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Tettau zu Berlin und der Bildhauer Eduard Albrecht zu Steglitz, von welchen im Wettbewerb im Jahre 1903 der erstgenannte den 1., der letztgenannte den 2. Preis errungen hatte. Is gemeinsamer urveit haben beide die Idee des wit dem ersten Preise gekeönten Entwurfes zur Ausführung gebracht. Der Standort des Denkmals auf einer kleinen Terasse dicht vor dem Rathause, flankiert von der Rathausvorhalle und dem mit dem Rathaus zu einer Baugruppe verbundenen vorgeschobenen verlangte eine vorwiegend architcktonische Durchführung. Daher ist das Denkmal in strenger, fast stilifierter Auffassung, die Figur in bewegungsloser Ruhe, und zwar Sockel wie Reiterfizur aus Marmorblöcken zusammengefügt und so zu harmonischen Zusammengehen mit den benachharten Baumossen gebracht. No wendigkeit, der etwa 5000 Kilogramm wiegenden Figur die nötige Stütze zu verleihen, entspeingend hat der Gebanke, den Raum zwischen den Pferdebeinen in Bossen stehen zu lassen, gleichzeitig dem Deukmal die zu monumentaler Wirkung notwendige geschlossene massige Großzügigkeit verliehen. Wuchtig wächst aus dem Seckel mit seinen seitlichen, guirlandengeschmückten Giebelplatten die Reiterfizur den wallenden Krönungss: W.herie Lann zusammengehalten. Als murcriat des etwa 6 Meter hohen Denkmals wurde Bardiglio gewählt, ein Marmor, welcher in Lägern unter dem ißen Carrara gewonnen wird und dessen Härte durch seine Entstehung unter dem Deuae der darüber liegenden Schichten des Carrara=Marmors eine bedeutend größere ist. Seine eisgraue Färbung, welche an bearbeiteten und unbearbeiteten Stellen zwischen Weiß und Blauschwarz wechselt, ermöglicht ein reizvolle malerische Wirkung, welche namentlich am Hermelin, an den Adlern des Mantels und an der Krönungskette voll ausgenutzt ist. Durch seine Aufstellung vor dem architektonischen Hirtergrunde und dem ZusammenScengar. das Verkaal aun: und weit über seine Dimensionen hinden Eindruck einer Größe, Peslang daid leider sonst üblichen Auf. oicher Denkmäler auf freien Plätzen oder Gartenanlagen schwerlich erzielt worden Deutsche Auswanderer. dem Jahresbericht der ZentralausI. Dädber 1905 Ba. üir die Sit un 1906 hal die 5— om 30. Sepiender ere ie lscheecie im Verichtzsche. 2496 schrigumge und 684 mündliche,“ De beshensänste erteilt worden waren. —.#.-sSnlichen Verhältnisse der Anfragenden G im wisentlichen dieselben wie in ire. Das Alter der Anfragenden war a in 1610 Fällen bekannt und schwankte zwischen 14 und 60 Jahren. Dem Berufe nach standen unter den Anfragen die Kaufleute und die Landwirte voran, dann folgten die Handwerker, die Ingenieue, Techniker und Architekten, die Arbeiter u. s. w. Von Frauen und Mädchen wurden 147(94 im Vor jahr) Anfragen gestellt. Von 4788(gegen 3305 im Vorjahre) die verschiedenen Auswanderungsgebiete betreffenden Anfragen bezogen sich mehr als die Hälfte, nämlich 2979(gegen 1888 im Vorjahre) auf die deutschen Kolonien, die in steigendem Maße das Interesse der Auswanderungslustigen in Anspruch nahmen. An erster Stelle stand unter den deutschen Schutzgebieten Deutsch=Südwestaftika, auf das sich 1005 Anfragen bezogen(gegen 413 im Vorjahre). Den Auskunft über DeutschSüdwestafrika verlangenden Personen wurde bis Ende August, wie auch im Vorjahre, mitgeteilt, daß bis zur Wiederherstellung friedlicher Zustände eine Niederlessung dort nicht rätlich erscheine, und ihnen eine nochmalige spätere Anfrage anheimgestellt. Von dem genannten Zeitpunkt an wurde auf Grund der neueren Kundgebungen des Gouverneurs von Lindequist den erteilten Auskünften die Mitteilung beigesügt, daß der Niederlassung im Hererolande Bedenken nicht mehr entgegenständen und die durch den Krieg entstandenen Verkehr schivierigkeiten im wesentlichen beseitigt seien. Frühere Angehörige der Schutztruppe, die nach DeutschSüdwestafrika zurückkehren und sich dort niederlassen wollten, wurden von der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer in einigen Fällen an das Zentrathilfskomitee für Anfiedler in Deutch= Südwestafrika verwiesen, das ihnen die Mittel zur Reise nach dem Schutzgebiete gewährte. Auf Deutsch Ostafrika bezogen sich im Berichtsjahre 517 Anfragen (gegen 283 im Vorjahre). Die Mehrzahl der Anfragenden war mittellos. Auf Komerun bezogen sich 137 Anfragen(im Vorjahre 74), auf Togo 112(52), auf Samoa 97(42), auf Deutsch= Neuguiena 47(23) u. s. w. Ueber die deutschen Kolonien im allzemeinen wurde in 910 Fällen Auskunft verlangt. Unter den fremden Auswanderungs= gebieten stand, wie in den Vorjahren, Südbrasilien mit 299(201) Anfragen voran; dann folgten Argentivien mit 255(120), die Vereinigten Staaten von Arzerika 227. Von den letzteren wurden im zweiten Halbjahre, auf das 153 Anfragen entfielen, die meisten von Handwerkern und Arbeitern gestellt, die bei dem Wiederaufbau von San Frarcisco zu außergewöhnlich hohen Löhnen Beschäftigung erhalten zu können glaudten. In allen diesen Fällen wurde von der Auswauderung abgeraten, und die Anfragenden wurden davor gewarnt, den Angaben von angeblich mit der Anwerbung von Arbeitern für San Frarcikco beaustrazten Personen Glauben zu schenken. Was die Herkunft der Aus wanderer angeht, so stand, wie im Vorjahre, Preußen mit 1897(gegen 1675 im Vorjahre) an der Spitze. Von diesen entfielen auf die Prorinz Brandenburg 859 gegen 777 im Vorjahre. folgten die Rheinprovirz mit 217(187), See mit 131(123), die Peavinz Süchsen mit 116(94) u. s. w. An letzter Stelle standen unter den preußischen Provinzen Pommern(58) und Posen(45). Nach Preußen solgte Bayern, das Königreich Sachsen, Baden, Württemberg u. s. w. Erfreulich ist er, auß dem Berichte zu ersehen, daß die Auswanderungslust nach unsern deutschen Kolonien im Wachsen begrissen 18. Freitag, 523.JAugust 1907 Aus der Rheinischen Mission. (Ende August 1907.) (Schluß.) Aus dem Jahresbericht, den Inspektor Haußleiter über die Arbeit der Rheinischen Mission gab, sei nur folgendes mitgekeilt: Auf 550 Predigtplätzen(darunter 122 Haschenaten v. Estonaten und deren Gehilfen Sonntag für Sonntag Gottes Wort verkündigt. Im ganzen sind 118000 eingeborene Christen in Gemeinden gesammelt. Im letzten Jahre wurden fast 9000 Seelen durch die Taufe in die Gemeinden aufgenommen. Am Ende des Jahres 1906 standen 175 Missionare 23 Missionsschwestern im Dienst der Rheinischen Mission. In diesem Jahre kommen 26 neue Arbeiter hinzu, sodaß die Gesamtzahl der selbständigen Missionsarbeiter 224 betragen wird, wenn keine außergewöhnlichen Verluste eintreten. Außerdem arbeiten 750 besoldete und 1550 unbesoldete eingeborene Gehilfen unter der Leitung der Missionare. Bei der Schilderung der Lage auf den einzelnen Missionscebieten legte Inspektor Haußleiter dar, daß überall nicht nur die Türen für die Missionsarbeit weit geöffnet seien, sondern daß auch von allen Gebieten immer wieder erfreuliche Berichte über mancherlei Erntesegen einlaufen. Ganz besonders wies er hin auf das hundertjährige Jubiläum der chinesischen Mission und die bei dieser Gelegenheit abgehaltene JubiläumsKonferenz in Shanghai, die von 1200 evangelischen Missionsarbeitern besucht war. Gründer der chinesischen Mission, hatte wit unüberwindlichen Schwierigkeiten zu käwpfen, und auch seine Nachfolger mußten immer wieder über verschlossene Tären klagen. Erst seit etwa 10 Jahren ist eine Aenderung in dieser Hin sicht eingetreten. Die Hoffnung Dr. Milnes, des Mitarbeiters Morrisons, daß nach hundertjähriger Arbeit 1000 Chinesen bekehrt sein möchten, ist in ganz ungeahnter Weise übertroffen worden. Man zählte beim Jubiläum etwa 300000 getaufte evangelische Chinesen. Dabei ist aber nicht zu vergessen, daß wir es in Chira mit einer heiduischen Bevölkerung von über 300 Millionen zu tun haben. Mit ganz besonderer Freude berichtete Inspektor Haußleiter über den Umschwung, wie i letztzn. Jahre in der Rheinischen Mission auf Neuguinea eingetreten ist. Hier sei nur weniges mitgeteilt aus einem Bericht des Missionars Wilhelm Diehl aus Bogadjim 29. Mai dieses Jahres. Derselbe schreibt:„Heute kann ich die freudige Mit teilung machen, daß ich am zweiten Pfiagstseiertage die fünf Jünglinge, welche sich schon seit Jahresfrist im Taufunterricht befinden, in die Gemeinde aufnehmen durfte. Solche schönen Pfiagsitage habe ich in Bogacjim noch nicht erlebt. Ein ansehnlicher Teil von Festgästen war zur Tause gekommen, vor allem die Missionare von den andern Stationen. Am ersten Feiertage fand die Prüfung der Katechumenen vor versammelter Gemeinde statt. Mit den Antworten der Täuflinge konnte ich zufrieden sein. Am zweiten Feiertage wurde dann die Tause vollzogen. In der Kirche redete ich über Joh. 3, Vers 16. Alle hörten gespanitt zu. Große Stille herrschte, als ich die Taufe an ihnen vollzog und nachher mit den Getauften zum Gebet niederkniete. Mein Herz war freudig bewegt im Gedanken an den Segen, den uns der Herr geschenkt hatte. Hätten doch alle die lieben Brüder, die vor mir hier in der Arbeit standen, zugegen sein können! Ja Treue und Glauben, unter viel Kreuz und Ungemach haben sie den Samen ausgestreut, und wir dürfen nun ernten. Ich habe die Heffaung, daß noch manche, die der Taufe beigewohnt haben, sich zum Taufunterricht melden werden. Bis jitzt habe ich schon wieder neun Personen im Taufunterricht. Gumbo(der älteste Christ) erzählte mir nosh von einigen Leuten, die sich melden wollten.“ Soweit Missionar Diehl. Auch in Neuguinea erfüllt mich wie bei aller Missionsarbeit das Wort:„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten!" J. Spiecker. Bebels Erbschaft. Wie aus Essen geschrieben wird, soll dem Abgeordneten Bebel auf dem sozialdemokratischen Parteitage eine recht fatale Ueberraschung zugedacht sein. Einige dortige „Genossen" verlangen nämlich, daß endlich ein Parteitag ihn dafür zur Rechenschift daß er das Kollmannsche Erbe zum größern Teil in seine Tasche gesteck; hat. Bebel seibst hat bekanntlich gesagt, dieses Erbe sei eine ihm ganz persönlich zugedachte Belohnung für die guten Ratschläge, die er dem Ingenieur Kollmann gegeben habe, daß er sich seiner im Reichstage so entschieden angenommen habe. Die„Genossen" in Essen wenden dagegen ein:„Wenn Kollmann Bebels guten Rat mit 200000 Mark honorieren wollte, so war er wirklich, wie die von ihm enterbten Verwandten behaupten, verrückt, sein Testament also nicht maßgebend; und für das im Parlament von ihm Geleistete darf ein Abgeordneter eine Bezahlung oder Belohnung überhaupt nicht annehmen. Man zweifelt aber nicht daran und hält dies auch für die Ueberzeugung sämtlicher Parteigenossen, daß das Erbe der Partei zugedacht war und Bebel nur formell als Erbe eingesetzt wurde, weil weder die Partei noch der Parteivorstand formell etwas erben können; denn sie haben nicht die Eigenschaft einer juristischen Person.“ — Der Parteitag wird sich wohl hüten, Herrn Bebel deshalb an den Wagen zu fahren; denn er weiß, daß mit dem Parteigewaltigen nicht gut Kirschen essen ist. Freilich hätte man es gar zu gerne gesehen, wenn er den ganzen Mammon in den stets weit geöffgeten Schlund der Parteikasse geworfen hätte. Die internationale Organisation der Gewerkschaften wird immer sorgfältiger ausgebaut. Jetzt kaüpfen schon die großen Gewerkschaftsverbände untereitander internationale Verbindungen an, obwohl eine allgemeine gewerkschaftliche Internationale von starkem Umfange bereits besteht. So gibt es u. a. einen Internationalen Metallarbeiterbund, der Mitte August in Brüssel seinen Kongreß abhalten wird. Auf der Tagesordnung sind u. a. folgende Gegenstände verzeichnet: Schaffung eines Gegenseitigkeitsverhältnisses durch Eclangung der Mitgliedschaft in den Organisationen der verschieberen Länder und in der Erhaltung der Rechte auf Unterstutzungen im Auslande. Ferner gegenseitige ivternationale Unterstützung bei Streiks und Aussperrungen. Außerdem soll auch der „revolutionäre Generalstreik“ erörtert werden. Die ausländischen Gewerkschaftler pflegen die internationale Oeganisation meist im eigenen nationalen Interesse auszunutzen. Sie unterstützen deutsche Streiks, um ihrem nationalen Gewerbe Vorteile und Uebergewicht bei dem Wettbewerb um die Weltmacht zu verschaffen Streiks herbeizuführen, wenn in ihrem nationalen Gewerbe Streiks unvermeidlich sind. Und die deutschen Genossen finden sich stets in echt internationaler Gesinnung bereit, den eigenen nationalen Interessen entgegenzuhandeln. So würde dürfen, wenn die gewerkschaftliche Internationale den GeneralKreit in— Deutschland lebhast unterstützte. Politische Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 22. August. Aus Wilhelmshöhe wird gemeldet: Durch Ausgleiten auf dem durch Regen erweichten Boden kam heute nachmittag die Kaiserin zu Fall und erlitt eine Aderverletzung am linken Bein. Für die Kaiserin ist die Innehaltung einer Ruhelage auf längere Zeit notwendig. Sie hat die Teilnahme an den Reisen nach Schwerin, Hannover, Bielefeld und Münster leider absagen müssen. Der vom 21. datierte ärzt liche Bericht lautet: Auf dem durch Regen erweichten Erdboden kam heute nachmittag die Kaiserin zu Fall und erlitt eine Aderverletzung am linken Bein. Für die Kaiserin ist infolgedessen die Innehaltung einer Ruhelage auf längere Zeit not vendig. Gez. Dr. Zunker. Jafolge des Unfalles der Kaiserin wird der Aufenthalt der kaiserlichen Familie in Wilhelmshöhe bis zum 12. September verlängert. Der Unfall besteht in einer Verstauchung des rechten Fußes, die sich die Kaiserin beim Tennisspiel durch Ausgleiten auf dem glatten Partett des neben dem Schloß befindlichen„Ballhauses" zuzog. Auf Befehl des Kaisers erfolgte sofort ein Depeschenwechsel mit dem Großen Generalstab wegen Verlegung des Kaisersichen Hauptquartiers während der Manöver nach KasselWilhelmehöhe, von wo aus das Manövergelände im Automobil in zwei Stunden zu erreichen ist. Die Meldung, der Posener Erzbischofsstuhl sei dem bekannten geistlichen Rat Schirmeisen in Beuthen angetragen worden, bestätigt sich. Vermutlich ist diese Kandidatur auf Kardinal Kopp zurückzuführen, der mit Schirmeisen seit Jahren befreundet ist. Schirmeisen selbst äußerte sich aber, er denke nicht daran, dem Rufe Folge zu leisten. Seinerzeit sei ihm das Amt eines Armeebischofs angetragen worden, seiner Ansicht nach eine noch größere Ehre als der Ruf nach Posen. Jene Berufung habe er damals abgelehnt, weil er in Beuthen bleiben wolle. Er gedenke auch jetzt den Ruf nach Posen nicht anzunehmen, weil es als eine Beleidigung des Papstes erscheine, wenn er jetzt das Posener Amt annehme, nachdem er das Amt eines Armeebischofs ausgeschlagen habe. Kardinal Fürstbischof Dr. Kopp aus Breslau ist in Wilhelmshöhe eingetroffen und vom Kaiser zur Tafel gezogen worden. Das nächste neue deutsche Postwertzeichen, das in absehbarer Zeit erscheinen wird, dürfte, wie hiefige Blätter mitteilen, eine für Württemberg bestimmte Postkarte zu 3 Pfennig sein. Dieses Land hat bis heute die Ortspostkarten zu 2 Pfg. beibehalten. Nach den Beschlüssen seines Landtages darf man wohl annehmen, daß die württembergische Post das Porto für Octspostkarten von 2 auf 3 Pfg. erhöhen wird. Dafür ist eine neue Postkarte erforderlich, die es früher nur in Bayern gegeben hat. Wie die Marke dürfte auch der übrige Vordruck in brauner Farbe hergestellt werden. Wie alle württembergischen Postwertzeichen, wird auch diese Postarte in der Reichsdruckerei hergestellt werden. Wilhelmshaven, 21. Aug. Das Vorspiel der Herbstmanöver der Hochseeflotte hat heute mit der Abhaltung einer Küstensignalbung begonnen. Während der Dauer der Herbstübungen wird ein besonderes Manövergeschwader gebildet, in das die Artillerie= und Minenschiffe eingestellt werden sollen.— Der Bau des Linienschiffes„Hannover“ Bag“e Hir auf der hiefigen Werst seinem Endo. wurde vor einigen Tagen mit dem Brceig##rsegen und erhält nun einen neuen .— Im Rathaus sand heute eine nicht gemeinschaftliche Sitzung der städtischen Kollegien statt, in welcher der bisherige Bürgervorsteher=Wortführer, Ingenieur Wittber, vom Landrat vereidigt und in sein neues Amt als Ratsherr eingeführt wurde. Aus dem Auslande. Wien, 22. Aug. Das Programm für die Zusammenkunft zwischen dem Minister Tittoni und Frhru. von Aehrenthal auf dem Semmering ist nunmehr genau festgesetzt. Tittoni wird bei seiner Ankunft von der Gemeindevertretung mit dem Bürgermeister Dangl an der Spitze empfangen werden. Am Abend werden Tittoni und dessen Begleitung, sowie der italienische Botschafter Herzog von Avarna Gäste des Freiherrn v. Aehrenthal und dessen Gemahlin sein und das Diner bei ihnen einnehmen. Semmering, 22. Aug. Der italienische Botschafter Herzog Avarna ist gestern nachmittag hier eingetroffen und hat sich heute morgen zur Begrüßung des Ministers Tittoni nach Marburg begeben. Er wird gemeinschaftlich mit Tittoni auf dessen Automobil zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags in Semmering eintreffen. Paris, 22. Aug. Dem„Figaro“ zufolge erklärte Ministerpräsident Clemenceau nach dem Frühstück bei König Eduard, daß das Gespräch, dessen Gegenstand die Politik im allgemeinen und die Marokko=Angelegenheit im besonderen bildete, auch auf die Begegnungen in Wilhelmshöhe und in Ischl sich erstreckt hat. Allenthalben, erklärte Clemenceau, beständen friedliche Absichten. Petersburg, 21. Aug. Das Militär Bezirksgericht vernahm heute weitere Zeugen in dem Prozeß gegen die Personen, die angeklagt sind, ein Attentat gegen den Kaiser, den Großfürsten Nikolaus und den Ministerpräsidenten Stolypin vorbereitet zu haben. Drei Zeugen stellten die Tatsache fest, daß Beziehungen zwischen dem größten Teile der Angeklagten bestanden haben, andere Zeugen bekunden, daß die Angeklagten nicht Mitglieder einer verbrecherischen Oeganisation gewesen sein könnten. London, 22 Aug. Dem„Reuterschen Bureau" wird aus Casablanca von gestern gemeldet: Eine starke Abteilung berittener Araber umzingelte heute früh die Stadt und griff die französische Stellung an, trotz des heftigen Feuers, das vom Lande und von der See aus auf sie gerichtet wurde. Die Franzosen sandten eine schwache Truppenmacht aus, vor der der Feind sich zurückzog; nach kurzer Zeit aber sammelte er sich wieder und machte quer über die freie Ebene hin mit bewunderungswürdiger Tapferkeit einen erneuten Angriff, der indessen unter dem vernichtenden Artilleriefeuer scheiterte. Nach einiger Zeit stürmte eine große Schar wiederum talabwärts gegen die französische Infanterie vor. Die Araber ritten etwa zwei Meilen in geschlossenen Reihen unter heftigem Feuer vorwärts und näherten sich bis auf eine Entfernung von 400 Yards, ehe sie zum Rückzuge gezwungen werden konnten. Ein weiterer erfolgloser Angriff wurde auf der Westseite gemacht. Casablanca, 22. Aug. Die Marokkaner entfalten eine lebhafte Tätigkeit und unterhielten in vergangener Nacht ein unaufhörliches Feuer gegen die Außenposten, die rund um die Stadt Stellungen eingenommen haben. Die Kriegsschiffe dampften am frühen Morgen die Küste entlang, beschossen Dörfer und Gehöfte, die dem Feinde Deckung gewährten, und legten sie in Asche, beunruhigten den Feind selbst aber nur wenig, da er sich hinter die Hügel zurückzog, die sich zwischen den brennenden Dörfern und der Stadt ausdehnen. Tanger, 22. August. Nach Nachrichten aus Fez werden die französische, englische und spanische Kolonie die Stadt in den nächsten Tagen verlassen; die Deutschen haben sich noch nicht entschossen, ob sie gleichfolls nach der Küste aufbrechen werden. Nach Drahtmeldungen aus Tanger lauten die Nachrichten aus Mogador, Safsi und Casablarca immer bestimmter, daß in der Person Muley Hafids ein neuer Sultan ausgerufen worden sei. Falls diese Gerüchte sich wirklich bestätigen, so ist das Zeichen zum Beginn eines großen Aufstandes der mächtigen und„unabhängigen“ Stämme des Südens gegen Fez und den Maghzen gegeben. Die Europäer und Eingeborenen in Tanger haben die Nachricht von der Proklamierung Muley Hafids mit Ruhe aufgenommen, da dieser sich den Europäern immer wohlgeneigt gezeigt und zahlreiche Freunde in der europäischen Kolonie von Marrakesch hat. Muley Hafid ist um einige älter wie sein Bruder, der gegenwärtige Sultan, aber letzterer ist der Sohn einer Favoritin des gemeinsamen Vaters und hat als solcher, da in Marokko kein Erstgeburtsrecht besteht, die Herrschaft an getreten. Die Pläne des neuen Gegensultans sind noch unbekannt, wahrscheinlihat er nur die gegenwärtige starke europffeindliche Stimmung ausnützen wollen, sich der Herrschaft zu bemächtigen. Melbourne, 22 Aug. In der gestrigen Sitzung des Bundesparlaments begründeten Sir Jones Quick, Präsident der Tarifkommission und Führer der Arbeiterpartei Watson die Eehöhung verschiedener Zollsätze als wirksames Mittel gegen die Einfuhr deutscher Fabrikate. munalbeamtengesetzes vom 20. Juli 1899 an die Staatsregierung und die beiden Häuser des Landtages. Der Herr Minister des Innern hat darauf erwidert, daß er die Provinzialbehörden aufgefordert habe, über die wesentlichsten Punkte der Bittschrift Bericht zu erstatten. In den Häusern des Landtages kam die Bittschrift wegen Schluß der Session nicht mehr zur Beratung. Sie muß beim Wiederzusammentritt aufs neue eingereicht werden. Der Bericht über die Wohlfahrtseinrich tungen des Verbandes nahm lange Zeit in Anspruch. Der Vorsitzende schloß seinen Geschäftz. bericht mit dem Wunsche, daß für die Gemeinde. beamten bald eine bessere Zeit anbrechen möge, die ihnen die Erfüllung der jenigen Wünsche bringe, auf die sie berechtigten Anspruch haben. Es folgten als weitere Punkte der Tagesordnung Kassinberichte und Entlastung verschiedener Rechnungen. Im Vordergrunde des allgemeinen Interesses stand ein Vortrag, den Herr Bürgermeister Toerner= Bielefeld über die Wertzuwachssteuer hielt. Diese Frage ist jetzt in allen Gegenden akut geworden und haben die Gemeindebeamten der größeren Städte mit dieser Besteuerung bereits mehr oder weniger zu tun. Nach Erledigung der umfangreichen Tagesordnung des ersten Verhandlungstages wurde von einem Vorstandsmitgliede allen erholungsbedürstigen Gemeindebeamten die Benutzung des billigen aber sehr guten Erholungsheims in Kreuznach, das Eigentum des Verbandes ist, warm empfohlen. Hauptversammlung des Zentral=Verbandes der Gemeindebeamten Preußens. * Bielefeld, 23. August. Der erste Verhandlungstag wurde gestern vormittag durch den Vorsitzenden Ober=Stadtsekritär Stexhani= Trier in der„Eintracht“ eröffnet. als Verireter des verhinderten Herrn RegierungsPräsidenten Dr. Kruse in Minden wohnte Herr Regierungsrat Dombois den Verhandlungen bei. Als Vertreter der städtischen Körperschaften waren die Herren Geh. Regierungsrat Bunnemann und Bürgermeister Toerner, aus Herford Herr Bürgermeister Busse erschienen. 224 Stimmen(eine Stimme für je hundert Mitglieder) waren vertreten. Auch Vorsitzende nichtpreußischer Verbände waren bei den Verhandlungen anwesend, so Herr Eugen Novent aus Verviers, Vertreter des belgischen Verbandes, Fock Gotha Vorsitzender des thüringischen Verbandes und lippische Vertriter. Der Vorsitzende begrüßte die Vertreter zum Mitwirken an der Verbandsarbeit, dankte den genannten Ehrengästen für ihr Erscheinen und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. In Sutschase, 5, bieß der Vorstende des FeßHerr Stadtsekretär Pfankuch, die Mitglieder des Vorstandes, die Vertreter aus allen Provinzen willkommen und dankte den Ehrengästen für ihr Interesse. Herr Regierungsrat Dombois überbrachte Grüße des Herrn Regierungspräsidenten nebsr Wunschen für die gedeihliche Entwicklung des Verbandes. Herr Geh. Regierungsrat Bunnemann bot herzlichen Gruß und Willkommen den Gästen der Stadt Bielefeld. Ein Huldigungstelegramm wurde an den Kaiser und ein Begrüßungstelegramm an den Herrn Minister des Innern, sowie zwei weitere Begrüßungstelegramme an die Ehrenmitglieder Stadtkämmerer Barmer in Godesberg und Bürgermeister Kirchstein in Kreuznach. Nun wurde in die Tagesordnung eingetreten. Nach dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden ist die Mitgliederzahl auf 22718 gewachsen. Die Rechnung der Verbandskasse schließt mit einem verfügbaren Bestande von 4301 Mk. 45 Pfg. ab. Der Brennpunkt der Tätigkeit des Verbandes im vorigen Jahre ist die Einreichung einer Bittschrift nebst Denkschrift um Abänderung des KomRoman von J. d' Anin. Berechtigte Uebersetzung von Adele Achard. EINachdruck verdoten.) Nur der Gedanke, daß Cäsars Heirat den verlorenen Familienglanz und dessen Ehre zu retten imstande war, tröstete sie etwas in ihrem tiesen Schmerz. Plötzlich, einer Eingeburg folgend, zuerst lächelnd, dann kopfschütteln, als wolle sie den aufsteigenden tbrichten Gedanken verschruchen, rief sie nach der alten Dienerin. Serafine erschien. „Höre, Serafine, ich werde heute abend ausgehen, du mußt mich aber schön machen.“ Die alte Dienerin hob die gefalteten Hände empor. „Womit soll ich Sie denn ankleiden, Donna Blanka? Sie sind schon so lange nicht in Gesellschaft gewesen, daß keins Ihrer alten schönen Kleider mehr modern ist!“ ##auch gar nicht modern aussehen, nur schön ft du mich machen. Wenn du in den giken nichts mehr id wag blag, Trrußen. Mein Launs dn a. uu: gtnden sein, das Mache. ein veg zurechtstutzen. wie du denist, in ich wiederhole es dir, ich will sehr schön aussehen und punkt acht Uhr muß alles bereit sein.“ Als Bianka um die genannte Stunde ihr Schlafzimmer betrat, das die Naue Auflage zu dem kahlen Wohngemach bedeutete, sand sie alles bereit vor— Serafine hatte die Armleuchter, sowie alle übrigen in der Wohnung aufsindbaren Kerzen angezündet. Sie begann mit dem Ankleiden der Prinelsin. und Bianka ließ sie in Gedanken ver gewähren. Von Zeit zu Zeit riß sie die Stimme der alten Kammerfrau aus ihrer Träumerei. Kopf, Donna Bianka, daß ich das Diadem befestigen kann. Beugen Sie sich ein wenig vor, Prinzessin, hier am Kragen sehlt noch eine Nadel. Alle Heiligen: rief endlich die Alte voll Bewunderung aus und faltete die Hände. Bianka blickte jetzt in den Spiegel vor ihr, aus dem ihr ihre schwermütigen, sanften Augen entgegenstrahlten. Wo hast du dies alles aufgestöbert, meine gute Serafine?“ „In den Truhen. Sie haben sie schon lange nicht mehr geöffnet und Sie vergaßen, was sie enthielten. Ich aber sehe manchmal zum Zeitvertreib hinein. Die HochzeitsLokales und Provinzielles. Bielefeld, 23. August. (Zum Kaiserbesuch.) Am 29. d. M. werden aus Anlaß der Anwesenheit Seiner Majestät des Kaisers außer den fahrplanmäßigen Zügen noch folgende Züge der Bielefelder Kreisbahnen und Herforder Kleinbahnen verkehren: Morgens 7 40 Uhr ab Wallenbrück, 9.08 Uhr an Bielefeld, 8.15 Uhr ab Werther, 9.08 Uhr an Bielefeld. Nachmittags 4.25 Uhr ab Bielefeld, 5.55 Uhr an Wallenbrück, 4.50 Uhr ab Bielefeld, 5 40 Uhr an Werther. (Die Kaiserin) wird voraussichtlich leider am kommenden Donnerstag nicht mit nach Bielefeld kommen, da sie sich eine leichte Verstauchung des Fußes infolge Ausrutschens zugezogen hat. Wir werden aber auf den Besuch der hohen Frau leider verzichten müssen. Auf dem Festplatz vor dem Rathause wird fieberhaft gearbeitet, damit alles imstande ist und das Auge des Herrschers erfreut. Am Mittwoch nachmittag weilte der Herr Oderpräsident Freiherr von der Recke von der Horst in Begleitung der Herren Regierungspräsidenten Dr. Kruse=Minden und Graf Schwerin=Arnsberg hier, um mit unserm Herrn Oberbürgermeister das Programm durchzusprechen und festzulegen. Auch eine Begehung der Feststraße fand statt. Am Kaisergesang beteiligen sich 700—750 Sänger unter Professor Lampings Leitung. Neueren Nachrichten zufolge, bestimmt fest steht noch nichts, trifft der Kaiser schon gegen 11¾ Uhr ein. Die Ausschmückungsarbeiten der Stadt leitet der Herr Stadtbaurat, eine selbstverständliche Ehrenpflicht der Bürgerschaft ist es aber auch, die Feststraßen zu schmücken. An der Spalier= bildung beteiligen sich einschließlich der Schulen ca. 18000 Personen, auch das Schützenbataillon nimmt an der Aussteklaug teil. Berührt werden folgende Straßen: Düppelstraße, Herforderstraße, Niederwall, Rathausplatz, Rathausstraße, Obernstraße, Oberntorwall(Frühstück bei Exzillenz Hinzpeter), Oberwallstraße, Jahnplatz, Herforderstraße, Düppelstraße. (Der Kaiser) hat bestimmt, daß den Truppen von den festgesetzten Sätzen an Biwaksbedürfnissen künftig nur drei Viertel in Natur überwiesen, ein Viertel aber in Geld gewährt werden. Ueber die Geldvergütung versügen die Truppen selbständig im Interesse der biwakierenden truhen der Corglione waren gut ausgestattet. So, Donna Bianka, jetzt gehen Sie, es ist schon spät.“ Mit sanfter Hand legte sie der Prinzessin einen langen, schwarzen Pelzmantel aus Seide um „Schön sind Sie! Sehr, sehr schön,“ murmelte die Zose noch vor sich hin, als sie ihre Herrin zu dem bereitstehenden Wagen geleitete. Auch Bianka wußte, daß sie schön war; jeder Blick sagte es ihr, aber in diesem Augenblicke war sie sich dieser Schönheit besonders bewußt. Vielleicht war sie auch nur deshalb so bezaubernd, weil sie es zu sein wünschte, galt es doch heute abend einen Abschied von der Welt. XIII. Bei dem Anblicke seines so glänzend besetzten Salons, drückte der Direktor der Villa Medici seine Freude in besonders ergebenen Worten aus. Die Pensionäre waren vollzählig erschienen. Länger wie sonst dehnte sich ihre schwarze Schlange an den Wänden hin. „Es freut mich aufrichtig, daß diese jungen Leute endlich etwas Geschmack an der Geselligkeit bekommen,“ sagte er,„denn auch für den Künstler ist Welt und Menschenkenntnis unentbehrlich.“ Jedenfalls hätte keiner von den Malern an diesem Empfangsabend fehlen mögen. Handelte es sich doch darum, einen letzten Blick auf ihr gemeinsam geschaffenes Weik zu werfen, bei dem die ganze Villa zur Mitarbeiterin geworden war, auf die Kostüme von Nell und Nellie. Mehrere Sonntage vorher, infolge eines Gespräches mit ihrem alten Freunde Glacz= kowicz, war dieser an diese Künfilergruppe herangetreten:„Meine Herren," begann er, „erlauben Sie mir, Ihnen eine Bitte vorzutragen, die die Damen von Verneuil nicht aus zusprechen wagen. In diesem Augenblicke siel ihm Nell tapfer ins Wort und fuhr in liebenswürdigem Tone fort:„Meine Herren, bei dem Herzog Roccabella findet ein Kostümfest statt und Sie würden uns zu großem Danke verpflichten, wenn Sie uns, die Kostüme betreffend, Ihren gütigen Rat erteilten. Es ist Ehrensache! Sie werden doch nicht wollen, daß Ihre Landsmänninen unbeachtet bleiben! Nun, mein: Herren Maler und Bildhauer, würden Sie nicht für meine Coufine und mich etwas Pessendes finden können?"(Fortsetzung folgt.) Mannschaften Biwaks bedürfnif Genußmitteln. (Infolge A Erkrankung werden an Stell die 7. Kaval hande der Kavall vor dem Kaise teilnehmen, fer Ulanen Regimen das 3. Schlesisch für die Uebunge in den Verband treten. m.(Festgen mehrmals wege Büglerin B. vor arbeiterin und Hauses ihres wendet hat. m.(Einbru Nacht zum verga Trinkhalle an der worden. Entwei 300 Zigaretten, Tabak und 1 P Gesamtwerte von m(Diebst Freitag wurde Brunnenstraße, 1 Detmolderstraße entwendet.— D einer Hose, die verschlossenen Wi von 15 Mark en Ans de ch Herford, Lotterie.) T dritter Klasse ha bei Verlust des C Hersord, wegen gesund räusche) hatte il ef gericht zu entscheil verschiedene dera haben, so lassen u Die Aktienbrauert # eine polizeiliche# acht Tagen solche welche geeignet si „ anlagen auf ein mindern. Der baden hat die ber Diese Entscheidung verwaltungsgerich Betrieb der Kl Brauerei keine Ge Gesundheit hervor können nur solche C die unter Berück in den Städten Widerstandsfähigke sehenden Gesundhe lebenden Menschen scheine. Liegen d sei das Einschreite gerechtfertigt anzus Kühlanlage könne nicht beigelegt w## Geräusch entstehe Aufschlagen von A eines unterhalb be Es erscheine die Ar daß das Geräusch schädigend wirken sei weder laut u# die menschlichen N Geräusch gleiche Wassersälle und S Ein derartiges Ger heitsgefährdend u. Gleichmäßigkeit de ärztlicher Auff. ssun wenn man sich bar mehr besonders em Blotho, 24. A. brunruhigen unser Erst in voriger W an der Langenstraf Schultige wurde ve gelassen weil kein Jetzt hört man, da ein ähnlicher Unhol ch Bischofshag trick.) Einem hausierenden Gaun feld in einem und Mark in die Fing Hauses erschien, en mit unschuldiger Verdacht schöpfende entdeckt hatte, setzte und traf ihn in sich gemütlich zu 2 er sich hier in die duftet: er schleunigst von sich geworsen Gartenhecke des Nach Als man das Geld etzes vom 20. Juli 1899 und die beiden Häuser des Minister des Innern hat ir die Provinzialbehörden die wesentlichsten Punkte erstatten. In den Häusern Bittschrift wegen Schluß zur Beratung. Sie muß itt aufs neue eingereicht ser die Wohlfahrtseinrich nahm lange Zeit in schloß seinen Geschäftz. , daß für die Gemeinde. ere Zeit anbrechen möge, verjenigen Wünsche bringe, nspruch haben. Es folgten : T a g e s o r d n u n g K a s s i n verschiedener Rechnungen. lgemeinen Interesses stand ürgermeister Toerner= Wertzuwachssteuer hielt. n allen Gegenden akut e Gemeindebeamten der leser Besteuerung bereits n. fangreichen Tagesordnung tages wurde von einem erholungsbedürftigen Geitzung des billigen aber ims in Kreuznach, das ist, warm empfohlen. Provinzielles. efeld, 23. August. uch.) Am 29. d. M. r Anwesenheit Seiner außer den fahrplanfolgende Züge der en und Herforder Morgens 7 40 Uhr 3 Uhr an Bielefeld, 9.08 Uhr an Biele4.25 Uhr ab Bielefeld, brück, 4.50 Uhr ab 1 Werther. wird voraussichtlich Donnerstag nicht mit u, da sie sich eine Fußes infolge Aus: Wir werden aber hen Frau leider verem Festplatz vor dem aift gearbeitet, damit 8 Auge des Herrschers nachmittag weilte der eiherr von der Recke egleitung der Herren dr. Kruse=Minden und erg hier, um mit rgermeister das Proind festzulegen. Auch feststraße fand statt. igen sich 700—750 Lampings Leitung. ufolge, bestimmt fest it der Kaiser schon Die Ausschmückungset der Herr Stadtändliche Ehrenpflicht aber auch, die FestAn der Spaliereinschließlich der Personen, auch das an der Aufsteklang folgende Straßen: rstraße, Niederwall, straße, Obernstraße, bei Exzillenz Hinzahnplatz, Herforderbestimmt, daß den gesetzten Sätzen an n künftig nur drei wiesen, ein Viertel werden. Ueber die die Truppen selbder biwakierenden S ir von den Malern end fehlen mögen. arum, einen letzten geschaffenes Weik e ganze Villa zur var, auf die Kostüme orher, infolge eines ten Freunde Glaczdiese Künsilergruppe herren," begann er, len eine Bitte vorvon Verneuil nicht ke fiel ihm Nell in liebens wür digem en, bei dem Herzog ostümfest statt und roßem Danke ver, die Kostüme beRat erteilten. Es werden doch nicht tänninen unbeachtet herren Maler und nicht für meine Pessendes finden sortsetzung folgt.) Mannschaften zum Ankauf von weiteren Biwaktbedürfnissen oder von Lebens= und Genußmitteln. (Infolge Ausbruchs ansteckender Erkrankungen unter den Pferden) werden an Stelle der 21. Kavallerie=Brigade die 7. Kavallerie=Brigade im Verhande der Kavallerie=Division A und an den vor dem Kaiser stattfindenden Manövern teilnehmen, ferner wird an Stelle des Ulanen Regiments Graf Häseler Nr. 11 das 3. Schlesische Dragoner Regiment Nr. 15 für die Uebungen der Kavallerie=Division D in den Verband der 30. Kavallerie=Brigade treten. v m.(Festgenommen) wurde die schon mehrmals wegen Diebstahls vorbestrafte Büglerin B. von hier, weil sie einer Mit. arbeiterin und einer Mitbewohnerin des Hauses ihres Arbeitgebers Wäsche entwendet hat. m.(Einbruchsdiebstahl.) In der Nacht zum vergangenen Mittwoch ist in eine Trinkhalle an der Herforderstraße eingebrochen worden. Entwendet wurden 400 Zigarren, 300 Zigaretten, 100 Zigariklos, 2 Pakete Tabak und 1 Päckchen Zigarettendüten im Gesamtwerte von 40—50 Maik. m(Diebstahl.) Am vergangenen Freitag wurde dem Klempnermeister S., Brunnenstraße, von einem Neubau an der Detmolderstraße eine zweirädrige Handkarre entwendet.— Dem Arbeiter R. wurde aus einer Hose, die im Kleiderschranke seiner verschlossenen Wohnstube hing, den Betrag von 15 Mark entwendet. Aus den Kreise Herford. ch Hersord, 23. Aug.(Preußische Lotterie.) Die Erneuerung der Lose dritter Klasse hat bis zum 3. September bei Verlust des Anrechtes zu erfolgen. C Hersord, 23. Aug.(Eine Klage wegen gesundheitsschädlicher Geräusche) hatte jüngst das Oberverwaltungsgericht zu entscheiden, und da auch wir hier verschiedene derartige Klagen hatten und haben, so lassen wir die Verhandlung folgen: Die Aktienbrauerei Homburg v. d. H. hatte eine polizeiliche Verfügung erhalten, binnen acht Tagen solche Vorkehrungen zu treffen, welche geeignet sind, das Geräusch der Kühlanlagen auf ein erträgliches Maß herabzumindern. Der Bezirksausschuß zu Wiesbaden hat die beregte Verfügung ausgehoben. Diese Entscheidung wurde von dem Oberverwaltungsgericht bestätigt, weil durch den Betrieb der Kühlanlage der klagenden Brauerei keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit hervorgerufen worden sei. Es können nur solche Geräusche in Frage kommen, die unter Berücksichtigung einer besonders in den Städten allgemein verminderten Widerstandsfähigkeit den als normal anzusehenden Gesundheitszustand der zusammenlebenden Menschen zu gefährden geeignet erscheine. Liegen diese Voraussetzungen vor, das Einschreiten der Polizeibehörde als gerechtfertigt anzusehen. Dem Geräusch der Kühlanlage könne aber eine derartige Wirkung beigelegt werden. Das betreffende Geräusch entstehe insbesondere durch das Aufschlagen von Wasser auf die Wasserfläche eines unterhalb befindlichen Sammelbeckens. ae Sscheine die Annahme nicht gerechtfertigt, sch auf die Dauer gesundheitsschädigend wirken könne. Jines Geräusch sei weder laut noch schrill, noch geeignet, die menschlichen Nerven zu erregen. Das Geräusch gleiche dem Geräusch, welches Wassersälle und Springbrunnen verursachen. Ein derartiges Geräusch wirke nicht gesundheitsgefährdend und störe infolge seiner Gleichmäßigkeit den Schlaf nicht. Nach ärztlicher Auffssung werde solches Geräusch, wenn man sich daran gewöhnt habe, nicht mehr besonders empfunden. Blotho, 24. August.(Brandstifter) brunruhigen unsere Stadt und Umgebung. Erst in voriger Woche war in einem Hause an der Langenstraße Feuer angelegt. Der Stestitge wurde verhastet, aber wieder freiJett tunt peit bein Fluchtverdacht vorlag. In shnlcher u s noch am Winterberg &a Sischore en Wisen teibt. shagen, 22. Aug.(Gaunerhausierenden Gauner fielen gestern in GohHauses erschien, entfernte sich der Spitzbube Bedac en Nachdem bi; schöpfende Frau den Diebstahl entdeckt hatte, setzte man dem Burschen nach und traf ihn in Bischofshagen an, wo er er sic der in die Ernoe a tu; Beute. uu bustets er...— bettieben sah, verschleunigst, nachdem er 20 Mark Geanendege.. Mat in der w# des Nachbarhauses versteckt hatte. min man das Geld sand, war der saubere Patron, der steifen Hut, weiße Weste und schwarze Ledertasche trug, längst über all: Berge. II Kirchlengern, 22. Aug.(Selbstmord.) Heute mittag erhängte sich der Schuhmacher B. von hier auf seinem Hausboden. Ungünstige Vermögensverhältnisse haben den Mann in den Tod getrieben. Der Verstorbene hinterläßt sieben unmündige Kinder; seine Ehefrau starb vor einem halben Jahre. II Ennigloh, 22. Aug.(Fahrrad= Diebstahl.) Gestern nachmittag lieh sich ein hiefiger Arbeiter von einem Mitarbeiter ein Fahrrad, womit er bislang nicht zurückgekehrt ist. Vermutlich ist er flüchtig. Aus den Leisen Minden und Lüdlete. Minden, 22. Aug.(Straßensperre.) Wegen auszuführender Kanalisationsarbeiten wird die Opferstraße vom 21. d. M. ab bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Minden, 21. Aug.(Verkauf.) Wir weisen Interessenten darauf hin, daß der Verkauf der von der Landwirtschaftskammer für die Provinz Westsalen in Hannover, Oldenburg rc. angekauften 52 Stutfohlen warmblütigen Schlages am Dienstag, den 10. September, mittags 12 Uhr in Hamm auf dem großen Exerzierplatze stattfindet. Die Besichtigung der Pferde ist am Tage vorher gestattet. Minden, 21. August.(Die neuen Fahnen der 15er.) Das hiesige Inf.= Regiment hat drei neue Regimentsfahnen und zwei neue für zwei Landwehrbataillone erhalten. Die alten Fahnen stammten aus dem Jahre 1814. Das Tuch der Fahnen, die in vielen Gefechten dem Regimente vorangetragen wurden, war schon ziemlich zersetzt. Es wurde durch ein neues Fahnentuch, auf dem die alten Inschriften und Embleme prangen, ersetzt. Die Nagelung dieser Fahnen sowie derjenigen des ganzen 7. Armeekorps hat bekanntlich am Sonntag durch den Kaiser in Gegenwart vieler Fürstlichkeiten in Kassel stattgefunden. Von dem hiefigen Regiment wohnten der Feier bei: Oberst Rafalski, die Leutnants Schmidtmann, Wey'and, Koch, Clemens und Paschen, sowie die Fahnenträger Feldwebel Menking, Busche, Tisch, Steinhoff sowie Vizefeldwebel Malphen. Minden, 22. August.(Für das gesamte Droschkeafuhrwesen in Groß=Berlin) sind seit 1905 die Scheuklappen und Aufsatzügel polizeilich abgeschaft. Ueber 7000 Droschken fahren Tag für Tag im dichtesten Gewühl ohne diese Teule des Zaumzeuges, und die gemachten praktischen Erfahrungen sind so günstige, daß man gar an die Wiedereinführung denkt. Auch in Düsseldorf ist jetzt bei der Neuregelung des öffentlichen Fuhrwesens die Verwendung von Scheuklappen und Aufsatzügeln polizeilich verboten worden. Nachdem also solche Vorbilder gegeben sind, wär; gs wghl ratsam, daß man in allen Stadten die Beroconung über das öffentliche Fuhrwesen dementsprechend revidierte. Scheuklappen und Aufsatzhügel sind für ruhige Pferde(und andere dürfen ja beim öffentlichen Fuhrwesen nicht in Frage kommen) überflüssig; obendrein sind sie für die Tiere sehr unbequem, vielfach sogar eine dauernde Tierquälerei. Man denke an die so oft schlecht sitzenden Scheuklappen, welche die Augen zudecken oder aber vor ihnen locker umherschlagen. Und man denke an die Qual der durch stramme Aufsatzzügel erzwungenen ununterbrochenen steifen Kopfhaltung, die täglich im vielstündigen Dienst manchem Pfirde auserlegt wird. Man lasse die armen geplagten Pferde des öffentlichen Fuhrwesens auch an den Fortschritten der Zeit teilnehmen.— 36 Aus den Kreise Hale. Halle, 20. Aug.(Stadtvorsteher= wahl) Herr Kommerzienrat Kister hier wurde als Stadtvorst her und Herr Fabrikbesitzer Karl Rolff als dessen Stellvertreter gewählt. Halle, den 22. August.(Ein schöner Herbst?) Nach einem Bericht des bekannten Wetterkundigen H. Habenicht in Gotha, den die„Weserztg.“ vrröffentlicht, ist der diesjährige kalte Sommer dadurch verursacht worden, daß ungewöhnlich viel Eis von Oftgrönland und Island in unseren Breiten und sogar bis in den südlichen Zweig des Golsstromes gedrungen ist, bis zum 31. Grad hinunter. Das hat sich nach den bisherigen Beobachtungen noch nicht ereiguet gehabt: tiefer als bis zum 36. Grade hinunter hat man noch kein Eis gesehen. Nach den Verhältnissen der jetzigen Nordatlantischen Luftströmungen zu urteilen, dürfen wir nach Habenicht einen schönen Herbst erwarten. mit Brieftauben, wird kommenden Sonntag in der Frühe hie: eintreffen und werden die Tauben gleich darauf aufgelassen werden. Vergangenen Sonntag früh sind 5 Waggons eingetroffen und aufgelassen worden. Gütersloh, 22. Aug.(Diebstahl.) Einen billigen Beaten wollte sich am Dienstag nachmittag ein Ziegeleiarbeiter aus Liemke bei Verl dadurch verschoffen, daß er ein abgewogenes Stück Rindfleisch im Gewicht von 7½ Pfund aus dem Laden des Metzgermeisters Gehring an der Wilhelmstraße entwendete. Die Polizei erfuhr aber bald von diesem Diebstahl und verhaftete den Mann, der, nachdem er am andern Tage dem Königl. Amtsgericht vorgeführt war, wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Den Unterschied zwischen Dein und Mein wird dem Manne demnächst das Gericht klar machen. Gütersloh, 22. Aug.(Landwehrverein.) Die Mitglieder des hiefigen Landwehrvereins und des Neuenkirchener Kriegervereins, die an der Kaiserparade teilnehmen, werden, wie man hört, mit dem Mindener Extrazuge nach Münster, welcher morgens um 5.37 Uhr hier abfährt und abends 9.11 Uhr auf hiesiger Station wieder eintrifft, befördert, während die anderen Vereine des Kreis Kriegerverbandes Wiedenbrück den von Rheda abgehenden Extrazug benutzen. Aus dem Rez.=Bez. Rünster und Arusberg. Münster, 22. Aug.(Kaiserparade.) Bei der Kaiserparade in Münster am 30. August werden die Truppen des VII. Armeekorps in zwei Tressen aufgestellt und zwar stehen im 1. Treffen die In fanterie= und Fußartillerie=Regimenter, während im 2. Treffen die Kavallerie, Artillerie und Train untergebracht wird. Die Reihenfolge der Regimenter im ersten Treffen, beginnend vom rechten Flügel, ist folgende: Am Flügel werden postiert Leib. gendarmerie und Stäbe, dann folgen die Insanterie=Regimenter 13, 56, 15, 55, 158, 159, 16, 53, 39, 57, 7. Jäger, 7. Pioniere und 7. Fußartillerie Regiment. Im 2. Treffen finden Aufstellung: 4. Kürassiere, 8. Husaren, 5. Ulanen, 11. Husaren, Feldartillerie=Reg. 22, 58, 7. und 43. Fußart. und Train. Die Delegierten der Kriegervereine— etwa 8000 Mann— erhalten ihren Platz auf dem rechten Flügel(Aufstellung im Karree) und bilden nach Abnahme der Parade Spalier auf der Chaussee. Die Fahnenabordnungen der Kr.=V. erhalten ihren Platz direkt vor der Tribüne, woselbst sie bis zum Schluß verbleiben. Dortmund, 22. Aug.(Ueberfall.) In der 1. Kampstraße wurde ein Bote von 4 Personen überfallen, zu Boden geworfen und mit Messerstichen am Kopf und Schultern schwer verletzt. Während der Verletzte am Boden lag, wurden ihm Portemonnate, Hut und Stock entrissen. Die Angreiser entkamen unerkannt. Wanne, 21. Aug. Der Gemeinderat hat die Aufnahme einer Anleihe in Höhe von 500000 Mark beschlossen. Lüdenscheid, 21. August.(Vergiftet.) In der vorigen Nacht hat sich der Zahntechniker Dannenleit mit Arsenik vergistet. Gegen D. schwekte ein gerichtliches Verfahren, weil er sich an Frauen, die sich seiner Behandlung anvertrauten, vergangen haben soll. D. war verheiratet. teil von 60000 Einwohnern seinen Bahnhof nur auf Umwegen erreichen kann. Aachen, 21. Aug.(Studium der Einrichtung des Wetterdienstes.) Direktor Dr. Polis wird sich Donverstag, den 22. d. Mts. zum Studium der Einrichtung des Wetterdienstes in den Vereinigten Staaten im Auftrage des Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten nach New York begeben. In Aussicht genommen sind dann zunächst Studien in dem Weather Bureau zu Washington sowie an dem Blue Hill Observatorium bei Boston. Vermischtes. Hamburg, 21. August. Eine Elmshorner Proouttenfirma fand in einem aus Hamburg empfangenen Lumpenballen zwei Kinderleichen. Am Oevelgönner Strande bei Altona wurden heute abend zwei Kinder an den Strand gespült. Ein fünf Monate alter Knabe war bereits während ein zwei Jahre altes Mädchen noch lebte. Die Kinder waren nachmittags mit einer Frau gesehen worden. Man nimmt an, daß diese Frau ihre Mutter war, die ebenfalls den Tod in der Elbe gesucht hat. Duisburg, 22. August.(Heirats= schwindler.) Die erste Ferienstrafkammer verhandelte gegen einen gefährlichen Heiratsschwindler, den Reisenden Werninghaus aus Barmen. Auf eine Heiratsannonze knüpfte er ein Verhältnis mit einem Mädchen aus Frankfurt an. Auf raffinierte Weise wußte er dem Mädchen seine ganzen Ersparnisse in Höhe von 2100 Mark abzuschwindeln. Plötzlich verschwand er und begab sich ins Ausland. Er wurde nach seiner Rückkehr festgenommen, als er gerade einige kleinere Diebstähle ausgeführt hatte. Das Urteil lautete auf zwei Jahre Gefängnis. (Die Auktion.) Fremder:„Wie ist die Kognakversteigerung heute verlaufen?" Gerichtsvollzieher:„Ist verschoben worde Reflektanten hatten nämlich alle soviel daß keiner mehr bieten konnte!" (Im Gasthaus.) Gast:„Also jener Herr dort war in seinem Rechte und hat Ihnen Ihren Rechnungsfehler nachgewiesen.“— Zahlkellner: „Na ja, aber nicht alle unsere Gäste sind solche Schmutziane.“ Uebersicht der Wittskun: Bieleseld, 23. August 1907. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww. s1c. Niedrigster Thermomete###ar# i. d. Nacht+ 10 S Thermometers and um 10 Uhr vorre+ 14 06 Barometer 75,4 em Wind: Süd=West. Himmel: bedickt. Oeffentlicher Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. Voraussichtliche Witterung für die Zeit Abend des 23. Aug. bis zum Abend des 24. Aug. Morgen vorwiegend trübe mit Regenfällen, windig, kühl. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Gütersloh 22 Aug.(Der Rind= vieh= Zuchtverband Minden Ravensberg) läßt am Montag, den 26. d. M s., mittags 12 Uhr, in Gütersloh in der Vereinsreitbahn bei Meier Merklinghaus neun ostpreußische Ballen versteigern. Gütersloh, 22. Aug.(Brieftauben.) Ein Sonverzug, bestehend aus 50 Wagen Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Hannover, 21. Aug.(Der zweite preußische Fortbildungsschultag) findet am 3. und 4. Oktober hier statt. Für die am 4. Oktober stattfindende Hauptversammtung sind folgende Vorträge vorgesehen: 1. Die Fortbildungsschule als Mittel der Jugendpflege. Regierungs= und Gewerbeschulrat Dr. Thöne, Hannover. 2. Die kausmännische Fortbildungsschu“ in mittleren und kleineren Städten. Direktor Jahn, Oppeln. 3. Die ländliche Fortbildungsschule. Referent: Königlicher Kreisschulinspektor Otto, Pinne. Korreserent: Drektor Lembke, Albersoorf. Hannover, 22. Aug.(Bei dem Festmahl im Ständehause) werden zum Taselschmuck versch edene Pokale und Becher aus den Silberschätzen der Provinzialstädte dienen, u. a. der derühmte Kaiserpokal und andere Pokale und Becher der Stadt Osnabrück, aus HildesLeie der Maigrafenbecher, aus Emden das aus Stade Pokale usw. von Brüderschaften; ferner werden auch Hameln und Buxte hude zum Schmuck der Tafel beitragen. Düsseldorf, 21. Aug.(Das neue Gebäude des Paketpostamts), das auch den noch im Hauptbahnhofsgebäude befindlichen Postbetrieb aufnehmen wird, nähert sich seiner Fertigstellung und dürfte voraussichtlich noch im laufenden Herbste in Benutzung genommen werden. Für den geschäftlichen Verkehr auf dem Hauptbahrhofe hat die neue Einrichtung erhedliche Erleichterungen im Gefolge, insbesonde wird nunmehr eine dessere Plazierung der Fahrkartenschalter und der Gepäckräumlichketten zu ermöglichen sein. Dagegen ist es über den längst notwendigen direkten Zugang zum Hauptbahnhofe von Oberdilk aus wieder still geworden und so bleibt es auch fernerhin bei der wohl einzig dastehenden Tatsache, daß ein StadtBerlin, 23 Aug. Wie die„Kreuzztg.“ mitteilt, ist es nicht ausgeschlessen, daß über kurz oder lang ein deutsches Kriegsschiff auf einer regelmäßigen Dienstfahrt Tanger anläuft. Eine Aenderung der Reserve, in der Deutschland wie die anderen Signatarmächte von Algeziras gegenüder dem spanisch=französischen Vorgehen verharren, könnte darin nicht erblickt werden. 23. August. Befinden der Kaiserin hat sich Laufe des gestrigen Tages wesenlich gebessert, wenngleich sich zeitweilig noch immer erhebliche Schmerzen bemerkbar machen. Die Kaiserin brachte den größten Teil des gestrigen Tages im Bett zu. Irgend welche Gefahr, daß Komplikationen eintreten könnten, besteht nicht, jedoch scheint es, daß durch die Verletzung der Ader die Hüfte in Mitleidenschaft gezogen bisherigen Dispositionen wird die Kaiserin 14 Tage hindurch ununterbrochen in zubringen müssen; sie dürfte bis zum 18. September etwa soweit wiederhergestellt sein, daß sie die Rückreise nach Potsdam, unbeschadet ihrer Rekonvaleszenz antreten kann. Infolge des Unfalles ist das kaiserliche Hauptquartier für die bevorstehenden Kaisermanöver nach Wilhelmshöhe verlegt worden. Stuttgart 23 August. Der englische Delegierte Quelch erhielt durch die Stuttgarter Pol zeidirektion gestern den Befehl, bis heute früh 6 Uhr die Stadt zu verlassen. Diese Anweisung ist darauf zurückzuführen, daß Otelch sich in einer Ride auf den. intervationalen Soz alistenkongriß gezen die Mitglieder der Haazer Friedensko-fereat wandte. Tanger, 23. August. Der bekannte Industrielle MannesmannRemscheid, der mit seiner Gattin in Casablanca weilte, flüchtete heimwärts, nachdem seine Diener= schaft, sowie 9 ihm gehörige Pferde von den Kabylen getötet und seine Habe zerstort worden war. f r a n z ö s i s c h e, e n g l i s c h e u n d (panische Kolonie werden Fez in den nächsten Tagen verlassen; die Deutschen sind noch nicht entschlossen, ob sie ebenfalls zur Küste aufbrechen. — Jahresfest der Anstalt„Bethel Für Stotternde! Haus oder Bauplatz 3. Trin, 25 Auguß, soll, so Gott will, in diesem Jahre am Sonntag, den 25. August] Ganz neue Erfindung. socusen gesucht. Gef. Ossert. 13. Sonnia, s. Trin, 25 August. Altstädter Kirche. Kolleste fü den Be ein Hoffnungstal. Vorm. 8 Uhr P. Decius.— Vorm. 10 Uhr P. Treutermann Vorm 11½ Uhr Kndergottes dienst.— Nachm. 4½ Uhr Jungfrauenverein— Nachm. 6 Uh 6 meinschaftlicher Gottesdierst P. Usener.— Dien tag, abents 9 Uhr Bib lstunde im Märneru Jünz! Vir in Neustädter Kirche. Vorm 8 Uhr P. Jordan Vorm. 10 Uhr P. Kuhle— Bicht: und heilg Abenkmahl. Koll kie für den Breie Hoffnungs tal— Nachm. 1¾ Uhr Kindergottesdie st.— Nochm 4 Uhr Jungfrauenvereine.— Abends 6 Uhr: Lemeinsemr Gett sdienst in der Alst. Kirche.— Abends 8 Uhr Bib lstunde m Ba=Kieuz Verein im alten Lutberstift— Mortag, abends 8½ Uhr Bibelstu: de in der Volkshalle P Kuölo, — Mittwoch, nechmittag; 3 UhNeustädter Frarerverein. Abends 9 Bitelbespteckstunde im christlichen Berein jang. Männer.— Freitag. 8½ Uhr Bibelstunde im Blaukreuzverein im altr Letberstift Johannes=Kirche. Follekt; für d.s Rettungshaus in Schild sche.— Vorm. 8 Uhr P. Usener.— Vorm. 10 Uhr P. Dieius.— Nachm. 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachmittags 3½ Uhr Jugendabteilung.— Nachm. 4 Uhr Knebenabt ilung.— Abends 6 Uhr Geuersch=ftlitter Gottesbunst in der AtstädteKirche.— Aberde 8 Uhr Jürgl.= u. Mänre: Vereir.— Montag, abends 8—10 Uhr Nähv'rein in der Kinde schule in d Friedrichstraße.— Mittwech abens 9 Uhr Bibelstunde in Jünglingsve ein.— Toynerstag, nachm. 3½—6 Uhr Johannesfrauenvetein im Gemeindehause Freitag, abends ½9 Uhr Versammlung des Biaukreuz=Verim Gem indehause.— Sonnabend, abends 9 Uhr Gebetsstunde im Gemeindehause.— Pauius= Kirche. Kollekte für den(v. kirchl Erziekugsver ein der Proo. Westfalen—. Vorm. 8 U2 P. Hackländer— Vorm. 10 UhSup. Simon. Beickte und Abendmahlsfeier.— ½12Uhr Ki dergotteldkust.— Nechm 4 Uhr Jungfrau nverein.— Aben's 6 Uhr Gmiaschoftl. Gotteidenst in der Altstätter Kieche.— Abends ½ Uhr Jü gl. u Männcro. Dinstag, abends ½9 Uhr kren zoe samm. Minwoch, ab#nds 9 Uhr Bibelstunde im Manneru. Jügglingt verein. Donner#tag nachm 3 Uhr Paulus Frauenoere. Martini Kirche. Vormittags 10 Uhr Patoc Usener.— Vorw. 11½ Uhr Kirdergoltesdier st—4½ Uh Jungf aueno re'n Abends 6 Uhr Gminschaftliche. Gottesdienst in der Ausä t. Kirche Abnds 8 Uh. Männer= und Jü glingsoe ein— Dienstag abends ½9 Urr Blaukrerzve ein Mittwoch, aben's 9 Uhr Bilelst. im Mänrer= u. Jüngl.= Verein. Reformierte Kicche Kollekte für das Dako ssen=Krankenhaus in Posen—. Vorm. 10 Uhr P. Mund— Vorm. 11½ Uhr Kindergott sdienst.— Abende 6 Uhr Gemeinschaftl. Gott sdienst in der Alsstadte Kuche soll, so Gott will, in diesem Jahre am Sonntag, 1907 gefeiert werden. Festprediger: Vormittags 10 Uhr: Superintendent KrebsBreslau.— Nachmittags 3 Uhr: Entweder General=Superint. Kaftan=Kiel oder General=Superintendent Möller=Kassel. Bei günstiger Witterung finden beide Feiern im Anstaltswalde statt. Alle Freunde unserer Anstalt werden hierduich zur Teilnahm herzlich eingeladen. Bethel bei Bielefeld, den 15. August 1907. von Bodelschwingh, Pastor em. Ganz neue Einndung. Deutsches Reichs-Patent No. unter W. E. 186347.(Minden i. W. Gefl. Offert. postlagernd Am Sonnabend den 24. d. Mts von 4—8 Uhr und am Sonntag den 25. von 10—1½ Uhr erteile ich in Bielefeld, Hotel drei Kronen umsonst Auskunft über die Preis beträgt nur 34 Mk. 50 Pfg. Sehr starke Stotternde können mit Hilfe der Erfindung sofort stotterfrei sprechen. Zeugnisse und Danksagebriefe zur Verfügung. Internationale Sprachheil-Anstalt. Hannover, Brühlstrasse II. Zungers.— harse Stoir aus auster Camiütge anuuen aus guter Familie, von außerhalb für kleinen Haushalt Direktor Warnecke. rigen Haushalt und Laden Auscgage e, Bonien. 2 Am Tage der Einweihung des Kaiserdenkmals, nachmittags 3 Uhr, wird vom Denkmals-Ausschuss mit den Künstlern ein Frau Landhäuser, Bielefeld, Steinstraße 2. Wir sind Räufer grs. ßerer Partien Falläpfel. gemeinsames Essen mit Damen in der Ressource veranstaltet. Alle diejenigen, welche an dem Essen teilnehmen wollen, werden gebeten, spätestens bis 25. August sich in die Listen einzutragen, die in der Ressource, Eintracht, Erholung und in den Gasthäusern von Modersohn, Siekermann und Stein ausliegen. Das trockene Gedeck kostet 4.00 Mk. im modernen Stil empfiehlt billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, BIELEFELD, Niedernstr. 45. Brinkmann& Leyendecker, Herford, Zuckerwarenfabrik, 1,10 gelbe Ilulicuerhühner II. Halle, Bürstenmacher HERFORD, Brüderstr. 36. Spezialgeschäft in Bürsten für den Toilettetisch, Haushalt und Industrie. Pinse! Der Denkmals-Ausschuss: Dr. Reese. für Maler, Maurer und Private. Lager in Schwämmen, Leder, Klopfer, Matten und Kämme. Kuggruger, Private u. Händler Aabchokteile, annrmachung. Besuch Fr. Majestät des Kaisers und Ihrer Majestät der Kaiserin. Gottlieb Breder HERFORD, Bielefelderstrasse1 Duisburger Fahrradtabrik Baumaterialienhandlung und Zementwarenfabrik„Schwalbe“ Akt.-Ges. Telephon No. 154 DesichOulsburg-Wanhelmerort. erstklassig, direkt Fahrräder, von d.Fabrike Frivate u. Händler v. 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