haben weir es nun sterven lassen. konnte ja nicht annehmen, daß Sie ihre a Anteilnahme so weit treiben würden, einen wundervollen Kranz zu schicken. Meine Frau m tausendmal danken. Und daß Sie sellest hier der zugigen Ecke stehen und warten würden das Ottochen— oder eigentlich auf mich.. a wintte der Kommerzienrat einem vorn fahrenden Auto— und stieg grußlos ein Der Erpedient Theodor Tauber sah davonfahrenden Chef betrübt nach. Aber anderen Gefühle und Erwägungen überwos die erleichternde Genugtnung, daß das Otto# tot war. 982 41 Generalvertretung und Fabriklager für das nördliche Westfalen: Sec 4 Peijiur Münster i. W. Richard HOrn, Mauritzstr. 23. Telef. 3549. Werdmzgn! FABEIK Neu eingetroffen: Niepenkerl-Cabake G. A. Hanewacker-Rautabak R. Lanewacker-Rautabak Rownower Schnupftabake Zigarren und Zigarretten in großer Auswahl Tabakwarengroßhandl., Schwerte, Mollkestr.=27. 6, S. K *„: Neu eingetroften: 2 Preinste Lederwalen,: *„* passenae : Konfirmations- und: : Ostergeschenke* M M D. K. W. DürkoppFahrräder" Guim 12) Nähmaschinen„TLhlatten 8 Sesselrad(Lomos) Zentrifugen Motorräder Parlophon Fabrikate der Lindström A.=G. Berlin(6) „n Sämtliche Ersatzteile Schauptatten Schalldosen Zubehörteile Einbaumotore 1—1 ½ P. S. Fahrbereite Räder am Lager, Vorsührung zu jeder Zeit.....(ongengnge □ und Ersatzteile jeglicher Art: Taschenlampen Feuerzeuge tel. in tigener e.... K. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anlässlich des Hinscheidens unseres lieben Verstorbenen sprechen wir allen herzlichsten Dank aus. Familie K. Finkhaus. Ergste, den 28. März 1924. K Ein versuch unserer stets frisch gebrannten Kaffees führt zu dauernder Kundschaft. Pinsel kaufen Sie in den besten Qualitäten am billigsten im Spezialgeschäft Fernruf 506 Schwerte Herren und Knaben. In meinem Spezialgeschäft finden Sie eine erstklassige Auswahl der neuesten Anzüge, Mäntel, Covercoats und Hosen aus besten Stoffen und Zutaten, vollendet in Schnitt und Daßform. Berufs= und Sportkleidung, Manchester=Anzüge für Herren und Knaben. 3 Spezialität: Kieler=Anzüge für Knaben in feinster Ausführung. Meine Preise sind mit bescheidenem Nutzen berechnet, sodaß Sie nirgend vorteilhafter kaufen können als in meinem Geschäft. K uung ug ug Pe Pr Heitrich Eer M Dann kaufen Sie Ihre Waren bei uns! 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Cocosfell in 1 Pfund=Taseln 60 Pfg. la Salatöl Fl. 115 Pfg.#, Margarine(in Paketen), 50„„ Sahne Dose 55 Pfg.##., Cocos=Fett(in Paketen), 55„“ Edamer Käse 140 Pfg. 8, Nierenfett(in Paketen)„, 50„“ Fegpürt Alter Holl. Käse 70 Pfg. Mandeln 180 Psg. Beranntmachung. Die im Laufe des Rechnungsjahres 1921 in den Schulen und sonstigen städtischen Gebänden auszuführenden Anstreicher= und Glaserarbeiten sollen nach Einheilssatzen vergeben werden. Angebotsformulare können vom Stadtbauamt im neuen Rathause Zimmer Nr. 24 zum Preise von 1.— Mark bezogen werden. Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis zum 3. April 1924 vormittags 11 Uhr dem Stadtbauamt einzureichen. Schwerte, den 26. März 1924. 979) Der Magistrat. Bekanntmachung betr. die Reichstags= u. Gemeindewahlen. In Gemäßheit des§.13 des Reichswahlgesetzes in der Fassung vom 6. März 1924 und des§ 3 Abs. 2 des Gemeindewahlgesetzes in der Fassung vom 12. Februar 1924 wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Wahlkartei der Stadt Schwerte für die Reichstags= und Gemeindewahlen 1921 Rosinen o. Steine 110 Pfg. a. Backöt Liter 95 Gpfg. Traubenrosinen 80 Pfg.(helle Ware) Pflaumen in Dosen Fla Kuchenmehl 1.05 M. 2 Pfund=Dose 98 Pfg.(in 5 Pfd. Beuteln) im neuen Rathause, Zimmer 2 14 Tage lang und zwar von Sonntag, den 30. März 1924 bis einschließlich Sonntag, den 13. April 1924 zu Jedermanns Einsicht ausgelegt ist. Wer die Wahlkartei für unrichtig oder unvollständig hält, kann dieses bis zum Ablauf der Auslgung=frist bei dem Magistrat der Stadt Schwerte Feinste harte Dauerware schriftlich anzeigen oder zu Protokoll geben. Soweit die Richtigkeit seiner Behauptungen nicht Pr. Plockwurst Pfd. 1.80 Jeden Freitag frische offentundig ist, hat er für sie Beweismittel beizuCervelatwurst„ 1.80 Rinderwurst St. 15 Pf. Rohkaffee 2,40 und 3,00 Mark. „ Salami„ 2.00 fränk. Bierwurst, 1.80 Leberwurst l1 Pfd. 50 Pf „ Rollschinken„ 1.50 Blutwurstl1 Pfd. 40 Pf. „ Nußschinken„ 1.50— Schinkenspeck„ bringen. Schwerte, den 28. März 1924. Der Magistrat. Rohrmann. Hamburger Kaffeelager Thams& Garfs Hüsingstraße 33 Schulstraße 6 am Markt Per sofort oder späler aobi. Zaue gesucht. Werte Angebole unter Nr. 900 an die Geschst. d. 31g t sechihhen icher! „Westfälischer Hof“ Mittwoch, den 2. Aorit, 8 Uhr: Gastspiel des weltberühmten großrussischen Mnm = Orchestrrs 1 M Dirigent: Georg Wassilief II mit dem fabelhaften pon Gr#### s russ. Meisterlänzer„Svan Erlik“ 1„Ellen Bojarskaja“„Bergei Omitriewski“ 20 Künstler! 926 Mit vollständig neuem Programm! . Vorverkauf: 4 Zig.=Geich, 5. uteinau M Wiederum sielen in der Staalsslotterie und fallen am /4. April Gewinne 100 000 Gmk. 50000, 10000 Kauflose noch zu haben in Iserlohn Lotterie=Einnahme Hähn In Schwerte Lose bei 942 H. 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Dr. Georg Zteinhausen, Pruno Tau, eses an uen Buerheuer, Ang..- Heismann-Grone in Eilen Schrifkleitung: Dr. Otto Baumgard, Dr. Pauij.creme werktäglich verlag: Car eruhr. Tel. mover 21874. nd Anzeigen: W4 hrgang var ein deute nach kurzerg jebissen. c voit M Lotaltreffen 3:1=Ergebnis prochen. Die Staat img ridiger. Beit en. Ein auschaft. Kassel 3:0. V. Bochum 45846 tsche MeisterOüsseldorfer##### hal den Sieg das Resultat# Spielverlauft Kasel zuerstz# an Düsseldorf es, mit dessen## Spiel voll auslaufen des#### ein Tor für letzteren wird#### geht es int kommt Kassel m gegnerischen zu wrich. Ein ihnen ein er mutlos unds rselben. Allestz ine besonderen ein schlechtesc weise ausstellte der linte Ver=### O. K. Bielefeld 1:9. dieser Kampfsat ücklichen Siegen# minia reichlich sic Wahl ha#### nd. Arminia### Ners Tor dechg misburgs Eifer#### ugriffen. Das# den Seiten und Verletzung aus erwächst, zeigr## legen. Es geht## r Pause herrscht## vurg ist eifriger# es. Dann wird jehen und wird##### # A 9 A 4 A wird brochen n. 9118 en sten wieder aufn efelds Schicksal# aziert, hängt in# der Duisburge## Immer schärfer##### upft mit allen Ouisburgs Ver### en bindungsstück eines Daches, daß der Fuß torm zei** Verunglückte wurde ins auetscht wurde Der Krantenbaus eingeliefert. Vortragsvereinigung. Aus den vielen vorliegenden Kritiken über die vorzüglichen Leistungen des Madrigalwores sei nur eine erwähnt, die die„Kölnische Zeitung“ bringt. Sie schreibt der Christuskirche fand kürzlich eine Choraufführung des Dorimunder Madrigalchores statt unter Leitung seines Dirigenten Musikdirettor schneider. Das Konzert bildete ein Ereignis für das Kölner Musikleben. Es war eine künstlerische Mahnung eindringlichster Art, welche die hohe nach jeder Seite hin. Ueber die nachhaltige Wirsung der beiden aus beredtem Munde zum Vor trag gebrachten Dichtungen„Vergessen" und der Abein erzächt, ein Vo,Ozu, uig, prähige Culen nach Atben tragen. Lu Musik der ganzen Kapelle Heine mit iyren histo rischen Märschen, das Riederländische Kanlgehet und nicht zuletzt das zum Schluß geme sungene Deutschlandlied, all' das war„ Erinnerungen an eine Zeit wachzurufen, in der Deutschland groß und geachtet dastand, und uns allen unvergessen bleiben wird. Wann wil Aners wrrsn paum—— zertrümmert. Ein wildernder Hund als Rehwürger. Buldern, 31. März. Man schreibt dem„Münst. Anzeiger“: Kürzlich traf ein Jäger einen wildernden Hund an, der im Walde lagerte und lauerte. In demselben Augenblick liefen drei Rehe hart an dem Hunde vorbei. Der Hund sprang auf und erfaßte einen Rehbock an der Kehle. Dieser lief zwar weiter; aber der Hund ließ ihn nicht los, sondern ließ sich mitschleppen, etwa 30 bis 10 Meter, worauf der Bock hinstürzte. Sofort legte der weiß, kann. Reifen für Auto, Kraftrad, Fahrrad. Tahrt nach der neuen„Lonilnentol=Stralenkase!.) ge Er as Jagt die Presse ZumErjdtetnen des Renlwegt Danziger Allgemeine Zeitung: Die neue deutsche Kunstzeitschrift Hellweg trägt ihren Namen mit liecht. Sie zeigt in der Tat helle Wage für Wissenschaft, Kunst und Literatur und weicht gänzlich von der herkömmlichen Schablone der vielen ähnlichen Gattungen ab, die den Büchermarkt überschwemmen. Ein neuer Geistatmet aus ihr— ein Geist. der kühn und stark alte Thcorien und Anschauungen über den Haufen wirkt und sich der neuen Zeit anpaßt. Der Hellweg ist ganz dazu geschaflen, ein Bahnbrecher für die moderne deutsche Kunstanschauung zu werden, ohne jedoch in die kranke, verworrene Richtung zu führen, die nichts mit wirklicher Kunst zu schaflen hat. Auch das neueste Hlelt beweist, daßt der betretene Weg erlolgreich weitergegangen wird, und daß alle Versprechen restlos erfüllt werden. II. E. W. Hannoverscher Kurler: Neue Zeitschriften erscheinen täglich mehr, als das Jahr Tage hat. Eind gerade die Nachkriegszeit hat uns einen schier beängstigenden Zuwachs an dieser Literatur gebracht. Wenn man spöttelnd behauptet, daß drei Deutsche, wenn sie zusammenkommen. einen Verein aufmachen, so kann man jetzt hinzufügen: und wenn nur einer glaubt, der Welt etwas zu sagen zu haben, dann gründen sie eine Zeitschrift. Nicht immer kommt dabei ein so erireuliches Gebilde heraus, wie es der Hellweg bietet, der jetzt auf das erste Vierteljahr seines Bestehens zurückblickt. Einen„hellgelichteten“ oder, wenn man will,„geheiligten Weg“ zum Herzen deutscher Kunst und Geisteskultur will er weisen. Dieses hohe Wollen spricht vernehmlich aus den bis jetzt erschienenen Heften, so daß diese Zeitschriftengründung warm zu begrüßen ist. In einer Fülle treflicher Aufsätze spiegelt sich das geistige Bild unserer Zeit klar und chrlich wider. Denn nicht den alten Größen, den oft allzuschr ausgebeuteten und ausgeschöpften, sondern den Jungen und Jüngsten ist Raum gegönnt, und zwar den Künstlern jeder Gattung. Dr. V. Weserzeitung: Der Hellweg ist eine Zeitschrift, die mit dem Willen nach „aufwärts“ und nach„einwärts“, nach Verinnerlichung und Erhöhung deutscher Kunst, aber auch über die enge Zeitgrenze hinaus verheißend in die Zukunft weist. Essays über Fragen des gesamten deutschen Kunstlebens und der Kunst überhaupt, geben Anregung und Gewilhert in Hälle und Fülle, bildende Kunst und Literatur, Theater und Wissenschaft finden Bearbeiter gewichtigen Namens: Bauch, Schaefler, v. Gleichen-Rußwurm, Gött und andere mehr. Bild und Bühne weisen neue Wege— wie die Schrift in ihrer Gesamtheit überhaupt aus der särenden Gegenwart zu klarem, größerem Werden deuten will. 0. B. Hamburgischer Correspondent: Einst führte der Hellweg vom Rhein an die Weser, er verband Sachsen und Franken, er war der Plad westdeutscher Kultur in 2000 Jahren. Lein Name ist ein Programm. Die junge Zeitschrift, die ihn trägt, legt uns heute ihre erste Nummer vor, die zeist, daß hier klarer Wille am Werk ist und sich berufene Mitarbeiter heranzicht. Die Zeitschrift will ausschließlich die deutsche Kunst der Gegenwart pflegen, zu ihr Wegbahner, Führer und Berater sein. Bonner Zeitung: Die am 1. Juli 21 ins Leben getretene Zeitschrift will dem Deutschtum im rheinischen Industrielande dienen, ohne chauvinistisch zu sein. Vor allem aber sollen rheinisch westfälische Dichtung gepflegt, rheinisch-westlälische Kunstinteressen gewahrt werden. Dem neuen Unternehmen, dessen erste Hefte einen guten und vornehmen Eindruck machen und Wissenswertes aus allen Gebieten bringen. ist dauernder Bestand zu wünschen. Wir haben solche Schriften nötig in Deutschland. Wer irgendwie kann— der Bezugspreis ist ja verhältnismällig niedrig— sollte Leser des Hellweg werden. Ostdeutsche Monatshefte: In dieser Zeitschrift gewinnen wir bei reicher Bebilderung einen guten Cherblick über die künstlerschen Persönlichkeiten und über das Theaterleben der großen führenden Kunststädte. Unter den Mitarbeitern üinden wir die ersten Namen Deutschlands. Der bedeutungsvolle Ausschwung, den diese künstlerisch mit sicherer Hland zusammengestellte Zeitschrift genommen hat, läst eine aufsteigende Entwicklung erwarten. Bergisch-Märkische Zeitung: Die drei Hefte, die uns bisher vorliegen, machen einen ausgezeichneten Eindruck. Der Geist, in dem der Hellweg geleitet wird, ist auch der unsere. Sein entschiedenes Eintreten für unsere jetzt so hart bedrohte deutsche Kunst und Kultur, seine Auffassung von der Kunst als einer wichtigen Angelegenheit des deutschen Gemüts und der deutschen Seele läßt uns in der neuen Zeitschrift eine herzlich begrüßte Weggenossin sehen. Wir wünschen ihr ein gut Gedeihen und weiteste Verbreitung. Dr. S. B. Tägliche Rundschau, Berlin: Die neue deutsche Wochenschrift Hellweg bringt das ellte Hleft ihres ersten Jahrganges. Ein Blick über das, was bislier geschaflen wurde, genügt, um zu erkennen, daß hier tatsächlich eine Zeitschrift von hohem Wert vorliegt. Stets mit einem kraftvollen Titelholzschnitt verschen, enthält jedes Helt beste Beiträge westdeutscher Schriftsteller und Dichter, die Ereisnisse im Kunst- und Geistesieben ganz Deutschlands werden von namhalten Korrespondenten sachlicher Betrachtung unterworfen und die Entwicklung der bildenden Künste durch Bildbeilagen unterstützt.— Keiner Partei dienstbar, verlolgt der Hellweg das Ziel der Wegbereitung für deutsche Art und deutsches Wesen. Dr. C. Bremer Zeitung: Ein kurzer Einblick in die ersten durch künstlerische Holzschnitte geschmückten und vorzüglich ausgestatteten Hefte genügt. um zu erkennen, daß alles in den Blättern wirklich„hellgelichtet“ ist, daß diese Wochenschrift zu den besten Deutschland: schört. Dafür bürgen auch schon die Namen der Schriftleiter, dafür bürgen die Namen der Mitarbeiter, erste Namen auf dem Gebiet deu.schen Schrifttums und deutscher Kunst. Aus diesen Blättern kann man schöplen, sie sind ein reiler Born der Belehrung und Unterhaltung, und man wird nicht zweileln, daß sie es auch in Zukunft bleiben werden. Der Hellweg gehört zu den wenigen neuen Zeitschriften, die eine Lücke ausfüllen. Er gehört in jedes Haus, das deutsche Kunst pflegt und den Weg zur deutschen Kunst sucht. Wir müssen dem Hierausscher, dem Verleger und den Schritleitern dankbar sein. w. br. Mitteldeutsche Zeitung: Die neue in Essen erscheinende deutsche Wochenschrift für deutsche Kunst, Hiellweg, die nun bereits in ihren ellten Hiefte vorliegt, hat erkreulicherweise nicht nur das gchalten, was ihre ersten Hefte versprachen, sondern die Zeitschrift hat sich zu einer deutschen Kultur- und Geistesschau aussewachsen, der wir nur die weiteste Verbreitung und Anerkennung auch über die Grenzen ihrer deutschen Heimat hinaus wünschen möchten. Sie ist ein Zeugnis dafür, daß deutscher Geist dort, wo er frei von den Fesseln einer internationalistischen fremdrassigen Geistreichelei und ihrer wirtschaftlichen Ausbreitung in einem nur das Abgestempelte pflegenden Verlegertum walten kann, wohl imstande ist, den Sinn für neuzeitliches Geschehen mit Fleiß, Gründlichkeit und Ernst zu paaren und den Dauerwert von dem Zufälligen zu scheiden weiß. Auch hierbei leistet die Zeitschrift nicht nur kritische und kontemplative Arbeit, sondern geht richtungweisend ihren programmlich festgelesten Weg, der nichts anderes will, a.s Festigung des brausenden Werdens, als eine Rettung der kulturellen Kräfte, die drohen, im Zeistrom unterzugchen. Die Zeitschrütt, die von Dr. Reismann Grone herausgegeben wird, der selbst mit kraftvollen und positiven Gedanken, so z. B. zur Stoffrage in der Kunst das Wort ergreift, hat nicht nur eine ungemein instruktive, kunst- und kulturpädagosische Art, an die oft zwiespältigen Fragen heranzutreten, sondern gibt selbst Einblick in das Schaffen der Zeit. Waren es zunächst nur erfreulich zahlreiche Stimmen der Dichtung, die zu Gehör kamen und auf dem Titelblatt jeweils ein Holzschnitt, der Zeit entstammend und ihrem Gepräge, der etwas unter der farbigen Tönung des Umschlages litt, so hat sich erfreulicherweise die Zeitschrift jetzt entschlossen, den Holzschnitt auch in reinem Schwarz-weildruck wiederzugeben. Sie gibt damit ihren Beziehern wertvolle und wohlleile Kunstblätter in die Hand, die das Verstchen an dem wertvollen Neuen, daß auch in den Strebungen der neuen Kunst gefunden werden kann, fördern. Cleichem Zwecke dienen neuerdings erscheinende Abbildungen innerhalb der kunstkritischen Aufsätze, die entschieden das Verständnis fördern. Dem Hellweg, der wahrhaft innerliche Aufbauarbeiten leistet, ist aus all diesen Gründen weiler Zuspruch zu wönschen. Dr. k. Potter-Rausputz HIN EE * A1 Salm.-Terp.- Seife Diese schon über 30 Jahre bewährten LUHNS-Fabrikate sind der erfahrenen sparsamen Hausfrau auch im jetzigen Hausputz wieder die besten, billigsten, solidesten Helfer beim Reinemachen und bei der Gardinen-Wäsche; sie reinigen alles; sie schonen alles; sie geben eine sparsame, ausgiebige Waschlauge.„LUHNS mit Rotband““ ist in alter Güte jetzt wieder in jedem Geschäft von Ruf zu haben. ür Wiederverkäufer auch bei den bekannten Großisten.= Rudelt Klein Diepold einer neuen, eigen zu vun: denn in de gerichtet, bringt de in seinem literarist aktiver, die Zukun Proiesser Dr. Bruno letzte Grund aller schwer zu leiden im weitesten Umi Schmerzlichsten h deutschen Volke von allem guten wiederum mit de diesem Geiste, da erscht, hinweg u Verneuerung allei allein überwunde dazu scheint mir diese Zeitschrift b wie sie auf dem schränkt. Sie Und dennoch mi deutschen Geistes Ihr Wirken wirc Volkes begleitet Geheimrat Prof. Dr ich, wie ich gle günstiges. Das ihre Absicht, di zur Auswirkung manches Neue erkennung. Dr. , H e r m a n n U n g sich unwillkürli einem allgemeinin üppiger Füll wiegend ästheti langt, so dartn rein ästhetische gerichteten Les schafft eine zerrissenen Vol bei, aus Rhein wie eine solch Forderung bede sie Melnungen der Getenrien, Rämhtter und Renter zam Remlwen nnen wir bei reicher stlerischen Persönlichihrenden Kunststädte. en Deutschlands. Der ch mit sicherer Hland Dt eine aufsteigende Vochenschrift Hellweg 1 B l i c k ü b e r d a s, w a s , d a ß h i e r t a t s ä c h l i c h t vorliegt. Stets mit It jedes Heft beste ichter, die Ereignisse verden von namhaften n und die Entwicklung unterstützt.— Keiner der Wegbereitung für Dr. Cr. n d u r c h k ü n s t l e r i s c h e statteten Hefte genügt, lich„hellgelichtet“ ist, n Deutschlands ler Schriftleiter, dafür auf dem Gebiet deutsen Blättern kann man und Unterhaltung, und ikunft bleiben werden. isten, die eine Lücke itsche Kunst pflegt und ssen dem Herausgeber, W. Br. erscheinende deutsche nun bereits in ihrem nur das gehalten, was itschrift hat sich zu istesschau ausitung und Anerkennung lat hinaus wünschen her Geist dort, wo er fremdrassigen Geistin einem nur das Abn. wohl imstande ist, tründlichkeit und Ernst m Zufälligen zu Zeitschrift nicht nur richtungweisend ihren res will, als Festigung der kulturellen n. Die Zeitschrift, die r s e l b s t m i t k r a f t v o l l e n in der Kunst das Wort ve, kunst- und kulturheranzutreten, sondern Waren es zunächst nur u Gehör kamen und auf entstammend und ihrem des Umschlages litt, so entschlossen, den Holzzugeben. Sie gibt damit blätter in die Hand, uen, daß auch in den tann, fördern. Gleichem lungen innerhalb der rständnis fördern. Dem en leistet, ist aus all Dr. K. dolf Klein Diepold: In der Zeitschrift Hellweg haben wir es mit neuen, eigenartigen, in jeder Weise zu begrüßlenden Publikation denn in der Form der Wochenschrift, also auf weite Verbreitung gerichtet, bringt der Hellweg in jedem Heft Wiedergaben guter Kunst und seinem literarischen Teil eine Ubersicht aller Gebiete des Wissens in aktiver, die Zukunft bejahender Geisteshaltung auf nationaler Grundlage. Prosesser Dr. Bruno Bauch: Das liefste Unheil unserer Zeit, das auch der letzte Grund allen anderen Unheils ist, unter dem wir jetzt unsäglich schwer zu leiden haben, liegt in der Tatsache, daß dem Leben dieser Zeit im weitesten Umfange aller geistige Inhalt verloren gegangen ist. Schmerzlichsten hat alles das uns Deutsche darum getroffen, weil dem deutschen Volke der deutsche Geist fremd geworden, weil es wahrhaftig von allem guten deutschen Geiste verlassen ist. Unser wiederum mit deutschem Geiste zu erfüllen durch positive Arbeit in diesem Geiste, das ist darum die wichtigste Forderung, die an uns alle erscht, hinweg über alle unsere inneren Gegensätze, die durch bloße Verneuerung allein nur noch erweitert, durch positive Geistesarbeit allein überwunden werden können. An solcher Aufgabe mitzuwirken, dazu scheint mir nach den Heften, die ich vom Hellweg kenne, auch diese Zeitschrift berufen zu sein, zumal da sie ihre Bestrebungen ja nicht, we sie auf dem Titelblatt angibt, auf die deutsche Kunst allein beschränkt. Sie gibt also mehr, als sie verspricht. Das ist erfreulich. Und dennoch möchte ich wünschen, daß sie sich auf das Ganze des deutschen Geisteslebens noch mehr einstelle, als es bisher geschehen ist. Ihr Wirken wird dann vom besten Erfolge zum Heile unseres ganzen Volkes begleitet sein. Das wünsche ich aufrichtig. Geheimrat Fror. Dr. Adon Dyrof: ich rat Prof. Dr Adolf Dsroff: Mein Urteil über den Hellweg, von dem wie ich glaube, seinen bisherigen Lebensweg kenne, ist ein sehr günstiges. Das ernste, aufs Große gerichtete Streben der Zeitschrift, ihre Absicht, die höheren geistigen Ziele des Westens charakteristisch zur Auswirkung bringen zu helfen, ihre Vielseitigkeit, die mir schon manches Neue und Förderliche brachte, verdienen die höchste Anerkennung. Dr. Hermann Unger: sich einem bei Prol. Dr. Riem: Was ich an Ihrer Zeitschrift besonders schätze, ist die ungemeine Vielseitigkeit, die die Kenntnis anderer einseitiger Zeitschriften erspart. Mit der gleichen Sorgfalt und Liebe werden Malerei, Musik. Literatur und Theater behandelt, und mit einem erfreulichen Verständnis auch für recht verschiedenartige Strömungen in diesen Gebieten, doch mit scharfer Zurückweisung unkünstlerischer oder sittlich tiefstehender Werke. Gerade dies letztere dürfte gegenwärtig so wichtig sein, wie nichts anderes, wenn wir an die Verwilderung von Theater und Kino denken. Für die Bedürfnisse des Gemüts sorgen stimmungsvolle Lyrik und sein gestimmte Bilder in Prosa, so daß man der Zeitschrift die weiteste Verbreitung dort überall wünschen kann, wo der Geist des nationalen Deutschtums in allen Richtungen gepflegt wird. Friedrich Lienhard: Von Ihren gut geleiteten Heften sah ich mehrere Nummern und wünsche gedeihliche Weiterentwicklung. ermann Unger: Bei jeder Neugründung einer Zeitschrift fragt mar unwillkürlich: ist diese Zeitschrift lebensberechtigt, d. h. dient sie em allgemeinen Interesse, und nicht, wie leider die Mehrzahl der heute in üppiger Fülle aufsprießenden Zeitschriften, nur einer kleinen vorwiegend ästhetisch gesinnten Gemeinde? Was nun Ihren Hellweg anlangt, so darf man wohl behaupten, er gelte nicht allein einer, über das rein ästhetische hinaus auch volkswirtschaftlich und auch volkstümlich gerichteten Leserschaft. Nein, was noch mehr bedeuten will: Er schafft eine solche aus allen Teilen unseres im übrigen so innerlich zerrissenen Volkstums erst heraus und trägt an erster Stelle mit dazu aus Rheinland-Westfalen eine„Kulturprovinz“ zu machen, wie eine solche zum Fortbestehen des Reiches eine unausweichbare Forderung bedeutet. Universitätsprosessor von der Leyen: Die mir zugesandten Nummern des Hiellweg habe ich jedesmal mit besonderem Interesse und mit aufrichtiger Freude über die umsichtige, geschickte. vielseitige und anregende Leitung gelesen. Dr. Leonore Kühn: Was mir gleich beim ersten Heft des Hellweg, das ich in die Hand bekam, gesiel, war dreierlei: die Frische, mit der der Stoff in dieser Zeitschrift für Kunst und Geistesleben angegriffen wird; die Höhe der erstrebten Gesamthaltung des Blattes, die für den Ernst bürgt, mit dem die Aufgaben angefaßt werden, wie der weite Blick. mit dem alle möglichen Kulturerscheinungen in den Kreis der Betrachtung gezogen werden. Fast unnötig zu sagen, dall es in deutschem, deutschbewufltem Geist geschieht. Und doch liegt gerade in dieser Verbindung das Wertvolle der zuvor erwähnten Einstellung: denn was die Frische und Unbefangenheit der Betrachtung anlangt, so ist es klar. daß sie gerade auch die jugendliche Seele anzieht; man möchte gerade dort nicht immer nur Bewährtes und bereits Abgestempeltes vorgesetzt bekommen, möchte selbst entdecken, zu seiner Zeit Stellung nehmen, meinetwegen auch im Uberschwang sich vergaloppieren in bezug auf Geistesprodukte, die vielleicht noch etwas unklar und überschwenglich sind,— es wäre bedauerlich, wenn unsere Jugend keinen Uberschwang mehr hätte. Andererseits ist man vor Wertlosem oder gar Schädlichem bewahrt durch den Ernst und die deutsche Gesinnung, mit denen die Kulturaufgaben jeden Gebietes— also auch der bildenden Kunst— angefaßt werden, lch bin nämlich der ketzerischen Ansicht, daß gerade die Aufgaben der bildenden Kunst von deutschbewußten Kreisen oft schmählich vernachlässigt oder millverstanden werden, und daß dies einen Teil der deutschen Not ausmacht, indem wir in solchen Gebieten überfremdet wurden, wo nicht das lebendige Interesse weiter deutscher Kreise dahinter stand. Entweder gemächlicher, gewohnter Schlendrian oder eine oft höchst unkünstlerische, bloße Gefallens- oder auch Gesinnungskunst(mit Gesinnung allein bringt man aber keine Kunst zustande!) sind leider auch in den besten nationalen Kreisen üblich. Und da dieser lebendige Regulator des deutschen, künstlerischen Schaffens fehlte, nämlich die tragende Kunstgesinnungs Gemeinschaft der deutschen Kreise, verkümmerte, verwilderte oder gar entartete der deutsche Künstler leicht nach dem Geschmack seines— international gesinnten— Kunstpublikums. Es liegt also eine sehrernste, nationale Kulturfrage auf diesem Gebiet noch fast ungelöst, und der Hellweg scheint mir bestens dazu berufen, diese Frage praktisch zu lösen, indem sich deutschbewußte Kreise um neue deutsche Kunst ganz anders und nach anderen Gesichtspunkten kümmern lernen, als bisher. Deshalb begrüße ich auch. daßs Theater- und Konzertleben ebenfalls in den Kreis dieses Blattes einbezogen werden. Wenn wir eine deutsche Kultur haben wollen. müssen sich auch Deutsche ernstlich um die Erscheinungen jetzigen Kunst kümmern, sonst stoßen sie alle schaffenden Kräfte von sich weg. 1415 5 10Averktäglich ag: Car hr. Cel. 62. per 21874. Anzeigen: gang ein deutlach kurzei issen. :0. von 1906 staltreffen =Ergebnie hen. taat imz iger. Beit ch 99 818 t faee aur. M5 10 91 554 vielverlaufte issel zuerstz###### Düsseldorf mit dessen Spiel volllaufen des n Tor für teren wird geht es inzua umi Kassel egnerischen Sreich. Eing##r dnen ein nutlos undu#### ven. Alesg besondereng n schlechtes# ausstellt linke VerO. K. elefeld 1:9. ser Kampft chen Siegen ia reichlich Wahl barzuun Arminig Tor, doch durgs Eiferh ifen. Dach Seiten und eg auce vächst, zeigts 1. Es gehr use herrscht# ist eifriger Dann wirh 1 und wird nierbrochen. wieder auf Schicksa t, hängt in Duisburgen#en r schärfenzn mit alleien Adir burge Verzuate eife z wieder e geben u haben. bindungsstück eines Daches, daß der Fuß total zerauetscht wurde. Der Verunglückte wurde ins Krantenbaus eingeliefert. Vortragsvereinigung. Aus den vielen un vorliegenden Kritiken über die vorzüglichen Leist ungen des Madrigalchores sei nur eine erwähnt, die die„Kölnische Zeitung“ bringt. Sie schreibt:„In der Christuskirche fand kürzlich eine ChorauffühDortmunder Madrigalchores statt unter seines Dirigenten Musikdirettor Holt schneider. Das Konzert bildete ein Ereignis für das Kölner Musikleben. Es war eine künstlerische Mahnung eindringlichster Art, welche rung des Leitung die hohe verhalsen der Auffuhrung zu einem vonen nach jeder Seite hin. leber die nachhaltigs Wirtung der beiden aus beredtem Munde 5— trag gebrachten Dichtungen„Vergessen“ der Rhein erzählt“ ein Wort zu verlieren, hieße Culen nach Athen tragen. Dazu die prächtige Musit der ganzen Kapelle Heine mit rischen Märschen, das Niederländische Dankgebet und nicht zuletzt das zum Schluß gemeinsam sungene Deutschlandlied, all' das war Erinnerungen an eine Zeit wachzurufen, in der Deutschland groß und geachtet dastand, und die uns allen unvergessen bleiben wird. Wann wird Pir! zertrümmert. Ein wildernder Hund als Rehwürger. Buldern, 31. März. Man schreibt dem„Münst. Anzeiger“: Kürzlich traf ein Jäger einen wildernden Hund an, der in: Walde lagerte und lauerte. In demselben Augenblick liefen drei Rehe hart an dem Hunde vorbei. Der Hund sprang auf und ersaßte einen Rehbock an der Kehle. Dieser lief zwar weiter; aber der Hund ließ ihn nicht los, sondern ließ sich mitschleppen, etwa 30 bis 10 ter, worauf der Bock hinstürzte. Sofort legte der Reifen(ec für Auto, Kraftrad, Fahrrad. Fohrt nach der neuen„Lonilnentol=Strebenkone.) lie urteilen die Dichter über den Hellwegt Alexander von Gleichen-Rußwurm: Sie wünschen ein Urteil über den Hiellweg, ich gebe meine Ansicht gern in einigen Zeilen. Das westdeutsche Kulturgebiet, das ich jetzt wieder zu bereisen Gelegenheit hatte, bedart einer Zeitschrift, die das geistige Leben anregend zusammenfaßt und über den Tag hinaus den Wert voller Dauer bietet. Dies hat der Hiellweg mit Glück versucht und von Nummer zu Nummer, wie mir scheint, festere, eigenartigere Gestalt gewonnen. Es ist Jugend und Kraft darin, geistiges Deutschtum regt sich in fruchtbarer Arbeit und sein abgestimmte Lyrik schmiegt sich wohltuend zwischen die ernsten Artikel. Vor allem ist mir sympathisch das Positive, Aufbauende, das sich von orientalischer Entsagung abwendet und dem deutschen Ideal verkiäligen Schalens Ausdruck verleiht. Walter von Molo: Mit Freude habe ich bisher die Hefte des Hellweg gelesen, die sie mir freundlichst zugehen ließlen. Es weht frische Luft von ihm auf die schwüle Wüste unseres Zeitschriftenpapieres, man liest ihn, hat man einmal ein Heft aufgeschlagen. Nach meinen Eindrücken im Westen. (ich las nicht zum ersten Mal dort; wenn ich auch Auführungen meiner Stücke dort nicht beiwohnen konnte, so ersah ich doch aus den Berichten. daß der Westen heute auch auf dem Gebiete unseres armen, französierten Theaters sehr viel leistete)— Essen machte mir den Eindruck, mit „Veranstaltungen“ überfüttert zu sein— müßte der Hellweg vor allem suchen, die Leute der Industrie zur Kunst zu erziehen: Ingenieure, Beamte der Betriebe eic. Es ist da große Sehnsucht. Und es wird diesen tätigen Menschen von allen anderen Zeitschriften so schwer gemacht und die Kunst ist so einfach, hat man das einmal erkannt: Volkstum, Menschentum und Ehrlichkeit, was im Grunde das Gleiche ist. Hans Franck: Es ist mir eine Freude, Ihnen meine innere Zustimmung zu Ihrer Zeitschrift aussprechen zu können. Daß Ihr Blatt— einmal— das Deutsche stark betont, ohne deswegen in den Fehler mancher nationalistischer Blätter zu verfallen, um des völkischen Willen die Frage nach der Qualität hinanzustellen und daß— zum anderen— in Ihrer Zeitschrift versucht wird, neben den exklusiven literarischen Revuen, die mehr oder minder bestimmten literarischen Gruppen oder einzelnen Verlegern dienen, ein gemeinverständliches Blatt auf breitester Grundlage zu schaffen, das halte ich für einen ausgezeichneten Gedanken; und wenn es Ihnen gelingt, eine Verwirklichung dauernd durchzuführen, für eine Tat. Ncr Sperrtn Friedrich Märker: Jedes Heft des Hellweg zeigt deutlich an, daß es dieser schr empfehlenswerten Wochenschrift darum zu tun ist, deutsche Kunst und deutschen Geist tatkräftig zu fördern und daß sie dabei von einem hohen kritischen Standpunkt und einem gesunden Verständnis für das Neue ausscht. Durch die Mannigfaltigkeit der gründlich und doch allgemein verständlich behandelten Fragen und die umfassenden Ubersichten über Theater, Musik, Malerei, Wissenschaft und Büchermarkt wird der Hellweg einer breiten Leserschaft reiche Anregung geben. Flotter Hausputz mit LUN Herbert Sackel: Wer, wie ich, seit fast 10 Jahren im Kunst- und Kulturleben Westdeutschlands steht und dem hier noch mehr als in anderen Bereichen schweren Kampf für die Durchsetzung des Echten und Wertigen gegenüber kritikloser Bejahung des nichts-als-Gefälligen auf der einen, geschältstüchtiger„ismen“-Nacherei auf der anderen Seite kämpft. der kann jedem Unternehmen, das den gleichen Kampf zu kämplen bestimmt ist, nur freudigen Gruß entgegen bringen. Aus eigener Erfahrung weill ich, wie schwer es ist, im Bereich der Industrie und des Handels eine gute Zeitschrift für kulturelle und künstlerische Angelegenheiten zu schaffen und zu halten; ich kann deshalb dem Hellweg für das, was er bisher leistete, nur Anerkennung zollen und wünsche ihm. daß es ihm verzönnt sein möge, sein so schön begonnenes Werk zu vollem Erfolg fortzuführen und durchzusetzen. Dr. Hans Friedrich Blunck: Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen mitzuteilen, daß ich nach den Richtlinien und dem Geiste Ihrer ersten Veröflentlichungen Ausgezeichnetes von der weiteren Entwicklung des Hellwegs erwarte. Es ist eine so dringende Notwendigkeit— unseren herkömmlichen Familien- oder exzentrischen Reklamezeitschriften gegenüber— ein Unternehmen zu schaflen, das die starken, aber pladlosen literarischen Kräfte des Nordwestens sammelt, die ihnen eigenartigen Strömungen und geistigen Bewegungen stützt und ihnen neue Wege weist. Hanns Johst: Ich lese den Hellweg aufrichtig beschenkt und erfreut, weil sich hier Kritik auf allen Gebieten kulturellen Lebens schöpferisch und wählerisch betätigt. Weil hier endlich der ernste Versuch gemacht wird. die jüngste Kunst völkischen Kreisen als das zu bieten, was sie in ihrer lebendigen Berechtigung ist: erneutes und erneuerndes Lebensgefühl. Der Hellweg hat bisher sein Programm überboten; eine Tatsache, die man keiner modernen Zeitschrift sonst nachsagen kann. Er ist tapfer für das Junge besorgt, er ist gewissenhalt im Bekenntnis und er hat in seiner Einstellung reinlichen Charakter. So muß der Hellweg zu seinem Ziele führen: der Liebe des weileren. deutschen Volkes! Otto Brües: denn wenn nicht alles täuscht, ist das endlich die rechte rheinische Zeitschrift, die die deutsche Kunst pflegt und hegt. Deutsche Zeitung: schr aussedchnte ien Tell. der all Welt bildender, kl urstellender„Ku umfallt, sind Pro diser künstlerisch Wort und Bild kritischen Beiträg Range jedesmals sfalt, dall man künstierische Eig ssichen Strauses dern möchte, als dicser wirkliche schrift dienlich Einstellung auf und die ethische Tages wird das ganz Deutschland ins Salm.- Terp.- Seife Diese schon über 30 Jahre bewährten LUHNS-Fabrikate sind der erfahrenen sparsamen Hausfrau auch im jetzigen Hausputz wieder die besten, billigsten, solidesten Helfer beim Reinemachen und bei der Gardinen-Wäsche; sie reinigen alles; sie schonen alles; sie geben eine sparsame, ausgiebige Waschlauge.„„LUHNS mit Rotband““ ist in alter Güte jetzt wieder in jedem Geschäft von Ruf zu haben. Für Wiederverkäufer auch bei den bekannten Großisten. Düsseldorfer Nucht Zrilschrift Hiellwe Erkenntnis herat worden, dalt ihr letztes ihne sitztum, ihre sich retten ist der HIumusbo dann wieder Slaatiche Entwi wachsen könnte Hlellweg will, ist dcutschen boden tur und darüber Betonung des lut bedin schen Son überhaupt. Sch undbildende betrachtet nudk wählten Beispie Vorbildlic Sachlichke feilheit der können uns heu leisten, wie er viel weniger bei katonen peinl wird. Kieler Zeitung: A sselte zeichnen durch eine F Beiträge auf li1 kunstkritischem reilichen BilDie Wochensch der kurzen Zeit einen sicheren den man ihr reitig macher mischten den mutiden Beken vol Neuen nick Wir! Heilt. ratei Man beise Kunst- und Kultur. mehr als in anderen g des Echten und als-Gefälligen auf der inderen Seite kämpft. Kampf zu kämpfen Aus eigener Erfahr Industrie und des istlerische Angelegenalb dem Hellweg für n und wünsche ihm, begonnenes Werk zu ais, Ihnen mitzuteilen, hrer ersten Veröffentvicklung des Hellwegs — unseren herkömmchriften gegenüber— pfadlosen literarischen zenartigen Strömungen Wege weist. kt und erfreut, weil ns schöpferisch und rsuch gemacht wird. ten, was sie in ihrer erndes Lebensgefühl. nm überboten: onst nachsagen kann. er ist gewissenhaft einlichen Charakter. Liebe des weileren. ist das endlich die die die deutsche Deutsche Zeitung: Neben einem schr ausgedehnten berichtenden Teil, der alles, was die Welt bildender, klingender und darstellender Kunst erfüllt. umfalt, sind Proben selbständiger künstlerischer Arbeit in Wort und Bild mit kunstkritischen Beiträgen von hohem llange jedesmal so zusammengefaßst, das man oft fast das künstlerische Eigenleben eines soichen Straubes mehr bewundern möchte, als dem Zwecke dieser wirklichen Kulturzeitschrift dienlich wäre. Soiche Einstellung auf das Wesenhafte und die ethische Forderung des Tages wird das Rheinland und ganz Deutschland retten. Düsseldorfer Nuchrichten: Die Zeitschrift Hellweg ist aus der Erkenntnis heraus geschaffen worden, daß die Deutschen ihr letztes ihnen gebliebenes Besitztum, ihre Geisteskultur, für sich retten müssen. Sie ist der Humusboden, aus dem dann wieder eine gesunde slaatliche Entwicklung herauswachsen könnte. Was der Ilellweg will, ist Förderung der deutschen bodenständigen Kultur und darüber hinaus bewußte Betonung des durch das Blut bedingten deutschen Sonderwesens uberhaupt. Schrifttum, Musik und bildende Künste werden betrachtet nud in gediegen gewählten Beispielen vorgeführt. Vorbildlich ist die Sachlichkeit und Wohlfeilheit der liefte. Wir können uns heute keinen Luxus leisten, wie er nur zu olt in viel weniger bedeutenden Publikationen peinlich bemerkbar wird. 0. A. Sch. Kieler Zeitung: Auch die letzten llefte zeichnen sich wieder durch eine Fülle wertvoller Beiträge auf literarischem und kunstkritischem Gebiet und vortrefflichen Bildschmuck aus. Die Wochenschrift hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens einen sicheren Platz erobert. den man ihr so leicht nicht streitig machen kann. Wir möchten den Hellweg, den mutigen Bekenner des lebensvoll Neuen nicht missen. * „„ Tir a S , Jut..Hun Jur Hhei u. u Ki Scchan — 4—- 61— * S do 4 Seecen Saarbrücker Landeszeilung: Wenn man den stattlichen Haufen liefte flüchtig durchblättert. der von dem diesjährigen Jahrgang des Hellweg vorliegt, ist der erste Eindruck der von Staunen, ja Verblüllung. Die Zeitschrift sieht erst im dritten Jahr ihres Erscheinens und hat sich doch schon in die erste Reihe aller deutschen Zeitschriften gestellt. Welche Fülle und Mannigfaltigkeit des Stoffes! Welche Reichhaltigkeit in den führenden Aufsätzen und welche noch größere in den verschiedenen Abteilungen der jedem Hleft beigegebene Rundschauf Süddeutsche Zeitung. Stultgart: Kunst- und Kulturzeitschriften entstanden in den letzten zwei Jahren in einer Zahl, die in keinem Verhältnis zu ihrem Inhalt stehen. Seit einiger Zeit nun konnten wir eine neue Wochenschrift, den Hellweg. aufmerksam verfolgen und kritisch betrachten. Ohne zu übertreiben müssen wir den Ilellweg nach den vorliegenden ersten sechs lleften als eine der ernstesten und besten Kulturzeitschriften ansprechen. Auf gutem Papier gedruckt, nimmt ihr Inhalt mit erfreulicher Entschiedenheit zu allen Kulturund Kunstfragen der Gegenwart Stellung und bietet eine derart stoffliche und gedankliche Fülle. die jeden, auch den anspruchsvollsten Leser und Kunstfreund befriedigen wird. Der Geist, der durch diese Hefte zieht daß er ein dauernder bleibt, dafür bürgen uns die Namen der Schriftleiter und Mitarbeiter— ist ganz der unsere: hindurch durch das Chaos aller gegenwärtigen Strömungen zur großen deutschen, nationalen Kunstform. Eine besondere Note erhält die Wochenschrift durch die jedem Heft angeschlossene umfängliche Musik-, Theater-, Ausstellungs- und Bücherrundschau, die einen anschaulichen Ueberblick über die Art des Kunstschaffens der einzelnen deutschen Pflegstätten und somit des Reiches vermittelt. Der überaus billige Preis ermöglicht wohl allen Kreisen den Bezug dieser ausgezeichneten Kulturzeitschrift. K. E. 2 selbst prüsen zu wollen, ob der Hellweg nicht auch für Sie als Freund und BeTniet auf jedem KäuftgedleriFrage Rommt Man bestellt den Hellweg bei Aaet Bsaus Uutsosrr Baul-u.Ranstkakatuug, Rahlkutten,Sulteloma Fernruf 62 — 105 P en d ns eife wieder geben haben. bindungsstück eines Daches, daß der Fuß total zerauetscht wurde. Der Verunglückte wurde ins Krantenbaus eingeliefert. Vortragsvereinigung. Aus den vielen un vorliegenden Krititen über die vorzüglichen Leistungen des Madrigalwhores sei nur eine erwayni, die die„Kölnische Zeitung“ bringt. Sie schreibt:„In der Christuskirche fand kürzlich eine Choraufführung des Dorimunder Madrigalchores statt unter Leitung seines Dirigenten Musikdirettor Holt schneider. Das Konzert bildete ein Ereignis für das Kölner Musikleben. Es war eine künstlerische Mahnung eindringlichster Art, welche die hohe verhalsen der Auffuhrung zu einem renn nach jeder Seite hin. Ueber kung der beiden aus beredtem Munde zum trag gebrachten Dichtungen„Vergessen" und.„W der Rhein erzählt“ ein Wort zu verlieren, vieße Culen nach Atben tragen. Dazu die prächtige Musik der ganzen Kapelle Heine mit rischen Märschen, das Niederländische Dankgebei und nicht zuletzt das zum Schluß gemeinsam ge sungene Deutschlandlied, all' das war geeignet, Erinnerungen an eine Zeit wichzurufen, in der Deutschland groß und geachtet dastand, und die uns allen unvergessen bleiben wird. Wann wird Durch den starken Anprall wurden die Schranfen zertrümmert. Ein wildernder Hund als Rehwürger. Buldern, 31. März. Man schreibt dem„Münst. Anzeiger": Kürzlich traf ein Jäger einen wildernden Hund an, der im Walde lagerte und lauerte. In demselben Augenblick liefen drei Rehe hart an dem Hunde vorbei. Der Hund sprang auf und ersaßte einen Rehbock an der Kehle. Dieser lief zwar weiter; aber der Hund ließ ihn nicht los, sondern ließ sich mitschleppen, etwa 30 bis 10 Meter, worauf der Bock hinstürzte. Sofort legte der Reifen 634 für Auto, Kraftrad, Fahrrad. (Fahrt nach der neuen„Continental-Straßenkarte“.) 14 ge verz900 Proiesser Dr. G. Kossinna: Der Schriftleitung des Hellweg teile ich mit. daß der Hiellweg mir einen vortrefflichen Eindruck gemacht hat.— Ich beglückwünsche Sie zu dem germanisch-deutschen Sonderheit; jeder Aufsatz ausnahmslos hat mich stark gelesselt. Dramaturg Dr. H. H. Cramer: Uber die liebenswürdige Zusendung des liellweg freue ich mich immer schrl Er enthält wirklich prächtige Sachen. Ich glaube auch, daß er sich schon einen großen Freundeskreis erworben hat. Prot. Dr. Hans Hilcher: Dem Hellweg möchte ich besonders nachrühmen. er erfüllt die Hauptbedingung, von der steis und vor allem in unseren Tagen das Gedeihen einer wirklich gediegenen Wochenschrift allein abhängt. Er bemüht sich dauernd, solche Mitarbeiter zu gewinnen, die der Oberflächlichkeit ihre Gründlichkeit und dem stümperhaften Nichtkönnen ihre reine, wahre Wissenschaft und ihre echte, bleibende Kunst engegenseizen. Möchte er in diesem lesten Streben, das niederdeutscher Art ureigen ist, zu bestem Erfolge durchdringen! Das sei ihm für das neue Jahr als aufrichtiger Wunsch mit auf den Weg gegehen! Dr. Arthur Hoflmann: Den Hellweg habe ich als ein Unternehmen kennen und schätzen gelernt, das den schaffenden Krätten im deutschen Kunstleben der Gegenwart eine wertvolle neue Gelegenheit, sich zu äulern. erschließlt, und das eine besonnene aufbauende Kritik des neuen Werdens vermittelt. Die einzelnen Helte fand ich erfreulich reichhaltig. Als besonders einsichtsvoll erscheint mir das Bemühen der Herausgeber, die Kunst steis im Zusammenhange mit dem Ganzen des Geisteslebens unseres Volkes zu pllegen. Es gibt dieser Wochenschrift für deutsche Kunst eine eigene glückliche Note, daß sie stets auch Aufsätze und Mitteilungen allgemein kulturphilosophischen und kulturpolitischen Inhalts bringt. Paul mit des Carl Maria Weber: Da in diesem Zeitalter der Kurzlebigkeit, der Gegenwaristron meine zum Teil sehr persönlichen Erfahrungen bezügl. der unentwesten Neugründungen und des großlen Strebens in unserem Zeit. schriltenwesen keine allzu erfreulichen sind, trat ich naturgemäll den ersten Hetten des Hellweg zunächst mit einer skeptischen Zurückhaltung gegenüber, war aber dann nach eingehender aufmerksamer Lektüre der ersten Nummern, doppelt erfreut über die Feststellung, daß hier eine Lücke ausgefüllt wird, deren Grund in der exklusiv literarischen, Iast möchte ich sagen esoterischen Richtung der heute wertvollsten deutschen Zeitschriften zu suchen ist. Hier ist die praktische Seite mit der idecllen eine überaus glückliche Verbindung eingegangen: wir haben im Hiellweg eine Kulturzeitschrift, die zu den Massen sprechen kann. Und hoflentlich spricht; denn ihre zwar polyphone, doch von inhaltlichem Rhythmus getragene Stimme verdient gehört zu werden. Ich bin aufrichtig froh, daß so etwas heute in meiner Heimat wächst. Nachdem Sie einmal Verse von mir gebracht, konnte mir zumal meine lyrische Nachbarschaft nicht gleichgültig sein. Die Hielte bestätigen mir, daß wieder eine Romantik gedeiht, die nach dem dröhnenden Film der Blutjahre mit ekstatisch schillten Not- und Menschheitsschreien wieder aus den blau. dunkeinden Wassern der deutschen Seele, aus der Magie des Hlerzeus steigt. Rechnen Sie auf mich! Ich bleibe bei Ihnen! Josef Weiss: Ich hoffe, in der Zukunft immer mehr mit meiner Arbeit in Fühlung zu Ihrem Unternehmen zu kommen und erkäre mich freudig bereit, Ihnen mit dem Besten, das ich geben kann, zu dienen. Der weitere Inhalt Ihres Heltes hat mich durch seine erhabene Wahrheit auf das Stärkste ersriffen, Ich sehne mich, Ihre Zeitschrift in meiner Werkstätte zu haben und bitte Sie darum, meine Bestellung darauf entgegenzunehmen. Dr. mul Schulze Berghof: Unter den jungen Kunstzeitschriften, die als ein erfreuliches Zeichen für das Erwachen eines neuen völkischen Lebensgeistes in Kunst und Kultur ins Leben gerufen wurden, verkörpert der Hellweg am sinnfälligsten den Gedanken einer nationalen Kunst- und Kulturpolitik, wie ich sie seit mehr als einem Jahrzehnt vertreten und gefordert habe. Sie ist für unsere Zeitschriften und die Tagespresse jetzt mehr als je eine geistige Notwendigkeit in dem Lebenskampfe um unser Volkstum, unser nationales Dasein und Deutschlands Zukunft. Und auch darin scheint mir Ihre Wochenschrift das Rechte zu treflen, daß sie vom Boden ihrer westdeutschen Heimatkultur für deutsche Kunst eintritt. Denn was die Persönlichkeit in der Kunst, das ist die geistige Landschaft und der Stammescharakter für die nationale Kultur, für die deutsche Volkheit. Nur so kommen wir natürlich und organisch zur kulturellen Blüte, Stärke und Nacht eines schöpferischen Volkes. Und die ganze Reihe der vorliegenden Hellweghefte bestätigt das aufs beste. Sie geben uns auch die Gewißheit, daß es sich hier nicht um künstlerisches Provinzlertum und kulturellen Partikularismus handelt, sondern um besondere Wesensentfaltung im Dienste und zum Hieile des Ganzen. Einen anderen großen Vorzug des Hellweg vor ähnlichen Blättern. die zumeist aber zu einseitig literarisch und kunstartistisch sind, erblicke ich in dem klaren Willen der Schriftleitung: durch den Charakter des Blattes die Brücke von der Kunst zum Volke zu schlagen. Nicht sowohl Kunstkritik und Kunsterkenntnis um ihrer selbst willen zu treiben, sondern den ineren Lebensgehalt der deutschen Kunst, den sittlichen Wert oder Unwert des Kunstwerkes für das Lebensgefühl zu erschließen und damit die Kunst als Trägerin der deutschen Seele zu einem geistigen Machtmittel der Persönlichkeit wie der Volkheit zu machen. Schon ein Bildschmuck der Umschläge, dem der stofflich vielseitige und reichaltige Inhalt der Helte stets entspricht, vergewissert uns, daß dieser ethischen Wertsetzung nach deutscher Art der Kunst nicht „das Recht auf den großen Effekt“ genommen wird. Im Gegenteil, nur aus der Lebensschwungkraft der Volksseele und nationalen Willens heraus kann der Hellweg zu einer wahren deutschen Volkskunst gefunden und geehnet werden. Möge der Hiellweg deshalb wie bisher in seiner Zielstrebiskeit sich selbst getreu bleiben und damit dem neuen Lebenslied der deutschen Seele zum Siege verhellen und uns zu einer heilen und starken Volkskunst führen, die dem schöpferischen Willen der Volksseele neue Krätte und Möglichkeiten erschließt, ohne die Aussenwelt zu vergewaltigen und zum Zerrbilde verkrampfter Geister zu machen! Hans Benzmann: Nach den mir vorliegenden Heften erscheint mir die Zeitschrift Hellweg nach ihrer äußeren künstlerisch vornehmen und doch nicht„artistischen“ Auflassung, nach ihrer ganzen, sorgfälig erwogenen und lebensvoll wirkenden Organisation und nach ihrem tatsächlichen Inhalt, der ersichtlich eine Verbindung von Kunst, Leben und Volk anstrebt, ein sehr zeitgemäßles und zielbewußtes geistiges Unternehmen zu sein. Ich lege besonderen Wert auf die mannigfaltigen Aulsätze, die für eine Verinnerlichung der deutschen Kultur im Sinne einer wirklichen Volksbildung und Wiederaufrichtung der deutschen Volksseele eintreten. ich meine etwa hiermit Aufsätze wie die ausgezeichneten, mit starkem Verantwortungsgefühl durchdachten Kunstverständnis und Kultur von Dr. Woldemar Alexander Krannhals. Die deutsche Philosophie im Geistesleben unserer Zeit von Dr. Arthur Hoffmann. Am Eingang zum Kulturtheater von Erik Reger. Kunst und Industrie von Dr. Wilh. Brepohl, Persönlichkeit und Gemeinschaft von Prof. Dr. Bruno Bauch, Künstlerschaft und Artistentum von Karl Schulze-Westen, Das neue Bühnenbild von Paul Alexander Scheiller. Aus allen diesen Aufsätzen ergeben sich mannigfaltige fruchtbare Beziehungen zwischen Kultur und Leben, Zeit und Volk. Und es handelt sich jedesmal um ganz aktuelle Themen. Das lebendige zielbewulle Wesen der jungen Zeiischrift erhält noch Intensiät und besondere Vertiefung durch erklärende oder Direktiven gebende Spezialarbeiten wie: Die astronomischen Beweismittel der Relativitätstheorie von Prot. Dr. Johannes Riem, Vom modernen Schauspieler von Dr. Friedrich Sebrecht. Gut ausgewählte Gedichte, Skizzen usw., dazu interessante Abbildungen bieten Ausgleich, Anweisung und Anregung. Von besonderen Werte sind dem kulturellen Zwecke der Zeitschrift entsprechend die reichhaltigen Uberblicke über Theater, Uraufführungen, Konzerte, Musikfeste, Kunstausstellungen und allerlei Wissenswertes aus Literatur, Wissenschaft, über Bücher, Universiläten usw. Proi. Dr. Georg Steinhausen: Der Hellweg darf, wenn er seinen hohen Zielen in der bisherigen Weise zustrebt, sein Wirken für wahrhaft deutsche Werte immer weiler ausbaut, die Hoflnung haben, die von vielen ersehnte, über den Parteien und über dem deutsche Kultur, deutschen Geist und Zeitschrift für zu werden. Tage stehende deutsche Kuns 9 59EL Prof. Dr. Hans Pichler: Meine Stellungnahme zum Hellweg ist herzlichste Telnahme an Ihrem Streben und Freude über die Fülle und den Einklang Ihrer Darbietungen. itäten häft 506 Flotter Hausputz mit D Ins Salm.- Terp.- Seife Diese schon über 30 Jahre bewährten LUHNS-Fabrikate sind der erfahrenen sparsamen Hausfrau auch im jetzigen Hausputz wieder die besten, billigsten, solidesten Helfer beim Reinemachen und bei der Gardinen-Wäsche; sie reinigen alles; sie schonen alles; sie geben eine sparsame, ausgiebige Waschlauge.„„LUHNS mit Rotband““ ist in alter Güte jetzt wieder in jedem Geschäft von Ruf zu haben. Für Wiederverkäufer auch bei den bekannten Großisten.