z-Anktionen 8. Januar 1907. Donnerstag, 4 ezember nachmittags bei Haufen schweres chen=Brennholz, 30 mmern dicke Buchen dem Stamme, mehrere ifen Tannen zu Baumgen, Vitsstöcker und kenpfähle, eine Partie en und Buchen zu Freitag, den 28. ber, nachmittags 2 U. Oekonom Ww. Beckin Brackwede: 40 Haufen dickes sen-Brennholz, 30 sen Birken= u. Erlenagholz, zirka 20 sen Fichten=Brennsowie mehrere en Fichten zu Heckene und Baumstangen. reitag, den 28. er. nachmittags 2 U. m Herrn Meyer zu rst in Niederdornberg: aufen dickes Buchennholz, zirka 30 en, zirka 60 fm. schlanke Tannen Sparren, Gerüstu. Leiterbäumen u. pfählen. nnabend, den 29. er, nachmittags 2 Uhr m Herrn H. Möller hausen. 40 Haufen schweres n B r e u n h o l z, re dicke Buchen auf Stamme. Itag, den 31. De1906, nachmittags errn Oekonom Wilh. uf Meyer zu Altenose) Nr. 3, Bauerschaft ufen dickes Buchenholz, mehre. Buchen Eichen auf dem ne zu Nutzholz und Birken zu Holzttwoch, den 2. 1907, nachmittags dekonom und SattelA Ringstmeler ghofe in Westerenger. s 120 Haufen geBuchen=Brennholz, dicke Buchen auf stamme und eine Eichen zu Nutztellmacherholz. nnerstag, am F 1906, nachmitt. Oekonom Herrn Bahnstation Lücking= dornberg: 50 Haufen dickes Brennholz und recht dicke Buchen. dicke reife Eichen Stamme und eine dünner Eichen. n sind freiw. meistb. und ladet Käufer 22. Dez. 1906. wendiek. sleinen Siten Bostaustatter Oekonom zu Hoberge ###., bel üäglicher ##kang in Bielesen M., durch BrietIk. 0,50 bei Ziehm Kahter, rhandlung trasse ###er 1.42 M. g 30 610 Anzetgengebühr fA#r bie einspaltige P leche zelle oder deren Raum 12 Pf., für auswarts 15 Pf., Reklamen 40 M. Erscheint lebhmet wüchentich Geschäftsstelle Rinterstr. 43. Iumprecher Nr. 16. Bielefeld Historischer Kalender. oder Asthmsolche, die nirgends 1, verlangen Proeglaubigte Atteste Relle, Altonabe). 28 Dezember: Johann Reuchlin, Sprochforscher und Gelehrter, geb. 1455— Biron, Herzog von Kurland gest. 1772. — Macanlay, engl scher Geschichtsschreiber, — Prim, spanischer Staatsmann, ködlich verwundet, 1870.— Jules Giépy, auf 7 Jahre zum Präsidenten von Frank reich wiedergewählt, 1885. Der„Militarismus“ als Vorbild für die Sozialdemokratie. o. c. In der„Leipziger Volkszeitung“ werden die bürgerlichen Perteien verhöhnt, weil sie weder eine siste Oeganisation, noch geregelte Parteifinanzen, noch Kandidaten hätten und deshalb infolge der plötzlichen Reichstazsorflösung in arze Bedrängnis gekommen seien. Nun sitze sich schnausend und pustend die alte wöcklige Wahlmoschinerie, die über drei Jahre still und verstaubt in der Ecke gestanden habe, langsam wieder in Gang. Dis ächze und sörne zum Gotterdaumen. In dieser Hinsiat vergleicht das Mehringsche Blatt die politische Oeganisation der Bourgeoisie mt der militärischen Oega nisation des alter: Preußen vor hundert Jabren und schreibt: „Wie dieses Heer von Anno Tobak, so sind auch die bürgerlichen Parteien von heute gar nicht zum Kriegführen eingerichtet. Im Frieden zustande er#stieren sie kaum, die ganze Organisation löst sich auf. genau so wie damals zwei Dritttel der Bataillone und Schwadionen auf Urlaub waren und nicht an den Krieg dachten. Biies dann aber die Kriegstrompete, darn war Holland in Not. Nichts klappte und nichts paßte. Eine derartige Aimer war schon geschlagen, bevor sie ins Feld rückte zumal wenn sie mit so kriegsgewohnten Veteranen zu tun bekam, wie die Truppen der sranzösischen Revolution und des Kaiserreichs waren, die aus dem Feldlager nie herauskamen, die in den Lagerzelten unter Wafsen groß urd alt wurden und deren ganzes Leben nichts anderes war, wie eine ununterbrochene Reihe von Feldzügen. Und was diese französischen Revolutionstruppen in militärischer Hinsicht waren, das sind in potitischer heute die sozialdemokratischen Organisationen. Auch sie stehen ständig im Kampfe, auch sie eilen von Feldzug zu Feldzug, und es gibt keinen Kriegsruf, der diese politischen Veteranen überraschen könnte." ist nicht ohne Inter sse, daß das antimilitoristische Lespziger Sozialist nb#att in so begeisterter Weise den Wert starker stehenker Heere aneskent und den„Mili taris mus" als Vorbild für die sozialdemo kratische Oeganisation hinstellt. Die Sozial d mokraten machen allerdings nichs anderes, als daß sie organisieren, Geld sammeln und agitieres; sie haben zu dem die Gewerkschaften als Drillanstalten für den Klossenkampf zur Verfügung und sind des halb stets „gerüstel". Die bürzerlichen Puteien dagegen betrachten die Agitation nur als Mittel zum Zweck; sie erbickn ihre Haupt. ausgabe in positiven Leistungen. So kasen sie, während die Sozialdemokratie organssirrte, agitiette und Geld sem relte, die Sozialzesom zustande gebracht Co haben sie eire ganze Reihe wertvoller nationaler Ausgaden gelöst und geördert, die der großen Mosse des Volkes, die so töricht ist, die nichts als agitierenden, organisi renden und sommelnden Sozialdemokraten zu unterstützen, zugute kommen Das haben aber die bürgerlichen Pirteien ür sio, daß ihre Werke für sie sprechen. Die Sozialdemokraten tun nichts, als alles, was geleistet wurde, schimpfend herabzusetzen. Leicht ist es ja, auf solche Weise üble Leidenschaften zu erwicken, Mißtrauen zu verbreiten und die verschiedenen Volksklassen unter einander zu verhetzen. Aber die Z it wird kommen— hoffentlich ist sie scon sehr nahe!—, wo es den„schlachtei= und siergewohnten“ Heeren der Sozialdewokratie ebenso ergehen wird, wie den von der „Leipziger Volk.=Zeitung“ gepriesenen fra:zöstchen Hieren. Wenn das deutsche Volk sich aufrafft, sich ermannt, wenn es die schmachvolle Frem:= herrschaft erkennt die die unter Singer ucd anderen Großkapitalisten einhermaschiererd: Pro#etarierpartei ihm auserlegen wI;— dann kommt auch im Innern der kuror teutonicus zum Durchbruch. Und wie„anno dazuwal" die Franzosen aus Deutschlands gesegneten Fluren davon gezigt morden sind, so wird auch der Besreiungskampf gegen den inneren Feind gewaltig aufflammen, und die deutschen Gauen von den roten Hitzern befreien. Freitag, 28. Dezember 1906. Das Programm der„polnischen Liga“. Der Wochenumschau des Uni versi älsprofessors Theod. Schiemann über die aus wärtige Politik in der„Kreuz Zeitung“ entnehmen wir folgendes: Die russische Revolution hat die Polen nicht überrascht. Schoa seit 1886 hat die unter den in der Scwe'z lebenden Emigranten entstat dere„Polnische Liga“ das Programm formuliert, nach welchem heute gearbeitet wird. Es ist 1903 in Krakau, gleichsam offiziell, veröffintlicht worden. Der§ 1 des Ab schnius I leute::„Die Aufgabe der Liga ist die Vorbereitung und Konzentiierung eller nationalen Kräfte zur Herstellung der Unabhängigkeit Polens innethalb der Grenzen, die vor den Teilungen bestanden, und zwar auf sörderativer Grutdlage, wobei die Aufmerksamkeit auch auf die Gebiete zu richten ist, die schon früher von Polen abgefallen sind Abschnitt II§ 15. Die„Z nkralisation“ (das führende Organ der Liga) hat ell: Mittel zu erstaten und vorzubereiten, die, wenn der Augenblick gekommen ist, für ein akhivis nationales Hervortreten geeignet sind. Sie muß sich bemühen, Ereigriss:, welche die Verteieigung der nationalen Inter ssen erleichtern, nicht nur vor aus zuseheo, sondern auch so weit möglich hervorzurufen. § 16. Wena es siv ols unmöglich erwiisen sollte, alle Teise Polens auf einmal wieder zu einem politischen Caizen zu vereinigen, so soll man sich bemühen, is nach Zeit und Unständen allwählich zu tun. § 17. Wenn rölig, sellen Gewalt urd Drohungen zur Kräftigung und Vrieidigung des polnischen Elemenis vor fren den En flissen gebraucht werden. § 18. In den Teilungsstaaten, in denen die Polen am polit syen Leben teilnehmen, sollen sie sich den Parteien verbünden, die uns gewisse politische oder materielle Vorteile garastieren, in den anderen werden sie die nevolutiorären Kräte unterstützen, die auf eine Wandlung oder einen Umsturz der Regierungen hinarbeiten. § 19 Eine der wichtigsten Aufgaben der „Zentralisation“ wied es sein, dafür zu sorgen, daß, wenn ein Krieg zwischen den Teilungsmächten ausbricht, Polen eine Stimm hat und seine Roll: vorher festgesetzt ist. Deshold wird die„Z ntralisation“ ein P ojekt und Pläne für die alministrative und mili tärische Organisation bereit haben. Die Kadres misssin vorher vorhanden sein und unter Leitung von P ovinzia komitecs arbeiten § 25. Odgleich die„Z ntralisation“ vor allei tevolutionäre Ziele versolgt, wird si nicht unterlassen, ihren garzen Enfluß daran zu stzen, um die Bildung, das Gedeihen und überhaupt die national'n Kräfe in sozialer und ötor omischr Hir sicht zu h ben P ogromm ist im Jahie 1903 noch dahin erweitert wo:den, deß die röm sch katholische Kirche für eine nationole Justitut on erklätt nurde, die gegen alle äußeren F.inde und gegen alle„antinat o alen Eemente im Lunde“ verteldigt werden s l:. Der Ausbich des russisch japanischen Krieges ff urgen der Nitionaldemok aten (N D.) ganz auß rordentlich. Sie haben in der Hauptsache die kommende Entwickelung ganz rich ig vorauseshen. Scon im Februar 1904 erschten ein Aufruf der„L ga“, in dem es unter ander m heißt:„Dieser Krieg wird die innere Krisis beschleunigen und den Ze tpun't der politischen Umgestaltung des Reiches näher bringen Der schwere Kampf im Osten wird Reß'and röigen, seine Politik den geknechteten Völkerschaften und speziell uns gegenüber zu ändern. Raßard wird mit uns rechnen müssn. Dann wird aber das Schickal der näch ten polnischen Generation von unserer politischen Rife, unserer Entschlessenheit und Enerzie, und von der Eaigkeit in unseren nationalen Reihen, ab hängen“ So hat man denn versucht, zugleich vorsihtig und ohne der Zukunft etwas zu vir geben, die russische Teazödie auszunütz n. Bleiefeld. Schutz der Arbeitswilligen in der„freien“. Wie der demokratischste aller Schweizer Kantone, der Kanton Luzern, so hat auch der ebenfalls demokratisch regierte Kanton Bein jetzt Veranlassung genommen, ein Gesetz zum Schutz gegen den gewerkschaftlichen Terrorismus zu erlassen. Tee der kantonalen Volksvertretung vorliegende Entwurf lautet: „Artikel 1 Zur gütlichen Ecledigung von Kelleltiostreitigkeiten, welche zwischen gewerblichen Arbeitgebern einer Oltschaft oder eines Bezirkes und ihren Arbeitern über Lohnund Anstellungsverhältnisse, über die Dauer der täglichen Arbeitszeit und ähnliches entstihen, können Einigungsämter auf gest Ut werden. Art. 2. Das Einigungsamt kann seine Veimittung von Amtes wegen anbieten; es ist auch verpflchtet, sofern beide Puteien dies aubegehren, die Kollektivstreitigkeit schiedsgerichtlich zu entscheiden Art. 3. Die Weigerung seitens einer der Parteien oder beider Pirteien, die Vermittlung des Einigungsaotes anzunehmen, ist amtlich zu veröffentlichen Art. 4 Die Organisierung der Einigurgs= änter, sowie de Wahlmodus und das Ver fahren sind durch ein Dekret des Großen Rates festzustellen. Art. 5. Wer während einer Arbeitseinstellung einen Arbeite willigen durch Tätlichkeiten, Drohungen, Ehr beleidigungen oder durch erhebliche Belästigungen an der Ausübung seiner Berufstättgkeit verhindert oder zu verhindern# versucht, wird mit Gefängnis von 1—60 Tagen und, wenn er ein Ausländer ist, überdies mit Landes verweisung von 2—10 Jahren bestraft,— die Fälle vorbehalten, in welchen die Handlung durch ein arderes Gesetz mit einer strengeren Strafe bedroht ist Im Wiederholungsfalle oder in schweren Fällen kann sofortige Verhaftung erfo'gen. Art. 6. Wird während einer Arbeits. einstellung die öffentliche Ruhe und Ordnung durch Ansammlungen in erhebWeise gef ört, so haben die zuständigen Oegane(Regierungsstatthalter und Polizeibeamte) die betreffenden Personen zum Auseinandergehen aufzusordern. Wud dieser Auf sorderung nicht oder nicht vollständig Folge geleistet, so ist sie zu wiederholen. Wer auch dieser Arfforderung nicht Folge leistet, kann sofort verhaftet werden und wird, wenn die Handlung nicht durch ein anderes Gesetz mit einer strengeren Strafe bedroht ist, mit Gesängnis von 1—60 Tagen kestraft. Art. 7 Zum Zvick: der Aufrecht erhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung während der Dauer von Arbeitseinstellungen köanen die zuständigen Organe(Regierungsstatthalter und Poltzeibeante) die Veanstaltung von Umzügen verbieter. Im Wiederholungssalle gilt das in Art. 6 Gesagte“ Die Berner Regierung steht dmgemäß auf dem sehr richtigen Standpunkte, daß jede Konzession an die Berufsvereine mit Kautelen verbunden sein muß. Bezeichnend ist es, daß gerade republikanische Regierungen in dieser Weise vorgehen. Das gewerkschaftliche Cyrresvondenzbl.“ schrieb denn auch wütend: „Der Entwurf will ein rackte“, schauloses Ausnahwegesetz gegen die Arbeiter schoffn und darum auch perborresziert er die Geld strafen. Der§ 153 der deutschen Gewerbeordnung richtet sich gleichermaßen gegen die Unternehmer wie gegen die Arbeiter, obwohl er bither in der Prexs auch nur ein Ausvahmegesetz gegen die Arbeiter ist; auch die Zuchthaus vorlage von 1899 wahrte den Schein der Gleichheit des Zucht: hauses für Unternehmer und Arbeiter...“ Die Unterwerfung der Bondelzwarts wird, wie vorherzusehen war, von den Zentrumsleuten im Sinne einer Bestätigung der Richtigkeit ihrer Politik ansgebeutet. So schreibt z. B. die„Germania“: hlft kein Drehen u d Wenden, die Uaterwerfung der Bondelzwaris ist und blelbt eine glärzende Rechtfertizung der Haltung des Zentiums, und wird dies im Wohlkampfe die besten Dienste leisten." Der Kritiklosigkeit mag diese Behauptung im porieren, wer aber diese Entwickelung nüchtern und unbesangen überblickt, wird nicht finden können, daß sie der Regierung Uarecht gäbe. Im Gegenteil: er wird, wenn die Regierung nunmehr aus freien Stücken die Truppen zurückzuziehen beginrt, der Meinung bleiben, daß damit einzig und allein das Zentrum ins Unrecht gesetzt wird. Mt Recht schreibt die„Nordd. Allg. Zig“ offiziös:„An den hiesigen leitenden Stellen hegt man in Uebereinstimmung mit dem Oberkommando in Südwestafzika die Zuversicht, vaß nunmehr der Krieg rasch zu Ende gehen wird und die kolonisatorische Arbeit i den weiten von ihm berührten Gebieten wieder beginnen kann.“ Diese günstige Wendung bestärkt zugleich in der Ansicht, wie falsch die Haltung der Mehrheits parteien im verflossenen Reichstag war. Der mit der Wahrung des Budgetrechtes der Volksvertretung motivierte Zentiumsantrag, tretz jener Versicherung der Verbündeten Regierungen und des Kriegskommandos, eine bestimmt: Zihl für die im Felde stehenden Truppen im voraus gesetzsich verzuschreiden, erscheint nun erst recht als ungerechtfertigt und nur aus dem ursachlichen Bedürfn's einer parlamentarischen Machtprobe erklärlich, dem sich die Regierung nicht fügen durfte. Der Fstigkeit der Verbündeten Regierungen ist es nächst der geschickten Kriegsführung und dem kapferen Ausharren unserer Truppen zu dank.n, daß der Süden des Schutzzedietes gegen klein mütige Bedenken uns erhalten worden ist" Die„Nordd. Allg. Ztg.“ weist feiner darauf bin, daß noch einzelne Banden von anderen Sämmen, wie Simon Kopper von Gochas und Fielding, im Felde stehen. Außer den 120 Luuten von Johann Christian haben sich am 25 Dezember noch weitere 35 Männer mit 19 kleinkalibrigen Ge wehren d.m Oberstleutnant von Esto#ff in Heirachabis ergeben Zrstreute Binden und Stammesangehörige, die aus beitischem Gebiet zurückkehren, siod in die U terwerfung einbezogen. Kein Bond=lzwut darf Schußvoffen tragen. Die Unerworsenen sollen bei Keetmanshoop und Kalkfontein Lokationen erhalten und dort unter militärischer Aussicht in Lagern gehalten werden. Die Durchführung der Unterwufungsbestimmungen wird noch einige Zeit erfordern. Aus dem Deutichen Reiche. Berlin 27. Dez mber. Das Kaiserpaar hat das Wiihnachtsfist in gewohrter Weise im Familienkreise verbrocht Prinz August Wilhelm hat sich mit der Prinzessin Alexandra lobt. Die Verlobung fand im Schlosse Glücksburg statt. Prinz August Wilhelm, geboren am 29. Imnar 1887, steht erst im 20. Lebersjahre. Er hat bisher als Leutnant im 1. Garde=Regiment z F Dienst getan und ließ sich im Herbst dieses Jahres bei der Universität Bonn immatrikulieren. Peinzessin Alexandra Viktoria, die am 21 Aptil 20 Jahle alt wird, ist die zweite Tochter des Her zogs Friedrich Ferdinand und der Herzocin Karoline Muthilde, jüngere Schwester der Herzogin von Sachsen Codurg und Gotha und durch ihre Mutter Nichte der Kaiserin. Bei Hofe werden im Lause des Monats Imnuar folgende olfizielle Festlichkeiten stattfirden: Am 1 Januar wird der Nerjahrslag mit einer Geatulatior# cour beim Kaiser paare im Könizlichen Schlosse in herkömmlicher Weise geseiert. Am Feitog. 18. Jmuar, ist das Fest des hohen O. deus vola Sch#arzen Adler, auf das am Sourabend die Zivikcour folgt. Am Sonntag, 20. Ja tuar, fiadet die Feier des Krönungkund Ordensfestes und am darauf folgenden Sonntage, dem 27. Januar, die des Geburtstages des Kaisers statt. Die„D. Tagesztg.“ behauptet, die Erzählung einer hiesigen Korrespondenz, wonach Herr von Studt zu Pfiagsten sein Amt wurde, besetzen lassen. Raisulis Leute haben sich ohne Widerspruch zurückgezogen. Die marolkanischen Beamten erklären, daß in wenigen Tagen alles in Ordnung sein werde. Die Sxannung unter den Europäern hat seit dem Erscheinen der Regierurgstruppen nachgelassen. Die Lige hat sich fraalos gebessert. Peking 26 Dez Die Hungersnot in der P ovinz Kiangsu nimmt große Dimersionen an. Memphis(Tennessee), 26. Dez. In der Grasschaft Kmpser im Staate Msissippi hat ein Kampf zwischen Weißen und Negern stattgefunden, bei dim fünszehn Personen, zumeist Neger, getötet worden sind. Kirche, Schule und Mission. (Die Zahl der evangelischen Mistionsschulen) wird nach einer zu niederlegen werde, schwebe vollständig in der Luft. Färstbischof Kopp begeht heute die füuf undzwanzigste Wiederkehr des Tages, an dem er im Dome zu Fulda die Weihe als Bischof empfilg. Rezonville bei Metz, 25. Dez. Durch Vermuttelung des Bezirkspräsidenten von Mitz hat der Kaiser das Haus in welchem Wilhelm I. die Nacht zwischen der Schlacht von Mais=la=Tour und Graveloite 17 /18. August 1870 zubrachte, für 20000 Mark angekauft. Das Haus liegt zwischen Rezonville und Gravelotte und bestiht aus zwei Stockverken. In Oberstock schlief damals der Kaiser. Das Zimmer ist in demselben Zustande erhalten, und alljährlich wurde bei der Gräberschmückung ein Kcanz auf das darin stehende Bett gelegt. Dir jtzige, fast 70jährige Eigentümer darf bis an sein Lebensende darin wohnen bleiben, dann soll in den unteren Räumen eine Wohnung für den Kriegergräberwärter des Schlachtfeldes von Geev lotte eingerichtet werden. dem Paris, 27 Dez. Der Senat nahm heute das Gesetz derueffend die Ausübung des Kultus, kurzer Hud an. Paris, 27. Dezember. In der heatigen Ministerratssitzung warde mit der Prüfung des Gesetzentwurfs begonnen, nachdem die Kriegsgerichte ausnahmslos abgeschafft und Muttä personen füc Vrbrechen und Verzehen gegen das gemeine Recht vor den Zivilgerichten abgeurteilt werden sollen, jedoch unter Erhöhung des Strafmaßes.— Die Finanzkommission des Senats empfing heute eine Aborknung von Bankiers als Bertreter der großen Kreditinst tute zur Besprechung über eine Steuer auf die Emision von Wertpavieren. London, 27. Dezbr. Nach Meldungen hiesiger Abendblätter aus Tanger ist Raisuli offiziell seines Postens als Gouverneur enthoben worden. Kriegsminister Gebbas ist in Tanger eingezogen und hat den Viehmarkt, der bis dahin von Leuten Raisulis bewacht verlässigen Berechnung jetzt auf 24557 angegeben. In diesen Schulen werden 1170 707 Schüler und Schülerinnen unterrichtet. 1339 Schulen sind höhrre Schulen zum Teil von akadewischem Range mit 130217 Ghudenten. Die übrigen 23218 Schulen sind Volksschulen einfacher und ein fachster Art. Die Zahl der Bibelübersetzungen, die fast ausichließlich von Mssionaren geschoffen worden sind, betrug rach derselben Quelle im Jihre 1905 482 Und zwar ist die ganze Bibel in 101, das neue Testament in weiter 127 Sprachen übersetzt, außerdem gibt es noch Uebersetzungen von einzelnen Teilen der Bibel in 254 anderen Sprachen und Dialekten. (Ein Orkan in Moskita) hat am 9 und 10 Oktober auf den Stationen der Brüdergemeinde schwere Verwüstungen angerichtet. In Blusfilds sind sämtliche Bananenplantagen zerstört, d. h. auf 10 Monate ist die Einnahmazelle der Missions christeu verfiegt. In Magdala ist das Missionshaus arg beschädigt, die Kieche zerstö t und 90 von 120 Wohnhäusern sind völlig vernichtet. Ia Taspepauni erregte der Sturm eine solche Flut, daß die meisten der niedtig gelegenen Indianerhäuser eige Beute des Meeres wurden. Das Missionshaus ist von seinen Pfählen gerissen und 40 Fuß weiter getragen. Die Not ist sehr groß. Es fehlt an allem, selbst an Trirk wasser. Auch manche Menschenleden sind zu beklagen, doch scheint dat Missionspersonal verschont geblieben zu sein. Behrens gewählt. Wie der„Rh. Westf Zig.“ von wohlunterrichteter Seite, die der christlichsoz'alen Parteileitung nahesteht, mitgeteilt wird, handelt es sich hierbei um keine endgültige Entscheidung. Diese wird vom Zentralvorstand in Berlin getroffen. Nach den Arußerungen des Vertreters der Christlich Sozialen in der letzten Ausschußsitzung des nationalen Wih'v reins darf man im Gegenteil annehmen, daß es zu keiner Sonderkandidatur kommt. In Bochum und Dortmund soll nochmals mit den nationalliberalen Kandidaten verhandelt werden über die Frage ihrer Stellung zur christlich nationalen Arbeiterbewegung. Jozwischen hat man beschlessen, auch in diesen Wahlkreisen selbständig vorzugehen. Ia Wihlkreisen, welche keine christlich soziale Kandidatur aufweist und auch sonst keiner der christlich sozialen Bewegung nahestehender Kandidat vorhanden ist, soll für Stöcker, und in der Industriegegend für Behrens gestimmt werden.— Der christlich=nationale Arbeiter aut schuß erläßt einen Aufruf, welcher Ausstellung von christlich=nationalen Arbeiterkanbidaturen seitens der nationalen Parteien verlangt. Der Aufruf droht mit der Veröff nili burg der Parteien vor der Wahl, welche keine Arbeiterkandidaturen aufgestellt haben. In drei aussichtsreichen Kreisen habe man bisher evangelische Arbeiterkandidaturen aufgestellt. Soziales. Parteibewegung. (Zentrum) Ueber eine am 23. d. M. in Bielefeld abgehaltene Zentrumsversamm ung die sih eines zahlreichen B=suchs erfreute, herichtet die„Bielef. Bolksztg.“: „Nach einer Ausotache über die gegenwärtige polttische Lage wurde su hohl von dem Versitzenden wie den Diekiistonsrednern eine energische Agitation für den bevorstehenden Wchlkatapf gefordert, dim die Versammlung unter lebhaftem Beifall zustimmte. Es wurde dann das Kreiskomitee, bestehend aus ca. 50 Herren, gewählt, welche aus ihrer Mitte das Kreiswahlkomitee wählten, das sich am Donneretag, den 27. d. Mts, mit dem Wiedenbrücker Kreiskomitee über den aufzustellenden Kindidaten ins Einvernehnen sitzen wird.“ (Christlich Soziale) Aus Barmen wird vom 25. Dezember geschrieben: Der Belegiertentag der christlich=sozialen Partei beschloß, in Lennep= Mettmann und Essen bei der Reichstagswahl sellst ständig vorzugehen. Für Essin wurde Dreizehn. (Das„Bißchen" Sozialreform.) Das Reich als Arbeitgeber zahlt für die staatliche Kranken, Uofall= und In validen Bessicherung seiner Arbeiter und sonstigen Angestellten jänrlich bereits mehr als drei und eine halbe Million Mark an Beiträgen. Die hauptsächlichsten Verwaltungen, die dabei in Frage kommen, sind die Reichseisenbahn, die Militär, die Marine= und die Postverwaltung. Auf diese vier entfällt nach dem neuesten Etatsentwurse eine Jahresbeitcags Summe von rund 3 652000 Ml. und zwar zahlt die Reichseisenbahnverwaltung 1176000 Mk., die Militärverwaltung 1 068000 Mk., die Marineverwaltung 722000 Mark und die Postverwaltung 686000 Mk. Einige andere kleinere Betriebs verwaltungen wie die Riichsdruckerei haben für den gleichen Zweck Ausgaben zu leisten, allerdings geringfügige Summen, die obige Gesamtsumme wird aber noch erhözt. Die Anforderungen, die unsere sozialpolittsche Gesetzzebung außerdem an die Einzelstaaten als Arbeitgeber stellt, übersteigen die vorstehend angegebenen Beiträge des Reichs noch ganz erheblich. Rechnet man hierzu die großen Kosten, die Reich und Bundesstaaten zur Herstellung von Arbeiterwohnungen aufgewendet haben, so kann man sich einen Begriff davos machen, wieviel Millionen jährlich nur von Reichs und Staatswegen für die Wohlfahrt der Arbeiter ausgegeben werden. Der von den Sozialdemokraten vielgeschmähte„Gegen warts staat“ ist also in bezug auf die Ar beiterfücsorge doch wohl recht rührig und leißtungssähig. Das„Bißchen“ Sozialresorm, das den in deutschen Reichs- und Staats betrieben beschäftigten Arbeitern zugute kommt, ist also doch wohl nicht zu per achten. (Was gibt das deutsche Volk für Alkohol aus?) Das Reichsarbeitsblatt 1906 hat in Deutschland die Ausgabe für alkoholische Geträrke auf 2826 Millionen Mark berechnet, indem es bei einem Konsum von 5 82 1 Wein 1234 1 Bier und 8 52 1 Branntwein jährlich im Durchschutt der Jahre 1899—1903 einen Preis von 1 Mk. für den Liter Wein, von 0,30 für den Liter Bier, und 0.50 Mk. für der Liter Branntwein zu Grunde legte. Wis nun den letzteren beir ffi, so ist der Ansatz schon viel zu cering. Denn bei der Zihl von 852 1 Branntwein handelt es sich um einen Bbanntwein von 50%(der Konsum in abso utem Alkohol betrug 4 26 1 Nun enthält aber der Teinkbranntwein, für den ein Preis von 80 Pfg. pro Liter sehr gering ist, nicht 50%, sondern im Durchschnitt höchstens 30% allkohol, sodaß 14 2 1 Trinkdranntwein von 30% resultierev. E# siad also 5,68 1 Trinebranntwein, pro Kepf mehr zu berechnen, die bei einem Preise von 50 Pfg. und einer Bevölkeiug von rund 60 Milionen 170 400000 Mi. audmachen. Darvach würben 29964 Millionen Mt, also fast genau 3 Milliarden Mk. resuttieren. Dabei ist aber zu bedenken, daß ein Lter Triokbranntwein für 50 Pfg. im Detailausschank wohl nirgende zu haben ist,(Kognak, Ram, Arrak, Liköre, die ja auch zu den Branntweinen gehören, sind ja unendlich viel teuter), deß 30 für einen Liter Bier ungefähr den Preisen in Süddeutschland(B-yern entspricht, in Norddeutschland aber, das ungefähr 2/ des deutschen Bierverbrauchs hat, im Ausschank mindestens 40 Pfg. kostet. Ein Durchschnitt von 35 Pfg. pro Liter dürste also sicher nicht zu hoch gerechnet sein. Es würde dann am Bier allein noch 370 Millionen Mark mehe resultieren. Auch der Durchschnittspreis von 1 Mk. für 1 1 Wein ist ungemöhnlich gering angesetzt. Es dürfte also alles in allem 3½ Milliarden Ml. ungefähr in Wirklichkeit die Trinkausgabe des deutschen Volkes sein. Garten= und Landwirtschaft. Sklzze von Else Kraft. Diese strich garz unbewußt über das Haur des Kindes. Sie hörte immer nur die Worte:„Sie müssen doch auch mal etwas vom Leben haben!“ Ihr Körper hob sich in einem tiefen Alewzuge. In ihr blasses Antlitz stieg lichtes, warmes Rot. Ach jo,— jung sein, glücklich sein dürfen mit den andern, leben thanen, leben wie damals, als in der Heimatstadt noch Vater und Mutter lebten, und sie selber wie ein freier, stöhlicher Singvogel vor das Haus flattern durfte. Damals, als Bürgermeisters Hans noch in den Ferien als Student heim kam, als er ihr seine Burschenlieder vorsang, in welche ab und zu sich auch ein holdes Minnelied einschlich. Und im Sommer das gemeinsame Wandern durch die Heide draußen, wo über den Köpfen der jungen Mnschenkinder die Schwalben schossen, der Duft der roten, blühenden Kräuter um sie her wehle, und in Seligkeit ein lebensfroher Mund den ihren suchte. Ach ja, warum muß es auch Herbst, warum muß es auch Winter werden? Nicht nur draußen in den heimatlichen Fluren, nein auch im Herzen, im jungen, vor der Zeit müde gewordenen Herzen? „Gate Nacht, Kinder.“ Helene hat e es fast rauh gesprochen. Sie schob das kleine Mädchen bei Seite und gieg in ihr nehenas liegendes Zimmer. „J'ai aimé“, sagte sie leise, ganz leise vor sich hin Dann stand sie lauschend still. Unten hörte sie Stimmen, hörte Türen gehen. Zwischendurch fröhliches, sorgloses Lachen. Alles dranz wie ein einziger, großer Lick ruf an ihr Ozr. Leben, leben dürfen im Frohsian und Glück, ach nur ein einziges Mal so lachen können wie damals, dimale, als sie noch eine Heimat gehabt hatte. Sie schritt zum Kleiderschrack. Hastig wühlte sie in den alten, dunklen Sachen Da, da war's, was sie suchte. Weißer, weicher Wollenstoff, am letzten Weihnachts abend hatte er für sie unt rm Tannenbaum gelegen. Sie hatte das Kleid nie getragen, den ganzen Sommer hindurch war sie in den alten Genä dern umhergegangen. Heute. js heute würde es pessen. Helere war wie im Fieber. Sie dachte gar nicht darüber nach, wie und warum sie .. in der Gesellschaft erscheinen sollie. Du gesalteten Händen stand sie und sah ihr eigener Bilo im Spiegel an. War sie denn das wirklich? Lagen denn ihre Augen immer so dunkel und tief in ihrem Anklitz, und waren ihre Lippen immer so sehnsüchteg gööffnet, als wollten siejden Augentlick dem Glücke ein fl heutliches„Halt“ zurufen? Sie hatte ja so wenig Zeit bisher gehabt, in den Spiegel zu schauen. Seit der E (Achter internationaler landund forstwirtschaftlicher Kongreß Wien 1907). Wie bereits berichtet, si den im Agschluß an den achten internationalen land und forstwutschaftlichen Kongreß im Mai 1907 zahlreiche fachliche Exkursionen statt. Dieselben weeden teils im Verlause des Kongresses, tei's nach Beendigung desselben vorg=nommen werden, und zwar wurde vom Exekuttvkomitee das Exkursionsprogramm für die einzelven Gruppen in folgender Weise festg stellt: Unterricht swesen: Versuchswirtschaft der k. k. Hochschule für Bodenku tur in Groß E zersdorf; Versuchswesen: Die k k. landwirtschaftlichen Versachsanstalten; Moorkultur: Lubacher Moore, Moorwirtschaft Admont, Leopoldskroner Moore, so vie Biermos und Imb in Saizburg; Pflanzenbau und=Züchtung: K. u. k. Familienson#sgüter Octd. Eßlingen und Göding, gräflich Piatti'sche Herrschaft Loos dorf bei M stelbach und Erzherzog Friedrich'sche Herrschaft Ung=Altenburg; landwirtschaftlicher Maschinenbau: Versuchsanstalt für lardwirtschaftliche Maschinen in Groß Eozert do. f. sowie die Etabliss ment## von C aython und Schuttleworth und Ho herr und Schrarz; landwirtschaftlicher Betrieb: Füestlich Schteastein'sche Herrschaft Kromau in Mähren; Groß und Kleinviehzucht: Die Rindviehzuchlstation Ugg.= Altenburg, Wiener Molkerei, Niederösterreichische Molkerei, Gestüthof in Murau und Schweine Edelzuchtanstalt in Waldegz, sowie B sihtigung von Pferdezusstellungen; Miliorationswesen: Die Arbeiten der Donauregulierung bei Wien, Wildbachverbauung in Peein bei Piyerbach; Brauere; in ven..(Feuen. Eiil der Eitern Tod war sie ja der alten Heimat fern, wie eine Ausg stoßene von einern fremden Haus ins ardere gezogen, jahre-, jahrelang. Da, wieder ein Lichen unten. Das war Sonderbar, wie fröhlich das kalte, spöttische Mädchen lacen konnte! Und nun eine tiese, klangvosse Männerstimme. Helene sah zu: Uhr. Fünf Minuten vor acht. Es wer a.so die höchste Zeit, daß sie hin unterging. Als das junge Mädchen die Gesellschaftszimmer betrat, legte sich's wie ein Schleier vor ihren Blick Halb gedankensos ließ sie sich von der Justizcätin vorstellen, kaum auf die Namen der anderen hinhörend. Ein paar Dimen sprachen sie an, sie antwortete, doch wußte sie nicht, was über ihre Lippen Augen hafteten nur an einem Antlitz Gleich, als sie hereingekommen war, und Paula mit erstaunten und doch gleich wieder mißachtenden Blicken sie gestreift, hatte dieses Antlitz neden der Tochter des Hauses wie ein Magnet auf ste gewirkt. Auch itzt noch, als man bei der Tafel saß, ihr zur Seite ein älterer Freund des Justiz= rats, der mehr dem Weine als seiner Nuchbarin zusprach, wir es ihr, als würden mit jeder Maute alte, längst verdlichene Bilder wieder fasbenkräftig, Bergangerh it und Gegenwart in eins virfleßen lassend. Sie wagte gar nicht mehr aufzuklicken. Sie sah ihn ja doch diesen Männerkopf an der Spitze der Tafel neden Prula: Hans Windelin, der Treum ihrer ersten und letzten L. be. Beide in der großen Welt verloren, durch Fügungen des Schicksals auf verchiedere Weze geführt. Der eine zur Macht, zum Gück die andere?————— Helene aß und trank nicht. Sie merkle nicht, wie die Blck: der anderen neugiert# über sie hinwegstreiften, merkte nicht, wit der„Held des Abends" vergebens von seiner Tischnachbarin zur Lustigkeit animiert wurde und oft mitten im Gespräch fragend hinübersah. (Schluß folgt. und Mälzerei dorfer Brauerei Plsen; Spirit sichtigung der hie Forstwirtscha Versuchsstation in der k. k. Staalsf Troppherg; FisTeichwirtschaften Begehungen der neuburg und Retz; Besichtigung der kursion nach Eisg große Exsursioven tandwirtschaftliche eine sorstwirtschaft! und eine solche Das Ex kativkomit der Fertigstellung alle Exkursioren 181 Bie (Konservative Morgen, Sonnab. mittags 2 Uhr find in Bielefeld ei trauensmänner der den Wahlkceis Bi Urter Hinweis a liberale Versammlt dort gepflogenen V die Vertrauensmä Beteiligung a Leitung der Kon haltlich der Zusi männer, beschlossen, in Bielefeld= den Nationalliberai zu unterstützer, wi liberalen verpflicht Lübbecke den! didaten zu wäl notwendig, dies mal zu Hause zu la abkommen zu 5 *(Die Wah nationallibera hofs Tonhalle war reich besucht. Es Lufstellung des a Mandat des Kreise in Aussicht genon minister von Mö Rede seine Stellun politischen Tagesst großen und ganzen er in seiner ministe habe, hin, ging an und die Stellung Kolonialpolitik rähe der Landwittschaft Lebensmittel und u Reinigung der Parte halt gegen der Hau kratie. In der Wallbaum(chrift des Herrn Minist.r Stellung zum Mitte und Arbeiter, über Landarbeiter und richtungen für die mann, Sekretär erdat Auskunst u Kindidaten zum Han bildungsschule 2c, zt rachweis und zum Baugewerbe, ferner und zur Wirenhaus fleuttung des Handw. erwiderte der Herr Stellung zu allen seiner amtlichen Tä g sitzt habe, und gt einzelnen Feagen ein. wurde der Herr Mir Reichstagskandidat a Dr. Reese forderte auf zum treuen 8 natsonalen Fragen Hoch auf den Herrn (Ein Kolonial zellenz Dernbn großen Interesses, de unserer Kolonten und polttik besteht, wir Direktor der Koloni wärtigen Amts, Her Rat Deroburg. in ei der Deutsche Handels 11 Januar 1907, Berlin beruft, über d deutschen kolorialen Der Zutritt zu dieser gegen Eintrittskarten, sammlungsraum ange Kattet. Die Karten u Handelstag seinen Mit treier und für Kaufle ihrer Bezirke zur Be Handelskammer diejenigen Kanfleute ur im Durchschutt 1903 einen Preis von r Wein, von 0,30 Ml. und 0.50 Mk. für in zu Grunde legzte. beir fft. so ist der cering. Denn bei der Branntwein handelt es ntwein von 50%(der ###kohol betrug 4 26 1 #r Teinkbranntwein, für 10 Pfr. pro Liter sehr % sondern im DurchAlkohol, sodaß 14 2 1 30% resultierev. E## Trinebranntwein, pro ichnen, die bei einem und einer Bevölkerug zen 170 400000 Mi. ich würben 29964 ast genau 3 Milliarden #bei ist aber zu ber Triakbranntwein für isschank wohl nirgende , Ram, Arrak, Likön, Branntweinen gehören, teuter), daß 30 ungefähr den Preisen B-yern entspricht, in das ungefähr 2/ des chs hat, im Ausschank ostet. Ein Durchschnitt ter dürste also sicher net sein. Es würde noch 370 Milliosen n. Auch der DurchRk. für 1 1 Win ist angesetzt. Es dürfte # Milliarden Ml. eit die Trinkausgabe ein. sandwirtschaft. ationaler landftlicher Kongreß bereits berichtet, si den achten internetionalen aftlichen Kongreß im fachliche Exkursionen en teils im Verlause nach Beendigung desrden, und zwar wurde 8 Exkarsionsprogramm den in folgender Weise tswesen: Versuchssochschule für Bodenuf; Versuchswesen: hen Versachsanstalten; acher Moore, Moorsopoldskroner Moore, Imb in Saizburg; Züchtung: K. u. k. eth. Eßlingen und de Herrschaft Loos dorf izherzog Friedrich'sche lburg; landwirtnenbau: Versuchsiftliche Maschinen in e die Etabliss ments leworth und Ho herr dwirtschaftlicher tenstein'sche Herrschaft roß und Kleindiebzuchtstation Ugg.olkerei, Niederöster: ithof in Murau und t in Wildegz, sowie eusstellungen; MeDie Arbeiten der Wien, Wildbachvererbach; Brauere; den der Tochter des t auf sie gewirkt. bei der Tafel saß, Freund des Justizlne als seiner Nuchihr, als würden mit verdlichene Bilder Vergangerh it und eßen lassend. mehr aufzuklicken. sen Männerkopf an den Prula: Hans er ersten und letzten ßen Welt verloren, schicksals auf verDer eine zur Macht, nicht. Sie merkle anderen neugierig merkte nicht, wie " v e r g e b e n s v o n Lustigkeit animiert Gespräch fragend und Mälzerei: Besichtigung der Hütteldorfer Brauerei und eine Exkurslon rach Pilsen; Spiritus und Stärke: Besichtigung der hiengen Spiritusbrenvereien; Forstwirtschaft: K k. forstwirtschaftliche Versuchsstlation in Mariabrunn, Besichtigung der k. k. Staaisforste in Gablitz und am Trovpherg; Fischzucht: Besichtigung der Teichwirtschaften in Wittingan; Weinbau: Begehungen der Weingelände von Klosterneuburg und Retz; Obst= und Gartenbau: Besichtigung der Wiener Gartenanlagen, Ex kursion nach Eisgrab. Außrdem sind zwei große Exsursionen geplant, und zwar eine tandwirtschaftliche Exsursion durch Böhmen, eine sorstwirtschaftliche Exlursion durch Böhmen und eine solche durch Krain(Kurstgebiet). Das Ex kativkomitee arbeitet gegenwärtig an der Fertigstellung der Detailprogramme für alle Exkursioren (Schluß folgt. Lokales und Bielefeld, 28. Dezember. (Konservative Vertrauensmänner!) Morgen, Sonnabind, den 29. d. M. nach mittags 2 Uhr findet im evangel. Volkssaal in Bielefeld eine Versammlung der Vertrauensmänner der Konservativen Partei für den Wahlkceis Bieleseid Wiedenbrück statt. Urter Hinweis auf die gestrige nationalliberale Versammlung bei Beinkhoff und die dort gepflogenen Verhandlungen, fordern wir die Vertrauensmänner zu zahlreicher Beteiligung auf. Bekanntlich hat die Leitung der Konservativen Partei, vorbehaltlich der Zustimmung der Bertrauensmänner, beschlossen, in der dies maligen Wahl in Bielefeld=Wiedenbrück den von den Nationalliberaten aufgestellten Kandidaten zu unterstützer, wogegen sich die National liberalen verpflichtet haben, in Minden Lübbecke den konservativen Kan didaten zu wählen. Es ist dringend notwendig, diesmal alle kleinen Gesichtspunkte Hause zu lassen und das Wahlabkommen zu bestätigen. *(Die Wahlversammlung der nationalliberalen Partei) in Beinkhofs Tonhalle war gestern abend sehr zahlreich besucht. Es handelte sich um die Tufstellung des als Kankideten für das Mandat des Kreises Bielefeld=Wiedenbrück in Aussicht genommenen Herru Staatsminister von Möller, der in lärgerer Rede seine Stellung zu den sozialen und politischen Tagessragen entwickelte. Im großen und ganzen wies er auf das, woas er in seiner ministeriellen Tätigkeit geleistet habe, hin, ging auf die gegenwärtige Keise und die Stellung der Zentrugspartei zur Kolonialpolitik räher ein, streifte die Lage der Landwittschaft und die Teuerung der Lebensmittel und mahnte schließlich zu einer Reinigung der Parteien und festem Zusammerhalt gegen der Hauptfeind, die Sozialdemekratie. In der Debatte vermißte Herr Wallbaum(christlick=sozial) in der Rede des Herrn Minist rs Muteilungen über die Stellung zum Mittelstande, dem Handwerker und Arbeiter, über das Koalttionsrecht der Landarbeiter und zu den Wohlfahrtseinrichtungen für die Arbeiter. Herr Sackmann, Sekretär der Handwerkskammer erdat Auskunft über die Stellung des Kindidaten zum Handwerkerstande, zur Fortbildungsschule 2c, zum kleinen Befähigungsrachweis und zum Befähigungsnachw#is im Baugewerbe, ferner zu den Konsumvereinen und zur Wirenhausfrage so wie zur Doppelbefteuntung des Handwerks. Beiden Frag=stellern erwiderte der Herr Minister, daß er seine Stellung zu allen diesen Frazen als aus seiner amtlichen Tätigkeit bekannt voraus g setzt habe, und ging dann näher auf die einzelnen Fragen ein. Bii der Abstimmung wurde der Herr Minister einstimmig als Reichstagskandidat aufgestellt Herr Direktor Dr. Reese forderte die Wahlversammlung auf zum treuen Zusammenstehen in den natsonalen Fragen und schloß mit einem Hoch auf den Herrn Minister. (Ein Kolonial Vortrag von Exzellenz Dernburg.) Angesichts des großen Interesses, das an den Verhältnissen unserer Kolonten und an unserer Kolontal politik besteht, wird der stellvertzetende Direktor der Kosonialabteilung des Aus wärtigen Amts, Herr Wirtlicher Geheimer Rat Deroburg. in einer Versammlung, die der Deutsche Handelstag auf Freitag, den 11 Januar 1907, abends 8 Uhr, nach Berlin beruft, üder den heutigen Stand der deutschen kolonialen Ent vickelung sprechen. Der Zutritt zu dieser Versammlung ist nur gegen Eintrittskarten, auf denen der Versammlungsraum angegeben sein wird, gestattet. Die Karten werden vom Deutschen Handelstag seinen Mitgliedern für ihre Vertreier und für Kaufleute und Industrielle ihrer Bezirke zur Verfügung gestellt. Die Handelskammer zu Bielefeld biltet diejenigen Kanfleute und Jndustriellen ihres Bezirks, welche beabsichtigen, an der Ber amnlung in Berlin teilzunehmen, die Kummer hiervon bis spätestens zum 1. Imuar 1907 zu benachrichtigen. g(Der Arbeiter=Bildungs=Verein) beging am ersten Weihnachtsfeiertag nachmittags 4 Uhr seine diesjährige Widrachteftier, welcher sich eine Bescherung für die Kinder anschloß. Nach einigen Begrüßungsworten des Herrn Vorsitzenden kamen zunächst erst einige Lieder der Gesangsabteilung zum Vortrag. Sogar der so gestrenge Knecht Ruprecht fehlte nicht, nach Umsanzen des Lichterbaumes die zahlreiche Kinderschar mit seinen Gaben zu beschenken. Aber auch den Erwachsenen bereitete die Feier genußreiche Stunden Die Theater=Abteilung des Verei#s brachte R Einst Grönewalds ergreifendes Schauspiel„Gertrudes Weihnacht" zur Aufführung, welches großen Beifall erntete. Der junge Dichtei und Autor, wricher persönlich zugegen war, hielt sodann auch eine sinnreiche Festrede, in welcher er Weihnachten als ein echt deutsches Fest der Liebe schilderte. Man ehrte ihn seitens des Vereins durch eine Blumen spnte. Zum Schluß kamen dann noch all die hübschen Gescheike zur Verteilung, welche der Kinderschar große Freude bereiteten. Der fröhliche Slanz der Welhnachtsstimmung lag auf allen Gesichtern. Ein fooher Tag für Groß und Klein war auch hier das heilige Christfest. -e-(Der Zigarren=Abschnitt=Sammel Verein) veranstoltete auch gestern wieder eine schöne erhebende Weihnacht=feier. Ein im Lichter: glanze erstrahlender Tannenbaum zierte den in uneigennütziger Weise von Herrn Hofmeister zur Versügung gestellten Saal. Auf langen Tafeln lagen die für die Kinder verschämter Armen zur Bescherung bestimmten reichen Gaben. Nach Absingen einiger Festlieder und Ermahnungen der zum Gehorsam gegen Eltern und Lehrer erfolgie dann die Verteilung der Gaben, bestehend aus warmen Kleidungsstücken und Eßwaren. Die Sammlung der Spitzen war auch in diesem Jahre wieder so reichlich gewesen, so daß daf! ca. 50 Kindern eine schöne Weihnachts freude dafür beschert weiden konnte. (Wochen=Spielplandes Stadttheaters). Sonntag, den 30 Dezember 1906: Zum zweiten Male:„Husarenfieber.“ Lustspiel in 4 Akten von G. Kadelburg und R Skowronnick. Anfang 7 Uhr.— Montag, den 31 Dezember 1906: „Pension Schöller". Schwank in 3 Akten von Carl Laufs. Anfarg 8 Uhr— Dienstag, den 1. Januar 1907: Nachmittaes 3 Uhr. Zum sechsten Male.„Die Reiseins Schlaraffen7 Uhr Zum ersten Male. „Liselott“". Lustspiel in 5 Aufzügen von Heinr. Stobitzer. Anfang 7 Uhr.— Mittwoch, den 2. Januar 1907: Zum zweiten Male.„Der wilde Reutlingen". Lustspiel in 4 Akten von G. v Moser und Th v. Trotha. Anfang /2 Uhr.— Donnerstag, din 3. Jan 1907: Zum dritten Male.„Husarenfieber“.— Sonnabend, den 5. Januar: Nachm. 3½ Uhr zu kleinen Preisen.(Unter Gerücksichtigurg des auswärtigen Publikums.)„Die Reise ins Schlaraffenland. Abenos 7½ Uhr Klaf siiker Vorstellung zu kleinen Preisen. „Sappho". Trouerspiel in 5 Akten von Grill. parzu. Anfang 7½ Uhr. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Die dies malige Sonnabendvorstellung bringt eine einmalige Aufführung von Götbes „Iphigenie auf Taurts“ und zwar in allererster Besetzung. Es sind die Herren Brucker, Berstl, Saltendurg Straßmann beschäftigt. Die Titelvolle spielt Frl. Stollberg und soll dies eine der besten Partien der Künstlerin sein. Der neue Schlager der Saison, das köstliche Lustspiel „Husarenfieber“ wird am Sonntag zum zweiten Male gegeben und wird sicher wieder ein zahlreiches und beisallfrohes Publikum si den Ganz dem Humor ist die Vorstellung am Sy v sterAbind gewidmet, die den ausgelassenen Schwank: „Pension Schöller“, bei dem man aus dem Lachen gar nicht heraus kommt, bringt. Aufführungen von„Die Reise in's Schlarafferland“ finden Sonnabend, den 29. Dezember, Dienstag, den 1. Januar und Sor nabend, den 5. Januar statt. an der Koff: ausgegeben, ebenso Schülerkarten zu 50 Pfg. Minden, 28. Dezember.(Ueber den Stand der Tierseuchen) in Nordwestdeutschland wird gemeldet, daß Mitte Dezember in Westfalen verseucht waren: an Schweineseuche im Regierungsbezirk Minden in 31 Gemeinden 47 Gehöfte, im Regie rungsbezirk Mürster in 86 Gemeinden 52 Gehöfte, im Regierungsbezirk Arnsberg in 51 Gemeinden 76 Gehöfte. Levern, 23 Dez.(Die Arbeiten) der Hiideentwässerungs genossenschaft in Sundern sind bereits in diesem Herb'. in An griff genommen und werden laut„Lübb. Kreisb“ die Anlagen der Genossenschaft voraussichtlich im nächsten Jahre vollständig zur Ausfübrung gelangen. Oeynhausen 24 Dezember.(Zweite Apotheke) Die vor einiger Zeit konzessionierte zweite Apotheke für Bad Oynhausen wird demnächst ihren Betrieb eröffnen und zwar in der am Ostkorso gelegenen Villa Röber, welche für diesen Zvick angekauft ist. Aus den Krise Hersor). Herford 28 Dezember.(Neujahrsverkehr.) Am 31. Dezem her und 1. Jauuar werden die eingehenden gewöhnlichen Briefe und Postkarten mit dem Ankunfts=Stempel nicht bedruckt. Hersord, 24. Dez.(Konzessionssteuer.) Auf der Kreistagesitzung wurde dem„B. G. A.“ zufolge nach längerer Dehatte die Einführung einer Schankkon zessionssteuer beschlossen. Sie soll betragen 20 Proz. des Werts bei neuer Konzession, 5 Proz. des Werts bei Uebertragung der Konz ssionen an solche Personen, die nicht Abkömmlinge des bisherigen Wirts sind, und 2 Proz. des Werts von Pchtern vorhandener Konzessionen. Als Wert wird derjenige Betrag angenommen, den eine Besitzung durch Verleihung der Konzession mehr erlangt Aus den Kreisen Wiedenbrück und Paderborn. Gütersloh, 23 Dezor.(Entsprungener Sträfling.) Wie das„Westfäl Volkebl“ hört, hat man gestern mit 20 Männern und einigen Polizeibeamten die biesige Umgeburg nach dem entspeungenen Sträflug abgesucht, jedoch ohne Erfolg. Di ser hält sich bekanntlich schon mehrere Monate in des Waldes tiefsten Geünden auf und frißet sein Leben durch Betteln und Raub. Hoff otlich wird man ihm sein Hand werk bald leuen lönnen. Man sollie meinen, daß der Naturmensch bei der jtz herrschenden Witterung seinen Wohnort auch ungezwungen verließe Wahrscheinlich hat man es mit einem etwa 20jährigen Burschen Hermesbracht zu tun. Dez. Der Weibnachtsabend brachte einer hiesigen angesehenen Bürgersomilie eign... Ais der im 50. Libkentjahre Pater unterm Weihnachtsbaum reinem Schwiegerson einen Ring überreichen wollte, fiel er plötzlich von einem Schlagansall getroffen hin und war in wenigen Minuten eine Leiche. Hamburg, 24 Dez Die Ofiziere der Deutsch Okafrika L nie, der WoermanrLinie, der Daupssch ffahrts gesellschaft Kosmos, der Levante=Linie, der Deutsch=Australischen Dampfschiffthetsgesellschaft, der NordostseeRiederei und andere haben jetzt zum größten Teile ebenfalls ihren Reedereien erklätt, vaß sie eine Einmischung der Reeder in ihre Vereinsangelegenheit zurück veisen. Die Offiziere der Hamburg Südamerikanischen Daopfchlffahrtsgesellschaft haben an die Reederei ein gemeinsames Schreiben gerichtet mt der Mitteilung, daß sie nicht gewillt seien, sich in ihre persönlichen Angelegeuheiten hereinreden zu lassen, und als solche gette ihnen ihre Mitgliedschaft zum Kapitänverein. Infolge des Verhaltens der Offiziere sind bei der Woermann Linie 80, bei der Ostafrika Linie 8 Offiziere entlossen worden. Mehrere Dampfer beider Linien sind dadarch ohne Offiziere. HHelgoland, 26. Dez. Der englische Dampser „Glrnpark“, von Rotterdam nach Hamburg unterwegs, ist an der Südkante Helgolands gestrandet. Aus Hamburg ist ein Schlepper Hestagh,egangen Mü Hüfe von Helgoländer Vovisiuten war der Dampfer aber schon wieder I, ae geg. Er arkerte und wid mongen ftrüh Suez, 26 Dez Das auf der Fahrt gon Adelaide rach Amsterbam befindliche derische Dampfschiff„Berlin“ hat hier zvei unter Pestverdacht erkrankte Offiziere gelandet. Dez. In der ganzen Schweiz ist in gewaltigem Maße eingetreten. verkehr erleidet starke Störungen, namentlich auf der Simplonlinie und auf der Linie St. Gallen München. Der Nachtschnellzug München St. Gallen Zürich traf in St. Gallen mit stevenstündiger Verspätung ein. 26. Dez. Aus verschiedenen Teilen Frarkreichs wird sehr starker Schneefall gemeldet. Namentlich sind die Departements Jura, Ardennes und das Gebiet von Chälons betroffen, in denen der Zugverkehr behindert ist und auch sonst zahlrticht Verbindungen unterbrochen sind. London, 26. Dez. Das Bureau„Laffan“ meldet aus New York, daß Georg Witzholff, der in Amerika und Europa hundert Frauen heiratete, in Buffalo verhaftet worden ist. Er gibt zu, 32 Frauen gehabt zu haben Santiago de Chile, 27. wez In Arica ist eine sehr heftige Erderschütterung verspürt worden. Einige Häuser wurden zerstört, auch mehrere Personen verletzt. Zu eleicher Zeit wurden starke Erdstöße in uique und Piragua wahrgenommen. Aus den Kreisen Minden und Lübbecke. Minden, 28. Dez.(Dampfschiff fahrt.) Nachdem im Laufe dieses Jahres eine erhebliche Bergrößerung der eserflotte durch Einstellung von drei Dempfern und 15 Kähnen seitens der drei W sersch ffahr sgesellschaften und der Piivat schiffihrt staftgefunden hat, haben, wie das „M L. Krsdl“ hört, die Bremer und Mindener Schleppschiffahrts=Gesellschaft, dem st igenden Verkehr Rechnung tragend, eine weitere Bergrößerung ihrer Betriebe beschlossen. Von diesen beiden Gesellschaften sind bereits bestellt: 2 schwere Dampfe von je 500 HP stwie 27 große eiserne Kähne von je 650 Tons Tragfähigkeit, welche im Lause des nächsten Jahres zur Ablieferung kommen. Damit hoffin die Gesellschaften allen Anforderungen der Verfrachter genügen zu können. Minden, 28. Dez.(Wissenschaftliche Vorträge.) Die vom Mindener Kreislehrerverein verarstatteten wsfenchaftlichen Vorträge des Uaiversitätspof ffors Herrn Dr. H. Ehrenberg aus Münster über Die Blütezeit der italient schen Renaissance(Flocenz und Rom) mit Lichtbildern si den am Samstag, den 5 12, 19 26. Januar und 2. und 9. Fe bruar 1907, abends 6 Uhr, im Saale des Colosseums statt. Eintrittskarten füür alle 6 Vorträge sind zum Preise von 6 Mark in der Buch und Kunsthandlung des Herrn Max Volkening am Markt vom 27. Dez mber ab zu haben. Jede weitere Karte für Personen des selben Hausstandes wird mit 4 Mark berechnet. Karten für Einzelvorträge zu 1,50 Mk. werden Aus den Kreisen Münster und Arusberg! Iserlohn, 24. Dez(Der Kreistag) val in seiher letzen Sitzung den Ber reg wegen Austritt der Stadt Iserlohn aus dem Kreisverbande angenommen. Das aktive und das passive Kapitalvermögen wird geteilt, dagegen geht das Immobilarvermögen samt dem I ventor ohre Vergütung in den Besitz des Landkreises Jerohn über Der Zeitpankt des Ausscheidens ist auf den 1 Apil 1907 festgesetzt. Dortmund, 24 Dez. Mihrer: Gruben direktionen warnen öffeitlich die Bergarbeiterschaft des Rahrgebiets vor der Auswanderung nach Brasilien. Die Z itungen des Ruhrgebietes veröffentlichen eine Anzahl hier eingegangener Briese der bisherigen Auswanderer, elche in Brostiten mit ihren Familien bei schwerer Arbeit bittere Not er leiden und rm Mittel zur Rück kehr bitten. Die Behörden haben gegen die Agerten der bisherigen Ausgewanderten eine Untersuchung eingeleitet. Literarisches. Der alte Glaube. Evangelisch=lutherisches Gemeindeblatt für die gebildeten Stände. Erscheint wöchentlich. Preis vierteljähr lich 2 Mark. Verlag von H. G. Wallmann in Leipzig. Bestellungen bei allen Buchhandlungen und Postämtern. Zeitungsliste Nr. 258. Inhalt der Nr. 12: Weihnacht.— Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen. — Zur Zeit des Kaisers Augustus.— Heilige Nacht.— Der Tannenbaum.— Die Germannsbas.— Rirchliche Frauenhüse— Vom Taze.— Kleine Nachlichten.— An unsere L.ser. Uebersicht der Witterung Bielefeld, 28. Dezember 1906. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww, Niedrigst Thermometerstand in der Nacht—. 3 C. Thermometerstand um 10 Uhr vorm— 1#6. Barometer 73 9 cm Wind: Süd Wist Himmel teilw. bedeckt. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Bückeburg 24. Dez.(Das Kanal bauam Buckeburg wird, wie verlautet, zum 15 Januar u Is. hier in Tätigkeit treten. Die Bureauräume des Kmnaidauamts sollen, wie es jetzt heißt, in den Vorkeningschen Neubau an der Pulverstraße gelegt werden. Vermischret Berlin, 27. Dez. Hans Frhr. v. Soden, Lic theol., kommissarischer Hilfsarbeiter am Kgl. pceuß historischen Jastuut in Rom, hat sich mit Frl Magdalene v. Möller, einer Tochter des früheren Handelsminist rs, verlobt. Köln, 27. Dez. Das gesamte W stdeutschland wurde von gewaltigen Schneeverwehungen heimg=sucht, die empfindliche Verkehr#störungen hervorriefn Der Eisenbahnverkehr von Sladbach nach Antwerpen wurde nachts eingestellt. Im Eiselgebiet sind eir zeine Dörfer vom Verkehr vollständig abgeschnitten. Die Schreemassen liegen meterhoch In einzelnen oberrheinischen Orten herrscht 12 Grad Költe. (Hann. Cour.) Neueste Nachrichten. Berlin, 28. Dez. Die Regierung hat eine Anzahl in der Provinz ansässige Polen, die nicht deutsche Staatsangehörige sind, als lästige Ausländer ausgewiesen. Die Ausweisungen erfolgen, weil die Kinder der Ausgewiesenen sich weigerten, beim Religionsunterricht deutsch zu antworten. Posen, 28. Dez. In der Stadt Posen herrscht große Aufregung, da in den letzten Tagen etwa 10 Großfeuer durch Brandstiftung angelegt worden sind. In fast allen Fällen haben die Verbrecher sich die am Rande der Stadt gelegenen Bauernhöfe als Ort ihrer Tätigkeit ausgesucht. Durch die fortgesetzten Großfeuer sind die Mannschaften der hiesigen Feuerwehr bis aufs äußerste erschöpft. Ein großer Teil von ihnen ist bereits dienstunfähig. Von den Brandstiftern fehlt bisher jede Spur, trotzdem die Polizei alle Hebel in Bewegung setzt, um ihrer habhaft zu weiden. Tanger, 28: Dez. Der Kriegsminister hat mit einem Teil der Regierungstruppen Tanger ohne einen Schwerrstreich besetzt. Anzeiger Vielefeld. Sonntag nach Weihnachten. Soantag, den 30. Dez mber 1906 Altstädter Kirche. Sonntag Vorm 10 Uhr P. Trart roann. Vorm 11½ Uhr Kindrgott's dienst.— Nachmittags 4 Uhr Weihacchtsfeier des Jungfrauen verein?.— Abends 6 Uhr P Knolle.— Montag, abends 6 Uh Sylvest rgo.t dienst mit Beichte und Feier des heligen Abendmatls P. Lappe.— Kollekte für die Armen. Dienstag, N. jahr, für die Armen.— Vom 10 Uhr P. Trautermann.— Neustadter Kirche. Sonntag, vormittags 10 Uhr P. Jo.dan.— Blichte und heil'g. Abendmahl.— Nachm. 1¾ Uhr Kindergottesdienst.— Abends 6 Uhr P Kuhlo. Montag, Sy vest.r, aunds 6 Uhr zum Jahressoluß P. Waubke. Beichte und heiliges Avendmahl — Kollekte für ki. Misien.— Neujahr Vorm. 10 Uhr P. Kutlo Kollekte für de kirchliche Armen— Vorm. 10 Uhr i der 11. Bürgerschule P. Jorcan.— Nachm. 4 Uhr Weihnachtsseier des Jungfraue v.reins I in der Volks halle.— Mittwoch, nachm. 8 Uhr Neustädter Frauer#v##ein im Lutheist st.— übe ds 9 Uhr Bibelbesprichstunde im Chr Ver.in junger Männer.— Freuag, abend 8½ Uhr Bibelstunde im Blau Kr.=Verein im auen Lutberstift Panlus= Kirche. Torm. 10 Uzl Synodaloikar P W.ssel.— Nachm 4 Uhr Weihnachts feur des Jungfrauenvereigs.— Montag. Sylvester, abe. de 6 Uhr Sup. Smon. Bechte und Fiec des heiligen Abenkmahs.— Abends 11½ u Bibelstunde im Jünglings und Männervirtin—. Dienetag, Neu jahr, Vorm. 10 Uhr P. Kortmann. Beichte und Ab ndmahl feier.— Nachm. 2 Uhr Kin dergottesdunst.— Reformierte Kirche Sonntag, morgens 10 Uhr P. Vorster.— Vorm 11½ Uhr Kindergottel dierst.— Montag, abends 6 Uhr Sylvesterabend= gottekdienst P. Usene:.- Dienstag, Neujahr, Mo gess P. Borster. K Wemhnachisseler Stadt-Thoatel! am Sonnabend, 29. Dezember 1906, abends 8½ Uhr auf dem Johannisberg verbunden mit Verlosung Konzert und — BALL.— Eintritt für Mitglieder inkl. Los und 1 Damenkarte 50 Pfg. Jede weitere Damenkarte 50 Pfg. Eingeführte Fremde zahlen 1 Mk. Festkarten sind bis zum 27. Dezember 1906, abends, beim Kameraden Rolfsmeyer gegen Vor#### zeigung der Mitgliedskarte abzuholen. Wir bitten um zahlreichen Besuch. * Der Vorstand. and. Stonserbalide Tarki 10 Uer, Evang.-Intherische(altluth.) Gemeinde Bielefeld. (Aula der höheren Töchterschule, Viktoriastraße.) Sonntag, Vormittags 10 Uhr Lesegotteskienst— Nachm. ½4 U Predigigo te dienst mit Feer der heilgen Abendwahlk.— Beiche nach der Predigt. Pastor Görg. Methodisten=Kirche, Hermannstraße 24. Sonntag, den 30. Dezember, vorm. 10 Uhr Pledigt.— Abends 6 Uhr Gottesdienst— Sywv.ster, aberds 9 Uhr Predizi und Abendmehl.— Neujahr, abenks 6 Uhr Predigt. Jedermann ist nillkommen. F. Jckob, Prediger Sonnabend, 29. Dezember, nachm. 2 Uhr im Evang. Volkssaal, Bahnhofstraße zu Bielefeld Versammlung Konservativer Vertrauensmänner. Tages=Ordnung: S" Peletht. Der Vorstand. Sonnabend, 29. Dezember Anfang 3½ Uhr: Die Reise in's Schlaraffenland. Sonnabend, abends 7½ Uhr Klassiker=Vorstellung zu kleinen Preisen. Iphigenie auf Tauris. Iphigenie Melly Stollberg Orest... Heinz Bernecker. Sonntag, den 30. Dezember er., Anfang 7 Uhr —— Zum 2. Male: Husarensieber. Nachabonnements für die 2. Hälfte der Spielzeit, giltig ab 1. Januar, werden im Theaterbureau entgegengenommen. Siad! S parkusst Bielefeld. Garantieverband: Stadtkreis Bielefeld. Die Einlagen sind als mündelsicher anerkannt. en Bekanntmachung. Vom 2. Januar 1907 ab wird der Annahmeschluss für Frachtstückgüter bei den Güterabfertigungen in Rheda, Guterslob, Isselhorst, Brack wede, Bielefeld n. Breke 1. W., Millegosten, zugunsten, einer schnelleren Beförderung auf 6 Uhr abends festgesetzt. Frachig' ter, wlche bis 6 Uhr abends von der Eisenbahn nicht übernommen sind, können zur Beförderung an demselben Abend nicht mehr zugelassen werden. bisherige Verfahren, daß di jenigen Fuhrwerke, welche bis 6 Uhr abends die Wegeschranke durchfahren hatten, noch entladen werden##urften, wird aufgehoben Es wird empfohlen, die Auflieferung tunl chn frühzeitig, möglichst in den Vormittags= oder in den ersten Nachmillagsstunden zu bewirken und größere Sendungen auf die ginze Tageszeit zu verteilen. Bielefeld, 20. Dezember 1906. Königl Eisenbahn=VerkehrsInspektion. werden entgegen genommen: in Geschäftslokal: neues Rathaus, im Erdgeschoß— Eingang durch den Torbogen zum Rathaus, 3. Tür links, An den Wochentagen von 8½—1 Uhr mittags, „„„ 8—6 Uhr nachmittags. An den Sonntagen von 11½—12½ Uhr mittags. Außerdem jederzeit bei den — Bürgerweg 32 durch Herrn Apoth.=Besitzer Dr. Ißleib. II. Herforderstr 82 durch Herrn Apoth.=Bes. L. Müller. Die Verzinsung der Spareinlagen, die am 1. Kassentage eines Monat= eingezahlt werden, beginnt mit dem 1. des Einlegemonats. Die Verwaltung der Stadtsparkasse. Toerner. Tiemann. KAAAAAAAAAAAIA Unsere Kasse * bleibt am 31. cr., von mittags 12 Uhr an, einige leichte 1 und 2 spännig sowie ein Omnibußschlitten hinten geschlossen, hat noch billig abzugeben H. Doß, Jöllenbeckerstr. 60. Dr oi Sewerschand zu Steisteia eingetragene Genossenschaft mit beschränkter gez.: Lindewirth, Obbelode. C. 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Wir leben auger wirtschaftlichen Auf Handel und Indu beispiellosen Blüte, arbeiten will, in Hü und die Fabriken ihnen zufließen, ka und da sollte es den Ganz gewiß nicht streng wssnschaftlich fach nerforschung su „Das Wirtschaftsjahr gesigt ist.„Es hei „Man kann ohne w die für das Bauge durchschnittlich gut ur mehr als im Jahre Eberso haben die Arl in der Eisenindustrie, im Maschinen- und Ele in der Holzindustrie u durch reichliche Arbei Teil auch höhere Loh im Jahre 1905 um steigern können. Aud beiter haben wesentli 1904.“ Wer aber mag dieses Buches sein? als der bekannte so Reichstags= Abze Calwer. So wird mit ihren Klagen über stand der Arbeiterbevölke Reihen widerlegt. Hu ter den von Calu fleigerungen aber bleib Fleischpreise, über die in weitem Abstande zahlenmäßig erwiesen. hat vämlich im Jahre 19 der Gewerkvereine, der ähnlicher Vereinigunge über das Einkoumen## augest U:. Dabei hat der Durchschnitte samilie und Wurst zusammen nurden. Sitzt man nu die gestiegeren Preise de dann ergibt sich eine M 2,3 v H. des Gesamtein also noch nicht ein Vie getretenen Loh steigerung Und auch von anderei nit Leichtigkeit der Na die beweglichen Klagen# über die infolge der#