31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen4 ##der Geschä an allen Postanstalten 1.20 M., bei täglicher Pesesuns in Vieleseld 40 M., durch Briesträger 1,62 M. sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Postzeitungsliste Nr. 5381. Vielehrio Sonnabend, 23 März 1907. Erstes Blatt. Sistorischer Kalender. 23. März: Paul I., Kaiser von Rußland, ermordet, 1801.— Das englische Parlament beschließt die Abschaffung des Sklavenhandels, 1807.— Kotzebue durch den Studenten Sand in Mannheim ermordet, 1818.— Radetzkys Sieg bei Novara über Karl Albert von Sardinien, 1849.— Thronbesteigung Viktor Emanuels II., 1849.— Hans Wachenhusen, Schriftsteller, gest. 18 8— Lehrer und Hausvater H. Budde, in Bethel gest. 1804. 24. März: Königin Elisabeth von England, gest. 1603.— Ruyter, holländischer Admiral, geb. 1607.— Robert Hamerling, Dichter, geb. 1880.— Thorwaldsen, Bildhauer, zu Kopenhagen gest. 1844.— Eröffnung des norddeutschen Reichstages, 1867.— Uebergabe der Festung Bitsch an die Deutschen, 1871.— Longfellow, englischer Dichter, gest. Die Pariser Kommnnegreuel. In seiner Reichstagsrede vom 25. Februar hat der Reichskanzler Fürst Bülow auf die Geeneltoten der Pariser Kommune im Jahre 1871 hingewiesen und das Zentrum daran erinnert, daß die Kommune auch den Erz dischof Darboy hat erschießen lassen. Der Vorwärts“ fühlte sich daraufhin bemüßigt, diese Acußerung als eine Veileuwdung der Kommune zu erklären. Wie leichtfertig der Vorwäts“ aber mit der historischen Wahrheit umgeht, geht aus einer genauen Darstellung des Pariser Mordes hervor, die der damalige amerikanische Gesandte Washburne in Paris gegeben rat:„Um 6 Uhr am Mittwoch abend", schreibt er,„kem eine Abteilung von 40 Nationalgarden, die zu ben sogen.„Vengeurs de la République“ gehörten, mit einem Hal plmann, ersten und zweiten Leutsant, einem Polizei=Kommissar und zwei Zivildelegierten vor dem Gefängnis an. Sie tgen alle grellrote Schärpen. Die Zivil deeterten traten in das Gesänguisbureau und verlangten von dem Direktor die Auslieferung der Geiseln, mit der Erklärung, daß sie Befehl hätten, sie zu erschießen. Der Direktor weigerte sich anfangs, die Gefangenen herauszugeben und sagte, er welle nicht einem solchen Massecre von seiner Sorge anvirtrauten Menschen ohre sormellere Besehle zustimmen. Ein langer Wortwechsel entstand, der damit endete, daß der Direktor der Auslieferung von 6 Geiseln, die bezeichnet worden warev, zustimmte“ Von dem Tode des Erzbischofs und seiner fäuf Gesährten heißt es in Washburges Bericht:„Nichts erschütterte die Festigkeit dieser Männer, als sie nun zum Tode geführt wurden. Der Ezbischof war der ruhigste und festeste, wie es seiner Seelengröße ertsprach. Er reichte allen die Hand und erteilte ihnen den litzten Segen. als die Opfer an der Mordstätte ankamen, wurden sie alle gegen die Mauer gest Ut, die das düstere Gebäude des Gesängnisses von La Requette umgab, der Eczbischof wurde an den Anfang der Reihe gestellt, und die teuflischen Mölder kratzten mit ièren Messern ein Krerz auf den Stein der Mayer gerade an der Stelle, wo sein Haupi sie in dem Augenblick, als sie die Todesschüfse feuerten, berührt haben muß E: fiel nicht unter der eisten Salve, sondern dieb kalt und unbeweglich eufrecht stehen. Bevor die weiteren Schufse sielen, die ihn die Ewvigkeit brachten, bekreuzte er dreimal seine Stirn. Die anderen Opser fielen alle zusammen. Der Erzbischof wurde später verstümmelt und ihm der Leib aufgeschlitzt.“ über auch eine Aeußerung von Kommunarden selbst widerlegt diese Ableugnungen des„Vorwärts“ auss schlagendste. Sie findet sich in einem 1874 in London erschienenen Schriftstück, daß von der Gruppe„revoln tionäre Kommune“ unterzeichnet ist. Nater den 33 Unterzeichreten befinden sich viele bikannte Teilnehmer an der Pariser Kommune. Sie wenden sich gegen die lauen Freunde ihrer Sache und sagen von ihnen:„Sie wissin nicht oder tun doch so, als ob sie nicht wüßten, daß gerade erst auf Geheiß der bis zum letzten Augenblicke mit dem Volke vereint gebliebenen Kommune die Geiseln, Priester, Gendarmen und Bourgeois getötet und die Feuersbrünste angezündet worden sind. Was uns anbetrifft, so beanspruchen wir unseren Teil der Verantwortlichkeit an diesen Akten der Gerechtigkeit, die an den Feinden dis Volkes vollzogen worden sind, von Clement Thomas und Lecomte an bis zu den Dominikanern von Arcueil, von Borjean bis zu den Gerdarmen der Rue Hexo, von Darbey au bis auf Chaudiy" Alle Versuche der Sozialdemokratie, die Blutschuld und die entsitzlichen Greueltaten der sozialdemrkratischen Kommunewirtschaft in Paris im Frühjahr 1871, die das blutgeträrkte Wörte buch der Revolution durch die neuen Erscheinungen der Petroleurs und Petroleusen vermehrt hat, abzuschwächen, müssen also kläglich scheitern an den unerschütterlichen Tatsachen der Geschichte, und es wird auch dem sozialdemokratischen Zentralorgan trotz seiner Verherrlichung des Blutund Sch eckensregiments der Pariser Nommune nicht gelingen. mißglückte liberale Ansturm im Abgeordnetenhause. Im Einklang mit demjenigen, was wir in Nr. 66 am Schlusse des Leitartikels: „Zur geistlichen Schulaufsicht“ zum Ausdruck gebracht haben, schreidt jetzt auch der„Reichsbole":„Glaubt man, daß die geistliche Schulaussicht sich überlebt hat, so wöge man den Zusammenhang und das Zusammenwirken zwischen Schule und Kirche als den beiden wichtigsten Faktoren der Volksbildung anders organisieren; aber ein eirheitliches, freundliches und friedliches Zusammenarbeiten muß als Ziel vor Augen stehen. Denn nichts würde für die sittliche Erziehung des Volkes verderblicher sein, als wenn Kirche und Schule Sonberwege einschlügen und wenn itwa die Schule die naturalistische Weltanschauung kultivieren und so die Jugend von vornterein in den Gegensatz zum Cheisten tum und zu der Kirche hineinführen würde. ..... An einem einheitlichen Zusammenwirken von Kirche und Schule, Geistlichen und Lehrer zu christlich=sittlicher Erziehung des Volkes ist alles gelegen, das muß erhalten und verflärkt werden; darauf kommt alles an Eire vaturalistische antichristliche Schule neben der christlichen Kirche— das wäre der Ruin unseres Volkes.“ Die nunmehrige politische Sitnation kennzeichnet dasselde Blatt treffend in folgender Betrachtung:„Die Köln. Ztg.“ möchte mehr Nachbruck seitens des Karzlers haben, ihr dauert es zu lange, dis Herr v. Studt geht und ein anderer Herr, der mehr nach dem Herzen der„Köln. Ztg.“ ist, ins Kultuministerium einzieht. Die Köln. VolksZeitung“ richtet ihre spitzen Pfeile gegen den Reichskanzler, isdem sie ihn zu verdächtigen socht, als schiebe er den Kaiser in den Hintergrund und trete überell als der alleinige Heer und Meister der Politik auf und verlauge, daß man sich in politischen Fragen allein an ihn wende. Heute sei Bülow der Kaiser. Früher hat gerade die ultramontane Presse das Gegenteil getan, indem sie sortwährend auf absolutistische Reigungen des Kaisers abspielte, als würde badurch die Stellung des Reichskanzlers sehr erschwert und sei das verfossungswidrig. Man kann also sagen: Rechter Hand, linker Hand— alles vertauscht. Die Liberalen brennen vor Begierde, an die Spitze der Politik zu kommen; es will ihnen vicht recht gelingen; ihr Vorgehen im Abgeordnetenhause war zu fürmisch, und die Ultramontanen brennen vor Ingrimm, daß ihnen der Reichskanzler den Stuhl vor die Tür gesetzt hat und lassen ihn das jetzt in solchen Anschwärzungen beim Kaiser fühlen. Als die allein zuverlässige, lediglich auf die Sache gerichtete nationale Partei erscheint auch jetzt die konservative.“ Das alles, besonders aber der litzte Satz trifft leider, ja leider, denn wir wünschten, es wäre anders, den Nagel auf den Kopf. Es hat sich wieder gezeigt, daß Konservative und Liberale jeder Färburg die sittlich= religiösen Potenzen verschieden werten, weil sle nicht den gleichen Geist haben, und daß die von Bülow gewünscht: Paarung ein Ding der Unmöglich keit ist. Das kürfte der Reichskanzler inzwischen auch wohl bereits selbst erkannt haben. Politische Nachrichten. dem deutschen Reiche. Berlin, 22. März. Der Kaiser legte heute am Geburtstage Kaiser Wilhelms I., im Mausoleum zu Charlottenburg einen Kranz nieder. Heute nachmittag wohnten der Kaiser und die Kaiserin der Beisetzungsfeier für den General von Werder bei. Prinz August Wilhelm hat gestern abend eine 14tägige Reise nach den Niederlanden zu Kunftstudien angetreten. Er hat sich für diese Reise vom Generaldirektor der Museen, Dr. Bode, Unterricht erteilen lassen. Dem„B. T.“ zufolge hat Kolonialdirektor Dernburg seinen afrikanischen Reiseplan in sehr wesentlichen Punkten umgestaltet. Er wird nun doch Südwestafrkka besuchen, aber ohne größere Reisebegleitung. Er wird sich voraussichtlich am 20. Mai in Lissabon einsch ffen und zunächst nur mit einem Bealeiter in Swakop= mund an Land gehen. Von dort aus wird er mit der Ottawibahn nach O tawi fahren, sich dann nach Lüderitzbucht wenden und dort das Schiff nach Kapstadt besteigen. Von Kapstadt gedenkt er mit der Bahn Lourer co=Morquez zu erreichen und dann nach Deutsch= Ostafrika weiter zu reisen. Gegenüber den mannigfachen Keisengerüchten wird der„Deutsch. Tageszig.“ bestätgt, daß, abgesehen von dem Kult#s minister, kein preußischer Minister und kein Staatssekretär im Reiche zurzeit daran denkt, aus seinem Amte zu scheiden. Die Hauptverhandlung gegen den früheren Gouverneur v. Puttkamer findet nach der„N. P. K“ am 25 April vor der kaiserlichen Disziplinarkammer für den Regierungsbezirk Potsdam in Potsdam statt. Dresden, 22. März. König Friedrich August ist geßtern abend von seiner Auslandsreise hier wieder eingetroffen. dem Auslande. Wien, 22. März. Man ist hier vielfach der Ansicht, daß bei der Verschiedenartigkeit der Anschauungen ein Ausgleich zwischen beiden Reichshälften überhaupt nicht zustande kommen kann. Paris, 22 März Pelletan wurde zum P.ästdenten der purlamentaischen Kommission gewählt, die mit der Prüfung der Papiere Montaguinis betraut ist. Petersburg 22. März In der Duma schlug heute der„Kadett" Roditschew vor, die zwei Fragen der Unterstützung der von der Hungersnot detroffenen und der so Rtigen Unterstützung Arbeits oser zu trennen. Der Ministerpräsident Stolypin gab zu, daß die Gesetzgebung über die Organisation des Hilfsdienstes zur Bekämpfung der Hungersnot mangelhaft sei, und erklärte sich bereit, in Zukunft in bezug auf diese Hilse jede gewünschte Auskunft zu erteilen. Als Antwort auf die in der Duma heute eingebrachten Interp llation zu diesem Gegenstande werde die Regierung einen Bericht über die bis jetzt ergriffenen Maßnahmen vorlegen. Mit dem Antrage Roditschew sei die Regierung voll und ganz einverstandn.(Große Bewegung und lebhafter Beifall, hauptsächlich bei den Kadetten.) Der Antrag Roditschew wurde darauf mit 287 gegen 168 Stimmen angenommen. Petersburg, 22. März. Die letzten Asteilungen der Besatzungstruppen der Mandschurei sind aus Charbin zurückgezogen worden. Die Räumung des Landes von russischen Truppen ist mithin vollständig beendet. Pretoria, 22. März. Beide Häuser des Transvaalparlaments haben einen Antrag, betreffend die Rechtsverhältnisse der Asiaten, angevommen, nach dem Staatsangehörige von Britisch Indien, die in Transoaal ansäfsig sind, gewissen Beschränkungen unterworfen sind. New York, 22 März. Nach den Berichten aus Managus wurden in der gestern gemeldeten dreitägigen Schlacht allein 1000 Mann der Armee von San Salv##d#r getbtet. Lokales und Provinzielles. 23 März (Volksfrühling) Ver sacrum, d. h. heitiger Frühling, so nannten die altitalischen Völker die in schweren Notzeiten der Gottheit geweihte Jugend. Sie mußte, sobald sie erwachsen war, hinausziehen, um sich eine neue Heimat zu suchen—„Heiliger Frühling" unseres Volkes blüht heute um die Altäre unserer Kirchen und in den Häusern, wo Konfirmatton gefeiert wird. Die meisten dieser jungen Menschenkinder sollen schon jetzt aus den schützenden Mauern des Elternhauses hinausziehen, sich eine ncue Zukunft zu gründen, eine neue Heimat zu suchen, neue Aufgaben zu erfüllen. Unseres Volkes Zukunft mit all ihren neuen Aufgaben, Kämpfen, Errungenschaften, die Männer und Frauen der Zukuaft samm ln sich heut um die Konfirmationsaltäre! Wie konnte ein Volk seine Jugend besser vorbereiten und stählen für die großen Ausgaben als durch heilige Weihe vor Gortis Angesicht. Darum erbitten Kuche und Elterphaus heut über diese junge Schar den Segen von oben, darum sollen die jungen begeisterungsfähigen Herzen heut ein freudiges Gelübde tun. Ncht wie ein unverstandener Zwang soll dieses über den Herzen liegen, sondern als jugendfreudiges frisches Wollen, mit Gottes Hilfe festzuhalten an den höchsten Schötzen unseres Volkes, am Evangelium von Christus. So sei der Konfi mationstag ein Volkstag voll heiliger Weihe! Nicht nur die Eltern, die heut Kinder segnerd zur Korfiemation geleiten, die ihre Augen voll Dank gegen Golt auf Sohn oder Tochter ruhen lessen, sondern jeder, der sein Volk lieb hat, gedenke des eigenen Jugendgelübdes und der jangen Konfirmanden. Möchten sie sich getragen fühlen von dem Gedenken und den Bitten einer großen Gemeinde, deren Wunsch es ist, daß auch ferner„Glauben und Treue, Kraft und Einigkeit unseres Volkes Ruhm und Ehre sei“. Hundesteuer.) Der Antrag auf Befreiuog der Hoshunde von der Hundesteuer muß nach der Bestimmung des Magistrats alljährlich rechtzeitig vor dem 1. April erneuert werden. Soweit dies bis jetzt nicht geschehen sein sollte, ist ein diesbezüglicher Antrag umgehend auf dem Steueramte, Ral haus, Zimmer 11, zu stellen, andernfalls die betreffenden Hundebesitzer einen Anspruch auf Steuerfreiheit für das erste Halbjahr 1907 nicht mehr geltend machen köanen. (Schulpflicht der Kinder.) Nach den neuen Bestimwungen sind in Zukunft alle diejenigen Kinder schulpflichtig, welche bis 1. Oktober das 6. Lebensjahr vollenden. Um einen Uebergang zu haben werden in diesem Jahre in den hiesizen Schulen nur die Kinder aufgenommen, welche bis 1. Juli das 6. Lebenkjahr vollenden. Die zweimalige Schulentlassung wird bis 1909 beibehalten. ?(Die städtische Handelsschule,) Jahreskursus mit vollem Tagesunterricht für Jünglinge und junge Mädchen über 14 Jahre, nimmt Anmeldungen neuer Schüler Montag, Dienstag, Mittwoch von 11 bis 1 Uhr entgegen. (Eisenbahnverkehr.) Aus der Hindelskammer zu Bielefeld wird uns folgendes geschrieben: Von verschiedenen Seiten ist die Befürchtung ausgesprochen, daß das Schnellzugpaar 17 und 18 der Strecke GüterslohBerlin mit dem Inkrafttreten der Personentarifreform auch dem Schnellzugszuschlag unterworfen werden würde. Auf eine persönliche Vorstellung der Handelskammer Bielefeld wegen dieser Angelegenheit im Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist der Kammer mitgeteilt, daß die Züge 17 und 18 ebenso wie das Schnellzugpaar 19/20 HannoverKöln und das Schnellzugpaar 1/2 BerlinKöln von Zuschlägen frei bleiben werden. Ferner hat die Kammer aus zuverlässiger Quelle erfahren, daß nicht die Absicht besteht, von den über Bielefeld verkehrenden D und Schnellzügen das eine oder andere Zugpaar über eine andere Strecke zu leiten und daß die von der Kammer gegebene Anregung, in der Richtung Bielefeld Hannover zwischen den Schnellzügen 17(Bielefeld ab 552) und D 21(Bielefeld ab 1048) einen neuen Lokalschnellzug einzulegen, in wohlwollende Erwägung gezogen wird. V.(Kreissparkasse.) Im Anzeigenteil der heutigen Nummer wird die Verkehrsübersicht der Kreissparkesse für 1906 verkffentlicht. Der Geschäftsverkehr zeigt auch für das abgelaufene Geschäftejahr insofern ein befriedigendes Bild, als der Elnlagenbestand von rund 44 560000 Mk. auf rund 46 750000 Mk. gestiegen ist. Bei 85547 Sparbüchern betrug die Durchschnittseinlage auf ein Sparbuch 1315 Ml. Die Reingewinnberechnung ist durch die Kursrückgänge bei den Wertpapieren sehr ungünstig beeinflußt worden. Am Jahresschluß mußten auf die Wertpapiere bedeutende Abschreibungen gemacht werden, die aus dem Kursausgleichsond nur zu einem Teile gedeckt werden konnten. Der Reingewinn beträgt nur 165 772,92 Mk. gegen 229273,93 Maik im Vorjahre. Der Reservefond ist von 1253099 47 Mark auf 1308384,57 Mark gestiegen.— Die Kapitalien der Kreisspirkasse von zusammen 46 767334,59 Mk. waren wie folgt belegt: 28 408497,92 Mk. (= 60 7 Proz) auf städtische Hypotheken, 10 740985,41 Mk.(= 230 Poz) auf ländliche Hypotheken, 5 509792,60 Mk. (= 11,8 Proz.) in Inhaberpapieren(hauptsächlich in Reichs= und Staatsanleihe), 188690,00 Mt(—= 0,4 Proz.) auf Schuldscheine, 1841142,61 Ml.(— 3 9. Proz.) bei öffentlichen Instituten und Korporationen und 78226 05 Ml.(— 0,2 Pcozent) in sonstigen Anlagen. p.(Gegen das Geben an unbekannte Bettler.) Im Februar wurden in Bielefeld gegen Arbeit 467 Wanderer in der Herberge zur Heimat, 30, derev Pipiere nicht in Ocdnung waren, als Obdachlose von der Poiizei virpflegt, es wurde also vollständig für sie gesorgt. Trotzdem haben nachweisbar auch in dieser Zeit arbeitsfähige junge Leute in den Häusern um Unterstützung gebeten, haben also auch wahrscheinlich etwas erhalten und sind dadurch tiefer in den Schlamm des Landstreichertums hineingestoßen. Mitunter mag es ja bei der Schilderung, welche die Leute von ihrer Lage entwersen, hart erscheinen ihnen nichts zu geben, aber man weise sie nur an die Herberge zur Heimat; dort wird ihre Lige geprüft und ihr entsprechend ihnen geholfen. Auf Wunsch wird der Herbergsvater über jegen einzelnen Fall berichten, was geschehen ist. (Der Belegungsplan des Senine lagers) ist laut„Westf. Volksbl.“ vorbehaltlich etwaiger Aenderungen, wie folgt für das Jahr 1907 festgesetzt worden: 4 /4.—1(5. Ausbildungskursus der Offiziere 7. Armeekorps. 4/4- 1./5. Ausbildungskursus der Offiziere 11. Armeekorps. 5/4- 2 /5. Aspirarten Kompagnie des 11. Armeekorps.[9./4.—4.5 Aspirante kompagnie des 7. Armeskorps. 8 /0.—16(5 Insanterieregiment Ne. 13. 8 /5—25 /5. Kürassierregiment Ne. 4# 13. 5—4 /6. Fusilierregim=ni Ne. 39. 15./5 bis 6 /6. F ldartilleriregimint Nr. 28 und 59 21/5 bis 4 /6. J fanterieregiment Nr. 57. 1./6.—29 6. Lustschifferabteilung. 6 /6.—29.6. Insanterieregiment Ne. 15. 6/6.—3/7. Insanterieregiment Nr. 55. 7./6.—20 /6 Ris. Feldartilleriealt vom 8. Armiek. 22/6.—29./7. Feldartillerieregiment Nr. 22 und 58. 3 /7.—20./7 Infanterieregiment Nr. 159. 6/7.—16.7. Infanterieregiment Ne. 158 4 /7.—17./7. Ulanenregiment Ne. 5, Husarenregiment Nr. 11. 18 /7.—8. 8. Infanterieregiment Nr. 56. 22./7.—8 /8. Infanterieregiment Nr. 13. 22 /7.—7./8. Feldartillerieregiment Ne. 25 und 61. 9(8.—22/8 Feldartilleregiment Nr 19 und 55. 10 /8.—31.8. Infanterieregiment Nr. 82 und 83. 10 /8.—31 /8 Jägerbataillon Nr. 11. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Auf die beiden letzten Vorstellungen der Schauspielsaison unsers Stadttheaters wird nochmals besonders aufmerksam gemacht Heute Sonnabind geht als letzte Klassikervorstellung Grillparzers„Hero und Leander“ mit Fräulein Steinsiek und Heren Saltenburg, Herrn Bernicker und Herrn Straßmann in den Hauptrollen in Szene. Mit dem allerliebsten Lustspiel„Herr und Frau Doktor“ von Heinrich Heinemann schließt dann am Sonntag die diesjährige Spielzeit. Es sind in entsprechenden Partien an diesem letzten Abend die Damen Stollberg, Berstl, Grundner, Steinsiek und die Herren Bernecker, Saltenburg, Heberling, Straßmann, Felden und Alfredo beschäftigt. Das heitere Lustspiel verspricht noch ein paar genußreiche Stunden im Stadttheater. *(Die Werbearbeit des hiesigen Verschönerungs=Bereins) ist bieher von gutem Erfolge begleitet gewesen. 125 neue Mitglieder sind dem Verein im Laufe dieser Woche beigetreten und haben insgesamt einen Ichresbeitrag von rand 400 Mark gezeichnet. Es ist dies ein recht erfreuliches Zeichen und ein Beweis dafür, daß die Tätigkeit des Vereins in weiten Kreisen Anerkennung findet. (Evangelisch=kirchliche Vereinigung.) Der Bericht über die Versammlung vom 12. d. M. wird am Montag gebracht. m(Eingeliefert) in das PolizelGefänguis wurden fünf Personen wegen Trunkenheit und Verübung groben Unfugs, eine Person wegen Diebstahls, zwei Persogen wegen Straßenraubes und vier Obdachlose. m.(Die Zuchtbullenkörung) in Schildesche und Jöllenbeck findet nicht am Dienstag, den 26. März, sondern Donnerstag, den 28. März, nachmittags 2 Uhr am Kleinbahnhof in Schildesche und nachmittags 4 Uhr am Kleinbahnhof in Jöllenbick stalt. m.(Die Rennteistraße) zwischen Niedern= und Rathausstraße ist insolge auszuführender Kanalreinigung für heute und morgen gesperrt. m.(Gefunden) ein wildledernes Damerportemonnaie mit Inhalt. m(Gestohlen) sind im Verlaufe des gestrigen Abends dem Wirt Flaßbeck, Arndtstraße, aus dessen unerschlossenem Hausflur 30—40 Flaschen Fleischhauer und Kognak, wobei die Diebe den Hausschlüssel mit nahmen. Der Verdacht der Täterschaft lenkt sich auf 4 Schlossergesellen, welche zu der fraglichen Zeit im Lokale anwesend waren. m.(Als Fahrraddieb) wurde der Arbeiter H. aus Gellershagen ermittelt und festgenommen. H. ist bereits zweimal wegen ähnlicher Vergehen vorbestraft. m(Ueberfallen) wurde in vergangener Nacht der Zischneider G. von zwei übelbeleumditen Burschen, den Arbeitern B. und „, welche ihm Uhr und Geld abnahmen und dann die Flucht ergriffen. Der auf die Hilferufe herbeigeeilte Polizeibeamte holte die Burschen ein und nahm sie fest. Aus den Kreise Herford. 9 Herford, 23. März.(Empfangsabend.) Der evangel. Männer und Jünglingsverein Herford= Stadt veranstaltet am kommenden Sonntag abend 8 Uhr im Eoangel. Vereinshause einen Empfangsabend für Nukonfi mierte. Die Ansprachen werden vom Präses Herrn Pastor Richter und Rektor Drcius gehalten. Außerdem wechseln Dekla mationen, gemeinsame Gesänge und Musikvorträge ab. Edenfalls wird noch ein größeres Deklematorium:„Wir sind Deutsche", zur Aufführung gebracht.— Der Eintrit ist frei und sind alle neukonfirmierten Jünglinge, sowie deren Eltern und alle Freunde der Vereinssache zur Teilnahme an der Feier herzlich eingeladen. Herford, 23 März.(GewerbeVerein) Mit der letzten Theateraufführung „Der Meineidsbauer" hat die diesjährige Wintersaison ihren Abschluß gefanden. Wenn man das Auge zurückschweifen läßt, so kann man nur sagen, daß die Saison eine sehr reiche und auch nutzbringende gewesen ist und daß der Vorstand stolz auf das erreichte, die Mitglieder aber recht zufrieden auf das Gebotene zurückbl cken können. 0 Herford, 22. März.(Bürgerschule Uhlandstraße) Die Neuaufnahme der Schüler erfolgt Montag nachmittag von 1—4 Uhr im Schulgebäude(5. Klassenzimmer). Schu pflchtig werden alle Kinder, die bis zum 30. September 6 Jahre alt werden. Herford, 21. März.(Bürger sschule Falkstraße.) Die Neuaufnahmen aller Kinder, die bis zum 1. Oktober sechs Jahre alt werden, erfolgt Monlag nachmittag von 2 Uhr ab. ( Hersord, 23. März.(Bürgerschule Mindenerstraße.) Die Neuanmeldung der schulpflichtigen Kinder, also alle die bis 1 Oktober 6 Jihre alt werden, erfolgt Montag von 10—12 Uhr und von 2—4 Uhr. CC Herford, 23. März.(Der Johanniterorden) wurde von Sr. Majestät dem Kaiser dem Herrn Lindrat v. Borries bei der Herrenmeisterwahl verlieben. § Herford, 23. März.(Obst= und artenbau=Verein) Eine General= Versammlung findet heute abend 8½ Uhr im Vereinshause statt. Tagesordnung u. a.: Bericht über die Piovinzial=Ost= und Gemüse- Ausstellung 1908 in Bielefeld. Kommission zur Verteilung von Topffl inzen an Schulkinder. Herford, 23. Miez.(BleichAnlage.) Hirr Fabrikant Gastav Ernstmeier beabsichtigt an der Mindener Chaussee eine neue Bleich= Anlage anzulegen, deren Abwässer geklärt dem Hundebach zufließen sollen. Die Pläne dazu liegen auf dem Rathaus II. Zimmer Ne. 1, aus. 4 Herford, 23. März.(Eine Stadtverordnetensitzung) fand gestern nachmittag 3 Uhr statt. Anwesend waren 28 Stadtverord= nete, der Oberbürgermeister, der Büegermeister und der Stadtkämmerer. Die Verhandlungen wurden von dem Stadtverordnetenvorsteher Justizrat Lücken geleitet. Verhandelt und beschlossen wurde folgendes: Der Antrag des Magistrats b tr. Einführung einer Wertzuwachssteuer wurde nach längerer Debatte angenommen. Als Wertzuwach'steuer kommt ein Prozentsatz der seit dem litzten Eigentumswichsel bei dem veräußerten Grundstücke oder Grundstücksanteile eingetretenen Wertsteigerung, falls diese 10% übersteigt, zur und höher beläuft. Auf die Verlesung des den Stadtverordneten zugegangenen Verwaltungsberichts wurde verzichtet. Es fand sodann die zweite Lesung des Hauptetats statt. Zu Absch. III 4 der Einnahme wurde beschlossen, die Verpachtung des Gartens am Lübberbruch aufzuheben und das Land zum Lübberbruch zu schlagen; der Magistrat wurde ersucht, diesem Beschlusse zuzustimmen. Zu Absch VI A 1 wurde der Magistrat ersucht, bei der Eisenbahnbehörde dahin vorstellig zu werden, daß am Bahnüdergange am Friedhof an Stelle der Treppen„Rampen“ angebracht werden. Der Elat wurde in Einnahme und Ausgabe endgültig auf 1493840 Mk. festgesetzt. Der Antrag btr. Bewilligung von 350 Mk. zur Deckung der Mehr stunden in der kath. Schule wurde von dem Magistrat zurückgezogen. Zur Errichtung des 6. Reserve Schulzimmers in der neuen kath. Schule wurden, nachdem zu diesem Punkt, der nicht auf der Togisordnung stand, die Dringlichkeit beschlossen war. 800 Mk. bewilligt. An Stell vertretungskosten für den auf 6 Monat wegen Erkrankung beurlaubten Lehrers Stallmann wurden 580 Mk. bewilligt. Schluß der Sitzung 7½ Uhr. Aus den Kreisen Minden und Lüddeke. Minden, 23. März.(In den Vortrag der Frau von Eckenbrecher,) so schreibt das„M L. Krsbl.“, wurde leider ein bedauerlicher Mißton hineingetragen durch abfällige Urteile der Rednerin über das Christentum. Der Umstand, daß einige christliche Häuptlinge angeblich noch grausamere Befehle ausgegeben haben sollen wie die heidnischen, veranlaßte sie zu der Bemerkung:„Was danach das Christentum genützt haben soll, weiß ich nicht.“ Eigentlich hätte die Vortragende aber wenigstens wissen khonen, daß es überall, nicht nur in Europa sondern auch in Afrika, gute und schlechte Christen gibt, und zwar die letzteren auch in ein flißreichen Kreisen, unter den Schwarzen ebenso wie unter den Weißen, und daß kein verständiger Mensch für einzelne schlechte Christen das Christentum verantwortlich macht. In eine eigenartige Beleuchtung traten die Behauptungen der Rednerin, als sie erzählte, daß die schwarzen Christen einer Gemeinde bei besonderen G. legenheiten äußerst zahlreich die Kirche besuchten. Als Grund gab sie dafür u. a. an, daß dann das Abendmahl ausgeteilt würde und zwar mit Kapwein, den die Schwarzen außerordentlich liebten. Also nach den Begriffen der Frau Eckenbrecher werden beim Abendmahl solche Mengen Wein gespendet, daß die Leute sich dadurch in die Kirche gezogen fühlen. Wer so wenig von christlicher Sitte versteht, täte gut, sich eines Urteils über das Chr stentum zu enthalten und nicht Anhängar desselben, der Klrche und Mission, die doch in der Regel auch Freunde der Kolonien sind, in taktloser Weise vor den Kopf zu stoßen. Minden, 21. März.(Examen.) Bon 13 jungen Leuten, die sich gestern vor der Prüfungskommission der Peütfung zur Berechtigung zum einjährig= freiwilligen Militärdienst unterzozen, haben drei die Prüsung bestanden. Minden, 23. März.(Ueber den Verlauf der Abschiedsfeier des Herrn Schulrat Kindermann) berichtet das„M.=L. Krsbl.“ noch folgendes: Namens der Lehrer und Lehrerinnen des Kreises sprach Herr Kantor Haverkamp=Rehme deren Bedauern aus, daß der Herr Schulrat aus seinem Dienst schiide. Der Regierung sei er ein treuer Beamter, den Lehrern ein treuer Ratgeber gewesen. Unermüdlich in seinem Wirken, habe er den Lehrern in freudiger Seite gestanden 90.1 un** linem Wirken, habe er den Lehrern in freudiger Arbeit zur Seite gestanden. Was er forderte, habe er vorgelebt und sei ihnen deshalb ein Vorbild geworden, auch in seiner herzgewinnenden Lehrweise. Was er bei der ersten Lehrerkonseren; gelobt,„er wolle gerecht sein“, habe er gehalten Die dankbare Lehrerschaft wünsche ihm im Kreise seiner Familie noch manch friedliches Jahr. Zur Erinnerung an diesem Tag habe die Lihrerschaft ihm ein Ehrengeschenk gestiftet: Michelangelos Malereien in der Sixtinischen Kapelle; ferner werde ihm eine Geldgabe überreicht werden, die er für wohltätige Zwecke verwenden möge. Herr Lindrat Dr. Cornelsen sprach dem Herrn Schulrat unter herzlichen Wünschen persönlich und im Namen des Kreises Dank aus für seine tieue Tätigkeit, die so leicht nicht vergessen werde. dankbaren Bewohner all der vielen Orte, in denen er gewirkt, werden sich seiner oft und gern erinnern. Tiefbewegt gad Herr Sch=lrat Kinder= mann dann seinem Dank Ausdruck für alle ihm zuteil gewordenen Ehrungen und schloß mit dem Wunsche, daß Gottes Hand auch weite hin die Schule schützen möge. Mit dem Gesange der herrlichen Liedes„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" durch den Lehrergesangverein schloß die weihevolle Feierstunde. Nachmittags fand im „Rosental“ zu Ehren des Scheidenden ein Festmahl statt, an welchem mit ihm und seinen Familienangehörigen, Vertretern der Königlichen Behörden, der Stadt Minden und der Geistlichkeit über 200 Lehrer und Lehrerinnen tellnahmen. Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborz. -ö- Gütersloh 22 März.(Direktor Dr. Lünzner s.) Die Beerdizung des am 18. heimgegangenen Gynnasialdirektocs Dr. Lünzner in Gätersloh fand gestern unter zahlreicher Beteiligung der Gütersloher Bürgerschoft, auswärtiger Freunde des Verstorbenen und ehemaliger Schüler des Eynnasium!, des Lehrerkollegiums und der Schüler der Anstalt statt. Nach der Trauerfeier in der Wohnung, wo Siebold sprach, wurde der Sarg von Piimznern unter den Klängen des Gynnastal=Posaunenchors in die nahe Aula getragen. Hier redete nach Chorgesang und Czoral der Anstaltsgeistliche, Herr Pastor Möller von Herzen kommende und zu Herzen gehende Worte an die große Versammlung der Leidtragenden und SHüler auf Grund von Pfalm 62. Der greise Redner, der Irhrzeynte lang mit dem Heimeegangenen zusammengewirkt, speach ergreifend von der Pietät dankbarer Schüler Generationen, von der großen Aufgabe, 20 Johre eine solche Anstalt zu leiten, von der früher unerschütterlichen Gesundheit und seiner treuen Pflichterfüllung, von dem Umsang seines Wissens, der Klarheit und Tiefe seiner Anschauung, der zarten Hand, mit der er leitete, von der Festigkeit und Milde der Ecziehung im Geiste der Anstalt. Er sprach von seiner lauteren, auch durch regelmäßig: Teilnahme an den Morgen= und Abendgottesdiensten und am heil. Abendmahl bestätigten Frömmigkeit, von seinem verborgenen Glaubensleben, aber auch von dem heiligen Zorn gezen das Schlechte und Gemeine. Zuletzt zeigte er, wie sich gerade in seinen letzten Leidenstagen sein Glaubensleben in der mannigfaltigsten Weise bewährt habe, wie der Grundton in seinen Aeußerungen der Dank gegen Gott gewesen, und wie er noch am letzten Tage seiner lieben Schüler gedacht und schloß dann mit dem Hinweis auf die Vorbildlichkeit seines Wandels für die ihm anvertraute Jugend. Nun trugen nach abermaligem Choralgesang die Primaner den Sarg hinaus aus der Aula, und unter den Klängen des SchülerPosaunenchors wurde die sterbliche Hülle unter Vorantritt der Schüler und Nachfolge eines langen Zuges von Leidtragenden nach dem Friedhose gefahren, wo am Grabe Herr Pastor Siebold noch ein Gebet sprach. Dort ruht nun der Entschlafene, der wegen seiner wahrhaft vornehmen, humanen Gefinnung von seinen Kollegen, Mitbürgern und Schülern hochgeschätzte Mann, nach seirem reichgesegneten Leben, in der Nähe seiner ihm schon vorausgegangenen treuen Amte genossen Klingender, Muncke, Schöltler, Krebs und Hartert. Aus dem Reg.=Bez. Münster und Arusberg. Münster i. W., 22 März.(Gisen“ bahnunfall.) Antlich. Heute um 5 Uhr 12 Min. suhr Güterzug 6469 auf den im Bahnhof Hiltrup stehenden Güterzug 9752 auf. Es entgleisten die Maschine und sieden Wagen des ersteren Zuges. Materialschaden erheblich. Vom Zugpersonal zwei Personen unerheblich verletzt. Aus den Nachbarpt Detmold, 22. M wurde heute bis 9 werksdirektor TheiNachmittags sitzung Kalifrage. Allgemeiner Get: der Preisberichts Landwirt Vom 12. März Auf den europäi zegnet die amerikanisch inergischen Widerstand, Ware haben nicht in g weil der Druck größeren die lausenden Bedarfsan Wertverhältnissen einen Wohl befle ßigin sich auf die umsangreiche 1iniens und die v. nehmende Weizenflotte haltung, aber die von n mengen können nur lang Bestimmungshäsen in Exporttätigkeit der räh# hält sich zur Zeit in 5 Interesse konzentriert arg ntinische Erzeugnis, willigkeit wohl nicht feh der eingeschränkten Leif Bezugsquellen Rechnung Erkenntnis der Bedeutu Weizen bei der Versor dürfnisse zukommt, an it zu wollen scheinen. Au seitens Rußlands di zu rechnen sein. Der Wi ist zuletzt auf 11510 f auffällig erscheint es, d# Jahres von dort nach Weizenmengen im Ge Eenteschätzung bisher u hinter der Ausfuhr wi Veriode des Vorjahres Aussichten der indis im Allgemeinen eine gür gleich in den vereinigt beschädigungen erwähnt In Deutschland des größten Teiles der trübe und die Nachtt namentlich in den östlie wieder ziemlich tief un sonderen Nachdruck verlgewordenen Klagen winterungen die rege## Fassor billig. ist ge Herrei In billige Die gutel Solidit Die besse Mass. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Detmold, 22. März.(Der Landtag) wurde heute bis Juni vertagt. Bergwerksdirektor Theis berichtete in der Nachmittagssitzung über den Stand der Kalifrage. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 12. März bis 18. März 1907. Auf den europäischen Terminbörsen bezegnet die amerikanische Abwärtsbewigung keinen inergischen Widerstand, aber die Preise für iffektive Ware haben nicht in gleichim Maße nachgegeben, weil der Druck größerer Warenmengen fehlte und die laufenden Bedarfsanschaffungen den bestehenden Wertverhältnissen einen stützenden Halt bieten. Wohl befle ßigin sich die Käufer unter Hinweis auf die umsangreichen Abladungen Argentiniens und die von Woche zu Woche zu nehmende Weizenflotte möglichst großer Zurück haltung, aber die von weither kommenden Weizenmengen können nur langsam in den westeuropäischen Bestimmungshäfen in Erscheinung treten und die Exporttätigkeit der nähergelegenen Bezugsquellen hält sich zur Zeit in bescheidenen Grenzen. Das Interesse konzentriert sich infolgedessen auf das arg ntinische Erzeugnis, dessen Besitzer es an Abgabe willigkeit wohl nicht fehlen lassen, anderseits aber der eingeschränkten Leistungssätigkeit der übrigen Bezugsquellen Rechnung tragend und in richtiger Erkenntnis der Bedeutung, die dem argentinischen Weizen bei der Versorgung westeuropäischer Be dürfnisse zukommt, an ihren Forderungen festhalten zu wollen scheinen. Auf einen einsten Wettbewerb seitens Rußlands dürfte auch weiterhin nicht zu rechnen sein. Der Wochenexpoit Australiens ist zuletzt auf 11510 To. zusammengeschrumpft; auffällig erscheint es, daß die seit Anfang dieses Jahres von dort nach Westeuropa verschifften Weizenmengen im Gegensatz zu der höheren Eenteschätzung bisher um mehr als 56000 To. hinter der Ausfuhr während der entsprechenden Veriode des Vorjahres zurückgeblieben sind. Die Aussichten der indischen Weizenernte finden im Allgemeinen eine günstige Beurteilung, wenngleich in den vereinigten Provinzen von Rostbeschädigungen erwähnt worden. In Deutschland blieb das Wetter während des größten Teiles der Woche rauh und ziemlich trübe und die Nachttemperatuten hielten sich namentlich in den östlichen Gebieten des Reiches wieder ziemlich tief unter dem Nullpunkt. Besonderen Nachdruck verleiht den neuerdings laut gewordenen Klagen über umfanreiche Aus winterungen die rege Nachfrage nach Saatweizen in Sachsen, Pommern und Micklenburg. Natürlich haben die durch Winterschäden bedingten Feldarbeiten Sbei der ankaltenden Fruchtigkeit eine ernste Verzögerung erfahren, sodaß angesichts der vorgerückten Zit ein nicht unerheblicher Teil der für den Weizenbau bestimmten Fläche dieser Frucht entzogen werden dürfte. Unter diesen Umständen machte sich für Weizen allenthalden eine durchaus feste Stimmung und in Berlin lebhaftes Deckungsbedürfnis geltend. Die Festig. keit verlor aber wesentlich an Halt, als die amerikanischen Weizenpreise durch die Vorgänge auf der New.Yorker Fondsbörse in Mitleiden schaft gezogen und aus Argentinien wieder umsar greiche Wochenverschiffungen gemeldet wurden. Dir überoll vorherischende Warenmangel schützte die Weizenpreise indes vor größeren Verlusten. In Berlin virlor Mai unter Liefirungsabgaben, die zum Teil gegen eingetroffenen Donauware vorgenommen wurden, seit einer Woche 1¼, Juli 2¼ und September 1½ Mk. Die geringe ir ländische Aufnahmefäbigkeit für Roggen angesichts schleppenden Mehlgeschäftes fiel um so schwerer ins Gewicht, als Nordrußlands frühere Abschlüsse zum Rückkauf anbot, während Südrußland gleichzeitig mit Anstellungen, wenn auch zu noch urlohnenden Preisen im Markte war. Die in verhältnismäßig billiger Donauwate vorgenommenen Abschlüsse vrarloßten Lieferungs= abgaben, die in Verbindung mit starken Wasserzufuhren den Maipreis im 4 Juli um 5, September um 3½ Mk. zutückwaisen. Die ebenfalls auf dem Wasserwege reichlicher herankommenden Hafer zufuhren sind zwar größtenteils disponiert und die Forderungen aus der Provinz zeigen winig Eatgegenkommen, aber die Karflust zigt sich um so vorsichtiger, als auch in diesem Artikel das Ausfuhrgeschäst gegenwärtig vollständig zu ruhen scheint Nur in Mittel= und Süddeutschland wurden in Bedarssfällen de geforderten Preise erzielt. Das sich bei einzelnen Mälzereien und Brauereien noch zeigende Dickungs befürfais beschränkt sich auf nur selten vorkommende feine Gersten, mittlere Qualitäten werden wenig beachtet. Mais und Futtergerste si den in greifbarer Ware flotten Abzug. Die Kauflust für Mais auf spätere Li ferung wird durch billige Preise für Donaumais und durch Bedenken hit sihtlich der Beschaffenheit von Mixed wisentlich beeinflußt. Auf dem Weltmarkt haben sich in der abgelaufenen Berichtsperiode folgende Preisschwaukungen vellzogen: Roggen. Berlin, per Mai Mk. 175.— 171.—— 4.00 Berlin, loko Mr. 171.— 169.—— 2.00 Mannheim, loko Mk. 181.— 178.—— 3.00 Haser. Berlin, Mai Mk. 176.25 174.—— 2 25 Mannheim, loko Mk. 188.— 182.50—0.10 Vermischtes. Berlin, 22. März. Die Berliner Stadtverordneten beschlossen nach stürmischen Debatten mit 65 gegen 54 Stimmen die Einführung der Wertzuwachs steuer für bebebaute und unb. baute Grundstücke, wenn der gegenwärtige Erwerbspreis bezw. genaue Wert des Grundstücks den für den früheren Eigentumswechsel in Betracht kommenden um mehr als 10 Prozent übersteigt. Hamburg, 22. März. Die Zahl der im Hafen liegenden Dampfer ist heute früh auf 218 zurückgegangen. Die Schiff expedition geht bereits flotter vorwärts. Köln, 22. März. Der Rhein ist noch weiter gestiegen. Der Wisserstand zeigte heute vormittag 6,18 Meter gegen 5.50 Meter am gestrigen Tage. Halle a S., 22. März. Der Arbeitgeberverband für das deutsche Holzgewerde in Halle a. S. beschloß, wegen Tari streitigkeiten am 1. April alle Organisierten, ausger ommen die Hirsch Dunkerschen, auszusperren. Kappstadt, 22. März Ackerbauminister Fuller sprach in einer Rede bei der landwirtschaftlichen Ausstellung Outschoorn die Heffgung aus, daß die neuentdeckten Goldfeider in der Kapkolonie an Reichtum denen von Whit: Waterrand gleichkommen würden. Vermutlich sind Madibi=Minen bei Mafeking gemeint. (Vom Berliner Ausstand der Ziehleute) geht dem B T“folgendes Utre Stmnungsbild zu: War es bisher noch nie ein Vergnügen, umzuziehen und seine Habseligkeiten den Händen der 8 h leute und den Möbel vagen aus zuliefern, so ist es diesmal noch viel weniger. Die Ziehleute streiken, und wo doch um gezogen wird, kann es nur unter polizeilichem g schehen. Slehen da heu esin der Fensburgerstraße zwei mächtige Möbelwagen und vor jedem ein Schutznann Doxpelposten. Gegenüber vor einer Kreip: lagert eine Phalagx von streikenden Ziehleuten, die gistize Bicke und wätende Worte über den Damm schleudern:„Kieken Sie sich mal die Ge salten an!" zuft der eine einem Passinten zu. Und jedesmal, wenn beim Tarsport nicht alles klippt, wird ein höllisches Ge lächter laut. Der Besitzer aber, der— Streik oder nicht Streik ziehen muß, zittert für seine Oelbilder, seinen Flügel, für sein Hab und Gut. Wie leicht kann es zu Zusommerstößen kommen. Neueste Berlin, 23. März. Große politische Ueberraschungen sollen für die nächste Zeit bevorstehen. Wie die Berl. Mp.“ aus guter Quelle erfährt, hat Fürst Bülow seine Abreise nach Rapallo von heute auf morgen verschoben. Es geschah dies aber nicht aus Gesundheitsgründen, sondern weil die Studt Krise zur Lösung gebracht werden soll. Der Kultusminister wird schon in den nächsten Tagen gehen. Sein Nachfolger ist bereits in feste Aussicht genommen.(Ist das mehr als Kombination?) Köln, 23. März. Die KKöln. Volksztg.“ meldet, es sei eine erneute Reichsfinanzreform und bei dieser in erster Linie eine Tabak fabrikationssteuer in Aussicht genommen in Form einer Banderolsteuer, ähnlich wie bei der Besteuerung der Zigaretten. Wien, 23. März. In Vaslui bei Jassy fanden furchtbare Exzesse statt. Die Aufrührer plünderten und verwüsteten die ganze Ortschaft. Heranrückendes Militär machte von der Waffe Gebrauch. 10 Bauern wurden erschossen, 5 mit Bajonetten durchbohrt. — Aus Czernowitz wird gemeldet: Oesterreichisch rumänische Bauern im Bukowinaer Grenzbezirk Seyreutz rotteten sich zu sammen, um die Grenze zu überschreiten und sich den revoltierenden rumänischen Bauern anzuschließen. Sie wurden aber von Gendarmen in ihre Dörfer zurückgetrieben, die sie nun nicht verlassen dürfen. In den für die Saison besonders modernen Stoffen, Farben und Fassons, bringe ich enorm grosse Auswahl. Meine Preise sind konkurrenzlos billig. Die Ausstattung ist in jeder Weise elegant und solide. 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Jahreskursus mit vollem Tagesunterricht für Jünglinge und junge Mädchen über 14 Jahre.— Zur Anmeldung am Montag, Dienstag und Mittwoch früh 11—1 Uhr ist das Schulentlassungszeugnis mitzubringen. Handelsschul=Direktor Karl Bielefeld, Oberwallstraße 12. O in Herren=Anzügen Herren=Paletos Herren=Hosen Heren=Fantas Westen Herren=Joppen von Mk. 850 bis 6000 von Mk. 1300 bis 5000 von Mk. 175 bis 1800 von Mk. 190 bis 1500 von Mk. 250 bis 2000 Knaben=Kleidchen Kraden=Blusen=Anzigen Knaben=Paletots u.=Pyjacks Knaben=Pelerinen Knaben-Hosen von Mk 300 bis 2500 von Mk. 200 bis 2500 von Mk. 500 bis 2400 von Mk. 300 bis 1500 von Mk. 070 bis 600 Die Spezial-Abteilung für feinere Mass-Schneiderei enthält eine Fülle von Stoff-Neubeiten erstklassiger deutscher und englischer Fabrikate und steht unter Leitung bewährter Fachleute. Bieletelds grösstes und leistungstähigstes Spezial-Haus für eleganie# Herren- und Kuaben-Hoden. Weniont Augon Gatancd. Sonntag, 24. März 1907 Palmarum. Kollekte für den Synodal= Bibelverein. Altstädter Kirche. Vorm 10 Uhr Konfirmation d. Mädchen P. Trautermann.— Nachm. 2 Uhr Kindergottes dienst.— Abends 6 Uhr Beichte ud Feier des heilig Abendmahle für die neukon fi mierten Mädchen und deren Anzehörige P. Tiaute marn.— Dieustog, abends 9 Uhr Sibelstunde im Männer= u Jürglingsverein.— Gü donnerstag, den 28 März. Kollekte für die Armen der G.meide.— Abende 6 Uh Passiorsgotnsdi nst. Beickte und Feier des heiligen ebrdwahl P. Trautermann.— Kalfteitag Kolleite für die Armen ter Gemeinde. Verm. 10 Uhr P. Lappe. Bechte und Feier des helligen Abeadmahls.— Naam. 2 Uh Kindergotteldünst.— Abend 6 Uhr Lwurzischer Passionkgotes dienst. Beichte und Feur des heil. Aber da ahls P. Trauteimann. Kollekte süe die Armen.— Neustädter Kirche. Sonna##nd, 8 Uhr in der Küche Blichte für die Konfirmanden und deren An gehörige P. Jo dmn.— Soun ebend 8 Uhr in dir 11. Burger schule Blichte für die Konfimanden und deren Anzehörige P. Waulke.— Sonntag, vorm. 10 Uhr Konfi mason und Feier d's heil. Abendmahls.— P. Waubte. Kollette für die Eynodaldiblsellschaft. Nachm. 1¾ Uhr Kindergottesdenst.— Nachmittags 4 Uhr Juegfrauenverein Begrüßung de Nuko sirmierten. Abends 6 Uhr Konfir mation und heil. ubendmahl P. Jerdan. Kollekte f. die Mission Montag, 8½ Uhr Bbistunde in der Volks haue P Kuhlo. Mt.woch, sbends 9 Uhr Bibelbesprechstunde Im Chr. Ver in junger Männer Gründonaerstag aberd: 6 Uhr Passions##rutn dunst. Beichte unt heil. Abendmahl P. Jor an.— Tarfreitag, vorm 10 Uhr P. Sraurte. Srichie und heil Abendmahl. Kollekte für die kichl. Armenxflege.— Ab.i ds 6 Uhr Liturg scher Gott sdi nst uner Mi.wirtung des Kirchenchots Beichte u. Feier d's heit. Abend mabls P. Kuhlo. Koll.kie für die Mision.— Pauiuß Kirche Kollette für die Synodal B b=l gesel schaf.— orm. 10 Uhl Sup. Sivrn Korfirmation. Beicht und Abendmehlefeier.— Nachm 2 Uhr Kindergottesdienst.— Nachm. 4 Uhr Jungfrauenverein Nachm. 4 Uh. Jugendabteilung des Jüngl.=Vereins.- Abenks 6 U Dar ks gu g P. Kortmann Abend: 8½ Uhr Jungl.= u d Bänne v.rein.— Dienitag, abends ½9 Uhr B'auk.euzvrrsammlung.— Donnerstag, (S ündon#erstag) aber de 6 Uhr Passiogottertiens mit Aberd mahlsfeier Sup. Simon. Ka freueg, vorm 10 Uhr P. Hacklinder Beickte und Fiedes hei. Ab.ndmahls.— Abends 6 Uhr zitnig scher Gottesdienst P. Dr. Wessel. Bechte v. Ab d wahlsseter.— Alends ½9 Uh Bibzlstunde im Jüngl. und ne.verein— Johannesrche. Kollekte für dir Gebelschaf. in Mineen R vensbeig Vorm. 10 Uhr P Köhne.— Ko. fitmation.— Nachm. 2 Uhr Zirdengo tesdürst— Nacha 3½ Uhr Jugendasteilung Nachmittags 4 Uhr Knaben abte lung.— Nachm. 4½ Uhr Jungfrau nve## n.— Abends 6 Uhr P. Köhne.— Beschte und Feier des be ligen Aberd. mahles für die Neutonficmiesten und dren An,ehörige.— Abends 3 Uhr Mä nir= u.d Jöngliegs ver in Ugterhaftung.— Monteg ashihce P aelstate abends 8½ Uhr Passionsandach: in der Kirche P. Köh: Mutnoch abends 8½ Uhr zcssionsandicht in der Kirche P. Kno#e— Geündonerstag, abende 8½ Uhr Pissionsgottes dienst P. Köhne Beichte u Feier des heil. Abendmahles.— Karfriitog vo m 10 Uhr P. Knole. Beiote und Feier des heil. Aber dmahles.— Abends 6 Uhr P. Köhne litur gicher Gettesrienst unter Mitwirkung des Kirchenchor s. Beichte und Feier des he l. Ab udmahles. Abends 8½ Uhr Vortrag mi Lichtvildern, das Leyn u. Lidn Jesu. Sonrabend, aber de 9 Uhr Gebetsstunde im Gemendehause.— Martini Kirche Vo m. 0 Ur PUsinr(Korfie mation).— Nichm. 2 Uhr Kindergottesdienst N.cm. ½5 Uhr Ju gfrauenverein— Abends 6 Uhr Bechte und Feier des heil Abendmahls P.Ustnr. Abende Uhr Mä ner= und Jürglings verein.— Dienstag, abends ½9. Uhr Blaukreozve ein.— Korfreitag, vorm. 10 Uhr P. Userer. Aberks 6 Uhr Biiche u. Fier d's heiligen Abend nohlt P.Usener Reformierte Kirche Soontag, morg 10 Uhr Konfirnetion d. Mädchin P. Voster. Koll kie fü. für die Traubibeln.— Kindee go tesdienst fällt aus.— Abende 6 Uhr Ade. da ahlegettesdi nst P. Mund. Gründonnerstag, abends 6 Uhr Vo.bereitung zur Frier des heil Abendmahls P Lo#ner Karfreitag, morgens 10 Uhr P Mun Aomn madlfier. und billigst. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik „Schwalbe“ Akt.-Ges. Oulsburg-Wenhelmerort. Searündet 1896. ********* von dem Verkehr bei der Kreissparkasse Bielefeld im Jahre 1906. Einlagen=Bestand am 1. Januar 1906 44559022,02 M. Einlagen im Jahre 1906..... 7182189,89„ Zinsengutschrift für 1906..... 1355723,09„ 53096935.00 M. Rückzahlung von Einlagen im Jahre 1906 6346691,16„ 1308384,57 165772,92 4308325,12 M. Mithin Einlagen=Bestand Ende Dez. 1906 46750243,84 M. Betrag des Reservefonds, wie er am Schlusse des Jahre 1906 zu Buche stand Reingewinn des Jahres 1906... Aus dem Reservefonds bezw. den Ueberschüssen sind seit dem Bestehen der Kasse zu öffentlichen Zwecken verwendet worden An Sparbüchern befanden sich am Jahresschlusse im Umlauf 35547 Stück und zwar: mit einer Einlage bis 60 M. 7026 Stück „„„ von 60 bis 150 M. 4432„ „„„„ 150„ 300„ 4141„ „„„„ 300„ 600„ 5178„ „„„„ 600„ 3000" 10800„ „„„„ 3000„ 10000„ 3372„ „„„„ 10000 M. und darüber 598„ KKKKKKKKKKFRR Oster-Eier X Oster-Hasen k X X X X X Geschenkartikel etc. in unübertroffener Auswahl und Qualität X bei Louis-Bitssmann X Rathausstr. 14. Obernstr. Telephon 906. X X X X X X X X X X Evang.-Intherische(altluth.) Gemeinde Bielefeld. Ansa der höheren Töchterschule Viktoriastraße.) Sonntag, vormittags 10 Uhr Lesegotte die st. Karfr itag, vorih. 10 lio Leecott sdienst Bischöfl. Hermannstraße 24. Sonntag, den 24. März, vorm 10 Uhr Pelfung.— Vorm. 11½ Uhr Sonnagsschul: Abends 6 Uhr Plrdigt — Di rstag, aberd 8½ Uhr Gebetstunde. Karfteitag, vorm. 10 Uhr Predigt Ebends 6 Uhr Liturgischer Gesanggottesdienst. Jederman# ist willkommen. F. Jakov, Prediger. Altkatholische Gemeinde. Vielefeld. Sonntag, den 24. März, Lottetkunst fält aus. Fretag, 8 Kapell dcht nü Kredt.t n dr der Neustädter Kiche. R. Kur dt, Pfarrverw. Bielefeld, den 16. März 1907. Das Kuratorium der Kreis=Sparkasse. Fritz Kobusch. Delius. W. Bültmann. Die vorstehende Uebersicht wird in Gemäßheit des § 7a des Statuts für die Verwaltung der gemeinsamen Kreisinstitute hiermit veröffentlicht. Bielefeld, den 21. März 1907. Der Vorsitzende des gemeinsamen Kreis=Ausschusses. Bunnemann, Oberbürgermeister, Geheimer Regierungsrat. Aufforderung. Da mit dem 31 März das Rechnungsjahr unserer Anstalten zu Ende geht, so bitten wir dringend, alle bis zu diesem Tage etwa unbezahlten Forderungen sowohl an die Anstalten als an einzelne Geschäfts= und Pflegehäuser derselben spätestens bis zum 5 Appil er. bei uns einzureichen. Die Auszahlung später einlaufender Rechnungen würde durch die Abschlußarbeit wesentlich verzögert und erschwert werden. Bethel, den 19. Märe 1907. Central=Rechnungs=Stelle. Rie annermachang. Nachdem die Schulpflicht in der Provinz Westfalen durch Erlaß des Herrn Oberpräsidenten neu geregelt ist, hat die Schuldeputation mit Zustimmung der Königlichen Regicrung beschlossen, daß zu Ostern d. J. alle diejenigen Kinder zum Schulbesuch angemeldet werden müssen, welche vor dem 1. Juli d. J. das 6. Lebensjahr vollenden. Die zweimalige Schulentlassung wird bis 1909 beibehalten, mit der Maßgabe, daß zu Ostern, diejenigen Kinder entlassen werden, welche bis zum 31. Mai das 14. Lebensjahr vollenden und zu Michaelis diejenigen Kinder, welche bis dahin das 14. Lebensjahr vollenden. Eine frühere Entlassungwird die Schuldeputation nur in begründeten Ausnahme= fällen und nur dann genehmigen, wenn eine mit dem betr. Kinde abzuhaltende Prüfung ergibt, daß es sich ausreichende Kenntnisse und Fertigkeiten angeeignet hat. Bielefeld, den 23. März 1907. Die Schuldeputation. gez. Dr. Stapenhorst. Nr. 70. Kaisermanöver übunge Aäht. Scher. rece Zubehörteile, von ea. Wr. 4, Luftschläuche von Mk. 2.80 an. Kepsraturen Fabrikat. prompt Aus wohlunte: erfährt die„Deutsche enthalt des Kaisers in der Manöver vom geplant ist. Der He Kaiserin im Königli dessen Wohnräume neu hergerichtet wer und die Prinzen w Wohnung nehmen. Kriegsparteien im zwischen dem 7.(west hannoverscher) Korps die Generale v. Stün bestimmt worden, die mandierenden Generale Bei beiden Korps werd ausgestellt. Die Dil 7. Korps zugeteilt w 1/4., 16. und Brigade, deren Saarbrücken und Fra Die Kavallerie=Divisi des 10. Armeekorp## teilnehmen wird, setzt und 19. Kavall sammen. Die Brigad Frankfurt a. O, Sch In diesem Jahre wi Rivalleriedivisionen bei und 8.(rheinische Kavallerie= Div sion C aus den drei Brigader zugeteilt sind, bestehen Divssion D des 8. R. 30 und 33. Ka kommandiert werden sonieren in Müthause und Mitz. Die Gai hält besondere Uebungübungsplatze Alten Gec üben die besonders fort und D. auf den Münster, Ayi und sonderes Festungsn Posen unter Leitung Tenerals des 5. Ar Auberdem fird größere K Gart Werkstätter in eigenen W — Besondere Teppichen, Ku Ständig Nied Glung uade Sensedannen Reinigung ga# 1 Mark; 1.40. peis 2.30. Si daunen 2 50. Auswe Kiaigesallende gegen Barzahl Serammprich für bus ribahnouelen Lei Oermann Bange, füie ben Relaun ucd Juraseu Tal Bl. Erasmaun, Ornd ucd Gerlag von A. von der Mrägten, Nmntich in Bieuscteh. 595 Güllung de bis 2500 bis 2500 bis 2400 bis 1500 bis 600 Moden. Wbrochen C. glchch ernstr. S G ch. Teins Helllng Nr. 70. Bielefeld, Sonnabend, den 23. Märe 1907 9 Zweites Blatt. er erstklassig, diret: #l. von d. Fabrik an händler v. Mk. 65 an. is prima Mänie!. #IlC, von ca. Mk. 4, von Mk. 2.80 an. auch an fremden II Fabrikat. promp: nd billigst. ratis und franko. er Fahrradfabrik lbe“ Akt.-Ges. -Wenhelmerort. ründet 1896. KA X X X X sen X X X X X d Qualität X X X X X X X X X X X □X Westfalen geregelt ist, Königlichen diejenigen en müssen, Lebensjahr wird bis Ostern, dieim 31. Mai is diejenigen vollenden. tion nur in genehmigen, de Prüfung Fertigkeiten putation. penhorst. Kaisermanöver und Truppenübungen 1907. Aus wohlunterrichteten Kreisen erfährt die„Deutsche Warte“, daß ein Auf enthalt des Kaisers in Hannover anläßlich der Manöver vom 24 bis 28 August geplant ist. Der Herrscher wird mit der Kaiserin im Königlichen Schlosse wohnen, dessen Wohnräume zu diesem Zvecke jetzt neu hergesichtet werden. Der Kronpcioz und die Prinzen werden gleichfalls dort Wohnung nehmen. Als Führer der beiden Kriegsparteien im Kaisermanöver, des zwischen dem 7.(westfäklischen) und dem 10 hannoverscher) Korps stattfiaden soll, sind die Generale v. Stünzner und v. Bißing bestimmt worden, die zu den ältesten kommandierenden Generalen der Aimee gehören. Bei beiden Korps werden Kavalleriedivisionen aufgestellt. Die Division A, die dem 7. Korps zugeteilt werden soll, umseßt die 1/4., 16. und 21. Kavallerie Brigade, deren Stäbe in Düsseldorf Saarbrücken und Fcankfurt a. M. stehen. Die Kavallerie=Division B, die auf seiten des 10. Armeekorps an den Uebungen teilnehmen wird, setzt sich aus der 5., 17 und 19. Kavallerie=Brigade zu sammen. Die Brigad stäbe befinden sich in Frankfurt a. O, Schwerin und Hanrover. In diesem Jahre werden außerdem noch Rivalleriedivisionen beim 1.(ostpreußischen) und 8.(rheinischen) Korps über. Die Kavallerie= Div sion C des 1. Korps wird aus den drei Brigaden, die ihm jetzt schon zugeteilt sind, bestehen und zur Bildung der Division D des 8. Korps werden die 29, 30 und 33. Kavalleri=Brigade kommandiert werden. Ihre Stäbe garnisonieren in Mülhausen i. Els, Saarburg und Mitz. Die Garde Kavolleric=Div'kion hält besondere Uebungen auf dem Tr ppenübungsplatze Alten Geabow ab Außerdem üben die besonders formierten Div sionen B., und D. auf den Uebungsplätzen in Münster, Ayi und Esenborn Ein besonderes Festungsmanöver soll in Posen unter Leitung des komm andierenden Zeuerals des 5. Armeekorpz stattsi den Auberdem fird größere Pionterübungen bei Frankfurt a. O, Koblenz und Ulm geplant. Dagegen ist eine Ange ffs übung unter Mitwirkung der schweren Artillerie des Feldheeres diesmal nicht angesetzt worden. Die Bildung von keiegs mäßigen Proviantkolonnen beim Kaiser manöoer ist auch in diesem Jahre vorgesehen. Die Teainbataillone Ne. 2 bis 4, 8. 9, 11, 14—16, 18 und des Gardeko#ps werden hinzugesogen werden. o. o. Die Zuverlässigkeit der „nationalen“. Reichstagsmehrheit hat sich bis jetzt in dem Zustandebringen des kolonialen Nachtragsetats anscheinend erschöpft. Wiedervolt sind Teile der freisianigen Mehrheilsparteien, allerdings, wie hervorgehoden wird, nur in Geschäftsordnungsfragen, auf die Seite der Minderheit getreten. Das müßte jedenfalls, schon um nach außen hin den Eindruck des Zusammerstehens der neuen Mehrheit nicht abzuschwächen, in Zukunft vermiesen werden. Sehr bedenklich aber war das Verhalten der nationalliberalen Feakt on bei der Interpellation über din polnischen Schulkinderstreit. Nachdem der Stellvertreter des Reichzkanzlers im Auftrage des Fürsten Bülow die Beantwortung der Interpellation abgelehot hatte, und als es galt, den nationalliberalen Vizep äsidenten in seiner Auffessung zu stützen, daß der Gegenstand, weil nicht rechtzeitig der Artrag auf Besprechung gestellt war, verlessen werden miss;, da stimmten die Nationalliberalen, hren Präsidenten desavouierend und die korrekte Haltung des Reichtkanzlers mißachtend, mit Sozialdemokcaten, Polen und Zentrum— der„auszuschaltenden“ Minder tet— für Besprichung der Polen Jnter pellation. Hier handelte es sich also nicht um eine Geschäftsordnungsfrage, sondern um eine cminent wichtige nationale Angelegenheit, noch dazu um eine Angelegenheit, die preußische Landeesache ist und von den Polen nur vor den Richstag ezerrt werden sollte, um in antinationalem Sinne zu hetzen. Hier hätte sich die Dauehaftie keit des nationalen Blocks bewehrn mussen.— Dieses Verhalten der National Uberalen ist auf keinen Fall zu techtfertigen. Garten= und Landwirtschaft. (Zuspätkommen) ist immer eine mißliche Sache. Während aber im Heröst ein Zasoätkommen des Thomasmehles keine große Verlegerheit bereitet, da es ja dann einfach nachttäglich als Kopfdünger obenauf gestieut wird, ist eine Verspätung im Frühjahr unangenehmer, weil in diesem Falle die volle Wirkung immerhin von Guust oder Unzunst der Witterung mehr mit abhängt. Insolge der reichlichen Niederschläge in diesem Winter ist allerdings ein zu frühzeitiger Mingel an Bodenfeuchtigkeit weniger zu befürchten. Er empfiehlt sich j dech immerhin sobald wie mözlich auszu sir umn, um so alle Bidingungen zu erfüllen, die einen durchschlagenden Ersolg gewäh: leisten. der Grafschaft Mark im Jahre 1902 errichtete Denkmal auf Hohensyburg hat urter den Witterungseinflüssen der letzten Zeit derart gelitten, daß die einzelnen Figuren, Bismarck, Mollke, Kaiser Friedrich Karl bedenkliche Schwankungen zeigen. Am Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. sind 2 Beine des Pferdes gebrochen, sodaß die Befürchtung gehegt wird, das Denkmal flürze vom Sockel zuständige Behörde hat laut „Ry. W. Ztg.“ die Untersuchung dieser Augelegenheit bereits angeordnet, und man wird dazu übergehen müssen, das Reiterstandbild umzugießen. Dasselbe ist seinerzeit rach dem Eatwurfe des Peofessors v. Donndorf in Stuttgart in der Bronzegießerei von Gladenbeck in Friedrichshafen gegessen worden und kostete 350000 Mark. Gericht und Rechtsprechung. Bielefeld, 20. März.(Strafkammer 1. Wegen schwerer Urkundensälschung mit Betrugsvirsuches wurden die Schulknaben W. S. und L. G. von hier zu je 1 Tag Gesängnis verurteilt. Der Gerichtshof beschloß, beide auf die Begnadigungsliste zu setzen.— 2. Der 15 Jahre alte Arbeiter, jitzt Zwaagszözling T. Th von hier, und der 14 Jahre alte Schulknabe K. H ron hier, und die 14 Jahre alten Schulknaben G und W. P von hier, haben sich zu Anfang d. J. an allen Ecken der Stadt umhergetrieben und ge stohlen, was für sie eben zu erreichen war. Selbst vor Einbruchsdiebstählen haben sie sich nicht gescheut, um an Eßwaren und andere Sachen zu gelangen. In einem hiesigen Engros Lager haben sie ein Faß mit Syrup auslaufen lassen und in ihrer Ausgelassenheit noch einen Kutschwagen beschädigt. Sie wurden überführt und es erhielten Th. wegen vollendeten Diebstahls in 8 Fällen, versuchten Diebstahls in 2 Fällen, eir fachen Dieb. stahls in 1 Falle und wegen Mundraubes in 3 Fällen 6 Wochen Gesängnis und 9 Tage Haft. H wegen schweren Diebstahls in 2 Fällen und Sachdeschädigung 10 Tage Grfängnis, W. P. wegen schweren Diebstahls 1 Tag Gefängnis und G wegen schweren Diebstahls und versuchten schweren Diebslahls 3 Tage Gesängnis. Sie wurden in Anketracht ihrer Jugend der bedingten Begnadi gung empfoblen.— 3 Der 23 Jahre alte frühere Agent, jetzt Fabrikarbeiter A. W. von Bünde, jetzt in Berlin wohnhaft, wurde wegen schwerer Urkundensälschung und Erpressung in Idealkonkurrenz mit Betrug, zu 5 Monaten G.fängnis virurteilt. Auf diese Strafe wurden ihm 20 Tage von der erlittenen Unte. suchungshaft in Anrechnung gebracht. Literarisches. Aus den Kreisen Nünster und Arusberz. Hohensyburg, 21 Mäz(Schäden am Denkmal.) Das von den Bewohnern Neunundstebzigster Jahresbericht der Rheinisch=Westf. Gefängnisgesellschaft über das Vereinsjahr 1905/1906, im Auftrage des Ausschusses, zusammergest=llt vom Geschäftsführer Dr. v. Rohden, Gefängnisprediger in Düsseldorf. Im Selbstverlage der Gesellschaft, gedruckt in der Rheinischen ProvinzialArbeitsarstalt zu Brauweiler. Preis 1,20 Mark. Die lesenswerte 210 Oktavseiten starke Schrift erthält neben anderem 8 Vorträge, ur ter denen sich einer vom Lehrer Büscher in Hersord über die„Pflege des Gesanges in unseren Strafanstalten" befiadet, nebst deren Besprechung. Briefkasten. Nach Hagen: Nach unserer Auffassung müssen Sie die Zinsen versteuern! Was anderes wäre es, wenn die Tochter eine eigene Haushaltung führte. Nach Pyrmont: Die Annahme ist salsch! Falls Ihr Mann keine Rente erhalten hätte, so würden Sie die Hälfte der geklebten Marken beanspruchen können. Ene Wit ven Versicherung haben wir noch nicht, ist aber in Aussicht genommen. Königl. Preuss. Staatsmedallle Seidenhaus Michels& Cie. BERLIN SW. 19, Leipziger Strasse 43-44 Deutschlands grösstes Seidengeschäft Seidenstaffe in seiner Krefelder Fabrik und versendet Proben von diesen und archeren erstklassigen Fabrikaten: " Glatte.Meter 1.—bis 8.50M. 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Generalversammlung am 18 März für den oben genannten Punkt ihrer Tagesordnung nach§ 10f nicht beschlußfähig war. Die Anwesenden werden beschlußfähig sein. Zahlreiche Teilnahme erbittet Der Vorstand Niemann, Pfr, Vorsizender. Shee Bilder werden gut und preiswert eingerahmt bei Heinr. Freusemeier, Buchbinderei, Papier= u. Schreibwarenhandlung. Herford, Radewigerstr, 17. Waarvon Dr. Kuhn Nußextrakt Nutin Farbe 1,50, 2.—, Nußöl Tarb6—.60, Pomade Nutin 1.— sind die besten, wirken sofort und färben nicht ab Echt nur mit Namen Dr i Kuhn. Franz Kuhn, Kronenparf., Nürnberg. Hier: I Upmann, Drog. Bahnhofstr. Herminenbad Herford. Bünderstrasse 12 am Staatsbahnhof. — Fernsprecher 283.— * Ein Soolbad... 1.20 Schwefelbad 1.50„ Fluinolbad.. 1.50„ Fichtennadelbad 1.50„ Kohlensäurebad 1.60„ Elektrische, Licht-u.Wannenbäder etc. nach besonderer Preisliste. Bei Abonnement Preisermässigung. Bedienung durch Masseure und Masseuse. und Sechischr zum Garnbleichen. Petri Gebrüder, Minden 1. 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Rcheinisch=Westsalt, Fellung per 1738 5 Karl Menkel, Unsere Vielefeld, Obernthorwall 4 d. indet diesmal schon am Conntag. den 24. März, nachm. Uhr in der Volkshalle in Bielefeld statt. Herr Pastor Modersohn aus Blankenburg wird reden über: Der volle Gegen des Kreuzes Christi. Es ladet freundlichst ein J. A.: W. Wolk. Diebrocker Spar- u. Darlehnskassen-Verein e. G. m. u. H Anfertigung sämtl. feiner Heren=Barde roben. vergütet Einlagen mit 8½ Prozent und gibt Darlehen zu# Prozent. A Lindemann, Vereinsvorsteher. in Tuchen, Buckskins 2c. gegründet dr. 1.90 erscheint seit 1896 täglich 8 mal · Preis im Pierteljahr 4.75 Mb. Hauptsitz Essen a. d. R. Geschäftsstellen in Dortmund und Dutsburg. Hauptvertretungen in Rochum, Düsseldorf, Elberseld, Barmen, Helsenkirchen. Mücheim, Ruhrort, hagen, Witten. Nach allen 12 Orten Beförderung des Blattes durch eigen: Boten, Zustellung durch eigene Cräger. Unabhängig nationales Organ. Erstklassiger Handelsteil. Peichhaltigee Feuillston. Wirksamstes Insertionsorgan Rheinisch-Westsälischen Industriebezirkes. 25 der retaftigneslen Teil Hermann Lange, für den Reklame= und Inseraten=Teil R. Trautmann, Truck Verlangen Sie Probenummer v. d. Seschsstst. in Che und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Bieleseld. 71. Biertekjährlich ##der Geschäftestelle an allen Bostanstalt 1.20 M., bei täglich Pasegns in Vielese 40 2u., durch Brie träger 1.62 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. Sistoris 25 März: K alb 1242.— Fei Tabasco mit 400 Mixikaner, 1519. zu Weißer fels gest. Jesuitenorden — Graf Leopo maliger Fürstbischof evangelischen Paulin — Herzogin Wi geb. Prinzessin Al 1906. Zur Ei neuen Eisen am 1. Die neue Eiser Einvernehmen a berwaltungen am Reiche eingeführt nur als ein Schi entpuppen in bezug ihnen auch sonst stimmungen viel Der Staatsbürger den nächsten 6 2 teeten der Resormmit den neuen um am 1. Mai Eisenbahnvern altu nis entgegenkomm reisende Pub kostenlos abg Winke enthält. 0 Publikum von W hauptsächlichst einzuprägen. 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