(81“ T Vv. Schprin: 3chng ur guig Reiecbes Vorporie pond.. der Post 14.— M., ohne Bestellgeld. preise: Die 1 mm hohe. 35 mm dreide Jeile 80 Dfr., auswärk 1.— M. Bei Wiederdolungen entsprechender Nachlaß II. Taris. Jeder Rodall gilt als Kessenradakk und erlischt bei Aer erschn O-eschteune.: Oerbunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Oolkszeitung K Delthofener Zeitung Hpierbecker Zeitung Langscheder Zeitung sr--Aszelung m Schwerter Oelksblatt Amtliches Kreisblatt für den Kreis borde. Woizwicener Zeitung Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Die„Schuertei Zeitung“ gew'hri 1d en Abonneaten für jeden mit Tok, erdenden Uniall a nid3 * 500 Mark Anfau. dingungen Drucku. Verags Con Braus, Schweite Aann) Fernsprech-Anschluß Nummer 6“. Teiegramm=Adrosse: Braus, Schwerte(Ru'r. oischect: Dortmund 28 2, Hannover 21 574. Nr. 49 Montag, 27. Februar 1922 55. Jahrgang Zum Geleit. Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist an des Glaubens Genessen! Paulus(Gal. 6. 10.) Für eilige Neuigkeiten aus Nah und Fern. Harmsworth teilte im Unterhaus mit, daß die Stärke der französischen schwarzen kolonialtruppen im besetzten deutschen Gebiet etwa 18000 Mann betrage. Die Bremer Straßenbahnungesicllten sind vorgestern morgen wegen Lohnforderungen in den Streik getreten. Der amerikanische Senat nahm einen Beschluß an, Harding zu ermächtigen, daß er den Patentvertrag mit Deutschland erneuere. * In Guatemala ist der liberale Kandidat General Orellana zum Präsidenten gewählt worden. Während der Wahlzeit entstanden Unruhen, wobei es mehrere Tote und viele Verwundete gab. * An der Hochschule in Walliamstown in Australien wird in Esperanto als Wahlfach unterrichtet. * Nach dem Vorgeyen des Reiches ist dem Bayrischen Landtag ein Gesetzentwurf zur Erhöhung der Teuerungszulagen der Beamten mit einem Mehraufwand von 118 Millionen zugegangen, die das Reich zu ersetzen hat. Die Moskauer ordentliche Tagung des Rates der Roten Gewerkschafts=Internationale hat begonnen. Vom Auslande sind u. a. vertreten: Oesterreich, England, Australien, Bulgarien, Deutschland, Holland, Holländisch=Indien, Britisch=Indien, Luxemburg, Litauen, Norwegen, Polen, die Tschechoslowakei, lorea, Japan und Frankreich. * Die in Petersburg eingetroffenen deutschen Matrosen veranstalteten eine Theatervorstellung zum Besten des hungernden Wolgagebietes. Die Reineinnahme belief sich auf ungefähr 65 Mill. Rubel. * In München wurde ein Rechtsanwalt verhaftet, der in Verbindung mit dem Erzberger=Mörder Tilessen stehen soll. der in breitem Strome uns zufloß. Schon um diese Güter, vor allem Rohstoffe zu erhalten, die wir früher als laufenden Ertrag erhielten, müssen wir jetzt arbeiten und Arbeitsstunden aufwenden. Dieser Arbeitsstundenaufwand läßt sich aus 3,75 Milliarden jährlich schätzen. 2. Aus dem Verlust an Gebieten ergibt sich ein Verlust an Ersparnissen, der sich in einem Mehraufwand von einer Milliarde Arbeitsstunden ausdrückt. 3. Man schätzt auf Grund der Tatsache, daß für die Rohstoffe, die wir einst in unseren Grenzen hatten, und die wir jetzt mit der Ausfuhr oder Arbeit bezahlen müssen, den dadurch herbeigeführten Aufwand auf 0,83 Milliarden. 4. Aus der ungünstigen landwirtschaftlichen Flächengestaltung und der Verschlechterung des Düngemittelbezuges ergibt sich ein weiterer Mehraufwand von 1,82 Milliarden, Arbeitsstunden. 5. Der Gegenwert der verlorenen Dienstleistungen(Schiffahrt, Außenhandel und Auslandbankverkehr) dürfte 1,66 Milliarden Arbeitsstunden betragen. Weil aus den vorgenannten Hilfsquellen der Ertrag uns heute nicht mehr zufließt, müssen, so solgert Rathenau, fast ein Fünftel der gesamten arbeitsfähigen Bevöllerung Deutschlands, mehr als vier Millionen Menschen Arbeit leisten, die früher nicht notwendig war.„Wenn also“, so lchsoß dann Rathenau weiter,„bei anderen Nationen eine Arbeitslosigkeit erscheint, die bei uns nicht sichtbar ist, so möchte ich im Gegensatz dazu von einer unsichtbaren Arbeitslosigkeit sprechen, die darin besteht, daß 4 Millionen Menschen Arbeit leisten müssen, die früher nicht nötig war, und die das Arbeitsergebnis gegen früher nicht verbessert. Und zwar dies vor irgendeiner Zahlung von Wiederherstellungen. Von einer Aufspeicherung von Reichtümern kann mithin nicht die Rede sein.“ Wenn aber so zu seiner eigenen Lebensfristung das deutsche Volk weit mehr arbeiten muß als früher, so muß die Reparationsleistung In der heutigen Montags=Nummer findet die treue Schar unserer Leser und Leserinnen zwei Sonderteile, von denen wir hoffen, daß sie ebenso freundliche Aufnahme finden werden, wie unsere neue Beilage am Samstag in der Schwerter Kinderwelt. „Unser Blatt“ wurde vom jungen Volk begeistert ausgenommen, wie die eingegangenen Rätsellösungen und deren Begleitworte uns fröhlich bezeugen.— In den Gärten: Ratschläge und Winke soll regelmäßig auf Bekanntes und Unbekanntes aufmerksam machen und will helfen, besonders den kleingartenbau unserer Freunde befruchtend zu gestalten. Die Schwerter Hausfrau Auch Beutschlunds„Reichtunter“. Deutschlands jährliche Ausfuhr nach dem. Ausland beträgt zurzeit nur noch 4 Milliarden Goldmark, gegenüber 10 Milliarden Goldmark vor dem Kriege. Da also unsere Ausfuhr stark zurückgegangen ist, andererseits bei uns aber fleißig produziert wird, so daß eine Arbeitslosigkeit zurzeit unbekannt ist, fragt das Ausland: wo bleiben denn diese so erzeugten Waren? Werden sie nicht im Inland aufgestapelt, und werden so nicht wieder neue innere Reichtümer geschaffen? Demgegenüber hat in Cannes Dr. W. Rathenau den Obersten Rat darauf verwiesen, daß die durch die Bestimmungen von Versailles herbeigeführten Veränderungen seiner wirtschaftlichen Grundlage heute Deutschland zwingen, vier Millionen Menschen nur an der Hervorbringung von Gütern arbeiten zu lassen, die uns früher als Leistung aus Kapital und Ersparnis ohne diesen Arbeitsaufwand zuströmten. Das zeigte Rathennu im einzelnen an nnchstehenden 5 Punkten: 1. Die Einkünfte aus Kapitalanlage im Auslande wurden früher bezahlt in Waren, die somit einen fortlaufenden Tribut an Gütern bedeuten, muß als früher, so muß für das Ausland es um so härter treffen. daraus ergibt sich die ganze Schwere der Last, die uns durch das Diktat von Versailles unter Verkennung der Gebote der wirtschaftlichen Vernunft aufgebürdet worden ist. Sitzung vom 24. Februar. Berlin, 25. Februar. Auf der Tagesordnung stehen zunächst einige Anfragen. Das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten geht an den Bevölkerungsausschuß. Es folgt der 5. Nachtrag zum Haushaltsplan, der im wesentlichen widerrufliche Beihilfen für Beamte in teuren Orten bringt. Abg. Dr. Pachnicke(Dem.) berichtet über die„Ausschußverhandlungen. Der Ausschuß schlägt eine Entschließung vor, wovon die Wirtschaftsbeihilfen der Beamten als Uebergangsmaßnahmen zu betrachten und auszubauen sind. Die Regierung will versuchen, auf die Länder dthin zu wirken, daß die noch rückständigen Beträge sofort ausgezahlt werden. Ministerialdirektor von Schliefen häl den Moment nicht für geeignet, um bei einer stimmten Gehaltsgruppe Halt zu machen. Die Regierung wird prüfen, wie den unteren und mittleren Bcamten geholfen werden kann. Das Abänderungsgesetz zum Kapitalfluchtgesetz geht an den Ausschuß. Ein schleuniger Antrag Bartz(Komm.) auf Rückgängigmachung der Auslieferung der Mörder Datos kann nicht auf die Tagesordnung gesetzt werden, weil Abg. Dr. Kahl(D. V.) Einspruch erhebt. Darauf wird die zweite Beratung des Justizetats fortgesetzt. möchte für Haus und Herz, für Familie und Oeffentlichkeit ihre Anregungen geben. Wir bitten um freundliche Mitarbeit für diese Sonderbeilagen durch Zusendung geeigneter Beiträge ernster und heiterer Art aus Gemeinde und Haus, aus Schule und Kinderstube. Eine bildergeschmückte Modenbeilage wird in den nächsten Tagen ebenfalls druckfertig sein, um unsere Leserinnenen zu erfreuen. Möchten unsere Bestrebungen, nach bestem Wissen und Gewissen die „Schwerter Zeitung“ belebend auszubauen, den Beweis bringen, daß es uns ein ernstes Anliegen ist, mit dem alten treuen Leserkreis immer enger verbunden zu werden und auch dazu führen, daß jedermann mithelfe am inneren Ausbau seines 55jährigen Heimatblattes und beitragen, daß uns neue Bezieher zugeführt werden, die es fühlen, daß für Schwerte und Umgebung die „Schwerter das richtige Tageblatt ist, das seinen Platz an der Sonne neben der erdrückenden Großstadtpresse zu behaupten imstande ist. Nicht die Menge des geduldigen Papiers soll für die Güte einer Zeitung maßgebend sein, sondern ihr guter Inhalt. Er soll aufbauend wirken und ein gemeinsames trauliches festes Band in einer Stadt= und Landgemeinde knüpfen zwischen einem verständnisvollen und mitwirkenden Leserkreis und gegliedert werden. Auch das Ausland erkennt die Objektivität unseres Reichsgerichtes an. Das jetzige Begnadigungsverfahren ist außerordentlich schlecht. Abg. Brotauf(Dem.) erklärt, daß die Gründung des republikanischen Richterbundes notwendig war. Er bekennt sich zur demokratischen Republik. Da ist mehr als einfache Versassungstreue. Die Auslieferung der Mörder Datos ist gerechtfertigt. Abg. Dr. Herzfeld(Komm.) erhebt Einspruch gegen die Auslieferung. Reichsminister Dr. Radbruch erwiderte, daß die Auslieferung der Spanier kein Klassenurteil sei. Gegenüber dem Vorwurf, ein Reaktionär zu sein, füge ich mich dem alten Worte, daß man für irgend jemand ein Reaktionär ist. (Heiterkeit). Abg. Dr. Moses(Unabh.) erinnert daran, daß die kommunisten zwar den Minister als Reaktionär bezeichnen, daß er aber in der Kreuzzeitung als Bolschewist hingestellt wird. Abg. Geck(komm.) bedauert das weltfremde Verhalten der Justiz gegenüber der Presse. Der Reichsjustizetat wird genehmigt mit einer Entschließung, die eine Erhöhung der Entschädigung für Schöffen und Geschworene verlangt. Eingebracht wird ein Antrag Herzfeld auf Rückgängigmachung der Auslieferung der beiden Spanier. Ueber den Antrag kann erst in der nächsten Woche abgestimmt werden. Das Haus vertagt sich auf Donnerstag, den 2. März. Verlag und Schristleitung. Abg. Dr. Bell(Zentr.) erneuert seinen früheren Antrag, ein Reichsamt für gewerblichen Rechtsschutz zu gründen. Reichsjustizminister Dr. Radbruch erklärt, daß er keine Programmrede halten wolle. Der Notruf weiter Kreise unseres Volkes in der Ehescheidungsfrage wird nicht ungestört verhallen. In allen Strafurteilen zeigt sich leider eine erschreckende Unkenntnis der politischen Verhältnisse. Die Richterschaft muß sich darüber klar sein, daß es sich bei dem tiefen Mißtrauen des Volkes in die Rechtsfrage nicht etwa um eine Pressemache han delt. Man kann dieses Mißtrauen, auch wenn man es für unberechtigt hält, nicht nehmen. Es handelt sich um den Auschreiz einer in ihrem Rechtsempfinden mißhandelten Vorksseele rechts). Der Hauptnachdruck muß auf die seele.(Unruhe rechts). Der Hauptnachdruck muß auf die Gewerbe= und Raufmannsgerichte gelegt werden, die das volle Vertrauen des Volkes genießen infolge eines genauen Zuschnitts auf den Klassenstaat, in dem wir nun einmal leben. Diese Gerichte müssen an die Amtsgerichte anPreußischer Landtag. Sitzung vom 24. Februar. Berlin, 25. Februer. Der Preußische Landtag beendete am Freitag im Kultus=Etat die Aussprache über Provinzialschulkollegien, Prüfungsämter, höhere Lehranstalten und Turnwesen. Zu Anfang gab es noch eine recht lebhafte Debatte über die Frage, wann und wie lange auch die Deutsch=Hannoversche Partei, die infolge ihrer geringen Mitgliederzahl eine Fraktion nicht bildet, zu Worte kommen kann. Der Geschäftsordnungsausschuß wird sich mit dieser Frage beschäftigen. Kultusminister Dr. Boelitz nahm dann das Wort zu einer längeren Rede, in der er das Problem der Lehrerausbildung und der Erziehung der Jugend behandelte. Gerade die Jugend seelisch zu erfassen, sei aller Erziehung Angelpunkt. Erst wenn der Lehrer die Nöte der Jugend versteht, wird er seine Aufgabe voll erfüllen können. Ein zu großer Zwang ist von Uebel. Alles muß langsam wachsen und aus sich selbst heraus entwickeln. Sein Referat wurde vom ganzen Hause mit großer Aufmerksamkeit und Verständnis entgegen genommen. Im übrigen antwortete Boelitz noch auf eine große Anzahl besonders vorgetragener Beschwerden. Nachdem die zweite Rednerreihe erschöpft war, vertagte man sich auf Samstag. Sitzung vom 25. Februar. Berlin, 25. Februar. Der preußische Landtag beendete heute den 4. Abschnitt des Kultusetats.— Beschlüssen des Aeltestenrates, möglichst am Sonnabend mit dem ganzen Kultusetat zu Ende zu kommen, trat das Haus nicht bei. Der Abschnitt über Volksschulwesen wird erst im März zur Beratung kommen. Besonders interessant in der heutigen Sitzung war die Stellung der einzelnen Parteien zu der Bestätigung des Kommunisten Goß zum Direktor des Friedrichs=Gymnasium in Berlin. Sie gab Anlaß zu einem lebhaften Rededuell über die Frage der Kommunalaussicht. Die Ansicht des Kultusministers, daß städtische Körperschaften bei Anstellung von Schuldirektoren Experimente machen können, was der Staat nicht kann, rief die Deutschnationalen zu lebhafter Opposition auf. Der Deutsche Volksparteiler Dr. Leidig stimmte der Ansicht des Mi nisters bei. Ueber das Turnwesen und über diesen Abschnitt des Kultusetats wurde keine lange Aussprache eröffnet. Rasche Arbeit machte das Haus mit einer großen Reihe kleinerer Gegenstände: Die Anträge zur Gewährung von Wirtschaftsbeihilfen an unmittelbare Staatsbeamte und Lehrpersonen wurde angenommen. Eine Reihe von Anträgen zu dem gleichen Gegenstande wird ebenfalls ange nommen, andere werden der Ausschußberatung überwiesen. Dis Haus war ziemlich verödet, als man Schluß machte und sich auf Montag, den 6. März, vertagte. Die Eröffnungssitzung wird voraussichtlich recht lebhaft werden, da die kommunistischen Anträge auf Amnestie und auf Rückforderung der Dato=Mörder auf der Tagesordnung stehen. Großstadt und Mittelstadt. Im rheinisch=westfälischen Industriegebiet ist augenblicklich um die Eingemeindungsfrage ein Kampf entbrannt, der wegen der dort zur En scheidung stehenden grundsätzlichen Probleme in steigendem Maße die Aufmerksamteit weiterer Kreise in Anspruch nimmt. Von der„Kommunal= wirtschaftlichen Vereinigung" von Stadt und Amt Wattenscheid geht uns zu obiger Frage eine längere Abhandlung zu, in der es zum Schluß heißt: „Die Notwendigkeit von solch umfangreichen * Eingemeindungen, wie sie von den Großstädten im rheinisch=westfälischen Industriegebiet geplant werden, liegt durchaus nicht vor. Die Bildung von Mittelstädten ist nicht zu bekämpfen sondern im Gegenteil zu begrüßen, da die Mittelstädte eine Zusammenfassung großer Kräfte und Werte des öffentlichen Lebens zum Vorteil des Ganzen darstellen. Und sie haben noch einen weiteren Vorzug. In den Mittelstädten werden erfahrungsgemäß im Verhältnis viel mehr Personen für die öffentlichen Angelegenheiten in Anspruch genommen und interessiert, wie das in Großstädten der Fall ist: Die Liebe zur Heimat und zur Scholle hat dort einen stärkeren Pulsschlag als in den Großstädten, wo das Interesse für das Gemeindeleben in der zunehmenden Größe der Stadt immer mehr verflacht. Einer kennt ja hier den anderen nicht. Und gerade die persönliche Mitarbeit in der Mittelstadt, das Interesse für das öffentliche Wohl muß in immer weitere Kreise getragen werden, denn hier liegen die Kräfte zum Ausbau nicht nur der Gemeinden, sondern auch des Staates Unbedingt abzulehnen ist der Versuch der Großstädte, ohne Befragen der Bevölkerung und ihrer Vertretungen Eingemeindungen durchzuführen. Das wäre Gewalt= und Katastrophal=Politik, geeignet, das Kommunalleben im rheinisch=westfälischen Industriegebiet zu zerstören, weil alle Gemeinden und Städte in der Nachbarschaft von Großstädten gewärtig sein müßten, dann ebenfalls plötzlich und zwangsweise eingemeindet zu werden, was den Arbeitswillen und den Eifer zum Fortschritt völlig untergraben würde. Aus Stadt und Land. Schwerte, den 27. Februar. Erinnerungen. 274 Konstantin der Große, römischer Kaiser, in Naisseus(Mösien, F 337)— 1807 Der Dichter Henry W. Longfellow in Portland(Maine, * 1882).— 1814 Sieg der Verbündeten unter Schwarzenberg über Oudinot bei Bar=sur=Aube. 1823 der Orientalist Ernest Renau in Treguier (f 1892).— 1860 f der Mechaniker Andreas Friedrich Bauer(1783). ** Vorfrühling. Wo sich die Sonne in den Mittagsstunden recht ungehemmt betätigen kann, da treibt sie das Quecksilber des Thermometers zeitweise auf 8—10, selbst bis auf 12 Grad. Frei lich, die Luft ist herb und noch vom Schneeduft erfüllt, denn wenn der Schnee auch auf den Straßen ganz oder bis auf spärliche Reste verschwunden ist, in versteckten Ecken und Winkeln, in Ackerfalten, in den Wäldern, und selbstver ständlich auf Anhöhen und Bergen, hält er sich immer noch. Hochwaffer im großen Stil wird es kaum geben, das dicke Eis in den. Flüssen zer mücbr sich langsam. Die harte Luft berührt den vont Stubenkuft beschwerten kopf ebenso er frischend, wie den Hungrigen der Bratengeruch, neue Gedanken und frische Kraft machen sich geltend. Es ist Vorfrühling, der sich bis in den April hinein, je nach der Witterung, zu behaupten pflegt. ** Fristen für die Antragstellung auf Ver sorgung für Kriegsbeschädigte und Kriegshinter bliebene. Der„Zeitungsnachrichtendienst" westfälischer Kriegsopfer“ schreibt uns: Am 31. März 1922 läuft die Frist für einen Antrag auf Gewährung einer Rentenversorgung ab. Dies gilt auch für Kriegerwitwen und Kriegereltern, wo es sich um die Antragsstellung zur Versorgung aus Anlaß des Kriegstodes des Ehemannes oder eines Sohnes handelt. Ausgenommen von diesen Fristen sind Fälle, bei denen Kriegsteilnehmer nach dem 1. August 1920 aus dem Herresdienst entlassen worden oder wo Kriegsteilnehmer nach dem 1. April 1920 gefallen bezw. an ihren Kriegsverletzungen verstorben sind. Nach dem 31. März 1922 kann auch für Kriegsbeschädigte und Kriegs hinterbliebene nur noch Anspruch auf Versorgung geltend gemacht werden, wenn die Folgen einer Dienstbeschädigung erst bemerkbar geworden sind, oder wenn eine Dienstbeschädigung sich erst später verschlimmert hat. Außerdem wenn der Versorgungsberechtigte an der Anmeldung seines An daß ich mit ihm sehr zufrieden bin. Ich koche, backe und brate auf dem Apparat für meine ganze Familie sehr schnell und besonders bedeutend billiger, als auf dem Küchenherd oder auf Gas. Ich nahm deshalb Veranlassung, mir einige weitere, mir praktisch scheinende Sachen in der Ausstellung hinzu zu bestellen. Jedenfalls möchte ich den Hausfrauen, die ja, wie ich selbst, unter den hohen Kohlen= und Gaspreisen sehr zu leiden haben, den kostenlosen Besuch der Aus stellung und eventl. Anschaffung dieses oder jenes Apparates empfehlen. ** Geschworenen=Auslosung. Für die am 27. März am Landgericht Hagen beginnende, neue Schwurgerichtsperiode wurden aus unserem Bezirk folgende Herren als Geschworene ausgelost: Amtsrentmeister Gustav Weisterhöfer=Westhofen, In den Garten im Jebruar 3 9 0 5 1 Ratgeber zur Gartenbestellung 1. Der Gemüsegarten. I. Zwecks Samenbestellung ist es vorteilhaft, sobald wie möglich einen Bepflanzungsplan au zustellen. Von alten Sämereien müssen keimproben gemacht werden. Zu diesem Zwecke legt man eine bestimmte Anzahl Samenkörner zwischen an gefeuchtetes, am besten vielfach zusammengefaltetes Filtrierpapier in ein offenes Gefäß (Schale), deckt über die Oeffnung Papier, in das man einige Löcher gestoßen hat, und stellt das ganze an einen Ort, wo gleichmäßige Wärme von 18—20 Grad Celsius vorhanden ist. Nach wenigen Tagen schon kann man dann feststellen, wieviel von dem Samen noch keimfähig ist. Dem Komposthaufen ist ständig größte Aufmerksamkeit zu widmen. Mit Rigolen beginnen. Die Frühbeetaussaat von Karotten, Blumenkohl, Wir. sing, Sommerlauch, frühem Sellerie und Salat kann beginnen. Nicht zu vergessen ist Radies, Rettich, Spinat. II. Aussaat von Maikönigsalat und Frühkohlrabi zur späteren Bepflanzung von kalten Kästen. Knospensellerie wird nun auch gesät, ferner allerlei Frühkohl und Tomaten zum nachherigen Verstopfen ins Frühbeet. Kohl=, Tomaten= und Treibsalataussaaten werden besser erst nach dem Durchbruch der Keime mit einer sandigen Erde eingedeckt; die Gefäße müssen natürlich bis dahin dunkel und warm stehen. Anlage eines halbwarmen Frühbeetes. III. Den letzten Rhabarber zum Treiben einstellen. Mit Verständnis und Aufmerksamkeit wollen um jetzige Zeit die jungen, in Handkästen verstopften Gemüsesetzlinge behandelt sein. Bei gelinder Witterung Mohrrüben, Petersilie, Kerbel, Dill, Gartenmelde und Schwarzwurzeln säen. Die Schwarzwurzel gedeiht in allen gutgedüngten Bodenarten, verlangt aber eine zwei Spatenstich tiefe Bearbeitung des Kulturlandes. Ins halbwarme Frühbeet säen: Sellerie, Zwiebeln, Lauch und die Frühkohlarten. Treibgurken legen. Erbsen in Handkästen säen. Der Obstgarten. Bei so strenger Kälte, wie wir sie im Januar hatten, benötigen die Stämme der in den letzten Jahren angepflanzten Obstbäume gegen das Auftreten von Frostplatten etwas Sonnenschutz durch Anbringen von Schilfrohr oder Reisig. Zu Düngungen der älteren Bäume mit 40proz. Kalisalz und Superphosphat ist jetzt die rechte Zeit. Edelreiser schneiden. Auf im Herbst eingetopfte Ribesruten jetzt Johannis= oder Stachelbeeren kopulieren. Topferdbeeren langsam antreiben. Bei gelindem Wetter beginnen wir mit der Veredelung von Kirschen, Birnen, Aepfeln und Pflaumen durch Gaisfußpfropfen oder Kopulieren. Ausbesserungsarbeiten an Lattenspalieren nicht vergessen! Leimringe sind abzunehmen und zu verbrennen, eventuell durch neue zu ersetzen. Topferdbeeren werden zum Treiben aufgestellt (vorläufig abr bei höchstens 8 Grad Celsius). Jetzt nochmals gründlich Umschau halten nach den Brutstätten der Goldafter und der Ringelspinner. Wo sich eine Obstanlage in unmittelbarer Nähe einer Zieranlage befindet, ist auch diese scharf nachzusehen. Wer mit dem Beschneiden seiner Formbäume noch im Rückstande ist, sorge für baldige Erledigung jener Arbeit. Pflanzzeit für Pfirsiche. Das alte abgetragene Holz aus den Brombeerstöcken schneiden. 3. Der Blumengarten. Ziergehölze beschneiden, falls noch nicht geschehen. Von den überwinterten Fuchsien, Salvien, Margeriten, Heliotrop, Hortensien, Garanien usw. machen wir Stecklinge. Junge, im Herbst vermehrte Geranien werden verpflanzt. Das Umtopfen der Warmhauspflanzen beginnt. Verwendet hierzu keine unsauberen, etwa gar von Moos angegrünte Töpfe. Während schönen und trocknen Wetters wird das Abharken der Rasenplätze besorgt, hinterher folgt leichtes Bestreuen mit gesiebter, nahrhafter komposterde. Grasplätze erhalten 40prozentiges Kalisalz. Auf abgetrocknetem, leichtem Boden können schon Aussaaten stattfinden von Nemophila, Calendula, Iberis, Reseda, Sommermohn, Eschscholtzien usw. Die schönen, wohlriechenden Wicken sind immer dankbar dafür, wenn wir sie nun schon in den Boden bringen. Wer sie schon 2 oder 3 Jahre an derselben Stelle zog und ihnen keinen anderen Platz anweisen kann, muß Bodenwechsel vornehmen. bald als möglich, wieder rückgängig gemacht werdei. ** Spitzbuben sind heute Nacht wieder an der Arbeit gewesen und haben dem Kaufmann Waesch an der Hagenerstraße einen Besuch abgestattet. Eine der großen Schaufensterscheiben(eine Scheibe im Werte von zirka 10000 Mark) wurde zertrümmert und aus der Auslage für etwa 500 Mark Waren gestohlen. Von den Dieben fehlt noch jede Spur. ** Schon wieder ein neuer Titel! Die Vermessungs=Referendare führten als Anwärter für den höheren Flurbereinigungsdienst bisher den wunderschönen Titel:„Kulturassessor". Dieser wurde nun durch ministerielle Verfügung in den noch wunderschöneren„Furbereinigungsassessor“ umgewandelt.(Hat man in dem Ministerium denn gar keine andere Beschäftigung? Schrift.) ** Ortsklasseneinteilung. Bei der Besprechung der Regierung mit den Vertretern der Spitzenorganisationen über Wirtschaftsbeihilfen für Beamte betonte der Regierungsvertreter, daß die zur Zeit schwebenden Ortsklassenverhandlungen am 1. März beendet sein sollen. Die Ortsklasseneinteilung von Westfalen, die zwischen der Regierung mehreren westfälischen Reichstagsabgeordneten und Beamtenvertretern stattfanden, sind beendet. Die Verhandlungen waren streng vertraulich, so daß keinerlei Mitteilung weder an die Presse noch an die in Frage kommenden Städle und Gemeinden gelangt. Aus den Provinzen. Hagen, 24. Febr. Ein raffinierter Frauenstreich. Von einem Betrugsmanöver wurde die Verkäuserin einer hiesigen Brotvertaufsstelle betroffen. Eine Frau bezahlte die von ihr gemachten Einkäufe mit einem Hundertmarkschein und tnüpfte dann an die Art des zurückzuempfangenden Geldes allerlei Wünsche. Hierdurch wurde die Aufmerksamkeit der Verläuferin abgelenkt, so daß sie nicht sofort bemerkte, wie die Frau die Geldscheine mit dem daneben liegenden Hundertmarkschein zusammenraffte und dann das Ladenlokal schleunigst verließ. Erst nach ihrem Verschwinden stellte die Verkäuferin den schweren Verlust fest. Eine Verfolgung war unmöglich, da das Lokal an zwei Straßen belegen ist. Werl, 25. Febr. 145 Zentnet spruches durch Verhältnisse verhindert worden ist, die außerhalb seines Willens liegen und wenn er sich während eines unfreiwilligen Aufenthaltes im Auslande in einer entschuldbaren Untenntnis über die Fristvorschriften befunden hat. Auf jeden Fall hat aber, sobald man Versorgungsanspruch anmelden muß oder will, dies innerhalb dreier Monate zu geschehen, insbesondere wo er sich um das Bemerkbarwerden der Dienstbeschädigung, der Verschlimmerung oder der Aufhebung 3 Hindernisses handelt, das der bisherigen Anmeldung im Wege gestanden hat. ** Sparsames Kochen und Heizen. Im Saale des Hotels Jungesblut findet augenblicklich eine Ausstellung und praktische Vorführung von Kochund Heizapparaten der Firma Mahling u. Blume Charlottenburg, statt. Ein Vertreter dieser Firma erläutert in einem Vortrage die einzelnen Neuheiten, die ihren Zweck (eine große Ersparnis von Brennmaterial zu erzielen), voll erreichen dürften. Den Hausfrauen kann der Besuch der Ausstellung in ihrem eigensten Interesse nur empfohlen werden.— Von einer hiesigen Hausfrau werden uns zu derselben Sache folgende Zeilen mit der Bitte um Ver öffentlichung zur Verfügung gestellt. In sachlicher Weise werden in der Ausstellung Apparate erklärt, die recht erhebliche Mengen an den so teuren kohlen wie Gas ersparen lassen, u. a. auch der Kohlensparapparat„Küchenschap". Diesen Apparat besitze ich schon seit längeren Monaten und kann ehrlichen Gewissens behaupten, Stellwerksschlosser Aug. Althoff=Westhofen, Landwirt Ludw. Herbers=Holzen und Landwirt Friedr Hohenschwert=Lichtendorf. ** Vortragsvereinigung. Es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß die Eintrittskarten zu den Haaß=Berkow=Spielen nur in der Buchhandlung Saatmann zu erhalten sind, wo ein Sitzplan ausliegt. Die Abonnenten können sich hier auch die Plätze aussuchen, müssen aber ihre Dauerkarten mitbringen und mit der Nummer des Sitzplatzes versehen lassen. Alles andere ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. ** Aenderung bei der Erwerbslosenfürsoege. Zu den Aenderungen der Erwerbslosenfürsorge durch den Reichsminister hat der Minister für Volkswohlfahrt ergänzende Bestimmungen getroffen. Leistungsschwache Gemeinden erhalten aus Reichsmitteln keine Beihülfen mehr, wohl aber aus Landesmitteln. Familienzuschläge können wieder für Stief= und Pflegekinder eines Erwerbslosen, die bis zum Eintritt der Unterstützungsbedürftigkeit ganz oder in der Hauptsache unentgeltlich von ihm unterhalten worden sind, gewährt werden. Die Summe der Unterstützung für mehrere Familienmitglieder in einem gemeinschaftlichen Haushalt ist auf das Drei fache der Unterstützung beiessen, die dem höchst unterstützenden Familienglied für sich zusteht. Wegen der günstigen Lage des Arbeitsmarktes soll die Dauer der Unterstützung bei Erwerbslosen ohne Angehörige grundsätzlich auf 26 Wochen beschränkt bleiben. Selbst Ausnahmen sollen, sotreide beschlagnahmt. Ein hiesiger Landwirt stand im Verdacht, sein überflüssiges Getreide nicht angemeldet zu haben. Als die Polizei nachsehen wollte, hatte er die Türe und Tore verriegelt und bedrohte jeden zu erschießen, der in das Haus eindringen würde. Es wurde Schupo aus Soest gerufen, die dann in das Haus kam und 142 Zentner nicht angemeldetes Getreide vorfand, das beschlagnahmt wurde. Natürlich erhält der Bauer keinen Pfennig für das Getreide. Brilon, 25. Febr. Tödlicher Unglücksfall. In Nehden geriet der 22jährige Landwirt Heinrich Wegener unter sein eigenes Fuhrwerk; schwer verletzt wurde er von seinem Bruder nach Hause getragen, wo er bald nachher starb. Siegen, 25. Febr. Totschlag. Nach einem Treiben auf Wildschweine in der Gemarkung Wertenbach erschoß nach einem Wortwechsel der Jagdaufseher Peter den Jagdaufseher Kriege, mit dem er seit langer Zeit in Feindschaft lebte. Oeynhausen, 25. Febr. Mädchenhändler. Hier wurde abends ein aus Löhne stammendes Mädchen von einem unbekannten Herrn zum Kaffeebesuch eingeladen. Unterdessen kam ein unbeleuchteter Kraftwagen unauffällig herangefahren. Als er bei den beiden angelangt war, versuchte der Fremde, das Mädchen mit Gewalt in das Auto zu zerren. Die Angefallene rief aber aus Leibeskräften um Hilfe, so daß der Kerl sich genötigt sah, rasch ins Auto zu springen, das mit ihm in schnellster Fahrt davoneilte. Offenbar hatte man es in dem Fremden mit einem Mädchenhändler zu tun. Wanne, 25. Febr. Durch Heißdampf verbrüht. Auf der Schachtanlage Wilhelm der Zeche Pluto wurde der Arbeiter Krüger von hier in einem Aschenkanal durch ausströmenden Heizdampf verbrüht. Man konnte ihn nur als Leiche bergen. Die Bergleute Speda und Lukascryk aus Gelsenkirchen erlitten lebensgefährliche Verbrennungen. Gelsenkirchen, 25. Febr. Folgenschwere Tauffeier. Bei einer Tauffeier, die eine religiöse Sette aus Bottrop und Schonnebeck in der Nähe von Horst an der Ruhr vornehmen wollte, versank der Täufer, ein Bergmann aus Schonnebeck, als er die für die Vornahme der Handlung geeignete Stelle auswählen wollte, plötzlich in den Fluten. Er ertrank zum Schrecken der übrigen Teilnehmer. Bisher hat die Leiche nicht gevorgen werden können. Barmen, 25. Febr. Wachsende Hotelnot. Die Hotelnot macht sich immer empfindlicher bemerkbar. In einer der letzten Nächte mußten zwei Personen von auswärts im Poli zeigefängnis untergebracht werden, weil sie in den Gasthäusern wegen Ueberfüllung kein Unterkommen mehr gefunden hatten. Solingen, 25. Febr. In ein Haus gefahren. Ein Sonderwagen der Kleinbahn Elberfeld—Kronenherg—Solingen, der in der gig gemacht vieder an der mann Waesch abgestattet. eiben(eine Mark) wurde für etwa 500 Dieben fehlt ! Die VerAnwärter für bisher den sor". Dieser ügung in den gungsassessor“ Ministerium ng? Schrift.) der Besprechertretern der schaftsbeihilfen svertreter, daß senverhandlun1. Die Ortse zwischen der Reichstagsin stattfanden, waren streng lung weder an se kommenden affinierter Betrugsmanöver esigen Brotveru bezahlte die einem Hundertdie Art des zuerlei Wünsche. nkeit der Vernicht sofort becheine mit dem hein zusammenschleunigst vernden stellte die fest. Eine VerLokal an zwei entner GeEin hiesiger in überflüssiges n. 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Ofemden mit einem h Heißdampf tanlage Wilhelm heiter Krüger von ich ausströmenden inte ihn nur als speda und Lukaslebensgefährliche olgen schwere eier, die eine reliSchonnebeck in der vornehmen wollte, inn aus Schonneme der Handlung ollte, plötzlich in Schrecken der übrije Leiche nicht gesende Hotelh immer empfindder letzten Nächte iswärts im Poli en, weil sie in den g kein Unterkomein Haus geder Kleinbahn mn, der in der genen Nacht gegen 3 Uhr einige Kronen berger Gäste von einer Festlichleit in Solingen sprang an der an abschüssiger Strecke lie den scharfen Kurve im Posthaus aus dem Gleis und fuhr mit voller Wucht in das Haus des Viehhändlers Hussels. Der Wagen drang weit in das Schlafzimmer hinein, dessen Insassen jedoch unverletzt davon kamen. Haus und Wagen wurden schwer beschädigt. Der Schaffner, der den führte, während der Führer sich im Inbefand, erlitt schwere Verletzungen, so daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Rheydt, 24. Febr. Raubüberfall. Hier wurde ein älterer Büroangestellter der Firma Karl Schmölder u. Co., der Lohngelder im Berage von 125000 Mark von der Bank abgehoben hatte, am hellichten Tage von einem Räuber anfallen, der ihm eine mit Schmierseife gefüllte Zigarrenkiste über das Gesicht stülpte, ihn mit einem scharfen Gegenstand bearbeitete und ihm dann ein Paket mit 50000 Mark entriß. Ein in der Nähe haltendes Auto entführte den Räuber und eine andere Person, die Schmiere gestanden hatte. Der Bote wurde durch die Schläge d Räubers schwer verletzt. Köln, 25. Febr. Aus Rache hatten eine Hebamme und ihr Mann einem Friseur, der im schlechten nachbarlichen Beziehungen stand, erheblichen Schaden dadurch zugefügt, daß sie ihm seinen„Kiteriki“, mitsamt seinem Hühnervolk, neun an der Zahl, vergifteten. Das Schöffengericht verurteilte das rachsüchtige Ehepaar zu 1090 bezw. 500 Mark Geldstrafe. Trier, 25. Febr. Eine grauenhaft Mordtat ist in Hausbach bei Merzig verüb worden. Ein 17jähriger Bursche drang in die Wohnung des Bergmanns Haupendahl ein, um zu stehlen. Als er von der zurückkehrenden Frau gestört wurde, schlug er mit einem harten Gegenstande so lange auf sie les, bis sie tot zusammenbrach. Als sie noch stöhnte, steckte er ihr ein Taschentuch in den Mund. Nach Verübung der grauenhaften Tat verließ er die Wohnung, als ob nichts vorgefallen wäre. Der Ehemann fand seine Frau in einer Blunlache als Leiche vor. Bald nachher wurde der Mörder verhaftet. Er wurde der Leiche gegenübegestellt und hat seine ruchlose Tat bereits eingestanden. Deutschnationaler Antrag. Berlin, 25. Febr. Von deutschnationaler Seite ist im preußischen Landtag ein Antrag eingebracht worden, der die Staatsregierung ersucht, mit größter Beschleunigung eine grundlegende Neuordnung der Besoldungsverhältnisse der Beamten, Lehrer und Geistlichen herbeizuführen. Die Sparkasse ausgeraubt. Breslau, 125. Febr. Der Lehrer Hybner in Altenau(Kreis Militzsch) wurde morgens in seiner Wohnung, in einer Blutlache eingeschlagenem Schädel aufgefunden. Er schwebt in Lebensgefahr, an seinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Ueberfallene ist Amtsvorsteher und Verwalter der Spar= und Darlehnskasse. Ein Fahrrad und die Kassengelder wurden geraubt. Von den unbekannten Tätern, die aber mit den Oertlichkeiten vertraut sein mußten, fehlt bisher jede Spur. Herabsetzung der Zigarettensteuer. Berlin, 25. Febr. Durch Verordnung des Reichsministers der Finanzen vom 23. Februar wird die Tabaksteuer für Zigaretten im Kleinverkaufspreis von 25, 30, 40 und 50 Pfg. das Stück ab 15 März d. J. um 20 Prozent be. Ctrit in besen Den Blättern zufolge ist der Streik der Metallarbeiter in Mainz, Wiesbaden und im gau nunmehr allgemein. streiken etwa 15000, im Rheingau etwa 3000 Metallarbeiter. Von dem Ausstand sind hauptsächlich die Großbetriebe betroffen. Weltrundschau. Polnische Neuwahlen im Sommer. Warschau, 24. Febr. Der Landtag lehnte den Antrag, Neuwahlen zum 25. Juni vorzunehmen, mit 11 gegen 96 Stimmen ab und nahm mit 1 gegen 73 Stimmen einen Antrag des Abg. Liebermann an, wonach Neuwahlen nach Abschluß der Wahlreform im Laufe des Sommers durchgeführt werden sollen. Poincarees 25 Febr. Poincarec und seine Mitarbeiter sollen eine Zerlegung der Konferenz Genua in zwei Teile erstreben und die Konferenz für den wirtschaftlichen WiederaufEuropas der 2. Konferenz, die im Augus und zwar in Paris stattfinden soll, vorbehalten wollen. Zu dieser 2. Konferenz soll Deutschland nicht geladen werden, während es erscheinen kann. Schuhputz Tehir Brührmeldung. Deutsche Flugzeug=Ingonieure für Südamerika. Berlin, 25. Febr. Blättermeldungen zufolge haben die Krupp=Werke in Essen sämtliche 52 abgehende Schüler der Flug=Abteilung des Techni kums in Frankenhausen als Flugzeug=Ingenieure nach Südamerika verpflichtet. Ein zehnjähriger Friede? London, 25. Febr. Der diplomatische Bericht erstatter des„Daily Chronicle“ schreibt, der Hauptpunkt Lloyd Georges in dem Plan für Genua sei die Schaffung eines zehnjährigen Frie dens in ganz Europa, um eine Atempause herbeizuführen, in der der Wiederaufbau unternommen werden soll. Duellverbot des Papstes. TU Rom, 25. Febr. Infolge des Duells zwischen dem Herzog von Bologna und dem Grafen Lovatelli erließ der Papst ein strenges Duellverbot für die römische Aristokratie. Brotgetreide für Minderbemittelte. TU Halberstadt, 25. Febr. Die im Landbund vereinigten Landwirte des Landkreises Halberstadt haben dem Stadt= und Landkreis 20.000 Zentner Brotgetreide zum billigen Preise zur Verfügung gestellt, um Minderbemittelten den Brotpreis zu verbilligen. Auf besondere Landbundmarken, die neben den anderen Marken ver teilt werden, wird das Brot zu 8,75 Mark abgegeben, während Markenbrot 12 Mark, marken freies 15 Mark kostet. Runtius Pacelli bei Ebert. Berlin, 25. Fedr. Reichspräsident Ebeit empfing heute vormittag den apostolischen Nuntins Pacelli zur Ueberreichung eines päpstlichen Handschreibens, in welchem Papst Pius der Elfte von seiner Wahl und seinem Amtsantritt dem Reichspräsidenten amtlich Kenntnis gibt. Hieran schloß sich eine längere Aussprache. nat In . * Wes Stadttheater Dortmund. Dienstag, 28. Februar, 7—11 Uhr:„Lohengrin", Romantische Oper von Richard Wagner. Mittwoch, 1. März, 7—9½ Uhr:„Schwarzpeter“ Lustspiel in drei Akten von Hjalmar Bergström und Anker Larsen. * Städt. Schauspielhaus, Hagen. Dienstag, 28. Februar, abends 7½—10½ Uhr: „Die Geisha", Operette in 3 Aufzügen von Sidney Jones. Mittwoch, 1. März, abends 6—10½ Uhr:„Siegfried“, Oper in 3 Aufzügen von Richard Wagner. Wetter=Aussichten für mehrere Tage im Voraus. März: Veränderlich, windig. 2. März: Wenig verändert, milde. 3. März: Vielfach Sonne, strichweise Regen, — A Handel und Börse o l k s w i r t s c h a f t Alhmtnn Die„Abwanderung" zur 4. Wagenklasse auf der Eisenbahn. Mit dem Sinken des Geldwertes steigen die Preise, und so haben wir uns daran gelöhnt, daß von Zeit zu Zeit auch die Eisenbahntarife erhöht werden. Eine unvermeidliche Folge von Fayrpreisermöhungen ist die Abwanderung in billigere Wagenklassen. Weite Kreise der Bevölkerung benutzen heute die 4. Wagenklasse, die sonst in der 3. oder 2. Klasse fuhren. Der Verkehr in der 4. klasse ist heute der weitaus größte bei den deutschen Reichsbahnen. Gleichzeitig findet aber auch noch eine andere„Abwanderung" statt, und zwar erstaunlicher Weise von der zweiten zur ersten Wagenklasse. Es scheint manchmal, als ob sich der gesamte deutsche Reiseverkehr auf die erste und vierte Wagenklasse beschränken wolle. Einem Teile des Volkes kann es nicht genug kosten, er sitzt bequem und teuer auf Sammetpolstern, die anderen pressen sich„in dringvoll fürchterlicher Enge“ auf harten Holzbänken zusammen. Schlemmer und Darbende, das Bild unserer Zeit! Wechselkurse der Berliner Börse (Devisenkurse) Man zahlle deutsche Mark: sür am 24. 2 100 belgische Franken.. 1898,10 100 dänische Kronen... 4575,40 1 englisches Pfund... 964,— 100 französische Franken 1993.— 100 holländische Gulden 8376,60 100 italienische Lire.... 1108,85 100 polnische Mark.... 5,50 100 schwedische Kronen 5794,20 100 schweizerische Franken 4280,70 100 tschethzische Kronen.. 373,85 am 25. 2. 1890,00 4595.25 97200 1983.— 8455,50 1121.75 5.50 5846,00 4320,50 391,00 219.03 221,00 Regelmäßige Frauenbeilage mit Bilderschmuck zur Schwerter Zeitung Nr. 49 Worte für Frauen Ein Vollar Für die Schriftleitung verantwortlich: Karl Richter: für Lotales und Provinzielles: Friodrich Hraas beide in Schwerte. Modenberichte Erziehungsfragen, Humor Haus und Frau aus dem Volke, vom Herrn betraut, Zu hüten die Heiligtümer der Zeit, An deinem Herzen, in deiner Hand, Ruht das Los von Familie und Vaterland, Ruht deiner Söhne und Töchter Los Drum, deutsche Hausfrau, Dein Amt ist groß! um 7 Uhr bekommen und eine Stunde danach zu Bett gebracht werden. Nur in den allerseltensten Fällen darf eine Ausnahme gemacht werden. Der Schlaf vor Mitternacht ist der gesündeste. Kinder brauchen außerdem mehr Schlaf als Erwachsene und die Eltern sollten so einsichtsvoll sein, auf dieser gesundheitlich so notwendigen Maßregel zu bestehen, selbst wenn es ihnen so oft bequemer wäre, die Kleinen erst später zu Bett zu schicken. Mutter und Kind Wahrheitsliebe der Kinder. Alle Kinder sind von Natur an offen und wahr.. Zu Unwahrheiten werden sie in den allermeisten Fällen nur durch zu große Strenge getrieben. Bestraft man ein Kind, sobald es nur aus Ungeschick oder Unvor sichtigkeit etwas beschädigt hat, sehr hart, so wird es aus Angst vor einer erneuten Strafe das nachste Mal eine Notlüge gebrauchen. Eltern und Er zieher haben es eigentlich so leicht, die Wahrheitsliebe in dem Kinde zu stärken oder zu wecken, indem sie bei dergleichen, doch immerhin kleinen Verse hen, den augenblicklichen Aerger bekämpfen, sich in Ruhe berichten lassen, wodurch das Unglück geschah, und dem Kinde in aller Ruhe vorstelten, daß es sich stets in acht nehmen müsse, da man mit allen Sachen vorsichtig umzugehen habe. Strafen soll man nur, winn mn kemerkte, daß die wenn man be Beschädigung aus Bosheit geschah, oder wenn ein Kind lügt, um einen Vorteil zu erreichen. Sobald man Kindern bei der ersten Lüge ernst ins Gewissen redet, daß man das Vertrauen der Menschheit durch Abweichen von der Wahrheit verliert, oder bei größeren Kindern das Ehrgefühl wachruft, wird man stets Erfolg haben. Aber auch hier gilt das Beispiel das meiste. Man darf nie im Gegensatz zu seinen Lehren und Ermahnungen stehen und muß sich seinen Kindern gegenüber selbst vor jeger Unwahrheit hüten, auch nicht andere, wie z. B. die Dienstboten, zu der kleinsten Unwahrheit verleiten. Früh zu Bett, früh wieder auf, verlängert deinen Lebenslauf! Das gilt besonders auch für Kinder. In vie len Häusern erreichen es die Kleinen durch Betteln und Quälen, daß sie nicht zu einer bestinmnn ten Stunde zu Bett gehen müssen. Alle Kinder unter 10 Jahren sollen ihr Abendbrot spätesten: die Frau in der Oeffentlichkeit Für das deutsche Handwerk und die deutsche Arbeiterschaft. Der Verband Deutscher Hausfrauenvereine hat es als eine vaterländische und Volkspflicht gefunden, seine ganze Arbeitskraft dafür einzusetzen, überall die nötige Aufklärung zu schaffen, daß in der jetzigen schweren Zeit keine ausländischen Luruswaren gekauft werden. Die Gefahr, die durch die Einfuhr dieser Waren für die deutsche Wirtschaft entsteht, ist dazu angetan, daß die Ar heitslosigteit, die so groß ist durch Lahmlegung deutscher Industrie, noch vergrößert wird und Elend über Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommt. Möchte diese Abwehr eine Volksbewegung werden, jeder eindringlich mitkämpfen und die drohende Gefahr abzuwenden suchen.— Unsere Heimatarbeit und unsere heimischen Kaufleute und Hand werker sind es wert, daß man sie allem Ausländertum vorzieht. erreichbar sind. Solches Züchtigungsrecht gründet sich auf die Rechtsgrundsätze betr. die Geschäftsführung ohne Auftrag, und findet seine Grenzen in dem Maß der Bestrafung, das im öffentlichen Erziehungsinteresse nach Lage des Falles angemessen erscheint. Daß die Angeklagte diese Grenze dadurch, daß sie dem Kinde für seine Unart einen Schlag gab, nicht überschritt, kann ohne Rechtsirrtum nicht angenommen werden. Für Küche und haus Schwerter Frauenieben Angemessene Züchtigung fremder Kinder ist erlaubt. Im Hinblick auf die Verrohung der Jugend ist eine kürzlich ergangene Entscheidung des Hanseatischen Overlandesgerichts vom 9. Februar d. instruktiv. Eine Hausverwaltersehefrau hatte im Treppenhause lärmende Kinder aus dem Hanse vertrieben und dabei einem 8jährigen Knaben einen Schlag ganz, leichter Art versetzt. Bei dieser Gelegenheit fiel der Junge und zog sich eine Hautabschürfung am Knie zu. Es erfolgte Strafantrag, doch sprach die Strafkammer ebenso wie das Oberlandesgericht die Angeklagte frei aus fol genden Erwägungen: Nach der geltenden Rechtsauffassung ist ein Züchtigungsrecht Dritter in den Fällen anzuerkennen, wo die Unart des Kinde Der Zusammenschluß der evang. Frauenwelt unseres Kirchspiels schreitet weiter fort. Zu den Vereinen der Frauenhülfe in Schwerte, Lichtendorf, Holzen, Wandhofen, Villigst und Schwerterheide ist am 16. Februar der evang. Frauenverein in Geisecke getreten mit über 60 Mitglie dern. Unsere Frauenvereine haben besonders in der jetzigen Zeit der sittlichen Verwahrlosung und Zügellosigkeit eine große Aufgabe zu erfüllen. Sie wollen mithelfen, daß unseren Familien das heilige Gut der Sitte und wahrer Religion erhalten bleibt. Unsere Frauen sind am meisten dazu berufen diese wichtigsten Kämpfe der Volkserhaltung am häuslichen Herde zu schlagen. Wir brauchen vor allem wieder wahre Herzensbildung und Chrfurcht vor dem Heiligen. Unsere Mütter tragen ein großes Teil der Verantwortung für die Erziehung der Kinder. Da wollen unsere Frauenvereine in erster Linie helfen. Aber auch auf wir schaftlichem Gebiete sind die Hausfrauen=Abte lungen unserer Frauenvereine tätig. Ohne Zwei fel leiden die Hausfrauen und Mütter am meisten unter der Not der Zeit. Da tritt die Spitzenorganisation unserer Frauenhülfe für die wir schaftlichen Interessen unserer Hausfrauen bei di gesetzgebenden Körperschaften der Möchte auch von dem neuen Frauenver in Geisecke ein äußerer und innerer Sege guegehen für die evang. Gemeinde. Die una. Zusammenkunft soll stattfinden am nachm. 3 Uhr bei Herrn Wirt Eichmann. Die Satzungen werden beraten und der Vorstand gewählt werden. Sodann wird die Sekretärin der westfälischen Frauenhülfe, Fräulein Hilde Meinberg, einen Vortrag halten über das Thema:„Die Allgemeinen und Ne Schnellbereitetes lecheres Schmalzgebäck für die Fastnachtszeit. Mit dem Heranrücken der Ende Februar beginnenden Fastnachtszeit stellt sich auch alljährlich das Verlangen nach„Schmalzgebackenem“ ein, und diesem Rechnung tragend, sieht man denn auch überall derartiges Gebäck in Bäckereien und Konditoreien lecker aufgehäuft. Den bei ihrem Anblick aufsteigenden Appetit kann nun jede Hausfrau durch ihre eigenen Backkünste befriedigen. Dabei wollen ihr nachstehende Rezepte behilflich sein: Knusperige Fastnachtsbrezeln. 1 Pfd. Mehl, 2 Löffel Fett, Margarine oder Oel, 1 Löffel Zucker, 1 Löffel starke Süßstofflösung, 1 Tropfen Rumaroma, 1 Teelöffel Vanille, etwas abgeriebene Zitrone und Salz wirkt man mit einem gut aufgegangenen Hefestück aus 30 Gramm Hefe und ein Drittel bis ein Viertel Liter warmer Milch zu weichem Teig, mangelt ihn aus, rollt bleistiftstarke Streifen davon, formt sie zu kleinen Brezeln, läßt sie nochmals gut aufgehen, bäckt sie in heißem Fett oder Oel und siebt, sobald sie abgetropft sind, feinen Zucker darüber. Leckere Fastnachts=Schlingen( schwindgebäck). Von ½ Pfund Mehl, 1 Löffek Fett, 1 Ei oder 1 Päckchen Eiersatz, 1 Teelöffel Salz, 1 Tasse Milch, die man mit heißaufgelöstem Süßstoff würzte, sowie dem Abgeriebenen einer halben Zitrone und 1 Teelöffel Vanillezucker wirkt man mit einem halben Backpulver einen mittelfesten Teig, der nicht mehr an den Händen kleben darf. Dieser wird auf bemehltem Brett messerrückendick ausgerollt, in dreifingerbreite Streifen geschnitten, die man nochmals in viereckige Stücke teilt, und in der Mitte schlitzt. Durch diese Oeffnung schürzt man nun ein Ende fnotenartig, worauf man diese Schlingen in heißem Fett auf beiden Seiten lichtbrann väckt, und nach dem Abtropfen auf einem Sieb mit Zucker übersiebt. Sie munden warm und kalt vortrefflich. eine sofortige Züchtigung erfordert und die Eltern Erzieher nicht anwesend oder unmi bemn einen kortrag halten übe. Frauenhülfe, ihre Arbeit im Augemint anen Aufgaben der Mitglieder Der Professor ist in tiefes Nachfinnen über ein gelehrtes Problem begriffen, als ihm die Hebamme meldet, es sei ein Junge angekommen.„Warum stören Sie mich?“ fragte er entrüstet,„ist denn □ * g meisenenP.-Strahlungsverfahren im eim nach Dr. Müller und Jakob Ring Tag und Nacht ununterbrochene Bestrahlung.— Aufsehenerregende Erfindung!— Patentamtl. gesch. unter No. 23404/27 Wz. Glänzende Heilerfolge eidesstattlich bestätigt und potariell beglaubigt. Ueberraschende Wirkung bei chrenishen Erkrankungen wie: Lupus, Flechten, Nieren-, Herz., Magen-, Darm-, Lungen, Nerven- und allen Frauenleiden, Lungen-, Haut- und Knechentuberkulose, Stoffwechselkrank heiten, Kropf, Asthma, Rheumatismus, Gicht, Ischias, Augen-, Ohrenleiden, Hämorrheiden, Impotens, Krampfadern, Ausschlag, Frestbeulen, Blutarmut, Grippefolgen. Harnleiden u. s. w. 9es Bruchleidende Gallensteinleidende! Heilung ohne Operation! Dr. Müller& Co., Institut zur Behandlung chron Leiden, Mannheim. Kostenlose Auskunft durch den Vertreter am Donnerstag, dem 2. März Zur Post“, von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Zur Teilnahme an der Beerdigung d. Kameraden Heinrich Paschedag treten die Mitglieder am Dienstag, d. 28. d. Mts, nachmittags 2¼ Uhr bei Kordeck an. Zahlreiche Beteiligung erbittet der vorstand. Heute Mittag gegen 12 Uhr entschlief sanft und ergeben nach langem, schweren Leiden mein r Mann, unser guter Valer, Schwiegervater, ßvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt in Schwerte, Hotel Jüngeres im 68. Lebensjahre. 933 Tiefbetrübt zeigt dieses an im Namen der trauernden Hinterbliebenen Refflingsen, den 26 Februar 1922. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmillag 2½ Uhr vom Sterbehause aus statt und um 5½ Uhr in Schwerle. Krätzurgan beseit schnell. Betthauducke: Ausschlag, Krätse, Flechten bei Erwachsenen u. Kinders ohne Be. reisstörung. 009GO-fach den Dauu Bietreisigunge-Tee Oalvus. Drogerie Mehlhese. e sum 1. April gesucht. Frau W. Parschmann Holzen, Rosenweg 12. Bekanntmachung. Die Firma Andernach& Bleck zu Halden hat die Genehmigung zur Ansiedlung auf dem außerhalb der im Zusammenhang gebauten Ortschaft in der politischen Gemeinde Garenfeld belegenen Grundstück Flur 3 Parzelle 293/1 der Katastergemeinde Garenfeld beantragt. Gemäß§ 16 des Gesetzes vom 10. August 1904 bringe ich diesen Antrag mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß dagegen von den Eigentümern, Nutzungs= und Gebrauchsberechtiglen und Pächtern der denachbarten Grundstücke innerhalb einer Ausschlußfrist von 21 Tagen bei dem von dem Verbands ausschuß des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenvezirk beauftragten Amtmann zu Westhofen Einspruch erhoben werden kann. Garenfeld, den 25. Februar 1922. Der Gemeindevorsteher. Umformen von Damenstrobhüten in eigener Strohhut= u. Filzhutfabrik Feinste verarbeitung. Die neuesten Musterformen sind fertiggestellt. Herren=Filz hüte in kürzester Zeit Gar einfach war Dein Leden. Nur für die Deinen breben, 4 Du dachtest nie an Dich. Hieltest Du für Deine Pflicht. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute abend 6¾ Uhr meinen innigstgeliebten Mann, unseren herzens# guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, # Bruder, Schwager und Onkel, den Eisenbahn= R. Kaufhold Ww., Damenputz Stroh= und Filzhutfabrik. Neufabrikation. 189 und 153. Rin Mittwoch, den 1. Märs, vormittags 10 Uhr werde ich im Lokale W. Möller(„Zur Sonne“) folgende Sachen gegen bar versteigern: 1 zweitürigen Kleiderschrank, 1 Wäscheschrank, 1 Kommode, 1 Küchenschrank. 1 Ausziehlisch, 1 Regal 1 Parlie Schreiner=Handwerkszeug, 1 Herd(Majolika), div. Wäsche und Bilder,1 Jagdgewehr mit Futteral, 1 Hängemakte, 1 Porlepee für Schützen, 1 Klappzylinder usw. Schwerte. heinr. Böcker, Versteigerer. nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, im fast vollendeten 56. Lebensjahre zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten 3 die trauernden Hinterbliebenen. Schwerte, Erfurt, Ergste, Schwerterheide und Baimen, den 24 Jebruar 1922. Die Berdigung findet Dienstag nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Hagenerstraße 91, aus statt. 8 kircher zent 1 vorsch Sorgfältige Herstellung aller vorkommenden Drucksachen für Handel und Gewerbe, Familien, Gesellschaften und Vereine. Alle Aufträge werden schnellstens in moderner Ausführung geliefert zu normalen Preisen. Für Bäcker und conditoreien: Torten= Papter. vor, 1 beamt die 9 im Gemeindehaus. Freitag, den 3. März Heute morgen ¼ nach 6 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten der katholischen Kirche, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Großvater und Onkel Sonnabend, den 4. März: Buchdruckerei Carl Braus. verschiedener Größen wieder eingetroffen. Anfang pünktlich um 7½ Uhr. Numerierte Karten zu 15.—, 12.— und 10.— Mar Abonnementszuschlag 6—, 4.— und 3.— Mar nur in der Buchhandlung Saatmann erhältlich. Sonnabend Nachmittag Schülervorstellung: deut Stein worb Weber im Alter von beinahe 61 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Anfang 3 Uhr.: Karten 3.— Mark. Klavierstimmer Gendrong Kleppingstrasse 1 Reparaturen an sämtl. In. strumenten. Ankauf von alten lastrumenten. Schwerte, den 25. Februar 1322. beifinnahmevonInseraten nicht wahlos vorgehen, hat jeder Leser die Gewähr, daß er von unseren Inserenten Mimmmmmmmmmmmmmmmmmmn preiswert und gu bedient wird. Verlag der Schwerter Zeitung. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag ½4 Uhr vom Trauerhause, Fleitmannstraße 5, aus statt. Das feierliche Seelenamt ist am Dienstag morgen 7 Uhr. 928 für Reperaturen und Neubau von Drahtziehmaschinen und Beaussichligung der elektr. Lichtund Kraftanlage sofort gesucht. Perfekte Dreher bevorzugt. 883 Sommer 1922 sind erschienen. Alle Schreib- und Zeichen-Liiensilien für Schule u. Haus kauftmanbilligbei CARL BRAUS Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlichster Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Sohnes Karl sprechen wir hiermit allen, besonders den Schul= und Kommunionkindern sowie Herrn Lehrer Hoderg unseren tiefgefühlten Dank aus. Schwerte, den 26. Februar 1922. 932 Familie L. Sprave. Jeder Band mit großem Schnittmusterbogen 13,20 Mark.—.— beziehen ihren ganzen Bedarf an Ordentliches junges Bücher, die in den Kursen erwähnt und empfohlen, werden, wenn nicht am Lager, schnellstene besorgt iu kaufen gesucht.(Leist jede Anzahl.) Agenten verbeten. Offerten an R. 160„Stella“ Ann.= Exp. Hannover, Eckerstraße 15. 927 übernimmt kleine geschäftliche Besorgungen von Hagen und Dortmund gegen Vergütung? Zu erfr. in d. Geschäftsst. liefert schnellstena für nachmittags gesucht. Wo, sagt die Geschäftsstelle. 1