Munmmmmmun von sbücher eiten den Mustern# ide In, 2 Bände inst Stricken das Flickbich en- Arbeiten (Sticiene über 10 ver Rinbs berall zu haben oder vom pzio-T. 8 uun Vverralung chwerte den 6. Dez. 1922 ags 2½ Uhr herte, altes is, Brückstr. se zu Schwerte. ist für den Verdem Publikum von 9—12 Uhr 13—4„ end Nachmittags eschlossen. irkassen=Vorstand. rrermesrsmmer! 12. 22. betragen preise für 1 Teil2#, für 2 Teil5 J, 3—4 30#l. #, 7 und mehr en 40 4. Die ir Zeilkarten ersich entsprechend. s= und Nachtzuträgt je 5 Mark. r Kreisbahnen. sierstimmen. en nächsten Tagen verte und Umzum Stimmen u. er Klaviere und inwesend. pmann, KlavierHamm i. Westf. menstraße 16. sungaziefer erhältlich bei: inal=Drogerie helm heppe stenstraße 3. g. ) e n t l a u f e n, a u f unkauf wird geige, der mir Nachh ihn wieder erung. ittelstraße 6. Rühe, immer Plage och nur Zeit für mich Erdal— sem Schlage Arbeit 1 für Dich!“ Regelmäßige Beilagen: Schwerter Hausfrau und Mutter. Aus dem Reiche der Mode. 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Moinz Neueste politische Nachrichten Der Abordnung der Spitzenorganisationen der Beamten und Staatsarbeiter, die gestern im Reichsfinanzministerium wegen der Teuerungsaktion für Dezember Vorschläge machte, wurde erklärt, daß voraussichtlich noch dieser Woche, spätestens aber in der kommenden, die Einlandungen zu einer Besprechung mit den Gewerkschaftsführern ergeben würden. * Bonar Law erklärte neuerdings wieder, er habe keinerlei Information bezüglich eines Planes Frankreichs wegen der Besetzung des Ruhrgebiets erhalten. Auf Weisung von Poincaree ist der französische Oberkommissar General Pellet aufgefordert worden, sich sofort von Konstantinopel nach Lausanne zur Teilnahme an der Konferenz zu begeben. * Regierungspräsident v. Kahr hat den Ehrenvorsitz der Vereinigten vaterländischen Verbände in Bayern übernommen. * Clemenceau wird am kommenden Donnerstag im Weißen Hause vom Prästdenten Harding empfangen werden und dann seinen alten Freund Wilson besuchen. Die Wahl des thüringischen Justizministers, an Stelle des zurückgetretenen Freiherrn von Brandenstein, steht auf der Tagesordnung der am nächsten Dienstag stattfindenden Sitzung des Thüringer Landtages Es ist nicht ausgeschlossen, daß ein Kommunist gewählt wird. Neuigkeiten. In London wurde eine Sammlung von 600000 Schmetterlingen verkauft; darunter befanden sich Stücke im Werte von über 1,2 Millionen Mark. Auf der ganzen Erde gibt es jetzt noch ca. 170 Millionen wirkliche Neger. In ganz Großbritannien sind Lotterien schon seit dem Jahre 1826 verboten. * Nach der letzten Obstbau=Zählung im Jahre 1910 kommen in Deutschland auf jeden Bewohner fast genau zwei Obstbäume. Ke Deutschlands Kriegsbeschädigte. Sitzung des Deutschen Reichstages am 6. Dez. Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, daß 12 Abgeordnete infolge der oberschlesischen Wahlen aus dem Reichsparlament ausscheiden und daß zwei neue dafür eintreten. Die sozialdemokratische Interpellation über die Steigerung der Lebensmittelpreise soll, wie ein Regierungsvertreter mitteilte, in der nächsten Woche beantwortet werden. Der Gesetzentwurf, der die Kündigungsfrist für Schwerbeschädigte verlängert, wurde dem sozialpolitischen Ausschuß überwiesen, nachdem der Reichsarbeitsminister Braun darauf hingewiesen hatte, daß in Deutschland 35 000 Schwerbeschädigte vorhanden sind, von denen etwa 9000 dauernd arbeitsunfähig sind. Der Reichstag setzte dann die zweite Lesung des 7. Nachtrags zum Haushaltsplan fort und zwar beim Verkehrsministerium. Bei den Abteilungen für Wasserstraßen und für Luft= und Kraftfahrwesen führten die Kommunisten Beschwerde über die Entlassung von ArbeiDie Tagung wurde kurz nach 11 Uhr vormittags vom Oberpräsidenten Gronowski im Auftage der Staatsregierung mit folgender Ansprache eröffnet. Die beispiellose Teuerung in unserem Vaterlande drückt am stärksten jene Volksschichten, deren Einkommen nicht nach dem Dollarstande berechnet werden kann. Dies sind die Beamten, Angestellten und Arbeiter. Aber nie hat die Welt eine Not gesehen, so groß, wie sie bei unseren Sozial= und Kleinrentnern vorhanden ist. Die Reichs= und Staatsregierung hat der Provinz Westfalen für die darbenden Rentenbezieher Mittel zur Verfügung gestellt, von denen 52 Millionen an die Kleinrentner und 40 Millionen an die Sozialrentner verteilt worden sind. Trotz der wirtschaftlichen Not verzweifeln wir nicht! Möge jeder Staatsbürger durch rechtschaffene Arbeit, durch Opfergesinnung und Ehrlichkeit die Not des Winters mildern helfen. Das sind auch die Tugenden und Pflichten, die Deutschland gesund machen werden. Seit unserem letzten Zusammensein sind zwei Ereignisse eingetreten, die für die Provinz Westfalen einen unersetzlichen Verlust bedeuten. Das eine ist die Lostrennung der Gemeinden Langerfeld und Nächstebreck und zum anderen glaube ich, daß die Mehrheit dieses Hauses es mit mir tief bedauert, daß es unseren Bemühungen nicht gelungen ist, das Folkwangmuseum in Hagen der Provinz zu erhalten. Meine Damen und Herren! Unsere Schwesterprovinz, das Rheinland, insbesondere das linksrheinische Gebiet, hat mehr als 4 Jahre hindurch den Krieg und seine Folgen in weit größerem Maße erleiden müssen als wir. Der unglückliche Ausgang des Krieges brachte den Rheinländern neue Leiden und Opfer. Rheinland und Westfalen, Westfalen und Rheinland und ganz Deutschland gehören zusammen und gemeinsam wollen wir Kreuz und Leid tragen helfen den deutschen Brüdern und Schwestern am Rhein! Nicht nur durch Wort und Lied, sondern durch die Tat, durch eine warmher. zige Tat müssen die Westfalen den Rheinländern helfen; sie stützen und stärken im Kampf für ein ungeteiltes deutsches Vaterland! Die Heimat und Vaterlandsliebe und das Wohl des gesamten Volkes möge Ihnen Ziel und Richtung geben, bei ihren Verhandlungen. Namens der Staatsregierung die Ihnen diesmal keine Vorlage zugehen läßt eröffne ich den 66. Westfälischen Provinziallandtag. Die Tagesordnung war flott erledigt. Es wurde eine neue Umlage für die Provinz von 230 Millionen Mark bowilligt, die in derselben Weise umgelegt werden soll wie die frühere. Zum Schlusse kam es bei der Annahme einer neuen Geschäftsordnung für den Provinziallandtag zu Lürmischen Auseinandersetzungen infolge unerhörrel ausfälle, die der Kommunist Stolzenburg sich geleistet hatte. tern. Den Wasserschutz wollten sie überhaupt beseitigen. Sie fanden mit diesem Antrag aber keine Gegenliebe. Bei der Verwaltung der deutschen Reichsbahn wandte sich der Kommunist Höllein gegen den Gedanken eines Verkaufs der Reichsbahn an die Industrie und erging sich dann in heftigen Beschimpfungen gegen die Eisenbahnverwaltung, der er Spitzelwesen und Versuche zur Durchlöcherung des 8=Stundentages zum Vorwurf machte. Der Demokrat Kniest forderte eine Revision der Tariferhöhungen. Der Haushalt des Verkehrsministeriums wurde darauf genehmigt. Am Donnerstag werden weitere Haushaltspläne beraten und das Lichtspiekgesetz. Schluß 6 Uhr..2 2118; Vorher wurde von den Fraktionen des Zentrums, der Deutschen Volkspartei, der Demokraten und Sozialdemokraten folgende Entschließung als erster Punkt auf die Tagesordnung gesetzt: „Der 66. West. Provinziallandtag gedenkt bei seinem Wiederzusammentritt mit größter Teilnahme der bedrängten Volksgenossen in der Rheinprovinz, die nun seit vier Jahren die schwere Last der Besetzung zu tragen haben und erneut Bedrohungen ausgesetzt stnd. Der Westf. Provinziallandtag weiß sich in dieser Anteilnahme eins mit dem gesamten deutschen Volke, das trotz aller Stammeseigentümlichkeiten in einem einigen deutschen Reiche die sicherste Gewähr für die Zukunft des deutschen Vaterlandes erblickt. In dem Bestreben, ihre Freiheit, Unabhängigkeit, Staats= und Reichszugehörigkeit zu verteidigen, können die Rheinländer der nachhaltigsten Unterstützung der Westfalen stets gewiß sein. Der Westf. Provinziallandtag bittet die Bewohner der benachbarten Rheinprovinz, auszuharren in dem schweren Kampfe um ihr deutsches Volkstum und gibt der zuversichtlichsten Erwartung Ausdruck, daß sie allen Verrätern nach wie vor entschlossen entgegen treten werden.“ Die Entschließung wurde von allen Anwesenden mit Ausname der Kommunisten mit Begeisterung angenommen, während der Kommunistenführer Stolzenburg eine heftige Hetzrede gegen diese Resolution hielt, die, wie der Abg. Lensing mit Recht betonte, fast an Landesverrat grenzte Es wurde außer der Tagesordnung noch folgende Resolution angenommen: „Der 66. Provinziallandtag der Provinz Westfalen hält es für zweckmäßig, zur Ausführung des Reichsgesetzes für Jugendwohlfahrt in Preußen Landesjugendämter in den Provinzen zu er richten und sie an die provinzielle Selbstverwaltung anzugliedern.“ In der Schlußansprache sagt Oberpräsident Gronowski: In Ihren Verhandlungen, die den ordentlichen Teil Ihrer Tagesordnung betrafen, war ein starker Geist der Zusammengehörigkeit klar erkennbar. Es war auch der Geist, der Wille, der zu helfen bereit ist. Sie haben, meine Damen und Herren nicht nur die angeforderten notwendigen Mittel bewilligt, sondern sind darüber hinausgegangen, um die Jugend=, Kultur= und Wohlfahrtspflege tatkräftig zu fördern. Jedes deutsche Herz fühlt und leidet jetzt auch mit dem Rheinlande, und die meisten Bewohner der Provinz Westfalen werden trotz der großen Not und Sorgen gern und freudig Opfer bringen für die notleidende, aber heldenmütige rheinische Bevölkerung. Dankbar wird es begrüßt werden, wenn alle westfälischen Stadt= und Landkreise entsprechende Beschlüsse fassen zugunsten der Rheinlande. Das würde eine Tat bedeuten, die alle deutschen Herzen höher schlagen lassen wird. (Bravo!) Kurz vor 6 Uhr fand die 66. Tagung des Provinziallandtages ihr Ende. Die Besprechung der Ministerpräsid nten die um 11 Uhr begonnen hatte, dauerte bis kurz nach 1 Uhr. Es wurde die innen= und außenpolitische Lage und insbesondere Ernährungsfragen besprochen. Was die Antwort auf die Note der Alliierten vom 30. November anbelangt, so werden die Besprechungen des Reichskanzlers mit dem bayerischen Ministerpräsidenten noch fortgesetzt. Es wurde die völlige Uebereinstimmung darüber festgestellt, daß die Note an den Wiederher stellungsausschuß vom 13. November die Grundlage für die zu verfolgende Politik bleiben soll und daß von der Reichsregierung nichts unterlassen werden darf, um in der Durchführung der Note zu einem positiven Ergebnis zu gelangen. In der Frage des Rheinlandes und der abgetretenen Gebiete stimmten die Vertreter den Erklärungen zu, die der Reichskanzler am 15. November und 3. Dezember abgab. Poincarees Absichten. TU. Rom, 7. Dez. Die Zeitung„Monde“ glaubt die Vorschläge, die Poincare in London machen wird, wie folgt umschreiben zu können: 1. Frankreich muß endlich Zahlungen erhalten. An erster Stelle steht daher eine erste Ausland### anleihe Deutschlands, die von der deutschen dustrie garantiert werden soll und bis 20 Milliar. den Goldmarkbetragen könne. Von diesem Erträgnis soll Frankreich 50 Milliarden Papierfranken erhalten. Den Rest dürfe Deutschland für die Markstabilisierung und die Befriedigung der ersten Ansprüche der(wahrscheinlich) amerikanikchen Geldgeber verwenden.(?) 2. Frankreich sieht ein, daß Deutschland auch 1923 keine direkten Barzahlungen leisten könne. Es sei daher nicht gegen ein Moratorium für 1923 fordere aber dafür neue Garantien. Das Blatt spricht ausdrücklich von Garantien, nicht von Pfändern, und nennt als solche französische Garantieforderung die Zolleinkünfte, deren Erträgnisse zurückgestellt bleiben müssen. 3. Frankreich fordert die Durchführung einer strengsten Kontrolle der deutschen Finanzen. Aufschub der Brüsseler Konferenz. Nach Pariser Blättermeldungen glaubt man in London, daß Poinacree seine Zustimmung zur Verschiebung der Brüsseler Konferenz bis zum 16 Januar geben werde, falls es gelingt, auf der Londoner Vorkonferenz eine grundsätzliche Einigung der vier Ministerpräsidenten zustande zu bringen. Der Schwerpunkt der kommenden Finanz= und Reparationsbesprechungen wird also nicht in Brüssel, sondern in London liegen, wo die Richtlinien für die Brüsseler Konferenz aufgestellt werden sollen. Man wird sich also in Brüssel im wesentlichen vor vollendete Tatsache gestellt sehen Vieleicht ist dies auch der Grund, daß Morgan endgültig darauf verzichtet hat, an der Brüsseler Konferenz teilzunehmen. Es wird stch dort wiederum mehr um ein Diktat, als um eine wirkliche Beratung handeln. Die Postreklame. Im Reichstag bemängelte der Abgeordnete Körner die geringen Einnahmen der Postreklame, die trotz großer Aufwendungen im letzten Jahre nur 25 Millionen Papiermark betrügen. Reichspostminister Giesberts wies darauf hin, daß die Postreklame eine noch junge Einrichtung sei, die sich von Monat zu Monat ausdehne.— Darauf: wäre zu erwidern, daß die Postreklame seit nunmehr 2 Jahren besteht, daß sie mit einem ungeheuren Apparate von Beamten und Agenten arbeitet, daß ihr für ihre Werbetätigkeit das gesamte Postwesen und der ganze amtliche Nachrichtendienst zur Verfügung steht, und daß sich ein privatos Unternehmen, welches unter so günstigen Bedingungen und mit so unbeschränkten Geldmitteln arbeitete, im ersten halben Jahre hätte glänzend rentieren müssen— wenn die Idee überhaupt etwas taugte. Wir erfahren hier zum erstenmal etwas über die Einnahme, welche das „junge Unternehmen“ gebracht hat, es wäre aber interessant zu wissen, welche Ausgaben es verursacht hat. Allein das Bohren von Löchern in sämtliche Briefkästen zwecks Befestigung der Reklameschilder dürfte Millionen gekostet haben, denn es wurde durch Berliner Arbeiter besorgt, die im ganzen Lande herumreisten. Für den Kitt, mit dem später diese Löcher wieder verschlossen wurden, weil das Regenwasser hineinlief, hat die Post, wie eine Zeitung verrät, einige Hunderttausend Mar. ausgegeben, weil wir ja Geld genug haben. Das Briesporto und die Beförderungsgebühr für die ohnehin schon notleidenden Zeitungen wird aber wieder erhöht, weil die Post sich mit Geschäften besaßt, die nicht einmal ein tüchtiger Kaufmann Sewinnktringend gestalten tönute. Aus Stadt und Land. 1849 zwischen Nürnberg und Fürth. Die Hohenzollernschen Lande werden Preußen einverleibt. 1894 Ferd. v. Lesseps, der Erbauer des Uezkanals gestorben. „Der Name kommt mir ganz bekannt vor, den muß ich schon einmal gehört haben“, sagt man wohl, wenn sich ein Meier vorstell. Die Meiers haben aber keine Ursache sich über ihren Namen zu ärgern, denn er kommt her vom lateinischen Major, der Obersie, und ist folglich mit Majorilät und Majorat und mit dem französilchen Maire(Bürgermeister) verwandt..„ängsich an Der Major domus war ursprungnch an Fürstenhösen der höchste Hofbeamte, etwa dasselbe, wie heute der Hosmarschall; auf größeren Gutshösen war er der Obersie des hörigen Gesindes, der Verwalter. Wenn solch einem treuen Beamten später ein Stück Land pachlweise überlassen und ein Haus dazu gebaut wurde, so hieß das ein Meiergut und die Standesbezeichung wurde allmählich zum Familiennamen.“ Diese ehemaligen Hausmeier waren in manchen Gegenden die ersten freien Bauern, und der Familienname Maier bedeutet dasselbe, wie der Name Bauer oder in Süddeutschland Huber(Besitzer einer Hube= Hufe Landes). In Deutschlirol wurden die Huber zu Hofer, in anderen Gegenden Oestreichs zu Höfer. Um zwischen den vielen Bauern, Meier, Huber, Hofer und Höfer zu unterscheiden, gab man den Namen noch besondere Anhängsel und so entstanden die Mönkemeier, Obermaier, Hinterhuber, Niederhuber, Frauenhofer, Seehöfer, Ehrenhöfer usw. der Beginn einer dauerhafteren winterlichen Frostperiode wahrscheinlich, die sich besonders mit und nach dem ersten Viertel verstärten und voraussichtlich bis zum Jahresschluß durchhalten wird. ** Selbstgefertigte Handarbeiten sind schente zum nahenden Weihnachtsfest, denen die Schöpferin eine eigene Note verleihen kann, die ngt, was sie für den Gartin, Tochter oder ene Arbeit um vieles Zeit vorher beginnt Tätigkeit, und die Handarbeits=Bücher" befragt. Sie bringen in über 60 Bänden aller Arbeitsweisen eine unerschöpfliche Fülle künstlerischer, praktischer Muster für alle erdentlichen Zwecke. Jede Arbeitsart ist durch einen ausführlichen Lehrgang leichsaßlich erklärt, und dadurch ist es möglich, in die Geheimnisse selbst scheinbar schwierigster Techniken, die kunstvolle Handarbeiten entstehen lassen, einzudringen. Die schmucken, reichillustrierten Bände sind stets gerngeschene ** Wie wird das Weihnachtswetter? Zu Beginn des Monats war mit der Annäherung an den Vollmond und den heute folgenden Hochstand der Mondes die Wiederkehr milder Witterung zu erwarten, die für etwas längere Zeit anhalten dürfte. Um den Vollmond drohen wieder schwere Stürme, besonders in dem Küstengebiet.— Nach Ablauf der Vollmondwoche mit dem letzten Viertel— 11.— und dem Uevertritt des Mondes auf die südliche Halbkugel— 12.— muß mit einem allmählichen Wiedervordringen der Kälte von Norden und Nordosten her gerechnet werden. Wegen der am 14. folgenden Erdnähe des Mondes mögen zunächst noch etwas Niederschläge fallen, die dann allmählich in Schnee übergehen dürften. Mit dem Neumond am 18. Dezember, dem letzten vor der Wintersonnenwende, dem am gleichen Tage der Tiefstand des Mondes folgt, beginnt der klimatische Winter. Nach einer zunächst durch den Neumond eingeleiteten Sturm= und Regenperiode ist mit dem Abflauen der stürmischen Luftbewegung jederzeit der Vorstoß der winterlichen Kälte aus dem höchsten polaren Norden zu erwarten und Gaben von bleibendem Wert für den Weihnachtstisch und in der Buchhandlung Carl Braus in reicher Auswahl käuflich. ** 23000 stellenlose Lehrer und Lehrerinnen. Nach einer amtlichen Erklärung des preußischen Kultusministeriums sind augenblicklich 17200 Bewerber und 5600 Bewerberinnen für das Lehrfach stellenlos. ** Schwerter Wirte=Vereinigung und Bierpreis=Erhöhung. In der am 4. ds. Mts. stattgefundenen Monats=Versammlung der hiesigen Wirte=Vereinigung wurde u. a. auch über die am Tage vorher von Seiten der Brauereien festgesetzten Bierpreis=Erhöhung beraten. Diese Erhöhung ist gewaltiger ausgefallen, als allgemein angenommen wurde. Die Folge davon ist sicherlich eine weitere Verödung des anständigen Gasthauses. Darum waren die Versammelten sich darin einig,(trotz der ebenfalls gewaltig gestiegenen Kosten für Betriebsmittel, insbesondere für Heizung, Licht, Kohlensäure etc. und für den eigenen Lebensunterhalt), die Verschankpreise möglichst mäßig zu gestalten. Man war sich darüber klar, daß ungenügendes Einkommen und die sprunghaft eingetretene Ueberteuerung auf allen Gebieten vielen Mitmenschen das gewohnte Glas Bier nach Feierabend nicht mehr gestatten. Der Konsum wird nachlassen und die Existenz mancher Wirte gefährden, insbesonders solche Wirte, welche auf Ordnung sehen und erzieherisch auf die Gäste einwirken, wie es die hiesige Wirte=Vereinigung stets gewollt hat und noch will. In Anbetracht der einleitend genannten Gründe wurden folgende Verschankpreise als angemessen erachtet: helles Bier per 5/20= 60 M. Tulpe 30 M. Spezialbier nach Pilsener oder Münchener Art 5/20= 80 M. Tulpe 40 M. Ferner bedingten die neuerdings erfolgte Erhöhung der Spritpreise ebenfalls eine Erhöhung der Verkaufspreise für Branntwein, Cognak, Liköre etr. Nach Erledigung der PreisRegulierung wurde von einigen Wirten lebhaft * Stadt sion lig bre Zeit mehrere solch wurde mitgeteilt, daß in einigen Kantinen in der Nähe der Stadt den Leuten Schnaps in Biertulpen verabreicht wurde. Die Folgen beider Unsitten sind Auswüchse und Ruhestörungen, welche meistenteils ohne nähere Prüfung des wahren Sachverhaltes einfach auf das Konto der Wirte kommen. Schließlich ist auch hierauf die neueste Verfügung des Oberpräsidenten von Westfalen zurückzuführen, welche nach der allgemeinen Auffassung unnötige Härten für die Wirte bringt. darüber Klage geführt, daß sich auch in unserer der verbotene, bezw. nichtkonzes vierte Alkohol=Ausschank allmähreit macht.(In Dortmund wurden in letzter mehrere solche Stellen gesäubert). Ferner Die Drogerien und sonstige Verkaufsstellen für Spirituosen in Flaschen sind den Wirten nicht gleichgestellt. Es ist wiederholt nachgewiesen, daß von dem gesamten Spirituosen=Konsum nur en. 30 Prozent durch die leicht kontrollierbaren Wirte verabreicht werden. Die übrigen 70 Proz wurden letzten Endes durch Maßnahmen der Reichs=Branntwein=Monopol=Verwaltung in das Volk hineingetrieben. Hierdurch wurde in vielen Fällen der Haustrunk mit seinen unliebsamen Folgen und Auswüchsen gefördert, für welche letzten Endes auch die Wirte wieder den Kopf in's Loch stecken mußten bezw. müssen. Er wurde mitgeteilt, daß von Seiten des Zonen=Vorstandes und des Deutschen Gastwirte=Verbandes entspr Schritte in Berlin unternommen sind, um vor allen Dingen die maßgebenden Regierungsstellen über den wahren Sachverhalt aufzuklären. ** Ale tierärztliche Fleischbeschauer in Aplerbeck und Holzwidkede sind die Herren Tierarzt Schwake und Tierarzt Hurbrink bestellt worden. ** Für Auswanderungslustige. In jetziger Zeit wird viel nachgedacht und gesprochen über Auswanderung in andere Länder, die weniger unter des Weltkrisis in Handel und Industrie zu leiden haben. Ob der ernste Schritt nicht gewagt oder gewagt werden soll, ist eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Wie oft sind Auswanderer in sremden Ländern ins Elend geraten! Schwindler und andere Verbrecher nützen die Unerfahrenheit der Neulinge aus. Es ist daher jedem, der an Auswandern denkt, zu raten, sich von sachkundiger und wohlmeinender Seite beraten zu lassen.— Vielen schwebt Südbrasilien als das Land ihrer Zukunft vor. Dort bestehen bereits blühende Kolonien deutschsprechender Ansiedler. Etwa 600000 solcher wohnen dort, meist auf eigener Scholle. Das Klima ist zuträglich der Boden meist sehr fruchtbar. Dagegen ist die Ansicdelung in Mittel= und Nordbrasilien für Deutschstämmige meist nicht zu empfehlen, weil das dortige Klima ihrer Entwicklung nicht günstig ist. Wer über Südbrasilien(Rio Grande do Sul, S. Catharina, Parana) vertrauenswürdige Auskunft wünscht, wende sich an Pfarrer E. Lindemann aus Saoo Leopoldo, Südbrasilien, der z. Zt. in Deutschland weilt. Er war bereits 11 Jahre dort tätig, kennt die Verhältnisse gut und ist bereit, Auskunft zu erteilen und auf gute Kolonien hinzuweisen. Adresse: Pastor E. Lindemann, Niederbeckum bei Bad Oeynhausen(Westfalen). ** Erste Weihnachtskindervorstellung. Nach Wunsch ist es diesmal gegangen. Für die Bilderschau Schwerte sind den Kindern drei handlungsvolle Lehr= und Anschauungsfilme besorgt worden, die so recht dem kindlichen Gemüt angepaßt eine vorweihnachtliches, winterliches Bild zeigen und doch voller Lehrstoff sind. Der erste Film: Winterbilder aus dem Spreewald zeigt der Spreewalddörfer Spree=Straßen mit Eis bedeckt: Schulgang auf Schlittschuhen, ebenso der Briefträger und der Kirchgang, der Gepäcktransport auf Schlitten, der Hochzeitszug und vieles andere vom interessanten Spreewald zur Winterszeit. Der zweite Film: Wintersport in den Thüringer Bergen mit Schneeschuhlauf in Oberhof, Rodelfahrt und Eisschießen und der Lehrhafte hier zurück, so gibt die lebendige Jugendhandlung doppelt Stoff und unseren Kindern anschauliche Weihnachtsvorfreude. Sie wird sich noch mehren in der Beigabe des reichlich Humoristischen. Heller Jubel soll am Samstag nachmittag die Bilderschau durchrauschen. So wurd das Programm zusammengestellt, rein, froh und frisch, als erste Weihnachtskindervorstellung. Die Bilderschauvorführungen heben sich vom Kino der Erwachsenen weitweg ab. Sie sollen etwas andezes sein: Ausnutzung der Filmindustrie und der Filmtechnik im Dienste der Jugenderziehung und Jugendfreude. Man helfe uns bei solchem Ringen indem man die Kinder mit dem Mahnwort der (Aufmerksamkeit fröhlich ziehen läßt. Viere Schwerter Eltern erkennen das und entsenden ihre Kinder regelmäßig. Je mehr wohlgesittele Kinder kommen, um so leichter wird uns die nicht leichte Aufgabe, die Menge der Kleinen in Schach zu halten. Uns wäre ein anderer Saal manchmal lieber. In Dortmund hat man der„Bilderschau" das evangel. Gemeindehaus Reinoldinum zur Verfügung gestellt.— Wir bringen grade diesmal dieselben Filme nur in dem in Schwerte für Kinozwecke angelegten Raum. ** Der beste Tabakersatz. Die Preise für Tabak sind so sehr gestiegen, daß sich gewiß mancher wie im Kriege nach einem„Ersatz“ umsehen wird. Leider hat man mit den allerlei empfohlenen Ersatzkräutern schlimme Erfahrungen gemacht, ganz besonders in Hinsicht der gesundheitlichen Nachteile. Ein mitleidiger Apotheker=offenbart jetzt sein bisher streng gehütetes Geheimnis zu Nutz und Frommen aller, die nach wirklich bekömmlichen Ersatzmitteln suchen. Er hat alle möglichen Kräuter auf ihren Geschmack und ihre Wirkung ausprobiert, aber keinen schöneren Ersatz gefunden als— die Blätter der Tomate! Er behauptet, diese hätten einen geradezu verführerischen Geruch und Geschmack, und obendrein erfordere ihre Genußfähigkeit nur ein einfaches Trocknen im Schatten. Bei solcher Empfehlung dürfte es sich wohl lohnen, die Sache einmal auszuprobieren. ** Der Gruß auf dem Bahnhof. Höflichkeit bei der Auskunft an Reisende bezweckt wieder eine neue Verfügung des Reichsverkehrsministers. Noch Eine rechte, deutsche Bubenerzählung: Der Fischerknabe Claus Störtebecker, der kleine Seefahrer. Er muß hinaus auf's tobende Meer, der Junge. Vater war schon da draußen und Großvater blieb einst für immer draußen im Wintersturm. Schläge und Liebe der guten Mutter können ihn nicht zurückhalten. Der Junge will ein Nordseefischer werden. Wie er': wird und was er erlebt mit dem Vater da draußen, das sollen unsere Jungens sehen und erzählt bekommen in fünf schönen Akten, wie für mutige deutsche Knaben geschaffen. Tritt auch das rein immer werde über mangelhafte und den gewohnten Höflichkeitsformen nicht entsprechende Auskunft auf den Bahnhöfen geklagt. Mit den Regeln der Schicklichkeit stehe es nicht im Einklang, wenn die Grüße der fragenden Reisenden nicht in der dienstlich üblichen Weise erwidert würden. Der Auskunft müsse aber eine Bedeutung beigemessen werden, die ihr zum Ansehen der Verwaltung gebührt. Bei der Wahl der dafür bestimmten Beamten soll mit besonderer Sorgfalt verfähren werden Bei Bedarf sind zur Entlastung der Pförtner und Aufsichtsbeamten besondere Beamte damit zu betrauen. Ihr Standplatz ist in augenfälliger Weise tenntlich zu machen. Feste Auskunfteien sind so unterzubkingen, daß sie auch von den Durchgangsreisenden ohne Mühe aufgefunden werden. Sie sind ausreichend kenntlich zu machen und nötigenfalls Wegweiser anzubringen. ** Bellachini in Schwerte. Der bekannte Zauberkünstler Bellachini kommt zu einem Gastspiel nach Schwerte. Bellachinis Vater war einst der berühmteste Zauberkünstler seiner Zeit. Der Aberglaube half ihm bei seinen Kunststücken. Bellachinis Sohn hat es nicht so leicht. Heute steht man den Zauberern und Hexenmeistern kritischer gegenüber. Aber bezeichnend grade für die Leistungen des Künstlers ist es, daß in allen Städten die Vorstellungen des Herrn Bellachini großen Anklang fanden. Sein Gastspiel wird dieser Tage in den neuhergerichteten Räumen des Etablissements„Im Reiche des Wassers" stattfinden. Der Anzeigenteil der nächsten Tage besagt weiteres. läßt nicht von Art. Roman von H. Hill. 99 (Nachdruck verboten.) „Ja, wenn er ihn umbringt. Aber dieser Odemar ist, wie mir scheint, keiner von denen, die sich so mir nichts dir nichts umbringen lassen. Jedenfalls wird es zu einem Kampf zwischen den beiden kommen, und wenn es dem Romanschreiber dabei auch schließlich nicht gut ergehen mag, so wird doch vermutlich auch unser lieber Rolf seinen vollgemessenen Anteil erhalten. Ich wette, wir sehen ihn hier oben niemals waher: Die„Hausdame“ sah nicht aus, als ob sie diese Zuversicht teilte. Aber sie beschränkte sich auf ein zweifelndes Achselzucken und deutete dann mit dem Daumen nach rückwärts über ihre Schulter. „Und die da drinnen? Was wird mit der?“ „Das wird ganz und gar davon abhängen, wie die Geschichte da unten ausgeht. Wenn wir von den beiden nichts mehr zu fürchten haben, brauchen wir uns nicht an dem Mädchen zu vergreifen. Wir schließen sie dann einfach in das Zimmer ein, kann und da sie sehr lange schreien, bis einer sie hört. Jedenfalls lange genug, um uns einen hinreichenden Vorsprung zu sichern. Ich muß gestehen, daß ich mich nur sehr schwer entschließen könnte, ihr ein Leid anzutun. Sie ist nicht bloß ein hübsches, sondern auch ein gutes Mädchen, und es ist schade genug, daß sie in diese Geschichte hineingezogen werden mußte. Ich werde herzlich froh sein, wenn wir keine Hand gegen sie zu erheben brauchen..."„ 9113,„äfalte fic nerächtlich Die Obertippe des Weives trausene sich verächtlich. „Wie es scheint, hast du dich in sie verliebt, während du sie da unten bedientest. Nun, meinetwegen— ich bin nicht eifersüchtig. Und was geschehen muß, wird darum doch geschehen. Dafür werde ich schon sorgen. Wie aber, wenn dein Vertrauen in die Stärke dieses Doktor Odemar dich dennoch täuscht? Rolf mag in der letzten Zeit durch sein starker Bursche aber ist er darum doch noch immer. Und ich glaube nicht, daß seine Nerven im entscheidenden Augenblick versagen werden. Er hat bisher noch immer bewiesen, daß er, wenn es darauf ankommt, seinen Mann zu stehen weh Weigelt zog die Augenbrauen zusammen. „In diesem Fall werde ich natürlich zu tun haben, was dem anderen nicht gelungen ist. Darüber brauchen wir doch nicht erst weiter zu reden.“... J6 8 „Still!“ raunte ihm das Mädchen zu.„Ich horte unten eine Tür gehen. Der entscheidende Augenblick ist gekommen.“ Sie lehnten sich über das Treppengeländer, um besser lauschen zu können. Denn es war nur ihr Gehör, das ihnen eine Kunde vermitteln konnte von dem, was da unten geschah, da die Biegungen der Treppe einen Ausblick verhinderten. Die Vermutung der Hausdame aber war ohne Zweifel zutreffend gewesen, denn sie hörten erst die gedämpften Stimmen und dann auch die Schritte zweier Männer, die über den Flur des Erdgeschosses gingen und dann offenbar die Kellertreppe hinabstiegen. Ein paar Sekunden lang blieb es ganz still, dann wurde ein Geräusch hörbar wie von einem dumpfen Schlage und unmittelbar darauf ein Poltern, wie wenn ein schwerer Körper zu Boden gestürzt wäre. Ein Schrei oder der Tumult eines Handgemenges waren nicht vernehmlich geworden, und als eine oder zwei Minuten in tiefer Stille verstrichen wareen, sagte Weigelt: „Es scheint anders ausgegangen zu sein, als ich es gewünscht und gehofft hatte. Nun wohl, so werden wir eben tun, was wir tun müssen.“..— Hauteam umd Sie warteten, bis jemand von unten herauftum, und wie sie es nach dem Vorhergegangenen kaum noch anders hatten erwarten können, sahen sie, daß der Mann, der da vor ihnen auf der Treppe auftauchte, der Graf Rolf Donnersberg war. Sein Gesicht war leichenfahl und wurde durch ein unheimliches, nervöses Zucken entstellt. Aber er war unverkennbar bemüht, sich das Aussehen eines selbstbewußten Siegers zu geben. „Nun ist es ein für allemal aus mit dem romantischen Liebesidyll zwischen dem Dichter und der Grafentochter. Es Frinken ein bißchen veruntergekommen sein. Ein verteufelt wer nicht meine Schuld, kendern sein Unglück, daß er wir in den Weg kommen mußte. Er ging mir in die Falte Piegen rechter Empel, und ich hätte nimmermehr geglaubt, vuß er es mir so leicht machen würde.“ Weigelt fixierte ihn mit einem giftigen Blick. „Und du bist wirklich ganz sicher, daß—“ Der Graf machte eine Handbewegung, die beredter war als Worte..., u nicht mehr Gokan in ih. „Aus und vorbei! Es war nicht mehr Leben in ihm, als in diesem Beutel da.“, g am..4, Er warf den Sandsack, der ihm als Morowaffe gevient hatte, auf den Boden, und Weigelt bückte sich danach, wie wenn er sich überzeugen wollte, ob irgendwelche Spuren an der seltsamen Mordwaffe zurückgeblieben seien. „Du arbeitest besser, als man es von einem so hochgeborenen Herrn erwarten sollte,“ sagte er mit grimmigem Hohn. Der andere aber lachte kurz aus. „Ich kann alles, was ich ernstlich will. Es war eine Unverschämtheit von dir, an der Standhaftigkeit meiner Nerven 81 Sweiseln..„ mel Ljohar 5aß hisler Omeifel nicht „Du vergißr, mein Lieber, oaß vieser Zweifel nicht von mir, sondern von dir selbst ausgegangen ist. Und was soll nun weiter geschehen?" „Was wir von vornherein beschlossen hatten. Aber ich möchte noch einmal hinunter, um etwas zu mir zu stecken, was ich vorhin im Wartezimmer liegen ließ.“ „Möchten wir nicht zuvor unsere Rechnung ins reine bringen?“ fragte Weigelt.„Nachher wird vermutlich alles in solcher Eile vor sich gehen müssen, daß uns vielleicht nicht die nötige Muße dazu bleibt.“ „Du bist, verteufelt vorsichtig, wenn es sich um Geldangelegenheiten handelt, mein Bester! Aber meinetwegen! Es kommt mir nicht darauf an. Wir haben es ja dazu. Er zog ein von Banknoten strotzendes Portefeuille aus der Tasche und stieg um zwei Treppenstufen tiefer hinab, weil ihm die einzige im Treppenhause brennende Lampe dort ein besseres Licht gab. In demselben Augenblick aber, da er den beiden anderen den Rücken kehrte, hob Weigelt den mit dem Sandsack bewehrten Arm und holte zum todbringenden Schlage aus gegen das unbedeckte Haupt des Mörders. (Fortsetzung folgt) *“ Gelernte und gelernten Arbeitern festgestellt worden, nicht nur verhält oft mehr verdienten fen, die ihre regel ben. Die heutigen allerdings danach, häufig die Tätigkei vierung einer rege eben darauf, daß d niemals ändern kör trifft, wird sich in müssen. Garantie is um ist es besser, al tragen. ** Woher komm nigen Tagen ließe Mädchen ein große kenden Petrus dar zum evangelischen wegs begegneten d Burschen im A ren. Einer von i der Christusgestalt zu tun, als mit d Christus!" sich durch einen Fußtr trümmern. Dann seinen Begleitern Feststellung des T Warum tobt die I am Konfirmations ** Die Zimme nerin. Die Klei Zimmervermieterin dazu nötige Mobi —.5—— Sie. füren Ongngc 8 SETTER Wir könn Wenn Si Das Zeiti Der Mens Er muß Und alles 8 prei K 2(Vorhand 257 2 5 Er verliert weil er trotzde Solo reizt, zu Hälte er nicht mit Schneider zählen 22, die sind die Karle des Spiels? Aus nach sind 12 zwe daß stets die Anfangssilbe Feld, Haus, Stück, Tier, ** Gelernte und ungelernte Arbeiter. Von den gelernten Arbeitern ist in der letzten Zeit vielfach festgestellt worden, daß die ungelernten Arbeiter nicht nur verhältnismäßig, sondern tatsächlich oft mehr verdienten, als die gewerblichen Gehilfen, die ihre regelrechte Lehrzeit zurückgelegt haben. Die heutigen Zustände in der Industrie sind allerdings danach, und die Eltern begünstigen häufig die Tätigkeit ihrer Kinder ohne die Absol vierung einer regelrechten Lehrzeit. Sie rechnen eben darauf, daß die heutigen Verhältnisse sich niemals ändern könnten. Ob diese Anschauung zutrifft, wird sich in absehbarer Zeit herausstellen müssen. Garantie ist dafür nicht gegeben, und darum ist es besser, allen Möglichkeiten Rechnung zu tragen. ** Woher kommt diese Feindschaft? Vor einigen Tagen ließ eine Castroper Dame durch zwei Mädchen ein großes eingerahmtes Bild, den sinkenden Petrus darstellend, von ihrer Wohnung zum evangelischen Krankenhause bringen. Unterwegs begegneten den Trägerinnen des Bildes 3 Burschen im Alter von 17 bis 20 Jahren. Einer von ihnen hatte bei der Entdeckung der Christusgestalt auf dem Bilde nichts Eiligeres zu tun, als mit dem Rufe:„Da ist ja der Christus!" sich auf das Bild zu stürzen, und durch einen Fußtritt das Glas des Bildes zu zer trümmern. Dann machte sich der Rohling nebst seinen Begleitern an dem Staube, so daß eine Feststellung des Täters nicht mehr möglich war. Warum tobt die Jugend gegen Christus, dem sie am Konfirmationstage Treue gelobte? ** Die Zimmervermieterin als Kleinrent nerin. Die Kleinrentnerfürsorge soll auch den Zimmervermieterinnen zugute kommen. Für das dazu nötige Mobiliar ist ein gewisses Kapital notwendig. Der Teil des Einkommens der Vermieterinnen, der als Verzinsung dieses Kapitals anzusehen ist, kann nach der Ansicht des Reichsarbeitsministers als Rente im Sinne der Richtlinien für die Verwendung der Reichszuschüsse zur Unterstützung notleidender Kleinrentner im Jahre 1922 betrachtet werden. Hat dieser Teil des Einkommens also vor dem 1. Januar 1920 allein oder zusammen mit einem sonstigen Rentenein. kommen oder einer Sachversorgung den Betrag von wengistens 500 A erreicht, so kann die Kleinrentnereigenschaft als gegeben angenommen wer den. Natürlich müssen die übrigen Voraussetzungen erfüllt sein. Dortmund. Alioholausschank ohne Konzession. Gelegentlich eines Einschreitens in einer alkoholfreien Wirtschaft(Konditorei) an der Hohenstraße stellten Beamte des 11. Polizei bezirks fest, daß in derselben alkoholhaltige Getränke verabreicht wurden, ohne daß der ber hierzu die erforderliche Konzession besaß. der sofort von Beamten des genannten Polizeibe zirks und des Gewerbekommissariats vorgenommenen Durchsuchung wurden 58 Flaschen Likör, von denen vier im Wirtschaftsraum angebrochen standen, beschlagnahmt. Die Liköre waren zum Zwecke des Gewerbebetriebes vorrätig gehalten worden. Bei Münster. Unaufgeklärter Doppelmord. Wegen Doppelmordes und Brandstiftung verhandelte die Strafkammer mehrere Tage gegen den jugendlichen Landwirtssohn A. Beckenwert aus Emsdetten. Er war beschuldigt, die Kötterstochter Anna Reß und deren Mutter nachts mit einem Veile erschlagen und dann das Haus angezündet zu haben, um die Spuren der Mordtat zu verdecken. Der Staatsanwalt beantragte 15 Monat Gefängnis, das Gericht sprach jedoch den Angeklagten wegen nicht genügender Aufklärung der Schuldenfrage frei. Bielefeld. Selbstmord eines Liebespaares. Nach einer aus Berlin hier einge gangenen Nachricht sind in einem Hotel im Zentrum Berlins ein 21jähriger Techniker und eine 22jährige Telephonistin von hier erschossen aufgefunden worden. Nach dem Befunde hat der Teniter erst das Mädchen und dann sich selbst er. schossen. Lippspringe. Was ein Waidmann in dieser wildarmen Zeit alles erleben kann, bewies eine zweitägige Treibjagd, welche in den Waldungen abgehalten wurde. Ausgebot: 35 Schützen, 10 Treiber,2 Hunde Mit Hollali gings am Montag Morgen los. Bald aber verdunkelte sich der Himmel und dann begann es zu schneien. Ein großartiges Panorama in den dichten Tannen und Buchenwaldungen. Die Treiber schüttelten den Schnee ab, aber schlichen verdrossen auf einsamen Pfaden durch die Büsche. Und das Er gebnis dieser zweitägigen Jagd: am ersten Tage ein wilder Dachhase, am zweiten Tage ein Fuchs und acht Hasen, daß die Kosten für die Treiber gedeckt werden konnten. Dieser„wildreiche" Jagd ist wiederholt durch den neuen Bürgermeister von Lippspringe verpachtet worden. Vor einigen Wochen ist der Zuschlag erteilt worden und zwar für die Waldjagd, die bisher 8000 A kostete, ist ein angeblicher„Fabrikant" Ignatz Peters aus Dortmnund mit 225000 q jährlicher Pacht Letztbictender geblieben, die Feldsagd hat ein Lippspringer Eingesessener mit rund 120.000 A jährlichem Pachtpreis ergattert. In beiden Fällen kommen jährlich noch einige hunderttausend Mark Wildschaden dazu. Waidmannsgchenl! Das Ureil im TU. Leipzig, 7. Dezbr. Im Scheidemann=Prozeß wurden die Angeklagten wegen gemeinsamen Mordversuchs zu je zehn Jahren Zuchlhaus verurteilt. Oelschläger außerdem noch zu einem Monat Zuchthaus wegen unerlaubten Waffentragens. Beiden Angeklaglen wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre aberkannt und die Kosten des Verfahrens auferlegt. TU. Berlin, 7. Dez. Reichsminister Geßler gab gestern einen parlamentarischen Festabend, an dem auch der Reichskanzler teilnahm. Freistaat proklamiert. Der König hat das Gesetz über die irische Verfassung bestätigt. Der hervorragende irische Nationalist T. M. Healy, der während mehr als 30 Jahren Mitglied des britischen Parlanents war, ist zum Ersten Generalgonverneur des irischen Freistaates ernannt worden. Muttermerd eines Siebzehnjährigen. Dresden, I. Dez. Der Polizeibericht meldet, daß die Kauimannsfrau Muschner heute nachmitag von ihrem 17 Jahre alten Sohn ermordet worden ist. Es handelt sich um einen Raubmord. — ke ier Humorbeilage zur Sie kun uns: rurchtbar leid, Srodcaatertech Wir können es kaum fassen, Wenn Sie in unserer Zeit Das Zeitunglesen lassen. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, Er muß auch auf der Höhe sein Und alles schnell studieren, Zur Kurzweil. Preis= Aufgaben: A(Vorhand) spielt Grand mit folgenden Karten: Was draußen kut passieren. Deswegen schafft der Redakteur Den ganzen Tag nur Neues her. Der Setzer setzt es mit Bedacht, Der Drucker druckt, daß alles kracht Der Lehrling amüsiert sich dran Und spielel den Vermittlungsmann. Dann kommt der Expediente Und rühret seine Hände. Er zählt dem Träger fix, im Nu, Die nöl'ge Anzahl Blätter zu. Dann laufen flink die Beine; Hier eine hin, dort eine Von Schwerter Zeitungsnummern schnell. Der Leser ist schon längst zur Stell, Er lauert auf das Neuste Denn„was de weißt, das weißte". Die Zeilung ist in seiner Hand Das prächtigste Verbindungsband Mit allen Leuten in der Stadt, Drum schade nur, wer keine hat. Und denkl, ich muß doch sparen In diesen schweren Jahren. Da sitzt er dumm und einsam dann Dieweil der andre freut sich drau. Meintwegen auch mal brummen tul, Und hie und da gerät in Wut Die keine Zeitung hab'n zur Zeit, Die Leute tun uns furchlbar leid. Droblem Glockenturm. 8 e mn 650 444 #2 L Kaer Vertrauen zu einer Regierung, in der ich nicht mittenmeng sitze? Nich in de Hand!“ Er verliert sein sicheres Spiel mit Schwarz, weil er trotzdem C.(Hinierhand) bis Careau Solo reizt, zuerst den Pique=Buben ausspielt. Hälte er nicht Trumpf gefordert, so hätte er mit Schneider gewonnen. Die Karten von C. zählen 22, die von B. nur 27 Augen. Wie sind die Karten verteilt und wie ist der Gang des Spiels? Ketten=Rätsel. Aus nachstehenden 12 einsildigen Worlen sind 12 zweisilbige zu bilden, und zwar so, daß siets die Endsilbe des einen Wortes die Anfangssilbe des nächsten bildet: Bruch, Feld, Haus, Haut, Reis, Rand, Saat, Stein, Stück, Tier, Wort, Jahl. EA Füll=Rätsel. Die leeren Felder in nebenstehender Figur sind mit den Buchstaben a, a, a, a. b. b, c, d. e, e, e, e, i, i, i. b, m. r. r. r. s. f. u auf die Weise auszusüllen, daß die wagrechten Reihen Wörter ergeben, welche auch rückwärts gelesen eine Bedeutung geden Die Endbuchstaben dieser Worte, von oben nach unten gelesen, denennen den größten deutschen Staatsmann. Ruflösungen der Rätfel in voriger Nummer. Auslösung der Schach=Aufgabe: Weiß. Schwarz 1. L. E 3— Gl: Weiß droht nun 9 C 2 — A 4 folgen zu lassen 1. B 6— B5. 2. S. E. 1— D 3 2. C 4n.D 3, oder K. D5- E4n.a. 3. D. C 2 n. O 3, oder LD 7— C6, oder S. D 3— B 4 Mall. ∆) I. S. H4— F 3. 2. D. C 2— E 2. Beliedig. 2. Beliebig. 3. Dame malt.—(Auf 1). I. L. H 5— E 2. 2. D. C 2n. E 22c.; auf 1... I. S. H 4.— G 2; 2. D. C 2 n. G. 2+F 2c.; auf l.. I. anders; 2. D. C 2— A 4 und 3. Dame malt. * Auflösung des Vexierbildes: Wo ist der Trainer? Bild links drehen, dann rechs am Rande in der Mauer zwischen Strauch und Stein. * Auslösung des Bilderrälsels Nr. 2: „Alte Liebe rostei nich!“ Auslösung des Besuchskarlentäsels: Reichswehroberleutnant. * Auflösung der Streichholz=Ausgabe: —— 2 Widerlegt. Einsteins Relativitätstheorie ist abgeran, seine Folgerungen haben sich als Irrtümer erwiesen. So lehrte er betanntlich, daß ein Körper, der sich mit zunehmender Geschwindigkeit fortbewegt. in der Richtung seiner Bewegung zusammenschru npfe. Das hat die Erfahrung widerlegt. Je schneller wir dem Abgrunde zueilen, desto mehr schhelken die Preise aller unserer Lebensbedürfnisse in jeder Richtung an. * Ein Universitätsprofessor in Tübinzen kommt an einem Bauplatz vorbei und sieht, wie ein paar Maurer sich beim Wesper mit Wurst, Brot und Vier gütlich tun. Er kann nitt unterlassen, ihnen in Vorbeigehen zuzurusen:„Na, Ihr habt's halt gut; so was kann ich mir nicht leisten.“ Worauf vom BBauplat die prompte Antwort erschallt: „Hätt'sch halt was G'scheit's gelernt! 5 M 12 ere tt. Est.afttt besonderer Anzeige. Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten was man hat, muß scheiden. Gestern" Mittwoch morgen 9 Uhr verschied nach kurzer, schwerer Krankheit im Glauben an seinen Heiland, gestärkt durch den öfteren Empfang der heil. Sakramente, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Aug. Adam im Alter von 55½ Jahren. 655828 Die trauernden Hinterbliebenen Witwe Aug. Adam Familie Johann Gornowitz Familie Alois Wegener Familie Chrisloph Adam Schwerte, Hennen, Hörde, Hasve, Breckerfeld, Hohenlimburg u Köln, den 6. Dezember 1922 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittags 3¼ Uhr vom Sterbehause, Eisenindustrie 23, aus statt.— Das Seelenamt Montag früh 7 Uhr in der Pfarrkirche. Die Verstorbene war Mitglied des Stefanus=Vereins. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Tode unseres lieben Verstorbenen sprechen wir Allen unsern aufrichtigsten Dank aus. Frau op, den Ent. und Kinder. Gestern Abend entschlief plötzlich und unerwartet mein innigstgeliebter Mann, unser guter Valer, Schwiegervaler, Großvater, Schwager und Onkel im fast vollendelen 74. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Schwerle und Essen, den 6. Dezember 1922. Die Beerdigung findet Samstag nachmittags 4 Uhr vom Trauerhause. Theodorstraße 11, aus statt. Das seierliche Seelenamt Montag 7“ Uhr in der Pfarrkirche. Wir alle sparen unser Geld mit BIIO das die Schuh erhälferhält derjenige, der mir die Täter nachweist, die in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag auf dem Hofe des Katholischen Gesellenhauses(Inh. Specht) an meinem Auto die Decken zerschnitten, sowie das Handwerkszeug und die Hupe gestohlen haben. Strengste Discretion zugesichert. Zweckdienliche Angaben wolle man an die Polizeiverwaltung Schwerte oder an mich selbst richten. 5659 Louis Sternberg, Dortmund Holzhofstr. 38, Teleson 2396. Junger 5677 „ nach Gräfrath bei Solingen gesucht. Drahtstiftefabrik E. Lennartz Gräfrath bei Solingen. Phrauen zum Putzen, sofort gesucht. Speiseanstalt Hauptwerkstatt Bahnhof Schwerte=Ost. PUDDING: AIL EWEISSPULER VANTLLIN 90 N Oelker 8 Fabrikate Das heuweger Erzirhungshaus und seine Tochter, die Erziehungsanstalt in Opherdicke, bitten ihre Freunde in Stadt und Land, ihnen in dieser Notzeit, die ja bekanntlich für alle Austalten besonders schwer ist, die bewährte Treue zu halten und sie mit einer kräftigen Gabe zu unterstützen, damit sie ihren 180 Pfleglingen, armen, verwaisten und gefährdeten Kindern, eine Weihnachtsfreude bereiten können. Gaben der Liebe freundlichst an den Unterzeichneten erbeten auf Postscheckk. Köln 105449.1# Opherdicke, den 4. Dezember 1922. Das Kuratorium: Strathmann, Pfr. Vortrags= Vereinigung sind Glanzleistungen küchenehemischer Errungenschaften u. werden von erfahrenen Hausfrauen als Perlen im Küchenschatz bezeichnet. Die bekanntesten Marken sind: Dr. Oetker’s Backpulver„Backin“ Dr. Oetker’s Vanillin-Zucker Dr. Oetker'’s Pudding-Pulver Dr. Oetker’s„Gustin“ Dr. Oetker’s Milcheiweiß-Pulver Dr. Oetker’s Rote Grütze Dr. Oetker's Einmache-Hülfe u. s. W. Dr. A. Oetker Bleiefeid. Vortrag: Dr. Krüger=Bonn „Pererbungslheerie“ Donnerstag, den 7. Dezember, abends 8 Uhr im Gemeindehaus, Hagener Straße. Rung. Kornlung! Altmeister Beliebte Weihnachtsgeschenke Reeue=Welnerune=Tram aus der Medie.=Drogerie Wilh. Heppe 3 Ostenstr. 3 kommt nach hier und wird ganz Schwerte in Staunen versetzen. Man beachte die morgige Ausgabe. Karten im Vorverkauf: Zigarrenhandlung Winkelman □ 1avermindere ich die Kosten ·. LOfü. Schuhrenaraturen ##### 00 1O IS, Schuhreparataren Nur dadurch, daß ich„schwarse schtert verwenden lasse. Dieselben sind zu haben bei G. Hlisegrad, Schuhmachermels#### — Bon ningsweg 26.— Spezialltät: Anfertigung von orthopädischen Schuhen für Kriegsbeschädigte. Zugelassen vom Versorgungsamt Dortmund Intelligenter Junge findet als sind das schönste farbige Witzblatt für die Familie „Immer mit der Zeit echreitend und für die Zeit.“ „Eine Quelle herzerquickenden Prohsinna.“ Das Abonnement kann jederzeit begonnen werden. Man abonniert beim Buchhändler, Postamt oder direkt beim Verlag der Meggendorfer-Blätter, J. F. Schreiber, München, Residenzstraße 10. Zeine Leverwaren! * * * * * Steinbaulasten Kaarkeitspiele Beactäften Stäbchenspiele Irovetspiele Mrensch urgere dich nicht Krenschurgere miafstricht Geselschaftsspiele # aller Arten in einfachster vornehmster Ausstaltung. und Höchste Naschkraft Größte Ergiebighei * MENKEL& CIE DUSSELOORF. Ein Urverzieher preiswert zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle dieser Zeitung. Ordentliches Mädchen Halbtags= oder Tagesmädchen bevorzugt, zum 15. Dez. od. 1. Jan. gesucht. Kuhstraße 24. Suche sofort ein junges aus ehrbarer Familie. Lametz, Schwerte Quickspring 2. Jagd Vertschrev, w. Gh erechte Jäge cher u. Getren shur teurd geleie; hab. mu st die mo utlich dreimale: cheine derllusteer und Jagd“. Irzeder Nunmer dr ngtsie Beiträge erste N#tarbetter. WVer als ger eir Garzer nnmillu vem die Hege des 2al sandee am Herzen leg 5 ronericenertofrei Proben" vom BeBill. 223. Jese“ a. D. Pecidnrn. Buchhandlung Carl Braus. S# Pappenkhnik Perrücken ete. Wilhelmstr. 22 #niistenammmmtiinimnmmnmiumm Handel und Börse „= Volkswirtschaft Berliner Börsenkarse 6. Dezember 1922. mitgekeilt vom Barmer Bank=Verein, Schwert% Deutsche Reichsanleihe.......— Barmer Bank=Verein 1675 Deutsche Bank Diskonto Dresdner Bank Lamb.=Anter.=Pak. Allgem. Elektr.=Ges. Baroper Walzwers Bochumer Guß... Bösperde Walzwerk Daimler Motoren Deutsche Kallwerks Deutsch=Luxemburg Dynamit Elders. Fardw. Essenel Steinkohlen Gelsenkirch. Bergm Harpener Bergw Hosper Eisen.. 8 Das schönste WeinnechisGeschenk # S sind Pestze Aufnahme bei der Schwerter Zeitung. sertenlaschen, Bachertäschen, Gelescheinlaschen 8 Vricstäschen, Bumenläschen, Schatternhterzert. Carl Braus, Schwerte 2 Größte Auswahl in Füchsen, Wölfen, Seal, Nerz, Marder, Opossum Telz-Vertrieb Dortmund, nur Könlgswall 6 1 Treppe, kein Laden, gegenüber der Bahnpost. doesch 5900 335) 3050 8070 7600 12000 20400 6000 3900 14200 18300 7850 13500 17100 24750 60000 28500 23500 6025 12600 14200 21000 Humboldt Masch. Mannesmann Oberschles. Eisend.=Bed. Phönix Bergoau Pap 4400 Rhein. Stahlwerke 18500 Rombacher 9600 Schucher! 10200 Siegen=Solingen 2500 Ver. Di. Nickelwerke 7800 Wests. Dratzi-Ind. 6100 Wesis. Eisen, Laagendieer 7500 Auslands-Wechselkurse der Berliner Börse (Devisenkurse) Man zahlle deutsche Mark: für am 4 12. am 6 12. 1 belgische Franken 540,14 536,15 1 dänische Kronen.. 1501,23 1720,68 1 englisches Pfund 37057,10 38154,37 1 französische Franken 583,53 581,04 1 holländische Gulden 33.6,68 3341,62 1 ttalienische Lire... 406,98 413,96 1 polnische Mark....—— 1 schwedische Kronen. 2189,50 2264,32 1 schweizerischeFranken 1571.06 1591,06 1 tschegis“e Kronen. 262.34 264,33 Ein Dolar.... 837000 8391 40 — seist, die in ag auf dem nh. Specht) sowie das aben. weckdienliche iverwaltung 5659 5677 gesucht. Kart nuft Nicht und AAA elmstr. 22 örse Se Mmmmmm ürs u, Schwert. 1675 5900 335) 3050 8070 7600 12000 20400 6000 3900 . 1 4 2 0 0 18300 7850 13500 17100 . 24750 60000 28500 .. 25500 6025 .. 12600 14200 21000 4400 . 1 8 5 0 0 . 9 6 0 0 10200 .. 2500 7800 6100 ...7500 iner Börse am 6 12. 536 15 1720,68 38154,37 581.04 3341,62 413,96 2264,32 1591,06 264,33 8391.46 uud • EOC S S 6U 5 5 5 **∆ U S 1 # 5 8 S 12 % 85 *"—" 4— %B EE SSSSUSDR— J SERRETE SS½TSE E ES S OEUE • OPSGCSESFESS 8 5C5„SS„S * EUnEN S S„ S E B" OLSTTSESE •S TUTTGGU S GGTTET # S%S LSDEEE ESg SEEU Ssse BaggS#b##ng a 8ön SS„SESSSO ".* OCUITOEA•#• -OELOTgEg Sg—5BEUNSE S S Gmg' " 9• S 58 2g „• Tg. * S„•SS5L0.S SS ESE *„ 00 E 9 SUTLDESE" S aeg 5 # SagESE, STCEES ai#genS 9.* 8 GESPSE S 9#2 3 8 S SEg BS#5ES5 GuSe 19995 2So 1.91.— B ES%gES S 3—SEgss S 9—80 Sn-- SUSSE = SEEE 55 S S M5S LGseaEs E UTBOSNS .55 5 55 *. 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S B 5 5 *2 5 : 8 2 p 5 S S 5 3 S# * 98 alle die ihm näherstanden, er hatte in den letzten Tagen in der Sorge um Almidas Zukunft sich aufgeregt, vielleicht des Nachts keinen Schlaf gefunden. Aegnig Das rächte sich an dem ohnehin geschwächten Eiganssmus. War es so unwahrscheinlich, daß eine Katastrophe Im Gegenteil, Franz hielt es für sehr wahrscheinlich, daß ein Herzschlag das Leben seines Oheims endete, und da; aller Wirrnis dedurch ein Ende bereitet wurde. War es da nicht seine, des Nessen, Pflicht, zur Stelle zu bleiben, zu spähen und den rechten Moment zu erlauern, wo es galt, die eigenen Vorteile zu wahren? Wenn sein Oheim eine Assenliebe für das Waisenmädchen hegte, wenn er dem leiblichen Neffen alles entzog, um es dem Mädchen zuzuwenden, so hatte er, Frang, gerade genug, übergenug durch diese schreiende Ungerechtigseit gelitten. Er duldete nicht, daß der Götzendienst so weit getrieben wurde, daß er, der nächste Verwandte, dadrrch um sein Erbe kam. es inm aber zum Bewußtsein kam, oaß er selbst mögiiherweise in den nächsten Tagen schon Millionär sein könne, so war es, als blende ihn ein allzu grelles Licht, als schössen feurige Garben vor seinen Augen auf, als packe ihn ein Schwindel, der seine Sinne verwirrte. Es gait aber, ruhiges Blut zu behalten, besonnen und überlegen zu handeln. Darum dämpfte er gewaltsam den stürmischen Jubel, die wahnsinnige Schadenfreude, die ihn erfassen wollte. Schadenfreude, denn so lockend und verführerisch er sich die Zukunft ausmalte, so dunkel und öde sollte sie für Almida sein. 6ien„— date Sie war ihm immer im Wege gewesen, er hatte sie beneidet, sie gehaßt, wie nur ein böser Mensch den guten mit seinen bosen Instinkten verfolgen kann. Er war zu beschränkt. um einzusehen, von welch einer rührenden Bescheidenheit Almida war, und daß die Glorie, die sie umfloß, nur auf ihre natürliche Liebenswürdigkeit zurückzuführen war, auf die zarte Fürsorge, die sie allen zuteil werden li.ß, die in ihre sähe kamen, in erhöhtem Maße selestverständlich ihrem Vater, an welchem sie mit schwärmerischer Verehrung hing. war, von Almidas ihrer UmFranz jah nur, wie jeder bemüht Wünschen zuvorzukommen, und daß sie gebung geradezu vergöttert wurde. Wie oft hatte er im Laufe der Zeit versuchl, sie vor herabzusetzen. Unfrieden zwischen sie und ihre anderen mütterliche Freundin, Frau von Herbst, zu inen. Die Anschläge waren auf ihn selbst zurückgeprallt. Er wurde zurechtgewiesen und Almida in den Himmel geWie mich das gepeinigt hat,“ murmelte er,„wie es mir oft in allen Pulsen zuckte, ihr Böses zuzufügen, ihr Schmerz und Qual zu bereiten! Aber sie war von einem Walle Getreuer umgeben. Und ein offener Angriff? Ich hätte alles dadurch für mich verdorben und ihr nur genützt. Da war es doch besser, daß ich bis zum heutigen Tage schweigend geduldet habe.“ sa, er war es gewohnt, die Zayne zusammenzubeißen und Freundlichkeit zu heucheln, auch wenn er innen Gift und Galle war.„. Jurd eim Und selten nur wurde seine Vervitterung durch eine harmönische Stimmung abgelöst. Das Böse, wenn er es jetzt recht bedachte, hatte ihn immer umlauert und zu lichtscheuen Handlungen gedrängt. Was hatte er nicht alles in dieser Hinsicht schon aus seiner Knabenzeit auf I dem Gewissen! Wie so manche Tierquälerei hatte er sich ! zu Schulden kommen lassen und auch an die boshaften Streiche, die er Lehrern und Schulkameraden gespielt, Wie ihm diese Erinnerungen durch den Sinn glitten, V begann er plätzlich, Furcht vor sich selbst zu empfinden. ] Daß er sich nur nicht zu einer unüberlegten folgenschweren Handlung fortreißen ließ! Daß er nur nicht in einem Moment unbewachter Leidenschaft alles verdarb, alles verscherzte, was ihm so lockend und berauschend sich zur Ruhe zu zwingen. Doch das Blut jagte wie eln) Er ging in ein Cas und blätterte in Zeitungen, die seine Aufmerksamkeit nicht zu fesseln vermochten. Er beSpeisen unberührt. Er schlenderte durch die Straßen mit der Villa Harnisch. Sein Instinkt drängte ihn dorthin. Er fand Frau von Herbst auf der Veranda mit ihrer Handarbeit beschästigt. Er setzte sich zu ihr, erzähite=Anekdoten und die neuesten Schlager aus den Wingeätte, id die Dame, welche sich ein wenig gelangweilt halle, war eifreut, daß er ihr Gesellschaft leistete und lachte gern gsezt bekam er auch Appeit. Er bestellte sich beim Diener einen Imbiß, der ihm vorzüglich mundete. der Luft. Jedenfalls spüre ich keine Lust von hier fort „Gut, schlasen Sie doch in Ihrem Zimmer, Herr Barz, seberg auch obezüchtlicht ich muß bald zu Beite geben. „Ja, Sie haben recht, ich muß vald zu Bette gehen. Ich will nicht erst warten, bis die Herrschaften nach Hai sowwe: g Dos bevapver mit, grträglich geworden, das Vleinwar doch auf die Dauer unerungiich gewerlen, das Allein= Er war tatjächlich erschöpft. Er legte den Rock ab durchaus vermeiden. Aber er konnte nicht mehr denken. Er schloß die Augen. Ein paar Sekunden später war fest eingeschlafen. 9. Kapitel. Als Franz erwachte, schien der Mond hell ins Zimmer lesee Vouscher,iH exmuntert. Klar standen die Er erhob sich, vollig ermantert. Klar standen die letzten Geschehnisse vor seiner Seele. Die wilde Erregung einer ruhigen Entschlossenheit gewichen. Blitzartig kam ihm der Gedanke, dashern iae. guschten Es war nicht mehr wie recht und schnitten sein. Aber dieses Malheur würde er zu tragen wollte aber nicht untätig hier im Zimmer bleiben, still und lauschte. Es herrschte Totenstille im ganzen dann in die Vibliothek, die neben der Arbeitsstube seines trennt. Vorsichtig schlich er in das Arbeiiszmmer. Es Er zing wieder zurück in die Bibsiotzef und ließ sich in einem Winkel in einem bequemen Sesser nieder; deni er war überzeugt, daß sein Oheim einen Teil der Nacht an seinem Arbeitstisch verbringen würde. (Fortsetzung folgt.) Antie. er zündete sich eine Zigatre an, und wieder suchte er 0 — S 58 9 85 E 55 9 5 *—„ 8 5—*** * 5 S SOEE BPTUEE 9 9 5 65 S 0 E S 2.. 5 S S 18 in„ P 2 S S S GFE So#T 5 p S05EE 8 8 Denkspruch. Wohl geht der Jugend Sehnen Nach manchem schönen Craum, Mit Ungeduld und Cränen Stürmt sie den Sternenraum. Der Himmel hört ihr Flehen And lächelt gnädig: nein. Und läßt vorübergehen Den Wunsch zusamt der Pein. übland. Ein kretischer Held. Von Ferdinand Runkel. (Nachdruck verboten.) Fast zwei Jahre schon hatten die kretischen Hellenen einen schweren und aussichtslosen Kampf gegen die Herrschaft des Moslim gekämpft. Allgemach begannen ihre Kräfte zu erlahmen. Nur im Idargebirge behaupteten sich die kühnen und sicheren Schützen noch unter der Anführung eines ehemaligen Räubers, des Lampros Chortakis. Lampros war aus einem alten kretischen Geschlecht. Im siebzehnten Jahrhundert glänzte einer seiner Vorfahrer als Dichter, andere waren mächtige Kapetanoi gewesen, aber seit dem Anfang unseres Säkulums war das Geschlecht heruntergekommen, und schon Lampros Großvater war ein berüchtigter Räuber gewesen. In dem Unabhängigkeitskampfe, der Ende der sechziger Jahre auf der herrlichen Insel tobte, wurde nach der Moral der Griechen nicht viel gefragt. Es genügte, daß einer Christ war und eine Büchse führen konnte. Lampros war kaum 25 Jahre, groß und schlank, gewandt und tollkühn. Seit Wochen hielt er sich mit seiner kleinen Schar auf einem öden, steinigen HochDen Türken war diese einzige Hochwacht nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich; denn ganz unerwartet brachen die kühnen Bergsöhne hervor, verwüsteten die moslemitischen Dörfer und bedrohten sogar die Stadt Gortyna, die nur ganz oberflächlich beruhigt war. Lampros mußte also, koste es, was es wolle: von seinem Hocho=Husein Bet, ein mutiger Bimbasch, wurde mit biesen. Schlag beauftragt. Er rückte mit seinem Bataillon und zwei Geschützen von Knossos aus dem Tale eines kleinen Flüßchens vor, um Lampros zu belagern und ihm vor allen Dingen den Proviant abzuschneiden, der ihm aus den umliegenden Dörfern zugetragen wurde. Es war ein großer Menschenaufwand für die dreißig oder vierzig Klephten, die im wilden Hochgebirge fast allein noch den Kampf das Herannahen türkischer Truppen bereits Tage vor ihrem Eintreffen in der Umgegend seines festen Platzes gemeldet. Er traf daher alle möglichen Vorbereitungen, zu verhindern. Posten von zwei und drei Mann hielzen alle Hochpfade besetzt. Lampros selbst thronte mit seiner nie fehlenden Büchse auf einen schroff voxspringende Felsgrat und beobachtete das Tal, das sich brunend fast bis zum Meer hindehnte. Er war innerlich froh, konnte er doch nun einmal einen entscheidenden Schlag gegen die Ungläubigen führen. Für die Zukunft soliten sie ihn und Sie wollten nicht, wenn ihre Eheherren unter den Kugeln 19, Säheln der Türken umkamen, zum Harem irgendeiner ilitärischen Größe verdammt werden. Lampros Gattin war eine schlauke, kaum achtzehnjährige Sphatigtiz,uft sprühenden schwarzen Augen und einem fast Prosil. Sie trug im bunten Seidengürtel einen breiten Handschar, und die zarte kleine Hand führte die lange Büchse. Als der Abend hereindunkelte, zog sich Lampros von seinem Beobachtungsposten zurück. Er geng zum Zelt, legte den Kopf in den Schoß der schönen Joannina, die ihn mit schwermütigen Klephtenliedern in Schlummer sang. Plötzlich, es konnte Mitternacht sein, fiel im Vorgelände ei Schuß. Lampros sprang auf, griff nach BuchHandschar. „Ein Schußz! Vielleicht ein Vof, der unseren Posten zu nahe kam.“ „Der Wolf mit dem Halbmond!“ In dem Hochlager wurde es lebendig. Von allen Seiten kamen die Aufständigen zu ihrem Führer. Nacht war hell, ein heißer Wind wehte von Afrika herüber, deshalb hatten alle vor ihren Zelten auf der Erde geschlafen. Schnell ging Lampros von einem zum andern. und du und du.“ Mit diesen Worten hatte er sich drei der Kräftigsten ausgewählt und verschwand mit ihner in dem bläulichen Licht der sternklaren Nacht. Joannina sorgte sich um den Gatten, aber sie durste ihre Angst den anderen nicht zeigen. Gern hätte sie der Kapitanos noch eine Handvoll Leute nachgeschickt, die ihm den Rücken deckten; doch war es nicht angebracht, g schanzung von Kriegern zu entblößen. Dogistesen zu den schnellen Entschluß, Sie steckte ein Poze Hig, ein roles Gürtel, nahm die Büchse zur Hand, und sch.# roies Seidentuch zum den Kopf geschlungen, dem Genevren nach. In dem zweidentigen Licht aber konnte sie die Vorangegangenen nicht mehr erkennen, sie stieg deshalb aufs Geratewohl über die Verschanzung den Hang Lampros war indessen bei dem ersten Posten angeVonster. „Ja, Kapitanos, ich sah eine türkische Patrouille.“ So nahe? Und kein anderer Posten hat sie bemerkt?“ „So nahe? Und kein anderer Posten hat sie bemer.„ Schüsse unten im Tal. Es steigt eine Rakete, gi das weite Felsenmeer beleuchtend. Unten im Tal hält der Bimbaschi zu Pferde, die Geschütze sind aufgefahren, über ihnen weht die rote Jahne des Botgislggs, und die roten Feze leuchten unheimlich in dem künnlichen Feuec. Jetzt krachen Schüsse bei dem Posten zur Linken. „Hoho,“ ruft Lampros,„sie sind schon heran!“ sich: Fünfzig Schritte von ihm entfernt blitzt ein Flintenlauf, ein Fez erscheint. Der Büchse, ein Krach, ein Schrei:„Lampros— der „Las ist das9“. Der Iunsurgentenführer blickt mit entsetzten Augen nach der Richtung seines hat die Stimme erkannt.„Ja, allmächtiger Gott!“ Wi Augenblicke später kniet er an der Leiche seiner heißAber da saßt ein Posten den Sinnlosen an der Schulter: Der Türke ist oben!“8 Zschar aus dem Gürtel, und springt, die Pasie hochanschuingend, in die Fgzsr ilcgzergagg, die Ran sehrt Lampros zu seinem toten Weibe zzric: nach dem Hochlager. Sai2s Tal von dem Lager getrennt ist, hinausgeschafft. ..###bindet die beiden Bergspitzen, a Ein imaler Sattelpfao veromder die beiden Bergspitzen, aber er ist sast unpassierbar. Lampros erlennt die Gejahr, die den Seinen von diesen Geschützen droht., Er beordert die Hauptmacht gegen die Infantern, die sich im ersten Morgenlicht anschickt, die Verschanzung zu ersteigen. K 1