Schwerter Hausfrau und 2uutter. Aus dem Reiche der Mode. Heimatblätter u Lustiges Allerlei. Kinderzeitung Uns Blatt uUnterhaltungs- u. Romandeilage. n Spiel, Sport und Curnen. u Lebensbild. Kunst u. Wissen.n Gartenratschläge. Verbunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Dolkszeitung Schwerter Delksblatt Welthofener Zeitung Aplerbecker Zeitung Langscheder Zeitung Belzwickeder Zeitung Amtliches Kreisblatt für den Kreis Hörde. Erstes und ältestes Cagesorgan des Kreises.— Geueralanzeiger für den Kreis Hörde. Die„Schwerter Jeitung" erscheint werktäglich. n Hauptgeschäftsstelle, Druck und Verlag: Carl Braus. Celegr. Adr.: Braus, Schwerteruhr. Cel. 62. Postscheck. Dortmund 2852 Verantwortliche Schriftleitung: Kor Nichter: Stadt Stlebl. Klaus, sälntlich in Schwerte. Nr. 149 Mittwoch, 28. Juni 1922 55. Zum Geleit. Sicherheit ist nicht eher da, kann nicht eher da sein, bis das Gesetz, das sie allen guten Bürgern zusichert, mit einer unaufhaltbar vollziehenden Macht umgeben ist, die in ihren Wirkungen durch nichts als das Gesetz selbst eingeschränkt ist. Sicherheit kann nur da ein wirkliches Gut heißen, wo kein böser Mensch sicher ist. Wieland, Betrachtungen über eine Erklärung Condorcets, April 1792. Neueste politische Nachrichten. Die Demonstrationen, die in Berlin und in anderen Städten stattfanden, sind im allgemeinen ohne Zwischenfall verlaufen. Die Untersuchung gegen die Mörder Rathenaus macht gewisse Fortschritte. Im Zusammenhang damit sind eine ganze Anzahl Angehörige der„Organisation C“ verhaftet worden. In der italienischen Presse wird die Schuld an der Ermordung Rathenaus der Verzweiflungsstimmung zugeschoben, die durch die Ententepolitik in Deutschland hervorgerufen worden ist. Kapitänleutnant Hoffmann wurde als des Attentats auf Scheidemann und der Beteiligung an der Ermordung Rathenaus verdüchtig verhaftet; ebenso Kapitänleutnant Tillesen, ein Bruder des vermutlichen Erzberger=Mörders. der Getreideumlagefrage sind die Aussichten für ein Erzeuger und Verbraucher befriedigendes Kompromiß günstig. Bei den Landesratswahlen im Saarrevier erhielten das Zentrum 16 Sitze, Liberale Volkspartei 4, Mehrheitssozialisten 5, Haus= und Grundbesitzervereinigung 2, Demokraten 1 und Kommunisten 2 Sitze. Auffallend ist der starke Rückgang der sozialistischen Stimmen. * Die Polen versuchten bei Rosenberg einen Vorstoß über die Grenze; andererseits wird das Land durch versprengte Selbstschutzorganisationen beumruhigt. Lloyd George sprach sich für die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund aus. * In Grenoble in Frankreich hatte der Zirkus Hagenbeck Vorstellungen mit seiner Truppe begonnen. Vorgestern abend erschien die Polizei im Zirkus, nahm 18 Artisten fest und wies sie aus. In der Stadt wurden Kundgebungen gegen die Deutschen veranstaltet. * Marschall Foch, General Weygandt, Nivelle, Hergault sind zur Teilnahme an den Beisetzungsfeierlichkeiten für Marschall Wilson in London eingetroffen. * In der japanischen Kabinettssitzung wurde die Räumung Sibiriens beschlossen. Vermischte Kunde. Eine zeitgemäße Anzeige findet sich in dem Inscratenteil eines süddeutschen Blättchens: „In Anbetracht des stetig steigenden Por tos sehe ich mich veranlaßt, allen meinen Verwandten, Freunden und Bekannten für die nächsten sünf Jahre in bezug auf alle begratulierenden Anlässe das Allerbeste zu wünschen. Ebenso nehme ich ab heute alle mir für diese Zeit zugedachten Wünsche mit herzlichem Dank zur Kenntnis.“ Die Pockenerkrankungen in Heilbronn— es wurden 7 Fälle gemeldet— werden jetzt auf alte Lumpen oder Papiergeld als Anstekkungsherd zurückgeführt. Man sei also vorsichtig! Gelegentlich der Nachforschungen nach einem Berliner Kindermörder wurden eine ganze Anzahl Personen, die sich mit Kindern eingelassen hatten, verhaftet. Viele waren bei der Verhaftung vom Publikum derartig verprügelt worden, daß sie kaum noch vernommen werden konnten. In Mückenberg bei Torgau ließ sich ein Storch auf einem Draht der Starkstromleitung nieder. Als er wieder aufliegen wollte, berührte er mit den langen Flügeln einen anderen Draht. Sogleich stand er lichterloh in Flammen und fiel brennend herab. * Die Kaliwerke Neu=Staßfurt=Friedrichs= hall A.=G. erzielten im letzten Geschäftsjahr einen Reinüberschuß von 13614000 M gegenüber einem Verlust von 1 286000 M im Vorjahre, wo demnach eine Dividende nicht verteilt werden konnte. Diesmat werden dagegen 25 Prozent Dividende gezahlt. * In Detriold wurde eine neue„Westdeutsche Zuckerwarenindustrie" mit 6 Millionen Mark gegründet. Die Beise Die Trauerfeier im Reichstage. Berlin, 27. Juni. Vom Reichstagsgebäude wehen die Fahnen auf Halbmast. In den großen Wandelhallen ist überreicher Trauerschmuck. Der riesige purpurrote Teprich ist mit schwarzem Tuch verhüllt. Ueberall sind kostbare Blumengewinde und Riesenkränge, gespendet von verschiedenen Ministerien, von politischen Korporationen, von industriellen Vervänden, von Arbeitern und Angestellten großer Betriebe. Der Sitzungssaal des Reichstages ist würdig mit Blumen und Trauerflor ausgestattet. Blaue und rosa Hortensien umziehen auf schwarges Tuch geheftet die Galerien. Der dunkelbraune Eichensarg ist auf einem Aufbau ausgebahrt, der sich über dem Tisch des Präsidiums erhebt. Ueber den Sarg ist ein schwatz rot= goldenes Banner mit dem Reichsadler gebreitet. Ueberall liegen und hängen Kränze in vornehmster Ausstattung. Von den Bogenlamten wallen lange schwarze Schleier herab. Der große Saal füllt sich bald mit Trauergästen umd zahlreichen Parlamentariern, Vertretern der Behörden und der demokratischen Vereine. Um 12 Uhr erscheinen die Reichsminister. In der früheren Kaiserloge nehmen die Angehörigen Dr. Rathenaus an der Feier teil. Unter ihnen die greise Mutter. Um 12¼ Uhr erscheint der Reichspräsident Ebert mit dem Reichstagspräsidenten Loebe und Reichskanzler Wirth. Trauermusik leitet die Feier ein. Darauf ergreift das Wort Reichspräsident Ebert zu einer längeren ergreifenden Rede, die er schließt: Meine Damen und Herren! Wir haben uns in dieser Stunde zusammengefunden, die Leitung des Reiches wie die Vertreter der Länder, die Abgeordneten des Reichstages und andere Männer des öffentlichen Lebens, mit einem Wort, die Vertreter des deutscheen Volkes in seiner Gesamtheit, um unser Entsetzen und unseren Abscheu kundzutun über diese Tat, begangen von Menschen, die außerhalb der Gemeinschaft des deutschen Volkes stehen, diesen Mann gefällt und Deutschland diesen unheilvollen Schlag zugefügt haben. Gleichzeitig aber wollen wir dem Toten von ganzem Herzen danken namens der deutschen Republik und des deutschen Volkes für all das, was er in aufopfernder und reiner Liebe zum Vaterlande für Deutshland getan hat. Möge das Wirken und Arbeiten Dr. Walter Rathenaus, möge sein Geist Frucht bringen für unser Land, für die Zukunft unseres Vaterlandes. Mit heißem Dank und mit der Versicherung unvergänglichen Gedenkens bringe ich dem toten Freund und Mitarbeiter den letzten Gruß des deutschen Volkes dar. Bei den letzten Worten, die der Reichspräsident bei der Trauerfeier mit bewegter Stimme sprach, wandte er sich dem Sarge zu, Vizepräsident Zentrumsabg. Dr. Bell erklärte seine schärfste Abscheu gegen die Tat, die in ihrer Brutalttät selten in der Geschichte dasteht. Rathenau in seiner Herzensgüte wäre wohl geneigt gewesen, selbst dem feigen Mordbuben zu verzeihen. Wir aber sind es dem Andenken des Verstorbenen schuldig, unser Volk und Vaterland zu befreien von jener Atmosphäre, welche es wie Gift umgibt, wir müssen jetzt endlich zu reiner Arbeit für das Vaterland kommen, das ist unsere Dankespflicht gegen diesen edelsten und teuersten Sohn unseres Vaterlandes. Reichstagsabg. Korell gab ein Lebensbild des Verstorbenen und rühmte seine Verdienste. Er verglich ihn mit Friedrich Naumann. Zum Schluß forder: er Zusammenschluß aller derjenigen, die 5 schützen wollen. Die Trauermusik schloß die Feier ab. Vor dem Reichetagsgehnde hatte eine Kompagnie Reichswehr Aufstellung genommen, die den Sarg des Ministers ehrend grüßte. Eine Reichswehrkapelle spielte einen Trauermarsch. Der Sarg wurde auf einen mit Blumen geschmückten Leichenwagen gebracht. Dierem folgten zwei Wagen, in denen die nächsten Angehörigen des Verstorbenen Platz genommen hatten. Der Jug bewegte sich nach Oberschöneweide hin zur Familiengruft. Die Trauerseier in Oberschöneweide. Berlin, 27. Juni. Dumvi tönen die Glocken, regenschwer ist der Himmel Halbmaft wehen vom Hauptgebäude der A E. G die schwarz=rotgoldenen Fahnen der Republik, für die Walter Rathenau gestorben ist Halbmast flattern ihm von zahlreich am Wege liegenden Lauben die letzten Abschiedsgrüße zu, stumm grüßen ihn die roten Fahnen, die in den Demonstrationszügen der Arbeiterschaft mitgeführt werden. Vor dem Portal des stillen Walofriedhofes der Gemeinde Oberichöneweide hielten kurz nach 2 Uhr die Autos Durch eine Allee von Lorbeer wird der Sarg nach dem Erdbegräbnis der Familie getragen, das sich etwa 3—40 Meter vom Eingang entfernt befindet. Die vier Meter hohen, von Ephen umsponnenen Wände von Tropfstein sind verdeckt von Tannengrün, das aber sast verschwindet unterden hineingeflochtenen Tausenden von roten Rosen, ders Lieblingsblume des Toten. Gärtnerkunst hat das Grabmal zu einem duntlen Hain umgewandelt. Im engsten Familienkreise findet eine ftille Trauerfeier statt. Trostworte des Geistlichen, stumme Grüße der Hinterbliebenen und hinab senkt sich der Sarg in die Gruft, wo der meuchlings Hingemordete jetzt neben seinem vor 7 Jahren verstorbenen Vater und neven dem im Dienste des Vaterlandes in Aegypten gefallenen Bruder ruht.. Ueber dem sich schließenden Grabe wölbt sich ein Hügel von kostbaren Blumen= und Kranspenden. Walter Rathenau hat den Kamo des Lebens hinter sich. Er ruhe in Frieden! Der Reichpräsident legte am Sarge Rathenaus einen Kranz nieder, der auf der Schleife in den Landesfarben die Inschrift trug: Im Dienste des Vaterlandes gefallen. Reichsminister Dr. Walter Rathenau. In Dankbarkeit der Reichspräsident. Der Reichskanzler. Berlin, 27. Juni. Der Reichskanzler fuhr gestern nachmittag zu dem Landhause Rathenaus und weilte dort ½ Stunde am Sarge des Ermordeten, um von seinem Freunde und Mitarbeiter den letzten Abschied zu nehmen * Rathenaus Tod und das Überschichtenabkommen. Preußischer Landtag. Berlin, 27. Juni. Sitzung vom 26. Juni. Zu Beginn der Sitzung— ursprünglich war sie auf 1 Uhr angesetzt, begann aber erst um 4 Uhr— verliest Präsident Leinert einen Brief der Deutschnationalen Fraktion, in dem diese sich darüber beschwert, daß ihrem Redner am Sonnabend nicht das Wort erteilt hat, daß seine(des Präsidenten) Haltung unter den außergewöhnlichen Umständen am Sonnabend erklärlich und nicht zu beanftanden sei. Auf der Tagesordnung steht eine Regierungserklärung über die in Preußen zu treffenden Maßnahmen. Ministerpräsident Braun gedenkt zunächst des Wirkens und der Verdienste des ermordeten Ministers Rathenau und gibt seinem Abscheu über die Tat Ausdruck. Die Tat sei das Werk einer weitverzweigten Verbrecherorganisation. Der Minister sagt gegen diese schärfsten Kampf an. Gewisse Freiheiten müßten daher leider für einige Zeit außer Kraft gesetzt werden. Dieser Kampf richte sich nur gegen rechts. Minister des Innern Severing erklärt, daß die Mordtat auch wirtschaftliche und politische Folgerungen haben werde. Nach dieser Tat sei keine Aussicht mehr, daß die Bergarbeiter das Ueberschichtenabkommen annehmen. Ohne Ueberarheit der Bergarbeiter können aber weder genügend Reparationskohlen noch ausreichend Hausbrandkohlen gefördert werden. Der Minister verliest dann die bereits heute morgen erlassenen Ausführungsbestimmungen zur Ausnahmeverordnung, wonach diese im Sinne der gestrigen Erklärung des Reichsjustizministers zu handhaben ist. Für ihre Ausführung sind außer den Landeszentralbehörden die Oberpräsidenten zuständig. Alle Regimentsfeiern sind bis auf weiteres verboten. Der Sozialdemokrat Heilmann nennt die Tat eine Folge der beispiellosen Judenhetze. Er billigt die Ausnahmeverordnung und fordert ihre energische Durchführung. An die Spitze der Reichswehr gehöre ein energischer Republikaner. Für die Deutschnationalen erklärt Abg. Winckler, daß seine Partei weit von den Urhebern dieser Mordtat abrückt und sich dagegen verwahre, daß ihr diese Tat an die Rockschöße gehängt wird. Die Abgg. Dr. Heß(Z.)- und Dr. Kalle(D. Lp.) billigen die Maßnahmen der Regierung, dem Abg. Obuch(U. S.) gehen sie noch nicht weit genug. Sodann wird ein Schlußantrag angenommen und die Anträge dem Verfassungsausschuß überwiesen. Nächste Sitzung Mittwoch 11 Uhr: Haushalt des Finanzministeriums und kleine Vorlagen. * Für die Verfassung! Schwerte, 27. Juni. Eine gewaltige Kundgebung aller auf dem Boden der Republik stehenden Kreise der Bevölkerung sand gestern nachmittag auf dem Marktplatz aus Anlaß der Ermordung Rathenaus statt. Herr Remmert, der Vorsitzende des Gewerkschaftskartells, eröffnete die Versammlung mit begrüßenden Worten und streifte kurz den Zweck der Veranstaltung. Herr Winkler vom deutschen Eisenbahnerverband gab dann als erster Redner der flammenden Entrüstung des deutschen Volkes über die grausige Mordtat beredten Ausdruck und feierte weiter Rathenau als einen edlen Menschen, der sich in der Stunde der schwersten Not seinem Volk und Vaterland in uneigennützigster Weise zur Verfügung gestellt habe. Er richtete dann scharfe Angriffe gegen den Radikalisnius von Rechts, der durch seine Hetze in Presse, in Versammlungen und von der Tribüne des Reichstages den Nährboden für den Meuchelmord vorbereitet habe. Er forderte dann im Verlauf seiner weiteren Ausführungen die nachdrücklichste herung der republikanischen Verfassung, Demotratisierung der Verwaltung und der Justiz. Entfernung aller Beamten, die nicht treu auf dem Voden der Verfassung stehen, ohne Ruhegehalt, Säuberung der Reichswehr von reaktionären Elementen, Amnestie für alle politischen Vergehen und schließlich Auflösung des Reichstages und schleunigst. Ausschreibung von Neuwahlen. Nach weiteren Ansprachen der Herren Herbel vom Hirschr . 1. rs es m 5 ee er n, er st! en es es nser es en der ses ban in an in jeas * es ininnd schnd enter Ar hon zen em indich, bise ist tao Kiefrei er sol(9ne Dusckerschen Gewerkverein und Köster=Hagen von der deutschen Friedensgesellschaft, von denen der erstere einem engeren Zusammenschluß der Arbeiterschaft das Wort redete, während letzterer sich vor allem mit den reaktionär gerichteten Ele#enten in der Reichswehr beschäftigte und die Entfernung des Reichswehrministers Geßler forderte, gelangte nachstehende Entschließung zur Annahme: Die am 27. Juni stattfindende Protestversammlung nimmt mit Abscheu und Entrüstung Kenntnis von dem Meuchelmord an Minister Rathenau. Versammelten erblicken in der fortgesetzten Kette der Ermordung von politischen Führern der Republik ein System, das langsam aber sicher zu ihrer Beseitigung führt. Versammelten fordern deshalv schärfste Durchführung der Schutzverordnung zur Sicherung der Republik: Die Entfernung aller reaktionären Beamten ohne Pension oder Ruhegehalt aus allen Verwaltungen. Volle Amnestie für alle politischen Gefangenen, soweit sie infolge Eintretens für die Verfassung und Republik mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten sind. Durchführung der vom A. D. G. B. geforderten 10 Punkte. Wiedereinführung der Zwangswirtschaft für die wichtigsten Lebensmittel und der zum Leben benötigten Bedarfsgegenstände. Schärfste Bekämpfung des Wuchers und Schleichhandels. Hierauf ordneten sich die Massen zu einem Demonstrationszuge durch die Stadt. Man begab sich zunächst zum Bahnhof, um dem Eisenbahninspektor Schlliugs, der sich geweigert hat, ein zu dieser Kundgebung einladendes Platat in der Halle des Bahnhofsgebäudes anbringen zu lassen, einen „Besuch" abzustatten. Von dort ging es zum Rathause, wo Herr Wintler nochmals zu der Menge sprach und wo dann die Absendung eines Tele gramms an den Minister Groener beschlossen wurde, in der die sofortige Entlassung Schillings. und zwar ehne Gewährung von Ruhogehalt, verlangt wirt. Dann löste sich der Zug in aller Ruhe und Ordnung auf. Aus Stadt und Land. Schwerte, 28. Juni. Erinnerungen. 1767 Königin Sophie Dorothea, Mutter Friedrichs des Großen, gestorben. 1813 Scharnhorst gestorben. 1902 Erneuerung des Dreibundes. 1014 Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares Franz Ferdinand. 1919 Unterzeichnung des Versailler Friedensdiktates. ** Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Woche vom 26. Juni bis 2. Juli d. J. zum Preise von 1400 Mark für ein Zwanzigmarkstück, 700 c für ein Zehnmarkstück. Für ausländische Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt. Der Ankauf von Reichssilbermünzen durch die Reichsbank und Post erfolgt vom 26. Juni cr. bis auf weiteres zum 30fachen Betrag des Nennwertes. ** Peter und Paul=Fest. Unsere katholischen Mitbürger feiern morgen das Peter= und PaulFest. Nach der christlichen Legende haben die beiden Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni 67 in Rom den Märtyrertod erlitten. Da Petrus als Gründer und Schirmherr der mittelalterlichen kirche gilt, wurde dieser Tag von jeher mit besonderer Feierlichkeit begangen. Zurzeit des Kirhenstaates erteilte der Papst nach beendigtem Gottesdienst der Stadt und dem ganzen Erdkreis urbi et orbi) den apostolischen Segen. Die sommerliche Zeit lnüpfte an Peter und Paul allerlei Gebräuche. und Erwartungen.„Peter und Paul wird dem Korn die Wurzel faul“, deutet an, daß mit diesem Tage die Reife des Getreides beginat. Da die Heuernte jetzt beendigt ist, pflegt man zu sagen:„Nach Peter und Paul werden die Mäher faul“. Auf die Gewittergefahr bezieht sich die. Warnung:„Wer mäht an Peter und Paul, den trifft der Strahl.“ Onkel Bräsig in Schwerte. Wir machen nochmals auf das Gastspiel des erfolgreichen„OntelBräsig=Darstellers“, des Herrn Anton Melzer aus Wiesbaden aufmerksam, das am Donnerstag, dem 29. Juni im Westsälischer Hof stattfindet. Dieser Abend verspricht einen besonderen Genuß, zumal Herr Melzer, der einzig eristierende BräsigDarsteller ist, gewaltig in seiner Kunst und Tragik und noch gewaltiger in seinem echten, überwältigenden Humor, der von Herzen kommt und zu Herzen geht. Gelegentlich eines Gastspiels in Verlin schreibt der„Berliner Lokalanzeiger“ wie folgt: Der große Saal war bis auf den letzten Platz besetzt und wurden die Erwartungen des Publikuns noch übertroffen. Herrn Melzer zu hören, ist ein ganz besonderer, eigenartiger Genuß, in seiner Darstellungskunst und Mimik ist Herr Melzer kaum zu übertreffen usw. Da der Besuch ein starker sein dürfte, ist es ratsam, sich rechtzeitig mit Eintrittskaren zu versehen. Siehe Inserat mit den Pressestimmen. ** Notopfertag. Her 2. Juli, der Notopfertag für die westfälischen Anstalten der Inneren Mission, rückt immer näher. Am Sonntag wird in allen Gottesdiensten der ev. Kirchen der Arbeiten und Röte in den Anstalten der christlichen Nächstenliebe gedacht werden. Im Laufe der Woche werden verschiedene Flugblätter in den Häusern der ev. Gemeinde verteilt, die von den großen Sorgen berichten, mit denen die christlichen Liebeswerke zu kämpfen haben. Allein der Fehlbetrag eines Jahres von 9 mittleren und kleineren Anstalten beträgt 2500000.— Mt. Die Ehre der christlichen Gemeinden sordert es,, daß sie sich dieser Not annehmen. So oft man auch das Christentum der Gegenwart schmäht und herabwürdigt,— den Ruhm haben auch die Gegner den christlichen Gemeinden lassen müssen, daß sie in den Werken der Nächstenliebe an den leidenden Gliedern unseres Volkes Vorbildliches geleistet haben. Wer die Anstalten des Vaters Bodelschwingh in Bethel gesehen hat, der weiß, wieviel unsägliches Elend dort durch helfende, aufopfernde Liebe gelindert worden ist. Diese Arbeiten zu erhalten und vor dem Zusammenbruch zu bewahren, will der Notopfertag auffordern. Am 3., 4. und 5. Juli werden freiwillige Helfer durch die Häuser gehen und um Gaben bitten. Möge doch keiner durch Unfreundlichleit oder Hartberzigkeit den Sammlern, die oft wenig angenehme Aufgabe des Sammelns erschweren. Ueben sie doch ihren Dienst aus Liebe zu den unglücklichen und bedauernswertesten Gliedern unseres Volkes. Für unsere Krüppel und Epileptischen, für unsere blöden und heimatlosen Kinder sollte jeder nicht nur Mitleid, sondern auch ein opferwilliges Herz haben. Ueberlege auch ein jeder, was die Gabe, die er für diesen Zweck bestimmt, wert ist. Früher kaufte man für 50 Pfg. ein kleines Brot, oder ein Pfund Fett oder einige Meter Hemdentuch. Nach dem Wert dieser täglichen Bedarfsgegenstände, um die ja die Anstalten bitten, möge ein jeder seine Gabe bemessen. In unserer Zeit haben sich viele daran gewöhnt, mit einem größeren oder kleineren Betrag sich solcher Notrufe zu entledigen. Dadurch wird wenig geholfen. Wir brauchen mehr Liebe für diese Nöte, verstehende, teilnehmende, opfernde Liebe. Wo aber Liebe für diese Aermsten der Armen lebendig wird, da wiro nicht nur das tägliche Brot, sondern Freude, Glück und— Genesung gebracht.— Den Sammlern und Sammlerinnen sei auch an diesem Wege mitgeteilt, daß die Sammellisten infolge einet unliebsinen Verzögerung wohl erst Samstag oder Sonntag dieser Woche in ihre Hände gelangen werden. Das Beschreiben von Ansichtskarten. Die S verpostdirektion Köln schreibt: Nach der Postordnung vom 22. Dezember 1921 gilt bei Postkarten die Aufschriftseite als Außenseite, jedoch muß mindestens die rechte Hälfte der Aufschriftseite frei sein von allen sich nicht auf die Beförderung beziehenden Angaben. Auf Grund dieser Bestimmung ist die Angabe des Absenders auf der rechten Hälfte der Posttarte unzulässig. Auf den in der letzten Zeit amtlich ausgegebenen Postkarten ist, zur Bezeichnung des Raumes, wo die Absenderangabe niedergeschrieben werden kann, das Wort Absender auf der linken Hälfte der Postkarte bereits vorgedruckt. Die Bestimmung ist deshalb getroffen worden, um der Post genügend Raum zur Anbringung etwa erforderlich werdender postdienstlicher Vermerke, z. B. bei Nach= oder Rücksendung der Postkarte zu sichern. ** Nochmals das Rauchverbot auf der Eisen bahn. Die Anordnungen des Reichsverkehrsministers über das Rauchen in Nichtraucherabteilen und den Gängen der Züge wurden in der Oeffentlichkeit von Raucherseite mehrfach als zu weitgehend bezeichnet. Auf eine kleine Anfrage des Abg. Dr. Hugenberg nach Absicht dieser Anordnung antwortete der Reichsverkehrsminister, daß an der strengen Ueberwachung des Rauchverbots festgehalten würde. Es sei nicht beabsichtigt, die aufgetretenen häufigen Ordnungswidrigkeiten wieder einreißen zu lassen. * Das Spiel von der heiligen Elisabeth, das am Freitag nachmittag 5 Uhr für Schüler und am Montag abend 8 Uhr für Erwachsene im Gemeindehaus zum Besten des Notopfers für die Innere Mission aufgeführt werden soll, hat zum Inhalt das Leben der hl. Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Mit 4 Jahren wurde sie vom Hof des Königs von Ungarn, ihres Vaters, zur Wartburg gebracht als Braut des 11jährigen Landgrafen Ludwig. Früh schon waren die Kranken und Armen ihre Liebe, erst recht, als sie als Gemahlin des Landgrafen Ludwig frei über dessen Besitz schalten konnte. Im Kreuzzug(1227) fiel ihr Gatte, obdachlos irrte sie umher, bis sie in Marburg von neuem ihre Tätigkeit an den Armen begann. Für sich selbst nichts— für die Armen alles, das war der Inhalt ihres Lebens, das sie, 24 Jahre alt, infolge eigener Not und Entbehrung dahin gab. Dies Leben hat Eva Maxia Cranz zu einem alten Spiel umgedichtet, das uns einmal etwas ganz anderes bietet, als die üblichen Theaterstücke: tiefen, reichen Inhalt in dichterisch vollendeter Form, bereichert durch Musik. Zwar sind es nicht Schauspieler, die hier auftreten, aber Menschen, die ihre ganze Kraft in den Dienst der Sache gestellt haben und uns einen genußreichen Abend versprechen. Einen Genuß? Ja und Nein! Keinen Genuß, wie die üblichen, aber eine stille Feierstunde, wie wir sie alle im Lärm und in der Not der Tage nötig haben.— Es wird niemand gereuen, die 10 M bezahlt zu haben, zumal der Ertrag für die Notleidenden bestimmt ist. ** Neuausgabe von Notgeld verboten! Ueber die Ausgabe und die Einlösung von Notgeld hat der Reichsrat einem Gesetzentwurf zugestimmt, wonach der Verkehr nunmehr von dem Notgeld zahlreicher Gemeinden und Privatunternehmungen gereinigt werden soll, nachdem der Bedarf an Kleingeld durch die Neuprägungen im allgemeinen als gedeckt zu betrachten ist. Die Vorlage setzt eine Verpflichtung des Ausstellers fest, das Notgeld gegen Zahlung seines Nennwertes einzulösen. Die Neuausgabe von Notgeld wird verboten. Der Finanzminister ist ermächtigt, Ausnahmen zuzulassen, falls die Verkehrsbedürfnisse es erfordern. Der Reichsrat änderte den Entwurf nur dahin ab, daß die Frist der Einlösung auf drei Monate nach Intrafttreten des Gesetzes verlängert werden soll. ** Teuerungszuschüsse für Kriegsbeschüdigte u. Kriegohinterbliebene. In Erweiterung der bisherigen Bestimmungen kann der Teuerungszuschuß nunmehr auch an Leichtbeschädigte mit einer Rente von weniger als 50 Prozent und an erwerbsfähige Witwen gezahlt werden. Voraussetzung ist jedoch daß diese Personen trotz eifrigen eigenen Bemühens und trotz Mitwirtung der Fürsovgestelle eine regelmäßige Erwerbstätigkeit nicht haben aufnehmen können und außerdem neben der Rente kein Einkommen haben, daß die jeweiligen Höchstsätze der Erwerbslosenunterstützung um mehr als die Hälfte übersteigt. Anträge auf Gewährung des Zuschusses sind im neuen Rathause, Zimmer Nr. 2, zu stellen. ** Bestrafte Straßenräuber. Das Hagener Schwurgericht hatte sich gestern mit dem unüberlegten Streiche der jugendlichen Bergleute Wilh. Huth und Fritz Gimpel aus Berghofen und Emil Künne aus Hacheney zu beschäftigen, der diese auf die Anklagebank führte. Sie hatten im März. an einem schönen Tage„blau“ gemacht und trieben sich im Schwerter Walde umher. Zunächst versuchte das leichtsinnige Kleeblatt Hühner einzufangen, die aus den Höfen benachbarter Landwirte zum Futtersuchen in den Wald gelaufen waren. Als dies nicht glückte, kam der Bergmann H. auf den Gedanken, sich in anderer Weise zu bereichern. Man legte sich auf die Lauer, und als ein Fuhrwerk des Landwirts Möller zu Ostberge vorüber kam, siel man dem Pferde in den Zügel, veranlaßte den Besitzer, anzuhalten und entwendete vom Wagen ein paar Flaschen Schnaps und einige Büchsen Konserven. Die Tat war als Straßenraub anzusprechen, weshalb sie dem Schwurgericht zur Aburteilung überwiesen werden mußte. Das Gericht sah die Sache milde an und verurteilte Wilhelm H. zu einem Jahr, Fritz G. zu 6 und Emil K. zu 2 Monaten Gefängnis. ** Unfall. Von einem bedauerlichen Unfall wurde die in Fröndenberg beschäftigte Arbeiterin Anna Eisleben aus der Kuhstraße hierselbst betrofsen. Dieselbe stürzte vorgestern aus bisher nicht aufgeklärter Ursache zwischen den Stationen Langschede und Fröndenberg aus dem fahrenden Zuge und erlitt derartige Verletzungen, besonders am Kopfe, daß sie in das Krankenhaus zu Fröndenberg überführt werden mußte. —„ Aus den Provinzen. Dortmund, 27. Juni. Großfeuer, Vorgestern abend brach auf der Schlackenmühle der Dortmunder Union Großfeuer aus. Innerhalb drei Stunden war die Mühle mit sämtlichen Vorräten vernichtet. Die Dortmunder Feuerwehr war mit sämtlichen Löschzügen zur Brandstelle geeilt, ebenfalls die Wertswehr. Der Schaden ist beträchtlich. Unna, 27. Juni. Schwerer Einbruchsdiebstahl. In der gestrigen Nacht ist bei dem Kaufmann Theodor Freise ein schwerer Einbruchsdiebstahl ausgeführt worden. Zwei große Ballen Seidenstoffe und kleinere Mengen anderer Stoffe im Werte von rund 80000 Mt. sind gestohlen worden. Man glaubt, daß die Diebe gestern früh mit der ersten Straßenbahn in der Richtung nach Dortmund abgefahren sind. Coesfeld, 27. Juni. Schweres Autvunglück. Auf der Fahrt nach Münster fuhr ein Auto von hier zwischen Billerbeck und Rombeck in einer scharfen Kurve gegen einen Baum, wobei eine Dame herausgeschleudert und so schwer verletzt wurde, daß sie bald nachher starb. Ein zweiter Insasse ist auf dem Transport zum Krankenhause gestorben. Zwei weitere Personen wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verlept. Datrizierblut. 32 Roman von Reinhold Ortmann. (Nachdruck verboten.) Denn ich will auf meinen eigenen Füßen stehen und Recht gewinnen, ganz allein über blick mehr besonnen, mich in seine Arme zu werfen. Aber er ist nicht gekommen, und er hat mir auch nicht geschrieben. Nicht das kleinste, armseligste Lebenszeichen habe ich von ihm erhalten. Da ist dann allgemach meine— meine Liebe zu ihm gestorben." gekommen, mich zu besuchen, und ich verbringe die Nacht bei ihr, da sie sich nicht ganz wohl fühlt.“ Diese Benachrichtigung, die so wenig eine Anrede als eine Unterschrift trug, steckte sie in einen Umschlag und legte den Brief auf den Tisch in ihres Mannes Zimmer nieder. Lamn führie sie die zum Tode ermattete Margarete, die Denn ich will auf meinen eigenen Füßen stehen und al wein Schickfal zu Hetiunen. 34) wit viche wede vis.iehz, pteischen Druck hre beiden Hände erfoßte, drach der mitzsam leidenschaftlichem Ungestüm her: Dann führte sie die zum Tode ermattete Margarete, die Sie hatte es mit beinahe keidenstgzastlichen, tengesetuin.=: willenlos alles mit sich geschehen ließ, in das Fremdenzimmer zusgestoßen, obwohl ihre Schultern merklich Hptertzwinkel hinauf, war ihr fürsorglich wie eine zäxtliche Mutter, bein Ausoowoht bereits ein verdächtiges Tog=gelg nur mit sanftem, kleiden behiflich und lauschte endlich Stunde um Stunde auf mein Schicksal zu bestimmen. Ich will nicht mehr wie ein kleines Kind beyandelt und bevormundet werden. Ich will nicht bei allem, was ich tun möchte, fragen müssen, ob es mir auch erkaubt ist.: Ich will mir meine Freiheit erkämpfen, damit ich mir nach meinem eigenen Herzen den Mann wählen kann, dem ich sie vielleicht eines Tages freiwillig zum Opfer bringen werde.“ „Ich glaubte, dein Herz habe diese Wahl bereits getroffen, liebe Margarete! Aber die andere machte eine heftig abwehrende Geste. „Sprich mir nicht davon, Helga! Du wirst mich doch hoffentlich nicht im Verdacht haben, daß ich zu dir geflüchtet sei, weil— weil du Henrys Schwester bist?“ „Es wäre, wie ich denke, nichts Schimpfliches in solchem Verducht gewesen.“ 5 u p 9 Margarete warf den Kopf zurück, und ihre rosige Oberlippe wölbte sich trotzig. „Ich aber würde ihn als schimpflich empfinden. Denn das, worauf du anspielst, ist für immer vorbei.“ „Du hast also aufgehört, Henry zu lieben?“ „Ja.— Soilte ich mich ihm etwa aufdrängen oder in schmachtender Sehnsucht warten, bis es ihm einfiele, sich meiner in Gnaden wieder zu erinnern? Der, dem ich meinen Leib und meine Seele geben soll, muß vor allem ein Mann sein— ein ganzer Mann, so wie dein Gatte— nicht ein Schwächling, der vor dem ersten Hindernis auf seinem Wege zum Glück zurückichreckt. Während der ersten Monate nach deiner Verheiratung have sch steif und fest daran geglaubt, daß Heury eines Tages nach Hamburg kommen würde, mich zu entführen, Und wenn er es geian— ja, wenn er mir auch nur geschrieben hätte, ich sone zu ihm kommen— so Shrtiüchem Troz tläglich in.. auf behauptete Trotz kläglich in Trümmer. Sie schluchzte laut auf und warf aufs neue beide Arme um den Hals der Cousine. „Ich, ich bin so unglücklich, Helga! Keinem Menschen kann ich es sagen, wie namenlos unglücklich ich bin.“ Diesmal wurde der stürmische Ausbruch ihres Schmerzes zu einem richtigen Weinkrampf, der ihren Körper exbeben machte wie ein Schüttelfrost und den viele Minuten lang kein liebevoller Zuspruch der jungen Frau zu sänftigen vermochte. Als die unaufhaltsam strömenden Tränen endlich zu versiegen begannen, sah sie so matt und erschöpft aus wie eine welkende Blume, und Helga, die den Kopf der Verzweifelten sanft an ihrer Schulter gebettet hatte, sagte mit eindringlichem Ernst: „Nun muß es für heute genug sein mit den Bekenntnissen und Herzensergießungen, mein Liebling! Morgen werden wir weiter über alle diese Dinge sprechen und werden unsere Entschlüsse fassen. Jetzt brauchst du aber Ruhe— nichts als Ruhe. Und du wirst mir schon erlauben müssen, selbst darüber zu wachen, daß du sie findest.“ Sie schuf ihr zunächst einen bequemen Platz in der Sofaecke; dann ging sie hinaus, um anzuordnen, daß in dem Fremdenzimmer eine zweite Lagerstätte aufgeschlagen werde, die sie für sich selbst bestimmt hatte. Es war bereits tief in der Nacht. und Hubert war noch immer nicht zurück. Ohne, daß sie einen bestimmten Anhalt dafür gehabt hätte, wußte Helga doch, daß er nicht vor dem frühen Morgen heimkehren würde, und sie begnügte sich, zu seiner Insormation auf einen Zettei zu schreiben: au entsühren.. sosle zu ihm kommen— lof seiner Iniormation auf einen Zettel zu schreiben: wahr ich hier vor dir sige, Helga, ich hätte mich keinen Augen 1„Meine Cousine Margarete ist unvermutet aus Hamburg“! binauf, war. it, fürsorglich wie ein. Studs um Stunds auf Reiden Behifrich uns tüuschie endlich Einnde um Sionde auf die gleichmäßigen Atemzüge der ruhig Schlafenden, während ihre eigenen, brennenden Lider kein wohltätiger Kuß des Schlummergottes berührte. 11. Kapitel.54 Vier Uhr war vorüber, als Hubert sein in tiefes, nächtiges Schweigen gehülltes Heim betrat. Er hatte die letzten Stunden im Kreise ausgelassen fröhlicher Kunstgenossen durchzecht, und er war der Lautesten und Uebermütigsten einer gewesen. Aber die Fröhlichkeit war ihm nicht vom Herzen gekommen, und der in übergroßer Menge genossene Wein hatte das tiefe Unbehagen nicht verscheuchen können, das sich in einem Winkel seiner Seele eingenistet hatte. Der Rausch war in der kühlen Nachtluft schnell verflogen, und während er sich behutsam dem ehelichen Schlafgemach näherte, stand alles, was er seit dem gestrigen Abend erlebt, mit greifbarer, unbarmherziger Klarheit vor seinem ernüchterten Geiste. Er erinnerte sich in al Einzelheiten seiner Unterredung mit Helga und des trotzigen Vorsatzes, der ihn erfüllt hatte, als er sie in das Künstlerhaus geleitet. Das weitere aber war wie die Erinnerung an einen phantastischen Traum. Denn noch immer fiel es ihm schwei an die Wirklichkeit des Erlebten zu glauben. Daß ihn oie beinahe übernatürliche Schönheit der Gräfin Wassilewska berauscht, daß der bacchantische Taumel der Hunderte um ihn her ihn in seinen tollen Wirbel hineingerissen, es wäre ihm nachher sicherlich ebensowenig unbegreiflich als strafwürdig erschienen. Aber es war ja viel mehr geschehen als das. Die huldigenden Schmeicheleien, die er der Gräfin zugeflüstert, als das Spiel ihn an ihre Seite gebracht, waren zuerst wohl nicht allzu weit hinausgegangen über das, was künstlerische Ungebundenheit in solcher Situation gestattet. (Fortsetzung 7 90 1 1— Bielefeld, 27. Juni. Nach acht Jahren. Aus russischer Zivilgefangenschaft ist jetzt nach ahtjähriger Abwesenheit der Meis lierher zurückgetehrt. Der Heimgetehrte, der bei Ausbruch des Krieges in einem Werke bei Petersburg als Reister beschäftigt war, befand 1914 in russischer Zivilgefangenschaft, während seiner Frau damals gelang, in die Heimat zurückzutehren. Siegen. 27. Juni. Pilzvergiftung In der Tiergartenstraße erkrankte plötzlich eine aus 4 Köpfen bestehende Familie nach dem Genusse von Pilzen an Vergiftung. Der schnellen ärztlichen Hilfe gelang es, die Erkrankten zu retten. Siegen, 27. Juni. Rauv. Im Walde bei Rödgen ist der Maurer Adolf Müller von hier von einem 25 bis 30jährigen Fremden, der sich ihm auf einem Spaziergange angeschlossen hatte, gewaltsam in ein Dickicht geschleppt, durch einen Messerstich in die linte Brustseite schwer verletzt und dann völlig ausgeraubt worden. Müller, der infolge der Stichverletzung in Bewußtlosigleit verfallen war, wurde am anderen Morgen, jeder Bekleidung bar, gefunden und nach Siegen in seine Wohnung gebracht. Bisher ist es nicht gelungen, des frechen Räuvers habhaft zu werden. M.=Gladbach, 27. Juni. bein erschlagen. Diebstahls ist am 1. stellen an Rad und Auto große Anforderungen. Beide brauchen gute Reifen. Unzählige Erfolge in Rennen u. Zuverlässigkeitstahrten sprechen für die Qualität der Reiten Dülmen, 27. Juni. Reiche Beute machten dioher unbekannte Diebe, die dem Kaufmann übert Wiese am Marft nacht. gegen i Nür einen, Besuch abstatteten. Nachdem sie die Schaufenster scheibe mit einem in Stoff eingewickelten Stein ertrümmert hatten, raubten sie aus der Auslage u. a. 7 Damenmänel und mehrere Blusen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 30000 Mart. Gladveck, 27. Juni. 40 Einbruchsdieb stähle verübt. Ein aus einer Fürsorgeanstalt entsprungener Zögling von hier ist von der Krimi nalpolizei in Gladveck=Brauck festgenommen worden. Der. Bursche trug eine ganze Diebesausrüstung: Nachschlüssel, Taschenlampe, Pistole, Dolch und eine Schachtel mit Morphiumpillen bei sich. Mit einem Holz Wegen Totschlags und März vom Schwurgericht M.=Gladbach der Bergmann Friedrich Vossen lebenslänglichem Zuchthaus und zu 300 Mart Geldstrafe verurteilt worden. Am 15. Februar hatte er ein Holzbein gestohlen. Am 18. Februar brach er bei seinem Bruder ein und entwendete Geld und verschiedene andere Sachen. Hierbei wurde er von seiner Schwägerin überrascht. Um sich der Ergreifung auf frischer Tat zu entziehen, schlug er seine Schwägerin mit dem Holzbein, das er bei sich führte, tot. Gegen das Urteil hatte der Angetlagte Revision eingelegt, in der er rügte, daß sein Antrag auf Vernehmung eines Sachverständigen über seinen Geisteszustand zu Unrecht abgelehnt worden sei. Das Reichsgericht verwarf jedoch die Revision als unbegründet, da der Antrag einwandfrei abgesehnt worden ist. Altenberg b. Odenthal, 27. Juni. Ein en! setzliches Automobilunglück ereignete sich gestern nachmittag auf der Fahrstraße von Burscheid nach hier. Ein von vier Personen besetzter Kraftwagen vermochte die große Kurve Burscheid=Altenberg nicht zu nehmen. Der Wagen überschlug sich. Zwei der Insassen, Mutter und Tochter, wurden getötet, die übrigen, zwei Männer, trugen nur Verlenungen davon. Der Wagen wurde in völlig umgekehrten Zustande, also mit den Rädern nach oven, auf der Böschung der Straße vorgefunden. Die Leichen der Verunglückten wurden nach B.=Gladbach gebracht. h1 Aldung Ein schweres Eisenbahnunglück in Berlin. sten Juni. Geste es Eisenbahnungluck. r Trauertundgebung Nathenau von den Verfehrseinstellunger der Untergrundbahn Berlin, 28. Juni. Gestern mittage#eignete sich Gefundbrunnen ein Infolge der aus Anür den ermordeten MiGewertschaften angeordeu bei der Straßenbahn war der Verkehr der Stadtbahn derart überlauet, daß viele Personen, sic befördert werden wollten, während der Fahrt außerhalb der Eisenbahnabte tern Platz suchten. Besonder sundbrunnen, wo gegen 1 1 abriken beende mit Personen di hauser Allee kom von der Eisenbal wurde, mend, pass aus auf den Trittbret= auf der Strecke GheUhr die Arbeit auf den waren die Trittbretter Vom Bahnhof Schönsierte ein Stadtzug einen. entgegengesetzten Richtung kommenden nzug. Nach den Behauptungen von An hat. in dem letztgenannten Zug ein Pai is dem Fenster ein Brett hervorstehen lassen, daß die auf den Trittbrettern Stehenden des riten Zuges herunterriß, die unglücklicherweise unter die Räder der aneinder vorüberjahrenden Zzüge gerieten. Den aus den Wagen berauseilen den Personen gellten fürchterliche Schmerzensschreie und Hilfernse entgegen. Sofort wurde mit en Rettungsarbeiten begonnen, die mehrere Stunden in Anspruch nahmen. Bis um 8 Uhr zählte man 30 Tote und 55 Schwerverletzte, dazu kommt eine große Anzahl Leichtverletzter. Und siehe da, als ob Wunder geschähen, so erholte sich der Kleine! Das ist eine der Anerkennungen, wie sie fast täglich über Nestle's Kindermehl einlaufen. Das ist wohl zu verstehen, da is das älteste der unzähligen Präparate ist, die als Ersatz für ausschließliche Milchernährung in den Handel gebracht wurden. In ihm handelt es sich um ein Kindernährmittel, das nur aus natürlichen Rohstoffen, der unübertrefflichen Milch unserer Alpenkühe, Weizenzwieback Zucker und Malz hergestellt wird Zudem hat das mit peinlichster Sorgsalt hergestellte Präparat den Vorteil, daß es der Eigenart des Kindes genau angepaßt werden kann. Volkskundgebung für don Reichopräsidenten. Berlin, 28. Juni. Reichspräsident Evert war ute mittag beim Verlassen des Reichstags nach r Trauerseier für Rathenau der Gegennand sehr starter Ovationen=der Volksmenge. Das Auto des risidenten konnt: sich keine Jahrstraße schaffen und wurde von der Menge bis nach der Wilhelmstraße unter donnernden Hochrufen langsam gezogen. Die Beisetzung Marschall Wilsons. London, 28. Juni. Am Montag wurde die keiche des ermordeten Marschalls Wilson in der t. Pauls Kathedrale seierlich beigesetzt. Sämtnister außer dem erkrankten Lord Curzon nahmen daran teil. Schwere Ausschreitungen in Darmstadt. Darmstadt, 28. Juni. In Darmstadt kam es zu Zwischenfällen, die gegen Abend einen ernsten arakter annahmen. Die Menge drang in die Wohnung der Adgg. der Deutschen Volksvartei ingelden und Osann ein und zertrümmerte die Wohnungseinrichtungen. Der Abg. Dingeldey irde so schwer verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweitelt wird. Auch der Abg. Dr. sann wurde schwer mißhandelt. Handel und Verkehr. Schwerter Wochenmarkt. Die Verstickung des Marttes wird mit jeder Woche besser, auch der heutige war wieder sehr gut schickt. Die Preise sind weiter etwas zurückgangen und stellten sich in der Hauptsache wie folgt: Salat Pid. 2,50 J, Zwiebeln 10 M. Rhaarber 1,50 MA, Gursen 15 und 18 M. Schotenerbsen 11 M. Möhren Bündchen 7 f. Petersilie Bündhen 1 fA. Kirschen 13 und 18 M. Stachelbeeren 10 K, Apfelsinen 3 und 5 M. Dickemilch 16 M. Salzheinge: Stück 11 fl. Bratheringe Stück 12 A. Der Marktverlauf war sehr lephaft. Gottesdienste am Donnerstag, 29. Juni Kath Pfarrkirche. 6 Uhr: Stille hl. Messe, 7½ Uhr: Frühmesse. 8¾ Uhr: Schulmesse 51 mit Predigt Pfarrer Schnurbus. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt und Segen, Pafarrer Schnurbus. 2½ Uhr: Andacht. Lichtendorf. 7 Uhr: Frühmesse mit Predigt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. ½3 Uhr: . ossenn — Regelmäßige Frauenbeilage zur Schwerter Zeitung Schwerter=hausfrau uns Kläuer Modenberichte Erziehungsfragen, Humor Haus und Küche Der Tag versinkt wie unter müder Lasi, Nun weitet deine Seele sich im Raum, All, was du bang am Tag getragen hast, Wird lüfteleicht, lebt auf im Dunkeltraum. Dir ist, als könntest du mit Händen streifen Strahlende Sterne grenzenloser Nacht Und könntest kühn den fernsten Wunsch ergreifen. Eh dich ein neuer Morgen müde macht. Raum für das Neue, und das Gedächtnis###itzer W. Ostermann und Witwe Fleer. Die hat ohnehin wacker zu tun, aber eine schrift=AsGesamkeinnahme des Vereins, dessen Tätigliche Chronik unseres Lebens, begonnen vonz keit ausschließlich der Not der unleren Volksder Hand der teuren Mutler, fortgeführt vont#schichten gewidmet ist und der seil Jahren uns selbst, das ist wirklich kein Uebel und#iskranken Kindern Badekuren in Sassendorf kein Ballast, der unsern Fortschritt hemmenklund in Landfrischen verschafft, betrug im verkönnte. Im Gegenteil, ein solches Tagebuch##ltgangenen Vereinsjahre einschließlich des Unseres Kindes Tagebnch. Ist es nicht ein wundersames Gefühl wenn wir Bilder von uns zu sehen bekommen, die aus der Kindheit und Jugendzeit stammen? Welches Interresse erwecken doch solche Erinnerungen! So sahen wir aus, als wir drei Jahre, sechs Jahre, zehn Jahre alt waren, so, als wir in die Schule kamen, so, als wir in das Leben hinaustraten. Wie unendlich fesselnder wären nun aber für uns schriftliche Ergänzungen zu diesen Bildern Auszeichnungen über unser Denken und Empfinden, über gute Taten und böse Streiche, über unsere Liebhabereien, Spiele und Beschäftigungen aus der frühen und späten Kindheit, über unsere Anlagen und Neigungen, die sich gewißz schon früh in mancherlei Form ofsenbarten, über unsere eigenen kleinen und großen, inneren und äußeren Erlebnisse und die mancherlei Geschehnisse auf unserem Lebenswege! Manches leuchtet zwar noch bis ins ferne Alter aus dem Dunkel der Vergangenheil, vieles wissen uns die Ellern zu erzählen, aber das allermeiste aus der Kindheit, aus der schönsten Zeit unseres Lebens, aus unserem Weidegang, bleibt uns dennoch für immer verborgen. Freilich können wir nicht viel Ballast von„Es war einmal!“ herumtragen, das Gegenwartsleden braucht würde uns manchen Irrweg vermeiden helfen.“ die Aeußerungen unseres noch natürlichen### Seelenlebens würden uns zur Erkenninis### führen, wir würden besser zu beurteilen vermögen, welche Taten wir uns zutrauen können.s ob und wie wir für den Lebenskampft gerüstet sind. Aus diesem Grunde sollien; galle Eltern für jedes ihrer Kinder ein Tageouch anlegen Es braucht ja nicht jeder Ausdruck vermeintlicher Gescheitheit darine verzeichnet zu werden, nicht jedes Spiel, das uns gesesselt, nicht jedes Kleid, das uns gutt zu Gesicht gestanden hat, nein, festgehallen lwerden sollen nur die eigenartigen Ausstrahlungen des kleinen Ichs, die Aeußerungen; der Entwickelungszeit, die Eindrücke und Erlebnisse, soweit sie das Empfinden lieblich oder tragisch beeinflußten. Solch ein Tageouch ist wirklich ein Schatz von unendlichem Werte; filmartig führt es uns unser Leden vor Augen, unerschöpflich sprudelt seine Quelle, vergeistigt Leiden und Freuden der Gegenwart, trägt ein Stück Poesie in das oft so nüchterne Dasein und gewährt dereinst auch Iden eigenen Kindern eine Stunde der Andacht! (Kinder=Tagebücher sind in C. Braus Buchhandlung käuflich.) Reingewinns aus der Verlosung in Höhe Aivon 4570 Mk. und einer Haussammlung insgesamt 9688,01 M, die Ausgabe 7229,82 M. Zu dem Bestande kommen noch 5300 Mark Kriegsanleihe und ein Sparkassenguthaben von 7172,79 Mark. Für Küche und Haus Die Frau in der Oeffentlichkeit Ein weiblicher Griichtsvollzieher. L##n Auch der wenig aggenehme Beruf eines# * Gerichtsvollziehers hat sich in Amerika nunmehr den Frauen erschlossen. In Newyork# wurde eine junge Dame, die vorher Rechswissenschaft studierle, aber wegen unglücklicher pekuniärer Verhältnisse das Siudium aufgeben mußte, mit diesem sonst so undankbaren Amt betraut. Man lobt allgemein, daß die Dame durch ihr ruhiges, taktvolles Auftreten viel mehr erreicht, als ihre männlichen Kollegen. Kochvorscheiften. #Kartoffelschnee. Die gekochten Salzskartosseln werden durch die Presse gegeben sund bergartig angerichtet. Hierzu eignen sich jdie alten Kartoffeln vorzüglich, da sie so viel leichter verdaulich sind. Petersilienfisch. Kleinere Flußfische werden gul vorbereitet, gesalzen und in heißer Butter oder Kunstbuller auf allen Seiten angebraten. Dann überstreul man sie dick mit grob gehackter Pelersilie, gidt soviel heiße geichte Fleischbrühe oder Brühe aus Maggi: „Fleischwürsein zu, daß sie knapp bedeck! sind, streul elwas Pfeffer darüber und dämpft sie langsam weich. Die Soße wird mit etwas darüber gestreutem Mehl verdickt. 5 Spinalauflauf. 70 Gramm Butter. 70 Gramm Mehl(Kartoffelmehl) werden mi einem ¼=Liler Miich gebrühl, dazu kommen zwei Eigelb, 4 Eßlössel Parmesankäse und 7 oder mehr Eßlössel abgebrühler gewiegter Spinat, nehst Salz und Pfeffer nach Geschmack und dem Schniee der 2 Etweiß 1 bis 2 Hirn werden mit Zwiebel und Petersilte gedämpft. In eine Auflaufform füllt man schichtenweise Spinat, Hirn, zuletzt Spinat, tut obenauf elwas Butter und geriebenen Käse und backt ¾ Stunden Schworter Frauenleben KKleidung und möglichste Entlastung von jederlei *Gewicht auf dem Körper genügt jedoch nicht, Zum einer übermäßigen Erhöhung der KörperZwärme vorzubeugen und damit, wie dies beim Hitzschlag plötzlich zur Erscheinung skommt, einen schädlichen Einfluß derselben sauf die Funktion der Organe, besonders des Zentral=Nervensystems hintanzuhalten. Um Iden Verlust durch Schweißabsonderung ausZzugleichen, trinke man Wasser, kalten Kaffee soder Tee. Zitronenlimonade und dergl., aber kniemals zu kail und stets nur langsam, zschluckweise, niemals auch, wenn der Körper vom Lausen oder Arbeiten noch aufgeregt ist! Man gönne sich wenigstens einige Minuten Ruhe zuvor. Durch das Löschen des Durstes wird der Magen erfrischt, was ein kühleres Empfinden zur Folge hat Sehr zweckdienlich ist aber auch ein direktes Abkühlen der Haut durch Waschen des Gesichtes, des Halses und der Hände und ein Abkühlen des Blutes, indem man die Hände bis über den Puls in kalles Wasser laucht. Dieses einsache Mittel wirkt ausgezeichnet, die Abkühlung„ist geradezu wunderbar. Hat man längere Fußmärsche hinter sich, so kühle man auch die Füße, was vielfach unterwegs an einem Bach oder Teich geschehen kann. Dadurch wird das Blut vom Kopf herabgezogen. und die Füße haben nicht mehr das Gefühl der Ermüdung. Endlich empfiehlt es sich, gute Pfefferminzkücheln auf die Wanderungen mitzunehmen, sie wirken sehr günstig auf den Magen und Darm ein und erftischen die Mundhöhle Gesundheitopslege. Der Evangolische F auenverein wählte in seiner letzten Versammlung anstelle der ausscheidenden Vorstandsnittglieder Frau Pastor Graeve und Nell Frau Brauereidehühle mu sich am besten ab Es ist selbstverständlich, daß man sich an heißen Tagen und für größere Spaziermärsche so hell und leicht als möglich kleidel, damit die Haulausalmung ungestört vor sich gehen kann. Unsere Wandervögel, Pfadfinder und Pfadfinderinnen usw sind in dieser Beziehung schlecht beraten, zumal sie sich noch mit allen möglichen Dingen beladen. Eine richtige Ein ganz vorzügliches Dessertgebäck für Erwachsene und Kinder ist infolge seines hochseinen Geschmackes, seines hohen Nährwertes und ster Bekömmlichleit Barnetzti's Nährzwieback„Nährwohl“. esunde, Krante. Rekonvaleszenten und Magenleidende finden hier ein gutes Nährgebäck, Mütter ein treffliches Kindernährmittel. Kurz an geweicht in Milch oder Fenchelter können schon Kinde: unter ¼ Jahr diesen Zwieback genießen. ltere Kürder erhalten ihn einsach in kochendem Wasser ausgelöst, ohne jegliche Zutat, größere Kintrocken. Der Nährwert bleirt sich stets gleich. da Nährwohl=Zwieback die höchsten Nährstoffe ##thält, nur mit guter Naturbutter hergestellt ist reichlich Zucter enthält. Zu einer Tasse Kafao ist„Nährwohl“ gradezn ein Leckervissen. Die Niekerlage in Schwerte befindet sich in der Bäckerei und Konditorei Denninger. Wilhelmstr. 24. Herr Denninger hätte schon längst bekannt machen sollen, daß er eine so gute Sache dem Publikum anzuvieten hat. Bekanntmachung Betrifft: Neuwahl von 18 Gemeindeverordneten für die Gemeinde Wellinghosen infolge Zusammenlegung der Gemeinden Hacheney, Lücklemberg, Niederhofen, Wellinghofen und Wichlinghofen zu einer Gemeinde. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß folgende Wahlvorschläge zugelassen sind: Wahlvorschlag I(Bergmann Wilhelm Braune). (Kommunistische Partei.) 1. Braune, Wilhelm, Bergmann, Bittermark 163, 2. Sölter, Lonis, Bergmann, Bittermark: 147 ¼. 3. Buschhoff, Heinrich, Bergmann, Renninghausen 20, 4. Osthoff, Carl, Bergmann, Loh 130, 5. Döhl, Heinrich, Bergmann, Lücklemberg 70, 6. Sticht, Louis, Bergmann, Lücklemberg 30x, 7. Schürmann, Heinrich, Bergmann, Brünninghausen 13 K, 8. Hons, Josef, Vergmann, Renninghausen 21, 9. Göge, August, Bergmann, Bittermark 146, 10. Hamelmann, Wilhelm, Bergmann, Renninghausen 6. Wahlvorschlag!!(Bergmann Heinrich Pillmann). (Zentrumspartei.) 1. Pillman, Heinrich. Bergmann, Loh 137, 2. Schlief, Julius, Oberrentmeister, Brünninghausen 12, 3. Bergmann, Heinrich, Rechnungsführer, Hacheney, Hartweg 52, 4. Schmidt, Adalvert, Bergmann, Lücklemberg 13, 5. Hendler, Friedrich, Maurermeister, Brünninghausen 42, 6. Frau Maria Krieg, Brücherhof 21, 7. Bräkling, Liborius, Hauptlehrer, Stuchtey 155, 8. Pieper gent. Romberg, Adam, Landwirt, Lücklemberg 25, 9. Bartczak, Johann, Weichensteller, Hacheney 1, 10. Glatzel, Carl, Oberlandjäger, Höchsten 187#. Wahlvorschlag 11!(Hauptlehrer Schäfer.) (Wirtschaftliche Vereine.) 1. Schiifer, Carl. Hauptlehrer, Benninghofen, 2. Middelmann, Carl, Maschinist, Hacheney, Prein, Alfred, Schuhmachermeister, Brücherhof. l. Hemesoth, August, Landwirt, Wellinghofen, 5. Putsch, Hugo, Direktor, Brücherhof, 6. Kohring, Carl, Kaufmann und Wirt, Lücklemberg, 7. Holsiepe, Wilhelm, Verginvalide, Höchsten, 8. Rose, August, Fabrikarbeiter, Brücherhof, 9. Wilke, Georg, Landwirt, Hacheney, 10. Zimmermann, Carl, Wirt, Niederhofen, 11. Eckey, Heinrich, Berginvalide, Holtbrügge, 12 Rebbe, Heinrich, Schmiedemeister, Wellinghofen, 13. Bergmann, Hermann, Landwirt, Lücklemberg, 14. Nobel, Fritz, Versandleiter, Wellinghofen, 15. Schmidt, Wilhelm, Bergmann, Wichlinghofen, 10. Neischede, Wilhelm, Fabrikarbeiter, Benninghofen, 17. Mohrenstecher, Ludwig, Rechnungsrat, Lücklemberg, 19. Greve, Friedrich, Kontrolleur, Bittermark. Wahlvorschlag IV(Lehrer Menze.) (Sozialdemotratische Partei.) 1. Menze, Friedrich, Lehrer, Höchsten, 2. Ufer, August, Bergmann, Höchsten, 3. Oehler, Friedrich, Invalide, Lücklemberg, 4. L sthoff, Lonis, Bergmann, Wichlinghofen, 5. Wiesemann, Wilhelm, Bergmann, Höchsten 12, 6. Kröger, Heinrich, Lagerhalter, Brünninghausen, 7. van Bösekom, Richard, Bergmann, Loh. 8. Mempel, Richard, Bergmann, Wichlinghofen, 9. Drees, Wilhelm, Maschinist, Wellinghofen, 10. Ledüc, Louis, Bergmann, Loh. 11. Wiemer, Richard, Bergmann, Bittermark, 12. Wildförster, Friedrike, Witwe, Wichlinghofen, 13. Nettlenbusch, Rudolf, Bergmann, Lücklemberg, 14. Osthoff, Heinrich, Kastellan, Wellinghoferheide, 15. Böckenkamp, Hugo, Bergmann, Wichlinghofen, 16. Schmidt, Carl, Bergmann, Wichlinghofen, 17. Baumöller, Otto. Bergmann, Wellinghofen, 18. Becker, Johann, Bergmann, Hacheney 4. Infolge der Einführung des Verhältniswahlsustems ist der Wähler in der Auswahl der Bewerber beschränkt. Er darf nach§ 14 Abs. 2 des Reichswahlgesetzes nur Namen aus einem seinzigen der öffentlich bekanntgegebenen Wahlvorschläge entnehmen, muß sich also, wenn er überhaupt sein Wahlrecht gültig ausüben will, zu einem dieser Vorschläge bekennen. Das sogenannte Panachieren, d h. das Entnehmen von Namen aus verschiedenen Wahlvorschlägen, hat nach§ 42 Ziffer 7 der Wahlordnung die Ungültigkeit des Stimmzettels zur Folge. Die Hinzunahme von„Wilden", d. h. von Personen, die auf keinem der öffentlich bekanntcogeben Wahlvorschläge benannt sind, ist dagegen unschädlich, aber auch unwirksam. Sind auf einem Stimmzettel nur„Wilde" benannt, so ist er ungültig(Wahlordnung§ 42 Ziffer 8). Innerhalb des Wahlvorschlages, für den sich der Wähler entscheidet, kann er jede mögliche Aenderung vornehmen, inbesondere also die Reihenfolge ändern, einzelne Namen streichen oder wiederholen. Alle diese Aenderungen berühren nicht die Gültigkeit des Wahlzettels, sind aber auch nach§ 20 des Reichswahlgesetzes ohne Einfluß auf das Wahlergebuis. Jeder Stimmzettel, der einem bestimmten Wahlwertet, als ob er mit dem Wahlvorschlage völlig übereinstimme.(W. O.§ 42 Abs. 3.) Bei dieser Rechtslage hat der Wähler sein Augenmerk darauf zu richten, daß er sich durch die Benennung der von ihm gewählteen Bewerver eindeutig für einen bestimmten Wahlvorschlag ausspricht. Es genügt, daß auch nur ein Name aus einem Wahlvorschlage genannt wird, also z. B. der erste Name, der nach§ 27 der Wahlordnung zur Bezeichnung des Wahlvorschlages dient. Die verbundenen Wahlvorschläge gelten nur den anderen Wahlvorschlägen gegenüber als ein Pahlvorschlag.(R. W. G.§ 12 Abs. 4) sind im übrigen aber als gesondert zu behandeln. Wellinghofen, 24. Juni 1922. Auf Anordnung: Der stellvertretende Vorsteher von Wellinghofen: Schwarze. „„„„ Gin a * Das Meutergeld ist ein tostliches Kleinde in jeder Notgeldsammlung. Das Reutergeld ist eine Sammlung kleiner Kunstwerke. Das Reutergeld zeigt aus der Rückseite stets einen Reuterspruch. Das Reutergeld ist ein lehrreiches ongus schauungs=Material für deutsche Heimatskunde. Das Reutergeld wird früher oder später zu den gesuchlesten und teuer bezahltesten Nolgeldscheinen gehören. Das Reutergeld zu haben. ist bei Carl Braus bescante er des adunusenenannnbusenacennascene! : 10 : 3 : * Das Spiel: von der heil. Elisabeth: von Eva Maria Crantz. * Aufführung im Gemeindehaus zum Besten## des Notopfers für die Innere Mission. 8 Für Schüler: s Freitag, den 30. Juni, nachmittags 5 Uhr. Eintritt 2 Murk 2 Für Erwachsene: I13 Montag, den 3. Juli, abends 8 Uhr. Karten zu 10 Mk. bei Saatmann, Braus, Frau 19 Morgenroth, P Terderger, P. Ohlig; an der Kasse 12.— Mk 8 Dienstag früh 5½ Uhr entschlief sanft und gottergeben im Alter von 83 Jahren unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvaler und Urgroßvater Caspal Weder Veteran von 1866, 70 71. Um ein slilles Gebei für den Verstorbenen biltet: Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Familie Clemens Weber. Schwerte, Haspe und Dorlmund, den 28. Juni 1922. Die Beerdigung findet Freitag. nachmittags 4 Uhr vom Marienhospital aus statt. Das Seelenamt ist Monlag morgen 7,10 Uhr in der Pfarrkirche. * Motto" Wie auch das Los des Schichsals fällt. Tank denen, die diet, heiter machen, Denn das Gesündeste auf dieser Welt Ist, ab und zu sich krank zu lachen! Westfälischer Hof, Schwerte. Donnerstag, ö. 29. Juni, abends 8¼ Uhr: Freitag, 80. Juni 99. Is., nachm. 5 Uhr werde ich für die Isbrachsche Gutsverwaltung zu Rbeinen a. 5. Morgen Esehr guten Graswuchs 1. In den W.:“. in der Wiese„Am Kna#r= sCuakop,den Winkel Eröffnen mit dem heutigen Tage eine Damenschneei d.e rei und empfehlen uns ims Anfertigensvon sämtlicher Damen= und Kinder=Gardesobe„vom)einsachsten bis zum feinsten. LinasAlbert öffentlich, meistbietend. nummerweise gegen Barzahlung verkaufen. Jusammenkunst am Knopp. 2811 Kleine Marktstraße 6. Gummi=Schwämme Gummi-Jäuger Gummi=Badehauben neueste Formen geschmacko olle Muster Lempfiebl Medizinal;= Drogerie wilhelm heppe, O si en straße 3. Aoggen=Vetrauf! Am Freitag, dem.30. Juni, nachm.55 Uhr, werde ich im Auftrage 1. Morgen Röggen Frih Reuter=Rbens Gastspret srih Reuter-Rbend des erfolgreichsten Onkel Bräsig=Darstellers„ Anton Melzer, Wiesbaden Mitgl. d. Gesellschaft f. Volksbildung, Berlin Inhaber der goldenen Fritz Reuter=Medaille Eiltelrrchig in derin! die Perle goldenen Humors! &am# Charakterstudie im Kostüm! Onkel Bräsig Bankier Borbacher Der Polizeipräsident Der Gesängniswärter Derf Schutzmann Der Kellner Der Referendarius # Der Pholograph Tübinger Chronik: Melzer bereitete gestern den Tübingera einen seltenen Genuß, er bot etwas noch nicht Erlebies. Schwäb. Volkszeitung, Ulm: Melzer's Meisterleistung„Onkel Bräsig“ wird dem Publikum unvergeßlich bleiben. Regensb. Neueste Nachr.: Man hatte das Gefühl, etwas Außerordentliches, Einzigartiges erlebt zu haben. Melzer ist eine köstliche Spezialität usw. Karten: Zigartenhandlung H. Winkelmann à 15 Mk., 10 Mt. ; 11 und 8 Mk. Schülerkarten 6 Mk. und Steuer.#benks je 1###t.„Ausschlag. Waderarteio liefert schnellsten: Druckarei E. Braus 6 9 * Dampfbäckerei, Konditorei u. Café. m W i l h e l m s t r a ß e 2 4—= T e l e s o n 4 7 8. — * * 8 *I Verkaufsstellen: s! Heierhoff, Hüsingstr., Kaufhaus G. Nierhoff, II. Serges, Dortmunderweg, Fr. Nippus Nachf., #### Markt, B. Knieriem, Sedanstr., Gieshold, 9 Bahnhofstraße, Café Lippe, Bahnhofstraße. Jede Mutter muß es wissen eder„beste Kinderzwiebaa ist: (Arztlich empfohlen) Gebrauchsanweisung liegt jedem Paket bei. Vertretung und Lager für Schwerte und Umgegend: Leo Denninger, Spezialität: Täglich Amal frische Brötchen. Morgens 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr trah Nur Barochol beseitigt Kröpe ohne den Rörper einzuschmieren. Es genügt einfache: Einreiden der Hünde. Das sicherwirkendste und einfachste auf diesem Gebiete. Verlangen Sie ausbrück'ich Baraehol. Zu haden in den Apotheken und Drogerien. Fahr. Phar na, Münster I. M. Apeten 1 Nur moderne e Neuheiten —.—— „Lackei in /a. Qualität Zof. Rrulnig *Schwerte Markts3. Wir liefern Wäsche-Aussteuer auch einz. Leib- u. Hauswäsche, Berufs- u. Arbeiterkleidung noch billig,lan sichere Leute, auch gegen bequeme Abzahlung. Reichhaltige Preisliste gratis gegen 2— Mk. Rückporto. F. OLDEHUS Neumünster i. Holst. Schleußberg 5s. Buck erdellones meistbietend gegen baar versteigern. Zusammenkunft an der Rettelmühle. 2323 H. Böcker, Versteigerer, Schwerte. Papier-und Papienwaren* Großhandlung— Hernbruch& Co., G. m. b. H., Schwerte(Ruhr) A Sämtliche Papiere und Papierweren für alle Geschäftszweige. Stofse. Trotz enormer Preissteigerung kaufen Sie am besten und billigsten im Tuchlager H. Falke, hörderstr. 39. „Flohschreck“.(1921 Ehrendiplom preisgekrönt Hötel Menschen-, Hunde-, Hühner-, Tauben- und Erdllöhe, Tauben und Vogelmilben, Geflügelungeziefer und Blattläuse, Ameisen, Schwaben, Kakerlaken, Schweine., Ziegen-, Kuh- und Pferdeläuse sowie Wanzen. Achten Sie auf den Namen„Plohschreck“. Mediz'nal-Dregerte Wilhelm Heppe, Ostenstr. 3 Wir retten Ihre Haare! Verlangen Sie kostenlos Prospekt. Kur- und Hellanstalt Schloß Falkenberg bel,Grünau 980(Mark). 5883 Bedeutendstes Institut für Haarwissenschaft — Sosa zu ve kaufen. Zu erfragen in der Beschäftsstelle der Schwerter Zeitung. In Schwarte: Medizinal=Drogerie Wilhelm heppe, Ostenstraße 3. Sommersprossen! Ein einfaches wunderbares Mittel teile ich gern jedem kostenlos mit. Frau M. Polon, Hannover L 204, Schließsach 106 Jüngere Hontorieetl gelldt in Stenographie und Maschinenschreiden zum 1. 7. gesucht. Angedote mit haltsansprüchen und Angabe der bisherigen Tätigkeit an die Geschättsstelle erbeten 500 To. chargfg. Kernschrot 500 flo. unverbr. Gusbruch Jos zu kauf ges. ung auch für kle in. Mengen und Schrot o. 500 an Bockau 8Freese, Bochum Peeie Flasdem kauft zu erhöhlen Preisen Wilh. Specht, der vradr ochwert. und der hintter Whsihesenaneserhste Icwird demnächst erscheinen. Diel Vorarbeiten sind im Gange und..“ werden Bestellungen auf das 5 Buch sowie Aufträge für den? Anzeigenanhang schon jetzt entFrR,W.cer um.— edei Srau Vachrrackererune vertag Nr. 149(2. Blatt) 8 Mittwoch, 28. Juni 1922. O Deutsches-Volk,— vergiß es nich! Zum 28. Juni. Aus der Rede Lloyd Georges vom 3. März 1921: „Für die Alliierten ist die deutsche Verantwortlichkeit für den Krieg grundlegend. Sie ist die Basis, auf der das Gebäude des Vertrages errichtet worden ist, und wenn diese Anerkennung verweigert oder aufgegeben wird, ist der Vertrag hinfällig.“ Wie kann Deutschland seine Schuld abtragen? Die Antwort vermag man nicht zu geben ohne an Stelle von Schuld das Wortbild„Schuld“ zu stellen. Was unsere Verschuldung gegenüber dem ehemaligen Feindbund völlig unwägbar macht, ist die von uns so oft vergeblich bekämpfte Tatsache, daß wir noch heute nicht wissen, wie hoch nun eigentlich unsere„Schuld“ sich ziffernmäßig beläust. Daß es sich um phantastische, ja fast astronomisch anmutende Zahlengebilde handeln wird, können wir uns unschwer nach den bisherigen Auslassungen im ehemals feindlichen Lager wohl denken. Haben wir dessen ungeachtet ehrlichen Willen bekundet, bis an die Grenze der Möglichkeit unseren„Verpflichtungen" nachzukommen, so müssen wir doch endlich wissen, wie weit man uns in den Schuldenabgrund zu stürzen beschlossen hat; sonst erscheinen wir vor uns selbst und der anderen Welt als lächerliche Fatalisten oder leichtsinnige verbrecherische Bankerotteure, die eines Tages mit leeren Taschen dastehen, und das unausbleibliche Verhängnis über sich ergehen lassen müssen. Wenn wir aber wissen, woran wir sind, dann muß uns auch die Möglichkeit gegeben werden, die Entlastung von— sei es auch nur von einem unsern Kräften entsprechenden Teil— der uns auferlegten Schuld zu erarbeiten, um uns ehrlich zu halten vor dem Angesicht der unbestechlichen Geschichte, die einst ihr Urteil fällen wird, auch über diese trübste aller Epochen im Leben unseres so oft schon schwer bedrückten Volkes.— In diesem Sinne halten sich„Deutschlands sechs Punkte“, die in der Deutschen Allgemeinen Zeitung(14. Juni d. Is.) veröffentlicht sind, nicht nur an unsere ehemaligen Gegner, sondern an die Einsicht der ganzen Welt, nicht zuletzt an das Aerzte=Grenium, das wieder einmal(im Haag) versammelt ist, um augenscheinlich mit dem alten unwirksamen Geheimmittelchen den totkranken, fieberzerrissenen Wirtschaftskörper des alten Kontinents zu kurieren. Wir können arbeiten nur mit den verlorenen Gliedern und zahlen ohne den täglichen Aderlaß"— so heißt es u. a. in dem bemerkenswerten Aufruf. Solange die Gläubiger uns der Möglichkeit zu ersprießlicher Arbeit berauben, werden wir etwaigen Anleihevergebern nicht als kreditwürdig gelten. Wer von Deutschland Milliarden erwartet, muß uns daher zugestehen: 1. Räumung von Duisburg, Düsseldorf, Ruhrart und Fortfall der 26prozentigen Aitsfuhrabgabe. 2. Räumung der besetzten linksrheinischen Lande. 3. Räumung des Saarlandes. 4. Freigabe des deutschen Handels mit Danzig und durch den„Korridor“, wie in Versailles stibuliert worden ist. 5. Grenzregulierung in Oberschlesien gemäß Versailler Frieden. 6. Aufhebung des Meistbegünstigungszwanges. Wie soll das enden...? Ein deutsches Wörtlein zum 28. Juni von Hans Wolff. „Ha! Schon wieder einer, der uns mit Versailles traktieren will! Haben wir denn noch nicht genug davon, wird uns das Leben nicht schon sattsam verbittert, muß man uns diesen bitteren Kelch immer wieder vorsetzen?——“ Ja, ich weiß schon, von Versailles willst du nichts hören, lieber Leser. In der Tat, es ist uns allen über! Aber eine Kleinigkeit möchte ich dir heute vorsetzen, die dich am eigenen Körper trifft und deshalb mußt du dich noch einmal dafür interessieren. Diese Kleinigkeit— sie klingt fast wie ein schlechter Scherz— illustriert Versailles für uns besser als Bücher und Vorträge es vielleicht vermögen. Es ist eine Nachricht, die kürzlich die deutsche Presse durchlief:„Versailles und die Küken im Ei“.— Was kann Versailles mit Eiern, einem der wichtigen Ernährungsmittel, und mit den aus ihnen hervorgehenden Kükelchen zu tun haben?! 6 Die Zeppelinhalle in Staaken(bei Berlin) muß abgebrochen werden. Sie wird durch Sprengschüsse vernichtet, die tagtäglich die Umgegend erzittern machen. Diese Schüsse zeitigen neuerdings die Erscheinung, daß in weiter Umdegend alles Leben in den Eiern, die Hühnern, Enten und Gänsen zum Ausbrüten untergelegt werden, ertötet wird. Die geschädigten Umwehner wollten die sprengende Firma auf Schadenersatz verklagen. Das sind die Grundzüge der Notiz. Sie ist nur eine der alltäglichen, und doch, welch eine erdrückende Fülle wirtschaftsverderblicher Momente enthält sie, wenn man sie mit rein sachlicher Logik durchgeht. Vor unserem geistigen Auge steigt ein Bild auf: der gewaltige Koloß der Staakener Luftschiffhalle, dieses Stahl= und Eisengerippe, in dem einst die technischen Ergebnisse jahrzehntelanger Versuche und harter Enttäuschungen eines großen deutschen Mannes nach getaner Arbeit ihr Unterlommen fanden: Die Zeppelinluftschiffe. Sie deutet auf „Kriegsrüstung“ hin und deshalb muß sie fallen, weil Versailles es so will! Wer es im Geiste miterleben kann, wie hier ein Stück vom andern gerissen wird und wie nach und nach von dem stolzen Bau ein jammervoller Trümmerhaufen übrig bleibt, Was kostet uns die Rheinlandbesetzung? Das Reichoschatz=Ministerium hat in den letzten Tagen eine zweite überaus beachtenswerte und inhaltsreiche Denkschrift über die Kosten der Rheinlandbesetzung veröffentlicht. Wenn man dieses ziemlich dicke Dokument durchblättert, so kann auch den sanftmütigsten Menschen eine gelinde Wut packen, falls er es nicht vorzieht, über die derin erzählten Dinge zu lachen, wenn auch alles natürlich tieftraurig ist. Die Franzosen haben ihre Belastungen und Bedrückungen in ein förmliches System gebracht, um Deutschland vor Augen zu führen, daß es der Unterlegene ist. Die Art und Weise, wie mit deutschem Gelde, deutschen Sachgütern, uutschem Besitz und Eigentum in den besetzten Gebieten gewüstet wrd, spottet jeder Beschreibung. Tausende und aber tausende von Enländern, Franzosen, Belgiern und Amerikanern führen dort auf Kosin des verarmten Deutschen Reiches ein wahres Schlemmerleben, wohnen fürstlich und beziehen Einkünfte, die geradezu phantastische Zahlen darstellen Wenn man die Rechnung über Wohnungsmete, Teppiche und sonstige Ausstattungsgegenstände liest, wenn mai sieht, wie kirderlose Delegierte ganze Villen bewohnen, wenn man sieht, daß viele hunderte Hektar Ackerland dem Landwirtschaftsberiebe entzogen sind, so faßt man sich an den Kopf und fragt sich, wo die Entnte eigentlich noch etwas für sich herausschlagen will, nenn die Besatzungskosten ja den größten Teil des von Deutschland gezahlten Geldes verschlingen. 4.—. truppen 8 Beamte 4.806.208 Fapler Aark An Sheram! 247.100 Paptertfart der Abzug der Steuer Enchüicher Besatzungssoldat Deutscher Ninisier. ch Jahresgehälter. Aus dem steben erscheinenden Volksbuch über den Vertrag von Versailles„Deutschland und der Friedensvertrag“ in Wort, Bild und Zahl.(Kulturliga=Verlag, Berlin W. 35.) Bereits bis Ende März 1921 beliefen sich die Kosten der Rheinlandbesetzung auf 3,9 Milliarden Goldmark für die Armee und auf etwa 7,3 Milliarden Papiermark für sonstige Leistungen. Seit dem 1. Mai 1921 kostet die Besatzung monatlich etwa 135 Millionen Goldmark. Außerdem erwachsen dem Reiche noch außerordentliche Leistungen für die Interalliierte Rheinlandkommission, die sich auch ins dem muß sich— wenn er nur noch ein Fünkchen Vaterlandsliebe in sich weiß— das Herz zusammenkrampfen in wildem Schmerz. Könnte die mächtige Halle nicht stehen bleiben als Wahrzeichen einstiger Größe des Vaterlandes und könnte sie nicht anderen Zwecken nutzbar gemacht werden, als daß sie zwecklos laut bruteler Bestimmung nied##n mies, als daß Tau ende deutscher Arveiter ihre wertvolle Arbeitstraft daran verschwenden, als hätten wir im deutschen Vaterlande nichts weiter(zu tun? Werktätige deutsche Volksbrüder, fühlt ihr es nicht, daß Eure Arbeit Frondienst fremder Tyrannen ist, daß es ein bitteres Brot ist, daß Eurer Hände Werk Euch schafft? Eine deutsche Firma muß sich in den Dienst der„Abrüstung" stellen, Versailles bestimmt es ja! Könnte sie nicht anderes produzieren, daß dem deutschen Volke zu gute käme? Könnte sie nicht auf bauen statt abrüsten, könnte sie nicht— könnte sie nicht... damit aber nicht genug. Statt daß nun diese„Preduktion“ einer großen##deutschen Firma dem deutichen Wirtschaftsleben von Nutz### ist, schlägt sie einer Anschauung geradezu ins Gesicht.„Sie(die Sprengschüsse) töten das Leben in den Eiern, die den Hühnern, Enten und Gäusen zum Ausbrüten untergelegt sind. In der ganzen Nachbarschaft kommen keine Küken mehr aus.“ Wer vermag diesen Schaden zu ermessen. Wieviel Tausend und Abertausend Eier werden vernichtet, wieviel Küken getötet und welch ein verhundertfachter Eierausfall muß daraus entstehen. Könnten wir diese Tausende von Eiern in dieser wirtschaftlichen Notzeit nicht besser brauchen, als daß sie durch den frevelhaften Uebermut rachsüchtiger Feinde zerstört werden? Muß den Landwirten, den kleinen Bauern und dem Siedler nicht jede Lust zum Schaffen vergehen, wenn ihm also böse mitgespielt wird?—— Und nun als Krönung dieser von so manchem vielleicht vorschnell belächelten Tragödie„wollen die geschädigten Unnnohner gegen die Firma vorgehen und Gratzansprüche geltend machen.“ Wieviel Zeit geht da aufs neue verloren, wenn Partei und Gegenpartei von der Arbeit fortlaufen und nun auch die Geschäftsstunden eines deutschen Gerichtes in Anspruch nehmen? Wieviel Geld kostet der Prozeß und welche Höhe wird der Schadenersatz annehmen, wenn dann die Firma zahlen muß? Könnte sie das nicht anders vielleicht gar für— Lohnerhöhungen verwenden? Kostbare Zeit wird vergendet, die Firma verliert das Geld, die Anwohner bekommen es— aber ihre Eier haben sie doch nicht Groteske erweitert hat. Die gesamten, seit dem Wassenstillstand bis Ende März 1922 ausgelausenen Besatzungskosten betragen etwa 5½ Milliarde Goldmack und 14 Milliarden Papiermark. Zu dieser Ausnutzung des Landes kommt noch die schamlose Behandlung der Bewohner selbst, denen z. B. in den amtlich eingerichteten Bordellen die hohe Sittlichkeit der Besetzungstruppen täglich vor Augen geführt wird. Auch die Ansprüche für die Offizierkasinos sind exorbitant hoch, denn die ftanzösischen Offiziere benutzen sie nicht nur selbst, sondern lassen sie aich von den Familien= angehörigen und dem sonstigen Heeresgefolge der Besetzungsarmee zu Gesellschafts= und Erholungszwecken regelnäßig benutzen. Alle Einrichtungen vom luxuriösesten Schlafzimmr mit Gold und in Birkenrinde bis zum kleinsten—— sagen wi Kochtöpschen, mußten von Deutschland geliefert, und zwar sehr elgant geliefert und bezahlt werden. Wo man doch angeblich in Verailles einen Frieden geschlossen hat, sollte man das deutsche Reich nicht wie einen unterworfenen Sklavenstaat behandeln. Es läuft auch hier schließlich alles wieder darauf hinaus, eine Revision dieses Versailler Vertrages schleunigst herbeizuführen, da unter diesen unsinnigen Bedingrigen nicht nur Deutschland, sondern auch die gesamte West zu leiden hat. 240 Mark tägliches Einkommen. Nachdem bereits am 15. d. Nts. den Bergarbeitern eine Lohnerhöhung von 26 Mark für die Schicht und vom 1. Juli ab eine weitere von 10 Mark, olo zusammen 85 Mark zugebilligt worden ist, wird ein wistfalischer Häuer mit 2 Kindern demnach über ein tägliches Einkommen einschließlich der sog. Zulagen von sund 240 Mark verfügen. Ein stattliches Sümmchen, um das hn mancher Arbeitsgenosse in anderem Berufe, gar nicht zu neden von Geisteswerklern aller Wissenschaftskreise, unbedingt beneiden muß. Wir stehen heute unter der sich immer füllbarer nachenden Auswirkung des Versailler Diktates vor einer Katastrophe unseres gesamten Wirtschafts= und Privctlebens, wenn es uns in letzter Stunde nicht noch gelingt, des im Lufe des letzten Jahres gegenüber dem Jahre 1913 um nicht weniger als 73 v. heruntergegangene Jahresergebnis In Stein= und Braunkohlen für den Verbrauch des Versehrs, der Industrie, der Landwirtschaft, und nicht zuletzt des Hausbrandes schleunigst wieder hochzubringen. Dies ist den um seine kohlenreichsten Gebiete schnöde beraubten Deutschlajd nur möglich, wenn die Belegschaften sich zur Ableistung vin(wohlverstanden: gut bezahlten) Ueberschichten beteit finden. Wenn die Ueberschichten nach der vorgeschlagtnen Form vier mal eine Stunde Ueberarbeit in der Wogt verfahren werden, versprechen sie bereits den Nutzen einer Mehrförderung von 6—700000 Tonnen im rheinist=westfälischen Gebiet, und würden uns, die wir bei dem niedrigen Markstand für Kohleneinfuhr etwa 20 Milliardin im Jahre bezahlen müssen, von dem englischen Import fremachen. Wie notwendig eine Mehrförderung ist, beweist, saß im April gegenüber dem März rund 1½ Million Tonten weniger gefördert wurden, was ungefähr einem Verlustvon 1¾ Milliarden entsprichk. Die neuen starken Lohnerhchungen werden wiederum eine Kohlenpreissteigerung unvemneidlich im Gefolge haben und sowohl in der Wirtschaft die im Privatleben sich in allernächster Zeit scharf fühlbas machen.: Hier könnte durch eine dauernde Verstärkung der Produktion immerhin ein gewisser Ausgleich geschaffen werd#, sodaß wir bei entsprechender Ausnutzung der Betriebe die heute uns so teuer stehende englische Kohle in möglchst großem Umfange zu entbehren vermögen. wieder sie sind der Volksernährung verloren. Und warum das alles, lieber Leer? Weil es Versailles so will!— So wirkt sich eine Bstimmung des Friedensvertrages aus, dieser Vertrag wer zählt 440(vierhundertundvierzig Artikel.... Ich wage den Gedanken nicht weiter zu spinnen——— sman Abrüstung und wir rüsten ab; zu gleicher Zeit aree mird im Kreise Mörs, auf deutschem Boden also, auf Befehl der belgischen Besatzungsbehörden ein neuer Schießplatz von 126888 Hektar eingerichtet. Innerhalb acht Tagen mußte zi diesem Zwecke ein Waldgelände abgeholzt werden, das unter normaler Verwendung einen jährlichen Reinertrag von 127000 M. einbringt. Ein Schießplatz wird errichtet, die Truppen werden auf Deutschlands Kosten verpflegt. Und jeder einzelne Soldat dieser„Besatzungstruppen" erhält doppelt soviel Zulage wie ein deut ther General an Gehalt. Und zwei Generäle dieser Truppen erhalten an Gehalt mehr als der Reichspräsident und seine sämtlichen Reichsminister zusammen. Und unter diesem Zeichen ist unsere Abrüstung erfolgt und nunmehr beendet. Trotzdem zählten die Mitglieder der Kontrollkommission(ohne Grenzregulierungskommission) noch immer 2375(Zweitausenddreihundertfünfundsiebzig!) Sprechen diese Tatsachen nicht Hohn, und wie soll das enden? Versailles ist die Wurzel all unseres Uebels all unseres Elends im Velksleben. Und deshalb muß Versailles fallen! Allegeht es an, nicht allein die„nationalistischen Hetzer“, wie man ja so gern zu sagen pflegté Nein, alle! den Arbeiter und den Bürger,—— sie leiden alle gleich unter dem furchtbaren Druck von Versailles. Und diese Forderung, das sei an diesen Stelle besonders betont, ist nicht die einer einzelnen Partei oder einer bestimmten Volksschicht, sondern eine Lebens= und Kulturfrage des deutschen Volkes in seiner Gesamtheit! Und darum müssen wir uns immer wieder mit Versailles beschäftigen und müssen alles lesen, was man darüber schreibt, und wachbleiben, daß wir nicht daran zu Grunde gehen. Versailles ist die Grundwurzel unserer Not und muß fallen! Jeder Deutsche, der seine Zukunft gefährdet sieht, muß arbeiten daran, ohne Partei und Konsessionsunterschieb einig und als Brüder und ehrliche Volksgenossen, denen land— Gottseidank!— noch über die Partei geht. Zu der Zauberwelt des Himalaja. Von Otto de Fries. che Himalaja=Expedition, die die Besteigung 8 Rauur Sverest zum Ziele hat, leukt augenblücklich Gipsel, die über 20(00=99/1) Fuß H6; nessen, aver ein Dutzend bringen es von 15000—19000 Fuß, die darriinter sind gar nicht zu zählen, so groß ist ihre Zahl. Auch hier wieder verdanken wir es der Entsernung, daß eshaug i0 der Lu, gus tzumt sich ans den dunkten sin des Kintschingschang in tristaltiunteinder Gletscher liegt zum doch dus ist optische Täuschung Bergen von al tancht eine einen unwil ja noch an ist einer die groß rstehlichen Reiz auf deu herangereiften r Namen, und Tibet beschieden, die Gs gibt Namest, das Gemut der Isge Mann ausüben. Hina, Frenden beider fost zubelannten Welten auf einmal kennen. Dem Reisenden st heute ein Ausslug in den But...„ eu, Nessenden dirite es ber: den hmanfführt. Dchy das ist noch nichten#. Himlalasagebirge— uhr wenigen Rehrnren eurfte Fusttin jene Regionen zu setzen, die ich auf meine lug je Vorberge des mittelt, fast senkrech Höhe von 8000 Fuß Vorbergen gekrennt, ziehn sich die bedeckten Kerten des Himslaja mit ih scherstarrender Riesengipfelsvon 13000 Au ganz klaren Tage erblickt man der Ebene die wäßen Ipitzen und Ha für Wolken hilt, sonchier unendi sie auf uns herab. Von Stguri geht du aus zeug unverzu einer von den lit ewigem Schnee m Labyrinty glet000 Juß in die in d. zuerst die bis Dar#e#eling füh für Riesentinder könn nirdlichen Wägelchen und auf den niedrigen, kleinen hinaufrotten. Die ausgedehnten Dschu zug heute nacht stunden# uns, sie schienen nicht und Dürfer markierten sich da unten auf dem schömn artike Arabesken eingen und 1— 1 eine in de drotli Idern lat von Siliguri den, die man hoch schauen Himalajabahn turbahn. Spiel sotiven sein; die Lokomative, die gsam 9 0 Gebirg 9 as und ihre Nebenflüsse. Weiter steigen wir unaufhalt schuell. Das zeigt auch die vtränderte Natur um herum. An Stelle der mdurchdsinglichen Oschungels uus prachtvoller Sowaldl Gichen, die ihre kn durch die unser Exprestlagen tief unter Gärten zu sein, Städte ine weiste runde Flecken, Leppich, in den schlungen warn: Ganges, Brahmaputra ##n wir unaufhaltsam, uns um fängt aus Fracht HSchlonik, Enhen, Eie chre knorri gen Aeste nach allen Saten reckct. Sie erinnern uns an die nordische Heimat. Wr sind Auf 3000 Fuß. Höte gelangt. Doch jene hohet Gummisäume mit ihren fteischi gen Blüttern, Akazien, Rhododesidron und Mauldeerbäume, jene Mimosen sin sremde Erscheinungen für einen deutschen Wald...„ 4 E. 9.5 Riesenbambus, 100—100 Fuß holh, füllen die noLänge und Schluchten auz). Steeggen Wir steigen.— Kleine Färtchen mit den Sirohhansern der Gebirgsbewohner sind die versteckte Blumen und Rosetten in das Grün der Phänge eingesprengt. Bis zu 4000 Fuß Höhe blüht hierim Jannar der Pfirsich= und Mandelbaum, und die Baanen strotzen voll kräftiger Früchte unter den weit öerholenden üppigen grünen Tief unter uns liegen Eitenwald, Bambushaine, Abhänge, Schluchten und die weiteindische Ebene. Dort unten ist nichts mehr zu erkennen— ein verschwommenes Bild. Durck, krüppliges Unterholz such pustend und schnaubend, immer höher der Zug seinen Weg 7600 Fuß las ich auf der Endstation, das war auch das einige, was ich von Darjeeling sah— wir waren in einen Polkenbrankessel geraten. Die ersten Farnbäume heben sich aßen den dunklen Hinter grund ab. Schlanke Bäume, wusdie Palme, doch ihre Kronen bestehen aus mächtigen Arnvedeln, eben der selben Farne, die am Boden wach Anblick ist so eigenartig, daß man zunächst an eite ootische Täuschung glaubt. In 6000 Fuß Höhe passiert der Zug die ersten Teeplantagen des berühmten Himalaitzees; niedliche runde Büsche, alle auf dieselbe Größe beßnitten, in lungen Reihen mit Zwischenwegen. Aus denzgrünen Buschwerk schimmert die kleine weiße Blüte. 1 Die kleinen Kinder flüchten vor Im feuerspeienden Lindwurm, der aus der Tiefe angekroßen kommt. An Wild sieht man verhältnismäßig selten— hier und da ein Rudel Hirsche, das flüchtig abgeht,einen Elefanten, der neugierig durch die Zweige lugt.####ere stellen sich leider zu häufig als gelernte Waldarbter heraus, sie schleppen Balken oder Stämme und denket durchaus nicht an Flucht. Wir schweben über einem Abgruid, so tief war keiner bisher; eine Dame schreit auf und siberläßt ihren Eckplatz dem Herrn, Jetzt schickt sich das kleine Ting von#komotive an, einen Grat zu erklimmen, der, steiler als In Spitzdach, unsere Weiterfahrt wehrt. Nur in großen schleifen mit Spitzenkehren, die Maschine bald ziehend,#d schiebend am Ende des Zuges, kann das Hindernis geitumen werden. Fünftausend Fuß Höhe, der Urwald licht sich. Im Dunkel der Nacht waren wir zum nasen Tigerhügel geritten, denn von dort hat man die beit Aussicht. So ist es in der Tat. In erhabener, majestätistzer Ruhe liegt vor uns ausgestreckt die weiße Kette des himalaja. Scharf markieren sich die Riesen— Schneeberge mit ihren Gletschern, Zacken und Spitzen am blauen Himmt. Den ganzen Horizont von Ost nach West nimmt dis weiße Linie dieses schimmernden ungeheuren Schneefelds ein. Mir war es, als ob unsere kleine Gruppe den Atemlangealten, um die erhabene Ruhe der Natur nicht zu shren. Der Tigerhügel liegt auf dem äußersten Vorsptung des Vorgebirges, 1000 Fuß über einer talartigen Schlicht. Von unserem hohen Altan beyerrschen wir das großartitte Schauspiel der Welt. Dank der großen Entfernung wud unser Blick nicht durch die erste Kette gehemmt, wir schauen darüber weg, über die zweite, die dritte, bis in unendlicher Ferne nur noch zarte weiße Gebilde wie seine Spitzenhandarbeit den blauen Himmel umweben. Aus diesem Schnerfeld, das den ganzen Horizont von West nach Ost und Nord einummt, erheben sich die kristallfunkelnden Riesen des Himalaja zu den Wolken. Wir sählen vom unserem Staudpunkt nicht weniger als sieben seine weiße Spitze auf; das ist der Gaurisantar, der höchste Berg der Welt. 215 Kilometer Luftlinie blintt er aus 20000 Fuß Höhe zu uns herüber. Langsam, langsam steigen die Nebel aus dem Tal, hinter einem weißen Vorhang verschwindet die Zauberwelt. Rund um Berlin. + Im Flugzeug aus Moskan. Mittwoch abend 9,20 ihr landete in Spandau im Fugzeug, von Moskan kommend, der russische diplomatische Vertreter für Deutsch= land, Krestinski, mit drei Kurieren und 250 Kilograms Kurierppst. Krestinsli befindet sich auf der Reise nach den Hang, um dort an der Konseren; teilzunehmen. Mit dem Essen kommt der Alpetit. Nachden erst letzter Tage der Fahrpreis auf der Straßenbahn alf 1.66 erhöht wurde, beschloß der Berliner Magistrat an Mi wock, den Preis für elektrisches Licht zuf 10. 6 /7g, wattstunde festzusetzen. Als Grund dafi wird d#### der Kohlenpreise sowie der Gehälter sund Löhne angeGraf Georg v. Hülsen=Häseler g. Am Mittwochnachmittag verstarb in Berlin an den Foßen eiggsie leidens der frühere Generalintendang Schauspiele. Graf Georg v. Hülsen wurse 1858 in geboren. Zunächst widmete er sich dem militärischen Beruf, aber infolge seiner Liebe zur Kunst übtenahm er san1894 die Leitung des Wiesbadener Hoftlaaters. Nachdem Hülsen denn 1903 zum Inleudauten dei Beztiggr, Ho er oberster Chef des Hoftheaters Kassel und 1911 desgleichen des von Hannover,— die oberste Leitung sämtlicher. Hoi theater in Preusen in seiner Hand. Er hit sich,„Weisene alle diese Kunstinstitule grosse Verdienfe erworben und insbesondere hat er es verstanden, die Hoseper zu einer der glänzendsten Kunststätten zu entwickeln. Streik der Viehtreiber auf dem Schlachthof. Nach dem iie Ansang duses Monats die Schtathziggsgezg## dem städtischen Zentralviehhof durch einat Verforgung der städtischen Bevöllerung mit Frischsleisch gefährdet hatten, ist ein Streik der dortbeschäftigten Vieh treiber und=wärter ausgebrochen. Sie verlangen einen Wochenlohn von 1500 M gegenüber einem bisherigen Lohn von 1150 M. Die Viehkommissionäre als Arbeitgeber lehnten diese Forderung ab, worauf die Treiber die Arbeit niederlegten. Das inzwischen angekommene Vieh wurde mit Hilse von Ersatzträften entladen. Neuer Tarif für die Müllkutscher. Die Berliner Müllktutscher hatten vor einigen Wochen neue Lohuzgzde; rungen gestellt, über die jetzt vor dem Schlichtungsan.## verhandelt wurde. Es wurde schließlich ein Schiedsspruch gefällt, der einen neuen Tarifvertrag bis Ende Septem ber vorsieht. Danach erhalten die Kutscher als Wechenlohn 1200—1225 M, die Schaffner 1125 N. die Verladearbeiter 1030 MK. Stalleute 980 k und Hofarbeiter 900 K. Beide Parteien haben sich binnen sechs Tagen über Annehme oder Ablehnung des Schiedsspruchs zu erklären. Versuchte Verschiebung von Heeresgut. Unter dem Dach eines Molkereikubstalles in Jüterbog wurde von der Berliner Kriminalpolizei ein Waffenlager entdeckt, und zwar zwei schwere Maschinengewehre, 210 Gewehre, dar unter 30 Karabiner, 1½ Mill. Schuß Maschinengewehrund Gewehrmunition, fünf Kisten Handgranaten, vie Kisten Leuchtkugeln, fünf Gurtfüller für Maschinengewehre. Waffen gehörten nicht etwa irgendeiner Partei, die sie zu politischen Zwecken mißbrauchen wollten, sondern einem Schieber, der sie zu Geld zu machen wünschte. Es ein früherer Leutnant namens Deutscher, der sich jetzt als Kaufmann betätigt. In Casés des Berliner Westens ve handelte er mit Kauflustigen. Davon hörte ein Kriminal= beamter, der nun ebenfalls als Kauflustiger auftrat, aber verlangte, daß ihm vor dem Abschluß des Geschäftes die Wasfen gezeigt würden. Auf diese Weise gelang es, die Gesellschaft festzunehmen und die Waffen zu beschlag nahmen. Der Inhaber der Molkerei, ein gewisser Koop, ist zurzeit verreist und konnte daher noch nicht verhört Riesenunterschlagungen auf den Tempelhofer Eisenbahnwerkstätten. Nach langen Beobachtungen gelang es jetzt in der Tempelhofer Werkstätte großen Unterschlagungen von wertvollen Materialien auf die Spur zu kommen. Sieben Bedienstete der Eisenbahnwerkstätte wurden verhaftet. Die Vernehmungen haben ergeben, daß die Beteiligten durch ein raffiniertes Verfahren die Materialienverwaltung der Werkstatt seit Monaten getäuscht haben und sich auf diesem Wege in den Besitz größerer Mengen von Werkstoffen aller Art setzten, wobei ihnen u. a. Kunstleder Drillich, Segelleinen, Asbest, Kupfer, Metall=Legierungen usw. in die Hände fielen.] Die Beute wurde mit Hilfe einer ganzen Reihe von Heltern, unter denen sich auch ein Polizeibeamter befand, vert#uft, so daß der angerichtete Schaden sehr beträchtlich ist. Mizmer Wiunen Oberbürgermeister Bößt wurde vom Wiener Mannergesangverein, der bekanntlich vor kurzem in Berlin weilte, zum Ehrenmitglied ernannt. Er hat selbstverständlich die hohe Auszeichnung mit Tank angenommen. [arum, eine Verändigung it den eine polle Ausnitung des Achtstundentages zu erzielen. Der Grundsag Achtstundentages wird dadurch in keiner Weise verührt. Die Meldungen über eine Aufbesserung der hälter um 21 v. H. entsprechen ebensowenig den Tatachen, wie de Nachrichten über die Höhe der durch die Aufbesserun, der Bezüge bewirkten Gesamtansgaben. Die men rihigen Vertauf nahmen, wurezügleg der Lcamten= und Angestelllengehälter in benostunden zu Ende gefüyrt. Vorbehaltlich der Zuscmmung des Reichsrates und Reichslages einigte auf eine Ernöhung des verhälmismäfigen Teuenasuschlages um 40 v. H., die einer Erhöhung der getbezüge um etwon 20 v. H. entspricht. Die Neurege luno trilt am 1. Juni in Kraft. Bezüglich der Arbeitertöhne wurden am Mittwoch die Verhandlun ge weitergesüthzit.„ 9 + Der 11. Deutsche Gewereschaftelungrenin ing zahm am Mittwoch eine Entschliefzung an, nach der die Betriebsräte die gesetzlichen Rechte der Arbeitnehmer in Betriebe wahrzunehmen haben, deren Sicherung und Aus bau den Gewerkschaften obliege. Ferner heiß# es in der Ent schlieftung, daßt die Betriebsräte die Tarifahmachungen in den einzelnen Betrieben zu überwachen haben. Die Betriebsräte zählen zu den Organen der Gewerkschaften und können daher nicht als solche die Forderungen und Ziele der Arbeitnehmer zur Durchführung bringen, dies müsse vielmehr durch di. Gewerkschaften geschehen. + Für die Ruhestandebeamten. Damit auch die Ruhestandsbeamten usw., soweit möglich, schnell in den Genuf, der ihnen vom 1. April und 1. Mai 1922 an zu stehenden Erhöhung ihrer Versorgungsgebührnisse treten sind die Zahlsteilen der Eisenbahnverwaltung, wie man schreibt, angewiesen, den Ruhegehaltsempfängern, Wartegeldempfängern und Hinterbliebenen sofort einmalig Vorschüsse auf diese Erhönung zu zahlen. Ausgenommen sind die Empfänger, denen die Versorgungsgebührniss nur aus bestimmte Zeit oder nur nach den Satzungen eh maliger Privatbahnpensionslassen bewilligt worden sini Die Gebührnisse dieser Empfänger werden indes vor weise umgerechnet werden, Jobald die allgemeinen Ay weiungen ergaugen ud agxbeiterstreit. 8 + VBeigelegter Giektrizitätsor. Lühe war die Belegschaft der Ueberlandgentrate Tnden, bi Stadt Lübeck mit dem Geraßenbahnnetz und einer Reil von- Orten Schleswig=Holsteins, Mecklenburgs und burgs angeschlossen sind, am Mittwoch mittag we differenzen in den Ausstand getreten. Die Notstane sarbeit wurden ausgeführt, so daß sich die Einsetzung der Tech nischen Rothzüse erübrigte. Die Veriorgung Rzegggale häuser und der Wasserwerke war ebenfalls##men. Ersteulicherweise wurde indes der Steeik bste, unde nahme eines Schiedespruches, beigelegt. Die 8r..... bereits im Laufe der Nacht wieder ausgenommen, so dalz l.e r Straßenbahnverkehr am Donnerstag wieder in vollem Auslandsporto nach Palnisch=Oberschlesien, Frgen vollziehende Mit Aus dem Reiche. + Zur Erhöhung der Beamtengehälter. Im Gegensatz zu irreführenden Meldungen, die bisher in der Presse auftauchten, wird in Uebereinstimmung mit den Spitzenorganisationen, die an den Verhandlungen über die Erhöhung der Bezüge der Beamten, Angestellten und Arbeiter teilnahmen, jetzt durch W. T. B. der wirkliche Tatbestand festgestellt. Die Regierung, die selber die Aufbesserung der Gehälter und Löhne in die Hand genommen hatte, hat die Durchführung der Maßnahmen nicht von einer zustimmenden Erklärung der Organisationen zum Arbeitszeitgesetz— von diesem wurde überhaupt nicht gesprochen— abhängig gemacht. Es handelt sich lediglich P stchtenn##.#.#oiuisch, Hage des an der sich m biesen Tagen venzuhenern Wyngugan unnn Polen fallenden Teils Oberschlesiens durch die eren für dieses Gebiet im Postverkehr mit Deutschland die Ausandsgebühren in Kraft, was genau zu beachten ist. +- Die dritte Niederrheinische Messe findet in den Tagen vom 17. bis 21. August 1922 in Wesel statt. Aus aller Welt. + Der internationale Kongreß der 1142956 Mitglieder entfallen. + Die norwegische Warenmesse findet dieses Jal wird alle norwegischen Erzeugnisse umsassen. Besondere *##i Mittwoch der rumänische Staatsmann Take verstard an Entlen dit Miun, un, iichsten####te Zonesen. Mit ihm ist einer der unversohnlich. grude en auf der Seite unserer Gegner dahingegangen. Besten von Bübao ausgebrocken. Die Jaht der Streisenden beträgt über 300000.— Aus dem Gerichtssaal. verurteilt worden war, 1on denen er bereits zwei Jahre verbüßt Der Bruder des Andellagien, Paul Globig, wor Bi.,„Zglzogung dur Johlung ven Aiwemen,„des., um seinen Brader von dieser Kuna Neumann, v.rurteilt wor.„22,, Dutg Globig vor dem Sache zu kefreien, soll unn der Bugertngt. V. geschworen haben, Claypengericht in Gent im Mai 1917. Kalchlitziegungen gestanden daß er zu Anna Neumann ebenfalls in Beg#mnen„ habe. Der Angeklogte blieb auch jetzt bei seiticr,8gige, Azigge. während die Neumann Jezez, Veriedr wit, Hauptächlich dadurgh, Las Gericht kom ober Zu)v., glter Zeuge Schmidt zugab, in der kritischen Zeit zu der Neumann in Beziehungen gestanden zu haben. Vermischtes. genähte Lächeln. Eine neue Schönheitsoperation, die den Namen„das genähte Lächeln“ führt, macht gegenwärtig in Nenvor orose zich liste zeseierte Schönheit der die einst auf der Bühne als Mabel Gillman gefeiert wurde, dieser Operation unterzogen. Es wird bei diesem künstEingriff durch einen geschickten Schnitt, der so Cupido“, bezeichnet. Lächeln auf dem Antitz hervorgeäschetng, un eim bernone dieser Operation des„genähten Lanhr# ragender Neuyorker Arzt Dr. Leroy Stoddard. Was ist das Reutergeld Idee zusammengesaßt worden ist. R. Wust. Die Entwürse lieferter wird das„Reutergeld" von heitlichen lb.=Strehlitz) unter einer ein..