Regelmäßige Beilagen: Schwerter Hausfrau und Mutter. Aus dem Neiche der Mode. Heimatblätter. u Lustiges Allerlei. Kinderzeitung: Unser Blatt. n Unterhaltungs- u. Romanbeilage. n Spiel, Sport und Curnen. n Lebensbüld. Kunst u. Wissen.n Gartenratschläge. Verbunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Velkszeitung Schwerter Velksblatt Welthotener Zeitung Avlerbecker Zeitung Langscheder Zeitung Amtliches Kreisblatt für den Kreis Hörde. Holzwicheder Zeitung Erstes und ältestes Cagesorgan des Kreiles.— Generalanzeiger für den Kreis Scrnten Zehumek uichen! werktäglich. u Hauptgeschäftsstelle, Druck und Verlog: Carl Braus. Celegr. Adr.=Braus. Schwerteruhr. Cels2. Posscheck= Dorimund 2638 Verautwortliche Schriftleitung: Lar. Achter im Schwerte. Nr. 251 Mittwoch, 25. Oktober 1922 55. Jahrgang Dom eded. Der Welt mehr geben, als sie uns gibt, . Die Welt mehr lieben, als sie uns liebt; Nie um den Beifall der Menge werben, Macht ruhig leben und selig sterben. Bodenstedt. Neueste politische Nachrichten. Nach einem Abkommen, welches die Vertreter der Ausgleichsämter am Samstag abgeschlossen haben, werden Deutschland bis zum Juli 1923 die Zahlungen im Ausgleichsverfahren gestundet. * Nach einer französischen Meldung nähert sich Bradbury dem Plane Barthous über die scharfe deutsche Finanzkontrolle. * Dem amerikanischen Oberkommandierenden am Rhein ist offiziell nichts bekannt über die Zurückziehung der ame rikanischen Truppen.— * Der Landeshauptmann der Provinz SchleswigHolstein, Graf von Platen=Hallermund, ist vergangene Nacht gestorben. * Der größte Teil der Hamburger Bankangestellten trat gestern aus Gehaltsgründen in einen Ueberstundenstreik ein. Die Banken bemühen sich, solange als möglich ihre Büros offen zu halten, jedoch die Ausführung von Giroüberweisungen unter je 100000 K bis auf weiteres lehnen sie ab. * Staatssekretär Hughes hat erklären lassen, die Ver. Staaten würden wahrscheinlich nicht abgeneigt sein, einem Völkerbundsausschuß zur Verwaltung der Dardanellen beizutreten. * Der preußische Staatsrat nahm gestern den Gesetzentwurf zur Abänderung der Verordnung bekreffend die einweilige Versetzung der unmittelbaren Staatsbeamten in den Ruhestand an. Ein Menschenalter rückwärts. Die Anregungen zur Besserung unserer inneren Verhältnisse fordern größte Sparsamkeit, Einfachheit in der Verwaltung, Einschränkung in Luxus, Kontrolle der Preise, Verschärfung der Strafen für Wucher usw.; Es kommt aber auf die Art an, wie diese Vorschläge verwirklicht werden. Es genügt nicht, daß man hier und da Ernst damit macht, sondern unser ganzes VolksleIben und die gesamte Verwaltung müssen davon durchtränkt sein. Sonst ist's umsonst. Wenn wir die Dinge beim rechten Namen nennen wollen, so wird hier auf die Notwendigkeit einer Rückehr zu dem sparsamen und anspruchslosen Leben hingeAwiesen, wie es vor einem Menschenalter noch bestand; es braucht deshalb nicht auf die Errungenschaft des mordernen Geistes verzichtet zu werden, aber es erübrigt sich der dafür vielfach heute #beliebte luxuriöse Rahmen. Auch die Lebenshalstung des Einzelnen kann sich der Notwendigkeit anpassen. Die Reden, daß für die Entbehrungen er Kriegsjahre Ersatz gegeben werden müsse, önnen jetzt aufhören. Mehr sparen und mehr ArLeit leisten, das ist die Parole, die früher auch schon Meichspräsident Ebert und Reichskanzler Dr. Wirth ausgegeben haben. Die Versuchung, in eine neue Aera des FesteAeierns zu geraten, die vor dem Kriege so oft geRrügt wurde, muß abgewehrt werden.„Saure Wochen, frohe Feste", verdiente Feiertage nach Redlicher Arbeit, sei das künftige Zauberwort. Die Liltere Generation hat sich in diesen Lebensweg" chon wieder hineingefunden, aber das jüngere U#lter folgt dem Beispiele von Ausländern und ASchiebern mehr, als gut ist. Für jede Zeit in der ebenshaltung ein Vorbild nicht bestimmend, #ohl aber bestechend, der Nachahmungstrieb ist Berlin, 24. Okt. Nach einer Mitteilung der Montagspost hat der Reichskanzler für heute nachmittag die Führer der Parteien zu sich gebeten, um mit ihnen den Zusammenbruch der deutschen Währung und die damit zusammenhängende ungeheure Teuerung zu beraten. Die Fraktionen werden vorher im Reichstage Besprechungen abhalten. Die Lage sei nahezu verzweifelt. Den Blättern zufolge plant die Regierung, die Devisenordnung zu erweitern und zu verschärfen. Die Welt am Montag berichtet sogar von einer grundsätzlichen Neuregelung des Devisenverkehrs, nötigenfalls soll, wie das Blatt mitteilt, die Erfassung und Beschlagnahme der Devisen vorgenommen werden. In führenden sozialdemokratischen. Kreisen wird angeblich bestimmt versichert, wenn nicht sowohl zur Stütze der Währung wie gegen den vierfachen Preis des Umlagegetreides etwas Entscheidendes geschehe, werde die Partei die Mitverantwortung durch Teilnahme an der Regierung nicht länger tragen. * Wo ist Schmidt? Das unablässige Steigen des Dollars hat gezeigt, daß die von der Regierung erlassene Devisenordnung nicht in allen Teilen hinreichend gewesen ist, und es ist damals, als die Verordnung erschien, hervorgehoben worden, daß es sich hier um eine erste Notmaßregel handelte, der noch andere folgen sollten. Es ist gleich davon gesprochen worden, daß die DevisenNotverordnung in verschärfter Form durch ein Gesetz abgelöst werden würde. Von Verhandlungen dieser Art haben wir schon wiederholt berichten können, doch dabei war es leider geblieben. Jetzt stand eine interfraktionelle Besprechung über die Devisen=Notverordnung im Reichstage vor. Diese Besprechung mußte zuerst resultatlos abgebrochen werden, weil der Reichswirtschaftsminister Schmidt nicht erschienen war. Dies mußte umsomehr Erstauviel stärker, als man glaubt. Mag mancherlei auch die Last der erlittenen Drangsale entschuldigen, wir könnten heute bedeutend weiter in dem wirklichen Aufstiege sein, wenn wir von 1919 ab still gearbeitet und alles Beiwerk beiseite gelassen hätten. Sparsamkeit und Vernunft in der Lebenshaltung tun heute aber noch nicht alles, wir brauchen noch nötiger die Rückkehr zur Solidarität. Der übergroße Gewinndurst ist die Folge des Kriegsverdienstes, gegen die soviel und leider umsonst protestiert worden ist, als es Zeit war. Nachher ist es, nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Welt, schlimmer und schlimmer geworden, und es steht zu befürchten, daß selbst eine strenge Preiskontrolle nur langsam zum Ziele lommen wird. In den Gründerjahren nach 1871 war die Geldgier ebenso, damals schlug der Krach manches Glücksgebäude in Scherben, aber heute ist nicht gegründet, sondern die Konjunktur ausgebeutet worden. Der Krach wird durch die Verquickung der inneren und äußeren Zustände ferngehalten. Aber das ist ein Nichtleben= und Nichtsterbenkönnen. Präsident Ebert bleibt der Reichstag geht. Reichstags=Sitzung vom 24. Oktober. Die Reichstagssitzung vom Dienstag begann bereits in den frühen Vormittagsstunden. Allerlei Gerüchte schwirrten durch das Reichshaus. Es wurde hin und her geraten, ob der Reichskanzler heute sprechen würde oder nicht. Einige kurze Anfragen wurden rasch erledigt. Angekündigt wurde eine Denkschrift über die Ausschreitungen der Besatzungstruppen. nen und Verwunderung erregen, als uns das Feuer auf den Fingernägeln brennt und alles in die Welt hinausposaunt, daß unser Finanz= und Wirtschaftselend auf Versäumnisse zurückzuführen sei. Wir wissen nicht, aus welchen gewichtigen Gründen der Herr Reichswirtschaftsminister bei einer so ernsten Angelegenheit fernbleiben zu müssen glaubte, aber das eine ist gewiß, daß es allerhöchste Zeit ist, nun endlich einmal mit Entschiedenheit dem weiteren Sturz der Mark sich entgegenzustellen. In Frankreich bereitet Herr Barthou ein Programm vor, das, wenn es verwirklicht wird, nichts anderes bedeutet, als die vollständige dette publique. d. h. die vollständige Finanzkontrolle über Deutschland in der Form der Türkisierung. Hoffentlich hat der Reichswirtschaftsminister von diesen Dingen Kenntnis, und wenn auch kein Zweifel kurin zu setzen ist, daß neben dem fortwährend sich auswirkenden Folgen von Verjailles und London sich die äußere deutsche Lage, wie sie jetzt durch den Rücktritt Lloyd Georges geschaffen ist, ihre Rückwirkung auf die Ma: hat, so gibt es doch genug Gründe, die uns veranlassen müssen, den inneren Beweggründen zu Leibe zu gehen. Dazu gehört bei Vermeidung jeder Drangsalierung gegen die notwendige Einfuhr die strengste Ueberführung und Ueberwathzung aller Devisengeschäfie, sei es kleinen, sei es großen Stiles. Reichsfinanzministerium gegen Wirtschaftsministerium. Berlin, 24. Okt. Die Tragweite des Kampfes um die Devisenordnung läßt sich im Augenblick noch gar nicht absehen. Tatsache ist, daß die Stimmung in den bürgerlichen Parteien auf eine möglichst schnelle Aufhebung der Verordnung abzielt. Man neigt in diesen Kreisen zu der Auffassung, daß dadurch der katastrophalen Entwertung der Mark entgegengewirkt werden könnte. Gegenüber einer Beschwerde über mangelnde Kartoffelversorgung wurde amtlich festgestellt, daß in der Zeit vom 1. bis 15. Oktober 26 Millionen Zentner Kartoffeln befördert worden sind gegenüber 17 Millionen im Vorjahre. Die Pfändungsgrenze bei den Beamtengehältern wurde auf 120000 c bemessen. Zur dritten Lesung stand dann der Gesetzentwurf zur Verlängerung der Amtsdauer des Reichspräsidenten bis zum 30. Juni 1925. Die Deutschnationalen hatten wieder ihren Antrag eingebracht, die Wahl am 3. Dezember stattfinden zu lassen. Für den Fall der Annahme der Amtsverlängerung verlangen sie die Aussetzung des Inkrafttretens dieses Gesetzer für drei Monate. Die namentliche Abstimmung wurde auf eine spätere Zeit vertagt, ebenso die Schlußabstimmung über die Getreideumlage. Als man sich der dritten Lesung des Versicherungsgesetzes für Angestellte zuwenden wollte, entdeckte man, daß die dafür verantwortlichen Regierungsvertreter noch nicht anwesend waren und man setzte, gutmütig wie der Reichstag nun einmal ist, eine Pause an, um die Ankunft der Herren abzuwarten. In der neuen Sitzung wurde das Versicherungsgesetz mit geringfügigen Aenderungen in dritter Lesung verabschiedet. Der Gesetzentwurf zur Verlängerung der Amtsdauer des Reichspräsidenten wurde gegen Deutschnationale und Kommunisten angenommen. Dafür stimmten 314 Abgeordnete, dagegen 76. Wie Präsident Löbe mitteilte, wird das Reichstagspräsidium dem Reichspräsidenten ungesäumt davon Mitteilung machen, daß der EH eheg sident der deutschen Rez ublik nach Beendigung des Provisoriums bis zum 30. Juni 1925 weiterzuführen. Der deutschnationale Eventualantrag, die Wirkung dieses Gesetzes um 3 Monate auszusetzen, wurde mit 310 gegen 77 Stimmen bei 10 Enthaltungen abgelehnt. Das Haus wandte sich dann der Getreideumlage zu. Nach den Beschlüssen zweiter Lesung soll der Preis für das erste Drittel der Umlage für Roggen 28300 A betragen, für Weizen 30 300 K, für Gerste 27000 cA und für Hafer 25000 cl je Tonne. Hier verlangte die radikale Linke stürmisch nochmalige Eröffnung der Aussprache. Dem Begehren wurde aber nicht entsprochen. Der Gesetzentwurf wurde mit 236 gegen 160 sozialistische Stimmen angenommen. Noch einmal gab es ein stürmisches Durcheinander, weil Ledevour durchaus die Sitzung auf eine Stunde vertagen und den Reichskanzler herbeizitieren wollte, nachdem die Sozialdemokraten in der Getreidefrage gegen iha gestimmt hatten. Auch dieser Antrag wurde abgelehnt. Der Reichstag hatte damit sein Togenerk vollbracht. Er vertagte sich bis zum 7. November und überließ dem Präsidenten die Festsetzung der Tagesordnung. Die Reichsboten strömten zu dem Bahnhof, frohen Mutes, wieder einmal glücklich einer Krise entgangen zu sein. Die Not an Rhein und Haar. Sitzung des Preuß. Landtages am 24. Oktober Der preußische Landtag setzte am Dieustag die allgemeine Aussprache über die Rhein= und Saarlandeintervellution fort. Als erster Redner sprach der Abg Bachem für die Deutschnationalen. Er schelderte treffend die unerhörte Willkür, mit der die feindlichen Militär= und Zivilbehörden die Bewohner des besetzten Gebietes behandeln. Man kann sich der Bestrafung der Schuldigen schließlich nicht ganz entziehen, so fallen die Strafen lächerlich gering aus. Dasselbe gilt für erlittene Personen= und Sachschäden. Dabei ist die ganze Politik Frankreichs auf das eine Ziel eingestellt, Rhein= und Saarland zu französieren, um es sich schließlich anzugliedern. Selten bedarf es in einer solchen Sache so dringend der nationalen Einheitsfront wie gerade in dem Protest gegen die Vergewaltigungen im besetzten Gebiet. Das Wort nahm sodann der Abg. Dankler von der Deutschen Volkspartei. Er, wie der Demokrat Gottschalk und für das Zentrum Abg. Frau Bachem=Königswinter entwarfen noch einmal ein erschütterndes Bild über die Drangsalierung unserer Volksgenossen im Rheinland und Saargebiet durch die französische und die belgische Besatzung. Der Kommunist Plenge war der Einzige, der die nationale Einheitsfront in dieser nationalen Sache störte. Seine scharfen Angriffe, gegen die Zentrumspartei rief den Abg. Dr. Schwering auf den Plan, der Verwahrung gegen diese Angrifse einlegte und erklärte, seine Person stehe auf dem strengen Boden des Rechts und auf dem der nationalen Politik. In die Aussprache griff auch ein Rezierungsvertreter ein, um auf einzelne Anregungen einzugehen. Die Verbesserung der Milchversorgung im Nachener Gebiet ist bereits in Angriff genommen. Auch ist Anweisung ergangen, die Quartier= entschädigung der Geldentwertung anzupassen. Gegen den Ausverlauf ist eine polizeiliche Verordnung vom Oberpräsidenten erlassen worden. Auch durch Verstärkung des Zollpersonals an der Grenze soll eine strengere Kontrolle durchgeführt werden. Damit war die Aussprache zur Rheinund Saarinterpellation zu Ende. K Zum Schluß verabschiedete das Haus noch die Entwürfe zur Beamten- und Lehrerbesoldung und setzte sodann neue Aufwandsentschädigungen für die Mitglieder und den Präsidenten des Hauses fest. Der Fall Stubenrauch wird erst am Mittwoch zur Beratung kommen. Außerdem soll die Beratung über den Ausverkauf städtischen Hausbesitzes an Ausländer zu Ende geführt wer den.— Schluß 5,30 Uhr. Das Kaiserdrama. Paris wird aus den Erinnerungen des Kaisers bereits der Zusammenbruch veröffentlicht, der sich erschütternd liest. Deutschland war bereits seit dem Sommer 1918 von Karl von Oesterreich verraten, der Verhandlungen mit der Entente angeknüpft hatte, um seinen Thron zu retten. Hätte der österreichische Kaiser noch einige Wochen länger ausgehalten, so hätte sich alles anders gestal ten können. Nach dem deutschen Mißerfolg am 8. August sagte Ludendorff, daß er den militärischen Erfolg nicht mehr garantieren könne. Am 29. Sep. tember forderte er Rückzug hinter die Linie Antwerpen—Maas und die Einleitung von Friedensverhandlungen. Hindenburg widersprach, aber der Kaiser gab dann doch schließlich den Befehl, da sich die Haltung der Truppen fortwährend verschlechterte. Viele Soldaten desertierten, die Urlauber brachten radikale Zeitungen mit, die Kriegsmüdigkeit girff in der Front und in der Etappe um sich. Staatssekretär Solf sprach zuerst mit dem Kaiser von den Abdankungsgerüchten. Der Kaiser wies diese Möglichkeit entrüstet und erschüttert von sich. Als das Ministerium des Prinzen Max von Baden gebildet worden war, begab sich der Kaiser zur Front. Von den Waffenstillstandsangeboten der Reichsregierung an Wilson erhielt der Kaiser überhaupt keine Nachricht, und bald war es, als ob die Regierung alle Tätigkeit eingestellt habe. Prinz Max von Baden, der Kanzler, war krank, und kümmerte sich um gar nichts. Bevor noch die Revolution erfolgte, hatte schon der Zusammenbruch stattgefunden. Es war dringend nötig, daß ein neuer Kanzler berufen wurde, aber niemand ergriff die Initiative. Der Kaiser hatte durch den Uebergang zum parlamentarischen System die Macht aus den Händen gegeben, und so stellte die einst so kräftige Reichsregierung ein Jammerbild dar. Es fehlte der Mann, der entschlossen handelte. 11. Kontrolle der türkischen öffentlichen Schuld, 12. Reparationen, 13. Kalifat, 14. Rückerstattung der 4 türkischen Dreadnoughts, die vor dem Eintritt der Türkei in den Krieg von England erworben wurden. Nochmals dievergifteten Pruttnen. Leipzig, 24. Oktober. Wie jetzt bekannt wird, ist die in den Pralinen, welche den Angeklagten im Rathenau=Prozeß geschickt wurden, enthalten Menge von Arsen so groß gewesen, daß sie den Tod aller derer herbeiführen konnte, die davon genossen haben. Nur dem Umstand, daß bei den Angeklagten sofort Erbrechen eintrat, ist es zu danken, daß sie am Leben geblieben sind. Die Oberstaatsanwaltschaft in Leipzig, die mit der Untersuchung der Angelegenheit betraut ist. hat auf die Ermittlung bezw. auf die Ergreifung des Absenders der vergifteten Pralinen eine Belohnung von 500000 M ausgesetzt. Ehe und Geschlechtskrankheit. Berlin, 24. Oktober. Der Ausschuß für Bevölkerungspolitik beschäftigte sich weiter mit dem Gesetzentwurf gegen die Geschlechtskrankheiten. Angenommen wurde§ 5, der lautet:„Wer weiß oder den Unständen nach annehmen muß, daß er an einer mit Ansteckungsgefahr verbundenen Geschlechtskrankheit leidet und trotzdem eine Ehe eingebt, ohne dem anderen Teile vor Eingehung der Ehe über seine Krankheit Mit teilung gemacht zu haben, wird mit Gefäng nis bis zu 3 Jahren bestraft. Die Verfolgung tritt nur auf Antrag ein.“ Aus Stadt und Land. Die Friedensbedingungen Paris, 24. Okt. Nach dem Konstantinopeler Berichterstatter der Chicago Tribune werden die türkischen Nationalisten sich bemühen, folgende 14 Punkte auf die Tagesordnung der Orient=Fiedenskonferenz zu bringen: 1. Dardanellen und Bosporus, 2. Konstantinopel, 3. Kapitulation, 4. Austausch von Minderbeiten zwischen chenland und der Türkei, 5. Türkische Gebiete in Jrak, 6. Völlige Unabhängigkeit der arabischen ten, 7. Bagdadbahn, 8. Autonomie von Mazedonien mit einem Freihafen für Serbien, Autonomie oder Einverleibung von Westthrazien mit Dedeagatsch als Freihafen, 9. Die Frage von Demotica, Dedeagatsch als Teil von Ostthrazien, 10. Die Inseln an den anatolischen Inseln, einschließlich der Dodekanes, Gr. Stal Schwerte, 25. Oktober. Erinnerungen. 1647 Der Erfinder des Thermometers Evangeliste Torricelli gestorben. 1861 Der Rechtslehrer Friedrich Karl von Savigny gestorben. 1889 Der französische Dichter Emilie Augier gestorben. ** Starker Nachtfrost und ein klarer Morgen künden einen klaren Kirmestag an.„O, wie weiß ist alles“ sagten wir einander beim Morgengruß im Blick auf die mit dichtem Reif belagerten Dächer, im Blick auf die mit weißem Duft geschmückten Blätter der Bäume und Sträucher. Herbstpracht draußen in der Natur, Betteln der Jugend um den„Papierschein" für die„Luftschaukel" daheim, auf den Straßen lärmender Verkehr, seltsames Gequietsche auf der Ostenstraße bis„zur Helle“ und wir merken:„Besinnliches und Sinnliches“ grenzen eng aneinander, wenn der Kirmestag in die sonnige, klare Oktoberpracht fällt. ** Kirmes. Heute ist mal wieder der Tag, an dem der Trubel auf Markt und Straßen die Menschen aus allen Teilen der Stadt auf die Beine bringt. Der schrille Ton der Drehorgeln macht die Musik. Dahinein mischt sich das Geschrei= der Feilbietenden und das Gejohle der Jugend:„Die lustigen Lumpensammler sind wir"—— Dort läßt ein Liebespärchen sich für Brosche und Kravatten= nadel photographieren, hier kaut eine junge Maid am Schokoladenstengel, dort ein Jüngling an der heißen Wurst. Geld hat ja die Jugend. Sie gibt es aus für„frohe Genüsse" im Kirmestrubel. Der Bedächtige schreitet wohl auch durch die Massen und sieht und denkt. Endlich nimmt er auch ein„Stück“ von der Kirmes mit nachhause. Die brave Ehehälfte hat sich aber längst mit„Bücklingen“ und „Pfefferkuchen" dort eingedeckt.— Er genießt die Kirmesgenüsse und geht als„e der Spießbürger" zum„Oktoberausstoß des Hackerbräu". Das Kino ist überfüllt, in den Cafés und Dielen wird Süßes gelutscht. Jeder kommt zu seinem Recht, der die Genüsse der Zunge und den Schmaus der Ohren und Augen hoch einschätzt. Natürlich gibt es auch andere Leute. Sie haben den Gang über die Kirmes kurz und schmerzlos erledigt oder sind ihr ganz ferngeblieben. Dann wollen sie mehr, alt nur Bauch und Gaumen befriedigen. Deshalb fallen die Kurse der Volkshochschule heute nicht aus und im Gemeindehause sammeln sich die ernsten Frauen der Stadt zum Evangelisations= vortrag; im Stadtmissionshause ladet ein Familienabend zu gottgeweihtem Lied und gottgeweihtem Wort, besonders die ernstgerichtete Jugend und Männerwelt ein.— Wo werden wir den Kirmesabend beschließen? und wie? Wir leben im Lande der Freiheit. Jeder kann wählen. ** Für Kuhhalter. Bei der Firma C. Lethaus hierselbst lagert Roggenkleie. Die Abgabe erfolgt an Kuhhalter,(nicht Landwirte), die ihrer Ablieferungspflicht nachgekommen sind, und an Ziegenhalter zum Preise von 1210 A pro Zentner ohne Sack. Bezugsscheine sind auf Zimmer 7 des Rathauses nur für die in Frage kommenden Viehhalter erhältlich. Behälter müssen bei Abholung der Kleie mitgebracht werden. ** Der Kreishandwerkertag, der am Sonntag, den 29. Okt., d. J. in den Sälen des Freischütz bei Schwerte abgehalten wird, soll sich zu einer großen Kundgebung für die Erhaltung und Förderung des Handwerks in der heutigen Zeit, gestalten. Am Vormittag wird der geschäftliche Teil erledigt, wobei ein Rückblick auf die geleistete Arbeit durch den Geschäftsbericht gegeben und über neue Wege der Hilfe beraten wird. So soll über die Einrichtung eines Einziehungsamtes, die Errichtung örtlicher Innungsausschüsse zur engen Zusammenfassung der Handwerker im Landkreise, Schwarzarbeit, Kreditbeschaffungkusw. beraten werden. Als Redner auf der Kungebung, die am Nachmittage stattfindet, ist der Vorkämpfer des Genossenschaftswesens Direktor des Deutschen Genossenschaftsverbandes, Reichstagsabgeordneter und Mitgl. d. Reichswirtschaftsrates Korthaus gewonnen worden. Jeder Handwerker möge erscheinen, um Belehrung und Anregung zur neuen Berufsarbeit zu empfangen. Nach dem Vortrag sollen die Handwerker und ihre Angehörigen noch zusammenbleiben, um sich bei Musik und bei Gesangvorträgen zu unterhalten. Die Mitglieder erhalten die Ausweise von den Innungen. Das Ziel für jeden Handwerker am Sonntag, den 29. Oktober muß also der Freischütz sein. ** Die Brotteuerung. Mit Entsetzen sieht die Hausfrau und der Familienvater die gewaltige Verteuerung des wichtigsten Lebensmittels, dessen Preis von Monat zu Monat emporklettert ins Unheimliche. Und noch ist kein Ende der Preissteigerung abzusehen. Vor dem Kriege kostete ein 9 Vierpfundbrot 50 z! Man weiß es kaum mehr und vermag sich überhaupt kaum noch in jene alte gute Zeit hineinzuversetzen, in der man noch nach Pfennigen rechnete. Und mit dem Brotpreis steigt alles andere. Wer kann heute noch ein HaushaltsBudget aufstellen? Wer seiner Frau ein bestimmtes Wochengeld für die Wirtschaftsausgaben bereitstellen?„Alles ist außer Rand und Band. Furchtbare Folgen hat gerade die unaufhaltsame Verteuerung des Brotes besonders für vielköpfige Familien und für alle Volksschichten der freien Berufe, die ihre Einnahmequellen dem sin kenden Markwert nicht anzupassen vermögen und buchstäblich dem Hunger preisgegeben sind. Auch alle Gehalts= und Lohnsteigerungen reichen nicht aus, die drückende Not zu bannen. Immer näher kommt das Gespenst großer Arbeitslosigkeit als Folge der unerschwinglich gewordenen Rohstoffe und der steigenden Löhne, die Kaufkraft sinkt im mer tiefer, Handel und Wandel stehen still, neue große Kreise werden in das Elend hineingezogen. Groß unendlich groß ist unsere Not.— Ob es nun Zeit ist, des Einen Stimme zu hören, der da spricht: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen!— Land, Land, Land, höre des Herrn Wort! ** Für Militä=rentner. Die lung der durch Verordnung vom 14. Oklober 1922 ab 1. Oktober 1922 erhöhten Teuerungszuschüsse für Kriegshinterbliebene und nicht im Erwerbsleben stehende Kriegsbeschädigte findet am Sonnabend, den 28. d. Mts. vormittags an der hiesigen Stadtkasse statt. ** Der Vermieter kann auf Aufhebung des Mietverhältnisses klagen, wenn der Mieter oder eine Person, die zu seinem Hausstand oder zu seinem Geschäftsbetriebe gehört, oder der er den Gebrauch des Mietraumes überlassen hat, sich einer nichterträglichen Belästigung des Vermieters oder eines Hausbewohners schuldig macht oder den Mietraum in unangemessener Weise benutzt oder durch Vernachlässigung der gebotenen Sorgfalt den Mietraum oder das Gebäude oder die Sicherheit im Gebäude erheblich gefährdet, oder wenn ide Abnutzungs des Mietraumes wesentlich über das normale Maß hinausgeht, oder, wenn der Mieter einem Dritten den Gebrauch des Mietraumes beläßt, obwohl er zur Ueberlassung nicht befugt ist. Die Aufhebung ist nur zulässig, wenn der Mieter ungeachtet einer Abmachung des Ver= mieters das Verbalten fortsetzt oder es unterläßt, eine ihm mögliche Abhilfe zu schaffen, oder wenn das Verhalten des Mieters oder einer der vorher genannten Personen ein solches war, das dem Vermieter die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.“ ** Die Lösung der Preisrätsel ist unserer treuen Leserin Frau W. H., Hagener Straße 33 a wieder geglückt. Nur zur Detektivaufgabe reichte der Scharfsinn nicht ganz aus. Das Signalement deutete falschen Bart und falsche Haare an. Somit konnten vom vierten Bild nicht Nase und Unterlippe, vom dritten Bild nicht das Haar in Betracht kommen. Die rechte Lösung bringen wir heute in der Humorbeilage. ** Der Holzeinschlag im kommenden Winter. Der preußische Landwirtschaftsminister hat Bestimmungen für den Holzeinschlag des kommenden Winters herausgegeben. Beim Nutzholzverkauf soll dafür gesorgt werden, daß die kleineren Handwerker und bedürftige örtliche Selbstverbraucher das für ihren Betrieb und Bedarf notwendige Bau= und Nutzholz unmittelbar im Walde zu erschwinglichen Preisen kaufen können. ten möglich. ** Das Westdeutsche Handwerk auf der Landwirtschaftlichen Ausstellung Düsseldorf 1922. Die Wirtschaftszentrale für das Westdeutsche Hand werk war auf der kürzlich zu Ende gegangenen Landwirtschaftlichen Ausstellung Düsseldorf 1922 in einer besonderen Halle vertreten, die den engen Zusammenhang zwischen Handwerk und Landwirtschaft in interessanter Weise darstellte. Dieser erste Versuch einer von Landwirtschaft und Handwerk gemeinsamen getragenen Ausstellung dürfte für beide Gruppen Veranlassung sein, noch mehr als bisher gemeinsam vorzugehen. Jedenfalls darf das Westdeutsche Handwerk mit dem Erfolg seines Unternehmens zufrieden sein. ** Zum Frauenvortrag im Gemeindehaus, Hagenerstr., den Miss.=Inspektor Hoffmann über das Thema:„Die Not unserer Frauenwelt in der Gegenwart“ heute abend 8 Uhr halten wird, gilt es die Plätze rechtzeitig einzunehmen, da starker Andrang vorauszusehen ist. ** Die neuen Metallmünzen. Da infolge der Geldentwertung die Prägung kleinerer Münzen zu teuer wird, sollen in Zukunft nur noch 3=A=, Art laßt nicht von Art. 65 Roman von H. Hill. (Nachdruck verboten.) Aber als er sich nun abwandte, um raschen Schrittes den Weg nach demn Postamte einzuschlagen, sagte er bei sich selbst:„Dies Mädchen weiß oder vermutet etwas, dessen sie entweder nicht sicher genug ist, um es auszusprechen, oder das sie aus Rücksicht auf irgend jemanden lieber verschweigt.“ Gleich darauf gab er ein an die junge Gräfin Steinkirch gerichtetes Telegramm auf, das folgenden Wortlaut hatte: Befindet sich meine Cousine Edith bei Ihnen? Sie fuhr vor wei Tagen in die Stadt, angeblich, um Sie zu besuchen. Erbitte Drahtantwort an Kurt von Reckenburg, Donnersberg im Gasthof zum„Goldenen Löwen“.“ Er kannte die Gräfin und ihre Gewohnheiten gut genug, um zu wissen, daß sie um diese Zeit zu Hause sein würde, und daß er deshalb auf eine sofortige Baantwortung seiner telegraphischen Anfrage mit einiger Sicherheit rechnen dürfe. Er hoffte, nicht länger als drei Viertelstunden warten zu müssen, und seine Berechnung erwies sich denn auch als vollkommen zutreffend, da genau fünfzig Minuten, nachdem die Anfrage abtelegraphiert worden war, die Erwiderung auf dem nämlichen Wege einlief. Aber es war eine Erwiderung, die seine schlimmsten Befürchtungen rechtfertigte, denn sie lautete: Edith ist nicht bei uns. Habe sie seit dem April nicht mehr gesehen. Bitte, befreien Sie uns sobald wie möglich durch nähere Nachrichten aus der durch Ihr Telegramm hervorgerufenen Unruhe.“ Darunter stand der Name der Gräfin. In äußerster Bestürzung ließ der Freiherr die Hand mit dem inhaltschweren Blatte sinken. „Mein Himmel!“ sagte er nur. Dann schlug er tief gelenkten Hauptes den Weg nach dem Schlosse ein. 21. Kapitel. An der Stelle, die ihm von dem Freiherrn als Ort des Rendezvous bezeichnet worden war, ging der Senator Vanderzee schon seit einer geraumen Weile auf und nieder. Als er des Näherkommenden ansichtig wurde, schritt er ihm „Sie haben telegraphiert?“ fragte er kurz. Und ebenso kurz kam die Antwort:„Ja. „Ich wußte, daß Sie es tun würden, ohne daß ich Sie ausdrücklich darum bitten ließ. Ich mochte es nicht von hier aus tun, weil ich eine alarmierende Antwort fürchtete. Sie haben eine solche Antwort bis jetzt noch nicht erhalten— nicht wahr?“... einggtraßen „Doch! Sie ist soeben eingellossen. „Und nach dem Ton, in dem Sie das sagen, brauche ich kaum noch zu fragen, wie sie lautet. Meine Enkelin ist nicht bei den Steinkirchs?“ „Nein. Man weiß dort nichts von ihrem Aufenthalt in der Stadt. Ich weiß nicht, was ich daraus machen soll. Ich würde glauben, daß mein edler Vetter bei der Geschichte seine unsauberen Hände im Spiele hat, wenn ich mir zu erklären vermöchte, welches Interesse er daran haben konnte. Aber was, in aller Welt, könnte er zu gewinnen hoffen, wenn er seine Stiefschwester von hier weglockt und sie irgendwo zurückhält oder etwas noch Schlimmeres mit ihr tut? Sie war ihm auf keine Weise im Wege, weder was die Vermögensangelegenheiten betrifft, noch in irgendeinem anderen Betracht. Die ganze Angelegenheit ist vollkommen rätselhaft.“ Die beiden Herren gingen jetzt Seite an Seite auf und nieder. Der Senator aber ließ eine ziemlich lange Zeit verstreichen, bevor er antwortete: „Soll ich Ihnen sagen, welche traurige Vermutung ich habe? Ich würde sie allerdings gegen niemanden äußern als gegen Sie, denn es fällt mir schwer genug, solche Dinge auszusprechen. Aber ich finde schon keine andere Erklärung mehr als die, daß die schrecklichen Ereignisse der letzten Zeit verwirrend auf Ediths Verstand eingewirkt haben müssen. Was auch immer sie unternommen haben mag, ich bin sehr geneigt, zu glauben, daß sie nicht für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden darf. Bei der großen Liebe, mit der sie an ihrer Mutter und— ich darf es wohl aussprechen— an mir hängt, würde sie es niemals über sich gewonnen haben, uns durch ein sinnloses Fortlaufen und Verstecken zu betrüben, wenn sie bei klarem Verstande gewesen wäre. Aber Kurt von Reckenburg schüttelte den Kopf. „Ich zweifle, daß Sie sich mit solcher Annahme auf dem richtigen Wege befinden,“ sagte er.„Edith ist ein Mädchen von so klarem und gesundem Verstande, daß nach dieser Richtung hin schwerlich etwas zu befürchten ist.“ „Wir dürfen nicht vergessen, daß ihr die Nähe ihres Stiefbruders, nach ihren eigenen Aeußerungen zu urteilen, nahezu unerträglich geworden war. Könnte man nicht annehmen, daß sie fortgegangen ist mit der Absicht, sich wieder mit ihrer Mutter und mit mir zu vereinigen, sobald es meiner Frau und mir gelungen ist, unsere Tochter zum Verlassen des Schlosses zu bewegen?“.... ma „Aber wozu hatte es in diesem Fau aul der peinlichen Heimlichtuerei bedurft, die den Charakteranlagen meiner Cousine so wenig ähnlich sieht? Wie Edith mit ihrer Mutter steht, mußte sie wissen, daß es nicht die geringsten Schwierigkeiten haben würde, diese Aufenthaltsfrage ganz nach ihren Wünschen zu regeln. Die Gräfin würde gewiß nichts dagegen eingewendet haben, daß die Komtesse bei einer ihrer vielen Freundinnen blieb, bis sie sich an einem angenehmeren Orte, als es ihr Vaterhaus für sie geworden war, wieder mit ihren Angehörigen vereinigen konnte. Nein, nein, ich kann mich nicht zu Ihrer Ansicht bekennen, mein lieber Herr Senator. Was machen Sie denn aus dem unbekannten Manne, den die Zofe in dem Automobil gesehen haben will— aus dieser rätselhaften Persönlichkeit, die ihr den Brief meiner Cousine übergab?“ Oh, es mag ein höherer Angestellter des Hotels gewesen sein, in dem Edith abgestiegen ist. Sie verfügt über so beträchtliche Geldmittel, daß sie leicht genug jemanden für die Ausführung eines derartigen Auftrages gewinnen und bezahlen „Und der Chauffeur in der Steinkirchschen Livree? (Fortsetzung folgt.) en still, neue d bineingeNot.— Ob zu hören, der t, so will ich en!— Land, ie Auszah 14. Oklober rhöhlen interbliebene nde Kriegsd. den 28. sigen Stadttfhebung des Mieter oder tand oder zu er der er den issen hat, sich es Vermieters nacht oder den e benutzt oder nen Sorgfalt der die Sicheret, oder wenn besentlich über er, wenn der uch des Mieterlassung nicht zulässig, wenn chung des Ver= r es unterläßt, fen, oder wenn ner der vorher war, das dem lietverhältnisses l ist unserer ter Straße 33 a oaufgabe reichte is Signalement aare an. Somit dase und Unterdaar in Betracht en wir heute in menden Winter. nister hat Beg des kommenim Nutzholzveraß die kleineren liche Selbstverund Bedarf notnmittelbar im i k a u f e n k ö n n e n. k auf der Landeldorf 1922. Die stdeutsche Handinde gegangenen Düsseldorf 1922 en, die den engen werk und Landdarstellte. Dieser schaft und Handlusstellung dürfte sein, noch mehr 1. Jedenfalls darf dem Erfolg seines m Gemeindehaus, ooffmann über das velt in der Gegenwird, gilt es die a starker Andrang Da infolge der kleinerer Münzen ft nur noch 3=A=, Nähe ihres zu urteilen, an nicht ant, sich wieder ld es meiner Verlassen des nlichen Heiminer Cousine Mutter steht, chwierigkeiten ren Wünschen gegen eingeihrer vielen ehmeren Orte, der mit ihren h kann mich derr Senator. inne, den die — aus dieser einer Cousine otels gewesen über so bein für die Ausund bezahlen Livree?“ 5=##=, 10=A= nd 20=AA=Stücke aus Aluminium mit Kupfer ausgeprägt werden. Die kleinen Münzen werden aus Eisen hergestellt; Stücke zu 1 und 2 A werden nicht geprägt werden. ** Hundekarten. Nachdem neuerdings für Hundetarten der halbe Fahrpeis 3. Klasse erhoben wird werden nicht mehr besondere Hundekarten ausgegeben, sondern halbe Fahrkarten 3. Klasse hierfür verwendet. Von einer besonderen Kennzeichnung der für Hunde bestimmten halben Fahrkarten 3. Klasse will die Reichsbahnverwaltung absehen. ** Für 1½ Millionen M Buchdruckmaterial gestohlen. Wie die„Leipziger Neuesten Nachrichten“ mitteilen, wurde kürzlich ein 31jährigen Leipziger Schriftsetzer bei einem Fahrraddiebstahl erwischt. Als die Polizei die Wohnung des Spitzbuben durchsuchte, wurden außer drei fast neuen Fahrrädern in einer abgemieteten Kammer etwa 30 Zentner Buchdrucktypen, 1¾ Zentner Messinglinien und 15 Zentner Ausschlußmaterial vorgefunden. Als Eigentümer dieses Materials. dessen heutiger Wert weit über 1½ Millionen#4 beträgt, wurden vier große Leipziger Druckereien ermittelt, bei denen der Festgenommene früher in Stellung war. In diesen Druckerein hatte er und ein zweiter Leipziger Schriftsetzer, der in ge ringem Umfange an den Diebstählen beteiligt sein soll, das Material seit vielen Jahren nach und nach gestohlen, um sich später einmal selbständig machen zu können. ** Schafft Arbeit für alte Leute! In letzter Zeit ist des öfteren mit Recht darauf hingewiesen worden, gaß es dringend nötig ist, den Altersin validen und Kleinrentnern helfend beizuspringen. Unter anderem wurde angeregt, denjenigen Arbeit zukommen zu lassen, die solche zu verrichten noch imstande sind. Das Arbeitsamt könnte eine Abteilung für Erwerbsbeschränkte ins Leben rufen, die sich außer der leichten Kriegs= und Unfallverletzten auch der alten Leute besonders annimmt. ** Ergste, 24 Okt. Drabidiebe sind wieder an der Arbeit. Heute nacht wurden an der Strecke nach Iserlohn einige Hundert Meier Kupferdraht aus der Telegraphenleitung gestohlen. Von den Tätern und auch von dem Diedesgut sehlt noch jede Spur. Aus den Provinzen. Hörde, 24. Okt. Die eigene Murter bestohlen hat der 22jährige Arbeiter Erich Schleime in Hörde. Der wegen Diebstahls wiederholt vorbestrafte junge Mensch mußte seinen Verdienst der Mutter abgeben, die seine Bedücfnisse bestritt und Taschengeld gab. Eines Tages verlangte S. von seinr Mutter 5000 A. Die Mutter weigerte sich, dem Sohne eine solche Summe auszuhändigen und ließ sich auch nicht erweichen, als der ungeratene Sohn sie bedrohte und in seiner Wut eine Fensterscheibe zertrümmerte. Um doch zu Geld zu kommen, stahl er am 12. Juli ds. Is. mittels Einbruchs der Mutter 12 Mtr. Anzugsstoff, um sie zu verkaufen. Die Strafkammer verurteilte den Angeklagten wegen Rückfallsdiebstahls zu neun Monaten Gefängnis, wovon 2 Monate durch die Untersuchungshaft verbüßt sind. Dortmund, 24. Okt. Folgenschwere Kesselexplosion. Am 21. d. Mts., nachm., gegen 1,25 Uhr, erfolgte in der Maschinenfabrik von Hugo Brauns. Münsterstraße, eine Kesselexplosion. Der Betriebtsführer Fritz Steffens von hier wurde durch ein abfliegendes Kesselstück sofort getötet. Der Schlosser Wilh. Löffler wurde an der rechten Kopfseite schwer verletzt und mußte dem Krankenhause zugeführt werden. Die Ursache der Explosion steht noch nicht fest. Dortmund, 24. Okt. Beim Abspringen von einem fahrenden Straßenbahnwagen Linie 3 kam ein hier in der Wilhelmstraße wohnender Schüler zu Fall und zog sich eine Verletzung des rechten Oberschenkels zu. Nach Anlegung eines Notverbandes auf der Bahnhofswache wurde er von seinem Begleiter in die elterliche Wohnung gebracht. Dortmund, 24. Okt. Ein Dickkopf. Dem Tode entrann äußerst glücklich Sonntag abend spät auf dem Hauptbahnhofe ein Reisender, der aus einem einlaufenden, noch fahrenden Zuge sprang und dabei, wie das schon so oft geschehen ist, zum Fallen lam. Nicht viel hätte gefehlt, und er wäre unter die Räder des Zuges gekommen. Aber ein anscheinend sehr dicter Kopf bewahrte ihn davor. Mit dem Kopf blieb er nämlich zwischen Trittbrett und Bahnsteig steien, während der übrige Teil des Körpers durch den Spielraum hindurchgeruscht war. Annäbernd zwanzig Meter weit wurde der Pechvogel, der noch so viel Glück im Unglück hatte mit dem Kopf an dem Bordstein des Bahnsteigs hergeschleift, wobei der Kopf natürlich übel zugerichtet wurde. Blutüberströmt wurde der Mann aus seiner schwierigen Lage schließlich befreit, er war aber noch bei Bewußtsein und fand gegen übereifrige Helfer sogar noch Kraftausdrücke. Hagen, 20. Okt. Verhaftung im Zuge. Von Bahnangestellten wurden am Sonntag morgen in Hüsten zwei verdächtige Personen beobachtet, die von der verkehrten Seite den Zug bestiegen. Die Beamten benachrichtigten in Hagen sofort die Bahnpolizei, die zur Festnahme der Leute schritt. Vor der Bahnhofshalle warfen sie den Beamten das Gepäck vor die Füße und versuchten zu fliehen. Einer von ihnen konnte wieder eingeholt werden. Es handelt sich nach demn „Westf. Tagebl.“ um einen Monteur aus Neheim, der dort bei einer Familie Schulte für 100000 iA Kleider, Wäsche, Schmucksachen und andere Gegenstände gestohlen hat. Die gestohlenen Sachen konnten der Familie wieder zugestellt wer den; allerdings sind bei dem Wegwerfen des Koffers für 45000 M Kristallgegenstände zertrümmert worden. Lehrr brähtieldungen. Die Erfassung der Lebensmittel. TU. Berlin, 25. Okt. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat folgende Entschließung eingebracht: Inanbetracht der Tatsache, daß der Sturz der Mark zum vollkommenen Zusammenbruch der öffentlichen Brotversorgung zu führen droht, daß die inländische Ablieferung weit hinter den gesetzlichen Lieferungen zurückbleibt, die Einfuhr von Getreide bei einem Dollarstand von 4000 völlig unmöglich ist, ist die Sicherung des nackten Lebens der Bevölkerung Pflicht der gesetzgebenden Körperschaften. Das erfordert restlose Erfassung der im Inland vorhandenen Vorräte an Lebensmitteln, die sich in den Händen der Erzeuger, Verbraucher und des Handels befinden. Jede Verzögerung dieser Maßnahme ruft die Gefahr der Verfütterung an das Vieh und die Verarbeitung zu Spiritus hervor. Der Reichstag ersucht deshalb die Reichsregierung, sofort einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch den zur Sicherung der Volksernährung die wvollständige Erfassung der wichtigsten Nahrungsmittel verfügt wird. Die Repko kommt nach Berlin. TU. Paris, 25. Okt. Ueber einen Beschluß der Repko. nach Berlin zu reisen, wurde folgendes Kommunique ausgegeben. Die Repko. hat, nachdem sie in drei Sitzungen die Vorschläge der englischen und französischen Delegierten und andere Vorschläge, die im Laufe der Diskussion gemacht wurden, einer offiziösen Prüfung unterzogen hat, einstimmig den Beschluß gefaßt, sich nach Berlin zu begeben, um mir der deutschen Regierung Maßnahmen zu erörtern, welche für notwendig erachtet werden, um das Gleichgewicht Deutschlands und eine Stabilisierung der Mark zu sichern. Preußisch-bahrischer Staotsbertrag. TU. München, 25. Okt. Zwischen Preußen und dem bayerischen Staate ist ein Staatsvertrag abgeschlossen worden, der sich auf Grundstückszusammenlegungen in den früheren Koburgischen Landesteilen bezieht. Hungerstreik im Gefängnis Halle a. C. TU. Halle, 25. Okt. Seit Freitag befindet sich im Gefängnis Halle eine Anzahl kommunistischer Gefangener im Hungerstreik, um Entlassung oder Anordnung eines Verhandlungstermins zu erzwingen. Unter den Streikenden befinden sich ferner auch Angehörige der Placttnerschen Räuberbande. Humorbeilage zur Schwerter Die Hoffnung. Schnell eilen die Tage des Jahres dahin, Der Herbst hat den Sommer vertrieben, Von all unsrer Hoffnung bei Frühlings Beginn Ist nicht mehr ein Schimmer verblieben! Es malt sich die Zukunft so trüb und so bang. Ein Winter liegt vor uns, so trostlos und lang Und dennoch, was nützt alles Klagen. Wir müssen ihn standhaft ertragen. Und doch ist ein Trost, der die Zukunft erheilt Daß stark durch den Winter ich wandre. Ich sage mir, wenn mir die Zeit nicht gefällt: Nach dieser Zeit kommt eine andre! Zwar weiß man nicht„wann“, Sicher ist sie noch weit, Aber eins ist gewiß: Einmal kommt eine Zeit, Da heilen die schmerzenden Wunden, Und dann wird Europa gesunden! Und ist jetzt die Welt voller Mühsal und Leid, Man soll nicht die Hoffnung begraben, Nach dieser Zeit kommt eine andere Zeit. Geduld, nur Geduld muß man haben! Mit ihr trägt sich wesentlich leichter die Last, So habe auch ich in Geduld mich gefaßt — Sprüchworträtsel. Und sitze ich heute in Sorgen, Dann wart ich geduldig auf morgen! Trank einst ich manch Schöppchen, da gab's keine Not, Doch heut kann ich's nicht mehr erschwingen, Jetzt sing ich mein Liedchen bei Wasser und Brot, Doch heiter solls dennoch erklingen. Einmal kommt die Zeit, da die Not wieder weicht, Dann hat auch der Dollar den Höchststand erreicht Und Tags darauf liest man: Jetzt fiel er Und der Markkurs wird wieder stabiler. Drum, wenn man auch jetzt auf Enttäuschungen stoßt, Wobin man auch blicke und wandre. Es bleibt uns der schwache, doch einzige Trost: Nach dieser Zeit konmt eine andre! Doch vorläufig heißt es, in Sorgen und Not, Mühselig sich plagen um's tägliche Brot, Die Zähne zusammen und weiter, Auf steinigen Wegen! Ernst Heiter. 6 K ist selten nur ein Mann, Wie doch wohl jeder wissen kann. Der aß die Brote allgemach, Von Jugend auf, der Länge nah, Anstatt sie breit in sich zu schieben. (Dann wär er dick und kurz geblieben.) So lang Sie leben, haffen wir, Sind Sie ein treuer Leser hier, Der„Schwerter Zeitung" immerdar, Ach, leben Sie noch hundert Jahr! So lang Sie alsdann Leser sind, Freut sich dann Kegel und auch Kind, An unster Zeitung Inhalt hier, Denn sie ist„Lebenselexier.“ Zur Kurzweil. Preis= Aufgaben: Rätsel Mitg wird dir's zu Brot geraten. Mitch kannst du dich drin baden. Scherz=Rebus. „Was ist das?“ Skat=Aufgabe. C(Hinterhand) spielt auf folgende Karlen offenes Null: e e 10* 7 6 10 Einfügungs=Aufgabe Aus dem Wort Herr sollen durch Einfügung von je 2 Buchstaben in die Mitte des Wortes 6 neue Wörter gebildet werden. Die hierfür zur Verfügung stehenden Buchstaben sind folgende: 9. I. 9. I. B. I. L. L. I. n. T. 3.— Auflösungen der Rätsel in voriger Nummer. Auflösung der Schach=Aufgabe. Weiß. Schwarz. 1) K. Al— BI. 1) B 5—B4. 2) D. H 7— H 6.... 2) Beliebig. 3) Dame matt. A. 1)......... 1) K. D 4 n. C. 3. 2) 2 H 7— E 4.. 2) Beliebig. 3) Dame matt. B). 1)......... 1) K. D 4 n. C 5 2) D. H 7— A 7 H, 2) K. C 5- C 6 oder— B 4 3) L. C8— D5 oder S. C 3— A 2 Mait. —(Auf 1).. 1) K. D 4 n. E 5; 2) D. H 7— E 7+ 2c.) Auflösung des Vexierbildes: „Wo ist der Beduine?“ Bild rechts drehen, dann unten in der Mitte zwischen Pyramide und Sandhügel. Auflösung des Bilderrätsels. „Bleib im Land und nähr’ dich redlich.“ Auflösung des Rätsels Nero— Nero— Nerz. Auflösung der Streichholz=Aufgabe. — Lösung der Detektiv=Aufgade. C verliert sein Spiel im neunten Stich, obwohl B die 3 höchsten Eichel, die übrigen Däuser, 2 Könige, einen Ober und eine Acht hat. A hat 22 Augen in seinen Karten.— Wie sind die Karten verteilt? Wie ist der Gang des Spiels? Bekanntmachung. Der Einheitspreis für die Müllabfuhr wird vom 25. August ds. Is. ab von 2,50 Mk. auf 7,60 Mk. pro Eimer erhöhl. Schwerte, den 20. Okt. 1922. Der Magistrat. Lichtspiele„Zur Reichskrone“ 7 Bekanntmachung. Durch Beschluß des Aussichtsrates vom 17. Oktober 1922 betragen die monatlichen Wassermessermieten ab 1. Oktober 1922: für einen 13 mm Messer Mk. 10.— „ 20 „„ 25 „„ 30 „ 40 „„ 50 „„ 65 „„ 80 „„ 100 „„ 125 „ 150 „ 200 Dortmund, den 21. Dortmunder Wasser 2.— 15.— 20.— 25.— 40.— 50.— 63.— 92.— 120.— 155.— 275.— Oktober 1922. werks=Gesellschaft m. b. H. Nur Ein strammer Sonntagsjunge angekonmen. Bergwerksdirektor H. Petersmann und Frau Aenne geb. Hohenschwert. Ueberruhr, den 22. Oklober 1922. Nur 2 Tage! Mittwoch-Donnerstag bringen wir den 4. Teil von dem Kollosalfilm Die Vamphre von New-Vork Die Huronen Der Kampf mit dem Buckligen! Kunnntnatttur :. Ludwig Richter.: TRulender? 2 wieder eingetroffen 14 A. Teil : Buchhandlung C. Braus? . Große Marktstraße 3. 5 S Dich seh ich oft, Wer bist denn du? ein. □ Awtenon M — D A wurde 8-0 4 ich durch Schaum= auflage von Overmeyer's Medizinaldefreit. A. Brückner in Fr. Zur Nachtehanstung ist Herba=Ereme##### be: zu empf. Zu haden in allen#### m. Ich bin der rote Erdalfrosch Und pflege Deine Schuh! potheken Drogerten und C 6000 Mark zahlen wir für gebrauchte Ein gebrauchter, gut erhalt. DFGGh S 4 Sie vampire ven V NEWVORR B MORUNEN Kal 7.93 mit Holzsatteral., Rüchentschrant zu verkaufen. Marke Rotfrosch- Schuhpasta Werner& Mertz A.-G. Moinz Hotel Jungesblut Schwerte Am Kirmestage Juncner-Konzert! Prima Hausmacher Rinderwurst. 6 spannende Akte mit Zimmi, dem kleinsten Darsteller der Welt Außerdem der 2. 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Man braucht das Geld für den Nachmittag. Aber Kappusköppe, rot und blau, gabs reichlich.(Auch vorbildlich für die Köppe heute abend!) Und was kostete die Sache? Kappus weiß 9 K, braun 15 K, Butterkohl pro Pfd. 8 J. Schnittsalat pro Pfd. 3 A. Sellerie die Knolle 6 K, Wirsing 15 c, Zwiebeln 15 M. Aepfel 12 c und 14 K, Birnen 8, 10 und 12 K, Rotbarsch 90 K, Heringe das Stück 20 K. Auslands-Wechselkurse der Berliner Börse (Devisenkurse) Man zahlte deutsche Mark: für am 28 10 cm 24 10. 1 belgische Franken. 278,80 279.30 1 dänische Kronen... 817,95 1 englisches Pfund 18204,37 1 französische Franken 296.75 1 holländische Gulden * 1 italienische Lire... 1 polnische Mark... 1 schwedische Kronen. 1 schweizerische Franken 1 tschechische Kronen. 1600.— 167,08 1087227 740,64 133.16 883.78 19600.85 311.71 1720,68 179.55 35.— 1174,05 805,48 142,64 Ein Dollar... 4074,78 4408,95 erelaner. abens SUhr Vortrag im Gemeindehaus Regelmäß Schwerter Hai Aus dem 2 Heimatblätter. Kinderzeitung: haltungs-u. Ro Sport und Cr Kunst u. Wissen Nr. 252 Wir sollen alle liehen und nicht und Seelenkraft, Freunde, Verwan ste Reichspräsi tige Wahl an. Der sozialpoli genehmigte heute Reiches, nach der für die Angestellte 840 000 festgesetzt Der Reichslan tionsausschl biete Frankreiband sozialer Ba Materiallieferung Der Landte bis zum 6. Noven Wohnung schloß eine Wo 500 Prozent Der Staat Kaufmann Gusta digung der Regi Stein, der Besitz chen. Dagegen Rathenaumörder urteilt. Die Ernennun Arnsberg zu: ster wird bekann Auf Wunsch zwischen ihm un chung statt. Nach einer so Oberreichsanwa# Schutze der Ret ein Verfahrenn präsidenten eing Der In Anerten: Deutschen übungen hat eine ansehnliche ßen Hochschul=A sen. Gleichfalls ten ein Stipen liche Ausbi Die große ät terienfreie Luft genden und dat Auf dem fand in Anwese die feierliche mals für die Argentinien ste Die französ Telephonverkeh sie bei jedem 3 setzt. Der Gru ten Funktionie Teilnehmer oft ten müssen, na land. 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