ges gebe man der tker’s Ing-Polder 3 Stück 25 Pig. tr. 45. enleidenden Dankbarkeit gern von Itlich mit, was mir und en, qualvollen Magendauungsbeschwerden sat Hoeck, Lehrerin, hausen b. Frankfurt s. M. e EI Salida Liebhaber, daß ich nur einzige Sorte fabriziere Geistlichkeit ist sie so daß sie ohne mein in ganzen Gemeinden Namen Pastorenzigarte Sie ist milde, aromatisch leicht brennend, nur as n überseeischen Tabaken Jeder urteilt: Etwas ür wenig Geld. von der Wahrheit dis u überzeugen, sende ich e Probekiste 100 Stück noblen Zigarre(Handin Geschäften 10 6 Mk. franto unter ng wird nicht berechnet. gebühren trage ich. zl. Jahuzlehen her Zahnersatz. allen Methoden. ibieren 2c. arowicz, ). Zahnkünstler, u. Augustastr.=Ecke, früheren Wohnung. ndersstattungen sen= und Taillenbändchen, u. Kinderschürzen hie Betteinlagen, heitskorsetts, icken, Zahnhalsäußerst billig. Nr. 11. Bierteljährlich i# der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten .20., bei täglicher Zustellung in Bielefeld .40., durch Briefträger 1,62 M. Postzeitungsliste Nr. 5381. 31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Historischer Kalender. 14. Januar: Sieg Bonapartes über die Oesterreicher bei Rivoli(14. und 15.), 1797. — Die Lager von Contie und Baumont bei Le Mans weiden von den Deutschen genommen, 1871.— Pälat Carl Gerok, Dichter, gest. 1890.— Feldmarschall Loid Napier of Magdala, gest. 1890. Bielefeld Montag, 14 Januar 1907. * Kundgebung (Fortsetzung.) Am 10 Januar ver anstalteten im Reinoldushof zu Dortmund die Positiven Westsalens und des Rheinlands eine große öffentliche Kundgebung zum Fall César in einer etwa 2000 Männer und Frauen zählenden Versawmlung. Nach Gesang des Lutherliedes„Ein feste Burg ist unser Gott“ und Gebet begrüßte der Leiter Herr Prof. Eickhoff Hamm die Versammlung und präzisierte die gegerwärtige klichliche Lage durch Herausstellung der beiden Fragen: Ist die Bibel Gottes geoffenbattes Wort? Ist das Bekenntnis der Kirche ein klarer Ausdruck dissen, was die Bibel sagt? An dem halten wir fest wie unsere Bäter. Wer sich demütig unter Gettes Wort stellt und den Geist der Bidel in sich aufoimmt, erfährt göttliche Kraft und Weisheit, und die Erfahrung kann kein Professor und kein Pastor ihm rauben. Sodann nahm zum Hauptvortrag des Abends Herr Prof. D. Sachsse=Bonn das Wort. Selber ein Westfale, der 20 Jahre in dieser Provinz im Kirchendienst gestanden, sei er gern dem Rufe gefolgt. Er kenne die Westsalen. Sie seien wohl freiheits liebend und könnten es schwer ertragen, von oben reglementiert zu werden, sie seien aber auch sehr bedächtig und gäben nicht leicht ihr gutes Geld für Recher pfennige her. Redner geht kurz auf den Fall César ein. und Erben des ewigen Lebens. Dos ist die greße Botschaft vom Reiche Gottes, die bestätigt wird durch Jesu Sündlosigkeit, seine Wunder, vor allem seine Auferstehung am 3. Tage. Sie wird auch durch unsere Sünde und Schuld, nämlich unser Fernsein von Gott, ein Geger stand persönlicher Erfahrung; durch ihn erfahren wir rettende, vergebende, erneuernde Gnade, er. leben die Wiedergeburt. Das Reich der Natur und das des Geistes kann man wohl mit dem natürlichen Verstande erkennen. Um das Reich Gottes aber zu erkennen, muß man erst jine Erfahrung gemacht haben. Wer ohne sie versucht, sich von Jesus ein Bild zu machen, muß notwendig ein falsches Bild bekommen; denn er nimmt seine Begriffe aus dem Reiche der Natur und des Geistes, und die sind hier viel zu niedrig. Man will Jesum mit dem natürlichen Verstande erkennen: er sei ein großer Wohltäter, ein weiser Lehrer, ein sittliches Vorbild, ein religiöser Heros. Das ist run das neue Eoangelium. Es muß ein falsches sein, eine Verzerrung, eine Herabminderung dessen, was.sus von sich bekannt hat. Es ist wissenschaftlich unhaltbar. Es widerspricht zunächst den Aussprüchen Jesu selbst. Die Theologie wagt es nicht mehr, solche Worte wie das vom Weltrichter zu unterschlagen. So gerät man notwendig in Widersprüche. Auch die Wunder wider. sprechen dem modernen Jesusbild. Sie sind in anbetracht der Worte Jesu an den Gicht brüchigen, über Chorazin und Bethsaida u a. gar nicht zu leugnen. Sonst wäre Jesus wäre Sadduzäismus und Pharisäismus. Ein katholtscher Gelehrter hat einmal gesagt: „Jede Sekte dauert etwas länger als 300 Jahre, die protestantische liegt nun schon im Sterben.“ Hat er recht? Ja, wenn das neue Evangelium fiegen würde, wären wir verloren. Wir sind aber gewiß, daß das alte Evangelium über alle seine Gegner fiegen wird. Luther stand allein in seiner Zeit und fiegte über Kaiser und Pepst. Wir stehen nicht einzeln da. Die große Mehrzahl ist noch eingedenk des Ordinationsgelübdes. Die wenigen Liberalen würden keine Rolle spielen, wenn nicht die politische Peisse sieauf den Throu erhöbe. Einesgebildete Dame sagte mir vor der Abreise:„Was, Sie wollen nach Dortmund? Man wird sie mit Schmutz bewerfen." Darauf erwiderte ich:„Die wenigen Jahre, die ich noch lebe, will ich von Jesus zeugen, und wenn ich mit Schmutz beworfen werde, so teile ich das Los des Herrn und seiner Apostel. Es handelt sich nicht um theologisches Gezänke, sondern um eine welt bewegende Frage, an der Himmel und Erde hängt. Jesus muß König sein, bis daß alle Feinde zum Schemel seiner Füßen liegen. Redner wurde lebhafter, lang anhaltender Beifall gezollt. Herr Professor Eickhoff dankte dem Herrn Redner und gab die Versicherung ab, die herrlichen Ausführungen würden hoffentlich gute Früchte bringen. Herr Fabrikant Wilms aus Köln brachte Grüße der Kirchengemeinde Köln und der Octsgruppe der Bekenntnisfreunde. Redner hat nichts oagegen, wenn die eine von jenen dunklen Existenzen, halb gedner hat nichts dagegen, wenn die Schwärmer, halb Betrüger. Ferner steht Geistlichen der neueren Richtung Forschungen die so fest bezeugte Tatsache seiner Aufer, in ihren Studierstuben anstellen; die Früchte stehung entgegen. Auf ihr ruht die ganze Botschaft vom Reiche Gottes, ohne sie haben wir keinen lebendigen Heiland. Wohl sagt man auch auf jener Seite: Jesus ist zur Herrlichkeit erhoben, er lebe und man könne Ei, ist, nach bestem Wssen und Gewissen zu ihm beten!„Aber woher wißt ihr das entschieden worden. Die Entrüstung geht denn? Seid ihr nun gar Propheten geaber so weit, daß man von Ketzergerichten worden? Sollen Eure Einfälle mehr gelten spricht, wo die Obrigkeit nur ihre Pflicht als die festbegründeten grenn hat. Ein Bauer, der in letzter In Schrift?“ So widerspricht das neue Evandieser Forschungen müßten sie aber dort lassen, wo sie gewesen seien. Die Gemeinde wolle nicht Wssenschaft, sondern Herzenstrost, vor allem müsse dagegen Prorest erhoben werden, daß man den Zwiespalt schon in die Kinderherzen hineinbringe und den Kleinen so des Segens der frohen Botschaft beraube.(Schluß folgt) stanz seinen Prozeß verloren hat und run auf Richter und Gesetze schimpft, sollte für eine kirchliche Gemeindevertretung nicht vorbildlich sein. Die Einzelkämpfe in Dortmund, Köln, Remscheid kgehen hervor aus dem tiefen Gegensatz, der gegenwärtig in der Kirche besteht. Gegenstand des ganzen Sireites ist die Frage: Ob das alte biblische Evangelium in unserer evangelischen Kirche allein in Recht bleiben, oder ob neben ihm ein Evangelium gleiches Recht wottes Heil haben soll? Redner will im folgenden der Sünde. nachweisen, daß dieses neue Evangelium keine Erlösung. weder wissenschaftlich begründet set noch auch weiß der heiligen Schrift entspreche. Es gibt ein Reich der Natur, die Sinnenwelt am uns ber. Es gibt ein zweites, das Reich des Geistes. Indem der Menschengeist nach dem gelium sich selbst. Zu einem Menschen beten, das ist Götzendienst. Darum bleiben wir beim alten Evangelium und fordern, daß es unverkürzt den Gemeinden geboten werde. Die Modernen wenden ein: man müsse mit der Zeit fortschreiten. Auch wir freuen uns über jeden Fortschritt. Aber das Christentum hat sich nicht bloß dem Geist der Zeit hinzugeben, es hat ihm auch zu widerstehen. Heute mehr als je. Unsere Zeit hat keine Empfindung für Gattes Heiligkeit, keine Erkenntnis Man will Eatwickelung, ssung. Wer seine Sünde erkennt wein, daß er Gottes Kraft bedarf. Wir bleiben beim alten Evangelium, weil nur mit ihm die Schäden der Zeit zu heilen sind. Man wirft uns weiter vor: wir seien Feinde der Freiheit. Nein wir fordern Bohren, Dagen der Menschengeist nach dem seien Füinde der en Bsens hast euite scasst Freihelt für jeden. Jeder kann nach seiner haebt die Fragg, wak Zwutsatton. Es ent( Fissonseligwerden. Wer aber in der chrißWichen Zuich hoben.g. Gemeinde Lehrer sein will, nußprediger, eigened.her 3 Aug faschen. die Apostel gepredigt haben. Redet gage. Seven: uu. wwuchen Fragen, siad man von Einschränkung der Freiheit, so Herr Erzberger. Die Leitnotiz des Berliner Regierungs organs der„Nordd. Allg. Zig“, schrieb am Sonnabend zur Awchstung Hur Erzberger. Er ersuchte nämlich des ofiztöse Blatt auf Grund des§ 11 des Preßgesetzes, festzustellen, daß es iyn gestern fälschlich der Unwahrheit geziehen habe. Es sei nämlich ein Irrtum der„Germania“, daß sie geschrieben habe, deß dem nationalen Wohlstand von 3000 Mllionen Maik auch eine Schuldenlast des Reiches um 3000 Millionen Mark gegenüberstände. So stand tatsächlich in der„Germania“ zu lesen. Herr Erzberger behauptet nun, er habe geschrieben: 30000 Millionen Mark im ersten Falle. Dezu bemerkt die„Nordd. Bllg. Zig.“ richtig, sie gehe nicht das an, was Herr Erzberger geschrieben habe, sondern was die„Germania“ gedruckt habe. Bedenklich sei auß.rdem, daß sich der gleiche„Druckfehler“ auch in dem „Bayr. Kurier“ sinde. Ferner mache es ihr der Zusammerhang der in Frage kommenden Stelle sauer, an einen Drick sehler zu olauben. Die Stelle laut.t näm Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 13. Januar. Der Kaiser wohnte gestern nachmittag in der Deutschen Orient= Gesellschaft einem Vortrage des Prosessors Puchstein über die orientalischen Elemente in der griechischen Architektur bei. Nachwittags empfing der Kaiser den neuernannten italianischen Botschafter Pansa. Der braunschweigische Regentschaftsrat hat an den Bundesrat folgenden Antrag gerichtet:„Der Bundesrat wolle darüber beschließen, ob bei einem Verzichte des Herzogs von Cumberland und dessen ältesten Sohnes auf den Braunschweigischen Thron und bei Aufrechterhaltung der unter den Gründen des Bundesratebeschlusses von 2. Juli 1885 erwähnten Geltendmachung von Ansprüchen auf Gevietsteile des Bundesstaats Preußen seitens des Herzogs von Cumberland die Regierung des nach jenem Verzichte zur Tronfolge in Braunschweig berufenen jüngsten Sohnes des Herzogs vor Cumberland, des Prinzen Ernst August, in Brannschweig, sosern derselbe für sich und seine Deszendenz auf Hannover verzichte, mit den Grundprinzsplen der Bündnis vertt äze und der Reichsversassung vereinbar sei, und die Verständigung Braunschweigs von dem Beschlossenen veranlassen.“ Aus Posen wird der„Boss. Ztg.“ gedrahtet: Die Klagen über Belästigungen und Bedrohungen, denen Lehrer infolge des polnischen Schulstreiks ausgesetzt sind, mehren sich. Die Regierung hat anläßlich des Jahreswechsels neben der lausenden Ostmarkenzulage größeee Beträge als Anerkennung für erfolgreiche Förderung der deutschen Sprache an viele Lehrer und Lehrerinnen der Ostmark auszahlen lassen. Die Zuwendungen bewegen sich zwischen 60 und 100 Mark. Der Aufseher Ziemniewti schickte seine Tochter, um sie dem deutschen Schulunterricht zu entziehen, zu Verwandten nach Russisch=Polen, wo das Kind nunmehr die Schule besucht. Da vie Reliagenen euige, aichen Frazen suad wan ven Eunscrkatung der Freihzeltz, so siah..... De e ####anden, und damit haben sagen wir: Es wird niemand geröligt, ein lich nach dem„Gayr Kur. nuch vie Pyilosophen von Bugrgagrag Am in der Kirche zu überne„Unnsirnia“ aber ist 5 Gehrenderg 15, Baech sich auch die Geitri sagen wir: Es wird bis Kant beschästigt, Si.. ver Ktume de kurtnizmen, er und moherblichteit. Vott muß sich vorher prüsen, od er das Ordikeine W Kenschon ae vattonigläbde halten kann. Es gibt eine brittes Reich, das Beich n09 ein phlosophische Meinung: Pesvateigentum ist Falle der Zatem in&ap Oots, das in der Diebstazl. Rlewand wiad verwehrt, so zu Niemand keunt den Baiar denken. Wenn aber eian Richter dieser der Vater denn allein der Meinung huldigte und den Died freispräche So beansprucht Jeing senbaren, so würde der Stat sagen:„Fort mit dir!“ Menschheit un daig n; Lehrer für die ganze Noch viel ernster liegt die Sache bei dem amiagg##.4 sein. Er verkändet Gott als die Amt, das unsterblichen Selen dient. Das zu götlicher Herrlschzei Evangelium ist eine Reltzion des Dies vil Jeius una urdstagred miele Aufgabe seits, ein nener Versuch, die Güter des einen Ge#. Zukuufugten, woin uns durch Reiches Gottes sich arzueignen, ohne die eeinen weist umwandeln zu Kindern Gottes Bedingung der Bekehrung. Seine Folge „„Snnfürug Wois# es, zu sagen, daß seit dem Besitz der Kolonien sich unser Nationalwohlstand um 3000 Millionen Mark vermehrt habe. Die Kolonien sind hieran ganz unschuldig Seit dieser Zeit aber hat sich unsere Schuldenlast auch um rund 3000 Millionen Mark vermehrt, und die Ausgaben für Heer und Flotte betragen seit 1884 ganz riesige Summen". Auch um#und 3000 Millionen Mark Was sell kas„auch“ anders bedeuten, so fragt die„Nordd. Allg. Zto.“, als die Vrgleichung der beiden gleichen Zahlen oder ist dieses„auch“ ebenfalls ein Dri cksehler. Dann hat am Eode der Druckzehlerteuel den ganzen Artikel des Herrn Eizberger geschrieben. Ziemniewekt es unterläßt, die hierzu nötige Erlaubnis der preußischen Schulverwaitung nachzusuchen, so muß er fortgesetzt Schulstrafen bezahlen. Gestern setzte das Posener Schöffengericht eine solche für 23 Toge mit 23 Mark Geldstrafe oder 23 Tagen Haft fest.— In Schneidemühl verurteitte die Strafkammer den Kaplan Stankowski aus Potulitz zu 600 Mark Geldstrafe, weil er in einer Voik eversammlung zu Nakel zum Schulstreik aufgefordert hatte. Hier findet nächste Woche eine Versammlung von Vertretern deutscher Reedereien zur Gründung eines Zentralverbandes deutscher Reedereien statt. Hamburg, 12. Jan. Der Konkurrenzkampf in der Frachtrate nach Westafrika, der nach der Erkärung in der Generalversan mlung der Hamturg= Aftikalinie vermieden werren sollte, ist nun doch aus gebrochen. Die Woermannlinie billigt den Verladern außer einer Herabsetzung der Fracktrate einen Rabatt von 40 Prozent. Die Hamburg= Beimer Afrikalinie hai gleichfalls 40 Prozent zugebilligt falls an den in Frage kommenden Afrikop ätzen ein Woermanndampfer verkehrt. Wilhelmshaven, 12 Jan. Der Lloyddampfer„Roon“ hat heute morgen 11 Uhr mit der über 1000 Mann starken Ablösung unter Führung des Majors Credner die Austeise nach Tsingtan angetreten. Aus dem Ansläude. Wien, 12 Januar. Gestern wurde an der Königin Marie in Omunden die Obduktion vorgenommen, die als Todesursache Bauchfellentzündung, wahrscheinlich in folge innerer Einklemmung, ergab. Frankreich. Dr Popst hat am 6. Januar eine Enzyklika erlassen, in der er den Katholiken für ihre Glaubenstreue dankt. In der Zuversicht, daß sie schließlich doch den Sieg erringen würden, müßten die französischen Katholiken sich auf jede Prüfung vorbereiten, die ihnen auszuerlegen Gott gefallen würde. Dezu müßten sie aber unter sich und auch mit dem Heiligen Stahle fest geeinigt bleiven. Die Kirche wünsch keinen Glaudenskrieg, jedermann wisse, daß in Frankreich gegen sie Krieg gefährt werde, daß sie selbst aber dort nicht Krieg führe. Golt werde heifen. Die Enzyklika schließt mit dem apostolischen Segen.— Die republikanischen Blätter heben hervor, daß die Enzyllika keinerlei Aufkiärungen und Rat enthalte.„Sécle“ sagt, das Schriftstück biete keinen Firgerzeig, wie dem katholischen Voke Frankreichs zu helfen sei. Alerdings brauchten die katholischen Bischöfe keine Rat schläge, ihnen genügten Befehle. 12. Jan. Major Dreysu wurde. in Saint=Denis, wo er gegenwältig sein Amtsbureau hat, von einem Uabekannten auf der Straße überfallen. Er wurde zu Boden geworfen und ihm das Kreuz der Ehrenlegion vom Waffenrock gerissen. London 13. Ju. Die Gesellschaft für den Tunnelbau unter dem AermelKanal berichtigt in einer Zuschrift an die Blätter die Meldung, diß der Landesverteidizungsausschuß sich gegen den Bau aus Gründen der Landesverteißigung erklärt habe; dies sei keineswegs geschehen. Petersburg, 13. Januar. Auf einer Suche nach Revolutionären, die im Zusammenharg mit den letzten Altentaten auf die Generale v. d. Launitz und Piwlow veranstaltet wurde, ftieß die Polizei in der zum Sonnabend in dem Vorort Ocht auf ein ganzes Nest von Revolutionären. Diese empfingen die Polizei mit einem so wirksamen Feuer, daß zwei Polizeioffiziere getötet und zwei Schutzleute und zwei Geheimpolizisten schwer verwundet wurden, bei der Verwirrung, die sich der Polizei bemächtigte, gelang es den Ueber rumpelten, aus dem umzingelten Hause zu flüchtev. In jeder Hand eine schußbereite Waffe entkamen sie. In dem Hause fand man Murition, Waffn und Sprengkoffe. Unter dem Verdachte, an der Ermordung des Generals Pawlows beteiligt zu sein, wurden die Schreiber der Hauptintendantur Kolotilow, Russanow und Neumar verhaftet.— Bewaffaete Leute überfielen im Zentrum der Stadt ein Magazin und raubten die Kassen aus. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen.— Eine Konferenz in Zarskoje Selo kam zu dem Schluß, es sei ratsam, den Kurs Stolypin fortzusetzen. Tanger, 13. Jan. Raisuli hat an die Häupter des Stammes Djodolhabib die schriftliche Aufforderung gerichtet, sich mit Binisvar zum gemeinsamen Widerstunde gegen die Mahalla zu vereigen, sonst würden ihre Dörfer verblannt werden.— Demnach würde sich also Raisuli noch in Freiheit befinden. Agra(Ostindien), 11. Jan. Der Emir von Afghanistan wohnte heute einem Festbankett bei, welches der Vizekönig ihm zu Ehren veranstaltete. Der Emir ant vortete auf die Begrüßungsansprache: „Ich habe inniges Verlangen getragen, Sie zu besuchen und freue mich, Sie im Lande des Herrschers zu berüßen, der mein und meines Landes erster Freund ist.“ — Das ist recht bitter für den Mitbewerber um die Gunst des Emirs, Rußland. New=York, 12. Januar. Nach dem Journal of Commerce“ sind die Senatoren gegen den Plan besonderer Zugeständnisse an Deutschland, welche die 8 Ulkommission empfehlen wird. Roose velt droht mit der Einberufang einer Extrasession. New=York, 12 Jm. Das Marin departement hat beschlossen, vier der mächtigsten Keiegsschiffe dee atlantischen Flotte nach dem Pcfischen Ozean zu übertragen. Dadurch, und durch die Komman# dierung des Linienschiffs„Wi'coasi!“ und der Kreuzer„Nev Ocleuns",„Mardlehead“ und„Albany“ zu dem pacifischen Geschwader wird dieses Geschwader auf die doppelte Stärke gebracht. Das.= schwader im fernen Osken bestcht unter norwalen Verhältnissen aus drei modernen Linienschiffen, einem Küstenpanzer moderner Konstruktion, 5 Zerstörern und drei schaellen. Kreuzern. Vor einigen Monaten wurde es durch vier neue gepanzerte Kreuzer verstäckt, sodaß es augenblicklich üder acht mächtige Panzerschiffe verfügt. Der Beshluß, ihm vier weitere gepanzette Schiffe zuzufügen, dürkte eine Folge der Spannung mit Japan sein. Parteibewegung. 8 Herford, 11. Im.(Konser vativer erein für Herford und Umgegend.) Zu der auf heute abend 8½2 Uhr nach dem Evaggel. Vereinshause einberufenen Versammlung waren die Mitglieder des Vereins und Freunde der konservativen Sache sehr zahlreich erschienen. Der Vorsitzende des Vereins, Herr Amtmann v. d. Schulen burg, erstattete Bericht über die bisherige Tätigkeit des Vorstandes und wies besonders darauf hin, daß der bisherige Vrteeter des Wahlkreises, Herr Malermeister Meyer, leider durch Krankheit bis jetzt verhindert gewesen ist, sich den Wählern vorzustellen bezw. zu ihnen zu speechen. Es sei ab Die zweite Frau. Hoffaung vorhanden, daß sein Gesundheits zustand sich soweit bessern würde, um in der auf Sonnabend, den 19 d. Ms., nach mittags 6 Uhr hier im Eoangel. Vereins hause anberaumten Versammlung das Versäumte nachzuholen. Zu dieser Versammlung haben außerdem noch andere konservative Purlamentarier ihr Erscheinen zugesagt.— Im übrigen war die Stimmung in der heutigen Versamnlung eine recht gehobene und hoff zungsvolle; anderseits war man aber auch der Ansicht, daß es der An spannung aller Kräfte bedürfe, wenn man den Sieg erreichen wolle. Für die Klein arbeit wurden insbesondere solche Octe ins Auge gefaßt, wo es gilt, die säumigen und lauen Wähler aufzurüttein. Herr Direktor Stebert mahnte zum Schluß in warmen zu Herzen gezenden Worten, daß es gerade dieses Mal die heilige Pflcht eines jeden Deutschen sei, seine Schuldigkeit zu tun, niemand aus den Reihen der König= und Vaterlandstreuen dürse dieses Mal an der Wihlurne fehlen, es sei denn, daß er durch Krankheit verhindert sei. (Polnische Schmähungen des Deutschtums) in ausländischen Blättern zu finden, ist man nachgerade gecöhnt. Selten ist man aber einer gröbere: begegnet, als der, auf die der kaiserliche Besandte z. D. Raschdau am 6. Januar in der großen deutschen Versammlung in Posen aufmerksam machte. Geleistet hat sie sich der bekannte Polenführer v. Koscielski in einem Biefe an das Pariser Blatt„Echo de Patis“, das in fettgedruckter Ueberschrift den Verfasser als„früheren Freund des(deutschen) Kusers" bezeichnet. Herr v. Koscielsk! selbst fügt seiner Nimensunterscheift hinzu: „Mitglied des preußischen Hercenhaises". J! dem Beiese, in dem er die polnische Feage in der bekannten Minier behandelt, sagt er u. a. wörtlich:„Auf polnischer Seite kämpft alles, was edel nud start ist. Deutschland dazegen schickt gegen uns nur den Abschaum seiner Bevölkerung(le rebut de sa popu lation.)“ (In Lengerich) wurde, nachdem letder Jeh. v. Schorlemer= Alst die Kindidatu: für den Richstags vahlkreis Uhml Steinfor: Tckeabucg adgelehnt hu, Heer Bücgee meister Dr. Stapenhorst aus Bielefeld in Vorschlag gebracht. Deser hat erkichet, sich dem rechten Flüzel der Nitionaltiberalen anschließen zu wollen. Mau hofft, daß er im nächsten Iahre auch eine Ka#didatue für das Adgeordattenhaus angehmia werde. (Lvangelischer Bund.) Dem Reichsboten“ entaehnen wir folgende Mittellung:„Der neu: Direktor des Evmngelischen Bundes, Pistoe a. D,). Everling, ließ sich in Döheln als nationalliberaler Gegenkandidat des konseroativen Bewerbers Rücker=Roßwein aufstellen. Wie stimmt dies zu der Virsicherung des Bundes, nirgends eine politische und parteipolitische Bitätigung üben zu wollen und in) mit diesen Emtreten des Bandesdirektors in den aktiven Wihlkampf die konservativen und posttiden Elemente des Edangelischen Bandes einverstanden, zumal es sich um eine nationalliberale Zursplitterung mit Konservztivm handel?“ (Bielefeld=Wiedenbrück.) Die am Freitag im Polkläsenerschen Saale in Gütersloh abgezaltenen Wihlversam nlung der verbündeten Parteien war sehr gut besucht. Miaister v. Möller speach durch sch agend und beantwortete in seiner Reze einige an iha geeichtete Frazen. In der Diskussion warde ausnahmsweise Herr Kaplan Koch zur Red= zugelassen. Von seinen Ausführungen war ader winig zu verstehen, da er häufig durch Zvischenrufe unterbrochen wurde. Herr v. Möller legte besonders Verwahrung dagegen ein, daß Herr berger ihn in Verbindung mit Lundkonzessionsgesellschaften gebrachth abe. Ee habe sich nur für sein gutes Gelo an der vorgenannten Versuchtgesellschaft beteiligt, was ihm doch wahrlich niemand verargen könne. rr Erzberger stehe ihm viel zu niedrig, als daß er sich mit ihm in persönliche Korrespondenzen einließe; das letzte Wort bezüglich der Beleidigung seiner Person durch diesen werde er das Gericht sprechen lassen. Er schloß mit den Worten, daß es nicht persöglicher Ehrgelz von ihm sei, in den Reichstag zu kommen, sondern daß ihn zur Annahme der Kundidatur nur das nationale Gefühl Anlaß gegeben habe. An der weiteren Diskassion beteiligten sich nich die Herren: Pcosesso: Dr. Waltemath, Fritz Güth und Rekto: Hark, von denen besonders der letztere in recht eindringlichen Worten an das nationale Gesühl der Wähler appelierte. (Vertrauens männer=Versammlung in Bielefeld.) Am Dienstar 8½ Uhr abends findet im Konzerthause, Oberntocwall, eine Vrsammlung der Vertrauentmänner der bürgerlichen Parteien statt, worauf wir unsere Vertrauensmänner hier. mit aufmerksam machen. Da es sich um die Bildung von 22 Wahlbureaus hindelt, miß auf vollzähliges Antreten gerechnet werden. Roman von A. Andersen. 9)(Nachdruck verboten.) „Aber Käthe, du paßt absolut nicht zu nervösen und gemütskranken Menscher, bist selber so ein kleines Bündel Nerven und Stimmungen. Bei meinen Kranken braucht' viel Gesunsheit und inneres Gleichmaß" Seine Stimme wurde weicher, und er strich seiner jungen Frau das Haar aus der Stirn. „Und ich möchte mir auch gar keinen Assistenten an dir erziehen, Käthe, du weißt gar nicht, wie herzlich satt ich manchmal all diese kranken Menschenkinder habe— wie sehr ich dann nach Hause verlange, nach Gesundheit und Sonnenschein— nach dir!“ „Aber Alfred, früher hast du doch—“ Frau Käthe zögerte immer, winn sie den Namen ausspeechen wollte,„ich weiß du hast Anna oft mitgenommen in deine Klinik, und sie hat vieles mit dir geteilt, was du mir versagst und vorenthältst.“ Der Professor schwieg eine Weile. Der große, kluge Mann war seltjam ungeschickt und schwerfällig in seinen Aeußerungen und Srischlüssen, sobald es sich um sein bestes Grsuhlsieben, um die Erinnerung an sein totes Weib und um sein neues, junges Lieben handelte. „Käthe, ich kann dir das nicht so sagen — und du sollst mich damit nicht gtälen.“ sagte er nach einer Pause.„Anna wollte mir damals gerne helfen, und in gewisser Beziehung paßte sie recht gut zur Krankirpflege. Aber die Korfl.kte blieben auch nicht ganz aus, und wenn ich dir vorhin sagte, Käthe, daß ich in meinem Hause keinen Assistenten und keine Krankenhausluft zu haben wünsche, so ist das eine Erfahrung, die ich gerade in meinem Zusammenleben mit Anna gemacht habe.— Kind, Kind, laß doch all das unt ötige:älen und Sorgen. Was können dich die alten Geschichten kümmern? Begreifst du denn noch immer nicht, daß ich dich lieb habe, so wie du nun einmal bist, und daß ich dich garnicht anders haben möchte?" E sagte das warm und innig, und als er dann sein junges Weib zärtlich an sich zog, war au Käthe wieder glücklich, und das lustige Leuchten kam wieder in ihre Augen. in ihrem Wohnzimmer in ihrem bequecen, (Wahlkeeis Bielefeld= Wiedea brück) An Soantbend abend wiede in Isselhorst in den Rlumea und Nidenräumen des Grstwirts Buumeister ein: dicht gedrängte Versammlung der Reichstags#ihler von Isslhorst abgehalten. Ei wiren all: .ände, insbesondere auch der Arbeitersand vertreten. Hier Staatsmiulstee v. Möllee gab ein klares Bild von dem Wiet unserer Kolonien, über deren Aussiht auf Gewinau ng von B iunvolle, Migeapco ulten, auf rentable Vehzucht insbesondere Shafzucht uso.e in allen feüheren Versamnlunzen forderte Redzee auf, gegen die Rchstarsmeh#### vom 13. Dezember energisch Froat zu machen und dem Kuser einen Reichstaz zu senden, der ihm und seinem Veneralsiab das Vrtranen schenke, über Keiegsfeazen b ssere Urteil zu haben. Redner ging uä##ee ein auf die Fleischnot der letzten Zeit und peies die Unerbittlichkeit des feüheren Minister: v. Podbielsky, der für lesendes Bieh die Geenzen nicht geöffaet hätte, der neue Beschluß der Regierung, Schlachlieh einzulassen, sei jedoch als richtig anzuerkennen. Namens der konservativen Pirtei forderte Herr v d. Mählen= Bielefeld die Nawesenden auf. für dea gemeinsamen Kindidaten nicht all in selbst überall und am 25. Jin. einzutreten, sondern vor allem auch am 5 Februge in der Stichwah! alle Linen und Indiffirenten zur Wahlurne zu bringen, dann sei der Wahlsieg sicher. Nah einem warmen Appell an die Wihler und einem Hoch auf unser teures Vaterland schloß der Vorsitzende Herr Elmendorf die auregende Versammlung. (Wahlkreis Bielefeld=Wiedenbrück.) Ja Hollen bei Isselhoest fanden sich am Sonnabend nahm tag eine große Anzahl Wähler zisammen, un den gemeinsamen Kandidaten der staatt fteundlichen Parteien, Herrn Staatsminister v Möller, zu hören. Da die Versammlung meist aus Lindwirten.stind, entwickelte Herr von Möller sein von Sachkenntnis und Wohlwollen für die Lindwirtschaft getragenes Prszramn. Redner zollte der Intelligerz der Landwirte und der großartigen Eatwickllung der Lundwirtschaft die vollst: Anerkennung und sprach auch dem früheren Lindoirtschaftsminister v. Podbielski warme Anerkngung dafür aus, daz er die Sperre für lebendes Schlachtoieh auftecht erhaften hätte. In der Diskussion erklätte Herr Meyer zu Hollen, daß die Landwiete mit den Ausführungen Sr. Exzellenz und mit seiner Kandidatur durchaus einverstanden seien. Nichdem dann noch Herr von der Mühlen namens des konservativen Pirteivorstandes mit zündenden Worten all: Pirteifteunde aufgefordert hatte, bei der Wahl am 25. Jmuar ihre Pflicht zu erfüllen und vor allen Dinzen zur Stichwahl all: Liuen und Wihlmüden, ji auch die Alten und Schwachen zur Wahlurne zu bringen, wurde die Versammlung von Heren Elmendorf mit einem Hoch aus den Kaiser geschlissen. (Vom„Zentrumsturm.“) Eine Aazahl rheinisch westfälischer Zentrumsnotabler aus dem Adelsstand haben einen Aufruf gegen das Zentrum erlassen. Die„Kölnische Volkszeitung, nennt diese Katholikenführer „Katholische Absolutisten," die dem Verfassungsleben feindselig oder fremd gegenüberstehe9. Ihr Auftreten sei irreleitend und anmaßend. Das Blatt erklärt, daß die Unterzeichner des Aufruses ggen das Zentrum zum Teil durch das Zentrum Stellen erhalten haben und grügen Sessel. Ihr Gaite hielt jitzt seine Sprechstunden in der Stadt ab. Aber er Zweites Kapitel. Der graue Tag war noch dunkler ge worden, und die Abenddämmerung schlich sich sachte ins Haus. Frau Käthe saß allein war heute rachmittag länger als sonst daheim geblieben, und er hatte seiner Frau viel erzählt. allerlei Komtsches und Trauriges von seinen Kranken und von seinen Kollegen. Käthe hatte einmal stolz und dankbar gefühlt, wie gut und rückichts voll ihr Mann war, und wie lieb er sie halte.— Dann war er fortgegangen, und die Dämmerstunde hatte sie untätig und verträumt gemacht. Sie dachte an ihres Mannes erste Frau und sichte sich ihr Bild zurückzarufen. Mit scheuer, stammer Bewunderung hatte Kälhe als Kind und Bäckstisch an der großen, schönen Kousine hinaufgesehen, die so har monisch und fertig in ihrem Wesen schten und sich in der ganzen Fomilie, im Gegenerfreute. Wie hitte die kleine Käthe dann im sillen gejubelt, als die Nachricht von Annas Ver kam, wie golden hatte sie sich das Glück des Brautpaares ausgemalt und leise, se später einmal ein gleiches freundliches Glaa für sich erhofft! „„„„„ Und als sie dann in Bonn die Hochzeit mitfeiern durfte, war vielleicht niemand so voll von stiller, freudiger Sympathie für das .autpaar wie die kleine Küthe in ihrem kurzen Rosakleidchen. In den folgenden Jahren sah sie die beiden kaum wieder, aber sie blieben ihr das Ideal eines Ehepaares. Dann kam die erschütternde Nachticht von Annas heffaungsloser Krankheit und bald darauf der Tag und die Stunde, wo Käthe in fassungssosem Schluchzen dem jurgen Witwer die Hind drückte und der Toten einen Kranz von weißen Rosen auf die weißen Hände legte. So hoheits= und friedvoll, so glücksgesättigt und himmelsreich hatte das junge Weib im Sarge geruht. Auch ihr hatte der große Brsöhner Tod das Beste und Edelste ihres Wesens, das ehrlich Gesuchte und Gewollte in großen Zügen auf das blasse Antlitz geschrieben. Oben im Vuderzimmer der eisten Etage, in Frau Annas eigenem Zmaer ka#te samals der offene Sarg gestanden— u. d es war Frau Käthe in dieser Dämmerstunde, als ob sie dort etwas von ihrer bewundernden und neidlosen Liebe für die Tote und von jenem Frieden, den das tote Antlitz ausgestrahlt halte, für ihr eigenes Liben wiederfinden müsse. (Fortsetzung folgt.) erwähnt als Bv. Schorleme Mauerfraß werd locken.(??) D verweilt heute in blicke mit undir licher Genugtuung Auftreten ein nalen Kathol den letzten Tagen Regierungsorgan entwicklung des 5 vom 13 Dezembe zu der„national vom Geiste Erzberg mehrheit.“ De demgegenüber gut „Eatschiedenheit Zeutrumswähler kraurigen Sonder tarer Gewalt hi Erzberger soll Reichstage Vize und sein Freund'# Die„beiden Bern schwinden. Banz kunft sich schwerlich die„Nordd. Allg. natioaalen Stand; mehrfachen Meldun das Zentrum beReihe von Wah demokratie di der Stimmen! zuzuschanzen. Aud punkt würde das Taktik eine schve Wihler stellen. E Vergangenheit der keiner weiteren Da dem Satz:„Relig entschiedenste Relig (Der Gesamtt vati ven Partei 10. Januar, z1 Stand der Reichst sprechen. Es erga Betracht kommenden Frazen volle Einmi der sehr zahlreich erst zuversichtlich, die Ber Wihlkreisen lauten deschlossen, am 28 sitzung anzuberaume wahlen zu beobach (Wahlkreis H gestrigen Wahlv##sa und in den Büsche waren sehr gut etwa 300, die and Personen, und hatten ruhigen Berlauf. I sprachen Redakteur Krüger und Spe Ein zum Schluß au konservativen Kan Meyer aus Bie Wiederbell. Kirche. Sch (Fall César. aus Münster ge im Fill Eésar der„positiv o in der Lundeskte umediateing as.ntestischof. scheidung des Kon kircheniates. Mar diesen Schritt ein der.beralen En gemeinde an aller — Un ist von e Pofittven biehr Abe 9. St. Das Abgeord die erste Lisung Sitzung zu EndNachdem am Parteien zum A Sonrabend rur: ir Sp üchlin #) warf dem Einnahmen rege sei, daß der Eise Annahme der P rochmals gehört Finanzminister Eisenbahnministe nicht Rheindaben mein mal die Einnahn And.v Fe Anoikerstits m nochmalige Disku habe das ganze Litzter Redner der eine wortrei Enfuhrung des Breußen als die Politik hinstellte. Darauf wurde Dann ging das H Schluß 3/2 Uh 1 abend wiede in lumeg und Nidenzumeister ein: dicht dee Reichstags oihler 1. Ei witen all: ch der Arbeiterkand nuistee v. Möllee dem Wiet unserer siht auf Gewinaung #ulten, auf rentable #afzucht uso.e nulunzen forderte Rchstatsmehch#it nergisch Froat zu einen Rechttaz zu em Veneralsiab das Keiegsfeazeg das Redner ging uähe letzten Ziit un feäheren Ministers #endes Bieh die hätte, der nlne Schlachtvieh einzuhtig anzuerkennen. 1 Partei forderte efeld die Aawesen am Kindidaten ind am 25. Jin. allem auch am wahl alle Linmn slurne zu bringen, fer. Nah einem ihler und einem erland schloß der ef die auregende eld=Wieden= Isselhoest fanden tag eine große un den gemeinstaatt fteundlichen ter v Möller, nlung meist aus kelte Herr von inis und Wohlhaft getragenes der Intelligerz roßartigen Eatdie vollst: Andem früheren #odbielski warme er die Sperre uftecht erhaften erklätte Herr die Landwicte Exzellenz und 13 einverstaaden Herr von der vativen PirteiWorten all: hatte, bei der Pflicht zu erzur Stichwahl jr auch die Wahlurne zu lung von Herrn uus den Kaiser *) Eine Aazahl notabler aus ufruf gegen Die„Kölnische atholikenführer an," die dem #feemd gegensei irreleitend klärt, daß die gegen das 18 Zentrum haben und npathie für das #äthe in ihrem h sie die beiden ihr das Ideal e erschütternde sloser KrankTag und die em Schluchzen Hund drückte von weißen legte. glücksgesättigt inge Weib im tie der große Edelste ihres und Gewollte blasse Antlitz ersten Stage, Latte Samals u. d es war unde, als ob ndernden und te und von Antlitz ausLiben wiederung folgt.) erwähnt als Beispiel den Oberpräsidenten v. Schorlemer. Ein bischen katholischer Mauerfraß werde den Zintrumsturm nicht locken.(??) Die„Nordd. Allg. Ztg.“ verweilt heute in ihrem wöchentlichen Rück blicke mit unvirkennbarer und unverständ # licher Genugtuung bei dem„selbständigen „ Auftreten eines besonderen nationalen Katholizismus, dessen wir in den letzten Tagen Zeuge gewesen sind. Das Regierungsorgan sieht darin eine Weiter. entwicklung des bereits bei der Abstimmung vom 13 Dezember angedeuteten Gegensatzes zu der„national veewe flichen Hutung der vom Geiste Erzbergers durchsäuerten Zentrumsmehrheit. De„Germania“ heuchelte demgegenüber guten Mat und hofft, daß die „Eatschiedenheit und Urberzeugung“ der Zeutrumswähler am 25. Januar diese traurigen Sonderbestrebungen mit elemenm tarer Gewalt hinwegsegen werde. Herr Erzberger soll hoffen, daß er im neuen Reichstage Bizepräsident wird(sie!) und sein Freund Roeren gar Präsident! Die„beiden Bernhards“, aber müßten verschwinden. Ganz so wird die deutsche Zu kunft sich schwerlich gestalten. Ferner schreibt die„Nordd. Allg.'.“:„Wir haben, vom natiogalen Standpunkt mit Bedauern, die mehrfachen Meldungen verzeichnet, nach denen das Zentrum beabsichtigen soll, ia einer Reihe von Wahlkreisen der Sozialdemokratie durch Proklamierung der Stimmenthaltung den Sieg zuzuschanzen. Auch vom religiösen Gesichtspunkt würde das Zeutrum durch eine solche Taktik eine schwere Zumatung an seine Wihler stellen. Es bedarf nach der ganzen Vergangenheit der sozialdemokratischen Partei keiner weiteren Darlegung, daß sich hinter dem Satz:„Religion ist Peivatsach=" die entschiedenste Religionsfeindschaft verbirgt.“ (Der Gesamtvorstand der konservati ven Partei) hit am Donnerstag, den 10. Januar, zit Berlin getagt, um den Stand der Reichstagswahlbewegung zu be sprechen. Es ergab sich dabei in alln in Betracht kommenden politischen und taktischen Frazen volle Einmütigkeit. Die Stimmung der sehr zahlreich erschienenen Teilnehmer war zuversichtlich, die Berichte aus den verschiedenen Wihlkreisen lauten günstig. Es wurde deschlossen, am 28 d. Mis eine Vorstands. sitzung anzuberaumen, um die bei den Stich wahlen zu beobachtende Taktik festzusetzen. (Wahlkreis Hersocd=Halle.) Die gestrigen Wahlv samolungen in Mahnen und in den Büschen bei Mennighüssen waren sehr gut besucht, die erstere von etwa 300, die andere von 500 bis 600 Personen, und hatten einen recht befriedigenden ruhigen Berlauf. Ja beiden Versammlungen sprachen Redakteur Lange und die Herren Krüger und Spengemann aus Bünd:. Ein zum Schluß ausgebrachtes Hoch auf den konservativen Kandidaten Malermeister Meyer aus Bielefeld sand lebhaften Wiederbell. Kirche, Schule und Mission. (Fall César.) Wie dem„Hain..“ aus Münster gemeidet wird, beabsichtigen m Fill Eésar nunmehr arch die Führer der„positiv orthodoxen“ Richtung in der Lundesktich: die Abserdung einer Immediateingabe an den König as Lindeseischof, und zwar für die Ent scheidung des Konsistorirm und des Oberkucheniates. Man wolle, hüßt er, du ch biesen Sschritt einer einseitigen Einwirkung der.beralen Engabe der Reinoldikuchen gemende an allerlörstr Stelle vordeugen. — Un ist von einem solchen Vorhaden der Pofittven biehr nichts bekinnt geworden. Abgeordnetenhaus. 9. Sitzung vom 12 Janua: „Pasae Asgeordnetenhaus führte am Sonnabend Sitrng zu Gedz, Gials in laum dreistündiger Nachdem am Freitag bereits die Mehrzahl der Sontesendz Wert gekommen wiren, trugen am ihr Sp achhig.d beiden sesinnigen Gruppen vor. Abg. Dr. Wiemer(sis dem Finanzminister vor, er schätze die sei, daß der Eise boß ulniger a ein Bedauerlich Annahne der Personentaiseform dag Esenbahnmiaster Bihr. v. Rheinbaben und Angisse nicht gelten.e diese Rhelndaben meinte w u uundminister Sebr. von mal die Einnahmen u e. Sinonzminster ein er es dm Freißan undduhig enschäte, verde Andereistüs minte Gr Jnz Preit nocmalige Diefasion u berug eitndach, einhabe das g. Werf geig Perionentartfiesorm Lepter B“ Witt neguheden können. der#####oner war Abg. Broeme!(fmis. Bag.), Sasähzrung des Reichst.=# und dabel die Greußen als die.gtrechts auch in Poltie hinctelle. Ftage der preubischen Lenn giug das Haus in die big agrenden Wahlserten.— 8e brnet Schluß ½2 Uhr. Lokales und Provinzielles „. Vielefeld, 14 Jannar. (ein interessantes Preisaus schreiben) speziell für die deutsche ArSerie Parkt ausgestattet wir, warbe im Crtest d. J. von Kathreiner's MalzkaffeeFabriken in München erlassen; das Ergednis gerselhea liegt itzt vor und es ist ein stöger ...is für die I telligenz unserer heimischen Abeiterschaft, daß einer der köchsten Preise von 100 Maik auf unsere Gegend entfallen Boe, Malergehilfe, Schildesche, Sudbrackstraße 5 ist der glück liche Gewiauer, dem wir bestens gratulieren. Wie wir aus der uns eingesandten Liste der übrigen Preisträger entnehmen. sind aich zahlreiche der niedrigen Preis: au unsere Gesend entfallen. (Der Spielplan des Stadttheaters) wied eine wengus dem Theaterburgan mitgtel aile, eine Gruberung erfahren, da die Gastspiele des Herrn Junkermann in Folge plötzlicher anderer Dispositionen des Künstlers erst am Sonntag, den 20. und Montag, den 21. Januar frattfinden konnen. Es kommt Sonntag Onkel Bräsig, Montag Hasemanns Töchter zur Aufführung, die bereits zu den Gastspielen gelösten Billets behalten Gültigkeit, müssen aber bis Donnerstag umg tauscht werden. Der Verkauf die Gastspiele beginnt dann erst Freitag. Artgperge ungen lugsvort. ist ein späteres Gastspiel des Juniermann vorgesehen. Am den 16. Januar kommt das Zugstück der Saison: Husarenfieber zur Aufführung, am Donnerstag den 17. zum ersten Male Fr. Hebbels großartige Tragödie„Judith“ mit Frl. Stollberg B suchs halte sich die gestige Stuc wes enuen und jubelnd wurde das beliebte Eian Wider ausgenommen. Die Direktion hatte 330 Hilletg ishe biesigen Voltscholen sägung gestat. die armeren Knder dur Ver gutbesetztem Hause eine Aufführung von Shakespeares Trauerspiel„Romeo .ze Iu#tz, Hand bes.um. Sistatung, die Reg.= lag in der Hans vir hilen ab. Steinm und Bernecker als Mercutio. Auch die sonstigen Brader Lorenzo lag aber nicht in den e chigen einträchtigt wucde. Ein Kabinettstück war die Galtense ne im zweiten Aufzug. Der Abgang Mercatius zeichnete sich durch packenden Realismus aus. m(Diebstähle.) Ii der Nicht zum Sonntag, den 13. d. Mts. wurde in einem Laden an der Rohrteichstraße ein Embruchsdiebstahl ausg.füht. Der Täter drang durch die unverschlossere Haustüc ein. Es fi.l ihm Kleinzeld im Betrage von itw: zeihn Mark in die Hände.— Bei dem W. ffenhändler Eckhardt'er wurde in vergangener Nacht die Schausensterscheibe mit einem Ziegelstein eingeschlagen und vier Revotver im Werte von 40 Muk ent wendel. Der Täter wurde noch nicht er mittelt. Senn in 2. unteredungen war der: Waahrbeitzuugeen die heutigen Anregungen zu —nn giworden sind, dann ist der 10 Januar 1907 ein gesegneter Tag gewesen.(Kreisbl.) Ans den Kreise Herford, 12. Im.(Die Personenstandsaufnahme) im Stadtbezirk Herford 396 ergab zusanmen Sacher 1905 betug 28897 —.uch Zunahme im letzt vergangenen Jahre 626 Personen. Die Seelenzahl betrug 1854 9904, 1864 10917, 1874 11158 1884 15331, 1894 21153, 1895 21602 1897 22834, 1898 23502, 1899 24358 1900 24941, 1901 25625, 1902 26424 1903 26996, 1904 27954 Die Zihl der Hausnummern beträgt zusammen 2998 gegen 2912 im Jahre 1905. Die Gesamtzahl der Hausnummern im Stadtbezirk betrug: 1954 1131, 1874 1324. 1891 2007, 1893 2115 1895 2189, 1897 2294 1898 2347, 1899 2437, 1900 2519 1904 881s. 1002 2693, 1908 2755, Herford, 12 Im.(Der erratische Bloc) vom Schildkamp ist gestern nach mittag an seinen neuen Bestimmungsort gebracht. Der Transport wurde durch Herrn Spiditeur Schröder ausgeführt. Westkilver, 11 Jau.(Die Kommunal= steuer= Zuschläge) für die Rechnungsjahre von 1. April 1907 bis 31. März 1910 sind auf 170 Pcoz. sämtlicher Seuerarten festgesetzt, in Ostkilver auf 200 Proz. Im.(Der Kassenabschluß der Unterstützungskasse für das Amt Gohfeld=Mennig= hüffen) per 1905/06 ist wiederum als ein günstiger zu bezeichnen: Guthaden nebst Bestand am Schlusse vorigen Jahres 65286,85., Mitgliederbeiträge 21364 88 Mark, Zinsen und sonstige Einnahmen 2628,95 Mark, Samma der Einnahmen 89 230,68 Mark; ab Ausgabe 14731.87 Mark, bleibt Bestand 74498,81 Mark. Der Reingewinn für das letzte Rechnungs jahr beträgt 9261,96 Mi. Der Kasse gehörten am Jahresschlusse 3234 Mitglieder ar. II Kirchlengern, 13. Jm. Der an dem Tode des kürzlich hier erstochenen jungen Minnes Schuldige scheint noch immer nicht ermittelt zu sein. Ja den letzten Tazen fanden nämlich hier wiederum zahl reiche Zeugervirnehmungen in dieser Angelegenheit statt. am 17. März 1906 im Schnellzuge Stettin=Berlin beinahe das Opfer eines Raubmordes geworden ist nunmehr die gerichtliche Voruntersuchung gegen den früheren Fürsorgezögling Aldin Heine und den Klempner Otto Waltersdors wegen versuchten Raubmordes bezw Anstiitung Landgericht in Prenzlau eröffaet. Thomgs m. Januar. Du Gürtnergchlse .rmus Kauer, der den Zahnarzt Claußen aus Blankenese ermordet hat, wurde dem Antrage des Staatsanwalts gemäß wegen Raubes und urtaitt zu 15 Jahren Gesängnis vir. Straßburg, 18. Januar. Die Zahl der sich nunmehr Aschenreste der übrigen 21 Klaser werde. seierlich beigesetzt werden.10 London, 11. Jan. Von den 35 Arbeitern in der Stehlwerken von John Lauzhlin in Pittsburg enikam bei einer schwren Explosion zur einer unvieletzt. 27 Arbeiter sind vollständig verbrannt, sod ß keine Spur von ihnen in dim M. U zu fi#den war. 7 Arbeiter si d sehe schwr viwundet Ti: Explosion ver wand elte die Ungehung des Stahlwerks in einen 5 Faß tiesen See von flissigem Mitall Der unv rsitz ettkomnene Arbeiter Schnex erzählte üder die Katastrophe: Wie waren alle an der Arbeit und dachten nicht an eine Explosion. Plötzlich(ad es einen furchtbaren Kuall. Ih firg sofort an zu lausen. Ein gräßlicher Tod stand mir vor Auzen, winn ich nicht schneller laufen konnte, als dis flisige Mitall. Iherreichte den Zuflichtso#t keinen Augenblick zu früh. Benre=, der zur Zeit des Unglücks an der Unglückestation vordeifuhr, berichtet: Ich sah 10 Personen laufen. Ihe Kleidungsstöck; bamten lichterloh. Verschiedene der Lute strauchelten und fi#len in das heiße Metall. Rom, 13. Januar. Die Kirche in Beggis Abbate bei Palermo ist während des Gotlesdienstes eingestürzt. 40 Andächtige wurden unter den Trümmern begraben. Bisher wurden zwei Tote und 12 Schwerverwundet: aus den Teümmern hervorgezogen Neueste Nachrichten. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke. Minden, 14. Jm.(Durchbrenner) Freitag abend ging von Dützn aus das Landonergespann eines hiesigen Fabrikanten durch. Ja der Stmcoi#st aße gelang es einem.herzten Mann, die Tiere auszuhalten. Schaden ist nach der„Mind. Zie“ nicht enstander. Lübbecke, 10 Januar.(Einführung.) Heute morgen 10 Uhr luden unsere Glocken einer kirchlichen Feier ein: Der Herr General= suprintendent aus Münster führte Herrn Pfarrer Lausher aus W hdem als Supetintendenten Nr. Ludoruer Syr ode ein. Die Kirche war stark besetzt von den Geistlichen, Lehrern und Preskytern Faises. Der Ei führunzs Ansprache lag Jes. zu Grunde und sie handelte von der Sabe und der aufgabe, die der Herr an das Amt stellt: Herr, gib, was du forkerst, und dann forde#e, was du gibst. Ehrenvolle Ewähnung geschah dabei auch der treuen und gesegneten Amtsführung des in den Ruhestand geiretenen bisherigen Superintendenten Herrn P. Volkening.— Nach dem Gesange ein es Liedervirses bestieg der Herr Superintendent die Kanzel und predigte über 2, Korinter 12,10: Wenn ich schwach bin, din ich stark.— Nuch Beindigung des Gettesdienstes sammelle der Herr.neral soperintendent die Geistlichen, Lhrer und Presbyter noch zu einer Bespeechung um sich, Hunderte an der Zahl. Dabei hatte Herr Pastor Husemann Blasheim ein Restrat über„die Bedeutung des kirchlichen Unterrichs für das Gemein deleben“ übernommen, reich an Erfahrurgssätzen und Vorschlägen, wonach Herr Lehrer Blomenkamp aus Pr..derdorf in einer umfassenden Arbeit über das Verhältnis zwischen Schul= und Kirchlichen U terricht sprach und wie sie sich zu ergänzen hätten. Von vnrschiedenen Rednern wurde dankbar des Religionsunterrichts der Schule gedacht, auf welchen dann im kirchlichen Unterrichte weiter gebaut werden könne. An guten Vorschlägen und Ermahnungen für die Erziehung der Jugend fehlte es richt, und der Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Salzuflen, 10. Jan.(Dem Bohrmeti#g B. Dörris) wurde nach dem „Wegt;. Volksbl.“ für die ersolgreiche Mit wrung bei der Erberhung des Thermalspeudels im Karpark zu Bad Salzuslen vom Firsten zur'ppe die silberne Verdier stmedaille verliehen. Detmold, 10 Im. In einem Anfalle von Schwermut, stü zie sich heute fü, an der Brücke in der Lmgoerstraße eine hiesize Frau mit ihrem dreiviertel Jahe alten Kind in die Werre. Nachbarn eilt n auf die Ruse der Frau herdei und zogen Frau und Kind aus dem Wasser. Das ston tot, die Frau nurde von dem herbeigeholten Arzt ins Leben zurückgerusen und befindet sich im Landkranknhaus, das sie erst vor wenigen Tagen ver lassen hat Ruhrort 11. Jan.(Achtet auf die Kinder!) Heute nachmittag spiellen in einem Hause in Biek mehrere Kinder mit Streichhölzern. Dabei wurde ein zweijch rizes Mädchen so schver verbrannt, daß es nach einigen Minuten verstard. Vermischtes. „Berlin, 12. Januar. Für den Schaden, der bulch ven Brand des Fuldaer Domes vr.oosten Pauli und.dir Kaltusminster den .." Lauts und vie Mitglieder des Ausschmunungsausschusses bei der damaligen Fuldaer Bischofékonferenz haftbar gemacht da er der Arsicht ist, daß das Feuer durch ein von diesem Ausschuß inszeniertes Fruerwirk hervorgezufen worden ist. Der Minister macht eine Schadenersatzforderung von 4000 Mk. gelweitere Ensptüche vor. wse die 2 Postamt II am Vrkhaster Rahnhof worden. Dors—.... ausgeschet icu,###t tiß ein junger bieher nicht ermitlener Bursche dem Boten vom Bureau des Bundes der Landwitte 1300 Mark in dem Augn blick aus den Händen, als der Bote das Geld dem Postbeamten am Schalter zur Enzahlung auf Postanweisungen überreichte. Dir Räuber entkam seinen zahlreichen Verfolgern. Berlin, 13. Januar. Der Tischlergeselle Max Gaertner, der am 6. November v. I in der Virestroße einen Raubmordversuch an dem lr ertefträger Hammer verübte, ist vom Schwurgericht zu 7 Jahren 1 Monat Zuchthaus verurteilt worden. In der Raubanfall sache beir, den Kammerherrn v. Zitzewitz, der Cuxhaven, 14. Jan. Das englische Vollschiff„Pengwern“, das seit Oktober von Taltal in Chile mit Salpeter nach Hamburg unterwegs ist, strandete auf dem Scharn hörnriff in der Elbmündung zwischen den Leuchtschiffen Elbel und ElbelI. Die Strandung wurde bald nach Mitternacht von dem hiesigen Schleppdampfer„Vulkan“, der die Strandungsstelle seewärts passierte, bemerkt. Der Führer dieses Schiffes erkannte sofort die gefahrvolle Lage des Seglers, konnte aber wegen der schweren, durch den Südweststurm hervorgerufenen Brandung das Schiff nicht erreichen. Er hielt sich zweimal längs des Fahrzeuges und forderte die Besatzung auf, herüberzuspringen. Aber die Mannschaft weigerte sich, das Schiff zu verlassen, da sie glaubte, es werde aushalten. Alle Bemühungen des Schleppdampfers, dicht an den Segler heranzukommen, waren vergebens. fuhr daher wieder zurück nach dem Leuchtschiff Elbe II, n Peztungs boot herbeizuholen. Ais birsts auf halbem Wege nach dem gestrandeten Schiff war, sprang der Südweststurm mit orkanartiger Gewalt nach Nordwesten um und sil! in die vollen Segel des„Peugwern“ mit solcher Gewalt, daß alle eisernen Masten, in die sich die Mannschaft geflüchtet hatte, über Bord gerissen wurden, als der Schleppdampfer die Unglückstelle st hatte, war nichts mehr von Schiff und Mannschaft zu sehen. Alles war in der fürchterlichen Brandung versunken. Das Fahr zeug hatte eine Besatzung von 25 Mann und einen englischen Lootsen aus Falmouth an Bord. Gmunden, 14. Jan. Die Beisetzung der Königin Marie von lichen Teimahme Josephs abermals um einen Tag verschoben, so daß dieselbe nunmehr auf dem 20. d. M. statt findet. Es ist als ein großes Opfer zu betrachten, das Kaiser Franz Joseph der Familie Cumberland bringt, wenn er jede Rücksicht auf seine Gesundheit bei Seite läßt Reise den Winterwetter die Keise nuch Gmunden unternimmt. das strenges alpines Klima hat. OOOOOOOOOO Die Verlobung unserer I Meine Verlobung mit 6) Fräulein Eise Dohse beehre ich mich Tochter Eise mit dem Hilfsprediger HerrnOtto Winkler beehren sich anzuzeigen. Bielefeld, im Januar 1907. u. Frau Sophie, geb. Thlele zuzeigen. Halle a. S. im Januar 1907. E. M. Arndtstr. 1. Otto Winkler Hilfsprediger a. St. Paulus Stadt-Theater.[Reichstagswahl 1907. Ansung 8 Uh. Stadt Bielefeld. C Sophie, geb. Thlele 8, Biltsprediger a. St. Paulus. Joaasssskntssossssn Montag, Anfang 8 Uhr Eine lustige Hoppel=Ehe. Dienstag, den 15. Januar 1907, — Zum letzten Male:—„ Die Vertrauensmänner der nationalliberalen, der konservativer Hofgunst, der christlich=sozialen Partei, der freisinnigen Volkspartei, sowie Aenderung: liberalen Vereins werden hierdurch auf Mittwoch, den 16. Januar 1907 — Rltwoczübonnenent 17.—Dienstag, den 15. Januar, abends 8½ Uhr Gestern mittag entschlief sanft das würdige Mitglied unsers Kollegiums, Leibzüchter Herr Husarenfieber. nach dem Konzerthause Tagesordnung: Organisation der Reichstagswahl in der Stadt Bielefeld. Schamn Hemrien Weleineler Nr. 6 zu Lippinghausen im 85. Lebensjahre. Wir ehrten ihn als den ältesten Presbyter unserer Gemeinde, der er 57 Jahre nach besten Kräften gedient und werden ihm ein treues Andenken bewahren. 1. Mose 25, Vers 8. Pasepartont Kvonnenent eh. Donnerstag=Abonnement 17. —— Zum 1. Male:—— Judith. Tragödie in 5 Akten von Fr Hebbel. Die Gastspiele des Herrn Junker mann können erst Sonntag, den 20. Januar(Onkel Brasig) und Montag, den 21. Januar] (Hasemanns Töchter) stattfinden. I Die bereits gelösten Billets behalten für die oben genannten Gastspiele Gültigkeit, müssen aber C. Karstadt, sford, Bahnhofst Ecke Kreishausstr. Der Wahlausschuß, für die Randidatur Möller. Im Auftrage: Paul Delius. ist sofort eine zweite Hassziele Gültigkeit, müssen abert„asehn aa— auus sbis inkl Donnerstag an der###neon sich zur Behandlung Kasse umgetauscht werden. Ein Hiddenhausen, den 12. Januar 1907. Gastspiel des Herrn Junkermann lim Mittwoch= und DonnerstagAbonnement ist für später vorgesehen Ger e. ishee 2. Krankenwarterstelle im städtischen Kranfenhause zu besetzen#“ Das Presbyterium der Kirchengemeinde. Gross: Jubiläumslotterie Ziehung 9. Februar 1907 Bar Geid für 2400 Gew. u. 121 Gew. m. 801-. 2521 Gewinne zusammen Tympholte-Konzert des Städt. Orchesters 44600 Mk. 1. Hauptgewinn 20000 Mk. 2. Hauptgewinn 5000 Mk. 2519 Gewinne aus. 19600 Mk. 3 Sialion bei sriet S lasbtische Kronene 2 ystabtische Krankenh ius zu richten. Städtisches Krankenhaus Bielefeld. und Hautkrankheiten. Sprechtage: Freitags von 9 bis 3 Uhr. Sonnabends von 9 bis 3 Uh. ] Sonntags von 9 bis 11 Uhr Komme auf Bestillung anch auswärte. Veranntmachung. Die städtische Badeanstalt, Gütersloherstr. 20, wird am Montag, den 14. Januar 1907 wieder eröffnet. Badezeiten. Schwimmbäder für Männer: vormittags von 7 bis 8½ Uhr von 11 bis 1 Uhr. im grossen Saal des Assapheums der Anstalt Bethel I## LoS 1 Mk) Porie u. Ciat. W 30 Pig. von 8½ bis 11 Uhr nachmittags von 6 bis 8 Uhr jeden Sonnabend von 5 bis 10 Uhr. Schwimmbäder für Frauen: Dienstag, den 15. Januar cr., abends 7½ Uhr. Direktion: Königl. Musikdirektor Tr. Ochs. versendet das General-Debit J. Stürmer, In Bielefeld bei: H. Schindelbauer. Ew. Wohlgeboren! fühle mich veranlaßt, Ihnes Bden wirmten Dank audzuhriecher für die wundervolle Heilkraft Ihrer ####palde; ich habe nicht allein von 8 bis 5 Uhr jeden Donnerstag außerdem von—9 Uhr. 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