Regelmäßige Beilagen: Schwerter Hausfrau und Mutter. Aus dem Reiche der Mode. Heimatdlätter. u Lustiges Allerlei. Kinderzeitung: Unser Blatt. n Unterhaltungs- u. Romanbeilage. u Spiel, Sport und Curnen. n Ledensbüd. Kunst u. Wissen. n Gartenratschläge. Verbunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Oelkszeitung Schwerter Volksblatt Gettdotener Zeitung Zeitung Zeitung Schwerter Volksblatt Amtliches kreisblatt für den kweeis Vu4#. beizmitleder Zeitung und ättestes Cogevorgan des Kreies. Generelenzeiger für . Die„Schwerter Zeitung“ erscheint werktäglicd.a Hauptgeschäftsstelle, Druck und Berlog: Carl Braus. Celegr. Adr.: Braus, Schwerterudr. Cel.#2. Postscheck: Dortmund 2852 Verantwertliche Schriftleitung: G in Schwerte. Nr. 71 Samstag, 24. März 1923 56. Jahrgang Zum Geleit. Es ist ein Segen für jedes Haus, Und tiefen Studiums wert, Daß man das Beste von dem sucht heraus, Was Einem das Shicktal beschert. Neueste politische Nachrichten. Von dem Polizeigericht in Hattingen wurde der Postmeister Wiegand in Stiepel zu 4 Monaten Gefängnis und 1 Million 4 Geldstrafe vervrteilt wegen Abreißens von Plataten und beleidigender Aeußerungen. In Duisburg ist der Führer der holländischen Transportarbeiter Reemans von der Resatzungsbehörde verhaftet worden, weil er Flugblätter verteilt hatte. Die Kölner Polizei hat in der Angelegenheit Smeets vier Personen verhaftei, die in die Sache verwickelt sind. * Bei den deutschvölkischen Abgeordneten Wulle, von Graese und Henning fanden Haussuchungen statt. Es wurde sehr viel Material gefunden. Der Landtag wird sich heute damit beschäftigen: man erwartet wichtige Erklärungen und ernste Mitteilungen. Die französische raditale sozialistische Partei beschloß, für den von der Regierung geforderten Ruhrkredit zu stimmen In Trier haben die Franzosen die Verhaftung des Friseurs Hammer, der den Fuhrmann Greber erschossen hatte, verhindert, da der Mörder unter französischem Schutz stand. vermischte Neuigkeiten. In Hamburg schlugen nachts zwei kommunisti sche Bürgerschaftsmitglieder in der Johannisstraße zwei Passanten nieder, weil sie angeblich nationalistische Lieder gesungen hatten. Das Preußische Staatsministerium hat Richtlinien des Preußischen Kultusministers für die Umgestaltung der Lyzeen und Oberlyzeen zugestimmt. Die Umgestaltung kann, wo es gewünscht wird bereits mit Beginn des neuen Schuljahres erfolgen. Im Schlawer Ein= und Verkaufsverein Filiale Zanow, stellte der Revisor bei Prüfung fest, daß Millionen unterschlagen worden sind. Täterin wurde die Buchhalterin der Kasse verhaftet. Die längste Straße der Welt war—bisher bekanntlich der Breite Weg in Newyork, die rund 15 Kilometer lang ist und auf welche die Newyorker nicht wenig stolz sind. Jetzt aber müssen sie Die diror des Kunzlell! K München, 23. März. Auf die Begrüßungsansprache im bayerischen Landtag durch den Präsi== denten Königbauer erwiderte der Reichskanzler: Ich danke Ihnen aufrichtig für die Worte, die Sie an mich gerichtet haben, Worte des Vertrauens und Worte der Unterstützung der Reichsregierung. Das Eine ist llar, daß keine Regierung diesen Abwehrkampf gewinnen könnte, wenn sie nicht die Volksvertretung einbaut in den Organismus und sich damit mittelbar auf das ganze Volk stützen kann. Nur solange das ganze Volk zusammenhätt, auch im nichtbesetzten Teile die Parteiunerswiede zurückstellt und sich einmütig auf die Abwehr nach außen einstellt, nur so lange können wir zusammen. Sie als die Vertreter des Volkes und wir als die verantwortlichen Führer der Regierung, den Abwehrtampf mit guter Aussicht weiter führen. Was in unseren Kräften steht, wird geschehen, die Leiden des Volkes im besetzten Gebiet zu mildern und auch im nichtbesetzten Gebiet die wirtschaftlichen Verhältnisse zu erleichtern und günstiger zu gestalten. Niemals aber können wir das um einen Preis tun. wenn wir nicht den Brüdern untreu werden wollen,- niemals um den Preis der Unterwersung unter den Willen des Feindes. Von der Einstellung unseres Volkes auf die großen Außenziele unserer Politik, davon hängt das Schicksal Deutschlands ab. Mit meinem herzlichen Dank bitte ich zugleich die Zusage entgegenzunehmen, daß wir unvedingt diesen Weg weiter verfolgen und nach keiner Seite uns werden abdrängen lassen. Zugleich nehmen Sic die Zusicherung mit, daß dieses Kavinett, wie in meiner ersten Rede im Reichstage ausführte es sich angelegen sein lassen wird, die Eigenart der Länder und Stämme im großen Deutschen Reich zu berücksichtigen, denn die Kraft der Länder und die Zusammenfassung aller dieser Kräfte der Länder und Stämme machen die Kraft des Reiches aus. Nach der Begrüßung im Landtag stattete der Reichskanzler dem Runtius Monsignore Pacelli einen. Besuch ab. auf den Ruhm verzichten, die längste Straße der Welt zu besitzen. Chirago hat eine doppelt so lange Straße, die mit ihren 30 Kilometern Länge nun nicht leicht übertroffen werden dürfte. Ein Schnellzug würde eine halbe Stunde brauchen, um ohne Aufenthalt von einem Ende bis zum andern Ende der Straße bezw. der Stadt zu gelangen. * In Jacksonville in Florida entdeckte die Behörde in den Kellern von Warenhäusern und in Kühlspeichern über 1 Million Eier. Hunderttausende von Büchsen Konserven aller Art, 3000 Zentner Zucker usw., die zur Aufrechterhaltung hoher Preise zurückgehalten wurden. Alle Waren wurden beschlagnahmt. Wie aus Lissavon von der„Daily Mail“ ge meldet wird, wurden in Bäckereien in Lissabon, in denen Ueberstunden geleistet wurden, drei Bomben geworfen. Hierdurch wurden vier Arbeiter erheblich verletzt sowie erheblicher Schaden angerichtet. der Krieg hat für Deutschland große gesundheitliche Schäden zur Folge gehabt. Allein durch die Hungerblockade sind nachweislich 800000 Menschen zugrunde gegangen. Hunderttausende un serer Volksgenossen haben durch die jahrelange Unterernährung während des Krieges schwere gesundheitliche Schädigungen erlitten, die überhaupt nicht mehr beseitigt werden können. Nach dem Kriege trat zunächst eine kleine Besserung ein Diese wurde jedoch durch den zunehmenden Kohlenmangel bald wieder ernstlich bedroht, da die Kohlennot sehr schnell zu einem beträchtlichen Ansteigen der Sterblichkeit führte und zwar insbesondere infolge der Häufung der Todesfälle an Erkältungskrankheiten. Im ersten Quartal 1922 hatten wir eine Steigerung der Todesfälle an Lungenentzündungen um rund 15 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 1921. In den Städten über 15000 Einwohnern ist die Zahl der Todesfälle an Erkältungskrankheiten von 23.6 im ersten Vierteljahr 1921 auf 39,1 im ersten Vierteljahr 1922 gestiogen. Diese Not wird aber noch dadurch verschlimmert, daß heute zahlreiche Menschen infolge mangelhafter Ernährung mit Fett den Erkältungskrankheiten im verstärkten Maße ausgesetzt sind, da ein ungenügend mit Fett ernährter Mensch ein erhöhtes Wäremebedürfnis hat und leichter, friert als normal ernährte Menschen. Wenn die am Ende des vergangenen Jahres von der Entente gestellte Forderung nach einer Mehrlieferung von 5 Millionen Zentnern Kohlen monatlich(3 Millionen Zentner wurden im Durchschnitt des vergangenen Jahres bereits geliefert erfüllt worden wäre, so hätten mindestens 1.5 Millionen deutsche Familien keine oder keine genügende Menge an Kohlen mehr erhalten können, sodaß sie nicht zum geringen Teil an Erkältungs= krankheiten hätten sterben müssen. erforderlichen Mengen zu laufen. Deshalb haben sich in den letzten Monaten die Meldungen von Selbstmorden, die aus Verzweiflung und Hunger vorgenommen wurden, außerordentlich vermehrt. Daneben ist sehr bemerkenswert die Tatsache, daß in der letzten Zeit nicht weniger als 361 Fälle von Skorbut, einer typischen Hungerkrankheit gemeldet wurden; selbst in der schlimmsten Hungerzeit des Weltkrieges ist diese Krankheit nur gan: vereinzelt in Deutschland ausgetreten. Besonders denklich erscheint die gesundheitliche Zukunft unseres Nachwuchses. Die Kindersterblichkeit ist seit Sommer 1922 deutlich im Ansteigen. Nack amtlichen Meldungen aus 24 preußischen Regierungsbezirken hat die Unterernährung unserer Schulkinder in einer ganzen Reihe von Städten die Ziffer von 50 Prozent erheblich überschritten. Dabei ist weiter festgestellt worden, daß auch Drüsenerkrankungen, Rechitis usw. bei den unterernährten Kindern in verstärktem Maße auftreten. Weiterhin ist der äußerst ernste Umstand zu erwähnen, daß schon im Jahre 1921 bis zu 10 Prozent der schulpflichtig gewordenen Kinder(6—7= jährigen infolge Blutarmut, Unterernährung und der dadurch bedingten Körperschwäche nicht in die Schule ausgenommen werden konnten, und daß diese Ziffer im Kölner Regierungsbezirk hinsichtlich der im Jahre 1922 zur Einschulung gekommenen Kinder stellenweise bis zu 17 Prozent und nach einer mündlichen Mitteilung eines Berliner Schularztes in einzelnen Schulen Berlins sogar bis zu 20 Prozent angestiegen ist. Wenn man dieses Bild noch durch die weitere Feststellung ergänzt, daß die meisten Personen nicht mehr in der Lage sind, die hohen Krankheitsund sonstigen Behandlungskosten zu zahlen, dann gewinnt man ein Bild von dem auf Versailles zurückzuführenden Notstand in Deutschland. Volkar Schühanweisungen des Deutschen=Keicher Garantiert von der Reichsbank Heute Schluß der M Drohungen und Schmähungen ist nichts erzielt worden. Die Mitteilungen über Verhandlungen und Vermittlungen, die andauernd in Umlauf waren, haben schließlich einen wahren Wirrwarr ergeben. In Verbindung mit den abenteuerlichen Plänen der Pariser Regierung über die Zukunft des lin len und rechten Rheinusers und des Ruhrgebiets, wurden der Reichsregierung neue Angebote und Besprechungen mit Endland zugeschrieben; dann sollten in London und in Amerika neue Projekte ausgearbeitet worden sein, aber das Ende vom Liede war, daß alle diese Nachrichten nur als leere Gerüchte bezeichnet werden konnten. * Es ist kein Zweifel, daß Poincare die Einstellung aller Reparationsleistungen durch Deutsch. land infolge des Einbruches in das Ruhrgebiet sehr unliebsam empfindet, denn das Defizit in der französischen Staatskasse wächst, und die Notwendigkeit zur Erhevung von neuen Steuern wird immer stärker. Und gerade die möchte die Regierung in Paris ihren Steuerzahlern schenken. So gleichgültig, wie Poincare sich anstellt, ist ihm also die Lage nicht. * Während der Reichstag auf die Österferien zuarbeitet, ist die neue deutsche Goldanleihe zur Zeichnung ausgelegt worden. Der französische Protest dagegen ist völlig widerrechtlich und hat keine Wirkung haben können. Wir haben noch ein besonderes Reht darauf, daß sie dem wichtigen Abbau der Lebensmittelpreise dienen soll. Es geht damit noch langsam voran, aber so viel ist doch zu; erkennen, daß die Stabilisierung der Mart ihren Anfang genommen hat. Unterirdisches. Neben der Kohlennot hat sich in Bezug auf die Entwicklung des Gesundheitszustandes besonders unangenehm bemerkbar gemacht, die durch die enorme Geldentwertung, die nur auf das Versailler (Diktat zurückzuführen ist, bewirkte Erschwerung der Ernährungslage. Während wir im Kriege zwar Mangel an Nahrungsmitteln litten, trotzdem aber in der Lage waren, die aus dem neutralen Ausland hereinzeschafften Nahrungsmittel zu bezahlen, herrscht bei uns je tzt das umgekehrte Verhältnis. Wir haben trotz unserer in s mancher Beziehung ungünstigen Ernte genügende Nahrungsmittel, können solché auch im Auslande erhalten, sind aber infolge der außerordentlichen Geldentwertung nicht imstande, die Die letzte Woche. Wir Deutschen sind immer der Meinung ge wesen, daß der gerade Weg der beste int. Wenn die Kohlenlieferung wieder ihren Anfang nehmen un über die Reparationsfrage verhandelt werden soll, gut, die Franzosen mögen dann zunächst das Ruhrgebiet wieder freigeben. Dann wird schnell alles beim Alten sein. Das ist der gerade Weg. Aber der paßt Poincare und seinen Kollegen niht. wir sollen nach Paris kommen, um zu bitten und zu betteln, damit die Illufion von dem unumstößlichen;französischen Recht gegenüber Deutsch land erfüllt wird. Trotz aller Entstellungen, Die französische Regierung hat, soweit betannt geworden ist, nicht weniger als drei MilliardeFranken ausgeworfen, um durch Verbreitung von allerhand Nachrichten die Einheitsfront in Deutschland auf jede Art und Weise zu unterminieren. Zwietracht und Unsicherheit in das deutsche Volk zu tragen und falsche Hoffnunfen zu erwecken. durch die das Volk zu unbesonnenen Handlungen verleitet werden könne. Zu solchem Ziele kann man nicht auf geradem Wege sommen. So versucht man denn auf mancherlei Umwegen, durch allerhand oft schwer erkennbare unterirdische Kanäle der deutschen Oeffentlichkeit das Gift beizubringen. Und leider nicht immer erfolglos. Das beweisen mehrere Fälle, die in letzter Zeit aufgedeckt wurden. Die kürzlich erfolgte Haussuchung und Vernehmung des bisherigen Leiters eines Berkkner Nachrichtenbüros und die sich daran anschließende Untersuchung dürfte vielleicht manches Aufklärende über die Art bringen, wie, solche Nahrichten in die deutsche Presse gelangen. Dieser Journalist hatte der„Roten Fahne" die Nachricht zugestellt, daß die Reichsregierung mit den Führern von geheimen Verbänden Verhandlungen führe. Unter dem Titel„Seeckt rüster zum Bürgertrieg“ schlachtete das Kommunistenblatt die Meldung in großer Aufmachung in einem Augen blick aus, in dem alles darauf ankam, die Ein heitsfront des deutschen Volkes zu stärken. Reichs wehrminister Dr. Geßler tonnte bereits am sel ben Tage im Reichstag vor aller Oeffentlichkeit die Nachricht als Lüge festuageln. Soweit bisher festgestellt worden ist, stand der Verbreiter dieser gefährlichen Schwindelnachricht mit dem französischen Generalkonsulat, mit französischen Wirt schaftskreisen und einem in Holland arbeitenden Pressebüro in Beziehungen, das man auf deutscher Seite als ein verkapptes Spionagebüro der Entente glaubt ansprechen zu müssen. Doch dies ist nur ein Fall, in dem direkte Zusammenhänge erkennbar, aber noch aufzuklären sind. Oft sind aber die unterirdischen Quellen, aus denen die Falschnachricht geflossen ist, fast gar nicht zu erkennen. So brachte vor einiger Zeit die freigewertschaftliche Presse ein„angebliches“ Rundschreiben eines Arbeitgeberverbandes, nuch dem die deutschen Unternehmer, nichts Geringeres vorhätten, als die„Ruhrhilfe“ gewissermaßen zu savotieren. Die Meldung stellte sich bald als eine nicht ungeschickte Fälschung heraus, sie hätte gejährliches Unheil anrichten können. Der durch sie erregte Unwille der Arbeiter hatte bereits an einzelnen Stellen zu Streikdrohungen und zu bedenklichen Erschütterungen der Einheitsfront geführt. Leider sind noch mehr solcher Fälle bekannt geworden. Einflußreiche Berliner Blätter brachten gutgläubig aus London Meldungen über Deutsch lands Verhandlungsbereitschaft, andere, wonacht England und Amerika vermittelnd eingreifen wollten, wenn Deutschland vorher gewisse Bedinggen ersüllte, u. a. m. Diese Nachrichten hatten, wie sich schnell herausstellle, keinen tatsächlichen Hintergrund. Sie stamen zum Teil aus obsturen. nicht englischen Quellen und haben offensichtlich den Zweck, den einmütigen deutschen Abwehrwillen durch Erwedung falscher Hoffnungen, denen bald schwere Enttäuschung folgen müßte, zu erschüttern. Es ließe sich noch manches andere Beispiel anführen, doch die hier mitgeteilten zeigen schon deutlich genug, mit welchen Mitteln gearbeitet wird. Der Franzose weiß genau, daß der einmütige Wille des deutschen Volkes eine Waffe ist, gegen die er nichts ausrichten kann. Drum setzt er alles drau, sie uns aus der Hand zu winden. Kein Mittel ist ihm dazu zu schlecht. Geht es nicht auf geraden Wegen, dann auf krummen. Darum sehe sich das deutsche Volt vor den unterirdischen Wühlern vor, die im geheimen den deutschen Widerstand zu unterhöhlen trachten. Shwerte, 24. Mär, Erinnerungen. 1601 Königin Elisabeth von England gest. Der dänische Bildhauer Albert Thorwaldsen gest. 1882 Der amerikanische Dichter H. W. Longfellow gest. 1905 Der französ. Romandichter Jules Verne gest. 25. März 1801 Der Dichter Friedrich von Hardenberg(Novalis) gest. 1820 Aufhetung des Jesuitenordens in Rußland und Polen. 254 K Palmsonntag. Am Eingang der Karfreitagspassion steht der Jubelsonntag des Christuseinzugs. Am Ausgang der stille Samstag, bis der Östergesang alles Dunkel durchbricht Wie vieles hat Christus in jener einen Woche durchlebt und durchlitten. Vom Jubel zum Leid, nur ein Schritt. Und dann: Vom Tode zum Leben, nur eine Gottestat. Stehen wir nicht in seiner Nachfolge, um gleiches innerlich und auch öffentlich durchzukämpfen. Vom Glück zum Leid, zum Gespött: Ist's nicht oft nur ein Schritt? Und dann: vom inneren Druck, vom Lebensverzicht auch nur wieder ein heiliges Eingrei fen Gottes und neues Leben ist da; gottgeweiht, los vom Bösen, mit neuem Sieges= und Strebens. willen. Karwoche lehre uns leiden und glauben: Muß ich hinein in Leidesnacht. So führe mich in deiner Macht, Hindurch zum Sieg aus Todesschmerz. Zum Osterglanz. empor das Herz! * Die erste Notverordnung. Der Reichsrat genehmigte eine auf Grund des Notgesetzes erlassene Verordnung, worin zum Schutze der deutschen Finanzen und der Währung verboten wird, Steuern, Zölle und sonstige Abgaben oder G.bühren, die von anderen als den deutschen zuständigen Stellen gefordert werden, an einen Beauftragten einer fremden Macht oder an eine Kasse, die sich in ihrer Gewalt befindet, zu zahlen oder die Zahlung für eine fremde Macht anzunehmen. Weiterhin wird der Handelsverkehr zwischen besetztem und unbesetztem Gebiet ohne Erlaubnis der zuständigen deutschen Behörden verboten. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis nicht unter drei Monaten und in besonders schweren Fällen mit Zuchthaus bis zu fünf Jahren bestra##t. Neben der Freiheitsstrafe ist auf Geldstrafe zu erkennen, Waren und Zahlungsmittel sind zugunsten des Reiches für verfallen zu erklären. ** Bürgerkundlicher Unterricht. Der bürgertundliche Unterricht an den Berufs= und Fachschulen soll mit Hilfe der Einrichtungen und Veranstaltungen der Reichszentrale für Heimatdienst gefördert werden. Sie hat die Aufgabe, die sachliche Aufklärung über außenpolitische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen vom Standpunkt des Staatsganzen durchzuführen. Für die einzelnen Länder und Provinzen sind Landesabteilungen eingerichtet und besondere Veranstaltungen getroffen. Veröffentlicht werden Richtlinien, Broschüren sowie die Schriftreihe Staat und Wirtschaft. Die Zentrale arbeitet zusammen mit dem deutschen Lichtbilddienst, der eine Lichtbilderreihe herausgibt. Der Handelsminister empfiehlt jetzt die Hilfsmittel der Einrichtung als wertvolle Unterlagen für den Unterricht. ** Wegen plötzlich nachts 12 Uhr eingetretener Gassperre war es nicht möglich, die Reichstags und Landtagsberichte noch in Satz zu bringen. Auch andere Nachrichten mußten gekürzt werden. Dennoch ist es uns gelungen, die Zeitung noch rechtzeitig fertigzustellen und die neuesten Nachrichten darin aufzunehmen. Das wichtigste aus den Parlamenten lassen wir im Zusammenhang Montag noch folgen. Beide Körperschaften geheu heute in die Österferien bis 15. April. Teuerungsmaßnahmen für Militärrentner. D'e Militärrenten sind vom 1. März ab abermals virdreifacht worden. Sterbegeld. Pflegezulage urd Unterhaltungskosten für den Führerhund sind auf das 72fache erhöht worden. Die Pflegezulage beträgt somit je nach dem Grade der Hilfsbedürftigkeit monatlich 3600, 6000 und 9000 M. Die daneben im Falle des Bedürfnisses gewährten Teuerungszuschüsse betragen vom 1. Februar ab bei Erwerbsminderung von 50—80 v. H. 18000 J. darüber hinaus 25000 M. bei völliger Erwerbsund Mittellosigkeit 50000 M. Halbwaisen erhalten 12000, Vollwaisen 200000, Elternreile 15 000, ein Elternpaar 21000, der Kinderzuschlag beträgt 11000 M. Im besetzten und im Einbruchsgebiet werden hierzu außerdem besondere Zuschläge gewährt. ** Möbellastzüge. Sonst war die Zeit zum 1. April der regste Umzug##min. Jeht hat die Wohnungslnappheit einen bedeutenden Wande geschaffen, aber verschwunden sind die großen Mobelwagen, in denen eine ganze Fumilie hausen lonnte, darum noch nicht. Die Beamtenversetzun gen nehnen einen nicht geringen Teil von Umzugegelegenheiten in Anspruch. Die Art dersel ben hat sich allerdings nicht seiten grändert. Tie Eisenbahnfracht ist recht teurer geworden und der Wunsch nach einer Beehilligung in allnemern. So ist man denn auf den Gedanken gekommen, den Auto=Motor in den Dienst des Möbel=Umzuges zu stellen. Auf der Landstraße erblickt man daher häufin einen Mövelwagen mit eingebautem Auto, an den noch weitere Gefährte angekoppelt sind, so daß ein richtiger Zug entsteht. Diese Beförderung ist zwar kaum billiger, als ein Eisenbahnzug, aber sicher pünktlicher, denn die Ankunft ist genau zu bestimmen. Die Möbellastzüge sind schon recht beliebt. Ein Zusammenstoß der Straßenbahn mit einem schwerbeladenen Kohlenauto erfolgte gestern abend in der neunten Stunde am Hause des Barmer Vankvereins. Das Auto kam aus der Ostenstraße, der elektr. Wagen fuhr nach Richtung Hülsingstraße und läutete nicht. Da erfolgte der Anprall. Zerdrückte Wände und Stangen am Hinter=Perron des Bahnwagens und eine zertrüm merte große Autolaterne waren die Folgen des Zusammenstoßes, dazu eine große Menge Neugie. riger. Zu Schaden kam niemand. Sparsamkeit mit Lehr= und Lernmitteln. Sparsamkeit mit Lehr= und Lernmitteln in der Schule macht der Minister für Volksbildung sei nem Bereich von neuem zur Pflicht. Der größte Teil der Eltern vermöge die Kosten nur unter schweren Opfern aufzubringen. Noch vor Östern sollen die Leiter der höheren Schulen mit den Lehrern feststellen, welche Lehrmittel unbedingt für jede einzelne Klasse nötig sind. Besondere Sparsamkeit soll mit Heften, Schreib= und Zeichengerät geübt werden. Ernstlich ist zu prüfen. welche Lehrbücher nicht durchaus nötig sind. Besondere Ausgaben deutscher und fremdsprachlicher Werke sind nicht zu verlangen. Abweichende Ausgaben für verschiedene Schularten können von Kindern derselben Familie in verschiedenen Klassen benutzt werden. Die Bücher können durch frühzeitigen Sammelbezug verbilligt werden. Wiederum werden auch die Hilfsbüchereien, besonders für den deutschen und fremdsprachlichen Unterricht empfohlen. ** Der Theaterdarbietung des Turnvereins Jahn(ein Trauerspiel und ein Lustspiel) macht in heutiger Nummer noch eine ausführliche An zeige Bahn. Wer diese Anzeige beachtet, wird der Einladung gerne Folge leisten, zumal wenn man ein einfriger Freund des Theaterspielens ist, dem sich nun auch der Turnverein Jahn Schwerterheide widmet. Die Schwerter können sich wahrlich nicht beklagen, daß ihnen in schwerer Zeit nicht genügend„Vergnügen“ geboten würde. Alles spielt Theater. Der Saal wird wieder gut gefüllt werden mit Schaulustigen. ** Hinaus mit bestraften Ausländern! Ausländer, die gegen die deutschen Strafgesetze ver stoßen haben, sollen möglichst schnell ins Ausland abgeschoben werden, aber nicht ehe der inländischen Gerichtsbarkeit Genüge geschehen ist. Die Gerüchte müssen deshalb durch schnelle Durchführung des Verfahrens die Verwaltungsbehörden darin unterstützen, diese lästigen Ausländer mög. lichst bald zu entfernen. Nach einer Verfügung des Justizministers kommen deshalb Strafaufschub, Zahlungsfristen oder Teilzahlungen nicht in Frage. Der Staatsanwalt soll hierauf hinweisen und bei diesen Anträgen darauf Rücksicht nehmen. Sollten im einzelnen Falle eine bedingte Strafaussetzung angebracht sein, so kann die Ausweisung auch vor dem Ende der Bewährungsfrist erfolgen. Will die Vollstreckungsbehörde einen Ausländer schon vor der vollständigen Vollstrek. tung der Strafe ausweisen, so ist dazu die Entscheidung des Ministers notwendig. Einbruch am Markt. Bei der Firma Konsektionshaus Ruhr, zerschlugen vergangene Nacht verwegene Gesellen mit einem in Lumpen gehüll. ten Stein eine der großen Schaufensterscheiben und raubten die ausgestellten Kleidungsstücke und Schirme. Die Polizei verfolgte mit Spürhund durch die Kötterbachstraße über die Ruhrbrücke nach## Villigst die Spur, die sich schließlich im Walde#### verlor. 8 ** Wetterregeln. Wenn's am Palmsonntag regnet, hält die Erde keine Feuchtigkeit. Ist Palmsonntag hell und klar, so gibt's ein gut und## fruchtbares Jahr. ** Alle Eltern werden darau erinnert, daß heute. Samstag nachm.(Einlaß 5 Uhr) im Saale: „Im Reiche des Wassers" die einmalige Auffüh rung des„Wilhelm Tell"=Schauspieles der Iu gend dargevoten wird gegen einen Unkostenbeitrag von 100 M für jedes Kind. Voraussichtlich wird die schöne Vorführung, da sie ohne Kürzung mit Sorgfalt dargeboten wird, erst nach 8 Uhr abends zu Ende sein. So kommen die Kinder etwas später als sonst nachhause. Es steht deshalb einer Begleitung der Kinder durch Erwachsene nichts im Wege, wenn für diese auch das Eintrittsgeld be zahlt wird. Das vaterländische Schauspiel ist es wert, angesehen zu werden. Es vertritt mit tiesem Ernst den Gedanten der Einheit des Volkes und wird gut vorgetragen.(Siehe auch Anzeige.) * Neue Zentralstellen für Jugendpflege und Jugendbewegung. Für Jugendpflege und Jugend bewegung mit Einschluß der Leibesübungen ist im Ministerium für Volkswohlfahrt eine Sonderabteilung eingerichtet worden. Sie wird von dem Geheimen Oberregierungsrat Dr. Hinze geleitet. Die Angelegenheit für die weibliche Jugend bear beitet Frau Ministerialrat Weber, die der Leibesübungen der frühere Oberstudiendirektor, jetzige Oberregierungsrat Dr. Richter und der sportkun diee ArztRegierungsrat Dr. Mallwitz, Bausach verständiger für Jugendheime, Turn=, Spiel= und Sportplätze ist Regierungsrat Scholtz. Im Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung ist eine neue Abteilung für Leibesübungen und körperliche Erziehung eingerichtet. Sie leitet Ministerialdirektor Professor Dr. Krüß. Die allgemeinen und sachlichen Fragen bearbeitet Dr. v. Rottenburg und der bisherige Leiter der Hochschule für Leibesübungen Direktor Dr. Ottendorff. * Westhofen. Nun steht auch wieder in un serer evangelischen Kirchengemeinde die„Konfirmation bevor. Die Konfirmationsfeier, bei der der Kirchenchor mitwirken wird, beginnt um 10 Uhr. Der Passionsgottesdienst am Abend. der um 8 Uhr seinen Anfang nimmt, soll vom Kon firmationstage und Palmsonntage sein Gepräge Minnmatmimmnmmmtmnmnmnimememm Französischer Sadismus wird nicht siegen, wenn Ihr Euch Eurer Pficht bewußt bleibt. Eure Pflicht ist: Weitere Beiträge zum Deutschen Volksopfer! Annahmefielle für Schwerte:„Schwerter Zeitung“ inm Lielelotte. 87 Roman von Frig Ganter. (Nachbruck verboten.) Heinz fragte nach den näheren Umständen, und diese teilnehmende Erkundigung zog bei Karl alle Schlenien auf. „Es war die Jungser von der gnäd gen Frau." begann er giftig.„Gestern nachmittag war sie noch ganz Honigseim, so füß. Wir erzählten uns allerhand. Zum Herbit wollten wir heiraten. Schließlich zeigte ich ihr auch meine 000 Mark.... Und heut ist sie damt über alle Verge. In meiner Sparbüchse lag nur ein Zettel und darauf stand:„Lieder Karl! Zum Schlusse kommt das Auseinandergehn! Ich reise nach Awerika. Adien!"— Aber laß sie lausen, hab' ich mir gesagt, sie ist keinen Schuß Pulver wert. Bloß die 600 Mark inn mir leiv und die werde ich auch verschmerzen. Ich weiz wenigsteus, daß ich ein ehrlicher Kerl bin.“ „Ja, das sind Gie, Karl," bestätigte ihm Heinz, der schweigend zugehört hatte.„Und um die 600 Mark grämen Sie sich nicht, die gebe ich Ihnen wieder.“ Er winkte mit der Hand, als Kail diese Güte bescheidentlich abweisen wollte, und gab ihm dann seinen Auftrag, jeden Besuch sortzuschicken.„Ich bin für niemand zu sprechen, wer auch komme.“ Als der Diener gegangen war, verriegelte Heinz die Tür und begann im Zimmer auf= und abzugehen. An zwei Worte seines von einem ähnlichen Schicksal betroffenen Dieners hefteten sich oft seine Gedanken:„Sie ist keinen Schuß Pulver wert," und:„Ich weiß wenigsteus, daß ich ein ehrlicher Kerl bin.“ Es war nicht anders! Was von der Dienerin galt, galt noch bei weitem mehr von der Herrin.— Set jenem Toge, da seine vermeintliche Liebe zusammengebrochen wie ein Kartenhaus, wußte er, daß in der Seele seines Weibes nur Oberflächlichkeit wohne vollen Schmutz ihrer Seele. Je, wayrhaftig: Vulver weit.“ je ist keinen Schuß Heinz lachte bitter auf, und im leise geführten Selbstgespräch ernog er: „Man könnte ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung machen, alle Hasenpolizeien verständigen und die Fahrt in d.s gelobte Land der Freiheit verhindern. Man könnte es! Aver das wäre ein Eklat: Das Signalement einer Frau von Türingen!.... Er lachte wieder, diesmal greil und mißtönend, und warf sich in einen Sessel.... Nein, er wollte keinen Finger rühren, die Entehrte zurückzuholen. Mochte sie mit ihrem Galan, dem Namenssälscher, dem Betrüger und Schurken, ungehindert das Weite suchen. Es elelte ihn an, in diesem Schmutz zu rühren. Staub genug würde ohnehin schon ausgewirbelt werden, wenn man das Neueste aus Lindeneck erfuhr. Wie würden sie die Köpfe zusammenstecken und über die saubere Geschichte herziehen! Heinz ballte die Hände und preßte die Fänste gegen die Stirn... Er sprang auf und starrte finster brütend vor sich hin. Nein, er würde es nicht ertragen, daß die Welt die schmutzige Geschichte mit wollüstigem Behagen breittrat und seinen Namen in diese Angelegenheit verwickelte... „Ich weiß, daß ich ein ehrlicher Kerl bin!“ Sagte sein Diener nicht so? Nun, das war er auch! Und als solcher blieb ihm nur eins: die Kugel... Gewiß! Nur dies! Dann wusch er den Schmutz ab, den man auf seinen Namen gehäuft hatte. Diese einfache Lösung des Konflikts entzog ihn allen Konsequenzen. Und auch eines zweiten enthob ihn das kleine runde Ding: Vielleicht kamen morgen andere mit neuen Wechseln, die er einlösen sollte... Uebermorgen noch ein paar... Nein, er wollte nicht wieder von vorn anfangen...“ Und er konnte es nicht... Er war müde... Nur Ruhe noch, Ruhe allein! Er richtete sich straff auf und reckte seine sehnigen Arme. Dann schloß er ein Seitenfach seines Schreibtisches auf und entnahm ihm einen kleinen polierten Kasten. Er öffnete ihn und betrachtete prüfend die drei Revolver, die in ihm lagen. Die Strahlen der Märzsonne huschten zitternd über die blitzenden vernickelten Läufe und glitten über die geschnitzten. reich verzierten Schäfte. Er entschloß sich für die in der Mitte liegende Wasse. Met ihr hatte er emst ein Rennpserd I##esthossen 3 für den grünen Rasen untanglich geworden 12a# verkrachte Eristenz!“ murmelte 3 infolg Sturzes nch einJor und sächelt: Pöttisa, Während er lud, überlegte er, n## noc. ncend einas seinem Tode zu erledigen sei. Auschiedsbes#e?— Poh! wen? 1... Irgend welche geschäftlichen Regelungen? Er knirschte mir den Zähnen. Mochten seine G#l. seinem Besitz schadlos hatten. Und wenn's nicht teihte: Nun, ein Schelm gibt mehr, als er hat! Sie mußten sich inn dem. gens vorhanden, begnügen. Die Kohlengrube würde ja allem iinn enn handliches Loch zustopfen Arer wenn deren viele waren: Ach was! Weg mit allem Grüveln in dieser Siunde!... Er ging, den getadenen Revalder in der rechten Hand dem Rücken tragend, in: Zimmer auf und ab. Zut#llig fiel sein Blick in den hohen Spiegel. Abs so sah man aes, wenn man mit allem fertig war. Das wirre Haar in der Stirn und den verbissenen flackernden Ausdruck in den Augen. Um den Mund die verzerrten Linien... Nun bluß noch ein kleines, rundes Löchelchen mitten in der Schläfe und ein warmes tropfendes Rinnsal über die Wangen... Aber das brauchte ja er nicht mehr zu sehen!... Noch einmal ging sein Auge durch das ganze Gemach. Minutenlang weilte es abbittend auf den Bildern der Eltern, die über dem Schreibtisch hingen... Tann haftete es auf einer Kabinettphotographie im schlichten eichenen Nahmen, die schon seit langer Zeit wieder an der alten Stelle stand, nachdem sie monatelang im Dunkel einer Schublade des Schreibtisches vergessen getrauert hatte— Liesclottens Bild... (Fortsetzung folgt.) Denkspruch. Halt du das Deine recht getan. Was gehn dich der Leute Reden an. Wer illi alles gleich Dank begehn. Der ist seiten des Da wert. Laß sie nmr spetten, s.“ sie nur scheinen, Uns von Geld ist, un: wwird la,on gelich 2 Sselin empfangen. Er wird durch verschiedene Chorlieder des Jungmädchen=Vereins festlich ausgestaltet werDie Konsirmanden mit ihren Angehörigen folgende: Helnout Schleutermann, Withelm Hugo Vogelsang, Wilhelm Voigt, Kar Herbert Braß, Willy Brögelmann, Walter Ganz, Fritz Wever, Walter Höbener, Heinrich Strohn Walter Koch, Karl Bartmann, Albert Abel, Wilhelm Schulte, Walter Hellmann, Heinrich Schmidt Willy Marquis, Friedrich Withelm Buhrmester, Willy Loose, Otto Hölken, Wally Winz, Luise Gue, Auguste Höbener, Elisabeth Seifert, Elfriede Luise Schmidt, Hermine Schmiemann, Lotte Hirsch, Martha Fritzenkötter, Hedwig Rabenschlag, Gertrud Oberste, Luise Brenzel, Else Kersebohm, Hildegard Braß, Emilie Bühner, Marie Matthes, Else Borryhs, Erika Klostermann. Holzen. Zu dem Autvunglück am Freischütz wird uns von zuverlässiger Seite noch mitgeteilt, daß die Verletzungen des nicht voll überfahrenen, sondern nur angefahrenen 19jähr. jungen Mannes nicht lebensgefährlicher Natur sind. Ein Bruch zweier Fußtnochen oberhalb des Gelentes ist gestellt und besteht Aussicht auf gefährlose Heilung. Der Wagententer wird als nüchterner, geschickter und tüchtiger Mann geschildert, dem keine Schuld an dem Vorfall beigemessen werden kann. Vom Autobesitzer wird auch alles getan, dem Verletzten zu helfen, so daß doch ein recht guter Ausgang dieses bedauerlichen Unglücksfalles noch zu erwarken ist. Lichtendorf, Auf das morgige Massenkonzert des M.=G.=V.„Liederkranz“ wird auch an dieser Stelle noch einmal empfehlend hingewiesen. Alles nähere besagte die Anzeige in gestriger Nummer. Das gut vorbereitete Konzert findet am Freischütz statt. Neben dem M.=G.=V. Lichtendorf wirken noch mit: M.=G.=V. Pillingen, der Quartettverein und das Doppelquartett, ferner die Quartette „Rheingold" und„Beethoven", sämtlich aus Iserlohn und„Vineta“ aus Lichtendorf. Aus dem Reich. Ein Gemeindevertreter der Wahlsälschung beschuldigt. Münchehof bei Braunschweig wurde der Gemeindevertreter Eicke, der der Kommunistischen Partei angehört, seines Amtes enthoben. Er war im Juni 1922 gewählt worden. Ein Mitglied hat jetzt verraten, daß die Wahlvorschlagsliste, auf Grund deren Eicke gewählt worden ist, seinerzeit zu spät eingereicht worden ist. Um die Liste gül tig zu machen, wurde das Datum der Vorschlagsliste gefälscht. Aus Nahrungssorgen gemeinsam in den Tod. In ihrer Wohnung in der Schreinerstraße in Berlin wurden die 32jährige Frau Charlotte Bienert und ihre beiden Kinder, der 12 Jahe alte Sohn Hans und die 9 Jahre alte Tochter Hildegard, in der mit Gas angefüllten Wohnung tot aufgefunden. Die Mutter hatte sich außerdem an der linken Hand die Putsader geöffnet und war an Verblutung gestorben. Die Veranlassung zu der Tat ist in Nahrungssorgen zu suchen. einem Riesenbrand wurde die Ziegelei der Nordbayerischen Sreinwerte in der Nähe von Hof heimgesucht. Große Holzvorräte neben reichen Kodlenvorräten wurden ein Raub der Flammen. Die Ursache des Groß e S A 85 Turnen U u. Sport#J. Aus den Provinzen. Hagen. Der von den Franzosen durch Gewehrschuß verletzte Wilhelm Asbeck aus Eckesey, Sternstraße, ist nunmehr seinen Verletzungen erlegen. Krefeld. 15 Bergwerksschüler aus Mörs verbüßen hier eine Strafe von je vier Tagen Gefängnis, weil sie, wie die„Köln. Volkszug. meldet, das Lied„Es braust ein Ruf wie Donnerhall“ gesungen hatten. Hampenhausen. Die Sau eines hiesigen Land wirts brachte 22 Ferkel zur Welt. Das nenni man„Schwein haben“"! Krefeld. Der Koof vom Rumpfe ge trennt. Spielende Kinder rannten aus einem Hause an der Dreikönigstraße auf die Straße und direkt in einen Straßenbahnwagen hinein. Hierbei geriet ein vierjähriges Mädchen unter gen, so daß ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. und sofortige Austssung der deutsch-döltischen Freiheitspartei. Berlin, 24 März. Der preußische Minister des Innern Severing, gal, des Preußischen Landla#es bekannt, daß er zur Abwehr des geplanten Putsches die deutschepölkische Freiheitspartei ausgelöst und gleichze###g weitere Maßnahmen getroffen habe, die dem Unwesen der Selbstschutzbewegung mir ihren für Ruhe, Sicherheit und Ordnung ein Ende machen sollen. 12 bölkische Verhaftungen in Berlin TU. Berlin, 24. März. Es sind zum größten Teil ehemalige Offiziere. Beamte befinden sich seit 2 Tagen auf Dienstreisen in z. B. in Breslau. Als besonders auffallend wird bezeichnet, daß die Festgenommenen nicht dem Richter vorgeführt werden. Der Emeeisattentäter. TU. Köln, 23. Der Täter Carl Deutschmann stammt aus Ohligs. 1921 war er aus dem sängnis in Wiesdorf ausgebrochen, wo er eine Strafe verbüßte. Er wird noch wegen dener Straftaten gesucht. Deutschmann soll dem Völkischen Bunde angehören. Die Dortmunder Zeitungen berboten. Dortmund,24. März. Von der icten Besatzungsbehörde wurde Prexionicgelung der„Westfälischen Allgemeinen Volkszeitung" bis auf weiteres verboten. Die Beteiligung an dieser Veranstaltung wird diesmal noch größer als im vorigen Für den Bezirk Sserlohn sinden die im Schwerter Walde (am Freischütz) morgen nachmittag 2.30 Uhr statt. Den Siegern in den beiden Klassen für Erwachsene harrt eine von Gönnern der Schwerter Sportvereinigung gestiftete Auszeichnung durch Goldkranze. Die Läufe finden in 6 Klassen statt: Kl. 1 der Liga- und A-Vereine) 3 Klin., Kl. 2 (B- und C=Vereine) 3 Klimz,; an5 Zie Herren 2 Klm. Jugendkl. 1= gendkl. 2= 2 Klm., Jugendkl. o= 1.3 Klm. Die Läufe für Erwachsene sind Einzel= und Mannschaftskämpfe de 3 Länker eine Mani. schaft) während die Jugendlause nur ais Mannschaftskampf(ebenfalls zu je drei Läufern) ausgetragen werden. Vor dem Start finden Ansprachen seiteis Vertreter der Komminalbehörden und des Verbandes statt. Jugendliche werden ein neues Waldlaufgedicht von Herrn Richter, Schwerte, sprechen. Im Anschluß an die Läufe tragen die Ligamannschaften von Schwerte C0 u. Sportverein Iserlohn agen. Ein Unterhaltungsabend mit sportlichen(Boxkämpfe der Sportabteilug, gon Schwerte O6) ernsten und heiteren Dalen tungen, Siegerehrung u. a. mehr. soll den Cag der Frühjahrswaldläufe im Bezit, obschließen. Beginn 6,15 Uhr, Saal Amreg. ein Werbespiel aus. Platz Schützenhof. Leiter des Spiels ist voraussichtlich Dr. Sälter TU. Bochum, 24, März. Der Chefredakteur des„Bochumer Anzeigers“, Gubitz, ist von den Franzosen verhastet worden. Zahn um Zahn. Koblenz. Im„Echo de Paris“ wird von dier gemeidet, daß als Sezeguigische, me gegen die Verhaftung, eie: Lus Karrg Journalisten in Berlin, namuch des rrr pondenten des„Gutrauligsout u,enehr dakteur der„Koblenzer Geitg.“. mann, verhaftet wurde. Soiche ruaßnahmen sollen jedesmal ergriffen werden, wenn ein französischer Journalist den Verfolgungen deutscher Behörden ausgesetzt wiro. Schwetter Wechennach... Die vergangene Woche hat uns goldene Sonnentage und frostkalte Nächte gebracht. Der Frühling will den Winter verdrängen. In disen Tagen des siegenden Lichtes erlehten wir aber (ruch in unserm Volke einen neuen Frühling. Die Seele unseres Volkes tur sich auf und wir schauen hinein in ihre unendliche Tiese. Wir sehen, wie herrlich wieder in Kraft sich erheben Germaniens Söhne und Töchter. Der deutsche Trotz richtet si. auf gegen Willkür und Knechtschaft. Die gemeinsame Nor hat uns zu einem einigen Volt von Brüdern und Schwestern gemacht, das hingerissen ist vom Ernst der Geschehnisse. Wir haben jetzt alle nur ein Ziel, nur ein Ideal, wir fühlen uns als ein Volk! Durch unsere Seelen zieht ein starker, heiliger Rausch und ahnend fühlen wir im lichten Morgenrot das Heraufziehen eines neuen deutschen Frühlings. Ich laufe hinaus in den Fruylingswald Und lache und singe, daß laut es schallt, Und schau' in den klaren Waldsee hinein Und denke an Vaterlandes Pein. Noch wirbelt eine Neuge alten Laubes umher, friedlos, trostlos, jedem Windstoß preisgegeben, umherirrendes Volk ohne Heimat. Die Sonne versinkt in gelbfahlem Licht. Ueber die Dämmerung breiten sich Nebelschwaden, und über alles schweht einsame, große Stille. Plötzlich erhebt sich ein Wind, schnurrt pfeifend heran, spielt mit den Fensterscheiben, mit dem Holzwerk der Altane, mit den Fensterläden. Dann wieder Ruhe! Und wieder heult es heran, eine Windmeute verwebt sich in wogende und stoßende Sturzwellen, der Sturm zieht auf, braust nieder, jauchzt heulend, sich selbst übertönend. Wild wirbelt es in Wald und Feld, die Bäume neigen sich tief. So Welle um Welle, brausen Wirbel um Wirbel herUnd Stille noch einmal; aber in ihr brandet das Echo grellen Getöses, bebt das Zittern vor dem Kommenden. Wer da nicht stark ist in Kern und Wurzelwerk der liegt, ehe er sich's versieht, zerschmettert am Boden. Ueber den Bergen liegt sein weißer Dunst, hell ist der Himmel, braun die dampfenden d Frühling, Zeit des Kampies, des Sichesn. und Durchsetzens. Da darf niemand warten, bis das Leben zu ihm kommt. Nein, bewußte, tätige Mithilfe verlangt es von uns, wollen wir als reife Menschen auf den Höhen des Lebens stehen, es erfassen und verstehen, es fühlen und tragen, anderen und uns selui zur Freude. ng 6194. Beim Morgengrauen ist des Lovens ein Leise prallt die Sonne auf die Erde, junges Leben befreiend. Der Wald, der alte, treue Wald Unsere Hoffnung, ist unsere Zugend. Was ig deren Seele wohnt, ist Frühlingskraft und Zukunftssehnen. Frei und ungehinder: überfliegt ihr Denken die höchsten Höhen und tiernen Tiefen. Möge sie mir glühenden Herzen pflegen deutsche Art mit ihrer Ehrlichteit und Schlichthei:. Treue und Wahrhaftigkeit, mir ihrer unendlic Tiese und unüverwindlichen Kraft, mit heiligem Ernst und freudigen Opfermut, mit strengem Pflichtbewußtsein und ehrlicher Gerechtigkeitsliebe, mir kühnem, echtem Freiheitsdrang und tiefer Frömmigkeit. Selisames Unglück. Metternich bei Koblenz. Ein sonderbares Unglück hat sich hier ereignet. In In einem Betriebe am Nohrerberg waren stelle, einen großen Hof im Freien, zu reinigen und das Kehrsel in einem offenen Feuer zu verbrennen. Als wieder einer eine Schaufel voll des Kehrrichts ins Heug geworfen hatte, ertönte ein scharfer Knar. Der eine griff nach dem Kopfe und sturzte nach einem kurzen Ausruf bewußtlos Scandalt, dann gackerten die ahren uenen Aslan ben mir dem bewußten Brustton der Ueberzeugung in alle vier Winde. Sie gackerten auch die Grün de dazu, warum der Dollar die einzig brauchlurre Legegrundlage sei und taten das so laut und an haltend, daß es schließlich jeder glaubte. Am wirk samsten war noch der Hinweis auf die Ochsen und Schweine. Die ließen sich auch nach dem Dollar schlachten. Und Kälber und Fertel hielten was auf sich, also sei das vornehm, und jene hätten auch eine größere Intelligenz das Geständnis wai schmerzvoll, deshald sei das auch klug. Endlich ein Kommentar zu den internationalen Fußballregeln! Er erschien soeben im befannten, Sportverlag Dieck und Co., Stuttgart, und betitelt sich: Der Schiedsrichter. Eine Erläuterung der Fußball=Spielregeln für Schiedsrichter, Fußballspieler und Zuschauer von den Schiedsrichtern S. Rosenberger(Süddeutsch= land und A. Hofschneider(Norddeutschlands. Mi einer methodischen Darstellung der Abseitsregel, vorgeführt an 26 Beispielen. 128 Seiten, steif gehefret. Dieses Schiedsrichterouch ist nun wirtlich ein einzigartiger Kommentar aller Fußballregeln und daher für Schiedsrichter, Fußballer und Zuschäuer ein unentbehrliches Vademetum. Der sehmucke, mir einem Dreifarbigen Künstlerumschlag nuch Prof. Hohlwein versehene Band wird zum Tagespreis verkauft. Dieser Berrig war, wie wir hören, am 12. März beispielsweise 3000 M. Fußball mir richtigem Verstandnis und ungerrübtem Genuß spielen oder als Zuschauer miterleben will, brarucht unbedingr das Schiedsrichterbuch. Vertrieb für Schwerte bei Carl Braus, Buchhandlung. der und war alsbald eine Leiche. Der Kop war ihm von einem Gegenstand durchbohrt. 2Ran nimmt an, daß es die Kugel einer scharfen Gewehrpatrone war, die zu ende achtlos fortgeworfen und nun in den Kehricht gekommen war. Gottesdienste am Sonntag, 25. März. Gottesdienst, Montag, den 26., 5 Uhr: Passionsgottesdienst, Pastor Florin. Dienstag, den 27., 5 uhr: Mittwoch, den 28., 5 Uhr: Pastor Wischnath Zonnerstag, brh.19, Naste: 8g dienst mit Abenomany, Poyt, Bäakur Elorin. Kleine Kirche. 9,30 Uhr: Beichte, Pastoi Florin. 10 Uhr: Gottesdienst. Abendmahl. Pastor Florin. 5 Uhr: Pastor Florin. Evangel. Stadtmission, Kuhstraße.. Sonntag nachm. 4 Uhr: Bibelstunde; u####ds 8 Uhr: Gemischter Chor; Dienstag abend 8 Uhr: Gewischter Chor; Mittwoch abend 8,30 Uhr: Gebetsstunde. Westhofen. Sonntag 10 Uhr: Konfirmation, Pastor Klinker, abends 8 Uhr: Passigng: gottesdienst(Konfirmationsnachfeier), Tastor Klinker. Montag 7,40 Uhr: Biveirursus in der alten Schule. Deutsche Junges deutsche Männer! werdet freie aufrechte Deutsche Mädchen, werdet blihende und stolze Frauen! Tatenfrohe Jugend schreite tapfer vorwärts und führe den neuen deutschen Frühling herauf! Die jüngste Jugend interessiert sich sehr für den kommenden Ostermorgen, weniger um des neuen Lebens, als um des Österhafen Eier willen. Und die Mütter kümmern sich lephaft um den Hühnerstall, denn die Kinder singen: „Ich weiß, was ich was: Das Hühnchen ist der Has Die Mutter färbt die Eier, Legt sie ins grüne Gras.“ Vor dem Kriege waren die Hühner—ichts als dumm. Man hietz sie einfach dumme Hühner. Dann wurden sie mit Gewalt geschen. Sie legten Eier nach dem Dollar, erst noch etwas Weil der Dollar immer frieg und die Hühner ohne Bezahlung nicht mehr„gacl“ sagen wollten und sie das im Bewußtsein ihres Wertes an dererseits aber reichlich taten, wurde das Legen eine immmer erfreulichere Tätigkeit. Das Gegacker wurde so begeistert, daß; die prosaischen Hühner sich von den irdischen Gefilden mir ihrem Dollar erhoben und sich in einem Rausch gegenseitiger Wertschätung in die doppelte Höhe hinaufschwan gen. So zogen sie dahin in unbezweifelter Schöne. Aber der Dollar konnte seine unvornehme Gesinnung auf die Dauer nicht verleugnen. Er sant! Verwirrung auf dem Hühnerhof. In einer Vollversammlung, wo ungeheuer viel zusammengega. ter wurde, tam man zu dem Entschluß, dem Dorlar ein Mißtrauensvotum auszugatern und ihn seiner Würde eines Fundaments für das auf getlärte Eierlegen hinauszuscharren. Vorübergeherd hatten sich einige weniger disziplinierte Mitglieder des Hühnerhofes sogar bereitgefunden, nach dem sinkenden Dollar ihre Eier abzusetzen! Diese hielten einen Rüffel. weil sie nichts auf ihre Stand hielten. Da Grundlage auch beim Eierlegen nicht geht, mian andere. und Hühner mit besonders dicken Bäuchen hatten die glänzendsten Ideen Löhne. Die anderen halfen dann die neuen Grundsätze und das neue Recht herumzugackent, und wieder wurden die Kollegen aus dem Schsenund Schweinestall rühmend zitiert. Es wäre etwas Schönes um die Sotidarität und man habe jetzt selbst Kapazitäten, die einen Rückfall in die niedrigen angevorenen Gewohnheiten verhüteten. Se wollten alle einig zusammenstehen, gackern und Eder tagen und getreit sonntet aule dent, danck in veränderten Zeiten würden sie neue Grundlagen ersinnen und in Schönheit und Vollendung ihren Kurs halten. Und also wird der Osterhase auch dieses Jahr wieder seine gefärdten Eier legen, sintemalen die aus Zucker und Schotolade doch auch„nicht von Pappe“ sind hinsichtlich ihrer Preislage. Jeder muß leben, Hühnerstall= und Schokoladenattienbesitzer. Ruhe isr des Bürgers Fierde, Segen ist der Mühe Preis. Ehrr den Präsident die Würde, Ehrei uns der Hände Fleiß. Aber weder von Sarhte und Humor, noch von Aerger und Bissigteit wird der Mensch allein glücklich. Jedem Outerseir gehr die Karwoche vorauf. Das bringt auf ernste Gedanken, denn das sagt uns, dasz es neben einem Frühlingserwachen der Natur und einem Erstehen aus politischen und wirtschaftlichen Niederladen noch viel höheres givt: Eine Erlösung von der Machr der Göpen und Sünden, und von der Macht der Sorgen und Lasten. Eine Erlösung die zur Befreiung von Schuld, zu einem neuen, leidenschaftsfreien Leben, zu einem frohen Osterjubel führt. Karwoche und Österglan; sind nahe beisammen. Sie klopfen beide gar seltsam an's Herz und mahnen in stillen Stunden einsamer Nacht, in ernster Gewissensforderung zu einem Gebet. Es darf lauter mit Spitta Gib mir. Herr. für meine Lebensreise Deine Wahrheit, die den Weg mir weise, Und den Geist, der diesen Weg mich führt. Gib ein Herz, das gern sich führen lasse. Auf der graden, schmalen, steilen Straße, Die dein heil'ger Fuß einst selbst berührt. Denn Herr, vom Schweren sann nur Schweres Und wir sind schwergebeugt in unterm Smue, O eile du, die Kraft uns einzuflößen Zum Auferstehn; laß nicht dem Sturm zum Raube Ans perder. Panier sei Hoffnung, und der Schild sei(Maube! P 44 MN 15 AA Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahzme beim Heimgauge unseres unvergeßlichen Entschlafenen und für die trostreichen Worte deHerrn Pastor Rell am Grabe, sprechen wir allen unseren tiefgefühlten Dank aus. Irou Zuguste Baumbach 1016 geb. Weber nebst Sohn und Eitern. K I aemheeh Ohne Chlorl Wosc Siolern und Gasr Miaen. alter bewährter Güte alle Arten ve Aieurdirreg 5. Alleinige Mersieller: RüNNEI&ap CIL., des Bezirrs Iseriöhn im W. v. v. Sonntag nachm. 2½ Uhr am Freischütz in Schwerte 1008 3 Jugenöklassen, Streckenlänge 1,3—2,5 km. 2 Klassen für Erwachsene, Streckenlänge 3 km. 1 Klasse für Alte Heeren, Streckenlänge 2 km. Anschließ. 4½ Uhr auf dem Schützenhof: Eiga Jufeaufpiel. Schwerte 06: Sporlv Iserlohn Abends 654 Uhr im Saale Milberg: 4 Siegerehrung.+ Dabei sportliche Darbielungen (Vorkämpfe der Schwe ter Sportvereinigung). 2 Jedcn Morscn m freu ich mich aus neue über die Ertrischung und Belebung von Kopfhaut und Nerven durch einige Tropien Javol. Aber nichts ist auch besser als Javol, um Schuppen und Schinnen zu beseitigen, um das Haar seidenweich, dustig und locker zu machen. lavol ist in jeder Hpotheke, Drogerie, Parfümerie und beim Friseur zu haben. Im Reiche des Wassers Theatersaal. 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Docy des Ruhepann in all diesem Higgiger Neverreigende, piete, die Rodetinie, wenn auch hier die beiden Grund sebe Tie zugendlig Schlante und jene mit dem Wuee, eudee, zg den Volzug geben, Veren ebzanzen Gircot werden der botoute, u, anditen, die der weidlschen Zigur wior aieteuzs Biuizente gemtget: uud, Dse uzLiug, die aus dem Stlrlend eis Satnsianen Caitsg, usen, bovytue, leye, wzeren Bleider, die durmch Tite1 kud Oo2 uug, bese ven,; Styigept schiant, 8. h. das auschleflich sbe, Seiben une Bhscen veeyer, ,pe z,zgu sins ichlante Linie, die eben Natrin) Alle gen, aber schlank aus i 5 n 8 * 0 (1 /) S6 2 50 1 78 1 7½ Vgeertleigung erreicht wird aler al gcheoigzizen Schlatz. Das je iun der pe Ferntere, ane Prinzerlied, frit aus im Ttari gre geacheet und drderzugt piertet den 1ch sciemn Msiühl: Zizgeper weiden sene, M 248 Strauensteit die Nienian Ale giese Kleider, die mant S##ben, und die Kontranmirkung wird nn: Alan vtenesen dernten woiz do dei deen„Ezeihwätc“, an bi: wu rgch. egae schun Gorut Grziuen u. geig. M.65 steht man sogar an fridrnen, wuhlt man sie gern aus Pilce. Re#eimnie bereitet uns eine Ueber ie duchgeyend gearbeitete Kleid meid i aparten Variationen ent#ud in es vorherrschend mit Kra Schaltragen, wie ihn auch die aued, daß die linke Fragenhältte abbtartig oder durch eine Spange schlanken Hals ihr eigen nezinen, ens fur sich in Auspruch nehmen. berimmt sind, ericheinen in getönten inigen Kleinigteiten, in einer farvigen eicht. die#ragen und die Jabots, haben. Auch sie lehnen sich tscheinen i den verschiedenen, tragen aus Mun und Batin in. Für das Jackentleid P. Gratz. 93 „ * * 1 1. Jickenkleid mit e sezten en und Se Vorat.8 5 öe lI, 6i ose Il, eimuitlich. tevets, Pierz. Vorgct Sctt B916.###, Größe lI, erhhttch. -Aucc eirer OAhuichgene gevs=Ptesehu,(Gbloshalbon gue, 1obrchs und Schnittmuster empfiehlt und besorgt die Buchhandlung Daheim, bei Vater und Seek 8 Per schreibt. Zeiner=Seite Has gdapser ur3en, Aussa,zeber“(Einsender erhält einen Preis. Der beste Ausatz wird abgedruckt. Schlußtag: 15. Preisrätsel. 16888 Der Gemüsebgu z.# nlemand erralen. dari sich den Preis abhosen„erozz, anz, nachmislag i.) Geiche eine Freikarte fur die heale nachmilug im Reiche des Wassers staltfindende Vorstellung von„Wilhelm 100 Mark.)— Das neue Preisräisel ist das nachfolgende Zahlen. set von Wilhelm Heimann, Schwerle. 12, 13, 5. Fnabenname“9“4. 2 1. 13, 5. Gefähbrliches Gerrsur. 11, J., Feuetwerskänver 3. 13. 5. Meral:. 9, 8. 3, 2, G, Limtstracht.4, J, 10, 7, 5. FlächenStadt in Bürnenberg. Zizische Bezeichnung= 13, 1, 13, 9. Schöner Beruf= 5, 13, 1, 7, 3, 4, 13, 11, 5.— Die erste Wagerechte lautet wie die aill Schtuste. Biecslungen der Ratel mühen bo. M jus zie, Zuscherung Zurch die Eltern. daß Lösung selbständig erfolgt ist, Schule und Klasse, Wohnung und Hausnummer aufschreiden. „ Unser Blart Bilderreiche Jugenözeitschrift für die Schwerter Kinderwelt Nr. 12 1.— Kinder=Heilage zur„Schwerter Zeitung“—1 In Golles Schue. Wo ist diese? Ueberall, wo ein Menschenherz Goll sucht und liebt. Wann geht die Schule an? An jedem Morgen. Wann ist sie aus? Am Abend! Ist das nicht zuviel Schule? O nein! Man braucht sie nölig, wie das tägliche Brol.— Aber wer ist der Lehrer? Der Lehrer ist Golles einziger, lieber Sohn, er heißt Jesus Christus.— „Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Well Ende“ Das wissen seine Schüler. Er hal auch gesagt:„Selig, sind die, die mich nicht sehen, und doch glauben!: Alse ig#e# bei uns. O wie schön ist es, das zu wissen!— 2n# denn auch lernen in Gottes Schule? Ja da gidt es so viel zu lernen, daß man gar nicht ferlig wird auf einmal, nein, nach und nach, jeden Tag ein Stückchen!— Nun, was gibt es dort so viel zu lernen? Man lernt darin das Kämpfen.— Gegen wen richtet sich der Kampf? Gegen alles Schlechte. Böse, Unreine, gegen die Lüge, gegen die Lieblosigkeit un Gehässigkeit, gegen den Neid und vieles andere. An dieses Böse will im Herzen bleiben, aber das darz zisch, seinzu * vin Golies Schule Bücher? Ei stelisch zwei Lesebücher, zwei Schreibebücher und ein Welches sind die Lesebücher? Das eine ist die ganze große Well: Die ganze Welt ist wie ein Darin uns aufgeschrieben„umme In bunten Zeilen manch ein Spruch. Wie Gott uns iren geblieben. Wald und Blumen, nah und fern, Und der helle Morgenstern Sind Zeugen von seinem Lieben. 11 1 10 Frühling=Anfang. Winternot und Winternacht Wären wieder überwunden Und die Frühlingssonne lacht Und die Welt soll neu gesunden, Durch die Flur nach Sturm und Drang Tönt ein froher neuer Klang Junker Lenz ist eingetroffen Und erweckt manch neues Hossen. Schon beledt sich Feld und Wald, Und es klingen helle Lieder, Da durch's Land der Weckruf schalll: Frühling, Frühling ist es wieder! Gebefreudig ziehl er ein, Es ersetzt sein Sonnenschein Licht und Wärme, Gas und Kohlen, Und wir können uns erholen. Drum mit guter Zuversicht Schaut die Welt dem Lenz entgegen, Denn er spendet Glanz und Licht Blumenschmuck und andern Segen Und das beste ist dabei, Kostenlos und porlosrei Offeriert er seine Spende, Daß sich alles alles wende! Und der Mensch ist neu belebt Von dem jungen Frühlingsglücke Und man sieht ihn auch bestrebt, Daß sein„Außeres“, er schmücke, Welches Menschenkind zur Zeit Trüg nicht gern ein neues Kleid? Doch in dieser Zeit der teuern Kann man sich nur schwer erneuern. Mancher der viel Sorgen hat, Kann's nicht aus dem Aermel schülteln, Die„Erneurung“ findet statt, Demgemäß mit andern Mitteln, Und der Mutler fäll's nicht schwer, Sie nimm! Nadel, Zwirn und Scheer' Und mit ihren fleißigen Händen Wird sie alles, alles wenden. Frühlingshossnung überall, Daß sich lausend Wünsche regen! Wird das Huhn im Hühnerstall Nun die Eier bill'ger legen? Dann hält' auch der Österhas Endlich wieder seinen Spaß Und er könnte wie vor Zeiten Wieder Fröhlichkeit verbreiten. Neu belebt sich Feld und Wald Und es tönen helle Lieder, Da durch's Land der Weckruf schallt: Frühling, Frühling ist es wieder! Mög' er ein Befreier sein Uns von aller Not und Pein Und ein sonn'ger Trostbereiler In der schweren Zeit Ernst Heiler. Zur Kurzweil. Silbeneinsetz-Rätsel. bank, bie buch, ei, gans, je, lie. land, mann, mann, nie ru. Vorstehende 12 Silben sind die Anfangsund Endsilben von 6 dreisilbigen Wörtern mil gemeinsamer Mittelsilbe. Sind die Wörter richtig gefunden, so ergeben die Anfangsbuchstaben eine große deutsche Stadt. Diamant-Rätsel. ∆ P.AA DEEEF FFFEFJ3 KINNNNPDR O0UDSL KARRAUS SSTTT Die Buchstaben in der Figur sind so umzustellen, daß die wagrechten Reihen ergeben: 1. Buchstabe. 2. Schweizer Kanton, 3. Singvogel, 4. Deutscher Großindustrieller, 5. Deutsche Stadt, 6. Gewürz. 7. Teil des Fasses, 8. Körperleil, 9. Buchstabe.— Die mittelste Senkrechte taulet dann gleich der mittelsten Wagrechten. Problem„Die Widersacher.“ G E * E 8 □ G KE * N1 1 0 U * □ Receer Zerschnitt-Aufgabe. Wo ist der Lehrjunge Preiserhöhung.„Wenn ich gewußt hätte, Heir Wirt, daß Ihr Saal für eine Vereinsunterhaltung vermietet war, da wäre ich in ein anderes Hotel gegangen. Die ganze Nacht der Lärm— schlastos habe ich mich gewälzt!"— „Gewälzt?“" Da muß ich fünfzig Prozent mehr berechnen wegen stärkerer Abnutzung der wäsche.“ Gespräch im Restaurant. Sie:„Sie erzählte mir, daß Du ihr das Geheimnis verraten hast, daß Du ihr nicht erzählen solltest“ — Er: Unerhört. Ich sagte ihr, sie sollte es Dir nicht sagen, daß ich es ihr gesagt habe“— Sie: „Ich versprach ihr, ich würde es Dir nicht sagen, daß sie es mir gesagt hat. Ach bitte, sage ihr nicht, daß ich es Dir doch gesagt habe.“ Die schwarzen Flächen sind auszuschneiden und so zusammenzustellen, daß sie die weiße Silhouette der gesuchten Figur umschließen. Ruflösungen der Kätsel in voriger Nummer. Richtige Lösungen sandten ein: Frau Wilhelm Hedtfeld, Hagenerstraße 33 a. Auflösung des Vexierbildes. „Wo ist das Reh des Einsiedlers?“ Bild kopfstellen, dann oben zwischen Mauerrand und Baumästen. Auslösung des Silbenaustausch=älsetn 1. Zange, 2. Enle, 3. Pfanne, 4. Pisa, 5. Emma, 6. Linde, 7. Iller, 8. Nase Zeppelin. Auflösung des Bildestätsels Nr. 3. „Geben ist seliger als nehmen.“ Auflösung des magischen Quadeats. Tanle, Henne, Linde, Panne, Tinie. Welches mag wohl das andre Lesebuch sein? Das ist Golles Wort. Es gibt kein wichtigeres Buch auf der ganzen Well als dieses: Die Bibel! Es ist fast über die ganze Erde verbreilet und ist in mehr als 500 Sprachen gedruckt. Es ist das schönste Buch. Das werdet ihr selbst noch späler in Gotles Schule verstehen lernen. Es ist das heiligste Buch. Welches sind nun die Schreibebücher? Das eine ist das Lebensbuch, in welches die Kinder Gottes selbst hinein schreiben Jeder Tag ist ein Blatt. Was wird wohl da hineingeschrieben? Alles, was die Schüler in Jesu Schule denken, reden und tun, das ist die Schrift in ihrem Lebensbuch. Die Schrift gelinzt aber nicht immer schön. Es werden auch Fehler gemachl, auch Flecke und Kleckse, ohne daß es das Kind will. Wie sollen aver die garstigen Flecke wieder herauskommen? Nun hör!! Der liebe treue Lehrer wäscht die Flecke selbst weg, wenn das Kind ihn aufrichtig bittei. Womit wäscht er sie hinweg? Das ist wunderbar: Mit seinem heiligen, teuren Blut, und dann wird das Blatt wieder rein. Das werdet ihr jetzt vielleicht noch nicht ganz verstehen, gewiß aber später. Es ist herrlich, dieses zu wissen und zu erleben. Das zweiie Schreibebuch ist das Buch des Lebens, es ist das gute Buch. das goldne Buch Da hinein schreibt der unendliche Lehrer selbst den Namen des Schülers im Himmel, wenn der Schüler ihm fleißig gedient, ihm alles geglaubt und ihn herzlich geliebt hat. O, wenn er unser aller Namen auch hineinschreiben würde! Wir wollen ihn recht billen und darnach tun.„ 6 Nun das Rechenbuch! Unsere Exemper sind meistens salsch: Ich wollle im Leben manches so machen, wie ich es mir ausgedacht hatte, aber der liebe himmlische Lehrer machle es anders. Ich hatte mir ausgerechnet, daß ich Töpfer und (in unserem Hause wohnte nämlich als ich noch so klein war wie ihr, hal mir so sehr gefallen)— dieses hat Golt mir durchstrichen— ich mußte Lehrer werden und bin solcher heute noch. Ich halte somit falsch gegerechnet. Er kann besser rechnen und rechnet immer richtig. Der Mensch rechnet und denkt— aber Gott lenkt. Aber, was ist das schönste in der Gottesschule? Unser guter Lehrer, Jesus Christus, der ja gerecht und heilig ist und es sehr genau nimmt mit unserem Denken, Reden und Tun, der weiß aber doch, daß wir ohne ihn nichts bringen; denn er hat gesagt:„Ohne mich könnt ihr nichts kun!" Darum lehrt er nicht nur und fordert nicht nur von uns, sondern er schenkt; uns viel, viel mehr! Er schenkt uns Kraft zum Lernen und zum Kämpfen.— Wie lange mag wohl ein Schüler Jesu in die Schule gehen? Bis zur Entlassung, bis Goll selbst spricht:„Die Schule ist aus, komm heim ins Ofensetzer werden wollte einer und da habe ich, oft zugesehen. und das Exempel„ 1 große himmlische Valerhaus!“ Droben ist es, das herrliche Vaterhaus. Daheim ist große Freude, wenn alle Prüfungen vorüber sind, dann feiern wir das große Abendmahl mit allen Kindern Gottes. „ 5 * 3 * 3 * * * * Ostern naht! Jabeln. Von Fritz Halbach. Schnecke und Tausendfuß.„Wohin so schnell?" fragte die Schnecke den Tausendsuß.„Nach Hause!" rief er und hastete weiter„Dazu brauch' ich keine tausend Füße!" lachte sie und schleppte behaglich ihr Heim.„.„, S: sharse Spatz und Amsel.„Isch vin der Herr: Ich überschrei euch alle!“ pfiff frech der Spatz.„Dennoch,“ flötere die Amsel, wirst du mein Morgen= und Abendlied nicht aus der Welt schaffen“. Fuchs und Marder,„Wie heißt du,“ fragte der Fuchs den Marder.„Tu nicht so fremd!“ lachte dieser. Wir haben uns bei manchem Hühnerstall getroffen!" Maus und Frosch.„Du oist ein kurioses Geschöpf!“ neckte die Maus den Frosch„Nach jedem Riesensprunge ruhst du aus!“ Kümmere dich gefälligst um dich selber!“ versetzte verdrießlich der Frosch.„Meine Kaltblütigkeit kommt weiter wie deine heiße Adler und Wurm. Ein Adler, brach die Schwinge und stürzte zu Boden.„Nun bist du mir gleich!" triumphierte der Wurm.„Mit nichten!“ sprach der Adler„Der Rhythmus meiner. Brust ist Sonn' und Aether, du aber hast dich nie vom Schlamm Rose und Zephyr. Eine Rose atmete:„Ich bin die Schönste!“„Seit du es weißt und sagst, bist du's nicht mehr! säuselte lächelnd der Zephyr.