r. erstklassig, direl dier n. Fahrik an verr v. Mi., 65 an. " prima Mäntel, I, von ca. Mk. 4, von Mk. 2.80 an. guch an fremden Fabrikat. prompt billigst. tis und franko. Fahrradfabrik 6* Akt.-Ges. Nerhoimeror! ndet 1896. mer Verein ur amp Co. EFELD. Reichsbankstr. 15. Ik. 60000000. Ik. 11 400000. — nder Rechaunger ohne Kredit. Geldern zur Gut. provisionsfreien mit günstiger insung. Geldern, jo nach (Depositenungen). und Einziehung echseln. von Schecke Kreditbriefen auf von WerterS Zins- und Divi" v e r l o s t e n u n d Wertpapieren. Verwaltung von Is offene Depôts cher Haftung. Kontrolle, gen Kursverlus: geschlossener 613. ilerner Schrankin feuer- und n Tresoren. lende heit, „Entfernung einheiten u. sen erzielen ur mit Dr. tal Creme, nd VionalDie einzig fehlenswerte HundertDosen im hier: H. Drogerie, derungen und Hütchen, enbändchen, inderschür zen betteinlagen, korsetts, Zahnhalsserst billig. 3a2a! inerlans, ehreuberg 15. Ged Nr. 103. Biertekjährlich #n der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 4.20 M., bei täglicher Zustellung in Bieleseld *7 M., durch Brief1.20 träger 1,62 M. Beshgeitung Peinsgengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Bielefeld Freitag, 3. Mai 1907. Franken ausgerusen, 752.— Kotzebue, Dichter, geb. 1761.— Karl XV. von Schweden, geb. 1826.— Max Schneckenburger, Dichter der„Wacht am Rhein“, gest. 1849.— Aufsland und Kampf in Dresden(3. bis 9. Mai), 1819. (Eingesandt.) Ein kürzl'ch im„Ravensberger“ erschienener Artikel hat die Frage über das Recht oder Ultecht der verkauften Kirchensitze aufs neue aagerezt. Es ist eine urleugbare Tatsache, oaß viele Gemeindeglieder unseres Landes darum das Gotteshaus nicht mehr besuchen, weil sie durch die verkauften Kirchensitze und dadurch, daß sie wiederholt von solchen Sitzen verdrängt wurden, virbittert sind. Er ist freilich der Neid keine gute Sache, aber die Gerechtigkeit ist eine gute Sache; und es ist doch nicht bloß der Neid, sondern in vielen Fällen auch das Gerechtigkeitsgefühl, das aus solcher Berbitterung spricht. Jedermann spürt, daß es zu dem Evangelium von der Freude, die allem Volk widerfahren wird, nicht paßt, wenn den wohlhabenderen Gliedern in der Gemeinde innerhalb des Gotteshauses bevorzugtere Plätze gegeben werden. Sie wollen erst dann wieder Zutrauen fassen zu dem in der Kirche verkündeten Wort, wenn in diesem Stück dem klaren Worte des Apostels gehorcht worden ist. Denn wie sagt Jakobus Kap. 2, V. 2—4?„So in eure Versammlung käme ein Mann mit einem goldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es käme aber auch ein Armer in einem unsauberen Kleide, und ihr fähet auf den, der das herrliche Kleid träget, und sprächet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprächet zu dem Armen: Stehe du dort, oder setze dich her zu meinen Füßen, ist's recht, daß ihr solchen Unterschied bei euch selbst macht?“ Also schon zu Zeiten des Apostels hat man versucht, solchen bösen Unterschied zu machen. Aber eben weil diese Ungerechtigkeit eine so alte und so tief eingefressene ist, so sehen viele Menschen sie garnicht mehr für eine Ungerechtigkeit, sondern für eine unantastbare von den Vätern überkommene Gerechtigkeit an. Darum kann sie auch nicht mit einem Schlage aus der Welt geschofft werden. Es gehört eine anhaltende, unermüdliche Arbeit dazu, um die Gemeinde glieder in allen ihren Ständen davon zu überzeugen, daß hier eine Ordnung eintreten muß, wenn nicht unsere Gotteshäuser immer leerer werden sollen und die Verkündigung des Wortes Gottes immer unfruchtbarer. Es besteht ja nun wohl in manchen Kirchen die Ordnung, daß jeder Kirchensitzinhaber, der nicht nach Beendigung des ersten Liedes seinen Platz eingenommen hat, des selben verlustig geht. Aber wird diese Ord nung inne gehalten? Sieht man es nicht immer wieder mit Beschämung, daß noch nach der Liturgte Inhaber von Kirchensitzen sich in ihre Bank zwängen und denjenigen, der ihren Platz eingenommen hat, davon per drängen? Darum müßte zunächst einmal dafür gesorgt werden, daß nicht erst nach Beendigung des ersten Liedes, sondern unmittelbar nach Beendigung des Läutens jeder Platz in der Kirche für jeden Kichenbe sucher frei ist. Ist der Kirchensitzinhaber nicht mit dem letzten Glockenschlage in der Kiiche, so hat er für die Dauer des Gottesdienstes das Recht auf den Kichersitz verloren. Dann kann der Gottesdienst ohne Störung beginnen und fortgeführt werden, und jeder Kirchensitzinhaber muß sich als einen Störer des Gottesdienstes betrachten, wenn er es dann doch noch wagt, einen andern von seinem Platz zu verdrängen. Zu gleicher Zeit ist das größere Ziel Auge zu fassen, alle Klrchen unsers Landes zu Freikirchen zu machen. Das kann freilich nur auf dim Wege geschehen, daß den jetzigen Inhabern der Kirchensitze ihre Rechte abgekauft werden. Sie haben seinerzeit ihre Kirchensitze bezahlt und man kann nicht von ihnen verlangen, daß sie dieselben umsonst wieder hergeben. Die betreffende Kirchengemeinde wird also gerötigt sein, zu diesem Zwick ein Kapital aufzunehmen, aus welchem die Kirchensitzinhaber entsprechend entschädigt werden. Eine solche Schuld, die allmählich zu tilgen wäre, ist auch keine zu schwere Last für eine Gemeinde. Was für Kapi talien werden heute von den Gemeinden aufgenommen, um Wege, Brücken, Schulen zu bauen! Wege, Schulen, Brücken sind aber lange nicht so nötig als der einfache Gehorsam gegen Gottes Wort. Und dies Gotteswort wird, so lange der jetzige Zu stand andauerd, uns immer wieder die Frage ins Gewissen schieben:„Ist es recht, daß ihr solchen Unterschied bei euch selbst macht?“ Glauchau=Meeraue. o. C. Die Sozialdemokraten sind von ihrer ungeheuren Angst, das ehedem Auersche Reichstagsmandat zu verlieren, befreit. Sie haben die Genugtuung, den Sieg in Glauchau= Meerane verkünden zu können. Der Vorwärts“ tut dies in seiner bekannten gespreizten Art, er ahnt nicht, wie er dadurch das Gefühl der Erleichterung kundgibt, der Erleichterung, einer neuen Niederlage entgangen zu sein. Nach dem Auftreten des„Vorwärts“ müßte man glauben, die „flegreiche“ Sozialdemokratie habe ein neues Mandat erworben, während es sich doch um die mühselige Verteidigung einer alten „Hochburg“ handelte. Was haben die „Genossen“ in dem früher Auerschen Wahlkreise alles aufgeboten, um der von ihnen gefürchteten Niederlage zu entgehen! Ganze Rednerkoloonen sind herangezogen, Unmassen von Geldern sind verwendet worden. Sogar Bebel und Singer haben sich zu Agttations. reden bequemen müssen, und außerdem waren mit hoher parteiobrigkeitlicher Erlaubnis die bewährtesten Revisionisten tätig, um nur ja die so verkannte, vaterlands begeisterte, revolutions feindliche und alle Volk klassen mit högster Liebe umfassende Sozialdemokratie vor„Verleumdungen" zu schützen. Die„Genossen" alle— auch Bebel und Singer— fanden natior ale Töne und taten, als seien die roten Wochen von Dresden und Jana Träume gewesen, als werde das, was dort offenbart worden war, der braven Sozialdemokratie von den bürgerlichen„Verleumdern" angedichtet. Diese Agitationsmethode hatte auch Erfolg. Ueber tausend Mitläufer haben sich wieder eingefunden und Molkenbuhr ihre Stimme gegeben. Der nationalliberale Kandidat, dem diese Mit'äufer untreu wurden, weil sie eben durch die sozialdemokratische Heuchelei und Scheinheiligkeit wieder beruhigt worden waren, hat leider neue Stimmen, trotz des bekannten großartigen liberalen Ausschwunges, nicht erlangen können. Vielleicht trägt dieser Umstand ein wenig zu der recht notwendigen Ernüchterung auf der bürgerlichen Linken bei. In Rußland hat sich eine Rehe von sehr beachtens werten Wandlungen vollzogen. Zurächst, und dem darf besondere Bedeutung zugeschrieben werden, beginnen, wenigstens wird dies behauptet, in der Reichsruma die Kommissionen wirklich zu arbeiten, während der Anteil an den fortdauernden Deklawationen der Duma st tig abnimmt, zweitens ist die ganze Pirtei der Kadetten der Regierung in der Frage der neuen Rekrutierung zugefallen, was um so mehr sagen will, als die Kabetten in Wyborg zur Verweigerung der Rkuten stellung aufgefordert hatten. Da nun die links von den Kadetten stebenden Parteien gegen jede neue Aushebung sind, scheint ein Bruch zwischen ihnen und den Kadetten unvermeidlich. Die letzteren werden dann etwas weiter nach rechts gedrängt werden und damit würde die Duma an Lebensfähigkeit gewinnen. Das dritte Ereignis ist der Empfang einer Bauerndelegation aus der Duma durch den Kaiser, der überaus grädig war, ohne freilich positive Versprechungen zu geben. Aber er hat einen lebhaften Enthusiasmus entflammt, was nur nützlich sein kanv. Widerspruchsvoll ist die Stellung des Ministeriums zur Rechten. Während sie durch die„Rossija" den Extremen von Rechts sehr nachdrückliche Wahrheiten hat sagen lossen, ist andererseits Professor Pichno in den Reichsrat berufen worden und dort sofort in eine Führerstellung unter den Anhängernder absolutistischen Richtung gelangt, die auch am Hose einflußreiche und tätige Vertreter hat. Leichter geworden ist dadurch die Stellung des Ministerpräsidenten gewiß nicht. Aber er hält nach wie vor an seiner korrekten konstitutionellen Auffassung fest und so ist es immerhin möglich, daß er bei der Furcht der Kadetten vor einer Auflösung das Staatsschiff aus den Stürmen des Augenblicks in ein ruhigeres Fahrwasser fährt. Die große Klippe der Agrarfrage freilich bleibt bestehen, aber es wird geraume Zeit dauern, ehe sie aus der Konmission an die Duma kommt, und bis dahin kann, wenn die Entwickelung weiter fortgeht wie bisher, die Krisis vermieden werden. Bemerkenswert ist schließich noch die wenn auch nicht ganz ablehnende, so doch entschieden gegensätzliche Stellung der Kadetten zu den Forberungen der Polen, die sich auf nicht weniger als auf Herstellung der Autovomie Polens nach der Verfassung von 1815, nur ohne eigene Armee, erstrecken. Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 2. Mai. Der Kaiser besichtigte heute morgen auf dem Truppenübungsplatz Döberitz die drei Bataillone des 1. Garde Regiments zu Fuß und das Lehr Jafanterie=Bataillon. Morgen abend wird sich der Kaiser nach Schlitz in Hessin zum Besuch der gräflich Göttzschen Familie begeben. Wie Wiener Blätter angeblich aus authentischer Quelle erfahren haben wollen, beträgt der Kauspreis, den der deutsche Kaiser für das Achilleion auf Korfu gezahlt hat, 3 Millioven Mark. Zu der Meldung des„Confectionär“. wonach das Kronprinzenpaar vom Sommer 1908 ab im Schlosse Babelsberg Wohnung nehmen wird, erfährt die„Pest, daß davon keine Rede sein kann. Der Erweiterungsbau des Schlosses Babelsberg ist roch nicht in Angeiff genommen. Die Uebersiedelung des Krorprinzenpaares vom Mara orpalais nach Babelsberg wird deshalb sobald noch nicht erfolgen können. Die Studienreise des Großherzogs von Mecklenburg= Schwerin nach Kamerun wird sich voraussichtlich auch der Erbgroßherzog von MecklendurgStrelitz anschließen. Die beiden Fürsten gedenken am Feeitag, 10. Mai, die Reise anzutreten und wollen Anfang Juli zurück sein. Die Penarstzung des Herrenhauses beginnt morgen um 1 Uhr. Die Finanz= kommission des Herrenhauses beendete heute die Etatberatung und genehmigte den Eat nach den Beschlüssen des Abgeordneten hor ses. Das Plenum wird den Eiat vom 6 Mai ab beraten. In der Budgetkommission des Reichstags teilte Staate sekretät v. Stengel mit: Die Brausteuer habe statt der geschätz en 5 sogar 13½ Millionen mehr gebracht Dagegen sei der Eetrag der Fahrkartensteuer statt 24 Mill Anschlag nur 12 Millionen. Die ganze Saätzung der neuen Steuern für ihre teilweise Geltung im verflossenen Staisjahre habe 61 Millionen betragen, während der wirkliche Ertrag nur 50½ Millionen ausmache. Abg. Speck stellt den Antrag auf Mehrveranschlagung der Einnahmen aus den Zöllen um 20 Millionen. Der Antrag wird einstimmig angenommen, ebenso ein Antrag Speck auf Aenderung der Gerstenzollordnung. Die Tabaksteuer wird gleichfalls genehmigt. In der Unterrichtskommission des Abgeordnetenhauses kam der Antrag Ernst(frs. Bp) u. Gen., die Lehrpläne der Volksschulen und der höheren Lehranstalten in organische Verbindung zu bringen, sowie die Vorschulen zu beseitigen, zur Beratung. Die Kommission beschließt mit allen gegen eine Stimme, den Antrag des Berichterstatters anzunehmen, den Passus„die Lehrpläne des 8. Schuljahres der mehrklassigen Volksschule nach Möglichkeit und nach Bedürfnis mit den Lehrplänen der höheren Schulen in organische Verdindung zu bringen", zur Erwägung zu überweisen, dagegen wurde mit Stimmenmehrheit über den zweiten Teil des Antrages Ernst, betreffend die Beseitigung der Vorschulen, zur Tagesordnung übergegangen. Der„Köln. Volksztg.“ zufolge sind insgesamt 80 Lehrer aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf nach dem Osten versetzt worden. Es handelt sich durchweg um katholische Lehrer. Aus Straßburg wird dem„Hann. gemeldet, Prof. Curtius hat gestern abend sein Demissionsgesuch an amtlicher Stelle eingereicht. Gotha, 2. Mai. Das Koburgische Herzogspaar ist mit dem Erbprinzen und Gefolge zu einem Besuch am englischen Königshofe abgereist. Hamburg, 2 Mai. Der bisherige Oberkommandierende der Schutztruppe von Südwestafrika, Generalmajor v. Deimling, traf nachmittags 2½ Uhr mit dem Dawpfer „Eleonore Woermann", aus Sündwestafrika zurückkehrend, hier ein. Aus dem Wien, 2. Mai. Wie das„Fremdenblatt“ meldet, wird Freiherr von Aehrenthal während der italienischen Parlamentsferien zurächst dem König von Italien in Raccenigi seine Aufwartung machen und sich von dort zum italienischen Minister des Auswärtigen Tittoni nach Desio begeben. Brüssel, den 2. Mai. Das neue Ministerium mit de Trooz an der Spitze ist zustande gekommen. Paris, 2. Mai. König Eduard und Präsioent Fallières tauschten gestern Besuche aus. Der König bleibt bis Sonnabend. Paris, 2. Mai. Bei den gestrigen Unruhen biß in Faubourg du Temple ein Resse einen Polizisten, der ihn verhaften wollte, ein Stück Fleisch aus der Wange. Auch wurde ein Polizist durch Revolverschüsse schwer verwundet. Auf dem Republikanischen Patz mußte die Kavallerie wiederholt Attacken auf die Demonstranten unternehmen. Der Polizeipräsident Lépius wurde von Manifestanten umringt und mußte in ein K ffeehaus flüchten, wo ihn Militär befreite. Im ganzen wurden 1200 Verhaftungen vorgenommen, dar unter auf dem R publikanischen Platz 770. Er gab zahlreiche Verwundete. I folge des En schreitens der Polizei konnten sich die Maifeiernden nirgends zu geschlossenen Zügen formieren. London, 2.#ai. Im Unterhause verlas Staatssekretär Grey eine schriftlichEcklärung, in der es heißt: die Gepflogenheit, daß der König bei Adwesenheu von der Hauptstadt steis von einem Minister begleitet werde, sei viemals streng durchgeführt. Der Besuch des Königs in Cartagena sei ein zeremonieller Gegenbesuch auf den Besuch des Königs von Spanien in England, der Besuch beim König von Italien in Gasta dagegen ein rein privater gewesen. Bei allen Verhandlungen über Staatsangelegenheiten werde an dem verfessungsmäßigen Gebrauch und an der Verantwortlichkeit der Minister festgehalten. London, 2. Mai. In der britischen Kolonialkonferenz trat Botha entschieden den Ansichten des australischen Premier= ministers in bezug auf die Vorzugsbehandlung entgegen, und erklärte nachdrücklich, daß es für seine Regierung notwendig sei, sowohl britische, als andere Waren mit Zöllen zu belegen. Botha prolestierte gegen jeden Versuch, Einzelregierungen zu binden und sie in Tarisverhandlungen ihrer Freiheit zu berauben. Mac Cay Indien und BondNeu=Fundland erklären sich energisch gegen die Schutzzölle. Den gleichen Standpunkt vertritt Schatzkanzler Asquith seitens der britischen Regierung. Lyne Neu=Südwales spricht sich zugunsten von Vorzugsbehandlung aus. Petersburg, 2. Mai. Stolypin teilte Golowin mit, daß er sowohl, wie der Kriegsminister vollständig befriedigt seien und den Zwischenfall in der Dumasitzung für erledigt hielten. Er halte die Duma für den einzigen Faktor, der Rußland auf den Weg friedlicher Entwickelung bringen könne. Auch der Kriegsminister machte Golowin einen Besuch, um ihm zu danken. Der Reichsrat hat in geheimer Sitzung das Gesitz betr. Rekrutenkontingent für 1907 einstimmig angenommen.— Eine Gaunerbande wurde hier verhaftet, bei der man Pläne der Banken, der Geschäftsräume einzelner Versicherungsgesellschaften und reicher Magazine fand, in die während der bevorstehenden russischen Ostertage eingebrochen werden sollte. Lissabon, 2. Mai. Der erste Teil der militärischen Expedition gegen die Eingeborenen im südlichen Angola ist gestern nach Mossamedes abgereist. San Francisco, 2. Mai. Der Staatsanwalt erließ gestern mittag Haftbefehle gegen 48 höhere Beamte der Stadt San Francikco wegen Teilnahme an den Defraudationen. Der Stadtkassierer Jaens beging Selbstmord durch Erschießen. Die Höhe der defraudierten Gelder soll 10 Millionen Dollars betragen. Weidenau, Synode Siegen(3000 Mt.); Bause, Sygode Wittgenstein; Rihme Sy jode Blotho und Horstmar=Beckiaghausen(neu errichtet. Kirche, Schule und Mission. (Nachrichten aus der westfälischen Provinzial= Kirche.) Eingeführt: Pustor Demandt als Pfarrer in Freudenberg, Synode Siegen; Pastor Krämer als Pfarrer in Burgsteinfurt, Synode Tecklenburg.— Gewählt: Pastor Dr. Siekermann, bisher Hilfsprediger in Schwelm als Pfarrer in Voerde; Pastor Lammert bisher Hilfsprediger in ClafeldGeisweid als Pfarrer in Aplerbeck; Gefängnisprediger Schmidt in Dortmund nach Unterbarmen. Versetzt: Pastor Held als Präsidialvikar von Paderborn nach Witten; Pastor Wer als Hilfsprediger nach Fischelbach, Sygode Wittgenstein; Pastor Ringsdorf als Hilfprediger nach HorstmarBeckinghausen, Synode Dortwund; Kandidat Horstmann als Synodalvikar nach Pader= born und Hilfsprediger Ransch als Synobalvikar in die Syrode Lübbecke. Zu besetzen sind die Pfarrstellen in Vorbach, Synode Siegen(1800 Mt.); den Parlamensen. Reichstag. 44. Sitzung vom 2 Mai 1907. 1 Uhr. Im Reichstage erklärte am Donnerstag vor Eintritt in die Tagesordnung Abg. Frhr. v. Heyl (natl.) unter Hinweis auf die am 14. März und 22. April gegen ihn gerichteten Augriffe des soztaldemokratischen Adgeordneten Heine, unter den vielen Tausenden von Arbeitern, die er(Redner) beschäftige, seien nur 39, mit denen er einen Vertrag abgeschlossen habe. Diese Betreffenden befänden sich aber in Stellungen, in denen sie Fabrik geheimnisse zu wahren hätten, sie seien Vertrauensmänner, mit denen hauptsächlich den unlauteren Machenschaften einer ausländischen Konkurrenz gegenüber Verträge abgeschlossen seien. Als Ergänzung kämen jedoch in Betracht, daß diesen Vertrauensleuten und ihren Witwen höhere Pensionen zugesichert seien. In diesem Zusammenhange seien die Verträge geschlossen und in diesem Sinne seien sie zu verstehen. Darauf trat das Haus in die erste Beratung des Ergänzungsetats zur Erweiterung des KaiserWilhelm Kanals. Nach Reden der Abgg. Leonhart(sis. Bp) und Frhrn von Richthofen (kons.), die Ueberweisung an die Budgetkommission wünschten, sowie der Abgg. Frohme(Soz.), ersch(Ztr.), Goercke(ntl.), Spethmann gfreis. Bp.), Burchardt(wirtsch. Bag.) und (dtsch. Resp.) begrüßte Staatssekretär Graf Posadowsky, daß alle Redner die Not wendigkeit des Umbaues des Kanals anerkannt hätten. Was die Leistungen von Hamburg und Preußen anlange, so werde das in der Kommission zu erörtern sein. Hierauf wird die Vorlage der Budgetkommission überwiesen. Darauf setzte das Haus die Beratung des Postetats„fort. Abg. Bruhns(Tisch. Rsp.) trat hierbei für eine Entlastung der Unterbeamten ein und befürwortete die Resolution betr. die Ostmarkenzulagen. Abg. Oertel(natl.) bemerkte, die Ostmarkenzulagen seien nicht politischer Natur, sie seien als ein Ausgleichsgeld für die dortigen besonders schwierigen Lebensverhältnisse zu verstehen. Entschieden zurückweisen müsse er die gestern ausgesprochenen Verdächtigungen des Abg. Kulerski gegen die deutschen Beamten und Lehrer. Abg. Fritzen(Zir.) führte aus, bei den Ostmarkenzulagen handele es sich ledizlich um ein Glied in der preußischen Polenpolitik. Seine Partei werde trotz Eintretens für das Amendement Pachnicke, die Zulagen„unwiderruflich" zu erklären, dennoch das genze ablehnen. Abgeordneter Neumann=Hofer(frs. Vgg.) trat für unwiderrufliche Ostmarkenzulagen und für stärkere Ausdehnung des Fernsprechwesens auf dem Lande ein. Starke Bedenken seien auch zu erheben gegen den Erlaß des Ministers des Innern, der den Beamten verbiete, sich an einzelne Abgeordnete zu wenden. Nach einer kurzen Rede des Abg Hug (Zentr.) wandte sich Staatssikretär Kraetke gegen eine weitere Resolution Ablaß, beir Einführung eines Ausnahmetarises für Bücher, Schriftstücke usw. in erhabener Blindenschrift; geeigneter sei es, den Blindenanstalten Vergünstigungen in anderer Art zuzuwenden und dies den Einzelstaaten zu überlassen. Damit schloß die Debatte. Die Abstimmung über die Resolutionen wurde auf die nächste Sitzung anbe aumt, und zwar namentliche Abstimmunz über die Resolution, betr. die Ostmarkenzulagen. Beim Besoldungstitel für Unterbeamte entspann sich noch eine längere Debatte, in der seitens der Abgeordneten Linz(Hospitont d. Rp), Eickhoff (freis. Vp.), Hamecher(Zentr.), v. Treuenfels(kons.), Kirsch(Zentr.), Rogalla von Bieberstein(kons.) u. a. zahlreiche Wünsche vorgetragen wurden. Graf Kanitz(kons.) aus, die Kohlenpreise haben nie einen so dauernd hohen Stand gehabt wie jetzt. Die Lage der Zichen sei außerordentlich günstig. Andererseits werde die Landwirtschaft durch die Abwandirung ihrer Arbeitskräfte nach dem Kohlenrevier stark geschädigt und dies geschehe nur, um das Ausland mit billigen Kohlen zu versehen. Unerläßlich sei die Einführung eines Ausfuhrverbots auf Kohle. Minister Dr. Delbrück erwiderte, bei den Kohlenproduzenten gehe die Kuwe der Ueberschüsse nach unten, die Kurve der Produktionskosten nach oben. Gleichwohl müsse anerkannt werden, daß die Kohlenpreise eine be drohliche Höhe erreicht haben. Der Staat habe ein großes Interesse daran, seine eigene Kohlenproduktion zu verstärken. Minister Breitenbach sagte noch eine neue Prüfung der Frage zu, ob die Ausnahmetarife für Steinkohle und Koks weiter beizubehalten sind. Das Haus beschloß einstimmig die Besprechung der, Izterpellition. Abg. Hirsch Essen(natl.) suchte die Höhe der Kohlenpreise unter Hinweisen auf die gesteigerten Produktionskosten zu rechtfertigen. Abz. Herold(Zentr.) mißbilligt die vielfach ungerechtfertigt hohen Gewinne der Bergwerksgesellschaften, lehnte aber einen Ausfuhrzoll für Kohl: ab. Abg. Dr. Wagner(freikons) Grasen Kanitz zu, während sich Münsterberg(ses. Bag.) gegen Ausfuhrzölle erklärte. In einer temperamentvollen Rede beleuchtete schließlich noch Abg. De. Hahn(B. Biaden####e Gefahren einer Vereinigung unserer Vobenschatze in der Hand weniger Pcivatpersonen, sorderte Vermehrung der siskalischen Gruben und Eir fluß des Staates auf die Förder= und Preispolitik des Kohlensyndikats. Darauf trat Vertagung ein. Abgeordnetenhaus. 58. Sitzung vom 2. Mai. Das Abgeordnetenhaus gab am Donnerstag in erster Lesung seine Zustimmung zu den Novellen der Lehrerpensions und Reliktengesetze, nahm die Beamtenpinsions= und Reliktengesetze in deitter Lesung an und erledigte darauf die Interpellation Kanitz über die Kohlenpreise. Nachdem sich Handelsminister Dr. Delbrück zu sofortiger Beantwortung der Anfrage bereit erklärt hatte, führte zur Begründung der Interpellation Abg. Lokales Bielefeld, 3. Mai. (Zum Malerstreik) Ja Köln beschloß eine zahlreih besuchte Delegiertenversammlung des Arbeitgeberverbandes für das Maler= und Antreichee= Gewerbe für Rheinland= Westfalen, einem Antrage der Gehilfen, über die für alle Tarife gültigen Bestimnunzen gemeinsam zu verhandeln, stattzugeben und sämtliche, bisher bewilligten Lohnerhöhungen wieder rückgängig zu machen, falls der Friede bis zum 6. Mai nicht gesichert erscheiat. Die nächste Delegierten versammlung fiadet nächste Woche in Dort mund statt. ch(Pastoralkonferenz.) Auf der am kommenden Montag, den 6 Mi, stattfindenden Pastoralkonferenz, die wie gewöhnlich um 3 Uhr ihren Anfang nehmen wird, wird Pastor Möller=Gütersloh die Eingangs exegese über Röm. 5, 6 u. f. halten. Da die Mischehenfrage auf der letzten Konferenz nicht zur abschließenden Besprechung gelangte, soll über das Thema nochmals beraten werden. Auch die Waisenpflege steht zur Besprechung an. Die noch zur Verfügung stehende Zeit soll auf die Vorberatung verschiedener wich tiger Punkte, die die nächste Kreissynode beschäftigen werden, vervandt werden. K Bethel, 1. Mi.(Nazareth Jahresfest.) Die westfälische Diakonenanstalt Nazareth feiert am kommenden Sonntag, 5. Mai, ihr 30 Jahresfest. Sie ist auf die Zahl von 385 aktiven Brüdern gestiegen und zählt, die Frailien eingeschlossen, schon fast 1000 Szelen, in dem 104 Brüder einen eigenen Herd haben gründen können. Die Brüderschaft arbeitet auf 131 Stationen und zwar in der Aastalt Bethel(einschließlich der Senne) auf 62 Stationen mit 229 Brüderv, in West falen außerhalb der Anstalt Bethel auf 28 Stitionen mit 58 Beüdern, im übrigen Deutschland auf 29 Stationen mit 91 Brüdern, in Holland auf 1 Station mit 1 Beuder, ebenso in Belzien, Eagland und Italien, in Frankeeich auf 1 Station mit 2 Beüdern, in Rußland auf 4 Stationen mit 5 Beüdern, in Deutsch=Ostafriki auf 3 Stationen mit 4 Beüdern und zwar in Hollund, England und Italien in der Seemanzsmission, in Belgien in der Stadt= und Auswanderer Mission, in Feankreich in der Kelluermission zu Paris, in Rußland in der Epileptischen= und Jeren Pflege, in DeutschOstafeika in der Heidenmission.— Tcotzdem wir mit der Zahl von 385 Brüdern an der Spitze der deutschen Beüderhäuser marschieren, so können wir doch leider den vielen Hilserufen, die fast täglich an uns ergehen, oft nicht entsprechen. Darum wäre es wünschenswert, daß sich noch viel; junge Minner, die das Herz auf dem rechten Flick haben, zum Eintritt meldeten. Die Arbeit ist vollbefriedigend, wichtig und köstlich, weil sie immer im Dienst der christlichen Liebe Gindingeine Bitz uus vele Winsgeliben 68 Schildesche, 1. Mai.(Standesamtliches.) In der Zeit vom 16 bis 30. April d. Is. kamen beim hiesigen Stindesamte 26 Geburten und 14 Sterbefälle zur Anmeldung. Von den lebend Geborenen waren 14 männlichen, 12 weiblichen Geschlechts. 7 Aufgebotsanträge wurden gestellt und 7 Eheschließungen fanden statt. Jöllenbeck, 3. Mai.„Am Himmelfahrtsfest) wird hier wie herkönmlich ein Fest der innern Mission gefeiert, zu dem jeder Freund dieses segensreichen Werkes eingeladen ist. Die Feier findet in der Kirche statt und beginnt nachmittags 2½ Uhr. e- Altenhagen, 2. Mu.(Fahnenweihe) Am nächsten Sonntage begeht der hiefige Turnverein im Vereinslokal G. Kuhlmann das Fest seiner Fahnenweihe. Der Gauvertreter Herr Oberturnlehrer Schmale hat in liebenswürdiger Wiise den Weiheakt der neuen Fahne übernonmen. Eine ganze Anzahl Turnvereine haben ihr Erscheinen an diesem Feste zugesagt. für unsere Leser ist es, bei unsern Aus den Kreise Herford. 0 Herford den 2 Mai.(In der stäotischen Badeaustalt) wurden im April gelöst: 3 Abonnementsrarten 1. und 11 Abonnementskarten 2 Klasse. An Tageskarten 63 1., 361 2. und 70 Stück 3, Kiass:. Ferner wurden 1900 Stück Brausebäder verabfolgt. Die Einnahwen beirusen 507 Mi 10 Pig. C Herford, 3. Ma.(Die Sterdelasse) der Rheiaisch Westsälischen Komn inalbeamten zu Essen zählt nach dem Beschäftsberichte 5762 Mitglieder. Der Abzang betrug 91, davon durch Tod 53, der Zugang 97. Die Einnahmen beteuges 149491 Mi. 14 Pfz., die Ausgaden 147 985 M! 77 P sodaß ein Bestand von 1505 Ml. 37 Pig. vorhanden is. Nach dem Gesantstande der Kasse beteagen die Aktien 486 451 Mk. 15 Pjg die Pissiven 455 295 Mk. 30 Pfg., sodaß ein Ueberschuß von 31155 Mi 85 Pfg. vorhanden ist von dem ½= 10385 Mi. 28 Pfg. dem Extra R seev.fonds überwiesen werden soll Der Rest soll als Dividende zur Verteilung kommen und sind 12½ Prozent vorgeschlagen. O Herford, 2. Mai.(Achtet auf die Kinder.) Ein größeres Ugglück hätte leicht am Dienstag an der Mittelstädter Brück: passi ren können, indem ein Kiad von einem Bäckerwagen überfahren wurde. Aber auch die Gshierführer sollten io Straßen Erzählung von Heinrich Smidt. 22](Nachdruck verboten.) # Marx Nagel, dem bei diesem Auftritt angst und bange wurde, wollte dem Korn händler den Spaten entreißen, allein dieser hinderte ihn daran, indem er sagte:„Mit nichten, mein Junge! Um deinetwillen ist es geschehen, und nun laß uns ein Stückchen Weges zusammen wandern.“ Sie traten zu der Trina Bolt, die voller Scham die Augen niederschlug, und Matthias Heinsohn sagte:„Als gegenwärtiger Herr vom Nagelshof erscheine ich vor Ihr mit dem Sohn und Eeben dieses Hoses, und wenn Sie nichts dagegen hat, möchte ich mein Wort bei Ihr aubringen.“ Das Mädchen konnte keinen Laut hervorbringen, aber er las in ihrem Gesicht, daß sie nichts einzuwenden habe, und fuhr daher fort:„Jungfer Katharina Bolt, in Gegenwart Ihres Vaters und dieser ganzen Ver sammlung frage ich Sie, ob Sie den hier gegenwärtigen Marx Nigel zu Ihrem Herrn 5argemahl annehmen und sich mit ihm Gie a##esegneten Stuahe verloben wil! die freie Besiyzrrin des Boltenhoses nach dem Spatenrecht und kann ohne Scheu ihre Herzensmeinung sagen.“ Aber ehe der Matthias Heinsohn mit seiner Rede zu Eade kam, lagen sich die jungen Leute schon in den Armen. Mit lachendem Gesichte wandte er sich zu dem Bauern und sagt::„Da hat Ee seinen Spaten wieder! Ich will von dem Nigelshofe nichts als den Weizen, der wirklich darauf gewachsen ist, und den zahl: ich mit blanken Pstolen. Gold für Gold. Und hier schickt Ihm mein Aovokat das D. kiment, das wir dem Johannes Hansen abgejagt haben, ehe er nach Amerika geseielt ist. Jetzt gehe E: in sich und sehe G sich den Mann näher an, der Ihm die Hand ent gegenstreckt und um Frieden bittet. Komm Er näher, Piter Bolt! In glaube, der Carsten Nagel tut es. Deu Sp ten hat er schon weggeworfen, und die Hand in frei.“ Zözernd streckte der Custen Nauel die Hand aus, die Peter Bolt lebhaut ergr ff Die beiden Männer zitterten, als sie sich berührten und Auge in Auge eigander gegenüberstanden. Der Matthias Heinsohn aber rief plötzlich:„Da kommt der Herr Postor! Nug können wir gleich das Auf gedot bestellen! Feisch, junge Beaut, sehe Sie sich in der neuen Wirtschaft um und GRTenten kaufen. sorge Sie für Spussel und Gl#s! Hur haben viele Hunger und Darst und ich am meisten! Dis ist mein letzter Befehl vom Nagelshofe! Was sagt der Hirr dazu?“ Dieser sagte nichts. Er stand noch immir, wie von einem Teaun befungen. Als aber die Stimme des Matthias Heinsohn so voll und fröhlich erklagg, tat er einen tiefen Atemzug und sagte zu dem Vater Bolt: „Wie wollen unsere Rechn ung drinnen ab machen. Mir ist nicht wohl unter all dem Volk. Ih nehme deine Tohter als Sohnesfrau an, und sie soll es gut haben auf dem Nagelshofe. Der Spaten aber, den das das Mädchen so reso ut aus dem Boden und der meige Hrad zittern machte, als sie ihn berührte, gilt mir als Aus steuer!“ Die beiden Männer gingen schweigend in das Haus, und während der Pastor das junge Paar begrüßte, bereiteten Kaechte und Mäzde alles zu einem feötlichen Fistnahle. Vermischtes. (Zum Kapitel Sprachdummheiten) bringen die Grenzboten folgenden netten neuen Beitrag: Unser geliebtes Iaristendeusch ist um ein Wort bereichert worden, das wir allen Aktenmenschen nicht dringend genug zim täglichen Gebrauch empfehlen können. Ja einem an die Leipzizer Neu sten Nichrichten gerichteten und von diesem abgegruckten Briefe des Geheimen Ras Prof s s o r D e. W i c h ü b e r d i e F i g a n z l a g e d e s Mußener Dombaues heißt es zum Schluß: „Im Uebrigea ist die Fortführung und die Beondigung des Baues als gesichert anzusehen, ohne daß irgendwelches Zisammenvirken mit Preußen sich vernotomdigt.“ Weder ein Beweis, daß die Sprache die Aeca des papiernen Stilz noch nicht übeeSellse“ uie este (Aus der Instruktionsstunde.) Unterssizier Krause(zu einem Eigjährig=Freiwilligen): „Sean ich so dumm wäre, wie Sie, würde ich mich wenigstens genieren. Sie aber haden kein (Ein schlichter Landmann) saß in einem Gisthause an der Tafel zwischen zwii jungen Herten= saaie.36 sehe wohl, meine Slagte 5,„daß Sie mich aufziehen, und ich will Ignen einen richtigen Begriff von meinem Chirakter geben. Ich bin weder ein Dumkopf noch ein Narr, sondern ich befinde mich zwischen Beiden. (Aus Amandas Aufsatzbuch.) Wie ich meine Ferien verlebte.„Ich half meiner Mutter den ganzen Tig fleißig in der Wittschaft. Meistens gingen wir spazieren. Auch habe ich Linsen gelesen und Rotkäppchen.“ wo Kinder lebhaft sicht walten lassen. # Herford, 2. Ladenpreise.) 2 kommission ermittelt folgende Durchschnitt je 100 kg Wizen 11 Roggen 19.—, 18. 19.—, 18 50, 18, 5,— Mi., Richtstro Krummstrob 4,— un 8.— und 7,— Mr. handel 150,— und handel je 1 kg 1,80 fleisch 1.60 und 1,4 und 1,60 Mi., H. 1,60 Ml., geräuch 1.80 Mk., Eßbutter Eier 1,10 und 1,— 9 Hersord, 2. schen Schlachtho geschlachtet: 20 Bull 9 Rinder, 13 Pferd Kälber, 25 Schafe, 712 Tiere— 37 1906 Beanstandet 274 Organe von 22 wurde das Fleisch vo einzelne Organe. D 1887,60 Ml.— 83 April 1906. 140 abgesetzt, gegen 314 Monat des Vorjahres I Herford, 3 Verein.) Die Genei Oratorium mit alle Sonnabend nachmittag preis 1 Mk., für 6 sei darauf aufmerksam zur Hauptaufführung ausgegeben werden. C Hersord, 3. und Sparverein) versammlung auf Son abends 8½ Uhr na ein. Tagesordnung: Revisionsbericht des nahme der Jahresrech der Dividende für 1 die ausscheidenden Mit und Aufsichtsrates. Mitgliedes. Herford, 3. Mai. gesellschaft) hält Mai, abends 8½ Uh hofe eine Generalversa ordnung: Wahl von Wähldeputation für die 1. August Detering 3. Carl Höpker, 4 C. Siepe, wegen Ablauf losung von Schuldsch 3000 Mk. und Bericht für das Johr 1906. Herford, 3. Mai. Die Janupstraße ist## weiteres wegen Neupf werke gesperrt. Hiddenhausen, 3.! linie.) Der Plan u Fernsprechl inie an der## hausen bei Bünde liegt Bünde(Westf) von heu Bünde 2. Mai.(A Viehmark!) waren Anzahl angetrieben, der flmu. 6—8 Wochen all Piar mit 20—24 Mk 30—40 Mk. bezahlt. kosteten 45—60 Mk. Stück angetrieben. M 200—280 Mk. bezahlt. i: Künen so flau wien Rödinghausen, 2.A der Zuchtstiere) sind Anisbezirk am Sonnabe vormittags 7¼ Uhr am B Bieren 2. Mai. Für die Periode vom 2 dahin 1910 wurde der mann, Herr Lehrer## wiedergewählt. Als S der Koion Wilh. Langen selbst wiederge wählt. Aus den Kreiss Minden, 2 Stadtoerord ein Antrag der und Hufschwiede, eine Ermäßigung Beitragszah der Freilegung ul Straßen zu dewi Die Stadt hat Wik mit einem Mark trifflich a Ammigem Beschl verordneten trägt #ie Marienkirchen neger sollen ½ 1 wo Kinder lebhaft spielen, die nötige Vorsicht walten lassen. ∆ Herford, 2. Mal.(Markt= und Ladenpreise.) Die Marktpreisnotierungskommission ermittelte für den Monat April folgende Durchschnittsmarktpreise: Es kosteten je 100 kg Weizen 19 50, 18,75, 18,25 Ml., Roggen 19,—, 18,50, 18,— Ml., Hafer 19,—, 18 50, 18,— Ml., Heu 5,50 und 5.— Mk., Richtstroh 5.50 und 5.— Mi., Krummstrod 4,— und 3,50 Mk., Eßkartoffeln 8.— und 7,— Mk., Rindflzisch im Großhandel 150,— und 140.— Mk., im Klein handel je 1 kg 1,80 und 1,50 Mk., Schweinefleisch 1,60 und 1,40 Ml., Kalbfleisch 2.— und 1,60 Mi., Hammelfleisch 1,80 und 1,60 Ml., geräucherten Speck 1 90 und 1,80 Mk., Eßbutter 2.40 und 2,30 Mi., Eier 1,10 und 1,— Mi. 1 Herford, 2. Mai.(Im städtischen Schlachthofe) wurden im April geschlachtet: 20 Bullen, 5 Ochsen, 75 Kühe, 9 Rinder, 13 Pferde, 354 Schweine, 202 Kälber, 25 Schafe, 9 Ziegen, zusammen 712 Tiere— 37 weniger als im April 1906 Beanstandet wurden 4 Tiere und 274 Organe von 225 Tieren. Vernichtet wurde das Fleisch von 2 Tieren und 274 einzelne Organe. Die Einnahmen betrugen 1887,60 Ml.= 83 95 Mk. mehr als im April 1906. 140 Stangen Eis wurden gegen 314 Stangen im gleichen Monat des Vorjahres. I Herford, 3. Mai.(Musik= Verein.) Die Generalprobe zum„Moses“. Oratorium mit allen Solisten 2e. findet Sonnabend nachmittag 4 Uhr statt. Eintrittspreis 1 Mk., für Schüler 50 Pfg. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß Sonntag zur Hauptaufführung keine Schülerkarten ausgegeben werden. C Herford, 3. Mai.(Der Bauund Sparverein) beruft eine Generalversammlung auf Sonnabend, den 11 Mai, abends 8½ Uhr nach Acckers Turnhalle ein. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes. Revisionsbericht des Aussichtsrates. Ab nahme der Jahresrechnung und F stsetzung der Dividende für 1906. Ersatzwahl für die ausscheidenden Mitglieder des Vorstandes und Aussichtsrates. Ausschließung eines Mitgliedes. Herford, 3. Mai.(Die Schützengesellschaft) hält am Mittwoch, den 8 Mai, abends 8½ Uhr, auf dem Schützenhofe eine Generalversammlung ab. Tagesordnung: Wahl von fünf Mitzliedern der Wahldeputation für die ausscheidenden Herren: 1. August Detering 2 Carl Hentschel, 3. Carl Höpker, 4 Carl Müller, 5 Wilh. Siepe, wegen Ablauf der Wahlzeit; Auslosung von Schuldscheinen in Höhe von 3000 Mk. und Biricht über die Rechnung für das Johr 1906. Herford, 3. Mai.(Straßensperre.) Die Janupstraße ist von heute ab bis auf weiteres wegen Neupflasterung für Fuhrwerke gesperrt. Hiddenhausen, 3. Mai.(Fernsprechlinie.) Der Plan über den Bau einer Fernsprechl inie an der Kunststraße in Hidden hausen bei Bünde liegt bei dem Postamt in Bünde(Westf) von heute ab 4 Wochen aus. Bünde 2. Mai.(Auf dem gestrigen Viehmark!) waren Schweine in großer Anzahl angetrieben, der Handel war jedoch flm. 6—8 Wochen alte Ferkel wurden das Prar mit 20—24 Mk, kleine Stangen mit 30—40 Mk. bezahlt. Tragende Sauen kosteten 45—60 Mk. Kühe waren ca. 100 Stück angetrieben. Milchkühe wurden mit 200—280 Mk. bezahlt. Der Handel war in Künen so flau wie noch kein Rödinghausen, 2. Mai(Die Körung der Zuchtstiere) findet für den hiesigen Anisbezirk am Sonnabend, den 11. d. M., vormittags 7¼ Uhr am Bahnhofe Bieren statt. Bieren 2. Mai.(Schiedsmann.) Für die Periode vom 27. April 1907 bis vahin 1910 wurde der bisherige Schieds mann, Herr Lehrer Keiser in Dono, wiedergewählt. Als St Ulvertreter wurde der Koion Wilh. Langemeier Nr. 10 hierselbst wiederge wählt. dagegen geklagt, sind aber vom Bezieks= Es ist sehr auffallend, daß diese Tat= im: auschuß, dem Piovinzsaleat und schließlich sachen in den sonst so ausführlichen Berschten Jedenfalls hat. vom Oberverwaltungsgericht abgewiesen, da volliäadig sehlev. her noch kein Abs. die Stadt die Kosten gerecht verteilt habe.] 8 Odwohl bekannt ist, daß der techzische gereicht. Wi.esuich ein: Teozdem die Stadt erst 1909 mit dem Er Blamte der Baupolizei für sehlethafte Kon: Bälde von... u i heben der Beiträge begianen und diese auf streultionen der von ihm gepeästen Päne des Ober Konfistor: 5 Jahre verteilen will, erklärten doch heute, keine Verantwoetung hat, so unterliegt es chen und einem Aatrage eines Stadtverordueten folgend, doch keinem Zpeisel, daß derselbe einen anheim Pesle Si scehtung 16 von 25 der Aawsenden sich füe Ge groben Konstenttioassehle, wie er nicht soll nicht urius mäßigung der Beitäge der Anlieger auf 1se ohne Absicht in den verschiedenen Berichten zu verlasser senn seinen Platz der Gesamisamme.(Zehn der früheren anzedentet ist, auch bei de Pekfang bemertten:(2is butde einer Rielun, nicht meche ims hüte. Plan und Ratstische Verechung, diet zidesperchen., Sheise beianie Aehrenthal in Verlin macht eine vemn nan auch durch vostcheade Ge. Fersönlichteit aus dessen nächt klärung der Unternehmer stark belastet erscheint, so möchten wir doch im Interesse einer gerechten Beurteilung des Uaglück: noch besonders darauf aufmerksam machen, daß Unglück einen jeden auch unverschuldet treffen kann, den Architekten so gut wie den Unternehmer. Es gibt eben beim Bauen allerlei underechenbare Zufälligkeiten und Deutschen besser.##g Abgesehen von Unternehmer auch bei dem besten Willen keineswegsbe ardern Gründen wied geniß schon dieses nicht in seiner Hand hat. die übrigens zwischen Thema viele Mitglieder und Gaste zr sehen daher mit Ruhe dem Resultat und Deutschland unnötig seien. he Sechen, augueg, anlian der Gen Ju Beei. 1.0d unäig jetzt gern aus dem Unfall die Lehre entnehmen, auch für uns noch sorgfältiger zu sein, aber auch die Arbeiten anderer, für die wir keine Verantwoctung tragen, noch aufmerksamer zu überwachen. Bauamt Bethel, den 2. Mai 1907. Karl Siebold, Regierungs Baumelster. Kollegium) Dir Magistrat wird, wie der Erste Bürgermeister betonte, dem Beschluß keinesfalls beitreten, so daß er keine Gültigkeit erlangen wird. Oeynhausen, 2. Mai.(Evangelische Leyrerkonferenz.) Am Donnerstag nach Pfingsten wird im Hotel Concordia hierselbst die Eoangelische Lehrerkonferenz für Minden Ravensberg stattfinden. In der Hauptversammlung, die um 10 Uhr beginnt, wird Herr Rektor Lange aus Hagen, der vielen Lehrern schon durch seine Schriften bekannt ist, die Frage zu beantworten suchen:„Wie erzielen wir im Deutschen bessere Eefolge?“ Abgesehen von Unternehmer auch bei #den wird gewiß schon dieses nicht in seiner Hand hat. ie s e e ein auisen un une P Sap Aur: Gand h. des Vereins herbeilocken. Umgebung dem Korrespondenten der„N. Fr. Pr.“ nähere Mitteilungen. Baron von Aehrenthal ist von seiner Aufnahme bei Kaiser Wilhelm und den Vertretern der deutschen Regierung sehr eriedigt und von der herzMn Begrüßung der Berliner .esse angenehm berührt. Die Reise Aehrenthals bezweckt Aus den Rez.=Bez. Rünker und Aruslerg. Hamm, i. W., 30. April.(Berurteilung.) Ein Beamter der eine Schrot flinte besaß, hatte diese in seinem Zimmer unverschlossen aufbewahrt, obgleich die Waff: geladen war. Jn dem Glauben, daß das Gewehr nicht geladen sei, nahm ein junges Mädchen dasselbe zur Hand und zielte im Scherz auf ein anderes Mädchen. Plötzlich entlud sich die Flinte, und das Mädchen wurde so unglücklich getroffen, daß der Tod sofort eintrat. Die auf solch traurige Weise ums Leben Gekommene war die einzige Ernährerin ihrer betagten Mutter, welche nunmehr den Eigentümer der Flinte in Anspruch nahm, indem sie von diesem eine Rente verlangte und zur Begründung geltend machte, daß lediglich die Fahrlässigkeit des Beklagten den Unfall verschuldet habe. Der Beklagte ist laut „Rh=Westf. Ztg.“ in beiden Jastanzen vom Landgericht sowohl wie vom Oberlandesgericht zur Zahlung einer Rente verurteilt worden. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Hameln, 30. April.(Aussperrung.) Seit etwa vierzehn Tagen ruht auf den Neubauten die Arbeit infolge des Streiks und der Aussperrung sämtlicher Bauarbeiter, und es ist keine Aussicht vor handen, daß die Dfferenzen bald beigelegt sein werden. Von einem hiesigen Bauunter nehmer wurden für die Erdarbeiten bei dem Neubau eines großen Geschäftshauses italienische Arbeiter angenommen. In einer heute mittag stattgefundenen Besprechung haben die Bauunternehmer beschlossen, weitere auswärtige Arbeitskräfte heranzuziehen. Eine größere Arzahl wird bereits in den nächsten Tagen eintriff u. Duisburg 1. Mai.(Teuerungszulagen für Lehrer.) Bekanntlich wurde die Erhöhung der Alterszulagen der Volksschullehrer von 200 auf 220 Mk. von der Regierung nicht genehmigt. Die Stadt will jtzt die vom Stadteat bewilligten Mttel in Höhe von 48000 Mi als Teuerungszulage unter die Lehrer nach einem noch festzusetzenden Modus verteilen. Stendal, 3. Mu.(Achtuhr=Ladenschluß.) Durch Verfügung des Herrn Rigierungs Präsiventen ist in Stendal vom 1. Mai d. Is. ab der Achtuhr Ladenschluß für alle Gewerbe ohne Ausnahme eingeführt. Vermischtes. Berlin, 2. Mai. Im Gelliner See in Pommern ist die 32 Jahre alte Gräsin Asta Eikstätt=Peterswald ertrunken. Sie gehörte zu den schönsten Erscheinungen der Berliner Hofgesellschaft. Sie hatte am Vormittag vom Schlosse aus einen Spaziergang ohne Begleitung nach dem See unternommen, und dann fand man später ein paar Kleidungsstücke am Köln, 2. Mai. Wie die„K. Volkszig“ meldet, ist der Streik der Erzbergarbeiter Lothringens beendet und die Arbeit wieder aufgenommen worden. Die Verwaltung der Rombacher Hüttenwerke gab entgegenkommende Erklärungen ab. „S P Pei. 1800 Retallarbeiter der Stadt Ludeck wurden wegen Teilnahme an der Maifeier heute auf 14 Tage ausgesperrt. „Hamburg, 20 Apiil. Zum drittenmal hatte sich der Musketier Mügge von der 2. Kompagnie des in Altona stehenden Infanterieregiments Graf Bose(1. thüring.) Nr. 31 vor dem Kriegsgericht der 18. D vision in Ritona wegen Ungehorsams zu verantworten. Mügge gehört der religiösen Sekte der Adventisten vom an und ist schon einmal zu er Besprechung mit Kaiser Wilhelm und den deutschen Staatsmännern wurden alle schwebenden Fragen der auswärtigen Politik berührt und es ergab sich voll ständige Uebereinstimmung der Anschauungen. Von einer Kriegsgefahr ist keine Rede, vielmehr wurde die politische Lage in den erwähnten Konferenzen mit der Heöktens., Ruhe und Gelassenheit Keitgsgericht erlaunte Liehmal aus brei Monete 8r3 6. einen Tag Gefängnis. Königsberg i. Pr., 2. Pr., 2. Mai. Heute vormittag haben die Stauerarbeiter auf allen Schiffen des hiesigen Hafens die Arbeit niedergelegt Mit dem Dampfer„Guahyba“ sind heute vormittag 407 auswärtige Stauerleute eingetroffen. Eisenach, 2. Mu.(Hann. C.) Die Siebenjahrhundertfeier des Sängerkrieges ist auf nächstes Jahr verschoben worden. Rom, 2. Mai. Der„Tribuna“ zufolge ist auf Wunsch des Papstes die Ueberführung der Ueberreste Leos XIII. nach der Basilika des Laterans auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben worden. Oeffentlicher Wetterdi Dienststelle: Meteorologisches Observato rium Aachen. „Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 3 Mai bis zum Abend des 4. Mil 1907 fortgesetzt meist trübe, meist starke Piederschläge, ziemlich starke wistliche Winde, kühl, Fortdauer des jetzigen Witterungscharatters. Uebersicht der Witternng „ Bielefeld, 3. Mai 1907. Mitgeteilr von Fr. Böckelmann Wo Niedrigster Thermometerkaus i. d. Nacht+ 4½ E Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+10#C. Boroucter 74,4 cm Wind: Süd West. Himsul teilw. bedickt. Schlachtviehpreise nach Lebendgewicht nach einigen telegraphschen Verichten beaebesten— der TeteoHaunov. Dortm. Essenam 29./4. 49—50 Mailand, 2 Mai. In Genua herrscht große Besoranis über das Auswandererschiff „Eitra di Milano“, das am 8. April von alig eepsen in.... Ppeil in Neo Vork ###. Ang in, von dem aber noch jede Nachricht fehrt. Man vermutet, daß der Dampfer Retängee tusend Passagieren unter. (Zu dem Aus den Kreisen Minden und Lübbete Minden, 2 Mai(Inder gestrigen Stadtverordnetensitzung) veranlaßte ein Antrag der Anlieger der Marienstraße und Hufschwiede, aus Billigkeitsgründen ihnen eine Ermäßigung der ihnen auferlegten Beitragszahlungen zu den Kosten der Freilegueg und Verbreiterung der beiden Straßen zu bewilligen, eine lange Debatte Die Stadt hat vor einigen Jahren das Wik mit einem Kostenaufwand von 164 000 Mark trafflich ausgeführt. Nach fast einLmnigen Beschluß der damaligen Stadt errordneten trägt die Stadt 3/8 der Kost n, die Marienkirchengemeinde ½ und die An leger sollen%/ trazen. Letztere haben Erklärung. Zu dem Bericht über das Bauunglück an der Kirche in Sieker bitten wir um Aufnahne folgender Erklärung: 1 Der Unternehmer ist bei Eintritt des Frostwitters ausdrücklich schriftlich auf g'so dert, die Arbeiten einzustellen und das Mauerwerk vorschriftemäßig abzudecken, unter Hinweis auf die Gefahren, welche gerade dei frischem Bruchsteinmauerwerk durch den Frost entstehen Totzdem hat der Unternehmer den Winter über weitergearbeitet und auch gerade an der eing stirzten Stelle. 2 sind Unternehmer und Polier einige Tige vor Einsturz des Bogens von dem Bauführer ausdrücklich gewarnt, den Bogen auszurüsten, da das Mauerwerk noch nich abgebunden sei. Teotzdem hat der Unternedme: die Rükung entfer: voch während der Uebermauerung des Chorvogens, so daß sich di. Egu terungen des Gerusten dem ausgerüstrren Chorbogen mitteilen mußten. Buld nach der Ausrüstung während Aufmanerne erfotgte der Emnsturz. WKr„eiten zahunggtück in Spandau) wird gemeldet, daß der 17= jährige Schrankenwärter zum ersten Male Dienst bei der Biha tat und gleich mit dem schweren Dienst bei den Schranken beauftragt wurde. Er war durch den Ugfall ganz erschüttert und weinte bitterlich Er hatte einen herankommenden, von dem vorüberfahrenden Güterzug verdeck en Rangierzug nicht bemerkt. Wie man glaubt, wird er kaum einer Gefängnisstrafe entzehen, aber auch für die Straßenbahn kann dieses Unglück verhängnisvoll werden, da sie zweifellos gegen eine Verfügung verstoßen hat, die vorsieht, daß im äußeren Betriebsdienst angestellte Bedienst temindestens 21„Jahre alt sein müssen. De Leitung der Spandauer Straßenbahn erktärt, sie betrachte den Posten auf dem der 17jährige Wä ter stand, nicht als seldständig und per antwortlich. Die Schranke der Straßenbahn stehe mit der Schranke der Staatsbahn in el ktrischem Kontakt und werde gleichzeitig von dem Staatsdahnwärter bedient, sie habe aber schon mehrfach den Dienst versagt. Neueste Nachrichter Straßburg, 3. Mai. In der Angelegenheit Dr. Curtius ist noch Ochsen. a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt(mind. 12 Ctr. Lbg.) d) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete. e) mäßig genährte junge und gut genährte ältere[36—38 d) gering genährte jeden Alters Bullen. a) vollfleischige, 42—43 am 29./4 ausge40—42 34—36 28—31 möstete bis zu 5 Jahren o) vollfleischige jüngere c) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere d) gering genährte jüngere und ältere Kalben und Kühe. a) vollfleischige, ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren.. c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Kalben d) mäßig genährte Kühe Kalben.. Kälber. a) Doppellender.... d) feinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber...... c) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber... d) geringere Saugkälber u. älteres, gering genährtes Jungvieh(Fresser) Schafe. a) Mastlämmer u. jüngere Masthammel d) ältere Masthammel e) mäßig genährte Hammel u. Schafe(März Schweine. a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen bis zu 1½ J Kalcder.. 8 c) gering entwickelte sowie Sauen 4—45 37—38 31—33 am 29./4. 46—47 40—42 35—36 45 36—38 31—39 26 27 42—44 37—89 44—45 18—30 31—39 42—48 32—35 26—28 36—38 44—45 37—40 32—34 51—53 47—50 41—42 37—38 27 32 40—46 42—44 34-86 23—25 53 50 59 45—49 Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Lebendgewicht, bei Schweinen mit 20% Tara. Die amtlichen Schlachtgewichtpreise sind mittelß gecrum Schlcchtrrugetn unggeches. 52 50—51 44—49 33— 26—28 72—74 55—57 50 55 40-46 42 37—9 51 43 50 44—40 RERERERERERERE Han. Se,eee, bes, Pie Rihemnproschz-Anleine Einissen-Ci. Schwefel=Schlamm und Schwefel=Wasserbad. eerruc Anmeldungen auf die obige zum Kurse von 99½% zur Ausgabe gelangende Anleihe nimmt entgegen und vermittelt kostenfrei die Bahnstation Vlotho a. d. Weser wird am 15. Mai er. eröffnet. Auf Wunsch steht mein Fuhrwerk bei Ankunft der geehrten Badegäste am Bahnhof Vlotho zum 9 Abholen bereit. Rheinisch-Westfälische 8 Disconto-Gesellschaft Bielefeld A.-G. Alles Nähere durch den Besitzer "" Ne Konzort des Städt. Orchesters mit Gesang-Einlagen des Oratorien. Vereins Bethel (Abonnement-Konzert) im grossen Saale des Assapheums der Anstalt Bethel, Freitag, 3. Mai 1907, abends 7½ Uhr. Karten zu 50 Pfg. und Sechserkarten zu 2.— Mk. werden in der Buchhandlung der Anstalt Bethel und am Eingang zum Saal verkauft. Die Sechserkarten berechtigt zu sechs beliebigen Einzelbesuchen Anstalts-Konzerten. Programme am Eingang. von 000000 Die dies jährige Vormusterung des Pferdebestandes im Stadtkreise Bielefeld findet am 6. u. 7. Mai auf dem Kaiser Wilhelm=Platze statt und zwar: am 6. Mai morgens 8 Uhr umfassend die Polizeibezirke I und IV, am 7. Mai morgens 8 Uhr umfassend die Polizeibezirke II und III. Die Aufstellung der Pferde erfolgt nach näherer Anordnung der Vorstände der Polizeibezirke etwa 1 Stunde vor Beginn des Musterungsgeschäfts eines jeden Bezirks. Jeder Pferdebesitzer ist verpflichtet, zu diesen Terminen seine sämtlichen Pferde zu gestellen, mit Ausnahme: a. der unter 4 Jahre alten Pferde; b. der Hengste; c. der Stuten, die entweder hochtragend sind, oder innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben.(Als hochtragend sind Stuten zu betrachten, deren Abfohlen innerhalb der nächsten 4 Wochen zu erwarten ist. Der Deckschein ist vorzulegen); a. der Vollblutstuten, die im„Allgemeinen Deutschen Gesturouch" oder den dazu gehörigen offiziellen vom Unionklub geführten— Listen eingetragen und von einem Vollbluthengst laut Deckschein belegt sind, auf Antrag des Besitzers; e. der Pferde, welche auf beiden Augen blind sind; k. der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht marschfähig sind oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht verlassen dürfen; g. der Pferde, welche bei einer früheren im Stadtkreise Bielefeld abgehaltenen Musterung als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden sind; k. der Pferde unter 1,50 m Bandmaß. Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen: 1. die aktiven Offiziere und Sanitätsoffiziere bezüglich der von ihnen zum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde; 2. Beamte im Reichs= oder Staatsdienste hinsichtlich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufs an dem Tage der Musterung unbedingt notwendigen eigenen 3. Die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraktmäßig gehalten werden muß. Pferdebesitzer, die ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorführen, haben außer der gesetztichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. Bielefeld, den 27. April 1907. Königliches Landratsamt des Stadtkreises. I. I. V.: Toerner. Paltäste“, Eukusmöhel, sowie jede Art Einzelmöbel empfiehlt billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, BIELEFELD, Niedernstr. 45. Belanntmachung. Am 7. Mai 1907, vormittags von 8—12 Uhr findet im Gelände am Lauxberge Vorbereitungsschießen mit scharfer Munition statt. Bielefeld, den 2. Mai 1907. II. Bataillon Infanterie=Regiment Graf Külon von Dennewitz(6. Westfäl.) Nr. 55. Niemals minderwertige Gewürze kaufen. Den feinsten Vanille=Geschmack gibt Die Hebeliste über die von den beitragspflichtigen Grundbesitzern für das Rechnungsjahr 1907 zu entrichtenden Beiträge zu den Kosten der von der Stadt übernommenen Straßenreinigung liegt vom a. bis 18. Mai 1907 im Rathause, Zimmer 11, Dr. Oetker’s Vanillin-Zucker. Das beste ist das billigste! Also nur Dr. Oetker's Backpulver. liegt vom 4. bis 18. Mai).. Drewes jr., zur Einsiche der Beteliaten osten. Eungang Vitoriastraße[Racdengersr. 18 Verferd neben d. Verinshat, bei uns anzubringen.1 Anlagen, Bielefeld, den 1. Mai 1907. Spezialgeschäft für Elektr. Haustelephon und 4. Mai: Luther gebracht, 1521.— J. gest. 1776.— Erstül patam in Ostindien du Saib fällt, 1799. auf Elba, 1814.— die Griechen am Phaler: der Republik in Hans Herrig, Weimar gest. 1892.— in Paris, 1897.— der Physiologie, zu Sti 5. Mai: Kurfürst von Sachsen, gest. 152 Rußland schließt im Bündnis mit Preußen, sammlung in auf St. Helena gest., 18 von Hamburg, 184. mann, berühmter Che Vogt, Naturforscher, 6 Rüstunge Der Magistrat. Die Ausführung der Tischlerarbeiten für den Neubau der Webeschule soll in 2 Losen vergeben werden. Klingelleitungen, Lager sämtlicher Petroleum- u. GasglühlichtArtikel. Reparaturen an Haus= und Küchengeräten. Billige Preise gute Bedienung. „öinaungsunterlge in 2 Losen vergeben werden. „ Verbnngungsuntellagen sind bei unserer Kanzlei II/ Die Gräf. v. Baudissin“ ur L 75, Wg, zu beziehen, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit der Aufschrift:„Angebot auf Ausführung der Tischlerarbeiten für die Webeschule" bis zum Eröffnungstermin am Dienstag, den 7. Mai 1907, vormittags 9 Uhr einzureichen. Bielefeld, den 1. Mai 1907. V Weingutsverwaltung. Nierstein a. Rh., 592 Das Stadtbauamt. F(Kerth. Sonntag(Rogate), 5. Mai, 50. Juhrtostst. Festgottesdienste: Vorm. 10 Uhr u. nachm. 3 Uhr(Einsegnungsfeier) in Verbindung mit einem Posaunenfest. EnthaarungsAn gut Pomade, Dr. Kuhn, hilft ofort und schmerzlos, giftfrei mit Namen Dr. Kuhn. Frz Kuhn, Kronenparf., Nürnberg. Hier: □ H. Upmann, Drog, Bahnhoftraße. bringt zum Versand Ihre hervorragend preiswerte Marke: 1904er Niersteiner Domthal Probekiste von 12 Fl. Mk. 16.— Frachtfrei jeder deutschen EisenbahnStation gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages. In Fass von 30 Liter an bezogen per Liter Mk. 1.—. Fracht ab Nierstein zu Lasten des Empfängers. empfohlene Herren sind Vertretungen zum Verkauf obige Werke zu vergeben. Tischler gesellen Fahrräder, ausf besare Eichgerniteg seihertl Crzaet.“ auf bessere Eichenmöder sofoll gesucht.(Familienanschluß) Kunsttischlerei von W. Sundermann, Ladbergen i. W. erstklassig, direk GFrtüdtt, von Private u. Händler v. Mk. 65 an Zuibchörtelt, Kar a. Mr e. Luftschläuche von Mk. 2.80 an Aeperaturen Fabrikat. promp Threnologin CE berühmte, beurteilt Kopf= u. Handlinien, zu sprechen Friedrichstr. 46. Uina mit besseren Töchterpensionat gutgeh., im altberühmten Bade orte, ca. 24000 Kurgäste, massi und komfort., großer Garten, zu verkaufen Preis 43000 Mk, Anzahlung 10000 Mk. Offerten von Selbstrefl. unter W. H. P. 3507 befördert die Expedition dieses Blattes. Ciebtschönste Wasche r Tcmm für des Ebdaktionellen Leu Dermenn Langs, fur den Reklamts und Juseraten=Lei R. Erautmann, Druck undeierlag, orn und billigst. Latalog gratis und franko Duisburger Fahrradfabrik „Schwalbe“ Akt.-Ges Oulsburg-Wenhelmerort. Gegründet 1896. Ie Delikateß=Sauerkraut à Pfund 5 Pfg. Heinrich Nolting. H rfond, R mstroße. Litlilger (Sturhanisches Fabrikat) empfehle zu billigstem Preise und bitte um rechtzeitige Best llung. Beinrich Nolting, Herford Rennstraße. Bekanntmachung. Die Lieferung von rund 500 Liter Wein zur Verausg abung für die Brüderweinstiftung zu Pfingsten d. Is. ist von uns zu vergeben. Angebote auf Rheinwein in der Preislage von 65 Pfg. pro Liter bei Probelieferung von je 2 Liter werden auf unserem Hauptbereau, Rathaus I. Zimmer Nr. 5, bis zum Montag, den 6. Mai er., mittags 12 Uhr, in den für das Publikum festgesetzten Dienststunden entgegengenommen. Die Proben müssen in denjenigen Flaschen abgeliefert werden, welche hierzu auf Rathaus I, Zimmer Nr. 5, bereit gehalten und abgeholt werden können. Proben welche in andern Flaschen abgeliefert werden, finden keine Berücksichtigung. Herford, den 1. Mai 1907. Der Magistrat. Quentin. Die beiden neueste Japaner werden 21000 Tonnen erhal 146·2 Meter lang, haben einen Tiefgang Die Tur binen=Maschi: kräfte indizieren und schwindigkeit von 20 erteilen. Die Armier 30.5 Zintimeter, 812—12 Zentimeter C eine dieser Riesenschi auf der Weist von innerhalb zwei gestellt. Bei Bera tionen der Schlachtschif am 17. April sagte L England im Frühjah schiffe der„Dreadnoug Linienschiffe„Lord Ne von“ und 3 Panzerkrei Klasse fertig haben wer! mit Ausnahme d Japaner, hätte zu ein einziges Schi sich mit einem der messen könnte! 2 nun aber die Jupaner ihre neuesten Linienschi Tonnen groß und pro Stunde laufen. U ist voch nichts bekannt. Wenn die beabsichtigter mäßig ausgeführt werden besitzen: England Frankreich Deutschland Vereinigte Staaten 95 90600100 Saatkartoffeln magnum bonum einzelne Zentner 4,50 Mark, größere Mengen billiger pr. Ztr. hat abzugeben. Gutsverwaltung Haus Beck, bei Löhne. von der Müdlen, sämtlich in Bieleseld. 26 Aus dieser hervor, daß Deut geblieben ist im Ke Mangel an P auch durch die 2 abgehelfen, da vorl Panzerkreuzer auf Unsere Flotte kom und wird in kurz Flotte an die fün Bezüglich der sagte vor einigen 2 Dr. v. Studt im kann nur das berei# E.klärte dahin wied dieser Froge. Ausgestaltung der E haf, nicht ad ealend