7, nachm. 5 Uhr elefeld. teile.= dentliche Erfindung r einzige der auf lachen kann, den ung. Rich. Strauss. reichte Ideal aller unschätzbarer Beund alle Künstler. Max Reger. vorzuwerfen habe, gewaltigen Wirkung lossalen Bedeutung I. Paderewski. st berechtigen durch CO. slefeld. ias Reproduktionshorwall 29. e an ablen Postanstelten 1.20 K., bei täglicher Paßsigne in Bielseld 40 m., durch Briefträger 1,62 M. 053 is Bielefeld. delsicher ugen. 67 durch den Tür links, Uhr mittags, nachmittags. Uhr mittags. beg 32 durch Herrn er Dr. Ißleib. derstr. 82 durch .=Bes. L. Müller die am 1. Kassenbeginnt mit dem farkasse. lleaux en tter ernstr. 45 sen. erford. ung. secken im Schwarzengesucht. ohnen und wollen sich Schulenburg. 31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 10 Pf. sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. 10. April: Papst Gregor XIII., der Kalenderverbesserer, gest. 1585.— Schlacht bei Mollwitz Friedrichs des Großen erste Schlacht und Sieg über die Oesterreicher, 1741.— Hahnemann, Begründer der Homöopathie, geb. 1765. — Schlacht bei Toulouse, Wellington fiegt über die Franzosen unter Soult, 1814.— Groß= berzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg=Schwerin, gest. 1897.— 70. Geburtstag Pastor Jordans in Bieleseld, 1907. Die sozialdemokratische Panke hat ein Loch. X. Die Niederlage bei der Reichstagswahl 1907 ist der Sozialdemokratie bereitet durch den von der Regierung auf biswarcksche Art ins Volk geworfenen nationalen Gedanken, der mmer zündet, wenn die Regierung eine feste und zielbewußte nation al= politische Führung in die Hand nimmt. Gegenüber denen, die die Partei übers Vaterland stellten, appellierten der Kiser und stine Regierung nicht vergebens an den deutschen Vo.ksgeist. Erst das Vaterland, danach die Partei, das schweißte die gut Bürgerlichen zusammen, und darin hat sich, das barf mit hoher Befriedigung aus gesprochen werden, die konservative Partei ganz hervorragend und selbstlos bewährt. Doch diese Geschlissnheit der Bürgerlihen mitsamt der Fraktion der Nichtwähler ist nicht allein die Ursache zu den nationalen Slegen gewesen. Die Mitläufer der Sozialdemokratie, bewußte und die nur gezwungenen, sie farden schon längst, daß die Sozialdemokratie nur knechtet, aber durchous unfruchtbar für sie ist, ja daß sie in der Hauptsache nur versteht, sie sehr hoch zu besteuern. Das versteht sie allerdings besser als der Staat und die Bürgeslchen, darin leistet sie talsächlich Großes und Bewundernswertes, bewundernswert auch darum, weil der deutsche Arbeiter so geschlossen sich auf diese Leimrute setz: und sich gründlich leimen läßt. Und Freiheit? Gibt es irgendwo Fessel und Knebei und Tyeannei, die sozial##mokratische Partei hat fie. Kadavergehorsam oder: hinaus! Man schimpft mehr oder weniger überall über hohe staatliche Steuern, aber was ist Staats- und Kommunalsteuer gegenüber den Abgaben der betrogenen und belogenen Arbeiter an Partei, Gewerkschaft, Verein und Zeitung!? Und wer nicht zahlt, wird drangsaliert bis aufs Arußerste. ist das F##eiheit? Ja Kuchen, sagte Richter. Die Führer aber wissen, ohne diest Kuebel geht es nicht, ja sie wissen, selbs mit diesen Knedeln geht es schlecht, jedoch den zahlenden Genossen wird das beileide nicht verraten. Die Sache der Partei und der schaften aber sieht dur chaus nicht rofig aus. Hören wie mal das Mäuschen reden: Gerosse Hue sagte auf der vor jährigen Februar=Konferenz, also vor der Itzten großen Niederlage der Sozialdewokratie, folgendes:„Kollegen! Sie fürchten sich nur zu sagen, was ist, denn es ist nicht angenehm, zum Mittelpuokt eines Kreuzfeuers gemacht zu werden. Daß Gewerkschaften und Parteisichineiner Krisisbefinden wissen wir alle, aber nur wenige haben den Mut zu sagen, was ist. Ei muß gesagt werden hier in unserem kleinen Kreise, daß wir nicht zu scheinen wagen, was wir sind. Unsere organisatorische Kraft ent spricht nicht unseren öffentlichen Aeußerungen. Und weil wir das wissn, besi#nen wir uns in einem fortwährenden inneren Korflkt mit uns selbst.“ Genisse Diehl sagte:„Heute weiß die Partei, wissen die Führer, wssen die Redalteute, daß mit dem Augenblick, wo die Gewerkschaf sbewegurg abmmmt, auch die politische Beoegung abnimmt.“ Diese lehrrrichen Klagetöne sind nicht nach — im kleinen Kreise der Führer— log= und Verhetzung der Arbeiter den gelassen worden. Die politische Partei braucht schaften und der Partei Mitzlieder zugeführt also unbedingt die Unterstätzung der Ge= werden. werkschaften, denn sie ist in einer etwas Das Jahr 1905 war das Jahr der verzwickten Lage. Und wie sieht is denn größten und zahireichsten Streiks und nun in der Gewerkschaftsbewegung aus? Welche Aussicht eröffget sich hier der politischen Partei? Auch hier— in den Gewirkschaften— ist vielfach sehr große Verlegenheit, die gewerkschaftliche Bewegung ist eben zu beweglich, ihre Mitgliederlisten zeigen vielfach eine wahrhaft beängstigende Fluktuation. Gingen die Mitgliederbeiträge der politischen Partei von 1902/03 biz 1905/06 von 313000 auf 297000 Mk. zurück, so ging es bei den Gewerkschäften insoweit ähnlich, als kaum die Hälfte aller Gewerkschaftler dauernd Mitglieder bleiben! Tretz der ungeheuren gewerkschaftlichen Streikarbeit 1905, die großen Massen Neueingetretever aufweist, sind anderseits viele alte Mitglieder ausgetreten, bei vielen Gewerkschaften die Hälfte der 2=, 3= und 4jährigen Gewerkschaftler. Der Verband der Glasarbeiter berichtet(Korrespondenzblatt Seite 233), daß im Jahre 1901 die Mitglieder zuhl von 9000 auf 4000 zurückgegangen war. Das sind 44 1%. Der Verband der Sattler teilt mit, daß von 7667 in den letzten 3 Jahren Aufgenommenei 5628 wieder ausgeschieden sind, das sind 73½%. Der Verband der Stukkateure stellte fest, daß dem Verbande im letzten Jahre 9259 Mitglieder beigetreten, davon aber nur 3684 geblieben sind. ausgeschieden sind mithin 60%, und 5575 nur soeben durch warschiert bei einem Verbande, der 1905 nur 7402 Mitglieder ausweist. Der Verband der Gestwirtsgehilfen teilt mit, daß in den 2 litzten Geschästsjahren 4557 Mitglieder aufgenommen wurden, wovon jedoch 2408 wieder verloren gingen bei einem Gesamtmitgliederbestand von 3903 Ende 1905 gleich 62%. Die Fluktuazion (Schwankung) der Gewerkschaft der Maler ist fast noch ärger. In dieser Vereinigung wirden den Mitgliedern erst nach eir jähriger dadurch hervorgerufenen Aussperrungen. Dies eine glänzende Geschäftsjahr hat den Gewerkschaften einen Verlust an Arbeitsverdienst von 28869200 Mark und Streikkosten im Betrage von 10933724 Mk, zusammen Verlust von 39802924 Mk. gebracht. Da sollte sich dern doch der Arbeiter frogen: wo bleiben meine wöchentlichen Beiträge? Einen entsprechenden Nutzen haben diese ungeheuren Verluste den Gewerkschaften nicht gebracht, vielmehr aber eine sehr gefährliche Unbeständigkeit in der Mitgliederzahl, und dabei sind die Mitglieder selbst von der Tätigkeit der Gewerkschaft nichts weniger als beftiedigt, sie fanden nicht das, was sie erwartet hatten, deshalb diese riefigen Austritte. Aus diesem Grunde der letzthin stattgefundene Zusammenschluß der sozialdemokratischen Partei und der freien, d. h. der sozialdemokratischen Gewerkschaften. In der Partei wurde die bedrängte Lage durch folgende Tatsachen gekennzeichnet: die Unzulänglichkeit und Abnahme der Parteibeiträge seit 1903, die Unbeständigkeit der Mitgliedschaft der Wahlvereine, die immer größere Abhängigkeit von Kapitalisten, die Mißerfolge bei dem größten Teil der seit 1903 erfolgten Nachwahlen in den Reichstag Die Not der Gewerkschaften besteht: in den Schwierigkeiten, die der Bewegung außerhalb der städtischen Gewerbe und des Handwerks entgegenstehen, in der vollständigen Erfolglosigkeit der letzten großen Industriestreiks, in der Unzulänglichkeit der Streikgelder, sowie vor allem in der großen Flukuation(Unbeständigkeit) der Mitgliedschaft. Diese Notlage der Sozialdsmokratie und Geweikschaft ist zu wenig offenkundig, die Bürgerlichen und die Behörden lassen sich zuviel von dem Maulheldentum der Scziald mokratie betören und ebenso die angeschlossen haben, werden sie aus ihrer bisherigen Not nicht befreit werden, ihre Erfolge vielmehr imwer unsicherer und unwahrscheinlicher. Sicher ist, daß der Bund von Gewerkschaft und Sozialdemokratie die berechtigte Arbeiterbewegung in hohem Maße schädigt. Aus dem veulschen Reiche. Mitgliedsschaft die Mitgliedsbücher auf 4 Arbeiter selbst. Es muß aber ausgesprochen Jahre ausgestellt. Seit 1900 zeigten sich nun folgerde Abweichungen zwischen der Zahl der Neuaufnahmen und der Zahl der ein Jahr später auszustellenden Mitglie sbücher: sind von insgesammt 42000 reugufge nommenen Mitgliedern im Jahre 1905 unwerden, daß die Sozialdemokratie ihre Versprechungen nicht gehalten hat und daß sie dieselben nicht halten kann, und das muß auch dem Arbeiter einmal deutlich gesagt werden. Nun sollen, so erwartet man, die Gewerkschaften der Partei Mitglieder und Gefolgschaft bringen, dafür gibt die Partei den Gewerkschaften„Schlagworte“, sozialdemokratische Schlogworte, weil es den Bewerlschaften an zugkräftigen Mitteln zu mangeln beginnt. Ncht anders ist das Bündnis, das in Mannheim geschlossen wurde, zu verstehen. Was haben nun die deutschen geföhr 20 000 wieder ausgetreten, also fast Arbeiter von diesem Zusammen die Hälfe. Der Verband hat nur schluß der Partei und Gewerkschaft 22000 Mitglieder. Am letzten Verbandstag der Schneider wurde berichtet, daß zon 1904—1906 28000 Aufnahmen stattgefunden haben, denen ein Abgang von 17404 gegenübersteht. In dem vorher gehenden Zeitadschnitt sind sogar von 17 350 Neuaufgenommenen 14213 wieder abgegangen. Der Verdand ungelernter Arbeiter konnte für die Zeit 1904—1906 eine Mitgliederzunahme von 45 535 auf 98886 feststellen. Aber mit welchen Mitteln wurde das erreicht? Es fanden in dieser Zeit 123429 Nuaufnahmen statt während 70 578 Neuaufgenommene traten wieder aus. Die Agitation dazu kostete 53975 55 Mk. Das alles si d Schwankungen und Mitgliederverinste die sehr ernst zu nhmen sind, und eine Erscheinung, die die Führer sehr besorgt macht und in schwierigen Jahren die ganze Bewegung einfach vernichten kann. Deshalbmuß das Hauptagitations. mittel— der Streik— herhalten. zu erwarten? Zahlen, doppelt zahlen, zahlen zur Partei und halten des Parteiorgans und zahlen zur Gewertschaft. Und was ist die unausbleidliche Folge? Deutscher Arbeiter, höre: Dadurch, daß die Bewerkschaften in das sozioldemokratische Fahrwasser geraten find und offen mit erklären, daß es von nun ab ihre Aufgabe sei, die bürgerliche Gesellschaft, den Staat zu beseitigen und zu ersetzen durch„die Organisation einer auf der sozialen Gleichheit aller beruhenden Erzeugungsund Austauschsweise, also der soztalistischen Gesellschaft", dadurch machen sich nun die Gewerkschaften zu Feinden der bestehenden Gesellschafttordnung, der Arbeitgeber und des Staates und diese sind deshalb gezwungen, den ihnen angebotenen Kampf aufzunehmen, trotz der Anerkennung d.s Koalitionsrechts und der immerhin berechtigten Seiten der Arbeiterbewegung. Dadurch aber, daß die Gewerkschaften sich Berlin, 9. April. Beim Empfang des französischen Botschafters Cumbon durch den Kaiser erklärte Cambon, er werde an der Entwicklurg der guten Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich arbeiten. Der Kaiser antwortete, diese Arbeit werde seine ganze Sympathie haben: „Die Verständigung zwischen zwei großen Natioven, die beide fähig und bestimmt sind, Gesittung und Fortschritt unter den Völkern der Erde zu verbreiten, ist ein Ziel, dessen Erreichung der gemeinsamen Arbeit aller hochsinnigen Geister würdig ist, über die Frankreich und Deutschland verfügen.“— Der Kaiser besichtigte mit dem Fürsten von Monaco den Dom und das Kaiser Friedrich=Museum. In eingeweihten Kreisen verlautet, daß der Herzog Johann Albrecht zu Micklenburg für den Fall der Uebernahme der Regentschaft von Braunschweig das Präsidium der Deutschen Kolonial= gesellschaft beibehalten werde. An der demnächst in Köln stattfindenden Generalvirsammlung des Deutschen Flottenvereins wird als Vertreter des Protektors entweder der Kronprinz oder Prinz Eitel Friedrich teilnehmen. Reichskanzler Fürst Bülow hat heute die Rückreise von Rapallo nach Berlin angetreten. Kolonialdirektor Dernburg hat seinen an der Riviera verbrachten Osterurlaub beendet und die Geschäfte der Koronialabteilung wieder übernommen. Prinz Kuni, ein Mitglied des japanischen Kaiserhauses, wird Arfang Juni d. Is. in Berlin eintreffen, um voraussichtlich beim 2. Garde Rezimert Dienst tun. Wie dem„Hann C“ aus Schwerin geme'det wird, ist der Verfassungsentwurf in den beiden mecklenburgischen Ministerien soweit fertiggestellt, daß die Einberufung der Landstände bereits für Ausang S.ptember und die Proklamierung der neuen Verfassung mit Beginn des kommenden Jahres erfolgen wird. Aus Teherau wird gemeldet: Deutschland hat in Sachen der Ermordung des Studenten Dammann gefordert, daß die Täter und die Anstifter bestraft und eine Entschädigungssumme vor 15000 Tomans gezahlt wird. Die Meldungen über anderweitige Forderungen sind falsch. Zu dem Argument des„Tewp:“, daß die Akte von Algeciras, die man natürlich achten mußte, solange sie beständen, nur eine Dauer von 5 Jahren haben, und also dem A schluss: Deutschlands an das englisch franzosiche Abkommen von 1904 nicht im Wege stehe, erklärt eine offtziöse Berliner Depesche der„Kölu. Ztz.“:„Die Akte ist undefristet in der Mehrheit ihrer Bestimmurgen, wie z. B. in denen über die offene Tür, die Staatsbaak, den Waffenschmugzel, die öffentliche Vergebung von Staatsaufträgen und Staatsarbetten und ähn lichem. Befristet ist die Akte in b.zug auf das an Frankreich und Spanien ertellte Mandat zur Errichtung einer Polizeiorganisation, über die allerdings nach 5 Jahren wieder zu verhandeln sein wird. Wie erkennen gern an, gaß die allgemeine Hatuog des Artitelt uns durch glauben, daß eine Verständigung über manche Punkte zwischen Deutschland und Frankreich nicht nur im Interesse beider Bölker wünschenswert, sondern auch möglich ist. Wir haben diesen Standpunkt im übrigen immer vertreten, und unsere Schuld ist es nicht, wenn diese Erkenntnis noch nicht Gemeingut beider Nationen geworden ist. Daß solche Verständigungen möglich sind, beweist die Geschichte der Funkenstationen in Marokko, die zuerst recht bedenklich aussah, jetzt aber auf dem Wege ruhiger Aussprache zwischen den Interessenten einer freundschaftlichen Regelung entgegengeht. Aus dem Haag, 9. April. Die Gröffnung der zweiten Friedenskonserenz ist auf den 15. Juni, 2 Uhr nachmittags, im großen Rittersaale des Binnenhofes festgesetzt. Als Generalsekretär wird Dr. Doude van Troostwyk, früher Bureauchef in der politischen Abteilung des Ministeriums des Aeußern, vorgeschlagen werden. Paris, 8. April. Der Ausschuß des Arbeiter verbandes der Nahrungsmittelbrauche hat aus Besorgnis, daß die Telegraphen=Verwaltung bei Zustellung des Streikbefehls Schwierigkeiten machen könnte, den Beschluß gefaßt, unverzüglich sämtlichen Verbandsgruppen Weisung zugehen zu lassen, daß sie am Donnerstag, den 11. April die Arbeit einzustellen haben. An diesem Tage werden überall Versammlungen abgehalten werden, um über das Verhalten schlüssig zu werden. An dem gesamten Aukstand werden sich Bäcker, Fleischer, Müller, Kellner, Köche usw. beteiligen. Die Arbeitgeber verhalten sich den Streikdrohungen gegenüber ziemlich sleptisch. Nach aus verschiedenen Provinzsädten eingetroffenen Nachrichten dürfte der von Paris ausgebene Streikbefehl keineswegs überall befolgt werden. Rom, 6. April.„Esercito italiano“ meldet: Die vom Prinzen von Battenberg befehligte Division des englischen Mittelmeergeschwaders wird am 16. d. M. in Syrakus eintressen, um den König Viktor Emanuel zu begrüßen. Rom, 7. April. Die Bätter melden, daß für die Ersatzwahlen zur Kammer in Girgenti und Florenz der Vatikan die Erlaubnis zur Beteiligung der Katholiken gegeben hat und daß dieselben von den Geistlichen und der klerikalen Presse aufgefordert werden, für den Kardidaten zu stimmen, der den kirchlichen Forderungen geneigt ist. London, 8. April. Die„Daili Mail“ benutzt eine Meldung ihres Berliner Berichterstatters, daß Deutschland zwei Schlachtschiffe, besser und größer als die„Dreadnought“, baue, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Das Blatt wischt Deutschland eins aus, indem es diesen Bau als die deutsche Antwort auf den Abrüstungsantrag darstellt, und der Regierung, indem es diesen Antrag als„großen politischen Fehler der Friedensnarren“ erklärt. Petersburg, 9 Apeil. Der Terror lebt in fast allen Gegenden Neßlands wieder auf. Bei Charkow sind Bahnzüge geplündert worden. In Grodno wurde ein Bank kontor von einer Horde Bewaffneter aus geraubt. Auch die Vorbereitung eines Bauernaufstandes ist aufgespürt worden. In Lodz treiben Terroristen und Banditen ungehindert ihr Wesen. Heute wurden von ihnen wieder acht Arbeiter und zwei Soldaten erschossen und sonst noch viele Personen verwundet. Es herrscht hier Panik. Die Lage ist sehr ernst. — Der Minister des Innern wies die Gouverneure an, keine Dorfversammlungen zur Beratung von Vorschlägen, die seitens der Duma=Abgeordneten brief: lich oder trlegraphisch an die Dorsbehörden gemacht werden, zu gestatten, bezw. die Schuldigen sofort zur Verantwortung zu ziehen.— Die Duma überwies nach einer Rede des Finanzministers das Budget mit großer Mehrheit gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und der Revolutionäre an die Budgetkommission. Athen, 9. April. Bei einem Galadiner zu Ehren des Königs von Italien, versicherten die Könige von Italien und Griechenland sich gegenseitig der herzlichsten Sympathie und Freundschaft. Heute besuchte der König von Italien die Akropolis. Cartagena, 9. April.=König Alsons und König Eduard hatten gestern drei lange Unterredungen ohne Zeugen. Gleichzeitig unterhielten sich die Minister und Botschafter. Heute fand ein Besuch der Kriegsschiffe statt. Die Ankunft der englischen Flotte war ein glänzendes Schauspiel. Bei einem Bankett an Bord der„Nuar cia“ wurden von beiden Königen die Befestigung des Landes zwischen beiden Völkern auf Grund ihrer verwandtschaftlichen Beziebungen betont. Marokko. In der Frage der drahtlosen Telegraphie ist eine Verständigung dahin erzielt worden, daß jede der vier Mächte das Recht hat, sich zu einem gleichen Teile an der Einrichtung dieser Telegraphie zu beteiligen. New=York, 9. April. Der deutsche Botschafter Freiherr Speck v. Sternburg ist heute nach Deutschland abgereist. Handwerk. (Ueber das Halten von Lehrlingen) bestimmt ein Erlaß des preußischen Handelsminister a. a: Die Annahme, daß das Recht der Lehrlingshaltung nach§ 41 der Gewerbeordnung nur selbständigen Gewerbetreibenden zusteht, ist irrig. Wie aus der Stellung des§ 41 in dem von dem „Umfang“ der Ausübung und dem„Verlust der Gewerbebefugnisse“ handelnden Abschnitt 3 des zweiten Titels der Gewerbeordnung hervorgeht hat durch diesen Paragraphen nur die wettestgehende Freiheit der selbständigen Gewerbetreibenden zur Annahme von Hilfskräften aller Art anerkannt werden sollen, ohne daß damit über die Befugnis anderer Personen zur Annahme von Lehrlingen überhaupt Bestimmung getroffen worden ist. Beschränkungen inbezug auf das Halten von Lehrlingen sind in der Gewerbeordnung nur in den§§ 126, 126a, 128, 130, 139 und 144a eingeführt. Die Motive zu§ 126a ergeben ausdrücklich, daß auch unselbstägdige Handwerker, insbesondere die sogenannten Gutshandwerker, zum Halten von Lehrlingen befugt sind. (Verbrechen und Alkohol). Bekanntlich ist der Alkoholismus in weitem Umfange Ursache von Verbrechen. Nach der Statistik der Straf und Gefangenenanstalten des Großherzogiums Hessen für das Jihr vom 1. April 1903 bis 31. März 1904 kommen, bei Berücksichtigung der Z1= und Abgänge für diese Zeitperiode, 1197 männ liche und 164 weibliche, zusammen 1861 Gefangene in Betracht. Von diesen hatten 106 männliche und 4 weibliche, zusammen 110 Gefangene, also 9 v. H, das Verbrechen, das die Ursache ihrer Unterbringung in Gefangenenanstalten war, in der Trunkenheit begangen. Gewohnheitstrinker waren unter den Gefangenen 81 männliche und 3 weibliche, zusammen 84, also reichlich 6 v. H. Von den in der Trunkenheit ausgeführten 110 Verbrechen führten 57 zur Internierung in der Zellenstrafanstalt, 5 zur Unterbringung im Landeszuchthaus, 48 zur Einlieferung in die Gefängnisanstalten zu Darmstadt und Mainz. Von den 84 Gewohnheitstrinkern befanden sich 29 in der Zellenstrafanstalt, 9 im Landeszuchthaus und 46 in den Gefängnissen. Nach dieser Zusammenstellung kann man die verderblichen Wirkungen des Dämons Alkohol ermessen. Lokales und Provinzielles Bielefeld, 10 April. (Die Sterblichkeit) in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern,(12. Woche, vom 17. bis 23. März 1907): Sache kommt nicht zur Verhandlung, wohl aber noch(laut„W Z.“) die Strafsache gegen die Witwe Zimmermann Brockfeld und den Arbeiter Lachmann, beide aus Herford, wegen Ermordung des Ehemanns der ersteren. (Beim Leichenfund in der Nähe von„Peter auf dem Berge“) handelt es sich um den von auswärts hier zugezogenen etwa 26 jährigen Buchbindergehilfen Reinh. Dircks. Am 3. März, einem Sonntag vormittag, hat er sich aus seiner Wihnung unter Mitnahme des Teschins entfeent und war seitdem verschwunden. Er hatte einen Zettel zurückgelassen, auf dem er sich von seinen Wirtsleuten verabschiedete. Diese, ebenso sein Arbeitgeber, schildern ihn als einen bedentlichen und fleißigen Menschen. V.(Baumwärter.) Der hiefige Obstbauverein hat, um eine sachverständige Obsthaumpflege zu fördern, auf seine Kosten eine Arzahl Baummärter autbilden lassen (die Namen sind aus der Bekanntmachung in der heutigen Nummer zu ersehen). Die Baumwärter stehen unter Kontrolle des Vorstandes des Odstbeuvereins. Sie können auch bei Obstbaumbesitzero, die nicht Mitglieder des Vereins sind, Arbeiten ausführen. Der Verein hofft, daß von der Einrichtung reger Gebrauch gemacht wird. *(Aus der Magistrats=Sitzung.) Dem Feuerwehr=Hauptmann Franke und dem Feuerwehrmann Fritz Kornfeld ist die große bronzene Gedenkmünze verliehen worden.— Der Firma Nähmaschinen Akt.= Gesells. vormals H. Koch u. Co. ist die Ueberbrückung der Teichstraße zwischen ihren Gebäuden unter denselben Bedingungen wie der Firma Ankerwerke vorm. Hengstenberg u. Co. in der Ravensbergerstraße gestattet.— Die Wirtschaftsgebäude auf dem Meyer zu Olderdissen'schen Hose und ein Teil der Ackergrundstücke sind an den Landwirt Wilhelm Depenbrock, z. Zi. in Stieghorst, verpachtet worden. Der Päcter wird auf dem Hofe eine alkoholfreie Sommer wirtschaft(Milch, Kaffee 2c.) betreiben. H.(Folgendes Dankschreiben) erhielt Herr Schuhmachermeister Ed. Hoffmann hierselbst für sein Gedicht mit dem Titel:„Zum Untergang des Passagierschiffes Berlin":„Dobbin, den 5. Apeil 1907. Herrn Schuhmachermeister Ed. Hoffmann=Bielefeld. Seine König'iche Hoheit der Prinz der Niederlaude haben mich zu beauftragen geruht, Ihnen für Uebersendung des hübschen Gedichts„zum Uatergang des Passagierschiffes Berlin" besteus zu danken, von Bülov Stolle, Hausmarschall. (Röthig=Quartett.) In unserer Zeit der Verweltlichung der Kunst, nicht zum wenigsten auch der Tonkunst, hat sich eine Vereinigung zu hohem Ansehen durchgerungen, die sich die Pflege der geistlichen a capella: Literatur in ihrer reinsten Form zur Aafgabe gemacht hat: das Leipziger Solo=Quartett (Röthig=Quartett). Ueber 1000 Konzerte sind es, in denen das Quartett die herrlichen Weisen der älteren Meister der geistlichen Musikliteratur haben ertönen lassen, über die eine Anzahl von fachmännischen Urteilen vorliegen, die sich in begeisterten Lobsprüchen der Leistungen erschöpfen und begegnen und in dem Urteil des Hofmusikdirektors in München gipfeln:„Die Arbeit dieses Qgartetts ist der Beginn der Reformation des deutsch= evangelischen Kirchengesanges.“ Und in der Tat wird derjenige, der einmal Gelegenheit gehabt hat, den unvergleichlichen und einzigartigen Gesang des Quartetts zu lauschen, nicht ohne den tiefsten Eindruck wahr empfundener Weihe und Erbauung geschieden sein. Der Erlös sämtlicher Konzerle wird nach Abzug der notwendigsten Kosen wildtätigen Stiftungen usw zugewiesen. So hat sich das Quartett auch jetzt wieder bereit fiaden lassen, wie schon vor Jahren für das Kaiser Wilhelmhaus in Metz, am Sonnadend abend 8½ Uhr in der Altstädter Kirche einen Kirchenmusikabend zu veranstalten, dessen Reinertrag dem zu erbauenden Soldatenheim in der Senne zufließt. *(Die Fürsorge der Invalidenversicherung) erstreckt sich auch schon dann auf die Versicherten, wenn sie noch nicht invalide, aber von einer Erkrankung ergriffen sind, welche zur Invalidität führen kann. Es liegt auf der Hand, daß frühe Hilfe die beste ist. Die Landesver= sicherungsanstalt Westfalen in Münster bringt versicherte, kranke Personen in Heilstätten oder Bädern unter, wenn die Bekämpfung der Krankheit dies erfordert und die Kosten eines solchen Heilverfahrens nicht anderweit aufgebracht werden können. Besonders segensreich wirkt diese Einrichtung bei der gefährlichsten Volkskrankheit, der Lungenschwindsucht. Leider kommt es noch oft vor, daß namentlich bei dieser Krankheit der Antrag auf Heilverfahren erst im vorgeschrittenen Stadium, wo eine Heilung zweifelhaft oder gar ausgeschlossen ist, gestellt wird. Die Lungenschwindsucht entwickelt sich oft schleichend Ens Ehreng..... für unsere Leser ist es, bei unsern kaufen. Die Erzählung von Heinrich Smidt. (Nachdruck verboten.) Trina konnte bei den Worten der alten Brümmer einen Freudenruf nicht unter drücken. Sie schlang ihren Arm um den Nacken der Magd und sagte leise:„Ach, wie ich dir das danke! Du weißt, wie ich mich nach einem Worte von ihm sehne. Und wenn du erst wüßtest, welche Ursache ich gerade heute habe, mit ihm zu sprechen! Ach, du alte, treue Seele, ist er denn auch ganz gewiß dort? Von diesem Gespräche mit ihm hängt so vieles ab!“ „Geh nur langsam vorauf, Trina! Ich will die Gießkanne bringen, denn das Leinen muß erst noch einmal tüchtig angefeuchtet werden, bevor es eingebracht werden kann!“ Sie kehrte nach dem Hofe zurück und sagte im Weiterschreiten vor sich hin:„Ich weiß, was ihr das Herz abstößt. Der Alte hat es nicht länger bei sich behalten können, was ihn quält. Das Glück ist von dem Hofe gewichen, seitdem die selige Frau die Augen schloß. Hier ist auch nichts mehr zu Shoffn. Nun soll eine fremde Hand das un, was die eigene nicht vermag! Und —has für eine Hand! Der Taler, den der Carsten Nagel an den Vostenhof wegwirft, brennt wie Feuer in der Hand dessen, der ihn anfaßt Ich sehe kein friedliches Ende, und der alte Mann wird den Spaten in die Hand nehmen und ihn vor dem Hecktor in die Erde stoßen müssen. Es wird ein trauriger Tag sein. Lange Jahre vergingen, seitden es in den Hadeler Marschen Spatenlard gab, und der gute Gott wolle es in Gnaden von uns abwehren!“ Mit diesem Stoßseufzer trat die Altmagd in das Haus und kehrte in die Milchkammer zurück Trina hatte das Bleichfeld erreicht und den Geliebten gefunden. Sie schüttete ihm ihr Herz aus, und er suchte sie freundlich zu trösten. „Weine nur nicht mehr, Trina! Ich will alles tun, was ich dir versprochen habe Mein Vater ist ein strenger Mann, und ich werde einen harten Stand haben; allein ich habe guten Mut und setz; durch, was ich will. Bist du nun ruhig?“ „Ich will es sein, Marx Nagel!“ sagte das Mädchen, ihre Tränen trock send.„Deine Vorte haben mir neuen Mut gegeben Rette du meinen Viter vom Sturze, und mein ganzes Leben will ich dazu verwenden, es dir zu vergelten! Dank, Dank für alles! Und wenn es dir nicht gelingen will...“ „O täle dich nicht mit solchen Gedanken!“ bat der junge Bauer. „Ich will nur sagen!“ fuhr sie fort, „was geschieht, wenn es dir nicht gelingt! Wenn dein Vater deine Bitte nicht erfüllt wenn unser Hof verloren geht und wir einander nicht bekommen, will ich dir doch stets treu bleiben, und kein anderer Mann soll mein Jawort erhalten und mit mir an den Altar treten. Das gelobe ich dir, und auf mein Wort kannst du bauen!“ Die beiden trennten sich, und Marx Nagel schritt dem väterlichen Hofe zu, entschlossen, sogleich Hand aus Werk zu legen und nicht abzulass n bis er seinen Zweck erreicht hätte. Dort auf dem Nagelshofe herrschte ein streuges Regiment. Derr Herr derselben machte nur wenig Worte, aber jedes war ein eiserner Befehl. Er lachte nie, schaute stets fluster darein und hatte in der Gemeinde nicht einen, zu dem er in einem vertraulichen Verhältnisse stand. Diese Abgeschlossenheit schrieb sich von dem Tage her, da er einen Eid in die Hände des Krügers schwur, es der Elsbeth und ihrem Minne nie nachzutragen, daß sie jenem den Vorzug vor ihm gab. Ein Jahr später hatte er sich mit der Tochter eines Vollbauern verheiratet, weik er in der großen Wirtschaft nicht ohne Frau sein konnte. Aber es war eine frostige, freudenlose Ehe, in der es nur einen Sonnentag gab, und das war der, an dem der Sohn geboren wurde, der bestimmt war, das Vater und Muttererbe zu einem einzigen zu vereinigen und der reichste Mann in der ganzen Gemeinds zu werden. Der Herr dieses Gehöftes trat eben aus dem Hause in der Begleitung eines Mannes, der mit einem breiten freundlichen Gesicht in die Welt hineinlachte, und dessen halb städtische, halb ländliche Kleidung einen eigentümlichen Anblick gewährte. Es war dies Herr Matthias Heinsohn, der wohlbekannte Kornhändler zu Wischhafen, weit auf und ab in den Marschen in gutem Leumund stehend bei alt und jung. „Wir machen also heute kein Geschäft?“ fragte er, indem er den breitränderigen Strobhut auf den Kopf stülpte „Nin!“ antwortete der Bauer kurzab. „Tut mir leid! Sein Weizen ist gut, und ich könnte die vier oder fünf Last, die noch auf seinem Boden liegen, gut brauchen. Lasse Er sich zureden!“ „Sein Gebot ist zu geringe!“ unter Erscheinungen un bar anderweitigen werden müssen. Sie ka schen Luftröhrenkatarrh Darm Katarrhs oder derartigen Krankheitser nicht dringend genuge den Arzt über die Notwe zu befragen, damit sie tragung des Heilverfah sicherungsanstalt verlust antrag wird auf dem gestellt. (Aus dem Theat schrieben: Zum vierten Donnerstag„Die Schlager der Saison melodienreiche Operette zug über alle Bühner mit großem Jubel Mozarts komische OpFigaro“ zur einme abend zum fünften Witwe“. m(Pflegekinde wesen.) Aus An gehabten Wehnung dingewiesen, daß zu kindern(Ziehkinder polizeiliche Genehm beim Vermieten v# Entgelt eine Anzeig Formular beim zust erstatten ist. m.(Biehmarkt. war mit 65 Rinder betrieben. Der Ho wurden gezahlt: fü 300—360 Mt, schl Mk.; für Schwein9—12 Mk., ältere m(Verloren: der Kreissparkasse, 1 portemonnate mit Herrenportemonnaie m.(Entlaufen:) Huhn. m.(Indas wurden einge lose, 1 Bettler u Trunkenheit und B Aus dem # Herford, 10 lehranstalt des Die Aufnahmeprüfu: tag abend 7 Uhr in Linden" statt. Der Freitag abend 7 Uh und 2. Klasse„Untdie 3. Klasse am 2 des Herrn Rektor 2 ∆ Herford, 10 Anlagen) Auch in holen wir unsere# lagen.“ Mit wie mit wie viel pekuni geschaffen wurden, a sind gern gebracht erfreuen, deshalb sol Gemeingut zerstören auf die Kinder, wel dort wegwerfen. C Herford, 10 heilverein) hält Bürgerverein eine Tagesordnung: Ja legung. Bericht abe Vorstagdswahl. ∆ Herford, 10. straße) ist wegen auf weiteres für gesperrt. § Herford, 10 vorsteher.) Herr ist für den 4. Bezi Heutschel für den 1 Pflicht genommen. C Hersord, 10 Der gestrige Markt im Besuch wie im H der Handel auf dem geräumt wurde. 450 Mk. Der Sch Ferkel kosteten 10— 20—30 Ml. Der # Herford, 10. demokratische B wieder einmal so „Ich zahle den ehrlicher Mann kann bestehen will!“ „Und ich will mn weil ich muß! Es zu kaufen.“ „Spatenland?“ sr und das breite Geft Falten.„Man ini allerlei seltsamen Di glauben mag. Die Namen auch mit Ist es denn wahr?“ „Mein Tag komn „Ich habe lange dar rats=Sitzung.) inn Franke und Kornfeld ist ikmünze verliehen Lähmaschinen Akt.= 5 u. Co. ist die straße zwischen Üben Bedingungen vorm. Hengsten Übergerstraße gegebäude auf dem n'schen Hose und ücke sind an den brock, z. Zt. in rden. Der Pähter holfreie Sommer) b e t r e i b e n. schreiben) eister Ed. Hoffmit dem 1g des Passa„Dobbin, den Schuhmachermeister Seine König'iche Niederlaude geruht, Ihnen en Gedichts„zum es Berlin" besteus Stolle, HausIn unserer Zeit Kunst, nicht zum ust, hat sich eine sen durchgerungen, tlichen a capella: n Form zur Aafger Solo=Quartet! 000 Konzerte sind ett die herrlichen er der geistlichen mnlassen, über die nnischen Urteilen erten Lobsprüchen ind begegnen und kdirektors Porzes sie Arbeit dieses der Reformation Kirchengesanges.“ inige, der einmal unvergleichlichen des Quartetts zu tiefsten Eindruck und Erbauung sämtlicher Koner notwendigsten nusw zugewiesen. auch jetzt wieder hon vor Jahren us in Metz, am hr in der Altenmusikabend zu trag dem zu erer Senne zufließt. Invalidenverschon dann auf die invalide, aber von d. welche zur Ingt auf der Hand, t. Die LandesverRünster bringt verlstätten oder Bädern der Krankheit dies lchen Heilverfahrens erden können. BeEinrichtung bei der Lungenschwindsucht. daß namentlich bei Heilverfahren erst wo eine Heilung en ist, gestellt wird. lt sich oft schleichend zu kaufen. hier eines Vollin der großen an sein konnte. freudenlose Ehe, nentag gab, und r Sohn geboren das Vater und sen zu vereinigen der ganzen Gees trat eben aus g eines Mannes, undlichen Gesicht und dessen halb Kleidung einen jährte. Es war sohn, der wohlWischhafen, weit rschen in gutem id jung. kein Geschäft?“ breitränderigen lpte r Bauer kurzab. Weizen ist gut, r fünf Last, die in, gut brauchen. uge! unter Erscheinungen und Beschwerden, die scheinhar anderweitigen Erkrankungen zugeschrieben werden müssen. Sie kann in der Form des chronischen Luftröhrenkatarrhs(Husten), eines Magen Darm Katarrhs oder der Bleichsucht entstehen. Bei derartigen Krankheitserscheinungen kann den Kranken nicht dringend genug empfohlen werden, rechtzeitig den Arzt über die Notwendigkeit eines Heilverfahrens zu befragen, damit sie nicht durch zu späte Beantragung des Heilverfahrens der Fürsorge der Versicherungsanstalt verlustig gehen. Der Heilverfahrenantrag wird auf dem Rathaus, Zimmer Nr. 33, gestellt. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Zum vierten Male bereits kann morgen, Donnerstag„Die lustige Witwe“, dieser Schlager der Saison, in Szene gehen. Die melodienreiche Operette macht einen wahren Sieges. zug über alle Bühnen und überall wird dieselbe mit großem Jubel begrüßt. Freitag kommt Mozarts komische Oper„Die Hochzeit des Figaro“ zur einmaligen Aufführung. Sonnabend zum fünften Male:„Die lustige Witwe“. m(Pflegekinder und Schlafstellenwesen.) Aus Anlaß des kürzlich stattgehabten Wehnungswechsels wird darauf dingewiesen, daß zur Annahme von Pflegekindern(Ziehkindern) gegen Entgelt die polizeiliche Genehmigung nachzusuchen und beim Vermieten von Schlafstellen gegen Eitgelt eine Anzeige auf vorgeschriebenem Formular beim zuständigen Polizeibezirk zu erstatten ist. m.(Biehmarkt.) Der gestrige Viehmarkt war mit 65 Rindern und 1192 Schweinen betrieben. Der Handel war mäßig. Es wurden gezahlt: für Rinder, gut genährte 300—360 Mk, schlecht genährte 200—250 Mk.; für Schweine, 7—8 Wochen alte 9—12 Mk., ältere 15—18 Mk. m(Verloren:) 2 Sparkassenbücher der Kreissparkasse, 1 braunledernes Damenportemonnate mit Inhalt, 1 schwarzes Herrenportemonnaie mit größerem Jahalt. m.(Entlaufen:) 1 schwarzes italienisches Huhn. m.(In das Polizeigefängnis wurden eingeliefert:) 3 Obdachlose, 1 Bettler und 1 Person wegen Trunkenheit und Verüben groben Unfugs. Aus dem Kreise Herford. # Herford, 10. April.(Handelslehranstalt des kaufm. Vereine.) Die Aufnahweprüfung findet am Donners tag abend 7 Uhr in der Schule„Unter den Linden“ statt. Der Unterricht beginnt am Freitag abend 7 Uhr und zwar für die 1. und 2. Klasse„Unter den Linden“ 14, für die 3. Klasse am Wilhelmsplatz im Hause des Herrn Rektor Decius. ∆ Herford, 10. Apeil.(Schutz den Anlagen) Auch in diesem Frühjahr wiederholen wir unsere Bitte:„Schutz den Anlagen.“ Mit wie viel Mühe und Sorge, mit wie viel pekuniären Opfern die Anlagen geschaffen wurden, ahnen die wenigsten. Sie sind gern gebracht die Opfer um alle zu erfreuen, deshalb soll nicht der Einzelne das Gemeingut zerstören oder ruinieren. Achtet auf die Kinder, welche hier abpflücken und dort wegwerfen. C Herford, 10. April.(Der Natur heilverein) hält heute abend 9 Uhr im Bürgerverein eine Generalversammlung ab. Tagesordnung: Jahresbericht Rechnungslegung. Bericht über die Vereinsbibliothek. Vorstandswahl. ∆ Herford, 10. April.(Die Lessing= straße) ist wegen Gasrohr=Verlegung dis auf weiteres für den Fahrwerksverkehr gesperrt. § Herford, 10. April.(Armenvorsteher.) Herr Malermeister Melhopp ist für den 4. Bezirk und Herr Kaufmann Heutschel für den 19. Bezirk in Amt und Pflicht genommen. C Herford, 10. April.(Biehmarkt.) Der gestrige Markt war nur mäßig sowohl im Besuch wie im Handel. Am besten war der Handel auf dem Rindermarkte, der auch geräumt wurde. Milchkühe erzielten bis 450 Mk. Der Schweinemarkt war schlecht, Ferkel kosteten 10—12—14 Ml., Stangen 20—30 Ml. Der Pferdemarkt war flau. # Herford, 10. April.(Die sozialdemokratische Brüderlichkeit) kommt wieder einwal so recht zur Geltung beim „Ich zahle den höchsten Preis. Kein ehrlicher Mann kann mehr geben, wenn er bestehen will!“ „Und ich will mehr haben! Ich will, weil ich muß! Es gibt bald Spatenland zu kaufen.“ „Spatenland?“ sragte Matthias Heinsohn, und das breite Gesicht legte sich in ernste Falten.„Man munkelt hier herum von allerlei seltsamen Dingen, woran ich nicht glauben mag. Die Leute bringen seinen Namen auch mit hinein, Cirsten Nagel. Ist es denn wahr?“ „Mein Tag kommt!“ sagte der Bauer. „Ich habe lange darauf gewartet!“ (Fortsetzung folgt.) Streik der Hafenarbeiter in Hamburg. Um die Arbeitswilligen den Angriffen der Streikenden zu entziehen, sind diese auf Logierschiffe untergebracht. Aber auch dort sucht man zu ftören. Auf den Kasernenschiffen der Arbeitswilligen wurden heute Flugblätter anarchistischen Inhalts verteilt. Darin wird gedroht, die Schiffe in die Luft zu sprengen. Die Flugblätter schließen: „Verlaßt so bald wie möglich die Logier schiffe. Es wird in den nächsten Tagen eines derselben in die Luft fliegen. Arbeiter! Wir haben Euch gewarnt! Mehr können wir nicht tun. Die Notwendigkeit zwingt uns zu entschiedenem Handeln. Eine Rückicht auf einzelne Menschenleben kann es für uns nicht mehr geben. Darum, Arbeiter, trefft sofort Eure Maßnahmen. Rettet Euer Leben. Ihr seid gewarnt! Das Exekutivkomitee+++.“ Das ist das Recht auf Arbei! Herford, 10. April.(Auf dem Schlachthof) wurden im März 7 Ochsen, 6 Rinder, 75 Kühe, 19 Bullen, 269 Kälber, 288 Schweine, 32 Schafe, 1 Ziege und 22 Pferde geschlachtet. Zusammen 94 Tiere mehr, als im März des Vorjahres. Herford, 10. April.(Eisenbahn= Unfall.) Gestern morgen kam eine Lokomotive nicht rechtzeitig zum stehen und durchfuhr die Wand. Der Materialschaden ist nicht bedeutend. Ernstlich verletzt niemand. I Herford, 10. April.(Feuer) brach heute morgen gegen 7½ Uhr Ahmserstraße 9 bei Bäckermeister Lütkehölter aus. Der Dachstuhl stand sofort in hellen Flammen und übertrug das Feuer auch auf das Hintergebäude, welches total vernichtet wurde. Die Feuerwehr war sehr schnell zur Stelle und gelingt es hoffentlich, des Feuers bald Herr zu werden. Rödinghausen, 9. April.(Abschiedsfeier.) Am Sonnabend voriger Woche fand im Gasthose Sundermeyer, hier eine Abschiedsfeier für den in den Ruhestand getretenen Polizeidiener Puls statt. Nach dem der Herr Ehrenamtmann Meier auf Waghorst und Herr Pastor Hartmann aus Rödinghausen über seine 40 jährigen treuen Dienste in anerkennbarer Weise gesprochen hatten, fand durch ein gemeinsames Keffeetrinken die F ier einen schönen Abschluß. X Löhne, 8. April.(Die Pläne betr. Erweiterung des hiesigen Bahnhofee) und Anlage eines Rangier und Güterbahnhofes liegen jetzt im hiesigen Amtsbureau zur Einsicht der Joteressenten aus. Es sind umsangreiche Veränderungen und Neuanlagen sowte Grundstück erwerbungen vorgesehen, die Millionen kosten werden. Die Kreischaussee zwischen Löhne Bahnhof und Löhne Ort wird bis an das Ufer der Werre vorgelegt. Die an der Chaussee erbauten zahlreichen Häuser müssen abgebrochen werden. Nüheres über das Projekt bringen wir in nächster Nummer. Aus den Kreisen Minden und Lüblece Minden 10. April.(Das Oderverwaltungsgericht) hat laut„M L. Kreisdl.“ entschieden, daß es nicht den Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes zu: winerlaufe, wenn auch Mieter nach dem Mietswert ihrer Wohnungen zu den Gebühren für die Benutzung der öffentlichen Kanalisations=Anlage, an welche die betreff nden Wohnungen angeschlossen find, herangezo en werden. Oberbauerschaft(Niedringhausen), den 6. April(Die Zegarren=Fabriker) sprießen aus der Erde. Die Firma Lüdering u. Reichswagen aus Bremen eröffgete in dem Hause des Tischlermeisters Struck eyer Nr. 163 eine Zigarrenfabrik Filiale. Er ist dies laut„Lübd Krsbl.“ die stebente Filtale in der Gemeinde Oberbauerschoft. In Niedring= hausen allein liegen nunmehr drei Filialen in einer Entferrung von kaum 100 Meter auseivander. Wo kann da noch Mangel an Arbeits gelegenheit sein? Aus den Kreise Hale. Halle, 9 April.(Bei der hiesigen Kreissparkasse) betrugen die Einlagen am Schlusse des Jahres 1904: 1 175682 51 Mark. Diese Summe wuchs laut„Krodl“ im Jihre 1905 durch neue Einlagen um 835 193,86 Mt und durch Zischreidung von Zinsen um 216 735 70 Mk. An Einlagen wurden im Jahre 1905 764 864,63 Mk. zurückzezahlt sodaß die Einlagen am Schluffe des Jihres 1905: 146274744 Ml. betrugen. An Sparkassenduchern fanden sich am Schliss des Jahres 1905 im Umlauf mit einer Einlage dis 60 Mk. 645 Stück von 60 bis 150 Mk. 597 Stück von 150 bis 300 Mk. 698 Stück von 300 bis 600 Mark 880 Stück, von 600 Mk und mehr 2620 Stück, mithin im ganzen 5440 Stück. Aus den Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Soest, 6. April.(Ein bedauerlicher Unglücksfall) wird aus O stinghausen gemeldet: Der etwa 13 Jahre alte Sohn des Gastwirts Sauerland, der aus einem mit der Säemaschine vom Felde heimkehrenden Pferde saß, wurde von dem Pferde, welches durch das Geräusch beim Ueberschreiten der Bahngeleise scheu geworden war, abgeworfen und geriet dabei so unglücklich unter die Maschine, daß er einen Beinbruch und eine Gehirnerschütterung davon trug. Der Knabe ist bereits diesen schweren Verletzungen erlegen. Der Führer der Säemaschine namens Mense erlitt leichtere Verletzungen. Hohensyburg 8. April.(Vom Kaiser Wilhelm Denkmal.) Vor einigen Tagen hat laut„Rh. W. Ztg.“ eine fachmännische Kommission eine Besichtigung des Kaiser Wilhelms=Denkmals vorgenommen und die nötigen Anordnungen getroffen. Durch ein sehr starkes Gerüst ist das Standbild des Kaisers hinreichend abgestützt. Wie verlautet, sollen die schadhaften Stücke an den Füßen des Pferdes durch neue ersetzt werden. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Trier, 8. April.(Altertumsfunde.) In der Eberhardstraße sand man bei einer Kellerausschachtung in der Nähe des römischen Mosaikbodens eine mächtige Amphora von Terracotta. Sie diente vermutlich zu Römerzeiten als Weingefäß und hatte eine Breite von 40 Zentimeter und eine Höhe von cr. 50 Zentimeter. Leider waren die beiden Henkel abgebrochen. Außerdem fand man noch einzelne beschädigte kleinere Tonkrüge.— In Löwenbrückn fand man eine ziemlich gut erhaltene Bronzemünze des Kaisers Nerva. Auf der Vorderseite befindet sich das Brustbild des Kaisers mit einem Kranz auf dem Haupte und Umschrift. Auf der Rückseite sieht man zwei verbundene Hände und die Umschrift: Concordia Exercitium. Die Münze hat die Größe eines Talers. Kaiser Nerva regierte im ersten Jahrhundert u. Chr. Geb. Spr. Sal. 31, Vers 8. Die Arbeit an den Nestorianischen Christen in Kurdistan ist ein sehr bedeutsames und nötiges Werk der Liebe für die ganze abendländische Christenheit. Diese Christen, wohnend im Lande des einstigen Paradieses, sind von den Apostela selbst für den Glauben an den Herrn unsern Hetland gewonnen. Sie verdienen unsere Hilfe um der ungeheuern geistlichen und leiblichen Not willen, von der sie beständig niedergedrückt werden, und um der Treue willen, mit der sie sich weit über fausend Jahre in den schwersten und surchtbarsten Leiden und Verfolgungen zu ihrem Christen glauben bekannt haben. Nun ist das Elend in Kurdistan aufs höchste gestiegen und wenn wir nicht bald helfen, so könnte diese schwer geprüfte Christenschar von den ihr an Zahl und Macht unendlich überlegenen Muha medanern und Kurden zu Grunde gerichtet werden.— Was antwortest du, wenn der Here dich fragt:„Wo ist dein Bruder Abe!?“ Wenn du nicht die gewöhnliche Antwort geben wllst, so sende eine— wenn auch kleine— Gabe an den Unterzeichneten, welcher sie gern weiter befördert Pfarrer Wendt Lerbeck bei Porta, Wesifalen. Berlin, 9. April. Die Große Berliner Kunstausstellung 1907, die am 27. April eröffnet werden soll, wird auch eine größere kunstgewerbliche Abteilung enthalten. Einen Glanz punkt wird hier voraussichtlich die Königliche Porzellan Manusaktur bilden. Hamburg, 9. April. Nachdem sich die Organisation der Hafenarbeiter an den Arbeitgeberverband von Hamburg=Altona gewandt und auf dessen Verlargen die schriftliche Erklärung abgegeben hat, daß der Beschluß der Verweigerung der Nachtarbeit nunmehr bedingungslos aufgehoden sei, wird über die vom Hasen betriebsverein angestrebte völlige Neuordnurg der Arbeitsverhältnisse im Hamburger Hafen heute eine Besprechung mit dem Borsitzenden des Hasenarbeiterverbandes stattfinden. Man hofft, daß der Ko flikt in wenigen Tagen beigelegt sein wird. Aachen, 8 April. Im nahen Richterich hat ein sechsjähriger Knabe sein drei jähriges Brüderchen erschossen. Der 15jährige Sohn eines Bäckermeisters hatte sich eine kleine Pistole gekauft und sie geladen zu Hause liegen lassen. Der sechsjährige Knabe spielte mit der gefährlichen Waffe, wobei sich der Schuß entlud und das Geschoß dem kleinen Brüderchen in den Nacken drang und es so schwer verletzte, daß es alsbald starb. Barcelona, 9. April. Durch die gestern nachmittag erfolgte Bombenexplosion sind fünf Personen schwer verletzt worden. Heute vormittag um 10 Uhr erfolgte eine neue Bomdenexplosion, durch die Personen zu Schaden gekommen sein sollen. (Ballonaufstiege.) Donnerstag, 11. Aptil, finden in den Morgenstunden internationale wissenschaftliche Ballonaufstiege statt. Es steigen Drachen, bemannte oder unbemannte Ballons in den meisten Hauptstädten Europas auf. Der Finder eines jeden unbemannten Ballons erhält eine Belohnung, wenn er der jedem Ballon beigegebenen Instruktion gemäß den Ballon und die Instrumente sorgfältig birgt und an die angegebene Adresse sofort telegraphische Nachsicht sendet. (Gartenbau und Blumenpflege ohne Mißersolge.) Der Sommer naht heran und mahnt uns an manche liebe Beschäftigung im Garten und Hof, die wir nur ungern entbehrten. Das ist das Gute bei der Blumenliebhaberei, daß sie ebenso gut von arm und reich, auf dem Lande wie in der Stadt gepflegt werden kann. Wer keinen Park zur Verfügung hat, der hat viekleicht einen Garten, eine Veranda, einen Balkon, wenigstens aber eine Fensterbank; er braucht nur noch etwas guten Willen zu haben, dann gelingt es ihm immer, sich mit blühenden und grünenden Naturkindern zu umgeben. Zwar, so ganz allein tut's der gute Wille auch nicht, ein wenig Verständnis und Kunstfertigkeit gehört schon dazu. Mancher, der mit Feuereifer in seinem Garten zu wirtschaften arfing, verlor die Lust, als sich Mißerfolge einstellten. Wer letztere vermeiden will, der halte sich eine gute Fachzeitschrift, aber eine solche, die geschickt redigiert wird, die der Jahreszeit entsprechende praktische Ratschläge erteilt und das Verständris durch zweckmäßige Abbildungen erleichtert. Vor uns liegt eint Nummer des Lehrmeisters im Garten und Kleintierhof, Verlag Hachmeister& Thal, Leipzig; diese vorzüglich ausgestattete Zeitschrift kann jedem Gartenfreunde empfohlen werden, und die geringe Ausgabe von 1 Mark vierteljährlich wird sich reichlich bezahlt machen. Und nun hinaus in die würzige Frühlingsluft, der Lehrmeister weiß eine ganze Reihe von Arbeiten, die jetzt im Blumen=, Obst und Gemüsegarten mit kundiger Hand zu verrichten sind, damit uns reicher Blumenflor im Sommer und gefüllte Obstkeller im Herbste bechieden sind.. Literarisches. Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist. Herausgeber Frhr. von Grotthuß. Verlag von Greiner& Pfeiffer, Stuttgart. Preis vierteljährlich 4 Mk., Einzelhift 1.50 Ml. Das Aprilheft des Türmers zeigt äußerlich das Gepräge einer Ostergabe. An Kunstbeilagen sind beigegeben:„Es ist vollbracht“— Jesus predigend — Ecce homo— von Fahrenkrog, ferner„Christus im Jüngsten Gericht“ von Michelangelo, sowie eine Studie„Christuskopf“ von Leonardo da Binei. Die Notenbeilage bringt eine Komposition des Paul Gerhardtschen Gedichtes„Die sieben Worte, die der Herr am Kreuze geredet“. Im übrigen zeigt schon das folgende aus dem Inhaltsverzeichnisse die Fülle der interessanten und alle Gebiete der Kultur berührenden Beittäge aus bester Feder: „Der neue Reichstag“ von Dr. Rich. Bahr,„Vom Schah“ vom Grafen Godineau,„Ostara, Osterfeuer, Osterhase und Ostereier“ von D. D. A. Freybe,„Ueber Wetten beim Pferderennen" von Mejor Henning,„Unsere Töchter“ von M. Diers, „Einiges über Kunst und Kultur“ von H. Walling, „Das Bürgertum in der Kunst“ von Dr. Stork, „Der Kultus des Nackten“ von Dr. Fr. W Förster, „Von der äußeren Erscheinung Christi“ von Dr. Stork,„Ein Sänger Gerhardts" und vieles andere. Dazu treten die Fortsetzung von Peter Roseggers „Försterbuben“ und eine Anzahl Gedichte religiösen Inhalts. Das Aprilheft reiht sich also würdig seinen Vorgängern an und bietet dem Leser eine unter haltende, erbauliche und belehrende Osterlektüre. Uebersicht der Bielefeld, 10. April 1907. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Bu, bie Niedrigster Thermometerstand i. d. Nach+ 3 Thermometerstand um 10 Uh vorm+ 9 06. Barometer 74 8 em. Wind Süd-Ost. Hiwur bedeckt. Reuste Nachrichten. Berlin, 10. April. Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete für den sächsischen Wahlkreis Meerane, Ignaz Auer, der schon seit längerer Zeit leidend ist, erlitt gestern in seiner Wohnung einen Schlaganfall, der zu einer links. seitigen Lähmung führte. Bis zur späten Abendstunde hatte der Patient Sprache und Bewußtsein nicht wieder erlangt. — In hiesigen diplomatischen Kreisen ist das Gerücht verbreitet, zwischen England und Spanien seien bestimmte Abmachungen auf der Grundlage zustande gekommen, Spanien erkläre sich bereit, den englischen Kriegsschiffen in gewissen Fällen seine Häfen zu öffnen und England sichere dafür Spanien seine Unterstützung in allen Fällen auswärtiger Politik und seinen ökonomischen Beistand zu. — Zu der Frage der Posener Erzbischofswahl wollen einige hiesige Zeitungen gehört haben, daß man an maßgebender Stelle jetzt zu dem Entschlusse gekommen sei, das Erzbistum Posen Gnesen überhaupt nicht wieder zu besetzen, sondern durch den Weihbischof verwalten zu lassen. Nach Information der KKreuzzeitung“ ist diese Meldung unzutreffend. — Kolonialdirektor Dernburg forderte in einer Rede bei dem gestrigen Festmahl des Deutschen Handelstages den Kaufmannsstand zur Mitarbeit an den kolonialen Bestrebungen auf. Essen, 10 April. In Mörs verschwanden vor einigen Tagen zwei Kinder der Ilgnerschen Ehel me. Gestern aberd wurden die Kinder tot in einer Kiste aufgesunden. Das Ebepaar wurde wegen dringenden Mordveidachts verhaftet. Leipziger Solo=Quartett für Kirchengesang (Röthig=Quartett.) Sonnabend, 15. April 1907, abends 8½ Uhr in der Altstädter Kirche zu Bielefeld. = Kirchenmusik=Abend.— Eintritt 50 Pfz. Der Reinertrag ist für das Soldatenheim in der Senne bestimmt. Karten sind im Vorverkauf zu haben in den Buch= und Kunsthandlungen von O. Fischer, Overnstraße, M. Pfeffer, Obernstraße, H. Selle, Niedernstraße, Buchhandlung der Anstalt Bethel, Sekretariat des christl Vereins junger Männer, Paulus-Drogerie von G. Sellhorst, Paulus= u. Kaiserstraße=Ecke. 5. Als Baumwärter sind ausgebildet worden: Gottlieb Bergmann in Schildesche, Heeperstr. 73, Wilhelm Heidemann in Oberjöllenbeck 47, Karl Scheele in Brackwede, Siekernbrock 2c, Friedrich Möller in Brönninghausen 18, später in Heepen(für das Amt Heepen), August Hillenkötter in Hoberge 15, Post Dornberg, (hauptsächlich für Stadt Bielefeld u. Amt Gadderbaum), 6. Albert Wunnenberg in Großdornberg 65. Jeder Baumwärter ist u. a. mit einer tragbaren Holderschen Baumspritze versehen. Obstbaumbesitzer wollen sich wegen Ausführung einschlägiger Arbeiten unmittelbar an die Baumwärter wenden. Bielefeld, den 10. April 1907. Der Vorstand. Bekanntmachung. Die Ausführung der Schlosser- und Anschlägerarbeiten für den Neubau der Webeschule soll in 2 Losen vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind bei unserer Kanzlei II für 0,75 Mark zu beziehen, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene Angebote mit der Aufschrift:„Angebot auf Ausführung der Schlosser= und Anschlägerarbeiten für die Webeschule" bis zum Eröffnungstermin am Freitag, den 12. April 1907 vormittags 9 Uhr einzureichen. Bielefeld, den 6. April 1907. V Das Stadtbauamt. Sewersehank za Vretetera (früher Vorschuss-Verein) Turnerstr. 33 mit beschränkter Hattpticht. Eck- Marktst. Telephon No. 281. Reichsbank-Giro-Konto. Nur für Mitglieder! Geschäfts-Anteile ca. Mk. 900 000 Reserven ca. Mk. 250 000 Eigenes Vermögen ca. Mk.1 150 000 Haftsumme ca. Mk. 1150 000 Wir empfehlen unseren Mitgliedern die nachstehenden Geschäftszweige zur gefl. Benutzung: Eröffnung von laufenden Rechnungen mit und ohne Kredit. Ginkur n.„ Bekanntmachung. Nr. 84. zur Vaterländisch. Frauenvereins für den Landkreis Bielefeld auf Donnerstag, den 11. April 1907, nachmittags 4 Uhr, im Evangelischen Vereinshause, Altstädter Kirchplatz, Bielefeld. Tages Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungslage und Entlastung des Kassierers. 3. Vereinshaushalt. 4. Wahlen. 5. Sendung von Kindern nach Solbädern. Die Vorsitzende: Amalie v. Ditfurth. ung runte uud daiahe Bagstute, du unter alr.. im Gebrauche! ünsefedern, Diskontierung von Wechseln. Gewährung v. Krediten gegen Vorschuss-Wechsel Scheckverkehr.# Annahme von Spareinlagen zu festen und guten Zinssätzen. Die Verzinsung erfolgt vom Tage der Einzahlung bis zum Tage der Abhebung. (Die grösste Sicherheit ist den Einlegern durch das eigene Vermögen und die Haftsummen im Gesamtbetrage von ca. M. 2300000 garantiert!) Vermietung v. eisernen Schrankfächern in drei verschiedenen Grössen unter eigenem Verschluss der Mieter. An- und Verkauf von Weripapieren Kostenfreie Verlosungs- Kontrolle auf Grund einzureichender Verzeichnisse. Einlösung von Coupons, verlosten und gekündigten Wertpapieren. Neu-Aufnahmen von Mitgliedern finden jederzeit statt Interessenten wird bereitwilligst jede gewünschte Auskunft erteilt. NB. Seit 30 Jahren haben wir jährlich 6% Dividende an die Mitglieder verteilt. Kasse ist täglich, auch Sonnabends, geöffnet von 12 Uhr morgens und von 3—6 Uhr nachmittags. Gänsedaunen und alle anderen Sorten Betisedern. Neubeit und beste Reinigung garantiert! Gute, preisw Bettfedern per Pfund für 0,80; 1 Mark: 1,40. Prima Halbdaunen 1.60; 1,80. Polarsedern: balbweiß 2, weiß 2,50. Silberweiße Bettjedern 3; 3,50; 4; 5. Echt chinesische Ganzdaunen 2,50. Polar=Halbdaunen 2,50. Polardaunen 3; 4; 5 Mark.— Größte Auswahl in fertigen Inletts, Bettstoffen und fertigen Betten. Richtgefallendes auf unsere Kosten zurückgenommen.— Verkauf nur gegen Barzahlung; nach auswärts nur gegen Nachnahme oder Vorauszahlung! Sonntags Geschaft geschlossen. #od#, in Herford in Westfalen, Pecher&aer. Aurfürtenkraße Nr. 20. Proben und Preislisten, auch über Zeitstofo und fertige Betten, kostenfrei. Angabe der Preislagen für Federnproben erwunscht! Füllung der Betten in Gegenwart der Käufer in wenigen Minuten! Mein, Scihlalhmmmher in echten und gestrichenen Hölzern empfiehlt billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, BIELEFELD, Niedernstr. 45. Bielefelder Staut Theater! Mittwoch, den 10. April 1907, Anfang 7½ Uhr. Cavalleria rusticana. Hierauf: Der Donnerstag, den 11. April 1907, Anfang 7½ Uhr. Zum 4. Male!—— Die lustige Witwe. Modern Bilder-** Sinrahmungen Otto Tischer Obernstr. 47. Ganniach Zum 1. Juli er. suchen wir einen jüngeren I. Nachhutter mit einem Anfangsgehalt von 1200 Mk. und Gratisikation; derselbe soll auch mit dem Genossenschaftswesen etwas vertraut sein. Militärfreie Bewerber mit schöner Handschrift erhalten den Vorzug. Offert. mit Photograpie und Lebenslauf sind zu richten an die Gewerbebank zu Eil eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Hattpflicht. # EE Tatente Verbands-Patentbureau Brust Fillale Bielefeld, Klosterplatz — Telefon 610.= 4 Fice Fahrräder, von d. Fabrik an. Lrivate u. Händler v. Mk. 65 an Zubehörteile, Lustschläuche von Mk. 2.80 an Keparaturen Fabrikat. promp und billigst. Natalog gratis und franke Duisburger Fahrradfabrik „Schwalbe“ Akt.-Ges Oulsburg-Wenhelmerort. Gegründet 1896. („Dankbarkeir mich, gern u. kostenlss allen Lungen- und mitzutellen. una Gohn, jetzt Lehrer, an anfaches, dilliges und #eteigen ches Naturprodukt von eenon deben Seumir: Berlsbad. 9 AI C: ca. 65 Prozent Eiweißgehalt als Beigabefutter. Allen Geflügel=Besitzern sehr zu empfehlen. Erzielt überraschende Resultate. Eier=Sammelstelle Herford Mumperow — Fernsprecher Nr 185.— Kontrollversammlungen Frühjahr 1907 im Landwehrbezirk Detmold. u0 Es haben zu erscheinen: 1. Die Offiziere, Sanitätsoffiziere und oberen Militärbeamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. 95 2. Die Mannschaften der Landwehr 1. Aufgebots(Jahre, 1894—1998)stlassen 3. Sämtliche Reseroisten(Jahresklassen 1899—1906). 4. Sämtliche Ersatzreservisten(Jahresklassen 1894—1906), 5. Die zur Disposition des Truppenteils Beurlaubten. 6. Die zur Disposition der Ersatzbehörden wegen Untauglichkeit Reklamation Entlassenen. 7. Sämtliche als zeitig Invalide anerkannten Mannschaften. Herford. I. Im Bezirk des Meldeamts Bünde Am 11. April, 10½ Uhr vorm. in Meunighüffen Spritzenhausplatze sämtliche unter 1, 2 und 4 Bezeichneten aus Mennighüffen, Obernbeck und Beck=Uhlenburg des Amtes Mennighüsfen. Am 11. Avcis, 2 Uhr nachm. in Mennighüffen auf dem Spritzenhe unter 3, 5, 6 und 7 Bezeichneten aus Mennigund Beck=Ulenburg des Amtes Mennighüffen. auf dem hausplatz hüffen, Obe. II. Im Brzirk des Meldeamts Herford. Am 11 April 9 Ur vo# Herford im Saale des Bahnhofshotels am Hauptbahnhof, d O siziere pp. und die Jahresklassen 1899 und 1900 der Reserve aus S adt und Feldmark Herford und Stiftberg. Am 11. April, 3 Uhr nachm. die Jahresklassen 1901 und 1902 der Reserve. Am 12. April, 9 Uhr vorm. die Jahresklassen 1903, 1904, 1905 und 1906 der Reserve und die unter 5, 6 und 7 Bezeichneten. Am 12. April, 3 Uhr nachm. die Jahresklassen 1894, 1895 und 1896 der Landwehr 1. Am 13. April, 9 Uhr vorm, die Jahresklasse 1897 und 1898 der Landwehr 1. Am 13. April, 3 Uhr nachm. die Jahresklassen 1894 bis 1899 der Ersatz=Reserve. Am 15. April, 9 Uhr vorm. die Jahresklasse 1900 bis 1906 der Ersatz=Reserve. Am 15. April, 3 Uhr nachm. die Jahresklasse 1899 bis 1903 der Reserve aus Amt Herford=Hiddenhausen. Am 16. April, 9 Uhr vorm. die Jahresklassen 1904—1906 der Reseroe, die unter 5, 6 und 7 Bezeichneten und die Landwehr 1. Am 16. April, 3 Uhr nachm. die Ersatz=Reservisten. Anmerkung. 1. Den Offizieren, Sanitätsoffizieren und oberen Militärbeamten geht eine besondere Aufforderung zur Teilnahme an der Kontrollversammlung nicht zu. 2. Militärpaß und Führungszeugnis sind mitzubringen. 3. Sämtliche Mannschaften haben die ihnen bis Ende dieses Mts zugehenden Kriegsbeorderungen oder Paßnotizen vorschriftsmäßig in die Militärpässe eingeklebt mitzubringen. Jedes Fehlen der Kriegsbeorderung oder Paßnotiz wird bestraft. 4. Ausbleiben ohne Entschuldigung oder unpünktliches Erscheinen zur Kontrollversammlung wird nicht nur mit Arrest bezw. Beorderung zum Standort des Meldeamts oder Bezirkskommandos bestraft, sondern es erfolgt auch auf Grund der§§ 11,4 und 12,8 der Wehrordnung Versetzung in die nächstjüngere Jahresklasse. 5. Begründete Befreiungsgesuche sind, unter Beifügung amtlich beglaubigter Atteste rechtzeitig bei den Meldeämtern bezw. Bezirksfeldwebeln anzubringen, widrigenfalls sie unberücksichtigt bleiben.(Für Offiziere s. Dienstanweisung Seite 8 VIII Ziffer 6. Nach Beendigung der Kontrollversammlung werden An= und Abmeldungen, sowie Gesuche und protokollarische Vernehmungen auch von denjenigen Mannschaften entgegen genommen, welche bei der Kontrollversammlung nicht in der Front stehen. 7. Den Mitgliedern von Kriegervereinen wir das Anlegen von Vereinsmütze und Vereinsabzeichen gestattet. Detmold, den 14. März 1907. Königliches Bezirkskommando. I. A.: v. Basse, Major z D. und Kommandeur. Phomasschiackenmen arl Bewährtester und billigster Phosphorsäuredünger für Wiesen und Prühjahrssaaten Das Ausstreuen kann in jetziger Zeit mit bestem Erfolge vorgenommen werden. Man verlange beim Ankauf ausdrücklich Thomasment„Sternmarke und achte auf Gehaltsangabe, Schutzmarke und Plombe. Vor minderwertiger Ware wird gewarnt. Fhomasphesphattabriken C. m. b. A. BERLIN W. Wegen Offerte wende man sich an die bekannten Verkaufsstellen. D ruchheilanstalt, Hannover, Wiesenstr. 60(für Unterleibsbrüche=, Wasser= und Krampfaderbrüche ohne Operation) Prospekt frei. Sprechstunden wie bisher. Dr. Wollermann, Arzt. kranke, auch solche, die nirgende Heilung fanden, verlangen Propekte und beglaubigte Atteste gratis. C. W. Relle, AltonaBahrenfeld Schönste 1906er Ital. Legehühner m. feuerroten Schlotterkämmen à 260 M. Bei 20 Stük franko Truthühner zur Brut à 6.50 bis 7.50 Mk. Garantie für leb. Ankuntt Bezirkstierärz. Untersuchung Preisliste über Geflügel aller Art umsonst Geflügelhof zum Strauss, Buchen i. Baden. Wasche mit hocha-S1 aschlam tesieh mi ellen Postanste 1.20 K., bei tägl Hafteliung in Biel1.40 M., durch B träger 1,62 M Postzeitungslist Nr. 5881. Acher! 11. April: — Anastasiu Dichter, zu Laib Krupp, Großin! Lassalle, Begri 1825.— Aufna Georg Müller Die Vr Der Verein Schulfreunde fü nahm bezüglich folgende Resolut Der nahezu tau evangelischer Lehr land und Westfa Boden des biblisch holt für ein ein Schule und Kirche erziehung wie auch Interessen bei der drücklichste eingetr haltung der Schul geeignete Mittel der Kirche auf d muß er diese Einr Schule als auch di mäßig verweifen. aufs lebhafteste bi des Abgeordnetenh lehnende Verhalten bei den jüngsten männische Schulauf der geistlichen Sch friedenheit im Lei neigung gegen die radikaler Strömun Was hier zur bekannte Dörp „Reichsbote“ ben daß sie die bish# als„unzweckmäß sie habe sich dur mäßig bewähr wenn wan sie gemäß" bezeig lichen Einrichtun Ertwicklung ein andere Einrichtu Einrichtung verl im Hinblick unseres Schi und das haben kannt, wenn nur wahrt wird, we aussicht zugrunde Verbindung im Zusammenwit christlichen Volkeobigen Beschluß freulich. Abere bindung und d Schule und Kir wenn die geistliche diese Verbindung haben kürzlich vor liche, wenn ih nommen und in gelegt wird, den sand, die Au unterricht und d. sich als Vorsitzend den Geist, der bekümmern, erha aber, ob man da das liberale L beeinflußte liber ralen Abgeordn Loslösung der und dem Eofl. Diese Ungewißhei der bestehenden S treten soll, ist d kor servative Part Schulaussicht nicht sicher ist, daß ein schaffen wird, weld Zisammenwirkens zur christlichen Er und sicherstellt“ Das dickt sich unster person