92. chaftliches attelplatzkarte elefelder Pheater! den 20. April 1907, ung 7½ Uhr. leinen Preisen:—— rmen. en 21. April 1907, ung 7½ Uhr. gennerbaron. tte in 3 Akten. Erzählung M. Jokais I Schmitzler. n Johann Strauß. den 22. April 1907, letzten Male: gennerbaron. herische(altluth.) nde Bielefeld. 8 Vereinshaus neben tstätter Kirche) vormittags 10 Uhr Rethodisten=Kirche, annstraße 24. , den 21. April, Uhr Pleoizt.— Uhr Sonntagsschule. hr Gittesdenst.— nds 8½ Uhr Vor tag. ist willkommen. Jakob, Prediger. " erstklassig, direkt I, von d. Fabrik an indler v. Mk. 65 an. s. prima Mäntel, slt, von ca. Mk. 4, von Mk. 2.80 an. „y auch an fremder I Fabrikat. promp: d billigst. atis und franke. Fahrradfabrik be“ Akt.-Ges. Wenhelmerort. ündet 1896. izosisch. erricht in meiner tersprache. erford, ße 18 im Laden. Bielefel Bierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1,20 M., bei täglicher Zustellung in Bielefeld 1,40 M., durch Briefträger 1,62 M. 31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petttzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Sonnabend, 20. April 1907. Zistorischer Kalender. 20. April: Cromwell wird Protektor, 1658.— Napoleon III, geb. 1808.— Gambetta, französischer Staatsmann, geb. 1838.— König Karl I. von Ruwänien, geb. 1839. — Aufstand im badischen Oberland, Treffen bei Kandern, 1848.— Gründung des Treubundes in Preußen, 1849.— General= konsul Dr. Nachtigall, in Afrika gest. 1885. 21. April: Mohammed, in Meika geb. 571. — Ulrich v. Hutten, geb. 1488.— Prinz Eugen von Savoyen, österreichischer Feldherr, gest. 1786.— Fr. Perthes, Buchhändler, zu Rudolstadt geb. 1772.— Friedrich Froebel, Pädagoge, geb. 1782.— Joh. Hinr. Wichern, Gründer der Inneren Mission, geb. 1808.— Beginn des spanisch amerikanischen Krieges, 1898. Wachsam, aber nicht nervös König Eduard fährt im Mittelmeer spazieren. Er hat in Cartagena den spanischen, in Gesla den italienischen König gespochen. Wenn man der englischen Politik mit einem gewissen Mßtrauen begegnet und von der Vielgeschäftigkeit des „' Königs nichts Gutes erwartet, so hat man sicher bis zu einem gewissen Grabe recht. Von diesem berechtigten Mißtrauen aber bis zu jenem Grad von Unruhe und Nervosität, der in letzter Zeit bei uns eingerissen ist, sollte doch noch ein weiter Weg sein. Es ist eines großen, mächtigen, wohlgerüsteten Volkes, dessen Schicksal nicht von fremder Hüse abhängt, nicht würdig, so empfi dlich sein, so leicht in einen Zustand nervöser Uoruhe zu geraten, der zu der tatsächlichen Stärke und wohl auch zu dem Selbst bewoußtsein des deutschen Volkes in Widerspruch steht. Was ist denn eigentlich geschehen? König Eduard war einen Besuch in Madrid sculdig. Da er nach dem Süden wollte, so war es unmöglich, einem Zusammentreffen mit König Alsons aus dem Wege zu gehen. Und wenn man in Cartagena politische Abmachungen getroffen hätte, können solche wirklich derart sein, daß sie die Ruhe des deutschen Volkes gefährden? Der König von Italien war zu dem Herzog von Aosta nach Neapel geladen; da König Eduard in der Nähe war, so fragte er bei Viktor Emanuel an, ob er ihn sehen könnte. So traf man sich in Geéta. Ganz so, wie andere Menschen, welche richt auf Königs thronen sitzen, unter gleichen Umständen sich auch begeguen würden. Ganz so wie unser Kaiser, der auch seine Mittelmeerfahrten gemocht hat, so und so oft verfehren ist. Aber es ist nun einwal Mode, hinter allem das Gespenst der Enkreisung zu sehen. Spanien, Portugal, am Ende auch noch die Balkanstaaten sollen in die große antideutsche Koalition hineinbezogen werden. Dabei bemerkt man gar nicht, wie wenig dieses Traumgespenst das grelle Licht der Realität verträgt. Alle diese Staaten stehen unter. einander in bestimwtem Isteressengegen satz Und diese Interessengegensätze sind viel stä ker als eine Interessevgemeinschaft gegenüber Deutschand, die nicht exestiert und nicht(xistieren könnte. Diher wäre eine solche Koalition ein kotgeborenes Kind Ader auch wenn sie möglich wäre, wäre sie für uns kein Grund zur Unruhe. Solange Deutschland seiner eigenen Klaft bewußt und auf seiner Hut bleibt, können uns Rärke des alten englischen Königs nicht aus dem Sattel heben. Also: Wachsam, aber nicht ner vös! 70. Lebensjahres spreche ich Ihnen meinen wärmsten Glückwunsch aus. Gott der Herr schenke Ihnen auch ferner Kraft und Gesundheit und Ihrer verdienstvollen Arbeit segensreichen Erfolg. Wilhelm." Die theolo gische Fakultät der Universität Greiss wald hat den Grasen zum Ehrendoktor der Theologie ernannt. Die Stadt Aschersleben hat ihn schon früher zum Ehrenbürger erwählt, ebenso die Universität Holle zum Ehrendoktor der Medizin ernannt. Kolonialdirektor Dernburg wird, der „Morges post“ zufolge, in den ersten Tagen des Monats August in Ostafrika eintreffen. Der Fürst von Putbus ist, 74 Jahre alt, auf der Rückreise von Aecypten in Pegli bei Genua gestorben. Wie dem„Hann. C.“ aus Berlin geschrieben wird, scheint es so gut wie sicher zu sein, daß der Reichstag zwei Tage vor Pfingsteu bis zum Herbst vertagt wird. Nicht Kultusminister, sondern Unterrichtsminister soll nach der gestern erwähnten Marburger Meldung Professor Harnack werden. Diese Meldung ist noch schlechter begründet, als jede frühere; denn für ein neu zu begründendes Unterrichtsministerium müßte der Landtag doch erst die Mittel bewilligen. Die Meldung trägt also dieswal den Stempel der Unmöglichkeit an der Stirn.(Hann. C.) Wilhelmshaven 19. April. Stations= chef Rowiral v. Bendemann hat sein Abschiedsgesuch eingereicht. Er verläßt die Stadt bereits am 1. Mai. Aus dem deutschen Reiche. Berlin 19. April. Der Kaiser sandte zum 70 Geburtstag des Grafen Douglas folgendes Telegromm:„Zur heutigen Vollendung Ihres Brüssel, 19. April.(Hann. Courier.) Kammerpräsident Schollaert, der heute vormittag eine zweistündige Unterredung mit dem König hatte, erhielt den Auftrag, dem früheren Minister des Innern im Kabinett de Smet de Nayer, de Trooz, die Bil dung des neuen Ministeriums anzu bieten; dieser hat den Auftrag angenommen. Mailand, 18. April„Corriere della Sera; schreibt im Leitartikel, die Zusammenkunft in Gaêta könne keineswegs den Wert des in Rapallo erzielten Einverständnisses verwindern. Der Dreibund müsse als Kardinalpunkt der italienischen Politik gelten. England könne kaum noch glauben, daß ein Vorschlag auf Beschränkung der Rüstungen angenommn werde. Obwohl Italien seine trad tionell Freundschaft mit E gland nicht aufgeben wolle, könne es doch nicht den Wegen der englischen Politik folgen, die eine Schwächung oder Isolierung Deutsch lands bezweckten. Petersburg, 18. April. Die Rezierung hat sogen. Strafeisenbahnzüge eingerichtet. Diese sind mit Ersetzmaterial für etwaige Beschädigungen der Strecke versehen und militärisch besetzt. Die Züge sollen im Falle von Unruden sofort zur Wede herstellung der Ordnung in die betroffenen Gebiete ab gelassen werden. Die Meidung von ihrer Mobilifierung bedeutet, daß man, wenn auch zurzeit richte Beunruhigendes bekannt ist, toch mit der Möglichkeit eines großen Eisenbahnstreiks oder anderer Unruhen, wenn auch noch nicht für die nächste Zeit, rechnet.— Die Hungersnot= Kom mission der Duma beschloß, der Duma sofort die Vorlage, betreffeod Anweisung von 22 Millionen Rubel zur Uaterstötzung der Hun erleidenden, zur Erledigung zu unterdr iten Washington 19 April. Zwischen Niegragug und Salvador ist hute eine vo läufige Friedensabmachung zu stande gekommen. Nach hier eingegangenen Nachrichten sind Befehle ergangen, d.rch die alle nleiraguanlichen Teuppen aus Honauras zurückgezogen werden. Deutscher Reichstag. 33. Sitzung vom 19 April 1907. 1 Uhr. Der Reichstag führte am Freitag die zweite Lesung des Etats des Reichsamts des Innern nach neuntägiger Beratung zu Ende. Beim Titel „Extraordinarium“ erfolgte zunächst die Abstimmung über die Forderung für die Hochkönigsburg. Die Genehmigung hierzu, wurde erteilt gegen die Stimmen des Zentrums, der Polen und der Sozialdemokraten. Einige weitere Titel wurden gleichfalls ohne Erörterung bewilligt. Danach kam es zu einer kurzen Erörterung über die Forderung der Fortsetzung der Forschungen auf dem Gebiete der Reblausgefahr. Nach weiterer Debatte zu den Titeln„Berufs= und Betriebszählung“, sowie „Förderung der Herstellung von Kleinwohnungen für Arbeiter und geringbesoldete Beamte“, an der sich die Abgg. Potthoff(frs. Vgg.), Brühne (Soz.), Singer(Soz.) und Pfundtner(frs. Vp.) beteiligten, erklärte Staatssekretär Graf Posadowsky, der Wohnungsnot könne am besten abgeholfen werden durch das System der Erbpacht, das geeignet sei, der Bodenspekulation entgegenzuwirken. Damit war der Etat des Reichsamts des Innern erledigt. Es folgte die erste Lesung des zweiten Ergänzungsetats zur Entschädigung der Farmer in Südwestafrika. Kolonial= direktor Dernburg bemerkte, wenn auch eine rechtliche Verpflichtung des Reiches nicht bestände, so sei es doch eine patriotische Pflicht, den Geschädigten zu helfen; den Besitzern kleiner Betriebe würde aber nicht damit geholfen sein, würde man sie mit rückzahlbaren Darlehen belasten. Die Abgg. Spahn(Ztr.) und Frhr. v. Richthofen treten für kommissarische Beratung der Vorlage ein. Gouverneur v. Lindequist erklärte auf eine Anfrage, der Aufstand sei soweit niedergeschlagen, daß mit einer Wiederaufrichtung des Wirtschaftsbetriebes begonnen werden könne. Auch er halte es für eine Ehrenpflicht des Reiches, daß man die Farmer unterstütze, die ihre Farmen im Stiche lassend, zur Fahne geeilt seien. Abg. Bebel (Soz.) sprach sich gegen die Vorlage aus, da sich aus der Bewilligung der gegenwärtig zur Diskussion stehenden Forderung unabsehbare Konsequenzen, z. B. für den Fall eines europäischen Krieges ergeben würden. Abg. Dr. Semmler (nat=lib.) empfahl die Annahme der Vorlage. Abg. Kopsch(frs. Vp.) fand es ungerecht, daß diezenigen, die aus dem Mutterlande ausgewandert „esser gestellt werden sollen als die im Mutterlande verbliebenen. Abg. Herzog(wirtsch. Vag.) gab zu bedenken, daß den Ansiedlern der Schutz des Reiches nicht in genügendem Umfange habe zuteil werden können. Deshalb sei das Reich für Entschädigung zum mindesten moralisch verpflichtet. Aehnlich äußerte sich Abg. v. Liebert(Rp.) #.„Vorlage wurde der Budgetkommission überSonnabend 11 Uhr Fortsetzung. A#bgeokenetenstaus. 47. Sitzung vom 19 April Das Abgeordnetenhaus setzte am Freitag die zweite Lesung des Bauetats fort. Zur Besprechung stand zunächst die Frage der Mosel=, Saar= und Lahnkanalisierung. Die Frage der Mosel= und Saarkanalisierung hatte Minister Breitenbach in der Kommission schon dahin beantwortet, daß zurzeit Verhandlungen mit der Saarindustrie sowie mit Luxemburg und Elsaß=Lothringen schweben. Auf eine Anfrage des Abgeordneten Cahensly (Ztr.) erklärte der Minister, die Projektierungsarbeiten für die Lahnkanalisierung seien bereits im Gange. Zu einer längeren Aussprache kam es dann über den von Oldenburg projektierten Kanal Campe=Dörpen. Während die Abgeordneten v. Arnim(kons.), Fürbringer(nat.=lib.) und Fink(nat.=lib.) Bedenken äußerten, teils im Interesse von Emden, teils wegen der Rentablität des Dortmund=Ems=Kanals wie des RheinHannover=Kanals, Bedenken, die Minister Breitenbach teilte, versicherten andererseits die Abgeordneten Schmieding(nat.=lib.), v. Hagen(Ztr.), Engelbrecht(freikons.) und Dr. Lotz(freikons.), der neue Kanal könne die Rentablität der bereits bestehenden oder beschlossenen Kanäle nur verstärken. Die Abgeordneten Traeger(freis. Vp.) und Dr. Hahn(B. d. L.) legten dar, der neue Kanal liege im Interesse der Unterweser. Die neugeschaffenen Wasserstraßenbeiräte fanden zur Genugtuung des Ministers bei den Abgeordneten v. Pappenheim(kons.), Dr. Hirsch=Essen (nat.=lib.) u a. eine freundliche Beurteilung. In der allgemeinen Besprechung beim Titel„Ministergehalt" gab auf eine Anfrage des Abg. Rogalla v. Bieberstein(kons.) Minister Breitenbach bekannt, schon der nächste Etat werde die erste Rate für den masurischen Kanal fordern. Während Abg. Tourneau(Ztr.) Untersuchungen über die Möglichkeit der Kanalisierung auch der Werra anregie, empfahl Abg. Krause=Königsberg(nat.= lib.) Schaffung eines besonderen Ministeriums für wasserwir schaftliche Angelegenheiten was Minister Breitenbach als unzweckmäßig ablehnte. Nach weiterer Debatte trat Vertagung auf Sonnabend ein. Lokales und Bielefeld, 20 April. (Gegen die Maiseier) richtet sich ein Beschluß des Vereins Bielefelder Fabrikanten, des ArbeitgeberVerbandes der Textilindustrie und des Arbeitgeber= Verbandes der Metallindustriellen. Die drei genannten Verbände machen die Arbeiter darauf aufmerksam, daß etwaige Gesuche der Arbeiter um Gewährung von Urlaub am 1. Mai nicht berücksichtigt werden. Arbeiter, die am 1. Mai der Arbeit fernbleiben, werden von den beteiligten Betrieben ausgesperrt. (Gerichts= Revisior.) Der ChefPräsizent des Königlichen Oberlandesgerichts zu Hamm, Wukl. Geh. Oder=Justizrat Dr. Holtgreven, traf in Begleitung des Oberlandesgerichts=Rats Nieseri vorgestern vor mittag hier ein, um eine Revision der hiesigen Gerichte vorzunehmen. Er wohate nach der Westf. Zig.“ auch der Schwurgerichtssitzung bei. „*(Ravensberger Rennen.) Nach den weiteren Bestellungen von Boxen zu schließen, ist heute mit Bestimmtheit vorauszusagen, daß am vächsten Sonntag auf der herrlich gelegenen Bahn des Ravensberger Rennvereins sich ein außergewöhnlich guter Sport den Besuchern bieten wird. Im ersten Rennen starten: Mar quise, Carlsruhe, Frangipani, Nachtigall, Pericles. Nach seinen Debüt, welches der letztere in Horfl=Emscher und Dortmund gegeben hat, wird man in ihm wohl den sicheren Sieger erdlicken müssen. Wie die übrigen Pferde sich im Rennen machen werden und welches von denselben der Vorzug zu geben ist, kann zu Anfang der Saison schlecht beurteilt weiden. Im Sparenberg= Jagd Rennen starten: Pavolin, Mettena, Liebesritter, Suvus, Breziaa, Petrolay, Augustus=Imperator und Serie. Lievestitter ist das einzigste Pferd, was in diesem Jahre schon gelaufen hat und in Hoist sicher den zweiten Platz belegte. Er sollte demnach auch hier mit vorne sein in Begleitung von Pavolin und Serie. Eine Ueberraschung könnte Petrolay bieten. Im Verkaufs=Jagd= Rennen starten: Albi, Iika, Brocken Vow, Sangrado, Steuermann. Litzterer sollte nach seiner dies jährigen Kondition und seinem ersten diesjährigen Siege in Horst Emscher einen zweiten Sieg hier hinzusügen. Jom zu sch ffen machen werden aller Voraussicht nach Albi und Ilka. Kupferhammer Jagd Rennen: Horrido, Rayling. Jatrigue, Rautendelein. Mach schon, Borax. Ltztere war im Vorjihre die weitaus beste, wurde aber frühzeitig durch einen Akzident außer Aktion gesetzt. Da man über ihre dies jährige Kondition nichts weß so möchten wir den schon in dies m Jahre b stbewährten Horrido und Rautendelein die besten Coarcen zugestehen. Ravensberger Handicap= Jagd Rennen: Don Augosto O tadrach, Condrada, Marauder, Sher y Bodier. Es st hen sich hier fünf sozusagen gleichwertige Pferde gegenüber, im Gewicht steht am besten Conkrada, jedoch haben Don Augusto und Qadrath in guter Gesellschaft schon je ein Rennen in diesem Iihre gewonnen. Hünenburg=Flach= Rennen: Village, Jackel II. Llian Bll, Norta, Burlaugliget, H la, Fortuna, Fortuna. Ueber die Fähigkeiten der Pferde untereinander läßt sich in i s e m R e n n e n w e n i g s a g e n, d a e s s i c h u m Perde handelt, die gegeneinander noch niemals gelaufen sir d. Als tücktiger R iter dürste Graf Einsiedel eine gute Czarce mit in den Sattel nehmen. Im Landoirtschaftlichen Galopp Reiten sellte die bieher ungeschlagene Stute des Herrn H inrich Lütgert mit den größten H.ffnungen ias Rennen gehen. Ob dieselben in Erfüllung gehen, ist schwer zu sagen. Es ist jevenfalls von allen Seiten stark gearbeitet worden. Wir zweifeln nicht daran, daß dieser von den Rennstallbesitzern zahlreich beschickte Renntag auch seitens des Publikums die weitgehendste Unterstützung findet. (Jahresfest) Wie wir bereits mitseilten, feiert am Sonntag, den 21. April, der Christliche Verein junger Männer, Papeomarkt 2, sein diesjähriges Jahresfest. Es ist ihm vergönnt, auf ein arbeitsreiches Jahr wieder zurückblicken zu können. Den verschiedensten Berufeständen und Altersklassen wurde in geistlicher, sittlicher, intellektueller und körperlicher Beziehung im Laufe des Vereinsjahres wieder ein reiches Pro gramm geboten, das auch nicht ohne Segen und dankbare Anerkennung geblieben ist. Es sei darum ganz besonders auf den Festtag des Vereins auch hierdurch nochmals hingewi sen und zu zahlreichem Besuch ein geladen. Nähreres beliebe man im Inseratenteil zu ersehen. Programme stehen auf Wursch unentgeldlich zur Verfügung. -e(Der Bezirks= Feldwebel as Abtturient.) Der Bezirksfeldwebel Schulte beim Bezirkskommando in Hannover hat auf dem Gymnasium zu Münster sein Abiturienten: examen bestanden und ist jetzt zum Polizeikommissar nach Düsseldorf gewählt. -e-(Die neue Süd=West AfrikaMedaille,) welche kürzlich vom Kaiser für die Teilnehmer im Feldzuge gestiftet worden ist und in der nächsten Zeit zur Verteilung gelangt, ist heute schon im Schausenster des Herrn Hans Oestreich, Spezialgeschäft in Orden und Ehrenzeichen, in Original und Miniatur für Kombattanten und Nichtkombattanten am Bande dekoriert aus gestellt. (Gegen das Gebenan unbekannte Bettler) In Monat März wurden in der hiesigen„Herberge zur Heimat“ 308 Wanderer gegen Arbeitsleistung verpflegt, 24, welche sich durch ihre Papiere nicht hinreichend legitimieren konnten, wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen und hatten Gelegenheit, gegen 2½ tägige Arbeit sich einen Wanderschein zu erwerben und damit sich als arbeitswillig zu erweisen. diese Einrichtung ist dem Pudlikum eine wirksame Weffe gegen arbeitsscheue Bettler gegeben. Werden diese gefeagt: „Wo logiert Ihr?“ so lautet die Antwort meist:„In der Herberge zur Heimat.“ Bei der weiteren Frage:„Weshalb arbeitet Ihr nicht dort? Es wird da jedem Gelegenheit geboten, durch Arbeit sich die nötige Verpflegung zu verdienen", kehren sie meistens sofort den Rücken oder beweisen durch die Antwort:„Das haben wir nicht gewußt“, daß sie nicht die Wahrheit sagen. Wer in dieser Herberge logiert, dem kann die Arbeits gelegenheit nicht verborgen bleiben. 69(Ziegen= Ausstellung.) Das Protektorat über die am 4. August statt. findende Ausstellung hat Herr Geh. Reg.= Rat Landrat von Ditfurth übernommen. Der Vorstand der Aut stellungs= Kommission hat es erreicht, daß die erste Versammlung des am 14. April d. I gegründeten Ziegenzuchtverbandes für Westfalen und Lippe am selbigen Tage in B ackwede im Ausstellungslokale abgehalten wird. (Ein Struvelpeter) Dem„Volk“ wir unter dem 18 Apr.l aus Berlin geschrieben:„Den Redereigen begann heute im Reichstag der neugewählte Abgeordnete für Bielefeld, der sozialdemokratische Gewerkschaftssekretär Severing. Er hätte sich doch wenigstens heute einmal die Haare ordentlich kämmen können. So stand der 31 jährige Struvelpeter als echter Proletarier da und brachte verschiedene Klagen"“ (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Die kurze Zeit Opernspielzeit an unserm Stadttheater naht ihrem Ende und bald schließen sich die Pforten der Kunststätte auf lange Zeit. In der letzten Woche sind noch vielversprechende Vorstellungen angesetzt so Sonntag und Montag die belie bte und gewiß freudig begrüßte Operette „Der Zigeunerbaron“, Dienstag Gounods große Oper„Faust und Margarete“, Don nerstag zum ersten Male„Die Jüdin“ von Haléoy. Mittwoch wird„Die Fledermaus“ zum letzten Male gegeben und für Sonrabend ist zu kleinen Preisen das Zug und Klassnstück „Die lustige Witwe“ zum letzten Male angesetzt m.(Arbeitsverhältnis.) Bei der Lösung des Arbeitsverhältnisses entstehen die häufizsten Streitigkeiten über a) Kündigungslose Entlassung. b) Nichtherausgabe der Arbeitspap#ece. Hierzu wird folgendes bemerlt: a) Vele b fi den sich in dem Jertum, das Arbei sverhä tnis könne bis zur ersten Lohnzahlung jeden Tag kündigungslos auf gelöst werden Es gibt vielmehr, abgesehen von Ortsüblichkeiten bei einzelnen Ge verben, vom Tage der Einstellung ab die vereinbarte Kündigungsfrst wangels einer solchen Vereinbarung ist die gesetzliche Kindigungsfrist von 14 Tagen maßgebend, in welchen 8 ttabschnitten die Lohnzahlungen gescheyen ist auf Bemessung der Kündiguggsfrist ohne Einflaß. d) Häufig wird die Herausgabe der Entlassungspapiere unberechtizterwise verweigert. Dieselben sind dem Arbeitnehmer auch dann auszuhändigen, wenn er in ungesetzlicher Weise das Arbeitsverhältais löst. Wer diese beiden Punkte beherzigt, kann sich viele Unannehmlichkeiten ersparen. m.(Diebstahl) Dem Arbeiter W. sind auf seiner Arbeitsstätte in der Fibrik von R. u. V. ein Piar fast neue Schaft stiefel im Werte von 6.50 Mk. entwendet. m.(Verloren) eine silberne Damenuhr, ein 10 Mark=Stück, eine schwarze Handtasch: mit Jwvalidencenten=Bescheinigungen, ein schwarzer Damengürtel. m(Entlausen) ein Rebpintscher. Aus den Kreise Herso. 4 Herford 20. Apeil.(Straßensperre.) Die Diedrockerstcaße von Kilometer 0,85—0,7 ist wegen Pflasterarbeiten vorläufin für Fuhrwerk gesperrt. () Herford 20. April.(Pferdesteupe.) Unter den Pferden des Herrn Aug. Flach mann ist die Influenza ausgebrochen. C Herford 20 April.(Fluchtlinien pläne.) Festgestellt sind die Fluchtlinienpläne für das Gelände zwischen Mindenerstraße, Alte Blothoerstcaße, Verbindungsstraße, Ostsiekerweg sowie ferner zwischen Wildfriedenstraße und Vlothoerstraße. O Herford, 20. April.(Mordprozeß Brockfeld.) Einen ausführlichen Bericht finden unsere Leser am Schluß des Blattes. Die Verhandlungen dauern noch an und dürfte das Urteil kaum vor Abend gesprochen werden, eventl. wird die Verhandlung Dienstag sortgesetzt. (C Herford, 20. Apeil.(GewerbeVerein.) Der nächste Bücherwechsel findet am Sonntag, den 21. d. Mts. statt. An diesem Tage müssen sämtliche Bücher der Kontrolle wegen zurückgegeben werden, widrigenfalls sie auf Kosten der Säumigen von dem Vireinsboten ab zeholt werden. # Herford, 20. Aptil.(Vortrag.) Der Festredner am Kantatefest(28. April) Herr Pistor Stuhrmann, Direktor des „Westdeutschen Jünglingsbundes", wird an demselben Tage abends 8 Uhr im Evingel. Vereinshause noch einen öffentlichen Vortrag halten. Das Thema laute::„Dis große Sterben unseres Volkes." Der Vortrag wird so früh beendet sein, daß alle auswärtigen Teilnehmer noch den letzten Zug erreichen können. 0 Herford 20. April.(Evangel. Buno.) Eine Genera'versammlung findet am Mittwoch abend 8½ Uhr im Hotel Görges statt. Referat: Der evangel. Bund und seine Bedeutung im Effentlichen Leben der Gegenwart. Gäste williommen. ∆ Enger. 19. April.(Erschossen.) In vergangener Nacht hat sich der hier Opferfeldstraße 155 wohnhafte Kaufmann E H. in einem eplleptischen Anfall erschessen. Dir sofort herbeigeeilte Arzt stellte den bereits erfolgten Tod fest. H. war 45 bis 50 Jahre alt und unverheiratet. Aus den Kreisen Minden und Lübtece Minden, 20 April.(Schulaufnahmen.) Ueber die Aufnahwe in der gewerblichen Fortbildungsschule wird dem„M L. Kesbl.“ mitgeteilt, daß 130 Lehrlinge neu in die Schule eintreten, so daß die Schülerzahl und die Anzahl der Klissen wie im vergangenen Schulj ihre sich gestalten wird.— Ja die Mittelschule sind neu aufgenommen 110 Knaben(72 in die 8 Klasse) und 57 Märchen(41 in die 8. Klasse) so daß der Zuging größer, als der Adgang ist. Gestringen, b. Lübbecke, 17. April. (In den Brunnen gestürzt) Heute stürzte sich der 60 jährige geisteskragke Landwirt Overmeier hier in einem Anfall von Geistesschäche in den Brunnen neben seinem Hause. Ec wurde laut„Westf. Z'g.“ als Leiche wieder ans Tageslicht beförvert. Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Münster 19 ap il(Zum Eisenbahnp ästdenten) in Münster wurde nach dem„Haon. C.“ Gh. Overbaurat Richard aus dem Eisenbahnministerium ausersehen. Lüdenscheid, 18 April.(Stadtkreis) Vom 1 april d. J. ab ist die Stadt Ludenscheid im Regierungsbezirk Arnsberg aus dem Verbande des Kreises Altera ausgeschieden und bildet, nach einem im „Staatsanz.“ veröff ntlichten Erlaß des Miaisiers des Ianern, einen S adtkreis. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Barmen 18 ap.il.(Zu dem Eisenvagnunglück) wird der Ro W Ba“ nech folgendes mitgereilt: Der Aebeiterzug von Ro sdorf überfuhe das Siqual an der Strecke Ronedorf=Ratershausen vor dem Eisenbahnviadukt an der Lenneperstraße. Dzlurch rannte der Zug dem um die agegebene Zeit von Beyerburg kommenden Güterzug 7198 in die Flanke. Der Zusammenstoß erfolgte auf dem Viadukt. Duch den Anpeall wurden 36 Wagen vollständig zertrümmert. 7 Wagen stürzten von dem Viadukt auf die Straße hinab. Die Straß: ist infolgedessen sowohl für den Fuhe wie für den Faßgängerder kehr gesperrt. Bei dem Unglück blieb tot: der Bremser Gustav Oberhof; schver verletzt wurde der Lokomotivführer des Arbeiterzuges Halbach. Mehrere andere Beam'e sind leicht verletzt. Kassel, 17. Aoril.(Der hier tagende Kongreß der christlichen Bau handwerker) nahm einstimmig eine Resolution an, in der die Verkärzung der Arbeitszeit gefordert wird. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 9. April bis 15. April 1907. Auf den nordamerikanischen Börsen ist die mit Besorgnissen über den Saatenstand begründete Festigkeit durch das unerwartet günstige Urteil des Washingtoner Ackerbau=Bureaus keines wegs erschüttert worden. Der Eindruck des R gierungsberichts wurde durch täglich wiederkehrende Klagen über Beschädigungen durch Trocken heit und Verbreitung von Jisekten in Kansas und Nebraska, zu denen sich ungünstige Saatenberichte aus Illinois, Indiava und Odto, sowie Mildungen über eine Verzögerung der Frühjahrsaussaat im Nordwesten gesellten, vollständig aufgehoben. Neben der von drüben gemeldeten Festigkeit blieb auch in der abgelaufenen Berichsswoche ein unverkenndater Eirfluß auf die Gestaltung der deutschen Marktoerhältnisse neuerdings der Witterung vorbehalten, unter deren Ungunst die Begetation nur sehr langsam fortschreitet. An Stelle des frucht warmen Wettirs, wie solches für das Wachetum der Pflarzen förderlich und dringend erwünscht wäre, um den Rückstand noch einigermaßen aus zugleichen, brachten die letzten Tage noch vielfach Nachtfröste, in verschiedenen Gegenden Mitteldeutschlands, besonders in Sachsen und Thüringen. sogar Schneefälle Die Bfürchtung, das sit Umpflügungen infolge Auswinterung und Beschädigung durch tierische Schädlinge in großem Umfange notwendig erweisen würden, findet in den Berichten aus den wichtigsten Produktionsgebieten Deutschlands übereigstimmende Bestätigung Als einziges erfreuliches Moment darf unter den gegebenen Verhältn ssen die Tatsache hervorgeboben werden, daß wenigstens die so notwendigen Fldarbeiten in der Berichtswoche einen unzehinderten Fortgang nehmen konnten. Waren schon die hinsichtlich der Saaten geäußerten Bedenken ge eignet, die Uneriehnungelust anzueegen, so geschah dies in noch höhrrem Maße durch die angesichts eingesch änkten landwirtschiftlichen Angebots sich empfi rolich bemerkdar machende Knapp heit an disponibler Ware, die den Begehr nach fremden Weizensorten wieder stärker hervortreten ließ und zu neuen Ecwerdungen im Auslande Veranl ssung gab. Das Zusammenwirken dieser Umstände hat allenthalben Kauflust und auf dem Terminmarkte Deckungsbegehr hervorgerufen, dessen Befriedigung bei vorsichtiger Haltung der Abgeber die Preise sämtlicher Sichten mirklich anziehen ließ. Bei Weizen beträgt der Preisg winn seit eiter Woche für Mai 2¼, für Juli 3½ und für Septimber 2¼ Mk. Da sich die Versorgungsverhältnisse trotz ansehnlicher Preiszugeständnisse der Mühlen immer schwieriger gestalten, griff dr Bedarf in stärkerem Maße auf ausländische Weizensorten zurück, deren vorteilhafte Verwendung die Importeure zu weiteren umfangreichen Erwerbungen von amerikanischen und argentinischen Weizen anregte. Noch fester lag dies mal das Roggengeschäft, wel für diesen Artikl kein entsp echender Ersatz aus dem Auslande zu beschaffen war. Aigebote von Rußla d und von der Do au lagen nur spärlich vor und waren zum Schluß um mh ere Mark höher gehalten, während dem schwachen Angebot im Inlande reges Kaufbedürsnis gegenüberstand und auch die Küstenplätze zur E füllung früherer Exportverkäufe Ware heranzuziehen suchten. Auf dem Berliner Leferu gsmarkte kamen dise Berhältnisse durch eine P eissteigerung von 4¼ Mk. für Mai. 4¾ Mk. für Juli und 3¼ Mi für S ptember zum Ausdruck Auch auf dim Hafer markte mich sich die Zurückhaltung des Arg bots um so empfindlicher bemerkoar, als nicht nur der Itlandsbedaif etwas g ößere Ansprüche stellt, sondern neuerdings auch der Export noch E gland in stärkerem Maße an den deutschen Mark herantritt. Für Futtergerste stellt Rußland hobe Forderungen; greifbare Ware war u folge der schwierigen Verladung in Hamburg nur zu höheren P eisen käufuch. Auch für Mxddissen letzte Ankünfte eine befriedig nde B schoffeuhen aufweisen, mußten wieder etwas höhere Prese bewilligt we den. La Plata Muis fehlt nahezu ganz Die Kauflust wendete sich zuletzt dem stärkeren Do sauangebot zu. Auf dem Weltmarkt haben sich in der ab gelaufenen Berichtspertode folgende Preisschwankungen vollzogen: 1907 1907 Mi per Weizen. 8 4. 15 4 10018 Paris per Av il Fes. 22 95 22.80—1 25 Beilin per Mai Mr. 189 75 192.—+2 25 Berlin loko Mi 191.— 194—+800 Man heim loko Mk. 194.— 196 50+2.50 Roggen. Berlin, pe: Mai Mk. 174.—, 178 25+4.25 Berlio, loko Mk. 170.50 174—+350 Mannheim loko Ml. 177.— 179.—+200 Hafer. Berlin Mai Mk. 176 75 179.75 300 Mannheim. loko Mk. 181.50 18350+1.00 Der Brockseld'sche Mord zu Hrford. Bielefeld, 19. April.(Schwurgericht.) Vorsitzender: herr Obe=landgerichtsrat Richter von Hamm, Vertreter der Staatsanwaltschaft: Herr Saatsanwalt Gadow. Als Veeteidiger fungierte für den Angeklagten Lachmann Heer Justizrat Wex von hier und für die Angeklagte Brockseld Herr Justizrat Ohly von hier. Vor dem hiesigen Schwurgericht begann heute morgen unter starkem Andeange des Publikums der Mordprozeß Brockjeld. Zu der Virhandlung waren außer den beiden Medizinalräten De. Nünninghoff von Bieleseld und Dr. Rheinen von Herford etwa 38 Zeugen geladen. Auf der Anklagebank nahmen Platz 1. der Nr. beiter Hermann Lachmann von Herfor), geboren am 3. Oktober 1881 zu Bielifeld, evangelisch, ledig, zweimal wegen gejährlicher Körpeeverletzung mit je 6 Wochen Gefängnis und einmal wegen Bedrohung mit 12 Tazen Gefängnis vorbestcaft und 2. die Witwi Laise Brockseld, geborene Steinbich von Herford geboren am 6. Juli 1882 Uffeln, evangelischer Religion und unbestraft. Sie waren ursprünglich angeklagt: Am 25, Oktober 1906 zu Herford, gemeinschaftlich handelnd, vorsätzlich den Zimmermann Hermann Beockfeld getötet und zwar Lachmann: die Tötung nicht mit Ueberlegung, die Witwe Brockfelo: die Tötung mit Ueberlegung ausgeführt zu haben.— Verdrechen gegen die§§ 211, 212, 213 und 47 des Strafgesetzbuches. Nach dem Eröffgungsbeschluß ist die A klage gegen Lachmann edenfalls auf Mord ausgedehnt worden. Am Morgen des 26. Oktober v J. wurde der Zimmermann Hermann Brockfeld, dessen Wohnung am Rande des Herforder Stadtgebietes liezt, tot in der Werre aufgefunden. Dieselbe wurde, so weit ermittelt werden konnte, von der Frau Beockfeld, deren Tochte Minna, der Ehefrau Beiak. mann und einer Minna Illgen zuerst entdeckt. ais der Polizeisergeant Meier und der PolizeiKommissar Vogel an dem Fundorte erschienen, sahen sie die Leiche unmittelbar am Ufer hinter einem dichten Uferweidenbusche liegen. Die Hände hielten einige Weidenzweige umklammert. Das Gesicht, das nach oben gerichtet war, war mit Blut überlaufen. Bei näherer Betrachtung des an das Ufer grenzenden Gartenlandes stellte man fest, daß sich eine Schleifspur nach dem Wasser hinzog, wlche den Eindruck machte, als sei hier der Körper an den Beinen zum Werreufer geschleift und dann hineingeworfen worden. Nach Angabe der Minna Brockfeld hat der Hut ihres Vaters da, wo die Schleifspur begann, gelegen. Als die Beamten erschienen, war der Hut verschwunden. Da nach diesem Befunde der Verdacht sehr nahe lag, daß hier ein Verbrechen verübt worden sei. Durch die Besichtigung der Leiche wurde festzestellt, daß dieselbe mehrere Kopsverletzungen auf Stirn und Scheitel aufwies, welche aller Wahrscheinlichkeit nach dem Beockjeld noch bei Lebzeiten mit irgend einem stumpfen Instrument beigebracht worden sind. Die Aerzte, die die Obduktion der Leiche vornahmen, halten es für wahrscheinlich, daß der Tod des Brockseld durch einen Bluter guß im Gehirn erfolgt sei, halten aber auch nicht für ausgeschlossen, daß die Kopfverletzung nur bei Brockfeld zu einer Bewußtlosigkeit geführt habe und daß der Tod durch Ertrinken eingetreten sein kann, obschon keine Eestickungssymptome festgestellt werden konnten. Daß hier ein Verbrechen vorlag, war nicht von der Hand zu weisen, aber wer war der Tater? Der Berdacht lenkte sich auf die Witwe des Verstorbenen und namentlich auf ein G rücht hin, welches von der Frau behauptete, daß sie sich mit fremden Männern abgegeben und in den letzten Jahren mit ihrem Manne in nicht glücklicher Ehe gelebt habe. Die nach dieser Richtung hin geführten Ermittelungen haben denn auch dieses Gerocht im vollen Maße bestätigt. Die An eklagte hat dann selber eingestanden, daß sie mit dem Tischler Quest schon seit Jahren ein ehebrecherisches Verhältnis unterhalten hat. Als Schlafgemach war dem alten Breckfeld eine alte Dachkammer von der Frau Brockseld angewiesen worden. Nun kommen eine ganze Reibe von Aussagen, aus denen hervorgeht, daß die Ehefrau Brockseld ihren Mann los sein wollte. Zu den Egeleuten Eomeier hat sie schon vor Jahren geäußert: Edmeier möge doch mit ihrem Mann an der Werre entlang gehen und ihn dann hineinwerfen Ein ar dermal trat die Versucherin noch einmal an Ebmeier heran und verlangte von ihm, daß er beim U berschreiten des Steges in Obernbeck den Bockfeld doch in die Werre stoßen solle, dann könne sie mit Quest sortziehen. Aebnliche Aeußerungen als„sie könne es bei ihrem Manne nicht mehr aushalten", oder„sie wolle ihn los sein“, hat sie mehrfach gemacht. Aber am deutlichsten ist sie bei den Eheleuten Ebmeier hervorgetreten. Wenn Brockseld tot sei— so äußerte sie bekomme sie 2000 Mark ausbezahlt. Von diesem Gelde solle die Frau Ebmeier dann 200 Mark u d ein neues Kleid haben. Noch in den letzten Wochen vor dem Ableben des Brockfeld ist die Brockfeld wiederholt mit der Erzahlung an den Tag getreten, daß sie nach dem Tode ihres Mannes eine Versicherungssumme von 2.00 Mark aus bezahlt erhalten werde. Nicht recht mit der Sprache herausrüsen wollte die Ehef.au Bührig, zu der die Brockfeld gesagt hat: Ein= Trennung von ihrem Minne nätze ihr nicht, Quest müsse ihren Mann doch noch totschlagen Edlich kam Frau Bührig, die sehr befreundet mit der Brockfeld ist, damit heraus, daß die Bockield sehr oft zu ihr gesagt habe, wenn sie nur j mand hätte, der ihren Mann totsch üge. Sie wolle in diesem Falle dann gern 200 Mark zahlen. Die zunächst zu erörternde Frage war die: Hat die Brotfeld die Tat allein auszeführt, oder mit einem aderen und wenn das letztere der Fall sein sollte wer ist ihr Komplize? Nach dem ganzen Verhältnisse zu rechnen, zu der Quest zu der Beockfeld stand fil zunächst der Verdacht der Teilnahme an dem Verbeechen auf Quest Aber die Untersuchung gegen Quest hat in keiner Richtung dafür einen Anhalt eigeben, daß derselbe in irgend einer Weise an dem Verbrechen beteiligt gewesen ist. Inzwischen wurde die Untersuchung nach einer anderen Richtung geführt. Der Zuge Hasselmann, ein Sohn aus erster Ehe der Bührig, bekundete, daß die Brogfeld am Nachmittage des 25. Oktober zum Besuche bei seiner Mutter gewesen sei und daß die Blockseld bei ihrem Weggehen den Kostgänger seiner Mutter, den nurmehr angeklagten Lachmarn aufgefordert habe, sie zu begleiten Dieses habe Lichmann denn auch getan und er sei auch gesehen worden, als er das 6 ockfeldsche Haus betreten hade. Da der Zeuge Hesselmann dorauf hinwies, daß Lachmunn, Frau Bührig und Frau Brockselo viel mt einander verkeh ten, so wurde Lachnann dann auch vernommen und er erklärte, daß er nur wisse, daß die Bähriz, Brockseld Nachmittage des 25. Wohnung Branntwein ab r, daß Brockjeld ir sollte, wollte er nichts sich aber beld, daß di nicht wahr war, denn ihm geäußert, sie gäl jemand idren Mann i: die Untecsuchung nicht hältnisse Lachmann zu Im Laufe der weite Lachmann etwas gespi nunmehr, daß die E erstenmale, als er bei gesagt habe, ihr Ma worsen werden, sie gäb auf habe er erwidert, sie sich von ihrem Mai auch die B ockseld redse daß sie einmal zu 2 wollte, ihr Mann sei: lohnung gesprochen, w ihren ferneren Gestän ihrem Manne den Tod in Gegenwart der Frau Hasselmann davon gesp darum gäbe, wenn ihr ausgeschlossen, daß Luck Redensart über die 200 Persönlichkeit des Lachm seld für die Verwirklicht am geeignetsten gewest Vorstrafen zu rechnen keiten neigender Minsch Arbeit zeigt und dem wohl zu reizen vermoch Am 25. Oktober nun feld aus dem Leben ges Koch die Frau Brockfeld ihr nach der Bührig burtstagsfeier begingen gehörig zusprachen. B4 Uhr dauerte, war au der Angabe von Hasselr Branntwein getrunken nach sind alle drei Fr Dann firden wir die der Brockfeldschen Wohr ermittelt worden, nach noch einen Gang auszu, von ihren Freundinn Bührig will ebenfalls n Brockfeldschen Wohnung mann dort garnicht ge mit ihrem inzwischen Hassilmann entfernt hab die Brockfeldsche Wohnu 11 Jahre alte Tochter gewesen zu sein. Bezügl feld gehen die Aussage Luise Brockseld ist der gegen 6½ Uhr abends während die Ehefeau Mann habe das Haus betreten. Ungefähr um Lachmann in der Brocksel zu sein. Auch auf die i ihn gerichtete Frage, wa er verschiedene Antnort daß zwischen der Brock bezüglich des Kommen troffen war. Die Ankla ihre Behauptung das Ze Gefecht, aus dem hervden Lachmann aufgeford daß sie bei ihrem Wezag Wohnung zu ihm(Hasse si 20) Mak ausgäbe, Eck gebracht würde. Ak Aussoge ist nicht viel# behauptet, daß dies das daß die Frau Brockfeld a= ihn herangetreten sei. Widerspruch mit den Es gewinnt den Anschein ganzen Wssen herausrüc zweimal an dems lden T sein. Mag die Sache bleibt bestehen daß Lach zeit mt Brockjeld in den zusummengetroffen sein jedoch anzunehmen, daß G spräch darauf gebracht Weiden schneiden wollen. digten Weidenkord gefun! wieder in Stind setzen mi Ver ehmung ist sie von di bewichen. Lachmann### woll n Brockeld habe die habe sein Messr geschärft mann, wie Lachmann sell Ufer der Werre gegangen um Weiden zu schneide Brockfeld wieder in die zurückgegangen sein und für geleg haben. Daß mann 3 Mark für Weidei von der B ockfeld erlogen ist nach der Aussage de nicht wahrheitelibend jcwi gen, daß Frau Bro gefortert hat, noch einme Werre zu gehen, um für d zu schneid n, die Lochman 5 zahlt habe. Brockselds und habe sich geweiger“, de Dunkelheit zu machen bed uet, er möge sich bi gedelden. Aber die Fr. wäh end ihrem Manne zug am Arm gefaßt und nun Wreufer hin vrschwund Zweifel für die Anklageb zw iten Gange nach dem! worden ist und dozu som salißlich auf die eindr auch ein halbes Geständnit hat er spä er b hauptet,# Trunkenheit sich ich s meh 5 sseim uns Auesage muß Heteunken gewesen sein.## dß er am fragl chen Aben! Womung viel Schnaps Zelze inso ktor und dim Veiford geger über ist er nich weiter gegangen. Nach die Cheleute Brockfld S kommen, in dem ihn die Lachmann Herr ür die Angeklagte von hier. richt begann hiute je des Publikums der Virhandlung edizinalräten De. Dr. Rheinen von n Platz 1. der ArHerfor), geboren lefeld, evangelisch, r Rörpeeberletzung nd einmal wegen angnis vorbestcaft d. geborene Stein6. Juli 1862 zu d unbestraft. Am 25. schaftlich handelnd, ermann Brockfeld ie Tötung nicht ckfelo: die Tötung haben.— Ver213 und 47 des Seöffaungsbeschluß an edenfalls auf v J. wurde der dessen Wohnung zebietes liezt, tot leselbe wurde, so der Frau BeockEdefrau Beiak. zuerst entdeckt. und der Polizeizdorte erschienen, am Uler hinter egen. Die Hände nklammert. Das t war, war mit strachtung des an s stellte man fest, m Wasser hinzog, is sei hier der erreufer geschleift 1. Nach Angabe sut ihres Vaters gelegen. Als die ut verschwunden. rdacht sehr nahe rübt worden sei. wurde festzestellt, ungen af Stirn r Wahrscheinlichei Lebzeiten mit ment beigebracht ie Obduktion der i: wahrschein lich, einen Bluter guß er auch nicht für letzung nur bei eit geführt habe eingetreten sein iptome festgestellt erbrechen vorlag, n, aber wer war kte sich auf die mentlich auf ein u behauptete, daß bgegeben und in Manne in nicht Die nach dieser ngen haben denn Maße bestätigt. eingestanden, daß seit Jahren ein halten hat. Als reckfeld eine alte ckfeld angewiesen anze Reibe von daß die Ehefrau wollte. Zu den vor Jahren geihrem Mann an ihn dann hineinVersucherin noch klangte von ihm, steges in Obernirre stoßen solle, lehen. Aebnliche ei ihrem Manne e wolle ihn les Aber am deutEbmeier hervor— so äußerte sie usbezahlt. Von meier dann 200 1. Noch in den des Brockfeld ist Erzahlung an dem Tode ihres von 2.00 Mark t recht mit der Ehef. au Bührig, Ein= Trennung st, Quest müsse n E dlich kam mit der Brockockield sehr oft j mand hätte, wolle in diesem rage war die: aus geführt, oder letztere der Fall zu rechnen, zu sil zunächst der Verbeechen auf gen Quest hat in lt ergeben, daß dem Verbrichen sung nach einer Zuge Hasselder Bührig, beNachmittage des inet Mutter gebei ihrem Wegr, den nunmehr et habe, si. zu denn auch getan s er das G#ockder Zeuge Hesselachmann, Frau mt einander dann auch vernur wisse, daß die Bührlz, Brockseld und die Frau Koch am Nachmittage des 25. Oktober in der Bührigschen Wohnung Bzanntwein getrunken hätten; davon ab r, daß Brockjeld ins Wasser gestoßen werden sollie, wollte er nichts gehört haben.— Es ergab sich aber bald, daß diese Aussage des Lachmann nicht wahr war, denn die Frau Brockfeld hatte zu ihm geäußert, sie gäbe 100 Mark darum, wenn jemand idren Mann ins Wasser stoße. Zwar hat die Untecsuchung nicht ergeben, in welchem Verhältnisse Lachmann zu der Brockfeld gestanden hat. Im Laufe der weiteren Untersuchung wird nun Lachmann etwas gesprächiger. Ec erinnerte sich nunmehr, daß die Ehefrau Brockfeld schon zum erstenmale, als er bei Brockfelds gearbeitet habe, gesagt habe, ihr Mann müsse ins Wasser geworsen werden, sie gäbe 100 Mark darum. Darauf habe er erwidert, daß es das beste sei wenn sie sich von ihrem Manne trenne. Darauf wurde auch die B ockseld redseliger und gab schließlich zu, daß sie einmal zu Lachmann gesagt habe, sie wollte, ihr Mann sei tot. Ob sie von einer Be lohnung gesprochen, wisse sie nicht mehr. Nach ihren ferneren Geständnissen hat sie wiederholt ihrem Manne den Tod gewünscht und auch schon in Gegenwart der Frau Bührig und dem Zeugen Hasselmann davon gesprochen, daß sie 200 Mark darum gäbe, wenn ior Mann tot sei. Es sei nicht ausgeschlossen, daß Lachmann von Hasselmann die Redensart über die 200 Mk. erfahren habe. Die Persönlichkeit des Lachmann scheint der Frau Beock seld für die Verwirklichung ihrer teuflischen Pläne am geeignetsten gewesen zu sein. Nach seinen Vorstrafen zu rechnen ist er ein zu Gewalttätigkeiten neigender Minsch, der auch wenig Lust zur Arbeit zeigt und dem ein solch hohes Angebot wohl zu reizen vermochte. Am 25. Oktober nun, an dem Tage, wo Brockfeld aus dem Leben geschieden ist, hat eine Frau Koch die Frau Brockseld abgeholt und hat sich mit ihr nach der Bührig begeben, wo sie eine Geburtstagsfeier begingen und dem Branntwein ganz gehörig zusprachen. Bei dieser Feier, die etwa b's 4 Uhr dauerte, war auch Lachmann zugegen. Nach der Angabe von Hasselmann sind etwa 1½ Liter Branntwein getrunken worden und seiner Meinung nach sind alle drei Frauen angetrurken gewesen. Dann firden wir die drei Frauen zusammen in der Brockfeldschen Wohnung, Lachmann ist, soweit ermittelt worden, nachgekommen. Die Koch, die noch einen Gang auszugehen hatte, hat sich bald von ihren Freundinnen getrennt. Die Frau Bührig will ebenfalls nur eine Biertelstunde in der Brockfeldschen Wohnung geblieben sein, den Lach mann dort garnicht gesehen haben und sich dann mit ihrem inzwischen nachgekommenen Sohne Hassilmann entfernt haben. Als die drei Frauen die Brockfeldsche Wohnung betraten, scheint nur die 11 Jahre alte Tochter Luise Brockfeld zu Hause gewesen zu sein. Bezüglich der Ankunft des Brock. feld gehen die Aussagen auch auseinander. Die Luise Brockseld ist der Ansicht, daß ihr Vater gegen 6½ Uhr abends zu Hause gekommen sei, während die Ehefrau Brockseld behauptet, ihr Mann habe das Haus erst gegen 8 Uhr abends betreten. Ungefähr um diese Zeit scheint nun auch Lachmann in der Brockfeldschen Wohnung angelangt zu sein. Auch auf die in der Voruntersuchung an ihn gerichtete Frage, was er da gewollt habe, hat er verschiedene Antnorten gegeben Es scheint, daß zwischen der Brockfeld und dem Lachmann bezüglich des Kommens eine Verabredung getroffen war. Die Anklagebehörde bringt für diese ihre Behauptung das Zeugnis des Hasselmann ins Gefecht, aus dem hervorgeht, daß die Bockfeld den Lachmann aufgefordert habe, mitzugehen und daß sie bei ihrem Wezaange aus der Büh ig'schn Wohnung zu ihm(Hasselmann) gesagt habe, daß si 20) Mak ausgäbe, wenn ihr Mann um die Eck gebracht würde. Aber auf die Hasselmann'sche Aussoge ist nicht viel Gewicht zu legen, weil er behauptet, daß dies das einzige mal gewesen sei, daß die Frau Beockfeld mit d ractigen Arsinnen a= ihn herangetreten sei. Er habe sich damit in Widerspruch mit den andern Au sagen gesetzt. Es gewinnt den Anschein, daß er nicht mit seinen ganzen Wssen herausrück n will. Lachmarn will zweimal an dems lden Taze bei Brockselo gewesen sein. Mag die Sache sein, wie sie will, soviel bleibt bestehen daß Lachmann um die Abendbrot zeit mt Brockjeld in den Brockfeid'schen Wohnung zusimmengetroffen sein muß. Als erwiesen ist jedoch anzunehmen, daß die Frau Brockfeld das G spräch darauf gebracht hat, daß ihr Ma n habe Weiden schneiden wollen. Sie habe einen beschä digten Weidenkord gefunden, den ihr Mann habe wieder in Stind setzen wolln Bei ihrr spät ren Ver ehmung ist sie von dieser E klärung wieder abgewichen. Lachmann habe dicke Weiden haben woll n Brockeld habe dies fü: ernst gehalten, er habe sein Messr geschärft und sei dann mit Lach mann, wie Lachmann selber eingesta den, an das Ufer der Werre gegangen zu den Weid büschen um Weiden zu schneiden Lachkmann will mit Brockfeld wieder in die Brockfeld'sche Wodnung zurückgegangen sein und die Weiden in di. Haustür geleg haben. Daß die Bocksld von Lichmann 3 Mark für Weiden erhalten hat, ist einfach von der B ockfeld erlogen. Abr auch Lachman ist nach der Aussage des Hasselmarn wid rum nicht wahrheitsl##b#nd gewesen. E hat verjcwi gen, daß Frau Brockseld ihrn Mann auf gefortert hat, noch einmal mit Lachg ann an die Werre zu gehen, um für dies n noch dickie Wdn zu schneid n, die Lochmann ihr soon mit 3 Mork 9 zahlt habe. Brockfeld sei aber stutzig gewo dn geweiger“, den Weg noch it mal in de Dunkelheit zu machen und hobe dem Lichmarn bed uet, er möge sich bie zum näck st n Moggen gedelden. Aber die Fr.u Brockfeld habe so twäh end ihrem Manne zugeredet, dave ihren Mann am Arm gefaßt und nun seien alle drei ach dem Wireufer hin vrschwunden. Es in außer jeden Zweifel für die Anklagebedö d, daß auf die sem zw iten Gange nach dem Wasser Brock elo getötet gerden ist und dozu somm noch, daß L chmann #an ßlich auf die eindringlichen Vorhaltungen auch ein halbes Geständnis ab gelegt hot Freilich dat er spä er b hauptet, daß er i folge siunloser Trunkenheit sich ich s mehr erinnern könne. Nach 0 sseim uns Auesage muß der Agflagte ziemlich Leteunken gewesen sein. Lachmann silber klart ##ei an fragl chen Abende in der Brockfeld'schen Womung viel Schnaps g trunken hab D.m Kelze inse ktor und dm Gesängnisinspekto in Oeforo geger über ist er in sin m S stän vis 1ich weiter gegangen. Nach diesen Aus age hätt n „ Eheleute Brocksld Streit mit i ander be kommen, in dem ihn die Ehefrau Brockseid mit hinelngezogen habe, oder aber, er habe mit dem Brock eld Sreit anfangen müssen, hierbei habe er den Brockfeld mit einem Stocke vor den Kopf ge schlagen und Brockfeld dann mit Hilfe seiner Frau in die Werre geworfen. Nach vollbrachter Tat habe die Brotfeld ihm geäußert:„Laß den Krl man liegen, der schwimmt weg und keiner sieht ihn mehr.“ Die Aussagen über den Mord von Siten des Lachmann sind nicht in Einklang zu bringen. Vor dem Untersuchungsrichter hat er ausdrücklich zugegeben, daß ihm die Frau Brockfeld vor der Tat, am 25. Oktoder, Geld versprochen habe, wenn er Brockfeld beseitige. Wiederum hat er späte= ecklärt, er wisse nicht, was er an jenem Abend gemacht habe. Anders ist es mit der Frau Brockfeld. Sie hat anfänglich nichts davon gesagt, daß sie mit ihrem Manne zur Werreg gangen ist. Auch nachdem Lachmanns Anwisnh it festg stellt worden war, hat sie erklätt, daß nach ihrer Ansicht, Brockfelo mit Lachmann ans Werreufer gegangen sei, um dickre Widn zu schneden. Jn ihrer späteren Aussage erklärte sie, daß sie habe den beiden nachfolgen wollen. Endlich verstieg sie sich so veit in dem sie erklärte, sie habe dem Lachmann einmal gegenüber geäußrt, si: wolle, daß ihr Man tot sei. Auch habe sie an jenim verhängnisvollen Abende ihren Man unter die Arme gefaßt und draußen hingeführt in der Absicht, daß er, der immer so frech gegen sie gewesen sei, von den beiden jungen Leuten, Hisselmann und Lachmann, gehörig durchgeprügelt wecde. Es scheint bald so, daß sie den Zuger Hass lnann durch Verdächtigung unschädlich michen wollte. Nach der Beob ach ung der Zugin Deppe, die gegen 10¼ Uhr vom Tnorte her lautes Stöhnen gehört hat, ist die Möglichseit vorhanden, daß der Tod dis Brockfeld erst im W sser eingetreten ist. Gleich nach der Tat hat die Mörderin mit ihrem Gelebten wieder ein Zusammentreffen gehabt, aber auch demselben über den Aufenthalt ihres Mannes unrichtige Angaben gemacht. Am raffiniertsten ist sie ihren Töchtern Minna und Luise geg nüber aufgetreten. Mit dem schließlichen Auffingen der Leide beginnt erst die rechte Verstellu gskunst des teufl scher Weibes An Lachmanz gngen auch nicht so ohne weiteres die Erregung spuren deim Bekanntwerden des Todes von Brockfeld vorüber. Das Wrkzeug mit welchem Brockfelo erschlagen worden ist, ist trotz vielen Ferscheas nicht aufgefurden worden, auch hat man Blutsputen an der Kleidung von Lachmann nicht entdeckt. Auf Grund dieser Ermittelungen steht fest, daß die beiden Angeslagten nicht nur gemeinschaftliche Sache gemacht haben, daß die Beockjeld die Anstifterin zu dim längst von ihr geplanten Verbrechen ist Es hat vieler Mühe und vielen Schnapses bedurft um den jungen Menschen willig zu machen.— Dieses ist das Ergebnis der Voruntersuchung. Nach Bildung der Geschworenbank und der Verlesung des Eröffgungsbeschlusses wurde mit der Vernehmung der Angeklagten begonnen. Auf dem Tische vor dem G richtshofe lagen die U.berführungsstücke, bestehend aus verschiedenen Klei dungsstücken und einen besenstielartigen Knüppel, der am Tatorte gefunden worden ist und mit dem dem Getöteten offenbar die Kopfwunden beigebracht worden sind. Als erster wurde Lachmann vernommen. Nach der Voruntersuchung scheint die Blockfeld mit ihrer Wissenschaft fehr zu ückzuhalten zu haben. Lachmann wurde vom Vorsitzenden dringend ermahnt, die Wahrheit zu sagen Ec erzählte dann, daß ihm seine Kostwirtin, die Ebefrau Bührig, bei den Brockfelds Arbeit verschafft habe. Etwa 14 Tage vor dem Brockselb'schen Tode sei er in dem Bruckfeld'schen Garten beschäftigt worden. Er kann sich nicht mhr erinnern, daß die Frau Brockfeld zu ihm gesagt habe, sie wolle 100 Mk. darum geben, wenn jimand ihren Mann ins Wasser stoße, dann würde er sortschwimmen und niemand mehr nach ihm fragen. Für seine A beit habe er 1 dit 1,50 Mk Lohn erhalten. Zum zweiten male abeitete er am Dienstag, den 23. Oktober in dem Brockseld'schen Gaten Die Be. habe selber mit arbeiten helfen. Gegen mittag sei aber Brockfeld nach Hause bezw. in den Garten gekommen und habe mit ihm Krach ge schlogen. Er sei dem Verlangen des Blocked, sich aus dem Garten zu entfernen, nachgekommen. Am Nachmittag des 2 Oktober, etwa gegen 5½ Uhr sei eine F au Koch mit der F au Brockselo in die Rührig'sche Woh ung gekemmmen und hätten dort eine Geburtetagsfeier inszeniert. E seien während der Feier etwa 1½ Liter Schnaps getrunken worden. Die drei Frauen hätten dann die Rührig'sche Wohnung verlassen und seien, nachdem sie noch in der Winkelmann'schen Wirtschaft je ein Glas Bier getrunken hätten, auf die B.ockseld'sche Wohnung zugesteuert, dies sei etwa gegen 6 Uhr gew sen. Ais die F au Büh ig nicht gekomme sei, dabe er sich auf de. Weg beg ben, um de Frau Bührio abzuholen. Er habe sich in die Brockfeld'sche Wohnung degeben und habe dort gewartet. Nach seiner Ansicht sei zurst Brockfeld gekommen. Später seien die Rührig und die Brockseld gekommen. Die Ehefrau Bockfeld hade ihren Manng beten, Weiden an der Werre zu sch beiden. Da auf seien Brockfeld und er zum Weidenschneiden gegangen. Dann seien si vom We densch eiden zurückg kehrt, er habe ein Bündel Weiden auf den Hau=flur gelegt. Scho vorher und auch nach oem ersten Weider schneiden sei vil Schnaps getru k.n worden. Vor dem zweiten Wid nschneiden sei Hasselmann gekommen. Seit diefer Zeit will er sich auf nichte mehr besinnen können. Gerade hier, im kritischen Moment versagt er, er, weicher früher sich deutlicher ausgesprochen hat und ist trotz aller Vorhaltungen und Zwischenfragen zu keiner kla en Antwoit zu bewegen. Itz wu de zu der Vernehmung der A geklagten Brockseld übergegangen, sie dringend ermahnt, die Wahrheit zu sagen. Nach ihren Argaben ist sie seit 84 mit ihrem Manne verheiratei gewesen. In den ersten Johrer, wo ihr Mann noch nicht geteu ken, bärten sie aut auskommen können und verhälnismäßig glücklich gelebt. Dis sei aber alls andets geworden, als ihr Mann sich dem Turke ergeben habe Das G'schäft si heru tr gekommen und sie habe ein Hef= geschäft anfa gen wüsse, damit si habe mit vi dienen können Daß sie sich mit dem Tischler Quest abgegeben, bestreitet sie nicht, dagegen bestreitt sie, sich mit anderen Männern abg geben zu haben. Sie habe sich niemas mit dim Wunsche h r u n g t r a g e n, d a ß i h r M a n n s t e r d e n m ö g e W o h l in der Errgung, im Zank mit ihrem Manne möge wohl mal derartige böse Redensarten geDiese selen aber nicht ernst gemeint gewesen Ihr wird serner vor zehalten, daß sie einmal zur Frau Eom ier gesagt habe, ihr Mann solle mit ihrem Manne an der Werre entlang gehen und ihn dann ins Wasser stoßen oder einmal, ihr Mann möge ihren Mann, wenn sie über den Steg bei Obernbeck gingen, ins Wasser stoßen. Dies bestreitet si: eber falls, aber auch, daß sit der Frau habe, wenn das geschehe, bekäme sie 200 Mark und ein neues Kleid. Daß ihr Mann mit 2000 Mark versichert gewesen, will sie schon vor Jahren gewußt und sich auch 14 Tage vor ihres Monnes Tode danach erkundigt haben, wie sie sich zu verhilten habe, wenn ihr Mann stürbe. Auf die Vorhaltung des Vo sitzenden, warum sie sich danach erkundigte, antworiete sie: „Man will doch versichert sein". Dann trat eine Pause ein bis nachmittags 4 Uhr. Nach der Puuse wurde in der Vernehmung der Ehefrau fortgefahren. Sie habe Lachmann durch Feau Bührig kennen glernt bei Gel genheit der Wihnugssuche. Dies sei etwa zur Zeit des Schütznfest s 1906 gewesen Sie hat Lachmann feiner an einem Sonntag in der Wognung der Bührig gesehen. Nunmehr ezählte sie von der G burtstagsf ier in der Bührigsche: Wohnung. Sie sei gegen 4 Uhr zu der Büheig geonmen. Lach dann auc erschienen. Nachdem sie noch bei Winkelmann jeder ein Glas Bier getrunken, seien sie nach ihrer Wognung gegangen. Hasse! minn und Lachnann seien in der Bührigschen Wohnung urück eblieben. Die Frau Kochsei ei gegen 6 Uhr sogleich fortgegang n, aber die F au Bührig habe auch richt bald die Wohnung verlass n Hier bestert en Wdersprun zwichen den Aussagen der Brockfeld und dem Lachmann. Etwa gegen 6 Uhr sei ihr Mann nach Hause gekonmn Von den Weiden sei schon gesp ochen, als ihr Minn noch allein zu Hause gewesin sei. Se habe ihren Minn gebeten. W den zu schneiden und einen Koba seubessrn den sie efunden habe. Darauf hätten sich Bockfeld und Lachmann nach dere hn entfecot, um We en zu schneiden. Wie sie wiss, sei ihr Mann und auch Lachmana von den e sten Win syneiden nich ncht zurück. gekehrt Wi der ein großer W derspruch zwschen den Erkärungen beider. Sie blei t trotz der Vorhaliungen bei ihre: Aussa en. Sie habe gar keine Ah ung davon, wie ihr Minn zu Tode ge kommen sei Kurz vo dem sie zu Bett g gangen habe sie sich übe zeugt, daß ihr Mann nicht zu Hause ewesen. Min habe je Türe offen ge lassen, damit ihr Mann ungepindert herein könne. Am anden Morgen habe sie durch ihre Kinder erfahren, daß ihr Mana nicht zu Hause g wesen Sie habe ihre Tochter in den Gren geschckt um nich ihrem Vater zu suchen. Deselb sei zurü#g kommen und habe erzählt, daß sie ihres Vaters Ht gefunden habe Dann sei sie mit Frau Brink ann, ihrer Tochter und einer Illgen in den Gaten gegaggen und habe auf dn frsch gegrab nen Linde#i# e Schleifspu: gesehen, di an as Werreufer geführt hibe. 's sie hnzebl ck., habe sie hren Mann tot in per Werte liegen sehen, das blutene Gesicht nach oben gerichtet. Wäyrend der U tersuchungs hast soll sie versucht haben, sich mit Lachmann zu verständigen, sie soll gerufen haben: Hermann sei nicht bange, laß dich nicht verblüffen. Sie be streitet, daß si jemals den Luchmann angestiftet habe, ihren Mann zu beseitigen. Dann wird zu der Zugenvernehmung geschritten. Polizei Kommissar Vogel von Herford: Als Brockf ld in der Were aufgefunden wurde, war Viehmarkt. In der Brock dsch'n Wohnung angekommen, habe er die Brockseld im Bette ge funden. Sie habe ihm erzählt, es sei niemand bei ihnen im Hause gewesen. Dann hat er die Schleif spur verfolgt dis zum Wssr, hier habe er Breck feld im Wasser liegen sehen Das Gesicht sei blutüberdeckt gewesen und nach oben gesehrt. Die Hände des Brockfeld hatter sich so fest an den Weiden angeklammert, daß deselben nicht zu öffnen waren und die Zweige abgeschnitten weiden mußten. Darauf wird das Protokoll über die richterliche Inaugenscheinnahme verlesen vom 12 Nov. 1906, welches ergab, daß die Handzeichnung der Oertlichkeit im wesentlichen übereinstimme. Die Abdrücke dieser Handzeichnung wurden den Geschworenen vorgelegt. Polizei=Sergeant Wilhelm Meier von Herford: Er war einer der Ersten an der Fundstelle der Leiche Er berichtet über die Entdeckung der Schleifspur. Nach seiner Ansicht müssen mindestens zwei Personen daran beteiligt gewesen sein, den Körper in dn Fluß und durch den dichten Weidenbusch zu schaffen. Die Ehefrau Maurer Brinkmann: Sie ist eine von den Ersteren gewesen, die din Leichnam gefunden. Sie wohnten schon län ere Zeit bei Brockfeld. Am Morgen des 26. Oktober sei sie in ihrem Keller gewesen, dort habe sie Frau Brockfeld auch angetroffen. Als sie über die Abwesenheit des Brockfeld gesprochen, wäre die Tochter Minna ins Haus gekommen und erzählte, daß sie den Hut ihres Vates gefunden. Dann sei sie mit der Tochter der Brockfeld in den Garten gegangen, um zu suchen. Beim weiteren Suchen, an der sich die Zeugin, die Tochter Brockfeld und die Tochter Illgen beteiligt, rief plötzlich die Brockfeld, die ihnen nachgefolgt war,„sieh da liegt er ja“. Die Angeklagte sei wie krank ins Bett gebracht Die Zeugin forderte die B teiligten auf zu beien, darauf habe die Angeklagte gerufen: „Ich kann nicht beien, wenn Gott mein Schr in nicht hört!“ Trotzdem die Leiche vom Standpunkte der Zeugin nicht gut zu sehen war, habe die Frau Brockfeld die Leiche doch zuerst gesehen, abschon sie hinter Zeugin stand. Zeugin Minna Illgen von Herford: Sie hat sich an der Leichenauffindung beteiligt. Sie erzählte, daß sie mir der Ehefrau Bri kmann, der Minna Brockield und der Frau Brockfeld in den Garten gegangen, hat die Schleifspur gesehen. Dann habe die Brockfeld gerufen:„Da liegt er ja.“„Er ist ja tot“. Dann habe sie— wie alle andern die Flucht ergriffen. Die Ehefrau Brockfeld aber habe sich an ihren Kleidern gehalten, sei dann ohnmächtig geworden und ins Bett geschafft worden. Die Minna Brockfeld Tochter der Angeklagten: Verweigert ihr Zeugnis Die zwölf Jahre alte Tichter der Brockfeld verweigerte ebenfalls ihr Zeugnis Der Zeuge Arbeiter Clemens Honsel: Quest sei wöchentlich 3 bis 4 mal bei Brockfeld, auch nachts, gewesen. Wenn er nicht gewußt, daß Quest dagewesen, dann habe er ihn doch schnarchen hören. Quest habe nämlich geschnarcht, wie eine Sägemühle. Brockfeld habe stark getrunken, er nehme an, daß Brockfeld dies aus Aerger getan habe. Brockfeld erzählte ihm einmal, daß Quest ihm gesagt habe: Wenn seine Frau und Brockfeld bald stürben, so würde er sich mit der Frau Brockfeld bald verheiraten. Die Frau Brockfeld sei nach seiner Annahme Männern zugänglich. (Fortsetzung folgt.) Vermischtes. Berlin, 19 Aptsl. Kolonialdirektor Dernburg teilte in der heutigen Sitzung der Butgetkommission des Reichstages folgenges mit: Nach telegraphischen Meldungen des Bezirksamts Jap hat am Karfreitag in der Südsee ein schwerer Taisun die nordöstlich der Nordkarolinen gelegenen Ululsi Inseln berührt und schwere Verwüstungen angerichtet. 230 bis 800 Eingeborene sind tot. Die Kokospalmenbestände sind vernichtet, Nahrungsmangel ist zu befürchten. S. M. Vum ssungsschiff„Planet“ hat sich, durch einen wackeren japanischen Schoner benachrichtigt, sofort an Ort und Stelle begeben, um Hilse und Nahrung zu bringen. Auch der Postdampfer„Germania“ der Ialuit Gesellschaft hat sich zur Verfüzung gestellt um möglichst viele Eingeborene nach den Paula Jaseln und Marianen überzuführen. Berlin, 19. Apeil. Eine außerordentliche Generalversammlung des Verbandes der Zaugeschäfte von Berlin und den Voöocten beschloß, die am 1. Mai feiernden Arbeiter auf eine Woche zu entlassen und sie erst am 6 Mai wieder einzustellen. Von einer Annahme oder Abnahme des Schiedsspruches des Ennigungsamtes des Gewerbegerichts wurde vorläufig Abstand genommen. Hamburg, 19. April. Eine Versammlung der Schauerleute nahm eine zwischen Vertretern des Hafenbetriebsvereins, den Schauerleuten und dem Hafegarbeiterv rbande getroffene Vereinbarung an und beschloß die Wiederaufnahme der Arbeit am Montag. Die Polizei des Staates Ham barg hat den Maifestzug der Arbeiter genehmigt, die preußische Polizei in Altona und Wandsbeck dagegen hat ihn verboten Hamburg, 19 Apeil. Der dänische Kohlendampfer„Urania“, der gestern abend hier ausgelaufen war, stieß bei Brunsüittel mit dem aufkommenden deutschen Kohlendampfer„Borkum“ zusammen. s tzierer wurde so schver beschädigt, haß er statend auf den Strand gesetzt werden mußte. Die„U ania“ kehrte nach Hamdurg zurück. London, 19. April. Der Lordmayor und die Sheriffs von London werden sich auf Einladung des Berliner Oberbürger= meisters im Mai oder Juni d. Is nach Berliu begeben. Die Einladung ist in Ecwiderung der Gastfteungschaft ergangen, weche den deutichen Bürgermeistern im vorigen Irhre in Lo=don eew sen worden ist. New York, 19. Apzil. Nach einer Meldung der„Sun“ aus Lima ist der Vulkan Puyehue Chile noch in lebhofter Ausbruchstätigkeit. Neue Kaater haben sich geöffnet. Der Schaden ist ungeheuer. Fortdauernd geyt heißer Achenregen nieder, und es erfolgen immer weder Erostöße (Unerwarteter Erfolg.) Pofessor:„Wissen Sie, wie viel Musen es gibt?"— Schüler (ängstlich und zagend):„Nein!“— Professor: „Ganz richtig, neun!“ Uebersicht der Witzeruun Bielefeld, 20 April 1907. Mitgeteilt von Fr. Böselmann W# die Niedrigster Thermometerstan, i. d. Nachr+- ½° C. hermometerstand um 10 Uhr vorn+ 4½°C. 75 7 em Win!: Nord West him teilweise bedickt Neuste Nachrichten. Breslau, 20. April. Wegen Aufrechterhaltung der Sicherheit verbot die Polizei 4 große Volks. versammlungen zum Gedächtnie an den vorjährigen Krawall am Stri gauer Platz. Petersburg, 20. April. Im Gymnasium Alexanders I. sind Unruhen ausgebrochen. Im Erholungssaal erfolgten fünf Explo sionen. Die Schüler sangen die Marseillaise und brüllten„Nieder mit den Prosessoren". Der Direktor wurde mit Zischen und Pfeisen empfangen. Der Schulkonseil beriet gemeinschaftlich mit den Eltern der Schüler über den Vorfall. Rom, 20. April. Jo Frascati wurde der angebliche polnische Fürst Wladimir Klohoeinski verhattet. Der Fürst, der mit seiner angeblichen Gattin Italien bereiste, entpuppte sich als der Prager Bankbeamte Wenzel Kud y. der die Bömische Bank um 1 Million Mk. bestohlen. Die Gelder wurden bei ihm größtenteils vorgesunden. ossssssssossstsssrossssostng Die Verlobung unserer Tochter Linny mit dem Landwirt Herrn Erich Staudacher zeigen wir hiermit an. Friedrich Lappe, Pastor, und Frau Rosalie geb. Baedeker. Bielefeld, im April 1907. Meine Verlobung mit Fräulein Linny Lappe, Tochter des Herrn Pastor Friedrich Lappe und seiner Frau Gemahlin Rosalie geb. Baedeker beehre ich mich anzuzeigen. Erich Staudacher Leutnant der Reserve im Westf. Train-Batailion Nr. 7. Brunn b. Stettin, im April 1907 # Ain Sonntag, den 21. Apel, nachntag 4 Uhr findet in der Zionskirche der Anstalt Bethel ein Missionsfest verbunden mit einer Abordnungsfeier statt. Festprediger: der wieder hinausziehende Missionar Holst und Pastor von Bodelschwingh. Am Abend findet um 7½ Uhr im Saale des Assapheum eine Nachfeier mit verschiedenen Ansprachen statt. Für Tee und Gebäck werden 20 Pfg. erbeten. Zu beiden Feiern ladet herzlich ein Trittelvitz, Missionsinspektor. Gelechliche Staut-Theater! Bielefeld Konzert (Paul Gerhardt-Feier) in der Altstädter Kirche am Sonntag, den 28. April, abends 8 Uhr, unter gütiger Mitwirkung der Herren Kammervirtuos K. Piening aus Meiningen(Cello) und Oratoriensänger E. Walther aus Barmen(Bariton). Chorleitung u. Orgel: Herr Organist P. Teichflscher, hier. PROGRAMM: I. Vokaler Teil. Ausschliesslich Dichtungen P. Gerhardt’s in Tonsätzen(Lieder für Bariton und 4-, 5- und 8-stimmige Chöre) von Fr. Mergner, J. S. Bach, J. Eccard, M. Vulpius und M. Julbius. II. Instrumentaler Teil. a) Cello-Soli von P. Locatelli, J. S. Bach, J. Haydn und W. A. Mozart; b) Orgelkompositionen von J. S. Bach. Eiulasskarten à 75 Pfg.(Altarraum und Emporen) und à 50 Pfg.(Schiff) und ausführliche Programme à 10 Pfg. im Vorverkauf in den Buchhandlungen der Herren Fischer, Pfeffer und Selle und bei den Mitgliedern, am Konzerttage von 7 Uhr ab im evangel. Vereinshause(Altstädter Kirchplatz) parterre, rechts. Visiten-Karten auch mit Monogramm, schnell u. billig Buchdruckerei A. von der Mühlen, BielefelSonnabend, den 20. April 1907, Anfang 7½ Uhr. — Zu kleinen Preisen:—— Sonntag, den 21. April 1907, Anfang 7½ Uhr. Der Zigennerbaron. Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Montag, den 22. April 1907, Anfang 7½ Uhr. Zum letzten Male: Der Zigennerbaron. Dienstag, den 23. April 1907, Anfang 7½ Uhr. Nur einmalige Aufführung. kaust u. Margarete. Große Oper in 5 Akten von Charles Gounod. Valentin Herr Wilhelm Stauffer v. Stadttheater z. Essen. Vor-Anzeige. Donnerstag, den 25. April 1907, Gastspiel der dramat. Sängerin Frl. Alfhild Hamberg von der Kgl. Oper zu Stockholm. Recha Frl. Alfhild Hamberg. Freundliche Einladung Der armenische Evangelist Sembat Bagdasarianz wird am Dienstag, den 23 d. Mts. in der Kapelle, Hermannstraße 24, abends 8½ Uhr einen Vortrag halten über:„Meine Erlebnisse in der russischen Verbannung.“ Zutritt frei! Jedermann ist eingeladen. 8 Jakob, Brediger. ALAAAAZ billiger! Getreide, Futterartikel, Torfstreu empfiehlt, auch Salz u. Düngemittel. Julius Telef. 54 Gütersloherstr. 7. VvnvVvy Erste-Bieleitiaer-Matratzentaurik Ichnpstz F. —* Telefon 1092. Man beziebe direkt: Stahlfedermatratzen Sprungfedermatratzen Rosshaarmatratzen Rapenmalratzen Alpengrasmatratzen zu Engros-Preisen. man verlange Offerte. 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W der sehr hoch hinaufgest beiträge kommt, pfligen gezogenen Arbeiter Die Arbeiterschaft brau Kassenbericht der Ger elwas genauer anzusehl wie mit deren Beiträger ist nur ein gerin Jahreseinnahmen, die verbände an die Genera müssen; aber er bezif Jahre immerhin auf also nicht viel unter Seit nur vier Jahren kommission verstanden, um das vierfache zuf werden die Gelder Agitation 68754 Mk. sammlungen und Konse auf Drucksachen und I Prozeßgebühren 2000 A internationalen Skeich Kinder 0 Haarvon Dr. KahnNußextrakt Nutin Forho 1,50, 2—, Nußöl Farbe—.60, Pomade Nutin 1.— sind die besten, wirken sofort und färben nicht ab. Echt nur mit Namen Dr. Kuhn. Franz Kuhn, Kronen=W parf., Nürnberg. Hier: II. Upomann. Drog Bahnhoftr. 6 Kinderwagen? e Rabvenwagen, Daduen.=Ietselärpe eiee ilk. grösh, schl.2. Scr2 derwogenfabe enorn #illig. Sage b. 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Wenn es an das Zahlen der sehr hoch hinaufgeschraubten Mitglieder beiträge kommt, pfligen viele der neu herangezogenen Arbeiter sich anders zu besianen Die Arbeiterschaft braucht ja auch bloß den Kassenbericht der Generalkommission sich etwas genauer anzusihen, um zu erkennen, wie mit deren Beiträgen gewirtschaftet wird Es ist nur ein geringer Pozentsatz der Jahreseinnahmen, die die Gewerkschafts verbände an die Geveralkommission abführen müssen; aber er beziffute sich im letzter Jahre immerhin auf über 242000 Mk., also nicht viel unter einer Biertelm llion Seit nur vier Jahren hat es die Generalkommission verstanden, ihren Etat beinahe um das vierfache zu steigern. Und wozu werden die Gelder verwendet? Auf Agitation 68754 Mk., auf Generalver sammlungen und Konferenzen 11056 Mt. auf Drucksachen und Inserate 5800 Mk. Prozeßgebühren 2000 M!, Beitrag an den internationalen Sketär 4300 Mk.(der Mann muß danach ja ein Ministergehalt haben), Verwaltungskosten 22600 Unterrichtskurse 6200 Mk, Zentral Arbeiter sekretariat 11 500 Mi Haupsächlich also verschlingt Agiationsbetrieb und Verwaltung die verfügbaren Gelder. Allerdings treibt die Generalkommission Pluswirtschaft. Sie macht für schlechtere Zeiten Rocklagen. Im Jahre 1905 hat sie fast 90000 Mi weniger verausgabt als ihre Einnahme betrug, und im Jahre 1906 beträft dieser Ueberschuß mehr als 52000 Mk. Zusammen vermag die Generalkomm ssion, die offnbar sehr kapitalistisch veranlagt ist, auf einen Virmögensbestand von über 254000 Mk. zu blicken. Ein interessantes Kapitel der Kassenabrechnung der Generalkommission ist auch das über die Streikkosten. Es handelt sich um Streiks der Seeleute— der Litho graphen— der Buchbinder— der Binnenich ffer. Vereinnahmt hat die Kommission von den beteiligten Zentralvorständen. Ge werkschaftskartellen und aus sonstigen Sammlungen(einschließlich eines Bestandes von 1570 Mt) insgesamt 363750 Mk., ver ausgabt aber nur 351000 Mk., so deß abzüglich des Bestandes ein N ttoreinzewinn von 11 230 Mk. für die Generalkommission verblieb. Die organisierten Arbeiter khauen hieraus ersehen, daß sich die General kommission— wie ja die Geweikschafts verbände ebenfalls— ganz vortreffich auf das Geschäft versteht. Wozu auch seinem Erwerbsfinne Schranken ziehen, wenn die Arbeiter noch immer bereit sind, sich hobe Gewerkschaftsbeiträge abnehmen zu lassen? Aus dem Auslande. London, 18 April. In der gestrigen üben sigzung des Unterhauses erklärte der Unterstaatssekretär in der Admiralität, Robertson, die englische Flotte sei niemals so bereit oder so kriegstüchtig gewesen, wie gegenwärtig. Die Regierung sei entschlossen, die Suprematie Englands zur See, so wie sie jetzt sei, aufrecht zu erhalten und falls die Haager Ko ferenz ergebnislos verlaufen sollte, sich Maßregeln vorzubehalten, die der Flotte diese Stellung sichern. Vormittags hatte Robertson betreff des deutschen Flottenbauprogramms erklärt, daß die Kiellegung der beiden Schlachtschiffe erst in den letzten Wochen stattgefunden habe, nicht, wie es im Morgenblatt irrtümlich hieß, in den letzten Jahren. Kirche, Schule und Mission. (Ein Instruktionskursus für christliche weibliche Liebestätigkeit wird, wie schon seit 11 Jahren, auch in diesem Jahre in Berlin stattfiaden vom 3 September bis 15. Okiober. Derselbe hat den Zveck, Frauen und Töchter der gebildeten Stände in die christliche, weibliche Liebes tätigkeit einzuführen, ihnen die Augen für die sie umgebenden Notstände immer mehr zu öfften und sie zur freudigen Mitarbeit anzuregen. Der Inst uktions Kursus bietet neben täglicher Einführung in die heilige Schrift Vorträge über Jungfrauen=Vereine, Fabrik= Arbeiterinnen, Ki der=, Jagend=, Gemeinde und Gefangener pflege, Sonntags schulen, Diakonisse wesen, über Rechtskande für Armen und Waisenpflege, sowie über Arbeiteroe sicherungs gesetze, Aeußere Mission, Stadtmission 2c. An die Vorträge schließen sich jedesmal die Besichtigungen der betr. Anstalten. Der Pensionspreis(Kost und Woknung) berrägt für die Teilnehmerinnen 75 Mk. pro Monat, bei Benutzung eines Einzelzimmers 100 Mk., Berlinerinnen zahlen für den Kursus 10 Mk.— Schriftlich= Anmeldungen an die Literin des Kursus Fräul. A. von Müller, die auch Auskunft erteilt. Speechstunde derselben jeden Mo tag vormittag 10—2 Uhr bis inkl. 24 Juni in ihrer Wohnung: Charlottenburg, Uglandstraße 194, Gartevhaus II. (Südwest=Afrika.) Wie das amtliche„Deutsche Kolonialblatt“ mitteilt, ist die Staatsbahn Swakopmund=Windhuk, die während des Herero= und Hottentotten-Aufstandes in die militärische Verwaltung einbezogen war, am 1. April wieder in die Zivilverwaltung übergegangen. Aus dem Umsturzlager. (Eine Ecklärung, was die Sozialdemokratie eigentlich will,) hat ein hervorragender Führer der Sozialdemskratie, Fabriola, kürzlich auf dem rönischen Parteitage der italienischen Sozialdemokratie abgegeben, indem er sagte:„Es liegt uns wenig an einer sozialen Gesetzzebung, wenig daran, ob die Arbeiter eine halbe Stunde länger arbetten oder nicht. Von selbst kommt es zur Verkörzung der Arbeitszeit durch die Entwickelung der Technik. Der Zwick des Sozialismus ist nicht, die Lage der arbeitenden Klasse zu verbessern, damit Arbeiter sich's wohl sein(!)lassen. Der Zveck des Sozialismus ist vielmehr, den Kapitalismus(also die heutige Gesellschaftsordnung) zu entwurzeln.“— Frbrio'a hat von den messten deutschen„Gnossen“ den Vorzug der Off nherzigkeit. Daß auch die deutichen Führer so denken, haben sie schon durch ihre Haltung im Parlament hundertmal bewiesen. Nur die Arbeiter sind noch immer naiv genug, anzunehmen, die Partei wolle ihre Lige verbessern. Bletefeld. " Aber' Ausstattungen als Hemdchen. Jäckchen, Wickelbänder Wickeltücher, Kindertücher, Tanfkleidchen, wollene Kattun= und BarchendKleidchen, Tragröcke, Steckrissen, und Hütchen Setsge. Taillenbändchen, K. felichen, Wasserdichte Betteinlagen Gesundheitskorsetts Wagendecken, Zahnhalsketten 2c. äußerst billig. Baby-Baza: Herm. Sauerlaus, Bielefeld, 15 Gehrendere 13 Rchserraufe Farter Versax am Sonntag, 28. April, nachm. 5 Uhr im Saale des Herrn W. Reiersloh in Großdornberg. Parteiorganisation im Amte Dornberg des Dornberger Vorstandes und Ernennung der Vertrauensmänner. Bielefeld, Dornberg, den 19. April 1907. Der Parteivorstand. Tiemann. Christl Verein iun:— Christk. Verei junger Männer, Bielefeld, Pavenmarkt 2. Sonntag, den 21 April 1907. — Jahres-Fest.— Vormittags 10 Uhr: Festgottesdienst in der Nevstädter Kirche. Festprediger: Herr Pastor Witteberg, Barmen. Nachm 3½ Uhr: Festversammlung. Nur für Männer und junge Leute. Festthema: Die Bedeutung des Werkes Gottes in dem Leben des jungen Mannes. Referent: Herr Pastor Aschoff, Barmen. Abends 8½ Uhr: Familienabend. Mitteilungen aus der Vereinsarbeit. Herr Sekretär Niehaus. Zu recht zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein. Der Vorstand kern Hof gesucht. Zur sofortigen Uebernahme, evtl. auch zu später, wird ein schöner Bauernhof mit guten Gebäuden und 40 bis 70 Scheffelsaat Ackerland und Wiesen gegen Baarzahlung zu kaufen gesucht. Offerten mit genauer Beschreibung und äußerster Preisangabe erbeten unter F K. 120 an die Expedition dieser Zeitung. 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Kinder müssen zum Impftermine mit reingewaschenem Körper und mit reinen Kleidern gebracht werden. Aus einem Hause, in dem ansteckende Krankheiten, wie Scharlach, Masern, Diphtherie, Croup, Keuchhusten, Flecktyphus, rosenartige Entzündungen oder die natürlichen Pocken herrschen, dürfen die Impflinge zum allgemeinen c#, nicht gebracht werden in solchen Fällen ist schriftlich oder mündlich im Geschäftszimmer der Polizei=Verwaltung, Rathaus, Zimmer 19, Mitteilung zu machen. Bielefeld, den 12. April 1907. Irivate u. Händler v. Mk. 65 an Zobechirtele, Harca. Bl. zuftschläuche von Mk. 2.80 an Kep-raturen Fabrikat, promp und billigst. #atalog gratis und franko Duisburger Fahrradfabrik Schwalbe“ Akt.-Ges Oulsburg-Wanhelmerort. Gegründet 1896. II Die Polizei-Verwaltung. Dr. Stapenhorst. Hausmädchen gut empfohlenes gesucht für gleich oder später. Frau Wilh. Viering, Bielefeld, Grünstraße 26. 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Daß es unse lichkeiten nicht a gebricht, die sie Interessen dem B keiner näheren Da: Ursere Leser u Beurteilung der aus mit unserer e mit den Worten: nervös! kennzeich Politische Aus dem 5 Der Kronpri frist zur Dienstleif Garde du Korps ist und die Leibeska wirb, wie die meldet, demnächst artillerie=Re der Führung einer Nach Abschluß Batteriechef und ristischen Lehrgan Wilhelm II seinerz Fel#artillerie Regim dürfte die Beförd zum Major erfolge Der General des Garde Schützen! ist im 79. L bens Der Gesetzentwi Hebammenwes Lindtag im nächste haben wird, beruht, auf dem Grundpt Lage der Hebammen durch ihre Stellung erwerb angewiesen Existenz haben. D durch eine Beschrän form indem den öet sprechend Bezirksheb in denen ein Minde werden soll Im Abgeord: