* r-Blätter kiumor und Kunst rn nur N. 3.— C handlungen und handlungen und eine Gratis-ProbeI. TheatinerNtr. 47 adt München Aumen der Redaktion. interellanke Ausr Neggendorfer-Blätte * jedermann frei! RSONGDRSEP“ reis Bielefeld. indelsicher jungen. * imen: ig durch den Tür links, 1 Uhr mittags, ir nachmittags. ig im Monat von den Uhr mittags. erweg 34 Firma & Westerheide. orderstr. 82 durch th.=Bes. L. Müller die am 1. Kassenbeginnt mit dem sparkasse. ing. ßen im Johanistal 639, 640 bis zur Straße Johannistal neten=Versammlung n zu Jedermanns offengelegt. anerhalb 4 Wochen ngen. 907. Magistrat. igen u. Couverts aschmackuo!! lielefeld Historischer Beigkeid Mittwoch, 11. September 1907 9 r Maler 114 70 Ringpinsel, u0 ferner:(1 U ten= bstfabrizierte ustrielle Zwecke,(## 95 en detah von 1415. Ub 11. September: Johann Brenz, württembergischer Reformator, gest. 1570.— Marschall Turenne, zu Sedan geb. 1611.— Prinz Eugen schlägt die Türken bei Zenta. 1697.— Schlacht bei Malplaquet, 1709.— J. B. Basedow, Pädagoge, zu Hamburg geb. 1723. — Zusammenkunft des deutschen und russischen Kaisers zu Danzig, 1901. Die Neueinteilung der Lanblagswähltreise wird von den Nationalliberalen gefordert. Die„Kreuz=Zig." beleuchtet diese Forderung in einem längeren Actikel. Sie zeigt, daß der Gesetzgeber mit voller Absicht in der Verfassung surkunde jeden Hinweis auf eine Abhängigkeit der Wahlbezirke von der Seelenzahl vermieden hat und mon demnach auch nicht mit einem Schimmer von Berechtigung behaupten kann, daß der Geist der Verfassungsurkunde eine verartige Abhängigkeit verlange. Dann fährt sie fort: Wer eine Neueinteilung der Landtags wahlkreise verlangt, fördert zugleich die Bewegung für eine Neueinteilung der Reichstagswahlkreise. Und hierin liegt das am schwersten wiegende polikische Bedenken gegen eine Neueinteilung der Landtagswahlkreise. Denn es ist unzweifelhaft, daß bei einer Neueinteilung der Reichstagswahlkreise unter Anlehnung an die mittlerweile eingetretenen Verschiebungen der Bevölkerung den Großstädten und den Industriebezirken eine wesentlich erhöhte Zahl von Abgeordneten überwiesen werden müßte. Die Neueinteilung würde also fast ausschließlich der Sozialdemokratie zu gutekommen. Nun kann man, obgleich die letzten tagswahlen zu einer erheblichen Schwächung des Einflusses der Sozialdemokratie im Reichstage geführt haben, doch immer noch nicht behaupten, daß ihr Ergebnis die sozialdemokratische Gefahr endgültig beseitigt habe. Bei dieser Sachlage würde also eine Gesetzgebung, die unter allen Umständen zu einer stärkeren Vertretung der Sozialdemokratie im Reichstage führen muß, das Wohl des Baterlandes in bedenklicher Weise gefährden. Schon unter diesem Gesichtspunkte ist der Gedanke einer Nueinteilung der Landtagswahlkreise in gleicher Weise wie der einer Neueinteilung der Reichstagswahl kreise so lange zurückzuweisen, wie von einer endgültigen Beseitigung der sozialdemokra Gefahr nicht geredet werden kann. Es ist bedauerlich, daß trotzdem gerade die nationalliberale Partei, die sich gern ein ganz besonderes Maß von staatsmännischer Gesinnung zuschreibt, die Neueinteilung der Londtagswahlkreise mit so großer Nachdruck betreibt. Zwingende Gründe für eine solche Maßregel liegen zur Zeit nicht vor. Daß sie durch die Verfassung nicht geboten ist, haben wir oben dargelegt. Auch die Behauptung, dem Gebote der Gerechtigkeit ist unbegründet. Denn ein Gebot vege zichtiskeit kann unmöglich eine MaßGrundlagen Staat uötigt, die gefährden. Es wird auch schwer sein, basesengtmishgen Käcser. a.„ Jahl der Abgeordneten undeg##ere werucksichtigung des platten den Gebote der sich sett kutlsächlich geigt, Ia Wirtlichent Verechtskeit widersprechze. Dun g gteit ist das Gegenteil der Fall. wicht vie Grundlage des Staates bilden gnur d#i#e Menschen, die ihm unterton.20, sondern neben diesen auch das vano, das sein Gebiet bildet und seinen Untertanen Nahrung gewährt. Gerade durch diese Erwägung kann eine verhältnismäßig starrere Vertretung des platten Landes im Parlamente wohl gerechtfertigt werden. Das hat selbst ein so stark demokratisch veranlagtes Volk wie das norwegische wohl erkannt. In Norwegen hatte sich durch zu starke Anlehnung der Verteilung der Abgeordneten an die Bevölkerungsziffern das Verhältnis zwischen Stadt und Land so stark verschoben, daß im Jahre 1857 die Stätte 50, das Land 67 Abgeordnete besaß. Da entschloß man sich, zu der alten Bestimmung der Verfessung vom 4. November 1814 zurückzukehren und die Zahl der dem Lande zu gewährenden Abgeordneten ein für alle Male auf 3/3 der Gesamtzahl festzusetzen, so daß also den Städten nur die Minderheit verbleibt. Wenn wir also einer Verminderung des jetzigen Einflusses der ländlichen Bevölkerung auf die Gestaltung der Volksvertretung widerstreben, so können wir uns auf des Beispiel eines Volkes berufen, dessen„freiheitliche" Gesinnung sicherlich über allem Zweifel erhaben ist. Nachdem durch die beiden Gesetze von 1906 die übergroßen Wahlbezirke geteilt und die ordnungsmäßige Durchführung der Wahlen überall ausreichend gesichert ist, entfällt vollends der Grurd für eine Maßregel, die, wie die Neueinteilung der Landtagswahl kreise, das Staatswohl in hohem Maße zu gefährden geeignet ist.— Das ist auch unsere Meinung. Zur Einberufung des preußischen Landtages. In der Tagespresse wird schon C. C. jetzt hier und da mit einem gewissen Eifer die Frage erörtert, zu welchem Termine die Einberufung des preußischen Landtages zu erwarten sei. Wir glauben, daß man diese Angelegenheit füglich dem Ermessen der Staatsregierung ohne besondere Ungeduld wird üderlassen dürfen. Um so mehr, als die Entscheidung über diesen Termin von einer Reihe von Vorfragen und Vorarbeiten abbängt, welche man nur schwer im Lande schon jetzt übersehen kann. Daß die Staatsregierung mit der Absicht umgeht, eine organische Neuordnung der Beamten= und auch der Lehrergehälter vorzuschlagen, ist ja bekannt. Ebenso aber scheint es auf der Hand zu liegen, daß die Gestaltung unseres demnächstigen Haushaltsetats bezw. sein finanzieller Abschluß eine gunz wesentliche Vorbedingung dafür ist, in welchen Grenzen die verfügbaren Mittel zu jenen Besoldungsverbesserungen überhaupt vorhanden sind bezw. ob und inwieweit eine Erhöhung unserer Einkommensteuer in Erwägung gezogen werden müßte. Es wird also schwierig sein, vor Feststillung des Etats in den Ressorts, bezw. vor bessen Vorlegung mit der Besoldungsordnung hervorzutreten. Dies und der Umstand, daß es auch erwünscht wäre, einigermaßen erst zu übersehen, wie sich im Reiche die Beamtenbesoldungsverhältnisse gestalten werden, damit nicht wieder, wie vor kurzem, bedauerliche Diskrepanzen Mißverhältnisse) eintreten, lassen es uns zweifelhaft erscheinen, ob in der Tat mit einer Einberufung des Landtages schon vor Weihnachten gerechnet werden darf. Politische Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 10. September. Der Kaiser ist um 2 Uhr nachmittags vom Mandverfeld wieder in Wilhelmshöhe eingetroffen. Heute vormittag fand eine Sitzung des Generalsynodal vorstandes unter dem Vorsitze des Wirklichen Geheimen Rats D. Grafen v. Zieten=Schwerin im Dienstgebäude des Evangelischen Oberkirchenrats statt. Nach derselben wurde eine gemeinschaftliche Sitzung des Evangelischen Oberkirchenrates mit dem Generalsynodalvorstande abgeholten. Nach einer Berliner Meldung der„Frankf. Ztg.“ wird die Reichsregierung den durch das Bombardement in Casablanca geschädigten deutschen Reichsangehörigen, da die Frage der Entschädigungspflicht noch einige Zeit in Arspruch nehmen wird, sofort auf die ihnen zustehende Entschädigung einen Vorschuß von 250000 Mk. auszahlen. e, Norddeutsche Allgemeine Zeitung scherib::„In einem Promemoria der hiefigen französischen Botschaft vom 2. September wurde mitgeteilt, daß es in der Absicht der französischen Regierung liege, im Einvernehmen mit der spanischen Regierung und mit den eigenen Mitteln beider Mächte in denjenigen Vertragshäfen Marokkos, wo eine solche Maßregel als notwendig erkannt werden würde, eine provisorische Polizei einzurichten mit dem Zweck, daselbst die Ordnung aufrecht zu erhalten und die Bildung der in der Akte von Algeciras vorgesehenen marokkanischen Polizeitruppen zu erleichtern. Hierauf hat die deutsche Regierung geantwortet, sie habe von dieser Mitteilung und von der in dem Promemoria gegebenen Begründung Kenntnis genommen. Sie entnehme daraus, daß die in Aussicht genommenen Maßregeln provisorischen Charakters sein und den Bestimmungen der Akte von Algeciras nicht präjodizieren werden. Die deutsche Regierung habe die Befugnis Frankreichs, sich für die Vorgänge von Casablanca Genugtuung zu verschaffen, anerkanrt und beabsichtige nicht, der von aus diesem Anlaß unternommenen und durch außergewöhnliche Umstände motivierten Aktion Schwierigkeiten zu bereiten. hoffe und wünsche jedoch, daß sich schwere Schäbigungen der fremden Kaufleute wie die in Casablanca erlittenen nicht wiederholen möchten. Die deutsche Regierung mache deshalb darouf aufmeiksum, daß nach Ausicht des deutschen Geschäftsträgers in Tanger die, in der Akte von Algeciras nicht vorgesehene, Aufstellung fremder Polizeikorps unter den gegenwärtigen Verhältnissen einen Argriff der Bergstämme auf die Stadt und ernste Gefohr für Leben und Gut der Europäer hervorrufen könnte, zumal wenn jene Maßregel nicht unter dem Schutze wilitärisch unbedingt genügender Kräfte vollzogen würde. Die gleiche Gefahr dürfte auch in anderen Hafenorten bestehen.“ Die abessinische Gesandtschaft hatte vor ihrer Abreise von Berlin um Vermittelung des Kaisers in Konstantinopel zu ihren Gunsten in Sachea der abessinischen Klosterfrage gebeten. Wie die„Voss. Zig.“ hört, wird die deutsche Diplomatie den Wunsch der Abessinier nach Möglichkeit bei der Pforte unterstützen. Eine vatikanische Persönlichkeit teilte dem römischen Korrespondenten des„B. T.“ mit, daß eine Nachricht des„Dziennik Pozuansk““, der Vatikan habe die Kandidatur des Militärpfarrers Kreszinski für den Posener Erzbischofssitz abgelehnt, eine tendenziöse Entstellung sei. Der Vatikan habe sich über die verschiedenen Kandidaturen noch nicht geäußert und werde sich wahrscheinlich noch auf lange Zeit hinaus darüber nicht aussprechen. Zu der kürzlich gebrachten Mitteilung, daß das neue Lehrerbesoldungsgesetz keineswegs sertiggestellt oder dem neuen Kultusminister Dr. Holle gar als ein fertiges Gauzes von Studt hinterlassen worden sei, wird daran erinnert, daß Dr. Holle selbst der am 20. August bei ihm erschienenen Abordnung des katholischen Lehrerverbandes mit Bezug auf jenes Gesetz gesagt habe: „Täglich finden zwischen den einzelnen Ressorts Verhandlungen über die in Sachen der Lehrerbesoldung zu treffenden Maßnahmen siatt. Doch hat die Sache sachlich eine greifbare Gestalt noch nicht angenommen.“ Braunschweig, 10. Sept. Ein heute veröffentlichter, von einer größeren Anzahl hervorragende: Persönlichkeiten unterzeichneter Ausruf fordert zur Sammlung von Geldbeträgen auf zur Errichtung eines im PrinzAlbrechtpark aufzustellenden Denkmals für den verstorbenen Regenten des Herzoztums, Prinzen Albrecht von Preußen. bg Aus dem Ausland Schweiz. In Zürich wurde gestern über die neue Stadtverfassung abgestimmt, worin die Sozialdemokraten für die städtischen Betriebe gesetzlich den neunstünbigen Normalarbeitstag und einen Minimallohn von 5 Franken durchgesetzt hatten. Die Abstimmung sanktionierte diese wichtigen Aenderungen, derentwegen eine heftige Agitation betrieben worden war, mit 16217 „Ja“ gegen 6923„Nein“. Damit ist der neunstündige Arbeitstag und der Minimallohn zum ersten Male in der Schweiz gesetzlich anerkannt. Haag, 10. Sept. Das Plenum der Schiedsgerichtskommission der Friedenskonferenz hat den deutscheenglisch= französisch=amerikanischen Entwurf betreffend die Errichtung eines internationalen Prisengerichts mit 26 gegen 2 Stimmen(Bcasilien und die Türkei) bei 15 Stimmenthaltungen(darunter Rußland und Jopan) angenommen. Paris, 10. September. Die Antwort Deutschlands auf den französischen Vorschlag über die marokkanische Polizei traf gestern nachmittag in einer chiffrierten Depesche im Auswärtigen Amt ein und wurde zwischen 6 und 7 Uhr von Pichon dem Ministerpräsidenten selbst überbracht. Clemenceau sprach sich einigen Journalisten gegenüber dahin aus, daß die Note für Frankreich durchaus zufriedenstellend sei und nichts ei thalte, was man nickt schon erwartet hält. Rom, 10. Sept. Die Enzyklika des Papstes, die innerhalb des Monats September erscheint, bekämpft die vorgeschrittensten Verehrer des katholischen Modernismus, wie Laberthonnière u. a. Außer dem Katholizismus untergrabe der Modergiamus, der nichts anderes als vermuomter Rationauismus sei, das Christentum an sich. Der Klerus dürfe sich als Lehrer des Glaubens nicht von Unberufenen verdrängen lassen. London, 10. September. Die„Tribune“ meldet aus Ottawa als Ergebnis des Kabinettsrates, daß der Ministerpräsident Sir Wilfried Laurier an den Bürgermeister von Vancouver telegrephiert habe, der General=Gouverneur habe mit tiefstem Bedauern erfahren, daß gegen Untertanendes Kaisers von J. pan, des Freundes und Verbündeten des Königs, unwürdige Brausamkeiten verübt würden. Er hoffe, daß die Ruhe alsbald wiederhergestellt werde, und daß die Schuldigen ihre Strafe erhielten. London, 10. Sept. Wie das Reutersche Bureau erfährt, ist noch keinerlei amtiche Mitteilung über die Ruhestörungen in Banconper eingegangen, auch Vorstellungen sind noch nicht erhoben worden. Die kanadische Regierung besitzt genügend Mittel, allen Zwischenfällen energisch entzegentreten zu können Rußland. In Odessa ist die Ruhe wiederhergestellt. Nach telegraphischer Meldung aus Lodz hat dort in der Nacht zum 10. September infolge der entsetzlichen Mordtaten der letzten Tage ein Pogrom begonnen. Elf Personen, darunter vier Frauen, wurden erschossen, vier Personen, darunter zwei Frauen, verletzt. In der Baluty Vorstadt Morgen sot. udes ueg un Konstantinopel, 10. Sept. Aus Uesküb wird gemeldet: In den letzten zwei Monaten hat das Baudenunwesen im Wilajet und auf dem Lande nachgelassen. Im Juli haben nur zwei Bandenkämpfe stattgefunden. Auch die übrigen Schreckmittel des Komitees sind weniger als sonst in Anwendung gekommen. Marokto. Der„Daily Mail“ wird aus Marrakesch vom 2. September gemeldet: Sultan Muley Hafid plündert den Besitz der Beamten Abdul Asis'. Anarchie und Korruption greisen um sich. Muley Hafid hat nur 500 Soldaten, denen er nicht bezahlt. Täglich finden Veränderungen in den Behörden statt. Das Volk betet zu Gott um Schutz vor einem solchen Herrscher. Merkwürdig ist, daß die plündernden Marokkaner die Häuser der Franzosen, welche sie angeblich als ihre größten Feinde betrachten, unberührt lassen. Wie aus Tanger gemeldet wird, bestätigt Muley Hafid, daß er die Absicht habe, mit den europäischen Mächten in freundschaftlichen Einvernehmen zu leben. China. Eine hier aus Washington eingegangene Börsendepesche besagt, daß China sich entschlossen habe, die Goldwährung einzuführen. Kirche, Schule und Mission. (Der 34. Kongreß für innere Mission) wird, wie schon gestern berichtet worden ist, vom 23. bis 26. September in Essen(Ruhr) abgehalten werden. Er beginnt mit einer Sröffnungspredigt in der Paulus. kirche am 23. Sptember 6 Uhr(Oberhosprediger D. Dryander=Berlin) und mit Begrüßungen im Saalbau; dann folgen am 24. September unter der Leitung des Vorsitzenden des Zetralausschusses für Innere Mission, Direktor Spieker aus Berlin, die Verhandlungen über das Thema: Wie kann die Innere Mission ihre Aufgabe erfüllen, unser Volksleben durch die Kraft des Evangeliums zu erneuern? Pcofessor D. Ihmels (Leipzig). Abends liturgische Paul Gerhardtfeier(Superintendent Nelle). Am 25. September sind vier Spezialkonferenzen im städtischen Saalbau, dann gemeinsames Mittagsmahl und Abendgottesdienst, dann freie Abendversammlung mit Vorträgen von Pastor Wahl, Essen, Oehlker, Hannover und Stöcker. Am 26. Hauptversammlung mit den Reseraten von Konsistorialrat Mahling aus Frankfurt und Reichstagsabgeordneten Behrens, Essen, über die Frage: Welche Aufgaben erwachsen der Inneren Mission aus der gegenwärtigen Arbeiterbewegung? Man erwartet für den Kongreß sehr zahlreiche Teilnahme. Privatund Hotelquartiere werden vermittelt. Adresse: Evangel. Gemeindeamt Essen(Rahr). (Kuhhandel.) Die nationalliberale „Rheinisch=Westsälische Zeitung“ ironisiert in amüsanter Weise den linksliberalen Kuhhandel. Sie meldet vom„politischen Markte“, daß dort in den letzten Tagen lebhaftes Treiben geherrsch habe, obwohl der Handel flau gegangen sei. Der Auftrieb sei stark gewesen, aber die Abschlüsse hätten gefehlt, und obwohl das Angebot sich als lebhaft gezeigt habe, sei kein rechtes Geschäft zustande gekommen.„Flotte Zentrumskühe von den meerumspülten grünen Weiden Schleswig=Holsteins wurden von einem betriebsamen Händler angepriesen, aber es fehlte sichtlich die Lust für diese schwere Ware. Magere Freisinnskühe waren in großer Zahl vorhanden und wurden mit lautem Geschrei der linksliberalen Händler offeriert, fanden jedoch keine Liebhaber. Die Rasse ist zu schlecht und offenbar Wies- Ede Grbdn. Roman von J. d'Anin. Berechtigte Uebersetzung s von Adele Achard. Nachdruck verdoten.) Nellie weinte noch immer leise vor sich hin.„Nie werde ich mich darüber trösten können," jammerte sie,„es ist zu schwer, zu schwer!“ „Sage mir, Kindchen, was ist denn so besonderes an diesem Prinzen, daß sein Andenken dir die Zukunft trüben sollte? Hast du ihn wirklich geliebt, außer seiner schimmernden Außenseite und dem Zauber seiner altherrlichen Abkunft?“ Leise wiegte Nell die Weinende in ihrem Arme hin und her.„Du leidest jetzt, und ich will nicht in deinen Schmerz eingreifen. Binnen kurzem werden wir weiter darüber sprechen, und du wirst die Dinge in einem sehr veränderten Lichte ansehen, wenn deine Augen nicht mehr von Tränen getrübt sein werden.“ Jetzt brach auch Nell ihrerseits in krampfhaftes Weinen aus. „Nellie, armes Kind, mir fällt plötzlich ein, daß ich am Ende gar an diesem deinem Schmerze schuld bin. Erinnerst du dich ##noch meiner Bitte an jenem Morgen beim zu wenig vertrauenerweckend für Paarungszwecke.“ Dieses Stimmungsbild vom „politischen Markte“ ist nicht übel; denn in der Tat kann man sagen, daß der politische Kuhhandel nur selten mit solcher Ungeniertheit betrieben worden ist, wie in den Tagen der Blockherrlichkeit. (Vom christl.=sozialen Parteitag) wurde als Oct der nächsten Tagung Herford gewählt. (Der deutsch=soziale Parteitag,) der am Sonntag und Montag in Frankfurt a. M. abgehalten wurde, hat folgende Entschließung einstimmig angenommen:„Der deutsch=soziale Parteitag erklärt die Mitarbeit national gesinnter Arbeitnehmer, die das Vertrauen ihrer Berufsgenossen besitzen, in den Volkt vertretungen für dringend wünschenswert. Den Parteizenossen wird daher empfodler, überall, wo sich geeignete Bewerber finden und die Umstände einen Erfolg erwarten lassen, für die Aufstellung von Arbeiter=Kandidaturen einzutreten.“ Die vorgenommenen Wahlen ergaben die Wiederwahl der gesamten Parteileitung mit Liebermann von Sonnenberg als Vorsitzenden. Industrie, Handel und Verkehr (Nächste Postverbindungen nach Swakopmund und Lüderitzbucht.) Für Briessendungen mit Reichspostdampfer„Gertrud Woermann": a) mit dem ersten Nachversand über Antweipen, letzte Beförderung am 15. September ab Köln 6 Uhr 1 Min. nachmittags, b) mit zweitem Nachversand über Boulogne surmer, letzte Besörderung am 16. September ab Köln 10 Uhr 45 Min. abends. Für Briefsendungen mit englischem Dampfer über Kapstadt, ab Seuthampton am 21. Septbr., in Kapstadt am 8. Oktober, in Swakopmund am 11. Oktober, in Lüderitzbucht am 13. Oktober. Litzte Beförderung am 20. September ab Köln 6 Uhr 1 Min. nachmittags, ab Oberhausen 7 Uhr 54 Min. nachm.— Die nächsten Posten aus Swakopmund, Abgang am 18. und 31. August, sind zu erwarten am 15. und 20. September. Kolonialpost. (Tsingtau.) Die erste Abschlußprüfung der Sekundaner der Gouvernementschule in Tsingtau hat unter dem Vorsitz des Admiralitätsrats Günther als Stellvertreter der Regierung stattgesunden. Sämtliche fünf Prüflinge haben die Prüfung bestanden. Die Verleihung der Berechtigung für den einjährig=freiwilligen Dienst auf Grund des von der Schule ausgestellten Zeugnisses ist bereits erfolgt. Wie die „Tfingtauer Neuesten Nachr.“ hören, werden die sämtlichen fünf jungen Leute sich dem Kaufmannsstande wiemen, und zwar werden zwei von ihnen bei Firmen in Schanghai bezw. Tientsin, die drei übrigen bei solchen in Tfingtau eintreten. und Sage im Gebiet des diesjährigen Kaisermanövers. (Schluß.) An einem der Hofgebäude liest man den tapferen Spruch:„Herrscht der Teufel heut auf Erden, wird Bott morgen Meister werden.“ In der Familie Asseburg gibt es eine Sage, die an das„Glück von Edenhall“ erinnert; nur daß sichs hier um drei kostbare Gläser handelt, von denen noch zwei unversehrt sind, während das dritte, zwei Gliedern der Familie Unheil bringend, zersprungen ist. In der Nähe Brakels liegt auch Schloß Rheden, Pincio? Du solltest mir versprechen, nichts von unserer finanziellen Lage merken zu lassen?“ „Allerdings, du sagtest mir noch, dein Lebensglück hinge davon ab.“ „Dennoch," rief Nell aus,„würde ich es mit deinem Schmerze nicht haben erkaufen wollen! Verzeih mir! Und befreie mich von den Gewissensbissen, an deinem Kummer schuld zu sein!“ Nellie hatte sich aufrecht gesetzt.„Du brauchst dir darüber keine Gewissensbisse zu machen, Nell, mir ist schon etwas leichter. Du magst recht haben. Es war ein Traum! Es ist die Entdeckung des Häßlichen da, wo ich die Schönheit zu finden glaubte. Und doch, wenn ich darüber nachdenke, muß ich mich immer wieder fragen, weshalb ich nicht auch um meiner selbst willen geliebt werden konnte, wie du von Balgrand?“ Und nach einer Pause fuhr sie fort: „Taute Angelika weiß nichts von dem Vorgang in meinem Innern, wir wollen es ihr auch lieber verschweigen.“ „Weißt du was wir tun sollten?“ sagte Nell mit überzeugendem Tone.„Jetzt, wo die Tage noch kühl sind, laß uns nach Neapel gehen. In der Osterwochs kommen wir wieder zurück und dann gehts heim nach seit unvordenklichen Zeiten der Sitz der von Mengersen, lieblich zwischen Wald und Flur. In Park befindet sich eine hohe abschüssige Bergwand, die die Sage vom Trompetersprung erzählt, wie sie auch im schlesischen Gebirge vorkommt. Unter den Sagen des Kiosters Corvey ist die von Gisbert v. Vivcke poetisch bearbeitete:„Lilie von Corvey“ am bekanntesten. Unter den Rittergeschlechtern ist von der Sage am meisten das der Spiegel vom Desenberg im guten und bösen Sinne bedacht. Im„Fegefeuer des westfälischen Adels“ von Annette von Droste Hülshoff sind nur Geschlechter des Bistums Paderborn zu finden. So ist kaum ein Gebiet Westfalens reicher an Geschichte und Sage, und wer das malerische und romantische Westfalen von Schückeng und Freiligrath oder den Sagenschatz Westfalens von Weddigen und Hartmann zur Hand nimmt, wird sich an dem gesunden Duft dieser Blüten der Volksdichtung noch lange erquicken können. Im erstgenannten Werke sind auch die seltenen Kunstgegenstände erwähnt, die man auf den Schlössern derer v. Haxthausen, dem gräflich Sierstorphschen in Driburg u. a. bewundern kann. Der Reiz dieser Gegend liegt in seiner vielgegliederten, mannigfachen Landschaft, in der Berg und Tal, wo tiefer Wald und fruchtbares Feld abwechseln, wo aber auch einzelne steile Höhen plötzlich emporsteigen und so der Phantasie und dem vielgestaltigen mittelalterlichen Leben reiche Nahrung boten Die neuere Zeit hat hier lange wenig geändert, da das Landtstreng katholisch geblieben ist, und die Industrie hier, abgesehen von einigen Plötzchen an der Weser, wenig bedeutet. Nach der Weser hin breiten sich fruchtbare Fluren aus, und selbst in diesem Jahr soll man dort hundertfältige Frucht geerntet haben. Das Land galt lange für ein Eldorado der Juden, die auch heute noch z. B. in Brakel, Pekelsheim und Marsberg sehr zahlreich sind. So hat das Land zwischen der Egge und der Weser, der Diemel und den Quellen der Lippe in vieler Beziehung einen eigenartigen Charakter. Die Bevölkeruug hängt an ihrer bischöflichen Vergangenheit und an den Heiligen Paderborns: Libori, Meinwerk u. a.; aber es gibt auch unter ihnen helle Köpfe, die die alte Zeit mit ihren Zehnten und Frohnden, mit ihren Raubrittern und Fehden nicht wieder zurück sehnen, sondern sich von Herzen des starken, gerechten Regiments freuen, das jetzt über ihnen waltet. So tat ein Bauer dieser Gegend, mit dem ich mich bei einer Wanderung zu einer der berümtesten Burgruinen unterhielt, und der über die Geschichte seiner Heimat recht gut unterrichtet war, die folgende verständige Aeußerung:„Niu schännet dai Luie faken ärwer de haugen Steuern, dai se betalen möt; owwer wann ick nou muine Steuern betalet häwwe, wat ick dann no häwwe, dat härt mut, do draw mui keiner ankumen, dat was owwer fräuher nich sao, do behällen se nix." Der biedere Maurermeister aber, den ich hernach auf der Burg beschäftigt fand, dieselbe im Auftrage des westfälischen Altertumsvereins ein wenig auszubessern, damit sie vor dem Verfall bewahrt werde, lebte mit seinen Anschauungen schon ganz in der Gegenwart und meinte, als wir die gewaltigen Mauern bewunderten:„Man soll nich meinen, dat se saun Wesen an saune verlurne Ecke bugget härn.“ Er hätte die Burg lieber an die Eisenbahn gebaut. Wer die deutsche Geschichte kennt, wird mit Dank sich dessen bewußt sein, daß Deutschland niemals eine glücklichere Zeit erlebt hat als die gegenwärtige, wo unter einem starken, gerechten und für sein Volk unablässig arbeitenden Kaiser alle Lebenzverhältnisse, soweit staatliche Förderung und persönliche Sicherheit und Freiheit infrage kommen, sich auss beste entfalten können. Wahrscheinlich ist in dem in Rede stehenden Teil Westfalens niemals ein gleich starkes und gleich schlagfertiges Heer gesehen worden, wie es jetzt im Kaisermanöver sich gesammelt hat. Heil uns, daß dieses gewaltige Instrument zu unserm Schutze scharf und schneidig erhalten wird. Hoffentlich wahrt die westsälische Gastfreundschaft auch dies mal ihren guten Ruf und erleichtert durch tüchtige und reichliche Verpflegung den Soldaten ihren in diesem schwierigen Gelände anstrengenden Dienst. Sollte es sich bewahrheiten, daß der Kaiser dem Grafen von Fürstenberg Herdringen bei Aresberg einen Besuch machen wird, so würde ihn der Kraftwagen tief in das Herzogtum Westfalen hineintragen, an die malerischen Ufer der Ruhr. Ueberall wird das Auge erfreut und der historische Sinn gefesselt. Die Reise des Kaisers selbst aus dem Paderborner Land nach Herbringen würde die Vergangenheit, in der Fürstenberger Paderborner Bischöfe waren, wachrufen. Aber bei aller Liebe zur engeren Heimat und bei aller Freude an seiner alten Geschichte und Sage wird in Westfalen niemand die Vergangenmit der Gegenwart vertauschen wollen, sondern voll Freude und Dankbarkeit zu unserm Kaiserlichen Herrn aufschauen, der bei aller Ehrfurcht vor der Vergangerheit doch hellen Auges die Gegenwart erkennt und ihren Forderungen gerecht wird. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 11. September. (Die Landtags=Ersatzwahl für Bielefeld= Halle=Herford) für den Abgeordneten Rudorf(konservativ), dessen Mandat für ungültig erklärt worden, findet am 21. Oktober statt. *(Personalien.) Der mit der probeweisen Verwaltung einer Polizeikommissarstelle beauftragte Stadtsekretär Redmann ist infolge Erkrankang auf seinen Antrag in den städtischen Bureaudienst zurückgetreten. Ihm ist eine Stadtsekretärstelle im Rechnungsamt übertragen. Der Polizeisekretär Schellenberg ist zum Polizeikommissar auf Prode gewählt. Die Polizeisekretärstelle ist dem Stadtsekretär Schäfer übertragen worden. *(Eine Gedächtnistafel) soll zur Erinnerung an den Kaiserbesuch im Rathause an geeigneter Stelle angebracht werden. *(Zu Prämien) sind dem Kreisverbande für Geflügelzucht im Stadt= und Landkreise Bielefeld 3 silberne und 3 bronzene Medaillen vom Magistrat bewilligt worden. *(Bei der Stadtsparkasse) soll in derselben Weise wie bei der Kreissparkasse laut Beschluß des Magistrats der Zinsfuß für Spareinlagen auf 3¾% erhöht werden, und zwar für neue Einlagen vom 1. Okt. d. Is. ab, für bestehende Einlagen vom 1. Januar 1908 ab. Der StadtverordnetenVersammlung wird hierüber eine Vorlage zugehen. 8(Geschenk.) Wie schon mitgeteilt, hat Herr Geheimrat Albr. Delius der Stadt aus Anlaß des Kaiserbesuchs eine vergoldete silberne Weinkanne geschenkt. Der Magistrat hat dies Geschenk mit herzlichem Dank angenommen. (Obst= 2c. Ausstellung.) Die Frist zur Anlieferung von Obst und Gemüse für Paris. Stelle dir einmal vor, wie schön das sein wird, auf der blauen Meeresflut deinen Kummer einzuwiegen und zu begraben!“ „Aber,“ entgegnete Nellie,„was wird Valgrand dazu sagen?“ „Er wird sich freuen. Uebrigens reist er morgen nach Paris, wo er aller Wahrscheinlichkeit eine Woche aufgehalten werden wird. Er wird uns dann nachkommen und mit allem sehr zufrieden sein.“ Inzwischen war es dunkel geworden und Francesco trat ein, um Licht zu machen. „So, jetzt komm, mein Liebling, du kannst doch nicht im Morgenrock zu Tisch erscheinen,“ sagte Nell, die Trauernde sanft nach sich ziehend. „Nein, nein, Nell! Laß mich lieber allein. Ich kann doch nicht essen, mir ist das Heiz zu schwer.“ Nell, der ein derartiger Kummer fremd war, wußte sich keinen Rat. Sollte sie die Zirknickte ihrem Schmerze überlassen?“ Sollte die Wande tropfenweise ausbluten? Die Vernunft riet davon ab. Für Nellie gab es nur ein Mittel. Sofort gegen den Gram ankämpfen, sich selbst überwinden, um den anderen das vorhandene Leid geschickt zu verbergen. „Höre, Nellie, das geht nicht. Tante würde sich beunruhigen, und schließlich verlangt es deine Würde, nichts an deinen Gewohnheiten zu ändern. Komm rasch, ich werde dir helfen!“ Und sie zog die kaum Widerstrebende mit sich fort. Das Mahl verlief wie gewöhnlich; Nellie obwohl etwas blaß, hielt kapfer Stand unter dem Blick Tante Angelikas, die sich noch immer nicht von einer gewissen Besorgnis zu befreien vermochte. Diesen Abend war Glaczkowicz der einzige Teegast in der Villa. Nell drückte er seine Freude über das Glück, das sein Schützling René gefunden, aus, das er vom ersten Augenblicke an für beide ersehnt hatte. Im Laufe des Abends schlug Nell Tante Angelika den Ausflug nach Neapel vor. Glaczkowicz unterstützte sie in diesem Plane. Instinktiv fühlte er, daß es sich in diesem Falle nicht um eine Laune handelte, sondern daß hier ein anderer, ernster G und vorliegen müsse. Das Fernbleiben des Prinzen bei der Partie war ihm nicht entgangen. (Fortsetzung folgt.) die Ausstellung a tember auf dem d. M. verlängert Da zahlreiche Prist eine größere (Vom Kaise 9. September knatterten die( gegen 9 Uhr fuhr selde auf und pro sion rückte an, schlossenen Kolonne mußte zurück: au roten Maschinen die Chaussee hir blauen Insanter folgten. Westlich Rheder, im Nethete Division A, in Inzwischen hatte Bewundernswürdi Um 10¾ Uhr p Division) Krakel, unterwegs waren, Die ganze 19. D Artilleriefeuer süd deren Truppen( zum Teil noch lä wagten dann noch von Blau be ziemlich steil abfall hausen, mit Sturn zurück und samme Eckeln. Die Tru abgebrochen wurd Schießen ließ aber begann man, die setzen. So konnte nicht behaupten, d schnitt genommenh her für Rot neue bei Höxter ausgelad am 10. Septe VII. Korxs(blau X. Korps(rot) das X. Korps ern befestigter Stellung VII. Korps, näm! um 4 Uhr 30 Min. gewiesen. In Partei unter heft Angriff über und der blauen Par daß das ganze geben mußte. auf der ganzen Kaiser, die frem fremdherrlichen Of bei. Heute, am ginnt die Schlat Bahnstrecke 6 Truppen werden badessen und Hol m(Vermißt streichermeister Fri Sedanstr. Nr. 3, vermißt. Da Mi vermutet, daß er Personalbeschreibu 1.65 m mittlere weißer Vollbart. hellgrauem Anzu Etwaige sachdienli hiesige Kiminal## m(Fahrrad Hugo Elbracht hie 9. d. Mis. aus der Fahrrad gestohlen. Kröger u. Cie. g „Dürkops Spezial m(Gefunden Handtäschchen mit monnate mit gerin von einem Krastf m(Zugelau gefleckter Terrier. Gellershagen vor einigen Wilhelmshütte entlat Heft von hier ist in Schöneberg bei? von dort zurücktrans ∆4 Stieghorst, verein Stieghol Mitgliederversammlut daß der Verein, welck hatte, von jetzt a Stieghorst heißt. 8 der Verein am Sor sein diesjähriges Rek Da sich der Verein geladenen Gäste un gemütliche Stunden daß der Besuch ein 5 Her einigten Land) halt hause eine Tagesordnu# 0 Herft verordne nachmittags ne glücklichere Zeit zwärtige, wo unter und für sein Volk kaiser alle Lebensliche Förderung und nd Freiheit infrage entfalten können. in Rede stehenden ein gleich starkes deer gesehen worden, över sich gesammelt dieses gewaltige Schutze scharf und Hoffentlich wahrt schaft auch diesmal ichtert durch tüchtige ing den Soldaten igen Gelände anlte es sich bewahrdem Grafen von bei Aresberg einen o würde ihn der herzogtum Westfalen alerischen Ufer der s Auge erfreut und fesselt. Die Reise dem Paderborner irde die Vergangenerger Paderborner u. Aber bei aller gat und bei aller beschichte und Sage nd die Vergangenertauschen wollen, id Dankbarkeit zu in aufschauen, der der Vergangerheit Gegenwart erkennt erecht wird. 11. September. rsatzwahl für serford) für den konservativ), dessen lärt worden, findet Der mit der probePolizeikommissarretär Redmann f s e i n e n A n t r a g i n enst zurückgetreten. stelle im Rechnungszeisekretär Schelommissar auf Prode retärstelle ist dem übertragen worden. istafel) soll zur besuch im Rathause bracht werden. dem Kreisverbande Stadt- und Landje und 3 bronzene bewilligt worden. parkasse) soll in der Kreissparkasse strats der Zinsfuß % erhöht werden, agen vom 1. Okt. ide Einlagen vom Stadtverordnetenider eine Vorlage hon mitgeteilt, hat Delius der Stadt chs eine vergoldete ikt. Der Magistrat rzlichem Dank anung.) Die Frist und Gemüse für eht nicht. Tante ind schließlich verchts an deinen GeKomm rasch, ich Widerstrebende mit gewöhnlich; Nellie tapfer Stand unter las, die sich noch gewissen Besorgnis lowiez der einzte ell drückte er seine das sein Schützling is er vom ersten ersehnt hatte. schlug Nell Tante nach Neapel vor. e in diesem Plane. es sich in diesem Laune handelte, erer, ernster Glund Fernbleiben des par ihm nicht entsortsetzung folgt.) die Ausstellung am 20., 21. und 22. September auf dem Johannisberge ist bis 18. d. M. verlängert worden(siehe Inserat). Da zahlreiche Preise zur Verfügung stehen, ist eine größere Beteiligung sehr erwünscht. (Vom Kaisermanöver) wird unterm 9. September berichtet: Gegen 8 Uhr knatterten die(roten) Maschinengewehre, gegen 9 Uhr fuhr Artillerie ia einem Haserfelde auf und protzte ab. Die 13. Division rückte an, in Schützenlinien und geschlossenen Kolonnen. Die Kavalleriedivision B mußte zurück: auf Krakel, nordwärts. Die roten Maschinengewehre jagten im Galopp die Chaussee hinauf. Die Spitzen der blauen Insanterie, vom 1 5. Regiment, folgten. Westlich von der Chaussee, bei Rheder, im Nethetal, steht schon die KavallerieDivision A, in der Flanke des Feindes. Inzwischen hatte das 10. Korps höchst Bewunderns würdiges im Marschieren geleistet. Um 10¾ Uhr passierten 74er(von der 19. Division) Krakel, die seit 1½ Uhr nachts unterwegs waren, aber munter aussahen. Die ganze 19. Division ging unter lebhaftem Artilleriefeuer südlich vor, ebenso die 20., deren Truppen(so die 92er und 164er) zum Teil noch länger marschierten. Diese wagten dann noch einen Vorstoß gegen die von Blau besetzten, nach Norden ziemlich steil absallenden Höhen von Hampenhausen, mit Sturm und Hurra, mußten aber zurück und sammelten sich wieder nördlich Eckeln. Die Truppen hatten viel geleistet; abgebrochen wurde das Gefecht nicht, das Schießen ließ aber nach, und hier und da begann man, die Gewehre zusammen zu setzen. So konnte man gegen Mittag wohl nicht behaupten, daß Blau den Nethe=Abschnitt genommen hätte, zumal von Nordosten her für Rot neue Hilfskräfte nahten, so das bei Höxter aus geladene 76. Regiment. Gestern, am 10. September, beabsichtigte das VII. Korxs(blau) den linken Flügel des X. Korps(rot) bei Tietelsen anzugreifen; das X. Korps erwartete den Feind in stark befestigter Stellung. Der rechte Flügel des VII. Korps, nämlich die 41. Division, griff um 4 Uhr 30 Min. an, wurde aber zurückgewiesen. In der Folge ging die rote Partei unter heftigem Artilleriefeuer zum Angriff über und drängte den rechten Flügel der blauen Partei auf Warburg zu, so daß das ganze VII. Korps zurückgeben mußte. Das X. Korps hat also auf der ganzen Linie gesiegt. Der Kaiser, die frewden Fürstlichkeiten und die fremdherrlichen Offiziere wohnten dem Manöver bei. Heute, am 11. September, beginnt die Schlacht voraussichtlich an der Bahnstrecke Eißen=Scherfede. Die Truppen werden am Donnerstag in Willebadessen und Holzminden verladen. m(Vermißte Person). Der Anstreichermeister Friedrich Mäuler aus Bochum, Sedanstr. Ne. 3, wird seit dem 3. Septbr. vermißt. Da Mäuler kräntlich war, wird vermutet, daß er sich ein Leid angetan hat. Personalbeschreibung: Alter 60 Jahre, Größe 1.65 m mittlere Figur, auffallend langer weißer Vollbart. Bekleidet war M. mit hellgrauem Anzug und schwarzem Filzhut. Etwaige sachdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Kiminal Abteilung entgegen. m(Fahrraddiebstah!). Dem Wirt Hugo Elbracht hier wurde in der Nacht zum 9. d. Mis. aus dem Haus flur ein„Dürkopp“. Fahrrad gestohlen. Desgl. wurde der Firma Kröger u. Cie. gestern ein Fahrrad Marke „Dürkops Spezial“ Nr. 346087 gestohlen. m(Gefunden). 1 Herrenfahrrad, 1 graues Handtäschchen mit Inhalt, 1 Damenportemonnaie mit geringem Inhalt, 1 Kennzeichen von einem Kraftfahrzeuge, 1 großer Sack. m(Zugelaufen). 1 schwarz und weiß gefleckter Terrier. &am Gellershagen, 10. Sept.(Aufgegriffen.) Der vor einigen Tagen aus der Anstalt Friedrich Wilhelmshütte entlaufene Fürsorgezögling August Heft von hier ist laut telegraphischer Mitteilung in Schöneberg bei Berlin aufgegriffen und wird von dort zurücktransportiert. ∆4 Stieghorst, 10. Sept.(Der TurnWitglish Stteshorst) hielt am 8. d. N. eine das 5.#g#ersammlung ab, worin beschlossen wurde, duß der Verein, welcher bisher noch keinen Namen Stieghorst heist. 45 Turnverein Germanie der Verein gan m Ferner wurde beschlossen, daß sein diesjährs Sonnabend, den 28. September Da uch d. Rekautenabschiedsfest feiern wird. geladenen hat, sämtlichen eingemütliche ist und Vereine einige froße und daß der& Stunden zu verschaffen, so ist zu ver Besuch ein reger wird. den Kroise Herfond. E Hersord, 11. Septbr.(Die vereinigteu Bürger aus Stadt und Land) halten am Freitag abend im Vereinshause eine Versammlung ab. Auf der Tagesordnung stect u. a. Kohlenbestellung. 0 Herford, 11. Sept.(Eine Stadtverordnetensitzung) findet am Freitag, nachmittags 3 Uhr, statt. C Herford, 11. Sept.(Der Musik= verein) vimmt seine Uebungen am Donnerstag wieder auf. Damen 8 Uhr, Herren 9 Uhr. + Hersord, 11. Septbr.(Obstver wertungsstelle.) Der Provinzialausschuß hat zu der Einrichtung am Stukenberge einen Zuschuß von 5350 Mark und der Staat einen solchen von 3350 Mark bewilligt und eine Eehöhung desselben um 2000 Mark für 1908 in Aussicht gestellt; der Staat hat seine laufende Jahresbeihilfe um 500 Mark erhöht. C Hersord, 11. Sept.(Die LehrerKonserenz) der Kreisschulinspektion Herford findet morgen Donnerstag statt. Lehrprobe und Vortrag: Unsere Kolonien. 4 Herford, 11. Sept.(Obstbau.) In unserer Landw. Schule wird gegenwärtig ein 8 Tage dauernden Obstbaukursus abgehalten. Herford, 11. Sept.(Warennachlieferung) In Geschäftskreisen herrscht vielfach die Ansicht, daß bei nicht alsbaldiger Nachsendung der noch zu liefernden Waren der Auftraggeber nicht mehr gebunden sei, und die Annahme des Gutes verweigern könne. Das Essener Landgericht fällte als Berufungsinstanz über diese Frage folgende Entscheidung. Dir Firma K. in B. verweigerte die Annadme einer Restlieferung von Schuhwaren, e, nachdem sie Mitte September als i: Kürze nachfolgend bezeichnet worden car, erst gegen Ende Oktober eintraf. K. begründete seinen Standpunkt damit, daß der Lieferant M. bei der verspäteten Lieferung sich in Verzug besunden habe. M. klagte nun auf Abnahme der verweigerten Waren. Die Urteilsgründe führen aus: K. stützt sein angebliches Rücktrittsrecht auf Verzug des Klägers. Nach § 284 B. G. B. tritt aber ein Verzug erst mit der Mahnung des Berechtigten ein, außer wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist, in welchen Fällen der Schuldner auch ohne Mahnung in Verzug kommt. Im vorliegenden Falle hat eine Mahnung nicht stattgefunden. Es war aber auch weder ein bestimmter Kalendertag noch eine nach dem Kalender bestimmt genau angegebene Feist als Lieferungszeit vereinbart, da Ausdrücke, wie„in Kürze", als eine bestimmte Zeitfestsetzung nach dem Kalender nicht anzusehen sind. Danach befand sich der Kläger nicht im Verzuge. Selbst wenn er sich aber im Verzuge befand, konnte K. nicht eher vom Vertrage zurück treteu, bis er der Bestimmung des§ 326 B. G. B. gemäß dem Kläger eine angemessene Frist zur Nachlieferung mit der Erklärung gesetzt hatte, daß er nach Ablauf dieser Frist die Annahme der Lieferung ablehne. Die Klage war daher zurückzuweisen. X Oetinghausen, 11. Septbr.(Die Freiwillige Feuerwehr) feiert am Sonntag ihr Stiftungsfest in den Lokalitäten und Zelten der Frau Ww. Theiling. Ans den Kreise Halle. Werther, 9. Sept.(Die Sedanfeier) des Christlich=patriotischen Männervereins wurde laut„Haller Kreisdl.“ gestern abend im Saale des Hotels Eickhoff begangen. Herr Rektor Buddemeier hielt eine gut ausgearbeitete kraftvolle Festrede, während welcher von Schülern und Schülerinnen passende Gedichteinlagen vorgetragen wurden. Nach Absingen von einigen Vaterlandsliedern schloß dann gegen 10½ Uhr die Feier. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Gütersloh, 9. Sept.(Tierschaufest.) Ein überaus reges Interesse wird dem am Donnerstag auf dem Westheermann'schen Hofe hier von dem hiefigen Landwirtschaftlichen Lokalverein statt. findenden Tierschaufest entgegenbracht. Sind doch schon hierfür über 2000 Eintrittskarten abgesetzt. Auch dadurch, daß sich der Geflügelzucht= und Ziegenzucht Verein an der Ausstellung rege beteiligen wollen, hat es wesentlich an Bedeutung gewonnen. Es sind 1100 Mark für Prämien ausgesetzt, außerdem 225 Mark in bar, zumeist in kleinen Beträgen, sind als Ehrenpreise gestiftet worden, und noch weitere in Aussicht stehen, haben die Aussteller gute Aussicht, ihr Vieh und ihre Produkte mit Prämien bedacht zu sehen. Für die Gratisverlosung sind 200 gute und praktische Gewinne vorhanden. Die vor dem Feste gelösten Karten berechtigen zu dieser Verlosung. Zur Verlosung kommen: Jungvieh, landwirtschaftliche Geräte und Haushaltungsgegenstände. Ans den Kreisen Minden und Lübbece. Minden, 11. Sept.(Im Laufe der ersten Jahrzehnte) des vorigen Jahrhunderts war in Minden der General von Schwichow Festungskommandant. Er stand im höchsten Ansehen, was ihm auch bei seinem Begräbuis bekundet wurde: ein besonderes Grab wurde ihm in der Bastion Schwichow zuteil, geschmückt mit einem hohen Sarkophag und umschlossen von 8 Kanonenrohren. In den letzten Jahren ist das Grabengelände immer mehr zu Straßenzwecken zugefüllt, und eine Verlegung der Grabstätte machte sich notwendig. Auf der neuen Schw'chowstroße ist nun ein neues Grab geschaffen, und vorgestern hat die Ausgrabung und Ueberführung der Leichenreste stattgefunden. Minden, 11. Sept.(Evangelisches Vereinshaus.) Kommenden Sonntag soll das evangelische Vereinshaus am Marienwall, das einem vollständigen Umbau unterzogen worden ist und jetzt einen sehr gefälligen Eindruck macht, feierlichst seiner Bestimmung übergeben werden. Vormittags ist Gottesdierst in der Marienkirche vorgesehen. Daran anschließend findet eine entsprechende Feier im Vereinshause und die Besichtigung desselben statt. Ein Festmahl im großen Saal des Vereinshauses beschließt die Feier.(M. 8) ert Schlüsselburg, 9. Sepi.(Es verunglückte) hier am letzten Mittwoch der Maler Reinhold Fröbe aus Drakenburg, Arbeiter der Aktiengesellschaft Eggersdorf aus Hannover, die hier an der Weser Kies baggern läßt. Erst am Dienstag, den 8. September war er nach hier gekommen. Als er am Mittwoch abend in einem Kies kahne seine Nachtrube aufsuchen wollte, stürzte er in den unteren Schifftraum, woseldst man ihn am anderen Morgen ohne Bewußt fand. Gegen Mittag verschied er. Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Hagen, 9. Sept.(Verschiedenes.) Umfangreichen Eisenbahndiebstählen ist man auf dem Hagener Güterbahnhof auf die Spur gekommen. Bei der, bei eiam Hilfsbremser vorgenommenen Haussuchung wurde ein ganzes Lager von gestohlenen Waren zu Tage gefördert. Die Diebereien sind seit längerer Zeit in Güterwagen vorgenommen worden, die auf dem hiesigen Bahnhof standen. Der Täter wurde verhaftet.— Bei einer Schlägerei im Stabtteile Selbeck wurde gestern der 35 Jahre alte Händler Geiz von einem 63jährigen Arbeiter durch einen Stich ins Herz getötet. Der Täter wurde im Bette verhaftet. Haspe, 6. Sept.(Ein Turnermarsch) von nicht gewöhnlicher Art und Dauer fand am Sonnabend einen erfreulichen Abschluß. Der Direktor der Realschule in Haspe, Dr. Edm. Neuendorff, benutzte die drei Ferienwochen, vom 12. bis 31. August, um mit Schülern seiner Anstalt zu Fuß nach Berlin zu gehen, womit nebenbei eine fünstägige Harztour über den Brocken verbunden wurde. Die rüstigen Wanderer kochten am Tage selbst ab und brachten die Nächte im eigenen Zelt, auf Heuboden oder in Scheunen zu: eine Turnfahrt also im echt Jahnschen Geiste und altväterischer Einfachheit, die wenig Kosten verursacht haben dürfte. Gelsenkirchen, 7. Sept.(Schloß Grimberg.) Entgegen anders lautenden Mitteilungen erfahren wir von wohl unter richteter Seite, daß der Ankauf des Schlosses Grimberg durch den Fiskus voch nicht zustande gekommen ist. Die Regierung hat sich jedoch das Vorkaufsrecht für das Schloß Grimberg und die im Gebiete des Kanals in Bismarck Erle liegenden Ländereien bis zum 1. Oktober dieses Jahres gesichert. findet in der Zeit vom 15.—17. September in Düsseldorf statt. Vermischtes. Trier, 7. Sept. In dem Eifeldorf Weismer ist ein Radfahrer mit einem Ochsenfuhrwerk zusammengestoßen. Dabei durchdrang das Horn des einen Ochsen den Kopf des Radfahrers, so daß dieser sosort tot war. Berncastel, 10. Sept. Der Kraftwagen des Industriellen Frhrn. von Boch, des Mitinhabers der bekannten Firma Billeroi und Boch fuhr um Mitternacht infolge Versagens der Steuerung gegen einen Baum. Frau von Boch und ihr Begleiter wurden aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Salzburg, 9. Sept. Bei Plomberg stieß das Automobil des Rentiers Krützner mit einem Zug der Salzkammergut Lokalbahn zusammen. Krützner ist tot, sein Bruder und der Chauffeur sind leicht verletzt.— Bei Abtenau stürzte das Auto eines Hochzeitspaares infolge Platzens des Pneumatiks in den Kammerfluß. Der Mann ist tot, die Frau und der Chauffeur sind gerettet. Antwerpen, 10. Sept. Gestern wurde der Genesse des Brandstifters Posthumus verhaftet. Er wird der„schwarze Wilhelm“ genannt und ist ebenfalls Diamantschleifer und Anarchist. Er ist vollständig geständig. Budapest, 9. Spt. Vom Brand der Backschen Dempfmühle in Raab wird gemeldet, daß noch etwa 50 Arbeiter fehlen; man befürchtet, daß von ihnen ein großer Teil den Tod in den Flammen gefunden hat. Vor der Brandstelle spielen sich schmerzliche Szenen ab. Es geht das Gerücht, daß das Feuer von streikenden Arbeitern aus Rache angelegt worden sei. New York, 10. Sept. Nach einer Depesche aus San Antonio(Texas) ereignete sich in der Las Esperanzasmine(Mixiko) eine schwere Explosion schlagender Wetter, durch die 27 Bergleute getötet und 180 verwundet wurden. Infolge der Explosion entstand eine Feuersbrunst, durch die 200 Arbeiter in der Grube eingeschlossen wurden. Die Rettungsarbeiten wurden sofort in Angriff genommen, man fürchtet aber, daß es nicht möglich sein wird, einen der unter Tage Eingeschlossenen lebend zu bergen. Braunschweig, 10. Sept.(Hann C.) Die hiesigen Bauarbeiter sind heute sämtlich in den Ausstand eingetreten. Infolgedessen liegen alle Bauten still. (Kasernenhof.) Urteroffizier:„Meier, Sie taugen zum Soldaten wie ein Stachelschwein als Puderquaste!“ Oeffentlicher Wetterdiens. Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit v#### Abend des 11. Sipt. bis zum Abend des 12. Sept. Morgen fortgesetzt trocken und meist heiter, schwache Lustbewegung, nachts kühler, am Tage wieder Erwärmung. Ans den Nachbarprovinzen und Staaten. Horn, 8 Septhr.(Postgeldraub) Gestern mittag zwischen 12 und 1 Uhr wurde nach dem„G=A.“ von einem Ausländer(Italiener) beim hiefigen Postamte ein Postgeldraub ausgeführt. Nach Auszahlung von 33 Mark im Schalterraum kam unerwartet eine fremde Hand, zog das Geld an sich und verschwand damit. Der Dieb wurde, nachdem er bis in die Nebenstraße verfolgt war, festgenommen. Aachen, 10. Septbr.(Schwer gefesselt) und von acht Kriminalbeamten be gleitet wurde gestern nachmittag 2½ Uhr am Bahnhof Rote Erde ein vornehm aus. sehender stattlicher Herr mit graumeliertem Spitzbart auf den nach Köln fahrenden Zug eingeliefert, um nach Koblenz weiter tratkportiert zu werden. Es soll ein deutscher Adeliger sein und mit der Landesverrattangelegenheit Schiawaras in Verbindung stehen. Aachen, 9. Sept.(Der Sultan von Sansibar) ist zu mehrwöchigem Aufenthalt hier eingetroffen. Boppard, 9. Sept.(Felssturz.) In dritten Tunnel der Neubaustrecke der Hunsrückbahn bei Boppard erfolgte abermals ein großer Felssturz. Der ganze Tunnel wurde bis auf eine kleine O.ffnung zugeschüttet. Glücklicherweise waren zurzeit des Einsturzes keine Arbeiter in dem Tunnel. Düsseldorf, 7. Sept.(Die 4. Hauptversammlung) des Verbandes konditio nierender Apotheker für das Deutsche Reich Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 11. September 1907. Mitgeteilt von F. Böckelmann Ww., Bielefeld. Niedrigster Thermometerstand i. d. Nacht+ 7,°C. Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+12 Barometer 76,0 cm. Wind: Nord. Himmel: heiter. Neuste Nachrichten. Berlin, II. Sept. Wie die„N. Pol. Korr.“ hört, ist gegen das freisprechende Urteil im Prozeß Gädke bereits Berufung eingelegt. Petersburg, II. Sept. Heute erfolgt die Veröffentlichung des zwischen Rußland und Japan vereinbarten Handels= und Seeschifffahrtsvertrages und des Fischereivertrages. Paris, II. Sept. Die deutsche Note wird nicht zur Veröffentlichung gelangen. Der Regierungsfteundliche„Temps“ findet die deutsche Kritik, daß die Fehler von Casablanca zu vermeiden gewesen wären, durchaus berechtigt und erkennt jedenfalls die Richtigkeit der deutschen Anschauungen an, daß für größere Truppensendungen der tatsächliche Bedarf allein entscheidend sein soll. Eine Fortdauer der französisch deutschen Uebereinstimmung in der Haupt sache sei mit Sicherheit zu erwarten. London, II. Sept. Aus Vancouver wird gemeldet: Alle Japaner und Chinesen in der Stadt stellten die Arbeit ein und bewaffneten sich. Die Japaner teilten den Behörden mit, daß sie sich selbst verteidigen würden, da der Schutz der Polizei unzureichend sei. Eine Japaner feindliche Volksmenge will das Landen von Kulis von einem in den nächsten Tagen zu erwartenden Dampfer gewaltsam verhindern. Mehrere hundert Hilfs=Polizisten wurden vereidigt. Die Miliz wird wahrscheinlich heute einberufen werden. London, 11. Spt. Nackftagen in den Bu#aus für Taau gelstu beb n in Bezug auf eine Tauung 9.r Gräfi Montignoso richs egeben I desfalle ist#### sofortige Heirat ausgeschlessen, ta gesttzlich ei 14 tägiger Aufenthalt im Lande erforderlich ist. 2* ung ! Die Anlieferung von Obst und Gemüse zur Ausstellung kann auch ohne besondere Anmeldung bis spätestens 18. September 5 nachmittags erfolgen. Körbe, Teller u. s. w. stehen im Ausstellungsraum zur Verfügung. Die Ausstellungs-Kommission. 3 Ivangelisation-Kutanz-Zeitmission Bielefeld, Waldemarstraße. Bis zum 15. September, jeden Abend 8½ Uhr — Eintritt frei für Jedermann. K Bielefelder Stadttheater. Beginn am Sonntag, 22. September 1907. Anmeldungen zum = Abonnement= werden vom 12. September ab im Direktionsbureau des Stadttheaters, Eingang Brunnenstraße (vorm. 10—1, nachm. 5—7 Uhr) entgegengenommen. Den geehrten Zeichnern zum Theaterbau bleibt ein Anrecht auf ihre bisherigen Plätze bis inkl. 15. September gewahrt. Den vorjährigen Abonnementen bis inkl. 16. September. Diese Plätze können auch vor dem 12 September schriftlich bestellt werden. Gelegenheits-Kauf. Wegen Aufgabe des Artikels geben wir Häckselmaschinen und hierzu passende Göpel billigst ab. H. C. Fricke 6. m. b. R, Maschinenfabrik BIELEFELD. Teppiche Stoffe für Zugrouleaux sowie Blenden liefert billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Bart, lästige Haare, Warzen, Leberflecke, Muttermale können durch Elektrolyse unter Garantie dauernd entfernt werden, ohne Narben zu hinterlassen. Frau Dettloff, Turnerstr. 21, in allernächster Nähe des Theaters. Die Direktion des Stadttheaters. e Briefbogen, Postkarten u. Couverts liefert schnell und billig äusserst geschmackvoll A. u. d. Mühlen, Zielefeld Ritterstrasse 43. Wir machen hiermit unseren : 7 wir : : : : : Mitgliedern bekannt, dass vom I. Oktober cr. ab ein neues Sparkassen- Konto mit ganzjähriger Kündigung einrichten und darauf unseren Mitz tgliedern 4% Zinsen vom zum Tage Tage der der Einzahlung Abhebung bis vergüten werden. Gewerbebank zu Bielefeld gez. eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Lindewirth, Obbelode. 12.4 NB. Gelder werden auch jetzt schon für das neue Konto angenommen. Standesamts-Nachrichten der Stadt Bielefeld vom 2. bis 7. September 1907. Geburten: a) Söhne. Schumacher August Bartling, Detmolderstr. 126. Arbeiter Winand Schmitz, Schildescherstr. 50. Friseur Valentin Heppner, Turnerstr. 37. Maurer Franz Brümmer, Oststr. 18. Goldarbeiter Friedrich Burhorn, Bahnhofstr. 29. Eisendreher Ludwig Horst, Alsenstr. 15. Schriftsetzer Walter Krohn, Heeperstr. 96. Böttcher Bernhard Hennemann, Oststr. 24. Former Heinrich Siekmann, Teutoburgerstr. 26. Schriftsetzer Georg Bode, Detmolderstr. 55. Pianist Johann Hermanns, Kavalleristr. 18. Kaufmann Georg Fricke, Piggenstr. 1. b) Töchter. Arbeiter Hendrik Barteling, Oelmühlenstr. 84. Dachdecker Emil Meike, Heimweg 4. Schmied Heinrich Niedieck, Spindelstr. 78. Formermeister Karl Evertzberg, Jöllenbeckerstr. 84. Schneider Friedrich Kreienkamp, Heeperstr. 62. Speditionskassierer Heinrich Schäffer, Mellerstr. 39. Schlosser August Flachmann Mellerstr. 16. Arbeiter Gustav Krause, Osnabrückerstr. 39. Maler Hermann Wellenbrink, Hallerweg 39. Kaufmann Paul Krämer, Güterbahnhof 17a. Arbeiter Karl Tölke, Wertherstr. 52. Arbeiter Friedrich Altenhöner, Mellerstraße 27 Werkzeugschlosser Karl Wahlhäuser, Hohenzollernstr 31. Schneidermeister Ernst Fohrmann, Welle 22. Postassistent Friedrich Meyer, Viktoriastr. 63. Aufgeboten: Gerichts=Assessor Wilhelm Schäber, Brilon und Anna Bunnemann, Fußbach 8. Klempner Willy Parthey, Heinrichstr. 34 und Anna Bading, daselbst. Maler Paul Wetzel, Arndtstr. 44 und Emilie Weste, Salzuflen Arbeiter Konrad Korte, Niedermühlenkamp 17 u. Karoline Kehl, Herforderstr. 196. Arbeiter Gustav Lange, Bleichstraße 101 und Marie Bucek, Heeperstr 99. Kaufmann Eduard Gieselmann, Thielenstr. 4 und Hedwig Kapels, Herforderstr. 87. Arbeiter Friedrich Kindsgrab, Bechterdissen u. Johanne Jungnowsky, Kronenstr. 10 Arbeiter Georg Obbelode. Kronenstr. 10. Arbeiter Georg Obbelode, Sieker und Auguste Grate, Petristr. 33. Former Theodor Sturm, Breitestr. 11 und verw. Arbeiter Herstelle Wilhelmine geb. Witte, daselbst. Maurer Louis Husemann, Kronenstr. 11 a und Anna Rauthe, daselbst. Rektor und Prediger Doktor Reinhold Ungefroren, Tecklenburg und Elsa Schröder, Bismarkstr. 17. Betriebsleiter Karl Wittenstein, Wittekindstr. 4 u. Martha Rentzing, München. Schneider Robert Gorzuy, Papenmarkt 1 und Marie Beruska, daselbst. Werkzeugdreher Friedrich Theißmann, Wertherstr. 73 und Emma Möcker, Wittekindstr. Ba. Arbeiter Gustav Rottmann, Engerschestr 8 und Anna Kuhlmann, Bauerschaft Schildesche. Verw. Gehilfe Wilhelm Wienstroth, Vlumenstr. 18 und Berta Böke, Marktstr. 28. Postassistent Heinrich Flohr, Herforderstraße 53 und Wilhelmine Wilmsmeier daselbst. Schlosser Julius Lerch, Klusstr. 13 und Anna Kahmann daselbst. Eheschließungen: Schachtmeister Wilhelm Sooth und Berta Obscherning, Arbeiter Friedrich Hellwig und Marie Knoche, Steindruckereibesitzer Friedrich Skobel und Elisabeth Hoffmann. Sterbefälle: Verw. Zimmermann Gottspenn, Dorothea geb. Müller, 82 J. Ehefrau Arbeiter Schmiedt, Johanne geb. Loheide, 29 Jahre. Altersrentenempfänger Peter Vogelsang, 86 Jahre. Julius Blome, 7 Mon. Wolfgang Wienold, 13 Jahre. Ehefrau Tischlermeister Brune, Anna geb. Hagemeyer, 35 Jahre. Arbeiterin Johanne Liedtke, 55 Jahre. Walter Heppner, 2 Tage. Verw Schumacher Schneider, Marie geb Gibler, 83 Jahre. Margaretha Wobbe, 3 Mon. Fuhrknecht Friedrich Stork, 41 Jahre. Johann Reichord, 2 Mon. Helene Brand, 11 Jahre. Meta Meine, 5 Mt. Zuschneider Herm. Rohde, 67 J. Verw. Maurer Rammert, Christine geb. Seewöster, 53 J. Peter Trippe, 4 Mt. Klara Baack, 4 Mt. Altersrentenempfänger Gustav Müntefering, 74 J. Friedr. Pelzer& Co., Gieleft 250. Herforderstr. 7. Baumaterialien und Kanalisations=Artikel Glasierte Wendplatten u. Fußbodenpiatten aller Art. Marmor- u. Granitarbeiten Badewannen Freistehende Klosetts Klasierte Viehkrippen u. Viehtröge für landwirtschaftliche Sshhh checen imn Gebrauches mehr als 156.000 Famillen Gänsefedern, Kansepengen und alle anderen Sorten Betsedern. Neuheit und beste ne sgrantiert! Gute, preisw Bettfedern per Pfund für 0.80; 1 14g, Beiaz Heldauten 146z 14d Palarschalt, halboreik e, bas sich eiterwaits Bushien 3. 435 4uch. L4k chlurstz, sat sertigen Iuleits, Vertstosten und ferigen Heiten. gefallendes auf unsere Kosten zurückgenommen.— Verkauf nur gegen Barzahlung; nach auswärts nur gegen Nachnahme oder Vorauszählung! Sonntgas Geschäft geschlossen. Pecher X- Co,u Herford in Wesfalen, erteeo.- Zurfürkenstraße Nr. 20. Proben und Preislisten, auch über Bettstoffe und fertige Betten, kostenfrei. 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War es Eisenbahnarbeiters wahnsinn, oder we von der Sozialdem der russischen Rei Seltsamerweise hat auf dem Gebiete funden, der auf Tageblatts“ dem schon jetzt attestier logisches Moment“ Eisenbahnattentates sei es, daß die Ta triebe begangen sei Frage, ob es sich handle, entschieden liege sehr wahr Bosheit“, die glückl Individuen auszut aber von jedem Proxis mit vielen könne, bei diesem Dieses Gutachten fremdlich und nur Begriffe geistig be# verwirren. Wenn auf dem sozialden steht, daß jeder Veder nicht in eine Heilanstalt gehöre, kaum ein solches Betracht kommender abgegebenen Butacht doch schon allein neinung der Frage, Geisteskranken handl entschiedenes Urteil Beobachtung der b# nicht abgegeben wer Psytiaters des fin blatts“ geht aber aus satze seiner Darlegun „Die Strafrechts Schädlingen gegenübSchuld und Süh anstelle der Strafe des Unschädlichmache erst zu der Anschaun es die Schuld ein nicht ist, daß er so u sondern daß er so un dann werden wir m haltigere Schutzmittel linge der Gesellschaft sie heute von uns ge Wenn man diesem ihn etwa bei der be# Strafgesetzbuches und Erwägung ziehen einen schweren Mißer