Dienstag, den 2c. Tecember. I. Citationes Edictales Aus Befehldes Hochfürstl. Münsterischen Herrn Stadts=Richtern werden alle u. jede Crecit res, welche emnige Forderung an dem entwichenen Uhrmachern Flammeyer haben, oder zu haben vermeinen, hiemit ediSaliter citiret und abgeladen, um auf den ersten Gerichtstag nemlich den ra#en Januar 1769 entweder selbsten, oder durch einen bevollmächtigten Anwaldten allhie am Stadts Gericht zu gewöhnlicher Gerichtszeit zu erscheinen, und alsdann ihre an obgedachten Uhrmachery Flammeyer habende Forderungen zu proponiren und einzubringen als welcher Gerichtstag perempcorié& pro omni rermino mit der Verwarnung präfigirt wird, daß sonsten der aus den verkauften wenigen Mobilien überschüßiger Kaufschilling denen verschienenen Creditoren nach eines jeden Vorrecht sofort ausbezahlet werden solle; wornach sie sich zu richten. Signatum Münster den 17. Decemb. 1768. De Mandaro D. Judicis urbici J. H. Wattendorf; Gerichtschr. dachdem die Wittib weyland Casparen ** Christoph Fabritius vor einiger Zeit das benchicium cellionis bonorum ergriffen, und über derselben Güter nunmehro Discufsion angehoben, als werden alle und jede Creditoren,so an besagter Wittiben Fabritius, oder derselben Güter einige Ansprach zu haben vermeinen, hiemit zum zweyrenmal edictaliter verabladetz ihre Forderungen, Actionesund Rechten innerhalb 14 Tagen a dato dieses bey dahiesigem Bentheimischen Gerichte sub poena perpetüi titemu zu proponiren. Signarum Bentheim den roten December 1768. Ad Mandatum D. Judicis Doct. Branns H.F. evers, Gerichtschr. Iflle und jede Creditoren,#p einige Spruch Et und Forderung an die denen Eheleuten zu. Einsbühren unhnalra nanme Gaanshlsamaei. 02:4 luch den habende Jultikicatoria cum liquidatione Heuten peylignun bey dahiesigem Officialatgericht ren zu können berabladet, Higbskum Män en Novemb. I768. wer. Deipert-Meudato R. D. Otticialis### Tagnach Vertändigung. DitseKihre in Helletcgnt dchz=rage Ac. m I. Gerichtliche Motihcationes Anfuchen desdenn Mandat ac eltimancum& distraben ## der unterjährigen Funhoffs Kinders# Zum von denen gusserhalb Egidii Thor halsübriseo Ersey, der Wimnib=Goldschmiez geneu, an des Herrn Geheimen= und Kritas Dn Hobers Ketig eutexenderen dek zufeses, Raches.Ernsthsos, sodinn des Doctoten es SerschafegehörosäuserhelbsSt.=Maus Liese, und eifehige des Beckeramtsberan den Steichwieg in der gritten Wannten Jschzbärding Gärten ansckhieffenbe ersahbschleichem vorschafeide, urddeche, Pitan setsktltweiche Kaich eisis Peckesahg Sachen Notarif Volruch wider die Curatores des unterjährigen Friderich Söchting erlaßJ. II. Gendt; läbst. Gerichtschr. ##k. Personen so ihre Dienste antragen. ats Perugüs machen nach ber neuesten Mode häuslich zu setzent. gesinner, welcher sich zn (Eswird auf einem adelichenuuse in hie= vertheilthafte Conditionen. Das Int neur gcrverntie gegen Osterneine gähtz Fiebt hierüber weitere Nachricht verfecte Köchinn gesucht und zwar auf sehr N. Vermischte Nachrichten. O a Ihro Churfürstl. Gnaden zu Cölln, Bi= Fürst und Herr, die höchste Einas####bakD'chof iu Munzr, unser gnädioster Haben, vermösg Päteit=seseto Mäagser den Wers Waete unrn. Lietandesenuskilsct worzeat, Keilüigrader auf der Hochfirstüchen olten Katsäkubaede. underkauft gebliebert, so ttzird= Bro moporerz bier=ätzi Freytag, den aasten dieses; des Miznic ciltenctionis der gaste daufenden, Wox„Nachmittags um zwen Uhr; der ander: um Tühreh Bihterstesärte chder dleich Harauk in sienulte Srhuesiger, Stadtschreiterez angesecher, B..peur zsto des Nechmittags um ein Viertik Shesage Lan Siee Sdeeen in 1c) zwen Uhr in der Kappe von dem.5 Münster deuhten December 1768. Gogräven zum Bachenfeld an den Remt=u Ex Mandate Senarus Letztbieten den verfauft werden sollen. Mönbekanntgenzacht daßin De Maydato D. Gogravii zum Backenfeld „ Gefolßzsvont geistlichen Hoßßericht in„ Doctoren Ketkerinck e 1. 11 1 26sten November 1768., Untergeschriebenen zu Höchstero Pitschierstecher mildest zu erneunen, und dabey einem jeben, dew es angnädigst zu befehlen, ihn zu allen Land= und Münz=Arbeiten zu gebrauchen So wird solches hier durch geziemend bekant gemacht. Hieronimus Strübel, wohnhat zu Münster im Kirspel Ueberwasser, nächst der Francifcaner Kirche. D tershiecet uf den Dien Jänuck. 1=60) festgsstellit, Biesenige, dikihre Billetsrenoviren wolle, beisebentsich i acht Tagen zu melden. Sollte sich aber jemand befinden, der zu dieser 4ten Classe neue Kaustöofe verlangte so hat man nur sich bev hiesige Herren Primabesi und Luzäne zu meilben. snn Vermischte Neuigkeiten von verschiedenen Orten. Uebersetzung des Manifestes so die Ottemannische Pfocte in Gestalt einer Krieges=Erklärung, wider Rußland öffent: lich hat ausgehen lassen. „Die Bedingnisße des zwischen dem Rußischen Hofe und der Erlauchten Pforte auf. ewige Dauer geschlossenen Friedens cud von Seiten erwehne dieser hohen Pforte unverletzt beobachtet worden. Daß man sich aber von Seiten Rußfands nicht ebense bärangesetze der Freundschaft noch nebst dem daß er niemal nur einen Augenblich aufhörts an den Gränzen verschiedene Vestungen anzulegen und selbige mit Sruppes un#-unikion zu verschen als im Jahre77„Ahgust der Dritte, Königin Pohlen starb, ben dei Wähl eines neuen Königs, welche die Republick Pohlen nach den Satzungen der Pohlnischen Freyheit hättseinrichten sollen niit Gewalt einen Offieier aus den Pohliischen Teuppen auf den Throu.gesetzt; eine der Regierung nicht angemessene Person, aus derer Verwandschaft noch kein einziger zum König sich aufzeschwungen„und wider öse Gesinnung der Repuhlick die Parthey einer solchen Person ergriffen habe, worauf dann„nachdem sich gedachter Hof gewaltthätig in alle Angelegenheiten Pohlens eingedrungen hatte, als desselben Resident darüler zur Rede gestellet wurde derselbe erklärte, daß die Republick Pohlen um die Consiickutionen ihrer Freybeit###erhalten, einige Truppen begehret habe, und deswegen 6000 Mann Reuker u. 100 Cosacken, zusammen also 7000 Köpfe Ans sreobts Geschas and=Rhäniionrnach Pohten wärten gesändt, worden; worüher man alich der Repzubisck das Kautmandd ülverlassen hätse, über Diese aber kein Mann sce eschche easeihäche scses sesiech sceehschrelae nes Pöhlnischen MAtschfäsehis CGerifeat Albecgebre, das Sechske-ce P elck se ius dersegas stosien ueld, Mitaitian au.u i S Frepheit Pohlens über dan Hane. vön keineit Königl geen am der liefen zu begehen sich erdreistete; weswegen dann auch weil ein dergleichen Verfahren die einzige Ursache wäre, wodurch Kränkung der guten Ordnung auf den Gränzen der Ottomannischen Pforte in Bewegung gebracht sbürde, man mehrgedachtem Residenten zu verstehen gab, und nachdrücklich empfahl, daß, in Gefolg der alten und neuen geheiligten Kaiserlichen Capitulationen, diese Truppen aus Pohlen geschafft werden sollen; worauf derselbe verschiedene sigillirte und unterschriebene Memoires über gab und bald sagte, daß sie in dem Monat Hornung, bald aber wieder zu dieser oder jenerZeit alle insgesamt daraus abziehen wurden. Es gieng aber hingegen wieder die Nachricht ein, daß frische Rußische Truppen mit Canonen und kleinem Feuergewehr nach dem an den Ottomannischen Gränzen gelegenen Orte Balta wären abgefertiget worden, welnachdem sie unvermuthet die dasigen Türken überfallen, derer mehr dann 1000 Perfonen an Mäuneren, Weiberen und Kinderen über die Klingespringen lassen, und da über diese Mishandlung der Rußische Hof sowol von Seiten per Erlauchten Pforte als des edelmüthigetr und tapfern Hano, Commandaten und Eigenthümer der Crimischen Tartaren; fernerhin zur Rede gestellt wurde, ertheilte dieser Hof eine frostige Antwort; läugnete eine so offenbar mit Bomben und Canonen ausgeführte, so sehr wider den Frieden und gutes Einverständniß laufende Unternehmung, und behauptete es hätten nur die Haydamacken einigen Schaden angerichtet, weswegen sie auch gestrafet werden sollten.(Der Beschluß künftie. Constantmopel, vom 2. Nov, Am zosten hat die Pforte den hier residirenden Ministern das Manifest gegen Rußland durch ihre Dollmetscher übergeben lassen. Die Kriegsrüstungen werden stark fortgesetzer. Man sagt von gocooo Mann,, welchesich in Marsch begeben müssen, und von 40 Millionen Piasters, die zu Bestreitung des Krieges wider Rußland, von der Pforte ausgesetzt worden. Königsberg, vom r. Decemb. In der abgewichenen Nacht traf allhier. der Rußischkaiserl. Zieutenannt, Herr von. Lutgen; als Courier aus Pekersburg ein und setzte derselbe, weil seine Dep. schen von grosser Wichtigkeit seyn sollen, seine Reise sogleich auf das eilfertigste weiter nach Warschau fort. Von der pohlnischen Gränze, vom I. December. Nach den jüngsten Berichten aus der Moldau, haben am ersten Novemd. 4otausend Tartarn über den Duiester gehen, und Podolien nebst der Ukraine, besetzen wollen weshalb auch aus selbiger Gegend alles weg= und nach Lemberg, auch weiter nach Warschau zu, geflüchtet ist. Kaminiec soll indessen mit einer guten Garnison und mit allem Nöthigen auf 6Monate versehen seyn. So vernimmt man auch, daß die Conföderirten ein ganz neues Patent gemacht haben, in welchem sis ihre Beschwerden so wahrscheinlich vorgestellet, daß dadurch wiederum eine beträchtliche Anzahl zu Ergreifung der Waffen und zu ihrem Beytritte bewogen worden. „Wien, vom 7. Decemb. Mite. aus Berlin anbero abgefertigten Courier hat man die Nachricht erhalten, daß des Königs in Preussen Majestät den daselbst stehenden Kaiserl. Königl. Minister, Grafen von Rugent, versichert hätten, wie Höchstdieselben an den Pohlnifchen Händeln keinen Antheit neymen wur den. Unterdessen sind unsere Gränzen i Ungara,Schlesten u. Böhmen mit Truppen besetzt, um dem mine desten Anfalle, woher solcher sich auch immer äussern sollte, vorzubeugen. Niederelbe, vom 7. Decemb. Das Gerücht will, die Kaiserinn von Rußland sey mit dem Betragen Ihres Botschafters zu Warschau gar ungehalten. Er soll, dem Vernehmen nach, die Rußischen Truppen in dem Königreiche Pohlen nicht gemäß den Gesinnungen seiner Souveraine haben verfahren lassen.