ahre Besteilerh. Ungelgerbe abte-speites Zoloneigette ober Kaum 25 Pio— Joder Radatt gill als u. erki###e bei Konkursen, Iwangsschen, herichlüchen Ragen und Nichide. un bes genahten Sahhungebehindungen. Drad u. Oechan u. Cott örem, Su#et Fernsprecher 62, Telegramm=Adrese: 2 Scuers(Uuted Pesfceshes 8259 52. Jahrgang. Montag, den 30. Juni 1919. Versailles, 28. Juni. heute nachmittag um 3 unterzeichnet word liche Sibirien gelegt hat. Wie Japan heute dasteht, braucht es eine Auseinandersetzung mit Amerika, wenn diese unvermeidlich sein sollte, über die Weltherrschaft im Stillen Ozean wahrlich nicht zu scheuen. — Frieden uns so lange es anging, zu erhalten. Die Regierung der deutschen Republik hat in Weimar jetzt ebenfalls erkannt, was schlaflose kächte bedeuten, und in ihnen erkannt, daß die neue deutsche Staatsform in der Cat nicht allein genügt, sich daraufhin die Freundschaft der anderen Nationen zu erwerben. Uns bleibt für die Zukunft keine andere Politik möglich, als es die der Vergangenheit war, nicht international durch uferlose Pläne zu wirken, sondern durch deutsche Dolitik alle Kräfte, die etwas leisten können, zu sammeln und damit die Achtung der Welt zu erobern. Die Partelauseinandersetzungen, die im Reichstage nicht aufhörten, werden auch in der NationalversammDokumente, die ihn ergänzen, das heißt, Protokoll und Abkommen bezüglich des Rheinlandes zukommen zu lassen. Diese Cexte wurden mit denselben Satzmitteln, Formen und Lettern gedruckt, wie die für die Unterzeichnung bestimmten Instrumente. Eenehmigen Sie, herr Dorsitzender, den Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung. gez.: Clemenceau. Versailles, 29. Juni. Gesandter v. hantel richtete folgende llote an den Dorsitzenden der Friedenskonferenz, Clemenceau: herr Präsident! Im Auftrage des Reichsmintsters des Auswärtigen beehre ich mich, Euerer Exzellenz folgendes mitzuteilen: Unter Hinweis auf den Schlußabsatz des Schreibens Euexer Exzellenz vom 20. Mai dieses Jahres wegen Heimbeförderung der Kriegsgefangenen und auf den Ceil 6 der Antwort der alliierten und assoziierten Uächte auf die Bemerkungen der deutschen Delegation zu den Friedensbedingungen bittet die deutsche Regierung um eine tunlichst baldige Erklärung, wann, wo und in welcher Jusammensetzung der Jusammentritt der im Artikel 213 Abs. 1 des Friedensvertrages vorgesehenen Kommission in Aussicht genommen ist. die Zeremonie der Unterzeichnung in Spiegelsaale zu Versailles begann Sonnabend nachmittag um 3 Uhr. Nachdem sämtliche Delegierten der alliierten und assoziierten Blächte ihre plätze eingenommen hatten, wurden die deutschen belegierten in den Saal geleitet und zu dem für de bestimmten Platz geführt. Der Vorstzende der Jeicdenskonferenz Clemenceau erhod ecklärte, nachdem die Bedingungen der auiterten assoziierten Mächte durch Deutschland angenomnen seien, ersuche er die deutschen tigten, das Friedensdokument zu unterzeichnen. Er heb hervor, die Unterzeichnung des Friedensvertrages bedeute, daß die Bedingungen in loyaler Weise werden müßten. Um 3 Uhr 12 Min. Nach der dem endgültigen Friedensvertrage beigelegten amtlichen Karte sind am Verlauf der Ostgrenze Deutschlands die nachstehenden Renderungen vorgenommen worden: Die Ostgrenze setzt an der Ostsee an der Diasnitz-Mündung ein, läuft durch den Jarnowitzer See und erreicht südwestlich von Warschkau die pommerisch-westpreußische Grenze, der sie bis westlich Adlig-Briesen, südwestlich von Bütow, folgt. Don hier geht die Grenze nach Südosten, so daß GroßPeterkau, Steinfort, Ueuguth und Samphol bei Deutschland bleiben, Kelpin und Konarzin an Polen fallen. Dem Flußlauf der Brahe nach Osten folgend, wird die im ersten Vertrage festgelegte Grenze nördlich Konitz erreicht. Niesewangz bleibt Das sollte mit großen Buchstaben bei Deutschland, Konitz fällt an Polen. Südlich erium, in jedem Kontor, in jedem Lonitz verfolgt die Grenzlinie eine andere Richd in jeder werkstatt angeschlagen tung, derart, daß die Bahnlinie Konitz, Flatow, Krojanke, Schneidemühl bei Deutschland bleibt. rüher vom Friedensjubel und vom] Die Grenze überschreitet die Bahnlinie bei Jenzgesprochen, viele Anstrengungen sind nick füdlich Konitz und verläuft so, daß die Orte g auf diesen Tag gemacht worden. Grunau, Böck, Battrow, Cziskowo und Groß-Butzig. bei uns ein großes, aber beredtes bei Deutschland bleiben, und der Nitzafluß und r herrscht in Paris stürmische Aus- später die bisherige westpreßisch=posensche Grenze ber in den meisten anderen Staaten bis zum Wakunter See westlich Stahren die pfindung, als könne man des neuen! Grenze bildet. Von hier zieht sich die Grenze in gers nicht recht froh werden, als rechne rader südwestlich gerichteter Linie nach der EinMöglichkeiten. Die Stimmung der mündung der küddow in die Uetze nördlich Usch, segreiflich, denn ihr Kriegsfanatis das an Polen fällt. Sie folgt dann der letze bis größten, und sie haben am meisten zur brandenburgischen Erenze südlich Kreuz, wobei Die lange Clemenceau noch die in- Czarnikau und Filehne an Polen fallen, und isse Frankreichs meistern wird, muß schließt sich im weiteren Verlauf nach Süden dem Vorläufig kann er sich ja seines ersten Vertragsentwurf an bis zu dem Punkt, wo ven, auch den„Jdealisten“ Wilson im die schlesische Grenze östlich Ulbersdorf erreicht e Friedensbedingungen besiegt zu wird, Sie folgt nunmehr der alten posen-schlesischen eutschland den Frieden angenommen Grenze derart, daß der schlesische Sipfel nordöstlich Genehmigen Sie, herr Präsident, den Ausdruck einer eusgezeichneten Hochachtung. Es ist wieder Friede auf Erden, aber leider nur auf dem Dapier. Denn was dieser Friedensvertrag bringt, der nun anerkannt und unterschrieben ist, einigt nicht einmal die Staaten der„siegreichen" Entente vollständig; wie kann man denken, daß er, die bisher im Kampf miteinander gestandenen Dölker versöhnen wird? Deutschland und seinen Verbündeten ist der Friedensvertrag statt mit Milde und Recht mit hohn, haß, Unrecht, Demütigung und Ehrlosigkeit bis zum Rande gefüllt worden, und dies Höllengebräu sollen wir bis zur leige leeren. Es wird uns kein Cropfen geschenkt werden. Ulan sagt, die Gewohnheit tut viel. Aber die Bedingungen des Friedensvertrages sind so gefaßt, daß wir nie zur Ruhe gelangen werden, und wäre es auch eine solche der äußersten Bescheidenheit. Immer wird es heißen, zahlen, zahlen, zahlen, und auch der sonstigen Ansprüche wird kein Maß und Siel sein. Und dazu die Lage der verratenen Landsleute, die an Franzosen, Dolen und Cschechen verhandelt sind wie tote Waren, dazu das Gericht, das den Kaiser und deutschen Reichsangehörigen als den angeblichen alleinigen Kriegsschuldigen auferlegt werden soll, dazu die llot mit lohnender Arbeit und ausreichender Ernährung. Das alles verheißt wahrlich keine Friedenszeit, und wenn wir trotzdem versuchen müssen, das deutsche Reich wieder aufzubauen, so sind wir das unserem Uaahionmen über die Rheinlande— heimbeförderung der Kriegsgefangenen. Versailles, 29. Juni. Der Dorsitzende der Friebenskonferenz, Clemenceau, richtete folgende Uoten den Gesandten von Haniel: herr Vorsitzender! Die alliierten und assoziierten Nachte haben die Uote der deutschen Oelegation besuglich des Abkommens über die„Rheinlande vom 7. Juni geprüft, sie nehmen davon Nlotiz, daß die seheln, die von der deutschen Oelegation aufgeAufen werden können. genehmigen Sie, herr Dorsitzender, die Susichemeiner vorzüglichen Hochachtung. gez.: Clemenceau. 29. Juni. Clemenceau hat dem Vorsitzenen der deutschen Friedensabordnung nachstehendes schreiben zugehen lassen: Dorsitzender! Ich habe die Ehre, Ihnen die binliche Jusicherung zu geben, daß der gedruckte n mit dem Wortlaut identisch ist, der am 21. Juni 919 Ihnen überreicht wurde, abgesehen von den ertekturen, deren Liste Ihnen am 24. Juni zugewunde und von den Rbänderungen, die in der vorgenammen werden der Bevollmächtigten len. eelliegend beehre ich mich, Ihnen ein Exemplat des Friedensvertrages und der beider durch die Hallersche Armee führt unvermeidlich zu Blutvergießen. In der Arbeiterschaft ist ein massenhaftes Kbfallen von der polnisch-sozialistischen Partei zu den in Oberschlesien deutsch-gesinnten Kommunisten und den deutschen Sozialisten festzustellen. Der Breslauer Eisenbahnerstreik erregt aber im jetzigen Augenblick größte Entrüstung. Die Führer der Arbeiterschaft und der Gewerkschaften erließen einen Aufruf gegen die Streikgelüste. Dolnische Verbände entfalten hinter der Front jede Nacht eine eifrige Cätigkeit. Die große Eisenbahnbrücke über die Oder bei Oppeln muß jede Nacht mit Maschinengewehren und handgranaten verteidigt werden. Der Grenzschutz ist durchaus zuverlässig. Die Meldungen von Zeitfreiwilligen sind besonders im Kreis Kreutzburg sehr befrieAgend. Beihmann Hollweg stellt sich den Alltierten zur Verfügung. Der ehemalige Reichskanzler von Bethmann hollweg hat, nachdem er bereits am 20. Mai ds. einen gleichen Schritt auf ausdrücklichen Wunsch der Reichsregierung hat fallen lassen müssen, am 25. Juni an den Ministerpräsidenten Clemenceau ein Schreiben gerichtet, in dem er diesen bittet, das nachstehende Schriftstück zur Kenntnis der gegen Deutschland alliierten und assoziierten Mächte zu bringen. „In Artikel 227 der Friedensbedingungen haben die alliierten und assoziierten Mächte Seine Majestät Wilhelm, 2. von hohenzollern, früheren Deutschen Kaiser, wegen schwerster Verletzung des internationalen Sittengesetzes und der geheiligten Macht der Verträge unter öffentliche Anklage gestellt. Sie haben gleichzeitig ihren Entschluß kundgetan, an die Regierung der Niederlande ein Ersuchen zu richten, worin sie bitten, den ehemaligen Kaiser zum Zwecke seiner Verurteilung auszuliefern. Mit Bezug hierauf erlaube ich mir, an die alliierten und assoztierten Mächte die Bitte zu richten, das gegen Seine Majestät den Kaiser beabsichtigte Verfahren gegen mich stattfinden zu lassen. Zn diesem Zweck stelle ich mich hierdurch zur Verfügung der alltierten und assoziierten Nächte. Als ehemaliger Deutscher Reichskanzler trage ich für meine Amtszeit die im deutschen Staatsrecht geregelte alleinige Verantwortung für die politischen handlungen des Raisers. Ich glaube hieraus den Anspruch herleiten zu dürfen, daß die Rechenschaft, welche die alliierten und assoztierten Nächte für diese handlungen fordern wollen, ausschließlich von mir gefordert wird. In der Ueberzeugung, daß die alliierten und assoziierten Mächte einem durch öffentliches Staatskecht normierten Rechtszustand auch internationale Beachtung nicht versagen wollen, darf ich der hoffnung Ausdruck geben, daß Sie meiner dringenden Bitte stattzugeben geneigt sein werden. hohenfinow, den 25. Juni 1919. gez.: Bethmann hollweg.“ Die neue Streikwelle. Das gleichzeitige Aufflammen der neuen Streikbewegung in Beilin, Hamburg, Landsberg und Frankfurt ist sicherlich kein Iufall. Wir stehen, darüber kann kein Sweifel bestehen, vor dem Begknn einer kritischen Periode, die allerdings die Regierung nicht überraschend trifft. Schon seit längerer Seit war man in Weimar über die Absicht der Kommunisten unterrichtet und konnte sich auf die erforderlichen Gegenmaßnahmen einstellen. Die Arbeiter selbst mögen, wie beispielsweise in Hamburg, glauben, daß ihre Bewegung rein wirtschaftlicher Natur ist, ohne zu erkennen, daß sie von den Drahtziehern hinter den Kulissen zu politischen Swecken mißbraucht und direkt zur Schlachtbank geführt werden. Am stärksten tritt das bei den Eisenbahnern hervor, bei denen die Kommunisten sich vereinzelt mit Flugblättern sehr weit vorgewagt und ihre politischen Zwecke enthüllt haben. Die Regierung scheint entschlossen zu sein, den Kampf auf der ganzen Linie aufzunehmen. Deshalb stehen ihre Maßnahmen, eben weil sie für die Jukunft vorbaut, nicht überall im richtigen Verhältnis zur gegenwärtigen Lage. Der Berliner Eisenbahnerstreik hat inzwischen weiteren Umfang angenommen, wie die Eisenbahner selbst behaupten, wegen des lloske-Erlasses, der ein glattes Streikverbot enthält. Catsächlich war aber der Beschluß zur Ausdehnung des Streiks bereits vorher gefaßt. Die beruhigenden Wirkungen des Streikverbotes erwartet man an amtlicher Stelle erst in einigen OO Eine Ecklärung des Freikorps Hackelau Folgende Drahtung ist an den Reichswehrminister lloske abgesandt worden: Das gesamte Freikorps Hacketau ist mit der bedingungslosen Knnahme des Friedensvertrages nicht einverstanden, weil die Auslieferung der ehemaligen Heerführer unvereinbar ist mit der Ehre deutscher Soldaten. Falls die Regierung keine bindende Susicherung der Unantastbarkeit der alten Heerführer gibt, wird das Freikorps deren Schutz selbst übernehmen. Cagen. Bevorstehende Beilegung des Eisenbahner Ausstandes? WaB Berlin, 30. Juni.(Amtl.) Sonntag morgen fand im Jirkus Busch eine Versammlung der Eisenbahnbeamten und-Arbeiter statt, die sich anfangs überwiegend für schleunige Wiederaufnahme der Arbeit aussprach. Nachdem sich ein großer Ceil der Beamten zu einem Empfang bei dem Minister Geser begeben hatte, trat der Unabhängige Paul Hoffmann auf und sprach sich für die Fortsetzung des Streiks aus. Bei dem Empfang der Beamten beim Minister wurde ekn völliges Einvernehmen zwischen der Beamtenschaft und dem Minister erzielt. Der neugewählte erste Dorsitzende des Beamtengewerkschaftsbundes erwiderte auf die mit großem Beifall aufgenommenen Worte des Ministers und erklärte nachdrücklich, daß die Beamten aus dem Lande sich entschieden von den Berliner Beamten und Arbeitern trennen würden, falls diese etwa im Streik verharren sollten.„Berlin ist nicht das Reich". Der Minister sagte zu, den Reichswehrminister um sofortige Aufhebung seines Streikerlasses zu ersuchen. Arbeiter- und Beamtenvertreter äußerten übereinstimmend, daß dann Montag früh die Arbeit allgemein aufgenommen werden würde. Bei einem zweiten Empfange in den Abendstunden erklärten Arbeitervertreter und vereinzeltte Berliner Beamtenvertreter, daß infolge des Auftretens von Paus Hoffmann von neuem Erregung in die Arbeiterschaft hineingetragen sei. Der Streikerlaß des Reichswehrministers ist Sonntag abend aufgehoben worden. Die Aufhebung ist sofort allen Berliner Eisenbahndienststellen bekannt gegeben worden. —0000 Don den aus den Gefängnissen befreiten Leuten stellte sich bereits eine große Anzahl freiwillig wieder, da sie wegen der Lebenemittelversorgung in große Schwierigkeiten gerieten. In der Nähe des Rathauses und des Stadthauses, sowie auch an anderen Stellen der Stadt waren wieder lebhafte Diskutterklubs entstanden, die zum Ceil in erregter Weise sich gegen die Regierungstruppen wandten. In der Nacht kam es verschiedentlich zu Räubereten und Einbrüchen. In der Hellwigstraße fuhr ein Rutomobil mit bewaffneten Soldaten vor dem hause eines Rechtsanwalts vor, angeblich, um nach Waffen zu suchen. Als dieser erklärte, keine Waffen zu besitzen, wurde unter Drohungen der Schmuck seiner Frau herausgepreßt. Auch anderwärts sind, wie die Abendblätter melden, Räubereien und Plünderungen vorgekommen. Die Jung-Sozialisten wehren sich dagegen, daß sie bei den gestrigen Versuchen, in das Rathaus einzudringen, beteiligt waren. Es handelt sich auch hier wieder um Mob und Gesindel. ∆0— Zur Versenkung der deutschen Schutz des Hamburger Freihafens. Weitere Plünderungen des Mobs. Die sog.„Eiserne Corpedvbootsflottille“, die hier eingetroffen ist, übernahm den Schutz des hamburger Freihafens. Amtmanns Magd. Koman von E. Marlitt. (Nachdruck verboten.) *„Ei, wie werde ich venn das wollen liso wirklich, neun Stück an einer Ret##. lle ganz gleich?“ fragte sie kleinlaut und beroffen. Je nun, das hab' ich nicht gewicht.“ mntschuldigte sie sich achselzuckend. „Unsere alte Dame war keine, die sich gern sutzte und mit ihren Schmucksachen behing— zu lieber Gott, für wenn denn auch?.. Ka a, das wird's schon so sein! Den andeen denkeldukaten hat die Frau Amtmann, oder ielleicht auch Fräulein Franz gekriegt... lber da frage ich nun, wie kommt er denn an den Hals da— weißt du's vielleicht, Jünserchen?“ wandte sie sich über die Schulter n##### dem Mädchen hin.„Ich soll doch nicht en##denken, daß die Damen auf dem Vorwerk es ruhig mit ansehen, wenn sich die Magd Schmucksachen umbindet? Und noch dazu## der Woche, beim Heumachen und Scheuern. und zu dem verschossenen Fähnchen da, des dir nächstens vom Leibe fällt—'s ist das reine Aergernis—“ „Aber, Mama!“ fiel ihr Luise mit sond. der Mahnung ins Wort. Sie trat an den Tisch und sing an, das mitgebrachte Geschirr zu ordnen, und das Mädchen ging hinaus. Vezgebens beg Herr Markus vor, ihre Augen suchend Gesicht war verschlossen und undurchdrn wie von Stein. Sie hob die Wimpern sicht und schritt en ihm vorüber, die Trevue uin ib. Englische Matrosen feuern auf wehrlose Deutsche. „Cimes“ vom 25. Juni veröffentlicht Beschreibungen von Augenzeugen der Versenkung der deutschen Flotte. Aus ihnen geht hervor, daß die englischen Matrosen auf Befehl ihrer Offiziere auf die wehrlose in den Booten befindliche Bemannung des Kriegsschiffes„Frankfurt" feuerten, weil die Bemannung sich nicht auf das Schiff zurückbegab, da dieses im Begriff war, zu sinken. Ein deutscher Effizier vief den Engländern vom Boot aus zu: Sie haben vier meiner Leute getötet, und wir haben keine Waffen! Wir können nicht auf unser Schiff zurück, weil es sinkt. Die englischen Blätter vom 25. Juni bringen eine amtliche Uleldung der englischen Kdmiralität über die Vorgänge auf dem englischen Kriegsschiff„Revenge" nach der Dersenkung der deutschen Flotte. Am Sonntag nachmittag hielt Admiral Freemantle eine Rede an die auf dem Kriegsschiff aufgestellten deutschen Seeoffiziere, worin er von einer verräterischen handlung sprach. Der deutsche Konteradmiral von Neuter erwiderte, daß er allein verantwortlich sei. Er habe das getan, was jeder englische Seemann tun würde. Jederzeit werde er es wieder tun. Die deutschen Matrosen marschierten singend, wie die englischen Blätter melden,„hochmütig“ inmitten der sie bedrohenden Bevölkerung in das Gefangenenlager. —— Sommers Anfang. Uun ist der Sommer eingezogen, Durch blumige Wiesen rauscht der Bach, Die goldnen Kehrenfelder wogen Und rufen neues hoffen wach; Die Biene summt, die Linden blühn, Und Segen lohnet Fleiß und Mühn, Es reifen uns im Sonnenlichte Des Gartens und des Feldes Früchte. Das erste Halbjahr neigt zum Ende, Das Jahr hat seine höh erreicht, Schon kam der Cag der Sonnenwende, Der Cag des Lichts, dem keiner gleicht; Ein Cag voll Duft und Märchenglanz. Frau Flora wand den Rosenkranz, Durch Busch und hain schwärmt in der Ferne Glühkäferchen mit der Laterne. —Wie magnensch hrngezogen, glug Lmst Ihr nach und blieb auf dem Altan stehen. „Gehen Sie nicht im bösen!“ rief sie halblaut uund bittend hinab. Das Mädchen, das eben unter dem Aktan wegging, sah weder auf, noch machte sie die geringste Bewegung, die bewiesen hätte, das ste den Zuruf beachtete. „Bemühen Sie sich nicht, Klein=Luischen!“ sagte der Gutsherr, der auch herausgetreten war, laut und anzüglich,„ das macht Ihre findliche Bitte nicht wieder gut. Der Unschuldige muß mit dem Schuldigen leiden— das in so Frauenart.. Ich bin auch in Acht und Bann getan, weil ich meinte, jedes verteidtgende Wort sei, solchen Anschuldigungen genüber, eigentlich eine Beleidigung.“ „Geh herein, Luise, und mache keine durmen Streiche!“ gebot Frau Griebel kurz und trocken vom Tisch herüber.„Lasse sie doch laufen, die Besondere! Da soll man woc auch noch, wie bei Hofe, die Worte auf dis Goldwage legen, wo doch ein Blinder sieht. das die Geschichte mit dem Henkeldukaten fant ist... Passen Sie nur auf, Herr Markus, die Geschichte mit dem Henkeldukaten ist noch nich zu Ende— wir werden noch was erleben!" "„Warten wir's ab!“ schnitt er ihre Redkurz vus Larsch ab und griff nach den Büchern Tische, welche das Mädchen gehrach ja, etwas anderes wird uns nich übrigbleiben— aber viel Geduld werden woir nicht brauchen,“ sagte sie trocken und sah ihm kopfschüttelnd nach, wie er mit den Büchern das Gartentreppchen hinab nach dem Guto. hause ging und sie mit all ihren herdeigschleppten Herrlichkeiten allein im Martendau# stehen ließ. Orum glücklich, wer in diesen Cagen Kann wandern durch die Segensflur Wer sich nicht braucht mit Sorgen tragen Den läßt gesunden die klatur; Sie tröstet ihn, und wenn die klot Der herben Gegenwart bedroht, Der lasse nimmer sich den Glauben An eine bess're Jukunft rauben. Noch trägt die Jukunft schwarze Schleig Noch seh'n wir nichts von Glanz und Lich„ Die Feuer lohn zur Sonnwendfeier." Doch Freudenfeuer sind es nicht; Denn Deutschland sank in Rot und Schna4 Sein Glanz erlosch, sein Feld liegt brag Ein Sommer kam mit neuen Schrecken Noch ist kein Ausweg zu entdecken. Es traf nicht mit der Sonnenwende Auch eine Schicksalswende ein, Daß unser Volk Erlösung fände Don aller Qual und aller Dein; Wo blieb nach allem bittern Leid Der Frieden der Gerechtigkeit? Der nur das Recht will und nichts weiten# Schwer trägt das deutsche Dolk! Ernst heiter. 00 Die künftigen Lebensmittelpreise. Der Abbau. Aus den Mlitteillungen der Staatsregierung u# genüber den Eisenbahnern über die Senkung### Preise sind noch folgende Einzelangaben bemerken### wert: Die Senkung der Preise wird so stark sein, da### die Ersparnisse z. B. für eine fünfköpfige Famis### pro Woche 25 bis 30 M. ausmachen. Es ist sichtigt, vorläufig auf drei Monate folgende Ue# gen ausländischer Lebensmittel pro Woche### Kopf abzugeben: ½ Pfund Kochmehl für 80 Pfg. das Pfund geg# früher 2,20 M., je nach der Stadt, 100 bis 250## Fleisch für 4.50 M. das Pfund(früher 11 M.), 1### Ofd. Reis oder Hülsenfrüchte(1 Ofd. Reis jetzt2 Mark, statt 3 M. bis 3.40 M.) und 1 Ofd. Hülsen. früchte für 2 M. statt früher 4,50 M., ¼ Pfd. Spea für 4 M. das Ofd.(statt 7,70 M.). Für Kartoffelz, auch für Frühkartoffeln, soll der Preis pro Pfun## 12 bis 13 Pfg. betragen statt 25 Ofg. Diese Maßnahmen würden für die Dauer on# drei Monaten für die gesamte Bevölkerung Deutschen Reiches rund 1½ Milliarden Mark### fordern. Sie sollen aufgebracht werden nach einn noch zu bestimmenden Schlüssel durch das Reiz# Staat und Gemeinde. SOOd Aus Stadt und Umgebung. Saatenstandsbericht Mitte Juni. Dem Saatenstandsbericht der Dreisberichtsstell des deutschen Landwirtschaftsrats ist zu entnehmen Wenn schon Ulitte Mai aus vielen Gegenden übr Crockenheit geklagt wurde, so haben sich diese Altgen bis Mitte Juni noch gesteigert. Während Mitz Mai noch 64 Prozent der Berichterstatter den Stan des Weizens mit„gut" bis„sehr gut" bezeichnt haben, sinkt ihr Orozentsatz jetzt auf 47 Prozen, während umgekehrt Mitte Mai 70 Prozent Berichterstatter den Stand des Weizens mit„schlecht bezeichnet hatten, steigt dieser Prozentsatz jetzt an 20 Prozent. Dagegen hat sich der Stand des Ro# gens um eine Kleinigkeit gebessert. Beim Sommergstreide liegen die Verhältnisse noch unginstge. 16. Eine Zigeunerin sollte sie sein, die Räthes ise* lehen wäre ne erhinde: sollet im wilben. BahsLAben. Däne St. e — Mit dieser kühnen Behauptung hatts## gute Griebel gleichsam einen Ball hingewor fen, den der Gutsherr fast wider Willen anf gefangen und seit gestern und heute belacht## halb mit stutzigem Auge prüfte. Er lacht wenn er sich die geistige Anmut, die fest hervon tretenden Charakterzüge des Mädchens ver gegenwärtigte, welche unleugbar auf Schu# bildung und gesitteten Umgang hinwiesen. Uno doch drangten sich ihm dunkle Vermutungen auf. Waren die rätselhaften Besucher des Forstwärterhauses vielleicht Elemente eines Lebenskreises, dem sie entflohen? Hatten sie ihr nachgespürt und machten ihr Anrecht geltend. und der Forstwärter, der „goldtreue“, Kamerad, beschützte die lichtscheuen Zusammenkünfte des Nomadenvolkes in seinem Hause möglicherweise nur, um die Stammesgenossen allmählich zu beschwichtigen und das Mädchen mit der Zeit loszuletten? Das war abenteuerlich, und wenn er an sie dachte, an ihre strenge Arbeit, an ihre beispiellose Hingebung und Pflichttreue ihrer Herrschaft gegenüber, so verwars er jenen Gedanken als widersinnig, als durchaus lächerlich. Aber er hatte sie gestern abend wieder im Waldhüterhaus gesehen. Nach langem Umherirren im Walde hatte er sich— ganz gegen seinen Willen, natürlicherweise— doch auf der alten Fährte wiedergesunden; ste war für ihn der geseite Ring, den die Seelen vestorbener Bräute nächtlicherweile um ein Opfer ziehen, sie war wie das Wildgatter. an welches der Hirsch vergebene sein Geweih bohrt— über den Bann hinaus, der den Hirschwinkel und das Stückchen Grafenholz mit dem Forstwärterhaus umkreiste, kann auch er nicht mehr. Nun, er hatte sie betauscht, und zwar in später Abendstunde. Ehe ei sich dessen selbst versehen, hatte er auf der Bank unter den zwei mit dlauen Rollvorbängen verbangenen sick. fenntern gestanden; von giesen Fenstern aber auch ein bläulich=blasses Licht ausgegal gen, ein magischer Schein. ebenso verlocken und anziehend für ihn, wie für die aus Bug und Sumpf herbeitaumelnden Motten= un Mückenscharen. Der eine leicht verschobene Vorhang ihm einen schmalen Einblick in die geheimm“ volle Eckstube gewährt, und weil es so i rings im tiefdunkelnden Walde gewesen war so totenstill, als sei Leben und Atem unter da lastenden Schwüle erstickt, so hatte er deulich das Murmeln einer männlichen Stimme hn ter den geschlossenen Scheiben hören können Es hatte eintönig, fast wie die Beichte ein bedrückten Gemüts geklungen und war öm durch schweres Atemholen oder einen schmey lichen Seufzer unterbrocen worden. Das Lampenlicht hatte die geraumi Stube nicht zu ducchdringen vermocht, die gte here Hälfte derselben war im düsteren schatten verblieben, und da hatte das Mädce gesessen, still, den Kopf an die hohe Stuhr lehne gedrückt und den linken Arm hingestrec, — er hatte ausgesehen, ils halte jemand i Hand in der seinen, manchmal war ein leichtSchütteln durch den Arm gegangen. e Markus hatte sich nach Kräften bemüht, erforschen, welcher Mensch da seitwärts in dunklen Ecke sitze, so ohne Unterbrechung, das Mädchen hineinrede und ihre Hand in b seinen festhalte, als sei sie sein unbesgchtnseg Eigentum: aber der unausstehliche rahmen hatte sich gerade da breit gemacht, br der Insichtbare war durchaus nicht so gefällz zewesen, sich auch nur ein einziges Mal jubiegen. während Mitte Mai noch erstatter den Stand des H gur bezeichget hatten. Juni auf 30 Prozent ges auf 31 Prozent. Dageger Berichterstatter den! prozent den Stand der stand der Futterpflanze prozent der Berichtersta aut" bezeichnet, Mitte 3 dagegen mit„schlecht“, f. aussichten für die erste und Güte halten 20 Proz gut" bis„sehr gut“, 3 „befriedigend" und 42 p „gering". Daß die Hachf bei Kartoffeln 44 Proz Jutterrüben 22 Proz.; friedigend", stehen: be Suckerrüben 22 Prozent Prozent; und daß die melden bei Kartoffeln: Prozent der Berichtersta es(Der voraussicht Steuern.) Wie bestimm den jetzt im Entwurf: u# a. folgende Erträge schaftssteuer 590 Millio steuer 750 Mill. M.( mehr), aus der Sucker Mark(ein Uehr von gnügungssteuer 30 Mil steuer 50 Mill. M.(ein der Grundwechselsteuer mehr), aus der Spielk Mill. M. mehr). Ins aus allen jetzt im En einen Ertrag von 120 zielen. Dazu kommt mögenszuwachs, deren abschätzen läßt. **(Die neuen Garf wehrbrigade wird von sonen haben: Münste Bielefeld, Bückeburg, ferner für Bielefeld d eines Brigadestabes er legungen sind jedoch Friedens möglich. *:(Jeuerwehrtag.) sammen geschlossene Landkreises Hi serer Stadt zu einem kommen. In stattlic des Rauchhelms aus Kreises nach hier gee gar mit eigener Mus Nachmittags ein bun in den Straßen unser die einzelnen Wehrer sen waren, und Herr Aplerbeck die Wehr Ausdruck gegeben h jetzt wieder neuen## bot herr Stadtbaura Willkommensgruß de bewegte sich dann weisen der hiesigen stattlicher Festzug hörderstraße zum 1 schule, wo die hiesig eine Schau-Ueb Vertretern der Stad Publikum zu diese mit großem Intere wohl die Schul-Ueb wie auch der den Stumangriff klapp daß unsere Wehr tri unfte willigen Mu keit eingtbüßt hat kalle auf dieselbe: urg ging es mit Straßen der Stadt Käumlichkeiten si viel zu klein erm wurde hier ein! wickelt, dem späte Cagung soll in Ri schen unserer hiest ganzen Kreisverb wichelung und dar *(Staatslott ist einzig und Klassenlotterie". nahme von Sachs Absatzgebiet. Re jeder der jährli Howinnen von 300000 M.; 2 noch vielen and nannten Mittel zu je 5000 M., 3 Mark zur Aus *(zicbersche schen Textilwart worden, daß in große M dern 1996 Cafat. sen lur, 8 Schleie, und 1ich, #7. nd Schugz st bragh, schrecken m. nde egierung senkung s### bemerkerirk sen, u fige Tamihh ist belgende Wen Woche u Pfund gern bis 250 C M Zeis jetzt 2u pfd. Hülfer ¾4 Po. Spti r Kartoffl Is pro Pun . e Dauer mu lkerung## en Mark# n nach einen dir 2e jebung. Juni. isberichteitel zu entnehmen. begenden übr sich diese AleDährend Wlim ter den Stam ut" bezeichut 47 Przech Prozent da mit„schlect itsatz jetzt anb and des eim Sommerungünstiger. Fenstern war ist ausgegal so verlocken) je aus Busch Motten= und mährend Mitte Mai noch 52 Prozent der Berichtstatter den Stand des Hafers mit„gut" bis, in bezeichnet hatten, ist der Prozentlatz Mitte suni auf 30 Prozent gesunken; bei Gerste von 51 auf 31 Prozent. Dagegen bezeichnen jetzt 41 Proz. Berichterstatter den Stand des Hafers und 42 prozent den Stand der Gerste mit„schlecht“. Den stand der Futterpflanzen hatten Mitte Mai 42 prozent der Berichterstatter mit„gut" bis„sehr bezeichnet, Mitte Juni nur noch 27 Prozent; dagegen mit„schlecht“, früher 17, jetzt 42 Proz. Die aussichten für die erste heuwerbung nach Menge e he sche gaurter se Prog, für emichelbefriedigend“ und 42 Prozent für„schlecht" bezw. #gering“. Daß die Hachfrüchte„gut" stehen, melden bei Kartoffeln 44 Proz. der Berichterstatter, bei Tutterrüben 22 Proz.; daß sie„mittel“ und„befriedigend“, stehen: bei Kartoffeln 14 Proz., bei Zuckerrüben 22 Prozent und bei Futterrüben 15 Prozent; und daß die Hackfrüchte erst auflaufen, melden bei Kartoffeln 21 und bei Futterrüben 15 prozent der Berichterstatter. ae(Der voraussichtliche Ertrag der neuen Steuern.) Wie bestimmt verlautet, hofft man aus den jetzt im Entwurf vorliegenden neuen Steuern u# a. folgende Erträge zu erzielen: Aus der Erbschaftssteuer 590 Uillionen Mark, aus der Cabaksteuer 750 Mill. M.(gegen früher 400 Mill. M. mehr), aus der Juckersteuer insgesamt 350 Mill. Mark(ein Mehr von 180 Mill. M.), aus der Vergnügungssteuer 30 Mill. M., aus der Jündwarensteuer 50 Mill. M.(ein Mehr von 28 Mill. M.), aus der Grundwechselsteuer 114 Mill. M.(74 Mill. M. mehr), aus der Spielkartensteuer 10 Mill. M.(8 Mill. M. mehr). Insgesamt rechnet man damit, aus allen jetzt im Entwurf vorliegenden Steuern einen Ertrag von 1200 Millionen Mark zu erzielen. Dazu kommt noch die Abgabe von Vermögenszuwachs, deren höhe sich jedoch noch nicht abschätzen läßt. *s(Die neuen Sarnisonen.) Die 7. Westf. Reichswehrbrigade wird voraussichtlich folgende Garnisonen haben: Münster, Paderborn, Soest, Minden, Bielefeld, Bückeburg, Oetmold, höxter. Es besteht serner für Bielefeld die Aussicht, daß es zum Sitz eines Brigadestabes erhoben wird. Endgiltige Festlegungen sind jedoch erst nach dem Abschluß des Friedens möglich. *e(Jeuerwehrtag.) Die zu einem Verbande zusammen geschlossenen Feuerwehren des Landkreises hörde waren gestern in unserer Stadt zu einem Verbandstag zusammen gekommen. In stattlicher Knzahl waren die Ritter des Rauchhelms aus den einzelnen Gemeinden des Kreises nach hier geeilt— verschiedene Wehren sogar mit eigener Musik— so daß sich imlaufe des Nachmittags ein bunt bewegtes Leben und Creiben in den Straßen unserer Stadt entwickelte. Nlachdem I die einzelnen Wehren im„Westfäl. hof“ eingetrofsen waren, und Herr Kreisbrandmeister Osthoff8plerbeck die Wehren begrüßt und der hoffnung Ausdruck gegeben hatte, daß die Feuerwehrsache jetzt wieder neuen Kufschwung nehmen würde, entbot herr Stadtbaurat Bierbach den Wehren den Willkommensgruß der Stadt Schwerte. Gegen 4 Uhr bewegte sich dann unter den belebenden Marschweisen der hiesigen und auswärtigen Kapellen ein stattlicher Festzug über die hohenzollern- und hörderstraße zum Uebungsplatz an der Bismarckschule, wo die hiesige Wehr den auswärtigen Gästen eine Schau-Uebung darbot. Ueben einigen Vertretern der Stadt hatte sich auch ein zahlreiches Publikum zu dieser Uebung eingefunden. welches mit großem Interesse den Darbietungen folgte. Sowohl die Schul-Uebungen an den einzelnen Geräten, wvie auch der den Schlaß der Uetung bi.sdente Stummangriff klappten ganz vorzüglich und zeigten, daß unsere Wehr trotz der durch den Krieg bedingten unfreiwilligen Muße nichts von ihrer Schlagfertigkeit eingrbüßt hat und daß wir uns auch im Ernstkalle auf dieselbe verlassen können. Nach der Ueburg ging es mit klingendem Spiel durch einige Straßen der Stadt wieder zum„Westfäl. hof“, dessen käumlichkeiten sich für die zahlreichen Gäste als viel zu klein erwiesen. Imlaufe des Nachmittags wurde hier ein hübsches Konzertprogramm abgewickelt, dem später ein Cänzchen folgte. Die nächste Cazung soll in Rüdinghausen stattfinden. Wir wünschen unserer hiesigen Feuerwehr und weiterhin dem ganzen Kreisverband eine gedeihliche Weiterentvickelung und daraushin ein kräftiges Gut Schlauch! (Staatslotterie.) Die erlaubte Staatslotterie i einzig und allein die„Dreußtsch-Süddeutsch: Klassenlotterie“. Alle deutschen Staaten mit Ausnahme von Sachsen und Hamburg gehören zu ihrem Absatzgebiet. Nach dem Gewinnplan kommen in jeder der jährlichen beiden Lotterien außer zwei Howinnen von je 500000 M., 2 Prämien von je 3000000 M.; 2 Gewinnen von je 100000 M. und roch vielen anderen großen Gewinnen an sogenannten Mittelgewinenn nicht weniger als 260 zu je 3000 M., 3240 zu s: 3000 U., 6586 zu se 1000 Mark zur Zusspielung. *“(Ueberschwemmung Europas mit amerikantichen Textilwaren.) Es ist schon mehrfach erörtert vorden, daß in den verschiedenen europäischen Ländern große Mlengen amertkantscher Cextilwaren an unsere Lefer! Wiederum stehen wir vor der Jotwendigkeit, infolge weiterer gewaltiger Steigerungen der Preis: für Papier und alle sonstigen Materialien, sowie der Löhne und Gehälter unsere Bezugs- und Knzeigenpreise erhöhen zu müssen, um wenigstens in etwa einen Zusgleich für die verteuerten herstellungskosten zu finden. Der Bezugspreis stellt sich ab 1. Juli auf 1.70 Uk. pro Monat, der Anzeigenpreis auf 30 Pfg, für die Kolonelzeile. Wir dürfen wohl der bestimmten Erwartung Ausdruck geben, daß unsere Leserschaft den gegebenen Verhältnissen Rechnung trägt. Verlag der Schwerter Seitung. Der gestern in Dortmund versammelte Deutsche Verlegerverband Lokalpresse beschließt einstimmig, vem 1. Juli 1919 ab eine der Ceuerung entsprechende Erhöhung der Knzeigen- und Bezugspreise vorzunehmen. Die Leser der Presse, wie auch die Inserenten werden ebenso höflich wie dringend gebeten, diese Preiserhöhung auf sich zu nehmen. Sie ist begründet in den andauernden, ganz enormen Verteuerungen der herstellungskosten, die wiederum ihre Ursache finden in den erheblichen Preisaufschlägen, mit denen Papier und alle Materialien des Seitungsgewerbes bedacht werden mußten, und auch in den Erhöhungen der Löhne und Gehälter, mit denen die Arbeiter und Angestellten der Presse, der Verteuerung der Lebenshaltung entsprechend, an die Verleger herangetreten sind. Unser Verband bittet bei dieser Gelegenheit, der in Stadt und Land eingebürgerten Lokalpresse die Creue zu bewahren, da nur eine in den gesamten Hetmatstamm der Bevölkerung eindringende Dresse befähigt ist, ihrer schweren Aufgabe gerecht zu werden und die Interessen der Heimat würdig und mit Nachdruck zu vertreten. Die Ortspresse ist in jedem Bezirke die einzige Waffe für die öffentliche Uleinung, die stark und groß erhalten bleiben muß, wenn in dieser ernsten Zeit nicht alles verloren gehen soll. Der Dorstand und die Generalversammlung des Deutschen Verlegerverbandes Lokalpresse. Karl Busch jr., Dorsitzender. zum Angebot gelangt sind. Interessant ist die neueste Reldung, daß der Vertreter einer Ueuyorker Firma innerhalb weniger Wochen für etwa zwei Mill. Dollar Cextilwaren allein in Schweden verkauft hat. Diese Cextilwaren betreffen nicht nur Cuchstoffe, sondern, was ganz besonders beachtenswert ist, auch Strumpfwaren. Kehnliche Berichte liegen aus holland vor, dort sollen auch große Ulengen von englischen herrenstoffen verhauft sein, und zwar zu wesentlich billigeren Preisen als die holländischen Luchfabrikanten selbst mindere Ware zu liefern in der Lage sind. —0— aus den Provinzen. * Dortmund, 28. Juni.(Erschossen.) heute vormittag wurde der Arbeiter Stanisl. Winzikowski in der Schlosserstraße von dem Bergmann Karl Kruschinski durch mehrere Revolverschüsse getötet. Der Erschossene beabsichtigte heute früh, die ihm gehörenden Möbel aus der Wohnung seiner Frau fortzuschaffen, wurde aber daran von Kruschinski, der als Kostgänger bei seiner Frau wohnte, gehindert. Während des nun entstandenen Wortwechsels gab Kruschinski 5 Schüsse auf Winzikowski ab, die sämtlich trafen. * Essen, 29. Juni.(Folgenschwere Explosion.) heute vormittag explodierte eine zwischen den Geleisen liegende, wahrscheinlich 15 Imtr.=Granate, wodurch drei Schlosser und ein Wagenmeister getötet und ein vierter Schlosser schwer verletzt wurden. * Düsseldorf, 29. Juni.(Unter der belgischen Knute.) Im linksrheinischen Dorort Oberkassel wurde der Düsseldorfer Beigeordnete gezwungen, eine Aufforderung des belgischen Kommandanten an die Bürger zu erlassen, anläßlich der Siegesfeier die Häuser zu schmücken und zu flaggen. Deutsche Farben, sowie die der rheintschen Republikz seien aber verboten. Höchstens dürfe Weiß-Grün(die Farbe der Rheinprovinz) gezeigt werden. Die Wirte erhielten vom Rathaus Bilder des belgischen Königspaares mit der Anordnung, sie auf Knordnung der Besatzungsbehörden in Oberkassel im Wirtshaus anzubringen, was auch geschah. * Seeburg(Westerwald), 28. Juni.(Feindlicher Uebermut.) Dier Amerikaner, ein Offizier und drei Mann, die sich im angetrunkenen Justand wieder nach der nahen Postenkette begaben, eröffneten aus Uebermut eine Revolverschießerei. Der Landwirt heinrich Käst, der sich in Sicherheit bringen wollte, brach, von einer Kugel getroffen, tot zusammen. Die Frau des Landwirts Ludwig Groß, Mutter von 4 Kindern, erhielt vor ihrem Haus ebenfalls einen tödlichen Schuß. Hilfsbereite Leute, die sich um die Getöteten bemühten, wurden von dem Offizier mit den Worten zurückgestoßen:„So geht es allen, wenn Ihr nicht unterschreibt.“ Letze Drahtmelbungen. (Eigener Oepeschendienst.) Aufrechterhaltung der Blochade auch nach der Unterzeichnung. London, 30. Juni. Reuter erfährt: Der Friedensvertrag wird vor Rblauf eines bestimmten Zeitraumes, wahrscheinlich drei bis vier Wochen, nicht in Wirksamkeit treten. Der Kufschub ist durch die Bestimmung verursacht daß der Vertrag von den Parlamenten der einzelnen Länder ratifiziert werden muß. Die gegenwärtigen Kriegsmaßnahmen, einschließlich der Blochade, werden daher während der Iwischenzeit zwischen der Unterzeichnung und der Ratifikation in Kraft bleiben. Wann wird ratifiziert? Basel, 30. Juni. havas meldet: Die Verkündigung des Friedenszustandes kann erst nach der Ratifizierung des Vertrages in den Parlamenten in Frankreich, England und Kmerika erfolgen. Die Ratifizierung werde sich bis Anfang August verzögern, so daß ungefähr am 10. August der Weltfriede als abgeschlossen gelten kann. Schärfere Bewachung des ErKaisers. Rotterdam, 30. Juni. Der Rat der Dier hat an holland das Ersuchen gerichtet, die Ueberwachung des ehemaligen Kaisers zu verschärfen. Mütler und Dr. Bell über den Trieden. Paris, 30. Juni. Dr. Bell und hermann Müller haben dem Vertreter einer amerikanischen Agentur erklärt, sie hätten den Friedensvertrag ohne Vorbehalte unterzeichnet. Deutschland würde gewiß alles tun, was in seinen Kräften stehe, um die Verpflichtungen zu erfüllen. Wir glauben aber, daß die Entente, angesichts der Unmöglichkeit der Durchführung einiger Artihel, diese noch nachträglich ändern werde. Beide Rinister glauben nicht, daß die Entente auf die Auslieferung des Kaisers bestehen werde. Opfer der Hamburger Unruhen. Waß Hamburg, 30. Juni. Die Jahl der Opfer der Kämpfe in Hamburg ist auf 54 gestiegen. Von der Freiwilligentruppe Bahrenfeld werden weitere 19 Mann vermißt. Im Laufe des gestrigen Nachmittags versuchten 200 Bewaffnete das hüttengefängnis zu stürmen, sie wurden jedoch von Volkswehrtruppen und Dolizeimannschaften daran gehindedt, worauf sie abzogen. Ein Kronzeuge für die Kriegsabsichten der Jeinde. WaB Amsterdam, 30. Juni. Den englischen Blättern zufolge hat Sir Silbert Parker im britischen kolonialinstitut eine Rede gehalten, in der erklärte, die amerikanische Flotte sei zu dem Zwecke gebaut wurden, um Deutschland zu besiegen. als er im Jahre 1901, dem damaligen Marineminister Uhitnen im Kabinett Cleveland sagte, wie sehr man in England wegen Deutschland besorgt sei, erklärte Whitney: Seien Sie unbesorgt, Cleveland hat die amerikanische Flotte gebaut, um Deutschland zu verhindern, sich in Südamerika einzumischen. Ein amerikanisch=englisch=französisches Sonderbündnis. Paris, 30. Juni. Bei dem Abschied von der amerikanischen Friedensdelegation erklärte Wilson, er sei bereit, einen Vertrag zu unterzeichnen, in dem die Vereinigten Staaten und Großbritannien sich verpflichten, Frankreich zu hilfe zu kommen, falls es von Deutschland bedroht wird. 0c Raimed 9 5 Se Montioie. P% Zuden beigiechen Ansprüchen auf ganss. Büchertisch. (alle unter dieser Rubrik besprochenen Bücher sind in der Buchhandlung von Carl Braus zu haben.) Die Friedensbedingungen der älliierten und Kssoztierten Regierungen mit Einleitung, Anhang, Sachregister und einer Karte. Verlag von Reimer hobbing, Berlin SW 61, Preis 5.30 M.— Die Friedensbedingungen sind in Versailles übersetzt und in Berlin noch einmal mit dem französischen Origtnal sorgfältig verglichen. Die Beifügung der Wilson'schen Kundgebung und des Nlotenwechsels zwischen Lansing und der deutschen Regierung, die beim Abschluß des Waffenstillstandes allgemein als Grundlage des späteren Friedens angesehen wurden, zeigen, mit welcher Willkür die feindlichen Regierungen vom Boden des Rechts abgewichen mecht euch bereit. Drei Evaigelisationsvorträge von Eugen Zimmermann. s. Lampenchristentum und Gelchristentum, 2. Glückliches Familien= leben, 3. Wo sind unsere Coten? Dreis geheftet 1.26 Mark. Buchhandlung des Deutschen PhiladelphiaVereins, Stuttgart. Wer seine Frau lieb hat, dürfte nicht versäumen, ihr eine herzerquickende Freude mit der kinderfrohen Gedichtsammlung„Das Lied vom Kinde" zu bereiten. Das Schönste, was deutsche Dichter über das Kind zu sagen wußten, vereinigt dieses ansprechend ausgestattete Buch in reizvoller Knordnunz. Es ist im Verlage von W. Dobach u. Co. in Leipzig erschienen und kostet nur 5 M. Im Reichsverlag Marburg sind für den Dienst an den Kindern in haus und Sonntagsschule bestimmte neue Werkchen von Elisabeth Chimme erschienen: Dom lieben Gott und Dom lieden Heiland. Preis je 2.— Ulk. Zwei vorzüglich geschriebene Büchlein, ganz dem Verständnis der Kinderwelt angepaßt; sie werden Eltern und Erzlehern wichttge Dienste leisten. Wetterbericht für mehrere Cage im voraus: 30. Juni: Wenig verändert. 1. Juli: Veränderlich, ziemlich warm, sehr windig. 2. Juli: Kaum verändert. 3. Juli: Wolkig, teils Sonne, warm, windig. 4. Juli: Wolkig, angenehm. 5. Juli: Ceils Sonne, gewitterhaft, etwas Regen. Für die Schriftleitung verantwortlich Fried. Kraao, Druck und Verlag: Carl Braus, beide in Schwerte. bume Gafet) Herren- u. Knaben-Kleidung Ostenbellsss 2s Gesendber k. Facher) in Bertmnund, AAZZAAZA, Ein grosser Posten: 5124 70 Noussehne Hnft. : 10 verschiedene Muster, geeignet für Kleider u. Blusen, 80 cm breit, Mtr. Hemdentuche 80 cm breit, sehr gute Qualitäten, Mtr. 10.50 8.75 75 C. Nessel, ungebleicht sassenosaen aanennn annannnnnnnnnennsenenunennang annsannnnen Moderne Waschstoffe JSonssoch 80 cm breit, starke Ware, Mtr. 10.50 8.75 sessensonenenn Voile— Batiste— Stickereistoffe dunkle Satins für Haus- und Straßenkleider in großer Auswahl. S L Nur noch heute Das gigantische Film-Werk: I. Tell Das Schicksal der Aenne Wolter Nach dem Thema: Die weisse Shlavin. Ein Vorspiel und 4 Akte. Deutsch-demokr.-Verein für Schwerte u. Umgegend. Beranntmaczung. Mitlwoch, den 2. Juli, abends 8½ Uhr bei Jungesblat: Der Amtmann Boettcher zu Annen ist zum Slande beamten ernannt, von mir in sein Amt eingeführt und eidlich verpflichtet worden. Hörde, den 23. Juni 1919. 5128 Der Vorsitzende des Kreisausschusses. 3 B.: von Sandes. Roaierungs=Asesor. Wichlige Tagesordnung. U. a.: Vorstandswahlen, Berichte, Werbeangelegenheiten. Poltzei=Verordnung. 5185 Unter dem Protektorate des deutschen Nationalkomitees zur internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels. Ein Film, der Spannend! das Tagesgespräch der Stadt bilden wird. Sensationell! Ergreifend! Küppenbuscher Herde neu eingetrosfen. Deselbst ein freundl. 5130 möbl. Fronizimmer oat., mit Morgenkaffe zum 1. Juli zu vermieten. W. Heise sen. Schulstraße 6 am Mackl. beginnt am Doonerstag, den 3. Juli, abends 8 Uhr im Lokale des Heirn H. Wächter„Im Reiche des Wassers".— Unlerrichtsstunden: Dienstags und Donnerstags. abends von 8—10 Uhr.— Anmeldungen in obigem Lokale und in meinem Instrumentengeschäft Küsingstraße 22.— Privatstunden an einzelne Peisonen zu jeder Tageszeit. 5126 Oswald Kümper, Tanzlehrer. Ausserdem: Zigeunerweisen. Drama aus dem Leben in 4 grossen Akten. Erhalte Ellen Richter in der Hauptrolle. Der Hochzeitstrach. 5102 Glänzendes Lustspiel in 2 Akten. Dienslag aachmittag eine Sendung großer u. kleiner #dse ich billigst abgebe. 5131 X Wilh, Beauchmann, 16. Wilh. Auf allen Plätzen 10 Pfg. Aufschlag. Kinder haben keinen Zulrill. Höchsspreise für Schlachlpferde. Aaliunnniummusnumumg Auf Grund der Ausfübrungsanweisung des Preußischen Staatskommissuts für Volkse#nährung vom 5. Joni 919 zur Verordnung des Reichserr ahrungeministers üder Pferdefleisch und Ersatzwurn vom 22. Mai 1919 (R. G. Bl. S. 467 si und der Bekanntmaching über die Errichtung von Prei prüsungsnellen und die Versorgungslegelung von 25. S plember 1915(R G. Bl. S. 607) und vom 4. Nooember 1915(R. G Bl S. 728) wird für den Unfang der Provinz Westsalen folgendes bestimmt: S 1. Für den Verkauf ven Schlachspierden werden für je 50 kg Lebendgewicht folgende Höchnpr ise feitgesetz!: 1. Bei gutgenährten Plerden 80,— M. 2." mittelgutgenährten Pferden 65,— M. und 3.„ geringgenährlen Pferden 55.— M. Die Preise gelten ab Stall des Verkäufers. S 2. Zataten Bahnhofstr. We Wochen alte verkaufen. Wienerh Jungliete zu Ainold Bonner, Grünstraße 3. 5098 Goles 132 wegen Platzmanger zu verk. Rosen, Schulsir. 3. für die Herren-u.Damen Schneiderei, Besatzstoffe mit 11 Küken zu verkaufen. 5133 unghold, Hörderstr. 1°6. Spangen Prachlovie Palme Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden mit Gesängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Md. bestroft. Litzen Knöpfe Tülle (Kencie), über 2 m Durchnesser, wegen Platzmange zu verkaufen. 5127 Zu er#r in der Geschäfteit Diese Anordnung tritt am 1. Juli d. Is. in Kraft. Münster, den 16. Juni 1919. 5111 Die Proeinzialfliischst le für die Provinz Weßfalen. Der Vorsitzende. I. V.: gez. Scheuner. s Kragen- u. Spitzen 5 Leinen 1 Schwerte. Glücte Fast neuer, eichener geschnitzter 5082 eibtisch preiswert zu verkaufen. Zu erfrogen in der Geschästsstelle d. Itg. # Nontrollkassen Nitional, alle Arten, auch alte Modelle, zu Kkaufe gesucht Angebote unter 3. 2. 14464 erbeten an ie Schwerter Zeitung. Auf Grund der§§ 142 und 143 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 80. Juli 1883 (G. S. S. 195) und der§§ 5, 6 und 7 des Gesetzes über die Polizei-Verwaltung vom 11. März 1850 (G. S. S. 265) wird mit Zustimmung des Kreisaus. schusses für den Umfang des Landkreises Hörde felgende Pol izei=Verordnung erlassen§ 1. Bis zum 31. Oktober 1919 einschließlich ist das rschoiner dringend erwünsch; Beirelen der Feldmark(Accker, Wiesen, Weiden, Gärlen, Zahlreiches Erscheinen oringeno erwunsch!. Baumpslanzungen. Waldgrundstücke) außerhalb der öffentlichen Wege verboten, und zwar: in dem Monat Juli in der Zeit von 10 Uhr abends Der Vorstand., bs 5 Uhr vormitlags, im Monat August in der Zeit von 9 Uhr abends Canz:** Nustand= Kurse=“. dis 5 Uhr vormitags, neuer Tanz= und Anseauss=Zursus im Monal September in der Jeit von 8 Uhr abends Die unterzeichnete Genossenschaft ist am 1. Juni 1919 in Liquidation getrelen und ersucht ihre Gläubiger, ihre Forderungen binnen Jahreskrist geltend zu machen. Schwerke, den 21. Juni 1919. 5009 Gewerbebank eingelragene Genossenschaft mit beschränkter Hafspflicht Schwerte(Rahr) in Liqnidation. Die Liquidatoren: Fritz Thoholle. Otlo Genzmer. Karl Wetzlar. Zahnpraxis 4582 Friedrich Hsser Schwerte Hagenerstraße 14 I. Telefon 102. bis 5 Uhr vormittags, im Monat Oklober in der Jett von 7 Uhr abends bis 5 Uhr vormittags. § 2. Die Bestimmung unter 1 findet keine Anwendung auf a) Personen, welche in Häusern wohnen, die keine unmittelbate Verbindung mil den öffentlichen Wegen haben beigl. ter Verdindungswege ihrer Wohnuugen mit den öffentlichen Wegen, b) Aerzte, Hebammen, Krankenpfleger und-Pflegerinnen soweit dos Beirelen nicht öffenliicher Wege zur Ausübung des Besufs erforderlich isi, c) die mit dem Sicherheitsdienst und dem Flur= und Forstschatz detrauten Personen während der Aus übung des Dienstes. d) Jäger und Fischer zu der innerhalb der gesetzlichen Grenzen sithz hallenden Ausübung der Jagd und Fischerei, e) Schäfer bei der Ausübung des Pferchens. t) solche Personen, welchen von der Ortspollzeibehörde das Betreten der Feldmark während der im§ 1 angegebenen Zeiten ausdrücklich gestattet ist. Diese Erlaubnis ist stets schriftlich zu erteilen und muß von dem Inhaber bei sich geführt weiden. S 3. Juwiderhandlungen gegen diese Polizei=Verordrung werden, sofern nicht nach den allgemeinen Strafgesetzen eine höhere Strafe verwi.kt ist, mit Geldstrafe bis zu 30 M., an deren Sielle im Folle des Unvermögens entsorechende Haftstrafe tritt, geahndet. S 4 Diese Polizei=Verordnung trilt am 1. Juli 1919 in Kraft, zu dem gleichen Zeitpunkte wird die Verordnung vom 12. April 1919 außer Kraft gesetzt. Hörde, den 23 Juni 1919 Der Landrat. I. V: von Sandes. A Ace, Siowete Welches sind die Aufgaben, Iiele und Bestrebungen des KOSMOS? Darüber gibt an jedermann die einem Teil unserer heutigen Nummer beigefügte Sonder=Beilage eingehend Aufschluß. Fürden niedrigen Halbjahrsbeitrag von Mk. 3.90 bielet der KOSMOS seinen Mitgliedern! außer zahlreichen anderen Vorteilen 6 reichbebiiderte Handweisernummern und 2 gute Bücher erster Schriftsteller konenlos, Jedem Freunde der Natur, jedem nach Fortbildung Stiebenden können wir den Beititt zum „KOSMOS“ dieser größten und leistungsfähigsten Vereinigung von Naturfreunden, nur empfehlen. Bewirken Sie Ihre Anmeldung unter Venutzung der BeitrittserKärung durch unsere Buchordlung. In der BuchhandlungCBraus sind noch vorrätig: Transportarbeiler Nieler 5087 sowie jugendliche Arbeiter u. Arbeiterinnen von 14—16 Jahren finden dauernde Beschäftigung. Stahlw. Brünninghaus A=6. Abt.: Eisenw. Westhosen Westhosen i. Westf. Pabigenmädihen büren Ranipr zo Erzählung aus Schwertes Vergangenheit von F. Hue. Jeangeindanenbadenes: Der Wer won von Ergeie. Erzählung aus alten Zeiten von F. Hue. soonnenssennanennnesenesnnnaansaaeauf sofort gesucht 5125 Frau Lehrer K. Otten, Schillerstraße 16. Junges, sauberes Slundenmädchen gesucht. 5134 Bahnhofstraße 16 Cv. Tamher. Mrenengmeinussehwerte von Pfarrer L. Schütte. Heimatkunde des Kreises Iserlohn. 1n Die„Schwerte Zeitung“ ; seiertags. Bezugspreis mo : der Post 1,80 Mh., ohne? pre.s: Die achtgespalten deren Raum 30 Pfg—9 : Kassen=Rubakt u. erlischt be vergleiche, gerichtlichen * beachten der gemachten I Nr. 150. Der erste Im Spiegelsaale; 1619 der Friede unt erauenvollten schichte abschließen ders herr Clemenceal nicht nehmen lassen, Seremoniell zu umge Wir haben seit diesen den in der Welt. Es gemordet, nicht mehr werfern gearbeitet,n die Welt gehen, das mann Müller Reichsmintster, die## zeichnung vorzunehn siegte vor einem Kr keinen Grund, fahnen herauszuh deutschen Landes vo man hat uns eine u gebürdet, ja man ha fhre zu nehme Unterzeichnung die niem.ind in der Lage zu nehnten, wir ve der Geschichte, der doch schließlich ande Urteil, das von völker, die Richter sind, es tut. Wir: ihn auch heute ganz wir auch an diesem denken, die in den Daterland ihr Leben nicht vergessen, die Blut gebracht haben äußerliche Friede ist kriegführenden Mäc der unterzeichnete 0 Friedensgesinnung, wir ihn wollen, ur Unterzeichnung des noch aufrecht erhalt alle kriegführenden dieser Seit müssen von Waffenstillstand muß unser Dolk i dieser Formsache bi weilen noch die Cor den wahren Frieden Jukunft nur ein 3 dern. Wir sind ber nach allen Kräften; darf nicht für imm bestimmen, in der Wir predigen keine söhnung wollen, a eiung wollen, woll Vertrages. Auf 3 hauptziel der gesa und um dieses St nun auch im Inn wir nach außen wi sen wir auch im Der letzte! aC blad“ in Par gen. einer für#14 In Der burch die 1 sicher