Die„Schworter Jeitung“ erscheln#####ch aub: ###ertags. Bezugspreis monattich 14.— der Po 14— M., ohre Bostellg#eid preise Die mm hobe. 35 mm bosle 80„auswöbls 1. 23. entsprochende: Nachlaß II. Toris. Boder Radan gilt als Kassenesball und erllicht bei Seuhurhen, Iwancsvergleichen gezichtlichen Blagen u. Nüchl.ter der gemachten S# Bubunden mit Schwerter Cagebiatt und Anzeiger Schwerter Oolkszeitung Schwerter Delksblatt Amtliches Kreisblatt für den Kreis Börde. Westhofener Zeitung Aplerbecker Zeitung Langscheder Zeitung Holzwickeder Zeitung Erstes und ältestes Cagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Die Ooose Zeilmsf gemibe hen! nenten für jeden mil Tod endenben Anfeß gamä) 500 Mark Anfall. Aggmgrr Druck u. Vorlag v. Cosl Bvams, öchmente( Ruhe) Fernsprech= Anschluß Rummer 92. Telegramm-Adrosse: Praus, Schwerte(Ruhr. Dosticheckk.: Dortmund 2819, Hannover 21874. Nr. 20 Dienstag, 24. Januar 1922 SS. Papstiamt und Wenrricg. Der Tod des Papftes Vonedilt ist ein Ereignis, dessen Bedeutung auch für Deutschland nicht gering ist. Man braucht nur darauf hinzuweisen, daß Papst Benedikt während des Weltkrieges eine wertvolle Rolle zu spielen berufen worden war. Auch wenn seine vielfachen Bemühungen um die Herstellung eines früheren Friedeno scheiterten, trat mehr als einmal klar zutags, daß das Papsttum auch heute noch im Reigen der Staaten und Mächte einen bedeutsamen Platz einnimmt. Papst Benedikt war der Nachfolger Pius des Zohnten. Dieser war ein Bauernsohn, Benedikt der Sprößling eines altitalienischen##delsgeschlechtes. Pius der Zehnte ging im ersten Kriegsjahr dahin und es war damals sehr interessant, zu beobachten, wie im Conclave der Kampf um die Triara einerseits von Rampolla, dem langjährigen Staatssekretär Leo des Dretzehnten und dem N#al Vannutelli geführt wurde. Benedikt war damal: als der goldene Mittelweg zwischen zwei ausgeprägten Temperamenten gewählt werden, aber die weitere Entwickelung hat gezeigt, daß diese Wahl für die Allgemeinheit von Rutzen blieb. Benedikt erkannte alsbald, daß der Haupiwiderstand gegen einen Friedensschluß von dem kirchenfeindlichen Frankreich ausging und man erlebte nun, wie er so mancherlei unternahm, um die verlorene Tochter in den Schoß der Alleinseligmachenden Kirche wieder zur ückzuführen. Die Entwickelung brachte es sogar, was noch bemerkenswerter war, dahin, daß sich in Frankreich der Wille fühlbar machte, die polltische Macht des Papsttums zugunsten Frankreichs auszunutzen, was in der Form geschah, daß man von Paris her Anstrengungen unternahm, um die direkten diplomatischen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl in vollem Umfange wieder aufzunehmen. Der Mittler Benedikts war der Kardinal Gasparri. päpstlicher Minister des Aeußeren, auch er, gleich Rampolla, ein Kirchenfürst von weitem staatspolitischen Können. Aus all dem geht hervor, daß die Wahl des Nachfolgers für die weltpolitische Entwickelung nicht ohne Wichtigkeit sein wird. Wer Benedikt auf den Heiligen Stuhl folgen wird, ist zur Stunde unbekannt, da dessen Tod nach der kurzen Krankheit überraschend kam. Abegerade heute müssen wir uns wieder vor Augen halten, daß es auch für Deutschland nicht gleichgültig sein kann, wer als Benedikts Nachfolger von Rom über der Gemeinschaft der katholischen Gläubigen in den Ländern des Weltalls herrscht. Es war ohne weiteres zu erwarten, daß die Konserenz von Genua auch im Vatikan mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden würde. Der Tod Benedikts und die bevorstehende Papstwahl werden kein Hemmnis dafür abgeben, daß man im Vatikan sich auf die kommenden Ereignisse einstellt. Das Zusammenströmen der Vertreter aller europäischen Länder, unter denen eine große Zahl katholischer sich befinden, wird die Möglichkeit geben, daß auch das Papsttum das seinige bei der Erörterung der Möglichkeiten zur Milderung und zum allmählichen Abbau der Weltkrise beiträgt. Papst Benedikt wurde 1854 in Ligurien geboren. Er hat keine Gelegenheit vorbeigehe: lassen, im Sinne des Friedens und der Versöhnung unter der entzweiten Welt zu wirken. Des verstorbenen Papstes erster Aufruf an die Kriegführenden erschien am 11. September 1914. Seine erste Enzyklika folgte am 16. November 1914. Am 12. Dezember machte er den Vorschlag einer allgemeinen Waffenruhe zu Weihnachten. Diese wurde von Deutschland angenommen, von dessen Feinden abgelehnt. Zu Neujahr 1915 gab der Papst die erste Anregung zum Austausch dienstunfähiger Kriegsgefangener, ein segensreicher und diesmal auch erfolgreicher Vorschlag. Ein am 5. April 1915 an die Vereinigten Staaten gerichteter Appell, die Friedensvermittelung zu übernehmen, blieb erfolglos. Wiederum am 28. Juli 1945 erfolgte ein päpstlicher Friedensaufruf an die Völker. Bekannt sind seine durch den Nuntius Pacelli in Berlin 1917 unternommenen Versuche zur Herstellung des Friedens. Nach dem Kriege hat der Papst in zahlreichen Kundgebungen an die christlichen Völker aufgefordert, den Kriegshaß zu begraben und im Geiste des Christentums zusammenzuwirken. Vor seiner päpstlichen Zeit war er nach Einschlagung der Priesterlaufbahn u. a. diensttuender päpstlicher Geheimkämmerer, später Erzbischof von Bologna und dann Kardinal. Am 3. September 1914 wurde er zum Papst gewählt. dämmert! Der Amtsvorgänger Lloyd Georges und jetzige Hauptführer der Opposition in England, Asquith, hielt vor Geschäftsleuten der Londoner City eine Rede über die Wirtschaftshise in England. Er möglich, bevor nicht die Folgen der Reparationen und interalliierten Schulden endgültig geregelt seien. Seit der Unterzeichnung des Versailler Vertrages hätten nicht weniger als zehn europäische Konferenzen über die Reparationsfrage stattgefunden, die vor kurzem in dem Fiasko von Cannes gipfelten. Was die Welt, was die Geschäftswelt wolle, sei Gewißheit und Endgültigkeit. Diese werde man nicht erhalten, wenn man nicht ein für alle Mal im Lichte der Tatsachen die unmöglichen Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages abändere. Es sei keine Frage der Milde gegen Deutschland, sondern eine Frage des eigenen Interesses. Eine wirkliche dauernde Wiederherstellung könne nicht stattfinden, bevor sich nicht die großen und kleinen Nationen bereit zeigten, das Erbe, das der Krieg zurückließ und das alle gemeinsam tragen müßten, mintig auf sich zu nehmen. KMssemse omeeiame Ssese Zur Bedrohung Finnlands durch Zu unserer telegraphischen Meldung aus Helsingfors(in der Freitag=Nummer unter „Weltrundschau"), nach welcher die russischen Volschewicki große Truppenmassen zwischen Ladogasee und Padany an der finnischen Grenze zusammengezogen haben. schilderte das ungeheure Ausmaß der Arbeitslosigkeit, die dem britischen Staate etwa zwei Millionen Pfund in der Woche und unmittelbar eine unberechenbare weitere Zahl von Millionen koste. Der wahre Grund der herrschenden Erwerbslosigkeit und des Niederganges des internationalen Handels Englands sei, daß andere Nationen nicht in der Lage seien, unter Bedingungen zu kaufen, unter denen England verkaufen könne und umgekehrt. Der industrielle und wirtschaftliche Zusammenbruch Deutschlands zeitigte verhängnisvolle Folgen. Vor dem Kriege sei Deutschland der beste Kunde und größte Lieferant Rußlands, Italiens, Oesterreichs und einr Anzahl kleinerer Staaten auf dem Kontinent gewesen. Unglücklicherweise sei die Frage des wirtschaftlichen Wiederaufbaues des hungernden Europas fast die letzte Sorge der Staatsmänner und Diplomaten in Versailles und Paris gewesen, die sich mehr damit beschäftigten, die Weltkarte neu zu zeichnen und in großem Maße imaginckre Reparationen festzusepzen. Die Wolt will Gewißheit. Jeder wiekliche wirtschaftlihe Wiederaufbau sei un„Deutschl 486 deutschen Städten und 375 ländlichen Kreisen erhoben wir uns zum ersten Male nach dem deutschen Zusammenbruch zu einmütigem deutschen Volkswiderstande. Es galt, den Schmachartikel 228 des Versailler Vertrages aus der Welt zu schaffen, der uns die Auslieferung unserer kriegsbeschuldigten Volksgenossen an die Gerichte der Entente zumute. Der Feind begriff, daß er bei der Empörung, die schon in allen deutschen Herzen zitterte, und bei dem festentschlossenen Wollen, das überall aus deutschen Seelen sprach, Unmögliches verlangte. Wir erreichten so das Zugeständnis einer probeweisen Aburteilung der beschuldigten Deutschen vor dem deutschen Reichsgerichte. Dies war der erste deutsche Erfolg seit dem Friedensdiktate von Versailles. Jetzt, nach zwei Jahren, glauven die Geg die Schmachbestimmung dee Artikels## dennoch in Anwendung bringen zu können. Sie wähnen, daß wir mürebe sind und jeyt geschohen lassen werden, was vor zwel Jahren noch unmöglich war. Deutsche, seid auf der Hut! Merket auf! Die Sachverständigen=Kommission des Obersten Rates hat einstimmig beschlossen, jetzt die Auslieferungsforderung an die Deutsche Regierung zu stellen. Mit dieser Tatsache haben wir zu rechnen. Zwar läßt man in Deutschland verbreiten, daß Frankreich und das von ihm abhängig gewordene Belgien mit dieser Forderung im Obersten Rate allein stehen würden. Wir haben aber Ursache befürchten zu müssen, daß der einstimmige Beschluß der Sachverständtgen=Kommission auch zum Beschluß des Obersten Rates erhoben und das Auslieferungsverlangen vielleicht schon in den nächsten Tagen an unsere Regierung gestellt werden wird. Wir stehen in lebendigen Beziehungen zu Tausenden von Deutschfreunden auf dem ganzen Erdund rufen in deren Namen, sowie im Namen ungezahlter Auslandsdeutscher: Laßt Euch laßt Euch nicht dadurch tent Opfer eines überraschend kommenden feindlichen Schachzuges werdet! Das Beste hoffen und das Schlimmste fürchten, das ist das Material echter Wachsamkeit! Seid auf der Vereiret Euch innerlich vor, die deutsche Volksseele rechtzeitig auf das einzustellen, was ihr droht. In allen deurschen, Gauen, in Stadt und Land. Mann und Weib, müßt Ihr Euch rüsten noch einmal so, wie vor zwei Jahren, des ganzen deutschen Volkes einmütiges, entschlossenes Wollen zum Ausdruck zu bringen: Deutsche gehören vor deutsche Gerichte! Veranstaltet gegen die in dem Beschlusse der Sachverständigen=Kommission liegende, entehrende Zumutung schleunigst Protestversammlungen und stärkt damit der deutschen Regierung den Willen zur Ablehnung der unerhörten Forderung. Das deutsche Volk hat eine Waffe, die ihre Wirkung nicht verfehlen kann, das ist die Gegenliste! Verlangt von der Regie ung, von dieser Waffe Gebrauch zu machen. Anleitungen und Muster zu Flugblättern und Plakaten sind kostenlos zu erhalten vom Volksbund„Rettet die Ehre", Domprediger O. Hartwich, Zentrale Wielandstr. 13, Bremen. Die Konferenz in Genua. Das Programm der Konferenz TU Paris, 23. Januar. Der„Eclair“ ist in der Lage, die Tagesordnung für die Konferenz von Genua mitzuteilen: 1. Es soll geprüft werden, wie die Grundsätze der Resolution vom 6. 1. praktisch zur Anwendung kommen können. 2. Sollen sichere Grundlagen für den europäischen Frieden gefunden werden. 3. Notwendige Vorbedingungen zur Wiederherstellung des Vertrauens, ohne daß bestehende Verträge verletzt werden. 4. Finanzfragen: Währung und Geldumlauf, Zentralbanken und Emissionsbanken. Die öffentlchen Finanzen in ihren Beziehungen zum Werke des Aufbaues. Valutafragen. Organisationen öffentlicher und privater Anleihen. ö. Wirtschafts= und Handelsfragen: Erleichterungen und Sicherheiten für Ein= und Ausfuhr. Gesetzliche und juristische Sicherheiten für Handelsoperationen. Schutz des industriellen, literarischen und künstlerischen Eigentums. Statuten für Konsulate. Zulussung und Niederlassung Fremder. soweit wirtschaftliche Operationen in Prage koumnen. 44 5. Technische Hilfe für die industrielle Reorganisation. 6. Transportfragen. soll außerdem ein von Lloyd George unterzeichnetes Protokoll existieren, in dem bestimmt wird, daß die Frage der Wiedergutmachung nur zwischen den Verbündeten allein erörtert werden dürfe. Amerikanische Bedingungen für Genua. Rotterdam, 23. Januar. Die„Morningpost“ erfährt aus Washington, daß ein großer Truck auf Harding ausgeübt werde, von einer Beteili gung Amerikas an der Konferenz von Genug ab zusehen. Wenn es doch teilnehme, so solle dies nur unter drei Bedingungen geschehen: 1. Daß die Teilnahme Rußlands keine Aner kennung der Bolschewisten bedeute; 2. daß alle Nationen zu Lande abrüsten; 3. daß die Frage der europäischen Swulden in Amerika nicht besprochen werden. Paris, 23. Januar.„Newyork World“ meldet aus Washington, daß in der letzten ordentlichen Kabinettssitzung über die Teilnahme der Vereinigten Staaten an der Genueser Konferenz beraten wurde. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst in dieser Woche erwartet, da neue Fragen an die Vertreter der Vereinigten Staaten in Berlin und London gerichtet werden sollen. Kreistag des Lanokreises horde. Unter dem Vorsitz des Herrn Landrats Hausmann tagte gestern der Kreistag des Landk eises Hörde der vollzählig versammelt war, im Kreishause zu Hörde. Dank der Rede=Freudigkeit verschiedene Kristagsabgeordneter, die denn noch mehrfach vom Thema abseeweisten, gestaltete sich die Tagung wi der zu eine Dauersitzung vo meh eren Stunden. gesordnung bet af eine reisousschusses auf Einrichtung des Um die Vorlage entspann sich eine längere Aussprache, in der von verschiedenen Rednern, von der linten Seite des Hauses gegen die Tätigleit Möhrings als Vorsitzender des Mietseinigungsamtes Klage gefuhrt wurde. Auf eine diesbezügliche Anfrage des Abg. Direktor Stöckmann, ob es notwendig sei, die Stelle eines besolderen juristischen Mitarbeiters zu schaffen, ob man nicht von der Regierung einen RegierungsAssessor hierfür bekommen könne, der dem Kreise doch nichts koste, sprach sich Herr Landrat Hausmann gegen eine Lösung der Frage in diesem Sinne aus. Er lehne jeden Regierungs=Assessor grundsätzlich ab, da er der Ansicht sei, daß ein Landrat die staatlichen Angelegenheiten selbst erledigen solle. Außerdem habe der Minister erst neuerdings erklärt, keine Regierungs=Assessoren zur Verfügung stellen zu können. Nachdem Herr Bürgermeister Rohrmann sich noch warm für die Schaffung der Stelle ausgesprochen und auf die großen zur Erledigung anstehenden juristischen Aufgaben hingewiesen hatte, wurde die Vorlage gegen die fünf Stimmen der Unabhängigen und der Kommunisten zum Beschluß erhoben. Zwei weitere Vorlagen, Einrichtung von fünf neuen De erste Punit der gesen rei age A ten 0 re sin en zuge stische Fra den ille län d kre be z I. sen mancherte denen fast nssehließt sen sind. Es sei insbes ndere auf die Ein ichtung von Miers= und Pichtungsämte n hingewissen, bei welchen der Vorsitz von einem Juristen zu führen ist. Für die bezeichneten Aemter des hiesigen Kreises waren anfangs Rechtsanwälte und zeitweise auch Richter als Vorsitzende gewonnen, die ihe Tätigkeit nebenamtlich ausübten, aber aus mancherlei Gründen wieder aufgaben. Damit war ein fortwährender Wechsel im Vorsitz verbunden, der eine im allgemeinen Interesse notwendige Stetigkeit in den Entscheidungen unmöglich machte. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, war die Anstellung eines Vorsitzenden in hauptamtlicher Tätigkeit dringend erforderlich. Es wurde der Gerichtsassessor Möhring als jurischer Hilfsarbeiter am 1. April 1921 zunächst auf Probe angestellt. Er hat den Vorsitz geführt und nebenbei andere Verwaltungssachen juristischer Art bearbeitet. Seine Tätiägkeit hat sich als dauernd notwendig erwiesen und zwar nicht allein für das Miets= pp. Einigungsamt, sondern auch für die sonstigen Fragen auf allen Gebieten der *Verwaltung, insbesondere auf dem des Sied. lungs= und Wohnungswesens. Ferner soll ihm auch der Vorsitz im Kreisgewerbe= und Kaufmannsgericht übertragen werden. Sekretärstellen beim Kreisausschuß und zwei Stellen für Fürsorgeschwestern beim Wohlfahrtsamt wurden vertagt, nachdem im letzten Augenblick die Fürsorgestelle in Berlin die Stellen für sich beansprucht hat. Der Landrat wurde beauftragt, sich in Berlin um die Freigabe dieser Stellen zu bemühen. Die anderweitige Regelung der Besoldung der jetzigen Stelleninhaber wurde dem Kreisausschuß überlassen. In der Aussprache über die Vorlage war Abg. Braune(Kommunist) für Ablehnung derselben; wenn den Angestellten erst die Beamteneigench jt zuerk nnt werde, wenn man sie auf Lebenszeit anstelle, dann erlahme ihre Arbeitskraft und sei ihnen bald alles„Wurst“, welcher Vorwu#f vom Landrat mit größter Entschiedenheit zurückgewiesen wurde. Am Landratsamt kenne man einen Abtstunden=Tag es werde eben so lange ese#seiiet, bis lles erledigt sei. De Kreistag ##eerantwortung, defür zu sorgen, daß den ge##eltei ud Veamten ihre Arbeitsfreudigki e he en bleibe. ehgenz sand ein Naltag zur bereits el#nden Kreis=Scheck=Konzessions= mit folgenden Sätzen: Die Steuer beträgt, wenn die E laubnis für einen neuen Betrieb erteilt wird und der Betrieb 1 wegen geringen Ertrages und Kapitals von der Gewerbesteuer frei ist 1200 Mark; 2. in die 4. Gewerbesteuerklasse gehört 2400 Mark; 3. in die 3. Gewerbesteuerklasse gehört 4800 Mark; 4. in die 2. Gewerbesteuerklasse gehört 7200 Märk; 5. in die 1. Gewerbesteuerklasse gehört 10000 Mark. e Auflösung der Kreisobstbauanlage in Aplerbeck ist im Dezember vom Kreisausschuß beschlossen worden, weil die Vorlage schon seit Jahren große ZZuschüsse erfordert habe. Während bisher zur Unterhaltung von den beiden Kreisen Hörde und Dortmund nur ganz geringe Zuschüsse zu leisten waren, stiegen diese bis 1913 auf je 5000 Mark jährlich, 1919 auf je 1000 und 1920 auf je 7000 Mark jährlich. Diese ungünstigen Ergebnisse sind nach Ansicht des Kreisausschusses in der Hauptsache darauf zurückzuführen, daß der Boden ausgesogen ist und seine Ertragsfähigkeit verloren hat. Der Kreistag erklräte sich mit der Auflösung unter der Bedingung einverstanden, daß die Anlage an anderen Stellen des Kreises neu ersteht. In Aussicht genommen für die Neuanlage ist ein am Schwerter Walde belegenes Grundstück der kath. Kirchengemeinde Sommerberg; mit dem Kirchenvorstange sind bereits Unterhandlungen im Gange. Eine Anfrage des Abg. Hurlbrink über die Errichtung eigener Geschäfte beim Wirtschaftsamt des Kreises führte zu einer großen Aussprache. Herr Küch vom Wirtschaftsamt des Kreises begründete in eingehenden Darlegungen die getroffenen Maßnahmen mit der Pflicht der Kreisverwaltung, das Publikum gegen die Ausbeutung in Handel und Gewerbe zu schützen. Die Einrichtungen, gegen die jetzt von den verschiedensten Wirtschaftsverbänden Sturm gelaufen werde, seien nicht geschaffen, um den reellen Handel und den Kaufmannsstand zu schädigen. In größeren Versammlungen habe man sich bisher vergebens bemüht, die Gewerbetreibenden dazu zu bewegen, im Verein mit dem Kreise preisregulierend zu wirten. Die Kreisverwaltung habe sich bei all ihren Maßnahmen nur von dem Bestreben leiten lassen, das Beste für die Bevölkerung herauszuschlagen. Auf Einzelheiten eingehend, betonte er sodann, daß z. B. Fleischerei des Kreises ihre Waren stets 10 Prozent unter dem Tagespreis abgeben konnte. Auch die Kleiderstell des Kreises habe sehr gut gearbeitet und sehr gute Umsätze erzielt. Ein besonders trübes Kapitel sei die Milchversorgung. Die Milchkommission für Westfalen habe einen einheitlichen Erzeugerpreis von 4,50 Mark festgesetzt, hierzu kommen dann ein Molkereizuschlag von 90 Pfg. und dabei sei im Kreise Milch nur noch zu einem Preise von 6,80 bis 7 Mark zu haben. Hier müsse unbedingt Wandel geschaffen werden und zu diesem Zwecke sollten in den nächsten Tagen in den einzelnen Beziaken Zusammenkünfte zwischen Produzenten, Konsumenten und Händlern stattfinden. Gegebenenfalls werde man hier scharf zugreifen müssen, wenn auch mit der nötigen Vorsicht. Zusammenfassend betonte er nochmals, daß der Kreis durch seine wirtschaftlichen Maßnahmen Einrichtungen geschaffen habe, welche den Gegnern zeigen sollten daß man auch mit geringerem Verenst wirtschaften könne. Der Kreis hoffe, dat im Interesse aller Eingesessenen gehandelt zu haben. lbrink vermißt eine genaue AbWirtschaftsamtes. Auch er wolle er würsche vielmehr eine Einigung Parteien auf einer mittleren Baman arbeite nicht hinter verschlossenen Türen. Wenn die wirtschaftlichen Verbände sich mit der Kreisverwaltung nicht an den Verhandlungstisch setzen wollten, dann trügen die Verbände die Schuld. Eine Regelung der Preise liege im Interesse der Produzenten und Konsumenten. Die Abg. Hurlbrink und Reermann wollen versuchen, in diesem Sinne auf die wirtschaftlichen Verbände einzuwirken. Nachdem noch die Abgg. Schlicho und Scharfe ihre Zustimmung zu den wirtschaftlichen Maßnahmen des Kreises erklärt hatten, bemerkte Bürgermeister Rohrmann, daß das Wirtschaftsamt dem Kreisausschuß bereits eine Abrechnung gegeben habe, die bis zum 31. März 1921 reicht. Im übrigen werde es jedenfalls von sehr großem Vorteil sein, wenn die wirtschaftlichen Verbände in Verbindung mit den Verbraucharn und dem Kreise in gemeinsamen Beratungen preisregulierend wirken wücden. Bezüglich der Aufhebung der Zwangswirtschaft betonte er, daß er, obwohl er Gegner der Zwangswirtschaft sei, doch zugeben, müßte, daß die Aufhebung der Zwangswirtschaft hinsichtlich der Kartoffeln jedenfalls Direktor Küch teilte dann noch mit, daß sämtliche Abrechnungen und Bücher des Wirtschaf amtes der ständigen Bücherrevisors Hilgeland=Hörde unterliegen. Damit schloß die Ausst Herr Hu rechnung des einen Kampf, der einzelnen sis. Herr Landrat Hausmann rechtfertigte gleichfalls die wirtschaftlichen Maßnahmen der Kreisverwaltung, die auch die volle Billigung des Ministers gefunden hätten. Durch seine Einrichtungen seien die Bewohner des Kreises angesichts der hohen Lebensmittelpreise vor außerordentlichen Schäden bewahrt worden. Wenn man im Vorjahr 300000 Zentner Kartoffeln zum Preise von 40 Mark in den Kreis gebracht habe, während in der ganzen Umgegend 60 Mark bezahlt werden mußten, wenn man habe den Speck um 5 Mark billiger als im Handel verkaufen können, so bitte er, dieses anzuerkennen. Man wolle den reellen Handel keineswegs schädigen, sondern nur den Wucher unterdrücken, man wolle nur für diejenigen, die arbeiten, Nahrung und Kleidung zu erschwinglichen Preisen beschaffen. Im Jahre 1920 habe das Wirtschaftsamt mit einem Ueberschuß von 4½ bis 5 Millnonen Mark gearbeitet, im Jahre 1921 mit einem Defizit von 600000 Mark. Die Ueberschüsse seien teilweise den Gemeinden# zugeflossen zur Deckung der Verluste bei Lebensmitteleinkäufen. Alles, was über das Wirtschaftsamt gesprochen werde, sei eitel Flunkerei, Damit schloß die Aus#ach und der Kreistag stimmte der folgenden Vorlage, Neuregelung der Tagegelder und Reisekosten der Kreistagsabgeordneten, einstimmig zu. Der Kreistag nahm dann Kenntnis von einem Erlaß des Ministers des Innern, wonach beabsichtigt ist, die Kreisblattfrage gelegentlich der Einführung der neuen Kreisordnung neu zu regeln. Wie der Herr Landrat dazu mitteilte, ist er gegenwärtig damit beschäftigt, eine Vorlage auszuarbeiten, wodurch alle diesbezüglichen Wünsche befriedigt werden. Die Kreissteuern(Realsteuern) für das Jahr 1921, die auf 850 Prozent festgesetzt waren, sind vom Bezirksausschuß auf 845 Prozent etmäßigt worden; der Bezirksausschußh t den Zuschuß für den Landrat und den 1. Kreissekretär gestrichen. Für Zwecke des Kreiswirtschaftsamtes soll bei da Sparkasse Hörde ein Kredit in Höhe von 5 Millionen Mark zu 6 Prozent Zinsen in Anspruch genommen werden. Mit der Annahme eines Nachtrages zur KreisHundesteuer=Ordnung und de Wahl der Beisitzer zum Mieteinigungsamt des Landkreises war die Tagesordnung des Kreistages erschöpft. Aus Stadt und Land. Schwerte, den 24. Januar. ** Ausländer in industriellen Betrieben, in Gewerbe und in der Hauswirtschaft. Das Landesarbeitsamt Westfalen und Lippe teilt uns mit: Ueber die Beschäftigung von Ausländern im Bergbau, in Industrie und Gewerbe, sowie in der cm sse 10 000 Juu nur rechtzeitig beinußt!— so klagt jetzt mancher Kahlköpfige. Laßz es nicht sowelt lommen, sondern pflege Dein Haar regelmäßig mit AVOL A Kopfschuppen und Schinn werden bejenigt, das Haar wird und bleibt schön,#utig, seidenweih und gesimnd. In allm Ap theken, Deogerien, Parsümerien und bei Zitzeuren zu Paben. sutet:: ce.. mm e eneuenmer Martin Salander. Roman von Gottfried Keller. (Nachdruck verboten). Er schlug auf seine trefflich gearbeitete Reisetasche, rief jedoch, sich endlich besinnend: „Sieh einmal, das ist eine schöne Heimreise! Sechs Wochen in Liverpool. und hier, fünf Minuten von der Frau, bleib' ich noch hangen! Trink die Flasche allein fertig, Freund, du wirst wohl noch sitzen bleiben! Der grüne Schattenwinkel hier ist wirklich zu gelungen!" Der alte Freund hingegen, auf die Tasche zeigend, hielt ihn auf. „Du hast gewiß“, sagte Wighart,„gute Paviere bei dir? Solltest du etwa das eine oder andere schöne Inhaberstück abgeben wollen, so bitte ich, mir die Gelegenheit zu gönnen, du weißt, man hat in diesen papiernen Zeitläuften immer etwas zu besorgen oder besserzustellen!" „Nichts Derartiges ist da!" versetzte Salander;„in der letzten Zeit ließ ich alles Erwordene bei der Atlantischen Uferbank in Rio de Janeiro zusammenlaufen, einem kräftig sich entwickelnden jungen Institut, und trage nun den Wert meiner nicht ganz drei Dutzend Contos de Reis in einer Anweisung bei mir, bar zehn Tage nach Sicht!" Abermals schlug er vergnügt auf die Tasche. „Donnerwetter, ein saftiger Wechsel!" meinte Wighart. „Seit zwei Monaten oder länger avisiert, wie ich denke!“ der andere. „Bei welchem Hause? Gewiß beim„großen Kasten"! Oder der„alten Kommode"! Oder bei der„neuen Kommode"! Das sind nämlich die neuesten Schergnamen unserer Banken.“ „Kaverius Schadenmüller& Komp. heißt's; wart', ich hab's im Tarnet!" Er zog das Büchlein aus der Seitentasche seines Rockes. „Ja, Schadenmüller, Xaverius& Comp. Wighart sah ihn mit weit aufgesperrten Augen an, bis er das Wort fand. „Schadenmüller, sagst du? Weißt du, wer das ist?“ „Jedenfalls eine rührige Firma, wenn auch vor sieben Jahren noch unbekannt! „Unglücksmann! Es ist Louis Wohlwend und kein anderer!" Martin Salander erhob sich langsam hinter dem Tische, ganz fahl und blaß geworden, setzte sich aber gleich wieder sagte: „Es scheint, daß jeder Mensch einen Oelgötzen hat, der allerorts wieder dasteht und ihm entgegenglotzt. Denkst du am wenigsten dran, so ist er da. Das ist mir jetzt eine angenehme Lage! Wer sagt indessen, daß er nicht zahlen werde? Er wird sich erholt und emporgeschafft haben, wie, kann mir gleich sein! Meine Atlantische Uferbank ist doch auch nicht von Stroh und weiß, was sie tut. Am Ende will das Schicksal, daß ich wieder zu meinem früheren Vermögen gelange, wenn der Bursche so zu Kräften gekommen ist!" „Unglücksmann noch einmal! Der, welcher Schadenmüller heißt, ist schon vor zwei Jahren fort, sein Nachfolger, Wohlwends Gesellschafter, vor sechs Monaten und vom jetzigen illeinigen Vertreter der Firma, Wohlwend, heißt es seit gestern, er habe wieder einmal eingestellt. die Proteste regnen nur so und das Kontor sei geschlossen!" Salander sprang auf und mitten in die Stube, we er unentschlossen sich umschaute, seine Reisetasche rückend. Er ermannte sich bald ein wenig und seufzte:„Die arme Frau! Ich hatte ihr verlorenes Weibergut so vergnüglich ausgeschieden in meinem Buche und um die Zinsen vermehrt. um es sofort nach der Heimkehr sicherzustellen! Nun hat's der Wohlwend zum zweiten Mal! Ein Kerl, der so falsch singt und noch schlechter deklamiert!“ Der gute Mann wischte sich ein paar bittere Tränen von den Augen. Wighart, von Teilnahme und Entrüstung ungewöhnlich bewegt, stand bei ihm und redete ihm zu, keine Zeit zu verlieren. „Vor allem“, sagte er,„mußt du stehenden Fußes in die Stadt hinunter. Wohlwends Kontor aufsuchen und dich überzeugen, wie's dort steht. Es ist in der Winkelriedsgasse.“ „Wo ist denn die? So eine gab es früher nicht.“ „Es ist eine vornehme, stille Seitenstraße im Westend; keine Verkaufsläden, nur blanke Metallplatten an den Haustüren und daneben, da wirst du Schadenmüller& Komp. gleich finden. Ich würde mit dir gehen; allein es wird vielleicht besser sein, wenn ich unte dessen deine Frau von deiner Ankunft benachrichtige und auf irgendeine zweckmäßige Weise vorbereite.“ Salander ergriff ihn beim Arm.„Nein!" rief er,„gehe nicht hin! Ich muß es selbst über mich nehmen. Seit ich in Europa bin, habe ich der Frau nicht geschrieben, weil ich sie immer überraschen wollte und nicht dachte, so lange in England hingehalten zu werden, wo ich noch einiges zu ordnen und Zukünftiges einzuleiten hatte. Nun kann ich es nicht über mich bringen, die arme Frau einer fremden Mitteilung auszusetzen. Es wird besser fein, wenn sie mich zuerst nur einmal wiedergeschen hut.“ „Wie du willst! Dann komm' ich aber mit dir und führe dich zum Notar, wenn es nötig ist, wie ich glaube; denn das nächste wird sein, für den Protest zu sorgen. Am Ende hast du den Regreß auf deine Ozeanische Uferbank, oder wie sie heißt. Die Notariatskanzlei befindet sich nämlich auch nicht mehr, wo sie vor sieben Jahren gewesen. Es nimmt mich nur wunder, woher sie in Rio so bedeutend mit Wohlwend in Verkehr stehen! Hierauf rief Wighart die Wirtsmagd, bezahlte die kleine Zeche, und die Männer eilten abwärts nach dem schönen Stadtteil mit der Winkelriedsgasse. Während der Zeit hatte der Knabe im sogenannten Zeising noch eine gewartet und war dann wiederholt ihr eine Strecke entgegengegangen, aber immer wieder auf seinen Standpunkt zurückgekehrt, aus Furcht sie zu verfehlen; denn der kürzeste Weg von der Kreuzhalde nach der Stadt führte nicht hier durch, weshalb die kleine Familie von den Leuten im Zeising auch nicht gekannt war. Frau. Salander hatte zum ersten Male diesen Weg genommen, weil am anderen Wege der Bäcker wohnte, welchem sie zum ersten Mal die aufgelaufene Monatsrechnung nicht berichtigen konnte, und das eine der Töchterchen, welches sie nach Brot geschickt, unverrichteter Dinge heimkam. Das hatte sie, nachdem sie in stündlicher Erwartung des Gatten sich schon lange kärglich geholfen und gespart, wie ein Schimpf getroffen, und die harte Not war plötzlich gleich einem Gerichtsboten eingekehrt. (Fortsetzung folgt), Hauswirtschaft sind neue ministerielle Bestimmungen erlassen worden. Danach muß die Betober 1920 ins Inland gekommen sind, seitens des Landesarbeitsamtes genehmigt werden. Entsprechende Bekanntmachungen sind in den Amtsund Kreisblättern erlassen worden. Weitere Auskunft erteilen die öffentlichen Arbeitsnachweise, bei denen auch Antragsformulare auf die Beschäftigungsgenehmigung für Ausländer entgegen genommen werden können. ** Keine Erhöhung des Brotpreises vor dem 1. April. Gegenüber der Mitteilung, daß infolge Abbaues der Staatszuschüsse für Lebensmittel bereits am 1. Februar eine beträchtliche Erhöhung des Brotpreises eintreten müsse, erklären zuständige Stellen in Bayern, daß wohl gegenwärtig in Berlin Verhandlungen über den Abbau der Staatszuschüsse stattfinden, daß aber vor dem 1. April eine Erhöhung des Brotpreises nicht zu befürchten sei. ** Epangelischer Frauenverein. Am nächsten Donnerstag versammelt sich der evangel. Frauenverein Schwerte zur gewohnten Zeit im evangel. Gemeindehause, um die nötigen Vorberatunge für die dies Februar stattfinden soll. Reich fassen. Sofern es sich nicht um bestimmte, in einer Freiliste aufgeführte Waren handelt, bei denen die Echaltung eines starken deutschen Einfuhrhändlerstandes im Interesse der Versorgung Deutschlands mit Lebensmitteln, Rohstoffen und und anderen wichtigen Erzeugnissen liegt. Die nach den bisherigen Bestimmungen vorgesehene Vergütung an Gewerbetreibende, die Orchestrions und Klavierspielapparate gebrauchen (Gastwirte, Schausteller) und an Gewerbetreibende, die Automobile und Kutschwagen haben, hat dazu geführt, daß diese Gegenstände fast sämtlich der Luxussteuer entgehen. Vor allem bei Automobilen hat sich herausgestellt, daß sie kaum je als Privatfahrzeuge geführt werden, sondern daß sie stets als dem Geschäft des Kaufers dienende Sachen nachgewiesen wurden. Trotzdem werden sie, wie das Straßenbild zeigt, in nicht geringem Umfange für Vergnügungszwecke verwandt. Nach der Novelle wird die Vergütung an Gewerbetreibende für Orchestrions und Klavierspielapparate ganz in Fortfall kommen und für Automobile und Kutschwagen, insoweit als die Fahrzeuge nicht zur Ausübung des Fuhrhaltergewerbes angeschafft sind Die Ausgestaltung der nach dem Entwurf vorgesehenen Gaststättensteuer steht noch nicht fest Hierauf soll nach Verabschiedung der Novelle gegebenenfalls zurückgekommen werden. Darüber, daß die Novelle schließlich noch Vorschriten über vierteljährliche Voranmeldungen, e und entsprechende Voraushinten zu fahren. Im selben Augenblick schon fuhr der Bahnzug an dem Straßenbahnwagen haarscharf vorbei. Das Fahrpersonal und die Fahrgäste sind mit dem Schrecken davongekommen, der wohl manchem tief in die Glieder gefahren sein wird. im Re Turnen und Sport. Jußball. Berichte vom Sonntag: Unser Ligavertreter S. S V 06 gewann gegen B f L. Hagen 6:0 Besonderer Bericht fehlt! Weitere Ergebnisse der Liga: 1860 Hagen— T. S. G. 96 Hagen 4:3, Jahn Hagen— Neheim 1:4, Hüsten— Arnsberg 1:0, Wetter—Iserlohn 5:2. In der B=Klasse spielte Holzen!— Langschede 1 0:1. Langschede tritt in den ersten Minuten ein Ueberraschungstor und zieht darauf fast die ganze Mannschaft zurück, so daß Holzen jetzt dauernd überlegen spielt. Diese können jedoch wegen der vielen Veine vor dem Tor des Gegners keinen Treffer anbringen Auf dem Ebberg konnte Union 1 einen 3:0 Sieg über Westhofen 1 davontragen. Eckenverh. 8:2 für, Union. In der ersten Halbzeit verteiltes Spiel.„Dann aber macht sich Unions Ueberlegenheit bemerkbar. Fast alle Angriffe Westhofens scheitern an der hervorragend arbeitenden Läuferreihe Unions Kurz vor Schluß sieht sich vungen, das Spiel abzubrechen. zintermannschaft arbeitete gut, nur tändig Union ließ nicht an Eiser sehlen. Wika ein. vonn is auf keinen Fall beeinträchtigen zu lassen. in Westfalen ist der Evangelis Elternbund in der Ausdehnung begriffen. Vis jetzt etwa 200000 Eltern. Evangelische Eltern, denen es ernst mit ihrem Glauben ist und die wollen, daß ihre Kinder in der Schule im evangelischen Sinne erzogen werden, verwerfen die Sammel= oder sogen. Gemeinschaftsschule und verlangen für ihee Kinder die evangelische Schule. Sie können nur durch Zusammenschluß erwarten daß ihre berechtigten Ansprüche erfüllt werden. ** Handelskammer Dortmund. Am 20. d. M. fand die erste Sitzung der Handelskammer im neuen Jahre statt. Bestimmungsgemäß erfolgte die Neuwahl des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden, der Ausschüsse und der ständigen Vertreter in den Körperschaften. Herr Bergrat Kleine wurde zum Vorsitzenden und Herr Kommerzienrat Köster zum stellbertretenden den wiedergewählt. Herr Julius Hilger 4 aus Hörde wurde als Bücherrevisor von der Kammer vereidigt. Von den weiteren Punkten der Tagesordnung seien die Vorträge des Verbandsdirektors Dr. Schmidt über die Aufgaben und Ziele des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk und des Leiters der Steuerberatunggsstelle der Handelskammer, Herrn Regierungsrat Dr. Jaenner. über die Erhebung einer vorläufigen Steuer vom Grundvermögen erwähnt. Der Geschäftsführer der Kammer, Herr Dr. Martin, behandelte eingehend die Wuchergesetzgebung und Preisbildung und Herr Geheimrat Dr. Beukenberg die bevorstehenden Tariferhöhungen im Güterverkehr. ** Fahrpreisermäßigung zur Leipziger Frühjahrsmesse. Fahrpreisermäßigung zur Leipziger Frühjahrsmesse erhalten die Teilnehmer einer Reihe von Gesellschafts=Sonderzügen, die bei nügender Beteiligung auf 11 Strecken u. a. von Köln, Duisburg, Münster nach Leipzig eingelegt werden. Die Fahrkarten zu diesen Sonderzügen sind nur beim Meßamt für die Mustermessen in Leipzig zu erhalten. Die Ermäßigung beträgt 20—-40 Prozent. Da nur soviele Fahrkarten verkauft werden, wie Sitzplätze vorhanden sind, ist sofertige Bestellung nach Bekanntgabe der Züge unter Angabe der Meßzugnummer, des Verkehrstages, der Wagenklasse und Strecke zu empfehlen. Für die Rückreise von Leipzig können die karten bis kurz vor Abgang des Zuges im Meß amt gekauft werden. ** Aenderung Iskan Dr Wie das Finanzamt in Hörde z. Zt dem Reichstage betr. Anderung nes Umst 12. 1919 vor, der voraussichtlich Janval 1922 als Gesetz verabschied mit Wirkung vom 1 Januar 1 mitteilt, liegt eines setzes vom 24 och im Monat in ein die aus der Gemeinde verzogene bisherige erst Vorsitzende Frau Hauptlehrer Hillefeld, die zu d Feier eingeladen ist. Es werden gewiß alle glieder gerne Gelegenheit nehmen, der tätigen bisherigen Vorsitzenden durch ihre Anwesenheit Zuneigung auszudrücken. Alle sind herzlich eingeladen. Aus den Provinzen. Dortmund, 23. Jan. Die Ausstellung für Grabmalkunst in der Kunstgewerbeschule, die in den letzten Tagen durch Abbildungen von Arbeiten der Dortmunder Bildhauer Walter I. Becker und Kurt Döhler, durch Arbeiten der Kunstgewerbeschulklassen des Professors Bagdons und des Architekten Kaletsch, sowie durch einige fertige Grabsteine hiesiger Grabmalfirmen ergänzt worden ist, wird bis zum 31. Januar verlängert. Dortmund, 23. Januar. Kirchendiebstahl. der Nacht zu Samstag wurde in die Franziskanerkirche hierselbst eingebrochen. Die Täter sind durch einen Seitengang über die Orgelbühne in die Kirche gelangt und haben das Tabernakel mit silbervergoldeter Monstranz und Ziborium sowie sechs silberne Leuchter— insgesamt mehrere Zentner schwer— im Gesamtwerte von etwa 100000 Mark geraubt. Die Täter sind unerkannr entkommen. Die Nachforschungen wurden von der Kriminalpolizei sofort ausgenommen. Hagen, 23. Januar. Ueberfall in der Sprechstunde. Vorige Woche hatte sich der Arbeiter August Großmann aus Schwerte in eine: Rentensache bei Dr. Martini zu melden. Während der Unterhaltung ergriff G. einen Stuhl und brachte dem Arzt zwei schwere Schläge bei, die seine Ueberführung ins Krankenhaus notwendig machten. Als der gewalttätige Mensch heute vormittag polizeilich vernommen wurde, wollte er den gleichen Angriff wiederholen, hier aber blieb es bei dem Versuch. G. wurde dem Amtsgericht zugeführt. Hagen, 23. Januar. Verdächtig. Etwa 14 Tage vor Weihnachten verschwand der Schneider Karl Batzer, als er mit seinen Angehörigen sich zur Arbeitsstätte nach Hohenlimburg begab. Jetzt wurde ein 36jähriger Arbeiter verhaftet, der in angetrunkenem Zustande erzählte, ihn ermordet zu haben. Iserlohn, 23. Januar. Schadenfeuer. Die tte des Schreinermeisters Lahme wurde uirch ein Schadenfeuer vernichtet, das auch den unter Wasser setzte. Der große ist nur teilweise durch Versicherung geam heuti Echie Lrühm..„ Eigener Depeschendien gt. Papslwahl in Rom. ZU München, 23. Januar. Kardinalerzbischof Schulte in Köln und Kardinalfürstbischof Bertram in Breslau reisen dieser Tage von München aus mit dem Kardinalerzbischof Faulhaber zur Papstwahl nach Rom. Der Nuntius Parcelli ist wegen der Verhandlungen über das neue bayerische Konkordat unabkömmlich und verbleibt in München. Zehn Tage nach dem Tode des Papstes ist der Einzug im Konklav, das stimmfähig ist, soweit mehr als die Hälfte des Heiligen Kollegiums versammelt ist. Die Papstwahl wird durch zweidrittel Stimmenmehrheit entschieden. Die Anzahl der Kardinale ist auf 70 festgesetzt. Es bestehen jedoch 75 Kardinaltitel. Deutschland hat nur die drei benannten Kardinale im heiligen Kollegium. Seit dem Jahre 1059, dem Dekret Nikolaus II. nehmen die Kardinale die Papftwahlen vor. Seit 1278 besteht das Konklav. * Der Reichstag und die Botschaften in Berlin haben heute aus Anlaß des Todes des Papstes Halbstock geflaggt. * Aus Warschau wird gemeldet, daß die polnische Regierung dahin wirken will, daß die Wahl des neuen Papstes nicht auf eine Persönlichkeit falle, welche die bisherige deutschfreundliche Politir des Vatikans fortsetzen werde. Valutastunz an der Wiener Börse. Lien, 23 Januar. An der heutigen Börse salutasturz, der noch er fremden Zahlungsieg auf 10200, deutsche Mark auf 50, tschechische Kronen Ausführungen des n Poincaree eingericht Heilbronn hatte sich der zur Z dortigen Arbeitshaus eingewiesere Wübelm Vogel zu verantworten. Er hatte 1920 in Neustad: d. Hardt und in Ludwigshafen den dort anwesinden frankösischen Werbeoffizieren Hille geleistt und 2 Transporte von Angeworbenen von Deutschland nach Metz geleitet Vogel selbst war frühr in der Fiemdenlegion und hat außerdem 42 Vorstrafen. Das Gericht verurteilte ihn zu 1 Jahr Gesängnis. Ein Bürgermeister verp ügelt. Der unabhängige Bürgermeister von Pankow, Kübig, wurde von den Erwerhslosen, denen er auf ihre Drohungen hin nicht gleich 1000 Mark Wirtschaftsbeihilfe zahlte, weil er es nicht durfte, schwer verprügelt und nur von der„reaktionären Sipo gerettet.— Er hatte den Zorn der Erwerbslosen dadurch gesteigert, daß er sich und seine Verwandtschaft in gute Gemeindeposten ge schoben hatte. Das Bideljubiläum 1922. Berlin, 23. Januar. Die Konferenz des Ausschusses der Deutschen Bibelgesellschaften beschloß die Feier eines Bibeljubiläums im September 1922 anläßlich der 400jährigen Wiederkehr des Tages, an dem zum ersten Male das Neue Testament in Luthers Uebersetzung erschienen war. Es wurde Fferner die Schaffung einer Deutschen Volksbibel — eine zeitgemäße Erneuerung der alten Lutherbibel— beschlossen. Weltrundschau. Eine Todesstaltflik des bolschewistischen Terdors. Das ruffische Blatt„Wosroshdenije"(Die Erneuerung) veröffentlich eine Statistik aller von den Bolschewisten seit 1917 ermordeten, getöteten und zu Tode gemarterten Personen. Das Blatt will diese statistischen Angaben aus bolschewistischen Geheimquellen geschöpft haben, dem wir die Verantwortung für die Richtigkeit seiner Mitteilung überlassen 1. Von der Geistlichkeit: " Geiftliche Bischöfe 2. Professoren und Lehrer 3. Aerzte und Assistenten 4 Otfiziere 5. Genbarmerie= und Polizeioffiziere 6. Soldaten ndarmen und Schutzleute TU Oberbürgerm mal zum To verurfe hausstrafe v klage des prozeß 23. Januar. In dem gen den Schmied Leo z nach erk wurde i Fällen an den Leiner zwei erlust zu einer Zuchtder Anenieur 1215 tgehö enz(geistige 6775 8 800 54 650 10 500 260000 48 500 12 050 in 355 höhung Währen esherigen Steuersatzes von 1,5 s Entwurfs eine Ghöhung auf 3% 11. Ausschuß des Reichstages in Satz auf 2% festgesetzt D ng ist jedoch bemüht, eine Erhöhung durchzustzen Die Steuerpflichtigen sehon vom 1. Januar 1922 ab mi der Steuer auf 2 oder 2½% 100 1. Leuung Rein auf 2½% müssen also einer Erhöhung Für den deutschen Außenhandel ist die Neuregelung der Umsatzbesteuerung bei Einfuhr und Ausfuhr von B deutung Die bisherige allgemeine Befreiung der Lieserung in das Ausland und daVeraütungssystem zu Gunsten des händlers kommen in Fortfall Künftig sind nur noch und zwar mit gewissen Einschränkungen, die Lieferungen des Ausfuhrhändlers nicht aber auch der Fabrikanten in das Ausland steuerfrei. Eine Veroütung an den Ausfuhrhändler ist nur für die Fälle vorgesehen, in denen es sich um d## Lieserung luxuspflichtiger Gegenstände in das Ausland handelt m* fxrei Die Einfuhr bleibt wie vieher umsatztreuestke. Die Steuer wird aber im Gegensatz zum jetzigen Recht, schon den 1. Umsatz nach der Einfuhr erJunge eines Nachbarn; spielten mit dem Gewehr, das, ohne daß sie es wußten, mit Schrot war. Der Knabe zog den Flintenhahn und das Schlimmste trat ein, das Mädchen fiel und der Tod trat alsbald ein. Die Schrotkörner waren ins Gehirn gedrungen. Oberhausen, 23. Januar. In Lebensgefahr schwebten die Fahrgäste eines Straßenbahnwagens der Strecke Oberhausen=Stexkrade, als der Wagen den Uebergang der Staattruhn## Keuschen passierte. Der Straßenbahnwagen blieb plötzlich mitten auf den Gleisen stehen. Da nahte sich mit erheblicher Geschwindigkeit ein aus zwei Lokomotiven und 1 Güterwagen bestehender Bahnzug. Im letzten Augenblick gelang es dem Führer, den Straßenbahnwagen durch Rückschaltung na 11 In Riga wurde dend gekommenen deutschen ein schlichter Gedenkstein Mahnung„Gedenke Namen von Märty während der Zeit de herrschaft un Ch. sammen: P767 218 Lolschenwistenhand vangelischen Parrern setzt Der biblischen üre Lehrer“ folgen 32 n in den baltischen Landen olschewistischen Schreckensnverfolgung 1918/19. aus Wiinheic wurde der Angeklagte sreigesprochen, weil die Geschwo enen in diesem Falle die Schuldfrage vern in hatten Siefert erklärte zum Schluß Wihlan, meine Herren, so haben sie einen Menschen verurteilt, leider aber nicht den Mörder! normale: Instand in TU. Dresden, 23 Januar Die Störungen im Eisenbahnverkehr im Dresdener Bezirk können als überwunden betrachtet werden. Dem Deutschen Eisendahnerverband ist es gelungen. die Ausständischen zur Wiederaufnahme der Arbeit zu bewegen unter Hinweis auf die beginnenden Verhandlungen mit der Regierung über Teuerungszuschläge. Terliker Vorstkrurft vom 23. Jannar 1922 mitgeteilt vom Barmer Bank=Verein, Schwerke 5% Deutsche Reichsanleihe....... 77½ Barmer Bank=Verein 40 Deutsche Bank Diskonto Dresdner Bank Hamb.=Amer.=Pak. Allgem. Elektr.=Ges. Baroper Walzwerk Bochumer Guß... Bösperde Walzwerk Daimler Motoren“. Deutsch=Luxemburg Deutsche Kaliwerke.... Dynamit Elverf. Farbw. Essener Steinkohlen... Gelsenkirch. Bergw Gasmol. Deutz...... Harpener Bergw. Hasper Eisen....... Hoesch Humboldt Masch. Mannesmann Oberschtes. Eisend.-Bed Orenstein& Koppel... Phönix Bergbau..... Reisholz Pap. Rhein. Stahlwerke.... Rombacher Schuckert Siegen=Solingen.... an Eine Insp wird Missionsdirel London aus antrete ach China 2 Februar von gt die ArbeitsKnak an Feeten ur Agrrttnn Er heabsich felder der evangelischen Berliner Mission in E und Nordchina zu besuchen, mit der lutherische Kirche Chinas Fühlung zu nehmen und an der im Mai in Shanghai stattsindenden chinesischen Missionskonferenz teitzunehmen. Die Rückreise soll über Amerika erlolgen zu wichtigen Verhandlungen mit dem National=Konzil, dessen weitgehende Hilfe bisher allein die Aufrechterhaltung rbeit ermöglicht hat und auch für die nächsten Jahre noch unentbehrlich ist. Westf. Draht=Ind. Westf. Eisen. Langendreer 1218 . 6 7 5 1425 . 800 1010 1079 684½ 1200 . 800 . 6 8 0 . 6 5 0 1199 . 574 619¾ mitwortlich 1 Braus, bei Friedr. Kraas. in Schwerte. Schönes Haars Schönste Zier! 4 Und dabei so leicht zu erwerden: Durch regelmäßige Pflege mit Javol. Das Kräuterhaarwasser Javol macht das Haar seidenweich, voll, duftig und locker, frul von Kopfschuppen und Schinnen. Javel int überast erhältuc. Für die vielen Beweise herglicher Teitnahme beim Hinscheiden unserer lieben Mutter sagen wir allen hierdurch innigen Dank. Im Namen der Hinterbliedenen: S Jamilie Wilhelm Klestermann. Bet Inte Vermöhlung geben be Franz Hoffmann * Maria Hoffmann " geb. Schmitz 4 Schwerte„den 24. Janua: #1 Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme, welche mir aus Anlaß des Heimganges meiner Frau, der guten Mutter meines Sohnes, zuteil wurden, Sanke ich hiermit herslichst. Geisecke, den 23. Januar 1922. 955 Jranz Landwehr. Nachruf! Am Sonnabend, den 21. ds. Mts.; starb unser Mitglied Herr Felix Dieckhoff.“ Ehre seinem Andenken! Ortsgruppe Schwerte, Elnheits=Verband deutscher Kriegsbeschädigter. Die Beerdigung findet am 24. Januar 1922, nachmittags 3½ Uhr, vom evangelischen Krankenhause aus statt. 363 — ###f schreidt Eurem Kinde seine JuSitern. gedchronik! Das erste und schönste, Geschenk der Eltern und Paten ist das Buch: “„Mein Jugenoland undes Mitwirhung von Arausbeuer, Blätbges, Engel, Feesche usw. Herausgegeben von S. u. W. Schliphölter. Preis Md. 199.—, Eine besondere Aaleitung liegt dem Buche dei. 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Schwerte, 25. 1. 1929. Eisenbahnbauverein e. S. m. H. Mutterberatung Millwoch. d. 25. Jonnar nachmittags 2½ Uhr Schwerke, alles Rathaus, Brückstr. Groß= Dortmund Lüttgebrückstr 5—7 Teleson 1208. Ab Sonnabend, den 21. Jannar das sensationelle vollständig neue?* RbschiedsProgranim der berühmten * Leipziger (eaidel Sänger Konzertbeginn: Abends 7 Uhr. Sonntags: Matineev. 11½—1 854 uns Seder Wohnungstausch! Eine in 1. Etage abgeschloss. 3=Zimmer=Wohnung nebst Vorraum, Vorratskammer, Balkon, Stall und Gartenland; alles der Neuzeit entsprechend, gegen eine 3—4=Zimmer=Wohnung sofort oder in allernächster Zeit zu tauschen gesucht. Zu erfr. Regenbogenstr. 10, Nähe der Königschen Fabrik. in allen Preislagen für herren- u. damenberkeidung billig abzugeben. Cheviot, 140 br., reine Wolle, blau, schw. Qual., 140 Mark pro Meter.: Reste sehr billig! h. Falke, hörderstraße 39, part. e. dg für Stadt=Bezirk grfacht Schwerter Zeitung. 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