Nr. Bierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1.20 M., bei täglicher Zustellung in Bieleseld 1.40 M., durch Briefträger 1,62 M. rec Nr. Bielefeld Montag, 29. April 1907. Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Historischer Kalender. 29. April: Ruyter, Holländischer Admiral, ges. 1676.— Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, gest. 1688.— Kaiser Alexander II. von Rußland, geb. 1818.— Emil Brach vogel, Dichter, geb. 1824.— Hirrichtung des dänischen Ministeas Grafen Struensee, 1772. — Schulze Delitzsch, Volkswirt, gest. 1883. Das neue Handelsabkommen mit Amerika. Wie bekannt, hat am Montag der Wirtschoftliche Autschuß zur Vorbereitung von Handelsverträgen als beratende Körperschoft sich mit dem neuen Handelsabkommen beschäftigt, das zwischen den Vereiniglen Staaten von Nordamerika und dem Deutschen Reiche geschlessen werden sell. Da die Verhandlungen des Ausschusses streng vertraulich sind, ist über sie nichts in die Oiffentlich keit gedrungen. Es wäre aber zu wünschen, daß amtlich sobald als wöglich das Handelsakkommen veröff ntlicht würde, damit man dozu Stellung nehmen kann. Unsere Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten, haben sich von Jahr zu Jahr verschlechtert. Nach der amerikanischen Anschreibung ist die Aussuhr der Vereinigten Staaten nach Deutsch= land in den zehn Jahren 1886 bis 1896 von 62 auf 98 Millionen Dollars, also um 58 Prozent, in den zehn Jahren 1896 bis 1906 dagegen von 98 auf 235 Millionen Dollars, also um 140 Prozent gestiegen. An dieser Entwicklung war namentlich auch die Aus fuhr amerikanischer Industrierzeugnisse beteiligt. Die amer knnische Einfuhr aus Deutschland zeigt eine viel geringere Zurahme als die Ausfuhr. Von 1886 bis 1896 ftieg die Einfuhr der Vereinigten Staaten aus Deutschland von 69 auf 94 Millionen Dellars, also um 36 Prozent. In dem folgenden Jahrzehnt 1896 bis 1906 stieg sie von 94 auf 145 Millionen Dollars, d. i. um 43 bis 44 Prozent. Im Jahre 1886 war die Einfuhr aus Deutsch land um 5 Millionen Dollars größer als die amerikanische Ausfuhr nach Deut chland. B hn Jahre später stellte sich die Bilanz des beiderseitigen Warenaustausches so, daß Amerika für 4 Millionen Dollars mehr nach Deutschland bezog. Und wieder zehn Jahre päter, 1906 beträgt die Ausfuhr nach Deutschland bereits 100 Millionen Dollars mehr als die Einfuhr aus Deutschland. Diese für Deutschland ungewöhnlich ungünstige Entwicklung ist hauptsächlich auf die rseitgehenden Zellbegünstigungen zurückzuführen, die wir beinahe umsonst Amerika bewilligt haben, während dies durch den Dingley Tarif seine Zölle ungedührlich ge Relgert und die Einfuhr außerdem durch Verwaltungsschikanen erschwett hat. Vergegenwärtigt man sich das dringende handelspolitische Interesse, das Amerika am Verkehr mit Deutschland hat, so sollte man meinen, daß der Industrie, die in diesem Falle die Hauptleibtragende ist, der odwaltende Zustand unerträglich geworden sein müsse. Nach den Aeußerungen der Presse zu schließen. scheirt dies aber nicht der Fall zu sein; die in ustriellen Blätter empfehlen vielmehr, den neuen Zaischer vertrag arzunehmen; weil Besseres nicht zu erreichen sei. Es steht zu vermuten, daß das neue Provisiorium an den bisherigen Zollverhältnissen nur sehr geringfügige Zugeständnisse in einzelnen Zoll positionen gemacht hat. Die einzige Hoffnung der deutschen Industtie gründet sich deshalb auf die Versicherung, daß mit der schikanösen Zolldehandlung gebrochen werden solle, und daß es sich bei sim ganzen Akkommen nur um ein solches auf kurze Zeit handle. Es erscheint fraglich, ob diese Takuik richtg ist. Wenn man den gegenwärtigen Zustand als unhaltbar bezeichnet, so soll man sich auch darüber klar werden, daß ein besseres und erträglicheres Verhältnis nur erreichbar erscheint, wenn man den Mut hat, es auf einen Zollkeieg mit den Vereinizten Staaten ansommen zu lossen. Wie sehr die Yankees den Zollkrieg fürchten, hat die Rede bewiesen, die ihr Berliner Botschafter kürzlich in Newyork hielt. Eire Aktivität von jährlich 100 M llionen Dollars setzt man auch drüben nicht leichtherzig auf das Spiel! Der Streit von Orleaus. Am 8 Mai wurde bisher olljährlich in Oeleans ein Fest zum Gedächtvisse der streit baren Jungfrau geführt, daß der stillen Provinzstadt geradezu zu: Leber sfraze geworden war, denn es brachte oft 20—30000 Fremde in festlicher Lauve herbei, und man schätzte in Orleans die Einnahme aus dem vater. ländischen Feste auf eine halbe Million. Das ist für den in Geldsachen auf Ordnung halten den Franzosen keine Kleinigkeit und man kann sich daher denken, in welcher Aufregung die Bürgerschaft irfolge der Trennung von Kirche und Staat geraten ist, die der Geist lichkeit eine völlig andere Stellung gegeben hat und damit dem Feste der Jungfrau von Orleans seinen eigentlichen Charakter zu nehmen drohte. Gerade die Geißtlichkeit spielte bisher bei dem Feste eine überwiegende Rille, anderseits nahmen an dem Festzuge, der den Eirzug der Jungfrau im Jahre 1429 nach Besreiung der Stadt barstellen soll, der Bürgermeister, der Gemeinderat, alle Beamten und O fiziere, sowie die Vereine, Gilden usw. teil. Bisher ging, dem geschichtlichen Vor bilde entsprechend, der Zug nach der Kathedrale, wo der Bischof die Standarte der Jungfrau aus den Händen des Bürgermeisters empfing. das Volk segnete und die Fahne dann in das Innere des Gotteshauses brachte. Dieser Einflust der Geistlichkeit schien Herrn Cémerceau unvereinbar mit dem politischen Geiste der heutigen Republik. Eerklärte deshalb, daß der kuckliche Teil des Festes die olfizielle Beteiligung von Ver tretern der Regierung nicht vertrage. Darauf verweigerte die Geistlichkeit ihre Beteiligung. und nun war Ocleans in Not. Die Bürger schaft bestürmte Bürgermeister und Gem inderot und es regnete Eingaben, Eatschließungen, offene Briefe nach Paris. Die Regierung befand sich in einer bösen Klemme, denn sie hatte durch gleichzeitige Verletzung der Geld beutelinteressen und der religiösen Empfindung, die gesamte Bevölkerung von Orleaus auf den Hals gekriegt. Der Ministerpräsident mußte deshalb ein Zugestäodris nach dem andern machen. Und es erscheint nur noch als eine Frage von Tazen, daß sich der Streit beilegt. In wenig zartfählander Weise schrieb die„Aurore“, das Heren Cönerceau nahestehende Blatt, man werde für alles dies Ersetz finden, indem man einige Batterien Artillerie und eine Akteilung der Feuerwehr einschiebe. Auch der Geistlichkeit sei di Beteiligung an dem Zuge nicht verboten, nur mösse sie gefälligst ihre Kultus gegänder ablegen. Diese Geschmack losigkeit veranlaßte die Stadt Orleans, durch eine neue Abordnung bei der Regierung Protest zu erheben, an dem sich auch der radikale sozialistische Abg. Rabier beteiligte, dem seine Wähler arg zugesetzt batten. Zugleich erklärte der Bischof von Ocleans, das Fist der Junzfeau solls und müsse eine Art von Gotsfrieden für den Streit der Parteien sein. So hat die gierung denn nachgeben müssen, und der Umzug wird in der gewohnten Weise statt finden, nur das Herumtrazen der Heiligenschreine ist aus dem Programm gestrichen worden. Nur ein Streitpunkt ist jetzt noch zu erledigen. Der Bischof besteht darauf daß die Freimaue logen nicht körperschaftlich an dem Zage teilnehmen dürfen. Hiermit hat sich der Minister bisher nicht einver. standen erklärt. Die Freimauer von Oeleans besitzen aber Takt genug, um auf eine Beteiligung zu verzichten, vie dem überwiegenden Teile der Bevölkerung nun einmal als herausfordernde Verletzung ihrer relig'ösen Empfindung erscheint. Nur eine besonders verjudete Loge besteht darauf. an dem Zuge löeperschaftlich teilzunehmen. Der ganze Streit von Orleans ist ein lehtreiches Beispiel dafür, daß das heutige Fravkreich auf die Dauer richt gegen den Kathelizismus zu regieren sein wird. Die Haager Konferenz wirft immer stärkere Schatten voraus. Ueber die Stellung Deutschlands zu dieser Kosferenz hat jüngst der hervorragende Philosoph und edle Patriot Profissor Paussen höchst bedeutsame Auslassungen veröffentlicht. Seine Darlegungen gipfeln in dem Nachweise, daß es kine Macht gibt, der die Zustimmung zu einer Festlegung der Rüstungen auf ein bestimmtes und kontrolliertes Meximum schwirer fallen könnte als Deutschland.„Nicht weil Deutschland vom bösen Geist des Militarismus heimgesucht ist: es ist wohl stolz auf sein Heer, aber daß es nicht auf Krieg und Demütigung anderer ausgeht, hat es in sechkunddreißig Friedensjahren mehr als zur Genüge bewiesen, sondern weil es einerseits durch seine politische und geographische Lage mehr als jede andere Macht Gefahren ausgesetzt ist, anderseits weil es als eine an Bevölkerung und Reichtum rasch wachsende Macht mehr als andere imstande ist, seine Wehrkraft zu Land und zu Wasser zu steigern. Und dazu wolle wan nicht vergessen, daß Deutschland in der Entwickesung als Weltmacht am meisten zurückgeblieden ist und vielfach erst nachzuholen hat, was andere Nationen schon vor Jahrhunderten erreicht haben.“ Professor Paulsens Ausführungen sind in hervorragender Weise geeigret, überoll da aufklärend zu wirken, wo man Aufklärung wünscht und nicht durch bösen Willen oder Vor ingenommenheit gegen all. Erwäzungen, die für Deutschland in dieser Frage bestimmend sein müssen, g bler det ist. Politische Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 28. April. Der Kaiser traf gestern nachmittag 5½ Uhr in Straßburg ein und wurde vom Stadthalter und den Spitzen der Militär= und Zivilverwaltung am Bahnhof empfangen. Bei der Fahrt nach dem Kaiserpalast wurde der Kaiser von der Bevölkerung herzlich begrüßt. Nach der Tafel wurde ihm von 600 Sängern ein Ständchen dar gebracht. Prinz Eitel Friedrich traf gestern vormittag 11 Uhr 10 Min., von Döberitz koamend, in Potsdam eir. Er wurde begleutet von seiner G.mahlin, die ihn in Döberitz abgeholt hatte. Der Prinz wird sich noch einige Tage Schonung auferlegen. Der dem Reichstage zugegangene Ergänzungsetat enthält die angekündigten Teuerungszulagen für Reichsbeamte noch nicht. Wie aber die„Tägl. Rdsch.“ erfährt, wird demnächst dem Reichstage ein vierter Ergänzungsetat für 1907 zugehen, der diese Teuerungszulagen fordert. Die konservative und die freikonservative Parlei brachte im Abgeordnetenhause einen Antrag ein, in dem das lebhafte Bedauern ausgesprochen wird, deß die in der Tnonrede angekündigte Vorlage zum Schutze des Deutschtums nicht mehr eingebracht werden kennte u. d eine Vorlage für die kräf ige und wirksame Fortführung der Boderpolitik zum Schutze des Deutschiums in den Ostmarken für die nächste Session erwartet wird. Kosonialdirektor Dernburg hatte gstern eine Konferenz über die kaufmännische Borbildung von Kolontalbeamten mit dem Rektor der Hasdelshochschule in Berli: Prof. Jastrow. Dem Vernehmen nach handelt es sich darum, innerhalb der schon bestehenden Ausbildungskuise auf li: kaufmännische Seite besonderes Gewicht zu legen und hierfür das Vorhandensein einer Handelshochschule in Berlin mit ihren kaufmännischen Einrichtungen nutzbar zu machen. Die ständige Kommission des preußischen Landes ökonomiekollegiums war Freitag versammelt, um sich mit der übergroßen Spannung zwischen den Vieh= und Fleischpreisen zu beschäftigen. Es wurde eine Resolution angenommen, deren endgültige Formulierung noch erfolgen soll. Die„Nordd. Allg. Btg.“ schreibt: Im Anschluß an das Ergebnis des Disziplinarverfahrens gegen den Gouverneur v. Puttkamer werden in der Presse verschiedene unzutreffende Mitteilungen verbreitet. Es ist unrichtig, daß das gegen Herrn v. Puttkamer ergangene Urteil bereits die Rechtskraft erlangt habe. Die Kolonial= verwaltung kann sich über die Frage evertueller weiterer Schritte erst schlüssig werden, wenn das Urteil mit den Gründen zugestellt sein wird. Auch über die weitere Frage, ob Herr v. Puttkamer nochmals, wenn auch nur kurze Zeit, als Gouverneur nach Kamerun zurückkehren wird, ist eine endgültige Entscheidung an zuständiger Stelle noch nicht eingetrofsen. Auf die Maiseier in Berlin dürfte der Bremserlaß des sozialdemokratischen Parteivorstandes gar keinen Einfluß ausüben. Das Programm der Maifeier, das in den Gewerkschaften zurzeit fast überall schon festgesetzt ist, soll wie in früheren Jahren inne gehalten werden. Die Zahl der feiernden Arbeiter dürfte die der Vorjahre noch übersteigen, da für das gesamte Baugewerbe Ruhe proklamiert worden ist. Die Leiter der Metallarbeiter verhalten sich dagegen abmahnend. Für den Vormittag des 1. Mai sind in den großen Sälen gegen 60 Versammlungen der Gewerkschaften angesetzt. X In dem jetzt zu Ende gehenden Monat April hat in Berlin die Hofoper des Fürsten von Monaco zu hohen Preisen Vorstellungen gegeben, deren Erträge wohltätigen Zwecken dienen werden. Die sehr hohen Kosten der Veranstaltung hat der Fürst aus seinen eigenen Mitteln gedeckt. Der Extrazug, der die Gäste nach Berlin brackte, erforderte einen Aufwand von etwa 25000 Mark, und die Kosten jeder einzelnen Vorstellung sollen sich auf über 42000 Mark(2?) beziffern. Ueber den künstlerischen Wert des Gebotenen urteilen der„Deutschen Warte“ zufolge die Kunstverständigen verschieden:„Die einen waren mit den Leistungen durchaus zufrieden und meinten, daß uns mit denselben etwas ganz Hervorragendes und Außergewöhnliches geboten wurde. Andere beurteilten die Sache nüchterner und vertraten den Standpunkt, daß das Spiel der Gäste wohl neue Eindrück: gewährt, auch mit Rücksicht auf die Wayl der Stücke, daß aber das Gebotene künstlerisch nur recht mittelmäßig war und vor allem mit den hohen Eintrittspreisen nicht im Einklang stand.“ Was aber viele, und wir meinen mit Recht, verstimmt hat, ist der Umstand, daß dies in der deutschen Reichshauptstadt gastierende Theater aus den Ert: ägrissen der berüchtigten Spielbank zu Moncco, die im litzten Jahre zwischen 30 und 40 Millionen Mark betragen haben sollen, unterhalten wird. Es wird uns schwer, ohne Verletzung des Charakters eines gewissenhaften Chronisten, dieses Gastspiel nicht unerwähnt lassen zu dürfen. Ueber das Ergebnis der Untersuchung in der Beschwerdesache der Kameruner Akwaleute ist dem Reichstage der Bericht des mit der Führung der Untersuchung betrauten Kammergerichtsrats St ähler nebst Denkschrift, sowie eine Roschrift des Urteils zugegangen. Nach dem Ergebnis der Unter. suchung liegt kein Anlaß vor, gegen einen der beschuldigten Beamten strafrechtlich oder disziplinarisch vorzugehen. Dagegen sei nicht zu verkennen, daß in verschiedenen Punkten die Handhabung der Verwaltung und der Eingeborenen Richtsprechung in Kamerun nicht gebilligt werden könne, und daß auch die bestehenden gesetzlichen Vorschriften in verschiedenen Beziehungen als den derzeitigen Verhältnissen entsprechend nicht mehr betrachtet werden können. Herr Dernburg hat deshalb durch Anordnungen an das Gouvernement dafür Sorge getragen, daß bei der Verwaltung und der Eingeborenen=Rechtsprechung sowohl materiell wie formell streng nach den gesetzlichen Vorschriften verfahren wird. Zugleich sollen Vorarbeiten für die auf dem Gebiet der Verwaltung wie der Eingeborenen=Recht. sprechung erforderlichen Reformen eingeleitet werden. Aus dem Auslande. Wien, 27. April.(Hann. Cour.) Hier ist von einer angeblich für den Sommer geplanten Zusammenkunft Kaiser Franz Josefs mit König Eduard nichts bekannt; sie gilt ols unwahrscheinlich. Paris, 27. April. Aus Rom wird berichtet, daß gestern der Bischof von Orleans strikte Weisung erteilt habe, in keiner Weise an der Jeanne d'ärc=Feier teilzunehmen, falls die Freimaurer einen Platz im Festzuge erhalten sollten.— Mehrere Blätter berichten, daß seit einiger Zeit selbst in den Kasernen eine eifrige antimilitaristische und antipatriotische Propaganda entfaltet werde, indem von Soldaten in Gängen und Zimmern vielfach Zettelchen mit militärfeindlichen Bekanntmachungen angeklebt werden. Rußland. Die Duma verhandelte mehrere Tage lang über die Zustände in den Rigaer Gefängnissen. Zahlreiche Redner schilderten die an den Gefangenen verübten Mißhandlungen. Der Justizminister erklärte, daß bereits eine Untersuchung angeordnet sei. Nuch Schluß der Debatte wurde ein Antrag der Sozialisten eingebracht und angenommen, ob die Regie rung die Absicht habe, einige Beamte vor ihrer eventuellen Rehabilitierung durch die gerichtlich: Untersuchung zu entlassen.— Dret sozialistische Zeitungen in Petersburg wurden verboten und die gestrige Nummer der„echtrussischen“„Snamja“ konfisziert.— Die Agrarkommission der Duma, die aus 99 Mitgliedern besteht, hat sich konstituiert.— Einen dreisten Auscuf an den Zaren erläßt der ultrareaktionäre„Verband des wahrhaft russischen Volkes“ in seinem Leiborgan„Rußkoje Snamjz".„Zar, löse die Duma auf“, heißt es darin, „sonst wirst du verantwortlich für das Blutvergießen, das folgen wird". Die Regierung ließ darauf Haussuchungen in der Redaktion des Organs der Partei vornehmen und beschlagnahmte eine Nummer des Blattes. Im Lager der wahrhaft russischen Leute herrscht darüber große Erregung. In den Teehäusern der Partei fanden geheime Beratungen statt.— Der Kaiser empfing eine Deputation der bäuerlichen Adgeordneten, die ihre Treue versicherten. Der Kaiser dankte der Deputation und unterhielt sich mit jedem einzelnen Mitgliede derselben. Nach der Audienz wurde den Abgeordneten ein Jubiß gereicht. Ostindien Die„Tridune“ meldet aus Kalkutta vom 26 d. Mis., daß dort die beunruhigendsten Gerüchte umgingen, wo ach chau. Erzählung von Heinrich Smidt. 20].(Nachdruck verboten.) „Geh auf die Pfarre und bestelle das Aufgebot! Fahre mit deiner Bettelbraut von Hof zu Hof und sie zu, wie die Herren leute dich empfangen! Teitt mit ihr an den Altar, wo ich dich erwarten werde, und wenn dein Mund sich öffaet.. Der Vater sah in diesem Augenblicke schrickuch aus. Ei zuckte in den Mund winkeln, aber das entsetzensvolle Wort, das ihm auf der Zunge schwebte, wollte nicht über die Lppen. Er fahr zusomnen, als eine Stimme neben ihm sagte:„Vestuame, unglückeliger Mann, der du im Begeiff bist, dein eigen Fleisch und Blut zu verfluchen!“ „Wer untersteht sich...“ „Der Diener Gottes untersteht sich, dem unnatürlichen Vatr zu befehlen, daß er richt länger frevle, sondern in sich gehe und berrue!“ „Was babe ich mit Imm zu schoffin? ist nicht mein Vormund!“ stieß der heraus und sah dem Pastor in Hindus und Mohammedaner sich heimlich in drei Provinzen bewaffneten.„Jadian Daily Niws berichtet, ihr sei zuverlässig mitgeteit worden, die jetzt drohenden Uneuhen würden die ernstesten werden, die man jemals in diesen Pcovinzen gekannt habe. Nordamerika. In Jamestown wurde die internationale Ausstellung eröffaet. Präsident Roosevelt hielt eine läggere Anspracht. Er spreche seine aufrichtigen Wüasche für die Wohlfahrt der verschiedenen Nationen aus und erklärte, er glaube, daß in dem menschlichen Denken jetzt eine aufsteigende Flutwelle sei, die auf ehrlichen internationalen Frieden hinziele, eine Flutwelle, die es uns ermögliche, auf vernünftigem Wege zu gesunden Eatscheidungen zu gelangen Der Präsident gab sodann eine Uebersicht über die Geschichte Amerikas von der Lindung in Jamestown bis zur Gegenwart ein schließlih des schrecklichen und bitteren Bürgerkrieges, aus dem die Nation für immer geeint hervorgegangen sei. Er ermahnte die gegenwärtige Generation, sich durch Taten und nicht durch Worte als würdige Söhne ihrer Vorfahren zu erweisen, und erinnerte an den Grundsatz Washingtons: Der sicherste Weg, einen Krieg zu vermeiden, ist, darauf vorbereitet zu sein. Nichtsdestoweniger seien die ersten Aufgaben nicht militärische, sondern soziale und industrielle. Nordamerika. Die Ausstellung in Jamestown geschieht zur Feier des 300jährigen Gedenktags der ersten Landung von englischen Einwanderern. Kommodore Kalau vom Hofe überbrachte herzliche Glückwünsche des Deutschen Kaisers. Bei der Vorstellung der deutschen Ofiziere erklärte Präsisent Roosevelt, die Eatsendung des Flügeladjutanten des Kaisers sei eine besondere Auszeichnung für ihn. Aus den Deutscher Reichstag. 40 Sitzung vom 27. April 1907. 1 Uhr. Auf der Tagesordnung des Reichstages stand am Sonnabend die Beratung des Postetats. Hierzu lagen vor Resolutionen der Abgg. Ortel und Sieg(natl.), sowie v. Gamp(Rp.) und v. Gersdorff(kons., betr. Ostmarkenzulagen für untere und mittlere Reichsbeamte schon für das Jahr 1907. Ferner die Resolutionen Ablaß (frs. Bp.) auf höhere Anrechnung des Nachts. und Friertagsdienstes der Postbeamten, sowie auf Aenderung der Personalordnung für die mittlere Postbeamtenlaufbahn Eine Resolution Hompesch (Zir.) endlich wünschte früheren Schluß der Bearbeitung von Massenauflieferungen. Abg. Dr. Dröscher(kons.) sprach sich für die Resolution Hompesch sowie für die eine Resolution Ablaß, betr. Nicht= und Feiertags dienst, aus, empfahl jedoch die zweite Resolution Ablaß ihrer Tragweite wegen erst noch einer sorgsamen Prüfung in der Kommission. Was das System der gehobenen Stellen für Unterbeamte betreff:, so habe sich dieses nicht bewährt, da es durch das Zusammenarbeiten von gehobenen und nichtgehobenen Beamten in derselben Beschäftigung Unzufriedenheit geschaffen habe. Auch für die konservative Resolution, betr. die Ostmarkenzulage, sprach Redner, und befürwortete dann noch eine Aufbesserung der Beamtengehälter. Abg Kämpf(fes. Bp.) wünschte eine Herabsetzung des Weltpostportos, die, wie England gezeigt habe, eine Steigerung des Handelsverkehrs bringen würde, und empfahl der Regierung die Einführung des Postscheckverkehrs. Staatasekretär Krätte erkäete, die Regierung sei dabei, beir. des Postscheckoerkehrs, der sich beispielsweise in O sterreich gedethlich entwickett habe, neue Vorschläge auszuarbeiten, und berüßte es, daß die Parlei des Vorredners zu dieser Frage jetzt eine andere Stellung einnehme als vor sichs Jahren, wo sie eine diesbezü liche Vorlage ablehnte Wenn auch ferner die Ermäßigung des Wltportos eine as Gesicht, schlu; aber so leich die Auge nieder, als der strafende B.ck des geistlichen herrn iha traf Dieser sagie keine Worte, sondern wandte sich zu dem Sohne, dem er freundlich zu sprach:„Gehe getrost heim und überlasse mir die Soege für die verlassene Tochtec eines unglück ichen Mannes! Reize nicht den Grimm des Vaters durch deine Ggenwart und steigere nicht seinen Zoen, indem du sprichstt: ich will nicht! Gey und ver traue auf Gott, der dich nicht in der Not verlassen wird!“ Schw igend, wie ihm befohlen ward, entfernte sich der junge Mann, nicht, ohne si# nach dem Viter umzusehen, dessen Augen am Boden wurzelten. „Mann mit dem Herzen von Stein, wohin verirrst du dich?“ fragte der Geistliche im strafenden Tone.„Aber woher soll dir der Geist der Lebe und der Vrsöhnung kommen, da du die S.ättte meidest, wo er weilt? Seit dem Tage, da du deinen Sohn taufen ließest, haue ich dich nicht in der Kirche gesehen. Sie kommen alle, um das B ot des Levens zu empfangen, nur du nicht!“ Darauf ging er dem Hause zu, in dissen Tür eben die Altmazd erschien. Der VollStelgerung dis Verkehrs zur Folge hätte, so dürfe doch andererseits nicht vergessen wirden, welche enormen Mehrausgaben dies für uns mit sich bringen würde zu einer Zeit, wo wir des Geldes so nötig bedürfen. Gagland habe allein siebzehn Jahre gebraucht, um die Höhe seiner Einnahme wieder zu erreichen, die es vor Durchführung des Prnny Portos aufwies. Abg. Gamp(Rp) begrüßte gleichfalls die veränderte Stellungnahme der Freisinnigen zum Postscheckverkehr. Redner befürwortete ferner die Vorlegung eines Postsparkassengesetz=Entwurfes, die Verbilligung der Telephoggebühren auf dem Lande, sowie die Ostmarkenzulage. Staatssekretär Fehr. v. Stengel erklärte, die Regierung habe die Forderung der Ostmarkenzulage, die sie für das Heer sowohl wie für die Post schon in den Jahren 1904 und 1995 gestellt habe, bisher nicht mehr gebracht, da sie damals vom Reichstage abgelehnt worden sel. Zu dem Antrage Pachnicke betr. eine unwiderrufliche Gewährung könne er jedoch namens der verbündeten Regierungen eine Eeklärung nicht abgeben; nehme das Haus eine Resolution in diesem Sinne an, so müsse er die Entschließung darüber den verbündeten Regierungen vorbehalten. Nach weiteren Reden der Zentrumsmitglieder Hamecher und Duffner wurde die Weiter beratung auf Montag vertagt. Abgeordnetendaus. 54. Sitzung vom 27. April. Das Abgeordnetenhaus führte am Sonnabend die dritte Lesung des Etats zu Eade. Beim Kultusetat rollte Abg. Schmieding(natl.) noch einmal unter lebhaften Ausfällen gegen die Positiven die Fälle Römer, Cesar und Jatho auf. Dies bedauerte Abz. Heckenroth(kons.), da innere Angelegenheiten der evangelischen Kirche nicht vor dem interkonfessionellen Abgeordnetenhause behandeln werden düefen. Diesen Standpunkt vertrat auch Kultusminister Dr. v. Studt, der auf die Generalsynode verwies. Beim Etat des Janern fragte Abg. Schmedding(Ztr.) an, ob in der Tat ein Erlaß des Ministers bestehe, der den Beamten das Petitionsrecht verkümmere. In der Presse sei ein solcher Erlaß veröffentlicht worden. In ausführlicher Ride erwiderte Minister des Innern v. Bethmann Hollweg, die Virbindung zwischen Beamten und Abgeordneten habe er nicht verboten, sofern der Beamte die Amtsverschwiegenheit nicht verletzte und die Form wahre, die ihm sein Amt auferlege. Die Beamten sollen sich an die einzelnen Abgeordneten aber nicht mit Wünschen und Aallegen wenden, die ihre persönlichen Dienstverhältnisse betreffen und deren Erfüllung oder Versagung der Zuständigkeit der vorgesetzten Behörde unterstehe. Das Haus mögze mit dazu beitragen, einer Lockerung der Diszivlin unter den Beamten entgegenzuwirken. Die Abg. Lusensky(natl.), Frhr. v. Zedlitz(skons.), Münsterberg (frs. Vag.) und Cassel(frs. Vp.) baten, diese Absichten des Ministers auch im Wortlaut des Eelasses zum Ausdruck zu bringen. Abg. Dr. v. Heydebrand(koas.) fügte dem noch hinzu, wenn der Gelaß die Disziplin stärken solle, dütfe in dieser wichtigen Frage nicht ein Ressort allein vorgehen. Beim Etat der Eisenbahnverwaltung kam Abg. v. Brandenstein(kons.) auf die Frage der mißbräuchlichen Benutzung der höheren Eisenbahnklassen durch Eisenbahnbeamte zurück und bekämpfte einzelne in der Zwischenzeit gegen ihn gerichteten Vorwürfe Beim Etat der Bauverwaltung gelangte ein Aatrag zur Annahme, nach dem bei staatlichen Bauten minderjährige einheimische Arbeiter nicht eingestellt werden follen, um den ländlichen Arbeitermangel nicht noch weiter zu stärken. Minister Breitenbach versprach, dem Antrag nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. Der Rest des Etats wurde nach längerer Debatte bewilligt, der Etat darauf in der Gesamtabstimmung ein stimmig angenommen.— Am Moitag beginnt die zweite Lesung der Sekundärbahavorlage, zu der bereits 90 Redaer gemeldet sind. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 27. Apeil. (Sein 25jähr. Arbeitsjubiläum) bei der Firma Otto Stick nann u Co., Steppdeckeu= und Wittenfabrik, hieeselbst begeht am heutigen Tage der Kuts her Augast Husemaan. Aus diesem Aalaß wiede bereits zeute Mo gea in der Frbeik eine kleinere Feier veranstaltet, bei welcher dem Jadilac eitens der Firna und der Arbeiter dem Tegeentsprechinde Geschenkeü berreicht wurden. bauer aver schritt durch das Hektor, gab dem Jungen, der sein Pferd hielt, einen Wak, es sortzubringer, und setzte schweigend seinen Weg zu Fuß fort. Am Miitag des andern Tages kam Peter Bot, müde von einer langen Winderung, aach Hause. Seine Tochter floz ihm weinend entgegen. Sie fragte nicht, woher er kan; sie drückte ihn nur fest an sich und stanm ite:„Gottlob, daß du da bist!“ „Ih bin nur gekommen, um mit dir in die weite Wet zu gehen und eine Stätte zu suchen!“ sagte der Vater, und seine Stmue bebte bei dieser traurigen Verkundi zu 1g.„Ih muß ihnen mein Haus und meinen Hof lassen und dafüc die Hand voll Taler nehmen, die er nach ihrer Saötz ung wert ist!“ „Jo bleibe bei dir, Viter, und will nicht weichen und wanken! Ist der Schlag, der uns tieffen soll, nicht abzuwenden, wollen wir ihm offn entgegentreten! Gleich jetz lege ich Hand an das Werk um alles zu un erem Abzuge vo z iberetten!“ Das Mädchen so ach es und ging in das Haus, wo sie die Mägde zusammmenrief. Dieses allein in den letzten Jahren an vierter Stelle stehende Jubiläum zeugt von dem guten Elavernehmen zwischen Chef und Arbeiterschaft. (Unglücksfall.) Bos ein gen Tagen stürzte in der Beeitenstraße der Koatordiener Grünke so unglücklich von einem Gischäftswagen, daß er sch vere innene Verlitzungen davontrug, an deren Folgen er in der Nacht zum Sonnabend gestorben ist. (Bahn Münster=Bielefeld.) Freitag nachmittag fand nach dem„B. G.=A.“ im hiesigen Rathause eine Konfereaz statt, in welcher die Maßnahmen bespeochen wurden, die zur Förderung des Projektes einer Vollbahn von Bielefeld nach Münster ergriffen werden sollten An der Besprechung nahmen der Oberbüegermeister und der Stadtverordneten=Vorsteher von Münster teil. (Paul Gerhardt=Konzert.) Ja der Altstädter Kirche fand gestern abend eine musikalische Paul Gerhardtfeier unter Leitung des Herrn Oeganisten Paal Teichfischer statt, deren Ectrag zum Besten der neuen Oegel bestimmt ist. Eine Reihe der schönsten Kirchenlieder Paul Gerhardts wurde nach den Kompositionen Fe. Mergners von dem Ocatoriensänger Eduard Walther aus Barmen vorgetragen, der über einen schönen vollen Bariton verfügt. Die Choegesänge wurden vom Verein für kirchliche Masik unter Leitung des Heren Teichsischer meist nach den schönen, der Gemeine bekannten Bachschen Kompositionen teefflich zu Gehör gebracht, desgleichen der 4: bis Sstimenge Chorgesang:„Zeuch ein zu“ meinen Tocen“ von M. Gulbins. Eingelegt waren Cllo Vorträge des Kammervirtuosen Karl Piening aus Meigingen, die eine erfreuliche Abwechselung brachten. Gegen Schluß des Konzertes, das zwei Stunden in Anspruch nahm, beteiligten sich die Zuhörer mit den gemeinsam gesungenen Strophen„Besiehl du deine Wege" und „Nun ruhen alle Wälder“ aktiv an der stimmungsvollen Feier, für deren Veraustaltung Herrn Teichsischer und allen Mitwirkenden warmer Dank gebührt. Wir bedauern nur, daß bei einer derartigen Feier überhaupt noch leere Plätze in der Altstätter Kirche zu sehen waren. (Die Sterblichkeit) in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern,(15. Woche. vom 7. bs 13. upel 1907): 55 Sm SSEE S###er S 8 5 105 13,9 185 6/8 15,6 12/8 6/4 17,2 11,9 18/8 12.6 17.8 elefeld steht von 110 deutschen Otten mit 40000 und mehr Einwohnern hinsichtlich der niedrigsten Ziffer der Sterbefälle an achter Stelle. (Mittelmeerfahrt des Flottenvereins.) Die vom 15. Mai bis 18. Juni mit Uaterstützung des Norddeu schen Loyds vom Hauptausschuß Baalln—Btandenbueg des Deutschen Flotten Vereias veranstaltete Mittelmeerfahet mit dem Reichspostdampfer„Büloo“ sin det reichen Zispeuch. Dee Wichsel zwischen See= und Lindreisen, der Bisuch der verschiedenen Hauptstädte, wie Rom, Athen, Konstantinopel, Bukurist Peter Bolt aber sagte:„Uad auc ich lege Hand an das Wirk und verricht: die letzte Arbeit, die mir zu tun übrig bie#bt!“ Er nihm einen Spaten, trat damit an das Hektos und trieb mit einem festen Stoß: tief in den Grund hinein:„Da sicke du! Und möge die Hande, die sih nach dir aussterck....“ Ge uterbrach sich:„Nein, ich will ihm nicht flichen. Der Unselige, der mir während unseres ganzen Ledens seinen Haß nach: trug, wird den Augenblick, auf den er lange vergedens wartete, nicht ungenützt vorübergehen lassen. So bricht er den Eid. den er einst Elsdeths Vater schwur. Ich wll nicht gleicher Sünde teilhaft werden!“ Lzagsam verließ er den Hof und ging in das Dorf. Als er an dem KreuzeggerKruge vorüberging und zu dem Baum auf sah, der seine kahlen, dreiten dleße wait von sich streckte, sagte er mit wehmätigem Lächen:„Wian du im nächsten Fücjahr deine weißen Lichter aufs ck.!, werde ich sie nicht mehr sehen!“ Noch einen Blick voll Teauer wuf er auf die hellen Finster des Kruzes, eus jenen einst seines ganzes L bens Gck und Wonne schaute, dann ader bezrat er festen Schrittes den Hof des Deichgrafen, der ihm Budapest, Wien ma au deressant. Uebera Ondslerten Fühlu Da die Reise mit wird, kann die Fih gonnen weiden und dem können auf der sowie auf der Rück Strecken in die 90 reis=karten eingesügt P.ogramme sind ar des Haupt Ausschuf Bernburge ste. 351, bier jide Auskunft Gelegenheit gegeber Genua mitzumachen, Neapel sich anzuschli werden spätestens bi (Rückblick auf di theaters 1906/07 Direktors Norbert 9 am 23. September 1906 Cäsar“ eröffnet und Heinemanns„Herr schlossen. In dieser Zei im Abonnement und Abonnement, darunter zu kleinen Preisen ur lungen(Weihnachtsmä Summe: 191 Borst Vorstellungen befinden nachmittags und 5 aber und 8 Aufführungen(7 für den Verein„Freie zeit brachte 26 TrauLustspiele, 5 Schwänke, possen, 1 Ausstattungs und 1 Weihnachtsmärd vitäten Herr Di setzte 38 Stücke in Steinmann 21, H 16, Herr Regissen= Heb Straßmann 9, Hei Herr Regisseur Ambr Hautschack dirigiert Wolff 3 Vorstellunger gerechnet. Als Gäst Poppe, Königl. Prei ihrem Ensemdle Berli: Frl. Thea v. Gordon mann viermal, Ballet Es wurden wiede Toni v. Bukovics, E Kittel, Irma Lang, A Melly Stollberg, Conr Wilke. Die Herren M Bresky, Kurt Felden, Heberling, Bram Mey Engagements haben Anremarie Steinsie Berlin) und Ilka Cha Die Herren Heinz B Berlin), Emil Falgi Heinrich Kamm(Stä furt a. M), Adolf S Essen), Georg Straß hausen i. E). (Aus dem Theat schrieben: Auf die her die Damen Fräulein Rechnitz sei hiermit no merksam gemacht und Oper„Dielustigen angelegentlich empfohle der Opernspielzeit geh meister Lortzings rom in Szene, und zwar Hauptpartieen. Mit die schließt die Spielzeit erst wüder am 22 S. p m. Kellerbra 28. o. Mts. früh einem Keller Gr. eine Partie Papier, uso. Das Feuer u keitung der freiw##l durch den der Brand#l Feuermelder telepho wir, unter Liung mann in kurzer 8 päter alarmierte Fei treffen nicht mehr ei Maerialschaden ist m(Verloren: port monnate mit 1 mit Kleidungsstücken m.(Gefunde:: Remontotr uhr mit f. N# ontoiruhr mit 2 m(Enilausen mit Marke 87 k Bethel 27 4 Am Sonntag Rozat Westsäl Diakonen=A Jahr Sfest fetern; v# in dr Zonskirce die F stpredigt halte wird dortselbst die E bindung mit einem Festpr diger Pastor segnung von 18 Brüd Beidel. As den h Herford, 28. Stuhrmann.) öffite die überaus saumlung und wies jurgen Männerwelt hin Hrr Pastor er#g genkum und, „Er loamt nicht als Jahren an vierter zeugt von dem Chef und eini gen Tagen der Koatordiener a einem Gischäftsien Verlitzungen ner in der Nacht ist. lefeld.) Freitag B. G.=A.“ im afereaz statt, in speochen wurden, jektes einer VollRünster ergriffen prechung nahmen der Stadtverord= ir teil. nzert.) Ja der stern abend eine ier unter Leitung Teichfischer lesten der neuen eihr der schönsten dis wurde nach rgners von dem Walther aus ber einen schönen Die Choegesänge kirchliche Masik Teichsischer meist meine bekannten efflich zu Gehör bis Sstimenge zu meinen ns. Eingelegt Kammervirtuosen nngen, die eine zachten. Gegen zwei Stunden en sich die Zuim gesungenen ne Wege" und aktiv an der deren Verauund allen Mitführt. Wir bederartigen Feier n der Altstädter utschen Orten mit (15. Woche, vom utschen Otten mit hinsichtlich der an achter Stelle. es FlottenMat bis 18. Norddeu schen iln—BtandenVrreias verandem Reichszeichen Zispruch. ind Lindreisen, m Hauptstädte, opel, Bukurist „Uad aud ich id verricht: die übrig bleibt!“ trat damit an im festen Stoß: „Da stcke du! sih nach dir i, ich will ihm der mir während en Haß nach uf den er lange jenützt vorüberden Eid. den wur. Ich wll werden!“ of und ging in em Kreuzeggerdem Baum auf en deße wait nit wehmätigem chsten Fücjahr , werde ich sie rauer wurf er Kruges, cus bens Glck und bezrat er festen rasen, der ihm Badap=st, Wien macht diese Reise besonders zu veressant. Ueberall soll mit dort lebenden Ondslerten Fühlung gevommen werden. Da die Reise mit Rundreiseheft ausgeführt wird, kann die Fihrt vom Heimalsort begonnen werden und dott endigen. Außerdem können auf der Hinfahrt nach Bremen, sowie auf der Rückfahrt von Wien beliebige Strecken in die 90 Tage geltenden Randreis=karten eingesügt werden. Ausführliche P.ogramme sind auf dem Geschäftszimmer des Haupt Ausschusses, Beilin SW 11, Bernburge ste. 351, zu haben. Auch wird bier jide Auskunft erteilt. Es ist auch Gelegenheit gegeben, die Reise nur bis Genua mitzumachen, bezw. in Genna oder Neapel sich anzuschließen. Die Anmeldungen werden spätestens bis 30 April er. erbeten. (Rückblick auf die Spielzeit des Stadttheaters 1906/07.) Unter der Leitung des Direktors Norbert Berstl wurde die Spielzeit am 23. September 1906 mit Shakespeares„Julius Cäsar“ eröffnet und am 24. März 1967 mit Heinemanns„Herr und Frau Doktor“ geschlossen. In dieser Zeit fanden 130 Vorstellungen im Abonnement und 61 Vorstellungen außer Abonnement, darunter 24 Klassiker Vorstellungen zu kleinen Preisen und 11 Nachmittags.Vorstellungen(Weihnachtsmärchen), statt. GesamtSumme: 191 Vorstellungen. Unter diesen 191 Vorstellungen befinden sich 9 Aufführungen(4 nachmittags und 5 abends) für den Kriegerverband und 8 Aufführungen(7 nachmittags und 1 abends) für den Verein„Freie Volksbühne". Die Spiel zeit brachte 26 Trauerspiele, 23 Schauspiele, 29 Lustspiele, 5 Schwänke, 5 Volksstücke, 7 Gesangspossen, 1 Ausstattungsstück, 1 deutsches Märchen und 1 Weihnachtsmärchen. Darunter 36 Novitäten Herr Direktor Norbert Berstl setzte 38 Stücke in Szene, Herr Oberregisseur Steinmann 21, Herr Oberregiffeur Falais 16, Herr Regissen Heberling 12, Herr Regisseur Straßmann 9, Herr Regisseur Kamm 1 und Herr Regisseur Ambronn 1. Herr Kapellmeister Hautschack dirigierte 15, Herr Kapellmeister Wolff 3 Vorstellungen, die Wiederholungen nicht gerechnet. Als Gäste erschienen: Frau Rosa Poppe, Königl. Preuß. Hosschauspielerin, mit ihrem Ensimdle Berliner Bühnenkünstler einmal, Frl. Thea v. Gordon dreimal, Herr Aug. Junkermann viermal, Ballet Ensemble„Excilsior“ einmal. Es wurden wiederengagiert: Die Damen Toni v. Bukovics, Erna Grundner, Margarete Kittel, Irma Lang, Auguste Reich, Anna Smith, Melly Stollberg, Conradine, Hedwig und Klara Wilke. Die Herren Waldemar Alfredo, Friedrich Bresky, Kurt Felden, Karl Geundner, Adolf Heberling, Bram Meynadier. Anderweitige Engagements haben angenommen: Die Damen Anremarie Steinsiek(Königl. Schauspielhaus, Berlin) und Ilka Challon(Stadttheater Essen). Die Herren Heinz Bernecker(Schillertheater Berlin), Emil Falgis(Stadttheater Zwickau), Heinrich Kamm(Städt Schauspielhaus Frankfurt a. M), Adolf Steinmann(Stadttheater Essen), Georg Straßmann(Stadttheater Mülhausen i. E). (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Auf die heutige Benefizvorstellung für die Damen Fräulein Schilper und Fräulein Rechnitz sei hiermit nochmals ganz besonders aufmerksam gemacht und der Besuch der prächtigen Oper„Dielustigen Weiber von Windsor" angelegentlich empfohlen. Als letzte Vorstellung der Opernspielzeit geht morgen, Dienstag, Alt meister Lortzings romantische Oper„Undine“ in Szene, und zwar in allererster Besetzung der Hauptpartieen. Mit dieser letzten Opernaufführung schließt die Spielzeit unseres Stadttheaters, das erst wüder am 22 S. ptember seine Pforten öffnet. m. Kellerbrand.) Am Sonntag den 28. 0. Mts. früh 5,40 Uhr braupte in einem Keller Gr. Kurfürstenstraße Ne 7 eine Partie Papier, Wische, Kleidungsstück uso. Das Feuer wurde von der IV. Abteitung der freiw lligen Feuerwehe, welche durch den der Brank stelle am nächsten liegenden Feuermelder telephonisch alarmieit worden war, unter Liung des Hauptmanns Kuhl mann in kurzer Zeit getöscht, sodaß die piter alarmierte Feuerwache bei ihrem Eutreffen nicht mehr einzug eisen brauchte. Der Maerialschaden ist nicht bedeuten d. m(Verloren:) 1 braunes Damen port monnaie mit großerem Jnhalt, 1 Paket mit Kleidungsstücken, 1 schweter Hammer. m.(Gefunde::) 1 filberne HerrenRemontotr uhr mit fi derner Kette, 1 Herren ## ontoiruhr mit Nck kite. m(Enilausen:) 1 beeuner Tckelmit Marke 870 k Bethel 27 apill.(Nazarethfest) Am Sonntag Rogate, den 5 Mai, wird die Westsäl Diakonen=Anstalt Nazareth ihr 30 Jahr sfest feiern; vormittags 10 Uhr wird in dr Zonskirche Pistor Büchsel Hamburg die F stpredigt halten; nach ittags 3 Uhr wird dortselbst die Einsegnungsfeier in Ber bindung mit einem Posaunenfest saltfinden. Festpr diger Pastor Peiers=Salzuslen. Einsegnung von 18 Brüdern durch Pastor Kuglo Beidel. Aus den Kreise herserd. h Herford, 28. aprn.(Vortrag Stuhrmann.) Herr Pistor Richter er öffete die überaus zahlreich besuchte Versa umlung und wies auf die schon an der jurgen Männerwelt geleistete Mi sionkarbeit hin Hrr Pastor Stuhrm nn führte etwa er#g genkum und, alles erratend, sagte: „Er lommt nicht als F.eund zu mir!“ (Fortsetz###g folgt.) folgendes aus: Als vor 2500 Jahren das Volk Israel nach Bibel entführt wurde, erhob der Prophet Hesekiel seine Stimme und ging zu den Söhnen seines Volkes. Gott führte ihn auf einen großen Totenacker und stellte ihn auf die Mitte des Friedhofs. Da sängt der Prophet an zu predigen und es geht ein Rauschen durch die Totengebeine und sie werden lebendig. Dieses war nur eine Vision. Unter dieses Bild kann man schreiben„Ich lebe und ihr sollt auch leben“ Nin schildert Redner weiter wie ein großes Sterben durch unser Volk gehe, vor allem durch unsere Jugend und erzählte dazu einige kleine Züge aus seiner reichen Erfahrung. Dis 18 Kapitel des Korintherbriefes könne man das hohe Lied der Liebe nennen. Der Herr wird einst nicht nach dem Kirchengehen und Bibelstunden richten, sondern was hast du an deinem Beuder, deinem Nächsten getan. Ja der Jugend tritt uns der Heiland entgegen. Es kann nicht ein jeder Missionar sein, aber jeder kann an seinem Mitmenschen tun wie es der barmherzige Samariter tat. Darum mehr Liebe zur Jugend, mehr Gebet für die Jugend. Die Klagen, die Schule, die Kirche, der Staat habe seine Pflicht nicht getan, müsse mehr und mehr aufhören, jeder müsse mitarbeiten an seinem Teil. Als zu Elias Zeiten in Itrael eine große Hungersnot ausbrach, da habe er einen Knaben auf den Berg gesandt, um nach zu sehen, ob der langersehnte Regen nicht kommen wolle, er habe sich auf die Knie geworfen und seinen Gott gebeten, gib Regen, Herr. Nach langem Beten habe sich endlich der langersehnte Regen eingestellt. Das tote Feld sei lebendig ge worden. Vor Jahresfrist predigte ich auf einem Jahresfest eines Jüngling vereins vor über tausend Personen„Doet sah ich einen Menschen an Händen und Füßen verkrüppelt. Er mußte getragen werden und es wurde mir gesagt, er sei der treuste Mitarbeiter des Vereins. Auf eine verwunderte Frage wurde mir seine Mutter vorgestellt. Sie erzählte, wie leid es ihr um den Jungen sei, und wie oft sie gewünscht habe, er sei tot. Da sei ihr, als er 14 Jahre alt ge worden, der Gedanke gekommen, ihn in den Jünglingsverein zu bringen, er habe anfänglich in den Bibelstunden und Vereins Versammlungen still gesessen. Da habe man ihn eines Abends eine Geige unter das Kinn geklemmt, den Bogen an der ver krüppelten Hand fest gemacht und unter großem Staunen der Zuhörer habe er gespielt „Was Gott tut das ist wohlgetan“. Aber noch ein weiteres habe dieser Kruppel getan. Sein Vater, früher ein überzeugter Sozialdemokrat, sei Ich ihn wieder zum G.auben gebracht Ein gemeinsam gesungener Schluß vers schloß den so schön verlaufenen Abend. Herford, 29 Apcil.(Einen Bericht über das Kantatefefl) bringen wir morgen. Herford 28. April.(Turngemeinde) Die die jährige Tarnfahrt si det am Himmelfahrtstage von Borgholzbausen über Iburg nach Oenabrück stau. Die Tungenosse, welche sich an derselben bereiliges wollen, werden gebeten, sich in die bis zum Sonnabend, den 4 Mai, im Vereins.okal aus liegende Liste einzuzeichnen Herford, 28 Apetl.(Besichtigungs reise nao Posen) Die dies jäh ig B sichtigungsreise nach Posen und Westpreußn findet am 13 Maic statt Eo werden nur Güter mt gutem Boden b sichtigt, ach einige Güter von 100—600 Morgen groß die direkt vom Besitzr zu kaufen sind Auf den Güte rn wird freie Vepfle ung gewährt Mitreisende wollen sich bei der Gesoäfesstelle der Königl. Arsi= elu gekommission Heito K. ffma n in Pr. Oden oif melden, dor: wir auch jede Auskunf erteilt ( Herford. 28. April(DieArmenKommission) tritt anstatt Mit voch, den 1 Mai eist Mittwoch, den 8 Mai, zu eine Stzen zusammen # Herford 28 April.(Die Schweine= seuche) in unter dem Bestande des Bier verlegers Wittenverg, H Uerweg 287, aus gebrocken. # Herford 29 Speil(Die Tegern= seer ernteten am Sonnabeno und Sonntag Beifall üder Beifall und ist der Besich deute Montag(Schluß) äbend seh zu empfehlen. Das Porra m wird steie gewchlet ( Vlotho 28 Apcil.(Zum Geneinde: verordutten) wurde von der 3 Abteilung am 18. d Mts. der Koon Hermann Sau macher gewädlt. D Elverdissen, 27. April.(Goldene Hochzeit.) am heutigen Tage feierten die Egeleute Höner auf dem Gute Heipke t. Lippe bei völliger Gesundheit und G stsfrische ihre goldene Hoozeit. Heer Pistor Piers, Herren Lehrer Graß und E dreder, die Kinder und Enkeikinder, Verwandte und Bek nite nahmen an der Fier teil und überbrachten den Jubilaren nibst zahlreichen Geschenken ihre Glückwünsche. Die Feier eröffnete Herr Pastor Peters mit den Worten:„Von ihm in ihm und durch ihn sind alle Tage ihm zu Exren von Evigkeit zu Evigkeit“. Sodann predigte er mit herzdurchdringlichen Worten über den Text, den die Fürstin Berta eigenhändig in die dem Jubelpaare geschenkte Bibel geschrieben hatte. Ferner zierten die von den Herren Lehrern Graß und Elbreder an die Festgenossen gerichteten Ansprachen die Feier, welche in fröhlicher und auch heiterer Stimmung endete. Möge es dem Greise und der Greisin vergönnt sein, dereinst in derselben Frische ihr 75jähriges Beisammensein seiern zu dürfen. Aus den Kreisen Minden und Lübdete. Minden, 29. April.(Das OberErsatzgeschäft) findet für Schaumburg. Lppe in Stadthagen am 16. Mai, in Bückeburg am 17. Mai, für den Kreis Minden in der Stadt Minden vom 18.—24. Mai statt. Minden, 30. April.(Hohes Alter.) Wie wir dem„M.=L. Krsdl.“ entnehmen, vollendete vor einigen Tagen Fräulein Emilie Jahn hierselbst in bemerkens werter geistiger und körperlicher Frische ihr 90. Lebensjahr. Geboren zu Aachen, kam sie im Alter von 2 Jahren nach Minden, wo ihr Vater als Oberstabsarzt gewirkt hat. Die Eltern von Fel. Jahn liegen hier begraben. Bis zu ihrem 36. Ledensjasce blieb sie in Minden und ging dann 13 Jahre ins Ausland. Nach ihrer Rückkehr war Fel. Iihn hier lange als Masik und Sprachlehrerin tätig; der Musikverein zählt sie zu seinen Ehrenmitgliedern. Minden, 27. April.(Zur Besichtigung) eines Teiles des hiesigen Ja fanterieregiments trifft morgen abend der Kommandeur der 13. Dvision, Generalleutnant v Zwehl nebst Adjutant, Major Schweik, hier ein. Die Besichtigung findet auf der Minderheide statt. Die Herren nehmen im Viktoriahotel Wohnung und reisen am Dienstag nach Bielefeld weiter. Hüllhorst, 25. April.(Kriegerverein.) Die heutige Generalversammlung des Kriegervereins, welche zahlreich besucht war, beschloß nach dem„Lübb. Krsbl.“ einstimmig die Beschaffung von Vereinsmützen, nachdem man sich über Form und Farbe geeignet hatte Schneidermeister Jostmiyer hierselbst nahm Bestellungen darauf entgegen, deren gleich 30 gezeichnet wurden. Aus den Kreise Hale. Peckeloh, 26. April.(Schulsache.) Nachoem die hiesigen Schulvertcetungen sich wiederum geweigert haben, der Ueberfüllung der hiesigen Schule durch Gründung einer vierten Lehrerstelle und Beschaffung eines vierten Unter richtsraumes abzuhelfen, hat laut„Hall Kesd##.“ die Regierung nunmehr das Be schlußverfahren deim Kreisausschuß beantragt. Nach nem Antrage soll die hiesie Gemeinde oirpflichttt sein, die durch die Anstellung ein: vie ten Leh krast entstehenden Kosten im Bet age von 485 Mark vom Tage der St Unbesetzung ab z. leisten. Aus den Kreisen Wiedenbeüs und Paderdorr. Gütersloh 27 Aprn.(Die Hunde) in###: Stadt Galersloh müssen, wie vorauszusehen wai, eber so wie die Hunde in der Landgemeinde Gutersloh drei Monate lang fengelegt werden. Sie dürfen zwar innerhaub des Stadt= und des Antsbezirkes au der Leine gesuhrt werden, missen dann aber mit einim sicheren Maulkorbe versehen In. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Nachen 27 Ap 4.(8bei Eisen“ baynräuver festgenommen.) Den Behörden ist es nunmehr gelungen, zwei Dieve festzunehmen, welche als Spezialität das Berauben von Eisenbahnreisenen de trieben und eist in den letzten Tagen einem Herrn in H.y ein. Börse mit beträchtlichem Geldinhalte rausten. Auf der Strecke Namu=Aflingen wurde ein Reisender eingeschiäfert und kurz vor der Einfahrt in die Station raubte man ihn aus. Die Täter versa wanden. Nu mehr wurden die beiven Die de in Lill= fest, nommen. Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Gelsenkirchen 26 Jptll.(Dei Bergbautichr Verei) hat dem Ber in zur Betämp ung von Volkskrankheiten im Ruyrkohleugediet 60000 Mark zum weiteren Ausbau des dak. ero##og'schen Ia stitats in Geise: ktichen zur Veisogung gestellt Wetternachrichten. Am Sonnavend hat in di ten Gegenden West, St.= und Mitteldemschlands ein für diese Jahreszeit ungeröhnlicher großer Schneefall stattgesunden. Aus der Ungegend von Trier werden schwere Beschädigungen an Feldern und Gärten gemeldet. Ja der Eisel liegt der Schnee mehrere Fuß hoch. Die aufkeimende Saat ist dort auf weite Strecken virrichtet. Ja Luxemburg sind die vollblühenden Oostbäume hoch mit Schnee bedeckt und viele Telegraphen= leitungen zerstört. Auch in der Vorderpfalz hauste ein böser Schneesturm, der angerichtete Schaden i noch richt zu übersehen, die Telephonleitungen sind schwer beschädigt. Staiker Schneefall wird aus Stuttgart gemeldet, desgleichen aus Karlsruhe, wo er großen Shaden an den Bäumen angerichtet hat. Die Thüringer Berge zeigen wieder ein winterliches Bild. Auch in Oberschlesien ist viel Schnee gefallen. Berlin, 27. April. Die Große Berliner Kunstausstellung 1907 wurde heute mittag 12 Uhr von dem Vorsisenden der Ausstellungskommission, Maler Otto H. Engel, mit einer Ansprache eröffget. Annähernd 3000 Werke umfassenden Inhalts sind ausgestellt. Hamburg, 27. April. In der Angelegerheit des Arbeitsverhältnisses der wiederangestellten Schauerleute machen sich neue ernste Zwistigkeiten bemerkbar. Trotz der angenommenen Bedingungen haben die während des Streiks beschäftigten arbeitswilligen Schauerleute durch die Wiedereingestellten viel zu leiden. Sie werden mißhandelt und mit Steinen beworfen. Die Rieder haben die Polizeibehörde um verstärkten Schutz gebeten. Paris, 27. April. Heute sind 2000 Köche und Küchenjungen in den Ausstand getreten. Clemenceau empfing eine Abordnung der ausständigen Bäcker. Er machte ihnen Vorwürfe wegen der von einem Teile ihrer Genossen begangenen Ausschreitungen und erklärte, er schäme sich, gezwungen zu sein, in den Straßen so viel Soldaten zu halten, um die Ordnung zu sichern. Auch die Kaffee= und Restaurationskellner wurden von Clemenceau empfangen. Rom, 27 April. Der Papst empfing heute den Bischof von Mainz. Genua, 27. April. Der König von Siam ist heute hier eingetroffen. Ge wird sich am Montag nach San Remo begeben. London, 27. April. Einem New=Yorker Telegramm der heutigen Abendblätter zufoige ist in Baltimore ein Pier zusammengebrochen, wobei 40 Menschen um gekommen sein sollen. Uebersicht Bielefeld, 29 April 1907. Mitgeteilt von Fr. Bötelmann Ww.###e Niedrigster Thermoweterstane i. d Nacht+ 1 1/1° C. Thermometerstand um 10 Uhr vern+ 6°C. Borometer 74 9 erWind: West. Hir I teilweise bedeckt. Neuste Nachrichten. Köln, 29. April. In einzelnen niederrheinischen Orten gingen angesichts des Umstandes, daß die Mitzgermeister immer noch auf hohe Verkaufspreise halten, die Landwirte dazu über, ihre massen. haft gezüchteten Schweine selbst zu schlachten und zu billigen Preisen direkt an die Abnehmer zu verkaufen. Das Fleisch fand reißenden Absatz. Auch im Ruhrgebiet wollen die Landwirte ähnliche Einrichtungen schaffen. Kassel, 29. April. Der 17. jährige Banklehrlirg Eysell brannte nach Unterschlagung von 15000 Maik Postgeldern durch. Rom, 29. April. Gestern morgen 9 Uhr 30 Minuten vernahm man in Reggio einen schweren dumpfen Knall, der sich anhörte, als wenn ein Pulverturm in die Luft geflogen wäre. Bald aber bemerkte man an der schwarzen Rauchwolke, die nordwestlich dem Meere zu entsteigen schien, daß der Knall von dem Vulkan „Stromboli“ seinen Ausgang genommen hatte. Von dem Reggio überragenden Höhen sah man Wolken in Form einer breitgekrönten italienischen Schichte, die in einer mehrere hundert Meter hohen Rauchsäule verschwand. Aus Strombolin traf gleichzeitig die Nachricht ein, daß der Vulkan sich nach kurzer Ruhe mit furchtbarer Heftigkeit wieder geregt habe. Der durch die Ausnloßung der Rauchmassen erzeugte Lustdruck hat an Häusern und Villen großen Schaden angerichtet. Die Bevölkerung von Reggio und Siromboli zeigte sich anfangs sohr besorgt, beruhigte sich aber bald wieder. mehl. Hervorragend bewährt bei Darmkatarrh, Diarrhoe, Brechdurchfall, etc. Bielefelder Stadt-Theater. Montag, den 29. April 1907, Beuesiz Frl. Schelper, Frl. Rechnitz. Die lustigen Weiber v. Windsor Dienstag, den 30. April 1907, Letzte Vorstellung: Undine. Romantische Oper in 4 Aufzügen von Albert Lortzing. Täglich frisches Sondst wie Blumenkohl, Spinat, Kopfsalat, neue Gurken usw. empfiehlt zu Marktpreisen Wilh. Hermening, Bielefeld, Klosterstr. 2. 000007100 Baliste-chae e r ece Zudehorteile, von ea. Mi. 4 Luftschläuche von Mk. 2.80 an Aeprraturen Fabrikat. und billigst. Ratalog gratis und franko Duisburger Fahrradfabrik „Schwalbe“ Akt.-Ges Oulsburg-Wanhelmerort. Gegründet 1896 Schönste 1906er Iial. Legehühner m. feuerroten Schlotterkämmen à 260 M. ##F Bei 20 Stük franko Truthühner zur Brut à 6.50 bis 7.50 Mk Garantie für leb. Anssuse, Hezirkstierärz. Untersuchung. Preisliste über Geflügel aller Art umsonst Geflügelhof zum Strauss, Suchen i. Baden. Flechten„ Mitesser, Uont SommersprosHaul- sen gelbe, rote V aus. Fiecken d. Beste schläge. Giyzerin### Schwefelmilch=Seife. Man verlange Dr. Kuhn. Echt nur von Franz Kuhn, Kronenparf., Nürnberg. Hier: H. Upmann, Drog., Bahnhofstraße. Zum Hausputz sämtliche Artikel wie Seifen, Putzcrème, Bürsten u. Besen, Fensterleder, Fussbodenlackfarbe, Ofenlack etc. Friedr. Riemeier, Schnptats. Beranntmachung. Die diesjährige Vormusterung des Pferdebestandes im Stadtkreise Bielefeld findet am 6. u. 7. Mai auf dem Kaiser Wilhelm=Platze statt und zwar: am 6 Mai morgens 8 Uhr umfassend die Polizeibezirke I und IV, am 7. Mai morgens 8 Uhr umfassend die Polizeibezirke II und III. Die Aufstellung der Pferde erfolgt nach näherer Ansordnung der Vorstände der Polizeibezirke etwa 1 Stunde vor Beginn des Musterungsgeschäfts eines jeden Bezirks. Jeder Pferdebesitzer ist verpflichtet, zu diesen Terminen seine sämtlichen Pferde zu gestellen, mit Ausnahme: a. der unter 4 Jahre alten Pferde; b. der Hengste; der Stuten, die entweder hochtragend sind, oder innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben.(Als hochtragend sind Stuten zu betrachten, deren Abfohlen innerhalb der nächsten 4 Wochen zu erwarten ist. Der Deckschein ist vorzulegen); der Vollblutstuten, die im„Allgemeinen Deutschen Gestütbuch“ oder den dazu gehörigen offiziellen — vom Unionklub geführten— Listen eingetragen und von einem Vollbluthengst laut Deckschein belegt sind, auf Antrag des Besitzers; der Pferde, welche auf beiden Augen blind sind; W Schmerzlos Zahnziehen 1 Rark. Künstlicher Zahnersatz, auch ohne Gaumenplatte. Reparaturen sofort. Plombieren etc. billig. Kassenmitglieder werden von mit auch behandelt. S. Klarowicz, praktisch Zahnkünstler Brunnen= u. Augustastr.=Ecke nahe der früheren Wohnung. Vertilger (Sturhanisches Fabrikat) empfehle zu billigstem Preise und „tie um rechtzenige Best lung. einrich Nolting, Herford Rennstraße. f. der Pferde, welche wegen Erkrantung nicht marschfähig sind oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht verlassen dürfen; g. der Pferde, welche bei einer früheren im Stadtkreise Bielefeld abgehaltenen Musterung als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden sind; h. der Pferde unter 1,50 m Bandmaß. Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen: 1. die aktiven Offiziere und Sanitätsoffiziere bezüglich der von ihnen zum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde; 2. Beamte im Reichs= oder Staatsdienste hinsichtlich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufs an dem Tage der Musterung unbedingt notwendigen eigenen Pferde; 3. Die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraktmäßig gehalten werden muß. Pferdebesitzer, die ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorführen, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. Bielefeld, den 27. April 1907. Königliches Landratsamt des Stadtkreises. VIII. I. V.: Toerner. Bekanntmachung. Der Tarif der für Beaussichtigung der Erbbegräbnisstellen durch die Friedhofsausseher zu entrichtenden Gebühren(§ 12 der Friedhofsordnung) ist dahin abgeändert daß vom 1. April dieses Jahres ab von jedem Erbbegräbnis, wenn auf demselben auch nur ein Grab belegt ist, die Gebühr für die Beaufsichtigung so erhoben wird, wie wenn alle Stellen belegt wären, nämlich 1 Mark jährlich von jedem Grabe. Bielefeld, den 22. April 1907. Der Magistrat. Friedr. Pelzer& Co., Fernsprecher 250. Herforderstr. 7. Baumaterialien und Kaualisations=Artikel Clasierte Wandplatten u. Fußbodenplatten aller Art Marmor- u. Granitarbeiten Badewannen Freistehende Klosetts Glasierte Viehkrippen u. Viehtröge für landwirtschaftliche Zwecke. Bahnhofstr. 2, Ece Kreishaustr. * C. Karstadt, Heinrich Drewes jr., Bouuhofstr. 2. Radewigerstr. 18 Herford neben d. Vereinshaus. Bauklempnerei. Installation von Gas-, Wasser- u. PumpenAnlagen, Spezialgeschäft für Elektr. Haustelephon und Klingelleitungen, Lager sämtlicher Petroleum- u. GasglühlichtReparaturen an Haus= und Küchengeräten. = Billige Preise gute Bedienung.= * 5 * und Hautkrankheiten. Sprechtage: Freitags von 9 bis 3 Uhr. Sennabends von 9 bis 8 Uhr Sonntags von 9 bis 11 Uhr. Komme auf Bestellung auch aus wärts Wir suchen noch per sofort größere und kleinere Posten Fichten od. Tannen zu kaufen. im Gebrauchel Gänsefedern, Gänsedaunen und alle anderen Sorten Bettfedern. Neuheit und beste Reinigung garantiert! Gute, preigrg, Bettsedern per Pfund für v. Mark: 1.410, Prima Pgleezepern 490; 380, Polarsedern: balbweiß 2, weiß 2.50. Silberweiße Bettsedern 3; 3.50; 4: 5. Scht chinesische Ganzdaunen 2.50. Polar=Halbdaunen 2.50, Polardaunen 3; 4: 5 Mark.— SI2Lszouenst au eriegen Iuleits, Betstossen und ferigen Betten. Nichtgesallendes auf unsere Kosten zurückgenommen.— Verkauf nur gegen Barzahlung; nach auswärts nur gegen Nachnahme oder Vorauszahlung! Sonntags Geschäft geschlossen. Herford in Westsalen, Kurfürstenstraße Nr. 20. Proben und Preislisten, auch über Bettstoßle und tertige Beiten, bostentrei. Angabe der Preiologen iür Federngeaben eumüuschl Füllung der Betten in Gegenwart der Käufer in wenigen Minuten! hlung! Sonntggs GeschPecher& Co. Besondere Qualitäts-Ansprüche werden nicht gemacht. Gebrüder Rolf, Dampfsägewerk, Eickum Saaltarkosseln magnum bonum Leibrenten eschschichctet een Reten-Vereicherungs- Anstelt in Berlin Oeffentliche Versicherungsanstalt. und Kapifalien Einkommenserhöhung, Altersversorgung. Kapltalversicherung für Studlum, Milltärdienst, Aussteuer.— Aufnahme ohne ürztl. Untersuchung. Portofreier Reutenbezug ohne Lebenszeug nis unter den von der Direktion zu erfahrenden Bedingungen.— Strengste Verschwiegenheit. Nähere Auskunft, Tarife und Prospekte kostenfrei bei: Potthoff& Castaniön in Bielefeld, Obernstrasse 52. einzelne Zentner 4,50 Mark, größere Mengen billiger pr. Ztr. hat abzugeben. Gutsverwaltung Haus Beck, bei Löhne. □ Wer an Husten Heiserkeit, Asthma urd Brustschmerzen leidet, für den ist dae beste Hausur d Genus mittel der berühmte Mayer'sche Brust=Syrup. Zu boben bii Ed. Mum. verow be ford Ratewigerste Thomasschlackenmehl Bewährtester und billigster Phosphorsäuredünger für Wiesen und Prühjahrssaaten Das Ausstreuen kann In Jetziger Zeit mit bestem Erfolge vorgenommen worden. Man verlange beim Ankauf ausdrücklich Kardätschen (Pferdebürsten) sowie alle Arten Bürsten, Besen, Piusel, Quaste empfiehlt Thomasmehl„Sternmarke“ und achte auf Gehaltsangabe, Schutzmarke und Plombe. H. Halle, Herford, Vor minderwertiger Ware wird gewarnt. Thomasphosphaifabriken G. m. b. H. BERLIN W. Bürstenmacher. Brüderstr. 36. beschskenchen, Wacher, Spell=, Perl=, Reisperl=, Hinrichs=Riesenkrupbohnen, sowie sämtliche korten Stangenbohnen empfiehlt billigst Wegen Offerte wende man sich an die bekannten Verkaufsstellen. Heinrich Nolting, Samen handlung, H:ford, Rennst raße. 65 Prozent Eiweißgehalt all Beigabefutter. Allen Geflügel-Besitzern sehr zu empfehlen. Erzielt überraschende Resultate. EierIn aparten Formen und reicher Auswahl liefert sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, BIELEFELD, Niedernstr. 45. Sammelstelle Herford Es Mumperow Fernsprecher Nr 185.— VWVVV Patente. Verbands-Patentbureau Brust Blustsierte Bochenschrift für den deuischen Däger. Flelseltiger, reichhaltiger Inhalt, erste Glitarbeiter 9## Künsller. Autsätze steis oktuell, Interessant und pofschm, daber zahlreiche Anerkennungen aus dei gesamien deutschen Jägerwell. Iilale Bielefeld, Klosterplatz = Telefon 610.= rins Referenzen. 4 eigene Geschäfle 9 4Abonnemeum 1 U)h. pro Vlerteljahr nimmt jede Buchhondlung und Postonstalt entgegen.— Probenummern gratis in jedet# Buchhandlung somis vom Verleg„Die Sagd“ G. m. b. B., Berßs-Schöeeberg, Mühlen-Strasse 3. —— * 3 —4 Nr. 100. Verantwortlich für des redaktiovellen Teil Hermann Lauge, für den Reklamee und Juseraten=Tei R. Erautmans, Druck und Verlag von A. von der Müdlen, sämtlich in Bieleseb. Viertelshährich in der Geschäftsste an allen Postanste 1,20 M., bei tägl Zustellung in Biel1.40 M., durch B träger 1,62 M Hittoris. 30. Apiil: zollern wird Kut — Tillv. beyrisa Gauß, Matkemat — Albrecht von 1803.— Erzh Apern, gest. 1847 Dchter, gest. 1895. „Wir sind drei kut Kriegsministe Wiche im Reichtto nhaltsschwer und im Auslande werden, als einst sprrch des große Bismack:„Wr und sonst vichts wurde. Wie tief Giklärung des deuschen Reichsiag Entschlosser heit,# und blank zu er demokratie schloß en?. Des Auslar Aldion, fürchtet#i# sihr, als es unwickelung urserer Handels beneidet, mit uns ist. Deu jider Gelegenheit stolz und ernst sein anderes Mittel, se zu wahren, gegeben und is setzt bluti Fall einmal eintre Feinde und Neidin Diu schland geschlo sehen. Dal ist drei Worte:„Wil den Vertretern de Reichstage in män sal sseren entgegengenommen Deutschland hit es der Welt b trotzdem nicht glau a Aue Ur friedliebend sein, so der Mö, li hkeit ein dar auf vorbereitet den gegenwärtigen in der ganzen Wilt gegen Deutschlano b# doppelt und dreif Scherung des Friede bezeitschaft. Nichts geeignet, kriegerische zurückzu ämmen; de Herrn Kriegtminister sino bereit.“ sein unter aller wan auf der Haoger was immer es sei. un: dim Beispele litzter Zeit, währent Herafminderung de Vö.ker eingetreten ist, um seine Kriegtberei. vervollkommten. S Kriegsminister, der dem Ausbruch eines Waffen in der ist gut, daß Herr Gelegenheit darauf Kiege nicht allein a kommt, sondern auf der Heeres, denn müssen ein Ansporn diesen Punk. nicht zu! auch vor einem ü2 zureckzuschrecken. barf die U berzeugung Seite von unserer Ar geschehen ist und ge und geeignet ist, di# es zu erhalten un