Alchharten sten Personen . Is. erfolgt in folgender 1920 Uhr se, des Dortstraße, Kirschtigsplatzes. 1920 Uhr de, Kuhstraße, „Schillerstraße irz 1920 Uhr Friedrichstraße, e, Kampstraße, ärz 1920 Uhr se, Nordwall, raße, Schützenrz 1920 Uhr e, Beckenkamp, nstraße, Moltkerz.1920 3 Uhr hl. Geiststraße, Iserlohnerstraße, des Marktes, der der Mährstraße, Südwalls, der Westenortes, des r Schwerterheide. ährend der festa pünktlich able Karten nicht istige Urkunden erechtigten Kinmit Ende dieses für Kranke. n Ziegen haben 2. 0. 1796 it: Rohrmann. M Moltkestr. 40 hmeiderei derungen irI erg. Louereenbenmngun P vernichtet verblüffend opfwasch=Tabletten 3 Personen M. 4,50 potheken u. Droger. Behandlung. und 2—5 Uhr. In dringenden Fällen Schulstraße 21. ka-Heilweise. MN K iere, Pet-H 9 -Oeffner, Brief-Bernschalen aus Glas# irken-Anot-Gläser, en, Bilder emplichlt die handlung 1185." ABA Die„Schwerter Jeiung erschein läglich au er Feie tags. Bezugspreis monatiich 9. 0 bei der Post 3.10,, Mv., eine BeAn eigenpreis: Die 8 geso neue oder deren Ziaum 50 Pfg. S dr Raben gut als Kasen=R itoun und erlischt bei Konzursen. Iwan soergerichtlichen lagen und Nichtdeanlen den gerchten Sahluscheingnner Oerbunden mit: Schwerter ! Cageblatt und Anzeiger Schwerter Colkszeilung Schwerter Oolksblatt Welthofener Zeitung Apierdecker Zeitung Langscheder Zeitung Nr. 75. eriel Voinsetatt Amtliches Kreisblatt für den Kreis Hörde. Holzwickeder Zeitung Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Haupt-Annoncenblatt. Freitag, den 26. März 1920. 55. Jahrgang. 880 Mark aus unserer Gra noch andere Gründe mitsprechen, verschiebt das Bild nicht sehr wesentlich. Uun ist aber bei der ganzen Behandlung dieser Frage ein sehr wichtiger Dunkt steis aufs stiefmütterlichste behandelt worden; man hat nämlich niemals die Frage aufgeworfen, was denn eigentlich der Weltmarktpreis ist. Ein Beispiel, das aber ganz allgemeine Gültigkeit hat: vor etwa 14 Cagen galt der amerikanische Dollar rund 100 Mark, jetzt rund 75(im Frieden 4.20 Mark). Kupfer kostete damals wie heute beim amerikanischen Erausgezahlt. zeuger 19 Cents für das englische Pfund, d. h. Folgen rund 42 Cents für das Kilogramm. Diese 42 im s. März verschied an den Pogou Lents aber stellten vor vierzehn Lagen einen einss Bstriebsunfalles der Werkmeister„Meltmarktpreis“ von 4200 Mark für 100 KiloAugust Knauf zu Aesch(Schweiz). Da gramm dar, heute einen solchen von rund 3150 der Verstorbene Bezieher der„Schwerter Mark. Nach welchem„Weltmarktpreis“ soll man Zeitung“ war. haben wir die Versicherungs- sich nun eigentlich richten, oder wünscht man einen esue ve, buobenvuer, zund Mark..4 Satand herset in den die Pas vnr du. u. 6en. uumme im Betrage von vov Mork—). za von Junde zu Stunde um Hunderte von Mark Wunsch der Angehörigen auf deren Konto schwanken, in dem jede Kalktulation noch mehr als bei der hiesigen Sparkasse eingezahlt, wie heute zur platten Unmöglichkeit wird, einen Junachstehende Quittung besagt: stand also, der letzten Endes nur den Schieber noch Vor dem Verlage der Schwerter mehr mästet als der jetzige, den ehrlichen Kaufder deu, mann und Erzeuger aber in eine gerabezu unerZeitung“(Carl Braus) haben wir heute zinscherheit krinckt; den Betrag von 300 Mk. auf das Konto trägliche tion, durch ihr treues Festhalten an der verfassungsmäßigen Regierung und an dem Gesetz hat die deutsche Beamtenschaft, in erster Linie die Beamtenschaft der Reichsministerien, in vollem Maße dazu beigetragen, daß der wahnwitzige Staatsstreich der Kapp und Lüttwitz so rasch in sich zusammenbrach und Recht und Gesetz gesiegt haben. Ich spreche den deutschen Beamten und Beamtinnen meine besondere Anerkennung und meinen und des Daterlandes tiefempfundenen Dank für dieses Verhalten aus und bin überzeugt, daß noch mehr als es bisher der Fall war, auch das volle Vertrauen des gesamten Dolkes diese Dienste der Beamtenschaft belohnen wird. Uun gilt es, die schweren Wunden, die das Verbrechen des 13. 3. dem deutschen Dolke und dem deutschen Wirtschaftsleben geschlagen hat, das so freventlich gestörte Werk des Wiederaufbaues und die ruhige wirtschaftliche und soziale Entwicklung fortzusetzen. Ich bin überzeugt, daß auch hierbei die deutsche Beamtenschaft mit allen Kräften mithelfen und sich hierbei ihre Pflicht- und Daterlandsliebe neu bewähren wird. —.9090— des Werkmeisters August Knauf zu Aesch erhalten. Schwerte, 25. März 1920. Sparkasse zu Schwerte. Weltmarktpreis. ein Schlagwort das augenblick=1 folgen, preissenkungen dagezen nur sehr E aibt wohi ven gehraucht mitmachen. Erfteulicherweise sieht es jetzt lich in wirschaftsleben käusiger ger.—.2, Bürd, I, wolten(infolge der Besserung des— Dazu kommt noch, daß die jetzt von London aus in die Welt gesandten guten Katschläge(Caten sind es ja noch nicht) mindestens die eine Folge haben werden, die Schwankungen der einzelnen Währungen gegeneinander auf lange Seit hinaus noch rascher und schärfer zu machen. Was das bedeuten würde, ist nach dem vorher Gesagten von vornherein klar. Denn es ist eine alte Erfahrung, daß die Preise im Kleinhandel Aufwärtsbewegungen der Großhandelspreise sehr rasch und willig „ dagegen nur sehr zögernd so aus, " trittener wäre Snnsherungf als wonlten(enfuige v.. Vestrung des Mlarkwertes) aber auch umstrittenr.—„ els die„bnnuge.e die Weltmarktpreise sich den deutschen annähern. en den Weitmarktpreis“. Die brennende Gel, auch diese Entwicklung würde durch die Nebennahme en der Trage wird sofort begreiftlich, wenn Pirkungen einer Ent eselung des„freien Spiels man sich vergegenwärtist, doß 2. S. die gugen, aller Kräfte“ in der Preisbildung wahrscheinlich blicklichen weizenweltpreise sich nach dem bep zeg sehr rasch abgeschniten und ins Segenteil verkehrt Stand der deutschen Währung berechnet, auf erwa; Suo bie neoo mott fh. be, Vony, Hacz gezast Ee gibt gepise Dinge, die Dit nur von Ause Elenwaren im Auslande etwa das land erhalten könten und deshalb, ob wir wollen sechs= bis siebenfache kasten a's in Deutschland, s oder nicht, mit dem jeweiligen Weltmarktpreis beAnnäberuggi zahlen müssen. In all den Fällen aber, in denen end das nan bei einer bur hgriührten buuyun., wie uns Adersiegend aus dem Inlande versergen, den vetygyt I, Beiger, Hergrlichez, beaht wied man die sozialen Shäben eines Preisunftur. etna für anzustosse, brts und Mbor.. ze6, wie ihn die Einführung des Weltmarktpreises preiserhöhungen, die die heute noch bedeuten würde, wohl als schwerwiegenSnncherung an den Veilimarhtpre, v hann man zeine Erzeugergruppen daraus ergübe. Auch der e durchaus vertehen, weny u; besen Korsen, miäzig werden sch deshald Iulands= und weltmarkt heranzubringen. Ueberdies spricht für sieAngst weiter Kreise davor aber, daß diese Aus— und das gilt in besonders hohem Maße von der gleichung nur vom Auslande her, d. h. durch VerLandwirtschaft— daß tatfächlich ein großer Ceil pielfachung unserer jetigen Preise erfolgt, ist dessen, was gekauft werden muß, sich den Werten keineswegs unde#### des Weltmarktes bereits mehr angenähert hat, als ein großer Ceil dessen, was verkauft wird. —00000— m Ebert an die Beamten. dis gmz belonders von der Vter behandelten Jnigze naent hus hogenten gaftug erlaen: aac=priblot Woiteren Erlbs fülr den herteler, ondern V. Dn de etuige, feogehaste, abenteuter und vietCcbenstaltung mit den unpeigeric ir, bogenden, vor Reche uahe Gasg, oie versagung m beseltigen. Adedhe, escpihe, vut Ie vesadan se geschasener abnahte ue ue Volkswirtschaft bedeuten würden, bedars geiner; und wemeinven in geschlossener Abwehr zur Der b ue scher ste dies Leineswegs u— gellngen, anen schwonenen pfüct und ihen versafungsnäßigen Leil der Preissteigerungen im Lohn wieder her- Gehorsam gegenüber einzuholen, dem größten Ceil des sogenannten und ihrer ehrenvollen Geschichte damit ein neues Mittelstandes aber wäre dies völlig unmöglich. Dokument selbstloser und zielbewußter Arbeit am Ein gepise. Bild dauon, wie de Vechütniye. 19, an de Mignter g., Stacte triche und der Resd: Tielle Kämspfe. Die Ruhe im Industriegebiet ist aufs neue gefährdet und schweren, gefahrbringenden Störungen ausgesetzt, die insbesondere auf unser ohnehin schon zerrüttetes Wirtschaftsleben nicht ohne einschneidende, fühlbare Wirkungen bleiben werden. Das Bielefelder Abkommen ist nur von einem Ceil der Beteiligten anerkannt worden, zu dem die Kreise hagen Stadt und Land, Schwelm, Iserlohn, das Wuppertal und Remscheid gehören. Die Kommunisten des lliederrheins dagegen stehen dem Abkommen ablehnend gegenüber. Sie führen den Angriff auf Wesel weiter fort. Um Wesel wird augenblicklich wieder gekämpft. Die Reichswehr befindet sich dort in Verteidigungsstellung und rückt nicht vor. Die Gefechtsleitung des östlichen Leiles hat dafür gesorgt, daß alle Cruppen auf den Boden südlich der Lippe zurückgezogen wurden. Nur die Gefechtsstelle bei kleisum in der klähe von Wejel weigerte sich, die Cruppen hinter die Straße Dorsten=Dinslaken zurückzuziehen. Dos Bielefelder Abkommen in Dortmund nicht anerkannt. Mittags 2 Uhr wurde plötzlich Klarm geblasen und geläutet. Die Arbeitermassen versammelten sich am hansaplatz und wurden zur Kampffront nach Lünen abtransportiert. Da die Cruppen jedoch ohne geeignete Führung und ohne den Rückhalt der gut organisierten hagener Arbeitertruppen sind. so wird hoffentlich bald eine Ernüchterung bei den Dortmunder Arbeitertruppen eintreten. Die Dortmunder Seitungen sind vom dortigen Aktionsausschuß verboten; Straßen dürfen nach 9 Uhr abends nicht mehr betreten werden; Cafes und Cheater bleiben geschlossen. Der Celephonverkehr ist gesperrt. Demnach haben die Dortmunder Arbeiter die Bielefelder Abmachungen nicht anerkannt und so werden neue Gefahren für das eben wieder aufatmende Industriegebiet gebracht. Dieser Bruch des Bielefelder Vertrages wird nur von der Minderheit der Arbeiter ausgeführt, die Masse will Ruhe und Arbeit. Der Waffenstillstand von Essen abgelehnt. Essen, 25. März. Die Kampfleitung der revolutionären Arbeitertruppen hat den in Bielefeld zwischen den Vertretern der Regierung und den Vertretern der Arbeiterschaft abgeschlossenen Waffenstillstand abgelehnt. Die Kämpfe nahmen gestern den ganzen Cag ihren Fortgang. Im Laufe des Dormittags gelang es den bewaffneten Arbeitern, Friedrichsfeld zu nehmen und ihre Linie über die Lippe vorzutreiben. Annahme der Bedingungen durch hagen. Der Aktionsausschuß hagen erkennt die von der Waffenstillstandskommission in Bielefeld aufgestellten Richtlinien an. Sämtliche Aktionsausschüsse werden aufgefordert, 1. eine gleiche Erklärung abzugeben, 2. für die Durchführung dieser Bedingungen im Rahmen derselben Sorge zu tragen, 3. die wilden ungesetzlichen Beschlagnahmungen, insbesondere von Lebensmitteln im Interesse der Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung unbedingt zu unterlassen. Nur so wird es möglich sein, weiteres Blutvergießen zu verhindern und das unendliche Unheil über das Industriegebiet und ganz Deutschlands abzuwenden. Die hagener Arbeitertruppen werden, wie uns mitgeteilt wird, von der Lippefront losgelöst und sind schon auf dem Heimwege. Ein Ceil ist bereits gestern nachmittag wieder in hagen angekommen. Damit steht der Stadt= und Landkreis hagen auf dem Boden der Bielefelder Abmachungen. hoffentlich verfehlt diese Stellungnahme nicht seine günstigen Wirkungen auf die übrigen Kreise des Industriebezirks. die Bildung der Ortswehren und die Beschlagnahme der Waffen. hagen, 25. März. Der Aktionsausschuß, Jentralstelle hagen, teilt mit: Nach dem Beispiel der meisten Orte haben die Dollzugsausschüsse sofort die Bildung oder die Gründung der Ortswehren vorzunehmen. Es können bis 3 Mann bei 1000 Einwohnern genommen werden. Die örtlichen Verhältnisse, sowie die Gesamtlage können dabei berücksichtigt werden. Andere Bürger dürfen unter keinen Umständen im Besitz von Waffen sein. llicht nur bei den besseren Kreisen ist auf Waffenabgabe zu dringen, sondern auch in den Kreisen der Arbeiter, die vielfach keiner der vertragschließenden Parteien angehören, sind strenge haussuchungen vorzunehmen. Die überzähligen Waffen sind in der Gemeinde durch die Wehr aufzubewahren. Eine geordnete Buchführung über Anzahl der Waffen, Waffennummer, Waffenbesitzer usw. ist anzulegen. Alle Ortswehren oder Dollzugsausschüsse haben 1 sofort Sammelstellen über vorhandenes Heeresgut einzurichten. Eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Beutestücken usw. ist sofort zu erlassen. Es darf niemand im Besitz von Gegenständen sein, die jetzt bei den Kämpfen durch irgendwelche Jufälle den früheren Eigentümern abhanden gekommen sind. Ankauf und Verkauf von heeresgegenständen wird schwer bestraft. Die Ortswehren übergeben das Verzeichnis und die gesammelten Gegenstände den Gemeindebehörden, dazu gehören Wagen, Pferde, Geschirre und dergleichen. 70 Verwundete aus den Rämpfen von Wesel. TU Elten, 25. März. Hier steht ein Zug, der aus der Richtung Wesel kommend mit 70 Verwundeten belegt ist, die bei den daselbst stattgefundenen Kämpfen verletzt worden sind. Auflösung der Marinedivision TU Berlin, 25. März. Der B. Z. wird die Marinedivistion Ehrhardt noch im Laufe des heutigen Tages von Döberitz abtransportiert werden Die Division kommt in ein Lager und soll dort aufgelöst werden. Von einer Verwendung der Division im Ruhrgebiet ist keine Rede. Entspannung. Die aus verschiedenen Teilen des Reiches einlaufenden Meldungen sprechen von fortschreitender Entspannung. In Schleswig arbeiten die Behörden im Einvernehmen mit der schaft Militär und disziplinierte Arbeiter halten die Ordnung aufrecht. Die Abteilung Plathen ist nach Norden abmaschiert Ueber ihre Entwoffnung wird verhandelt. In Stettin haben die Gewerkschaften für heute die Arbeitsaufnahme beschlossen. Auf dem Lande ist eine gewisse EE einer Untersuchung gegen„ihn, da in der Oeffentlichkeit und von amllichen Stellen die schwersten Vorwürfe gegen ihn verbreitet würden. Trotha war am Abend vor dem Putsch nach Döberitz entsandt worden und soll von dort den Bescheid gebracht haben, daß keine unmittelbare Gesahr bestehe. —0— und der HirschWenn Sie Ihr Postabonnement auf die „Schwerter Zeitung“ noch nicht erneut haben, dann muss dieses sofort gescheben. Nur dann können Sie mit Bestimmtheit darauf rechnen, dass in der Zustellung der Zeitung durch den Postboten keine Unterbrechung eintritt. Beruhigung eingekehrt, doch herrscht in der Gegend von Greifswald noch merkbare Aufregung. In Königsberg wird gearbeitet. In der Gegend von Labiau dauert der Generalstreik an. In Darmstadt und Hessen ist alles ruhig. Der Eisenbahnverkehr ist regelmäßig und es wird überall gearbeitet. Auch in Kassel und Frankfurt bist es nicht mehr zu Störungen gekommen. In Thüringen hat sich die Lage wesentlich gebessert. Die Regierung in Gotha hat durch Verfügung die Volkswehr aufgelöst und zur Abgabe der Waffen aufgefordert. Bisher sind dort ein Geschütz, ein Minenwerfer und etwa 1100 Gewehre abgeliefert worden. In Erfurt und Ohrdruf ist der Generalstreik beendet. Die Waffen sind noch nicht abgegeben worden. In Sachsen herrscht allgemein Ruhe; es wird überall gearbeitet. Der Eisenbahnverkehr und der Abtransport der Kohlen vollzieht sich glatt. Kleinere Herde der Beunruhigung sind noch Pirna und das Voigtland. Gestern wurden mehrere Vororte, wo sich die Arbeiter geweigert hatten, die Waffen abzuliefern, besetzt. In Chemnitz sind die Arbeiterbesatzungen der öffentlichen Gebäuden zurückgezogen worden. In Breslau sind die Arbeiter noch zum größten reil bewaffnet, es wird überall gearbeitet; alle Zeitungen erscheinen wieder. Der Vollzugsrat An Breslau besteht aus zwei Demokraten, zwei MMehrheitssozia isten, zwei Unabhangigen und keinem Kommunisten. Das Zentrum will dem Vollzugsrat beitreten, verlangt aber, daß er kvorher von Berlin aus anerkannt werde. In Kiel und in der Provinz Schleswig ist alles ruhig. Mit Ausnahme einiger ländlicher Bezirke wird überall gearbeitet. Giesberts Bericht. Wie die TeleDie Strafverfolgung der Hochverräter. Die Reichsregierung wird unverzüglich der Nationalversammlung einen Gesetzentwurf vorlegen, wonach die Strafverfolgung und Aburteilung der hochverräterischen Unternehmungen, auch soweit es sich um die der Militärgerichtsbarkeit unterstellten Personen handelt, ausschließlich den bürgerlichen Behörden und Gerichten zusteht. Sämtliche Oberpräsidenten sind aufgefordert worden, über das Verhalten der Beamten während der sogenannten Regierung Kapp Bericht einzureichen.„„ 565 Wie die„Nationalzeitung erfahrt, hal General v. Lüttwitz sofort nach der Errichtung der sogenannten Kapp=Regierung einen Haftbefehl zur Inhaftierung der gesamten Reichs regierung nach Dresden gesandt. Dieser Haftbefehl war schon dort eingetroffen, als die Reichsregierung von Berlin nach Dresden kam. General Märker erklärte der Regierung, daß er auf die Dauer für den Schutz der Minister sich nicht verbürgen könne, worauf sich die Minisler nach Stuttgart begaben. M glieder der Mehrheitssozialisten un0 Ge:., Duncker=Gewerkschaften. Es ist von einer rein kommuntstischen Bewegung und von einer Ausrufung der Räterepublik überhaupt keine Rede. Auf zwei lagungen in hagen und Bochum, an denen auch Kommunisten teilnahmen, ist eine Ent schließung angenommen worden, in der die Ausrufung der Räte=Republik abgelehnt wurde. Das man will, ist nur, die reaktionäre Bewegung der Kapp und Genossen im keime zu ersticken. Die Regierung soll Maßnahmen treffen, um diese Bewegung für immer zu unterdrücken. Auffallend ist, daß auch die Bergarbeiter die Arbeit so gut wie vollständig wieder aufgenommen haben. Von einem Ausstande im großen ist auch in der Metallindustrie keine Rede. Bei Krupp arbeitet alles, aber die Lage wird chaotisch werden, wenn nach Beseitigung der revolutionären Zustände nicht sofort Lebensmittel in großen Ulengen ins Ruhrgebiet gebracht werden. —OO spischen Meer ausüben. Der Fall von Kaps werde ihnen die Aufnahme der Verbindung mit den unzuverlässigen Republiken#serbeidschan und Georgien, sowie mit den J.uppen Mustafa Kemal Daschas ermöglichen, u: vom mitärischen sichtspunkt aus beurtei!;, von Mittragender BeAberdnungen aus Ruhrrevier in Holland. deutung werden könne. —000 Die Engländer in Konstantiopel. TU. Berlin, 25. März. Wir graphen=Union erfährt, ist die unter Führung des Reichsministers Giesberts stehende Abordnung der Reichsregierung wieder in Berlinj eingetroffen. Heute mittag erstattete Reichsminister Giesberts über das Ergebnis der Bielefelder Verhandlungen dem Reichskabinett Bericht. Im allgemeinen entsprechen die bisherigen Veröffentlichungen über das Bielefelder Abkommen den Tatsachen. Nach Mitteilungen der zuständigen Stellen ist der größte Teil der Aktionsausschüsse des Ruhrreviers bereit, das Bielefelder Abkommen anzuerkennen. Infolge der noch immer andauernden Kämpfe hat sich die Reichswehr entschlossen, bei Lünen vorzugehen, um Wesel zu entsetzen. Die von der Leitung der roten Armee verbreitete Meldung von dem der Festung Wesel wird von der Berliner Regierung als unzutreffend bezeichnet. Zur Verhaftung des Admirals v. Crotha. (U haag, 25. März. Das haagsche Korrespondenzbureau meldet: Gestern abend sind im Haag außer dem Essener Beigeordneten Dr. helm der bekannte Gewerkschaftsführer Otto hue und noch zwei Abordnungen der rheinisch=westfälischen Städte angekommen, um Unterhandlungen mit der niederländischen Regierung über die sofortige Dersorgung des Ruhrgebietes mit Lebensmitteln zu pflegen. Dr. Helm und Otto hue legten gestern abend dem„Handelsblad“ klar, daß die Lage Ernste Unruhen in Lissaven. TU Lissabon, 25. März. Auf die Verhaftung von 130 Personen infolge einer am Freitag angenommenen Entschließung haben hier große Unruhen stattgefunden. Die Arbeiter erklärten sich für einen revolutionären Generalstreik. Sie zogen vom Bureau der Föderation zum Stadtinnern, wo Hochrufe auf das rote Rußland ausgebracht wurden. Sie verlangen die soziale Republik. Die republikanischen Truppen griffen ein, als eine Vombe abgeworsen wurde. Es wurde eine Anzahl von Personen verhaftet und die Menge nach allen Seiten auseinandergetrieben. Samstag abend fanden erneute Zusammenstöße statt, wobei Bombenexplosionen vorkamen. Es wurde mit Maschinengewehren geschossen. Die Lage im Orient. beispielsweise in Dortmund so ernst geworden sei, TU. Beilin, 25. März. Admiral von Trotha, über den wegen Teilnahme an der Kapp=Verschwörung die Schußhaft verhängt daß daselbst kein Brot mehr vorhanden sei, so daß anstatt des Brotes hülsenfrüchte verabreicht werden müßten. Auch die Versorgung der anderen Städte im Ruhrgebiet sei nur noch für einige Cage gesichert, so daß, wenn nicht sofort nach dem Zustandekommen des Friedens zwischen den augenblicklichen Machthabern im Ruhrgebiet und der Reichsregierung eine große Ulenge von Lebensmitteln in diese Gebiete geworfen werden, auf ein Chaos gerechnet werden müsse.„Unter dem Druck dieser entsetzlichen Lage", erklärte Dr. helm,„sind wir hierher gekommen, um die hilfe der niederländischen Regierung zu erbitten und wir können dies mit um so größerer Ruhe tun, als gestern mittag zwischen den Führern der Revolutionäre im Ruhrgebiet und der Regierung ein Abkommen in Bielefeld getroffen worden ist, wonach der verfassungsmäßige Sustand wieder hergestellt werden wird, wenn gewisse Bedingungen erfüllt werden. In den Krbeiterbataillonen befinden sich neben den Urabfängigen und Kommunisten auch MitIm Laufe der Verhandlungen über den Heeresetat im englichen Unterhause erklärte Churchill, daß die Regierung die Bustände in Deutschland mit größter Besorgnis erfüllten. Wir freuen uns, sagte der Uinister, daß die deutsche Regierung die eine Schwieri##he#t überwunden hat, aber wir sind besorgt wegen der gegenwärtigen Lage des deutschen Rabinetts. Dom militärischen Standpunkt aus muß sich die englische Dolitik auf die Unterstützung einer gemäßigten deutschen Regierung einrichten, unter der dem deutschen Dolke die Wiederherstellung des wirtschaftlichen Lebens möglich ist. Churchill sprach dann über die außenpolitische Tage. Die Lage in Regypten sei sehr gespannt. Es sei zu hoffen, daß die Ergebnisse der Milnerschen Kommission hier Besserung schaffen werden. In Dalästina sei die Lage schwierig infolge der französischen Besetzung Lie riens und der dadurch hervorgerufenen Empötung der Kraber. Konstantinopel sei ohne Swischensall besetzt worden. Die Lage in Mesopotamien sei besorgniserregend, da die Rovölkerung kleigung zeige, sich den türkischen Uationalisten und Bolschewisten anzuschließen. Die Bolschewisten würden binnen kurzem die unbeschränkte Herrschaft über Bei der Landung des Restes des englischen Besatzungsheeres in Stärke von 4000 Mann kam es zu einem Jusammenstoß mit türkischen Wachtposten, in dessen Verlauf 15 türkische Soldaten, darunter 1 Offizier, sowie 2 englische Soldaten getötet und 4 verletzt wurden. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dieser Dorfall noch während der Nacht durch die Stadt und hat die feindliche Gesinnung gegen die Engländer noch mehr gestärkt. Am 17. fand ein Ministerrat statt, der einen Protest gegen dieses Auftreten des englischen Kommandanten nach Paris und London sandte. Die Ulehrzahl der Läden ist auch jetzt noch geschlossen. Bonar Law erklärte über die Besetzung von Konstantinopel im Unterhaus, daß die Entente übereingekommen sei, die Besetzung so lange durchzuführen, bis die Cürkei den Friedensvertrag voll ausgeführt hätte. Auf eine Anfrage, ob dies eventuell 10 Jahre dauern könne, erwiderte Bonar Law, daß die Besetzung dauernd sein würde, wenn die Cürken versuchen würden, sich den Vertragsbestimmungen zu entziehen. —0000 Die Politik Italiens. In der italienischen Oeputiertenkammer verlas der Uinisterpräsident litti bei der Vorstellung des neuen Kabinetts eine Erklärung, worin er ausführte: Die Lage der europätschen Dölker nach dem Kriege ist sehr schwierig, und selbst die Lage der Uleutralen ist nicht gefahrlos, weil ganz Europa mehr verbraucht, als es produziert. Wir sind alle von hungersnot bedroht. Europa muß den Frieden wieder herstellen und sein Gleichgewicht wiederfinden. Sieger und Besiegte stellen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Lage nicht verschiedene Phänome, sondern nur verschiedene Phasen des einen Phänomens dar. Usehr als 300 Millionen Menschen in Europa produzieren nicht so viel, als ihr Dasein notwendig erfordert. Rußland, das große Reservair für Rohstoffe, Deutschland, das große Reservoir der Arbeit, produzieren fast nichts mehr. Europa kann sein Gleichgewicht nicht mehr wiederfinden, bis es Deutschland und Rußland wieder auf seinen wahren Wert zurückgeführt hat. Parlament und Blätter müssen die Stimmen der Einsicht, des Wohlwollens und der Milde für die Besiegten vernehmen lassen. Italien will diesen klaren Richtlinien in seiner auswärtigen Politik folgen. Aus dem Dölkerbund, an den wir glauben und den wir wollen, muß der Bund der Dölker Europas entstehen, die durch gemeinsame Anstrengungen die Bedingungen eines menschenwürdigen Daseins wiederfinden müssen. Italien will nicht nur die Wiederkehr des vollständigen Friedenszustandes unterstützen, sondern auch den Geist des Friedens und des Susammenhaltens der ganzen Welt, hauptsächlich aber zwischen den Ländern Curopas. Die Wiederherstellung der besiegten L###ten muß die Aufgabe der Sieger sein. Die Besiocten sollen selbstverständlich die materiellen Foldie Gebi des Kaubasus und am Ka## des Krieges tragen, den sie der westlichen Detoieegus—dubrr Sarfun. koman von Heinz EMonts. 10)(Nachdruck verboten er lako„Ahwarten,“ entacanete nisch.„Auf jeden Fall sind nir auf der Hut. Und ich möchte es den langzep#gen Gent ba unten nicht raten, gar an Bord hier eiwas zu unternehmen. Wir halten sie von der Brücke aus scharf im Auge, und im gegebenen Fall genügt ein Signal in den Maschinenraum, um eventuelle Aufrührer in einer Flut von kochendem Wasser zu ersäufen.“ Holday zog die Brauen zusammen. Die Worte des Offiziers berührten ihn auf das Unangenehmste. :„Würden Sie durch dieses barbarische Mittel nicht auch zahlreiche Unschuldige treffen?“ Karl Burden zuckte die Achseln. „Dans la guerre comme dans la guerre!“ Ein Gelber würde Sie nicht verstehen. Kein Stint bliebe von Besatzung und Passagieren am Leben, wenn die da unten die Oberhand erhielten.“ Von der ambulanten Küche der Kulis her dröhnte dumpf das Gong. Wie in einem Ameisenvolk, das der Fuß des Wanderes auf. störte in seiner Ruhe, begann ein Uebereinanderstürzen und Uebereinanderpurzeln. Man drängte nach den Kesseln hin, die flachen Schalen unter dem Arm und mit den langen Eßstäbchen klappernd. Bald war auf dem Vordeck ein allgemeines Schnaufen und Schlürfen. Selbst einer der Kajütspassagiere, der sich schon längere Zeit zwischen den Chinesen aufgehalten und sogar an einigen der Spielpartien teilgenommen hatte, trat an den asiatischen Träteur heran und ließ sich unter dem Grinser der Umstel##nden ein Geschirr mit der geheimnis vollen Abendsuppe füllen. Ohne von den miß billigenden Blicken der Europäer Notiz zu gehmen, schritt er mit seinem gefüllten Topf diTreppe hinauf zum Promenadendeck, und lief auf einer der Bänke dem Erzeugnis chinesische Kochkunst alle Ehre angedeihen. „Prüfet alles und behaltet das Beste,“ rie r im Vorbeigehen Hans Holday zu und zeigte achend seine weißen Zähne. „Allzu viele Erfahrung im Umgang mi arbarischen Völkern scheint Ihr Freund gerade ach nicht zu besitzen, wandte er sich wieder fy 1n C0. m Holday.„Sie glauben gar nicht, wie seine indlungsn han Ag. beise, dem Ansehen der Europäer in ten Augen dieser plattnasigen Sippe schadet.“ „Hier muß ich Ihnen allerdings recht geben,“ eimmte Holday zu.„Allzu dick ist die Freundchaft zwischen mir und Fritz Kaufung übrigens sicht. Er besuchte mit mir zusammen die kavigationsschule, und ich sah ihn dann nicht dieder, bis er in Colombo an Bord kam. Er nusterte, wie er mir erzählte, dort von einem nalischen Viermaster ab und will sich nach hongkong begeben.“ Der Offizier verabschiedete sich, und auch hans Holday schlenderte langsam nach dem sinteren Teil des Promenadendecks. Die Worte Burdens waren doch nicht ganz ihne Eindruck auf ihn geblieben. Nicht etwa, saß es ihm an persönlichem Mut gebrach. Kein, ganz gewiß nicht. Allein Frau Else, seine nnigstgeliebte Else, hatte es sich nicht nehmen lassen, ihn auf dieser Reise zu begleiten, und im ihretwillen konnte er sich einer gewissen Besorgnis nicht erwehren. Wenn auch die Beürchtungen Burdens sich als unbegründet erviesen oder zum mindesten doch weit über das ziel hinausschossen, schon ein im Keim erstickter lusstand hatte so viele Gefahren im Gefolge, aß es ihn eiskalt überlief. Er trat an die Verschanzung und vertiefte . das imntie#xiel der flünchüger Wellen, über die der nun aufgegangene Monzoldene Brücken schlug, von denen man ver meinte, daß sie direkt hinaufführten nach den ternenbesäten Himmelszelt. Dieser Anblick tat Holday immer wohl ind die Ablenkung brachte sein erregtes Blu tets zur Ruhe. Allein heute versagte dieses of rprobte Mittel ganz. Warum ließ ich sie nicht zu Hause, quälte r sich wieder und wieder: oder besser gesagt veshalb redete ich ihr den Plan zu dieser Reie iberhaupt nicht aus. Monate brauchte sie, im sich von dem Verlust Hansis zu erholen Ind kaum hat sie ihr seelisches Gleichgewicht notdürftig wiedergefunden, da willige ich ein n diese Fahrt mit allen ihren Aufregungen. Hansi! Mühsam drückte Steuermann Holday die hn überkommende Wehmut nieder. Die kleine Leiche war nie gefunden worden. Der Himme' veiß, an welchem einsamen Gestade die Weller ie gurgelnd an den Strand spülten. Selbst der kümmerliche Trost war Frau Else versag jeblieben, den toten Liebling in geweihte Erdinzubetten, seinen Hügel zu schmücken mit dunten Blumen, ihn zu netzen mit ihren Tränen. Hans Holday suchte seine Frau auf. Frau Else lag in ihrem Steamerchaire und zatte träumerisch hinausgeblickt in das weitsezehnte Blauschwarz und Gold. Als sie des Ballen ansichtig wurde, richtete sie sich ein wenig auf und zog ihn an ihrer Seite nieder. „Schön, daß du kommst; ich woll“ allereings ein wenig schlafen, aber ich mußte immerzu zu dich denken und dabei den großen roten otern betrachten, der so eigenartig hervortritt elbst unter diesen unzähligen Lichtern. So nuß dein Stern aussehen, wenn es auf Wahrseit beruht, daß jedem Erdenbewohner ein Fans Holay foigte den himmelsfarbenen Guckern seiner Frau. „Es ist der Aldebaran, mein Schatz. Sein Rubinlicht und seine Schönheit haben schon mehr wie- einen Gottbegnadeten begeistert und Verse seinem Mund entströmen lassen, die wie Aeolsharfen klingen.“ Holday hatte die Rechte seiner Frau mit beiden Händen gesaßt und sprach liebevoll und zärtlich auf sie ein; von diesem, von jenem. wie es der Augenblick ihm eingab, und wie es seinen Zickzack wegnahm durch sein Hien. Er erkannte sofort, daß Frau Else wieder einmal auf dem Sprunge stand, sich jener mystischen Schwärmerei zu nähren, der sie seit dem Tode Hansis zuneigte und vor welcher ihn der Arzt so dringend gewarnt hatte. Reden, nur reden, sie auf andere Gedanken bringen, sie ihren gefährlichen Grübeleien entreißen! Geheimnisvoll sangen die Wasser um den silbernen Schwanenleib des Dampfers. Ein sanfter Lufthauch spielte in dem spärlichen Takelwerk. Stiller und stiller wurde es auf den ausgedehnten Decks. Schon das Knistern der von dem Rauch der Schornsteine mit in die Höhe gerissenen und langsam wieder auf die Sonnensegel niederfallenden Aschenteilchen wurde als Störung empfunden in diesem Schmeigen. Eine halbe Stunde nach der andern sank dahin. In gleichförmigem Schritt wanderten die#beiden wachehabenden Offiziere auf der Kommandobrücke auf und ab, von Zeit zu den Kicker an die Augen setzend und die en absuchend mit spähendem Blick. Es ist sehr schwer für die beiden Wachehabenen, ein herannahendes Schiff rechtzeitig zu entdecken, wenn die See weithin blitzt und flimmert, als nu. Küfloss Sonnandold* wenn wrüber biamegliefe. mokratie ausge verlangen, daß den Toutschritt, Existenz unterz Gegen diese hebt das„Eche Das Blatt erkl diese Rede Litt der englisch-am ledigen und des Dölkerbund legie,„pämlich Europas in die sche jener, die ten und dam kehren möchte seine Dorteile Die I Wasse Einen zwei nationale S stellung eine Hoffnungen s# falls die wah Donau=Stromr der Weltwirt Eisenbahnpräs Dr. v. Graßn sterium das lands, ja ga Chema. Der stungsfähigste werden. Bei kraft der I Millionen# jedoch in we mindestens## Bedeutung if der vorzügli Dorkommen geschätzt wir sche Eisenind Donau-Kana ist, daß sich: Verkehrsrich gleicht. Es rigen Fracht Siad! Die heut tete, war v sucht; vom meister Ro anwesend. Ueber d Ausbau einer Dolla beschlossen Kohrma bezw. die Schwierigk Beschlos betreiben, endgiltigen tagen. Die nä verschieden Haushalts auf 51 346 waltun Elektr Mark. Don schlechten ungsvere bänke Sache näl herr sodanne Rädchens die Derh gymnasin wisserma gerichtet haben sl# terzogen. hier bis rückgeste läufig k Assessor Aus meisters Jahre? nen wie und da wieder Koll: Prinzip des Me bestirn gegeben ist, welches seine Pfade beeinußt, le erleuchtet und erhellt.“ (Fortietzung folgl. in Kaps werde g mit den unhan und Geslustafa Kemal Itärtschen Getragender Berin el. des englischen 00 Mann kam irkischen Wachtkische Soldaten, he Soldaten geLauffeuer verhrend der Nacht dliche Gesinnung stärkt. Am 17. en Protest gegen imandanten nach Mehrzahl der en. Bonar Law onstantinopel im ingekommen sei, i, bis die Cürkei ihrt hätte. Auf 10 Jahre dauern iß die Besetzung lürken versuchen ungen zu entaliens. rtenkammer verbei der VorErklärung, woölker nach dem elbst die Lage der zeil ganz Europa ert. Wir sind alle muß den Frieden schgewicht wiedern hinsichtlich ihrer hiedene Phänome, des einen Phänoonen Menschen in als ihr Dasein das große Reserdas große Reserfast nichts mehr. nicht mehr wiederRußland wieder geführt hat. ParStimmen der EinMilde für die Belien will diesen iswärtigen Politik n den wir glauben Bund der Dölker meinsame Anstrenmenschenwürdigen Italien will nicht tändigen Friedensauch den Geist des altens der ganzen chen den Ländern na der besiegten sieger sein. Die Beje materiellen Folder westlichen Dei yimmelsfarbenen mein Schatz. Sein inheit haben schon deten begeistert und men lassen, die wie ste seiner Frau mit sprach liebevoll und diesem, von jenem. eingab, und wie es surch sein Hien. Er Else wieder einmal sich jener mystischen er sie seit dem Tode zelcher ihn der Arzt auf andere Gedanken hen Grübeleien entdie Wasser um den 's Dampfers. Ein semn spärlichen Takeiwurde es auf den n das Knistern der insteine mit in die igsam wieder auf mnden Aschenteilchen funden in diesem ch der andern sank Schritt wanderten Offiziere auf der ab, von Zeit zu gen setzend und die hendem Buck. Es en Wachehaben“en, entdecken, und flimmert, als darüberhiameslicke. mokratie aufgezwungen haben, aber wir müssen, verlangen, daß sie sich dieser den Tontschritt, nicht durch die Vorarmung ihrer Eristenz unterziehen. Gegen diese anerkennenswerten Grundsütze erhebt das„Echo de Daris“ heftigen Widerspruch. Das Blatt erklärt, man dürfe nicht erstaunt sein, diese Rede Nitti zu hören, denn die Wünsche, sich der englisch-amerikanischen Dormundschaft zu entledigen und statt der demagogischen Ideologie des Dölkerbundes eine andere demagogische Ideolegie,„pämlich die des Bundes aller Staaten Europas in die Politik einzuführen, seien die Wünsche jener, die Deutschland wieder herstellen möchten und damit zu jener Bündnispolitik zurückkehren möchten, aus der Italien 50 Jahre lang seine Dorteile zog. —000— Die leistungsfähigste Wasserstraßze Eurspas. Einen zweiten Suezkanal erhofft die Internationale Schiffahrtskommission von der Herstellung einer Main=Donau=Verbindung. Diese Hoffnungen scheinen sich tatsächlich zu erfüllen, falls die wahrhaft großzügigen Pläne des MlainDonau=Stromverbandes verwirklicht werden. In der Weltwirtschaftlichen Gesellschaft behandelten Eisenbahnpräsident Dasch und Uinisterialdirektor Dr. v. Graßmann vom baperischen Verkehrsministerium das für die Dolkswirtschaft ganz Deutschlands, ja ganz Europas, außerordentlich wichtige Chema. Der Main=Donau-Kanal wird die leistungsfähigste künstliche Wasserstraße Europas werden. Bei der außerordentlichen Anziehungskraft der Wasserstraße ist ein Verkehr von 4.5 Millionen Connen jährlich zu erwarten, der sich jedoch in wenigen Jahren nach Betriebseröffnung mindestens verdoppeeln wird. Don hervorragender Bedeutung ist der Kanal für die Abbeförderung der vorzüglichen nordbayerischen Eisenerze, deren Dorkommen auf mehr als 200 Millionen Connen geschätzt wird. Für die erzhungrige nordwestdeutsche Eisenindustrie ist die Erbauung des MainDonau-Kanals eine Lebensfrage. Bemerkenswert ist, daß sich der Verkehr auf dem Kanal nach beiden Verkehrsrichtungen in geradezu idealer Weise aus. gleicht. Es ist daher mit saußerordentlich niedrigen Frachten auf dem Kanal zu rechnen. —00— Stadtverordneten=Sitzung. Schwerte, 23. März. Die heutige Sitzung, welche herr Jöckel leitete, war von 24 Uitgliedern des Kollegiums besucht; vom Magistrat waren die herren Bürgermeister Kohrmann und Baurat Bierbach anwesend. Ueber den ersten Punkt der Cagesordnung, Ausbau des Realprogymnasiums zu einer Dollanstalt, der bekanntlich bereits früher beschlossen war, berichtete herr Bürgermeister [Kohrmann. Das Orovinzial=Schulkollegium bezw. die Regierung hat noch in letzter Stunde Schwierigkeiten gemacht. Beschlossen wurde, die Angelegenheit weiter zu betreiben, den Ausbau der Anstalt jedoch bis zur endgiltigen Entscheidung des Ministers zu vertagen. Die nächsten drei Punkte betrafen Festsetzung verschiedener haushaltspläne und zwar wurde der Haushaltsplan der höheren Mädchenschule auf 51 346 U. festgesetzt, derjenige der Forstverwaltung auf 60 466 U. und derjenige betr. die Elektrizitätsversorgung auf 30 474,46 Mark. Don verschiedenen Seiten wurde auf den schlechten Zustand der seinerzeit vom Verschönerungsverein im Stadtwalde aufgestellten Ruhebänke hingewiesen. Der Magistrat will der Sache näher treten. herr Bürgermeister Kohrmann berichtete sodann eingehend über den Ausbau der höheren Mädchenschulr zu einem Lyzeum. Hier liegen die Verhältnisse wesentlich anders als beim Progymnasium. Der Ausbau dieser Anstalt ist gewissermaßen bereits fertig, die Oberklasse ist eingerichtet und die ersten Schülerinnen dieser Klasse haben sich in Dortmund der Abschlußprüfung unterzogen. Der förmliche Ausbau soll jedoch auch hier bis zur Genehmigung durch den Minister zurückgeste. läufig gein Kls Zeichenlehrerin an der höheren Mädchenschule wurde Frl. Clausen und als Oberledrerin Frl. Weber gewählt; beide Damen sind schon lürgere Jeit an der Schule tätig. den mit dem Spatkassen=Gegenbachführer Wigginghaus abgeschlossenen Vertrag wurden keinexlei Einwendungen erhoden. Genehmigt wurde sodann der mit dem Verbande der Gemeinde- und Staatsarbeiter bezügl. der städt. Arheiter abgeschlossene Lohntaris nebst Ruhegeldordnung vom 16. Januar 1920. Dieser Carif steht für diejenigen Arbeiter, die nicht unter denselben fallen.— Rentenempfänger usw.— eine Lodnerhöhung von 2 M. täglich vor, für Frauen eine solche von 1 M. Für die Granzspende wurde der Betrag von 100 M, hewilligt. Der folgende Punkt behandelte eine Magistratsvorlage auf Sahlung von Kriegsteuerungszulagen für die städt. Beamten und Anzestellten auf grund des Ministerialerlasses, wonach den Reichs= und Staatsbeamten bis zur endgiltigen Regelung der Besoldungsreform 150 Prozent der bisherigen Ceuerungszulagen gewährt werden sollen. Die Ulagistratsvorlage beantragte, diese erhöhten Julagen nut für die Seit vom 1. Januar bis 31. März, doch ging Kollegium auf Antrag des Stadtv. Schulte darüber hinaus und ermächtigte den Ulagistrat, diese erhöhten Julagen dis zur endgiltigen Gehaltsregelung zu gewähren; die Beträge sollen dänn auf das Gehalt angerechnet werden. Stadtv. henschel ist nicht gegen die Vorlage an sich, kann sich nur mit der geringen Besoldung der städt. Arbeiter nicht einverstanden erklären; insbesondere sei die Aufbesserung der Rentenempfänger um 2 V. täglich viel zu gering. Er könne den städtischen Arbeitern nur dringend empfehlen, recht bald mit neuen Forderungen heranzutreten. Stadtbaurat Bierbach wies darauf hin, daß der Carif das Ergebnis eingehender Verhandlungen mit dem Verbande der Gemeindearbeiter darstelle; die Stadt Schwerte könne sich bezügl. für Kinder von Kriegervereinsmitgliedern dieser Kostbarkeiten gebracht, an denen sie nun so bestimmt. Mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse wenig Freude erleben sollten. Kls Dieb soll ein hat sich der Deutsche Kriegerdund aber entschkossen, auch Kinder solcher Väter aufzunehmen, die entweder im Krigge gefallen sind, aber nicht Mitglied eines Kriegervereins waren, oder aber ein Opfer des Krieges geworden sind, ohne Soldat gewesen zu sein, wenn von seiten der Angehörigen drei Viertel der jährlichen Unterhaltungskosten, die 775 Mark betragen, beigesteuert werden. *(Unrichtige Steuererklärungen), bei denen in Vorjahren Einkommen und Vermögen verschwiegen worden find, sind nach einem Erlaß des Reichsfinanzministers bis spätestens 15. April 1920 beim zuständigen Finanzamt zu berichtigen. In diesem Falle bleibt der Steuerpflichtige von der Strafe und von der Verpflichtung zur Nachzahlung der Steuern für die vor dem 1. April 1915 tiegende Zeit frei. Das Vermögen, das jetzt bei der Veranlagung zur Kriegsabgabe vom Vermögenszuwachs oder zum sätzlich verschwiegen wird, verfällt kraft Gesetzes dem Reich. Es kann doher nur dringend angeraten werden, gewissenhafte Angaben zu machen. *(500 Miklionen Mark für den Ausbau der Fernsprechnetze.) Die Reichspost= und Telegraphenverwaltung hat für Wiederherstellen und Ausbauen der Fernsprechnetze 500 Millionen Mark ausgesetzt. Vor allem handelt es sich um die Legung von unterirdischen Kabeln, und da wieder in erster Linie um die Fortführung von Fernsprechkabeln von Hannover nach dem Industriegebiet. Von Hannover über Magdeburg nach Berlin wird der Fernsprechverkehr bereits unterirdisch geführt. Außerdem sollen zwischen den größten Städten des Reiches unterirdische Kabel gelegt werden. Diese starken Verkehrsverbesserungen müssen ausgeführt werden, da der Fernsprechverkehr gegenüber dem Jahre 1913 um 70 Prozent zugenommen hat. Der Telegrammverkehr dar sich mehr als verdoppelt. Weiter plant die Postverwaltung, da noch Jahre vergehen, bis der Eisenbahnverkehr wieder wie im Frieden aufgenommen werden kann, Postautoverbindungen zu errichten. Bereits 200 Kraftwagen sind in Auftrag gegeben, von denen einige schon in Dienst gestellt worden sind. Die Postverwaltung muß also gewaltige Mittel aufwenden, um diese großzügigen Einrichtungen zu schaffen. Eine starke aufwärts beweesteie, Die Sopt Schmerte, n,„gächeg uuen1 gende Entwickelung, der Postortwaltung ,mußte chrer Töhne recht gut neben anderen Juuuten geh### eintreten, da der Sisenbahnverkegr um 35 Prozent lassen.# eingeschränkt i Kuch Stadtv. Möhle machte varauf aufmerksam, daß die Lohnfrage in den Kommistionen eingehend behandelt sei. Der Wert der Dienstwohnungen des Hallenmeisters Schmalenhach und des heizers seler am städt. Schlachthof wurde einschl. Licht und Brand auf 450 U. pro Jahr festgesezt. Die bedeutend gestiegenen Kohlenpreise haben naturgemäß auch ein wetteres Anziehen des Caspreises im Gefolge. Kollegium mußte sich wohl oder übel damit einverstanden erklären, daß der Caspreis ab 1. Uärz 1.— M. pro Rbm. beträgt. Eine Aufrage des Stadtv. Cörholt über den Stand der Lebensmittelversorgung unserer Stadt beantwortete Bürgermeister Kohrmann dahin, daß zu Befürchtungen kein Anlaß vorliege; gegebenen Falles würden für die Seit der verkürzten Brotmengen andere Lbensmittel zur Ausgabe gelangen. Damit hatte die öffentliche Sitzung nach reichlich eineinhalbstündiger Dauer ihr Ende erreicht. In der sich anschließenden gehelmen Sitzung wurde dem An- und Verkauf mehrerer kleinerer Grundstückflächen an der Schützen=, Soethe= und hohensollernstraße zugestimmt. Ars tadt und kand. * Schwerte, 26. März. *(Die Mark steigt trotz der Wirren.) Bezeichnend für das Vertrauen, das das Ausland in Deutschland setzt, ist der derzeitige Stand der deutschen Valuta, über den in den letzten Tagen nur spärliche Nachrichten vorlagen. An der Stockholmer Börse wurden am 10. März, also vor dem Berliner Putsch, für 100 Mark 6,35 Kronen bezahlt, am 13. März, an dem die Kapp=Truppen in Berlin einzogen, 5,80 Kronen. Nach dem Sturz der Kapp=Regierung am 17. März wurden bereits rund 7,50 Kronen bezahlt. Die Mark hatte damit seit Januar zum ersten Male wieder diesen ersreulich hohen Stand erreicht. Am 29. März schwankte der Kurs zwischen 7.20 und 7.50. *(Lieben Milliarden Mark) in neuen Papierscheinen werden in diesen Tagen in den genenmepnrn entc von annme: v## Verkehr kommen. Das Geld war nahez fertigellt werden; auch soll an der Anstalt vor: gestellt, als der Buchdruckerstreik die letzten Aufkein Oberlehrer, sondern nur ein Studien= hrucke verhinderte. Nach Beilegung des i= j e g t n a c h g e b e l t u n d d i des 1-## M#g d die Scheine sollen Bürget- nun ausgegeden werden. Damit werden die als Folge des Mangels an Zahlungsmitteln sich fuhlbar machenden Schwierigkeiten deyoben, das deutsche W#ich wird wieder im Geld schwimmen“, seine Assessor angestellt werden. Aus den weiteren Ausführungen des meisters war von Interesse, daß auch in diesem Jahre die Schl der neu angemeldeten Schülerinven wieder anberordentlich groß fr.— Abr. 49— Vepölktrung st und.gr, V—. Sie Airsernamnt. und daß die beiden unteren Klassen infolgedessen 7 Milliarden Mart„reicher“ geworden mieder geteilt werden müssen. Varitm also noch immer unzufrieden sein? Kollegium, welches dem Kusbau der Anstalt im#(Aufnahme von Waisen Oefallener in Prltip zustimmte, erklärte sich mit den Vorschügen die Krieger: Wotsgriggrhguzheg#u# in ser pefichtinte donsterctn. thchg da. Keasthn Ktagthunngnr aun K oster 4 ist. *(Osterferien.) Für alle Schulgattungen (Volksschulen und höheren Schulen) ist der Schluß des Unterrichts auf Dienstag, den 30. März festallen Orten mit höheren Schulen, alse auch in Schwerte,beginnt der Unterricht wieder am Dienstag, den 20. April, in den übrigen Volksschulen am Freitag, den 19. April. *(heimtransport der Kriegsgefangenen aus Ostsibtrien.) Die Reichszentralstelle für Kriegsund Zivilgefangene teilt mit: Der heimlransport der deutschen Kriegsgefangenen aus Ostsibirten ist gesichert. s japanische Dampfer sind fest gechartert, wovon der erste„Scotland Ularu" am 20. März 1920 Mladiwostok verlassen sollte. Die Kosten für die heimschaffung von ungefähr 3000 Gefangenen betragen 150 Millionen Mark. *(Der Westfälische Wohnungsverein) beabsichtigt, in der Zeit vom 13.—16. April d. J. in Dortmund einen Kursus über Wohnungsaufsicht und Wohnungspflege zu veranstalten, um den Beamten und Beamtinnen der Wohnungsämter Gelegenheit zu geben, sich über die Aufgaben auf diesem Gebiete eingehend zu unterrichten. Auskunft über den Lehrgang, der zunächst nur für den Regierungsbezirk Arnsberg bestimmt ist, erteilt der Westfälische Wohnungsverein in Münster i. W., Bispinghof 3. **(Die Verwaltung der Provinz Der Abschluß der Hauptrechnung für 1918 ergibt, da die Restausgaben die Resteinnahmen übersteigen, eine Mindereinnahme von 1 039 879 Mark. Die Deckung erfolgte aus den Provinzialsteuern für 1919. Die Uebersicht über die Schulden und Vermögen der Provinz weist folgende Zahlen nach: Die Anleiheschulden betrugen am 31. März 1919: 65 108020 Mk. (nichtwerbende Anleiheschulden 23 693 064 Mr., werbende Anleiheschulden 11 474 956 Mk.) Dazu kommt der Fehlbetrag aus 1918 mit 1 039 879 Mr. Das Vermögen der Provinz(Geldanlagen, Grund=, Gebäude= u. Inventarbesitz usw.) betrug 73881866 Mark. Rechnet man davon die Schulden ab in Höhe von 35 168020 Mk, so ergidt sich ein Ueberschuß des Vermögens über die Schulden von 68 713 646 Wik. gegen 87 099 052 Mk. im Jahre 1918 und 34 977943 Me. im Jahre 1916. Die eigenen Vermögen der Landesbank und Feuersozietät sind dabei außer Ansatz gedlieben. ee(Dte kose von Stambul,) die bekannte prächtige Operette von Leo Fall soll heute(Freitag) aberd 7½ Uhr im„Höler“ durch das Cheater Unna zur Aufführung gebracht werden. Das Werk ist aufs beste einstudiert, so daß ein Besuch nur empsohlen werden kann. jugendlicher Verwandter in Frage kommen, der anscheinend noch schneller als„Krlegsgewinnlers zu Reichtum kommen will. * Bechum, 23. März.(Räterepublik Beckum.) Die'er Cage kamen, wie man der„Glocke“ schreibt, einige unternehmungslustige Kommunisten aus Ahlen angereist um die Käterepublik auszurufen. Ais der Landrat erklärte, er nehme nur Weisungen der versassungsmäßigen Regierung Ebert=Bauer entgegen, wurde ihm bedeutet, daß er dann eben abdanken müsse. Die herren Spartakisten setzten sich alsdann hin und schrieben eine konfuse„Proklamation der Räte=Republik Beckum" zusammen. llatürlich weigerte sich der Landrat, seine Geschäfte im Dienste der neugebackenen Käterepublik weiter zu führen. Die Rhlener suchten nun einen kommunistischen Arbeiterrat einzusetzen, der die Proklamation unterzeichnen sollte, aber in ganz Beckum fand sich niemand dazu bereit, weshalb den Ahlenern nichts anderes übrig blieb, als unter allgemeinem Gelächter belämmert wieder abzuziehen. * Buer, 25. März.(Eine maskierte Räuber. bande) drang nachts in die Wohnung der Familie Joswig in Buer=Beckhausen ein, sie gaben sich als Kriminalbeamte aus und raubten unter Dorhaltung von Revolvern Speck, Würste und Kleidungsstücke im Gesamtwerte von 7000—8000 Mark. Bielefeld, 25. März.(Familienfest.) In einer hiesigen Familie konnte dieser Cage ein seltenes Jamilienfest gefeiert werden. Die älteste Cochter feierte ihren hochzeitstag, der älteste Sohn seine Verlobung und um 7 Uhr trat unerwartet der jüngste Sohn der Familie als heimkehrer aus langjähriger Gefangenschaft ins haus. In vorgerückter Stunde konnte das junge Paar und der heimkehrende Sohn der Mutter des Hauses zum Geburtstage gratulieren. * Köln, 25. März.(Das erste Crinkgeld.) Ein Arzt, der eine Strecke ein Auto benutzt hatte, sollte dafür, so erzählte er im„Stadtanzeiger“, 54 Mark bezahlen. Er gab dem Chauffeur 35 Ulk. und wartete auf die herausgabe des Restes von Ulk. Der Wagenlenker konnte eine solche scheinbar in seiner dicken Brieftasche nicht finden, statt dessen gab er dem Arzt einen Zweimarkschein mit den Worten:„He sinn zwei Mark, här, künnt Ihr mir ein zeröckgevve?“ Das konnte nun wieder der Arzt nicht. Darauf der Chauffeur:„Halt die Mark ald und dtinkt Ueche Jlas Bier doför.“ So bekam der Arzt sein erstes Crinkgeld. 4000— Reich wbite Wiedlt„in Wery scherimme:„ seine verhosst um die Riesensumme Hilfsaktion der Landwirte. Uachdem der Regierungs-Präsident in Arnsberg sich infolge Verkehrsstockungen veranlaßt gesehen hat, die Brotration für die Versorgungsberechtigten von Beginn der nächsten Woche ab von 1750 Eramm wöchentlich auf 1000 Gramm herabzusetzen, hat der Ausschuß des landw. Kreisvereins hörde in seiner Sitzung am 24. d. Ults. beschlossen, die dem Verein angeschlossenen Landwirte aufzufordern, zunächst auf die Dauer von 2 Wochen pro Kopf und Woche Klg. Brotgetreide der den Landwirten belassenen Selbstversorgerration der allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Dorsitzenden der einzelnen Ortsvereine werden innerhalb ihrer Vereinsbezirke im Einvernehmen mit den Amtsverwaltungen unverzüglich das Weitere veranlassen und es kann, in der Erwartung, daß man in den Kreisen der versorgungsberechtigten Bevölkerung das Opser, welches die Landwirte mit dieser freiwilligen Leistung bringen, auch anerkennt und daß Verunglimpfungen einzelner Landwirte und des ganzen landwirtschaftlichen Standes fortan unterbleiben, damit gerechnet werden, daß sich kein Landwirt im Kreise hörde von dieser Hülfsaktion ausschließt. Wir erfahren ferner hierzu, daß der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der landm. Kreisvereine des Irdustriebezirks. Landrat a. D. OverwegReichsmark, bei den dieser Gemeinschaft angeschlossenen Kreisvereinen ein gleiches Vorgehen angeregt hat, sodaß es sich voraussichtlich um eine den westf. Industriebezirk gleichmäßig derührende Maß. nahme handelt. Dieses dankenswerte Entgegenkommen unserer heimischen Landwirtschaft ist im Interesse der allgemeinheit mit Freuden zu begrüßen und man kann nur hoffen und wünschen, daß es sin weitesten Kreisen Knerkennung und Würdigung findet; wird es doch sicherlich mit dazu beitragen, die nun einmal bestehenden Gegensätze zwischen Stadt und Marte n Land auszugleichen. Heger, 23. März.(Juwelen im worn vor segtco Mert) wurden einer hiesigen Tamitlie ve:, Vexantwortlich für die Schriftleitung: Fried, Keass Sstanten dene üe. Kaseheanr 1. er bg. 9s6 2. hlst, e4 hus. bh.. Aus den Previnzen. Gebr. Alsberg, Sind am Sonntag vor Ostern von 11a bis 8 Uhr S..„ Basse& Verpmann, Sottkul. u Iserlohn. (Fortietzung folg!. Heinrich Hemke Adele Hemke 978 geb. Dahlbring Vermählte Schwerterheide, den 26. März 1920 # Lichtspiele„Zur Reichskrone“g Westte bie Mentag 54 Neute bis Molltag das grosse Filmwerk Tanz=Kurens Dor Ant nch in St im„Hosel zur Bost“ bei Herrn Duaddeck beginn! gleich nach Ostern. Anmeldungstermin wird näder dekannt gegeben. Herm. Laaths-Potthoft Tätig an höh. Schulen Mk. 500.— Belohnung bes iu der Nacht vom 35. auf den 26. de. Bill. Cognacflaschen Danksagung. Verlorene Töchter 111 Tell. 1 Liter und ¾ Liter kauft 1827 Specht Hotel Ostermann. — Mre Ankauf V die menschen nennen es Liebs Bllgatsz, Gligeg, * Vesen-A-8#R. 1.* Suin. Wl sektnlaschen ½/, Lil. G1. Kulturusgosie in 8 Akten.#11% Lu. Fl., Welgtlaschen, „ 151= u. solitterfrei). Allen denen, die beim Leichenbegängnis meines lieben, teuren Maones, unseres herPzensguten Vaters und Schnes, des für die Freiheit gefallenen 1606 Gustav Rose teilgenommen haben, sowie für die überaus grosse Opferwilligkeit und Kranzspenden, besondrs dem Arbeiterrat, den Verbänden, Vereinen, Mitbürgern und Nachbarn sagen wir hiermit unsern tlefgefühlten Dauk. Nlit diesem Film bringen wir wieder etwas Aussergewongliches! In packenden, realistischen Bildern rollt hier das Schicksal eines jüngeren Mädchens an unseren Augen vorüber. Wir fühlen uns getroffen von der brutalen Gewalt des Geschicks, die dieses hoffnungsvolle Leben vernichtete.— Ein Schicksal, wie wir es unseren Kindern nicht wünschen. (die u. spinltersteh. Jahle bis 1.— Mk. per Flasche je nach Art. 1834 mir aus meinem Fabrikraum gestohlenen neuen Drehstrommotors mit Aluminlum. wicklung, 220/380 Volt, Fabrikat S. 8. W. 5. 44 Ps. Nr. 944270 und Trelbriemen behilflich ist und mir den Dieb so nachweist, daß ich ihn gerichtlich belangen kann. 1674 Carl Lindemann.Hellpothst. 20 Wwe. Mimmi Rose geb. Schlecklog nebst Klader Famille Gustav Brüning Familie Theodor Schlecking Ser Tander Farbige Strohhut. Läcke = II. Teil.= Drama in 5 Akten. 91. Schuhmoren Raharbeit und a Einnswaren.: K.paraturen: liefert##onell, gut und billig. Auf desonders eilige Ardeit kann gewarlet werden Hiltzegead, Schuhmachermeisten Senningsweg 36. Nach dem gleichnamigen Reman von Felix Hollaender. Selten spannende Handlung! 1668 empfichlt Max Mehlhose Drogerie. S Reio 666 Wir emplehlen Bekanntmachung. Die Ausgabe der neuen Zuckermarken findel stalt am: Dienstag, den 29. März 1920, vorm. von 8—12 Uhr, Ledensmittelkarten=Nr. 1—1000, nachm. von 3— 6 Uhr von 1001— 2000; Mittwoch, den 30. März 1920, vorm. von 8—12 Uhr, von 2001— 3000,(nachmittegs geschlossen); Donserstag. den 31.März 1920, vorm. von 8—12 Uhr, von 3%1 bis Schluß Ledensmitlelkarte ist vorzulegen.(Zimmer Nr. 5.) Schwerte, den 25. März 1920. 1676 Der Magistrat. Besuch dieses Programms! T gsar ! 50 Gramm 5 Mk., 1 Pid. 48 Mx. gibt ab H. Künkler Hüeingstraße 29. 9 Schhnsts bhieschenkr ihit, ionse ihgechen, MREMEERERRSERREEHEEFEIRERRRRRHRRRBBEBR PEMENRIT ERRISRRR: 85 Von bleibendem Wert ist diese vortreffliche Anleitung zum Selbtanfertigen, Umar- 2 us Lehrhue III WEALIE MINK P Samstag. den 27. März. von nachm. 2—3 Uhr für Inhader der Ledensmitlelharten Nr. 3451—3800. 1868 Der Magistrat. Samstag, den 27. März. von morgens 9 bis nachmittags 8 Uhr wird in den hiefigen Metzgereien Getrier-Fieisch ausgezeben. Es erhält jede Person 150 Gramm. Das Psund hostel Mt. 5.00. 1 86 Der Magistrat beiten, Ausbessern und Behandeln aller! HausLeib- u. Bettwäsche. jedes junge Mädchen müsst dieses nützliche Buch besitzen. 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Desgl. des ordentlichen Haushaltsplans des städt. Wasserwerks. 6. Desgl. des Haushaltsplans des städt. Schlachthauses und des Kühlhauses. 7. Desgl. des Haushaltsplans des Feuerlöschwesens. 8. Dekgl. des Haushaltsplans der städt. Wirtschafts gebäude„Zum Freischütz“. 9. Genehmigung der Jahresrechnungen der Sparkasse aus dem Jahre 1918, Entlastung des Sparkassendirektors und Bewilligung einer Entschädigung für die Mitglieder des Sparkassen=Vorstandes. 10. Verwendung der Sparkassen=Zinsüberschüsse aus dem Jahre 1918. 11. Festsetzung der Eispreise des städtischen Kühlhauses. 12. Festsetzung der Gebühren für die Trichinenschau. 13. Nachtrag zur Ordnung betr. die Verwaltung der gewerbl. Fortbildungsschule. 14. Herstellung einer Bürgersteiganlage auf der westlichen Seite der Kuhstraße zwischen dem Hesse'schen Grundstück und der Einmündung in die Göthestraße. 15. Erhöhung der Pflegesätze für das städtische Armenhaus. 16. Erhöhung der Pflegesätze für die beiden hiesigen Krankenhäuser. 17. Erhöhung des Pflegesatzes für das katholische Waisenhaus zu Iserlohn. 18. Ersatz des Lohnausfalles für die Mitglieder des Ausschusses für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene. 19. Leihweise Hingabe von Wertpapieren der Sparkasse an die Reichsbank. 20. Bezeichnung der städtischen Armenverwaltung. 21. Bewilligung von Mitteln für die Kriegswohlfahrt für die Monate April, Mai und Juni 1920. 22. Festsetzung des Diensteinkommens der städtischen Beamten. 23. Festsetzung des Haupthaushaltsplans der Stadtgemeinde Schwerte für das Rechnungsjahr 1920. Schwerte, den 25. März 1920. Der Stadtverordneten-Vorsteher: Jöckel. DAS GRORSTE UND BEDEUTENDSTE BLAN DES GESAMTEN Stisitischt Worstrausgien 3soussirdsgssiriäs Hesach stark, geruchlos, mit Kopfwasch=Tabletten Fl. für 1 Person M 2 5 für 2-3.90.“ Ob Industrieller, Kaufmann, Tediniker od. Gewerbetreibender, ob Beamterod. Angestellter, Politiker od. Richtpolitiker Zu mieten gesuch 1 möbl. Zimmer mit voller Pension. 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