neyer, ausen frisch laffee’s 1.10, 1.20, ind 1,60. raffinade 0.22. Raffinade 0.22. ich Mk. 1.—. So1666e Empfehle eute, bis auf weiteres: a. Ia. hiesige t- u. Plockwurst deutend herabgesetzten Preisen Röckemann. Herford soisage Erstes Blatt. sendet Missionar G Unsere Freunde und Leser bitten wir zum bevorstehenden Quartalz= wee uns bei der Gennaurg nemr # Wellen. beiter und beiterinnen gesucht von mann& Mühler Zuckerwaren=Fabrik ford, Diebrockerstraße. echte Ital. Zuchthühner halbgewachsene ca. 3 Mon. alt à M. 1.30 b. 1.40, halbgewachsene grössere ca. 4 Monat alt à Mk. 1.40—1.60. Bei 20 Stük franko # Z u s e n d u n g. R i e s e n gän:e, Prachttiere 4 —4.50 Garantie für lebende Bezirkstierärztliche Untervor Abgang. Rassegeflügel to. Preisliste gratis. gelhof zum Strauss, Suchen 1. Baden Abomenten behiglich sein zu well. Wir bitten dringend nicht tur selbst das Akonnemmnt zu erneueen, sondern auch neue Leser mit warben zu welln Zu diesem Zoick stellen wir Prnummern in jeder Anzahl steis gern gratis und franko zur Veisügung sinten außerdem an jede uus aufgeeeben: Abrisse bis Ende des Monats dos Blatt täglich umsonst. Werbet für die christlich- konservative Presse! Lernt aus den Wahltagen wie notwendig ein Parteiblatt ist. G Historischer Kalender. ushälterin ige, ordentliche Person nen ländlichen Haushalt sem Lohn, noch zum ser d. J. gesucht. jetung unter Offerte Z. 0. die Exped. dieser Zeitung. Mnder September: Kaiser Heinrich VI. zu Messing gest. 1197.— Schlacht bei Mühldorf, 1822.— Karl Ritter, Geograph, gest. 1859.— Einweihung des Nationaldenkmals auf dem Niederwald, 1883.— Louis Pasteur, gest. 1895. 29. Septimber: Pompejus ermordet, 48 vor Christi.— Rudolf von Habsburg ∆ zum Kaiser gewählt, 1273.— Gustav Wasa, * König von Schweden, gest. 1560.— Ferdinand VII. von Spanien gest.; Isabella Nachkfolgerin, 1833.— Maler Theodor Hildebrand, in Düsseldorf gest. 1879.— v. Goßler, Kuttusminister, gest. 1902.— Emile Zola franz, Romanschriftsteller, gest. 1902. gut und preiswert einmt bei r. Frensemeier, serei, Papier= u. Schreibwarenhandlung. , Radewigerstr. 17 8 mal 4.75 zu k.* 5. R. nd Dulsburg. en nen, Gelsenkirchen, Witten. lattes durch eigenCräger n. delsteil. ges Feuillston. usorgan ustriebezirkes. Oktober kostenlos Essen=Ruhr. ich in Bielefeld. Aus der Rheinischen Mission. (Ende September 1907.) die Zeitungen läuft die Nachricht, daß aus MissionKreisen mitgeteilt werde, der Ooumbo selen neue Urruhen zu befürchten. Glücklicherweise beruht diese Nachricht auf einem Jertum. Die Stämme der Ogdonga und Ovakuanjama, unter denen die Finnische und unsere Rheinische Mission arbeiten, werden jedenfalls nichts Feindseliges gegen die deutsche Regierung unter ehmen. Sie haben durch den Hererokrieg einen tiefen Eindruck von der deutschen Macht bekommen. m S o i s t a u c h n i c h t z u b e f ü r c h t e n, d a ß N a c h a l e, berüchtigte Ondonga=Häuptling, der am 28. Januar 1904 mit seinen 500 Leuten gegen eine kleine deutsche Besatzung erfolglos i gekämpft hat, je wieder etwas gegen die Deutschen unterzehmen wird. Dazu kommt, g daß er vollständig gelähmt ist und unter „##egen Landsleuten als ein einsamer # und gehäßter Mann dasteht. # Ansere Rheinschen Missionare im OsamboSiatiogun dendrei bestehenden resp wiede“ eine vierte hinzufügen, Daatems Diese Station, stan Betaig. Gebdiet der Häuptlings. Iuntenf asohäte, sed aut in der deutschen Portagiesen aue. Wie weit der Zig der Eugate vegen den Obambostanm der #mu, die Nachbarn der Ovakuarjama, lach letztere und damit dann auch unsere nich agen heute noch user Wishanger hessen jsedenfals, daß Aocsanet Frieden ihre eie Arbeit verrichten können. Die teten Nachrichten von ihnen waren erfreulich Bcdbesr. von einem guten Stand der von gein.. sunse Missionar Hochstrate ist „ eer Reise nach dem Hereroland, wo ceine Praut abgeholt und geheiratt hat, wolbehalten nach Namakunde zurückzekehrt. Aus dem Süden unsers Schutzgebietes sehr eiftenlichen Bericht. Er konnte von Keetnorshoop aus mit einem Ochsenwagen nach Warmbad reisen, um dort den Missionar Nyhof in sein Amt einzuführen. Der erste Teil seiner Reise war sehr beschwerlich, da es an Gras und Wasser für die Ochsen fehlte. Auch wurde das Herz des Misstonars schmerzlich bewegt durch die vielen Spuren, die der Krieg dort zurückgelassen hat. Er schreibt: „Wie Meilensteine findet man an vielen Orten die Gräber unserer Soldaten— vielfach liegen zwei Soldaten in einer Grab —, die fast alle beim Ausbessern der Feldtelegrophen aus dem Hinterhalt überfallen und getötet worden sind. In Wasserfoll am Fuße des großen Karasgebirges zählte ich 11 Soldatengröber. Auch ein Offizier war ier beerdigt. Auf der nun folgenden Durststrecke von 89 Kilometern war durch Herrn von Ußlar etwa in der Mitte des Weges Wasser mit der Wünschekrute sestgestellt und gebohrt worden. Ich begegnete auf dieser Strecke dem Kommandanten des Südens. Er erzählte mir, daß Dr. Nyhof vor 4 Tagen in Warmbad angekommen und von den Bondelzwarts mit großer Freude ausgenommen worden sei. Auf einem Platz, Draaihocck, taf ich mit zwei Wagen zusammen, die 54 Märner von den Bondelzwarts nach der Bahnlinie zwischen Keetmans hoop und Lüderitzbucht bringen sollten. Der Unter= Kapitän Jos. Thristian begleiteleste. Die Veule grüßten alle herzlich und äußerten sich sehr erfreut, daß sie ihren neuen Missionar Nyhof noch hatten begrüßen dürfen. Am 14. August erreichte ich Warmbad, nachdem ich am 6. August Keetmanshoop verlassen hatte. Als ich kaum angekommen war, erschien der Kapitän mit seinem Stab, um den alten Missionar zu begrüßen. Bald erschienen sämtliche Eingeborene. Den ganzen Morgen kamen Llute, um zu grüßen. Das Feld in Warmbad hat im letzten Jähre reichlich Regen bekommen. Es ist so schön, wie ich es noch nie gesehen habe. Infolgedessen sind die Leute gut genährt, und ihr Vieh, das die Regierung geliefert hat, gibt reichlich Milch. Am Sonntag, den 18. August, habe ich Bruder Nyhof in sein Amt eingeführt. Sämtliche Eingeborene wären anwesend. Ich predigte über 1. Corr. 6, 19 urd 20 und 7, 23. Hann folgte die Einführung in üblicher Weise. Am Nachmittage hielt Br Nyhof seine Eintrittspredigt über die Epistel des Tages 2. Corr. 2, 4—9. Zum Schluß taufte er einige Kinder, die im Kriege gevoren waren. Der Kapitän brachte sein zweijähriges Töchterlein zur Taufe. Es war ein Freudentag für die Gemeinde und auch für uns Missionare. Offeubar haben die Katholiken auf die Boudelzwarts so gut wie gar keinen Einfluß gewonnen. Auch die Behörden sind uns freundlich entzegen zekommen. Es war keine Rede mehr davon, deß im Interesse des Friedens die evangelische Mission von Warmbad fernbleiben müsse. Im weiteren berichtet dann Miss. Fenchel, das während seines Aufenthaltes in Warmbad die Nachricht gekommen sei, treue Schulmeister Hendrik Witbon (der sogenannte kleine Hendrik, und der Unterkapi än der Boldschoendragers haben sich auf des Missionars Vorschlag hin entschlossen, sich den Deutschen zu stellen. Leider batten die Bemühungen, auch die andern Niman, besonders die Leute des Simon Kooper, zur Uebergabe zu bewegen, bisher nur geringen Erfolg. Die Bemühungen werden fortgesitzt. Henbrik Witbooi hat sich heuerdings wieder in die Kalahari zu den Leuten Simon Koopers begeben, um ihn selbst oder seine Leue zum Frieden zu bewegen. Gebe der Herr, daß hald völliger Friede in dem armen schwer heimgesuchten Lande einkehren möchte! J. Spicker. achrichten. dem deutschen Reiche. Berlin, 27. September. Aus Konstanz wird von heute gemeldet: Der Kaiser sandte dem Grafen Zeppelin arläßlich des gelungenen Ausstiegs seines Luftschiffs ein herzliches GlückwunschTelegramm, ie dem er um eingehenden Bericht bittet und die tatkrätige Unterstützung de umernehmens zugesichert. Der Staatssekretär des Inneren hat mehrere Kommissare zu den Probefahrten entsandt. An ihrem Zustandesommen ist bekanntlich Reich wesentlich beteiligt. aun Sscheriecte uenr 8che lieg alle für heute mittag bestimmten AuRenzen absagen. Seitens der Umgebung würde das Ableben des Großherzogs, wie zemeldet wird, angesichts des langen Kampfes als Erlösung betrachtet werden. Das neuste ärztliche Bulletin lautet: Mit kurzer Unter brechung hat der Schlummerzustand heim Großheczog den Tag über angehalten. gez. Dr. Fleiner. Dr. Deeßler. Das Hochschuldezernat wird, wie man dem„L. A.“ meldet neben dem neuernannten Ministerialdirektor Dr. Naumann Geh. Rat Elster(früher Pofessor der Nationalökonomie und Micherausgeber des Handwörterbuches) bearbeiten, und zwar soll Geheimrat Eister die Personalien bearbeiten: also das wichtigste Reserat. Der Staatssekretär des Innern, Staatssekretär Dr. von Bethmann=Hollweg übeenimmt nunmehr dauernd den ihm in Vertretung des Reichskanzlers zufallenden Vorsitz im Bundesrat. Der bayrische Landtag wurde heute durch den Prinzregenten mit einer eröffaet. Dresden, 27. Sept. Im Residenzschlosse fand heute vormittag eine Sitzung sämt licher Staatsminister und des Ministers es königlichen Hauses unter dem Vorsitze des Königs statt, in der über die Angelegenheit Montignoso- Toselli verhandelt wurde. Der König betonte, daß er der jetzigen Frau das bisher gezahlte Geld nicht entziehen wolle, obwohl er rechtlich Schließlich wurhe eine## n ageummen, gaß das Programm der britten Konferenz ein besonberes Reglement bezüglich der Gesetz= und Gebrärche im Seekriege enthalten, und daß inzwischen die Mächte tunlichst die Grundsätze der Konvention von 1899, betreffend den Landkrieg, auf den Seekrieg anwenden mögen. Konstantinopel, 27. Sept. Die Pforte erhielt die Mitteilung, daß die Botschafter den türkischen Resormplan für die Justiz in Mazedonien einstimmig gebilligt, sich aber gewäß der Märzsteger Abmachungen das Recht der Ueberwachung der Durchführung das Planes vorbehalten hätten. Tanger, 27. Sept. Die Herrschaft Muley Hafids befessigt sich immer mehr. Auch in Mogador steht seine Ausrufung zum Sultan bevor, nach der er nach dem Norden aufbrechen wird, um die Ruhe im Gebiet der Schaujastämme wieder herzustellen. Der Vortrab seiner Mahalla ist angeblich bereits unterwegs.— Bei Melilla hat ein größeres Gefecht stattgefunden, in der die Aufständischen Sieger blieben. Die Sultanst=uppen verloren 300 Mann. Schanghai, 27. Sept. Aus Nankangh= sien im Süden der Provinz Kiangst wird der Ausbruch eines Boxeraufstandes zemeldet. Mehrerechinesische Christen und ein italinischer Priester sind ermordet worden. Der französische Konsul ist von dem Aufstand in Kenntnis gesetzt worden. Kirche, Schule und Mission. (XXXIV. Kongreß für Innere Mission in Essen.) Von unserem Spezialbericht rstatter auf dem Kongreß für Innere Mission geht uns so.gender Schlußbericht zu: Die Frare, welche Aufgaben der Inneren Mission aus der gegenwärtigen Entwicktung der Arbeiterbe wegung erwachsen, behandelt als Referent Konsistortalrat Pfarrer Friedrich Mahling= Frankfurt a. M. Nachdem er einleitend die Arbeiterbewegung als herausgeboren aus dem Riugen um die Machtgeltung zwischen Individualis mus und Sozialismus bezeichnet und die geschichtiche Stellung der Sozialin Warmbad die Nachricht gekommen sei, weiter zu bezahlen Bezhel Peinzs sei wieer in Anzuge. Der Pla P. v, Wr 6, hestunt, se Kapilän kam mit seinen Großleuten,:# Nonta wal ve besuumt, ste unverzüglich „ seinen Großleuten,1 gerrn und Frau Toselli abzunehmen und Kapitän kam mit seinen Großleuten, um mit Miss Fenchel zu sprechen Er erklärte auf Befragen, daß sie unbedingt der heutschen Sache treu bleiben und sich nicht mit Morenga vereinigen würden. Die Sorge, die ihn bewegte, er möchte der Sicherheit wegen mit seinen Leuten wieder wie im Jahre 1905 gefangen gesetzt werden, konnte ihm Miss. Fenchel nehmen. Dieser sagte zu ihm und seinen Leuten:„Wenn Ihr Euch ruhig verhaltet, wird Euch nichts geschehen.“ nach Sachsen zu bringen. Ein definitiver Beschluß kann erst nach amtlicher Bestätigung der erfolgten Ez schließung der Geäfin Montigroso gesaßt werden. Auch Missionar Pabst in Rielfontein berichtet in einem Brief vom 13. August über seine Bemühungen, die Naman auf dem englischen Gebiet dazu zu bewegen, daß sie sich der deutschen Regierung stellen. Der dem Ausland Wien, 27. Sept Der König von Rumänien hatte gestern eine anderthalbstündige Besprechung mit dem Minister Fehrn. v. Aehreuthal. Heute früh reiste der König mit der Königin Elisabeth, die kurz vorher hier eingetroffen war, nach Bukarest ab. Haag, 27. Sept. Die hiesige sitzung der Konferenz genehmigte eine Anzahl Reglements und Kommissionsberichte. demokcatie in diesem Kampfe präzisiert hatte, definierte er das Prozramm der christlichnationalen Arbeiterbewegung nach seiner gewerkschaftlichen, politischen und kulturellen Richtung, das zugleich ein Protest gegen den Klassenkampf und die Sozialdemokratie bedeute, welche noch heute auf dem Dogma des Marxismus stehe. Je weniger sich leugnen lasse, daß die Arbeiterbewegung im großen und ganzen zurzeit noch im Banue dieses Dogmas stehe, desto notwendiger sei die innere Ueberwindung desselben seitens der christlich=nationalen Arbeiterbewegung durch Wiederherstellung der Geundsätze des Christentums und des gottgewollten Ewigkeitswerts der menschlich n Persönlichkeit. Hand in Hand damit müsse eine möglichst tiefgreifende soziale R.formtätigkeit geheu, wobei das Ziel des wirtschaftlichen Kampfes, der als solcher sittlich nicht zu beanstanden sei, allein der wirtschaftliche Friede sein dürfe. Redner wies dann nach, daß die Innere Mission nach ihrem Prinzip wie nach ihrer Organisation aufs höchste an der Ertwicklung der Arbeiterbewegung interessiert sei. Unbedingte Voraussetzung dabei sei aber die Wahrung des absolut selbständigen und unabhängigen Charakters der christlich=nationalen Arbeiterbewegung. Kein Herrschen und Bewundern, sondern ein Dienen und Helfen sei die Aufgabe der Inneren Mission. Diese Aufgabe zu lösen habe sie vor allem ihre berufsmäßigen Vertreter sozial und volkswirtschaftlich zu schulen, ein Gesichtspunkt, der für die Ausbildung in den Brüderhäusern W773 40 wie in den Männer=, Jugend= und Arbeitervereinen gleichermaßen wichtig sei. Die genannten Vereine müssen zugleich durch ihre ganze Art und Geben Anziehungkraft und Sammelpunkte zur Pflege evangelischen Geistes sein. Die Innere Mission möge daher auch christliche Persönlichkeiten zur Verfügung stellen, die sich als Gewerkschaftssekretäre eiznen, sie möge die Presse unterstützen, die sich der christlich nationalen Ar beiterbewegung widmen usw. Dabei habe aber die Innere Mission keine ihrer bis herigen Liebesarbeiten zu verkürzen, da jede einzelue ein notwendiges Stück Einzelarbeit in der großen Gesamtbewegung unserer Tage sei. Der Kongreß wurde am 26. September geschlossen. An den Verhandlungen haben wenigstens 2000—3000 Personen teilgenommen, ganz abgesehen von den überfüllten Gottesdiensten und Abendversamm lungen. Bewundernswert ist die Liistungsfähigkeit der Essener, die gestern Abend in der entschieden zu lang ausgedehnten Volks versammlung bis zum Schluß um ¾412 Uhr aushielten. In der genannten Zahl sind tausend Personen als feste Kongreßmitglieder eingeschrieben, welche der gesamten Tagung beigewohnt haben. Zu Beginn der Schlußsitzung erhob sich die zahlreiche Versammlung, als der Präsident verkündete: Von Seiner Mojestät dem Kaiser ist auf das Huldigungstelegramm, welches der 34. Kongreß für Innere Mission zu Essen zur Abserdung brachte, folgende Antwort aus Rominten eingegangen: Für die treuen Grüße von Herzen dankend, verfolge Ich die Arbeit der Inneren Mission, von deren ersprießlichen Wirkungen Ich voll durchdrungen bin, mit meinem lebhaftesten Interesse und wünsche ihr Gettes reichsten Segen. Wilhelm, I. R. Ein begeistertes Hoch war die Antwort. Darnach wurde folgendes Telegramm an Herrn Hofprediger a. D. Stöcker einstimmig beschlossen: Unserm bewährten und vereirten Mitarbeiter erbitten wir Kraft von oben und senden ihm herzlichste Grüße der 34. Kongreß für Innere Mission. Fahnenweihe in IsenstedtFrotheim. (Fortsetzung.) folgte nun die Weiherede des Herrn Oberstleutnant Schacht. Anknüpfend an die Inschrift der Fahne:„Das Reich, errungen mit dem Schwert, im Frieden haltel's hoch und wert", wies dieser in markigen, kräftig an die Herzen schlagenden Worten auf die gegenwärtige Zeit der Ernte hin, auch 1870/71 sei Eentezeit gewesen und auch der feiernde Verein erlebe heute einen Erntetag. Jetzt gelte es weiter zu arbeiten und zu wirken fürs Vaterland. Die im§ 1 der Normalstatuten festgelegten Ziele und Zvecke des Vereins müßten die Hauptsache bleiben, der Verein mösse auch gute Kameradschaft üben in seinem eigenen Kreise und mit den anderen Vereinen, sowohl wenn es ernste Dinge gelte als auch wenn man fröhlich beisammen sei. Redner schloß mit dem Ruf: Seine Majestät der Kaiser und König Hurra! Hurra! Hurra! Die Vereine und die große versammelte Volksmenge stimmte entblößten Hauptes begeistert ein. Der Herr Oberstleutnant über. reichte dann die Fahne dem Vorsitzenden des Vereins, Kolon Buhrmannn Nr. 60 in Frotheim, der herzlich dankte, den Verein mit einem lauten, aus tiefster Brust kraftvoll gesprocheren„Ja!“ aufs neue dem Kaiser und dem Baterland Treue geloben ließ und dem Fehnenträ#r Kamera) Jost= meyer=Isenstedt die Falne übergab. Dieser übernahm sie mit Da kesworten für die Ehre, der erste Träger der neuen kostbaren Fahne sein zu dürfen, und mit dem Gelübde,„sie zu halten hehr und rein, daß sie sei und bleibe ein Schmuck des Vereins.“ Die Fahne selbst ist wunderbar schön. Sie ist von bester Fahnenseide hergestellt und mit Silber und Gold gestickt. Die erste schwarz=weiß=rote Seite zeigt den Reichsadler mit der Umschrift:„Verein alter Krieger, Landwehr= und Reservelente IsenstedtFrotheim“, die andere Seite trägt in elfenbeinfarbiger Seide das Bild der Germania, umrahmt von einem Eichenlaubkranze, und die schon erwähnte Juschrift:„Das Reich, errungen mit dem Schwert, im Frieden haltet's hoch und wert!" Während nun Fräul. Winckler folgendes Gedicht sprach: Dies Losungswort sei täglich neu, Gott helf es Euch halten! Amen. über aben Fräulein Brandt und Fräulein Winckler die Schärpen den Fah eno fizieren und knüpften das Fahnenband an die Fahnen spitze. Letzteres trägt auf der Außenseite das Wort 1. Petr. 2, 17, das von Fräul. Brandt mit dem Vortrage folgenden Gedichts dem Verein gedeutet wurde: Im Namen der Frauen und Töchter zugleich Laßt uns der Fahne, die Euch überreicht Zun noch Geschenke darbringen. Zunachst nehmt diese Schärpen hier, Dann lasset dieses Band mich ihr Selbst um die Spitze schlingen. So oft die Fahne voran Euch weht, 1 ar bas ui#. Heut' klingt's um uns und jubilieret Und grüßt den Tag, so lang ersehnt, Der Euch auf lichte Höhen führet Und langer Jahre Arbeit krönt. Nach Eurer Kraft, mit ernstem Sinnen, Versuchet Gutes Ihr zu tun, Auf Eurem fleißigen Beginnen Ließ Gott in Geaden Segen ruhn. Ihr wißt, was Ihr erstreben wollet, Wonach Ihr trachtet, spät und f.üh, Um das Ihr kämpfen, ringen sollet, Die„hehren Ziele“, Ihr kennet sie. Auch strahlen sie von Euren Fahnen In„gold'nen Lettern“ klar und licht. Doch, wenn auch wir heut' baran mahnen, Verargt uns diese Mahnung nicht. Es weiche nie aus Eurem Kreise Die„Ehrsurcht“ vor dem höchsten Herrn; Zu seiner Ehr, zu seinem. Preise Berrichtet Euer Tagwerk gern. Er gibt zum Wollen das Vollbringen, Er schützt und schirmt, bewahrt in Not; Nie möge unter Euch verklingen Der Dank, der zukommt Euren Gott. halten Wie Ihm, so sollt Ihr„Treue“ Der gottgesetzten Obrigkeit, Trotz bieten feindlichen Gewalten In gegenwärtig ernster Zeit; Im Streit der Meinungen von heute Zeigt sich's mit zwingender Gewalt, Daß, wer bisher den Kampf noch scheute, Sich wird entscheiden müssen bald. Ihr sollt Euch um den Kaiser scharen, Den Landesfürsten, Mann für Mann, Wenn Nöte kommen und Gefahren, Tut freudig Eure Pflicht alsdann. In Euren Herzen glüh' und lohe Die altberühmte deutsche Treu, Gleichviel, ob dunkle Zukunft drohe, Gleichviel, ob hell und licht sie sei. Und tritt an eines Eurer Glieder Erbarmungslos heran die Not, Sucht unter Euch sich hin und wieder Ein Opfer aus der Schnitter Tod, Dann sei's an Euch, mit Fleiß zu üben Die„Nächstenliede“ gottgewollt. Steht denen bei, die hinterblieben, Und helfet freudig, wie Ihr sollt. Verschieden von Beruf und Stande, Und einig doch im tiefsten Grund, Steh'n im geliebten Vaterlande Viel Tausende in Eurem Bund, Die noch ein Herz im Busen tragen, Das sich begeistrungsvoll kann freun, Die noch nach jenen Gütern fragen, Die, ach, so viele höhnend scheun. Mit ihnen dann vereint zusammen, Laßt Eure Fahnen rauschend wehn. In Euren Herzen möge flammen, Was wir auf Euren Fahnen sehn. O,„fürchtet Gott“,„den König ehret“, Euch all' umschling' ein„liebend Band“. So wird siets Euer Ruhm vermehret, Und Ihr bringt Heil dem Vaterland. Den Schluß der Feier bildete der folgende vom Kameraben und Fahnenossizier Stockmann Nr. 18, Frotheim gesprochene Epilog: Noch tönen tief im Herzensgrunde Die markgen Worte zitiernd fort Die wir aus so beredtem Munde Vernommen hier am Weiheort! Ein Hochgefühl der echten Freude, Ein Wonnerausch durchwallt die Brust; Wir sind der Ehre, die uns heute Ist widerfahren, voll bewußt! Du hehre, jungfräuliche Fahne! Wir grüßen dich, die du geweiht! Wir stehn zu dir als echte Deutsche In Treue fest für alle Zeit! Wie um den Weinstock sich die Reben Als seine Glieder rankend drehn, So wollen wir mit dir durchs Leben Ehrbar und unzutrennlich gehn: Echelt die Herzen, Kamcraden! Es formt mein Wort sich zum Gebet: Herr Gott im Himmel, hilf in Gnaden, Daß es im Reiche vorwärts geht! Den Kaiser und den Landesvater Nimm wie bisher in deinem Schutz! Sei sein Begleiter, sein Berater Und biete allen Feinden Trutz! Wir Krieger, als des Reiches Stützen, Geloben heut mit Herz und Hand, Mit unsern Leibern zu beschützen Den Kaiserthron, das Vaterland. Auch wollen wir getreulich pflegen Eie Lieb zum Reich bei klein und groß, Damit der Herrscher kühn kann legen Sein Haupt in jedes einzeln Schoß! Auf daß wir dies Gelöbnis halten, Dazu mag Gott uns gnädig sein, Und uns durch unsichtbares Walten Zum Dienst fürs Reich die Kraft verleih'n! Du aber, hehres Ehrenzeichen, Aus dem die Treue zu uns spricht, Geleite uns, daß wir nie weichen Vom Tugendpfad, vom Weg der Pflicht! Hierauf wurde noch gemeinsam der Choralvers:„Lobe den Herren, was in mir ist, lob seinen Namen“ gesungen. (Scloß felgt.) Pieleseld, 38. Sptenker. sand gestern die Schlußprüfang für zwei der Anstalt vom Königlichen Provinzial=Schul kollegium zugewiesene Prüflinge statt. Die Rüse für Obersekunda wurde den Herren Hartmann aus Kettwig a. d. Ruhr und Klingenberg aus Dortmund zuerkannt. *(Volks= Familienabend.) Wir machen noch einmal auf den morgen abend, 8 Uhr in der Volkshalle, stattfindenden Familienabend des christl. Vereins junger Männer aufmerksam. Ausführliche Programme sind am Eingang zu haben (Märkte) finden in der kommenden Woche statt am 1. Oktober in Olnabrück, am 2. in Füchtorf, am 3. in Halle und Hilter, am 4. in Hövelhof und Difsen. (Jubiläum) Stadtkassierer Detmers blickt am 28. September 1907 auf eine arbeitsreiche, vorwurfsfreie Dienstzeit von 25 Jahren bei der Stadt zurück. In Anerkennung der der Stadt geleisteten treuen Dienste ist ihm vom Magistrat die städtische große silberne Gedenkmünze verliehen worden m.(Vermißt.) Seit dem 23. d. M. abends gegen 9 Uhr ist der nachstehend näher beschriebene Sohn der F.au Witwe Justizrat Grieving in Düsseldorf, Mozart. straß: 8 wohnend, von einem Spoziergang nicht zurückgekehrt. Es wird ein Unglücksfall vermutet oder baß Gr. sich in plötzlich einzetretener geistiger Umnachtung von Düsseldorf entfernt hat. Auf die Emittelung ist von der Familie eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt. Sigualement: Rudolf Grieving, geb. 9. März 1889 zu Düsseldorf, 1,78 Meter groß, schlank, blonde Haare und Augenbrauen, länglich mageres und knochiges Gesicht, hohe Stirn, große abstehende Ohren, großen Mund, gesunde Zähne, große Hände und Füße. Besondere Kennzeichen: Am Hinterkopfe einige kleine Narben und auf der linken Hüfte drei, von einer Operation herrührende größere Narben. Bekleidung: Schwarzer steifer Hut, braunkarrierter Ueberzieher, blauer Jackettanzug mit 2 Reihen Kröpfen, schwarze Schnücschuhe. Im Hute wahrscheinlich die Firma Mangold. Es wird ersucht, im Ecmittelungsfalle der hiesigen Kriminalpolizei Mitteilung zu machen. m.(Fleischbeschauer.) Zum Stellvertreter des als tierärztl. Fleischbeschauer (Ergänzungsfleischbeschaue.) für den Stadtkreis Bielefeld ernannten Kreistieracztes Veterinärrat Baldewein hier, Kavalleriestraße 7, ist der approbierte Tierarzt Nobbe hier, Wiesenstraße 1, bestellt. m(Gefunden) zwei alte Herren=Fahrräder, 1 filberne Damenhandtasche, 1 gold. Damenring, 1 gold. Armband, 1 silberne Herrenuhr mit Nickelkette. m(In das Polizei=Gesängnis) eingeliefert wurden 2 Personen wegen Obdachlosigket, 2 wegen Trunkenheit und Obdachlosigkeit, 1 Person wegen Trunkenheit und groben Unsug und 1 Person wegen Körperverletzung. Sachbeschädigung und Trunkenheit (Wochenspielplan des Stadttheaters.) Sonntag, 29. Sept., vorm. 11½2 Uhr,„Lustige Matinée“, Marcell Salzer. Heitere Dichtungen in Vers und Prosa. Gewöhnliche Preise.— Abends 7 Uhr, Lustspiel=Novität:„Der blinde Passagier“, Lustspiel in 3 Akten von Blumenthal und Kadelburg.— Montag, 30. Sept., 8 Uhr: Zum zweiten Male. Novität:„Der Dieb“. Schauspiel in drei Akten von H. Bernstein.— Dienstag, 1. Oktober, erhöhte Preise, 711 Uhr: Erstes Gastspiel des Hofschauspielers C. W. Büller: „Der Raub der Sabinerinnen“. Schwank in 4 Akten von Franz und Paul von Schönthan. — Mittwoch, 2. Oktober, erhöhte Preise, 7½ Uhr: Zweites Gastspiel des Hofschauspielers C. W. Büller: „Charley's Tante“. Schwank in 8 Akten v. Brandon Thomas.— Donnerstag, 3. Oktober, 7½ Uhr, zum ersten Male: Novität:„Die Condottieri“. Schauspiel in 4 Akten von R. — Freitag, 4. Okt., kleine Preise, 7½ Uhr, „Husarenfieber". Lustspiel in 4 Akten von G. odetug, und R. Skowronneck.— Sonnabend, 7½ Uhr. Klassikervorstellung zu kleinen Preisen:„Wilhelm Tell“. Schauspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Theaterbureau) wird uns geschrieben: Für die heute stattfindende erste KlassikerOisello zur Aufährung lebhaftes Interesse und dürfte wohl ein volles Haus zu erwarten sein. Auch die am Sonntag Vormittag 11½ Uhr beginnende„Lustige Matiné“ Marcell Salzer übt eine große Anziehungskraft Patragzsings. Jumor des berühmten Volklugslunstlers und dessen anerkannte Originalität verdienen auch die Beachtung der weitesten Kreise. Für Sonntag abend 7 Uhr ist Blumenthal=Kadelx eggzisgses Lustspiel„Der blinde Passagter“ Diese Novität ist ein wirklich lustig's Spiel der Liebesereignisse auf einer Nor##a reise an Bord eines Schnelldampfers der Hamvu##a: Amerikanischen Paketfahrt=Gesellschaft. der Maurer H. 5 Mk. Strafe.— Arbeiter N. aus Bielefeld hat die abgebettelt und büßt dies mit 1 Tag — Wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung haben sich Fabrikarbeiter M. und St. zn verantworten, überführt, büßen beide mit 30 Ml. Strafe.— Des Wäschediebstahls in die Frau B. und der Arbeiter P. angeklagt. Sie wollen betrunken gewesen sein. Zum Schluß erhält die Frau B. wegen Diebstahls 1 Woche Gefängnis zudiktiert, P. aber zahlt wegen Unterschlagung 10 Mi.— Aus der Untersuchungshaft wird der„Arbeiter" R. vorgeführt, er scheint aber Bettler von Beruf zu sein, auch er hat unsere Stadt abgebettelt und marschiert dafür 14 Tage inz Gefärgnis.— Kaufmann L zahlt wegen unterlassener Anmeldung zur Krankenkasse eine Polizeistrafe von 5 Ml.— Eine Sache wurde vertagt, eine zurückgenommen und eine endete durch Vergleich. C Herford, 28. Sept.(Ferien.) Welches Kinderherz schlägt nicht höher! und wenn auch diesmal die Schulzeit nur eine kurze war, so wiesen doch die Sommerferten kein Ferienwetter auf, sodaß die Jugend jetzt im schönen Herbstwetter und Sonnenschein manches nachholen kann. Freuen wir uns mit unsern Kindern, denn nach den Ferien beginnt die letzte schwerste Schul periode, wo alle Kcaft eingesetzt werden muß, um Ostern das Ziel zu eirichen: CHerford, 28 Sept.(Der Bismarckturm) war diesen Sommer das Zill vieler tausend Besucher und besonders lebhaft ist der Verkeh: jetzt an den schönen HerbstSonntagen. Viel Freude bereitete es dem regelmäßigen Besucher, zu beobachten, wie geschickte Hände tätig waren, den Platz immer mehr zu verschönern. Jetzt ist auch die für Velksspiele bestimmte 5000 Quadratmeter groß: Fläche eingesät, sodaß im nächsten Frühjahr der schöne Platz noch mehr Anziehungskraft ausüben wird wie bisher * Herford, 28. Sept.(Post und Eisenbahnkarte.) Von der im Kursbureau des Reichs=Postamts neu bearbeiteten Post und Eisenbahnkarte des Deutschen Reichs sind jetzt die Blätter I und XV erschienen. Es umfaßt: das Blatt I den nördlichen Teil von Niederland, Ostfriesland sowie den nordwestlichen Teil von Oldenburg, das Blatt XV den südlichen Teil von Polen sowie einen Teil von Galizien und angrenzende kleinere Teile von Ungarn. Lippinghausen, 26. Sept(Unfall.) Gestern nachmittag ftürzte der hier bei der Firma H Meyer beschäftigte Arbeiter Kaspar Lehhalm aus Eilshausen von einem Stallboden auf den gepflasterten Hofraum und war sofort tot. Fund wurde der Nähe der eine Reihe vir menschlicher B scheinlich ist de zeitliche Siedel An 26. Viehmarkte angefahren 50 Ferkeln. Das Ferkeln wurde das Stück mit 300—400 Mi Aus dem Reg. Herne, 26. minister Br mittag mittels ein. In Beg Helberg, Boust Oberbaurates 2 des Bahnhofzu In der nachst betriebstechnische der Minister na Hamm, 26. Das Urteil des in Sachen des gegen die Berg bernia geht de preußischen Fis des Bochumer L# d. Is. auf Kof gewiesen wirt Aus dem (Die diesjähr als befriedigend Halmfrüchte lief gute Erträge; a ist gut ausgefall ist ein guter# der Preis der K Jahre nicht über Aus den Rasi Großalmer Kirchenstreit) geisen des einstweilige Erlei meinschaftsleute Pfarrer Holzapft übrigen ein zw ständiger Pfarr Pianet von hier ist der angedroht Landeskirche vern Aus dem Kreise Herford. 0° Herford 28. Sept.(Der Fluchtlinienplan) für die Stadtholzstraße ist nunmehr festgestellt und liegt im Stadtbauamt(Rathaus Zimmer 7) 4 Wochen lang zur Einsicht aus. 8 Herford, 28. Sept.(Schössengericht) Weit er einen Knahen mißAus den Keisen Minden und Bählekt. Minden, 28. Sept.(Der Kreistal) bewilligte am 26. d. Mts. die Eerichtung einer Jupsstation in der Schule zu Babbenhausen. Zu der vom Regierungs Präsidenten bewilligten Summe von 580 Maik für Kultivierung von Heibeflächen in 3 Gemeinden gab der Kreis einen Zischuß von 200 Mark. Die Summe wird an 4 Besitzer verteilt. Die Kosten, welche durch den Transport und Vernichtung des aus dem Kreise stammenden, an Tollwut, Rotz oder Milzbrand gefallenen Viehs in dem Verbrennungsofen der Stadt Minden entstehen, wurden auf den Kreis übernommen. Die Uebertragung des dem Kreise Minden an den Bürgersteigen in der Klosterstraße in Oeynhausen zustehenden Eigentumsrechts an die Stadt wurde genehmigt, wenn die Stadt auch die Unterholtungspflicht übernimmt. Die wirtschaftliche Zusammenlegung von Grundstücken in der Gemarkung Nordhemmern wurde gutgeheißen. Für Beschaffung einer Lokomotive, dreier Personenwagen und zweier alter Staatsbahnwagen für die Kreisbahn wurden 52400 Mail ausgesetzt, für Bordsteine und Pflasterung am neuen Industriegeleise werden 3700 Ml. nachbewilligt. Porta, 27. Sept.(Der zwische“ hier und Vennebeck überfahren Mann) ist der 22 Jahre alte Gärtner Georg Levin aus Barkhausen. Er soll nervenleidend und schwermütig gewesen seih. Oeynhausen, 26. Sept.(Verbrant.) Ein achtjähriges Mädchen ist auf schrecklicht Weise im benachbarten Rehme ums Leben gekommen. An einem Kartoffelfeuer flagen Kleider Feuer. Schrecklich zugerichte Berlin, 27. S Regimentshause de Potsdam ein Esser 606618 von heute, bis a Ia. echten Winter Ia. hief Mett- u. Pl. zu bedeutend he Preisen Chr. Röck Herfor * empfieh in reichhaltigster zu billigsten I Herford, Gehre die wurde das Kind nach Hause gebracht. wo es gestern der Tod von seinen Qualen erlöste. Heute frisch ein Ia. Deut Otz. 50 u. e ier Asche Bchaicliu hoen. Gütersloh, 25. Sept.(Verschiedenes.) Die Herbstabiturientenprüfung am biefigen Gymnasium fand gestern unter dem Vorsitze des Anstaltsgeistlichen Pastor Möller statt. Chr. Rock Rontroll neu(Martink=Berlin bei F. W. Lütkemey Ml. Strafe.— Bielefeld hat die Stadt st dies mit 1 Tag Haft. aftlicher Körperverletzung ebeiter M. und St. zu ührt, büßen beide mit je Des Wäschediebstahls ist er Arbeiter P. angeklagt. en gewesen sein. Zum rau B. wegen Diebstahls zudiktiert, P. aber zahlt g 10 Mt.— Aus der sird der„Arbeiter" R. aber Bettler von Beruf hat unsere Sadt abgert dafür 14 Tage ins ifmann L zahlt wegen dung zur Krankenkasse n 5 Mk.— Eine Sache zurückgenommen und eine ch. 8. Sept.(Ferien.) schlägt nicht höher! und die Schulzeit nur eine doch die Sommerserien uuf, sodaß die Jugend stwetter und Sonnenolen kann. Freuen wir ndern, denn nach den letzte schwerste Schul st eingesetzt werden muß, zu eirichen: 5ept.(Der Bismarcksommer das Zi.l vieler besonders lebhaft ist i den schönen Herbstreude bereitete es dem r, zu beobachten, wie ig waren, den Platz hönern. Jitzt ist auch stimmte 5000 Quadratgesät, sodaß im nächsten Platz noch mehr Anwird wie bisher Sept.(Post und Von der im Kursstamts neu bearbeiteten inkarte des Deutschen Blätter I und XV erzt: das Blatt I den Liederland, Ostfriesland en Teil von Oldenburg, idlichen Teil von Polen on Galizien und anile von Ungarn. u, 26. Sept.(Unfall.) ürzte der hier bei der sästigte Arbeiter Kaspar sen von einem Stallasterten Hofraum und kinden und Lüllike t.(Der Kreistal) Mts. die Eerichtung der Schule zu Babbenom Regierungs Präsiimme von 580 Maik n Heibeflächen in 3 Kreis einen Zischuß * Summe wird an 4 Kosten, welche durch Vernichtung des aus en, an Tollwut, Rotz lenen Viehs in dem Stadt Minden enten Kreis übernommen. dem Kreise Minden in der Klosterstraße enden Eigentumsrechts genehmigt, wenn die erholtungspflicht überfeliche Zusammenlegung der Gemarkung Nordtgeheißen. Für otive, dreier Personenlter Staatsbahnwagen vurden 52400 Mail keine und Pflasterung leise werden 3700 Ml. t.(Der zwischel beck überfahren Jahre alte Gärtner Barkhausen. Er soll vermütig gewesen sein. Sept.(Verbrannt.) hen ist auf schrecklicht n Rehme ums Leben 1 Kartoffelfeuer flagen Schrecklich zugerichtet h Hause gebracht, wo von seinen Qualen enbrück und Paderdork. pt.(Verschiedenes.) sprüfung am hiefigen rn unter dem Vorsitze# Pastor Möller statt. Fund wurde laut„Westf. Volksbl.“ hier in der Nähe der Bahn gemacht. Man fand eine Reihe von Feuersteinen, die Spuren menschlicher Bearbeitung aufwiesen. Wahrscheinlich ist der Fundort eine größere stein zeitliche Siedelung. Ans den Kreise Halle, 26. Sept.(Zu dem heutigen Viehmarkte) waren angetrieben 8 Kühe, angefahren 50 Wagen und 1 Karre mit Ferkeln. Das Paar 6—8 Wochen alte Ferkeln wurde mit 10—12 Mk., Stangen das Stück mit 30—33 Mk. und Kühe mit 300—400 Mk. bezahlt. Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Herne, 26 Sept.(Der Eisenbahnminister Breitenbach) traf heute nachmittag mittels Sonderzuges von Essen hier ein. In Begleitung der Regierungsräte Helberg, Boustin und Friese, sowie des Oberbaurates Meißner wurde das Terrain des Bahnhofsumbaues eingehend besichtigt. In der nachfolgenden Beratung wurden betriebstechnische Fragen erörtert. Dann fuhr der Minister nach Arnsberg weiter. Hamm, 26. Sept.(Hiberniaprozeß.) Urteil des Oberlandesgerichts in Hamm in Sachen des preußischen Fiskus gegen die Bergwerksgesellschaft Hibernia geht dahin, daß die Berufung des preußischen Fiskus gegen das Eckenntnis des Bochumer Landgerichts vom 25. Februar d. Is. auf Kosten des Klägers zuurückgewiesen wird. Aus dem Sauerlande, 25. Septbr. (Die diesjährige Ernte) kann im ganzen als befriedigend bezeichnet werden. Die Halmfrüchte lieferten unseren Landwirten gute Erträge; auch der zweite Grasschnitt ist gut ausgefallen. Von den Kartoffeln ist ein guter Ausfall zu erwarten, sodaß der Preis der Kartoffeln den der früheren Jahre nicht überschreiten dürfte. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Großalmerode, 26. Sept.(Der Kirchenstreit) hier hat durch das Eingeisen des Kullusministers eine einstweilige Erledigung gefunden. Die Gemeinschaftsleute bleiben mit ihrem Führer Pfarrer Holzapfel allein, während für die übrigen ein zweiter, vollständig selbstständiger Pfarrer in der Person des Herrn Pianet von hier ernannt wurde. Dadurch ist der avgedrohte Massenau tritt aus der Landeskirche vermieden. Berlin, 27. Sept. Gestern abend fand im Regimentshause des ersten Garde Reg. z. F. in Potsdam ein Essen statt, an dessen Schluß sich mehrere jüngere Offiziere in das Hintergebäude des Kasinos begaben und sich dort mit körperlichen Lebungen vergnügten. Dabei versuchten auch einige f#gen Herren, das Treppengeländer Lart Guktav von Thurn sier“, Brinz lor dabei das Gleichgewicht und stürzte in Larnisonlazgreit. 749 wischen.“ 27. Sept. Auf der Chaussa Schlossergeselle nd Samburg wurde der 24jäh:. Rashennn... setgenommen, der, nach m„0 n Tuower Kreisblatt“, nach seinem Aeußern als der Haupttäter bei dem EisenbahnSietlsche ian n.... in Betracht kommt. oon Steckbrief angegebenen Merkmale sind bei ihm vorhanden. 27. Sept. Mittels Einbruchs wurden Pat ge bäude 15000 Mt. Nuch Vermulung der Polizei haben sich die Einbrecher nach Magdeburg gewandt. bemächtietiate 526 Stpi. Große Eiregung Eemächtigligte sich mehrerer Damen, als in den nach Köln fahrenden Zug ein Herr in ein Frausnabteil stieg, in dem noch eine dritte tiesverschieierte Dame saß. Auf die Vorstellung der Insassen meinte der Herr, es sei doch nicht so schlimm; er wäre im letzten Augenblick in ein Koupee gestiegen. Während der Fahrt stellte es sich heraus, daß die Dame in Teauerkleidung ein vortrefflich verkleideter, von der Polizei gesuchter männlicher Verbrecher war, der von dem als vermeintlichen Eindringling zugestiegenen Kriminalpollzisten festge nommen wucde. Paris; 27. Sept. Die Umgebung von Béziers wurde gestern durch einen Wolkenbeuch furchtbar heim gesucht. In Béziers sind mehrere Häuser eingestürzt. Im Dorfe Liauran les Beziers ist ein Häufer sind eingestürzt. In Agde steht der Bahnhof unter Wasser. In Florensac ist eine Fabrik, die 380 Arbeiter beschaftigt vernichtet. Auch ein Verlust an ist zu beklagen. m Paztit„Sept. Der Gouverneur von Malta kille dem Minister des Innern mit, daß im ganzen 72 Personen bei der Ueberschmemmung, ums Leben gekommen # d, deren Identität vielfach nicht festgestellt werden konnte. Die Zahl der Verietzten beträgt 68. Der Regen hat von neuem eingesetzt. (Schulhumor.) In einer sächsischen Fortbilhungsschule fragt der Lehrer nach den fremden Ausbruuen fur Pflanzen;, Tier= und Steinkunde. Noch fehlt der Ausdruck Mineralogie. Freude. strahlend antwortet einer:„Die heißt auch noch die Steenegraphie.“ von heute, bis auf weiteres: Ia. echten hiesigen Ia. hiesige Mett- u. Plockwurst zu bedeutend herabgesetzten Preisen Chr. Rockemann. Herford OO66Ie68 ." e m p f i e h l t " reschhaltigster Auswahl zu billigsten Preisen. In. Giecknaus Nacht. Herford, Gehrenberg 20. Heute frisch eingetroffen; Ia. Deutsche heringe Otz. 50 u. 60 Pfg. Chr. Rockemann. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 17. September bis 23. Sept. 1907. Bisher brachte sich in dem zeitweise 5 M. betragen den Mehrwert des laufenden Weizentermins gegenüber der Dezembeslieferung die durch die Verspätung rnie und durch die mangelhafte Versorgung geschlaffene Lage zum Ausdruck. In dieser Bewertungsmithode ist nun in der Berichtswoche insofern eine bemerkenswerte Aenderung eingetreten. als sich zwischen September und Dezember nach und nach ein Report von 1¾4 Mark heraus gebildet hat. Die Ursache dafür ist darin zu suchen, daß das vermehrte Inlandsgebot die preissteigernde Wirkung höherer Auslandsforderungen nur für Septemberlieferung abzuschächen vermochte, keineswegs aber für die späteren Termine, deren Wert. niveau ganz besonders durch die Höhe der ausAckerbauschule und berechtigte Landwirtschafts= und Realschule zu Herford. Die Ackerbauschule beginnt den Winterkursus am Donnerstag, den 51. Oktober 1907. Auskunft erteilt umsonst die Direktion. ländischen Weizenpreise bestimmt wird. Wie aus den jetzt vorliegenden Ermittelungen der Ernteflächen im Deutschen Reich hervorgeht, war der um 91,8 Prozent vergrößerte Anbau von Sommerweizen keineswegs ausreichend, um die Winterateals an Anbauftisce uu gugleichen, denn die gesamte für Weizen zeigt bei 1746 700 Hektar, gegenüber dem Vorjahr einen von 189 200 Hektar. Es läßt sich hierhöberem unschwer der Schluß zieben, in wie viel „ohrrem. Maße als in anderen Jahren Deutschauf einen Zuschaß Dickung seines Weizenbedars Die Arbeiterschwierigkeiten in preieseinern Rozerdam übten am Rhein eine Prrihfnligernde Wirkung aus, von der das reich licher zugeführte Inlandsmaterial nur sofern Nutzen besend weer ais“ aus trockenen Quolitätemn g; weye un dort machte sich in der Lage den Derliner Marktes, wie anfangs erwähnt, der Einfluß vermehrten Angebots aus dem Inlande hüht und berstlich, recht daber fr. das Ein“ aber doech meis trocken und Tager für dus Embringen der letzteren Erntereste von Sommerweizen, der noch nicht überall gemäht wie für die rückständige Feldbestellung in gleichem Maße günstig. Letztere wird jetzt umso eifriger betrieben, als die Hackfruchternte bald alle gersügbaren Arbeitskräfte in Anspruch nehmen este. Erfahrungsgemäß müssen die Drescharbeiten dann mihr in den Hintergrund treten. Die Erwäsung, daß aus diesem Grunde auf regelmäßige Leistungen„ Inlandes in nächster Zeit keineswegs mit Sicherheit gerechnet werden kann, ver schaffte den reichlicheren Zufuhren immerhin bereitwillige Aufsahme. Wie bei Weizen hat auch gu de, Roggenmarkt der laufinde Termin in der neglen Woche weniger als Dezember=Lieferung angezogen, sodaß sich der Mehrwert des ersteren gegen Dezember von 9 auf ca. 6 Mk. reduziert Für Heide Artikel werden in Westdeutschland und um ahein wesentlich höhere Preise als in Berlin bezahlt Außerdem zeigt das Ausland neuerdings Interesse für deutschen Roggen, und gun. Wsiesse de an der .., sowie die feste Haltung Rußlands boten dem Markt andauernd einen kräftigen Rückhalt. Hafer war in Lieferungshandel fest, da sich gleichzeitig mit einer Eehöhung der Forderungen Ausfuhrfrage für England und Dänemark kundgab, während das Haferangebot Mitteldeutschlands im Süden und Westen des Reiches sowie in der Schweiz ohnende Verwindung fand. Für Futtergerste lauten die russischen Forderungen wisentlich höher; der Bedarf wendet sich daher wieder mehr dem zu, dessen Preise infolge ungünstiger Einteaussichten im Südosten Europas gleichfalls kräftig angezogen haben. In der abgelaufenen Berichtsperiode haben sich folgende Preisschwankungen vollzogen: Diff. in 1907 1907 Mk per 16. 9. 23. 9. 1000kg Berlin, per Sept. Mk. 224.25 225.50+ 1.25 Berlin, per Dez. Ml. 223.75 227.25+ 8.50 Mannheim loko Mk. 231.— 240.—+ 900 Roggen. Berlin, per Sept. Mk. 206.—208 25+ 225 Berlin, per Dez. Mk. 196.75 202 50+ 5.75 Mannheim, loko Mk. 210.— 214.—+— 4.00 Hafer. Berlin, per Sept. Mk. 178.50 174.—+ 0.50 „„ Dez. Mk. 171.50 173.75+ 2.25 Mannheim, loko Mk. 191.— 191.—— Oeffentlicher Wetterdienst. „ Dienststelle: Meteorologisches Observsato rium Aachen. Voxaussichtliche Witterung für die Zeit vem Abeno ver 28. Sipt. bis zum Abend des 29. Sept. uchgrgn trocken und ziemlich heiter, mäßige übostiche Winde, Temperatur nicht erheblich seintert. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 28. September 1907. Mitgeteilt von F. Böckelmann Ww., Bielefeld. Niedrigster Thermometerstand i. d. Nacht+ 9°C. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+13°C. Barometer 75,2 cm. Wind: Sh. Simmet: bebackt. MNder Neuste Nachrichten. Karlsruhe, 28. Sept., Der Großherzog von Baden ist heute morgen 8,58 Uhr gestorben. en, 28. Septemb. Leopold Wölfling hat seinem Wiener Rechtsanwalt eine Depesche gesandt, in der es heißt: Ich habe Toselli leider zufällig in Nizza kennen gelernt, habe mir aber weitere italienische Zudringlichkeiten dieses jungen Mannes bei meiner Schwester gründlich verbeten und habe bereits im Januar d. Is. meine Schwester leider vergeblich gewarnt. Er protzte mit meiner Bekanntschaft, wie er es in Florenz mit der meiner Schwester tat. Ich sehe in dem verzweiselten Schritt meiner Schwester nichts gutes. Brüssel, 28. Sept Wegen Unterschiazung vo 75.000 Frarct wurde der Kassierer der Barque de R.ports verhaftet. hatte einem entlessenen Beamten, mit dem er zusammen unglücklich spekuliert hatte, die 75000 Frarcs am Schalter ausgehändigt und dann behauptet, die Summe wäre ihm aus der Kasse entwendet worden. Der Komplize ist mit dem Gelde flüchtig. London, 28. Sept. Aus York wird gemeldet: Bei dem Eisenbahnunglück auf der Pennsylvaniabahn, das 16 Kilometer von Harrisburg(Connty Dauphin) stattfand, wurden 15 Personen getötet. Madrid, 28. Sept. Die Versuche Englands, Spanien für die stunzosische Marokko Politik zu gewinnen, dauern fort. Gestern hatte der englische Botschafter in dieser Angelegenheit eine neue längere Konferenz mit dem Minister des Arußern. Bürsten u. 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Das Kuratorium der Kreis=Sparkasse Fritz Kobusch. Delius. W. Bültmann. unu! Neue empfiehlt in grosser Auswahl und in nur besten Qualitäten Hermann König Nachfl. Gold- und Hagenbruchstr.-Ecke. Kolonialwaren. Drogen. Telephon 397. Delikatessen. Schlachtvieh= u. Fleischbeschau. Zum Stellvertreter des als tierärztlichen Fleischbeschauer(Ergänzungsfleischbeschauer) für den Stadtkreis Bielefeld ernannten Kreistierarztes, Veterinärrats Baldewein, hier, Kavalleriestraße 7, haben wir heute den approbierten Tierarzt Nobbe, hier, Wiesenstraße 1 bestellt. Bielefeld, den 26. September 1907. Die Polizei-Verwaltung Stapenhorst. Zur Erleichterung des Verkehrs ist bahnseitig hier die Einrichtung getroffen, daß vorgedruckte Anmeldekarten zur Abholung von Fracht= und Eilgütern kostenfrei durch die Raiserliche Post befördert werden. Diese Anmeldekarten sind bei der Königlichen Güter=Abfertigung und bei mir unentgeltlich zu haben. 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Rang Balkon., 1 Reih. 2.50 Mk. II Parkett. 3.50 Mk. r ##5 Gemeinsame Spar und Darlehnskasse Iden Stadtkreis und den Landkreis Biel: S Einlagebestand 46800000 Mark. WTU: Annahme von Spar-Einlagen.. # Ausleihung von Dariehen.## Geöffnet: An den Wochentagen von 9 bis 1 Uhr, nachmittags von 3 bis J 6 Uhr, sowie an jedem gin ersten und letzten i Sonntag#i Monat vormittags von 11½ 8 bis 12 Uhr. 9 Unterempfangsstellen in Bielefeld Bürgerweg 44a und Herforder e: ##straße 130(Pottenau), Dornberg, Gadder g. baum, Heepen, Isselhorst, Schildesche, Jöllenbeck, Ubbedissen. Das Kuratorium der Kreis=Spartasse. Orchester Loge Fremden=Loge I. Rang=Loge I. Rang=Balkon Die Konzerte finden statt: 8. Oit., 15. Neu., 13. Der., 10. Jan., 7. Febr., 3. Die Abonnementskarten werden nur zu beiden Cyklen gemeinschaftlich verabfolgt. Eine Abonnementsliste wird durch den Orchesterdiener des städt. Orchesters vorgelegt werden.— Vom 8. Oktober an findet der Verkauf der Abonnementskarten in der Buchhandlung von Selle, Niedernstrasse, statt. Stadt-Theater. Heute Anfang 7½ Uhr Ende 101 Uhr Panius Kirchen-Chor. Montag, den 30. d. Mts. pünktlich 8½ Uhr Beginn der Proben. Klassiker=Vorstellung zu kl. Preisen — Othello.— Sonntag, vorm. 11½ Uhr Ende 1 Uhr Matinée: Marzell Salzer 7 Uhr abends: Novität: Der blinde Passagier. energisch und tüchtig, auf sofort für dauernde Beschäftigung nach außerhalb gesucht. Aug. Karmeyer. Goldbach 52. Schmerzlos Zahnziehen 1 Mark. Künstlicher Zahnersatz, auch ohne Gaumenplatte. Reparaturen sofort. Plombieren etc. billig. Kassenmitglieder werden von mit auch behandelt. S. Klarowicz, praktisch. Zahnkünstler. Brunnen=u. Augustastr=Ecke nahe der früheren Wohnung. Der Ninsberg, Flscher& Co. Blelefel# BIELEFELD. Fernspr. 119 Reichsbanksr. 15 Kapital: Mk. 60000000. Reserven: Mk. 11 500000. Eröffnung laufender Rechnunge: mit und ohne Kredit. 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In einer längeren Vegrüßungsansprache führte der Vorsitzende Herr Sanitätsrat Dr. SchomerusMarienhafe folgendes aus:„Der Wahlspruch des Bundes: alles und in allem Christus bildet in seiner weit über Zeit und mensch liche Kraft hinausreichenden Bedeutung eine unverrückbare Grundlage für den Bund. Die Scheidung zwischen erhaltenden und zerstören den Kräften vollzieht sich auf vielen Gebieten immer deutlicher erkennbar, und unsere Zeit steht unter dem Kampfesruf: Hie Chrisius —„ die Belial. Auch in der Aerztewelt scheiden sich die Geister, die einen, denen das Kreuz auf Golgatha eine Torheit ist, die anderen, die in dem Gekreuzigten Heil und Leben haben. Daß der Wahlspruch des Bundes auch„in allem Christus" lautet, ist eine Gewähr dafür, daß die kleire Schar der Mitglieder des Bundes dennoch in größter Kraft wirken könne, so lange sie als Rebe am Weinstock bleibt. Es ist Gottes Rit und Wille, sich des Schwachen und Unedlen bedienen, um seine Absichten aus zuführen sein Geist befähigt uns zu dem Bekenntnie: „Wenn ich schwach bin, so bin ich statk“ Pauli Stärke muß auch unsere Stärke sein, und sie kann es auch denn Gott hat auch uns zur Arbeit in seinem Weisberg berufen. Und darum getrost voran, denn unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ In erfreulicher Einmütigkeit wurden sodann die vorliegenden Anträge behandelt, so vor allem der Entschluß gefaß, semesterweise Mitteilungen aus der Arbeit des Bundes an die Mitglieder in Form besonderer Hefte gelangen zu lassen. Große Bedeutung wurde der Frage beigelegt, wie man die kommende Generation der Aerz'e gewinnen könne, eine Aufgabe, die fortgesetzt die größte Aufmerksamkeit des Bundes erfordere. Auch der enge Auschluß an die holländischen und dänischen Beudervereine wurde wiederholt warm befürwortet. Nach Erledigung der geschäftlichen Pinkte der Tagesordnung erfreute Herr Dr. Jungklaus die Versammlung durch einen tiefgründigen Vortrag, in dem er ausführte, wie sehr wohl eine christlich idealistische Weltauffossing mit den Ergebnissen der modernen Naturwissenschaft vereinbar sei. Der Vorteag ercheint in extenso in den Mitteilungen, diese sowie sonstige Auskunft werden auf Verlangen Freunden und T#lnehmern der Besrebungen vom Schriftführer des Burdes Dr. Fldmann, Eckardtsheim, Bez. Minden zugesandt. Die Tigung des Bundes erhiell dadurch noch eine besondere Bereicherung, daß die Anwesenden am 22 Spember die ausgedehnten Haup'anstalten in Bethel sowie die Zweiganstalten in Eckarktsheim besichtigen konnten. Die gemeinsame Arbeit und Freube hatte von neuem die einzelnen Mitglieder mit einander verbunden und gestärkt, ihre Arbeit im Sinne des Wah'spruches des Bundes „illes urd in allem Christus“ zu treiben. Aus den Kreise II Obernbeck 25. Sept.(Die zahlreichen Altertumsfunde in dem Obernbecker Felde) unterhalb der EggeHöhe am Werretal ließen vermuten, daß dort in der Gegend ältere Ansiedlungen bestanden haben müssen. Am südlichen Steilhang der„Egge“ finden sich Spuren alter waule, die teilweise verackert, doch noch die zwischenliegenden Grabenlinien erkennen lassen. Allem Anscheine nach hat hier auch auf diesem, durch eine großartige Fernsicht nach allen Seiten hin hervorragenden für eine Befestigung wie geschoffenem Platze eine altsächsische Volksburg gestanden, in welche die Aawohner mit ihrem Vieh flüchteten bei feindlichen Einfällen. Diese alten Wall spuren wurden ohnlängst vom Herrn Ober lehrer Langewische=Bünde besichtigt und heute burch geschulte Arbeiter untersucht. Die guer durch die B.festigungen gezogenen Gräben zeigten deutlich Wall und Gräben, brachten jedoch außer Holzkohlen keinerlei sonstige Funde, aus denen besondere Schlüsse gezogen werden konnten. Hoffentlich werden bei späterer Nachgrabung noch Zeichen alter Kultur gesunden, ehe der Pflug alles begleicht und jegliche Spar vernichtet. Der Nichveis, daß oben auf der Egge eine altsächsische Volksburg gestanden hat, läßt sich aus dem Lauf de: Wallspuren deutlich erkennen.— Dann wurde noch auf dem Felde des Gemeindsvorstehers Ditert am Rinde der Sandgrube eine Grabung gemacht und sofort auf einer kleinen Fläche 2 schöne Urnen und eine Schüssel aus Ton, die den Urnen wohl beigegeben zu werden pfligten, gefunden. Dieselben wurden vom Herrn Oberlehrer Lanzewiesche behufs Konservierung witgenomnen. Es wäre dringend zu wünschen, „# von allen derartigen Funden dem Gemeindenvorsteher oder Amtmann Mitteilung gemacht würde, damit diese Sachen, die ohne sonstigen Wert nur für die Wissenschaft Bedeutung haben, der Nachwelt erhalten bleiben. 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Traurmaun, Drur„und Verlag von e. vou der Mühlen, sämtlich in Bielefeld. Großherzog Sonnabend, kur 82. Lebensjahre Sanfi und ohne Anwesend waren herzogliche Fam# zessin Wilhelm, und die pflegend zimmer besandet minister von Di Ministeriums de von Ma hat nun der ein Fürsten, Fried am 9. Juli 185 kinderloser Ehe Hilda von Nessar Außerdem hinter eine tiestrauernde I, ei mit dem Kronpr mählte Prinzessin mehrere Enkel. Nicht nur das als treuer Lande bewiesen hat, son trauernd an der Mit dem Großher deutsche, vornehm letzten Zeugen au dahin gegangen. D ganges sind Höl deutschen Macht. preisen und wag, be Friedrich von Be nennen mössen, ih als man den H „Friedrich, von von Bad seinen schweren B. Vorbilbe seines unv haft erfüllen wolle voll Pflichterfüllung eingelbst, als echte das Steuer in fe Kurse geradeaus di große Ziel der nat Als die Zeiten Ende gingen ur unter König Wilh des Großherzogs, Einigung der Natio Fürst einer der ers den Main zwischen