J. Leuuum Stuu utus uuse 3 außer Feie tags. Bezugspreis monatlich 1.70; 2 9 k., bei der Post 1.80 Mt., ohne Bestell: geld. Anse genpreis: Die Sgespaltene Kolonel; zeie oder deren Raum 30 Tig., auswärte; 40 Pf.— J der Rabalt gilt als Kassen= R vatt und erlischt bei Konkursen, Zwanoz= s vergleichen, gerichtlichen Klagen und Nichlbe=: ; achlen der gemachlen Jadiunzebedingungen. Verbunden mit: Schwerter Cageblatt und Anzeiger Schwerter Dolkszeitung Schwerter Volksblatt Welthofener Zeitung Aplerbecker Zeitung Langscheder Zeitung Holzwickeder Zeitung -4 at-blat Amtliches Kreisblatt für den Kreis Hörde. Erstes und ältestes Tagesorgan des Kreises.— Generalanzeiger für den Kreis Hörde. Haupt-Annoncenblatt. Die Schonter Leitung gewüher am P.— " Di„Schurtul Ruung gewahl. ihren abou.; ; neuten für jeden mit Todendenden Unfall gemäß; trn S. 300 Mark Unfall. : dingungen : Druch u. Verlag v. Carl Braus, Schwerte(Ruhr) 2 Fernsprecher 62. Telegramm=Adrosse: Bravo : Schwarte(Ruhr). Postschectdonto 2258 Gdwr.1 Nr 227. Amerika und Deutschland. Der nordamerikanische Präsident Wilson ist von sehr vielen Deutschen lange Seit für einen edelmütigen Jdealisten gehalten worden, der uns einen milden und gerechten Frieden bescheren würde, wozu er unbedingt die Macht gehabt hätte. Daß er kein Idealist war, konnte aber niemandem zweifelhaft sein, der daran dachte, daß das Oberhaupt des neutralen Amerika die Waffenlieferung an England und Frankreich durchsetzte, ohne die unsere Gegner spätestens 1916 matt gewesen waren. Auf Grund dieser Catsache mußte man iyn für einen rücksichtslosen Geschäftspolitiker halten, der, wenn er auch Deutschland nichts zu Liebe tue, doch beim Friedensvertrage darauf bedacht sein würde, die amerikanischen Interessen in Europa zu sichern. Und man nahm an, daß er deshalb Deutschland bis zu einem gewissen Grade vor einer Vergewiitigung durch die Entente schützen würde. Wilson hat das nicht nur nicht getan, er hat sich im Gegenteil von Clemenceau und Lloyd George zu Festsetzungen breit schlagen lassen, die offenkundigen Mangel an staatskluger Kenntnis der europäischen Verhältnisse verraten.(Siehe Polen, Cschechen, Südslawen.) Don einem Selbstbestimmungsrecht war keine Rede meyr. Aus allem, was darüber bekannt geworden ist, ersehen wir, daß Wilson kein Staatsmann, sondern ein Dilettant in Staatsdingen ist, den Clemenceau und Lloyd George überrumpelt haben. Wilson saß auf seinem Dölkerbund-Steckenpferd, und die heutige Ordnung der europätschen Angelegenhetten entfiel seinen händen, derartig, daß er sogar die Ellenbogenfreiheit, die für die amerikanische Goschäftotüchtigkeit die Hauptsache ist, durch Bündmisvertrag, der Frankreich gegen Deutschland sichern soll, preisgab. Der nordamerikanische Senat in Washington hat deshalb die Ratifizierung des Friedensvertrages hinausgeschoben, und es ist zur Stunde noch nicht abzusehen, ob es dahin kommen wird. Diese Stimmung ist aber nicht aus Ceilnahme mit Deutschland entstanden, sondern eben nur aus der Erkenntnis, daß Wilson die nordamerikanische Geschäftszukunft gegeüber England und Japan besonders— nicht genügend berücksichtigt hat. Was der Senat etwa uns geben möchte, das würde nur geschehen, wenn daraus für Amerika ein hoher Gewinn erwüchse. Um den klotstand in Deutschland regt sich der Senat nicht auf, der Grundsatz der Amerikaner ist immer gewesen, wer nicht arbeiten will, kann hungern. Die Lieferung von Lebensmitteln und Rohmaterialien an Deutschland würde der Senat von Frankreich und England gewiß nicht gestatten, aber sie kun es unter der Vovaussetzung, daß wir gut bezahlen. Können wir das nicht, haben wir für die Dielmillionäre, die drüben das große Wort führen, nur noch Interesse als eine etwa mögliche amertkanische Gründung, die uns zu Kulis herabbrücken würde. Also eine Ablehnung des Friedensvertrages durch den Senat in Washington hilft uns nicht aus der Datsche. Wilsons Amtszeit läuft Anfang 1921 ab und im herbst 1920 finden die Präsidentenwahlen statt. Er ist jetzt zum zweitenmal Präsident, und bisher war nicht statthaft, daß derselbe Mann dreimal nacheinander Staatsoberhaupt würde. Aber das wäre kein hindernis für eine leuwahl, über diese Geußerlichkeit sieht man fort. Lor weiß auch der amerikanische Senat, dessen Alehrheit aus republikanischen Gegnern des Demokraten Wilson bestcht. Deshalb läuft sein Vorgehen nicht zum Eenigsten darauf hinaus, die Chancen für Wilsons Wiederwahl zu untergraben. Aber würde auch ein Aepublikaner gewählt, ein tatkräftiges Eintreten für Deutschland wäre auch von diesem nicht zu erwarten. Die nordamertkanische Polttik jeder Partei bewertet Deutschland nach seiner positiven Leistungsfähigkett, und die ist heute ja leider bering. An eine soziale Umwälzung drüben ist eder nicht zu denken. Und ob wir vom Völkerbund viel zu erwarten haben, müssen wir abwarten. Alles hängt in letzter Linie schließlich doch von unserer Jahlungsfähigkeit ab.4 Montag, den 29. September 1919. IA. Sotgund. Vor einer polnischen Revolution Wie der„Dorwärts“ von gut unterrichteter Seite üben Ulyslowitz aus Lodz erfährt, nimmt die kommunistische Bewegung innerhalb der Reihen der polnischen Arbeiter Kongreß-Polons von Cag zu Cag zu. Die ungeheure Arbettslosigkeit in den Industriestädten Kongreß-Polens— so beträgt z. B. die Sahl der Arbeitslosen in Warschau weit über 100000, in Lodz annähernd ebensoviel, in Kalisch 12000—, dazu die von Cag zu Caz ärger werdende Lebensmittelnot, an der auch die reichlichen Jufuhren von Seiten Amerikas nichts ändern konnten— nicht zuletzt aber die Entziehung der Arbeitslosenunterstützung treiben die verwilderten und politisch entrechteten polntschen Arbeitermassen mit Macht den kommuntstischen Werbem in die Arme. Wie weit da russische Einflüsse, insbesondere der rollende Rubel, am Werke sind, muß dahingestellt bleiben. Catsache ist, daß die polnischen Führer der kommunistischen Bewegung vor kurzem erst aus dem Lentnschen Rußland zurückgekehrt sind. Crotz aller Verhaftungen, Unterdrückung ihrer Presse durch die Warfchauer Regierung ist der Bewegung kaum halt zu gebieten. Es wird bestimmt damit gerechnet, daß im Uovember die Arbeit der hetzer in Dutschen ihre Auswirkung finden wird. Daß die Warschauer Regterung, die zweifellos von dtesen Umtrieben Kenntnis erlangt haben wird, nicht tatenlos zusehen dürfte, liegt klar auf der hand. Sie glaubt jedoch ihrer Armes sichen zu sein, mit deren hilfe sie alle derartigen Dutsche im Keime zu ersticken hofft, eine Hoffnung, die allerdings leicht eine trügerische werden kann. Der Bolschewismus. Um Groß=Thüringen. Dem Dolksrat von Reuß ist ein Uachtrag zum Gesetz über den Susammenschluß der thüringischen Staaten zugegangen, der eine Gemeinschaft von zunächst nur sechs thüringischen Staaten vorsieht und koburg und Uleiningen den Beitritt offen hält. hierzu stellte Abg. Körner(Otsch. Opt.) namens der Deutschen Dolkspartei und der Deutschnationalen Dolkspartei einen Antrag, der sich für den Anschluß aller thüringischer Staatun an Dreußen als Provinz ausspricht. Sei hierfür keine Geneigtheit vorhanden, so müsse der direkte Anschluß des Dolksstaates Reuß an Dreußen betrieben werden. Der Antrag lehnt die Regierungsvorlage ab, da ein Jusammenschluß von nur sechs thüringischen Staaten ohne Angliederung preußischer Landestetle kein lebensfähiges Staatsgebilde ergebe. —0— Unsere Heimkehrer. Dentkins Eroberung von Kurst das Signal einer „weißen“ Erhebung? Der von den Engländern unterstützte Ceneral der Weißen Garde Rußlands, Denikin, hatte im Sommer vom Schwarzen Ueer aus das für Rußland lebenswichtige Kohlengebiet am Von(in der Umgegend von Charkow) besetzt, hatte dann aber einige starke Rückschläge erlitten, aus denen heraus die Belschewisten anderer Länder die Hoffnung herletteten, es werde den Bolschewisten gelingen, das Kohlengebiet zurückzuerobern und damtt die drohende Kohlenkataftrophe von den Großstädten und der Industrie Rußzlands fernzuhalten. Die letzten Ereignisse haben nun eine große Veränderung dieser Auffassung zur Folge gehabt. Dentkin hat die Stadt Kursk, die bereits im eigentlichen Rußland(nördlich der Ukraine) liegt, eingenommen, und es scheint, als ob er jetzt zum großen Schlag ausholen wolle, denn das Preßbüro Radio meldet aus horsea, daß die Bolschewisten einen Bericht verbreiteten, wonach sie die Stadt Lwow, 40 Meilen westlich von Kursk geräumt haben und westlich und nordwestlich von Kursk im Kampfe stehen. Die Bedeutung der Front Denikins wächst andauernd. Großbritannien wird ihn wie bisher mit Munition, Ausrüstungsgegenständen und Kriegsmaterial, z. B. Canks, unterstützen. Denikin befehligt jetzt ein heer von 300000 Mann. Der russische Bolschewismus am Ende? In Reval ist ein englischer Journalist, Mr. Dukes, eingetroffen, dem es gelungen ist, von Detersburg zu fliehen. Er berichtet, daß die Bolschewikt vom dauernden Kämpfen vollständig ermüdet sind und sich nach Frieden sehnen. Uan glaubt in Prtersdurg nicht mehr an die Sukunft des Bolscheuinus, sondern sieht dessen Ende als bevorstehend an Es hängt nur vom Fall Detersburgs ab, daß die antibolschewistische Bewegung in Sowjetrußland einen großen Umfang annehme. Die Justände in Detersburg sind nach wie vor verzweifelt. Die Lebensmittelzufuhr hat ganz aufgehört. Dbe auf 400000 Köpfe zurückgegangene Bevölkerung sieht jedoch die schlimmste Gefahr nicht tm hunger, sondern im Frost, denn es gibt absolut kein Brennmaterial, und es erscheint unmöglich, solches zu beschaffen.— In Moskau sind in der letzten Woche 16 Attentate gegen die Bolschewisten verübt worden. Ueber 100 000 Kriegsgefangene eingetroffen. Berlin, 27. Sept. Die Kücktransporte unserer Kriegsgefangenen nehmen einen erfreulich glatten Verlauf, so daß die Jahl der heimgekehrten 100000 Mann schon beträchtlich überschritten hat. Bisher haben sich noch keinerlei Störungen im Derlauf der Cransporte gezeigt. Es steht zu erwarten, daß die Rücktransporte noch stätker werden, wenn erst der Seetransport glatt durchgeführt werden kann. Das Kriegsministerium teilt mit, daß vorgestern aus englischer Gefangenschaft folgende Anzahl Kriegsgefangener angekommen ist: In Köln-Deutz 1344 Mann nach dem Durchgangslager Altengrabo, 1158 Ulann nach Sittau, 1243 Mann nach Göttingen, 1107 nach Wetzlar, 1112 Mann nach Cauberbischofsheim, 1189 Mann nach Löckstedt; in Düsseldorf aus englischer Gefangenschaft 1348 Uann nach Uleschede, in Limburg aus amerikanischer Gefangenschaft 1143 Mann nach heuberg und 1102 nach Rastatt. Dom 20. bis 25. September sind 167 Mann in Limburg angekommen, die aus der Kriegsgefangenschaft entflohen. Ein Aufruf an die deutschen Seeleute. Die„Hamburger lachrichten“ melden: Die im Aktionsausschuß seemännischer Berufsverbände vereinigten seemänischen Verbände, die Reichsabtetlung der Seeleute, des Cransportarbeiterverbandes, Verband deutscher Seeschiffsvereine, Verein deutscher Kapttäne und Offiziere der handelsflotte, Verband deutscher Schiffsingenieure und seemännischer Maschinisten, richteten einen Aufruf an die deutschen Seeleute, in dem es am Schluß „Wir erachten es als unsere unbedingte Pflicht, die deutschen Seeleute aller Grade aufzufordern, sich angesichts der 50000 ihrer eiligen heimbeförderung in England harrenden deutschen Kriegsgefangenen unverzüglich zum sofortigen Dienstantritt auf den Cransportdampfern der WoermannLinie, wie auch in jedem anderen hafenort bereitzustellen. Hier gilt es, unseren gefangenen deutschen Brüdern und dem ganzen deutschen Dolke einen unvergänglichen Dienst zu leisten. —0 Damit steht also fest, daß am 15. Oktober der Kampf im Dortmunder Gebiet entbrennen wird. Erhebliche Erhöhung der Vergarbeiterlöhne. Die Verhandlungen über die Erhöhung der Löhne im Bergbau, die in Essen stattfanden, sind jetzt abgeschlossen. Der Sechenverband hat folgendem Dorschlag der Vertreter der Arbeinehmerverbände zugestimmt: Die Gedingearbeiter unter Cage erhalten ab 1. Oktober eine weitere feste Schichtzulage von 5 Ulk., die handwerker und alle übrigen Arbeiten über Cage, namentlich auch die Schichtlöhner unter Cage, sollen gleichfalls mit Wirkung ab 1. Oktoben eine nennenswerte Lohnerhöhung erhalten, die bei über 21 Jahre alten Schichtlöhnern unter Cage die Julage der Gedingearbeiter im Durchschnitt noch übersteigen wird. Die nähere Regelung erfolgt bei eingeleiteten Carifverhandlungen. Generalstreik der englischen Eisenbahnarbeiter. Rotterdam, 28. Sept. Der Generalstreib der englischen Eisenbahnarbeiter hat in der letzten um 12 Uhr begonnen. Die amerikanische Streikbewegung. Wie aus Uewyork gemeldet wird, haben dte amerikantschen Behörden Ulaßregeln gegen die revolutionären Agitatoren getroffen, von denen bereits einer verhaftet wurde. Der Streikführer Foster erklärte, daß bereits 327000 Mann ausständig seien. Im Stahlzentrum Pittsdurg fino 70000 Uann ausständig. Auf beiden Seiten derettet man sich auf einen langen Kampf vor. Dre Arbettgeber richten Wohnungen für die Arbeitswilligen ein. Der Generalstreik soll bis zum 1. Uovember dauern, falls nicht 60 Prozent Lohnerhöhungen, die 30 Stundenwoche und 150 Prozent Lohnerhöhungen für Ueberstunden an Sonn- und Fetertagen bewilligt werden. keine Verhandlungen mit den Streikenden. Die aus Uewyork gemeldet wird, hat der Oräsidend der Bethlehem Steel Comp. auf das Ultimatum der Arbeiter geantwortet, daß er mit dem Ausschuß der Metallarbeiter nicht verhandeln könne, da seine Gesellschaft das gegenwärtige System nicht aufgeben könne. Diese abschlägige Antwort des Präsidenten wird dem nationalen Komitee der Metallarbeiter zur Beratung vorgelegt werden. Dermutlich wird der Streik bei der Bethlehem Steel Comp. am Montag proklamiert werden. 1 Arbeiterbewegung. Carifbewegung in der hütten- und Metall-Industrie Dortmund, Hörde und Umgegend. Aus-Anlaß der von den Arbeitgebern erfolgten Ablehnung des vom Reichsarbettsministerium gefällten Schiedsspruch nahmen die Arbeiter geheime Abstimmungen bezüglich ihrer weiteren Stellungnahme vor. Don den 25 220 Mttgliedern der Uletallarbeiter-Jentralgewerkschaften als Carifkontrahenten mit den Gruppen A, B und C des Dortmunder Arbeigeberverbandes wurde von der erdrückenden Ulehrheit die Kündigung beschlossen. Nur 607 Stimmen waren gegen Kündigung. Das Stimmenergebnis der Dolnischen Berufsvereinigung, der Bau= und holzarbeiter sowie der sonstigen Beruse, auch der sondtkalistischen Freien Vereinigung steht noch aus, jedoch liegt die für die Kündigung notwendige dreiviertel Majorität beretto vor. Aus Stadt und Umgebung. * Schwerte, 29. September. ee(Günstiger Erntestand.) Der Wochenbericht der Preisberichtstelle des deutschen Landwirtschaftsrats urteilt über die Lage: Die kühle und feuchte Witterung ist für die Einsaat, für die Rüben und für diejenigen Kartoffelfelder, deren Kraut noch nicht abgestorben ist, willkommen. Die Ablieferungen an Brotgetreide an die Reichsgetreidestelle sind seit einiger Seit gewachsen, doch ist der Landwirt gegenwärtig so von allen Seiten durch die dringendsten Arbeiten bedrängt, daß selbst die hohe Druschprämie nicht überall so ausgenutzt werden kann, wie die Erzeuger es vielfach wünschen. Im freien Handelsverkehr geht hafer fortdauernd sehr viel nach dem Westen. In Amerika haben die Handelsämter der Vereinigten Staaten und Kanadas einen gemeinschaftlichen Feldzug gegen die Ceuerung unternommen, u. die scharfen Rückgänge des Uaisnotierungen sind zum Ceil mit darauf zurückzuführen. Ebenso ist eine sehr flaue Cendenz Argentiniens als Rückwirkung der nordamerikantschen scharfen Preisverluste zu betrachten. **(Infolge des Kohlenmangels) ist der schlag in den fauerländischen Bergen in diesem Jahre recht bedeutend. Der Preis des holzes ist ebenso wie die Abfuhrkosten noch weiten in die höhe gegangen. Während man vor dem Kriege fün den Kaummeter holz 5.50 bis 6 Uk. bezahlte, kostet er heute 40 Ulk. Jum Aufforsten der abgeholzten Berge werden jetzt meist Cannen gepflanzt, weil sie lohnender sind und in den Bergen gut gedeihen. **(Die Fettnot wegen kohlenmangel.) Während noch vor einiger Seit von den maßgebenden Stellen angekündigt worden war, daß die Fettversorgung sich im herbst bessern würde, ist leider das Gegenteil eingetreten. Die zuk Verteilung kommenden Fettmengen sind geradeen den letzten Wochen bedeutend schmäler geworden. Auch diese bedauerliche Catsache hängt, wie aus Kreisen des Reichsernährungsamtes verlautet, mit dem Mlangel an Kohlen zusammen. Es sind, so wird versichert, genügend Kohstoffe vorhanden, um die in Aussicht gestellte Erhöhung der Fettrate, sowohl in Margarine als in Speifeöl, durchzuführen. Diele Fabriken aber kommen infolge des Kohlenmangels ihren Lieferungsflichten nicht nach. Der Reichskommissar für de Kohlenverteilung sollte auch hier schleunigst einzugreifen versuchen, um durch eine Sonderbelieferung der Fett erzeugenden Fabriken mit Kohle die Jetterzeugung zu steigern. **(Die Ernte der Spätkartoffeln) hat jetzt begonnen, der Ertrag bleibt in hiesiger Gegend durchamittlich hinter den Erwätrrungen zurück. Stellenweise ernrer man pro Morgen“ nur etcha 40 Jentner gegen früher schon 100 bis 120 Jentner in gutrn Jahren. Ein Hauptfehler war der Plangel an guten Saatkärtöffeln im letzten Frühjahr. alle paar Jähre muß därin ein Wechsel stattfinden. Wo in diesem Jahre die Stauden lange grün blieben, gidt es auch eine gute Ernte. hauptsächlich ist dieses im Münsterlande der Fall gewesen. Dort gibt es Erappeln stief. hoffentlich fällt die Ernte in den Lieferungsbezirken für unsere Stadt noch zufriedenstellend aus. Fett und Fleisch gibt es nächstens wenig, die Hauptsache bleibt da: Kartofseln, Gemüse und gutes Brot. *(Einlösung von 50 Mark-Noten.) Sämtliche Reichsbankanstalten sind nunmehr ermächtigt worden, die 50 Mark-Uoten vom 20. Oktober 1918, die seit dem 10. September nur noch von der Reichsbankhauptkasse in Berlin eingelöst wurden, noch bis zum 31. Gktober ds. Irs. in andere Sahlungsmittel umzrtauschen. **(Missionsfest.) Am gestrigen Sonntag feierte die hiefige evangelische Gemeinde nach zweijähriger Pause ihr Missionsfest. In den Vormittagsgottesdiensten waren die herren Pfarrer Lücking-hohenlimburg und Missionsinspektor Kriele-Barmen Festprediger, welche ihren warmherzigen Ausführungen den göttlichen Missionsbefehl bezw. das Bibelwort: „Gott will, daß allen Menschen geholfen werde", zu Grunde legten. Im Kindergottesdienst berichtete letztgenannter Redner in anschaulicher Weise über seinen Aufenthalt in Neu-Guinea. Die Nachversammlung am Nachmittage im Gemeindehause war trotz des heftigen Regens derart besucht, daß der Saal vollständig besetzt war. Die genannten Redner schilderten eingehend die durch den Krieg geschaffene Lage der Rheinischen Mission daheim und draußen und ermahnten eindringlich zu weiterer Opferbereitschaft für die Heidenmission. Weitere Ansprachen hielten die Pfarrer Cerberger und Uell. Der Dosaunenchor, der Männer- und gemischte Chor verschönten unter Herrn Weichbrodts Leitung die Feier durch ihre Darbietungen. Die Cellersammlung bei der Nachfeier ergab die stattliche Summe von über 200 Mark, wozu noch die Kollekten der Vormittagsgottesdienste und der Inhalt der Dankopferbüchsen kommen, sodaß ein sehr namhafter, die Ergebnisse früherer Jahre wesentlich übersteigender Betrag den Missionszwecken zugeführt werden hann. *:(Jur Stadtverordneten-Sitzung.) Im Anschluß an unseren Bericht über die letzte StadtverordnetenSitzung sei noch ergänzend mitgeteilt: In der Angelegenheit henschel, Kramer gegen Schulte muß noch bemerkt werden, daß der Stadtverordnete Schulte ausdrücklich entgegnet hat, daß von einer geheimen Denunziation des henschel keine Rede sein könne. Die Abwehreingaben seien an mehrere Behörden mit Namensunterschrift gesandt und sogar durch einige Seitungen(Seitschriften) veröffentlicht worden. Mit der Verhaftung des henschel habe Schulte nichts zu tun, er habe im Gegenreil dem Kriegsgerichtsrat in Münster erklärt, daß er kein Interesse an einer Festhaltung des henschel habe. Die Frage, ob henschel unschuldig in Schutzhaft genommen, könne nur das Oberkriegsgericht in Münster beantworten. Das im übrigen die Bemerkung des henschel anbelangt, er habe sich seit Juli 1919 jeglicher Angriffe gegen Schulte enthalten, so hat Schulte demgegenüber in der Sitzung erklärt, daß ihm noch vor 4 Wochen eine Knzeige des henschel vorgelegt sei, über welche er sich habe äußern müssen. licht allein ihn, sondern auch herrn Jöckel und noch andere Bürger habe henschel wiederhalt bösartig denunziert oder angezeigt.. Daß in der libwehr solcher Angriffe henschel mal den Kürzeren zöge und selbst in strafrechtliche Verwickelungen käme, darüber brauche man sich nicht zu wundern. ee(Frauenverband.) Zum Besten seiner Wohlfahrtsbestrebungen veranstalrete der hiesige Frauenverband am Samstag und gestrigen Sonntag im Ostermannschen Saale einen Unterhaltungsabend, der sich eines derartigen Besuches erfreute, daß der Saal bis auf den letzten Platz besetzt war. Der erste Geil des fast überreichen Programms wurde durch musikalische Darbietungen geschätzter heimischer Kräfte ausgefüllt. Frl. Strack erfreute durch mehrere Lieder die Juhörer mit ihrem prachtvollen, ausgeglichenen Alt. In Frau Fleitmann lernten wir eine Sopranistin mit recht ansprechender Stimme kennen; ihr„Waldeinsamkeit“, wie auch ein mit Frl. Reuter gesungenes Duett sanden, wie auch die Darbietungen der übrigen Solisten, reichen Beifall. Ueber herrn Schäfer brauchen wir kein Wort des Lobes seinen bisherigen Erfolgen hinzuzufügen; für sein wuchtiges Organ schien der Saal nicht Raum genug zur vollen Entfaltung zu bieten. Begleitet wurden die Lieder in sehr feinsinniger Weise und mit der wünschenswerten Anpassung von Frl. Mertens. Herr Dr. med. hamm von hier hatte sein gereiftes Können als Geigenkünstler in den Dienst der guten Sache gestellt. In dem„Ave Maria“, bei welchem die Harmonium-Begleitung bei herrn Lehrer Klähn in guten Händen lag, und in zwei andeStücken bereitete herr Dr. hamm den Juhörern einen erhebenden Genuß. Der zweite Ceil des Abends wurde durch das dreiaktige Lustspiel „Die zärtlichen Verwandten“ von Benedix ausgefüllt. Die Darsteller des reizenden Werkes entledigten sich ihrer Aufgabe in einer Weise, die Berufsschauspielern alle Ehre gemacht hätte. Die ganze Veranstaltung ist als eine wohlgelungene zu begeichnen und hat' der Kasse des Vereins, über dessen gemeinnützige Bestrebungen und Einrichtt##gen#ir wiederholt berichteten, neue Mittel zugeführt. Allen Mitwirkenden sei auch an dieser Stelle bestens gedankt. *:(Staatsbeihilfe gegen die Teuerung.) Der preußischen Landesversammlung ist der Entwurf eines Gesetzes zugegangen, das Uittel auswirft, um die Gemeinden in den Stand zu setzen, die Beihilfen für Kriegswohlfahrtspflege zu erhöhen und die Preise für Lebensmittel herabzusetzen. Durch diese Mittel sollen die Gemeinden verpflichtet werden, die wichtigsten Lebensmittel, die von ihnen verkauft werden, im Preise herabzusetzen. **(Julagen zu Renten aus der Invalidenversicherung.) Die Reichsregierung hat angeordnet, daß für die Seit vom 1. Gktober 1919 bis zunächst zum 31. Dezember 1920 eine monatliche, im voraus zahlbare Sulage zu der Rente gewährt wird, die auf Grund der reichsgesetzlichen Invalidenversicherung als Invaliden-, Alters-, Witwen- und Witwerrente bezogen wird. Die Julage beträgt einschließlich der bereits früher gewährten Sulage von 8 Mark monatlich 20 Mark für Empfänger einer Invalidenoder Altersrente und monatlich 10 Mark für Empfänger einer Witwen- oder Witwerrente. Waisenrentenempfänger erhalten keine Julage.— Ueber seine Rente einschließlich Zuschlag braucht der Rentenbezieher künftig nur eine einzige Quittung - auszustellen. Auf diese Vorschrift hätte, wie uns das Postamt mitteilt, schon am 1. Oktober jeder Rentenempfänger bei Abholung seiner Bezüge am Postschalter zu achten. *(Stenographisches.) Der hiesige Krends'sche Stenographen-Verein eröffnet morgen abend in seinem Vereinslokal, Wirtschaft C. Klempt, Mährstraße, einen neuen Unterrichtskursus in der Krends'schen Dolksstenographie. Es kann jedem jungen Manne nur empfohlen werden, die gebotene Gelegenheit zur Erlernung der Kurzschrift zu benutzen. Wir verweisen auf die Anzeige in vorliegender Uummer. **(Der Redaktions-Maikäfer), auf den wir im Frühjahr vergeblich gewartet haben, hat sich jetzt zum herbstbeginn doch noch eingestellt. Der braune Geselle ist von spielenden Kindern vor den Coren der Stadt gefangen worden; anscheinend hat er, als seine Genossen im verflossenen Frühjahr sich zum Abschied rüsteten, den Anschluß verpaßt. **(Der M.=E.=D.„Liedertafel“, Schwerterheide) feierte gestern sein herbstfest unter recht guter Beteiligung im„Reiche des Wassers“. Unter der Stabführung des herrn herlinghaus brachte der alte Verein, der sich von den Einwirkungen des Krieges allmählich wieder erholt, mehrere hübsche Lieder gut zum Dortrag. Umrahmt wurden dieselben durch musikalische und theatralische Darbietungen. Ein Cänzchen beschloß die gemütliche Feier. Die Bahnarbetter Be., B. und H. zu Seisecke hatten veteinbart, einen Wagen Umzugsgut zu öffnen und ließen zu diesem Zweck den Wagen auflaufen. Dadurch war die Cür aufgegangen. Otele Sachen waren durch das Auflaufen stark beschädigt worden. Das Gericht erklärte sich als unzuständig und verwies die Sache als Einbruchsdiebstahl an das Landgericht zu hagen. Wegen gemeinschaftlichen Jagdvergehens und der Uebertretung der Verordnung vom Rat der Dolksbeauftragten betreffs Kbgabe von Heeresgut hatten sich die Arbeiter Br., Sch. u. H. zu Buchholz zu verantworten. Br. hatte ein Jagdgewehr, die übrigen Militärgewehre, mit denen sie unerlaubt die Jagd ausgeübt hatten. Jeder erhielt 250 Ulk. Geldstrafe und je 50 Mark für die Nichtablieferung von Waffen. Der Kaufmann U. von hier hatte Einspruch erhoben gegen einen Strafbefehl von 1500 Mark Geldstrafe, weil er unberechtigt in einer Seitung größere Ulengen von Sigarren und Sigaretten angedoten halks. Er' gäb an, die Verdronkung nicht gekannt und nur1 Pfennig Kufschlag pro Stück zur Deckung seiner Unkosten genommen zu haben. Das Gericht ermäßigte den Strafbefehl auf 30 Ulh. Aus den Provinzen. * Brilon, 27. Sept.(Eine Ehrengabe.) Stadtverordneten bewilligten 150000 Mark als Ehrengabe für die Kriegsteilnehmer der Stadt. Jeder Frontsoldat, der bis zu einem Jahre Soldat war, bekommt 50, bis zu 2 Jahren 100, bis zu 5 Jahren 150 und jeder der länger als 5 Jahre Frontsoldat war, 200 Mark. Soldaten, die innerhalb Deutschlands grdient haben, erhalten die Hälfte der Beträge. * Hülmen, 27. Sept.(Tödlicher Unglücksfall.) Die Witwe Flüchter von hier, die ermüdet vom Felde kam, setzte sich auf die Deichsel eines Wagens, der einer Dampfwalze angehängt war, und kam zu Fall, wobei sie durch Ueberfahren so schwer verletzt wurde, daß sie bald nachher starb. Oberhausen, 27. Sept.(Große Eisenbahnränbereien) sind in den letzten zwei Jahren auf den Strecken Wanne—Karnap, Osterfeld—Oberhausen und Wesel—Emmerich verübt worden. Die Sachen wurden besonders zur Nachtzeit an bestimmten mit helfern verabredeten Stellen einfach aus dem Eisenbahnwagen auf das Gleis oder den Bahndamm geworfen. Den Räubern fielen ganze Ballen Stoffe, Schließkörbe- mit Inhalt, Lebensmittel, Säcke voll Sucker, Schuhwaren, Postpakete usw. in die Hände. Eine Anzahl Arbeiter(Roßbeck, Arens, Ueuhaus, Lankers und Donderwöldke aus Frintrop und Moritz aus Oberhausen) ist jetzt als verdächtig ermittelt worden. Das unehrliche Handwerk haben die Verhafteten jahrelang betrieben. * Köln, 26. Sept.(Jeder blamiert sich so gut er kann.) In der Kölner Elektrischen unterhielt sich eine deutsche Dame etwas zu laut und bei dieser Unterhaltung fiel der unglückliche Satz:„Die englischen Damen sind nicht schön.“ Ein englischer Offizier, der in der Straßenbahn saß, ergriff die Partei für die„beleidigten“ englischen Damen. Die vorlaute deutsche Dame mußte nun auf Befehl den Wagen verlassen und wurde auf ein Mi tärbureau zur Veranwortung ihres„schweren Vertischens“ gebracht. Uun kommt die Strafe. Die Dame mußte 14 Cage jeden Morgen auf diesem Bureau erscheinen und den wunderschönen Satz aussprechen: „Die englischen Damen sind doch schön.“ Wer schüttelt da mit dem Kopfe und denki, es ist doch weit gekommen? * I.71n, 25. Sept.(Derurteilung eines Scheusals.) Das Reichsnotepfer. TU Berlin, 29. Sept. Die Blätter bringen Leit. sätze, die der deutschenntionale Abgeordnete hugen. beig der Nationalversammlung zur ganzen oder trtlweisen Ersetzung der Reich:: Kopfervorlage durch eine Swangsanlethe oder Steueranleihe unter. breitete. Hugenbelg ompfiehlt, die Vermögens. abgabe in Su#m der Uebernahme einer Reichs. anleihe(Steueranleihe) entrichten zu lassen, die zwar mit 5 Prozent verzinst ist, aber unter Frei. stellung von allen anderen Steuern(Einkommen. und Vermögenssteuern des Reiches, Ländern und der Gemeinden) mit einer in den ersten 10 Jahren 5-prozentigen und von da an s-prozentigen Steuer belegt wird, deren allmähliche Cilgung für den Fall der Besserung der wirtschaftlichen Lage Deutschlands in Aussicht gestellt wird. —0— Innere Mission. Die zweite hauptversammlung des I8. Kongresses für Innere Mission, der in Bielefeld tagte, brachte einen Vortrag von Geh. Konsistorialrat D. Schaedler-Breslau über„Das Evangelium und die religiösen Strömungen der Gegenwärt". Den Schluß der öffentlichen Verhandlungen des Kongresses bildete ein Dortrag des Generalsuperintendenten D. Schöll-Stuttgart über„Die Innere Mission und die Geffentlichkeit". Die Ausführungen des Redners ergingen sich in folgenden Gedankengängen: Das Christentum kann und soll trotz all seiner Innerlichkeit eine Macht im öffentlichen Leben sein, ist es aber heutzutage viel zu wenig. Die Innere Mission soll zmar ihre diakontsche Arbeit auch fernerhin mit Eifer treiben, aber das eigentlichen Gebot der Stunde darin erblicken, daß sie Dorkämpferin werde im Kampf um die Seele der Gefährdeten und Entfremdeten und für die Behauptung und Wiedergewinnung der christlichen Grundlagen unseres gesamten Dolkslebens. Hierbei hat sie ihr Rugenwerk besonders auf unsere Jugend zu richten. Die Cagung dürfte in ihrer Gesamtheit auf manchen wichtigen Gebieten; des Dolkslebens sich frucht. bringend und in hohem Maße anregend auswirken. Im Ceer ertrunken #irzte eine Botenfrau, herbstsorgen. Die Flur prangt in des herbstes Farben, Des Sommers goldne Sonne sank, Geborgen sind des Feldes Garben, Und durch das Land hallt Erntedank. Und dennoch, ob der Erntesegen In diesem Jahr auch reich erblüht, Die llot bekümmert das Gemüt, Wir sehn dem Winter bang entgegen. Der Winter naht mit Sturm und Kälte, Da schätzt man sehr den warmen herd, Wer seine Kohlen auch bestellte, Bekommt nur schwer, was er begehrt. Die Kohlennot verbreitet Schrecken In jeder Stadt, in jedem Dorf, Uun sucht man wohl mit holz und Corf Des hauses Heizbedarf zu decken. So muß man sich dem lotstand fügen Und wenn man seinen Ofen heizt, Ist dies ein teueres Vergnügen, Drum ist es nötig, daß man geizt. Man kriecht, wirds kalt und ungemütlich, Beizeiten in das Federbett, Dann spart man Kohle und Brikett Und tut im Craum sich etwas gütlich. In der W. r.: ** Aplerbeck, 27. Sept.(Lebensmittel.) In der Woche vom 28. September bis 4. Oktober 1919 gelangen zur Verteilung auf Grund der Kundenlisten 125 Gr. Uudeln= 16.5 Pfg., 125 Gr. Hülsenfrüchte = 34,25 Ofg. und 50 Gr. Suppen= 13 Pfg. Gegen Abgabe des Butterscheines Nr. 40 gibt es 100 Gr. Fett. Die Geschäfte haben an Fert den Rest des noch vorhandenen Schmalzes, das Pfund koster 3.50 Mark, im übrigen Margarine, das Pfund zu 3.25 Mark, erhalten. Schöffengericht. In der letzten Sitzung, welche cherr Amtsgerichtsrat Dr. Klffers leiteke, kamen folgende Sachen zur Derhandlungt#### Die Witwe 3. von der Schwerterheide war von dem jugendlichen Wilhelm Kr. mit dem Fahrrad engefahren worden, zu Fall gekommen und hatte verschtedene Verletzungen erlitten. Kr. wurde zu einer Geldstrafe von 20 Mark verurteilt. Der Schüler Gerhard B., die Ehefrau H. und der Dreher H. hatten Nutzholz aus dem Schwerterwald gestohlen, um der Kohlennot zu steuern. Das Gericht nahm keinen Diebstahl, sondern Uebertretung aus§ 570,5 des R. Str. G. B. an; hier fehlte jedoch der Strafantrag und mußte daher Freisprechung erfolgen. Wegen Obstdiebstahls war dem Anstreicher Carl h. aus holzen ein Strafbefehl in höhe von 1 UIh. zugestellt worden. Sein Einsptuch hiergegen hatte den„Erfolz“, daß die Strafe auf 5 Ulk. erhöht MAröe. Gregor Stahl in Overath bei Köln mit zwei Komplizen wegen eines Diehdiebstahls verhaftet. In Bensberg im Untersuchungsgefängnis faßte Stahl den Plan, sich zu befreien und er lockte den bejahrten Aufseher und Gerichtsdiener in seine Selle. Es war Brauch, am Christfest erwas gnädig mit den Infassen zu verfahren, und Stahl haite eine Sigarere rauchen dürfen. Er stürzte sich nun auf den alten herrn und bohrte ihm eine 13 Jen imeter lange Eisenklammer ins rechte Ruge, das auslief. Das Instrument drang tief ins Gehirn, es an verschiedenen Stellen zerstörend, so daß es als ein Wunder gelten muß, daß der Verletzte heute seinen Dienst wieder versieht. Stahl lief, als Breidenbach wimmerte, zurück, bohrte das Eisen tief dis zur Hinterhaupthaut ins Gehirn und rief:„Hast du Has bald genug?“. Die Geschworenen nahmen Cotschlagsversuch ohne mildernde Umstände nach§ 212 an, worauf das Urteil gegen den schwer vorbestraften Einbrecher auf sieben Jahre Suchthaus und zehn Jahre Ehrverlust lautete.(Die Strafe ist viel zu gering ausgefallen. Schriftl.) * Süchteln, 25. Sept.(Meuchelmord.) hier wurde der Schneidermeister Regtdius hölters durch einen Schuß getötet, als er abends mit seiner Frau nach hause ging. Die Frau wurde unter dem Verdacht der Mittäterschaft verhaftet. * Mainz, 26. Sept.(Unter der französischen Knnte.) Nach einer amtlichen Bekanntmachung des Oberbefehlshabers der zehnten Arm:#####en auf der Straße die Männer durch Hutabnehmen zu grüßen die entblößt vorbeigetragenen Regimentsfahnen der verbündeten heere und militärische Leichenzüge, ferner haben während des Abspielens der Nationalhymne der verbündeten Mächte an öffentlichen Orten die Männer die Kopfbedeckung abzunehmen und die Hymne stehend anzuhören. #tte, in das gefüllte Cee #aß sie noch um hilfe rn Steuerflucht des 3I o#s Besitzsteueramt in St gesamte im Inlande zugzeugfabrikanten R. uhnt, da der zurzeit zlieger die auf Grund V#setzte Sicherheit in höhe Ungebracht hat. 1 Ooppelraubmerd in ufgefunden in ihrer Wo ##in der Windmühlendef schre alte Mutter. An #ord vor, da eine größ ah wirt. 60 Der Schlaf nur macht uns frei von Sorgen, Der uns in schöne Cräume hüllt, Er schützt uns, bis der neue Morgen Mit neuen Sorgen uns erfüllt. Uun gilts, die neue Last zu tragen, Die schier uns zu erdrücken droht. Man hat so seine liebe llot, Sich einigermaßen durchzuschtagen. Dem braven hausherrn brummt der Schädel# Denn Uangel herrscht statt Ueberfluß, Da seine Buben, seine Mädel Er kleiden und ernähren muß. Besonders tritt zum herbst-Quartale So vielerlei an ihn heran, Er leistet, was er leisten kann, Doch immer heißt es: Jahle, zahle! 05 Da gilt es, Ruhe zu bewahren,. Wir müssen harren in Geduld, Soeben haben wir erfahren: Graf Berchthold ist an allem Schuld, Genasführt wurden unsre Leiter, Uun lösseln wir die Suppe aus, Jetzt wirds enthüllt, nun ists heraus Den Schaden tragen wir Ernst Heiter. —00000— Letzte Dral (eigerner De Neue Dau versailles, 29. ü Rat der Vertreter de vimittag beschlossen, nlerschalls Foch den D ierreichen, um die sor sen Provinzen Litaue stuppen des Generals venn die deutsche Regi Bunte Chronik. 1„Sieh' nicht an den Rhein“. Die farbigen Franzosen können das Klima am Rhein nicht au vertragen. Sie sterben weg wie die Fliegen. O#s# werden in Mainz bis zu 20 Särge an einem Tage für Angehörige der Kolonialtruppen bestellt. Wieder festgenommen. Der vor einigen Cagen aus der Festungshaft in Eichstätt entwichene fishere kommunistische Polizeiprästdent Mairgüntge ist in München wieder festgenommen worden.— Stat Liese Heinrich Herford im Sey Für die Be nahme und Kronzegenden meines lieben Vaters sagen Dank. U Beran Die Annener Roos& Schulle, absichtigt, auf ihre hausen Flur 1, Steuergemeinde 27 esen von etwa 2 Generator zu erri# Auf Grund? gewerbeordnung i 1900 und der Nr. Ausführungsanwe vird dieses Vorh bekannt gemacht, binnen 14 Tagen schriftlich in zwei koll anzubringen. nungen liegen au Einsicht aus. Die Einspru mit dem Ablauf diese Bekannim ausgegeben wor können Einwend nehr angebracht Zur mündlit erhobenen Einw 19e der vorbezei Ronlag, den 13.4 auf dem Amtsbi und wird beson! im Falle des 2 oder der Wider Erörterung der gangen werden, Als Komm Herr Amtmann Hörde, Namen ### Der K7 gen Leite hugenzen oder age durch unterermögens. r Reichs. ssen, die iter Freinkommen. dern und 10 Jahren en Steuer für den en Lage 93 38. Kon. feld. tagte, rialrat D. m und die Den Schluß gresses bildenten D. in und die s Redners ngen: Das ner Inneren sein, ist nnere Mis. such fernerichen Gebot rkämpferin irdeten und nd Wieder. unseres geihr Augenrichten. Die if manchen sich frucht. auswirken. irben, itlich, sorgen, Schädelr Im Ceer ertrunken. In Nienburg(Auhalt) zte eine Botenfrau, die im Gaswerk zu tun #atte, in das gefüllte Ceerbassin und erstickte, ohne zaß sie noch um hilfe rufen konnte. Steuerflucht des Flugzeugfabrikanten Fokher. uas Besitzsteueramt in Schwerin(Ulecklenburg) hat ###s gesamte im Inlande befindliche Vermögen des zugzeugfabrikanten R. h. G. Fokher beschlagda der zurzeit in Amsterdam wohnende zieger die auf Grund der Steuerfluchtgesetze fest#ette Sicherheit in höhe von 14 251 000 Mk. nicht #gebracht Opppeiraumerb in Nrete Schred Arnachet ###fgefunden in ihrer Wohnung wurden in Lichten###n der Windmühlenbesitzer Schewe und seine 75 jchre alte Mutter. Anscheinend liegt ein Kaub#ord vor, da eine größere Summe Bargeld verah wirt. —000 Letzte Dradimeldungen leigener Deyescheittetst.) Neue Daumschrauben. versailles, 29. Sept.„Cemps“ berichtet, kat der Vertreter der 5 Großmächte hat gestern vormittag beschlossen, durch Vermittelung des Herschalls Foch den Deutschen eine letzte llote zu ierreichen, um die sorfortige Räumung der balti#en Provinzen Litauens und Kurlands durch die sruppen des Generals von der Soltz zu verlangen. venn die deutsche Regierung dieser Aufforderung nicht Jolge leistet, würden Matznahmen getroffen werden, die besonders umfassen: 1. Die Einstellung jeder Nahrungsmittelzufuhr und jeder Infuhr von Rohmaterialten an Deutschland; 2. den Abbruch aller Verhandlungen finanzteller Art, die augenblicklich mit Deutschland gepflogen werden, besondere mit Röcksicht auf die Kroditbewilligung. Angriffe auf deutsche Rriegsgefangene in Belgien. was Perlin, 29. Sept. Die Reichszentralstelle für Kriegs. und Zivilgefangene teilt mit, daß die sich auf der heimfahrt durch Belgien befindlichen deutschen Kriegsgefaugenen durch die Bevölkerung mit Steinen und Glaswürfen angegriffen werden. Bisher sind 26 heimkehrer verletzt in Köln eingetroffen. Gegen dieses unglaublich rohe und unmenschliche Derhalten gegen die deutschen Kriegesgefangenen, denen endlich nach langen Jahren die Freiheit zurüchgegeben ist, wird schärfster Einspruch bei der belgischen Regierung erhoben. Die Verhandlungen mit den (U Berlin, 29. Sept. In der gestrigen Fraktionssitzung der Deutsch=demokratischen Partei der Nationalversammlung ist eine Entscheidung über die Frage des Eintritts der Demokraten in die Regierung noch nicht gefallen. Nach der„Doss. Stg.“ sei der Eintritt dreier demokratischer Minister in das Ministerium scher. PRasande eriunt bie Bagisund nicht an. aU Lugano, 29. Sept. Admiral Cagni ist in Fiume eingetroffen und hatte mit d'Kununzto eine zwiistündige Unterredung. Knnunzto hat geantdaß er die gegenwärtige Regierung nicht anerbeune und jede Derhandlung zurückweise. Die Opposition gegen das Hiume. Unternehmen. U Lugano, 29. Sept. Im italienischen Kronrat haben sich, wie der„Corriere destall Sera“ meldet, sämtliche Mitglieder mit Ausnahme von Bissolati, Marcora, Bonati und Burztlai gegen die Kunexion von Fiume ausgesprochen. Die Autwort Wilsons, die inzwischen eingetroffen ist, konn nur nachkommen wollten, wurden sie von den Engländern mit gefälltem Bajonett vertrieben. Dus rumänische Kommando hat wegen dieses Vorfalles bei der amerikanischen Mission Einspruch erhoben. Der Einspruch ist aber unbeantwortet geblieben. Die Frage der Rückgabe von Schantung. EI Reiterdam, 29. Sept. Die„Newyork Limes“ meldet aus Cokio: Japan bereitet ein offizielles Schreiben an China vor, um es zu einer Konserenz über die Rüchgabe von Schantung einzuladen. Die Ronferenz soll einberufen werden, foLald Japan den Friedensvertrag ratifiziert hat. Eine neue Unabhängigen. dezu beittagen, die Oppostion gegen das Unter.(11 Hrannschweis, 29. Sopt. Bei der genehmen zu verschärfen. strigen Stichwahl für die Neubesetzung des MagiErnster Zusammenstoß zwischen strats wurden die Randidaten der Bürgerlichen rumänischen und englischen Truppen. und der Mehrheitssozialisten Eu Bubepest, 2. Sept. Hier hat sich ein Hävgigen mit 24700 gegen eund 11.00 ernster Jusammenstoß zwischen englischen und rumänischen Cruppen ereignet. In der Efener Burg inische Militärpatrouille die den erschien eite rümantsage, vittehtputtonine, die den Auftrag hatte, die gesamten Telephonapparate abzumontieren und mitzunehmen. In der Burg wurden die rumänischen durch englische Soldaton empfangen, die dort auf den Befehl der Ententemissionen die Requirierung verhindern sollten. Die Englander forderten die Rumänen auf, sich zu entfernen. Als die Rumänen der Aufforderung nicht heiter. sochigen nicht egen. inem Uoge stellt. igen Gggen nüchene frülatrrünger poden. Statt Karten. Liesel Fischer Heinrich Grünewald Verlobte. Herford Reingsen b. Ergste im September 1919. 7333 Für die Beweise herzlicher Teilnahme und für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange meines lieben Gatten und unseres Vaters sagen wir unsern innigsten Dank. 7343 Schwerte, den 29. Septbr. 1919. Frau Witwe Feit und Kinder. Tabmmameumdmmmmfh hängigen mit 24700 gegen rund 11000 Stimmen gewählt. Die Unabhängigen hatten im Vergleich zu den hauptwahlen am vorigen Sonntag einen weiteren Verlust von 5000 Stimmen. Priefkasten. Abonnent 28. Wir sind gern bereit, Ihre Anfrage zu beantworten, aber warum halten Sie so ängstlich Ihren Namen zurück? Für die Schriftlettung verantwertlich Fried. Araas. Druck und Verlag: Carl Braus, beide in Schwerte. Lichlsplelerur Reichskrone. Zulaten Nur noch heute. Wieder zwei große Sensationen! 2 Bilder, wie sie besser kaum gezeigt werden können. Das große amerikanische Sensationsschauspiel in 4 Akten Geserzie Menschen. Ein Drama aus dem Rußland vor dem Kriege in 4 großen Akten. Frl. Kimball Young, die amerikanische Bühnenschönheit in der Hauptrolle. Das beste Detektiv-Schauspiel Der Hund von Baskerville. Detektiv-Drama in 4 großen Akten (Alwin Neus) in der Hauptrolle.# — Spannende Handlung. für die # Herren-u.Damen Schneiderei 5 Seidenstoffegs Pilerspitzen Sherlock Holmes Verblüffende Tricks. Der Kinokönig. Lustspiel in 2 Akten. S 5 Bekanntmachung. Es wird darauf aufmerksam gemachl, daß die Hreissraße von der Ruhrdrücke dei Schwerte bis Haus Villigst wegen Ausführung von Neuschüttungsarbeiten während der Jeit vom 29. September bis 12. Oklober ds. Is. für den Fuhrverkehr nicht passterbar ist. 7252 Hörde, den 25. Seplember 1919. Das Kreisbauamt. 8 oi Litzen Tülle else Bekanntmachung. Die Ausgabe der neuen Einfuhrzusatzkarten für Speck, Fett und Mehl sowie der Fleischkarten findet statt am: Freitag, den 3. Oktober 1919, vorm. von 8—12 Uhr Lebensmitlelkarten Nr. 1—1000, nachm. von 3—6 Uhr von 1001—2000, Samstag, den 4. Oktober 1919, vorm. von 8—12 Uhr Lebensmittelkarten Nr. 2001 3000, nachm. von 2—6 Uhr von 3000—Schluß. Lebensmittelkarten sind vorzulegen. Schwerte, den 27. September 1919. 7351 Der Magistrat. esenien Fransen# s Quasten. 5is Ariegszwieback wird im hiesigen Gerätehause abgegeben und zwar am Dienstag an die Inhaber der Ledensmittelkarten 1—1800, am Mittwoch von 1801 bis Schluß. 7347 Magistrat. Bekanntmachung. Die städtische Badestelle an der Ruhr wird mit dem 30. d. Mts. geschlossen. Beranntmachung. Die Annener Stahl= und Tempergießerei Roos& Schulle, G. m. d. H. in Annen beabsichtigt, auf ihrem Grundstücke in Rüding= hausen Flur 1, Parzelle Nr. 1732/285 der Seuergemeinde Rüdinghausen einen MartinBekanntmachung. Die Annener Stahl=, Eisen= und Temper= gießerei Roos& Schulle, G. m. b. H. in Annen“ Der bekannte Tiroler 7304 Dio Mara 5 Schwerte. 6215„ e Schwerte, den 27. Septemder 1919. 7351 Der Magistrat. Kappus=Schabei Seuergemeinde Aüdwehansen eiven Zzrigemlbeabschigt, auf ibrem Grungstüche in Röding=Siene Tahr seicheune dr voun ewna 2t ootung uuit Biorzengen, gausen Fur 1,Zgzele dr. 1245385 derszug uagen dus giner en beichior du ertichten..., Steuergemeinde zuldinghausen 2 Schmelzösen marzi uno enpfehlt,. sa Auf Grund der§§ 17 und 18 der Reichs- mit Oel= oder Naphtalin=Feuerung zu errichtell.s beslens.. 7304 gwwerbeordnung in der Fassung vom 30. Juni] Auf Grund der§§ 17 und 18 der Reichs= 1900 und der Nr. 19 und 20 der ministeriellen Cass. 2. eingetroffen. A. 7337 ne vom 30. Juni] Auf Grund der§§ 17 und 18 der Reichs= *r vn“ ,g0 gewerbeordnung in der Fasung vom 30. Suui] Verireier gesucht. 1. Mai 190211000 und der Nr. 19 und 20 der ministeriellen1„.#.#. den Verkaut vor nehmen wellen Offert. u. GZ 19•9 an W. Hütte: G. m. b. II., M Gladbach Stlundes 735 Ausführungsanweisung vom 1. Aai 190 11.200 unr der Nr. 19 und 20 der ministerlegen#iche den Verkauf vor urd dieses Vorhaben mit der Aufforderung Ausführungsanweisung vom 1. Mai 1904 Manpshosen, Fraueneekannt gemacht, Einwendungen gegen dasselbe wird dieses Vorhaben mit der Aussorderung kostümröcken, Stoften einnen 14 Tagen bei dem Amte zu Kirchhörde bekannt gemacht, Einwendungen gegen dasselbe usw. an Peivate überchriftlich in zwei Exemplaren oder zu Proto- hinnen 14 Tagen bei dem Amte zu Kirchhörde toll anzubringen. Beschreibungen und Jeich= schriftlich in zwei Exemplaren oder zu Prosogenannten Amte zur koll anzubringen, Beschreibungen und Zeichves. nungen liegen auf dem genannten Amie zur Die Einspruchsfrist nimmt ihren Anfang Einsicht aus. ait dem Ablauf des Tages, an welchen das! Die Einspruchsfrist nimmt ihren Ansang dese Bekanntmachung enthallene Kreisblall mit dem Ablauf des Tages. an welchem das ausgegeben worden ist. Nach Ablauf der Frist diese Bekanntmachung enthaltende Kreisblalt Ennen Einwendungen in dem Verfahren nicht ausgegeben worden ist. Nach Ablauf der Fristsgugg in uung, wird## behr angebracht werden.: können Einwendungen in dem Versahren nichtsgotan gotn, auter sos Jur mündlichen Erbrierung der rechtzeitig mehr angehragt, wer denz Gummi-Mäntel garantiert wasserdicht. C. Rülter sen. Münster 1 W. 7197 Bekanntmachung. Die Ausgabe der Zucker-, Mlich-, Fleisch- und Einfuhrzusatzkarten findet wie folgt stalt: Gemeinde Holzen: Dienstag, den 30. September 1919, nachmiltags von 3—4 Uhr Wirtschaft Hosang; Bemeinde Wandhofen: Millwoch, den 1. Oktober 1919, nachmittags von 2—2½ Uhr Wirtschaft Kleff; Gemeinde Garenfeld: Mittwoch, den 1. Oktober 1919, nachmittags von 5—6 Uhr Wirtschaft Soeding; Gemeinde Syburg: Donnerslag, den 2. Oktober 1919, nachmittags von 8- 3½ Uhr Wirtschaft Küper: Gemeinde Gelsecke: Freilag, den 3. Oktober 19 6, nachm. von 2—2½ Uhr Wirtschait Schulte=Höppe: Gemeinde Villiast. Freitag, den 3. Oktober 1910, nachmittags von 3½—4 Uhr Wirtschaft Grave. Ledensmittelkarte, Familienstammduch und ärztliches Attest sind vorzulegen. Für diejenigen, welche ihre Marken in den Terminen nicht abholen können, findet ein besonderer Termin am Sonnadens, den 4. Ottoder. vormittags im Amtshause stalt. Westhosen, den 26. September 1919. 7835 Der Amtmann. erhobenen Einwendungen wird gemäß 19 e der vorbezeichneten Anweisung Termin auf Aonlag, den 13. Oktober d. Is., vormitlags 10 Uhr auf dem Amtsbüro zu Kirchhörde anberaumt und wird besonders darauf hingewiesen, daß in Falle des Ausbleibens des Unternehmers oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Erörterung der Einwendungen wird vorgegangen werden, Als Kommissar des Kreisausschusses ist der Herr Amtmann Müller tätig. Hörde, den 22. September 1919. Namens des Kreisausschusses. ni Der Vorsitzende: Luckhaus. # vo„zungen wics genöß Ziser 19 e der vorbezeichneten Anweisung Termir den 13. Oktober b. Is., vormitlags 10 Udr ersgergeg. Wursauf dem Amisbüro zu Kirchhörde anderaum!] au glst, in 9. Geschsles und wird besonders darauf hingewiesen, daß wagr Settungt im Falle des Ausbleibens des Unternehmers der„Schwener Hestung. oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Henugh, Erörterung der Einwendungen wirdvorgegangen, ais Kommisar des Kreisauschuses u Mädchen der Herr Amtmann Müller tätig,.„ 7302 für Haus= u. Landarbeilen Hörde, den 22. September 1919.(eofl. gug zum Melber.“ dag Erenschassag einen Gutshaushalt gesüch. Liamens des Kreisausschusfes zu alst. bel W. Scherlt. Der Vorsitzende: Luckhaus, Landral. melhestraße 10. 7333 zum Eintragen per I. Oktober liegt bei — mir offen. Fr. Nippus Kolenialwaren u. Delikatessen. — Markt 6= Aaser- u. AanuanduAeparaturen u.-Süimmen führt fachgemäß aus P. Gendrong Klavierbauer 7353 Schwerte, Brückstrasse 9. I', üche. angerüster zu verkauschen eotl. zu verkaufen, sowie ein gulerh. August Hussmann, Hüsingheide 34. 7341 50 Di. Siemraden u. Runkeln Warnung: Wir ersuchen hiermit uns. Nachdarn ihre Hühner aus unsern Gärten und Kellerraum fern zu halten, da pir Gitt gelegt haben. 5. Terhorst, Ed. Sauerland, Beckestr. 28 Wegen sasl neues Raummangel 7344 Klavier zu kausen gesucht Ju ersr. in der Geschäfts= zu vermielen. steile der Scho. 3ig. 7955 Juerfr. in d. Gesch. d Jig. Gasien, Alemndt, = Verschleimung. Schreibe allen Leidenden gerne umsonst, womit ich mich von meinem schweren Lungenleiden selbst befreite. Heinrich Deicke, Wackersieben, Provinz Sachsen. Auch bei Hautjuchen, Flechten, Krätze, ossenen Beingesowüren gerne umsonst Auskunft. 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Klempt, Mährstraße, einen Unterrichts-Kursus in der rationellen Arends'schen Volksstenographie. Honorar etnschl. Lehrmittel 7.50 Mark. Gleichzeitig beginnt ein Wiederholungs=Kursus für die Vereinsmitglieder; und laden wir zur Teilnahme an demselben alle Schriftgenossen ein. 7348 Der Vorstand. 10 Herrenelelich wird sauder gewaschen und gedügelt. Ellige Sachen werden in kurzer Frist gelief. Frau Stegemann, Molhestraße 71, 1. Sie Empfedle mich destens zus Bügeln von Herten=Stärkewäsche. Frau Siebald, 7346 Serascheleaße 171. Geldtsen Rückzahl. verleibt a. Calderosen Kamburs! Re eecee Die schönste Austlüllung der Feiersunden bietet ein Abonnement auf die gediegene Familienzeitschrift Das Buchfür Alle Fesselnde Erzählungen, Interessantes u. Lehrreiches für jedermann aus allen Gebieten. Reicher Bilderschmuck. Alle 14 Tage ein Heft für 60 Pfg., d. neue Jahrganghatsoeben begonnen. Probeheft kostenlos. Bestellungen nimmt entgegen C. Braus, Buchhandlung Schwerte(Ruhr). Die„Schwerker 2d. bal der Pon ged. An egenpreis zit; oder dern 2 40 P— 3 der : R bait und erlischt : vergleichen, grichlt : achten der genacht = Nr 228. — Ein 3 Die Frage des hängt in erster Lini Finanzpolitik. Die die sich hier Schrit immer neuer Form Wir haben soeben einen Konflikt mit weil sie geglaubt h Umsatzsteuern Ausführung des# die schwersten Prol die Frage der zu 1 diffiziler, je mehr tst daher klar, daß was neue Verwirrt Leute zu geben,## wenn sie irgendein formulierten, Ueld Beispiel die Post anderen llotiz veröffentlich und Cörigste hera alte Mär von de anleihe aufger einer solchen Maß Bereich der Möglie hand, ader bekan Betracht kommend und wieder erklä treten werde. Mla ganze Sache als und wenn diese De Wort der Kritik, d genug wäre. Ein Richtung, daß##i entsprechend ihrer wieder einmal ih Regierung zu kül aufgestellten Beha mußten sich näm! breitete Meldung richtig sein kon gestellt worden, da in Bamberg, auf d vorgab, nur Frag worden sind. Il Beteiligung der B einkommensteuer, Steuerverwaltung auf das Reich u amtenfragen. Distreng vertraulick zu der Runhme Berliner Lokalko unterrichtet sein ausdrücklich erk allerdings geradführung der öff den die Börse u anscheinend abst versetzt worden Ein al die Königs von ihrem Berl solgendem inter Führer des 6. k Golz, und dem An den komme In Ihrem: dauerlicherseits hätten die Gef deutschen Solde Anbetracht der Paris den Besel aus Kurland“ propaganda,# deutschen Crup pahrscheinlich,