A 9 4017 Statuten: ab vergüten wir sl für die alten folgende Zinssätze: agen 9 1 0 2 s2 sigung 3 2 3 0 * 4 4% „ 4 ¼% stillschweigend die wieder in Kraft Diskont auf 5% rden vom Tage Tage der AbBielefeld enschaft ttpflicht bbelode. WVNVVNT Nr. 274. hung. jesteinen, Basaltrbeiten für den AusBleichstraße soll in 0,25 Mark für jedes zen, eben daselbst sind it entsprechenden Aufam Mittwoch, den Uhr einzureichen. r 1907. tadtbauamt. chtungen wahl ötter ledernstr. 45. -Blätter Humor und Kund nur M 5.— 9 andlungen und in Gratis-Prode. TheattnerNr. 41 dt München umen der Redahtten. erst intereffante Au Meggenderter-Blättn * ledermang frei!. Anmetaus: r Auswahl billigst pp Nacht Bierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1,20 M., bei täglicher Zustellung in Bielefeld 1,40 M., durch Briefträger 1,62 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. 1. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Historischer Kalender. 22. November: Kaiser Otto I., geb. 912. — Oecolampadius, Reformator, gest. 1531. — Schlacht bei Breslau, 1757.— Andreas Hofer, geb. 1767.— Konradin Kreutzer, Komponist, geb. 1780.— Reichs tag in Kremsier, 1848.— Chinesisch= japanischer Krieg, die japanische Flotte erobert den Kriegshafen von Port Arthur, 1894. Vielririo Freitag, 22. November 1907. Bußtagsgedanken. In den Bußtagsbetrachtungeen der konserv. Presse wird der F'nger mit großem Ernst auf die in jüngster Zeit an den Tag getretenen schweren sittlichen Schäden gelegt. Wir können es uns nicht versagen, unsern Lesern einiges davon mitzuteilen. Die Kreuz=Zeitung" weist u. a. auf die schändliche Seuche natürlicher und widernatürlicher Uuzucht hin, die in Rom und den römischen Villenstädten zur Zeit des Apostels Paulus meithin würete. Deshalb habe dieser die römischen Christen ermahnt, an ihren Leibern ihr Christentum zu bewähren.„Das ist ihr vernünftiger Gottesdienst. Und das ist die Forderung Pauli auch heute noch an alle, die mehr sein wollen als Namenchristen. Alle Unzucht ist Unvernunft. Alle Züchtigkeit ist Vernünftigkeit. Und nicht bloß Frauentugend, auch Manneszierde soll sie sein! Drum auf zum Kampfe wider den Schmutz in Wort und Bild, in Literatur und Kunst, auf den Straßen und in den Häusern! Wider die schwarze Unzucht, das „weiße Kreuz“! Stellet auch ihr euch nicht dieser Welt gleich, ihr Christen des 20. Jahrhunderts! Paßt euch nicht(wie Paulus im Urtexte sagt) dem„Schema“ oder Charakter der Welt an! Nein, macht es anders! Brauchet der„Freiheit eines Christenmenschen"! Das ist die rechte „Emanzipation“!„Auf, ihr Christen, Christi Glieder, die ihr noch hangt an dem Haupt! Auf, wacht auf, ermannt euch wieder, eh ihr werdet hingeraubt! Satan beut an den Streit Christo und der Christenheit!“ Und der„Reichsbote“ schreibt:„Fast das Schlimmste ist, daß jetzt auch die Frauenwelt von der heillosen naturalistischen Weltanschauung vergistet wird. Früher wäre es undenkbar gewesen, daß eine deutsche Frau in öffentlicher Versammlung für die Gleichstellung der wilden Ehe des gefallenen Mädchens mit der christlichsittlichen Ehe der ehrlichen deutschen Hausfrau Propaganda gemacht hätte, wie wir es jetzt fast täglich unter dem Zulauf von Tausenden gebildeter Fraueu erleben. Das weist auf Uaterwühlung und Zirrüttung der Familie und auf Sanktionierung der Maitressenwirtschaft, der wilden Ehe— um es deutsch zu sagen— der Hurerei hin. Wenn aber die Familie nicht mehr das Heiligtum des Weibes und die Pflanzstätte von Zucht und Sitte und edlen Geistes ist, darn geht es dem nationalen Verderben zu. Die Geschichte aller untergegangenen Völker lehrt, daß sie durch die Zerstörung der Familie mit der geschlechtlichen Unzucht zugrunde gegangen sind.....“ „Mögen die Gebildeten sich dieses brutale Ende mit pantheistisch monistischer Mystik und buddhistischen Lolosblumen verbrämen— für die Masse des Volkes gilt das nichts, ihr bleibt dann nichts, als der Satz: alles ist Natur und Naturtrieb— und alles andere, Religion, Christentum, Bildung und Sittlichkeit ist nichts, Geld verdienen und es in schrankenloser Genußsucht genießen, ist alles. Auf diesem Standpunkt steht die große Masse der von der Sozialdemokratie verführten Arbeiter; sie sehen lächelnd zu, wie ihnen die oberen Stände mit ihrer Wissenschaft und Bildung immer größere Massen von Gesinnungsgenossen zutreiben. Ist die Kirche und mit ihr das Christentum erst aus der Schule und der Volksbildung ausgeschaltet, worauf jetzt der ganze Liberalismus hinarbeitet, dann zieht der Naturalismus mit klingendem Spiel ein— ein drittes, das irgend haltbar wäre, gibt es nicht; entweder christliche oder naturalistische Weltanschauung. Wenn man die erste ausschaltet, muß man die andere annehmen und mit ihr das Ver derben, das sie stets im Gefolge hat. Und daß dieses Verderben im Anzuge ist, zeigt jeder Blick in unsere Zeit, wo man überall das Leben nach den naturalistischen Grundsätzen einrichtet, alle Autorität und Pietät, Obrigkeit, Vater und Mutter verachtet, und schon der unreife Junge sein eigener Herr sein will. Alles streckt die Woffen vor dieser Richtung: die Obrigkeit mit ihrer Nachgiebigkeit gegen diese Bestrebungen, die Eltern, die ihrer Kinder nicht mehr Herr werden können, die Lehrer, indem sie die Erziehung fahren lassen, sich auf den Unterricht beschränken, und die Meister und Arbeitgeber, indem sie nur noch auf die Arbeitsleistung sehen und die Leute sonst treiben lassen, was sie wollen, weil sie die Nutzlosigkeit jeder Mahnung dieser Leute, die sich als souveräne Herren fühlen, fürchten, die nicht mehr Untertan noch Untergebene sein wollen. So sehr wir uns freuen würden, wenn wirklich eine Reaktion des Anstandsgefühls diesem Treiben gegenüber eintreten würde, so sehr müssen wir beionen, daß mit einer solchen äußerlichen Anstandsreaktion der vordringende naturalistische Geist, der einen so großen Teil der Presse und Literatur beherrscht, nicht überwunden werden kann. Dazu bedarf es einer gegenteiligen prinzipiellen Stellung und eines aus dieser Stellung sich ergebenden ernsten sittlichen Wollens. Und das kann nur die christliche Weltanschauung geben. Deshalb kann uns nichts anderes helfen, als daß das deutsche Volk sich prinzipiell von diesen naturalistischen Anschauungen abwendet und zur christlichen sittlichen Wellanschauung zurückkehrt. Ol das aber möglich ist bei der Herrschaft der liberalen naturalistischen Presse über unser Volk, die mit Fanatismus Kirche und Christentum bekämpft und ein flußlos zu machen sucht, die jeden Staatsmann zu verdrängen sucht, sobald er sich noch zum Christentum bekennt— das ist uns sehr zweifelhast.“ Mögen diese ernsten Worte lief in die Gewissen aller Leser eindringen. Wo es sich wie hier um eine Volksschuld handelt, da kann niemand, auch nicht der beste und reinste, sagen: Das geht mich nichts an. Wer auch nur an tie vielen unausgenutzt gebliebenen Gelegenheiten, das Gute zu tun, denkt, der wird vielmehr in sich schlagen und gebeugten Herzens bekennen müssen:„Mea culpa, meine Schuld ist es.“ Nur wenn das mit dem tiefen Ernste geschieht, der den tatkräftigen Willen gebiert, nur dann kann der Sturmwind entstehen, der die verpestete sittliche Atmosphäre zu reinigen vermag. Gott hilfe unserm deutschen Volke dazu! Ostafrika 11477000(mehr 157226) Mi, Kamerun 6610239(mehr 452 185) Mk., Togo 2070060(weniger 3280) Mk., Südwestafrika 48751 357(weniger 19936024) Mk., NeuGuinea 1523469(mehr 8244) Mk., Karolinen usw. 558540(mehr 81099) Mk., Samoa 794582,(weniger 31.012) Ml., Kiautschau 12 527 400(weniger 950800) Mk. Der Reichszuschuß für die Schutzgebiete beläuft sich auf insgesamt 63443783(weniger 28801 962) Mk. Davon kommen auf Ostafrika 4 729803(weniger 1131541) Mk., Kamerun 2780189(weniger 133335„,Mk., Togo nichts, Südwestafeika 93605 271(weniger 21 407660) Mk., NeuGuinea 1141569(weniger 12356) Mk., Karolinen usw. 388369(mehr 43069) Mk., Samoa 144482(weniger 35 359) Mk., Kiautschau 10601600(weniger 1133900) Mk. Auf Ausgaben für außerordentliche Zwecke(Fortführung der Eisenbahn Lüderitzbucht— Kubub nach Keetmannshoop) entfallen von dem Reichszuschuß 8200000 Mk. es werden also beim außerordentlichen Etat des Reichshaushaltsetats für die Kolonien 31843900 Mk. weniger angeforder!). Für ordentliche Zwecke sind demnach an Reichszuschüssen insgesamt 55243733 Mk. (mehr 8041938) Mk. auszubringen. Die Summe der Einnahmen und Ausgaben für ordentliche Zwecke beläuft sich auf 75822647(mehr 11621538) Für Klautschau wird bei eigenen Einnaymen in Höhe von 1 725800(mehr 183100) von 10601 600(weniger 1138900) Mk. erforderlich. Die fortdauernden Ausgaben im Etat des Reichseisenbahnamtes werden bei einer Einnahme von 1256 Mk. auf 434300(mehr 1000) Mk. bemessen. Für den Rechnungshof sind bei einer Einnahme von 180 Mk. fortdauernde Ausgaben in Höhe von 1072746 Mk.(mehr 53364 Mk.) vorgesehen. Im Etat der Reichsdruckerei werden die Einnahmen auf 10929800(mehr 1197800) Mk., die sortdauernden Ausgaben auf 7434565(mehr 1141250) Mk. veranschlagt, bei den einmaligen Ausgaben werden wiederum 87084 Mk. als neunte Rale für die Kosten der Grundstückserweiterung verbleibt ein Ueberschuß von 3408151 Mk., gegen das Vorjahr ein Mehr von 56550 Mk. Bei der Verwaltung der Reichseisenbahnen stellen sich die Einnahmen im ordentlichen Etat auf 125 532000 Mk.(mehr 7657500) Mk., im außerordentlichen Etat auf 370910(mehr 12 540) Mark. Die fortdauernden Ausgaben belaufen sich auf 95148000(mehr 6181210) Mk., die einmaligen auf 6832870(mehr 448 750) Mk., bei eirer Gesamtausgabe des ordentlichen Etats von 101 980 870 Mk. verbleibt also ein Ueberschuß von 23 551 130(mehr 1027040) Mk. Im außerordentlichen Etat werden 19 736.500(weniger 17902000) Mark verlangt.(Schluß folgt.) Aus dem Reichsetat 1908 veröffentlicht die„Nordd. Allg. Zig.“ Zahlen und Einzelheiten. Darnach erfordert das Auswärtige Amt bei einer Einnahme von 1379760 Mk, das ist gegen das Vorjahr mehr 198060 Mk, an fortdauernden ordentlichen Ausgaben 17569032 Mk., mehr 694 550 Mk., an einmaligen Ausgaben 860950 Mk., weniger 409400 Mk. Im Etat der Reichsjustizverwaltung sind die Einnahmen mit 863756 Mk., mehr 60000 Mk., die sortdauernden Ausgaben mit 2 463930 Mk. mehr 46240 Mk, vorgesehen. Das Reichskolonialamt weist auf an ordentlichen Einnahmen, 260 665 Mk., an außerordentlichen 168000 Mk. Hervorzuheben ist die Erhöhung des Fonds zur Vorbereitung von Kräften für den Kolonialdienst von 42000 Mk. auf 180000 Mk. Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats für die Schutzgebiete betragen einschließlich der Reichszuschüsse 45 768783 Mk. mehr 9780326 Mk. Der Haushaltsetat der Schutzgebiete schließt in Einnahme und Ausgabe mit 84022547 (weniger 20222362) Mk. ab. Es entfallen auf Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 21. November. Am heutigen Todestage der Kaiserin Friedrich legten die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Kränze am Sarkophage nieder. Der Kronprinz wird heute in Grünau bei Gmunden zur Gemsjagd erwartet. Der Hof hat für den Prinzen Arnulf von Bayern die Trauer auf acht Tage, vom 19. bis einschließlich 26. d. M., angelegt. Der Stadthalter Graf Wedel ist mit seiner Gemahlin heute nachmittag in Straßburg eingetroffen und am Bahnhofe von den Spitzen der bürgerlichen und militärischen Behörden empfangen worden. Der Minister des Innern gibt amtlich bekannt, daß die Eröffnung des auf den 26. November 1907 einberufenen Landtages an diesem Tage, vor mittags 11 Uhr, im Weißen Saale des Schlosses erfolgen wird. Zuvor wird Gottesdienst um 10 Uhr im Dom für die evangelischen und um 10½ Uhr in der St. Hedwigskirche für die katholischen Mitglieder stattfinden. Am 8. Dezember d. J. feiert der Oberpräsident von Schlesien Staatsminister Graf Zedlitz= Trützschler seinen 70. Geburtstag. Er soll, wie die„Schles. Zig.“ berichtet, in Breslau festlich begangen werden. Der Reichshaushaltshauptetat schließt in Einnahme und Ausgabe ab mit 2 750058401 Mk.(gegen das Vorjahr + 153666772 Mk.). Der ordentliche Etat schließt in Einnahme und Ausgabe mit 2484 831156 Ml.(+ 145940537 M.) Dir außerordentliche Etat schließt ab mit 265 227 245 Mk.(+7726235 Mi). Es betragen im ordentlichen Etat die fort dauernden Ausgaben 2152154 755 Mk.(+ 125526148 Mk.), die einmaligen Ausgaben 332676401 Ml. (+ 20414389 Mk.). Die gesamte Reichsschuld betrug am 1. Oktober 1907: 4 Milliarden und 3½ Millionen Mark. Die Parteien werden in den Reichstag bei seiner Eröffgung am 22. November in folgender Stärke einziehen: Konservative 62, Reichspartei 25, Deutsche Reformpartei 6, Wirtschaftliche Vereinigung 19, Zentrum 104, Polen 19, Nationalliberale 55, Freifinnige Vereinigung 14, Freisinnige Volkspartei 24, Deutsche Volkspartei 7, Sozialdemokraten 43; keiner Fraktion gehören 13 Abgeordnete an. Der Kultusminister hat das Gesuch des Ausschusses der Apothekerkammern, es möchten auch Oberrealschüler zum pharmazeutischen Studium zugelassen werden, abgelehnt. Er hält daran fest, daß der Apothekerlehrling schon ein gewisses Mindest maß lateinischer Sprachkenntnisse mit zubringen habe. Stuttgart, 21. November. Wie der „Schwäbische Merkur“ erfährt, hat sich die Reichsregierung entschlossen, noch als Nachtragsetat für 1907 die Summe von 400000 Mark zu fordern, um den Grafen Zeppelin in den Stand zu setzen, so schnell wie möglich mit dem Bau eines neuen großen Luftschiffes zu beginnen. Leipzig, 18. Nov. Der zurzeit hier tagende Verein für höheres Mädchenschulwesen in Sachsen sprach sich gegen eine gemeinsame Erziehung von Kaben und Mädchen als allgemeine Form der Vorbereitung für die Universität aus. Aus dem Auslande. London, 21. November. Der„Daily Chronicle“ veröffentlicht einen bemerkenswerten Artikel über den Kaiserbesuch in England, in dem es u. a. heißt, man müsse mit dem Gebrauch brechen, jede neue Rüstung einer anderen Macht als eine gegen sich selbst gerichtete Verletzung zu betrachten. Rom, 21. Nov. Im Prozeß gegen den Exminister Nasi kam es gestern zu einem Zusammenstoß zwischen dem Gerichtsvorsitzenden und Nasis Verteidigern, welch letztere den Saal verließen. Die Weiterverhandlung wurde deshalb auf den 3. Dezember vertagt. Petersburg, 21. Novbr. Die Duma nahm einstimmig den Antrag an, dem Zaren eine Ergebenheitsadresse zu überreichen. Der Versuch, die Parteien der Oktobristen und der Rechten zusammenzuschließen, ist gescheitert. Tanger, 20. Nov. Soldaten Mulcy Reschids plünderten eine große Karawane in der Umgegend von Casablarca im Gebiete der friedlichen Kabylen. Marokkanischen Nachrichten zufolge hat ein heftiger Kampf zwischen der Mahalla Buchta ben Bagdadis und derjenigen Muley Hafids stattgefunden, ersterer besetzte Settat. Die Mahalla Muley Hafids steht noch immer vor den Toren von Marrakesch, doch soll sie erheblich vermindert sein. Kalkutta, 21. Nov. Der Streik der Eisenbahnangestellten trägt ein ernsteres Gesicht als vorher. In der Befürchtung, daß die Haltung der ausständigen Europäer die Anwendung von Gewalt erforderlich macht, ist die Polizei verstärkt und Militär nach Asansol entsandt worden. Aegypten. Wie aus Kairo berichtet wird, wird noch im Lause des Winters eine bedeutsame archäologische Expedition nach der Westgrenze von Regypten aufbrechen, um dort die Oase von Siwa zu ersorschen. Die Leitung des Unternehmens liegt in den Händen des bekannten B'comte de Mathuisieu'x, der schon vor einigen Jahren durch seine Expedition in das Hinterland von Tripolis die Aufmerksamkeit der Wiffsenschaft auf sich gelenkt hatte. Man nimmt an, daß die Siwa Oase, die Stälte des weltberühmten Orakel des Jupiter Ammon, Gelegenheit zu systematischen Ausgrabungen und interessanten Funden bieten wird. Aus dem Umsturzlager. (Dienstbotenagitation.) Im Gewerkschaftshause zu Berlin trat am Dienstag eine außerordentliche sozialdemokratische Frauenkonferenz zusammen, um zu der Dienstbotenfrage Stellung zu nehmen. Die sozialdemokratische Partei remöht sich schon seit langem, die Dienst beten zu organisieren und gründete Dienstbetenvereine, die unte: Stadthagens Leitung sanden. Da aber die Sache nicht recht vörwärts ging, haben die sozial demokratischen Frouen sie jetzt selbst in die Hand genommen. Die heutige Versammlung war gut beschickt. Nach den üblichen Begrüßungsansprachen behandelte Genossin Kähler=Düsseldorf die Frage der Agitation und Oeganisation der Dienstboten, die eine lebhafte Dedalte hervorrief. Man forderte die bestehenden Dienstbotenvereine auf, auch in bürgerlichen Blättern zu inserieren, damit die Dienstboten von dem Bestehen der Organisationen Kenntnis erhalten. Es empfehle sich auch, den Bierfahrern Flugblätter mitzugeben, die sie den Dienstboten abgeben könnten, oder die Mädchen früh beim Kohlen= oder Milchholen abzupassen, oder abends, wenn sie Einkäufe machen. Schließlich beschloß die Konferenz, eine Kommission aus 5 Stäbten einzusetzen, die die Zentralorganisation in Hamburg, in die Wege leiten soll. und Rechtsprechung. Bielefeld, 19. November.(Strafkammer.) Der Bäckermeister H. B. von hier, war vom hiesigen Schöffingericht wegen Uebertretung der Sonntagsruhe zu einer Geldstrafe von 40 Mk. ev. 8 Tagen Haft verurteilt. Die von ihm eingelegte Berufung wurde verworfen.— Der Ackersmann F. K. von Gorspen=Bahlsen, Kreis Minden, war vom Schöffengericht zu Peterhagen wegen gefährlicher Körperverletzung zu 1 Woche Gesängnis verurteilt worden. Die Strafkammer hob das erste Urteil auf und erkannte gegen den Angeklagten auf eine Geldstrafe von 70 Mk. ev. 1 Woche Gesängnis.— Der Apotheker C. B. von Ocynbausen, war vom dortigen Schöffingericht wegen Körperverletzung, unter Annahme sinnloser Trunkenheit, freigesprochen worden. Auf die von der Staatsarwaltschaft eingelegte Berufung wurde das erste Urteil ausgehoben und der Angeklagte wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu einer Geldstrafe von 5 Mk. ev. 1 Tag Gefängnis verurteilt.— Der Bäckergeselle P. N. von Bremen erhielt wegen eines einfachen und eines schweren Diebstahls 6 Monate Gefängnis. Bielefeld, 22. November. (Diekonser vative Herbstquartalversammlung) findet am Freitag, den 29. November, nachmittags 3 Uhr, im Pörtnerschen Saale zu Enger statt. Die Tagekordnung lautet: 1. Auslegung(Pastor Niemöller) und Besprechung des Tixtes 1. Petri 2, 11—12. 2. Aus Zeit und Welt(Redakteur Lange) und Diskussion. Die konservativen Freunde werden um zahlreiche Beteiligung gebeten. X(Pastor Weinholz,) der seiner Zeit in unserer Stadt als Synodalvikar 1 augestellt war, ist in Weitmar, wohin er von hier aus versetzt wurde, jetzt zum Pfarrer gewählt worden. I.(Dienächste Pastoralkonferenz) findet am 1. Dezember, nachmittags um 3 Uhr, im neuen Hotel Vereinshaus an der Bahnhofstraße statt. Nach der Exegese über Röm. 6, 19—23, die Pastor Meinshausen=Gütersloh übernommen hat, wird Pastor Usener abschließend über den sozialen Instruktions= kursus berichten. X(Zur Warnung) Wir erhalten folgende Zuschrift: Man kann nicht genug Lavor warnen, unbekannten Personen an der Tür irgend ein Almosen zu geben, weder Geld noch Kleidungsstücke; wenn letztere auch noch so schlecht sind, können beim Lumpenhändler noch einige Pfennige dafür gelöst und Schaaps dafür gekauft werden. Will man barmherzig sein, so zeige man ihnen den Weg zur Herberge zur Heimat, wo sie gegen geleistete Erbeit Rahrung und Obdach erhalten. Am Abend, event. am Sonntag, geben wir solchen Leuten eine Anweisung auf ein Nachtlozis mit unserer Adrisse, der Hausvaier dir Herberge läßt dann, wenn wirklich einmal Gebrauch davon gemacht ist, den kleinen Betrag abholen. In der vorigen Woche kam jemand an unsere Tür und bat um eine Unterstätzung. Ich sagte ihm, daß ich ihm nichts geben dürfe, denn jähe einige Männer hier in der Stadt, die von ihren Familien getrennt leben und sich durch Betteln ihren Lebensunterhalt, d. h. haupisächlich den Schnaps verschafften. Wenn man solchen Leuten etwas gäbe, unterstütze man ja nur den Trunk und den Müssiggang. Dies schien dem Beltler einzuleuchten, denn er ging still davon. Gleich darauf erfuhr ich, deß er einer von den beschriebenen Pirsonen war. Am Sonntag morgen kam ein sog. armer Reisender in unser Haus und bat um etwas zu essn, auch, auf seine zerrissenen Stiefel zeigend, um Stiefel und Hemd. Er wurde in die Küche geführt und ihm Kaffee und Butterbrot vorgesetzt. Als nachher der Hausherr seine Stiefel anziehen wollte, standen an deren Stille die zerrissenen des eben gespeisten armen Reisenden! (Gottesdienst auf dem Johanniskirchhof.) Wie in den letzten Jahren schon geschehen, so wird auch in diesem Jahre am Nachmittag des Totenfestes 3½ Uhr in der Kapelle des Johanniskirchhofs eine gottesdienstliche Feier gehalten werden. Man hofft, damit manchen Wünschen freundlich zu begegnen. Hk(Neuer Arbeiterzug.) Einem Antrage der Hauselskammer zu Bielefeld entsprechend wird vom 25. d. M. an von Halle i. W. ein Arbeiterzug nach Bielefelt versuchsweise eingelegt werden. Der Zug wird morgens 5.36 Uhr Halle verlassen und in Brackwede den Anschluß an den um 6 08 Uhr nach Bielefeld abfahrenden Zug 225 W erreichen. (Deutsch=Evangelischer Frauenbund.) Im überfüllten Saale des alten Evangel. Vereinshauses sprach am Dienstag Fräulein Hedwig Brauns über„Deutsche Jugend einst und jetzt“. In einer Reihe von Bildern schilderte sie überaus f sselnd und farbenprächtig das Heranwachsen deutscher Jugend von der Zeit der alten Germanen bis auf den heutigen Tag. Wir sehen die Hütte des Germanen Osning, die unweit der Hünenburg lag, seine kraftvollen blonden Buben, wie sie schon früh den Speer werfen und die Tiere des Waldes erlegen lernen, die sittsomen Mägdlein wie sie den Flachs spinnen, und schon in jener Frühzeit deutscher Geschichte mit beinerner Nadel die Felle erlegter Auerochsen zum Pelzgewand zusammen nähen. Mit dem Eindringen des Christentums kamen die Klosterschulen nach Deutschland, aber erst Karl der Große legte den Grund zu einer deutschen Volksschule. Ein gar prächtiges Bild entwarf die Vortragende sodann von dem Leben und Treiben der Jugend zur Ritterzeit auf der Sparenburg. Jetzt kommt zu den Leibesübungen der Knaben und den häuslichen Fertigkeiten der Mädchen im Nähen, Spinnen und Sticken, die Kurst des Lesens und Schreibens, nicht nur in der Muttersprache, sondern auch im Latein, für beide Geschlechter. Leider ging mit dem Verfall des Rittertums auch die Bildung der deutschen Jugend mehr und mehr zurück. Die„fahrenden Schüler" des Mittelalters sind nicht in bester Erinnerung. Erst durch Martin Luther kam wieder ein Aufschwung in das deutsche Schulwesen. Leider gingen die Errungenschaften der Reformation in den Wirren des 30jährigen Krieges vollständig wieder verloren. Noch lange, lange nach dem Ofnabrücker Frieden wuchs unsere Jugend ohne den Schulunterricht auf. Etwas besser wurde es zu Anfang des 18. Jahrhunderts, aber der von Frankreich herüberkommende Geist der Oberflächlichkeit und Genußsucht machte sich auch in der Kindererziehung bemerkbar. Trotzdem noch die Periode der sentimentalen Empfindsamkeit während der Werthezeit zu überwinden war, zeigte unsere Jugend zur Zeit der Befreiungskriege, daß sie deutsch geblieben war, bis ins Mark. Die Biedermeierzeit mit ihrer stillbeschaulichen Gemütlichkeit stand in steikem Gegensatz zur niuen Zeit des Hastens und Treibens, des Dampses und der Elektrizität. Auch die Erziehung lenkte in neue Bahnen ein. Fräulein Brauns Name als Vortragende wird immer bekannter. Sie sprach über verschiedene Themata in Kassel, Detmold, Celle, Magdeburg, Bremen immer interessant, aber wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir diesen Vortrag am hervorragendsten finden. (Bielefeld die gesundeste Stadt.) Die Sterblichkeit in deutschen Orten mit 40000 und mehr Einwohnern,(44. Woche, vom 27. Oktober bis 2. November 1907): Bieleseld Bonn Coblenz Dortmund Essen Hagen Hamm Münster Potsdam Solingen Der letzte Traum. 40000 und mehr Einwohnern die wenigsten Sterbefälle aufzuweisen. (Stadttheater.) Daß unser verehrter Landsmann August Junkermann, der bei seinen Gastspielen vorwiegend Gestalten aus den von ihm dramatisierten Dichtungen von Fritz Reuter verkörpert, nicht nur in diesen Rollen seine Stärke hat, bewies er gestern Abend in der Rolle des Schusters Wiigelt in dem bekannten Volksstück „Mein Leopold“ von L'Arronge. Die Direktion sowohl wie der Gast verdienen herzlichen Dank für die Wahl dieses Stückes, welches auch jetzt noch, 34 Jahre nach seiner Erstaufführung, mit seinen sozial=versöhnlichen Rührszenen das Gemüt des Zuschauers ergreift. Das Stück gehört, wie auch„Hasemanns Töchter“ von demselben Verfasser, zu den Berliner Sittenbildern, welche auch mit ihrer nüchternen und philisterhaften Verständigkeit sich in den siebziger Jahren außerordentlicher Erfolge erfreuten. Wir erinnern uns noch lebhaft, wie in jenen Jahren Alt und Jung von der volkstümlichen Gestalt des alten Weigelt bezaubert war; wenn aber ein Schauspieler wie Herr Junkermann Träger der Hauptrolle des Stückes ist, dann wirkt dasselbe auch heute noch so erfrischend und erquickend, als wenn man es zum ersten Male sähe. Der verehrte Gast war so liebenswürdig, die Gesangeinlage„Alte Liebe rostet nicht" durch einige improvisierte Strophen, die ich hier folgen lasse, zu erweitern: Bielefeld nach allen Seiten Hat vergrößert sich gar sehr, Der Bahnhof nur seit Olims Zeiten Der vergrößert sich nicht mehr. Und der Fiskus spricht: Bleibt friedlich, Bis Ihr'nen neuen Bahnhof kriegt. Der alte ist doch so gemütlich: Alte Liebe rostet nicht. Schützenfest nach alter Sitte Wird geftiert nach wie vor. Man wählt aus der Bürger Mitte Stets den selbigten Major. Und es wäre ihm schon lieber, Wenn das Amt ein andrer kriegt. Doch man wählt ihn immer wieder: Alte Liebe rostet nicht. Monumente und Paläste, Bauet man in dieser Stadt, Doch die alten Urberreste, Wie den Zwinger, hat man salt. Sagt der Baurat: Weg die Dinger! Gleich der Magistrat dann spricht: Die Polizei braucht doch'nen Zwinger. Alte Liebe rostet nicht. s be“= Bist du wo gut aufgenommen, Komm nicht wieder, das Sprichwort sagt. Doch ich bin manchmal gekommen, Habs auf Ihre Gunst gewagt. Und seitdem ich hier erschienen, War das Haus gefüllt ganz dicht, Und es sagen Ihre Mienen: Alte Liebe rostet nicht. Ganz besonders wirksam war der Kontrast, den der Künstler zwischen dem protzenhaften, rücksichts. losen Emporkömmling in den ersten Akten und dem gebrochenen, einsam sein Leben fristenden Greise dem letzten Teile des Stückes herauszuarbeiten verstand. Aber auch die Leistungen der Mitspieler standen vollkommen auf der Höhe, Lindikoff spielte den Werkführer Starke mit ausgezeichnetem Verständnis, sein Heiratsantrag entlockte allgemeinen Beifall. Fräulein Schultes Gesang„O schäme dich der Tränen nicht" zeugte nicht nur von einer guten Stimme, sondern auch von warmer Empfindung. Melly Stollberg Hermann Schmelz gaben die verständige Bürgerstochter und den blasierten, verwöhnten Leopold mit grasen Gesaick. 918 (Stadttheater.) Schillers Trauerspiel „Die Räuber“ war gut besucht und wurde gut gespielt. Herr Norbert Berstl leitet: vorzüglich, und die Damen und Herren setzten bestes Können ein. Fräulein Elsbeih Perron bot als Amalie ein ausgezeichn tes Spiel. Herr Ludwig Lindikoff stattete den Kerl Moor und Hire Hans Lützenkirchen den Franz Moor prächtig aus. Nur mözen sich beide Hirren, sonderlich Herr Lützenkirchen vor übertriebener Kraftentfaltung hüten. Herr Karl Noak war als„Schweizei“ ganz am Platze, ebenso Herr Oskar Bugge als der alte Mocr und Herr Kurt Felden als Spiegelberg (Wochenspielplan des Stadttheaters.) Sonntag, den 24. November, Anfang 7 Uhr. Erhöhte Preise. Letztes Gastspiel des königl. Hofschauspielers Herrn August Junkermann: „Mein Leopold". Volksstöck in 5 Akten von Adolf L°Aironge. Musik von R. Bial.— Montag, den 25. November, Anfang 8 Uhr: „Die Ehre“. Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann.— Dienstag, den 26. November, Ansang 7½ Uhr:„Ein idealer Gatte". Schauspiel in 4 Akten von Oskar Wilde.— Mittwoch, den 27. November, Anfang 7½ Uhr:„Frau Rechtsanwal!". Lustspiel in 3 Akten von Max Schoenau und Arth. Lippschitz.— Donnerstag, 28. November Anfang 7½ Uhr:„Viel Lärm um Nichts.“ Lustspiel in 4 Akten von William Shakespeare.— Freitag, den 29. November, Anfang 7½ Uhr. Außerordentliches Gastspiel von Robert Kothe:„Deutsche Volkslieder gesungen zur Laute".— Sonnabend, den 30. November, Anfang 7½ Uhr, Klassiker=Vorstellung zu kleinen Preisen:„Das Käthchen von Heilbronn“. Schauspiel in 5 Akten von Heinrich v. Kleist. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Der beispielsose Erfolg des JubiläumsGastspiels des königlichen Hosschauspielers Rugust Junkermann hat die Direktion veranlaßt, heute Freitag eine Wiederholung von„Onkel Bräsig" mit August Junkermann als Gast zu veranstalten. Sonntag findet dann die unwiderruflich letzte Gast und Abschiedsvorstellung des Jubilars statt. Zur Aufführung gelangt„Mein Leopold“ und empfiehlt es sich, zu dieser Sonntagsvorstillung die Silletbestellungen rechtzeitig anzubringen. Morgen, Sonnabend, wird„Don Carlos“ gegeban. m.(Festgenommen) wurde gestern nachmittag der Tischler D., der seit dem 15. Januar 1906 wegen Fahrraddiebstahls ven der Staatsanwaltschaft in Frankfurt a. M. gesucht wird.— Desgleichen der Husar L. von der 2. Schw. der 8. Husaren, der sich gestern ohne Urlaub aus seiner Garnison Paderborn entfernt hat. m.(Bakteriologische Untersuchung.) Mit dem 1. April d. Is. ist Erzählurg aus dem polnischen Aufstande im Jahre 1848. Von L. Ideler. 18)(Nachdruck verboten. Hans von Arnau dachte daran, daß er dieselbe Ansicht vor wenigen Minuten auch vom Herrn des Hauses hatte aussprechen hören. Vater und Tochter empfanden keine Hoffnung mehr und rieten von einem Verzweiflungskampf ab. Mutter und Sohn hingegen achteten die Besreiung Polens als das höchste Ziel, das erstrebt werden mußte, und ginge der Weg auch wiederum über fausend und abertausend Tote. Also selbst innerhalb der einzelnen Familien diese Spaltung! Ob Anna dasselbe dachte? Er sah eine Träne über ihre Wange perlen, und von dem schönsten Mitgefühle beseelt, griff er nach ihrer Hand,— nicht daran denkend, daß Späher=Augen und=Ohren jede Bewegung des Feindes genau überwachen konnten. Des jungen Mädcheus Schmerz bewegte den Ossizier tief. „Seien Sie ohne Sorge, Preußen wird as aime Polen nicht unsanst aus seinen Träumend schrecken. Wir sind nicht gekommen, um Grausamkeiten zu begehen, sond rn um solche zu verhindern. Sehen Sie in mir sch;, Ihren Feind; ich bin es, bei Got, Er halte diese Worte im warmen, herzlichen Tone gesprochen, aber die eiskalte Hand des jungen Mädchens lag schwer und regungslo? in der seinen, und tiese Blässe bedeckte ihr Gesicht. Wahrscheinlich sind sie doch sehr kompromittiert, und sie fürchtet für die nächste Zukunft! dachte Arnau. In diesem Augenblicke trat Kaplan Konstantin ins Zimmer. Ein maßloses Erstaunen überflog sein Gesicht, als er die Gruppe erblickte, aber sein Erstaunen verwandelte sich schnell in Zorn. „Siehe da, die Herren Preußen überall als Sieger!" bemerkte er hämisch. „Was veranlaßt Sie zu dieser Bemerkung?“ fragte Anna von Stanicz und löste ihre Hand aus der des Gastes.„Ich bin trautiz. wuß ich das bin, wissen Sie, mein Herr Koplan!“ Ein Blick aus den dunkel blauen Augen traf ihn, halb warnend, halb in drohendem Zerne. „Und der preußische Offizier verstand es, die bakteriologische Untersuchungsanstalt bei Sie zu trösten?“ fragte der Kaplan unbeirrt weiter. „Nein, das vermag in meinem Leide nur Gott allein!“ versetzte Anna fast hart. „Aber ein freundliches Wort berührt den Betrübten angenehm!“ „Auch aus Feindesmund?“ fragte Konstantin scharf. „Sie irren, Herr Kaplan!“ entgegnete Arnau ruhig, aber sehr bestimmt.„Wir sind nicht die Feinde urserer eigenen Landesgenossen. Die Feindseligkeiten würden nur von diesen ausgehen. Wehe dem aber, der diese unselige Z vietracht noch verschärft! Das ungerecht vergossene Blut wird auf sein Haupt kommen!" Konstantin lächelte und verzehrte behaglich sein, Frühstück. Der Ofizier dachte an den geelei, den der alte Schloßverwalter verloren hatte, und der, mit dem Namen des Kaplans unterzeichnet, zu einer. Zusammenkunft im Schloßpark einlud. War diese Zusammenkunft nicht vielleicht ganz harmloser Natur? Er erhob sich, und unter dem Vorgeben, nach seinen Leuten zu sehen, gelangte er auf den Hof und von dort aus in den Schloßpark. Noch war es bitterlich kalt, und unter den hohen Bänmen lag in einzelnen weißen Fleckchen der Schnee, dennoch regte sich der Frühling. Ein warmer Märzwind strich durch die Kronen der entlaubten Bäume; es war wie ein sanfies Trösten. Der Wintersturm hatte einst mit rauher Hand die letzten welken Blätter abgerissen; zusammenschauernd hatten sich die wehrlosen Zweige gefügt; jetzt flüsterte das erste Frühlingslüftchen:„Auch euch kommen wieder bessere Zeiten; das Liid soll vorüber gehen!“ Vereinzelt zirpte ein Vogel; mitunter brach ein schwacher Sonnenstrahl durch das dichte graue Gewölk, das den Himmel gleichwäßig bedekte, und wenn er auch schnell wieder versank, die starre Melancholie des Winters war gewichen und ein leises Hoffen durchzog das einsame Land. Arnau dachte daran, daß auch manches ein leises Hiffin durchzog, aber diese Herzen, schlugen nicht dem Frühling, sondern dem Kampf entgegen. Und kam dieser Kampf, wer würde fallen? Vielleicht er? Um dann hier begraben zu werden, an der äußersten Grenze des Reiches, fern von der Heimat? Und würde Anna von Stanic) es bedauern, wenn er fiel, oder würde sie aufjubeln, wenn sie eefuhr, daß ihr Vaterland von einem seiner Unterbrücker mehr befreit war? Diese Gedanken durchkreuzlen die der Königl. Re Medizinal= Uni worden. Um d von Untersuchu zu erleichterr, Apotheken des R deren Besitzer s## unentgeltlich zu an Medizinalbee abzugeben. Diese von Diphtherie, tragbarer Genich Entnahmegesiß: von anderen als übertragbaren Königlichen Me Münster, Südstr -s Heepen, Huchzermeye Trauerkunde die Huchzermeyer un 5 Wochen hatte schweren Beinbri dem in großen S auch an einem den Appetit rau zur Zufriedenheit verband mit der nommen. Hiut wohl und konnte dringende Gemein liche Auskunst ge Uhr eine Herzle Ende. Bei Ank. litzten Atemzüge. sollen am Monta im Hause beginn Trauergottesdienf Ans de 9 Herford, Postaufträge. sind im Verkehr aus zwei Teller Formulare zu v des früheren eint mehr gestattet. Absendern noch ö verwandt, was und nach Umstä Postauftrags per deshalb wiederh gemacht, daß die von Nachteilen, Auslande lediglich Postauftrags Forn Die alten Formul arstalten kostenlos § Herford, Ortskrankenk beiter der Stadt Mitgliederversamm den 30. Novemb statt. Auf der# Ergänzungswahl der Beiträge. 9 Hersord, Sehvermögen portiers und wurden seither zier gestellt; sie mußte ohne Glas nachw letzten allgemeinen der Eisenbahner w bezirken viel Porti wegen„ungenüge gestellt, d. h. unte Dienst bezeichnet. rufungen und Bese der betroffenen B der öffentlichen### geforderte Sehschäl es jetzt genügt, w steigschaffner 2/3 E ½ auf dem ande sitzen. X Herford, 2 Loos) der Preußt gestern gezogen un Auch der zweithöch Mk. wurde gester: und fiel auf Nr. 1 A Enger, 21. des Schulgebä evangelische Schulge worden ist, wird Steckwerk aufzuba Lehrer soll angestell Ans den Kreisen + Minden, 2 In der Versammlu am letzten Sonnt Saeger aus Oven die Wirkung des Al Wir geben folgenden Alkobol hat es mit Seele des jungen A den verschlungenen dahinschritt. Major. schon lieber, n andrer kriegt. hn immer wieder: icht. Paläste, er Stadt, urreste, hat man salt. Weg die Dinger! ut dann spricht: doch'nen Zwinger, cht. aufgenommen, das Sprichwort sagt. mal gekommen, nst gewagt. r erschienen, Ullt ganz dicht, Mienen: ht. war der Kontrast, n protzenhaften, rücksichtsden ersten Akten und dem Leben fristenden Greise in herauszuarbeiten ie Leistungen der Mitin auf der Höhe. Herr kführer Starke mit aus. sein Heiratsantrag entFräulein Schultes der Tränen nicht" zeugte Stimme, sondern auch Melly Stollberg und die verständige Bürgersen, verwöhnten Liopold Schillers Trauerspiel it besucht und wurde gut et Berstl leitet: vorund Herren setzten ihr ein Elsbeih Perron gezeichn tes Spiel. Herr stattete den Karl Moor enkirchen den Franz Nur mözen sich beide Lützenkirchen vor überhüten. Herr Karl eizer“ ganz am Platze, gge als der alte Moor n als Spiegelberg des Stadttheaters.) November, Anfang 7 ttes Gastspiel des königl. ugust Junkermann: olksstöck in 5 Akten von von R. Bial.— Monnber, Anfang 8 Uhr: el in 4 Akten von HerDienstag, den 26. 2 Uhr:„Ein idealer : 4 Akten von Oskar den 27. November, au Rechtsanwalt". Max Schoenau und Arth. tag, 28. November Lärm um Nichts.“ William Shakespeare.— vember, Anfang 7½ Gastspiel von Robert lkslieder gesungen nnabend, den 80. ½ Uhr, Klassiker=Voren:„Das Käthchen auspiel in 5 Akten von bureau) wird uns geErfolg des JubiläumsHosschauspielers August rektion veranlaßt, heute g von„Onkel Bräsig" ils Gast zu veranstalten. inwiderruflich letzte Gast: es Jubilars statt. Zur Leopold“ und empfiehlt gevorstillung die Silletinzubringen. Morgen, arlos“ gegeban. en) wurde gestern r D., der seit dem sen Fahrraddiebstahls ast in Frankfurt a. M. eichen der Husar L. 8. Husaren, der sich us seiner Garnison ische Unter1. April d. Is. ist rsuchungsanstalt bei ennoch regte sich der er Märzwind strich entlandten Bäume; es Trösten. 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Entnahmegeseße für Untersuchungsmaterial von anderen als den oben genannten fünf übertragbaren Krankheiten sind bei dem Königlichen Medizinaluntersuchungsamt in Münster, Südstraße 45, direkt einzusordern. Heepen, 21. November.(Pastor -s Huchzermeyer f) Heute durcheilt die Trauerkunde die Gemeinde, daß Herr Pastor Huchzermeyer unerwartet gestorben sei. Vor 5 Wochen hatte er das Unglück, sich einen schweren Beinbruch zuzuziehen und lag seitdem in großen Schmerzen und litt besonders auch an einem Magenkatarrh, welcher ihm den Appstit raubte. Dich war die Heilung zur Zufriedenheit verlaufen und der Streck verband mit dem schweren Sandsack abgenommen. Hiute mittag war er leidlich wohl und konnte seinem Kollegen über einige dringende Gemeinde=Angelegenheiten ausführliche Auskunft geben. Da machte um ½32 Uhr eine Herzlähmung seinem Leben ein Ende. Bei Ankanst des Arztes tat er die litzten Atemzüge. Die Trauerfeierlichkeiten sollen am Montag um 3 Uhr mit der Feier im Hause beginnen. Nach dieser findet der Trauergottesdienst in der Kirche statt. Aus den Kreise Herford. 2 Herford, 22. Nov.(AuslandsPostaufträge.) Seit dem 1. Oktober sind im Verkehr mit dem Auslande neue, aus zwei Tellen bestehende Postauftrags Formulare zu verwenden. Die Benutzung des früheren einteiligen Formulars ist nicht mehr gestattet. Gleichwohl wird von den Absendern noch öfter das veraltete Formular verwandt, was zu Beanstandungen führen und nach Umständen die Erledigung des Postauftrags verhindern kann. Es wird deshalb wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die Absender, zur Fernhaltung von Nachteilen, sich im Verkehr mit dem Auslande lediglich des neuen zweiteiligen Postauftrags Formulars zu bedienen haben. Die alten Formulare werden von den Postarstalten kostenlos gegen neue umgetauscht. § Herford, 22. Nov.(Allgemeine Ortskrankenkasse) für gewerbliche Arbeiter der Stadt Herford. Eine allzemeine Mitgliederversammlung findet am Sonnabend, den 30. November, bei Herin Unverzagt statt. Auf der Tagesordnung steht u. a.: Ergänzungswahl des Vorstandes. Erhöhung der Beiträge. I Hersord, 22. Nov.(An das Sehvermögen der Eisenbahnportiers und Bahnsteigschaffner) wurden seither ziemlich hohe Anforderungen gestellt; sie mußten eine Sehschärfe von 2 ohne Glas nachweisen können. Bei der letzten allgemeinen Prüfung der Sehschärfe der Eisenbahner wurden in allen Direktionsbezirken viel Portiers und Bahnsteigschaffner wegen„ungenügender Sehschärfe" zurück gestellt, d. h. untauglich für der fraglichen Dienst bezeichnet. Zufolge####facher Berufungen und Beschwerden aus den Kreisen der betroffenen Beamten hat der Minister der öffentlichen Arbeiten die ursprünglich geforderte Sehschärfe heruntergesetzt, sodaß es jetzt genügt, wenn Portiers und Bahnsteigschaffner 2/ Sehkraft auf einem und ½ auf dem anderen Auge mit Glas besitzen. X Herford, 22. Nov.(Das große Loos) der Preußischen Klassenlotterie wurde gestern gezogen und fiel auf Nr. 231881. Auch der zweithöchste Gewinn von 200000 Mk. wurde gestern nachmittag ausgespielt und fiel auf Nr. 11 852. ∆ Enger, 21. Nov.(Vergrößerung des Schulgebäudes.) Da das hiefige evangelische Schulgebäude jetzt zu klein geworden ist, wird beabsichtigt das dritte Steckwerk aufzubauen, auch der neunte Lchrer soll angestellt werden. Ans den Kreisen Minden und + Minden, 21. Nov.(Vortrag.) In der Versammlung des Blauen Kreuzes am letzten Sonntag hielt Herr Kantor Saeger aus Ovenstädt einen Vortrag über die Wirkung des Alkohols auf den Körper. Wir geben folgendes daraus wieder: Der Alkobol hat es mit großer Lst verstanden, Seele des jungen Mannes, während er auf den verschlungenen Parlsteizen langsam dahinschritt. (Fortsetzung solgt.) sich sogar als Freund und Wohltäter in alle Kreise der minschlichen Gesellschaft einzuschleichen und doch ist er ein gefährlicher Betrüger und Mörder. Er ist in keinerlei Form als Nahrungsmittel zu betrachten, weil ihn der Körper nicht zu seinem Aufbau und Leben verwenden kann. Die überaus große Körperfülle, welche der unmäßige Biergenuß hervorruft, ist keineswegs ein Zeichen der Gesundheit, sondern ein wahrhaft kranker Zustand. Die Verdauung wird durch seinen Gebrauch nicht befördert, sondern verlangsamt und sogar zum Stillstand gebracht. Er wärmt nicht den Körper, sondern entzieht ihm die Wärme, indem er sie an die Oderfliche der Haut bringt und hier ausströmen läßt. Bei anstreugender, körperlicher Arbeit ist er kein Vermehrer der Kraft, sondern rafft für einen Augenblick bie noch vorhandenen Kräfte zusammen, um bald einer größeren Erschlaffung Platz zu machen. Es ist in keinerlei Form ein Heilmittel und schützt auch nicht vor der Gefahr ansteckender Krankheiten. Seine Anwendung verlangsamt die Heilung der Krankheiten und erhöht die Ansteckungsgefahr. Als Freudenspender macht er die Menschen oft zu Narren, und ost ist er die Ursache zu Zank und Streit und zu allen Schanden und Lastern. Er stillt vicht einmal den Durst, sondern besö bert ihn und ruft allmählich in dem Menschen das künstliche Bedürfnis zum Teinken wach, so daß manche ahnungslos dem Grabe des Trunke boldes zu eilen. Es kann darum kein Mensch durch regelmäßigen Genuß das Bedürfais nach Alkohol vorschützen ohne der Gefahr ausgesetzt zu sein, den Tod eines Säusers zu sterben. Am schändlichsten wirkt der Branutwein und die Lüöre, weil jedes Tikpschen der Fuselöle, die er enthält, eine dauernde Störung der Nerven hervorruft. Der regelmäßige mäßige Genuß des Alkohois verkürzt schon wesentlich das Leben. Bei anhaltendem unwäßigem Genuß hält der Alkohol einen sörmlichen Siegeszug durch den ganzen Körper. Alle Organe sind seinem schädlichen Einflusse unterworfen. Die Trunksucht hat auch schreckliche Folgen für die Kinder und Nachkommen. Groß ist das Heer der Armen, Elenden, Notleidenden, der Verwahrlosten, der Verbrechen, der Unglücksfälle, der Geisteskranken und Selbstmörver die der unmäßige Alkoholgenuß im Gefolge hat. Verschiedene Vereine kämpfen mit gutem Erfolge gegen diesen Möcder und Betrüger. Das Blaue Kreuz hat in seiner Arbeit neben der Aufklärung und Belehrung in der Alkoholfrage namentlich die Rettung der Trinker zum Ziel. Es hat mäßige Freude. Aus Liebe zu den gebundenen Brüdern macht es seinen sonst nüchternen Mitgliedern die Enthaltsomkeit zur Pflicht. Wer erfüllt ist von der Liebe zu seinem Heilande, der kann nicht gleichgültig an der größten Not, die der Alkohol anrichtet, vorübergehen, der hat Mut, den Bann der Trinksitten zu durchbrechen, und fürchtet auch nicht eines bösen Lieben Maul. Hausberge, 21. Nov.(Feuer) brach gestern im Wohnhause des Herrn Kölling aus. Der Dachstuhl des Wohnhauses ist abgebrannt. von Wilderern erschossen. Hüppe war ohne Flinte in den Wald gegangen, weil er einen Schuß gehört hatte, sonst aber Wilddiebe im Revier nicht vorhanden waren. Als dem Gutsbesitzer Sch. die Rückkunft seines Verwalters zu lange bauerte, machte er sich mit einigen Knechten auf die Suche. Sie fanden den Verwalter an einem Graben liegen. Zwei Schüsse, die dem Verwalter ins Herz gegangen waren, halten seinem Leben ein Ziel gesitzt. Der so jüh aus dem Leben Gerissene, ein unverheirateter Mann von 29 Jahren, wurde als fleißig und gut überall geschätzt. Dortmund, 21. Novhr.(Schweres Eisenbahnunglück.) Heute morgen 6 Uhr 42 Miv. fuhr der Schnellzug 190 von Eger über Soest, Dortmund=Süd nach Ober= hausen=Langendreer=Süb auf eine das Hauptgleis kreuzende Maschine mit Packwagen. Hierbei entgleiste die Zugmaschine mit zwei Wagen. 15 Personen, und zwar 4 Passagiere, 3 Postbeamten und 8 Eisenbahnbeamten, wurden verletzt. Die Reisenden sind, nachdem sie die erste ärztliche Hilfe erhalten, weiter gereist, während die Beamten dem Krankenhause in Witten überwiesen sind. Der Materialschaden ist ziemlich bedeutend. Zar Zeit des Unfalles herrschte sehr starker Nebel. Die Untersuchungsverhandlungen bezüglich der Schuldfrage sind eingeleitet. W Dortmund, 22. Nov.(Der Fall Götz) hat mit der Einführung des Geuannten in die erste Pfarrstelle an der Lutherkirche seinen Abschluß gefunden. Gleichzeitig wurden die berelts amtierenden Pfarrer Kühn, ein Sohn des Pfarrers D. Kühn in Siegen und Hartog, ein Sohn des Pfarrers Hartog in Höxler, offiziell in ihr Amt, Kuyn an Reinoldi, Hartogan der Lutherkirche, eingeführt. Dortmund, 19. Nov.(Die sistierte Hinrichtung.) In Sachen der 5 Minuten vor der Vollstreckung fistierten Hinrichtung des zweimal zum Tode verurteilten Mörders Kurschuß hat jetzt das Oberlandesgericht die irrenärztliche Beobachtung des Vernrteilten augeordnet. Der Justizminister hat sämtliche Prozeßokten eingefordert. Bleiwäsche(Kreis Büren), 19. Novbr. (Gute Beute.) Der hier stationierte Förster Bader sing innerhalb 14 Tagen 15 ausgewachsene alte Füchse im Tellereisen. Wie manchen Hasen und manches junge Reh mögen diese roten Räuber vertilgt haben. Rettungsarbeiten aufgebolen. Bis zum Abend wurden 15 Leichen seborgin. (Enfant terrible.) Der neun Jahre alte Fritz geht in eine Gesellschaft.„Hier hast du eine Mark, nimm dir, wenn du nach Hause willst, eine Droschke, wenn es regnel“, sagt sein Vater. Aber Fritz kommt bis auf die Haut durchnäßt nach Hause.„Warum hast du keine Droschke genommen?“ fragt sein Vater.„Hab ich genommen“, sagt Fritz,„und ich hab den ganzen Weg nach Haus auf dem Bock gesessen. War das aber ein Spaß! Schlachtviehpreise nach Ans dem Kreise Hale. + Werther i. W, 21. Nov.(Kirchenwahl.) Bei der heute stattgesundenen Repräsentantenwahl wurden folgende Herren sämtlich wiedergewählt: Neubauer Indiesteln, Schuhmachermeister Diekhaus sen., Werther, Kolon Eimterbäumer, Kolon Oldemeier, Zigarren= Arbeiter Walter, Theenhausen, Neubauer Grundmann, Heuerling Wilh. Heidbrink, Rotingdorf, Kolon Spieker, Rotenhagen, Kolon Wellmann, Bleeke, Lehrer -Kastrup, Kolon Overbeck, Pichter Sussiek, Heuerling Vagel, Schrötinghausen Nr. 4, Kolon Grewe und Tischlermeister Vollmer, Isingdorf=Arrode. Die Wahlbeteiligung war eine mittelmäßige. 143 güitige Stimmzettel wurden abgegeben. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Gütersloh, 19 Okt.(Marktbericht) Auf dem heutizen Viehmarkte waren aufgetrieben 103 Stück Rindvieh, darunter 12 fette Ochsen, 7 fette Kühe, 19 Zachochsen, 45 tragende und 20 Stück Jungvieh. Fette Ochsen kosteteten 65—68 Mk., fette Kühe 63—65 Mk. per 100 Psund Schlachtgewicht, Zuchochsen kosteten 270—400 Mk., tragende und Milchkühe 300—450 Mk., Jungvieh 180—250 Mk. pro Stück. Aufgefahren waren 46 Wagen mit 475 Ferkeln. Das Paar 6—8 Wochen alt kostete 12 bis 18 Mr. Stangenschweine und Sauen waren nicht vorhanden. Der Handel war flau. Ans dem Reg.=Bez. Mänser und Arusterg. Münster, 20. Nov.(Von Wilderern erschossen.) Der Verwalter Hüppe auf Haus Bruckhausen bei Alverskirchen wurde Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Bückeburg. 21. Nov.(Vom Hofe.) Se. Exzellenz G.neral d. Kavall. v. Bissing mit Gemahlin traf gestern nachmittag 5.44 Uhr hier zu kurzem Besuche am Fürstlichen Hose ein. Heute findet eine Jagd auf Sauen statt. Die Abreise erfolgt am Freitag. Nienburg, 19. November.(Feuer.) Gestern abend 6 Uhr entstand in den nach dem Schloßplatz zu belegenen großen Hintergebäuden des Hotel Kanzler ein Brand, der in den aus Fachwerk erbauten Stallungen usw. viele Nahrung fand und sie in kurzer Zeit in Asche legte. Trotz des gewaltigen Feuermeers blieb das Vorderhaus des Hotels, geschützt durch starke Brandmauern, die der Vorbesitzer Neuenhaff noch hat anlegen lassen, fast ganz vor Schaden bewahrt. Osnabrück, 19. Nov.(Bismarckdenkmal.) Der hiefige Verschönerungsverein beschloß die Anlegung eines Sammel= sonds zu Gursten der Errichtung eines Biswarckdenkmals. Köln, 19. Nov.(Viehmarktsbank.) In einer gestrigen Metzgerversammlung wurde die Gründung einer Viehmarktsbank mit einem Grundkapital von 300000 Mark endzültig beschlossen. Die Rheinische Landwirtschaftskammer beteiligt sich mit 100000 Mark, welche das Landwirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt hat. 14—45 — 44—45 37—3838-39 63—34s32—34 27—29 43 36 90—32 40—41 85—36 18—40 33—34 — 40—41 33—34|33—35 aus Grund amtlicher Marktberichte zusammergeseht und nach einigen telegraphischen Berichten bearbeitet von der Centralstelle für Viehverwertung der Preußischen Ba###wirtschaftskammern Berlin W., Kötheuer Straße 23. Ochsen. am a) vollfleischige, ausge=18/11. mästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt(mind. 12 Ctr. Lbg.) b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete e) mäßig genährte junge und gut genährte ältere? d) gering genährte jeden Alters Bullen. a) vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahrens4 b) vollfleischige jüngere 3 c) mäßig genährte jüngere und gut genährte älteress d) gering genährte jüngere und ältere Kalben und Kühe. a) vollfleischige, ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren...6 c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Kolben 31—83s2 d) mäßig genährte Kühe n. Kalben... Kälber. a) Doppellender b) feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber e) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber... d) geringere Saugkälber u. älteres, gering genährtes 27—29 21—24 Berlin, 21. Noobr. Graf Pückler=KleinTschirne ist heute vormittag hier verhaftet worden und wird nach der Irrenanstalt Dalldorf gebracht werden, weil begründete Annahme besteht, daß er gemeingefährlich geisteskrank ist. Regeio di Calabria, 21. Nov. Hiute früh 3 Uhr wurde wiederum eine ziemlich heftige Erderschütterung in der durch das Erdbeben bereits heimgesuchten Gegend wahrgenommen. Auch in Reggio und anderen Ortschaften wurden Erdstöße verspürt, die jedoch leichter waren. Nachmittags 3½ Uhr erfolgte ein neuerlicher Erdstoß. Die Bevölkerung ist erschreckt. Es fällt starker Regen. Cannes(Südfrankreich), 20. Nov. Ein im Bau begrifferes Stauwerk, mittels dessen dir Loupbach für eine elek rische Leitung nutzbar ge macht werden soll, gab unter dem Druck der Wassermassen nach und stürzte zusammen. 31 Arbeiter wurden unter den Erdmassen und Steintrümmern begraben. Genissoldeten und Alpenjäger wurden sofort zu den 38—39 33—35 48—31 22—25 56—58 51—51 älteres gering genäl Jungvieh(Fresser)— 45—50s32—45 Schafe. a) Mastlämmer u. jüngere Masthammel.[37—39s37—40s 42 b) ältere Masthammel„131—34|31—36|34—37 c) mäßig genährte Hammel u. Schafe(Märzschafe) 21—25/24—27/22- 28 Schweine. a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen bis zu 1½ J/59—60) 58 58 b) fleischige.....[56—58 5—57|54—57 c) gering entwickelte sowie Sauen..... 52—55|50—51/45—60 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Pfe. Lebendgewicht, bei Schweinen mit 20%/ Tara. Die amtlichen Schlachtgewichtpreise sind mittelst der ange gebenen Schlachtprozente umgerechnet. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 22. November 1907. Mitgeteilt von F. Böckelmann Ww., Bielefeld. Niedrigster Thermometerstand i. d. Nacht—. 5 CC. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.— 1 CC. Barometer 76,0 cm. Wind: Süd Ost. Himmel: teilweise bedeckt. 42 36—87 31— 24— .2 -26 75 56—57 50—53 Nachrichten. Berlin, 22. Nov. Bei der königlichen Staatsanwaltschaft am Laudgericht III schwebt gegen den Herausgeber und Verleger der „Deutschen Reichsglocke“, Buchhänhler Alfred Michow und gegen den Redakteur dieses Blattes Joachim Gelsen ein Verfahren wegen versuchter Erpressung. Die Erpressung soll gegen Dr. Magnus Hirschfeld versucht worden sein. Der angebliche Erpressangsversuch schließt sich an die Polemik an, die zwischen Joachim Gehisen und Dr. Hirschfeld infolge des Bülow=Brandt= Prozesses ausgebrochen war. Dortmund, 22. Nov. Der bei dem Zusammenstoß des Schnell zuges Eger Oberhausen mit einer langiermaschine auf dem Landen: dreerer Bahnhof verunglückte führer Mücher ist im Krankenhause seinen Verletzungen erlegen. Die Hilfsmannschaften arbeiten an der Freilegung des Gleises. Münster, 22. November. Der kommandierende General des 7. Armeekorps, General von Bissing, wird nunmehr trotz aller Dementis bald zurücktreten. Er richtete gestern an die Truppenteile seines Korps einen Erlaß, daß er zum 1. April seinen Abschied eingereicht habe, nachdem der Kaiser sich entschlossen, für den Kriegsfall die Kommandos mit jüngeren Kräften zu besetzen. Als Nachfolger ist der Kommandeur der II. Division in Breslau, Generallentnant v. Goßler, ernannt worden. Fabrik Waldhof 2. Verkauf eines Rentenguts! Das ca. 214 Morgen große Gut Irentrup mit sehr guten Gebäuden(Feuervers. 49000 Mk.) int mit sämtlichen toten und lebendem Inventar darunter: 2 Pferde, 14 Stück Rindvieh, 27 Schweine und Geeflügel etc. bei einer Anzahlung von 20000 Mk. zu verkaufen. Das Gut ist an der Königl. Rentenbank vor ca. 16 Jahren mit 49200 Mk. beliehen. Der nicht unerhebliche Betrag, welcher inzwischen abgetragen ist, kommt dem Käufer zu gute.— Die Uebernahme kann sofort erfolgen. Jede gewünschte Auskunft bereitwilligst durch den Bevollmächtigten C. H. Tödtmann, Herford. Nr. 275. Bierteljährlich in der Geschäftsste an allen Postanste 1,20 M., bei tägl Zustellung in Biel 1,40 M., durch B träger 1,62 M Postzeitungslist Nr. 5381. Teppiche Gardinen Stoffe für Zugrouleaux sowie Blenden liefert billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Kauft bei unsereiMserenten! Staut-Theater! Heute: Anfang 7½ Uhr. Ende 10¼ Uhr. Außer Abonnement. Vorletztes Gastspiel des Kgl. Hofschanspielers Angust Junkermann: Onkel Bräsig. Sonnabend, d. 23. Nov., 7½ Uhr: Klassiker=Vorstellung zu kleinen Preisen. Von Sonntag: Letztes JunkermannGastspiel. Abschieds=Vorstellung. Mein Leopold. Kirchlicher Anzeiger 26. Sonnag a. Trin, 21. Nov. Altstädter Kirche. Vorm. 10 Uhr P. Leppe— Beichte und Feier des heil. Ab.ndmahls.— Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst. Nachm. 4½ Uhr Jungsrauenverein Abends 6 Uhr Liturgischer Gottesdienst. Beichte und Feier des bel Abendmahls P Traute mann Dienitag, abenks 8¼ Uhr Bib lstunde im Westheim— Dienstag abind 9 Uhr Bibiisturde im Männer= und Jünzl. Verein.— Donnirstog nachm. 3 Uhr Freuenvereia im Gmizdehause. Reustädter Kirche. Vorm 10 Uhr P. Kuhlo. Blichte u. Feier des heil. Abendmahls.— Kollikte für das Fiedrich=Wilhelms=Stift in Hamm.— Vo.m 10 Uhr in der 11. Bürgerschule P. Waubke. NachmittagS 1¾ Uhr Kindergottes dienst.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauenvereine.— Abends 6 Uhr Liturgischer Gottesdienst unteu Mit wikung des Kirchenchors P. Jordan. Veichte u beil Abendmahl. Koll. für die Mission.— Montag abends 8½ Uhr Bibelstunde in der Volkshalle P. Kuhlo. Dienstag, abends 8½ Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule auf der Howe P. Waubke.— Mittwoch nachm. 3 Uhr Neustädter Frauenverein im Latherstift.— übends 9 Uhr Bibelbesprechstunde im christlichen Verein jenger Männer.— Freitag, 8½ Uhr Bibelstunde im Blaukreuzverein im alten Latherstift.— Saulus Kirche. Kollekte für das Frieirich Wilhelm Stift in Hamm.— Vorm. 10 Uhr P. Hackländer Bichte und heil. Abendmahl.— Vom. ½•2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachm. 3½ Uh Jugendebt.ilurg des Jünglinzs Verens.— Nachm. 4 Uhr Jungr frauenverein.— 4 Uhr Gottes dienstliche Feier auf dem NikolaiFriedhof an der Pottorau P. Hack änder— Aben's 6 Uhr Sup. Simon— Beichte u. Abendmahlsfeier.(Mitwirlung des Kirchenchots)— Abends 8½ Uhr Jingl.= u. Männerverein (Vortrag)— Dinslag, abends ½9 Uhr Blaukreuzversammlung. — Mittwoch, abends 9 Uhr Bibelstunde im Männer= und Jügglingsverein.— Donnerstag nachm. 3 Uhr Paulus=Frau nverein Abends ½9 Uhr Bibestunde in der 4. Bürgerschule an der He per straße P. Heckländer. PetriGemeinde. Vorm'ttags 10 Uhr Gottesdienst P. Korlmana (Kürchenchor). Nachm. 1¾ Uhr Kindergottesdienst. Nachm. 2¾ Uhr Taufen. Nachm. 4 Uhr Jungfrauen=Verein und JuzerdAbteilung.— Abends 8 Uhr G meir de Abend.— Montag, obends 8 Uhr Kirchenchor.— Dienstag, abenks 8½ Uhr Missionsverein und Versammlung des blauen Krevze“.— Mittwoch, abends 8½2 Uhr Bikerstue de im Jüngl.= und Männerverein— Dornerstag 2 Uhr Frauenverein. Abend 8½ Uhr Bibelstunde P. Kortmenn.— Freitag, abends 8½ Nahvnein. Johannes=Kirche. Kollekte für das Friek rich Wilh Im Stift in Hanm. Vorm. 10 Uhr P. Knolle.— Bech'e u. Abendmahlsse er.— Nachmittags 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachm. 3½ Uhr Jugendabteilung. Nach n. 4 U,r Knabenabteilung. Nachm 4½ Uhr Jungfrauenverein, Gesangstunde.— Abinds 6 Uhr Liturzischer Gottes dienst unt. Mit wirkeng des Kiechenchor#. Bechte und Feier des heil. Atendmahls. Abends 8½ Uhr Männer= und Jüngl=Verein. Vortrag an der Hand von Lichtbildern aus der Mission.— Montag, abends 8 Uhr Nähverein i. d. Kinderschule I. d. Friedrichstr.— Dienstag, abends 8½ Uhr Geweinschaftsstu de im Gemeindehause.— Rittwech, abends 9 Uhr Bib lstunde mit Besprechung im Männer u. Jüngl.=Verein. Donners. — Voeitoterfaft garantiert rein anerkannt vorzügliche Qualität empfiehlt CarlMassmann Neumarkt 24 Telefon 58. tag, nachmitag 3½—6 Uhr Johannes=Frauen=Verein im Gemeindehause.— Freitag, abends 8½ Uhr Uebungsstunde des Kirchenchors. Sonn##end, abends 9 Uhr Gebeisstunde im Gemeindehause(1 Treppe). Martinikirche. Vorm. 10 Uhr: P. Usener.— Nachm. 2 Uhr: Kindergottis#enst.— Nachm. 4 Uhr: Jungfrauenverein.— Abends 6 Uhr: Beichte und Feier des heil Abendmehls: P. Usener.— Abends 8 Uhr: Männer= u. Jünglings verein— Dienstag, abends ½9 Uhr: Blau Kreuz=Verein.— Mittwoch abend ½9 Uhr: Gemeindebibelstunde im Vereinshaus. Reform. Kirche. Vormittags 10 Uhr P. Mand.— Vorm. 11½ Uhr Kindergoltesdienst.— Nachm. 3½ Uhr: Cotesdienstl. Feier in der Kapelle des Johanniskirchhose!: P. Vorster.— Aberds 6 Uhr: Gottesdienst und Abendmahleseier: P. Vorster. Bischöfl. Methodisten=Kirche, Hermannstraße 24. Sonntag, den 24. November. Vorm. 10 Uhr Predigt u. Abend. mahl. Vorm. 11½ Uhr: Sonntagsschule. Abends 6 Uhr Predigt und Liederfest. Dienstag, abends 8½ Uhr: Gebetstunde. Jedermann ist willkommen. Prediger Bruns Oldenburg. Altkatholische Gemeinde. Bielefeld. Sonntag, den 24. N:v., vorm. 9 Uhr: Gottes i nst in der Kapelle de. Neustädter Kirche mit Gedächtnisfeier für die Verstorbinen, insbes. : Herrn F. Metzner. R. Kundt, Pfarrverw. Zum 1. Jannar suche ich ein braves Dienstmädchen für bürgerlichen Haushalt. Frau Seydel, Bielefeld, Gütersloherstr. 80. Tüchtige Poczaulgerin. her gesucht. Anerbieten unter K. S. an die Exped. d. Bl. Wenl Ne Möbelfabrik und Dekorationsgeschäft Bielefeld. Sehenswerte Ausstellung von künstlerisch ein. fach und vornehm ausgestatteten Wohnraumen, K K 4 in solidester Ausführung. K K. 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Novembe 1632.— Prinz — August Böck Pius IX. flieht Festung Thion Eröffnung der erst 1888. Am 2 Wo sind die Wo ist ein Lenz, Wo ist ein Land, Sich auch in des Wo ist ein Ta Kein Dunkel folgt Wie viele gegrübSie konnten dies Wo ist das La Der König der S Sie haben geforso Es konnte noch k. Ich sorge mich Ich gebe mein LiIm Tode noch seh Und meine Hoffau Und hat mir de Urd steh ich verla Und seh ich die B Doch kann ich getro Das Land, von Ich darf es ja täg — Herr, laß mich Und einst im Die bevor Am 2. Dezembe allgemeine Viehzähl vorgenommen werd zählung hat im Es werden folgend 1. Die Pferde sonbert. Außerden wieviele Fohlen Monaten vor dem lebend geboren wor tiere und Maulesel. Rindvieh, ebenfalls nach Gattungen ge in gleicher Weise Gesemtzahl der lebe ermitteln sein. 5 Mutterschafe und (Ferkel, Zuchteber Ziegen. 8. Das Hühner, Truthühne stöcke. Mit der Viehzähl eine Ethebung über vorgenommen. Die auf die Zeit vom 1 zum 30. Novembe Schlachtungen von Schweinen und Zieg tritt jedoch bei zählung insofern e nicht wie bisher nad Haushaltungen Volkszählung) gezäh jeder Haushaltsvorst empfiehlt in grosser Auswahl billigst A. Dürkopp Nachf. Zu haben in allen Colonialwaren-, Drogen- undtSeifengeschäften. in vornehmer aparter Ausführung liefert schne. Guchoruckerei A. von der Mühlen, Blelelelu Statt besonderer Anzeige. Heute nachmittag gegen 4 Uhr kam der gute Hirte und holte sein Schäfchen, unsere liebe Gertha nach wenigen aber schweren Krankheitsstunden in einem Alter von 3¼ Jahren in seine himmlischen Hürden. Hermann Budde, Kaufmann und Frau geb. Athen. Bethel-Bielefeld, 21. Nov. 1907. Die Beerdigung wird Montag, nachmittag 2½ Uhr von der Leichenkapelle aus stattfinden. Kach Seunen Rentengüter! Auf Wunsch vieler Interessenten werde ich am Sountag, den 24., nachmittags 5 Uhr, im Lokale des Herrn Eickelmann nochmals über Bildung von Rentengütern Aufklärung geben und sind hierzu namentlich die Herren Arbeistgeber freundlichst eingeladen. C. H. Tödtmann, Herford. Beranntmachung. Vom 25. November ab wird an den Werktagen ein Personen(Arbeiter=Zug Nr. 636W von Halle i. W. 536 Uhr vormittags, Künsebeck 541, Steinhagen 510, Quelle 556, Ankunft Brackwede 603 mit 2.—4. Klasse gefahren, der in Brackwede Anschluß an den um 608 nach Bielefeld fahrenden Personenzug 225 W haben wird. Münster, den 16. Nov. 1907. Königl. Eisenbahndirektion