Deltbofener Zeitung Avlerdecker Zeitung Langscheder Zeltung Holzwickeder Zeitung Oerdunden mit: Schwerter Cageblau und Anzeiger Schwerter Oolkszeitung Schwerter Oelksblat ##be breis- und Ichalpollzellichen Brreuhmnagen für den Arets. Börde erlangen gamet Bchonn machung der Röniglichen #urch V#nöffentlichung in der„Schwerter Jeitungs zechtsverdindliche Kraft.— Die Shue Acbust gmihe den Morun. vi:„Schwerte Zettung“ erscheim tüglich h#ußer feiertags. Bezugepreis monatlich — 1.10 Ma ehm Postgrdähr.= Dis Sabengespaltgne Roienshale ebe beten sam 2. Pfg. Rahlamspel Raum e Jedes Robett glt eis Reßen seben und erlischt bei Aenkursen, Imenesongloichen, gerichtlichen Klagen und Richtdeacheung dir gemachten Jablungsbebingungen Sliagungen 300 Mk. Unfall. Druck z. Verlag g. Coll Vrers. Stwerte=Rohr Hern#####2. Teloor.=Adr. Vea Nr. 235. Montag, den 7. Oktober 19/8. 51. Jahrgang. Die große Schickfalsstandes. Deutscher Reichstag. Der Reichstag hielt am Samstag bei dichtbesetztem hause eine entscheidungsvolle Sitzung ab. Junächst gedachte Dräsident Jehrenbach der Coten, um dann auf die Bedeutung dieser Sitzung hinzuweisen, in der zum ersten Male Mitglieder des hauses in größerer Jahl auf der Bundesratsestrade als Vertreter der Reichsregierung faßen. Fehrenbach besprach dann die Kriegslage im Osten und Westen, und die Umwälzungen im Innern des Retches, um dann die feste Entschlossenheit des ganzen deutschen Dolkes zu betonen, für den Fall der Ablehnung unserer Friedensverhandlungseinladung alles bis zum Heußersten einzusetzen. Dann ergriff der neue Reichskanzler Prinz Nax von Baden das Wort zu folgender bedentungsvoller Rede: Gemäß dem kaiserlichen Erlaß vom 30. September hat das Deutsche Reich eine grundlegende Umgestaltung seiner politischen Verhältnisse erfahren. als Nachfolger des unserem Daterlande aufs höchste verdienten Grafen v. hertling bin ich von Seiner Ulajestät dem Kaiser an die Spitze der neuen Regierung berufen worden. Es entspricht dem Wesen der nunmehr bei uns eingeführten Regierungsweise, daß ich im Reichstage ohne Verzug vor der Oeffentlichkeit die Grundsätze darlege, nach denen ich mein verantwortungsschweres Amt zu führen gedenke. Diese Grundsätze sind, bevor ich mich zu der Uebernahme der Kanzlergeschäfte entschloß, im Einvernehmen mit den verbündeten Regierungen und mit den Führern der Ulehrheitsparteien dieses hohen Hauses gelegt worden. Sie enthalten mithin nicht nur mein eigenes politisches Glaubensbekenntnis, sondern auch das des weit überwiegenden Ceiles der deutschen Dolksvertretung, also der deutschen Uation, die den Reichstag auf Crund des allgemeinen gleichen und geheimen Wahlrechts nach deren Wunsch zusammengesetzt hat. Uur die Catsache, daß ich die Ueberzeugung und den Willen der Ulehrheit des Dolkes hinter mir weiß, hat mir die Kraft gegeben, in dieser schweren und ernsten Seit, die wir miteinander verleben, die Leitung der Reichsgeschäfte auf mich zu nehmen. Die Schultern eines Einzelnen wären zu schwach, um allein die ungeheure Verantwortung tragen zu können, die der Regierung in der Gegengenwart zufällt. lur wenn das Dolk an der Betimmung seiner Geschicke im weitesten Umfange tätigen Anteil nimmt, die Verantwortlichkeit sich also mit auf die Mehrheit seiner frei erwählten pelitischen Führer erstreckt, kann der leitende Staatsmann seinen Anteil an ihr im Dienste des Volkes und des Daterlandes mit Suversicht übernehmen. Der Entschluß, dies zu tun, ist mir besonderdadurch erleichtert worden, daß in der neuen Revierung auch maßgebende Vertrauensmänner der Urbeiterschaft zu den höchsten Kemtern im Reiche ernannt sind. Ich sehe darin die sichere Bürgschaft cafür, daß die neue Regierung von dem festen Verkrauen der breiten Masse des Dolkes getragen ist, ene dessen treue Gefolgschaft ihr ganzes Handeln von vornherein zum Mißlingen verurteilt wäre. Das ich heute hier ausspreche, sage ich also sicht nur in meinem Namen und in dem meiner amtlichen Mitarbeiter, sondern auch im klamen des deutschen Dolkes. Das Programm der Ulehrheitsparkeien, auf die ich mich stütze, enthält zunächst ein Bekenntnis zu der Antwort der früheren Reichsregierung auf die llote des Papstes vom 1. jugust 1917. Es bekundet ferner die Bereitwilligett, sich an einen Bund der Dölker auf Grund der Gleichberechtigung aller, also der Starken und Schwachen, anzuschließen. Die Lösung der viel umstrittonen delgischen Srage sieht es in der völligen Wiederherstellung Belgiens, insbesondere seiner Unabhängigkeit, seines Gebietsumfanges. Auch eine Verständigung über die Entschädigungsfrage soll angestrebt werden. Die bisher geschlossenen Friedensverträge will das Orogramm zu keinem Hindernis für den allgemeinen Friedensschluß werden lassen. Es strebt im besonderen an, daß sich in den baltischen Ländern, in Litauen und Polen, alsbald auf breiter Grundlage Dolksvertretungen bilden. Das Sustandekommen der dazu nötigen Doraussetzungen wollen wir ohne Verzicht durch die Einführung von Sivilverwaltungen fördern. Ihre Verfassung und ihre Beziehungen zu den Nachbarvölkern sollen jene Gebiete regeln. In der inneren Dolitik habe ich durch die Methode, in der sich die Regierungsbildung vollzog, klar und fest Stellung genommen. Auf meinen Dorschlag sind die Führer der Uehrheitspartein zu meinen unmittelbaren Ratgebern berufen worden. Uleine Herren! Ich war der Ueberzeugung, daß die Einheitlichkeit der Reichsleitung nicht nur gewährleistet werden sollte durch die bloße schematische Parteizugehörtgkeit der einzelnen RegierungsMitglieder, sondern ich hielt für fast noch wichtiger die Einheitlichkeit der Gesinnung. Von diesem Gesichtspunkt bin ich ausgegangen auch bei der Wahl meiner Ulitarbeiter, die nicht dem Parlamente angehören. Ich habe das größte Gewicht darauf gelegt, daß die Mitglieder der neuen Reichsleitung auf dem Standpunkt des Rechtsfriedens stehen, unabhängig von der Kriegslage, daß sie sich zu diesem Standpunkt auch öffentlich bekannt haben in einem Seitpunkte, da wir auf dem Höhepunkte unserer militärischen Erfolge standen. Ueine herren! Ich bin überzeugt, daß die Art, in der jetzt die Reichsleitung unter Mitwirkung des Reichstages gebildet worden ist, nicht etwas Dorübergehendes darstellt und daß im Frieden eine Regierung nicht wieder gebildet werden kann, die sich nicht stützt auf den Reichstag und die nicht aus ihm führende Männer entnimmt. Der Krieg hat uns über das alte vielfach zerrissene Parteileben hinausgeführt, das es so sehr erschwerte, einen einheitlichen entschlossenen politischen Willen zur Durchführung zu bringen. Die Mehrheitsbildung heißt politische Willensbildung, und ein unbestreitbares Ergebnis des Krieges ist, daß in Deutschland zum ersten Male große Parteien sich zu einem festen einheitlichen Programm zusammengeschlossen haben und damit in die Tage gekommen sind, das Schicksal der Dölker von sich aus mitzubestimmen. Dieser Gedanke wird niemals erlöschen, diese Entwicklung niemals rückgängig gemacht werden.(Beifall.) Dabei vertraue ich, daß, solange Deutschlands Geschick jetzt von Gefahren umbrandet ist, auch die außerhalb der Ulehrheit stehenden Dolkskreise und deren Vertreter, die nicht der Reichsleitung angehören, alles Crennende zurückstellen und dem Daterlande geben, was ihm gebührt.(Beifall.) Diese Entwickelung macht eine Renderung unserer verfassungsrechtlichen Dorschriften im Sinne des kaiserlichen Erlasses vom 30. September erforderlich, die es ermöglicht, daß diejenigen Mitglieder des Reichstags, die in die Reichsleitung eintreten, ihren Sitz im Reichstage behalten. Eine entsprechende Dorlage ist dem Bundesrate zugegangen und wird Ihrer Beschlußfassung unverzüglich unterbreitet werden. Uleine Herren! Seien wir eingedenk der Worte, die der Kaiser am 4. August 1914 gesprochen und die ich im Sommer vorigen Jahres in Karlsruhe in die Worte fassen durfte:„Wohl gibt es Parteien, aber es sind alles Deutsche."(Beifall.) Unter dem Seichen dieses Kaiserwortes muß sich auch die politische Entwicklung in dem führenden deutschen Bundesstaate Dreußen vollziehen, und die Botschaft des Königs von Preußen, die das demokratische Wahlrecht verspricht, schnell und restlos erfüllt werden.(Beifall.) Die preußische Wahlrechtsfrage ist bei der überragenden Stellung Dreußens eine deutsche Frage.(Justimmung.) Ich zweifle nicht, daß auch die Bundesstaaten, die in der Entwicklung ihrer verfassungsmäßigen Sustände noch zurückstehen, dem preußischen Beispiel entschlossen folgen werden.(Beifall.) Dabei halte ich unerschütterlich fest an der föderativen Grundlage des Reiches, als eines Bundesstaates, dessen einzelne Glieder ihr inneres Verfassungsleben in voller Selbständigkeit bestimmen, ein Recht, auf das auch Elsaß-Lothringen vollen Anspruch macht.(Beifall.) Die Selbständigkeit und Dielfältigkeit des Lebens in den einzelnen Bundesstaaten, das enge Creueverhältnis, das jeden Deutschen mit seiner Heimat und seinem Landesherrn verbindet, sind die Quellen, aus denen die unbeschreibliche Kraft, die Daterlandsliebe und Opferfreudigkeit des deutschen Dolkes während des ganzen Krieges geflossen ist. Durch die ganze Kriegszeit haben sich die Klagen hindurchgezogen über die handhabung des Belagerungszustandes. Sie haben trennend und verbitternd gewirkt und die freudige Mitarbeit an den schweren Aufgaben der Kriegszeit gehemmt.(Sehr richtig.) Bis auf weiteres können, wie das Beispiel anderer kriegführender Staaten lehrt, die außerordentlichen Machtbefugnisse nicht entbehrt werden, wie der Belagerungszustand sie verleiht. Aber es muß ein enges Verhältnis zwischen den Militär- und Sivilbehörden hergestellt werden, das es ermöglicht, daß in allen nicht rein militärischen Angelegenheiten, also besonders auf dem Gebiete der Jensur, des Vereins- und Versammlungswesens die Gesichtspunkte der Sivilverwaltungsbehörden maßgebend zur Geltung kommen und daß die Entscheidung allein unter die Verantwortlichkeit des Reichskanzlers gestellt wird. Zu diesem Swecke wird ein Befehl des Kaisers an die Militärbefehlshaber ergehen und die kaiserliche Verordnung vom 4. Oezember 1916 unverzüglich entsprechend ausgebaut werden. Mit dem 30. September 1918, dem Cage des Erlasses, beginnt eine neue Epoche in Deutschlands innerer Geschichte.(Beifall.) Die innere Politik, die damit in ihren Grundzügen vorgezeichnet ist, ist von entscheidender Bedeutung für die Frage über Krieg und Frieden. Die Stoßkraft, die die Regierung in ihren Bestrebungen um den Frieden hat, hängt davon ab, daß hinter ihr ein einheitlicher Dolkswille steht. Uur wenn die Feinde fühlen: Das deutsche Dolk steht geschlossen hinter seinen verantwortlichen Staatsmännern, nur dann können Worte zu Caten werden.(Beifall.) Die deutsche Regierung wird bei den Friedensverhandlungen dahin wirken, daß in die Verträge Dorschriften über Arbeiterschutz und Arbeiterversicherung aufgenommen werden(Beifall), welche die vertragschließenden Regierungen verpflichten, in ihren Ländern binnen einer gewissen Frist ein Uindestmaß gleichartiger oder doch gleichwertiger Einrichtungen zur Sicherung von Leben und Gesundheit, sowie zur Versorgung der Arbeiter bei Krankheit, Unfall und Invalidität zu treffen. Ich rechne bei deren Dorbereitung auf den sachkundigen Rat der Arbeiterverbände sowohl wie der Unternehmer. So lange noch deutsche Dolksgenossen in Gefangenschaft sind, werde ich mich um die warme Fürsorge für ihr Wohl mit allen Kräften bemühen.(Beifall.) Auch der in unserer Gefangenschaft lebenden Jeinde werde ich mich in gerechter Weise fürsorgend annehmen. Meine herren, ich bin überzeugt, daß dieses Programm, von dem ich nur die Grundzüge dargestellt habe, den Vergleich mit allen fremden Regierungsgrundsätzen aushält. kloch näher auf Einzelheiten einzugehen, scheint „ heute nicht angebracht.(Bewegung,) Die belatungen, die wir vor dem Justandekommen der neuen Regterung gepflogen haben, sind zwar selbstverständlich viel mehr in die Ciefe gegangen, als ich in meiner knappen Susammenfassung des Wichtigsten heute hier wiederzugeben vermag. Ich glaube aber andererseits auch, daß dem hohen hause jetzt garnichts daran gelegen ist, meine Auffassung übe: Uebendinge kennen zu lernen. Das Entscheidende ist, wenn ich die Tage richtig erfasse, meine Auskunft über den allgemeinen Geist der neuen Regierung. Denn jeder, der diesen richtig versteht, kann ohne weiteres daraus folgern, wie die Reichsleitung sich zu den schwebenden einzelnen Fragen stellt. Ich bin ja auch selbstverständlich gern bereit, dem Reichstage darüber bei späterer Gelegenheit noch genauen Aufschluß zu geben. Don unmittelbarer Wichtigkeit sind jetzt die Folgerungen, die die neue Reichsleitung in der kurzen Seitspanne ihres bisherigen Daseins praktisch aus der Lage, die sie vorfand, und aus der Nutzanwendung ihrer politischen Grundsätze auf diese Lage gezogen hat. Dier Jahre des blutigen Ringens gegen eine Welt von zahlenmäßig überlegenen Jeinden liegen hinter uns, Jahre voll schwerster Kämpfe und schmerzlichster Opfer. Ein jeder von uns trägt seine Narben, nur allzu viele, sogar noch offene Wunden, sei es im verborgenen Grunde der Seele, oder an seinem opferbereit für die deutsche Freiheit auf dem Schlachtfelde preisgegebenen Körper. Crotzdem sind wir aber starken Herzens und voll vom zuversichtlichen Glauben an unsere Kraft entschlossen, für unsere innere und äußere Freihett und für das Glück unserer Nachkommen auch noch schwerere Opfer zu bringen, wenn das unabänderlich ist.(Lebhafter Beifall). Mit tiefer, heißer Dankbarkeit gedenken wir unserer tapferen Cruppen, die unter glänzender Führung während des Krieges fast Uebermenschliches geleistet haben und deren bisherige Caten sicher verbürgen, daß unser Schicksal auch ferner in guten, zuverlässigen Händen bei ihnen liegt. Im Westen tobt seit einigen Monaten eine einzige furchtbare, menschenmordende Schlacht. Dank dem unvergleichlichen Heldentum unserer Armee, das als herrliches Ruhmesblatt in der Geschichte des deutschen Dolkes fortleben wird für alle Seiten, ist die Front ungebrochen. Dieses stolze Bewußtsein läßt uns mit Suversicht in die Sukunft sehen. Gerade, weil wir von dieser Gesinnung und Ueberzeugung beseelt sind, ist es aber auch unsere Oflicht, Gewißheit darüber herbeizuführen, ob das opfervolle blutige Ringen nicht einen einzigen Cag über den Seitpunkt hinausgeführt wird, wo uns ein Abschluß des Krieges möglich erscheint, der unsere Ehre nicht berührt. Ich habe deshalb auch nicht erst bis zum heutigen Cage gewartet, ehe ich handelnd zur Förderung des Friedensgedankens eingriff. Gestützt auf das Einverständnis aller dazu berufenen Stellen im Reiche und auf die Sustimmung der gemeinsam mit uns handelnden Bundesgenossen habe ich in der Nacht zum 5. Gktober durch die Dermittlung der Schweiz an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika eine Uote gerichtet, in der ich ihn bitte, die Herbeiführung des Friedens in die hand zu nehmen und hierzu mit allen kriegführenden Staaten in Verbindung zu treten. Die llote trifft schon heute oder morgen in Washington ein. Sie richtet sich an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, weil dieser in seiner Kongreßbotschaft vom 8. Januar 1918 und in seinen späteren Kundgebungen, besonders auch in seiner Ueuporker Rede vom 27. September, ein Orogramm für den allgemeinen Frieden aufgestellt hat, das wir als Grundlage für die Verhandlungen annehmen können. Ich habe diesen Schritt auf dem Wege zur Erlösung nicht nur Deutschlands und seiner Verbündeten, sondern der gesamten seit Jahren unter dem Kriege leidenden Menschheit auch dehalb getan, weil ich glaune, gaß die auf das künftige Glück der Dölker gerichteten Gedanken, die herr Wilson verkündet, sich völlig mit den allgemeinen Dorstellungen Einklang beflnden, in denen sich auch die neue deutsche Regierung und mit ihr die bei weitem überwiegende Mehrheit unseres Dolkes bewegt. Was mich selbst betrifft, so können meine früheren, vor einem anderen hörerkreise gehaltenen Reden bezeugen, daß sich in der Dorstellung, die ich von einem künftigen Frieden hege, keinerlei Wandlung in mir vollzogen hat, seitdem ich mit der Führung der Reichsgeschäfte beauftragt worden bin. Was ich will, ist ein ehrlicher, dauernder Friede für die gesamte Menschheit, und ich glaube daran, daß ein solcher Friede zugleich auch der festeste Schutzwall für die künftige Wohlfahrt unseres eigenen Daterlandes wäre. Swischen den nationalen und den internationalen Pflichtgeboten sehe ich deshalb mit Bezug auf den Frieden keinerlei Unterschied. Das Entscheidende liegt für mich ausschließlich darin, daß diese Gebote von allen Beteiligten mit derselben Ehrlichkeit als bindend anerkannt und geachtet werden, wie das von mir und den anderen Mitgliedern unserer Regierung gilt. So sehe ich denn mit de. inneren Ruhe, die mir mein gutes Gewissen als Mensch und als Diener unseres Lolkes verleiht, und die sich zugleich auf das sesse Dertrauen zu diesem großen, treuen, jeder Hingebung fähigen Delke und seiner ruhmvollen Wehrmacht begründet, dem Ergebnis der ersten Hondlung entgegen, die ich als leitender Staatsmann des Reiches unternommen habe. Die dieses Ergebnis auch ausfallen möge: Ich weiß, daß es Deutschland fest entschlossen und einig finden wird— sowohl zu einem redlichen Frieden, der jede eigensüchtige Verletzung fremder Rechte von sich weist, als auch zu dem Endkampfe auf Leben und Cod, zu dem unser Dolk ohne eigenes Verschulden gezwungen wäre, wenn die Antwort der mit uns im Kriege stehenden Möchte auf unser Angebet von dem Willen, uns zu vernichten, diktiert we#den sollte. Rein Jagen besi.lli mich bei dem Cr#genken, daß dieses weite Ergebnis eintreten könnte, denn ich kenne die Ge##### der uewaltigen Kräfte, die auch jetzt noch in unsenem Palhe vorhanden sind, und ich weiß, daß die#beri#gliche Ueberzeugung, um garnichts##er, als um unser Leben als Nation zu kämpfen, diese Krüfte verdoppeln wird.(Beifall.) Ich hoffe um der gesamten Menschheit willen daß de: Dräsident der Vereinigten Staaten unser Angebot so aufnimmt, wie wir es meinen, dann wäre die Tür zu einem baldigen, ehrenvollen Frieden des Rechtes und der Dersöhnung sowohl für uns als für unsere Gegner geöffnet. Leo##atte:#####fall des ganzen Hauses. Zwischenrufe bei den U. S. Nach diesen Darlegungen vertagte sich das haus auf Vorschlag des Präsidenten Fehrenbach auf unbestimmte Zeit. Unser Reichskanzler hat die Hand zum Trieden weit hinausgestreckt. Aber er hat auch keinen Zweifel daran zulassen, daß beim Scheitern dieses Versuches dar deutsche Dolk entschlossen und befähigt ist zum Endkampfe auf Cod und Leben, wenn es ohne eigene Schuld auch weiterhin dazu gezwungen wird. kein Sagen! Mit küblem Kopf und Gottvertrauen einig und geschlossen! kein Swiespalt darf die Kraft des deutschen Dolkes mehr schwächen! Die deutsche Friedensnote. MaB Berlin, 6. Gkt. Die durch Vermittelung der##weizerischen Regierung an den Präsidenten Wilson übermittelte lote hat folgenden Wortlaut: Die deutsche Regierung ersucht den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, die Herstellung des Friedens in die hand zu nehmen, alle kriegführenden Staaten von diesem Gesuch in Kenntnis zu setzen und sie zur Entsendung von Bevollmächtigten zwech: Aufnahme der Verhandlungen einzuladen. Sie nimmt das von dem Präsidenten der Vereinigten Staaten in der klongreßbotschaft vom 8. Januar 1918 und in seinen späteren Kundgebungen, namentlich der Rede vom 27. September aufgestellte Programm als Grundlage für die Friedensverhandlungen an. Um weiteres Blutvergießen zu vermeiden, ersucht die deutsche Tegierung den sofortigen Abschluß eines allgemeinen Waffenstillstandes zu Lande, zu Wesser und in der Luft herbeizuführen. Der österreichische WaffenstillstandsAntrag an Wilson. wan Wien, 6. Ght. Der österreichische Gesandte in Stoaholm ist gestern vom Minister des Leuseren telegraphisch beauftragt worden, die königlich schwedische Rezierung zu ersuchen, folgende Depesche an den Dräsidenten Wilson zu richten: Dte österreichisch=ungarische Monarchie, welche den Krieg siets als Verteidigungskampf geführt hat, und wiederholt ihre Bereitwilligkeit bekundet hat, dem Blutvergießen ein Ende zu machen und zu einem gerechten und ehrenvollen Frieden zu kommen, tritt hiermit an den Präsidenten der Dereinigten Staaten von Amerika mit dem Antrage heran, mit ihm und seinen Verbündeten einen sofortigen Waffenstillstund zu Lande, zur See und in den Lüften abzuschließen urd unmittelbar hieran in Verhandlungen über einen Friedensschluß einzubreten, für welchen die 14 Punkte der Botschaft des 10 Was Croßes hauptquartier, 5. Ohtbr.(Amtl.) Westlicher Kriegsschauplatz. hseeresgruppe Kronprinz Rupprecht In Flandern wurden erneute Angriffe des Feindes gegen Hooglede und Roeselaere abgewiesen. Gegen unsere reuen Linien östlich von firmen tieres ist der Feind über Bois Grenier-SourensEmingles und über die Linie dicht östlich von Lens vorgedrungen. Dor Cambrai zeitweilig auflebende Krtiellerietätigkeit. heeresgruppe Boehn Der Engländer setzte beiderseits von Le Catelet seine starken Angriffe fort. Er nahm Le Chatelet. Die Höhen nördlich und östlich der Stadt wurden gehalten. Der in Beaurevoir eingedrungene Jein) wurke durch Gegenstoß geworfen. Nördlich von St. Guentin griffen die Franzosen Sequehart und A#arcout an. In Lesdin und Marcout faßte der Jeind Juß. Lesdin nuhmen wir wieder. An der übrigen Iront und südlich von St. Guentin scheiterien die Angriffe vor unseren Linien. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz und Gallwitz: Franzosen und Italiener griffen erneut in Leilvorstößen und in einheitlich geführten Angriffen unsere Stellungen auf dem Rücken und den hängen: des Chemin des Dames, zwischen Kilette und Kisne ein. Schleswig-holsteinische und württembergische Regimenter brachten die Angriffe zum Scheitern. Kn der Risne- und an der Kanalfront rege Erkundungskätigkeit. Gestlich von Reims haben wir in vorletzter Nacht unsere vorderen Stellungen zwischen Druney und St. Marie a Py vom Jeinde unbemerkt geräumt und rückwärtige Linien bezogen.. Der Feind ist gestern über Drunen und St. Souplet gefolgt. Auf dem Schlachtfelde in der Champagne nahmen wir im Gegenangriff die noch im Besitze des Jeindes verbliebenen Teile des Höhenzuges nordwestlich von Somme-Du. Nach starker Feuervorbereitung griff der Feind beiderseits der von Somme-Hy nach Norden führenden Straße in breiter Front an. Unter schweren Verlusten sind seine Angriffe gescheitert. Brandenburger und Schleswig=holsteiner, Garde-Füsiliere, pommersche, badische und rheinische Regimenter zeichneten sich hierbei besonders aus. Beiderseits der Kisne Krüilleriekampf ohne Infanterietätigkeit. Zwischen Krgonnen und Maas hat auch der Kmerikaner gestern erfolglos angegriffen. In den Krgannen und am Ostrande des Waldes schlug württembergische Landwehr seinen Ansturm ab. Gestlich der Kisne stieß er bis in die höhe von Exermont vor. Der Ort selbst wurde im Gegenstoß wieder genemmen. Beiderseits von Gesnes wiesen badische, elsaß-lothringische und westfälische Regimenter jeden Rusturm vor ihren Stellungen ab. Besonders schwer war der amerikanische Ansturm beiderseits der Straße Montfaucon-Bantheville und gegen das Waldgelände südlich von Cunel. Wo der Jeind vorübergehend in unsere Linien eindrang, warf ihn Gegenstoß wieder zurück. Das Infanterieskegiment 458 zeichnete sich hierbei besonders aus. Kuch auf dem äußersten linken Flügel des langen Angriffsfeldes haben bauerische Res.=Regimenter ihre Stellungen voll behauptet. Der Krästeeinsatz des Amerikaners bei seinen gestrigen Angriffen an Danzerwagen, Infanterie und Artillerie war außerordentlich stark. Seine blutigen Verluste waren außerordentlich hoch. Bei Abwehr feindlicher Panzerwagen zeichneten sich besonders aus in Ilandern: Leutnant Becher vom Feld-Artillerie=Regiment 16, die 9. Batterie vom sächsischen Juß-Artillerie=Reziment 19 unter Leutnant Pustronecki, Dizefeldwebel Witt von der 2. Batterie des Fuß-ArtillerieBataillons Ur. 127, Gberleutnant Glas und Leutnant Eneler von der 9. Vatterie des bayrischen un der Wesisten. Jeld-K Artillerie-Regiments Nr. 18. In der Champagne und an der Maas: Die Leutnants Uiklassen und Stehlin vom 4. Garde-Fuß-Artillerie=Regt., Lutnaur Schäfer vom Fuß-Artillerie-Regiment 104, Unteroffizier Uokowski von der MinenwerferKompagnie 175, Leutnant Srothe vom Jeld-Krrillerie-Regiment 229. Wir schossen in den beiden letzten Tagen 65 seindliche Ilugzeuge ab. Leutnant Bäumer errang seinen 90. und 41. Luftfieg. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Was Großes hauptquartier. 6. Gkt.(Amtl.) Westlicher Kriegsschauplatz. heeresgruppe kronprinz Rupprecht In Ilandern und vor Cambrai ruhiger Cag. Rege Erkundungstätigkeit an vielen Stellen der Front. heeresgruppe Boehn: Wir gaben in vorletzter Nacht den zwischen Creveeur und Beaurevoir an den Kanal in Linie Banteux-Le Catelet vorspringenden Stellungsbogen auf und nahmen die dort stehenden Cruppen in rückwärtige Linien zurück. Engländer und Franzosen setzten ihre Angriffe zwischen Le Catelet und nördlich von St. Quentin fort. Beaurevoir und Montbrehain blieben in ihrer hand. An der übrigen Front sind ihre Angriffe vor unseren Linien gescheitert. In den kämpfen bei Beaurevoir zeichnete sich das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 56 unter seinem Kommandeur Major von Loebbeche besonders aus. lseeresgruppe Deutscher Kronprinz: Erneute Angriffe der Franzosen und Italiener am Chemin=des-Dames wurden abgewiesn. In Fortsetzung der am 3. Gktober begonnenen Bewegungen östlich von Reims und heiderseits der Suippes haben wir in vorletzter Nacht auch unsere Stellungen am Brimont und Berru geräumt und rückwärtige Linien bezogen. Der Jeind folgte im Laufe des Cages. Wir standen am Abend mit ihm an der Suippes beiderseits der Straße Reims-Neuschatel, bei LavennesKiponne-Pont-Rücken-Javerges und an der Arnes in Gefechtsberührung. Zwischen der von Somme-Dy nach Norden führenden Straße und östlich von Liry griffen Tranzosen und Kmerikaner erneut mit starken Kräften an. Wir haben nach schweren Kämpfen unsere Stellungen restlos behauptet. Das westfälische Infanterie-Regiment Ur. 55 und das westpreußische Infanterie-Regiment Nr. 149 zeichneten sich hierbei besonders aus. Die 199. Infanterie-Division schlug den mit 15 Wellen tief gegen die Liry-Höhe anstürmenden Teind mehrfach zurück. Leutnant Uarkock mit Kompagnien des Infanterie-Regiments Nr. 357 hat an der Abwehr des Feindes besonderen Inteil. Der Feind erlitt schwerste Verluste. Teilangriffe des Gegners am Westrande der Argonnen scheiterten. Heeresgruppe von Sallwitz Iwischen den Argonnen und der Maas setzte der Kmerikaner seine starken Angriffe fort. Gestlich ren Exermont gelang es ihm, bis an die Waldhöhe nördlich des Örtes vorzustoßen. Hier sind seine in den Nachmittagsstunden erneut vorbrechenden Angriffe gescheitert. Beiderseits der von Charpentry auf Romagne führenden Straße brachen die Angriffe wiederum vor den Linien elsaßz-lothringischer und westfälischer Regimenter völlig zusammen. Weiter östlich drang der Jeind in den Keay-Wald ein. Im übrigen wurde er abgewiesen. Wir schossen gestern 37 feindliche Flugzeuge 2 Fesselballons ab. Außerdem wurden von einem feindlichen im Angriffsfluge auf die Pfalz befindlichen Geschwader 5 Flugzeuge im kuftkampf abgeschossen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unsere bisher im Rahmen des bulgarischen Heeres kämpfenden Truppen wurden herausgelöst und sind, im Rückmarsch auf ihre Versammlungsräume. Sie haben den an sie gestellten hohen Ansorderungen voll entsprochen und Hervorragendes geleistet. Asiatischer Kriegsschauplatz. Die in Palästina an der Seite unserer treuen türkischen Bundesgenossen kämpfenden deutschen Bataillone mußten im Verein mit schwachen türkischen Kräften erdrückender feindlicher Uebermacht weichen und sind im Rückmarsch über Damaskus in nördlicher Richtung. Der Erste Generalquartiermeister: Luvenoorff. Deutscher Abendbericht. WaB Berlin, 6. Gkt.(Amtl.) Teilangriffe nördlich von St. Quentin und in der Champagne. Zwischen den Argonnen und der Maas wurden heftige Angriffe der Amerikaner abgewiesen. Vorschlag ernstlich zu prüfen, er werde wohl nicht so schnell und kurz antworten, wie auf die Burian. Ucte. Man werde sich in Geduld fassen müssen, in dem Bewußtsein, daß das Fünkchen hoffnung auf einen Rechtsfrieden zu glimmen angefangen habe. Neue Bemühungen Lansdownes. London, 6. Okt. Lansdowne hat den ungewöhn. lichen Schritt getan, dem Ministerium und dem Könige seine Ratschläge zur ehrenvollen Beendigung des Krieges anzutragen. Lloyd George ist bereit. Lord Lansdowne in den nächsten Cagen zu empfangen. —— Wilsons fünf Friedenspunkte. Die in der auswärtigen Dresse schon vielfach kommentierte neue Rede Wilsons liegt jetzt hier vor. Der Präsident hat dabei folgende Grundsätze aufgestellt: 1. Die unparteiische Gerechtigkeit, die zugemessen wird, darf keine Unterscheidung zwischen denen mit sich bringen, denen gegenüber wir gerecht zu sein wünschen, und jenen, denen gegenüber wir nicht gerecht zu sein wünschen. Es muß eine Gerechtigkeit sein, die keine Begünstigten kennt und keine Abstufungen, sondern nur gleiche Rechte für die beteiligten Dölker. 2. kein besonderes, abgesondertes Interesse irgend einer einzelnen Nation oder Gruppe von Nationen kann zur Grundlage irgendeines Ceiles des Abkommens gemacht werden, wenn es sich mit dem gemeinsamen Interesse aller nicht verträgt. 3. In der gemeinsamen Jamilie des Völkerbundes kann es kein Band, kein Bündnis und auch keine besonderen Verträge oder Vereinbarungen geben. 4. Es kann innerhalb des Bundes keine besonderen selbstischen wirtschaftlichen Kombinationen geben, keine Anwendung wirtschaftlichen Boykotts in irgendeiner Form oder Ausschließung, ausgenommen die Machtvollkommenheit, die dem Dölkerbunde erteilt wird, wirtschaftliche Strafen durch Ausschluß von den Weltmärkten zu verhängen und diese wiederum als Mittel der Disziplin und Kontrolle. 5. Alle internationalen Abmachungen und Verträge müssen vollinhaltlich der übrigen Welt mitgeteilt werden. Es besteht kein Grund, warum die deutsche Regierung diesen fünf Dunkten nicht zustimmen sollte. Doraussetzung ist, daß der Inhalt der Rede richtig wiedergegeben ist und Wilson hinterher keine neuen Forderungen erhebt. —000 je Tat allein Beweit ber, Mou Du liebst Vein Aand! Handle. Dring' ihm Dein Darum zeichne! herrn Präsidenten an den Rongreß vom 8. Januar 1218 und die vier in der Rede des herrn Präsidenten Wilson vom 12. Jebruar 1918 enthaltenen Punkte als Grundlage zu dienen hätten, wobei auch auf die Ausführung des herrn Präsidenten Wilson vom 27. September 1918 Bedacht genommen wird. Bevorstehende Triedensnote der Cürkei. WaB Berlin, 6. Gkt. Wie der Reichskanzler in seiner Rede bereits andeutete, steht die Türkei im Begriff, einen gleichen Schritt zu tun. Deutschlands Jeinde vor einer schweren Verantwortung. Rotterdam, 6. Okt. Der„Nieuwe Courant“ im haag meint, die hoch bedeutsamen Erklärungen des neuen deutschen Reichskanzlers würden zweifellos einen noch größeren Eindruck hervorgerufen haben, wenn sie zu einem Jeitpunkt erfolgt wären, wo Deutschland sich milttärisch in einer vorteilhafteren Lage befand. Aber jetzt würden sie Deutschlands Zeinde vor einer schweren Verantwortung stellen. Wilson werde gezwungen sein, den doutschen Der Kaiser an Heer und Floite. WaB Berlin, 5. Okt.(Amtlich.) Der Kaiser hat nachstehenden Erlaß an das deutsche Heer und die deutsche Marine gerichtet: An das deutsche Heer und die deutsche Martne! Seit Monaten stürmt der Jeind unter gewaltiger Kraftanstrengung fast ohne Kampfpause gegen Euere Linien an. In wochenlangem Ringen, vielfach ohne Ruhe, müßt Ihr ausharren und dem an Sahl weit überlegenem Feinde die Stirn bieten. Darin liegt die Größe der Aufgabe, die Euch gestellt ist und die Ihr erfüllt. Cruppen aller deutschen Stämme tun ihre Schuldigkeit und verteidigen auf sremdem Boden heldenhaft das Daterland. Hart ist der Stand meiner Flotte, um sich den vereinten feindlichen Seestreitkräften gegenüber zur Geltung zu bringen und in unermüdlicher Arbeit die Armee in ihrem schweren Kampf zu unterstützen. Mit Stolz und Bewunderung sind die Kugen der Heimat auf die Caten des heeres und der Marine gerichtet. sage Euch meinen und des Daterlandes Dank. Mitten in das schwere Ringen fällt der Susammenbruch der Mazedonischen Front. Eure Front ist ungebrochen und wird es weiter bleiben. Ich habe nich im Einvernehmen mit unseren Verbündeten entschlossen, dem Feinde nochmals den Frieden anzubieten. Doch nur zu einem ehrenvollen Frieden werden wir die Hand reichen, das schulden wir den Helden, die ihr Leben für das Daterland gelassen haben, das schulden wir unseren Kindern. Ob die Waffen ruhen werden, steht noch dahin. Bis dahin dürfen wir nicht erlahmen. müssen wie bisher alle Kraft daran setzen. müdlich dem Ansturm des Feindes Stand zu halten. Die Stunde ist ernst, aber wir fühlen uns im Vertrauen auf unsere Kraft und Gottes gnädige hilfe sterk genug, unsere geliebte Heimat zu verlen gez. Wilhelm, I. R. — Das neue Deutschland. Kls im Jahre 1871 das Deutsche Reich begründet wurde, verzichteten die deutschen Fürsten auf einen Ceil ihrer bisherigen hoheitsrechte zu Gunsten des Deutschen Reiches und seines Oberhauptes. Durch den Erlaß des Kaisers, der dem Dolke eine wirksame Mitarbeit an der Gestaltung der Jukunft des Daterlandes einräumen und Uänner aus de “ l o m e n t e n i n w e t t e m U m f a n g e i n d i e R e g i e r u n rufen will, erfolgt ein Verzicht auf Rechte des Reiches, des Kaisers und des Bundesrales zu Gunste der Uation und des Reichstages. Der Unterschied ist ein erheblicher. Bisher ernannte der Kaiser Reichskanzler und die Staatssekretäre. Die ordnungsgewalt lag beim Bundesrat, als der De tretung der verbündeten deutschen Regierungen. Die Gesetzgebung wurde ausgeübt durch don Bundesrat verde wohl nicht auf die Burianen müssen, in dem ffnung auf einen igen habe. downes. t den ungewöhnterium und dem vollen Beendigung George ist bereit, Cagen zu empesse schon vielfach liegt jetzt hier vor. e Grundsätze aufeit, die zugemessen wischen denen mit sir gerecht zu sein über wir nicht geeine Gerechtigkeit mt und keine Abechte für die beteisertes Interesse irr Gruppe von Nandeines Ceiles des nn es sich mit dem st verträgt. iilie des VölkerBündnis und auch r Vereinbarungen undes keine besonhen Kombinationen chaftlichen Boykotts sschließung, ausgeeit, die dem VölkerStrafen durch Ausverhängen und diese plin und Kontrolle. jachungen und Verübrigen Welt mitum die deutsche Recht zustimmen sollte. alt der Rede richtig interher keine neuen und Flotte. ich.) Der Kaiser hat zutsche Heer und die ie deutsche Martne! Jeind unter gewalie Kampfpause gegen langem Ringen, vielsharren und dem an se die Stirn bieten. ufgabe, die Euch geruppen aller deutschen und verteidigen auf Daterland. Hart ist n sich den vereinten genüber zur Geltung her Arbeit die Armee interstützen. Mit Stolz ugen der Heimat auf Marine gerichtet. Ich terlandes Dank. en fällt der Susammenont. Eure Front ist ler bleiben. Ich habe unseren Verbündeten hmals den Frieden zu einem ehrenvollen reichen, das schulden en für das Daterland wir unseren Kindern. steht noch dahin. nicht erlahmen. Wir ft daran setzen, unerindes Stand zu halten. ir fühlen uns im VerGottes gnädige Hilfe Heimat zu verleidigen. Wilhelm, I. R. utschland. leutsche Reich begründet chen Fürsten auf einen srechte zu Gunsten des s Oberhauptes. Durch dem Dolke eine wirkaltung der Iukunft des Männer aus den Parse in die Regierung becht auf Rechte des zundesrales zu Gunsten ges. Der Unterschied ist mannte der Kaiser den atssekretäre. Die Versundesrat, als der Derutschen Regierungen. Die bt durch don Bundesrat Reichstag. Wenn nun auch in dem kaiserlichen nicht ausdrüchlich gesagt ist, wie die neue ordnung erfolgen soll, so steht doch schon so viel fest, daß die Ernennung des Kanzlers und Staatssekretäre fortan auf die Präsentation der mehrheit des Reichstages erfolgen soll und daß diese zin nicht nur Mitglieder des Bundesrats sein, zrn auch Reichstagsabgeordnete bleiben werwenn sie solche sind. Das war bisher nicht zufässig. Reichstagsabgeordnete durften keine Mitlieder des Bundesrats sein, und umgekehrt Mitglieder des Bundesrats nicht Reichstagsabgeordper kaiser schließt keine politischen Parteien n der Mitarbeit in der Regierung aus, auch Sozialdemokraten können also Reichsminister werden, menn sie bereit sind, mit den neuen Rechten auch die daraus erwachsenden Oflichten zu übernehmen. Gerade weil sich der Umfang der Rechte von Dolk und Reichstag so bedeutsam erweitert, muß sich entsprechend auch der Kreis der Pflichten erweitern und das Verantwortlichkeitsgefühl gesteigert werden. Die verantwortung eines neuen Reichsministers kann nicht etwa bloß vor dem Reichstage oder gar bloß vor der eigenen Partei bestehen, sondern vor dem Kaiser, den deutschen Bundesfürsten und dem deutschen Dolke. Auch wenn, um diesen Ausdruck zu wählen, die Reichsregierung parlamentarisiert werden soll, kann ihr Bestand doch nicht von der Laune oder dem Mißbehagen einzelner einflußreicher Parlamentarier abhängig gemacht werden, wie wir das in Daris und anderswo an den zahlreichen Ministerien von Dierteljahrsdauer so oft erlebt haben. Damit würde die Parlamentarisierung den Boden, den sie sich im Dolke verdienen muß, schnell wieder verlieren. Für solchen Parlamentarismus ist der Deutsche, der nicht auf Schlagworte, sondern auf Caten sieht, in seiner großen Mehrheit nicht zu Ves. Der Erlaß des Kaisers bedeutet nicht, oaß alle neuen Reichsminister auch Reichstagsabgeordnete sein müssen, denn es ist nicht zu wünschen, daß die Wahl zum Abgeordneten als Haupt-Dorbedingung für die Ernennung zum Staatssekretär oder Minister gelten soll. Mancher tüchtige Mann, den ein Iufall dem Parlamente fern hält, würde damit verhindert werden, dem Daterlande an der rechten Stelle zu dienen. Am allerwenigsten könnte für den Pesten des Reichskanzlers immer auf einen Parlamentarier zurückgegriffen werden. Für dieses Amt werden geeignete Uänner am wenigsten immer handen sein, und es besteht für wirklich befähigte Randtdaten die Gefahr eines schnellen Verbrauchs. Der Darlamentarismus in den heutigen Ententeländern hat sich im Frieden nicht mit Ruhm bedeckt, im Kriege noch weniger. Ueber die Dariser Kammerskandale hat es in der ganzen Welt ein allgemeines Schütteln des Kopfes gegeben, und das Parlament in London hat die ausgesprochenste Selbstsucht-Dolitik begünstigt. Im Kriege haben sich die Abgeordneten in Daris wie in London der Diktatur einzelner Männer unterworfen, die in Deutschland nie stattgefunden hat und auch ganz und gar unmöglich gewesen wäre. Diesen Dorbildern kann die deutsche Dolksvertretung nie nacheifern und sich deshalb davor hüten müssen, das Partetinteresse mit dem Dolkswohl zu verwechseln. Die deutschen Parteiverhältnisse im Reichstage sind bekanntlich ziemlich zersplittert, nicht so einfach wie in England, wo für gewöhnlich nur zwei große politische Hauptgruppen einander gegenüberstanden. Bei uns ist die Bildung einer geschlossenen Parlaments-Mlehrheit daher schwieriger, als anderswo, die Aufrechterhaltung einer einheitlichen Regierung also nicht so einfach, wie es unter des Lichteffekt des Wortes„Parlamentarismus" erscheint. Es wird an Enttäuschungen nicht fehlen, auch für diejenigen Dolitiker nicht, die besonders rührig nach der parlamentarischen Regierung gestrebt haben. Ohne Entsagung wird keine Partei mit der anderen zurecht kommen, dafür gibt die Geschichte des Reichstages zu viele Ersehtrungen.. 1/ Kaifer ein hobes An erster Stelle hat der deutsche kaiser ein hoges Beispiel von persönlicher Selbstlosigkeit gegeben, um dem inneren Frieden im Reiche zu dienen. Das wird im Dolke in erster Reihe empfunden, das nun auch erwartet, daß das neue deutsche Reichsregiment mit Caten von positivem Werte aufwarten und für Kriegswucherer und ähnliche Elemente den Ausgang bringen wird, den sie verdienen. Machen wir unter die innere deutsche Kriegsgeschichte einen Abschlußstrich, und eröffnen wir den neuen Band mit der Ueberschrift an der Reichstagsfront:„Dem deutschen Dolke!“ Erundsätzlicher Einspruch gegen den Eintritt in die Regierung wurde nicht erhoben; doch kamen Bedenken darüber zum Ausdruck, ob der Seitpunkt richtig gewählt und der vorgesehene Reichskanzler nicht mit Vorurteilen schwer zu kämpfen haben werde. Dem wurde von verschiedenen Seiten entgegnet, daß Drinz Max von Baden seit Kriegsbeginn für den Verständigungsfrieden und für die Demokratisierung mit großer Energie eingetreten sei. Der Seitpunkt sei der richtige, d. h. der letzte. Warten sei nicht mehr möglich. Ruch das Programm der neuen Regierung wurde eingehend diskutiert. Gegen sieben Stimmen stimmte sodann die Fraktion dem Elntritt von Parteigenossen in die Regierung zu. —0— Der Abfall Bulgariens. Jar Ferdinand Komplize Malinows. Es kann nuch den Enthüllungen der„Istwestija“ wohl kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß Sar Serdinand um den Malinowschen Schritt wußte, ihn billigte und ihn sogar, ehe er unternommen wurde, gut geheißen hat. Das von dem französischen Oberkommandicrenden der Armeen in Mazedonien an die französische Regierung gerichtete diesbezgl. Celegramm bestätigt unsere schon angedeutete diesbezügliche Vermutung. Es lautet: „heute abend stellte sich ein höherer bulgarischer Gffizier im Auftrage des Generals' Coderoff, Kommandierender der bulgarischen Armee, bei unseren Vorposten ein und verlangte einen Waffenstillstand von 48 Stunden, um von zwei von der bulgarischen Regierung qualifizierten Oelegierten, nämlich dem Finanzminister Liaptchef und dem General Lukoff, Kimmandanten der 2. Armee, die mit der Sustimmung des Jaren Ferdinand handeln, die Bedingungen eines Daffenstillstandes und eventl. die Friedensbedingungen erörtern lassen zu können.“ Die Sobranje billigt Malinows Schritt. Sofia, 6. Okt.(Meldung der Bulgarischen Celegraphen-Agentur.) Die geheime Sitzung der Sobranje, welche nicht weniger als fünf Stunden dauerte, und in der die Dertreter aller parlamentarischen Parteien der Reihe nach ums Wort baten, um sich über ihre Auffassung auszusprechen, schloß mit folgender einstimmig angenommener Cagesordnung: Nachdem die Nationalversammlung die Erklärung des Ministerpräsidenten über die Gründe, welche zum Abschluß des Waffenstillstandes mit den Ententestaaten führten, gehört hat, billigt sie das Vorgehen der Regierung und geht zur Cagesordnung über Die Rückkehr der Deutschen aus Bulgarien. Rotterdam, 6. Okt. Nach einer Neldung der „Limes“ herrschte während der letzten 14 Cage ein gewaltiger Hndrang auf den Bahnlinien Konstantinopel-Sofia-Ofenpest, der durch die in ihre Heimat zurückkehrenden Deutschen und Oesterreicher verursacht wurde. —— warten, und der ist in diesem Jahre nicht dagewesen. Ebenso gut ist aber auch anzunehmen, daß nach einem kühlen herbst ein milder Winter folgt. Der Nachtreif wird nun wohl bald das Herbstbild ändern. Bisher ist das Laub noch lange nicht so gelb und rot, wie sonst im Gktober, sondern vorwiegend noch grün. Nur in den trockneren Gegenden ist es anders. Auch der herbstliche Blumenflor hat sich noch nicht so reich wie sonst entfaltet, und es würe schade, wenn Nachtfrost ihm ein frühes Ende bereiten sollte. Empfindliche Blumen werden jetzt in das Simmer genommen. Helle Abende bei hohem Barometerstand künden Sinken der Cemperatur. der Schwerarbeiter An Deutschlands Wehr schafft der deutsche Arbeiter. Er entreißt den Bergen Erz und Kohle, glüht im Hochofen das Eisen und hämmert es zur Waffe, die den deutschen Srieden bringt. Deutschen Sieg verlangt das Lebensinteresse des deutschen Arbeiters. Es ist nicht ein Krieg der Chrone und Geldsäcke. Deutscher Arbeit in der Sukunft gilt er vor allem! Die Entscheidung der Sozialdemokraten. Don den Sitzungen der Parteien liegt ein amtlicher Bericht nur seitens der Sozialdemokratie vor; es heißt darin: Die sozialdemokratische Reichtagsfraktion trat zu einer Sitzung zusammen. Genosse Ebert berichtete über die Verhandlungen, die der Fraktionsverstand mit den Parteien und mit Persönlichkeiten der alten, sowie der zu bildenden Regierung. derunter mit dem Drinzen Max von Baden, geführt hatte. Er schilderte die Lage des Deutschen Reiches als außerordentlich ernst und betonte die Pflicht der Darteten, dem deutschen Dolke in diesen unendlich entscheidungsschweren Tagen seine Kraft in jeder Beziehung zur Verfügung zu stellen. Die meisten Redner schlossen sich seinen Ausführungen an. Aus Stadt und Umgebung. Rückhlicke auf den Weltbrieg. 7. Oktober 1917. Englische und französische Angriffe.— Russisches Dorparlament. An der Flandernfront lebte zwischen dem houtheulster Walde und der Straße Menin-Upern die lampftätigkeit erheblich auf. Englischen Ceilangriffen ging starkes Crommelfeuer voran. Die vom Gegner angesetzten Sturmtruppen kamen nirgends verwärts, deutsche Abwehrwirkung hielt sie in dritter Stelle nieder. Mehrere angreifende französische Kompagnien würden bei Douxaillon zurückgeschlagen. Ein bei Beaumont vorbereitender Angriff der Franzosen wurde durch Artilleriewirkung unterbunden.— In Detersburg trat ein russisches Dorparlament zusammen, dessen Sweck war, eine Einigung unter den verschiedenen Revolutionsparteien herzustellen. Die Regierung sollte formell und juristisch dem Dorparlament verantwortlich sein. Einer für alle. „Einer für alle und alle für einen!" Jum neunten Male soll uns vereinen, Mein deutsches Dolk, der Rutsche Spruch; Die Einheit nur stählt uns die Waffen, Das, was uns Bismarck hat erschaffen, Zu wahren gegen Lug und Crug. Frisch auf, mein Dolk, gesteift den Nacken! Vereint den Stier mit Fäusten packen! Heimat und Front— vereint hindurch! Packt euch, ihr ängstlichen Gemüter, Ihr seid nicht wert errung'ner Güter, Nicht wert des großen Hindenburg! Jetzt, wo das Riesenwerk sich endet, Wo alle Dölker stehn geblendet Dom Glanz, der unser Schwert umloht, Jetzt sei wie eine hehre Weihe Der Heimat neunte Kriegsanleihe Ein heilig Dankgebet zu Sott! Karl Rohde. *(Wie wird der Winter?) Daß sich in voriger Woche in verschiedenen Gegenden bereits Reif und leichter Nachtfrost gezeigt haben, kann nicht überraschen, denn die kühle Witterung hat in der hauptsache angehalten und die allerersten winterlichen Knzeichen vorbereitet. Es ist möglich, daß wir zeitig Kälte bekommen, doch ist ein strenger Winter in der Regel nach einem heißen Sommer zu er(Gerüchte!) Die immer in kritischen Seiten, laufen wieder die unsinnigsten Gerüchte in der Reichshauptstadt und von ihr aus weiterstrahlend auch im deutschen Lande um. Sie wollen wissen, daß ein Wechsel in den höchsten militärischen Posten bevorsteht, daß unsere bisher so ehernfeste Westfront wanke und dergleichen mehr. Wir können demgegenüber, so schreibt der„Hann. Cour.“, versichern, daß von einem Wechsel in diesen höchsten militärischen Posten nicht die Rede und daß an den maßgebenden Stellen auch keinerlei Sorge vorhanden ist, daß wir dem neuen Gewaltvorbruch der Feinde zwischen Meer und Jura nicht erfolgreich widerstehen würden. Nach wie vor sind die Uerven bei Führung und Hrmee Gott sei Dank noch derart, daß sie sicher sind, aller Angriffsschwere, gegen die sie sich in diesen kämpfereichen Wochen anzustemmen haben, auf die Dauer herr zu werden. Die Kraft der Front ruht in dem Bewußtsein, daß unsägliches Leid die Heimat überschwemmen würde, wenn sie nicht opferbereit ihr Reußerstes für die Verteidigung unserer Grenzen hergäbe. Man sollte meinen, das einfachste Gebot der Dankbarkeit legte andererseits der Heimat die Oflicht auf, nun auch gleichfalls nervenstark und siegeswillig zu sein und zu bleiben. Denn nur so zwingen wir ein Ende dieser Kriegsjahre herbei, das uns für heute und morgen sicherstellt und die Opfer lohnt, die unsere treuen Coten aus heißer Liebe zu ihrem Lande auf den Kriegsschauplätzen fast der ganzen Welt gern gebracht haben! Beifallsstürme, die schließlich mit Jugaben gutttiert werden mußten. Wir möchten allerdings wünschen, daß diesem ungebürdig verlangenden, ins Lärmende ausartenden Beifall, der sich eine Jugebe geradezu ertrotzen will, um der Selbsterziehung dieses Ceiles der Besucherschaft willen der Erfelg bei künftigen Konzerten versagt bliebe; denn diese Art des Beifallrasens ist unsein und widerwärtig. Eine willkommene Bereicherung erfuhr das Pre gramm durch zwei hübsche Reigen, Rixen= ur Sigeunertanz, den Schülerinnen der städtischen höheren Mädchenschule in allerliebster Weise aus führten. Im zweiten Leil des Programms nahn herr Bürgermeister Kohrmann das Wort zu einer längeren Ansprache. Nachdem er zunächst die segensreiche Cätigkeit des Frauenverbandes vor dem Kriege und während desselben kurz gestreift und den Mitwirkenden des Konzertes herzlichen Dank ausgesprochen hatte, berührte er die großen politischen Ereignisse der letzten Cage, forderte unter Hinweis auf unsere günstige wirtschaftliche und finanzielle Tage zu allseitiger Beteiligung an der 9. Kriegsanleihe auf, ermahnte, allen Kleinmut schwinden zu lassen und den kommenden Cagen mit Juversicht, Ruhe und Entschlossenheit entgegenzusehen und wies auf die unbedingte Notwendigkeit innerer Geschlossenheit der gesamten Heimatfront hin. Mögen die ernsten Worte, die in ein hoch auf unser geliebtes Daterland ausklangen, überau Beherzigung und Befolgung finden; das wäre der beste Erfolg der gestrigen Veranstaltung. *:(Briefpapier fürs Feld.) Im Felde macht sich fast überall ein sehr erheblicher Mangel an Briefpapier bemerkbar. Nach zahlreichen Mitteilungen aus dem Felde soll es vorkommen, daß Soldaten aus Mangel an Schreibstoff nicht in der Tage sind, an ihre Angehörigen schreiben zu können. Sende deshalb jeder den Soldaten häufig kleine Ulengen Schreibpapier. **(Daterländische Kundgebung.) An die am heutigen Montag, abends 8¼ Uhr, im Stadtverordnetensitzungssaale stattfindende Sitzung, zu welcher die Dorsitzenden sämtlicher Vereine und Verbände aller Parteien unserer Stadt wiederholt in unserer Seitung durch den Magistrat eingeladen wurden, sei auch an dieser Stelle nochmalig erinnert. Der Ernst der Gegenwart und die llotwendigkeit des Jusammenhaltens aller Dolkskreise ist der Grund zu der Einladung, der hoffentlich allseitig entsprochen wird. **(Eröffnung der hasenjagd.) Am Dienstag ist die Jagd auf hasen eröffnet worden. Leider sind die Aussichten auf ein gutes Ergebnis nur gering. Die andauernden lliederschläge und die kalten llächte haben den Würfen der hasen sehr viel geschadet, so daß nur ganz besonders starke und gut entwickelte junge Ciere den Witterungsunbilden im Frühjahr standhalten konnten. (Das gestrige Wohltätigkeitskonzert des Kuhrtaler Sänger-Vereins) zur Unterstützung des hiesigen Frauenverbandes war derart besucht, daß außer dem dicht gefüllten Saale auch dessen Galerien in Benutzung genommen werden mußten. Ist dieser ständig gute Besuch der Kuhrtalerkonzerte ein Seichen für die Beliebtheit des Vereins, so ist er auch ein Beweis für den opferwilligen Sinn unserer Einwohnerschaft. Das reichhaltige Orogramm, in welchem Heimat- und Soldatenlieder im Dordergrund standen, bot dem unter der bewährt sicheren Stabführung des herrn Uusikdirektors Griesenbeck stehenden Verein wiederum Gelegenheit, sein vielseittges Können zu zeigen, und reicher Beifall belohnte die Sänger. Das Eingangslied„Junge Lieb und junger Wein“ von Angerer befriedigte wegen der stellenweise geschraubten und gezierten Komposition nicht restlos und erzielte infolgedessen bei weitem nicht die Wirkung, wie die übrigen, mit Meisterschaft vorgetragenen Darbietungen. Die beiden Soltsten des Vereins, die herren Dahlbüdding und Schäser, ernteten wieder wahre ** Ergste, 7. Gkt.(Im Silberkranz.) Am heutigen Cage können die Eheleute Lokomotivführe: Aug. hirsch und Frau, Lina geb. Schöttler, auf dem Knapp, das schöne Fest der silbernen Hochzeit feiern. Dem Jubelpaare auch unsererseits besten Glückwunsch. *e Hennen, 7. Okt.(Neue Brotmarken.) Die Ausgabe der neuen Brotmarken erfolgt auf dem hiesigen Gemeindebüro am morgigen Dienstag in nachstehender Reihenfolge: Nachm. 2—3 Uhr: Hei nen: 3—4 Uhr: Kalthof, Leckingsen, Refflingsen; 4.—5 Uhr: Drüpplingsen; 5—6 Uhr: Rheinen. *r hennen, 6. Okt.(Auszeichnung.) Bei den letzten schweren Kämpfen an der sich der Kanonier W. Rademacher das Kreuz. —00000— Aus den * hörde, 6. Okt.(Die hiesige Sold- und Silberankaufsstelle) nebst Hilfsstellen hat am 30. vorigen Monats ihre Cätigkeit eingestellt. * Oberhausen, 5. Okt.(Schwerer Kampf mit Verbrechern) Um den ohreniüngrige, zetunch. Wassermann und seinen Genossen Altcer sestzunemen, die in einem hause ein nächtliches Sechgelage abhielten, hatten Kriminalbeamte das betreffende Haus umstellt. Wassermann flüchtete auf den H und traf hier auf den Kriminalschutzmann Regel, den er durch zwei Schüsse in die Brust und einen Schüß in den Oberarm erheblich verletzte. Auch Regel schoß und verletzte W. am Kopfe. Wassermann wurde von den Beamten ebenso Michel, der ebenfalls auf die Beamten : m. Hladbach, 5. Okt.(Seheimnisse des Rübstiels.) hier erlitt ein mit Rübstiel beladenes Fuhrwerk einen Achsenbruch, so daß es mitten auf der Straße liegen blieb. Als die Verkehrspolizetgob. laden ließ, fand man unter dem Gemüse etnen Korb mit 18 Rollschinken und einen Sack Uehl. Die Polizei beschlagnahmte die Lebensmittel und überwies sie der Stadtverwaltung. 0 15/— Bunte Chronik. (!) Eine Ehrung hindenburgs und Ludendorffs in Gstpeußen. An dem im Kreise Labiau gelegenen, 18 Kilometer langen„Großen Friedrichsgraben", einer Ceilstrecke des Binnenschiffahrtsweges königsberg—Cilsit—Rußland hatten sich im Rugust 1914 die Russen festgesetzt und hier durch zahlreiche Brandlegungen und durch umfassende Plünderung in der bekannten Weise gehaust. Durch den Steg bei Cannenberg wurden sie dann zum Abzuge gezwungen, und so sind die verschiedenen, an dem wichtigen Wasserzuge sich hinziehenden Ortschaften vor der gänzlichen Serstörung bewahrt geblieben. Um das Gedächtnis der beiden Befreier Ostpreußens dauernd mit dieser Gegend zu verbinden, wurde nunmehr durch allerhöchsten Erlaß genehmigt, die Landgemeinde Groß-Friedrichsgraben I den Uamen Hindenburg und die Landgemeinde GroßFriedrichsgraben II den Uamen Ludendorff erhält. (!) Die kleinste Gemeinde Deutschlands? Unter dieser Spitzmarke gehen jetzt llotizen durch die Seitungen, in denen sich immer wieder neue Orte um die Ehre, die kleinste Gemeinde Deutschlands zu sein, mit echt deutscher Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit streiten. Jetzt soll es Heiligenborn im Dillkreise mit 60 Einwohnern sein; das stimmt 10 244. Im Rezierungsbezirk wiesbaben gibt es breif Wgrum dürfen wir vertrauen? #tsch;“ n. die noch„kleiner“ und alle selbständige; Weedu. Pasen Wis berll mit einem Bürgermeister sind. Da ist zbach Ente taunus=Kreise mit 53 Einwohnern und 17 Haushallungen; dann folgt Münchenroth im Kreise St. Goarshausen mit 40 haushaltungen und 48 Einwohnern. Die kleinste Gemeinde aber ist Biebighausen im Kreise Biedenkopf; diese zählt nur 6 haushaltungen mit 34 Seelen. Uebrigens gibt es im Bezirke Diesbaden noch zahlreiche Orte, deren Einwohnerzahl erheblich unter 100 Seelen beträgt. (!) Die Cholera in Berlin. In Berlin sind in den letzten Cagen 7 Fälle von asiatischer Cholera vorgckommen, von denen 6 tödlich verlaufen sind. Die Crkrankten wagen in Krankenhäusern abgesondert. Die erforderlichen Maßregeln sind getroffen. Ein Grund zur Beunruhigung liegt nicht vor.— Die Krankheit ist natürlich eingeschleppt worden. Bei den umfassenden sanitären Dorsichtsmaßregeln ist eine Weiterverbreitung namentlich nach außerhalb so gut wie ausgeschlossen. (!) Kuch ein Seichen der Seit! Im Kreisblatt von Uenstadt i. Westpr. wird folgendes bekannt gemacht:„Heute nacht hat sich die Besitzersfrau Auguste Kreft geb. Schriefer, gemeinsam mit dem Kriegsgesangenen Kelemski aus der Wohnung ihres Ehemannes, des Besitzers Josef Kreft, in Grünberg, unter Mitnahme von 4000 U. baren Geldes heimlich entfernt, vermutlich in der Absicht, sobald als möglich die Gstgrenze zu erreichen. Die Bahnvorstände, Ortspolizeibehörden und Gendarmen werden ersucht, die Flüchtigen im Ermittelungsfalle sosort festzunehmen und mir sofort Nachricht zu geben.“ Es folgt die Beschreibung der beiden genanken Personen. Klso hinter ungetreue Chelente müssen schon Steckbriefe erlassen werden. Imme; wicher hat unser Zindenburg durch die kat und durch gelegentliche Neußerungen d schen Dollte und der•9·# gezeigt, daß die Schriächung der Kampfkraft der Feinde bis zur Ohnmacht, unter möglichster Schonung unserer eigenen Kampfkraft, das Ziel seiner erfolgreichen Kriegführung ist. Das war der Sinn seiner ruhmvollen Fel. züge im Osten, das ist die Aufgabe der ungeheuren Schlachthandlungen im Westen, gleich ob dieselben in Vorstößen oder in rückwärtigen Bewegungen bestanden haben oder bestehen! Ungeheuer sind insbesondere die Verluste, die unseren an Massen des Materiels und der eingesetzten Cruppen weit überlegenen Feinden die groden Bewegungskämpfe der letzten Wochen gebracht haben. Russichtslos ist ihr Beginnen: Die immer wiederholten Versuche, unsere Linien wirksam zu durchstoßen, scheitern an dem stahlharten Willen unserer heldenhaften Kämpfer und ihrer herrlichen Führer, welche mit unvergleichlicher Kunst und Sicherheit alle Kampflagen zum Schaden der Feinde zu wenden wissen. An Englands Lebenskraft zehrt der U-Bootkrieg. Franbreichs kriegstüchtige Mannschaft verbluter auf den französischen Schlachtfelbern; auf denselben werden sie sich auf einen fünften Kriegswinter einrichten müssen, inmitten eines Gewirrs von grausen Trichtern, um fern von ihren farbigen Hilfsvölkern, welche, den Unbilden der Witterung nicht gewachsen, mur im Sommer als Schlachtopfer vorgeschickt werden können, in zermürbenden Dienste, vielleicht unler dem Beistande weißer Engländer und weißer Amerikaner jederzeit neuer Greßkämpfe gewärtig z sein. Und wir? Fern von der Heimat zieht sich die Linie, welche unsere treuen, kampf- und wettererprohten Feldarauen halten werden, und hinter idnen erheite:; gauge Volk, n ihnen „n#halten, zwar unter Entbehrungen, aber willig und sehr wohl wissend, daß Englands gemeiner Aushungerungsplan zu Schanden geworden und daß uns zu dem, was uns unser Land l##fert, der Ueberschuß hinzukommen wird, den die weiten Gebiete des ehemaligen Russischen Reiches und Rumäniens mit fortwachsendem Ausmaß bieten werden. Die verruchten Machenschaften Englands, welche schon oft während des Weltkrieges, ganz besonders deutlich aber in diesen Cagen in der Aufrichtung der großen Verschwörung gegen die russische Regierung sich erfüllten, arbeiten auch in unserem Lande: Da die Engländer weder mit der ehrlichen Waffe der Kriegführung, noch mit dem unsittlichen Mittel der Aushungerung uns etwas haben anhaben können, so versuchen sie es jetzt— hindenburg hat zur rechten Zeit dem deutschen Dolk die ungeheure Gefahr gezeigt und ins Gewissen geredet— den deutschen Geist zu besiegen. Sie erwarten von diesem letzten Mittel vollen Erfolg: ist ihnen doch in der öffentlichen Meinung, mit Beschämung muß das gesagt werden, oft genug Kleinmut und Charakterlesigkeit geboten worden. Sie sollen sehen, daß sie sich geirrt haben. Der Erfolg der neunten Kriegsanleihe wird unsern Seinden zeigen, daß unser Volk auch im fünften Kriegsjahre das gleiche geblieben ist wie bisher, unbestechlich und treu festhält an der Ueberzeugung, daß es bis zum endgültigen Siege durchhalten wird und muß und daß dieser endgültige Sieg den deutschen Frieden bringen wird. Darum zeichne jeder Kriegsanleihe! Weihnachtspakete für unsere 51c genen in England. Die hörder Ariegsgefangenenhilfe macht daran aufmorksam, daß eine Einrichtung getroffen wurde. unsere Gefangenen in England mit einem Weih. nachtspakete zu erfreuen. Das Daket kann jedoch nur von den Angehörigen erworben werden und nicht etwa den Gefangenen als Unterstützungsgabe von den Ausschüssen übersandt werden. Der Preis desselben ist 20 M. Das Paket enthält: 1½ Pfund Wurst, 20 Ji, garetten, 1 großen honigkuchen, 1 Dose Oelsardinen, 200 Gr. Makkaroni, 1 Dose Fleischextrakt. Bestellungen darauf müssen unter tunlichsten Beschleunigung bei der hörder Kriegsgefangenenhilfe(hörde, Penningskamp 5) eingereicht werden. Erfolgen sie schriftlich, dann muß der Betrag von 20 M. zuzüglich der Dortokosten gleichzeitig eintreffen. Der Versand der Dakete geschieht über Kopenhagen. Wir nehmen an, daß die Angehörigen von dieser Einrichtung fleißig Gebrauch machen werden. Nach dem 20. Oktober können Bestellungen nicht mehr entgegengenommen werden. Wetteubericht für mehlote Lage im Deraus. 8. Okt.: Wolkig, teils Sonne, milde, Strichregen. 9. Okt.: Wolkig, vielfach Regen, gelinde. 10. Okt.: Sonne, normal temperiert. 11. Okt.: Wolkig, teils Sonne, Strichregen, gelinde. 12. Okt.: Heiter, angenehm. Für die Schriftleitung verantwortlich: Fried, Kraas. Druck und Verlag: Carl Braus, beide in Schwerte. aaafen Sie sehr vortellhaßt in dem Speziahaus n K°7.1, K. 4t Anin für Herren- und Knaben-Kleidung der Firm. A.Hien& Cellig: Ostenhellweg 23(gegenüber I. Fischer) in Dortmund. 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Auch die anderen Rollen sind'# mit bekannten Künstlerinnen wie Rosa Valetti und. Olga Engel besetzt. Nils Chrisander, der beliebte“ nordische Künstler, gibt den eleganten jungeng Grafen Weißenfels. Anna Müller-Linke 1a ihrem neuesten Lustspiel Wi Biekahle Anna. Jeder besonderen Anzeige. An 5. Okteber verschied sanft nach Gottes unerferschlichem Ratschluss nach kurser Krankheit mein treuer unvergesellcher Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Gressvater, Bruder, Schwager, Vetter und Onkel Peter Potulski im Alter von 71 Jahren. Dieses zeigen an: Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Peier Polulskl nebst Kindern. Schwerte, Berlin, Haven, Amerika u. Russland, den 7. Okteber 1918. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 8. Oktober, nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause, Brückstr. 23, aus statt.— Das Seelenamt für den Verstorbenen ist am Freitag morgen 7 Uhr in der hiesigen Pfarrkirche. 8325 Danksagung. kann ich nach persönlicher Rücksprache mit dem Verlag in diesem Jahre prompt liefern, ich bitte daher meine verehrte Kundschaft, sich nicht anderweitig zu bemühen. Wiederverkäufer bitte ich, ihren Bedarf jetzt schon anzugeben. 2 Akte. Bei der 8. Kriegsanleihe erzielle der Allgein Stuttgare 5.„eze Versicherungs=Verein Geractiarter Hiniz. eine Kriegsanleihe. Versicherung mit Hucantierter Bioidende über 18 Millionen Mark ia Poeschmesaen Hose, anen die bel der 9. Kregsanleite untestützen wollen, werden uus durch versöniche Werdung gemessene Vergülung. oebeten, sic zu meilden. Bezirksdirektion in Elberfeld Potertraße 101. Fernlgrecher 101 und 1646. Unpaptel au Carl Beaus Schweite(Ruhr). Das Wegwersen von Allpapier und Papierresien strafdat. zu verkaufen. 5000 WistpHal, Wuckenhof. 2 Akte. 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Lacus-Tacichennum Kiano für Westdeutsschland eingetroffen Buckhandlung Carl Braus, Schwerte(Ruhr). aunfir de vielen Bereise berzlicher Telnahme beim Hinscheiden meines geliebten arbeitsamen # mannes, sage ich allen Freunden und Bekannten, insbesondere Herrn Pastor Terberger für seine trostreichen Worte am Grabe, sowie den Beamten und Arbeltern der Stahlwerke Brünninghaus Eisenwerk Westhofen, besonders Herrn Direktor Schiermeier für seine große Anerkennung unsern wärmsten Dank. 5001 Frau Ww. Wilh. Hammer nebst Kinder. Frau Ww. Fr. Hammer und Kindern. Beranntmachung. Die Ausgabe der Protkarten findet wie folgt statt: I. Gemeinde Spburg am Dienstag, den 8. Oktober 1918 nachmittags 4 Uhr Wirtschaft Küper. L. Ortsteil Ruchholz am Dienstag. den 8. Oktober nachmillags 3 Uhr Schule zu Buchholz. 3. Gemeinde Westhofen am Mittwoch, den 9. Oklober nachmittags 3 Uhr alte Schule. 4. Gemeinde Garenfeld an Millwoch, den 9. Oktober vormittags 9 Uhr Wirtschaft Söding. 5. Gemeinde Holzen am Donnerstag, den 10. Oktober nachmittags 8 Uhr Wirtschaft Hosang. 6. Gemeinde Pandhofen am Donnerstag, den 10. Oktober vormittags 9 Uhr Wirlschaft Kleff. 7. Gemeinde Lichtendorf am Freitag, den 11. Oktober nachmittags 3 Uhr Wirtschaft Hauske. 8. Gemeinde Geisecke am Freitag, den 11. Oktober nachmittags 2½ Uhr Wirtschaft Schulle=Höppe. 9. Gemeinde Villigsk am Freilag, den 11. Oklober nachmitlags 5 Uhr Wirtschaft Grave. Diejenigen, welche an den obengenannten Terminen verhindert sind, können die Karten am Mittwoch, den 16. Oktober Vormittags während der Dienststunden in Empfang nehmen. Westhosen, den 5. Oktober 1918.. 5004 der Aimtmann Traderorteie- und Totenzettel Hiefert schnellstens Ducbdrucherei Cart Fraus.