4 S — Sie„B#amte Jeiung“ ulschete Mreid anber Hettlage. Bere#pich mougchc#.# Eit., bei dur Pos 3.10 fll., 6eur P#####tt. Eis eigpreto: Dir 8 gespitmnn Elunpareh ienetle ober derrn Naum 50) Pir. — Shm Prss#.##, Sa n See üin i#. enldes un peaachitss Orbenter witc Shruerte Cagestan und Anzeiger Scwerter Soikszeitung Schwerter Volksblatt Zeitung Apierdechker Zeitung Langscheder Zeitung betzwicheder Zeitung Amtliches Kreisdlatt für den Kreis Börde. Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Haupt-Annoncenblatt. 509 Mark N. 20. Samstag, den 24. Januar 1920 55. Jahrgang. Die Wiederaufrichtung Europas Dieses Ziel ist ein großes Schlagwort in der ganzen europäischen Dresse geworden, in der der Ententestaaten sowohl wie in der der neutralen Länder. Und außerdem noch in den amerikanischen Zeitungen. Diese Calsachen beweisen, daß Deutschlands Gegner von 1914—1920 von den Ereignissen dieser schweren Seit kaum sehr viel weniger hart in wirtschaftlicher Beziehung getroffen sind, als wir selbst. Das sie vor uns voraus haben, das ist, daß ihnen die deutschen inneren Ereignisse von 1919 erspart geblieben sind, und daß sie künftig keine Kriegsentschädigung zu bezahlen haben werden. Aber Deutschland hat auch vor jenen etwas roraus, trotzdem es so tief herabgedrückt ist, das ist die sich immer wieder regende Inttiative der Produktion wenigstens in einer Anzahl von industriellen Branchen. Und diese deutlich sichtbare geistige Regsamkeit hat veranlaßt, daß uns die Käufer kamen und es nur bedauexten, daß sie wegen der zerrütteten inneren deutschen Verhältnisse nicht befriedigt werden konnten. In denjenigen Staaten, in welchen von der Wiederaufrichtung Europas laut gesprochen wird, nimmt man davon wenig llotiz, daß. wenn unser Erdteil aufgerichtet werden soll, Deutschland nicht allein am Boden liegen bleiben kann. Es gibt wichtige Fabrikationszweige, in welchen Deutschland fast oder ganz konkurrenzlos ist, deren Produkte die anderen Staaten also haben müssen, menn sie die eigene Wirtschaftsbilanz nicht verschlechtern wollen. Die deutsche Industrie hat außerdem noch eine wichtige Eigenschaft, und das ist die Anpassungsfähigkeit und die deutsche Solidität hat die Marke„Made in Germany“ vor dem Kriege berühmt gemacht und sichert ihr heute noch die Nachfrage. Denn England und Amerika haben keine greße kleigung, sich um die speztellen Wünsche der einzelnen Lünder zu bekümmern. Hußer seinen Fabriken liefert Deutschland auch schätzenswerte Halbfabrikate und Rohprodukte, und in der Kaltausfuhr bleibt es noch immer obenan, obwohl wir das ellässische Kaligebiet= an Frankreich haben abtreten müssen. Keinem einsichtigen Kaufmann, mag er einer Uation angehören, welcher er wolle, kann es unklar sein, daß sich die Wiederaufrichtung Europas um so schneller vollziehen wird, je schneller und nachdrücklicher man Deutschland Gelegenheit geben wird. sich an dieser Arbeit zu beteiligen. Dazu ist als Vorbedingung dreierlei erforderlich, nämlich die Hebung unserer Daluta, die Belieferung Deutschlands mit Rohmaterialien, die es nicht hat, und als innerdeutsche llotwendigkeit die Befestigung der Arbeitslust. Diese Unterstützung vom Kusland her, die so einfach erscheint, weil sie Gegenseitigkeit zur Folge haben wird, ist dies aber nicht, denn es liegt nicht im englischen und französischen Interesse, Deutschland wirtschaftlich wieder hoch kommen zu lassen. Auch die Amerikaner sind auf die deutsche Konkurrenz nicht zum besten zu sprechen, aber sie wissen doch, daß Deutschland bis 1914 ein ganz ausgezeichneter und goldsolider Abnehmer von ihm war, und darum streben sie die Wiederherstellung dieses Justandes an. " Mit Ausnahme von England haben alle europätschen Staaten Ueberfluß an Geldmangel, und deshalb sind in Amerika die Bestrebungen laut geworden, diesem Uangel durch eine große Anleihe abzuhelfen. Amerika will Europa einen Dorschuß gewähren, damit das letztere jenseits des Ozeans kaufen kann. Das ist sehr geschäftstüchtig, aber wichtiger für die Wiederaufrichtung Europas ist die allgemeine Einsicht in Europa, daß Deutschland nicht an die Wand gedrückt werden darf. Ohne das wird nichts Rechtes! Daß durch die Niederdrückung Deutschlands nicht nur seine Produktion, sondern auch seine Kaufkraft geschwächt wird, ist selbstverständlich, und das ist ein Nachteil selbst für Frankreich und England, die früher so rege Geschätsverbindungen mit uns unterhielten. Die Diederaufkichtung von Europa ist Sache des freien handels, dis Kaufmanns. kommt der nicht zu seinem Recht, Holland lehnt die Auslieferung des Kaisers ab Berlin, 25. Jan. In der Antwortnote hol= CU haag, 24. Jan. Der„Cemps“ berichtet etr die Kuslieferung d## K#isere heißt aus Lonvon: Der Prozeß gegen den deutschen Kaiser lands beir, die Austieferung des Kalsers geisst es: 7.5 Hallg§ d., Auali=farung ablahnt. weder die konstituierenden Gesetze des königreiches, noch die hundertjährige Cradition, die von jeher die Niederlande zur Iuflucht aller derjenigen gemacht haben, die in internationalen Konflikten unterlagen, gestatten es der niederländischen Regierung, dem Wunsche der Mächte zu willfahren und wiro, tretzsem holland die Austleferung ableynt, in der letzten Februarwoche in London beginnen. Der Staatsa walt des höchsten Gerichtshofes ist durch die Entente mit der Aufstellung der Anklage und der Durchführung der Verfolgung des Kaisers beauftragt. Klso findet der Prozeß gegen Kaiser Wilhelm 2. doch nur„einen Büchsenschuß vom Buckinghamvon England, entfernt statt. Man trägt in weiten Kreisen Englands Bedenken wegen der Folgen der Catsache, daß im Angesicht des englischen Königsschlosses der Detter des Königs, der ehemalige Deutsche Kaiser, als Angeklagter vor ein Gericht gestellt wird. Das Ansehen des englischen Königshauses wird durch dieses Schauspiel jedenfalls nicht gehoben. Auch wenn Holland den Kaiser nicht ausliefern sollte und die Verurteilung„in contumaciam“ erfolgen würde. dem vormaligen Kaiser die Wohltat dieser Gesetze palost“, dem Wohnsitz des Königs und dieser Cradition zu nehmen.— Jum Schluß heißt es in der Antwort: Das Recht und die nationale Ehre, deren Erfüllung uns eine heilige Pflicht ist, widersetzen sich dagegen. Das niederländische Dolk, durchdrungen von den Gefühlen, die in der Seitgeschichte als richtig anerkannt worden sind, kann das Vertrauen desjenigen, der sich auf das Ksylrecht der lliederlande verlassen hat, nicht täuschen. soll er sich gar bedingungslos dem Politiker unterordnen, so wird aus Europas Wiederafrichtung nichts. Wir kommen dann zu nichts, aber die anderen ebensowenig. Dielleicht sogar noch weniger! —4— Suslieferung u. Regierungs kiists Es ist ein kreisender Ring, der abermals Wirrsal über Deutschland bringen wird. Nach dem Vorgeschmack der Conart der diplomatischen Auslieferungsforderung des Dielverbandes an holland betreffs der Person des früheren deutschen Kaisers, die keine Spur der angekündigten„Höflichkeit“ erkennen läßt, muß erwartet werden, daß auch die Ententenote an die Reichsregierung wegen Herausgabe der sonstigen, als„Urheber von Kriegsverbrechen“, schuldigen deutschen Persönlichkeiten in rücksichtslosester Form gehalten sein wird. Für die deutsche Reichsregierung handelt es sich hierbei, darüber ist Cäuschung nicht möglich, um eine Existenzfrage, denn das Kabinett steht ausnahmslos auf dem Standpunkt, daß ihm ein Verhalten nicht zugemutet werden kann, das sowohl mit dem Dölkerrecht, als auch mit dem einfachen Rechtsempfinden in Miderspruch steht. Wenn der Dielverband, wie angenommen werden muß, darauf besteht, Kläger und Richter in einer Person zu sein. so lehnt die Reichsregierung ein Eingehen auf solche Auffassung selbstverständlich rundweg ab. Doch ist sie auch nicht geneigt, zu einer Auslieferung der vermeintlich Schuldigen an neutrale Gesichte die Hand zu bieten. Reichskanzler Bauer hat dem Vertreter der„United Dreß“ gegenüber darauf hingewiesen, daß die betreffenden Persönlichkeiten Gelegenheit haben werden, sich den ausländischen Gerichten freiwillig zu stellen. Hieraus erhellt ohne Frage die Abneigung der Regierung, eine gewaltsame Dorführung der angeschuldigten Deutschen an ausländische, nicht nur feindliche, sondern auch neutrale Gerichte, zu bewirken. Was seinerzeit nicht einmal dem schurkischen Serbien angesonnen worden ist, das kann Deutschland vollends sich nicht bieten lassen. So ergäbe sich dann geradezu zwangsläufig die Unumgänglichkeit einer Regierungskrise, eines geschlossenen Rücktritts des Kabinetts. Dem Dielverbande kann solch unvermeldlicher Gang der Dinge kein Geheimnis sein. Sein Fünferrat erkennt die außerordentlichen inneren Schwierigkeiten Deutschlands. Er weiß, wie hier ein Rücktritt der Regierung die schwersten politischen und sozialen Gefahren im Gefolge haben muß. Gleichwohl treibt er durch sein brutales rechtswidriges Auslieferungsverlangen die Entwicklung in Deutschland zu einer förmlichen, mindestens politischen Katastrophe sowohl für Deutschland wie in weiterer Wirkung für das gesamte Europa. Was“ hat bei solch verbrecherischem Creiben der formelle Friedensschluß vom 10. Januar zu bedeuten! Er ist nur Uebergang zu neuen schweren Uebeln— durch die Schuld der Entonte, Reine Mehrdeit für da: Radtnett Millerond. CU Genf, 25. Jan. Das Ministerium Mille. rand hat keine Mehrheit. Am Schluß der Debatte, die sich in der Kammer an die Verlesung der Regierungserklärung anschloß, wurde die von der Regierung gewünschte Cagesordnung, die ein Vertrauensvotum bedeutet, nur dadurch mit 272 Stimmen gegen 23 Stimmen angenommen, daß die Ulehrheit der anwesenden Deputierten— ungefähr 300 — sich der Abstimmung enthielt. Dieses Ergebnis bedeutet, daß die Kammer Uillerand zwar nicht stürzen will, aber mit der Jusammensetzung seines Kabinetts unzufrieden ist. as Zeutrum für Erzberger. Die geheime Sitzung des Jentrumsparteitages befaßte sich, wie aus einer Mitteilung der„Germania“ hervorgeht, im wesentlichen mit der Stellung der Partei zu Erzberger. Wie die„Germania“ schreibt, sollen Anschuldigungen, die die persönliche Ehre des Reichsfinanzministers Erzberger berühren, nicht vorgebracht worden sein. Gewisse, durch Caisachenbeweise nicht erhärtete Angriffe politischer Gegner müßten durch das schwebende Gerichtsverfahren geklärt werden. Es habe deshalb für den Parteitag kein Anlaß vorgelegen, dem Uinister Erzberger das Vertrauen zu versagen. Die Politik der Koalitionsregierung, und damit im wesentlichen auch die Politik Erzbergers, habe die Fraktion gutgeheißen. Der Parteitag werde zum Schluß der Beratungen endgültig Stellung nehmen. —00000 Aufruf gegen den Umsturz. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen erläßt einen Aufruf, in dem es heißt: Das Daterland ist in Gefahr, mit ihm unsere liebe westfälische Heimat! Gewaltsamer Umsturz ist am Werke, uns noch tiefer ins Elend zu bringen. Man will die aus freier und gleicher Wahl hervorgegangene Dolksvertretung gewaltsam beseitigen und die Diktatur der Minderheit an ihre Stelle setzen. Das einzige, was uns im Lande, wie auch nach außen wieder vorwärts bringt und was uns retten kann, ist Ruhe, Ordnung und Arbeit. keine übertriebenen Forderungen, die unser Wirtschaftsleben im ganzen heute nicht tragen kann. helfen wir alle in Stadt und Land, brüderlich zusammenstehend ohne Unterschied der Parteten und Berufsstände, in treuer hingabe an unser gemeinsames deutsches Daterland, an unsere teure westfälische Heimat, den Jusammenbruch zu verhindern. wir mannhaft dem Umsturz entgegen! Neue Zugeständrisse an die Bercor better. Die„Essener Bergarbeiter=Zeitung" berichtet über Verhandlungen zwischen den BergarbeiterVerbänden und dem Reichswirtschafts- und Reichsarbeitsminister über die Forderungen der Bergarbeiterverbände. Die Regierung habe sich im Verlaufe der Verhandlungen zu folgenden Zugeständnissen bereit erklärt: Die Siebenstundenschicht bleibt weiter bestehen, jedoch werden für diese sieben Stunden 7½ Stunden bezahlt. Der Grundlohn soll ungefähr in dem Maße gesteigert werden, wie sich der Lohn der Eisenbahner durch den letzten Carifvertrag gesteigert hat, also für Hauer um etwa 8 bis 10 U., dazu soll die Erhöhung der Kinderzulage und die Vergütung der Siebenstundenschicht treten, so daß ein Hauerdurchschnittslohn von etwa vierzig Mark pro Cag herauskommt. Gefordert hatten die Verbände u. a. eine Erhöhung des Hauergrundlohnes von 14 auf 30 Ul., so daß der Gedingelohn auf 44—50 M. gestiegen wäre. Die Regierung erklärte jedoch, daß diese Forderungen eine Erhöhung des Kohlenpreises um ungefähr 45 U. für die Conne erfordern würden, was eine ungeheure Geldentwertung und Lohnkämpfe in allen Industriezweigen zur Folge hätte. Ein Notruf an die Bergarbeiter Die unterzeichneten Verbände erließen folgenden Aufruf: Bergarbeiter! Die durch die Kohlenknappheit hervorgerufene Lage ist so ernst, daß, wenn nicht die Förderung gesteigert werden kann, Hunderttausende von Arbeitern brotlos werden, vor allem auch deswegen. weil die lebenswichtigen Betriebe wie Gas=, Wasser= und Elektrizitätswerke, auf die die anderen Werke angewiesen sind, auch heute noch zum Ceil nur unter großen Einschränkungen ihren Betrieb aufrechterhalten können und dann immer weiter zum Stillstand gelangen werden. Was das zu bebeuten hat, wenn es kein Wasser, kein Licht und keinen Srom mehr gibt, das weiß jeder, der unsere Verhältnisse auch nur etwas kennt. In dieser Stunde richten wir an Euch die Mahnung, unterlaßt keinen Versuch, die Kohlenförderung zu steigern. Laßt ab von Maßnahmen, die eine Verringerung der Kohlenförderung nach sich ziehen können. Für die Arbeiter der Gas=, Wasser- und Elektrizitätswerke im Rheinland und Westfalen: Deutscher Metallarbeiterverband, Christl. Metallarbeiterverband, Gewerkschaft deutscher Metallarbeiter(H. D.), Jentralverband der Maschinisten und Heizer; Jentralverband der Gemeindearbeiter und Straßenbahner Deutschlands. —000 Holland erstickt in Rohstosfen. Einer der größten Rotterdamer Importeure erklärte dem Korrespondenten des„Berliner Lok.= Anzeigers“: Im Rotterdamer Hafen häufen sich Güter an, wofür kein Lagerraum und kein Absatz zu finden ist. In Massen verfaulen die Cabakballen unter freiem Himmel; nicht für 50 Jentner Lagerraum ist vorhanden. Wir haben zu teuere Arbeitskräfte in holland und können die Rohstoffe nicht selbst verarbeiten. Wir werden mit diesem Ueberflusse nichts anfangen. Deutschland aber hat keine Rohstoffe und kann solche bei der niedrigen Daluta nicht kaufen, während es Rohstoffe dringend braucht, um seine Arbeitslosen zu beschäftigen. Die Lieferung von Kohstoffen gegen langfristige Kredite an Deutschland ist das einzige Mittel zure Gesundung, wenn wir nicht in eine Katastrophe geraten sollen. Ein rapider Preissturz für die unverwendbaren Rohstoffe ist zu erwarten mit großen Verlusten für die heimischen Importeure. (Inzwischen ist das Abkommen, von dem der holländische Importeur spricht, grundsätzlich abgeschlossen worden.) Mn c 12 Deutscher Schutzbund und Grenzspende. Die Organisation der Dorarbeiten und Durchführung der Dolksabstimmungen ist Sache des Volkes selbst. Die Bestimmungen des Friedens. vertrages lassen jede Mitwirkung der Reich Staatsbehörden untunlich erscheinen. In Erkenninis haben sich etwa vierzig große Vereine und Verbände, die die Interessen der Auslandsdeutschen wahrnehmen, im Mlai v. J. in dem„Deutschen Schutzbund für die GrenzKussandsdeutschen“ zusammengg pgleziptgorgan. Körperschaft, die mit Hunderten von unltbigan. lattonen heute wohl das größte deutsche Vereinsgebilde darstellt, ist die Sentralstelle für alle genbetten der Dolksabstimmungen. Sie arbeitet im engsten Einvernehmen mit den Organisationen, die frühzeitig in den Abstimmungsgebieten selbst, von Fleusburg, Allenstein, Elbing und Breslau aus, ihre dankenswerte Cätigkeit aufgenommen haben, sie erfreut sich der Unterstützung der anderen größ ten gemeinnützigen Vereine und der Gewerkschaften, sie verfügt über zehn eigene Sweigstellen und stützt sich auf die Mitarbeit von hunberten von Arbeitsgemeinschaften oder Hilfsausschüssen im ganzen Reiche. Schließlich haben sich die Deutsche Uationalversammlung und die Dreußische Landesversammlung mit ihrer ganzen Autorität hinter den„Deutschen Schutzbund“ gestellt und sind in einer vom Präsidenten Fehrenbach einberufenen gemeinsamen Sitzung im Dienarsitzungssaale des 16. Dezember vorigen Jahres mit einer machtvollen Kundgebung für die Unterstützung der Arbeiten das„Deutschen Schusbund geingtitg das ganze Dolk eingetreten. Oessen u..#. und wichtigste Aufgabe ist jetzt die Beschaffung der vielen Millianen, die nötig sind, um die große Masse der rund 300000 Stimmberechtigten der überwiegnden Ulehrheit gering bemittelte Angehörige der werktätigen Bevölkerung von ihrem Wohnort im Reiche an den Geburts= und Abstimmungsort hin= und wieder zurückzubringen, sie während der Reise zu verpflegen, uim He## Uebergangsstationen zu besorgen Jsu. Ense Allllionen werden unter dem Namen„Grenz=Spende“ gesammelt. Einzablungen können auch bei den Banken oder auf Bankscheckkonto Berlin Nr. 73 7 erfolgen. —1— Die Beschl gnahme ub.rgroßer Wohnungen In letzter Seit ist ein Uktetl des Landgerichts zu Bremen vom 29. Oktober 1919 gegen den Bremische Staat durch die Dresse gegangen, wonach dem Bremischen Staat die Beschlagnahme von Wohnungen neben einem anderen Grunde auch deswegen untersagt wird, weil die Bestimmungen der Wohnungsmangel-Oerordnung gegen den Artikel 153 der Reichsversassung verstoßen sollen, nachdem eine Enteignung nur gegen angemessene Entschädigung zulössig ist, soweit nicht ein Reichsgesetz etwas anderes bestimint. Die Beschlagnahme übergroßer Wohnungen ist nicht als die Dornahme einer privatrechtlichen Enteignung aufzufassen, sondern als ein öffentlich=rechtlicher Akt, durch den dem Wohnungsinhaber eine öffentliche Last aufgelegt wird. Deswegen kann der Artikel 153 der Reichsverfassung in diesem Falle keine Anwendung finden. Selbst wenn man aber annimmt, daß die Beschlagnahmeverfügung eine privatrechtliche Beschränkung des Eigentums ist und demgemäß Artidel 133 der Reichsverfassung platz greift, so ist dieser Art. 153 nicht verletzt. Denn eine angemessene Entschädigung ist nur insowett vorgeschrieben, als ein Reichgsesetz nicht etwas anderes bestimmt. Die Dohnungsmangelverordnung vom.23. September 1918 ist ein solches vollgültiges Reichsgesetz, da sie auf dem Gesetz über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maßnahmen usw. vom 4. August 1914(R6Bl, S. 32 33) beruht, das nach wie vor unbestritten in Gültigkeit ist. Auch hat das Landgericht hannover durch Urkeil vom 15. Dezember 1919(S. O. 147/119— entschieden, daß der Rechtsweg gegen die Wohgungsbeschlagnahme überhaupt unzulässig ist. — Landwirkschäftlicher Areisverein In der gestrigen Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Kreisvereins zu hörde, welche der neue Dorsitzende, Landrat a. O. Overweg=Reichsmark leitete, wurden zunächst Dorstandswahlen getätigt und dann die neuen Vereinssatzungen durchberaten und zur Annahme gebracht. Bezüglich der Schadloshaltung bei Abgabe von Suchtstuten an die Entente wurde mitgeteilt, daß sich die Sahl der im Kreise hörde in die Listen bis jetzt eingetragenen * a u f 4 2 0 b e l a u f e. h e r r D a ß m a n n v o m D o r t m u n d e r Pferdezuchtverein machte dann die Mitteilung, daß die Sahl der an die Entente abzugebenden Pferde noch nicht festgesetzt sei. Er könne aber ferner mitteilen, daß es die Entente bei der Abgabe hauptsächlich auf die Pferde belgischen Cyps abgesehen habe. Unter Verschiedenes fand noch eine ausgedehnte Aussprache über die Festsetzung von Mtlchpreisen statt. Die Versammlung beschloß jedoch. daß von einer Festsetzung Abstand genommen werde, da der Regierungspräsident demnächst die een u. aun asee et Schl##### kam noch ein Schreiden des ruheren Landrats Dr. Luckhaus zur Verlesung, worin dieser für seine Ernennung zum chrenmitglied herzlichen Dank ausspricht. Der Schneidemühler EisenDab ansch ag. Gleis gelegt und auch an einer Anzahl Schwellen die Schrauben entfernt worden waren, die die Schienen auf den Schwellen festhielten. Ob die Schienen zur Seite gerückt oder umgekippt konnte nicht mehr ermitielt werden. Fest steht jedoch, daß eine Lücke im Gleise vorhanden war.# der Schiene, die vor der gelösten liegt, war aus der vorhandenen Spuren ersichtlich, daß der„enten, sie zu lockern, gescheitert war. Die Unfanste##e liegt für das Attentat gunstig. Der O-Jug. der in den umgestürzten Güterzug fuhr, war vom Dersonal des letzteren gewarnt worden, konnte aber nicht mehr halten, sondern nur noch die Geschwindigkeit vermindern. —00— Aus Stadt und Umgedung. 6il 199090 aus dem Reiche ins Grenzlans schaffen! 66 Berten für die Volksabstimmungen auf Postscheskonto Berlin 71776 oder auf Deine Bank! ung# Deutscher Schutzbuns, Berlio n.93. Zn dem Schneidemühler Eisenbahnunfall wird „„ de Untersuchung gater # im Jahrgieise der u. a. amtlich gemeldet: Ote Untersuchunge daß von der— 9n.,“ des umgestürzten.A.. ** Schwerte, 24. Januar. **(Bevorstehende Verkürzung der Protration?) Der früher:, ungertgr ze ehtethr v. Braun sprach auf der gegen... in Kln statfindenden Landwittsch gaßeg her votr tzag ursere nährungsfragen und hob daber„... g#. Ernährung vor dem Jusammenbruch grge. Die Reichsgetreidestelle würde schon in den nächsten Tagen mitteilen, daß zunächst die Ausmahlung des Brotgetreides vorgesehen sei. Vor aussichtlich werde sich aber auch eine Vernürzung der Brotration nicht vermeiden lassen. **(Die geplante neue Erhöhung der Portosätze) würde mit einer hohen Uehrbelastung von Handel und Gewerbe gleichbedeutend sein, denn diese können in ihrem Postverkehr nichts reduzieren, während das große Publikum einfach weniger schreibt, wenn ihm das Porto zu teuer wird. Der lläht, empfindet aber ausnahmslos jede Steuer, mag sie heißen wie sie will, in irgend einer Branche oder in einem bestimmten Artikel. In der Gesamtheit der Geschäftsunkosten fließen alle Abgaben von dn Exeraaufwendungen der Dortokasse bis zur Umsatzsteuer. *e(Kirche und Schule.) Der„Deutsche evangeische Kirchentag" erklärte zu der„Beibehaltung des Religionsunterrichts in den öffentlichen S en“ folgendes:„Bei der Beantwortung der Frage nach Sweck und Siel des Religionsunterrichts gehen die Vertreter der Kirche und Schule von etwas verschiedenen Doraussetzungen aus. Um nun beiden Ceilen gerecht zu werden, hat der Kirchentag das Ziel so formuliert, daß sowohl seine pädaggogische wie theologische Seite voll zur Geltung kommt. Das Ziel, das der Schule heute bei ihrer gesamten Erziehungstätigkeit vorschwebt, ist die hinaufbildung der naturhaften Persönlichkeit zur bewußten Derkönlichkeit. ee(Aufhebung der Kriegsgerichte.) Das Wehrkreiskomamndo 6 hat die außerordentlichen Kriegsgerichte aufgehoben. Für Vergehen und Verbrechen, für die bisher die Kriegsgerichte zuständig waren, sind jetzt wieder die ordentlichen Gerichte zuständig, denen die Akten der noch unerledigten Stafsachen überwiesen wurden. *(Kreistag.) Am Frettag kommender Woche findet um 10 Uhr vormittags im Kreishause hörde eine Sitzung des Kretstages statt. Jur Beratung steht u. a. ein Antrag auf Erhöhung des Wasserpreises vom 1. Januar ab und ein weiterer Antrag auf Erhebung eines Juschlages zur Reichsgrunderwerbssteuer ab 1. Oktober 1919. *(Jur Beachtung.) Es hat sich als notwendig herausgestellt, den Weizenmehlverbrauch im Interesse einer ordnungsmäßigen Krankenversorgung herabzumindern. Der herr Regierungspräsident in Arnsberg hat daher angeordnet, daß der achte schwarzumränderte Brotschein zukünftig und zwar vom 1. Jebruar 1920 ab, nur noch entweder mit einem halben Pfund Brot oder mit 170 Gramm Uehl beliefert wird. Der stebente, mit zwei Kreuzen verschene Brotschein dagegen gilt vom gleichen Cage an dreifach und werden auf diesen Schetn in Sukunft einundeinhalbes Pfund Brot verabreicht. Auf diese Knordnung werden die Bäcker und händler schon jetzt hingewiesen. *e(Die evangelischen Gemeindeglieder) werden noch einmal auf die im Anzeigenteil befindliche Einladung aufmerksam gemacht. So gut, wie die Anhänger anderer Schularten für sich das Recht des Jusammenschlusses beanspruchen, so gut steht auch denen, die für Beibehaltung der evangelischen Volksschule sind, dieses Recht zu. Und es ist heute mehr als je nötig, daß sich die Freunde der evangelischen Schule zusammenfinden. Der Abendaottesdienst fällt aus. *(Die Westfälische Jentrale zur Unterbringung von Stadtkindern) tm neutralen Auslande ist von Langerfeld(D. Altenpohl) nach Witten(Dir. Josten, Preßverband) verlegt. Dieses wohllätige Unternehmen hat bisher schon vielen Kindern, dere Gesundheit durch die furchtbaren Kriegswirkungen vernichtst zu werden drohte, seine hilfreiche Hand gewährt. Es vermittelt unterernährten und kranken, auch tuberkulösen Kindern ohne Unterschied der Religion und des Standes einen Erholungsaufenthalt in holland, der Schweiz und den nordischen Ländern, und zwar in Densionen, hotels und heimen. Soweit Stellen angeboten werden, wird auch Familienpflege gewährt, die unentgeitlich ist. Es sind nur die Reiseauslagen usw.(nach der Schweiz gegenwärtig 170 M.) zu entrichten. Doraussichtlich werden Reich und Staat wie bisher Beihilfen leisten. Entscheidend für die Aufnahme ist das Urteil des Arztes und das Schulzeugnis über das Betragen. Bei gleicher holungsbedürftigkett soll Kriegerwaisen der Dorzug gegeben werden. Beachtenswert ist, daß Kinder, die bei Bekannten oder Verwandten im neutralen Ausland untergebracht werden sollen, sich den Erensorten der Seutrale anschlietzen können *(Ueue Stadtverordnete.) Infolge der Wahl der herren Dr. Mester und Burgemeister zu Magistratsmitgliedern sind in der vorgestrigen Sitzung des Wahlausschusses die nächstfolgenden Oersonen der betr. Wahlvorschlagsliste, die herren Kaufmann Carl Crog und Fabrikarbeiter Gustav Kirchhoff aus der Uärkischenstraße zu Mitgliedern des Stadtverordneten=Kollegiums dez9(Verschwunden) ist seit gestern der im diesigen kach. Krankenhause untergebrachte Knecht Caspar Gras aus Drüpplingsen, ein Ulann von etwa 75 Jahren. Bekleidet war der alte Mann, der an Gedächtnisschwäche leidet, bei seinem.. mit grau=gelber hose. Deste, wollener Julkr und leichten hausschuhen; eine Kopfbedeckung trug G. nicht. Alle Nachforschungen nach dem Verschwundenen waren bis jetzt vergeblich. Zweckdienliche Angaben werden an die Verwaltung des kath. Krankenhauses erbeten. *e Wandhofen, 24. Jan.(Der Gewerkverein h. D.) veranstaltet am Sonntag, 1. Februar, eine Feier, bestehend in Konzert, Cheater, Verlosung und Canz. deren Reinertrag erblindeten Kriegern zufließen soll. Kls Ergebnis einer im vorigen Jahre veranstalteten ähnlichen Feier konnten 500 Malk zum Besten der Kriegsgefangenen hiesiger Gemeinde hinterlegt werden. Wir wünschen dem Verein, in dessen Reihen echt soziales Verständnis für die Uöte der Kriegsopfer herrscht, zu seiner Feier ein recht volles haus.„ 4 M5 * Westhofen, 24. Jan.(Besthweilsel) Dn bekannte Besitzung Uleyer ist durch Kauf in den Besitz Fabrikdirektors Cupey aus Schwerle übergegangen. Der Kaufpreis stellt sich auf 75000 Mark Dilligst, 24. Jan.(Verscheuchte Diebesbande.) In der letzten Nacht versuchte eine Diebesbande von vier Personen in das Gut Dilligst einzudringen. Sie wurde jedoch durch die Wachsamkeit der vewohner an ihrem unwürdigen Cun verhindert. * Ergste, 23. Jan.(Fleischkarten.) Die Ausgabe der neuen Fleischkarten findet Samstag vormittag bei der Fleischausgabe statt. Schöffengericht. In der gestrigen Schöffengerichtssitzung, welche Herr Amtsgerichtsrat Dr. Alffers leitete, kamen folgende Sachen zur Verhandlung: Die Vergleute Karl D. zu Dortmund und#i. b. zu Wellinghofen hatten sich, ohne im Besitz von. Jahrkarten zu sein, spät abends im Wartesaal des hiefigen Bahnhofs aufgehalten, waren mehreremale zum Verlassen des Lokals aufgefordert und mußten schließlich mit Gewalt aus dem Lokal ente fernt werden. H. ist nicht aufzufinden und mußte gegen D. allein verhandelt werden; das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 30 M. Weil er seine von ihm getrennt lebende Frau, welche er in Gesellschaft eines anderen Mannes angetroffen, mißhandelt hatte, nahm das Gericht den Resselheizer Heinrich Sche in eine Geldstrafe von Der Arbeiter Georg Cr. und der Dreötzicher 5. von hier waren wegen Bruch mit einem Strafbefehl von je 20 U. bestraft. Cr. hatte dagegen Einspruch erhoben, da er angab, daß er den Brief geschlossen an h. abgegeben und dieser denselben geöffnet habe. Diese Behauptung konnte nicht widerlegt werden und wurde Er. freige sprochen. Es handelte sich um ein Se iben de Polizeiverwaltung an das Generalkomma Der Er“reicher heinrich Sch. und der Arbette Frarz p. detten gemeinschaftlich die von ihre geführlichen Werkzeuzen mithandelt. Frau Sch. kam zur ehelichen Wohnung, um ihre Kinder, die ihr im Ehescheidungsprozeß zverkannt waren, zu bolen. Hier traf sie den D. mit seiner Braut an. Diese wurden aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. D. holte nun den Ehemann Sch. von der Arbeit, es kam zum Streit und die Frau wirde von beiden arg mißhandelt. Sch. erhielt 100 M., p. 30 Mit einer Geldtrase von 75 M. belegte das Gericht den Fabrikarbeiter heinr. B., der sich das sonderbare Vergnügen gemacht hatte, an der. lle an der Moltkestraße mebrer.n Kindern Stiche mit einer Schusternadel zu verjetzen. Swei weitere Sachen wurden Aus den Provinzen. * hohenlimburg, 25. Jan.(Schweres Verbrechen.) Die unverheiratete Margarete Oesinghaus wurde hier in ihrem Bett tot aufgefunden. Da man ein Verbrechen vermutete, wurde eine Untersuchung eingeleitet, die zur Verhaftung des früheren Liebhabers der Getöteten und dessen jetziger Geliebten führte. Die inzwischen angestellten Ermittelungen haben ergeben, daß das Mädchen einem Versuch, die Folgen des vorangegegangenen Liebesverhältnisses zu feseitigen, zum Opfer gefallen ist. Die beiden Verhafieten sollen ibr den tödlichen Crank eingegeben haben. * hagen, 23. April.(Ueberfahren und getötet.) Auf dem Wege zur Kinderbewahranstalt wurden die fünfjährigen Swillingsbrüder d## rath von einem Aschenwagen überfahren und lebensgefährlich verletzt. Eins der Kinder ist bald ahber gsfearten. * ochum, 25. Jan.(397 000 Mlltin unzngelder geraubt.) Ein Automobil der Gewerkschaft„Konstantin“, in dom Beamte vom hauptbureau Lohn= gelder nuch dem Schacht 6 bringen sollten, wurde heute morgen gegen 7 Uhr von drei Straßenräudern überfallen. Die bewaffneten Burschen raubten die Lohngelder in Höhr von 337000 Mark, mit denen sie in der Dunkrlheit entkamen. * Köln, 23. Jan.(Englischte Justiz.) Iwei britische Soldaten wurden am C. September 1919 mißhandelt und durch Meiserstiche so schwer verwundet, daß längere Zeit Lebensgefahr bestand. Das Oberste britische Militärgericht hat einen der Cäter zu 18 Monaten Gefänguis und vier andere zum ao verurtellt, doch wurde die Strafe im Enadenwege in 10 Jahre Gefängnisstrafe umgewandelt. Leßis Srahlmeidungen. (Eigener Oepeschendienst.) Abtranspert der Veiegsgefangenen. TU Köln, 24. Jan. Die Reichsstelle Köln 4eilt mit: Bis gestern abend trasen täglich brei mit Kriegsgefangenen planmäßig in den Durchgangslagern von Jülich. Düren und Egiportter ein. Die Jüge kamen aus Lille, kloyon, Albert, Cambray, St. Quentin, Chaulnes, Laon und Koye. Außer den drei Jügen, die auch weiterhin in den brei genannten burchgangslagern eintreffen, begann gestern der Abtransport auf beg., Phchen Linien mit täglich einem Juge nachrergu. sangslagern von Worms und Griesh.„ogr, burg, unruhigenden Gerüchte, daß auf der J#.# Frankreich auf die Jüge Schüsse—gegeben#bes Steine geworfen worden seien, entbehren nach einwandfreier Jeststellung jeder Grundlage; die Gefangenen wurden während der Jahrt nicht behelligt. Uritische Lage im CU Berlin, 24. Jan. Mehrere Vergarbeiter. führer, darunter auch der Abgeordnete hue, die zur Wiedereröffnung der Landesversammlung u Berlin begeben hatten, sind wieder nach dem Kuhrrevier abgereist, da die Gestaltung der Dinge dorte selbst ihre Anwesenheit notwendig macht. Prohende betii ben. aU Essen, 24. Jan, Tüglich laufen Meldungen ein über Stillegung von Werken, deren Produkte für die Aufrechtethaltnng des Vergwerksbetriebes von besonderer Wichtigkeit sind. Gestern wurde gemelbet, daß die folgenden Fabriken infolgetisieg nangels auber betrieb veseszjez, gem 10 Januar). Sprengstoff=A.=G. in Sinsen(ser..„ Dynamitfabrin Salebusch(seit 12. Jan.). werke Witten, ein Werk, das Stahlwalzdraht fül Forderseile liefert,(seit Anfang Dez. 1919), Walz. werk der Firma Wotf, Uetter u. Jakoby in Finnentrop. Wenn diesen Betriebseinstellungen nicht durch Steigerung der Kohlenförderung Eindalt geboten wird, so kann auch die Stillegung von„ werksbetrieben infolge Materialmangels nur no#h eine Frage der Zeit sein. Die Räumung des Kreises Ratibor. aU Breslau, 24. Jan. Das Generalkommando teilt mit, daß als Ergebnis der Pariser Verhandlungen die deutschen Cruppen bis zum 28. Januar den gesamten Kreis Katibor räumen müssen. Die Besetzung durch tschecho-slowakisches Militär erfolgt vereinbarungsgemäß am Vormittag des 29. Januar. Kommunistenverhaftungen E1 Uenyork, 24. Jan. In Chikago wurden 37 Kommunisten wegen einer Verschwörung zum Sturz der Regierung verhaftet. Bücheruisch. (Alle unter dieser Kuorlk besprechenen Bücher#in in der Buchhandlung vor Carl Braus zu Im Verlage des Deutschen Philadelphia-Vereine Stuttgart, erschten soeben: Von Kraft zu Kraft, Rehtor Dietrichs Lebensgang und Lebenswerk, von Gotthold Schmid, Oberlehrer am Königin OlgaStift in Stuttgart. Preis hübsch gebunden 13.20 Mark. Ein in echt christlichem Geiste gehaltenes. mit warmer Begeisterung für alles Gute und Schöne geschriebenes Buch, welches dem aufmerksamen Leser sicherlich hohen Genuß bereitet. Sottesdienst=Gednung Große Kirche. 10 Uhr: Dastor Wischnath. Kleine Kirche. 9½ Uhr: Pastor Chlig. Westhofen. 10 Uhr: Pastor Klinker. Kath. Kirche. 6¼ Uhr: Stille hl. Ulesse. Kaplan Röseler. 7½ Uhr: Frühmesse mit Dredigt. Monatskommunion der Jungfrauen und der schulpflichtigen Kommunikantinnen 8¼ Uhr: Schulmesse mit Predigt. Kapl. Kubullek. 10 Uhr: amt mit Predigt. Pfarrer Schnurbus. Nachmittags 28 Ubr: Andacht. I., Hr. F.ähmasf, Bit p.: Lichtendorf. 7# Ue. Frühmesse mit Hiedigt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. Uhr: Andacht mit Segen. Metterbericht. 25. Jan: Heiter, Frost, tags milde. 26. Jan.: Wenig verändert.. Wm#. 27. Jan.: Wolkig, teils bedecht, strichueis Ateden schlag, windig. Kalt. 28. Jan.: Wolkig, bedeckt, kalt. 29. Jan.: Kaum verändert. 30. Jan.: Wolkig mit Sonne, kalt. 31. Jan.: Ceils lliederschlag, milder, windig. Briefkasten. Wenden Sie sich an die Firma Dortnund, Königswall 2. 2 Wettende. Althoff u. Co. Verantwortlich für die Schriftleitung: Fried. Uraas. Druck und Verlag: Carl Braus, beide in Schwerte. Kür im Schwärter Rauskärlungs Gaimn Husingstrases 6 rääit die sparsame Haustran den eich bestens bewährten Schliagmann Konservenglas-Oeffner Jummlerhütrer““ ehne Moch u. Schneldrfüch K 6 9 Schlachtvieb- und Fleischbeschau= und Fleishbeischaugesetzes vom W. Juni 1903(G. S S 220) und 8 60, Abs. 2 der Aussüdeungsbesimaungen von 20. März 1953 sowie des Erlasses des Miaisteriums für Londwirtschaft. Domänen und Forsten com 15. Oklober 1919 Nr. I. A, 1I1 g. 4700 bestimme ich bis auf weiteres folgendes: I. Ordentliche Schlachtviek= und Die Gebühr für die den Tierärzten für Einhuser vorbehaltene Schlachtvieh- und Fleischdeschau belrägt in Dagn die. Fahrkosten wie bei der Ergönzungsbeschau(pergl. Abschn. II). B. 1. Vom Tierbesitzer zu entrichtende Beschaugebühr für In Orlen bis zu 3000 Einwohnern 1. Ein Rind ausschl. Kald 9. Ein Schwein einschl Trichinenschau 3.„: ausschl. 4. Die Trichinenschau allein... 5. Sonstiges Kleinvieb(Kälder bis 8 Monate, Schafe, Jiegen) II. Ia Orten von 3001—10000 Einwohnern 1. 2. 9. 4. #. III. In Orten von über 10000 Einwohnern 3. Von den Gebühren(Spalie 2) erbätt der mit der Schlachlviehund Fleischbeschau betraute Tierarzt * ∆ der Laien=Fleisch= beschauer reip. der Trichinenbeschauer ER die ErgänzungsbeschauKasse und sowelt durch sonstige Nichtbeacktung der einsch'ögigen Vorschaillen 1der die#ch'atfnehund Fleischbeschau seitens d: Besistzers der Segärzungsbeschaubasse Gekühen und Jahrhosten für die Ergänzungsbeschau erwachsen sind III. Allgemeines. Es ist verbolen, andere als in deser Gebührenordnung festgeseßzte Belräge von den Tierbesitzern zu Diese Gebührenordnung kritt am 1. Januos 1920 in Krost. Mit dem gleiten Zeilponkle trit die Gebührenordnung vom 24. Mai 19:8(umisblatt für 1918 Sthc 22 Seite 12 1/124) und alle von mir genchmigten Sondertarise außer Kraft. Urnsberg, den 15. Desember 1919. 1 50 Mk Belohnung. Geldbörse mit Inhalt 20 Mk. vom Bahnhof die Vergischestr. verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen gute Belohgung in d. Geschst. d. Itg. ubzugeben. 484 im Falle Spalte 38 im Falle Spalte 36 2 1. 2. Nummer 2—5 Gebühren wie dei 1 1. Odige Sätze(vergl A und Sp. I Keimmelbein — Feraruf 431.— Der gan Abt. Immobilien u Hypoheken=Geschäft Vermitteung für un- und Verkauf von Geschäften, Hausern. Hotels, Gastwi tschaften, Fa nitzen, landw. Besitzungen eder Art usw. Beschaffung von Hypotheken. Besorgung von stillen oder tätigen Leithabern. 26 osb ur K- bläichien Grien auder gewaschen und geügelt. Eilige Wösche wird u kurzer Zeit geliefert. Frau Stegemann Mollkestr. 11. 1. Etg. r Küchenschrank Kalender„Kunst und Leben“, Jahr 1920. ist leider vergriffen. Die Bilder desselben sind jetzt unter dem Titel Dauischo Zeichonkaherioze erschienen. Der Preis ise 5 Mk Freunde des Kunst- und Leben-Kalenders, wie überhaupt Freunde von Zeichnungen seien auf diese hervorragend schöne Kunstmappe aufmerksam gemacht. Vorrätig in der Buchhandlung Carl Braus Schwerte(Ruhr). Staatsmedallle, goid Ausstellangspreise. Flügel. Harmoniums Befreiung sefort Alter u. Geschlecht II#angeben. Ausksaft =umsonst.(18 Josef Kistler, Reichertshausen Im 224 e. 0bby. 75 50 50 50 30 zu verkaufen. 482 Moltkestr. 22. Eine neue 485 Federziebkarre zu verkausen. Sedanstr. 13. mit Klangsteg D R G. M. 458403 2te Fabrik berüla 8. 42 Hagon 1. W Klavierspiel-Apparate = direkt an Private= Roth& Junius I. Plägelfabrik Bannhorstr. 20 Odige Sätze(vergl 4 und Sp. 2 Abschnilt B) haben die Tierbesitzer in voller Höhe aud, Zonn zu zahlen wenn eine Sclachtoiehbeschau ohne nachfolgende Fleischbeschau oder wenn— z. B. dei Motschlachtungen Jo oigen Siten das der Tieboesßer einen Zusalg pon lusgesont 3, 2 a5 de Ihstzi uigt unr Stela) wenn ein zur Schlachliehbeschau angemeldetes Tier beim Eintressen des Beschaue. u.„..—. Stelle d) wenn die Fleischbeschau oder die Trichinenschau zu der vom Besitzer verlangten Zeil der Beschau oder innerhalb 2 Stunden nach dem vom Besitzer angegebenen Zeitpunkte der Schlachtung von dem auf der Schlaatstätte eingetroffenen Beschauer nicht vorgenommen werden kann. Sind(zu a oder d) mehrere Tiere zur Schlachtviehbeschau oder zur Fleisobeschau oder Tricinenschau von einem Besitzer angemeldet, so ist der Zuschlag nicht zu zahlen, wenn die Untersuchung wenigsteas eines Die Beschauer haben jede einzelne Beschau unter dem Datum des Tages, an dem sie stattgefunden hat, 4 Die gesamten Gebübren gegebenenfals aug der Zuschlag(Zifser 2), werden grgiezchzescheft Hegzegen sofern die Gemeinden nicht die Uebernahme der Kosten der Schlachwieh- und Un die Einztehung der Fieischbeschaugebühren und der Juscdläge oge,zäiten Tlerzrste, und ie Fseuch Lönnen, haben die mit der ordentlichen Schlachtoleh, u. Eleischb=hegh.o, Ang Zusammenstelung der im und Trichinenbeschauer am Ersten jeden Monats der Ortspolizeibehebe eine Zusammenneuung der im abgelaufenen Monat fallig gewordenen Fleischschaugebühren u. Zuschläge nach folgendem Muster vorzulegen. Neuer (Friedensware) schlanke Figur zu verkaufen. Zu erfr. i. d. Habe einige fm. fertig geschnittenes 475 Eichen=Bauholz zu verkaufen. Dasselbe ist trocken aus dem Kern geschnitten August Stommel Ergste. mssm preiswer! 474 Geschst. vernichtet verblüffend Fabrikarbeiter, mit# Kindern, 37 Jahre alt, suc! für sofort Haushälterin. Heirat nicht ausgeschlossen. Werte Offerten u. A. 423 an d. Geschst. d. Itg. Aelteres, treues, selbländiges. poperes Mädchen welches einem größeren Haushaushall mit Garten und Vieb(Jlege und Schwein) vorstehen kann, sofort gesucht, In erfr. in der Geschk. 9 Stg. Tüchtiges, nicht zu junges Räechen für alle Hausarbeiten wegen Verheiratung des jetzigen sofort oder später gesucht. Zu erfr. i. d. Geschäftsst. d. Sig. 477 8 * * * 2. Rame und Wohnort des Tierbesiders Tiergattung Pferde, Gsel. Maul= esel u. Maul= dere Rindvieh 5 Schweine 1110: ven16e3 ausch Trichtnen. schan Trichtnenschau allein Kleinvieo (Schafe Ilegen Vom Tierbesitzer zu entrichtende Beschaugebübt Von den Gedühren(Spalte 4) erhält die Ergänzungsbeschau=Kasse im Falle Spalte 2 der mit der Schlachtvieh- und Kleischbeschau betraute Tierarzt * S 2 der LatenFleischdeschauer reso, der Trichmenbeschauer in Falle Spalte Se E 6. Juschläge nach Teil B Jiu. 2 Slalcher: kaufen gesucht. ½ Ltr. 1 Lir. und Weinflaschen. Jahle 30, 40 und 50 Pig Fr. Krüger, Hotel Kaiserhof, Stehdierhalle. Eine gute 466 z# Metkziege zu kaufen gesucht Westhofen Hohlwegstr. 17. 5=fach sterk, geruch'os, mit Kopswasch=Tabletten Fl. für 1 Person M. 2.75 für 2-3 Personen M. 4.50 nur in rotgelder Packung in Apotheken u. Oroger. Für einen herrschaftlichen Zaushalt nach auswarts wird ein älteres eogr. 473 und : Reparaturen liefert schnell, gut und billig. Auf besonders eilige Arbeit kann gewartet werden. H. Hitzegrad, Schuhmachermeister Senningsweg 26. 160 45 Soweik in Ausnahmefällen den mit der ordenklichen Schlachlvseh= und Fleischbeschau beiraulen Tiesärzten oder den Itetsch= und Trichinenbeschauern die unmitteldare Einziehung der Gedühren von der Tierbesitzern. wozu zuvor meine Genehmigung einzuholen ist, überlessen wird, haben die ersteren die t: den detreffenden Spalten zu B genannten Teilbeträge zu den Ergänzungsschaukassen abzuführen. In solchen Fällen sind die Gedühren von dem Tierbesitzer vor der Untersuchung(gegedenentalls auch de Zuschlag Ziffer 2) zu entrichten. Für diese Fälle dehalte ich mir die Anordnung einer besttmmte Die nach Adzug der in Spalte Ja oder 3d denaunlen Anleile Abrigbleibenden Restbefräge sind der mit der ordentlichen Schlachtvieh= und Fleischbeschzu betrauten Tierärzten bezw. den Fleischdeschauen Die nach Iisser 2 fäligen Zuschläge fallen reslos den Tierärzten oder den Bleisch= und Teichinende, 5. Die in den Ergänzungsbeschaukassen angesammelten Beträge dienen erst vor allem in den nicht mit Tierärzten besetzten ordentlichen Schaubezirken zur Deckung der Kosten, die durch Heranziehung von Tier dezten zur Vornahme der Ergänzungsbeschau entstehen. Sind von den Bekeiligten wegen Ausudung de Ergänzungsbeschau besondere Vereinbarungen bezüglich Bezahlung der Einzelsaue oder für eine bestimm! Jeitdauer gefroffen, so können die für Vertretungsfälle bei Beurlaudungen oder Erkrankungen entstehende Kosten aus den Ergänzungsschaukassen gedeckt werden. Ferner sind sie für die Begleichung der Koste: von Beschwerden, die zugunster des Tierdesitzers entschieden werden, und für die regelmösige Nachprüfung der nichttierärztlichen Beschauer heranzuziehen. Auch können sie Verwendung finden zür Bestreitung dei Kosten bei Fortbildungskursen für Fleisch= und Trichinerdeschauer. Sie sind ferner zu verwenden i# die Deckung aller unmittelbaren, sächlichen Kosten der Beschau einschließlich der Kosten für die Beschaffung der Tagebücher der Beschauer, sowie der Stempel. Diese Beträge dürfen aber nicht verwende werden für die Einrichtung und den Vertrieb von Freidänken, für die unschädliche Beseitigung von dean standelem Fleisch und dergl 929führen der Reiesge hehafte sch mir s: e. Eine Abänderung der an die Ergänzungsbeschaukassen abzuführenven Betrage behalte ich mir im einzelnen Falle vor. Ebenso behalte ich mir vor. in Schaubezirken oder in gewerdlichen Betrieben. in denen die Verhältnisse für die Beschau besonders geartet sind, die Vereinbarung von festen Gehältern als Entlohnung für die bei der ordentlich n Schlachtoi=h= und Fleischbeschau tätigen Tierärzte oder fül die Fleischbeschauer und Trichinenschauer zwischen den Beleiligten zuzulassen. II. Ergänzungsbeschau. 1. Vierärzte erhalten in den nicht mit Tierärzten besetzten Beschaudezirken beschau ohne Rücksicht auf die Tiergattung eine Gebühr von 6 Mark 2. Bei Unterluchungen außerbald des Wohnortes(wenn die Entfernung des mehr als 2 am beiragl) sino den Tie äczten außerdem an Fahrkosten diejenigen Sätze zu gewähren. di# nach den jeweiligen Bestimmungen Aver die Reisekosten der Staatsbeamten den Beamlen der fünszer Rangklasse zustehen In solchen Fällen dürfen die Tierärzte nach ihrer Wadl Gebühren oder ein Tägegeld von 10 Mark berechnen. Werden Gedüoren berechnet, so dürten für denfelden Tag Tagegelder nicht gesordert werden Umgekehrt schließt der Bezug von Tagegeldern für den gleichen Tag die Berochnung der Gebühren aus. Tagegelder dürfen für einen Tag nur einmal geforvert werden Sind Tierärzte nach§. 7 der Preußischen Auskührunngsbestimmungen vom 20. März 1003 bestellt und aus Anlotz der Benandlung des Tieres oder aus veter inärpostzeilichem Anlaß(deamtete Tietärzte) an Oit und Stelle und üden hierbei de Untersuchung aus, so haben sie keine Fayrkosten, sondern nur di# Unterschungssebühr zu beansoruchen. Die kotten sind aus der Ergänzungsbeschaukass; zu decken mit folgenden Ausnohmen: Der Tierbe sitzer hat die Gebühren und etweige Fahrnosten der Ergäänzungsbeschau zu tragen und der Ergänzungsbeschaukasse zu erstatten:„,„ Ht g## mtt ium anfaptelel a) wenn entgegen dem Veibot des§ 17 der Ausfukr.=Best des Bundesrats zum Sclachlotehs und Eleischbeschaugesetz eine unzulässige Jerlegung des geschlachteten Tieres vor der Besichtigang durch den Beschauer stattgesunden hut oder für die Beschau wichtige Teile entsernt sind und dierdurch eine Ergänzungsbeschou notwendig geworden ist, Brauipaar sucht 2 Bimmer= Wohnung in besserem Hause. Angebote unter A. 490 Bemdsganr Krannen-Benanalung. Sprechstunden Wochentaes: Vorgons 9-99 Uhr. 8 nuchm. 2—5 UnEily Hensel, Hörde, Schulstr. 21. 2 Ber! Vertratarir der Falbe Reilwelse K Wohnungsrationierung. Wer überlößt Brautpaai —4 Zimmer in besserem Hause? Augeda Lechn. Eisenvahn=Assisten Moning, Elsenbahn=Bau. tbteitung 2 Schwerte. 442 in d Möbl. Zimme Pension ap 480 „„ Rehandlung „System Haas ∆ Hochlnteressante Broschüre mit zirka 30 Abbildungen zu beziehen gegen Einsendung von Mark 1.— von Franz Menzel nit oder ohne nieten gesucht. Angebote unter A. in d. Geschst. d. Itg. #n Dresden-Blasewitz Schuppelt für Lastauto gesucht. Angebote unter A. 471 an d. Geschst. d. Ita. Kere 8 8 * Seeben erschien: O für jeden Fall der Ergänzungsdes Wohnorts vom Beschauorle Gummi-Mäniel gueantiert wasserdicht. C. Rüller son. Münster I. W. 6. Tahrprar n für Westdentschland Winterausgabe 1919.2 Preis 1.10 Mk.— vorrättg Buchhand. G. Brans Schwerte(Ruhr). S giene des— Geschlechtslebens von Prof. Dr. M. v. Gruber. Mit 4 farb. 195.—214. Tausend. Tefels — Preis 2.75 Mk.— Offen, rückhaltslos, ebenso wie wahr und edel ist das kleine Buch. Es füllt eine empfindliche Lücke aum, trotz der zahllosen Menge derartiger Schriften. Venstig in dar 1 Dacmandig. Carl Braus Schwerte(Ruhr). hertige. ach auswars teres eogl. Mädchen ges. Lohn 60 Mk. monatlich. Zu erfr. i. d. Geschst. Fräulein oder Küchenmädchen gesucht. Gartenvilla. Familie: 8 Personen. Hausnädchen vorhanden. 102 Frau Krebs Haspe, Abluerstr. 5s. Für Herrschaftshaus zum Fedr. ein sanderes. ruh. Mädchen, Kind brev. Elterr, ür Küche und Hausardell gesucht. Falls keine Kennt. isse im Kochen, bin geu vereit, sie darin zu unlerveisen. Zweitmödcen vorhanden Jentralheizung, keine Wäsche. Guter Lab#. Zeugntsabschriften mit Phosographie erbeien. 463 Frau Arthur Schnabel Hückeswagen(Rhld) unt Wegen Heirat des jetzigen. suche ich zum 1. Mai de. Is. ein zuoerläsiges 393 Mädchen ür Küche und Hausarbeit. Frau Direktor Cerbrüggen Bahrhofstr. 38. Gidoter u. Sarmaaiun-Simnzer und=Reparateur Ssterhott rüher lanzjöhriger Konzertmeister, halt sich desen# emnsobten. 16x Piano=Handlung Iserlohn. MeibungenPotet. Hergrpir erbeiten. 1141 Kranken Fraues und Mädchen teile ich euentgeltlich mit, wie ich von meinem langjährigen Frasenleiden(Blutarmut, Veiselluss) in kurzer Zeit betreit wurde. Rückporte erbeten Prau Bertha Borlin W 35 8500 # Petsdemer Swose 104 Suu ru Betrnässen 9381 Befreiung sofort. Aiter u. Geschlecht angeben. Auskunft umsonß. Sealtas, FarthsB. Slöfange. 21. Mimi Knapp geb. Brehr Eduard Korte Verlobte. Schwerte, Januar 1920. Statt jeder besonderen Anzeige. Houte nachmittag 8 Uhr entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende Mutter, gute Schwiegermutter, llebe Großmutter, Tochter, Schwesger, Schwägerin und Tante Frau geb. Griese Im Alter von 67 Jahren und 9 Monaten. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Angehörigen. Lehmufer b. Hennen, St. Magnus, Münster 1. Westt., Villigst, den 23. Januar 1920. Lichtspiele Reichskrone Schwerte. Samstag:: Sonntag Wontag Das große Programm Der Skandal im Ein Drama aus den Spielhöllen Berlins in 6 großen 8 Akten. Das Bild hat in allen Großstädten Deutschlands großes Lussehen erregt und vollen Beifall gefunden. feiert Sonntag, den 20. Januar 1920, im Saale des Herrn Helur. Wächter(„Im Reiche d. Wassers“) ein Winteikranzchen bestehend aus 473 Theater, humoristischen Vorträgen und Ball Anfang 4 Uhr. Kassenöffnung 3½ Uhr. Ds ladet freundlichst ein Der Vorstand Das Raritälenkabinell. Drama aus dem Artistenleben in 5 Akten. Lustspieleinlage. Gerner& Co. Hagen LW., Abteilung I. G. m. b. H. Elberfolderstr. 80, Telefon 2519, Postfach 88. Munnunungununuun Hotel Duisberg Soantag, den 25. Januar 1920: S55 = Unterhaltungsmusik= — Kanz— 170 S unter Mitwirkung des Solo-Cellisten Fricke sp; s vom Philharmonischen Orchester Dortmund. Anfang 5 Uhr. Eintritt frei.= Drehbänke, Hand-Tisch-Säulenbohrmaschinen, Shapingmaschinen, Kaltsägen, Polier- u. Schleifmaschinen für verschiedene Spezialzwecke etc. Areilung H. Spiral- und Gewindebohrer, Feilen und Raspeln, Kluppen für verschiedene Gewinde nebst Ersatzbacken, Sägeblätter für Hand- u. Maschinensägen, Bohr- und Drehbankfutter, Schieblehren, Mikrometer, Hämmer und Zangen etc. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 27. Januar 1920, nachmittags 3½ Uhr vom Trauerhause aus statt. Lichtspiele zum alten Ralhaus. Varieté„Zum Adler“ Sonntag, den 25 Januar. nachm. 4 Uhr: Erstklassiges Programm von der berühmten Gesellschaft Sterken. Von morgens 11—1 Unr: Matinee. 461 Heinr. Keopmann. Zentral-Hotel Sternberg. Abteilung III. Holzriemenscheiben, Wellen- u. TransmissionsSteh- und Hängelager, Schmirgelscheiben und losen Schmirgel, Flaschenzüge, Zahnradpumpen, Oelpumpen, Oelkannen, Staufferbüchsen und Tropföler, Ambosse, Schraubstöcke, Feilenhefte und Hammerstiele, Schrauben, Nluttern, Dichtungsartikel, Werkzeugstahl etc. Mit unverbindlicher Offerte stehen wir gerne zu Diensten. Seltenes Angebot. Kaufe nur Mittwoch, den 28. Jan. in Schwerte, von 10 bis 1 und 2 bis 4 Uhr im Hotel Duisberg(Zimmer ist angeschrieben) alte, auch zerbrochene GOblse Zahle für den gewöhnlichen Platinzahn 3, 4, 6, 8 Mk. Platin-Stiftzähne 10 bis 20 Mk. Platin-Plattenzähne 20 bis 60 Mk. nach Brennstifte, auch alte, zahle bis 60 Mk Ganze Gebisse mindestens 8O bis 200 Mk, in Metall bis 1200 Mk. 476 Willig. Erwarte in den ersten Tagen eine Partie Rotklee, seidefrei Weissklee, 1 Schwedenklee, Inkarnatklee,]„ Gelbklee, Luzerne, Provenzer u. Grassamenmischung: susammengestellt aus den besten Gräsern, für# — Weiden und Wiesen.— Bestellungen erbittet 409 E Nur Sonnlag 3 große Schlager. Der amerikanische Sensationssilm: Der Mann des Tages. 5 Akte 5 Akto Das Versteck. Selten spannender Detektivfilm in 4 Alen. Er soll s sie heiraten. Lustspiel in 2 Akten. Vereinigung der Kriegsbeschädigten u. Kriegsteilnehmer von Ergste u. Umgebung. Sonntag, den 25. Jan nachm. 4 Uhr in der Wirtschaft Brinkmann: Versammlung. Allseitiges Erscheinen erwartet 456 Der Vorstand. sranz. Ebaleaur Rolwein sowie: Sonntag, den 25. Januar 1920: KONZER1. Erstklassige Ausik. 7339 Besichtigung ohne Kaufzwang. Eintritt frei. Anfang 4 Uhr. C. Jungesblut. la. Pilsener Bier im Anstich. Gasthaus„Zum Schwan“. 481 Inh. Werner Dingel. Hüsingstr. 23. imsosemammmenmmmme 441 & Strohhute W Größtes Lager Westdeutschlands in: Pianos, Flügel, Ha moniums und Phonola- Klavierspielapparaten. General-Vertretung der anerkannt führenden Weltmarken: Steinway& Sons, lbach, Hupfeld, Hotberg. Vorfährung bereitwilligst ehne Kautzwang. Stimmungen. 8020 Reparaturen. werden jetzt Umformen schon zum angenommen. Musterhüte liegen zur Ansicht bereit. A. Kaufhold. Ww., Schwerte, Ostenstrasse 5. Fernsprecher 189 und 153. S Bliliger Ware! Guter Ware * E v a n g e l i s c h e S c h u l e i n G e f a b r! Die evangelischen Gemeindeglieder, insbesondere die Erziehungsberechtigten. Väter und Mütter. die für Bolbehaltung der evang. Volksschule sind, werden zu einer Versammlung im evangl. Gemeindehause am Sonntag, den 25. ds. Mts., nachm. 5 Uhr steundlichst eingeladen. 488 evangelische Schulausschuß. F. 0. Rörstinghaus, Schwerte Ruhr) sheuschen Poswein Rbein= und Moselweine. Raffin Direkt an Private: Echt Chevreaux- u. Boxcalf-Lederstiefel (braun und schwarz) Kinder Mädchen Kinaben Damen Herren Größe Nr. 22.26 27=80 81=35 36=40 36=42 40-46 Gasthof„Jur Helle“ Dianos. Versteigerung von Waren aller Art, insbesondere ganzer Nachlaßsachen, Mobilar, Früchten u. s. w. An- und Verkauf, Verpachtung von Grundstücken und Gebäuden auch in öffentlichen Terminen an den Meistbietenden, Vermittlung von Hypothekenkapitalien (für Ausleiher kostenfrei), Beratung in Steuer- und Rechtsangelegenheiten, Anfertigung von Anträgen und Entwürfen in Prozeß-, Grundbuch-, Testaments-, Erbschafts- und Nach-euselegenbeien,„„ Anfertigung von Vertragen und Ge-l Herrenkragen suchen, Abschriften, Vervielfältigungen. ven zu 48.— Josef Kölling beeidigter und öffentlich angestellter Auktionator für den Landkreis Hörde. 52 finden Sie bei mir. 1 prachtvoller Pelz 58.— 1 dazu passender Maff 48.— 1 selten) schöner Pelz 78.— 1 Schulterkragen 98.— Kindergarnituren von Mk. 63.— an Bekannimachung. Der am 20. Januar bekanntgegebene Verkauf vo: Herrenanzügen wird auf Montag, den 26. und Dienstag, den 27. Januar ausgedehnt. Ausgade der Bezugsscheine för die Inhabe der Lebensmittelkarte 2000 bis Schluß im Rathaus, Iin Nr. 7 am Montag, den 26. Januar. Schwerte, den 23. Januar 1820. 487 Der Magistrat. Preis Mk. 44.—, 56.— 72.— 95.— 104.— 120.— hochseine Goodyear Welt=Siefel 180.— 150.— Paarweise gegen Nachn. Peter Forster Pirmasans Mein Schlager Alaskaluchs 325 350, 365, 395, 460 500 Mk. Runkelsamen— Orig. Eckendorfer, rot und gelb. Orig. Kirsches Ideal Eckendorfer Elite Nachbau, gelb u. rot emplichlt 408 F. D. Börstinghaus, Schwerte(Ruhr.) nen annnben Geschlechts-Kranke. sore Hilfe— Doppelte Hilfe. Harnröhrei#den, frischer und veralt. Ausfluß. Klavierbeuer P. Gendtong Schwerte, Brückstr. 9. nöglichst sosort gesucht. 451 Hebrüder Dieler, G. m. b. H., Letmathe. Habe früher bei erstklassigen Firmen, wie: Ibach Pohn, Barmen, Mand, Coblenz usw. gearbeilet. Ankauf von alten Instrumenten. Rauchtabak rein Uebersee, Blätterware, (Fein=, Mittel= und Grob cnitt) direkter Bezug von frischer und veratt. Ausfluß schnilt) direkter Bezug von Heilung in kürzester Frist. Syppitis, ohne Berusstbrung, Fabriken, ohne Zwischen. ehne Einspritzung und andere Giste. Mannes= gandel, in versch. Preislagen schwäche, sofortige Hilse, lieder jedes der 3 Leider und Qualiälen vorrätig bei Iu. eine ausführl. Broschhte erschiges,-Panzshreißer Maschwlitz&am; Ostermann Irztl. Gulachten und Hunderlen sten. Bannz####: Hagenerstr. 1. 46 Geheiller. Insendung gegen 7.— Mh. in buarsen— für Porto und Spesen in verschof. Kuverk odne Auf.] Die Behauplung, daß die draßz, durch Spezialarzt Dr. med. Damman, Berlin 1 131,1 Verlohung von Emiiie Potsdamerstraße 123 B. Sprechstunden: 9—11, 2—4 Uhr ausgehoben ist, deruht auf Sonntags 10—11 Uhr. Genou: eggang, we, KS;hen Unwahrheit. Dieselbe in ersorkerlich, damit die richt. Broschüre 4###nn werv. sand. piglmehr aus besondere Grönden von mir hausge. Talapvatto! lefert schnellstens(hoben. Votenzötter druckere u. waus, Friedr. Kaib, Wehhosen Neu eingetroffen: Röschen, Griffel Imnnn Tafeln, Schwämme Gummi imummm in allen Preislagen.: Buchhandlung Carl Braus Schwerte(Ruhr.) dazu billige, passende Mutte. Sie staunen über die Auswahl! Nur so lange der Vorrat reicht, da die neuo Ware zu teuer ist. Pelzhaus Meyer Dortmund Hausastr. 38,1 Treppe Kein Laden. Kein Schaufenster. Telephon.4919. Echtes sofort zu verkaufen. Zu erfr. i. d. Geschst. Zwei Paar 471 Nr. 38 und 36, sind zu verkaufen. Bergetr. 8. Es wird in der Stadt das Gerücht verbreitet, ich habe am Dienstag ab nd einen Posten Seife aus meinem Geschaft zurückgesetzt, um ihn am nächsten Tage zu einem bedeutend höheren Preise zu verkaufen. Das Gerücht ist vollständig haltlos; den Urheber desselben habe ich bereits heute zur Anzeige gebracht, ausserdem werde ich rücksichtslos gegen jeden vorgehen, der dieses Gerücht weiterverbreitet. Fritz Nippus Kolonialwaren u. Delikatessen Markt 6. Deutsche WäscheMmin Handarbeits- Zeitung. Neuer Jahrgang beginnt mit Januar. Reichhaltigste Spezialzeitschrift für Wäsche und Handarbeiten mit doppelseitigen Schnittmusterund Handarbeitsbogen in jedem Heft. Heftpreis monatlich 65 Pfg. Zu beziehen durch die Buchhandlung GARL BRAUS Schwerte(Ruhr), — Co. 9, Postfach 88. nbohrmaschinen, olier- u. Schleifezialzwecke etc. len und Raspeln, winde nebst Erd- u. Maschinener, Schieblehren, ngen etc. u. Transmissionsirgelscheiben und Zahnradpumpen, aufferbüchsen und stöcke, Feilenhefte n. Muttern, DichK. irne zu Diensten. e Is in: s und traten. eltmarken: Hofberg. Reparaturen. le in Gesabel ideglieder, insbesondere die und Mütter. die für BolIksschule sind, werden zu ingl. Gemeindehause 5. Mts., nachm. 5 Uhr 488 Schulausschuß. machung. zannigegebene Verkauf vo1 Montag, den 26. und ausgedehnt. eine für die Inhabe: der Schluß im Rathaus. Zin mer 5. Januar. ar 1920. 487 Der Magistrak. Stadt das Gerücht am Dienstag ab nd us meinem Geschaft nam nächsten Tage höheren Preise zu rücht ist vollständig r d e s s e l b e n h a b e i c h eige gebracht, aussersichtslos gegen jeden Gerücht weiterver486 z Nippus ren u. Delikatessen Markt 6. WäscheMin - Zeitung. imm ginnt mit Januar. tschrift für Wäsche und elseitigen Schnittmusterjedem Heft. Heftpreis 65 Pig. n d u r c h d i e „ARL BRAUS (Ruhr), R ∆ 6 s anessesen. □— □ F. o" 5* SOSESEEESSHE - 2 9 2 E5 15 *5* — rrr sie de Aciomeri unkenntlich einen kleinen Leil# Gesei### s.:: ganze Stun und des Zinn oll#so###2. Da der Mann aoßerdem eine ng brile trug, war er wirklich vastkommen un und eich in seinter Vermnumnung einen, gasse„euie wesen aus alter Zeit, welche, haib Tier, u.. die Welt in Schrecken und Entsetzen verzen#en. Wie zu Stein geworden, so regungsles saß der Menn in seinem dunklen, unbeleuchteten Wagen. gaderes Veräusch: das berankommende Rassein semer, kast als, warte er auf eipaz, Uind nun bee enu au u en z A ur Ansene Aezeu, Geaene eecheet ues Guteneie..„Ba, grif eines Fübrers, nur mit auergernggr Cchamgr4. Die Hunde bellten innerhalb der parkmauer wie flüsierte die weiche, zitternde Stimme #r. Augenene ange 8e, v.gg ##ng bt anbeimiich dero au: Eu und gen #4s! Eie ntsm enen Grund denen etmas mittern: kätd= satzte, deinade ein wenig angstlich, nach schauerlich and nüst klang das dumpse Gehent der Schloßdunde duich den sonst so lautlosen Wald. Und dazwischen vernahmen die beiden, welche Ungendlie Der Wagen mußte hinter ihnen sein auf der WaldEr verürte sich so sellen ein, Feghes zmmerghische: di se Umgebung daß Boprzug bir vre„öerlich erschlen, zum Himmels wilen, rasch! Da ist ein Briest Feu,: Ja schon kaum mehr ein leiser Licht Morgen komme ich— um eif A.,##.— bei.der Gent, abenvs, vu syrn, muum mehr ein leiser LichtForsterei c komme uor uochte— besan alten Försterei— ich komme, wenn ud kann. Man kommt— fort— rasch, rasch!“#.#. Mauer Ein weißes Papier fiel herau von der Mauer und wurde von dem Chausieur geschickt aufgesangen. Dann lag seine in Riesenhandschuhen steckende Hand schon wieder auf der Leitstange.„. ge ag sondern zog sich über die Waisberog hin in stunden=„Auf morgen, Liebling!“ glaubte Kage noch Sedier Cpionteh, nur Veu r Zanz mache das Aatomobikeine=Viesentirxz,. Zühe dechter en alie diez, Vozu Galszin garest ese ue iue Beden un, un u. Au# u ur Arn, des Ger Saibe Ghanr elene zuweichen. Sie hörten es schon ziem! der Straße verbarg es noch den beiden Wartenden zog schimmer über der Erde tag. Ueberdies war die Straße nicht die Zufahrtstraße zu Schloß Freydeck. Diese führte viel welter vorn direkt am Eingange dem großen, ersten Schloßhof vorüber. Und diese Straße, auf der setzt eden Erich und Käthe horchend Eln verrostetes, graltes Pförtchen führte hier heraus, aber Erich enklann sich nicht, dieses auch nur ein einziges Mal geöffnet gesehen zu haben. Der Lärm des Automobils verstummte plotzlich. Es mußte, durch irgend einen Zufall gezwungen, stillstehen. Oder horchte auch der Führer jenes Wagens auf irgend ein Geräusch, einen Laut? Die Hunde dellten jetzt lauter, wutender, und aus der nächsten Nähe. Sie kamen jedensalls dis dicht an bieo gun vernahm man, wenn das Gehenl für einen Moment verstummte, auch noch etwas anderes: einen keichten, roschen Schritt und eine Mädchen„Haro, Hektor— sa— ja— ich will ja ger nicht dinaus— seht— Iggosl,— nur da hinauzf— da an meinen Laßt mich doch! So! So! Seid brar, a Himmels willen! Seid ruhig: Nur noch ein paar „War das wirtlich Hilda Wentheim, welche dort senseito der Mauer, sprach? Und fauchte da nicht in der Dunkelheit ihre schmale Gestalt äuf oberhalb der Man uhterschied nur Die seine Sithonette des Sie plötzlich so? Ich konnte nicht nach! Und was war das da draußen? Wirklich ein Automobil? Wie seltr und um diese Zeit!“„ 6 Hilda Wentheim war schon längst von der Mauer herabgesprungen. Jetzt vernahm man auch sie: „Gewiß, Baron Ullmingen! Ein Automobil. Es fährt oft hier vorüber. Wahrscheinlich einer der Ingenieure vom Bahnbau. Diese Straße jührt, ja der im Bau begrissenen Linie— jevenfalls nicht Wieder heulien die Hunde auf und übertönten jeden Laut, auch den der sich entfernenden, Schrüte, Als die aufgeregten Tiere endlich verstannnten, war auch das leiseste andere Geräusch erstorden. Der Wald lag in tielem Schweigen, wie zuvor; nur die e n Lasher, weiche ur z eiz. 65 Laßt mich doch!. So!„Se! Seid brar, um Waldstraße traten. Kane Biar dus wirklich Hilda? Hilda Wentheim? Und das Automobil? Wer kann der vermummte Lenker gewesen sein? Verstehst du alles, Erich?“ Er schütiekte den Kopf. noch nicht. Aber eins weiß ich nun: Hilda ist nicht so hiljlos, als ich annaem Sie muß Köpschens und eine Hand, welche sich über den Stacheleinen Freund habenz eihr natürlicher Scharssinn zoun 900.— Erich wollte rasch vortreten, rufen, über da klangen drei scharfe, lante Hupentöne, ein Schnausen und Dröhnen. Leknatter und Getöse. Das Automobll sanste um die Wegblegung. Wie m#o daberkam auf der dunklen Straße, ohne Lateruen. glich es einem massigen. schwerfältigen Ungedeuer, das sich einderwölzte. ücksichtsive dlier zermahnend. Rad ungrbeuerlich erschten auch dte in Belze und Beden dugrmummte Gestalt der Chauffeurs, wescher elrd in Bogen om ### trug dus Uxtomsbikkappe, deren junges Rücken###t und hals und Schultern innschloß, und die nur Aber ob sie nicht, verlassen und verzweiselt wie sie ist. ans gelährliche Wege gerat, weiche sie am Ende in die ganz unkenntliche Frscheinung des Ehzamseurs, hatte nicht all dies etwas Unheimliches. Gespensterhaftes Und wie ingteHi.du? Morgen um elf Uhr beim alten Forsthause? 252. um Himmels wulen, was will' sie Nurt nn Frer.den? 8526= Der Teufelstanzsaal. Eine Sage. Neacherzählt von Frivz Leukenthaler. verketen.) Ein Aueflug zum sagenumwobenen Gaisstein, der döchken Erlchung im östlichen Kitzdäheler Alpenkranze. Das Tel ruht in tiefer Morgenstille, und am Himzuel breitet sich noch die fahle Dämrierung aus, aber altzässich zu hellerem Lichte, kaucht, laggsam den östlichen Herizent in rosige Tinten, pir aber bald durch golden hineinspielende Tichter bekämpft Run glänzt der Osten im purpurumsäumten goldenen Nebelschleier, der strahlend auf dem silbernen Gletscherkreise der Tauern ruht. Innner heller werden die Gold= und Purpurtone des Himmelsrandes; plötzlich schießen blendende Lichtbündel in das Himmelsblau und locken aus dem firnund eisgekrönten Gebirge den brennenden Widerschein ihres flutenden Lihtes... Len Eummmage Im Strahlenmeer der aufsteigenoen Sonnentügel eahizit, der Oletische zgrchzenhaste Schönheit. taucht über „Vergihweinnichtz Frei wird das Leven begleiten. den Geick an seine Marg#### Scgnget. Wie ein silberbandumschlungener Rosengarten leuchtet jetzt der Morgenhimmel; die blitzende Goldscheibe der Sonne brennenden Vergrand empor und lächelt Herz in der würzigen Hochlandlust und frei die Brust, und die gesg, Hog'gurftgge segt von der Seele den Staub und Wus des Alltags, der Sorgen und Kümmernisse, die uns im Tale durch 4* 0 gagleiten. dann von der silbernen Bergspitze nieder in das Tal, wie ein früherwachtes liebliches Kind aus den fröhlichen Träumen der Nacht heraus dem neuen Tag Aum löst sich die slammende Scheibe vom Gletscherrand und schwebt frei hinaus in das sanft dende Mergeurot; sie steigt emnvor und wandelte leuchtend am binnen Himmelszelt, das seine Gold= und Purpurfarben wieder in den geheimen Schatzkammern der im Morgenglanze selig ruhenden silbernen Berge verove„ I, Jazelialinenden Morgengefülde an der Kelchalpe vorbei zum aussichtsreichen Gamshag, begleitet von hinhenden Fluren, dunklen Wäldern, sonnigen Bergmatten und stillen Almhütten, um die noch der duftreiche Hochlandfrühling Knospende Alzenrosen locken purhuen#### dem grünen Gesträuch;„Almprimeln winen aus den Felsspalten nieder; Jauchrante, Steinbrech und Brunelse begrüßen uns mit farbigem Hochlandgruß; vom blaubeblümten Wegrand aber ruft es mahnend: Den Hochlandfrieden im Herzen, stehen wir am aussichtsreichen Gamshag in 2180 Meter Höhe. blinkt uns entgegen der Tor= oder Sternsee mit dem klaren, silbernen Gewässer, in dem sich die fröhlichen Alpeniorellen an ihrer geliebten goldenen Freiheit erWie ein blaues Auge ruht der See im Felsenbeite und verschönt diese Höhen mit seinem lieblichen Unter ihm stehen die Torhütten, über ihm in südlicher Richtung. die Alpe Pfandeben, an der wir vorübermandernd zum Tenselstanzsaal gelaugen, einstens schöner Almboden, jetzt aber steiniger Felsengrund. Iier uun zist uus rings eine ebene Hochlsäche ohne inmenschmuck, und wir können es kaum glauden, daß ein lustiges. Aelplerleben Tocz Zie Eage bewahrt die Erinnerungen der ferußen Zeit, und wir lanichen gespannt dem Munde, der uns erzählt, wie dieser Feleplatz zu seinem Namen Die Sage aber lautet wie kolgt:„Hier, wo uns rings nur mehr steiniger Felsboden umgibt, weidete einn aus üppiger Aipenmarte das fröhliche Aimvieh und erfüllte die Lust mit seinem lauten Scheilengetöne. Senner und Seunerinnen durchjäuchzten diese Almen, gingen ihrer Ardeit nach und sreufen sich des Unter den Aelplern waren aber einige, I7pzren Auge war nicht der Friede der Frommen, glühende Feuer der Leidenschaft; in ihrem Herzen; blühte nicht sprühende Lebenslust, da flammte nur der Funke verzehrender, sippiger Brunst. Ledige Burschen voll Zugendfener und Krazz### auch voll Tollheit und Ausgelassenheit, ledige mit den Reizen der Hochlandschönen, aber auch miti ihrem heißblütigen Herzen, hatten sich da zusammengefunden, um das Hochlandsleben, den Alpensommer in vollen Zügen zu genießen. Den Tag über hielt sie die strenge Arbeit im Zaume; abends aber, wenn sich die verstreuten Herden um die Hütten gesammelt hatten und unter ihrem schützenden Dache ruhten, dann kamen die Almer und Almerinnen von allen Seiten her zur Alpe Pfandeben und begannen ihr ausgelassenes Lärmen und Treiben. Hoch gingen dann die Wogen der Leidenschaft, die Aelpler eilten hinaus zu ihrem Tanzplatze, und beim Klange der Fiedel, beim lockenden Schalle der Ziehharmonika tanzten sie bis tief in die Nacht hinein auf der grünen, mondlichterheuten Ebene.„ Immer heißer glühten da die Augen der Burschen; 1 immer Leitrmischreztenote die Venßey; 2. Fönoch metz die Kleider umpreßzten ven glühenern Leid noe mehr als die Arme der tanzenden Burschen.... Lockender klangen die Töne der Fiedel; hastiger und unrastiger wurde der Tanz, immer kecker die Burschen, und immer sinnlicher das wüste Treiben. Alle Scham war erloschen, und in den wirrenden Taumel der Tanzenden gellte der Ruf des schlimmsten Burschen:„Teufel, komm und hilf uns Löohl erbleichten einge ob des frevlen Spruches, die anderen aber lachten wie toll und schrien in die Nacht hinein wie der erste:„Teufel, komm und hilf Da stand der Teufel schon wie aus dem Boden gewachsen vor ihnen, mischte sich unter die Tänzer und zwang die schreckensbleichen Dirnen, mit ihm ein Db ihuen ensehze die Augen Partez, geöght Glieder zitterten, ob den Burschen die Knie sie mußten tanzen, tanzen, tanzen, bis sie tot zur Erde Dann verschvand der Teufel mit grellem Lacheg und ließ auf der Stelle nichts mehr zurück als Felsgestein, wo kein Gras mehr wachsen und keine Blume, mehr blühen wollte. 6 i In den Läften aber klingt es noch vir wie Geigensang und Reizenklang, wie das Wimmern sod##iher Tänzer, und wie Weheklagen und Sterbeseizer zu se vte, Wenschentouy, iener wäsien Rache den Nauen. Der Ort erhielt seit jenee Musn a.##e nen „Teufelstanzsaal“ und hat ihn erhalten bis zum heuttSo erzählt es uns der sazenkundige Mund unseres lieben Begleiters, und den schreckhaften Zauber der absturz uns zur staunenden Bewunderung zukehrte. Am Ostgrate ging es nun empor zum Gipsel, der.