und Miurche. dem Reiche der Mode. atblätter. u Lustiges Allertel. ner Blatt. n UnterSeimatblätter. u Lu Kinderzeitung: Unser Verdunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Belhszeitung Schwerter Velksbiatt Geltheiener Zeitung Velorhecher Amtliches Kreisblatt für den kreis Börtc. Boizwicheder Zeitung Erstes und ättostes Cagesergon der Kreises.— Generelanzeiner für den Kreis Hörde. Da„Shwreer Sehamef wichetnt verktäglich.n Heuptgeschästsstelle, Druak und Verlag: Cor! Celegr. Adr.: Braus, Schwerteruhr. Cel.62. Postschee: Dordund 2352 Verantwortliche Schriftleitung. Karl Richter; Stadt und Provinz Friedt.Kraas; sämtlich in Schwer##. Nr. 205 Freitag, 1. September 1922 F 5 90. Jahrgung Zum „Nie wieder Krieg!" Nün gut, ich lass es gelten, Und will die Demonstranten nicht darum schelten Nur scheint nach dem, was uns Versailles beschieden, Fast wichtiger der Ruf:„Nie wieder Frieden!" M. G. Neueste politische Nachrichten. Gestern fand in der Reichskanzlei eine Chefbesprechung über die Wiederherstellungsfrage statt. Präsident Harding läßt die Ereignisse in Europa eingehend verfolgen und ist bereit zur tatkräftigen Hilfe, wenn die Meinungsverschiedenheiten zwischen England und Frankreich beigelegt sind. Für die vergangene Nacht wurde ein Ueberfall polnischer Banden auf die Delbrückschächte in Oberschlesien erwartet. Die Gewerkschaften nahmen gestern zu den von der Reichsregierung beavsichtigten Maßnahmen gegen die wirtschaftliche Notlage Stellung. Lloyd George soll entschlossen sein, im Falle eine Sonderaktion Frankreichs die Loslösung Englands von der Entente zu verkünden. Vermischte Kunde. Die Zunahme des Schokoladengenusses in Deutschland ist auffällig groß. Während im Jahre 1913 nur 525000 Doppelzentner Kakaobohnen eingeführt wurden, betrug die Einfuhr im letzten Steuerjahr 1921 1 270 000 Doppelzentner. Der Berliner Fußballmeister NordenNordwest, der erst hürzlich in Schweden auftrat, hat eine Einladung nach Spanien angenommen. Er wird sich in Madrid, Barcelona, San Sebastian, Bilbao und Santander zum Kampfe stellen. In Jävenitz war ein Landmann mit Mähen beschäftigt. Plötzlich fühlte er sich so unwohl, daß er nach Hause ging und sich ins Bett legte. Bevor noch der rasch herbeigerufene Arzt ankam, hatte ein Herzschlag dem Leben des Mannes ein Ende gemacht. Kesselwagen für den Milchtransport hat man jetzt in Amerika eingeführt, um den Zeitverlust beim Verladen zahlreicher Milchkannen von 10 bis 20 Liter Inhalt, wie solche bei uns üblich sind, zu vermeiden, ebenso den Zeitverlust beim Reinigen der vielen Kannen. Die Milchkesselwagen sind mit Glas ausgefüttert, und tönnen in schnellster Zeit sorgfältigst gereinigt werden. Um ein Sauerwerden der Milch zu verhüten, werden die Kessel an heißen Tagen gekühlt, auch ist im Innern der Kessel ein Rührwerk vorhanden, damit sich die Sahne nicht absetzen lann. Ein ungeratener Sohn ist der 10 lährige Schiffer L. Er trieb sich obdach= und beschäftigungslos in Berlin herum, kam in schlechte Gesellschaft und wollte sich nun Geld beschaffen. Zu diesem Zweck bestahl er seine eigene Eltern, die, der Vater als Steuermann, sich sehr et auf einem Kahn befanden und nicht zu Hause aren. Der Sohn nahm alles und jedes mit: ußer Bargeld, Anzüge, Kleider, Wäsche, sogar dic Betten, im Gesamtwert von jetzt 100000 cl. als er auch das letzte noch holen wollte, wurde er von den Nachbarn bemerkt, als der Dieb entlarot und dem Landjäger übergeben. MI EA TTA entscheidung in Huris. Der Kompromißborschlag Belgiens angenommen. Die Reparationskommission saßte zu dem deutschen Zahlungsaufschub folgende Entschließung: Der Vorschlag des Engländers Bradbury, Deutschland ein Moratorium zu gewähren, wurde mit drei gegen eine Stimme abgelehnt, der deutsche Vorschlag wurde mit 2 gegen 2 Stimmen abgelehnt; einstimmig ange nommen wurde der Kompromißvorschlag des Belgiers Theunis, der für die nächste Zeit für Deutschland erhebliche Zahlungserleichterungen vorsieht. Der„Vorwärts“ spricht vom Moratoriumsersatz und stellt fest, daß es sich vor allem um einen eitgewinn für Deutschland handele. Eine wirkliche Entwirrung der Lage kann aber nur eine langsristige Atempause, eine wesentliche Herabsetzung der Reparationslasten und eine a wärtige Anleihe für Deutschland bringen. Die„Vossische Zeitung" spricht von einer Verhandlungspause und kommt zu dem Schluß: Trotzdem atmet das deutsche Volk aber auf in der Hoffnung, daß durch die Enlscheidung der Reparationskommission die akute Gefahr beseitigt und Raum für neue Verhandlungen geschaffen ist. Der„Berliner Lokalanzeiger" schreibt: Es ist wohl anzunehmen, daß eine Verständigung mit den zur Vermittlung geSamstag und Sonntag: N reichiaihl. Welmampfe in Sportplatz hinter der Cöchterschule do Nanhusie Vereinemir den Besten um Eimt. Einzelheiten zur Eutscheidung der Kommission. Paris, 31. Aug. Die Reparationskommission hat heute abend, nachdem sich die Verhandlungen unerwartet lange hinausgezogen hatten, gegen 7½ Uhr die Entscheidung über das deutsche Gesuch um einen Zahlungsaufschub gefällt. Sie hat auf die erste Frage, ob Deutschland für die nächsten Zahlungen ein Aufschub gewährt werden soll, mit Nein geantwortet. Für das Moratorium stimmte nur der englische Delegierte, dagegen Frankreich und Belgien, während der italienische Vertreter sich der Stimme enthielt, was ebenfalls als Abweisung bewertet wurde. Zweitens aber hat die Kommission einstimmig, also auch den französischen Vertreter einbegriffen, den belgischen Kompromißvorschlag angenommen, wonach Deutschland bis Ende des Jahres ein Zahlungsaufschub für die Barzahlungen gewährt wird, in dem Sinn, daß Belgien anstelle der Barzahlungen sechsmonatliche Schatzwechsel annimmt. Ueber die Sicherstellung dieser Wechsel wird die belgische Regierung direkt mit der Reichsregierung über die Bedingungen verhandeln. Es werden aus denVerhandlungen noch weiter folgende Einzelheiten bekannt: Nachdem der allgemeine Zahlungsaufschub mit Mehrheitsbeschluß abgewiesen war und Belgien seinen Kompromißvorschlag unterbreitete, soll der französische Vertreter Dubois in nicht geringe Verlegenheit versetzt worden sein, da er sich nicht ermächtigt glaubte, von sich aus dem von England und Italien unterstützten Vorschlag zuzustimmen. Er verließ alsbald die Sitzung, um sich sofort zum Ministerpräsidenten Poincaree ins Außenministerium zu begeben und sich zur Sicherheit neue Anweisungen einzuholen. Die Versammlung mußte geraume Zeit, d. h. eine Stunde, auf Dubois warten, bis er strahlenden Gesichts zurckkehlte und erklärte, auch Frankreich könne sich dieser Lösung anschließen. Schroeders Rückreise Paris, 31. Aug. Staatssekretär Schroeder wird Paris Freitag früh verlassen, wenn nicht vesondere Umstände sein Verbleiben wünschenswert erscheinen lassen. Außer ihm wohnten der gestrigen Sitzung der Reparationskommission Staatssekretär Fischer und Dr. Mayer von der Kriegslastenkommission sowie ein Dolmetscher bei. Pressestimmen. Die„Kreuzzeitung" erklärt: Die Entscheidung der Reparationskommission; ist für Deutschland unannehmbar. neigten Belgiern leichter zu erreichen sein wird, als mit Poincaree. Eins ist aber sicher, die Reparationskommission kann unter dem Eindruck der Entwertung der Mark, an der sie schuldig ist, einsehen, daß Deutschland eine Atempause gewährt werden müsse. Deutschlands Ausverkauf. Wie schon einmal, erlebt Deutschland jetzt wieder einen allgemeinen Ausverkauf an das Ausland. Die Poincaree'sche Vernichtungspolitik hat Deutschland strancheln, die Mark fast auf den Aullpunkt sinken lassen. Wie Aasgeier stürzen sich von allen Seiten die Fremden auf die am Boden liegende deutsche Wirtschaft und nehmen dem deutschen Volke zu Spottpreisen die letzten Existenzmittel, die es wegen der völligen Entwertung seines Geldes durch Einfuhr aus dem Auslande nicht wieder ersetzen kann. Tschechen und Polen, Franzosen, Schweizer und Dänen kaufen in den deutschen Grenzgebieten wahllos alles, was sie erhalten können. Stiefel, Seife, Lebensmittel, Grundstücke, Gastwirtschaften und Häuser reißen, die Ausländer mit billig erworbenen Martbeständen an sich. Der Deutsche hat das Nachsehen. Schon sinz viele Geschäfte dazu übergegangen, ihre Verkaufszeit auf 4—5 Stunden täglich herabzusetzen, bald werden sie wegen Warenmangel ihre Läden ganz schließen können. Sogar in Berlin werden die Schaufenster leerer und leerer, und immer häufiger erhält der deutsche Käufer die Antwort:„ausverkauft!" Ausländer waren vor ihm da! Was ist zu tun? Zum Teil ist die Bevölkerung zu wirkungsvoller Selbsthilfe geschritten. An der sächsisch=böhmischen Grenze haben Arbeiter alle Grenzwege besetzt und verweisen alle, die über die Grenze gehen wollen, auf die Zollstraße. Das bisherige Ergebnis dieser Maßnahmen war ein sehr gutes; zahlreiche Schmuggler konnten angehalten und große Warenmengen Deutschland erhalten werden. Ein anderer, sehr nachahmenswerter Akt der Selbsthilfe wird aus Tirol gemeldet. Dort haben alle Hotels durch Schilder bekannt gemacht, daß sie in Zukunft Franzosen keine Unterkunft mehr gewähren. Auch bei uns sollte man die Leute, die unser Rheinland mit Schwarzen besetzt halten, die uns finanziell ruiniert haben und nun auch noch ausplündern wollen, nicht noch gastlich aufnehmen. So wirksam die Selbsthilfe der deutschen Bevölkerung ist, allein wird sie nicht ausreichen, dem Ausverkauf Deutschlands Einhalt zu tun. Der Landrat von Glatz hat die Regierung telegraphisch ersucht, ein Verkaufsverbot für Grundstücke an Ausländer zu erlassen, die badische Regierung hat die Gendamerie und Bürgermeisterämter zu schärfstem Vorgehen gegen alle Ausländer angewiesen, die der unerlaubten Einreise verdächtig seien. Die Berliner Staatstheater werden hinfort von Ausländern erhöhte Preise verlangen. Das aber sind alles nur kleine Mittelchen, die wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken müssen. Die Reichsregierung muß sich zu einschneidenden Maßnahmen gegen das Treiben der Ausländer entschließen, und man darf annehmen, daß sie hierbei von den Regierungen der Nachbarstaaten unterstürzt wird, deren eigene Industrien durch die billige deutsche Einfuhr schwer geschädigt werden. Selbsthilfe des Publikums und staatliche Maßnahmen muß die Losung sein! * Der Frankf. Gen.=Anz. schreibt: Wer durch Beobachtungen in Frankfurt noch nicht zur Genüge gesehen hat, wie die Ausländer bei uns zusammenramschen, der lese die Berichte aus Köln, Mainz und anderen Städten des Westens. Hier ist ein solcher aus Mainz: Ganze Wagenladungen deutscher Ware gehen aus hiesiger Stadt tagtäglich nach dem Auslande ab. Wer daran noch zweifeln wollte, der mache nur einmal einen Gang nach dem Hauptbahnhofe. Man sieht da, wie in Droschken und Autos die Ausläder ihre Hamsterware fuhrenweise nach dem Bahnhose bringen lassen. Bedarfsartikel aller Art werden angefahren und in die Züge oder Güterwagen verstaut. So sahen wir gestern einen Wagen, hochbeladen mit Möbelstücken, Rohrsesseln, Kinderwagen und dergl. in Begleitung von Ausländern am Bahnhofe halten, wo sie deutsche Hilfskräfte nach dem Zuge verbrachten. Man kauft zu seinen vielen mitgebrachten Koffern neue riesige Reisekoffer hinzu, und schickt sie, bis oben hin voll gepreßt mit Kleidungsstücken, Stoffen, Schuhwerk, Wäsche und anderen Dingen fort. Nur so erklärt sich auch die rapide, von Stunde zu Stunde wachsende Teuerung. Die allgemeine Ansicht geht hier dahin, daß der Schluß der Läden gegenüber den uns auspowernden Fremden viel zu spät erfolgte. Löhne und Teuerung. Trotz fortgesetzt steigender Löhne erleben es die Arbeiter immer wieder von neuem, daß das Mißverhältnis zwischen ihren Einnahmen und Ausgaben täglich größer wird. Aus ihrer marxistischen Einstellung heraus glauben sie, daß dieses Mißverhältnis, das für zahlreiche Arbeitnehmer eine Lebenshaltung bedeutet, die knapp über dem Existenzminimum liegt, sehr leicht durch eine stärkere Belastung des Besitzes beseitigt werden könne. Ganz abgesehen davon, daß die Erträge der Wirtschaft von ganz anderen Faktoren abhängig sind als von den Lohnwünschen der Arbeitnehmer, würde selbst die stärkste Belastung des Besitzes, ja seine völlige Beseitigung, als die Konfiskation des gesamten Privateigentums nur eine geringe und rasch wieder vorübergehende Erleichterung der Lebenshaltung für die Arbeitnehmer mit sich bringen. Denn mit der Zerstörung des Besitzes, der ja in der Hauptsache aus Produktionsmitteln besteht, würde den Arbeitern jede Arbeits= und damit jede Verdienstmöglichkeit genommen werden. Deutschland würde so nämlich zu denselben Zuständen gelangen wie Rußland, wo die Arbeiter zwar jetzt in Gruppe I 1850000 Sowjetrubel monatlich erhalten, dabei aber elend hungern müssen, weil allein der Kostenherd einer monatlichen Lebensmittelration— also nur die Kosten der Ernährung, nicht auch die des übrigen Lebensunterhaltes— 3463000 Sowjetrubel beträgt. Der Monatslohn der bestbezahlten Industriearbeiter im bolschewistischen Rußland erreicht also noch nicht einmal die Hälfte des Existenzminimums! Und in Deutschland sind wir von russischen Zuständen nicht mehr weit entfernt. Schon nähern wir uns bedenklich dem Teuerungsnivean Oesterreichs, und die Verhältnisse Oesterreichs sind die Verhältnisse Deutschlands von morgen. Zur Beseitigung der Gefahren, die Deutschlands Volkswirtschaft bedrohen, gibt es nur zwei Wege: Entweder wir schränken den Verbrauch aufs äußerste ein, und das bedeutet zugleich eine Beschränkung 1 1776 1870 1900 also Herabsetzung der in der Hauptsache dem Verbrauch dienenden Löhne, oder die Erträgnisse unserer 1Wirtschaft werden durch erhöhte ArbeitsleistungenAkkordarbeit, Verlängerung der Arbeitszeit aufs Höchste gesteigert. Selbstverständlich müßte hiermit Leine Vernichtung der öffentlichen Aufwendungen Zund eine Beseitigung des Versailler Vertrages uit esf enr dur uüur Ar bre nicht. Jeder andere, z. B. der Versuch durch Sozialisierung der Not abzuhelfen, würde in den Abgrund und ins Chaos führen. Aus Stadt und Land. Schwerte, 1. September. Erinnerungen. Errichtung des Kadettenkorps in Preußen durch König Friedrich Wilhelm. Der Dichter Ludwig Hölty gest. Schlacht bei Sedan. Transvaal wird dem englischen Kolonial= besitz einverleibt. ** Woher der Name Alt Weibersommer? Wie ist der jetzt beginnende Nachsommer zu diesem spöttischen und despektierlichen Namen gekommen? Die letzten Sommerwochen mit ihren Frühnebeln, in denen die Marienfäden ziehen und auf den Feldern die Herbstzeitlosen blühen, in denen frohe Menschen die Kartoffeln aus der Erde buddeln und die Büchsen der Jäger knallen, haben doch in der Regel frisches, klares Wetter, wenn auch die Sonne am Himmel blasser scheint, und das Buchenlaub sich zu färben beginnt, also woher der häßliche Name? Nun, er soll nicht häßlich und nicht spöttisch gemeint sein, sondern ist nur ein etwas derber Volksausdruck. Der Frühling wird als junges Mädchen dargestellt, der Sommer als schöne Frau, der Nachsommer als Matrone, die uns in ihrem Aeußern zeigt, wie schön sie einst war. Der verblassende„Alt=Weibersommer“ bedeutet also keinen Spott, sondern nur eine wehmütige Erinnerung an die volle sommerliche Herrlichkeit, von der noch der Abglanz geblieben ist. ** Die drohende Stillegung der Hörder Kreisbahnen. Zur katastrophalen Lage der Straßenbahnen wird geschrieben: Das erste klare Zeichen des Zusammenbruchs ist ein der Aufsichtsbehörde vorliegender Antrag der Lokal= und Straßenbahngesellschaft Berlin, die Stillegung des gesamten Netzes der ihr gehörenden Hörder Kreisbahn zu ** genehmigen. Die Hörder Kreisbahnen sind nicht nurr seit Herbst 1921 nicht mehr in der Lage, dem * Erneuerungsbestand die nötigen Beträge zuzuführen, sondern haben im ersten Halbjahr des Jah# res 1922 einen Zuschuß von weit über eine Million * M a r k e r f o r d e r t, u n d d i e L e i t u n g s i e h t k e i n e M ö g lichkeit, das erforderliche Gleichgewicht durch Fahrpreiserhötung wiederherzustellen. Zweifellos würde die Stillegung des ganzen Straßenbahnnetzes für die Bevölkerung des stark industriellen Kreises Hörde ein schwerer Schlag sein. Deshalb erwägt die Kreisverwaltung in Hörde die Uebernahme der Kreisbahnen. Doch dürfte dieser Plan an den harten wirtschaftlichen Tatsachen scheitern. Die Aufsichtsbehörde, also der Verbandspräsident des Ruhrsiedlungsverbandes, wird über den Antrag der Allgemeinen Lokal= und Straßenbahngesellschaft an den preußischen Minister für Handel und Gewerbe, dem die letzte Entscheidung zusteht, berichten. Dem Siedlungsverbande ist die Förderung des Kleinbahnwesens, besonders des zwischengemeindlichen Verkehrs, durch Gesetz zur Aufgabe gemacht. Es wäre darau zu denken, daß unter 5 seiner Führung und beschränkten geldlichen Beteiligung versucht wird, die Hörder Verkehrskatastrophe zu verhindern. ** An unsere Leser! In Beantwortung verschiedener Anfragen teilen wir unserer Leserschaft mit, daß wir die Höhe des Botenlohnes erst in der Samstags=Nummer mitteilen, können; unsere Boten kommen heute Mittag zu einer Besprechung zusammen, um sich über ihre diesbezüglichen Forderungen einig zu werden. Der Bezugspreis für unsere Zeitung mit all ihren Beilagen stellt sich auf monatlich 100 A ab Druckerei. Berliner Zeitungen kosten das dreifache und doppelte. Sie finden in unserer Zeitung alle Nachrichten aus allen Gebieten, kurz und gut zusammengestellt. ** Von der Volkshochschule. In seiner letzten sitzung hat sich der Vorstand und Ausschuß des Volkhochschulvereins mit mancherlei Fragen beschäftigt, die für die Oeffentlichkeit von Bedentung sind. Die geldliche Seite des Unternehmens muß in Rücksicht auf die Markentwertung auf völlig neuer Grundlage aufgebaut werden. Aus diesem Grunde war es nicht zu umgeben, daß vom Wintersemester an, dessen Anfang auf den 20. September in Aussicht genommen ist, eine erhebliche Erhöhung der Gebühren für die Hörerkarte in Kraft tritt. Daß die Volkshochschule auch den Wünschen Kriegsbeschädigter in Uebermittlung der zur Erreichung einer Beamtenstelle erforlichen Allgemeinbildung behilflich sein will, wurde aus eines in der Richtung bekannt gegebenen Wunsches ausdrücklich festgestellt. Für die erste Hälfte des Monats Oktober während welcher die Lehrgänge ruhen werden, ist eine„Volksbochschulwoche“ geplant, die sich mit Fragen des„Wiederaufbaues", beschäftigen soll. Direktor Bäuerle aus Stuttgart, der verdienstvolle Leiter des Württembergischen Volksbildungs= wesens, wird die sittlichen Gedanken zum Vortrag bringen, von denen aus der Wiederaufbau getragen werden muß. Privatdozent Dr. Lukas Münster wird diese Frage von der wirtschaftlichen Seite beleuchten, indem er über„Die Wirtung des Friedensvertrages auf die deutsche Volkswirtschaft und die Möglichkeit ihres Wiederaufbaues" sich aussprechen wird. Stadtrat Dr. Dudeck wird nachweisen, inwieweit die Jugend an dieser Frage beteiligt sein müsse, Dr„Marie Elisabeth Lüders „Die Frauenaufgaben im neuen Deutschland" behandeln und endlich Universitätsprofessor Dr. Lindemann=Köln über„Die Mitwirtung der Arbeiterschaft an dem wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutschlands“ vortragen.—„Ueber die kulturellen Aufgaben der Volkshochschule im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau" wird Pfarrer Dr. Roth sich aussprechen. Sehr wahrscheinlich ist es, daß auch Ministerpräsident a. D. Stegerwald an dieser Volksbochschulwoche sich rednerisch noch beteiligt. So nimmt also die Volksbochschule für das beginnende Winterhalbjahr ihre Arbeit unter dem Gesichtspunkt wieder auf, daß alle diejenigen Veranstaltungen, welche im vergangenem Winter bereits ihre Freunde gefunden hatten, eine Fortsetzung in der Zukunft erfahren werden. Daß der Volkshochschulverein mit anderen Vereinen, die gleichfells die Pflege kultureller Aufgaben sich angelegen sein lassen, auch im neuen Zeitabschnitt freudig Hand in Hand die Arbeit fortsetze, wurde als wünschenswert bezeichnet. Mag die Zukunft trotz aller sich auftürmenden Schwierigkeiten äußerer Art der Tätigkeit der Volkshochschule weiteres Gedeihen und eine glückliche Entwicklung bringen! ** Die Einstellung der Bautätigkeit. Die Industrie hat auf der ganzen Linie die begonnenen Bauten bis auf wenige, die vor der Vollendung stehen, stillgelegt. Das gleiche hat die Bergmannssiedlung für den Ruhrbezirk getan. Es ist kein Geld mehr vorhanden! Die Materialkosten sind ungebenerlich gestiegen, kostet doch beispielsweise ein vierspänniges Fuhrwerk per Arbeitsstunde 180 A. Für ungezählte Millionen Baumaterial liegt an den Bauplätzen angefahren, es wird große Einbuße erleiden, wenn nicht die Bauten bald wiedie fortgesetzt werden können. Wegen der hohen Löhne im Bangewerbe waren im Frühjahr Tausende Vergarbeiter zum Bau übergesiedelt— jetzt fluten sie wieder zur Zeche zurück, da sie entlassen werden. Die Wohnungsnot wird sich durch die Einstellung der Bautätigkeit erheblich verschärfen. Die Bergmannssiedlung hat ihre Mittel aus dem Kohlenfonds bis Oktober dieses Jahres erschöpft. Dann wird sie neue Mittel erhalten, um wenigstens die in Angriff genommenen Häuser fertigstellen zu können. Durch die Einstellung der Bautätigkeit wird die gesamte Bauindustrie in Mitleidenschaft gezogen. ** Die Landesbank in Münster hatte im Juli einen Umsatz von über 9 Milliarden A gegen 2,8 Milliarden A im Juli v. J.,und eine Bilanzsumme von 2,6 Milliarden A gegen 1,8 Milliarden im Juli v. J. ** Tariferhöhung bei der Eisenbahn. Die Reichsbahn ist infolge der katastrophalen Entwickelung der Mark und sich daraus ergebenden Ausgabesteigerungen genötigt, die zur Zeit gültigen Tarife zum 1. September d Is. um 50 Prozent zu erhöhen. Diese Erhöhung wird bei der zum 1. Oktober erfolgenden organischen Umarbeitung des Gütertarifes, bei der der neue Reichseisenbahnrat mitwirkt, bereits berücksichtigt. Nachdem das erste Vierteljahr des laufenden Rechnungsjahres mit einem Betriebsüberschuß von rund 2,5 Milliarden abgeschlossen hatte, sah die Reichsbahn trotz der gewaltigen Preis= und Lohnsteigerungen, die Anfang Inli einsetzte, von einer Tariferhöhung am 1. August; ab. Die neuerdings erfolgte Steigerung aller sachlichen und persönlichen Ausgaben ist aber so stark, daß beispielsweise zur Zeit für Schienen das 194fache, für Stabeisen das 215 fache, für deutsche Kohle das 158fache und für englische Kohle, Zauf die die Reichsbahn heute zu mehr als ein Viertel angewiesen ist, das 440 fache des Friedenspreises zu bezahlen ist. Nur die günstige Verkehrsentwicklung der letzten Monate erermöglichte es, von einer völligen Anpassung der Gütertarife an diese Preissteigerungen abzusehen.(Die durchschnittliche Tariferhöhung gegenüber dem Frieden beträgt vom 1. September ab rund das 140fache.) Die Ersparnismaßnahmen der Reichsbahn famhobl" auf versönlichem wie auf sachlichem Sprechstunden in Westhofen fallen aus, da die Patienten die neu eingerichtete Schwerter Sprechstunde besuchen können. Für die übrigen Bezirke des Kreises findet Sprechstunde in Hörde jeden Dienstag nachmittag 3½ Uhr statt. Beraten werden in den Sprechstunden Patienten, die vom Arzt der Lungenfürsorge überwiesen werden und solche, die zur Zeit nicht in ärztlicher Behandlung sind. ** Drahtdiebe sind heute Nacht an der Arbeit gewesen und haben in der sogen.„Krümmde“ bei Geisecke aus der Telegraphenleitung SchwerteUnna aus ca. 20 Leitungen je 100 Mtr. Draht herausgeschnitten. Von den Spitzbuben, die bei dem stürmischen Wetter der letzten Nacht ungestört arbeiten konnten, fehlt noch jede Spur, auch über den Verbleib der Diebesbeute. ** Starke Erhöhung des Bierpreises. rheinisch=westfälischen Bierbrauereien beraten zurzeit über das Ausmaß einer neuen Bierpreiserhöhung. Endgültige Beschlüsse sind noch nicht gefaßt. Immerhin kann mit einer Erhöhung von 700 bis 800 A pro Hektoliter gerechnet werden. sowohl, auf Personlichem wie auf fachlichen Gebiet sind bei der Bemessung der heutigen Tarifsätze nach dem heutigen Geldstande entsprechend hoch bewertet. ** Gute Kartoffelernte in Aussicht? Das Wetter scheint jetzt freundlich und sonnig werden zu wollen und damit gestalten sich die Aussichten für eine reichliche Kartoffelernte günstiger. Nach dem Bericht des Deutschen Landwirtschaftsrats beurteilen den Stand der Kartoffeln in diesem Jahre 65 Prozent der Gewährsleute mit„gut“ gegenüber nur 13 Prozent j. V., mit„schlecht“ dagegen nur 1 Prozent in diesem Monat gegenüber 46 Prozent im verflossenen Jahre. Stellenweise hat die allzu große Feuchtigkeit geschadet, überdies ist die Kräuselkrankheit der Kartoffeln an mehreren Stellen aufgetreten. Die Sprechstunden der Lungenfürsorgestelle des Landkreises Hörde haben eine Aenderung erfahren. Sie finden vom 1. September ab wie folgt statt: Barop jeden 1. und 3. Montag im Monat, nachm. 34. Schwerte jeden 2. und 4. Montag im Monat, nachm. 3½, Holzwickede jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, vormittags 8½ Uhr. Die Aus den Provinzen. Dortmund, 31. Aug. Tödlicher Unglücksfall. Das 1¾ Jahre alte Söhnchen einer Witwe in der Wörthstraße verunglückte tödlich. Durch den älteren Bruder wurde das Kind in einem kleinen Kastenwagen spazieren gefahren. Beim zu schnellen Ueberqueren der Holzbrücke zum Sportplatz an der Spichernerstraße in Dorstfeld kippte der Wagen um. Das Kind fiel heraus und kam unter den Wagen zu liegen. Der Tod trat infolge des heftigen Anpralls durch Genickbruch ein. Opladen, 31. August. Ein frecher Kirchendiebstahl wurde bei hellichtem Tage in der katholischen Kirche ausgeführt. Von beiden Seitenaltären wurden mehrere große, etwa 8 Meter lange Leinentücher, sowie die Unterlagen gestohlen. Die Schutzdecken fanden sich nachher in den Beichtstühlen wieder. Die Täter sind bisher nicht ermittelt. Köln, 31. August. Schwere Strafen für Zuckerwucher. Das Wuchergericht verurteilte den Kaufmann Arnold Griesendorf und den Bäckermeister Schmitz zu Berghofen wegen Preistreiberei mit Zucker zu 4 Monaten Gefängnis und 4000 M Geldstrafe bezw. wegen unerlaubten Großhandels und Kettenhandels mit Zucker zu 40 000 M Geldstrafe. Bocholt, 31. August. Ein tapfers Mädchen. Unter großer Lebensgefahr rettete die 13jährige Schülerin Helene Lobner, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Heinr. Lobner vom Westend, ein achtjähriges Mädchen, das beim Spielen von der hohen Böschung in die Aa gefallen war, vom Tode des Ertrinkens. Hegensdorf, 31. August. Eineentsetzliche Blutat beging ein 18jähriger Bursche an seinem 17jährigen Bruder. Die beiden Brüder waren mit einem Trupp gleichaltriger Burschen vom benachbarten Leiberg nach hier in eine Gastwirtschaft gekommen. Im angetrunkenen Zustande wurde der ältere Bruder laut und radaulustig. Als der jüngere Bruder ihik zur Ruhe ermahnte, fuchtelte der Betrunkene mit einem kleinen Federmesser umher, stach auf den jüngeren Bruder ein und traf ihn so unglücklich in die Herzgegend, daß er nach weniger Minuten an innerer Verblutung starb. Der Täter wurde in Untersuchungshaft genommen. Elberfeld, 31. Aug. Schweres Antounglück. Ein Chauffeur nahm das seinem Arbeitgeber gehörige, im Umbau befindliche Automobil und unternahm mit einem Bekannten eine kurze Fahrt. Beim Nehmen einer Kurve versagte die Steuerung und das Auto fuhr gegen einen Baum. Der Mitfahrer Haan wurde vom Bock gegen eine Häuserwand geschleudert und auf der Stelle geMlhpue Art läßt nicht von Art. Roman von H. Hill. 201(Nachdruck vernoten.) Der Kammerdiener des jungen Grafen, dieser Mensch mit dem sandfarbigen Haar, den er, wie ich höre, aus der Hauptstadt mitgebracht hat—“ „Weigelt heißt er— nicht wahr? Ich erinnere mich, ihn wiederholt gesehen zu haben, und er hat mir einen ziemlich widerwärtigen Eindruck gemacht.“ „So ist es auch mir ergangen, und gerade in dieser Nacht wollte mir das Benehmen dieses Dieners am wenigsten gefallen.“ „Er scheint nicht den mindesten Respekt vor seinem jungen Gebieter zu empfinden, und wenn das auch bei der Beschaffenheit dieses Gebieters erklärlich genug ist, so wundert es mich doch, daß mein Vetter sich einen so unverschämten Lakaien gefallen läßt. Nun, dieser Weigelt gab sich den Anschein, mein Bemühen zu unterstützen, aber trotzdem machte unser Zureden nicht den geringsten Eindruck auf den Berauschten, und ich hielt mich überzeugt, daß seine Apathie keine Verstellung sei. Weil ich mich aber in solchen Dingen, wenn so Wichtiges auf dem Spiele steht, nicht gern auf mein Urteil allein verlasse, bestimmte ich den Arzt, sich mit ihm zu beschäftigen, unter dem Vorwande, daß er meiner Ansicht nach des Beistandes bedürfe, weil mir sein Zustand besorgniserregend vorkomme. Und auch Doktor Flächsmann konstatierte sinnlose Trunkenheit, die schon direkt als eine schwere Alkoholvergiftung zu bezeichnen sei. Er schickte nach einigen Medikamenten aus seiner Handapotheke, und ich glaube, daß er jetzt noch bei ihm ist.— Herein!“ Ein bescheidenes Klopfen an die Tür des Zimmers hatte ihn zu dieser Aufforderung veranlaßt, und über die Schwelle trat alsbald ein stattlicher, noch ziemlich junger Mann in der Uniform eines Gendarmeriewachtmeisters. Es war der in Donnersberg stationierte Gendarm, den man in Ermangelung einer anderen obrigkeitlichen Persänlichkeit zuerst an den Tatort gerufen, und der die vorläufigen Erhebungen bewirkt hatte. Sein bescheidenes Wesen unterschied ihn vorteilhaft von den meisten seiner Kollegen; er hatte schon verschiedene Beweise eines sehr gesunden natürlichen Verstandes gegeben und erfreute sicht in der Umgegend allgemeiner Achtung und Beliebtheit. Er war Junggeselle, aber im Schlosse erzählte man sich unter der Dienerschaft viel von seiner Schwärmerei für Mademoiselle Leblanche, die französische Kammerjungfer der Komtesse Edith. Er trat militärisch grüßend auf den Regierungsassessor zu und reichte ihm einen Fetzen zerknitterten und beschmutzten Papiers. „Kennen Sie diese Handschrift, Herr Baron?“ fragte er in jenem zugleich dienstlichen und ehrerbietigen Ton, den ehemalige Unteroffiziere auch dann noch gegen Offiziere und Reserveoffiziere anzuschlagen pflegen, wenn sie sich zu ihnen nicht mehr im Verhältnis von Untergebenen befinden. Herr von Reckenburg hatte das Papierstück entgegengenommen und hatte es einer Musterung unterzogen. „Ja,“ sagte er nach kurzer Prüfung mit voller Bestimmtheit.„Es ist die Handschrift meines Oheims, des Grafen Bredow=Donnersberg, der an diesem Abend ermordet wurde.“ „Wollen Sie die Güte haben, zu lesen, was darauf steht! Ich möchte sehr gern Ihre Meinungedarüber hören, weil es mir scheint, als ob möglicherweise viel davon abhängen könnte.“ Der Freiherr las: „——— aus mehr als einem Grunde lebhaft bedauern, muß Sie aber zugleich bitten, meine Entschließung als eine endgültige anzusehen und sich ohne weitere Erklärungen damit „ finden daß ich Sie fortan in meinem Hause nicht mehr „Wenn ich das wüßte,“ erwiderte der Wachtmeister ernst, „würde ich wahrscheinlich nicht mehr weit davon entfernt sein, den Mörder des Herrn Grafen zu kennen.“ „Wieso? Wo haben Sie diesen Papiersetzen gefunden?" „Ich fand ihn bei nochmaliger Untersuchung des Tatortes in der unmittelbaren Nähe der Stelle, an der die Leiche des Ermordeten gelegen. Wie Sie aus den darauf befindlichen Streifen ersehen können, hatte der Verbrecher das Papier offenbar dazu benutzt, um ein paar Blutspritzer von seiner Kleidung oder von seinen Händen wegzuwischen. Er hat es dann entweder leichtfertigerweise weggeworfen oder es ist ihm unbemerkt entfallen.“ „Wü aber ging es zu, daß das Papier nicht sogleich gefunden worden war?“ „Es hatte sich unter das Wolfsfell geschoben, das vor dem Schreibtisch liegt. Erst als ich bei meinen Nachforschungen auch dies Fell in die Höhe hob, wurde ich seiner ansichtig.“ Nachdenklich betrachtete der Freiherr das Blatt, das er noch immer in der Hand hielt. „Sehr bedauerlich, daß Sie gerade ein Bruchstück erwischen mußten, aus dem so gar kein Anhalt hinsichtlich der Person desjenigen zu gewinnen ist, an den der Brief gerichtet war. Ihn ausfindig zu machen, wird ungefähr ebenso leicht sein, wie das Auffinden einer Stecknadel in einem Heuhaufen.“ „So scheint es auch mir, Herr Baron,“ stimmte der Wachtmeister bescheiden zu.„Aber das Blatt könnte nach meinem Dafürhalten doch immerhin zu einem Fingerzeig für die endgültige anzusehen und sich ohne weitere Erklärungen damit Dafürhalten doch immerhin zu einem Fingerzeig abzusinven, vaß ich Sie fortan in meinem Hause nicht mehr weiteren Nachforschungen werden. Wenn es gelange, herausommen heißen kann——“ zubringen, ob der Herr Graf mit irgend jemandem, der sonst willkommen heißen kunn—. Obwohl es sich nur um das Bruchstück eines Briefes handelte, konnte es doch nicht zweifelhaft sein, welche BeFnbringen, 50 der Herr Graf mit irgend hemandei, der sonst hier im Schlosse ein und ausging, in Mißhelligkeiten geraten war, so wurde man dadurch möglicherweise auf eine Spur gebracht werden. Aber es kann natürlich nicht meine Sache handelte, konnte es doch nicht zweifelhaft sein, welche Be= war, so würde man dadurch möglicherw. deutung dieser Brief für den Adressaten hatte haben sollen. gebracht Werden. Ader es kann Rurutiich nicht memne Sache Es wer ein sehr unzweideutiges Verbot. das Schloß zu[ sein, nach dieser Richtuna hin Untersuchungen anzustellen.“ tung dieser Brief für den Adressaten hatte haben sollen. Es war ein sehl unzweibeuniges Vervor, das Schioß zu besuchen, in stärkeren Ausdrücken abgefaßt, als sie der Graf sonst gegen ihm gesellschaftlich Gleichstehende anzuwenden pflegte. „Nun?“ fragte von Reckenburg.„Und wer ist der Empfänger oder Adressat dieses Briefes gewesen?“.—— sein, nach dieser Richtung hin Untersachungen ungustenlen. „Man wird ja, wie ich annehme, irgendeinen tüchtigen Kriminalbeamten aus der Hauptstadt schicken, um die weiteren Recherchen zu bewirken, und ich werde abwarten müssen, inwieweit ich zu denselben herangezogen werde." (Fortsetzung folgt.) es, da die Paerter Sprechbrigen Bezirke Hörde jeden Beraten werdie vom Arzt sen und solche, andlung sind. an der Arbeit Krümmde“ bei ung Schwertektr. Draht hern. die bei dem t ungestört arzur, auch über erpreises. Die n beraten zurn Bierpreisernoch nicht geErhöhung von net werden. zen. licher Unalte Söhnchen erunglückte tödourde das Kind zieren gefahren. Holzbrücke zum ße in Dorstfeld fiel heraus und der Tod trat inGenickbruch ein. recher Kirchtem Tage in :t. Von beiden große, etwa 8 die Unterlagen i sich nachher in äter sind bisher re Strafen suchergericht verGriesendorf und erghofen wegen Nonaten Gefängo. wegen unerttenhandels mit apfers Mädahr rettete die mner, Tochter des nr. Lobner vom dchen, das beim g in die Aa gentens. ieentsetzliche Bursche an seinem Brüder waren mit schen vom benachGastwirtschaft gestande wurde der instig. Als der rmahnte, fuchtelte n Federmesser umider ein und traf gend, daß er nach Verblutung starb. hungshaft genomeres Antounas seinem Arbeitndliche Automobil annten eine kurze kurve versagte die jegen einen Baum. m Bock gegen eine uuf der Stelle geneister ernst, on entfernt gefunden?" des Tatortes e Leiche des befindlichen das Papier von seiner Er hat es oder es ist nicht sogleich en, das vor ien Nachforde ich seiner latt, das er ruchstück ernsichtlich der er Brief gegefähr ebenso el in einem te der Wachtnach meinem zeig für die inge, herausem, der sonst eiten geraten if eine Spur meine Sache zzustellen.“ nen tüchtigen die weiteren rien müssen, Der Chauffeur ist in Haft genommen orden. oberhausen, 31. Aug. Von einer Heu„el tödlich getroffen. In der Sack##aße lud der 12 Jahre alte Spitz mit seinem ###er, einem Gymnasiasten aus Krefeld, Heu auf. dieser Arbeit wurde jener von der Heugabel glücklich getroffen, indem ihm ein Zinken durch #. Nase in den Kopf drang. An der Folgen der Vrletzungen ist der Junge bald danach gestorben. natingen, 31. Aug. An den Unrechten #tommen. Auf der Prodinzialstraße zwischen ###warzbruch und Ratingen hielten in der verLugenen Woche abends vier Wegelagerer einen Sssanten an und forderten die Herausgabe des ##des. Da es stockdunkel war, sahen sie nicht, E sie ihr Ansinnen an einen Landjäger richteten. eser antwortete mit dem Säbel so gründlich, Ez die Uebeltäter vorzogen, in der Dunkelheit zu Lrschwinden. Aber auch der Landjäger hatte einen Shlag mit einem Knüppel auf die Hand erhalten. n Erkennen oder Verfolgen der Flüchtenden ##r in der Finsternis nicht möglich. Kaiser Wühelms II. Lebenserinnerungen. TU. Berlin, 1. Sept. Am 29. September beginnt im Berliner Lotalanzeiger die Veröffenttichung der unter dem Titel:„Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878 bis 1918“ verfaßten Lebenserinnerungen des Kaiser Wilhelm II. Der Verfasser beginnt mit Bismarck. Man gewinnt einen Einblick in die schweren Kämpfe zwischen dem jungen Fürsten und seinem Berater, bis zu der Trennung. Die wichtigsten politischen Ereignisse ziehen an den weiteren Abschnitten an uns vorüber. Es folgen Caprivi, Bülow und BethmannHollweg. Dann folgen Erinnerungen aus dem Verhältnis des Kaisers zur Königin von England, dem Zaren, dem König Eduard und andere, die Beziehungen des Kaisers zum Heer und zur Flotte und seinen zahlreichen Mitarbeitern. Der Verwaltung. Kunst und Wissenschaft sind weitere Abschnitte gewidmet. Dann folgt der Weltkrieg und endlich der Zusammenbruch mit dem Verlust der Krone. Ihm persönlich ist der letzte Abschnitt gewidmet, jedoch mit völligem Verzicht auf Gnabenerweise. behte Drahtmeldungen. Plan für die Ruhrbesetzung. TU. Paris, 1. Sept. Die Radio Agentur hat ie Versicherung abgegeben, daß das Kriegsministeum mit dem Finanzministerium gegenwärtig inen Plan für die eventuelle Ruhrbeletzung ausarbeite. Oeuvre gibt diese Melung ebenfalls wieder und fügt hinzu, daß die anzösische Regierung bereits offiziell bei der belischen Regierung angefragt habe, welche Haltung # einzunehmen beabsichtigt für den Fall, daß #rankreich militärische Sanktionen stereife. Buchdruckerstreik in Magdeburg. TU. Magdeburg, 1. Sept. Infolge Lohndiffenzen sind die Buchdrucker und Schriftsetzer gestern ###end in den Streik getreten. In Magdeburg btscheint keine Zeitung. Einladung der Rhönflieger nach Amerika. TU. London, 1. Sept. Die Rhönflieger Hentzen #nd Marten sind unter glänzenden Bedingungen #ngeladen worden, in Newyork und London Schauige zu veranstalten. elessendens Pengunbrone beichlaguahant In hiesigen Grenzkommissariat 18 Kisten Gold und Aluminiumbronze im Werte von 875000, sie an Argentinien verkauft waren und sich breits auf dem Wege zur Grenze befanden. Gngsltondt (Für Artikel unter dieser Rubrik übernimmt die Redaktion nur die preßgesetzliche Verantwortung.; Sportsmann sein— heißt ein Charakter sein! Nur schlichte, einfache Worte, für den echten Sportsmann jedoch Lebensregel und hohes Ziel, weill ich schreiben. Dieses zur Beherzigung denen, die am Samstag bei der feuchtfröhlichen Festlichkeit des Sportvereins Höchstleistungen im Genießen von Alkohol aufstellten und in diesem Zustand den Fernstehenden ein Abbild davon boten, wieein Sports mann nicht sein soll. Wenn ein Fest von Sportleuten um 8 Uhr beginnt und vor 10 Uhr sieht man bereits die ersten sogen. armseligen Bierleichen sich unangenehm breit machen, so ist das alles andere, als faire Levensweise eines Sportmannes und Werbung für unsere gemeinsame große, hehre Sache - unseren Sport. Werfen wir einmal die Frage auf: Wie gelange ich zu Kraft und Höchstleistungen? Sport soll doch Volksertüchtigung sein, man will aufbauen! Das kann aber nur geschehen, wenn man seiner Gesundheit lebt und dem Körper die Stoffe fernhält, die ihm schädlich sind. Ein Sportler soll dem Körper den größten Dienst erweisen, die Entwickelung der einzelnen Organe nicht erschweren, sondern den Körper zu Kraft und durch fleißziges Trainierung zu Höchstleistungen gelangen lassen. Die Hauptvertreter unseres Sportes sind das „starke Geschlecht". Die Stärke des Mannes soll doch auch wohl darin liegen, daß die Schwächeren auf seine Hilfe, auf seinen verständigen Rat vertrauen dürfen und er einen festen Halt bietet für den, der sich an ihn lehnt, weil man sich auf ihn verlassen tann. Verlassen kann man sich aber nur auf Menschen, die nicht abhängig sind von den Gelsüsten ihres Körpers, sondern allein von ihrem starken, geraden, unbeugsamen Willen. Diese Verläßlichkeit, die auch Treue gegen sich selbst ist, sollte sich jeder Mensch zu eigen machen durch das Gemeingut des Sports. Dazu will uns unser Sport erziehen: Zu echten Sportsmännern und zu solchen, die sich rühmen können: Ich kann mich auf meine Muskeln, auf die Sicherheit meines Auges, auf die Ruhe meiner Hand und die Geschmeidigteit meines Körpers verlassen. Ich sann mich, mag von außen kommen was da will, auf meinen eigenen, unbeirrten Willen verlassen. Das sollte eines jeden„Kraft“ sein und einem jeden Sportsmann zu eigen!— Und am Samstag? Und soll denn nicht auch ein Fest von Sportsleuten vorbildlich sein, dadurch, daß es zeigt: Treue, Kameradschaft, Fröhlichkeit, gepaart mit biederem Wesen und gesundem Humor? In Schwerte hat man am Samstag das nicht gezeigt. Werbung für den reinen Sport tut Not um unserer selbst- willen. So sollten wir denn auch in Schwerte eine Sportsgemeinde bilden, die als Leitsatz„Sportsmann sein— heißt ein Charakter sein“ sich zu eigen gemacht hat. Den Jüngeren sichere Führer, den Aelteren treue Kameraden und uns selbst der treueste Freund! Schade um das Fest am Samstag!— Es war ein Fehlschlag im Blick auf die Schwerter Jugend, die dem körperstählenden Sport zugeführt werden sollte. Mögen sich Männer finden, die ohne Furcht und Tadel der Jugend in allen Stücken Vorbild sind, auch beim fröhlichen Festefeiern. Otto Heinrich Scholz. Schwerte. ............ 875 Baroper Walzwerd 1248 Bochumer Guß 2475 Bösperde Walzwerk 1100 Daimler Motoren 535 Deutsche Kaliwerke 2375 Deutsch=Luxemburg 2325 Dynami................. 844 Elbers. Farbw. 1300 Essener Steinkohlen........ 2500 Gelsenkirch. Bergw 2488 Gasmot. Deutz........ 970 Harpener Bergw. 5425 Hasper Eisen................ Hoesch................... 2750 Humboldt Masch. 760 Mannesmann 1900 Oberschles. Eisenb.-Bed. 1198 Orenstein& Koppel........... 1715 Phönix Bergbau...... 2710 Reisholz Pap...............720 Rhein. Stahlwerke............ 2225 Rombacher 1180 Schuckert 1180 Siegen=Solingen....... 530 Ver. Di. Nickelwerke..... 2010 Westf. Draht=Ind. 750 Westf. Eisen, Langendreer........ 795 35 Handel und Hörse) Volkswirtschaft mig Berliner Börsen kurse vom 31. August 1922 mitgeleill vom Barmer Bank=Verein, Schwerke 75% Deutsche Reichsanleihe....... 77½ Barmer Bank=Verein........ 255 Deutsche Bank 645 Diskonto 485 Dresdner Bank 387 Auslands=Wechselkurse der Berliner Börse 7(Depisenkurse) — 31. 8. Manz'zahlte deutsche Mark: s5. sam 30 8 an 1100Tbelgische Franken# 11385,75 12534,30 100 dänische Kronen.. 32459,35 37453,10 I 1 englisches Pfund..f. 6916.30 7840,15 100 französische Franken 11985,— 13183,50 100 holländische Gulden 60424,35 68414,30 100 italienische Lire.... 6841,40 7440,65 100 polnische Mark...9.— 19,50 100 schwedische Kronen: 39950,— 46342,— 100 schweizerische Franken 29612,90 32858,80 100 tschechische Kronen.. 4694,10 5767,75 Dollar 154806 172284 Die Allgäuer Milch von kerngesunden Gebirgskühen, berühmt durch ihre hervorragende Qualität, wird an Ort und Stelle zur Herstellung von Nestle's Kindermehl verarbeitet. Herrscht Milchknappheit, so wird man also gut tun, milchhaltige Präparat für Säuglinge zur Anwenwendung zu bringen. Auch erwachsenen Kranken, welche eine Milchdiät durchmachen müssen, leistet es gute Diinste. Illustrierte Broschüre über die Pflege des Kindes kostenlos erhältlich durch „Linda"=Gesellschaft m. b. H, Berlin W 57. b im Verlage dieser Zeitung Vobach=Schnitte sind zu haben im Verlage dieser Zeitung m Morgenkleid Bei keiner Kleidungsart macht sich der Unterschied in den Verhältnissen so bemerkbar wie beim Morgenrock, denn Material und Form richten sich danach, ob in dem Morgenkleid gearbeitet wird oder nicht. Für das praktische Morgengewand wird man das Material entsprechend wählen, also im Sommer Kattun, Zephir, Leinen, wie überhaupt alle festen Waschstoffe, und zwar in Farben, die das Waschwasser vertragen können, ohne gleich alle Farbe einzubüßen, denn ein Hauskleid, an dem die Farbe ausgegangen ist, ist nicht schön. Für kühle Tage wählt man Barchent, sogenannten Waschsamt, Flanell und so manchen waschbaren, festen Stoff. Die Industrie ist ja so erfinderisch in der Herstellung künstlerisch wirkender und praktischer Musterungen. Der glatte Morgenrock ist naturgemäß weniger praktisch, weil kleine Flecke, die nun einmal nicht zu vermeiden sind, sich leichter bemerkbar machen. Auch hier werden wir den frischen Farben den Vorzug geben. Für kranke Tage kann man den Morgenanzug eleganter wählen, den vorhandenen einfachen durch einen großen Kragen aus abstechendem, aber harmonierendem Stoff, aus Seide oder auch Spitze eleganter gestalten. Die Dame, die nicht mitarbeitet, wählt das Material für ihren Morgenanzug aus der Fülle al des Schönen, mit dem uns die Industrie erfreut. Was soll man mehr bewundern, die Weichheit und Apartheit des Materials: Chiffon, Schleierstoff, alle Arten Krepps und Seide oder die Farben, in denen sie sich uns präsentieren? Weiß, Elfenbein, Zartrosa, Hellblau, Flieder, Zitronengelb oder das kräftige Grün und Altrosa, von dem sich die japanische Stickerei so wundervoll abhebt? Dem Material entspricht natürlich die Form. Der praktische Morgenrock muß einfach in sich gearbeitet sein, vielleicht mit Blenden verziert, mit verstellbarem Kragen, so daß er offen und geschlossen getragen werden kann, mit halblangen oder langen, aber anliegenden Aermeln. Nicht vergessen dürfen wir die aufgesteppten Taschen. Für die elegantere Form kann sich die Phankasie ungehemmt entfalten. Die Mode bevorzugt heute auch für diese die schlichten Linien, wie es Abb. 2 zeigt. Das Elegante liegt hier in der Stickerei und in den aparten, weiten bzw. langen Aermeln, dagegen kann der nebenstehende Morgenrock, Abb. 3, je nach dem Material, einfach oder elegant wirken. Neben dem angeschnittenen Aermel sieht man wieder sehr viel den bis zur Schulter aufsteigenden Aermel, wie an Abb. 1 und 3. An letzterem sehen wir auch die beliebte Geishablende, die hier zu groß gemustertem Grundstrff aus glattem Stoff gearbeitet ist. Hiermit harmoniert der Aermelansatz, während der Gürtel aus gemustertem Stoff besteht. P. Grag. 9 M 5 Abd. 1. Morgenrock mit RaglanArmeln und verstellbarem Kragen, aufgesetzten Taschen und Stoffgürtel, Hierzu VovachSchnit F 7363, Gröne lI oder III, für M. 18.— nebst M. 3.— für Porte und Versand erhältlich. Abd. 2. Echt javanischer Kimono mit weiem Schaltragen und Stickerei. Stohfgtirtel. Hierzu Vodach=Schnilt F 7364 für M. 18.— nedst N. 3.— für Porto und Versand sowie Aufbügelmuster 35 441 für M. 8.—nebst M. 1.50 für Porto und Versanderhältlich. Abb. 3. Morgenrock mit Raglanärmeln und abstechenden Aufschlägen. Für stärkere Lamen geeignete Form. Oierzu VobachSchnitt l 7.85, Größe Ill oder IV. für M. 18.— nebst N.:. für Porto und Versand erhältlich. ∆ O40 gpN D Mi P □∆ P 84 hebecht. K. Grad. Garis und Ausgnd ecmunsch. u 1.. m Eesteht DOnihnern-#### Lia- TOonDen ier D).o bur##6 O0lodres-Clobu#s Np. Mo6ores6 Bobachs Modenalben, Frauenzeitschriften und Schnittmuster empfiehlt und besorgt die Buchhandlung Carl Braus in Schwerte. Das hiesige Versicherungsamt teill uns folgendes mit: Der§ 1245 Abs. 1 R. V. O. erhält folgende Fassung: Nach der Höhe des Jahresarbeilsverdienstes werden für die Versicherlen folgende Lohnklassen gebildel: Lohnklasse A für Versicherte mit Jahresarbeitsverdienst von mehr als 1000 2000„. 5000„„ 7000"„ 9000"„ 12000„„ 15000„„ 18000„„ 27000„„ 39000"„ 54000„„ 72000 Md. bis zu 1000 Mh., Wochenbeilrag 3.50 Mh. 3030 5000 7000 9000 12000 15000 18000 27000 39000 54000 72000 Durch das Gesetz deir. Bezüge von Sozialreninern vom 18. 649/650) trikt u a. eine Aenderung in der Veitragsleistung ein. Die bisherigen 8 Lohnklassen sind durch 5 Klassen erweitert, arbeitsverdienst bis 72000 Mk. gestaffelt ist. Die neuen Sätze treten vom 1. Oktober 1922 ab in Krast. jetzt schon zu prüfen, ob die Quittungskarten in Ordnung sind, d. 4.50 5.50„ 6.50" 7.50„ 9.00" 10.50„ 12.00" 18,00„ 24.00„ 32.00" 4°.00„ 52,00„ G. Bl. S 7. 1922(R. sodaß jetzt der JahresEs empfiehlt sich daher, h. ob eine richtige und rechtzeitige Markenverwendung stattgefunden hat, damit später Unannehmlichkeiten erspart bleiben. Bekanntmachung. Am 15 September ds. Irs. tritt eine Erhöhung der Frachtsätze des Tarifs der Dortmunder Kleinbahn in Kraft Auskunft erteilt die unterzeichnete Verwaltung Dortmund, den 30 Aug. 1922. 3667 Die Betriebsleitung der Dortmunder Kleinbahn Städtische Hafenverwaltung. 107 4—6 selbständige Stuckateure suchen für sofort Kamotein M. d. D. T. DAS Generalversammlung am Samstag, d. 2. September, abends 8½ Uhr beginnend, im Vereinslokal bei Specht. Tagesordnung daselbst. Vorstandssitzung 8 Uhr. Der Vorstand. be e 2 D= d:e: o: n: barietee-Palast Dortmund Brückstraße 39/41 Teleson 3047 u. 4900; WER SUGIT IHN, WeR GIBT UHN Einlaß 7 Uhr. Artistische: Darbietungen 7,45 Uhr.: bracfachen für vereine liefert schnellstens die Bachbräuerkl eurt Braud. Schmidt& Rietze, Schwerte Hauptwerkstatt. Das führende Haus am: Platze. Freitag, September 1922:3 Eichtspiele„Jur Keichbrrone Das Freitag bis Montag! schöne und ergreifende Programm: □ 05 * 1 Farben für Oel- und Wasseranstrich Lacke Istein-, CopalSefe Bernetcn,--E.„ Emaille- etc. Originalkannen Originalfässer od. im Anbruch Erzeugnisse erster Raffinerien InSel etc. f. Malermstr. u. Private Wilh. Heppe den 1. Eröffnung der 2. Varietee=Saison Sensations=Gastspiel des besten rheinischen: Komikers, der Gipfel: des rheinischen Humors; Wilhelm Hartstein mit seiner Gesellschaft: in dem Soldatenschwank: aus vergangenen Tagen: in 2 Bildern„Der: Stolz der 3.Kompagnie": Vorher der erstklassige: neue Varietee=Teil. 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