*PRilug. zempelmann. (Repohl). Ostermann soltkamp, Niehorst. Baumeister. öller, insbesondere iusen. F. Sickmerer. reckmann=Jöllenbeck. hung. und Packjung der PflasterWest= und Rolandin 4 Losen vergeben istersteine, edsteine, klagesteine, flasterarbeiten. ir je 0.25 Mk. bei daselbst sind schriftliche der Aufschrift bis zum nnar 1907, 907. Stadtbauamt. hung. 1 Dienst berechtigten hstehende Bestimmung 1g vom 22. November nilitärpflichtige Alter g= freiwilligen Dienst bereits vorher zum id, sowie diejenigen mäß§ 89,3 die iwilligen Dienste bei sucht haben, bei der ungsortes(§ 26.2) er Vorlegung ihres hnen derselbe bereits ung des Befähigungs(§ 88,3) zu melden der Aushebung zu Dienst Berechtigten, nachkommen, haben en übrigen Militär= it vom 15 Januar ngsstammrolle anzuhörden zu gestellen, he Strafe verfallen. 6. er Magistrat. Toerner. h in Bielefeld. Bierteljährlich in der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten 1.20 M., bei täglicher Paßelns in Bielefeld 40 m., durch Brief; t r ä g e r 1, 6 2 M. 31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 15. Historischer Kalender. 9. Jonuar: Graf Wilbelm von Bückeburg, geb. 1724— Pros ssor v. Esmarch, be übmter Chirurg, geb. 1828.— Siegreiches Gsicht dir Deutschen bei Billersexel, 1871. — Napoleon III, in Chislehurst gest. 1873. — König Viktor Emanuel von Italien, gest.1878.— Döllinger, kath. Theologe und Kirchenhistorikr, gest. 1890. Eröffnung des preußischen Landtags. Berlin, 8. Januar. De mu: Session des vreußchen Land ties i? hute mittag im Weitzen Soale des Königlichen Schlissi: vom Mi isterp äsidenten Fürsten Bülow mit folgender Ansprache ertffuet worden: Elauchte, edle ud geehite Herren von beden Häusern der Landtags! Seine Maj stät der Kaiser und König ha'en mich mit der Eröfftung det Lindtags der Monarchie zu beauft azen geruht. Bei arhaltender Steigerung der Einnahmen aus den direkten und indirekten Steuern, sowie aus den Erträ#nssen der meisten Staatsbetriebe hat sich die Finanzlage des Staates fortgesetzt günstig gestaltet Das Rchnungjahr 1905 hat einen höheren Ueberschuß als das Vorjahr ergeber, und auch für das lausende Rechnun jahr könnte en noch günstiger Abschluß erwartet werden, wern nicht der größte Teil der Mehreinnahmen im Verkegrsinteresse zu einer schleunigen außerordentlichen Verstärtung der Elsenbahnketriek smittil verwendet werden müßte. Der Staatshaushalt für 1907 t#lt in Einnahmen und Ausgaben#as Gleichgewicht. Entsprechend den gesteigerten Ennahmen sird für fast alle Zweige der Staet verwaltung Mehraufwendungen in größerem Umfange in Aussicht genommen. Bei reichlicher Bewissang der Mittel zur D dung dauen dr Ausgaben haben die einmaligen und außerorder tlichen öff otlichen Btü fusse eine weitgehende Berückichtigung siaden könnev. Gehaltsverbesserungen ste d für mih ere Klessen von mittleren und unteren B'anten des Auß ndienstes vorge ehen, bei welchen die an ihre dienstliche Tätigkeit und verantwortlichkeit zu stellenden höhren Anforderungen eine Steig rung der Geoaltssätze besonders dringlich machen; die geringst besoldeten Unterbeamten sollen erhöhte einmalige und außerordentliche Unterstützungen erhalten. Auch werden zur Verbesserung der Woh ungsverhältnisse der in Staatsbetrieben beschäftig ten Arbeiter und giring besoldeten Beamten wie in den Vo jihren besondere Mittel von Ihnen erbeten werden. Die Verabschierung der Reichs Militärpensionsgesetze vom 31. Mai 1906 läßt gewisse Atänderungen der Zioilpensionsgesetze ersordetlich erscheinen und gidt erwünschten Anlaß zu einer entsprechenden Aufdesserung der dea pensionierten Beamten und den Hinterbliebenen vorsto bener Banten zu gewährenden Bezüge. Die herzu bestimuten Gesetzentwürfe sind in der Ausarbeliung begriffen. Zur Erweiterung des Staatseisen bahnnetzes und zur Vervollständigung seiner Anlagen durch zweigleisigen Ausdau verkehrereicher Strecken, sowie zur UaterKtützung von Kleinbahnunternebmungen wird Ignen wiederum eine Vorlage zugehen. Im Anschluß an das Gesetz vom 5. Juli 1905 wird die Elnbringung einer Vorlage beasichtigt, welche die Vorschriften des allgemeinen Berggesetzes über das Muten und Verlethen nach verschiedenen Rchtungen abändert und insbesondere die Gewinnung der Steinkohle und der Salze fortan dem Staate vorbehält. Die gegenwärtige Lige in den östlichen Provinzen zeigt deutlicher denn je, daß Prei##as geschichtliche Aufgabe der Stärkung des Deutschtums in diesen LanLielefeld Mittwoch, 9 Januar 1907. des teilen zu ihrer Losung die ervflesten Anstrengun gen erferdert. Die königliche Staats regierung hält die kraftvolle und beherrliche Durchführung der zur Erst llung dieser Aufgabe eingeleiteten staatlichen Meßr ahmen für unbedingt rotwendig. Sie wird dem Landtage eine entsprechende Gesetzes vorlage unterbreiten. Ja einster Zeit nimmt der Landtag seine Arbeiten wieder auf. Um so unerschütterlicher vertraut die Königliche Staatsregierung dar auf, daß ihre auf die Festigung und Estwicktlung unserer Berhältnisse gerichteten Bestribungen bei Ihnen wie bis her eine hir gebende und talkräftige Unter Rützung ftaden werden. Auf Befehl seiner Mej stät des Kaisers und Königs erkläre ich den Landtag der Monarchie für eröffaet. Ausschneiden! Zum Sebrauch in Wahlversammlungen. 1. Kaiserworte an die deutschen Arbeiter. Unser Kaiser hat im Dezember 1902 an eine Abordnung von Arbeitern in Breslau die folgende beherzigenswerte Mahnung gerichtet: „Jahrelang habt ihr und eure deutschen Brüder euch durch die Agiratoren der Sozialisten in dem Wahn erhalten lassen, daß, wenn ihr nicht dieser Partei angehört oder euch zu ihr bekennt, ihr für nickts geachtet und nicht in der Lage sein würdet, euern berechtigten Joteressen Gehör zu verschaffen zur Verbesserung eurer Lage. Das ist eine grobe Lüge und ein schwerer Irrtum. Statt euch ebjektiv zu vertreten, haben viese Agitatoren euch aufzuhitzen versucht gegen eure Arbeitgeber, die andern Stände, gegen Thron und Altar, und euch zuglech auf das rücksich sloseste aus gebeute: terrorisiert und geknechtet, um ihre Macht zu stärken. Und wozu wurde diese Mecht gebraucht? Nicht zer För derung eures Wohles, sondern um Haß zu säm zwischen den Klassen und zur Ausstreuung feiger Verleumdungen, denen nichts heilig geblieben und die sich schließlich am Hehrsten vergr ffeu, was wir hienieden beßtzen: an der deutichen Mannes ehre! Mit solchen Menschen könnt und dürft ihr nichts mehr zu tun haben und nicht mehr von ihnen euch leiten lassen.“ Diese Kaiserworte sollten in dieser Wahlbewegung möglichst weite Verbreitung finden. Nicht nur in der gesamten Presse— auch in Amts= und Kreisblättern— müssen diese Warnungen vor der Sozialdemokratie wiederholt abgedruckt werden, sondern es ist dafür Sorge zu tragen, daß die Kaiserworte durch Maueranschlag in allen Betrieben und Werkstätten zur Kennin's der Arbeiterschaft gebracht werden 1895 1890 1894 das Gesetz zur Bekämpfung dis unlauteren Wettbewerbes, das erste Gesetz zur Bekäopfung des Wuchers das verschärfte Gesetz zur Beläupfung des Wuchers, 1896„ das bür gerliche Gesetzkuch. Wenn die bürgerlichen Parteien diese Gesetze nicht in heftigem Kampfe gegen die Sozialdemokratis zustande gebracht hätten, so sähe es un den Arbeiterstand heut traurig aus urd der Mittelstand wäre noch viel schlimmer daran als heute. Die sozialdemokratische Partei hat also gegen die Arbeiterwohlfahrtsgesetze und für Börse, Großhandel, Großkapitalis. mus gestmmt. Das nennt sich„ArbeiterPartei“! 2. Die Sozialdemokratie und die Arbeiter wohlfahrt. Zer Kennzeichnung der Sozialdemokratie als angebliche Arbeiterpirtei ist es von Wert, f stzustillen, wie sich die sozialdemokrat sche Fraktion unserer sozial= und wirtschaftspolitischen Gesetzgebung gegenüber verhalten hat Sie hat gestimmt: 1883 gegen die Krankenversicherung, 1884„ die Unfallversicherung, 1889„ die Invaliditäts= und Altersversicherung, 1890„ das Gesitz, betr. Einführung der Gewerbegerichte, 1891" das Arbeiterschutzgesetz, 1891" die erste Bö sensteuervorlage, 1893" die zweite Börsensteuervorlage, 1895„ das Börsengesetz, Bülows Sylversterbrief und die englische Presse. Wer politischen Sinn hat, kann aus den Aeßerungen der englischen Pr sse zu Bülows Wahlkundgebung manche interessante Lehre ziehen. Die„Times“ zum Beisptel nehmen das Manisest zum Anlaß, der freudigen Heffnung Ausdruck zu geben, daß die Regterung in den Wahlen eine Lxion erhalten werde; die„Daily News“ suchen die innethalb der nationalen Parteien herrschenden Gegensätze hervorzuheben oder gar zu erweitern, indem sie sazen, die Liberalen sollen sich hüten, die Kastanien für Bülow aus dem Feuer zu holen. Es sei doch ein staik s Stück, von den Liberalen zu verlangen, die Alliierten der Großzrundb sitzer zu werden. De„Tribune“ wünscht von dem Manifest wenigstens den einen„heilsemen Erso'g“, daß es j dem Radikalen von Prinzip unnöglich mache, Fraktionsvorteile zu verfolgen, die einige ihrer Führer von einer Unterstützung des Fürsten Bülow erhofften. In diesen Auslassung n off nbart sich eine gewsse Interessengemeinschaft der antideutschen Engländer und der schwarzroten Parteien. Es gibt wahrscheiglich in E gand eine Reihe von Menschen, welche einen klerikal soziali stischen Sieg wuischen, weil sie glauben, daß ein solcher dem Aussteigen der deutschen Macht Einhalt gedieten wurde. Es gehört zu den großen politischen Eiger schaften der Eagländer, bei jedem Vor gang im Auslande gleich diejenige Partei zu ergreifen, die ihnen selber nützt— sie haben jeien sicheren Irstinkt für das Irteresse der eigenen Nation, der dem Berliner Tageblatt z B. abgeht, wenn es die er wähnten englischen Preßstimmen jubelnd als Belege seiner eigenen Leitantikel anfürrt. Der Aufward an Geld für die Nieder= werfung des Aufstandes ist von Sack verständigen auf annäherrd 200 Milliogen Mark berechnet worden. Seinen Aussotz in der Illustrierten Zeitung schließt Paul Dehn mit der Zuversicht, daß alle diese Opfer nicht vergeblich gebracht wurden. Die Kulturwelt hat gesehen, daß auch der deutsche Soldat von heute sich unter den schwierigsten Verhältnissen bewährt, daß er Anstren unzen urd Eatbehrungen überwindet, daß ilm die Kraft und der Wille zu siegen innewohnen, daß er das Feld beharptet auch unter den schwersten Viehältniss u, weit entfernt vom Vaterland, im Kampfe mit einem tückischen und flücktigen F ind und im Kampfe mit ungewohnten Naturgewalten. Ncht oft wurde in Kolonialkriegen der Sieg so sicher ersochten wie in Sütw stafriko. Was mit deutschem Blut errungen worden ist, muß mit Kraft festgehalten werden. Es gibt da nur ein Vorwärts und kein Zurück. Und das nationale Pflichtgefühl, das die deutschen Truppen in Südwestasrika heldenhaft bekundet haben, dieses Pflichtgefühl, das allein zim Siege im Streite der Völker führt, das Mut, Lusdeuer, Opserwilligkeit, Vaterlandsliebe und Selbstv.rtrauen, wie Colmar Freiherr von der Goltz sagt, immer neu in den heranmachs nden Geschlechtern erzeugt, dieses rationale Pflichtgefühl muß betätigt werden auch von dem deutschen Volke selbst und von seinen berufenen Vertretern. Möge dies bei den Reichs tagswahlen nicht vergessen werden! Unsere Toten in Südwestafrika. Die Niederwerfung des Aufstand's in Deutsch=Südwestofrika hat beträchtliche Opfer an Blut urd Geld gefordert. Wie wir einem Aufsotze der Lepziger Illustrierten Zeitung" über deutsche Koronialpontik entnehmen, k#atten bis Mite Dezember des Jahres 1906 insgesamt 1616 Offiziere und Mannschaften den Heldentod erlitten, und zwar von dem Marin= Exoeditionsko#ps und der Besotzung dis Hadicht 7 Offiziere und 84 Mann, von der Schutztruppe 79 Offiziere, 229 Unterossiziere und 1083 Ruter; endlich von den ange siedelten deutschen Kolonisten 16 aus dem R serv offizierstande und 195 aus dem Reserveunter offizier stande. Außerdem stad noch steben Mann ihren Wunden in der Heimat erlegen. Verwundet wu den von der Schotztrupp; 88 Offiziere, 160 Uaterossiziere und 553 Reiter; außerdecn vier angesiedelte Ko ooisten aus dem Reserveoffizierstande und 70 angesiedelte Kolonisten aus dem Reserveunteroffizier stande. Nachrichten. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 8. Januar. Da: Kaiserpaar unternahm gestern nachmittag in Begleiturg des Prinzen A.gust Wiihelm eine Ausfahrt im Automo il rach dm Grunewald und mochte dot einen Spaziergang. Heute vormittag hörte der Kaiser die Vorträge ds Czefs des Militär= kabinetts, des Ciefs des Admiralstages und des Chefs des Marinekabinetts. Um 1 Uhr nahm der Monarch an einer Frühstückstafel beim Offizierkorps des Kuser AlxinderGai de=Grenedier Regiwerts Nr. 1 teil. Die Verlegung des Oberpräsidiums der Provinz Schleswig Holstein urd des schlet wig holsteinischen Provinzialschulkollegiums von Schleswig rach Kier ist in dem neuen preußischen Etat vorgesehen. Die Eröffnung des preußischen Landtages vollzog sich in den derkbar einfechsten und prunklosesten Formen. Die Teilnahme des Landtages an dem Akte war sehr gering; von beiden Häusern hatten sich im ganzen nur anrähernd 150 Personen eing sunden. B sonders stark vertreten war das Herrenhaus, während die Parteien des Abgeordneterdauses pur verhä tuis mäßig wenig Miglieder ertsandt hatten, und unter ihnen siel das Zentrum durch seine sast vollständige Adwesrheit auf. Von der Zentrumsfraktion des Abgeordnetenhauses sah man nur Heren v Savigny. In der für die fremden Vertretungen bestia miet Loge hatten Mitglieder einer asiatischen Gesandtschaft Platz genommen. Die Thronrede, die First Bulow in luhigem, geschäftsmäßigem Tone veriat, wurde ebenso ruhig asgehört. Nur an zwei Steuen ertbnten schwache Beisallsrufe, einmal bei Ankündigung der Vo lage betreffnd das staatliche Mutungsmonopol, und dann an der Stelle, an der das Vertrauen auf die Unterstützung der auf Fsligung und Eatwckelurg der Vrhältaiff: gerichteten Bistrebungen auf gedrückt wird. Mit einem Hoch auf den König, das der Prasident des Herrer hauses, Fürst zu Ja= und Kryphausen, ausdrachte, endete der festliche Akt. Der Seulorenkonvent des Abgeordnetenhauses trat heute vor der 1 S.: ersten Plenarsitzung zusammen. Im allgemeinen hielt man es für zweckmäßig, die erste Lesung des Etats möglichst kurz zu halten, am Freitag damit zu beginnen und sie mözlichst am Sonnabend zu Ende zu führen und sich dann bis nach den Reichstagsstichwahlen zu vertagen. Im Herrenhause hat von Chlapowski den Antrag eingebracht, das schwebende Strafverfahren gegen das Mitglied des Herrenhauses v. Kokcielsti einstellen zu lassen. Die polnische Landtagsfraktion hat heute in einer Sitzung die Angelegen heit des Schulstreiks erörtert, und dabei den Standpunkt eingenommen, unerschütterlich auf dem eingeschlagenen Wege weiter zuzehen. Eine Juterpellation an die Staatsregierung soll wegen der Wahlen zurück gestellt werden, aber dann bestimmt stattfinden. Hofprediger a. D. D. Stöcker hat, wie das„Volk“ erfährt, nicht, wie in der vorgestrigen Nummer mitgeteilt wurde, den Vorsitz der Berliner Stadtmission niedergelegt, sondern ar hat sich nur vorläufig von den Geschäften zurückgezogen. Hosprediger Ohly, der seit dem Fortgang des Superintendenten Krückeberg stellvs tretender Vorsitzender im Vorstand des Vereins für Berliner Stadtwission ist, hat sich dankenswerter Weise bereit fiaden lassen, die Geschäfte an Stelle von D. Stöcker bis auf weiteres zu übernehmen. Der Gesundheitszustand des keanken Vorsitzenden hat sich in den Wochen der Ruhe sehr erfreulich gebessert. Auch die Deutschen in Südwestafrika haben sofort nach Eintreffen der Nachrchten über das Duell Dernburg=Roeren dem Kolonialdirektor ein mit zahlreichen Unterschriften versehenes Telegramm gesandt. Breslau 8. Jin. Aus Anlaß des 25jährigen Bischofsjubiläum des Kardinal= Fürstbischofs Dr. Kopp fand heute vormittag Gottesdienst im Dome statt, an dem die Geistlichkeit, die Spitzen der welt: lichen Behörden und Andächtige in großer Zihl teilnahmen. Eine große Anzahl von Ehrengästen ist eingetroffen. Als Vertreter des Kaisers ist Kultusminister Dr. von Studt anwesend, a's Vertreter der österreichischen Rezierung der Landes präsident Heinold. Kardinal Fischer überreicht als Gschenk der preußischen Bischöse eine Silberbüste des Bonisatius. dem Auslande. Wien, 8 Jaxuar. Von 7 Uhr abends wird dem Hann. C“ aus Gmunden gemeldet, der Zustand der Königin Marie sei sehr ernst, jedoch nach der Versicherung der Aerzte nicht heffgungslos. Besonders der Geisteszustand sei frisch. Auf Verlangen der Patientin reichte ihr der (vangelische Stadtpfarrer Koch das Abend mahl. In der evangelischen Kirche werden Gebete für die Genesung gesprochen. Budapest, 8 Januar. Heule fand die Schlußsitzung der ungarischen Delegation statt, in der sich die vollständige Uebereinstimmung der Beschlüsse zwischen der ungarischen und der österreichischen Delegation ergab. Der Finarz= minister v. Burian sprach den Delegierten namens des Königs den Dank für ihre patriotische Wirksamkeit aus. Paris 8. Januar. In einem heute im Ely'é: abgehaltenen Ministerrate legte der Minister des Aeußern, Pichon, den Stand der Marokkoangelegenheit dar. Er teilte ein Telegramm des Gesandten Regnault des Inhalts mit, daß Raisuli aus Zinat zu den Wadras entflohen, und daß dieser Stamm mit dem Kriegs minister Gebbas über die Bedingungen der Uebergabe dieses Abenteurers virhandle. Zvei Spanier, die von Raisuli gefangen genommen und mit fortgeführt waren, entflohen wieder und kehrten nach Tanger zurück. Kultusminister Briand gab bekannt, daß die bisher den Bischösen und Seminaren zur Verfügung gewesenen Gebäude im allgemeinen für Unterrichszwcke oder für die Schaffung von Museen bestimmt würden. Tanger, 7. Januar.(Havas) I: Araberkreisen läust das Gerücht rm das Raisuli heute vormittag von seinem Schwager ausgeliefert worden sei. Wenn dem Gerücht auch bisher die am lich: Bestätigung fehlt, so erscheint es doch glaubhaft, da Raisulis Schwaur sich bereit erklärt hatte, ihn für eine Geldbe'ohnung auszuliefern.— Kriegsminister Gebbas setzte einen Preis auf den Kopf Raisulis aus, dem er versuchen wird einen Hinterhalt zu stellen. Die Mahalla wird in Guaret, sechs Kilometer von Zinat, ein vorläufiges Lager beziehm. Teheran, 8. Januar.(Reuter.) Der Zustand des Schahs ist äußerst bedenklich. Man glaubt nicht, daß er diese Nicht überleben wird. Die Minister sind herbeigerufen worden. Peking, 7. Jm. Aus Schantung wird gemeldet, daß dort große Unruhen herrschen; räuberische Urberfälle seien bäufi. Es macht sich die Tätigkeit mehrerer geheimer Gesellschaften bemerkbar. Der größte Tell der Bevölkerung zieht in die Städte und befestigten P'ätze. Die Anstrengungen Yuanschikais und des Gouverneurs Yeng seien auf die Einschränkung der Unruhen auf ein Gebiet und auf die Verhinderung des Eindringens der Aufständischen in Tschili gerichtet. Besonders bemerkenswert ist das Zisammenwirken der Beamten und der verschiedenen Provinzen bei Unterdrückung der Unruhen, während früher jede Provinz für sich handelte. New=York, 8. Jan. Aus Washington wird hierher telegraphiert, Präsident Roosevelt werde auf Grund der Verhandlungen der Tarifkommission eine Vorlage über das geplante Zolleinvernehmen mit Deutschland nach dem gegenwärtigen Kongreß vorlegen. Parteibewegung, Kirche, Schule und Mission. (Zum Fall César) Eine große Anzahl evangelischer Pistoren, so schrieb neulich eine liberale Zeitung, bat am 4. Januar dem Oberkirchenrat folgende Erklärung gesandt:„Aus Anlaß der Ent scheidung im Fall César empfinden es die unterzeichneten Pfarrer der preußischen Lindeskirche um der öffentlichen Wahrhaftigkeit unseres Kirchenwesens willen als Gewissenspflicht, dem evangelischen Oberkirchenrat gehorsamst zu erklären, daß sie grundsätzlich mit Pfarrer César übereinstimmen in der Anwendung modern=theologischer Erkenntnisse auf ihre Stellung zum Bekenntnis, und daß sie auch fernerhin in ihrer amtlichen Wirksamkeit diesen Standpunkt vertreten, überzeugt, auf diese Weise dem Evangelium am besten zu dienen.“ Die Unterzeichner dieser Erklärung bilden die imposante Zahl von 150 weniger 3. Jene lberale Zeitung ist a'so in ihren An sprüchen recht bescheiden (Unter dem Titel:„Vorwärts zu den Wahlen 1907!“ erscheint soeben eine kleine Flugschrift, die wir unseren Parteigenessen, namentlich denen, die sich aktiv as der Agitation beteiligen, nicht an gelegentlich genug empfehlen können. Auf 16 Seiten enthält sie eine Rechtfertigung der konservativen Wirtschaftspolitik zur Aufklärung des einfachen Mannes, den die Phrasen der Freihändler und Sozialisten umnebeln. Da es sehr inter ssant zu lesen ist, auch für den Gegner, so läßt sich oamit ausgezeichnet für die ko sirvativ: Siche werden. Die Schrift ist zu beziehen von der Buchdruck rei der„Deutschen Tageszeitung“, Berlin SW. 11, Dessauerste. 6, und sie kostet einzeln 25 Pf, 10 Exmmplare 2 M., 50 Ex mplare 7,50 M., 100 Exemplare 10 M., 500 Ex mplare 35 M. Bii größerei Bezügen wrd der Peeis noch billiger. Der Pleis ist vorher einzusenden oder Nachnahme zu gestatten. (Konservative Wahl Bersammungen finden am Montag, den 21. d. Mts., nachmittags 3 Uhr in Spenge im früher Beederschen Saale und abends 6 Uhr in Enger bei Pörtner statt. (Ineinerchristlich=sozialen Wahlersammlung in Gütersloh) sagte Herr Wilh. Wolf:„Leider zeinte die Talsach:, daß entscheidende Abmachungen füe die Reichstagswahl vorlagen, ohne Berück sichtigung der christlich=sozialen Partei, daß diese sich in ihrer Etwartung eines besseren gegenseitigen Verhältniss's(zu den Konservativen D. R) getäuscht sah.“ Wirsind nicht in der Lage, namens der konservativen Part kleitung hierauf zu antworten, köanen vielmehr nur unsre persönliche Meinung aussprechen. Diese gehl dabin, daß die Christlich=Sozialen die kategor'sch: Forderung der un gewöhnlichen Situation nicht scharf genug ins Auge fassen. Diese Forderung konnie bier nur lauten: An Stelle des bisherigen Zentrumsabgeordneten muß im Wahlkreise Bieleseld= Wiedenbrück ein Mann gewählt werden, der die Kolonialpolitik der Regierung grundsätzlich und zwerlässig unterstützt. Dies war aber nur möglich, wenn die Führung für diese außerordentliche Wahl in die Hand der nationalliberalen Partei gelegt und ihr damit zug'eich die Verantwortung für die Wahl übertragen wurde. Demgemäß haben die konservativen Führer sofort gehandelt. Daraus hat sich alles andere entwickelt. Wahlen ind ein Rechenexempel. Wenn eine bessere Aussicht vorhanden gewesen wäre, das bei dieser Wahl her alles beherrschende Ziel unter Führung der christlichozialen Partei zu erreichen, dann, meinen wir, würden sich die Ko servativen ihr in dieser Wahl ebeuso zur Verfügung gestellt haben, wie sie sich diesmal den Nitionalliberalen zur Verfügung stellten. Parteiführer müssen imstande sein, eine Situation schaell und sicher zu erfassen, im entscheidenden Augenblicke wisser, was sie zu tun haben, und dann ohne Zaudern demgemäß handeln. Dies alles war im vorliegenden Falle nicht schwer. Abzeordnetenhaus. 1. Sitzung vom 8. Janua: Das Abgeordnetenhaus trat am Dienstag zu seiner vorläufigen Konstituierung zusammen. Die Sitzung wurde vom Abg. v. Kröcher als den Prasidenten der vorigen Gession mit einem dreisachen Hoch auf den Kaiser eröffnet. Nachdem der Präsident noch mitgeteilt hatte, in welcher Weise er den frohen und bangen Eceignissen im Kaiserhause Rechnung getragen habe, erdielt zur Ein bringung des neuen Elats das Wort Figanz. minister Frhr. von Rheinbaben, der zunächt bekannt gab, das abgeschlossene Rechnungsjahr 1905 habe einen Mehrüberschuß von 46,1 Milliogen ergeben, und darauf den Mehrüberschuß des Jahres 1906 auf 53,6 Millionen bzfferte Wiz den neuen Etzt betreffe, so könne man die schaftlichen Aussichten des Jahres 1907 als günstig bezeichnen. Der Etat des neuen Jahres zeige vor allem eine sehr weitgehende Ausrüctung unserer staatlichen Betriebsmittel und zweiters eine Bereit, stellung neuer Eta smittel für verschiedene Kategorien von Beamten. Uagl ichheiten seien vor allem bei den Beamten des Außendienstes zu verzeichnen und hier sollen Weichensteller, Schirrmeister, Werkführer, Zugführer und Lokomot oführer von Ge. haltserhöhungen betroffen werden. Ji besonderem Maße seien auch notwendig Aufdess rungen für Förster, Schutzleute und Gendarmen. Wettere Gehaltserhöhungen werden hoffentlich im Etat für 1958 geboten werden können. Daneben wird jedoch auch eine Novelle zum Persionsgesetz eingebracht wirden, um den Staatsbeamtea die Vorzüge des Militärpensionsgesetzes zugänzig zu machen. Minister schloß mit der Bitte, auf rechtzeitige Fertigstellung des Etats bedacht zu sein. Freitag, 12 Uhr: Wahl des Präsidiums, erste Lesung des Etats. Schluß 3 Uhr. den Parlamenten Herrenhaus. 1. Sitzung vom 8. Januar. Die konstituierende Sitzung des Herrenhauses wurde vom Fürsten Knyphausen mit dem Kaiserhoch eröffnet. Der Namensaufruf ergab die Anwesenheit von 133 Herren. Das seitherige Präsidium(Fü.st Knyphausen, Frhr. von Manteuff I, Becker) wurde wiedergewählt. Lokales und Bielefeld, 9. Jannor. (Familienabend.) Am vergangenen Sonntag veranstaltete der Ev. Jüngling= und Männer= Verein„St Johannis" wieder einen wohlgelungenen Familienabend. Das Programm zu demselben trug einen patriotischen Charakter. Der schöne und geräumige Gemeindesaal war bis auf den litzten Plotz gefüllt. Durch den feischen und flotten Vortrag des Preußenmarsches wurde der Abend eingeleitet. Auf das gemeinsam gesungene Lied: Stimmt an mit hellem hohen Klang folate eine Deklamation:„Deutschland im Sattel.; Mit begeisternden Worten wurde darin das geeinte deutsche Reich aufgefordert, seine heiligsten Güter zu wahren. Gleich einer Artwoit erscholl darauf der Männerchor von Rob. Schumann:„Sie sollen ihn nicht haben, deu fceien deutschen Rhein!" Ein Tag preußischer Geschichte wurde uns dann durch Anfführung des D.klamatoriums„Saussuc!“ vor Augen geführt. Im Mittelpunkte des zweiten Teiles stand die Ansprache des Herrn Hauptlehrer Wellenbeink aus Jöller beck Leider war er durch plötzliche Kcankheit am Eescheinen verbindart. Ir sreundlicher Weise trat Herr Pastor D. Wessel für ihn ein. Jn klarer packender Weise zeichrete er ein Bild achter dautscher G sianung und geißelte mit derben Worten die Strömmung in unserm 6) Roman von A. Andersen. (Nachdruck verboten.) Der Oberlehrer hatte sein einziges Kind, Käthe, herzlich lieb, aber er litt viel unter der eigenen Kränklichkeit und nervösen Reizbarkeit und brachte es so nie fertig, seinem Töchterchen diese Liebe zu einer Erquickung und Wohltat werden zu lassen. Er beschäftigte sich viel mit der Kleinen, aber ihm fehlte jene sonnige, anmutige Art, die das warmherzige, begabte Kind suchte und nötig halte. Vielleicht kam später in Frau Käthes Leben einmal eine Zeit, wo sie bewußt und dankbar empfand, daß der Vater in jenen Jahren Interessen und Neigungen in ihr geweckt hatte, die ihrem Wesen und Leben Reichtum und Schörheit gaben. Jetzt war Käthe noch sehe jung und sehr geneigt, jene vielen stillen Stunden in des Vaters Arbeits zimmer für unnütz verbrachte Zeit zu halten. Sie hatte den Vater in der letzten Krankheit treu gepflegt und seinen Tod herzlich beweint— aber dann wars gewesen, als ob nach kurzen Trauertagen die Sonne über aufging, als ob Glanz und Licht und gendfreude in ihr Leben eingezogen wären seit jener Stunde, in der die treue Tante sie ganz bei sich aufgenommen hatte, um sie wie ein liebes, eigenes Töchterchen zu hegen und zu pflegen. Frau Doktor Langemann durfte dann freilich das Nichtchen nicht lange behalten. Vielleicht hatte die lebenskluge Frau geahnt, daß es so kommen mußte, daß gerade die junge Aamut, das Riche, Unausgeglichene, Werdende dieses W sens den gereisten Mann anziehen mußte, der seit dem Tode seiner Frau aller Frauenschönheit und Frauenlist zum Trotz seinen einsamen Weg gewandert war. Und als die beiden sich dann unaufhaltsam fanden, da hatte die alte Frau es verstanden, sich herzlich mitzufteuen. Wohl war ihr in stillen Stunden die Trauer um die eigene Tochter wach geworden und die Klage, warum deren Glück so kurz nur gedauert, warum eine andere ihren Platz einnehmen und ihr liebes Bild verdrängen mußte. Aber sie war tapfer und in der Stille mit den eigenen Gedanken feitig geworden und hatte keinen Menschen, am wenigsten die Brautleute merken lassen, daß es sie einen Kampf gekostet hatte, als sie Käthe bat, sie„Mutter“ zu nenven, und sie ihr alle Rechte der verstorbenen Tochter willig einräumte. deutschen Volke, welche darauf ausgeht, des Reiches Ansehen und Machtstellung zu untergraben. Ein Hauptfaktor für die Zukunst unseres Vaterlandes liegt in der Erziehung der Jugend Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft, darum gilt es Liebe zu König und Vaterland schon in der frühesten Jugend hineinzupflanzen in das Kinderherz. Vor allem aber gilt es, die Jugend bekannt zu machen mit dem großen Jugendfteund Jesus; gehörten Ihm die Herzen unserer Jugend, dann können wir getrost in die Zukurft schauen. Nach verschi denen Gesängen und einem kurzen von Heern Pastor Kvolle gehaltenen Schlußwort fand der schöre wohlgelungene mit dem Liede:„Sieh herab vom Himmel droben, Herr. den der Engel Zurgen loben, sei gnädig unseim deutschen Land“. seinen Abschluß. (Das Stadttheater) brachte am Dienstag eine Luffüh ung von Gerhard Hauptmann's Drama„Einsame Menschen." Hauptmann's Familiendrama„Das Friedenssest" und„Einsame Menschen" stehen beide unter dem Zeichen der Einwirkung Ibsens, auf jenes haben die„Gespenster,“ auf dieses„Rosmersholm“. Ei fluß geübt. Wie in Rosmersho'm geht ein bedeutender Mensch an der Macht der Alltägsichkeit und Gewöhnlichkeit zu Grunde. Dieser Typus findet sich schon in den alten romantischen Künstlertragödien eines Tieck u. a.; aber während dort historische Berümtheiten die Helden sind, stellen Ibsens und Haup mann einen strebenden, suchenden Geist dar, der Reife und Ruhm noch nicht erlangt hat. Der Kein Wunder, daß Frau Käthe heute der Mama viel zu sagen hatte,— manches, was sie keinem anderen Menschen, auch ihrem Gatten nicht, gebeichtet hätte. Und die alte Frau verstand alles, auch, was Käthe nur halb aussprach. Sie legte wie segnend ihre Hand auf die junge Stirn der andern:„Du wirst dich schon durchfinden, mein Kind! Ohne Jertum und Kampf wird's freilich nicht abgehen, es ist zu viel Neues und Fremdes auf einmal in dein junges Leben hereingekommen. Du mußt in der Hauptsache allein damit fertig werden, Käthe, auch dein Mann wird dir nicht immer helfen können. Und über zwei Menschen und ihrer Ehe steht nur Gott allein, da taugt kein dritter zum Raten. Deshalb werde ich auch nicht oft zu dir kommen, Kind. Weißt du, ich bin alt geworden, und dann muß sich eine Schwieger mutter, besonders so eine nur aus Liebenswürdigkeit mit übernommene, herzlich hüten, keine Haus und Landplage in einem jungen Ezestande zu werden. Aber zu mir außt du kommen, so oft und so viel du magst, und immer, wenn's dir mal einsam und schwer ums Herz ist— Horch, Kind, er ruft dich schon nach Hause!" Durch die offene Verandatür kam's herein wie Schwarzdrosselflöten. Käthe sprang auf. So war sie g rufen worden in ihren kurzen Brauttagen, als im Gärtchen die Drosseln nisteten und die Beilchen klühten, wenn ihr Verlobter ihr abends am Gartenzann ein allerletztes Gutenacht sagen wollte. Kälhe lief die Holzkufen der Verandatreppe herunter und in den dunkeln Garten hinaus. Da war noch das Loch in der Planke, wie gemacht zum Haltepunkt für den einen Fuß. Frau Käthe hatte das Kuttern noch nicht verlernt. Und dann umfaßten sie ein Plar starke Arme fest und sicher und hoben sie vom Zaune herunter. Ein reicher, stolzer Mann, trug der Peofessor sein junges Weib heim in sein eigenes Haus.——— Es war Herbst geworden— früher Herbst. Ein heißer Sommer hatte der Bäume Grün gedörrt und gebleicht, nun komen Herbstwind und Rezen und machten all den lustigen Sommerblättern vollends den Garaus. Frau Käthe stand am Ferster ih es Wohnzimmers. Sie preßte die Stirn gegen die Scheiben und starrte in Gedanken versunken hinaus auf die Baumreihen der Straße, von denen jeder Windstoß wilke Blätter löste. Die flatterten ein Weilchen hin und her und blieben endlich müde im Steaßenschmutze liegen.— Käthe wartete auf ihren Mann. Er war viel fort von Hause, draußen in Dichter bietet in un das gibt den Seel Steiz, läßt aber der zu lange verweilen. Fawtlie hat sich zu Er findet nirgends zu Frau, noch mgenen Freunde utstrebend hat Stsamen Art de Reden, schwach lötzlich eine Vertret dialismus aus de Gefängnis. Da ma dem unselbständigen die Welt über ihn sätzig, eine entschiede Sattin ist er entfreu darf er nicht halten) zagend, ins Wasser Held, sondern als sich willenlos zum O. läßt. In dem la Seinen hat er seine die Frau die ihrize# Re im Zusammenle scheinung das Verh# Johannes zu einer — verblutet daran. Geschichte eines krat ganz verneint. Dai schätternder Weise, n vom Glauben bald au Das ist in kurzen### vollen Stückes, das baus und szenischen Akt sich steigende weist. Freilich erschei die Anna Mahr gle Familienkreise genief zenige der Rebekka man müßte auch dämonischen Macht den Gatten, sonder der Familie zu se geekennung verdient und Begeisterung der gebe des erschütter gestrigen Abend. Saltendurg als Jo Käthe ihrer schveren gerecht. Das tufste 2 Lose wußte die reicht die bei ihrer Velsei schwergeprüiten Duld versteht, wie die d Beate in Phillipis Portners Herrn Se# gewornin, wenn es nervös gewesen; die losigkeit und Grobhei Schroffes. Dieselbe analage Rolle der Reb Das sehr gut besucht Inhalt des Stückes und spendet: reichen (Aus dem Thei schrieben: Das hüb Hofe Ludwig VIX. heute, Mittwoch, zu einstudiert geht Sha „Der Widerspenstiger in Szene und zwar (nach der SchlegelKarl Zeiß. Die He spielen Frl. Stollber Klassikervorstellung abend bringt„Rok bereitet wird jetzt ei „Eine lustige Do der am Thaliatheater keitsersolg erzielte das Gastspiel des August Jurkermenn ersten Taxe der K Bräsig" bringen u 4Is(Im st##### Herrag der Best 1906 109, der 111 K anke. Alt lessn 80, als geb Gründen 19, esf prsache der litzt tuberkulose, je ein Gehrnschlag, Wut urd aronische Gie blieben am 31. Tages urchschnitt. m(Diebstäh purde dem Ingei Aus einem verschl Brillantnadel im wendet. Von den — Der Lehrerin einer unverschlosse im Werte von ins Die eine Brosche versehen, die ander Angaben, die zur dienen können, u# #polizei, Turnerstre Fayrrad wurde Dorvberg gestern n straße entwendet. Der Täter ist nich m.(Blinder gestern um 4 45 1 Feuermelder Nr. 2 veranlaßt. Die B seiner Klinik in der Nähr Sprechstunde Käthe in ihr und Gelege Warten zu lernen konn wieder von 4 netenhaus. vom 8. Janua: un trat am Dienstag zu tituierung zusammen. Die log. v. Kröcher, als den n Session mit einem dreiniser eröffnet. Nachdem der t hatte, in welcher Weise gen Ezeignissen im Kaiserin habe, erdielt zur Ein lats das Wort Figanz. seinbaben, der zunächt eschlossene Rechnungsjahr erschuß von 46,1 Milliogen den Mehrüberschuß des Millionen dasseite Wis , so könne man die Jahres 1907 als günstig es neuen Jahres zuige hende Ausrücktung unserer und zweiters eine Bereit. für verschiedene Kategorien heiten seien vor allem bei sendienstes zu verzeichnen zeller, Schirrmeister, WerkLokomot vführer von werden. Ii besonderem endig Aufdesstrungen für d Gendarmen. Wettere zu hoffentlich im Etat für nen. Daneben wird jedoch Per sionsgesetz eingebracht beamten die Vorzüge des ugänzig zu machen. Der r Bitte, auf rechtzeitige bedacht zu sein. : W a h l d e s P r ä s i des Etats. 3 Uhr. Provinzielles lefeld, 9. Jannor. Am vergangenen SonnJünglirg= und Männerwieder einen wohlgeDas Programm zu ziotischen Charakter. Der emeindesaal war bis auf Durch den feischen und ißenmarsches wurde der as gemeinsam gesungene lem hohen Klang folate schland im Sattel., Mit arde darin das geeinte t, seine heiligsten Güter A twoit erscholl darauf Schumann:„Sie sollen ceien deutschen Rhein!“ hichte wurde uns dann lamatoriums„Saussucl“ Mittelpunkte des zweiten des Herrn Hauptlehrer ak Leider war er durch scheinen verbindart. In re Pastor D. Wessel für nder Weise zeichrete er G sianung und geißelte Strömmung in unserm auf ausgeht, des Reiches g zu untergraben. Ein nst unseres Vaterlandes der Jugend Wer die Zukunft, darum gilt es aterland schon in der pflunzen in das Kinderes, die Jugend bekannt en Jugendfreund Jesus; unserer Jugend, dann Zukurft schauen. Nach ind einem kurzen von ltenen Schlußwort fand mit dem Liede:„Sieh 1, Herr. den der Engel unseim deutschen Land“. ) b r a c h t e a m D i e n s t a g hard Hauptmann's ischen.“ Hauptmann's denssest" und„Einsame inter dem Zeichen der jenes haben die„GeRosmersholm“. Ei fluß #'m eeht ein bedeutender Alltäglichkeit und GeDieser Typus fiodet sich ischen Künstlertragödien jährend dort historische sind, stellen Ibsens und u, suchenden Geist dar, nicht erlangt hat. Der irden in ihren kurzen ärtchen die Drosseln in blühten, wenn ihr am Gartenzann ein igen wollte. Kufen der Verandaden dunkeln Garten h das Loch in der n Haltepunkt für den se hatte das Kuttern ad dann umfaßten sie fest und sicher und runter. Ein reicher, Peofessor sein junges ies Haus.——— den— früher Herbst. Ite der Bäume Grün in komen Herbstwind en all den lustigen den Garaus. Feau ih.es Wohnzimmers. gegen die Scheiben n versunken hinaus Straße, von denen Blätter löste. Die hin und her und im Steaßenschmutze te auf ihren Mann. Hause, draußen io Dichter bietet in unserem Stück viel Selbsterlebtes, das gibt den Seelenschilderungen ihren intimen Steiz, läßt aber den Autor oft im Zuständlichen zu lange verweilen. Der Sohn einer frommen Fawtlie hat sich zum Freidenker durchgerungen. Er findet nirgends Verständnis, weder bei seiner n Frau, noch bei seinem im Materialismus ngenen Freunde Braun. Aus diesem Kreise gut strebend hat er doch selbst zu viel von der htsamen Art der Seinigen, stark im Denken Reden, schwach im handeln. Nun kommt ötzlich eine Vertreterin des rücksichtslosen Individialismus aus der Freiheit in sein idyllisches Gesängnis. Da machen gut gemeinte Warnungen dem unselbständigen Johannes Vockerat klar, wie die Welt über ihn und die Freundin denkt. Unsätzig, eine entschiedene Stellung einzunehmen(der Gattin ist er entfremdet, die Freundin kann und darf er nicht halten) springt er, hilflos und verzagend, ins Wasser. So handelt er nicht als Held, sondern als charakterloser Schwärmer, der si# willenlos zum Opfer seiner Verhältnisse machen läßt. In dem langen stillen Kampf mit den Seinen hat er seine Kräfte aufgezehrt grade wie die Frau die ihrigen Einsame Menschen waren Rie im Zusammenleben. Sobald eine neue Erscheinung das Verhältnis fühlbar macht, rafft sich Johannes zu einer letzten Anstrengung auf und — verblutet daran. Eine Krankheitsgeschichte, die Geschichte eines kranken Willens, der sich endlich ganz verneint. Das Stück zeigt zugleich in erschütternder Weise, wie ein Mensch mit der Abkehr vom Glauben bald auch jeden sittlichen Kalt verliert. Das ist in kurzen Worten der Inhalt des gehaltvollen Stückes, das trotz des sihr einfachen Aufbaus und szenischen Apparats eine von Akt zu Akt sich steigende dramatische Entwcklung aufweist. Freilich erscheint hier die Vertrauensstellung. die Anna Mahr gleich nach ihrem Erscheinen im Familienkreise genießt, winiger motiviert, als diezenige der Rebekka West in Rosmersholm, oder man müßte auch darin einen Ausdruck ierer dämonischen Macht sehen, daß sie nicht bloß den Gatten, sondern auch die andern Glieder der Familie zu fesseln verstanden. gekennung verdient die von großer Hingabe und Begeisterung der Beteiligten getragene Wiedergebe des erschütternden Familiendramas am gestrigen Abend. Vor allen wurden Heinz Saltenburg als Johannes und Ilka Challon als Käthe ihrer schveren Aufgabe nach jeder Richtung gerecht. Das tiefste Mtgefühl mit ihrem traurigen Lose wußte die reichbegabte Künstlerin auszulösen, die bei ihrer Velseitigkeit die Rolle der stillen, schwergeprüiten Dulderin ebenso genial zu spielen versteht, wie die des emanzipierten Wildfangs Beate in Phillipis„Helfer". Das Spiel ihrers Pertners Heren Saltenburg hätte fteilich nur gewornen, wenn es etwas weniger hastig und nervös gewesen; die Auswüchse seiner Rücksichtslosigkeit und Grobheit hatten doch oft etwas allzu Schroffes. Dieselbe wirksame Interpretiv, wie die analage Rolle der Rebekka West in„Rosmersholm“. Das sehr gut besuchte Haus war von dem ernsten Inhalt des Stückes augenscheinlich tief ergriffen und spendet: reichen Beifall. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Das hübsche Lustspiel„Liselott“" am Hose Ludwig VIX. von Heinrich Stobitzer kommt heute, Mittwoch, zur zweiten Aufführung. Neu einstudiert geht Shakelpeares prächtiges Lustspiel „Der Widerspenstigen Zähmung" am Donnerstag in Szene und zwar in der neuen Bearbeitung (nach der Schlegel=Tieckschen Uebersetzung) von Karl Zeiß. Die Hauptrollen an diesem Abend spielen Frl. Stollberg und Herr Bernecker. Die Klassikervorstellung zu kleinen Preisen am Sonnabend bringt„Romeo und Julia“. Vorbereitet wird jetzt ein neuer Schwank mit Gesang „Eine lustige Doppelehe“ von Kurt Kraatz, der am Thaliatheater zu Berlin stürmischen Heiterkeitserfolg erzielte In nächster Zeit steht auch das Gastspiel des Kgl. Hofschauspielers Herrn August Junkermenn in Auesicht, das an seinem ersten Taxe der Künstlers berühmten„Onkel Bräsig" bringen wird. AIS(Im stäatischen Krankenhause) Heirag der Bestand am 30. N. vember 1906 109, der Zugang im Monat Dezbr. 111 K anke. Als geheilt wurden entlessn 80, als gebessert oder aus anderen Gründen 19, es stauben 9 Die Todes= #rsache der litzteren war viermal Lungentuberkulose, je einmal Gehirnhautentzündung, Wehrnschlag, Wundrose, Lungenentzündung urd aronische Gicht Im Bestande verblieben am 31. Dezember 1906 112. Tages urchschnitt. hest.nd: 112 Kranke. m(Diebstähle.) Vo: längerer Zeit purde dem Ingenieur Heinr. L. von hier Aus einem verschlessenen Schmuckkasten eine Brillantnadel im Werte von 100 Mk. entwendet. Von den Tätern fehlt jede Spur. — Der Lehrerin Luise B hier wurde aus einer unverschlossenen Kommode 2 Broschen im Werte von ins gesamt 143 Mk. entwendet. Die eine Brosche ist mit einem Diamanten versehen, die andere zeigt ein Mosaikmuster. Angaben, die zur Ermittelung der Täter dienen können, werden an die Kiiminalpolizei, Turnerstraße 4, erbeten.— Ein Fayrrad wurde dem Schüler Fischer aus Dorvberg gestern nachmittag in der Niedernstraße entwendet. Marke: Dana(Dürkopp). Der Täter ist nicht ermittelt. m.(Blinder Feuerlärm) warde vorgestern um 4 45 Uhr nachmittags von dem Feuermelder Nr. 21(Hagenbruchsteeß) aus * veranlaßt. Die Brandwoche rückte vergebens seiner Klinik oder in seinem Arbeitszimmer in der Nähe der Universität, wo er seine Sprechstunden abhielt. So hatte Frau Käthe in ihrem jungen Ehestande schon Zeit und Gelegenheit gehadt, Alleinsein und Warten zu lernen. Nur daß sie es nicht lernen konnte! Auch itzt fühlte sie sich wieder von Herzen ungeduloig und verstimmt. (Fortsetzung folgt.) mit vier Mann aus. Die Scheibe des Feuer melders war von einem 15 jährigen Bueschen eingeschlagen. Eine exemplarische Bestrafung wird nicht ausbleiben. Aus den Kreisen Minden und Lübieke. Minden 9. Jan.(Schulpersonalie.) Versetzt sind u. a. die Herren Lehrer Stellhorn von Babbenhausen nach Minderheide, Timmerkamp von Sende nach Bünd:, Schulamtsbewerber Cramer von Wünnenberg nach Bleiwäsche zum 1. Jan. 1907, die Lehrerin Fräul. Rousseau von Eilshausen nach Milse zum 1. Imuar 1907. Endgültig angestellt ist Herr Lehrer Trösken zu Niedermehnen II, der zum 1. April in den Regierungsbeziek Arnsberg entlassen wird. Endgültig berufen ist Herr Lehrer Vogel sang von E de nach Rehme, ausgeschieden ist Herr Schulamtsbewerber Richter zu Haldem. Minden, 9. Jannar.(Der Musik= verein) wird am 19 Februar sein drittes Konzert geben und die Glücksche Oper „Orpheus“ konzertmäßig aufführen. Bad Oeynhausen, 6. Jan.(Höhere Schulen.) Durch Ministerial Erlaß ist nach dem„M L Krsbl.“ die hiesige höhere Stadtschule als ein in der Eat vickelung begriffenes Progymnasium anerkannt und vom 1. Jannuar ab der Aufsicht des Königlichen Provinzial SchulKollegiums zu Münster unterstellt. Die Leitung der höheren Mädchenschule ging von diesem Zeitpankt ab an die Lehrerin Fräul. Viering über. Dankersen 7. Januar.(Standesbeamter.) Der Oberpräsdent hat zu der Ernennung des Lehrers und Kantors Wedipohl zum Standesbeamten für den Standesamt bbezirk Dankersen die Genehmigung erteilt. Aus den Kreise Herford. Hersord, 7. Januar.(Kirchliche Statistik.) Im vergangenen Jahre 1906 wurden in der Münstergemeinde getauft 305 Knaben, 314 Mädchen, zusammen 619; kor fi miert wurden 255 Knaben und 197 Mädchen, zusammen 422; getraut 168 Paare, beerdigt sind 232 Personen; die Zahl der Abendmahlsgäste betrug 8028. Ja der Stift Berger Gemeinde wurden getauft 306 Kinder, konfirmiert 107 Knaben, 96 Mädchen, zusammen 203; getraut wurden 86 Paare, beerdigt 162 Personen, Abendmahlsgäste waren 3059 zu verzeichnen. Ja der Johannisgemeinde wurden getauft 70 Kinder, konfirmiert 29 Knaben, 28 Mädchen, zu sammen 57; getraut 14 Paare, beerdigt 15 Personen; Abendmahlsgäste waren 404 vorhanden. In der Jakobigemeinde wurden getauft 12 Knaben und 20 Mädchen, zusamwen 32; konfirmiert wurden 13 Knaben und 15 Mäochen, zusammen 28; beerdigt 37 Personen; Abendmahlsgäste waren 561 zu verzeichnen. In der Petrigemeinde wurden getauft 101 Kinder, 45 Knaben und 56 Mädchen; konfirmiert sind 28 Knaben und 27 Mädchen, zusammen 55; getraut wurden 24 Paare, beerdigt sind 28 Personen, am heiligen Abendmahl nahmen teil 631 Personen.(W 8) 8 Herford, 8. Januar.(Endlich erwacht!) Die konseroative Sache, welche in unserer guten, alten Stadt seit langer Zeit geschlafen, scheint nunmehr als ein hellbrennendes F.uer aufzulodern, hoffentlich ist es kein sozenanntes Strohfeuer, sondern ein onhaltendes, kräftiges Feuer. De Männer, welche an die Spitze des neubegründeten Konservatlven Vereins für Hersord und Umgegend gestellt sind, haben übrigens in der karzen Spanne Zeit, wo sie die Sache in die Hand genommen, gezeigt, daß sie zu arbeiten verstehen und die Sache richtig anzufangen wissen. Die Zahl der Mitglieder, welche dem Verein beitreten, steigt mit jedem Tage. Um auch den weniger Bemittelten den Beitritt zu er möglichen, ist der Jahresbeitrag auf 50 festgesetzt. Wie aus dem Inserat der heutigen Nammer ersichtlich findet em Freitag dieser Woche, abends 8½ Uhr, eine Versammlung statt, wozu Parteifreunde ebenfalls eingeladen sind. 9 Spenge, 7. Januar.(Standesamtsstatistik.) Ja der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1906 wurden auf dem hiefigen Standesamt 196 Geburten und 72 Sterbefälle, ausschließlich 10 Tot geburten angemeldet. Von den lebend geborenen Kindern waren 101 männlichen und 95 weiblichen Geschlechts. Ferner wurden 48 Aufgebotsanträge gestellt und 47 Ehe schließungen fanden statt. Von den Ber storbenen waren 31 männlichen und 41 weiblichen Geschlechts. Dagegen im Jahre 1905 wurden 155 Geburten und 121 Sterbefälle angemeldet Ferner wurden 56 Aufgebotsanträge gestellt und es wucden 57 Ebeihlichungen vollzggen. Enger, 6. Jmuar.(1100 Jahre) waren heute vergangen, seit der Sachsenheld Wittekind hier in seiner Burg in die Ewigkeit ging. Man zeigt hier bekanntlich bis auf den heutigen Tag seine Gebeine, die in Jahre 1412 mit Erlaubnis des Pap kes Johann von Enger, wo sie bis dahin geruht, der Sicherheit halber nach dem befestigten Hersord überführt und von da nach 400 Jahren im Jahre 1822 wieder nach Enger gedracht wurden. Von Wittekind leiten die Fürstengeschlechter der Askanier, Oldenburger und Welfen ihre Adstammuna ber. ∆ Enger, 8. Januar.(Geflügelzuchtverein.) Ii der gestern abend stattgefundenen Genei alversammlung des Geflüzelzucht und Vogelschutz Vereins, im Saale des Herrn Carl Brüggemann hierselbst, wurde folgendes verhandelt und beschlossen. Der Vorsitzende Herr Gutsbesitzer Sattelmeier Wilh Nordmeyer verlas den Jahresbericht, danach der Kassierer, demnach ist ein Bestand von 296 Mark vorhanden. Danach wurde zur Wahl geschritten. Der bisherige Vorsitzende Herr Gutsbesitzer, Sattelmeier Wilh. Nordmeyer wurdi als Ehrenvorsitzender ernannt. Zum Vor sitzenden wurde neu gewählt Herr W. Glied, zu dessen Stellvertreter H. Kränkel Zum Schriftführer wurde Herr W.lh. Zmmer und dessen St Ulvertreter H. Bunte, zum Kassierer F Wefelmeyer und zu dessen Stellvertreter W. Stuke wiedergewählt. Als Inventarverwalter wurde H. Kränkel wiedergewählt Als Obmänner wurden gewählt für Hühner H Kassing und Vogelsang, für Tauben Carl Brüggemann und W. Stuke, für Kanarten Aug. Niehaus und F. Gößling. Zu Delegierte für das Jahr 1907 wurden die Herren F Wefelmeyer und W. Zimmer gewählt. Danach wurden die neuen Statuten vorgelesen und auch genehmigt. Die Versammlung war auch gut besucht. Aus den Kreise Halle. Halle, 8. Januar.(Zum Notar) wurde Hur Rechtsanwalt Staudacher ernangt i- Versmold, 7 Jan.(Meteorologisches.) Im Jahre 1906 wurden im hiesigen Amtsbezirk in den 8 Monaten Februar, März und Mai bis Oktober an 31 Tagen bezw. Nächten 49 elektrische Entladungen beobachtet, von denen sich 36 als Nah und Ferngewitter und 12 als Wetterleuchten herausstellten. Als erstes Gewitter des Jahres präsentierte sich am 2. Februar 8,49hp in SW ein Ferngewitter, welches 9.53hp als Wuterleuchten endete; das litzte im Jahre stellte sich am 13. Oktober 5,3shp in NWN als ein gräulich schweres Nahgeoitter vor, das einen zentralen Verlauf nahm 6,04 hp nach SES abgezogen war— eine sehr seltene und schnille Gewitterpassage! Der cewitterreichste Tag des Jahres war der 14 August. Schon frühe mor gens(2,0 ha) zeigte sich im W ein starkes weißblaues Wetterleuchten, das in zeitweisen Pulsen ein Ferngemu mel hören ließ und dann seinen Gang nach NW, N und NE fortsetzte und daselbst bis 353 ha anhielt. Darauf spielte von 748 bis 8,14 ha in SW ein mäßiges Nagewitter seine Naturrolle ab, dem aber nach mehrstündiger Pause in W ein zweites von gleicher Qualität 5,13—54lhp folgte. Von SSE zog ein drittes Gewitter 6,08hp herauf, welches indes über SE in E 6,35hp sich als Ferngewitter verlor. 7.58hp eschten in SW ein viertes, für hierorts schweres Nahgewitter, welches zentral nach N und NE abzog und dort 8,57hp seine Endschaft erreichte. Sein Zug war ein sehr verlangsamter und zögernder, gleichsam abwa tender und 8 23hp setzte er durch einen Blitzstrahl einen zum Hofe Nr. 4 in Pckeloh gehörenden Kotten in Brand und äscherte ihn bis auf die Geundmauern ein. Während dieser Gewitterzug gegn 9hp in N und NE sich in Weiteiliuchten aufzulösen schten, stieg bereits 9,18hp von SE her ein fünftes als Fern und Nahgewitter auf, das seinen Weg zentral einschlug und sich mit den nach züglerischen Resten des vorigen Gewitters zu einer Koppeljagd nach NW verband, von woher 9,54hp der letzte Donner herübergehört wurde— Bezüglich der Frequenz war der August mit seinen 11 Gewittern übervaupt der gewitterreichste Morat; ihm folgte dann Juni mit 8, Mai und Juli mit je 6, Septembr mit 3, Februar, März und Okrober mit je 1 G.witter. — Die aus Hagel, Graupeln, Schnee und Regen resultierenden atmosphärischen Niederschläge ergaben die Jahrei summe von 750,7 mm atmosphärischen Wassers, mit andern Worten: Es erhielt im Laufe ds Jahres jedes Quaoratweter horizontallieger der Landflüche 7 Hektolter 50,7 Liter, jedes Ar 750 Hektoliter 70 Liter, jedes Hektar 75070 Hektoliter, oder nach ortsüblicher Flächenberechnung jedes Schaffelsaat 12770 Hette liter 91,4 Liter, jeder Morgen 19165 Hektoliter 37,1 Liter Regenwasser.— Nach den Riederschlagstagen geordnet, ergibt sich folgende Monatsreihe: November mit 21, Januar und Februar mit je 20, Dezember mit 19, März und August mit je 18, Mai mit 17, April mit 14, Juli mit 13, Juni mit 12, September und Oktober mit ji 10 Taggen; dahingegen nach der Regenmenge: Ja uar mit 106,2, Dezember m.t 82,9, März mit 79,1 November mit 77,8, Mai mit 57,8, August mit 62,1, Oktober mit 60,2, Juli mit 57,2, Februar mit 55,1, September mit 40,0. Juni mit 38,9 und April mit 28,4 mm Der größte Niederschlag des Jahres beirug nur 220 mm welcher am 2. Oktober 2,1öhp bs 8. Oltober 12,45 ha erfolgte.— Von den sonstigen Begleiterscheinungen siad 42 Schnee und 4 Graupelverfälle, 9mal Rauhreif, 64mal gewöhn licher Reif, 75mal Tou 61mal nebel. 2mol Glatt eis, K0mal Sturmwiad, 1mal Höhenrauch, 12 Sonnerhose, 6 Mondhofe und 2 Regenbogen zu verzeichnen.— Die Luftfeuchtigkeit beirug im Jahresmittel 77.41% die geringste bei NE am 15 April 58% und die höchste bei S am 13. Januar 10%, sowie bei S und SW am 22. November 102%.— Bezüglich der Tagesbeleuchtung wurde der hiesig Amtsbezirk zwar an 261 Tagen von der Sonne beschienen, von denen aber nur 55 des ununterbrochen soloren Glorienscheines sich erfreuen konnten, da gegen 206 sich mit ihrer wetterwendischen Laune begnügin und 164 auf jglichen Sonnenstrahl verzichten mußten.— Infolge dieses Solarverhaltens in Verbindung mit der Luftströmung betrug das Jahresmittel der Temperatur+9,11 Grad C das der Nachttemperatur+4,40 Grad C und det Tegtemperatur+18,82 Grad C. Die Temperaturextrame im Allgemeinen bewegten sich zwischen — 18,5(in der Nacht 29/30. Dez) und+-30,5 Grad C am 31. Juli; die Extrama der Nachttemparatur im besonderem bewegten sich zwischen 13,5 Grad C. und+17,5 Grad C in der Nacht 13./14. Juli; die der Tagtemperatur zwischen—7,5 Grad C. am 30. Dezember und +-30,5 Grad C.— Von den 36 Dekaden des Jahres waren 12 naß, 10 feucht und 14 trocken. — Nach dem Fluidungsgrade ihrer Prädomination ergab sich für die Luftströmung nachstehende Punktationsfolge: SW 818, W 208, S 196, NW 162, E 161, N 144, SE 189 und NE 127. Aus den Nachdarprovinzen und Staaten. Mülheim a. d. Ruhr, 7. Jan.(Im Alter von beinahe 103 Jahren) starb gestern infolge Altersschwäche der Rentner Michael Hirsch hierselbst. Er war nach der„Rh=Wests. Zig.“ geboren am 12. März 1804 in Hömel, Bürgermeisterei Nümbrecht(Landkreis Köln). Bis zu seinem 30. Lebensjahre war er im Verwaltungsfach, teils auf dem Bürgermeisteramt Nümbrecht, teils auf dem Landratsamt in Waldbröl tätig. 1834 fiedelte er nach hier über und gründete eine Metzgerei. Zeit seines Lebens erfreute er sich stets trotzender Gesundheit und völliger Geistesfrische bis zu seinem Ende. Duisburg, 8. Jan.(Ein Diebstahl) warde gestera nachmittag in der Rheinischen Bmk verübt Ein junger Beamter der Hochfelder Depositenkasse der Rheinischen Bank, dem von dim Leiter derselben für kurze Zeit die Schlüssel anvertraut waren, benutzte die Gelegenhei“, um der Kass: den Betrag von 9000 Mark zu entwenden und dann zu verschwinden. Die Keimiralpolizei wurde sofort benachrichtigt. Vermischtes Rom, 8 Jan. Nachrichten aus Citania besagen, daß der Aeina unzweifelhafte Proben wiedererwachender Tätigkeit gibt. In hohem Grade vollziehen sich kolossale Zusammenbrüche. Lokale Erdbeben sind in den Aetnastädten festgestellt. Dem Krater entströmen dichte Rauchwolken, was sonst nicht der Fall war. Die Bewohner der höchsten, am Aetna liegenden Ortschaft Rcolosi bemerkten von Gasexplosionen herrührende Feuersäulen Paris, 8. Jan. Der Luftschiffer Graf de la Baulx unternahm gestern nachmittag mit seinem von ihm erbauten lenkbaren Lustschiff in Sartrouville dei Versailles eine erste Versuchsfahrt, die vollständig gelang. Die überseeische Auswanderung über Hamburg betrug im verflossenen Jahre 173483 Personen, darunter 120087 Deutsche. Seit zehn Jahren ist das die größte Auswandererzahl. Uebersicht der Witterung. Bielefeld, 9. Januar 1907. Mitgeteilt von Fr. Böselmann Wu, di Niedrigst. Thermometerstand in der Nacht+ 4 0 Thermometerstand um 10 Uhr vorm.+ 5 Barometer 76 1 cm. Wind: Best. Himmel: bedeckt. Neueste Nachrichten. Berlin. 9. Januar. Die von dem kolonialpolitiichen Aktionskomitee unter dem Vorsitz von Professor Schmoller einberufene Versammlung, die gestern abend in den Räumen der königlichen Hochschule für Musik tagte, gestaltete sich geradezu zu einer großartigen Kundgedurg. Der große Konz risaal der Hochschule war bereits schon lange vor 8 Uhr von Männern dr Wssnschaft, der Kunst und Literatur angesüllt, die durch ihr Erscheinen bekunden wollten, daß an eine Preis gabe der Weltmachtstellung und besonders der Kolonien nicht mehr zu denken sei, wenn das deutsche Volk siy nicht selbst preisgeben wolle und daß eine starke und entschlessene Majorität zur Ausführung der Kolonialpolitek für die Zukauft des d.utschen Volkes unentbehrlich und unerläßlich sei. Die Einberufer der Versammlung ließen sich von der Ueberzeugung leiten, daß, mön man über eine Frage der Wiitpolitik derken, wie man wolle, die we tpolitische Tendenz in unserer Staatspolitik rie und nimmer aufgehalten werden könne. Zu dieser Ueberzeugung kamen fast alle Redner dieses Abends. Besonders donnernden Applaus erntete Herr Dernburg. Er sprach fast eine Stunde lang mit eindringlicher, in jedem Wort vernehmbaren Stimme, ohne viel Pates, aber doch an manchen Stellen stark betonend. Dann erscholl lautes Bravo und Händeklatschen durch den Saal. Bis zum Schlaß hat der volliönende Appill an die nationale Mutarbeit, an der kolonialen Arbeit dröhnenden und anhaltenden Beifall in der Versammlung hervorgerufen. Nach weiteren Aussprachen wurde eine Resolution angenommen, in der es heißt: Die Versammlung beschließt, ein Komitee einzusetzen mit dem Auftrage, ohne unmittelbaren Eingriff in das Parteigetriebe das Verständnis für die Kolonial= und Weltpolitik in den Kreisen der Wählerschaft zu erweitern und zu vertiefen. S.: 94 Es hat dem Herrn gefallen, gestern abend Uhr unsere geliebte Mutter, Schwester, Stadt-Theater. Mittwoch, den 9. Januar 1907, Schwägerin und Tante Anfang 7½ Uhr. Frau Pastor Stürmer Marie, geb. Heidsieck nach langem, mit grosser Geduld getragenen Leiden, im Alter von 68 Jahren durch einen sanften Ted zu sich zu nehmen, aus der Zeit in die Ewigkeit Bethel b. Bielefeld, 8. Januar 1906. " Marie Stürmer Käthe Stürmer Mathilde Stürmer Adelheid Heidsieck Die Beerdigung findet am Freitag, den 11. Januar, nachmittags 3 Uhr, von der Zionskirche aus statt. Zum 2. Male:—— Liselott' um Hofe Ludwig XIV. Donnerstag, den 10. Januar er, Anfang 7½ Uhr: Der Widerspenstigen Zähmung Lustspiel in 5 Akten, einem Vorspiel und einem Nachspiel von W. Shakespeare. Ehrsotlan Slein's Vierhalle. Tatente. Hierdurch die ergebene Anzeige, das ich das seit 60 Jahren von der##### Familie Stein geführte 5 Dees Bier-Restaurant Nr. 8. Bierteljährl der Geschäfte an allen Postan 1.20 M., bei tä Bbe n K#6 A. Burch. träger 1.62 Ierthande Pdlenbreau Gruad Fillale Bielefeld, Klosterplatz. = Telefon 610.= Prima Referenzen. 4 eigene Ges 7 an Herrn Gustav Kienow verkauft habe, der dasselbe heute übernimmt. 107 ∆ 0 Desersasst&am O. Unger, unerun, Velnertkgaterstr. 34 Unkosten werden vom Darlehn abgezogen. Rückporto Für alle unserer Familie erwiesene Freundlichket danke ich herzlieh, I Bielefeld, den 9. Januar 1907. 407 510 Frau Dorette Stein. U 10 Heute früh verschied nach kurzer Krankheit im Alter von 64 Jahren unser hochverehrtes Mitglied 70 Herr Bankier Moritz Katzenstein Mitinhaber der Firma S. Katzenstein Söhne. Der Verewigte gehörte der Handelskammer zu Bielefeld seit dem Jahre 1900 an und hat in dieser Zeit sich nicht nur bei Arbeiten der Kammer in hervorragender Weise betätigt, sondern auch durch seine grosse Sachlichkeit und sein vornehmes und liebenswürdiges Wesen sich die herzlichste Sympathie sämtlicher Mitglieder erworben. Wir werden dem Entschlafenen stets ein treues Andenken bewahren Im Namen sämtlicher Mitglieder der Handelskammer Bielefeld Gustav Bertelsmann Vorsitzender. Bielefeld, den 8. Januar 1907. Unter höflicher Bezugnahme auf obige Anzeige teile ich dem geehrten s# Pablikum hierdurch mit, dass ich das Geschäft in bisheriger Weise fortführe E## und den alten guten Ruf des Hauses zu erhalten bestrebt sein werde. G5 Gustav Kienow. 5 I5 eG elcg 10. Janua Natursorscher, Resender und akjutaut Leop Espartero, gest 1879. 800 Fahrplanänderung Vom 21. Januar d. Is. ab treten zwischen Lage und Bielefeld 1folgende Fahrvlanänderungen in Kraft: Personen=Zug 432 Lemgo ab 5•3 statt 555, Bielefeld an 6 41 statt 646 nachm. Nr. 433 Bieleseld lab 615 statt 600, Lage an 657 statt 644 nachm. Ferner werden 1gam gleichen Tage ab verkehren: Pers=Zug Nr. 584 Lage ab 702 statt 656, Detmold ab 718 stutt 1713 und Altenbeken an 897 wie sietzt; Nr. 440 Detmold ab 648 statt 643, Lage an 791 statt 656. 1 Die Abfahrtszeiten der Zwischenstationen sind aus den auf den beteiligten Stationen aushängenden Bekanntmachung zu ersehen Hannover, den 7. Januar 1907. Konderballder Gerein für Herford und Umgegend. Freitag dieser Woche, abends 8½ Uhr Versammlung d. Mitglieder u. Parteifreunde im ev. Vereinshause. Oeffentliches Verkehrs-Bureau (Amnahue von Beitritterk 1S Ot. Unser Reichstagskandidat Herr Staatsminister Theodor von Möller wird abhalten: * Am Mittwoch, den 9. Januar, abends 7 Uhr in Doruberg im Pappelkrug. Am Donnerstag, den 10. Januar, abends 7½ Uhr in Jöllenbeck bei Hempelmann. Am Sonnabend, den[2. Januar, nachm. 4½ Uhr in Hollen bei Ostermann Am Sonnabend, den 12. Januar, abends 7½ Uhr in Isselhorst bei Baumeister. aucd us der etsichesdler Barch, Feandächse ein und Süiten in astrihgen Bäch. Suschur Wilier, uideug use eihe s mere. Fur die nationaliberale Partei. e. Fur die konservative Partei: lemann=Bieleseld. P. Dethake. Kolon Homann. Kolon Chomas=Dornberg. Georg Upmeier. Landi Dreckmann=Jöllenbeck Für die freisinnige Volks=Partei: C. W. Vock=Bielefeld. J. Merer zu Hartlage=Sieker. O. Schunke. Für den liberalen Verein: Wilhelm Zülomann. Rechisanwalt Jockusch. Zuge Rempel=Bielefeld. Semmenich für den Mdakloucklen Tel Herwaan Lange, für den Rellanns und Iutraten=Lel R. Trauimaun. 9r. eeumann Aud ud Brlig un& von der Mithlan, Bartihz un Sichtehl. Wenn war w. stefrika erz sagen: 300 nie der zumacher Wern einer entwider, de lauter Esel si# schlechter als aber bloß dah wie es daunte Die 8000 als unumgäng langt werden, eswa 1½ ma Reich. Eisen! — warum, di und feste Wed. h. tiese san das Land. 10 spännige E mittel nöt g. so schlecht als über das garz satzurg vor 800 beispielsweise eingebrochen; Truppenteile wenn wir nich kort wegzuzieh ur sicher ist u fehlt, sie a:! monatelangen Gebiete nach fohren. So lie Anrähered 200 an der Greize Ostfrenze, im im Gebut bei stehen bleiben. würden sofort den Eingeboren Soll man verst gehl? Das 9 wohl zu kostb treiben. Wir hab in dieser Bezieh in frischer E wurden im Hergenug Trupper schützen. Und ebenso Truppen kämpfe Kaste entfernt. über weite Stre Stationen und werden— da Lard bin. 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