..... 1110 1800 1520 688 1395 850 785 726 1750 694% Berliner Börse h: 20. 8. 82.20 67.95 49.50 92.— 47.40 83.30 8.23 41.35 43,35 0525 am 30. 8. 2718.25 6843,15 1419,55 2917,45 12263,70 1648.35 8411,55 6303,65 601.35 Schwerter Hausfran und Mutar. Aus dem Reiche der Mode. Heimatdlätter. u Lustiges Allerlei. Kinderzeitung: Unser Blatt. n Unterhaltungs- u. Nomanbeilage. u Spiel. Sport und Turnen. u Lebensbüd. Kunst u. Wissen.n Gartenratschl#ge. CARTTTF Verbunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Volkszeitung Schwerter Delksblatt Westhotener Zeitung Aplerbecker Zeitung Langscheder Zeitung Amtliches Kreisblatt für den Kreis Börde. Holzwickeder Zeitung Erstes und ältestes Cagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Die„Schwerter Zeitung" erscheint werktäglich. n Hauptgeschäftsstelle, Druck und Verlag: Carl Braus. Celegr. Adr.: Braus, Schwertexuhr. Cel.62. Postscheck Dortmund 2852 Verantwortliche Schriftleitung: Karl Nichter; Stadt und Provinz: Friedr. Kraas; sämtlich in Schwerte. Nr. 78 Samstag, 1. April 1922 55. Jahrgang 29.42 324,17 Woien guten Lohn 1c1 Zeitung Prieil Nachhille Maihemalik? erfragen in der . d. Jtg. 1 wimmverein chwerte 06 glied der D. Schw. April 1922, ale Köster Steit ater und Ball Schwerter und des „Schwerte. hung. städtischen Ver66 Zum Geleit. „Laß nie die Kraft, den Willen Dir erschlaffen, Vom Bessern Dich zum Besten aufzuraffen. Nur wenn Dein Geist nach Fortschritt geizt, Wenn ewig Dich Vollendung lockt und reizt, Dann lebst Du erst. Es leben nur, die schaffen.“ Wandspruch in einer Fabrik. Für eilige Leser. Neuigkeiten aus Nah und Zu der Beratung der Ausführungsbestimmungen zum Reichsmietengesetz werden die Vertreter #des Wohn= und Siedlungswesens sämtlicher deutAscher Ministerten am 9. April im Jenaer RathausVaale zusammenkommen. * Die Deutschnationalen haben im Landtage eine ze Anfrage wegen der Relegierung der Lichtenauf 4,10 Mk. die Automaten t sind, so wird 5 Mk. für das berechnet. ärz 1922. tädtischen sserwerks. S#esichtung! großen Sendung Fisch chellfische lau Tagespreisen. #elder Primaner eingebracht. * Wie die Blätter hören, hat Miljukow darauf verzichtet, den zweiten geplanten Vortrag zu halten. Er hat gestern bereits Berlin verlassen. * Die gestern unter dem Vorsitze des Dr. FischerKöln abgehaltene Sitzung des Untersuchungsaus#schusses gegen den Minister Hermes wurde als verAtraulich erklärt. Am nächsten Mittwoch wird der Ausschuß noch eine Reihe Zeugen zum Fall Augustin in öffentlicher Sitzung vernehmen. * Das Erscheinen der„Oppelner Nachrichten“ wurde neuerdings bis zum 10. April verboten. * Der französische Ministerrat, der sich bis vorgestern abend mit der Ernennung 3 weiterer Delegierter für die französische Delegation in Genua beschäftigte, traf keine Entscheidung. * Der Vizekönig von Indien, Lord Reading soll Vsein Rücktrittsgesuch eingereicht habenl. Durch weitere Aussperrungen in der Metall#industrie erhöht sich die Zahl der vom Streik betroffenen englischen Arbeiter auf über 1 Million. Der amerikanische Senat hat den FlottenverItrag mit 74 gegen 1 Stimme genehmigt. Der Vertrag betreffend die Verwendung von U=Booten und giftigen Gasen wurde einstimmig ratifiziert. * Ein Wachtkommando der Oberhausener Schutzpolizei wurde von belgischen Truppen verhaftet und ins besetzte Gebiet verschleppt. Der Dampfer„Bismarck“ ist auf der Reede in Cuxhaven eingetroffen. * Der westfälische Provinzial=Ausschuß tritt am 6. April zur Beschlußfassung über die Oberpräsidialfrage in Münster zusammen. * Die Pariser Presse befleißigt sich in ihren KomAmentaren zu der Reichstagsrede Dr. Wirths einer #auffallenden Zurückhaltung. erghofen 1 Bismarcks Geburtstag. lbeslänerVERGG. abends 8¼ Uhr, ährstraße: lung rag itten über: Angenenn tzers, zu erscheinen. ermit eingeladen. erden 1.— Mark Der Vorstand. Bleib treu! Bleib treu Deiner Zeitung. Sie kann Dir nicht immer nach dem Munde schreiben. Das ist ihre Aufgabe nicht. Ihre Sache ist, unbekümmert und unbeeinflußt die Wahrheit zu sagen, die dem ganzen Volke zum Heile dient. Wenn Dir elwas an ihr nicht gefällt, so schreib es Deiner Zeitung; lie wird Dir mit Aufklärung dienen. Bleibfreu Deiner Zeitung— auch, wenn sie jetzt ein paar Mark teurer wird. Es wirdeben alles teurer; die Zeitung kann leider auch nicht anders. Bleib treu Deiner Familie— und ihrem Blatt. Die Deinen alle sind leit Jahren an die„Schwerter Zeitung“ gewöhnt. Halle sie weiter, und Ou selbst wirst einst sagen: Es war doch richtig, daß ich treu blieb! Die„Schwerler Zeitung“ kostel ab 1. April mit sämtlichen Beilagen 2 frei zugestelll ins Haus 24.— Mark monatlich. Regelmäßige Beilagen: Schwerter Hausfrau und Muller. Aus dem Reiche der Mode. Heimatà blätter. Lustiges Allerlei. Kinderzeitung: Unfer Blatt. Unterhallungs-u. Romanbeilage. Spiel, Sport und Turnen. Lebensbild. Kunst und Willen. * Gartenralschläge. Kommunalpolilisches aus der Stadt und Umgebung. X Heimaldienst. Vereinsberichte. Polilische Nachrichten aus Reich u. Welt. & Bemerkenswerte Auflätze u. Leilartikel. Börsen- u. Handelsnachrichten. * Gute Romane. Schneller Bilderdienst. Erfolgreicher Anzeigenteil. Die * Beltellung u. Bezahlung für den neuen Monat wird niemand gereuen. K Es wird aber, wie wir schon gestern berichteten, in namentlicher Abstimmung das eingebrachte Vertrauenswotum mit 248 gegen 81 Stimmen, bei 43 Enthaltungen angenommen. Der Stimme enthielten sich die Deutsche Volkspartei und die Kommunisten. Der Reichskanzler, der bis dahin zugehört hatte, verließ befriedigt den Saal. Freitag 1 Uhr: Dritte Lesung der Steueroorlage. 1 Die letzte Woche. Während der Kanzler Dr. Wirth vor deutschen Reichstage die Erklärung abgab, daß Am 1. April 1815 wurde der Altreichskanzler Otto v. Bis marck auf dem väterlichen Gute Schönhausen geboren. Sein für unser Vaterland so erfolgreiches Wirken, das in erster Linie auf die Einigung aller deutschen Stämme eingestellt war, hat ihn zum nationalen Helden Deutschlands gemacht. Er ist der geniale Schöpfer des einigen Deutschen Reiches gewesen und hat sich damit in den Annalen der deutschen Geschichte den Ruhmesplatz gesichert, der ihm als größten Staatsmann zukommt. Heute mehr denn je verdient Bismarcks Werk größte Beachtung und ernstes Erinnern. dem die neuesten Forderungen der Entente an uns unmöglich zu erfüllen scien, ging im Weltenall bei Schneewetter das himmlische Schauspiel der Sonnenfinsternis vor sich. Wir wollen dieses Zusammentreffen als eine gute Vorbedeutung ansehen; der zeitweisen Verfinsterung des Sonnenlichtes folgte die volle Klarheit, und so mag nach der ausdrücklichen Verwahrung des leitenden Staatsmannes gegen das uns zugedachte Unrecht das Recht endlich wieder seine Geltung gewinnen. * Die Rette des Unrechts, die uns zugefügt ist, geht vom Tage des Waffenstillstandes, der schon ein Rechtsbruch war, weil er das Versprechen der 14 Punkte Wilsons nicht erfüllte, über Versailles, Spa, London, Genf, wo uns das Kattowitzer oberschlesische Gebiet abgesprochen wurde, nach Paris, von wo das Verlangen nach den 60 Milliarden neuer Steuern und der Einführung der Finanzkontrolle über Deutschland kam. Nicht zum ersten Male haben wir das Ja an die Entente verweigert, um es schließlich doch auszusprechen, aber diesmal lag in dem Nein ein besonderer Klang. so daß wir annehmen können, es wird dabei auch bleiben. Vielleicht führt uns eine internationale Anleihe zum Ziel. * In zwei Wochen soll nun die große Konferenz in Genua eröffnet werden, auf der Lloyr George im Sinne einer allgemeinen Versöhnung Anträge stellen will. Die Veröffentlichung aus der Zeit vor dem Friedensschluß von Versailles, die in diesen Tagen stattgefunden, haben von neuem gezeigt, daß es mit der Energie des englischen Staatsmannes leider nicht so bestellt ist. wie man es nach der Stellung erwarten mußte, die er sich während des Weltkrieges errungen hatte. Sein Verschulden ist es, wenn der Versailler Frieden nicht ein Vertrag der Gerechtigkeit geworden ist und daß unter diesen Folgen Deutschland, Europa und die ganze Welt leiden. Wenn die Entente heute von ihren Kulturaufgaben spricht, so hätte sie wenigstens der großen Teuerung in Deutschland Rechnung tragen sollen, die Millionen mit ehernen Krallen gepackt hat und die nichts weiter als eine Folge der beispiellosen Markentwertung ist. Daß dieser Zustand nicht mehr lange andauern kann, wird Allgemeingut der Erkenntnis und wirkt vielleicht in den bevorstehenden Verhandlungen mehr mit, als andere. * In Paris ist eine vorläufige' Verständigung zwischen Frankreich und England über die Zukunft der Türkei vollzogen worden, durch die dem Sultan nicht unbeträchtliche Zugeständnisse gemacht worden sind. Die Entente kann also auch anders, wenn sie einsieht, daß es nicht anders geht, sie ist auch drauf und dran, dem russischen Bolschewismus für die Konferenz von Genua entgegen zu kommen! Na, also! Deutscher Reichstag. Sitzung vom 80. März. Berlin, 31. Zu Anfang ist da März. 1s Haus fast leer. Die Volkspartei hatte nämlich gestern abend dem Kanzler erklärt, daß sie weder für noch gegen das deutschnationale Mißtrauensvotum, aber auch nicht für ein glattes Vertrauensvotum stimmen werde. Der Kanzler hingegen forderte ein positives Vertrauensvotum. Bis zum Beginn der Sitzung berieten noch die Fraktionen, um hier einen gangbaren Ausweg zu gewinnen. Zunächst erledigte das Haus ein von allen Parteien mit Ausnahme der USP und Kommunisten eingebrachtes Gesetz üver die Unterstützung von Rentenempfängern der Angestellten= und Invalidenversicherung. Danach kann die Unterstützung bis zu einem solchen Betrage erhöht werden, daß das Gesamteinkommen des Rentenempfängers den Betrag von 4800 Mark erreicht. Eine Witwen= oder Witwerrente soll den Betrag von 3300 Mak erreichen, eine Waisenrente den von 2000 Mark. Das Gesetz wird in zweiter Lesung angenommen. Gegen die dritte Lesung erheben die Unabhängigen, denen die Sätze zu niedrig sind, Widerspruch, so daß die Erhöhungen nicht am 1. April in Kraft treten können. Dann setzt man die große politische Debarte fort. Domkapitular Leicht, der Führer der Bahrischen Volkspartei, schließt sich rückhaltslos der Einheitsfront der Abwehr gegen die unerhörten Ententeforderungen an. 5 Die kommunistischen Redner Dr. Levi und Fröhlich machen natürlich wieder ihre üblichen Extratouren. Unterdessen ist folgender Vertrauensantrag der Koalitionsparteten eingelaufen: „Der Reichstag verwahrt sich gegen die in den Noten der Reparations=Kommission vom 21. März 1922 dem deutschen Volke angesonnenen unerträglichen Forderungen und billigt daher die von der Reichsregierung zu diesen Noten abgegebenen Erklärungen“. Hierzu bringt Abg. Hergt(Dnat.) einen Zusatzantrag ein. Die Kommunisten beantragen, zu erklären, die Regierung habe nicht das nach der Verfassung notwendige Vertrauen des Reichstages. Preußischer Landtag. Sitzung vom 30. März. Berlin, 31. März. Man setzt die Beratung des Landwirtschaftsetats fort. Die Debatte dreht sich hauptsächlich um das Umlageverfahren, das der Demokrat Westermann für nicht zeitgemäß erklärt. Abg. Grav(Zentr.) nennt es ungerecht. Nachdem die sozialistischen Redner Jürgensen(USP) und Hartwig(Soz.) scharfe Angriffe gegen die Landwirtschaft erhoben haben, kommt es zu einem scharfen Redegefecht zwischen der Rechten und dem Landwirtschaftsminister. Minister Dr. Wendorff hatte gestern gegen den Reichslandbund heftige Angriffe erhoben, weil dieser in einem Rundschreiben mit dem Lieferstreik gedroht haben soll, wenn das Umlageverfahren nicht falle. Für die Deutschnationalen wies der Abg. Meyer=Bielefeld diese Angriffe auf das heftigste zurück. Er erklärte das Rundschreiben des Reichsbundes für berechtigt, eine Streikdrohung sei darin nicht enthalten. Minister Dr. Wendorff ergreift mehrere Male das Wort zu seiner Verteidigung. Ein anderer Redner der Deutschnationalen erklärt, daß seine Partei bis zum letzten Mann hinter den Forderungen des Landbundes stehe. Redner anderer Parteien greifen in den Streit ein. Schließlich wird die Debatte abgebrochen. Nachdem man noch die vom Ausschuß vorgeschkagenen Anträge zum Handels= und Forstetat angenommen hat, vertagt man sich auf Freitag. Was bringt die Zeitung? Es gibt Leuse, denen es gleichgültig ist, wenn man von der Daseinsnot der deutschen Zeitungen redet. Aber der jüngste, bittere Sorgenschrei, der aus Weimar von der außerordentlichen Generalversammlung der deutschen Zeitungsverleger kam, sollie doch ein bißchen zu denken geben. Wenn wir auf einmal keine Zeitungen mehr Oder wenn ihre Zahl und ihr Inhalt auf Kleinmasse zusammenschrumpfen würden, wie es etwa vor hundert Jahren war. Oder wenn die freie, unabhängige Qualitätsarbeit der deutschen Presse unter dem wirtschaftlich Bedrückt= und Beengtwerden miltel= oder unmitlelbar leiden müßte? Es wäre ein jammervoller Rückschritt in der Kultur, und der hoffnungsvolle Gedanke eines deutschen Wiederaufbaues würde aufs Schweiste gefährdet sein. Denn jeder Einsichtige wird zugeben müssen, daß Zeitung und öffentliche Meinung gerade in neuester Zeit sozusagen Wechselbedingtheiten geworden sind, und daß der ganze deutsche Volkswagen wie durch einen ewigen Tunnel fahren würde, wenn wir eben nicht die moderne Zeitung hätten. Sie ist kein Luxus, sondern eine lebenswichtige, einsach täglich unentbehrliche Einrichtung. Was bringt die Zeitung? Es wäre gut, wenn recht viele sich um möglichste Klarheit darüber bemühen, was man dilliger Weise von so einem Blatte erwarten darf. Doch wohl nicht dies, daß es für sämtliche Gebiete des Geisteslebens ein ausführliches Fachorgan sein müßte. Und noch weniger hann jemand im Ernste verlangen, daß die — Tageszeitung jedem zufälligen Wunsch, Einfall, Groll, Arger, Hochgefühl aus dem lieben Leserkreise in ausführlichen Arlikeln restlos Rechnung krage. 4„ Es ist eine ganz faische Torstellung, wenn mun meint, die Schriftleiter wüßten garnicht, wie sie ihre Spalten füllen sollten. Das Gegenteil ist der Fall. Der Stoffandrang ist so gewaltig, und die Raumnot ist so gewachsen, daß die einzelnen „Ressorts“ oft einen wahren Kampf miteinander haben, um nur noch das Allerwichtigste und Aktuellste unterzubringen. Die Zeitung hat es in erster Linie mit der Forderung des Tages zu tun. Schnell, denkbar schnell muß sie alles dringen, was von Allgemeininteressei Also auch alles und jedes aus Kunst und Wissenschaft, sittlicher und religiöser Kultur, Technik und Wirtschaftsleben— neben Politik und Völkerieben. Unterhaltend, belehrend, führend, volkserzieherisch soll die Zeitung sein, und immer und immer soll sie das Interessanteste herausfischen, und möglichst mundgerecht soll auch das Verzwickteste und Schwierigste dargeboten werden Seid gerecht, liebe Leser und Leserinnen! Ist das nicht ein schweres, aufreibendes Geschäft? Bedenkt alles und haltet eurer vielgeplagten und sich doch immer wieder von Tag zu Tag redlich und tapser Mühe gebenden Zeitung die verständnisvolle Lesertreue! Wenn die Zeitungen interessant sein und trotz aller Schnelligkeit des Tages und ihrer Tagesaufgabe auch viel Wertvolles bringen sollen, dann dürfen sie nicht nur nach dem bekannten Worte von Friedrich dem Großen „nicht genierl“ werden, sondern sie müssen auch viel positive, praktische Förderung erfahren. Jedenfalls darf man ihnen das Leben nicht noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Staat und Gesellschaft, Gesamtpublikum und Einzelne sollten gerade in der schicksalsschweren Gegenwart für eine gute, leistungsfähige deutsche Presse wacker eintreten! Die Selbsthilfe der Presse. Der„Pirnaer Anzeiger“ schreibt:„Hilf dir selbst, so hilft dir noch jedermann.“ Bei der langsamen Arbeit aller für eine Hilfsaktion der deutschen Presse in Betracht kommenden reichsamtlichen und parlamentarischen Stellen haben die Tageszeitungen sowohl in der Reichshauptstadt wie in den Großstädten Hamburg, Köln, München, die Leipziger und Dresdner Zeitungen den einzig gebotenen Weg der Selbsthilfe beschritten, den mit ihnen auch die führenden Tageszeitungen der Provinz gehen müssen, wenn sie nicht in den Strudel der Krisis hinabgezogen werden wollen. Allenthalben sind vom 1. April an Erhöhungen des Bezugspreises vorgenommen worden, die bei den Blättern der Großstadtpresse ungefähr fünfzig Prozent betragen. Der Provinzpresse wird es bei ihrer auf einem festen Treueverhältnis mit ihren Lesern beruhenden Stellung nicht möglich sein, Preiserhöhungen in diesem Umfange vorzunehmen; jedoch muß auch sie, will sie sich nicht selbst die Existenz untergraben, den Grundsätzen folgen, wie jede andere Berufsgruppe, jede kaufmännische, gewerbliche Betätigung, jedes wirtschaftliche Unternehmen, sei es in der Industrie oder Landwirtschaft, schon seit langem, von Monat zu Monat, von Woche zu Woche als einzig richtig angewandt haben, nämlich ihre Preise mit den stetig steigenden Unkosten in Einklang zu bringen. Aus Stadt und Schwerte, den 1. April. ausgefuhrt von dem Stadtischen Orchester Dort. mund unter Leitung des Professors W. SiebenDortmund und findet statt in der Aula der Oberrealschule, Brügmannstraße, Montag, den 3. April, abends 8 Uhr. Dem Konzert geht ein kurzer, einführender Vortrag voraus. Aufgeführt werden: „Meercsstille und 1) Mendelssohn: Ouverture glückliche Fahrt“. 2) Beethoven: 6. Sinfonie (Prstorale). 8) Richard Wagner: Ouverture zu „Tannhäuser". Diejenigen Schwerier, die das Konzert besuchen wollen, werden gebeten, sich bis Montag morgen in einer in der Buchhandlung von Braus ausliegenden Liste einzutragen. Die Karten können von 3 Uhr ab abgeholt werden. Karten für Mitglieder 5 Mark, sonst 10 Mark. ** Kriegsdenkmünze 1914/18. Wie der Deutsche Reichskriegerbund„Kyffhäuser“ mitteilt, sieht er sich infolge der außerordentlichen weiteren Steigerung der Arbeitslöhne sowie der Preise für mitterialien genötigt, den Preis der Kriegsdenkmünze 1914 bis 1918 vom 15. April an auf 80 Mk. zu erhöhen. Bei dieser Gelegenheit sei erneut darauf hingewiesen, daß trotz Aufbietung aller Kräfte unter den heutigen Verhältnissen täglich höchstens 5000 Denkmünzen geprägt und fertiggestellt werden können; diese werden in der Reihenfolge des Eingangs der Verleihungsanträge versandt. Der Milchpreis in Westfalen. Der westfälische Milchpreis=Ausschuß kam in seiner letzten Sitzung zu dem Ergebnis, daß eine Senkung des Milchpreises zurzeit besonders wegen der ungünstigen Witterung, die den Weidegang hinausgeschoben habe, noch nicht möglich sei. Der Märzpreis mit 4,50 Mark ab Hof des Erzeugers bleibt demnach für den April bestehen, selbstverständlich nur für „gute süße Milch“. Für den Fal einer wesentLokale stattfindende Mitglieder=Versammlung sei auch an dieser Stelle mit dem Bemerken hingewiesen, daß Nichtmitglieder Zutritt haben. Herr Conradi=Witten hält einen Vortrag über das neue„Reichsmietengesetz", mit dessen einschneidenden Bestimmungen sich jeder vertraut machen muß. ** Der hiesige Schwimmverein feiert am morgigen Sonntag sein diesjähriges Frühlingsfest im Saale der Wwe. Köster durch Konzert, theatralische Aufführungen und Tanz. Die ganze Feier ist in bester Weise vorbereitet und stehen den Besuchern recht vergnügte Stunden bevor. ** Der Einbruchsdiebstahl, der in der Nacht zum 18. Januar in dem Geschäft des Herrn Otto Klein an der Hüsingstraße verübt wurde, fand gestern vor der Hagener Strafkammer seine Sühne Angeklagt waren der bereits mehrfach vorbestrafte Schlosser B. und der Bauarbeiter P. von hier. Beide waren damals von der Rücksette her nach Zertrümmerung eines Fensters in den Klein'schen Laden eingedrungen und hatten dort reiche Beute gemacht, die ihnen allerdings zum größten Teil wieder abgejagt werden konnte. Die Strafkammer schickte B. für 15 Monate ins Gefängnis, P. kam mit einer Strafe von 8 Monaten davon. Ob diese Strafe jetzt eine abschreckende Wirkung auf die beiden Sünder ausüben wird? ** Was Berliner Zeitungen kosten! Wie alles, so müssen auch die Zeitungen zum 1. April wieder teurer werden. So kostet von den größeren Blättern vom 1. April ab:„Berliner Tageblatt“ 35 Mk., „Tägliche Rundschau“ 35 Mk.,„Berliner BörsenCourier“ 35 Mk.,„Berliner Börsen=Zeitung" 35 Mark,„Deutsche Allgemeine Zeitung“ 35 Mark monatlich. „gute süße Milch". Für den Fall einer wesent= menanich. e das Lebensbild dieser Woche 441.# Aus den Provinzen. Hagen, 1. April. Ein Ehedrama spielte sich gestern nachmittag im Hause Elberfelderstraße Nr. 21 ab. Dort erschoß der Wirt und Händler Vaubel aus Haspe seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und dann sich selbst. Attendorn, 30. März. 700jähriges Stadtjubiläum. Die Stadt Attendorn steht vor der 700=Jahrfeier ihres Bestehens. Als turkönnischer Ort bekam sie im Jahre 1922 vom Kölner Erzbischof Engelbert 1. Soester Stadtrechte. Atten dorn erfreute sich im Mittelalter als mittelbare Hansa=Stadt eines blühenden Wirtschaftslebens und war die bedeutendste Stadt des südlichen Sauerlandes. Seit ihrem Niedergang nach dem 30jährigen Kriege nahm die Stadt im letzten Jahrhundert einen neuen kraftvollen, vornehmlich indu striellen Aufschwung. Ihre reizvolle Vergangenheit, ihre Tropfsteinhöhle und die sie umgebenden bekannten Naturschönheiten lassen es gewiß erscheinen, daß die Teilnahme an der trefflich vorbereiteten Jahrhundertfeter, die am 12. Juni stattfindet, überaus rege sein wird. Steele, 31. März. Eine gerechte Strafe verhängte das, hiesige Schöffengericht über den Metzgermeister Emil Schwarz. Dieser hatte im vergangenen Jahre minderwertiges Fleisch und verdorbene Wurstwaren zum Verkauf gebracht. Das Urteil lautete auf 10000 Mark Geldstrafe. Gladbeck, 31. März. Tödlicher Unfall beim Fensterputzen. Beim Fensterputzen im südlichen Stadtteil stürzte ein junges Mädchen, das auf der Fensterbank stand, plötzlich in das Zimmer hinein, schlug auf eine Stuhllehne und erlitt dadurch derart innere schwere Verletzungen, daß es bald darauf starb. Milin einaiin amer geno 1 Der„Meistersinger"=Abend der Volkshochschule gibt uns Veranlassung, das Lebensbild des Mannes festzuhalten, von dem Goethe sagte: „In Froschpfuhl all das Volk verbannt, Das seinen Meister je verkannt.“ Es ist der Volksdichter Hans Hans Sachs war ein Zeitgenosse Martin Luihers[11 Jahre jünger als dieser] und lebte also vor ungefähr 400 Jahren sgeb 1494, gestorben 1576]. Sein Vater, ein Schneider in Nürnberg, sandte ihn zunächst auf die dortige Lareinische Schule und brachte ihn mit 15 Jahren zu einem Schuhmacher in die Lehre: „Hans Sachs warein Schuhmacher und Poet dazu.“ Als Gesell war Hans Sachs dann 5 Jahre lang auf der Wanderschaft, die ihn in fast alle größeren Städte, besonders in deutschland, führte. 1516 kehrte er nach seiner Vaterstadt zurück, machte sein Meisterstück und dann verheiratete er sich Seine Ehe war überaus glücklich und mit zwei Söhnen und fünf Töchtern gesegnet. Zu seinem großen Schmerze starb 1560 seine geliebte Gemahlin nach 41 jähriger Ehe, Da heiratete denn der 67 jährige Greis zum zweitenmal uno zwar eine 17 jährige ebenso schöne als treffliche Bürgerstochter Auch diese Ehe war sehr glücklich In den letzten Lebensjahren vielfach kränklich, war Sachs doch bis zuletzt mit Lesen und Dichten beschäftigt, dabei immer heiter und gelassen. Er starb im 82 Lebensjahre. Seine Vaterstadt Nürnberg ließ ihm 1874 ein Denkmal errichten. Hans Sachs war ein überaus fleißiger Dichter—„mit der Feder so fleißig als im Leder". Die Zahl seiner Dichtungen beträgt 6280; darunter sind Lust und Trauerspiele, Schwänke, Fastnachtsspiele, Fabeln, Sprüche, Kirchenlieder, Psalmen usw. Eine reine Fülle Er hat seine Gedichte selbst sehr sorgfältig gesammelt und geordnet und jedes mit seinem Namen und dem Datum versehen Dennoch war Hans Sachs fast in Vergessenheit geraten, bis kein Geringerer als unser Dichterfürst Goethe ihn wieder ans Licht zog. auch Wieland, Lessing und Heider machten auf ihn aufmerksam. Und mit Recht! Hans Sachs ist ein Dichter, der— mit den Dichtern seiner Zeit gemessen— alle überragt. Besonders in der komischen Erzählung hat es ihm„an sittlichem Kein und gesundem Sinn kein Früherer und an Kunst der Darstellung und in echtem, naiven Humor“, kaum ein Späterer gleichgetan. #8 8 8 8 8 860 28 8 8 X 8 6 Erinnerungen. 1732 Der komponist Jos. Haydn in Rohrau(f 1809). 1815* Otto von Bismarck in Schönhausen 1898) 1899 Kaiser=Wilhelms=Land wird deutsch. 1814 Einzug der Verbündeten in 1885 f Der Komponist Franz Abt in Wiesbaden (“ 1819). Sonntagsworte. Gerade den Verlassenen verläßt man; Gerade den Verstoßenen verstößt man; Gerade den Verzagten, den haßt man; Gerade den Geplagten, den plagt man. Das ist alte Wahrheit, so alt, daß sie Besitz des sich stets wiederholenden Kirchenjahres geworden ist. Psalm 43 enthält die obige Wahrheit in alter Dichtkunst. Nach ihm trägt der fünfte Fastensonntag seinen Namen„Judika" auf deutsch: „Richte!" Trostbegierig, hilfesehnend, schuldbedrückt und doch in frohem Hoffen wirft der Mensch sich an Gottes Herz in dem Gefühl:„Hier sich ein gerechtes Urteil“ im Gegensatz zu Menschen Unbarmherzigkeit oder Falschheit. Und es ist in der Tat ein wundersam Erlebnis: Hoffen auf göttliches Richten hat noch nie betrogen. Wer nur den lieben Gott läßt walten Und hoffet auf Ihn allczeit, Den wird er wunderbar erhalten In alles Not und Taurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, Der hat auf keinen Sand gebaut. *“ Volkshochschule. Es wird nochmals auf das von der Volkshochschule in Dortmund veranstaltete Konzert aufmerksam gemacht. Das Konzert wird lichen Aenderung der den Milchprets beeinflussenden Verhältnisse bleibt vorbehalten, nach Anhörung eines aus Vertretern der verschiedenen Interessentengruppen gebildeten Unterausschusses, den Milchpreisausschuß gegen Mitte April wieder zusammenzurusen, um in eine Nachprüfung des Preises mit Wirkung vom 15. April ab einzutreten. ** Die Stempelverteilungsstelle ist mit dem heutigen Tage nach Hörderstraße 6 verlegt worden. ** Pfarrwahl in der evangel. Gemeinde. Am morgigen Sontag, nachmittags 5 Uhr, findet in der kleinen kirche unter dem Vorsitz des Superintendenten Herrn Dr. Winkelmann aus Elsey die Pfarrwahl statt nach vorherigem Gottesdienst, in welchem Pastor Weimanr=Altena die Predigt halten wird.— Mit dem kommenden Sonntag erreichen die Avendgottesdienste in der kleinen Kirche ihr Ende. Von Sonntag, den 9. April ab finden statt derselben Frühgottesdienste um 3 Uhr morgens in der Kirche statt. * Sein Frühlings=Konzert gibt am morgigen Sonntag der M.=G.=V.„Liederkranz“=Lichtendors am„Freischütz" unter solistischer Mitwirkung der Herren W. Bader=Lichtendorf(Tenor) und C. Ewald=Schwerte(Baß), während am Flügel Herr Hallermann=Dortmund tätig ist. Herr Lehrer Otto Hefendehl, der erfolgreiche Leiter des Vereins, hat ein anspechendes Programm aufgestellt, welches sowohl das Volkslied wie auch den leichteren Kunstchor berücksichtigt und jeder Geschmacksrichtung Rechnung trägt. Die Solisten werden mit Tonschöpfungen von Wagner und Lortzing aufwarten, sodaß sich das Konzert recht abwechselungsreich gestalten wird.(Siehe Anzeige). * Im Silberkranz. Am morgigen Sonntag können die Eheleute Martin Kubiak und Frau, Wilhelmine geb. Lathegan, das schöne Fest der silbernen Hochzoit feiern. Dem Jubelpaar unseren besten Glückwunsch! Auf ein weiteres Vierteljahrhundert! ** Haus= und Grundbesitzerverein. Auf die heute(Samstag) abend 8¼ Uhr im Klempt'schen ** Westhofen, 1. April. Kirchliches. Der Gottesdienst beginnt von morgen an wieder um ½10 Uhr. Morgen(Sonntag) nachmittag findet im Fritzenkötterschen Saale eine KonfrmationsNachfeier statt, die um ½5 Uhr beginnt. Herr Schriftleiter Richter aus Schwerte wird die Ansprache halten über das Thema:„Du und Deine Zukunft!" Die Vereine haben Verschiedenes zur Feier vorbereitet. Kinder unter 12 Jahren ohne Begleitung der Elten haben keinen Zutritt. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 1 Mark erbeten. Die Gemeindeglieder, besonders die Eltern der Neukonfirmierten, sind herzlich eingel oen. ** Westhofen, 31. März. Neuer Küster. Nachdem 39 Jahre die Küsterstelle der hiesigen engl. Kirchengemeinde durch die Familie Schneider versehen wurde, ging dieselbe heute in die Hände des Herrn Friedr. Dahlhaus über. Gestern abend hatte sich die gesamte Familie des ausscheidenden Küsters eingefunden, um Abschied von einer Stätte zu nehmen, die ihnen im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen war und von der sie so oft der Bevölkerung Westhofens und der Umgegend Kunde von ernsten und fröhlichen Zeiten gegeben hatte. Auch eine Anzahl Freunde hatten es sich nicht nehmen lassen, dieser Weihestunde der Familie Schneider beizuwohnen. Als das Abendgeläute beendet war, setzten sich alle drei Glocken in Bewegung und aus den Tönen glaubte man heraus hören, daß auch den Glocken der Abschied nicht leicht wurde. In ihr Klagen um ihren alten, scheidenden Küster mischte sich die Bitte, daß auch die neue Kraft sich ihrer so liebevoll annehmen möge, wie es bisher geschehen ist. Die Bürgerschaft hat dem letzten Geläute der Familie Schneider die größte Teilnahme geschenkt. Für Herrn Schneider und seine Familie wurde das Abschiedsgeläpto gleichzeitig zum Ehrengeläute. Mit dem Bewußtsein, übernommene Pflichten treu und gewissenhaft erfüllt zu haben, verließ die alte Küsterfamilie den Turm. dem deutscher Angestelltentag. Der Gewerkschaftsbund der Angestellten, der durch Zusammenführung der früheren Organisationen: Kaufmännischer Verein von 1858, Verband Deutscher Handlungsgehilfen, Verein der Deutschen Kaufleute und Deutscher Angestelltenbund einen Einheitsverband geschaffen hat, gedenkt den ersten deutschen Angestelltentag in Weimar abzuhallen. Die Reich=gruppe Bankim Gewerkschaftsbund der Angestellten veranstaltete am 19. v. M in Berlin ihre zweite Reichskonferenz. die von Vertretern aus allen größeren Bankplätzen außerordentlich stark besucht war Der von den Fachverdänden gegen den G D. A. geführte Kampf, der nur die deutschen Bankangestellten schädigt, fand einstimmige Verurteilung Die humo sischea Weindi=be. Duisburg, 30. März. In einer der letzten Nächte wurde der Weinkeller des Oberkommandierenden, General Beaurain, von Dieben heimgesucht Auf einem hinterlassenen Zettel sollen die ungeladenen Zecher bemerkt haben, daß sie eine Flasche auf das Wohl Deutschlands geleert hätten, der General möge den entstandenen Verlust auf Reparationskonlo verrechnen. 2 Millionen Frank beigische Sühneso delung. Brüssel, 31. März. Laut Soir wird Belgien für den in Hamborn getöleten Leutnant Graff zwei Millionen Franks Schaden erlatz von der deutschen Regierung fordern Das Gewerkschafts=Programm für Genua. Von seiten der Gewerkschaften ist ein Programm ausgearbeitet worden, das der Regierung unterbreitet wurde und deren Zustimmung fand. Es bestätigt sich, daß aus den christlichen Gewerkschaften Stegerwald an erster Stelle als Delegierter in Aussicht genommen ist. Die Freien Gewerkschaften werden heute der Regierung ihre Vertreter namhaft machen. Weltrundschau. Erkrankung Kaiser Karls. Exkaiser Karl ist in Fünchal an einer sehr schweren Lungenentzündung erkrankt. Sein Zustand ist derart ernst, daß er bereits mit den Sterbesakramenten versehen wurde. Von Wien ist ein Arzt nach Funchal abgereist; die Reisekosten sind von privatew Seite aufgebracht. London, 30. März. Hamsworth teilte im Unterhause mit, der britische Botschafter in Paris sei Beauftragt worden, der Konferenz der Vertreter der Nachfolgestaaten in Paris zur Kenntnis zu bringen, daß die britische Regterung keinerlei Absicht habe, irgendwelchen Anteil am Unterhalt des vormaligen Kaisers Karl zu tragen. Kartnäckig Kopfschuppen werden durck, Anwendung von Javel zuverlässig beseitig“, das lästi Kobssucken verschwindet schnell I a v 0 f macht das Haar duftig, voll, locker, seidenweich und erhält es gesund. In einschläg. Geschäften zu haben. Schöffengericht. Die gestrige Sitzung leitete Herr Amtsgerichtsrat Dr. Alffers; als Schössen waren die Herren Schuhmachermeister Brune von hier und Werkmeister Kohlmeier=Westhofen tätig. Als erster betrat der Rangiermeister Ad. Sp von hier die Anklagebank. Derselbe ist des Forstdiebstahls beschuldigt Wie er selbst zu: gibt, hat er seit dem Jahre 1919 fortgesetz. größere und kleinere Mengen geschlagenes Holz aus dem Walde entwendet, weiches er leils als Brennholz, teils für andere Zwecke verbraucht hat. Der zur Anklage stehende Fall stammt aus dem Jahre 1921 und handelt es sich um aufgearbeitetes Holz, der Firma Stellbrink& Frage gehörig, im Werte von ca. 250 Mark. Das Gericht nahm den Angeklagten in eine Geldstrafe von 600 Mark. * A m 1 9. J a n u a r 1 9 2 1 w a r d e m L a n d w i r t Schwab zu Garenfeld ein Wendepflug im Werte von 2000 Mark vom Felde gestohlen worden. In dringendem Verdacht, diesen Diebstahl ausgeführt bezw. Beihilfe geleistet zu haben, standen der Landwirt Aug. Schm. und der Bergmann Artur B. vom Höchsten. Bei ersterem wurde der fragliche Pflug am 4. Februar beschlagnahmt Schm. gab an, den Pflug am 3. Fevruar in der Wirtschaft Goßmann zu Halden, in welcher er auf der Rückfahrt von Hohenlimburg eingekehrt war, von einem unbekannten Fuhrwerksbesitzer zum Preise von 600 Mark gekauft zu haben. Der Wert eines neuen Pfluges wird von ihm für die damalige Zeit mit 1200 Mk als angemessen erklärt. Die Wirün G.kann sichdieses Kaufes allerdings nicht mehr entsinnen. Nach langer, umfangreicher Beweisaufnahme kam das Gericht zu der Ueberzeugung, daß es sich um Unterschlagung handle, da Schm. aus dem verhältnismäßig niedrigen Preise erkennen mußte, daß der Pflug nicht auf rechtmäßige Weise erworben war. Schm. traf eine Geldstrafe von 1000 Mark, B. wegen Beihilfe eine solche von 300 Mark Eine Anzahl anderer Gegenstände wurden vertagt. Berufsberatung. Ostern und damit die Zeit der Schulentlassungen steht vor der Türe. Der junge Mensch tritt in das Leben ein, er soll einen Beruf erlernen. Für die Eltern erhebt sich da die Frage, was ihr Junge oder ihr Mädchen werden soll. Der Berufe gibt es viele, und die Wahl eines solchen scheint manchem nicht besonders schwer zu sein. Doch nicht jeder ist für jeden Beruf geeignet, nicht jeder Beruf, der dem jungen Menschen aussichtsreich erscheint, wird ihn später ernähren können. Von der Wahl des Berufes hängt für den Menschen das ganze spätere Leben ab. Es ist eine traurige Begleiterscheinung der heurigen Zeit, daß viele junge Leute einen eigentlichen Beruf nicht erlernen, sondern gleich nach ihrer Schulentlassung ungelernte Lohnarbeit auf der Fabrik usw. suchen. Dank der Einwirk ung der Berufsämter und Berufsberatungsstellen ist in letzter Zeit ein großer Prozentsatz dieser jungen Leute wieder gelernten Berufen zugeführt worden. Die Bestrebungen der Berufsämter müssen umso mehr unterstützt werden, da wir, auf die Ausfuhr angewiesen, eine höchstleistende Arbeiterschaft haben müssen, um uns durch Qualitätsarbeit wieder den Weltmarkt zu erobern. Auch in Schwerte besteht seit längerer Zeit ein Berufsamt. Dieses ist bemüht, durch geeignete Belehrung darauf hinzuwirken, daß sich recht viele Knaben und Mädchen einem gelernten Berufe zuwenden. Beratung und Vermittelung ist kostenlos. An Hand von Fragebogen hat das hiesige Beaufsamt die Wünsche in der Berufswahl de Östern d. J. zur Entlassung kommenden Jugend festgestellt. Zur Entlassung komme.: 168 Knaben und 152 Mädchen. Die einzelnen Wünsche verteilen sich auf die Berufe bei den Knaben wie folgt: Landwirt 2, Letzte drahtmeldungen. Eigener Depeschendienst. Der Reichskanzler selbst gehl nach Genua. ZU. Berlin, 31. März. Heute vormittag land in der Wohnung des Reichskanzlers eine Kabinettssitzung statt, die die Richtlinien für Genua endgältig festlegte. Wie verlautet, wird Reichsenuc galtig festlegte. Wie verlautet, wird Reie kanzler Dr. Wirth sich persönlich nach Gen begeben. Teuppennachschübe nach Duisburg. XU. Brüssel, 1. April. Der Minister für nationale Verteidigung befahl die Entsendung von zwei Kompagnien Radfahrern und zwei Radfahrermaschinengewehr=Kompagnien nach Duisburg. Wegen der Lage in den Gebieten soll auch eine Verstärkung der Gendarmerie erfolgen. Deutscher Schadenersatz an Holland. TU. Frankfurt a M., 31. März. Wie die Frankiurter Zeitung meldet, teilte der holländische Minister des Auswärtigen mit, daß sich die? deutsche Regierung auf Grund des Urteils der internationalen Untersuchungskommission über die Versenkung des Dampfers Tubantia während des Krieges zum Schadenersatz bereit erklärt hat. Kaiser Karl. TU. Wien, 1. April. Das Besinden des Exkaisers Karl hat sich gebefsert. Die Lungenentzündung ist lokalisiert und die Weiterverbrei? tung des Herdes verhindert. Lebensgefahr besteht nicht mehr. A Handel und Börse: Deutsche Kaliwerke............ 1790 Dynamil Elberf. Farb 722 Essener Sleinkohlen........... 1540 Gelsenkirch. Bergw 1217½ Gasmol. Deuß. Harpener Bergw. 1910 Hoesch 1470 Humboldt Masch. 732 Mannesmann 1625 Oberschles. Eisenb.=Bed. 1119 Orenstein& Koppel........... 1290 Phönix Bergbau........ 1495 Reisholz Pap. 700 Rhein. Stahlwerke........ 1355 Rombacher 808 Schucher........ Siegen=Solingen.............. Ver. Di. Nickelwerke 1 400 Westf. Draht-Ind. 759 Auslands=Wechselkurse der Berliner Börse (Depisenkurse) Wetterauesichten für mehrere Fage im beraus. 2. April: Wolken, teils Sonne, kühl, strichweise Niederschlag. April: Weßig verändert. 4. April: Kaum verändert. 5. April: Veränderlich, kühl. 6. April: Sonne, Wolten, teile bedeckt, kühl, windig. 7. April: Wolten, vielfach Regen, Wind, milde. 8. April: Wenig verändert. Man zahlte deutsche Mark: für Zahltarten für Steuer=Entrichtung und Kapitalertragssteuer werden, wie uns die Dortmunder Handelskammer mitteilt, demnächst eingeführt, um einen bequemen und billigen Weg für die Abführung der Eintommen=, Umsatz=, Besitz=, Erschafts= usw. Steuer, des Reichsnotopfers, sowie der Kapitalertragssteuer; schaffen. Für Buchungszwecke bei diesen Kassen sind die Abschnitte auf der Rückseite Vordruck versehen worden, den d zufüllen hat. Einen gleichen Vordruck, falls auszufüllen ist, trägt die 9 einlieferungsscheines. Durch Vor der Postanstalt vollzogenen Posteinlieferungsscheines kann der Absender der Zahlkarte die Entrichtung der Steuer jederzeit nachweisen. Damit die Kapitalertragssteuer für die am 1. April fälligen Hypothekenzinsen an die Finanzkasse mit Zahlkarte abgeführt werden kann, werden die Vordrucke schon von jetzt ab bei den Postanstalten rätig gehalten werden. am 30. 8. 2718.25 6843,15 1419.55 2917,45 100 belgische Franken 100 dänische Kronen.. 1 englisches Pfund.. 100 französische Franken 100 holländische Gulden 100 italienische Lire... 100 polnische Mark 100 schwedische Kronen. 100 schweizerische Franken 8303,65 100 tschechische Kkonen.. 601,35 am 31. 8. 2562,40 6443.55 1332,65 2735.25 12263,70 11563,40 1648.35 1555,90 8411.55 7.06 7912,05 5864,10 581,70 Ein Dollar........ 324,17 304,69 Gottesdienste für Sonntag, den 2. April. Große Kirche. 9,30 Uhr: Pastor Ohlig, Konfirmation. Kleine Kirche. 10 Uhr: Pastor Wischnath; 5 Uhr: Pastor Weimann=Altena, Psarrwahl.— Freitag abend 8 Uhr: Passions=Gottesdienst, Past. Wischnath. Evang. Krankenhaus. 9 Uhr: Pastor Wischnath. Westhofen. 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pastor Terberger; 10,45 Uhr: Kindergottesdienst. Syburg. 10 Uhr: Prüfung der Konfirmanden. Pastor Klinker."— Die höchste Energientfaltung ist nur dem von kleinlichen Sorgen und Mühen unbeschwerten Gehirn möglich. Darum sorge jeder dafür, sich diese Störenfriede sicher und immer wieder aufs neue zu vertreiben— durch die Lektüre einer anregenden und wirklich humorvollen Zeitschrift. Die Meggendorfer=Blälter spenden jedem ihrer Leser frohe Stunden beim Lesen und heitere, ungetrübte Laune noch lange Zeit. Das Abonnement auf die MeggendorferBlätter kann jederzeit begonnen werden. Bestellungen nimmt unsere Buchhandlung entgegen. Der Adonnenentspreis beträgt vierteljährlich Mk. 30.90, die einzelne Nummer koset unk 250. Anstaltsarzt Dr. K. in A. hat gegen Hautjucken nach eigenem Bericht Obermeyer's Medizinal Herba Seife mit Erfolg angewandt. Diesem Zeugnis schließen sich noch eine Anzahl anderer Aerzte und Laien an und bestätigen in jedem Falle, daß Obermeyer's Medizinal=Herba=Seife bei Hautjucken ein ebenso einfaches als gut wirkendes Mittel ist. Bekanntmachung. Die städtische Volksbücherei bleibt in der Woche vom 2. bis 8. April 1922 geschlossen. Eine Ausgabe der Bücher findet nicht statt. Schwerte, den 31. März 1922. Der Magistral. vorBerliner Börsenkurse vom 31. März 1922 mitgeteilt vom Barmer Bank=Verein, Schwerse 5% Deutsche Reichsanleihe....... 77½ Barmer Bank=Verein 290 Deutsche Bank 606 Diskonto 494 Dresdner Bank.............. 362 Hamd.=Amer.=Pak. 30 0, voer Madigel..—0 Baroper Walzwerk 300 Dochumer Guß. Bösperde Walzwerk Daimler Motoren...... 561 Deutsch=Luxemburg............ 1160 Kathl. Pfarrkirche. 6 Uhr: Stille hl. Messe, Kaplan Schleep; 7,30 Uhr: Frühmesse mit Predig: (Osterkommunion der Männer, des Männerapostolats, des Gesellenvereins und des kaufm. Vereins); 8,15 Uhr: Schulmesse mit Predigt, Pfarrer Schnurbus; 10 Uhr: Hochamt mit Predigt, Kaplan Winter. Kollekte für die kath. Schulorganisation. 2,30 Uhr: Andacht; 5 Uhr: Andacht für die Jungfrauen in der Krankenhauskapelle.— Freitag abend Uhr: Fastenandacht mit Predigt. Lichtendorf. 7,30 Uhr: Frühmesse mit Predigt und hl. Kommunion des St. Marien=Frauen=Vereins; 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. 2,30 Uhr: Fastenandacht mit Segen. * Evangelische Stadtmission Schwerte, Kuhstr. 7. Sonntag 4 Uhr: Bibelstunde; abends 8 Uhr: Gemischter Chor.— Mittwoch, abends 8.30 Uhr: Gebetsstunde.— Donnerstag, abends Uhr: Gemischter Chor. K Bekanntmachung. Der Architekt Arno Klopfer als Geschäftsführer der Bergmannssiedelung Hörde G. m b. zu Hörde hat die Genehmigung zur Anfiedlung auf dem außerhalb der im Zusammenhang gebäuten Ortschaft in der politischen Gemeinde Holzen belegenen Grundstück Flur 1 Parzelle 376/29 389/29 der Katastergemeinde Holzen beantragt. Gemäß§ 6 des Gesetzes vom 25. August 1876/10. August 1904 bringe ich diesen Antrag mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß dagegen von den Eigentümern, Nutzungs= und Gebrauchsberechtigten und Pächtern der benachbarten Grundstücke innerhalb einer Ausschlußfrist von 11 Tagen bei dem von dem Verbandsausschuß des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk beauftragten Amtmann zu Westhofen Einspruch erhoben werden kann. Die Bekannimachung vom 25. März 1922 wird hierdurch ausgehoben. Holzen, den 31. März 1922. 1553 der Gemeindevorsteher. S Ziegler 1, Dreher 3, Gürtler 3, Metallschleifer 1 Kesselschmied 2, Huf= und Wagenschmied I, Schlos=, zu lassen. Die bes.=—.anschaft soll sp N7, Elektrotechniker 11, Stellmacher 1, Klemv= gegen die laut amll. Bekanntmachung des ser ner und Mechaniker 7, Sattler, Bau= und Möbelschreiner 9, Bäcker 2, Konditor 1, Metzger 2, Manrer 6, Zimmerer 3, Anstreicher 3, Schneider i, Schuhmacher 1, Barbier und Friseur 5, Buchdrucker 1, Zeichner 1, Kaufmann 6, Schreiber 2, Lagerhalter 1, Musiker 1. 54 Knaben sind in ihrer Berufswahl unentschlossen oder wollen einen ungelernten Beruf ergreifen. Bei den Mädchen liegen Wünsche für Hauswirkschaft, Handwerk(Schneiderin, Putzmacherin usw.) und das Handelsgewerbe(Verkäufexinnen) vor. Die Aufgabe des Berufsamtes ist nur zu sösen, wenn den Knaben und Mädchen geeignete Lehrund Arbeitsstellen nachgewiesen werden. Deshalb sei an die Gewerbetreibenden und Kaufleute die Bitte gerichtet, alle Lehrstellen, die Ostern zu besetzen sind, dem Berufsamte mitzuteilen. Die Eltern und Vormünder werden gebeten, die Beratung des Berufsamtes in Anspruch zu nehmen. Das Berufsamt befindet sich im neuen Rathause(Zimmer 4). Geschäftsstunden werktäglich: vormittags von 8—12 Uhr, nachmittags von 2½—6 Uhr. Rep äsenkatin=Au Der Bezirks=Ausschuß des Bezirks Iserlohn hat sich, wie uns mitgeteilt wird, in letzter Stunde entschlossen, am Sonntag, dem 9. April, nachmittags 3 Uhr auf dem Sportplatz, hof in Schwerle zwei Auswahlmannschaften der B= und C=Klasse gegen einander spielen —. Die beste Mannschaft soll später Der Rektor Karl Röchling in Holzwickede zu n 3. Stellvertreter für den Standesamtsbezirk Holzwickede ernannt. Er ist in sein Amt eingeführt und durch Handschlag verpflichtet worden. Hörde, den 23. März 1922. 1541 Der Vorsitzende des e Zuverlässigen Kreisausschusses Sauerland aufzustellende Liga= und A=Klassen=Repräsenkative antreten, um die wirklich beste Vertrelung des Kreises in den weileren Spielen gegen die Auswahlmannschaften der anderen Kreise und des Gaues zu ermilteln. Wegen der Kürze der noch zur Verfügung stehenden Zeit müssen die B- und C=Vereine ihre besten, für eine Vertretungs=Elf geeigneten Spieler unter Angabe der Stellung im Spiel schon bis Montag morgen beim Bezirksgeschäftsführer W. Colles, Hohenlimburg, Im Stift 21, schriftlich melden. Hoffentlich ergeben die Meldungen der Bund C=Vereine die Möglichkeit einer recht starken Aufstellung beider Mannschaften, aus denen eine aussichtsreiche Elf für die weiteren Repräsentattv=Spiele gegen die oberen Spielklassen gewounen werden könnte. *„ Kreisliga Sauerland. Jahn Hagen— Schwerte 06. Jahn erzielte am vergangenen Sonntage einen achtbaren Erfolg gegen seinen Orlsrivalen Schwerte tritt in gänzlich neuer Aufstellung an, eine Voraussage ist in diesem Falle sehr schwierig, der Ausgang des Spieles ist durchaus offen. Das Spiel Iserlohn— Hagen 1860 dürfte der Spitzenreiter für sich entscheiden. Obwohl wir in dem Spiele Hüslen— Weiter den Wetteranern die besten Aussichten geben, können wir uns nicht der Tatsache verschließen, daß Hüsten in letzter Zeit Gutes gezeigt hat. Eine Ueberraschung ist daher nicht ausgeschlossen. Offen ist auch der Kampf Gemeinde Hagen— Arnsberg. Sportklub„Alemannia.“ Wieder kann der Sportklub Alemannia einen überlegenen Sieg für sich duchen. Die 1. Jugend war zum fälligen Rückspiel nach Rheinermark gefahren und konnte Rheinermark mit 3:1 schlagen. Eckenverhältnis 8: 2 für Alemannia. Besonders zeigte sich die Ueberlegenheit Alemannias in der zweiten Halbzeit. * Den Vereinen der Arbeitsgemeinschaft der Turnvereine von Schwerte und Umgebung zur Kenntnis, daß Sonntag. den 2. April in Holzen in der Wirtschaft Mölders ein gemeinsames Turnen stattfindet. Darau anschließend sollen die Uebungen für die Reichs Jugeadwettkämpfe besprochen werden. für villigst gegen guten Lohn für sofort gesucht. Schwerter Zeitung Dass wir Vereil jetzt wieder kriegen Wacht uns den Waschtag zum Vergnugen 25 etat ist das Naschen wieder eine Lubt; im A## ist die Wäsche ferlig, blendendweiß, wie euf den gebleicht. Debei große Ersparnis an Arbeit, Zeit, Seife und Kohlen. PERSIL Aberatt erhättic; gur in Orizingl-Packume, niemale de#e Aschige Sersieller: Eienäici&a# Cie., Drisso Stalt besonderer Anzeige. Heute morgen 11 Uhr verschied nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Vater und Nefse Ihre Verlobung zeigen ergebenst an Ity Reckling Carl Moll Schwerte i. W. Hörde i. W. Laddig Westhef FCXX Männer=Gesang= Verein: im Alter von 44 Jahren. In liefer Trauer: Ludwig Besthoff Emma Duisberg. Schwerke, den 30. März 1922. A Chorleiter: Herr Otto Hefendehl 83 Mieterschutz-Verein Ichwerte und Umgegend. 9 ge Sonntag, den 2. April 1922, vormittag 10 Uhr, Wrtschaft Köster: uionats versamm lung mit reichhaltiger Tagesordnung. Zahlreiches Erscheinen erbeten Der Vorstand. Sonntag, den 2. April, nachm. 4 Uhr: Die Beerdigung findet Montag, den 3. April. nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Schützenstr. 3. aus statt. :* Großes Konzert+: im Freischütz=Saal. 8 Mitwirkende: 8 Herr Willi Badei(Tenor) Herr Carl, Ewald(Baß) 1“#z Am Flügel: Herr Lehrer Hallermann. Eintrittskarten: Vorverkauf 5.— M., an der Kasse erhöhte Preise. 2 3 Die passiven Mitglieder sind freundlichst s eingeladen. Der Vorstand.“ Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranzspenden beim Tode unserer lieben Tochter Else sprechen wir allen unseren tiefgefühlten Dank aus Schwerte, den 31. März 1922 Familie heinrich Schreier. 1589 e ASt Ot„%% Se- Se * Trauerbriele liefert schnellstens Druckarei C. Braus 1922 * Feumung Hiermit zur gefl. Kennt3 nis, daß ich mich mit? dem heutigen Tage in à Schwerte hörder Straße Nr. 6; Tel. 244 Sonntag, den 2. Apnl nachmittags 4 Uhr Künstler-Konzert der bewährten Hauskapelle Weine, Liköre, Schokoladen Kaffee. ASTORWASEN Sonntag, den 2. April Versammlung der Sriegsbeschädigten- und Kriegsleilnehmer= Vereintgung Ergste beim KameFraden Pütter Vortrag des Kreiswohlfahrtsleiters Farvenkotten PERSONEN=LIEFERUNGS, LASTKRAFNWAGEN Möbl. Zimmer sucht per sofort oder später junges Mädchen. Angebole unter E. 1537 an die Geschäftsst. Junges 1696 DURKODPWERHE AG. BIELEFELD NENS? Vertretung Kühnholz& Co. Schwerte Fernruf 61 Hüsingstrasse 2 Benzin- Oele- Bereifungen. Ubrchen der eogl. zur Erlernung Küche und des Haushalts ohne gegenseitige Vergütung auf 1 Jahr mil Familienanschluß auf sofort gesucht Vorstellung erwünscht. hotel„Jur Post“, haspe. Richtung! heute u. Montag großer Stollverkauf. Baracho! Bitte sofort mein Handtöfferchen zurück, da ich (s benötige. : wune auf Grund langjähriger Erfahrung im Anwalts5 und Notariatsfach als Rechtsbeistand : 1548 uf zur Wirtschaft„Jur Honne“ „Großer Ball! 1554 Wilhelm Möller. " niedergelassen habe. T h. Elleringmann, Rechtsbeistand und Ruktionator 2 : I m m o b i l i e n— S t e u e r b e r a t u n g 3. 4 4 4 4 4 4 4 4 5 Telefon 241. Telefon 241. Au Hotel Duisberg Kaffee-Rostaurant. Prima Qualität Anzugstoffe und blaue Damenstoffe. Wir erhielten heute eine Sendung blauen Cheviot, extra schwer, reine Wolle, 140 cm. breit für Damenröcke und Kostüme, billigstes Angebot. Außerdem biete ich an Kammgarn=Herrenstoffe in braun, grau, blau und grün„knur gute Maßware zu den billigsten Tagespreisen. Wiederverkäufer erhalten Extra=Preise, aber nur bei größeren Bestellungen. Jeder sichere sich einen Stoff, weil die Stoffe vielleicht innerhalb 14 Tagen das Dopvelte kosten werden. 1492 Westfälische Betleidungs=Industrie Hagener Straße 26. ein Triumph der deutschen Medizin. Nur durch Junger schwarzer Dackel Einreiben der Hände(Büschelohren) abhanden beseitigt Barachol(gekommen. Gegen Belohnung abzugeben bei Wir: Niebaum. Die Wirkung unseres Präparates ist von verblüffendem Erfolg. 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