K X ier X s utkörbchen## e. 8 und Qualität## lahn )bernstr. 7. X ing. na Harms& Co. und als„gute mtlich angekündigten ir nicht verdorben, 7. Verwaltung. enhorst. turen Peisen. itter dernstr. 45 8 delsicher ingen. ten: Rathaus, durch den links, Uhr mittags, nachmittags. Uhr mittags. weg 32 durch Herrn er Dr. rderstr. 82 durch h.=Bes. L. Müller die am 1. Kassenbeginnt mit dem parkasse. r unserer Anstalten zu zu diesem Tage etwa alten als an einzelne s bis zum 5. April ; später einlaufender sentlich verzögert und nungs=Stelle. in Bielefeld. Nr. 73. Vrachsträc ###der Geschäftsstelle n. an allen Postanstalten 1.20 M., bei täglicher Pas-agne in Bielesteld 40 mu., durch Briesträger 1,62 M. 31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petttscgode deren Raum o Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Erstes Blatt. Sistorischer Kalender. 27. März: Matthias I. Corvinus, König von Ungarn, geb. 1413.— William Hogarth, Maler und Kupferstecher, geb. 1657. — Friede von Amiens zwischen Frankreich und England, 1802.— Maler Gerhard von Kügelgen, in Dresden ermordet, 1820.— Georg Bleibtreu, Schlachtenmaler, geb. 1828. — Physiker Konrad Röntgen, in Lennep geb. 1845.— Besuch Kaiser Wilhelms in Lissabon, (27. bis 29.), 1905. Bielefeld Mittwoch, 27. März 1907. — rüstung betrifft, der besonders die Liberalen jetzt die größte Aufmerksamkeit widmen, muß das leider gesagt werden. Möge man sich überall diese Mahnungen auf das Errsteste zu Herzen nehmen! Parteiorganisation! Im Herbst dieses Jahres soll ein konservativer Delegiertentag abgehalten werden, dem in den ersten Monaten des kommenden Jahres ein allgemeiner Parteitag folgen soll. Irzwischen wird der neue Orgavisationsausschuß, der in regelmäßigen Fristen dem Parteivorstande über seine Tätigkeit Bericht zu erstatten hat, seines Amtes walten und, hoffentlich mit reger und opferwilliger Unterstützung der Parteimitglieder im Lande, den Ausbau unserer Parteiorgavisation und die Pfleze unablässiger politischer Kleinarbeit sördern. Es kann unsern Parteimitgliedern, schreibt die„Kreuz Zig“, gar nicht oft und dringend genug ans Herz gelegt werden, daß das Wichtigste für das Blühen und Gedeihen einer Partei, das Wesentlichste, der Partei politischen Einfluß zu sichern, also in der Praxis die von ihr vertretene konservative Sache zu fördern, das Bestehen einer lücken losen, zuverlässig funktionierenhen und bis in ihre kleinsten Gruppen wohldisziplinierten und wohlgeleiteten Organisation ist. Auf konservativer Seite ist in diesem Punkte lange Jahre hindurch viel gefehlt worden. Unsere Freunde sind zu leicht geneigt, sich auf die Hüter der konservativen Sache zu verlossen und eine kurze ader inter sive Tätigkeit kurz vor den Wahlen für aus. reichend zu halten, um den Parteianhang zu sammeln. Die Zeiten aber sind vorbei, da man auf diese Weise noch vormärts kommen konnte. Seitdem der Wahlkampf immer schärfer geworden ist und seitdem man dabei mit immer bedenklicheren Waffen zu fechten liebt, muß die Anhängerschaft schon in ruhigen Zeiten gegen solche demagogischen, rücksichtslos— hier verhetzenden, dort verheißenden— Agitationen ges stigt werden. Diese schöne Aufgabe liegt nicht etwa nur im konservativen Parteiinteresse, sondern ebenso im Interesse der rateilländischen G.samtwohlfahrt. Sorgen wir dafür, daß immer weitere Volkskreise für die konservative Lebensanschauung gewonnen und in polittscher Hinsicht gefestigt werden, dann leisten wir dem Vaterlande und der Monarchie einen sehr bedeutsamen Dienst und können auch von Partei wegen mit Ziversicht auf jedem, auch auf eiten überraschend hereinbrechenden Wahlkampf hinblicken, während das Bewußtsein, unger ügeod vorbereitet zu sein, hemmende Unsicherheit im Kaupfe hervorruft. Am meisten in die Augen springend sind die Lehren, die sich für uns Konservative aus der organisatorischen Tätigkeit aller geguerischen Parteien ergeben. Haben nament: lich die liberalen Parteien schon vor den letzten Wahlen eine äußerst intensive Oeganisationsarbeit entfaltet, so ist diese Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 26. März. Der Kaiser hatte heute eine Besprechung mit dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und hörte im Schloß die Vorträge des Chefs des Militärkabinetts und des Admiralstabes der Marine. Nach dem„Rhein. Cour.“ sandte der Kaiser an Fau Geheimrat v. Bergmann, ein Beileidstelegramm, das mit den Worten schließt:„Seine(des Entschlasenen) Lebensarbeit sichert aber ihm auch bei der Nachwelt den unvergänglichen Ruhmeskranz und einen Ehrenplatz in der Geschichte der Chirurgie. Neben seinen großen Verdiensten in Kriegs= und Friedenszeiten gedenke ich mit besonderer Wärme und Dankbarkeit der treuen Dienste, welche der treue Eatschlafene mir und meinem Hause als Arzt und Mensch geleistet hat. Gott der Herr tröste Sie in diesen schweren Tagen und Stunden.“— Auch die Kaiserin und die Großherzogin von Baden sandten Beileidstelegramme. Wie nach der„N. P. K.“ verlautet, wird der bisherige Kommandeur der Schutztruppe für Südwestafrika, Generalmajor v. Deimling, in dem neu zu errichtenden Reichskolonialamt an die Spitze derjenigen Abteilung treten, die die Angelegenheiten der Schutztruppen unter sich haben wird. Der italienische Ministerpräsident Tittoni trifft morgen nachmittag zum Besuche des Fürsten Bülow in Rapallo ein. Der Staatssekretär des Reichsmarineamts Admiral Tirpitz ist in Riva, der stell vertretende Kosonialdirektor Dernburg in Como eingetroffen. Deruburg wird voraus sichtlich am 8. April in Berlin wieder eintressen. Wie der„Voss. Zig.“ mitgeteilt wird, legt Graf Posadowsky Weit darauf, festzustellen, daß er die ihm zugeschriebene Aeußerung, die Reichstagsauslösung sei eine unüberlegte Handlung gewesen, weder dem Adg. Trimborn noch sonst irgend wem gegenüber getan habe. Die von der„Ausgburger Abendzeitung" verbreitete Nachricht, wonach in der Verhandlung gegen den in der Tippelskirch=Affäre vielgenannten Major Fischer auf schlichte Gntlassung erkannt und dieses Urteil dem Kaiser zur Bestätigung unterbreitet sei, entbehrt, wie eine häufig offi ziös gespeiste Korrespondenz dihauptet, der Begründung. Ein Ehrengericht erkennt nicht auf Strafe, und ein ehrengesichtliches Urteil wird nicht dem Kaiser zur Bestätigung unterbreitet. Das Ehrengericht gibt vielmehr nur ein Gutachten ab. Die Entscheidung, das U teil, stebt allein dem Kontingentsherrn, in diesem Falle dem Kaiser, zu. In der Angelegenheit des Masurischen Kanals ist, wie die„Berl. N N“ hören, zu erwarten, daß bei der zweiten L sung des Etats der Bauverwaltung Ende Epril Minister Breitenbach eine Erklärung abgeben wird, in welcher die Bereitwilligkeit der Regierung zur Durchführung des Kanalproj=kts zum Ausdruck aus gebracht wird Von der Vorlage eines besonderen Kanalgesetzes dürfte wahrscheinlich abgesehen werden Die Ausgaben der preußischen Eisenbahnverwaltung für Eisen Mark und bis Ende September noch nicht verausgabt rund 839,98 Millionen Mark. Die Sezierung der Leiche des verstorbenen Geh. Rats v. Bergmann hat nach dem „Rhein. Cour.“ Knickung mit Verwachsung des Dickdarmes mit anschließender Bauchsellentzündung ergeben. Die Meldung von Krebs sei also nicht richtig. Die Vorlage zur Verbreiterung des Kaiser Wilhelm=Kanals hat, wie die „Rhein. Westf. Ztg.“ hört, am Mittwoch die Genehmigung des Kaisers erhalten; sie wird noch in dieser Woche dem Bundesrat zugehen, und man hefft sie dort in zwei Wochen nach der Osterpause zu erledigen, so daß der Reichstag unmittelbar nach den Etatsberatungen sich mit dem Gesetzentwurf beschäftigen kann. Die Gesamtkosten der Vor lage stellen sich doch noch etwas höber, als bis her angenommen, nämlich auf 220 Mill. Mark, die durch Anleihen aufzubringen sind. Braunschweig, 26 März.(Hann. C In der heutigen geheimen Sitzung des Landtages, die bis 2 Uhr nachmittags währte, fand eine lebhafte Besprechung über die Person des zu wählenden neuen Regenten statt. Da eine Einmütigkeit nicht zu erzielen war, wurden durch Stimmzettel die Ansichten der Landtagsabgeordneten festgestellt. Darauf nurde der Landtag bis auf weiteres vertagt. Aus dem Auslande. Paris, 26. März. In der heutigen jetzt nur noch reger geworden. Fast in allen jbahnbauten seit dem Jahre 1888 Povinzen sind liberale Parteisekretariate; folgende: Durch?! besondereingesetzt, die dem liberalen„Ausschwunge" Geburtshelferdienste leisten sollen. Von dem unablässigen Ausbau der an und für sich schon mustergültigen und streff diszsplinierten Organisationen der Sozialdemokratie und des Zentrums gar nicht zu reden, ist die konservative Partei von allen anderen Parteien in diesem Punkte weit über flügelt worden. Auch was die finanzielle Aussind begener: Balch 21 besonrcle Gesetze bat der preußische Lindtag vom 11. Mai 1888 bis 15. Juni 1906 für Eisenbahr bauzwecke rund 1884 Millionen Mark und durch Extraordinarium des Etats der Eisenbohnverwaltung rund 446 Millionen Mark seit dem Jahre 1894/95, zusammen 2330 Millionen Mark bewilligt. Von dieser gewaltigen Summe sind bis Eade Sepiember veraus gabt und verrechnet rund 1490 Mill. Sitzung der Kammer beantwortete Pichon eine Interpellation Chanssiers über den Zwischenfall in Tanger. Das Vererechen sei die Folge einer Reihe von Vorgängen, die Frankreich in eine demütige Lage versetzen würden, wenn dieses Verbrechen nicht seine Bestrafung fiade. Frankreichs Stellung in Algier und seine besonderen Ammachungen seien mißachtet worden. Der Maghzen beantwortet die Beschwerden Frankreichs unhöflich, weigerte sich Mörder festnehmen zu lassen usw. Mit Beschwerden und Drohungen werde nichts erreicht. Pchon verliest sodann ein Verzeichnis der Forderungen Frankreichs, darunter die Absetzung und Inhaftnahme des Gouverneurs von Marrakesch. Udschda bleibt so lange besetzt, bis die Forderungen erfüllt seien. Die beson deren Abkommen von 1901 und 1902 würden durch die Algeciraskonferenz nicht berührt. Frankreich sei berechtigt, das sofortige Inkrafttreten der Abkommen zu verlangen. Die Algecirasakte speche Frankreich das Recht zu, sofort die Polizei in den Hafenplätzen zu organisieren. Flank reich verlangt, daß Marokko aufhört, in Mauritanien und Adrar die Bevölkerung aufzureizen. Hierauf nimmt das Haus mit En stimmigkeit durch Handaufheben eine Tagesordnung an, durch welche der Regierung das Vertrauen ausgesprochen wird.— Wie dem„Evining Standard“ aus Tanger gemeldet wird, ist Udschda heute von französischen Truppen unter dem Befehl des Generals Liauthey besetzt worden. Bukarest, 25. März. Das neue Kabinett ist wie folgt zusammengesetzt: Demeter Sturdza Präsidium und Aeußeres, Jean Bratiann Jnneres, Scil Costinesen Fnanzen, Spirn Haret Unterricht, Anton Carp Handel und Ackerbau, Tcomas Stelian Justiz, V. E. Moritzun öffentliche Arbeiten und General Averescu Krieg— Das neue Kabinett enthob sämtliche Präfekten vom Dienst und ließ wie es heißt, den be tüchtigten Präfekten Basesen von Botuschani verhaften. Schauerliche reueltaten der Bauern werden aus Tuma Magureli gemeldet. Parteibewezung. (Ultramontan=freisinnige Paarung?) Wie sehr der Paarungsgedanke aus dem Parlament bis in weite Volkskreise gedrungen ist, ja sogar bis in die Spalten der sich schroff und feindselig gegenüberstehenden Blätter des Zentrums und Freisinus, zeigt die Ideengemeinschaft der Abonnementseinladung eines freisinnigen und eines ultramontanen Blattes von der alle gepaarten und nicht gepaarten Lser sicher mit behaglichem Schmunzeln Kenntnis nehmen werden. Wir stellen nur den letzten Absatz der beiden ziemlich langen Veröffentlichungen zur Vergleichung neben einander: Essener VolksZeitung. Zentral Organ für Rheinland u. Westfalen. Ultramontan. Volle Aufmerksamkeit Große Aufmerksamkeit wird die„Essener Volkswird die„Freisinnige Zeitung“ auch den Vorgängen der äußeren Politik zuwenden. Hier ist es namentlich die Entwicklung der Dinge in Rußland, die auch für Deutschland von Bedeutung sein wird; ferner finden in Oesterreich im Lause des nächsten Quartals zum ersten Male Wahlen auf Grund des neuen Reichstags wahlrechts statt; sodann sei daran erinnert, daß die zweite Haager Friedenskonferen; Anfang Juni zusammentreten wird, die ganz besondere Teilnahme *:: da die Abauf ihr ganz besonders erörtert werden wird. Sarkastisch bemerkt zu dieser sonderbaren Uebereinstimmung die Rh=Westf. Ztg.“:„Wir beglückwünschen Zentrum und Freisinn zu diesem in die Augen sprivgenden Erfolg der Paarungspolitik des Reichskanzlers. Offen gestanden, eine solche Tragweite hatten wir ihr nicht zugetraut. Vielleicht ist man aber Zentrumskreisen selbst überrascht von dieser unfreiwilligen(?) Wirkung. Vielleicht erfreut das Essiner Zentrumsblättchen seine Leser demnächst auch mit Leitartikeln, die unmittelbar aus der Freisirnigen Zeitung stammen— die Essener Zentrumsleute würden gewiß mit der veränderten Kest sehr zufrieden sein.“ Freie Deutsche Presse. Freisinnige Zeitung begründet von Eugen Richter. Freisinnig. Zeitung“ auch den Vorgängen der äußeren Politik zuwenden. Hier ist es namentlich die Entwicklung der Dinge in Rußland, die auch für Deutschland von Bedeutung sein wird; ferner finden in Oester. reich im Laufe des nächsten Quartals zum ersten Male Wahlen auf Grund des neuen Reichsratswahlrichts statt; sodann sei daran erinnert, daß die zweite Haager Friedenskonferenz Anfang Juni zusammentreten wird, die ganz besondere Teil sonder nahme virdient, da die verdienz, va Abrüstungsfrage auf ihr rüstungsfrage eröttert werden wird. Lokales und Provinzielles. Bielefeld, 27. März. (Auslosung der Geschworenen.) Zu der im Anfang April beginnenden Schwurgerichtsperiode wurden nachstehende Geschworene aus gelost: 1. Heinrich Düppmeier, Kaufmann in Brackwede, 2. Adolf Bie', Oberleutnant a D. in Minden, 3. August Ringstmeier, Landwirt in Westerenger, 4. Wilhelm Aldehoff, Sparkassenrendart in Rietberg, 5. Wilhelm Küster, Kaufmann in Herford, 6. Johannes Koopmann, Buchhändler in Gadderbaum, 7. Engelbert Langen, Bauurternehmer in Minden, 8. Wilhelm G öncgreß, Kaufmann in Minden, 9 Heinr. Kuhlmarn, Koson in Niesen bei Minden, 10 Friedrich David, Kolon in Bierde bei Minden, 11. Friedrich Pelzer, Kaufmann in Bielefeld, 12 Fritz Rahde, Kaufmann in Bielefeld, 13 Frdinand Knödel, Lohgerbereibesitzer in Wiedenbrück, 14. Otto Winkler, Regierungsbaumeister a D. in Gadderbaum, 15. Carl Wessel, Sparkassenrendant in Bielefelo, 16. Gostay Myer zu Heepen, tsbesitzer in Heepen, 17. Radolf Grewe, Fabrikant in Gütereloh, 18 Arnold U pmeyer, Rentner in Lübbecke, 19. Anton Mo mann, Bildhauer in Wiedenbrück, 20. Paul Niemöller, Beauerei=Direktor in Kaltenstroth, 21. Heinrich Miyer, Kolon in Dielingen 20, 22. Wilhelm Ludolph, Landwirt in Brönning= hausen, 23. Heirrich Kötting, Ingenieur in Brackwede, 24 Hermann Stromfeld, Rendant in Bielefeld, 25 Werner Reckmann, Kaufmann in Bielefeld, 26 Ludwi; Waldthausen, Rentner in Lübbecke, 27. Wilhelm Biering, Kaufmann in Bieleseld, 28 Dr. Alfred Bausch, Regierungsrat in Mioden, 29 Cael Strunkmann, Kaufm. in Biefeld, 30. Christ. Humke, Kolon in Gorspen bei Minden. (Die Ausstellung der Schülerarbeiten) in der stätt. Handwerkerschule, Klosterstraße 6, ist bis einschl. 1. April von 11—1 Uhr geöffnet. Am 1. Ostertag ist die Ausstellung geschlossen. (Besitzwechsel.) Das in der Brüderstraße gelegene Gartengrundstück des Herrn Geh. Baurat Waldeck ist durch Vermittelung des Bielefelder Jumobilien= und Hypotheken Bureaus Knehaus u. Schmeltzer an Herrn Georg Schmidt verkauft worden. X(Religionswissenschaftlicher Kursus) Nächsten Mittwoch, also am ersten Tag; des religionswissenschaftlichen Kursus, wird Professor Dr. Hoppe aus Homburg in seinen Vorträgen das Verhältnis von Gott zur Welt und zum Menschen zeigen. Die Dozenten des zweiten und dritten Tages werden zugegen sein und sich an der Diskussion beteiligen. (Die Bielefelder Zahnärzte) haben sich bereit erklärt, in einer im alten Rathause eingerichteten Poliklinik die unentgeltliche Behandlung undemittelter Zahnkranker zu übernehmen und zwar wird vom 1. April an jidem Wochentage(ausgenommen Donnerstag) nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr abwechselnd einer der Herren Zahnärzte Becker, Bürcke, Lindewirth, Meine und Boß in der zahnärztlichen Poliklinik im alten Rathause, eine Treppe hoch, am Markt anwesend sein. Jegliche Behandlung erfolgt kostenfrei mit Ausnahme derjenigen, die eigene Auslagen nötig machen. Zum Ersatz dieser ist in solchen Füllen eine geringe Gebühr nach der im Wartezimmer der Poliklinik ausgehängten Tax: zu entrichten. Mitglieder von Krankenkassen werden in der Poliklinik nicht behandelt. Um einer miß bräuchlichen Benutzung der Einrichtung vorzubeugen, kann Vorlegung des Steuerzettels oder Armenscheins verlangt werden. *(Aus der Magistratssitzung.) Als städtische Schulärzte sind die Herren Dr. Buddeberg, Dr. Dieckniyer, Dr. Holt meier, Dr. Plath, Dr. Sunkel und Medizinalrat Dr. Nünninghoff gewählt.— Die zur Erledigung gelangende Stelle des Stadtkämmerers soll ausgeschrieben werden. Für die Benennung tritt anstatt Stadtkämmerer der Titel„Stadtrentmeister".— Für das Kreisturnfest vom 15—17. Juni wird der Magistrat die Ausschmückung der Hauptstraßen auf Kosten der Stadt bei der Stadtverordnetenversammlung beantragen. Hk.(Auf dem Bureau der Handelskammer) zu Bielefeld können Mitteilangen über die Ausstellung von Ursprungszeugnissen rach Frankreich von Jateressenten eingesehen werden. -e-(Turnerschaft Bielefeld.) Gestern abend fand im Vereinslokal Hofmeister die dies jährige Generalversammlung statt, welche sehr zahlreich besucht war. Wahrscheinlich in Anbetracht des bevorstehenden Kleisturnfestes, waren die Anmeldungen von neuen Mitgliedern, ganz bedeutend, sodaß auch gestern wieder eine ganze Anzahl Turngenossen aufgenommen werden konnten. Nach Fiststillung des Jahresberichts und Rechnungslage wurden 5 aktivin Turnern für beson dere Leistungen Stammseidel mit Turnerembleme überreicht. Dann folgte die Neuwahl des Vorstandes, die nachstebendes R sultat ergab: 1. VorEin ungehobener (Eine ernste Österbitte.) (Schluß.) Oder endlich folgendes dakiylisch gefaßte Sturmnotlied(Nr. 594: Wenn Sturm durch zerrissene Segel wild flattert, Wenn über die Wogen der Blitz rot hin knattert, Kein Hoffnungsstrahl winkt mehr dem Seemann vorm Sterben,— Zum Schöpfer wir flüchten:„Hilf, Herr, wir verderben!“ O Jisus, gewiegt einst vom Arme der Welle, Erschreckt durch den Angstschrei von Deiner Ruhe stelle, Erhöht jetzt zur Rechten, Dich Seeleut' umwerben, Dich rufen in Schreckais:„Hilf, Herr, wir verderben! Und o— wenn von Lüsten ein Wirbelwind stürmet, Wenn Sünd' in den Herzen den Streit wild erftürmet, Dann send' Deine Gnade, erlös' Deine Erben, den Verwüster:„HIf, Herr, wir verderben!“ sitzender Fabrikant Ed. Eßensen., 2. Vorsitzender Fabrikant Carl Wolpers, 1. Turnwart Georg Specht, 2. Turnwart Jos. Jocoly, 8. Turnwart Oskar Leber, 1. Schriftführer Hardke, 2. Schriftführer Obbelode, 1. Kassieer Saßenroth, 2. Kassirer Schwarz. Für Ausschuß wurden gewählt, Hans Oestreich, Otto Drewes, Heinrich Bartling, Max Meichelt. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: In unserm Stadttheater herrscht bereits wieder reges Leben, die Proben zur Opern= und Operettenspielzeit haben begonnen, die zahlreiche Schar der Sänger und Sängerinnen, Kapellmeister urd Chormitglieder sind einget offen und mit frischen Kräften geht es an die neue Arbeit. Die Direktion glaubt mit Sicherheit eine glänzende Saison in Aussicht stellen zu können, da die Gesangskräfte an ersten Opernbühnen sich ir fflich bewährt haben. Als Eröffnurgsvorstellung ist Richard Wagners romantische Oper„Lohengrin“ angesetzt, der dann am Montag Mozaits „Zauberflöte“ folgt. Am Dienstag geht „Carmen“ von Bizet in Szene. Da auch die Operette gepflegt werden wird, hat die Direktion das Zugstück der Saison„Die lustige Witwe“ erworben und kommt diese Novität bereits im Laufe der ersten Spielwoche zur Aufführung. (Unglücksfall.) Wie uns berichtet wird, ist gestern ein Kaminbauer vom Schoernsteinbau der Frma Gebr. Eick abgestürzt, wobei er erhebliche Verletzungen davontrug, deß er in das städtische Krankenhaus überführt werden mußte. m.(Der Wochenmarkt) auf dem Siegfriedplatze fällt am Karfreitag aus; auch Sonnabend fi#det kein Wochenmarkt statt. m.(Heilighaltung des Karfreitags.) Die Polizei Verordnung über die äußere Heilighaltung der Sonn= und Feiertage bestimmt: An dem Vorabend des ersten Otertages, sowie an diesem Tage selbst und in der ga zen Karwoche dürfen weder öffintliche noch private Tanzmusiken, Bälle und ähnliche Lustbalkeiten veranstaltet werden. Am Karfreitage dürfen außerdem auch theatralische Vorstellungen, sowie Schaustillungen und öffintliche Lusibarkeiten nicht stattfinden. Von diesem Verbote werden ausgenommen: 1. Darbietuogen geistlicher Mufik, 2. theatralische Vorstellungen von Stücken ernsten Inhalts, welche von der Polizeibehörde als der Bedeutung des Tages angemessen genehmigt werden. In den für die Aufführung(1 und 2) benutzten Räumen darf ein Schankoetrieb nicht stattfi#ben. m.(Umzugstermin.) B.i Gelegenheit des Umzuges wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Verstopfen von Ofenlöchern mit brennbaren Stoffen feuergefährlich und polizeilich verboten ist. Ein gleiches gilt für das Ueberkleben der Ofenlöcher mittelst Tapeten. Vor den Feuerungen ist der Fußboden mit einem genügend großen Schutzblech gegen herausfallende Kohlenstücke zu schützen. m.(Gefunden) ein rotbraunes DamenPortemonnaie mit geringem Inhalt und ein Herrensiegelring. m(Berloren) eine silberne Damenuhr. m(Offene Verkaufsstellen) dürfen am Sonnabend, 30. d. Mts., bis 10 abends geöffget sein. m.(Diebstähle) Dem Maler St., Bich 30 hier, wurde am 24 d. Mts. nachmittags während des Fußballspiels auf dem Kaiser Wilhelm=Platze aus seiner Keidung, welche er in einem Raume des Hauses Kaiser Wilhelm=Platz 14 niedergelegt hatte, eine silberne Remortoire Uhr mit zwei strangiger Kette, an der sich als Anhängsel eine Scheere und ein kleines Fäßchen befand, im Werte von 20 Mk. entwendet.— Dem Koch G, im Ratskeller in Stellung, wurde in der Naht zum 26. d. Mts. aus einer in seinem Schlafraume niedergelegten Hose ein Po temon aie mit 52 Mt Inhalt und Nachforschungen, die gegenwärtig auf holländischem Boden angeknüpft sind, lassen auch von dort Gutes erwarten. Wo haben wir bei uns ähnliches, das dem an die Seite gestellt werden könnte? Ebenso fehlen engere Lieder bei verschiedenen gottesdienstlichen Anlässin auf See, z. B für die christlichen Feste, sogar für einen so ergreifenden Vorgang, wie das Begräbais eines verunglückten Seemanns. Das Bidürfais danach ist lebhaft vorhanden, es wächst mit jedem deutschen Schiffe, das mehr auf Kiel gelegt wird; wir müssen es befriedigen zur Ehre Gottes, zum Preis seines Namens an vielen unsterblichen Seelen, und zwar bald. Und dazu soll die Sammlung der Seepoesie gleich in ihrem ersten Band kräftig mitdienen. Sie will das vermehrte Jateresse, daß sich für die Neubelebung einer veredelten Volksdichlung heut allenthalben, lange ersehnt, kundgibt, an ihrem Teil für diesen weiteren Zweig ausbauen. Dazu ist es rötig, daß sie sich nicht nur auf eine zuverlässige Sammlung aller älteren und neueren deutschen Stücke, für welche bereits eine sichere Grundlage da ist, und an der ein hervorragender, Kenner mittätig ist, beschränkt, sondern ein goldener Ring im Werte von 15 Mark entwendet. m.(Eingeliefert) wurden 2 Personen wegen Einbruchsdiebstahls, 8 Personen wegen Diebstahls, 1 Obdachloser und 1 Person wegen Hehlerei. m.(Eingefangen) wurde ein schwarzer Pudel in der Körnerstraße. H. Bethel, 25. März.(Konfirmation) Gestern fand in der Zionskirche die Koafirmation stat. Herr Pastoe F. v. Bodelschwingh vollzog dieselbe, es war eine stattliche Zahl Kinder. Einer der Konfiemunden wurde erst vor der Einsegnung getauft. In seiner Ansprache an die Kinder ermahnte der Herr Pastor v. B, den schmalen Wig, der zum Leben führe, nicht zu verlassen. Zum Schluß betete er für die Konfirmanden, samt der knieenden Gemeinde. H. Brackwede, 25. März.(Die ersten Blumen des Waldes,) die Leberblumen, lossen ihre schönen blauen Blüten durch das Moos schimmern, ein Zeichen, daß der Frühling kommt. Ans dem Kreise Herford. Herford, 27. März.(Die Herren Vertrauensmänner) werden um möglichst umgehende Einsendung der Listen gebeten! Allerspätester Termin: Sonnabendmorgen hier!! J Herford, 27. März.(Linnenbauer Standbild.) Die Beitragzeichner werden gebeten, die Erträze noch diese Woche einzuzahlen oder dem dazu beauftragten Ratsdiener D etlein gegen Quittung mittugeben. O Herford, 27. März.(Die alten Feuerwehrmützer) die von der Stadt geliefert sind, sind soweit nicht schon geschehen, innerhalb 3 Tagen auf der Polizeiwache abzugeben. 0) Hersord, 27. März.(Geflügelzucht.) Auch in unserem Kreise wird jetzt der Sinn für Geflüzelzucht mehr gefördert al! bisher und sind auch schon schöne Fortschritte gemacht worden. Wir müssen aber unsere Geflügelzucht immer weiter ausbauen um vom Ausland unabhängig sein. Was wir vom Auslard beziehen ist eine ungeheure Zahl, allein das kleine Bulgarien hat im ersten Halbjahr 1906, der„Bulgarischen Staatszeitung“ zufolge, Eier im Werte von 5 728863 Franken exoortiert. Der Export im ersten Halljahr 1905 hatte dagegen nur einen Wert von 4690 985 Franken. Die Steigerung ist also eine ganz nahmhafte gewesen. #0 Herford, 27. März.(Zwei erste Preise) sowie einen zweiten erhielt Herr C. Laydorff hier auf der internalionalen Hundeausst llung in Frankfurt am Main auf seinen englischen glatthaarigen Windhund „Rincer von der Ravensburg". Mennighüsfen, 27. März.(Die Pferde=Influenza) ist bei den Pferden des Kolons Christian Nagel hier ausgebrochen, ebenso bei den Pferden des Landwirts Heinrich Schütte in Löhnebeck. 9 Diebrock, 27 März.(Die freiwillige Fruerwehr) von Diebrock und Stedefteund beschloß in letzter Generalversammlung, das dies jährige Stiftungsfest am 2. Juni zu feiern. 0 Bünde 27. März.(Das Realgymnastum) nimmt Neuanmeldungen für das Schuljahr 1907 nur noch bis 30. März entgegen Bünde, 26. März.(Abschiedsessen.) An vergangenen Sonnabend fand zu Ehren daß sie auch in einem Anbau die be merkenswertesten Schöpfungen der per wandten germanischen Völker(Eigländer Holländer, Skandinavier, vielleicht auch Amerikaner) in ebenbürtigen Verdeutschungen heivirzieht und selbst eine Anzahl neuer, selbständiger, christlicher Dichtungen dieser Art dietet. Gerade das ist der Punkt, um dessen willen ich an den mir aus langjähriger geistiger Verbindung so vertrauten, lieben Leserkreis des„Reichsboten“ herantrete. Er ist mit berufen, sich für diesen Gesanken zu erwärmen und an seiner Verwirklichung mit zuarbeiten. Die Wige dazu sind verschieden, die Hilfen werden je nach der eigenen Kraft und Begabung wechseln; am willkommensten werden guts eigene Poesien bleiben, aber auch jede Einsendung einer fremden, religid gestimmten Seedichtung kann, selbst auf die Gefahr hin, daß es sich etwa schon in den Steff sammlungen vo fi nden sollte, doch von irgendwelchem Wert werden, sie muß nur genau mit der Quelle, dem Autor und der eventuellen Melodie verzeichnet sein. Jedem der zur Fö derung bereit ist und etwa noch nähere Aurkunft wünscht, stehe ich gern brieflich zur Verfügung, und an geeignetem Dank soll es für wertvolle Unterstätzung des vou hier scheidenden Postdirektors Herrn Fürneisen im Hotel Deutscher Kaiser ein Abschiedsessen statt. Im Verlauf desselben wurden die Verdienste des Scheidenden in einer längeren Arsprache von Herrn C. Steinmeister hervorgehoben. Aus den Kreisen Minden und Lübbete Minden, 27. März.(Der Provinzialausschuß) hat in seiner Sitzung vom 2. März d. Is. in Gemäßheit des § 111 der Provinzialordnung für die Provinz Westfalen vom 1. August 1886 die Provinzialabgaben für das Rechnungsjahr 1906 auf die einzelnen Land= und Stadtkreise verteilt. Der Betrag des berichtigten Staatssteuersolls für Westfalen beträgt für 1905 zusammen 30044231 91 Mark, der Beitrag zu den Provinzialabgaben 3 500 500 Mk. Von diesen Summen entfallen auf den Kreis Minden 704 282,88 Mk. bezw. 82057,14 Mk. auf den Kreis Lübbecke 244299,27 Ml. bezw. 28463 70 Mk. auf den Kreis Herford 688079 32 Mk. bezw. 80 169,24 Mt. Minden, 27. März.(Besichtigung.) Am 25. und 26 Mai d. Il. wird laut M.=L. Krstl“ Seine Exzellenz der Chef des Ingenieur= und Pionierko#p#, Genetalleutnant von Beseler, das Hannoversche Piovier Bataillon Nr. 10 besichtigen. Hüllhorst, 25. März.(Betriebsänderung.) Die allbekannte und seit über 200 Jahren bestehende Kahresche Gast= und Schinkwirtschaft geht nach dem„Lübb. Krbl.“ mit dem 1. Mai d. J. auf den Gastwirt Hermarn Winter, z. Zi. in Klosterbauesschaft, über. Der jetzige Inhaber Hur Kahre wird vom 1. Mai d. Is. ab nur sein Amt als Postagent weiter verwaten und zwar in dem dazu errichteten Neubau. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. — Güters.oh, 25. März.(Das Kuratorium des hiesigen Gymnasiums) wählte einstimmig den Oberlehrer Wilhelm Bruns in Münden (Hannover) zum Direktor der Anstalt. Derselbe ist im Jahre 1869 geboren, hat 1893 im Examen pro facultate docendi die Lehrbesähigung für die alt.n Sprachen, für Religion und Hebräisch erworben und bekleidet seit 1898 eine Oberlehrerstelle. Er hat die Wahl angenommen. Gütersloh, 25. März.(Vom Gymnasium) Unter dem Vorsitz des Provinzialschulrats Herrn Dr. Kauer aus Münster fand heute beim hie sigen Gymnasium die Schlußprüfung statt. Alle 15 bestanden das Eximen, er sind dies: Neumann, Diestmann Schul e Limbeck, Haase, Gronemeyer, Weßling, Siebold, Meier, Rahlenbeck, Elmendorf, B.ckmann, Lant. Dohnis, Güthenke und Freese. Auf Grund dr guten schriftlichen Arbeiten wurden die ersten fünf von der mündlichen Prüfung dispensiert. Zu s#utieren beabsichtigen: 5 Theologe 3 Pzilologie, 3 Jura, 1 Medizin, 2 werden zum Bankfach und 1 zum Baufach übergehen. Nach dem soeben ausgegebenen Schulprogramm betrug die Schülerzahl am Anfang des Schuljahres 296, am Gale 288 Schüler, davon 134 Einheimische.— Mit Ende des Schuljahres tritt in den Ruhestand der in weiten Kreisen bekannte Professor H. Zander. 43 Jahre hat er in Segen an der Arstalt gewirkt und sein Name ist eng mit der Geschichte der Anstalt verwachsen. Am Schluß der Reifep üfung überreichte ihm im Beisein des praeses curatorii und der Lehrer des Gymaasiums nicht fehlen. Auch die Bitte habe ich noch, die Teilaahme für das Werk nicht mit dem Tage virklingen zu lassen, sondern es aus daueend auf dem Herzen zu tragen. Esist zeugemäß und gleichzeitig von edler, aristlicher, nationaler und literarischer Bedeutung. Ji nüchterner und maschineller heut der Seedienst geworden ist, je mehr die älteren Einschläge von Religion und Poesie unter dem Druck der Zeit vielsach verschvinden, desto mehr gilt es, der deu schen Volksseele, die nun einmal eine von Natur christliche bleit, hier Nahrung und Lust von ewigen, idealen Höhen zuzuführen, damit sie wieder innerlich aufatmet. Das Schönste aus der Sammlung gehört, zu einm Strauß gebunden, mitten hinein in ihr Leben, in die Gesang=, Andachts, Liederbücher, auf die Sch ffe, die Zvischendecke, die Salons der Dampfer, in die Mannschaftsräume, in die Metten, auch in Hausandachten so vieler deutscher Familien, die heute um ein fernes, teures Leden draußen bangen und beten. Dim ersten Band, der gegenwärtig im Vordergrunde steht werden, wenn er erst abgeschlossen ist, die weiteren folgen, über welche sich gleichfalls an der Hand der bereits vorliegenden Vorbereitungen mancherlei schreiben und anregen läßt. Ich komme dann der Herr Provi unter dank inder führung den Kro Gütersloh, jubiläum.) An Bürgermeister Ma Amtsjubiläum. 3 Jubilar an der Verwaltung gestan festlichen Veransta meister Mangeled# Abstand zu nehme Kreise seiner Frm möchte. Schloß=Holte, Am Sonnabend a## hof ein dem Herr Woh haus vollstän Rheda 25. M Ein Dienstknecht gestern abend an vor einen Güterzu zermalmt. Bad Lippsprin Man richtet sich kommende Saisone st aße hat laut liegenden Komplex schönen Anlagen ei# erbaut wird.— der Saison wird gerichtet. Aus den Kreisen Münster, 25.9 Eine Reihe hei zur rechten Zeit#u# Seepoesie heute u Vineta, dessn Gl lorenen Kieche no Die ganze Stadt u Meeres emporgeho wundersamen TanVollendung und J: mehr Köpfe und desto leichter wird licher, mächtiger, ei lägt ihrer Aufersteh salzigen Flut und: arheben. Dazu he und Wogen! Potsdam, Ber Dr. Da Für die nahme und fü Hinscheiden mi Vaters, Gross Onkels sagen wi besonders dem dem Herrn Pas Worte am Gra Eickum Standesamts vom 18. Agen Adolf Retz Herforderstr. 154g. 5 beiter Gustav Elentru. straße 24. Maurer; Kaufmann August Schi Langenhagen 32. Arl mann Wiihelm Kürter Elentrupperweg 5. A Heinrich Eickenberg, L Detmolderstr. 164 Arl Filges, Bleichstr. 95a. decker Adam Ringslebei Jöllenb ckerstr. 33. Mi Gottlieb Stopka, Heepstraße 33. Arbeiter Ge Gießelmann, Bleichstr. Polizeisergeant a. 9 #star Pilgrim, Märkische Schlosser Wilhelm Knopn #Hatenort 18. Monteur Albert Andrée, Arndtstr. Zwillinge. Lehrer Hein Reisender Heinrich Möntke Ehlentrupperweg 61. S straße 65. Arbeiter Wil heinrich Colbrunn, Welle Arbeiter Ernst Stuke, Oberntorwall 10. Kauft Fuhrunternehmer August Schuhmacher Joseph Niehaus, das. Verwaltung Jund Auguste Berkenkamp, #hakenort 38 und Elise Vormfelde, Brackwede un #kutscher Heinrich Oder, S Polizeisergeant Karl Grot #heim 7. Fuhrknecht Gus Schildesche. Arbe Rinna Scheller, Obernt Langenhagen 18c und He leber, Paulusstr. 43 uun Postdirektors Herrn eutscher Kaiser ein Verlauf desselben es Scheidenden in e von Herrn C. en. en und Lülbete z.(Der Proin seiner Sitzung in Gemäßheit des nung für die ProAugust 1886 die für das Rechnungszelnen Land= und er Betrag des beIs für Westfalen zeu 30044231 91 den Provinzialabon diesen Summen reis Minden 2057,14 Mk. auf 244299,27 Ml. auf den Kreis zw. 80 169,24 Mk. (Besichtigung.) d. Is. wird laut rzellenz der Chef ter#orps, Genekaldas Hannoversche besichtigen. z.(Betriebs bekannte und seit Kahresche Gast= und dem„Lübb. Krbl.“ auf den Gastwirt . in Klosterbauesge Inhaber Hur ai d. Is. ab nur weiter verwaten rrichteten Neubau. ic und Paderborn. März.(Das iesigen Gymmmig den Oberus in Münden tor der Aastalt. 869 geboren, hat facultate docendi je alt.n Sprachen, sch erworben und Oberlehrerstelle. umen. ):(Vom Gymsitz des Provinzialder aus Münster 1 Gymnasium die le 15 bestanden Neumann, Diestsaase, Gronemeyer, eier, Rahlenbeck, Lant. Dohnis, Auf Grund dr wurden die ersten Prüfung dispentigen: 5 Theologe Redizin, 2 werden im Baufach überden ausgegebenen e Schülerzahl am 296, am Gale Einheimische.— res tritt in den Kreisen bekannte 43 Jahre hat er gewirkt und sein schichte der Anstalt der Reifep üfung sein des praeses des Gymaasiums S itte habe ich noch, serk nicht mit dem , s o n d e r n e s a u s su tragen. Esist von edler, arißtterarischer Bedeumaschineller heut ist, je mehr die ligion und Poesie seit vielsach veres, der deusschen eine von Natur ung und Luft von uführen, damit sie Das Schönste zu einem Strauß in ihr Leben, in jederbücher, auf die , d i e S a l o n s d e r aftsräume, in die dachten so vieler ite um ein fernes, angen und beten. gegenwärtig im en, wenn er erst eren folgen, über r Hand der bereits ngen mancherlei Ich komme dann der Herr Provinzialschulrat Dr. Cauer unter dank inder Anerkennung seiner Amts führung den Kronenorden 3. Klasse. Gütersloh, 26. März.(Amtsjubiläum.) Am 2 April begeht Herr Bürgermeister Mangelsdorf sein 50jähriges Amte jubiläum. 33 Jahre hiervon hat der Jubilar an der Spitze unserer städtischen Verwaltung gestanden. Von einer geplanten festlichen Veranstaltung hat Herr Bürgermeister Mangeledorf nachdrücklich gebeten, Abstand zu nehmen, da er diesen Tag im Kreise seiner Fimilie in der Stille zubringen möchte. Schloß=Holte, 25. März.(Feuer.) Am Sonnabend abeno brannte auf Pollhanshof ein dem Herrn Dr. Tenge gehörendes Woh haus vollständig nieder. Rheda 25. März.(Selbstmörder.) Ein Dienstknecht aus Langenberg legte sich gestern abend an der städtischen Kuhweide vor einen Güterzug und wurde von ihm zermalmt. Bad Lippspringe, 25.März.(Bauten.) Man richtet sich schon wieder auf die kommende Saison ein. Das Kurbad Dammst aße hit laut„W Volksztg.“ einen an liegenden Komplex erworben, worauf unter schönen Anlagen eine große Musikhalle erbaut wird.— Gleichzeitig mit Beginn der Saison wird die Bahnhofssperre eingerichtet. Aus den Kreisen Münster und Arusberg. Münster, 25. März.(Burg Altena.) Eine Reihe hervorragender Gelehrter, zur rechten Zeit wieder. Gleicht doch die Seepoefie heute mehr einem versunkenen Vineta, dissn Glocken wie die der verlorenen Kirche noch in der Tiefe läuten. Die ganze Stadt muß an den Spiegel des Meeres emporgehoben werden, wenn ihre wundersamen Tane zur vollen Humonie, Vollendung und Gelturg kommen sollen. J: mehr Köpfe und Hände sich dazu rühren, desto leichter wird es geschehen, desto feierlicher, mächtiger, erhebender wird das Gelägt ihrer Auferstehung über dem Rollen der salzigen Flut und dim Beausen der Winde arheben. Dazu helfe der Herr von Starw und Wogen! Potsdam, Bertinistr. 12/13. Dr. Conrad Müller. Künstler und eir flaßreicher Personen der Provinz erhebt in einem öffentlichen Aufruf scharfen Protest gegen das Proj kt einer Wiederherstellung der Burg Altena. Der Protest, der von den Professoren EhrenbergMünster und Frentzen=Aachen begründet wird, wendet sich an die Regierung und die gesamte deutsche Nation mit der Bitte, eine der herrlichsten deutschen Ruinen vor einem Prunk Wiederaufbau zu bewahren und als nationales historisches Kleinod des deutschen Volkes vor einer unheilvollen Zeistörung zu behüten. Münster, 26. März.(Der West fälische Bauernverein) wählte laut Hann. C.“ einstimmig zum ersten Präsidenten Fehrn. v Twickelstovern an Stelle des verstorbenen Lindes ökonomierats Winkelmann. Witten, 25. März.(Die Bahnstrecke Witten—Wetter) ist in dem Esenbahn=Erschnitte, durch die sogenannte Wittener Köpfe des Ardeyzebirges ganz besonders gefährdet. Es sind dort nach der „Rh W. B'g“ mehrfach Betriebs Pörungen und Eisenbahrunfälle durch einstürzende Felsmassen herbeigeführt worden. Da nach dem streugen Winter derartige Felsstürze ganz sicher zu erwarten sind, so läßt zurzeit die Eisenbahrverwaltung eine genaue Uatersuchung der Felswände vornehmen, um nötigenfalls vorzubeugende Maßjahmen zum Schutze des Buriebes triffin zu können. Polizei bekannte Spieler. Leute, die in dem Verdachte standen, das Spiel gewerbsmäßig betrieben zu haben, wurden inhastiert. Düsseldorf, 25 März(Für die 21. Wander Ausstellung) der Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft, welche in den Tagen vom 6 bis 11. Juni d. Is. zu Düsseldorf stattfinden wird, ist der Schluß des Anmeldetermins für Geflügel auf den 15. April festgesetzt. Dementsprechend müssen Interessenten, welche autstellen wollen, sich sofort die Anmeldepapiere von der Hauptstelle der Deutsch=n Landwirtschafts= Gesellschaft, Berlin SW., Dessauer Straße 14, einfordern, damit sie den ordnungsmäßigen Anmeldetermin nicht versäumen. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Essen, 25. März.(Auf der Kanzel vom Schlage getroffen.) Der in der hiesigen evangelischen Gemeinde allgemein beliebte Pfarrer Buchholz wurde gestern morgen während der Predigt vom Schlage getroffen. Ec verstarb noch im Laufe des Tages. Solingen, 25 März.(Zur Warnung.) Die Ehefrau des Schleifers Moll, die Petroleum zum Arfachen des Herdfeuers beuützte, wurde von den emporschlagenden Flammen erfaßt. Die Frau trug schwere Brandwunden am ganzen Körper davon und schwebt in Lebensgefahr. Köln, 25. März.(Spielhölle. Gestern morgen wurde wiederum durch die Kriminalpolizei eine Spieltölle aus gehoben, diesmal in einem Hause in der großen Sankkaule. 40 Personen wurden angetriffn, meist der Vermischtes. Berlin, 26. März. Da die ausgesperrten Schneidergehilfen das Ultimatum der Arbeit. geber nicht angenommen haben, dürfte am nächsten Sonnabend die Generalaussperrung erfolgen. Rathenow, 26. März. Auf der Havel bei Grütz verbrannte heute nacht ein großer Frachtkahn, der mit 6000 Zentnern Graupen, Kaffee und Salpeter nach Breslau unterwegs war. Die Ladung ist vernichtt. Der Kahn liegt quer über die Havel und sperrt die Schiffahrt. Hamburg, 26. März. Da jtzt 5000 Arbeitswillige vorhanden sind, war es heute möglich, alle Betriebe voll zu besetzen. Trotzdem soll die Zahl der Arbeiter auf 6000 verstärkt werden. Ei wird beabsichtigt, die englischen Arbeiter mit Ablauf ihres Kontraktes zurückzuschicken und durch deutsche Arbeiter zu ersetzen, die man hier seßhaft machen will. New York, 28 März. Die Angestellten von vierzig westlichen Bahnen sind sast einstimmig für den Streik zur Erzielung von Lohnaufbesserungen. Indessen machen die Verwaltungen neue Virgleichs vorschläge. (Prof=ssor Schiemann) hat Paris verlassen, angiblich, um der von der französischen Regierung beabsichtigten Ausweisung auszuweich n. Er war nach Paris gekommen in der Heffaung, vom Auswärtigen Amte die E laubnis zur Einsicht gewisser Dokumente zu erhalten, die er zur Herausgabe eines literarischen Werkes benutzen wollte. Briefkasten. Nach Melbergen: Bei der deutschen Dogge kommen folgende Varietäten vor: gestromt, Grundfarbe goldbraun, gelb, schiefergrau, eisen oder hellaschgrau, immer mit schwarzen oder doch dunklen, unregelmäßigen Querstreifen g flammt. Einfardige, gelb, schiefergrau, aschgrau, hellsilbergrau; entweder ganz einfarbig oder mit leichtem schwärzlichen Arfluge an der Schnavze, a den Augen und auf dem Rücken. Einfarbig schwarze und einfarbig rotgelbe sind nicht besonde:s beliebt. Die Nase ist bei den gestromten und einfarbigen schwarz, Augen und Nägel dunkel, weiße Abzeichen sind nicht erwü scht. Ferner gepfleckte oder Tigerdoggen, Grundfarbe weiß oder hellsilbergrau mit unregelmäßig verteilten schwarzen oder grauen Flecken. Bei Tigerdoggen sind Glasaugen erwänscht, fleischfarbene und geflekte Nasen und Nägel nicht fehlerhaft. Uebersicht der Bielefeld, 27. März 1907. Mitgeteilt von Fr. Böcel=maun W 51.. Niedrigster Thermometerstan i d. Nach+ 1#6 Thermometerstand um 10 Ud vorm.+ 5#4 Aarometer 65 cm. Wind Nord Wist. Hiwmel: heiter. Neueste Bremen, 27. März. Unter einer Anzahl trop scher Auspanderer ist der Ausbruch der schwarzen Pocken sestgestellt worden. Die erkcankten Personen, die nach dem Isolier haus geführt wurden, wurden später auf den im Hasen von Beemnharea liegenden Dar pfer„Seidlitz“ interniert, wo über sie die 14 tägige Otarantäne verhängt wurde. Frankfurt a. M., 27. März. Oberbürgermeister Adickes ist aus Berlin zurückgekehrt. Die Verhandlungen wegen Uebernahme eines Minister Portefeuilles in Berlin scheinen zu keinem Resultat geführt zu haben, da bestimmt verlautet, daß Oberbürgermeister Adickes vorerst auf seinem Posten in Frankfurt bleiben werde. Czernowitz, 27. März. Die Wallachei ist in hellem Aufruhr und ist bereits in einen Bauernkrieg ausgeartet. In den Bezirken Alexandrien und Vlasca kam es wiederholt zu förmlichen Schlachten zwischen den Bauern. Es gab Tote und Verwundete. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf Millionen. In der rumänischen Kammer kam es gestern zu stürmischen Szenen. Der Deputierte Voicelescu griff wegen der Unruhen den Minister Cantacuzene auf das heftigste an. Die Sitzung mußte geschlossen werden. Man befürchtet eine neue Kabinettskrise. Banksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranzspenden beim Hinscheiden meines lieben Mannes, unsers guten Vaters, Grossvaters, Bruders, Schwagers und Onkels sagen wir allen Verwandten und Bekannten, besonders dem Krieger- und Feuerwehrverein, dem Herrn Pastor Gottschalk für die trostreichen Worte am Grabe unsern tiefgefühlten Dank. Eickum, den 27. März 1907. Familie Laege. Standesamts-Nachrichten aus Bielefeld vom 18. bis inkl. 23. März 1907. (Nachdruck verboten.) Geburten: a) Söhne. Agen Adolf Retzlaff, Teichstr 26. Arbeiter Hermann Willmann, Herforderstr. 154g. Kaufmann Amand. Künzer, Gehrenberg 4. Arbeiter Gustav Elentrup, Mellerstr. 47. Musiker Otto Hadler, Arndtstraße 24. Maurerpolier Albert Bömke, Ehlentrupperweg 16. Kaufmann August Schreiber, Gütersloherstr 30a Lehrer Karl Demberg, Langenhagen 32. Arbeiter Heinrich Rühse, Osnabrückerstr. 45. Kaufmann Wiihelm Kürten, Goldbach 34. Schlosser Eduard Mühlenweg, Elentrupperweg 5. Arbeiter Karl Giebler, Kesselstr. 10. Steinhauer Heinrich Eickenberg, Osnabrückerstr. 21. Tischler August Bokermann, Detmolderstr. 164 Arbeiter August Ruwe, Oststr. 1. Arbeiter Wilhelm Filges, Bleichstr. 95a. Arbeiter Max Schulz, Bleichstr. 135. Dachdecker Adam Ringsleben, De molderstr. 64. Schlosser Heinrich Gebauer, Jöllenb ckerstr. 33. Maler Gustav Brinkmann, Rolandstr. 28. Arbeiter Gottlieb Stopka, Heeperstr. 126. Kaufmann Friedrich Möller, Ritterstraße 33. Arbeiter Gottlieb Wietrek, Bleichstr. 61. Eisendreher Gustav Gießelmann, Bleichstr. 78. Fuhrknecht Ernst Schack, Heinrichstr 34a. d) Töchter. Polizeisergeant a. D. Max Markmann, Königstr. 70. Kaufmann Oskar Pilgrim, Märkischestr. 18 Fabrikant Georg Kisker, Goldbach 13. Schlosser Wilhelm Knopnatel, Siegfriedstr. 5. Arbeiter Karl Steinkamp, Hakenort 18. Monteur Karl Fleiters, Hallerweg 118. Kaufmann Albert Andrée, Arndtstr. 24. Drechsler Wilhelm Meine, Güsenstr. 18, Zwillinge. Lehrer Heinrich Petering(genannt Gottlieb) Metzerstr 1 Reisender Heinrich Möntkemann, Luisenstr. 38. Dreher Wilhelm Schmidt, Ehlentrupperweg 61. Schneidermeister Hermann Gößling, Siegfriedstraße 65. Arbeiter Wilhelm Becker, Wittekindstr. 86. Schuhmacher Heinrich Colbrunn, Welle 53 Arbeiter Friedrich Lange, Wörthstr 4. Arbeiter Ernst Stuke, Hallerweg 115. Ingenieur Philipp Kelle, Lberntorwall 10. Kaufmann Albert Boucher, Hammerschmidtstr. 10. Fuhrunternehmer August Pannhorst, Petristr. 2. Aufgeboten: Schuhmacher Joseph Baumeister, Herforderstr. 189 und Alwine Niehaus, das. Verwaltungsassistent Eduard Sobolewsky, Rohrteichstr.56 und Auguste Berkenkamp, Fehrbellinerstr. 8. Dreher Emil Flachmann. Hakenort 38 und Elise Holtmann, Petristr 10. Buchhalter Adolf Vormfelde, Brackwede und Meta Beckmann, Bülowstr. 35. Geschäfts stutscher Heinrich Oder, Sieker 9 und Lisette Boll, Detmolderstr. 155a Polizeisergeant Karl Grottendiek, Ennig loh und Berta Korte, Arbeiterheim 7. Fuhrknecht Gustav Wemhöner, Rohrteichstr. 66 und Hulda Hage, Schildesche. Arbeiter Gustav Schneider, Finkenstr. 11 und Rinna Scheller, Oberntorwall 27. Schlosser August Kindermann, ag genhagen 18c und Helene Dücker, Friedrichstr. 72. Arbeiter Paal Geber, Paulusstr. 42 und Marie Rose, Metzerstr. 14. Bierfahrer Karl Gehring, Rosenstr. 24 und Sophie Dullweber, Herforderstr. 1 Arbeiter Wilhelm Bleimund, Bleichstraße 105 und verw Schuhmacher Bogner, Johanna geb. Hage, Webereistr. 24. Arbeiter Heinrich Kranzmann, Mellerstr. 70 und Maria Rogga, Bielsteinstr. 27. Obst und Gemüsehändler Artur Blume, Gellershagen und Elisabeth Eggert, Friedrichstraße 13. Arbeiter Albert Kassing, Herforderstr. 129 und Luise Dahnke, Luisenstr. 30. Arbeiter Wilhelm Kerkhoff, Bleichstr. 87 und Emma Brinkmann, Ritterstr 44 Kaufmann Eduard Böcker, Jöllenbeckerstr. 45 und Emma Baumhöfener, Bielsteinstr 29. Klempner Rudolf Müller, Ed. Windthorststr 34 und Martha Neubek, Heimweg 20 Bäcker Heinrich Pieper, Siekerwall 5 und Johanna Klockgether, Detmolderstraße 125. Arbeiter Ernst Lynsche, Finkenstr. 77 und verw. Invalidenrenten. Empfänger Niekamp, Auguste geb. Beckmann, das Kaufmann Hugo Stern, Holzminden und Margarete Rose, Hagenbruchstraße 7. Bäcker Heinrich Eggeringhaus, Schildesche und Berta Dorn, Siekerwall 5. Schuhmachermeister Friedrich Müller, Gr. Kurfürstenstraße 67 und Marie Ruth, Schulstr. 6. Arbeiter Adolf Striethörster, Nordstr. 24 und Magdalene Wattenberg, Arndtstr. 32. Berebelicht: Arbeiter Wilhelm Klei und Friederike Heidbrink. Schlosser Otto Lotte und Karoline Meier. Arbeiter Richard Huppertz und verw Maler Picht, Elise geb. Thöle. Arbeiter Karl Gruneaberg und verw. Maurer Klemm, Auguste geb Plisnat. Arbeiter Karl Quermann und Dora Schlinker. Lackierer Friedrich Balsottemeier und Friederike Westerwelle. Lackierer Adolf Kraemer und Marie Menkhoff. Lackierer Heinrich Heitland und Henriette Ostmann. Schuhmachermeister Wilhelm Siekmann und Wilhelmine Krüger Monteur Wilhelm Sturm und Helene Kausel. Schlosser Wilhelm Weber und Martha Siekermann Feilenhauer Theodor Ostermann und Elisabeth Ziepis. Schlosser Karl Diekhöner und Ida Eickhoff. Arbeiter Wilhelm Scharwies und Luise Depke. Arbeiter Karl Neyer und Anna Wessel. Bauarbeiter Friedrich Basner und verw. Arbeiter Spanz, Auguste geb. Noreiks. Schlosser Hermann Menke und Emma Vogelsang. Lokomotivheizer Anton Marx und Pauline Kaufmann. Bäckei Heinrich Brune und Lina Ottemeier. Gymnasial=Oberlehrer Traugott Fittbogen und Charlotte Mund. Maler Friedrich Hoppensack und Luise Becker. Kaufmann Gustav Baxmann und Margarete Francksen. Fuhrunternehmer Wilhelm Buddenberg(genannt Specht) und Anna Buschmann. Färber Gustav Kurtzweg und Anna Emilie Redligghaus. Sterbefälle Frieda Pannhorst, 2 Tage. Ehefrau Tischler Bong, Wilhelmine geb. Saatkamp, 60 Jahre. Artur Erdsiek, 6 Monate. Kaufmann Hermann Oertel, 34 Jahre Freda Fischer, 10 Monate. Invalidenrentenempfänger Karl Neuwohner, 63 Jahre Alfred Weber, 11 Mon. Maurer Heinrich Schüler, 48 Jahre. Invalidenrentenempfänger Gottlieb Post, 49 Jahre. Verw. Arbeiter Mattejat, Anna geb. Pennut, 52 Jahre. Knabe Elentrup, 1 Stunde. Verw. Kaufmann Schäfer, Mathilde geb. Gartemann, 77 Jahre. Kaufmann Albert Breden, 62 Jahre. Ehefrau Schmied Peter Vermfelde, Anna geb. Siekmann, 54 Jahre. Ehefrau Kontorist Vahrenhold, Wilhelm ne geb Möllering, 25 Jahre. Ehefrau Werkmeister Wiemann, Dorothee geb Krause, 34 Jahre. Verw. Ziegler Wiese, Sophie geb. Dingerdissen, 75 Jihre. OberPostsekretär Robert Maaßen, 57 Jahre Kaufmann Friedrich Dieterle, 64 Jahre. Hermann Maßmann, 1 Monat. Ehefrau Gütervorsteher Falke, Marie geb Scharmann 46 Jahre. Bekanntmachung. Linnenbauer Standbild. Hierdurch bitte ich alle freundlichen Zeichner von Beiträgen schon in dieser Woche einzuzahlen, es ist der Ratsdiener Dietlein beauftragt und berechtigt, gegen Aushändigung einer Quittung die Geldbeträge in Empfang zu nehmen. Herford, den 26. März 1907. Der Oberbürgermeister Quentin. Bekanntmachung. Unter den Pferdebeständen des Kolon Christian Nagel zu Mennighüffen Nr 6 und des Landwirts Heinrich Schütte zu Löhnebeck Nr. 17 ist die Influenza ausgebrochen, was hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht wird. Löhne, den 23. März 1907. Der Amtmann Schrakamp. „** sowie sämtliche feiten drr Jaison in großer Auswahl eingetroffen. " Wven Herford. Teranntmachung. Vom 1. April 1907 ab: Zahnärztliche Poliklinik zur unentgeltlichen Behandlung unbemittelter Zahnkranker im alten Rathaus eine Treppe an allen Wochentagen ausgenommen Donnerstag von 2—3 Uhr. Bielefeld, den 19. März 1907. I Der Magistrat. Sv. Jüngl.= und Männerverein St. Pauli zu Bielefeld. Vereinslokal Paulusstraße Nr. 24. Heute Mittwoch abend 9 Uhr Vorstands-Sitzung Karfreitag, abends 9 Uhr Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. Bekanntmachung. Am Sonnabend, 30 Mär; J., bleibt der Schlachthof geschlossen. Herford, den 25. März 1907. Der Magistrat. Busse. Blelefelder Stadt Theater! Abonnements zur Opernund Operettensaison werden noch entgegengenommen. Sonntag, den 31. März 1907, Eröffnungsvorstellung: Tehengrin. Bekanntmachung. Feuerwehrmänner, die noch im Besitze von der Stadt gelieferter Feuerwehrmützen sind, werden hierdurch aufgefordert, diese ben innerhalb 3 Tagen auf der hiesigen Polizeiwache abzuliefern. Herford, den 22. März 1907. Die Polizei=Verwaltung Der Bürgermeister: Busse. Nu vchöber ffrArrhherel, Anlt. Ces., Vteloteld. Aktiva. Bilanz am 3]. Dezember 1900. Passiva. Debet. An Fabrikations=Konto „ Assekuranz=Konto „ Steuern und Abgaben=Konto „ Verlust=Konto „ Abschreibungs=Konto „ Gevinn..... Bielefeld, den 31. Dezember 1906. Der Vorstand. Franz Sartorius. Tiemann. Gewinn= und Verlust=Konto. Mark Per Ueberschuß auf Waren=Konto „ Brutto=Ueberschuß auf Bleicherei=Konto „ Mieten für Land und Häuser... „ Vortrag aus 1906... Kredit. Mas. 8. 2518806 □ 66 167063 58 21991 21 2714 30 Mast 2110575 Vorstehende Bilanz und Gewinn= und Verlust=Rechnung haben wir heute mit den Büchern verglichen und richtig befunden. Gielefeld, den 2. März 1907. Die Revisions=Kommission. Paul Delius. v. Möller. H. Osthoff. In der heutigen 52. ordentlichen General=Versammlung unserer Aktionäre, in welcher durch 17 Anwesende 1988 Aktien mit 1988 Stimmen=Kapital Mk. 1.192.800,— vertreten waren, wurde die vorstehende Bilanz samt Gewinn= und Verlust=Rechnung pro 1906, sowie die Verteilung des Reingewinns nach den Anträgen des Aufsichtsrats und des Vorstandes einstimmig genehmigt; es kann daher vom 1. April dieses Jahres ab die Dividende pro 1906 mit Mark 51.—, pro Aktie bei Herren Dellbrück, Leo& Co. in Berlin „„ Gebrüder Schickler in Berlin „ Herrn 2. H. Stein in Köln „ dem A. Schaaffhausen'schen Bankverein in Berlin der Rheinisch-Westfälischen Diskonto-Gesellschaft Bielefeld A.-=G. in Bielefeld und„„ Gesellschaftskasse in Bielefeld gegen Aushändigung des Coupons Nr. 10 der V. Serie erhoben werden. Gegen Einsendung der Talons der V. Serie kann vom 1. Juli d. Is., ab die VI. Serie unserer Talons und Dividendenscheine in unserm Kontor in Empfang genommen werden. Bielefeld, den 25. März 1907. Fr. Sartorius. Tiemann. Praparandrnanstalt zu Hersotd. Ich nehme noch Meldungen zum Eintritt in die Präparanden=Anstalt bis zum 9. April entgegen. Herford, den 26. März 1907. Tesch, Königl. Seminar=Direktor. Knaben Institut spielwigge v. Lüdenscheid. Gegründet 1858. Gesunde Lage in ländlicher Stille. Schnelle und sichere eebereitung für die oberen Klassen höherer Schulen; vissenhafte Beaussichtigung; beste körperliche Pflege. Pensions= sis gering, Proipet lohenfrei. pr. Mentreg. KAAAAAAAAAAAN „ Empfehle mein großes Lager in SSchuhwarenz “ allan Nat aller Ark, ## von den einfachsten bis zu den elegantesten. " Anfertigung nach Maß. ∆ Reparaturen in eigener Werkstatt. * A. Brink yHERFORD, Radewigerstr. 9.5 WV Bekanntmachung. Meisterkurse für das Installationsgewerbe. Der Fachkursus für Installation im Gasfach beginnt am 15. April d. Is. und wird etwa Ende April beendet sein. Der Unterricht findet täglich von 6—8 Uhr abends in einem Raume der gewerblichen Fortbildungsschule, hierselbst statt. Anfangs Mai d. Is. beginnt der Kursus für Installation im Wasserfach mit Bewässerungs= und Entwässerungsanlagen mit gleicher Unterrichtszeit Das Unterrichtsgeld beträgt 10 Mk. für jeden Kursus. Anmeldungen sind baldigst, spätestens bis zum 10. April d. Is. bei der handwerkskammer in Bielefeld schriftlich oder mündlich auf der Geschäftsstelle im alten Rathause zu machen, woselbst die näheren Bedingungen für die Aufnahme mitgeteilt werden. Bielefeld, den 25. März 1907. II. Der Magistrat. Stapenhorst. Dommmmc er Passiva. Man. 86a. 4200000— 1531 000"— 803261 39 195 76 972— 840000— 42000— 2229856 04 388738 18 036023 81. Kredit. H. Osthoff. 2.800,— vertreten und des Vorstandes ; g e n o m m e n w e r d e n. ind. Tiemann. ng. sionsgeverbe. n Gasfach beginnt nde April beendet 6—8 Uhr abends ldungsschule, hier: K u r s u s f ü r I n rungs= und Entearce für jeder, Keursus. stens bis zum erkskammer in dlich auf der se zu machen, woe Aufnahme mitNagistrat. senhorst. in Bielefeld. Nr. 73. Zweites Blatt. Aus der Statistik der und Schankwirtschaften. In der ganzen preußischen Monarchte waren im Jahre 1905: 209320 Gast und Schankwirtschaften, davon nur 7077 mt alkoholfreien Getränken vorhanden. Eine solche Wirtschaft kam also in dem Gesamtstaate schon auf j: 173 Einwohner — Frauen und Kinder einbegriffen. Ja den Städten Preußens befanden sich 106739, auf den Dörfern 102 581 Wirtschaften. Ekam also 1905 in den preußischen Städten schon auf j: 152 Einwohner eine Wutschaft, guf den Dörsern dagegen erst auf 195 Ennwohner. Die größte Zahl der Gast wirtschaften überhaupt besaß die Rheisprovinz mit 36328, dann kommt Brandenburg mit 22734, Schlesien mit 21944 Hinnover mit 19614 Sachsen mit 18882, Westfalen mit 17463 usw. Die geringste Zahl an Wirtschaften hatten Wesipreußen mit 6188, Ostpreußen mit 7680, Posen mit 7932 und Pimmern mit 9392 auf uveisen. Was die Verteilung der Gastwirtschaften in den Povirzen auf Stadt und Landgebiet beir ffi, so steht wiederum die Rheinprovinz mt 17466 städtischen Gastwirtschaften in erster Linte, dann ader folgt Berlin mit 15267 und bann kommt Beandenburg einschließlich der Berliner Vororte mit 11193 Wirtschaften. Die übrigen Pcovinzen folgen in stärkeren Abständen. In Berlin kommt schon auf je 128 Ein wohner eine Gastwirtschaft. Rechnete man aber nach Stadtteilen, so würde man solch: fiiden, in denen auf kaum 50 Einwohner ine Kneip: kommt. Gibt es doch in der Reichshauptstadt ganze Straßenzüge, in deuen beinahe Haus für Hrus eine Schankwirtschaft besteht. Dieselben Bostände sind in den Berliner Vororten zu sinden. Auf dem Lande ist, namentlich im industriellen Westen, er Bestand der Gastwirtschaften im Ver hältnis zur Bevölkerungseiffer sehr bedeutend. In Rheinland kommt auf 164, in HeffenNassau auf 155, im Landgebiete Hannover auf 135, in Beaudenburg auf 157 Ein wohner ein Gesthaus. Weiter ist auf je 166 in Sachsen, auf 134 Einwohner in Schleswig Holstein eine Wirtschaft zu zählen. Dazegen gibt es auf dem#latten Lande Oslpreußens nur für je 355, Westpreußens für j: 335. Posens für je 353, Pommerns für j: 228, Schlesiens füe j: 266 Einwohner je eine Shankvirtschaft. Wie wenig bedeutsam sich bisher die Anti Alkohol-Bewegung betätigt hat, ist aus der Tatsache ersichtlich, daß in der preußischen Monarchie, wie schon erwähnt, nicht viel über 7000 Wirtschaften mit aufschließlich alkoholfreien Getränken(Tee, Kaffee, Milch, Mineralwasser usw.) bestehen, daß also erst auf 5434 Einwohner, auf den Dörfern sogar erst auf 9680 Einwohner eine alkoholfreie Wirtschaft komat. Jn den Pcovinzen Rheinland und Westfalen sird die alkohol freien Wrtschaften noch am häufizsten anzutreffen. Im Rzeinlande entsiel 1905 in den Städten schon auf 1879 Einwohner j: eine alkoholfreie Wirtschaft, in Westsalen eine sosche(ebenfalls in den Städten) auf je 2318 Einwohner. Ziemlich gleich in dieser Verhältniszahl stehen auh die Provinzen Schiesien mit 2491 und Schleswig Holstein mit 2605 Einwohnern auf je ein altoholfreies Wirtshaus. In Berlin gibt es derartige Wirtschaften im ganzen ru151, also je eine auf 12318 Einwohner. — Ja, in„geistiger“ Hinsicht marschiert die Reichthauptstadt an der Spitze Deutsch lands— und, wenn wir nicht irren, selbst Europas. Sozialdemokratische Verherrlichung eines Mordverbrechens. Aus Schlesien wied dem„Reschs votea“ geschrieben: Unläggst wurds in dem Duse Doyms im Keeise Sagaa ein gräßliches Moczverbrechen vrrübt. Der Bzueensohn Tschaher leckte in der Nicht, von einem Vergnügen kommerd, seine in feoher Heffrurg lehende Braut, die Häuslerstochter Auguste Nischke, aus ihrem Splafgemach auf den Hof, führte sie wegen der Kälte in einen Stall, wo der Urbold das abnungslose Mädchen zuerst erdrosselte und dann aufhing, weil er noch ein zweites Liebesverhältnis unterhielt, das ebenfalls nicht ohne Folgen geblieben war. Die ganze gesittete Bevölkerung in weitem Umkeeise empfand den tiefsten Abscheu über diese ruchsose Tat, nicht so die Sozialdemokratie. Ihr schlesisches Zentealorgan„Die Volks= wacht“, darf die Frechheit für sich in Anspruch nehmen, dieses gemeine Mordverbrechen in folgender Weise zu glorisizieren: Trotz seiner schauerlichen Tat tut uns der Mörder doch in der Seele leid. Die heutigen Eigentumsverbältnisse haben ihn zum Straubeln gebracht, er fällt als ein Ooser der heutigen Gesellschaftsordnunz. In einem sozsalistischen Gemeinwesen würde niemand von ihm die Versorgung seines Kindes fordern; in einem so schmählichen Abhängigkeitsverhältnis wird keie Weib und kein Kind zu einem einzel#en Manne stehen. Diese Fürsorge wird der All zemeinheit obliegen, und si: wird für Mutter und Kind ausreichend und für den Mann keine List sein. Mit der Umwand lung der Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum schließt die Vorzeschichte der menschlichen Gesellschaft ab. Damit scheidet der Mensch endgiltig aus dem Terreich.“ Eine infamere Bessisie auf die Heiligkeit der Ehe und eine schlimmere Verherrlichung der Unsiktlichkeit, wie sie die„Volkswacht" wagen darf, kann min sich nicht denken. Der „Reichsbote“ meint mit Recht, wenn diese sozig'demokratischen Theorien wirklich einmal in die Prexis, in eine Staatsform umgewandelt werden sollten, daß dann der Mensch nicht aus dem Tierreich ausscheidet, sondern daß dann die Minschen bezüglich ihres sittlichen Verkehrs und Zusammenlebens auf die Stufe der unvernünftigen Geschöpfe hinabsinken. Ehen gibts dann nicht mehr, auch kine Famisien, Begriffe Vater und Mutter damit die Erziehung. schwinden und Kirche, Schule und Mission. (Aus Bremen.) Die beiden freisinnigen Prediger Steudel und Mauritz waren wie der vor einiger Zeit gestorbene Piediger Kalthoff Mitglieder des deutschen Monistenbundes, der keinen persön lichen Gott und Schöpfer kennt. Dieser offene kirchliche Skandal ist jetzt zugedecki worden. Die beiden genannten Prediger sind aus dem Monistenbund ausgetreten. Man bringt das in Bremen mit einer Eingabe von positiv=christlicher Seite gegen beide Geistliche beim Senat in Zusamnenhang. Aas den Nez=Bez. Minser und Arnsserz. Münster, 25. März(Rhein=Weser Kanal) Die erste Sitzung des Finanz= beirates für den Rhein=WeserKanal fand cm 18. d. M. in Münster unter dem Vorsitz des Oberpräsidenten Freiherrn v. d. Rck; statt. Anvesend waren Kommissare der Ministerien der öffentlichen Arbeiten und der Finanzen, sowie Vertreter der Garantieverbänbe von Westfalen, Rheinland, Hannover und Bremen. Von einem Vertreter des Ministeriums der öffintlichen Arbeiten wurden wichtige Mitteilungen gemacht über den Stand der Verarbeiten im Bereiche der Kinalbaudirektion Essen, über die Ergänzungsarbeiten am DortmundEns Kanal und über die im Bereiche der Weserstromhau= Verwaltung auszuführenden Arbeiten, insbesondere über das von Waldeck zu erlassende Eiteignungsgesetz für die Waldecker Talsverre. Auch die Verhandlungen mit Schaumburg= Lippe wegen Fortführung des Kanals durch das Fürstentum wurden erörtert. (Belohnung.) Eester Bettler:„Wac, auch Geld hast bu von der jangen Frau bekommen?“— Zveiter Bettler:„Freilich, weil ich das erhaltene Essen ganz aus gesöffelt habe!“ Oerten aus federdichtem Julett u. mit doppelt gereinigten Federn, Halbdaunen und Daunen gefüllt. „K Tnorm diligen=Eretsen. Oeertomen crème und weiss das Fenster zu PPofzisefziesjeize und höher. Rouleauxstoffe ereme und weit, 85 bis 130 breit, außergewöhnlich billig. Bellkaltüne u. Batins us Meter zu 28, 35, 42, 48, 53, 55 Pfg. Kleidersiamosen Sappelte greit, Kleid 6 Meter, zu 2.70, 3.30, 3.90, 4.50. Grosse Posten Damenhemden uit Herspase u. Schulterschluß, u 1.35, 1.60, Sämtl. Aussteuerartikel zu aussergewöhnlich billigen Preisen Bielefeld, Obernstr. 35. Per sn Bielefeld, Obernstr. 35. 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Hauptmelde-Amt Bielefeld. 1. Stadtkreis Bielefeld und Amt Gadderbaum. a. Ersatz=Reservisten. Im Garten des Arbeiter-Bildungs-Vereins, Kreuzstraße 23, sämtliche Ersatz=Reservisten der Jahresklassen 1894, 1895 und 1896 am 4. April vorm 8 Uhr; Jahresklassen 1897 und 1898 am 4. April vorm. 10 Uhr; Jahresklassen 1899 und 1900 am 4. April mittags 12 Uhr: Jahresklasse 1901 am 4. April nachm. 3 U.; Jahresklasse 1902 am 5. April vorm. 8 Uhr; Jahresklasse 1903 am 5. April vorm. 10 Uhr; Jahresklasse 1904, 1905 und 1906 am 5. April mittags 12 Uhr. b. gediente Im Garten des Arbeiter-Bildungs-Vereins, Kreuzstraße 23, sämtliche Mannschaften aller Waffen der Jahresklasse 1894 am 5. April nachm. 3 Uhr: Jahrgang 1895 am 6. April vorm. 8 Uhr; Jahrgang 1896 am 6. April vorm. 10 Uhr; Jahrgang 1897 am 6. April mittags 12 Uhr; Jahrgang 1898 am 6. April nachm. 3 Uhr. Sämtliche Infanterie mit Ausnahme der Garde=Infanterie Jahrgang 1899 am 9. April vorm. 8 Uhr; Jahrgang 1900 am 9. April mittags 12 Uhr; Jahrgang 1901 am 10. April vorm. 8 Uhr; Jahrgang 1902 am 10. April mittags 12 Uhr; Jahrgang 1903 am 11. April vorm. 8 Uhr; Jahrgang 1904—1906 am 11. April mittags 12 Uhr. Sämtliche Garde=Mannschaften, die Jäger, Kavallerie FeldArtillerie, Fußartillerie, Pioniere, Eisenbahn=, Luftschiffer= und Telegraphen Truppen, Train, Sanitäts= und Veterinärpersonal, Oekonomie Handwerker, Büchsenmacher=Gehilfen und die als Krankenträger ausgebildeten Mannschaften, sowie die Zahlmeister Aspiranten, Feldbeamten, Arbeitssoldaten und Marine=Mannschaften der Jahresklasse 1899 am 9. April vorm. 10 Uhr; Jahresklasse 1900 am 9. April nachm. 3 Uhr; Jahresklasse 1901 am 10. April vorm 10 Uhr: Jahresklasse 1902 am 10. April nachm. 3 Uhr; Jahresklasse 1903 am 11. April vorm. 10 Uhr; Jahresklasse 1904—1906 am 11. April nachm. 3 Uhr. Befreiungsgesuche müssen dem betreffenden Bezirks=Feldwebel bis spätestens 8 Tage vor jeder Versammlung eingereicht werden. In den Gesuchen ist die betreffende Jahresklasse und Waffengattung anzuführen. Das Ersch inen auf einer anderen Versammlung, als wie auf der oben befohlenen, ist ohne Erlaubnis verboten. Alle Mannschaften stehen den ganzen Tag, an welchem sie zur Kontrollversammlung einberufen sind, unter den Militärgesetzen. Die Pässe mit den eingeklebten Kriegsbeorderungen oder Paßnotizen und die Führungs=Atteste sind mitzubringen. Königliches Bezirkskommando Bielefeld. KüchenEinrichtungen llefert sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, BIELEFELD, Niedernstr. 45. Bürsten, Pinsel Matten, empfiehlt H. Halle, Herford, Bürtenmacher. Grüdersr 36. Habe prima Anderbecker Saathafer abzugeben, pro Zent. 11 Mk. franko Schötmar. Muster kostenfrei. I. Wegener=Böning, Lindemannshof b. Schötmar. : Gegen 3 Erkältungen: : Emser Krähuchen,: : Emser Salz, 2 Inhalations Apparate, 3 2 Menthol=Euraliptol= 2 : Honbons Paket 30 Pfg. 3 : Petri Gebrüder: : Minden 1. W. 2 H Bäckerstr. 7, Fernspr. 79. 5 S Patente. 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