ung. brde hat in seinen schlossen, ½ Proz. steuer ab 1. OkRegierungspräsizruar 1920 geneh20. reisausschusses: 425 srat. issläden. sahren, Personen 1 bis 2000 91 bis Schluß. Lebensmittelkarte. 1271 tar 1920. Magistrat. hung. le sind uns einige Uene Socken worden. Der Preis k. und für ein Paar bend, den 28 d. Mitz., Zimmer Nr. 2, gegen Kriegsbeschädigte. — sam gemacht, daß die l von den Geschaften nittelkarten, nachdem d's Geschäftsinhabers dürten. se d'eser Anordnung ieferung von Ledens1263 1920 : Nohrmann. Wagueg! ülle Nr. 1401 bis 2100 " 2101 bis 2800 k ülle Nr. 2801 bis 3560 " 8501 d. Schluß t werden Brotmarken at An Kinder unter 14 ausgehändigt. n Brolmarken am 1. 20 ausgegeben gemacht, daß nur bei irken verabfolgt werden. uar 19•0 lzei-Verwaltung. Neuheit. parer. ückchen Griffel kann verden, Unentbehrhulanfänger. Pfg. Carl Braus. to. Moltkestr. 40 enschnelderei# mänderungen aturen eta. toueeseunennonmn rie ehandlung ter Haas Ninteressante Pre mit zirhe 90 agen zu beziehen Orsordung vor Sch 1.- von varbongei -Blasewitz Hefert schneliatena Frucherel E. Braus. Die„Schruter Joldung“ erschetet Agsich * aufer Feiertago. Berrgsprets monntlich à. 0 3 Ad., dei der Post 3.10 Alk., ehne Bes sellgeld. Enzeigenppeld: Dir : Aupaalsegste eber dam Namn 90 Nhr. — Jeder N#ben zin als Kossen=Reden vod endöcht bei Aonkonsen, Zwanraoengieichen, wüchkichen Llogen und Nützlbde: ochtm der ger.achten Lahtungsbediozungen — enbbechbante Oerdunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Volkszeitung Schwerter Volksblatt Destdofener Zeitung Avlerdecher Zeitung Zangscheter Zeitung Beizwicheder Zeitung PUrete. Vviksvial: Amtliches Kreisblatt für den Kreis Börde. Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Haupt=Annoncenblatt. B * Muür 300 Mark Anset, euache Nr. Freitag, den 27. Februar 1920. Vh. Jolrggnge Die neue Abstimmungsschlacht. Die erste friedliche Abstimmungsschlacht ist in Uordschleswig geschlagen worden. Sie hat einen Sieg der Dänen gebracht. Bis zu einem gewissen Grade hat also die Bevölkerung ihren Willen ausgesprochen, freilich nur bis zu einem gewissen Grade, denn im Sinne des Friedens und im Seichen der Gerechtigkeit ist diese Schlacht doch noch nicht ganz geführt worden. Die en block-Abstimmung bedeutet von vornherein eine Ungrechtigkeit. Ungerecht war es ferner, daß vielen Einwohnern, die seit langen Jahren im Lande sitzen, das Stimmrcht dadurch abgeschnitten wurde, in dem festgesetzt wurde, daß nur der abstimmungsberechtigt ist, der seit mindestens 20 Jahren im Lande weilt. Durch diese Bestimmung sind etwa ein Orittel aller Deutschen in der ersten Jone um ihr Stimmrecht gekommen. Die schärfste Ungerechtigkeit, die aus dem Versailler Friedensvertrag hervorgeht, ist aber die Willkür, mit der die Grenzlinie für die Abstimmung in der ersten Jone überhaupt festgesetzt worden ist. Angesichts der zweiten Abstimmungsschlacht, die ja nun in wenigen Wochen erfolgt, ist es unbedingt nötig, daß sich die deutsche Bevölkerung mehr mit den Angelegenheiten in Schleswig befaßt, als das bisher geschehen ist. Die Abstimmungsgrenze der ersten Sone bildet die sogenannte Clausensche Linie mit all ihren Ungerechtigkeiten. während nur dann, wenn die Ciedjelinie als Grenze der ersten Jone festgesetzt worden wäre, sich ein gerechter nationaler Ausgleich schaffen ließe. Diese Liedselinie, deren wesentlichstes Kennzeichen es ist, daß das Gebiet von hoper und Condern als zur zweiten Jone gehörig angesehen werden muß, beruht auf den Vorschlägen, die bei den preußischdänischen Verhandlungen der preußtsche Gesandte Graf Bernstorff im Jahre 1867 machte. Es soll nicht vergessen werden, daß Dreußen damals bereit war, den Dänen die Gebiete nördlich dieser Linie zuzugestehen und es solh auch nicht vergessen werden, daß damals England und Frankreich den Dänen dringend die Annahme dieses Dorschlages empfahlen. Fretlich wurde und mit Recht von preußtscher Seite verlangt, daß von den Dänen ein verfassungsmäßig festgelegter Schutz der deutschen Minderheiten garantiert werden müsse. Die Dänen haben damals den preußischen Dorschlag abgelehnt, die Verhandlungen scheiterten dann etwa 10 Jahre später endgültig und die Folge davon war ein nationaler Haß, der in den Gebieten ein halbes Jahrhundert wütete, der niemals rechtes Vertrauen aufkommen ließ und der auch jetzt wiederum den Unfrieden verewigen wird, wenn man nicht auf dänischer Seite noch in letzter Stunde Einsicht für diese gerechten Forderungen zeigt. Um das dauernde gute Verhältnis zwischen Deutschland und Dänemark sicher zu stellen, müssen wir die Korrektur der Clausenschen Linie durch die Festsetzung der Liedjelinie fordern, ein Siel, das sich durch Verhandlungen sehr wohl erreichen lassen wird. Wir müssen aber auch weiter fordern, daß Dänemark bereit ist, die deutschen Utnderheiten zu schützen, gleich wie wir durch den Artikel 113 der Verfassung bereit sind, ausreichenden Schutz den nichtdeutschen Minderheiten zuzugestehen. —0— Der Fall Erzberger. Ein Beschluß des Reichskabinetts. Der„hannov. Cour.“ meldet: Entgegen der offtziösen Verlautbarung, Herr Erzberger sei auf seinen Antrag einstweilen von den Dienstgeschäften entbunden worden, ist aus absolut zuverlässiger Quelle festzustellen: herr Erzberger ist nicht freiwillig gegangen. In der gestrigen Sitzung des Reichskabinetts war herr Erzberger vorerst nicht anwesend. Er wurde aber auf Knordnung des Reichskanzlers Bauer durch einen Kurter herbeigeholt. In dieser Kadinettssitzung wurde alsdann herrn Erzberger die Meinung aller Minister bekanntgegeben, die eehin ging, daß herr Erzberger sofort den Reichepräsidenten um seine Amtssuspendierung zu ersuchen habe. Diesen Schritt tat herr Erzberger in der letzten Abendstunde. Das beim Landgericht 1 gegen Matthias Erzberger eingeleitete Ermittelungsverfahren lautet auf dringenden Verdacht der fortgesetzten Steuerhinterziehung und auf begründeten Verdacht der Vermögensverschiebung nach der Schweiz. Die Fraktionen und der Fall Erzberger. aU Berlin, 26. Febr. Die Fraktionen der Nationalversammlung nahmen heute, am Tage des Wiederzusammentritts des Reichsparlaments, ihre Arbeiten wieder auf. Am Dormittag tagte das Jentrum, die Demokraten, die deutsche Dolkspartei und die Deutsch=Uationalen. Der Jentrumssitzung ging eine Besprechung des Fraktionsvorstandes voraus. Erzbergers Fraktion wird, wie dem„Verlier Lokal-Anzeiger“ aus parlamentarischen Kreisen versichert wird, von ihrer bisherigen Caktik nicht abweichen und zu dem Fall Erzberger erst dann Stellung nehmen, wenn die Untersuchungen abgeschlossen oder wenigstens so weit gediehen sind, daß man sich ein klares Bild über die Schuld oder klichtschuld des Ministers machen kann. Die Ulehrheitssozialdemokraten treten erst heute zusammen. Innerhalb der sozialdemokratischen Fraktion wächst die Jahl derjenigen, die Erzberger als endgiltig erledigt betrachten. Das Schicksal der Cürkei. Aus London wird gemeldet, daß Robert Cecil mit anderen Persönlichkeiten eine Einspruchbewegung gegen das Verbleiben Konstantinopels bei der Cürket eingeleitet habe. Weiter wird bekannt. daß im Unterhause zwei Parteien um das Schicksal der türkischen Hauptstadt ringen die eine will Konstantinopel den Cürken erhalten wissen, die andere verlangt eine mehr oder weniger versteckte Oberaufsicht Großbritanniers. Das ist ein echt englisches Spiel. Die Cürkei ist durch den Krieg so geschwächt, daß sie gozen den allmächtigen Gebieter Kleinasiens, d. t. England, nicht viel zu bedeuten hat. Die immer eiso auch sich die Sukunft Konstantinopels gestaltet, es wird immer unter britischen Einfluß geraten. Siegt die Dartei, die das Verbleiben der hauptstadt bei der Tükei wünscht, so wird eben G#gland geltend machen, daß es das Verdienst der Londoner Dolitik sei. Auch die Cürken werden wissen, daß sie sich hierfür erkenntlich zu zeigen haben. Wird aber Konstantinopel tatsächlich internationaltsiert, so werden sich die Briten erst recht häuslich einrichten. Nachrichten aus Konstantinopel lassen keinen Zweifel daran aufkommen, daß England die türkische Hauptstadt wirtschaftlich zu durchdringen sucht. Dabei hat sich schon ein gewisser Gegensatz zu Frankreich herausgebildet, der sich in beweglichen Klagen des französischen Generalkonsuls Luft zu schaffen sucht, Offenbar ist Paris der Cräger der Politik, Konstantinopel den Cürken zu lassen, um dafür Entgegenkommen in Syrien zu finden. Uun hat sich am 21. Februar in Paris der Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten mit den ungelösten Fragen des nahen Ostens beschäftigt. Die Franzosen sind ungehalten, daß türkische Cruppenverbände noch immer gegen die Engländer und Franzosen Krieg führen. Briand verstieg sich sogar zu der Drohung. Frankreich werde nichts mehr dafür tun, daß Konstantinopel dem Sultan verbleibe, wenn weiter türkische Cruppen die französischen Soldaten angriffen. Sollte Briand wirklich über die Siele und die Kampfkraft der Cürken so schlecht unterrichtet sein? Diese setzen den Krieg auf eigene Jaust fort, um die Unabhängigkeit des osmanischen Reiches von jeder Bevormundung zu erzwingen. Sie haben alle Ursache, denn England sucht auf erprobte Art die Cürkei aufzulösen. So lärmt jetzt wieder der britische Bevollmächtigte über die Unterlassungen, die die Großmächte Armenien gegenüber begangen hätten. Im gleichen Atemzuge verlangt dieser Bevollmächtigte auch die Unabhängigheit Cllizlene unter drm Schutze dee Dölherbender Da Armenien diese Unabhängigkeit schon zugestanden ist, sehlt nur noch Cilizien, um einen festen geschlossenen Länderblock vom Schwarzen Ueer bis zum Mittelländischen Meer zu schaffen. Das Verlangen, Cilizien selbständig zu machen, ist aber auch ein Schachzug gegen Italien, das den cilizischen Rüstenstreifen schon immer als sichere Beute betrachtete. England schließt so den Ring um Konstantinopel. Bleibt der Sultan dort, so ist er nur eine Wachspuppe in der hand der Londoner Regierung. Der Kumpf der lürkei ist ja auf allen Seiten von großbritannischen Interessenzonen umgeben und wird in absehbarer Seit ganz und gar darin verschwinden. Robert Cecil, der die Bewegung gegen die Ueberlassung Konstantinopels an die Cürkei leitet, verschmäht diesen Umweg. Nicht einmal die Rückwirkung auf die Stimmung der Uuselmanen in Indien beeinflußt ihn, weil es sich für ihn um ein politisches Siel handelt, die vollständige Sertrümmerung der Türkei. Denn bleiben irgendwelche Reste bestehen, vor allem aber das Kalifat in Konstantinopel, so bietet das anderen Mächten Gelegenheit, Kleinasien zum Cummelplatz diplomatischer und polittscher Känke zu machen. Kleinasiens Jukunft ist für jeden Briten unabänderlich bestimmt: Sie kann nur englisch oder garnichts sein. —0 Aufruf an die Bergarbeiter. Reichskommtssar Severing veröffentlicht folgenden beherzigenswerten Aufruf an die Bergarbeiter des Kuhrgebietes: Kameraden! Während auf den meisten Sechen des Kuhrgebietes das Verfahren der vereinbarten halben Ueberschicht dank der Einsicht und dem Opfermut der Kameraden ohne Schwierigkeiten verläuft, wird von einigen wenigen gemeldet, daß die Belegschaften sich weigern, die Ueberschichten zu leisten. Vereinzelt wird sogar versucht, nach Ablauf der ordentlichen Schichtzeit von sieben Stunden die Ausfahrt gewaltsam zu erzwingen mit der Begründung, daß die Vereinbarungen nicht bindend seien. Demgegenüber sei darauf aufmerksam gemacht, daß das Abkommen sich auf den Carifvertrag stützt, der in seinem§ 3 Ueberstunden oder Ueberschichten aus Gründen des allgemeinwohls vorsieht. Mit Rücksicht darauf ist das Abkommen ausdrücklich als bindend für alle Belegschaftsmitglieder erklärt worden. Kußerdem besteht die vom Uilitärbefehlshaber und mir erlassene Verordnung noch zu recht, die sich in der Sache zwar dem zwischen dem Sechenverband und den Arbeiterorganisationen getroffenen Abkommen unterwirft, in der Form aber noch ausdrücklich die Verpflichtung betont, die im Interesse des Dolksganzen notwendigen Ueberschichten zu leisten. Kameraden! In der Kundgebung Eurer Verdände ist von dem Vertrauen der Regierung zur Einsicht und zum Opfermut des Bergmannes die Rede und davon, daß der wahre und echte Bergmann sich von keinem abwendet, der sich in höchster klot, in Codesnot befindet. Uun wohlan!! Rechtfertigt dieses Vertrauen und macht dadurch Zwangsmaßnahmen überflüssig. Gegen Belegschaftsmitglieder, I die sich dem Abkommen nicht fügen wollen, ist leider nur mit Iwang auszukommen. Die Sechenleitungen haben Anweisungen erhalten darüber, wie in jedem einzelnen Falle der Weigerung zu verfahren ist. Kameraden! helft mit, daß alle diese Dorsichtsmaßnahmen gegenstandslos werden, daß sich alle nur einem Iwange freudig unterwerfen, dem Iwange der Dernunft. Das ganze deutsche Dolk Pirh Eug deser Einsicht wegen danden. Verbandstag der christlichen Bergarbeiter. In Essen fand ein außerordentlicher Verbandstag des Gewerkvereins christlicher Bergarbeiter Deutschlands statt, die aus allen deutschen Bergrevieren außerordentlich zahlreich besucht war. Auf der Cagesordnung stand die Erörterung der jüngsten Vorgänge im RKuhrkohlenbergbau, in erster Linie das Ueberschichtenabkommen. An den Verhandlungen nahm auch Reichspostminister Giesberts teil, der auf die Gefahr einer innerpolitischen Umwälzung hinwies, falls die Kohlennot nicht behoben werde. Eine solche Umwälzung werde aber auf keinen Fall zugunsten der Arbeiterschaft ausfallen. Der Vertreter des preußischen handelsministers, Dogelsang, sprach namens des handelsministeriums die Erwartung aus, daß auch die Arbeiter der anderen Berufe, namentlich die Eisenbahner, den Weg der vermehrten Arbeit einschlagen werden. Der Dorsitzende des Gewerkvereins christlicher Vergarbeiter, Abg. Imbusch, betonte, daß die Bergleute, um Dolk und Daterland durch Ueberschichten zu retten, bis an die Grenze ihrer Kräfte gegen müssen und wollen, aber die Festlegung der 8½stündigen Arbeitsschicht im Bergbau, der sich die sozialtstischen Uinister geneigt zeigten, lehnen die christlichen Bergleute ab. Er sprach die Ueberzeugung aus, daß Deutschland trot der Ueberschichten im Bergbau zugrunde gehen müsse, wenn nicht auch die anderen Dolkskreise mehr arbetten. Die Cagung nahm eine Entschließung an, in der die christlichen Bergarbeiter Deutschlands sich zu Ueberschichten in weitgehendem Umfange bereit erklären, aber nur unter der Doraussetzung, daß die dadurch geförderten Kohlen der deutschen Dolkswirtschaft zugeführt werden und nicht der Entente. Die Entschließung fordert die gleichen Ueberstunden in den anderen Arbeitsgebieren, der Industrie und Landwirtschaft. Der Streit um die Schiffe. Paris, 27. Febr. Der„Matin" berichtet über die Londoner Beratungen:„Es handelt sich um die Verteilung der Schiffe. Bei der vorläufigen Verteilung der Schiffe hat Frankreich 549000 C. bekommen, worunter sich wenige handelsdampfer befanden. Das sind nur 50 v. H. der französischen Verluste. England fand aber, daß dies noch viel zu viel sei, und verlangte, daß Frankreich von diesen Schiffen 300000 Connen zurückgeben solle. Natürlich werden das Parlament und die Regierung dagegen protestieren. Aber unser Botschafter in London benachrichtigte die Regierung, daß England, falls Frankreich sich weigern sollte, das von Wilson und Lloyd George vereinbarte VerteilungsAbkommen nun anzunehmen, einen Druck auf Frankreich ausüben könne. England könnte dann die monatliche Lieferung von 700000 Co. Kohle aufheben. Ferner knnnte es in der ganzen Welt die Lieferung von Kohle an französische Schiffe verweigern und weiter die Erlaubnis der monatlichen Beförderung von 500000 Connen Lebensmittel für Frankreich auf englischen Schiffen zurückziehen. Endlich könnte es die Ablieferung der in England für Frankreichs Rechnung im Bau befindlichen Schiffe anhalten. Dies wären die Folgen einer etwaigen französischen Weigerung auf dem Gebiet der Schiffahrt. Die finanziellen Jolgen sind nicht minder ernst. Die Forderung. 300 000 Connen zurückzugeben, ist aber für ung unannehmbar.“ —00000— Zur Entlassung von Arbeitern in den Eisenbahnwerkstätten. In einer Jusammenkunft des Ministers Oeser mit Abgeordneten der mehrheitssozialistischen Fraktion der Landesversammlung brachten diese eine Beschwerde darüber ein, daß bei der Entlassung von Arbeitern in den Eisenbahnwerkstätten vielsach nicht nach sachlichen Gesichtspunkten; sondern auf Grund persönlicher und politischer Beweggründ, vorgegangen worden sei. Der Minister erklärte, die Eisenbahndirektionen wiederholt angewiesen zu haben, daß bei diesen lediglich durch die betriebswirtschaftliche klotwendigkeit bedingten Entlassungen keine politischen oder gewerkschaftlichen Maßregelungen vorgenommen werden dürfen. Wo gegen seinen Witten verstoßen worden sei, werde durch besonders zusammengestellte Kommissionen für sofortige Abhilfe gesorgt werden. Für die klotwendigkeit, in den Werkstätten auf strenger wirtschaftlicher Grundlage Dorbedingungen für erhöhte Krbeitsleistung zu schaffen, war Einverständnis bei allen Ceilnehmern der Besprechung. Die Staatseisenbahn=Verwaltung weist darauf hin, daß bei der kürzlichen Entlassung von Arbeitern in den Werkstätten neben betriebsschädlichen arbeitsunwilligen Personen vielfach wegen der Ueberfüllung der Betriebe auch brauchbare Arbeitskräfte haben entlassen werden müssen. Wegen der Beschäftigung in Privatbetrieben, besonders in Werken, die Kusbesserungsarbeiten für die Eisendahn ausführen, brauchen daher keinerlei Bedenken zu bestehen. —00000— Stadtverordneten=Sitzung. 27 Februar. ** Schmert Zur gestrigen Sitzung der Stadtverordneten, die von herrn Jöckel geleitet wurde, waren 24 Mitglieder erschienen; am Magistratstisch hatten die herren Bürgermeister Kohrmann, Stadtbar Bierbach, kogelheide, Burgemeister und Reinehr Platz genommen. Der haushaltsplan der gewerblichen Fortbildungsschule wurde auf die Summe von 11 182 Mark festgesetzt. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll eine weitere Klasse für die Metallgewerbler eingerichtet und sollen die Lehrer Althoff und hoberg als neue Lehrkräfte an die Anstalt berusen werden. Eine Anregung von Frl. Ludwig bezugl. Einrichtung einer Mädchen=Fortbildungs= schule wurde auf Antrag des herrn Otten der Kommission für Jugendpflegeorganisation zur weiteren Bearbeitung überwiesen. Der haushaltsplan der ärmenkasse wurde auf 113000 U. festgestellt; der von der Stadt geleistete Juschuß muß von 40 000 auf 70000 M. erhöht verden. Wiase Es folgte sodann die Wahl von untgliedern zum Schulausschuß für das Realprogymnasium. Gewählt wurden vom Kollegium die Herren Jöckel, Terbrüggen und Ludwig, aus der Bürgerschaft Or. med. Becker, Lehrer Honsalek und Pfarrer Ohlig; vom Magistrat gehören dem Ausschuß an die herren Bürgermeister Kohrmann, Dr. Mester, Rechtsanwalt Choholte und Stadtbaurat Bierbach, außerdem ist der Direktor der Anstalt Mitglied des Ausschusses. Auf Antrag des herrn Otten soll die Frage geprüft werden, ob nicht auch noch einem Mitgliede des Lehrkörpers Sitz und Stimme im Ausschuß eingeräumt werden kann. Iu Mitgliedern des Wohnungsausschusses wurden anstelle der herren Lehrer Otten und Geschäftsführer Scharfe, die wegen ihrer Wahl zu Mitgliedern des Mietseinigungsamtes aus dem Wohnungsausschuß ausgetreten waren, die Herren Lehrer Aug. Mattenklodt(Dermieter) und Geschäftsführer Otto Herbeld(Mieter) gewählt. Diese Vorlage gab Anlaß zu einer großen perHnlichen Auseinandersetzung zwischen den herren Otten einerseits und Ludwig und Wil andererseits. Ersterem wurde in ganz unverblümter Weise der Vorwurf gemacht, er habe nur deshalb seinen Posten im Dohnungsausschuß niedergelegt, um im Mietseinigungsamt verbleiben zu können (gegen die Uebernahme beider Kemter war trot der Wahl des Kollegiums Einspruch erhoben worden), da es sich hier um ein besoldetes Amt handle. Gegen diesen Dorwurf erhob herr Otten schärfsten Protest und erklärte ausbrücklich, nicht gewußt zu haben, daß die Wahrnehmung der Sitzungen des Mietseinigungsamtes mit einer Entschädigung verbunden sei. Im übrigen hatte sich der aus Mitgliedern aller Fraktionen zusammengesetzte Wahlausschuß in langen, eingehenden Verhandlungen mit der Dorlage beschäftigt und als Beisitzer zum Ulietseintgungsamt in Dorschlag gebracht die herren Lehrer Otten und Rentner Ouisberg als Beisitzer, Bauunternehmer Seuch und Fabrikarbeiter Brune aus der Kuhstraße als Stellvertreter, aus dem Kreise der Vermieter; Geschästsführer Scharfe, BahnhofsVorsteher hesse als Beisitzer, Schmied Spangenberg und Fabrikarbeiter Rabeneck als Stellvertreter, aus den Kreisen der Ulteter. Gegen diese einstimmig gefaßte Dorschlagsliste des Wahlausschusses haben nachträglich Mitglieder des Ausschusses Protest erhoben, eine haltung, welche mehr als unklar ist, und die von den Herren Möhle und Jöckel auch gebührend gekennzeichnet wurde. Kollegium sprach sich in seiner Mehrheit für die Wahl der vorgeschlagenen Liste aus, da jedoch herr Otten erklärte, unter den gegebenen Verhältnissen die Wahl unter keinen Umständen anzunehmen, ging die Vorlage an den Wahlausschuß zurück. Die Vorlage des Magistrats auf Bereitstellung von Mitteln für sechs ganze und sechs halbe Freistellen am hiesigen Realprogymnasium für einheimsche befähigte und sich gut führende Schüler, wurde einstimmig genehmigt; bei der Vergebung der Stellen sollen in erster Linie Kriegshinterbliebene berücksichtigt werden. Gegen die Festsetzung der Entschädigung für die Erteilung von Hilfsunterricht am Realprogymnasium mit 140 Mark für die Jahresstunde wurden keinerlei Einwendungen erhoben, desgleichen nicht gegen die vom Beamtenausschuß vorgeschlagene Jestsetzung des Dienstalters für die Verwaltungssekretäre Obstfeld und Weber. Zum Oberlehrer am hiesigen Realprogymnasium wurde der Studienassessor Frieber, der schon jetzt an der Schule tätig ist, gewählt. Für die Einfriedigung des städt. Tagerplatzes an der Liethstraße wurde der angeforderte Betrag, der sich nach dem Kostenanschlag auf 2275 M. stellt, bewilligt. Das Gesuch des Franzosen Jean Richard um Aufnahme in den preußischen Staatsverband führte zu einer kleinen Aussprache. Der Mann ist 1916 als Kriegsgefangener nach hier gekommen und ist, wie herr Jöckel mitteilte, in seiner heimat als sogen. Ueberläufer zum Code verurteilt. Er lebt hier nach dem erfolgten Friedensschluß als freier Arbeiter. herr Kreck sprach sich gegen das Gesuch aus und erinnerte an das Vorgehen der Franzosen gegen unsere Landsleute im Elsaß. Der Deutsche solle sich doch endlich von seiner Gefühlsduselei frei machen. In gleichem Sinne äußerte sich auch herr Wilkes, während herr köhnen die Frage stellte, ob nicht die Genehmigung des Gesuches diplomatische Toigerungen, nach sich ziehen könne. — Nachdem herr Jöcke! en die Menschlichkent appelliert und herr Bürgermeister Kohrmann sich über die staatsrochtliche Seite des Autrages geäußert hatte, wurde der Antrag von der Mehrheit des kollegiums gutgeheißen. Gegen den Beitritt der Stad: Schwerte zum S. G. D. mit einem Jahresbeitrage von 28 M. und gegen den Beitritt zum hauptausschuß für deutsche Jugendherbergen mit einem Jahresbeitrage von 15 Mark wurden keinerlei Einwendungen erhoben. Werter gelangten zwei Oringlichkeitsanträge zur Erledigung. Die neue Lustbarkeits= steuerordnung ist nicht genehmigt, weil sie in drei Punkten nicht einen festen Satz vorsah, sondern die Möglichkeit bet, verschieden hoch eingesetzt zu werden. Der nötigen Rbänderung wurde zugestimmt. Gleichfalls nicht genchmigt seitens der Regierung ist die in voriger Sitzung beschlossene Nacherhebung von 100 Prozent, da der Beschluß nicht im Sinne des Steuergesetzes vom 4. Juni 1919, der die Einkommen bis 1500 U. frei läßt, erfolgt war. Es wurde nun beschlossen, von den Einkommen von 1501—5000 Mark 75 Prozent, von 3001 bis 20 000 M. 100 Proz., von 20 001 bis 30 000 M. 110 Proz., von 30001 bis 50000 M. 115 Prozent und darüber hinaus 120 Prozent der Einkommen= und Realsteuern nachzuzahlen. Die finanzielle Wirkung ist ungefähr dieselbe wie bei dem Beschluß der vorigen Sitzung. Stadtv. Otten mehrung der Teilsr: bahnen anläßlich der 20. Februar zur S zeitgemäße Preiserhi der Entlohn Eine Anfrage des herrn Wilkes nach den stadtseitig geleisteten Zuschüssen für die Versorgung der Bevölkerung mit Milch, Ceigwaren, Mehl, Gemüse, Settwaren usw., Bekleidung und Schuhbesohlstelle beantwortete Herr Bürgermeister Kohrmann in eingehender Weise für die Jahre 1918 und 1919, soweit sich die Uebersicht des erst am 1. April zu Ende gehenden laufenden Steuerjahres ermöglichen ließ. herr Stadtbaurat Bierbach gab die gleiche Uebersicht hinsichtlich der Kartoffelversorgung. Die Jahlen sollen dem Kollegium zu seiner Information zugehen. Stadtv. Otten fragt bei dieser Gelegenheit an, ob die Stadt Schwerte nicht direkt vom Kommunalverband ohne den Umweg über die Verteilungsstelle Sträter-Eplerbeck beziehen könne, da sich dieses für unsere Stadt billiger gestalte, oder ob für Schwerte nicht die Knerkennung als Großhändler zu erreichen sei. herr Bürgermeister Kohrmann teilt mit, daß diesbezügliche Bemühungen im Gange seien. Stadtv. Wilkes kommt auf die häufigen nächtlichen Einbruchs zlebstähle der letzten Seit zu sprechen und ronht auf die Möglichkeit zweckentsprechender Einteilung zwischen Cag- und Nachtdienst der Dolizeibeamten hin. Seinen weiteren Ausführungen über die Cätigkeit unserer Poltzet, auch den Schiedern und ihrem Anhang gegenüber tritt Stadtv. Jabisch energisch entgegen. Auch herr Bürgermeiste: Kohrmann nahm seine Beamten entschieden in Schutz und ersuchte herrn Wilkes um Namennennung, was Herr Wilkes mit der Bemerkung ablehnt, der herr Bürgermeister möge seine Beamten selbst fragen. Stadtv. Bühning interpelliert über die Versagung der Genehmigung zum Kufben eines Karrussels, welches Herr Isken für den 15. März beabsichtigte. Herr Bürgermeister Kohrmann gibt trotz seiner ausbrücklichen Feststellung, daß diese Angelegenheit lediglich Pollzeisache sei, die gewünschte Aufklärung. Stadtv. Gorholt fragt an, ob die Möglichkeit vorliegt, des stadtseitig die Interessen der Siegenzuchthaltung gefördert werden könne und erhält Jusage; einem diesbezüglichen Antrag soll entsprochen werden. ###ingt die willkürliche Derzen durch die hörder Kreiszten Fuhrpreiserhöhung vom # he. Wenn auch gegen eine ig im Interesse ausreichen; sör die Straßenbahnangestellten nichts zu sagen sei, so müsse gegen die Vermehrung der Leilstrecken, die ja beliebig fortgesetzt werden könne, entschieden Einspruch erhoben werden. Der Antrag wurde dem Kreisausschuß zur Erledigung überwiesen. Stadtv.-Dorsteher Jöckel bringt zur Renntnis des Kollegiums, das der Landwirt Spaeing von seiner Anpachtung im Ruhrtale der Stadt Schwerte 40 Ulorgen für Kartoffelanbau zur Verfügung gestellt habe und teilt die näheren Bedingungen mit. In der sich anschließenden geheimen Sitzung wurde dem Ankauf eines in die Märkische Straße fallenden Grundstücksteiles in Größe von sieben Ruten zum Gesamtpreis von 350 Mark zugestimmt. —00000— Aus Stadt und Jur Verkehrslage im Kuhrrevier. Die Eisenbahnverkehrslage hat sich in der letzren Woche nicht unwesentlich verschlechtert. Die Wagengestellung ist zwar von 16 300(in der voraufgegangenen Woche) auf 16 800 werktäglich in die Höhe gegangen, die Fehlziffer hat sich aber durchschnittlich auf 800 Wagen erhöht, am Sonnabend fehlten sogar bereits 3400 Wagen. Der Hauptgrund hierfür ist nach wie vor der Lokomotivmangel und der infolge des Eisenbahnerstreiks noch immer vorhandenen Rückstände an beladenen Wagen. Von den Haldenbeständen wurden rund 68000 Connen(gegen### 65 000 Connen in der Dorwoche) abgefahren, so daß am 21. Februar ein Bestand von 731000 Connen vorhanden war. Die Umschlagsleistung in den Quisburg=Ruhrorter häfen betrug werktäglich 21 000 Connen gegen 24300 Connen in der voraufgegangenen Woche. Der Umschlag in den Kanalzechenhäfen hielt sich mit 25700 Connen auf der höhe der Dorwoche. Die Kahnraumknappheit besteht unvermindert fort. ee(Erhöhung der Personentarife.) Die jetzt feststeht, werden ab 1. März die Personenfahrpreise einschließlich der Schnellzugzuschläge, sowie der Frachtsätze für Gepäck, Expreßgut, hunde und Leichen um 100 Prozent erhöht. Bis der Neudruck der Fahrkarten beendet ist, werden die jetzigen Jahrkarten weiter verwendet und zum doppelten Betrag des aufgedruckten Fahrpreisss verkauft. Auf die Sahlung des doppelten Fahrpreises für jede Fahrkarte wird durch einen Schalteraushang hingewiesen werden. Im Berliner Stadt=, Ringund Dorortverkehr, sowie im Hamburg=Kltonaer Stadt- sund Dorortverkehr wird mit Rücksicht auf das Bedürfnis des großstädtischen Siedelungsverkehrs die Fahrpreisermäßigung niedriger als bei dem allgemeinen Verkehr gehalten werden. Hier wird die Erhöhung erst nach dem 1. März durchgeführt. *(Der Österhase) sieht für Ostern 1920 in eine sehr trübe Jukunft. Infolge des freien handels, der die Eierpreise heute noch auf 1 bis 2 M. hat steigen lassen, ist für Causende von Familien die Ulöglichkeit, Östereier färben zu können, auf das äußerste beschränkt, und die Herstellung von füßen Eiern leidet unter dem Zuckermangel. Die Industede kann freilich Ersatz in Glas- und VorzellanDie Erbschaft o### Ger. Demat 10) von Wilhelm von gluchtruch peichoben. den Lämpenschirm ein wenig gelüfkel hatte, um es besser erkennen zu können, sah er sich anscheinend dem Bilde Elses gegenüber, un daß hier alles blühender, voller und entwickelter war, wie bei ihr. Bewundernd stand er 2a und erkannte sosor: die Mutter„seiner Elst,“ wie er im Stillen dach le, und ließ, in Gedanker versunke den Schüum fallen, S 116 Leise ging hinter ihm eine Ture aug Er herein und hatte keine Ahnung, daß ein Fremdling in ihr kleines Heiligtum eingedrungen Schnell eilte sie auf den Arbeitstisch zu und wollte das in Seidenpapier gewickelte Palelchen aufnehmen, da gewahrte sie die prachtvollen die Kurt dort hingelegt hatte. Erschreckt blichte sie auf und stießz an den kleinen Tisch; dies Geräusch weckte Kurt aus seinen Träumereien und uch umwendend stand er plötzlich dem jungen Mädchen gegenüber.— Beide allein! Rasch hatte er sich gesammelt, nahm Blumen und sie Else mit sreudigem Blick überreichend, fügle er hinm: „Hossenklich berekte ich Ihnen mit den Blumen eine kleine Weihnachtsfreude! Ihr unerwartetes Hereinkommen hat mich so überrascht, daß—“ „Mein Gott,“ unter##ich sie ihn,„ich hatte keine Ahnung, das Sie hier sind; der Diener hatte mir ja Ihre Ankunft gemeldet, aber ich vermutete Wie bei Papa oder Hans im Zimmer!“ Er reichte ihr die Rosen. Als sie dieselben aus seiner Hand entgegennahm, zitterte diese ein wenig; er beugte sich darüber, streifte- sie mit einem leichten Kuß und sügte sich hochaufrichtend bauin „Hoffentlich bringen Ihnen diese Blumen Glück für alle Zeiten und erinnern Sie stets an dies Weihnachten!“ Mit glühendem Gesichtchen stand sie iym gegenüber und wollte etwas erwidern, als im Saton eine Glocke ertönte. Hastig die Blumen und das kleine Paket ergreisend, eilte sie ihm herzlich zunickend hinaus. Kurt sah ihr mit glücklichem Lächeln nach; in dem Danlesblick lag so viel Liebe, Seligkeit und Hingebung, daß er nun sicher wußte, daß sie ihn von Grund ihrer Seele liebte. Sollte ihm wirklich noch einmal ein wahres and reines Glück beschieden sein? Er hatte bis dahin stets daran gezweiselt!— Einige Momente gab er sich den süßen Gecamen hin, die von einem abermaligen Glockenzeichen unterbrochen wurden; eine anstoßende Tür wurde geräuschlos geöffnet, so daß nur ein schuialer Lichtspalt hereindrang. Haus trat an der anderen Seite ein. Noch ein kurzer Glockenton und die Flügel tü#ren slogen auf. Ein strahlender Lichterglanz gutete herein: Kurt stand wie geblendet. Do lönte leise das alte Weihnachtslied vom offenen Ztügel herüberz „O du fröhliche, o du selige— Sein ernstes Gesicht verklärte sich zu einen glücklichen Lächeln! Ja, eine fröhliche, eine selige Weihnachtsstimmung war auch in sein Herz eingezogen! Bald aber trat statt deren wieder ein traurige, entsagende Miene auf sein Gesicht. verschränkten Armen, leicht an den einen Tür psosten gelehnt, starrte er vor sich hin und mit den verklingenden Weihnachtstönen sank auch alles erhoffte Glück in seinem Herzen dahin. Er, der arme, allein auf sich angewiesen: Mann, ohne Stellung im Leben, nur mit einem malellosen Namen, einem reinen Wappenschilde, wie darf er die Augen erheben zu jenem herrlichen Wesen— der reichen Erbin!?— Hier im Glanze des Reichtums wurde ihm 1 .*: :„nmer zurückticten, als der alt: Graf, der beideckt durch den großen Tannenhaum neben dem Flügel saß, jede seiner Be wegungen beobachtet hutte, aufstand und mit einen:„Guten Abend, mein lieber Stohren!“ au ihn zutra: Ganz erstaunt drehte sich die Gerufene nach dem frenden Redner um..— Gescheuf, Auf einem mit reizenden Erschenten beladenen Tephe prangte ein Zettel mit dem Namen:.„ ein den alten Herm mit einer Verbengurg, figen.„Pp,ge, der mier pnenzlich hn der Pogeke. Eise hatte nur einen Blick in die melancgonschen, ist ja dersetor,.g, neglich imn. gg,### Züge des von ihr heimlich geliebten Mannes hanolu „„#trbr###ten Selivei ben Nieber Aus seinen Träumereien aufgeschreckt, trat er dor#en, mit einem untetbrnaten Schrei, der nur Kurt hörte, griff sie an ihre Brust in die Gegend ihres Herzens und stützte sich schwer mir der anderen Hand auf dem Flügel. So hatte ste noch nie gesehen; sollte sie sich getäuscht haben, er sie nicht lieben? Reinl und tausendmal ja derselbe, vet natr neulsh Haxser,# idlung so gut gefiel! Tausend Lunk, erh Herzenspal“ und damit umarmt “ und damit umarmte sie ih: ein! seit ie„r“ Bein.. Masehlg“ rief es in iyren Iunern, das ist unmöglich muß dich ja lieben, es kann nicht anders Aber was war ihm? Kurt hatte die dargereichte Hand des Grasen mit sestem Druck ergriffen. Inzwischen hatte Else sich erholt und trat ihm die Hand entgegenstreckend heran. Auch ihr Gesicht hatte sich wieder erheitert and als noch Haus lachend herantrat, gewann die sroße Feststimmung bald die Oberhand. Jetzt nahm das Töchterchen ihren Papa bei der Hand, führte ihn an seinen weißgedeckten ch und war strahlend über den Ersolg, den einzelnen Gescheule hatten. Ta lag eine Jagdmuss vorn Fell des aslatischen lieber, guter Grtzensp#l denn das alles für mich?“ fragte sie eung eu zein Kleinchen,“ sagte der alte Graf und streichelte ihr den blonden Krauskopf,„nur den Kuchenteller mußt Du mit Hans und Kurt Sichten teülens Letzeren bei der Hand neymend, fuhrre ion der Graf an einen Tisch, auf dem geschmackvolle Herrensachen lagen, wie Aschbecher Kälender, Bl ler und unter anderem mehr eine elegante„arrentasche mit den in Gold eingestickten Buch,taben K. S. und einer darüber i4 Da lag eine Jagdmusf vom Fell des asl Steppensuchses neben einer zierlich gestickten Zeitungsmappe und vielen anderen nützlichen Dingen, die zur Bequemlichkeit des alten Herrn beitragen sollten. Nach eingehender Musterung####n der Graf seine beiden Kinder liebevoll in die Arme und gab jeden einen herzhaften Weihnachtsluß. Else strahlte wieder in ihrer alten Frische über die Freude ihms„lieben Pas,“ wie sie ihn o# nannte.„ Aber am anderen Enve des Saales wurdes nun auch mabil, deun eine schnarrenide Stinunim war h nicht sehr alten U Feldanzuge mit dem eisernen streuze. ir das Bild von Kurts Vater!— Endlich nahm der Vater seinen Sohn beim Arm und führte ihn zu seinem WeZachtstische. Hans war sehr vergnügt und war bald mit dem Var im eifrigen Gespräch über die Vorzüge eines neuen Jagdgewehrs, das er sich brennengewünscht und auch erhalten hatte. B### Else und Kurt standen in dieser Zeir aulen auf der anderen Seite des Zimmers hmnter den Tannephauen. (Fortsetzung solgt.) könne und erhähl n Antrag soll entdie willkürliche Derch die hörder Kreisaepreiserhöhung vom enn auch gegen eine Interesse ausreichentraßenbahnangestellten gegen die Vermehrung big fortgesetzt werden erhoben werden. Der sschuß zur Erledigung bringt zur Kenntnis andwirt Spaeing von ale der Stadt Schwerte au zur Verfügung geeren Bedingungen mit. iden geheimen Sitzung i die Märkische Straße in Größe von sieben 350 Mark zugestimmt. — und Land. im Ruhrrevier. je hat sich in der letzren richlechtert. Die Wagen00(in der voraufgeganverktäglich in die Höhe t sich aber durchschnittam Sonnabend fehlten Der Hauptgrund hierkomotivmangel und der iks noch immer vorhanjenen Wagen. Don den nd 68000 Connen(gegen soche) abgefahren, so daß ind von 731000 Connen mschlagsleistung in den n betrug werktäglich 00 Connen in der vorUmschlag in den Kanal25 700 Connen auf der Kahnraumknappheit bementarife.) Die jetzt festz die Personenfahrpreise zugzuschläge, sowie der preßgut, hunde und Leihöht. Bis der Neudruck ist, werden die jetzigen ndet und zum doppelten n Fahrpreisss verkauft. oppelten Fahrpreises für ch einen Schalteraushang n Berliner Stadt=, Kingie im Hamburg=Kltonaer* r wird mit Rücksicht auf zstädtischen Siedelungsverßigung niedriger als kehr gehalten werden. Hier lach dem 1. März durchgeht für Ostern 1920 in eine ifolge des freien Handels, noch auf 1 bis 2 M. hat ausende von Familien die irben zu können, auf das die Herstellung von füßen Zuckermangel. Die Induin Glas- und Dorzellanhte sich die Gerufene nach reizenden Geschenken bete ein Zettel mit vem iterchen, ein Papagei! Das mir neulich in der VogelTausend Dank, oh' Du il“ und damit umarmte sie lles für mich?“ fragte sie chen,“ sagte der alte Graf in blonden Krauskopf,„nur t Du mit Hans und Kurt Hand nehmend, führte ihn Tisch, auf dem einige achen lagen, wie und unter anderem mehr entasche mit den in Gold n K. S. und einer darüber #en Perlen. Hinter dem großen Eich nrahmen mit Lorbeerkranz(eschmückt das sehr alten Ulanen=Offizier“ em eisernen streuze.— Es kurts Vater!— er Vater seinen Sohn beim zu seinem WeZachtstische. vergnügt und war bald mit in Gespräch über die Vorzüge behrs, das er sich brennen erhalten hatte. standen in dieser Zeit allette des Zimmers hinter dem (Fortsetzung solgt.) elern, sawie Metalleiern bieten, aber bein Ersatz erweckt wohl so geringes Verständnis, wie derartige Östereier bei den Jugend. An sonstigen netten Aufmerksamkeiten für die Erwachsenen fehlt er zum Frühlingsfest nicht. Und für den Osterkuchen der hausfrau wird auch Kat geschaffen werden, es uind sa noch fünf Wochen bis dahin. Eifrig sind dts Jurüstungen für das Modegeschäft. Leider ist auch dier bein Abbau der Preise zu erkennen, und an einigem Stöhnen wird es nicht fehlen. Die finanviellen Betrachtungen für diesen Frühling sind ja überhaupt wenig erfreulicher Natur, die Crauung war nie so arg, wie gegenwärtig, und niemand will zugeben, daß auch er seinen Ceil Schuld mit daran trage. Der Frühling lacht. Möchten es doch auch einmal die Menschen können. *e(Die Februarsonne) hat in den Mittagsstunden der letzten Woche gewaltig auf die Degetation in der klatur und auch, was wir nicht unterschätzen wollen, auf die Stimmung der Ulenschen eingewirkt. an geschützten Plätzen zeigen die frühen Sträucher schon kleine Blättchen, und die Criebe regen sich anter und über der Erde. So finden wir, wenn wir das alte Laub im Garten entfernen, wie darunter die dauernden Stauden treiben. Die Lilienarten sind wie immer in der vordersten Reihe. Auch die Leberblümchen, Deilchen usw. rühren sich. Der Krokus wird dem Schneeglöckchen bei solcher Witterung bald folgen. Die Culpen fangen an, die ersten Criebe aus dem Boden zu stecken. Dieles davon ist sehr früh, zu früh, aber es werden auch noch wieder Ruhepausen im Wachstum kommen, so wie jetzt im Galopp kann es nicht weiter gehen. Auf den Reckern wird schon vielfach gearbeitet. Auch da will gut Ding gute Weile haben; überstürzt kann nichts werden. Mit besonderer Freude sehen wir, wie der helle Sonnenschein auf die Stimmung all der Müden und Kranken wirkt, die im Winter in der Stubenluft fahle Wangen und matte Augen erhalten haben. Auch wenn die Zeiten noch so schwer find, die helle und mehr und mehr wärmende Sonne bringt neue hoffnung und frischen Lebensmut. Frühling ist nicht mehr weit, auch wenn noch winterliche Cücken kommen sollten, wir brauchen sie jetzt nicht mehr zu fürchten. *(Der Kampf um die Schule.) Im Saale des „Westfäl. hoses“ fand gestern abend auf Veranlassung des Lehrervereins Schwerte-Westhofen eine gut besuchte öfsentliche Versammlung statt, die von herrn Rektor Overbeck=Westhofen geleitet wurde und in welcher herr Rektor Daubenspech- Dortmund einen eingehenden Dortrag über „Bekenntnis= oder Gemeinschaftsschule?“ hielt, der sehr zur Klärung der heißumstrittenen Frage beigetragen hat. An den Dortrag schloß sich eine eingehende Aussprache. *e(Deutsche klichelwerke.) In der gestrigen außerordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Uichelwerke wurde die Erhöhung des Grundkapttals um 6 Millionen(von 9 auf 15 Millionen) einstimmig genehmigt. Ein Bankkonsortium übernimmt die neuen Aktien und bietet sie im Verhältais von 2 alten zu einer neuen zum Kurse von 126 Prozent den alten Aktionären an. Die neuen Aktien sind ab 1. April 1919 dividendenberechtigt. ** Bürenbruch, 27. Johr(Curnfest.) Am Sonn tag veranstaltet der Curnvorein„Grüne Eiche“ eine größere Feier zu Ehren der heimgekehrten Kriegsgejangonen, bestehend aus Konzert, Theater und Post.(Siehe auch Aug.) Deutschland und Prrlin, 27. Jehr. Die Leichszentralstello für Urleg## und Ivi###fangene teilt mit: Die Verheudlungen über die gegeuseitige heimschafjung der Gefangenen mit Vertretern der Soose#republih aber begonnen uns werden mit aller Beschleunigung geführt, so daß in Nürze mit der UnterzeichAus den Provinzen. * Dortmund, 26. Fehr.(Die Grippe) in Oerbindung mit Lungenentzündung fordert hier immer noch gewaltige Opfer. In den letzten fünf Cagen sind insgesamt 197 Personen an dieser Krankheit 8u6e 16. gestorben, davon 60 allein am 26. Februar, die bis= nan mit Sicherheit zu regnen## Höchstzahl an einem Cage. Im Verhältnis* Das Einkommen des f nung der Abhemmens gerechnet werden hann. Judezsen muß stets berüchstetztigt werden, daß die nach überwiegenden technischen Schwierigheiten noch keine Bestimmung eines Jeitpunhtes zulassen, wann mit dem Abtransport der deutschen Kriegsgefange#e Westhofen, 26. Fedr.(Zur Nachahmung empfohlen!) Jur Anschaffung einer neuen Turmuhr hat die Firma C. Rob. Lohmann der Kirchengemeinde den Betrag von 5000 Mark gestiftet. hoffentlich wird das gute Beispiel recht bald Nachahmung finden. herige an einem Tage. Im Verhältnis zur Dorwoche(in sieben Cagen 170 Codesfälle) hat die Sterblichkeit noch zugenommen. * Soest, 26. Fedr.(Das Ende der Garnison Soest.) Aus dem Reichsministertum in Berlin ist hier die kurze Reldung eingerrofsen, daß sich die Militärverwaltung zu ihrem lebhaften Bedauern nicht in der Lage sieht, die Garnison in Soest zu belassen. Es bleibt nun noch abzuwarten, ob die unseren beiden Abgeordneten, sowie auch durch die Stadtverwaltung u. die hiesige Garnisonverwaltung unternommenen Schritte auf Aufhebung des Beschlusses Erfolg haben werden. * Siegen, 26. Fedr.(Schon wieder ein Kaubüberfall.) In der llähe von Eisenroth, an einem Walde, wurde der Steiger Stuck, welcher einen Geldbetrag in Höhe von 10000 Mark zur Auslöhnung der Vergleute bei sich hatte, überfallen und des Geldes beraubt. Uan fand Stuck, bewußtlos und schwer verletzt, kurz nach der Cat am Wege vor. Die Cäter sind unerkannt entkommen. St. schwebt in Lebensgefahr. * Essen, 26. Febr.(Millionen=Schiebungen mtt Sucker.) Die Strafkammer beschäftigte sich gestern mit einem Millionen=Schiebungsprozeß. Angeklagt war eine Gesellschaft von Kaufleuten, Sechenbeamten, Eisenbahnbediensteten und Bergleuten, die Sucker im Werte von 1 Million Mark aus dem Ruhrgebiet nach Düsseldorf, Berlin und Hamburg verschoben hatten. Die Schiebungen wurden ausgeführt, indem falsche Frachtbriefe hergestellt mit gesülschten Stempeln versehen, aus den Jügen ganze mit Sucker beladene Daggons herausgezogen und anderweit verschoben wurden. Die hauptangeklagten werden sich demnächst noch wegen der Fälschung der Frachtbriefe vor dem Schwurgericht zu verantworten haben, mehrere Angeklagte erhielten Gefängnisstrasen von 6—9 Monaten. —0— Letzte Drahtmeldungen. (Oigenes Depeschendienst.) Neue Ariegsopfer. XU Srankfurt a. Ul., 27. Jebe. Nach Mitteilungen aus dem besetzten Gebiet sollen sich die Ententebehörden dort im Besttz einer Liste befinden, die die Uamen aller derer enthält, die während des Krieges als deutsche Nachrichtenagenten beschäftigt wurden. Die Besatzungsbehörden sollen Befehl erhalten haben, eine Auzehl näher bezeichnete vorsonen festzunehmen. 20 000 Mk. Belohnung. 1 Borlin, 27. Fehr. Der Polizeipräsident hat die vom Sinanzminister ausgesetzte Belohnung von 5000 Mark für die Feststellung der Schänder der Fürstengruft in Charlottenburg um 15000 Mark erhöht, so daß jetzt 20 093 Mark als Belohnung ausDas Einkommen des früheren Amsterdam, 27. Jebr. die Previnzialbehörden Nordhollands haben den Steuervoranschlag der Gemeinde Wieringen genehmigt, demzufolge der deutsche Exkronprinz mit einem Einkommen von 890 030 Gulden veranschlagt wird. Das Schicksal der Türkei. Was kondon, 27. Jehr.„Daily Mail“ erfährt, daß jetzt wenig Iweifel darüber herrsche, daß die europäische Cürkei auf Konstantinopel be. schränkt wird, wührend der übrige Leil der ehemaligen Cürkei durch Mandat des Dölkerbundes verwaltet werden soll. Nachfolger. Washington, 27. Jehr. Es wird gemeldet, daß Bainbridge Colby anstelle Lansings zum Minister des Keußern ernannt werden wird. Er war einer der Führer der progressiven Partei, die seinerzeit von Roosevelt gegründet wurde. sein, wir teichen die hand dazu. Ruch sollen unsexe Anträge große Zeunruhigungen in der Bevölkerung verursacht haben, demgegenüber erklören wir, daß wir nur im Sinne der Mehrheit de Ortseingesessenen gehandelt haben. Der reinste Hohn ist, durch solche Bluffpolitik die öffentliche Melnung irre führen zu wollen, nach dem Grundsate:„Es kreisen die Berge und gebären eine Maus". Bei Kufstellung der Listen zu den ElternBeiratswahlen sind die Demokraten an uns herangerreten, dieses gemeinschaftlich zu machen, was aber in letzter Monatsversammlung unserer Jiliale wegen Unsicherheit der Demokraten in Schulfragen abgelehnt wurde. Dieses zur Steuer der Wahrheit. Die sezialistische Fraktion der Stadtverordneten. Westhofen. Die Eiernot wird auch im Frühjahr und Sommer nicht geringer sein. Ein Eiersazmittel gibt es nicht, dagegen von natürlichem Eiweiß mit vollem Nährwert verschiedene Krten, so z. B. das wissenschaftlich sehr geschätzte Ultlchetweiß, wie es in Getker's Milcheiweißpulver im handel ist. Oetker': Eiweißpulver findet anstelle von Hühnereiern Verwendung für Pfannkuchen, Klöße, kluchen, Gedäck um. und entspricht! Däckchen dem Nähr= und Gebrauchswert von 2—5 Eiweiß. Uan beachte den einem Ceil unserer heutigen Uummer beiliegenden Drofgeh! Mmunmagre Desantwentlich für die Schriftlettung: Feitd. Ursoo Druck und Verlag: Carl Braus, beide in Schwovte. ##e. Eingesandt. (Für Artitel unter dieser Ruhr!s übernimmt die Schriftleitung nur die preßzgesetzt. Verantwortung.) In Nr. 46 vom 24. Jebruar Ihrer geschätzten Seitung tst ein Versammlungsbericht des DeutschDemokrattschen Vereins von Westhofen, Garenfeld und Syburg, der sich mit der sozialistischen Fraktion der hiesigen Stadtvertretung besaßt, der geeignet ist, die Cätigkeit der Fraktion herunter zu setzen. Gegen dieses Benehmen oben genannten Vereins legen wir entschieden Verwahrung ein, weil der Sachverhalt in entstellter, aufbauschender Form wiedergegeben ist, und zur politischen Brunnenvergistung führt. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung wurde eine Wohnungssteuer eingebracht, die den Zweck haben sollte, alle überflüssigen Wohnungen, insoweit sie gegen die Wohnungsmangel-Derordnung verstoßen, zu versteuern, um die sträubenden hausbesitzer zu verenlassen, ihre überflüssigen Simmer den Wohnungssuchenden zur Derfügung zu stellen. Daß dieses den Demokraten nicht paßte, können wir ihnen nachfühlen. Denn einer dieser herren erklärte in der Sitzung, so schlimm ist die Wohnungsnot noch nicht, er hätte noch keine auf der Straße liegen sehen. Also erst dann wollen sie die lotlage anerkennen. Ferner sollen wir gegen die demokratischen Grundsätze verstoben haben, indem wir die Entfernung der Bücher aus der hiesigen Bibliothek beantragten, die der Verherrlichung aller lebenden Hohenzollern dienen; dieses müßten die Demokraten doch begrüßen, indem wir versuchen, die junge Republik zu verankern. Aber man sieht, mit welchen Demokarten wir zu tun haben, es find über Nacht gewordene Demokraten, mcil es momentan modern ist. Wenn die herren es mit dem Aufbau unseres Daterlandes ehrlich meinen, so soll es uns recht Dfund 3.73 M. Dfund 1.90 m. Höchstpreise für Bret. Ruf Grund des§ 59, Absatz a der Reichsgetreideordnung für die Ernte 1919(Reichsgesetzblatt Seite 525 ff), sowie der Verfügung des herrn Regierungspräsidenten zu Arnsberg vom 24. 2. 1920 wird in Abänderung der Knordnung des Kreisausschusses des Landkreises hörde vom 24. 1. 1920 über die Höchstpreise für Brot und Ulehl folgendes bestimmt: 1. a) Graubrot: mit einem Derkaufsgewicht von 6 mit einem Verkaufsgewicht von 3 im Auschnitt: für 500 Gramm(1 Pfund) 0.65 M. für 250 Gramm(½ Pfund) 0.55 M. für 125 Gramm(¼ Dfund) 0.18 M d) Schwarzbrot: mit einem Verkaufsgewicht von 6 Pfund 3.33 M. mit einem Derkaufsgewicht von 3 Pfund 1,80 M. im Anschnitt: für 500 Gramm(1 Pfund) 0.62 M. für 250 Sramm(½ Pfund) 0.32 M. für 128 Gramm(¼ Pfund) 0.17 M. c) Krankenbrot: mit einem Derkaufsgewicht von 3 Pfund 1,95 M. d) Uährzwieback: für 400 Gramm... 1,75 M. für 200 Gramm 0,88 UI. Im übrigen bleiben die Bestimmungen der oben angegebenen Verordnungen unberührt. Diese Knordnung tritt mit dem 28. do. Ults. in Kraft. 11. Gleichzeitig treten an diesem Cage die entgegenstehenden Knordnungen außer Kraft. Hörde, den 27. Februar 1920. 1295 Stett Karten. Die glückliche Geburt einee prächtigen Jungen zeigen in dankbarer Freude an Wilhelm Gosemärke u. Frau geh. Schoedller. Ein= hervorragendes Fachblatt seiner Ari= ist die ustr. Jagd. Er Huberzuc! Eöthen wochenschrif„Nt. Hubertus(Anhalt) Bringt gediegene Aufsägze über Jagd, Schiehwesen, Hundezucht, Forstwirtschaft, Flscherei und Naturkunde. Großartiger Bilderschmuck. Wertvolle Kunstbeilagen.— — Wirkungsvolles Anzeigenblatt.— Bezugspreis 8.10 Mark für das Vierteljahr. Jode Postanstalt und Buchhandlung nimmt stellungen entgegen. — Prodenummern= vollständig kostenles bitten zu verlangen von dem Verlag des St. Hubertus (Paul Schettlers Erden. Ges m. d. H.) Cötden(Anhalt). 5 -.emse Zentral-Verband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands Eisenbahner, Geschäftsstelle: Bezirk Sehwerte, Büro: Berlinerstraße 20. Celefon 3115. Freitag, den 27. Febr., 6½ Uhr, im Lokale zur Reichskrone: ödentliche Versammlung Tagesordnung: Die staatliche Prüfung der Maschinisten, Heizer, Lokomotiv. führer, Krahnführer, Motorwärter usw. Der Kursus nimmt in den nächsten Tagen seinen Anfang. Es kann teilnedmen, der zu Anfang des Kursus dei uns Mitglied ist. Freie Dichuselen!###„##temameitug Freie Dieknsslon! Die Ortsverwaltaug. Der Kreisausschuß des Landkreises hörde. Wir euchen DR welchee perfekt stenesraphiert und Maschine Underwood und Continental) sehreibt. 1229 Schriftl. Meldungen an N. Eilentrop& Co. Schwerte(Ruhr.) K! Bekanntmachung. Geld gefunden! Westhofen, 23. Febr. 1920. Die Poilzel-Verwaltung: Arndt. 1277 Ciennomsmenl sucht Stellung zu solort oder später, gleich welcher Art. Offerten unter B. 1375 an d. Geschst. Arzneitaxe. Die am 1. Jonuar 1920 in Fraft getretene Urzueilage ist in der Weidmannschen Buchhandlang, Berlin BW vI. Zimmerstraße 94, erschienen. Arnsberg, den 3. Fedr. 1920. 1208 Der Regierungeptäeldient Größtes Lager Westdautschlande in: Pianos, Flügel, Hamoniume und # Phonola Klavierspielapparaten. General-Vertretung der aserkannt führenden Weitmarken: Steinway a Sons, lbach. Hupfeld, Hofberg. Verführung beraltwilligst ekse Stimmungen. 54 Beperaturen Pachaue, P.-Perescar liefert schnell, gat und billig Auf desonders eilige Arbeit kann gemorkei werden Seicnhmechermeigten Eenun genes 10. er ei Alter a Oeschlecht segeben. Auck urA enct.(197 Jeset Kietler Peicherhovasen #. sien 901s. SLhy. Wüchter möglichst Schlosser oder Dreher für sofort gesucht. M. Eilentrep& Co. Schwarke(Nuhr.) 183 Wegen Erkrankung des letzigen, per dold zuverlässiges 1881 Kädchen gesucht. Fran Zeuch, Hagenerstr. 73 Jüngeres„ 1232 Morgenmädchen möglichst sofort gesucht. Zu erfr. in d. Geschll. sons- u. GrundbesitzerVerein Schwerte. Sonntag, den 29. Fedruar Nachmittags 4 Uhr, bei Wirt Potthoff. Schützenstraße 2 1294 General-Eii Versammlung. Tagesordnung wird dortselbst bekannt gegeben. Vollzähliges Erscheinen erwartet Der Vorstand. Südne 5 Zimmerwohnung mit Balkon und Stall. 10 Minuten vom Bahnbof gelegen, gegen Wohnung von 6—5 Zimmern in der Stadt zu leuschen geacht. Angebote unter W. 1976 an d. Geschfl. Naturmöbel auflackleren u sämtl. Holzfarben=Handstriche mit Ia. Malerial übernimmt Ernst Ferber Hörderstr. 87 und Ostenheide 20. 1289 Dianos. Reparaturen, Anspolieren, Inkonieren führt bestens aus 30 Klavierbauer P. Bendrone Schwerte, Brückstr. 9. Hade früher bei erstklassigen Firmen, wie: Ibach Sohn, Barmen, Mand, Coblenz. usw. gearbettel. Ankauf von alten Instrumenten. Kontreiikamsen pobraschte Kationel be g. Sageer Behre, Dertmend, ewasse 4. Tei. 2049. 6cg Tehspis„Zur Reichskrous“ Ainiie Annnmmamummmnmen Tralte:— Gomater— Senntag Freitag Damslag Mentag Das große Sensationsprogramm! Nic Carter der berühmte Detektlv in Der Uamppr von S. Louls II. Teil Der II Teil übertrifft noch an Spannung den I. Teil. Daher versäume niemend, sich diesen II. Teil des„ Vampyr von St. Louts“ anzusehen K 54ts. 6 118 Maria Pawlowna Sesationsdrama aus dem Russischen in 4 Akten Maria Felo in der Houpfrolle. Slänzendes Lustspiel in 3 Mkten Lachen ohne Ende! Soanteg, den 28. Februar 1920 veranstaltet der Bllettanten-Verein„Rosa“, Heinen im Baale des Herrs August Hichel Rosen eines Theuterabend Mit Banl. Zur Aufführung gelangen folgende Stücke: Der Sohn des Wilddiebes, Drawe jo gipel,##ier Abgebroont...... Lustspiel In einem Akt Aufang punkt 4 Uhr. Kassenöffnung 3 Uhr. Karten im Vorverkauf Mk. 1.50 à Person, an der Kasse Mk. 2.— 4 Kinder haben keinen Zutritt, hierfür findet eine ser Kindervorstellung am selben Tage, mittags 1 Uhr statt. Eintritt 30 Ptg. Karten sind zu haben Im Vereinslokal Herrr Antoo Schneider), Im Festlokal(Herrn Aug. Michel) und bei sämtlichen Mitgliedern. Zum freundlichen Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. Die paselven Mitglieder werden bierdurch erg betreffend die Abfuhr Ordnung ein Abfahrlag auf einen Feiertag, se. findet die Abfuhr an dem nothergehenden Uberktage statt. Westhofen. Grund des§ 13 der Landgemeindeord= von Gewerverreivenoen, Bauschutt, Erde, nung für die Provinz Westfalen vom 19. Blurz Gis, große Mengen u4prat, die auf den Grunbstö 1256 und der 38 4, 59, 70 und 90 des Kommu, angesammett sind. Ferner ausgeschrtegten, hr, 5gi nalobgabengesetzes vom 14. Juli 1893 sowie des der ordentlichen Abfuhr die aus Wirtschangi Beschlusses der Gemeinde=Vertretung von Weste kateß=, Fisch=, Gemüse= und Fettpgrent, un## hofen vom 8. November 1919 wird für die Ge= sowie Schlächtereien herrührenden Freisch= und Fi meinde Westhosen folgende Gebühren=Ordnung er=sreste, sowie, Ziratergen,. sgfschliche und tertiche aKem. 1 G-krei Asche, Scherden, Metakteile usw. Ausge von der ordentlichen Abfuhr sind Abfälle und rhetreibenden Bauschutt, Erde, Schnee, Grundstücken von von Gewerverreibenden, Bauschutt, lassen: Die Gemeinde Westhofen veranstaltet und un In denjen terhält eine öffentliche Deuuadfuhr zur regelmäßigen in welchen die Muuaafuyr durch die Abfuhr des Hauskehrichts und=Müus aus den= Abfuhranstalt bewirkt wird, dürfen neue MüllGeschlus der Gemeinz, eruden nicht wedr vergsegen, Hag die auf diesen pelden. d Vememnde=Vertretung boyu besinm: Heunsstüicken Hefindlichen Müllgraben weiter zur Die Besitzer der an diesen Straßen liegenden Ansammlung von Hausmüll benutzt werden. Grundstücke sind berechtigt, die Müllab= 8 4. reste, sowie Tierleichen, Exkremente, Dunger, Kanatschlamm und dergleichen. In denjenigen Staaßen und Straßenteilen, die DeuuaalubMullaafuhr durch die öffentice e bee Rue uudu u anen g u. e. a. ging dies Gesonine bbe u. SUH mie fuhr nach Maßgabe der nacholgenden Bestimmungen; Zur unsamutugg des Hausmülss, haben, die Mn u####. die, Absuhranstat venutzenden Haushaltungsvor21 Bum Vaggip Pedge Pioh-4 Dgzaphpngt G. 6 2.(stände besondere Behälter zu beschaffen, 81 Lun-ereh„alue blelt butchustuch ss Die gegeicht tigz Piher erstreckt 5.,zaushal Beier Sülest Lachen ohne Ende! Peg S# Ein Besuch dieses Programme kann nur ennichlen werden! Sonntag nachmittag, von 1 bis 3 Uhr: Gresse Kindervorstellung. veranstaltet am Sonntag, den 29 Febr., nachmittags 8 Uhr im Lokale des Herrn Tönnis zu Ehren der heimgekehrten Kriegsgefangenen eine Peier # verbunden mit Konzert, Theater I# und Ball. Es ladet freundlichst ein Der Verstand. Brehhnel 1 Meter, in Osenlänge und geschnitten, zu verkaufen Becker, Hagenerstr. 56. 9 808on Hautung vou ur..g. uul##sas Eigenum NO OAAMMMMAMAMMA MARAMMauht, gende sber. Kinder werden am Samstag, den 18. Pebruar, 7 Uhr abends zu der Generalprobe gegen Zahlung ven 30 Pfg. Eintritt zugelassen. Abfälle, nehrcht und usche, welche aus Haushaltungen und kleinen gewerblichen Betrieben herrühren. nachstehenden Vorschriften entsprechen: Sie müssen zylindrisch, aus kräftigem verzinkten Eisenblech wasserdicht bergestellt, mit beweglichem festschließenden Deckel sowie Henkel und — Die ahulatrenden Stoesse missen ven densHandguis versetzen Jeit. Leuizihen Bezgue ien. [Haushaltungsvorständen in Behältern, welche den Name des Eigentümers veuttich verzervzg Gein: sspolizeilichen Vorschriften entsprechen, zu den polizei. In gefülltem Zustande darf ihr Ee festgesetzten Zeiten auf die Straße gestellt wer= gramm nicht übersteigen. Die Gefäße dürfen nur den. Die Behälter dürfen in gefülltem Zustande soweit gefüllt werden, daß der Deckel voustandig nicht über 40 Slogrampon heri getrage wieder zu schließt, sie uind steis in Sgtaznahmen von Hesen entfernen.„„#„— Vorschriften Die ersorderliche Anzahl der Behälter ist von zugelassen werden. den Haushaltungsvorständen zu beschaffen und zu unterhalten. s 5 rcolten. Die Haushalzungegerfäge:. Habeng dasige Menschliche und tierische Exkremente, Dünger, sorgen, daß die Behälter mit geschlossenem Deckel Erde Schnee zind Ens dart in die Müll= auf den Bürgersteig dicht an der Bordsteinkante Bauschutt, eror, Sohnee und Eis darf in die Mällbehälter nicht gefüllt werden. Mit der Einladung in die Abfuhrwagen geht Eigentum ar den Abfällen usw. an die Gefrühestens ½ Stunde vor der für das Abholen sest3] Mit der Einladung in die Abfuhrwagen gebt gesetzten Zeit bereit gestelt, werden. Ist, Kein Bhrs das Eigentum an den Ausauen usw. an die Ge= greztgg##thanden,###### v..—. eglgen Elmeinde über Behälter dicht an der Hausfront zu ergvegen. § 8. gersteig vorhanden, so hat die Bereusten Behälter dicht an der Hausfront zu eh#lgen. 8 6 Las Oeffneg„der vor bsz., Pheig P. kchu che „ Kaneaununnuniunarznoamminmunzmutnie unreueumn E Er igraEaRERERANEREPIIERER RAURRIEuma beste Qualitäten, moderne Farben in unerreicht großer Auswahl zu denkbar billigsten Preisen. 1994 Gebr. Stenl. Seilwelte. Die Eigentümer derjenigen Grundstücke, von Das Oeffnen der vor den Häusern zum Abdenen die regelmäßige Abfuhr gemaß§ 2 durch die holen bereit gestellten Behälter, das Gemeinde=Müllabfuhr bewirkt wird, haben eine und Durchwühlen ihres Inhalts, sowie de Gebühr zu entrichten, deren Höhe sich nach der Zahl werfen der Behälter ist verboten. S 7. der Entleerung sind die Behälter entGebähr zu entrichten, deren Döh, Ig.g gi. A4 der bewohnbaren Räume jedes Hauses einschließlich der Küchen, Waschküchen, Bodenstuben und Vor=] Nach der Entleerung sind die ratsräume richtet. Die für jeden solchen Raum weder in die Hauseingänge oder unmirtelbar an zu zahlende Gebühr ist alljährlich durch Beschluß der oie Hausfront zu stellen. Die Haustzalrungsper Gemeindevertretung derart festzusetzen, daß der Er- stände haben dafür zu sorgen, daß vie Behälter trag der Gebühr die Kosten nicht übersteigt, welche ohne Verzug spätestens eine halbe Srunde nache der Gemeinde Westhofen durch die für Zwecke der folgter Entleerung von der Straße entsernt werden. Abfuhr getroffenen Veranstaltungen erwachsen,§ 8. 8. einschließlich Verzinsung und Tilgung des aufgewendeten Anlagekapitals. Für Bäckereien wird von Menschen bestimmt sind, dürsen die 9 neben den Normalabgaben eine besondere jährliche hälter mit Inhalt nicht aufbewahrt werden. Sebühr von 10 N. ehoben..., 26ür 645.9. Wäsige nsck. Bei der Abfuhr dursen nur zuverlässige, nüchDie Veranlagung der von jedem Zahlungs= terne Leute verwendet werden. Dieselben müssen pflichtigen nech den vorstehenden Grundsätzen zu besondere Arbeitskleidung tragen. Die Leute dürfe itrichtenden Gebühr wird alljährlich durch den während der Arbeit weder öffentliche, Lokgle, no# Privaträume betreten und dürfen eine buncd der Geneandogestad sie di an cheansloder alik Behiodbung schenden Schslgr, lsegenr bezirk wohnenden physischen Personen mittels Aus= solcher Weise verrichtet werden, daß das Publikum legung der Hebeliste während eines zweiwöchigen dadurch möglichst wenig gestört und belästigt wird. erfsüblicher Weise zur öffentlichen Kennrnis zu§ 10. tetzung der Prghhtte Wohizgf: zuze in ortsüblicher Weise zur öffentlichen Kenntnis zu bringenden Zeitraums, für die übrigen Steuerpflichtigen durch besondere Mitteilung. 5 leistungsfähig und preiswert in der Lieferung von Tüten und Beuteln aller Art für Geschäfte aller Branchen. Samen=, Zigarren, Drogisten-, KraSs vatten- und hutbeutel aller Groben. Seiden, Pergament, Crepp und andere Papierforten Scher dnne Lohcher IIE Dänischer Raurabak aus garantiart überseetschen Tababen. Prievenzware! Tausende Nachdestel2se: lunge.: Stange 1“) Md. 140), e; Stangen 940 Mh. 10, Trobestangen. = versende gegen Einsendung von 12] Wars und rotosel. Nachnahne betelf, 65 P/g, medr. Albert Preudentheil, Wesselburen 25.(Holstein). die Verantagung finden die Rechtsmittel gemäß§ 69 ff oer Kommanatavgasengeseg## vom 1. Juli 1693 Anwpendgnz. Stegnlsch berannt mache. Pemnendeners K gegenzu ggmmt gepa ueug Die Gebühren sind vierteljährlich in der ersten] Die Polizei=Verwaltung kann verlangen, daß ste des zweiten Monats eines jeden Viertel= zur Abfuhr Hälfte des zweiten Monats eines jeden jahres an die Gemeindekasse zu entrichten. Vorauszahlungen für das ganze Jahr sind zulässig. gen Dünger abzugeben. 1293 Geisecke, Brunnenstraße 1. § 10. Diejenigen Straßen, für welche die Abfuhr durch die Gemeinde=Abfuhranstalt erfolgt, werden 6 5. alljährlich zu Beginn des Rechnungsjahres durch Gegen die Veranlagung finden die Rechtsmite## öffentliche Beranntmachung bezeichnet. des Kommunalabaabengesetzes vom! Die Reihenfolge, in der die Abfuhrwagen die Straßen befahren, wird von dem Gemeindevorstand zur Abfuhr wasserdicht ausgekleidete Wagen zu benutzen sind. Die Entlerung der gefüüten Schrichte wagen und die Lagerung des abfahrenden Achlich auszahlungen für das ganze Jahr sind zulässig. wagen und die Lagerung Rückstände unterliegen der Beitreibung im Ver= ist nur auf den von der Polizeiverwaltung zu gewaltungszwangsverfahren. nehmigenden Plätzen gestattet. Westhofen, den 15. Oktober 1919.1 8 Der Amtmann: Der Gemeinde=Vorsteher: SS reichlich am Lager. Buchhandlung Carl Braus. Mlaihbhnhlshl Geschlechts-Kranke. Rasche Hilfe— Doppelte Hilfe. 5926 Barnröhrenleiden, frischer und veralt. Ausfluß Hellung in kürzester Frist. Spphilis. ohne Bernistörung ohne Einspritzung und andere Giste. Mannesschwäche, sofortige Hille. Ueber jedes der 3 Beiden # eine ausführl. Broschüre erschienen, mit zahlreichen ärztl. Gutachten und Hunderlen freiw. Dankschreiden Geheilter. Jusendung gegen 1.— Mk. in für Porto und Spesen in verschloss. Kuvert ohne Aufdruck, durch, Spezialarzt Or.med. Damman, Beilin 1131, Potsdameer###=#28 V. Trrc, Kun“: 9-- 11, C. Sonntage 10—11 Uhr. Senane Augale 2a3 Belde# eesorderlich, damit dis richt. Broschüre gesandt werdenkan Bettnässen Vefreiung sofort. Alter u. Geschlecht angeden. Auskunft umsontt., Sanitas FärthiR. Flötzauitr. Junge, tragende Areg. zu verkaufen 1292 In erkr in d. Geschäflsst Besiieh Reonziervenlile zu verkaufen. 1276 Brauerei Wittekind Westhoten Dener weiher 13000 Hund(Spit) entlaufen. Wiederdringer erhält Belohnung. Hesse, Hagenerstr. 93 gez.: Arndt. gez.: Glisen. Genehmigt gemäß§ 8 und§§ 77 des Kommunalabgabengesetzes vom 14. Juli 1893(G. S. S. 152). Hörde, den 8. Dezember 1919. Der Kreisausschuß des Landkreises Höcde. Der Vorsitzende. (L S) ge: Dresing, Kreisdeputierter. Vsranten Frasan garantiert wasserdicht. C. Rülter son. Münster i. W. 687 und Mädehen telle lch entgeltlich mit, wie ich von meinem langjäbrigen Prauenleiden(Blutarmat, Weissfluse) in kurser Zeit beiseit wurde. Rückporte erbeien Prau Bertbe Koopmenn Berlia W as 677 Petsdumer Strase 104 Polizei=Verordnung belr. die Abfuhr des Hausmülls in der Gemeinde Westhofen. Auf Grund der§§ 5 und 6 des Gesetzes über die Polizei=Verwaltung vom 11. März 1850(G. S. S. 265) und der§§ 143 und 144 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883(G. S. S. 195) wird nach Beratung mit dem Gemeinde=Vorstande zur Ausführung der Ordnung vom 15. Oktober 1919 betr. die Erhebung einer Gebühr für die Abfuhr des Hausmülls in der Gemeinde Westhofen, folgende Polizei=Verordnung erlassen: S 1. In der Gemeinde Westhofen erfolgt in den von der Gemeinde=Vertretung zu bestimmeuden Straßen und Straßenteilen die Abfuhr des Hausmülls vom 1. April 1920 ab nach den Bestimmungen der Ordnung vom 15. Oktober 1919 wö. Ausgenommen von diesen Vorschriften sind die Grundstücke, deren Besitzer von der Polizei=Verwaltung die Erlaubnis erhalten, die Asche und den Hausmüll zur eigenen Verfügung zurückzubehalten. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmung dieser Polizei=Verordnung werden mit Geldstrafe bis zu 9 M., im Unvermögensfalle mit entsprechender Haft bestraft. § 13. Die Polizei=Verordnung tritt mit dem Tage ihrer ortsüblichen Bekanntmachung in Kraft. Wefthofen, den 1. Dezember 1919 Der Amimann: gez.: Arndt. Wird hiermit veröffentlicht Westhofen, den 29. Februar 1920. Der Amtmann: 1218 Krndt. Wunrstoeikauf am Schlachibos. Samstag, den 28. d. Mts., von nachm. 2 bis 4 Uhr für die Inhaber der Ledensmittelkarten von No. 2801 bis 3050. 1287 Der Magistrak. Samstag, den 28 d. Mts., von 9 Uhr morgene bis 3 Uhr nschm. wird in den hiesigen Metzgereten amerikanischer Speck nungen der Orhnung vom 15. Ortober 1919 wo.)„gegeben. Es erhzält jede Perion 125 Gramm. Der schentlich zweimal(Mittwochs und Sonnabends) Preag füur 1 Pfund beitägt Mi. 8.20. 1289 Der Magisttat. durch einen von der Gemeinde angenommenen Unlternehmer und zwar in der Zeit vom 1. April bis [30. September in den Stunden von 7 Uhr vor— mittags bis 5 Uhr nachmittags, in der Zeit vom Y I. Oktober bis 31. März in den Grunden von 8 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags. Fällt# waderurteie liefert schnellstens Grucher ar C. Mruhs.