480 830 1510 .. 660 572 1195 850 710 1490 ...: 1000 595 1265 880 910 945 610 1020 950 . 6 0 5 598 1255 515 610 ortlich: Karl Richter; : Friedrich Rraus, seahe tier= und Lebensmittelttritt spätestens aber zum lisigen und ortskundigen Kann eiten vertraut sowie zum Schriftliche Angedote mit Station und JeugnisC. Lethaus. W e möglichst sofort zu icht. Bin evtl. auch uses. 502 an die Geschäftsst. rat Stüächte I 15000 Wertpreise! Lösung erhält umsonst nen zeitgemäßen Gegenbesen muß der Einsender noch laut Prospekt zur 18: hotoapparat, 10 Damen. Gebrauchsgegenstände ner etc. im(esamtwerte Anerkennungsschreiben. ud genaue Adresse mit oraut Sie kostenlosen halten. ZIDELBERG K 40 ewandte Literin i sofort gesucht. ter Zeitung. W kurte zu kaufen gesucht Cart braus. Gelce r6 * Bacher n.. Alk. 18. kart braus. „Schwerter Zeilung“ erscheint Eglich außer Feiertags. Bezugspreis monatlich 14.— 2u., bei dor Pos 14.— M., eche Bestellgeid. Anzeigenpreise: Die 1 mm hebe. 35 mm reite Jeie 30. auswärts 1.— M. Bei Wiederholungen anlsp techenbei Tlachlat, si. Tarif. Jeder Radatt gilt als Narenrubalt und scht bei Routurf u. Zwan grergleichen geric dlichen Klagen u. Not. benchten der ren uchten gsbedingunge Oerbungen mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Dolkszeitung Schwerter Volksblatt 5 Se KS Westhofener Zei Spierbecker Zei#ung Langscheder Zeitung hotzwickeder Zeitung Amtliches Kreisbiatt für den Kreis börde. Erstes und ältestes Cagesorgan des Klei, s.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Die„Sch erte: Jeitung“ gemehri t9 en 92 1. nenten für jeden mit Tok er denden Uniall a mö, 500 Mark Unfaenguget Druck u. Vertag o Cari Braur, Snweite serniprem=Anschluß Nummer 6 Telegramm= Adresse: Braus, Scwerte Nu r. o gen: Dorlmund 28. 2, Hannover 21 7“. Nr. 30 Samstag, 4. Februar 1922 55. Der Eisenbahnerstreik. Unser Wirtschaftsleben wird wieder eine gewaltige Schädigung erfahren, denn so ziemlich alle Räder der Eisenbahn stehen seit vorvergangener Nacht still. Was eine solche Betriebsstilllegung schon für einen gesunden Wirtschaftsorganismus bedeutet, wissen wir alle und jedem wird auch ohne weiteres klar, wie erst unsere kranke Wirtschaft von einer solchen Maßnahme in Mitleidenschaft gezogen wird. Auf den Bahnhöfen sah es recht trostlos aus. Die Fahrkartenschalter waren sämtlich geschlossen. An der Sperre drängten sich die Menschen, die von den Fahrkartenkontrolleuren Auskunft haben wollten, ob nach da und dort noch ein Zug ginge. Die Antwort war, wenn nicht direkt verneinend, dann doch ausweichend. Schließlich standen alle Räder still. Als Retter in der Not mußte jetzt die Straßenherhalten, die ja glücklicherweise in unserem Industriebezirk sehr gut ausgebaut ist. Auf diese Art wird noch mancher Reisende, der sitzen geblieben ist, sein Ziel erreichen, wenn auch unter Ueberwindung mancher Schwierigkeiten. Diese wird aber jeder in Kauf nehmen, denn es ist ja auch nicht angenehm, an eine fremde Stadt gefesselt zu sein. * Notzüge und Postnotbeförderungsmittel. Infolge des im Reiche, ausgenommen Süddeutschland und der besetzten Gebiete stockenden Eisenbahnverkehrs ist der durchlaufende Postverkehr zum Teil unterbunden und zum Teil stark gefährdet. Die Annahme von Postsendungen, besonders Paketen, muß deshalb soweit und solange eingeschränkt werden, als die Erreichung der Bestimmungsorte aussichtslos ist. Die Beförderung lebenswichtiger Sendungen wird jedoch möglichst bevorzugt. Die von der Eisenbahnverwaltung eingerichteten Notzüge werden für die Postbeförderung benutzt. Soweit es angängig ist, richtet die Post auch auf weitere Entfernungen Reiseverkehr mit Postkraftwagen gleichzeitig zur Beförderung der Briefpost ein. Soweit es die beschränkte Zahl der flugbereiten Flugzenge gestattet, findet zur Beförderung eiliger Briefsendungen vom 3. Februar an an einzelnen gen Gelegenheitsflüge von Berlin nach Dresden, Dortmund, Bremen, Hamburg und Stettin statt, die auch auf dem Rückwege zur Postbeförderung benutzt werden. Der regelmäßige Eisenbahnbetrieb ist in der Zeit des Mittwochs, nachts von 12 bis 6 Uhr, zum Stillstand gekommen, weil das Lokomotiv= und Begleitpersonal den Dienst verließ. Der Güterverkehr auf den Rangierbahnhöfen ruht. Im personenverkehr wurden einzelne Züge noch gefahren. Die technische Nothilfe ist eingesetzt worden. Es ist zu hoffen, daß damit der lebenswich2.Hopiens kon 9. hüihelens ion(ftrig). 3.Bartmund Ems-K 10.„ 8(im Gau) 4. Ligper Kanal 11. Nauer a. Ihle-Kan. 1.—12. Großschiffahrts Ron 6.Hansa-nan 13. Teliuw-Hane— 7. Kurdasfsee-R.— ah Kandle im au berm.projekhert anale inr Betried—.— se Rußkanalisierung Seeanan 2e. 105P einiegen LE Die westacutschen Wasserstrassen uns Kanalprojekte und der nunmehr beschlassene Hansakanal. Augenblick habe Ebert einen Mann auf einen Posten berufen, der in geschäftlichen Dingen erfahren sei und der die bei einem Deutschen seltene Eigenschaft besitze, daß er genügend Wirklichkeitssinn habe, um seine politischen Aktionen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Tages unterzuordnen. Der„Gaulois" begrüßt es, daß an die Spitze des deutschen Außenministeriums ein Mann gestellt worden sei, mit dem man sprechen könne. Das Blatt findet jedoch, daß die Eigenschaften dieses Mannes auch Gefahren in sich bergen, nämlich wenn die französischen Unterhändler sich durch Rathenaus Gefälligkeit verführen ließen und wenn sie nicht seine elegante Perfidie durchschauten. Dennoch sei seine Ernennung ein gutes Vorzeichen für die Lösung des Reparationspro= blems. Aus Der Hansa=Kanal verbindet fast gradlienig Hamburg und Bremen mit dem rheinischwesifälischen Industriebezirk; er ermöglicht ferner, im Gegensatz zum Oldenburger Kanal, den Anschluß an Hannover und an Mitteltige Vieh=, Lebensmittel= und Kohlenverkehr nigtes Eilgut aller Art sowohl innerhalb des Bezirkes Essen als auch nach allen übrigen Empfangsgebieten. Ausgenommen von der Sperre sind Milch, Lebensmittel und Vieh als Expreßgut oder Eilgut, soweit Beförderungsmöglichkeit vorhanden ist. Die im besetzten Gebiet liegenden Stationen des Bezirkes Essen können Güter jeder Art annehmen, jedoch nur für Empfangsstationen des besetzten Gebietes, soweit diese nicht über Strecken des unbesetzten Gebietes geleitet werden müssen. durchgeführt werden kann. Es streiken hauptsächlich Lokomotivführer, Heizer, Zugführer und Schaffner. Das Stationspersonal trat fast vollzählig bis auf kleinere Gruppen von Weichenstellern und Rangierern auf den einzelnen Bahnhöfen an.— * Zeitungseinschränkungen wegen des Eisenbahnbeamtenstreiks. Die„Deutsche Allgemeine Zeitung“ und das „Berliner Tageblatt“ machen bekannt, daß sie mit Rücksicht auf die durch den Streikbeschluß der Eisenbahnbeamten geschaffene Verkehrslage, die die Zuführung von Papier möglicherweise erschwert, ihre Zeitungen in verringertem Umfang: und weniger Ausgaben, erscheinen lassen müssen. Viele andere Zeitungen haben diesem Vorgehen unter dem Druck der Verhältnisse folgen müssen. * Verkehrssperre. Die Handelskammer in Dortmund teilt uns mit: Vis auf weiteres verboten ist die Annahme von Gepäck, Erpreß=, Eil= und Frachtstückgut, Eil- und Frachtgutwagenladungen, sowie beschleuDer neue Aus diplomatischen Kreisen wird uns geschrieben: Die Tatsache der Ernennung Rathenaus zum Außenminister kommt nicht überraschend. Sie lag in der ganzen Entwickelung der Verhältnisse begründet. Außenpolitik ist heute in alleerster Linie Wiederaufbaupolitik, ist Reparationspolitik. Von der Lösung des Reparationsproblems hängt die Gesundung Europas ab. Alle Fragen umranken schließlich dieses Problem nur. Aus diesem Grunde ist es erklärlich, daß dem Mann, der bisher an exponierter Stelle das Wiederausbauproblem zu lösen versucht hat, nun auch wieder die amtlichen Funktionen übertragen wurden. Der Dualismus zwischen dem Ministerium des Aeußeren und dem Wiederaufbauministerium hat sich als nicht zweckmäßig erwiesen, zudem ist auch aus Sparsamkeitsgründen wahrscheinlich von einer Neubesetzung des Wiederaufbauministeriums Abstand genommen worden. Rathenau ist der Mann des Wiesbadener Abkommens und der Vertreter der Deutschen Regierung in Cannes gewesen. Von diesen Tätigkeiten bis zum Außenminister ist ja schließlich nur ein Schritt; er mußte jetzt getan werden, denn die Zeit drängt Wir wissen zwar nicht, ob im März tatsächlich die Konferenz von Genua stattfindet. Die Nachrich= ten aus französischen und auch aus englischen Kreisen gehen dahin, daß vielleicht doch noch eine Vertagung der Konferenz zu erwarten ist. merhin mußten wir gerüstet sein, die notwendigen Vorbereitungen mußten von dem Mann getroffen werden, der voraussichtlich auch in Genua die deutsche Regierung mit zu vertreten haben Außenpolitische Gründe müssen auch hier vor innerpolitischen Orwägungen stohen. Daher konnte und Süddeutschland. Die Höhenunterschiede werden durch vier Staustufen mit Schleppzugschleusen ausgeglichen. Die Baukosten sind nach Vorkriegspreisen mit 120—130 Millionen Mark veranschlagt. nicht, bis zum etwaigen Abschluß der Koalitions= verhandlungen gewartet werden, und es wäre bedenklich, wenn die Ernennung Schwierigkeiten machen würde. In Kreisen der Deutschen Volkspartei ist man der Auffassung, daß auch die Bildung der großen Koalition beinahe so außenpolitisch wie innerpolitisch wichtig ist. Der Reichskanzler hat sich Dr. Rathenau zum Außenminister erkoren, ohne daß er sich auf lange Personalverhandlungen mit den Parteien eingelassen hat. Verfassungsmäßig bildet der Reichskanzler sein Kabinett aus den ihm genehmen Persönlichkeiten, und der Reichspräsident vollzieht die Ernennung. * Ein Ultimatum Rathenaus? Die plötzliche Ernennung Rathenaus zum Außenminister beschäftigt immer noch stark die parlamentarischen Gemüter. Auf der Suche nach einer Erklärung für die ohne jede Fühlungnahme mit den Parteien und in schroffem Gegensatz zu den Auffassungen der Deutschen Volkspat tei stehenden erfolgten Berufung wird deuerdings die Lesart verbreitet, Rathenau habe von Dr. Wirth eine Entscheidung innerhalb 12 Stunden verlangt. ob man auf ihn reflektiere oder nicht. Darauf habe sich Wirth entschlossen, dem Reichspräsidenten die sofortige Ernennung Rathenaus vorzuschlagen. Von Regierungsseite wird ein solches Ultimatum Rathenaus zwar in Abrede gestellt, in der Deutschen Volkspartei beruhigt man sich jedoch nicht dabei. Bei der großen Bedeutung der Angelegenheit für die parlamentarische Lage überhaupt, insbesondere die Koalitionsfrage, erwartet man eine sowohl von der Reichskanzlei wie vom Ministerium des Aeußeren gestützte Erklärung, ob Wirth einem unverständlichen Aemterehrgeiz Rathenaus nachgegeben hat, oder aus welchen Gründen sonst er geglaubt hat, die Deutsche Volkspartei so brüsk vor den Kopf stoßen zu sollen, zumal ein Irrtum darüber beim Kanzler völlig ausgeschlossen sein mußte. Ehe diese Fragen nicht völlig geklärt sind, können alle Bemühungen der Demokraten und des Zentrums, die tiefgehende Mißstimmung der Deutschen Volkspartei wieder aus der Welt zu schaffen, keinen Erfolg haben. * Der Mann nach dem Herzen Frankreichs Paris, 8. Febr. Das„Journal“ sagt zu der Ernennung Rathenaus: In einem schwierigen Stadt und Land. Schwerte, den 4. Februar. Sonntagsworte. Warum wird manchem das Leben so verbittert, daß er meint, es kaum mehr ertragen zu können? Warum wird manches schöne Zusammenleben oft so grausam zerstört? Warum erscheinen uns so manche Mitmenschen als bitteres oder wenigstens als überflüssiges Unkraut? Das hat der Feind getan! Der Feind friedlichen Zusammenlebens. Und Menschen abzuschütteln, die da lästig erscheinen, ist nicht, meistens nicht unsere Sache. Es gilt, sich vor Mißgriffen dabei ernstlich zu hütan, auf daß nicht Gute und Gutes mit ausgerauft werden. Entwickelung ist nötig für Gute und Böse. Das Gericht darüber steht uns nicht zu. Es wird dennoch nicht ausbleiben.— Unsere Aufgabe ist es, uns selbst von Bösem zu scheiden. Dazu dient uns der Segen des Sonntags. Ihm uns zu öffnen, ist heilige Pflicht. ** Der Winter, den wir schon aus dem Felde geschlagen glaubten, ist über Nacht noch einmal zurückgekehrt und hat sein Regiment von neuem angetreten. Auf die heftigen Regenschauer des gestrigen Tages, die bis in die späten Abendstunden anhielten, folgte heute Nacht ein luftiges Schneetreiben und heute früh war Stadt und Land, Feld und Flur in ein dichtes, weißes Leichenkleid gehüllt, unserer Jugend wieder Aussichten auf prächtige Rodelbahnen bietend. Im allgemeinen dürfte jedoch niemand von diesem plötzlichen Witterungsumschlag sehr erfreut sein, vor allem nicht angesichts unserer schwindenden Kohlenvorräte. ** Veranstaltung der Volkshochschule. Am Montag abend wird im Saale des„Westfälischen Hofes“(Milberg) wieder ein von der Volkshochschule veranstalteter Vortrag geboten. Der bekannte Urweltforscher Dr. Hauser wird über Urmenschen sprechen. Wir werden von dem Aussehen, dem Körper und dem Leben des Menschen in der Urzeit erfahren. Vor vielen Tausenden von Jahren, als der größte Teil Europas von Eis und Gletschern bedeckt war, in der sogenannten Eiszeit, lebten auch schon Menschen, deren Ueberreste ausgegraben worden sind, sodaß man sich eine sehr genaue Vorstellung von ihrem Aussehen und ihrer Kultur machen kann. Dr. Hauser hat sich an diesen Ausgrabungen beteiligt und gilt als Autorität auf diesem Gebiete sodaß den Besuchern ein recht genußreicher Abend in Aussicht gestellt werden kann. Karten sind im Vorverkauf in den bekanntgegebenen Geschäften zu haben, abends an der Kasse. Für Mitglieder 2 Mark, sonst 4 Mark. Am Vortragsabend sind auch die Mitgliedskarten mitzubringen. *“ Einschränkung der Stromlieferung. Das Elektrizitätswerk„Mark“ schreibt uns: Der Eisenbahnerstreik hat zur Folge, daß das Elektrizitätswerk„Mark“ ab Samstag Mittag 2 Uhr die Stromentnahme für sämtliche Gewerbetreibende verbietet. Nur für die lebenswichtigen Betriebe, Bäckereien, Metzgereien, Krankenhäuser und für Wasserbeschaffung kann Strom geliefert werden. Bei Tage werden die Kabel ausgeschaktet. Alle Gedenket der hüngernden S Sterteht. a.es# Rel leuchtung der Läden, Schau gnügungsstätten, namentlich gleichen ist aufs äußerste ** Wohlfahrtopflege. schreibt uns: Am 25. findet im Kreish Sitzungssaale, eine lichen und ehrenam tätigen Männer Lotte Steintopf Mütterberatun kt verbo inster bolen, die und der der Kaffees und inzuschränken. Das Landrate februar, nachmittags 4 use Hörde, im sersammlung für d Verzant Uhr, großen amt. lich in der Wohlfahrtspflege Frauen statt. Fräulein Dr. wird über Aufgaben der Kreisfürsorgerin Lotte uns 1. einen einer ehrn bis au 7 Uhr Tages nch des kürzen St nahenn morgens helle gerech nderMöller über„Zusammenarbeit von Gemei schwester und Fürsorgerin“ sprechen.— Die meinde Aplerbeck spendete für das Kreiski heim in Binz 3 Dutzend Eßlöffel, ein Elternpaar, dessen Kind mit zur Erholung in Binz war, derselben Gemeinde 20 Mark. ** Zur Beachtung! nen Gesetze, betressend Wochenhilfe und Wochenfürsorge vom 28. Dezember 1921, gilt eine Wöchnerin als minderbemittelt, wenn ihr und ihres Ehemannes Gesamteinkommen oder, sofern sie alleinsteht, ihr eigenes Einkommen in dem Jahre oder Steuerjahre vor der Entbindung den Betrag von fünfzehntausend Mark(15000 Mark) nicht überstiegen hat. Dieser Betrag erhöht sich für jedes vorhandene Kind unter 15 fünfhundert Mark. Auch die Leistungen sind entin diesem Monat vorzugsweise fühlbar wird und Tages Arbeit zuweilen sogar noch ziergang bei Tage gestattet. Von ge von 9 Stunden bringt es der nd seines vierwöchigen Regiments 11 Stunden Tagesdauer, sodaß von bis 6 Uhr abends mit normaler mnet werden kann. ** Deutscher Gewerkschaftsbund. Unter dem Vorsitz des Herrn Bozetti fand gestern eine Gesamt=Vorstände=Konferenz des deutschen Gewerkschaftsbundes, Ortsausschuß Schwerte, statt. Vertreten waren: Christl. MetallarbeiterVerband(Vorsitzender Bozetti), Deutscher Handtungsgehilfen=Verband(Berghoff), Deutscher Werkmeisterbund(Keim), Gutenbergbund(Nega), sowie von der Gewerkschaft deutscher Eisenbahner und Staatsbediensteter für die Gruppen Weichensteller, Aug. Ströder, für Wagenmeister Artur Sorge, für Verkehrsveamte H. Hamacher, für Rangierer Heinrich Tillmann, für Eisenbahnhandwerker und=Arbeiter Fritz Mannert. Nach erstattetem Jahresbericht, aus dem nur Fortschritte auf der ganzen Linie zu erblicken waren, fand der rte und schloß mit dem Wunsche: Alle möchten mitarbeiten am Wiederaufbau, zum Wohle der Gesamtheit. Eine Neuwahl des Kartellvorstandes fand nicht statt, jedoch wurde zu den bisherigen Vertretern Herr K. Waldemar, von der Gruppe Gewerkschaft deutscher Eisenbahner, hinzugewählt. Herr H. Mengelkamp=Dortmund hielt einen längeren Vortrag und Sscten streifte die Entwickelung des Deutschen Gewerkn d e n t Mai eine größere Feier zu veranstalten und zwar durch Konzert, Verlosung und Ball, unter Mitwirkung einer bekannten Musiktapelle. Eine Verlosung mit hervorragend schönen Gewinnen soll den Fahrgästen eine freudige Ueberraschung bringen. Ein Preisschießen soll erst später erfolgen. Ferner konnten einige Mitglieder ausgenommen werden. Ran körde dohcim uur mit echten Braun schen Ltoklaiben und fordere die lehrreiche Gratisbroschüre No 2 Wilhelm Brauns, G. m. b. H., Quedlinborg a. Pl sprechend durch das obige Gesetz erhöht worden. sbundes. Es gilt, führte der Redner aus, Das Wochengeld beträgt die Da Mark tiig sie ihre N nterstützung uer lich, eneger sfälle 71 Tagen(10 Stillgeld auf Wochen) 4½ nur solange laufenden I Tage der Verkündung des Ges sich daher mit Rücksicht auf die einkommensgrenze empfehlen, sigen Versicherungsamt darül noch entsprechende Anträge ges nar. den Opfe tätigen. arbeiten, ersinn in der christl. Gewerkschaft zu beWir müssen mitarbeiten, zusammenwirtschaftliche Nöte überwunden Es wi ber stellt skunf ein wer zuholen, den kön ien. ** Vom Februar. Nach dem Januar hat nun der Februar seinen Anfang genommen und damit der S###fenlaiter dos nenen Jahres sind wir au per Srusenteiter des neuen Jahr bereits ein Stückchen emporgeklettert. Weniger als der Januar erfreut sich der Februar allgemeiner Beliebtheit. Dazu is aller Fälle seine Witterung Während man im Januar Ausnihmen fast regelmäßiga in der Mehrzahl zu unbeständig. t verkchwindenden zwar kaltes, aber klares und trockenes Wetter rechnen kann, ist der Februar in dieser Hinsicht durchaus unkontrollierbar und spottet jeder vorherigen Prophezeiung. Vorzeitige Frühjahrsstürme pflegen nicht selten schon unter seiner Herrschaft einzutreten, werden dann aber oft und völlig unvorhergesehen durch #e. Eis und Fröste abgelöst. durchweg pflegt auch der Februar mit bewölktem Himmel einherzugehen und reichliche Niederschläge zu bringen, die man dann weder als Schnee, noch als Regen ansprechen, sondern lediglich mit dem bezeichnenden Namen„Matschwetter" bezeichnen kann. Gesundheitliche Störungen sind bei solcher Witterung dann regelmäßig an der Tagesordnung und namentlich Grippe, Schnupfen, Halsund Lungenkatarrh treten besonders zuhlreich und bosartig auf. Man tut deshalb gut, sich gerade in diesem Monat mit befonderer Sorgfalt um die Auswahl der jeweils geeigneten Garderobe zu kümmern.— Andererseits hat der Februar auch seine guten Seiten. Ein das rasche Zunehmen der werden sollen, nur so wird man dankbar anerkennen, daß es christliche Gewerkschaften gegeben, die Deutschland vor dem Ruin bewahrten. Der Redner fand stürmischen Beifall. 39jähriges Künstler=Jubiläum Fritz Ewalds. Dreifig Jahre sine verflossen, als Fritz EwaldDortmund, ein Sohn unserer Stadt, zum ersten Mal von der Regierung in Arnsberg die Genehmigung erhielt, öffentliche Vorträge und Theatervorstellungen veranstalter zu dürfen. Diese Feier soll nun am Sonntag begangen werden, nicht öffentlich, nein, im engsten Kreise von westfälischen Theatervereinen, mit denen der Jubilar stets in engster Fühlung gestanden hat. Hunderte von Vertretern der Volksbühnenkunst werden sich am Sonntag in Dortmund einfinden, um den Jubilar, der durch Vorträge und sonstige Veranstaltungen auf dem Gebiete der Volksbildung bahnbrechend gewirkt hat, zu ehren. Zahlreichen Vereinen, welche die dramatische Kunst pflegen, ist Fritz Ewald Führer geworden, der immer wieder befruchtend auf das Vereinsleben eingewirkt hat. Die Jubiläumsfeier, zu der ein reichhaltiges vielseitiges Programm aufgestellt ist, findet am Sonntag nachmittag 4 Uhr im Gewerkschaftshause zu Dortmund statt. Hoffentlich wird auch die Jubilars durch ein recht stattliche Deputation dort vertreten sein. ** Schwerter Turnverein. Die Generalversammlung findet nicht am Sonntag, sondern bereits heute(Samstag) abend 8 Uhr im Vereinslokal statt. ** Ergste, 3. Febr. Kameradschaftliche Vereinigung. In der letzten zahlreich besuchten General=Versammlung der Kameradschaftliche Vereinigung wurde u. a. auch die Vorstands eits hat der Februar auch tichen Geternnzung.####mmmm der alte Vorstand einsummig der Tage, das uns gerade wiedergewählt. Sodann wurde beschlossen, am 11. Aus den Provinzen. Unna, 3. Jehr. Eigenartiger Tod. Auf eigenartige Weise kam das 9 Monate alte Söhnchen einer hiesigen Familie zu Tode. Als das in der Wiege liegende Kind aus dem Schlummer erwachte, geriet infolge der Bewegung des Kindes die Wiege derart ins Schaukeln, daß das Kind herausstürzte, in ein daneben stehendes Gefäß mit Wasser fiel und ertrank. Als die Mutter heimkehrte, fand sie ihren Liebling als Leiche vor. Barmen, 3. Febr. Zu Tode gebrüht. In der Gummiwarenfabrik von Gebr. Rotschild und Co. wurde der Heizer Karl Lange von ausströmendem Dampf derart verbrüht, daß der Tod alsbald eintrat. Duisburg, 3. Febr. Bluttat eines belgischen Gendarmen. In einer Wirtschaft in der Husfeldstraße verkehrte seit längerer Zeit viel belgisches Militär, das sich aber derart aufführte, daß der Wirt die vorgesetzte Behörde um die Einstellung des Verkehrs bat. Gestern abend erschien nun eine Reihe belgischer Soldaten, die davon gehört haben mußten. Sie skandalierten und verwüsteten das Lokal. Auf Veranlassung des Wirts erschienen belgische Gendarmen und wiesen die Soldaten nach Durchsicht. ihrer Urlaubsscheine hinaus. Sie verlangten dann die Pässe der Zivilisten, sowie auch die des Wirtes und seiner Familie. Die Eltern bedeuteten ihrer 14jährigen Tochter, die keinen Paß besaß, zu ver schwinden. Die Gendarmen bemerkten das jedoch und einer von ihnen ging dem Mädchen nach und verlangte auch von der Tochter den Paß. Auf die Nichtbeantwortung seiner Frage schoß er dem Mädchen eine Kugel in den Leib. Darauf verlangten die Gendarmen in ihrem Beisern die Entkleidung des Mädchens zur Feststellung der Wunde. Die Verwundete wurde ins VinzenzKrankenhaus geschafft. Oberhausen, 3. Febr. Im Schnapsrausch erstochen. Hier wurde der Bergmann Johann Kreys von dem 18 Jahre alten Andreas Krysmann im Schnapsrausch erstochen. Der Mörder, sowie drei andere an dem Streit beteiligt gewesene Pesonen wurden verhaftet. Günnigfeld, 3. Febr. Unfreiwilliger Humor. Eine Landwirtsfrau in der Umgegend verkaufte an einen Metzgermeister ein Schwein, machte aber die Gültigkeit des Verkaufs von der Zustimmung ihres gerade abwesenden Mannes abhängig. Nach seiner Rückkehr schrieb der Landwirt an den Metzgermeister:„Mit dem Verkauf meiner Frau bin ich einverstanden, das Pfund zu 18 Mark. Holen Sie die Sau ab.“ Waltrop, 3. Febr. Wieder zwei Opfer des Kanals. Nachdem nun erst vor einigen Tagen der Kanal zwei Opfer gefordert hat, sind beim Schlittschuhlaufen der 13jährige Schüler Heinrich Mühlmann und der 17jährige Knecht Fritz Stratmann aus dem benachbarten Groppenbruch auf dem Kanal eingebrochen und ertrunken. Es zeugt von einem furchtbaren Leichtsinn, bei iesem Tauwetter die morsche Eisdecke zu betreten. Köln, 3. Febr. Ein Schwindelgenie. Ein Kaufmann aus. Düsseldorf wurde von der Strastammer 5 in Köln zu 3 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. E hatte in Köln eine kleine Florik für Backpulver betrieben und den Leuten vorgeschwindelt, er sei mit einem Verfahren befaßt, um aus Kartoffeln und Mais 96 Prozent Alkohol zu gewinnen. Zur Durchführung fehle ihm Geld. So flossen ihm viele Dausende zu, die er in Kölner Nacht-Kabaretts durchbrachte. Nachen, 3. Februar. Eierschieber ins Zuchthaus. Das Wuchergericht verurteilte sechs Eierschieber, die eine ganze Zeit lang jede Nacht 1500 bis 2000 Eier über die Grenze nach Holland verschoben hatten, zu je einem Jahre Zuchthaus, 20000 Mark Geldstrafe und 3 Jahren Ehrverlust, sowie Stellung unter Polizeiaussicht. Aus dem Reich. Vernichtende Enthüllungen. Königsberg, 2. Februar. Der„Ostpreußischen Zeitung" wird aus Kowno gemeldet: Die Räteregierung wird in kurzer Zeit eine sensationelle Enthüllung über die verbrecherische Tätigkeit Poincarees zur Herbeiführung des Weltbrandes machen. Aus absolut zuverlässiger Quelle kann schon heute mitgeteilt werden, daß die Veröffentllchungen einen Sturm der Entrüstungen in der ganzen zivilisierten Welt entfachen und Poincaree als den Hauptkriegsverbrecher für alle Staaten stempeln werde. Mit der Sichtung und Drucklegung der Geheimdokumente, die der„Veröffenllichung zugrunde gelegt werden, hat die Räteregierung einen sehr bekannten Gelehrten beauftragt. Die Dokumente werden auf Anforderung des Rates der Volkskommissare im vollen Wortlaut wiedergegeben werden. Die Poincaree veenichtenden Enthüllungen werden in diesem Falle noch vor der Eröffnung der Konferenz von Genna so zeitig erfolgen, daß das französische Volk die Möglichkeit haben wird, anderen Männern das Mandat für Genua zu übertragen. Staatssetretär Bergmann in Paris. Berlin, 3 Febr. Staatssekretär Bergmann hat sich nach Paris begeben, wo er mehrere Besprechungen über Fragen, die mit dem Revarationsproblem im Zusammenhang stehen, haben wird. Staatssekretär Bergmann ist gestern in Paris eingetroffen. Franz Behrens. Am vorgestrigen 2. Februar vollendete der Reichstagsabgeordnete Franz Beh ehrens sein 50. Lebensjahr. Im Jahre 1898 ist der 26jährige Gärtnergehilfe vom evang. Arbeiterverein in Berlin als Berufsbeamter berufen worden. Immer war er in steigendem Maße seit jener Zeit in der christlichen Arbeiterbewegung tätig. Behrens ist Mitglied des deutschen evangelischen Kirchenausschusses und Vorsitzender der evangelisch=sozialen Schule in Spandau. Er gehört auch dem gegenwärtigen Reichstag als Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei an. Sein ehrlicher politischer Sinn und sein tiefgehendes soziales Verständnis verdient die Anerkennung aller. Auch wir entbieten dem Vorkämpfer in den christlichen Gewerkschaften, der treu neben Adam Stegerwald steht, unseren Glückwunsch! Zur Flucht des früheren Oberleutnants Dittmar. aus dem Gerichtsgefängnis in Naumburg wird mitgeteilt, daß der Vorsteher des Gerichtsgefängnisses seiner Dienstgeschäfte enthoben und durch einen anderen Beamten ersetzt worden ist. as Roman von Gottfried Keller. 15)(Nachdruck verboten). fragte er weiter, immer hast ou nichts gehört?“ noch zögernd. „Nein doch! Wer ist das wieder?“ „Das ist die Handlung, auf welche ich mit meiner, mit unserer ganzen Ersparnis angewieEr durfte es nicht darauf ankommen lassen, daß hin, die ich in Rio bar einbezahlt habe. dem Gericht die Frau sozusagen auf der Gasse von überfallen wurde. Hastig gab er den Kindern eines der Bücher und eine Handvoll englischen Biskuits und riet ihnen, sich im Freien unter dem Platanenbaum anzusiedeln, was ihnen gleich einleuchtete. „Du, Netti, unser Vater gefällt mir, dir nicht auch?“ sagte im Hinausgehen das altkluge Setti zu seiner Schwester, die nachahmend und überbietend erwiderte:„O, ganz gefällt er mir! Und ich finde, daß er sich gut für unsere Mutter schickt!, Du nicht auch?“ Arnold, der still hinterdrein ging, hörte diese weisen Aussprüche und verstand mehr davon, als ein geheimnisvolles Glück, daß die Eltern gut für einander paßten, und glaubte gern daran, sagte aber kein Wörtchen dazu. Der Vater war indessen schon in die Schlafstube getreten, wo Frau Marie eben ihr Oberkleid angelegt hatte und die Brustteile zuzuknöpfen begann. „Marie“, sagte er,„du hast mir nie geschrieben, daß der Louis Wohlwend wieder eine Handlung angefangen habe, sogar eine Art von Bankgeschäft?“ Die Frau hielt inne und sah ihn groß an: „Davon wußte und weiß ich ja garnichts! Woher sollt ich es wissen, da ich nicht unter die Leute komme auf meiner Einsiedelei?“ „Auch von dem Haus Schadenmüller u. Komp. Er lief nach einer der geöffneten Kisten und holte das in Brasilien abgeschlossene Hauptbuch herbei, aus einem dunklen Instinkte, daß die größere Anschaulichkeit den Vorgang erleichtern könnte. Auf dem letztgeschriebenen Blatte stand mit schön gemalten Zahlen der Saldo seines Vermögens eingetragen, über einem mittelst eines Lineals vergnüglich und tadellos hergestellten Federstriche, und unter diesem war zu lesen:„Von bigem Saldo ist abzurechnen die Summe von 25 000 Fr. eidgenössischer Währung als Guthaben meiner Ehefrau Maria N. N. aus ihrem mir zugebrachten Vermögen.“ Das aufgeschlagene Buch legte er auf den kleinen Tisch der dastand, und legte den Finger auf den Rechnungsabschluß. „Siehst du, das sind sechsunddreißig Contos de keis, etwas über zweimalhunderttausend Franken ach unserem Gelde! Um Lebens und Sterbens willen habe ich dein Zugebrachtes darunter gesetzt, vie du da lesen kannst! Vom Ganzen aber überab ich drei Vierteile einem angesehenen Bankhause in Rio und erhielt dafür eine Anweisung uf Schadenmüller u. Komp. dahier, wo ich das iebe Geld bar in Empfang nehmen sollte. Woaus besteht aber diese Kompanie Schadenmüller? lus einem einzigen Mann, und der heißt Louis ohlwend und bezahlt nichts; denn er ist wieder einmal im Konkurs und kommt heute im Amtsanzeiger. Und hier ist schon der Bericht eingelausen, daß auch das Haus oder die Gesellschaft in Rio de Janeiro verschwunden sei! Bis jetzt kann keine Seele wissen, wo das Geld geblieben ist, ob es in Rio schon beseitigt wurde, oder ob es der Wohlwend erwischt hat.“ Dies alles brachte er mit trockener, zuweilen stockender Stimme vor. Fr.u Marie, zuerst nur halb neugierig, sah bald auf das Buch, bald in sein Gesicht, was ihr die Hauptsache war und ihre Aufmerksamkeit am meisten erregte, bis sie zuletzt totenblaß wurde; ohne etwas zu sagen, heftelte sie mit zitternder Hand das Kleid vollends zu, und begann dann erst einzelne Fragen zu stammeln und sich nach und nach in dem Unstern zurechtzufinden. Geduldig und fast demütig fügte sich Martin in die geringe Ordnung ihrer Rede und wiederholte die gleichen Aufschlüsse und Bestätigungen, bis ihr alles klar und deutlich war. Erst jetzt brach sie händeringend in heiße Tränen aus, indem sie ausrief:„O du armer Mann! Wo sind unsere sieben Jahre der Trennung und der Sorge?“ Plötzlich ging das erstickende Weinen in einen leidenschaftlichen Zornesausbruch über. „Unsere letzte Jugendzeit hat er vernichtet, der Hund! Wo ist er hin damit, der Blutegel? Kann man ihm kein Salz auf den Rücken streuen? Kann man ihn nicht zusammenpressen, den Schwamm, der alles aufsangt? Dieser verfluchte Landschaden! Warte, Monn! Wenn du ihn nicht bändigen kannst, so will ich den Sohn für ihn erziehen, daß er ihm einst den Lohn gibt! Jetzt weiß ich auch, warum mich immer eine Art Ahnung beschlich, wenn ich den Marder sah mit seinem glatten Balg. Ist es möglich, daß ich soeben noch glücklich und gesund war, wie eine Lerche, und jetzt so elend, ja so krank!“ Sie schritt wie verzweifelt im Zimmer umher, öffnete ein Fenster und blickte hinaus. „Was für ein schöner Tag!“ rief sie;„welch liebliche Sommerluft ist uns vergällt! Also so geht's, so geht es! So, so!“ fügte sie darauf. mit halb singendem Tone hinzu, vom bittersten Schmerze hervorgehaucht, schloß das Fenster und setzte sich in einer Ecke auf den Boden, den Kopf auf die Arme legend. Martin Salander erstaunte in allem Elend über die Rauheit einer Leidenschaft, die er an der Frau noch nicht gesehen; an der leisen Hand des Mitleidens gelang es ihm, sich über die Stimmung der Gattin und zugleich über sein Schuldgefühl zu erheben. Er trat vor sie hin. „Liebe Marie!“ sagte er mit weichem Ernste, „sei nicht so untröstlich! Esdist ja nur Geld! Soll dies das Einzige und Höchste sein, was wir haben und verlieren können? Besitzen wir nicht uns selbst und unsere Kinder? Und soll dieser Trost auf einmal ein leerer Gemeinplatz sein, sobald es uns und nicht andere Leute angeht? Komm, kauere nicht wie ein Kind auf dem Boden, so tiefe Trauer ist das ganze Geld samt dem Wohlwend nicht wert! Zwar seh' ich an deinem leidenschaftlichen Gebaren, daß du noch jung genug bist, trotz der Klage über die verlorenen Jahre, und das dünkt mich so lieblich, wie die schöne Sommerluft draußen; aber steh dennoch auf, trochne deine Tränen und laß die Kinder nichts merken, so wirst du dich von selbst fassen! Besonel Eine werto soll jetzt in je Woche" unse bildern können kung und inne bau des Volke schwerer braucht das: und Frauen, den Wochenbil und Heldinne schweren Zeit. unsere Leser z bilder aufzubschmackvolle u ausschneiden Nach Jahreef entstanden, g ein teueres G welt das Best Ermittelungs der Berliner betrieben. Die Berlin, 3. haltung eher Angebot war Nur in einze sätze statt. Gr aktien aus d Kurs mehr a ebenfalls gekauch Ilse=Bei und höher. 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Ostpreußischen : Die Rätesensationelle che Tätigkeit Weltbrandes Quelle kann die Veröffentungen in der und Poincaree alle Staaten ig und Druckder„ Veröffenldie Räteregiein beauftragt. erung des RaWortlaut wieEnthüllungen der Eröffnung g erfolgen, daß eit haben wird, für Genua zu 1 Paris. Bergmann hat ehrere Besprechn Revarationshaben wird. stern in Paris vollendete der rens sein 50. der 26jährige rverein in Berirden. Immer ner Zeit in der Behrens ist sen Kirchenausmgelisch=sozialen such dem gegender Deutschehrlicher politisoziales Veraller. Auch wir christlichen Gesam Stegerwald berleutnants Naumburg wird 3 Gerichtsgefängsoben und durch worden ist. Das Sssrr iglich, daß ich sowar, wie eine rank!" Sie schritt her, öffnete ein “ r i e f s i e;„ w e l c h sergällt! 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Lernen wir von ihnen.— Um unsere Leser zu veranlassen, diese schönen Lebensbilder aufzubewahren, geben wir ihnen eine geschmackvolle Umrahmung. Man kann die Stücke ausschneiden und in ein besonderes Heft tleben. ist ist dann ein wertvolles Buch geistige Speise. Solche ist jetzt Geben wir uns und der„Nachdie Redaktion. nnruhige Portugal. W28 Paris, 2. Fevr. Nach einer Meldung des „Temps“ aus Vigo ist eine der Zensur entgangene Depesche aus Lissavon eingetrossen, die besagt, das Ministerium sei gezwungen worden, seine Demis sion einzureichen. Nach Jahresfrist entstanden, gute ein teueres Gut welt das Beste. Bussan e. stonsmneunnunanemnerrmsen Ermittelungsverfahren wird unter Heranziehung der Berliner Kriminalpolizei mit allem Nachdruck betrieben. Die Unlust der Börse hält an. Berlin, 3. Febr. An der Börse hat die Zurückhaltung eher noch eine Zunahme erfahren. Das Angebot war gering, es überwog die Kauflust. Nur in einzelnen Werten fanden lebhaftere Umsätze statt. Große Posten wurden von Westeregelnaktien aus dem Markte genommen, wobei der Kurs mehr als 300 Prozent anzog. Laura wurde ebenfalls gekauft und gewannen über 50 Prozent, auch Ilse=Bergbau und Harpener waren begehrt und höher. Rheinstahl unterlagen starken Schwankungn. Nach beträchtlichem Rückgange konnte der gestrige Stand nicht erreicht werden. Von Banken zeichneten sich Berliner Handel durch einen Gewinn von etwa 35 Prozent aus, während die übrigen Bankwerte durchweg behauptet blieben. Schiffahrtsaktien gut gehalten, dagegen stellten sich Industriepapiere, von wenigen Ausnahmen abgesehen, niedriger, wobei sich Verluste in der Regel bis auf 20 Prozent beschränkten. Die Verordnung des Reichspräsidenten zu dem Streik der Eisenbahner fand allgemein eine günstige Beurteilung. Die Stadtväter von Eisleben! Ganz unter sich befand man sich am Montag im Eislevener Stadtparlament. Alle bürgerlichen Stadtverordneten hatten ihr Mandat niedergelegt. Es war nun die erste Sitzung des befreiten Blocks der Linken. Die 17 bürgerlichen Plätze waren beileibe nicht verwaist: Die sozialistischen Stadtväter hatten sie den Eislebener Zuhörern zur Verfügung gestellt, die sie für die spätere Besetzung warm hielten. Der den Zuhörern verfügbare Raum hatte nicht genügt, die Fülle der Zuhörerschaft aufzunehmen, die mit Interesse der Erledi gung der Tagesordnung und den Beschlüssen folgten, die außerhalb dieser gefaßt wurden. Ewurde die Mandatsniederlegung der Bürgerlichen zur Kenntnis gebracht, deren Begündung man als unberechtigt bezeichnete, wobei zum Ansdruck kam, daß bisher noch in keiner Weise davon gesprochen worden sei, den Oberbürgermeisterposten mit einem Sozialisten zu besetzen. Dies sei keine Parteifrage, sondern eine Frage der Tüchtigkeit. Man wählte die durch das Ausscheiden der Büt gerlichen notwendigen Bürgervorstands= und Kommissionsmitglieder. Dann wurde beschlossen, den ausgeschiedenen drei bürgerlichen Stadträten die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher(städtischer, ! Ehrenämter auf die Dauer von 5 Jahren abzuerkennen. Die 17 bürgerlichen Stadtverordneten a. D. wurden auf 5 Jahre von allen Aemtern in der Verwaltung der Stadt ausgeschlossen und der Beschluß gefaßt, sie(strafweise!) mit einem Viertel der Grund= und Gewerbesteuer besonders zu belasten.— So hat Eisleben seine Sensation. Der Abtransport der Amerikaner. Koblenz, 3. Febr. Heute werden wiederum 1150 Mann der amerikanischen Besatzungstruppen von hier, Andernach und Mayen nebst 11 Offizieren, sowie einer Anzahl Frauen und Kinder nach den Vereinigten Staaten zurückbefördert. In der gestrigen Sitzung des Schöfsengerichts, die Herr Amtsgerichtsrat Dr. Alffers leitele, wurde zunächst gegen den Bergmann Stanislaus Kowalewsli aus Gelsentirchen verhandelt, der des Betruges gegenüber dem Eisenbahnfistus angellagt war. K. hatte sich mit noch zwei anderen Gefährten in Unna auf einen Güterzug geschlichen und war nach hier gefahren, wo sie dann entdeckt wurden. Mit Rücksicht darauf, daß er noch nicht vorbestraft ist, kam K. mit 100 Mark Geldstrafe havon. Seine Reisegenossen sind noch nicht ermittelt worden. Einbruchsdiebstahl wird dem aus der Haft vorgeführten Schmelzer Franz Gertel aus Berghofen zur Last gelegt. Er hatte sich am Abend des 6. Dezember in den Keller des Wirts Möller(„Zur Sonne") eingeschlichen und bereits verschiedene Flaschen Lilöre eingepackt, als er entdeckt wurde. Das Gericht verurteilte ihn zu 7 Wochen Gefängnis, die durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt gilt. Als politischer Flüchtling gab sich im Dezember v. J. der Lotomotivheizer Valentin Schiller aus. Fulda in unserer Stadt aus und erschwindelte sich dorf wird fahrlässige Brandstiftung zur Last gelegt. Am 18. Juli hat er auf der Baustelle im Grüntal", Papier und Packmaterial verbrannt. Durch den Wind wurden brennende Teile entführt und entzündeten einige Kisten mit Drahtglas, welches Eigentum einer Frankfurter Firma war; dieser ist ein Schaden von zirka 3500 Mark entstanden. Das Gericht kam nach längerer Beratung zu der Auffassung, daß St. es an der nötigen Umsicht habe fehlen lassen und vurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 100 Mark. Das Dienstmädchen Elisabeth Torwesten aus Paderborn, welches bei der Frau Wirt Rost in Dienst gestanden hatte, benutzte eine günstige Gelegenheit, ihrer Dienstherrin 55 Mark aus einer im Zimmer liegenden Geldbörse zu stibizen. Das Mädchen will sich in Notlage befunden haben, hat jedoch einen Teil des Geldes in Schokolade umgesetzt. 50 Mark Geldstrafe werden als ausreichende Sühne erachtet. Der Kraftwagenführer Reinhold Galle stand längere Zeit in Diensten der Nickelwerke und hatte als solcher auch den Privatwagen des Geheimrats Fleitmann zu fahren. Als er infolge Differenzen aus seiner Stellung ausschied, fehlten ein Pneumatik=Schlauch und ein Paar Handschuhe, die sich vorher in dem Wagen befunden hatten, wie G. selbst zugibt. Gegen ihn wurde nun Anklage wegen Diebstahls erhoben. Trotz hartnäckigen Leugnens war das Gericht überzeugt, daß G. sich die Gegenstände angeeignet hat und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 300 Mark. zum Overpräsidenten. Wie gemeldet wird, hiekten die Mitglieder des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Lüdinghausen, laut„Westf. Ztg.“, gemeinsam mit den Mitgliedern des Westfälischen Bauernvereins eine start besuchte Versammlung ab, in der u. a. auch die Neuvesetzung des Postens Oberpräsidenten zur Sprache kam. Es wurde einstimmig eine Entschließung gefaßt, in der die Mitglieder der genannten Organisationen mit aller Entschiedenheit Protest dagegen einlegen, ß von seiten der Regierung beavsichtigt wird, nistelle des ausscheidenden Oberpräsidenten Dr. Würmeling den Arbeitersetretär Gronowski zum bepräsidenten der Provinz Westfalen zu ernennen. In dieser Resolution heißt es weiter: „Westfalen ist keine Arbeiterprovinz. Neben dem Arbeiterstand weist Westfalen eine große, leistungsfähige Landwirtschaft, bedeutende Indutrie= und Handelskreise, einen zahlenmäßig starken Mittelstand und ein vorzüglich ausgebildeBeamtenheer auf. Wir verlangen, daß ein langjährig bewährter Verwaltungsbemter die Geschäfte des Oberpräsidiums übernimmt. Die westfälischen Bauern sind nicht gewillt, sich einen Arbeitersekretär als Oberpräsidenten gefallen zu lassen". Die Entschließung warnt davor, die berechtigten Wünsche der westfälischen Bauern unberücksichtigt zu lassen“. 8 8 44 das Lebensbild dieser Woche 4440 8 den„Sehnsuchtswalzer“ schaffen und ein Knab' ein Röslein stehn in Töne bringen. Er arbeitete nun rastlos, im Vollmaß seiner Kraft, kein Volk der Erde kennt seinesgleichen. Uns ist sein Wirken geschenkt. Er wurde am größten als reizooller Lieder= u. Instrumental-Komponist. Ueber 400 Lieder und Balladen erklangen, die Cyklen:3„Winterreise",— „Schöne Müllerin".9—„Schwanen= gesang",—„Gesänge Ossians". Dazu 15 Opern und Singspiele, 8 Symphonien(darunler die großartige in C=dur), 1 Oktett, Quartette, Quintette, Trios, Klavierstücke(Sonaten, Rondos, tasien, Märsche). Welch ein Reichium in einer Persönlichkeit. Ein Gottbegnadeler. Auch Ihm, von dem Schubert seine Gaben nahm, gab er sie zurück. Er komponierte sechs Messen, zahlreiche sonstige reiche Kirchenstücke,# die hehrstrebende und aufwärtsführende Auferstehungskantate:„Tazarus".# Jesus der Sieger über das Grab.= Franz Schubert starb am 19. November 1828. Und er lebt doch! 55 Gottesdienste Das Gedenkblatt in dieser Woche soll dem beliebten Helden vom„Dreimäderl= haus“ gewidmet sein, dem Mann, der mit seiner lieblichen Kunst Aller Herzen gewann und noch gewinnt, dem Musiker deutscher Zunge Kran, Schurerk. Schubert ist der allerreichste Musiker, der geborene Lyriker, der deutsche Mann des Volkes, der Heimalfreund. „Am Brunnen vor dem Tore, da stand ein Lindenbaum.“ In seiner Nähe, in Lichtental bei Wien, wurde Franz Schubert am 31. Januar 1797 geboren. Was wir sonst in geringerem oder stärkerem Maße als Einzelbegabung dem einen oder dem anderen zugeteilt sehen, das trat bei ihm in verschwenderischer Fülle bald hervor, es lag im Kern seines Wesens: Talentierte Vielseiligkeit in musikalischer Begabung sondergleichen. Er kam nach Wien. Die Geschichte seiner„Jugendliebe“ ist im„Schwammer!“ und damit im„Dreimäderlhaus" weltbekannt. Er mußte K860 r dieser Angabe bei der Fürsorgestelle der Stadt Schwerte eine Unterstützung von 50 Mark Weltrundschau. In Genua am 8. März. Paris, 3. Febr. Aus London wird gemeldet, daß von einer Vertagung der Genueser Konferenz keine Rede sein könne. Sie werde am 8. März beginnen und vielleicht zwei bis drei Wochen dauern. Es würden etwa 2000 Personen nach Genua kommen. Einladungen seien an 35 Staaten ergangen. Alle eingeladenen Staaten hätten zugesagt, mit Ausnahme der Vereinigten Staaten. Demgegenüber macht man in Paris ernent Stimmung für eine Vertagung der Konferenz, der zuerst eine Sitzung des Obersten Rates vorhergehen soll. Rücktritt des italienischen Kabinetts. Rom, 3. Febr. Nach einem heute vormittag abgehaltenen Ministerrat beschloß das Kabinett, infolge der parlamentarischen Lage zurückzutreten. Als Kandidaten für das Ministerpräsidium nennt man die Namen Giolitti, de Nicola und Orlando. ind beim hiesigen Ortsverein des Lokomotiv= führer=Verbandes eine solche von 75 Mark. Der Angeklagte ist in vollem Umfange geständig, er vill aus Not gehandelt haben. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 5 Wochen. Der Fuhrmann Bernhard Boßmann aus Geisecke hat seinem Dienstherrn, dem Händler Bährensmann, im November 7200 Mark einkassierte Kartoffelgelder unterschlagen und das Geld in Dortmund verjubelt. Nach kurzer Zeit kam die Reue, er stellte sich der Polizei und er arbeitet jetzt wieder bei B., um den unterschlagenen Betrag abzuverdienen. Mit Rücksicht darauf bewilligte ihm das Gericht mildernde Umstände und sam er mit einer Geldstrafe von 500 Mark, die er in Raten abtragen kann, davon. Die Ackerknechte Joh. Bertram und Karl Neumann aus Hildesheim haben in der Nacht zum 22. November vom Kornboden des Fabrikanten Hidding zu Villigst, bei dem sie bedienstet waren, sechs Zentner Weizen gestohlen und an den Knecht Erich Kohl von hier verkauft; letzterer hatte sich infolgedessen der Unterschlagung schuldig gemacht. Die beiden ersten Angeklagten, die sich seit dem 29. November in Haft befinden, wurden zu je 4 kongten Gefängnis verurteilt, soweit die Strafe nicht durch Untersuchungshaft verbüßt ist, wurde ihnen ein Strafaufschub von 2 Jahren bewilligt; gegen K. erkannte das Gericht auf eine Geldstrafe von 500 Mark. H. hat den Weizen übrigens zurückerhalten. Fahrlässige Körperverletzung hat den Kaufmann Eugen Müller auf die Anklagebank gebracht. Er passierte im Dezember v. J. in sehr scharfem Trabe die Unterführung am Bahnhof und hatte dabei einen Zusammenstoß mit einem anderen Fuhrwerk, bei welcher Gelegenheit der Fuhrknecht Igelhorst überfahren und schwer verletzt wurde. Da M. noch unbestraft ist, kam er mit einer Geldstrafe davon, die allerdings auf 3000 Mark festgesetzt wurde. Dem Vorarbeiter Karl Steinweg aus LichtenZwei Sachen mußten, da die Zeugen wegen des Eisenbahnerstreiks nicht erscheinen konnten, vertagt werden. Turnen und Sport. Deutsche Turnerschaft. Das Zusammenturnen der Arbeitsgemeinschaft Schwerte=Westhofen fand am Sonntag unter reger Beteiligung beim Turnverein„Teutonia“ in Westofen statt. Vertreten waren: Schwerter Turnverein, Turn= und Ballspiel=Verein Schwerte, „Einigkeit"=Holzen und„Teutonia"=Westhofen. In der nachfolgenden Besprechung wurde beschlossen, in diesem Jahre auf dem neuangelegten Schwerte für Sonntag, den 5. Februar. Große Kirche 10 Uhr: Hilfsprediger Florin aus Münster(Probepredigt) 11¼ Uhr: Kindergottesdienst, Pastor Ohlig. Kleine Kirche 9 Uhr: Pastor Wischnath. ½ 5 Uhr: Beichte. 5 Uhr: Pastor Wischnath h1 Abendmahl. Evangel. Krankenhaus: 9 Uhr: Pastor Nell. * Evangel. Stadtmission, Kuhstraße 7: Sonntag 4 Uhr: Bibelstunde; abends 8 Uhr: Gemeinschaftsstunde— Mittwoch abends 80 Uhr: Gebetsstunde— Donnerstag abends 8 Uhr: Gemischter Chor. * ** Aus der evangelischen Gemeinde. In der großen evang. Kirche wird morgen (Sonatag) nicht, wie am vorigen Sonntag bekannt gemacht wurde und wie im Sonntagblatt steht, der Synodalvikar Henschel aus Bochum eine Probepredigt halten, da derselbe nicht reformierter Richtung ist, sondern, vorausgesetzt, daß die Eisenbahnen fahren, der Hilfsprediger Florin aus Münster, Sohn des Rektors Florin. in Berleburg. * Kathol. Pfarrkirche: 6 Uhr: Stillehl Messe, Kpl. Winter. 7½ Uhr: Frühmesse mit Predigt. 8¾ Uhr: Schulmesse mit Predigt, Kpl. Schleep. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt, Pfr. Schnurbus. Vor dem Hochamt: Kerzenweihe. Nachmittags 2½ Uhr: Rosenkranzandacht mit Prozession. Fleischteuerung und Maggi's Würze. Anstelle teuren Suppenfleisches kauft man gute Suppenknochen, kocht diese unter Beigabe der üblichen Suppenkräuter aus, seiht die Brühe durch und kräftigt beim Anrichten =* nach Geschmack mit Maggi's Würze.= Spielplatz in Schwerte für die Stadt und das Amt Westhofen die Reichs=Jugendwelt. kämpfe abzuhalten. Zugelassen werden Jugendliche von 10—16 Jahren. Soweit die schulentlassene Jugend in Frage kommt, ist die Mitgliedschaft eines dem Ortsausschuß für Jugendpflege angehörenden Vereins erforderlich. Zur weiteren Ausarbeitung wurde eine Kommission gewählt. Sobald die Uebungen vom Reichsausschuß bekannt sind, wird die Kommission mit den hiesigen Ortsausschüsson für Jugendpflege und den Schulleitern in Verbindung treten. Mögen die berufenen Mitarbeiter sich mit voller Einsicht der Sache widmen, dient das Ganze doch der Gesundung und sittlichen Erziehung unserer Jugend. Aerriker Vorfraturst vom 3 Fabruar 1922 mitgeleill vom Barmer Bank=Verein, Schwerle . 255 474½ . 4 1 0 . 320 . 401 . 6 4 3 . 9 8 5 . 9 4 0 .. 765 485 Der Streit um will nicht zur Ruhe kommen. Einmal soll er anstelle Würmelings Oberpräsident von Westfalen werden, ein andermal Landrat von Hamm, als Nachfolger des dortigen Landrats Schulze=Pelkum, dem bekanntlich in der letzten Kreistagssitzung die Linksparteien ein Mißtrauensvotum erteilt und dessen Abberufung von der Regierung verlangt haben. Neven anderen Gruppen wendet sich auch die westfälische Land wirtschaft gegen die Ernennung Gronowskis 5% Deutsche Reichsanleihe. Barmer Bank=Verein.... Deutsche Bank Diskonto Dresdner Bank Hamd.=Amer.=Pak. Allgem. Elektr.=Ges. Baroper Walzwerk Bochumer Guß....... Bösperde Walzwerk..... Daimler Motoren........ Deutsch=Luxemburg............. 857 Deutsche Kaliwerke............ 1500 Dynamit 663 Elberf Farbw. Essener Steinkohlen.... 1155 Gelsenkirch. Bergw 850 Gasmot. Deutz... Harpener Bergw. 1488 Hasper Eisen............... 24 Hoesch 1040 Humboldt Masch 610 Mannesmann 1180 Oberschles. Eisenb.-Bed 918 Orenstein& Koppel............ 920 Phönix Bergbau...... Reisholz Pap. Rhein. Stahlwerke..... Rombacher............... 740 Schucker! 60 Siegen=Solingen 598 Ver. Dt. Nickelwerke....... 1310 Westf. Draht=Ind 505 Westf. Eisen, Langendreet..... 668 Für die Schriftleitung verantwortlich: Karl Richter; für Lokales und Provinzielles: Friedrich Kraas, beide in Schwerte. — Es ist bestimm! in Gottes Rat. Daß man vom Liedsten was man hat, Muß scheiden. Plötzlich und unerwartet starb am Dienstag abend 9 Uhr bei Ausübung seines Berufes, infolge Unglückssalls mein innigstgeliebter Mann, unser Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Eisenbahnsch finer Joseph Blüggel im Alter von 33 Jahren. Frau J. Blüggel nebst Rngehörige. Schwerte, den 4. Februar 1922. Stait besonderer Rnzeige Es hal Golt dem Allmächligen gesallen, gestern abend 6 Uhr unseren lieden Vater, Großvaler. Urgroßvater und Schwiegeroater Herrn Einstellung der Kraftstrom=Lieferung. JohannLung im Aller von 84 Jahren durch einen sanften Tod zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten Familie FörsterBödecker Familie Oberpostsekretär Brose 4 Schwerle, Bremen, den 8. Februar 1922. Die Beerdigung findet Sonntag, den 5. Febr, nachmittags 3½ Uhr, vom kathol. Krankenhause aus statt. Die Beerdigung findet statt am Montag, den d. Mis, nachm 3 vom Traue hause Ol.= bergerstraße 75. liefert sehnellstens ia Grückerei C. Braus Montag, den 13. Februar 1922, abds. 8 Uhr im Saale des Hotel Sternberg(Jungesblut), Schwerte# Lieder=Abend Frau Mally Ihlefeld=Westhofen(Sopran) Fräulein Hilde Corthum=Duisburg(Alt) Herr Paul Hundhausen=Gummersbach(Klavier) Eintrittskarten im Vorverkauf Mk. 7,00 zu haben in den Buchhandlungen Carl Braus, Saatmann u. Sohn, Frau Fieseler in Schwerte und G. Schneider in Westhofen. Stroh und Kartoffelland ist nicht mehr abzugeben! Gutsverwaltung Kuhrfeld. Die geringen Kohlenbestände in unseren Kraftwerken werden, weil Kohlen nicht mehr befördert werden, bis zum 4. ds. Mts. so weit aufgebraucht sein, daß es nur bei strenger Einhaltung des Verbotes der Stromentnahme durch die Industrie möglich sein wird, die Lichtversorgung und die Belieferung der lebenswichtigen Betriebe noch 6 Tage, von Samstag: Mittag ab gerechnet, aufrecht zu erhalten. Wir sind daher leider genötigt, unseren sämtlichen gewerblichen Abnehmern, sowie auch den gewerblichen Abnehmern der von uns belieserten Umformwerke Hagen, Eckesey, Iserlohn, Lüdenscheid und Westf Kleinbahnen die Entnahme von Kraftstrom zu untersagen. Die Hauptkabel werden zeitweilig außer Betrieb genommen. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot werden durch örtliche Kontrolle ermittelt Sollten Betriebe trotz des Verbotes Kraftstrom aus dem Netz entnehmen, so müssen diese Betriebe nach Wiederaufnahme der vollen Stromlieferung 8 Tage von dem Strombezug ausgeschlossen werden, weil sie die Aufrechterhaltung der allgemeinen Versorgung gefährdet haben Unter lebenswichtige Betriebe fallen: Gas= und Wasserversorgung, Levensmittelversorgung, Krankenpflege und öffentliche Verkehrs=Anstalten. Der Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der vollen Stromlieferung kann nicht vorausgesagt werden, derselbe wird durch Zeitungsbekanntmachung, bezw. durch die Arbeitgeber=Verbände mitgeteilt werden. Alle unsere Abnehmer werden um sparsamen Verbrauch elektrischer Arbeit ersucht und gebeten, jede nicht unbedingt notwendige Beleuchtung zu unterlassen Hagen, den 2. Februar 1922. 545 Caté Astori Cate Astorraj: a Inhaber: Heinrich Keppmann 4 Hagener Straße 14 Teleion 244 „iar 2 Sonntag, den 29. Januar, nachm. 4 Uhr: Künstler-Konzert der bewährten Hauskapelle Weine, Liköre, Schokoladen, Kaffee : AAtttlllllllllllllll. * Hotel Duisberg: * S o n n t a g, d e n 5. F e b r u a r, n a c h m. 4 U h r: k 1# : Erstkl. Künstlerkonzert 3 Z Von 11 bis 1 Uhr: Frühkonzer 2 Besetzung: Geige, Klavier, Cello. (utgepflegte Biere und Weine. Zeptralbeizung. Angenehmer Aufenthalt. 2 Fiotritt rei. Eintritt frei 2 Hotel Kommunales Elektrizitätswerk Mark, flkt.=Ges.### Schuterie Sonntag, d. 5. Februar 1922 Erstklassige: KÖNZERT Beginn 6 Uhr Ankerdiele —0 Vornehmes Weinlokal u. Lafé. Inh. Frau IU. Andree. g Midliliadil 111 IX Conntag, den 5. Februar: * Konzert: Gute Wein, Liköre, Kaffee und Schokolade, — Kalte und warme Küche.— 428 0 Volkshochschule. Montag, den 6. Februar, abends 8 Uhr Vortrag Ddr. Hauser: RufUrmenschenfpuren im Westfälischen Hof(Milberg). 552 sinden Sie in guter Auswahl bei R. Saatmann& Sohn, Schwerte. 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Von dem detr anderweitige wurde Kenninis g 8 Ein Nacht Beamten und A Kreisausschusses u mit der Abänderu die staatliche Besol 9. Kreistag g schreitung des Ti 50000 Mr. 10. Von der schlusses über die ür 1921 von 85 Realsteuern nahm 11. Einstimmie Hörde angesordert Das Vatschaftsan „ 12 Dem Erl undesteuer Ordnu gegen 2 Stimr 3. Als Beis burden vom Kreis 1. Fabrikarbe ernehmer Fr Kaufmann Oll 1. Buchhändl I Bozelli, 3. Former Emmerich 1. Karl LückPald, Mittelstr. 3 Hugo Böhme Rodenstein, Molt Partenberg 34. 1. Franz Hir Kommesies, Wul ismarckstr. 14, beimann Engelk riedrichstraße 47 Für d 1. Knappschaft ###ister Thomas. 1. Rektor Fürmann. für d 1. Wirt Kar Veer, Bergstraß 1. Franz N ann, Dorfstr., für di 1. August 1 #eidenstein, Cö 1. Albert E Wilhelm Bru für * W Sesshbr ggenre. Se eeeme Habe noch einige Itr. ale ganodaren Sorten wehsvereinöchwerte S kauft den 5 Februar Kraumendahl, Westenort 1. 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Bergme — 4 40: pmann Teleion 244 3 m. 4 Uhr: 2 zert: elle 3 laden, : * Teccererce berg: Bekanntmachung. n. 4 Uhr ionzert konze:* Cello.* Weine. 3 Aufenthalt.* Eintritt frei. 2 Februar 1922 assige. ZEKT 6 U hrI Auf Grund des§ 69 der Kreisordnung für die Provinz Weftfalen vom 81. 7, 1886 werden die auf dem Kreistage des Kreises Hörde vom 23. Januar 1922 gesaßten Beschlüsse nachstehend bekannt gemacht: 1. Die Einrichtung der neuen Stelle eines Kreissyndikus wurde mit 24 gegen 5 Stimmen beschlossen und die hierfür erforderlichen Mittel bewilligt. 2 Die Errichtung von 5 neuen Sekretärstellen und 2 neuen Stellen für Fürsorgeschwestern wurde vertagt. 3 Der Kreistag stimmte dem Erlaß eines Nachtrages zur Kreisschankkonzessionssteuer Ordnung einstimmig zu. 4 Die Auflösung der den beiden Kreisen Dortmund und Hörde gehörigen Obstbauanlage in Aplerbeck wurde vom Kreistage einstimmig beschlossen und der Kreisausschuß beaustragt, die hierzu ersorderlichen Maßnahmen zu tieffen. 5 Die Anfrage Hurlbrink über Einrichtung eigener Geschäfte beim Wirtschaftsamt, für die eine Zwangswirtschaft nicht besteht, wurde durch die Mausführung des Landrats als erledigt betrachtet ses- ue ceer benunt durch den Kreisausschuß vorgenommenen Neuregelung der Tagegelder und Reisekosten der Kreistagsfabgeordneten „ 7. Von dem Erlaß des Ministers des Innern ####tr anderweitige Regelung der Kreisblattfrage wurde Kenminis gegeten. rde Kenmnis gegeten. 9Bzshalm G8 Ein Nachtrag zur Besoldungsordnung der Wilhelm Eckey mann Franz Schmitz, Persebeck, 3. Bergmann Heinrich Schachtfieck, Eichlinghosen. 1I Mieter: 1. Bergmann Jul Rost, Barop, 2 Bergmann Theod Müller, Barop. Amt Für die Gemeinde Kirchhörde: I. Vermieter: 1. Eduard Benner, Ki#cthörde, 2 Fritz Gallinat, Hombruch, 3. Wilhelm Speckermann, Hombruch 1I Mieter. 1. Otto Zimmermann, Kiechhörde, 2. Wilh Hermanns, Hombruch, 3 Wilb. Regener, Hombruchfür die Gemeinde Rüdinghausen: 1 Vermieter: 1. Emil Böhle, Rüdinghausen 78, 2 Heinr Fleck, Rüdinghausen 26, 3 Otto Bergmann, Schnee 22 II. Mieter: 1. Otto Bauer, Rüdinghausen, 2. Jakok Welterat, Rüdinghausen, 3. Wilhelm Schmuck, Schnee. Amt Wellinghofen. Für die Gemeinde Hacheney=Oft: 1. Vermieter: 1. Schreinermeister Dietr Kötter, Brücherhof, 2 Meister Oito Hacheney, Brüche hof. für die Gemeinde Hacheney West: 1. Max Sieling, Brünninghausen, 2 Kaufmann Fritz Nölle, Brünninghausen. für die Gemeinde Wellinghofen: 1. Schreinermeister Franz Senger, 2. Kaufmann Sl le Frau IU. Andree. ruar: d Schokolade, iche.— 428 altene eichene Uem. Alatrahe lufen. r, bedanstr. 27. Beamten und Angestellten gemäß Vorlage des P#eisausschusses wurde vom Kreistage ungenommen #nt der Abänderung, daß der Kraftwagen ührer in rat Ddie staatliche Besoldungsgruppe VI eingereiht wird 9. Kreistag genehmigte einstimmig die Ueberschreitung des Titels XIX und bewilligte weitere 0000 Mr. 10. Von der Abänderung des Besteuerungsbeschlusses über die zur Aufbrngung der Kreissteuern ür 1921 von 850 auf 815% Zuschlägen zu den Realsteuern nahm der Kreistag Kenntnis. S 11. Einstimmig wurde der bei der Sparkasse Hörde angesorderte Kredit von 5000000 Mk für das Watschaftsamt genthmiat. 12 Tem Erlaß eines Nachtrages zur Kreisfür die Gemeinde Lücklemberg; 1 Schlosser Wilhelm Möbius, 2 RechnungsMohrensticher, Wellinghoferheide, 3. Louis Sölter, Bergmann für die Gemeinde Wichlinghofen: Wirt Friedrich Wiebecke, Wichlinghofen, 2 Berginvalide Karl Rudack, Wellinghofen. für die Gemeinde Niederhofen: 1. Wirt Karl Zimmermann, 2. Wirt Heinrich Overkamp. II. Mieter: für die Gemeinde Hacheney: 1. Bergmann Heinrich Körner, 2 Bergmann undester em Erlaß eines Nachtrages zur Kreis=(g.###### Mufsee Gab teuer Ordnung stimmte der Kreistag mut Richard van Bösekom, Loh allbetten stratzen, Kinderb. in Private, Katal l. 3897 ellabr ik Sahl(Thür.) Dort. nund. ur Königs 116,1 Treppeh ein Laden. Uh berilben er Saison zewähre auf ein Restlager# otz billigste: Preise 103½ 10(0 abatt irkurze Zeit! elz-Vertrieb, Strimnanc nur Königswall 6 1 Treppe, ein Laden, egenüber der Bahnpost am Burgtor. — e Schreib- und chen-Ltenlilien Schule u. Haus stmanbilligbei ARLBRAUS 50d gegen 2 Stimmen zu 13. Als Beisitzer für das Miteinigungsami wurden vom Kreistage gewählt bezw. wiedergewählt: Siadt Schwerte. I. Vermieter: 1. Fabrikarbeiter Gustav Kirchhoff, 2. Baunternehmer Fr Zeuch, 3 Kaufmann Fiz Gessinger, Kaufmann Otto Homel. 11 Mieter 1. Buchhändler L. Genkel, 2. Fabrikarbeiter Bozel, 3. Fabrikarbeiter Wilhelm Sinn, 4. ormer Emmerich Steckelbach. Amt Annen. 1 Vermieter: 1. Karl Lückel, Ardeystr. 13, 2. Albert Grünebald, Mittelstr. 36, 3. Franz Neuber, Mittelstr. 25, Hugo, Böhmer, Annenerberg 3, 5. Eduard Kodenstein, Moltkestraße 8, 6. Wilhelm Kuhenne, Lartenberg 34. II. Mieter: 1. Franz Hippler, Provinzialstr. 117, 2. Franz kommesies, Wullenerstr. 5, 3 Wilhelm Lutter, ismarckstr. 14, 4. Karl Elias, Bergstr 16, 5 bermann Engelke, Steinbach 55, 6 Louis Heß, riedrichstraße 47 Amt Aplerbeck. Für die Gemeinde Aplerbeck: 1 Vermieter: 1. Knappschaftsältester Schnitzmeier, 2. Schreinereister Thomas. I'. Mieter: 1. Rektor Stephandlome, 2 Amtesekretär chürmann. für die Gemeinde Schüren: I. Vermieter: 1. Wirt Karl Becker, Schüruserstraße, 2. Karl Reier, Bergstraße, 3. Otto Berghoff, Schillerstraße. 1I Mieter: 1. Franz Nolte, Adelenstr, 2 Bergmann Buseann, Dorfstr., 3. Ludwig Sträter, Schürufer. für die Gemeinde Berghofen: I. Vermieter: 1. August Blandt, Hörderstr 217, 2. Georg eidenstein, Cöln=, Berlinerstr 65 II. Mieter: 1. Albert Schmidt, Cöln= Berlinerstraße 21a, Wilhelm Bruch, Hörderstraße 26. für die Gemeinde Sölde: I. Vermieter: 1 Lehrer Karl Lindemanu, 2 Bäckermeister olf Becker, 3. Karl Schmidt, 4. Eouard Tschesch. II Mieter: 1. Johann Wennemann, 2 August Böcker, Franz Heimplatz, 4 Karl Borgmann. für die Gemeinde Holzwickede: I Bermieler: 1 August Horstkotte sen., 2. Maschinist schlinkmann UI. Mieter: 1. Wilhelm Filges, 2. Otto Reckwitz für die Gemeinde Hengsen: I. Vermieter: 1. Gustav König, 2 Heinrich Rabe. 11 Mieter: 1. Bergmann Heinr. Steffen, 2 Bahnarbeiter Kornemann. für die Gemeinde Opherdicke: I. Vermieter: für die Gemeinde Wellinghosen: 1. Bergmann Fr. Lambert. 2. Bergmann Otto Baumöller für die Gemeinde Wichlinghofen: 1. Bergmann Ludwig Osthoff, 2 Bergmann Fritz Gätter. für die Gemeinde Lücklemberg: 1 Hugo Böckenkamp, Bittermark, 2. Heinrich Behle, Wellinghoserheide 88, 3 Wilhelm Mestermann, Lücklemberg. für die Gemeinde Niederhofen: 1. Bergmann August Brenscheid, Höchsten, Otto Meyer, Höchsten Nr 3. Amt Westhofen. für die Gemeinde Westhofen: I. Vermieter: Fabrikarbeiter Karl Ofthoff. II. Mieter: Sattler Aug. Pixberg. für die Gemeinde Garenfeld: I. Vermieter: Fabrikarb. Friedr. Weichmann II. Mieter: Wirt Alex Morschheuer. für die Gemeinde Geisecke: I. Vermieter: Schachtmeister Theodor Wachholz II. Mieter Vergmann Ernst Breer. für die Gemeinde Holzen: 1 V.rmieter: Kaufmann Ewald Jakobs. II Mieter: Bahnbeamter Fritz Klockenhoff für die Gemeinde Lichtendorf: Vermieter: Heinrich Schäser. Mieter: Friedrich Uhlmann für die Gemeinde Syburg: Vermieter: Bergmann August Degener. Mieter: Bergmann Adolf Kunze. für die Gemeinde Wandhofen: Vermieter: Landwitt Wilb. Schulte=Nähring. II. Mieter: Bahnbeamter Karl Dierks. Außerhalb der Tagesordnung gab der Vorsitzende Aufklärung über den Stand des Baues des Wasserwerks. Hörde, den 26. Januar 1922. 485 Der vorsitzende des Kreisausschusses des Lanökreises Hörde: gez Hansmann, Landrat. 1 wasch bei Euch im Haus nurdann Denn ich Versil bekommen kann! Art Oberammerganer 24 4 9. Fobrua- bis elschl 14. Februse 132 Kathol. Vereinshaus Schweite Täglich ½4 Uhr und 8 Uhr Kein Kine, keine Lichtbilder, alles lebend, sprechend Preise der Plätze: 15, 12, 10 und 7 Mark Schwerter Curnverein Miegl. ö. d. Curn. Samstag, den 4. Febr., abends 8¼ Uhr: 509 General versamm lung im Vereinslokal Zu Punkt: Jahresbeiträge, ist die Vrsammlung unbedingt beschlußfähig. Der Vorstand. a e I. D. ordentlicher Eltern sofort oder später gesucht. 500 Gbosehe n Mmmmmamcm in 1 1 I „ Hlariesstimmer endrong glepplogstasse Reparaturen an sämtl. In. " strumenten. muilice Aukauf von alten Instru. II menten Geffentliche Aufforderung ber die Einreichung von Lohnbescheinigungen zum Zwecke der Veraulagung zur Einkommensteuer für 1921. Auf Grund des§ 40 Einkommensteuer=Fläg Gesetzes vom 29. März 1820(R.=G.=Bl. S. 359/ K Mo und der§§ 34 kg der Elnkommensteuer=Aus# hof führungsbestimmungen werden alle Arbeilgeber seinschl. Behörden, die Personen gegen Lohn, Gehalt oder sonstiges Entgelt im abgelaufenen Kalenderjahre länger als zwei Monate beschäftigt haben, hiermit aufgeforderl bis zum 28 Feb ua d I. Lohnbescheinigungen bei dem unterzeichneten Finanzamie einzureichen In diesen Lohnbescheinigungen, die für jeden Arbeitnehmer einzeln auszustellen sind, ist anzugeben Name, Stand, Geburtsdatum und Wohnung, sowie das bezogene Einkommen und der Zeitraum, in welchem das Eink mmen bezogen ist In Spalle 1 der Lohnbescheinigungen ist die Nummer des dem Arbeitnehmer lzugegangenen Steuerbuches einzutragen Die Einreichung von Lohnbescheinigungen darf nur für solche Arbeitnehmer unterbleiben, die während des ganzen Kalenderjahres 1921 bei demselben beschäftigt waren und deren Jahreseinkommen 24000 Mark nicht erreicht hat. Vordrucke für diese Lohnbescheinigungen in Form von Lohnzetiel sind beim Finanzamt Hörde, Hermannstraße 34, Zimmer 6, in den Vormitlagsstunden von 9—12 Uhr, außerdem in den Steuerbüros der Aemter und der Stadtverwaltung in Schwerte unter Angabe der erfordetlichen Zahl unentgeltlich erhältlich. Lohnmitlellungen in Form von Listen werden als unzulässig zurückgewiesen. Wer in den Lohnbescheinigungen vorsätzlich unrichlige Angaben macht und dadurch zu keiner Steuerverkürzung beiträgt, wird wegen Steuerhinterziehung außer mit einer Geldstrafe vom fünf= bis zwanzigfachen Betrage der hinterzogenen Steuer unler Umständen mit Gefängnis bestraft. Versuchte Steuerhinterziehung wird wie die vollendete Tat bestraft. Auch kann dei Arbeitgeber, der die Lohnbescheinigungen nicht einreicht, gemäß§ 377 der Reichsabgabeordnung mit einer Geldstrafe bis 500 Mk. belegt werden. Hörde, den 31 Januar 1922. Das Finanzami: Dr. Schmidt, Regierungsrat. —— Eiektrizitäts=Unternehmungen [Wortmann Schwerte=Kuhr Fein uf 511: Büro: Kleppingstraße 2 Rusführung elektr. Licht-, Kraft=und lagen, Instandsetzung und Neuwickelung von Motoren(zur Verarbeitung kommen nur die besten Aaterialiens. Hofortige hilfe bei Kurzschlüssen und Betriebsstörungen. 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Unterhaltungs=Beilage zu Nr. 30 Samstag, den 4. Jebruar 1922 1 90 He 3 0. Rttelfer Roman von Max 117. Fortsetzung.) 1 (Nachdruck verbolen) Nun war es einen Augenblck still, dann hörte ich Ruschie sagen:„Richts jur ungut. Ich hosse, die tau##nd Mark schon in den nächsten Tagen mein sein werden.“ Ilgen erwiderte darauf:„orgt nur dafür, daß Euch niemand in der Nähe der Mühle siel damit die Leute nicht schwätzen können.“—„Keine Angst, Meister Jigen, mich soll kein Minsch hier sehen, mit Ausnahme Eurer Leute.“ Dann trat er aus der Stube, hinter ihm ging der Meister, der i. Mühle auf den Hof brachte. Ich orückte mich schleunigst nach dem Oberboden, damit der Mieister mich nicht unten erwischen sollie. An dem Tage habe ich ihn nicht mehr zu sehen gekriegt.“ W,.., Setr9 Mit fliegender Eile flog die Feder des Sekrekärs über das Papier, um das festzuhgnen, was der Zeuge in langsamer Redewendung, sich auf jedes Wort beinnend, vororachte. 224 1119 A „Sie können sich, nachdem doch schon eine reichliche Spanne Zeit seit dem Porde ver#ngen ist, noch auf die Einzelheiten des damals geführten Gesgrächs besinnen?“ fragte der Untersuchungsrichter erhaunt. ie, daß das, was ich gehört, später von Wichtigkeit sein könnte, habe ich mir glesch darauf alles in meiner Stube ausgeschrieden.“ Er brachte tel hervor, auf dem er die oben angeführten Sahe mit Bleisiift niedergeschrieben hatte, ihn dem Richter übemeichend, der#n die energischen, wenn auch ein wenig ungelenken Schiif##ge beirachtete. is haben Sie für eine Schule besucht?" fragte er den Zeugen. ine ittelsch: Sch sollte Förster werden. Mein Valer aber starb vor meiner tion und da mußte ich bei meinem ite der Untersuchungsrichter. je ich die tausend Mark nun ausg pose Sres. as ahet. das, was Sie eben mitgeteilt, auf gegneie der Untersuchungsrichter, ver zimmt durch die unedlen Motive, die dem „Vorerst werden Sie den beiden gestellt werden, wenn diese leugnen sollen, ihnen das, was Sie hier vorbrachten liebsten möchte ich, das dem sagen, trotdem alles wahr ist, was ich ge erwiderte der Geselle, sich seiner Rolle schämend. „Ja, davon werde ich Sie wohl nicht die Zunge ge eten gegen .“ gab der Richter zur Antwort. Darauf befragte können, gab der Richter zur Antwort. er Scharf, ob er noch auf der Mühle des Verhaftelen in Arbeit stehe, was dieser bejahte.„ Der Setretär war mit seinem Protokoll zu Ende an seinen Sekcetär wandte:„Wenn das, was Scharf hier zu Protokol gezehen, auf Wahrheit ht, kann ich die Akten über den Fall schließen und sie der Staatsanwaltschaft zuschicken. Vorerst vergulg Erkundigungen über das Vor d des Schatt eingesggen werden, denn es haudrlt sich in dem Falle eventuell um ein Menscheuleben, das auf dem Spiele steht. Bin in der Tat gespannt darauf, was uns über Scharf mitgeleilt uurd. Dem Müllergesellen wurde von den Be als auch von seinen ehemaligen Arbeitgebern ein Leumund=zeugnis ausgestellt, so daß bson wr die e Here zintgrsluchungsrichter sch Ilgen vorführen und hielt diesem seine Aeußerungen Wöht erschaf der Müsler, da er sich nicht erflüren konnte, woher der Richter Kennlnis hieroon haben tonne, aber er bestritt noch immer, damals ernstilch den Pi## gesaßt zu haben, den Paron ermorden zu tanen sei nur furchtbar ärgerlich gewesen und habe in seiner But mehr geredei, als er##e#antworten tönne. ernsten Tones der Unterjachungsrichter,„penn nan ausgelsgtist, verrat man lescht einen gehein G der B en. Das, #ligen Szene vor erhobener S #end 3 Sie jegt zur Auftiarung zen, ist nicht stichhaltig, me, jedes Wort scharf Uer durchdringend anbiickend, fuhr er ste in Ihnen der unselige Plan, den 2 sagte sich der KrimiAs er sah, daß Iigen werl zurücktaumelte, als er n Worte zuschleuberte, sich dann aber und stonernd erwiderte„Daran niemals gedacht.“ n war es mit der Geduld des Untersachungszu Ende.„Nein, Sie hatten daran nicht nur “ entgegnete er sarkasuisch,„sonbern den teufin alle Einzelheiten bereits erwogen elger darauf, als Ihr Spießgeselle sich in der 99 hle einstellte, wurde er genau festgesetzt.“ rief er dem staunenden und mehrmals mit dem Koose BSSHESAS AE Bast. SaTESTTE SEEEEEEZEERBASGR E K 8 S * 5" 2— 2 25 Pesa sefie 3• F#T KX ierte o. Has se ader auch ales gensiez, PBa.se. 0 Boschpolersater, Weny ve tassendMant erhalten. Dos be Baschdter Alster de Beizgugez Jia.f auise christlich felgesept Bobezcueten Loomite von einem Vertause zurautreten, koane.„ „Und das soll ich Ihnen giauben, Ilgenr“ fragt . tu is Sach ober se geusgsen, wie 16 lseies: obere behy, ge. gzad hugen, bos glesche sageneiner solchen Ertlärung zu kommen wagen, da der dem Mühlenel der VesGHhuoter Baldler, ber weigeftoget gzute die ich durch Ruschke zu verdienen gedachte,“ entgegne „Danu bebient man sich als Mittelsperson doch nicht Tagelöhners, von dem jeder wußte, daß er völtig " hielt ihm der Richter entgege keine Antwort zu geben. Nach einer Pause fragte der Richter weiter begingen, alWalgzns und sch ditetet, deai. Bashzts sog; histlitzes zu geben. Sie wollen, weiin die Sache et abliek, den Rogf nicht in die Srchiggegn in geig als aufsaliaen Situationen mit Rtuschte beobachtet den Sie anscheinend nicht gedacht. Es ien das für Sie Neven zür verwischt eliten Verbrechen, die glaubense see Nen kan, nachbem Sie zu haben, ebengo,„ihr Leuzen kann, 1e6 elibt die Müchlgtelt bes Ge pzArgeriehgg gun e ven der Auntuge egen irezuge be, Gesiges wich ch ne hr beiten, Due Vez en aenee Ge Sie treiten, wenn Sie bürzgeg ahe, Aur ein folches b uo vox Hent Schlimnasten beswahren, Nloch ist es JZeit, Jizen, gehen Sie in sich uund erleichten Sie 3t stete er gepreßt:„Ich habe doch 2es sit sa auch gar nicht bese. 9 Ge wgt bas ein alhe Ene, den der erlabrene Kriminalst anwandte, um Jigen zu überisten. Wührend er Wpeinh=giei, er den gindtuchk eng en u zili dzten Vosetung er sedr zustieden war: Muich, end er Gebend Ge haus Gerder, P- haihe best e sch izn zu dem Morde angesistett „Das sagte ich ja bereits,“ erwiderte trocken der be andnd au au egege Worten nahelegte, num ebenfalls zu gestezese, zuhen. Ru ist alls aus; stöhute er beim Verlasen des Buschtes, Wizssngege Biene Resem vorauigeguuge, uzud, bestaeit Ruschte, das Morde ohne weileres eingenu gagen, erkannte er doch Eeioräch muit 31gen veiny,; Zbeusg bestit er, mit dem Bader euu, pe Gi e muit Zigen nur wegen des wenn Zigen die Mühle bekoumen würde, für seine reden lasen, Bu.seo, Vengy geiden Iulzastierten. Mit Stoeiet an der Schuld der Zuschte, vor, Baß er einas esngernder Stnuyg bie, zzageguden und ein Zeuge Zu beichoben Vereit let. Buhchr gushung uei ber des Barons, Am Tage vor ber. Die zausehb Malt. bs ciche Vieu, Arehge ahen en, seien nicht als die der Mlhler Vuu botze„utels für die Erinetsung ,eu nu, esisugt gewoesen, Datan ändere auch seiz. Alaleze ben Stzgg ichte, Zumal der Mtiller das bereitz lump wit en un gen gt, un hadse Mieuadle uie Sten. nebben, un, Freläsh, einen Benszenten elicden Buaue uu un ur gu getrieat, wen ich mualt unldt eilte der Baren von unf v. v.., Jeu päre, eimerber u ehge Beugen Auseu eis eilegn gienischen umze. ealte 1c ion aber Buge.—.,-., Reiu, ich Gabe ben bringen, dazu gehürt doch mehr: Rein, ieh## also nicht durch ein Geseichen Lucus tönnen wir Achieg uus nicht ge un so mehr, da nicht einmal aue Reichen ein soiche dlität wird Ihnen wohl chungeticher ben Topelohn goen, Haß Sue- hatte der Beg, und, eng be beut Aapf tesen Beie. Aur s ist Sor mir doch nicht beweisen, daß ich den ven erschelen haber- Aä te see Geiztg seig, bas Dis bessen Sie uut Sug, zis, gegeg Sie und Verobeuu erochchene Serehgche c M eteg,„eun i hieg füit ez, Besbiechen beiziese. (Fertsetzung leigt)